Herzlich Willkommen, hier in diesem Forum....http://files.homepagemodules.de/b531466/avatar-4dbf9126-1.gif

NEUER BLOG von Esther

  •  

Blog Kategorien
Beliebteste Blog-Artikel
Blog empfehlen

Neueste Blog-Artikel
Letzte Kommentare der Blogs
  • Liebe Mitchristen, hier etwas in eigener Sache, die ich Ihnen mitteilen möchte. Ja, wir, die wir noch Christen sind und sein wollen, für uns ist es nicht einfach mit unserem kath. Glauben. Gestern habe ich gelesen, dass Kardinal Burke sagte, er hat Angst, ja das wird uns wahrscheinlich auch so gehen. Denn wir wollen keine Spaltung, wie damals bei Luther, nein bestimmt nicht. Doch einfach ist es n...
    von esther10 in Angriff des Katechismus...
  • Ein Beitrag in eigener Sache: von www.anne.xobor.de blog-e75589-Sonnenwunder-VIDEO-wurde-in-Fatoma-am-wieder-gesehen-dieses-zeichen-hat-eine-grosse-Bedeutung-an-uns-umkehren-Rosenkranz-beten-wie-vor-jahren-auch-gesagt-Busse-tun.html Ja, ist auch sehr, sehr wichtig...die Bitte vom Himmel, zu befolgen. Herzl. Gruß Gertrud/Anne.
    von esther10 in Was können wir für 2017 erwart...
  • Möchte noch anfügen, ein mir bekanntes Ehepaar, von der kath. Kirche her, kam ich mal ins Gespräch, betreffs Ihres beiden kleinen Kindern, die sie als dabei hatten. Nach dem Gottesdienst sprach ich Sie mal an. Die Frau sagte, dass es hier in Deutschland schlimm wäre. betreffs Kinder zum Glauben zu erziehen. (Es wird ja so viel Schlechtes schon in der Schule gelehrt.) La, da musste ich ihr recht ge...
    von esther10 in Eltern begegnen: "Die Schule m...
  • Ein heiligmäßiger Priester sagte früher mal zu mir "Nichts geschieht von ungefähr...alles kommt vom Herrgott her."
    von esther10 in Das Erdbeben und die Strafe Go...
  • Warum sprecht Ihr immer nur von Luther, Luther. Luther.... warm sprecht Ihr nicht von Fatima...das sind 2017 genauch 100 Jahre - Jubiläum. Warum sprecht Ihr nicht, besonders in dieser schlimmen Weltlage, auch von Fatima und was die Gottesmutter von uns verlangt. Zur Umkehr, zur Buße, und ermuntern zum Rosenkranzgebet...Es kommen so viele Seelen in die Hölle, ja das sagte sie selbst, hauptsächlic...
    von esther10 in Kardinal Reinhard Marx erhofft...

Die aktivsten Blogs
Kategorien
von esther10 08.10.2015 00:25

Dieser Papst gefällt uns nicht – Vor zwei Jahren erschien „unvergeßliche“ Kritik von Mario Palmaro
8. Oktober 2015 15:45 | Mitteilung an die Redaktion
Papst franz


Mario Palmaros Kritik an Papst Franziskus

(Rom) Der Rechtsphilosoph Mario Palmaro und der Journalist Alessandro Gnocchi haben am 9. Oktober 2013 in der Tageszeitung „Il Foglio“ eine streitbare Anklage gegen Papst Franziskus formuliert. Sie warfen dem Papst vor, durch Äußerlichkeiten die Aufmerksamkeit von der Substanz auf den Schein umzulenken. Sie werfen ihm aber auch vor, in seinen Interviews mit dem Atheisten Eugenio Scalfari und der Jesuitenzeitschrift „Civiltà Cattolica“ einen inhaltlichen Pardigmenwechsel vollzogen zu haben.

Im „Osservatore Romano“ wurde heute eine ganzseitige Anzeige veröffentlicht, die auf das reiche publizistische Schaffen Mario Palmaros aufmerksam macht und ihn als „großes Vorbild für alle“ würdig. So unklar die Hintergründe der ungewöhnlichen Veröffentlichung in der offiziösen Zeitung des Papstes sind, so deutlich ist die Aufforderung, nachzulesen, was Mario Palmaro zusammen mit Alessandro Gnocchi geschrieben hat, als das Konklave, das Kardinal Jorge Mario Bergoglio auf den Stuhl Petri hob, erst kaum mehr als ein halbes Jahr zurücklag.

Der Vatikanist Sandro Magister sprach von einem „unvergeßlichen Artikel“. Der provokante Titel des Artikels wurde später in Abwandlung zum Titel von Palmaros letztem Buch „Dieser Papst gefällt zu sehr“, das wenige Tage nach seinem zu frühen Tod erschienen ist.
.

