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von esther10 02.01.2019 00:33

Montag, 31. Dezember 2018


"Was, wenn Papst Franziskus Ecclesia Dei schließt?"
In seiner heutigen wöchentlichen Kolumne in "Monday in the Vatican" stellt sich Andrea Gagliarducci diese Frage und versucht sie zu beantworten.
Hier geht´s zum Original: klicken

"PAPST FRANZISKUS, WAS WENN ER ECCLESIA DEI SCHLIESST?"

"Nach 30 Jahren könnte die Päpstliche Kommission Ecclesia Dei aufhören zu existieren. Unmittelbar nach dem lefebvrianischen Schisma 1988 vom Hl. Papst Johannes Paul II gegründet- um den Dialog mit Traditionalisten zu ermöglichen, wurde die Kommission 2009 von Benedikt XVI durch die Instruktion Universae Ecclesiae reformiert.
Die Instruktion hat die Kommission an die Glaubenskongregation gebunden, weil es jetzt meistens um doktrinale Themen ging.
Papst Franziskus könnte einen Schritt weiter gehen und die Kommission in ein bloßes Amt der Glaubenskongregation verwandeln.

Das hat mit einer gewissen Sorge der traditionalistische blog Messa in Latino am 26. Dezember berichtet. Der selbe blog hat dem bereits veröffentlichten Text diesen enthüllenden Kommentar hinzugefügt: "Die Abschaffung der Kommission Ecclesia Dei entspricht einem alten Wunsch der FSSPX , die die Kommission immer als Garanten konkurrierender traditioneller Gruppen betrachtet hat, die mit Rom in Kommunion sind.

Was würde Papst Franziskus Entscheidung bedeuten?

Wenn Messa in Latino Recht hat, würde Papst Franziskus eine Bevorzugung für die FSSPX, auch als Lefevbrianer bekannt, zeigen.
Diese Bevorzugung könnte man in vielen Hinweisen erkennen. Für das Außerordentliche Heilige Jahr der Barmherzigkeit erklärte Papst Franziskus, daß von Priestern der FSSPX durchgeführte Beichten und zelebrierte Eheschließungen kanonisch gültig sind. Das war ein Schritt zur Versöhnung.
Beichten und Eheschließungen brauchen eine spezifisches Autorisierung um als gültig angesehen zu werden und die effektive Gültigkeit der von Lefevbrianern zelebrierte Eheschließungen war in Frage gestellt worden. Der Papst traf die Entscheidung, sie alle als gültig anzuerkennen. Das war 2015.

Im selben Jahr gab Kardinal Aurelio Poli, der Erzbischof von Buenos Aires der Argentinischen Regierung grünes Licht, die FSSPX als "diözesane Vereinigung" zu registrieren.
Einer großen FSSPX-Wallfahrt nach Lourdes wurde erlaubt, ihre eigenen Priester die Eucharistie in der Basilika von Lourdes zu feiern.
Immer noch 2015 wurde der damalige Superior der FSSPX Bernard Fellay von der Glaubenskongregation in einem Mißbrauchsfall, in den ein FSSPX-Mitglied verwickelt war- zum Richter des Revisionsgerichtes in erster Instanz ernannt. Die FSSPX hatte sich bei delicta graviora (schwerste Vergehen, zu denen Mißbrauch gehört) immer an dieVaticanischen Autoritäten gewandt, aber es war das erste mal, daß die Glaubenskongregation Bischof Fellay als Richter berief.
https://beiboot-petri.blogspot.com/2018/...a-dei.html#more

von esther10 02.01.2019 00:32

"Missglückte Studie": Manfred Lütz kritisiert Forschungsprojekt über Missbrauch
Der Psychiater und Chefarzt meldet erhebliche Bedenken an - CNA Deutsch veröffentlicht die volle Stellungnahme



Von Manfred Lütz (*)
24 September, 2018 / 6:45 PM
Wer über Verhältnisse in der katholischen Kirche wissenschaftlich arbeitet, muss besonders darauf achten, nur als wissenschaftliche Ergebnisse auszugeben, was sich mit Daten seriös belegen lässt. Das ist in der MHG-Studie leider spektakulär misslungen.

Offensichtlich ist man der Versuchung erlegen, eine Studie mit schwacher Datenbasis dadurch öffentlich zu platzieren, dass man – ohne Datenbasis – die üblichen kirchenkritischen Themen raunend oder dezidiert anspricht, was sofort für öffentliche Aufmerksamkeit sorgt. Darüber hinaus hat man dann noch über eine für wissenschaftliche Veröffentlichungen absurde Geheimhaltungsstrategie das öffentliche Interesse zum Sieden gebracht – und den verständlichen journalistischen Ehrgeiz geweckt, das Geheimnis zu lüften. So ist nun eine Studie, die kaum einer kennt, in aller Munde.

Wer die ganze Studie dann liest, ist befremdet vom unwissenschaftlichen Stil weiter Passagen, von feuilletonistischen und anekdotischen Bemerkungen und vom fast vollständigen Mangel an wissenschaftlich-kritischer Diskussion der Ergebnisse.

Das Missglücken der Studie hat auch mit ihrer Geschichte zu tun. Im Jahre 2011 entschloss sich die Deutsche Bischofskonferenz zur wissenschaftlichen Aufarbeitung des Missbrauchsskandals. Die führenden deutschen forensischen Psychiater Leygraf, Kröber und Pfäfflin wurden beauftragt, alle Tätergutachten aus den Jahren 2000-2010 auf die Frage hin zu untersuchen, ob sich daraus Konsequenzen für den Umgang der Kirche mit dem Missbrauchsthema ergäben. Diese Studie, die alle Tätergutachten aus fast allen deutschen Diözesen berücksichtigen konnte, also nahe an Repräsentativität heranreichte, erschien bereits 2012 und gab gute handlungsrelevante Hinweise. Allerdings gab sie sich streng wissenschaftlich, verzichtete auf Spekulationen, referierte nur den Stand der Forschung und gab die erhobenen Daten und ihre wissenschaftliche Diskussion wider. Das erregte damals allerdings kaum öffentliche Aufmerksamkeit.

Dagegen hatte sich Professor Christian Pfeiffer selbst der Bischofskonferenz als jemand empfohlen, der eine hohe Medienpräsenz habe. Er wolle alle Akten aller Diözesen erforschen und sei sich jetzt schon gewiss, dass dabei herauskommen werde, dass der Zölibat bei Missbrauch ein protektiver Faktor sei. Obwohl führende Wissenschaftler dringend von der Bestellung Pfeiffers abrieten, der in Fachkreisen als unseriös galt, ging die Bischofskonferenz wohl in der Hoffnung auf gute mediale Effekte auf das Angebot Pfeiffers ein. Erst nach zwei Jahren merkte man dann, auf was man sich eingelassen hatte und beendete die Zusammenarbeit. Bei dieser Gelegenheit bewies Pfeiffer seine Behauptung, über eine starke mediale Wirkung zu verfügen, indem er es tatsächlich erreichte, die eigentlich unspektakuläre Beendigung einer Zusammenarbeit zu einem erstrangigen Medienereignis zu machen.

Die Bischofskonferenz war jetzt in einer Zwickmühle. Die Bedenken bezüglich des Pfeiffer-Projekts aus Wissenschaftskreisen lagen ja nicht nur an den Bedenken bezüglich der wissenschaftlichen Seriosität von Pfeiffer, sondern auch an der Fragwürdigkeit seines Projekts. Man wusste bereits, dass die Datenbasis äußerst fragmentarisch sein musste, da sich herausgestellt hatte, dass viele Akten routinemäßig oder mit Vertuschungsabsicht vernichtet worden waren. Außerdem gab es Datenschutzprobleme und schließlich fragte man sich, was man für heute und morgen aus Einsichten lernen könnte, die die 50-er Jahre betrafen. Doch man brauchte einen so langen Zeitraum, um überhaupt an ein gewisses Quantum an Daten zu kommen. Für heute und morgen war die Leygraf-Studie eigentlich entscheidend, da sie auf stundenlangen gründlichen fachärztlichen Untersuchungen jetziger Täter beruhte und nicht auf unsicher interpretierbaren Aktennotizen. Doch die Bischofskonferenz war jetzt im Zugzwang, denn Professor Pfeiffer behauptete mit großer öffentlicher Anteilnahme, die Kirche wolle vertuschen und habe deswegen sein verdienstvolles Projekt sabotiert. Deswegen hielt man an dem Projekt fest, veranstaltete eine Ausschreibung, zog dafür einen wissenschaftlichen Beirat heran, und den Zuschlag erhielt ein Konsortium aus Mannheim, Heidelberg und Gießen, das nur teilweise einschlägig kompetent war.

Wie schon bei dem Pfeifferprojekt, reicherte man die Aktenstudie mit anderen „Teilprojekten“ an, wohl damit die fragwürdige Datenbasis nicht allzu deutlich wurde. Diese Teilprojekte stehen weitgehend unverbunden nebeneinander, konnten deswegen auch schon teilweise publiziert werden und sind von sehr unterschiedlicher wissenschaftlicher Qualität und ebenso sehr unterschiedlicher Relevanz. Da ist das

Teilprojekt 1, das vor allem einfach nur beschreibt, wie man an die Daten gekommen ist, aber auch, was die Diözesen bisher unternommen haben.

Teilprojekt 2 besteht aus Interviews mit mehr oder weniger zufällig gefundenen Betroffenen, Beschuldigten und nicht Beschuldigten (als Vergleichsgruppe). Naturgemäß sind die Aussagen dieses Teilprojekts nicht repräsentativ und daher kaum verwertbar.

Teilprojekt 3 ist dagegen wirklich aussagekräftig, weil hier versucht worden ist, systematisch mit hohem Aufwand an alle irgendwie erreichbaren Strafakten zu kommen und diese zu analysieren.

Teilprojekt 4 fällt dagegen wieder in seinem wissenschaftlichen Niveau stark ab, weil es zwar eigentlich um die „Analyse von Präventionsaspekten und kirchlicher Präventionsarbeit“ hätte gehen sollte. In Wahrheit referiert dieses Teilprojekt vor allem die Forderungen der befragten Präventionsbeauftragten nach mehr Stellenkontingenten und mehr Wertschätzung. Das Teilprojekt versäumt es aber, die inhaltliche Validität der Präventionskonzepte wissenschaftlich zu prüfen. Das Motto ist: „So viel wie möglich“, aber nicht „so gut wie möglich“.

Teilprojekt 5 betrifft eine „Systematische Literaturübersicht zum sexuellen Missbrauch in Institutionen und Metaanalyse zu Präventionsevaluationen“. Dieses Teilprojekt ist wissenschaftlich wieder sehr sauber recherchiert und auch interessant, belegt vor allem immer wieder, dass die MHG-Studie nichts Neues zeigt, lässt aber gewisse Mängel in der kritischen Diskussion von Studienergebnissen erkennen.

Das Teilprojekt 6 ist dann der Kern des Ganzen. Hier sind die Ergebnisse der Aktenanalyse aus allen Diözesen Deutschlands aufgeführt. Leider ist dieses Kernstück der MHG-Studie das wissenschaftlich Bedenklichste. Es beginnt schon bei der Würdigung der Daten. An keiner Stelle wird auch nur diskutiert, dass die jetzt durch die Medien gehenden 1670 beschuldigten Kleriker eben gerade keine „Täter“ sind. Wie sich aus den gemeldeten Zahlen einer Diözese ergibt, waren dort 6 % der gemeldeten Fälle staatsanwaltlich dokumentierte Falschbeschuldigungen und 34% der gemeldeten Fälle „Aussage-gegen-Aussage-Situationen“, wo man es aus welchen Gründen auch immer versäumt hatte, die Beschuldigungen wissenschaftlich korrekt zu klären. Nur in 60% aller genannten Beschuldigungen ist also die Beschuldigung zweifelsfrei bewiesen. Das stützen auch die Daten von Teilprojekt 3, in dem weitgehend repräsentativ Strafakten gesichtet wurden. Dabei ergaben sich nur in 31% der Fälle am Ende Verurteilungen und in 21% Freisprüche oder Einstellungen des Verfahrens wegen mangelndem Tatverdacht. Würde man die Diözesanzahlen auf die Grundgesamtheit übertragen, blieben 1020 zweifelsfrei bewiesene Fälle. Deswegen ist auch die Verwendung des Hellfeld-Begriffs in der Studie falsch. Es geht bei alldem nicht um irgendeine Verharmlosung, jeder Fall ist entsetzlich, es geht darum, dass eine wissenschaftliche Studie Daten korrekt wiedergibt und vor allem wissenschaftlich diskutiert. Außerdem ist es zwar ganz korrekt, in der Präventionsarbeit darauf hinzuweisen, dass auch unangemessene Körperberührungen, die nicht strafbar sind, einen unguten oder sogar traumatischen Effekt auslösen können. Dennoch muss eine wissenschaftliche Studie klären, wie viele Taten aus der genannten Gesamtzahl gegebenenfalls ausschließlich unangemessene Körperberührungen betreffen. Immerhin ist das, wie die Studie feststellt, die prozentual größte Gruppe der Missbrauchshandlungen mit 29,5%. Allerdings sind da auch Mehrfachnennungen möglich und wenn jemand vergewaltigt wurde, gab es da natürlich auch „unangemessene Berührungen Betroffener über der Kleidung“. Es ist der Studie aber nicht zu entnehmen, in wie vielen Fällen es sich ausschließlich um solche Berührungen handelt. Es ist aus wissenschaftlicher Sicht problematisch, wenn eine solche Körperberührung genauso gewertet wird wie eine Vergewaltigung. Über diese wissenschaftlichen Mängel in der Datenpräsentation hinaus gibt es völlig unbelegte kühne Forderungen, die den gängigen Forderungen an die katholische Kirche entsprechen und die die Studie wohl für die Öffentlichkeit besonders interessant machen sollen. Man kann solche Forderungen stellen, man kann sie auch begründen, aber in einer wissenschaftlichen Studie muss man sie wenigstens rudimentär mit Daten belegen können. Das ist aber in der MHG-Studie nicht der Fall, schon weil die Datenbasis so brüchig ist. Es gibt aber auch darüber hinaus so viele andere Fehler, die unten dargelegt werden, dass man sich die Frage stellt, wer das wissenschaftlich kontrolliert hat.

Im Teilprojekt 7 konnten sich Betroffene anonym an eine Hotline wenden. Diese zufällige Auswahl von Aussagen, deren Wahrheitsgehalt naturgemäß nicht überprüft werden konnte, erbringt nur sehr begrenzte Einsichten. Das wird wieder wissenschaftlich überhaupt nicht ausreichend diskutiert. Streng genommen geht es hier gar nicht um Wissenschaft, sondern die Autoren machen sich zum Sprachrohr von Menschen, die sich nicht hinreichend gehört fühlen. Das ist sicher verdienstvoll, aber damit noch kein wissenschaftliches Projekt. Natürlich melden sich da vor allem Menschen, die mit Recht tief enttäuscht sind von der Kirche und es ist erschütternd zu lesen, mit wie vielen von ihnen niemand angemessen gesprochen hat.

Der wissenschaftliche Tiefpunkt des Ganzen ist aber die Zusammenfassung, die nicht, wie sonst bei Studien üblich, am Ende steht, sondern am Anfang, wohl auch, um die Aufmerksamkeit gleich auf die angeblich spektakulären Ergebnisse zu richten und damit den größten Medieneffekt zu erreichen – was ja auch gelungen ist. In diese Zusammenfassung sind offensichtlich so gut wie alle wissenschaftlich unbelegten, aber populären Forderungen eingegangen. Es bleibt dabei unklar, wer die Verantwortung für diese Zusammenfassung übernimmt. Man kann sich eigentlich nicht vorstellen, dass irgendein Wissenschaftler so etwas schreibt.

Nun aber noch einmal zu den Teilprojekten im Einzelnen:

Teilprojekt 1:

Eine erstaunliche Erkenntnis ist tatsächlich ganz am Anfang, dass die Diözesen nicht in der Lage waren, die Gesamtzahl der in ihrem Bereich tätigen Kleriker für den Untersuchungszeitraum zu nennen. Das ist für die Studie misslich, weil jetzt sogar die Grundgesamtheit, auf die man sich beziehen wollte, unbekannt bleibt. Die Aktenführung in den Personalabteilungen muss zum Teil abenteuerlich gewesen sein. Typisch für die mangelnde wissenschaftliche Neutralität der Autoren ist aber dann, dass dieses Defizit aus ihrer Sicht nur zu einer „Unterschätzung der Häufigkeitsberechnung des sexuellen Missbrauchs durch katholische Kleriker“ (36) führen könne. Wenn man nicht von vorneherein von bösen Absichten ausgeht, dann könnte es sein, dass man gerade die „brisanten“ Akten aufbewahrt hat und die „normalen“ zur Entlastung des Archivs vernichtet, natürlich kann es auch umgekehrt so sein, dass man die „brisanten“ Akten möglichst schnell vernichtet hat und die anderen aufgehoben hat. Das kann von Bistum zu Bistum und von Verantwortlichem zu Verantwortlichem unterschiedlich sein und wie es ist, darüber kann man seriös wissenschaftlich nur sagen, dass es eben „unbekannt“ ist.

Dann taucht die raunende Bemerkung auf, „dass Aktenvernichtungen und Aktenmanipulationen nicht auszuschließen waren bzw. aus einzelnen Diözesen explizit berichtet wurden“ (37) Das ist nichts Neues, sondern war schon 2010 bekannt und führte u.a. zu den Bedenken bezüglich des Projekts. Die „einzelnen Diözesen“ sind exakt zwei. Siehe Seite 40! Bei der Aktenmanipulation ist auf S. 40 von „einzelnen Fällen“ die Rede, da wären genauere Angaben hilfreich gewesen, auch mit der praktischen Konsequenz, dass Diözesen vielleicht noch lebende Aktenverantwortliche zur Rechenschaft ziehen könnten. Die Untersuchung könne „keinesfalls“ (41) das Ausmaß des gesamten Sachverhalts widerspiegeln, ist zwar sachlich richtig, aber eine unwissenschaftliche Formulierung, die spekulierend nur nach oben gehende Zahlen unterstellt.

Und dann wird aus einer Vermutung eine unbelegte Behauptung: „Es ist davon auszugehen, dass ein nicht bekannter, wahrscheinlich aber nicht unbedeutender Anteil von Fällen sexuellen Missbrauchs Minderjähriger durch katholische Kleriker nicht in den Personalakten der jeweiligen Beschuldigten Niederschlag fand oder aus den Akten gelöscht wurde.“ (41) Wenn man diesen völlig unbelegten Satz wirklich glaubt und nicht bloß raunt, dann müsste man eigentlich die Mitarbeit an einem Projekt mit den Personalakten ablehnen.

