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von esther10 03.07.2017 00:27

Bergoglio zerstört die Kirche und keiner tut was. Eine vorläufige Bestandsaufnahme.



https://churchpop.com/2017/05/29/priest-...l-devil-defeat/



Bergoli zerstört die Kirche und keiner tut etwas.
Eine vorläufige Bestandsaufnahme.

er Stand der Dinge

Wie heute gloria.tv in Berufung auf anonimi della croce informierte, wird es keine öffentliche Ermahnung des Papstes geben, weil sich keine ausreichende Mehrheit der unterstützenden Kardinäle gefunden hat. Im Klartext bedeutet das, dass sich niemand traut öffentlich oder auch nicht gegen Bergoglio vorzugehen. Da der Blog anonimi della croce von römischen Priestern mit Insider-Informationen geleitet wird, so ist davon auszugehen, dass es sich um Kurienmitarbeiter handelt oder um jemanden, der Kontakte zu ihnen hat. Laut anonimi hat vor drei Wochen ein Treffen in Rom stattgefunden, währenddessen die Dubia-Kardinäle sich ihre Machtlosigkeit eingestehen mussten. Diese Entwicklung ist mehr als wahrscheinlich, da die angedrohte formelle Korrektur des Papstes wegen der Häresien von Amoris Laetitia, von der Kardinal Burke noch Mitte Dezember 2016 sprach auf sich warten lässt. Burke ist auf den Guam-Gulag verbannt worden und als Patron des Malteserordens praktisch entmachtet, der Orden und ein souveräner Staat gleich mit. Der Bergoglio Antipapst macht weiter, denn in der nächsten Zeit, so wird berichtet, kommt:

Eine neue „Einheitsmesse“ mit den Protestanten,[1]
Die Aufhebung des Zölibats,
Interkommunion mit den Protestanten,
Das dritte Vatikanische Konzil.
Nein, liebe Leserinnen und Leser, dies ist kein Witz und keine Übertreibung unserer Redaktion. Dies berichten seriöse Nachrichtenseiten wie onepeterfive oder Journalisten mit guten Quellen im Vatikan, wie Hilary White. Die Letztere gibt an, dass innerhalb der nächsten neun Monate die folgenden Änderungen, nicht unbedingt in dieser Reihenfolge, eintreffen werden:
+
Deswegen sind solche Versuche der konservativen Portale wie katholisches.info oder onepeterfive starke katholische Hierarchen als Beispiele des wahren Glaubens zu konstruieren, bei katholisches.info ist es erstaunlicherweise immer wieder Kardinal – der Feigling – Müller oder natürlich der gute, alte Benedikt XVI., der dieses Schlamassel erst möglich gemacht hat. Onepeterfive oder lifesitenews handeln verhaltener, doch nicht anders. Wie richtigerweise Ann Barnhardt feststellt, muss man von der richtigen Prämisse ausgehen, dass Franziskus kein Papst ist und zwar nicht deswegen, weil die dämonische Prophetie der Mary of Divine Mercy es voraussagte, liebe Leser aus der Schweiz, sondern weil Benedikt nicht gültig zurückgetreten ist. Unserer Meinung nach spielte außer dem wesentlichen Irrtum auch der Zwang eine Rolle, da wir davon ausgehen, dass er zu seinem Rücktritt erpresst worden ist, eine These, die neuerdings andererseits wie es scheint bestätigt wurde. Und was hatte Benedikt getan? Etwas Unehrenhaftes, was ihn erpressbar machte. Wir wissen es nicht und sind froh darüber, da es recht ekelhaft sein gewesen muss. Deswegen hat Franziskus keine Standesgnade, weil er kein Papst ist, da Benedikt immer noch der Papst ist, ob er will oder nicht. Deswegen sind Entscheidungen von Franziskus nicht gültig und bindend, zumal viele, siehe Amoris Laetitia, häretisch sind. Er hat uns also nichts zu sagen!

Warum sagt es keiner laut? Aus Angst um sein Einkommen, wie bei kommerziellen Internetseiten und Blogs, wo man fürchtet, dass keine Anzeigen mit bspw. Benedikt-Memoiren oder dem Müller-Buch geschaltet werden, siehe katholisches.info oder die Spenden ausbleiben, wie bei fast allen, da die Leser wenigstens an Benedikt hängen und eine Kritik an ihm und die Darstellung der Ungültigkeit seines Rücktritts die Spendengelder verebben lassen würde. Theologen und Priester fürchten nicht nur um ihr Einkommen und das „akademische Ansehen“, was es auch sein mag, siehe Hitler-Deutschland und die Stalin-Ära, wer da alles angesehen war, sie fürchten auch als „fundamentalistische Spinner“ gebrandmarkt zu werden, sodass sie ihre Thesen dermaßen vage, schwammig und verklausuliert formulieren, siehe Klaus Obenauer oder Markus Büning, dass wirklich kein Mensch weiß, was sie wirklich meinen. Man weiß es nicht deswegen nicht, weil man zu ungebildet und dumm ist, sondern weil der Text missverständlich formuliert ist, siehe Amoris Laetitia, dass er für jede Interpretation offen bleibt und sich der Schreiber immer herauswinden kann.

Zusammengefasst lässt sich sagen, dass wir derzeit in der Kirche:

Keine Männer in leitenden Positionen mit katholischen Ansichten haben.
Keine Männer in leitenden Positionen mit Mut haben (No balls, sorry!).

Johannes XXIII. war „der Gute“
Paul VI. war der humanistische „Konzilspapst“
Johannes Paul II. war „der Populäre“
Benedikt XVI. war „der Intellektuelle“

Franziskus wird auf dem Cover des Rolling Stones-Magazins abgebildet, was jeden Kommentar erübrigt.
Sie haben alle auf Franziskus hin gearbeitet, am meisten leider Johannes Paul II. und es ist sehr wahrscheinlich, dass Sie demselben Netzwerk angehörten oder wenigstens von diesem gefördert wurden. Welchem Netzwerk? Einer Mischung aus Geheimgesellschaften, siehe die Pecorelli-Liste, welche viele hochstehende Hierarchen zeigt, die der Freimaurerei angehörten, aus Geheimdiensten und anderen einflussreichen Leuten, darunter sicherlich auch Satanisten und Okkultisten, denn solche gibt es auch unter den Hierarchen, wie glaubwürdige Quellen angeben: Rorate Caeli, Eponymous Flower oder Ann Barnhardt.

Das Ziel der „Franziskus-Revolution“

Was ist ihr Ziel? Die Schädigung des mystischen Leibes Christi hier auf Erden. Was ist die Kirche? Sie ist der mystische Leib Christi mit Christus als Haupt. Da Christus als Gott-Mensch nicht leidensfähig ist, da er verklärt zur rechten Vaters sitzt, so kann ihm der Teufel nichts anhaben. Deswegen wütet er gegen die irdische Präsenz des Erlösers:

Gegen die irdische Kirche,
Gegen die Eucharistie
Gegen die Priester
Ad 1. Gegen die irdische Kirche

Da die katholische Kirche die Arche ist, welche die sündige Menschheit durch die wahre Lehre und die Sakramente retten soll, so stürzt die Versenkung dieser Arche, welcher seit dem Vat. II alle Schleusen geöffnet wurden, nicht nur Katholiken, sondern auch die ganze Welt ins Chaos, da sehr viele Seelen dadurch in die Hölle gehen, siehe Fatima, und es keine spirituelle Wehr gegen den Ansturm Satans, den Fürsten dieser Welt, gibt. Daher der enorme Anstieg des Satanismus und Okkultismus sein 1965. Die Church of Satan wurde 1966 gegründet, was kein Zufall ist.

Ad 2. Gegen die Hl. Eucharistie

Wie wir bereits schrieben, führt die Umsetzung von Amoris Latitia, wie sie, Gott sei’s geklagt, schon von der DBK vorgenommen wurde, dazu, dass unzählige sakrilegische Kommunionen gespendet und sakrilegische Beichten gehört werden, sodass:

Die Empfänger dieser Sakramente eine Todsünde begehen und zwar des Sakrilegs.
Die Spender dieser Sakramente, sprich die Priester, ebenfalls die Todsünde des Sakrilegs begehen.
Aber auch der eucharistische Christus, welcher wirklich, tatsächlich, wesentlich, real, substantiell und sakramental in jeder gültigen Messe unter den eucharistischen Gestalten anwesend ist, wird dadurch verunehrt und geschändet. Er wird durch die dreckigen Pfoten des sündigen Priesters in die Kloake des Gewissens des sündigen Kommunionempfängers geworfen. Es ist eine satanistische Messe mit Hostienschändung im Kleinformat.

Ad 3. Gegen die Priester

Durch das Sakrament der Priesterweihe ist Christus ontisch, d.h. seinsmäßig, mit jedem gültig geweihten Priester verbunden. Der Priester wird zu einem alter Christus – zu einem anderen Christus. Es ist Christus, welcher in diesem Priester wirkt, predigt, segnet, opfert, die Sünden vergibt. Die Priester verlängern quasi die körperliche Anwesenheit Christi in der Welt, wie sehr schön die Exerzitiengedanken oder gar eine Privatoffenbarung des belgischen Redemptoristen Pater Schrijvers CSSR Message de Jésus à son prêtre. Pensées de retraite. (Bruxelles, Ed. Universelle, 1933) theologisch korrekt darlegen. Deswegen soll ja ein Priester heilig und keusch leben, damit er dieser Ehre würdig wird, da jede seiner Sünden Christus beleidigt und verunehrt, der sich ontisch mit dem Priester vereinigt hat. Daher ist die sexuelle Sünde eines Priesters gleichzeitig ein Sakrileg, d.h. ein Gottesraub, da man Gott sein Eigentum – den Priester – raubt. Die Gnade, welche Gott durch den Priester leitet und die hauptsächlich durch die sakramentale Gnade der gespendeten Sakramente anderen, nicht dem Priester selbst, zugutekommt, lässt sich mit einem kristallklaren Bergwasser vergleichen, welches in eine Kloake gepumpt wird. Das Wasser kommt schon durch, wird aber verunreinigt durch die Sünde des Priesters. Ähnlich stellt es hl. Thomas dar (Summ. Theol. III, q. 64, a. 5, corp.):

Ich antworte, die Diener der Kirche seien wie Werkzeuge beim Spenden der Sakramente. Das Werkzeug aber wirkt nicht vermöge der eigenen Kraft, sondern auf Grund der Kraft desjenigen, von dem aus es in Bewegung oder Tätigkeit gesetzt wird. Dies ist also dem Werkzeuge unwesentlich, was es außer der Kraft, die demselben als einem Werkzeuge entspricht, an sich hat; wie es unwesentlich ist, ob der Leib des Arztes als Werkzeug der die Kunst besitzenden Seele krank oder gesund und ob die Röhre, durch die das Wasser geht, von Silber oder von Blei sei. Also wenn auch die Diener der Kirche schlecht sind, können sie gültig die Sakramente spenden.[2]

Das Sakrament ist gültig, es findet also statt, aber es ist gleichsam verdreckt. Stellen Sie sich vor Ihnen würde jemand eine Oblate mit dermaßen vor Schmutz verkrusteten Fingern reichen, dass diese Oblate selbst schmutzbeladen und verkrustet wird. Sie genießen die Oblate trotzdem, aber den Dreck gleich mit. So in etwa sind Sakramente der in Sünde lebenden Priester zu betrachten: gültig, aber nicht würdig. Wenn die Priesterehe über eine Hintertür eingeführt werden wird, wenn die Priester ihre Konkubinate legalisieren oder wenn verheiratete Männer zu Priestern geweiht werden, dann werden wir es ständig mit einer Dreckkruste zu tun haben, obwohl Christus möchte, dass seine Priester rein sind und nur ihm gehören, was die Kirche immer so sah. Diese Lösung oder eher die „Endlösung“ würde dazu führen, dass noch mehr Priester ihr Amt aufgeben würden, weil die Gläubigen nicht für „Priesterfamilien“ zahlen würden, der „Markt würde es verifizieren“ und zwar dadurch, dass die Gläubigen zu den wenigen zölibatär lebenden Priestern reisen würden. Die anderen würden über kurz oder lang Pleite gehen und sich weltliche Berufe suchen müssen, „um die Familie zu ernähren“, die sie gezeugt haben. Wir schätzen, dass nach solch einer Änderung wohl 90% aller Katholiken die Sonntagspraxis aufgeben werden, denn verheiratet sind die meisten selbst und wollen nicht für die „Priesterfrauen“ zahlen. Die vorhandene Priesterschaft würde sich weltweit wohl um 90% reduzieren und dadurch reinigen.

Wem haben wir aber paradoxerweise die geistliche Erneuerung im nachrevolutionären Frankreich des 19 Jhdts. zu verdanken? Denjenigen Priestern, welche zuerst, entgegen der Weisung des Papstes, den Eid auf die Zivilkonstitution des Klerus (1790) geschworen hatten und dadurch zum clergé assermenté wurden. Dies betraf 24.000 von 29.000 Priestern und 21 Bischöfe von 83, wobei 10 Bischöfe sogar heirateten, wie Romano Amerio angibt.[3] Anders ausgedrückt nur 5.000 Priester und 62 Bischöfe fielen nicht vom Glauben ab, d.h. 17,3% aller Priester und immerhin 75,6% Bischöfe blieben dem Glauben treu. Durch die Revolution und die nachfolgende Kirchenverfolgung schrumpfte sich die katholische Kirche in Frankreich gesund, da die humanistischen Revolutionäre viele guillotinierte Schrumpfköpfe hinterließen, was der späteren Entwicklung der Kirche bis zum unseligen Vat. II zugutekam. Diesmal wird es viel drastischer werden und die gesamte Kirche betreffen.

Was tun?

Wie soll man diesen Beitrag positiv beenden? Halten Sie sich im Gnadenstand, opfern Sie und sühnen Sie für die Sünden, denn jemand muss das ja tun, trösten Sie den Herrn bei der Eucharistischen Anbetung, denn er ist verraten und einsam. Vielleicht wird sich Gott der gläubigen Seelen erbarmen und die Zeit der Prüfung abkürzen? Hilary White phantasiert über die Ermordung Caesars, deren Übertragung auf Franziskus unwahrscheinlich erscheint, denn die Römer waren Männer, unsere Kardinäle sind verweiblichte Weicheier, zu keinem Kampf fähig. Zitieren wir dennoch das witzige Zitat, das Hilary White anführt, welches im Original angeführt werden wird, damit es seine Würze nicht verliert:

[1] http://www.katholisches.info/2017/03/fal...-nicht-wichtig/ http://www.katholisches.info/2017/03/his...rgiekommission/

[2] http://www.unifr.ch/bkv/summa/kapitel770-5.htm

[3] Amerio, R., Iota Unum. Eine Studie über die Veränderungen in der katholischen Kirche im XX. Jahrhundert, Stuttgart 2011, 189.

Beten können wir alle, und im Stundengebet des Vetus Ordo wird in den Fürbitten täglich für den Papst, die Kardinäle, Bischöfe etc. gebetet, und wenn es an dem „aktuellen“ Tag nicht vermerkt ist (diese Regelung wurde in den Büchern von 1962 gelockert), tue ich es dennoch. Diese Fürbitten sind stark! Tun Sie es auch!

Und hier noch die deutsche Übersetzung des Artikels bei Rorate Caeli:
Teil 1
http://beiboot-petri.blogspot.de/2017/03...t-johannes.html

Teil 2
http://beiboot-petri.blogspot.de/2017/03...i-der-groe.html

bergolio kniet (hl. Messe,Frohleichnam,) nicht vor Gott Jesus (stolz u. nicht anerkennen der Gottheit Jesus), aber vor Menschen schon (Beichte, FÜßewaschen, Segnung anderer Glaubensrichtungen, denn hier hat Er es nu mit Menschen (Götzenanbetung).Beurteilt selbst.
Es wurde einiges gekürzt.

https://traditionundglauben.wordpress.co...standsaufnahme/
...

von esther10 03.07.2017 00:25




Kardinal Gerhard Müller, Präfekt der Kongregation für die Glaubenslehre, im Vatikan während der Synode auf der Familie 13. Oktober 2014. (Daniel Ibañez / CNA)
VATIKAN JUL. 3, 2017


Kardinal Gerhard Müller: "Keine Unterschiede zwischen mir und Papst Franziskus"

In einem kurzen Interview, das nur Stunden nach der Anhörung gegeben wurde, dass er nicht mehr in die Lehre des Vatikans gehen würde, sagte Kardinal Gerhard Müller, dass die Entscheidung normal sei.
Elise Harris / CNA / EWTN Nachrichten

VATIKANSTADT - In einem kurzen Interview, das nur Stunden nach der Anhörung gegeben wurde, dass er nicht mehr in die Lehre des Vatikans gehen würde, sagte Kardinal Gerhard Müller, dass die Entscheidung normal sei und nicht das Ergebnis eines Konflikts zwischen ihm und Papst Franziskus sei.

