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von esther10 08.08.2015 18:54

Was Mütter ihre Kinder zu Hause lehren

Elder L. Tom Perry
vom Kollegium der Zwölf Apostel


https://www.lds.org/general-conference/2...e-home?lang=deu...

http://www.google.de/imgres?imgurl=http%...CFQNVLAodr5UGYA

Ich glaube, dass Gott es so vorgesehen hat, dass die wesentliche Aufgabe einer Mutter darin besteht, die nächste Generation zu erziehen und zu lehren.

Vor kurzem hatte ich die Gelegenheit, mit Elder Donald L. Hallstrom fünf Städte im Mittleren Westen der Vereinigten Staaten zu besuchen. In jeder Stadt, wo wir waren, hielten wir mit den Vollzeitmissionaren und dann mit den Führern der Pfähle und Gemeinden eine Versammlung zum Thema Missionsarbeit ab. Zwischen diesen beiden Versammlungen bereitete die Pfahl-FHV-Leitung eine leichte Mahlzeit zu. So hatten wir Zeit, auch mit den Pfahlpräsidenten zusammenzukommen. Als wir nach Milwaukee in Wisconsin kamen, hatten sich zwei junge Familien bei der FHV gemeldet. Sie wollten das Essen zubereiten und auftischen

. Die beiden Ehemänner machten sich in der Küche ans Werk. Die beiden Mütter kümmerten sich darum, dass der Tisch hergerichtet und das Essen serviert wurde. Drei kleine Kinder deckten unter der Aufsicht der Mütter den Tisch und brachten das Essen. Die Mütter nutzten diese Gelegenheit, um ihren Kindern etwas beizubringen. Es war schön mitzuerleben, wie die Kinder auf jede Einzelheit achteten, die ihre Mutter ihnen sagte. Sie führten ihre Aufträge exakt und vollständig aus.

Dieses Erlebnis rief mir in Erinnerung, wie ich von meiner Mutter erzogen wurde. Wie der Prophet Nephi und wie viele von Ihnen stamme ich von guten Eltern (siehe 1 Nephi 1:1).

Eine Nichte brachte mir neulich vier Notizbücher, die meine Mutter zur Vorbereitung ihres FHV-Unterrichts vollgeschrieben hatte. Diese Notizbücher – und es gibt weitere, die ich noch nicht durchgesehen habe – belegen, dass meine Mutter wohl hunderte Stunden mit Vorbereitungen zugebracht hat.

Mutter war eine großartige Lehrerin, die sich fleißig und gründlich vorbereitete. Ich kann mich gut an die Tage vor ihrem Unterricht erinnern. Der Esszimmertisch war bedeckt mit Unterrichtsmaterial und den Notizen, die sie zur Vorbereitung brauchte. Es war immer so viel Material vorbereitet, dass sicherlich nur ein Bruchteil davon im Unterricht Verwendung fand. Aber ebenso gewiss waren ihre Vorbereitungen niemals vergeblich. Wie ich mir da so sicher sein kann? Als ich ihre Notizbücher durchblätterte, war mir, als hörte ich noch einmal, wie meine Mutter mich lehrte. Wie gesagt, stand in ihren Notizbüchern zu jedem Thema viel mehr, als man in einer einzigen Unterrichtsstunde aufgreifen könnte. Aber was sie dort nicht verwendete, nutzte sie dazu, ihre Kinder zu lehren.

Man kann wohl bedenkenlos behaupten, dass meine Mutter eine ungemein gute Lehrerin für die Schwestern in der FHV war, aber ihr bester Unterricht fand zu Hause bei ihren Kindern statt. Natürlich lag das größtenteils daran, dass sie für die Unterweisung ihrer Kinder mehr Zeit hatte als für den Unterricht in der FHV. Aber ich meine, dass sie sich deshalb so gründlich vorbereitete, weil sie erstens ihren Kindern ein Beispiel geben wollte, wie man in der Kirche eifrig dient, und zweitens, weil sie erkannt hatte, dass alles, was sie bei der Unterrichtsvorbereitung lernte, wiederholt für einen höheren Zweck genutzt werden konnte – nämlich für die Unterweisung ihrer Söhne und Töchter.

Ich möchte einen Moment in Erinnerungen schwelgen und darüber sprechen, was ich von meiner Mutter über den Evangeliumsunterricht zu Hause gelernt habe. Meine Mutter wusste, wie wertvoll es war, ihren Kindern schon in jungen Jahren Maßstäbe, Wertvorstellungen und die Lehre der Kirche nahezubringen. Sie war anderen, die ihre Kinder außerhalb der Familie

unterrichteten – in der Schule oder in der Kirche – zwar dankbar, aber sie wusste auch, dass die Erziehung der Kinder den Eltern anvertraut ist und letztlich die Eltern dafür Sorge tragen müssen, dass die Kinder das lernen, was der Vater im Himmel vorgesehen hat. Meine Geschwister und ich wurden von unserer Mutter gründlich befragt, wenn wir außerhalb der Familie unterrichtet worden waren. Sie wollte sicher sein, dass uns die richtigen Lehren erreichten und unsere Vorstellungen prägten.

An manchen Tagen meinte ich, wenn ich von der Schule nach Hause lief, dass es mit dem Lernen für diesen Tag vorbei sei. Aber diese Illusion verflüchtigte sich rasch, wenn ich sah, dass meine Mutter an der Tür auf mich wartete. Als wir noch Kinder waren, hatte jeder von uns einen kleinen Tisch in der Küche. Dort brachte uns unsere Mutter vieles bei, während sie Hausarbeit erledigte und das Abendessen zubereitete. Sie war die geborene Lehrerin und weit anspruchsvoller als alle Lehrer in der Schule oder in der Kirche.

Die Bandbreite ihres Unterrichts umfasste sowohl Weltliches als auch Geistiges. Sie achtete darauf, dass wir alle Schulaufgaben erledigten, und gab uns oft zusätzliche Aufgaben. Sie übte auch ihren FHV-Unterricht mit uns als Zuhörern. Wir bekamen natürlich die ungekürzte Fassung aus ihrem Notizbuch zu hören, nicht die gekürzte, die in eine Unterrichtsstunde passen musste.

Zu ihrem Unterricht gehörte auch, dass wir Schriftstellen, die Glaubensartikel und Worte der Propheten, Seher und Offenbarer auswendig lernten. Meine Mutter war der Ansicht, dass der Verstand schwächer wird, wenn er nicht ständig geschult wird. Sie lehrte uns, während wir Geschirr spülten, die Butter rührten oder vielerlei sonstige Arbeiten erledigten. Sie glaubte, man dürfe auch dann nicht zulassen, dass Kindern unnütze Gedanken in den Sinn kommen, wenn sie mit körperlicher Arbeit beschäftigt sind.

Ich möchte meine Mutter nicht als Paradebeispiel für Eltern in der Welt von heute hinstellen. Die Zeiten heute sind ganz anders. Aber auch wenn die Zeiten sich ändern, darf man nie unterschätzen, was die Eltern einen zu Hause lehren. Man kann vieles tun, um die Wertvorstellungen einer Generation an die nächste weiterzugeben; aber das Entscheidende ist wohl, dass die Kinder zu Hause von ihren Eltern lernen. Das gilt insbesondere für Wertvorstellungen, sittliche und ethische Maßstäbe und für den Glauben.