Dann kommt die Studie völlig unkritisch auf das Verfahren zu „Leistungen in Anerkennung des Leids, das Opfern sexuellen Missbrauchs zugefügt wurde“ zu sprechen. Damals wurde dieses Verfahren von vielen Fachleuten kritisiert, weil hier Menschen ohne wirklichen Nachweis der Glaubhaftigkeit ihrer Beschuldigung von der Kirche Geld ausgezahlt bekommen. Im Teilprojekt 7 wird deutlich, dass auch die Betroffenen diese Reaktion der Kirche, womit man damals auf den medialen Druck reagierte, für völlig unangemessen halten. Hat wirklicher schwerer Missbrauch über Jahre stattgefunden, sind 5.000 Euro lächerlich wenig, wenn aber eine Falschbeschuldigung mit 5.000 Euro honoriert wird, dann diskreditiert das alle Bemühungen um echte Aufarbeitung.

Schon bei Beginn dieser Aktion gab es sichere Hinweise auf Falschbeschuldigungen, bis ein solcher Fall mit der evidenten Falschbeschuldigung des verstorbenen Bischofs von Hildesheim Janssen auch öffentlich wurde. Ein angeblicher Betroffener hatte die 5.000 Euro erhalten und erst gesagt, er wolle nicht, dass dem weiter nachgegangen werde. Dann aber erpresste er die Kirche: Wenn sie ihm nicht einen höheren Geldbetrag zahle, dann gehe er zum Spiegel. Die Kirche tat das nicht und der Spiegel tat dem Mann den Gefallen, eine Story daraus zu machen. Sofort trat ein Weihbischof auf und erklärte aus eigener Kompetenz, die Beschuldigung sei glaubwürdig. Inzwischen ist offenbar durch die Recherchen eines Notars klar, dass es sich um eine Falschbeschuldigung handelte, doch niemand seitens der Kirche wollte an den Fall noch einmal rühren. Für diese Eskalation war die leichtfertige Gewährung der 5.000 Euro der Ausgangspunkt.

De facto werden ja so gut wie alle Anträge genehmigt. Es gibt nur 4% Ablehnungen. Der Teilstudie 1 kann man nun genauere Zahlen entnehmen, die aber wissenschaftlich nicht kritisch diskutiert werden. Immerhin hat man bei 23% der Antragsteller Hinweise in den Personalakten gefunden, aber bei 50 Prozent (!) zahlte man ohne jeden Aktenhinweis (45), man zahlte wegen der „Glaubwürdigkeit des Antragstellers .. oder aus caritativen Erwägungen“(46). Der wissenschaftliche Tiefpunkt von Teilprojekt 1 ist dann der abenteuerliche Schluss, den die Autoren daraus ziehen. Sie meinen nämlich, dass alle Antragsteller, über die in den Akten nichts zu finden ist, natürlich zum „Dunkelfeld“ zählen müssen. Das widerspricht nun jeder wissenschaftlichen Evidenz. Ohnehin ist schon auf S.42 fälschlicherweise von „Anträge(n) und damit die entsprechenden Missbrauchsfälle(n)“ die Rede.

Endlich klagen die Autoren auf S.51 noch darüber, dass die Kirche die Fälle jetzt immer gleich an die Staatsanwaltschaft abgibt und damit delegiert, ohne selber tätig zu werden. Dabei entspricht das exakt den Empfehlungen, die 2003 auf dem vatikanischen Missbrauchskongress von internationalen Experten gegeben wurden, die darauf hinwiesen, dass das amateurhafte Sprechen von Kirchenleuten mit allen Beteiligten und der Versuch, in solchen Gesprächen die „Wahrheit“ herauszubekommen, schädlich ist und möglicherweise auch die professionellen staatlichen Ermittlungen stört oder sogar konterkariert. Es besteht aber in der Praxis in Deutschland tatsächlich das Problem, dass die staatsanwaltlichen Verfahren sich bisweilen so hinziehen, dass das zumal für Falschbeschuldigte äußerst schwierig ist und auch die kirchlichen Behörden nicht genau wissen, wie sie jetzt verfahren sollen. Das ist das Problem und nicht die in der Studie genannte wirklichkeitsferne Spekulation. Und zur Priesterausbildung wartet Teilprojekt 1 mit der Bemerkung auf „Insgesamt erscheint die Beschäftigung mit diesen Themen in der Priesterausbildung zeitlich knapp bemessen.“ Vermutungen, Raunen, aber keine Belege für solche Allgemeinheiten.

Teilprojekt 2:

Schon gleich zu Anfang stellen die Autoren korrekt fest, dass aus den gewonnen qualitativen Ergebnissen keine Erkenntnisse über die „relative Häufigkeit in der Grundgesamtheit“ (55) folgen. Es wird dann die Interviewmethode beschrieben, die sehr eindrucksvoll respektvoll und empathisch mit den interviewten Menschen umgeht, die aber von dem Gerontologen Andreas Kruse für seinen Kompetenzbereich entwickelt worden ist und vor allem bei Beschuldigten nur sehr bedingt sinnvoll anwendbar ist. Wenn man vorrangig darauf setzt, dass der Interviewpartner sich verstanden fühlt, dürfte das manche Täter dazu ermutigen, ihre Entschuldigungsstrategien weiterzuführen. Diesen Fehler kann man sogar beweisen. Auf S. 64 berichten die Autoren des Teilprojekts 2, „dass das Missbrauchsgeschehen in vielen Fällen wahrscheinlich weniger auf einen von Beginn an bestehenden Vorsatz des Beschuldigten zurückgeht als vielmehr auf die Dynamik der Beziehung....“. Das ist tatsächlich das, was einen die Beschuldigten immer wieder ganz harmlos glauben machen wollen, und das glauben offensichtlich auch die Autoren. Die Realität steht auf Seite 171 in Teilprojekt 3: 83,1 % der Taten sind geplant, nur 5,4% sind spontan. Offensichtlich haben die Autoren ihre Texte nicht gegenseitig gelesen. Die Empathie führt zu gut gemeinten, aber eigentlich empörenden Formulierungen, wenn der Täter nach Meinung der Autoren „mit der ganzen Intensität seiner Emotionalität, Erotik und Sexualität konfrontiert wird, die er ... überhaupt nicht mehr kontrollieren kann“ (68). Wer selber als Therapeut das unsägliche Leid der Betroffenen erlebt hat und die unsäglichen Entschuldigungsstrategien der Täter gehört hat, die exakt auf die oben von den Autoren gewählten Formulierungen hinauslaufen, kann bei einem solchen Ausmaß an Unkenntnis über Täter tatsächlich kaum ruhig bleiben.

Es gibt dann auch ganz unwissenschaftliche Kategorien wie „reifer Umgang mit Konflikten“, was immer das heißt. Und in einer Tabelle (113) haben 14 Beschuldigte einer Gruppe „Schuldgefühle“, aber nur 11 zeigen „Reue“, nur 9 „Selbstvorwürfe“, aber dann tun wieder 11 „Buße“. Niemand erklärt, was der genaue Unterschied zwischen diesen Begriffen und Haltungen sein soll. Es ist halt nur so eine Tabelle.

Im Übrigen heißt es dann in Teilprojekt 2 auf S. 61 ganz ehrlich: „Hier muss zugestanden werden, dass die Studie über keine verlässlichen Außenkriterien verfügt, von denen aus ein belastbares Urteil über die Gültigkeit der in den Interviews getroffenen Aussagen abgeleitet werden könnte.“ An dieser Stelle könnte man eigentlich schon die Befassung mit Teilprojekt 2 beenden – wenn da nicht noch 70 Seiten folgen würden.

Auf S. 112 dann der Tiefpunkt von Teilprojekt 2. Ohne jede Datengrundlage, aufgrund einer zufällig zusammengesetzten, aus unterschiedlichen Gründen kirchenkritischen Stichprobe (die Betroffenen sind verständlicherweise nach ihren Erlebnissen kirchenkritisch und die Beschuldigten fühlen sich von der Kirche auch ungerecht behandelt, schieben gerne alles auf die kirchlichen Strukturen und haben nur ein mäßiges Schuldbewusstsein) gibt nun das Teilprojekt „Vermutung(en)“ zum Besten: Die Haltung der katholischen Kirche zur Homosexualität, ja „eine für Teile der römisch-katholischen Kirche charakteristische Homophobie“ habe „zum sexuellen Missbrauch von Minderjährigen beigetragen haben können“. Es gibt etliche Täter, die die Gesellschaft, ihre Eltern, die Kirche, den Arbeitgeber und ganz viele andere beschuldigen, für ihren Missbrauch verantwortlich zu sein. Da ist es dann erste Aufgabe des Therapeuten, eindeutig klarzumachen, dass ein erwachsener Mann für seine Taten ausschließlich selber verantwortlich ist. Ich sehe schon Täter, die mir dann mit der Studie in der Hand etwas anderes nachweisen wollen...

Das Teilprojekt 2 hätte zu interessanten Ergebnissen kommen können, wenn die Autoren nicht – mutmaßlich durch mangelnde Erfahrung mit der Klientel – kritiklos den Entschuldigungsstrategien der Täter aufgesessen wären. Von Ahnungslosigkeit auf diesem Feld sprechen auch die gut gemeinten Ratschläge auf Seite 128, dass man durch „Fort- und Weiterbildung, Supervision, Gesprächsgruppen oder Psychotherapie“ dazu beitragen könne, dass pädophile Präferenzstörungen „gut kontrolliert und kompensiert“ werden können. Ziemlich genau diese Auffassung haben viele Kirchenverantwortliche viel zu lange gehabt, die jetzt vor dem Scherbenhaufen ihres Lebens stehen. Da ist die Lage doch etwas komplizierter.

Teilprojekt 3:

Das Teilprojekt 3 ist wissenschaftlich eine Erholung. Hier hat man den Eindruck, eine ganz normale wissenschaftliche Studie zu lesen mit interessanten Ergebnissen, so zum Beispiel der signifikant gegenüber der Vergleichsgruppe erhöhte Anteil von Alkoholmissbrauch bei Beschuldigten. Erschütternd auch, wie wenige der Täter Reue zeigten. Erfreulich dagegen, dass der Anteil der Anzeigen durch die Kirche selber inzwischen doppelt so hoch ist wie bei den Vergleichsinstitutionen. Außerdem gibt es seit dem Jahr 2000 einen kontinuierlichen Rückgang der Ersttaten, wobei zu berücksichtigen ist, dass die Betroffenen sich mitunter erst nach langer Zeit melden. Vor allem aber sind die Zahlen überraschend, die am Ende (184/185) mitgeteilt werden. Von 249 Verfahren (bei 209 Beschuldigten) endeten 77 mit Verurteilung, 52 mit Freispruch oder Einstellung des Verfahrens wegen mangelnden Tatverdachts, darüber hinaus wurde in 116 Fällen wegen Verjährung eingestellt. Das ergibt bei einem annähernd repräsentativen Datenmaterial 31% nachgewiesene Schuld, 21% nachgewiesene Unschuld, der Rest unklar, insbesondere wegen Verjährung. Das ist zu berücksichtigen, vor allem wenn man die Daten von Teilprojekt 6 wertet. (Was aber in Teilprojekt 6 nicht geschieht, noch nicht einmal diskutiert wird). Erschütternd ist wiederum die Angabe der Zahlen über die Verdeckung der Taten durch die Institution, die bei 20% liegen. Unklar bleibt, ob es sich bei den Versetzungen der Beschuldigten an Stellen mit Kontakt zu Kindern und Jugendlichen um freigesprochene Beschuldigte oder um Straftäter handelt.

Teilprojekt 4:

Das Teilprojekt 4 fällt wissenschaftlich wieder ab. Es ist insgesamt mehr eine Befragung von Präventionsbeauftragten zu ihrer Berufszufriedenheit. Die klagen offenbar vor allem über ihre Chefs: „Macht aufgrund von Weihe“, „unzugängliche klerikale Netzwerke“, das mag es geben, wird aber wissenschaftlich nicht belegt, sondern nur als Meinungsäußerung vorgetragen. Auch hier sind die Autoren mehr Sprachrohr als Wissenschaftler. Die empfehlenswerte Evaluation der Präventionsschulungen über bloße Rückmeldebögen der Teilnehmer hinaus wird wenigstens kurz angesprochen (205). Am Anfang wird zwar anerkennend erwähnt: „Es gibt keine vergleichbar große Institution in Deutschland, die flächendeckend ähnliche personelle Ressourcen für die Präventionsarbeit vorhält“ (193), aber dann ist der Tenor: Noch nicht genug. Ziel sei: Soviel wie möglich – ohne dass wissenschaftlich fundierte Überlegungen dazu angestellt werden, wie viel denn nötig ist.

Teilprojekt 5:

In Teilprojekt 5 geht es erfreulicherweise wieder wissenschaftlich zu. Die systematische Literaturübersicht ergibt zum Beispiel, dass 44% aller Studien über Missbrauch in Institutionen katholische Einrichtungen betreffen und dass ausschließlich Studien, die im Auftrag der katholischen Kirche in Auftrag gegeben wurden, sich mit der Reaktion der Institution auf den Missbrauch befassen (219). Auf Seite 235 zitieren die Autoren korrekt in indirekter Rede Studien, die im Auftrag der Kirche von Juristen und Theologen angefertigt wurden und die zum Teil deswegen wissenschaftlich umstritten sind, weil sie unbelegte psychopathologische Thesen aufstellen und pauschal und ebenso unbelegt bestimmte schon länger bekannte kirchenkritische Positionen in Zusammenhang mit dem Missbrauchsgeschehen bringen. Das heißt nicht, dass diese Thesen nicht stimmen könnten, aber dann müssen sie belegt und nicht bloß – jetzt bei Gelegenheit des Missbrauchsthemas – behauptet werden.

Als durchgehenden Tenor zeigt das Teilprojekt 5, dass die MHG-Studie gegenüber anderen Studien nichts Neues zeigt. Das ist an sich noch kein Mangel, im Gegenteil, wenn völlig andere Ergebnisse herauskommen, muss man an einer solchen Studie zweifeln. Aber es spricht auch gegen das öffentliche Erstaunen, das nach Teilveröffentlichung der Ergebnisse bei einigen eintrat. Als Ergebnis stellt Teilprojekt 5 fest, dass die in der Literatur untersuchten Taten in vielen Merkmalen keinen Unterschied zwischen katholischen und anderen Institutionen zeigten (236). Ganz am Ende wird noch eine mit höchstem wissenschaftlichen Aufwand betriebene Einschätzung von Präventionsprogrammen für Kinder und Jugendliche angeschlossen, die allerdings keine katholischen Programme enthält und mit der lapidaren Einsicht schließt, dass wenn Kinder gelernt haben, zwischen gutem und bösem Körperkontakt zu unterscheiden, die sich das auch merken.

Teilprojekt 6:

Der Kern der Studie ist das Teilprojekt 6, über das deswegen oben schon Einiges gesagt worden ist. Das soll hier aber noch im Einzelnen am Text entlang belegt werden. Die hier besonders gepflegte Methode des Raunens wird schon auf Seite 250 eingeführt: „Auch nach Abschluss der Erhebungsarbeiten wurden weitere Beschuldigungen bekannt, die in die Analysen nicht mehr einbezogen wurden“. Das ist eigentlich selbstverständlich und man erwähnt das deswegen normalerweise nicht oder man nennt Zahlen und Daten. Und dann gibt es gleich auf Seite 251 die ominöse Zahl 1670 Kleriker und auf Seite 252 der geringere Prozentsatz der Diakone. Dann heißt es zwar wissenschaftlich korrekt: „Die ermittelte Quote ... unterliegt aber erheblichen methodischen Einschränkungen, Insbesondere kann nicht von einer Repräsentativität der dargestellten Befunde ... ausgegangen werden.“ Aber diese erhebliche Einschränkung wird später nicht mehr erwähnt.

Es wird vor allem in der Diskussion nicht noch einmal klar gemacht, dass auch Freisprüche und unbewiesene Anschuldigungen unter der Zahl 1670 figurieren. Und auch, dass nicht strafbare, aber zweifellos zu vermeidende „unangemessene Körperberührungen“ (nicht an den primären oder sekundären Geschlechtsmerkmalen) genauso wie Serienvergewaltigungen in dieser Zahl zusammengefasst werden, wird nicht noch einmal ausdrücklich klar gemacht. Vielmehr wird nur auf die unzureichende Datenerhebung in den Diözesen abgestellt.

Dann wird wieder geraunt, allerdings diesmal auch wissenschaftlich fehlerhaft. Die Autoren nennen die 1670 Fälle „Hellfeld“, dabei haben sie darüber gerade zu recht festgestellt, dass es sich vielmehr um nicht verifizierte Fälle handelt. Staatsanwaltlich nachgewiesene Falschbeschuldigungen können nicht als Hellfeld-Taten bezeichnet werden. Außerdem ist die kritiklose Heranziehung der empirischen Delinquenzforschung in diesem Fall fehlerhaft, da es ein einmaliger Vorgang ist, dass eine Institution ganz niedrigschwellig Personen, die sich als Betroffene bezeichnen, 5.000 bis 10 000 Euro zahlt. Wenn man der Meinung wäre, dass dadurch das Dunkelfeld mutmaßlich nicht verkleinert wird, müsste man eine solche Meinung in der wissenschaftlichen Diskussion wenigstens begründen. In der Familie missbrauchte Kinder erhalten von niemandem Geld. Außerdem ist die öffentliche Aufmerksamkeit auf das Phänomen Missbrauch in der katholischen Kirche so gewaltig, dass auch dadurch – erfreulicherweise – das Dunkelfeld gewiss reduziert wurde. Man mag das anders sehen, aber man muss das wenigstens diskutieren.

Wenn man das aber nicht tut, kann man wieder medienwirksam raunen, das sei eben „nur ein Teil des Missbrauchsgeschehens im Verantwortungsbereich der Deutschen Bischofskonferenz“ (253) Auf Seite 255 wird wieder die These vertreten, die Zahlen bei Diakonen sprächen gegen den Zölibat. Doch auch da werden die Daten einfach naiv genannt, aber nicht wissenschaftlich diskutiert. Wahrscheinlich wussten die Autoren nicht, dass es bis zum II. Vatikanischen Konzil keine verheirateten Diakone gab, so dass über die Hälfte der Priesterfälle in die Zeit vor 1965 fällt, in der es keine solchen Diakone gab. Dies und auch andere entsprechende Einschränkungen solcher Aussagen müssten wenigstens in einer wissenschaftlichen Studie diskutiert werden, das findet aber nicht statt.

