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von esther10 09.03.2016 00:34

ISLAMISCHER STAAT
C-Waffen-Experte des IS sagt aus

...Stadt Kirkuk gelegenen Dorf waren nach Angaben des Provinzgouverneurs am Dienstagabend mehrere mit "giftigen Substanzen" gefüllte Raketen eingeschlagen

Ein jüngst von US-Truppen gefasster Funktionär der IS-Dschihadisten ist offensichtlich deren Chemiewaffen-Spezialist. Er soll von Experimenten mit Senfgas berichtet haben. Antworten die USA schon mit Luftschlägen?


Verletzte nach angeblichem Senfgas-Angriff der IS-Terroristen in Syrien (foto: anadolu)

Die amerikanische Luftwaffe hat laut TV-Berichten mehrere Chemiewaffen-Depots der Extremistenmiliz "Islamischer Staat" (IS) im Norden des Irak bombardiert. Ziel sei, die Kapazitäten der IS-Terroristen zu verringern, Senfgas einzusetzen, berichtete der Sender CNN. Ob die in den vergangenen Tagen geflogenen Angriffe erfolgreich waren, sei noch nicht klar. Die entscheidenden Hinweise auf die Depots habe ein kürzlich gefangenes IS-Mitglied gegeben.

In einem südlich der Stadt Kirkuk gelegenen Dorf waren nach Angaben des Provinzgouverneurs am Dienstagabend mehrere mit "giftigen Substanzen" gefüllte Raketen eingeschlagen. Mehr als 40 Bewohner hätten Erstickungsanfälle und Hautreizungen erlitten. Tote habe es nicht gegeben. Die Raketen seien aus Gebieten unter Kontrolle der IS-Dschihadisten abgefeuert worden. Die Miliz kontrolliert große Teile im Norden und Westen des Irak, sowie in Syrien.

Bei dem jüngst geschnappten IS-Funktionär könnte es sich um den Leiter einer Spezialeinheit der sunnitischen Extremisten handeln, die mit der Entwicklung von Chemiewaffen beauftragt ist. Dies meldete die Nachrichtenagentur AP unter Berufung auf den irakischen Geheimdienst. Es handelt sich demnach den ersten großen Erfolg amerikanischer Sondereinheiten, die im Nordirak geheim und gezielt gegen IS-Führer vorgehen und mehr Informationen zur Vorbereitung von Luftschlägen sammeln sollen.

Laut AP und der Zeitung "New York Times" soll es sich bei dem gefangenen IS-Funktionär um Sleiman Daoud al-Afari handeln, der als C- und Bio-Waffen-Fachmann gilt und schon unter dem Diktator Saddam Hussein im Rüstungssektor arbeitete. Er wird demnach vom US-Militär im nordirakischen Erbil verhört. Angeblich hat al-Afari über den Einsatz von Senfgas mittels Artilleriegeschossen ausgesagt.

SC/uh (AP, NYT, rtr)

hier gehts weiter
http://www.dw.com/de/c-waffen-experte-de...-aus/a-19105081


von esther10 09.03.2016 00:31

Dienstag, 8. März 2016
18,8 Prozent mehr Rauschgifttote


Um 18,8 Prozent ist im Jahr 2015 die Zahl der Todesopfer nach Rauschgiftkonsum gestiegen. Das berichtete die „Welt am Sonntag“ am 6. März 2016 unter Berufung auf eine interne Erhebung des Bundeskriminalamtes.

Ebenfalls nahm die Zahl der erstmals registrierten Konsumenten von harten Drogen wie Heroin, Kokain oder Amphetaminen zu.

An der Einwohnerzahl gemessen sind die Stadtstaaten Berlin, Hamburg und Bremen am stärksten betroffen.

Der Konsum des besonders gefährlichen Rauschgiftes „Cristal Meth“ nahm dafür etwas ab.

Diese Zahlen sind vor allem im Hinblick auf die liberale Drogenpolitik von Grünen und SPD wichtig. Diese Parteien wollen das Betäubungsmittelgesetz liberalisieren und den Drogenkonsum entkriminalisieren.

Das Hauptargument der Grünen: „Holt man den Drogenkonsum aus der Illegalität, kriegt man ihn besser in den Griff“.

Erstaunliches Argument seitens einer Partei, die vor der letzten Bundestagswahl alle möglichen Verbote einführen wollte. Diese Partei verharmlost schlicht und ergreifend die Drogenproblematik. Volker Becks öffentlicher Erklärung nach dem polizeilichen Fund von Drogen bei ihm: „Ich habe immer eine liberale Drogenpolitik vertreten“.

von esther10 09.03.2016 00:31



"Die katholische Sache ist wie eine Art kleines Wunder, das Leben in leistungsfähige Möglichkeiten zu berühren schlägt Wellen aus."
- Erzbischof Charles Chaput

Hier ein Priester Pater Pio, der die Beichte abnimmt.
*
Buße, Absolution, und Vergebung der Sünden
Randall Smith

MITTWOCH, 9. MÄRZ 2016

Es ist Fastenzeit: eine gute Zeit für die Beichte, obwohl Sie über die längeren Leitungen müssen vorsichtig sein. Ich erinnere mich an der Rückseite nur eine so lange Linie auf die Beichte warten stand einmal, als ich diese schreckliche Gedanken hatte. Was ist, wenn ich die Linie springen, knien im Beichtstuhl nieder und sagen: "Verzeihen Sie mir, Vater, denn ich habe gesündigt. Ich sprang gerade vor allen anderen. "

Würde er mich leugnen Absolution? Wahrscheinlich nicht. Aber ich war ziemlich sicher, dass er würde sagen: ". Jetzt für Ihre Buße, gehen bis zum Ende der Linie und sagen Ave Maria bis alle anderen getan wird"

Die Beichte ist eine seltsame Sache. Nicht nur , dass Sie gehen in ein kleines Zimmer und sagen , laut, alle Ihre tiefsten, dunkelsten Sünden. Aber von einer Stimme in diesem kleinen Raum, hören Sie Worte der Vergebung , noch bevor Sie Ihre Buße getan haben. Sollten Sie nicht die Buße tun müssen, zuerst , und dann die Absolution bekommen?

Die Antwort ist natürlich nein. Buße zu tun , ist nicht ein Weg , verdienen Gottes Vergebung; noch, für diese Angelegenheit, geht zur Beichte. Christus hat bereits , dass Vergebung für uns durch sein Opfer am Kreuz. Und dass Vergebung ist für uns da durch die Arbeit seines Heiligen Geistes gemacht.

Wenn aber Gott hat uns bereits vergeben, und wenn Bekenntnis, dass Vergebung uns gegenwärtig in Beton macht, sichtbar, hörbar Wege, was ist die Buße für?

Selbst wenn jemand Sie verzeiht, das allein bedeutet nicht , Sie sind doch, in sich selbst, anders . "Verzeihend" ist etwas , was die andere Person tut; Was ich tun? Haben wir verinnerlicht , dass Vergebung? Hat es uns verändert ? Haben wir wirklich gesagt "Ja" Gottes verwandelnde Liebe?

Lassen Sie uns sagen, dass ich etwas von Ihnen zu stehlen. In stehlen, habe ich mich in einen Dieb gemacht. Lassen Sie uns jetzt sagen, dass, weil du mich liebst, und weil Sie nichts mehr wollen, als mit mir zu versöhnen, machen Sie mir Ihr Freund noch einmal, und mich vorwärts bewegen und gedeihen, du mir vergeben. Die Frage ist nun: Bin ich noch ein Dieb zu sein?

