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von 02.04.2014 10:36

Schutz vor Hass“

„O Mutter der Erlösung, schütze mich vor jeder Art von Hass. Hilf mir zu schweigen, wenn ich Hass ausgesetzt bin. Halte mich stark in meiner Treue zu Jesus Christus, wenn ich am schwächsten bin. Versiegle meine Lippen. Hilf mir, jenen den Rücken zu kehren, die sich mit mir einlassen mit Worten, welche die Lehren deines Sohnes leugnen, oder mich von jenen abzuwenden, die mich wegen meines Glaubens verspotten. Bete für diese Seelen, liebe Mutter, damit sie Satan abschwören und den Frieden Deiner Liebe und die Herrschaft des Heiligen Geistes in ihren Seelen fühlen. Amen.“

Liebe und nur Liebe kommt von Gott. Hass kommt nur von Satan. Es gibt nichts dazwischen. Es gibt keine Mitte. Ihr seid entweder für Meinen Sohn oder gegen Ihn.

von 01.04.2014 00:03

Kardinal Brandmüller verteidigt Lehre über die Ehe

Kardinal Brandmüller hat in einem Interview mit einer italienischen Tageszeitung das „Chaos" in der Kirche kritisiert und die „unverfälschte Lehre der Kirche" über Ehe und Familie verteidigt. Dies berichtet die katholische Tageszeitung „Die Tagespost" mit Berufung auf eine Meldung der KNA.

Der Kurienkardinal beklagt besonders die Unkenntnis der Lehre bei Bischöfen und Theologen, die nach seiner Auffassung der Hauptgrund für das Chaos in der Kirche sei.

Demgegenüber will Kardinal Brandmüller die „unverfälschte katholische Lehre" verteidigen, die er in Gefahr sieht.

Kardinal Brandmüller sagt in dem Interview, dass "vor allem unter Moraltheologie-Professoren" keine oder nur eine mangelnde Kenntnis der katholischen Lehre über die Ehe bestehe. Durch diese mangelhafte oder fehlende Kenntnis würden auch die Bischöfe beeinflusst, die die Maorallehre der Kirche als unzeitgemäß bezeichneten.

Bersonders kritisierte der Kardinal den Trierer Bischof Ackermann (siehe die Kritik von pius.info), der direkt die kirchliche Lehre angegriffen hatte und diese als „nicht mehr zeitgemäß" bezeichnet. Bischof Ackermann habe Unrecht wenn er gemeint habe, dass die katholische Lehre nicht mehr zeitgemäß sei.

Bischof Ackermann findet die Lehre der Kirche nicht mehr zeitgemäß

Der Trierer Bischof Stephan Ackermann hat ohne Umschweife zugegeben, lieber dem Zeitgeist als dem Heiligen Geist zu folgen, indem er die Morallehre der Kirche als nicht mehr zeitgemäß bezeichnete. Was daran „mutig" sein soll, wie der Vorsitzende des Katholikenrats im Bistum Trier befand, ist schwer zu verstehen, konnte der Bischof doch des Beifalls der Medien gewiss sein.

Bischof Ackermann findet es nicht mehr zeitgemäß, die neue Verbindung nach einer Scheidung als dauernde Todsünde anzusehen und Wiederverheirateten keine Möglichkeit zu eröffnen, wieder zu den Sakramenten zugelassen zu werden, sagte er der Mainzer „Allgemeinen Zeitung". Es sei auch nicht mehr haltbar, jede Art von vorehelichem Sex als schwere Sünde zu betrachten, und die Kirche dürfe nicht mehr sagen, Homosexualität sei widernatürlich.

Die katholische Morallehre war niemals zeitgemäß, da die große Mehrheit der Menschen immer dazu geneigt hat, den einfachen und bequemen Weg zu gehen, der nach der Bergpredigt in die Hölle führt: „Weit ist die Pforte und breit ist der Weg, der ins Verderben führt, und viele gehen auf ihm hinein. Wie eng ist die Pforte und wie schmal der Weg, der zum Leben führt, und nur wenige finden ihn" (Mt 7,13 f). Katholisch zu sein, bedeutete zu fast allen Zeiten, gegen den Strom schwimmen zu müssen.

In typisch liberaler Manier beruft sich Bischof Ackermann auf die Gewissensentscheidung der Einzelnen: „Wir müssen das Verantwortungsbewusstsein der Menschen stärken, ihre Gewissensentscheidung dann aber auch respektieren." Was moralisch schlecht ist, kann aber auch durch eine Gewissensentscheidung nicht gut werden. Wenn der Mensch gegen das Gebot Gottes handelt, sündigt er und ein Bischof lädt eine schwere Verantwortung auf sich, wenn er die Gläubigen auf dem Weg der Sünde bestärkt, anstatt sie zu Umkehr und Buße aufzurufen.

Auch die Unterscheidung zwischen natürlicher und künstlicher Empfängnisverhütung findet er künstlich: „Ich fürchte, das versteht niemand mehr." Es mag schon sein, dass dies kaum jemand mehr versteht, aber das liegt daran, dass die meisten Hirten der Kirche den Gläubigen seit Jahrzehnten nicht mehr erklären, warum in der Sexualität nicht alles erlaubt ist, wozu die Leidenschaften drängen, und warum die Kirche ihre Morallehre, die sie von Gott empfangen hat, nicht ändern kann.

Das Wort Christi ist eindeutig: „Wer seine Frau entlässt und eine andere heiratet, begeht Ehebruch gegen sie. Und wenn sie ihren Mann entlässt und einen anderen heiratet, begeht sie Ehebruch" (Mk 10,11 f). Der hl. Paulus schreibt im 1. Korintherbrief: „Den Verheirateten gebiete ich, – nicht ich, sondern der Herr: Die Frau trenne sich nicht von ihrem Mann! Hat sie sich aber getrennt, so bleibe sie unverheiratet oder versöhne sich mit ihrem Mann. Auch entlasse ein Mann nicht seine Frau!" (7,10 f), und im Römerbrief urteilt er über die Homosexualität: „Deshalb gab Gott sie schändlichen Leidenschaften preis. Ihre Frauen verkehrten den natürlichen Verkehr in den widernatürlichen. Ebenso gaben die Männer den natürlichen Verkehr mit der Frau auf und entbrannten in ihrer wilden Gier zueinander. Männer trieben Schamloses mit Männern und empfingen so an sich die verdiente Strafe für ihre Verirrung. Weil sie es verschmähten, Gott anzuerkennen, gab Gott sie ihrer verwerflichen Gesinnung preis, so dass sie taten, was sich nicht geziemt" (1,26-28).

Bischof Ackermann und seine Gesinnungsgenossen erwecken bei der Menge falsche Hoffnungen, da sie etwas fordern, was die Kirche nicht erfüllen kann. Die kleine Herde der treuen Gläubigen, die sich – oft unter schweren Kämpfen – bemüht, ein Leben nach den Geboten Gottes zu führen, scheint sie demgegenüber nicht zu interessieren. Diese müssten sie ermutigen und bestärken, anstatt um die Gunst der Masse zu buhlen, die es einfach nur stört, von der Kirche daran erinnert zu werden, dass ihre Lebensweise vor Gott nicht bestehen kann.

von 30.03.2014 09:39

4.Fastensonntag A

Erste Lesung 1Sam 16,1-7.10-13


In jenen Tagen sprach der Herr zu Samuel: Fülle dein Horn mit Öl, und mach dich auf den Weg! Ich schicke dich zu dem Betlehemiter Isai; denn ich habe mir einen von seinen Söhnen als König ausersehen.
Als sie kamen und er den Eliab sah, dachte er: Gewiss steht nun vor dem Herrn sein Gesalbter. Der Herr aber sagte zu Samuel: Sieh nicht auf sein Aussehen und seine stattliche Gestalt, denn ich habe ihn verworfen; Gott sieht nämlich nicht auf das, worauf der Mensch sieht. Der Mensch sieht, was vor den Augen ist, der Herr aber sieht das Herz. So ließ Isai sieben seiner Söhne vor Samuel treten, aber Samuel sagte zu Isai: Diese hat der Herr nicht erwählt.
Und er fragte Isai: Sind das alle deine Söhne? Er antwortete: Der jüngste fehlt noch, aber der hütet gerade die Schafe. Samuel sagte zu Isai: Schick jemand hin, und lass ihn holen; wir wollen uns nicht zum Mahl hinsetzen, bevor er hergekommen ist. Isai schickte also jemand hin und ließ ihn kommen. David war blond, hatte schöne Augen und eine schöne Gestalt. Da sagte der Herr: Auf, salbe ihn! Denn er ist es. Samuel nahm das Horn mit dem Öl und salbte David mitten unter seinen Brüdern. Und der Geist des Herrn war über David von diesem Tag an.


Zweite Lesung Eph 5, 8-14


Einst wart ihr Finsternis, jetzt aber seid ihr durch den Herrn Licht geworden. Lebt als Kinder des Lichts! Das Licht bringt lauter Güte, Gerechtigkeit und Wahrheit hervor.
Prüft, was dem Herrn gefällt, und habt nichts gemein mit den Werken der Finsternis, die keine Frucht bringen, sondern deckt sie auf! Denn man muss sich schämen, von dem, was sie heimlich tun, auch nur zu reden.
Alles, was aufgedeckt ist, wird vom Licht erleuchtet. Alles Erleuchtete aber ist Licht. Deshalb heißt es: Wach auf, du Schläfer, und steh auf von den Toten, und Christus wird dein Licht sein.


Evangelium Joh 9, 1-41

In jener Zeit sah Jesus einen Mann, der seit seiner Geburt blind war. Da fragten ihn seine Jünger: Rabbi, wer hat gesündigt? Er selbst? Ober haben seine Eltern gesündigt, so dass er blind geboren wurde?
Jesus antwortete: Weder er noch seine Eltern haben gesündigt, sondern das Wirken Gottes soll an ihm offenbar werden. Wir müssen, solange es Tag ist, die Werke dessen vollbringen, der mich gesandt hat; es kommt die Nacht, in der niemand mehr etwas tun kann. Solange ich in der Welt bin, bin ich das Licht der Welt.
Als er dies gesagt hatte, spuckte er auf die Erde; dann machte er mit dem Speichel einen Teig, strich ihn dem Blinden auf die Augen und sagte zu ihm: Geh und wasch dich in dem Teich Schiloach! Schiloach heißt übersetzt: Der Gesandte. Der Mann ging fort und wusch sich. Und als er zurückkam, konnte er sehen.
Die Nachbarn und andere, die ihn früher als Bettler gesehen hatten, sagten: Ist das nicht der Mann, der dasaß und bettelte? Einige sagten: Er ist es. Andere meinten: Nein, er sieht ihm nur ähnlich. Er selbst aber sagte: Ich bin es.
Da fragten sie ihn: Wie sind deine Augen geöffnet worden? Er antwortete: Der Mann, der Jesus heißt, machte einen Teig, bestrich damit meine Augen und sagte zu mir: Geh zum Schiloach, und wasch dich! Ich ging hin, wusch mich und konnte wieder sehen. Sie fragten ihn: Wo ist er? Er sagte: Ich weiß es nicht.
Da brachten sie den Mann, der blind gewesen war, zu den Pharisäern. Es war aber Sabbat an dem Tag, als Jesus den Teig gemacht und ihm die Augen geöffnet hatte. Auch die Pharisäer fragten ihn, wie er sehend geworden sei. Der Mann antwortete ihnen: Er legte mir einen Teig auf die Augen; dann wusch ich mich, und jetzt kann ich sehen.
Einige der Pharisäer meinten: Dieser Mensch kann nicht von Gott sein, weil er den Sabbat nicht hält. Andere aber sagten: Wie kann ein Sünder solche Zeichen tun? So entstand eine Spaltung unter ihnen. Da fragten sie den Blinden noch einmal: Was sagst du selbst über ihn? Er hat doch deine Augen geöffnet. Der Mann antwortete: Er ist ein Prophet.
Die Juden aber wollten nicht glauben, dass er blind gewesen und sehend geworden war. Daher riefen sie die Eltern des Geheilten und fragten sie: Ist das euer Sohn, von dem ihr behauptet, dass er blind geboren wurde? Wie kommt es, dass er jetzt sehen kann? Seine Eltern antworteten: Wir wissen, dass er unser Sohn ist und dass er blind geboren wurde. Wie es kommt, dass er jetzt sehen kann, das wissen wir nicht. Und wer seine Augen geöffnet hat, das wissen wir auch nicht. Fragt doch ihn selbst, er ist alt genug und kann selbst für sich sprechen. Das sagten seine Eltern, weil sie sich vor den Juden fürchteten; denn die Juden hatten schon beschlossen, jeden, der ihn als den Messias bekenne, aus der Synagoge auszustoßen. Deswegen sagten seine Eltern: Er ist alt genug, fragt doch ihn selbst.
Da riefen die Pharisäer den Mann, der blind gewesen war, zum zweiten Mal und sagten zu ihm: Gib Gott die Ehre! Wir wissen, dass dieser Mensch ein Sünder ist. Er antwortete: Ob er ein Sünder ist, weiß ich nicht. Nur das eine weiß ich, dass ich blind war und jetzt sehen kann.
Sie fragten ihn: Was hat er mit dir gemacht? Wie hat er deine Augen geöffnet? Er antwortete ihnen: Ich habe es euch bereits gesagt, aber ihr habt nicht gehört. Warum wollt ihr es noch einmal hören? Wollt auch ihr seine Jünger werden? Da beschimpften sie ihn: Du bist ein Jünger dieses Menschen; wir aber sind Jünger des Mose. Wir wissen, dass zu Mose Gott gesprochen hat; aber von dem da wissen wir nicht, woher er kommt.
Der Mann antwortete ihnen: Darin liegt ja das Erstaunliche, dass ihr nicht wisst, woher er kommt; dabei hat er doch meine Augen geöffnet. Wir wissen, dass Gott einen Sünder nicht erhört; wer aber Gott fürchtet und seinen Willen tut, den erhört er. Noch nie hat man gehört, dass jemand die Augen eines Blindgeborenen geöffnet hat. Wenn dieser Mensch nicht von Gott wäre, dann hätte er gewiss nichts ausrichten können.
Sie entgegneten ihm: Du bist ganz und gar in Sünden geboren, und du willst uns belehren? Und sie stießen ihn hinaus.
Jesus hörte, dass sie ihn hinausgestoßen hatten, und als er ihn traf, sagte er zu ihm: Glaubst du an den Menschensohn?
Der Mann antwortete: Wer ist das, Herr? Sag es mir, damit ich an ihn glaube.
Jesus sagte zu ihm: Du siehst ihn vor dir; er, der mit dir redet, ist es.
Er aber sagte: Ich glaube, Herr! Und er warf sich vor ihm nieder.
Da sprach Jesus: Um zu richten, bin ich in diese Welt gekommen: damit die Blinden sehend und die Sehenden blind werden.
Einige Pharisäer, die bei ihm waren, hörten dies. Und sie fragten ihn: Sind etwa auch wir blind?
Jesus antwortete ihnen: Wenn ihr blind wärt, hättet ihr keine Sünde. Jetzt aber sagt ihr: Wir sehen. Darum bleibt eure Sünde.


