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von esther10 01.05.2018 00:52

Kreuz-Debatte: Päpstlicher Nuntius Zurbriggen übt scharfe Kritik an Kardinal Marx

Veröffentlicht: 1. Mai 2018 | Autor: Felizitas Küble | Abgelegt unter: KIRCHE + RELIGION aktuell | Tags: Bayern, Dr. David Berger, Erzbischof, Erzbischof Peter Stefan Zurbriggen, Heiligenkreuz, Kardinal Reinhard Marx, Kardinal Tauran, Kreuz-Debatte, Kritik, Schande, schämen

Bei einem Besuch an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Benedikt XVI. in Heiligenkreuz bei Wien hat sich der Vertreter des Papstes in Österreich, Erzbischof Peter Stefan Zurbriggen, zur aktuellen Kreuzdebatte in Deutschland geäußert.

Dass ausgerechnet Bischöfe und Priester kritisierten, wenn Kreuze aufgestellt werden, sei eine „Schande“, sagte der Kirchenfürst deutlich erzürnt:


„Das ist eine Schande, das darf man nicht annehmen!“

https://philosophia-perennis.com/2018/05...t-eine-schande/

Ausdrücklich erwähnte er Mitbrüder, die ins Heilige Land reisten und sich schämten, das Kreuz zu tragen. Solches Verhalten finde er beschämend. Jedem der Zuhörer im Saal war klar, dass er damit allein den Münchner Kardinal Marx gemeint haben konnte.

Die politische Korrektheit seiner Mitbrüder gehe ihm langsam auf die Nerven, sagte der Nuntius und erntete dabei den Applaus der Zuhörer. Lobend erwähnte er dagegen Kardinal Tauran, der bei seinem jüngsten Besuch des saudischen Königs ein extra-großes Brustkreuz angelegt habe.

Erstveröffentlichung der Meldung von Dr. Berger hier: https://philosophia-perennis.com/2018/05...t-eine-schande/
https://charismatismus.wordpress.com/201...-kardinal-marx/

https://charismatismus.wordpress.com/201...-kardinal-marx/

von esther10 01.05.2018 00:51

Zwei IS-Frauen kehren mit Kindern nach Deutschland zurück

http://www.spiegel.de/politik/ausland/zw...-a-1205066.html



Stand: 27.04.2018 | Lesedauer: 4 Minuten

VIDEO
https://www.welt.de/politik/deutschland/...nd-zurueck.html

Zwei IS-Frauen sind mit drei Kindern aus dem Nordirak nach Deutschland zurückgekehrt - und auf freiem Fuß. Gegen die Frauen liegen keine Haftbefehle vor. Sie wurden in einem kurdischen Frauengefängnis in Erbil festgehalten.

Quelle: WELT/Kevin Knauer

AUTOPLAY
Zwei Frauen aus Hessen und Baden-Württemberg, die sich in Syrien dem IS angeschlossen haben, sind zurückgekehrt.
Nach Ankunft in Frankfurt wurden die beiden IS-Frauen nicht festgenommen, weil dafür die rechtliche Grundlage fehlte.
Rund 80 deutsche Islamisten sollen sich derzeit in Nordsyrien und im Irak in Gefangenschaft befinden.

https://www.welt.de/regionales/nrw/artic...verurteilt.html

Um 14.28 Uhr landete die Maschine der Iraqi Airways am Donnerstag auf dem Flughafen Frankfurt am Main. Sie kam aus Bagdad im Irak. Mit an Bord: Zwei Frauen aus Deutschland und ihre drei kleinen Kinder. Die vergangenen Monate haben sie in einem kurdischen Gefängnis verbracht. Begleitet wurden sie auf dem Heimflug von vier Beamten des Bundeskriminalamtes (BKA).

Die Deutsch-Türkin Sibel H. aus Hessen und die Konvertitin Sabine S. aus Baden-Württemberg hatten die Bundesrepublik vor einiger Zeit verlassen. Sie waren in das Kriegsgebiet nach Syrien gereist und sollen sich dort der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) angeschlossen haben. Nun sind die Frauen wieder zurück in Deutschland.

Es ist eine Premiere für die hiesigen Sicherheitsbehörden. Rund 80 deutsche Islamisten, darunter viele Frauen und kleine Kinder, sollen sich derzeit in Nordsyrien und im Irak in Gefangenschaft befinden. Einige IS-Anhänger, darunter Linda W. aus Sachsen und Lamia K. aus Mannheim, wurden vor Ort zu langen Gefängnisstrafen verurteilt. Nun aber sind erstmals zwei Dschihadistinnen samt Nachwuchs aus der irakischen Haft nach Deutschland überstellt worden.

EXKLUSIV FÜR ABONNENTEN

ISLAMISTISCHE RÜCKKEHRER
Putzen für den Dschihad
Bei der Ankunft in Frankfurt wurden die beiden IS-Frauen am Donnerstag allerdings nicht – wie eigentlich geplant war – festgenommen. Dazu hatte das BKA keine Handhabe, denn nach WELT-Informationen liegen gegen Sibel H. und Sabine S. derzeit keine Haftbefehle vor. Lediglich Durchsuchungen waren den Beamten erlaubt.

https://www.welt.de/politik/deutschland/...ngenschaft.html

Eine paradoxe Situation: Die Bundesanwaltschaft, die gegen die beiden Islamistinnen ermittelt, hatte zwar Haftbefehle beantragt. Der Bundesgerichtshof hatte diese jedoch mit der Begründung verweigert, in den Fällen sei keine konkrete Terrormitgliedschaft oder Unterstützung bewiesen.

Bei Sibel H. haben die Karlsruher Staatsanwälte bereits im vergangenen Jahr eine Beschwerde gegen diese Entscheidung eingelegt. Sie würden die radikale Islamistin gerne anklagen. Bis Donnerstag haben die Richter am Bundesgerichtshof allerdings noch kein abschließendes Urteil gefällt. Eine Entscheidung steht also noch aus.

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Das Verfahren gegen Sibel H. hat sich zu einem Präzedenzfall für die deutschen Sicherheitsbehörden und vor allem für die Justiz entwickelt. Bislang wurden dschihadistische Frauen hierzulande kaum juristisch verfolgt. Selbst jene nicht, die sich in Syrien oder dem Irak nachweislich dem Islamischen Staat (IS) angeschlossen haben.

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Die Deutsche reiste nach Syrien und in den Irak, um sich dem IS anzuschließen
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Die deutsche Justiz nimmt IS-Frauen nicht ernst
Die Mitgliedschaft oder Unterstützung der Terrorgruppe sehe bei Männern und Frauen nun einmal unterschiedlich aus – so die Sicht des Bundesgerichtshofs. Oder bildlich gesprochen: Dschihadistische Männer kämpfen, foltern oder morden. Frauen hingegen kümmern sich vornehmlich um den Haushalt, bekommen Kinder und versorgen die Ehemänner und den Nachwuchs.

Laut Bundesgerichtshof sind derartige Handlungen nicht strafbar, weil sie keine explizite Terrorunterstützung darstellen. Die Folge: Die Staatsanwälte ermitteln zwar gegen ausgereiste und heimgekehrte IS-Frauen, meistens aber gibt es nicht einmal Haftbefehle. Nur in drei Fällen landeten Dschihad-Rückkehrerinnen bislang vor einem deutschen Gericht. Zwei Mal ging es dabei um Kindesentführung, nur in einem Fall konnten die Ermittler eine konkrete Terrorunterstützung nachweisen.

Die Deutsch-Polin Karolina R. hatte Geld und Kameras in das Kriegsgebiet gebracht und so ihren damaligen Mann, den IS-Kämpfer Fared S., unterstützt. Dafür verurteilte das Oberlandesgericht Düsseldorf die junge Mutter zu drei Jahren und neun Monaten Gefängnis. Mittlerweile hat R. ihre Haftstrafe verbüßt und befindet sich wieder auf freiem Fuß.

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Daniel S. bei der Verhaftung 2007: Der Kopf der Sauerlandgruppe ist inzwischen wieder frei
TERRORGEFAHR
Der hilflose Umgang mit entlassenen Islamisten
Generalbundesanwalt Peter Frank hatte im vergangenen Jahr angekündigt, verstärkt gegen Frauen vorgehen zu wollen, die sich in die Reihen der Terrormiliz IS begeben haben; sozusagen freiwillig zum „Staatsvolk des IS“ gehörten. Auch die Vereinten Nationen forderten jüngst in einer neuen Anti-Terror-Resolution die Straftaten von islamistischen Frauen konsequenter zu verfolgen. Und tatsächlich gibt es auch Hinweise darauf, dass auch IS-Frauen zur Waffe gegriffen haben. Bei den Kämpfen rund um Mossul oder Rakka sollen auch Frauen an Kämpfen beteiligt gewesen sein.

Die nun zurückgekehrte Sibel H. gilt den Sicherheitsbehörden als Musterbeispiel einer radikalen Islamistin, die aus eigener ideologischer Überzeugung gehandelt haben soll. Die Deutsch-Türkin aus Offenbach reiste bereits 2013 mit ihrem ersten Ehemann Ali S. nach Syrien. Kurze Zeit später wurde S. getötet, woraufhin Sibel H. nach Deutschland zurückreiste. Im März 2016 zog es sie dann mit einem neuen Ehemann, dem Frankfurter Salafisten Deniz B, erneut in das Kriegsgebiet. Im vergangenen Jahr schließlich wurde das islamistische Paar von nordirakischen Kampfverbänden aufgegriffen und in Erbil inhaftiert.

Nachdem durch DNA-Proben eine Verwandtschaft geklärt war, durfte der Großvater den knapp einjährigen Sohn von Sibel H., der im irakischen Tal Afar geboren wurde, Anfang des Jahres nach Deutschland holen. Im Januar brachte Sibel H. in Gefangenschaft ein weiteres Kind zur Welt. Das Baby war bei der Rückreise am Donnerstag mit dabei. Um die zweifache Mutter und den Nachwuchs sollen sich nun die hessischen Sicherheitsbehörden sowie private Beratungsstellen und Sozialarbeiter kümmern. Der Vater der Kinder sitzt weiter im Irak in Haft.

Lesen Sie mehr zu islamistischen Frauen auf unserem WELT Investigativ Blog

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Deutscher Islamist soll Gefangene zu Tode gefoltert haben


https://www.welt.de/politik/deutschland/...tert-haben.html

von esther10 01.05.2018 00:46

DEUTSCHLAND MEDIENBERICHT
IS-Kinder sollen in Deutschland deradikalisiert werden

VIDEO
https://www.welt.de/politik/deutschland/...5B%5D%3Dpolitik

Stand: 12:30 Uhr
Vom IS radikalisierte Kinder und Jugendliche sind die große Sorge des Verfassungsschutzes. Denn unter ihnen könnten auch Deutsche sein, die später als Rückkehrer zur Bedrohung werden.

https://www.welt.de/themen/islamischer-staat/

Quelle: WELT/Katharina Kuhnert

AUTOPLAY
Mindestens 270 Frauen mit deutschem Pass halten sich mit ihren Kindern in IS-Kampfgebieten auf. Nach Medienberichten soll ihr Nachwuchs nach Deutschland zurückgebracht werden. Die Regierung will ihn hier deradikalisieren.

https://www.bild.de/politik/inland/isis/...60324.bild.html

Ihre Mütter dienen dem Islamischen Staat, und sie selbst wachsen unter der Propaganda der Terrormiliz auf: Nun will die Bundesregierung Kinder deutscher IS-Frauen nach Deutschland zurückholen und hier „deradikalisieren“ lassen.

Das gehe aus einem internen Bericht des Bundesinnenministeriums hervor, schreibt die „Bild am Sonntag“. Demnach sollen die Kinder nach ihrer Rückkehr von Angehörigen und sozialen Einrichtungen betreut werden. Mindestens 270 Frauen mit deutschem Pass und ihre Kinder hielten sich in den Kampfgebieten in Syrien oder im Irak auf. Rund die Hälfte der Kinder sei Geheimdiensterkenntnissen zufolge im Bürgerkriegsgebiet geboren, heißt es in dem Bericht weiter.

Bereits im Dezember hatte Verfassungsschutzchef Hans-Georg Maaßen von Rückreisen von Frauen, Jugendlichen und Kindern aus Syrien und dem Irak berichtet. IS-Kämpfer wollten ihre Angehörigen wegen der Kriegsgeschehnisse in Sicherheit bringen und deshalb in den Westen zurückschicken.

EXKLUSIV FÜR ABONNENTEN
Flagge der Terrormiliz IS in Syrien
STUDIE ZU IS-RÜCKKEHRERN

Vor allem Frauen und Kinder kehren aus dem Dschihad zurück

Den deutschen Inlandsgeheimdienst stelle das vor Schwierigkeiten, sagte Maaßen damals. „Es gibt Kinder, die in den ,Schulen‘ im IS-Gebiet einer Gehirnwäsche unterzogen wurden und in starkem Maße radikalisiert sind“, sagte er. „Für uns ist das ein Problem, weil diese Kinder und Jugendlichen mitunter gefährlich sein können.“

EXKLUSIV FÜR ABONNENTEN

Ein Mann, zwei Identitäten: Zvi Jecheskeli wurde zu Scheich Khaled Abu Salaam
UNDERCOVER-RECHERCHE

Wie ein falscher Islamist deutsche Behörden vorführt
Kinder deutscher IS-Kämpfer sollen zurück nach Deutschland


https://www.welt.de/politik/deutschland/...5B%5D%3Dpolitik

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Vor allem Frauen und Kinder kehren aus dem Dtschihad auszurück...
https://www.welt.de/politik/deutschland/...ad-zurueck.html

von esther10 01.05.2018 00:46

Mindestens 270 Frauen mit deutschem Pass halten sich mit ihren Kindern in IS-Kampfgebieten auf. Nach Medienberichten soll ihr Nachwuchs nach Deutschland zurückgebracht werden. Die Regierung will ihn hier deradikalisieren.

