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von esther10 02.08.2015 00:38

Wie man Abtreibungen verhindert werden (und Wartung der Schaden)

EWTN

baby 11. MERCY. Wenn Sie jemanden treffen, die eine Abtreibung gehabt hat, nie zu verurteilen, aber gnädig sein und ihnen sagen, der Barmherzigkeit Gottes. Erinnern Sie sie an den Gleichnissen der Barmherzigkeit in Lukas 15: das verlorene Schaf, die verlorene Münze, und die Fund Sohn. Denken Sie auch daran, dass viele Frauen wieder für eine zweite oder dritte Abtreibung, vor allem, weil sie nicht die Gnade Gottes erfahren. Der Psalmist erinnert uns an die Zärtlichkeit des Herzens Gottes: "Gott ist langmütig, aber reich an Güte und Barmherzigkeit ..." Immer! Der Teufel versucht uns zu glauben, dass nach der Sünde, vor allem eine schwere Sünde wie die Abtreibung, dass Gott zornig und nicht bereit, zu vergeben. Dies könnte nicht weiter von der Wahrheit entfernt sein. Darüber hinaus eines der wichtigsten Themen des Tagebuch ist der Heilige Faustina, dass die größten Sünder haben das größte Recht, die Barmherzigkeit Gottes, und dass die größten Sünder können die größten Heiligen werden, wenn sie vertrauen einfach in seiner Gnade. "Jesus, ich vertraue auf dich!"

2. TEACH unsere jungen. Es obliegt den Eltern, ihre Kinder (und insbesondere ihre Teenager) die Tugend lehren Keuschheit -die ordnungsgemäße Verwendung der ihr Körper und ihr Körper ist wirklich der Tempel des Heiligen Geistes und sollte respektiert und geehrt werden jederzeit; auch, dass, dass sie die Leichen anderer zu respektieren. Noch sollten Eltern ihre Kinder lehren, dass es eine Zeit für alles. Gibt es eine Zeit zu pflanzen und eine Zeit zu erfassen; eine Zeit zum Weinen und eine Zeit zum Lachen, eine Zeit, um zu arbeiten und eine Zeit zu schlafen; gibt es eine Zeit, um eine Balz und eine Zeit zu vermeiden. Es gibt eine Zeit für alles, was unter der Sonne. Oft Abtreibungen auftreten, unter den Jugendlichen, weil sie zu einem vorzeitigen Werbungen beteiligt sind, mit rasenden Hormonen, unkontrollierbare Leidenschaften und einer Gesellschaft, die begünstigt und fördert sexuelle Freizügigkeit und Ausdruck ohne Grenzen! Wir müssen lehren die jungen die Bedeutung der Seligpreisung: "Selig, die ein reines Herz haben, sie werden Gott schauen." (Mt 5: 8).

3. DIE ABTREIBUNG Erinnerungen. Wir sollten uns selbst und die Welt, in der wir leben mit Pro-Life-Erinnerungen umgeben. Es gibt viele, und vor allem dank der Pro-Life-Bewegung und ihren unermüdlichen Einsatz! Kaufen Sie Pro-Leben Schecks! Wo außen auf Ihrem Revers oder Tasche die "kostbaren Füße" des Ungeborenen. Anzeige auf Facebook die Schönheit des Ungeborenen, sowie das Baby bereits geboren. Natürlich sollten wir nie vergessen noch vernachlässigt eingängige und attraktive die Abtreibung Autoaufkleber, zum Beispiel: "Es ist ein Kind und nicht eine Wahl!" Diese Erinnerungen zwingen die Menschen zu denken. Ob Sie es glauben oder nicht, es gibt immer noch viele Menschen, die immer noch auf dem Zaun sitzen und als der noch nicht klare Vorstellungen zu den Themen Abtreibung und als Pro-Life haben. Wir wollen versuchen, sie an die "Pro-Life" Seite zu gewinnen!

4. Euphemismen / MANIPULATION der Sprache. Seien Sie sich bewusst, wie diejenigen, die Abtreibung zu fördern nutzen Euphemismen-Manipulationssprache zu ihrem eigenen Vorteil zu betrügen und zu täuschen. Zum Beispiel, "Pro-choice!" "Beenden einer Schwangerschaft", "mein Körper", "Gesundheitszentrum der Frau". Diese und viele andere Euphemismen kann genutzt werden, um die leichtgläubig und naiv in Verdünnen der Realität, dass Abtreibung ist wirklich Kindesmord-Töten eines unschuldigen Kindes zu täuschen!

5. Taste LEARN Bibelstellen, um das Baby zu schützen. Während die gesamte Bibel, die das Wort Gottes und das Wort des Lebens ist, das Kind wird immer als ein großer Segen gesehen. Versuchen Sie, einige der Schlüsselstellen in der Verteidigung des ungeborenen zu lernen. Offensichtlich ist einer der besten ist die Heimsuchung zu St. Elizabeth, zwei schwangere Frauen, die Hauptziele für die Abtreibung in unserer modernen Gesellschaft wäre. Warum? Eines würde als viel zu jung, um ein Baby, ein bloßes Teenager haben: die Heilige Jungfrau Maria; der andere würde als zu alt werden: St. Elizabeth. Wir kennen die schöne Geschichte zu Ende: sie beide völlig in Gottes liebende Vorsehung vertraut und sagte "Ja" zum Leben und her die beiden größten gebracht: St. Johannes der Täufer und Jesus, der Sohn Gottes, der sich selbst nennen würde "der Weg, die Wahrheit und das Leben "(siehe Lukas 1: 39-45)!

6. Annahme-nicht ABTREIBUNG! Eine Alternative zu Abtreibung Annahme. Schon jetzt gibt es Tausende und Abertausende von Paaren, die aus verschiedenen Gründen konnten nicht ihre eigenen biologischen Kinder und sehnen sich nach einem eigenen Kind und wer zu erlassen wünschen. Diese Paare werden sorgfältig überprüft, um zu sehen, ob sie gute Eltern sein. Daher würde das Kind geboren werden in einer ausgezeichneten Haus platziert werden und erhalten eine hervorragende Menschenbildung und sehr oft ein guter Christ Bildung.

7. ULTRASCHALL! Wenn Sie einen verwirrten Frauen, die ernsthaft erwägen wird, eine Abtreibung zu treffen, sie zu ermutigen, das kleine Baby durch eine Ultraschall sehen. Für die Mutter zu sehen, die reale und Live-Baby in ihrem Leib Lächeln, Gähnen, ihre ausdehnende / seine kleinen Glieder, schlafen, Niesen oder sogar Kratzer auf der kleinen Nase könnte der entscheidende Moment sein, dass die Mutter das Leben zu sagen "ja" zu helfen und zu haben, und schätzen das kostbare kleine Kind in ihrem Leibe. Denken Sie an den berühmten Fall von Dr. Bernard Nathanson, die einen Ultraschall eines Babys abgebrochen sah und hörte auf den Abbruch-nachdem er einen Kopf des Schlüssels Abtreibungsklinik in New York City, das 80.000 Abtreibungen vorgenommen hatte! Es begann alles durch Sehen, Visualisierung das Bild der Live-Baby. Wir leben in einer Welt der Bilder. Warum nicht mit Live-Bildern durch den Ultraschall, um das Leben der unschuldigsten retten?

8. SPEAK OUT! Viele Frauen haben den Rückgriff auf die Abtreibung, weil sie verwirrt sind, mit grundlosen Befürchtungen gefüllt, und leider haben sie durch "Freunde" (wirklich Feinde), die sie zu überzeugen, dass die beste Entscheidung ist, die Kind abzutreiben umgeben. Wir müssen lernen, zu sprechen. Wir müssen lernen, die Wahrheit mit Liebe auszudrücken. Das Kind in der Gebärmutter kann nicht sprechen und deshalb müssen wir die Stimme des ungeborenen Kindes im Mutterleib sein. Wer weiß, wie viele Frauen haben Rückgriff auf Abtreibung hatte, weil ängstliche Christen haben es versäumt, zu Wort. Denken Sie daran, die Worte des politischen Philosophen Edmund Burke: "Also, dass das Böse Fortschritts ist es ausreichend, dass gute Menschen nichts tun" In die katholische Moraltheologie Wir nennen das "Unterlassungssünde".

9. Bewegung für das Leben! in der "Pro-Life" -Bewegung zu engagieren. Es gibt so viel, was getan werden kann; engagieren sich eine oder andere Weise. Was zu tun ist?

Gebet und Buße. Jesus erklärte mit aller Deutlichkeit, dass einige Dämonen kann nur durch Gebet und Buße ausgewiesen werden. Er selbst hat uns gelehrt, in Person, wenn er betete und fastete 40 Tage und Nächte in der Wüste. Da sprach Jesus besiegte den Teufel, der ihn mit drei verschiedenen Versuchungen kamen. Hinter der Abtreibungsindustrie ist der Teufel; Jesus ruft der Teufel ist ein Lügner und Mörder von Anfang an. Lügen gesprochen! (Denken Sie an die Euphemismen, # 4). Schlimmer noch, ist der Teufel ein Mörder, weil Abtreibung ist wirklich Mord und Mord an dem die meisten unschuldig und wehrlos. Es ist der Teufel, der die Abtreibungsindustrie motiviert. So auch Gier. Es ist ein Multi-Milliarden-Dollar-Industrie, in der Nähe von 1,2 Millionen Babys sind (durch chirurgische Abtreibung) abgebrochen jedes Jahr in den Vereinigten Staaten. Deshalb müssen wir beten und in den Gebets konkreten Bußübungen.

a) Rosenkranz zur Barmherzigkeit Gottes. Wir rufen den Körper, Blut, Seele und Gottheit Jesu für unsere Sünden und für die Sünden der ganzen Welt, die Abtreibung, das Vergießen des Blutes der unschuldigen umfasst reparieren!

b) HEILIGE MESSE: Offertorium, Weihe und Abendmahl. Abtreibung ist das unschuldige Blutvergießen von Babys. Heilige Messe ist das Angebot der Blut Unschuldiger Lamm, das die Sünden der Welt hinwegnimmt. Wir bieten Jesus Betteln Barmherzigkeit und Vergebung; wir beten Jesus, der vom Himmel in der Weihe des Host-absteigt; wir Jesus zu empfangen in der Zeit der heiligen Kommunion. Diese drei Schlüsselmomente in Mass in Wiedergutmachung und Prävention für die Flut von unschuldigem Blut, die seit der Legalisierung der Abtreibung vor 40 Jahren in Roe vs. Wade vergossen wurde, angeboten werden.

c) Ave Maria und Rosenkranz. Schließlich wird das Gebet, so lieb die Unbefleckte Herz Mariens, Ave Maria und der meisten Heiligen Rosenkranzes, ist offensichtlich ein "Pro-Life" Gebet. Achten Sie auf diese Wörter Gegrüßet seist du Maria, die von St. Elizabeth, Maria im Geheimnis der Heimsuchung gesagt wurden: "Gesegnet bist du unter den Frauen und gebenedeit ist die Frucht deines Leibes, Jesus ..." Diese leistungsstarke Gebet, und dringt Konsolen die reine und Unbefleckte Herz Mariens lobt und preist das "Ja" Mariens, die in der Menschwerdung und der Gegenwart des ungeborenen Baby Jesus in ihrem Schoß geführt. Eine schöne Übung für uns zu übernehmen wäre, dass durch die betende des Ave Maria im Kontext des Rosenkranzes, dass 50 Abtreibungen würde sowie jedesmal, wenn wir beten, diesen mächtigen Pro-life Gebet verhindert repariert werden betteln.

Zusammenfassend sind wir Menschen, des Lebens. Gott ruft uns auf, in den Wert des Lebens zu glauben, das Leben zu lieben und zu sprechen und das Leben zu verteidigen. Möge Jesus, der der Weg ist, Wahrheit und Leben, und seine Mutter, Maria, die uns helfen, das Banner des Lebens zu heben, so dass auf einen Tag zu genießen für immer und ewig ewiges Leben!