Die Heilung des Blinden
Blinde und Sehende


Das ganze neunte Kapitel des Johannes-Evangeliums handelt von der Heilung eines Blinden durch Jesus, von einer Heilung und deren Folgen. Die körperliche Heilung der Blindheit schildern die ersten sieben Verse, die übrigen 34 die Reaktion der Pharisäer und die innere Heilung, an deren Ende dessen Bekenntnis des Geheilten zu Jesus Christus steht.
Das Wirken Gottes soll an ihm offenbar werden!
Schon die ersten Worte zeigen, dass es in diesem Kapitel um mehr geht als nur um äußere Heilung. Jesus und seine Jünger begegnen einem von Geburt an Blinden. Wer hat gesündigt? Fragen die Jünger, der Blinde selbst, oder dessen Eltern? Krankheit und Behinderung als eine Folge von Sünde, das ist ein gängiges Erklärungsmuster. Selbst in unserer heutigen aufgeklärten Welt erleben wir es nicht selten, dass in irgendeinem Fehlverhalten die Ursache von Behinderung gesehen wird. Doch wie immer man darüber denken mag, Jesus macht ganz deutlich, dass der Tun-Ergehens-Zusammenhang von Sünde und Krankheit nicht haltbar ist. Das Wirken Gottes soll an dem Blinden offenbar werden. Auch die Blindheit des Blinden hat in Gott ihren Sinn.
Dies müssen wir etwas tiefer bedenken. Fest steht, dass Krankheiten und Leiden soweit es in der Kraft der Menschen steht, geheilt werden sollen. Es gibt aber auch in unserer heutigen Zeit Krankheiten und Leiden, die unheilbar sind und mit denen zu leben die Menschen lernen müssen. Ich denke hier beispielsweise an behinderte Menschen. Auch die Blindheit von Geburt an gehört zu einem solchen unheilbaren Leid.

Wenn jemand ganz unerwartet Heil zuteil wird und er die Macht seines Retters erkennt, dann wird er dessen Macht auch glühender lieben. (Gregor der Große)


Zu allen Zeiten der Menschheitsgeschichte gab es Tendenzen, behinderte Menschen aus der Gesellschaft zu verbannen. Das grauenerregende Wort vom lebensunwerten Leben ist sicher vielen bekannt. Doch gerade zu solchen Menschen, deren Leben in den Augen vieler als unnütz erscheint, sagt Jesus: Das Wirken Gottes soll an dir offenbar werden. Für Gott ist kein Leben ohne Sinn, auch wenn das Leid des Lebens keinen Sinn hat. Gott kann auch dort, wo niemand es zu vermuten scheint, wirken. Gerade dort, wo Menschen mit all ihren Möglichkeiten nicht mehr helfen können, da wirkt Gott. Wo manche Gottverlassenheit und Strafe Gottes vermuten, ist der Ort des herrlichen Wirkens Gottes.
Nun werden viele fragen, wie denn? Es gibt doch so viele Behinderte auf dieser Welt. Wie viele von ihnen hat Gott geheilt? Hat er vergessen, an den anderen zu wirken? Doch vielleicht wirkt Gott ganz anders, als wir es vermuten. Ich denke, das Wirken Gottes an einem behinderten Menschen zeigt sich darin, dass andere Menschen sich um ihn kümmern. Die Betreuung eines behinderten Menschen ist einer der größten Dienste, die ein Mensch leisten kann. Dieser Dienst kann für das Pflegepersonal und ganz besonders auch für die Eltern und Angehörigen sehr mühsam, ja scheinbar unmöglich erscheinen. Aber ich glaube, dass gerade Menschen, die sich ganz dem Dienst an Behinderten widmen, Eltern, die ihr behindertes Kind annehmen und für das Kind da sind, etwas von dem Wirken Gottes spüren. Gott wird diesen Dienst nicht ohne seinen Segen lassen, er wird eine Familie mit einem behinderten Kind nicht ohne seinen Segen lassen.
Wir sehen deutlich, wie fehl am Platz hier die Frage nach Sünde und Fehlverhalten hier ist, wie unnütz es ist, nach einem Schuldigen zu suchen oder gar Gott die Schuld zu geben. Es gilt da, wo Menschen nicht mehr heilen können, anzunehmen, zu helfen, mit der Behinderung zu leben und zu vertrauen auf die Hilfe Gottes, besonders wenn der Dienst am anderen mühsam, ja unmöglich erscheint. Das Wirken Gottes soll an ihm offenbar werden. Denken wir groß von behinderten Menschen, denken wir groß von Gott, der ganz besonders in den schwächsten aller Menschen sein Wirken zeigen kann.

Jesus das Licht der Welt

Der Bericht von der Heilung ist umrahmt von einem Lichtwort Jesu. Wir müssen, solange es Tag ist, die Werke dessen vollbringen, der mich gesandt hat; es kommt die Nacht, in der niemand mehr etwas tun kann. Solange ich in der Welt bin, bin ich das Licht der Welt. Und am Ende des Kapitels sagt Jesus: Um zu richten bin ich in diese Welt gekommen: damit die Blinden sehend und die Sehenden blind werden. Die entscheidende Heilung ist nicht die der äußeren Blindheit, sondern die der inneren Blindheit, die Gott nicht erkennt. Viele meinen, wie die Pharisäer damals, sie wären sehend, sie könnten alles erkennen, könnten Richter sein über Gut und Böse, oder sie könnten ohne Gott die Geheimnisse dieser Welt verstehen. Nein, wer meint aus sich das Licht zu haben, der ist in Wahrheit blind. Wir haben nur dann das Licht, wenn wir alles im Lichte dessen sehen, der von sich sagt "Ich bin das Licht der Welt", im Lichte Jesu Christi.
Der Blinde im Evangelium weiß nicht, wer ihn geheilt hat. Er geht zunächst zu den Pharisäern, die er für solche Wunder zuständig hält. Doch die sind blind. Nein, das kann kein guter Mensch sein, der einen Blinden an einem Sabbat, an dem man keine Arbeit tun darf, heilt. Dieser Jesus paßt nicht in ihr Muster, genau so wenig wie seine Anhänger. Die Pharisäer haben ihr eigenes Licht, das sie hüten und doch werden sie so zu Hütern ihrer Finsternis.

Die Heilung des Blinden
Christus selbst ist der Tag. Der gewöhnliche Tag geht zu Ende mit dem Umlauf der Sonne und hat nur wenige Stunden. Der Tag der Gegenwart Christi aber dauert bis zur Vollendung der Weltzeit. (Augustinus)

Sehr spannend ist dann die weitere Entwicklung. Die Pharisäer stellen Nachforschungen an. War der Geheilte wirklich blind? Die Eltern des Geheilten bezeugen, dass er blind geboren wurde, wollen sich aber auf keine weitere Diskussion über die Heilung einlassen. Sie überlassen ihren Sohn sich selbst. Der Geheilte ist ganz auf sich allein gestellt. Er wird sich darüber gefreut haben, dass er sehen kann, aber nun sind plötzlich alle gegen ihn. Auch seine Eltern, die sich vielleicht bisher um ihn gekümmert hatten, lassen ihn allein. Doch er weiß sich zu helfen. Er ist nicht auf den Mund gefallen. Als ihn die Pharisäer zum x-ten Mal fragen, wie er denn geheilt wurde, sagt er: Warum wollt ihr es noch einmal hören? Wollt auch ihr seine Jünger werden?
Der Geheilte hat sich trotz aller Drohungen als Jünger Jesu bekannt. Er weiß, wie er sehend geworden ist, doch die Pharisäer glauben nicht und bleiben blind. Sie werfen den Geheilten aus der Synagoge. Jesus hört davon. es kommt zu einer zweiten Begegnung. Der Geheilte hat erkannt, dass hinter seiner Heilung mehr steckt, als "nur" die Tatsache, dass er sehen kann. Er hat erkannt, dass er das neue Leben, das Jesus ihm geschenkt hat, nur mit Jesus in seiner Fülle leben kann. Er fällt vor Jesus nieder. "Ich glaube, Herr!" Er glaubt fest daran, dass Jesus das Licht der Welt ist, in dem allein Sehen wirkliches Sehen ist.
Bitten wir den Herrn, dass wir zu solchen sehenden Menschen werden. Bitten wir ihn, dass wir zu Boten seines Lichtes werden, wo es gilt, schwachen und kranken Menschen zu helfen, wo es gilt, für den Glauben Zeugnis abzulegen, Zeugnis zu geben für Jesus Christus, der gekommen ist, damit die Menschen das Licht des Lebens haben.

von 29.03.2014 16:01

29. März - Hl. Berthold von Kalabrien

Berthold stammte aus Salignac bei Limoges. Später kam er nach Italien. Er wurde Mönch und Priester im normannischen (s. 8.5.) Kalabrien. Während des zweiten Kreuzzuges (1147 - 1149) gelangte St. Berthold, wohl mit dem normannischen Kontingent, nach Outremer, d.h. in das von abendländischen Christen beherrschte Gebiet Syrien-Palästinas.

Der zweite Kreuzzug war ausgelöst worden durch Imad ad-Din Zengi, auch genannt Zenki, den mohammedanischen Herrscher über Mossul und Aleppo (1127/1128 - 1146). Dieser hatte nämlich 1144 das christliche Edessa erobert und damit die Kreuzfahrerstaaten ihres Vorpostens im Nordosten beraubt. Den zweiten Kreuzzug führten der deutsche König Konrad III. (1138 - 1152) und der französische König Ludwig VII. (1137 - 1180) an (vgl. 20.8.); doch endete er ohne nennenswerte Ergebnisse, nachdem man sich dazu entschieden hatte, ausgerechnet Damaskus, den mohammedanischen Verbündeten der Kreuzfahrerstaaten, anzugreifen und die Stadt vergeblich belagert hatte.

In demselben Jahr, in dem der zweite Kreuzzug (1147 - 1149) ruhmlos endete, zog Zenkis Sohn Nur-ad-Din (1146 - 1174) gegen Fürst Raimund von Antiochia (1133 - 1149). Nur-ad-Din siegte 1149 in der Schlacht bei Inab, Raimund fiel. Nun war Antiochia unmittelbar bedroht. Es mag zu jener Zeit gewesen sein, daß der hl. Berthold von Kalabrien sein Gelübde ablegte, er wolle fortan als Eremit in Palästina leben, wenn Antiochia den Christen erhalten bliebe. Tatsächlich ließ Nur-ad-Din von Antiochia ab. Möglicherweise veranlaßte ihn Rücksichtnahme auf die militärische Stärke König Balduins III. von Jerusalem (1143 - 1163) dazu, die allerdings nicht ausgereicht hatte, Damaskus einzunehmen, obwohl der deutsche und der französische König die Belagerung unterstützten. - Antiochia fiel erst 1268 als einer der letzten Stützpunkte Outremers an die Mohammedaner (vgl. 25.8.).

Um 1155 ließ sich der hl. Berthold von Kalabrien mit zehn Gefährten als Einsiedler im Karmelgebirge bei der sogenannten Quelle des Elias nieder. Die Elf wollten ein Leben im Sinne des alttestamentlichen Propheten führen, der auf dem Karmel die Baalspriester besiegt hatte. Berthold wurde ihr Oberhaupt.

Um 1195 starb der hl. Berthold von Kalabrien. Die von ihm begründete Gemeinschaft erhielt ihre Ordensregel 1209 von dem heiligen Patriarchen Albert von Jerusalem (1206 - 1214), der später während einer Prozession ermordet wurde. Die von Albert den Eremiten des Karmels gegebene Ordensregel wurde 1226 durch Papst Honorius III. (1216 - 1227) bestätigt. So entstand der Karmeliterorden, dessen Stifter also der hl. Berthold von Kalabrien ist.

1238 wurden die Eremiten durch die vorrückenden Mohammedaner vom Karmel vertrieben. Über Zypern und Sizilien gelangten sie nach Frankreich und schließlich nach England (vgl. 16.7.). Seit 1247 zählten die Karmeliter zu den Bettelorden und verbreiteten sich danach im gesamten Abendland (vgl. 4.2.).

von 29.03.2014 15:34

Du nimmst unser aller Fleisch an
Mein Heiland, als Du Mensch wurdest im Schöße der heiligen Jungfrau, nahmst Du nur das Fleisch
eines einzelnen Menschen an; nun nimmst Du unser aller Fleisch an, auch das meinige. Du eignest es Dir an, es ist Dein; Du willst es durch die Berührung, durch die Vereinigung mit dem Deinen wie das Deine machen: rein, heilig, makellos, unsterblich, verklärt. Ich soll das Gepräge Deiner Auferstehung erhalten, wofern ich den Mut habe, das Deines Todes anzunehmen. Komm, o komm, Fleisch meines Heilandes, glühende Kohle, reinige meine Lippen, entflamme mich mit der Liebe, die Dich dem Tode auslieferte. Komm, o Blut, vergossen durch die Liebe; fließ in mein Herz, Du Flammenstrom! O Heiland, das also ist Dein Leib, derselbe Leib, der von Wunden durchbohrt wurde. Ich vereinige mich mit allen Deinen Wunden; durch sie entfloß all Dein Blut für mich. Du ermattest, Du stirbst, Du gehst hinüber; das ist Dein Hingang: Auch ich gehe hinüber, sterbe mit Dir. Was ist mir die Welt? Nichts, gar nichts! Ich bin der Welt gekreuzigt und die Welt mir.
(Bischof Jacques Bénigne Bossuet)

von 26.03.2014 07:28

26. März Der heilige Ludger, 1. Bischof und Bekenner von Münster,
+ 26.3.809 - Fest: 26. März


Sollte die Behauptung stimmen, dass der heilige Ludger aus dem Geschlecht der Grafen von Galen stammt, so hätten in der nahezu zwölfhundertjährigen Geschichte des Bistums Münster drei Männer aus dieser berühmten Adelsfamilie die Herde Christi im Münsterland mit Macht und Kraft geleitet. Ludger, der erste Bischof von Münster überhaupt, eröffnet die Dreierreihe. Der zweite ist Bischof Christoph Bernhard von Galen, der gleich nach dem Dreißigjährigen Krieg segensvoll in Münster wirkte, und der letzte von den dreien ist Kardinal Klemens August von Galen, der in unserer Zeit als der bekannte Löwe von Münster zu weltgeschichtlicher Größe emporstieg.

