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von esther10 25.10.2015 00:00

Es gibt bereits ein päpstliches Schreiben zum Thema wiederverheiratete Geschiedene
Wie aus der Familiensynode bereits im Jahr 1980 klare Antworten zur Frage gegeben werden



Familien – wie diese aus Argentinien, die am Wochenende in Rom war – sind schon lange Thema von Bischofsynoden.
Foto: CNA/Martha Calderon

VATIKANSTADT , 19 October, 2015 / 12:00 AM (CNA Deutsch).-
Gespannt wartet die katholische Kirche darauf, was Papst Franziskus zum Thema wiederverheiratete Geschiedene zum Abschluss der Synode schreibt, nachdem der zweijährige Beratungsprozess in wenigen Tagen ein Ende findet. Aber wie viele wissen eigentlich, dass es schon längst ein päpstliches Schreiben zum Thema gibt? In diesem steht klar und deutlich geschrieben:

Die tägliche Erfahrung zeigt leider, daß derjenige, der sich scheiden läßt, meist an eine neue Verbindung denkt, natürlich ohne katholische Trauung. Da es sich auch hier um eine weitverbreitete Fehlentwicklung handelt, die mehr und mehr auch katholische Bereiche erfaßt, muß dieses Problem unverzüglich aufgegriffen werden. Die Väter der Synode haben es ausdrücklich behandelt. Die Kirche, die dazu gesandt ist, um alle Menschen und insbesondere die Getauften zum Heil zu führen, kann diejenigen nicht sich selbst überlassen, die eine neue Verbindung gesucht haben, obwohl sie durch das sakramentale Eheband schon mit einem Partner verbunden sind. Darum wird sie unablässig bemüht sein, solchen Menschen ihre Heilsmittel anzubieten.

Die Worte sind die Zusammenfassung der Bischofssynode, die vom 26. September bis 25. Oktober abgehalten wurde, im Jahr 1980 – also nach kirchliche Maßstäben gestern. Geschrieben hat sie ein Heiliger: Papst Johannes Paul II. – und verewigt sind sie in Familiaris Consortio. In diesem Schreiben an alle Bischöfe, Priester und Gläubige „über die Aufgaben der christlichen Familie in der Welt” hat der Papst auch die Frage, ob geschiedene Wiederverheiratete zur Kommunion zugelassen sind, beantwortet:

Die Kirche bekräftigt jedoch ihre auf die Heilige Schrift gestützte Praxis, wiederverheiratete Geschiedene nicht zum eucharistischen Mahl zuzulassen. Sie können nicht zugelassen werden; denn ihr Lebensstand und ihre Lebensverhältnisse stehen in objektivem Widerspruch zu jenem Bund der Liebe zwischen Christus und der Kirche, den die Eucharistie sichtbar und gegenwärtig macht. Darüber hinaus gibt es noch einen besonderen Grund pastoraler Natur: Ließe man solche Menschen zur Eucharistie zu, bewirkte dies bei den Gläubigen hinsichtlich der Lehre der Kirche über die Unauflöslichkeit der Ehe Irrtum und Verwirrung.

Seitdem diese verbindlichen Worte veröffentlicht wurden, hat sich die Doktrin natürlich nicht geändert, auch wenn sich die Welt geändert hat. Das ist auch der Hauptgrund, warum aus orthodox katholischer Sichtweise die Forderung nach einer Änderung so schwierig ist; denn aus dieser Sicht ist die Lösung, den Menschen das wieder vorzuleben, zu erklären und ihnen damit zu helfen – während heterodoxe damit ringen, die Lehre zu ändern, auch die Aussagen von Johannes Paul II.

Den gesamten Text von Familiaris Consortio lesen Sie hier. Neben der Frage zu wiederverheirateten Geschiedenen, die gegen Ende des Schreibens beantwortet wird, enthält es zahlreiche wichtige Passagen über das Thema, das eigentlich auch das der derzeitigen Synode ist: Die Berufung und Mission der Familie in der Welt von heute.
http://de.catholicnewsagency.com/story/e...eschiedene-0115
http://www.lanuovabq.it/it/articoli-il-s...ivisa-14203.htm

****

Sehr interessant
Wie Damian Thompson die Synode beurteilt
- sicher optimistischer als viele "konservative" katholische Blogger, die - wie man heute erkennen kann - an einem Post-VaticanII-Trauma leiden und jetzt schon sicher sind, daß die doch recht erfolglosen Liberalen mit Hilfe des von ihnen beschworenen "Synoden-Geistes" die kontroversen Paragraphen der Schlussrelatio in ihrem Sinne umdeuten und umformulieren-und sie so auf den Kopf stellen werden. Hoffen wir, daß ihnen das nicht gelingt - im Gegensatz zur Nachkonzilszeit gibt es die nicht mainstreamgesteuerten Internet-Foren, abgesehen von den aus Erfahrung klug gewordenen Vertretern konservativer Episkopate, die schon jetzt die Revoluzzer zu deren nicht geringem Ärger im Zaum gehalten haben (vergl. Kard. Marx bei der Pressekonferenz). Nun aber zu Damian Thompsons Text im Catholic Register.
Hier geht´s zum Original: klicken

"DIE FAMILIEN-SYNODE IST VORÜBER, DIE KONSERVATIVEN HABEN GEWONNEN"

"Diesen Nachmittag hat die Familien-Synode im Vatican das Schlussdokument berichtigt und approbiert, das 3 Wochen chaotischer und manchmal giftiger Debatten zusammenfaßt, von denen viele sich darum drehten, ob wiederverheiratete Geschiedene zur Kommunion zugelassen werden können.

Die Mehrheitsmeinung der Synodenväter ist, daß sie die Regeln nicht geändert haben wollen. Sie wollen insbesondere nicht, daß eine Regel in - sagen wir - Deutschland gültig wird und in Tanzania eine andere.
Papst Franziskus hat gerade eine Rede der sorgfältigen Wortwahl (aber- leider - auch eine ziemlich geschwätzige) gehalten, in der er soviel jedenfalls anerkennt:

"... wir haben auch gesehen, daß das, was einem Bischof eines Kontinents normal erscheint, einem Bischof eines anderen Kontinents fremd, fast skandalös vorkommt; was in einer Gesellschaft als Rechtsverletzung betrachtet wird, ist in einer anderen offensichtliches und unverletzliches Recht; was für manche Freiheit ist, ist für andere einfach Verwirrung."

Bezeichnenderweise haben die Väter nicht die von den liberalen Kardinälen vorgeschlagene Lösung unterstützt, nach der wiederverheiratete Geschiedene ihr Gewissen und ihren Beichtvater befragen könnten, ob sie die Regeln befolgen sollen.

Das war der liberale Plan B, hastig zusammengeschustert, als zu Beginn der Synode klar wurde, daß es für Kardinal Kaspers radikalen Plan - den Kommunionsbann zu kippen - keine Mehrheit geben würde.