Was man zu Hause lernt, gewinnt in der heutigen Welt, in der der Widersacher einen so weitreichenden Einfluss hat, zunehmend an Bedeutung. Er greift die Grundlage unserer Gesellschaft an, nämlich die Familie, und versucht, sie zu schwächen und zu zerstören. Den Eltern muss klar sein, dass es eine heilige und wichtige Aufgabe ist, ihre Kinder zu Hause zu unterweisen. Andere Einrichtungen, wie die Kirche oder die Schule, können Eltern zwar dabei unterstützen, „[das Kind] für seinen Lebensweg“ zu erziehen (siehe Sprichwörter 22:6), doch letzten Endes obliegt diese Pflicht den Eltern. Im großen Plan des Glücklichseins ist den Eltern die Sorge für die Kinder des Vaters im Himmel und deren Entwicklung anvertraut. Unsere Familien sind fest in Gottes Werk und seiner Herrlichkeit verankert, nämlich „die Unsterblichkeit und das ewige Leben des Menschen zustande zu bringen“ (Mose 1:39). Aus Gottes ewiger Sicht spielen die Eltern für gewöhnlich die Hauptrolle im Leben ihrer Kinder.

Zum Glück ist aber auch eine Zweitbesetzung im Spiel, die einspringen kann, wenn die Eltern verhindert sind. Es sind jedoch die Eltern, denen vom Herrn geboten wurde, ihre Kinder in Licht und Wahrheit zu erziehen (siehe LuB 93:40).

Die Eltern müssen Schritt für Schritt Licht und Wahrheit in die Familie bringen – mithilfe des Familiengebets, des gemeinsamen Schriftstudiums, des Familienabends, indem sie ein Buch vorlesen, ein Lied singen und gemeinsame Mahlzeiten pflegen. Sie wissen, dass kaum etwas so stark und nachhaltig das Gute in der Welt fördert wie der Einfluss einer rechtschaffenen, gewissenhaften, beständigen, täglichen Erziehung durch die Eltern. Das Wohl einer jeden Gesellschaft, das Glück der Menschen, ihr Wohlstand und ihr Friede sind alle darin verwurzelt, dass die Kinder zu Hause angeleitet werden.

Elder Joseph Fielding Smith hat gesagt: „Es ist die Pflicht der Eltern, die Kinder die errettenden Grundsätze des Evangeliums Jesu Christi zu lehren, damit sie wissen, warum sie getauft werden müssen, und damit ihnen der Wunsch ins Herz gepflanzt wird, nach der Taufe weiterhin die Gebote Gottes zu halten, sodass sie in seine Gegenwart zurückkehren können. Möchten Sie, meine guten Brüder und Schwestern, Ihre Familie, Ihre Kinder bei sich haben? Möchten Sie an Ihre Väter und Mütter vor Ihnen gesiegelt werden? … Wenn ja, dann müssen Sie schon an der Wiege mit der Erziehung beginnen. Sie müssen Ihre Kinder durch Weisung und durch Beispiel lehren.“ (Herbst-Generalkonferenz 1948.)

Das Beispiel meiner Mutter, die für uns Kinder eine gute Lehrerin war, führt mich zu einem weiteren Gedanken, in dem es um das Lehren geht. Die Führer der Kirche verbringen sehr viel Zeit mit Überlegungen, wie man den Unterricht in der Kirche verbessern kann. Warum verwenden wir so viel Zeit und Mühe darauf? Der Grund dafür ist, dass wir daran glauben, dass der Evangeliumsunterricht einen gewaltigen Einfluss darauf hat, den Glauben zu vertiefen und die Familie zu stärken. Ich bin überzeugt, dass eine der wirkungsvollsten Maßnahmen zur Verbesserung des Unterrichts in der Kirche darin besteht, dass die Unterweisung in der Familie verbessert wird. Wenn wir zu Hause unsere Kinder lehren, sind wir eher vorbereitet, auch in der Kirche bessere Lehrer zu sein, und unser Unterricht in der Kirche trägt dazu bei, dass wir zu Hause bessere Lehrer sind. Überall bei den Mitgliedern findet man Esszimmertische voller Unterrichtsmaterial und Notizbücher voller Ideen für künftige Lektionen. Man kann gar nicht zu gut vorbereitet sein, wenn man das Evangelium Jesu Christi lehrt. Denn Evangeliumskenntnis, ob sie nun im Unterricht zum Tragen kommt oder nicht, kann man auf jeden Fall zu Hause weitergeben.

In der inspirierten Proklamation zur Familie heißt es:



„Mann und Frau tragen die feierliche Verantwortung, einander und ihre Kinder zu lieben und zu umsorgen. ,Kinder sind eine Gabe des Herrn.‘ (Psalm 127:3.) Eltern haben die heilige Pflicht, ihre Kinder in Liebe und Rechtschaffenheit zu erziehen, sich ihrer physischen und geistigen Bedürfnisse anzunehmen und sie zu lehren, dass sie einander lieben und einander dienen, die Gebote Gottes befolgen und gesetzestreue Bürger sein sollen, wo immer sie leben. …

Gott hat es so vorgesehen, dass der Vater in Liebe und Rechtschaffenheit über die Familie präsidiert und dass er die Pflicht hat, dafür zu sorgen, dass die Familie alles hat, was sie zum Leben und für ihren Schutz braucht. Die Mutter ist in erster Linie für das Umsorgen und die Erziehung der Kinder zuständig. Vater und Mutter müssen einander in diesen heiligen

Aufgaben als gleichwertige Partner zur Seite stehen.“ (Artikelnummer 35538 150.)

Gemäß der Proklamation zur Familie gelten die von mir angesprochenen Grundsätze zur Erziehung in der Familie für beide Eltern, doch die Mutter spielt dabei eine entscheidende Rolle. Der Vater verbringt meist einen Großteil des Tages bei der Arbeit und ist nicht zu Hause. Das ist einer von vielen Gründen, warum die Verantwortung für das, was das Kind zu Hause lernt, vor allem auf der Mutter ruht. Es gibt ganz unterschiedliche Lebensumstände und das Ideal ist nicht immer erreichbar, aber ich glaube, dass Gott es so vorgesehen hat, dass die wesentliche Aufgabe einer Mutter darin besteht, die nächste Generation zu erziehen und zu lehren. Es gibt heutzutage so viele Schwierigkeiten durch ablenkende und vernichtende

Einflüsse, die Gottes Kinder in die Irre führen sollen. Vielen jungen Menschen mangelt es an den tiefen, geistigen Wurzeln, die sie brauchen, um bei all dem Unglauben und der Verzweiflung, die auf sie einstürmen, im Glauben fest zu bleiben. Zu viele Kinder des Vaters im Himmel lassen sich von weltlichen Begierden bezwingen. Unsere Kinder sind einem Ansturm von Schlechtigkeit ausgesetzt, die gleichzeitig heimtückischer und unverfrorener ist denn je. Wenn zu Hause das Evangelium Jesu Christi gelehrt wird, bildet sich eine Schutzschicht, die unsere Kinder vor weltlichen Einflüssen bewahrt.

Gott segne Sie, die wunderbaren Mütter und Väter in Zion. Er hat seine ewigen Kinder Ihrer Obhut anvertraut. Als Eltern sind wir Gottes Partner, ja, seine Verbündeten darin, sein Werk und seine Herrlichkeit unter seinen Kindern zustande zu bringen. Es ist unsere heilige Pflicht, unser Bestes zu geben. Das bezeuge ich im Namen Jesu Christi. Amen.

von esther10 08.08.2015 18:33

Wir dürfen Wahrheit und Barmherzigkeit nicht gegeneinander ausspielen

Veröffentlicht: 8. August 2015 | Autor: Felizitas Küble
Mathias von Gersdorff

In ihren Kommentaren zur jüngsten Papstansprache zum Thema Ehe, Familie und Geschiedene (Generalaudien0653a-bildungsplan-demo-1-2-1448b12b252812529z 5. August 2015) suggerieren sowohl Radio Vatikan (deutsche Sektion) wie auch Katholisch.de, das Internetportal der Deutschen Bischofskonferenz, dass es so etwas gäbe wie einen Wettbewerb zwischen Barmherzigkeit und Wahrheit.



Dergleichen kennt man aus der Wirtschaft, man nennt es Crowding-Out-Effekt: Je stärker die wirtschaftliche Aktivität des Staates, desto geringer die der Privatwirtschaft.

