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von esther10 15.08.2015 00:37

Maria Aufnahme in den Himmel...



http://www.erzabtei-beuron.de/schott/reg...um/August15.htm

15. August
MARIÄ AUFNAHME IN DEN HIMMEL
Hochfest

Am Vorabend
Am Tag

Am 1. November 1950 hat Pius XII. die Lehre, dass Maria mit Leib und Seele in die himmlische Herrlichkeit aufgenommen wurde, als Glaubenssatz verkündet und damit die seit alters her vorhandene christliche Glaubensüberzeugung endgültig bestätigt. Das Fest „Mariä Himmelfahrt“, richtiger das Fest der Aufnahme Mariens in den Himmel, ist in der Ostkirche bald nach dem Konzil von Ephesus (431) aufgekommen. Von Kaiser Mauritius (582-602) wurde der 15. August als staatlicher Feiertag anerkannt. In der römischen Kirche wird das Fest seit dem 7. Jahrhundert gefeiert.

Das Dogma „Wir verkünden, erklären und definieren es als ein von Gott geoffenbartes Dogma, dass die unbefleckte, allzeit jungfräuliche Gottesmutter Maria nach Ablauf ihres irdischen Lebens mit Leib und Seele in die himmlische Herrlichkeit aufgenommen wurde.“ (Pius XII.)


AM VORABEND
Aus pastoralen Gründen ist es erlaubt, die Texte der Messe „Am Tag“ zu nehmen

ERÖFFNUNGSVERS
Großes wird von dir gesagt, Maria:
Der Herr hat dich erhoben
über die Chöre der Engel in seine Herrlichkeit.

Ehre sei Gott


TAGESGEBET
Allmächtiger Gott,
du hast die Jungfrau Maria
zur Mutter deines ewigen Sohnes erwählt.
Du hast auf deine niedrige Magd geschaut
und sie mit Herrlichkeit gekrönt.
Höre auf ihre Fürsprache
und nimm auch uns in deine Herrlichkeit auf,
da du uns erlöst hast
durch den Tod und die Auferstehung
deines Sohnes unseres Herrn Jesus Christus,
der in der Einheit des Heiligen Geistes
mit dir lebt und herrscht in alle Ewigkeit.

ZUR 2. LESUNG Die Auferstehung der Toten ist „ein Geheimnis“ (1 Kor 15,51): ein unbegreifliches, unfassbares, nur als göttliches Tun mögliches Geschehen. Nicht dass am Jüngsten Tag die Trompete erschallen wird (15,52), ist wichtig, sondern dass alle verwandelt werden. Was am Menschen sterblich ist, kann so, wie es ist, nicht in die Welt Gottes eintreten; „ich mache alles neu“, lesen wir in der Offenbarung (Offb 21,5). Der Anfang ist schon gemacht: der Stachel des Todes, die Sünde (1 Kor 15,56; vgl. Röm 7,7-24), ist überwunden durch den Tod und die Auferstehung Jesu. Wer in Christus ist, hat den Schritt vom Tod zum Leben schon getan, allen voran die Mutter Jesu, die mit der Person und dem Werk ihres Sohnes auch über den Tod hinaus aufs innigste verbunden bleibt. - Jes 25,8; Hos 13,14; Röm 7,13; 6,14; Offb 20,14.

ZWEITE LESUNG
1 Kor 15, 54-57
Gott hat uns den Sieg geschenkt durch Jesus Christus
Lesung aus dem ersten Brief des Apostels Paulus an die Korinther
Brüder!
54Wenn sich dieses Vergängliche mit Unvergänglichkeit bekleidet und dieses Sterbliche mit Unsterblichkeit, dann erfüllt sich das Wort der Schrift: Verschlungen ist der Tod vom Sieg.
55Tod, wo ist dein Sieg? Tod, wo ist dein Stachel?
56Der Stachel des Todes aber ist die Sünde, die Kraft der Sünde ist das Gesetz.
57Gott aber sei Dank, der uns den Sieg geschenkt hat durch Jesus Christus, unseren Herrn.


RUF VOR DEM EVANGELIUM
Vers: vgl. Lk 11, 28
Halleluja. Halleluja.
Selig, die das Wort Gottes hören
und es befolgen.
Halleluja.
Schott - Messbuch



von esther10 15.08.2015 00:36

Die Vorzüge der klassischen Ehe und Familie für das Kindeswohl und die Zukunft

Veröffentlicht: 15. August 2015 | Autor: Felizitas Küble
Von Prof. Dr. Albert Wunsch

„Ich habe mich selbst geheiratet“, so eine britische Fotografin. Sie setzte damit das in die Tat um, was Carrie in der US-TV-Serie Sex and the City inszeniert hatte, um auch endlich mal Geschenke von ihren verheirateten Pärchen zurück zu bekommen. albert_wunsch



Grace Gelder hat den Vorgang aber real – vor einer Parkbank in London – im Herbst 2014 vollzogen und somit Carries Fake-Vorhaben in die Tat umgesetzt. Vor fünfzig Hochzeitsgästen hat sie ihr Ja-Wort gegeben – und zwar sich selbst. Die Zeremonie wurde mit dem Kuss aufs Spiegelbild besiegelt.

Die Zukunft wird vielfältig. Ob ein Mann vier Frauen, eine Frau drei Männer, zwei Schwule oder drei Lesben sich verbinden, der Slogan: „Ehe für alle“ wird viel Hoffung auf ‚Freibier für alle’ auslösen.

‚Wir fühlen uns in unserer Familie mit Wolfgang und Isolde wohl. Täglich gehen wir mit den beiden mindestens zweimal Gassi. Das Wochenende verbringen wir mit unseren Hunde-Freuden als Großfamilie. Wir haben auch schon eine Grabstätte gekauft, wo wir dann gemeinsam unsere letzte Ruhe finden’. – Auch wenn wir nicht auf den Hund gekommen sind, das Verständnis von dem, was als Keimzelle der Gesellschaft betrachtet wird, ist recht schillernd.

Tendenz zur Gleichmacherei von Ungleichem

Ehe und Familie sind wieder im Gespräch. Das ist gut und verwundert zugleich. Denn im politisch und medial inszenierten Mainstream weht Ehe und Familie oft ein eisiger Wind entgegen, werden die Voraussetzungen für ein gut lebbares Miteinander von Eltern mit ihren Kindern stark behindert, manchmal auch bekämpft.
DSC_0199

Andererseits ist zu beobachten, dass sich unterschiedlichste Interessengruppen oder Lebensformen gerne als Familie bezeichnen, wenn es dem eigenen Nutzen dient.

Nun steht sogar die Forderung nach einer „Ehe für alle“ im Raum. Dabei scheint es einerseits um die stille Sehnsucht nach Heimat und einem kleinen Fleck einer heilen Welt und andererseits um das Erheischen-Wollen von Vorteilen zu gehen.

Aber bei allem ‚Hin und Her’ unterschiedlichster Interessen ist die Vergegenwärtigung wichtig: ‚Ehe und Familie’ – so fordert es das Grundgesetz – ‚steht unter dem besonderen Schutz des Staates’. Trotzdem ungleiches gleich machen zu wollen, offenbart immer geistige Begrenztheit.

Eine neue – und von den meisten Paaren auch bewusst herbeigeführte – Herausforderung setzt dann mit der Geburt des ersten Kindes ein und wird in der Regel durch weitere Kinder verstärkt. Oft steht nach kurzer Zeit, wenn die Geburtsfreude von schlafarmen Nächten, nicht besonders prickelnden wiederkehrenden Abläufen und notwendigen Umstellungen kräftig überlagert wird, der Satz im Raum: ‚Als wir noch kinderlos waren, da klappte es meist recht gut’.

Einige Argumente liegen auf der Hand:

Das Geld auf der Hand ließ reichlich mehr Spielraum für dies und jenes!
Die Zeit bzw. Freizeit konnte viel unkomplizierter eingeteilt werden!
Es gab noch keine zeitlichen oder körperlichen Belastungen im Umgang mit Kindern!
Im Bereich Erotik und Sexualität war vieles spontaner und unkomplizierter!008_Index - Kopie
Die Frage: Machst Du’s oder soll ich …?, wenn sich der Nachwuchs meldet, gab es noch nicht!
Den Diskussionen über ‚Stillen oder Nicht-Stillen’, die Nahrungsaufnahme insgesamt, einen sinnvollen Tages-Rhythmus, dem Umgang mit Quengeln und Schreien fehlte die Basis.
Und die Frage, welcher Elternteil sorgt auf eine, den kindlichen Bedürfnissen angemessene Weise nach der Mutterschutzfrist in welchem Umfang für das Neugeborene, kann nicht mehr verschoben werden!
Ja, Kinder wirbeln das Leben in der Partnerschaft kräftig durcheinander. Werden hier keine tragfähigen und zufriedenstellend-lebbaren Entscheidungen zwischen den jungen Eltern getroffen, die sowohl die Bedürfnisse der Väter und Mütter wie auch die des Säuglings bzw. der Kinder insgesamt angemessen berücksichtigen, geraten die Beteiligten rasant in eine Schieflage.

Bezogen auf die Aufgabenverteilung zwischen Familienarbeit (Haushalt, Kinder, Orga-Abwicklung) und beruflicher Erwerbsarbeit wird häufig zu Recht eine fehlende Anerkennung der häuslichen Leistungen beklagt. Dabei geht es oft nicht um die Tätigkeit innerhalb alter oder neuen Rollenverteilungen, sondern um eine fehlende gesellschaftliche und innerfamiliäre Anerkennung.

Zufriedenheit und Ausgeglichenheit sind immer das Ergebnis von konkret erfahrener Wertschätzung über erbrachte Leistungen. Bleibt sie aus, egal ob im Erwerbsleben oder innerhalb familiärer Aufgabenstellung, wird dies auf Dauer immer zu Konflikten führen.

Mehr gesellschaftliche Ankerkennung für die Familie

Die Familie ist die ‚Erneuerungszelle der Gesellschaft in biologischer, moralischer und kultureller Hinsicht‘, so der Wiener Sozialethiker Johannes Messner. In auffallendem Kontrast zur Bedeutung der Familie steht jedoch der im öffentlichen Handeln ablesbare niedrige Stellenwert in einer markt- und erwerbs-zentrierten Gesellschaft.

‚Diese vernachlässigt weithin sträflich die Belange von Familien und Haushalten und geht mit dem familialen Leistungspotential eher ausbeuterisch als stärkend um’, so Max Wingen in seinen „Familienpolitische(n) Denkanstöße(n)“. 120505288_BV_July und Mike

Da wirtschaftliche Interessen und Kinder-Bedürfnisse meilenweit auseinander liegen, fühlen sich viele Eltern in dieser Erziehungs-Phase recht allein gelassen:

Weil die Wirtschaft größtmögliche Flexibilität verlangt, die Familie aber auf Stabilität und Kontinuität beruht und dabei den Kürzeren zieht’, sagt der Philosoph Dieter Thomä. Und am stärksten betroffen sind die Kinder.
Weil die aktuelle – durch Wirtschafts-Lobbyisten geprägte – Politik sich gegen Kinder Familienverbände fordern, dass sich Wirtschaftprozesse viel stärker an Kinder- Bedürfnissen zu orientieren haben, weil sich ‚Nähe, Geborgenheit und Verlässlichkeit’ nicht reglementieren und kontingentieren lassen.
Weil zuviel Egoismus und Karriere-Streben unsere Gesellschaft prägen. Ein häufig festgestellter Zusammenhang: ‚Je stärker sich Gesellschaften an Konsum und Wohlstand orientieren, je bedrohter ist der Lebensraum von Kindern und je geringer die Geburtenrate.
Weil viele Eltern sich – meist parallel zu diesen negativen gesellschaftlichen Einwirkungen – mit der Erziehungsaufgabe überfordert sehen. Ein häufiges Argument: ‚Wenn das mit der Erziehung doch so schwierig ist, dann sollten wir diese Aufgaben doch besser outsourcen’.
Wirtschafts-Lobbyisten und zu viele Politiker haben noch nicht begriffen, dass unsere Gesellschaft bessere Rahmenbedingungen für Familien um der eigenen Zukunft willen schaffen muss. Denn neben preiswerten Rohstoffen oder gut funktionierenden Maschinen kommt der ‚Human-Ressource‘ die größte Bedeutung zu.