"Maria, Mutter Gottes, unsere Mutter und Beschützerin aller Mütter, bitte für uns jetzt und in der Stunde unseres Todes. Amen.

von esther10 02.08.2015 00:28

„Jesus zu begegnen gibt dem oft schweren Weg des Lebens einen Sinn und eine Hoffnung“

Die Worte des Papstes beim Angelus-Gebet vom 2. August 2015
Von Redaktion
Vatikanstadt, 2. August 2015 (ZENIT.org)
Heute um 12.00 Uhr zeigte sich Papst Franziskus am Fenster seines Arbeitszimmers, um gemeinsam mit den auf dem Petersplatz versammelten Pilgern den sonntäglichen Angelus zu beten.
Zur Einführung in das Mariengebet sprach er die folgenden Worte, die wir hier in einer eigenen Übersetzung dokumentieren.
***
Liebe Brüder und Schwestern, guten Tag.
Am heutigen Sonntag setzen wir die Lektüre des sechsten Kapitels im Johannesevangelium fort. Nach der Brotvermehrung hatten die Menschen Jesus gesucht; endlich finden sie ihn bei Kafarnaum. Jesus begreift den Grund für so viel Begeisterung sofort und spricht ihn auch deutlich aus: „Ihr sucht mich nicht, weil ihr Zeichen gesehen habt, sondern weil ihr von den Broten gegessen habt und satt geworden seid“ (Joh 6,26). Tatsächlich suchten ihn diese Menschen wegen des materiellen Brotes, mittels dessen er am Vortag, durch das Wunder der Brotvermehrung, ihren Hunger gestillt hatte. Sie verstehen nicht, dass jenes Brot, das für so viele gebrochen wurde, ein Zeichen war: der Ausdruck der Liebe Jesu selbst. Sie messen dem Brot einen höheren Wert bei als dem, der es ihnen gestiftet hat. Angesichts dieser geistigen Blindheit weist Jesus auf die Notwendigkeit hin, über die Gabe hinauszugehen und den Geber zu erkennen. Denn Gott selbst ist Gabe und Geber in einem. Deshalb können die Menschen durch jenes Brot zu dem gelangen, der es ihnen schenkt und der Gott ist. Jesus lädt dazu ein, sich für eine Perspektive zu öffnen, die über die Sorgen des Alltags, über die Beschaffung von Nahrung und Kleidung, über Arbeit und Karriere hinausgeht. Er spricht zu den Menschen von einem anderen Brot, von einer Nahrung, die unvergänglich ist und die es sich lohnt, zu suchen und aufzunehmen. Sein Aufruf lautet: „Müht euch nicht ab für die Speise, die verdirbt, sondern für die Speise, die für das ewige Leben bleibt und die der Menschensohn euch geben wird“ (V. 27). Das bedeutet: Sucht nach eurem Heil, sucht nach der Begegnung mit Gott.
Durch diese Worte gibt er uns zu verstehen, dass der Mensch außer seinem leiblichen Hunger noch einen anderen Hunger verspürt – wir alle haben diesen Hunger. Ein wichtiger Hunger, der durch keine gewöhnliche Speise gestillt werden kann. Es handelt sich um den Hunger nach Leben und nach Ewigkeit, den er allein stillen kann, denn er ist „das Brot des Lebens“ (V. 35). Jesus beseitigt nicht unsere Sorge um die tägliche Speise; nein, er spricht nicht gegen unsere täglichen Bemühungen für mehr Wohlstand im Leben. Aber er erinnert uns daran, dass der wahre Sinn und Inhalt unseres irdischen Daseins in der Ewigkeit liegt, in der Begegnung mit ihm, der Gabe und Geber zugleich ist. Und er erinnert uns auch daran, dass die gesamte Menschheitsgeschichte mit all ihrem Leid und ihren Freuden in der Perspektive der Ewigkeit verstanden werden muss, d.h. in Hinblick auf diese endgültige Begegnung mit ihm. Diese Erwartung erhellt alle Tage unseres Lebens. Wenn wir an diese Begegnung denken, an dieses große Geschenk, dann werden alle kleinen Geschenke des Lebens, aber auch alle Schmerzen und Sorgen von der Hoffnung auf diese Begegnung erleuchtet werden. „Ich bin das Brot des Lebens; wer zu mir kommt, wird nie mehr hungern, und wer an mich glaubt, wird nie mehr Durst haben“ (V. 35). In diesen Worten liegt ein Hinweis auf die Eucharistie, das größte aller Geschenke, das den Hunger von Leib und Seele stillt. Jesus, dem „Brot des Lebens“ zu begegnen und ihn in uns aufzunehmen, gibt dem oft schweren Weg des Lebens einen Sinn und eine Hoffnung. Doch wurde uns dieses „Brot des Lebens“ mit einer klaren Aufgabe geschenkt: dass wir unsererseits den geistigen und leiblichen Hunger unserer Brüder stillen, indem wir auf der ganzen Welt das Evangelium verkünden. Lasst uns durch das Zeugnis unseres brüderlichen und hilfsbereiten Handelns die Gegenwart und Liebe Christi unter den Menschen spürbar werden lassen.
Möge die Heilige Jungfrau uns in der Suche und Nachfolge ihres Sohnes unterstützen, der das wahre Brot, das lebendige Brot ist, welches nie verdirbt, sondern uns in der Ewigkeit begleiten wird.
[Nach dem Angelus:]
Liebe Brüder und Schwestern!
Ich grüße euch alle, Gläubige der Stadt Rom und Pilger aus den verschiedensten Ländern.
Ich grüße die jungen Spanier aus Zizur Mayor, Elizondo und Pamplona; und ebenso di italienischen Jugendlichen aus Badia, San Matteo della Decima, Zugliano und Grumolo Pedemonte.
Außerdem grüße ich die Wallfahrt zu Pferd der Erzbruderschaft „Parte Guelfa“ aus Florenz.

Heute gedenken wir der „Vergebung von Assisi“. ...(Portiunkula Ablass)...Es handelt sich um einen starken Aufruf, sich dem Herrn im Sakrament der Versöhnung zu nähern und danach die Kommunion zu empfangen. Viele Menschen haben Angst vor der Beichte und vergessen ganz, dass wir dort keinen strengen Richter, sondern einen unendlich barmherzigen Vater treffen. Es stimmt zwar, dass wir uns ein wenig schämen, wenn wir den Beichtstuhl betreten. Das geht uns allen so; wir dürfen aber nicht vergessen, dass auch dieses Schamgefühl eine Gnade ist, die uns auf die Umarmung des Vaters vorbereitet, der immer alles vergibt.
Euch allen wünsche ich einen schönen Sonntag. Und bitte vergesst nicht, für mich zu beten. Gute Mahlzeit und auf Wiedersehen!

von esther10 02.08.2015 00:14

Man kann nicht nur auf Probe lieben!
Veröffentlicht: 2. August 2015 | Autor: Felizitas Küble

Von Prof. Dr. Hubert Gindert

Papst Johannes Paul II. hat einmal geäußert: „Man kann nicht nur auf Probe leben oder sterben“. Er wollte damit auch ausdrücken, dass „auf Probe zusammenleben“ gegen die Würde des Partners verstößt. Die katholische Kirche will mit ihrer Ehelehre die Menschen in ihrer Würde schützen. Sie drückt das klar aus: Edith-Breburda



Ein Verhältnis liegt dann vor, wenn ein Mann und eine Frau sich weigern, ihrer auch die sexuelle Intimität einbegreifenden Beziehung eine öffentliche Rechtsform zu geben.

Der Ausdruck „freie Liebe“ ist trügerisch: Was kann ein Liebesverhältnis bedeuten, bei dem die beiden Partner keine gegenseitigen Verpflichtungen eingehen und damit bezeugen, daß sie weder auf den Partner noch auf sich selbst noch auf die Zukunft genügend vertrauen?

Der Ausdruck „Verhältnis“ bezeichnet unterschiedliche Situationen: Konkubinat, Ablehnung der Ehe als solcher und Unfähigkeit, sich durch langfristige Verpflichtungen zu binden [Vgl. FC 81]. Alle diese Situationen verletzen die Würde der Ehe; sie zerstören den Grundgedanken der Familie; sie schwächen den Sinn für Treue. Sie verstoßen gegen das moralische Gesetz:

Der Geschlechtsakt darf ausschließlich in der Ehe stattfinden; außerhalb der Ehe ist er stets eine schwere Sünde und schließt vom Empfang der Heiligen Kommunion aus.

Manche, die zu heiraten beabsichtigen, beanspruchen heute eine Art Versuchsrecht. Wenn auch der Wille zur Heirat fest ist, besteht doch die Tatsache, daß verfrühte geschlechtliche Beziehungen „keineswegs die Aufrichtigkeit und die Treue der zwischenmenschlichen Beziehungen von Mann und Frau zu gewährleisten noch sie vor allem gegen Laune und Begierlichkeit zu schützen vermögen“ (CDF, Erkl. „Persona humana“ 7).

Die leibliche Vereinigung ist nur dann moralisch zu rechtfertigen, wenn zwischen dem Mann und der Frau eine endgültige Lebensgemeinschaft gegründet worden ist. Die menschliche Liebe läßt den bloßen „Versuch“ nicht zu. Sie verlangt eine endgültige und ganze gegenseitige Hingabe der beiden Partner [Vgl. FC 80].“

Vatikanische Quelle für die Zitate

Erstveröffentlichung des Beitrags auf der Webseite des “Forum Deutscher Katholiken”, das von Dr. Gindert geleitet wird.
http://www.vatican.va/archive/DEU0035/_P8D.HTM#MF


von esther10 02.08.2015 00:08

Psychiater: Heutige Haltung zu Sexualität führt zu Enttäuschung


St. Pölten, 07.06.2015 (dsp/KAP) Auf die negativen Auswirkungen einer Übersexualisierung der Gesellschaft und von Pornographie hat der deutsche Psychiater Arnd Barocka bei einer internationalen Tagung zum Thema Sexualpädagogik in St. Pölten hingewiesen. Im Bereich Sexualität würde heute "etwas versprochen, was nicht gehalten wird. Unsere moderne Haltung führt zu Enttäuschung", sagte der Ärztliche Direktor der Klinik Hohe Mark in Oberursel im deutschen Taunus.

"Die menschliche Sexualität hat eine über die Sexualität, über die Biologie hinausgehende Funktion", betonte der Psychiater in seinem Vortrag, in dem er sich mit Theorien auseinandersetzte, "die Sexualität als Mittel sozialer Veränderung instrumentalisieren". Barocka ortete eine verbreitete Traurigkeit in der Gesellschaft - eine Ursache sieht er im Umgang mit der Sexualität.

Das öffentliche Leben gebe sich sehr sexy und von Erotisierung geprägt. Dem gegenüber scheine die reale sexuelle Betätigung sehr viel geringer zu sein. Die Menschen seien eingebunden in eine eng getaktete Arbeitswelt, hätten den Wunsch nach Familie. Zu beobachten sei allerdings ein Rückgang bei stabilen Beziehungen und Geburten, dafür ein Anstieg de Singles. "Es scheint, hier wurde etwas versprochen und nicht gehalten", sagte Barocka.

Als ein neues, schädigendes Element nannte er die Pornographie. Ihre Verbreitung habe die Normalisierung ungewöhnlicher sexueller Praktiken zur Folge. Abläufe einer pornographischen Handlung würden sich jedoch vom Verkehr in einer Paarbeziehung unterscheiden, erinnerte der Psychiater. Messbare Folgen des Pronographiekonsums seien u.a. sexuelle Gefühllosigkeit gegenüber realen Personen, aber auch eine ablehnende Haltungen gegenüber Familiengründung.

Barocka äußerte sich im Rahmen der dreitägigen Konferenz "Herausforderungen für eine entwicklungssensible Sexualpädagogik". Bei der von der Philosophin Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz geleiteten Veranstaltung im Hippolyt-Haus in St. Pölten entwarfen Experten unter dem Titel "Leib - Bindung - Identität" in einer sachgerechte und wissenschaftlich ausgewiesenen Auseinandersetzung das Bild einer wertorientierten Sexualität.

Plädoyer für interdisziplinären Zugang

Den Beitrag der Sexualwissenschaft zu einer "wertorientierten Sexualpädagogik" führte bei der Tagung der Präsident der Deutschen Gesellschaft für sozialwissenschaftliche Sexualforschung Düsseldorf, Jakob Pastötter, aus. Neben einer wissenschaftlichen Fundierung des Lehrstoffes nannte er dazu etwa die "Imunisierung gegen Manipulation der Sexualität" um in Werbung und Medien verbreiteten Geschlechterstereotypen entgegenzuwirken, aber auch die "Sensibilisierung für die Komplexität menschlicher Sexualität", ein Hinführen zu kritischem Denken gegenüber der Dominanz pornographischer Bilder oder Ideologiekritik zur Geschlechterforschung.

Bis heute bestehe die Tendenz, von Auffälligkeiten innerhalb der Sexualität auf deren Grundform zu schließen, setzte sich Pastötter auch kritisch mit der Entwicklung der Sexualwissenschaft auseinander. Für die deutschsprachige Sexualpädagogik beklagte er zudem ein Deutungsmonopol weniger Experten. "Viele Menschen leben sehr gut davon, dass das Verständnis von Sexualität nicht auf wissenschaftlicher Forschung, sondern auf Behauptungen fundiert wird", sagte Pastötter.