Vergebung öffnet die Tür zu einer veränderten Beziehung und ein neues Leben. Aber es wäre ein Fehler, für mich zu denken, dass die Vergebung der letzte Schritt in dem Prozess ist, wenn Vergebung der erste Schritt ist. Der nächste Schritt ist für die Liebe, mein Herz zu ändern und mich auf einen neuen Kurs im Leben. Niemand, der liebt dich wirklich und verzeiht man will, dass du in deiner Sünde zu verlassen, nicht mehr als Menschen, die lieben und zu vergeben Alkoholiker wollen, dass sie Alkohol versklavt bleiben.

Buße nach der Beichte zu tun , ist über diese ersten Schritte in eine neue Richtung zu machen. Es geht darum , zu erkennen , dass der Christus Vergebung nicht nur etwas ist da draußen , irgendwo in der körperlos Leere - ein Kindchen ich eines Tages handeln können , wenn ich entweder in den Himmel oder in die Hölle zeigen. Gottes verwandelnde Liebe nicht lassen Sie mich in meiner Sünde ; ihr Ziel ist es , mich jetzt verwandeln . Die Gnade des Sakramentes funktioniert durch mein Herz zu verändern. Und wenn mein Herz wirklich geändert wird, dann muss ich anfangen anders als gut zu leben.

Also nach der Beichte, nehme ich diese ersten "Gehversuche" in eine neue Richtung durch meine Buße zu tun, voll und treu. Nicht, weil durch diese Dinge zu tun, ich stelle mir vor, dass ich fälschlicherweise "verdienen" Gottes Liebe und Vergebung bin. Nein, wir lieben ", weil Gott uns zuerst geliebt hat." (1 Joh 4) Es ist nur von Gottes Liebe und Vergebung zu akzeptieren, dass ich geändert werden kann. Ich weiß, auf das Kruzifix aus suchen, bevor ich in beichten, dass er liebt und hat mir schon vergeben. Ich gehe zur Beichte Gott nicht zu verändern, sondern zu lassen Gott mich ändern.

Normalerweise , dass der Wandel wird nicht kommen , sofort oder leicht. Gottes Gnade arbeitet im Laufe der Zeit , und Gott wirkt in seiner Zeit . Gott ist nicht anspruchsvoll wir in einem Augenblick perfekt geworden. Was Gott fordert, und dem, was der Priester uns in seinem Namen sagt ist: "ein paar einfache Schritte. Und dann haben den Glauben , dass ich bei der Arbeit in Ihrem Leben sein wird, oft in einer Weise , Sie nicht in der Lage sein , zu sehen. "

Going to Confession kann hart sein. Manchmal fühlt es sich wie eine Art Tod. Und es ist: ein Tod selbst. Aber das "Tod selbst" notwendig ist, wenn wir auf "in Christus zu leben."

Die Leute fragen mich die ganze Zeit: Warum ein Priester und die Beichte braucht Gott unsere Sünden zu vergeben? Aber natürlich Gott nicht brauchen ein Priester und die Beichte unsere Sünden zu vergeben. Er bereits unsere Sünden vergeben. Wir , die Priester und die Beichte brauchen. Wir sind diejenigen , die tief in unserem Leben widerspiegeln müssen und sich bewusst die Möglichkeiten , in denen wir in die Irre gegangen sind. Wir sind diejenigen , die den Mut aufstehen müssen, um aussprechen unsere Sünden, laut , in Worten , zu einer tatsächlichen Person, so dass der Ton sinnvoll in den Ohren klingeln und in unseren Herzen. Und wir sind diejenigen , die die Worte der Vergebung hören müssen, so werden wir wissen, in diesem Moment der Scham und Demut, dass Gott uns vergeben hat.

Sakramenten machen für uns in einer verkörperten Weise vorhanden Gottes Liebe. Zu fragen, ob wir "müssen" die verkörperte Präsenz eines Sakramentes ist ein wenig wie zu fragen, ob Sie wirklich küssen müssen, um Ihre geliebten wirklich. Sie könnten nur ihr aus der Ferne lieben, nehme ich an - "geistig" - aber es ist eine Art nimmt eine Menge Spaß aus ihm heraus. Als verkörperte Menschen scheinen eine Menge Leute, die küssen Teil zu denken, ist eine gute Sache.

Ich bin ein Erwachsener konvertieren zum Katholizismus, die Beichte pflegte zu denken, war nur etwa so verrückt etwas wie ein Mensch tun könnte. Aber ich habe festgestellt, dass der physische Akt des Bekenntnisses ist einer der großen Vorteile von katholisch zu sein. Es ist wie der Kuss Gottes.
https://www.thecatholicthing.org/2016/03...veness-of-sins/

von esther10 09.03.2016 00:31

Mittwoch, 9. März 2016
BW-Landtagswahl, CDU und Gender: Erhält Strobl Schlüsselrolle?


Foto von ireas CC-BY-SA 4.0 - Wikimedia Commons

Die Perspektiven eines historisch tiefen Abschneidens der CDU bei der Landtagswahl am 13. März 2016 in Baden-Württemberg könnten erhebliche Folgen für den Kampf gegen den geplanten Bildungsplan und die damit verbundene Einführung von Gender in die Schulen haben.

Bis vor wenigen Wochen sah es nämlich so aus, dass die CDU und ihr Spitzenkandidat Guido Wolf die stärkste Fraktion im Landtag werden würden. Je nachdem, wie stark die AfD abschneiden sollte, würden Koalitionen mit der SPD oder mit den Grünen möglich sein. Auch eine sogenannte deutsche Koalition aus CDU, SPD und FDP war angedacht.

Unter diesen Umständen wäre an die Spitze des Bundeslandes mit Guido Wolf ein Politiker gekommen, der gegen den Bildungsplan und die Einführung von "Gender" in den Schulen war, wenngleich er seine Position nicht besonders stark in der Öffentlichkeit hervorgebracht hat.

Inzwischen sehen die Umfragen für die CDU katastrophal aus: Die Umfrage von INSA gibt ihr 28,5 Prozent. Die Grünen bekämen 33,5 Prozent. Aufgrund der Tatsache, dass Kanzlerin Merkel in der Flüchtlingspolitik alles tut, was ihre Partei bei den Landtagswahlen extrem schwächt, könnte sich dieses Ergebnis am Sonntag bewahrheiten.
In der CDU macht man sich deshalb jetzt Gedanken über eine mittlerweile leicht möglich gewordene grün-schwarze Koalition, also eine, in der die Christdemokraten der kleinere Partner in einer Koalition mit den Grünen sein werden.

Eine solche Konstellation wurde von Guido Wolf vehement ausgeschlossen. Doch das scheint der CDU zunehmend egal zu sein: Sollte die CDU tatsächlich so schlecht abschneiden, würde Wolf nicht einmal mehr am Verhandlungstisch sitzen.

Thomas Strobl, Landesvorsitzender, würde die Geschicke der CDU im Ländle übernehmen.

Strobl kandidierte im Sommer 2015 für den Spitzenplatz, doch er unterlag Wolf. Bei den gegenwärtigen Umfragewerten ist das für ihn sogar positiv. Guido Wolf, der während des Wahlkampfes kaum Profil entwickeln und auch nichts gegen Merkels Flüchtlingspolitik anrichten konnte, könnte am Montag als der totale Versager dastehen.