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Eingestellt von damasus um 09:30 Keine Kommentare:

Labels: Aktuelles, aus gegebenem Anlass, Bischöfe, echte oder falsche ?Traditionen, Kardinäle, Papst Franziskus, Synode
Samstag, 24. Oktober 2015

http://www.lanuovabq.it/it/articoli-sino...zione-14186.htm

Verschwörungstheoretiker innerhalb und außerhalb des Vaticans
Bei La Nuova Bussola hat Riccardo Cascioli gestern Stellung zu den rund um die Synode immer wieder auftauchenden Verschwörungstheorien bezogen. Interessant auch ( nach Beendigung der Synode- wo die beiden Lager bei der Abschlussitzung erstaunlicherweise zu großer Einhelligkeit fanden- zu beobachten, wie es diesbezüglich in diesem Pontifikat zu einem Rollentausch und zur Umkehr der Positionen gekommen ist.
Hier geh´s zum Original: klicken

"DIE SYNODE UND DIE VERSCHWÖRUNGSTHEORETIKER"
"Wie gut, daß der Papst am 6. Oktober dazu eingeladen hat, im Hinblick auf die Synode die Hermeneutik der Verschwörung zu vermeiden.
Seit 2 Tagen sind die Fernsehnachrichten und die großen Zeitungen- katholische wie säkulare- voller Verschwörungstheorien, die scheinbar von konservativen Elementen angezettelt wurden, um den Papst zu deligitimieren. Das passiert nicht zum erstenmal im Verlauf dieser Synode, aber dieser Zirkus der letzten Tage läßt uns mehr oder weniger perplex zurück.
Alles begann vor 2 Tagen mit dem angeblichen Scoop der "Quotidiana Nazionale" wegen eines angeblichen (gutartigen) Hirntumors Franziskus´.
Sofortiges Dementi des Pressesprechers des Vaticans, Pater Lombardi (sogar ein halbe Stunde nach Mitternacht. Weil sie-wenn sie wollen-im Vatican schnell sein können) in den folgenden Stunden in harten Worten immer wiederholt. Es hätte da enden können.
Die Spekulationen und falschen Scoops zur Gesundheit der Päpste sind sicher keine Neuheit: Johannes Paul II und Benedikt XVI mußten das mehrmals erleiden. Immer dementiert, vielleicht mit einem leichten Vorwurd gegen eine bestimmte Art des Journalismus. Und das war alles.

Dieses mal ganz sicher nicht. Die Nachricht von einem Hirntumor ist schwerwiegend, noch mehr wenn sie unfundiert ist. Man kann auch keine speziellen Interessen hinter der Verbreitung der Nachricht ausschließen. Aber es war sicher die -zigste Episode im Rahmen einer gewissen journalistischen Korruption die als Vorwand diente, um die Synodenväter, die sich-sagen wir es vereinfacht- den Kasper-Thesen entgegenstellen, anzugreifen.

Der Osservatore Romano hat dazu vielleicht eine gewisse Berechtigung, weil er der erste war, der bekräftigte, der ausgewählte Zeitpunkt enthüllte die manipulative Absicht eines empörten Aufschreis" Ein harter Vorwurf, aber sehr allgemein. Gestern aber, las man wirklcih überrascht, daß alle großen Zeitungen, die dem Komplott viele Seiten widmeten, alle die gleiche Verschwörungsthese vortrugen, ohne auch nur den geringsten Beweis- so als ob ein Rundschreiben durch die Redaktionen gegangen sei.

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http://beiboot-petri.blogspot.de/2015/10...b-und.html#more

von 24.10.2015 20:34

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Seite 1 / 1. Oktober 2015 AM / ass
Botschaft der lieben Gottesmutter

Meine geliebten Kinder:

Mein Herz ist voller Trauer. Ihr seht, was geschieht.
Weil immer noch keine Umkehr stattfindet, breitet sich der Weltenbrand noch weiter aus !
Ja, es wird noch furchtbarer werden.
Betet ganz besonders für die vielen Bischöfe und Priester, die nichts davon wissen wollen.
Ja, diese gehen ihren eigenen Weg. Sie hören nicht auf ihre MUTTER, die doch nur helfen will.

Aber, es gibt auch viele gute Priester und ihnen sage ich:
Bleibt standhaft. Bleibt treu. Erfüllt euren Auftrag weiterhin so, wie GOTT ihn euch gegeben hat. Kein Buchstabe dazu, kein Buchstabe hinweg.
Es ist die ewige Wahrheit, die ihre Gültigkeit hat, vom Anfang bis zum Ende !
Ja, euer Kreuz ist schwer. Denn, Viele von euch, tragen auch noch das Kreuz ihrer Mitbrüder, die es weggeworfen haben. Doch, die MUTTER des HERRN, auch eure MUTTER, hilft euch,
das Kreuz mitzutragen.
Ihr seht, was geschieht in dieser Welt.
So Viele wollen die ewige Lehre, die GOTT gegeben hat, nicht mehr annehmen !

Deshalb bitte ich euch, meine geliebten Kinder:
Betet oft für meine guten, treuen Priestersöhne.
Betet aber auch für die so vielen Priestersöhne, die in die Irre gegangen sind.

Ja, es wird noch dunkler werden auf dieser Welt.
Betet oft und bittet immer auch den Heiligen GEIST um Seinen Beistand.

Zudem, bitte ich euch:
Betet für meinen Priestersohn, Bénédict, in Rom. Sein Kreuz ist schwer.
Würde er nicht grosse Opfer bringen und im Gebet verharren, dann wäre Vieles noch schlimmer geworden !
Ja, ich sage es euch:
Er wurde verfolgt und sie trachteten ihm nach dem Leben !
Doch, der Segen GOTTES ist mit ihm.

Betet aber auch für jene Menschen, welche die Staaten führen, damit sie dem Satan ent-rinnen. Denn, diese Menschen rufen sonst den Untergang hervor. Ja, Vieles wird noch ge-schehen und die Verwirrung wird noch grösser werden.

Deshalb bitte ich auch heute wieder: Verlasst den engen Weg nie; er wird noch enger werden, voll von Steinen und spitzen Dornen. Aber, ich verspreche euch: Wenn ihr mich bittet und mir eure Hände entgegenstreckt, dann werde ich euch durch diese Finsternis zum ‚LICHT‘ führen. Harrt aus. Betet oft. Denn, jetzt ist das Gebet so wichtig.

Und nochmals, wiederhole ich:
Diese kommende Versammlung der Bischöfe in Rom müsste nicht sein,
wenn sich Alle an die Heilige Schrift halten würden !
Denn, in der Heiligen Schrift steht geschrieben, was GOTT von den Menschen will.

Betet, betet. Harrt aus. Bleibt standhaft und treu. Die Verwirrung wird noch grösser werden.
Ich, eure MUTTER, segne euch.

Myrtha: „Oh, MUTTER: Warum nur muss es denn so weit kommen! Oh, GOTT: Erbarm Dich.
Ja, wir sind grosse Sünder. Wir schweigen, wenn wir reden sollten und wir reden,
wenn wir schweigen sollten.

Pater Pio, du bittest deine Mitbrüder im Priesteramt:
Harrt aus. Bleibt standhaft und treu. Verkündet nur die wahre Lehre GOTTES.
Seid Priester nach dem Herzen GOTTES. Führt eure Herden. Nährt und stärkt sie.
Denn, diese Wölfe sind furchtbar; sie wollen Alles verschlingen.