Stabile Ehen und Familien bedeuten Zukunftsvorsorge

Politiker und Unternehmer behandeln die Familie in der Regel als unwirtschaftliches Abschreibe-Gut, weil es nur koste und nichts bringe. Dieser folgenschwere Trugschluss offenbart ein beschränktes Verständnis von Produktivitäts-Zusammenhängen. frage

Würde berücksichtigt, dass Familien durch die Erziehung geeignete nachwachsende Produzenten und Konsumenten ‚schaffen‘, müsste in diesen Bereich genauso investiert werden, wie in die Entwicklungs- oder Personal-Abteilungen von Betrieben. Ob Produktion, Handel oder Dienstleistungen, die Existenz aller Unternehmen hängt von leistungsfähigen Menschen ab, einerseits als effektive Mitarbeiter und andererseits als zahlungsfähige Käufer.

Schon heute zeigt sich, dass zu wenig bzw. zu ineffektiv in die nachwachsende Generation investiert wird. So klemmt es kräftig auf der einen oder anderen Seite. Ob es um Güter des Lebens-Unterhalts, die Automobil-Branche oder Geld-Institute geht, volkswirtschaftlich tragfähig wird es erst, wenn von Zahlungsfähigen soviel Euros zum Rollen gebracht werden, dass ein zu versteuernder Gewinn dabei herumkommt.

Und die Solvenz ist – von einigen Ausnahmen abgesehen – das Produkt von Können und Einsatz. Daher bitten Familien nicht um Almosen, sondern sind als Basis der Zukunftsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts Deutschlands so zu behandeln, wie im Geschäftsleben mit Kapitalgebern umgegangen wird: zuvorkommend, auf gute Konditionen achtend und die Entwicklung der ‚Produktionsstätte Familien-GmbH‘ gut im Auge behaltend.

Ehe und Familie sind mehr als die Summe ihrer Teile

‚Die Geburt eines Kindes macht ein Paar zur Familie’. – Dies ist Alltagswissen. Der Duden definiert die ‚Lebensgemeinschaft Familie’ als ‚ein Elternpaar oder einem Elternteil mit mindestens einem Kind’ bzw. in der erweiterten Form alle miteinander [bluts]verwandten Personen (Sippe).

Wenn wir diese Definitionen bei der aktuellen Diskussion um Ehe und Familie zugrunde legen, klärt sich vieles von selbst. Da aber das Zusammenleben in der Familie – wenigsten per Erinnerung – bei vielen Menschen in Lebensformen jenseits dieses klassischen Verständnisses die Erfahrung von Vertrautheit, Heimat und etwas ‚heiler Welt’ wachruft, wird durch die Übernahme von Begriffen versucht, die erinnerten positiven Erfahrungen neu zu vergegenwärtigen. SDC12294



Dieser Denkansatz ist in vielen werteorientierten Handlungsfeldern zu beobachten. Einerseits wird die Ehe von vielen Menschen als antiquierte Form des Zusammenlebens abgelehnt, andererseits wollen gleichgeschlechtliche Paare, trotz der wichtigen Möglichkeit, sich als Partnerschaft offiziell eintragen zu lassen, nun auch heiraten.

Da wird christliches Handeln als obsolet bezeichnet oder gar lächerlich gemacht, aber fast alle wollen kräftig Weihnachten – das Fest der Geburt Christi – feiern, indem vorher per endoskopischer Detailarbeit der religiöse Kern des Festes entfernt wurde.

So wird die Handlung, wenn öffentliche Gebäude, Brücken oder die eigenen vier Wände zur Nutzung freigeben werden, meist als Ein-Weihungs-Feier bezeichnet, obwohl der dazu gehörende sakrale Rahmen – oder nach Duden: „die rituelle Handlung, durch die jemand oder etwas in besonderer Weise geheiligt oder in den Dienst Gottes gestellt wird“ – gar nicht vorgesehen ist.

Der Zeitgeist hat einen Quasi-Fetischismus in die Welt gesetzt: ‚Es wird gehofft, durch die Übernahme von positiv besetzten Begriffen – bei gleichzeitiger Entleerung ihrer inhaltlichen Substanz – doch noch etwas vom ursprünglich damit assoziierten guten Gefühlt und den damit verbundenen Gegebenheiten herüber retten zu können’.

Das Ganze ähnelt dann, um einige Beispiele zu nennen, Strandpartys ohne Wasser und Sand, Musikfestivals ohne Sänger, Bands bzw. Orchester oder ‘Classic Days’, bei welchen zwar kräftig konsumiert wird, nur halt keine Oldtimer zu bestaunen sind.

Wenn der Schein das Sein verdrängt

Ein weiterer Grund im Kampf um die Aneignung der Begriffe „Ehe“ und „Familie“ ist das Erheischen-Wollen handfester staatlicher Privilegien. Es geht dann nicht mehr um Inhalte, Fakten oder schutzwürdige sinnvolle Gehalte, sondern um den eigenen Nutzen, um Selbstverwirklichung und Gleichmacherei.

Der Schein verdrängt das Sein, die so Handelnden steuern wegen fehlender eigener Substanz in ihren LebensfoBILD0235rmen in einen ‚Als-ob-Modus’ und gieren trunken nach immer mehr ‚Haben-Wollen’.

Lean-Mannagement, Controlling, Qualitäts-Cirkel – diese Begriffe prägen seit Jahren die Diskussion zur Optimierung von Arbeitsprozessen in Betrieben. Es existieren auch etliche Qualitätshandbücher, Instrumente zur Wirksamkeitsüberprüfung sowie Nachschlage-Manuale in den Feldern der Sozial- und Jugendhilfe.

Ebenso beschreibt der Schulbereich manches Papier unter dem Aspekt ‘Neue Lernkultur’. Bisher wurde jedoch weitgehend ausgeblendet, einen prüfenden Blick auf die Qualität der vielen heute vorfindbaren so genannten Familien-Formen zu richten. Ist dies Zufall oder opportunistischer Tribut an den Zeitgeist?

Wie dem auch sei, eine kontinuierliche Überprüfung von Effektivität und Effizienz, wie sie heute im Wirtschaftsleben selbstverständlich ist, sollte jedenfalls nicht vor den Toren der vielen ‘Familien-Unternehmen’ halt machen.

Denn die Frage, ob eine so genannte klassische oder eher eine moderne Familie optimalere Bedingungen für das Aufwachsen von Kindern bereitstellt, ist zukunftsweisend für die nachwachsende Generation und den Wirtschaftsstandort Deutschland. Scannen0009 - Kopie

Geht es bei ‘Produktion, Handel und Dienstleistung’ ums ‘Wirtschaftswachstum’, so steht im Bereich ‘Erziehung und Leben lernen’ das ‘Sozialwachstum’ im Zentrum. Beiden Faktoren werden so zum Indikator für die Stabilität einer Gesellschaft. In der Bemessung des ‘Brutto-Sozial-Produktes’ fließt – bei differenzierter Betrachtung – Beides zusammen.

Die angemessene Biegung einer Banane wird durch die EU ebenso genormt wie die einheitliche Tischhöhe zwischen Mittelmeer und Nordsee. Auch die bundesdeutsche Regelungswut treibt häufig genug absonderliche Blüten.

Aber beim Thema Qualitätsanforderungen zur Erziehung in der Familie wird eher ‘das Schweigen der Lämmer’ in Szene gesetzt. Wie unscharf oft Begriffe verwendet werden, wird durch die folgende Sequenz einer Podiumsdiskussion offenkundig:

> Familie ist da, wo Kinder leben!

So das Statement einer Partei-Vertreterin. (Übrigens wird diese Formulierung von den unterschiedlichsten Parteien gleichermaßen genutzt). Dazu meine Entgegnung: Dann leben die unzähligen Kinder in den Slums der Welt quasi als Groß-Familie.

Leichte Irritation, dann der nächste Versuch, versehen mit der Randbemerkung, dass da doch wohl nichts auszusetzen wäre und dies auch die Auffassung der momentanen Bundesregierung widerspiegle:

> Familie ist da, wo Erwachsene mit Kindern leben!

Aber auch diese Formulierung löste ein deutliches Unverständnis bei mir aus. Bevor ich mich jedoch äußern konnte, die Situation im Podium wirkte schon leicht angespannt, kam folgende Verdeutlichung: „Wollen sie hier etwa konservatives Denken propagieren und dabei die vielen modernen Familienformen ausgrenzen? Schließlich gibt es verschiedene Familien-Modelle.“

Von mir kam einen deutliches „Nein!“ – Ich wolle nur Klarheit, denn wenn diese Beschreibung so stehen bliebe, dann wären die unter einem Dach mit Kindern lebenden Missbraucher, Vernachlässiger und Gewaltanwender ja eine traute und auch zu fördernde Familie. Hier nun meine Definition:

> Familie ist da, wo Eltern und Kinder in gegenseitigem Respekt eine in die Zukunft weisende Verantwortung füreinander übernehmen,

– in Bezug zu den Kindern, die Erziehungsverantwortung,Fotolia_51332901_XS-300x198

– als gegenseitige Beistandschaft in Freud, Leid und Not!

– in Bezug zu den Eltern, eine Mitverantwortung für das Leben im Alter

Es geht also keinesfalls um Haarspalterei, sondern um eine punktgenaue Erfassung dessen, was im Zentrum einer gesellschaftlichen Wertschätzung und Förderung stehen soll.

Wenn Sprache als Machtmittel eingesetzt wird

Auf der Sprachebene wird der Kampf der Gesinnungen offensichtlich. So geben sich Menschen, die in eher instabilen Formen zusammen leben, per Selbstetikettierung das Vorzeichen „modern“ und beschreiben sich als bunt, facettenreich und lebendig.

Im Gegenzug wird versucht, stabile familiäre Lebensformen – erst recht die Ehe – als alt, konservativ und nicht mehr lebbar abzuqualifizieren. Die wichtige Frage, welche Familien wie gezielt zu fördern sind, bleibt bei einem solch undifferenzierten Schlagabtausch offen.Couple photo - ADJ

So wird die bewährte und erfolgreiche Vater – Mutter – Kind – Verbundenheit bekämpft, während die sich – oft aus Enttäuschung, Not und Hoffnung – irgendwie entwickelten anderen Formen eines Zusammenlebens idealisiert werden. Neutraler soll die Aussage von Politiker wirken, wenn sie die unterschiedlichen Arten des Zusammenlebens von Erwachsenen mit Kindern als „verschiedene Familienmodelle“ bezeichnen.

Aber was verbirgt sich hinter diesen mehr oder weniger schillernden Etikettierungen? – Was sind die Gründe, dass sich für ein gemeinsames Leben entschieden habende Paare trennten? – Ist es Unvermögen, die Suche nach Neuem, eine zu geringe Fähigkeit im Umgang mit Konflikten, eine zu ausgeprägte Selbstsucht?

Dass es auch etliche Paare bzw. Eltern gibt, die sich nicht aus Fahrlässigkeit trennen, ist trauriger Alltag. Bei diesen wird jedoch selten eine Glorifizierung der neu gefundenen Form eines (Zusammen)-Lebens jenseits der Erst-Familie offenbar. Frei gewählt hat in der Regel eine solche Situation niemand. Daher ist es auch nicht zielführend, dass Politiker der Tragik von Scheitern und Neubeginn einen Orientierung geben sollenden ‚Modell-Status‘ einräumen.

Wandel als Anpassung an den Zeit-Geist?