Beide katholischen Nachrichtendienste suggerieren etwas Ähnliches: Will man Barmherzigkeit ausüben, muss man Abstriche bei der Wahrheit machen, in diesem Falle die Standpunkte der Kirche über Ehe und Familie, die Sexualmoral und vor allem die Lehre über die Unauflöslichkeit der Ehe aufweichen.

Es wird ein falsches Dilemma zwischen Barmherzigkeit und Wahrheit fabriziert: Barmherzigkeit setzt die Wahrheit voraus. Wahre Barmherzigkeit will den Menschen zur Wahrheit und damit zu Christus führen. Das Ziel ist stets die Wahrheit Christi.ce56f-radiovatikan



So gibt Radio Vatikan (dt. Sektion) Zitate aus einem Kommentar des Pastoraltheologen François-Xavier Amherdt aus Fribourg (Schweiz) wieder:

„Die mehrfache wiederholte Bemerkung des Papstes, dass geschiedene Wiederverheiratete keineswegs exkommuniziert seien, könne sich in die Disziplin der Kirche hinein übersetzen, vor allem was den Zugang dieser Menschen zu den Sakramenten betrifft“, hofft Amherdt.”

Allerdings hat Franziskus diesen Punkt am Mittwoch gar nicht konkret angesprochen.“

Aus der Ansprache des Papstes lässt sich an keiner Stelle ableiten, dass eine Änderung der Lehre der Kirche über Ehe und Familie sowie die Zulassung von wiederverheirateten Geschiedenen angestrebt wird (in der Tat ist eine solche Änderung oder Reform gar nicht möglich). Dennoch wird dies aber im Artikel von Radio Vatikan suggeriert. Vat_Flagge



Die deutsche RV-Sektion unternimmt seit langem eine echte Propaganda-Kampagne, um beim Kirchenvolk die Idee zu vermitteln, die Lehre der Kirche über Ehe und Familie ließe sich im Sinne der liberalen Theologen à la Kardinal Walter Kasper ändern. Dass sich inzwischen ein gewaltiger Widerstand gegen dieses Ansinnen gebildet hat, ignoriert Radio Vatikan. In der deutschen Sektion des offiziösen Organs scheint eine regelrechte Narrenfreiheit zu herrschen.

Nicht viel anders sieht es bei “Katholisch.de” aus. Die Papstansprache wird folgendermaßen kommentiert:

„Schon seit langem wird darüber spekuliert, welche Haltung der Papst in dieser brisanten Frage hat. In die Karten hat er sich bisher, auch nach seinen jüngsten Äußerungen, nicht schauen lassen. Bei allem, was er bisher sagte, hat sich Franziskus auf die Lehre der Kirche berufen, ohne jedoch explizit auf deren Unveränderlichkeit zu pochen. Dies hatte beispielsweise Erzbischof Georg Gänswein getan.“

Hier werden dem Papst Worte in den Mund gelegt. Auch dieses Informationsportal suggeriert ständig, die Lehre der Kirche ließe sich eventuell nach den abstrusen Vorstellungen eines Kardinal Kasper ändern. Abgesehen von Stellungnahmen von Kardinal Gerhard Müller, Präfekt der Glaubenskongregation, wird der Widerstand gegen diese Linie in der Weltkirche ignoriert.

Diese beiden offiziösen kath. Organe halten ihre Leser zum Narren und betreiben ein gefährliches Spiel. Sie wecken nämlich Hoffnungen bei liberalen Katholiken, die kaum zu erfüllen sind, denn die Weltkirche interessiert sich nicht für die seltsamen Ideen der deutschen Linkskatholiken.

Die deutschen Bischöfe, allen voran die Delegierten für die Familiensynode in Rom im Herbst 2015, sollten dem Verwirrspiel, das katholische Medien betreiben, ein Ende setzen.

Unser Autor Mathias von Gersdorff leitet die Frankfurter Aktion “Kinder in Gefahr” und die Webseite “Kultur und Medien online”

von esther10 08.08.2015 18:05

Wird gegen Justizminister Maas ermittelt?
Veröffentlicht: 8. August 2015 | Autor: Felizitas Küble

Wie die Wochenzeitung “Junge Freiheit” berichtet, könnte die Entlassung von Generalbundesanwalt Harald Range durch Justizminister Heiko Maas (SPD) ein juristisches Nachspiel haben. Die Berliner Staatsanwaltschaft prüft derzeit, ob ein Ermittlungsverfahren gegen Mitarbeiter des Justizministeriums wegen Strafvereitelung im Amt eingeleitet wird. Facebook-Zitat-Stein



Der Staatsanwaltschaft lägen mehrere Anzeigenvor, die sich gegen Mitarbeiter der Behörde richten, berichtet der Tagesspiegel. Der Verein der Bundesrichter und Bundesanwälte am Bundesgerichtshof (BGH) hatte zuvor kritisiert, es gäbe „Anhaltspunkte für eine rechtswidrige Behinderung der Ermittlungen des Generalbundesanwalts“.

Range war in den Ruhestand versetzt worden, nachdem er dem SPD-Politiker einen „unerträglichen Eingriff in die Unabhängigkeit der Justiz“ vorgeworfen hatte.

Hintergrund sind von Range eingeleitete Ermittlungen gegen Journalisten den linken Politikblog netzpolitik.org wegen des Verdachts des Landesverrats. Das Portal hatte aus internen Dokumenten des Verfassungsschutzes zur Überwachung von Facebook zitiert. Range war dafür von der SPD scharf kritisiert worden.
https://jungefreiheit.de/politik/deutsch...te-range-gehen/
Quelle: http://www.jungefreiheit.de

von esther10 08.08.2015 18:04

ISIS erfasst syrischen Stadt, die Heimat von Tausenden von Christen

von Staff Reporter
geschrieben Donnerstag 6. August 2015


SIS Militanten in Mosul (PA)

Übernahme der Stadt ist eine Bedrohung für die Mönche im Kloster Mar Elian

ISIS Militanten haben Qaryatain, eine Schlüssel syrischen Stadt von Zehntausenden von Christen und einem Kloster besiedelt gefangen genommen.

Die Oberin der Stadt Mar Elian Kloster, Fr Jacques Mourad, wurde von Extremisten Mai zusammen mit einem Laien Christian, Boutros Hanna Dekermenjian entführt.

Vor seiner Entführung Fr Mourad hatte in Dutzenden von Familien und 100 Kinder, die Zuflucht vor den Kämpfen gesucht hatten, übernommen.

Die Stadt, 65 Meilen von Palmyra, ist die Heimat von 40.000 Menschen, sowohl sunnitische Muslime und Christen.

Nach Angaben der syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte, überwältigt ISIS Assad Kräfte nach einer Welle von Selbstmordanschlägen Targeting Armee Checkpoints.
http://www.catholicherald.co.uk/news/201...-of-christians/

von esther10 08.08.2015 18:03

Calais ist ein Ort der "Spannung, Gewalt und Tod" zu werden, sagt Französisch Bischof


Französisch Polizei konfrontiert Migranten neben der 'Jungle' Wanderlager (Foto: CNS)

Französisch und Englisch Bischöfe rufen für dringende Lösung der Migranten Krise

Französisch und britischen katholischen Bischöfe haben ihre Regierungen aufgefordert, den wachsenden Flüchtlingskrise rund um den Hafen von Calais, wo Autobahnen wurden gesperrt und Migranten aus Afrika und dem Nahen Osten sind gestorben Versuch der illegalen Durchgänge der Kanaltunnel zu begleichen.

Bischof Marc Stenger von Troyes, Leiter der französischen katholischen Pax Christi Bewegung, sagte: "Diese Männer und Frauen zusammengedrängt im Niemandsland in der Nähe von Calais, die darauf warten, heimlich nach England zu überqueren, sind keine Mörder oder Terroristen. Sie sind oft jung und habe alles riskiert, für Monate, um ein besseres Leben weit weg von den Konflikten und Verfolgungen ihrer Heimatländer zu finden.