"Es gab keine Unterschiede zwischen mir und Papst Franziskus", sagte Kardinal Müller der Allgemeinen Zeitung , einer regionalen deutschen Zeitung aus Mainz.

Kardinal Müller sprach mit dem Papier in Mainz für sein 50. Gymnasium. Er reiste am Freitag nach dem Treffen mit Papst Franziskus an diesem Morgen und empfing die Nachricht, dass sein Begriff als Präfekt der Kongregation für die Glaubenslehre nicht erneuert würde.

Der Kardinal, 69, sagte, dass, während er nicht weiß, die Besonderheiten, warum seine Fünf-Jahres-Begriff wurde nicht verlängert, der Papst informiert ihn über seinen Wunsch, sich von der Tendenz der Erneuerung Curial Mandate zu bewegen.

Obwohl es bis jetzt üblich war, dass diese Begriffe erneuert werden sollten, sagte Kardinal Müller, dass Papst Franziskus sagte, er will sich schrittweise auf eine allgemeine Praxis der Begrenzung der Mandate auf nur fünf Jahre begeben, "und ich war zufällig der erste, auf den das angewandt wurde . "

"Es ist mir nicht wichtig", sagte Kardinal Müller und fügte hinzu: "Irgendwann muss jeder aufhören."

Müller wurde von Benedikt XVI. Vor seinem Rücktritt im Jahr 2012 mit dem Doktor des Vatikans, dem bedeutendsten Dikaster in der römischen Kurie, versehen. Die Anklage umfasste die Positionen des Präsidenten der Päpstlichen Kommission Ecclesia Dei, der Päpstlichen Bibelkommission und der Internationalen Theologie Kommission.

Papst Franziskus erneuerte die Ernennung von Kardinal Müller zum CDF und zu jeder der Kommissionen nach seiner Wahl, so dass der Prälat der Gesamtheit seiner fünfjährigen Amtszeit in jedem, der am 2. Juli endete, diente.


Der Vatikan kündigte am 1. Juli an, dass der Jesuiten-Erzbischof Luis Ladaria, der 2008 zum Sekretär des CDF von Benedikt XVI ernannt wurde, für Kardinal Müller übernehmen wird. Er ist bekannt, einfach zu sein, orthodox in seiner Theologie, hoch intellektuell und wird von denen beschrieben, die ihn als keinen "Ja-Mann" kennen.

In seinem Interview mit der Allgemeinen Zeitung hat Kardinal Müller einfach gesagt, dass sein Mandat als Präfekt des CDF "Hatte jetzt seinen Lauf gegangen", und die Entscheidung, ihn zu ersetzen, hatte nichts mit Konflikten zu tun, die zwischen ihm und dem Papst gemalt wurden.

Es war auch nicht das Ergebnis unterschiedlicher Meinungen über die post-synodale apostolische Ermahnung von Francis '2016 Amoris Laetitia , sagte er. Während die beiden sich nicht auf alle Aspekte des Textes einigen konnten, bestand der Kardinal darauf, dass es keinen Kampf gab.

Trotz ihrer Meinungsverschiedenheiten an einigen Punkten ist Kardinal Müller bekanntlich eine konservative Stimme in der Kurie gewesen, und im Gegensatz zu anderen deutschen Prälaten, unterstützten traditionellere Interpretationen von Kapitel 8 des Dokuments, die den Empfang der Kommunion für geschiedene und berührten Wiederverheiratete Paare.

Doch der Kardinal sprach seine Enttäuschung in der Entscheidung von Francis, drei Mitglieder seines Stabes vor einigen Wochen zu entlassen, da er

sagte, dass die Beamten "kompetente Leute" seien. In Bezug auf seine neue Rolle sagte Kardinal Müller, dass er seine Position als Oberhaupt aufhörte Der CDF 3. Juli wird er im Vatikan bleiben.

"Ich werde akademisch arbeiten; Weiterhin in meiner Rolle als Kardinal zu dienen; Mache pastorale Arbeit. Es gibt genug für mich in Rom zu tun ", sagte er und fügte hinzu:" Auf jeden Fall wäre ich normalerweise ein Rentner. "
http://www.ncregister.com/daily-news/car...nd-pope-francis

von esther10 03.07.2017 00:25

Frankreichs Bischöfe loben Simone Veil als „ganz Große“
3. Juli 2017 3


Simone Veil 1974 vor der französischen Nationalversammlung, als sie ihr Abtreibungsgesetz vorlegte.

(Paris) Vergangenen Freitag, dem 30. Juni, ist Simone Veil kurz vor ihrem 90. Geburtstag verstorben. Sprachlos hinterläßt eine Twitter-Botschaft der Französischen Bischofskonferenz zu ihrem Tod, in der sie sinngemäß als „ganz Große“ gelobt wird.

Brillante politische Karriere


Veil 2008
Simone Veil bekleidete höchste politische Ämter. Sie war französische Gesundheitsministerin (1974-1979 und 1993-1995, dieses Mal unter dem sozialistischen Staatspräsidenten Mitterand) und erste Präsidentin des ersten direkt gewählten Europäischen Parlaments (1979-1982) .

Vor allem aber war sie die erste Frau in diesem Amt. 1982 wurde sie mit dem Karlspreis der Stadt Aachen geehrt. Von 1984-1989 war sie Vorsitzende der liberalen Fraktion im Europäischen Parlament und von 1998-2007 Mitglied des französischen Verfassungsgerichtshofes. Zum besseren Verständnis: Seit 2012 gehört sie der liberalen Partei Union des démocrates et indépendants (UDI) an, die auf internationaler Ebene in den USA mit der Demokratischen Partei kooperiert.

Veil, 1927 als Tochter jüdischer Eltern, des Architekten André Jacob und von Yvonne Steinmetz, in Nizza geboren, wurde im März 1944 ins KZ Auschwitz verschleppt. Ihre Mutter überlebte die Haft nicht. Sie selbst wurde bis in die 80er Jahre in Datenbanken ebenfalls unter den Holocaust-Toten geführt. In Wirklichkeit hatte sie den Nationalsozialismus überlebt und nach dem Krieg in Paris Rechtswissenschaften studiert. Seit 1957 arbeitete sie im französischen Justizministerium und wurde 1974 in der Regierung von Premierminister Jacques Chirac selbst Justizministerin. Als solche setzte sie das berüchtigte französische Abtreibungsgesetz durch, das von ihr ausgearbeitet worden war.

Die Loi Veil

Das französische Parlament stimmte am 29. November 1974 um 3.40 Uhr morgens für die Loi Veil. Entscheidend für die Annahme waren die Stimmen der linken Opposition. 1973 hatte die bürgerliche Allianz aus Gaullisten. Christdemokraten und Liberalen die Parlamentswahlen gewonnen, im Mai 1974 auch die Präsidentschaftswahlen. Staatspräsident wurde der Liberale Giscard d’Estaing. Die von François Mitterrand angeführt Linksallianz aus Sozialisten, Kommunisten und Linksliberalen hatte eine doppelte Niederlage erlitten und befand sich in der Opposition. Bei der Abstimmung über Simone Veils Abtreibungsgesetz wurde jedoch – wie nun im Deutschen Bundestag bei der Abstimmung über die „Homo-Ehe“ – der Fraktionszwang aufgehoben. Die bürgerliche Präsidentenmehrheit verfügte im Parlament über eine satte Mehrheit von 302 von 490 Mandaten. Die Liberalen, denen Veil angehörte, wollte aber mit nicht geringerer Vehemenz die Legalisierung der Tötung ungeborener Kinder als die politische Linke. Die Linksopposition, die geschlossen für die Abtreibung stimmte, und ein Drittel der bürgerlichen Regierungskoalition schufen ad hoc eine ansonsten nicht existierende Parlamentsmehrheit. Simone Veil wurde zum international von Linken und Liberalen gefeierten Vorbild des Feminismus.

Am 17. Januar 1975 trat das Abtreibungsgesetz in Kraft und wurde zum größten Massengrab der gesamten französischen Geschichte. Laut den Historical abortion statistics – France von Robert Johnston, die sich auf amtliche Angaben stützt, fielen Veils Tötungsgesetz bereits 1975 33.454 ungeborene Kinder zum Opfer. Insgesamt forderte das französische Abtreibungsgesetz laut offiziellen Angaben bisher fast 7.500.000 Todesopfer. Die Zahl der jährlich getöteten Kinder wird von den zuständigen Behörden mit mehr als 200.000 angegeben.

Am 3. März 1975, kurz nach dem Inkrafttreten des Gesetzes, sagte Simone Veil dem Times-Magazin:

„Mit einer Gesetzesänderung ist es grundsätzlich möglich, das menschliche Verhaltensmodell zu verändern. Das finde ich faszinierend.“
Heute praktizieren mehr als 95 Prozent der französischen Gynäkologen die Abtreibung oder sind bereit dazu. Weniger als fünf Prozent machen von einem eingeschränkten Recht auf Verweigerung aus Gewissensgründen Gebrauch. Ein solches steht nur Ärzten zu, aber beispielsweise nicht Apothekern (Pille danach usw.). Wer aus Gewissensgründen verweigert, hat beruflich schwere Nachteile zu ertragen. Er wird bei der Stellenvergabe konsequent benachteiligt. Die Chancen auf eine Stelle als Primar sinken auf Null.

Unverständliche Worte der Bischöfe


Tweet der französischen Bischöfe

Angesichts der gigantischen Blutspur, die Simone Veil durch ihr Abtreibungsgesetz verschuldet hat, von dem sie sich nie distanzierte, sondern das sie bis zuletzt verteidigte und sich dafür feiern ließ, ist die Twitter-Botschaft der französischen Bischöfe ein unverständlicher Skandal. Der französischen Abtreibungspolitikerin par excellence wurde kritiklos Weihrauch gestreut. Die Abtreibungsopfer, die fast 7,5 Millionen unschuldigen, ungeborenen Kinder (in Wirklichkeit sind es wahrscheinlich noch mehr), die Veils Gesetz zum Opfer gefallen sind, wurden mit keinem Wort erwähnt. Die Bischöfe verhalten sich damit nicht anders als die Abtreibungsideologen. Die ungeborenen Kinder werden ausgeblendet. Sie gibt es einfach nicht. Sie müssen entmenschlicht und verdinglicht werden, um sie ohne Rebellion des Gewissens beseitigen zu können.

Wörtlich schrieben die Bischöfe:

„Wir grüßen Ihre Größe als Staatsfrau, ihren Willen, für ein brüderliches Europa zu kämpfen, ihre Überzeugung, daß Abtreibung ein Drama ist.“
Mauro Faverzani schrieb in der Corrispondenza Romana: „Die Vorstellung ist einfach paradox, zu meinen, daß jemand, der alles daran setzte, die Abtreibung zu legalisieren und zu liberalisieren, sie wirklich so sehen könnte“, wie die Bischöfe es nun behauptet haben.

Diese verzerrte Wiedergabe der blutigen Wirklichkeit durch die Bischöfe verwundert aber nicht wirklich. Als Simone Veil im November 2008 mit 22 von 29 Stimmen zur Vorsitzenden der 1634 gegründeten Académie française gewählt wurde, war von der katholischen Hierarchie kein Wort der Mißbilligung, nicht einmal ein Zeichen der Empörung zu vernehmen.

„Veil bleibt unsterblich“ – Auszeichnung vom Großorient von Frankreich

Frankreichs sozialistischer Staatspräsident Emmanuel Macron veröffentlichte zu Veils Tod eine lange Stellungnahme. Darin schrieb er:

„Das trauernde Frankreich bringt Madame Simone Veil seine Dankbarkeit zum Ausdruck.“
Der ehemalige Staatspräsident Nicolas Sarkozy, ein Vertreter der bürgerlichen Les Républicains, erklärte:

„Simone Veil bleibt unsterblich.“
Ihre „Unsterblichkeit“ kostet jährlich mehr als 200.000 Kindern das Leben.



Simone Veil

Simone Veil ließ sich bis zuletzt für ihr „Lebenswerk“ feiern, dessen einzige wirkliche „Leistung“, die sie international bekannt machte, das Abtreibungsgesetz war. Dafür wurde sie am 8. April 2016 vom Großorient von Frankreich, der größten und in Frankreich sehr mächtigen Freimaurer-Obödienz geehrt. Großmeister Daniel Keller persönlich überreichte in Anwesenheit von Senatspräsident Gerard Larcher die „Marianne“ von Jacques France an Jean und Pierre-François Veil, zwei Söhne, die für Simone Veil die Ehrung entgegennahmen.

Großmeister Keller sagte bei dieser Gelegenheit, daß die Verleihung der Marianne „ein Zeugnis der Verbundenheit und der Anerkennung des Großorients von Frankreich für Simone Veil, unsere Schwester von Herzen, ist“. Keller lobte Veils „republikanischen Aktivismus“ und ihren „Kampf für die Frauenemanzipation, die Tochter der Laizität, die den Kern des freimaurerischen Wirkens bildet“. Zudem pries er ihr Abtreibungsgesetz als

„Symbol jener Verbesserung des Menschen und der Gesellschaft, an der die Freimaurer arbeiten: Dieses Gesetz bleibt ein Pfeiler unserer Gesellschaft.“
Die Nachrichtenagentur Médias-Presse-Info schrieb dazu:

„Jeden Tag in Frankreich Hunderte von Kinder im Leib ihrer Mütter zu töten, stellt also ein Pfeiler der Gesellschaft dar, wie sie die freimaurerische Sekte will.“
„Dennoch blieb die Kirche stumm“ – Parallele zum Fall Emma Bonino

Mauro Faverzani schrieb zum Verhalten der katholischen Bischöfe:

„Dennoch blieb die französische Kirche stumm, immer, und glänzte nur durch ihre Stummheit. Erst anläßlich von Simone Veils Tod machte sie – leider – den Mund auf.“
Der Fall Veil erinnert an den Fall Bonino. Emma Bonino, wie Veil aus gutbürgerlichem Haus, angetrieben von einer radikalliberalen Gesinnung, wurde zur zentralen Gestalt bei der Durchsetzung des Abtreibungsgesetzes in Italien. Wie Veil wurde sie Ministerin und mit höchsten Ämtern auf europäischer Ebene geehrt. Anfang Februar 2016 lobte Papst Franziskus Emma Bonino als „ganz Große“1) Dasselbe Lob sprachen nun Frankreichs Bischöfe für Simone Veil aus.
http://www.katholisches.info/2017/07/fra...ls-ganz-grosse/
Text: Giuseppe Nardi
Bild: Wikicommons/Corrispodenza Romana

von esther10 03.07.2017 00:23



Priesterbruderschaft St. Petrus

Rundbrief
http://www.maria-hilf-koeln.de/

Anmerkungen zur Gebetshaltung
von P. Andreas Lauer

Immer wieder kommt es vor, dass Gläubige unsicher sind, welche Haltung sie in der Kirche einnehmen sollen, besonders beim Gebet in der heiligen Messe. Sollen sie stehen oder knien oder sitzen?

Für den Zelebranten bzw. den Kleriker gibt es Rubriken (rot geschriebene Ritusbeschreibungen in den liturgischen Büchern der Kirche), die vor allem für die Liturgie und das gemeinschaftliche Gebet gelten:

So steht man beispielsweise zu Beginn und Ende des Stundengebetes, während der Hymnen und Cantica, und auch sonntags und in der österlichen Zeit ist die stehende Gebetshaltung öfter vorgesehen als sonst.