Dies Entwicklung werde durch das großes Bedürfnis auf Seiten von Eltern und Lehrern nach klaren Antworten für die Praxis befördert. Pastötter forderte demgegenüber "echte Pluralität" und redliche Wissenschaft in diesem Bereich ein. Echte Wissenschaft bestehe oft auch darin, "zu sagen, was man nicht weiß", so der Sexualwissenschaftler.

Er bemängelte, dass bislang kaum interdisziplinär zwischen Entwicklungspsychologie, Bindungsforschung, Traumaforschung und Sexualwissenschaften zusammengearbeitet werde. Mit Blick nach vorn betonte Pastötter auch die Ergänzungsbedürftigkeit der philosophisch-theologischen Anthropologie durch empirische und wissenschaftlichen Standards entsprechende Ergebnisse der Sexualforschung. Dies sei der kleinste, aber wichtige gemeinsamen Nenner für einen öffentlichen Diskurs, der sich auf Daten stützt, anstatt in teils ideologischen Grabenkämpfen gefangen zu bleiben.

Deutliche Worte fand Pastötter auch zu den Begrenzungen der Sexualpädagogik. Wo diese, etwa in der frühkindlichen Betreuung anfange, in direkte Verhaltensweisen einzugreifen, müsse Stopp gesagt werden, betonte der Sexualwissenschaftler. Die Tatsache, dass viele Eltern angeben mitzubekommen, dass etwa 3-Jährige Doktorspiele spielen, "sage nichts darüber, dass man das auch bräuchte, um mit 15 oder 16 Jahren eine erfüllte, gesunde Sexualität zu leben".

- See more at: http://presse.dsp.at/einrichtungen/kommu...h.tFfbmTOm.dpuf

von esther10 01.08.2015 00:47



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Der Teufel, die Kirche und die Exorzisten – Padre Gabriele Amorth erzählt aus seinem Leben
2010 ...| Mitteilung an die Redaktion


(Rom) Paolo Rodari, Vatikanist der Tageszeitung Il Foglio schrieb am 25. Februar 2010 unter dem Titel „Wenn ein Exorzist feststellt, daß er im Vatikan viel zu tun hat“, einen Beitrag über Padre Gabriele Amorth, den wahrscheinlich bekanntesten Exorzisten der katholischen Kirche.

Satanisten im Vatikan? „Ja, auch im Vatikan gibt es Mitglieder satanischer Sekten.“ Und wer ist darin verwickelt? Handelt es sich um Priester oder einfache Laien? „Es sind Priester, Monsignori und auch Kardinäle!“ Verzeihung Don Gabriele, aber woher wissen Sie das?

„Ich weiß es von den Personen, die es mir mitteilten, weil sie Gelegenheit hatten es direkt zu wissen. Es wurde mehrfach vom Teufel während eines Exorzismus gestanden.“

Ist der Papst darüber informiert? „Natürlich ist er informiert worden! Er macht, was er kann. Es ist eine erschütternde Sache. Bedenken sie, daß Benedikt XVI. ein deutscher Papst ist. Er kommt von einem Volk, das solche Dinge entschieden ablehnt.

In Deutschland gibt es daher praktisch kaum Exorzisten, und dennoch glaubt der Papst daran.

Ich hatte drei Mal Gelegenheit mit ihm zu sprechen, als er noch Präfekt der Glaubenskongregation war. Und wie er daran glaubt! Er sprach mehrere Male öffentlich darüber. Er empfing uns als Vereinigung von Exorzisten und hielt uns auch einen schönen Vortrag in dem er uns ermutigte und unser Apostolat lobte.

Und vergessen wir nicht, daß auch Johannes Paul II. über den Teufel sprach und sehr häufig über den Exorzismus.“

Also stimmt es, was Paul VI. sagte: „Der Rauch Satans ist in die Kirche eingedrungen“? Padre Amorth: „Es ist leider wahr, denn auch in der Kirche gibt es Adepten satanischer Sekten. Jene besondere Aussage über den ‚Rauch Satans‘ sagte Paul VI. am 28. Juni 1972. Da dieser Satz einen enormen Skandal auslöste, widmete er am 15. November dem Teufel eine ganze Mittwochs-Generalaudienz mit sehr starken Sätzen. Er brach damit das Eis und lüftete den Schleier des Schweigens und der Zensur, die seit zu langer Zeit herrschten, doch es hatte keine praktischen Folgen. Es brauchte einen wie mich, der nichts zählte, um Alarm zu schlagen und praktische Konsequenzen zu erreichen.“

Don Gabriele Amorth ist heute weltweit einer der bedeutentendsten Exorzisten. Sein Apostolat leistet er in der Stadt Rom. Seine vom Vatikanisten Marco Tosatti gesammelten Erinnerungen „Padre Amorth: Memorie di un esorcista. La mia vita in lotta contro Satana” (Padre Amorth. Erinnerungen eines Exorzisten. Mein Leben im Kampf gegen Satan) sind vor allem eine Ermahnung für die Kirche, sie sich vor allem an die Bischöfe richtet. „Es gibt leider sehr viele Priester und viele Bischöfe, die nicht an die Existenz des Teufels glauben.“ Und weiter: „Es gibt ganze Länder ohne offiziell ernannte Exorzisten: Deutschland, Österreich, Schweiz, Spanien, Portugal. Viele Bischöfe glauben nicht an die Existenz des Teufels und gehen sogar soweit öffentlich zu sagen, die Hölle existiert nicht, der Teufel existiert nicht. Jesus aber spricht im Evangelium mehrfach davon, so daß man sich fragen könnte, ob sie das Evangelium nie gelesen haben oder wirklich nicht daran glauben!“

Viele Bischöfe glauben also nicht an den Teufel. Der Kampf von Padre Amorth findet deshalb an zwei Fronten statt: gegen den Feind von immer und gegen das Schweigen und die Ungläubigkeit der Kirche. „Das Kirchenrecht sagt, daß die Exorzisten unter den besten der besten Priester ausgewählt werden sollten“, so Padre Amorth. Doch so ist es nicht. Häufig werden die besten Priester von den Bischöfen mit anderen Aufgaben betraut. Die wenigen Exorzisten, die es gibt, haben oft wenig Erfahrung. Es sollte genau umgekehrt sein. Bei allen sollte es so sein wie bei Don Amorth: Kardinal Ugo Poletti stellte ihn Don Candido Amantini zur Seite, der seit 40 Jahren Exorzist an der Heiligen Treppe war. Don Amorth erzählt:

„Ihm habe ich alles zu verdanken, was ich weiß. Es gibt verschiedene Episoden, die mir Padre Candido erzählte. Eines Tages sagte ihm ein Priester frei heraus, daß er nichts von alldem glaube: Teufel, Exorzismen usw. Padre Candido antwortete ihm: Komme sie einmal zuschauen. Padre Candido erzählte, daß der Priester kam und dastand mit den Händen in den Hosentaschen. An der Heiligen Treppe werden die Exorzismen in der Sakristei durchgeführt, und er stand da mit einem fast verächtlichen Gesichtsausdruck. Während des Exorzismus wandte sich der Teufel plötzlich direkt an ihn und sagte: Du glaubst nicht, daß es mich gibt, aber an die Frauen glaubst du, und wie Du an die Frauen glaubst. Der Priester wich rückwärts aus, voller Scham, drängte zur Tür und rannte davon.“

Don Amorth empfängt in seinem Arbeitszimmer jährlich Hunderte Personen. Von ihnen sind nur wenige wirklich besessen. Der größte Teil hat einfach schwere psychische Probleme. Doch es gibt auch die Besessenen. Sie suchen Padre Amorth auf, um befreit zu werden. Sie machen dies freiwillig, obwohl die „Präsenz“, die sich ihres Körpers bemächtig hat, alles tut, damit die Exorzismen keine Wirkung haben.

Wie kommt es zur Besessenheit? Der größte Teil der Betroffenen wird besessen, nachdem sie an einer Schwarzen Messe oder anderen satanischen Riten teilgenommen hat. Don Amorth:

„Das Hauptmerkmal Schwarzer Messe ist die Verachtung der Eucharistie. In den wirklichen Schwarzen Messen bildete eine nackte Frau den Altar, die Jungfrau sein sollte, sie wird von dem vergewaltigt, der die Rolle des Priesters einnimmt und dann von allen anderen. Danach geschieht zwischen ihnen alles. Es wird ein richtiges Bordell. Viele nehmen gerade wegen diesem „danach“ an einer Schwarzen Messe teil, wegen der sexuellen Ausschweifung.“

Don Amorth hat ein Methode, die manchmal gelingt, manchmal auch nicht, um zu erkennen, ob eine Person wirklich besessen ist: Weihwasser. Eine Frau bat ihn, sie zu befreien. Don Amorth wußte nicht, ob es sich wirklich um einen Fall von Besessenheit handelte. So stellte er zwei Gläser auf den Tisch, eines mit normalem Leitungswasser und eines mit Weihwasser. „Ich bot ihr das Leitungswasser an, sie dankte und trank. Später bot ich ihr das Glas mit Weihwasser an.

Sie trank es, doch diesmal veränderte sich mit einem Schlag ihr Gesichtsausdruck, vom verängstigten Kind zur Choleriker. Mit tiefer, kräftiger Stimme, als würde ein Mann aus ihr sprechen, sagte sie: ‚Du glaubst wohl schlau zu sein, Priester!‘ Ich begann den Exorzismus zu beten und erst nach einer Stunden, nach Beendigung des Ritus, erfolgte die Befreiung in der Kirche.“
http://www.katholisches.info/2010/03/06/...s-seinem-leben/


von esther10 01.08.2015 00:46



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Hilfe von oben: Priester in einem Hubschrauber exorziert italienischen Stadt



Bildnachweis: Matthew Peoples via Flickr, Filter hinzugefügt (CC BY-NC-ND 2.0).