Dieser Papst gefällt uns nicht

von Alessandro Gnocchi und Mario Palmaro

Wieviel die imposante Zurschaustellung der Armut, deren Hauptdarsteller Papst Franziskus am 4. Oktober in Assisi war, gekostet hat, wissen wir nicht. Sicher ist, daß in Zeiten, in denen die Bescheidenheit so in Mode ist, gesagt werden muß, daß der historische Tag wenig franziskanisch war. Eine gut verfaßte und gut interpretierte Partitur, aber ohne jenes besondere Etwas, das den Geist des Franziskus, des Heiligen, so einzigartig gemacht hat: die Überraschung, die die Welt in Staunen versetzt. Franziskus, der Papst, der die Kranken umarmt, der in der Masse badet, der einen Witz reißt, der spontan drauflos redet, der in einen Fiat Panda steigt, der die Kardinäle beim Mittagessen sitzenläßt, um an die Tafel der Armen zu eilen, war das Mindeste, was man sich von ihm erwartet hatte und was auch prompt eingetreten ist. Natürlich alles unter großer Mitwirkung einer katholischen und parakatholischen Presse, die die Demut des Gestus bejubelte und gleichzeitig einen Seufzer der Erleichterung von sich gab, weil der Papst, dieses Mal, von der Begegnung mit Christus gesprochen hat. Und natürlich unter Mitwirkung der weltlichen Presse, die nimmer müde wird zu wiederholen, daß jetzt endlich die Kirche versucht, mit der Zeit Schritt zu halten. Alles brauchbare Sachen für die vielen mittelmäßigen Titelschmiede, die die Ausgabe ihrer Zeitung unter Dach und Fach bringen wollen und morgen, ja morgen wird man weitersehen.
Das päpstliche Zuzwinkern an Scalfari und Lessings Nathan – Realitätsverweigerung der „Normalisten“

Es gab in Assisi nicht einmal die Überraschung einer aufsehenerregenden Geste. Aber selbst diese wäre bestenfalls bescheiden gewesen, angesichts dessen, was Papst Bergoglio in nur einem halben Jahr seines Pontifikats gesagt und getan hat und was seinen Höhepunkt in dem vertraulichen Zuzwinkern an Eugenio Scalfari und dem Interview in der Civiltà Cattolica fand.

Die einzigen, die davon auf dem falschen Fuß erwischt wurden, sind diesmal nur die „Normalisten“, jene Katholiken, die auf pathetische Weise versuchen, den Nächsten und noch pathetischer sich selbst davon zu überzeugen, daß sich nichts geändert habe. Es sei alles ganz normal und wie immer, schuld seien nur die Medien, die verdrehen würden, was der Papst sagt, der nur auf „andere“ Art dieselben Wahrheiten sage, die seine Vorgänger lehrten.

Der Journalismus, eines der ältesten Gewerbe der Welt, macht es einem schwer, dieser These Glauben zu schenken. „Heiligkeit“, fragt zum Beispiel der Atheist Scalfari in seinem Interview, „existiert eine Sicht des einzigen Guten? Und wer legt diese fest?“ „Jeder von uns“, antwortet der Papst, „hat eine eigene Sicht des Guten und auch des Bösen. Wir müssen den anderen dazu anregen, sich auf das zuzubewegen, was er für das Gute hält.“ „Das haben Sie, Eure Heiligkeit“, überschlägt sich Eugenio Scalfari in jesuitischer Ehrerbietung, weil er seinen eigenen Ohren kaum zu trauen vermag, „bereits im Brief an mich geschrieben. Das Gewissen ist autonom, haben Sie gesagt, jeder muß seinem eigenen Gewissen gehorchen. Ich glaube, das sind die mutigsten Aussagen, die von einem Papst gemacht wurden.“ Und obwohl der Atheist ihm seine atheistische Begeisterung so offen serviert, bekräftigt der Papst das Gesagte: „Und hier wiederhole ich sie. Jeder hat eine eigene Vorstellung von Gut und Böse und muß wählen, dem Guten zu folgen und das Böse zu bekämpfen, so wie er sie wahrnimmt. Das würde schon genügen, um die Welt zu verbessern.”
Als das Zweite Vatikanum längst beendet und die Nachkonzilszeit sich schon breit entfaltet hatte, beanstandete und verwarf Johannes Paul II. im 32. Kapitel von Veritatis splendor „einige Strömungen des modernen Denkens“: „Dem Gewissen des einzelnen werden die Vorrechte einer obersten Instanz des sittlichen Urteils zugeschrieben, die kategorisch und unfehlbar über Gut und Böse entscheidet (…) so daß man zu einer radikal subjektivistischen Konzeption des sittlichen Urteils gelangt“ (siehe eigenen Bericht mit vollständigem Text).