"Wenn ein Unterwasser-Tunnel verbindet zwei Länder - eine erstaunliche technische Meisterleistung - wird zu einem Ort der Spannungen, Gewalt und Tod, es ist Zeit, dass wir aufwachen", sagte er in einer Erklärung am Montag, als die Französisch und britischen Regierung angekündigten Schritte zur Straffung Sicherheit rund um die Chunnel und halten Migranten entfernt.

Bischof Stenger sagte, die Krise markiert einen "Mangel an Kohärenz" in der Migrationspolitik und Arbeitsrecht Europa, die nicht oder durch Behandlung Migranten als "ausschließlich mit technischen Anpassungen in Angriff genommen" werden könnten "Zahlen im statistischen Spalten."

Über den Ärmelkanal, dem britischen Bischof zuständig für Migrationsfragen forderte auch seine Regierung zu erkennen, "die Verzweiflung der Asylsuchenden" und mehr effiziente Verfahren zur Behandlung ihrer Forderungen.

"Die Ursachen dieses Massenmigration sind komplex - bewaffnete Konflikte, Bürgerkrieg, der Anstieg der [islamischen Staat], der Ausfall einiger Staaten angemessen zu funktionieren, soziale Benachteiligung und Armut", schrieb Weihbischof Patrick Lynch von Southwark, der Leiter der Amt für Migration Policy der englischen und walisischen Konferenz Bischöfe.

In einem Brief am Dienstag an den Daily Telegraph, schrieb er: "All diese Faktoren zu vertiefen Verzweiflung. Kirchen und Religionsgemeinschaften in einigen dieser Länder sind einzigartig positioniert, um darauf zu jener Flucht Konflikts bieten, sondern auch für die Menschen, vor allem der schwächsten, um durch die Menschenhändler 'falschen Versprechungen sehen zu helfen. "

Mindestens 5.000 Migranten, viele aus Eritrea, Syrien und Sudan, in provisorischen Lagern und Barackensiedlungen außerhalb von Calais gestrandet, nach einer Reise quer durch Europa nach Großbritannien zu erreichen.

Mindestens 10 seit Juni starb, als sie an Bord der Bahn und LKW in die 32-Meile-Tunnel, der im Jahr 1994 in den Hafen von Dover, England eröffnet gesprungen. Französisch Polizei sagte, 1700 hatte die Überfahrt in der Nacht zum 2. August versuchten; 700 wurden in der Fracht-Terminal abgefangen.

Briten und Französisch Beamten vereinbart, zusätzliche Zäune, Flutlichtanlage, Closed-Circuit TV, Infrarot-Detektoren und Spürhunde installieren, um den "Schwarm von Menschen" zu stoppen.

Far Jean-Marie RAUWEL, Rektor der St. Vincent de Paul Parish in Calais, sagte Frankreichs katholische La Croix täglich in der vergangenen Woche der Kirche Secours Catholique Nächstenliebe und seinen muslimischen Gegenstück hatte grundlegenden Notwendigkeiten für Migranten in den Sanddünen lagerten verteilt und die lokale Priester und Gemeindemitglieder hatte ebenfalls angeboten Nahrung und Schutz.

Bischof Lynch forderte die britische Regierung zu "arbeiten eng mit den humanitären Organisationen und Glaubensgemeinschaften in den Ländern der Herkunft der Migranten" und sagte, er begrüßt eine gemeinsame Zusage von der britischen und Französisch Innenminister zu "sorgen für den Schutz wirklich auf der Flucht vor Konflikten und zur verfolgen die gefühllose Verbrecher, die so viele, diese gefährliche Reise machen zu fördern. "

"Wir müssen uns auf die Situation in Calais durch die Anerkennung der Verzweiflung der Asylsuchenden zu reagieren", fügte er hinzu.

Ein Beamter der Konferenz der englischen und walisischen Bischöfe sagte Catholic News Service, dass Bischof Lynch Aussage "voll und ganz wider" die Ansichten der anderen katholischen Bischöfe.
http://www.catholicherald.co.uk/news/201...-french-bishop/

von esther10 08.08.2015 18:02

Jubeln Sie mit mir: CNA Verknüpft das EWTN Familie



von Sarah Reinhard

Es ist eine aufregende Nachrichten Tag für Katholischen Nachrichten-Jagdhunde. EWTN hat bekannt gegeben, dass die katholischen Nachrichtenagentur und ACI Prensa Konzern wird seine Familie von Dienstleistungen beitreten.
CNA ist seit langem ein Go-to-Site für mich, wenn es um katholische Nachricht kommt, und ich bin ein großer EWTN fangirl.
Mit CNA, müssen Sie Katholischen Nachrichten, die treu und zuverlässig und Schneide ist. Licht auf Spin, schwer auf der Tat. Und interessanten Nachrichten, die Sie nicht finden, an anderen Orten. Es ist weltweit, aber es ist in der Auf Thema geschliffen. Sie glaubte nicht, dass es etwas gab, katholisch-Nachrichtenwert los? Denk nochmal.
EWTN ist der Name in katholischen Medien. Jede Gebets Sie benötigen (oder katholische Thema erforscht), ist es da: TV-Stationen, Andachten, Websites, Apps, Radioprogramme, Bibliotheken im Wert von Informationen. Es gibt einen Grund, es ist die am meisten besuchte katholische Website in den USA. Sie können so ziemlich alles katholische Sie wollen zu finden!
CNA ein Teil von EWTN ist Erdnussbutter erfüllt Gelee in mehr als einer Hinsicht.
Catholic News Agency wurde in Denver, Colorado, im Jahr 2004 als Reaktion auf den Aufruf von Johannes Paul II für eine Neuevangelisierung gegründet, nimmt CNA "von seinem Schwesteragentur ACI Prensa, die in Lima, Peru gegründet wurde, viel von seiner Mission im Jahr 1980 P. Adalbert Marie Mohm ", nach ihrer Website.
Fr. Mohm Ziel mit ACI Prensa war katholisch Nachrichten verfügbar stetig zu beiden säkularen Medien zu machen. Warum? Denn er wollte die katholische Kirche mehr auf dem öffentlichen Platz sichtbar zu machen.
Jeder will ein Stück von unserem Auge Zeit, nicht wahr? Wenn es nicht Twitter oder Facebook oder Instagram, es ist der Ticker entlang der Unterseite jeder TV-Show, die wenig invasive kommerziellen Pop-ups, die nicht nur mehr online, scheint der Weg jeder um ihre Hand an marketingspeak versuchen. (Nein, ich will nicht, dass mit Pommes frites.)
Aber ich möchte die katholische Perspektive.
Es gibt noch mehr los ist in der Welt, als das, was der 20-Sekunden-Schall Byte säkularen Medien Händen mich. Es ist kein Wunder, dass es mehr los in der Katholizismus als unheimlich leise oder eklig Skandale, die Schlagzeilen dominieren scheinen.
Es sieht aus wie Fr. Mohm war auf etwas: ACI Prensa ist sowohl der größte und der am meisten besuchten Web-Anbieter von Katholischen Nachrichten in Spanisch und Portugiesisch.
Die heutige Nachricht, die Katholische Nachrichtenagentur ACI Prensa und schließen sich dem EWTN Global Network ist ein Grund zum Jubeln. CNA und ACI Prensa haben eine lange Geschichte der Zusammenarbeit mit EWTN, Erstellung und Verteilung von katholischen Nachrichteninhalte.
Ich habe mit Alejandro Bermudez, Executive Director sowohl für CNA und ACI Prensa-Fraktion, der diese Vereinigung namens einverstanden "eine synergistische, natürliche Schritt zu nehmen ... wirklich ein 'Spiel in den Himmel."
Wer möchte nicht besser Katholischen Nachrichten? Besser noch, wer will nicht Nachrichten aus katholischer Sicht?
EWTN ist auf, dass gearbeitet, und dieser Vereinigung mit CNA und ACI Prensa nur es besser zu machen.
Hurra, ich sage, hurra. Ich jubeln!