Es wird Konsens existieren, dass die politisch Verantwortlichen stetig Wandlungs-Prozesse zur Kenntnis nehmen müssen. Aber mit welcher Zielsetzung wird auf diese Veränderungen reagiert? DSC06370

Versteht sich Politik als Steigbügelhalter einer Anpassung an den Mainstream oder als Gestalter optimaler Voraussetzungen eines gelingenden und stabilen – durch Achtung und Wertschätzung geprägten – Zusammenlebens?

Es verwundert, mit welch intellektueller Begrenztheit hier reagiert bzw. agiert wird. Denn wenn im Bereich der Familie Anpassung zum bevorzugten Handlungs-Prinzip wird, dann sind beispielsweise Aktionen zum Aufspüren von Steuerhinterziehungen genauso einzustellen, wie Brandschutz-, Geschwindigkeits- oder Alkohol-Kontrollen, wenn ein Verhalten nachweislich dem Mehrheits-Trend entspricht. Wozu wird also von wem entschieden, sich hier anzupassen oder dort gezielt gegenzusteuern?

Der Bundesrat in der Schweiz hat sich eindeutig geoutet und lässt prüfen, wie sich das aktuelle Familienrecht an die „neue gesellschaftliche Realität anpassen lässt“. Das Justizdepartement (EJPD) von Simonetta Sommaruga ließ dazu bereits ein Gutachten erstellen.

Das Papier der Basler Privatrechtsprofessorin Ingeborg Schwenzer enthält laut der „NZZ am Sonntag“ einige radikale Vorschläge. Sie fordert, dass keine Familienform vom Recht bevorteilt werden darf. Die Ehe soll deshalb zu einer weitgehend symbolischen Verbindung abgewertet werden, die keine weiteren Familienrechte mehr begründet als andere Formen des Zusammenlebens. DSC05476 - Kopie (2)

Relevant für Rechte und Pflichten in Bezug auf Familie, Kinder, Unterhalt oder Adoption wäre stattdessen die „Lebensgemeinschaft“. Diese definiert Schwenzer als Partnerschaft, die mehr als drei Jahre gedauert hat, in der ein gemeinsames Kind vorhanden ist oder in die zumindest ein Partner erhebliche Beiträge investiert hat.

Zudem wird vorgeschlagen, geltende Ehehindernisse abzubauen: Auch Homosexuelle sollen künftig heiraten dürfen, und das Inzestverbot sowie das Verbot polygamer Ehen sei kritisch zu hinterfragen. „Die Zunahme der Zahl an Mitbürgerinnen und Mitbürgern islamischen Glaubens wird in der Zukunft auch die Diskussion über polygame Gemeinschaften erfordern“, heißt es im Gutachten. Außerdem soll die obligatorische Zivilehe abgeschafft werden. Ebenfalls überholt sei die Vorstellung, dass ein Kind nur zwei verschieden-geschlechtliche Eltern haben könne. Soweit eine Meldung vom 27.4.2014.

Auswirkungen auf das Kindeswohl

Unter der Überschrift „Auf die Familie kommt es an“ rücken drei US-amerikanische Wissenschaftlerinnen die Wirkung unterschiedlicher Familienstrukturen auf die Entwicklung von Kindern ins Blickfeld. Sie überprüften, welchen Einfluss die jeweilige Familienstruktur auf die schulische und soziale Entwicklung des Kindes hat; sie erläutern:

„Bei einer traditionellen Familienstruktur handelt es sich um Haushalte mit einem verheirateten Elternpaar und ihren leiblichen Kindern. Zu den nicht traditionellen Strukturen gehören Familien mit einem leiblichen Elternteil und einem Stiefelternteil, einer allein erziehenden Mutter oder allein erziehendem Vater, nicht eheliche Lebensgemeinschaften oder andere Verwandte, die für die Kinder sorgen.“ 1511

Sie begründen ihre Arbeit damit, dass es dringend erforderlich sei zu untersuchen, welchen Einfluss die jeweilige Familienstruktur auf die schulische und soziale Entwicklung des Kindes hat. Die meisten Forschungsergebnisse verdeutlichten, dass Kinder aus so genannten traditionellen Familien bessere Schulleistungen, eine ausgeprägte Ambiguitäts-Toleranz, geeignetere Konfliktlösungs-Modelle, eine größere Zielstrebigkeit und bessere Voraussetzungen zur Lösung von Problemen oder Herausforderungen hatten.

Im Gegensatz dazu stellte sich heraus, ‚dass Kinder in nicht traditionellen Familienstrukturen häufiger unter Stress, Depressionen, Angst und Minderwertigkeits-Gefühlen litten‘. „Der negative Einfluss der nicht ehelichen Lebensgemeinschaften auf das kindliche Wohlergehen war bei den Ängsten und Depressionen besonders hoch.“

Außerdem zeigten diese Jugendlichen aus nicht traditionellen Familien schlechtere schulische Leistungen. „Bei Jugendlichen zwischen 12 und 15 Jahren aus nicht intakten Familien bestand eine zwei- bis zweieinhalbfach höhere Wahrscheinlichkeit, dass sie sexuell aktiv waren, als bei Jugendlichen aus intakten Familien.“

Kinder, die mit ihren leiblichen Eltern aufwachsen, werden von den Eltern am stärksten unterstützt. „Kinder aus Stief-Familien berichten über die geringste Unterstützung.“ Auch die hier vorgelegten Fakten zeigten in Kurzform auf: „Es besteht kein Zweifel darüber, dass Kinder aus nicht traditionellen Familien benachteiligt sind.“

Kinder aus ‚bunten Familien’ neigen eher zu Verhaltensstörungen

Werden Lehrkräfte auf Problem-Schüler angesprochen, wird in der Regel auf die vielfältigen Verhaltens-Störungen in der Folge von Trennung und Scheidung hingewiesen, da das elterliche Auseinandergehen häufig einen tiefen Selbstwertverlust der Kinder und Jugendlichen auslöst.

Die Psychologin Judith Wallerstein aus Kalifornien verfolgte 25 Jahre lang das Leben von 93 Kindern aus zerbrochenen Ehen. Dabei stellte sich heraus, dass die Scheidung der Eltern großen Einfluss auf das spätere Liebesleben der Kinder hat. So ist es nicht verwunderlich, dass 60 % dieser Ehen wieder geschieden wurden, in der Vergleichsgruppe waren es nur 25 %. imm024_22

Außerdem hatten nach dieser Studie 25 % der Scheidungswaisen noch vor ihrem 14. Geburtstag Kontakt mit Alkohol und Drogen, in der Gruppe der Vergleichskinder waren es nur 9 %. Die Psychologin nimmt diese Ergebnisse als Beweis dafür, dass eine Scheidung substantielle und langfristige Folgen hat.

Eine kürzlich erschienene Studie des deutschen Robert-Koch-Instituts untersuchte, wie weit die Familienverhältnisse mit der Anzahl psychisch erkrankender Kinder korrelieren. ‚Es zeigte sich, dass aus ‚intakten‘ Familien mit Vater und Mutter die Rate etwa bei 12 % liegt, bei Kindern alleinerziehender Eltern oder aus Patchwork-Familien jedoch auf etwa 24 % ansteigt’.

Eine im Oktober 2012 veröffentlichte Studie der Universität Duisburg-Essen ging der Frage nach, wie unterschiedlich sich die Trennung von Eltern auf Jungen und Mädchen auswirkt.

Danach gibt es „zum Teil erhebliche Unterschiede. So zeigt die Untersuchung, dass Jungen unter der Trennung ihrer Eltern vor allem im Bezug auf ihre schulischen Leistungen sehr viel mehr ‚leiden‘ als Mädchen. Die Studie ergab auch, dass erwachsene Scheidungskinder, die die Scheidung der Eltern im Alter bis zu 18 Jahren miterlebt haben, einer späteren Heirat ablehnender gegenüberstehen als erwachsene Studierende, die in intakten Familien aufgewachsen sind.“

Demnach müsste das Haupt-Kriterium für politische Entscheidungs-Träger sein, erwartbaren Schaden von Kindern und Familien abzuwenden und Förderliches zu manifestieren. Daher ist es die Pflicht des Staates, die Familien als Keimzelle der Gesellschaft zu schützen und durch gute Rahmenbedingungen gezielt zu fördern, wie dies für die Bundesrepublik Deutschland in der Verfassung geregelt ist.

Hierzu erklärt der aus der Schweiz stammende, renommierte Familienforscher Franz-Xaver Kaufmann:

‚Wenn in einer Gesellschaft jedoch stabile und eher instabile Formen des Zusammenlebens von Erwachsenen mit Kindern als frei wählbar betrachtet werden, dann hat der Staat seine besondere Unterstützung jenen zu geben, welche die größte Chance für eine optimale Erziehungswahrnehmung bieten‘.

Denn, so ein Zitat aus dem Buch „Abschied von der Spaßpädagogik“: „Kinder sind das Erbgut einer Gesellschaft und starke Familien ihr Rückgrat“.

Anschrift unseres Autors: Dr. Albert Wunsch, 41470 Neuss, Im Hawisch 17

Dr. Albert Wunsch ist Psychologe, Diplom Sozialpädagoge, Diplom Pädagoge und promovierter Erziehungswissenschaftler. Bevor er 2004 eine Lehrtätigkeit an der Katholischen Hochschule NRW in Köln (Bereich Sozialwesen) begann, leitete er ca. 25 Jahre das Katholische Jugendamt in Neuss. Im Jahre 2013 begann er eine hauptamtliche Lehrtätigkeit an der Hochschule für Ökonomie und Management (FOM) in Essen / Neuss. Außerdem hat er seit vielen Jahren einen Lehrauftrag an der Philosophischen Fakultät der Uni Düsseldorf und arbeitet in eigener Praxis als Paar-, Erziehungs-, Lebens- und Konflikt-Berater sowie als Supervisor und Konflikt-Coach (DGSv). Er ist Vater von 2 Söhnen und Großvater von 3 Enkeltöchtern.

Seine Bücher: “Die Verwöhnungsfalle” (auch in Korea und China erschienen), “Abschied von der Spaßpädagogik”, “Boxenstopp für Paare” sowie “Mit mehr Selbst zum stabilen ICH – Resilienz als Basis der Persönlichkeitsbildung” lösten ein starkes Medienecho aus und machten ihn im deutschen Sprachbereich sehr bekannt.

Weitere Infos: www.albert-wunsch.de

von esther10 15.08.2015 00:32

IS-Geisel Kayla Mueller
Missbraucht und vergewaltigt vom Kalifen
15.08.2015, 08:37 Uhr | t-online.de, dpa, AP


Kayla Mueller starb in IS-Geiselhaft. (Quelle: dpa)

Im Herzen des IS-Terrors hat Kayla Mueller in den Abgrund geblickt: Die 26-jährige Entwicklungshelferin aus den USA wurde in Geiselhaft vom Kalifen Al-Bagdadi mehrfach sexuell missbraucht. "Sie war sein Eigentum", sagten die Eltern.

Al-Bagdadi hat Mueller laut US-Geheimdienstinformationen zur "Ehefrau" genommen und mehrmals vergewaltigt. Dies haben Geheimdienstmitarbeiter der Familie der Getöteten im Juni mitgeteilt. Die junge Frau kam bei einem jordanischen Luftangriff ums Leben, ihr Tod wurde bereits im Februar vermeldet.

Mueller wurde demnach eine Zeit lang von einem Kommandeur der Terrormiliz Islamischer Staat, Abu Sajjaf, und seiner Frau Umm Sajjaf im Nordosten Syriens gefangen gehalten. Al-Bagdadi habe sie bei mehreren Besuchen sexuell missbraucht, berichtete eine 14-jährige Jesidin, die mit Mueller in Gefangenschaft lebte und im Oktober 2014 flüchtete.

Kaylas Vater: "Wir wussten alle, was das bedeutet"

Die minderjährige Jesidin war in den kurdischen Teil des Irak geflüchtet, wo sie im November 2014 mit US-Soldaten gesprochen hatte. Die Geheimdienste bestätigten ihre Angaben und leiteten sie an die Eltern von Mueller weiter. "Sie sagten uns, dass er sie geheiratet habe, und wir wussten alle, was das bedeutet", sagte Kaylas Vater Carl Mueller. Am Freitag wäre Kayla Mueller 27 Jahre alt geworden.