Auch der phantasievollste „Normalist“ dürfte sich schwertun, Bergoglio 2013 mit Wojtyla 1993 in Einklang zu bringen.
Medien verstärken, erfinden aber Richtungsänderung von Papst Franziskus nicht

Angesichts einer solchen Richtungsänderung machen die Medien nur ihre ehrliche und gewohnte Arbeit. Sie greifen Sätze von Papst Franziskus auf, die in offensichtlichem Widerspruch zu dem stehen, was die Päpste und die Kirche immer gelehrt haben und verwandeln sie in Schlagzeilen für die Titelseiten. Damit verstärken sie natürlich auf konzentrierte Weise die Aussagen, aber sie erfinden sie nicht.

Der „Normalist“ aber, der immer und überall sagt, was der Osservatore Romano denkt, zieht dann den Kontext ins Spiel. Die Sätze seien aus dem Kontext gerissen und würden nicht das Denken dessen wiedergeben, der sie ausgesprochen hat. Gewisse Sätze aber, das lehrt die Kirchengeschichte, umfassen einen abgeschlossenen Gedanken, machen daher allein einen Sinn und sind als solche zu beurteilen. Wenn in einem langen Interview jemand sagt, daß „Hitler ein Wohltäter der Menschheit war“, wird er sich schwer vor der Welt damit rechtfertigen können, daß er sich auf den Kontext beruft, in dem er den Satz ausgesprochen hat. Wenn also ein Papst in einem Interview sagt: „Ich glaube an Gott, nicht an einen katholischen Gott“, dann ist der Bock geschossen, ganz unabhängig vom Kontext. Seit 2000 Jahren beurteilt die Kirche lehrmäßige Aussagen vom Kontext isoliert. Mit gutem Grund. 1713 veröffentlichte Klemens XI. die Konstitution Unigenitus Dei Filius, in der er 101 Thesen des Theologen Pasquier Quesnel verwarf. 1864 veröffentlichte Pius IX. den Syllabus, ein Verzeichnis irriger Thesen, die er verurteilte. 1907 fügte der Heilige Pius X. der Enzyklika Pascendi dominici gregis 65 Aussagen an und verwarf sie, die mit der katholischen Glaubenslehre unvereinbar sind. Das sind nur einige Beispiele, um zu sagen, daß der Irrtum, wenn er auftritt, mit bloßem Auge erkannt werden kann. Ein kleiner Blick in den „Denzinger“ würde nicht schaden.

Papst redet Kirche überflüssig: „Will nicht bekehren“ – Idee vom permanenten (protestantischen) Konzil

Abgesehen davon würde im konkreten Fall der Interviews von Bergoglio eine Analyse des Kontextes die Sache nur noch verschlimmern. Wenn zum Beispiel Papst Franziskus zu Scalfari sagt, „der Proselytismus ist eine Riesendummheit“, erklärt der „Normalist“ sofort, daß die Rede vom aggressiven Proselytismus südamerikanischer Sekten sei. Leider sagt Bergoglio im Interview zu Scalfari aber: „Ich will Sie nicht bekehren“. Daraus folgt als authentische Interpretation, wenn er den Proselytismus als „Riesendummheit“ bezeichnet, daß er eben tatsächlich die von der katholischen Kirche geleistete Arbeit, die Seelen zum katholischen Glauben zu bekehren, gemeint hat.

Es fällt schwer, die Aussage anders zu interpretieren. „Das Zweite Vatikanum“, erklärte der Papst in seinem Civiltà Cattolica-Interview, „war ein neues Lesen des Evangeliums im Licht der modernen Kultur. Es hat eine Bewegung der Erneuerung hervorgebracht, die einfach aus demselben Evangelium hervorkommt. Die Früchte sind enorm. Es genügt, an die Liturgie zu erinnern. Die Arbeit der Liturgiereform war ein Dienst am Volk, um das Evangelium neu zu lesen, angefangen bei einer konkreten historischen Situation. Ja, es gibt hermeneutische Linien der Kontinuität und der Diskontinuität, eine Sache ist aber klar: die Dynamik das Evangelium im Heute zu lesen, die dem Konzil eigen war, ist absolut irreversibel“. Genau so, sagte es der Papst: nicht mehr die Welt, die im Licht des Evangeliums geformt wird, sondern das Evangelium deformiert im Licht der Welt und der modernen Kultur. Und wer weiß, wie viele Male sich das wiederholen soll, jedes Mal, wenn es zu einem kulturellen Wandel kommt, und jedes Mal wird die vorherige Lesart verworfen. Das ist nichts anderes als die Idee eines permanenten Konzils, das der Jesuit Carlo Maria Martini entworfen hatte.

