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von esther10 26.08.2015 20:16

Konservative Familien-Petition an Papst Franziskus knackt 500.000er Marke

Veröffentlicht: 26. August 2015 | Autor: Felizitas Küble
Mathias von Gersdorff

Bei der “Ergebenen Bitte an Papst Franziskus” wurde bereits am 21. August 2015 die Marke von weltweit 500.000 Unterschriften übersprungen.



Dies ist vor allem der Popularität dieser Aktion auf den Philippinen zu verdanken. Dort erfuhrt die „Ergebene Bitte“ starke Unterstützung durch Bischöfe und Kirchenvolk.

Inzwischen haben schonetwa 130 Bischöfe, darunter etliche Kardinäle, die Petition an Papst Franziskus unterzeichnet.

Auch die mediale Aufmerksamkeit ist aufgrund der hohen Zahl an Unterschriften gestiegen. In Deutschland berichteten der Bayerische Rundfunk, die „Welt“, die „Zeit“ usw. – In Österreich schrieb u.a. der ORF (Österreichische Rundfunk), die „Presse“ und die „Katholische Presseagentur“ darüber.

Gegenwärtig werden sehr viele Unterschriften in Afrika gesammelt, zumal dort etliche Bischöfe die Aktion unterstützen.

In dem Appell äußern sich die Unterzeichner besorgt über Angriffe auf die katholische Lehre zur Ehe und Sexualethik. Die Initiative wurde im Hinblick auf die Familiensynode im Oktober 2015 organisiert.

U.a. wird in dem Aufruf bedauert, dass auch aus dem Inneren der Kirche dem katholischen Standpunkt über Ehe und Familie widersprochen wird:

„Tatsächlich konnten wir eine allgemeine Ratlosigkeit feststellen, aufgrund der Möglichkeit, dass im Schoße der Kirche eine Bresche aufgerissen wurde, die eine Duldung des Ehebruchs erlauben würde: Durch die Zulassung zur Eucharistie von geschiedenen – wiederverheirateten Paaren und die Annahme homosexueller Partnerschaften wird ein Zustand erzeugt, der kategorisch verurteilt werden muss, da er im Widerspruch zu den Geboten Gottes und dem Naturgesetz steht.“
.
Statistische Infos zur Petition siehe hier: http://mathias-von-gersdorff.blogspot.de...stiken-und.html
.
Unser Autor Mathias von Gersdorff leitet die Frankfurter Aktion “Kinder in Gefahr” und die Webseite “Kultur und Medien online”

von esther10 26.08.2015 14:51

25. AUGUST 2015

BOKO HARAM

Elfjährige reißt 15 Menschen in den Tod



Kinder aus Nigeria protestieren gegen die islamistische Terrorgruppe Boko Haram. Foto: imago/Xinhua
Eine junge Attentäterin hat sich im Nordosten Nigerias in die Luft gesprengt und 15 Menschen in den Tod gerissen. Das Attentat trägt die Handschrift der islamistischen Terrorgruppe Boko Haram.

Eine junges Mädchen hat sich in Damaturu im Nordosten Nigerias in die Luft gesprengt und mindestens 15 Menschen mit in den Tod gerissen. Die Selbstmordattentäterin sei etwa elf Jahre alt gewesen, sagte ein Einwohner Damaturus, Haruna Ibrahim. Einem Krankenhausmitarbeiter zufolge wurden bei dem Anschlag auf einen Busbahnhof am Dienstagmorgen zudem mindestens 30 Menschen verletzt.

Zunächst bekannte sich keine Gruppe zu der Tat im Bundesstaat Yobe. Das Attentat trug allerdings die Handschrift der islamistischen Terrormiliz Boko Haram. Die sunnitischen Fundamentalisten terrorisieren den Nordosten Nigerias und haben bereits in der Vergangenheit junge Mädchen als Selbstmordattentäterinnen eingesetzt.

Boko Haram will in der Region einen sogenannten Gottesstaat mit strengster Auslegung des islamischen Rechts errichten. Seit 2009 sind bei Angriffen und Anschlägen der Gruppe Schätzungen zufolge 17 000 Menschen ums Leben gekommen. (dpa)
http://www.fr-online.de/politik/boko-har...6,31587800.html


von esther10 26.08.2015 14:30

Für ein Verbot fremdenfeindlicher Demos unmittelbar vor Flüchtlingsheimen! #HeimeOhneHass



https://www.change.org/p/f%C3%BCr-ein-ve...LygXBj58nTNgP7A

„Das Recht auf Ruhe und Sicherheit gilt für alle – so hat nicht nur das Berliner Verwaltungsgericht geurteilt. Ruhe und Sicherheit brauchen Asylsuchende wie in Freital erst recht“, heißt es im Magazin Kontraste vom 09.07.2015.

Es ist ein unerträglicher Zustand, dass Demonstrationen, die sich gezielt gegen Flüchtlinge richten, unmittelbar vor Flüchtlingsheimen zugelassen werden. Dadurch werden Flüchtlinge, die vor Krieg und Terror geflohen sind, erneut traumatisiert und verängstigt.

Das Versammlungsrecht kennt Grenzen, wie Rechtsanwalt Heinrich Schmitz in seiner Kolumne ausführt. Wenn Demonstrationsverbote vor Häusern von Politikern (wie 2012 vor dem von Klaus Wowereit) möglich gewesen sind, sollten solche direkt vor Flüchtlingsheimen erst recht möglich sein. Denn durch die fremdenfeindlichen Demonstrationen vor Flüchtlingsheimen erfahren die Flüchtlinge eine hohe psychische Drucksituation in ihrem privaten Wohnumfeld.

Deshalb ist ein Verbot solcher Demonstrationen aufgrund der Umstände mit äußerster Dringlichkeit geboten, insbesondere wegen gewaltsamer Angriffe auf Flüchtlinge! „Ausländerfeinde und Rassisten missbrauchen das Grundrecht auf Versammlungsfreiheit, um die Persönlichkeitsrechte wehrloser Menschen einzuschränken“, führt das Magazin Kontraste weiter aus.

Das muss endlich ein Ende haben. Darum fordern wir von den verantwortlichen Stellen, dass sie sich für ein Verbot von fremdenfeindlichen Demonstrationen unmittelbar vor Flüchtlingsheimen einsetzen, denn auch Flüchtlinge haben Persönlichkeitsrechte! Wir wollen #HeimeOhneHass.

Die "Initiative HeimeOhneHass" hat sich zum Ziel gesetzt, die Verantwortlichen in Politik und Verwaltung dazu zu bewegen, Hassdemos wie z.B. in Freital, die unmittelbar vor Flüchtlingsheimen stattfinden, an diesen Orten zu untersagen. Es geht nicht darum, den Demonstranten zu verbieten, sich überhaupt zu versammeln, sondern lediglich direkt vor den Heimen. Diese Heime dienen den Flüchtlingen als Wohnung und damit als unmittelbarer Schutzbereich, in denen sie unbelästigt leben können sollen. Viele Flüchtlinge sind traumatisiert und werden durch die hasserfüllten Sprechchöre, der sogenannten "besorgten Bürger" retraumatisiert.

Die Flüchtlinge können von den Asylantenhassern auch nicht ernsthaft als Ansprechpartner für eine falsche Politik angesehen werden. Es gibt also keinen Grund, das Grundrecht der Flüchtlinge auf körperliche Unversehrtheit und Privatsphäre zu gefährden, indem man diese Versammlungen vor ihren Wohnungen nicht untersagt. Was im Fall des Regierenden Bürgermeisters von Berlin möglich war - nämlich eine Demo unmittelbar vor seiner Wohnung zu untersagen - muss im Fall von schutzsuchenden Menschen genauso möglich sein. Es ist sogar geboten. Unterstützen Sie bitte die Initiative.