Bruder Klaus, Schwester Faustina: Bleibt unsere Fürbitter.“

Nun beginnt das schwere Sühneleiden zur heiligen Messe.

von esther10 24.10.2015 20:16

USA unterstützen Afrika im Abwehrkampf gegen radikal-islamische “Boko Haram”
Veröffentlicht: 24. Oktober 2015 | Autor: Felizitas Küble

Die Vereinigten Staaten werden künftig die von der islamistischen Terrorbande Boko Haram bedrohten Länder militärisch unterstützen. Dabei sollen Ausbilder, Waffen und Geräte sowie Informationen der Geheimdienste zur Verfügung gestellt werden. 305fe9127f



Die Regierung in Washington gab bekannt, dass zwei Militärflugzeuge sowie militärische Geländewagen und Krankenwagen in Niger zur Verfügung gestellt werden sollen. Bereits vor einiger Zeit wurden in Niger Landeplätze für Beobachtungsdrohnen installiert.

Weitere Drohnen wurden in Burkina Faso, im Tschad und in Kamerun stationiert. Zudem gab Präsident Obama bekannt, dass 300 Soldaten die Armee vor Ort und insbesondere die internationale Task Force im Kampf gegen Boko Haram unterstützen soll, der bereits Soldaten aus Nigeria, Niger, Kamerun, dem Tschad und Benin angehören.

Die Militäroperationen der nigerianischen Armee führten zu einer Rückeroberung verschiedener Gebiete im Norden von Nigeria. Daraufhin kam es jedoch zu zahlreichen Anschlägen der Boko Haram in den Nachbarländern, womit die Terrorgruppe ihre eigene Schlagkraft unter Beweis stellen wollte.

Quelle: Vatikanischer Fidesdienst

von esther10 24.10.2015 19:57

Papst lobt „lebhafte, offene Diskussion“ der Synode


Nach der Synode: Der Papst verlässt die Aula - AP

24/10/2015 19:36SHARE:

„Die erste Pflicht der Kirche besteht nicht darin, Verurteilungen auszusprechen, sondern darin, die Barmherzigkeit Gottes zu proklamieren, zur Umkehr aufzurufen und alle Menschen zum Heil des Herrn zu führen“: Das sagte Papst Franziskus in seiner Schlußansprache der Bischofssynode. Unmittelbar nach der Verabschiedung des Synoden-Schlußdokuments durch die Teilnehmer der Familiensynode am Samstagabend lobte er in der Synodenaula, die dreiwöchigen Beratungen hätten „Zeugnis von der Lebendigkeit der katholischen Kirche gegeben“.

Die Kirche habe „keine Angst, die betäubten Gewissen aufzurütteln oder sich die Hände schmutzig zu machen, indem sie lebhaft und offen über die Familie diskutiert“. Auffallend sei, „dass das, was dem Bischof von einem Kontinent normal vorkommt, dem Bischof eines anderen Kontinents seltsam, fast skandalös erscheinen kann“, bemerkte Franziskus. Offiziell geht die Synode mit einer feierlichen Messe am Sonntag auf dem Petersplatz zu Ende.
(rv 24.10.2015 sk)

von esther10 24.10.2015 19:44

Erzbischof Hoser: Johannes Paul II. hat sein ganzes Leben dem Thema Familie gewidmet

Heiliger Karol Wojtyła am Ende der Synode zunehmend zitiert


Rom, 23. Oktober 2015 (ZENIT.org) Marina Droujinina | 259 klicks


„Im Laufe seines Lebens als Priester, Bischof, Kardinal und als Papst hat sich Johannes Paul II. um die Familien, die Familienpastoral gekümmert.“ So äußerte sich Erzbischof Henryk Hoser gegenüber Radio Vatikan. Der Erzbischof von Warschau-Praga war am Donnerstag Hauptzelebrant bei der Messe am Grab des Heiligen in St. Peter. Es war der Jahrestag der Einführungsfeier zu Beginn des Pontifikats am 22. Oktober 1978.

Eine virtuelle Pilgerreise zum Grab des Heiligen Johannes Paul II. ist Dank der Webcam, die der Vatikan dort platziert hat, möglich. Einfach hier klicken.

„Die Enzyklika von Papst Johannes Paul II. Familiaris Consortio ist für uns nicht nur eine Handreichung über die Lehre zur Familie, sondern auch ein pastorales Handbuch, das im Leben bestätigt wird“, erklärte Erzbischof Hoser.

Der heilige Papst Johannes Paul II. sei ein Philosoph, ein Anthropologe gewesen, fuhr der polnische Erzbischof fort. Diese Anthropologie, die der Papst als integrale Anthropologie definiert habe, umfasse alle Dimensionen der menschlichen Existenz, und zwar nicht nur statisch, sondern auch dynamisch.

Erzbischof Hoser erinnerte an den Beginn des priesterlichen Lebens von Papst Johannes Paul II: „Er begann, an der Katholischen Universität Lublin zu lehren, wo das Buch ‚Liebe und Verantwortung‘ entstanden ist. Dies ist ein sehr wichtiger Beitrag, den er später weiterentwickelte, als er Papst war.“

Durch die Analyse der Arbeit der Synode und die symbolische Präsenz der Figur des polnischen Papstes habe er den Eindruck einer zweistufigen Entwicklung gewonnen. Zunächst sei Papst Johannes Paul II. nur wenig zitiert worden, selbst im Instrumentum laboris; danach aber mehr, unter anderem auch aus den Mittwochskatechesen.

Sein Vorgänger, Papst Paul VI., sowie sein Nachfolger Papst Benedikt XVI., seien jeweils ebenso gegen Ende der Synode mehr zitiert worden, wie etwa Humanae Vitae und die Überlegungen des emeritierten Papstes über den Begriff der Agape-Liebe.

(23. Oktober 2015) © Innovative Media Inc.

von esther10 24.10.2015 19:39

Große Synode, kleine Statistik


Der Papst mit seinem Pressesprecher Federico Lombardi SJ - ANSA

24/10/2015 16:12SHARE:
328 Mal haben Synodenväter während der Bischofssynode in den letzten drei Wochen das Wort im Plenum ergriffen; siebzig dieser Reden wurden frei während einer Aussprache gehalten. Das geht aus einer kleinen Statistik hervor, die der Vatikan am Samstag veröffentlichte. Zusätzlich hätten 51 Teilnehmer zum Schlussdokument der Synode das Wort ergriffen, heißt es in der Übersicht weiter. Rein rechnerisch kam damit jeder der 270 Synodenväter mehr als einmal zu Wort.