Auf Seite 257 findet sich dann der wissenschaftliche Tiefpunkt der ganzen Studie: Zunächst versucht der Autor mit allen Mitteln zu erklären, dass es den überall festzustellenden Rückgang der Fälle nicht gibt, weil zum einen – und dieses Argument muss man tatsächlich diskutieren – die absolute Priesterzahl zurückgeht und zum anderen die Betroffenen sich oft erst nach langen Jahren äußern. Doch hier ist angesichts der oben schon erwähnten allgemeinen Aufmerksamkeit auf das Phänomen und ebenso angesichts der Leid-Anerkennungs-Gelder die Wahrscheinlichkeit größer geworden, dass Betroffene erheblich zeitiger reagieren. Das muss man wenigstens diskutieren, was hier wieder nicht geschieht. Im Bemühen, die in der Öffentlichkeit sicher spektakuläre These aufrechtzuerhalten, das sich nichts geändert hat, lassen die Autoren sich dann aber zu dem Satz hinreißen: „Das bedeutet, dass sexueller Missbrauch Minderjähriger durch Kleriker der katholischen Kirche kein vergangenes oder abgeschlossenes historisches Phänomen darstellt, sondern ... weiterhin stattfindet.“ Medial hat das auch funktioniert, das war die Schlagzeile in vielen Medien. Aber dieser Satz ist natürlich aus Sicht des Schutzes von Betroffenen fatal. Eine Einrichtung, die sich einbilden würde, Missbrauch sei bei ihr ein „vergangenes oder abgeschlossenes historisches Phänomen“ hätte wirklich gar nichts verstanden. Man kann solche Phänomene leider nicht abschließen und wer das behaupten würde, handelte grob fahrlässig. Man kann nur dafür sorgen, dass man alles Menschenmögliche tut, damit es möglichst nicht passiert, und das tut die katholische Kirche jetzt seit Jahren, wie in der Studie auf Seite 193 nachzulesen ist.

Im Weiteren (259) hantieren dann die Autoren mit wenig aussagefähigen Zahlen und mit vage raunenden Spekulationen. Da wird dann, statt sich auf Daten zu beziehen, der verdienstvolle Therapeut Wunibald Müller zitiert, der die Erklärung der Bildungskongregation von 2005 kritisiert. Dann wird weiter geraunt von „ambivalenten Haltungen der katholischen Sexualmoral zur Homosexualität und die Bedeutung des Zölibats“. Nicht dass man das alles nicht ernsthaft diskutieren könnte, aber in einer Studie, die zu neuen Erkenntnissen führen soll, haben solche mit den Daten der Studie nicht zu belegenden allgemeinen Erwägungen nichts zu suchen. Da wird dann der diagnostisch unbekannte Begriff der „unreifen homosexuellen Neigung“ eingeführt. Und nach all dem Raunen kommt dann wieder der salvatorische Satz: „Zu betonen ist bei solchen Überlegungen, dass natürlich weder Homosexualität noch der Zölibat eo ipso Risikofaktoren für sexuellen Missbrauch von Kindern und Jugendlichen darstellen“. Eo ipso eben.

Die einzige wirkliche Neuigkeit der ganzen Studie kommt dann auf Seite 262, nämlich, dass die Zahlen der MHG-Studie insbesondere gegenüber der John-Jay-Studie von 2011 einen höheren Anteil an jüngeren Betroffenen zeigen.

Bei den Zahlen ist man immer wieder erschüttert, dass den Betroffenen zu einem so hohen Prozentsatz nicht geglaubt wurde. Das stimmt sicher, aber man muss wissenschaftlich an diesen Stellen seriös diskutieren, dass nach Teilstudie 3, 20% der dort belegten Fälle Falschbeschuldigungen betraf. Das muss man wenigstens erwähnen, sonst bringt auch das – gute – Teilprojekt 3 nichts.

Auf Seite 271 wird wieder rein spekulativ die „katholische Sexualmoral“ angeschuldigt, die daran schuld sei, dass die Betroffenen sich niemandem anvertraut haben, dabei ist das gar nicht abgefragt worden. Schamgefühle haben auch missbrauchte Atheisten. Auf Seite 295 ist man wieder entsetzt, dass die Kirche 9,2 % der Beschuldigten keine Strafe erteilt hat. Aber die Autoren stellen in der Diskussion nicht die an dieser Stelle nötige Information des Teilprojekts 3 vor, dass dort 20% Falschbeschuldigungen waren. Um das klarzustellen: Es hat empörende Untätigkeit und Vertuschung durch kirchliche Instanzen gegeben und das muss aufgeklärt werden. Aber mit seriösem Zahlenmaterial. Auf Seite 296 kann man die seltenen Meldungen an die römische Glaubenskongregation lesen, erfährt aber nicht, dass dieser Weg erst seit 2002 vorgesehen ist. Weil die Autoren das offensichtlich nicht wissen, heißt es dann bei ihnen (296): „Somit ist die Bereitschaft der Kirche, Fälle des sexuellen Missbrauchs ... mit eigenen... Verfahren zu untersuchen... als nicht sehr ausgeprägt anzusehen.“

Was die zu recht kritisierte gefährliche Versetzungspraxis der Kirche betrifft, so sind die Angaben völlig untauglich. Die Studie erweckt den Eindruck, dass Versetzung von Tätern per se falsch ist. Das ist natürlich Unsinn. Wenn Missbrauch geschehen ist, dann muss der Täter aus den Augen der Betroffenen geschafft werden und das möglichst schnell. Bevor er dann woanders eingesetzt wird, muss nach einer eventuellen Verurteilung und nach Abbüßen der Strafe nach einem forensischen Gutachten, das die Gefährlichkeit professionell einschätzt, eine neue Stelle gefunden werden und das Wichtige ist, dass da in der Umgebung jemand ist, der über alles informiert ist. Dass das nicht geschah, ist das schlimme Versäumnis früherer Zeiten, nicht die Versetzung an sich. Anstatt die Versetzungsproblematik differenziert aufzuarbeiten, verbreiten sich die Autoren in Spekulationen über „Klerikalismus“ (307). Klerikalismus ist schrecklich, aber diese Debatte hilft hier nicht weiter.

Gegen Ende des Teilprojekts 6 versuchen sich die Autoren noch an einer Selbstbeauftragung mit einer Nachfolgestudie (300): „Um die betreffenden Personen nicht unter einen Generalverdacht zu stellen, bedarf es einer vertiefenden Analyse....“.

Teilprojekt 7

Das Teilprojekt 7 betrifft Menschen, die sich an eine Hotline wenden konnten, um dort ihr Leid zu klagen. Das ist an sich durchaus sinnvoll. Aber es muss wissenschaftlich diskutiert werden, dass das eher schwere Fälle mit hohem Leidensdruck sein werden und dass andererseits auch der Wahrheitsgehalt naturgemäß nicht überprüft werden kann. Es sind dabei auch nur 69 Personen befragt worden. Aus den Aussagen dieser Gruppe, von der erwartungsgemäß die meisten aus der Kirche ausgetreten oder anderweitig von ihr distanziert sind (76% „negative Folgen für den Glauben“ wurden genannt), hat man nun Ideen für eine Kirchenreform destilliert. Es geht dabei vor allem verständlicherweise um die Klage über das „Aufrechterhalten einer klerikalen Struktur“, die allerdings zur Zeit der Taten vor etwa 30 Jahren anders war als heute.

Abschließend noch ein paar Bemerkungen zur Zusammenfassung, die nicht wie üblich am Schluss, sondern am Anfang steht. Hier gewinnt man den Eindruck, dass nicht die Wissenschaftler selber, sondern andere Kräfte beauftragt worden sind, alle nicht datengestützten, aber medienwirksamen Aussagen der Studie plakativ zusammenzufassen. Ein wirkliches Zusammenführen der Erkenntnisse der Studie gibt es nicht, weswegen den Autoren Widersprüche in der Studie selber offensichtlich gar nicht aufgefallen sind. Es steht dort auch zu recht, dass die Befunde der Studie „rein deskriptiv“ seien und „ein statistischer Nachweis kausaler Zusammenhänge zwischen einzelnen Phänomenen oder Variablen (sei) nicht möglich“, aber dann strotzt schon der Text der Zusammenfassung nur so von kausalen Spekulationen. Und auch in der Zusammenfassung fehlt der Satz nicht: „Sofern sich die Deutsche Bischofskonferenz dazu entschließen kann, die hier formulierten Empfehlungen umzusetzen, müsste deren Wirksamkeit in prospektiven Studien untersucht werden....“

Am Ende dieser Kommentierung ist es vielleicht nützlich, wenn ich darauf hinweise, dass ich keinerlei eigenes Interesse an der Angelegenheit habe, außer dass ich viele von sexuellem Missbrauch Betroffene behandelt habe und auch Täter kenne, dass ich daher Missbrauch durch katholische Priester und Ordensleute für schlimmer halte als anderen Missbrauch und mich schon seit Jahren dafür einsetze, dass die Kirche da angemessene Maßnahmen ergreift. Doch die jetzige mangelhafte Studie ist für die weitere Entwicklung deswegen kontraproduktiv, weil man befürchten muss, dass damit die Hilfe der Wissenschaft diskreditiert wird. Diese Hilfe halte ich aber auch künftig für unabdingbar. Im übrigen äußere ich mich hier ausschließlich aus eigenem Antrieb. Ich bin zwar Chefarzt eines katholischen Krankenhauses, als solcher aber nicht weisungsgebunden und durch Bücher und Vorträge finanziell völlig unabhängig.

Bornheim, den 22. September 2018

(*) Dr. Manfred Lütz ist Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie sowie Chefarzt des Alexianer-Krankenhauses in Köln

Hinweis: Meinungsbeiträge spiegeln die Ansichten des jeweiligen Autors wider, nicht unbedingt die der Redaktion von CNA Deutsch.
https://de.catholicnewsagency.com/articl...missbrauch-0367

+++++

https://www.youtube.com/watch?v=BgNqe4n_...Ud0jjdALcVL%3A6
https://youtu.be/BgNqe4n_bu0
https://www.youtube.com/watch?v=-TNFBSS81t0


von esther10 02.01.2019 00:28

Sie können an Acedia leiden - und es ist tödlich



Carol Schaffer - FlickrCC

Colin O'Brien | 31. August 2016
Es wurde als die Sünde unseres Tages beschrieben, und wir müssen uns darauf konzentrieren, sie auszurotten
In Verbindung mit der Gedenkstätte des Bernhardiners (20. August) hat First Things diesen Artikel über die tödliche Sünde der Acedia, die Bernard und andere Schriftsteller in der Klostertradition als den „Noonday Devil“ von Psalm 91 betrachtet haben, erneut veröffentlicht "Eine Mattigkeit und Verzweiflung, die das geistige Streben überwältigt."

Acedia wird oft als die Sünde von „Faultier“ bezeichnet. Dies kann jedoch zu einer falschen Interpretation als "Faulheit" führen. Es ist eher eine Gleichgültigkeit, die aus einem Verlust der Hoffnung resultiert. Wenn Sie sich mit Dingen beschäftigen, die uns von der Freude am Herrn und seiner Liebe ablenken, kann dies symptomatisch sein, z. B. die Wahl einer Arbeit oder einer anderen Tätigkeit, anstatt sich an eine Gebetsroutine zu halten oder sogar zur Sonntagsmesse zu gehen.

Der First Things-Artikel aus dem Jahr 2003 beschreibt Acedia als Sünde unserer Zeit. Umso prophetischer erscheint es, wenn wir den Stand der Dinge im Jahr 2016 betrachten.

Dieses Jahr war auf nationaler und globaler Ebene in vielerlei Hinsicht schwierig: Unsere Nation scheint sowohl von Naturkatastrophen als auch von Unruhen betroffen zu sein. Diese besondere Wahlsaison war in vielerlei Hinsicht eine, die nicht durch ein gesteigertes Interesse und Engagement im politischen Leben geprägt war, sondern eher durch Zynismus und Streit, auch unter engen Freunden und Familienmitgliedern; Weltweit sehen wir fortgesetzte und erweiterte Kriege, Terrorismus und Angst in Europa, Afrika, dem Nahen Osten und Asien.

Ich habe hier bereits über apokalyptische literarische Werke geschrieben , die eine Welt ohne Glauben darstellen , und wie sie uns aufrechterhalten und dazu ermutigen könnten, in schwierigen Zeiten treu zu sein. Ich schrieb auch über Poesie und Musik , die die Stimmung heben kann, habe aber trotz meines starken Interesses an klösterlichen Themen und meiner eigenen Neigung zu dieser Sünde noch nicht über Acedien diskutiert.

Während ich fuhr, hörte ich Britta Phillips gedankenlos zu, als ich plötzlich in ihrem Lied „Luck or Magic“ vom Refrain getroffen wurde, in dem sie zuversichtlich singt: „Ich will deine Gnade nicht / du kannst nicht Hilfe, aber verletze mich / ich will nicht, dass mein Herz schmutzig wird. “Ich erkannte, obwohl ich nicht glaube, dass sie diese Interpretation der Lyrik beabsichtigte, dass dies eine kurze Beschreibung von Acedia war.

Liebe anzunehmen ist manchmal ein schwieriger Satz. Wir haben oft Ängste und Zweifel über die Aufrichtigkeit und den guten Willen anderer; Wir haben auch das Gefühl, dass die Annahme von Liebe uns die Pflicht einräumt, selbstsüchtige Anhaftungen oder Gewohnheiten aufzugeben, um die Liebe im Gegenzug vollständiger zu lieben. Insbesondere für Menschen, die geschieden oder misshandelt oder aufgegeben wurden, oder andere Arten von Wunden oder gebrochenen Beziehungen, ist es schwierig, der menschlichen Liebe zu vertrauen, aber es ist auch schwieriger, Gottes Liebe als unbedingte Gabe zu akzeptieren und nicht als etwas Ähnliches Erfahrungen dieser zerbrochenen Beziehungen. Dies kann zu Misstrauen oder Missverständnis des Geständnisses führen: Anstatt das Sakrament der Versöhnung als Ort zu erleben, an dem man Gottes Liebe und Vergebung erfahren kann, kann es wie ein Ort der Verlegenheit oder der Angst oder sogar der Angst wirken.

Vielleicht ist uns deshalb dieses Jubiläumsjahr der Barmherzigkeit zu dieser Zeit gegeben worden: Wir müssen immer daran denken, dass Gottes Liebe eine neue und andere Sache ist, dass Seine Barmherzigkeit immer da ist, dass sie frei verfügbar und frei gegeben ist etwas, auf das wir hoffen sollten, nicht nur für uns selbst, sondern auch für alle, denen wir begegnen. Wenn wir Gottes Barmherzigkeit erfahren, darüber meditieren und es anderen zeigen, können wir in der Hoffnung und in dem Wunsch, in Heiligkeit und Freude zu wachsen, erfrischt und erneuert werden, selbst angesichts aller Sorgen und Sorgen unseres Chaotischen Welt.
[Update: Britta Phillips wies den Autor darauf hin, dass der Text, den er zitiert, eigentlich lautet: "Ich möchte, dass mein Herz schmutzig wird" -Ed.
Lesen Sie mehr: St. Benedict wusste, wie man den Blues besiegt
https://aleteia.org/2016/08/31/you-may-b...and-its-deadly/
[ Anmerkung des Herausgebers: Nehmen Sie die Umfrage - Sind Sie träge? ]
+
https://aleteia.org/2016/05/01/st-benedi...beat-the-blues/


von esther10 02.01.2019 00:28


01. JANUAR
Monsignore Livis Alarm: "Historismus und Soziologismus, Todfeinde der katholischen Theologie"
Gespeichert in: Blog von Aldo Maria Valli

Dem modernistischen Protestantismus unterworfen (ein bisschen wie der Suche nach dem Todeskuss) und auf die Ancella der Sozialwissenschaften reduziert, geht es der katholischen Theologie heute nicht viel besser. Es ist also ermutigend, sich einer wirklich katholischen theologischen Reflexion nähern zu können. Möglichkeit durch Theologie, Dogma und Hirten.



Ein Theologe spricht , das letzte Buch von Monsignore Antonio Livi (Edizioni Chorabooks), ein Gespräch mit Aurelio Porfiri, in dem Livi keine Angst hat, mit bestimmten Moden wieder gegen die Strömung zu gehen und vor allem das Bündnis zwischen Vernunft und Glauben wiederherzustellen Der heilige Johannes Paul II. Stand im Zentrum seines Lehramtes, scheint aber heute ignoriert, wenn nicht geleugnet zu werden.

Während das katholische Wesen von allen Seiten auf eine vage Sentimentalität reduziert zu sein scheint, die alle Möglichkeiten und Fähigkeiten des Urteils unterdrückt, geht Monsignore Livi geradewegs auf und sagt: "Ich bin überzeugt, dass heute das nützlichste Kulturinstrument für das christliche Apostolat ist die Neubewertung kritischer Gründe.

Die Gläubigen müssen darauf aufmerksam gemacht werden, dass die natürliche Logik, die dank einer angemessenen Kenntnis der Denkgesetze wiederentdeckt wurde, die einzig mögliche Verteidigung der offenbarten Wahrheit gegen die falschen Gründe des atheistischen Rationalismus einerseits und den irrationalistischen Fideismus andererseits ist. "

Dies ist Musik für die Ohren derjenigen, die die billige Moral und Soziologismen satt haben, die als "neue Paradigmen" bezeichnet werden, und wir müssen Monsignore Livi für seinen Mut und seine Klarheit dankbar sein.

Angeregt durch die Fragen von Porfiri, bekräftigt der Theologe in jedem Kapitel seine Sorge "um die Verschmutzung der katholischen Theologie durch fanatische Unterstützer der Reform der Kirche im lutherischen Sinne".

Ich möchte mich hier auf das Kapitel Theologie und Liturgie konzentrieren , in dem Livi erklärt, dass die liturgische Theologie auch durch zwei sehr genaue methodologische Häresien beschmutzt wurde: Historismus und Soziologismus.