Rom, Italien, 31. Juli 2015 / 02.02 ( CNA / EWTN Nachrichten ) .- Ein Priester, ein Luft Exorzismus der italienischen Küstenstadt Castellammare di Stabia zu einem spree kirchlicher gezielte Diebstähle und Vandalismus in durchgeführt hat, in Reaktion die Gegend. Auf Drängen eines lokalen Gebetsgruppe nahm ein Priester, um einen Hubschrauber, um eine kleinere Exorzismus über die gesamte Stadt durchzuführen, nach italienischen Papieren. "Wenn Satan existiert, er die Kontrolle über Castellammare di Stabia gefunden hat", sagte die Gruppe in einer Erklärung. "Es gab nichts anderes übrig, als den Exorzisten versuchen." 9. Juli durchgeführt wird, wurde der Exorzismus von der Gebetsgruppe eine Woche später. angekündigt Der Bereich ist seit langem mit Gewalt durch die organisierte Kriminalität geplagt, aber eine Reihe von Diebstählen aus Kirchen, Schändung von Gräbern, Kreuze auf den Kopf gestellt und Statuen der Maria geworfen werden über Klippen führte Einheimischen zu glauben, dass etwas unheimlicher war bei der Arbeit. Die Einheimischen sind in der Hoffnung, dass dieser Akt, zusammen mit erhöhter Hingabe unter den Einheimischen, wird dazu beitragen, schalten Sie um die Stadt, hat in moralischen und wirtschaftlichen Niedergang seit einiger Zeit. Obwohl die Hilfe des Hubschraubers ist einzigartig, es ist nicht das erste Mal, ein Exorzismus hat über eine gesamte Stadt durchgeführt wurde -. oder Land Im Mai Gläubigen in Mexiko gesammelt für eine landesweite Exorzismus durchgeführt Sie ruhig in der Kathedrale von San Luis Potosí von Kardinal Juan Sandoval Íñiguez, der Erzbischof von Guadalajara. Hohe Konzentrationen von Gewalt sowie Drogenkartelle und Abtreibung in dem Land waren die Motivation hinter der speziellen Ritus des Exorzismus, bekannt als " Exorcismo Magno. " Die verschlossenen Türen 20. Mai Zeremonie war das erste seiner Art in Mexiko. Spanisch demonologist und Exorzist Pater José Antonio Fortea, nahmen an der Exorzismus. Er sagte CNA in einem Interview, dass "der Exorzismus in San Luis Potosí durchgeführt ist der erste jemals in Mexiko durchgeführt, in denen die Exorzisten aus verschiedenen Teilen des Landes kamen und brachten zusammen, um die Mächte der Finsternis, nicht von einer Person zu bannen, aber aus dem ganzen Land. " Er sprach auch darüber, wie ein ganzes Land kann von Dämonen zu dem Punkt, dass es notwendig ist, zu einer Exorcismo Magno zurückgreifen befallen werden. "soweit sin steigt mehr und mehr in einem Land, in diesem Umfang wird es einfacher für die Dämonen zu (Personen) in Versuchung ", sagte er. Er warnte, dass "in dem Maße, gibt es mehr Hexerei und Satanismus los ist in einem Land, in diesem Umfang wird es mehr außergewöhnliche Erscheinungen jener Mächte der Finsternis sein." Während der 12. Jahrestagung der Internationalen Vereinigung der Exorzisten (AIE), in Rom von 20 bis 25 Oktober 2014 statt, der Sprecher der Organisation, Dr. Valter Cascioli, erklärte, dass okkulte Aktivität wurde auf dem Vormarsch in den letzten Jahren. Er sagte, eine wachsende Zahl von Bischöfen und Kardinälen gebeten, an der Konferenz teilzunehmen aufgrund einer Erhöhung in dämonischer Aktivität. "Es ist immer eine pastorale Not", sagte Cascioli CNA. "Im Moment ist die Zahl der Störungen der außerordentlichen dämonischen Aktivität ist auf dem Vormarsch." Der Anstieg der dämonischen Aktivität kann zu einer abnehmenden Glaubens unter den Individuen zugeschrieben werden, verbunden mit einem Anstieg der Neugier und der Teilnahme an okkulten Tätigkeit wie Ouija-Boards und Séancen , fügte er hinzu. "Es beginnt in der Regel aus Unwissenheit, Oberflächlichkeit, Dummheit oder Missionierung, aktiv beteiligt oder einfach nur beobachten", sagte er, aber "die Folgen sind immer katastrophal." Viele Länder haben ein Bedürfnis nach mehr Exorzisten, darunter die Philippinen geäußert . Laut National Public Radio (NPR), die philippinische Büro des Exorzismus, von Pater Jose Francisco Syquia geleitet, im Jahr 2006 eröffnet, um eine wachsende Zahl der Fälle anzugehen. in Rom Ausgebildete, sagte der Exorzist, dass er seit Vertreibung dämonische Geister von Menschen mehr als 12 Jahren und hat einen stetigen Anstieg der Fälle in den letzten zehn Jahren, mit 200 bereits in diesem Jahr. Mit nur fünf Exorzisten Verwaltung alle eingehenden Fällen Syquia kürzlich in einem Schreiben an die philippinische Bischofskonferenz bittet um ein Bewohner Exorzist um zu jedem der 86 Diözesen des Landes geschickt werden. Der Großteil der philippinischen Diözesen "haben keine Exorzisten oder ein Team von Exorzisten, die mit dieser Art von Fällen befassen. Daher sind viele der Filipinos neigen, zu den okkulten Praktiker, was wir die Wunderheiler, Spiritisten usw. rufen zu gehen ", sagte er. Der Priester gab seiner Überzeugung Ausdruck, dass die okkulten Heiler sind für die erhöhte Anzahl von dämonischen Besitzes verantwortlich, sagen, dass die Heiler lassen Sie eine Person mit "spirituellen Öffnungen", die Dämonen in den Zwischenspeicher zu ermöglichen. Neben der bundesweiten Exorzismus von Mexiko, hat es auch die Rede von Diözesanweiten Exorzismen in den Vereinigten Staaten. Msgr. John Esseff, ein Priester seit 62 Jahren in der Diözese Scranton, Pa., Und ein Exorzist für mehr als 35 Jahren, sagte der National Catholic Register, dass Exorzismen wie die in Mexiko getan "haben dazu beigetragen, das Bewusstsein, dass es eine solche etwas wie die Sünde von Satan beeinflusst. " "Der Teufel hat viel mit (Einfluss Menschen) gegen das Gesetz Gottes zu tun", sagte er, betonte aber, dass ein Exorzismus in den Vereinigten Staaten wäre unwahrscheinlich. Vielmehr können solche Aktionen sein von jedem einzelnen Diözese getan, sagte er, und ermutigte die Bischöfe, dies zu tun. "Jeder Bischof ist der Chef Exorzist seiner eigenen Diözese. Jedermann zu jeder Zeit mit der Autorität seiner Macht nutzt gegen Satan, das ist mächtig. Jeder Priester und Bischof hat diese Macht. "
http://www.catholicnewsagency.com/news/h...ian-town-57456/

von esther10 01.08.2015 00:34

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Exorzismus aus dem Hubschrauber
31. Juli 2015 15:19 | Mitteilung an die Redaktion


Exorzismus aus der Luft
(Rom) Von einem Hubschrauber aus wurde ein Exorzismus über einen ganzen Ort durchgeführt. Das ungewöhnliche Ereignis fand in Italien statt. Damit sollte das Böse aus dem Ort „ausgetrieben werden“. In der Gemeinde Castellammare di Stabia waren in der jüngsten Vergangenheit mehrere Kirchen profaniert, religiöse Darstellungen zerstört und Gräber geschändet worden.
„Der Satan hat diesen Ort übernommen“, zitieren Medien die Unruhe, die sich in der Bevölkerung ausbreitete. Castellammare di Stabia liegt im Golf von Neapel unweit der gleichnamigen Stadt. Mit ihren knapp 65.000 Einwohnern ist Castellammare di Stabia wegen der großen Werften und den Stränden mit dem bilderbuchhaften Blick auf den Vesuv bekannt.
Aufgebrochene Gräber, auf den Kopf gestellte Kreuze waren Grund zur Besorgnis


Exorzismus über Castellammare di Stabia
Aufgebrochene Gräber, auf den Kopf gestellte Kreuze und zerstörte Marienstatuen sorgten nicht nur für Diskussionen in der Kleinstadt, sondern auch für wachsende Besorgnis. „Diese Handlungen des Bösen legen die Gegenwart des Teufels nahe“ und „belegen, daß in der Stadt Teufelsanbeter ihr Unwesen treiben“, zitierte InfoVaticana Bewohner der süditalienischen Stadt.
Aus diesem Grund baten sie einen Priester, dessen Identität geheimgehalten wird, Castellammare di Stabia vom Bösen zu befreien. Satan habe „sich des Ortes bemächtigt“, weshalb nur ein Exorzismus wieder Ruhe und Frieden zurückbringen könne. Eine Gruppe von Gläubigen kontaktierte einen Priester, der darum bat, seinen Namen nicht öffentlich bekanntzumachen.
Ihm wurde ein Hubschrauber zur Verfügung gestellt, von dem aus er den Exorzismus aus der Luft über dem Ort durchführte. Das Ziel war es, den Ort „vom Bösen zu befreien, von den Sünden der Bewohner zu reinigen und den Segen auf Castellammare di Stabia herabzurufen“.
Text: Giuseppe Nardi
Bild: Infovaticana/Wikicommons
http://www.katholisches.info/2015/07/31/...m-hubschrauber/

von esther10 01.08.2015 00:26

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| Weltjugendtag |
Papst Franziskus lädt die Jugend der Welt zum Weltjugendtag 2016 nach Krakau ein


Logo WJT 2016 Krakau (Foto: krakow2016.com)

Hbre. Vom 26. bis 31. Juli 2016 findet der 31. Weltjugendtag in Krakau, im Süden Polens statt. Unter dem Thema: „Selig die Barmherzigen; denn sie werden Erbarmen finden“ (Mt 5,7) werden sich Hunderttausende Jugendliche auf eine Pilgerfahrt nach Polen begeben, um dort mit Papst Franziskus zusammen zu treffen, der sich zum offiziellen Beginn der Anmeldephase für den Weltjugendtag am Sonntag, den 27. Juli 2015, bereits als Pilger angemeldet hat. Im Vorfeld des Weltjugendtages veranstaltet die Schönstatt-Jugend mit dem Schoenstatt Youth Day 2016 (SYD) vom 17. bis 19. Juli 2016 ein internationales Treffen, das in Otwock und Józefów in der Nähe von Warschau, Polen, stattfindet.

http://www.krakow2016.com/de/...



Thema ist die Barmherzigkeit
Wie alle bisherigen Weltjugendtage, die auf die Initiative des Heiligen Papstes Johannes Paul II zurückgehen, stehen die Jugendtreffen unter einem biblischen Gedanken. Papst Franziskus hat für den Weltjugendtag 2016 die fünfte der acht Seligpreisungen ausgewählt und stellt damit die Bergpredigt Jesu in den Fokus der Jugend. Die Seligpreisungen sind sozusagen das Herz der Lehren von Jesus Christus und sie geben konkrete Hinweise darauf, wie auch heute christliches Leben gestaltet werden kann.


Hl. Johannes Paul II. (Foto: krakow2016.com) krakow2016.com)


Hl. Schwester Faustyna (Foto: krakow2016.com)

Gleichzeitig verbinden sich Thema und Ort des Weltjugendtreffens. Kraków ist die Stadt von Karol Wojtyla, von Papst Johannes Paul II., der Initiator und Urheber der Weltjugendtage ist. Und Krakau ist der Ort, an dem die Heilige Schwester Faustina Kowalska als Mitglied in der Kongregation der Schwestern der Muttergottes der Barmherzigkeit von Jesus die einzigartige Mission anvertraut bekam, durch ihr Leben, ihre Gebete, durch Worte und Taten „seine barmherzige Liebe“ den Menschen in Erinnerung zu rufen und sie zu verkündigen. Jesus habe ihr gesagt: „Heute sende ich dich zu der ganzen Menschheit mit Meiner Barmherzigkeit“, schreibt sie in ihr Tagebuch. So wird es für die Pilger des Weltjugendtages die Möglichkeit geben, den Ort der Offenbarungen und das Grab der Hl. Faustina Kowalska zu besuchen.

Weltjugendtagshymne
Hymne des Weltjugendtages in Krakau anhören

http://www.schoenstatt.de/de/news/2822/1...-Krakau-ein.htm

Einladung zur Reise nach Krakau
Wie die katholische Nachrichtenagentur Zenit.org mitteilte erklärte Papst Franziskus im Zusammenhang mit seiner Anmeldung zum Weltjugendtag: „Im Rahmen des Jahres der Barmherzigkeit wird dieser Tag gewissermaßen als Jubiläum der Jugend begangen, der zur Reflexion über das Thema ‚Selig die Barmherzigen; denn sie werden Erbarmen finden‘ (Mt 5,7) einlädt. Ich rufe die jungen Menschen in aller Welt auf, diese Pilgerfahrt entweder durch eine Reise nach Krakau oder durch die Teilnahme an diesem Augenblick der Gnade in den eigenen Gemeinden zu erleben.“

von esther10 01.08.2015 00:18



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31.07.2015 14:30
Das Drama hinter der Statistik


Der Bischof von Fulda, Heinz Josef Algermissen, über die vielen Kirchenaustritte, deren tiefere Ursachen und die Suche nach der geeigneten Therapie. Von Markus Reder
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Bischof Heinz Josef Algermissen rät zu einer gründliche Analyse der Austrittszahlen: „Auf dass wir die Medizin zur Therapie des eigentlichen Grundes der Krise in der Kirche finden und uns nicht immer wieder nur in der Behandlung der Symptome erschöpfen.“
Foto: dpa

Die Kirchenaustritte haben Rekordhöhe erreicht. Viele sind erschrocken angesichts der neuen Zahlen. War die aktuelle Statistik auch für Sie ein Schock?

Ja, die Kirchenaustrittszahlen sind schockierend. Aber wir werden in den vergangenen Jahren geradezu von einem Schock zum anderen getrieben. Immer wieder fragen wir uns: Was ist da eigentlich los? Mit vordergründigen Erklärungen ist es jedenfalls nicht getan. Eine gründliche Analyse der deprimierenden Austrittszahlen auf der Ebene der einzelnen Diözesen und der Bischofskonferenz ist mehr als angesagt, auf dass wir die Medizin zur Therapie des eigentlichen Grundes der Krise in der Kirche finden und uns nicht immer wieder nur in der Behandlung der Symptome erschöpfen. Wir haben vermutet, dass die Änderung des Einzugsverfahrens der Ertragssteuer sich auf die Austrittszahlen auswirken würde. Aber das allein ist keine Begründung für die vielen Kirchenaustritte. Jeder, der aus der Kirche austritt, ist einer zuviel. Heute verlassen Menschen die Kirche wie einen Verein oder eine Partei, die ihnen nicht mehr passt. Das ist ein verhängnisvolles Missverständnis. Beim Kirchenaustritt steht wesentlich mehr auf dem Spiel. Ein Kirchenaustritt ist immer ein Bruch mit der Heilsgemeinschaft der Kirche.