Im Plenum wurde 54 Stunden lang gearbeitet, in den Arbeitsgruppen 36 Stunden. Außerdem gab es 19 Pressekonferenzen, 30 Info-Briefe und rund 2.000 Twitter-Nachrichten des vatikanischen Pressesaals zur Synode. Beim Pressesaal akkreditiert waren 464 Journalisten, davon 227 aus dem Bereich Film und Fernsehen. Radio Vatikan hat zum Thema Synode bis zum letzten Donnerstag 446 Beiträge produziert.
(rv 24.10.2015 sk)

von esther10 24.10.2015 19:33

Synode: Friedensappell auch für Afrika und Ukraine


Dieses Flüchtlingscamp in Bangui, der Hauptstadt Zentralafrikas, ist nach Papst Johannes XXIII. benannt - AFP

24/10/2015 15:04SHARE:
In dem Dokument der Bischofssynode zur Lage im Nahen Osten gibt es auch einen Friedensappell für Afrika und die Ukraine. Der Frieden im Nahen Osten müsse gesucht und nicht aufgezwungen werden, heißt es in dem Dokument, das am Samstag veröffentlicht wurde. Oolitische Entscheidungen müssten jegliche kulturelle und religiöse Besonderheiten berücksichtigen. Die Synodenväter rufen die internationale Staatengemeinschaft auf, sich für die Flüchtlinge einzusetzen. Interessen einzelner Staaten müssten hier zurückgestellt werden, gerade wenn es darum gehe, Menschenleben zu retten und zu sichern. Der Friede sei überall möglich, so die Synodenväter. Das gelte für Syrien, Irak sowie für Jerusalem und das gesamte Heilige Land. Dasselbe gelte aber auch für die Krisenländer in Afrika und für die Ukraine. Diese Länder seien während der dreiwöchigen Synode besonders „im Herzen“ der Bischöfe gewesen.
(rv 24.10.2015 mg)

von esther10 24.10.2015 19:31

Stichwort: Unterscheidung der Geister


Kirchenfenster: Hl. Geist

24/10/2015 18:38SHARE:
Nein, mit Gespenstern hat die ‚Unterscheidung der Geister’ nichts zu tun: Der Begriff (lat. discretio spirituum) kommt aus dem Neuen Testament (1 Kor 12,10) und meint die Methode des genauen Prüfens, was wahr, richtig, angemessen ist – oder eben nicht.

„Prüft alles, und das Gute behaltet“, riet der heilige Paulus. Diese pragmatische Offenheit (wie sie auch das von Jesus empfohlene Deuten der ‚Zeichen der Zeit’ erlaubt) kam dem entstehenden Christentum in den ersten Jahrhunderten zugute, als es sich auf immer neue Kontexte und Situationen einstellen musste.

Oft bringt man die ‚Unterscheidung der Geister’ mit dem Wirken des Heiligen Geistes in Verbindung. Im mitmenschlichen Umgang wurde sie zur „Diskretion“, eine Kunst, die gar nichts mehr von ihrem biblisch-theologischen Hintergrund ahnen lässt.

Der heilige Ignatius von Loyola, Gründer des Jesuitenordens, faltet in seinen „Geistlichen Exerzitien“ die ‚Unterscheidung der Geister’ zu einer richtiggehenden Unterscheidungslehre aus. Auch die Befreiungstheologie hat eine Lehre der Unterscheidung entwickelt, bei der die ‚Option für die Armen’ zum herausragenden Kriterium wurde.

(rv/lthk 24.10.2015 sk)

von esther10 24.10.2015 19:24

Papst trauert um Opfer von Verkehrsunglück in Frankreich

Bei Kollision von Reisebus und Lastwagen bei Bordeaux starben mindestens 42 Menschen

24.10.2015, 18:24 Uhr Vatikan/Frankreich/Papst/Unfall/Trauer

Vatikanstadt, 24.10.2015 (KAP) Papst Franziskus trauert um die Opfer des schweren Verkehrsunglücks in Südwestfrankreich. Er sei mit den Angehörigen im Gebet und im Schmerz verbunden, heißt es in einem am Samstag veröffentlichten Telegramm an den Erzbischof von Bordeaux, Jean-Pierre Ricard. Zugleich bekundete er Opfern und Helfern seine geistliche Nähe.

Am Freitag waren in Puisseguin bei Bordeaux ein Reisebus und ein Lastwagen kollidiert. Mindestens 42 Menschen starben, überwiegend Rentner, die sich auf einem Ausflug befanden. Fünf weitere wurden verletzt; nur drei Menschen blieben unverletzt.

von esther10 24.10.2015 19:22

Vatikan fordert Verbot von Massenvernichtungswaffen im Weltraum

Erzbischof Auza vor UNO-Vollversammlung: Weltraum ausschließlich für friedliche Zwecke


FRIEDEN 24.10.2015, 18:20 Uhr Vatikan/Kirche/Diplomatie/UNO/Weltraum/Militarisierung

Vatikanstadt-New.York, 24.10.2015 (KAP) Der Vatikan fordert ein Abkommen zum Verbot von Nuklear- und anderen Massenvernichtungswaffen im Weltraum. Um einen Rüstungswettlauf zu verhindern, müsse die Nutzung des Weltraums ausschließlich für friedliche Zwecke verbindlich festgelegt werden, sagte der Vatikan-Vertreter bei den Vereinten Nationen in New York, Erzbischof Bernardito Auza, vor der UNO-Vollversammlung. Der Weltraum sei ein gemeinsames Gut aller Staaten, seine Militarisierung wäre eine Bedrohung für den Weltfrieden, so Auza in seiner Rede am Freitag (Ortszeit), über die Radio Vatikan am Samstag berichtete. Der Vatikan dringe auf die Aufnahme entsprechender Verhandlungen.

Die UNO-Vollversammlung fordert seit Jahren Verhandlungen, um eine Stationierung von Waffensystemen im Weltraum zu verhindern. Die USA lehnen jedoch einen verbindlichen Rüstungskontrollvertrag dafür ab. Sie kündigten 2001 einseitig ein Abkommen mit der Sowjetunion, der die Entwicklung und Stationierung weltraumgestützter Raketenabwehrsysteme untersagt. US-Präsident Barack Obama hat jedoch Bereitschaft signalisiert, zumindest über Regeln zum "Verhalten im Weltraum" zu verhandeln.

von esther10 24.10.2015 19:18

Weltbischofssynode fordert Frieden für Nahost

Juden, Christen und Muslime sollten in anderen Gläubigen Mitbrüder sehen - "Niemand darf den Namen Gottes für Gewalt instrumentalisieren

24.10.2015, 15:44 Uhr Vatikan/Kirche/Krieg/Synode/Friedensappell/Naher.Osten
Vatikanstadt, 24.10.2015 (KAP) Die im Vatikan versammelte Weltbischofssynode hat in einem eindringlichen Appell zu Frieden im Nahen Osten, zu Solidarität mit den Flüchtlingen sowie zum Stopp des Waffenhandels aufgerufen. "Unsere Stimmen verbinden sich mit dem Schrei so vieler Unschuldiger: Nie wieder Gewalt, nie wieder Terrorismus, nie mehr Zerstörung, nie mehr Verfolgung", heißt es in dem am Samstag verbreiteten Aufruf. Frieden könne nicht mit Gewalt, sondern nur politisch im Respekt gegenüber den kulturellen und religiösen Besonderheiten der Nationen erreicht werden.

Die knapp 400 Teilnehmer des Kirchentreffens, das am Sonntag zu Ende geht, äußern sich zudem tief besorgt über ähnliche Situationen in anderen Teilen der Welt, insbesondere in der Ukraine und in Afrika.

