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von esther10 07.08.2015 20:24

07.08.2015 15:20
Die Angst wächst



Die anschwellende Massenzuwanderung macht immer mehr Europäern Sorge – Gleichzeitig
fliehen Menschen aus Südosteuropa in die Wohlstandszone. Von Stephan Baier
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Ein 25-jähriger Mann aus Somalia zeigt seine Aufenthaltsgestattung. Seine Flucht aus Somalia führte ihn über die Türkei und mehrere Länder Südosteuropas nach Deutschland. In ganz Europa wächst die Sorge der Bürger.

Noch vor einem halben Jahr sah es ganz anders aus. Da war die wirtschaftliche Lage die Hauptsorge der Europäer. Jetzt aber gibt es kein Thema, das den Bürgerinnen und Bürgern der Europäischen Union mehr Sorge bereitet als die Zuwanderung. Laut einer Eurobarometer-Umfrage, deren Ergebnisse die EU-Kommission vor wenigen Tagen veröffentlichte, steht die Zuwanderung in 20 von 28 EU-Mitgliedstaaten ganz oben auf der Liste der Bürgersorgen. Angeführt wird die Statistik von Malta und Deutschland, wo 65 beziehungsweise 55 Prozent der Befragten die Zuwanderung als wichtigstes Problem der EU benannten. Im europäischen Durchschnitt sind es immer noch 38 Prozent – und damit 14 Prozent mehr als ein halbes Jahr zuvor.

Gewachsen ist auch die Angst vor Terrorismus (von elf auf 17 Prozent) und Kriminalität (von sieben auf acht Prozent). Die immer noch großen Sorgen um die ökonomische Situation, um Arbeitslosigkeit und um die Staatsverschuldung des jeweiligen Heimatlandes liegen in der Sorgenskala der Befragten auf den Plätzen zwei bis vier: erstaunlicherweise mit rückläufigen Werten, obgleich in allen drei Bereichen keineswegs „Land in Sicht“ ist. Und noch eine Erkenntnis bringt die aktuelle Umfrage: Die Bürgersorgen um Klimawandel und Umwelt, um Steuern und Pensionen sind – verglichen mit der Zuwanderung – eher marginal.

Viele Südosteuropäer träumen von Deutschland

Nicht nur Deutschland könnte angesichts der wachsenden Flüchtlingsströme darum in innenpolitische Turbulenzen geraten. Das kleine Malta ist aufgrund seiner exponierten Lage im Mittelmeer und seiner geringen Einwohnerzahl besonders fragil. Wenn aber in 20 von 28 EU-Staaten die Zuwanderung ganz oben auf der politischen Sorgenliste der Bürger rangiert, ist jedenfalls Handlungsbedarf gegeben.

Die EU-Kommission hat mit ihrer Migrationsagenda versucht, Handlungsstärke zu zeigen und Grundregeln europäischer Solidarität zu schaffen, doch scheiterte sie damit – vorerst jedenfalls – an der Weigerung der nationalen Regierungen, sich auf Aufnahmequoten festlegen zu lassen.

Im Unterschied zu den meisten anderen EU-Mitgliedsländern ist Deutschland nicht nur ein ersehntes Zielland von Kriegs- und Bürgerkriegsflüchtlingen aus Nahost oder Afrika, sondern auch von Südosteuropäern, die ihre Heimat auf der Suche nach einer besseren Zukunft verlassen. Von den rund 180 000 Asylbewerbern in Deutschland stammen gut 42 Prozent aus einem Balkan-Staat. Nach Syrien, das seit viereinhalb Jahren Kriegs- und Bürgerkriegsgebiet ist, sind der Kosovo (mit 31 400 Asylanträgen im ersten Halbjahr 2015), Albanien (22 200) und Serbien (15 800) die Hauptherkunftsgebiete der Asylbewerber in Deutschland – europäische Staaten also, die seit Jahren in Frieden leben und von Brüssel auf einen EU-Beitritt mit Rat, Tat und Geld vorbereitet werden. Kein Wunder, dass politische Stimmen, wie zuletzt von Ex-Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU), immer lauter werden, die – zumal angesichts der verschwindend geringen Anerkennungsquote – über Asylmissbrauch klagen und die Wiedereinführung der Visumspflicht für die Bürger der Balkanstaaten fordern.

Abwehrreflexe auch in anderen Staaten Europas

Von „herkunftsstarken Ländern mit geringer Schutzquote“ sprach nun am Freitag der Chef des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge, Manfred Schmidt, gegenüber DPA, denn Asylbewerber aus Südosteuropa haben wenig oder keine Chancen auf ein Bleiberecht. Migranten vom Balkan sollten deshalb so lange in den Erstaufnahmeeinrichtungen der Länder bleiben, bis über ihren Antrag entschieden wurde.

Auch andere Länder auf der sogenannten Balkan-Route ringen um Abwehrmaßnahmen: Ungarn begann im Juli mit der Errichtung eines Grenzzauns zu Serbien, ist es doch nicht nur ein Transit-, sondern längst auch ein Zielland für Flüchtlinge aus Südosteuropa – und aus Nahost, die auf dieser Route in die EU gelangen. 100 000 Menschen stellten in diesem Jahr bereits einen Asylantrag in Ungarn. In Österreich fühlt sich die Polizei angesichts des Schlepperwesens längst überfordert. Politiker fordern lauthals die Unterstützung des Heeres bei der Bewältigung der Flüchtlingsströme. Die Bundesländer streiten über Verteilerquoten und die Regierung fürchtet, dass der anschwellende Zustrom ins Zielland Österreich innenpolitisch Wasser auf die Mühlen der latent fremdenfeindlichen FPÖ ist. Ob sachlich argumentiert oder populistisch: die Abwehrmaßnahmen der Zielländer lösen das Problem jedenfalls nicht.

Motivforschung ist angesagt: Im Fall der nach Österreich oder Deutschland strebenden Bürger Albaniens, des Kosovo, Serbiens, Mazedoniens und Bosnien-Herzegowinas sind nicht Kriege, und kaum politische Verfolgung ursächlich. Doch in diesem Raum zwischen der Südgrenze Kroatiens und der Nordgrenze Griechenlands haben breite Schichten längst die Hoffnung verloren, einen Beitritt ihrer Heimat zur Europäischen Union noch zu erleben. Sie spüren, dass die EU die bisherigen Osterweiterungen – vor allem die Beitritte Rumäniens und Bulgariens 2007 – noch nicht verdaut hat, dass die Aufnahmebereitschaft für die Balkan-Staaten auf dem Gefrierpunkt angelangt ist. Sie ahnen – trotz Assoziierungsabkommen und Vor-Beitrittshilfen aus Brüssel –, dass angesichts der Wirtschafts- und Schuldenkrise in Europa auch die Solidarität mit ihrer Misere an Grenzen stößt.

Hoffnungslosigkeit in Europas Wartesaal

Auf Dauer ist das Leben im Wartesaal der Europäischen Union jedoch recht ungemütlich. Die Arbeitslosigkeit ist hoch, das Bildungssystem unbefriedigend, die Sozialleistungen niedrig, die Tendenz zu Korruption, Vetternwirtschaft und Klientelismus stark. Gleichzeitig ist die Entwicklung mehrerer Staaten Südosteuropas zu stabilen demokratischen Rechtsstaaten allzu offensichtlich brüchig geworden. Die Innenpolitik ist vielfach von starker Polarisierung geprägt – was oft weniger ideologische, als ethnische und wirtschaftliche Hintergründe hat. Das alles verunsichert. Insbesondere religiöse und ethnische Minderheiten: etwa die große Volksgruppe der Albaner in Mazedonien, die Roma auf dem gesamten Balkan, die Serben im Kosovo und die kroatischen Katholiken in Bosnien. Wer mag es angesichts der leidvollen Geschichte in diesem Wetterwinkel Europas den Menschen verdenken, dass sie einen Rückfall in alte balkanische Missstände mehr fürchten als die Unwägbarkeiten der Emigration?
tagespost.de


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von esther10 07.08.2015 20:16

07.08.2015 15:30
Wahre Reform beginnt auf den Knien



Doktorhut zum 500. Geburtstag: Die Katholische Universität Ávila ehrt die heilige Teresa mit einem Kongress als „Lehrmeisterin auf dem Weg des Lebens“. Von Regina Einig
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Der Generalobere Saverio Cannistra OCD nimmt von Kardinal Canizares den Doktorhut für Teresa entgegen. In der Mitte Unirektorin María del Rosario Sáez Yuguero.
Foto: UCAV

Ávila (DT) Stürmische Zeiten gepaart mit nachkonziliaren Turbulenzen bilden in der Kirchengeschichte einen gemeinsamen Nenner für Bewährungsproben. Zum Auftakt des Internationalen Symposions „Die heilige Teresa von Jesus – Lehrmeisterin auf dem Weg des Lebens“ der Katholischen Universität Ávila zog der emeritierte Madrider Erzbischof Kardinal Antonio María Rouco Varela am Samstag die Linien vom Trienter Konzil über die teresianische Reform zur Erneuerung des geistlichen Lebens heute aus. Als Ursachen für die der religiösen Missstände im 16. Jahrhundert nannte Rouco Varela zwei Faktoren, die der Kirche auch heute zu schaffen machen: zum einen die weitgehende dogmatische Unklarheit, zum anderen die große Unsicherheit bezüglich des Kirchenbegriffs. Schriften und Reformen Teresas von Ávila (1515–1582) stützen die These des Kardinals, die katholische Antwort auf die Reformatoren sei theologisch, geistlich und kirchenrechtlich weitaus umfassender ausgefallen als ein holzschnittartiges Unterwerfungskonzept nach disziplinären und politischen Gesichtspunkten. Die Antwort der Heiligen, so Rouco Varela, habe darin bestanden, den Weg der christlichen Berufung als Weg zur Heiligkeit zu weisen, indem sie die Kirche als „Gemeinschaft der Heiligen in heiligen Angelegenheiten“ erlebbar machte. Teresas Gründungen reformierter Klöster spiegelt die typisch kastilische Variante der Kirchenreform im sechzehnten Jahrhundert: Das Goldene Zeitalter setzte Kirchenreform nahezu gleich mit einer Reform des Ordenslebens, auch wenn Laien wie die Katholischen Könige maßgeblich daran mitarbeiteten. Auf deren Reform baute auch Teresa von Ávila auf. Als Karmelitin und Klostergründerin profitierte sie von der hohen Wertschätzung der Orden. Nach den evangelischen Räten zu leben und sich neu auf die Texte und das Charisma der Gründer zu besinnen – diesem Muster folgte die Erneuerung mehr oder weniger aller Orden im Spanien des 16. Jahrhunderts. An spiritueller Tiefe und Energie reicht Rouco Varela zufolge niemand an Teresa heran, Ignatius von Loyola ausgenommen: „Mit ihren Schriften und ihrem Werk erreicht die Kirche in ihrer modernen Geschichte den Höhepunkt der Reform des geistlichen Lebens.“ Die Kirchenlehrerin habe dem Gebet Vorrang gegeben – als Daseinszweck und Lebensgrund der Gottgeweihten.