VIDEO

https://www.welt.de/politik/deutschland/...nd-zurueck.html

Ihre Mütter dienen dem Islamischen Staat, und sie selbst wachsen unter der Propaganda der Terrormiliz auf: Nun will die Bundesregierung Kinder deutscher IS-Frauen nach Deutschland zurückholen und hier „deradikalisieren“ lassen.

https://www.welt.de/politik/article17575...aufgehoben.html

Das gehe aus einem internen Bericht des Bundesinnenministeriums hervor, schreibt die „Bild am Sonntag“. Demnach sollen die Kinder nach ihrer Rückkehr von Angehörigen und sozialen Einrichtungen betreut werden. Mindestens 270 Frauen mit deutschem Pass und ihre Kinder hielten sich in den Kampfgebieten in Syrien oder im Irak auf. Rund die Hälfte der Kinder sei Geheimdiensterkenntnissen zufolge im Bürgerkriegsgebiet geboren, heißt es in dem Bericht weiter.

https://www.welt.de/politik/article17575...aufgehoben.html

Bereits im Dezember hatte Verfassungsschutzchef Hans-Georg Maaßen von Rückreisen von Frauen, Jugendlichen und Kindern aus Syrien und dem Irak berichtet. IS-Kämpfer wollten ihre Angehörigen wegen der Kriegsgeschehnisse in Sicherheit bringen und deshalb in den Westen zurückschicken.

EXKLUSIV FÜR ABONNENTEN
Flagge der Terrormiliz IS in Syrien

STUDIE ZU IS-RÜCKKEHRERN

Vor allem Frauen und Kinder kehren aus dem Dschihad zurück

Den deutschen Inlandsgeheimdienst stelle das vor Schwierigkeiten, sagte Maaßen damals. „Es gibt Kinder, die in den ,Schulen‘ im IS-Gebiet einer Gehirnwäsche unterzogen wurden und in starkem Maße radikalisiert sind“, sagte er. „Für uns ist das ein Problem, weil diese Kinder und Jugendlichen mitunter gefährlich sein können.“
https://www.welt.de/politik/deutschland/...nd-zurueck.html

von esther10 01.05.2018 00:40



Der Religionskrieg des 4. Jahrhunderts und unserer Zeit von Robert Mattei...



Der Religionskrieg des 4. Jahrhunderts und unserer Zeit
25.04.18 9:48 UHR von Roberto de Mattei

Nach den unvorhergesehenen Absichten Gottes zieht die Kirche stets im Laufe der Jahrhunderte den Sieg davon. Die ersten drei Jahrhunderte der Verfolgung erreichten ihren Höhepunkt mit Kaiser Diokletian (284-305).

Es schien das Ende zu sein. Entmutigung hat viele Christen versucht, und es gab keinen Mangel an denen, die den Glauben verloren hatten. Aber diejenigen, die durchhielten, hatten die ungeheure Freude, ein paar Jahre später das Kreuz Christi in den Labaros von Constantino in der Schlacht von Saxa Rubra (312) zu sehen. Der daraus resultierende Sieg veränderte den Lauf der Geschichte. Das Edikt von Mailand-Nikomedia von 313 gewährte den Christen Freiheit und hob den Senat auf, mit dem Nero das Christentum zum illegalen Aberglauben erklärt hatte .

Die öffentliche Christianisierung der Gesellschaft begann in einem Klima der Begeisterung und Inbrunst. Im Jahr 325 schien das Konzil von Nicäa auf die doktrinäre Wiedergeburt der Kirche mit seiner Verurteilung von Arius hinzuweisen, der die Göttlichkeit des Wortes leugnete. Dank des entscheidenden Beitrags des Diakons Anastasio (295-373), des späteren Bischofs von Alexandria, wurde in Nicäa die Doktrin der Wesensgleichheit der Natur unter den drei Personen der Heiligen Dreifaltigkeit definiert.

Unter den orthodoxen Haltung und die arianischen Ketzer seinen Weg in den Jahren nach dem Dritten, die Semiarians, unterteilt sich wiederum in mehrere Ströme , die eine Analogie zwischen dem Vater und dem Sohn erkannt , aber verweigert , es sei „gezeugt nicht geschaffen, mit dem Vater konsularisch », wie das Konzil von Nicäa bekräftigt hatte. Sie ersetzten das Wort omusios, was "von derselben Substanz" bedeutet, durch den Begriff omouisios, was "einer ähnlichen Substanz" bedeutet.

Sowohl die arianische als auch die halbherzige Ketzer hatten verstanden, dass ihr Erfolg von zwei Faktoren abhängen würde: der erste, der im Schoß der Kirche blieb; der zweite, um die Unterstützung der politischen Autorität, das heißt von Constantino, und später seiner Nachfolger zu bekommen. Und so ist es in der Tat passiert. Eine innere Krise der Kirche ohne Präzedenzfall dauerte bisher mehr als sechzig Jahre.

Niemand hat es besser beschrieben als Kardinal Newman in seinem Buch Die Arianen des vierten Jahrhunderts (1833), das alle lehrmäßigen Nuancen der Frage abdeckt. Ein italienischer Gelehrter, Professor Claudio Pierantoni, hat kürzlich eine aufschlussreiche Parallele zwischen der arianischen Kontroverse und dem, was wir gerade als Ergebnis der apostolischen Ermahnung Amoris laetitia erleben, aufgestellt .

Aber im Jahr 1973, Bischof Rudolph Graber (1903-1992), Bischof von Regensburg, erinnert an die Figur des heiligen Athanasius auf dem anlässlich des sechzehnten Jahrhundert seines Todes, er verglich die Krise in der IV Jahrhundert, die das Zweite Vatikanische Konzil (gefolgt hat Athanasius und die Kirche unserer Zeit: zuseinem 1600 Todestag, Kral 1973).

Für seine Treue zur Orthodoxie, Athanasius Gegenstand unnachgiebiger Verfolgung durch ihre eigenen Glaubensgenossen, und nicht weniger als fünf Mal zwischen 336 und 366 wurde war gezwungen, die Stadt, dessen Bistums ausgeübt zu verlassen, lange Jahre im Exil verbringen und mutige Verteidigung des Glaubens. Zwei Versammlungen der Bischöfe, ein in Caesarea und die andere in Reifen (334-335), wurde der Rebellion und den Fanatismus verurteilt.

Und in 341, während ein Rat von fünfzig Bischöfe in Rom Unschuld des Athanasius verkündet, den Rat von Antiochien, in denen mehr als neunzig Bischöfe, die Handlungen der Synoden von Caesarea und Reifen ratifiziert und installiert eine Arian auf dem Stuhl Bischof von Athanasius.

Das spätere Konzil von Sárdica, das 343 gefeiert wurde, endete in einer Abteilung: Die westlichen Eltern erklärten das Elend von Atanasio für illegal und bestätigten das Konzil von Nizäa. Die Orientalen andererseits verurteilten nicht nur Athanasius, sondern auch den später kanonisierten Papst Julius I., der ihn unterstützt hatte. Der Rat von Sirmium von 351 suchte einen Zwischenweg zwischen Orthodoxie und Arianismus.

Auf dem Konzil von Arles in 353, die Väter, darunter das Erbe von Liberius, der St. Julius ich im Papsttum gelungen war, zeichneten sie eine neue Verurteilung des Athanasius. Die Bischöfe waren unter dem Schwert und die Wand, mit zwischen Überzeugung und Exil von Athanasius zu wählen. St. Paulinus, Bischof von Trier, war praktisch die einzige durch den Glauben von Nizäa gezockt, so wurde er in Phrygien verbannt, wo er von Misshandlungen der Arianer starb.

Zwei Jahre später, am Rat von Mailand (355), mehr als dreihundert westlichen Bischöfe unterzeichneten die Verurteilung des Athanasius und anderen orthodoxen Vaters, St. Hilarius von Poitiers, auch litten Exil in Phrygien für seine kompromisslose Loyalität zur Orthodoxie.

In 357, der Liberius Papst, durch die Leiden des Exils und auf Drängen seiner Freunde zu überwinden, sondern auch durch die „Liebe des Friedens“ motiviert, die Semi unterzeichnet - Arian Formel Sirmium und brach die Verbindung mit St. Athanasius, getrennt Deklarieren von die römische Kirche für ihre Verwendung des wesentlichen Begriffes , wie uns vier von San Hilario überlieferte Briefe bezeugen. (Manlio Simonetti, Die arische Krise des IV secolo, Institutum Patristicum Augustinianum, Rom 1975, S. 235-236). Unter dem Pontifikat von Liberius sich, den Räten von Rimini und Seleucia (beide in 359 gehalten), die einen einzigen großen Vertreter Rath gebildet dem West und Ost, verlassen den Begriff Nicänische consubstantialeinen mehrdeutigen Mittelweg zwischen den Arianern und St. Athanasius. Es schien, dass die allgemeine Häresie in der Kirche vorherrschte.

Die Kirche verfügt derzeit nicht über die Räte von Seleucia und Rimini unter den acht ökumenischen Konzilien der Antike, sondern nahm bis 560 Prälaten, die fast alle der Väter des Christentums, und wurden wie ökumenische von seinen Zeitgenossen. Das ist , wenn Jerome sagte der berühmte Satz , dass „die Welt mit Erstaunen zu entdecken , stöhnte die Arriano hatte zurück“ (Dialog gegen das Luciferian, Nr.19, PL23, col.171).

Es muss darauf hingewiesen werden, dass es sich weder um einen Lehrstreit zwischen Theologen noch um eine einfache Konfrontation zwischen den Bischöfen handelte, bei der der Papst als Schiedsrichter fungieren musste. Es war ein religiöser Krieg, in den alle Christen eingriffen, vom Papst bis zum letzten Gläubigen. Niemand hat sich in einen spirituellen Bunker eingeschlossen, noch hat er als stiller Zuschauer des Dramas geguckt. Jeder ging hinunter, um in den Schützengräben zu kämpfen, auf der einen wie auf der anderen Seite. Es war in diesem Moment nicht einfach zu wissen, ob dein Bischof orthodox war, und im sensus fidei fanden sie den Kompass, mit dem sie sich orientieren konnten. In seiner Rede am 7. April in Rom erinnerte Kardinal Walter Brandmüller daran, dass "der sensus fidei Es fungiert als eine Art geistiges Immunsystem, das die Gläubigen dazu führt, instinktiv alle Fehler zu erkennen und abzulehnen. Auf diesem sensus fidei beruht also - unabhängig von der göttlichen Verheißung - auch die passive Unfehlbarkeit der Kirche, dh die Gewissheit, dass die Kirche in ihrer Gesamtheit niemals in die Häresie fallen kann ».

St. Hilary schrieb, dass während der arianischen Krise die Ohren der Gläubigen, die im orthodoxen Sinne die zweideutigen Aussagen der semiarrischen Theologen interpretierten, heiliger waren als die Herzen der Priester. Die Christen, die den Kaisern drei Jahrhunderte lang Widerstand leisteten, widersetzten sich diesmal ihren eigenen Pastoren, in manchen Fällen sogar dem Papst, schuldig, wenn nicht gar ketzerisch, zumindest grob fahrlässig.

Monsignore Graber erinnert sich an die Worte des Athanasius(1838) von Joseph von Görres (1776-1848), geschrieben anlässlich der Verhaftung des Erzbischofs von Köln, und die dennoch von hohen Aktualität heute: „Die Erde bebt unter den Füßen. Es kann mit Sicherheit voraussagen, dass die Kirche unversehrt ergeben sich aus einer solchen Ruine, aber niemand kann sagen oder erraten, wer oder was wird überleben. Wir daher warnen, Beratung und hob die Hände versuchen, das Böse zu verhindern, indem sie ihre Zeichen zu sehen. Auch die Esel, die oben auf dem Rücken falsche Propheten hinten tragen, wieder weg Vorwurf mit dem menschlichen Sprache und Ungerechtigkeit, die sie trifft und nicht das Schwert Gott nicht sehen schneidet sie ab. (Nummern 22, 22-35). Tue deine Taten, solange es Tag ist, denn in der Nacht kann niemand arbeiten. Es ist sinnlos zu warten; Warten, nichts wurde erreicht, aber alles zu verschärfen ».