„Die innere religiöse Formlosigkeit ist der Beginn eines Prozesses, an dessen Ende dann der Steuerberater oder ein Ärger über die Kirche steht“

Da fangen die Probleme aber schon an. „Kirche als Heilsgemeinschaft“: Wer weiß heute noch, was das bedeutet? Kirche wird meist als Institution wahrgenommen.

Das stimmt leider. Gerade deshalb wäre es so wichtig, die geistliche Dimension von Kirche neu ins Bewusstsein zu bringen. Gelingt das nicht, brauchen wir uns über keine neuen Rekordzahlen beim Kirchenaustritt mehr wundern. Der Apostel Paulus sagt im Kolosserbrief 1,18, Kirche und Christus gehören zusammen. Christus ist das Haupt der Kirche, das Haupt des Leibes, der Leib aber ist die Kirche. Das heißt: Man kann die Heilsgemeinschaft Kirche nicht verlassen, ohne dass die Verbindung mit Christus einen Bruch erleidet. Dieser Bruch ist das eigentliche Drama hinter der Statistik. Manche Menschen denken heute, wenn sie Heilsgemeinschaft hören, das sei gleichbedeutend mit heiler Gemeinschaft. Das ist die Kirche sicher nicht, wie man an den Skandalen der vergangenen Jahre unschwer sehen kann.

Also noch ein Missverständnis, das es zu beseitigen gilt?

Wir müssen unbedingt differenzieren. In „Lumen gentium“, der Kirchenkonstitution des Zweiten Vatikanums, heißt es, die Kirche sei „una realitas complexa“. Dies bedeutet, dass in der Kirche menschliche und göttliche Elemente verbunden sind. Die Kirche besteht aus sündigen Menschen. Darum kann sie niemals eine heile Gemeinschaft sein. Das zeigt auch der Blick in die Kirchengeschichte. Aber zu sagen, die Kirche kommt sündhaft daher, deshalb verlasse ich sie, ist falsch. Denn damit löse ich mich auch von jener anderen, heiligen Seite der Kirche, in der mir Christus begegnet und mir sein Heil und sein Leben schenken will. Diese Loslösung von Christus, der in und durch die Kirche wirkt, ist es, was uns am meisten an den Austritten schmerzen muss.

Handelt es sich bei der Loslösung, von der Sie sprechen, um einen längeren Prozess der Entfremdung? Welche Rolle spielen da aktuelle Ereignisse oder Skandale?

Bei den Gesprächen, die ich als Seelsorger mit Menschen geführt habe, die einen Kirchenaustritt erwogen haben, kam in aller Regel zum Vorschein, dass es sich dabei um das Ende eines lange währenden, zugelassenen, schleichenden Entfremdungsprozesses handelt.

Wie sieht dieser Entfremdungsprozess Ihrer Erfahrung nach aus?

Es beginnt meist damit, dass man irgendwann aufhört, den Glauben zu praktizieren. Erst geht man unregelmäßig und dann gar nicht mehr zu den Messfeiern am Sonntag. Damit bricht etwas weg. Dann betet man meist auch nicht mehr und in der Familie wird nicht mehr über Glauben oder über Gott gesprochen. Das wird alles totgeschwiegen. Irgendwann spürt man dann: Der Glaube gibt meinem Leben keine Orientierung und keinen Halt mehr. Die innere religiöse Formlosigkeit ist der Beginn eines Prozesses, an dessen Ende dann der Steuerberater oder ein Ärger über die Kirche steht, sei es der Missbrauchsskandal oder ein Fall wie Limburg.

Wer den Austrittszahlen auf den Grund gehen will, muss demnach über die großen medialen Aufreger hinausschauen?

Unbedingt. Man verliert den Glauben und die Nähe zur Kirche in der Regel nicht von jetzt auf gleich. Das ist ein schleichender Entfremdungsprozess. Wenn man nicht vermittelt bekommen hat, was für eine erlösende, befreiende Botschaft der christliche Glaube ist, dann wird die Beziehung zur Kirche schneller brüchig. Wem es tief ins Herz gefallen ist und wer mit dem Verstand durchdrungen hat, was wir als katholische Christen glauben und hoffen dürfen, der kann auch mit dem Unschönen und Sündhaften in der Kirche anders umgehen. Das kann seine Beziehung zu Christus und zur Kirche als dem mystischem Leib Christi dann nicht so einfach erschüttern. Jedem Kirchenaustritt geht eine unterschiedlich lange Phase der Entfremdung und Kirchendistanz voraus. Und, was für mich noch entscheidender ist, ein zunächst schleichender und dann manifester Verlust des Glaubens an einen personalen Gott, der mit dem Leben der Menschen unbedingt etwas zu tun hat, der in Jesus Christus Anteil nimmt an deren Freude und Tränen. Der eigentliche Grund, warum wir heute Rekordzahlen beim Kirchenaustritt haben, ist, dass so viele Menschen diesen personalen Gottesbezug verloren haben.

Was kann die Kirche dagegen tun?

Ich bin jetzt 19 Jahre Mitglied der deutschen Bischofskonferenz. In all den Jahren haben wir uns immer wieder gefragt: Wie schaffen wir eine Neuevangelisierung? Es gibt dazu auch viele gute Papiere. Nur mit Leben haben wir das noch nicht hinreichend erfüllt. Analysen dieser Glaubens- und Gotteskrise haben wir genug. Wir sind der Diagnosen doch längst müde.

Entscheidend ist jetzt allein die Frage: Wo bitte gibt's die richtige Therapie? Wo finden wir die geeignete Medizin? Bislang ist es uns noch nicht richtig gelungen, diese Medizin zu finden. Wir doktern hier und da herum, aber das Eigentliche ist nicht geschafft. Ich bin überzeugt, auch unsere eigene Verkündigung ist ein Stück weit krank. Sie muss dringend auf den Prüfstand. Ihre katechetische und didaktische Reform ist die Bedingung der Möglichkeit einer Erneuerung des Glaubens.

„Ich bin seit 46 Jahren Priester und muss sagen: Der Grundwasserspiegel des Glaubens war noch nie so tief wie im

Augenblick“

Wenn der schleichende Entfremdungsprozess mit dem Verlust des Glaubens zu tun hat, kann es keine Therapie geben ohne die Vermittlung von Glaubensinhalten, ohne Katechese. Richtig?

Das ist der entscheidende Punkt. Wo ich als Bischof auch hinkomme und mit Menschen über die zentralen Lehren der Kirche spreche, stelle ich fest, das Glaubenswissen ist auf einem erschreckend niedrigen Niveau angekommen. Wir müssen daher wirklich ganz neu anfangen und die grundlegenden Glaubenswahrheiten vermitteln. Ich bin seit 46 Jahren Priester und muss sagen: Der Grundwasserspiegel des Glaubens war noch nie so tief wie im Augenblick. Es reden zwar alle mit, weil man mit ein paar plakativen Äußerungen schnell in die Medien kommt. Aber an einer Vertiefung des Glaubens besteht im Grunde wenig Interesse. Man hat seine Meinung über die Kirche fix und fertig. Bewusstsein dafür, dass Glaube auch etwas mit dem Kopf zu tun hat, mit Wissen und mit Lernen, ist eher die Ausnahme. Von der Bereitschaft, sich darauf einzulassen, ganz zu schweigen. Gottseidank machen wir im Bistum Fulda auch andere Erfahrungen. In verschiedenen Gemeinden gibt es Grundkurse des Glaubens. Das sind wichtige erste Schritte, aber so etwas muss unbedingt im großen Stil auf die Tagesordnung. Das ist dringlicher als all die anderen Fragen, die sich als wichtig gerieren. Die sind in Wirklichkeit oft nur Tagesprobleme, aber nicht das eigentliche Grundproblem.

Was ist denn das Grundproblem?

Mit einem organisatorischen Überbau, dem kein gelebter Glaube mehr entspricht, haben wir keine Chance auf Zukunft.


Dann müsste nach all der kirchlichen Krisenkommunikation im Zuge der Skandale der vergangenen Jahre künftig das Thema Evangelisierung die Themenagenda der Kirche in Deutschland bestimmen? Kann sich die Bischofskonferenz das zur gemeinsamen Aufgabe machen?

Es wäre ein großes Geschenk, wenn das gelänge. Zwei Drittel aller Themen, die uns umtreiben, sind im Grund Reaktionen. Wir wollen Probleme eingrenzen, wollen sie entschärfen, wollen Schaden begrenzen. Die große Gefahr dabei ist, dass die eigentlich entscheidenden Dinge zu kurz kommen. Verglichen mit der Notwendigkeit, den Glauben zu erneuern, ist doch das Allermeiste wirklich zweitrangig. Es wäre wunderbar, wenn die 27 Bistümer in Deutschland einen verbindlichen roten Faden der Neuevangelisierung auf den Weg brächten und das über einige Jahre wirklich betreiben würden. Dann könnte man überprüfen, was es gebracht hat.

Sicher, die deutschen Bistümer sind sehr unterschiedlich, aber das darf keine Ausrede sein. Keiner von uns könnte sagen, dass er zuwartet oder dass er nichts tut. Wir tun sehr viel, scheinen mitunter atemlos. Aber was kommt dabei am Ende heraus? Und dann fragen wir: Was will Gott uns mit dieser Krise sagen? Dabei haben wir vielleicht den falschen Blick auf das Problem und sind selbst die Verursacher.

Mit Blick auf die hohen Austrittszahlen hoffen manche auf einen „Franziskus-Effekt“. Ein Selbstläufer ist das offensichtlich nicht. Schließlich ist der Papst schon eine Weile im Amt und die Zahlen sind dennoch auf Rekordniveau. Was kann der „Franziskus-Effekt“ bringen?
Man sollte sich vor Oberflächlichkeit hüten. Es ist großartig, dass Papst Franziskus bei vielen Menschen so gut ankommt. Die Öffentlichkeit nimmt den Heiligen Vater sehr positiv wahr. Das sorgt insgesamt für eine positive Stimmung. All das hat natürlich seine Wirkung. Und das ist gut. Aber das wirkt in den Herzen der Menschen nicht automatisch glaubensvertiefend.

Für Papst Franziskus ist die Vertiefung und Verlebendigung des Glaubens ein zentrales Anliegen. Seine Enzyklika „Evangelii gaudium“ ist ein großer Ruf nach Evangelisierung. Dafür gab es viel Lob, aber danach ist nicht viel passiert. Seine neue Enzyklika „Laudato si“ wird in der öffentlichen Wahrnehmung auf das Thema Umweltschutz reduziert. Dabei geht es um wesentlich mehr. Wird Franziskus selektiv wahrgenommen?

Absolut. Jeder sucht sich heraus, was er gerne hören möchte. Genau das wird dann kommentiert. Es gibt die berühmten plakativen Überschriften und danach wird vornehm die Schublade geöffnet und die Sache ist erledigt. Ich bin mir sicher, dass die allermeisten „Laudato si“ nicht gelesen haben. Man kennt ein paar Zeitungsartikel dazu, aber die sind tendenziös. Wer über eine so große Enzyklika einen kleinen Artikel schreibt, der muss verkürzen und greift sich dann in der Regel sein Lieblingsthema heraus. Damit beginnt schon die selektive Wahrnehmung. Das war bei „Evangelii gaudium“ nicht anders und lief auch so bei der berühmten Rede des Papstes am 22. Dezember vor der Kurie, als Franziskus über die Krankheiten der Kurie sprach.

Aber diese Rede war kaum misszuverstehen. Inwieweit wurde sie selektiv wahrgenommen?

Es wurde der Eindruck erweckt, als sei damit nur die Kurie gemeint. Aber was der Papst da gesagt hat, galt doch genauso für uns deutsche Bischöfe, für unsere Ordinariate und für jeden einzelnen Katholiken. Diese Rede war hart, aber man darf sie doch nicht auf die Mitarbeiter der Kurie reduzieren. Sie galt uns allen! Wir können nicht bei oberflächlichen Betrachtungen stehenbleiben, als seien immer nur die anderen gemeint. Wir müssen uns selbst ernsthaft prüfen. Ohne Tiefgang kann es keine Erneuerung geben. Am Ende bleiben sonst nur noch politische Botschaften. Das ist immer falsch.

„Im Bußsakrament öffnet sich die Tür zur Barmherzigkeit Gottes. Die Wiederentdeckung der Beichte ist eine Schlüsselfrage kirchlicher

Erneuerung“

Papst Franziskus ruft eindringlich zu Umkehr und Erneuerung und betont dabei immer wieder die zentrale Bedeutung des Bußsakraments. Hierzulande ist die Beichte das vergessene Sakrament. Ist die Neuentdeckung des Sakraments der Versöhnung die Schlüsselfrage kirchlicher Erneuerung?