Ihre Mutter Marsha Mueller fügte hinzu: "Kayla hat diesen Mann nicht geheiratet. Er hat sie in seinen Raum gebracht und sie missbraucht und sie kam weinend zurück." Geiselnehmerin Umm Sajjaf habe während eines Verhörs bestätigt, dass Al-Bagdadi die junge Amerikanerin "besessen" habe. Ein mit dem Fall vertrauter US-Beamter bestätigte die Angaben. Zunächst hatte die britische Tageszeitung "The Independent" darüber berichtet. "Uns wurde gesagt, dass Kayla gefoltert wurde, dass sie das Eigentum von Al-Baghdadi war", zitierte US-Sender ABC die Eltern.

Mueller wurde den Informationen zufolge mit drei anderen Frauen gefangen gehalten, die allesamt Jesidinnen waren. Sie alle wurden zum Sex gezwungen. Nachdem sich Al-Bagdadi an Mueller vergangen habe, sei sie zu ihren Mitgefangenen zurückgekehrt und habe berichtet, was passiert sei. "Kayla versuchte, diese jungen Mädchen zu schützen", sagte ihre Mutter. "Sie war wie eine Mutter für sie."

In einem Brief, den Kayla Mueller vor Monaten aus der Geiselhaft abgeschickt hatte, stellte sich die Lage noch anders dar. Darin habe sie geschrieben, sie sei an einem sicheren Ort und werde mit Respekt behandelt, berichteten US-Medien.

Mueller stibrt bei jordanischem Luftangriff

Geiselnehmer Abu Sajjaf war im Juni im Osten Syriens bei einem Einsatz der Delta Force, einer US-Eliteeinheit, getötet worden. Er hatte beim IS eine führende Rolle bei illegalen Öl- und Gasgeschäften sowie Militäroperationen inne.

Mueller stammte aus Prescott im US-Staat Arizona und wurde im August 2013 gemeinsam mit ihrem Freund Omar Alchani im syrischen Aleppo entführt. Alchani wurde nach zwei Monaten freigelassen. Der IS behauptet, Mueller sei während eines jordanischen Luftangriffs nahe Rakka, der inoffiziellen Hauptstadt der Terrormiliz, getötet worden.

Offenbar handelte es sich bei dem Luftangriff um einen Racheakt für den durch den IS bei lebendigem Leib verbrannten jordanischen Piloten Muas al-Kasasba. Die USA bestätigten ihren Tod, allerdings nicht die Umstände.

von esther10 15.08.2015 00:31

„Wir sind dazu bestimmt, an der Herrlichkeit unserer Mutter Anteil zu haben“

Die Worte des Papstes beim Angelus-Gebet vom 15. August 2015
Von Redaktion
Vatikanstadt, 15. August 2015 (ZENIT.org)



Am heutigen Hochfest Mariä Aufnahme im Himmel betete Papst Franziskus um 12.00 Uhr gemeinsam mit den auf dem Petersplatz versammelten Pilgern den Angelus.
Zur Einführung in das Mariengebet sprach er die folgenden Worte, die wir hier in einer eigenen Übersetzung dokumentieren.

***
Liebe Brüder und Schwestern, guten Tag und ein frohes Fest der Muttergottes!
Heute feiert die Kirche eines der bedeutendsten Feste, die der seligen Jungfrau Maria geweiht sind: das Fest ihrer Aufnahme im Himmel. Am Ende ihres irdischen Lebens ist die Mutter Christi mit Seele und Leib in den Himmel aufgestiegen, das heißt in die Herrlichkeit des ewigen Lebens, in die volle Kommunion mit Gott.

Die heutige Seite des Evangeliums (Lk 1,39-56) zeigt uns Maria, wie sie, kurz nachdem sie durch das Wirken des Heiligen Geistes Jesus empfangen hat, ihre betagte Verwandte Elisabet aufsucht, die ebenfalls auf wunderbare Weise schwanger ist. In dieser Begegnung, die voll des Heiligen Geistes ist, drückt Maria ihre Freude durch das „Magnificat“ aus, weil sie das volle Bewusstsein der großen Dinge erlangt hat, die sich in ihrem Leben ereignen: Durch sie wird sich die Erwartung ihres Volkes erfüllen.

Doch zeigt uns das Evangelium auch den tieferen Grund für die Größe Mariens und ihrer Freude: dieser Grund ist ihr Glaube. Tatsächlich begrüßt Elisabet sie mit den Worten: „Selig ist die, die geglaubt hat, dass sich erfüllt, was der Herr ihr sagen ließ“ (Lk 1,45). Der Glaube ist das Herz der ganzen Geschichte Mariens; sie ist die Glaubende, die große Glaubende. Sie weiß – und spricht es auch aus – dass in der Geschichte die Gewalt der Rücksichtslosen, der Stolz der Reichen und die Selbstherrlichkeit der Hochmütigen schwer wiegen. Dennoch glaubt und verkündet Maria, dass Gott seine Kinder, die Armen und Demütigen, nicht im Stich lässt, sondern ihnen mit seiner Barmherzigkeit und Fürsorge zu Hilfe eilt, die Mächtigen von ihrem Thron stürzt und die Hochmütigen im Irrgarten ihrer Herzen verwirrt. Das ist der Glaube unserer Mutter, das ist der Glaube Mariens!

Das Loblied der Muttergottes lässt uns auch den letzten Sinn der Lebensgeschichte Mariens erahnen: Wenn die Barmherzigkeit Gottes der Antrieb der Menschheitsgeschichte ist, dann konnte „ihr Leib, der den Urheber des Lebens geboren hat, die Verwesung nicht schauen“ (Präfation). Das alles betrifft nicht Maria allein. Das „Große“, das der Allmächtige an ihr getan hat, berührt uns alle in der Tiefe und spricht zu uns von unserer Reise durchs Leben und dem Ziel, das uns erwartet: das Haus des Vaters. Wenn wir unser Leben im Licht der Aufnahme Mariens im Himmel betrachten, dann sehen wir, dass es kein sinnloses Umherirren ist, sondern eine Wallfahrt, die trotz aller Zweifel und allem Leid ein klares Ziel hat: das Haus unseres Vaters, der mit seiner Liebe auf uns wartet. Es ist schön, sich das vorzustellen: Wir haben einen Vater, der mit seiner Liebe auf uns wartet, und auch unsere Mutter Maria ist dort oben und wartet auf uns voller Liebe.

In der Zwischenzeit, während unser Leben vergeht, lässt Gott „dem pilgernden Volk ein untrügliches Zeichen der Hoffnung und eine Quelle des Trostes“ erstrahlen (ebd.). Dieses Zeichen hat ein Gesicht und einen Namen: das leuchtende Gesicht der Mutter des Herrn, den geheiligten Namen Mariens, die voll der Gnade ist, weil sie an das Wort des Herrn geglaubt hat: die große Glaubende! Als Mitglieder der Kirche sind wir dazu bestimmt, an der Herrlichkeit unserer Mutter Anteil zu haben, weil wir durch Gottes Gnade ebenfalls an das Opfer Christi am Kreuz glauben und durch die Taufe in dieses Heilsgeheimnis eingelassen worden sind.

Heute wollen wir alle zusammen zu ihr beten, damit sie, während unser Lebensweg sich in dieser Welt entfaltet, ihre barmherzigen Augen auf uns richtet, unseren Weg erhellt, uns das Ziel zeigt und uns nach diesem Elend Jesus zeigt, die gebenedeite Frucht ihres Leibes. Daher sagen wir jetzt alle zusammen: o gütige, o milde, o süße Jungfrau Maria!
[Nach dem Angelus:]

Liebe Brüder und Schwestern,

Mein Gedanke geht jetzt an die Bevölkerung der Stadt Tianjin im Norden Chinas, wo eine Reihe von Explosionen im Industriegebiet zahlreiche Tote und Verletzte sowie schwere Sachschäden verursacht haben. Ich versichere mein Gebet für die Menschen, die ihr Leben verloren haben und für alle, die unter den Folgen dieses Unglücks zu leiden haben. Möge der Herr sie erleichtern und denen helfen, die daran arbeiten, ihre Leiden zu lindern.

Ich begrüße euch alle, Einwohner der Stadt Rom und Pilger aus den verschiedensten Ländern! Ich vertraue euch der mütterlichen Fürsorge unserer Mutter an, die in der Herrlichkeit Gottes lebt und unseren Lebensweg immer begleitet.

Wie schön wäre es, wenn ihr heute der Muttergottes „Salus Populi Romani“ in Santa Maria Maggiore einen Besuch abstatten könntet: es wäre eine schöne Geste.

Ich danke euch, dass ihr gekommen seid und wünsche euch allen ein frohes Fest der Muttergottes. Bitte vergesst nicht, für mich zu beten. Gesegnete Mahlzeit und auf Wiedersehen!
vatican


von esther10 15.08.2015 00:28

Deutsche Bischofskonferenz erfindet eigenen Familienbegriff

Am 18. Juni veranstalteten die „Deutsche Bischofskonferenz (DBK)“ und das „Zentralkomitee der deutschen Katholiken“ eine Tagung mit dem Namen „Hören! Was Familien sagen“.



Katholiken sollten dort über ihr Familienleben- und verständnis berichten.

Die Veranstaltung fand mit Blick auf die Familiensynode in Rom im Oktober 2015 statt und sollte als Vorbereitung eines Wortes der deutschen Bischöfe zu Ehe und Familie dienen.

Vorsitzender der Veranstaltung war Bischof Dr. Heiner Koch, der gleichzeitig Vorsitzender der Kommission für Ehe und Familie der Deutschen Bischofskonferenz ist. Bischof Koch ist auch einer der drei deutschen Delegierten für die Familiensynode.

Die DBK veröffentlichte via Pressemitteilung eine Zusammenfassung der Tagung. Anhand dieser kann man gut erkennen, welche Vorstellung von Ehe und Familie in den entscheidenden Gremien und Personen der DBK vorherrscht.

Die Zielsetzung der Veranstaltung wird folgendermaßen beschrieben: „Der Grundgedanke der Veranstaltung war, nicht die offiziellen Vertreter und ausgewiesenen Experten zu Wort kommen zu lassen, sondern Menschen, von denen jeder eine bestimmte Form von Familie tagtäglich lebt.“

Nach katholischer Auffassung ist die Grundlage der Familie die Ehe (zwischen Mann und Frau). Eine Ehe und ihre Nachkommenschaft bilden eine Familie. Es gibt also nicht viele Formen von Familien. Es mag viele Formen von Partnerschaften geben, doch das ist ein anderes Thema.

Um sich ein Bild über die katholischen Familien zu machen, wurden etliche Personen, die in ganz unterschiedlichen Verhältnissen leben, zum Sprechen eingeladen:

„Eine junge Frau, die gemeinsam mit ihrem Freund drei Kinder hat und jeden Tag Kompromisse findet, ihre Kinder in ihrem katholischen Glauben und dem Nichtglauben ihres Partners zu erziehen und dabei sehr viel Unterstützung von ihrer Gemeinde erfährt; ein Mann, der wiederverheiratet geschieden ist, sich oft als „gebrandmarkt“ fühlt und vor Herausforderungen steht, seinen Glauben zu leben – zum Beispiel bei der Erstkommunion der Kinder; […] Ein Mann, der viel Mut gebraucht hat, sich als junger Erwachsener zunächst vor sich selbst und dann vor seiner katholischen Familie zu „outen“, weil er gelernt hat, Homosexualität sei eine Sünde und sogar eine Schande.“

Die Kirche ist dazu berufen, allen Menschen das Heil Christi zu bringen und muss für alle Menschen eine Pastoral entwickeln.

Es ist aber falsch, alle Formen des Zusammenlebens oder der sexuellen Praxis unter „Familie“ zu subsumieren.