Konstruierter Diskurs mit unterschlagener katholischer Antwort

Auf dessen Pfaden wird am Horizont die Idee einer neuen Kirche sichtbar, das „Feldlazarett“, von dem Papst Franziskus im Civiltà Cattolica-Interview sprach, wo die Ärzte bisher, wie es scheint, ihre Arbeit schlecht gemacht haben. „Ich denke auch an die Situation einer Frau, die eine gescheiterte Ehe hinter sich hat, in der sie sogar abgetrieben hat“, so immer der Papst, „dann hat diese Frau wieder geheiratet und jetzt ist sie glücklich mit fünf Kindern. Die Abtreibung lastet enorm auf ihr und sie bereut ehrlich. Sie möchte im christlichen Leben vorwärts gehen. Was macht der Beichtvater?“ Der Diskurs ist klug konstruiert, um ihn mit einer Frage abzuschließen. Dann wechselt man das Argument, gerade so, als sei die Kirche unfähig eine Antwort zu geben. Die Stelle ist geradezu erschütternd, wenn man bedenkt, daß die Kirche diese Frage seit 2000 Jahren mit einer großartigen und klaren Regel beantwortet, die die Absolution des Sünders ermöglicht, allerdings unter der Bedingung, daß er bereut und sich dazu verpflichtet, nicht im Zustand der Sünde zu bleiben.

Doch von der extrovertierten Persönlichkeit Bergoglios überrumpelt, haben Heerscharen von Katholiken das Märchen geschluckt von einem Problem, das es in Wirklichkeit nie gab. Alle stehen sie nun da und haben sich vom eigenen Papst ein schlechtes Gewissen einreden lassen für 2000 Jahre angeblicher Schandtaten zum Schaden der armen Sünder, und danken dem Bischof, der „vom Ende der Welt“ kam, nicht etwa weil er ein Problem gelöst hätte, das gar nicht existiert, sondern weil er es erfunden hat.

Päpstliche Zersetzung des Sündenbewußtseins

Der besorgniserregende Aspekt im Denken, das hinter solchen Aussagen steckt, ist die Idee einer unheilbaren Alternative zwischen Anspruch der Lehre und Barmherzigkeit: entweder das Eine oder das Andere. Aber die Kirche lehrt und lebt seit jeher das Gegenteil. Es ist das Sündenbewußtsein und die Reue, die Sünde begangen zu haben, die zusammen mit dem Vorsatz, die Sünde in Zukunft zu meiden, die Vergebung durch Gott möglich machen. Jesus rettet die Ehebrecherin vor der Steinigung, er vergibt ihr, aber er entläßt sie mit den Worten: „Geh und sündige nicht mehr“. Er sagt nicht: „Geh, und sei unbesorgt, denn meine Kirche wird sich nicht geistlich in dein persönliches Leben einmischen.“

Angesichts der fast einhelligen Zustimmung im katholischen Volk und der Verliebtheit der Welt, vor der das Evangelium warnt, ist man geneigt, zu sagen, daß sechs Monate unter Papst Franziskus einen Epochenwechsel bedeuten. In Wirklichkeit erleben wir das Phänomen eines Führers, der der Masse genau das sagt, was die Masse hören will. Unleugbar geschieht das mit großem Talent und viel Geschick. Die Kommunikation mit dem Volk, das zum Volk Gottes wird, wo es de facto keine Unterscheidung mehr zwischen Gläubigen und Ungläubigen gibt, ist nur zum geringsten Teil direkt und spontan. Sogar das Bad in der Menge am Petersplatz, beim Weltjugendtag, in Lampedusa oder in Assisi sind durch die Massenmedien gefiltert, die sich zum Auftrag gemacht haben, die Ereignisse zusammen mit ihrer Interpretation zu liefern.

Die irrsinnige Anadiplose

Das Phänomen Franziskus entzieht sich nicht den grundlegenden Regeln des Medienspiels, sondern bedient sich vielmehr dieser, als wären sie ein Teil seines Wesens. Der Mechanismus wurde Anfang der 80er Jahre auf effiziente Weise von Mario Alighiero Manacorda in einem lesenswerten kleinen Buch beschrieben mit dem genußvollen Titel: „Die Sprache des Fernsehens oder die irrsinnige Anadiplose“. Die Anadiplose ist eine rhetorische Figur, die – wie in dieser Zeile – den Satz mit dem letzten Wort des Vorsatzes beginnen läßt. Diese rhetorische Kunst, so Manacorda, wurde zum Kern der Mediensprache. „Diese rein formalen Formen, überflüssig, unnötig und unverständlich im Vergleich zur Substanz, verleiten den Zuhörer dem formalen Teil zu folgen und den substantiellen Teil zu vergessen.“

Mit der Zeit gelang es der Massenkommunikation, den substantiellen Teil völlig durch den formalen Teil zu ersetzen und damit die Wahrheit durch den Anschein. Dies gelang vor allem dank der rhetorischen Figuren der Synekdoche und der Metonymie, mit denen ein Teil für das Ganze dargestellt wird. Das immer schwindelerregend schnellere Tempo der Information zwingt, das Gesamte zu vernachlässigen, um durch die Konzentration auf einige mit Geschicklichkeit ausgewählte Aspekte eine Lesart des gesamten Phänomens geben zu können. Immer häufiger fassen die Zeitungen, das Fernsehen und das Internet die großen Ereignisse anhand eines Details zusammen.