Es gibt Zeiten, in denen ein Katholik sich zwischen Feigheit und Heroismus, zwischen Abtrünnigkeit und Heiligkeit entscheiden muss. So war es im vierten Jahrhundert, und so ist es heute.
https://adelantelafe.com/la-guerra-relig...nuestro-tiempo/
(Übersetzt von Bruno de la Inmaculada / Adelante la Fe)

+++++++++++++++++++++++++


ROBERTO DE MATTEI

Roberto de Mattei unterrichtet Neuere Geschichte und Geschichte des Christentums an der Europäischen Universität von Rom, wo er den Bereich der Geschichtswissenschaften leitet. Er ist Präsident der "Fondazione Lepanto" ( http : // www . Fondazionelepanto . Org /); Mitglied des Vorstandes des "Italienischen Historischen Instituts für die Moderne und Gegenwart" und der "Italienischen Geographischen Gesellschaft". Von 2003 bis 2011 war er Vizepräsident des italienischen "National Research Council" mit Delegationen für die Bereiche Humanwissenschaften. Zwischen 2002 und 2006 war er Berater für die internationalen Angelegenheiten der italienischen Regierung. Und zwischen 2005 und 2011 war er auch Mitglied des "Board of Guarantees der Italian Academy" der Columbia University of New York. Leitet die Zeitschrift "Radici Cristiane" ( http : // www . Radicicristiane . Es / ) und "Nova Story" und die Information Agency "Corrispondenza Romana" ( http : // www .Corrispondenzaromana . es / ). Er ist Autor zahlreicher in mehrere Sprachen übersetzter Werke, von denen wir uns an die letzten erinnern: Die Dittatura des Relativismus, ins Portugiesische, Polnische und Französische übersetzt, La Turchia in Europa. Nutzen oder Katastrophe? (übersetzt ins Englische, Deutsche und Polnische), II. Vatikanisches Konzil II. Una storia mai scritta (übersetzt ins Deutsche, Portugiesisch und bald auch ins Spanische) und Apologia della tradizione.
https://adelantelafe.com/la-guerra-relig...nuestro-tiempo/

++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

Privat
http://geschichtsverein-koengen.de/Christentum2.htm
https://de.wikipedia.org/wiki/Kategorie:...(4._Jahrhundert)
usw...
+++
https://www.grin.com/document/23660

von esther10 01.05.2018 00:38

Ist jede in der Messe bekannte Sünde vergeben?
Canção Nova | 26. März 2018

Nummer 1


MAN, betend,in der Messe.

Es gibt einen Grund, warum der Priester sagt: "Um die heiligen Geheimnisse würdig zu feiern, erkennen wir unsere Sünden"
Die Eucharistie ist der Höhepunkt des christlichen Lebens, denn sie ist das Gedenken an das Opfer der Liebe Jesu: Der Mensch, der nur in Gott seine eigene Erfüllung findet, muss dieses Denkmal mit aller Liebe und jedem möglichen Eifer feiern. Aus diesem Grund arbeitet der Bußakt zusammen und sorgt dafür, dass er erkennt, wer er wirklich ist: ein Kind, das gesündigt hat und das Liebe braucht.

Messe: Vereinigung mit Christus und Vergebung der Sünden
Indem er an der Messe teilnimmt, teilt der Christ zwei Tafeln, die des Wortes und der Eucharistie mit, aber wie zuvor bei jedem Essen waschen wir uns die Hände aus hygienischen Gründen, der Christ ist dazu aufgerufen, seine Hände zu waschen, noch bevor er daran teilnimmt Bankett, und dieses "Händewaschen" ist in dem Sinne, dass man im Bußakt um Vergebung für seine Sünden bittet.

Es gibt einen Grund, warum der Priester sagt: "Um uns würdig auf die heiligen Geheimnisse vorzubereiten, erkennen wir unsere Sünden". Wenn der Christ erkennt, dass er ein Sünder ist und um Vergebung bittet, wäscht er die Seele und feiert mit mehr Würde die Geheimnisse des Herrn.

In der Messe wird der Christ eingeladen, Christus näher zu kommen und in Freundschaft mit ihm zu wachsen. Die Messe ist nicht Sünden gehen zu vergeben, noch sollte es mit dem Sakrament der Versöhnung (vgl .. CCC 1396) verwechselt werden. Darin vergibt Gott unsere läßlichen Sünden. Es ist nicht, dass es nicht in der Lage ist, diese Sterblichen, sondern als Vater zu vergeben, die nicht alles einfach machen für Kinder, um sie zu den wahren Werten zu erziehen, will den Rückgriff auf das Sakrament der Versöhnung, denn die Kirche lehrt, dass „er, der ein begangen bewusst ist zu haben schwere Sünde muss das Sakrament der Versöhnung empfangen, bevor sie in die Kommunion eintritt "(KKK 1386).
https://it.aleteia.org/2018/03/26/se-ogn...perdonato/...Nr. 1
https://it.aleteia.org/2018/03/26/se-ogn...sa-e-perdonato/
+++

Nummer 2
Ist jede in der Messe bekannte Sünde vergeben?
Canção Nova | 26. März 2018


Es gibt einen Grund, warum der Priester sagt: "Um die heiligen Geheimnisse würdig zu feiern, erkennen wir unsere Sünden"
Sünde: lächerlich und tödlich
Die Sünde ist ein Mangel an wahrer Liebe zu Gott und dem Nächsten, wegen einer perversen Anhaftung an bestimmte Güter (siehe CCC 1850)). Die sündige Sünde ist jene Tat, die dem Menschen nicht die totale Freundschaft mit Gott beraubt Die Todsünde ist die Handlung, durch die der Mensch mit Freiheit und Gewahrsein Gott abweist, aber "Christus hat das Sakrament von Gott eingesetzt Buße für alle sündigen Mitglieder seiner Kirche, vor allem für diejenigen, die nach der Taufe in schwere Sünde gefallen sind und somit die Taufgnade verloren und der kirchlichen Gemeinschaft eine Wunde zugefügt haben. Für sie bietet das Bußsakrament eine neue Möglichkeit, die Gnade der Rechtfertigung umzuwandeln und wiederherzustellen. Die Kirchenväter präsentieren dieses Sakrament als den zweiten Tisch [der Erlösung] nach dem Schiffbruch der verlorenen Gnade "( KKK 1446 ).

Über die Todsünde, in der Enzyklika Veritatis SplendorJohannes Paul II. Stellt fest, dass "die Trennung der fundamentalen Option von konkretem Verhalten der substanziellen Integrität oder persönlichen Einheit des moralischen Handelnden in seinem Körper und in seiner Seele widerspricht" (67). Ausgehend davon fügte der Papst hinzu, dass einige Theologen bestätigen, dass "die Todsünde, die den Menschen von Gott trennt, nur in der Ablehnung Gottes, auf einer Ebene der nicht identifizierbaren Freiheit mit einem Akt der Wahl, der weder durchführbar noch möglich ist, geschehen wird reflektiertes Bewusstsein. In diesem Sinne - so fügen sie hinzu - ist es zumindest psychologisch schwierig, die Tatsache zu akzeptieren, dass ein Christ, der mit Jesus Christus und seiner Kirche verbunden bleiben möchte, so leicht und wiederholt Todsünden begehen kann, wie es manchmal auf "Materie" hindeutet. selbst seiner Handlungen "(69).

Die Bedeutung des Bußaktes
Der Christ ist eingeladen, seine Kleinheit, seine Begrenztheit, seinen Zustand als Sünder im Bußakt der Messe zu erkennen. Gott kann ihn so mit seiner Gnade treffen, denn der Mensch ist berufen, ein Kind des Lichts zu sein. St. Augustine lehrt, dass „das Eingeständnis von Fehlverhalten der Anfang der guten Taten ist, trägt zur Wahrheit, und Sie können das Licht nicht bekommen.“

In der Eucharistie wird der Mensch zu Gott und zur Gemeinschaft mit ihm und seinen Brüdern erhoben. Die Einheit des mystischen Leibes überwindet alle menschlichen Trennungen: "Wie viele sind auf Christus getauft worden, hast du dich mit Christus bekleidet? Es gibt keinen Juden oder Griechen mehr. dort ist weder Sklave noch frei; es gibt weder Mann noch Frau, denn ihr seid alle eins in Christus Jesus "(Gal 3,27-28).
https://it.aleteia.org/2018/03/26/se-ogn...-e-perdonato/2/

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Nr. 3
Ist jede in der Messe bekannte Sünde vergeben?
Canção Nova | 26. März 2018
MAN, betend, in Messe

Es gibt einen Grund, warum der Priester sagt: "Um die heiligen Geheimnisse würdig zu feiern, erkennen wir unsere Sünden"
Der Mensch nimmt an der Gemeinschaft der Heiligen teil, dh jede Seele, die zu Gott aufsteigt, prägt die Welt, weil es eine geheimnisvolle menschliche Solidarität gibt. Auf diese Weise gibt es auch die Solidarität der Sünde. Aus diesem Grunde schrieb Johannes Paul II: „Um dies das Gesetz entspricht leider das Gesetz des Abstiegs, so dass man von einer Gemeinschaft der Sünde sprechen kann, wodurch eine Seele , die sich durch die Sünde mit schleppt nach unten senkt die Kirche und in gewisser Weise die ganze Welt "( Reconciliatio et Paenitentia , 16). Auf diese Weise hat jeder sündige Akt Auswirkungen auf die Gesellschaft, so wie jeder wohltätige Akt die Kirche und die Welt aufbaut. Die Anerkennung von Sündern im Bußakt ist bereits ein Anfang, um eine bessere Welt zu schaffen.

Hab keine Angst
Es ist noch ein Ritus Wasser der Besprengung, das das Bußritus ersetzt, weil es die Taufbund erinnert daran, dass bei jeder Messe und unsere Taufverpflichtung erneuert, unsere Identität als priesterliches Volk hervorheben.

Wir müssen keine Angst haben, unsere Hände oder die Seele zu waschen. Wir verwenden die Barmherzigkeit Gottes, denn in der Masse, die wir von unseren Sünden vergeben sind verzeihlich, und vor allem im Sakrament der Versöhnung werden wir von allen Sünden vergeben.( Schwere Sünden, vorher zur Beichte, oder Beichtgespräche, um so würdig an dem Festmahl teilnehmen, das Er immer für uns vorbereitet hat.)Adm.

[Übersetzung aus dem Portugiesischen herausgegeben von Roberta Sciamplicotti]

https://it.aleteia.org/2018/03/26/se-ogn...-e-perdonato/3/
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https://it.aleteia.org/category/news/

von esther10 01.05.2018 00:38

1. MAI 2018
Der Fall eines katholischen Konvertiten für Religion über reine Spiritualität
STEPHEN BEALE



Das spirituelle, aber nicht-religiöse Phänomen hat seine Wurzeln in der Reformation, aber es ist in den Vereinigten Staaten in die Flucht geschlagen worden, angefacht von dem ego-bejahenden Konsumismus, dem demokratischen Individualismus und den atomisierenden Wirkungen der Massenmedien und der modernen Technologie.

Nun, mehr als ein Viertel der Amerikaner identifizieren sich als "spirituell, aber nicht religiös", nach der neuesten Umfrage aus dem Pew Research Center. Diese Kategorie beansprucht laut Pew ein breites Spektrum der amerikanischen Gesellschaft: in fast gleicher Zahl weiß und schwarz, Republikaner und Demokraten, Millennials und Boomers. Unnötig zu sagen, geistig, aber nicht religiös zu sein, ist ein tief sitzendes Gefühl in der amerikanischen Psyche, dass jeder, der sich für diese alte Religion ausspricht, überwinden muss.

Geben Sie Tyler Blanskis neues Buch, Ein unerschütterliches Fest: Wie ich Spiritualität für ein Leben in religiöser Fülle aufbaute , veröffentlicht Anfang April von Ignatius Press.

Blanski, ein Musiker, Dichter und katholischer Schriftsteller aus Minnesota, war einmal so "spirituell" wie sie kommen. Blanskis Spiritualität war ein Produkt seiner evangelikalen niederkirchlichen Erziehung. Als er 12 Jahre alt war, nahm er "Jesus Christus" als seinen "persönlichen Herrn und Erretter" an, während er in einem kirchlichen Lager war. Für Blanski bedeutete wahrer Glaube die Ablehnung der Religion. Menschen, die versuchten, der Religion zu folgen, waren in das falsche Evangelium der Gerechtigkeit der Werke gefallen, im Gegensatz zu dem wahren Weg des Heils, der nur durch den Glauben geschah, dachte Blanski. "Ich kann Jesus lieben, ohne in die Kirche zu gehen", sagte er einmal.

Aber von Anfang an fragte Blanski, wie ihm sein Glaube dargeboten wurde. »Hat der Vater wirklich Jesus statt uns bestraft, und ist das ein genaues Bild vom Leben der Dreieinigkeit?« Fragte sich Blanski.

In einem frühen Alter begann Blanski zu spüren, dass das, was er an seinen Verstand glaubte und mit seinem Mund erklärte, seinen "tiefsten Sehnsüchten" widersprach. Er spottete über Äußerlichkeiten der Frömmigkeit, wie regelmäßige Kirchenbesuche, aber gleichzeitig fühlte er Sehnsucht nach all den äußeren Einflüssen der Religion - dem Priestertum, den Klöstern, der häufigen Kommunion und dem Tagesbüro.

Diese Spannung zwischen seiner Verbundenheit mit Spiritualität und seiner Sehnsucht nach Religion ist der Hauptteil der Geschichte eines unwandelbaren Festes , während sich Blanski allmählich wandelt - von einem Skeptiker, der die katholische Lehre von den Heiligen und der Eucharistie als "Entenmuscheln" abtat. Schiff 'einer einst reinen frühen Kirche zu einem liturgischen Konservativen, der einen neuen Co-Religionisten in der Messe still beschimpfte, um die orans Position anzunehmen .

Im Nachhinein betrachtet, ist er in der Lage, den Widerspruch im Herzen der spirituellen, aber nicht-religiösen Mentalität aufzuzeigen: "Als ich aufwuchs, dachte ich, die gute Nachricht wäre, dass ich eine persönliche Beziehung zu Jesus haben könnte - ohne Religion. Ich wollte den König, aber nicht das Königreich, den Kopf, aber nicht den Körper, den Weinstock, aber nicht die Zweige, eine Kultur, aber nicht den Kult ", schreibt Blanski.