Die Petition wurde kurzzeitig geschlossen, weil sich deren Ersteller einer massiven Bedrohung ausgesetzt sah. Nun hat die Initiative HeimeOhneHass, eine Unterstützergruppe der Petitionsforderung, diese Petition übernommen. Der Ersteller sieht sich, aus nachvollziehbaren Gründen, nicht mehr in der Lage, sie weiter zu führen – wir geben nicht auf!

*****



http://www.rbb-online.de/kontraste/archi...umatisiert.html

Tagesschau 1. Programm

NÄCHSTE SENDUNG: DO 10.09.2015 | 21:45
Porträt Astrid Frohloff
HOMEARCHIVDOSSIERKONTAKT
Verfassungsrechtler fordern Demonstrationsverbot vor Flüchtlingsheimen, Quelle: rbb
Do 09.07.2015 | 21:45 | Kontraste
Durch Drohungen erneut traumatisiert
-
Verfassungsrechtler fordern Demonstrationsverbot vor Flüchtlingsheimen
Vor dem Wohnhaus von Klaus Wowereit durften aufgebrachte Bürger nicht demonstrieren, vor Asylbewerberheimen dürfen sie es schon. Warum eigentlich? Und: wie friedlich ist eine Demonstration, die das Ziel hat, Menschen zu vertreiben, die vor Terror und Krieg geflohen sind?

Anmoderation: Flüchtlinge in Asylbewerberheimen. Wer durch fremdenfeindliche Protestdemonstrationen derart ängstigt, dass ihre Kriegstraumata wieder aufleben, handelt - Zitat - "widerwärtig"! Ein Begriff, der selten in der Politik benutzt wird. Heute hat ihn Bundespräsident Gauck dafür verwandt. Er meinte damit ständige Demonstrationen vor Asylbewerberheimen wie im sächsischen Freital. Die hasserfüllten Sprechchöre und Drohungen gegen Menschen, die ihre Fluchterlebnisse immer noch nicht verarbeitet haben und nur eins wollen, Ruhe und Frieden. Die Frage ist, warum haben sich andere Politiker nicht schon früher so unverblümt zu Wort gemeldet? Gerade in Sachsen, wo die Demonstrationen und Übergriffe zum Alltag gehören. Dabei hätte man längst einschreiten können - wie Sascha Adamek zeigt.

INFOS IM WWW

mut-gegen-rechte-gewalt.de
-
Mut gegen rechte Gewalt
Portal gegen Neonazis
O-Ton Atmo
Kriminelle Ausländer raus, raus, raus.... Und der Rest? Raus!

Freital vor wenigen Tagen: unter den Augen der Polizei beklatschen Einheimische rechte Hooligans. Sie alle machen von einem Grundrecht Gebrauch. In Artikel 8 Grundgesetz heißt es: "Alle Deutschen haben das Recht, sich ohne Anmeldung oder Erlaubnis friedlich und ohne Waffen zu versammeln" Aber ist so eine Versammlung direkt vor dem bewohnten Asylheim friedlich und vom Grundgesetz gedeckt?

Der Protest richtet sich gegen wehrlose Männer, Frauen und Kinder - viele geflohen vor Krieg oder Verfolgung.

An einem sicheren Ort treffen wir Nastassia und Larissa aus St. Petersburg. Sie kamen mit Nastassias Sohn während der Demonstrationen in das Freitaler Heim. Aus Angst vor den Demonstranten möchten sie unerkannt bleiben. Ihre Namen sind geändert.

Die Familie floh, als das Jugendamt wegen ihrer gleichgeschlechtlichen Liebe drohte, Nastassia das Kind wegzunehmen. Doch in Deutschland wartete gleich der nächste Schock auf sie. Sie trauten sich nicht, durch die aggressive Menschenmenge vor dem Heim zu gehen. Der fünfjährige Sohn fürchtet sich besonders vor den Drohgebärden:

O-Ton Nastassia
Bei ihm gab es Momente, wo er begann, stockend zu sprechen, er hatte Angst, er klammerte sich an uns und versteckte sich sogar entweder hinter mir oder Larissa. Also, er hat sich schon gefragt was passiert. Also er hat gefragt, Mama, was passiert wenn wir hier geschlagen werden, wird uns dann die Polizei schützen? Die Frage hat er gestellt.

O-Ton Atmo
Wir wollen keine Asylantenheime. Wir wollen keine Asylantenheime.

BUNDESPRÄSIDENT JOACHIM GAUCK

Wir alle, die wir diesen demokratischen, freiheitlichen Staat für verteidigenswert halten, sind aufgerufen, den Zusammenhalt unserer Bürger in eben diesem Geist zu fördern. Denn wir erleben, dass sich fremdenfeindliche Haltungen festsetzen, manche Menschen nicht einmal mehr vor Übergriffen zurückschrecken. Ich denke an diesem Punkt an das, was wir kürzlich wieder erlebt haben mit diesen widerwärtigen Angriffen auf Flüchtlingsheime. Das ist unerträglich.
In Sachsen setzen Demonstranten Flüchtlingen besonders aggressiv zu. Bereits seit Mai wiederholen sich rassistische Demonstrationen in Freital.

Vergangene Woche verübten Unbekannte einen Brandanschlag auf das geplante Asylbewerberheim in Meißen. Asylbewerber in Sachsen leben im Deutschlandvergleich besonders gefährlich:

Mit 27 Übergriffen auf Flüchtlingsheime allein in diesem Jahr liegt das kleine Bundesland Sachsen Deutschlandweit auf Platz 1.

Statt klare Kante gegen den Aufruhr zu zeigen, lassen die Behörden die Demonstranten frei gewähren. Aber warum nur? Das fragen wir Sachsens Innenminister Markus Ulbig, der zu einer Bürgerversammlung nach Freital anreist:

FRAGE: Warum werden solche Demonstrationen vor einem Asylbewerberheim nicht verboten?

O-Ton Markus Ulbig (CDU), Innenminister Sachsen
Ich habe ja deutlich gesagt, dass ich das für unanständig halte, dass eine solche Demonstration unmittelbar vor einem solchen Heim durchgeführt wird. Denn wenn man anderer Meinung ist, dazu kann man in einer Demokratie immer wieder kommen - andere Meinung zu vertreten als der Staat, andere Meinung zu vertreten als andere - dann kann man andere Formen finden des Protestes und muss das nicht vor so einem Heim tun.

FRAGE ADAMEK: Warum wurde diese Demonstration dann nicht geräumt?

O-Ton Markus Ulbig
Mit Verboten ist das durchaus schwierig. Aus diesem Grunde setzen wir auf Argumentation und Vernunft.

Argumentation und Vernunft? Ob sie diese Ansage beeindruckt?

O-Ton Atmo
Wer Deutschaland nicht liebt, soll Deutschland verlassen. Wer Deutschland nicht liebt, soll Deutschland verlassen.

Anders als der Minister sagt, sind Demonstrationsverbote vor Wohnungen keineswegs so schwierig.
Zum Beispiel in Berlin 2012: Fluglärmgegner wollen vor dem Privathaus von Klaus Wowereit demonstrieren. Der damalige Regierende Bürgermeister war Chef des Flughafenaufsichtsrates. Die Polizei verbietet das und verlegt die Route abseits der Wohnung auf den Kurfürstendamm. Die Berliner Verwaltungsrichter bestätigten das Demonstrations-Verbot:

O-Ton Kai-Christian Samel, Verwaltungsgericht Berlin
Dabei hatten sie abzuwägen zwischen dem Grundrecht auf Versammlungsfreiheit mit dem Persönlichkeitsrecht des damaligen Regierenden Bürgermeisters. Privatsphäre bedeutet, das jedermann, also auch diejenigen, die in öffentlicher Verantwortung stehen,das auch diese Leute einen Rückzugsraum brauchen, wo sie sie selbst sein können, wo sie , das Gericht hat es so beschrieben, in Ruhe gelassen werden.

Das Recht auf Ruhe und Sicherheit gilt für alle – so hat nicht nur das Berliner Verwaltungsgericht geurteilt. Ruhe und Sicherheit brauchen Asylsuchende wie in Freital erst recht.