Synekdoche und Metonymie zur Annullierung des sakralen Charakters des Petrusamtes

So gesehen scheint Papst Franziskus geradezu für die Massenmedien geschaffen und die Massenmedien geschaffen für Papst Franziskus. Es genügt als Beispiel an die Episode des weißgekleideten Mannes zu erinnern, der aus dem Flugzeug steigt und eine alte Aktentasche mit sich trägt: der perfekte Gebrauch von Synekdoche und Metonymie zusammen. Die Figur des Papstes wird durch diese Aktentasche absorbiert, die das sakrale, seit Jahrhunderten vermittelte Bild annulliert, um ein vollkommen neues, weltliches Bild zu vermitteln: der Papst, der neue Papst, ist alles in jenem Detail, das die Armut, die Demut, die Hingabe, die Arbeit, das Zeitgenössische, das Alltägliche herausstreicht, die Nähe zu allem, was man sich nur als irdisch vorstellen kann.

Der schlußendliche Effekt dieses Prozesses führt dazu, daß die unpersönliche Idee des Papsttums, in dem das Amt Ehrfurcht gebietet, der jeweilige Amtsinhaber jedoch hinter das Amt zurücktritt, aufgelöst wird und statt dessen ganz die Person des Amtsinhabers in den Vordergrund tritt. Diese Umkehrung der Gewichtung ist um so explosiver, wenn man beobachtet, wie die Adressaten der Botschaft deren Bedeutung genau gegenteilig verstehen: Sie bejubeln die große Demut und denken, daß das dem Papsttum neuen Strahlglanz bringt. Die Sache ist vergleichbar dem „Mißverständnis“ im päpstlichen Dialog mit Scalfari. Der Atheist versteht die Botschaft nicht als Aufforderung, sich der Kirche anzunähern, sondern als Annäherung der Kirche an den Atheismus.

Die Dynamik von Synekdoche und Metonymie führen als nächsten Schritt dazu, daß die Person des Papstes mit dem Papsttum gleichgesetzt und verwechselt wird: ein Teil für das Ganze, Simon hat Petrus entthront. Dieses Phänomen führt dazu, daß Bergoglio sich zwar formal nur als Privatarzt äußert, aber de facto jede seiner Gesten und jedes seiner Worte sich in einen Akt des Lehramts verwandelt. Wenn man dann noch bedenkt, daß sogar der Großteil der Katholiken überzeugt ist, daß das, was der Papst sagt, allein und immer unfehlbar ist, dann ist das Spiel gelaufen. So sehr man auch darauf hinweisen mag, daß ein Brief an Scalfari oder ein Interview für irgendwen weniger als die Meinung einer Privatperson sind, im Zeitalter der Massenmedien wird ihre Wirkung um ein vielfaches größer sein als jedwede feierliche Verkündigung. Mehr noch, je kleiner und unbedeutender die Geste oder die Aussage formal sind, um so größer wird ihr Effekt sein und werden sie als unangreifbar und nicht kritisierbar betrachtet werden.

Inhaltliche Leere durch Aufmerksamkeit für Äußerlichkeiten ersetzt – Betäubendes Spiel des Fürsten der Welt

Nicht zufällig ist die Symbolik, auf der dieses Phänomen ruht, aus kleinen, alltäglichen Dingen gemacht. Die in der Hand getragene Ledertasche ist ein Lehrbeispiel dafür. Aber auch wenn die Rede vom Brustkreuz, dem Ring, dem Altar, den heiligen Gefäßen oder den Paramenten ist, wird über das Material gesprochen, aus denen sie gemacht sind, und nicht mehr über das, was sie repräsentieren. Die inhaltliche Leere als kennzeichnendes Phänomen unserer Zeit wird durch die Aufmerksamkeit für Äußerlichkeiten ersetzt. Phänomen unserer Zeit? Tatsächlich befindet sich Jesus ja nicht mehr auf dem Kreuz, das der Papst um den Hals trägt, weil die Menschen angehalten werden, über das Eisen nachzudenken, aus dem das Objekt hergestellt wurde. Und wieder frißt der Teil das Ganze, in diesem Fall sogar Das Ganze. Und das „Fleisch Christi“ wird anderswo gesucht und jeder endet damit, wo er will, den Holocaust, der ihm mehr zusagt, ausfindig zu machen. In diesen Tagen auf Lampedusa, morgen wer weiß wo.
Das, was die Weisheit der Welt hervorbringt und was der Heilige Paulus als Dummheit ächtet, wird heute benutzt, um das Evangelium mit den Augen des Fernsehens neu zu lesen. Aber bereits 1969 schrieb Marshall McLuhan an Jacques Maritain, daß die von den elektronischen Medien geschaffene „Illusion“ von der Welt „als vernünftig erscheinendes Faksimile des mystischen Leibes eine betäubende Erscheinung des Antichristen ist. Schließlich ist der Fürst dieser Welt ein großer Elektronik-Ingenieur.”