Für mich bedeutet das Heilige Jahr der Barmherzigkeit eine große Einladung, das Sakrament der Versöhnung neu zu bedenken, zu lernen und zu empfangen. Die Beichte ist der Anfang jeder Erneuerung. Das müssen wir wieder verstehen lernen. Deshalb muss die Beichte auch in der Verkündigung einen neuen Stellenwert bekommen. Nur ein geändertes Bewusstsein kann auch Wirklichkeit verändern. Die Erfahrung der Barmherzigkeit Gottes im Bußsakrament gibt neue Kraft und macht Erneuerung möglich. Die Beichte ist keine zusätzliche Belastung. Sie ist die offene Tür zum Herzen des Vaters. Es genügt nicht, wenn wir Heilige Pforten in den Domkirchen öffnen. Im Bußsakrament öffnet sich die Tür zur Barmherzigkeit Gottes. Diese Tür müssen wir durchschreiten. Und wir müssen neu lernen, wie notwendig und hilfreich das für das eigene Leben ist. Insofern ist die Wiederentdeckung der Beichte in der Tat eine Schlüsselfrage kirchlicher Erneuerung.

Die evangelische Kirche hat ihre aktuellen Austrittszahlen noch nicht veröffentlicht. Offenbar sind sie noch dramatischer als die der katholischen Kirche. Was heißt das für innerkatholische Reformdiskussionen? All die Reformforderungen, über die seit Jahrzehnten gestritten wird, sind in der evangelischen Kirche längst realisiert und doch gibt es noch mehr Austritte.
Ich ärgere mich schon seit Jahren, dass wir es nicht schaffen, an einem Tag die Zahlen der evangelischen und der katholischen Kirche zu veröffentlichen. Die Zahlen wären doch aufschlussreich. All die kritischen Forderungen, die auch bei uns immer wieder erhoben werden – nehmen wir nur den Ruf nach Abschaffung der priesterlichen Ehelosigkeit oder das Thema Frauenordination – sind in der evangelischen Kirche realisiert. Nimmt die evangelische Kirche deshalb eine bessere Entwicklung? Haben sich damit neue Horizonte des Glaubens eröffnet?

Nein, das ist nicht der Fall! Im Gegenteil. Das zeigt doch: Es geht um eine andere, tiefere Krise. Diese Krise muss zur Sprache kommen. Man kann über manches diskutieren, aber das eigentliche Problem des Gottesverlustes ist damit nicht gelöst. Der Gottesverlust ist die dramatische Signatur dieser Zeit. Darüber müssen wir reden. Auf diese Herausforderung kann es nur eine Antwort geben: Neuevangelisierung.

von esther10 01.08.2015 00:18

Link der Woche: Das intelligenteste Sklavensystem, das es jemals gab!

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31. Juli 2015 by Papsttreuer 1 Comment

Wenn man auch selbst dem Staat und der Politik skeptisch gegenüber steht – Was lernen eigentlich unsere Kinder heute?

Dies ist erst der zwölfte „Link der Woche“ und schon eine Wiederholung? Ist das Internet schon abgesucht, in der Blogosphäre nichts Neues mehr zu finden? Natürlich nicht, aber eine dreiteilige Serie von Susanne Kablitz, von der ich Ende Mai schon mal einen Beitrag hier vorgestellt habe, wollte ich meinen Lesern nicht aus Proporzgründen vorenthalten. Darin geht es um imaginäre Schullektionen: Ein Lehrer, der den Schülern beizubringen versucht, wie das Geld- und Finanzsystem funktioniert und warum es das „intelligenteste Sklavensystem, das es jemals gab“ ist.

Die Beschreibungen zu den Fallstricken dessen, was wir heute unter Geld verstehen – ungedeckte Scheine oder gar Buchgeld, hinter dem kein realer Gegenwert steht, außer einem diffusen Wertversprechen des Staates, der aber immer mehr Schulden macht – und dessen Zusammenhang mit dem System des Fractional Reserve Banking und unterschiedlicher Finanzinstrumente ist dabei nur ein Teil dessen, was mich an dem Beitrag begeistert hat. Denn selbstverständlich müssen wir alle davon ausgehen, dass unsere Kinder so etwas in der Schule gerade nicht lernen, sondern Gefahr laufen, vom „Fiat Money“ und staatlicher Schuldenpolitik als alternativloser Handlungsmaxime überzeugt zu werden. So wie der Keynesianismus – zu meiner Schul- und Ausbildungszeit noch einigermaßen kritisch gesehen – heute fröhliche Urständ feiert, ist die Hoffnung nur gering, dass irgendein nicht in der freien Wirtschaft erfahrener Lehrer auf den Gedanken kommt, dieses System in Frage zu stellen.

Aber was würde passieren, wenn doch? Wie würden Eltern reagieren, wenn ihren Kindern die Vorzüge des freien Marktes nahegebracht würden, wenn man ihnen verdeutlichte, dass das staatliche Finanzsystem auf Sand gebaut ist, wenn man ihnen beibrächte, dass wir es heute in der Tat um ein Sklavensystem und nicht mit „Raubtierkapitalismus“ zu tun haben? Wie würden wohl die meisten Eltern reagieren? Susanne Kablitz sieht das in ihrer kleinen Geschichte eher pessimistisch. Die abschließenden Zitate der gegen die Lehrinhalte protestierenden Eltern möchte ich hier darum auszugsweise zitieren. Vermutlich wird diese Sätze niemand unterschreiben … aber wir bestätigen sie jeden Tag, wenn wir unsere Kindern unwidersprochen einem Schulsysten aussetzen, das sie systematisch hinters Licht führt:

[Unsere Kinder] sollen „verdammt nochmal“ begreifen, dass wenn wir endlich alle gleich sind, Frieden auf der Welt herrscht.Sie sollen verlernen, dass es wunderbar sein kann, wenn man besser ist als jemand anderes. Sie sollen verlernen, dass es bitter sein kann, wenn man jemand anderem unterliegt. Sie sollen verlernen, was Begeisterung, Kreativität und Einsatz ist. Sie sollen verlernen, dass Erfolg und auch Misserfolg Eigenverantwortung bedeutet. Sie sollen verlernen, dass es sich lohnt, für etwas zu kämpfen. Sie sollen verlernen, dass eine Niederlage zum Leben gehört.

Sie sollen verlernen, dass Fehlverhalten zu negativen Konsequenzen führen kann. Sie sollen verlernen, dass das Leben Höhen und Tiefen hat. Sie sollen verlernen, dass Diebstahl unmoralisch ist, wenn der Staat diesen an seinen Bürgern begeht. Sie sollen verlernen, dass man für seinen Lebensunterhalt selbst aufzukommen hat. Sie sollen verlernen, dass man sich nur auf die Hilfe der Gesellschaft verlassen sollte, wenn man sie wirklich braucht.

Sie sollen all das verlernen, was wir erfahren haben. Und sie sollen verlernen, dass es unnötig ist, sich gegenüber dem Staat und dem Schuldgeldsystem so zu versklaven wie wir das getan haben und noch immer tun!

Und vor allem – sie sollen verlernen, wie es ist, ein Mensch zu sein!“

Lieber Lehrer, haben Sie uns verstanden?

Ist das zu pessimistisch gedacht? Wann haben Sie das letzte mal im Fernsehen einen Beitrag gesehen, der unser Geldsystem im Grundsatz in Frage stellt und Verbesserungen nicht nur in Richtung mehr Sozialismus vorschlägt? Wann haben Sie in sogenannten Mainstreammedien mal etwas von der Österreichischen Schule der Nationalökonomie oder von Ludiwg von Mises gelesen oder gesehen? Wann hat das letzte mal ein Nachrichtenkommentator statt auf Unternehmen und das böse Kapital zu schimpfen mal die freie Marktwirtschaft gefordert? Man kann die Thesen des Lehrers bei Susanne Kablitz für falsch halten, aber dass sie medial gar nicht mehr vorkommen, nicht in den Schulen zumindest vorgestellt geschweige denn gelehrt werden, diese grundvernünftigen Ansätze heute flächendeckend als „rechts“ und unmoralisch gelten, muss einen skeptisch stimmen.

Wie Sie als Eltern darauf reagieren wollen, überlasse ich gerne Ihnen – aber hoffentlich finden Sie sich nicht in den Äußerungen der Eltern wieder, die doch für ihre Kinder auch nur das Beste wollen!

Die Beiträge der Serie „Das intelligenteste Sklavensystem, das es jemals gab!“ von Susanne Kablitz sind am 26., 27. und 28.07.2015 auf dem Blog „freiraum – Das Magazin für klassischen Liberalismus“ erschienen. Frau Kablitz hat mir freundlicherweise erlaubt, die drei Teile in einer Datei für meine Leser zusammenzufassen:
http://papsttreuerblog.de/2015/07/31/lin...-es-jemals-gab/
http://freiraum-magazin.com/2015/07/26/d...-gab-lektion-1/

von esther10 01.08.2015 00:13

Im Heiligen Jahr gibt es samstags Extra-Generalaudienzen


Erzbischof Gänswein und Papst Franziskus bei einer Audienz - AFP

01/08/2015 12:32SHARE:
Im Heiligen Jahr der Barmherzigkeit soll jeweils an einem Samstag im Monat eine zusätzliche Generalaudienz stattfinden. Das kündigte der Präfekt des Päpstlichen Hauses, Erzbischof Georg Gänswein, im Interview mit Radio Vatikan an. Beginnen werde man 2016, die erste finde am 30. Januar statt, so der deutsche Kurienerzbischof, der für die Organisation der Generalaudienzen des Papstes zuständig ist, im Gespräch mit Mario Galgano.

RV: Millionen von Pilgern werden für das Heilige Jahr der Barmherzigkeit hier in Rom und im Vatikan erwartet. Gibt es diesbezüglich Besonderheiten?

Erzbischof Gänswein: Gerade in der vergangenen Woche wurde in einer Sitzung beschlossen, dass über die Generalaudienzen und die wichtigen anderen Begegnungen über das Heilige Jahr verteilt, einmal im Monat an einem Samstagvormittag eine Art Generalaudienz des Heiligen Jahres der Barmherzigkeit stattfinden soll. Die Termine werden in den nächsten Tagen auch via Internet bekannt gegeben, sodass Anfragen – es sind sehr viele schon gekommen – von Gruppen, Schulen, Pfarrgemeinden zu diesen Samstagen beantwortet werden können. Damit soll an den entsprechenden Samstagen eine zweite Generalaudienz auf dem Petersplatz stattfinden. Wie das ganz konkret abläuft, das wird sich noch zeigen. Da sind noch einige Überlegungen notwendig.“

RV: Weiß man aber schon, wann die erste Extra-Generalaudienz beginnen soll?

Gänswein: Das erste Datum ist der 30. Januar. Und das zweite kann ich auch schon nennen: es ist der 20. Februar 2016.
RV: Kann man sich jetzt schon dafür anmelden?

Gänswein: Man kann ab sofort diese Daten ernst nehmen und mit diesen Daten planen.

RV: Wenn man auf die bisherigen Generalaudienzen des Papstes zurückschaut: Wie ist es bisher statistisch gelaufen?
Gänswein: Papst Franziskus wird am 5. August wieder die Generalaudienzen aufnehmen, nach einer Unterbrechung von einem Monat im Juli. Die Audienzen finden im August in der Audienzhalle Paolo VI statt, damit wir von der brutalen Hitze Gottseidank bewahrt sind.
Was Zahlen betreffen: Von Januar bis Juli 2015 waren bei den Generalaudienzen etwa 370.000 Personen. Bei den Privataudienzen waren knapp 300.000 und dann gibt es den Bereich ,Liturgie´ - also Gottesdienste im Vatikan – und auch da waren etwa 300.000 Gläubige. Eine weitere Zahl, die überrascht: von Januar bis Juli haben 1.030.000 Menschen bei den Angelus-Gebeten sonntags auf dem Petersplatz teilgenommen.

RV: Wie können wir das einschätzen? Wie war es in den vergangenen Jahren?

Gänswein: Verglichen mit Vorgängerzahlen so kann man für die Mittagsgebete sagen, dass es eindeutig ein Mehr ist. Bei den Privataudienzen und bei den liturgischen Handlungen des Heiligen Vaters sind etwa gleich wie früher, wobei man beachten muss, dass wir bisher nur die Zahlen für die erste Jahreshälfte 2015 haben.

RV: Weiß man denn, wie viele Menschen Papst Franziskus bisher im Vatikan getroffen hat?