Zum Beispiel der Afghane Abdulhaq Osmani. Vier Jahre lang hatte er für das US-Militär gearbeitet, nach dem Abzug versuchten Taliban zweimal, ihn umzubringen. Bereits am ersten Tag seines Aufenthaltes in Freital aber warnte ihn ein Sicherheitsmann bereits, das Heim zum Einkaufen zu verlassen. Osmani blieb im Haus - aus Angst.

O-Ton Abdulhaq Osmani, Asylbewerber
Ich sagte zu ihm, dass ich etwas brauche, dass ich den ersten Tag hier bin und einkaufen muss. Er antwortete mir, dass die Demonstranten uns nicht mögen und gegen uns sind. Und dass sie uns vielleicht attackieren und verletzen könnten. Ich fragte ihn dann, warum sie das machen würden? Er sagte: Weil sie gegen uns sind, weil sie Rassisten sind, die keine Flüchtlinge wollen. Und dann sagte er mir, dass sie vor einigen Tagen zwei Leute angegriffen hätten und diese schwer verletzt hätten. Er sprach sogar von Krankenhaus. Und ich war sehr durcheinander.
Die Sozialtherapeutin Claudia Kruse vom Berliner Behandlungs-Zentrum für Folteropfer beobachtet immer häufiger, dass Kriegsflüchtlinge durch Übergriffe erneut traumatisiert werden:

O-Ton Claudia Kruse, Behandlungszentrum für Folteropfer Berlin e.V.
Ich hatte beispielsweise kürzlich eine Patienten, die von ausländerfeindlichen Pöbeleien auf der Straße in Pirna berichtete und mir erzählte dass das dazu geführt hat, dass sie 3, 4 Nächte nicht mehr schlafen konnte. Sie… Die kleinen Kinder die sie zuhause hatte - sich nicht mehr getraut hat sie in die Kita zu bringen. Wo das gerade auch für die Kinder ein Stück Normalität ist, die Kita zu besuchen - um andere Kinder zu sehen. Aber sie sich das nicht mehr getraut hat, weil sie wahnsinnige Angst hatte. Und sich an Verfolgungssituationen in Syrien erinnert hat.

Ausländerfeinde und Rassisten missbrauchen das Grundrecht auf Versammlungsfreiheit aus, um die Persönlichkeitsrechte wehrloser Menschen einzuschränken. Aufnahmen belegen wie, Demonstranten den Hitlergruß zeigen - Straftaten. Trotzdem hat es nur ein einziges Ermittlungsverfahren gegeben, wie KONTRASTE erfuhr.

Denn die sächsische Polizeibehörde hat eine ganz eigene Wahrnehmung. Im Polizeibericht zum 26. Juni verharmloste sie den Auftritt der Demonstranten als:

"Versammlung mit zeitweise bis zu 250 Personen, die sich asylkritisch äußerten."

Nur asylkritische Äußerungen? Verfassungsrechtler wie Christian Pestalozza sehen das ganz anders. Sie halten ein Verbot solcher Kundgebungen direkt vor bewohnten Heimen für dringend geboten:

Prof. Christian Pestalozza, Verfassungsrechtler FU Berlin:
Die Versammlungsfreiheit ist zwar gegeben und großzügig interpretiert, aber sie darf nicht genutzt werden für Feindseligkeiten gegenüber Menschen, die für die Situation ja nichts können. Das ist eine freiwillige Entscheidung dieser betreffenden Menschen, an diesem Ort zu sein, keine freiwillige Entscheidung, überhaupt flüchten zu müssen, sie stehen unter Druck und sie könnten aus eigener Kraft an dieser Situation ja gar nichts ändern. Deswegen verbietet sich eine feindselige Demonstration vor solchen Heimen.

So schlicht und einfach lassen sich wehrlose Flüchtlinge schützen. Innenminister in Sachsen und anderswo hätten schon seit Jahren dafür sorgen können, dass auch Asylbewerber in Ruhe und Sicherheit leben können.

Abmoderation: Das heisst also: Rausreden gilt nicht, Herr Innenminister .
Beitrag von Sascha Adamek

Stand vom 09.07.2015


von esther10 26.08.2015 09:37

Bischof Oster warnt vor Abgrenzung vom „Lieblingsfeind“
Gläubige sollten gemeinsam um innere Wandlung bemühen


Frankfurt, 24. August 2015 (ZENIT.org) Staff Reporter | 223 klicks


Der Passauer Bischof Stefan Oster hat davor gewarnt, durch die Abgrenzung vom „Lieblingsfeind“ aus dem „vermeintlich anderen Lager“ in der eigenen Kirche sich vom Kern des Glaubens zu entfernen. „Die Lagerbildung forciert sich, je mehr wir die Heiligkeit aus dem Blick und dem Herz verlieren“, schreibt der Bischof auf seiner Facebook-Seite; „die Heiligkeit Gottes, die Heiligkeit Jesu einerseits, und unsere Sehnsucht, in dieser Heiligkeit wirklich sein und leben zu dürfen.“

Lagerkämpfe schwächten für eigentliche Herausforderungen, wie authentische christliche Mission oder die Anfragen, die der Buddhismus, der Islam oder eine säkularer werdende Gesellschaft an die Gläubigen richten. Die Abgrenzung hinge mit der Suche nach Identität zusammen, erläutert der Passauer Oberhirte in seiner am Samstag veröffentlichten Stellungnahme.

„Beide ‚Lageridentitäten‘ sind gerade nicht das, was Jesus über-natürlich uns als neues Leben, neue Geburt, als neue Identität schenken wollte“, erklärt Oster weiter. Der Verdacht dem anderen gegenüber sei jeweils nicht unbegründet. Während die einen stark den lieben, sanftmütigen Jesus betonten, unterstrichen die anderen den strengen Jesus, der das Gericht angesagt, der kein Jota vom Gesetz verändert wissen wollte und mit Hölle und Verdammnis gedroht hat. Nur in der Heiligkeit Gottes seien Wahrheit und Liebe, Gerechtigkeit und Barmherzigkeit kein Widerspruch. Der Bischof empfiehlt mehr Ausgewogenheit: „Wahrheit, Amt, Gesetz, Dogma ohne Liebe ist grausam! Barmherzigkeit, Liebe, Zuwendung ohne Wahrheit verdient den Namen nicht, weil es in die Beliebigkeit führt.“ Oster rät dazu, die Gläubigen sollten sich gemeinsam bemühen, Gott lieben zu lernen und ihr Herz zur eigenen Wandlung zu öffnen. (mk)

Ausführlich: https://www.facebook.com/permalink.php?s...399859893617166

(24. August 2015) © Innovative Media Inc.

von esther10 26.08.2015 09:30

Die Märtyrer von heute: eine Kette und ein Vorhängeschloss als Rosenkranz
Sie werden gefoltert, angegriffen, mit Füßen getreten, erpresst und geschlagen -- Das Zeugnis vom Pfarrer von Mar Eillia, in Erbil, Irak, Pater Douglas Al-Bazi, beim Rimini-Treffen 2015


Rimini, 25. August 2015 (ZENIT.org) Staff Reporter | 142 klicks


Die mutigen, heldenhaften Märtyrer unserer Zeit liefern ein eindrucksvolles und berührendes Zeugnis, eine unauslöschliche Geschichte christlichen Glaubens, der in der Verfolgung Widerstand leistet und diese überlebt.

Am Sonntag wurde beim Rimini-Treffen ein von der Intensität des Gefühls und des Glaubens geprägter Tag begangen.

Der Pfarrer von Mar Eillia, in Erbil (Irak), Pater Douglas Al-Bazi, schilderte seine persönliche Erfahrung und jene der Bevölkerung, die unter einer Verfolgung leidet, die blutiger ist als die der ersten christlichen Jahrhunderte.