Das wäre eben die Stunde von Thomas Strobl. Er hat keine Probleme, mit den Grünen als Juniorpartner zu koalieren.

Für die Bildungsplangegner ist das aber eine düstere Perspektive. Denn Strobl gehört zum liberalen Flügel der Partei. Mehrmals hat er sich für die komplette Gleichstellung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften mit der Ehe ausgesprochen. Auch in Punkto "Gender" und "Gender Mainstreaming" hat er wenige Bedenken. Aus persönlichem Antrieb wird er nichts gegen Gender in den Schulen unternehmen.

Ganz leicht wird er es aber trotzdem nicht haben. Die anvisierten Erfolge der AfD (zurzeit liegt sie bei 12,5 Prozent) werden der CDU insbesondere in den Städten schaden. Im ländlichen Bereich sollte die CDU deshalb wesentlich besser abschneiden als in Stuttgart, Karlsruhe, Mannheim etc. Die Folge wäre: Die neue Landtagsfraktion würde kleiner, aber konservativer werden.

In einer solchen Situation wird entscheidend sein, wer die meisten Menschen gegen den Bildungsplan mobilisieren kann. Schließlich kann es sich selbst Thomas Strobl nicht leisten, gegen die eigene Basis Politik zu betreiben.
http://mathias-von-gersdorff.blogspot.de/


Eingestellt von Mathias von Gersdorff um 09:30



von esther10 09.03.2016 00:29

Dienstag, 8. März 2016
Psychische und gesundheitliche Wirkungen der harten Droge Christal-Meth
Die baden-württembergische Landesärztekammer hat in einer Ausarbeitung von Dr. Leopold Hermle über die gefährlichen Folgen und Langzeitwirkungen der Rauschdroge Christal-meth informiert: https://www.aerztekammer-bw.de/news/2014...rystal-meth.pdf

Hieraus zitieren wir folgende Abschnitte:

Die psychischen Akutwirkungen werden von folgenden körperlichen und vegetativen Symptomen begleitet: Tachykardie, Mydriasis, erhöhter Blutdruck, Schwitzen und psychomotorische Unruhe.

Gelegentlich können auch Übelkeit oder Erbrechen und thorakale Schmerzen auftreten. Beim Abklingen der Akutwirkung können sich Bradykardie, Hypotonie, Frösteln, psychomotorische Verlangsamung und Muskelschwäche einstellen.

Als Komplikationen derakuten Intoxikation können kardiale Arrhythmien, Verwirrtheit, Atemdepression, Krampfanfälle, Dyskinesien, Dystonien und bei hohen Dosen Bewusstseinstrübungen bis zum Komaauftreten, die letal verlaufen können. Die Wirkungen einer oralen Einmaldosis von 10 – 20 mgdauern etwa 6 – 8 Stunden an.

Bei kontinuierlichem Konsum entsteht eine rasche körperliche und pharmakodynamische Toleranz gegenüber den euphorisierenden und blutdrucksteigernden Wirkungen. Dabei kann es zur Kollapsneigung bei körperlicher Anstrengung kommen.

Während dieser Zeit schläft der Abhängige nicht und ist überaktiv mit zum Teil sinnlosen Aktivitäten beschäftigt. Häufig entwickeln sich dabei ein Heißhunger und ein depressives Syndrom mit Suizidalität. Ein derartiger exzessiver Missbrauch („speed-run“) mündet in eine massive Erschöpfung bzw. führt aufgrund des massiven REM-Rebounds in einen tiefen Schlaf, der bis zu 2 Tagen dauern kann.

Die vom Betroffenen als aversiv erlebten Symptome wirken sich als negative Verstärker aus. Hierdurch entsteht Craving mit der Folge eines Rückfalls in den Substanzkonsum. Die weitaus häufigste und klinisch bedeutsamste Komplikation des Missbrauchs von Amphetaminen sind akute psychotische Manifestationen.

Klinisch lassen sich beim Menschen folgende drei Typologien der Methamphetaminpsychosen unterscheiden:

ängstlich-paranoid-halluzinatorische Zustandsbilder
paranoid-mikrohalluzinatorische Zustandsbilder: Charakteristisch sind die optischen und haptischen Mikrohalluzinationen und die sich daraus ergebenden Beziehungs- und Bedeutungsideen.
Zustandsbilder von „dysphorisch-depressivem Zwangssyndrom“

Methamphetamin forciert ähnlich wie Kokain aggressives Verhalten. Die in der Literatur berichteten Fälle traten häufig im Rahmen von Psychosen auf. Diese entwickeln sich in der Regel nach chronischem Konsum mit hohen Dosen und können unvermittelt, unprovoziert auftreten.
http://kultur-und-medien-online.blogspot...Medien+-+online)

von esther10 09.03.2016 00:29

Feinstaubalarm Stuttgart
http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt...a0b73cf213.html


http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt...291c1e4ed6.html

Stuttgart
Mindestens bis zum Wochenende Feinstaubalarm
Von red/dpa 09. März 2016 - 16:48 Uhr

Stell Dir vor, es ist Feinstaubalarm, aber keinen schert’s. Die Stuttgarter sollen wieder ihre Autos stehen lassen. Freiwillig. Wenn das nichts bringt, rücken Fahrverbote immer näher.

Seit Mittwochnacht sind Autofahrer in Baden-Württembergs Landeshauptstadt erneut aufgerufen, freiwillig auf Busse oder Bahnen umzusteigen. Foto: dpa

Seit Mittwochnacht sind Autofahrer in Baden-Württembergs Landeshauptstadt erneut aufgerufen, freiwillig auf Busse oder Bahnen umzusteigen.
Foto: dpa
Stuttgart - Der mittlerweile dritte Feinstaubalarm in Stuttgart dauert mindestens bis in die Nacht von Freitag auf Samstag. Eine Verlängerung über das Wochenende hinaus sei aufgrund der Wetterlage denkbar, aber noch nicht sicher, hieß es am Mittwoch beim Deutschen Wetterdienst in Stuttgart. Die mit gesundheitsschädlichem Feinstaub verschmutze Luft wird weder vom Regen ausgewaschen noch vom Wind aus dem Stuttgarter Talkessel getragen.

Seit Mittwochnacht sind Autofahrer in Baden-Württembergs Landeshauptstadt erneut aufgerufen, freiwillig auf Busse oder Bahnen umzusteigen. Auch Komfortkamine, die nicht einzige Wärmequelle sind, sollten nicht genutzt werden. Nach dem bundesweit ersten Feinstaubalarm Mitte Januar und einem weiteren Ende Februar ist es der dritte Aufruf in diesem Jahr.

Es sei damit zu rechnen, dass die EU-Grenzwerte zumindest bis einschließlich Freitag überschritten werden, hieß es. Die aktuellen Messwerte steigen seit dem vergangenen Wochenende von Tag zu Tag an. Am Montag war der Grenzwert von 50 Mikrogramm Feinstaub pro Kubikmeter Luft an der innenstadtnahen Station Neckartor noch knapp unterschritten worden, am Dienstag mit 61 Mikrogramm deutlich überschritten.

Belastbare Zahlen gibt es erst nach mehreren Alarmen

Laut EU darf der Grenzwert an 35 Tagen im Jahr überschritten werden, bis Mitte Februar waren es schon 11. Neuere Werte liegen noch nicht vor. Die Werte der vergangenen Tage seien nur vorläufige.