Ludger wurde um das Jahr 744 in Nordfriesland als Sohn vornehmer Eltern geboren. Der Großvater hieß Wursing und der Vater Thiatgrim. Wursing hatte vor dem Friesenkönig Radbod flüchten müssen und in der Fremde bei den Franken den christlichen Glauben angenommen. Als er in die Heimat zurückkehren konnte, war er mit seiner Familie eine Stütze für die Glaubensboten, und Willibrord und Bonifatius gingen in seinem Haus ein und aus.

Es lässt sich denken, dass der Umgang mit den genannten heiligen Männern auf den jungen Ludger nicht ohne Einfluss blieb. Auch er wollte wie sie Missionar unter den Heiden werden. In England holte er sich die Ausbildung für den geistlichen Stand. Sieben Jahre wirkte er dann mit sichtlichem Erfolg zu Dokkum, wo Bonifatius kurz zuvor von den Friesen erschlagen worden war. Vom Blut des Martyrers befruchtet, ging die Saat des Evangeliums herrlich auf, bis der Sachsenherzog Widukind, damals noch Heide, das Land mit Mord und Brand überzog, die Gotteshäuser in Asche legte, die Gläubigen tötete oder vertrieb und jedes Samenkorn des Christentums zertrat.

Das waren bittere Tage für den seeleneifrigen Missionar, aber den Mut verlor er deswegen nicht. Weil er indessen vorderhand in Friesland nichts ausrichten konnte, wallfahrtete er nach Rom und hielt sich einige Jahre in dem berühmten Kloster auf dem Cassinoberg auf, ohne selbst Mönch zu werden, denn er wollte sich nicht binden und frei sein, wenn die Umstände die Wiederaufnahme der Bekehrungsarbeit unter den Heiden ermöglichen sollten. Tatsächlich brauchte er gar nicht lange zu warten. Denn bald danach nahm Herzog Widukind den christlichen Glauben an. Da hielt es Ludger keine Stunde mehr im schönen Italien aus. Frohen Mutes nahm er wieder den Wanderstab zur Hand und kehrte heim. Es war aber damals gerade der Bischof von Trier gestorben, und Kaiser Karl der Große hätte es gern gesehen, dass Ludger den verwaisten Bischofsstuhl einnähme. Dieser lehnte jedoch bescheiden ab, indem er halb im Ernst und halb im Scherz sagte: „Herr Kaiser, das musst du doch verstehen, dass ein alter Missionar kein Sitzfleisch hat.“ Da lachte Karl und ließ Ludger ziehen.

So kam der Heilige in den geliebten Norden zurück, gründete hart an der Stammesgrenze zwischen Franken und Sachsen zu Werden an der Ruhr ein Kloster für die Ausbildung von Missionaren und erbaute mitten im Heidenland zu Münster in Westfalen einen Dom. Auch anderswo erstanden Gotteshäuser und Schulen, und langsam wurde das Land christlich. Nicht Karl der Große hat die Sachsen christlich gemacht, wie es die Geschichte behauptet. Nein, Karl der Große hat durch überlegene Waffengewalt den Sachsen nur den Nacken gebogen, aber ihre Herzen hat einzig Ludger besiegt durch Milde, Güte und Liebe. Welch ein Segen von diesem Missionar ausgegangen ist, ersieht man daraus, dass das westfälische Münsterland heute noch katholisch ist und es wohl auch bleiben wird, denn wenn die Sachsen etwas aus Überzeugung annehmen, halten sie daran fest bis zum Weltuntergang.

Nachdem Ludger, der Missionar ohne Sitzfleisch, zwischen Münster und Werden auf allen Wegen und Stegen, landauf und landab, kreuz und quer jahrelang als eifriger Missionar umhergewandert war, ließ er sich gegen Ende des Lebens endlich auch die Bischofsweihe erteilen, und so ist er als der erste heilige Bischof von Münster und als der erfolgreiche Apostel der Sachsen in die Geschichte eingegangen.




Der heilige Kastulus, Palastbeamter und Martyrer von Rom,

+ 26.3.286 – Fest: 26. März


Der heilige Kastulus zeichnete sich während der wütenden Christenverfolgung des grausamen Kaisers Diokletian durch einen unerschrockenen Mut und Eifer aus. Er war ein angesehener Bediensteter im kaiserlichen Palast, achtete aber die Gunst des heidnischen Regenten so wenig, dass er gegen dessen Verbot alle verfolgten Christen in seinem Haus verbarg und sie zur Standhaftigkeit im Glauben aneiferte. Durch Wunder und Wohltaten führte er viele Heiden zur Erkenntnis des wahren Gottes, denen der heilige Papst Cajus, der ein Blutsverwandter des Kaisers Diokletian war, die heilige Taufe erteilte. Zweimal wurde Kastulus von den Götzenpriestern als Christ angegeben und aller Drohungen ungeachtet besuchte er mit dem heiligen Tiburtius die Gefangenen Gläubigen in ihren Gefängnissen, sprach den Martyrern Mut während ihrer Leiden zu und beerdigte ihre Leichname. Um das Jahr 286 aber wurde er vor ein öffentliches Gericht geführt und zum Götzenopfer aufgefordert. Da er bei dieser Gelegenheit den Unsinn und die Schändlichkeit des Heidentums bewies und unerschrocken die anwesenden Götzendiener zum Glauben an den wahren Gott ermahnte, verurteilte ihn der Richter zum Tod. Mit hoher Freude, dass er des Martertums gewürdigt wurde, folgte er seinen Mördern zum Richtplatz, wo er zuerst grausam gegeißelt, dann lebendig in eine Grube gestürzt wurde, die man mit viel Sand zuschüttete. Dieses geschah am 26. März an der lavicanischen Landstraße. Nachdem die Verfolgung beendet war, erhoben gottesfürchtige Christen die Reliquien des heiligen Martyrers und beerdigten sie an einem geweihten Ort.




Der heilige Braulius, Bischof zu Saragossa, Spanien,

+ 26.3.646 – Fest: 26. März




Dieser in der Kirche Gottes berühmte Heilige war aus königlichem Geblüt entsprossen und weihte sich von Jugend auf der Enthaltsamkeit und den Heilswissenschaften. Wegen seiner gründlichen Gelehrsamkeit und hohen Tugenden zeichnete ihn der heilige Isidor, Bischof zu Sevilla, mit einer besonderen Liebe und Hochachtung aus und wählte ihn zu seinem Erzdiakon. Nach dem Tod des ehrwürdigen Bischofs Johannes von Saragossa in Spanien, wurde er auf eine göttliche Offenbarung zu dessen Nachfolger ernannt. Er trat das bischöfliche Amt nach einer sorgfältigen Vorbereitung mit dem innigsten Gefühl der Unwürdigkeit und Demut an. Durch sein sanftes und freundliches Benehmen zog er alle Herzen an sich, denn er war ein vollkommenes Muster eines apostolischen Oberhirten und leuchtete sowohl seiner Geistlichkeit als dem gläubigen Volk als ein Beispiel hoher Gottseligkeit und wahrer christlicher Tugend vor. Unermüdlich predigte er selbst seiner Gemeinde das Wort Gottes und seine Reden und Ermahnungen kamen aus einem Herzen, das mit einem felsenfesten Glauben und mit der brennendsten Liebe zu Gott und den Menschen erfüllt war. Als ein Feind des Irrtums und Aberglaubens eiferte und kämpfte er stets gegen die Arianer und vertilgte im Verein mit dem heiligen Isidor ihre ketzerischen Lehren beinah ganz in der spanischen Kirche. Auf der fünften und sechsten Kirchenversammlung zu Toledo war er einer der eifrigsten Bischöfe in Verteidigung des reinen Glaubens und er ist auch der Verfasser der Verordnungen und Kirchengesetze, die von den versammelten Vätern zur Aufrechterhaltung des Christentums und zur Verbreitung der Sittlichkeit gemacht wurden. Er schrieb viele christliche Werke, die von seiner Frömmigkeit und Gelehrsamkeit zeugen und starb im hohen Ruf der Heiligkeit am 26. März 646, nachdem er sein Bistum zwanzig Jahre lang rühmlich und segensvoll verwaltet hatte.

von 25.03.2014 13:54

25.03. Verkündigung des Herrn

Evangelium Lk 1,26-38

Maria Im sechsten Monat wurde der Engel Gabriel von Gott in eine Stadt in Galiläa namens Nazaret zu einer Jungfrau gesandt. Sie war mit einem Mann namens Josef verlobt, der aus dem Haus David stammte. Der Name der Jungfrau war Maria.
Der Engel trat bei ihr ein und sagte: Sei gegrüßt, du Begnadete, der Herr ist mit dir.
Sie erschrak über die Anrede und überlegte, was dieser Gruß zu bedeuten habe.
Da sagte der Engel zu ihr: Fürchte dich nicht, Maria; denn du hast bei Gott Gnade gefunden. Du wirst ein Kind empfangen, einen Sohn wirst du gebären: dem sollst du den Namen Jesus geben. Er wird groß sein und Sohn des Höchsten genannt werden. Gott, der Herr, wird ihm den Thron seines Vaters David geben. Er wird über das Haus Jakob in Ewigkeit herrschen, und seine Herrschaft wird kein Ende haben.
Maria sagte zu dem Engel: Wie soll das geschehen, da ich keinen Mann erkenne?
Der Engel antwortete ihr: Der Heilige Geist wird über dich kommen, und die Kraft des Höchsten wird dich überschatten. Deshalb wird auch das Kind heilig und Sohn Gottes genannt werden. Auch Elisabet, deine Verwandte, hat noch in ihrem Alter einen Sohn empfangen; obwohl sie als unfruchtbar galt, ist sie jetzt schon im sechsten Monat. Denn für Gott ist nichts unmöglich.
Da sagte Maria: Ich bin die Magd des Herrn; mir geschehe, wie du es gesagt hast. Danach verließ sie der Engel.

Maria
Das Angelus-Gebet
Das Geheimnis der heutigen Festtages betrachten wir im Angelus-Gebet. Dreimal am Tag halten inne in unseren Alltag, um uns mit allen Betern auf der Welt zu einem gemeinsamen Gebet zu vereinen und der Menschwerdung Gottes zu gedenken. Dreimal am Tag, gewöhnlich morgens um 7 Uhr, mittags um 12 Uhr und abends um 19 Uhr läuten die Glocken, um uns zu diesem Gebet zu rufen:

Der Engel des Herrn brachte Maria die Botschaft, und sie empfing vom Heiligen Geist.

Gegrüßet seist du, Maria, voll der Gnade, der Herr ist mit dir. Du bist gebenedeit unter den Frauen, und gebenedeit ist die Frucht deines Leibes, Jesus. Heilige Maria, Mutter Gottes, bitte für uns Sünder jetzt und in der Stunde unseres Todes. Amen.

Maria sprach: Siehe, ich bin die Magd des Herrn; mir geschehe nach deinem Wort.

Gegrüßet seist du, Maria ...

Und das Wort ist Fleisch geworden und hat unter uns gewohnt.

Gegrüßet seist du, Maria...

Bitte für uns, heilige Gottesmutter, auf dass wir würdig werden der Verheißungen Christi.

Lasset uns beten: Allmächtiger Gott, gieße deine Gnade in unsere Herzen ein. Durch die Botschaft des Engels haben wir die Menschwerdung Christi, deines Sohnes, erkannt. Lass uns durch sein Leiden und Kreuz zur Herrlichkeit der Auferstehung gelangen. Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn. Amen.

Maria Das große Drama der Erlösung
spielt in jedem von uns.
Gott möchte in uns siegen.
Lassen wir ihn wirken!
Unser "Fiat", unser Ja,
gesprochen in der Nacht,
ist seine Ehre.
(Prosper Monier)

Das Hochfest der Verkündigung des Herrn ist ein sehr altes Marienfest. Seine Wurzeln reichen bis in das fünfte Jahrhundert zurück und der 25. März als Festtermin ist im Osten bereits in der Mitte des 6. Jahrhunderts, im Westen im 7. Jahrhundert bezeugt.
Der 25. März steht in nächster Nähe zur Frühlings-Tag-und-Nachtgleiche und war daher schon immer ein bedeutsamer Tag. Er galt als erster Tag der Schöpfung. Durch die Empfängnis Christi an diesem Tag wurde er zum Beginn der Neuschöpfung, die in Tod und Auferstehung Christi ihre Erfüllung fand, weshalb der 25. März auch als der Todestag Christi gilt.

Am 25. März wurde unser Erlöser der Überlieferung nach empfangen und am 25. hat er gelitten, wie er auch am 25. Dezember geboren wurde. Nun ist an dem einen Tag die Frühlings-Tag-und-Nachtgleiche und am anderen die Wintersonnenwende. Es ist angemessen, dass der, der in die Welt kam, um alle Menschen zu erleuchten, mit dem Wachstum des Lichtes empfangen und geboren wurde." (Beda Venerabilis)

Die Miniatur eines mittelalterlichen Graduale bringt das Geheimnis des heutigen Festtages lebhaft zum Ausdruck. Wir sehen den Engel, der bei Maria eintritt, um ihr die Botschaft Gottes zu bringen. In der Hand hält er die Lilie als Zeichen der jungfräulichen Mutterschaft Mariens. Die drei Blüten stehen für die Jungfräulichkeit Mariens vor, während und nach der Geburt.
Wie in vielen anderen Darstellungen der Verkündigung hat der Erzengel Gabriel Maria beim Lesen eines Buches überrascht. Maria mag in die Betrachtung eines Gebetstextes versunken gewesen sein. Erschrocken blickt sie auf. Sie blickt nach oben, wo Christus in der Herrlichkeit des Himmels thront, umgeben von Engeln. Er, der Herrscher der Welt, wird herabsteigen in ihren Schoß, um von ihr als Mensch geboren zu werden. Ein unfassbares Geheimnis!

Gabriel heißt Stärke Gottes. Durch die Stärke Gottes musste der verkündet werden, der als Herr der Kräfte und mächtig im Kampf kam, um die bösen Gewalten zu überwinden." (Gregor der Große)

Der Text neben der Miniatur ist der Anfang des Psalms 25: "Ad te levavi animam meam".

Zu dir, Herr, erhebe ich meine Seele.
Mein Gott, auf dich vertraue ich.
Lass mich nicht scheitern,
lass meine Feinde nicht triumphieren!
Denn niemand, der auf dich hofft,
wird zuschanden.

Wir können uns gut vorstellen, wie diese Worte zum Gebet Mariens geworden sind. Sie hat auf Gott geschaut, hat Ja gesagt zu seinem Plan. Sie empfing Gottes Sohn, doch die Menschen um sie herum erkannten das Wunder nicht. In ihren Augen hatte Maria ein außereheliches Kind, was als Schande galt.
Doch Maria vertraut auf den Herrn, dass er die Macht hat, seine Pläne zu erfüllen. Sie geht mit Jesus, bis unter das Kreuz. Stets hofft sie, dass Gott größer ist, als wir Menschen es uns vorstellen können. Ihre Hoffnung wird nicht enttäuscht. Maria ist für uns alle zum Vorbild des Glaubens geworden.