Nachdem der Geistliche daran erinnert hatte, dass von den bis 2003 im Irak lebenden etwa 2 Millionen Christen heute nur noch knapp über 200.000 übrig geblieben seien, betonte er: „Ich bin in diesem Land geboren und habe muslimische Freunde. Wir Christen sind das Salz dieses Landes. Vor allem sind wir die am besten ausgebildete Bevölkerungsschicht.“

Pater Douglas war der Verschleppung und einer neuntägigen Folter zum Opfer gefallen. Seine Gefangenschaft war von großer Härte gekennzeichnet und sein Mut zu bleiben grenzt an ein Wunder.

„Sie haben mir die Nase gebrochen, mit einem Hammer auf den Mund, auf eine Schulter und eine Bandscheibe geschlagen. Vier Tage lang bekam ich kein Wasser. Damit man mich nicht hörte, stellten sie den Fernseher laut und jeden Abend schlugen sie mich. Dann fesselten sie mich mit Hilfe eines Vorhängeschlosses und ließen mich so zurück.“

Um zu überleben und seinen Verstand und seinen Glauben zu bewahren, verwendete Pater Douglas zehn Ringe der Kette als Rosenkranz und das Schloss für das Gebet des Vater Unser.

Der Priester führte aus: „Es gab auch Augenblicke der Ruhe, in denen mich meine Peiniger am Abend um Rat bezüglich ihres Umgangs mit der jeweiligen Ehefrau baten; ich habe ihnen aufgetragen, gut zu ihr zu sein.“

Pater Douglas unterbrach seine Ausführungen mit den folgenden Worten an die Zuhörerschaft: „Wirke ich erschrocken auf euch? Das gleiche kann man über mein Volk sagen. Jesus hat uns die Anweisung erteilt, unser Kreuz zu tragen. Es kommt jedoch nicht darauf an. Vielmehr gilt es, nachzufolgen, zu prüfen, sich einzusetzen. Wenn sie uns im Nahen Osten zerstören, so wird unser letztes Wort lauten: ‚Jesus hat uns gerettet‘.“

Nüchternheit und Intensität sprachen aus Pater Douglas‘ Bekenntnis, früher oder später getötet zu werden. Wenn dies geschehe, so der Geistliche, „betet für mich und mein Volk, helft und rettet mein Volk. Ich bin nicht so sehr meinetwegen besorgt, sondern um mein Volk.“

(25. August 2015) © Innovative Media Inc.

von esther10 26.08.2015 09:19





Was ist Lieblingssünde des Teufels? Exorzist spricht



Madrid, Spanien, 25. August 2015 / 03.17 (CNA) .- Ist ein Exorzist Angst? Was ist Lieblingssünde des Teufels? Diese und andere Fragen wurden kürzlich in einem Interview mit dem Dominikanerpriester in Angriff genommen, Pater Juan José Gallego, ein Exorzist der Erzdiözese Barcelona in Katalonien, Spanien. Es war 9 Jahre seit Fr. Gallego wurde als Exorzisten berufen. In einem Interview mit der spanischen Tageszeitung El Mundo durchgeführt, sagte der Priester, dass seiner Erfahrung nach ist stolz die Sünde die der Teufel mag. "Hast du jemals Angst gehabt?«, Fragte der Interviewer. "Am Anfang hatte ich eine Menge von Angst, "Fr. Antwortete Gallego. "Alles, was ich tun musste, war Blick über meine Schulter und ich sah Dämonen ... neulich ich tat einen Exorzismus, 'ich euch! Ich befehle dir '... und der Böse, mit lauter Stimme feuert mich an:'! Galleeeego, bist du es über doooing '. Das erschütterte mich. "Dennoch weiß er, dass der Teufel nicht mächtiger als Gott. Der Exorzist erinnerte daran, dass "wenn sie mich berufen, sagte ein Verwandter mir:" Whoa, Juan José, bin ich wirklich Angst, denn in dem Film "Der Exorzist", eine Person starb und die andere warf sich durch ein Fenster. Ich sagte zu ihr: "Vergessen Sie nicht, dass der Teufel (nur) Geschöpf Gottes. '" Wenn die Menschen besessen, fügte er hinzu, "sie das Bewusstsein verlieren, tragen seltsame Sprachen sprechen, sie übermäßige Kraft haben, sie fühle mich wirklich schlecht , Sie sehen sehr gut erzogene Menschen, Erbrechen und lästerten. "" Es war ein Junge, den der Dämon sein Hemd in Brand in der Nacht und solche Dinge eingestellt. Er erzählte mir, was die Dämonen schlägt ihn zu tun: Wenn Sie einen Pakt mit uns zu machen, werden Sie nie haben, um durch noch mehr von zu gehen, was wirst du jetzt durch ". Vater Gallego warnte auch, dass" New Age "Praktiken wie Reiki und Yoga kann einige Ansatzpunkte für die Dämonen zu sein. Er sagte auch, dass Suchterkrankungen sind "eine Art von Ballbesitz." "Wenn Menschen in einer Krise sie mehr leiden. Sie können fühlen sich hoffnungslos, Menschen das Gefühl, sie habe den Teufel drinnen ", sagte er.
http://www.catholicnewsagency.com/news/w...responds-55789/
http://www.catholicnewsagency.com/news/w...h-demons-47505/

von esther10 26.08.2015 00:58

Ehe und Familie im Kreuzfeuer
von Cicero | 14. August 2015 - 20:01 | katholisches


Cover des Flyers zur Buchreihe
Das ist der Titel einer Buchreihe, die im Grignion Verlag erscheint.

Die Ehe ist in Gefahr. Gesellschaftliche Tendenzen, die Ehe neu zu definieren, machen auch vor der Kirche nicht halt. Papst Franziskus hat die Notwendigkeit erkannt, die Ehe und die Familien zu stärken. Aus diesem Grund hat er die Familiensynoden einberufen. Bischöfe der Weltkirche sollen ihn beraten, eine zeitgemäße Ehe- und Familienpastoral zu entwickeln. Der erste Teil fand im vergangenen Oktober statt. Der zweite Teil wird in diesem Jahr vom 4. bis 25. Oktober 2015 in Rom statt.

Diese Gelegenheit wollen innerkirchliche Kräfte nutzen, die kirchliche Ehelehre an eine bestimmte Wirklichkeit der Zeit anzupassen. Es geht darum, gesellschaftliche Wirklichkeiten zum normativen Maßstab kirchlichen Urteilens und Handelns zu machen. Dabei geraten viele Protagonisten durchaus in einen nicht unerheblichen Konflikt zur kirchlichen Sakramentenlehre. Besonders westeuropäische Bischöfe sind hier treibende Kraft. Laienvertretungen befeuern diese Bestrebungen noch und baue einen öffentlichen Druck auf. Die Medienwelt, der Kirche ohnehin ein Stachel im Fleisch ist, nimmt diese Themen nur zu gerne auf. Dabei steht die Dekonstruktion der Ehe und der Familie natürlich weit oben auf der Agenda.

So sehr es gesellschaftlich und kirchlich notwendig ist, diesen Diskurs zu führen, wie der Papst richtig erkannt hat, so sehr sollte allen Beteiligten klar sein: Die Sakramente stehen auf der Familiensynode nicht zur Disposition.

Der Grignion Verlag stellt nun eine Buchreihe vor, die die Lehre der Kirche zu Ehe und Familie erklärt.
Alle Bücher aus dieser Serie sind für den theologischen Laien gut lesbar geschrieben. Es konnten namhafte Autoren für diese Reihe gewonnen werden, die zunächst in Italien unter dem Titel „Famiglia – Lavori in corso“ erschienen ist.

Weil eben nicht nur die Synodenväter in Rom diskutieren müssen, sondern wirklich jeder Katholik gut über alle Fragen eukbezüglich Ehe und Familie informiert sein muß, hat diese Buchreihe besondere Bedeutung. Katholiken müssen im innerkirchlichen und im gesellschaftlichen Diskurs mithalten können und ihre Stimme erheben. Die vorliegende Buchreihe kann dazu helfen.

Der Flyer zur Buchreihe steht auch hier online zur Verfügung.