Das knieende Gebet ist üblich z. B. bei den Tagesgebeten der Advents- und Fastenzeit und bei den Preces (den Gebeten, die der Allerheiligenlitanei folgen.

Und es gibt auch die sitzende Gebetshaltung: im gemeinsamen Chorgebet etwa beim Psalmgebet und bei den Lesungen und Zwischengesängen, in der Messe bei der Opferung.

Für die übrigen Gläubigen dagegen existieren keine derartigen strengen Vorschriften. Nebenbei bemerkt war zur Zeit des Alten Testamentes das Gebet äußerlich nicht an bestimmte Haltungs-Vorschriften gebunden, trotz gewisser Bräuche, wie die Ausbreitung der Hände, das Sichniederwerfen u.ä..

Auch heute existieren verschiedene Bräuche: so ist es unter anderem in unserem Lande üblich, in der Kirche meistens kniend als Ausdruck der Unterwerfung zu beten, und das vor allem während der heiligen Wandlung. In anderen Regionen betet man stehend, und drückt damit seinen Respekt aus – und auch die sitzende Gebetshaltung ist regional gebräuchlich.

Der Einzelne bleibt freilich frei, sich zu entscheiden, welche Haltung er einnimmt, doch ist dabei auf das Verhalten der Gemeinde in der Regel Rücksicht zu nehmen, und gegebenenfalls sich ihr anzupassen bzw. sich so zu verhalten, daß man andere nicht stört bzw. in der Sicht behindert.

„Typisch für das christliche Beten ist das Falten der Hände. Diese Geste soll verdeutlichen, daß sich der Beter nur auf Gott konzentriert und nicht mit anderen Dingen beschäftigt ist. Die aneinander gelegten offenen Handflächen entsprechen der Haltung bei der Huldigung des Lehnsherren im mittelalterlichen Feudalsystem und wird etwa seit dem 11. Jahrhundert praktiziert.

Das Gebet mit zusammengeballten Händen kam erst in der Reformation auf. Daneben gibt es noch seltenere, ältere Formen, wie das Kreuzen der Hände vor der Brust. Das Ausstrecken der Arme im Gebet stammt sogar aus dem vorchristlichen Mittelmeerraum und Orient, es geht auf die Körperhaltung der Bettler zurück. Das Beten mit erhobenen Händen wird häufiger von Christen der charismatischen Bewegung oder der Pfingstbewegung praktiziert und geht auf eine jüdische (z.B. Klagelieder 3,41) Gebetshaltung zurück.“ (Wikipedia, Gebet)

Die äußere Haltung, das Äußere allein ist zum gottwohlgefälligen Gebet nicht ausreichend – hat doch Christus selbst beispielsweise das rein äußere Hersagen von Gebetsworten verurteilt mit den Worten „Plappern wie die Heiden“.

Entscheidend ist die innere Haltung, die freilich sich in der äußeren ausdrücken will. Soll unser Gebet wirksam, fruchtbar sein, so verlangt es dem Inneren nach kindliche Ehrfurcht und Liebe, Demut, Vertrauen und Achtsamkeit, oder wenigstens das ernstliche Bemühen, achtsam zu sein.

So betete der Zöllner und fand Erhörung, während das Gebet des stolzen Pharisäers verworfen wurde. „Gott widersteht den Hoffärtigen. Den Demütigen gibt er seine Gnade“ (Jak. 4,6). Die echte Demut erzeugt Vertrauen, jenes Vertrauen, das nicht auf eigenes Verdienst, sondern auf die unendliche Weisheit und Güte Gottes und die Verdienste unseres Herrn sich gründet. Christus fordert uns in der hl. Schrift immer wieder auf, mit Vertrauen zu beten. Wir mißtrauen Gott und seinem Versprechen, wir unterschätzen die unendlichen Verdienste unsers Herrn, wenn das unbedingte Vertrauen beim Gebet fehlt. Freilich scheint Gott unseren Gebeten zuweilen taub zu sein, weil er will, daß unser Vertrauen beharrlich sei. Ein schönes Beispiel dafür ist uns gegeben mit der Kananiterin (Joh. 16, 26f), die unser Herr scheinbar abweist. Trotz aller Mißerfolge erwartet er von unserem ihm wollgefälligen Gebet, daß wir in demütigem Vertrauen ausharren.

Immer wieder kommen Gedanken, Zerstreuungen auf und verbleiben wie die Nachtfalter, die um die Lampe flattern. Sie sind kein Hindernis für das Gebet, wenn wir sie zurückzuweisen und zu vermindern suchen, denn durch diese unsere Anstrengung bleibt unsere Seele auf Gott gerichtet.

Zu dieser Fragestellung können auch die Vorschläge der Kongregation für den Gottesdienst zum Jahr der Eucharistie aus dem Jahre 2004 hilfreich sein: „… Die Körperhaltungen, die wir während der Eucharistiefeier einnehmen – Stehen, Sitzen, Knien -, verweisen auf die inneren Haltungen des Herzens. Die betende Gemeinde drückt sich in verschiedensten Formen aus.

Das Stehen ist Ausdruck der Freiheit der Söhne und Töchter, die uns der auferstandene Christus schenkt, der uns aus der Knechtschaft der Sünde befreit und wieder aufgerichtet hat.

Das Sitzen drückt die Aufnahmebereitschaft des Herzens Marias aus, die Jesus zu Füßen saß und sein Wort hörte; das Knien oder die tiefe Verbeugung drückt aus, dass wir uns klein machen vor dem Höchsten, vor dem Herrn (vgl. Phil 2,10).

Die Kniebeuge vor der Eucharistie, wie sie der Priester und die Gläubigen machen …, drückt den Glauben an die wirkliche Gegenwart unseres Herrn Jesus Christus im Altarsakrament aus …

Wenn wir in den heiligen Zeichen hier auf Erden die Liturgie, die im Heiligtum des Himmels gefeiert wird, wiedergeben, tun wir es den Ältesten gleich: Sie „werfen sich […] vor dem, der auf dem Thron sitzt, nieder und beten ihn an, der in alle Ewigkeit lebt“ (Offb 4,10).

Wenn wir in der Eucharistiefeier den Gott-mit-uns-und-für-uns anbeten, muss sich diese Geisteshaltung auch in unserem Handeln und Denken fortsetzen und sichtbar werden. In der Sorge um die Angelegenheiten dieser Welt lauert immer die Gefahr, dass wir die Knie vor Götzen und nicht mehr vor Gott allein beugen.

Die Worte, mit denen Jesus auf die götzendienerischen Vorschläge des Teufels in der Wüste antwortet, müssen in unserem täglichen Reden, Denken und Handeln Widerhall finden : „Vor dem Herrn, deinem Gott, sollst du dich niederwerfen und ihm allein dienen“ (Mt 4,10).

Die Knie zu beugen vor der Eucharistie, in Anbetung des Lammes, das uns erlaubt, mit ihm das Paschamahl zu feiern, lehrt uns, uns nicht vor den Götzen niederzuwerfen, die von Menschenhand errichtet wurden, und es hilft uns, treu, ergeben und ehrfurchtsvoll dem zu gehorchen, den wir als den einzigen Herrn der Kirche und der Welt bekennen.“

(Kongregation für den Gottesdienst: Das Jahr der Eucharistie. Empfehlungen und Vorschläge, Nr. 29).
http://www.maria-hilf-koeln.de/2016/05/d...jesus-christus/


von esther10 03.07.2017 00:22




"Eine Anzahl von Kardinälen", fragte Papst Franziskus, um den Vatikanischen Doktrin-Chef zu feuern: Jesuitenmagazin

Katholisch , Gerhard Müller

3. Juli 2017 ( LifeSiteNews ) - "Eine Anzahl von Kardinälen" bat Papst Franziskus, Kardinal Gerhard Müller, den Chef des Vatikanischen Lehramts, zu schießen, "weil er sich mehrmals öffentlich mit den Positionen des Papstes nicht einverstanden war oder distanzierte" Besonders im Zusammenhang mit der Ermahnung Amoris Laetitia .

Diese Information kommt aus Amerika , einem Jesuitenmagazin. Als Magazin, das von der religiösen Ordnung des Papstes geleitet wird, hat Amerika seit der Wahl von Francis im Jahr 2013 einen besonderen Zugang gehabt . Sie haben im Jahr 2013 ein berühmtes Interview mit Papst Franziskus veröffentlicht und sind seitdem deutlich gewachsen.

Die Kardinäle scheinen ihren Wunsch zu haben, denn am 30. Juni wurde angekündigt, dass der 69-jährige Müller am 2. Juli, dem Ende seiner fünfjährigen Amtszeit als Präfekt für die Kongregation für die Lehre, aus seinem Beruf entlassen würde Des Glaubens (CDF) .

Am 1. Juli nannte Papst Franziskus einen 73-jährigen Jesuiten, Erzbischof Luis Ladaria Ferrer, um den CDF zu führen. Ladaria Ferrer war zuvor Sekretärin der CDF. Er leitet auch die Kommission des Papstes auf Frauen-Diakone.

Müller sprach mit deutschen Medien über seine Entlassung.

"Es stört mich nicht", sagte Müller der Allgemeinen Zeitung, wie sie von Rorate Caeli übersetzt wurde . "Jeder muss sich irgendwann zurückziehen."

Müller bestätigte, dass er mit Papst Franziskus nicht einverstanden war, um drei Priester aus dem CDF zu feuern.


"Es gab kompetente Leute", sagte er. Dieser Kommentar steht im Einklang mit einer vage, die Müller im Mai 2017 Interview mit dem Raymond Arroyo von EWTN gemacht hat.

Im Mai sagte Müller zu Arroyo : "Ich bin für eine bessere Behandlung unserer Beamten im Heiligen Stuhl, weil wir nicht nur über die Soziallehre sprechen können und wir müssen es auch respektieren."

Müller verweigerte der Allgemeinen Zeitung, daß er und Papst Franziskus "Unterschiede" und Meinungsverschiedenheiten über die Interpretation von Amoris Laetitia hätten . Während seiner Zeit als Chef des CDF behauptete Müller, dass Amoris Laetitia durch das Objektiv der vorherigen Lehre interpretiert werden muss und daher nicht dazu verwendet werden kann, die kirchliche Praxis zu verändern und damit ihre Lehre zu untergraben.


Müller sagte, die vier Dubia- Kardinäle, die Papst Franziskus um Klarheit bitten, ob Amoris Laetitia mit der katholischen Moral in Einklang steht, erhoben " legitime Fragen ". Er kritisierte sie auch und behauptete, dass Amoris Laetitia mit dem katholischen Glauben vereinbar sei, also sei keine "brüderliche Korrektur" von Papst Franziskus notwendig.

Trotzdem war er eine Stimme für die katholische Orthodoxie als Bischofskonferenzen und hochrangige Vatikanische Kardinäle haben die geschiedenen und "wiederverheirateten" für die heilige Kommunion im Gegensatz zur katholischen Lehre über Ehebruch, Sakramente, Skandal und Sakrileg gefordert .

Die Ernennung von Ladaria Ferrer ist "dazu bestimmt, weitreichende Konsequenzen zu haben, nicht zuletzt, um sicherzustellen, dass der CDF und sein Präfekt ruhen und nicht gegen den Papst zu Schlüsselthemen, einschließlich der Interpretation von" Amoris Laetitia ", Synodalität und Kooperation mit der Kommission zum Schutz von Minderjährigen " , bot Amerika in seiner Analyse an .

"Ladaria Ferrer, wenn auch ein kompetenter Theologe, ist ein schlüsselfertiger Termin, der niemals das Boot schaukeln oder dem Papst eine Peinlichkeit verleihen wird", bemerkte Pater Alexander Lucie-Smith beim britischen Katholischen Herold . "Seine Verabredung bedeutet die virtuelle Neutralisierung für die absehbare Zukunft des CDF als eine mögliche Brutstätte der Opposition" auf die Agenda des Papstes.


Müller's Enttäuschung sendet eine Nachricht "an andere Vatikanische Häuptlinge", um aufzupassen, deine Zeit ist kurz, und du kannst und werden am Ende deines Begriffs entfernt werden ", schrieb Lucie-Smith.

Michael Sean Winters des Nationalen Katholischen Reporters hatten eine ähnliche Aufnahme , aber er nahm dieses Signal von Papst Franziskus als eine gute Sache.

"Ich hoffe Kardinal Robert Sarah las heute Morgen den Bollettino mit Sorgfalt, Ditto für Kardinal Marc Ouellet", schrieb Winters und verwies auf die jeweiligen Köpfe der Vatikanischen Liturgie und Bischofssitzungsbüros. "Sie müssen sicherstellen, dass ihre Dikasterien dem Heiligen Vater nicht behindert sind, sondern wie beabsichtigt funktionieren, als Ergänzung zu seinem Büro. Papst Francis ist aus dem Weg gegangen, um mit dem Team zu arbeiten, das er geerbt hat, aber wenn sie gefunden werden wollen Es ist Zeit, sie gehen zu lassen. "

Müller's Sacking "bedeutet einen kritischen Moment in der Geschichte des Pontifikats von Papst Franziskus", schrieb Professor Robert de Mattei am 2. Juli in Corrispondenza Romana . "Es ist nie passiert, dass ein Kardinal mit mehr als 5 Jahren zum kanonischen Alter des Ruhestands (75) seine Position nicht für weitere fünf Jahre erneuert hat."

De Mattei stellte fest, dass viele orthodoxe Katholiken die Ernennung von Ladaria Ferrer als Erleichterung sehen, weil Müllers Ersatz weitaus heterodoxer sein könnte, wie Kardinal Christoph Schönborn oder Maltas Erzbischof Charles Scicluna .

"Was einige von ihnen nicht verstehen, ist, dass für Papst Franziskus, was wichtig ist, nicht die Ideologie seiner Mitarbeiter ist, sondern die Treue zu seinem Plan der" irreversiblen Reform "für die Kirche", schrieb Mattei. Er markierte den Shakeup auf der CDF "eine Niederlage für die Konservativen" mehr als ein absoluter "Sieg" für Papst Franziskus.

De Mattei erwähnte, dass es viele Prälaten gibt, die älter sind als Müller, die nicht gebeten wurden, ihre Posten zu verlassen. Ein Beispiel ist Kardinal Francesco Coccopalmerio, Präsident des Päpstlichen Rates für Gesetzestexte.


Coccopalmerio ist "der gleiche Kardinal, dessen Sekretärin in der Tat, von der päpstlichen Gendarmerie, während einer drogenbasierten homosexuellen Orgie in einem Wohnhaus, das zum Vatikan gehörte, gefangen wurde." ( Diese schwule Orgie fand in nicht nur einem Vatikanischen Gebäude statt, sondern ein CDF. )

Der Unterschied zwischen Coccopalmerio und Müller ist, dass der ehemalige "seine Anerkennung für Amoris Laetitia gezeigt hat und erklärt:" Die Kirche war immer die Zuflucht der Sünder ", während Müller seine Verwirrung gegenüber den" Öffnungen "im Papst nicht verbarg Ermahnung, auch wenn mit Schwangerschaftserklärungen. "

Ladaria Ferrer wird auch die Päpstliche Kommission Ecclesia Dei, die Vatikanischen Büro, die die Verwendung der traditionellen lateinischen Messe überwacht führen
https://www.lifesitenews.com/news/the-ne...doctrine-office

von esther10 03.07.2017 00:19




Der Rauch Satans
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Wie Francis bereitet den Weg für seinen Nachfolger

VERÖFFENTLICHT AM 3. Juli 2017


Bergoglio will seine „Revolution“ ist ein irreversibler Prozess. Was er tut, will er seine Abreise überleben. Aber die Kirche nicht gehört.

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2. Juli Wie Francis bereitet den Weg für seinen Nachfolger
Sandro Magister (03-07-2017)

http://magister.blogautore.espresso.repu...suo-successore/


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Francis hat nicht den Wunsch , in die Geschichte eingehen als Papst des Übergangs „“ Was er tut, will er seine Abreise überleben. Und um sicher zu sein institutionalisiert die Dinge am liebsten zu ihm, macht sie stabil wird, mit allen Zahlen auf ihrem eigenen auszukommen.