Read more: http://www.ncregister.com/blog/sarah-rei.../#ixzz3iEVq9P8J

von esther10 08.08.2015 18:01

Flüchtlinge: „Wir müssen uns immer wieder empören“


Mittelmeer-Flüchtlinge - ANSA

08/08/2015 14:08SHARE:
Das Flüchtlingsdrama im Mittelmeer findet jeden Tag eine Fortsetzung. Vor wenigen Tagen kamen wieder viele Flüchtlinge vor der Küste Libyens ums Leben, als ihr Boot kenterte. Und auch heute nehmen Menschen größte Gefahr auf sich, um aus den Kriegsgebieten nach Europa zu kommen. Stefan Keßler vom Jesuitenflüchtlingsdienst fordert, dass man sich nie an diese Nachrichten gewöhnen dürfe. Er sagte im Domradio:

„Ich hoffe, dass wir uns immer wieder darüber empören, dass an den Toren Europas wegen der Politik Europas Menschen sterben müssen. Ich hoffe, dass wir weiter an dem Thema dranbleiben, dass wir weiterhin protestieren. Und ich hoffe, dass der Protest irgendwann tatsächlich auch zu dem Ergebnis führt, dass wir eine vernünftige, menschenwürdige Flüchtlingspolitik betreiben.“

Keßler fordert eine nachhaltige Neuausrichtung der Flüchtlingspolitik. Es müssten dringend Möglichkeiten geschaffen werden, dass Flüchtlinge legal, zumindest mit einem Visum, sicher nach Europa kommen können. Auch über weitergehende Hilfe für eine Rückkehr in befriedete Gebiete, ein sog. Resettlement, müsse nachgedacht werden. Das Europäische Parlament bewege sich genau in diese Richtung. Und trotzdem gebe es bislang keinen konkreten Fortschritt.

„Es scheitert am Egoismus der Regierungen der Nationalstaaten, die mit Blick auf populistische Gruppen in ihren jeweiligen Ländern sich davor scheuen, vernünftige Verpflichtungen einzugehen, die vielleicht auch dazu führen könnten, dass wirklich ein paar Leute mehr kommen. Die aber auch umgekehrt dazu führen könnten, dass sie sich in völlig unsichere Boote begeben müssen und dabei ihr Leben gefährden“, sagt Stefan Keßler vom Jesuitenflüchtlingsdienst.
(domradio/rv 08.08.2015 mch)

von esther10 08.08.2015 17:59

Syrien: „Islamischer Staat“ verbreitet Terror, um Macht zu zeigen


Der syrische Bischof Antoine Audo - AFP

08/08/2015 10:49SHARE:
Die Terroristen des sogenannten „Islamischen Staats“ (IS) wüten nach wie vor in Syrien. In der Stadt Al Karjatain in der Provinz Homs wurden in den vergangenen Tagen mehrere Hundert Menschen verschleppt, wir haben darüber bereits berichtet. Darunter sind auch viele Christen. Die IS-Kämpfer holten sie direkt aus den Kirchen heraus. Der Chaldäische Bischof von Aleppo, Antoine Audo, sagt über die Motive der IS-Terroristen gegenüber Radio Vatikan:

„Sie wollen Terror verbreiten, um ihre Macht und Kraft zu demonstrieren. Die Christen in Syrien zeigen dagegen Präsenz und Vertrauen in ihr Land. Diese Überzeugung wollen die Terroristen durch Gewalttaten zerstören und so die Christen zwingen, Syrien zu verlassen.“
Vor Beginn des Krieges in Syrien waren nach Angaben von „Kirche in Not“ etwa 15 Prozent der Bevölkerung Christen, darunter griechisch-orthodoxe Gläubige, katholische Melkiten und orthodoxe Armenier. Seitdem sind Hunderttausende aus Syrien geflohen. Bischof Audo:

„Wir versuchen alles, was wir als Christen und als für die Kirche Verantwortliche in unserem Land tun können. Syrien ist ein für das Christentum auch in historischer Hinsicht bedeutendes Land, das Christentum ist dort überall präsent. Die Christen lieben ihr Land. Aber wenn der Krieg weitergeht und es bei dieser militärischen Konfrontation bleibt, werden sie innerhalb der nächsten Monate das Land ganz verlassen.“

(rv 08.08.2015 mch)

von esther10 08.08.2015 17:58

Drogeriekette verkauft Willkommenspakete für Flüchtlinge


Hilfsaktion in Zusammenarbeit Caritas und Diakonie - Pakete mit Duschgel, Zahnbürsten oder Damenhygiene-Artikel kommen Asylwerbern u.a. in Traiskirchen zugute

Wien, 06.08.2015 (KAP) Die Drogeriekette dm hat gemeinsam mit Caritas und Diakonie eine österreichweite Hilfsinitiative für Asylwerber gestartet. Kunden können an den Kassen der Drogeriemärkte mit Beträgen von 5, 10 oder 20 Euro ein symbolisches "Willkommenspaket" mit dringend benötigten Produkten wie Duschgel, Zahlpflegeprodukte oder Damenhygiene-Artikel spenden. Die Pakete liefert dm direkt an Einrichtungen von Diakonie und Caritas, wobei die Waren zum von der Drogeriekette beim Hersteller bezahlten Preis weitergegeben werden. Alle Kosten für Organisation, Zusammenstellung der Hilfspakete sowie Logistik und Transport trägt das Unternehmen selbst.

Er hoffe, dass zahlreiche Kunden die Möglichkeit nutzen und durch die Spende den Flüchtlingen zeigen, "dass jemand an ihrem Schicksal Anteil nimmt und dass sie in unserem Land willkommen sind", wurde dm-Geschäftsführer Harald Bauer am Donnerstag in einer Aussendung zitiert. Die "dm Flüchtlingshilfe" solle den auf ihrer Flucht in Österreich gestrandeten Menschen wichtige Dinge des täglichen Bedarfs zur Verfügung stellen und damit den Neustart fern der Heimat unterstützen. Durchaus wolle man damit als Unternehmen auch Vorbild sein, so Bauer.

Bereits in den vergangenen Wochen hatte die Drogeriekette immer wieder Caritas-Einrichtungen und andere Organisationen mit Produktspenden unterstützt. So wurden insgesamt rund 7.400 Hygieneartikel sowie weitere 1.000 Produktpakete u.a. in Salzburg und Traiskirchen an Flüchtlinge verteilt. "dm" ist zudem Gründungsmitglied beim Freiwilligenportal wirsinddabei.at, mit dem der Österreichische Integrationsfonds Flüchtlinge und Menschen, die sich für Zuwanderer ehrenamtlich engagieren wollen, zusammenbringen will.

Dieser Text stammt von der Webseite http://www.kathweb.at/site/nachrichten/database/71650.html des Internetauftritts der Katholischen Presseagentur Österreich.

von esther10 08.08.2015 17:57

Papst kritisiert Schweigen zu Verbrechen gegen Christen

"Sie sind die Märtyrer von heute" - Erster Jahrestag der Flucht Tausender Christen vor IS-Milizen in der Ninive-Ebene



Vatikanstadt, 06.08.2015 (KAP) Papst Franziskus hat angesichts der Gewalt gegen Christen in aller Welt, vor allem im Nahen Osten, ein Schweigen der Welt kritisiert. "Ich erneuere meinen Wunsch, dass die Internationale Gemeinschaft nicht stumm und untätig bleibt angesichts solcher unakzeptabler Verbrechen", schreibt er in einem am Donnerstag vom Vatikan veröffentlichten Brief an den Patriarchalvikar für Jordanien, Bischof Maroun Lahham. Neben anderen religiösen Minderheiten würden vor allem Christen vor den Augen der ganzen Welt zu Opfern von Fanatismus, Intoleranz und Verfolgung. "Sie sind die Märtyrer von heute, gedemütigt und diskriminiert wegen ihrer Treue zum Evangelium", so Franziskus.