"Historismus - sagt Livi - ist ein hermeneutisches Paradigma des Dogmas, das die offenbarte Wahrheit relativiert, um sie zu einer Filia temporis zu machen, und unterstützt schließlich die Notwendigkeit, Dogmatismus als Wort Gottes durch das sich verändernde" Bewusstsein des Volkes Gottes "zu ersetzen mit denen die Ideologien der progressiven klerikalen Theologie als "Grundinstanzen" bezeichnet werden.

Keine kritische Vernunft mehr, kein strukturiertes katholisches Denken mehr, sondern nur Sophismen, die mit dem Ziel, die Welt zu erfreuen und einen Konsens aus der kirchlichen Hierarchie zu gewinnen, alles widersprechen, was traditionell erscheint und das Dogma an die Bedürfnisse anpasst. « pastoral. "

Katechese, Kanonisches Recht, hierarchische Struktur der Kirche, heilige Liturgie: Es gibt keinen Sektor, der durch diesen Tsunami nicht verärgert ist, der im Namen von Aktualisierung und Veränderung unerbittlich vorankommt, alles überfordert und das Paradoxon der Erneuerung nicht erkennt In Bezug auf die Eckpfeiler einer Reform, die Lutheranerin, die auf das 16. Jahrhundert zurückgeht!

Hier ist eine Kirche, die die Sakramente tatsächlich abwertet, die wirkliche Präsenz Christi in der Eucharistie nicht anerkennt, die heilige Messe nicht als Opfer lebt, eine den zehn Geboten getreue Morallehre ablehnt und alles auf eine "irrationalistische Mystik" reduziert.

Offensichtlich appelliert diese Art von Kirche, eine schlechte späte Kopie des Lutheranismus, an Menschen, die es mögen, aber das bedeutet nicht, dass sie nicht mehr katholisch ist, und Monsignore Livis Verdienst besteht darin, sie ohne viele Worte zu erklären.

Es wurde aber von dem anderen "alles", das alles verschmutzt, gesagt: Soziologismus, der darin besteht, das ekklesiologische Dogma so zu interpretieren, als ob die Dynamik der Kirche Christi bloß ein Ausdruck der Gesetze der soziologischen Wissenschaft wäre.

Einige beispiele Denken Sie an Scheidung, Abtreibung, ehebrechliches Zusammenleben, homosexuelle Praktiken. Die soziologische Häresie stellt die Wahrheit und das ewige göttliche Gesetz beiseite, leugnet die Sünde (reduziert sie auf eine generische "Zerbrechlichkeit"), ignoriert die Unterscheidung zwischen Gut und Böse im objektiven Sinne und zielt auf das Begrüßen auf. Da die Kirche nicht mehr der mystische Leib Christi ist, sondern die soziale Gemeinschaft, und das Ziel ist nicht mehr die Rettung der Seele, sondern, um sie zu begrüßen, wird das Gesetz als unerträgliche Starrheit betrachtet.

In dieser Hinsicht zitiert Monsignore Livi Augustinus und erinnert daran, dass die wahre christliche Theologie die kirchliche Gemeinschaft auf innere Beziehungen der Gnade stützt und nicht auf Beziehungen von bloßer Nähe im sentimentalen und äußeren Sinn.

In dieser Neokirche, Kirche auf den Kopf gestellt, in der der Mensch den Platz Gottes eingenommen hat, ist die Liturgie verzerrt und verzerrt. Und was gefährlich ist, ist der eucharistische Kult.

An dieser Stelle erinnere ich an die Lektion von Kardinal Giuseppe Siri mit seiner ständigen Ermahnung an die geweihten und Laien, die Eucharistie als das wahre Zentrum des christlichen Lebens zu glauben, zu verstehen und zu leben der Eucharistie war, weil er selbst zuerst gelebt hatte, mit größtmöglichem Bewusstsein des heiligen Messopfers teilnahm und das Sakrament Jesu in der Stiftshütte besuchen wollte, um ihm zu danken und ihn zu verehren.

Es gibt keine anderen Straßen. Katechese, pastorale Anweisungen, rechtliche und disziplinäre Normen: Alles hat seinen Sinn aus der eucharistischen Anbetung. Nichts Ungewöhnliches also, wenn man gegen die Eucharistie und gegen den Priester als Mann Gottes Recht hat, sind die Kräfte konzentriert, die vielleicht im Namen mutmaßlicher Reformen die Kirche tatsächlich der Welt homologieren und sie auf eine soziale Behörde reduzieren wollen.

Deshalb müssen wir Antonio Livi dankbar sein. Denn, wie Riccardo Cascioli in der einleitenden Bemerkung schreibt, "ist es klar, dass er sich nur für das interessiert, was er zu Gott bringt" und "uns hilft, die wahre Theologie, die uns Gott näher bringt, von der falschen Theologie zu unterscheiden, die uns stattdessen weit wegführt wir merken es nicht einmal. "

Aldo Maria Valli
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https://www.aldomariavalli.it/2019/01/01...ogia-cattolica/

von esther10 02.01.2019 00:26

Voderholzer: Zölibat ist nicht der Grund für die Kirchenkrise (Bericht & Wortlaut)
Bayerischer Oberhirte warnt vor Missbrauch des Missbrauchs – Zölibat ist Lebensform nach Vorbild Jesu – Spricht unbescholtenen Priestern sein Vertrauen aus


ischof Rudolf Voderholzer am Hochfest des heiligen Wolfgang, dem 31. Oktober 2018.
Foto: Jakob Schötz / Bistum Regensburg

Von CNA Deutsch/EWTN News

REGENSBURG , 01 November, 2018 / 2:15 PM (CNA Deutsch).-
Die Ehelosigkeit ist ein Skandalon in einer übersexualisierten Gesellschaft, aber ist sie der Grund für die durch Missbrauch- und Vertuschungsskandale ausgelöste Kirchenkrise?

Bischof Rudolf Voderholzer von Regensburg hat bei der Feier des Pontifikalamtes zum Hochfest des heiligen Wolfgang solchen Einschätzungen deutlich widersprochen.

Wie die Pressestelle des Bistums mitteilt, nahm der bayerische Oberhirte damit Bezug auf die öffentliche Debatte um die umstrittene "MHG-Studie" der Deutschen Bischofskonferenz über den sexuellen Missbrauch an Kindern und Jugendlichen durch Kleriker – vor allem aber auf die Konsequenzen, die nach Meinung mancher Kommentatoren daraus gezogen werden sollten.

Ein Missbrauch des Missbrauchs?

Der "MHG-Studie" selber werden – wie CNA Deutsch berichtete – erhebliche Schwächen vorgeworfen.

Fragwürdig ist Experten zufolge vorallem die gern wiederholte Behauptung, dass die Ehelosigkeit – also die zölibatäre Lebensform der Priester – und die Haltung der Kirche zur Homosexualität mitursächlich für den sexuellen Missbrauch seien.

Geht es bei solchen öffentlichen Aussagen wirklich um die Opfer und eine bessere Prävention von Missbrauch, oder geht es um etwas anderes – nämlich lange ersehnte kirchenpolitische Ziele?

Bischof Voderholzer warnte deutlich vor grundstürzenden Veränderungen in der Kirche, die damit scheinbar legitimiert werden sollen.

"Ich halte das für einen Missbrauch des Missbrauchs, insbesondere für einen Missbrauch der Opfer des Missbrauchs. Wenn der Zölibat ursächlich wäre für diese Verbrechen, wie erklärt es sich dann, dass 99,9 Prozent dieser Fälle von nicht zölibatär lebenden Männern getan werden?"

Der Bischof von Regensburg betonte die positive und historische Rolle des Zölibats:

"Die Ehelosigkeit um des Himmelreiches willen ist die Lebensform Jesu und der Apostel, sie stand in der Kirche von Anfang an wegen ihres Zeugnischarakters in hohem Ansehen und wurde vom Mönchtum, aber auch von Bischöfen und Priestern gelebt, lange bevor sie dann für den Bereich der Westkirche im Mittelalter verbindlich vorgeschrieben wurde".

Zu behaupten, der Zölibat sei im Mittelalter ausschließlich aus ökonomischen Gründen eingeführt worden, entbehre jeder historischen Vernunft, stellte der bayerische Oberhirte fest.

"Lege dafür meine Hand ins Feuer"

Jeder Priesteramtskandidat wisse, so Voderholzer, dass die Kirche die freiwillige Annahme dieser Lebensform als Berufung zur Christusnachfolge zum Kriterium der Berufung in den geistlichen Dienst gemacht habe, und jeder Weihekandidat bekunde ausdrücklich diese Freiwilligkeit.

Dass diese Lebensform in einer übersexualisierten Gesellschaft ein Skandalon darstellt, das immer wieder angegriffen oder verspottet wird, ist noch lange kein Grund, von dieser biblisch begründeten Tradition abzugehen: "Vielleicht war sie noch nie so wichtig wie heute!", so Voderholzer.

Notwendig sei selbstverständlich eine gute Vorbereitung der Priesteramtskandidaten und eine gute Begleitung der Priester, damit diese Lebensform gut gelebt werden und ihren Zeugnischarakter auch bewahren kann, betonte der Bischof: "Unsere Priesterausbildung berücksichtigt sehr wohl die psychologischen und menschlichen Gesichtspunkte, die notwendig sind für eine reife Persönlichkeit. Ich lege dafür meine Hand ins Feuer. Und ich möchte auch an dieser Stelle der überwältigenden Mehrheit der Priester mein Vertrauen aussprechen, die ihren Dienst eifrig und gewissenhaft tun, die unbescholten waren und sind."

Nichts zu verbergen oder zu vertuschen

Bischof Voderholzer begrüßt grundsätzlich jede Initiative, die Hinweise auf Missbrauch oder Vertuschung aufklären und ahnden hilft – auch und gerade mit Blick auf das eigene Bistum. Die Betroffenen müssten bei der Bewältigung des erlebten Unrechts unterstützt werden, unterstrich der Oberhirte erneut.

"Wir sind daher auch in Kontakt mit der Regensburger Staatsanwaltschaft und werden offene Fragen bald und umfassend klären. Wir haben hier nichts zu verbergen oder gar zu vertuschen".

Voderholzer betonte, man werde "eng mit der Staatsanwaltschaft zusammenarbeiten, selbstverständlich im Rahmen des geltenden Rechts, der entsprechenden Leitlinien der Bischofskonferenz und der staatlichen und kirchlichen Datenschutzvorschriften".

Forderungen, gegen geltendes Datenschutzrecht die Personalakten aller Priester gewissermaßen der Öffentlichkeit preiszugeben, erteilte der Regensburger Bischof eine klare Absage: "Dieses Ansinnen ist ungeheuerlich! Die Priester genießen denselben Datenschutz wie alle anderen Menschen auch. Niemand käme doch auf die Idee, den Staat aufzufordern, alle Personalakten der Lehrer offen zu legen, weil es auch in Schulen zu Fällen sexuellen Missbrauchs kommt".

Der bayerische Oberhirte betonte: "Wenn ein begründeter Anfangsverdacht besteht, dann hat die Staatsanwaltschaft das Recht auf Akteneinsicht und die Pflicht zur Aufklärung".

Gleichzeitig stellte Voderholzer fest: "Einen Generalverdacht, der sich hier breit macht, weise ich auf das Entschiedenste zurück!"

Das hätten weder die Priester verdient, noch die katholische Kirche, so der Bischof weiter.

"Die katholische Kirche ist die erste und einzige Institution der Zivilgesellschaft in Deutschland, die sich in so umfassender Weise diesem Problem stellt. Ich kann nicht dazu schweigen, dass nun der Eindruck im Raum stehen bleibt, wir seien die einzige Institution, die dieses Problem hat."

Ja,gelernt, dass die Opferperspektive absoluten Vorrang hat vor jeder Rücksichtnahme auf die Institution oder die Täter. Aber sind denn die vielen Opfer in den anderen Bereichen der Gesellschaft weniger wert oder bedeutsam?", so Bischof Voderholzer abschließend.

CNA dokumentiert den vollen Wortlaut der Predigt zum Wolfgangsfest in der Basilika St. Emmeram zu Regensburg am 31. Oktober 2018, wie sie das Bistum veröffentlicht hat.

Liebe Schwestern und Brüder im Herrn!

Der Festtag unseres Diözesanpatrons gibt mir Gelegenheit, zu einigen aktuellen Themen Stellung zu beziehen, die uns als Kirche von Regensburg in den letzten Wochen arg zugesetzt und viele Gläubige stark verunsichert haben.

Ich denke hier vor allem an die Debatte um die MHG-Studie über den sexuellen Missbrauch an Kindern und Jugendlichen von Klerikern in der Kirche, besonders aber an die Konsequenzen, die nach Meinung bestimmter Kommentatoren nun daraus gezogen werden sollten.

Zunächst einmal ist festzuhalten, dass die MHG-Studie eine wissenschaftliche Untersuchung darstellt mit einer bestimmten Methodik. Sie muss sich der wissenschaftlichen Diskussion stellen und sie ist nicht sakrosankt, nur weil sie von Wissenschaftlern erarbeitet wurde. Die Stimmen mehren sich, die Teilen der Studie - sie besteht ja aus sechs Einzelstudien - erhebliche Schwächen nachweisen. Dies muss dem wissenschaftlichen Diskurs anheimgestellt, die entsprechenden Rezensionen müssen abgewartet werden. Insbesondere wird die Schlussfolgerung kritisch gesehen, dass angeblich die zölibatäre Lebensform der Priester und die Haltung der katholischen Kirche zur Homosexualität mitursächlich für den sexuellen Missbrauch seien. In der Tat hat man ja den Eindruck, nicht wenigen Interessierten komme diese Schlussfolgerung gerade recht, um lange ersehnte kirchenpolitische Ziele zu verfolgen. Und so ist denn auch kaum mehr von den Opfern und einer Verbesserung der Prävention die Rede, sondern von grundstürzenden Veränderungen in der Kirche und der Gestalt des geistlichen Dienstamtes. Ich halte das, liebe Schwestern und Brüder, für einen Missbrauch des Missbrauchs, insbesondere für einen Missbrauch der Opfer des Missbrauchs. Wenn der Zölibat ursächlich wäre für diese Verbrechen, wie erklärt es sich dann, dass 99,9 Prozent dieser Fälle von nicht zölibatär lebenden Männern getan werden? Die Ehelosigkeit um des Himmelreiches willen ist die Lebensform Jesu und der Apostel, sie stand in der Kirche von Anfang an wegen ihres Zeugnischarakters in hohem Ansehen und wurde vom Mönchtum, aber auch von Bischöfen und Priestern gelebt, lange bevor sie dann für den Bereich der Westkirche im Mittelalter verbindlich vorgeschrieben wurde. Zu behaupten, der Zölibat sei im Mittelalter ausschließlich aus ökonomischen Gründen eingeführt worden, entbehrt jeder historischen Vernunft. Grundlage, ich wiederhole es, ist die Lebensform Jesu und der Apostel; ein Charisma, das auf die anbrechende Gottesherrschaft verweist.

Und jeder Priesteramtskandidat weiß, dass die Kirche die freiwillige Annahme dieser Lebensform als Berufung zur Christusnachfolge zum Kriterium der Berufung in den geistlichen Dienst gemacht hat. Und jeder Weihekandidat bekundet ausdrücklich diese Freiwilligkeit. Dass diese Lebensform in einer übersexualisierten Gesellschaft ein Skandalon darstellt und deshalb angefochten, verlacht und bespuckt wird, ist noch lange kein Grund, von dieser biblisch begründeten Tradition abzugehen. Vielleicht war sie noch nie so wichtig wie heute! Notwendig sind freilich eine gute Vorbereitung der Priesteramtskandidaten und eine gute Begleitung der Priester, damit diese Lebensform gut gelebt werden und ihren Zeugnischarakter auch bewahren kann. Ich habe bereits vor drei Jahren mit Weihbischof Josef Graf einen erfahrenen langjährigen Spiritual beauftragt, die Priesterseelsorge zu organisieren.

Ich habe es in den letzten Wochen bei verschiedenen Zusammenkünften mit Priestern gesagt und ich wiederhole es hier öffentlich: Unsere Priesterausbildung berücksichtigt sehr wohl die psychologischen und menschlichen Gesichtspunkte, die notwendig sind für eine reife Persönlichkeit. Ich lege dafür meine Hand ins Feuer. Und ich möchte auch an dieser Stelle der überwältigenden Mehrheit der Priester mein Vertrauen aussprechen, die ihren Dienst eifrig und gewissenhaft tun, die unbescholten waren und sind.

In meinem Hirtenbrief vor ein paar Wochen habe ich bereits ein ermutigendes Wort von Pater Zollner zitiert. Derselbe Pater Zollner, Mitglied der päpstlichen Kinderschutzkommission und ausgewiesener Fachmann, hat erst kürzlich in der Münchener Kirchenzeitung wiederholt, - ich zitiere - "dass die Situation in Deutschland jetzt schon sehr gut ist. Die große Empörung und der Aufschrei über das, was in der Vergangenheit passiert ist, ist verständlich. Aber dabei vergisst man leicht, dass seit 2010 in der Bischofskonferenz und von den verschiedenen Ordensgemeinschaften auch wirklich stringente Maßnahmen eingeführt wurden. Und dass die Zahl der neuen Anklagen, die sich auf den jetzigen Zeitraum beziehen, deutlich gesunken ist. Das ist nicht dieselbe Entwicklung wie in vergangenen Zeiträumen von 30, 40 oder 70 Jahren. Die vergangenen Jahre zeigen, und das haben auch unabhängige Beobachter gesagt, dass es derzeit in Deutschland keinen sichereren Ort für Kinder und Jugendliche gibt als im kirchlichen Kontext" (Interview mit Paul Hasel, MKZ vom 7. Oktober 2018, Seite 8). Ende des Zitats.

Das ist, liebe Schwestern und Brüder, kein Gefälligkeitsgutachten, sondern die Anerkenntnis ehrlicher und offener Bemühungen, alles zu tun, um unsere Arbeit zu verbessern und Kindern und Jugendlichen Schutz zu bieten.

In den letzten Tagen wurden im Zusammenhang mit der MHG-Missbrauchsstudie einige Punkte der Nacharbeit bekannt. Eine Professorengruppe hat kürzlich bei vielen Staatsanwaltschaften Deutschlands Anzeige gegen unbekannt gestellt. Diese Gruppe, die der humanistischen Giordano-Bruno-Stiftung nahesteht, vermutet nach Lektüre der erwähnten Studie, in den Akten der Diözesen seien zahlreiche Fälle von sexuellem Missbrauch, die noch nicht angezeigt worden seien.