"Wir sind überzeugt, dass Frieden möglich ist, und dass es möglich ist, die Gewalt, in Syrien, Irak, in Jerusalem und im ganzen Heiligen Land zu beenden, die jeden Tag immer mehr Familien und unschuldige Zivilisten erfasst und die humanitäre Krise verschärft", betonen die Bischöfe aus aller Welt. Juden, Christen und Muslime sollten in den anderen Gläubigen Mitbrüder sehen, die es zu respektieren und zu lieben gelte. Versöhnung setze Brüderlichkeit, Gerechtigkeit, Respekt und Versöhnung voraus.

Dank an Aufnahmeländer

Ausdrücklich dankt die Synode Jordanien, Libanon und der Türkei sowie zahlreichen europäischen Ländern für die Aufnahme von Flüchtlingen. Sie appelliert an die internationale Gemeinschaft, Eigeninteressen hintanzustellen und sich um eine Lösung durch Diplomatie, Dialog und internationales Recht zu bemühen.

"Niemand darf den Namen Gottes für Gewalt instrumentalisieren. Arbeiten wir zusammen für Gerechtigkeit und Frieden", heißt es in dem Appell. Die Synodalen rufen insbesondere alle Gläubigen, die sich auf den biblischen Urvater Abraham berufen, zu gegenseitigem Respekt und Nächstenliebe auf. "Lernen wir den Schmerz der anderen zu verstehen", betonen sie unter Hinweis auf die Rede von Papst Franziskus vor dem Jerusalemer Felsendom im Mai 2014.

von esther10 24.10.2015 19:17

Schönborn: Synode äußert sich nur allgemein zu Geschiedenen

Auch Umgang mit Homosexuellen nur knapp behandelt - Ja zu Dezentralisierung, aber nicht Nationalisierung der Kirche - Feldkircher Bischof Elbs: In deutscher Sprachgruppe trotz Meinungsunterschieden "wertschätzenden Umgang miteinander" und einstimmige Beschlüsse

24.10.2015, 15:04 Uhr Vatikan/Kirche/Synode/Schönborn/Elbs/Geschiedene/Homosexualität
Vatikanstadt, 24.10.2015 (KAP) Das Abschlussdokument der Bischofssynode über Ehe und Familie geht laut Kardinal Christoph Schönborn nicht direkt auf die Frage der Zulassung von wiederverheirateten Geschiedenen zur Kommunion ein. Genannt würden lediglich allgemeine Kriterien zur Unterscheidung von konkreten Situationen, die von der katholische Lehre abwichen, sagte der Wiener Erzbischof am Samstag vor Journalisten im Vatikan. Zugleich betonte er, dass es eine falsche Erwartung sei, die Synode könne in dieser Frage eine generelle Lösung finden. Es gebe nicht nur Schwarz oder Weiß, so Schönborn. Nötig sei stets die Prüfung des konkreten Einzelfalls.

Zugleich dämpfte Schönborn Erwartungen, der Text könnte sich ausführlicher zum Umgang mit Homosexuellen äußern. Es gehe darin nur um den Umgang mit Homosexuellen innerhalb von Familien. Im Verlaufe der Beratungen habe sich gezeigt, dass die kulturellen und politischen Umstände zu unterschiedlich seien, um in dieser Frage zu einen Konsens unter den Synodenmitgliedern zu gelangen, erklärte Schönborn, der bei der Synode als Moderator der hochkarätig besetzten deutschen Sprachgruppe fungierte. Dass das Thema nicht ausführlicher im Abschlussdokument vorkomme, heiße jedoch nicht, dass die katholische Kirche in Europa und Amerika sich nicht mit diesem Thema beschäftigen müsse.

Zum Thema Homosexualität erklärte der Kardinal zudem, es gelte weiterhin der Katechismus der Katholischen Kirche. Demnach müsse jeder Mensch berücksichtigt werden und seine Würde müsse gewahrt werden. ?Das Lehramt ist klar und muss diesbezüglich nicht neu erfunden werden.

Schönborn betonte, die Botschaft der Synode liege für ihn weniger in konkreten Einzelaussagen, sondern darin, dass die katholische Kirche in der heutigen Zeit ein großes "Ja" zur Familie sage. Dass die katholische Kirche in der ganzen Welt mit 1,2 Milliarden Gläubigen zwei Jahre lang mit allen positiven und schwierigen Seiten debattiert habe, sei allein schon ein bemerkenswerter Umstand. Die Botschaft der Synode sei, dass die Familie kein "überholtes Modell" sei. Sie sei die "fundamentalste Wirklichkeit" der Gesellschaft, so der Wiener Kardinal.

Ferner äußerte sich der Wiener Kardinal auch zu einer Dezentralisierung der katholischen Kirche, die Papst Franziskus in einer Grundsatzrede am vergangenen Samstag in Aussicht gestellt hatte. Es bedürfe eines "Ausgleichs zwischen Ortskirche und Universalkirche", so Schönborn. Das sei ein altes Anliegen. Dabei gehe es nicht um eine Nationalisierung der Kirchen. Die Verbindung zum Papst bleibe das Entscheidende. "Es wäre tragisch, wenn es eine österreichische Kirche oder sonst eine nationale katholische Kirche gäbe", erklärte er. Gemeint sei mit Dezentralisierung vielmehr eine Zusammenarbeit, die kulturelle Unterschiede berücksichtige.

Elbs: "Spannungen beleben"

Unter den Mitgliedern der deutschen Sprachgruppe gab es trotz so mancher Meinungsunterschiede einen "wertschätzenden und rücksichtsvollen Umgang miteinander". Das sagte der Feldkircher Bischof Benno Elbs am Samstag in einem Interview mit Radio Vatikan. "Spannungen sind etwas, was die Menschen belebt und kreativer macht und auch zu neuen Ideen motiviert." Das habe sich auch in der von Kardinal Schönborn umsichtig geleiteten Gruppe gezeigt.

Elbs äußerte sich beeindruckt, dass alle Beschlüsse einstimmig erfolgten und betonte, er sei "stolz darauf, dass ich in dieser Gruppe mit dabei sein durfte". Es sei für ihn "wie eine Weiterbildung" gewesen, "denn es waren herausragende Theologen in der Gruppe." Der Schönborn-Gruppe gehörten neben Elbs u.a. als Relator der Berliner Erzbischof Heiner Koch, die Kardinäle Walter Kasper, Kurt Koch, Gerhard Ludwig Müller und Reinhard Marx an sowie weitere Synodenteilnehmer aus Deutschland und Österreich, aus Finnland, Kroatien, Serbien, der Slowakei und Ungarn.

Konstruktiv ausgetragene Meinungsunterschiede seien wichtig für jede wissenschaftliche, ökonomische oder ökologische Weiterentwicklung, so Elbs weiter. Entscheidend sei der achtungsvolle Umgang mit anderen. "Wir brauchen Toleranz im Umgang mit Unterschieden" - diese Erkenntnis nehme er unabhängig vom Ergebnis auch in seine Diözese Feldkirch mit.

Kirche soll Menschen nicht "hinausdrängen"

Elbs zeigte sich zugleich zuversichtlich, dass auch das am Samstag beschlossene Abschlussdokument diese offene Haltung zum Ausdruck bringt. Nach der Synode werde der Weg in dem Sinne weitergehen, "dass man allgemeine Prinzipien der Kirche auch auf Einzelsituationen mit Klugheit und Weisheit anwendet". Menschen und ihre unterschiedlichen Lebenslagen gelte es ernst zu nehmen. Die Kirche müsse versuchen, "in großer Aufmerksamkeit integrativ zu sein", also Menschen nicht "hinauszudrängen", wie Elbs betonte.