Christus ist keine Option unter vielen – Schon gar nicht für seinen Stellvertreter auf Erden

Früher oder später wird man aus diesem großen Traum der Massenmedien erwachen und sich der Realität stellen müssen. Man wird auch die wirkliche Demut lernen müssen, die darin besteht, sich Jemandem, der viel Größer ist, zu unterwerfen, der sich in den sogar für den Stellvertreter Christi unveränderlichen Gesetzen zeigt. Und man wird den Mut wiederfinden müssen zu sagen, daß ein Katholik sich nur verlassen und verwirrt fühlen kann angesichts eines Dialogs, bei dem jeder, im Namen einer angeblichen Autonomie des Gewissens, dazu angehalten wird, sich auf den Weg zur eigenen persönlichen Sicht von Gut und Böse zu machen. Denn Christus ist keine Option unter vielen. Schon gar nicht für seinen Stellvertreter auf Erden.
Einleitung/Übersetzung: Giuseppe Nardi

Bild: Riscossa Christiana

von esther10 08.10.2015 00:21

07.10.2015

Papst will Mexiko besuchen


Reisepläne werden konkret

Papst Franziskus möchte 2016 Mexiko besuchen. Das Projekt "beginnt konkret zu werden", sagte Vatikansprecher Federico Lombardi zu Journalisten. Franziskus habe wiederholt den Wunsch nach einem Besuch dort geäußert.

"Es haben konkrete Schritte auf dieses Projekt hin begonnen", so Lombardi.

Unklar ist, ob ein solcher Besuch in Verbindung mit der seit längerem geplanten Reise in seine Heimat Argentinien stehen kann; diesehttp://img.homepagemodules.de/ds/st...aia/picture.png könnte gegen Ende 2016 stattfinden. Dabei waren auch Stationen in Uruguay und möglicherweise in Chile genannt worden. Denkbar wäre auch eine eigene Reise nach Mexiko, vielleicht zusammen mit anderen lateinamerikanischen Ländern.

Papst Franziskus hat bislang zehn Auslandsreisen unternommen: zwei nach Lateinamerika, zwei nach Fernost und drei innerhalb Europas; zudem war er im Heiligen Land, in der Türkei und zuletzt auf Kuba und in den USA. Vom 25. bis 30. November besucht er erstmals Afrika mit Stationen in Kenia, Uganda und der Zentralafrikanischen Republik.


Kathedrale in Mexiko-Stadt
© Wolfgang Radtke (.

(KNA)

von esther10 08.10.2015 00:20

„Voice of the Family“ zur Synode: Orthodoxer Weg Erdös versus heterodoxe Wege der „Relatio Synodi“
8. Oktober 2015 14:34 | Mitteilung an die Redaktion


Synodenväter auf dem Weg zur Synode

(Rom) Unter den vielen Kommentaren der vergangenen Tage zum Synodenbeginn sticht jener von Voice of the Family an Klarheit und Objektivität heraus, einer internationalen Koalition von Lebensrechts- und Familienorganisationen. Wenn „die Hoffnungen der katholischen Gläubigen“ durch die Eingangsrede von Kardinal Peter Erdö gestärkt wurden, der die katholische Ehe- und Morallehre bekräftigte, wurde dieser gute Ansatz „leider schwer kompromittiert“ durch die Eröffnungsrede von Papst Franziskus und die darauf folgende Pressekonferenz von Vatikansprecher Lombardi. Eine Pressekonferenz, auf der einige Synodalen eindeutig zuviel geredet haben, und schlecht, so Voice of the Family.

Erdös Eingangsbericht und dessen Demontage

Was war geschehen? Einerseits wies der Primas von Ungarn, Kardinal Erdö, entschlossen die hyperprogressive Kasper-Linie zu Homosexualität, Ehe und Verhütung zurück und stellte das Verständnis von „Barmherzigkeit“ wieder in den richtigen Kontext der kirchlichen Lehre. Er stellte klar, daß jedwede Entwicklung immer und in jedem Fall nur „in Übereinstimmung mit der Tradition“ stattfinden könne.