Umfassend beleuchtete Rouco Varela auch die Rolle der Armut in den teilweise ohne feste Einkünfte gegründeten Reformklöstern. Wirklich verständlich werde die teresianische Reform aber erst mit Blick auf ihren apostolischen und missionarischen Eifer. Teresa schrieb: „Tausend Leben gäbe ich für die Rettung einer Seele“. Auch wenn ihre Schriften in den Dokumenten des Zweiten Vatikanischen Konzils nicht expressis verbis zitiert werden, flossen sie Rouco Varela zufolge in einige Texte ein: So greife die Kirchenkonstitution Lumen gentium den Vorrang des betrachtenden Gebets auf, während das Dekret Perfectum caritatis den teresianischen Liebesbegriff widerspiegele: Aus der Gottesliebe erwächst die Nächstenliebe zur Rettung der Welt und zum Aufbau der Kirche. Nicht nur Ordensgemeinschaften, alle kirchlichen Gemeinschaften könnten von Teresa Entweltlichung lernen, unterstrich der Kardinal.

Wie Teresas Reform heute als Denkanstoß für eine „angemessene Erneuerung der Kirche zu verstehen ist, beleuchtete Richard Schenk OP. Der vormalige Präsident der Katholischen Universität Eichstätt verwies auf die Erneuerungskraft des von Teresa im „Weg der Vollkommenheit“ beschriebenen inneren Gebets. Darin weiterzukommen sei Sache jedes Christen, auch wenn Teresa klarstelle, dass es kein perfektes Beten gebe. Doch in ihrer Betrachtung des Vaterunsers lehre die Heilige, wie inneres Beten das liturgische Gebet belebe, unterstrich Schenk. Inneres Beten beschränkt sich nicht auf den Karmel; neue geistliche Gemeinschaften haben es für ihren Alltag entdeckt. „Der Weg der Vollkommenheit bleibt nicht einigen wenigen exklusiv vorbehalten“, so Schenk. Das gleiche gelte für die Früchte inneren Betens: Nächstenliebe, Loslassen und Demut. Sie kennzeichneten jedes genuin christliche Leben und die lebendige Kirche.

Als lehrreich befand Schenk Teresas Erfahrung im Verhandeln mit Bischöfen. Fünfzig Jahre nach dem Zweiten Vatikanum gilt es nicht weniger als im 16. Jahrhundert, das Spannungsverhältnis zwischen Ortskirche und Gemeinschaften auszubalancieren. „In einer Synthese der Wertschätzung der Ortskirchen und des geweihten Lebens liegt der Weg zur wahren Reform“, fasste Schenk zusammen.

Teresas Bedeutung für die Universalkirche stellte auch Papst Franziskus in einem Grußwort an die Teilnehmer des Symposions in den Vordergrund: Ihre Lehre bleibe aktuell und müsse weiter vertieft werden. Welche Möglichkeiten in der teresianischen Pädagogik stecken, machte Marianne Schlosser (Wien) mit Blick auf die Bedeutung der Freundschaft bei Teresa deutlich. Anhand der Autobiografie zeichnete Schlosser die geistliche Entwicklung der Heiligen als mühsamen Weg des inneren Freiwerdens für Gott nach. Auch einer Frau vom Format der Heiligen von Ávila unterliefen Anfängerfehler wie übertriebene Anhänglichkeit an Menschen. Was Teresa letztlich frei von ihrer inneren Besetztheit der Gedanken gemacht habe, so Frau Schlosser, sei nicht eigene Anstrengung gewesen, sondern eine besondere Gnade, der durch treues Gebet sozusagen die Tür geöffnet worden sei. „Diese klare Erfahrung der Freundschaft Christi, seiner Erwählung, bewirkte eine buchstäbliche Umwandlung.“

Dass die engere Bindung an Gott menschlichen Freundschaften nicht abträglich ist, sondern ihre Qualität verbessert, arbeitete Frau Schlosser anhand der Schrift „Weg der Vollkommenheit“ heraus: „Die geistliche Liebe ist leidenschaftlich, einsatzbereit, intensiver als jede andere, weil sie im Freund das sieht, was der Ewigkeit fähig ist: seine Berufung zur Heiligkeit.“ Wahre Freundschaft verträgt Teresa zufolge auch Zurechtweisung und ist sowohl herzlich als auch nüchtern. Der Nüchternheit entspricht das Verbot von Partikularfreundschaften unter den Schwestern. Damit wolle Teresa nicht jede besondere Vertrautheit zwischen einzelnen Personen verbieten, sondern vor allem der Cliquenbildung in Konventen den Boden entziehen, erläuterte Frau Schlosser. Insgesamt deutete sie Teresas Erfahrung und ihre Unterweisung über die geistliche Freundschaft als ein Art Kommentar zum Satz der Gnadenlehre „Die Gnade hebt die Natur nicht auf, sondern setzt sie voraus und vervollkommnet sie.“

Wie die Heilige aus Ávila Christen heute zur Schwester und Freundin werden kann, schilderte mit Verve die amerikanische Journalistin Colleen Carroll Campbell. Die eher zufällige Lektüre der Biografie Teresas von Marcelle Auclair erlebte sie als Weckruf, ihr laues geistliches Leben zu ändern. Ausführlich legte die vierfache Mutter dar, warum sie die Haltung Teresas als Vorbild für moderne Frauen betrachtet. Drei gegenkulturelle Lektionen könne die Heilige heute vermitteln: Dem Gebet in den alltäglichen Aufgaben Vorrang einzuräumen, christliche Askese mit Vernunft und Augenmaß zu leben und den Gehorsam als Tugend zu entdecken, auch wenn der gesellschaftliche und kirchliche Mainstream dem zuwiderlaufen. Als Beispiele für den heute geforderten Gehorsam nannte Frau Campbell den Respekt vor der Morallehre der Kirche, eheliche Treue und die Offenheit für die Mutterschaft.

Der Wesenszug Mütterlichkeit trifft auf Teresa zweifellos zu. Ihre Zeitgenossen nannten sie schlicht „la madre“. Claire Marie Stubbemann (Burgos) unterstrich die Verbindung zwischen Mütterlichkeit und mystischer Erfahrung bei Teresa. Beides zeichne Teresa als Vorbild für Frauen heute aus. Ein tiefes inneres Leben sei Voraussetzung dafür, dass das göttliche Design der Frau zur vollen Entfaltung komme. Mit Blick auf die wachsende Dekonstruktion des Weiblichen in der Gesellschaft korrigierte Frau Stubbemann landläufige Fehlvorstellungen über die Mutterschaft. Diese sei mehr als ein bloßes Attribut der Frau, sondern ein Wesenselement. Die Berufung zur Mutter liege in der Natur der Frau und sei nicht rein biologisch zu verstehen, sondern auch geistlich. In diesem Sinne sei Teresa fruchtbar geworden, weil sich ihre geistliche Mutterschaft nicht auf die Unbeschuhten Karmeliten beschränke, sondern über die Klostermauern hinweg die Generationen bis zum heutigen Tag umfasse.

Der Charme des Kongresses speiste sich aus der unkonventionellen Kombination unterschiedlicher Formate: Neben klassisch-wissenschaftlichen Beiträgen wurden Kurzreferate, Glaubenszeugnisse und Workshops geboten. Auch wenn die Qualität der Workshops unterschiedlich ausfiel und die Eucharistiefeiern Teresas Liturgiesprache Latein ausklammerten, überzeugte die Bandbreite des Programms: von der Rezeption der Kirchenlehrerin in Film und Literatur spannte sich der Bogen über eine Licht-Ton-Show an der nördlichen Stadtmauer von Ávila bis zur Präsentation einer Kinderkatechese über das Leben der Heiligen. Der Balanceakt zwischen Festlichkeit, Bildungs- und Dialogforum gelang.

Es gab Perlen und Überraschungseffekte: Der Generalobere des Teresianischen Karmel Saverio Cannistra OCD legte in seiner Rede beim Festakt dar, wie Teresa durch Gehorsam innerlich frei geworden sei und hob sie als Vorbild gegen „die Tyrannei des Ich und die Diktatur des Individualismus“ hervor. Die Schriftstellerin und Teresa-Biografin Asunción Aguirrezábal de Antonanzas berichtete von einem baskischen Karmeliten, der kürzlich in Bilbao einen bisher unbekannten Brief der Heiligen aus dem Jahr 1576 entdeckt habe – eine endgültige Überprüfung von dessen Echtheit steht ihren Angaben zufolge noch aus. Der Kirchenhistoriker José Antonio Calvo Gómez (Madrid) regte zum Nachdenken an, als er die Sehnsucht nach dem Himmel und die Furcht vor der Hölle als einen Schlüssel zur Interpretation der Werke Teresas vorstellte. Eine Pastoral der Heiligkeit sei gerade heute notwendiger denn je, da sich die Menschen mit dem Mittelmäßigen begnügten.

Wie ein basso continuo zog sich das Gespräch über den geistlichen Orientierungswert der einzelnen Programmpunkte unter den 450 mehrheitlich jüngeren Dauerteilnehmern aus 26 Ländern durch die Tagung. Dass nicht alle die schwierige Kunst, einen Kurzvortrag ohne Substanzverlust zu halten, so souverän beherrschen wie beispielsweise Marianne Schlosser und Julia Amezúa, minderte das Interesse an der Veranstaltung nicht. Zuweilen paarten sich Verehrung und ein Schuss Pathos – etwa als Spaniens Innenminister Jorge Fernández Díaz berichtete, wie er Teresas Armreliquiar im Karmelitinnenkloster zu Ronda einmal in die Hand nehmen durfte und sich „privilegiert“ gefühlt habe.

Die Sehnsucht, von einer geistlichen Mutter an die Hand genommen zu werden, hat in der Kirche Tradition. Eine Fundgrube hierfür bietet die Konvertitenliteratur: Cornelia Helfrich (Berlin) und Julia Amezúa (Palencia) zeigten mit ihren Beiträgen über die Rezeption Teresas bei Jacques Maritain beziehungsweise Joris–Karl Huymans, welches Potenzial für die Neuevangelisierung in den Werken dieser zu Unrecht in Vergessenheit geratenen Autoren weckt.

Die schier unerschöpfliche Fülle der Sekundärliteratur und Vertonungen zeugen von der zeitlosen Aktualität Teresas. 500 Jahre nach ihrer Geburt ist das Feld der Entdeckungen noch nicht erschöpft: Bischof Jesús García Burillo von Ávila verwies auf das Goldene Zeitalter als „Jahrhundert der Heiligen“. Als Teil eines Netzwerks von Gelehrten und Heiligen weiten Teresas Werk und Persönlichkeit die Perspektive über historische Engführungen des „Kolonialzeitalters“ auf Einzelaspekte („Frauenfeindlichkeit“!) hinaus. Beatriz de Ancos Morales (Valencia) machte mit einer sprachwissenschaftlichen Untersuchung deutlich, wie virtuos Teresa das vermeintlich Unsagbare mystischet Erfahrungen mitteilte. Nicht zuletzt auch, so Frau Ancos Morales, „weil die Bibliothek in Teresas Kopf weitaus umfassender war als die ihres kargen Klosters San José“.

http://www.google.de/imgres?imgurl=http%...wIViQgsCh3USg5u


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von esther10 07.08.2015 20:03

Wer sein Leben retten will, wird es verlieren

Evangelium Tag für Tag -- Freitag der 18. Woche im Jahreskreis: Matthäus 16,24-28
Von Redaktion

Straßburg, 7. August 2015 (Evangelizo.org)

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Wer mein Jünger sein will, der verleugne sich selbst, nehme sein Kreuz auf sich und folge mir nach.