Die Verkündigung des Engels an Maria, von der uns der Evangelist Lukas berichtet, ist ein unscheinbares, verborgenes Ereignis, etwas, das sich allein zwischen Gott und Maria - unter Vermittlung des Erzengels Gabriel - abgespielt hat. Und doch ist es ein Ereignis, das für die Geschichte der ganzen Menschheit entscheidend geworden ist: Gottes Sohn wird Mensch im Schoß einer Jungfrau.
Maria ist zunächst bestürzt und überrascht. Was spricht der Engel? Was nennt er mich eine Begnadete? Wie soll so etwas geschehen? Doch bei allem Erschrecken bleibt Maria mutig. Sie lässt es sich von Gabriel noch einmal erklären und sogleich erkennt sie darin den Willen Gottes.
Maria spricht ihr Ja zu Gottes Plan und empfängt Gottes Sohn. Wir können nie genug das Wunder betrachten, das hier geschehen ist. Wir denken daran dreimal am Tag, wenn wir den Angelus beten.
Es gibt viele verschiedene Arten der Gottesbegegnung - man sagt, so viele wie es Menschen gibt. Manchmal sind sie spektakulär, wie z.B. die Begegnung von Mose mit Gott im brennenden Dornbusch, manchmal ganz unscheinbar. Auch uns kann es geschehen, dass wir immer wieder oder wenigstens manchmal von einem Engel gestreift werden.
Der Mensch kann Gottes Stimme hören. Vielleicht ist das Ungewöhnliche daran nicht, dass Gott spricht, sondern dass der Mensch Gott hört. Gott möchte mit jedem Menschen ganz persönlich in Kontakt treten, doch den meisten Menschen fällt es schwer, ein offenes Ohr zu haben für Gott.
Gott hat mit jedem Menschen einen Plan. Mit manchen Menschen hat Gott etwas ganz Besonderes vor. Den größten aller Pläne hatte Gott mit Maria. Durch sie sollte Gottes Sohn Mensch werden.
Maria hatte ein offenes Ohr für Gott. Sie hörte, was Gott zu ihr sagte und sprach ihr Ja zu Gottes Willen. So kam durch sie Gottes Sohn zur Welt.

Maria,
Du hast ein offenes Ohr für Gott gehabt,
Du hast Ja gesagt zu Gottes Plan.
Hilf, dass auch wir ein offenes Ohr haben für Gott
und bereit sind, seinen Willen zu tun.
Amen.

Nach Marias Ja heißt es ganz lapidar bei Lukas: Danach verließ sie der Engel. Für Maria aber hat sich in diesen wenigen Augenblicken ihr ganzes Leben verändert. Sie ist nun nicht mehr ein einfaches junges Mädchen, sondern sie ist zu dem geworden, was sie bis heute für uns ist: die Mutter Gottes. Wie mag sich ihre Beziehung zu Gott nun verändert haben, ihr Beten zu Gott nun inniger und vertrauter geworden sein, da sie so eng mit ihm verbunden war.
Die Evangelien berichten uns wenig davon, wie sie innerlich und äußerlich darum rang, dass ihr Leben ihrer Berufung würdig war. Wir erfahren aber, dass Gott auch ihren Verlobten Joseph in den Plan mit einbezogen hat, der sich entschloß, Maria nicht zu verlassen. Wir erfahren, wie Maria zu ihrer Verwandten Elisabeth eilte, sicher um bei ihr Ruhe und Unterstützung zu finden.
Maria gelang der Übergang von der Stunde der Begegnung mit dem Engel in den Alltag. Darin ist sie uns zum Vorbild geworden, wie auch wir den Weg mit Gott in unserem Alltag gehen können. Lassen wir uns wie Maria vom Geist leiten, der das Wort in Maria wachsen ließ und sie zugleich forttrug, um zu dienen und Zeugnis zu geben.

Das Evangelium von der Verkündigung des Herrn hören wir auch am Vierten Adventssonntag im Lesejahr B.

Zur Geschichte des Angelus-Gebetes

Maria

Entstanden ist das Angelus-Gebet im Mittelalter. Als früheste Erwähnung gilt der Rat des heiligen Bonaventura an seine Mitbrüder, am Abend Maria dreimal zu grüßen. Das war im Jahr 1274. Einige Zeit später, im Jahr 1318, ordnete Papst Johannes XXII. an, dass beim Abendläuten die Gottesmutter kniend durch drei Ave Maria zu grüßen sei.
Im Jahr 1456, als türkische Armeen die christlichen Länder Europas bedrohten, ordnete Papst Calixt III. besondere Gebete an, um den Beistand Gottes und Mariens anzurufen. Es wird das tägliche Mittagsläuten eingeführt, bei dem sich alle Christen im Gebet vereinen und drei Ave Maria und Vaterunser beten sollen.
Bald entstand in Rom der Brauch, neben dem Abend- und Mittagsläuten auch am Morgen zum Gebet von drei Ave-Maria zu läuten. Dieser Brauch wurde auch vom heiligen Ignatius von Loyola verbreitet, der im Jahr 1545 anordnet, "dass man dreimal zum Ave Maria läute, nämlich am Morgen, am Mittag und am Abend, damit das Volk wie in Rom bete".
Im Jahr 1571 schließlich führte Papst Pius V. das Angelusgebet in seiner heutigen Form für die ganze Kirche ein. Im Jahr 1978 betete Papst Johannes Paul II. erstmals den Angelus am Sonntag um 12 Uhr öffentlich am Petersplatz, und schuf damit eine Tradition, die von Papst Benedikt XVI. weitergeführt wird.

von 23.03.2014 08:11

Kultur und Medien - online
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• Erfolgreiche 1000-Kreuze-Aktion für das Leben in Münster/Mehr Teilnehmer/Störungen durch linksradikale Chaoten
• Opferverband: Keine Verjährungsfristen für Sexualstraftaten an Minderjährigen
• Zwei neue Fälle von Branstiftung in Kirchen


Erfolgreiche 1000-Kreuze-Aktion für das Leben in Münster/Mehr Teilnehmer/Störungen durch linksradikale Chaoten

Posted: 22 Mar 2014 12:05 PM PDT

B. Hofschulte (SOS LEBEN) u. W. Hering (Europrolife) Felizitas KübleDer von “EuroProLife” veranstaltete Gebetszug für die ungeborenen Kinder in Münster verlief am heutigen Samstag, den 22. März, trotz massiver Störungen durch linksradikale Kreise und Antifa-Gruppen insgesamt erfolgreich. Die aus nah und fern herbeiströmenden Christen ließen sich auch vom anhaltenden Nieselregen nicht



Opferverband: Keine Verjährungsfristen für Sexualstraftaten an Minderjährigen

Posted: 22 Mar 2014 12:03 PM PDT

(Pressemitteilung der Betroffenen-Initiative NetzwerkB) 86% der Deutschen sind der Meinung, strafrechtliche Verjährungsfristen für Sexualstraftaten an Minderjährigen sollten generell aufgehoben werden. Dies ergab eine Umfrage von infratest dimap im Auftrag von NetzwerkB (Netzwerk Betroffener von sexualisierter Gewalt eV).Es gibt nur wenige gesellschaftliche Fragestellungen, bei denen die



Zwei neue Fälle von Branstiftung in Kirchen

Posted: 22 Mar 2014 12:01 PM PDT

(Polizeibericht Heinsberg vom 22. März 2014) Geilenkirchen - Bauchem und Hünshoven - Brandstiftung in Kirchen: Zwei Fälle von Brandstiftung waren in Kirchen im Raum Geilenkirchen zu verzeichnen. So wurde am Freitag, dem 21.03.2014 gegen 12.00 Uhr durch den Hausmeister der Kirche in Hünshoven ein Brand im Bereich der Orgelbühne festgestellt. Diesen konnte der Mann schnell selbst löschen,

von 22.03.2014 09:18

Kindergeburtstagsgedichte als Platzkarten-Spiel

Ich bin rot und hab vier Räder,
tute laut, dann hört mich jeder.
Feuersnot? Schon bin ich da.
Tatütata, tatütata!

Feuerwehrauto


Bin ein Tier, doch hab kein Fell
und beim Streicheln piekst es schnell.
Kommt jemand mir zu schnell zu nah,
ist nur noch eine Kugel da.

Igel


Früher dampfte ich oft sehr,
fuhr gemächlich hin und her,
auf zwei Schienen ging es fort
von Stadt zu Stadt, von Ort zu Ort.

Dampflok



Ich verbreite schönes Licht,
doch zu nahe komm mir nicht,
denn mein schöner, heller Schein
kann sehr heiß und brennend sein.

Sonne


Ich bin lieb und kuschelweich,
Kinder mögen mich sogleich.
Ich heiß Teddy oder Pu –
und wie heißt du?

Bär

Im Frühling trag ich viele Blüten,
im Sommer muss ich Früchte hüten,
im Herbst sind die dann reif und rund
und wandern – schwupps – in deinen Mund.

Apelbaum


Bin ich bös’, dann fauche ich,
mach ’nen Buckel, kratze dich.
Wenn du mich kraulst, dann schnurr ich leise
auf meine ganz besondre Weise.

Katze



Ich bin dein Freund und mache „wau“
und kenn Einbrecher ganz genau.
Die beiße ich ins rechte Bein,
dann lassen sie den Einbruch sein.

Hund


Jeden Abend, täglich wieder,
legt man sich gern auf mir nieder.
Deckt sich ganz gemütlich zu
und gibt Ruh.

Bett



Ich hab zwei Räder, Bremse, Klingel
und mancher freche, kleine Schlingel
fährt mich nur noch mit einer Hand –
und findet das nicht mal riskant.

Fahrrad


Bin ein Tier und lieb das Wasser,
Fluss, Meer, Teich und See,
doch an Land mag ich nicht sein,
da tut das Atmen weh.

Fisch

von 17.03.2014 08:54

17. März - St. Patrick

Patricius, von uns gewöhnlich Patrick genannt, wurde um 385 zu Bannaventa Burniae im römischen Britannien als Sohn eines Distriktsvorstehers, eines Decurio, namens Calpurnius geboren. Dieser hatte auch die Diakonenweihe empfangen. - Patricius wuchs heran, war aber ganz dem Diesseits zugewandt.

Im Jahre 401 wurde die Wende im Leben des jungen Patricius eingeleitet: Den Sechzehnjährigen entführten plündernde Iren. Sie verschleppten den Jüngling auf ihre Heimatinsel und verkauften ihn in die Sklaverei. Für Milcho, einen Häuptling, hütete der von den Iren Patricc Genannte an der Westküste des Landes Schafe. In der Einsamkeit erkannte der Hirte, wie verfehlt sein früheres Leben gewesen war. Er fand dort zum Heiland, wo es außer ihm keinen weiteren Verehrer desselben gab. Nur in dem Britannien am nächsten gelegenen Osten und Süden des Landes lebten zu jener Zeit nämlich einzelne CSthristen.

Während Irland also fast ganz ohne Kenntnis des Heilands war, drohte das christliche Britannien gleichzeitig ins Heidentum zurückgestoßen zu werden. Zu Beginn des 5. Jahrhunderts wurden die römischen Truppen aus Britannien und von der Rheingrenze abgezogen, um Italien vor den von den Hunnen aus ihrer Heimat gewichenen Westgoten zu schützen, denen der weströmische Kaiser Honorius (395 - 423) in seiner Verblendung den von ihnen erbetenen Siedlungsraum Noricum (vgl. 8.1.) verweigert hatte. Die arianischen Westgoten unter König Alarich I. (395 - 410) marschierten nach Italien und eroberten im Jahre 410 die Hauptstadt Rom. Später zogen sie aus Italien fort, um sich schließlich auf der iberischen Halbinsel niederzulassen (vgl. 20.2.). - Von Norden her brachen die heidnischen Scoten und Picten immer wieder zu Plünderungszügen in das schutzlose Britannien ein. Von Süden und Osten her wurde das Land ab 449 Stück für Stück von den heidnischen Angeln, Alt-Sachsen und Jüten erobert (vgl. 27.5.). England wurde heidnisch. Das Licht des Glaubens bewahrte allein die teils versklavte, teils vertriebene, romanische Bevölkerung. Erst unter Papst Gregor dem Großen (12.3.) wurde am Ende des 6. Jahrhunderts die Missionierung Englands begonnen.

In das zu jener Zeit noch christliche Britannien kehrte Patricc 407 zurück. Nach sechs Jahren des Zwangsdienstes in Irland war ihm endlich die Flucht gelungen; ein Schiff hatte ihn aufgenommen und in die Heimat gebracht. Doch hatte er unter den Heiden zum Heiland gefunden. Darum konnte er nicht wieder leben wie vor seiner Verschleppung. Es genügte Gott allerdings auch nicht, daß Patricc ein frommes Leben in seiner britannischen Heimat führte. Im Traum empfing er die Weisung, als Glaubensbote nach Irland zurückzukehren.

Um Missionär zu werden, begab Patricc sich zunächst auf das europäische Festland. Fünfundzwanzig Jahre lang dauerte die Zeit der Vorbereitung auf die große Aufgabe, die Schlangenbrut des Heidentums aus Irland zu vertreiben.

Eine Reihe von Jahren lebte der Heilige als Mönch, wohl in dem um 410 durch den hl. Honoratus von Arles auf einer der lerinischen Inseln vor der süd-gallischen Küste gegründeten Kloster Lérins. Möglicherweise nahm er dort die Gewohnheit an, neben strengen Bußübungen täglich alle einhundertfünfzig Psalmen zu beten.

Als Priester lebte der hl. Patricc in Auxerre bei Paris. Sein Lehrer dort war der hl. Germanus von Auxerre. 418 war St. Germanus zum Bischof geweiht worden.

Nach einem Aufenthalt in Italien begab sich Patricc wieder zu Germanus nach Auxerre. Nun wurde er selbst zum Bischof geweiht als Nachfolger des hl. Palladius. Dieser hatte seit 431 als erster Bischof von Irland im Süden und Osten der Insel verstreut lebdende Christen betreut, war aber nach kurzer Zeit bereits verstorben.

Wohl im Jahre 432 segelte der heilige Bischof Patricc zusammen mit etwa zwei Dutzend Gefährten nach Irland. Bei seiner Ankunft sollen alle Schlangen und giftigen Tiere die Insel verlassen haben. - Das Geheimnis der göttlichen Dreifaltigkeit veranschaulichte der Heilige den heidnischen Iren mit Hilfe des dreiblättrigen Kleeblattes, das deswegen zum Symbol der Insel geworden ist. Während er zahllose einfache Menschen zum Licht des Glaubens führte, blieben die meisten Druiden, heidnische Kultdiener, verstockt.