Die Reise ins Königreich ist langsam. Es gibt keinen einzigen Moment in Blanskis Buch, der wirklich einen Wendepunkt darstellt. Und in gewisser Weise ist das der springende Punkt. Die evangelische Spiritualität verspricht die sofortige Bekehrung, das einmalige Gebet, Jesus als deinen Herrn und Erlöser zu akzeptieren, den Blitz der Gnade und den Blitzschlag des Glaubens, der eine "ersparte" Betonung der Vergangenheitsform im Sinne von ein für allemal abgeschlossen.

Viel von dem Wert dieses Buches ist Blanskis Beschreibung, was mit solch einer Spiritualität falsch ist. "Ich konnte sehen, dass meine Spiritualität für die Realitäten einer Welt östlich von Eden beklagenreich war. Es erwärmte sich zu Literatur und Sonnenuntergängen, war aber angesichts von Krebs wertlos. Beim Anblick einer schönen Frau oder einer wohlgeformten Redewendung im Buch des gemeinsamen Gebets stieg es auf, aber es erstarrte, als es spät nachts laut wurde. Es war unzulänglich, aber ich wusste nicht, was ich dagegen tun sollte ", schreibt Blanski.

Blanskis Spiritualität war ein gegen sich selbst geteiltes Haus. Er erkannte, dass nicht alle Teile zusammenpassen - und dass einige fehlten. Für eine Zeit, anstatt Klarheit zu suchen, begrüßte Blanski das, was er "ein schönes Durcheinander" nannte, indem er es mit der Art und Weise vergleicht, wie Poesie die tragische Unordnung und Sinnlosigkeit der Welt annehmen und sie ohne Rationalisierung oder Lösung ihrer Probleme schön machen konnte.

Er war auch eine Spiritualität der Verarmung. Für diejenigen von uns, deren Reisen in die Kirche durch den Anglikanismus gegangen sind, ist sein Buch ein wunderbarer Einblick in was für eine "Unordnung" es ist. Im Nashotah House, dem anglikanischen Seminar in Wisconsin, an dem Blanski teilnahm, erinnert er sich daran, wie die Gemeinschaft in der Lage war, unter allen kriegführenden Parteien innerhalb der anglikanischen Gemeinschaft Frieden zu schließen.

Eine Anekdote ist besonders bezeichnend: Die Anglo-Katholiken auf dem Campus glaubten fest an Marias Fürsprache. Also würde der Campus dreimal am Tag für den Angelus pausieren. Aber das Seminar musste einen Weg finden, dies zu tun, ohne diejenigen zu beleidigen, die die Marienverehrung als Götzendienst verachteten. Die Lösung war Schweigen. "Die Glocke von Sankt Michael hat den Angelus geläutet, die Studenten würden stehen, aber alle waren still. Schweigen war die Via Media, die auf Maria angewandt wurde. Schweigen erlaubte Wahrheit und Lügen sich ohne Zwietracht zu vermischen ", schreibt Blanski.

Dies war der typische Ansatz für alle spaltenden Dogmen. "Alle dürfen, manche sollen, keiner darf", war das Mantra, das auf solche Fragen angewandt wurde, wie zum Beispiel, ob man zur Beichte gehen oder für die Toten beten sollte. Als Ergebnis hielten die Anglikaner nur "wenige Grundlagen".

Blanskis Brücke von solch bloßer Spiritualität zur Fülle der Religion waren die Sakramente. Dies schafft die Voraussetzungen für eine der großen Einsichten des Buches. Der Mensch ist nicht nur ein politisches oder soziales Tier, wie Aristoteles erklärte. Er ist auch eine "sakramentale Kreatur".

Lange bevor er Sakramente in einem formellen religiösen Kontext erlebte, suchte Blanski sie unbewusst auf. Schon in jungen Jahren fand er in einem Resort, in dem er arbeitete, sakramentale Erfüllung in der Natur: "Soweit es mich betraf, hatte sich die Schechina-Herrlichkeit Gottes herabgelassen, irgendwo in den wilden Orten des Nordens zu wohnen, und für mich die lange Fahrt Das Resort war eine Art Annäherung, eine Gelegenheit, sich zu reinigen und vor dem Moment der Begegnung Absolution von den Kiefern zu erhalten. "

Seine Zeit im Seminar, die eine Berufung zum Priestertum anstrebte, war, wie zu erwarten war, immens prägend. Seine Begegnung mit der Eucharistie war besonders entscheidend. "Ich hatte die tägliche Messe besucht, und die Art und Weise, wie ich damals die Eucharistie beschrieb, war wie ein Hammer. Die Eucharistie war wie ein mittelalterlicher Knüppel für mein Herz ", schreibt Blanski.

Seine Ehe war ein weiterer großer Schritt - nicht nur in Bezug auf die Ehe selbst, sondern auch auf die weiteren theologischen Konsequenzen, die sie für Blanski hatte. In seiner Hochzeit sieht er die Hochzeit von Himmel und Erde. Auf ihre Weise erzählte ihre Hochzeit die Geschichte der Kirche als die mystische Braut Christi. Verbunden mit Christus wird die Kirche eingeladen, an der ewigen Selbsthingabe der Liebe, die der Sohn dem Vater macht, teilzuhaben.

Was er tat, sagt Blanski, sei eine zutiefst religiöse Akt-Religion im Sinne seiner lateinischen Wurzel, religare , zu binden. Es war der "Anfang vom Ende" seiner Spiritualität. Einige weitere Schritte blieben auf seinem Weg in die Kirche, einschließlich einer Abrechnung mit den Übeln der künstlichen Empfängnisverhütung, der Realität der Vaterschaft und der prophetischen Kraft und biblischen Grundlage des Papsttums.

Blanskis Weg in die Kirche ist mit Einsichten über die Wahrheiten der katholischen Lehre gespickt. Zum Beispiel: Es gibt seine Erklärung, wie das Lob der Maria sich auf Gott richtet: Wenn jemand einen großen Künstler bewundert, lobt er die Kunstwerke des Künstlers. Die Unterwerfung, oder "Sklaverei", zu Christus ist genauso befreiend wie die Unterwerfung unter einen Lehrer und die Disziplin des Lernens der Bünde ermöglicht es einem, frei Gitarre zu spielen. Liebe ist mehr eine "Präsenz", keine "Verkündigung".

Der Autor ist vielleicht am treffendsten, wenn er die Berufungen von Vätern und Müttern beschreibt. Die Vaterschaft, sagt er, ist im Alten Testament tief mit dem Priestertum verbunden. Frauen, sagt er, haben immer die Deckel ihrer Suppentöpfe angehoben, um den Duft der Heiligkeit mit einer Welt zu teilen, die ihren Geruchssinn verloren hat.

Blanski bietet gelegentlich auch einen breiteren sozialen Kommentar. Er beobachtet, wie moderne Medizin, Industrialisierung, Technologie und andere Faktoren den Tod in den Hintergrund gedrängt haben und die Art der Arbeit verändert haben, was "eine erweiterte Jugendzeit" bedeutet. Er betont, wie die "Sexualisierung von allem" männliche Freundschaften verringert hat. Die moderne Gesellschaft hat uns Nahrung "abstrakt" gemacht.

Neben seiner vielversprechenden Karriere als Schriftsteller ist Blanski auch Musiker und publizierter Poet. Gelegentlich behandelt Blanski seine Leser mit einer netten Redewendung oder fantasievollen Metapher. Während der Fastenzeit am Priesterseminar schrieb er, dass er "in der Poesie unserer Väter praktisch versickert". Bei einer Unternehmung in einen Wald hinterlassen die Bäume eine "Spitze aus Schatten" auf dem Boden. Die Wiese ist im "duftenden Hauch von sonnengewärmten Gräsern" überschwemmt. Der Winter ist "wie ein alter Prophet", der "eine Möglichkeit hat, Dinge wieder schwarz und weiß zu machen".

An einem Punkt, früh im Buch, vergleicht Blanski die spirituelle, aber nicht-religiöse Haltung mit jemandem, der sagt, dass sie "Musik lieben, aber nie singen." "Es ist großartig, ein Fan zu sein oder eine schöne Plattensammlung zu haben nicht genug ", schreibt Blanski. "Wenn du ein Heiliger sein willst, musst du singen. Du musst die Arbeit machen. "Das Unwiderstehliche Fest ist Blanskis Geschichte, wie er singen lernte. Es ist ein Liebeslied, zu dem wir alle eingeladen sind.
https://www.crisismagazine.com/2018/cath...re-spirituality
Verschlagwortet mit Ein unbewegliches Fest (2018) , Apologetik , Bekehrung , Konvertiert , spirituell / nicht religiös , Tyler Blanski

von esther10 01.05.2018 00:34

1. MAI 2018
Die Fallstricke der Erneuerung der Kirche



Der beunruhigende jahrzehntelange Niedergang der Kirche zusammen mit dem Anwachsen der " Nones " und dem Aufstieg der " Dones " hat mich dazu gebracht zu glauben, dass die dringendste Aufgabe der Kirche nicht die Evangelisierung der Verlorenen ist, die so wichtig ist ist, aber die Re-Evangelisierung der "Geretteten". Warum also?

Es ist eine traurige Realität, dass nur drei Prozent der bekennenden Christen als Jünger bezeichnet werden können - das heißt, Gläubige, die ihr Leben so gewidmet haben, dass sie Jesus ähnlicher werden, indem sie lernen, die Dinge zu tun, die er uns aufgetragen hat.

Aber stellen Sie sich vor, wenn die Jüngerbevölkerung im nächsten Jahrzehnt verdoppelt, verdreifacht oder vervierfacht wird; Was könnte passieren, wenn die Mehrheit der bekennenden Christen tatsächlich Christen praktizieren würde - Gläubige, deren Werke und Worte sich mit den Lehren Jesu decken? Ich vermute, dass wir eine Bewegung des Königreichs sehen würden, die seit der Zeit der Apostel nicht mehr erlebt wurde.

Es funktioniert nicht

Ich bin nicht allein darin, das dringende Bedürfnis zu erkennen, die "Geretteten" wieder zu erreichen.

Unruhig über die systemische Inkongruenz zwischen christlichen Lehren und christlicher Praxis, erzählte der protestantische Pastor Bill Hull den Tag, an dem er auf der Kanzel stand und seine Versammlung mit einer ausufernden Frage konfrontierte: "Warum sollten wir ... neue Leute in etwas bringen, das nicht funktioniert?" , gleich nachdem die Kirche 83 neue Mitglieder erhalten hatte!

Was nicht funktionierte, war Jüngerschaft. Jahrelange Investitionen in Programme, strategische Pläne, hochmoderne Gottesdienste, kleine Gruppen und aufsuchende Veranstaltungen hatten eine Raserei der Aktivität ausgelöst, aber wenig Transformation. Entgegen der herrschenden Weisheit erkannte Bill, dass Kirchenbeteiligung und Geschäftigkeit sich nicht in persönlichem spirituellen Wachstum niederschlagen. Es ist eine Lektion, die man durch sorgfältige Beachtung der biblischen Geschichte hätte lernen können.

Eine zeitlose Lektion

Die alten Israeliten hatten die Verheißung von Gottes Gegenwart, Schutz und Versorgung. Dafür sollten sie als Gottes Volk leben, Gottes Gesetz gehorchen und ihre heidnischen Nachbarn segnen. Aber ihre Rebellion führte immer wieder zu Disziplin, gefolgt von einer kurzen Periode der Erweckung, von der König Josiah die mitreißendste führte.

Josiah kam zu einer Zeit an die Macht, als Israel einen moralischen Nadir getroffen hatte, der als niedriger als seine heidnischen Nachbarn gekennzeichnet war! Um die Nation aus ihrem spirituellen Loch zu heben, führte Josiah eine Welle von Reformen ein: Er renovierte den Tempel; er gab eine öffentliche Lesung des Gesetzes; er verpflichtete sich zu Gottes Bund zu verpflichten; er setzte die Feier des Passahfestes wieder ein, die seit 400 Jahren nicht mehr beobachtet worden war; und er reinigte das Land der heidnischen Götzen, Altäre und Priester.

Die Reformbemühungen dauerten dreizehn Jahre bis zu Josiahs Tod, aber seine Auswirkungen waren auf tragische Weise kurzlebig. In weniger als einem Jahr bestieg Josiahs Sohn Jojakim den Thron und marschierte die Nation in einen geistlichen Strudel, der mit einem schnellen Urteil endete: Verbannung aus ihrer Heimat und siebzig Jahre Knechtschaft in Babylon.

Durch die Propheten des Tages sagte Gott : "Diese Menschen kommen mit ihrem Mund zu mir und ehren mich mit ihren Lippen, aber ihre Herzen sind weit von mir entfernt." Fast sechshundert Jahre später sagte Jesus dasselbe von ihren Nachkommen . Offensichtlich hat die größte Erweckung in der Geschichte Israels keine erkennbare Veränderung in ihrer spirituellen DNS bewirkt.

Aber warum?

Josiah hatte die richtigen Absichten, er stellte die richtigen Formen der Anbetung wieder her, er machte die Menschen richtig lehren und motivierte sie zu richtigen Übungen. All diese Richtigkeit führte zur Verhaltensänderung, aber nicht zur Herztransformation. Das liegt daran, dass Josias Reformen sich auf das Äußere konzentrierten. Dasselbe gilt für die zeitgenössische Kirche, die den Erfolg misst, nicht in den Ergebnissen der Jüngerschaft, sondern in der Gemeindebeteiligung, dem Budget und der Anzahl, der Vielfalt und der Popularität der Kirchenprogramme.