Francesco Porträt am Eingang der Casa Santa Marta
Der Welttag für die Armen ist einer von ihnen seine Geschöpfe, kanonisiert offiziell vor ein paar Wochen. Die Idee von Jorge Mario Bergoglio , dass die Kirche wie ein „Lazarett“ ist , wird im November jedes Jahr von hier materialisiert, in einer Feier der Werke der Barmherzigkeit für die Hungrigen, Nackten, Obdachlose, Ausländer, Gefangene . Mit dem Papst, diesem Papst, und Rom hat Mittagessen zusammen mit Hunderten von Arm, wird es schwierig sein , für seinen Nachfolger das gleiche zu tun. Die Probe Francis wird am 1. Oktober in Bologna zu tun , wo im Programm des Besuchs geschrieben ist bereits , dass der Papst am Mittag in seine „Mittagessen mit den Arm in der Basilika San Petronio“ .

Dann gibt es die Scholas Occurrentes , ein Netzwerk von Schulen, wurde in Buenos Aires, Bergoglio geboren , als er war Erzbischof von dieser Stadt, verbindet heute mehr als 400.000 Betriebe auf der ganzen Welt, ob katholisch oder säkular. Es gibt nichts , religiöse in den Spielen zwischen diesen Schulen. Ein Herr sind Worte und Begriffe wie „Dialog“, „Hören“, „Meeting“, „Brücken“, „Frieden“, „Integration“ . Und selbst blättern jetzt durch zahlreiche Reden angesprochen von Francis zu Scholas, der Stille auf dem christlichen Gott, von Jesus und das Evangelium ist ziemlich ernst. Doch trotz dieser, hat Bergoglio errichtet Scholas Occurrentes zu „frommen Stiftung“ päpstlichen Rechts, ist die Heimat der Vatikan ihre Weltkongresse und vor drei Wochen, am 9. Juni, hat für sie einen Platz in der päpstlichen Palast eröffnet, das kompliziert sein wird sloggiarle in der Zukunft.

Die Veränderung ist nicht unerheblich. Seit Jahrhunderten die Schulen der Gesellschaft Jesu haben das Flaggschiff der katholischen Erziehung gewesen. Während diese Scholas so teuer Jesuit Papst mehr Nachrichten für häufige Fußballspiele „für den Frieden“ , gesponsert er neben Maradona, Messi und Ronaldinho, sowie für die bizarre Begegnung auf dem Ring vor einem Jahr in Las Vegas - dies auch durch den Papst des Dialogs genannt - zwischen einem katholischen und einem muslimischen Kämpfer, dann sie beide in Santa Marta nach dem muslimischen bekamen, endeten die sechste Runde KO, war aus dem Krankenhaus entlassen worden.

Im politischen Bereich nimmt das gleiche. Kein Jahr vergeht, dass Francis nicht um ihn herum Treffen der einen Welt hat einzuberufen , was er die „Volksbewegungen“ . Dieses Netzwerk von Bewegungen hatte keine bereits bestehende, weit davon entfernt. Es ist eine weitere seiner Erfindungen. Er hat die Wahl zu einem argentinischen Gewerkschaftler anvertraut Sein Freund, Juan Grabois , Angeln , wenn unter eingefleischten historischen Rallyes antikapitalistischen und Antiglobalisierungs Seattle und Porto Alegre, mit dem Umriss von indigenistischen und Umweltgruppen und lud prominent als Boliviens Präsident Evo Morales , als Cocabauer, und die ehemalige Präsident von Uruguay José „Pepe“ Mujica , ein ehemaligen Guerilla, jetzt auf ein sparsames Leben in einem Land Bauernhof im Ruhestand.

Zu diesem Bergoglio empfangenen Adressen , wenn feurige Reden über dreißig Seiten und mehr, die die Quintessenz seiner politischen Vision sind, die auf den Menschen als verläßt sich „mystische Kategorie“ Ruf die Welt zu erlösen. Es wurden vier Sitzungen bisher: die erste in Rom im Jahr 2014, die zweite in Bolivien im Jahr 2015, die dritte wieder in Rom im Jahr 2016, die vierte - auf regionaler Ebene - Modesto in den Vereinigten Staaten, im vergangenen Februar, mit dem Papst diese wenn per Videokonferenz verbunden. Andere werden folgen.

Aber das ist nicht alles. Für seinen Nachfolger hat Francesco auch vorher andere etabliert. Er entließ alle Mitglieder der Päpstlichen Akademie für das Leben und hat neue bestellt. Der Unterschied besteht darin , dass , während , bevor sie alle einig waren graniticamente gegen die Abtreibung, künstliche Fortpflanzung und Euthanasie, heute nicht mehr, jeder akademischen in seiner eigenen Art und Weise denkt. Warum in erster Linie muss es Dialog sein.

***

Der Wille von Jorge Mario Bergoglio zu „institutionalisieren“ die Dinge lieber zu ihm hat die amerikanische Vatikan - Experte nicht entgangen John Allen : > Wir beobachten Franziskus Seine Vision institutionalisieren .

***

NACHTRAG - Dieser Hinweis wurde bereits geschrieben und gedruckt , wenn sie ihren Höhepunkt der Geschichte des kleinen erreicht Charlie Gard , mit Papa Francesco silente trotz der universellen und spontane Welle der Appelle an einer Rede auf einer persönlichen Basis zur Verteidigung des Lebens des Kindes : > Der kleine Charlie und wir .

Und auch trotz der Schwere der Recht Einwand gegen die Entscheidung , die zu Charlies Tod effektiv verurteilt: > Im Namen des Gesetzes: Isaac, Charlie Gard und Ängste der Moderne .

Es ist eine Geschichte, dies, das wird nicht das „Glück“ dieses Pontifikats beeinflussen. Vor allem , wenn Sie vergleichen die Energie aufgewendet von Papst Frasncesco für Scholas Occurrentes und andere Geschwister Initiativen lieber zu ihm und betäubt seine Zurückhaltung auf Kapital Themen wie erlebt von Charlie Gard.

Quelle: http://magister.blogautore.espresso.repu...suo-successore/

von esther10 03.07.2017 00:18

Wallstreet Journal: „Papst Franziskus ist der Anführer der globalen Linken“


Wallstreet Journal: Franziskus hat sich um Anführer der globalen Linken verwandelt

(New York) Für das Wallstreet Journal hat sich Papst Franziskus zum Anführer der globalen Linken verwandelt. In der Ausgabe vom 24./25. Dezember veröffentlichte das renommierte Wirtschaftsblatt einen Artikel ihres Rom-Korrespondenten Francis X. Rocca mit dem Titel: „The Leader of The Global Left“ (Der Anführer der globalen Linken). Darin machte es sich die Einschätzung des katholischen Papst-Kritikers Roberto de Mattei zu eigen, der am 16. November, wenige Tage nach den Präsidentschaftswahlen in den USA geschrieben hatte: „Nach Trumps Wahlsieg: Wird Papst Franziskus nun Anführer der internationalen Linken?“.


Führungslose Linke blickt auf Papst Franziskus

Laut dem Wallstreet Journal „blicken viele Linke, wie die Sozialisten Lateinamerikas oder die Umweltschützer in Europa, auf der Suche nach einem Anführer auf den 80 Jahre alten Papst“. Grund dafür sei der bereits besiegelte Machtverlust der Linken in den USA und der bevorstehende, aber ebenso sichere Machtverlust der Sozialisten in Frankreich.

Rocca rekonstruiert in seinem Artikel die päpstliche Agenda in Sachen internationaler Politik. Dazu zählt er die ständige Betonung der Armen, die Verurteilung sozialer Ungleichheit, die Forderung nach verstärktem Umweltschutz und die Anklage gegen eine Wirtschaft, „die tötet“.

Der Rom-Korrespondent verweist vor allem auf die Enzyklika Laudato si und die Beschäftigung mit dem Klimawandel. Darin finde sich eine ausgesprochen kritische Position gegenüber der Marktwirtschaft. Papst Franziskus sieht einen Vorteil nur für ganz wenige, während „die Armen und die zukünftigen Generationen“ den Preis dafür bezahlen müßten.

Rocca erwähnt zudem das massive Auftreten des Papstes zugunsten einer Politik der offenen Tore für Flüchtlinge und Migranten. Es war Papst Franziskus, der die Insel Lampedusa zum internationalen Symbol für eine uneingeschränkte Einwanderungspolitik machte, die mit einer permanenten, moralischen Anklage gegen die (reichen) europäischen Staaten und den Westen abgenötigt werden soll.

Volksbewegungen: Distanz nach rechts, Allianzbemühungen nach links

Dem gewählten US-Präsidenten Donald Trump sprach Franziskus in einem polemischen Wortwechsel sogar sein Christsein ab, weil Trump im Wahlkampf die Errichtung einer Mauer zwischen den USA und Mexiko gefordert hatte, um die illegale Masseneinwanderung unter Kontrolle zu bringen.

Laut dem Wallstreet Journal wurde Franziskus nicht nur wegen seiner Aussagen zu einem Bezugspunkt für die weltweite Linke. Das gelte ebenso für seine Gesten und die Allianzen, an denen er über seine engen Mitarbeiter schmiedet. Der Papst organisiert jährlich, was ein völlige Neuheit ist, ein internationales Treffen der von ihm so genanten „Volksbewegungen“. Diesem bunten Haufen unterschiedlicher Organisationen sei eine deklariert linke Identität zu eigen.

Zu den Teilnehmern gehören zum Beispiel die Black Lives Matter, die Polizeiübergriffe in den USA auf Afroamerikaner beklagt, oder Organisationen, die für ein bedingungsloses Grundeinkommen eintreten. Bei ihrem jüngsten Treffen, das auf Einladung von Franziskus im vergangenen November im Vatikan stattfand, forderte er zu einer „Erneuerung der Demokratien“ auf, die sich „in einer Krise“ befinden. Die „Volksbewegungen“ sollten sich, so der Papst, in die Politik einmischen, und zwar „auf höchster Ebene“.

Bernie Sanders und Fight for $15

Nicht wenige Führer der politischen Linken haben bereits Kontakt mit Papst Franziskus aufgenommen. Das bekannteste Beispiel ist Bernie Sanders, jener US-amerikanische Senator, der als Linksaußen bei den Demokraten ins Rennen um die Präsidentschaftskandidatur ging, jedoch Hillary Clinton unterlag. Sanders unterbrach für mehrere Tage seinen Wahlkampf, um Papst Franziskus im Vatikan zu besuchen.

Das Wallstreet Journal interviewte Bleu Rainer, Aktivist von Fight for $15, der US-Bewegung für einen Mindeststundenlohn von 15 Dollar in der Stunde. Rainer wird mit den Worten zitiert, daß Papst Franziskus sehr viele Menschen anrege für ihre Recht zu kämpfen. Wörtlich sagte Rainer:

„Ich bin mir sicher, wenn er nicht an der Spitze der katholischen Kirche wäre, stünde er mit uns auf der Straße“.



Ein besonderes Signal sei die Begegnung des Papstes mit Boliviens Staatspräsident Evo Morales gewesen, einem der bekanntesten Anführer der lateinamerikanischen Linken. Morales schenkte dem Papst ein Kruzifix mit Sichel und Hammer. Ein „Kreuz“, das von einem Jesuiten gefertigt worden war. Es stehe symbolisch für die Allianz zwischen der Kirche und der politischen Linken, an der Papst Franziskus offensichtlich sehr interessiert ist.

„Die globale Linke sieht die Gelegenheit, sich das Prestige des Papstes für ihre Anliegen nutzbar zu machen.“
Mit diesen Worten zitiert das Wirtschaftsblatt Samuel Gregg, den Direktor des Acton Institute und Kritiker der politischen Haltung des Papstes. Franziskus habe Unruhe in die Reihe der Gläubigern getragen. „Er brachte eine Polarisierung in die Kirche zu Themen“, die nicht Teil des Glaubensgutes sind, wo also die Katholiken die Freiheit zu unterschiedlichen Meinungen haben. Gregg gab damit zu verstehen, daß Papst Franziskus diese Freiheit einschränken und die Kirche auf einen bestimmten politischen, einen linken Kurs drängen will.
http://www.katholisches.info/2016/12/wal...lobalen-linken/
http://www.katholisches.info/2013/11/die...-der-botschaft/
Text: Giuseppe Nardi
Bild: Wallstreet Journal (Screenshot)
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http://www.katholiekforum.net/2017/07/03...rdinaal-muller/

UMFRAGEN
Muslimischen Migranten nach Europa strömen. Wie sehen Sie die Zukunft?

Europa große Teile islami werden. Scharia eingeführt werden und Kirchen werden Moscheen umbenannt. Immer mehr No-Go - Zonen. Christen werden verfolgt. (43%, 70 Stimmen)
EU implodieren und es wird Bürgerkrieg und ein dritte Weltkrieg sein. (38%, 62 Stimmen)
Die Muslime sind im Islam enttäuscht und zum Christentum en masse umwandeln. (11%, 18 Stimmen)
Ich sehe eine multikulturelle Gesellschaft , in der jeder von jeder Religion und jeder Überzeugung zusammen lebt in peis und Harmonie. (9%, 14 Stimmen)
Gesamtzahl der Wähler: 164

von esther10 03.07.2017 00:15

Priesterbruderschaft St. Petrus
Köln / Düsseldorf / Remscheid / Lindlar / Altenberg ...



Das kostbare Blut unseres Herrn Jesus Christus

Veröffentlicht am15. Mai 2016AutorFSSPkoeln

von P. Miguel Stegmaier



pelikanIn Monat Juli verehrt die Kirche das kostbare Blut unseres Herrn Jesu Christi! Deshalb fordert die hl. Kirche ihre Kinder auf, besonders in diesem Monat den kostbaren Preis unserer Erlösung, das allerheiligste Blut unseres göttlichen Heilandes anzubeten und andächtig zu verehren. Ein einziger Tropfen seines Blutes hätte genügt, um die ganze Welt abzuwaschen von aller Sündenschuld: „O gütiger Pelikan, o Jesu, höchstes Gut, mach mich Unreinen rein in deinem teuren Blut! Ein Tropfen schon von ihm kann tilgen alle Schuld, erfüllen alle Welt mit Wundern deiner Huld“ (hl. Thomas von Aquin, Hymnus Adoro te devote).

Aber damit war die Liebe des hl. Herzens Jesu nicht zufrieden: „in finem dilexit eos“ (Joh. 13, 13-4 So liebte er sie bis zum Ende); sein Blut sollte bis zum letzten Tropfen für uns vergossen werden. Das kostbare Blut Jesu Christi ist also der wahre Preis unserer Erlösung. „Alle übrigen Teile des bittern Leidens stellen gleichsam nur die Stufen dar, auf denen wir zu diesem Gipfelpunkte erhoben sind. Heilig ist die Dornenkrone, heilig sind die Nägel und Lanze, heilig ist das Leintuch; was aber diesen Gegenständen das Gepräge der Heiligkeit eigentlich aufdrückt, sind die Tropfen des kostbaren Blutes, womit sie gefärbt worden; berührt von diesem kostbaren Blute, sind sie ungewandelt in wirkliche Werkzeuge unserer Erlösung. Selbst die fünf heiligen Wunden, wenn auch als Wunden des Gottessohnes, noch so verehrungs- und anbetungswürdig an sich, sind noch nur dadurch Quellen des Heiles, dass sie die Quellen sind, denen das kostbare Blut entströmt ist: „haurietis aquam in gaudio de fontibus salvatoris“ (Is 12, 3 Ihr werdet mit Freude Wasser schöpfen aus den Quellen des Heils). Die wahre Verehrung des bittern Leidens gipfelt daher und muß notwendig gipfeln in der Verehrung des kostbaren Blutes“ (Bischof Konrad Martin aus Paderborn).

Die Andacht zum Blute Jesu Christi, die sich gleich der so überaus segensreichen Andacht zum hl. Herzen Jesu auf das kirchliche Dogma von der persönlichen Vereinigung der zweiten Person in der Gottheit mit der menschlichen Natur stützt, ist im Grunde nichts Neues, sie ist vielmehr so alt wie die Kirche.