Doch bereits bei der ersten sich bietenden Gelegenheit legte der Synoden-Sondersekretär, Erzbischof Bruno Forte, den Rückgang ein und erklärte die Synode zu einer „Pastoralsynode“, die aufgefordert sei, „neue Wege“ für die Herausforderungen der „Menschen von heute“ zu suchen. Forte zeigte sich überzeugt, daß „die Situationen und Zeiten sich ändern“, und machte sich gleichzeitig die abweichenden Positionen, die in der Synode geäußert wurden, zu eigen. Das Brecheisen, das er dazu in die Hand nahm, ist die inzwischen sattsam bekannte Unterscheidung zwischen der „Lehre“ und der „Seelsorge“, als würde es sich um zwei voneinander getrennte, parallele Bereiche handeln, die ein Eigenleben führen. Doch nichts ist falscher und unbegründeter als das: „In Wirklichkeit widersprechen die sogenannten pastoralen Änderungen, die sie vorschlagen, wie die Wiederzulassung reueloser Ehebrecher zur Kommunion, den Fakten nach der katholischen Lehre“, so Voice of the Family.

Problematische Richtungsvorgabe durch Papst Franziskus

Auch die Rede von Papst Franziskus, selbst Tage später noch immer nur im italienischen Original, nicht aber in offiziellen Übersetzungen zugänglich, ist nicht frei von problematischen Stellen. Im Besonderen forderte der Papst dazu auf, die Ordentliche Synode als direkte Fortsetzung der Außerordentlichen Synode des Vorjahres zu sehen, obwohl sich 2014 eindeutig zu viele vom Chor abweichende Stimmen in den Vordergrund gedrängt hatten. Dann lud Franziskus dazu ein, sich besonders auf drei Dokumente der Synode 2014 zu konzentrieren: seine Ansprache zur Synodeneröffnung, den höchst zweifelhaften Schlußbericht und seine Schlußansprache. Obwohl dieser Schlußbericht die Approbation des Papstes erhalten hat, ist er, vor allem in den von der Synode nicht angenommen drei Paragraphen, eindeutig heterodoxen Inhalts, wie von Voice of the Family mit einem eigenen, detaillierten Dossier nachgewiesen wurde.

Daß der Papst zudem dazu aufgefordert hat, die Zulassung für „wiederverheiratet Geschiedene“ zu den Sakramenten nicht als einzigen Punkt zu betrachten, läßt auf alle Fälle implizit erkennen, daß diese Frage für ihn nach wie vor offen ist, obwohl die Heilige Schrift, die Überlieferung und das Lehramt dazu schon alles gesagt haben.

Die Eröffnungsrede des Papstes hat damit „das Gewicht der Ausführungen des Generalberichterstatters, Kardinal Erdö, untergraben“, so Voice of the Family, und „den Synodenvätern, statt des von Erdö aufgezeigten orthodoxen Weges, empfohlen, den heterodoxen Wegen der Relatio Synodi von 2014 zu folgen.

Problematische Aussagen im Schlepptau des Papstes

Auf dem vom Papst vorgezeichneten Weg folgten weitere problematische Aussagen, wie jene auf der zweiten Pressekonferenz durch Kurienerzbischof Claudio Maria Celli, dem Vorsitzenden des Päpstlichen Rats für die sozialen Kommunikationsmittel, und von Erzbischof Paul-André Durocher von Gatineau in Kanada. Celli betonte, daß die Frage der „wiederverheiratet Geschiedenen“ nach wie vor offen sei und verwarf damit faktisch die immerwährende Lehre der Kirche, die dazu etwas ganz anderes sagt. Durocher betonte, daß die Meinungen der Synodenväter zu diesem Thema ganz unterschiedlich seien, so als ginge es um ein fragwürdiges Thema, zu dem es keine klaren Kriterien oder – besser gesagt – keine objektive Wahrheit gebe.

An der Pressekonferenz nahm auch Pater Thomas Rosica als Sprecher der englischsprachigen Arbeitsgruppen der Synode teil. Er lieferte die Zusammenfassung der Wortmeldungen der Synodenväter, die einen eindeutigen und einseitigen Zungenschlag hatte. Eine Zusammenfassung in der Rosica, der selbst kein Synodale, sondern Mitarbeiter des vatikanischen Presseamtes ist, dazu aufforderte, „die ausschließende Sprache zu beenden“ und vielmehr „die Wirklichkeit, so wie sie ist“ anzunehmen, ohne „Angst vor neuen und komplexen Situationen“.

Rosica pickte sich die Wortmeldungen einer bestimmten Agenda heraus, die er als Zusammenfassung der Synodenarbeiten präsentierte. Das Wort „neu“ spielte dabei eine herausragende Rolle. Ein von Rosica zitierter Synodale habe gesagt: „in der Seelsorge für die Leute muß unsere Sprache eine inklusive Sprache sein“. Aus anderen Wortmeldungen zitierte Rosica, daß eine „neue Katechese der Ehe“ gefordert werde, eine „neue Sprache, um zu den Menschen unserer Zeit zu sprechen“, „neue pastorale Zugänge für jene, die zusammenleben ohne zu heiraten“ und auch gegenüber „der Homosexualität“.

Unterschiedliche „Lösungen“ für wiederverheiratet Geschiedene je nach Weltgegend?