Die kleine Schrift Ehescheidung und Kommunion von Robert Spaemann ist bereits jetzt zum Preis von 1,–€ zu erhalten. In Kürze folgen weitere Bücher aus der Reihe.

Der Grignion Verlag ist ein sehr kleiner Verlag, der im übrigen nicht gewinnorientiert arbeitet, sondern sich dem maximal kostendeckenden Vertrieb wertvoller katholischer Schriften widmet und ist in Trägerschaft des St. Grignionverein e.V. Die Herausgabe dieser Buchreihe stellt für den kleinen Verlag eine gewaltige Herausforderung dar. Darum bittet der Grignion Verlag um Unterstützung. Auf der letzten Seite des Flyers ist zu lesen:

Bitte unterstützen Sie uns bei dieser Buchreihe. Das Anliegen Ehe und Familie in unserer Zeit zu stärken ist auch das Anligen von Papst Franziskus.
Wir sind auf Ihre Spende angewiesen, um diese hochwertigen Bücher produzieren zu können. Bitte spenden Sie an den Sankt Grignionverein e.V. (oder bestellen Sie eine größere Anzahl der Bücher vorab).

Im Flyer finden sich auch Angaben zum Spendenkonto und weitere nützliche Informationen zur Buchreihe.
http://katholon.de/?p=9046


von esther10 26.08.2015 00:55

Migranten: wir haben keine Wahl

JEAN-PIERRE DENIS, CHEFREDAKTEUR
ERSTELLT AM 2015.08.26 / AM 2015.08.26 UM 11:26 AKTUALISIERT


© ILIN Nikolovski / ANADOLU AGENCY © ILIN Nikolovski / ANADOLU AGENCY
Beginnen wir mit einer zahl, ein, schwindelerregende starten. 800 000 Personen könnten versuchen, dieses Jahr nach Deutschland zu bewegen, wie Asylbewerber oder Flüchtlinge. Es gab vier Mal weniger im vergangenen Jahr acht Mal weniger als im Jahr 2013. Die Migranten Krise verschlechtert sich jedes Jahr und fast jeden Tag. Europa ist buchstäblich überwältigt. Italien und Griechenland als Gateway bzw. Verseilen Küste. Deutschland als Ort der Installation. Während die Dschungel Calais oder Paris Street Lagern geben den gegenteiligen Eindruck, hat Frankreich tatsächlich erhält einen relativ geringen Anteil dieser Strömung. Es zeigt jedoch nicht mehr zu handhaben.

Wie, um die Bewegung zu stoppen, da es mehr als alarmierende Ausmaße erreicht? Um die Bedingungen für den Erhalt von Asyl und die Vorteile dieses Recht auf einen "Pull-Faktor" Effekt wird oft erwähnt Spur zu vermeiden anziehen. Dies ist, was Deutschland getan hatte, nicht ohne Ergebnis, nachdem er von einem großen Migrationswelle während des Krieges in Jugoslawien getroffen, gibt es etwas mehr als 20 Jahren. Aber die Welle, die uns jetzt überwältigt ist von einer anderen Natur, mächtiger und überzeugender als die üblichen Wirtschaftsmigration. Dies ist ein historischer menschliche Drama.

François Hollande nannte Sortier zwischen Wirtschaftsmigration und die Aufnahme von Flüchtlingen aus ihren Häusern durch Krieg angetrieben. Dieses traditionelle Unterscheidung ist von grundlegender Bedeutung im Gesetz, sondern in der Tat ist es nicht praktikabel wird. Und der Präsident hat schöne, so zu tun, es zu ignorieren, er weiß es besser als jeder andere. Wer kann glauben, dass die Grenze werden wir die Hunderttausende, vielleicht morgen diese Millionen von Menschen zu erneuern? Unglücklichste kam auf europäischem Boden wird nicht verlassen. Außer den schändlichen Mittel einzusetzen, um in ihre Heimat, die auch einfach unmöglich ist, wenn diese Länder Syrien, Eritrea und Afghanistan zurückzukehren. Unter diesen Bedingungen hat Europa keine andere Wahl, als würdiger möglichen Personen sie trotzdem kam entmutigen könnte willkommen zu heissen.

Merkel und Hollande forderte eine konzertierte Antwort. Im vergangenen Mai, wenn die Flut begann zu wachsen, Deutschland hatte die Einführung einer Quotenpolitik in der Union beantragt, festzustellen, wer das begrüßen würde. Frankreich hatte sich geweigert. So wie Großbritannien. Letztere zeichnet sich durch seine Insellage und der Tatsache, dass es nicht zum Schengen-Raum gehören, geschützt. Aber über den speziellen Fall des noch British, nationalen Egos scheinen sehr trivial oder gefährlich. Wenn eine gemeinsame Antwort nicht erhält schnell, wird die Bewegungsfreiheit in Europa in Frage gestellt werden, und schneller als man denkt.

Der Integrationsaufwand in Bezug auf Wohnraum, Bildung, soziale Dienste und natürlich die Beschäftigung bieten wird signifikant und mehr noch die Frage der kulturellen Integration, auch wenn mit dem Islam 's konfrontiert sein Europa ist nicht in der Lage, die richtigen Antworten zu finden. Aber wir müssen die Wahrheit ins Gesicht zu sehen und es wagen, die Französisch sagen, wie Angela Merkel beginnt, den Deutschen zu erklären: Kontinentaleuropa wird in der Tat nehmen die Migrationswelle. Es muss zur falschen Zeit zu absorbieren, wenn die Arbeitslosigkeit am höchsten ist und kulturelle Krise auf ihrem Höhepunkt. Und doch ist es so. Oder sollte mittels einer Skala und einer unerträglichen Gewalt anzuwenden, die Ablehnung Hunderttausende von Menschen auf das Meer. Es wäre der Tod von Europa, in dem wir glauben.
http://www.lavie.f


von esther10 26.08.2015 00:53

Für Priesterkandidaten heißt es ab sofort: In Linz beginnt's

Einjährige Vorbereitungsphase für 18 künftige Priesterseminaristen ab September in Linz statt wie bisher in Horn



St.Pölten-Linz (KAP) Die Priesterausbildung in Österreich steht vor Veränderungen: So wird die einjährige Vorbereitungsphase ("Propädeutikum") ab September für alle österreichischen Seminaristen in Linz stattfinden. Bislang war das Propädeutikum im Canisiusheim Horn/Niederösterreich angesiedelt. Die Übersiedlung ins Linzer Priesterseminar ist notwendig geworden, da das Canisiusheim - ursprünglich als Studentenheim für 150 Bewohner konzipiert - aus Kostengründen mit Ende August geschlossen wird.

Derzeit verzeichnet man 14 Anmeldungen zum Propädeutikum in Linz, teilte der leitende Rektor, Erwin Neumayer, auf Anfrage mit. Im Juni hatten zuletzt zwölf künftige Priesterseminaristen ihr Propädeutikum noch in Horn beendet. Die Leitung des Propädeutikums werden auch nach der Übersiedlung die beiden bisherigen Rektoren Erwin Neumayer und Michael Münzner innehaben.

Wie der St. Pöltner Bischofsvikar und langjährige Rektor des Propädeutikums im Canisiusheim, Prälat Franz Schrittwieser, in einem Interview in der Zeitschrift "miteinander" betont, sei das Vorbereitungsjahr "weniger als klassisches Bildungsjahr gedacht als vielmehr als spirituelles Jahr, das der Auseinandersetzung mit der eigenen Berufung dienen sollte". Es gehe in erster Linie um die persönliche Reifung der Kandidaten: "Und das ist immer noch zeitgemäß, ich würde sogar sagen wichtiger denn je."

Das bereits vom Zweiten Vatikanischen Konzil (1962-65) vorgeschlagene Einführungsjahr wurde in Österreich erst im Jahr 2000 eingeführt und seither weiterentwickelt. Feststellbar sei seither eine Veränderung unter den Kandidaten: "Viele kommen nicht mehr aus klassisch-katholischem Elternhaus und kirchlicher Sozialisation, sondern das Propädeutikum ist für sie die erste Phase, in der sie sich ernsthaft und tief mit sich und ihrem Glauben auseinandersetzen", so Schrittwieser.