Selbst ein Homosexueller konnte bei der Tagung über seine Erfahrungen berichten, obwohl er offensichtlich keine Ehe schließen und damit auch keine Familie gründen will. Wenn sich ein wiederverheirateter Geschiedener „gebrandmarkt“ fühlt, hat das mit Ehe und Familie gar nichts zu tun. Auch ein nicht verheiratetes Paar führt keine Ehe (selbst im zivilrechtlichen Sinne nicht).

Zu welchem Chaos die in Kauf genommene Begriffsverwirrung um das Wort "Ehe" führt, erkennt man in der Zusammenfassung der Ergebnisse: „Aus diesen Gesprächen wurden Ergebnisse im Plenum zusammengefasst: Man dürfe auch die kinderreichen Familien nicht vergessen, die nach einem klassischen Rollenmodell leben; der Wunsch, dass in einem Wort der Bischöfe der Beitrag der Ehe zu einem gelingenden Leben gewürdigt wird; die Erwartung, dass Ortskirche und Gemeinden die Vielfalt von Familien bewusst wahrnehmen…“

Mit „klassischem Rollenmodell (das Wort "Rollenmodell" ist eine Erfindung der Gender-Doktrin!)“ meint man hier schlicht und ergreifend die eigentliche Familie. Der Zusatz „klassisch“ ist überflüssig. Doch die Tatsache, dass man dieses Adjektiv hinzufügt, zeigt, dass man in der DBK der Auffassung ist, neben dieser „klassischen“ Familie gäbe es noch weitere Formen. Deshalb heißt es gleich danach, man müsse die „Vielfalt“ von Familien wahrnehmen. Die DBK hat den Familienbegriff der SPD und der Grünen übernommen. Die DBK fühlt sich nicht mehr kräftig genug, den katholischen Begriff von Ehe und Familie in der modernen Gesellschaft zu prägen.

Was sagt Bischof Koch (inzwischen ernannter Erzbischof von Berlin) zu all dem? „Die Aufgabe der Kirche ist es, Menschen auf ihrem persönlichen Weg durch das Leben zu begleiten. Um diesem Anspruch gerecht zu werden, muss die Kirche hören, verstehen, und sich selbstkritisch befragen."

Soll das etwa bedeuten, dass man die Lebensstile der Menschen einfach so akzeptieren soll? Soll man sich damit abfinden, dass die Menschen so leben, wie sie selbst es für richtig halten?

Die Aufgabe der Kirche ist, die Menschen auf den Weg des Evangeliums zu bringen, denn dieser Weg ist der einzige Weg zu Gott. Deshalb muss die Kirche versuchen, die Menschen aus der Sünde zu befreien, damit sie sich Gott öffnen. Wenn der „persönliche Weg“ falsch ist, also nicht dem Evangelium entspricht, muss die Kirche das klar sagen und erklären, wie man auf den einzig wahren Weg gelangt.


Bischof Koch sagte auch: „Wir müssen uns aber auch fragen, was das Sakrament und das kirchliche Verständnis von Ehe ist.

Und das ist nur verständlich im Zusammenhang mit Fragen der Berufung und der Nachfolge.“ Es gebe keine Alternative zu einem Dialog, auch einem geistlichen Dialog, der nach der Synode nicht abbrechen dürfe: „Wir müssen weiter im Gespräch bleiben und weiter ringen, in guten Gesprächen und kontroversen Debatten“.

Was sollen diese Sätze? Das Sakrament der Ehe ist seit Jahrhunderten klar definiert. Ebenso das „kirchliche Verständnis der Ehe“. Bischof Koch sagt aber, man könne und müsse darüber diskutieren.

Damit weckt er Hoffnungen bei den linken und liberalen Katholiken, die er gar nicht erfüllen kann. Erstens: Die Kirche bzw. die Synode kann die Lehre über die Ehe nicht einfach so verändern. Sie hat gar nicht die Autorität dazu. Zweitens: Das können schon gar nicht die deutschen Bischöfe alleine machen, ohne sich von der katholischen Kirche auszuschließen.

Diesen Sachverhalt müsste der ernannte Erzbischof von Berlin wissen, doch er traut sich wohl nicht, den Leuten zu sagen, was Sache ist. Das wäre seine Aufgabe. Er will sich aber nicht angreifbar machen.


Bestätigt im Oktober die Synode die Lehre der Kirche über die Ehe, wird er seinem Publikum wohl erklären: „Tut mir leid, hab alles versucht, aber die anderen wollten eben nicht“. In seinem eigenen Bistum wird er wohl kaum etwas unternehmen, um die Erosion der Lehre über die Ehe beim Kirchenvolk zu stoppen.


Eingestellt von Mathias von Gersdorff


von esther10 15.08.2015 00:20

Wieso? Weshalb? Warum?

Was passiert bei der "Familiensynode" im Herbst ?



Groß sind die Erwartungen, die an die ordentliche Bischofssynode im kommenden Oktober gerichtet werden, wenn auch – zwischenzeitlich und innerkirchlich – ein wenig gedämpft, wie es scheint.

Um zu wissen, worum es jenseits lauter Stellungnahmen vorab denn eigentlich geht, haben wir Prof. Dr. Stephan Haering, Benediktiner und renommierter Kanonist an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU), gewonnen, der sachlich Aufklärung betreibt:


Um was für eine Synode handelt es sich im kommenden Herbst?
Die Synode im kommenden Oktober ist eine ordentliche Generalversammlung der Bischofssynode, im Unterschied zur Synode des Jahres 2014, die sich mit demselben Thema befasst, aber als außerordentliche Versammlung getagt hat.
Der Teilnehmerkreis einer ordentlichen Synodenversammlung ist größer als bei einer außerordentlichen, weil die Bischofskonferenzen mehr Vertreter entsenden können. Aus Deutschland nehmen an der künftigen Synode drei Diözesanbischöfe teil, nämlich Erzbischof Reinhard Kardinal Marx (München), Bischof Dr. Franz-Josef Bode (Osnabrück) und der ernannte Erzbischof von Berlin Dr. Heiner Koch, der derzeit noch das Bistum Dresden-Meißen leitet. Ein weiterer deutscher Synodaler mit Stimmrecht ist Abt Jeremias Schröder OSB, der Abtpräses der Kongregation der Missionsbenediktiner von St. Ottilien; er wird von der Vereinigung der Generaloberen der klerikalen Männerorden entsandt.

Insgesamt wird die Synodenversammlung rund 300 Teilnehmer haben. Der größte Teil ist von den Bischofskonferenzen gewählt. Außerdem nehmen die Leiter der Dikasterien der Römischen Kurie und vom Papst ernannte Mitglieder an der Synode teil; dazu kommen Experten und Gäste.


Wie wird ihr Arbeitsmodus sein?
Die Kirche hat Synoden immer als geistliche Ereignisse verstanden und deshalb werden sie nicht nur „abgehalten“, sondern „zelebriert“. Der geistliche Charakter kommt auch darin zum Ausdruck, dass Gottesdienst und Gebet fester Bestandteil der Synode sind.
Der Synode ist ein umfangreicher Vorbereitungsprozess vorausgegangen, der in die Erstellung eines Arbeitspapiers (instrumentum laboris) durch das General-sekretariat der Bischofssynode mündete; es wurde im Juni 2015 vorgelegt.

Die eigentlichen Arbeiten der Synode selbst beginnen nach der feierlichen Eröffnung mit einem einführenden Referat des Generalrelators der Synode, das allgemein in das Thema der Beratungen einführt und in diesem Fall wohl auch auf die Synode des vergangenen Jahres Bezug nehmen wird.

Daran schließt sich die Diskussion im Plenum an, in der die meisten Synodalen das Wort ergreifen und zu einzelnen Aspekten des großen Rahmenthemas Ehe- und Familienpastoral ihre Auffassung vortragen werden. Dies nimmt die Sitzungen mehrerer Tage, jeweils vormittags und nachmittags, in Anspruch. Die Diskussion wird dann vom Generalrelator in einem weiteren Referat zusammengefasst.

Neben den Plenarversammlungen spielt die Arbeit in den kleineren Sprachzirkeln eine wichtige Rolle bei der Synode. Die Teilnehmer werden in Gruppen überschaubarer Größe aufgeteilt, in denen jeweils nur eine Arbeitssprache verwendet wird.

Das unterscheidet sie vom Plenum, wo verschiedene Sprachen zugelassen sind und eine Simultanübersetzung stattfindet. In den Sprachzirkeln, die wohl in der zweiten Synodenwoche zusammentreten, werden dann Entwürfe von Beschlussvorlagen, sogenannte Propositiones, erarbeitet, über die später im Plenum abgestimmt wird. Bevor diese Vorlagen allerdings vor das Plenum gelangen, werden sie noch von einer kleinen Gruppe beauftragter Teilnehmer redaktionell bearbeitet und zusammengefasst, weil es häufig so ist, dass inhaltlich ähnliche Vorschläge aus mehreren Sprachzirkeln kommen.

Die Synode stimmt dann im Plenum einzeln über die verschiedenen Vorlagen ab. Die mehrheitlich beschlossenen Vorlagen bringen die Auffassung der Synode zu der entsprechenden Frage zum Ausdruck und dienen dem Papst als Grundlage für seine weiteren Maßnahmen, etwa für die Abfassung des Nachsynodalen Apostolischen Schreibens.


Ist es denkbar, dass es zur Weiterentwicklung einer vorhandenen Lehre kommt?
Die Synode kann zum Ausgangspunkt einer Weiterentwicklung der kirchlichen Lehre zu Ehe und Familie werden. Denn die kirchliche Lehrentwicklung lässt sich generell nicht auf einem bestimmten Punkt einfrieren, wie Papst Benedikt XVI. einmal in einem anderen Zusammenhang betont hat.

Die Weiterentwicklung der Lehre muss sich aber immer am Glaubensgut der Kirche orientieren, das es treu zu bewahren gilt, und organisch die bisherige Tradition fortführen. In welcher Weise das geschehen könnte, ist schwer abzusehen. Darum wird man auf der Synode ringen.


Sind die Bischöfe gespalten? Ist das, wenn es denn so ist, ein Grund, sich Sorgen zu machen?
Von einer Spaltung im Episkopat möchte ich nicht sprechen. Doch es sind unterschiedliche, weit auseinander liegende Positionen erkennbar, was die Bewertung von Verbindungen angeht, die nach dem Verständnis der Kirche keine gültigen Ehen sind oder von vornherein keine Ehen sein können, wie etwa gleichgeschlechtliche Partnerschaften.
Jegliche Geschlechtsgemeinschaft außerhalb einer gültigen Ehe wird von der Kirche gegenwärtig als irreguläre Gemeinschaft betrachtet. Es scheint eher so, dass die Mehrheit des Weltepiskopats daran festhalten will. In den westlichen Ländern gibt es dagegen unter den Bischöfen manche Stimmen, die sich für eine Annäherung der kirchlichen Lehre an eine heute – jedenfalls in unseren Breiten – gesellschaftlich weithin akzeptierte Praxis nichtehelicher Geschlechtsverbindungen aussprechen.

Der Grundsatz der Unauflöslichkeit der Ehe kann jedenfalls nicht zur Disposition stehen, weil es sich um ein Gebot des Herrn selbst handelt. Sollte die Unauflöslichkeit der Ehe und die Bewertung des Ehebruchs als schwere Sünde ernstlich in Frage gestellt werden, dann müsste man sich wirklich Sorgen machen. Denn darin steckt sogar ein schismatisches Potential.



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Was heißt es, wenn der Papst zum „gemeinsamen Nachdenken“ eingeladen hat?
Der Aufruf des Papstes zum gemeinsamen Nachdenken ist nichts Außergewöhnliches oder Überraschendes. Gerade dies soll ja bei jeder Synode geschehen: Die Bischöfe und die übrigen Synodenteilnehmer sollen sich gemeinsam mit dem Thema auseinandersetzen und Lösungen suchen.