Mehrere irische Herrscher konnte Patricc für den Heiland gewinnen und erlangte dadurch Unterstützung seiner missionarischen Tätigkeit. Danach begab er sich gerade dorthin, wo es noch keine Christen gab, in den Norden und in den Westen der Insel, wo er selbst als Sklave gelebt hatte. 444 gründete St. Patricc im Norden den Bischofssitz Armagh, dann weitere. Er berief Kleriker aus christlichen Ländern, vor allem Gallien und Britannien, nach Irland. Mit dem Christentum kamen auch die Schätze antiker Bildung auf die Grüne Insel. Immer mehr Einheimische wurden von Patricc und seinen Mitarbeitern zu Geistlichen herangebildet. Im 6. Jahrhundert gelang es den Iren bereits, die heidnischen Scoten und Picten in Albania, dem späteren Schottland, zum wahren Glauben zu führen. Schon zu Beginn des 6. Jahrhunderts praktizierten irische Asketen wie der hl. Fridolin die Heimatlosigkeit um Christi willen. Mit ihnen gelangte das katholische Christentum nach Wales und zu den heidnischen Germanen auf dem Boden des untergegangenen weströmischen Reiches (s. 8.7., 23.11.) St. Brendan soll zusammen mit zwölf Gefährten ab 530 während einer mehrjährigen Seereise über die Hebriden, die Färöer-Inseln und Island sogar bis nach Amerika gesegelt sein (vgl. 15.2.). Im katholischen Norddeutschland wurde St. Brendans stets fünf Tage nach Weihnachten, nach Ostern und nach Pfingsten gedacht.

St. Patricc gelang es sogar, dem dritten Hochkönigs Irlands, König Loegaire (452 - 463), die katholische Religion nahezubringen. Loegaire selbst blieb zwar heidnisch, doch seine Frau und seine Töchter bekehrten sich wie auch andere Angehörige des Hofes. So konnte der Heilige seine Missionierung des Landes unter noch günstigeren Bedingungen fortsetzen.

Neider blieben nicht aus. Sie warfen dem heiligen Bischof Macht- und Gewinnstreben vor. Zu seiner Rechtfertigung schrieb er am Ende seines Lebens eine Confessio, ein Bekenntnis.

Wohl im Jahre 461 ist St. Patrick, der Apostel Irlands, gestorben.

von 16.03.2014 13:49

Bibelzitate mit Geschichte

Dr. Lee aus Südkorea berichtet: "Ich war achtzehn Jahre alt, als die Nordkoreaner Südkorea überfielen. Ich habe gesehen, wie siebentausend koreanische Christen ermordet wurden, darunter mein Vater und meine Schwester. Drei Tage lang hing meine Schwester mit dem Kopf nach unten an einem Strick. Am dritten Tag war sie fast bewußtlos. Jeden Tag nahmen uns die Kommunisten mit hinaus, damit wir sehen konnten, wie die gefangenen Christen behandelt wurden. Wir wurden alle gefangengenommen und gefragt: "Sind Sie ein Christ?" Meine Schwester war damals 22 Jahre alt. An diesem Tag, als ich gezwungen wurde, vor ihr zu stehen, erkannte sie mich. Ihr Blut floß bereits aus dem Kopf. Ich stand hilflos vor ihr, denn ich war gefesselt. Aber sie sang mit Flüsterstimme: 'Welch ein Freund ist unser Jesus...' und: 'Näher, mein Gott, zu dir...' Auf diese Weise starb sie, aber ihr siegreicher Tod hinterließ einen tiefen Eindruck auf mein Leben. - Eine Woche später wurde mein 72 Jahre alter Vater hingerichtet. Er wurde lebendig verbrannt, nachdem er einen Monat gehungert hatte. Er wurde in eine Grube geworfen, mit Petroleum übergossen und angezündet. Bevor er zusammenbrach, schrie er mit letzter Kraft: 'Du mußt fortsetzen, was ich nicht zu Ende bringen konnte!' Dann hob er die Hände und betete: 'Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun!'

Diese beiden Erlebnisse haben einen unauslöschlichen Eindruck für mein weiteres Leben hinterlassen. Ich kann nicht beschreiben, was ich erleben mußte. Einen Monat lang haben meine Peiniger mich geschlagen und gebrannt, meine Knochen gebrochen. Als sie schließlich dachten, ich wäre tot, haben sie mich in einen Sumpf geworfen. Ich lag acht Tage bewußtlos inmitten von Leichen. Die Ratten liefen über uns hinweg und es war eine Höllenqual. Aber in dieser Stunde habe ich mein Leben dem Herrn Jesus ausgeliefert. Ich erkannte, was eine persönliche Verbindung zu Jesus für ein Menschenleben bedeutet: 'Im tiefsten Leid kann die Freude des Glaubens geboren werden!'"



Die Fesseln des Todes umfingen mich, die Ängste der Unterwelt faßten mich an, Drangsal und Kummer erfuhr ich. Da rief ich den Namen des Herrn an: "Ach, rette doch, Herr, mein Leben!" (Psalm 116, 3-4)

Drei Frauen standen am Brunnen, um Wasser zu holen. Nicht weit davon entfernt saß ein Greis und hörte, wie sie ihre Söhne lobten.

"Mein Sohn", sagte die erste, "ist ein geschickter und wendiger Junge. Er übertrifft an Behendigkeit alle Knaben im Dorf." "Mein Sohn", meinte die zweite, "hat die Stimme einer Nachtigall. Wenn er singt, schweigen alle Leute und bewundern ihn. Er wird einmal ein großer Sänger werden." Die dritte Frau schwieg. "Warum sagst du denn gar nichts?" fragten die beiden anderen. "Ich wüßte nicht, womit ich ihn loben könnte", entgegnete diese. "Mein Sohn ist ein gewöhnlicher Junge und hat nichts Besonderes an sich. Aber ich hoffe, er wird einmal im Leben seinen Mann stehen."

Die Frauen füllten ihre Eimer und machten sich auf den Heimweg. Der Greis ging langsam hinter ihnen her. Er sah, wie hart es sie ankam, die schweren Gefäße zu tragen, und er wunderte sich nicht darüber, daß sie nach einer Weile ihre Last absetzten, um ein wenig zu verschnaufen. Da kamen ihnen drei Knaben entgegen. Der erste stellte sich auf die Hände und schlug Rad um Rad. "Welch ein geschickter Junge!" riefen die Frauen. Der zweite stimmte ein Lied an, und die Frauen lauschten ihm mit Tränen in den Augen. Der dritte Junge lief zu seiner Mutter, ergriff wortlos die beiden Eimer und trug sie heim.

Die Frauen wandten sich an den Greis und fragten: "Was sagst du zu unseren Söhnen?" "Eure Söhne?" entgegnete der Greis verwundert, "ich habe nur einen einzigen Sohn gesehen!"

(Leo N. Tolstoi)



Daran werden alle erkennen, daß ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe habt zu einander. (Johannes 13,35)

In dem bekannten Roman von Alan Paton "Denn sie sollen getröstet werden" sprechen zwei Männer miteinander, die jeder über den Tod eines Sohnes trauern. Sie sind sich nahe in ihrem Kummer. Sie verstehen sich in ihrem Leid. Sie können einander trösten und in ihrem Vertrauen stärken. So sagt der eine: "Ich halte am Glauben fest, aber ich habe erfahren, daß alles ein Geheimnis ist. Schmerz und Kummer sind ein Geheimnis. Güte und Liebe sind ein Geheimnis. Aber ich habe erfahren, daß Güte und Liebe den Schmerz und Kummer aufheben können. Ich habe nie angenommen, daß ein Christ vom Leiden verschont bleibt. Denn unser Herr hat gelitten. Und ich denke manchmal, er hat nicht darum gelitten, damit wir nicht zu leiden brauchen, sondern um uns zu lehren, wie man das Leiden erträgt. Denn er wußte, daß es kein Leben gibt ohne Leiden!"

Denn ich werde ihm zeigen, was er alles um meines Namens willen leiden muß. (Apg. 9,16)

"Lieber Mister Gott!

Heut schreib ich Dir über mein Freund Fynn. Es gibt ja welche, die nicht genau wissen, wie Fynn ist, und das find ich traurig, weil Fynn, das ist der beste Mensch von der Welt. Er ist sehr groß und stark, aber er ist trotzdem sehr nett und sehr lieb. Er kann mich mit Schwung in die Luft werfen und dann auch wieder auffangen. Wie ein schöner Baum aus Mensch ist er. Aber das weißt Du ja auch.

Fynn sagt, wenn man in einem Haus wohnt, wo die Scheiben ganz schmutzig sind, und guckt raus, dann meint man, die Welt draußen ist so schmutzig, dabei ist sie es gar nicht. Und wenn man von draußen reinguckt ins Haus, dann denkste, es ist innen ganz schmutzig, aber das stimmt auch nicht. Es sind immer nur die Fenster, die schmutzig sind. Und Fynn sagt deshalb, nämlich, daß alle Menschen zwei verschiedene Arten von Fenster haben: die Augenfenster, davon haben sie zwei, und das Herzfenster, davon hat jeder nur eins. Die Augenfenster sind da, um rauszugucken, und das Herzfenster ist da, um nach innen reinzugucken. Wenn man weint, sagt Fynn, dann ist das nicht nur wegen was Traurigem. Es ist auch dafür, daß man mal die Augenfenster putzen muß. Wenn sie dann sauber geworden sind von den Tränen, kann man besser durchgucken, und dann ist die Welt wieder viel heller als vorher.

Manchmal guck ich lieber durchs Herzfenster wie durch die Augenfenster. Weil, draußen kenn ich bald alles, was es zu sehen gibt. Aber wenn ich durchs Herzfenster nach innen reinguck, da seh ich immer Neues. Bei mir auch. Denn von innen, sagt Fynn, kennt sich niemand so gut, wie er seinen Garten kennt oder die Leute von gegenüber. Und das ist, weil das Herzfenster aus anderem Glas ist. Nach draußen, durch die Augenfenster, siehste meistens klarer, findet Fynn. Aber ich glaub, ich seh mit dem Herz besser.

Mögen dir gefallen meines Mundes Wortes, meines Herzens Gedanken vor deinem Antlitz, Herr, mein Fels und mein Erlöser! (Psalm 19,15)

Im Moskauer Staatstheater fand die Premiere des antireligiösen Stückes "Christus im Frack" statt. Schulen, Jugendorganisationen und Jungarbeiter sollten das Stück in ihr Kulturprogramm aufnehmen und diskutieren.

Die Hauptrolle des Christus spielte der berühmte Schauspieler und Kommunist Alexander Rostowzew. Kein Wunder, daß das Theater bis auf den letzten Platz ausverkauft war. Auf der Bühne stand ein "Altar" - mit Schnaps- und Bierflaschen übersät. Betrunkene und grölende Popen, Nonnen und Mönche bewegten sich um diese Bartheke.

Zu Beginn des zweiten Aktes betritt Rostowzew die Bühne. In seinen Händen hält er die Heilige Schrift. Laut Regieanweisung hat er mit Witzen und Späßen die Zuschauer zu Lachstürmen hinzureißen. Alles, was mit Dummheit und Aberglauben zusammenhängt, ist hineingepackt. Nach Verlesen der ersten beiden Verse aus der Bergpredigt soll der Schauspieler in den Ruf ausbrechen: "Reicht mir Frack und Zylinder!"

Rostowzew beginnt und liest: "Freuen dürfen sich alle, die sich arm fühlen vor Gott; denn Gott liebt sie und öffnet ihnen die Tür zu seinem Reich. - Freuen dürfen sich alle, die trauern; denn Gott wird sie trösten."

Der Regisseur schmunzelt hinter den Kulissen in sich hinein: In wenigen Augenblicken werden die Lachstürme losbrechen. Aber nichts von dem geschieht. Rostowzew liest weiter: "Freuen dürfen sich alle, die keine Gewalt anwenden, denn sie werden das Land erben!" Das Publikum rührt sich nicht. Es spürt sofort, daß in dem Schauspieler etwas vorgeht. Alle halten den Atem an. Dann, nach kurzer Unterbrechung, liest er weiter. Mit einem anderen Klang in der Stimme. Totenstille. Der Staatsschauspieler tritt mit der Heiligen Schrift an die Rampe, schaut wie gebannt in das Buch und liest... und liest... alle 48 Verse des 5. Kapitels des Matthäus-Evangeliums. Niemand unterbricht ihn. Sie lauschen - als stünde Jesus selber vor ihnen. Dann kommt es leise von seinen Lippen: "Darum sollt ihr vollkommen sein, wie euer Vater im Himmel vollkommen ist!"

Rostowzew schließt das Buch. Es sieht so aus, als deute er damit auch etwas Endgültiges für sein Leben an. Er bekreuzigt sich nach orthodoxer Art und spricht laut und vernehmbar die Worte des Schächers am Kreuz: "Herr, gedenke meiner, wenn du in dein Reich kommst!"

Niemand schrie oder pfiff oder protestierte. Stumm verließen alle das Theater. Es war wie nach einem Gewitter: Der Blitz hatte eingeschlagen und alle getroffen.

Das Stück kam nicht mehr zur Aufführung. Und Rostowzew war nach jenem Premierenabend für immer verschwunden.

(Nach P. Chrystomus Dahm)



Denn lebendig ist das Wort Gottes, wirksam und schärfer als jedes zweischneidige Schwert; es dringt durch bis zur Trennung von Seele und Geist, von Gelenk und Mark, und ist Richter über Gedanken und Regungen des Herzens. (Hebräer 4,12)

Ein Spötter soll dem Kirchenvater Hieronymus (347-420) einst vorgerechnet haben, daß Jesus auf der Hochzeit zu Kana über 300 Liter Wasser in allerbesten Wein verwandelt habe, obwohl die Hochzeitsgesellschaft schon ziemlich viel getrunken habe. Hämisch habe er dann den Kirchenlehrer gefragt, ob die Hochzeitsleute diese ungeheure Menge dann wohl ganz ausgetrunken haben. Worauf Hieronymus dem Spötter ganz ruhig geantwortet habe: "Nein, wir trinken bis heute noch davon!"

Und er nahm einen Kelch, sagte Dank, reichte ihn ihnen und sprach: "Trinket alle daraus, denn das ist mein Blut des Bundes, das für viele vergossen wird zur Vergebung der Sünden (Matthäus 26,27-28)


Während des letzten Weltkrieges waren die Gläubigen eines Dorfes in der Kirche zum Gebet versammelt. Plötzlich stürzten ein Offizier und seine Soldaten herein und befahlen, innerhalb von zehn Minuten das Gotteshaus zu verlassen; es sollte zerstört werden. Doch dem Offizier kam - mit einem teuflischen Ausdruck im Gesicht - eine Idee. Er riß das Christusbild von der Wand, warf es auf den Boden und sagte: "Nur die, die dieses Bild anspucken, dürfen hinausgehen, andernfalls werdet ihr mit in die Luft fliegen."