Beim ersten Feinstaubalarm im Januar hatte es nach offiziellen Zählungen knapp fünf Prozent weniger Autoverkehr gegeben - deutlich zu wenig, um den Feinstaub nachhaltig zu reduzieren. Belastbare Zahlen könne man erst nach mehreren Alarmen zusammenstellen, teile Verkehrsleitzentrale Stuttgart mit.

Man dürfe die Belastung der Luft nicht auf die leichte Schulter nehmen, sagte Oberbürgermeister Fritz Kuhn (Grüne). „Deshalb müssen wir die EU-Grenzwerte für Feinstaub und Stickstoffdioxid einhalten, besser noch: deutlich unterschreiten - am besten freiwillig, notfalls unter Zwang.“ Wenn die EU-Kommission vor dem Europäischen Gerichtshof klage, drohten Zwangsgelder in sechsstelliger Höhe für jeden Überschreitungstag. Gelinge mit Freiwilligkeit keine deutliche Reduzierung, werde es ab 2018 Fahrverbote geben müssen.
http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt...a0b73cf213.html


von esther10 09.03.2016 00:27

Das sind die im Jemen ermordeten Missionarinnen der Nächstenliebe


Schwester Anselm, Sr. Reginette, Sr. Judith, Sr. Marguerite (von links).
Foto: Mit freundlicher Genehmigung des Apostolischen Vikariates Südarabien.

Von Maggie Maslak und Alan Holdren

ROM , 09 March, 2016 / 8:05 AM (CNA Deutsch).-
Sie kümmerten sich um die Alten: Schwester Anselm, Schwester Reginette, Schwester Judith und Schwester Marguerite waren Pfleger im Heim, das die Missionarinnen der Nächstenliebe in Aden, Yemen neben ihrem Kloster betrieben.

Diese Schwestern verließen ihre Heimat in Indien und Afrika um den Armen zu dienen, den Alten, den Behinderten im vom Krieg schwer gezeichneten Jemen. Sie arbeiteten mit Freiwilligen im Pflegeheim, kümmerten sich um 60 bis 80 Patienten aller Religionen.

"Sie halfen allen armen Menschen, egal welchen Glaubens. Ihre Pflicht war es, den Armen zu helfen", sagte ein Vertreter des Apostolischen Vikariates für Südarabien gegenüber der CNA.

Heimbewohner blieben unverletzt

Doch am 4. März wurde das Kloster von zwei bewaffneten Männern angegriffen. Sie ermordeten die Schwestern Anselm, Judith, Marguerite und Reginette, zusammen mit 16 freiwilligen Helfern aus Äthiopien und dem Jemen. Die Opfer wurden mit Handschellen gefesselt und in den Kopf geschossen. Entgegen früheren Berichten wurde kein einziger Heimbewohner verletzt.

Papst Franziskus nannte die Schwestern "Märtyrer von heute", die "ihr Blut für die Kirche gaben".

Nach Angaben des Vikariates für Südarabien war Schwester Anselm aus Ranchi, Indien. Sie hätte am 8. Mai ihren 60. Geburtstag gefeiert. Schwester Judith war aus Kenia und war am 2. Februar 41 Jahre alt geworden. Schwester Marguerite kam aus Ruanda und wäre am 29. April 44 Jahre alt geworden. Die jüngste Schwester, Reginette aus Ruanda, hätte am 29. Juni ihren 33. Geburtstag gefeiert.

Heim seit 24 Jahren im Betrieb

Seit dem tödlichen Angriff arbeitet das seit 24 Jahren betriebene Pflegeheim der Missionarinnen der Nächstenliebe mit freiwilligen Helfern weiter.

"Nun kümmert sich die örtliche Regierung um die Pflege der Alten mithilfe Freiwilliger, Studenten und junger Menschen", so der Sprecher des Vikariates.

Die ursprünglich als vermisst gemeldete Oberin des Klosters, Schwester Sally, befindet sich in Sicherheit. Sie werde nun nach Jordanien gebracht, hieß es aus dem Apostolischen Vikariat.
http://de.catholicnewsagency.com/story/d...hstenliebe-0580
Weiterhin vermisst wird Pater Tom Uzhunnalil; der Salesianer aus Indien.

von esther10 09.03.2016 00:26

Dienstag, 8. März 2016
Australien schockiert über sexuelle Verwahrlosung von Kindern ab vier Jahren
Mathias von Gersdorff

In Australien findet gerade eine Debatte über ein Tabu-Thema statt: Wie Internetpornographie Kinder ab VIER Jahren zum sexuellen Missbrauch verführt.

„The West Australian“ berichtet am 29. Februar 2016 über die neuesten Erkenntnisse dieser sexuellen Verwahrlosung der Kinder:

Freda Brigg, Prof. Emeritus der Universität von Südaustralien, hat in einer Expertise viele Fälle von Kindern aufgezählt, die andere Kinder sexuell belästigt haben, nachdem sie im Internet Pornographie gesehen hatten. Zum Teil taten sie das aus „Spaß“ oder um die gesehenen Handlungen nachzumachen, ohne wirklich zu begreifen, worum es ging.

Schockierend ist der Bericht jedenfalls. Der australische Senat hat nun eine Untersuchungskommission eingesetzt, um das Ausmaß der Schäden an Kindern durch Internetpornographie zu untersuchen.

Manche Senatoren haben die Produktion von Internetfiltern angeregt. Die Vorfälle zeigen nämlich, dass Eltern nicht in der Lage sind, ihre Kinder ganztägig zu schützen.

Doch Filter dürften nicht ganz das Problem aus der Welt schaffen: Aufgrund der sexuellen Verrohung der Gesellschaft verstünden viele Eltern gar nicht mehr, dass Pornographie für ihre Kinder schädlich sein und sie zu Nachahmungen verführen könne.

Außerdem steigt dem Bericht von Prof. Briggs zufolge die Anzahl von Kindern, die andere Kinder sexuell missbrauchen, weil sie selber zuvor missbraucht wurden oder weil sie solche Handlungen im realen Leben gesehen haben.

Aus diesem Grund wächst die Skepsis, ob das Problem ohne eine generelle Zugangseinschränkung zu Pornographie lösbar ist.

Den Schulen warf Prof. Briggs vor, sie würden eine Politik des Wegschauens betreiben. Nicht selten hätte man sexuelle Übergriffe als „Spiele“ oder „Experimente“ verharmlost. Die Berufsgruppen, die sich des Problems annehmen müssten, wie etwa Lehrer, Polizei und Sozialarbeiter, scheinen überfordert zu sein und wissen nicht, wie man dagegen angehen soll.

Auch die Zeitung „The Australian“ setzt sich am 5. März 2016 mit dem Problem auseinander und konstatiert im ganzen Land eine Häufung von Fällen sexuellen Missbrauchs durch Kinder an Kindern. Allein im Bundestaat Victoria zählte man in den letzten fünf Jahren 1169 solcher Missbrauchsfälle.

In etlichen Schulen hätten Kinder ab vier Jahren Sexualpraktiken nachgeahmt, die sie im Internet gesehen hatten. Selbst Gewaltpornographie sei den Kindern nicht mehr unbekannt.

Die „Australian Childhood Foundation“ – eine Kinderschutzorganisation – schlägt Alarm. Manche Kinder, die aufgrund von gefährlichem Sexualverhalten betreut werden, seien so jung, dass sie nicht einmal ihre Schuhe binden könnten.