Denn wer sein Leben retten will, wird es verlieren; wer aber sein Leben um meinetwillen verliert, wird es gewinnen.

Was nützt es einem Menschen, wenn er die ganze Welt gewinnt, dabei aber sein Leben einbüßt? Um welchen Preis kann ein Mensch sein Leben zurückkaufen?

Der Menschensohn wird mit seinen Engeln in der Hoheit seines Vaters kommen und jedem Menschen vergelten, wie es seine Taten verdienen.

Amen, ich sage euch: Von denen, die hier stehen, werden einige den Tod nicht erleiden, bis sie den Menschensohn in seiner königlichen Macht kommen sehen.
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von esther10 07.08.2015 20:01

Dulny (1914-1942) - Häft­lingsnummer 22662

Tadeusz Dulny (1914-1942) - Häft­lingsnummer 22662

Seminarist, Märtyrer und Seliger

http://www.selige-kzdachau.de/portfolio/tadeusz-dulny

Von Britta Dörre
Rom, 7. August 2015 (ZENIT.org)

Tadeusz Dulny wurde am 8. August 1914 in Krzczonowice im Südosten Polens geboren und wuchs in einer christlichen Familie auf. Nach dem Abitur 1935 trat er in das Priesterseminar in Włocławek ein. Der Wunsch, sein Leben Gott zu weihen, hatte sich schon in jungen Jahren abgezeichnet. In das Priesterseminar fügte er sich wegen seines guten und freundlichen Charakters ohne Probleme sofort ein.

Der Ausbruch des Zweiten Weltkriegs bedeutete einen grundlegenden Wandel. Eine Verhaftungswelle der Gestapo versetzte die polnische Bevölkerung in Schrecken. Tadeusz Dulny fiel ihr am 7. November 1939 zum Opfer. Zunächst wurde er ins örtliche Gefängnis gebracht. Mit ihm waren der Weihbischof, Professoren und Seminaristen verhaftet worden. Drei Monate später, im Januar 1940, wurden die Gefangenen in das Salesianerkloster Lad verlegt. Während der Gefangenschaft studierten die Seminaristen heimlich weiter, um sich auf die ersehnte Priesterweihe vorzubereiten. Doch die Gruppe sollte nicht in Lad in bleiben. Am 26. August desselben Jahres wurde sie in das KZ Sachsenhausen deportiert. Tadeusz Dulny erreichte das KZ Dachau am 14. Dezember 1940 und erhielt die Häft­lingsnummer 22662. Er war im Priesterblock 28, Stube 3 untergebracht. Er lebte dort mit rund 800 weiteren Geistlichen unter erniedrigenden und menschenunwürdigen Bedingungen.

Tadeusz Dulny stand während der Gefangenschaft seinen Mitgefangenen bei, spendete ihnen Trost, teilte trotz Hungers seine magere Ration mit ihnen und half ihnen bei der Verrichtung der täglichen harten Arbeit. Er war auch Mitglied einer heimlichen Gebetsgruppe.

„Der Theologiestudent Tadeusz Dulny fiel durch seine leuchtenden Augen auf. Es gab keine schwere Situation, in der er keinen Grund zur Freude sah. Auch wenn es nur eine kleinste Freude war, dafür dankte er Gott. Es war die Freude an kleinen Din­gen, die andere oft übersahen, die Grund für seine Dankbarkeit Gott gegenüber waren. Aber das Allerschönste in seiner Seele war seine heroische Hilfsbereitschaft. Die Johannisbeeren, die er manchmal auf der Plantagen während der Arbeitszeit „organisieren“ konnte, aß er nie allein. Er teilte sie immer mit jemandem. Wenn jemand einen Knopf annähen musste, die Hose oder Schuhe zu reparieren waren, Haare schneiden, eine Wunde behandeln – Tadeusz war immer bereit zu helfen. Als er schon so vom Hunger erschöpft war, dass er fast nicht mehr stehen konnte, teilte er immer noch die Hälfte seiner Mittagssuppe mit einem Freund, dessen Leben er höher schätzte als das eigene…, “ so Stefan Biskupski.

Tadeusz Dulny war Mitglied einer Müllentsorgungsgruppe, die auch den Müll aus dem Krankenhaus im KZ wegschaffte. Die dort beschäftigten Krankenschwestern legten den polnischen Priestern immer Proviantpäckchen zwischen den Müll. Der Selige blieb nicht lange in der Arbeitseinheit, und der Hunger zehrte ihn immer weiter aus. Schließlich brach er vor Erschöpfung zusammen.

Tadeuzs Dulny starb am 7. August 1942. „Sein junges Leben war vergangen, aber die Erinnerung an ihn blieb. Wir sahen in ihm einen Heiligen, er war so voll von christlicher Liebe. Er war wie ein herrliches, helles Licht, für uns in dieser Situation des Hasses der heidnischen Nationalsozialisten. Unter uns verurteilten Leidenden gab er uns ein Beispiel heroi­scher Tugend,“ so Bischof Franciszek Korszyński. Die sterblichen Überreste von Tadeusz Dulny wurden verbrannt, seine Asche mit persönlichen Gegenständen seinen Eltern zugeschickt. Er wurde am 13. Juni 1999 vom heiligen Johannes Paul II. gemeinsam mit 107 weiteren Märtyrern seliggesprochen
http://w2.vatican.va/content/john-paul-i...tification.html

von esther10 07.08.2015 19:52

Die Feier der Vorabendmesse...

Der astronomische 24-Stundentag und der liturgische Tag
Von P. Edward McNamara
Rom, 7. August 2015 (ZENIT.org)

P. Edward McNamara, Professor für Liturgie und Studiendekan der Theologischen Fakultät am Päpstlichen Athenäum „Regina Apostolorum“ in Rom, beantwortet Fragen zur Feier der Vorabendmesse.

Frage 1: Ich feiere die Messe täglich zusammen mit zwei weiteren Priestern unserer Pfarrei. Wenn ich nun zum Beispiel am Mittwoch bestimmte Dinge zu erledigen habe, Orte besuchen muss oder es für mich sonstwie besser ausgeht, darf ich dann meine Mittwochmorgenmesse vorher, d.h. am vorausgehenden Dienstagabend feiern? Sagen wir also einmal, ich hätte an einem Tag früh am Morgen eine OP, dürfte ich die Messe dann am Abend vorher feiern? Ich feiere gerne täglich die hl. Messe, auch weil der Herr es so will. -- G.D., Chicago, USA.

Frage 2: Ich bin Priester im Ruhestand, wohne außerhalb meines Bistums und feiere täglich in einem Zimmer meiner Wohnung eine Privatmesse. Manchmal würde ich lieber eine Sonntagvorabendmesse statt einer Sonntagsmesse halten. Ich bin mir nicht sicher, ob ich hierfür die Erlaubnis des Ortsbischofs benötige, wenn es doch durchweg allen Priestern erlaubt ist, Sonntagvorabendmessen zu feiern. Muss ein ernsthafter Grund vorliegen, damit man die Sonntagsmesse auf den Samstag vorverlegen kann? -- J.H., Austin, Texas, USA.

P. Edward McNamara: Da diese beiden Fragen eng miteinander verbunden sind, werden wir sie zusammen beantworten. Es geht hier um verschiedene Dinge, doch hauptsächlich um die tägliche Messe und die Möglichkeit, diese am Vorabend zu feiern.

Zunächst einmal empfiehlt die Kirche allen Priestern, die hl. Messe täglich zu feiern. Dementsprechend heißt es in can. 904 des Codex des kanonischen Rechts:

„Immer dessen eingedenk, dass sich im Geheimnis des eucharistischen Opfers das Werk der Erlösung fortwährend vollzieht, haben die Priester häufig zu zelebrieren; ja die tägliche Zelebration wird eindringlich empfohlen, die, auch wenn eine Teilnahme von Gläubigen nicht möglich ist, eine Handlung Christi und der Kirche ist, durch deren Vollzug die Priester ihre vornehmste Aufgabe erfüllen.“

Jeder Priester sollte also in der Regel täglich eine hl. Messe feiern oder bei einer Messe konzelebrieren. Aus pastoralen Gründen kann er darüber hinaus noch eine weitere Messe feiern. So lesen wir in can. 905:

„§1 Mit Ausnahme der Fälle, in denen es nach Maßgabe des Rechts erlaubt ist, mehrmals am selben Tag die Eucharistie zu zelebrieren oder zu konzelebrieren, ist es dem Priester nicht erlaubt, mehr als einmal am Tag zu zelebrieren.

„§2 Wenn Priestermangel besteht, kann der Ortsordinarius zugestehen, dass Priester aus gerechtem Grund zweimal am Tag, ja sogar, wenn eine seelsorgliche Notlage dies erfordert, an Sonntagen und gebotenen Feiertagen auch dreimal zelebrieren.“

Was die tägliche Messfeier angeht, ist unser Bezugspunkt der 24-Stundentag, das heißt, die tägliche Messe kann zu jedem Zeitpunkt nach Mitternacht bis zur darauffolgenden Mitternacht gefeiert werden. Sie kann nicht vorgezogen und am Vorabend gefeiert werden, denn das würde darauf hinauslaufen, dass man an einem Tag zwei Messen feiert.

Unser Leser mit der ersten Frage darf seine Wochentagsmesse also nicht auf den Vorabend verlegen. Er könnte aber das Opfer auf sich nehmen und die Messe sehr früh am Tag feiern.
Vor einer anderen Situation stehen wir in Bezug auf die Vorabendmesse von Sonntagen und gebotenen Feiertagen. In diesen Fällen wählt die Kirche als Bezugspunkt den liturgischen Tag, wodurch dann das Fest am vorausgehenden Abend beginnt. So erlaubt sie Katholiken, das Feiertagsgebot zu erfüllen. Hierzu heißt es im Kirchenrecht:

„Can. 1248 §1: Dem Gebot zur Teilnahme an der Messfeier genügt, wer an einer Messe teilnimmt, wo immer sie in katholischem Ritus am Feiertag selbst oder am Vorabend gefeiert wird.“

Es ist ersichtlich, dass man hierdurch die Teilnahme an der Messe und damit die Erfüllung des Gebots erleichtern möchte.

Der Ruhestandspriester könnte also, wenn er will, seine Tagesmesse am Samstagabend feiern. Es wäre ihm freigestellt, hierbei die Texte vom Sonntag zu verwenden. Damit würde er seine Sonntagspflicht erfüllen, die ihm, wie allen Gläubigen, auferlegt ist. Da dieser Fall vom Kirchenrecht geregelt ist, bräuchte er bei seinem Bischof nicht um Erlaubnis bitten, um die Texte vom Sonntag verwenden zu düfen.