Ich hörte einmal einen Geistlichen, der fröhlich über die Anzahl der Mitglieder berichtete, die gerade den Jüngerschaftskurs seiner Gemeinde "abgeschlossen" hatten. (Ja, er sagte "abgeschlossen".) Ich stellte mir vor, dass die "Absolventen" das von ihren spirituellen To-Do-Listen abhielten, da der Kleriker die nächste Gruppe anvisierte, um das Programm durchzugehen.

Zum Problem des nominellen Christentums tragen Kirchen bei, die Jüngerschaft als ein Wahlprogramm für spirituelle "Bereicherung" ansehen, eine Sache, die durch einen Lehrplan, eine Unterrichtsreihe oder ein Programm angegangen werden muss, anstatt als das Wesen des christlichen Lebens, das durch ein andauerndes Leben verfolgt wird Entwicklungsprozess.

Was wir Passing On

Wir nicht weitergeben kann , was wir nicht haben, und wenn wir in die Weitergabe bestehen bleiben , was wir tun müssen, werden wir bekommen , was wir zur Zeit bekommen: Gläubige mit ornamentalen Früchte un-discipled, die unfähig für das Wachstum des Königreichs, und sogar schädlich für sie.

Die "Gesicherten" zu re-evangelisieren, bedeutet nicht, sie an die gute Botschaft des Kreuzes zu erinnern - sie haben es verstanden - es geht darum, ihnen den Rest der guten Nachricht beizubringen :

"Komm zu mir, alle, die müde und belastet sind, und ich werde dir Ruhe geben. Nimm mein Joch über dich und lerne von mir, denn ich bin sanftmütig und demütig im Herzen, und du wirst Ruhe für deine Seelen finden. Denn mein Joch ist leicht und meine Last ist leicht. "

Die gute Nachricht ist, dass Christen sich nicht nur aus der vergeblichen Torheit der Arbeit für ihre Erlösung ausruhen können ; sie können sich darauf in Arbeit aus ihrem Heil. Indem sie sich mit Jesus zusammenschließen, werden sie zu Aktivisten in seinem globalen Erneuerungsprojekt, während sie die existentielle Befriedigung ("Ruhe") erfahren, in etwas unendlich Bedeutsames zu investieren: das Himmelreich zu einer irdischen Realität zu machen.

Die schlechte Nachricht, zumindest für Personen mit modernen Empfindungen, ist, dass das Joch Unterwerfung und Hingabe-Aktionen beinhaltet, die mit Schwächlingen und Verlierern verbunden sind. In einer Gesellschaft, die sich auf den kleinen König drängt, drängt sich die Einladung Jesu geradezu ins Extreme, wie der armselige Anteil der Christen zeigt, die seinen Ruf angenommen haben.

Besonders bezeichnend ist George Barnas Feststellung, dass "[unter selbsternannten Christen] verschiedene spirituelle Disziplinen - einschließlich Einsamkeit, Opfer, Handlungen des Dienens, Stille und Schriftmeditation - auch selten praktiziert werden ." (Meine Betonung.)

Wir können Gottes Willen nicht kennen , geschweige denn seinen Willen, wenn wir uns nicht regelmäßig einschalten , um seinen Willen zu hören . Spirituelle Disziplinen - vor allem Gebet, Meditation und heilige Studien - schaffen Raum für Gott zu sprechen und für uns zu hören. Zusätzlich zu den Sakramenten erzeugen diese Disziplinen Gewohnheiten des Herzens, die uns dazu neigen, christianisierte Einstellungen und Verhaltensweisen zu entwickeln.

Wenn wir transformative Gemeinschaften von christusähnlichen Christen wollen, muss sich die Hingabe an die Sakramente und spirituellen Disziplinen in der ganzen Kirche verbreiten, einschließlich der Führung. Wenn man den unglaublichen Prozentsatz der Geistlichen betrachtet, die zugeben, Pornographie zu sehen oder eine unangemessene Beziehung gehabt zu haben, oder die Häufigkeit von sexuellem Missbrauch durch Geistliche aller Konfessionen, ist es klar, dass die spirituelle Bildung von Kirchenführern beklagenswert vermisst wird.

Vor über 70 Jahren beklagte sich Dietrich Bonhoeffer über die Zahl der jungen Seminaristen, die nicht wussten, wie sie sich um ihre Seelen kümmern oder andere lehren sollten, sich um ihre zu kümmern. Heute, obwohl die meisten Seminare eine Ausbildung in spiritueller Formation anbieten, ist es selten, dass der spirituellen Bildung die Tiefe und Breite gegeben wird, die nötig ist, um die Absolventen auf ihre eigene spirituelle Richtung vorzubereiten, viel weniger auf die ihrer Gemeinden.

Die Kirche wird die Kultur nicht verwandeln ohne transformierte Geistliche und transformierte Laien, die vom Wort Gottes ergriffen wurden und es öffentlich und gewinnbringend leben. Damit dies geschehen kann, muss die Arbeit der Evangelisation von neuem begonnen werden, beginnend mit denen auf der Kirchenbank und der Kanzel.
https://www.crisismagazine.com/2018/pitfalls-church-renewal
(Foto: Alexey Gotovskiy / CNA)

von esther10 01.05.2018 00:32

In Berlin
Immer mehr Verfahren eingestellt: "Staatsanwälte wissen sich nicht mehr zu helfen"


Der Berliner Oberstaatsanwalt und Vorsitzende der Vereinigung Berliner Staatsanwälte, Ralph Knispel.
FOCUS-Online-Redakteur Joseph Hausner

Dienstag, 01.05.2018, 08:13



Mehr als 1500 Stellen im Strafvollzug sind deutschlandweit unbesetzt. Wie sich dieser Personalmangel auswirken kann, zeigt sich in Haftanstalten wie der JVA Diez in Rheinland-Pfalz, wie FOCUS Online kürzlich berichtete. Grassierender Drogenhandel und Beschwerden über mangelnde Resozialisierungsangebote sind die Folge.

Doch nicht nur der Strafvollzug hierzulande leidet unter Personalmangel – sondern auch die Justiz. Die Akten stapeln sich, doch Staatsanwälte fehlen, beklagt der Berliner Oberstaatsanwalt Ralph Knispel, der Vorsitzender der Vereinigung Berliner Staatsanwälte ist, im Interview mit FOCUS Online. Die Folgen für den Rechtsstaat sind demnach fatal.

FOCUS Online: In Berlin ist der Anteil der angeklagten Fälle seit 2006 um nahezu ein Drittel gesunken - zugleich wurden von Jahr zu Jahr immer mehr Ermittlungsverfahren eingestellt, wie der rbb kürzlich berichtete. Demnach wurde im vergangenen Jahr in nur 21 Prozent der Ermittlungsverfahren Anklage erhoben. Zehn Jahre zuvor waren es noch fast 30 Prozent. Woran liegt das?

Ralph Knispel: Das liegt ganz bestimmt nicht nur daran, dass die Zahl der Fälle steigt, in denen kein hinreichender Tatverdacht nachweisbar ist und die Verfahren eingestellt werden, wie es uns der Senat gerne weismachen will. Was massiv ansteigt, ist die Zahl der sogenannten Opportunitätsentscheidungen: Also Verfahren, die wegen geringer Schuld – nicht wegen Unschuld – eingestellt werden, gegen Auflage oder ohne. Viele Kollegen machen davon zunehmend Gebrauch.

"Viele Kollegen wissen sich nicht mehr anders zu helfen"
FOCUS Online: Warum?

Knispel: Um der Verfahrensflut Herr zu werden. Viele Kollegen wissen sich in Zeiten des Personalmangels nicht mehr anders zu helfen, zeigt unsere Erfahrung. Wenn das Zimmer jeden Tag aufs Neue mit Akten überflutet wird, dann ist die geringe Schuld ein vergleichsweise gut begründbarer Grund für die Einstellung eines Verfahrens. Dann ist schon mal ein Fall mehr vom Schreibtisch.

FOCUS Online: Von welchen Delikten sprechen wir hier?

Knispel: Verfahren, die Sie wegen geringer Schuld einstellen können, betreffen vor allem kleinere Delikte. Das geht aber bis hin zur Körperverletzung. Juristen sind hier ein Stück weit Sprachjongleure: Was denn nun eine geringe Schuld ist und was nicht, werden verschiedene Kollegen unterschiedlich bewerten.

hier VIDEO

https://www.focus.de/politik/deutschland...id_8479161.html

Im Video: JVA Tegel startet Sofortprogramm für mehr Sicherheit
JVA Tegel startet Sofortprogramm für mehr Sicherheit
FOCUS Online/Wochit/NonstopNewsJVA Tegel startet Sofortprogramm für mehr Sicherheit
Kriminelle kommen wegen Personalmangels ungestraft davon: "Das ist leider ein Fakt"
FOCUS Online: In Berlin kommen also vermehrt Kriminelle ungestraft davon, nur weil Personalmangel in der Justiz herrscht?

Knispel: Das ist leider ein Fakt. Die Strafjustiz ist nicht mehr in vollem Umfang funktionstauglich.

FOCUS Online: Das klingt dramatisch für einen Rechtsstaat.

Knispel: Das ist es auch. Um eins klarzustellen: All das führt nicht dazu, dass der Rechtsstaat abgeschafft wird, nein. Natürlich findet bei Tötungsdelikten und anderen schweren Fällen Strafverfolgung statt. Aber nicht in dem Maß, in dem es sein müsste und in dem die Bevölkerung übrigens auch einen Anspruch darauf hat. Auf DNA-Gutachten müssen wir selbst bei Tötungsdelikten teils Monate warten. Bei kleineren Delikten wie Einbrüchen dauert es teils Jahre. Wenn der Verdächtige dann zu einer reisenden Tätergruppe gehört, können Sie sich vorstellen, dass er nicht mehr in Berlin auf seine Festnahme wartet. Dazu kommt dann noch, dass es – wenn das Verfahren nicht eingestellt wird – mittlerweile immer länger dauert, bis es zu einem Prozess kommt.

Je länger sich ein Verfahren zieht, desto milder das Urteil für den Angeklagten
FOCUS Online: Welche Auswirkungen hat das?

Knispel: Je länger sich ein Verfahren in die Länge zieht, ohne dass der Angeklagte daran Schuld trägt, desto mehr wirkt sich das bei der Strafmaßfindung zu seinen Gunsten aus. Das heißt: Das Urteil fällt tendenziell milder aus, wenn der Staat das Verfahren lange nicht auf die Reihe bekommt und die Tat zum Prozesszeitpunkt schon länger zurückliegt. Man muss auch sehen, dass mögliche Belastungszeugen in einem Prozess Jahre später nicht mehr über dieselbe Erinnerung verfügen wie kurz nach der Tat. Wenn es dann um einen möglichen Berufungsprozess geht, gilt dasselbe.

FOCUS Online: Inwiefern?

Knispel: In Berlin sind auch die dafür zuständigen kleinen Strafkammern hoffnungslos unterbesetzt und es dauert oft ein bis zwei Jahre, bis überhaupt über die Berufung verhandelt werden kann. Weil die Angeklagten auch für diese Verzögerung nichts können, verbessern sich somit ihre Chancen auf eine geringere Strafe im Berufungsprozess.

Mehrere Verdächtige in Berlin entlassen: "Erschüttert das Vertrauen in den Rechtsstaat"
FOCUS Online: Wenn Verdächtige in Untersuchungshaft sitzen, darf es aber doch nicht Jahre dauern, bis es überhaupt zu einem Prozess kommt?

Knispel: Nein, bei U-Haft gilt das Beschleunigungsgebot. Nach spätestens sechs Monaten müssen die Akten in Berlin dem Kammergericht – anderswo dem OLG – vorgelegt werden, davor muss aber beschleunigt ermittelt werden. In Berlin gab es jedoch schon mehrere Haftentlassungen, weil das Kammergericht eine rechtsstaatswidrige Verzögerung der Verfahren festgestellt hat. Salopp gesagt: Dringend Tatverdächtige laufen frei herum, weil es die Justiz nicht auf die Reihe bekommt. Das erschüttert das Vertrauen der Bevölkerung in den Rechtsstaat. Es ist den Menschen nicht vermittelbar, dass jemand auf freien Fuß gesetzt wird, der dringend tatverdächtig ist.

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FOCUS Online: Sie beschreiben viele erschreckende Entwicklungen. Welche Möglichkeiten sehen Sie denn, um diese Justizprobleme zu lösen?

Knispel: Wir sehen, dass der Justizsenator sich bemüht, die Personalsituation zu verbessern. Immerhin 20 zusätzliche Stellen für Staatsanwälte auf Probe waren zuletzt ausgeschrieben. Aber das reicht lange nicht.

FOCUS Online: Was heißt das genau?

Knispel: Eine Zahl zu nennen ist schwierig, aber 50 Staatsanwälte zusätzlich in Berlin wären schon hilfreich. Alleine 38 Staatsanwälte in Berlin sind abgeordnete Kollegen: Sie zählen zwar formell zu uns, arbeiten jedoch etwa für den Generalbundesanwalt, die Generalstaatsanwaltschaft und vor allem die Senatsverwaltung für Justiz, Verbraucherschutz und Antidiskriminierung. Das sind natürlich die erfahreneren und besseren Kollegen, die dorthin abgezogen werden. Berufsanfänger können die Leistung dieser Kollegen ja gar nicht 1:1 ersetzen.