Der Geschäftsführer dieser Organisation, Joe Tucci, erkennt nicht nur einen Anstieg der Zahl der Fälle, sondern auch der Brutalität. Der Zugang zum Internet ist in den letzten Jahren immer einfacher geworden, wodurch sich die Pornographie unter den Kindern ausbreitet: Wenn ein Kind Pornos anschaut, werden es bald alle seine Freunde auch tun. Pornographie breitet sich wie eine Seuche aus.

Doch nicht nur das: Die Pornographie selbst wird immer erniedrigender, unmenschlicher und gewaltvoller.

Joe Tucci ist deshalb überzeugt, dass sich ein großes gesellschaftliches Gesundheitsproblem anbahnt.

Kinder, die Aggressivität in den Sexualpraktiken beobachten, wachsen mit der Ansicht auf, das ein solches Verhalten normal sei. In mühsamen therapeutischen Behandlungen versucht man ihnen zu erklären, Sexualität sei eigentlich etwas ganz anderes, als was die Internetpornos zeigen würden.

Auch die Ärzteschaft ist alarmiert. Die „Australian Medical Association“ berichtet von einer steigenden Zahl von Verletzungen aufgrund gewaltsamer Praktiken und Vergewaltigungen. Auch die Zahl von jungen Patienten mit Geschlechtskrankheiten und die Zahl von Schwangerschaften steigt an. Mädchen, die sich auf gewaltsame Praktiken einlassen, tun das oft, weil sie ansonsten befürchten, keinen Partner zu bekommen, so Stephen Parnis, Vizepräsident der „Australian Medical Association“. Zu den körperlichen Verletzungen kommen mit der Zeit dann die seelischen hinzu.

Die „Gold Coast Centre Against Sexual Violence“, eine Beratungsstelle für Opfer sexueller Gewalt, berichtet, im Jahr 1990 seien 2 Prozent der Frauen betroffen gewesen. Heute erleiden schon 18 Prozent sexuelle Gewalt. Oft werden sie vom Partner zu Praktiken mehr oder weniger gezwungen, die sie nur von den Internetfilmen kennen können. Internetpornographie hat sich zu einer Art Lehrer in Sachen Sexualität für die Jüngeren entwickelt.

Der Leiter der australischen Bundesbehörde für Internetsicherheit, Alastair MacGibbon, ein ehemaliger Polizist und Spezialist für Internetkriminalität erläutert, Pornographie sei ansteckend. Wenn Kinder auf Pornographie stoßen – und sei es per Zufall – werden sie diese schnell im Freundeskreis verbreiten. Deshalb sei es so wichtig, dass die Eltern ihre Kinder auf diese Eventualität vorbereiten, so MacGibbon.

Besonders gefährlich ist Pornographie, wenn sie von Kindern konsumiert wird, die in zerrütteten Verhältnissen leben, wie etwa geschiedene Ehen, Eltern mit Drogenproblemen etc. Dann erhält Pornographie eine Ventilfunktion. Vernachlässigte Siebenjährige sehen sich solche Filme an, um menschliche Nähe zu spüren oder um andere seelische Defizite im realen Leben auszugleichen.

Auch MacGibbon plädiert für mehr Filter in iPods, Smartphones, Laptops etc. Doch technische Einrichtungen seien nicht ausreichend. Man müsse verstehen, dass man es mit einem gesellschaftlichen Problem zu tun hätte.
http://kultur-und-medien-online.blogspot...Medien+-+online)


von esther10 09.03.2016 00:24

BUNDESWEHR
An der Belastungsgrenze

Kaputte Flugzeuge, marode Ausrüstung - die Bundeswehr ist in keinem guten Zustand. Das passt nicht zur Rolle, die sie in der deutschen Außenpolitik spielen soll - mit immer neuen Auslandseinsätzen.

Bundeswehr-Soldaten mit roten Baretten beim Appell, Foto: dpa



Als die Bundeswehr im September Waffen und Ausbilder in den Nordirak fliegen wollte, waren gleich mehrere Transportmaschinen vom Typ Transall defekt. Die Ankunft des Materials verzögerte sich, und Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen musste sich einigen Spott über den "Schrottplatz" Bundeswehr anhören. Mehr als 40 Jahre haben die reparaturbedürftigen Transall-Maschinen auf dem Buckel, die das Rückgrat des deutschen Lufttransports sind. Unfreiwillige Flugpausen sind da an der Tagesordnung.

Verärgerung über die Hersteller

Aber auch neueres Fluggerät findet sich im Moment eher im Hangar als in der Luft. "Hubschrauber bleiben am Boden, Transportflüge fallen aus, Kampfjets müssen in die Werkstatt", räumte die Ministerin kürzlich vor Kommandeuren der Bundeswehr ein - und sprach von "Hiobsbotschaften". Lieber hätte sie sowohl den Soldaten als auch der Ausrüstung ein gutes Zeugnis ausgestellt. So aber musste von der Leyen zugeben, dass die Probleme mit dem Material die Truppe weiter belasten werden. Und reichte den Schwarzen Peter gleich an die Industrie weiter: Mit vier Jahren Verspätung komme der neue Airbus A 400M, der Transall-Nachfolger, bei der Bundeswehr an, beklagte von der Leyen. Solche Milliardenprojekte könnten einfach nicht mal schnell anderweitig kompensiert werden. "Die stärkste Macht der EU unterhält anscheinend eine Armee, die weder fahren noch fliegen noch schwimmen kann", stichelte die renommierte "Neue Zürcher Zeitung".

Der künftige Militärtransporter der Bundeswehr, der Airbus A 400M, im Flug, Foto: Reuters



Lange verspätet, sehnsüchtig erwartet: Der Airbus A 400M soll künftig Soldaten und Material transportieren
Misswirtschaft bei Rüstungsvorhaben

Dass die Versäumnisse sowohl bei der Industrie als auch in ihrem Haus liegen, hat die Verteidigungsministerin inzwischen Schwarz auf Weiß. Sie selbst hatte nach ihrem Amtsantritt ein externes Gutachten in Auftrag gegeben, das die Probleme bei neun großen Rüstungsprojekten analysieren sollte. Die Sachverständigen stießen auf schlecht ausgehandelte Verträge, Fertigungsmängel und Planungsfehler. So kommt zum Beispiel der A 400M nicht nur um Jahre zu spät, die Flotte kostet auch mehrere Milliarden Euro mehr als ursprünglich vereinbart. Die Gutachter bemängeln, dass sich das Verteidigungsministerium im Fall von Verspätungen oder Produktionsfehlern von den Herstellern über den Tisch ziehen lasse.

Da die Leitung des Hauses häufig zuletzt von den Problemen erfährt, sind fehlgesteuerte Rüstungsprojekte für jeden Verteidigungsminister eine Stolperfalle. Das musste auch von der Leyens Vorgänger Thomas de Maizière erfahren, den das Missmanagement bei der Aufklärungsdrohne "Euro Hawk" beinahe das Amt gekostet hätte. Nach ihrem Amtsantritt tauschte von der Leyen die für Rüstung zuständigen Spitzenbeamten daher kurzerhand aus. Nun will sie gegen "handwerkliche Fehler" und die überbordende Bürokratie in ihrem Haus vorgehen, die noch jeden Beschaffungsprozess verkompliziert haben.


Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen mit Soldaten beim Gelöbnis, Foto: dpa

Baustelle Bundeswehr: Ministerin von der Leyen, seit knapp einem Jahr im Amt, muss an vielen Stellen nachbessern
Auf militärische Fähigkeiten verzichten?