Allerdings wäre es nur dann angezeigt, so vorzugehen, wenn es ihm aus irgendeinem Grund nicht möglich wäre, an jenem Sonntag seine tägliche Messe zu feiern.
Andererseits wäre es nicht recht, wenn man an einem Samstag zwei hl. Messen ohne Beteiligung von Gläubigen feiert, eine für den Tag und eine für den Sonntag, denn das würde can. 905 widersprechen.

Natürlich ist allen Priestern, die (wie es häufig in Pfarreien vorkommt) in beiden Fällen für das Volk feiern, die Feier zweier Messen erlaubt. Ebenso ist es Ordenspriestern erlaubt, an einem Samstag während der Gemeinschaftsmesse zu konzelebrieren, obwohl sie an demselben Tag eine weitere Messfeier für Gläubige feiern werden, sei dies die Tagesmesse oder die Sonntagvorabendmesse.

von esther10 07.08.2015 19:48

Osttimor: Am 15. August wird das 500-jährige Jubiläum der Evangelisierung gefeiert

Am gleichen Tag wird das Konkordat mit der katholischen Kirche unterzeichnet
Von Redaktion
Rom, 7. August 2015 (Fides)

Am kommenden 15. August feiert Osttimor das 500-jährige Jubiläum der Evangelisierung. Am selben Tag soll das Konkordat zwischen Osttimor und der katholischen Kirche unterzeichnet werden. Im Auftrag des Heiligen Stuhls wird Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin die Vereinbarungen unterzeichnen. Die Evangelisierung begann mit der Ankunft der Portugiesen auf der Insel im Jahr 1515.

Über das Konkordat habe man seit 2006 verhandelt, doch erst vor zwei Monaten seien die Verhandlungen abgeschlossen worden, so Premierminister Rui Maria de Araujo am gestrigen 6. August in einem Interview mit einer asiatischen Nachrichtenagentur. „Osttimor ist eines der Länder mit der größten katholischen Prägung“, so Araujo, der hinzufügte, dass der Katholizismus und die portugiesische Sprache „die beiden Elemente sind, die unsere Identität als Nation geformt haben und das ist gut so.“

In einer offiziellen Verlautbarung erinnert die Regierung daran, dass die katholische Kirche in den vergangenen 500 Jahren „einen großen spirituellen, menschlichen und materiellen Beitrag unter der Bevölkerung geleistet und dadurch ausschlaggebend zum Prozess der Unabhängigkeit beigetragen hat.“ (CE)
http://www.fides.org/de/news/36615-ASIEN...et#.VcTvJPntlBd
(Quelle: Fides, 07.08.2015)

von esther10 07.08.2015 19:43

„Deutschland ist sehr gut“

Im Pfarrheim St. Josef Reinhausen (Regensburg) lernen 14 Flüchtlinge für ihre Zukunft
Von Redaktion

Regensburg, 7. August 2015 (Bistum Regensburg)

Bereits in der dritten Woche erhalten junge Flüchtlinge in Regensburg Unterricht in der deutschen Sprache. Bei einem Medientermin am Dienstagvormittag im Pfarrheim St. Josef Reinhausen drückten die Jugendlichen aus Afghanistan, Pakistan und Syrien freimütig ihre Freude aus, in Deutschland sein zu dürfen. Die Pfarrei mit Pfarrer Josef Eichinger an der Spitze stellt die Räume für den Unterricht zur Verfügung.

Derzeit erhalten 14 Jugendliche zwischen 13 und 17 Jahren die sprachliche und damit letztlich auch gesellschaftliche Förderung im Sinne der Integration. Der Landkreis Regensburg finanziert diese, das Kreisjugendamt verantwortet sie.

Gastfreundschaft und Hilfsbereitschaft für Flüchtlinge zeigen

Sabrina Scherübl aus Hohenschambach führt die Flüchtlinge im Auftrag der Volkshochschule Regensburg (VHS) einfühlsam und spielerisch sowie wirklichkeitsbezogen ins Deutsche ein. Sie hat gerade ihr Studium Lehramt für die Grundschule mit Deutsch als Zweitsprache an der Universität Regensburg abgeschlossen. Der Unterricht in St. Josef dauert noch bis zum 11. September. Von Montag bis Freitag finden die Stunden zwischen 8.30 und 13 Uhr statt. Ab dem 15. September dann erfolgt eine weitere Einführung der jungen Männer für die folgende Berufsschulzeit.

Pfarrer Eichinger erklärte, Ziel sei es, „mitzuhelfen, dass diese jungen Leute eine Zukunft haben“. Sie kommen ohne Familie nach Deutschland, gibt der Priester zu bedenken: „Ich möchte gerne zeigen, dass wir als Pfarrgemeinde gerne bereit sind zu helfen, damit sie sich wohlfühlen und es ihnen gut geht.“ Deshalb stellt die Pfarrgemeinde alle Unterrichtsmaterialien zur Verfügung. Zu Beginn der verstärkten Ankunft der Flüchtlinge in Deutschland hatte der Regensburger Bischof Rudolf Voderholzer dazu aufgerufen, die Menschen im Rahmen großzügiger Gastfreundschaft aufzunehmen.

"Deutschland ist sehr gut"

Die damit verbundene Wirklichkeit lässt sich im Rahmen des Pressetermins erfahren: Trotz erheblicher Medienpräsenz sind die Schüler guter Dinge und berichten freimütig vor laufender Kamera. Die zunächst für die Medien begonnene Unterrichtseinheit wird übergangslos zur regulären Schulstunde – nicht zuletzt dank des pädagogischen Geschicks von Sabrina Scherübl (25), die mit Ball und freundlicher Zuwendung zu jedem Einzelnen viele Gesprächsfäden zu knüpfen vermag.

Jeden Morgen auf dem Weg zum Pfarrheim kommen die in der Nähe untergebrachten Flüchtlinge am Pfarrhof von J. Eichinger vorbei: „Da spüre ich, dass wir den richtigen Weg eingeschlagen haben“, weiß der Pfarrer – auch wenn es zunächst noch „Hallo Sir“ heißt. Dass sich das ändert, daran arbeitet derzeit Sabrina Scherübl mit Engagement. Erste Erfolge sind bereits festzustellen: „Deutschland ist sehr gut“ – das sagt Ali Reza aus Afghanistan und lacht in die Kamera.

(Quelle: Webseite des Bistums Regensburg, 04.08.2015)

von esther10 07.08.2015 19:39

NTERVIEW: Kämpfen Extremismus Mit Freundschaft und Wissen
Rabbi Alon Goshen-Gottstein spricht über Crowdfunding-Kampagne, um die Kirche der Vermehrung in Tabgha Rebuild


Rom, 4. August 2015 ( ZENIT.org ) Junno Arocho Esteves | 959 Treffer


"Die falschen Götter werden eliminiert."

Dieser Vers aus dem gemacht Aleinu , der jüdischen Schlussgebet der Morgen, Nachmittag und Abend an. Es ist eine schöne Hymne, eine, die den Glauben des jüdischen Volkes in den einen wahren Gott bedeutet.

Am 18. Juni th , 2015 verdreht Brandstifter, dass das Gebet einen Angriff auf die Kirche der Vermehrung in Tabgha befindet sich am nordwestlichen Ufer des See Genezareth zu rechtfertigen. Es ist der Ort, an dem nach der Schrift Jesus auf wundersame Weise zugeführt Tausende von Menschen mit nur fünf Brote und zwei Fische.

Zwar gibt es keinen signifikanten Schaden an dem Inneren der Kirche, Lagerräume, Büros, und Event-Raum wurden beschädigt. Im Eingangsflur, links die Angreifer ihre Spuren in roten Graffiti: Die falschen Götter werden eliminiert.

Mehrere "Preisschild-Angriffe" gegen religiöse Stätten haben sich in Israel in der Regel mit einer politischen Rechtfertigung genommen. Der Angriff auf Tabgha, jedoch zeigte die Verwendung einer religiösen Rechtfertigung für Vandalismus. Dieser Einsatz für Rabbi Alon Goshen-Gottstein, "war der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte."

In einem Interview mit ZENIT aus seinem Haus in Jerusalem, Rabbi Goshen-Gottstein, der Exekutivdirektor des Elijah Interfaith Institute, spricht über seine einzigartige Crowdfunding-Kampagne in der Gebühr jüdischen Führer in nicht nur den Wiederaufbau der Kirche in Tabgha, aber auch in Bekräftigung der Hilfe Bande der Freundschaft, die zwischen Juden und Christen besteht.

ZENIT: In Bezug auf diese Kampagne, war dies etwas, das vor begann, da verschiedene ähnliche Angriffe, oder war der Angriff auf die Kirche in Tabgha der "Strohhalm, der dem Kamel den Rücken brach"?

Goshen-Gottstein: Es war auf jeden Fall der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte, und der Grund ist wegen der Graffiti. Bis dahin war das Graffiti politisch, was sie "Preisschild" nennen. Es gab einige anti-christlichen Gefühle auf dem Weg zum Ausdruck gebracht, aber die ausdrückliche Begründung war politisch. Dies war das erste Mal, wenn sie einen Text aus einer jüdischen Gebetbuch nahm, und sie verwendet den Text, in einem gewissen Sinn zu sagen: "Das ist, was es bedeutet und wie es umgesetzt werden soll." Mit anderen Worten: "Das Christentum ist Götzen und deshalb haben wir (die Täter) das Recht haben, auf sie jetzt handeln."

Die ganze Frage des Götzendienstes ist etwas, was mich sehr engagiert. Es gibt ein Buch von mir kommen aus diesen November in Palgrave Macmillan Titel " Same Gottes, Andere Gott ". Es ist mein Arbeits aus dem ganzen Begriff des Götzendienstes aus der jüdischen Perspektive. Es ist im Dialog mit Christentum und Hinduismus und viele es getan ist relevant für eine jüdische Sicht auf das Christentum. Er überprüft und reflektiert über verschiedene historische Einstellung zum Christentum und ob das Christentum wird als Götzen aus jüdischer Perspektive oder nicht. Also diese Frage ist eine, die sehr lebendig für mich ist. Ich schreibe auf sie, ich glaube, darauf unterrichte ich auf sie ... Und hier waren diese Brandstifter, die ein Vers aus dem Gebetbuch, das wurde ihm eine oberflächliche, wenn nicht fundamentalistisch, Interpretation und zu den Themen, die im Mittelpunkt wirkt meine eigene Forschung und Engagement. Ich hatte das Gefühl, zu reagieren. A), denn es war ein Missbrauch eines Gebetes, das auch mir und meiner Religion und B), denn es war ein Thema, worüber ich mehr engagiert, als auch kompetenter, auch als der Durchschnitt Rabbiner, da ich gearbeitet hatte es. Und so, durch die Einleitung des Wiederaufbaus Tabgha Kampagne hatte ich die Gelegenheit, dieses Thema öffentlich zu engagieren. Es erlaubte mir, mit einem Kern Thema befassen. Mit anderen Worten, war das wirklich ein Problem, wo schlechte Theologie ist die Quelle des Terrorismus.