Ich möchte Ihnen dazu grundsätzlich sagen: Ich begrüße jede Initiative, die diese Hinweise aufklären und ahnden hilft und die Betroffenen bei der Bewältigung des erlebten Unrechts unterstützt. Wir sind daher auch in Kontakt mit der Regensburger Staatsanwaltschaft und werden offene Fragen bald und umfassend klären. Wir haben hier nichts zu verbergen oder gar zu vertuschen und werden eng mit der Staatsanwaltschaft zusammenarbeiten, selbstverständlich im Rahmen des geltenden Rechts, der entsprechenden Leitlinien der Bischofskonferenz und der staatlichen und kirchlichen Datenschutzvorschriften. Ob der Vergleich mit der Mafia zutrifft, den die Gruppe der Professoren in ihrer Anzeige vorgebracht hat, werden die Staatsanwaltschaften auf Grund einer sachlichen und rechtlich fundierten Recherche einschätzen können.

Aber, liebe Schwestern und Brüder, lassen Sie mich auch das ganz deutlich sagen und unterstreichen. Es gibt in Deutschland ein sehr strenges Datenschutzrecht. Viele Pfarrer wissen ein Lied davon zu singen, was etwa in der Vorbereitung auf eine Erstkommunion alles unternommen werden muss, damit im Hinblick auf die Bilder, die geschossen und gegebenenfalls veröffentlicht werden, keine Datenschutzrichtlinien übertreten werden. Und dieses Datenschutzrecht ist gut. Gleichzeitig wird von bestimmter Seite die Forderung erhoben, die Personalakten, also einen Datenbestand von höchster Sensibilität, die Personalakten aller Priester gewissermaßen der Öffentlichkeit preiszugeben. Dieses Ansinnen ist ungeheuerlich! Die Priester genießen denselben Datenschutz wie alle anderen Menschen auch. Niemand käme doch auf die Idee, den Staat aufzufordern, alle Personalakten der Lehrer offen zu legen, weil es auch in Schulen zu Fällen sexuellen Missbrauchs kommt. Wenn ein begründeter Anfangsverdacht besteht, dann hat die Staatsanwaltschaft das Recht auf Akteneinsicht und die Pflicht zur Aufklärung. Wer einen solchen Anfangsverdacht begründet vorbringen kann, muss es tun, und dann wird der vorgesehene Rechtsweg beschritten. Aber diesen Generalverdacht, der sich hier breit macht, weise ich auf das Entschiedenste zurück! Das haben die Priester nicht verdient. Und das hat die katholische Kirche nicht verdient.

Die katholische Kirche ist die erste und einzige Institution der Zivilgesellschaft in Deutschland, die sich in so umfassender Weise diesem Problem stellt. Ich kann nicht dazu schweigen, dass nun der Eindruck im Raum stehen bleibt, wir seien die einzige Institution, die dieses Problem hat. Wenn man sich manche Blocks oder Leserbriefseiten ansieht, muss man aber diesen Eindruck bekommen. Ja, wir haben gelernt, wir haben vor allem gelernt, dass die Opferperspektive absoluten Vorrang hat vor jeder Rücksichtnahme auf die Institution oder die Täter. Aber sind denn die vielen Opfer in den anderen Bereichen der Gesellschaft weniger wert oder bedeutsam?

Liebe Schwestern und Brüder!

Im Apostolischen und auch im Großen Glaubensbekenntnis von Nizäa und Konstantinopel bekennen wir die "heilige Kirche". Nachher gleich wird der Chor es aus der Krönungsmesse wunderbar interpretieren. Credo unam sanctam catholicam et apostolicam ecclesiam. Wenn wir die Kirche im Credo die "heilige" nennen, dann ist damit nicht behauptet, dass die Kirche aus lauter perfekten und in jeder Hinsicht untadeligen Menschen besteht. Es ist nicht die Heiligkeit menschlicher Personen gemeint, sondern diese Aussagen verweisen auf die göttliche Gabe, die Heiligkeit schenkt inmitten der menschlichen Unheiligkeit. Die Kirche ist es, die uns durch die Vermittlung schwacher Menschen das Wort Gottes schenkt, die uns das Brot des Lebens und den Kelch des Heiles reicht; die uns in der Feier der Sakramente die Begegnung mit dem Herrn schenkt, nicht aus Eigenem, sondern weil der Herr sich uns schenkt durch die Kirche.

Diese Gabe der Heiligkeit, sie ist gewiss auch Aufgabe, und immer wieder gelingt es der Gnade Gottes, Menschen so tief zu prägen, dass sie selber Heilige genannt werden dürfen. Heute schauen wir auf unseren Bistumspatron, den heiligen Wolfgang, morgen ehren wir sie alle, die im Kalender stehenden und die vielen, um deren Heiligkeit Gott allein weiß und die er mit Herrlichkeit und Ehre gekrönt hat. Am vergangenen Sonntag durften wir den Abschluss des Weltmissionsprojektes feiern zusammen mit unseren Gästen aus Äthiopien. Wir haben eine ganze Reihe von hervorragenden Projekten kennengelernt bei unserer Reise nach Äthiopien und jetzt durch die Begegnungen hier, Projekte, in denen sich Menschen aus christlichem Geist heraus für andere einsetzen, sich hineinknien in den Staub und in die Erbärmlichkeit. Der Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung Dr. Gerd Müller hat dabei die Katholische Kirche als "die weltweit größte Bewegung für Frieden und Gerechtigkeit" bezeichnet, die durch die Menschen, die sich in ihr aus christlichem Geist engagieren, weit mehr erreichen kann als die Staaten. So bitten wir heute den Herrn, er möge uns helfen, immer mehr die in der Taufe und in der Eucharistie geschenkte Heiligkeit zum Durchbruch bringen zu lassen. Heiliger Wolfgang, bitte für uns!
https://de.catholicnewsagency.com/story/...rchenkrise-3835

von esther10 02.01.2019 00:25

SCHISMA: Die guten Kardinäle müssen sich treffen und anerkennen, dass Benedikt immer noch der Papst ist
MIT DEM REST CHURCH REDAKTEURE AUF 19/11/2018 • ( 17 ANTWORTEN )



Bereits zwei Prälaten, Mgr. Gracida und Mgr. Bux schlug vor: Die guten Kardinäle müssen sich treffen und anerkennen, dass Benedikts Rücktritt ungültig war und dass Bergoglio daher kein gültiger Papst ist. Das wird zu einem Schisma führen, aber nur das kann eine Antwort auf die gegenwärtige Krise bieten, in der sich die Kirche befindet. Eine Reinigung, eine Spaltung ist notwendig. Jede andere "Lösung" wird den Deich in keiner Weise entleeren.

Derzeit gibt es nur vier prominente Katholiken, die erkennen, dass Bergoglio kein gültiger Papst ist. Zwei von ihnen wurden bereits "von ihren Bischöfen" exkommuniziert: der kolumbianische José Galat und der italienische Priester Alessandro Minutella. Das andere sind der pensionierte amerikanische Bischof René Gracida und der vatikanische Theologe Mgr. Nicola Bux.

Bis heute bestehen Prälaten wie Kardinal Burke, Kardinal Brandmüller, Bischof Schneider ... darauf, dass Papst Franziskus der Papst ist. Offensichtlich hat diese Einstellung keinen Unterschied zum Deich, im Gegenteil. Die Schafe werden von den Wölfen angegriffen, und die verbliebenen wahren Hirten 'waren dort und haben sie angesehen.' Die Schafe brauchen Führung, jemanden, der es wagt, sich für die Wahrheit einzusetzen. Und was ist das für eine Wahrheit? Dieser Rücktritt Benedikts und das nachfolgende Konklave waren ungültig. Selbst prominente katholische Nachrichtenseiten wie OnePeterFive, LifeSiteNews, ... betonen und behaupten leider weiterhin, dass Bergoglio der Papst ist. Sie sehen, dass die Situation in der Kirche immer problematischer wird, aber "Franziskus ist immer noch Papst!". Das wird in keiner Weise in Frage gestellt, und wer es zu zweifeln wagt, wird sogar denunziert. Sie nennen Bergoglio auch weiterhin "Heiligen Vater" in der Restzeitung der katholischen Traditionalisten. Der Wille und der Mut fehlen, um die Wurzel des Problems anzugehen: die Ungültigkeit seines Amtes.


Bergoglio wäscht und küsst die Füße eines muslimischen Migranten.

Rene Gracida schrieb :

Es scheint, dass auf diskrete und umsichtige Art und Weise zu beten und zu arbeiten, um nur die wahren Kardinäle zu ermutigen, sie dazu zu bringen, die Realität der Ungültigkeit des Konklaves zu akzeptieren, die karitativste und logischste Art und Weise der Arbeit im Licht von Universi Dominci Gregis

Er (Bergoglio) hat das Amt des Obersten Pontifex der katholischen Kirche nicht zu Recht übernommen und genießt daher nicht das Charisma der Unfehlbarkeit. Wenn dies wahr ist, ist die Situation schrecklich, weil die angeblichen päpstlichen Handlungen als solche nicht gültig sein können, einschließlich der sogenannten Ernennungen bei den Wählern. Nur gültige Kardinäle können unsere kritische Situation wiederherstellen, indem sie die Realität eines hartnäckigen Interregnums ("Interimsregierung") privat (heimlich) anerkennen und Vorbereitungen treffen, um den Prozess durch Gehorsam gegenüber dem Gesetz seines heiligen Papstes Johannes Paulus zu verbessern II in dieser Apostolischen Verfassung Universi Dominici Gregis .Während Tausende von katholischen Gläubigen verstehen, dass nur die Kardinäle, die an den Ereignissen im März 2013 in der Sixtinischen Kapelle teilgenommen haben, über alle Informationen verfügen, die erforderlich sind, um die Frage der Gültigkeit der Wahlen zu bewerten, gibt es hinreichende öffentliche Beweise für die hinterlistigen Gläubigen moralische Gewissheit zu vermuten, dass die Tat des Kardinalskollegiums vom März 2013 eine ungültige Konklave war, eine vollständige Nichtigkeit.

Was also passieren sollte: Die verbleibenden guten Kardinäle (Kardinal Burke, Kardinal Eijk, Kardinal Sarah, Kardinal Arinzé, Kardinal Brandmüller, ...) müssen sich in Rom oder anderswo treffen und eine gemeinsame Erklärung abgeben, in der sie angeben, dass Benedict ' Rücktritt ist nicht gültig und sie erkennen Bergoglio daher nicht als Papst an. Dabei müssen sie erklären, auf eine Enzyklika, Ermahnung, Entscheidung und Angabe von Bergoglio zu verzichten, da sie ungültig und ungültig sind. Auf diese Weise würde ein Schisma entstehen, in dem sich die guten Kardinäle von der gegenwärtigen falschen Führung in Rom distanzierten und an der Wahren Lehre festhalten würden, ohne sich in alle möglichen Ecken beugen zu müssen, um Bergoglios Veröffentlichungen und Entscheidungen zu dulden.

Gracida schrieb:

Es ist klar, dass das Kollegium eine Generalversammlung einberufen muss , um das seit März 2013 bestehende Interregnum zu erklären, zu beaufsichtigen und zu schließen .Letztendlich ist es wichtig zu verstehen, dass die große Zahl der angeblichen gefälschten Kardinäle früher oder später dazu führen wird, dass die Kirche niemals über ein normales Mittel verfügt, um einen Vikar Christi zu wählen. Nach dieser Zeit wird es für das Kardinalskollegium noch schwieriger, wenn nicht sogar unmöglich, die gegenwärtige katastrophale Situation zu korrigieren und eine anständige und gültige Konklave einzuberufen, so dass die Kirche wieder die Vorteile eines echten Obersten Pontifex und die große Gnade eines wirklich unfehlbaren Stellvertreters Christi haben.

Die Anzahl der gültigen Kardinäle ist in der Tat extrem gering. In erster Linie haben Sie die Kardinäle, die wegen Häresie oder Verschwörung von Benedikt exkommuniziert wurden. dann haben Sie die 75 Kardinäle von Bergoglio für ungültig erklärt und sind daher kein Kardinal (ja, auch "Kardinal" Müller!). Dann haben Sie die gültigen Kardinäle, die das Alter von 80 Jahren erreicht haben und nicht mehr Mitglieder des stimmberechtigten Kardinal College sind. Kardinal Burke beklagte sich vor einiger Zeit darüber, dass Bergoglio seit vier Jahren keine Sitzung des Kardinalskollegiums einberuft. Vielleicht die Zeit, um ein Treffen mit einigen guten Kardinälen zu organisieren?

Mgr. Bux erklärte, die einzige Lösung für die heute unüberwindbaren Probleme, die Anerkennung von Benedikts Invalidität, sei der Rücktritt:

" Nützlicher als eine brüderliche Korrektur wäre die Prüfung der rechtlichen Gültigkeit des Rücktritts von Papst Benedikt XVI. " Und ob der Rücktritt "ganz oder teilweise" ist. " Jesus gab Petrus und Andreas die Schlüssel des Himmels nicht , sondern übertrug sie nur an Petrus." Laut Bux könnte ein solch eingehendes Studium des Rückzugs "dazu beitragen, die Probleme zu überwinden, die heute unüberwindbar scheinen."

Bux hat recht, nur das kann Trost bringen. Wir haben bereits 2016 geschrieben :

Socci erinnert uns daran, dass die Figur eines "Papst Emeritus" in der Kirchengeschichte völlig unbekannt ist und betont den Kanon, dass ein Papst, der sein Amt verlässt, automatisch den Status annimmt, den er für seine Wahl hatte, da das Papsttum im Gegensatz zum Papsttum Die Bischofsweihe ist kein Sakrament. Während die Bischöfe Bischöfe bleiben, auch wenn sie keine Gerichtsbarkeit mehr haben, ist dies bei einem Papst nicht der Fall. In den letzten Tagen seines Pontifikats kündigte Benedict jedoch gegen die Ansicht aller Kanonisten an, dass er nach seinem Rücktritt "Papst Emeritus" werden würde. Er gab weder eine kanonische noch eine theologische Rechtfertigung für seinen ungewöhnlichen Schritt, der noch ungewöhnlicher war als der Rücktritt.Bei seiner letzten Audienz am 27. Februar sagte er: "Meine Entscheidung, die aktive Version des Amtes zu verlassen, bedeutet nicht, dass sie zurückgezogen wird (der Papst ist)." Er verband diese Aussage mit der Ankündigung, dass er im Vatikan bleiben würde das Gewand eines Papstes und des päpstlichen Wappenschildes zu tragen, und dass er immer noch mit seinem päpstlichen Namen genannt werden wollte, einschließlich des Ehrentitels "Seine Heiligkeit" .

Vor diesem Hintergrund wäre es eine gute Sache, dass beispielsweise Kardinal Burke, der kürzlich von Bergoglio (nachdem seine formale Korrektur auf die Rückseite gestellt worden war) Mitglied der Apostolischen Unterschrift wurde, einmal die Vatikanischen Archive und das vollständige 3. Geheimnis öffnen würde von Fatima würde studieren. Denn das beinhaltet letztlich auch die Antwort auf die aktuelle Krise. Fatima-Experte Pater Paul Kramer schrieb 2015 dazu:

"Das dritte Geheimnis von Fatima enthüllt, wie Kardinal Ciappi schrieb:" Der große Abfall in der Kirche beginnt an der Spitze. "Das Geheimnis spricht von einem" Papst ", der unter der Macht des Teufels steht. Johannes XXIII. Las den Text und ließ ihn von Mons. Tavares Er hat die schwierige Passage richtig verstanden. Johannes Paul II. Las das Geheimnis und die gleiche schwierige Passage konfrontierte ihn - also verließ er Mons. Carreira, um es erneut zu übersetzen. Eine Fehlinterpretation der schwierigen Passage scheint dem Dogma der Unfehlbarkeit der Kirche zu widersprechen. Mons. Tavares hatte es tatsächlich richtig übersetzt. Dem problematischen Wortlaut gab es kein Entrinnen.

Nun, da sich das Mysterium in der heutigen Zeit erfüllt hat, während der ungültig gewählte "Papst Franziskus " die großen Massen im Abfall führt, gibt es viele, die Kenntnis von Fatimas Botschaft haben, die blind halten, dass Bergoglio der Papst und die Katholiken sind mit ihm in Verbindung zu bleiben - trotz der Tatsache, dass seine Worte und Taten deutlich zeigen, dass er ein abtrünniger Heide ist. Der große Abfall des Glaubens in der Kirche wurde jedoch im Geheimnis von Fatima vorhergesagt, aber viele Autoren von Fatima bestreiten blind, dass der Abfall, der an der Spitze beginnt, überhaupt stattfindet - die Blinden führen die Blinden in die Tiefe.



De Mattei hat bereits im Dezember 2017 gesagt :

Heute befinden wir uns in einer unsichtbaren Situation, in der der Ketzerei, die an sich schlimmer als das Schisma ist, eher vorausgeht als danach. Es gibt noch kein formales Schisma, aber es gibt Häresie in der Kirche. Es sind die Ketzer, die das Schisma in der Kirche fördern, schon gar nicht die treuen Katholiken. Und die treuen Katholiken, die sich von der Häresie trennen wollen, können nicht als Schismatiker definiert werden . "

Roberto De Mattei weist auch darauf hin, dass die ketzerischen Dokumente in ihrer Gesamtheit abgelehnt werden sollten und nicht, wie viele Bischöfe und Kardinäle behaupten, "in Kontinuität mit dem Lehramt" zu lesen ist, da Bergoglio mit Amoris Laetitia bvb machte. Es ist klar, dass nur die heterodoxe Interpretation die richtige Interpretation für ihn ist. Er sagte auch:

"Kurz gesagt: Jeder Katholik ist dazu aufgerufen zu wählen, entweder an der Seite von Papst Franziskus und den heutigen Jesuiten zu stehen oder neben den Jesuiten von gestern und den Päpsten aller Zeiten." Er stellt klar, dass es "Momente" gibt in unserem Leben und in der Geschichte der Kirche, wo wir uns zwingen müssen, zwischen zwei Seiten zu wählen, ohne Mehrdeutigkeiten und Kompromisse. " Die geistlichen Übungen des hl. Ignatius betonen nichts anderes als das Evangelium, das besagt," dass keine zwei Männer kann dienen: Entweder er wird den einen hassen und den anderen lieben oder den anderen lieben und den anderen hassen (Matthäus 6:24) ".