Auch das Prinzip "Breite vor Tiefe", nach dem die Bundeswehr ein möglichst breites Spektrum von Waffensystemen bei Heer, Luftwaffe und Marine vorhalten soll, steht auf dem Prüfstand. "Die Bundeswehr muss sich auf Fähigkeiten konzentrieren, die sie verlässlich für multinationale Einsätze bereitstellen kann", argumentieren etwa die Grünen, "auf andere muss sie dafür verzichten". Der Wehretat von gut 32 Milliarden Euro sei völlig ausreichend, meint die Linke: "Die in den vergangenen Wochen bekannt gewordenen Pannen sind nicht Ausdruck einer Unterfinanzierung, sondern des Umbaus der Bundeswehr zu einer Armee im globalen Dauereinsatz." Nach Ansicht der Linken ist das aber die falsche Ausrichtung der Bundeswehr.
Mehr Missionen mit weniger Soldaten

Während die Bundeswehr mit Problemen bei der Ausrüstung und Engpässen beim Personal zu kämpfen hat, liebäugelt die Ministerin mit neuen Auslandseinsätzen. Seit die Bundesregierung Anfang des Jahres selbstbewusst verkündet hat, dass sie sich künftig außenpolitisch stärker engagieren werde, hebt Deutschland bei jeder internationalen Krise den Finger. Insgesamt 16 Auslandseinsätze mit insgesamt 3400 Soldaten listet das Verteidigungsministerium inzwischen auf, darunter viele kleine wie die UN-Mission im Südsudan mit 16 Soldaten. Weitere sind im Gespräch, etwa eine Ausbildungsmission für die kurdischen Peschmerga im Nordirak.


Deutsche Militärausbilder trainieren Soldaten in Mali, Foto: dpa

Deutsche Militärausbilder in Mali

Der größte Einsatz, jener der ISAF in Afghanistan, läuft zum Ende des Jahres aus und wird von einer bedeutend kleineren Ausbildungsmission abgelöst werden. Damit dürfte für die Bundeswehr die Zeit der personalintensiven Interventionen zu Ende gehen - mehr als 5000 deutsche Soldaten standen zu Spitzenzeiten in Afghanistan oder im Kosovo. In Zukunft wird es eine Vielzahl kleinerer Missionen geben, die unter der Überschrift "Ausbildung, Transport, Unterstützung" stehen.

Neues Weißbuch als Kompass

Nach welchen Kriterien aber sollen die Einsätze künftig ausgewählt werden? Bisher erwecken Außenminister und Verteidigungsministerin den Eindruck, Deutschland müsse möglichst überall Solidarität und Präsenz zeigen, von Afghanistan bis Mali. Aber ist das auf Dauer machbar und sinnvoll? Antworten soll ein neues sicherheitspolitisches Weißbuch geben, das die Bundesregierung bis 2016 vorlegen will. Da das letzte Weißbuch aus dem Jahr 2006 stammt, hält der CSU-Verteidigungspolitiker Florian Hahn eine Überarbeitung dringend für nötig: Sicherheitspolitik dürfe nicht "nach subjektivem Bedrohungsgefühl und Kassenlage" gemacht werden.

hier gehts weiter

http://www.dw.com/de/an-der-belastungsgrenze/a-18043707


von esther10 09.03.2016 00:21

320 Gebete auf Knopfdruck: So funktioniert der "Gebetomat"


Gebete verschiedener Religionen statt Limonade verschiedener Geschmacksrichtungen: Der "Gebetomat" in Aktion

Foto: Erzbistum Köln
Von CNA Deutsch/EWTN News

KÖLN , 07 March, 2016 / 4:38 PM (CNA Deutsch).-
Statt Passbilder liefert dieser Automat Gebete, und zwar vom Vaterunser bis zum Indianergesang: Das Erzbistum Köln stellt in den kommenden Wochen und Monaten einen "Gebetomat" an Schulen auf.

Die Kinder und Jugendlichen können im "Gebetomat" christliche Gebete neu entdecken - oder überhaupt zum ersten Mal hören; aber daneben werden genauso Inhalte anderer Religionen präsentiert.

Der Automat habe rund 320 Gebete in 65 Sprachen gespeichert. Das Spektrum reiche vom Vaterunser über gregorianische Choräle bis hin zu Korangebeten sowie jüdischen und buddhistischen Klängen. Sogar Indianer-Gesänge seien zu hören.

Wie das Erzbistum mitteilt, habe der Besucher so "die Möglichkeit, Gebete aus den großen Weltreligionen und zahlreichen anderen Glaubensrichtungen und religiösen Gemeinschaften" auszusuchen und anzuhören.

Der Gebetomat sei außerdem "eine Schnittstelle zwischen Kunst und Religion", so die Erzdiözese.

Die Kreation des Berliner Künstlers Oliver Sturm sieht aus - und funktioniert - wie ein Paßbild-Automat: Sobald jemand in der Kabine sitzend den Vorhang zuzieht, erscheint auf einem Touchscreen ein Menü, über das allerdings nicht Lichtbilder gewählt werden, sondern Gebete.

"Mein Ansatz ist es, eine Irritation im Alltag zu schaffen, denn hier werden nicht Getränke oder Süßigkeiten aus einem Automaten bezogen, vielmehr Gebete und somit etwas sehr Innerliches", sagte der Künstler.
http://de.catholicnewsagency.com/story/3...-gebetomat-0574

von esther10 09.03.2016 00:16


https://charismatismus.wordpress.com/201...merkels-willen/

Rheinland-Pfalz: AfD-Kundgebung mit dem ehem. tschechischen Präsidenten Vaclav Klaus
Veröffentlicht: 9. März 2016 | Autor: Felizitas Küble

Am kommenden Freitagabend, den 11. März, begrüßt die AfD (Alternative für Deutschland) von Rheinland-Pfalz den ehem. Präsidenten der Tschechischen Republik, Václav Klawahlkampfabschluss-300x300us (siehe Foto), als Gastredner auf ihrer Abschlußkundgebung in Neuwied.


Neben Václav Klaus spricht außerdem die AfD-Bundesvorsitzende Dr. Frauke Petry sowie der rheinland-pfälzische Spitzenkandidaten Uwe Junge, der das Wahlprogramm der Landes-AfD vorstellt.

Quelle: http://www.alternative-rlp.de/neuwied-wa...y-und-uwe-junge


von esther10 09.03.2016 00:12

„Gott könnte in vielen Kirchen vor Langweile sterben“


Papst Franziskus bei den Exerzitien in Ariccia - EPA

Die Kirche muss den Mut haben, sich in den Hintergrund zu stellen und stattdessen „das Antlitz Gottes“ in den Vordergrund zu rücken, so der Leiter der Fastenexerzitien für Papst und Kurie, Pater Ermes Ronchi in seiner vierten Meditation an diesem Dienstagmorgen. Der Glaube sei etwas, „was die Gläubigen in Bewegung setzt“, fügte er an.
08/03/2016 11:36SHARE:


Die Kirche muss den Mut haben, sich in den Hintergrund zu stellen und stattdessen „das Antlitz Gottes“ in den Vordergrund zu rücken, so der Leiter der Fastenexerzitien für Papst und Kurie, Pater Ermes Ronchi in seiner vierten Meditation an diesem Dienstagmorgen. Der Glaube sei etwas, „was die Gläubigen in Bewegung setzt“, fügte er an.