Die Familie sei zum einen ein existenzielles Grundbedürfnis des Menschen, unabhängig von einer Religion, zum andere auch theologisch relevant als Schule des Glaubens und der Liebe, erklärte der Feldkircher Bischof. Die Kirche solle die Familie schützen, die heute durch Scheidungen, ökonomische Belastung oder Flucht zerbrechlich geworden sei. Nach Elbs' Überzeugung hat die Kirche hier die gesellschaftspolitische Aufgabe, "Anwältin" der Familie zu sein.

von esther10 24.10.2015 19:12

Vatikanum II: Das Christusmysterium ist die Klammer zwischen Altem und Neuem Testament

Kanonische Exegese ist „eine wesentliche Dimension der Auslegung, die zur historisch-kritischen Methode nicht in Widerspruch steht, sondern sie organisch weiterführt und zu eigentlicher Theologie werden lässt“ (Papst Benedikt XVI./Joseph Ratzinger). Dei Verbum Artikel 14-16

Erstellt von Gero P. Weishaupt am 24. Oktober 2015 um 12:54 Uhr


Papst Benedikt XVI.

Einleitung von Gero P. Weishaupt

Im vierten Kapitel der Offenbarungskonstitution Dei Verbum beleuchten die Konzilsväter die Bedeutung des Alten Testamentes für die Christen. „Die Geschichte des Heiles liegt, von heiligen Verfassern vorausverkündet, berichtet und gedeutet, als wahres Wort Gottes vor in den Büchern des Alten Bundes; darum behalten diese von Gott eingegebenen Schriften ihren unvergänglichen Wert: “Alles nämlich, was geschrieben steht, ist zu unserer Unterweisung geschrieben, damit wir durch die Geduld und den Trost der Schriften Hoffnung haben” (DV 14).

Exegese der Kirchenväter
Mit den Kirchenvätern deuten die Konzilsväter das Alte Testament als Vorbereitung auf die Ankunft Christi und das Neue Testament als Höhepunkt der Offenbarung Gottes in der Person Jesus Christus. „Gottes Geschichtsplan im Alten Bund zielte vor allem darauf, das Kommen Christi, des Erlösers des Alls, und das Kommen des messianischen Reiches vorzubereiten, prophetisch anzukündigen (vgl. Lk 24,44; Joh 5,39; 1 Petr 1,10) und in verschiedenen Vorbildern anzuzeigen (vgl. 1 Kor 10,11)“ (DV 15). Darum wollte Gott in seiner „Weisheit, dass der Neue im Alten verborgen und der Alte im Neuen erschlossen sei“ (Novus in Vetere latet et in Novo Vetus patet) (DV 16).

Typologische Exegese
Exegese hat darum nicht nur historisch-kritisch zu sein, sondern muss, will sie die Heilige Schrift als Glaubensbuch ernst nehmen, das Alte Testament im Licht des Neuen, d.h von Christus her lesen (siehe hierzu meine Ausführungen zu DV 12, wo ich u.a. auf die “Crux” mangelnder, einseitig auf die historisch-kritische Methode fixierte Exegese in der Priester- und Theologenausbildung hingewiesen habe). So legt die Exegese erst frei, was unter dem Buchstaben des Alten Testamentes verborgen ist (latet), nämlich das Mysterium Christi. Das Zweite Vatikanische Konzil wünscht eine integrale Exegese, die die historisch-kritischen Erkenntnisse integriert in eine theologisch-dogmatisch-kanonische Exegese (vgl. DV 12). Mit den Kirchenvätern plädieren die Konzilsväter darum für eine typologische Lektüre der heiligen Schriften: “Gott, der die Bücher beider Bünde inspiriert hat und ihr Urheber ist, wollte in Weisheit, daß der Neue im Alten verborgen und der Alte im Neuen erschlossen sei” (DV 16). Typologisch heißt, dass „das von Christus gebrachte Neue von den `Gestalten`(Typen) her offenbart“ wird, „die ihn in den Geschehnissen, Worten und Sinnbildern des alten Bundes ankündigten“. So deuten „(d)ie Sinnflut und die Arche Nochas … im voraus auf das Heil durch die Taufe, desgleichen die Wolke und der Durchzug durch das Rote Meer. Das Wasser aus dem Felsen war ein Vorausbild der geistlichen Gaben; das Manna in der Wüste wie im voraus auf die Eucharistie, das `wahre Brot vom Himmel`(Joh 6, 32) hin“ (KKK 1094). Schon die Evangelisten und der Apostel Paulus deuten das Alte Testament typologisch. Bekannt ist die Typologie Adam und Christus oder – bei den Kirchenvätern – Eva und Maria.

Christologische Hermeneutik – Kanonische Exegese
Christliche Exegese des Alten Testamentes, so die Konzilsväter, berücksichtigt die Einheit von Altem und Neuen Testament, interpretiert das Alte im Lichte des Christusmysteriums (christologische Hermeneutik). In seinem Buch „Jesus von Nazareth“ nennt Papst Benedikt XVI./Joseph Ratzinger diese Form der Exegese „kanonische Exegese“: Die einzelnen Texte der Heiligen Schrift werden als Ganzheit verstanden, „wodurch alle einzelnen Texte in ein neues Licht rücken. Die Offenbarungs-Konstitution des Zweiten Vatikanischen Konzils hatte dies bereits klar als Grundprinzip theologischer Exegese herausgestellt: Wer die Schrift in dem Geist verstehen will, in dem sie geschrieben ist“ muss „auf Inhalt und Einheit der ganzen Schrift achten“. Darum ist die sogenannte kanonische Exegese „eine wesentliche Dimension der Auslegung, die zur historisch-kritischen Methode nicht in Widerspruch steht, sondern sie organisch weiterführt und zu eigentlicher Theologie werden lässt“ (in: Jesus von Nazareth, 17 f.). Denn das Neue (Christus) ist im Alten verborgen (latet) und der Alte im Neuen (Christus) erschlossen (patet). Die Klammer, die Altes und Neues Testament als das Eine und Ganze zusammenhält, ist das Christusmysterium, das im Alten Bund verborgen, im Neuen Bund offenbar wird.

Text von Dei Verbum 14-16 (Deutsch – Latein)
14. Der liebende Gott, der um das Heil des ganzen Menschengeschlechtes besorgt war, bereitete es vor, indem er sich nach seinem besonderen Plan ein Volk erwählte, um ihm Verheißungen anzuvertrauen. Er schloß mit Abraham (vgl. Gen 15,8) und durch Moses mit dem Volke Israel (vgl. Ex 24,8) einen Bund. Dann hat er sich dem Volk, das er sich erworben hatte, durch Wort und Tat als einzigen, wahren und lebendigen Gott so geoffenbart, daß Israel Gottes Wege mit den Menschen an sich erfuhr, daß es sie durch Gottes Wort aus der Propheten Mund allmählich voller und klarer erkannte und sie unter den Völkern mehr und mehr sichtbar machte (vgl. Ps 21,28-29; 95,1-3; Jes 2,1-4; Jer 3,17). Die Geschichte des Heiles liegt, von heiligen Verfassern vorausverkündet, berichtet und gedeutet, als wahres Wort Gottes vor in den Büchern des Alten Bundes; darum behalten diese von Gott eingegebenen Schriften ihren unvergänglichen Wert: “Alles nämlich, was geschrieben steht, ist zu unserer Unterweisung geschrieben, damit wir durch die Geduld und den Trost der Schriften Hoffnung haben” (Röm 15,4).