Wenn Papst Franziskus das Wort vom „gemeinsamen Nachdenken“ noch einmal ausdrücklich formuliert hat, dann scheint er damit ausdrücken zu wollen, dass er selbst nicht schon ein abschließendes Ergebnis sieht und dass er Entscheidungen letztlich von einem Konsens im Episkopat getragen wissen will, der nach einem gemeinsamen geistigen und geistlichen Ringen erzielt wird.


Welche Rolle spielt die Öffentlichkeit bisher? Man hat den Eindruck, dass sie sehr interessiert ist, gelegentlich Positionen zuzuspitzen.
Das Interesse der Öffentlichkeit an den beiden Synoden von 2014 und 2015 zur Ehe- und Familienpastoral ist groß, weit größer als bei anderen Themen, die zuletzt von Bischofssynoden beraten worden sind. Allerdings nimmt die Berichterstattung in den meisten Medien das Thema kaum in seiner ganzen Breite wahr.

Zumindest in den westlichen Ländern geht es den Medien zumeist nur um zwei kontroverse Aspekte: Das ist zum einen der kirchliche Umgang mit jenen zivil Geschiedenen, die eine zweite, kirchlich nicht gültige Ehe eingegangen sind. Konkret wird darauf gedrängt, ihnen die volle Teilnahme an der Eucharistie zu gewähren und sie zur heiligen Kommunion zuzulassen. Zum anderen richten die Medien ihren Blick auf die Haltung der Kirche zu homosexuellen Partnerschaften.

Beide Aspekte werden in den Medien häufig mit einem säkularen Konzept der Antidiskriminierung verbunden, ohne die Dimension von Religion und Glaube dabei wirklich zu berücksichtigen. Die vielen Gefährdungen, denen die Familie weltweit ausgesetzt ist, in manchen Ländern durch Hunger und Elend, vielerorts auch durch die Benachteiligung der Frauen, an wieder anderen Orten durch mangelnde Bindungsfähigkeit vieler Menschen – das alles kommt in Presse und Fernsehen kaum vor, stellt aber auch eine Herausforderung für den seelsorglichen Auftrag der Kirche im Hinblick auf Ehe und Familie dar.

Weitere Aspekte ließen sich nennen, die medial praktisch nicht berührt werden, etwa wenig familienfreundliche Bedingungen in der Gesetzgebung und der sozialen Wirklichkeit vieler Länder, die Verantwortung der Familien für die Weitergabe und den Schutz des menschlichen Lebens von der Zeugung bis zum natürlichen Tod, die religiöse Erziehung und die Weitergabe des Glaubens in den Familien usw. Auch damit sieht sich die Synode konfrontiert und kann diese Fragen nicht ignorieren.


Wem kommt denn eigentlich die letzte Entscheidung zu?
Die Bischofssynode hat von ihrer Konzeption her die Aufgabe, den Papst zu beraten. Dem Papst kommt es zu, eventuelle Entscheidungen zu treffen. Er könnte der Synode aber auch Entscheidungskompetenz übertragen und sich insoweit an deren Beschlüsse binden. Aber auch in diesem Fall wäre es Aufgabe des Papstes, die getroffenen Beschlüsse zu bestätigen und ihnen Rechtskraft zu verleihen. Die letzte Verantwortung liegt also immer beim Papst.


Werden sich bisherige Praktiken, die den Umgang mit geschieden wiederverheirateten Gläubigen betreffen, wohl ändern?
Man darf den größeren theologischen und religiösen Kontext dieser Frage nicht außer Acht lassen. Es geht um die Folgen einer schweren Sünde, die stets vom Empfang der heiligen Kommunion ausschließt, bis der betroffene Gläubige im Sakrament der Buße die Vergebung erlangt hat und so seine Gemeinschaft mit Gott und der Kirche wiederhergestellt ist.

Kann es diese Versöhnung geben, solange der Gläubige durch das Eheband noch mit seinem früheren Partner verbunden ist?
Ist die Geschlechtsgemeinschaft in der neuen Verbindung dann nicht mehr als Ehebruch zu werten? Ich wage keine Prognose, ob die Synode zu einer neuen Antwort auf solche Fragen finden wird und ob sich in der Folge die kirchliche Position zur Wiederheirat nach einer staatlichen Scheidung ändert.


Vielen herzlichen Dank für das Gespräch, Herr Prof. Dr. Stephan Haering
http://www.bistum-regensburg.de/newslett...81762#cx5-18341
http://www.google.de/imgres?imgurl=http%...wIVap1yCh0miwDp


von esther10 14.08.2015 20:32

Deutschland braucht Mariens Hilfe



Was Gott vereint... - eine Verteidigung der christlichen Ehe gegen den modernen Relativismus.
Paul Herzog von Oldenburg (Herausgeber)
92 Seiten


Unsere Liebe Frau von Fatima

Das 20. Jahrhundert ist das Jahrhundert, das vielleicht als das Jahrhundert der Sünde, der Verwirrungen und der Strafe in die Geschichte eingehen wird.


Die Kinder, die die Jungfrau Maria gesehen haben: Lucia, Francisco und Jacinta (v. l. n. r.)

http://www.ergebenebitte.org/

Und zugleich fragt sich eine große Anzahl von Menschen auch bei uns: Gibt es eine Lösung für die heutige Krise, die sich im noch jungen 21. Jahrhundert zu verschlimmern scheint?
Die Antwort hierfür kommt vom Himmel: „Wenn ihr tut, was ich von euch verlange, werden viele Seelen gerettet werden und ihr werdet den Frieden erlangen.“

Deswegen ist die Verbreitung der Botschaft von Fatima eine der wichtigsten Apostolatsaktionen, die man zur Zeit unternehmen kann. Genauso wie sich auch dafür einzusetzen, daß die Bitten Mariens erfüllt werden, was eine unentbehrliche Bedingung zum Erlangen des Friedens für die Welt darstellt.
Mehr ...

Wer sind wir?
Die Aktion Deutschland braucht Mariens Hilfe der Deutschen Vereinigung für eine Christliche Kultur e.V. widmet sich seit 1996 der Verbreitung der Botschaft von Fatima, der marianischen Verehrung und der Verbreitung katholischer Bücher in unserem Land.

Wir sind katholische Laien, die sich ganz dieser Aufgabe verschrieben haben.
Da die Aktion nicht auf Gewinn ausgerichtet ist, werden die Publikationen und Devotionalien entweder kostendeckend verkauft oder gegen Spende verteilt. Durch Ihre Spende unterstützen Sie das Schriftenapostolat und die gesamte Arbeit der Aktion Deutschland braucht Mariens Hilfe.


„Der Herr hat uns gesagt, dass die Kirche auf verschiedene Weise immer leiden würde bis zum Ende der Welt.

Wichtig ist dabei, dass die Botschaft, die Antwort von Fatima im Wesentlichen nicht auf bestimmte Andachtsübungen abzielt, sondern auf die grundlegende Antwort, das heißt die ständige Umkehr, die Buße, das Gebet und die drei göttlichen Tugenden: Glaube, Hoffnung und Liebe.“

Benedikt XVI., 11.5.2010
Gewissenserforschung: Für einen Beichtspiegel zur Gewissenserforschung klicken Sie hier.


Wie bete ich den Rosenkranz? Kurzanleitung Teil 1 zum Download hier

file:///C:/Users/Friedel/Downloads/Wie+b...anz+1%20(1).pdf


Kurzanleitung Teil 2 zum Download
file:///C:/Users/Friedel/Downloads/Wie+b...anz+2%20(1).pdf
http://www.mariens-hilfe.org/


von esther10 14.08.2015 20:08

14.08.2015



Grünen-Politikerin Claudia Roth entsetzt über Flüchtlingslage auf Kos
"Habe so etwas noch nie gesehen"



Claudia Roth
© dpa

Auf der griechischen Ferieninsel Kos suchen nach wie vor täglich bis zu 1.000 Flüchtlinge Zuflucht. Grünen-Politikerin Claudia Roth hat Kos besucht und spricht gegenüber domradio.de von unmenschlichen Verhältnissen vor Ort.

domradio.de: Der Bürgermeister der Insel warnt mittlerweile wegen des Flüchtlingsansturms vor einem "Blutvergießen". Sie haben mit ihm gesprochen. Wie haben Sie die Lage erlebt?

Claudia Roth (Bundestagsvizepräsidentin und Grünen-Politikerin): Ich habe ein totales Chaos und eine Situation, die außer Kontrolle geraten ist, erlebt. Ich habe Flüchtlinge gesehen, die völlig auf sich alleine gestellt sind - ohne eine richtige Erstaufnahme zu bekommen. Ihnen fehlt selbst die Basisversorgung. Die Flüchtlinge kommen über das Meer, sie haben nasse Kleidung und bekommen weder trockene Kleidung noch Nahrung, Wasser oder medizinische Versorgung. Und sie sind nicht menschenwürdig untergebracht. Man hat mit einem offenen Brief, den der Bürgermeister verschickt hat, diese Spannung sogar eher eskaliert. Es kam zu Handgemengen mit Rauchbomben und Stöcken. Flüchtlinge sind aus der ganzen Stadt bei gleißender Sonne in das Stadion getrieben wurden. Dort gab es nur zwei Toiletten, die nach kürzester Zeit schon gar nicht mehr funktioniert haben. Ich habe so etwas wirklich noch nie gesehen. Und ich habe mich zutiefst geschämt, dass die Flüchtlinge aus aller Welt mitten in Europa die Hölle auf Erden erleben.

domradio.de: Sie haben als deutsche Politikerin vor Ort gestanden und mit Verantwortlichen auf Kos gesprochen. Was haben Sie mit ihnen besprochen und wie vielen die Reaktionen aus?

Claudia Roth: Ich habe versucht, den Hotelbesitzern die Angst zu nehmen, die sagen, die Situation schade ihrem Tourismus. Ich habe denen entgegnet, dass ich mir ziemlich sicher bin, dass die Touristen, die dort Urlaub machen, sehr sensibel sind und genau schauen, wie man mit Menschen umgeht. Die werden sich fragen, was denn da los ist, wenn die Menschen auf kleinsten Flecken campieren müssen. Es muss eine Basisversorgung und eine Koordination her. Da ist niemand verantwortlich und der Bürgermeister hat sich auch nicht darum gekümmert, dass es eine Infrastruktur gibt. Glücklicherweise gibt es Organisationen wie "Ärzte ohne Grenzen" oder Initiativen wie "Kos Solidarity", die sich engagieren. "Kos Solidarity" sind Lehrer und Lehrerinnen, die seit Mai für die Flüchtlinge gekocht haben. Zum Schluss konnten sie sich das aber kräftemäßig und finanziell auch nicht mehr leisten, weil sie für bis zu 2.000 Menschen hätten kochen müssen. Bei der Finanzkrise, die auf Griechenland lastet, ist es dennoch keine Entschuldigung, dass man Menschen so behandelt. Und deshalb geht die Kritik auch in Richtung Athen. Auf meine Frage, welches Ministerium denn zuständig sei, antwortete man mir, es seien vier bis fünf Ministerien, die aber ihre Verantwortung vor sich hertragen und jeweils einem anderen zuschustern.

domradio.de: Jetzt soll ein Schiff geschickt werden, das dann als eine Art schwimmende Verwaltungseinheit funktionieren soll. Was halten Sie von dieser Maßnahme?