Gänswein: Am 26. August – in knapp vier Wochen – wird Papst Franziskus seine 100. Generalaudienz halten. Die Zahl der Teilnehmer, die er in diesen Audienzen trifft – wenn wir alle Zahlen zusammenzählen – etwa 3.300.000 erreicht. Im Hinblick auf das gesamte Pontifikat ist es so, dass bis gestern, 31. Juli, etwa 15 Millionen Menschen an den Audienzen mit dem Papst teilgenommen haben.

(rv 01.08.2015 mg)

von esther10 31.07.2015 21:31

„Es besteht keine kirchliche Pflicht, Ablässe zu erwerben“


Ein vollkommener Ablass: historisches Dokument

13/06/2015 09:45SHARE:
Ablass? Schreck lass nach – sogar für viele Katholiken ist ‚Ablass’ ein Reizwort. „Sobald das Geld im Kasten klingt“ usw., viele wissen, dass der Handel mit Ablassbriefen im frühen 16. Jahrhundert einer der Hauptgründe für die Spaltung der westlichen Christenheit war. Trotzdem spielt der Ablass noch heute eine Rolle, zum Heiligen Jahr der Barmherzigkeit etwa (das am 8. Dezember beginnt) gewährt Papst Franziskus Ablässe. Grund genug, damit wir uns einmal damit beschäftigen: Wir tun es zusammen mit dem bekannten deutschen Theologen und Kirchenhistoriker Arnold Angenendt.

„Eine Sünde gegenüber Gott besteht im Christentum besteht darin, dass ich Gott verlasse, dass ich gegen Gott handle, dass ich ihm entgegentrete.“ So erklärt uns Angenendt diese Woche am Rand eines Historikerkongresses in Rom die Grundlagen der christlichen Lehre von Sünde und Schuld. „Die Umkehr, die im Christentum gefordert ist, kommt aus dem Herzen: Ich muss mich neu auf Gott ausrichten, ich muss das Falsche, das ich begangen habe, bereuen, ich muss den Schmerz empfinden. Das kann bis zur Qual gehen; denken Sie an die vielen Menschen, die anderen einen Schaden zugefügt haben, der nicht mehr reparabel ist!“

Wie gehe ich nun mit einer solchen Schuld um? Die erste Antwort darauf heißt: Ich bereue. „Und wenn es ernst ist mit der Reue, dann fasse ich auch einen Vorsatz. Ich ändere mein Leben, ich suche von dieser Falscheinstellung loszukommen. Ich versuche, was ich anderen Böses angetan habe, auch wieder gutzumachen. Das ist die Aufforderung, die christlich mit der Reue über die Sünde und mit dem Vorsatz verbunden ist.“

Erlass einer zeitlichen Strafe

So weit, so grundlegend für das christliche Denken über Sünde, Schuld und Vergebung. Wie kommt da aber nun der Ablass ins Spiel? Von der Definition her ist Ablass der „Erlass einer zeitlichen Strafe vor Gott für Sünden, die hinsichtlich der Schuld schon getilgt sind“, so hat es Papst Paul VI. einmal formuliert. Im Neuen Testament und im Urchristentum kommt der Ablass nicht vor, er entsteht erst etwa ab dem 6. Jahrhundert, als die Privatbeichte das öffentliche Schuldbekenntnis vor der Gemeinde ablöst. Schon relativ früh wird der Erlass von Sündenstrafen mit dem Geben von Almosen verknüpft.

Angenendt: „Das irische Buß-System hat bekanntlich in der westlichen Kirche neuartig gewirkt. Da gibt es einmal die komprimierten Bußformen, und dann gibt es die ‚Redemptionen‘, wie das terminologisch heißt. Diese ‚Redemptionen‘ bedeuten: Ich nehme mir einen Priester oder, besser, einen Mönch, der für mich Bußübungen macht und der Messen feiert. Und was tut jetzt der Büßer selber? Der muss zu der Messe, die da für ihn gefeiert wird, gar nicht hingehen! Also, da kommt eine Tendenz auf, dass jemand sich an der inneren Umkehr vorbeischlängeln kann, und das ist natürlich christlich völlig unmöglich. Der Mensch muss sich vom Herzen her umwenden, und es muss ihm auch im Verstand hochheilig sein, dass er eine neue Lebensrichtung einschlägt. Und doch ist das im frühen Christentum passiert: Also, man kann die Schuld und die Strafe auf einen anderen übertragen, ein anderer übernimmt das also.“

Ich riskiere für dich mein Heil im ewigen Leben...

Der emeritierte Professor aus Münster nennt dazu ein Beispiel aus dem 12. Jahrhundert. „Papst Eugen III., ein Schüler Bernhards von Clairvaux, wollte einen Ritter dazu bewegen, seine Ehe wiederherzustellen, und schreibt ihm: ‚Ich übernehme für dich alle Schuld, die du vorher auf dich geladen hast, und riskiere damit mein Heil im ewigen Leben.‘ Das ist natürlich eine ungeheure Aussage – eine ungeheure Bereitwilligkeit, aber das ist christlich letztlich nicht möglich, denn der Papst ist ja für seine Person unschuldig, und ein Unschuldiger kann von Gott nicht verurteilt werden!“

Aber das 12. Jahrhundert, in dem Eugen III. wirkte, war zugleich der Moment, in dem die Theologie von Sünde und Schuld, und damit auch der Ablass, radikal neu gedacht wurden. „Das ist eines der anregendsten Jahrhunderte, die große Wende im Mittelalter! Die Person, die menschliche Würde, die innere Einstellung werden neu entdeckt, das ganze Feld der Buße wird neuinterpretiert, und in diesem Zusammenhang ist Abaelard zu sehen“: Petrus Abaelardus, Pariser Philosoph, Frühscholastiker, einer der hellsten Köpfe seiner Zeit.

„Und da kommt die neue Theologie mit Abaelard, die sagt: Also, in dem Moment, wo ich wirklich bereue, bitterlich weine, verzeiht Gott mir. Da ist keine Gefahr mehr, dass Sie in die Hölle verwiesen werden könnten! Aber es bleiben ‚zeitliche Bußstrafen‘, und Abaelard erklärt diese zeitlichen Bußstrafen sofort so: Du musst dich korrigieren! Du musst nicht eine Portion Strafe auf dich nehmen, du musst deine innere Einstellung korrigieren!“

Greif in den Gnadenschatz hinein

So gesehen, gehört der Ablass – der von den Päpsten zunächst nur sehr zurückhaltend gehandhabt wurde – zur DNA des Christentums, so Angenendt. Auch wenn die östlichen Kirchen die Entwicklung nicht mitvollzogen haben, und auch wenn der Protestantismus des 16. Jahrhunderts bestritt, dass das kirchliche Amt über Gottes Heil für uns Menschen verfügen dürfe. Eine wichtige Etappe im christlichen Denken zum Ablass ist für Angenendt das 13. Jahrhundert: Da entwickelten Theologen und Kirchenrechtler die Lehre von einem unerschöpflichen Gnadenschatz, den Jesus sein Leiden für uns erworben hat. „Die Mystiker sagen: Greife in den Gnadenschatz Jesu Christi hinein, indem du mit Jesus Christus leidest, seinen Kreuzweg gehst, auf die Auferstehung hoffst. Dann korrigierst du dich von deinen falschen Sünden, von deiner falschen Einstellung, du bist in der Nachfolge Jesu Christi; dann bist du auf dem rechten Weg, und dann spielen Strafen usw. überhaupt keine Rolle mehr.“

Für die Mystiker, etwa den Dominikaner Heinrich Seuse, war es allerdings kein Bischof, kein Kardinal, kein Papst, der den Schlüssel zum Gnadenschatz in der Hand hatte. „Da sagen die Mystiker: Du musst in den Schatz selber hineingreifen, durch Mitleiden mit Jesus Christus!

Wenn du das tust, dann greifst du in den Schatz, dann brauchst du gar keine kirchliche Vermittlung!“ Doch dem emeritierten Kirchenhistoriker scheint eine kirchliche Vermittlung bei diesem ‚Gnadenschatz’, beim ‚Ablass’, dennoch wichtig: Wir Menschen stehen doch immer „in einem Geflecht“, argumentiert er.

„Jeder Mensch ist zum Beispiel dadurch gläubig, dass er von anderen Gläubigkeit aufgenommen hat, sich davon hat beeinflussen lassen. In jedem Menschen sind die Empfindungen, Gedanken, Töne vieler, vieler anderer Menschen – insofern stehe ich nie alleine, und wenn ich auf den richtigen Weg Jesu Christi kommen will, ist es gut, wenn ich viele andere sozusagen in mich hineinlasse, die mich befördern auf meinem Weg zu Gott. Wie da eine kirchliche Oberverteilung zu denken ist, da würde ich sagen, das ist allenfalls nachgeordnet. Der erste Appell ist: Du musst dich aufmachen, du musst deine Sünden bereuen, du musst einen neuen Weg einschlagen, einen Vorsatz fassen – und da können dir andere behilflich sein, indem sie dir beistehen.“

Warum man das Wort Ablass besser vermeidet

Dass es in der Ablasspraxis viele Missbräuche gegeben hat, wird kein ernsthafter Historiker heute bestreiten. Ablässe wurden für die verschiedensten Anlässe gewährt: zur Unterstützung eines Kirchenbaus (Beispiel: St. Peter in Rom), aber auch als Anerkennung von frommen Werken. Einen vollkommenen Ablass (ähnlich dem, der am Ende des 11. Jahrhunderts den Kreuzfahrern gewährt wurde) gab es zu Jubiläumsjahren der Kirche, 1300 zum ersten Mal. Seit dem 12. Jahrhundert ist das Wirken von Ablasspredigern belegt, die Beschwerden über sie waren bald weit verbreitet, auch das IV. Laterankonzil 1215 beschäftigte sich damit.

Angenendt deutet den Ablass „medizinell“. „Und man sollte das Wort Ablass vermeiden, man sollte dazu sagen: Du musst dich in eine Neuorientierung aufmachen, damit du wieder zu Gott zurückfindest und damit du dich in der Neuausrichtung auf Gott auch befestigst – damit du die bösen Sündenfolgen, die dich wie Stricke festhalten, abwirfst und durchbrichst und zu Gott findest!“ Warum er nicht so gerne das Wort ‚Ablass’ gebraucht? Angenendts Antwort: Weil dadurch der Eindruck erweckt werden könnte, andere nehmen mir das ab. „Das geht nicht! Ich muss selber die innere Umkehr vollziehen, und ich muss auch selber alles Mögliche tun, damit ich den Schaden, den ich angerichtet habe, wiedergutmache, und damit ich die innere Einstellung, die ich hatte, verändere und neu ausrichte auf Gott. Das kann man nicht als Strafe bezeichnen, sondern das nennt man eine medizinelle Strafe der Umänderung der eigenen Einstellung.“

Ich weiß nicht, wie man leben kann ohne diese Hoffnung

Letztlich könne nur Gott Sünden vergeben, bekräftigt Angenendt: „weil wir im eigenen Leben erfahren, dass wir Ungutes, das wir anderen Menschen angetan haben, nicht wieder gutmachen können. Das sagt selbst Jürgen Habermas… Und insofern hoffen wir auf Gott, dass er das wiedergutmacht, was wir nicht wiedergutmachen können. Das ist die Gnade Gottes. Ich weiß nicht, wie man leben kann ohne diese Hoffnung: Gott stellt das wieder her, macht das wieder richtig, was ich Böses getan habe.“ Und Gott werde dann in seiner Gnade auch ertragen, wenn ich mich „von den Fesseln der falschen Einstellung, der sündigen Einstellung nicht freimachen kann“. „Dann wird er darüber hinwegsehen und mich in seine Arme schließen und mich als reuigen Sünder in sein Herz aufnehmen.“

Muss ich jetzt also als Katholik doch irgendwie Verständnis für den Ablass aufbringen, ja mich vielleicht einmal im Leben um einen Ablass bemühen? Nein – muss ich nicht. „Die Kirche überlässt es“, schrieb Paul VI. 1967, „jedem einzelnen, in der heiligen und rechten Freiheit der Kinder Gottes solche Mittel der Läuterung und der Heiligung zu gebrauchen“ – oder auch nicht. Angenendt unterstreicht das: „Es besteht keine kirchliche Pflicht, Ablässe zu erwerben. Das ist wichtig: Der Ablass ist nicht heilsentscheidend. Mein ‚ceterum censeo‘ lautet: Indulgentias esse negligendas! Man kann darüber hinweggehen. Viel entscheidender ist, dass ich mich selber aufmache, dass ich mir von anderen helfen lasse, um wieder auf den richtigen Weg zu kommen.“

Angenendt gehörte zu den Referenten der Tagung „Ablasskampagnen des Spätmittelalters –

Martin Luther und der Ablassstreit von 1517“, die das Deutsche Historische Institut zusammen mit der Theologischen Fakultät der Waldenser zu Beginn dieser Woche in Rom ausgerichtet hat.