Die Situation war schrecklich, die Zeit zum Überlegen kurz; die Menschen waren ratlos. Einer trat zögernd hervor, und mit einem "Vergebt mir!" spuckte er auf das Bild. Einige entschuldigten sich für das gleiche Tun mit der Begründung, es sei ja schließlich nur ein Bild. Dreißig Leute hatten nach fünf Minuten auf diese Weise die Kirche verlassen. Da erhob sich ein 14jähriges Mädchen, ging vor dem Bild auf die Knie, beugte sich nieder und wischte mit ihren Händen den Speichel fort. Dann küßte es den Christus. Im gleichen Moment wurde es von einer Pistolenkugel niedergestreckt und starb. -

Stille trat ein. Niemand spuckte mehr; man hätte sonst das tote Mädchen bespuckt. Ratlos schaute der Offizier auf die Szene, wandte sich plötzlich ab und verließ mit seinen Soldaten das Gotteshaus. Alle zurückgebliebenen Leute versammelten sich um das tote Mädchen. Schluchzend bat der Vater dieses Kindes um Verzeihung, weil er zu spät die Situation begriffen hatte. Er konnte nicht mehr rückgängig machen, was geschehen war, und sagte: "Hätte ich vorher deine Absicht erkannt, wäre ich dir vorausgegangen."



Sie besiegten ihn kraft des Blutes des Lammes und kraft des Wortes ihres Zeugnisses und sie hingen nicht an ihrem Leben - bis in den Tod. (Offenbarung 12,11)

Nach dem zweiten Weltkrieg sollte in der Nähe von Krakau eine neue Stadt gebaut werden: Nowa-Huta. Aber eine Stadt ohne Gott. Eine Kirche war nicht vorgesehen. Das ließen sich die gläubigen Polen nicht gefallen. Sie stellten ein Kreuz ins Freie und trafen sich dort zu Tausenden, auch bei Temperaturen von 20-25°C unter Null. Zehn Jahre kämpften sie darum, eine Kirche bauen zu dürfen. Dann erhielten sie die Erlaubnis, sie in Eigenleistung zu erstellen. Tausend Quadratmeter sollten in Waschbeton entstehen. Die Verantwortlichen baten darum, im Flußlauf jeweils ein paar Kieselsteine zu suchen und mitzubringen. Diese Idee wurde zu einem eindrucksvollen Zeugnis: Von überall her kamen Kieselsteine; sie wurden sogar in so vielen Paketen geschickt, daß die Post streikte. Als sich die Geschichte bis Rom herumsprach, schickte Papst Paul VI. einen Stein aus St. Peter, der zum Grundstein wurde. Bis zu den Vereinigten Staaten drang die Kunde: Sie sandten einen Stein, den die Astronauten vom Mond mitgebracht hatten. Dieser Stein wurde in den Tabernakel eingearbeitet. So wurde aus dem kommunistischen Plan ein eindrucksvolles Zeugnis des Glaubens vieler Christen.

So seid ihr denn nicht mehr Fremdlinge und Beisassen, sondern Mitbürger der Heiligen und Hausgenossen Gottes, aufgebaut auf dem Fundament der Apostel und Propheten, und der Eckstein davon ist Christus Jesus, in dem zusammengefügt der ganze Bau emporwächst zu einem heiligen Tempel im Herrn, in dem auch ihr mit aufgebaut werdet zu einer Wohnung Gottes im Geist. (Epheser 2,19-22) Besucher fragen einen Einsiedler in der Wüste, ob es ihm nicht langweilig sei. Der aber versichert, er habe genug zu tun den ganzen Tag: "Ich habe zwei Falken zu zähmen, zwei Sperber abzurichten, zwei Hasen aufzuhalten, eine Schlange zu behüten, einen Esel zu beladen und einen Löwen zu bändigen!" - "Aber wo sind denn deine Tiere?" fragen die Besucher neugierig. Da erzählt der Weise von seinen Tieren:

"Die zwei Falken sind die Augen, die sich auf alles stürzen, was sich bewegt. Sie sind schwierig zu zähmen. Die Sperber, die Greifvögel sind unsere Hände, die alles fassen und nichts wieder loslassen wollen. Die zwei Hasen, die ich aufzuhalten habe, sind die Füße, die mit uns auf und davon rennen, Haken schlagen und uns unstet sein lassen. Am schwersten ist es, die Schlange, also die Zunge zu zähmen. Selbst das Gehege von 32 Zähnen ist machtlos gegen eine Zunge. Und dann ist der Esel zu beladen, unser Körper. Wie oft gleicht er einem Lasttier. Überlädt man ihn, wird er störrisch und schlägt aus, macht nicht mehr mit. Und schließlich gilt es, einen Löwen, den König der Tiere, das Herzstück des Menschen zu bändigen. Das Herz ist ein trotzig und verzagt Ding. In ihm schlummern Riesenkräfte, die zum Guten gebändigt sein wollen. - So habe ich den ganzen Tag genug zu tun."



Denn Gott gab uns nicht einen Geist der Verzagtheit, sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit. (2 Thimotheus 1,7)

An der Küste Spaniens scheiterte einst ein deutsches Handelsschiff. Niemand wurde gerettet. Aber die Wellen spülten eine Menge Matrosenkleider mit den Schiffstrümmern an Land. Diese von Salzwasser durchtränkten Matrosenkleider kaufte eine spanische Papierfabrik und ließ sie auftrennen, um sie zu verarbeiten. Da fand man zwischen Oberzeug und Futter einer Matrosenjacke ein deutsches Neues Testament, das mit anderen gefundenen Papieren an die deutsche Botschaft nach Madrid gesandt wurde. Auf dem ersten Blatt dieses Testaments stand geschrieben: "Markus Rottmann 1864. Das erste Mal gelesen um der Bitte meiner Schwester Lotte willen. Das zweite Mal gelesen aus Angst um meiner Seele willen. Das dritte und alle die anderen Male aus Liebe zu meinem Heiland Jesus Christus gelesen!"



Eine Leuchte für meinen Fuß ist dein Wort und ein Licht meinem Pfade. (Psalm 119,105)

Ein Schüler kommt zu seinem Rabbi, einem jüdischen Weisheitslehrer, und fragt ihn: "Rabbi, in unseren alten Schriften lesen wir, daß Gott den Menschen begegnet ist und die Menschen mit Gott gesprochen haben, sie haben Gott gehört und verstanden. Warum begegnen wir Gott heute nicht mehr?" Der Rabbi denkt einen Moment nach und antwortet dann: "Weil sich niemand mehr so tief bücken will!" An die Größe und Majestät Gottes, an seine Höhe und Macht reichen wir nicht heran. Wer ihn erkennen will, muß ihn da suchen, wo er sich erniedrigt und gebeugt hat, Mensch geworden ist, am Kreuz gelitten hat und in die Tiefe hinabgestiegen ist.

Gott hat seine Herrlichkeit gezeigt, sie aber unter der Niedrigkeit Jesu verborgen. Viele Menschen erkennen Gott nicht, weil sie sich nicht so tief bücken wollen, wie Gott sich erniedrigt hat. Er hat sich erniedrigt in die Geschichte seines Volkes. Er hat sich erniedrigt in das Leben Jesu. Er hat sich erniedrigt in das Wort der Heiligen Schrift. Er hat sich erniedrigt in seine Gemeinde auf Erden. Gott tut sich kund. Es ist alles offen - und doch geheimnisvoll verborgen.

Wir Menschen wollen alle hoch hinaus. Aber um zum Höchsten zu gelangen, muß man sich tief beugen!



Herr, ich bin gar tief gebeugt; belebe mich nach deinem Wort! (Psalm 119,107)

Einst hatte eine Frau über ihren alten Pfarrer eine häßliche Verleumdungsgeschichte aufgebracht, die schnell durch die ganze Gemeinde flog und weit über ihre Grenzen hin Unheil anrichtete. Als die Frau bald daruf schwer krank wurde, bereute und bekannte sie ihre Lügen. Nach ihrer Genesung ging sie zum Pfarrer und bat ihn um Verzeihung. "Gewiß verzeihe ich dir gern", sagte der alte Pfarrer freundlich, "aber weil du mir damals so weh getan hast, möchte ich dich jetzt um einen Gefallen bitten!" "Gern", rief die Frau erleichtert. "Geh heim und schlachte ein schwarzes Huhn und rupfe ihm alle Federn aus, auch die kleinsten, und verliere keine davon. Dann lege die Federn in einen Korb und bringe sie zu mir." Die Frau dachte, daß es sich um einen alten Brauch handele, und tat, wie ihr geheißen war. Nach kurzer Zeit kam sie mit dem Körbchen voller schwarzer Federn wieder zum Pfarrer. "So", sagte dieser, "jetzt geh langsam durch das Dorf und streue alle drei Schritte ein wenig von den Federn aus und dann steige auf den Kirchturm, wo die Glocken hängen, und schütte den Rest dort oben auf das Dorf hinab. Dann komm wieder zu mir!"

Die Frau war nach einer Stunde wieder mit dem leeren Korb beim Pfarrer. "Schön", meinte der freundlich, "jetzt gehe durch das Dorf und sammle alle die ausgestreuten Federn wieder in dein Körbchen, aber sieh zu, daß keines fehlt!" Die Frau starrte den Pfarrer erschrocken an und sagte: "Das ist unmöglich! Der Wind hat die Federn in alle Richtungen zerstreut."

"Siehst du, so ist es auch mit deinen bösen Worten gegangen. Wer kann sie wieder einsammeln und zurücknehmen und ihre Wirkung ungeschehen machen? Denke an die kleinen schwarzen Federn, bevor du Worte ausstreust!"



Du sollst gegen deinen Nächsten kein falsches Zeugnis abgeben! (Exodus 20,16)
Ganz aufgeregt kam einer zum weisen Sokrates gelaufen: "Höre, Sokrates, das muß ich dir erzählen, wie dein Freund..." "Halt ein!" unterbrach ihn der Weise. "Hast du das, was du mir erzählen willst, durch die drei Siebe gesiebt?" "Drei Siebe?" fragte der andere verwundert. "Ja, drei Siebe. Das erste Sieb ist die Wahrheit. Hast du alles, was du mir erzählen willst, geprüft, ob es wahr ist?" "Nein, ich hörte es erzählen." "So, so. Aber sicher hast du es mit dem zweiten Sieb geprüft, es ist die Güte. Ist, was du mir erzählen willst, wenn schon nicht als wahr erwiesen, so doch wenigsten gut?" "Nein, das ist es nicht, im Gegenteil." Der Weise unterbrach ihn: "Laß uns auch noch das dritte Sieb anwenden und fragen, ob es notwendig ist, mir das zu erzählen, was dich so erregt." "Notwendig nun gerade nicht." "Also", lächelte der Weise, "wenn das, was du mir erzählen willst, weder wahr noch gut noch notwendig ist, so laß es begraben sein und belaste dich und mich nicht damit!"



Darum legt ab die Lüge, und jeder rede mit seinem Nächsten die Wahrheit, denn wir sind Glieder untereinander. (Epheser 4,25)

"Ich bin gefährlicher als viele Armeen der Welt. Ich greife mehr Menschen an, als alle anderen Waffen. Ich zerstöre Leben und Werte, mache Hoffnungen zunichte und vergifte die Beziehungen unter den Menschen. Ich finde meine Opfer überall, unter Reichen und Armen, bei Jung und Alt, unter Gelehrten und Ungelehrten. Ich verhindere viele Erfolge, richte ganze Familien zugrunde, zersetze die Gesellschaft, schleiche mich in Büros und Fabriken ein, bin in allen Abteilungen und Gruppen am Werk. Ich mache Herzen krank und Seelen wund, ich verletze Menschen und zerreiße Netze der Liebe und Zusammengehörigkeit. Ich war der Grund, warum Kain seinen Bruder Abel tötete, warum Esau seinen Bruder Jakob töten wollte, warum Söhne Jakobs ihren Bruder Joseph haßten, warum die Menschen Jesus kreuzigten, warum Paulus von seinen Mitjuden fast zu Tode gesteinigt wurde. Ich bin der Grund für unendlich viel Haß und Grausamkeit, Mord und Greuel, Zerstörung und Verletzung. Meine Macht ist groß, besonders, weil ich nicht ernst genommen werde. Ich bin in allen Religionen und Kirchen zu finden und kann auch dort meine zersetzende Tätigkeit ausüben. Ich führe die Menschen zu einer tiefen Erniedrigung, lasse sie alle Würde und Menschlichkeit vergessen. Auch unter den Christen erkennen mich nur wenige und suchen mich zu meiden. Ich bin immer da und komme immer wieder. Ich bin dein größter Feind und verfolge dich bis zum Tod. Mein Name ist - Neid!"



Wenn ihr aber bittere Eifersucht habt und Streit in euren Herzen, dann rühmt euch nicht und werdet nicht zu Lügnern gegen die Wahrheit! Denn das ist nicht die Weisheit, die von oben kommt, sondern eine irdische, sinnenhafte, dämonische. Wo nämlich Mißgunst und Streitsucht herrschen, dort ist Unordnung und jegliches böse Tun. (Jakobus 3,14-16)

Als junger Mensch war er stark und unverwüstlich. Als Geschäftsmann trieb er sich gnadenlos zu Höchstleistungen an. Mit 33 Jahren hatte er die erste Million Dollar verdient. Jede Sekunde seines Lebens widmete er seinen Geschäften. Krankhafter Ehrgeiz trieb ihn zu ungewöhnlichen Leistungen an. Mit 43 Jahren beherrschte er das größte Geschäftsunternehmen der Erde, und mit 53 Jahren war er der reichste Mann und erste Dollarmilliardär. Aber seinen Erfolg hatte er mit seiner Gesundheit und Lebensfreude bezahlt. John Rockefeller wurde schwer krank. Er verdiente in der Woche zwar eine Million Dollar, aber er sah aus wie eine Mumie. Er war einsam und verhaßt, ruhelos und todkrank. Er konnte nur noch Zwieback und Milch schlürfen. Sein ausgemergelter Körper und seine ruhelose Seele boten ein Jammerbild menschlicher Existenz. Die Zeitungen hatten seinen Nachruf schon gedruckt, und niemand gab Rockefeller noch eine Lebenschance. In langen, schlaflosen Nächten kam Rockefeller dann aber zur Besinnung. Er dachte an die Unsinnigkeit, Geld aufzuhäufen und selber daran kaputtzugehen. So entschloß er sich, sein Vermögen gegen die Nöte auf der Erde einzusetzen. Er gründete die berühmte Rockefellerstiftungen. Sein Geld ging in alle Teile der Erde und erreichte Universitäten, Krankenhäuser und Missionsgesellschaften. Seine Millionen waren für die ganze Menschheit ein Segen. Sie halfen mit, das Penicillin zu entdecken und Malaria, Tuberkulose, Diphterie und andere Krankheiten zu besiegen. Armut und Hunger und Unwissenheit wurden mit seinem Geld bekämpft. Ganze Bücher müßten geschrieben werden, um die Segnungen seines Geldes zu schildern. Und dann geschah das Wunder, Rockefeller konnte wieder schlafen. Bitterkeit, Egoismus, Groll und Haß weichen aus seinem Herzen und machten der Liebe und Dankbarkeit Platz. Er wurde gesund und konnte wieder Freude am Leben erfahren. Ein kalter, harter Mann verwandelte sich in Liebe und Wärme und blühte auf zu einem erfüllten Leben. Er wurde 98 Jahre alt.