Claudia Roth: Wenn dieses Schiff tatsächlich einsatzbereit ist, Toiletten und Duschen funktionieren, die Registrierung erfolgt und die Menschen schnellstmöglich die Insel verlassen können, um aufs Festland und weiter nach Europa zu kommen, dann ist das ein längst überfälliger Schritt. Man muss aber auch Land zur Verfügung stellen. Vertreter von "Ärzte ohne Grenzen" haben mir gesagt, dann könnte der UNHCR auch ganz anders mithelfen. Eines muss uns klar sein: Es gibt einen Exodus in dieser Region und der wird nicht morgen beendet sein. Ich war in diesem Jahr schon drei Mal wegen der Flüchtlingskatastrophe auf Sizilien. Sizilien ist eine der ärmsten Regionen Italiens. Aber da funktioniert es einfach anders. Und dies hat auch mit der Rolle der Kirche zu tun. Wenn dort eine große Gruppe Flüchtlinge ankommt, werden rechtzeitig die Ärzte informiert. Es kommen die Wohlfahrtsverbände wie die Caritas. Dann wird gefragt, welche Kirchen Räume zur Verfügung haben. Die Klöster öffnen ihre Türen. Ich habe ein Jesuitenkloster besucht, das Flüchtlinge untergebracht hat und einen Pfarrer getroffen, der seine Kirche in der Nähe des Hafens von Palermo für Flüchtlinge hergerichtet hat. Da merkt man, dass die christliche Verantwortung wahrgenommen wird. Das habe ich alles auf Kos überhaupt nicht gesehen. Die Kirchen dort waren verriegelt und mit Ketten gesichert.

domradio.de: Was spielt denn die EU in dieser Lage für eine Rolle?

Claudia Roth: Die Mitgliedsstaaten der EU müssen sehr viel Verantwortung übernehmen. Wir können nicht die Augen verschließen. Es ist keine Lösung, so wie es Bulgarien jetzt versucht, eine 100 Kilometer lange Mauer zur türkischen Grenze hin zu errichten. Oder wie Ungarn mit einem 175 Kilometer langem Zaun. Es ist auch nicht sinnvoll - so wie es in Deutschland wieder passiert - darüber zu debattieren, wie man die Leistungen für Flüchtlinge im vermeintlichen Glauben reduziert, es würden dann weniger Flüchtlinge kommen. Es ist ein Wettlauf der Schäbigkeit, den sich Europa leistet und ich habe mich schon gefragt, womit Europa denn den Friedensnobelpreis verdient hat, wenn außer sechs Ländern überhaupt kein Staat Menschen aufnehmen will.

domradio.de: Vielen Dank für das Gespräch.

Das Interview führte Uta Vorbrodt

(dr)

von esther10 14.08.2015 17:58

1. September: Neuer Gebetstag für die Bewahrung der Schöpfung
Veröffentlicht: 14. August 2015 | Autor: Felizitas Küble

Bischof Dr. Rudolf Voderholzer ruft alle Christen im Bistum Regensburg dazu auf, sich der Initiative von Papst Franziskus anzuschließen: er hat den 1. September als “Weltgebetstags zur Bewahrung der Schöpfung” in das Kirchenjahr eingeführt. Ostersonntag großer Einzug

In einem Beitrag auf der Internetseite des Bistums Regensburg (http://www.bistum-regensburg.de/) erläutert der Regensburger Oberhirte die theologischen Gedanken des Papstes.

Christen erkennen im Universum die schöpferische Liebe Gottes, die in allem was ist, Gestalt annimmt. Die menschliche Sorge um diese Schöpfung sei deshalb viel mehr als Umweltschutz.



BILD: Prozession in Regensburg

Mit der Wahl des 1. Septembers übernimmt der Papst eine Initiative des orthodoxen Patriachen von Konstantinopel, Bartolomaios. An diesem Tag beginnt das orthodoxe Kirchenjahr, dessen Verlauf sich an Maria, der Mutter Gottes orientiert.

Der Papst stellt uns mit dieser Wahl Maria und das Leben dieser Frau als Vorbild vor Augen; sie richtete ihr Leben wie kein anderes Geschöpf auf Gott aus; diese Harmonie mit dem Ewigen ist zugleich die vollendete Harmonie mit der ursprünglichen Schöpfung Gottes.

Quelle (Text/Foto): Bistum Regensburg

von esther10 14.08.2015 14:46

Vatikanreform: Die Zahl der Dikasterien reduzieren


Der K9 Rat der Kardinäle - AFP

14/08/2015 08:50SHARE:
Bei der Reform des Vatikan wartet Papst Franziskus nicht auf einen Gesamtplan. Er approbiert stattdessen immer wieder Reformen in einzelnen Bereichen. Das sagt Kardinal Francisco Javier Errázuriz Ossa im Interview der Neuen Luzerner Zeitung. Kardinal Errázuriz ist emeritierter Erzbischof von Santiago de Chile und Mitglied des neunköpfigen Kardinalsrates, der den Papst in Reform-Fragen berät. Die Gesamtzahl der Dikasterien in der Kurie müsse reduziert werden, betonte er, sonst könne der Papst seine Leitungsaufgaben bei zu vielen „Ministern“ nicht wahrnehmen. Außerdem solle dem immer noch sehr verbreiteten Image entgegen gewirkt werden, der Vatikan sei ein Hofstaat. Auch hier habe der Papst schon deutliche Zeichen gesetzt.
Auf die Bedeutung der Synode und die Dezentralisierung innerhalb der Kirche angesprochen sagte der Kardinal, er habe schon den Eindruck, dass der Papst eine „gewisse Dezentralisierung innerhalb der katholischen Kirche“ unterstütze und den Bischöfen der Ortskirchen eine größere Autonomie zugestehe.

(rv 14.08.2015 ord)

von esther10 14.08.2015 14:42

Appell an den Papst: Bitte nichts an der Lehre ändern


Einer der Unterzeichner: Kardinal Leo Burke - AP

14/08/2015 14:08SHARE:
Mehr als 400.000 Katholiken, darunter 105 Bischöfe und mit Leo Burke auch ein Kardinal, haben laut der römischen Nachrichtenagentur AsiaNews einen von Pro-Life-Organisationen und Laienbewegungen lancierten Appell an den Papst gerichtet. Darin wird Franziskus nachdrücklich aufgerufen, auch nicht die geringste moralische Konzession bei Lehre und Seelsorge für wiederverheirate Geschiedene und Homosexuelle zu gewähren, da dies verheerende Folgen haben würde. Die sakramentale kirchliche Ehe sei der einzige Weg, um die „ideologische Kolonisierung", die sich in der Welt breit mache, zu überwinden. Der „Filial Appeal", der auch auf deutsch abrufbar

http://www.ergebenebitte.org/...

ist steht im Kontext der kommenden Bischofssynode über die Familie im Oktober. Die Petition soll bis Mitte September geöffnet bleiben.

(kap 14.08.2015 ord)

von esther10 14.08.2015 14:38

b]Mariä Himmelfahrt: Der Papst und die Mutter Gottes


Ein Blumenstrauß der Madonna: Immer nach einer Papstreise kommt der Papst nach Santa Maria Maggiore - OSS_ROM

14/08/2015 10:06SHARE:
Mit Gottesdiensten, Wallfahrten, See- und Lichterprozessionen und anderen Traditionen feiert die Kirche an diesem Samstag das Hochfest der Aufnahme Mariens in den Himmel, „Mariä Himmelfahrt". In Rom wird es anders gefeiert werden als sonst: Erstmals seit mehr als sechs Jahrzehnten wird das mittägliche Mariengebet des Papstes am 15. August nicht am Sommersitz Castelgandolfo gesprochen, sondern auf dem Petersplatz. Grund dafür ist die - im Vergleich zu den Vorgängern - weniger stark ausgeprägte Leidenschaft des argentinischen Papstes für einen Sommeraufenthalt in den Albaner Bergen. 2013 war Franziskus noch der Castelgandolfo-Tradition gefolgt, hatte dort aber nicht übernachtet. Im vergangenen Jahr war er zum Hochfest in Korea.

Das sagt aber nichts darüber aus, dass dem Papst das Fest selber nicht wichtig sei, ganz im Gegenteil. Der Papst ist geprägt von marianischer Spiritualität. Das sagt im Gespräch mit Radio Vatikan Kardinal Angelo Comastri, Kardinalvikar, also bischöflicher Vertreter des Papstes, für den Vatikanstaat.

In einer Kultur, in der dem Körper sehr viel, manchmal zu viel, Aufmerksamkeit geschenkt werde, sei dieses Fest besonders wertvoll, so der Kardinal „Es gibt einen echten Körper-Kult, eine Anbetung des Körpers.“ Die Aufnahme in den Himmel verweise auf eine weitere

Dimension des menschlichen Lebens, die sonst eher zu kurz komme. Überhaupt könne man von Maria für das Leben viel lernen, ihre Hingabe an Jesus, ihre Demut in der Annahme Gottes Willens für sie und in ihrer Großherzigkeit sei sie ein ganz besonderes Vorbild im Glauben.
Für Papst Franziskus ist das zentral, glaubt Kardinal Comastri. „Der Papst drückt seine

Verehrung für die Madonna in sehr einfachen Formen aus. Wenn er von einer Reise zurück kommt, bringt er immer einen Blumenstrauß nach Santa Maria Maggiore, allein das zeigt es schon. Und genau so einfach spricht er auch, was er sagt geht sofort zu Herzen und sagt ganz klar aus, dass der Papst sich als ein Sohn versteht, der seiner Mutter seine Geschichte erzählt. Das meint die Geste mit den Blumen auf dem Altar.“

Papst Franziskus hat aus Buenos Aires aber auch noch eine ganz eigene Verehrung nach Rom mitgebracht, die der „Maria Knotenlöserin“, die ursprünglich auf ein Gemälde in Augsburg zurück geht, das der junge Jorge Mario Bergoglio gesehen hatte und dann als Verehrung in Argentinien einführte. „Wer hat keine Knoten in seinem Leben? Wer hat nichts, was man nicht lösen müsste?“, fragt der Kardinal. In Maria finde man die Geduld, die im Leben oft fehle, man denke da nur an den „Knoten“ bei der Hochzeit zu Kana, „tut was er euch sagt“, gibt sie den Dienern auf, voller Zuversicht in ihren Sohn.

Dass auch das Heilige Jahr der Barmherzigkeit an einem Marienfest beginne, dem 8. Dezember, sei ebenfalls ein Zeichen, wie wichtig Papst Franziskus die marianische Dimension des Glaubens ist. „Wenn er das Jubiläum der Barmherzigkeit am Tag der Unbefleckten Empfängnis eröffnet, dann sagt uns der Papst: ‚Das ist der Traum Gottes’. Wir können alle einen Schritt auf diesen Traum Gottes zu machen. Und von Maria können wir uns dahin führen lassen. Gott ist bereit, die Tür ist offen: gehen wir hinein!“

(rv/kap 14.08.2015 ord)[/b]

von esther10 14.08.2015 14:35

Wie Obama den künftigen Führungen Afrikas Homo- und Abtreibungs-Agenda aufzwingen will
14. August 2015 14:08 | Mitteilung an die Redaktion


Obama spricht zu den Yali-Stipendiaten aus Afrika(Nairobi) „Ihr seid der Motor des Fortschritts.“ Dies sagte US-Präsident Barack Obama am vergangenen 3. August in Washington vor 500 jungen Schwarzafrikanern. Sie waren seine Gäste, um am Startschuß für ein Programm teilzunehmen, der Yali-Young African Leaders Initiative. Dabei handelt es sich um einen Seminarblock von sechs Wochen an einer der prestigeträchtigsten Universitäten der USA und das alles zur Gänze kostenlos. Die Finanzierung erfolgt vollständig durch Stipendien des Fonds Mandela Washington.

Dabei handelt es sich um eine „Schöpfung“ des amtierenden US-Präsidenten, die den Medien weitgehend entgangen ist. 2014 fand das erste Seminar statt. Die Fortsetzung auch über das Ende von Obamas Amtszeit hinaus ist sichergestellt.

Obama sprach zur Seminareröffnung eine Stunde lang zu den 500 Stipendiaten. Er griff dabei die Schlüsselthemen seiner Reden auf, die er jüngst in Kenia und vor der Versammlung der Afrikanischen Union in Äthiopien gehalten hatte: gute Regierung, Bildung und Stellung der Frau in der Gesellschaft. Obama spornte die jungen Teilnehmer an: „Dieses Programm wird Euch wirklich helfen, den Unterschied zu machen, wenn Ihr in Eure Häuser zurückkehrt“. Die jungen Schwarzafrikaner antworteten mit einem einstudierten Dank: „Der Traum von Barack Obama verleiht uns Flügel“.