Doch selbst Berufsanfänger zu finden, wird wegen der verfassungswidrig unangemessenen Besoldung immer schwieriger: Staatsanwälte verdienen in Berlin bundesweit am wenigsten. Im Vergleich zu Bayern etwa beträgt der Unterschied mehrere Tausend Euro netto im Jahr. Hier muss nachgebessert werden. Junge Kollegen, die in Berlin vielleicht gerne mal ins Berghain gehen würden, entscheiden sich so im Zweifel lieber doch für Brandenburg, wenn sie selbst dort mehr verdienen
https://www.focus.de/politik/deutschland...id_8854527.html
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https://philosophia-perennis.com/2018/05...hrsam-genommen/
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https://www.gatestoneinstitute.org/12228...russia-invasion
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https://philosophia-perennis.com/2018/05...klich-in-essen/
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von esther10 01.05.2018 00:29

5 Bedrohungen, denen eine katholische Ehe besonders ausgesetzt ist



Obwohl die hier beschriebenen Probleme nicht nur für Katholiken gelten, sind wir Gläubige eher für sie prädisponiert. Es lohnt sich, auf sie zu achten und mit unseren Liebsten unsere Herangehensweise an diese Probleme zu besprechen.
Ehe Intimität - schätzen Sie es genug?

Offensichtlich nicht so oft, wir wissen, wie wichtig es ist, und doch stoße ich immer noch auf die Annäherung, dass Sex etwas Unreines, Unmoralisches ist. Schlimmer, erlaubt, nur einen Nachkommen zu empfangen, sonst ist es eine Sünde oder Obszönität.

Nichts ist mehr falsch. Sex in der Ehe ist notwendig, es ist sein integraler Bestandteil und es ist nicht sündig, es ist göttlich! Für Zweifel empfehlen wir die Bücher von Pater Ksawery Knotz.

Kennst du deine Bedürfnisse und weißt, wie du sie kommunizieren kannst?

Religiöse Bildung wird manchmal zu "höflich" gemacht. Du kannst nicht wütend werden, streiten, jeder sollte lieben. Selbst als Erwachsene mit einem solchen Schema verstecken wir "schlechte" Emotionen und Wünsche.

Wir hoffen, dass Ihr Ehepartner erraten wird. Oder wir zählen auf nichts, weil wir in der irrigen Annahme sind, dass all unsere Bedürfnisse, Träume und Pläne für einen geliebten Menschen geopfert werden müssen . Liebe deinen Nächsten wie dich selbst, nicht weniger, aber nicht mehr.

Lesen Sie auch: 5 Möglichkeiten, sich gut auf Ihre Ehe vorzubereiten

Erwarten Sie, dass jemand Ihre Probleme für Sie löst?

"Wir überlassen es Gott", "Sein Wille geschehe". Anscheinend stimmt die Annahme, aber manchmal waschen wir uns mit Hilfe dieser frommen Aussagen einfach die Hände. Wir vergessen, dass Gott sie mit unseren Händen benutzen möchte. Wir vermeiden es, Verantwortung für unser eigenes Leben zu übernehmen, schwierige Entscheidungen über den Wechsel des Arbeitsplatzes hinauszuschieben, Kredite aufzunehmen, aus Schwiegereltern auszuziehen.

Laß jemand anders unsere Probleme lösen, vielleicht Eltern oder einfach nur Gott. Wir können sogar dafür beten, aber wir haben zu viel Angst, das Risiko einzugehen, außer zum Gebet.

https://pl.aleteia.org/2018/04/20/klocic...d-z-chinczykow/

"Irgendwie wird es sein"

Wir setzen auf Glück, auf einen lebensrettenden Tarif für Gläubige, und wir sind von Schwierigkeiten und Problemen überrascht. Ein wenig naiv treten wir in magisches Denken ein, in dem Gott eine Maschine mit Getränken ist, in die man eine Münze wirft und eine Dose herausnimmt. Du wirst eine kirchliche Hochzeit machen und das wird dir ein langes und glückliches Leben bescheren. Irgendwie wird es sein, wir sind ein Gläubiger, also wird uns nichts Schlimmes passieren. Ja, als Christen müssen wir mit Hoffnung leben, aber lasst uns aufpassen:

"Wir freuen uns auch über Bedrängnisse, da wir wissen, dass Drangsal Ausdauer und Beharrlichkeit eine bewährte Tugend und bewährte Tugend - Hoffnung ist." (Röm 5, 3b-4)

https://pl.aleteia.org/2018/01/02/czy-bo...cje-biora-gore/

Wir kommen jedoch von der anderen Seite: Wir hoffen, dass keine Unterdrückung auf uns zukommen wird.

Ignorieren Sie finanzielle Angelegenheiten

Im Allgemeinen ist der Umgang mit Geld in der Religion ein bisschen tabu. Wenn es diskutiert wird, ist es meistens im Zusammenhang mit einer Geschichte über einen reichen jungen Mann und ein Nadelöhr. Der Aufruf zur Armut ist nicht dasselbe wie die Forderung nach Armut. Finanzielle Angelegenheiten sind wichtig, Verantwortung für die Pflege einer Familie ist kein Märchen.

Irgendwelche Unklarheiten, eine andere Herangehensweise an die Finanzen, können uns sehr spalten. Unverantwortliches Zerbrechen mit Geld, im Namen der Nicht-Einhaltung, sowie übermäßiges Sparen, aus Angst vor vernünftigem Gebrauch, sind keine gesunden Einstellungen. Es lohnt sich nicht, das Thema unter den Teppich zu kehren, denn "es ist ein bodenständiges, unwürdiges Ding".

https://pl.aleteia.org/2018/01/02/czy-bo...cje-biora-gore/

Falsches Bild von Gott, fehlerhafte Befestigung an religiösen Prinzipien, alle unsere Übel - das alles Gott ist in der Lage, durch uns zu arbeiten, strecken, heben uns wieder, wenn wir in Beziehung zu ihm sind. Daher ist es am besten, Ihn zu fragen, was er darüber denkt.

https://pl.aleteia.org/2018/04/20/klocic...d-z-chinczykow/

Lesen Sie auch: Streiten Sie? Nehmen Sie ein Beispiel von den Chinesen!

Lesen Sie auch: Wie man einen Mann seines Lebens zerstört

https://pl.aleteia.org/2018/04/26/5-zagr...kie-malzenstwo/

von esther10 01.05.2018 00:28

Kraftvolles 1-Minute-Gebet
Dieses Gebet dauert ungefähr eine Minute! Denk daran: Wenn du bis auf Null heruntergekommen bist, ist Gott im Begriff etwas zu tun.

Kraftvolles 1-Minute-Gebet
Vater, in dem Namen von Jesus, segne mich, sogar während ich dieses Gebet lese und segne denjenigen, der mir dies geschickt hat, in besonderer Weise. Öffne heute übernatürliche Türen in unserem Leben. Rette und befreie uns! Gib uns eine doppelte Portion deines Geistes, während wir alles zurückholen, was der Teufel uns gestohlen hat: Emotionale Gesundheit, körperliche Gesundheit, Finanzen, Beziehungen, Kinder, Arbeitsstellen, „das Zuhause“, Ehen.

Ich weise jedes Komplott zurück, jeden Plan und jedes Muster, welches der Feind gegen uns eingesetzt hat, in dem UNVERGLEICHLICHEN NAMEN VON JESUS. Und ich erkläre: KEINER WAFFE, DIE GEGEN UNS GERICHTET WURDE, WIRD ES GELINGEN. Ich spreche LEBEN in jede tote Situation. Und ich danke Dir, dass nichts zu Ende ist, bis Du sagst, dass es vorbei ist!

Ich spreche prophetisch in unser Leben und zu unseren Situationen:

Unsere Haushalte sind gesegnet,
unsere Gesundheit ist gesegnet,
unsere Ehen sind gesegnet,
unsere Finanzen sind gesegnet,
unsere Geschäfte sind gesegnet,
unsere Arbeitsstellen sind gesegnet,
unsere Kinder sind gesegnet,
unsere Enkelkinder sind gesegnet,
unsere Eltern sind gesegnet,
unsere Geschwister sind gesegnet,
unsere (geistlichen) Dienste sind gesegnet
und unsere Entscheidungen sind gesegnet.

Ehemänner sind auf dem Weg,
Ehefrauen sind auf dem Weg,
Darlehen sind bezahlt und Schulden erlassen,
unsere Herzenswünsche sind auf dem Weg –
in Einklang mit DEINEM vollkommenen Willen und Plan für unser Leben.

IN JESU NAMEN! AMEN.


Autor: Bischof T.D. Jakes
Vielen Dank an Pastor Daniel Exler für die Übersendung dieses Gebets.
https://www.kraftvollegebete.de/kraftvolles-1-minute-gebet/

von esther10 01.05.2018 00:27

Heirat mit Scheidung und Drogen im Hintergrund. "Nur mit Gott haben wir eine Chance"
Marlena Bessman-Paliwoda | 2018.05.4.



Die Geschichte von Agnieszka und Błażej ist ein gutes Drehbuch für den Film. Der Wunsch nach Glück ist hier verknüpft mit den Tragödien der Vergangenheit und Entscheidungen, die nicht unbedingt zu Glück führen. Letztendlich sehen wir jedoch, dass selbst schwierige Erfahrungen zu innerem Frieden und Frieden führen können, wenn das Licht Gottes in die Tiefen ihrer Erwartungen und Ansprüche gelassen wird.
Mit Agnieszka und Błażej, einem Ehepaar, das nach einer Scheidung auf den Felsen bauen will, sprechen wir über ihr Leben vor der Begegnung Gottes und heute - wenn sie sich gemeinsam in der Gemeinschaft formieren.

Marlena Bessman-Paliwoda: Wir werden uns scheiden lassen und uns wiedersehen. Wir werden von Anfang an beginnen - wie ist es geschehen, dass Agnieszka und Błażej ein Ehepaar geworden sind?

Agnieszka: Sehr prosaisch. Eine gewöhnliche Geschichte. In der Disco, aber es ist Błażej, sag du mir, weil du sofort gewusst hast, dass ich deine Frau sein würde.

Błażej: Dreißig Sekunden. Ich sah Agnieszka weit weg ... und ich wusste, dass es die Frau war. Interessanterweise sollten Agnieszka und ich nicht hier sein, aber wir trafen uns dort. Sie hatte so einen blauen Pullover. Es ist dieser blaue Pullover! (Lacht) .

Agnieszka: Wir haben getanzt, und dann haben wir drei Stunden geredet. Ich hatte solches Vertrauen in ihn. Wenn ich wüsste, was in der Zukunft passieren würde ... Es war eine schnelle Bekanntschaft. Drei Monate und Verlobung, sechs Monate und eine Hochzeit.

Nach sechs Monaten deiner Bekanntschaft heiratest du ...

A: Und es ist zunächst nur zivil.

B: Es war unsere Hochzeit und ich ging sofort auf eine Mission nach Syrien. Ich habe dort gelernt, dass Agnieszka schwanger ist.

A: Es klingt verrückt, aber es war so. In all dem waren unsere Emotionen, Understatements. Drei Jahre später haben wir eine kirchliche Hochzeit gefeiert, weil ich es sehr gerne wollte. Es störte mich, dass wir keine kirchliche Hochzeit hatten. Błażej gesagt, dass wir als Kirche Hochzeit alles geht, groß sein, ich ändere jetzt, weil ich zur Kommunion gehen, Beichte. Es wird leichter für mich, unsere Ehe wird besser sein, weil es so streitet ... Etwas in unserer Ehe fehlte. Ich klammerte mich für alles an Błażej.

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https://pl.aleteia.org/2018/04/26/5-zagr...kie-malzenstwo/

"Wir hatten keine Grundlage"
Nach der kirchlichen Hochzeit war es besser?

A: Auf der einen Seite, ja - ich voll und ganz in der Kirche war, das war Glück, die andere - die Emotionen waren unverändert. Ich sah es vor kurzem. Blaise verantwortlich gemacht wird, und erst vor kurzem genug, um zu reifen, um zu sehen, dass ich Fehler auch gemacht habe. Survived auf sich, psychologisch gequält. Er hat oft mit mir untergeordnet. Sie sehen - in Sachen des Glaubens nicht nichts getan, ich habe keine Delikatesse hatte, darüber zu sprechen. Wir hatten keine Grundlage. Wie im Gleichnis - auf Sand gebaut.

Jeder von uns fing an, nur an uns selbst zu denken. Ich dachte über meine Bedürfnisse nach, Błażej über meine eigenen. Wir haben uns nicht angesehen, was die andere Person braucht. Wir wollten nur unsere Erwartungen erfüllen.

B: Ich in der Armee gearbeitet und ich war geistig overwrought. Agnieszka Ich konnte nicht über viele Dinge sagen, es kotłowało mir im Kopf, nicht mit diesem fertig geworden ...

A: Und ich habe diesen Kessel hinzugefügt. Ich sah sein Leiden nicht, nur sein eigenes, dass ich noch zu Hause war, mit Kindern, dass ich alles selber machen musste, dass er meine Not, Opfer, Arbeit, alles Litanei nicht sah. Am Ende gab ich auf und ging in meiner Mutterschaft überall hin.

B: Wir begannen uns zu entfernen. Wir haben Befehle ausgetauscht. Wir hatten viele unausgesprochene Dinge, ich hatte etwas gegen Agnieszka, sie gegen mich. Es gab kein Gespräch mit uns, nur Argumente, Frustration. Wir haben einander nicht zugehört, wir haben nur nach einer Bestätigung ihrer Gründe gesucht.

Und wie kam es letztlich zur Scheidungsentscheidung?

A: Irgendwann ist Błażej kaputt gegangen und es war nicht schlimm, aber es war ... tragisch. Es stellte sich heraus, dass ich seine Vergangenheit nicht kannte. Er warnte mich oft davor, mich zu beschweren, denn er könnte schlimmer sein.