15. Gottes Geschichtsplan im Alten Bund zielte vor allem darauf, das Kommen Christi, des Erlösers des Alls, und das Kommen des messianischen Reiches vorzubereiten, prophetisch anzukündigen (vgl. Lk 24,44; Joh 5,39; 1 Petr 1,10) und in verschiedenen Vorbildern anzuzeigen (vgl. 1 Kor 10,11). Die Bücher des Alten Bundes erschließen allen entsprechend der Lage, in der sich das Menschengeschlecht vor der Wiederherstellung des Heils in Christus befand, Wissen über Gott und Mensch und erschließen die Art und Weise, wie der gerechte und barmherzige Gott an den Menschen zu handeln pflegt. Obgleich diese Bücher auch Unvollkommenes und Zeitbedingtes enthalten, zeigen sie doch eine wahre göttliche Erziehungskunst. Ein lebendiger Sinn für Gott drückt sich in ihnen aus. Hohe Lehren über Gott, heilbringende menschliche Lebensweisheit, wunderbare Gebetsschätze sind in ihnen aufbewahrt. Schließlich ist das Geheimnis unseres Heiles in ihnen verborgen. Deshalb sollen diese Bücher von denen, die an Christus glauben, voll Ehrfurcht angenommen werden.

16. Gott, der die Bücher beider Bünde inspiriert hat und ihr Urheber ist, wollte in Weisheit, daß der Neue im Alten verborgen und der Alte im Neuen erschlossen sei. Denn wenn auch Christus in seinem Blut einen Neuen Bund gestiftet hat (vgl. Lk 22,20; 1Kor 11,25), erhalten und offenbaren die Bücher des Alten Bundes, die als Ganzes in die Verkündigung des Evangeliums aufgenommen wurden, erst im Neuen Bund ihren vollen Sinn (vgl. Mt 5,17; Lk 24,27; Röm 16,25-26; 2 Kor 3,14-16), wie sie diesen wiederum beleuchten und deuten.

14. Amantissimus Deus totius humani generis salutem sollicite intendens et praeparans, singulari dispensatione populum sibi elegit, cui promissiones concrederet. Foedere enim cum Abraham (cf. Gen 15,18) et cum plebe Israel per Moysen (cf. Ex 24,8) inito, populo sibi acquisito ita Se tamquam unicum Deum verum et vivum verbis ac gestis revelavit, ut Israel, quae divinae essent cum hominibus viae experiretur, easque, ipso Deo per os Prophetarum loquente, penitius et clarius in dies intelligeret atque latius in gentes exhiberet (cf. Ps 22,28-29; 96 1-3; Is 2,1-4; Ier 3,17). Oeconomia autem salutis ab auctoribus sacris praenuntiata, enarrata atque explicata, ut verum Dei verbum in libris Veteris Testamenti exstat; quapropter hi libri divinitus inspirati perennem valorem servant: “Quaecumque enim scripta sunt, ad nostram doctrinam scripta sunt, ut per patientiam et consolationem Scripturarum spem habeamus” (Rom 15,4).

15. Veteris Testamenti oeconomia ad hoc potissimum disposita erat, ut Christi universorum redemptoris Regnique Messianici adventum praepararet, prophetice nuntiaret (cf. Lc 24,44; Io 5,39; 1 Pt 1,10) et variis typis significaret (cf. 1 Cor 10,11). Veteris autem Testamenti libri, pro condicione humani generis ante tempora instauratae a Christo salutis, Dei et hominis cognitionem ac modos quibus Deus iustus et misericors cum hominibus agit, omnibus manifestant. Qui libri, quamvis etiam imperfecta et temporaria contineant, veram tamen paedagogiam divinam demonstrant. Unde iidem libri, qui vivum sensum Dei exprimunt, in quibus sublimes de Deo doctrinae ac salutaris de vita hominis sapientia mirabilesque precum thesauri reconduntur, in quibus tandem latet mysterium salutis nostrae, a Christifidelibus devote accipiendi sunt.

16 Deus igitur librorum utriusque Testamenti inspirator et auctor, ita sapienter disposuit, ut Novum in Vetere lateret et in Novo Vetus pateret. Nam, etsi Christus in sanguine suo Novum Foedus condidit (cf. Lc 22,20; 1 Cor 11,25), libri tamen Veteris Testamenti integri in praeconio evangelico assumpti (30), in Novo Testamento significationem suam completam acquirunt et ostendunt (cf. Mt 5,17; Lc 24,27; Rom 16,25-26; 2 Cor 3,14-16), illudque vicissim illuminant et explicant.

Foto: Papst Benedikt XVI.Bildquelle: Fabio Pozzebom/ABr

von esther10 24.10.2015 19:02

Madison (USA): Tausende Gläubige kamen, um der hl. Maria Goretti nahe zu sein

Veröffentlicht: 24. Oktober 2015 | Autor: Felizitas Küble
Von Dr. Edith Breburda

In Fargo (North Dakota) packten Matthew und Johanna LaFond ihre 5 Töchter am 15. Oktober 2015 ins Auto. Nach 8 Stunden erreichten sie Madison in Wisconsin (USA). Ziel der Reise war eine 11-Jährige, die am 16. Oktober ihren 125. Geburtstag gefeiert hätte. dr-breburda1



„Es war für uns immer klar, dass wir hierher fahren“, sagte Papa Matthew: „Wenn ein Rockstar in der Stadt ist, kommen die Leute auch von weit her, um ihn zu sehen. Warum sollte das bei der Hl. Maria Goretti anders sein. So etwas erlebt man nur einmal.“ – Seine Frau fügte hinzu: „Wir wissen, dass sie beim lieben Gott ist und viel leichter als wir mit ihm sprechen kann. So durfte ich sie um Hilfe bitten und fühlte, wie mich ein tiefer Friede überkam.“

Die Reliquie der hl. Maria Goretti, der jüngsten Heiligen der Katholischen Kirche, war auf ihrer ersten U.S.-Tour; ihr fast gänzlich erhaltenes Skelett wird von einer Wachshülle umgeben und befindet sich in einem Glassarg.

Am 6. Juli 1902 kam Maria Goretti nahe Nettuno in Italien ums Leben, als Alessandro Serenelli sie vergewaltigen wollte. Maria hat ihm das Verbrechen noch auf ihrem Totenbett vergeben. Sie wurde 1950 heilig gesprochen. Ihr Mörder war dabei. Er hatte sich bekehrt und führte als Franziskanerbruder ein Büßerleben.