Wenn wir darauf bestehen, dass Bergoglio der Papst ist und wir ihm weiterhin gehorchen müssen oder dass wir ihm "treu" bleiben müssen, führt dies zu nichts. Nur mehr Verwirrung, noch mehr Blindheit, noch mehr Krise ... Die Situation ist unhaltbar. Die Menschen brauchen Klarheit. Diese Krise ist nicht "eine" unter den "vielen", die die Kirche durchgemacht hat, wie viele Leute denken. Wann werden diese Kardinäle das erkennen? Bitten wir darum, dass sie das sehen und Mut haben, gegen Bergoglio vorzugehen.

Die gegenwärtige Zeit ist die Erfüllung des Geheimnisses von La Salette und des 3. Geheimnisses von Fatima, und doch sehen so wenige es ..
https://restkerk.net/2018/11/19/schisma-...eds-de-paus-is/

"

von esther10 02.01.2019 00:24

Der Teufel lauert mitten in unserer Zeit


Kimberly Cook | 6. September 2016
Hüte dich vor dem Mittagsbanditen

Es gibt viele Orte in unserem Leben, in denen der Teufel lauert. Vielleicht ist er nicht unter jedem Stein, aber jeder andere. Einer der gefährlichsten Orte, die er auf uns erwartet, ist mitten in unserer Arbeit.

Gegen Mittag lässt unser Morgengebet nach und die körperliche und geistige Müdigkeit setzt ein. Der Teufel verspottet uns nicht: „ Sie sind nur auf halbem Weg .“

Die monastische Tradition war schon immer dem Mittagsgebet mit der höchsten Wachsamkeit gewidmet. Die Mönche fanden am Mittag einen besonderen Angriff auf sie, nachdem sie früh aufgestanden waren und viele körperliche und geistige Aufgaben erledigt hatten. Als die Müdigkeit einsetzte, schien der Rest des Tages den Sinn zu verlieren und fühlte sich unüberwindlich an. Die zu Beginn des Tages zum Gebet gebrachte Inbrunst verblasste in Apathie, Langeweile und Selbstmitleid.

Die sehr menschlichen Mönche sahen sich versucht, ihren Geist zu lassen, um sich um ihr eigenes Wohlbefinden zu sorgen, wobei sie sich der eigenen Müdigkeit und Entmutigung bewusst waren.

Diese Versuchung durchdringt jede Berufung. Ich kenne es gut, von meinem Posten als Mutter zu Hause. Der Mittagsbandit stößt mich an, das Handtuch zu werfen. Er kommt, um meinen Frieden zu stehlen, schlägt in unseren schwächsten Momenten zu und verkleidet sich hinter einem Kompromiss nach dem anderen. Der Schneeballeffekt, der schnell zur Lawine wird, versucht uns täglich zu begraben.

Genau wie die Mönche habe ich zwei Möglichkeiten: umgruppieren oder nachgeben.

Psalm 91 wurde in der östlichen Tradition als gewichtige Waffe für den Mittag eingesetzt. Der Psalmist erklärt kühn: " Sie werden keine Angst vor der Zerstörung haben, die am Mittag verschwendet" (Ps 91,6). Warum ist das? „ Weil du den Herrn zu deiner Zuflucht gemacht hast, den Allerhöchsten zu deiner Wohnung .“ Du bist beschützt, weil du den Namen des Herrn kennst, der dir in Schwierigkeiten antworten wird.

Eine Mutter, die ich an einem besonders schwierigen Tag um Rat konsultierte, wiederholte die Zusicherungen dieses Psalms. Sie sagte mir, dass es am besten sei, den Tag um Mittag zu beginnen. Sie wacht geistig auf und stellt sich den Herausforderungen, beginnt den Tag von da an neu, schlug sie vor und begann mit dem Mittagsgebet. Denken Sie daran, sagte sie, dass nichts verloren gegangen ist, was in Christus nicht wiedergewonnen oder neu gemacht werden kann.



Aufgrund dieser Wahrheit bietet uns die Weisheit der Kirche die Stundenliturgie . In unserer Schwäche können wir nicht hoffen, dass es von einem Sonntag zum anderen oder sogar von einem Tag zum anderen geistig unversehrt wird. Wir müssen den ganzen Tag über ständig beten, fleißig und absichtlich, alle paar Stunden - wenn auch nur für einige Minuten. Wir müssen am Feuer festhalten.

Das Sprichwort, das Sportler lernen, gilt auch für das spirituelle Leben: Wenn Sie nicht vorwärts gehen, gehen Sie zurück. Und das ist wahr, egal wie nahe wir Christus sind, egal wie weit fortgeschritten das geistige Leben ist, das wir gewachsen sind.

Ich habe kürzlich die Geschichte eines Mannes aus China gehört. Er hatte heimlich an der Messe teilgenommen und wurde entdeckt, gefangengenommen und gefoltert. Seine Folterer suchten nach dem Ort des Priesters, der die Messe für ihn gefeiert hatte, aber der Mann würde den Aufenthaltsort seines Pastors nicht preisgeben. Wenn der Priester entdeckt wurde, dann wusste er, dass es keine Messe mehr geben würde. Einige Zeit später gelang es ihm, in den Westen zu ziehen, wo er seine religiöse Freiheit frei ausüben konnte. Erstaunlicherweise begann sein Glaube hierzulande zu schwinden. Nach und nach besuchte er die Messe weniger häufig, bis sie schließlich überhaupt nicht kam. Was das kommunistische China und die Folter nicht mit dem Mann anstellen konnten, tat schließlich der Trost des amerikanischen Lebens.

Die Geschichte des Mannes schien für mich eine klare Lektion zu sein: Wir müssen unser Herz den Versprechen Gottes von Psalm 91 zuwenden, vielleicht besonders mittags: „ Weil er mich verliebt hält, werde ich ihn erretten; Ich werde ihn beschützen, weil er meinen Namen kennt. Wenn er zu mir ruft, werde ich ihm antworten. Ich werde mit ihm in Schwierigkeiten sein. “

Weiterlesen… Sie können an Acedia leiden - und das ist tödlich
https://aleteia.org/2016/09/06/the-devil...dle-of-our-day/
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https://aleteia.org/2016/08/31/you-may-b...and-its-deadly/

von esther10 02.01.2019 00:23




Der niederländische Kardinal beschuldigt Papst Francis 'Amoris Laetitia für die "Zerstörung" der katholischen Kirche
Amoris Laetitia , Kommunion , Kommunion Für Wieder Verheiratet , Franziskus , Willem Eijk

7. März 2017 ( LifeSiteNews ) - Ein Kardinal aus den Niederlanden hat erklärt, dass die Frage der geschiedenen und zivilrechtlich geheirateten Katholiken, die die heilige Kommunion empfangen, die Kirche "bricht". Die Quelle der Verwirrung, sagt er, ist die Ermahnung von Amoris Laetitia von Papst Franziskus 2016 , insbesondere Paragraph 305 .

Willem Jacobus Kardinal Eijk hat der italienischen Monatszeitschrift Il Timone kürzlich ein Interview gegeben, in dem er die traditionelle Lehre der Kirche verteidigte. Er stellte fest, dass der Mangel an Klarheit, den Papst Franziskus in dieser Angelegenheit der Kirche angetan hat.

"Die Frage, ob es möglich ist, der sogenannten geschiedenen und zivilrechtlich geheirateten Person zuzustimmen, die sakramentale Absolution und somit die Eucharistie empfängt, bricht die Kirche", sagte er.

"Die Quelle der Verwirrung ist die post-synodale Ermahnung Amoris Laetitia ", fuhr er fort. "Diese Verwirrung betrifft vor allem Paragraph 305 der Ermahnung."

Eijk wies darauf hin, dass bei einigen Bischofskonferenzen pastorale Regelungen eingeführt wurden, die darauf hindeuten, dass geschiedene und zivilrechtlich geheiratete Paare möglicherweise zur Heiligen Kommunion zugelassen werden, während andere "dies als Möglichkeit ausschließen".

Dies verursacht ein Problem an sich, das der Kardinal hofft, dass Franziskus sie lösen wird.

"Was an Ort A stimmt, kann an Ort B nicht falsch sein", sagte Eijk.

„Diese unterschiedlichen Auslegungen der Ermahnungen, die Lehrfragen betreffen, führen zu Verwirrung bei den Gläubigen. Daher wäre ich froh, wenn der Papst in dieser Angelegenheit Klarheit schaffen würde, vorzugsweise in Form einer Art Gerichtsurkunde. “

Der Kardinal sagte, dass es in der katholischen Kirche keine Wiederheirat geben kann, wenn bereits eine gültige Vereinigung existiert.

„Die Beziehung zwischen Christus und der Kirche ist ein vollkommenes gegenseitiges Geschenk“, erklärte Eijk.

„Die totale Gabe Christi an die Kirche wird in der Gabe seines Lebens am Kreuz verwirklicht. Dieses Gesamtgeschenk wird im Sakrament der Eucharistie gegenwärtig. Jeder, der an der Eucharistie teilnimmt, sollte bereit sein, sich selbst ein Geschenk zu machen, das an der Gesamtgabe Christi an die Kirche teilnimmt. Wer sich scheiden lässt und in einer standesamtlichen Trauung erneut heiratet, während die erste Ehe nicht für null erklärt wurde, verstößt gegen die gegenseitige Begabung, die die erste Ehe impliziert. Die zweite Ehe in einer standesamtlichen Zeremonie ist keine wahre und richtige Ehe “, sagte er.

Der Kardinal sagte, dass die Verletzung der "totalen Gabe" der gültigen ersten Ehe die an der zweiten Ehe beteiligte Person "unwürdig" macht, das Allerheiligste Sakrament zu erhalten, obwohl die Person natürlich noch an der liturgischen Feier teilnehmen und Seelsorge erhalten kann.

In der Situation, in der sich das zusammenlebende Paar aus schwerwiegenden Gründen, wie etwa seinen Verpflichtungen gegenüber seinen gemeinsamen Kindern, nicht trennen kann, kann es nur dann zum Sakrament der Versöhnung (Geständnis) und zur Heiligen Kommunion zugelassen werden, wenn es die in Paragraph 84 von Familiaris genannten Bedingungen erfüllt Consortio und in Randnr. 29 von Sacramentum Caritatis bekräftigte Eijk.

"Eine dieser Bedingungen ist, dass sie sich verpflichten müssen, als Bruder und Schwester zu leben, das heißt, auf sexuelle Beziehungen zu verzichten."

Er erklärte auch im Interview, wie die Niederlande den „rutschigen Abhang“ unbeabsichtigter moralischer Konsequenzen hin zu Massenaborten und Euthanasie-on-Demand hinabgestiegen sind. Eijk beschuldigte die Vereinten Nationen, andere internationale Institutionen und einzelne Nationen für die Verbreitung der entmenschlichen "Gender-Theorie".

Das gesamte von Giuseppe Pellegrino ins Englische übersetzte Interview wurde vom OnePeterFive- Blog veröffentlicht.

Der außerordentlich gut ausgebildete Eijk, 65, ist mehrmals Arzt. Er studierte Medizin an der Universität von Amsterdam, bevor er zum Priester geweiht wurde. Später promovierte er in der Medizin mit einer Dissertation über Euthanasie. Die Dissertation seines nächsten Doktortitels in der Philosophie lautete "Die ethischen Probleme der Gentechnik des Menschen". Sein Abschluss in Theologie wurde vom Lateran in Rom verliehen.

2007 wurde Eijk von Benedikt XVI. Zum Metropolitan-Erzbischof von Utrecht ernannt. 2017 ernannte ihn Benedict zum Kardinal. Eijk war sowohl bei der Ausserordentlichen als auch bei der Ordentlichen Familiensynode anwesend, wo er gegen die Zulassung von rebellischen Ehebrechern zu den Sakramenten argumentierte.

Eijk sprach sich erneut gegen die Neuheit in Eleven Cardinals Speak on Marriage and Family aus: Essays aus pastoraler Sicht , die 2015 von Ignatius Press veröffentlicht wurde. Er war einer der dreizehn Kardinäle, die an Papst Franziskus geschrieben hatten und ihn bat, die Ordentliche Synode nicht durch die Frage der Scheidung und Wiederverheiratung entführen zu lassen.
https://www.lifesitenews.com/news/dutch-...turing-catholic


von esther10 02.01.2019 00:18

Bischof Voderholzer: So gewinnt die Kirche wieder an Glaubwürdigkeit
"Es war doch nicht die katholische Sexualmoral, die zu den zu beklagenden Verbrechen führte, sondern deren notorische Missachtung."


Bischof Rudolf Voderholzer in seiner Predigt zum Jahresende 2018
Foto: Julia Wächter / Bistum Regensburg
Von Julia Wächter

REGENSBURG , 01 January, 2019 / 7:55 AM (CNA Deutsch).-
Welchen Weg muss die Kirche in Zukunft gehen? In seiner Predigt zum Jahresabschluss hat Bischof Rudolf Voderholzer von Regensburg dargelegt, wie die Kirche in Deutschland ihre durch die Kirchenkrise erschütterte Glaubwürdigkeit wiedergewinnen kann: Nicht in erster Linie mit "professioneller Verwaltung", sondern mit Demut und stärkerem Glauben und Gehorsam gegenüber Gottes Wort "und, allem voran, gelebte Heiligkeit!"

Der bayerische Oberhirte kritisiert die Behauptung, der Missbrauch von Macht sei Teil des Erbgutes der Kirche und ruft zu Demut auf.

"Ohne Zweifel wird es die größte Herausforderung des kommenden Jahres und wohl noch darüber hinaus sein, das im Zusammenhang mit dem Missbrauchsskandal verlorengegangene Vertrauen wiederzugewinnen; und zwar nicht um des persönlichen Ansehens oder des Ansehens der Kirche willen, sondern um der Botschaft willen, für die wir stehen."

CNA Deutsch dokumentiert den Wortlaut der Predigt, wie ihn die Pressestelle des Bistums zur Verfügung gestellt hat.

Liebe Schwestern und Brüder im Herrn!

Es gibt mehrere Tage im Jahr, die wir zur Besinnung, zum Rückblick nützen können: Geburtstage, Jubiläen, den Allerseelentag mit dem Gedächtnis der Verstorbenen. Doch während am Geburtstag beispielsweise ja nur jeweils für mich ein neues Lebensjahr beginnt, betrifft die so genannte Jahres-Wende, der Beginn des neuen Jahres in der bürgerlichen Ordnung doch alle gleichermaßen. So ist sie ein gemeinsamer Anlass, innezuhalten, den Lauf der Dinge zu bedenken und auf den Herrn der Zeiten zu schauen.

Die Schrifttexte des heutigen 7. Tages der Weihnachtsoktav berücksichtigen denn auch diese Situation der Jahreswende und laden ein zum Bedenken von Anfang und Ende, aber auch der Ewigkeitsbedeutung des jeweiligen Augenblicks.

Der Johannesprolog, die ersten Worte des Johannesevangeliums, greifen die ersten Worte der Bibel überhaupt auf: "Im Anfang schuf Gott Himmel und Erde." Dass es überhaupt Zeit gibt und Raum, ist keine schicksalhafte Begebenheit, sondern Ausdruck des souveränen Schöpferwillens Gottes. Exakt müsste man sagen: Nicht, es gibt Raum und Zeit, sondern Er, der Schöpfer, Er gibt Raum und Zeit. Raum und Zeit sind Seine Gabe. Ob es - physikalisch betrachtet - ein "Urknall" war, und das Universum sich pulsierend ausbreitet, wie der belgische Astrophysiker und katholische Priester George Lemaitre errechnete und damit schließlich auch Albert Einstein überzeugte, oder ob es naturwissenschaftlich anders zu denken ist, ist dabei ganz zweitrangig. Dass es überhaupt etwas gibt und nicht vielmehr nichts, ist die erste und fundamental staunenswerte Gegebenheit; dass es mich gibt und dass ich weiß, dass es mich gibt, ist die erste und nicht genug zu bestaunende Ge-Gebenheit aus Gottes freigiebigen und frei-gebenden Händen.

Die Schöpfung war nicht notwendig. Gott hätte sie nicht gebraucht zum "Zeit-Vertreib" oder zur Auffüllung seiner vermeintlichen "Lange-Weile". Dem dreifaltigen Gott fehlt nichts im ewigen Hier und Jetzt seiner Lebensfülle. Wenn er trotzdem die Welt ins zeitliche Dasein ruft, dann allein aus dem Grund, uns, den Menschen, Anteil zu geben an seiner Herrlichkeit.

"Im Anfang war das Wort." So greift Johannes nun den ersten Vers der Bibel auf, und er fährt fort: "Und das Wort war bei Gott und es war Gott. Und das Wort ist Fleisch geworden." Der ewige Gott ist nicht wie ein handwerklich geschickter Uhrmacher, der sein kunstvolles Werk in die Auslage stellt und weiters keinen Anteil nimmt. In Jesus Christus erkennen wir: Der ewige Gott hat Zeit für uns, nimmt sich Zeit für uns, geht ein in die Geschichte; lebt hin auf seine Stunde. Seit dem Mönch Dionysius Exiguus im 6. Jahrhundert berechnen wir unsere Jahre nach dem - nachträglich errechneten - Geburtsjahr des Jesus von Nazareth und bekennen uns im Grunde mit jeder Datumsangabe - 31. Dezember 201 8 nach Christi Geburt / morgen: 1. Januar 2019 bekennen uns mit jeder Datumsangabe zur Menschwerdung Gottes und zu unserem Glauben, dass jedes Jahr ein Jahr des Herrn, ein "Annus Domini" ist.

Die Menschwerdung Gottes, seine Entscheidung für uns, ruft auch uns in die Entscheidung. Das Logos-Lied am Beginn des Johannes-Evangeliums, das im Grunde wie eine Ouvertüre alle kommenden Themen bereits aufklingen lässt, deutet es schon an: Am Fleisch gewordenen Wort scheiden sich Licht und Finsternis, entscheiden sich Glaube und Unglaube.

Die Lesung aus dem Ersten Johannes-Brief - alles spricht dafür, dass er von demselben Autor stammt wie das Johannes-Evangelium - spricht von der "letzten Stunde", "eschåtee höora estin". Damit ist nicht so sehr die chronologisch letzte Stunde in der Abfolge der Tage gemeint - etwa im Sinne einer drängenden Naherwartung -, sondern eine entscheidende, das Ende bestimmende, das Ende vorwegnehmende Situation. Für die frühen Christen, Adressaten des Briefes, war eine solche existenzgefährdende, das Sein der Christen herausfordernde Situation das Auftreten von "Anti-Christen". Dieses Wort ist hier im ganz ursprünglichen Sinn zu nehmen als Bezeichnung für solche, die behaupten, Jesus sei nicht der Christus, Jesus sei nicht der Retter der Welt, sei nicht der Erlöser. Glaubensverwässerer, Glaubensleugner, Verunsicherer, wie sie immer wieder im Laufe der Kirchengeschichte aus den eigenen Reihen aufgestanden sind und aufstehen, und den Glauben herausfordern.