Wie haben diesen Himmelstau nicht verehrt die hl. Personen unter dem Kreuze. Wie haben diese Arznei für alle Seelenwunden nicht gepriesen in ihren Predigten und Schriften die hl. Apostel. Sie nennen es ein reinigendes und heiligendes, ein weltversöhnendes Blut: „und das Blut Jesu, seines Sohnes, reinigt uns von aller Sünde“ (1 Jo 1, 7); „Ihm (Jesus Christus), der uns liebt und durch sein Blut uns gewaschen hat von unseren Sünden“ (Offenb 1, 5) usw. Und mit welch inniger Verehrung spricht der hl. Paulus, dieses Gefäß der Auserwählung, vom gnadenreichen göttlichen Erlöserblut!: „und nicht mittels des Blutes von Böcken und Kälbern, sondern mittels seines eigenen Blutes ein für allemal in das Heiligtum hineingegangen und hat eine ewige Erlösung erlangt“ (Heb 9, 12); „in Ihm besitzen wir die Erlösung, die Vergebung der Sünden“ (Kol 1, 13) usw. Die hl. Magdalena von Pazzi, 17. Jahrhundert hat daher den trefflichen Ausspruch getan: „Wir können ihn, den hl. Paulus, den Lehrer des kostbaren Blutes und den Urheber der besonderen Andacht zu demselben nennen“.

In gleicher Weise wie die Apostel preisen die heilige Väter und Lehrer der Kirche das teure Blut des Herrn. Der heilige Ambrosius nennt dieses sühnende Blut „das kostbare Gold von unendlichem Werte“, der hl. Chrysostomus „das Heil der Seelen“; der heilige Bernard „die Posaune, deren Schall Barmherzigkeit und Liebe tönt“; der hl. Thomas den „Schlüssel zu den Schätzen des Himmels“.

Für die Heiligen war das göttliche Opferblut ein Gegenstand inbrünstiger Andacht und der Sporn zu heldenmütigen Opfergeist. Dieses Blut war es, welches die christlichen Märtyrer drängte, Gut und Blut und Leben freudig dem zu weihen, dessen liebeflammendes göttliches Herz am Kreuze mit der Lanze durchbohrt, alles, sogar den letzten Blutstropfen für uns hingegeben: „usque ad mortem, mortem autem Crucis“ (bis zum Tode, Tode am Kreuz). Dieses heiliges Blut war es, welches den großartigsten Triumph feierte in der hl. Katharina von Siena, jener berühmten Dominikanerin, deren Apostolat dem Blute ihres Erlösers gewidmet war. Wenn dieselbe im Auftrage ihres Herrn zum Volke redete, so war, wie ihre Lebensgeschichte berichtet, die Zahl der Sünder so groß, dass nicht Priester genug herbeigerufen werden konnten, deren Beichten zu hören. In den zahlreichen Briefen, welche die Heilige an Päpste, Bischöfe und Priester, an Fürsten sowie an Personen jeglichen Standes richtet, kommt sie stets auf die hohe Bedeutung der Verehrung des göttlichen Blutes zurück und redet davon mit der höchsten Begeisterung.

Zur heiligen Theresia von Avila sprach einst der Herr: „Weil du nichts besitzest, um mir ein Geschenk zu machen, so schenke ich dir all mein Blut, damit du dem himmlischen Vater es aufopferst. Dies mein Blut ist für dich das sicherste Mittel, um von ihm die ausgezeichneten Gnaden und Wohltaten zu erlangen“. Der hl. Alfons Maria von Liguori preiset und benedeiet jenes Blut als „das Lösegeld für die Sünden der Welt“, als „eine Quelle himmlischen Gnaden, als den Schlüssel zur Pforte des Himmels“, als „ein Pfand des ewigen Heiles“. Ganz besonders müssen wir hier als einen glühenden Verehr des hl. Blutes bezeichnen den hl. Kaspar del Bufalo, den Gründer der Kongregation der Missionäre vom kostbaren Blute. Wenn er im Jahre 1837 zu Rom im Rufe der Heiligkeit starb, auf seinen Missionen die Würde, Erhabenheit und Macht des kostbaren Blutes entfaltete, so schien dasselbe auf seinen Lippen Sprache angenommen zu haben, die kalte Herzen wurden gerührt; die Zuhörer schluchzten und seufzten nicht seltenlaut auf, sodass seine Worte nicht mehr verständlich wurden und er seine Rede einhalten musste.

„Siehe“ sagt der Heiland, „ich will nicht den Tod des Sünders, sondern dass er sich bekehre und lebe“ und endlich an die hl. Mechtildis: „Siehe“, sagte Er ihr, „alle meine Wunden stehen offen, um Gnade für die Sünder zu erhalten und meinen Vater zu ihren Gunsten zu stimmen. Aber einige sind wie furchtsame Kinder; sie wagen es nicht, meiner Güte zu vertrauen. O, wenn sie doch meine Leiden überdächten, wenn sie doch andächtig meine blutigen Wunden verehrten! Sie würden bald befreit werden von ihrer Furcht; dieselbe würde vollem Vertrauen Platz machen.“

http://www.maria-hilf-koeln.de/2016/05/d...jesus-christus/


von esther10 03.07.2017 00:11

Apotheken-Umschau

Wahl 2017: Zukunft der Pflege

Zu wenig Personal, zu viel Belastung, zu wenig Lohn. In den kommenden Jahren müssen Politiker die Weichen für die Zukunft der Pflegebranche stellen
von Christian Andrae, 02.07.2017
Krankenbetreuung


Pflege vor dem Kollaps? Der Bedarf an Pflegerinnen und Pflegern wächst
W&B/Nina Schneider
"Wir halten nicht länger die Wange hin." Als sich die gesamte Branche im März zum Pflegetag in Berlin eingefunden hatte, fand Andreas Westerfellhaus, Präsident des Deutschen Pflegerats, deutliche Worte für die Situation von Pflegerinnen und Pflegern. Gerichtet waren sie an die Politik. Wenn diese in den nächsten Jahren nicht handle, stehe die mit 1,2 Millionen Mitarbeitern größte Berufsgruppe im deutschen Gesundheitswesen vor einem Kollaps.

Absehbar ist das schon lange. Der demografische Wandel kommt nicht von heute auf morgen. Statistiken, die der Pflege eine düstere Zukunft vorhersagen, gibt es daher zur Genüge. Das Bundesgesundheitsministerium beispielsweise geht davon aus, dass sich die Zahl der Pflegebedürftigen bis 2060 verdoppeln wird – auf 4,7 Millionen.

Eine Folge: Es wird deutlich mehr Personal benötigt. Eine Studie des Instituts für Wirtschaftsforschung sieht für das Jahr 2050 einen Mehrbedarf von 1,5 Millionen Vollzeitkräften. Im Moment sind lediglich 700 000 Vollzeitstellen ausgefüllt. Diese werden von 1,2 Millionen Pflegekräften besetzt, von denen viele in Teilzeit arbeiten.


Schon heute fehlen Mitarbeiter in der Pflege

Doch der Pflegenotstand ist kein reines Zukunftsthema. Schon heute fehlen in Heimen und bei ambulanten Diensten Mitarbeiter. Laut der Bundesagentur für Arbeit kommen derzeit auf 100 freie Stellen für Kranken- und Altenpfleger 46 Bewerber. Für Westerfellhaus liegen die Gründe dafür auf der Hand: Schlechte Bezahlung, ständiger Leistungsdruck, chronische Überlastung und dazu kaum Aufstiegschancen – all das mache Pflegeberufe schlicht unattraktiv. Das spricht sich herum, wie eine zum Pflegetag veröffentlichte Umfrage unter 866 Pflegekräften zeigt. Rund jeder Dritte würde seinen Beruf in keinster Weise weiterempfehlen.

All das trifft unmittelbar jeden von uns, der später einmal gepflegt werden muss. Die bereits jetzt spürbaren Folgen des Personalmangels deckt der Pflegereport 2017 des Wissenschaft­lichen Instituts der AOK auf. Heim­­bewohner werden ruhiggestellt. 30 Prozent von ihnen erhalten Antidepressiva. 47 Prozent der Bewohner mit Demenz nehmen dauerhaft Neuroleptika. Damit werden in der Regel Wahnvorstellungen behandelt, etwa bei Schizophrenie.

Demenzkranke sind häufig unruhig, verwirrt, laufen weg. Antidepressiva und Neuroleptika verringern den Antrieb, machen müde. Nebenwirkungen, die dem Personal die Arbeit erleichtern? 85 Prozent der 2500 für die AOK-Studie befragten Pflegerinnen und Pfleger wirken jedenfalls häufig oder gelegentlich bei Ärzten darauf hin, dass sie Psychopharmaka verschreiben. Dabei gibt es laut der Untersuchung durchaus nichtmedikamentöse Alternativen. Aber 56 Prozent der befragten Mitarbeiter gaben an, dass Zeitdruck diese Alternativen verhindere.


Die Reform der Pflegeausbildung

Um den Zeitdruck zu verringern, braucht es mehr Personal. Eine Kernforderung des Pflegerats lautet deshalb, die Ausbildung der Pflegeberufe zu reformieren. Die bislang getrennten Zweige der Alten-, Kranken- und Kinderkrankenpflege sollen zusammengelegt werden – mit dem Ziel, den Beruf wertvoller und attraktiver zu machen und mehr Menschen dafür zu gewinnen.

Denn wenn es nur noch einen Pflegeberuf gibt, könnte das Personal leichter von der in der Regel schlechter bezahlten Alten- in meistens besser bezahlte Krankenpflege wechseln. Dieser neu geschaffene Wettbewerb würde mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit dazu führen, dass auch in der Altenpflege die Gehälter steigen müssten. Sonst will bald niemand mehr in dieser Sparte arbeiten.

Bereits im März 2016 schlug Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) gemeinsam mit Familienministerin Manuela Schwesig (SPD) im Bundestag einen entsprechenden Gesetzentwurf vor. Dort dümpelte er dann allerdings über ein Jahr vor sich hin. "Wir brauchen endlich eine positive Entscheidung der Bundesregierung, der Abgeordneten des Deutschen Bundestags einschließlich der Opposition für das für die professionell Pflegenden wichtigste Gesetz der Legislaturperiode", polterte Westerfellhaus auf dem Pflegetag in Berlin.

Im April endlich signalisierte die Koalition Einigkeit. Heraus kam ein Kompromiss. Ab 2020 sollen Alten-, Kranken- und Kinderkrankenpflege in der Ausbildung zusammengelegt werden. Allerdings nur während der ersten beiden Ausbildungsjahre. Anschließend hätten die Betroffenen folgende Wahlmöglichkeiten: Sie können als Pflegeassistent sofort in den Beruf einsteigen. Oder sie entscheiden sich für eine generalistische Ausbildung – wenn sie im Krankenhaus arbeiten wollen. Oder sie spezialisieren sich auf Kinderkranken- oder Altenpflege. Zudem soll eine akademische Ausbildung als zweiter Zugang verankert werden. Aber: Aus drei Berufen wird damit nicht einer. Deshalb trügen die Veränderungen laut Westerfellhaus nicht dazu bei, die für die Altenpflege wichtigen Fachkräfte zu gewinnen.

Sowohl CDU/CSU wie auch die SPD wollen an der Reform der Pflegeausbildung und der darin geplanten Akademisierung festhalten. "Das ist für uns ein Mosaikstein, um diesen Beruf gesellschaftlich aufzuwerten", sagt SPD- Gesundheitspolitikerin Hilde Mattheis. Es ist wichtig, "Begeisterung für den Pflegeberuf zu schaffen und ihn finanziell aufzuwerten – nicht nur ideell", findet auch Maria Michalk, gesundheitspolitische Sprecherin der CDU.


Die Opposition mag in die Lobeshymne über die Ausbildungsreform nicht einstimmen. "Erst nach monatelangem Rangeln zwischen den Koalitionspartnern soll nun doch etwas kommen?", kritisiert etwa Kathrin Vogler, Gesundheitsexpertin der Linken. Auch die Grünen-Abgeordnete Maria Klein-Schmeink zeigt sich enttäuscht. Zwar sei die Reform ein wichtiger Baustein, doch es seien noch viel mehr Schritte nötig, um den Fachkräftemangel erfolgreich zu bekämpfen und die Pflege aufzuwerten. "Die Koalition hat dazu aber leider viel zu wenig unternommen", sagt die Gesundheitsexpertin.

Arbeitsbedingungen und Bezahlung müssen stimmen

Die gesundheitspolitische Sprecherin der FDP, Marie-Agnes Strack-Zimmermann, glaubt sogar, dass die geplanten Änderungen im Ausbildungssystem "nicht eine Pflegerin oder einen Pfleger mehr bringen. Junge Leute werden in diesen Beruf gehen, wenn die Arbeitsbedingungen und die Bezahlung in Ordnung sind." An beiden Stellschrauben wollen auch die anderen Parteien drehen.

Die Linke zum Beispiel würde gerne die Mindestlöhne in der Pflege deutlich anheben – und zwar bundesweit auf 14,50 Euro pro Stunde. Aktuell sind es 10,20 Euro in West- und 9,50 Euro in Ostdeutschland.

Eine Möglichkeit, die Arbeitsbedingungen zu verbessern, sieht Hilde Mattheis von der SPD in einer generellen Verkürzung der Arbeitszeiten im sozialen Bereich. Dadurch soll unter anderem Schichtarbeit leichter aufeinander abgestimmt werden können. Mattheis erhofft sich davon eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie, sodass mehr Pflegepersonal Vollzeit arbeitet.

Linke und Grüne machen sich beide dafür stark, zügig eine Personalbemessung einzuführen, um den genauen Bedarf zu ermitteln. "Auch hier handelt die Bundesregierung zu langsam", sagt Kathrin Vogler von den Linken.

CDU und FDP haben noch andere Ideen, um Fachkräfte für die Pflege zu gewinnen. Erstere will Umschulungsmaßnahmen fördern, die mehr Menschen in diesen Beruf bringen. Maria Michalk: "Zum Beispiel wenn jemand nach einer Familienphase einen neuen Beruf erlernen will." Die FDP dagegen bringt ein entsprechendes Einwanderungs­gesetz ins Spiel. "Wir müssen gezielt Menschen in unser Land bringen. Und diejenigen, die schon da sind, müssen angeworben und in unseren Arbeitsmarkt integriert werden", sagt Marie-Agnes Strack-Zimmermann.

"Zudem braucht die professionelle Pflege mehr Mitsprache im Gesundheitssystem", so die Grünen-Politikerin Maria Klein-Schmeink. In den zentralen Selbstverwaltungsgremien würden die Vertreter der Pflegefachkräfte oft nicht mit am Tisch sitzen. "Das muss sich ändern", so Klein-Schmeink.

Länger gesund bleiben – Pflege vermeiden

Ein ganz anderer Ansatz, den drohenden Kollaps aufzuhalten: präventiv verhindern, dass so viele Bundesbürger Pflege brauchen. "Wenn wir gesunde alte Menschen haben und stärker darauf achten, dass sie gesund bleiben, können wir Pflege vermeiden", sagt die CDU-Abgeordnete Michalk. Ihre Partei will deshalb etwa ein größeres Augenmerk auf entsprechende Reha-Maßnahmen nach Klinikaufenthalten legen. Auch Hilde Mattheis (SPD) meint: "Man muss den Bereich der Vorsorge noch sehr viel stärker fördern."


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von esther10 03.07.2017 00:05

Kardinal Müller möchte im Vatikan bleiben und „weiter den Glauben verkünden“

Veröffentlicht: 3. Juli 2017 | Autor: Felizitas Kübleirche, Medien, Papst Franziskus, Regensburg, Rom, Vatikan, Verkündigung, Wahrheit, wissenschaftlich

Generalvikar Fuchs: Ablösung Müllers „sehr überraschend“

Der – inzwischen „ehemalige“ – Präfekt der Glaubenskongregation will weiter in Rom wohnen und dort wissenschaftlich, kirchlich und pastoral (als Seelsorger) wirken, wie er kürzlich nach seiner Ablösung erklärt hat.


Kardinal Müller ist mit 69 Jahren für kuriale Würdenträger-Verhältnisse relativ jung, sein bereits ernannter Nachfolger im Amt des Glaubenshüters ist vier Jahre älter.

Daß sich Papst Franziskus von Müller verabschiedet, wurde trotz der bekannten inhaltlichen (vor allem moraltheologischen) Unterschiede weitgehend nicht erwartet.