Den Reichen in dieser Welt schärfe ein, nicht hochmütig zu sein und ihre Hoffnung nicht auf den trügerischen Reichtum zu setzen, sondern auf Gott, der uns alles reichlich bietet zum Genuß. (1 Thimotheus 6,17)

Manche Christen gleichen einem Haufen schnatternder Gänse, die auf einem wunderbaren Hof leben. An jedem siebenten Tag wird eine festliche Parade abgehalten. Im Gänsemarsch versammelt sich das stattliche Federvieh. Der beredtste Gänserich steht auf dem Zaun und schnattert mit ergreifenden Worten über das Wunder der Gänse. Immer wieder kommt er auf die herrlichen Zeiten zu sprechen, in denen die Gänse zu fliegen wagten und dabei ganze Erdteile überquerten. Der Gänserich lobt die Schöpfermacht und Größe Gottes, der den Gänsen große Flügel und sicheren Instinkt zum Fliegen gab. Die Gänse sind alle tief beeindruckt, senken andächtig ihre Köpfe und drücken ihre Flügel fest an den wohlgenährten Körper. Auf dem Weg nach Hause loben sie noch lange die gute Predigt und den beredten Gänserich. Aber das ist auch alles. Fliegen tun sie nicht. Sie machen nicht einmal den Versuch. Sie fliegen nicht, denn das Korn ist gut, und der Hof ist sicher. (Nach S. Kierkegaard)



Jesus blickte ihn an, und von Liebe zu ihm erfüllt, sagte er zu ihm: "Eines fehlt dir noch; geh hin, verkaufe alles, was du hast, und gib es den Armen, und du wirst einen Schatz haben im Himmel; dann komm und folge mir nach!" (Markus 10,21)

Gandhi erzählt in seinen Lebenserinnerungen, daß er sich als Student in Südafrika sehr für die Bibel interessierte. Besonders die Bergpredigt hatte es ihm angetan. Er meinte, daß das Christentum eine Lösung in der schwierigen Kastenfrage sein könnte, die seine Heimat Indien so schwer belastete. Damals erwog Gandhi ernsthaft, ein Christ zu werden.

Eines Tages machte er sich auf, um an einem christlichen Gottesdienst teilzunehmen, um mehr über den christlichen Glauben zu erfahren. An der Kirchentür wurde Gandhi aufgehalten: man wies ihn freundlich darauf hin, daß er gerne an einem Gottesdienst teilnehmen könne, aber in einer Kirche, die Schwarzen vorbehalten sei. -

Gandhi ging fort und kam niemals wieder.



Seid weise im Umgang mit denen, die draußen sind! Nützt sorgsam die Gelegenheit aus! (Kolosser 4,5)

Heutzutage hört man desöfteren folgende Aussage: "An einen barmherzigen Gott im Himmel glaube ich auch, aber einen gekreuzigten Jesus brauche ich nicht. Ein leidender, blutender Christus am Kreuz ist mir zu unappetitlich und zuwider!"

Der barmherzige Gott im Himmel und der gekreuzigte Jesus sind eins!

Im Sommer 1988 ereignete sich in Borken ein schweres Grubenunglück. Eine furchtbare Explosion zerstörte einen Stollen. Eine fieberhafte Rettungsaktion begann. Grubenwehren aus ganz Deutschland suchten nach Überlebenden und bargen Tote. Fünfzig Bergleute kamen ums Leben. Als kaum noch Hoffnung auf Überlebende bestand, entdeckte man sechs Männer, die sich in ein Stollenende hatten retten können. Man begann zu rechnen und zu planen. Dann wurde eine Bohrung niedergebracht. Und schließlich, nach langen Stunden von Bangen und Hoffen, drangen die Retter zu den Verschütteten vor. Die Retter kamen dreckig, verschwitzt in der gleichen Kleidung und unter Einsatz ihres Lebens zu den Eingeschlossenen und brachten sie vorsichtig und mit viel Mühe ans Tageslicht. Was hätte den Bergleuten in ihrer Angst und Todesnot, in ihrer Dunkelheit und Bedrohung ein schön angezogener Bergwerksdirektor über Tage genützt? Die Retter kamen zu den Gefangenen herab, sie kamen in die gleiche Not und Dunkelheit hinunter. Sie trugen die gleiche Kleidung und wurden mit den Bergleuten eins. Nur so konnten sie sie retten. Ob die Befreiten sich am Dreck und Schweiß ihrer Retter gestört haben? - Gott will uns aus unserer tiefsten Todesnot retten. Tief steigt er darum herab, bis zum Kreuz auf Golgatha erniedrigt sich Gott. Das Blut seines Sohnes ist ihm nicht zu teuer. Wer sich daran stört, hat noch nicht begriffen, wie tief verloren er ist. Der barmherzige Gott im Himmel kann uns nur retten und bergen, wenn er so tief zu uns herunterkommt, wie wir gefallen und geraten sind. Der blutende Christus am Kreuz ist nicht schön. Aber er ist unsere einzige Rettung. Gerade im Leiden Jesu kommt die Barmherzigkeit Gottes zum Ausdruck. Es geht hier nicht um Ästhetik, sondern um unser Überleben. Und dazu brauchen wir den Gekreuzigten. Gott gab ihn in seiner Liebe, und wir nehmen seine Rettung mit Dank an.



Der von keiner Sünde wußte, den ließ er für uns Sünde werden, damit wir Gerechtigkeit Gottes würden in ihm. (2. Korinther 5,21)

Einige Jungen erlaubten sich einen frechen Silvesterscherz. Sie stahlen aus der Dorfkirche die große Altarbibel. Zu Hause schnitten sie respektlos in das Innere ein großes Loch, verbargen darin einen Knallkörper und verbanden einen Zünder mit dem Deckel des Buches. Gut verpackt legten sie die Bibel nachts vor die Pfarrhaustür. Am Neujahrsmorgen entdeckte der Pfarrer das Paket, öffnete es und fand darin die gestohlene Bibel. Voller Freude öffnet er das Buch. Da gab es einen lauten Knall, und dem Pfarrer flogen die Fetzen um die Ohren. Vom Schreck erholt und vom Dreck gesäubert, geht der Pfarrer in die Kirche und beginnt seine Neujahrspredigt mit der Geschichte von der explodierenden Bibel. "Wer dieses Buch öffnet, muß mit Explosionen rechnen. Denn in diesem Buch ist Dynamit Gottes, seine lebensverändernde Kraft enthalten!" Eindrücklich predigte er über die lebendige Macht des göttlichen Wortes, über die Macht, die in der Bibel verborgen ist und die sich in das Leben hinein auswirkt, wenn wir die Bibel öffnen und darin lesen.

Die Jungen, die neugierig gekommen waren, um einen explodierenden Pfarrer zu erleben, wurden von den Worten so gepackt, daß sie ihren Streich bekannten und sich zu Jesus bekehrten.

Wer Gottes Wort öffnet, darf mit der Kraft Gottes und der Macht Jesu rechnen. Welche "Explosionen" würden sich wohl in unserem Leben ereignen, wenn wir Gottes Wort ganz ernst nähmen. Aber was bleibt von der Bibel und ihrer Lebensmacht, wenn man die Wehe- und Gerichtsworte Gottes in den Wind schlägt und seinen Verheißungsworten kein Vertrauen schenkt. Die Bibel wird zum wirkungslosen Bestseller in Schränken und Vitrinen. Die Bibel will gelesen und gelebt sein. Dann läßt sie die Mächtigen zittern und verleiht den Ohnmächtigen übermenschliche Kräfte. Denn das Wort Gottes ist Dynamit, Lebenskraft.



Heilige sie in der Wahrheit; dein Wort ist Wahrheit. (Johannes 17,17)

Ein Mann verspottet einen Jungen, der aus dem Kindergottesdienst kommt. "Ich gebe dir eine Mark, wenn du mir sagst, wo Gott ist!" fordert er den Jungen heraus. Der antwortet: "Und ich gebe Ihnen zehn Mark, wenn Sie mir sagen, wo Gott nicht ist!"

Nun, wenn Gott überhaupt irgendwo nicht ist, dann in den Herzen der Ungläubigen, die ihr Leben vor Gott verschließen und versperren.



Siehe, ich stehe vor der Tür und klopfe an; wenn einer meine Stimme hört und die Tür aufmacht, bei dem will ich eintreten und das Mahl mit ihm halten und er mit mir. (Offenbarung 3,20)

Der bekannte amerikanische Schriftsteller Wallace wollte, von einem Freund dazu aufgestachelt, ein Buch schreiben, um die Unwahrheit des christlichen Glaubens zu beweisen. Mehrere Jahre durchstöberte er alle Bibliotheken auf der Suche nach alten Schriften. Schließlich glaubte er, genügend Beweise gesammelt zu haben, und begann mit dem Schreiben. Er verfaßte das erste Kapitel, dann das zweite und auch das dritte. Beim vierten Kapitel hörte er auf. Bestürzt stellte er fest, daß er durch die intensive Beschäftigung mit den alten Quellen immer mehr zu der Überzeugung gekommen war, Jesus habe wirklich gelebt und gewirkt. Tagelang innere Kämpfe und Zweifel folgten. Eines Nachts, als er nicht schlafen konnte, kniete Wallace vor dem Bett nieder und bat Gott das erste Mal in seinem Leben darum, sich ihm zu offenbaren. Gegen Morgen empfand er ein tiefes Gefühl der Erleichterung und des Friedens. Er erzählte seiner Frau davon. Und sie erzählte ihm, daß sie von dem Tage an, an dem er das Buch begonnen hatte, besonders für ihn gebetet habe.

Was sollte nun mit dem gesammelten Material geschehen? Seine Frau riet ihm, ein ganz neues Buch zu schreiben, in dem er Jesus als den Retter der ganzen Welt darstellte. So machte sich Wallace an die Arbeit und schrieb ein ganz neues Buch. Es erhielt den Titel "Ben Hur" und wurde weltberühmt.



Ich verleihe ihnen ein neues Herz und lege einen neuen Geist in ihr Inneres; (Ezechiel 11,19)

Ein Missionar sucht monatelang nach einem Wort für "Glaube" in der Papuasprache. Eines Tages kommt ein Eingeborener zu ihm und sagt: "Du erzählst uns von Jesus und sagst, er sei für uns gekreuzigt und auferstanden. Hast du Jesus gesehen?" "Nein." "Bestimmt aber dein Großvater!" "Auch nicht." "Dann lebt Jesus gar nicht in deiner Heimat, woher weißt du dann, daß Jesus lebt?" Unterdessen hatte sich eine Wolke vor die Sonne geschoben. "Siehst du die Sonne?" fragte der Missionar. Der Mann schüttelte den Kopf. "So ist es auch mit Jesus. Die Sonne scheint, auch wenn du sie nicht siehst. Ich sehe Jesus nicht und weiß doch, daß er lebt!" Der Mann dachte lange nach, dann sagte er: "Ich verstehe dich. Dein Auge hat Jesus nicht gesehen, aber dein Herz kennt ihn. Mit dem Herzen hast du Jesus gesehen!"

Nun hatte der Missionar das Wort für "Glaube" gefunden: "Jesus mit dem Herzen sehen."



Selig die nicht sahen und doch glaubten. (Johannes 20,29)

Eine Gemeinde ließ ihrem Pfarrer sagen, er möchte seine Predigten kürzer und einfacher machen. Sie hätten auch am Sonntag nicht so viel Zeit und Kraft, sich mit den Fragen des Lebens und des Glaubens intensiv zu beschäftigen. Der Pfarrer versprach, er wolle es sich einmal durch den Kopf gehen lassen und ihnen am nächsten Sonntag in der Messe eine Antwort geben. Alle kamen und waren gespannt. Als die Predigt beginnen sollte, stieg der Pfarrer langsam und keuchend, stöhnend und ächzend die Stufen zur Kanzel hinauf, hielt mehrmals inne, wischte sich den Schweiß von der Stirn und gelangte nach langem, offensichtlich beschwerlichen Aufstieg doch noch auf die Kanzel. Dort hielt er einen Moment inne, sah die Gemeinde an und rief: "Liebe Gemeinde, schwer und mühsam ist der Weg zum Leben und in den Himmel!" Dann schob er sein Gewand hoch, setzte sich blitzartig auf das Treppengeländer und sauste hinunter. Unten angekommen, rief er in die Kirche: "Und so schnell und einfach saust man in die Hölle und in das Verderben! Amen!"

Damit war die Predigt für heute beendet. Aber die Gemeinde hatte nun begriffen, daß der Weg ins Leben Mühe und Zeit, Überlegung und Sorgfalt braucht. Ohne das geht es schnell bergab im Leben und im Glauben. Und wenn die Predigt mal etwas länger dauerte, dann dachten die Leute an den schmalen Weg, der zum Leben und in die Seligkeit führt.



Eng aber ist das Tor und schmal ist der Weg, der zum Leben führt, und wenige sind es, die ihn finden. (Matthäus 7,14)

In einem fernen Lande lebte einst ein König, den am Ende seines Lebens Schwermut befallen hatte. "Schaut", sprach er, "ich habe in meinem Leben alles, was nur ein Sterblicher erleben und mit den Sinnen erfassen kann, erfahren, vernommen und geschaut. Nur etwas habe ich nicht schauen können in meinen ganzen Lebensjahren. Gott habe ich nicht gesehen. Ihn wünschte ich noch wahrzunehmen!" Und der König befahl allen Machthabern, Weisen und Priestern, ihm Gott nahzubringen. Schwerste Strafen wurden ihnen angedroht, wenn sie das nicht vermöchten. Der König stellte eine Frist von drei Tagen.