Auch würden sich immer mehr Menschen fortgeschrittenen Alters anmelden, andere wiederum kämen aus spirituellen Gemeinschaften, ergänzte in dem Interview der Linzer Bischofsvikar und Regens des Linzer Priesterseminars, Johann Hintermaier. "Diese Kandidaten sind oft verunsichert, suchen Halt, Geborgenheit in der Gruppe und klare Antworten." Problematisch werde es, wenn diese Kandidaten in Folge "innerlich verhärten, sich abkapseln gegen die Welt und letztlich auch gegen die Vielfalt, die das Katholische in der Kirche ausmacht", so Hintermaier.

"Priester muss kein Manager sein"

Selbstkritisch räumten Schrittwieser und Hintermaier schließlich ein, dass in der Priesterausbildung heute vor allem Leitungsqualitäten gefördert würden. Wo sich Pfarrstrukturen wandeln, brauche es neue Kompetenzen in der Leitung größerer Einheiten - dem jedoch seien nicht alle Kandidaten gewachsen; und die Qualität eines Priesters dürfe sich nicht nur darin messen lassen, ob er diese Kompetenzen mitbringt: "Ein guter Priester muss nicht zugleich ein guter Manager sein", so Hintermaier. Leistung dürfe "nicht zum dominierenden Kriterium für Berufung" werden.

In Österreich werden nach "Kathpress" bisher vorliegenden Angaben in diesem Jahr zumindest 27 Männer zu katholischen Priestern geweiht. Von den Neupriestern kommen 15 aus Orden und ordensähnlichen Gemeinschaften, 12 sind Diözesanpriester. Durch Priesterweihen in der zweiten Hälfte des laufenden Jahres könnte sich die Zahl bis Dezember aber noch erhöhen. Insgesamt leben und wirken in Österreich rund 4.000 katholische Priester. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Anzahl der Priesterweihen heuer gleich geblieben.


Dieser Text stammt von der Webseite http://www.kathweb.at/site/nachrichten/database/71987.html des Internetauftritts der Katholischen Presseagentur Österreich.

von esther10 26.08.2015 00:48

Sexualpädagogik: Hochschule Heiligenkreuz bietet neuen Lehrgang



Fundierte Aus- und Weiterbildung ab Wintersemester 2015/2016 basiert auf christlichem Menschenbild

Wien, 26.08.2015 (KAP) Mit dem Herbstsemester läuft an der Philosophisch-theologischen Hochschule Benedikt XVI. in Heiligenkreuz ein neuer Studiengang im Bereich Sozialpädagogik an. Entwickelt hat den zweijährige Lehrgang "Leib- Bildung - Identität. Entwicklungssensible Sexualpädagogik" (LBI) die deutsche Religionsphilosophin Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz gemeinsam mit einem Experten-Team. Das Angebot richtet sich an Personen, die mit jungen und erwachsenen Menschen im Bereich der Leiblichkeit, Sexualität und Identität pädagogisch arbeiten, berichtete Gerl-Falkovitz am Mittwoch in der "Tagespost".

Der Lehrgang biete eine umfassende und wissenschaftlich ausgewiesene Aus- und Weiterbildung, die auf dem christlichen Menschenbild beruht und klassische europäische Ethiken einschließt, kündigte Gerl-Falkovitz an. Inhaltlich schließt er Erkenntnisse der Bindungs- und Hirnforschung mit ein, ebenso eine philosophisch entwickelte Phänomenologie der Leiblichkeit und zielt auf eine entwicklungssensible, alters-, geschlechts- und reifespezifische Vermittlung einer wertorientierten und gleichzeitig "unverkrampften" Sexualität ab. Neben Gerl-Falkovitz unterrichten im Lehrgang die Religionsphilosophin und Autorin Beate Beckmann-Zöller und Corbin Gams, Mitarbeiter der "Initiative Christliche Familie" der Österreichische Bischofskonferenz.

Der neue Studiengang beginnt mit dem Wintersemester 2015/2016 und ist auf acht Block-Module über vier Semester aufgeteilt. Absolventen sind ausgebildete Sexualpädagogen. Planung, Inhalt und Durchführung obliegt der "Initiative Christliche Familie" in Kooperation mit der Päpstlichen Hochschule der Zisterzienser. (Infos: www.christlichefamilie.at)



Dieser Text stammt von der Webseite http://www.kathweb.at/site/nachrichten/database/71992.html des Internetauftritts der Katholischen Presseagentur Österreich.

von esther10 26.08.2015 00:42

Migration: „Wir haben die Pflicht zur Gastfreundschaft“
Erzbischof Tomasi sprach auf dem 36. Treffen von Rimini über Migration

Rom, 26. August 2015 (ZENIT.org) Marina Droujinina



​Erzbischof Silvano Tomasi, Ständiger Beobachter des Heiligen Stuhls bei den Vereinten Nationen in Genf , hat an die christliche Pflicht der Gastfreundschaft erinnert. Der Vatikandiplomat sprach auf dem 36. Treffen von Rimini über das Drama der Migration, wie Radio Vatikan berichtete.

„Die Aufnahme ist eine Pflicht angesichts der Bedürfnisse des Restes der menschlichen Familie“, sagte Erzbischof Tomasi Radio Vatikan. Doch das Gemeinwohl erfordere auch, die Balance zu halten. Und dafür müsse das Problem „bei seinen Wurzeln gepackt werden“ und die Gründe gesehen werden, warum diese Menschen auswandern. „Wir sind in gewisser Weise für diese Bewegung verantwortlich“, sagte der Ständige Beobachter des Heiligen Stuhls.

„Es gibt einen politischen Willen, die Ungleichheiten zwischen den Ländern zu erhalten, was zu Problemen führt und bewirkt, dass die Menschen woanders nach Lösungen suchen, sei es, weil ihre Menschenrechte verletzt werden, sei es, weil Krieg kein normales Leben ermöglicht“, sagte Erzbischof Tomasi. Die Wirtschaft sei ein weiterer Aspekt des Problems: die großen multinationalen Konzerne, die Arbeit zum Wohle der stärkeren Länder, immer auf Kosten der kleinen Volkswirtschaften.

Migration wirft das Problem auf, dass die Grundwerte angenommen werden sollten, sagte Erzbischof Tomasi. „Zu diesen Grundwerten zählt die Wahrung des Pluralismus in der Gesellschaft, sowie die Trennung zwischen Politik und Religion, die Annahme eines normalen demokratischen Prozesses, so dass ein friedliches Zusammenleben möglich ist.“

Ein weiteres wichtiges Thema sei das Recht jeder Person, ihre Identität zu bewahren. „Ich denke dabei insbesondere an die christliche Identität“, sagte Erzbischof Tomasi. „Christen sind die am meisten verfolgte religiöse Gruppe in der Welt“, sagte er. „Der Westen ist gleichgültig gegenüber dem Leiden der Christen.“ Es gebe Sympathiebekundungen, darüber hinaus die Stimme von Papst Franziskus, der die Pflicht zur Solidarität mit unseren verfolgten Brüder erinnert. Aus Sicht der großen Weltpolitik aber habe das Drama keine Bedeutung. „Als ob die Menschenrechte der Christen nicht den gleichen Wert wie die Menschenrechte der anderen hätten“, sagte der Vatikandiplomat. (mk)

(26. August 2015) © Innovative Media Inc.

von esther10 26.08.2015 00:24

Papst überrascht die Gläubigen im Petersdom durch Gebet am Seitenaltar
Teilnahme an Frühmesse zum Fest des heiligen Pius X.