(rv 13.06.2015 sk)
http://www.im.va/content/gdm/de/calendario.html
http://www.im.va/content/gdm/de/news.html


von esther10 31.07.2015 20:48

Zehn Prozent der Asylwerber in kirchlicher Grundversorgung

Caritas versorgt gemeinsam mit Pfarren und Klöstern derzeit 4.400 der insgesamt 43.000 Asylwerber.

*

In Horn im niederösterreichischen Waldviertel eröffnete die Caritas Ende Mai ein Flüchtlingsquartier für 100 Frauen, Kinder und Männer.

KONTAKT UND INFORMATION:
Caritas Österreich:
www.caritas.at

Caritas der Erzdiözese Wien:

www.caritas-wien.at

Gemeinsam mit katholischen Pfarren und Klöstern betreut die Caritas derzeit österreichweit mehr als 4.400 AsylwerberInnen im Rahmen der Grundversorgung - das sind knapp 10 Prozent der insgesamt 43.000 Asylwerber in Grundversorgung. Zusätzlich würden 10.500 Menschen mobil betreut", gab die Caritas Österreich am Donnerstag, 23. Juli 2015 in einer Aussendung bekannt.

Die kirchliche Hilfsorganisation habe in den vergangenen zwölf Monaten 1.700 zusätzliche Plätze für schutzsuchende Menschen schaffen können. In der mobilen Betreuung würden gegenwärtig doppelt so viele Menschen versorgt wie im Sommer 2014, informierte Caritas-Generalsekretär Bernd Wachter.

Eisenstadt, Admont, Horn
Beispielgebend nannte er die Vorgangsweise der Diözese Eisenstadt, die bis zum Jahresende die kirchlichen Unterbringungsplätze für Flüchtlinge von derzeit 54 auf rund 200 erhöhen will. Gleiches gelte für das Stift Admont, das ein leerstehendes Schülerheim vom Land Steiermark gekauft hat und bis September Räumlichkeiten für 70 Asylwerber adaptiert.

Auch Horn im niederösterreichischen Waldviertel sei ein Vorbild an Solidarität: "Dank der Unterstützung von Bürgermeister, Gemeinde und Kirche konnte die Caritas Ende Mai ein neues Flüchtlingsquartier für 100 Frauen, Kinder und Männer eröffnen", wies Wachter hin. Und für die Zukunft gelte dasselbe wie in den vergangenen Monaten: "Wir stehen weiter bereit, um zusätzliche Quartiere anzubieten."

Rückenwind bekommen all diese Bemühungen durch die Österreichische Bischofskonferenz: Bei ihrer jüngsten Sommervollversammlung in Mariazell legte sie fest, dass in jeder Diözese ein "Diözesankoordinator für Flüchtlingsunterbringung" bestellt wird, der die bereits existierenden kirchlichen Maßnahmen in diesem Bereich erheben und die Suche nach geeigneten weiteren Quartieren für die Grundversorgung hauptverantwortlich übernehmen soll. Diese Koordinatoren sind in allen Diözesen bereits im Einsatz und führen auch die erforderlichen Gespräche mit politisch Verantwortlichen in Ländern und Gemeinden über geeignete kirchliche Quartiere oder Wohnungen. Die Beratung von Pfarren und Ordensgemeinschaften in Flüchtlingsfragen gehört ebenfalls zu ihren Aufgaben.

Die Bemühungen zeigen Erfolge, mit weiteren sei zu rechnen, sagte der Kommunikations-Chef der Erzdiözese Wien und Sprecher von Kardinal Schönborn, Michael Prüller: Er sprach zuletzt von mindestens 5.000 Flüchtlingen, die bis Jahresende kirchlich betreut die Chance auf ein Leben in Sicherheit bekommen sollen.

Politik soll Maß an Hilfsbereitschaft nehmen
Caritas-Generalsekretär Wachter unterstrich in seiner Aussendung die Dringlichkeit der Hilfe: Die Bilder aus Traiskirchen mit obdachlosen Kinder und ihren Müttern in einer Betreuungsstelle des Bundes "machen fassungslos und betroffen". Dem stehe das "unglaubliche Engagement und die Solidarität der Zivilgesellschaft" gegenüber und zeige der Caritas, dass eine Politik auf dem Rücken von Heimatvertriebenen "von einem Großteil der Bevölkerung nicht mitgetragen" werde.

Wachters Appell an Politiker in Bund und Ländern: "Lassen Sie sich von diesem Mut, von dieser Hilfsbereitschaft und von dieser Solidarität der Bevölkerung berühren und tragen Sie das Ihre dazu bei, dass die Bilder obdachloser Kinder in Traiskirchen endlich der Vergangenheit angehören!"


erstellt von: red/kap

von esther10 31.07.2015 00:40

30.07.2015


Ruhr-Universität Bochum
© dpa

Ruhr-Uni öffnet Gaststudium für Flüchtlinge
"Den studentischen Alltag kennenlernen"
An der Ruhr-Uni in Bochum können künftig Flüchtlinge als Gasthörer das Studentenleben in Deutschland kennenlernen. Sie können deutsche oder englische Veranstaltungen besuchen, erzählt Uni-Sprecherin Michaela Wurm im domradio.de-Gespräch.

domradio.de: Lassen Sie uns mal zuerst an den Stammtisch gehen. Da könnte man sagen: Jetzt nehmen uns die Flüchtlinge nicht nur die Wohnungen und die Arbeit weg, sondern auch noch die Studienplätze an der Uni! - Was entgegnen Sie?

Michaela Wurm (Sprecherin der Ruhr-Uni Bochum): Das reguläre Studienplatz-Verfahren läuft weiter wie bekannt. Die Studienplätze werden in der Regel über NC-Werte und Wartesemester vergeben. Unser Projekt richtet sich explizit an Gasthörer, die von diesem regulären Verfahren ohnehin nicht betroffen sind.

domradio.de: Es ist also kein Studium im klassischen Sinne, sondern ein Gasthörer-Studium. Wo ist der Unterschied?

Wurm: Wir sprechen mit dem Projekt vor allem Menschen an, die im Antragsverfahren für ein Asyl sind. Es ist also noch gar nicht klar, ob sie in Deutschland bleiben dürfen oder nicht. Die Rechtslage sieht aktuell so aus, dass die Flüchtlinge kein reguläres Studium (mit Prüfungen und einen Abschluss, Anm.d.Red.) besuchen, sondern als Gasthörer dabei sein dürfen. Sie können Vorlesungen besuchen, können das Universitätsleben kennenlernen, Kontakte knüpfen und einfach sehen, wie ein studentischer Alltag in Deutschland aussieht. Sie sollen schauen können, wie sie ihr im Heimatland begonnenes Studium abschließen können. Wenn sie in Deutschland bleiben können, können sie sich für einen regulären Studienplatz bewerben und in das reguläre Studium einsteigen.

domradio.de: Das Gaststudium ergibt aber nur Sinn, wenn die Flüchtlinge Deutsch sprechen, oder?

Wurm: Der Großteil unserer Veranstaltungen ist in deutscher Sprache. Wir haben aber gerade im Master-Angebot viele Vorlesungen und Veranstaltungen, die in englischer Sprache angeboten werden. Wir werden mit den Flüchtlingen schauen, wie ihre Sprachkenntnisse sind und welche Veranstaltungen dann Sinn machen.

domradio.de: Bieten Sie auch begleitende Deutschkurse an?

Wurm: Wir sind im Gespräch mit dem AStA (Allgemeiner Studierenden-Ausschuss, Anm.d.Red.), der Deutschkurse für ausländische Studierende anbietet. Wir überlegen gemeinsam, wie wir Angebote schaffen können für Menschen, die wenige oder gar keine Sprachkenntnisse mitbringen.

domradio.de: Das Gaststudium ist kostenlos. Wie finanzieren Sie das?

Wurm: Dadurch, dass wir ein reguläres Veranstaltungsangebot haben, entstehen uns keine Kosten. Kosten werden möglicherweise durch Deutschkurse oder Fahrkarten entstehen. Da sind wir aktuell in Gesprächen, um Unterstützung zu finden.

domradio.de: Wann beginnt das Gasthörer-Studium für Flüchtlinge?

Wurm: Semesterstart ist am 19. Oktober und dann beginnt auch das Gasthörer-Studium. Es ist also noch ein bisschen Zeit, sich zu informieren.

domradio.de: Gehen Sie auch in Flüchtlingsunterkünfte und machen das Angebot dort publik?

Wurm: Wir haben das große Glück, dass wir eine studentische Flüchtlingshilfe an der Ruhr-Uni haben. Das sind ungefähr 500 Studierende, die Flüchtlingen in und um Bochum helfen. Die haben zweimal die Woche Sprechzeiten in Flüchtlingsunterkünften. Auf die Hilfe der Studierenden setzen wir.
http://www.domradio.de/themen/soziales/2...er-fluechtlinge


Das Gespräch führte Uta Vorbrodt.

(dr)

von esther10 31.07.2015 00:27

31.07.2015

Forum Deutscher Katholiken trifft sich in Fulda
Wider den Zeitgeist



Bischof Algermissen warnt davor, substanzielle Unterschiede zwischen den Geschlechtern aufzulösen. Der Bischof äußerte sich beim Forum Deutscher Katholiken. Sie betonen, dass sie papst- und kirchentreue Katholiken sind.

Als eine Ideologie, die der Wirklichkeit und der Integrität der menschlichen Natur völlig entgegenstehe, hat der Bischof Heinz Josef Algermissen einen "Gender-Mainstream" verurteilt.

Die Gender-Strategen unter den Politikern ließen nicht locker und wollten die substanziellen Unterschiede zwischen den Geschlechtern auflösen, kritisierte der Bischof am Freitag im Fuldaer Dom. Dadurch werde dass christlich-jüdische Werte- und Menschenbild auf dramatische Weise bedroht.

Algermissen äußerte sich in einem Gottesdienst zur Eröffnung des bis Sonntag dauernden 15. Kongresses "Freude am Glauben" des Forums Deutscher Katholiken. Dieses versteht sich als ein lockerer Zusammenschluss "papst- und kirchentreuer Katholiken". Der diesjährige Kongress steht unter dem Leitwort "Ehe und Familie - gottgewollter Auftrag und Weg zum Glück". Für das dreitägige Treffen rechnet das Forum mit bis zu 1.500 Teilnehmern.

Algermissen kritisiert erneut ZdK-Erklärung

Ausdrücklich appellierte Algermissen an den Kongress, die Fundamente des katholischen Verständnisses von Ehe und Familie in positiver Weise neu zu verdeutlichen. Dies sei auch vor dem Hintergrund besonders dringend, so der Bischof, dass sich eine im Mai vom Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) vorgelegte Erklärung als "destruktiv" für die kirchliche Lehre über Ehe und Familie erwiesen habe, obgleich sie vorgebe, zwischen Lehre und Lebenswelt Brücken bauen zu wollen.

Das ZdK hatte sich unter anderem für Formen der Segnung von gleichgeschlechtlichen Partnerschaften und von neuen Partnerschaften Geschiedener ausgesprochen sowie für eine "vorbehaltlose Akzeptanz des Zusammenlebens in festen gleichgeschlechtlichen Partnerschaften".

Auch die Deutsche Bischofskonferenz hatte dazu ihr Missfallen ausgedrückt und einige der Forderungen des ZdK als "mit Lehre und Tradition der Kirche nicht vereinbar" kritisiert.

Zum Kongress werden unter anderem der vor sechs Jahren aus der CDU ausgetretene frühere Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt, Werner Münch, und der zurückgetretene vormalige Augsburger Bischof Walter Mixa erwartet. Aus der Schweiz kommt der Churer Bischof Vitus Huonder und aus Tschechien der Prager Erzbischof, Kardinal Dominik Jaroslav Duka. Schirmherrin ist die Gründerin, ehemalige Vorsitzende und jetzige Ehrenvorsitzende der Lebensrechtsinitiative Christdemokraten für das Leben (CDL), Johanna Gräfin von Westphalen. Neben dem Hauptprogramm gibt es bei dem Kongress unter der Überschrift "Den Partner fürs Leben finden" auch ein "Seminar-Programm für Singles".
http://www.domradio.de/themen/bist%C3%BC...ifft-sich-fulda


(KNA)

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