Die kleine Märtyrerin ist die Patronin der Jugend. Sie ist sehr beliebt, und für viele eine Inspiration der Vergebung. Gerade jetzt, wenn am 8. November 2015 das Jahr der Barmherzigkeit anfängt, reist „sie“ als Vorbereitung auf dieses Jahr durch die USA.

„Viele Wunder hat ihre Fürbitte bewirkt und viele außergewöhnliche Ereignisse erleben wir auch hier, auf ihrer ersten US-Tour“, sagte Pater Carlos Martins, der Direktor der Pilgerfahrt von Maria Goretti. Maria Gor 2



Für 22 Stunden war Maria Goretti in Madison, in der Kirche, die nach ihr benannt ist, an der West-Seite der Hauptstadt von Wisconsin. Eigentlich war Madison gar nicht auf ihrer Route durch die 20 Staaten der USA eingeplant. Monsignore Michael Burke, der langjährige Pfarrer, rief jedoch jeden Tag Pater Carlos Martins, den Leiter der US-Tour an, bis dieser ihm endlich zusagte.

BILD: Maria Gorettis Reliquie in ihrem Glassarg, von Gläubigen umgeben (Foto: Dr. E. Breburda)

Die Heilige wurde wie ein Staatsoberhaupt beschützt. Dem Department for Homeland-Security kamen die lokalen Polizisten zu Hilfe. Viele Sicherheitsbeamte waren da; unzählige unter ihnen in Zivil.

1400 Schüler und ihre Eltern nahmen an der ersten Messe teil, um die Heilige am Freitagmorgen, dem 16. Oktober 2015, zu begrüßen. Um 10 Uhr war die ganze Nachbarschaft um die Kirche mit Autos zugeparkt. Jeder wollte die Reliquie sehen und Hunderte von Pilgern warteten vor der Kirche. Nur 15 Sekunden durfte man vor dem Sarkophag der Heiligen verweilen. Viele der Pilger haben gebetet, einige weinten auch.

„Ich wusste, es werden viele Leute kommen, aber so viele habe ich nicht erwartet“, sagte Cleo Hall aus Arlington, die mit ihrer 4-jährigen Enkeltochter Samantha in der Warteschlange stand. „Ich weiß nicht, was mich erwartet. Ich lasse einfach die Gnade Gottes über mich kommen“, sagte die Oma.

„Sie hat mein Leben bisher sehr beeinflusst. Wir leben in einer sexualisierten und verdorbenen Gesellschaft. Und hier ist sie, ein erstaunliches Beispiel für jemanden, der Keuschheit und Reinheit über alles liebte“, erläutert die 20-jährige Michaele Nikolai. Sie ist zusammen mit ihren 11 Geschwistern mit einem Pilger-Bus aus dem 200 km entfernten La Cross angereist. media-390606-2 - Kopie



Tess O’Brian aus Verona, einem Vorort von Madison, kam, um speziell für ihre Tochter, die Epilepsie hat, zu beten. Scholarstica Aniekwenagbu, eine gebürtige Nigerianerin, die in Madison lebt, betete für Frieden in der Welt und die Bekehrung der Sünder.

Den ganzen Tag und die ganze Nacht über hörten Priester die Beichte der Gläubigen. “In der Nacht waren weniger Kinder da, die ganze Atmosphäre war ernster und geistiger”, erwähnt Patrica Kopp, eine Jugendleiterin der Pfarrei.

Bischof Morlino zelebrierte um 7 Uhr abends die hl. Messe. Auch sie war voll. Viele kamen gar nicht mehr hinein und mussten enttäuscht wieder wegfahren. Parkplätze gab es keine mehr. Die Seitenstraßen der Nachbarschaft waren schon alle zugeparkt.

Ruth Kornell und ihre Tochter Chris LaDell, die mit ihren 7 Geschwistern die Schule der Maria-Goretti-Pfarrei besucht hatten, wollten nach der Messe wieder zur Heiligen. In der Frühe kamen sie nicht hinein, weil die Schlange zu lang war. Doch auch am Abend mussten Sie bis nachts warten. Die hl. Messe mit dem Bischof hatte wegen dem großen Pilgeransturm länger gedauert. Selbst Monsignore Burke hat nicht mit derart vielen Leuten gerechnet.

Quelle: Erickson D.: Thousands descend on Madison parish for rare proximity to a Catholic saint’s body. Wisconsin State Journal, 17. Oktober 2015

Unsere Autorin Dr. med. Edith Breburda ist Bioethik-Expertin und Veterinär-Medizinerin (Tierärztin); sie lebt in den USA (Bundesstaat Wisconsin).

Weiterführende Literatur, Artikel und Bücher von Dr. Edith Breburda: http://scivias-publisher.blogspot.com/p/blog-page.html

Ediths Buch-Neuerscheinung REPRODUKTIVE FREIHEIT vom Juni 2015: https://charismatismus.wordpress.com/201...edith-breburda/

Dieses sachkundige und zugleich verständliche Buch “Reproduktive Freiheit” (viele bioethische und aktuelle Themen) kann portofrei für 22,30 Euro bei uns bezogen werden: felizitas.kueble@web.de (Tel. 0251-616768)

von esther10 24.10.2015 18:55

Ein IS-Kämpfer kam, um christliche Helfer zu ermorden – und fand zu Christus

Veröffentlicht: 24. Oktober 2015 | Autor: Felizitas Küble |
Bericht der Hilfsaktion Märtyrerkirche (HMK):

Durch die Gräueltaten des Islamischen Staates und die Standhaftigkeit der Christen kommen immer mehr Menschen im Nahen Osten zum Glauben. Abdul* aus Nordsyrien wollte Christen ermorden, doch dann geschah etwas Unerwartetes. Der Leiter einer Organisation, die mit dem Missionswerk “Christian Aid Mission” zusammenarbeitet, berichtet von Abduls Schicksal: Camberg-Peter-Paul-DSC_0342



Er wurde wie so viele vom IS gezwungen, am Dschihad teilzunehmen. Als sein Bruder in den Kämpfen ums Leben kam, floh er vor dem IS. Trotzdem hielt er weiterhin am Islam fest; Christen und Juden waren für ihn unreine «Schweine».

Zu diesem Zeitpunkt hörte Abdul, dass seine Verwandten nach Amman in Jordanien geflohen waren und dort in einem Camp die Hilfe von Christen erhielten. Das durfte nicht sein: Er fuhr sofort dorthin, um diese Gläubigen zu töten. Dort angekommen, ging er zu einem christlichen Treffen, um die dort anwesenden Helfer umzubringen – doch irgendetwas hielt ihn davon ab.

In der folgenden Nacht hat Abdul Jesus Christus im Traum gesehen. Das brachte ihn völlig durcheinander. Am nächsten Tag ging er erneut zu dem Treffen und sagte: «Ich bin gestern gekommen, um euch zu töten. Aber letzte Nacht sah ich Jesus und ich möchte wissen, was ihr lehrt – wer ist diese Person, die mich davon abgehalten hat, euch zu töten?»

Die Helfer begannen, ihm von Christus zu erzählen. Unter Tränen übergab Abdul sein Leben dem Erlöser. Heute ist er aktiver Christ und hilft anderen Flüchtlingen.

Quelle: https://www.facebook.com/HilfeFuerVerfol...?type=3&theater

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