Dies kann theoretisch geschehen durch gelehrt sich gebende, aber die Offenbarung nicht achtende Theologie, aber auch praktisch durch ein Verhalten, das dem Glauben an Jesus den Christus diametral widerspricht und in die Entscheidung ruft. Angesichts dieser drohenden Gefahr ist in der Kirche immer auch "letzte Stunde".

Liebe Schwestern und Brüder, die katholische Kirche hat auch in jüngerer Vergangenheit das Auftreten solcher den Glauben an Jesus den Christus durch das Tun bekämpfender Leute erlitten. Wer Kindern und Jugendlichen sexuelle Gewalt antut und ihre Selbstbestimmung missachtet, versündigt sich nicht nur an ihrem Leib, sondern auch an ihrer Seele, verstellt ihnen den Blick auf Jesus den Christus und seinen Vater.

Ohne Zweifel wird es die größte Herausforderung des kommenden Jahres und wohl noch darüber hinaus sein, das im Zusammenhang mit dem Missbrauchsskandal verlorengegangene Vertrauen wiederzugewinnen; und zwar nicht um des persönlichen Ansehens oder des Ansehens der Kirche willen, sondern um der Botschaft willen, für die wir stehen.

Handlungsbedarf besteht insofern immer, als die menschliche Natur schwach und versuchbar ist. Das Thema wird nie sozusagen "ausgestanden" sein, sondern Prävention ist und bleibt wichtig. Hier wollen wir noch besser werden. Ich möchte die Präventionsmaßnahmen im Bistum Regensburg regelmäßig von extern evaluieren lassen.

Verlorenes Vertrauen wieder zu erlangen, wird freilich auch nur dann gelingen, wenn wir bei aller gebotener Demut und den notwendigen Selbstbezichtigungen nicht vergessen, darauf hinzuweisen, dass die katholische Kirche die erste und bislang noch immer einzige Institution der Zivilgesellschaft in Deutschland ist, die sich dieses großen gesellschaftlichen Problems in ihren eigenen Reihen schonungslos stellt und an sich arbeitet. Kenner der Situation in Deutschland sagen: Nicht zuletzt aufgrund der Maßnahmen seit 2002 und verstärkt seit 2010 gibt es heute keinen sichereren Ort für Kinder in Deutschland als die Einrichtungen der katholischen Kirche. Völlig kontraproduktiv ist das durchsichtige Vorhaben, den Missbrauch nun zu instrumentalisieren, um lange schon verfolgte kirchenpolitische Ziele jetzt durchzudrücken. Es war doch nicht die katholische Sexualmoral, die zu den zu beklagenden Verbrechen führte, sondern deren notorische Missachtung.

Ich kann auch nicht verstehen, wie man in diesem Zusammenhang behaupten kann, der Missbrauch von Macht sei Bestandteil des Erbguts der Kirche. Tatsache ist, dass Auflehnung gegen Gott, Versuchbarkeit und Neigung zur Selbstverkrümmung zum Erbgut des Menschen in Adam und Eva gehören. Dies beinhaltet die oft belächelte, von vielen missverstandene, aber doch so wahre Lehre von der Erbsünde. Es scheint, dass sich ihre Wahrheit umso mehr manifestiert, als sie theoretisch geleugnet wird. Zu den Kennzeichen der Kirche aber gehört die in der Taufe geschenkte Heiligkeit und die in der Gnade mögliche Haltung des selbstlosen Dienens: "Ihr wisst, [...] dass die Mächtigen ihre Macht über die Menschen missbrauchen. Bei Euch soll es nicht so sein!" (Mk 10,42f.)

Was die Kirche in Deutschland zur Erneuerung und damit zur Wiedergewinnung ihrer Glaubwürdigkeit dringend braucht, ist nicht in erster Linie "professionelle Verwaltung". Wenn damit gemeint sein sollte, dass mit den irdischen Gütern gesetzeskonform umgegangen und klug gewirtschaftet wird, ist diese Forderung trivial. Zur Wiedergewinnung der Glaubwürdigkeit braucht es vielmehr stärkeren Glauben, Gehorsam gegenüber Gottes Wort und, allem voran, gelebte Heiligkeit! Die zu jeder Zeit erforderliche Erneuerung der Kirche ist nicht von einer Anpassung an zeitgeist-diktierte Vorstellungen oder durch Verbilligung der biblischen Botschaft zu erwarten. Ein Blick in die Geschichte der Kirche zeigt eindeutig, dass wahre Erneuerung immer aus einem tieferen Gehorsam gegenüber der Botschaft des Evangeliums, aus einer tieferen Liebe zu Christus, aus einer verstärkten Bemühung um Katechese und Verkündigung sowie aus einer radikaleren Christus-Nachfolge erwachsen sind. Ob das im 12. Jahrhundert die zisterziensische Bewegung war, im 13. Jahrhundert die Bettelorden mit Franziskus und Dominikus, oder die Beschlüsse des Konzils von Trient im 16. Jahrhundert mit ihren Auswirkungen für die katholische Reform hinein bis ins 17. und 18. Jahrhundert, nie ging es um Abstriche oder gar ein Verlassen des überlieferten Glaubens, immer war es eine Intensivierung der Predigt, des Gebetes, der Mission und der Caritas, und immer waren es heilige Frauen und Männer, die wirklich etwas zum Besseren verändert haben. Oder schauen wir auf das Wiedererstarken der Kirche im 19. Jahrhundert nach einem unglaublichen Tiefpunkt, markiert durch die Säkularisation: Da waren so große Gestalten wie Johann Michael Sailer, Bischof Wittmann, Maria Theresia Gerhardinger, Paul Josef Nardini, um nur ein paar der großen Beweger und Erneuerer hier in unserer nächsten Umgebung zu nennen.

Und im 20. Jahrhundert hat ein heiliger Papst Johannes Paul Il. nicht nur eine weltpolitische Wende hin zur Überwindung des Eisernen Vorhangs eingeleitet, sondern auch mit seiner Theologie des Leibes und einer menschlich-personalen Sicht der Sexualität ein Erbe hinterlassen, mit dem wir wuchern sollten.

Machen wir uns, liebe Schwestern und Brüder, das Schlussgebet der heutigen Messfeier auch ganz persönlich zu Eigen, wenn es nachher heißen wird:

"Barmherziger Gott, in jeder Not bist Du unsere Hilfe. Bleibe bei uns mit deinem Schutz. Gib uns, was wir für dieses vergängliche Leben brauchen, und führe uns zur ewigen Vollendung bei Dir." Amen.

https://de.catholicnewsagency.com/story/...wurdigkeit-4115

von esther10 02.01.2019 00:12


Joseph hatte nie an eine Ehe gedacht und in Einsamkeit ein Leben der Arbeit und des Gebets geführt. Er besaß die Gabe der Kontemplation in höchstem Maße. Gott allein war das Ziel seines Lebens.



Portugiesischer Bischof Manuel Linda: "Jesus wurde wie jede andere Person auch von Maria und Josef empfangen"
MIT DEM REST CHURCH REDAKTEURE AUF 02/01/2019 • ( 1 REAKTION )

Joseph hatte , nie an eine Ehe gedacht und in Einsamkeit ein Leben der Arbeit und des Gebets geführt. Er besaß die Gabe der Kontemplation in höchstem Maße. Gott allein war das Ziel seines Lebens.Er war der keuschste und heiligste aller Menschen.

Rechtsbischof Manuel Linda.

Die portugiesische Website Observador, eine der wichtigsten Nachrichten- und Meinungsseiten des Landes, veröffentlichte ein spezielles Weihnachtsinterview mit dem Bischof der Diözese Porto, Manuel Linda, und einem Theologen, Vater Anselmo Borges. In diesem Stück "enthüllen" sie alle sogenannten "Mythen", die sich auf Weihnachten beziehen. Der größte Skandal ist der direkte Angriff auf verschiedene Dogmen in Bezug auf die Gottheit Jesu Christi und die Reinheit seiner unbefleckten Mutter, der seligen Jungfrau Maria.

Einige der schockierendsten Fragmente:

"Er (Christus) wurde von Maria und Joseph wie jede andere Person empfangen ... Jungfräulichkeit wird nur mit Maria als Metapher verbunden, um zu zeigen, dass Jesus eine ganz besondere Person war."

Der Bischof von Porto sagt: "Wir sollten uns niemals auf die körperliche Jungfräulichkeit Marias beziehen."

"Das Alte Testament sagt oft, dass Jesus von einer Jungfrau geboren werde, einer Tochter Israels, die einfach, arm und demütig war. Aber das ist wirklich nur ein Hinweis auf die totale Hingabe dieser Frau an Gott. Das Geschenk, Mutter Gottes zu sein, wurde Maria gegeben, weil sie ein ungeteiltes Herz hatte. Was zählt, ist sie völlig zu geben ", sagt Bischof Linda.

Und er fügt hinzu: "Es gibt sicherlich Frauen mit einem zerrissenen Jungfernhäutchen, die mehr Jungfrauen im Sinne der vollen Hingabe an Gott sind als einige mit einem intakten Jungfernhäutchen.

Bischof Manuel Linda wurde 2018 von Oleo zum Titularbischof von Porto ernannt, eine der angesehensten Positionen in Portugal.

Selbst Bergoglio konnte nicht widerstehen, die Heiligkeit Marias in seiner Weihnachtsabhandlung in Frage zu stellen, indem er behauptete, dass sie von Anfang an nicht heilig war:

"Unsere lieben Frau und der heilige Josef sind voller Freude: Sie schauen auf das Jesuskind und sind glücklich, weil sie nach tausend Sorgen dieses Geschenk von Gott mit so viel Glauben und so viel Liebe angenommen haben. Sie fließen mit Heiligkeit und daher mit Freude. Und du wirst mir sagen: Natürlich sind es Maria und der heilige Joseph. Ja, aber lasst uns nicht glauben, dass es leicht für sie war: Heilige werden nicht geboren, sie werden heilig, und das ist auch für sie so .

Er sagt, nach einer Zeit des inneren Kampfes hätten sie Jesus endlich angenommen und mussten Heiligkeit erlangen. Das ist natürlich eine Beleidigung. Dies war nicht der Fall, und schon gar nicht für Maria: Sie war ohne Sünde empfangen und geboren worden und daher schon vor der Empfängnis heilig. Sie war heilig und jungfräulich als Jesus in ihren Leib kam, sie war heilig und behielt ihre Jungfräulichkeit bei der Geburt von Jesus und sie blieb Jungfrau bis zu ihrem gesegneten Tod. Daher sagen wir: Die Heilige Maria ist immer Jungfrau.

Über die Heiligkeit von Maria und Joseph:
In den Offenbarungen der hl. Brigitta, in der OL Woman for Brigitta ihre Heiligkeit und ihre generelle Gottgeistigkeit aus ihren ersten Lebenstagen beschrieben hat, heißt es: "Als ich erfuhr, dass Gott von einer Jungfrau geboren werden würde, um die Welt zu retten, war ich voll davon eine Liebe zu Ihm, dass ich nichts wollte, es sei denn, ich wollte an ihn denken und wollte nichts außerhalb von Ihm. Ich vermied die Gemeinschaft mit Menschen, sogar mit Familienmitgliedern, und suchte Gott allein. Ich wollte auch nichts besitzen. Alles, was ich besaß und konnte, gab ich den Bedürftigen. Ich habe Geschmack allein in Gott gefunden. Ich wünschte mir leidenschaftlich, dass ich bis zur Zeit der Geburt Gottes leben sollte, und es war mein leidenschaftlicher Wunsch, die kleine unwürdige Magd seiner Mutter zu sein. In meinem Herzen widmete ich Ihn unter der Verheißung, wenn es Ihm gefallen würde, Meine Jungfräulichkeit und ich wollte nichts auf Erden (also auch kein Mensch). Aber wenn Gott es anders wollte, könnte sein Wille geschehen und nicht mein. "

Joseph hatte ungefähr dieselbe Vision. Er hatte nie an eine Ehe gedacht und in Einsamkeit ein Leben der Arbeit und des Gebets geführt. Er besaß die Gabe der Kontemplation in höchstem Maße. Gott allein war das Ziel seines Lebens. Maria von Agreda sagt: "Der Höchste hat Joseph die vollkommenste Herrschaft über sein Wesen verliehen, damit er Maria ohne Gefahr für sein Versprechen dienen und somit auch den göttlichen Willen in bewundernswerter Reinheit erfüllen kann. Joseph war von beispielloser Bescheidenheit und Bescheidenheit, gerecht und schuldlos vor Gott und den Menschen, vollkommene Züchtigung in Werken und Gedanken. er führte ein sehr reines Leben; Er war der keuschste und heiligste aller Menschen. Er füllte sich mit heiligen Wünschen und himmlischen Neigungen.

Maria sagte zu der heiligen Brigitta von Schweden: "Er war so an der Welt und dem Fleisch gestorben, dass nur ein Befehl von Gott ihn heiraten und mich zur Frau nehmen konnte. Gott half ihm dabei, besonders durch die Worte, die er an Joseph richtete, während er den blühenden Stab in der Hand hielt. Der Heilige Geist flüsterte es ihm zu und versicherte ihm sofort seine Reinheit. "

Sobald Mary Joseph nach ihrer Heirat ihr Versprechen bekannt gegeben hatte, stimmten sie sofort zu, in der Ehe ein Mittel des gegenseitigen Schutzes und der Hilfe bei der Erfüllung ihres Versprechens und bei der Suche nach himmlischen Gütern zu sehen höchste Heiligkeit "In unserer Verlobung hat sich Joseph zum Ziel gemacht", sagt Mary zu St. Brigitta, "mir als seiner Geliebten zu dienen und nicht als Ehemann gleichwertig zu leben. Ich wusste auch mit Gewissheit, dass meine Jungfräulichkeit unbeschädigt bleiben würde, obwohl ich nach Gottes Ratschlägen an einen Mann gebunden sein würde. " (Quelle: Die Freuden des Heiligen Joseph)
https://restkerk.net/2019/01/02/portuges...-ander-persoon/

Quelle: Rorate Caeli

von esther10 02.01.2019 00:05


UC Santa Barbara sagt, dass 4-jährige Kinder sich am 'Sexual Play' beteiligen sollten


versichere die Schüler im KlassenzimmerWilliam Thomas Cain / Getty
9. Juli 20186,637



Die Soziologieabteilung der UC Santa Barbara veröffentlichte eine Website, in der es heißt, dass Kinder ab vier Jahren „sexuell spielen“ sollen.
Eine von UC Santa Barbara veröffentlichte bizarre Website argumentiert, dass Kinder im Alter von vier bis sieben Jahren ein „sexuelles Spiel“ betreiben sollten. „Sexuelles Spiel“, wie von der Site definiert, bezieht sich auf unschuldige Handlungen als „Haus spielen“ und als sexuell die Berührung der Genitalien ihrer Kollegen. Der Site zufolge sollten Eltern nicht negativ reagieren, wenn ihr kleines Kind beschließt, die Genitalien eines anderen Kindes zu erkunden.

https://www.breitbart.com/tech/2018/07/0...in-sexual-play/

Das Sexualspiel in diesem Zeitalter spiegelt häufig die dominanten heterosexuellen sozialen Rollen wider, die Frauen und Männern zugeteilt werden, darunter das Spielen eines Hauses und das Zuweisen einer "Mutter" und eines "Vaters". Dieses Spiel wird durch die Neugier der Kinder motiviert, die soziale Interaktion, gesellschaftliche Rollen und soziale Rollen mit einbezieht die Körper anderer Kinder sehen, wie ihre Eltern und andere Erwachsene handeln und ahmen das nach, was sie sehen. Kinder können ihren Freunden Zuneigung zeigen, indem sie sich umarmen und küssen oder die Genitalien des anderen berühren, was völlig normal ist. Eltern sollten nicht negativ reagieren, weil Kinder nur erforschen. Sexuelles Spiel zwischen Kindern kann zu Verletzungen führen, wenn die Handlungen nicht einvernehmlich oder verletzend sind. In diesem Fall sollten die Eltern eingreifen.

Die Website betont, dass Eltern das sexuelle Spiel ihrer Kinder einschließlich ihrer „einvernehmlichen sexuellen Aktivität“ einbeziehen sollten. Die Website argumentiert, dass eine negative Reaktion auf ein solches Verhalten sie dazu bringen könnte, sexuelle Aktivität mit Schuldgefühlen in Verbindung zu bringen.

Für Pfleger und Eltern ist es wichtig, dass sie ihre Reaktionen auf die einvernehmliche sexuelle Aktivität von Kindern beibehalten und positiv spielen. Wenn einem Kind gesagt wird, dass diese Aktivitäten „schlecht“ sind, kann es lernen, sexuelle Aktivitäten mit Schuldgefühlen in Verbindung zu bringen. Kinder können diese Schuld bis ins Erwachsenenalter mitnehmen, was sich negativ auf ihr Sexualleben auswirken kann.

https://www.breitbart.com/tech/2018/07/0...in-sexual-play/


von esther10 02.01.2019 00:03

Die Unionsfraktion stimmt Seehofer zu: Durchsetzung der Ausreisepflicht verstärken

Veröffentlicht: 2. Januar 2019 | Autor: Felizitas Küble | Abgelegt unter: Causa ASYL (Flüchtlinge/Migranten) | Tags: Abschiebungen, Ausreisepflicht,
Ausweisungsrecht, Bundesinnenminister Horst Seehofer, CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Durchsetzung, Koalitionsvertrag, Verschärfung |2 Kommentare
Zur Forderung des Bundesinnenministers nach schärferen Abschieberegelungen erklärt der stellv.

Vorsitzende der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen
Bundestag, Thorsten Frei:


„Die Verschärfung des Ausweisungsrechts und die bessere Durchsetzung der Ausreisepflicht sind zentrale Anliegen der Union. Dabei ist der Grundsatz ganz klar: Wer sein Gastrecht missbraucht, indem er in Deutschland Straftaten begeht, muss sein Aufenthaltsrecht verlieren.