Trauer bemächtigte sich aller Bewohner des königlichen Palastes, und alle erwarteten ihr baldiges Ende. Genau nach Ablauf der dreitägigen Frist um die Mittagsstunde ließ der König sie vor sich rufen. Der Mund der Machthaber, der Weisen und Priester blieb jedoch stumm, und der König war bereit, in seinem Zorn das Todesurteil zu fällen. Da kam ein Hirte vom Feld, der des Königs Befehl vernommen hatte, und sprach: "Gestatte mir, o König, daß ich deinen Wunsch erfülle". "Gut", entgegnete der König, "aber bedenke, daß es um deinen Kopf geht." Der Hirte führte den König auf einen Platz und wies auf die Sonne. "Schau hin", sprach er. Der König erhob sein Haupt und wollte in die Sonne blicken, aber der Glanz blendete seine Augen, und er senkte den Kopf und schloß die Augen. "Aber König, das ist doch nur ein Ding der Schöpfung, ein kleiner Abglanz der Größe Gottes, ein kleines Fünkchen seines strahlenden Feuers. Wie willst du mit deinen schwachen, tränenden Augen Gott schauen? Suche ihn mit anderen Augen!"



er, der allein Unsterblichkeit besitzt und in unzugänglichem Lichte wohnt, den kein Mensch gesehen hat noch zu sehen vermag. Sein ist Ehre und ewige Macht! Amen. (1. Timotheus 6,16)

Ein Arzt besucht seine Patienten im Altenheim. Ihm fällt ein 96jähriger Mann auf, der stets zufrieden und freundlich ist. Eines Tages spricht ihn der Arzt darauf an und fragt nach dem Geheimnis seiner Freude. Lachend antwortet der Mann: "Herr Doktor, ich nehme jeden Tag zwei Pillen ein, die helfen mir!" Verwundert schaut ihn der Arzt an und fragt: "Zwei Pillen nehmen Sie täglich? Die habe ich Ihnen doch gar nicht verordnet!" Verschmitzt lacht der Mann und antwortet: "Das können Sie auch gar nicht, Herr Doktor. Am Morgen nehme ich gleich nach dem Aufstehen die Pille Zufriedenheit. Und am Abend, bevor ich einschlafe, nehme ich die Pille Dankbarkeit. Diese beiden Arzneien haben ihre Wirkung noch nie verfehlt."

"Das will ich Ihnen gerne glauben", meinte der Arzt. "Ihr gutes Rezept werde ich weiterempfehlen."



Mein Gott bist du, dir will ich danken! Mein Gott, dich will ich rühmen! (Psalm 118,28)

Ein Bauer ist zu einem Festessen in der Stadt eingeladen. Verwundert erlebt er die heiße Schlacht am kalten Büfett mit. Er sieht, wie die feinen Herren sich begierig ihre Teller füllen und einfach zu essen beginnen. Er bedient sich auch, setzt sich zu Tisch und spricht erst ein Dankgebet. Sein vornehmer Tischnachbar lächelt und sagt: "Na Bauer, du kommst wohl vom Lande. Seid ihr da alle noch so altmodisch und betet bei Tisch?" "Nein", antwortet der Bauer, "alle nicht." Das habe ich mir gedacht. Sicher beten bei euch nur die Alten und Rückständigen", fragt der Mann weiter. "Das nicht", meinte der Bauer. "Ich will es Ihnen erklären. Sehen Sie, ich habe im Stall ein paar Sauen mit vielen Ferkeln, die fressen alle so. Aber was bei uns Mensch ist, dankt seinem Schöpfer für alle guten Gaben!"



Ich aber besinge deine Macht und preise am Morgen deine Huld. Denn du bist für mich eine hohe Burg und eine Zuflucht am Tage der Not. (Psalm 59,17)

von 15.03.2014 15:07

Der Glanz der Herrlichkeit Christi

Homilie am 2. Fastensonntag
16. März 2014, Lesejahr A

L 1: Gen 12,1-4a; L 2: 2 Tim 1,8b-10; Ev: Mt 17,1-9


Alle liturgischen Texte finden Sie im Schott-Messbuch online



Liebe Brüder und Schwestern im Herrn!



Gewaltig muss der Eindruck gewesen sein, den die plötzliche Verwandlung Jesu bei den Jüngern Petrus, Jakobus und Johannes ausgelöst hatte. Denn diese drei hatte Jesus mit sich auf den Berg genommen, wo er dann vor ihren Augen verklärt wurde: Ganz hell strahlte Jesus da auf. Der Glanz seines göttlichen Wesens, in dem er vollkommen eins ist mit dem himmlischen Vater und mit dem Heiligen Geist, übertrug sich für kurze Zeit auf seine heilige Menschheit.

Wieso ist das geschehen? Warum hat Gott dieses außergewöhnliche Zeichen gewirkt? Nicht um Jesu willen, sondern um unseres Heiles willen und konkret zur Stärkung der Jünger im Glauben. Jesus zog ja umher, tat Gutes und verkündete das Evangelium vom Reich Gottes. Dass er aber schon bald von seinen Feinden gefangengenommen, misshandelt und gekreuzigt würde, konnten sich die Jünger Jesu nicht vorstellen. Jesus bereitet sie darauf vor, und er kündigt ihnen sein Leiden und Sterben immer wieder an. Sie brauchten aber auch eine innere Stärkung, um durchzuhalten, und eben deshalb wurde ihnen die Gnade gewährt, Zeugen der Verherrlichung Christi auf dem Berg Tabor zu sein.

Die Jünger konnten auf diesem Berg der Verklärung auch Mose und Elija wahrnehmen, die mit Jesus sprachen: Die Vertreter des Alten Bundes begegnen Jesus, dem Erlöser und Gesetzgeber des Neuen Bundes. Eine Wolke als Zeichen der Gegenwart Gottes umschattete sie alle. Dann war die Stimme des himmlischen Vaters zu hören, der auf Jesus als seinen geliebten Sohn hinwies. In diesem Offenbarungsgeschehen erkannten die Jünger die Größe und Herrlichkeit Jesu Christi, der sonst seine Gottheit vor den Menschen verbarg und als Mensch unter den Menschen in Demut, aber doch in der Vollmacht des himmlischen Vaters das Himmelreich verkündete.

Betrachten wir auch noch kurz die Lesung aus dem zweiten Brief des Apostels Paulus an Timotheus! Es heißt dort zu Beginn: „Leide mit mir für das Evangelium. Gott gibt dazu die Kraft.“ Den Jünger Christi erwarten also verschiedene Schwierigkeiten und Leiden. Er soll sich aber nicht entmutigen und beirren lassen. Alle Prüfungen wird er bestehen, wenn er mit Gott verbunden ist. So wird es möglich, Zeugnis für das Evangelium Christi abzulegen.

Die frohe Botschaft bahnt sich den Weg. Denn Christus hat – wie es in dieser Lesung heißt – „dem Tod die Macht genommen und uns das Licht des unvergänglichen Lebens gebracht durch das Evangelium.“ Leuchtet uns, wenn wir diese Worte vernehmen, nicht auch schon der Glanz der Herrlichkeit auf, den die Apostel auf dem Antlitz des verklärten Herrn und in seiner strahlenden Gestalt wahrnehmen konnten?

Wir sind unterwegs auf dem Pilgerweg des Glaubens, das Ziel ist das ewige Heil in der Anschauung Gottes im Himmel. So manches Dunkel, so manches Leid begleitet uns. Doch leuchtet uns jene Verheißung auf, die uns Gottes Liebe schenkt: die Herrlichkeit des Reiches Gottes. Wir sind erlöst durch das Leiden und Sterben Christi; in seiner Auferstehung ist auch uns ewiges Leben geschenkt.

Bitten wir den Herrn der Herrlichkeit, dass er uns mit seiner Gnade beistehe! So gehen wir im Vertrauen auf die Fürbitte der Gottesmutter Maria und des heiligen Josef in Zuversicht unseren Weg hier auf Erden, dem ewigen Ziel entgegen.

Amen.

(Der St. Pöltner Diözesanbischof DDr. Klaus Küng hat einen Hirtenbrief zum Thema „Eucharistie und Wort-Gottes-Feier“ vorgelegt, der allerdings nicht zur Verlesung als Kanzelwort, sondern zum aufmerksamen Studium aller Betroffenen vorgesehen ist.)

von 15.03.2014 14:16

Also mutig gekämpft und geduldig ausgeharrt.
Aus Bischof J. M. Sailers letztem Hirtenbrief vom 15. April 1832


Also mutig gekämpft und geduldig ausgeharrt bis ans Ende, denn es kommt der Tag der Vergeltung, wo er, für den wir gestritten und geduldet, den Schweiß und die Tränen von unseren Augen wischen und uns mit ewiger Freude alles Leiden lohnen wird.




„Der dies bezeugt, spricht:

Ja, ich komme bald. Amen.

Komm, Herr Jesus!“




Bis dahin flehen wir mit der Heiligen Kirche:

Gott, von dem allein alles heilige Verlangen,

alles rechte Beginnen, alles gerechte Tun stammt:

Gib uns, deinen Dienern, jenen Frieden,

den die Welt nicht geben kann;

damit unsere Herzen deinen Geboten ergeben

und unsere Zeiten, von allen feindlichen Schrecken befreit,

unter deinem Schutze ruhig bleiben.

Darum bitten wir dich durch Jesus Christus,

deinen Sohn, unseren Herrn.

Amen!

von 13.03.2014 12:07

13. März - Hl. Leander von Sevilla

Leander von Sevilla hat mehrere heilige Geschwister, den Bischof Fulgentius von Astigi, der 633 starb, und die Äbtissin Florentina von Cartagena, die 554 geboren wurde und 610 starb, sowie den hochberühmten Bischof Isidor von Sevilla (4.4.), der um 560 geboren wurde und 636 starb.

Leander wurde um 540 in Cartagena geboren. Seine Eltern gehörten zu den dem katholischen Glauben anhangenden Romanen, während die die iberische Halbinsel regierenden Westgoten zu jener Zeit Arianer (s. 2.5.) waren.

Etwa zehn Jahre darauf sandte Kaiser Justinian (527 - 565), die innergotischen Machtkämpfe ausnutzend, ein kleines Heer aus, das den Südosten der Halbinsel 550 bis 551 eroberte und als Provinz Baetica dem oströmischen Reich angliederte. Leanders Vater Severianus wurde zum Militärpraefekten der Stadt Cartagena ernannt. Doch nicht lange danach geriet Severianus in Konflikt mit den Provinzbehörden. Die Familie mußte den oströmischen Machtbereich fluchtartig verlassen.

So gelangte der junge Leander ins westgotische Sevilla. Dort wurde er Benediktinermönch. Obwohl er in der Stille eines Klosters lebte, verbreitete sich sein guter Ruf so weit, daß er 577 oder 578 zum Bischof der Stadt gewählt wurde. Als solcher gewann er den westgotischen Prinzen Hermenegild (13.4.) für den katholischen Glauben. Dessen Vater, König Leovigild (572 - 586), verbannte daraufhin St. Leander zusammen mit anderen katholischen Bischöfen und Priestern und bedrängte die ihrer Hirten beraubte Herde. Prinz Hermenegild aber wurde ins Gefängnis geworfen, damit er zum Arianismus zurückkehre. Doch der Prinz blieb standhaft und wurde schließlich 585 auf Befehl des Vaters umgebracht.

Der hl. Leander begab sich nach Konstantinopel zu Kaiser Maurikios (582 - 602) und bat ihn um Hilfe für die vom westgotischen König bedrängten Katholiken. Am byzantinischen Kaiserhof befreundete sich Leander mit dem späteren Papst Gregor dem Großen (12.3.), der zu jener Zeit Apokrisiar, Vertreter des Heiligen Vaters in Konstantinopel, war.

Inzwischen bereute König Leovigild, was er getan hatte. Er ließ das geraubte Gut an die Kirche zurückgeben und rief die verbannten Kleriker zurück. Auf dem Totenbett vertraute Leovigild dem Leander seinen Sohn Rekkared I. (586 - 601) an. Bald nach dem Tod seines Vaters wandte sich Rekkared I. von der arianischen Irrlehre ab. Die gesamte Familie des westgotischen Königs wurde katholisch.

Im Jahre 589 rief Rekkared alle Bischöfe zu einer Synode nach Toledo zusammen. Auch die arianischen Kultdiener hatten zu erscheinen. Feierlich wurde die Abkehr der Westgoten vom Arianismus vollzogen. Es gab nun ein weiteres germanisch-katholisches Königreich neben dem der Franken (s. 1.10.).

Wie bei seinem Freund, dem heiligen Papst Gregor, beruhte auch bei Bischof Leander die Tatkraft nicht auf einem gesunden Körper. Fast ständig litt er unter rheumatischen Beschwerden. Am 13. März 600 starb der heilige Bischof Leander von Sevilla.

Der 13. März ist der frühest mögliche Zeitpunkt für einen Freitag nach dem Passionssonntag, d.h. für das Fest der Sieben Schmerzen der allerseligsten Jungfrau Maria (vgl. 15.9.); der späteste Zeitpunkt ist der 16. April.

Die sieben Schmerzen der allerseligsten Jungfrau Maria sind folgende:

1. Simeons Weissagung vom Schwert, das durch die Seele der Muttergottes dringen wird.
2. Die Flucht nach Ägypten.
3. Die dreitägige Suche nach dem Zwölfjährigen.
4. Die Begegnung am Kreuzweg.
5. Die Muttergottes unter dem Kreuz.
6. Der Leichnam des Heilands im Schoß der Mutter.
7. Die Grablegung des Heilands.

Der Verehrung der Schmerzhaften Mutter widmeten sich insbesondere die Serviten (s. 12.2.). Seit dem Ende des 14. Jahrhunderts wurde von einer Siebenzahl der Schmerzen Mariae gesprochen. Ein dem entsprechendes Fest schrieb eine Synode 1423 für Köln vor. Vom 15. Jahrhundert an stellten Künstler die Schmerzhafte Mutter mit sieben, auf ihr Herz zielenden Schwertern dar. Papst Benedikt XIII. (1724 - 1730) schrieb das Fest 1727 der gesamten Kirche vor und setzte es auf den Freitag nach dem Passionssonntag.

von 12.03.2014 13:09

Was will das Kreuz, das hier am Wege steht?

Es will dem Wanderer, der vorübergeht, das große Wort der Wahrheit sagen: „Der Heiland hat für dich das Kreuz getragen!“

Was will das Kreuz . . . es will dem . . . das Große Wort der Mahnung sagen: „Dein Kreuz sollst du dem Herrn nachtragen!“

Was will das . . . es will dem . . . das große Wort des Trostes sagen: „Dein Kreuz wird dich zum Himmel trage!“ (v. Dyherrn + 29.9.1878)

„In Christi Reich ist das Kreuz die höchste Besoldung.“

„Ein Lot Kreuz wiegt eine Million Gebetbücher auf.“

(Victoria Angelini)

„Wegen der Güter, die ich erwarte, sind mir die Beschwerden ein Zeitvertreib.“

(Franz von Sales)

„Herr, nimm das gegenwärtige Kreuz nicht von mir,

es sei denn, du willst mir dafür ein größeres geben.“

(Franz Xaver)

„Viele wandeln als Feinde des Kreuzes Christi.“

(Phil. 3, 18.)


Quelle: Weggeleit – P. Jakob Koch SVD – St. Gabriel-Verlag – Wien


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Franz Spirago – Katholischer Volkskatechismus 1914

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