In vielen Kirchen könnte Gott heute „vor Langweile sterben“. Das sagte Pater Ermes Ronchi hingegen in seiner ersten Meditation am Sonntag. Papst Franziskus ist mit seinen leitenden Mitarbeitern seit Sonntagabend in Ariccia, in den Albaner Bergen bei Rom. Wie üblich in der Fastenzeit nimmt er zusammen mit einem Teil der Kurie eine Woche lang an den Exerzitien teil. Angesichts der Langeweile in der Kirche gelte es, Gottes „sonniges Antlitz“ wiederherzustellen, so Ronchi. Er forderte die Verkündigung eines Gottes „zum Schmecken und Genießen“.

Exerzitienmeister Ermes Ronchi ist Priester, Theologe und TV-Kommentator. Im Mittelpunkt der geistlichen Übungen sollen dieses Jahr zehn Fragen stehen, die dem Neuen Testament entnommen sind. Die Exerzitien dauern bis Freitag. In dieser Zeit verzichtet der Papst auf Audienzen; auch die Generalaudienz auf dem Petersplatz fällt am Mittwoch aus.

Auf ersten Fotos von den Exerzitien ist Franziskus unter den Kurienbischöfen und -kardinälen in einer der mittleren Stuhlreihen sitzend zu sehen. Bereits in den vergangen beiden Jahren hatte sich Franziskus für die Fasten-Exerzitien nach Ariccia begeben. Seine Vorgänger Benedikt XVI. und Johannes Paul II. hielten sie im Vatikan ab.
(rv/kap 08.03.2016 mg)

von esther10 09.03.2016 00:11

Jemen: IS-Terroristen in Aden bedrohen Schülerinnen wegen ihrer Kleidung
Veröffentlicht: 9. März 2016 | Autor: Felizitas Küble

Bewaffnete Männer, die nach eigenen Angaben im Namen des Islamischen Staates (IS) handeln, drangen am gestrigen 8. März in eine Mädchenschule in Aden ein, wo jenen Schülerinnen ein “Ultimatum” stellten, die ihre Kleidung noch nicht den Bestimmungen der dschihadistischen Propaganda angepasst haben. Die Schülerinnefoto-dcubillas-www_freimages_com_n wurden von den Terroristen über die eigentliche Unterrichtszeit hinaus in der Schule festgehalten.



Am Tag zuvor waren in der Hafenstadt Flugblätter verteilt worden, auf denen alle Frauen, auch Schülerinnen, aufgefordert wurden, sich entsprechend der islamischen Gebote zu kleiden. “Wer sich noch länger mit Kleidern von Juden, Christen und Ungläubigen anziehe”, werde ermordet. “Unsere Gewehre haben Durst und wir werden ihren Durst mit dem Blut derer löschen, die gegen die Gebote Allahs verstoßen“, heißt es auf dem Flugblatt.

Am vergangenen Freitag waren – ebenfalls in Aden – bewaffnete Männer in das Ordenshaus von Mutter-Teresa-Schwestern eingedrungen, wo sie vier Ordensschwestern und 12 Mitarbeiter und Patienten der Pflegeeinrichtung ermordeten.
https://charismatismus.wordpress.com/201...ihrer-kleidung/
Quelle: Fidesdienst

von esther10 09.03.2016 00:01

09.03.2016


Staudamm im Irak
© A2800 epa (dpa

Wie Terroristen in Nahost Wasser instrumentalisieren

Renaissance einer Waffe
Mossul, Ramadi, Haditha: Mehrere Staudämme hat der "Islamische Staat" bereits angegriffen. Laut Wissenschaftlern setzen die Terroristen Wasser verstärkt als Waffe ein. Die Folgen können tödlich sein - auch in Europa.

Hinrichtungen vor laufender Kamera, gesprengte Welterbestätten, blutige Anschläge mitten in Europa: Die Terrormiliz "Islamischer Staat" (IS) schockiert immer wieder neu. Das gilt nicht nur für medienwirksame Gewalttaten. Weitgehend unbeachtet haben die Terroristen in Syrien und im Irak strategisch bedeutsame Wasserressourcen und weite Teile der Wasser-Infrastruktur unter ihre Kontrolle gebracht. Wissenschaftler sprechen von neuen Standards der Militärtaktik.

Das kostbare Gut wurde immer wieder als Waffe eingesetzt. So ließ der irakische Diktator Saddam Hussein in den 1990er Jahren das Marschland trockenlegen, um die Bevölkerung für einen Aufstand gegen sein Regime zu bestrafen. "Historisch betrachtet war der Einsatz von Wasser als Waffe jedoch immer die Ultima Ratio", sagt der Nahost-Experte Tobias von Lossow. Seit der Verabschiedung der Genfer Konvention sei diese Waffe sogar fast verschwunden, "oder die Akteure haben sich zumindest nicht mit ihrem Einsatz gebrüstet".

Renaissance der Instrumentalisierung von Wasser

Nun erfahre die systematische Instrumentalisierung von Wasser eine Renaissance, so der Mitarbeiter der Stiftung Wissenschaft und Politik. Der Kampf ums Wasser sei eines von vielen Beispielen für die Enthemmung in den Konflikten in Nahost. Von Lossow zieht drastische

Vergleiche: Das Ausmaß an Brutalität, mit der die IS-Terroristen vorgingen, erinnere an den Völkermord in Ruanda. Und: Wer Wasser kontrolliere, könne eine dramatische Drohkulisse aufrechterhalten - "ähnlich der Wirkungslogik einer Atombombe".

Schon Mitte vergangenen Jahres warnte etwa das Deutsche Institut für Entwicklungspolitik, dass alle Parteien im syrischen Bürgerkrieg Wasser und Strom strategisch einsetzten. Am stärksten systematisch gehe der IS vor, sagt von Lossow. So befinden sich mehrere Talsperren in der Hand der Terroristen, darunter die bei Falludscha, Samarra und Ramadi. Zeitweise haben sie bereits einzelne Städte von der Strom- und Wasserversorgung abgeschnitten oder aber mit gezielten Überflutungen ganze Ernte- und Nutztierbestände vernichtet.

Verunreinigung oder Vergiftung

Greifbar wird die Bedrohung auch für Europa, wenn der Politikwissenschaftler über eine weitere Möglichkeit spricht, Wasser als Waffe einzusetzen: durch Verunreinigung oder Vergiftung. Aus mehreren Orten in Nahost gab es bereits Berichte über vergiftetes Trinkwasser, und der IS hält seine Anhänger dazu an, dem Beispiel andernorts zu folgen. Ein Anschlag auf die Wasserversorgung der kosovarischen Hauptstadt Pristina konnte im vergangenen Sommer nur knapp verhindert werden.

Im Nahen Osten selbst befinde sich der IS allerdings in einem Zielkonflikt, erklärt von Lossow weiter. Die Organisation will ein Kalifat errichten, ist also "an einer Übernahme von Staatsfunktionen und somit an einer nachhaltigen Nutzung der Ressourcen interessiert." Tatsächlich lasse der IS inzwischen auch Leitungen instand setzen, Wasserspeicher anlegen und Brunnen bohren.

Dieses Beispiel veranschaulicht, dass der IS sich einerseits als terroristische Vereinigung versteht, aber eben auch als "Quasi-Staat". Ähnlich erklärten Terrorismus-Experten einen anderen Fall, der zu Wochenbeginn für Schlagzeilen sorgte: Der Miliz waren geheime Dokumente mit den Namen ausländischer Kämpfer abhandengekommen. Das Bundeskriminalamt will sie laut Medienberichten zur Strafverfolgung von IS-Rückkehrern nutzen.