B: Als junger Mann war ich mit einer kriminellen Gruppe verbunden, und auf einer Mission bin ich gegangen, weil ich die Wahl hatte: Armee oder Gefängnis. Offensichtlich habe ich die Armee gewählt. Ich sprach mit Agnieszka etwas über ihre Vergangenheit, aber sie wusste nicht alles. Als ich sie traf, wollte ich ein gutes, sicherlich besseres Leben als zuvor haben. Ich habe mit diesen Streiche Schluss gemacht, bis ich zu Hause Ratschläge geben konnte. Alles zerbrach, als das Haus zusammenbrach, bei der Arbeit ähnlich. Ich gab keinen Rat und kehrte zu den alten Wegen zurück, die ich kannte.

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"Die Vernunft bestraft zu gehen, das Herz sagt: Bleib!"
Alles fällt auseinander und du planst eine Renovierung?

B: Ich habe alles aufgegeben. Aber ich habe nach Hilfe gesucht. Agnieszka wollte immer, dass ich eine Renovierung mache, ich nahm es schließlich. Ich wollte etwas - alles - gut.

A: Ich bin mit meinen Töchtern gegangen, um hier in aller Ruhe zu renovieren, aber nach seinem Verhalten sah ich, dass sich etwas verändert hatte. Er hat mich verkauft. Zuvor war es nicht schön zwischen uns, aber schließlich nach Töchtern gefragt, und hier ... Ich komme nach zwei Monaten zurück, und die Renovierung war noch nicht zu Ende.

Sind Sie während der Renovierung zu alten Freunden zurückgekommen?

B: Ja, Agnieszka war nicht zu Hause, ich hatte viel Zeit für mich. Alte Freunde erschienen, alte Geschäfte begannen sich zu vermischen. Ich kam zurück zu Drogen. Ich fing an, es selbst zu nehmen. Alles lief schief, aber ich habe es nicht gesehen. Ich hatte sogar meinen Spitznamen in der Stadt. Jeder in dieser Umgebung kennt mich, auch die Polizei.

A: Es gab Lügen, über die ich ihn verbarg, seltsames Verhalten, Rückkehr mitten in der Nacht, häufige Anrufe. Es gab auch Probleme mit dem Geld. Plötzlich begann seine Zahlung von dem Konto zu verschwinden. Ich erinnere mich an die ATM-Rennen um Geld ... Ich habe nicht verstanden, was passiert ist, aber ich habe begonnen, wachsamer zu sein. Nach sechs Monaten war ich Detektiv in einer Ehe, aber ich vermutete nicht, dass dies ein Problem mit Drogen sein könnte.

Irgendwann erinnerte mich meine Schwiegermutter daran, dass es Drogen sein könnte. Drogen? Nein, nein. Aber ich fing an, seine Taschen zu durchsuchen. Ich habe das eine Mal gefunden, das andere. Es begann dann. Es waren zwei dramatische Jahre. Ich hatte so einen Willen zu kämpfen - ich wollte ihn rausholen, ich muss irgendwohin gehen, etwas tun.

Aber dann ... Ich sah, dass sich meine Toleranzgrenze vergrößerte - nun, eine weitere Lüge, ein weiterer nächtlicher Ausgang. Ich suchte nach Hilfe für mich. Jeder riet mir, ihn zu verlassen, einschließlich des Therapeuten, zu dem ich ging. Grund sagte - geh weg, weil was für ein Leben für mich, für Kinder? Und Herz - ich liebte ihn, ich wusste, dass er nicht so ein Mann ist. Ich rief ihm zu: "Du bist es nicht!" Er starb vor mir - physisch, spirituell, emotional, seine ganze Familie starb mit ihm. Es gab Kämpfe, die Polizei. Wir haben miteinander gekämpft. Und gerade nach zwei Jahren dieser Schlacht beschloss ich, mich von ihm zu trennen.

Juni 2017 ist deine Scheidung. Es sollte besser sein, alles sollte gelöst werden ...

A: Es gab eine Scheidung im Juni, und im Oktober gab es eine Bescheinigung in unserer Kirche, die dich zum Alpha-Kurs einlud. Die Aussage wurde von Tomek gesagt, der geschieden war und heute mit seiner Familie lebt, seiner Frau. Błażej war nicht dort, er ging nach Deutschland, aber ich wollte nach Gott suchen. Am nächsten Tag erschien er jedoch von diesen Deutschen, also nahm ich die Gelegenheit wahr und fragte: "Kommst du mit mir auf diesen Kurs?" Und er sagte ja.



"Erst nach der Scheidung habe ich den Hochzeitseid verstanden"
Deine Ex-Frau kommt zu dir und fragt, ob du mit ihr auf einen Kurs gehst, um gemeinsam Gott zu suchen, und du wirst ... ohne zu überlegen zustimmen?

B: Es war eine Chance für mich. Ich wollte meine Familie wiedergewinnen, an Gott glauben. In der Tat ... Ich habe auf solche Worte gewartet.

A: Ich habe ihn nicht erkannt. Ich habe versucht, ihn zur Therapie zu überreden - als ich ihn einbezog und nichts, half das nicht. Auf dem Kurs wollte er jedoch ... da sein. Manchmal war es so, dass er mich dorthin schleppte.

B: Ich habe auf diese Dienstage gewartet. Diese Abende erfüllten mich mit Hoffnung, ich weiß nicht, wie ich es beschreiben soll. Selbst nach den Schlägen, nach denen ich ins Krankenhaus kam, erzählte ich dem Jungen von dem Kurs, wie ich Freiheit fühle. Er wollte auch Gott suchen.

A: Ich war schockiert. Ich habe "geglaubt", aber nicht geglaubt. Schon vor dem Kurs habe ich verschiedene Zeugnisse erhalten, aber könnte es mich betreffen? Dann wurde ich von einer Konferenz über ein auf dem Felsen gebautes Haus angesprochen, über die Tatsache, dass die Kirche Trennung erlaubt, nicht Scheidung. Der Eheversprechen begann mich zu treffen ... nur jetzt. Ich dachte, ich wollte diesem Eid treu bleiben, trotz des Rates, mit jemand anderem zusammen zu sein, um mein Leben neu zu ordnen. Ich habe nur auf ein Wunder gewartet. Ich sah, dass jemand uns trennen wollte. Wir haben beide ein Umdenken erlebt und unser eigenes Verhalten und unsere eigenen Entscheidungen betrachtet. Ohne andere dafür verantwortlich zu machen, was mit uns passiert.

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Wie ist dein Leben jetzt? Eine frisch verheiratete Idylle?

A: Es gibt keine Idylle (lacht) . Wir sehen, wie viel wir überarbeiten und erklären müssen. Es gibt kleine Krisen, aber jetzt lernen wir zu kämpfen und damit fertig zu werden. Wir beten mit Kindern. Wir hatten schon solche Situationen, dass die Emotionen überhand nahmen - ich erinnere mich, dass ich einmal die Küche verließ und anfing zu beten. Als ich zurückkam, war ich ruhig, ich hatte nicht so viele negative Emotionen in mir und Błażej sagte, dass das Abendessen gut ist. Er hat sich auch abgekühlt, einfach so. Früher, Marlena, sah es so aus, als würde ich in eine Wut geraten, und Błażej kam schließlich heraus und kam nicht zurück - manchmal eine halbe Nacht, manchmal für ein paar Tage.

B: Heute sprechen wir über uns. Es war vorher nicht. Wir sind in der Gemeinschaft.

A: Gott hat für uns gekämpft. Wir wollen heute kämpfen, um mit ihm zusammen zu sein. Es verbindet uns als Ehe und als Familie.
https://pl.aleteia.org/2018/05/01/malzen...m=notifications

von esther10 01.05.2018 00:26

Dienstag, 1. Mai 2018
Hat sich Kardinal Marx als Erzbischof von München-Freising selbst entmachtet?

Kardinal Reinhard Marx. Foto: Erzbistum München-Freising


Die Kritik von Kardinal Marx am Erlass des neuen bayerischen Ministerpräsidenten, Kreuze in allen Behörden anzubringen, erfuhr eine enorme Beachtung in den Medien und den sozialen Netzwerken.

Zu Recht: In einer Zeit, in der das Christentum in Deutschland um sein Überleben kämpft, torpediert der Vorsitzende der Bischofskonferenz eine Maßnahme, die dem Christentum hierzulande mehr Sichtbarkeit verleihen soll.

Entsprechend fielen die Reaktionen aus:

Während die Christen aller Konfessionen, die den Ernst der (un)religiösen Lage erkennen, mit Fassungslosigkeit und Abscheu auf die Aussagen des Münchner Erzbischofs reagierten, jubelten diejenigen, die sich ein laizistisches und atheistisches Deutschland wünschen.

Der Angriff von Kardinal Marx auf die Anbringung von Kreuzen an staatlichen Behörden zeugt von einer wahren Verachtung für die Interessen des Christentum in Deutschland, dennoch kommt er nicht unerwartet.

Allein dieses Jahr gab der Oberhirte von München Anlass zu Schlagzeilen, die Zweifel wecken, ob ihm am Wohl der katholischen Kirche und des Christentums in Deutschland gelegen ist.

So unterstützte er in einem Interview mit dem Bayerischen Rundfunk die Forderung von Bischof Franz-Josef Bode, homosexuelle Paare zu segnen. Dieses Ansinnen erzeugte eine lebhafte Debatte, die erst ein Ende nahm, als er – einen Monat später – erklärte, er hätte „das nicht so gemeint“. Die katholische Öffentlichkeit schüttelte den Kopf über so viel Zynismus.

Kurz danach präsentierte er seine Vorstellungen zur Interkommunion in Mischehen. Begründet wurde es mit Tricks und kirchenrechtlichen Spitzfindigkeiten. Auf lokaler Ebene sollten die Pfarrer entscheiden, ob die Spendung der Kommunion in Einzelfällen an nichtkatholische Ehepartner möglich sein könne. Auf diese Weise vermied es Kardinal Marx, ein verbindliches bischöfliches Dokument verfassen zu müssen. Diesen Trick der „Einzelfallentscheidungen“ hatte er zuvor schon für die Kommunion für wiederverheiratete Geschiedene angewendet. Auf diesem Weg war Kardinal Marx dabei, die Situationsethik in die katholische Kirche einzuführen und zugleich den "Schwarzen Peter" den Priestern vor Ort zuzuschieben.

Der Angriff auf die Kreuze an staatlichen Behörden ähnelt dem Appell an die Katholiken, Muslime in ihre Häuser einzuladen (Karfreitag 2018). Er formulierte damit in der Frage des Glaubens keinen Appell zur Mission, sondern zur Akzeptanz.

Diese öffentlichen Interventionen zeigen, dass Kardinal Reinhard Marx durchaus Sinn für das Symbolische besitzt. Doch nicht, um den katholischen Glauben in einer Zeit der Bedrängnis zu stärken, sondern um ihn zu schwächen.

Zu Kardinal Marx passt der in sein Gegenteil veränderte Vers aus 42,2 aus Jesaja: „Das geknickte Rohr zerbricht er und den glimmenden Docht löscht er aus.“

Bei einem Hirten, der sich so verhält, stellt sich die Frage, welche Autorität er überhaupt noch beanspruchen kann?

Zur Beantwortung dieser Frage gibt es eine Rede von Kardinal Walter Brandmüller am 7. April 2018 in Rom Hinweise. Demnach kann der „sensus fidei“ (Glaubenssinn) durchaus dazu führen, dass ein Bischof zwar nicht die Weihe, wohl aber sein Hirtenamt verliert, weil er in den Augen der Gläubigen nicht mehr Bischof ist.

Kardinal Brandmüller: „In negativer Hinsicht wirkt der sensus fidei hingegen wie eine Art geistigen Immunsystems, das den Gläubigen allen Irrtum instinktiv erkennen und abweisen lässt. Auf diesem sensus fidei ruht dann – von der göttlichen Verheißung abgesehen – auch die passive Unfehlbarkeit der Kirche, nämlich die Gewissheit, dass die Kirche als Ganzes nie einem Glaubensirrtum verfallen kann.“

Den vollständigen Text in deutscher Übersetzung der Rede von Kardinal Brandmüller findet man hier: http://www.kath.net/news/63391/print . Das italienische Original kann hier gelesen werden: https://www.marcotosatti.com/2018/04/08/...rd-brandmuller/

Der wesentliche Punkt in der Rede Brandmüllers ist folgender: Die Gläubigen besitzen ein Licht, durch das sie erkennen, wenn ein Hirte sie in die Irre führt. Dann sind sie nicht zum Gehorsam verpflichtet, sondern zum Widerstand berechtigt. Es gibt genug Beispiele in der Geschichte, in der es zu einer ähnlich tragischen Situation kam.

Kardinal Brandmüller: „Dabei finden wir in der Tat nicht wenige Zeugnisse für die gewichtige Rolle des Glaubenszeugnisses der Laien. Es ist wiederum Kardinal Newman, der unseren Blick auf die Arianismus-Krise des 4. Jahrhunderts lenkt. In dieser Situation . . . versagten die Bischöfe weithin. „Sie sprachen uneinheitlich, einer gegen den anderen; nach Nicaea gab es fast 60 Jahre kein festes, beständiges, konsequentes Zeugnis.“ Während nun der Episkopat verunsichert und gespalten war, „wurde die der unfehlbaren Kirche anvertraute göttliche Tradition weitaus mehr durch die Gläubigen als durch den Episkopat verkündet und aufrechterhalten.“

Auf Kardinal Marx angewandt stellt sich die Frage:

Kann man einem Hirten folgen, der gezielt und präzise – geradezu mit einem „unfehlbaren“ Instinkt - versucht, die Gläubigen in einigen für die heutige Zeit entscheidenden Fragen zu desorientieren und sie gegenüber den Angriffen auf Glaube und Kirche zu schwächen?