Wie Sie wissen, haben wir oft präsentieren unsere Religionen Religionen des Friedens und all die guten Dinge über unsere Religion. Aber die schlechte Lehren oder die problematischen Lehren oder die angefochtenen Lehren in unserer Religionen, diese können sich manchmal in einer sehr negativen Art und Weise zu spielen. In diesem Jahr feiern wir den 50. Jahrestag Nostra Aetate , der die Kirche die Säuberung ihrer Tat und versucht die Dinge richtig zu machen ist. Juden wurden nicht durch ihr gegangen Nostra Aetate . Ich veröffentlichte ein Buch im Jahr 2012 als " jüdische Theologie und Weltreligionen ", in dem ich berief eine Gruppe von Gelehrten, einen jüdischen starten Nostra Aetate Prozess, darüber nachzudenken, was wir brauchen, um etwa über die anderen Weltreligionen zu denken; Alle Weltreligionen, nicht nur das Christentum. Also, der Angriff auf die Kirche von Tabgha war ein Fall, in dem ein bestimmter, schlecht, Theologie der Religionen führten zu einem direkten Angriff auf eine religiöse Gemeinschaft. Wie es geschah, war es ein Angriff auf eine Gemeinschaft, die ich freundlich mit. Dies war auch ein Teil der Impulse zu handeln - ich wusste, dass die Menschen dort, Ich bin freundlich mit ihnen. Aber mehr grundlegend, der Angriff zerstört das Bild des Judentums in der Welt. Und noch mehr grundlegend, zerstört es unsere eigenen Seelen. Also auf all diesen Ebenen, fühlte ich, dass ich einen Prozess, der Wiederherstellung würde wie andere uns sehen, während bringen im Freien eine neue Diskussion über den Zustand des Christentums, in einer Weise, die es uns ermöglichen, unsere Sicht und zum Ausgleich zu starten viel mehr nachdenklich und rücksichtsvoll zu sein. Der erste Schritt bestand darin, einen Kader von Rabbinern, die diese Initiative unterstützt erstellen. Auch dies war nicht gerade nach vorne, weil (orthodoxe) Juden als Kollektiv, nicht sich zu entscheiden, was der Status des Christentums ist. Wenn Sie auf das große Bild schauen, gibt es Stimmen, die Ansicht, dass es Götzen wegen seiner Verwendung von Bildern, etc., und die Verehrung der Menschen. Und andere Stimmen argumentieren, "Nein, es ist nicht abgöttisch, weil es wirklich derselbe Gott;" nehmen uns zurück zu dem Titel meines Buches, "Same Gottes, Andere Gottes."

Ich wusste, dass einige wichtige Rabbiner hatte eine sehr klare Position über das Christentum nicht in der Götzen. Ich meldete sie an dem Projekt, die wiederum löste eine sehr lebhafte Debatte in bestimmten Kreisen im Internet. Die Menschen waren schockiert und sagte: "Warum sind diese Rabbiner unterstützt den Wiederaufbau einer Kirche?" So dass eine sehr lebhafte Diskussion, dass diese Rabbis die Möglichkeit gab, zu behaupten, dass das Christentum nicht Götzen entfacht. So war es eine Bildungsinitiative und zur gleichen Zeit, eine Initiative für den Wiederaufbau der Freundschaft war es. Es wurde nach innen arbeiten, und es wurde nach außen arbeiten

ZENIT: Was war die Reaktion auf die Kampagne? Während ich bin sicher, dass hat es eine positive Reaktion, haben Sie jedes negative Gegenreaktion vor allem von denen, die nicht einverstanden sind, erhalten hat?

Goshen-Gottstein: Ja, natürlich gab es einige Opposition dagegen. Ich habe persönlich wegen der sie belästigt. Facebook hat bei der Durchführung dieser Kampagne war ein wichtiges Instrument, und es gab Opposition: Ich habe verschiedene op-eds auf israelische Zeitungen veröffentlicht und es gibt Kommentare, die sagen: "Warum Juden Wiederaufbau für die Christen Was Christen tun [die Juden]? " Die meisten negativen Reaktionen aus der Unkenntnis. Es ist erstaunlich, wie die Menschen nicht wollen Tatsachen verwirren ihre bereits bestehenden, negativen Ansichten über das Christentum zu lassen. Mit anderen Worten, sie sagen, "sie tat dies für uns." Und ja es gibt eine lange und schmerzhafte Geschichte der Christen sehr schlecht behandeln Juden, und doch hat die Kirche ihren Standpunkt radikal verändert. Dennoch gibt es viele Juden, die sich weigern, dies zu erkennen. Es ist ein bemerkenswerter Hartnäckigkeit, im Namen der Treue zur historischen Erinnerung, Menschen weigern, Änderungen, die unter den Katholiken stattgefunden haben, zu erkennen. Folglich wir weiterhin negativen Darstellungen von Christen zu sehen, die wiederum Feed Momente solcher religiösen Extremismus und Gewalt. Also diese Ansichten immer wieder auftauchen immer wieder weiter nach Positionen, die betrachten das Christentum ist Götzen unterstützt. So natürlich, gab es einige Einwände. Dennoch hat die Kampagne Eindruck gemacht, vor allem auf der "Mittelweg", diejenigen Personen, die offen für dessen Überprüfung ihrer Positionen.

ZENIT: Sie berührte etwas, das seit geraumer Zeit gewesen, ein globales Phänomen: den religiösen Extremismus, den Begriff der mit der Religion zur Rechtfertigung von Gewalt. Was denken Sie, ist der beste Weg, dies zu konfrontieren? Kann religiösen Führer der verschiedenen Traditionen zusammenarbeiten im Kampf gegen sie?

Goshen-Gottstein: Zunächst einmal gibt es bereits eine Front des interreligiösen Zusammenarbeit in dieser Angelegenheit. Viele religiöse Führer treffen sich und sprechen sich zusammen, wie auch religiöse Organisationen, die zusammen arbeiten. Meine eigene Organisation, die Elijah Interfaith Institute, vereint weltweit religiöse Führer, die eine gemeinsame Stimme zu diesem Thema haben, wie andere Organisationen, wie Religionen für den Frieden zu tun. Und doch kann eine solche gemeinsame Front von begrenztem Wert bei der Bekämpfung von Extremismus. Das Problem ist, dass, während es einen gemeinsamen Nenner des Extremismus sind die einzelnen Konturen der es ganz anders im Inneren jeder Religion. Die theologische Logik, wie Extremismus nährt variiert von einer Religion zur anderen. Folglich wird, wenn religiöse Führer aus unterschiedlichen Religionen zusammen zu bekommen, paradoxerweise, verlieren sie einen Teil ihrer Wirksamkeit im Hinblick auf die Möglichkeit, eine Nachricht an ihren Wahlkreisen zu liefern. Dies würde zu einer Lehre viel leichter zu hören, wenn es wurde als interner Religionsunterricht geliefert, anstatt aus einer Einheitsfront. Ich glaube, das Wichtigste über eine Gruppe von religiösen Führern zusammen kommen ist es, die Welt als Ganzes zu sprechen. Wenn wir wirklich wollen, um eine Wirkung auf diesen Gemeinden haben, hat es die Religion von der Religion durchgeführt werden, da jede Religion hat ihre eigene innere Dynamik.

ZENIT: Schließlich, als Menschen sehen in den Nachrichten und sehen diese Art von Angriffen, wie zB in Tabgha, manche fragen: "Was kann ich tun?" Welche Botschaft haben Sie für diejenigen, die helfen wollen?

Goshen-Gottstein: Es gibt langfristige und kurzfristige. Die kurzfristigen: wir die Verlängerung der Kampagne. Gestern wollte der Huffington Post, eine Geschichte zu tun, jetzt ZENIT tut eine Geschichte. Wir erweitern die Kampagne so, dass Menschen, die unterstützt werden soll, kann die Kampagne weiter auf konkrete Weise zu unterstützen. Die Kampagne ist nicht nur für Juden. Alle sind eingeladen, ihre Unterstützung für die Brand Kirche, sondern grundsätzlicher zeigen - für jüdisch-christliche Freundschaft, durch die Unterstützung dieser Kampagne. Das ist die kurzfristige und wir waren absolut ermutigen die Menschen, weil es eine Kampagne über den Aufbau Freundschaft.

Auf längere Sicht, was die Menschen tun müssen, ist die Freundschaft in ihrer eigenen Umgebung zu implementieren. Das Gegenmittel gegen Extremismus ist Freundschaft, Beziehung und Wissen über die anderen. Die Notwendigkeit dieser ist global und nicht in das Heilige Land beschränkt. Wir sehen ähnliche Spannungen in vielen Teilen der Welt, einschließlich Europa mit seinen eigenen Problemen der Einwanderung. In den Vereinigten Staaten, in denen Freundschaft und Wissen sind auf einem etwas besseren Niveau, begegnen wir auch weniger Gewalt zwischen den Gruppen. Deshalb, Wissen und Freundschaft sind die beiden Gegenmittel, um extremistische Verhalten: jeder sollte aufgefordert, diese zu praktizieren. Wir werden herauskommen mit einigen neuen Initiativen auf diesen zwei Fronten. Der Slogan unseres Unternehmens ist "Sharing Weisheit, Förderung des Friedens", und wir denken jetzt einige neue Möglichkeiten der Verwendung von Technologie, um die Weisheit im weiteren Sinne zu teilen, um eine breitere globale Gemeinschaft zu schaffen. Ich werde mehr als glücklich sein, diese Initiativen mit Ihren Lesern in der Zukunft zu teilen.

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Im Web:

Für weitere Informationen oder zur Wiederherstellung der Freundschaft Kampagne beitragen, gehen Sie zu: https://www.mimoona.co.il/Projects/2748&ChangeLang=English



Für weitere Informationen über das Elijah Interfaith Institute, besuchen Sie bitte https://www.facebook.com/Elijah.Interfaith.Institute und in ein paar Tagen, die überarbeitete www.elijah-interfaith.org .