Verstoß gegen Völkerrecht

Der Einsatz von Wasser als Waffe verstößt gegen das Völkerrecht. Dennoch können die Vereinten Nationen nach Einschätzung von Lossows nicht viel tun: "Die Ächtung durch die Staatengemeinschaft, Appelle oder Sanktionen greifen nicht."

Einzig militärisches Eingreifen habe bislang Wirkung gezeigt - berge aber auch eine entscheidende Gefahr: "Das Risiko, dass der IS Wasser als Massenvernichtungswaffe einsetzt, steigt, wenn er militärisch zurückgedrängt wird." Wenn die Miliz zu scheitern drohe und sich - ihrer eigenen Ideologie zufolge - in der finalen Schlacht mit den Feinden befinde, seien ihr eine Dammsprengung oder die Öffnung aller Schleusen zuzutrauen, so von Lossow. Was dann drohe, sei "ein sprichwörtlicher Untergang der betroffenen Regionen."

Paula Konersmann
(KNA)

von esther10 08.03.2016 00:58

Bistum Regensburg

"Einer Berufung kann man sich nicht entziehen"


Martin Priller leitet als Regens das Regensburger Priesterseminar zum Heiligen Wolfgang. Er ist zuständig für die Aufnahme und Ausbildung von Priesteramtskandidaten; auf seinen Vorschlag hin werden die jungen Männer dann durch den Bischof zu Priestern geweiht.

Im Interview erzählt Regens Priller, was Berufung für ihn bedeutet, wie man sie klären kann und wie der Ausbildungsweg für angehende Priester aussieht:

Was bedeutet für Sie Berufung?

Ich verstehe Berufung im geistlichen Sinn. Im weltlichen Sinn spricht man ja von einer Passion, von einer Leidenschaft für etwas, man sagt, jemand sei zu etwas berufen. Im geistlichen Sinn aber meint es ein Geschehen zwischen Gott und dem einzelnen Menschen: Es ist ein Anruf Gottes an den Menschen, der ihn dazu herausfordert, einen bestimmten Weg in seinem Leben zu gehen.

Hat jeder Mensch eine Berufung?

In diesem geistlichen Sinn nicht. Gerade an den Berufungserzählungen der Bibel sehen wir, dass es hier um eine Auserwählung geht; nicht eine Höherstellung oder Privilegierung, im Gegenteil – Berufene haben oft schwere Dinge vor sich. Berufung ist immer auf einen bestimmten Menschen zugeschnitten. Gott ruft einen Menschen persönlich an. Das ist nicht etwas, was alle betrifft, zumindest nicht in diesem engeren, geistlichen Sinne.

Wie kann man seine Berufung erkennen?

Manchmal erfolgt eine Berufung sehr direkt: Man kann sich ihr gar nicht entziehen, auch wenn das nicht immer gleich so dramatisch ist wie bei Paulus, der von seinem Pferd fällt und ein Licht sieht. Ein wichtiger Aspekt jeder Berufung ist die Gewissheit, diese Klarheit: Ich kann mich meiner Berufung nicht entziehen, sie lässt mich nicht mehr los, ich kann nicht mehr vor ihr davon laufen. Das wird ja auch bei vielen Prophetengeschichten aus dem Alten Testament geschildert – Berufung ist etwas, das stark zupackt. Daran kann man eine Berufung erkennen.

Gibt es objektive Kriterien für Berufung?

Das ist nicht einfach, es gibt keine Symptome, die immer vorliegen müssen. Dennoch gibt es Anhaltspunkte für eine Berufung: Die Gewissheit, das Zupackende der Berufung, dem man sich nicht entziehen kann und das einen auch nicht mehr verlässt. Manchmal ist es nicht möglich, einer Berufung sofort zu folgen oder man versucht, sich ihr zu entziehen – bleibt das Gefühl hartnäckig, kann auch das ein Zeichen für wahre Berufung sein. Oder jemand entwickelt eine gewisse Leidensfähigkeit, einiges auf sich zu nehmen, um seiner Berufung zu folgen. Das sind äußere Kriterien, sie können helfen, eine wahre Berufung zu erkennen.

Sie selbst haben mit Männern zu tun, die sich zum Priester berufen fühlen. Erleben Sie da auch Zweifel an der Berufung?

Ja, das wird nie ausbleiben. Das ist kein Kriterium für fehlende Berufung, wenn Zweifel kommen, das wird immer bleiben. Das ist auch ein wesentliches Element der Berufungsgeschichten in der Heiligen Schrift, die einem bestimmten Schema folgen. Immer kommt die Nachfrage: „Ich bin doch zu jung, ich kann nicht reden; ich bin nicht würdig; bin ich dazu überhaupt in der Lage?“ Hier wird auch die Diskrepanz spürbar zwischen dem, was ich bin und was ich kann, was ich mir zutraue, und dem, was von Außen, von Gott her als Anruf auf mich zukommt. Das ist immer eine Herausforderung, eine Provokation.


Martin Priller begleitet die Seminaristen von ihrem Eintritt bis zur Priesterweihe - und darüber hinaus.


Muss man manchmal auch gegen äußere Widerstände gegen die Berufung ankämpfen?

Das gibt es natürlich schon, in unterschiedlichen Konstellationen. Heute ist das oft das Umfeld, der Freundeskreis, die Gesellschaft: Da gibt es manchmal Leute, die einem die Berufung ausreden wollen, wenn man den Gedanken äußert, Priester werden zu wollen. Das gibt es aber auch von „amtlicher“ Seite: Jemand fühlt sich berufen, wir müssen ihm aber sagen, dass wir die Eignung zum Priesterberuf bei ihm nicht sehen können.

Das führt zu Konflikten – das zu klären gehört zu unseren Aufgaben im Priesterseminar. Ich habe nicht darüber zu entscheiden, ob jemand eine Berufung hat oder nicht; das wäre anmaßend. Berufung ist ein intimes Geschehen zwischen dem Herrn und dem einzelnen Menschen.

Wer bin ich, dass ich das beurteilen könnte? Die Kirche behält sich aber das Recht vor, zu prüfen, ob jemand, der sich berufen fühlt, auch geeignet ist, die Aufgabe und das Amt der Weihe zu übernehmen. Es kann passieren, dass sich jemand berufen fühlt, die Kirche aber diese Eignung nicht feststellen kann.

Welche Eignungen sind das?

Das sind zunächst objektive Kriterien: Man muss Theologie studieren können, man muss das Studium auch schaffen, man muss physisch und psychisch gesund sein. Ein wichtiges Kriterium ist auch die Persönlichkeit – vermutlich das wichtigste Kriterium überhaupt.

Ein künftiger Priester muss eine Reife der Persönlichkeit entwickeln und ausbauen, die er braucht, um als Seelsorger anderen Beistand leisten zu können. Dazu kommen noch weitere Fertigkeiten, die man im Seminar erlernt: man muss predigen können, über den Glauben Auskunft geben können, auf andere Menschen zugehen lernen und so weiter.

Lesen Sie im zweiten Teil des Interviews auf der kommenden Seite, wie die Kirche Berufungen fördern und für angehende Priester beten kann.

http://www.bistum-regensburg.de/newslett...85191#cx1-18325

Berufung der Laien zum Apostolat
http://www.vatican.va/archive/hist_counc...sitatem_ge.html




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