Mit seinem Schreiben wolle er erneut ein Zeichen der Nähe und Solidarität mit den Verfolgten und den Hunderttausenden Flüchtlingen setzen, schreibt der Papst. Viele von ihnen leben in Lagern in Jordanien und somit in Lahhams Zuständigkeitsbereich. Die Kirche vergesse sie nicht, so Franziskus. Ausdrücklich dankte er auch den Helfern und Gemeinden, die sich der notleidenden Menschen annehmen.

Übergeben wurde das Schreiben vom Generalsekretär der Italienischen Bischofskonferenz, Bischof Nunzio Galantino. Er besucht Jordanien von Donnerstag bis Sonntag und trifft sich dabei unter anderem mit Flüchtlingen aus dem Irak.

Ein Jahr IS-Angriff in Ninive-Ebene

In der kurdischen Region des Irak, aber auch in anderen Gebieten, wohin es christliche Flüchtlinge verschlagen hat, wurde unterdessen am Donnerstag der dramatischen Flucht der Christen aus der Ninive-Ebene vor genau einem Jahr gedacht. Am 6./7. August 2014 hatten IS-Milizen mit Angriffen gegen christliche Dörfer in der Region begonnen, nachdem sie zuvor die Stadt Mosul angegriffen hatten. Mehr als 120.000 Christen mussten Hals über Kopf fliehen. Sie leben seither als meist mittellose Flüchtlinge inner- oder außerhalb des Irak.

Das internationale katholische Hilfswerk "Kirche in Not" erinnerte am Donnerstag mit einer weltweite Gebetsaktion an die dramatischen Ereignisse. Im Vorfeld hatte auch der chaldäische Patriarch von Babylon und Vorsitzende der Irakischen Bischofskonferenz, Louis Raphael I. Sako, hat den Papst und die Bischöfe der Weltkirche aufgerufen, gemeinsam für die Flüchtlinge in der Ninive-Ebene zu beten.

In der Region sind "Kirche in Not" wie auch mehrere andere katholische Hilfswerke aktiv, um den christlichen Flüchtlingen des Irak auf vielfältige Weise zu helfen. Im Fokus steht dabei die Unterbringung und Versorgung der Menschen, aber auch die Einrichtung von Schulen für Flüchtlingskinder.

"Tag der Trauer und der Rettung"

"Der 6. August ist ein Tag der Trauer, aber auch der Tag, an dem uns Gott gerettet hat. Schließlich sind wir noch am Leben. Vergessen können wir nicht, was geschehen ist. Wir werden Gott aber bitten, den Tätern zu vergeben und ihr Denken zu verändern", zitierte "Kirche in Not" am Donnerstag in einer Aussendung den chaldäischen Priester Douglas Bazi, der das Mar Elia-Centre in der Kurdenhauptstadt Erbil leitet, wo viele der Flüchtlinge leben.

Mittlerweile sei das Leben im Mar Elia-Centre wohl organisiert. So böten etwa Wohncaravans 130 Familien ein würdevolleres Zuhause. Viele Familien hätten auch richtige Wohnungen gefunden und seien umgezogen, so Bazi. "Ich versuche die Leute, vor allem die Jugendlichen, zu beschäftigen. Wir bieten Sprachkurse an. Die Kinder erlernen auch Instrumente oder den Umgang mit dem Computer. Aber sie fragen mich: Was kommt als Nächstes? Das macht mir Angst. Vielleicht weiß ich es bald selbst nicht mehr. Und was dann?", fragt sich der Priester: "Die Leute verlieren jeden Tag mehr, die Hoffnung, zurückzukehren. Ich bin aber überrascht, wie ruhig die Menschen dennoch sind."

Dieser Text stammt von der Webseite http://www.kathweb.at/site/nachrichten/database/71659.html des Internetauftritts der Katholischen Presseagentur Österreich

von esther10 08.08.2015 17:56

Papst: Konflikte mit Respekt und Dialog lösen



Franziskus: Verfolgung der Rohingya ist "Mord" - Konflikte müssen positiv gelöst werden, um an ihnen zu wachsen - "Jugendliche gleichen Pensionisten, wenn sie nur auf Ruhe und Sicherheit aus sind"

07.08.2015
Vatikanstadt, 07.08.2015 (KAP) Spannungen und Konflikte gehören nach den Worten von Papst Franziskus zum Leben und bieten immer auch die Chance, daran zu wachsen. Entscheidend sei, dass man sie mit Dialog und Respekt vor dem anderen löse und nicht durch gegenseitige Verletzungen, sagte er bei einem Treffen mit Mitgliedern der Eucharistischen Jugendbewegung am Freitag im Vatikan. "Nur im Paradies gibt es keine Konflikte." Familien und Gesellschaften ohne Konflikte ähnelten einem "Friedhof". Entscheidend ist laut dem Papst, die Persönlichkeit ebenso zu achten wie religiöse und kulturelle Identitäten.

Gerade für Jugendliche sei es wichtig, Spannungen und Widrigkeiten mutig anzugehen, fuhr der Papst fort. "Ein Jugendlicher ohne Mut ist verwässert." Jugendliche, die nur auf Ruhe und Sicherheit aus seien, "gehen mit 20 schon in Pension". Die Feststellung, "Ich bin zufrieden", gleiche allzu oft einem inneren Betrug, so Franziskus vor den rund 7.000 Besuchern in der vatikanischen Audienzhalle.

Nachdrücklich legte der Papst den Jugendlichen den häufigen Kontakt mit der Generation ihrer Großeltern nahe. "Die Großeltern sind die großen Vergessenen dieser Zeit", sagte er. "Hier in Italien sind sie etwas weniger vergessen, denn weil es keine Arbeit gibt und sie eine Pension haben, erinnert man sich an sie." Die Alten sicherten das Gedächtnis einer Familie, eines Landes und des Glaubens.

Konkret wandte der Papst seine Forderung nach Dialog und Respekt vor der Identität des Anderen auch bei der Frage eines Jugendlichen aus Indonesien an, wie man angesichts einer dem Christentum feindlich gesinnten Umgebung seinen Glauben leben könne. Gut aufgelöst werde ein Konflikt auch in einer von vielen Kulturen geprägten Gesellschaft nur dann, wenn er in Richtung Einheit weise.

Als besonders drastisches Beispiel von fehlendem Respekt und somit ausbleibender Lösung nannte der Papst das Schicksal des in Myanmar verfolgten Volkes der Rohingya. Deren Bootsflüchtlinge würden von den Ländern, in denen sie stranden, bloß mit Essen und Wasser versorgt, dann aber wieder aufs Meer hinausgeschickt, erinnerte Franziskus. "Das ist Krieg, das ist Gewalt, das nennt man jemanden ermorden", so der Papst.

"Respektiert die anderen! Sucht, was dort Gutes ist! Sucht in ihren Religionen, in ihrer Kultur, sucht die Werte, die sie haben. Respektiert das", verdeutlichte Franziskus nochmals, wie Konflikte auch um religiöse Identitäten im Dialog gelöst werden müssten.

Der Eucharistischen Jugendbewegung gehören Jugendliche in Italien, Frankreich, Argentinien, Chile und dem Libanon an. Geleitet wird sie vom Jesuitenorden.

Dieser Text stammt von der Webseite http://www.kathweb.at/site/nachrichten/database/71679.html des Internetauftritts der Katholischen Presseagentur Österreich.

von esther10 08.08.2015 14:09

Hochkarätige Rom Exorzist: "ISIS ist Satan '


Kruzifix. Credit: Bluekdesign via Flickr (CC BY-NC-SA 2.0).