(4. August 2015) © Innovative Media Inc.

von esther10 07.08.2015 19:30

„Geht nicht in Pension!“

Papst Franziskus empfängt Jugendliche der Eucharistischen Bewegung in Audienz in der Aula Paolo VI
Von Britta Dörre
Rom, 7. August 2015 (ZENIT.org)
​Spannung und Konflikt bezeichnete Papst Franziskus während der Audienz der Eucharistischen Bewegung der Jugendlichen (Movimento Eucaristico Giovanile – MEG) in der Aula Paolo VI heute Vormittag als wichtige Voraussetzung, um sich weiterzuentwickeln und zu reifen. Eine Gesellschaft, eine Familie, eine Freundesgruppe ohne Spannungen und Konflikte wäre ein Friedhof, beantwortete der Papst eine der an ihn gestellten Fragen. Nur im Paradies werde es keine Konflikte mehr geben. Im irdischen Leben, so Papst Franziskus, helfen Konflikte und Spannungen einem Jugendlichen, Mut zu entwickeln. Das sei sehr wichtig, da ein Jugendlicher ohne Mut ein junger Alter sei und eher einem Pensionär gleiche. Manchmal, sagte der Papst, würde er den Jugendlichen am liebsten zurufen: „Geht nicht in Pension!“

Papst Franziskus erklärte, dass Spannungen und Konflikte durch Dialog zu lösen seien. Der Papst wandte ein, dass es aber auch junge Menschen gebe, die Spannungen und Konflikte liebten. Das sei nicht der richtige Weg. Spannungen und Konflikte ließen uns wachsen und müssten am Ende zu Harmonie führen. Konflikte ließen uns die Unterschiede zum anderen erkennen. Sei bei Konflikten ein Dialog nicht möglich, komme es zu Gewalt und Krieg. Daher sei es wichtig, die Identität des anderen zu achten und die Einheit zu suchen. Papst Franziskus erinnerte an die Flüchtlinge, die gezwungen seien, von einem Land zum anderen zu ziehen und nirgendwo eine Bleibe fänden. Interreligiöse und interkulturelle Konflikte löse man allein durch Respekt und Dialog, mahnte Papst Franziskus und erinnerte an die vielen verfolgten Minderheiten.

Als seine größte Herausforderung als Geistlicher bezeichnete Papst Franziskus, immer den Frieden im Herrn zu finden. Dabei gelte es den Frieden, den Jesus schenke, von dem oberflächlichen zu unterscheiden, der zufrieden mache, aber ein Betrug sei. Wahrer Friede hingegen schenke tiefe Freude, der oberflächliche Friede nur Vergnügen.

Papst Franziskus erklärte auf die letzte Frage, dass die jungen Menschen, die an Jesus und die Eucharistie glaubten, ein Zeichen der Hoffnung für die Kirche seien. Sie glaubten, dass Liebe stärker sei als Hass, der Friede stärker als der Krieg, der Respekt stärker als der Konflikt, die Harmonie stärker als die Spannung. Diese Hoffnung, so der Papst, schenke ihm Freude. Wir lebten in einem Dritten Weltkrieg, so viele Kriege gebe es, aber es gebe Zeichen der Hoffnung und Freude.

von esther10 07.08.2015 19:29

Freitag, 7. August 2015


Bischof von Sankt Gallen: Egal, ob jemand homo- oder heterosexuell ist

Quelle: Facebook
Bischof Marcus Büchel von Sankt Gallen (Schweiz) äußerte am 7. August 2015 in einem Brief an alle „Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Seelsorge“ haarsträubende Aussagen zu Homosexualität und generell zur Sexuallehre der Kirche.

Sein Kerngedanke: Es sei unerheblich, welche sexuelle Orientierung man praktizieren würde, solange dies „verantwortungsvoll“ geschehe.

Damit widerspricht er frontal die Sexualmoral der katholischen Kirche und möglicherweise auch die christliche Anthropologie.

Bischof Markus Büchel ist zudem Vorsitzender der Schweizer Bischofskonferenz!

Seine Vision von Sexualität drückt Bischof Büchel folgendermaßen aus: „Menschliche Beziehungen haben viele Dimensionen, weil jede Person in sich mehrere Dimensionen trägt. Eine davon ist die Sexualität. Für die Förderung des Wohls der Person ist weniger die hetero- oder homosexuelle Neigung entscheidend als vielmehr der verantwortungsvolle Umgang mit Sexualität und allen Dimensionen in einer Beziehung (wie Achtsamkeit, Sorgfalt, Respekt oder Treue). Hier dürfen wir gerade als katholische Gläubige auf das Gewissen jedes und jeder Einzelnen vertrauen. Freuen wir uns an jeder Beziehung, in der sich die Partner als gleichwertige, wertvolle, geliebte Kinder Gottes annehmen, die Würde des anderen achten und das Wohl der Personen befördern!“

Zu den biblischen Aussagen zur Homosexualität schreibt Bischof Büchel: „Unser heutiges Wissen über die Homosexualität als Anlage und nicht frei gewählte sexuelle Neigung war zur Zeit der Bibel gar nicht bekannt.“

Bischof Büchel fordert eine neue Sexualmoral, insbesondere was die Homosexualität angeht: „So müssen wir uns als Kirche der historischen Lasten im Umgang mit der Homosexualität bewusst stellen und eine neue menschen- und sachgerechte Sprache finden.“

Diese Aussagen verstärken den Eindruck in der Weltkirche, dass es in der deutschsprachigen Welt "drunter und drüber" geht. Die Synode in Rom im Herbst 2015 sollte sich auch Gedanken machen, wie in unseren Gegenden wieder der Glaube und die wahre Lehre der katholischen Kirche Fuß verbreitet werden könnten.

Kommentar folgt


Eingestellt von Mathias von Gersdorff um 16:16

von esther10 07.08.2015 13:27

06.08.2015


Särge mit vor Lampedusa ertrunkenen Flüchtlingen
© dpa

Jesuiten: Deutsche Aufnahmezahl von Flüchtlingen erhöhen
Immer wieder empören!


Wieder ist ein Flüchtlingsboot im Mittelmeer gesunken. Die Europäische Union muss endlich handeln und ihre Flüchtlingspolitik ändern. Das fordert der Jesuitenflüchtlingsdienst im domradio.de-Interview.

domradio.de: Irgendwie scheint eine gewisse Ratlosigkeit zu herrschen, angesichts der sich immer wiederholenden Dramen auf dem Mittelmeer. Haben Sie den gleichen Eindruck?

Stefan Keßler (Jesuitenflüchtlingsdienst): Die Ratlosigkeit, von der sie sprechen, ist selbstgemacht. Eigentlich gibt es eine ganze Reihe von Vorschlägen, wie man den Dramen auf dem Mittelmeer begegnen könnte. Wie man es vor allen Dingen auch schaffen könnte, dass Menschen, die Schutz brauchen, auch sichere und legale Zugangswege zum Schutz nach Europa bekommen. Dazu gehört die Wiederansiedlung von Flüchtlingen, die in Drittländern bereits gestrandet sind, Stichwort Resettlement. Dazu gehört die Erteilung von humanitären Visa an bestimmte Flüchtlingsgruppen. Anderen könnte vielleicht besser damit geholfen werden, dass man den Visumszwang zumindest zeitweise für sie aufhebt. Solche und andere Vorschläge liegen auf dem Tisch, sie müssen nur aufgegriffen und umgesetzt werden.

domradio.de: Auf europäischer Ebene können sich die Politiker nicht so richtig einigen. Ist dieser Eindruck richtig?

Keßler: Da muss man etwas differenzieren. Ich glaube, dass das Europäische Parlament sich inzwischen sehr klar positioniert hat und ziemlich klar die Notwendigkeit zum Ausdruck gebracht hat, endlich konkrete und notwendige Schritte zu tun. Es scheitert am Egoismus der Regierungen der Nationalstaaten, die mit Blick auf populistische Gruppen in ihren jeweiligen Ländern sich davor scheuen, vernünftige Verpflichtungen einzugehen, die vielleicht auch dazu führen könnten, dass wirklich ein paar Leute mehr kommen. Die aber auch umgekehrt dazu führen könnten, dass sie sich in völlig unsichere Boote begeben müssen und dabei ihr Leben gefährden.

domradio.de: Was kann Deutschland diesbezüglich tun? Soll es einen Alleingang wagen?

Keßler: Das muss sie gar nicht. Sie könnte zunächst einmal in den Diskussionen im Rat der Europäischen Union stärker Einfluss nehmen im Hinblick auf eine gesamteuropäische Lösung. Sie könnte die Aufnahmezahl von Flüchtlingen, insbesondere im Zuge des Resettlements, erhöhen. Das, was wir europaweit an Resettlement-Zahlen haben ist beschämend gering angesichts der weltweiten Dimension von Menschen, die auf der Flucht sind.

domradio.de: Müssen wir uns an solche Dramen im Mittelmeer gewöhnen?

Keßler: Ich hoffe nicht. Ich hoffe, dass wir uns nie daran gewöhnen müssen. Ich hoffe, dass wir uns immer wieder darüber empören, dass an den Toren Europas wegen der Politik Europas Menschen sterben müssen. Ich hoffe, dass wir weiter an dem Thema dranbleiben, dass wir weiterhin protestieren. Und ich hoffe, dass der Protest irgendwann tatsächlich auch zu dem Ergebnis führt, dass wir eine vernünftige, menschenwürdige Flüchtlingspolitik betreiben.

Das Interview führte Christian Schlegel.

(dr)

von esther10 07.08.2015 13:10

]Bischof Dr. Vitus Huonder „Die Ehe – Geschenk, Sakrament und Auftrag“
von Cicero | 7. August 2015 - 12:33 | katholisches


Bischof Dr. Vitus Huonder
© bonifatius.tv

Dieser Vortrag hat eine Menge Aufruhr verursacht. Das ist im Grunde kein Wunder, denn die Ehe ist gesellschaftlich zur Zeit Gegenstand erheblicher und zum Teil hochemotional geführter Diskussionen. Dabei geht es nicht nur um die sogenannte „Ehe für alle“, die in sich schon eine Unmöglichkeit ist. Es geht um ein Verständnis von Ehe an sich. Die in unserem Grundgesetz geschütze Ehe ist in wesentlichen Elementen die Ehe, die in der Bibel und in der Tradition der Kirche. Für Katholiken ist die Ehe ein Sakrament, ein Zeichen des Heils und damit nicht nur innerweltlich ausgerichtet sondern auf ein höheres Ziel, nämlich die Erlangung des ewigen Heils ausgerichtet.

Hier nun der Vortrag in voller Länge als Video (ebenfalls zu sehen auf bonifatius.tv)
http://www.bonifatius.tv/

Die Ehe ist als eine auf (Lebens-)Dauer angelegte Verbindung zwischen Mann und Frau. Bischof Vitus Huonder legt in seinem Vortrag insbesondere die biblischen Grundlagen der Ehe ausgehend von der Schöpfung des Menschen dar. Er beginnt insofern mit Gen 1, 26 – 28, die er als Grundlage für die theologische Wahrheit für die Ehe und damit für die Familie darlegt. Bischof Huonder fährt fort die schöpfungsgemäße Bestimmung von Mann und Frau aus der Hl. Schrift darzulegen. Der Bischof blendet dabei auch die Konsequenz des Sündenfalls für das Verhältnis zwischen Mann und Frau nicht aus. Dabei kommt Bischof Huonder zu dem Schluß, daß die ersten drei Kapitel der Genesis deckungsgleich mit dem Sinn der Ehe nach katholischer Lehre sind. Der Dekalog in Exodus klärt die Beziehung des Menschen in der Ehe. Die gefallene Natur des Menschen macht eine Gesetzgebung nötig. Gott gibt den Menschen diese Weisung in Form der 10 Gebote. Aus der alttestamentlichen Gesetzgebung in Exodus beleuchtet Bischof Huonder die Verantwortlichkeit des Menschen im Hinblick auf seine Sexualität und sein Sexualverhalten. Die Sexualtrieb ist kein weltlich Ding, betont der Bischof, es gehört nicht ins Private, sondern es ist eine gesellschaftliche Frage.