Dies wird so auch aus seinem früheren Bistum Regensburg mitgeteilt (dort amtierte Müller bis zum Jahre 2002 als Bischof). Der dortige Generalvikar Michael Fuchs bezeichnet den Wechsel in der Glaubenskongregation in der Sonntags-Ausgabe der „Mittelbayerischen Zeitung“ als „sehr überraschend“.

„Bremser und Nörgler vor die Tür setzen“

Die Westfälischen Nachrichten aus Münster sprechen von einer „spektakulären Personalentscheidung“. Der Müller anscheinend nicht sonderlich wohlgesonnene WN-Redakteur Johannes Loy schreibt:

„Dass Franziskus die Durchsetzungskraft hat, Bremser und Nörgler selbst in höchsten Ämtern vor die Tür zu setzen, wenn sie sich illoyal verhalten oder den franziskanischen Weg in Misskredit bringen. Die Nichtverlängerung der Amtszeit des obersten Glaubenswächters Gerhard Ludwig Müller kommt in diesem Fall einem achtkantigen Rauswurf gleich.“


Albert Schmid, SPD-Politiker und ehem. Chef der katholischen Laienvertretung in Bayern, wirft Papst Franziskus in der Causa Müller öffentlich ein „autoritäres Gebaren“ vor. Dem Bayerischen Rundfunk erklärte Schmid (siehe Foto):

„Es hängt damit zusammen, dass der Führungsstil des Papstes den Eindruck vermittelt, er sei verbindlich und am Dialog interessiert. Aber in Wahrheit zeigt es sich, dass wenn eine Übereinstimmung in der Sache nicht möglich ist, dass er dann zu harten Maßnahmen greift.“

Müller: „Den Leuten nicht nach dem Munde reden“

Kardinal Müller erklärte mittlerweile gegenüber der „Allgemeinen Zeitung“, er habe erst am vergangenen Freitagmittag vom Papst erfahren, dass er als Präfekt abgelöst werde. Es mache ihm aber „wenig“ aus, denn – so Müller weiter – jeder müsse „mal aufhören“.

Der Ex-Präfekt kündigte an: „Ich werde wissenschaftlich arbeiten, meine Funktion als Kardinal weiter ausüben, in der Seelsorge tätig sein. Ich habe in Rom genug zu tun.“

Am gestrigen Sonntag feierte er eine hl. Messe im Mainzer Dom. Danach sagte er zu Journalisten, er wolle weiter „den Glauben und die Wahrheit des Evangeliums verkünden und nicht den Leuten nach dem Munde reden“. – Die Gründe, warum seine Amtszeit nicht – wie sonst im Vatikan üblich – verlängert worden sei, kenne er nicht.

Laut der österreichischen Zeitung „Die Presse“ soll Müller zudem gesagt haben: „Rom bleibt mein Standort. An Arbeit wird es nicht mangeln, ich werde weiter den Glauben verkünden und für seine Wahrheit eintreten, sei es gelegen oder ungelegen.“

Foto: Bistum Regensburg
https://charismatismus.wordpress.com/201...ben-verkuenden/

von esther10 03.07.2017 00:05

Der Teufel ist kein Symbol, sondern ein Wesen, sagt Matthew Walther


Der Mensch entscheidet zwischen Tugend und Vize (1633) von Frans Francken II

Zum Teil, weil ich die Geschichte jener edlen Priesterordnung, die von einem unsympathischen Beobachter köstlich beschrieben wurde, als "unflexibel in nichts aber in ihrer Treue zur Kirche" verehrt, indem sie die Herzen der Jungen anspornte, tröstete und tröstete den Mut des Jungen, Schüchtern, halten das Kruzifix vor den Augen des Sterbenden ", und zum Teil, weil ich viele junge Jesuiten kenne, die den langwierig bekannten Stereotypen nicht gerecht werden, gehe ich fast nie für Witze auf Kosten der Gesellschaft Jesu ein. Trotzdem war es schwer, ein Kichern zu ersticken, als Fr Arturo Sosa Abascal, der Oberbefehlshaber der Gesellschaft, den Teufel als ein Symbol, das das Böse ausdrücken wollte, in diesem Monat im Laufe eines wandernden Diskurses, der die Möglichkeit berührte, abzuschreiben schien Der Frauenordnung.

Er kann es nicht wirklich bedeuten, dachte ich, und sicher genug, sagte ein Sprecher später dieser Zeitschrift, dass Fr Sosa "bekennt und lehrt, was die Kirche bekennt und lehrt", was mich an die auserweckte kleine Zauberei der Königin Elisabeth erinnert, was an der Weihe ("Und was seine Worte es gemacht haben / Dass ich glaube und es nimm").

Genau das, was die Kirche bekennt und lehrt, lohnt sich, mich immer wieder zu erinnern. Der Teufel ist kein Symbol, sondern ein Wesen, das in der Heiligen Schrift deutlich sichtbar ist, wo wir ihn im Gespräch mit unserem Herrn selbst sehen.

Ein Engel, der einst Luzifer genannt wurde, war er in den denkwürdigen Worten des alten Baltimore-Katechismus, "aus dem Himmel geworfen, weil er durch Stolz auf Gott rebellierte" und er "versucht uns, weil er die Güte hasst und uns nicht wünscht Genießen Sie das Glück, das er selbst verloren hat ".

Ich habe meine Teenagerjahre vorsätzlich von der Kirche getrennt. Der feste Glaube an Gott, Christus und die Wirksamkeit der Sakramente wurden in meinem Fall nur mit Mühe angekommen. Nicht so meine Annahme von der wörtlichen Existenz des Bösen, der um die Welt schreit, die den Ruin der Seelen sucht. Ich fürchte, ich muss dich mit einer ziemlich milden Horrorgeschichte behandeln.

Hier müssen wir aus dem Reich der Schrift und der heiligen Lehre zu dem von Eindrücken und Schatten gehen. Als ich sieben Jahre alt war, zog meine Familie in ein altes Bauernhaus, das typisch für die Art ist, die man auf Landstraßen im ländlichen Mittleren Westen antreibt. Es war sehr groß, mit zahlreichen Schlafzimmern, gemalt einen schrecklich emetischen Schatten von Grün, und flankiert von drei baufälligen Scheunen und Mais so weit wie man in allen vier Richtungen sehen konnte. Vor nicht allzu langer Zeit war das Haus in einem Alptraum von mir, was illustrativ ist, wie ich und meine Brüder und Schwester immer über den Ort gefühlt haben, obwohl ich mich nicht erinnere, dass jeder von uns zu dieser Zeit viel darüber sprach. Meine Mutter bestand darauf, dass wir niemals in den Keller gehen sollten.

Warum haben wir alle Angst vor dem Haus? Ich kann nur sagen, dass ich fast nie in meinem Zimmer in der Nacht war, unabhängig von der Jahreszeit, ohne sich kalt und aus Sorten zu kümmern, als ob es etwas, das mich wegschmeißte.

Ich erinnere mich an eine Nacht, dass ich mit einem Buch über Haie saß, in dem ich las, dass sie praktisch unsterblich waren, weil sie keine natürlichen Raubtiere hatten und immun gegen Krankheiten waren; Etwas über mich, das mich plünderte, und plötzlich fühlte ich ein außergewöhnliches Gefühl der Vorahnung, gefolgt von tödlichem Schrecken. Es war, als ob mir etwas sehr nahe war, fütterte ich auf meine Angst, die sich in ihr ärgerte. Ich saß dort für mehr Stunden da, als ich sagen kann, dass wir unseren Vater beten (ich hatte noch nie das St Michael-Gebet gehört) und bettelte Gott, aus dem zu ersparen, was auch immer es war. Ich sagte ihm, dass, wenn er es täte, ich ein Priester werden würde.

Irgendwann arbeitete ich den Mut, aus dem Bett zu schrauben und so schnell wie möglich in das Schlafzimmer meiner Eltern zu laufen, wo ich die Tür öffnete und prompt meine Berufung verkündete. Ich denke, es muss ihnen klar sein, dass ich Angst hatte, denn mein Vater sagte sehr freundlich, dass er, als er in meinem Alter gewesen war, an einen Priester gedacht hatte und dass es eine wunderbare Sache war, zu sein. Lassen Sie uns beten, dass der Allmächtige einen verpflichtenden Blick auf die Fähigkeit der Jugendlichen hat, Vereinbarungen über ihre Zukunft einzugehen.

Ich kann nicht sicher sein, ob ich die Details des oben genannten Vorfalls mit einem anderen vertrage, in dem ich eines meiner Spielsachen gesehen habe - Luke Skywalker, von allen Dingen - über den Boden gehen. Ich erinnere mich nicht genau, wann dies geschehen ist, aber ich bin so sicher, dass es so ist, wie ich von der Existenz meiner Beine bin, so wie ich mich an irgendeine Anzahl von anderen Abenden erinnere, die ich mit einem vagen Gefühl von Unbehagen zitterte, Und mit sich selbst darüber streiten, ob unser Erretter jemals wirklich gelebt hatte, bevor er mich wieder in die laute Treppe hinunter in das Zimmer meiner Eltern stellte. Ich glaube nicht, dass ich ein Symbol fliege. Ich verabscheue immer noch Haie.

Matthew Walther ist ein nationaler Korrespondent für die Woche und ein Robert Novak Journalist Fellow

Dieser Artikel erschien zuerst in der 16. Juni 2017 Ausgabe des katholischen Herolds. Um das Magazin vollständig zu lesen, von überall auf der Welt, geh hierher
http://www.catholicherald.co.uk/tag/the-devil/
http://www.catholicherald.co.uk/section/news/

von esther10 03.07.2017 00:05

Sandro Magister: "Franziskus bereitet den Platz für seinen Nachfolger vor."

Sandro Magister betrachtet die Entlassung Kardinal Müllers unter dem Aspekt daß Papst Franziskus auch damit das Feld für seinen Nachfolger bereitet.
Hier geht´s zum Original: klicken

"WIE FRANZISKUS DEN PLATZ FÜR SEINEN NACHFOLGER VORBEREITET"
http://chiesa.espresso.repubblica.it/indexbdc4.html?eng=y

Franziskus hat nicht den Wunsch als "Übergangspapst" in die Geschichte einzugehen. Was er auch tut, er will seinen Abgang überleben. Und um das sicher zu stellen, institutionalisiert er die Dinge, die ihm am wichtigsten sind und stabilisiert sie.

http://chiesa.espresso.repubblica.it/bdc4.html?eng=y

Der "Welttag der Armen" ist eine seiner Kreationen, vor einigen Wochen offiziell kanonisiert.

Jorge Mario Bergoglios Idee, daß die Kirche wie ein Feldlazarett ist, wird von jetzt an jedes Jahr im November in einer Feier der Werke der Barmherzigkeit zugunsten der Hungernden, Nackten, Obdachlosen, Fremden und Gefangenen eingebunden.

Mit dem Papst, diesem Papst, der in Rom zusammen mit Hunderten Armen speisen wird. wird es für einen seiner Nachfolger schwer, nicht das selbe zu tun. Papst Franziskus wird die Kostümprobe am 1. Oktober in Bologna leiten, bei der bereits das Besuchsprogramm zeigt, daß der Papst mittags "beim Lunch mit den Armen in der San Petronio-Basilika sein wird."

Dann sind da die "Scholas Occurentes", ein Netzwerk von Schulen, das in Buenos Aires gegründet wurde, als Bergoglio noch Erzbischof der Stadt war, das jetzt weltweit mehr als 400.000 Institutionen umfaßt, ganz gleich ob Katholisch oder säkular.

http://beiboot-petri.blogspot.de/2016/10...-umbau-der.html

Da ist nichts Religiöses bei den Treffen dieser Schulen. Was vorherrscht, sind die Welt und Konzepte wie "Dialog", "Zuhören", "Begegnung", "Brücken", "Frieden", "Integration". Und wenn man die jetzt zahlreichen Reden, die Franziskus in den "Scholas"gehalten hat, abschöpft: über das Schweigen des Christlichen Gottes, zu Jesus und dem Evangelium, ist das praktisch wie eine Beerdigung.

Trotzdem hat Bergoglio die "Scholas Occurrentes" als eine "fromme Gründung" päpstlichen Rechtes eingerichtet, ist Gastgeber ihrer Konferenzen im Vatican und vor drei Wochen, am 9. Juni, hat er im Päpstlichen Palazzo ein Büro für sie eröffnet, was es schwieriger machen wird, sie in Zukunft zu vertreiben.

http://chiesa.espresso.repubblica.it/art...bdc4.html?eng=y

Der Wendepunkt ist keine Lappalie. Seit Jahrhunderten waren die Schulen der Gesellschaft Jesu das Leuchtfeuer Katholischer Erziehung. Während diese "Scholas" , die dem jesuitischen Papst ao lieb sind, mehr wegen der häufigen Fußballspiele für den Frieden Schlagzeilen machen, deren Sponsor er zusammen mit Maradonna, Messi und Rondaldinho an seiner Seite ist, wie auch bei der bizarren Begegnung im Ring in Las Vegas - auch das vom Papst unter dem Banner des Dialogs - zwischen einem Katholischen und einem muslimischen Boxer organisiert, die er beide in Santa Marta empfangen hatte, nachdem der Muslism, der durch K.O in der 6. Runde gewann, aus dem Krankenhaus entlassen worden war.

Auf dem Feld der Politik passiert das Gleiche. Es geht kein Jahr vorbei - in dem Franziskus nicht ein Welttreffen um sich schart, das er die "Volksbewegungen" nennt.

http://beiboot-petri.blogspot.de/search/...ebenem%20Anlass

Dieses Netzwerk von Bewegungen hat es vor seiner Zeit nicht gegeben - weit davon entfernt. Es ist eine seiner Erfindungen. Er hat ihre Auswahl einem seiner Freunde, einem Argentinischen Gewerkschaftler anvertraut, Juan Graboism, der jedesmal unter den unverbesserlich dem historischen Antikapitalismus und Antiglobalisierungs-Vereinigungen in Seattle und Porto Alegre fischt, mit Eingeborenen und Umweltgruppen an deren Seite und prominenten Gästen wie dem Bolivianischen Präsidenten Evo Morales - in seiner Eigenschaft als Coca-anbauer, oder dem früheren Präsidenten von Uruguay "José "Pepe" Mujica, mit einer Guerilla-Vergangenheit, der sich jetzt in ein ländliches Leben auf einer Farm zurückgezogen hat.

http://beiboot-petri.blogspot.de/2017/01...-identitat.html

Zu diesen Versammlungen hält Bergoglio jedes mal flammende Reden, jedesmal von 30 Seiten oder mehr, die die Quintessenz seiner allgemeinen politischen Vision sind, in denen er das Volk als "mystische Kategorie" definiert, gerufen die Welt zu erlösen.

Es hat bisher vier Zusammenkünfte gegeben: das erste in Rom 2014, das zweite in Bolivien 2015, das dritte wieder in Rom 2016, das vierte - auf regionaler Basis - in Modesto in den USA im vergangenen Februar, mit dem Papst in einer Videokonferenz verbunden. Andere werden folgen.

Aber das ist nicht alles. Für seinen Nachfolger hat Franziskus noch mehr vorbereitet. Er hat alle Mitglieder der Päpstlichen Akademie für das Leben entlassen und neue ernannt.

Mit dem Unterschied, daß während sie vorher alle eisern gegen Abtreibung vereint waren, Abtreibung, künstliche Befruchtung und Euthanasie, das ist heute nicht mehr so, jedes Mitglied der Akademie denkt auf seine eigene Weise. Weil das, was an die erste Stelle gesetzt werden muß, der Dialog ist.
http://beiboot-petri.blogspot.de/2017/04...zeitgemaen.html
Quelle: S. Magister, L´Espresso
http://beiboot-petri.blogspot.de/

von esther10 03.07.2017 00:02

Der Wesensgehalt der grundgesetzlich-christlichen Ehe ist angetastet..."Ehe für alle sonst gibt's Krawalle" - Nötigungsparole bei LGBT-Kundgebung
3. Juli 2017


Ehe für alle sonst gibt's Krawalle

Eine Mehrheit im Bundestag hat die Ehe zu einer beliebigen Verantwortungspartnerschaft umdefiniert. Deutschsprachige Bischöfe haben zu dieser Begriffsverwirrung beigetragen.