Rom, 25. August 2015 (ZENIT.org) Staff Reporter | 133 klicks


​Papst Franziskus hat die Gläubigen im Petersdom überrascht, als er sich zum Gebet am Altar des heiligen Papst Pius X. sehen ließ. Vorigen Freitag war der Festtag des Heiligen. Laut Radio Vatikan kam der Heilige Vater an den Altar, um zu beten und nahm dann um sieben Uhr an der Heiligen Messe teil, die von Monsignore Lucio Bonora, einem Beamten des vatikanischen Staatssekretariats zelebriert wurde, der auf den hohen Besuch nicht gefasst war.

„Als [Franziskus] mich sah, sagte er mir, er komme, um zu beten, weil er schon früher in der Casa Santa Marta die Messe gefeiert hat, und er dem heiligen Pius X. seinen Respekt zollen wollte“, sagte Msgr. Bonora gegenüber Radio Vatikan. Laut Bonora grüßte Papst Franziskus die Gläubigen während des Friedensgrußes. „Es war sehr bewegend für mich und für die Gläubigen, den Papst als bescheidenen Gläubigen am Grab des heiligen Pius X. beten zu sehen“, sagte der Priester. Papst Franziskus, so verriet er weiter, verehre Pius X. sehr. Er habe für die Katecheten gebetet, da in Buenos Aires dieser Tag auch das Fest der Katecheten ist.

Der heilige Papst Pius X., geboren am 2. Juni 1835, war Papst vom 4. August 1903 bis zu seinem Tod am 20. August 1914. Er wurde 1954 heilig gesprochen. (mk)

(25. August 2015) © Innovative Media Inc.

von esther10 26.08.2015 00:18

Lebensschutz
"Voll erhaltene Hüllen"...(Babyleichen)



Die Empörung über die US-Organisation "Planned Parenthood" wächst
Washington - 26.08.2015

Ein neues Video des "Center for Medical Progress" facht die Leidenschaft von Abtreibungsgegnern in den USA weiter an. Der geheime Mitschnitt eines vorgeblichen Verkaufsgesprächs mit der Chefin der kalifornischen Firma "StemExpress" dokumentiert, wie diese Handel mit abgetriebenen Föten treibt, die sie von der Organisation "Planned Parenthood" erhalten hat.
An einer Stelle erweckt "StemExpress"-Geschäftsführerin Cyte Dyer den Eindruck, sie fände es amüsant, sich die Gesichter vorzustellen, wenn Labore "voll erhaltene Hüllen" erhielten. Die Kunden machten die Kiste auf und - "Oh mein Gott" - seien schockiert, was sie darin vorfänden. "Das kommt öfter vor", sagt Dyer in dem Video - und rät, die Abnehmer vorzuwarnen, was da geliefert werde.

Das Video wurde bearbeitet

"StemExpress" hatte vergeblich versucht, die Veröffentlichung des Mitschnitts zu verhindern. Nach der Publikation durch das "Center for Medical Progress", eine Lebensschutz-Organisation, erklärte die Firma, das Video sei so manipuliert worden, dass der Eindruck entstehen müsse, es habe sich bei den Lieferungen um intakte Föten gehandelt. Tatsächlich gehe aus dem vollen Zusammenhang des Gesprächs eindeutig hervor, dass es sich um Organe wie etwa Lebern handele.

Das stark bearbeitete Video ist der achte Teil einer Serie an geheim mitgeschnittenen Videos, die dokumentieren sollen, wie "Planned Parenthood" den Handel mit Zellen und Körperteilen aus abgetriebenen Föten möglich mache. Die Organisation bestreitet nicht, dass sie nach Einholung einer schriftlichen Erlaubnis bei den betroffenen Frauen gegen eine Aufwandsentschädigung Föten für Forschungszwecke zur Verfügung stellt.

Planned Parenthood beschäftigt den US-Kongress

Der Kongress möchte inzwischen mehr über die Praxis erfahren, da "Planned Parenthood" mehr als 500 Millionen Dollar (435 Millionen Euro) aus Steuergeldern erhält - wobei nur Abtreibungen nur einen geringen Teil von deren Aktivitäten ausmachen und die staatlichen Zuwendungen nicht in Tätigkeitsbereiche fließen, die mit Schwangerschaftsabbrüchen zu tun haben. Ein Untersuchungsausschuss will von den zuständigen Ministerien und der Organisation selbst bis Mittwoch Antworten auf einen umfangreichen Fragenkatalog haben.

Einige konservative Bundesstaaten warten den Ausgang der Prüfung erst gar nicht ab. Alabama, Arkansas, Louisiana und Utah blockieren schon jetzt Mittel der staatlichen Gesundheitsversicherung für die Armen (Medicaid), die bislang für medizinische Leistungen durch "Planned Parenthood" zur Verfügung gestellt wurden.

Allerdings fand bislang in keinem dieser vier Staaten ein Handel oder eine Weitergabe mit abgetriebenen Föten statt. In drei Staaten führt "Planned Parenthood" gesetzlich erlaubte Schwangerschaftsabbrüche durch, jedoch ohne dafür Geld aus der Steuerkasse zu erhalten. Dafür sorgt ein Gesetzeszusatz, der ausdrücklich verbietet, Bundesmittel für Abtreibungen auszugeben.

Quersubventionierung von Abtreibungen?

Für die Kritiker der Organisation macht das keinen wesentlichen Unterschied. Sie argumentieren, das "Planned Parenthood" an anderer Stelle bereitgestellte Geld aus dem Staatshaushalt subventioniere Schwangerschaftsabbrüche quer. So sehen es auch viele Republikaner im Kongress, die es im Herbst auf einen Showdown mit US-Präsident Barack Obama über die weitere Finanzierung ankommen lassen wollen.

Besonders tut sich dabei der konservative Präsidentschaftskandidat Ted Cruz aus Texas hervor. Er versucht, mit einer E-Mail an rund 100.000 Pastoren die Evangelikalen in den USA zu mobilisieren. "Die Enthüllungen der barbarischen Praxis von 'Planned Parenthood' machen es dringend", so der texanische Senator, "die Finanzierung dieser Gruppe zu beenden." Abtreibungen und "Homo-Ehen" hätten die USA an eine Wegkreuzung gebracht, "die es uns nicht länger erlaubt, stillzubleiben".

Am Wochenende demonstrierten überall in den USA Abtreibungsgegner für die Schließung von "Planned Parenthood". Nach Angaben des Chefs der "Pro-Life-Action-League", Eric Scheidler, nahmen an 253 Veranstaltungen mehr als 62.000 Anhänger teil. Das "Center for Medical Progress" kündigte unterdessen die Publikation weiterer Videos an.

Standpunkt: Den moralischen Kompass verloren?
Sophia Kuby über Abtreibungen und Planned Parenthood

Zum Standpunkt

Hintergrund: Planned Parenthood
Die Planned Parenthood Federation of America (PPFA) ist eine US-amerikanische gemeinnützige Gesundheitsorganisation für Frauen. Sie bietet in rund 700 Kliniken im Land medizinische Dienstleistungen an, vor allem für Sexualmedizin, Frauenheilkunde und Familienplanung. Dazu gehören etwa Schwangerschaftstests und Begleitung von Schwangeren, Krebsvorsorge, die Feststellung und Behandlung sexuell übertragbarer Krankheiten, Verhütungsmittel sowie Schwangerschaftsabbrüche. Planned Parenthood USA ist Mitglied der International Planned Parenthood Federation. Dazu gehört auch die Deutsche Gesellschaft für Familienplanung, Sexualpädagogik und Sexualberatung "Pro Familia".

Jede fünfte US-Amerikanerin nimmt im Laufe ihres Lebens Dienste von "Planned Parenthood" in Anspruch. In den ersten Jahrzehnten engagierte sich PPFA vor allem für eine Legalisierung von Verhütungsmitteln, später, in den 60er Jahren, zunehmend für eine Liberalisierung der US-Abtreibungsgesetzgebung. Abtreibungen machen rund ein Zehntel der Aktivitäten der 1921 gegründeten US-Organisation aus.