Wir wollen deshalb die Hürden, die einer Ausweisung entgegenstehen, absenken und können insbesondere mit Blick auf die Durchsetzung der Ausreisepflicht noch deutlich mehr tun.

https://charismatismus.wordpress.com/201...ht-verstaerken/

Beide Ziele hat die Union im Koalitionsvertrag verankert und wir werden diesen Arbeitsauftrag in den nächsten Monaten mit einem entsprechenden Gesetz umsetzen.“

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von esther10 02.01.2019 00:01




Hier sind die Top 10-mal, die Liberale 2018 Kindesmissbrauch befürwortet haben, und sie sind schrecklich
Abtreibung , Kindesmissbrauch , Ziehen Kinder , Weibliche Genitalverstümmelung , Homosexualität , Rufen Sie Ihre Abtreibung , Transgenderismus , Hexen

2. Januar 2019 ( LifeSiteNews ) - Der Schaden, den Kinder durch „progressive“ Werte und Richtlinien erleiden, ist lang und lang. Im Jahr 2018 ging der Schaden über passive Nebenwirkungen hinaus.

Die Linke jubelt jetzt unverschämt über die Bestechung, den Schmerz und das Herzschmerz von Kindern. Und manchmal ihren Tod.

Was kann man machen? Wir müssen mit allen möglichen gesetzlichen Mitteln arbeiten, um dieses Übel aufzuhalten. Hier sind einige der schlimmsten Beispiele aus dem letzten Jahr, auch wenn dieser Artikel weitergehen könnte:

10. Die Hochschulen empfehlen jetzt, dass 4-jährige sich sexuell betätigen. Ja, einige Akademiker der Universität Santa Barbara haben die Idee vorgetragen, dass Kinder im Vorschulalter „sexuell spielen“ sollten. Die Polizeibeamten untersuchen hoffentlich die Laptops dieser Kinder auf Links zu Kinderpornos und werden die entsprechenden Anklagen aussprechen.

9. Sechstklässler im Staat Washington wurden gefragt, ob einer von ihnen ihre Geschlechtsidentität in Frage stellte . Ein Mädchen an der Sequim Middle School berichtet HIER von der Indoktrinationssitzung . Kinder wurden auch aufgefordert, privat über das Internet zu forschen, um "schwule, lesbische, bisexuelle und transgender" Gruppen zu erforschen. Dies ist ein Teil des höchst umstrittenen FLASH-Curriculums und nur eines von vielen Beispielen, bei denen Aktivistenlehrer Kinder als Versuchskaninchen für sexuelle Agenda verwenden, sofern die Eltern nicht Halt machen.

Und heimliche Pläne, geschlechtsspezifische Studenten durch „Übergang“ zu beschleunigen, auch ohne Wissen der Eltern, tauchen im ganzen Land auf. Hier ist das vertrauliche Formular der Schulen in Santa Ana, CA , das für einen solchen Schüler ausgefüllt werden muss (von der extremen Gruppe Gender Spectrum entworfen). Es werden folgende Fragen gestellt: "Wer wird der" erwachsene Begleiter "auf dem Campus sein?"

Was ist mit… Eltern passiert?

8. "Mach dich bereit für Desmond, dieses wegweisende elfjährige Drag Kid ..." So stellte ABCs Gastgeber für "Good Morning America" ​​einen verwirrten Jungen vor, der sich wie eine erwachsene Frau verkleidet hatte und dann auf einer Modell-Landebahn mutwillig die Nase vorn hatte. Zum Glück drückten viele Kommentare zu diesem YouTube-Auszug vernünftige Reaktionen aus, wie "Dies ist Kindesmissbrauch!"

Desmond trat kürzlich auch in einer Bar für erwachsene Homosexuelle in Brooklyn, NY, auf. Dieser Vorfall führte (zum Glück) zu einer anerkannten Ablehnung der Liberalen. Vielleicht besteht noch Hoffnung, diese Kinder zu schützen.

7. Die Thanksgiving Macy's-Parade versuchte, den Lesbianismus des Teenagers auf die Millionen von Kindern im Fernsehpublikum zu normalisieren , wobei ein weiblicher Kuss von NBC-Ansagern enthusiastisch eingeführt und von den Zuschauer der Parade bejubelt wurde. Was Gott als "Greuel" bezeichnet, wurde als zwei weibliche Darsteller, die Teenager darstellten, applaudiert, eine Szene aus dem Broadway-Stück "The Prom", in der die Einwände von Schulbeamten über das weibliche Abschlussdatum eines Mädchens beklagt werden.

6. Mehr Jugendliche können keine Beratung erhalten, um homosexuelle Gefühle zu überwinden, selbst wenn sie durch sexuellen Missbrauch verursacht werden. In den Bundesstaaten Washington, Hawaii, Delaware, Maryland und New Hampshire wurden 2018 zusammen mit zahlreichen Städten Change-Therapy-Verbote erlassen.

Diese Beratung ist jedoch für viele Menschen sehr effektiv. Christen wissen aus der Schrift (1. Korinther 6: 9-11) und aus persönlichen Zeugnissen, dass Gott den Menschen helfen wird, die Sünden der Homosexualität und der Rebellion der Geschlechter hinter sich zu lassen.

Im vergangenen Sommer wurde ein radikales kalifornisches Gesetz, AB 2943, fallen gelassen, das jedoch voraussichtlich 2019 wieder eingeführt werden soll. Es sollte das Verbot der Therapie auf Erwachsene über eine Plattform zur Betrugsbekämpfung von Verbrauchern ausdehnen und würde jede Person oder Medien, die diese Veränderung kommunizieren, bestrafen , wenn Gebühren ausgetauscht werden. Was würde ein Opfer von Belästigung in Kalifornien tun, um ungekünstelte, sündige Gefühle zu bekämpfen?

5. Ein liberaler Bundesrichter in Chicago wies eine Klage gegen Ärzte ab, die weibliche Genitalverstümmelungen bei kleinen Mädchen anstellten. Der Bezirksrichter Bernard Friedman sagte: "Der Kongress hat seine Grenzen überschritten", als er die Praxis untersagte.

FGM ist die barbarische Praxis, die Genitalien eines kleinen Mädchens zu schneiden, normalerweise im Alter von neun oder zehn Jahren, und ist bei Muslimen und Stammesgruppen in Afrika, Indien, Indonesien und anderswo üblich. Obwohl es in vielen Staaten illegal ist, wird es von Einwanderergruppen in den USA trotzdem in aller Stille durchgeführt. Schätzungsweise 500.000 Mädchen sind gefährdet.

Also, lasst uns das verstehen - es ist eine „kulturelle Praxis“, wenn die Genitalien von neunjährigen Mädchen ohne ihre Zustimmung verstümmelt werden. Es handelt sich jedoch um „Verbraucherbetrug“ (nach dem kalifornischen Vorschlag), wenn Jugendliche oder Erwachsene freiwillig an Gesprächstherapie über homosexuelle Anziehungskraft oder Geschlechtsverwirrung nach sexueller Belästigung teilnehmen.

So denken Liberale. Oder versage es nicht.

4. Weitere Kliniken in Kinderkrankenhäusern eröffnet, um die Verstümmelung von verwirrten Minderjährigen zu erleichtern. Die Quacksalberkind-Übergangsbehandlung im Kindesalter durchläuft die Schulmedizin immer noch ohne gültige Forschung, um ihre Vorteile zu unterstützen, während sich zahlreiche Beweise für ihren Schaden anhäufen .

3. Es gibt einen dramatischen Anstieg der Anzahl der Jugendlichen, die eine „schwule, lesbische, bisexuelle“ oder „fragende“ Identität beanspruchen. Laut den Centers for Disease Control befürworten mittlerweile fast 15% der amerikanischen Teenager in einer umfassenden Umfrage sündiges, unmoralisches Verhalten - und die CDC schließt sich extremistischen Gruppen an, weil sie der Meinung sind, dass "Unterstützung" die beste Antwort auf diese Kinder ist, die ein weit höheres Risiko melden. Verhaltensweisen und nachteilige Kindheitserlebnisse nehmen als ihre heterosexuell identifizierenden Altersgenossen. Zufall oder Ursache?

2. Eine Bewegung mit dem Namen "Shout Your Abtreibung" gewinnt an Popularität, wobei Oprah einer seiner Champions ist. Mit 60 Millionen ungeborenen Menschen als Opfer sehen zu viele getäuschte Frauen nicht die Heuchelei des #MeToo-Aufschrei über ihre eigenen verletzten Menschenrechte, während sie #ChildDestruction umarmen.

1. Satans Armee kommt aus dem Schrank, während Hexen offen Zaubersprüche gegen Konservative, Christen und Lebensretter sprechen. In einer Abtreibungsklinik in Ohio hielten abgefallene Minister am 9. November in der Einrichtung eine „heilige Segenszeremonie“ ab. Demonstranten aus dem ganzen Leben versammelten sich draußen, obwohl Zauberer sie offen verhexten. Später tauchte ein bizarres YouTube-Video auf, das bei diesem „Segen“ im Inneren geschah. Eine Mutter, die sich nach dem Abbruch des Geschlechts ausgesprochen hatte, sang ein Lied, von dem sie glaubte, dass es aus dem Geist des Babys stammt, das sie opfern wollte.

Man kann die moralische Verderbtheit nicht überschätzen, die sich in dieser Feier des Todes eines Kindes widerspiegelt.

Es gibt gute Nachrichten. Ohio hat das "Heartbeat-Gesetz" verabschiedet, das eine Abtreibung verbietet, wenn ein schlagendes Herz entdeckt wird (obwohl Gouverneur Kasich dies ablehnte). Kentucky hat gerade eine ähnliche Gesetzgebung eingeführt, und in einigen anderen Staaten sowie im Kongress gibt es "Herzschlag" -Rechte.

Amerikaner haben also immer noch ein Herz für Kinder. Beginnen wir, es im Jahr 2019 wieder zu zeigen.

Linda Harvey ist Präsidentin von Mission America .
https://www.lifesitenews.com/opinion/her...in-2018-and-the

von esther10 01.01.2019 01:33

Papst Franziskus, was ist, wenn er Ecclesia Dei herunterfährt?

von ANDREA GAGLIARDUCCI am 31. Dezember 2018 · KOMMENTAR VERLASSEN · in VATIKAN
Nach 30 Jahren könnte die Päpstliche Kommission Ecclesia Dei aufhören zu existieren. 1988 von Johannes Paul II. Unmittelbar nach der Lefevbrist-Schisma gegründet, um einen Dialog mit traditionalistischen Parteien zu unterhalten, wurde die Kommission von Benedikt XVI. Mit der Anweisung Universae Ecclesiae von 2009 reformiert. Die Instruktion verband die Kommission mit der Kongregation für die Glaubenslehre, da die Themen jetzt meistens doktrinär waren. Papst Franziskus könnte noch einen Schritt weiter gehen und die Kommission in ein Amt der Kongregation für die Glaubenslehre verwandeln.

Die Nachricht wurde mit Besorgnis vom traditionalistischen Blog Messa in Latino am 26. Dezember übermittelt. Der gleiche Blog fügte diesen aufschlussreichen Kommentar zu dem bereits veröffentlichten Beitrag hinzu: „Die Unterdrückung der Ecclesia Dei-Kommission entspricht einem langjährigen Wunsch der Priesterbruderschaft St. Pius X., die die Kommission immer als Garant für traditionelle Konkurrentengruppen gesehen hat sind in Verbindung mit Rom. "

Was würde die Entscheidung von Papst Franziskus bedeuten?

Wenn Messa in Latino recht hatte, würde Papst Franziskus eine Vorliebe für die Society St. Pius X, die SSPX, die auch als Lefevbrist bekannt ist, zeigen.

Diese Präferenz konnte in vielen Hinweisen gesehen werden. Für das außergewöhnliche Heilige Jahr der Barmherzigkeit verfügte Papst Franziskus, dass von SSPX-Priestern gefeierte Geständnisse und Hochzeiten kanonisch gültig waren. Es war ein Schritt in Richtung Versöhnung. Geständnisse und Ehen bedürfen einer besonderen Genehmigung, um als gültig betrachtet zu werden, und die tatsächliche Gültigkeit der von Lefevbrists gefeierten Ehen wurde in Frage gestellt. Der Papst hat beschlossen, alle als gültig zu betrachten. Es war 2015.

In diesem Jahr gab Kardinal Aurelio Poli, Erzbischof von Buenos Aires, grünes Licht an die argentinische Regierung, um die SSPX als "Diözesanvereinigung" zu registrieren. Eine großartige SSPX-Wallfahrt nach Lourdes erhielt die Erlaubnis, ihre Priester in der Basilika von Lourdes feiern zu dürfen. Der damalige SSPX-Vorgesetzte Bernard Fellay wurde im Jahr 2015 von der Kongregation für die Glaubenslehre zum Richter der ersten Berufung in einem Missbrauchsfall ernannt, der ein SSPX-Mitglied betraf. Die SSPX hat sich in Delikta graviora-Fällen (die schwersten Verbrechen, einschließlich Missbrauch) immer an die Behörden des Vatikans gewandt, aber es war das erste Mal, dass die Kongregation für die Glaubenslehre Bischof Fellay zum Richter ernannte.

Nach der Ernennung von Fr. Davide Pagliarani als neuer Vorgesetzter der Brüdergemeinschaft, Vatikan - SSPX-Gespräche wurden fortgesetzt. Pagliarani traf am 22. November mit Kardinal Luis Ladaria, Präfekt der Kongregation für die Glaubenslehre, zusammen. In einer SSPX-Pressemitteilung nach dem Dialog wurde erneut betont, dass Meinungsverschiedenheiten meistens Doktrin sind.

Papst Francis 'angebliche Entscheidung, Ecclesia Dei aufzulösen, würde dem Weg von Benedikt XVI. Folgen: Der Emeritus Papst verband die päpstliche Kommission mit der Kongregation, da die Meinungsverschiedenheiten meistens doktrinär waren, da liturgische Fragen nach dem Motu proprio Summorum Pontificum (2007) kein Problem mehr darstellten nach dem alten Ritus.

Die Begründung von Benedikt XVI. War einfach: Der alte Ritus (Vetus ordo) wurde nicht unterdrückt, und so konnte jeder Fundamentalismus bei Festen nur Spaltungen erzeugen. Durch die Überwindung der Ritusfrage mussten nur noch Lehrfragen gelöst werden.

Es sei daran erinnert, dass der Heilige Stuhl der SSPX eine Doktrin-Präambel präsentierte, die die SSPX akzeptieren müsste, um sich der katholischen Kirche anzuschließen. Diejenigen, die das Dokument sahen, sagten, die Präambel sei "wirklich die Mindestanforderung" und beinhalteten die Annahme des Zweiten Vatikanischen Konzils durch die Gesellschaft, was für die SSPX ein umstrittenes Thema ist.

Nachdem Benedikt XVI. Die Exkommunikation zu den drei Bischöfen erhoben hatte, die vom SSPX-Gründer Bischof Lefevbre rechtswidrig ordiniert worden waren, bot die SSPX - nach begründeten Gerüchten - auch die Möglichkeit, eine persönliche Prälatur zu sein. Die einzige persönliche Prälatur in der katholischen Kirche ist vorerst Opus Dei.

Die Gespräche wurden von Erzbischof Guido Pozzo, Präsident von Ecclesia Dei, geführt, aber sie trugen keine Früchte. Die Wahl des neuen SSPX-Vorgesetzten eröffnete das Thema erneut, da Pagliarani aus Sicht der Lehre sicherlich radikaler ist als sein Vorgänger Bishop Fellay, obwohl Fellay mit Rom nicht unkompliziert war.

Die Wahl von Pagliarani zeigt, wie schwer es der SSPX ist, den Kern ihrer Identität zu bewahren.

Es ist bemerkenswert, dass unter Papst Franziskus der Dialog mit der traditionalistischen Welt bei der SSPX jedoch weiter fortgeschritten war als bei anderen traditionalistischen Labels, selbst wenn diese mit der katholischen Kirche in Verbindung standen.

Es gibt die Bruderschaft St. Peter, die vor 30 Jahren gegründet wurde, um diejenigen willkommen zu heißen, die die Lefevbrist verlassen wollten, und die das Charisma der Feier des alten Ritus weiterführen.

Und es gab eher traditionalistische Realitäten, die während des Papstes Franziskus Probleme mit Rom hatten

von esther10 01.01.2019 01:28

Donnerstag, 27. Dezember 2018
Wie geht es mit der Vatican-Kommunikation weiter?
Mit dem aktuellen Stand der Dinge und der Frage, wie es weitergeht, befaßt sich A. Gagliarducci in seiner montäglichen Kolumne in "Monday in the Vatican."
Hier geht´s zum Original: klicken


"PAPST FRANZISKUS - WIE ENTWICKLT SICH DIE VATICAN-KOMMUNIKATION?"
Die Ernennung von Andrea Tornielli zum Kommunikationsdirektor und von Andrea Monda zum Herausgeber des Osservatore Romano markiert den Augenblick in dem Papst Franziskus´ Reform der Kommunikation ihre endgültige Form anzunehmen beginnt.
Gleichtzeitig ist es auch der Augenblick, in dem eine neue Art die Dinge zu handhaben beginnt.

Das kann man an dem erkennen, was Paolo Ruffini. Präfekt des Kommunikationsdikasteriums, sagte, als er die Ernennung von Andrea Tornielli bekannt gab. Mit Tornielli -sagte Ruffini- "die Editions-Direktion (der die Aufgabe hat, die Vatican-Medien zu koordinieren) eine sichere, maßgebende und langfristige Leitung haben wird- im Bewußtsein der großem Geschichte hinter den Vatican-Medien und einer Zukunft, die gemeinsam aufgebaut werden soll- nicht sofort- wenn es nur keine Angst davor gibt."

Die Tatsache, daß die Zukunft nicht sofort (plötzlich) gebaut wird, beinhaltet jede Art von Narrativ einer tiefgreifenden Veränderung in der Vatican-Kommunikation, die in kurzer Zeit ausgeführt werden kann. Nach mehreren Diskussionen darüber, wie sich die Reform der Vatican-Kommunikation durchgeführt werden sollte, nachdem eine Kommission und ein Komitee ihre Vorschläge vorgebracht hatten, fuhr das Kommunikations-Sekretariat - so war der ursprüngliche Name- mit Versuch und Irrtum fort.

Der größte Teil der Aufmerksamkeit lag auf dem Video, das darauf zielt, das Image von Papst Franziskus´ zu betonen. Auf diesem Weg ging die Marke "Radio Vatican" zum Teil verloren, die Mittel-und Kurzwellen-Sender wurden ohne jede vorherige Diskussion geschlossen.


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