Die Antwort auf diese Frage kann nicht allein durch einzelne Stimmen kommen. Wir beobachten die Situation aber weiter mit großer Aufmerksamkeit.
Eingestellt von Mathias von Gersdorff um 07:53
http://mathias-von-gersdorff.blogspot.de...erzbischof.html

von esther10 01.05.2018 00:25

Ein Wunder der Nächstenliebe in Damaskus: 140 Kinder in einem franziskanischen Kindergarten
| 1. Mai 2018
SYRIEN, KINDER, KRIEG


Die einzige Hoffnung für die kleinen Syrer ist es, sich wirklich geliebt zu fühlen, denn die Narben des Krieges werden nicht verschwinden

Wir kommen nach Sonnenuntergang in Damaskus an und die Show ist erstaunlich: die einer beleuchteten Stadt . Noch vor einem halben Jahr schien es unmöglich, aber seit Juli scheint Elektrizität kein Problem mehr zu sein. Wenn wir uns dem Kloster der Franziskaner nähern, findet der anfängliche, vorsichtige Eindruck immer mehr Bestätigung: Die Stadt ist endlich wieder lebendig und die Hoffnungen, dass der Krieg schnell endet, sind bei den Menschen, die die Souks dieser außergewöhnlichen Stadt bevölkern, spürbar .

https://it.aleteia.org/2018/04/20/sorrid...oscuola-aleppo/

Auf dem Markt vor der großen Moschee ist es schwierig zu gehen: Touristen sind natürlich nicht dort, aber die Händler sind damit beschäftigt, den Wünschen derjenigen zu lauschen, die endlich ein bisschen Geld haben, um einen Schal, etwas Gewürz oder nur ein Stück Seife zu kaufen.



Lesen Sie auch: Der verzweifelte Appell der Nonnen von Damaskus: traumatisierte Kinder, aber niemand spricht über sie
" Nach der Befreiung von Aleppo begannen wir zu hoffen - sagt Pater Bahjat, Hüter des Franziskanerklosters von Damaskus an Bab Touma - und es ist definitiv ein anderes Leben". Es ist kein naiver Optimismus, und an der Gedenkstätte des heiligen Paulus (wo Saulus von Tarsus der Tradition nach Jesus traf) bestätigt Schwester Yola das, während sie uns begleitet, den Kindergarten zu sehen, der in diesen Kriegsjahren nie Kinder aufgehalten hat.

Im Inneren des Kindergartens begrüßen die vollständig renovierten Zimmer insgesamt 140 Kinder im Alter von 3 bis 5 Jahren. Aber vor einem Jahr war es ein baufälliges Gebäude. "Dank der Mittel, die uns der Verein Pro Terra Sancta zur Verfügung gestellt hat, haben wir großartige Arbeit geleistet. undwir können alle willkommen heißen, auch diejenigen, die das Geld nicht haben, zahlen die bereits auf ein Minimum reduzierte Gebühr ". Dieses Wunder der Nächstenliebe wurde möglich dank der vielen Unterstützer, die in diesen Jahren das syrische Volk nicht verlassen haben. Die Dankbarkeit von Schwester Yola und den Lehrern ist für sie, "für dich, die du in diesen Jahren nicht allein gelassen hast", sagt sie strahlend.

https://it.aleteia.org/2018/04/20/sorrid...oscuola-aleppo/

In den Klassen stehen sie jedoch vor einer vom Schmerz zerrissenen Menschheit . Wie Maryam, die erst fünf Jahre alt ist und seit einigen Monaten ihre Mutter verloren hat . Sie ist schüchtern, sie antwortet nur. Er sieht uns mit diesen kleinen blauen Augen an, kommt aber nicht näher, obwohl Schwester Yola sie immer wieder anruft. "Taali, taali!", Was "Komm, komm!" Bedeutet. Nichts zu tun. Maryam versteckt sich unter ihren Begleitern, ein leichtes Lächeln.

"Er hat seine Mutter am 26. März zuletzt verloren".

Für sie und ihre Schwester war es ein furchtbarer Schlag. "Seitdem spricht er wenig, sehr wenig". Von Zeit zu Zeit zittern seine Hände, und sein Blick ist in der Leere verloren . "Wenige Tage später, am Ostersonntag, beging der Vater Selbstmord. Bevor er sich selbst umbrachte, rief er alle Kinder an und sagte zu Stefano, seinem älteren Bruder: "Der Vater wird noch eine Weile fort sein, ich empfehle: Kümmere dich um deine Schwestern". Das war das letzte Mal, dass sie ihn sahen.

Lesen Sie auch: Sie lächeln und zeichnen ihre Wunden: Hier sind die Kinder von Aleppo nach der Schule

Stefano, als er begriff, dass sein Vater nie wiederkommen würde, um sich zu rächen, hörte er auf, seine Schwestern zu sehen. Er wollte seinem Vater nicht gehorchen, der ihn betrogen hatte. " Nachts hören wir ihn weinen und schreien ", sagen die Onkel, die ihn bewirten: "beschuldigen seinen Vater, ein Lügner zu sein, ihn enttäuscht zu haben. Manchmal droht er auch Selbstmord ". Die Narben, die der Krieg hinterlassen hat und verlassen wird, werden für wer weiß wie viele Jahre dauern . " Die einzige Hoffnung ist, dass sie sich wirklich geliebt fühlen können , nachdem sie von allen verlassen wurden".

Es ist wahr für Stefano, für Maryam, aber auch für all die Kleinen, die am Morgen kommen, in jenen sauberen und eingerichteten Räumen einen Ausdruck einer Schönheit befohlen, die der Krieg nicht bis zum Ende entstellen konnte. Das ist der Wunsch von Schwester Yola für ihre große Familie. Wo unter den schüchternen und oft leidenden Gesichtern Syrien dieser Jahre liegt, aus Angst und Gewalt, aber auch aus ungeahnter Freude und wunderbarer Hoffnung .

Es ist diese Hoffnung, die wir auch und vor allem mit Ihrer Hilfe unterstützen wollen. Denn wie der heilige Paulus können sie immer noch viele Herzen nach Syrien bringen, vom Konflikt zerrissen und heute - nach so viel, zu viel Zeit - wieder zum Leben erweckt.
https://it.aleteia.org/2018/05/01/miraco...m=notifications
+
HIER DER LINK ZUM URSPRÜNGLICHEN ARTIKEL
https://www.proterrasancta.org/it/oasi-d...aggio-in-siria/


von esther10 01.05.2018 00:22

Kreuz-Causa: Kardinal Marx auf Abwegen

Veröffentlicht: 1. Mai 2018 | Autor: Felizitas Küble | Abgelegt unter: KIRCHE + RELIGION aktuell | Tags: Arianismus, Bayern, Bischofsamt, Erzbischof, Glaubenssinn, Glaubwürdigkeit, Gläubige, Kardinal Reinhard Marx, Kardinal Walter Brandmüller, Kirchenvolk, Kreuz-Erlaß, Laien, Mathias von Gersdorff, München-Freising, Söder


Mathias von Gersdorff

Die Kritik von Kardinal Marx am Erlass des neuen bayerischen Ministerpräsidenten, Kreuze in allen Behörden anzubringen, erfuhr eine enorme Beachtung in den Medien und sozialen Netzwerken.

Zu Recht: In einer Zeit, in der das Christentum in Deutschland um sein Überleben kämpft, torpediert der Vorsitzende der Bischofskonferenz eine Maßnahme, die dem Christentum hierzulande mehr Sichtbarkeit verleihen soll.

Entsprechend fielen die Reaktionen aus:

Während die Christen aller Konfessionen, die den Ernst der (un)religiösen Lage erkennen, mit Fassungslosigkeit und Abscheu auf die Aussagen des Münchner Erzbischofs reagierten, jubelten diejenigen, die sich ein laizistisches und atheistisches Deutschland wünschen.

Der Angriff von Kardinal Marx auf die Anbringung von Kreuzen an staatlichen Behörden zeugt von einer wahren Verachtung für die Interessen des Christentum in Deutschland, dennoch kommt er nicht unerwartet.



Allein dieses Jahr gab der Oberhirte von München Anlass zu Schlagzeilen, die Zweifel wecken, ob ihm noch am Wohl der katholischen Kirche und des Christentums in Deutschland gelegen ist.

So unterstützte er in einem Interview mit dem Bayerischen Rundfunk die Forderung von Bischof Franz-Josef Bode, homosexuelle Paare zu segnen. Dieses Ansinnen erzeugte eine lebhafte Debatte, die erst ein Ende nahm, als er – einen Monat später – erklärte, er hätte „das nicht so gemeint“. Die katholische Öffentlichkeit schüttelte den Kopf über so viel Zynismus.

Kurz danach präsentierte er seine Vorstellungen zur Interkommunion in Mischehen. Begründet wurde es mit Tricks und kirchenrechtlichen Spitzfindigkeiten. Auf lokaler Ebene sollten die Pfarrer entscheiden, ob die Spendung der Kommunion in Einzelfällen an nichtkatholische Ehepartner möglich sein könne.

Auf diese Weise vermied es Kardinal Marx, ein verbindliches bischöfliches Dokument verfassen zu müssen. Diesen Trick der „Einzelfallentscheidungen“ hatte er zuvor schon für die Kommunion für wiederverheiratete Geschiedene angewendet. Auf diesem Weg war Kardinal Marx dabei, die Situationsethik in die katholische Kirche einzuführen und zugleich den „Schwarzen Peter“ den Priestern vor Ort zuzuschieben.

Der Angriff auf die Kreuze an staatlichen Behörden ähnelt dem Appell an die Katholiken, Muslime in ihre Häuser einzuladen (Karfreitag 2018). Er formulierte damit in der Frage des Glaubens keinen Appell zur Mission, sondern zur Akzeptanz.

Diese öffentlichen Interventionen zeigen, dass Kardinal Reinhard Marx durchaus Sinn für das Symbolische besitzt. Doch nicht, um den katholischen Glauben in einer Zeit der Bedrängnis zu stärken, sondern um ihn zu schwächen.



Zu Kardinal Marx passt der in sein Gegenteil veränderte Vers aus 42,2 aus Jesaja: „Das geknickte Rohr zerbricht er und den glimmenden Docht löscht er aus.“

Bei einem Hirten, der sich so verhält, stellt sich die Frage, welche Autorität er überhaupt noch beanspruchen kann?

Zur Beantwortung dieser Frage gibt es eine Rede von Kardinal Walter Brandmüller am 7. April 2018 in Rom Hinweise. Demnach kann der „sensus fidei“ (Glaubenssinn) durchaus dazu führen, dass ein Bischof zwar nicht die Weihe, wohl aber sein Hirtenamt verliert, weil er in den Augen der Gläubigen nicht mehr Bischof ist.

Kardinal Brandmüller: „In negativer Hinsicht wirkt der sensus fidei hingegen wie eine Art geistigen Immunsystems, das den Gläubigen allen Irrtum instinktiv erkennen und abweisen lässt. Auf diesem sensus fidei ruht dann – von der göttlichen Verheißung abgesehen – auch die passive Unfehlbarkeit der Kirche, nämlich die Gewissheit, dass die Kirche als Ganzes nie einem Glaubensirrtum verfallen kann.“

Den vollständigen Text in deutscher Übersetzung der Rede von Kardinal Brandmüller findet man hier: http://www.kath.net/news/63391/print . Das italienische Original kann hier gelesen werden: https://www.marcotosatti.com/2018/04/08/...rd-brandmuller/

Der wesentliche Punkt in der Rede Brandmüllers ist folgender: Die Gläubigen besitzen ein Licht, durch das sie erkennen, wenn ein Hirte sie in die Irre führt. Dann sind sie nicht zum Gehorsam verpflichtet, sondern zum Widerstand berechtigt. Es gibt genug Beispiele in der Kirchengeschichte, in der es zu einer ähnlich tragischen Situation kam.



Kardinal Brandmüller hierzu: „Dabei finden wir in der Tat nicht wenige Zeugnisse für die gewichtige Rolle des Glaubenszeugnisses der Laien. Es ist wiederum Kardinal Newman, der unseren Blick auf die Arianismus-Krise des 4. Jahrhunderts lenkt. In dieser Situation . . . versagten die Bischöfe weithin.

„Sie sprachen uneinheitlich, einer gegen den anderen; nach Nicaea gab es fast 60 Jahre kein festes, beständiges, konsequentes Zeugnis.“ Während nun der Episkopat verunsichert und gespalten war, „wurde die der unfehlbaren Kirche anvertraute göttliche Tradition weitaus mehr durch die Gläubigen als durch den Episkopat verkündet und aufrechterhalten.““

Auf Kardinal Marx angewandt stellt sich die Frage:

Kann man einem Hirten folgen, der gezielt und präzise – geradezu mit einem „unfehlbaren“ Instinkt – versucht, die Gläubigen in einigen für die heutige Zeit entscheidenden Fragen zu desorientieren und sie gegenüber den Angriffen auf Glaube und Kirche zu schwächen?

Die Antwort auf diese Frage kann nicht allein durch einzelne Stimmen kommen. Wir beobachten die Situation aber weiter mit großer Aufmerksamkeit.

Erstveröffentlichung dieses Beitrags hier: http://mathias-von-gersdorff.blogspot.de...erzbischof.html

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