Gerade einmal drei Minuten des 45-minütigen Vortrages widmen sich der Frage nach der Homosexualität. Bischof Hounder zitiert dazu erneut aus dem Buch Levitikus. Das muß niemandem gefallen, insbesondere dann nicht, wenn man unseren Glauben nicht teilt. Begriffe wie „Gräuel“ werden in einem säkulären Kontext kaum verstanden und bedürfen der Erklärung. Eine solche spart Bischof Huonder hier aus, was allerdings angesichts seiner Zuhörer beim Kongress „Freude am Glauben“ durchaus verständlich ist. Da nun der Vortrag öffentlich und live übertragen wurde, passierte was passieren mußte. Der Bischof wurde wegen eines kleinen Teils seines brillianten Vortrages massiv angegriffen und selbst katholische Internetportale waren sich nicht zu schade dazu auf den Shitstorm mit eigenen Kommentaren aufzuspringen. Dabei standen natürlich nur wenige Sekunden einen 45-minütigen Vortrages zur Debatte. Der gesamte Rest wurde einfach komplett...ausgeblendet.

von esther10 07.08.2015 11:46

Doppelstrategie des deutschen Linkskatholizismus

Veröffentlicht am 5. August 2015 von conservo
(www.conservo.wordpress.com)


Von Mathias von Gersdorff *)

Seit Ende 2013 haben linkskatholische Theologen und Organisationen mit neuer Kraft und Entschlossenheit ihre alten Positionen in der Öffentlichkeit vorgebracht: Schleifung der Sexualmoral, Neubewertung der Homosexualität, moralische Unbedenklichkeit der Verwendung von künstlichen Verhütungsmitteln, Akzeptanz außerehelichen Geschlechtsverkehrs, positive Einstellung zu nichtehelichen Partnerschaften usw.

Diese Theologen und diese Organisationen à la „Wir sind Kirche“ oder „Zentralkomitee der deutschen Katholiken“ führen im Grunde eine Protest-Kampagne gegen das katholische Lehramt. Sie wünschen sich ein nicht verbindliches Lehramt und eine Entwertung des Priesterstandes, um so die Kirche zu „demokratisieren“.


Dass sich diese Forderungen gegen den verbindlichen Glaubensschatz der Kirche richten, ist ihnen egal. Sie wollen im Grunde eine neue Kirche gründen. Normalerweise müsste die kirchliche Autorität öffentlich erklären, dass diese Art von Forderungen nicht katholisch ist.

Im Vorfeld der Familiensynode ist deutlich geworden, dass auch einige Bischöfe öffentlich Forderungen stellen, die nicht im Einklang mit der Lehre der Kirche stehen. Das betrifft vor allen die Zulassung von wiederverheirateten Geschiedenen zur Kommunion sowie eine gewisse Akzeptanz von homosexuellen Lebensweisen und Partnerschaften.

Dieser Kampf gegen das katholische Lehramt ist nur eine von zwei Strategien, die der deutsche Linkskatholizismus verwendet, um seine Vision einer neuartigen Kirche zu erreichen.

Diese „kämpferische“ Strategie hat zwei wichtige Nachteile: Gegen sie bildet sich schnell eine Gegenreaktion, und sie hat stets das Image eines deutschen „Sonderweges“, der im Konflikt mit der Weltkirche steht.

Das ist auch, was man in den letzten Monaten beobachten konnte: Stets bildete sich Protest gegen die arroganten Forderungen aus Deutschland, die Lehre der Kirche über Ehe, Familie und Sexualmoral zu schleifen. Die afrikanischen Bischöfe haben sogar schon Widerstand bei der Familiensynode im Herbst 2015 angekündigt, sollte die deutsche Delegation versuchen, ihre abstrusen Vorstellungen durchzusetzen.


Der Linkskatholizismus besitzt eine zweite Strategie: Man müsse die tatsächlichen Lebensverhältnisse zur Kenntnis nehmen. Die „gesellschaftlichen Realitäten“ hätten sich eben verändert.

So argumentierte jüngst der neue Erzbischof von Hamburg, Stefan Heße. Laut katholisch.de sagte er: „Wir müssen auf die Vielfalt der Lebensformen schauen, die nun einmal da sind“. Zum neuen kirchlichen Arbeitsrecht, das nicht mehr die automatische Kündigung in Fällen von Wiederheirat nach Scheidung, nach Abschließen einer gleichgeschlechtlichen Partnerschaft oder nach dem Austritt aus der Kirche vorsieht, sagte Erzbischof Heße: „Anders könnten wir gar nicht weitermachen, weil wir sonst zu wenig qualifizierte Mitarbeiter bekämen, um unsere Einrichtungen zu betreiben.“

Ähnlich äußerte sich der Direktor des Münchner Diözesan-Caritasverbands, Hans Lindenberger, nachdem eine lesbische Leiterin eines Caritas-Schülerhorts im oberbayerischen Holzkirchen ihren Arbeitsplatz behalten darf. Sie ging eine eingetragene Lebenspartnerschaft mit einer Frau ein.


Die Süddeutsche Zeitung schrieb dazu: „Prälat Lindenberger zeigte sich erleichtert über die Fortsetzung des Beschäftigungsverhältnisses. Die Hortleiterin sei ihrem Arbeitgeber gegenüber stets loyal gewesen und habe keinen Anlass für ein Ärgernis gegeben.“ Offensichtlich besitzt der Prälat kein Gespür für die Ernsthaftigkeit des Vorfalls: Nach außen wird vermittelt, dass die (deutsche) katholische Kirche ihre Haltung zu praktizierter Homosexualität verändert hat.

Im Kielwasser dieser Entwicklung rudern auch die katholischen Schützenverbände mit ihren ca. 300.000 Mitgliedern: „Der Verband orientiere sich am neuen kirchlichen Arbeitsrecht, wonach Wiederheirat oder eine eingetragene Lebenspartnerschaft nur noch in schwerwiegenden Fällen Konsequenzen hätten“, so die „Katholische Nachrichtenagentur KNA“.

Offensichtlich wird schrittweise die Auflösung der katholischen Kirche in etlichen Bistümern Deutschlands vorangetrieben. Man muss kein Experte in Infinitesimalrechnung sein, um zu begreifen, dass der Limes dieser Strategie das Ende des katholischen Lebens anstrebt.

Das neue kirchliche Arbeitsrecht ist das ideale Instrument, um langsam die katholische Kirche in Deutschland von ihrer Vergangenheit zu entkernen. Das neue Arbeitsrecht sieht keinen Automatismus vor. Es soll „von Fall zu Fall“ entschieden werden, ob ein Angestellter in irregulärer Situation noch haltbar ist.

In „konservativen“ Bistümern, wird man noch mehr oder weniger nach den alten Richtlinien vorgehen, während „liberale“ Bistümer Homosexuelle und Wiederverheiratete sogar noch fördern werden, um sich ein modernes Image zu verschaffen. Drei Bistümer, Passau, Regensburg und Eichstätt, wollen das neue kirchliche Arbeitsrecht gar nicht einführen.

Der Linkskatholizismus hat stets vermieden, dass sich diese beiden Strategien vermischen.

Eine Verbindung der beiden Strategien würde sich explosiv auswirken: Würde eines Tages eine (falsche) theologische Begründung nötig sein, um eine unorthodoxe Praxis aufrecht erhalten zu können, würde es zu einer Häresie und damit zu einer Kirchenspaltung kommen. In einer solchen Situation könnten Protagonisten und Antreiber schnell zu Getriebene werden: Auch Heinrich VIII. und Martin Luther wollten anfangs keine Kirchenspaltung, doch eines Tages waren sie nicht mehr die Herren der Lage…

http://mathias-von-gersdorff.blogspot.de

von esther10 07.08.2015 11:10

Freitag, 7. August 2015
Das neueste Gerücht: Die USA sorgen dafür, dass so viele Flüchtlinge zu uns kommen...!

Sie sind mitunter recht drollig, die Verschwörungstheorien. Jetzt gibt es wieder eine, aber die ist streng geheim, und die Behörden schweigen (vielleicht auch, weil sie davon nichts wis-
sen). Jedenfalls gibt es mal wie-
der "Insider", die es angeblich wissen müssen, und die haben sich Gedanken darüber ge-
macht, woher so viele Flüchtlinge eigentlich das Geld haben, um sich die Überfahrt über das Mittelmeer leisten zu können. Bis zu 11.000 Euro (Hä? Verwechselt der Informant das etwa mit einer Luxuskreuzfahrt?) würden von den Schleppern dafür verlangt.
Die Erklärung: Österreichische Geheimdienstler haben angeblich he-
rausbekommen, dass die USA dahinter stecken. Indem sie die Schleuser über dunkle Kanäle mitfinanzieren, wollen sie Europa durch die Asylan-
tenflut wirtschaftlich destabilisieren.
Da muss man erst mal drauf kommen. Ob das auch auf das Konto der sommerlichen Schwüle geht...?
Beispiel einer entsprechenden Meldung --
http://kreuzknappe.blogspot.de/2015/08/d...usa-sorgen.html
*
„USA bezahlt Schlepper!“: Das sagt Österreichs Geheimdienst über Flüchtlinge
Epoch Times, Donnerstag, 6. August 2015 15:58
"Gemäß Informationen eines Mitarbeiters des „österreichischen Abwehramts“ sollen Erkenntnisse darüber vorliegen, dass US-Organisationen die Schlepper bezahlen, welche täglich tausende Flüchtlinge nach Europa bringen" - schreibt info-direkt.at.


Warten außerhalb Österreichs zentralem Flüchtlingslager in Traiskirchen: Das Lager ist für 1.800 Menschen gebaut und beherbergt zurzeit 4.500 Flüchtlinge. Fast Hälfte von ihnen hat kein Bett und schläft im Freien.
Foto: JOE KLAMAR/AFP/Getty Image

Im aktuellen Magazin von info-direkt (Österreich) wird der Frage nachgegangen, woher denn das Geld für die Flucht nach Europa stammt. Viele Informationen gibt es im Internet dazu nicht - es ist von verkauften Häusern die Rede, vom Schmuck der Mutter oder geliehenem Geld. Doch bringt das 7.000 - 14.000 Euro ein? Jedem, der da kommt?


Aus den Reihen österreichischer Geheimdienste - veröffentlicht von info-direkt.at - kommt folgender Vorwurf:

"Gemäß Informationen eines Mitarbeiters des „österreichischen Abwehramts“ sollen Erkenntnisse darüber vorliegen, dass US-Organisationen die Schlepper bezahlen, welche täglich tausende Flüchtlinge nach Europa bringen."

Das österreichische Abwehramt ist der Nachrichtendienst des österreichischen Bundesheeres und untersteht dem Bundesministerium für Landesverteidigung Österreichs.