Staatliche Förderung, aber nicht für Abtreibung

Seit den 70er Jahren erhält "Planned Parenthood" Fördermittel der US-Regierung in Millionenhöhe; sie sind zur Finanzierung von Familienplanungsprogrammen bestimmt. Ein US-Gesetz untersagt dagegen jede öffentliche Finanzierung von Schwangerschaftsabbrüchen. Vom Gesamtbudget der Organisation von rund einer Milliarde US-Dollar (870 Millionen Euro) stammt rund ein Drittel aus öffentlicher Hand.

Seit den 80er Jahren versuchen konservative US-Politiker, die staatlichen Zuschüsse für "Planned Parenthood" zu stoppen. Im Sommer 2015 wurden Vorwürfe laut, die Organisation begünstige Spätabtreibungen, um Körperteile in den Organhandel einzuspeisen.

"Planned Parenthood" räumt lediglich ein, abgetriebene Föten mit Einverständnis der Mutter gegen eine Gebühr an die Forschung zu vermitteln. Dies zu einem Geschäftszweig zu machen, würde nach US-Recht einen Straftatbestand erfüllen. Bislang vier US-Bundesstaaten haben seitdem ihre Fördermittel für die Organisation eingefroren. (KNA)

http://www.katholisch.de/aktuelles/aktue...rhaltene-hullen
Von Thomas Spang (KNA)

von esther10 25.08.2015 23:28

Dienstag, 25. August 2015



Sandro Magister enthüllt
doch hoffentlich nicht wieder ein Embargo brechend?

Vorschau der Synode. Der vollständige Text der ersten Intervention

Er schreibt: "Die erste Rede bei der kommenden Synode ist schon bekannt" und vorveröffentlicht sie auch sogleich,
Hier geht´s zum Original: klicken

http://magister.blogautore.espresso.repu...3/04/09/3080386

"VORVERÖFFENTLICHUNG DER SYNODE. DER GESAMTTEXT DER ERSTEN REDE"


marco

"Demjenigen, der die Zeitpläne für die Synode erstellt hat, muß es entgangen sein. Aber nun ist es passiert. Am 4. Oktober, dem Eröffnungstag der nächsten Sitzung, wird der erste Redner der Heilige Geist sein- mit der Stimme- oder dem Brüllen- des Evangelisten Markus.
Genau so. Am 4. Oktober, wird das liturgische Fest des Hl. Franziskus von Assisi begangen, aber es ist auch der 27. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr B, und in allen Katholischen Kirchen der Welt wird in der Hl. Messe aus dem Hl. Evangelium nach Markus 10, 2-12 vorgelesen und gehört, den ich wörtlich zitiere:

"Da kamen Pharisäer zu ihm und fragten ihn, um ihn auf die Probe zu stellen, ob es dem Mann erlaubt sei, seine Frau zu entlassen, Er antwortete ihnen: Was hat euch Mose vorgeschrieben?
Sie sagten: Mose hat erlaubt, einen Scheidebrief auszustellen, und sie zu entlassen.
Er entgegnete ihnen: Wegen eurer Herzenshärte hat Mose euch diese Verordnung gegeben. Von Anbeginn der Schöpfung aber hat Gott sie als Mann und Frau geschaffen. Deshalb wird der Mann Vater und Mutter verlassen und die beiden werden ein Fleisch sein. Also sind sie nicht mehr zwei sondern ein Fleisch.

Was aber Gott verbunden hat, soll der Mensch nicht trennen.
Zu Hause befragten ihn die Jünger nochmals darüber.

Er antwortete ihnen: Wer seine Frau entlässt und eine andere heiratet, der bricht ihr gegenüber die Ehe. Und wenn sie ihren Mann entläßt und einen anderen heiratet, so begeht sie Ehebruch."



Die Paladine der Kommunion für die wiederverheirateten Geschiedenen- die in Wirklichkeit eine Bresche für die Legitimation der Ehe werden soll- werden wohl einige Schwierigkeiten haben, diese so klaren und unmißverständlichen -und in ihren Augen gegenüber den Hartherzigen so wenig barmherzigen Worte Jesu zurückzuweisen.

Dem Markus-Evangelium fehlt diese sybillinische "Ausnahme" als Grund zur Verstoßung,-"außer im Falle von Unzucht"- die im parallelen Text des Matthäus-Evangeliums zu finden ist, die die Kirche aber nie als eine Zulassung und sei es auch nur eine partielle- der Scheidung interpretiert hat,

Sicher es mangelt nicht an Exegeten, die in den Worten Jesu nicht einen Widerruf sondern eine Bestätigung der vom mosaischen Gesetz zugestandenen Möglichkeit lesen.

http://magister.blogautore.espresso.repu...3/04/09/3080386...

Wie das z.B in den vergangenen Monaten in zwei suggestiven Texten der Camaldulenser Mönch Guido I.Gargano, geschätzter Biblist und Patrologe, getan hat.

Aber immer schwierig wird für die Synodenväter seine neue Lesart des Evangeliums sein, die so radikal der seit 2000 Jahren von den Kirchenvätern und Kirchenlehrern, von Päspten und ökumenischen Konzilen vertretenen entgegensteht.

Auch wird die These, daß eine Änderung der Pastoral das Dogma der Unauflöslichkeit in keiner Weise angreife, sehr schwer zu verkaufen sein.

Um das Gedächtnis aller aufzufrischen, wird am ersten Tag der Synode- in allen Kirchen der Welt- das Brüllen des Evangeliums-Löwen erklingen.

http://beiboot-petri.blogspot.de/
Quelle; Sandro Magister, L´Espresso
http://magister.blogautore.espresso.repu...3/04/09/3080386

von esther10 25.08.2015 14:53

Priester: Iraks Christen "besorgt über das, was nach IS kommt"
Katholischer Pfarrer aus Erbil, Al-Bazi: Derzeit "Völkermord" an Christen - IS eine "kleine Maus, die in kurzer Zeit zu Drachen wurde"
25.08.2015
Rom, 25.08.2015 (KAP) Im Irak findet nach Ansicht des katholischen Pfarrers aus Erbil, Douglas Joseph Schimschon Al-Bazi, derzeit ein "Völkermord" an Christen statt. Auch für die vor einem Jahr vor dem "Islamischen Staat" (IS) aus Mossul und der Ninive-Ebene in die Kurdenregion geflohenen Menschen sei die Situation weiter schrecklich. Schlimmer als die Sorge um Essen und Medizin sei dabei die völlige Hoffnungslosigkeit, sagte er laut einem Beitrag des italienischen Pressedienstes SIR am Dienstag. "Wir haben keine Hoffnung im Irak", betonte der Geistliche, der in Ankawa bei Erbil zwei Aufnahmelager für geflohene Christen betreut.

Die Menschen fürchteten, dass die aktuelle Situation erst der Anfang sei, dass die Lage noch viel schlimmer werde, betonte der Geistliche. "Meine Leute sind besorgt über das, was nach dem IS kommt." Die kommende Generation des Islamischen Staates werde "schlimmer sein und von schiitischer Seite kommen".

Der Geistliche, der am Wochenende auch auf dem italienischen Katholikentreffen in Rimini berichtet hatte, verglich den IS mit einer "kleinen Maus, die in kurzer Zeit zu einem Drachen" geworden sei. Es seien "100-prozentige Muslime", die den Islam wie zu Zeiten Muhammads vor 1.400 Jahren lebten, wandte er sich gegen Einwände, es handele sich nicht um wahre Muslime. In den Konflikten des Nahen Ostens und angesichts der Spannungen zwischen Sunniten und Schiiten habe die Terrororganisation "beste Wachstumsbedingungen gefunden".

Al-Bazi hatte am eigenen Leib die Attacken auf Christen erfahren. Auf ihn war im vergangenen Jahr geschossen worden, eine Bombe war nahe seiner Kirche explodiert, und er selbst war 2006 für neun Tage verschleppt und gefoltert worden.



Dieser Text stammt von der Webseite http://www.kathweb.at/site/nachrichten/database/71971.html des Internetauftritts der Katholischen Presseagentur Österreich.

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