Ein Gastkommentar von Hubert Hecker.

Bei der TV-Gesprächsrunde „Maybrit Illner“ am Tag vor der Bundestagsabstimmung über die „Öffnung der Ehe für alle“ stellte der SPD-Fraktionschef Thomas Oppermann in den Raum, dass die Ehe ständigem gesellschaftlichen Wandel unterworfen sei. Daher hätten die heutigen Gesetzgeber die „Definitionsmacht“, die bisherige Exklusivität der Ehe für Mann und Frau aufzuheben. Justizminister Heiko Maas (SPD) sieht ebenfalls „im Wandel des traditionellen Eheverständnisses“ das Recht des Parlaments, durch einfachgesetzliche Abstimmung den Ehebegriff des Grundgesetzes auszuhebeln.


Ehe bleibt Ehe – auch im Wandel der Zeiten

Darauf gab die Mitdiskutantin der Runde, Hedwig von Beverfoerde, die richtige Antwort. Das ehemalige CDU-Mitglied ist die Organisatorin der „Demo für alle“ mit der prophetischen Hauptparole: „Ehe bleibt Ehe“. Sie stellte fest: Die Ehe ist eine vorstaatliche Institution seit Beginn der menschlichen Kulturgeschichte. Deren Wesen als bipolare Beziehung von Mann und Frau habe sich nie geändert. Deshalb sei es absurd, durch einfache Mehrheitsentscheidung die Natur der Ehe umdefinieren zu wollen.

Das Bundesverfassungsgericht hat diese Sachlage bestätigt in seinen einschlägigen Entscheidungen 2002, 2012 und 2013:

„Zum Gehalt der Ehe, wie er sich ungeachtet des gesellschaftlichen Wandels (…) bewahrt hat, gehört, dass sie die Vereinigung eines Mannes mit einer Frau zu einer auf Dauer angelegten Lebensgemeinschaft ist.“

Zugleich zeigt die grundgesetzliche Verschränkung von „Ehe und Familie“ (Art. 6,1) die Ausrichtung der Ehe auf Familie an, also auf Zeugung und Aufzucht von Kindern. Mit dieser grundsätzlichen Familienorientierung der Ehe bestätigt das Grundgesetz selbst, dass nur heterosexuelle Paare ehefähig sind. Sterile Homopaare können von Natur aus keine Kinder bekommen und deshalb nicht von sich aus Familie werden. Schließlich weist die Formulierung vom „natürlichen Erziehungsrecht“ der Erzeuger (GG Art. 6,2) darauf hin, dass das Grundgesetz mit „Eltern“ ausschließlich Vater und Mutter gemeint hat.

Der Bundestag hat den Wesensgehalt der grundgesetzlichen Ehe angetastet


Befürworter der der „Homo-Ehe“

Mit ihrer naturrechtlichen Verankerung stehen Ehe und Familie den übrigen Grundrechten im Range gleich: Sie sind wie Menschenwürde und Recht auf Leben (Art 1 und 2 GG) vorstaatlich gegeben. Der Staat hat sie nicht geschaffen und kann sie demzufolge auch nicht abschaffen. Er hat sie zu gewährleisten und zu schützen. Auf keinen Fall dürfen sie in ihrem „Wesensgehalt angetastet werden“ (Grundgesetz Art. 19,2; sogenannte Ewigkeitsgarantie).

Die Berliner Vertretung der Deutschen Bischofskonferenz, Prälat Karl Jüsten, hat in einem Schreiben an alle Bundestagsabgeordneten mit Recht auf die Übereinstimmung der Wertungen des Grundgesetzes mit den Überzeugungen des Lehramts der katholischen Kirche hingewiesen. DBK-Familienbischof Heiner Koch ergänzte am Tag der Abstimmung, dass der Gesetzgeber „wesentliche Inhalte des Ehebegriffs aufgegeben hat“, indem er nur die Übernahme gemeinsamer Verantwortung und gegenseitiger Sorge als Begründung für den neuen Ehebegriff ansetzt.

Die Irrelevanz der Verantwortungspartnerschaft für das Ehe-Verständnis

Allerdings haben deutschsprachige Kirchenfürsten genau diese Umgewichtung und Verwässerung des Ehebegriffs in der Vergangenheit befördert. Kardinal Rainer Woelki sagte auf dem Katholikentag in Mannheim 2012: „Wo Menschen in einer dauerhaften homosexuellen Beziehung Verantwortung füreinander nehmen, so ist das in ähnlicher Weise eben auch zu heterosexueller Beziehung zu sehen.“ Damit ist der Kölner Erzbischof in die Analogie-Falle getappt, vor der die Päpste Benedikt und Franziskus so vehement gewarnt haben:

„Es gibt keine Analogie zwischen der Homo-Partnerschaft und dem Schöpfungsplan Gottes zu Ehe und Familie.“
Auch für das grundgesetzliche Eheverständnis ist nach der Einschätzung des Staatsrechtlers Prof. Arnd Uhle von der Uni Dresden das Sorge-Argument irrelevant (Die Tagespost vom 29. 6.):

„Die Ehe steht nicht wegen der mit ihr verbundenen gegenseitigen Verantwortungsübernahme unter dem besonderen Schutz des Grundgesetzes, sondern wegen der aus ihr potenziell hervorgehenden Familie. Dieses natürliche Alleinstellungsmerkmal hat sie eingetragenen Lebenspartnerschaften voraus.“

Der Kölner Kardinal hat mit seiner Äußerung zur Nivellierung von Ehe und Homo-Partnerschaft zu Verwirrung von Katholiken und auch Bundestagsabgeordneten beigetragen. Die kirchlichen Öffentlichkeit darf erwarten, dass der erzbischöfliche Metropolit, der sonst jede Gelegenheit zu Statements auch zu politischen Fragen nutzt, in dieser sittlich-rechtlichen Grundsatzfrage eine Stellungnahme abgibt – wie bisher schon zehn andere deutsche Bischöfe. Dabei sollte er, orientiert am kirchlichen Lehramt, seine frühere Fehlaussage revidieren.

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„Ehe bleibt Ehe“, Kundgebung der Demo für alle

Ähnlich wie Woelki würdigte der Kardinal Christoph Schönborn im Oktober 2014 die „lebenslange Treue und gegenseitige Sorge in homosexuellen Partnerschaften“. Mit dem Begriff Treue spielte er gezielt auf den katholischen Ehebegriff an. Diese Ansicht des Wiener Erzbischofs war deshalb so verheerend, da er sie als maßgeblicher Sprecher der römischen Familiensynode machte. Er war dort der Hauptverantwortliche dafür, dass mit der Wendung zur „positiven Gradualität“ der Ehebegriff in Verhaltenselemente aufgelöst und diese dann in Analogie mit Homopartnerschaften gebracht werden können.

Die zustimmende Argumentation der protestantischen EKD-Führung zur „Ehe für alle“ geht noch einen Schritt weiter. Sie betont die zentralen Werte wie Vertrauen, Verlässlichkeit und Verantwortung in allen zwischenmenschlichen Beziehungen. Erst an zweiter Stelle kommt die Institution Ehe in den Blick, aber nicht als Werte-Institution der menschlichen Natur oder Schöpfungsordnung, sondern weil sie für die Verwirklichung der genannten Werte die „beste Voraussetzung biete“. Daher sei die Öffnung der Ehe für „gleichgeschlechtlich liebende Menschen“ begrüßenswert.

Die deutsche Ökumene-Begeisterung auf Leitungsebene hat einen hörbaren Knacks bekommen. Das Dokument des Ökumene-Bischofs Gerhard Feige von der „breiten Gemeinsamkeit in der Ethik“ dürfte Makulatur sein. Mit der evangelikalen Basis gibt es allerdings Gemeinsamkeiten in der Ablehnung der Ehe für alle.

Die Bischöfe haben noch viel Überzeugungsarbeit vor sich


Ursula von der Leyen, prominente CDU-Abgeordnete für die „Homo-Ehe“

Sowohl Kardinal Marx als auch Familienbischof Koch haben ihre Stellungnahmen jeweils „mit Bedauern“ eingeleitet oder gebrauchen die Wendung „es ist traurig…“. Das deutet auf eine resignierende Haltung hin. Doch angesichts der zu erwartenden Offensive der links-grün-liberalen Kräfte für die umdefinierte Verantwortungsehe ist ein offensives Gegenhalten in der Öffentlichkeit gefragt. Dabei sollte nicht nur der Mehrheit der CDU-Abgeordneten der Rücken gestärkt werden, die gegen die Auflösung des grundgesetzlichen und christlichen Ehebegriffs gestimmt haben. Insbesondere in den Diözesen selbst müssten die Bischöfe Initiativen ergreifen, um bei den Gläubigen, insbesondere auch den Gremien- und Verbandskatholiken die katholische Ehelehre bekannt zu machen bzw. zu vertiefen.

Die neue Vorsitzende der eine Million Mitglieder zählenden Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands, Mechthild Heil (CDU), „befürwortet den Begriff der Ehe für homosexuelle Partnerschaften“. Weil in ihrem Verband „längst noch nicht alle“ diese unkatholische Eheauffassung teilen, will sie Werbung dafür machen und viele „Menschen mitnehmen“. Da haben die Bischöfe noch viel Überzeugungsarbeit vor sich. Auch die Lehrpläne für den Religionsunterricht sollten in die diesbezüglichen lehramtlichen Korrekturen einbezogen werden.

Weniger deutlich wie für die Ehe gewichten die Bischöfe folgende Aspekte des Ehe-Komplexes: die generelle Finalität der Ehe auf Familie hin, die Bedeutung der bipolaren Elternschaft für das förderliche Aufwachsen der Kinder sowie das Recht der Kinder auf Vater und Mutter.

Eltern sind nur Vater und Mutter, Kinder und Familie sind Ausfluss der Ehe

Die Parole der Links-Grünen „Familie ist da, wo Kinder sind“ ist eine gezielte Irreführung. Kita und Kindergarten sollten Familienerziehung allenfalls ergänzen, nicht ersetzen. Dass inzwischen viele Kinder meist notgedrungen von Tanten, Onkeln, Alleinerziehenden oder von zwei Frauen erzogen werden, ändert nichts daran, dass Kinder Vater und Mutter brauchen, ja ein Recht darauf haben. Der liebevolle Eindruck, den Frau Merkel von dem lesbischen Paar mit acht Pflegekindern öffentlich schilderte, kann nicht verdecken, dass diese weibliche Erziehungsidylle ohne Vaterperson eine defizitäre Familie darstellt. Das gilt auch für Alleinerziehende und Schwule mit Kind/ern.

„Die Stärkung der Rechte des leiblichen Vaters und der Anspruch anonym gezeugter oder adoptierte Kinder, ihre biologischen heterosexuellen Eltern kennenzulernen, bezeugen nur, was eigentlich jedem klar ist: Eltern sind Vater und Mutter“. Das schreibt der Leitartikler der FAZ vom 30. 6. unter der Überschrift: „Die Verfassung wird verbogen“. Die Verbiegung trifft auch für den Familienbegriff des Grundgesetzes zu. Der ist auf die Ehe gegründet, aus der in der Regel die Kinder hergehen. Das ist Familie und nicht eine Ansammlung irgendwelcher Kinder.

Für die Mehrheit liegt das Glück und Wohl der Kinder bei Vater und Mutter


Peter Altmaier, prominenter CDU-Abgeordneter für die „Homo-Ehe“

Die Homo-Lobby hat seit Jahren für das volle Adoptionsrecht gleichgeschlechtlicher Partner getrommelt. Schließlich ist das die einzige gesetzlich erlaubte Methode, wie sterile Homo-Paare (fremde) Kinder kriegen können. Befragungsergebnisse scheinen die Kinderwünsche gleichgeschlechtlicher Partnerschaften als legitim anzusehen. In einer Auftragsstudie vom März diesen Jahres durch die Antidiskriminierungsstelle des Bundes wurde in Kontext und Konzentration auf die rechtliche Gleichstellung von Erwachsenen der Vorhalt gegeben: „Lesbischen und schwulen Paaren sollte es genauso wie heterosexuellen Paaren erlaubt werden, Kinder zu adoptieren.“ Dafür gab es 75, 8 Prozent volle oder teilweise Zustimmung. Dieses konkrete Ergebnis wird aus der Einbettung in den allgemeinen Grundsatz verständlich, dass die Rechtsgleichheit vor dem und durch das Gesetz als Grundrecht mehrheitlich anerkannt ist.

Wenn die Frage aber unter Berücksichtigung des Kindeswohls gestellt wird, sieht das Ergebnis genau umgekehrt aus. Noch vor eineinhalb Jahren hatten bei einer Umfrage des renommierten Allensbach-Instituts ebenfalls drei Viertel der Befragten dem Vorhalt zugestimmt: „Ein Kind braucht ein Heim mit beiden: Vater und Mutter, um glücklich aufzuwachsen“. Aus dieser Mehrheitsantwort folgt, dass Kindererziehung von homosexuellen Paaren nicht dem Wohl und Glück des Kindes dient.

Manipulative Fragestellungen für homofreundlichen Ergebnisse

Sind beide Fragestellungen gleich berechtigt? Gibt es kein Kriterium für Wahrheit und Richtigkeit in dieser Frage? Doch! Der Staat muss grundsätzlich das Recht auf juristische Gleichstellung der Menschen gewährleisten. Aber die Menschen haben auf vieles keinen Rechtsanspruch – etwa auf Eigentum, Beruf, Ehepartner – oder Kinder. Hinter der ersten Fragestellung steht aber unausgesprochen der fälschliche Anspruch Erwachsener, ein Recht auf adoptierte Kindern zu haben. Tatsächlich und auch nach dem Adoptionsrecht steht jedoch das Kindeswohl im Mittelpunkt des Verfahrens. Somit müsste eine seriöse Fragestellung sich ebenfalls auf das Kindeswohl fokussieren. Nach dieser Kriterien-Überlegung ist der einseitig-rechtliche Frageansatz der ersten Studie als manipulativ zu werten, um unter Ausschluss des Kindeswohl zu einem homo-freundlichen Ergebnis zu kommen.

Missbrauch von unschuldigen Kindesleben

Dem Kinderwunsch von Homosexuellen steht das Kindeswohl als Recht auf Eltern entgegen. „Wer von uns“, fragt ein Johannes Gabriel (Pseudonym) am 30. 6. in der FAZ-Kolumne Fremde Federn die Community, „würde sich denn wirklich wünschen, außerhalb der Geschlechterdifferenz aufgewachsen zu sein? Ist es nicht gerade die emotionale, affektive, charakterliche und lebendige Differenz des Männlichen und Weiblichen, was uns in den bunten Reichtum des Lebens eingeführt hat? Ist nicht die Auseinandersetzung mit dem eigen- und fremdgeschlechtlichen Elternteil für uns alle von tiefster Bedeutung? Und das wollt ihr nun den anderen Menschen wegnehmen – jenen Kindern, die ihr adoptieren wollt? Und wozu?

Um eure verinnerlichten Komplexe nicht-reproduktiver Sexualität mit ‚Familie Spielen’ zu kompensieren? Um dann Hetero-Papa-Mama zu spielen? Ist es nicht ein Verrat an just der Vielfalt des menschlichen Eros, für die ihr zu stehen vorgebt? Und dazu wollt ihr unschuldiges Kindesleben missbrauchen? Ihr macht euch schuldig“ an den psychischen Defekten der kommenden Generation. Den letzteren Vorwurf können verschiedene amerikanische Studien mit wissenschaftlicher Evidenz bestätigen. Danach sind für Kinder aus homosexuellen Partnerschaften in späterer Lebenszeit signifikant höheren Quoten an emotionalen Störungen, Beziehungsscheitern, Drogenmissbrauch, Kriminalität und Suizidversuchen zu verzeichnen.