Verleiht „Obamas Traum Flügel“ oder bringt er Abtreibung und Homosexualisierung?

In Wirklichkeit soll das präsidiale Seminar weniger Flügel verleihen, sondern Geld, Wirtschaftsbeziehungen und insgesamt die „richtigen“ Kontakte. Entscheidend ist, daß sie im Gegenzug tun, was man von ihnen verlangt.

Im nächsten Jahr will die Yali-Initiative noch stärker auftreten und die Zahl der Teilnehmer von 500 auf 1000 junge Schwarzafrikaner erhöhen. Dabei handelt es sich um gezielt ausgesuchte junge Menschen mit gutem Notendurchschnitt und vielversprechenden Anzeichen, daß sie zur künftigen Elite gehören oder dazu gemacht werden könnten.

2016 soll zudem ein weiteres Yali-Regionalzentrum errichtet werden, dieses Mal in der ghanaischen Hauptstadt Accra. Es wird das vierte Regionalzentrum sein nach den bereits bestehenden in Dakar (Senegal), Nairobi (Kenia) und Pretoria (Südafrika). 2016 werden weiters mindestens 80 junge Amerikaner nach Afrika gehen, um die dortige „Leadership“ zu studieren. Der Knoten wird enger gezogen.

„Wir werden Afrika verändern!“ – Aber wie?

Auslese vielversprechender Schwarzafrikaner die zur neuen politischen Führung Afrikas geformt werden sollen

Auslese vielversprechender Schwarzafrikaner soll zur politischen Führung Afrikas von morgen geformt werden

„Wir werden Afrika verändern!“, riefen die 500 Jugendlichen wie auf Knopfdruck im Chor. Auch das klang einstudiert wie am Ende eines Motivationstrainings. Die Frage ist: Wie werden „wir“ Afrika verändern?

Schwarzafrika widersetzt sich der Homo-Agenda, der Abtreibung, der Euthanasie und den „reproduktiven Rechten“. Das hat es bereits bewiesen und beabsichtigt, es auch bei der Bischofssynode der katholischen Kirche im kommenden Oktober zu tun. Afrikanische Regierungen haben im Vergleich zum Westen mutig Gesetze und Regierungsdekrete erlassen und sind sogar bereit, auf westliche Entwicklungshilfe zu verzichten, wenn diese mit dem Zwang zu einer abgelehnten Gesellschaftspolitik gekoppelt wird. Die eigenen Grundsätze will man nicht verraten.

Aus diesem Grund hat Washington die Strategie geändert: Wenn die derzeitige politische Führung Afrikas die ideologischen Forderungen nicht akzeptieren will, wird es vielleicht, angemessen indoktriniert, jene von morgen tun. Anders gesagt: Eine Auslese

vielversprechender Schwarzafrikaner soll im Sinne der Homo- und Abtreibungs-Lobby zur neuen politischen Führung Afrikas geformt werden.

Die Sponsoren des Yali-Programms

Dafür sollen Programme wie die Yali – Young African Leaders Initiative sorgen. Bestätigt wird diese Annahme durch die Liste der Sponsoren, die das Programm finanzieren. Die Teilnahme erfolgt durch die Zuwendung eines Stipendiums von Mandela Washington. Manche mehr, manche weniger, insgesamt stellen alle Sponsoren eine Art gigantischen Wahlspot der Regierung Obama dar oder kreisen um die Vereinten Nationen, wobei der 1969 gegründete Bevölkerungfonds UNFPA besonders hervorsticht. Er ist wie ein Synonym für „reproduktive Gesundheit, Familienplanung, Sexualrechte“. Der Bevölkerungsfonds fördert die Abtreibung und die Gender-Ideologie und das weltweit.

Hinzu kommen noch „spezielle“ Sponsoren wie Advocates for Youth, die bereit sind, wo auch immer in der Welt, die Homo-Agenda und die Abtreibungslobby zu finanzieren. Das geht soweit, daß sie jüngst Planned Parenthood verteidigt haben trotz der Schock-Videos über illegale Abtreibungen und den Handel und Verkauf von Körperteilen der getöteten Kinder. Zahlreiche weitere Gender-Organisationen finden sich unter den Yali-Sponsoren, wie Council for Global Equality, International Gay and Lesbian Human Rights Commission, Human Rights Watch, National Democratic Institute der Demokratischen Partei und Population Council, dessen Spezialisierung darin besteht, den Kampf gegen AIDS und HIV zu nützen, um in Wirklichkeit die „reproduktive Gesundheit“ (Verhütung und Abtreibung) zu fördern.

Die Internetseite von Mandela Washington Fellowship untersteht dem US-Außenministerium.
Was die Regierung Obama mit dem Yali-Programm versammelt und vernetzt hat, droht zu einer verheerenden Waffe der Indoktrinierung zu werden, mit der den afrikanischen Völkern aufgezwungen werden soll, was sie nicht wollen. Was unter der Ägide des vielleicht peinlichsten Friedensnobelpreisträgers der Geschichte aufgebaut wurde, ist ein gigantischer und komplexer humanitärer, finanzieller, medialer und didaktischer Mechanismus mit dem einzigen, aber präzisen Zweck, die Führungsschicht von morgen zu formen, um das heutige Antlitz Afrikas zu verformen.



Text: Giuseppe Nardi
http://www.katholisches.info/2015/08/14/...ufzwingen-will/
Bild: Corrispondenza Romana/Mandela Washington Fellowship (Screenshot)

von esther10 14.08.2015 13:01

Mangelndes Engagement für Flüchtlinge? – Schweizer Bischofskonferenz wehrt sich



Freiburg i.Ü., 21.7.15 (kath.ch) Der reformierte Pfarrer Josef Hochstrasser hat den Schweizer Kirchen Untätigkeit in der Flüchtlingsfrage vorgeworfen, insbesondere im Falle der zahlreichen Eritreer, die ihre Heimat verlassen. «Öffentliche Gesten, Worte und Taten wären jetzt wichtig», schreibt er in einem Kommentar im Zürcher «Tages-Anzeiger» (20. Juli).

Kein Schweizer Bischof und kein Vertreter der reformierten Kirche habe aber bislang ein «öffentliches Zeichen» gesetzt. Dies stimme nicht, sagte Bernard Bovigny, Mitarbeiter in der Kommunikationsstelle der Schweizer Bischofskonferenz (SBK), am Dienstag, 21. Juli, auf Anfrage gegenüber kath.ch.

Bovigny äusserte Verständnis für den Appell Hochstrassers an die Kirchen. Dass Christen an die Kirchen appellierten und Erwartungen formulierten, sei an sich positiv. Es zeige, dass die Botschaft der Kirchen – solidarisch und brüderlich mit Menschen umzugehen, die Zuflucht in der Schweiz suchen – geteilt werde. «Aber es ist ungerecht zu behaupten, die Kirchen würden schweigen und nichts für Asylsuchende unternehmen.»

von esther10 14.08.2015 12:49

Baldegger Schwester: «Nur positive Erfahrungen» mit Flüchtlingen im Gästehaus


Gästehaus der Baldegger Schwestern in Baldegg, seit Januar 2015 Wohnstätte für Asylbewerber LU | © 2014 zVg

Baldegg LU, 3.8.15 (kath.ch) Der Kanton Zug sucht verzweifelt Unterkünfte für Asylbewerber – und klopft bei Klöstern an. Vergeblich. Gemäss einer Umfrage der «Neuen Luzerner Zeitung» (28. Juli) sehen sich viele Klöster nicht in der Lage, Flüchtlinge aufzunehmen.

Die Baldegger Schwestern engagieren sich bereits in diesem Bereich. Man habe «nur positive Erfahrungen» mit der Unterbringung von Asylsuchenden gemacht, sagte Nadja Bühlmann, Mitglied im Generalrat der Kongregation, auf Anfrage von kath.ch. Die Ordensfrau findet, man solle Klöster, die keine Flüchtlinge aufnehmen könnten, nicht vorschnell verurteilen.

Barbara Ludwig

Seit Mitte Januar beherbergen die Baldegger Schwestern, einst vor allem in der Bildung tätig, in ihrem Gästehaus im Dorf Baldegg, das zur Gemeinde Hochdorf LU gehört, Asylsuchende. Derzeit seien im Gästehaus zwei Familien aus Syrien untergebracht, insgesamt 16 Personen, sagte Bühlmann gegenüber kath.ch. Nähme man ausschliesslich Einzelpersonen auf, könnte man theoretisch noch mehr Asylbewerbern ein Dach über dem Kopf bieten. Betreut werden die Syrer vom katholischen Hilfswerk Caritas Luzern im Auftrag des Kantons. Dies noch bis Ende Jahr, dann übernimmt der Kanton diese Aufgabe selber.

«Wir freuen uns gegenseitig aneinander»

Die Baldegger Schwestern hätten bislang «nur positive Erfahrungen» gemacht mit den Asylsuchenden, so Bühlmann weiter. Es komme zu Begegnungen der Schwestern mit den Familien und ihren Kindern. «Es ist sehr lebendig und schön. Wir freuen uns gegenseitig aneinander.» Wenn sie vom Kloster zum Bahnhof gehe, komme sie regelmässig am Gästehaus vorbei. Manchmal habe sie Gelegenheit, jemanden anzusprechen, zu fragen, wie es läuft. Die Kinder sprechen laut Bühlmann bereits etwas deutsch.

Nach der Ankunft der Flüchtlinge im Januar habe man diesen das Kloster vorgestellt und sie über das Leben der Baldegger Schwestern informiert. Eine wichtige Rolle spielte offenbar der Runde Tisch, den das Kloster im Dezember 2014 organisierte. Eingeladen wurden unter anderem der Pächter des klösterlichen Landwirtschaftsbetriebes, der Präsident des Baldegger Dorfvereins, die Polizei, die Schule und der Verein «Brückenschlag», der sich im Bereich Migration und Integration engagiert. Tauchten nun Fragen im Zusammenhang mit den Asylsuchenden auf, könne man auf dieses Netzwerk zurückgreifen, sagte Bühlmann.

Warum es am 1. August knallt

Kürzlich habe ein vom Verein Brückenschlag vermittelter Dolmetscher auf ihren Wunsch hin den Syrern erklärt, was es mit dem 1. August auf sich habe, damit sie nicht erschreckten, «wenn es knallt und geschossen wird».

Früher hätten die Baldegger Schwestern sich an Orten engagiert, in denen der Staat noch nicht aktiv war, zum Beispiel in der Ausbildung von Mädchen auf dem Land. «Immer geht es darum, die Zeichen der Zeit zu erkennen – und die Not von heute. Zur Linderung dieser Not wollen wir beitragen.»

«Viele Hürden» für Klöster

Es sei für ein Kloster aber «überhaupt nicht einfach», Asylbewerber aufzunehmen, sagte Bühlmann. Mit leer stehenden Räumen sei es nicht getan. Im Gegenteil spielten viele Faktoren mit: Wer darf über die Nutzung bestimmen? Wie ist das Kloster gebaut? Braucht es allenfalls Umbauten, bevor man in einem Kloster Flüchtlinge unterbringen kann? Steht das Kloster gar unter Denkmalschutz? Kurz: «Es gibt viele Hürden.» Bühlmann hält denn auch gar nichts davon, Gemeinschaften zu verurteilen, die sich gegen die Aufnahme von Asylsuchenden entscheiden. «Es sieht schnell so aus, als ob jemand grundsätzlich keine Flüchtlinge aufnehmen will. Vielleicht ist dem aber gar nicht so. Es ist wichtig, die Gründe zu kennen, warum eine Gemeinschaft so oder so handelt.»

In Amden SG wird ab Anfang 2016 aus einem Kurhaus der Baldegger Schwestern eine Asylunterkunft. Die geplante Umnutzung hat wegen des Widerstands der lokalen Bevölkerung schweizweit für Schlagzeilen gesorgt. (bal)
http://www.kath.ch/newsd/baldegger-schwe...-im-gaestehaus/


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