Rom, Italien, 15. April 2015 / 02.25 ( CNA ) .- In einer kürzlich Facebook, bekannte römische Exorzist Pater Gabriele Amorth sagte der islamischen Staat (ISIS) "Satan", und er stellte auch die mangelnde der Antwort von westlichen Nationen. "ISIS ist Satan. Wichtigste zuerst in den geistigen Reichen auf dieser Erde geschieht, dann sie gemacht werden konkrete, "sagte er in einem im April 8 Post auf der Social-Media-Website. Vater Amorth fort, "es gibt nur zwei geistigen Welten: Der Heilige Geist und die dämonische Geist . " Er sagte, die dämonischen tritt in ", denn das Böse ist auf verschiedene Weise verkleidet: politische, religiöse, kulturelle, und es hat eine Quelle der Inspiration: der Teufel. Als Christ Ich kämpfe das Tier spirituell. " "der politischen Welt, die heute eine Antwort angesichts der Massaker an Christen fehlen scheint, müssen auch ISIS zu kämpfen und es wird es auf eine andere Weise zu tun. Wenn es geht, wie es scheint, zu tun, fragen wir uns, was hat den Westen im Laufe der letzten Jahrzehnte gemacht. " Der Priester, der die Internationale Vereinigung der Exorzisten gegründet, erklärte, dass Satan "sagt immer, dass die Welt in seinem Macht, und was er sagt, ist wahr. Biblisch gesprochen sind wir in den letzten Tagen und das Tier wird wütend zu arbeiten. " ISIS nahm die Kontrolle über die größte christliche Stadt im Irak, Qaraqosh, im August letzten Jahres, was zehntausende Menschen in die Flucht. Die Terrorgruppe hat verfolgt und ermordet Christen und andere religiöse Minderheiten in Teilen von Syrien und dem Irak. Fr. Amorth, Alter 90, hat mehr als 70.000 Exorzismen während der letzten 29 Jahre durchgeführt. Die Zahl ist so hoch, weil die Durchführung einer Teufelsaustreibung können mehrere Sitzungen erforderlich, und jedes Mal, wenn der Ritus verabreicht wird er als eine Instanz gezählt. Fr. Amorth zuvor über die Gefahr, die von Menschen nicht mehr den Glauben an den Teufel gestellt, sowie ein Mangel an Exorzisten gesprochen
http://www.catholicnewsagency.com/tags/isis/
http://www.catholicnewsagency.com/news/p...ches-out-22224/

von esther10 08.08.2015 13:40

Schauen wir auf die neuen Verbindungen mit den Augen der Kinder“

5. August 2015 13:52 | Mitteilung an die Redaktion


A Generalaudienz

Liebe Brüder und Schwestern,

nach den Ferien nehmen wir heute unsere Katechesen über die Familie wieder auf. Zuletzt hatten wir über die Verletzungen gesprochen, welche den Familien durch mangelndes Verständnis zwischen den Ehegatten zugefügt werden. Heute wenden wir uns der Frage zu:

Wie können wir denen beistehen, die nach einem endgültigen Scheitern ihrer Ehe eine neue Verbindung eingegangen sind? Eine solche Situation widerspricht dem Sakrament der Ehe.

Umso mehr begegnet die Kirche diesen Menschen mit einem mütterlichen Herzen und sucht, angeregt vom Heiligen Geist, immer das Wohl und das Heil der Personen. Um der Liebe willen zur Wahrheit verpflichtet, achtet sie darauf, „die verschiedenen Situationen gut zu unterscheiden“ (Familiaris consortio, 84) und die Person, die die Trennung hinnehmen musste, anders zu beurteilen als die, welche sie hervorgerufen hat. Schauen wir auf die neuen Verbindungen mit den Augen der Kinder.

Wie können wir die Eltern aus dem Leben der Gemeinschaft ausschließen, wenn ihre Kinder ihr Vorbild eines gelebten Glaubens annehmen sollen? In diesen Jahrzehnten ist das Bewusstsein gewachsen, dass eine aufmerksame und brüderliche Aufnahme dieser Getauften nötig ist; sie sind nicht exkommuniziert, sie sind ein Teil der Kirche. Alle Christen sind eingeladen, den Guten Hirten nachzuahmen und wie er den Verletzten nachzugehen. Wir wollen Geschiedene, die in einer neuen Verbindung leben, ermutigen, ihre Zugehörigkeit zu Christus und zur Kirche durch das Gebet, das Hören auf Gottes Wort, die Teilnahme an der Liturgie, die christliche Erziehung der Kinder, die Wohltätigkeit gegenüber den Bedürftigen und dem Einsatz für Gerechtigkeit und Frieden zu unterstreichen.

Sehr herzlich heiße ich die Pilger aus den Ländern deutscher Sprache willkommen.

Insbesondere grüße ich die verschiedenen Jugendgruppen und die zahlreichen Einzelpilger. Beten wir, dass der Heilige Geist uns immer ein friedliebendes Gemüt gebe zum Wohl unserer Familien und unserer Nachbarn. Der Herr beschütze immer eure Familien. Gott segne euch auf euren Wegen.

5. August 2015 13:52 |

Kurz-Url/ Permalink: http://www.katholisches.info/?p=50066

von esther10 08.08.2015 09:38

Heiliges Jahr: Via della Conciliazione wird Fußgängerzone


Ein Alptraum für Planer: Überfüllte Via della Conciliazione - ANSA

07/08/2015 12:19SHARE:
Die Stadt Rom setzt für das anstehende „Heilige Jahr" auf die alte Tugend des Pilgerns. Vier alte Pilgerwege durch das Zentrum der Stadt, vorbei an religiösen Zentren und Treffpunkten, mit dem Ziel Petersdom sollen für Fußgänger ausgebaut werden. Damit will Bürgermeister Ignazio Marino den Ansturm von erwarteten 33 Millionen Besuchern kanalisieren - und verhindern, dass sich das tägliche Verkehrschaos in der Ewigen Stadt zu einem totalen Zusammenbruch ausweitet. 800.000 Euro sind für den Ausbau veranschlagt, berichten italienische Medien.

Wer zum Jubiläum der Barmherzigkeit - vom 8. Dezember 2015 bis zum 20. November 2016 - nach Rom kommt, muss entweder gut zu Fuß sein oder öffentliche Verkehrsmittel nutzen. Denn eine Anfahrt im Reisebus zur Lateranbasilika, nach Maria Maggiore oder zum Petersdom wird nicht möglich sein. Der Besuch der vier Papstbasiliken - hinzu kommt noch Sankt Paul vor den Mauern - gehört jedoch zu den festen Programmpunkten eines jeden Jubiläumsjahres.

Um zu den Papstbasiliken zu gelangen, sollen sich die Pilger auf vier alten Pilgerrouten bewegen. Der ‚Cammino papale’, also der Papstweg, folgt - in zwei Varianten - der Strecke, den früher die Päpste nach ihrer Wahl auf dem Weg von ihrem Sitz im Lateran zum Petersdom zurücklegten. Sie führt zum Kolosseum, wo Christen den Märtyrertod erlitten, vorbei am Mamertinischen Kerker - wo nach der Legende Petrus gefangengehalten wurde -, dann Richtung Pantheon und zur Engelsbrücke über den Tiber. Der „Cammino del pellegrino" (der Pilgerweg), wendet sich bald hinter dem Mamertinischen Kerker der Via Giulia zu, die nahe am Tiber entlangläuft. Und der „Cammino Mariano" schließlich beginnt an Santa Maria Maggiore und stößt kurz hinter dem Kolosseum auf die anderen Wege.
Die Zeit drängt

Die Stadt Rom kündigte an, das Straßenprojekt offiziell auszuschreiben. Eine direkte Auftragsvergabe will die Stadtverwaltung vermeiden, die durch Vorwürfe wegen Korruption, Vetternwirtschaft und Mafiaverbindungen seit einiger Zeit unter Druck steht. Wer den Zuschlag erhalte, werde Tag und Nacht arbeiten müssen, um rechtzeitig fertig zu werden, so die Einschätzung von Bürgermeister Marino und dem zuständigen Dezernenten Maurizio Pucci. Tatsächlich drängt die Zeit - bislang hat die Stadt kaum etwas unternommen, um sich auf das Kirchenevent vorzubereiten.