Der Autor fügt noch eine weitere Gefahr hinzu: „Adoptierte Kinder sind ungleich stärker der Gefahr sexuellen Missbrauchs ausgeliefert, da bei Stiefkindern die Inzest-Hemmung wegfällt. Und diese Gefahr ist bei homosexuellen Paaren besonders hoch, weil die sexuelle Outsider-Rolle eine habituelle Freizügigkeit erotischer Binnenverhältnisse ohne alle sexual-ethische Normen ausgebildet hat.“

Für den Vollgehalt von Ehe und Familie eintreten

Nachdem die Mehrheit der links-grün-liberalen Volksvertreter und ein Viertel der CDU-Abgeordneten auf dem Weg in die Parlamentsferien schnell noch die Ehe als soziales Kernstück unserer mehr als 2000jährigen europäischen Kultur geschleift haben, sollte die Kirche die Rolle als Wortführerin übernehmen für den Vollgehalt von Ehe und Familie, wie sie in der Schöpfungsordnung und im Grundgesetz festgelegt sind. Angesichts unserer besseren Argumente und der Kraftquelle unseres Glaubens brauchen wir nicht mutlos sein in dieser Minderheiten-Konstellation, in der sich Christen in vielen Ländern befinden und bewähren.

Text: Hubert Hecker
Bild: Wikicommons/CDU (Screenhots)
http://www.katholisches.info/2017/07/der...ist-angetastet/

von esther10 03.07.2017 00:01

Unfall auf der A9
Wenn alle zur Tür drängeln: So retten Sie sich im Notfall aus einem Reisebus



http://www.focus.de/auto/praxistipps/unf...id_7309692.html

VIDEO
http://www.focus.de/panorama/videos/heft...id_7308554.html

keFeuerwehr und Rettungskräfte stehen auf der Autobahn A9 bei Münchberg.
Montag, 03.07.2017, 12:06

Wo im Flugzeug die Notausstiege sind, weiß jeder, der schon geflogen ist. Vor dem Start zeigen zudem Stewardessen die Notausstiege an. Im Reisebus muss man selbst suchen. FOCUS Online zeigt, wie Passagiere nach einem Unfall einen Reisebus verlassen können.
1. Durch die Fenster

Ein Reisebus hat an jeder Längsseite mindestens einen Notausstieg – das ist Vorschrift. Die Notausstiege müssen auf der Innenseite mit dem entsprechenden Schriftzug gekennzeichnet sein.

In modernen Reisebussen sind praktisch alle Seiten und -Heckscheiben Climatvitverglasung, also zwei Scheiben „Einscheibensicherheitsglas“ mit einem Luftraum dazwischen. Das bedeutet, sie können alle mit einem Sicherheitshammer zertrümmert werden, egal ob Notausstieg dran steht oder nicht. Dazu schlägt man den Hammer oder einen anderen spitzen Gegenstand auf eine Stelle an einem der langen Scheibenränder, so dass sie springt. Danach entfernt man mit dem Hammer oder einem Schirm oder Ähnlichem die Splitter. Achtung, auch wenn sie nicht so aussehen, sind die Splitter scharf.
Einsatzkräfte können die Scheiben zudem sprengen oder mit einem speziellen Gerät komplett entfernen oder aufschneiden.

2. Durch die Dachluke

Auch die Dachluken können Passagiere nach einem Unfall oft als Notausstiege zu benutzen. Das ist der beste Notausstieg, wenn der Bus umkippt und auf der Seite landet. Dachluken werden in der Regel über einen Henkel geöffnet, den man herunterziehen muss. Die Zugrichtung ist auf dem Ausstieg angegeben.
Feuer löschen

In jedem Bus gibt es zudem mindestens einen Feuerlöscher, in Doppeldeckerbussen sind es zwei. Sie sind in der Regel unter einem Sitz oder einer der Treppen befestigt und außen mit einem roten „F“ gekennzeichnet.

Im Video: Reisebus auf A9 ausgebrannt - Video zeigt die verheerende Situation vor Ort
http://www.focus.de/auto/praxistipps/unf...id_7309692.html
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http://www.n-tv.de/panorama/Experte-verm...le19918778.html

von esther10 02.07.2017 00:59

In eigener Sache....von Admin...anne

Ich schaue das fast als Sünde an, wenn man zuläßt wie die guten christlichen Klerikern nacheinander , kurzerhand einfach , hau ruck...rausgeschmissen werden, und wir nichts unternehmen. So geht ja die Kirche immer mehr bergab. Wehe uns...Beten wie die Gottesmutter dringend gemahnt hat..und auch handeln.

Das müssen wir auch mal sehr verantworten vor dem Herrgott. Wenn wir nur zuschauen.

Zum Glück hat Herr John Henry, das ist ganz neu... diese Lage auch so gesehen und ist dabei, was zu unternehmen.
Wir müssen einfach zusammen stehen, jeder einbringen, was er kann, beten und was die Gottesmutter verlangte... das mal auf jeden Fall und wer kann, auch danach handeln und unternehmen, so wie es geht....
Gott sei Dank, viel Glück und Gottes Segen.

Auch Hochwürden Herr Kardinal Burke,und Hochwürden Herr Bischof Schneider und noch einige wirklich christliche Kleriker, vielen Dank und Vergelts Gott für die Mühe. Der Heilige Geist soll Euch und uns allen, weiterhin eingeben, was und wie wir tun und lassen sollen..

Ganz NEU
http://de.radiovaticana.va/news/2017/07/...bleiben/1322665
http://de.radiovaticana.va/news/2017/07/...egation/1322490
http://www.focus.de/regional/bayern/kirc...id_7305257.html

+++++

Von Henry von Westen.



Timeline schlägt Gründe für die Entlassung des Papstes von konservativ aus der obersten Vatikanischen Doktrinpost vor

https://www.lifesitenews.com/

1. Juli 2017 ( LifeSiteNews ) - Von seiner Ernennung von Papst Benedikt XVI. Als Präfekt der Kongregation für die Glaubenslehre im Jahr 2012 hat Kardinal Gerhard Ludwig Müller für die Orthodoxie in einem Chor der entgegengesetzten Stimmen im Vatikan gesprochen. Diese Rolle wurde während der beiden Synoden der Familie 2014 und 2015 sichtbar, als er öffentlich gegen mächtige Kleriker aus seiner Heimat Deutschland wie Kardinäle Walter Kasper und Reinhard Marx.

https://www.lifesitenews.com/news/vatica...arried-catholic

Als die Debatte, die bis zu den Synoden führte, Ende 2013 stattfand, machte Kardinal Müller einen präventiven Streik, indem er unerschütterlich sagte, dass Kommunion für geschiedene und wiederverheiratete Katholiken nicht möglich sei. "Wenn die vorherige Ehe von zwei geschiedenen und wiederverheirateten Mitgliedern der Gläubigen gültig war, darf unter keinen Umständen ihre neue Vereinigung als rechtmäßig angesehen werden, und daher ist die Aufnahme der Sakramente unabdingbar", schrieb er Kardinal Josef Ratzinger.

https://www.lifesitenews.com/news/vatica...ops-conferences

Kurz darauf kastrierte Kardinal Oscar Andres Rodriguez Maradiaga, Vorsitzender des privaten Rats des Papstes von acht Kardinälen, Müller öffentlich, weil er zu streng auf die Wahrheit war. "Die Welt, mein Bruder, die Welt ist nicht so. Du solltest ein wenig flexibel sein, wenn du andere Stimmen hörst, damit du nicht nur hörst und sagst: "Nein und hier ist die Mauer."

https://www.lifesitenews.com/news/popes-...n-for-remarried

In dem, was jetzt unglaublich erscheinen mag, sagte in der Mitte der beiden Synoden Kardinal Müller offen, dass der Versuch, die Lehre der katholischen Kirche von ihrer Praxis zu trennen, "Häresie" ist. In Anmerkungen zur Internationalen Theologischen Kommission, die in der Vatikanischen Zeitung frühzeitig nachgedruckt wurde Dezember 2014, sagte Müller: "Jede Teilung zwischen" Theorie "und" Praxis "des Glaubens wäre ein Spiegelbild einer subtilen christologischen" Ketzerei ".

https://www.lifesitenews.com/news/attemp...-heresy-vatican

Als Kardinal Marx, ein weiteres Mitglied des Papstrats von acht Kardinalberatern und Leiter der deutschen Bischofskonferenz, öffentlich sagte, dass die deutschen Bischöfe ihren eigenen Kurs auf die Frage stellen würden, dass die Kommunion für die "Unregelmäßigen" Sexuelle Gewerkschaften, Kardinal Müller verurteilte den Vorschlag in ungewisser Weise. "Das ist eine absolut anti-katholische Idee, die die Katholizität der Kirche nicht respektiert", sagte er.

https://www.lifesitenews.com/news/breaki...-doctrine-chief

Er fügte hinzu, dass nicht einmal das päpstliche Magisterium frei ist, die Lehre zu ändern. "Jedes Wort Gottes ist der Kirche anvertraut, aber es ist dem Wort nicht überlegen", sagte er. "Das Lehramt ist dem Wort Gottes nicht überlegen. Das Gegenteil ist wahr.
"
https://www.lifesitenews.com/news/vatica...ops-conferences

Während der Zeit zwischen den beiden Synoden, wie die Kirche in der Verwirrung über die Lehre schien, nahm der Vatikanische Lehrechef es auf sich, den Rekord gerade zu setzen. Er gab mehrere Interviews und Gespräche, die die traditionelle Haltung der Kirche über die Unauflöslichkeit der Ehe und die Katholizität der Kirche verteidigen. Er warnte vor Schisma in der Kirche und musste oft kreativ Aussagen des Papstes interpretieren, die der Lehre von der Kirche zu begegnen schienen.

https://www.lifesitenews.com/news/cardin...spx-deaconesses

Zu dieser Zeit schien Kardinal Müller aus Quellen zu kommen, die mit dem Papst verbunden waren. Neben dem Krieg der Worte mit Kardinal Marx ging der päpstliche Biograph und der Vatikanische Fachreporter Andrea Tornielli nach Kardinal Müller und fragte ihn nach seinen Korrekturen des Papstes.

https://www.lifesitenews.com/news/popes-...rch-into-schism

Müller gab zu, daß er den Papst theologisch korrigieren mußte . "Papst Franziskus ist kein" professioneller Theologe ", sondern wurde weitgehend durch seine Erfahrungen auf dem Gebiet der Seelsorge gebildet, die hier bei uns sehr unterschiedlich ist [im Westen]", sagte er. Er charakterisierte die Reaktion von Francis auf seine Korrekturen auf diese Weise: "Das ist es, was er [Papst Franziskus] schon drei- oder viermal selbst gesagt hat, öffentlich (lacht); Und dann gab er mir eine Umarmung, so dass - wie er sagte - der Klatsch in dieser Angelegenheit aufhört. "

https://www.lifesitenews.com/news/vatica...nt-be-forced-to

Auch nach der Veröffentlichung von Amoris Laetitia behauptete Kardinal Müller, dass die Ermahnung des Papstes keine Kommunion für katholische wiederverheiratete Scheidungen zuließ. Er tat es auch im Angesicht der Unterschrift des Papstes auf Dokumente, die die entgegengesetzte Interpretation unterstützten.

https://www.lifesitenews.com/opinion/pop...or-marriage-and

Es war damals, Ende 2016, dass der Druck auf Kardinal Müller von Papst Franziskus fühlbar wurde. Papst Franziskus befahl Kardinal Müller, drei Priester aus ihren Posten im CDF zu entlassen. Nach einem der bekanntesten Vatikanischen Reporter, als Müller den Papst über die Entlassung in Frage stellte, antwortete der Papst : "Ich bin der Papst, ich brauche keine Gründe für irgendwelche meiner Entscheidungen zu geben. Ich habe beschlossen, dass sie gehen müssen und sie müssen gehen. "

https://www.lifesitenews.com/news/cardin...for-divorced-re

In den Vatikanischen Kreisen begann die Spekulation mit dem Wiener Kardinal Christoph Schonborn, der Müller als Chef des CDFs ersetzte. Quellen in der Nähe des Kardinals deuten darauf hin, dass Müller diese Spekulation ernst nahm und suchte, ein freundlicheres Gesicht auf seine Beziehung mit Papst Francis zu setzen. Während dieser Zeit schrieb er ein Buch über Papst Benedikt und Papst Franziskus, in dem er vorschlug, dass es nur einen Unterschied zwischen den beiden und nicht zu einem Unterschied der Lehre gab.

Das Buch hat anscheinend wenig getan, um die Sache zu lösen.

https://www.lifesitenews.com/news/pope-n...g-communion-for

Anstatt die Reporter zu beraten, die eine Interpretation von Amoris Laetitia zum Vatikanischen Doktrinchef anstrebten, verwies der Papst auf Kardinal Christoph Schönborn , den er einen "großen Theologen, der die Lehre von der Kirche kennt" nannte.

Schonborns Interpretation widersprach dem von Müller, der in gewissen Fällen für die Kommunion für geschiedene und wiederverheiratete Katholiken erlaubte.

https://www.lifesitenews.com/news/pope-s...ed-is-the-final

Kardinal Müller verstärkte seine Loyalität gegenüber dem Papst mit einer offenen Herausforderung an die vier Dubia Cardinals - Raymond Burke, Joachim Meisner, Carlo Caffarra und Walter Brandmüller. Trotz der Tatsache, dass die Dubia-Kardinäle für genau die gleiche Interpretation von Amoris kämpften, als Kardinal Müller drängte, kritisierte er sie öffentlich.

Kardinal Müller sagte im Januar 2017 einem italienischen Fernsehsender, dass es keine Notwendigkeit für eine "brüderliche Korrektur" des Papstes gab, da der Papst den Glauben und die katholische Lehre nicht in Gefahr gebracht hat. "Der Papst ist grundsätzlich gezwungen, mit" ja oder nein "zu antworten. Das gefällt mir nicht ", sagte er.

https://www.lifesitenews.com/news/franci...-do-not-need-to

Im Mai dieses Jahres hatte Müller seine Haltung gegen die Dubia Cardinals gemildert und sagte, sie hätten dem Papst "legitime Fragen gestellt", bedauerten aber, dass sie öffentlich gemacht wurden.

Und auch wenn der Papst machte es mehr und mehr und mehr klar , dass seine Interpretation von Amoris Laetitia , die des Kardinal Müller entgegengesetzt war, der Vatikan Lehre Chef weiter , bis jetzt nichts anderes zu sagen.

https://onepeterfive.com/cardinal-muller...ble-loss-souls/

In der Tat in einem weiteren Buch veröffentlicht im Februar dieses Jahres Kardinal Müller schlägt vor, dass nicht nur muss Amoris Laetitia im Licht der traditionellen Lehre und Disziplin der Kirche interpretiert werden, fügt er hinzu, dass der Papst keine Autorität hat, es zu verändern .

Während Kardinal Müller nun seinen erhabenen Posten als Hüter der Lehre vom Glauben an die katholische Kirche verlieren kann, ging er hinunter und suchte sein Bestes, um den Glauben trotz persönlichem Angriff zu erhalten. Seine berechneten Bewegungen, um seine Position zu behalten, waren, lernten wir von denen, die ihm nahe waren, nicht aus irgendeinem Wunsch nach Macht, sondern nur aus Sorge, dass ein Nachfolger in seinem Posten weniger gegeben, um die Aufrechterhaltung der Orthodoxie kann der Kirche Schaden zufügen.

Von John Henry Westen


John-Henry ist Mitbegründer und Chefredakteur von LifeSiteNews.com. Er und seine Frau Dianne und ihre acht Kinder leben im Ottawa-Tal in Ontario, Kanada.

Er hat auf Konferenzen und Retreats gesprochen und in Radio und Fernsehen in ganz Nordamerika, Europa und Asien erschienen. John-Henry gründete das Rom Life Forum ein jährliches Strategie-Meeting für Pro-Life-Führer weltweit. Er hat die Stimme der Familie mitbegründet und dient der Exekutive des kanadischen National March for Life Committee und der jährlichen Nationalen Pro-Life-Jugendkonferenz.

Er ist ein Berater für Kanadas größte pro-life Organisation Campaign Life Coalition und dient auf der Exekutive der Ontario Niederlassung der Organisation. Er hat dreimal für das politische Amt in der Provinz Ontario, die die Familienkoalitionspartei vertritt, geführt.

John-Henry verdiente einen MA von der Universität von Toronto in der Schule und Kind-klinischen Psychologie und ein Honours BA von der York Universität in der Psychologie.
https://www.lifesitenews.com/news/timeli...e-from-top-vati
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