„Schlepper verlangen horrende Summen, um Flüchtlinge illegal nach Europa zu bringen. Die Bedingungen sind oft sehr schlecht, trotzdem kostet ein Transport aktuell zwischen 7.000 und 14.000 Euro, nach Region und Schlepperorganisation unterschiedlich.“

„Es gibt Erkenntnisse darüber, dass Organisationen aus den USA ein Co-Finanzierungsmodell geschaffen haben und erhebliche Anteile der Schlepperkosten tragen. Nicht jeder Flüchtling aus Nordafrika hat 11.000 Euro in cash. Fragt sich niemand, woher das Geld kommt?“

Strikte Nachrichtensperre
Über derartige Zusammenhänge herrscht eine strikte Nachrichtensperre, schreibt info-direkt.at: „Auch das HNAA (Heeres-Nachrichtenamt) hat keine Informationen bekommen oder darf sie nicht weitergeben. Es muss aber an die Öffentlichkeit. Es sind die selben Brandstifter am Werk, die vor einem Jahr die Ukraine ins Chaos gestürzt haben.“

In Österreich befindet sich eines der Flüchtlingslager 20 km südlich von Wien, in Traiskirchen. Journalisten dürfen das Lager nicht mehr besuchen, keiner weiß, wie die Menschen dort betreut werden. Viele der Flüchtlinge schlafen angeblich im Freien oder auf dem Gras, Gespräche mit ihnen sind nicht statthaft (Quelle, hier auch).

Journalisten dürfen das Lager zwar nicht betreten, doch die Polizei, die dort für Ruhe und anderes sorgen muss, hat ja auch Ohren. In dem Lager in Traiskirchen sind laut Internet täglich 100 Beamte im Einsatz. Diese hören von Schleppern und wieviel die Flucht nach Europa kostet. Auch der Verdacht, dass die USA "die Finger mit im Spiel hat" wird immer wieder geäußert. Jedoch traut sich keiner direkt an die Öffentlichkeit zu gehen.

Info-direkt.at bittet das Netz, Journalisten, Polizei und auch Geheimdienstmitarbeiter, an der Klärung dieser Vorwürfe mitzuarbeiten. (ks)
http://www.epochtimes.de/USA-bezahlt-Sch...e-a1259590.html

von esther10 07.08.2015 10:42

Diözese St. Pölten feiert ihren Patron Hl. Hippolyt - eine spannende Persönlichkeit
Spannend ist ja: Hippolyt war Gegenpapst und trotzdem ein Heiliger.


Ordinariatskanzler und Hippolyt-Kenner Gottfried Auer zeigt auf die Reliquie des Diözesanpatrons im St. Pöltner Dom

St. Pölten, 07.08.2015 (dsp) Hippolyt wurde vermutlich um 170 n.Chr. im Osten des Römischen Reiches geboren, ab etwa 192 wirkte er als Presbyter wahrscheinlich in Rom. Der Schüler des Irenäus von Lyon gilt als der wichtigste westliche Kirchenvater seiner Zeit. 235 erlitt er in Sardinien den Märtyrertod. Ihm werden ua. eine Weltchronik bis zum Jahr 234 n.Chr., Bibelkommentare, die „Widerlegung aller Häresien“ und die Traditio Apostolica zugeschrieben, welche Einblicke in die damalige Kirche und in die Gebetstexte gibt. Nach dem heiligen Hippolyt ist die Stadt St. Pölten benannt.


Am 13. August (Anmerkung: Festgottesdienst schon am 9. August im St. Pöltner Dom) feiert die Diözese St. Pölten ihren Patron, den heiligen Hippolyt – für viele ist er weitgehend unbekannt. Warum eigentlich?

Ordinariatskanzler und Hippolyt-Kenner Gottfried Auer: Die große Hippolyt-Verehrung fehlt zwar, es sind auch nur wenige Kirchen in Österreich auf seinen Namen geweiht. Dennoch ist er vielen Menschen in unserer Diözese ein Begriff. Gerade in der Stadt St. Pölten findet man etliche Spuren von ihm – im Wappen des ehemaligen Chorherrenstiftes findet sich zum Beispiel sein Zeichen, das Y, und auf der Dreifaltigkeitssäule auf dem Rathausplatz ist er dargestellt. Auch in anderen europäischen Regionen - etwa im Elsaß – ist er durchaus beliebt. Auch die Kirchen des Ostens verehren ihn. Eine breitere Hippolyt-Verehrung gibt es wie gesagt hier nicht, auch Wunder, die seiner Fürbitte zugeschrieben werden, sind mir nicht bekannt.

Für die meisten bleibt er sperrig. Wenn über ihn gesprochen wird, dann wirkt das oft als Geschichtevorlesung. Außerdem vertrat er manche theologische Ansichten, mit denen wir uns heute schwertun. Da er seine Werke auf Griechisch verfasst hat, wurden diese in Rom bald vergessen.

Dennoch haben Sie sich intensiv mit ihm befasst?

Auer: Hippolyt war ja durchaus wirkmächtig und gab unserer Landeshauptstadt und unserer Diözese seinen Namen. St. Pölten leitet sich schließlich von Sancti Yppoliti ab. Und als Rektor des diözesanen Bildungshauses St. Hippolyt habe ich ihn natürlich auch studiert.

Welche Bedeutung hat ein Diözesanpatron?

Auer: Der Diözesanpatron kommt aus dem mittelalterlichen Bestreben, dass man jemanden hat, der einen beschützt. Durch Reliquien wurde dieses Sicherheitsgefühl noch gestärkt. Andererseits trug und trägt ein diözesaner Schutzheiliger natürlich zur Identitätsstiftung einer Diözese bei.

Wie kam es eigentlich zur Verbindung Hippolyt und St. Pölten?

Auer: Um 800 wurde im heutigen St. Pölten ein Kloster gegründet – mit großer Wahrscheinlichkeit als Tochterkloster des bayrischen Klosters Tegernsee. Die Tegernseer-Gründer standen in Verbindung mit Abt Fulrad von St. Denis, von dem wir wissen, dass er verschiedene Reliquien ins Frankenreich brachte, sicherlich auch Reliquien des heiligen Hippolyt (um 765). Einen Teil davon gab er auf seinen Erbbesitz in Fulradsweiler im Elsaß. Der Ort bekam den Namen St. Pilt oder französisch St. Hippolyte. Ein anderer Teil kam in das Kloster an der Traisen. Wie verschiedene Urkunden zeigen, wurde der ursprünglich Traisma genannte Ort bald nach dem heiligen Hippolyt benannt: 799, 823 Traisma, 976 Traisima ad monasterium Sancti Yppoliti, um 1030 abbatia ad Sanctum Yppolytum, 1136 apud Sanctum Ypolitum, 1399 Sant Ypœlten und um 1650 S. Polid. Der Kloster- und Stadtpatron wurde 1785 bei der Errichtung der Diözese zum Diözesanpatron erwählt.

Spannend ist ja: Hippolyt war Gegenpapst und trotzdem ein Heiliger.

Auer: Viele frühchristliche Märtyrer wurden heiliggesprochen, dazu bedurfte es keines speziellen kirchlichen Aktes. Hippolyt verehrten die Gläubigen schon frühzeitig, für viele Kirchen und Klöster war es auch wichtig Reliquien von ihm zu bekommen. Ihn als ersten Gegenpapst der Geschichte zu bezeichnen, ist Sprechweise der heutigen Zeit und für die damalige Zeit nicht angemessen. Es gab in Rom eine zwiespältige Bischofswahl. Einer der beiden römischen Bischöfe, die jeweils einen Teil der römischen Christengemeinde als ihren Bischof anerkannten, war Hippolyt (der andere Pontian). Im Jahre 235 brach eine Christenverfolgung aus, die sich gegen die führenden Personen der Kirche gerichtet hat. So wurden auch Pontian und Hippolyt nach Sardinien zur Zwangsarbeit im Steinbruch verbannt, was einem Todesurteil gleichkam. Dort verzichteten beide auf ihr Bischofsamt. Damit war die Möglichkeit gegeben, einen neuen Papst zu wählen und die Einheit wieder herzustellen. Hippolyt ist also auch für die Ökumene von Bedeutung und bleibt aktuell.

Auch für den Gottesdienst bleibt er bedeutsam.

Auer: Ja, denn das Zweite Hochgebet der römisch-katholischen Kirche geht auf die Traditio Apostolica zurück, die als Werk des heiligen Hippolyt gilt. Allerdings kann man nicht mit absoluter Sicherheit sagen, ob dieses Werk tatsächlich von ihm stammt, da die Quellenlage sehr schwierig ist. Verständlich, denn unser Diözesanpatron lebte ja bereits im zweiten und dritten Jahrhundert.

Welche Bedeutung hat der hl. Hippolyt zusammenfassend für unsere Diözese?

Auer: Sein Name bleibt eng mit der Stadt und der Diözese verbunden. Weiters wird nur wenigen die „Ehre“ zuteil, dass sie im Hochgebet zu Wort kommen. Und mit der Überwindung des Schismas kurz vor seinem Tod hat er viel zur Einheit der Kirche beigetragen und ist so Vorbild im Bestreben, die Einheit der Kirchen und Christen zu fördern.

Festgottesdienst: Sonntag, 9. August, 10:30 Uhr, St. Pöltner Dom

Wie St. Pölten zum Hl. Hippolyt kam

(Übernommen von Kirchenhistoriker Prälat Friedrich Schragl)

Es lässt sich vermutlich folgender Sachverhalt darstellen: Von Abt Fulrad von St. Denis wissen wir, dass er verschiedentlich Reliquien ins Frankenreich brachte, sicherlich auch Reliquien des heiligen Hippolyt (um 765). Einen Teil davon gab er auf seinen Erbbesitz in Fulradsweiler im Elsaß. Der Ort bekam den Namen St. Pilt oder französisch St. Hippolyte. Fulrad stand seinerseits mit den Brüdern Adalbert und Autkar in Verbindung, die der Sage nach auch Gründer von St. Pölten sind. Adalbert wurde erster Abt von Tegernsee. Dort sind ebenso wie in Salzburg Hippolytreliquien nachgewiesen. Eine wohlbegründete Tradition berichtet, dass von Tegernsee aus das Kloster St. Pölten gegründet wurde.

Vermutlich hat sich das Kloster Tegernsee, das eines der wohlhabendsten in Bayern war, 791 am Awarenfeldzug Karls des Großen beteiligt und bekam vom späteren Kaiser wie auch andere Klöster Güter im neu eroberten Land zugesprochen. Auf einem solchen Besitz in der ehemaligen Römerstadt Aelium Cetium errichtete es ein Kloster und stattete es mit Hippolytreliquien aus. Der Ort, der zunächst nach dem Fluss Traisma hieß, bekam schließlich den Namen St. Pölten: 799, 823 Traisma, 976 Traisima ad monasterium Sancti Yppoliti, um 1030 abbatia ad Sanctum Yppolytum, 1136 apud Sanctum Ypolitum, 1298 Sand Pölten.

Es ist anzunehmen, dass das Kloster in St. Pölten um 800 errichtet wurde, Hippolyt war der Patron des Klosters und der Klosterkirche. Bei der Errichtung der Diözese St. Pölten 1785 wurde der hl. Hippolyt zum Diözesanpatron erwählt.

Bild: Ordinariatskanzler und Hippolyt-Kenner Gottfried Auer zeigt die Reliquie (Kopf) am Hochaltar im St. Pöltner Dom.
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