Konkret geht es vor allem um den Ausbau der bestehenden Wege: Die Gehsteige sollen verbreitert, Zebrastreifen erneuert, Hindernisse für Rollstuhlfahrer beseitigt und teilweise auch Spuren für Radfahrer eingerichtet werden. Einige Plätze entlang der Strecken sollen für den Autoverkehr gesperrt werden, etwa die Piazza Sant'Agostino am Pantheon oder die Piazza dell'Orologio hinter der Chiesa Nuova. Ohnehin meiden die Pilgerwege die großen Straßen und Plätze, führen über Seitenwege, umgehen etwa den belebten Campo di Fiori.
Via della Conciliazione wird Fußgängerzone

Am Tiberufer gegenüber der Engelsburg treffen die vier Pilgerwege zusammen. Kurz davor sind drei große Kirchen als Treff- und Sammelpunkte für Heilig-Jahr-Pilger vorgesehen: Die Chiesa Nuova, San Giovanni dei Fiorentini und San Salvatore in Lauro. Das letzte Stück verläuft dann über die Brücke und über die Via della Conciliazione zum Petersdom. Die breite Zugangsstraße zum Vatikan soll zum größten Teil zu einer Fußgängerzone werden. Die rechte Spur wird ausschließlich Pilgern vorbehalten, die durch die Heilige Pforte in den Petersdom einziehen möchten.
(kna/kap 07.08.2015 ord)

von esther10 08.08.2015 00:49

Franziskus, die wiederverheirateten Geschiedenen und die Medien
7. August 2015 15:03 | Mitteilung an die Redaktion


Papst Franziskus: Generalaudienz vom 5. August 2015

(Rom) Der Papst, der den Unterschied macht. Macht er einen Unterschied? Diese Frage stellt sich unter Franziskus nicht zum ersten Mal, seit dem 5. August aber um ein weiteres Mal mehr.

Vor zwei Tagen sprach Papst Franziskus in seiner Katechese bei der Generalaudienz über die wiederverheirateten Geschiedenen. Eigentlich wiederholte er fast wortwörtlich, was Papst Johannes Paul II. 1981 in seinem Apostolischen Schreiben Familiaris Consortio gesagt hat, das ein Jahr nach der Bischofssynode über die Familie von 1980 veröffentlicht wurde. Allerdings nur fast.

Papst Franziskus kündigte die Doppel-Bischofssynode über die Familie von 2014/2015 unter anderem mit dem Hinweis an, die Synode von 1980 habe nicht alle Herausforderungen behandelt, denen sich Ehe und Familie heute gegenübersehen.

Papst Johannes Paul II. am 22. November 1981:

„Zusammen mit der Synode möchte ich die Hirten und die ganze Gemeinschaft der Gläubigen herzlich ermahnen, den Geschiedenen in fürsorgender Liebe beizustehen, damit sie sich nicht als von der Kirche getrennt betrachten, da sie als Getaufte an ihrem Leben teilnehmen können, ja dazu verpflichtet sind. Sie sollen ermahnt werden, das Wort Gottes zu hören, am heiligen Meßopfer teilzunehmen, regelmäßig zu beten, die Gemeinde in ihren Werken der Nächstenliebe und Initiativen zur Förderung der Gerechtigkeit zu unterstützen, die Kinder im christlichen

Glauben zu erziehen und den Geist und die Werke der Buße zu pflegen, um so von Tag zu Tag die Gnade Gottes auf sich herabzurufen. Die Kirche soll für sie beten, ihnen Mut machen, sich ihnen als barmherzige Mutter erweisen und sie so im Glauben und in der Hoffnung stärken.“
Papst Franziskus sagte am 5. August 2015:

„Diese Personen sind keineswegs exkommuniziert: Sie sind nicht exkommuniziert! Und sind absolut nicht als solche zu behandeln: Sie sind immer ein Teil der Kirche. […]

Daher die wiederholte Einladung an die Hirten offen und konsequent die Bereitschaft der Gemeinschaft zu bekunden, sie aufzunehmen und zu ermutigen, damit sie immer mehr ihre Zugehörigkeit zu Christus und zur Kirche leben und vertiefen durch das Gebet, das Hören auf Gottes Wort, die Teilnahme an der Liturgie, die christliche Erziehung der Kinder, die Wohltätigkeit gegenüber den Armen und dem Einsatz für Gerechtigkeit und Frieden.“

Gleichlautende Aussagen mit einigen Unterschieden

Die beiden Aussagen sind nur fast gleichlautend mit einigen Unterschieden. „Franziskus tauschte ein Wort aus und schwieg zu einem bestimmten Punkt“, so der Vatikanist Sandro Magister.

Anstatt der Worte „nicht getrennt“ von der Kirche, sagte Franziskus, daß die wiederverheirateten Geschiedenen „nicht exkommuniziert“ sind.

Papst Johannes Paul II. setzt in Familiaris Consortio mit den Worten fort: „Die Kirche bekräftigt jedoch ihre auf die Heilige Schrift gestützte Praxis, wiederverheiratete Geschiedene nicht zum eucharistischen Mahl zuzulassen. Sie können nicht zugelassen werden; denn ihr Lebensstand und ihre Lebensverhältnisse stehen in objektivem Widerspruch zu jenem Bund der Liebe zwischen Christus und der Kirche, den die Eucharistie sichtbar und gegenwärtig macht.

Darüber hinaus gibt es noch einen besonderen Grund pastoraler Natur: Ließe man solche Menschen zur Eucharistie zu, bewirkte dies bei den Gläubigen hinsichtlich der Lehre der Kirche über die Unauflöslichkeit der Ehe Irrtum und Verwirrung.“

Während Johannes Paul II. deutlich bekräftigte, daß wiederverheiratete Geschiedene nicht zur Kommunion zugelassen sind, schwieg Franziskus zu diesem Punkt.

Das Schweigen macht (kalkuliert oder nicht?) den Unterschied

Der argentinische Kirchenrechtler José Durant Mendioroz bestätigt in seiner Analyse der päpstlichen Ansprache, daß sich Franziskus am 5. August genau an die konstante Lehre der römischen Kirche gehalten hat (zu Durant Mendioroz siehe Bischofssynode – Ein argentinischer Jurist zeigt dem Papst auf, was Sache ist)

Allerdings macht das Nicht-Gesagte den großen Unterschied. Das Schweigen sorgte für eine „Medien-Bombe“. Massenmedien behaupteten, der Papst habe die Exkommunikation der wiederverheirateten Geschiedenen aufgehoben und sie damit zur sakramentalen Kommunion zugelassen.

Einmal mehr wird die Frage nach der „Hermeneutik“ der Papst-Worte gestellt: Wie sind Aussagen des Papstes zu interpretieren? Auf dem Rückflug von Paraguay nach Rom nahm Franziskus vor Journalisten selbst zur „Hermeneutik“ seiner Worte Stellung (siehe „Seligsprechung“ marxistischer Jesuiten durch Papst Franziskus). Eine wirkliche Klärung brachte das nicht. So bleibt auch im konkreten Fall offen, ob es sich bei der medialen Reaktion um einen kalkulierten Effekt handelte oder nicht.
Text: Giuseppe Nardi
http://www.katholisches.info/2015/08/07/...und-die-medien/
Bild: MiL

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