Besorgniserregend ist, so Voice of the Family, vor allem die Aussage von Rosica, daß es in der Frage der Zulassung „wiederverheiratet Geschiedener“ je nach Weltgegend unterschiedliche „Lösungen“ geben könnte, so als wäre die Lehre Christi nach Zeit, Raum und Situation unterschiedlich adaptierbar und entsprechend biegbar. Das wäre dann ein faktisches Schisma, so Voice of the Family.

“Sollten die Relatio Synodi [2014] und das Instrumentum laboris [2015] auch weiter die Grundlage für die Arbeiten der Ordentlichen Synode sein, ergibt sich von selbst, daß ihre Verantwortlichen und alle, die ihrem Beispiel folgen, dazu bestimmt sind, eine Linie der formalen Zurückweisung der Lehre der katholischen Kirche fortzusetzen.“ Mit allen Folgen, die sich daraus ergeben. Die Luft, die über der Synode liegt, ist wirklich dick.
Text: Corrispondenza Romana/Giuseppe Nardi

Bild: Corrispondenza Romana
http://www.katholisches.info/2015/10/08/...relatio-synodi/

von esther10 08.10.2015 00:16

07.10.2015

Berliner Initiative verteilt Willkommensrucksäcke für Flüchtlinge
Die nötigsten Dinge des täglichen Bedarfs
Eine Berliner Privatinitiative will Flüchtlingen zum Start in Deutschland Willkommensrucksäcke überreichen. Damit sollten neue Asylsuchende praktische Soforthilfe erhalten, sagte Insa Höppner, Initiatorin der Aktion "Pack a Bag" in Berlin.


Freiwilliger verteilt Waschlotionen an Flüchtlinge
© KNA

Bereits rund 300 solcher Startersets seien verteilt wurden. Bis zu 500 weitere sollen demnächst folgen.

Wasser, Zahnbürste, Regenjacke

Die Willkommensrucksäcke enthalten die nötigsten Dinge des täglichen Bedarfs: unter anderem zwei Flaschen Wasser, Traubenzucker, Studentenfutter, eine Zahnbürste, Hygieneartikel, eine Decke, ein Handtuch sowie eine Mütze oder eine Regenjacke. Verteilt werden die Startersets derzeit über die Initiative "Moabit hilft" vor dem für die Erstaufnahme von Flüchtlingen zuständigen Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lageso).

Noch bis Ende Oktober läuft zudem eine Crowdfunding-Aktion von "Pack a Bag". Ziel ist es, über private Spenden im Internet rund 12.000 Euro zu sammeln, um weitere Willkommensrucksäcke packen und verteilen zu können. "Pro Rucksack kalkulieren wir mit 25 Euro", sagte Höppner.

Die Berliner Initiatoren hoffen zudem auf bundesweite Nachahmer. "Es wäre schön, wenn sich weitere Initiativen bilden, über Crowdfunding Geld sammeln und Willkommensrucksäcke auch in anderen Orten Deutschlands verteilen können", betonte Höppner.



(epd)

von esther10 08.10.2015 00:13

Aktuelle FOCUS-Umfrage: 96% sind mit Merkels Asylpolitik unzufrieden

Veröffentlicht: 7. Oktober 2015 | Autor: Felizitas Küble

FOCUS-online befragt derzeit unter verschiedenen Artikeln seine Leser, ob sie mit der Flüchtlingspolitik der Bundeskanzlerin zufrieden sind: 96% sagen dazu Nein, 4% stimmen zu. Bis zum jetzigen Zeitpunkt (7. Oktober um 22 Uhr) haben weit über 105.000 Leser
mitabgestimmt.

Natürlich sind Internet-Umfragen nicht repräsentativ. Die hohe Teilnehmerzahl bei dieser Online-Abstimmung läßt freilich aufhorchen. Vermutlich befindet sich die reale Kritikerquote bei 70 bis 80% der Deutschen.

Hier gehts zur FOCUS-Umfrage (inmitten eines ohnehin sehr lesenswerten Kissler-Artikels): http://www.focus.de/politik/deutschland/...95877.htmlpc_pi



Unser CHRISTLICHES FORUM hat in den letzten drei Monaten fast 70 Artikel zum Themenbereich Asyl, Flüchtlinge und Migranten veröffentlicht – siehe hier: https://charismatismus.wordpress.com/cat...inge-migranten/

Während es bei vielen Leuten (Journalisten und Politikern zumal) monatelang gedauert hat, bis sie die Merkelsche Politik endlich als falsch erkannten, waren wir bereits im Juli auf kritischer Spur, wie unsere Artikel-Auflistung dokumentiert.

Außerdem empfehlen wir diesen bemerkenswerten Artikel von Prof. Dr. Werner Patzelt aus dem “Handelsblatt”: http://www.handelsblatt.com/politik/deut...t/12389378.html

Hier ergänzend ein Bericht über die äußerst besorgten Äußerungen von Rainer Wendt, dem Chef der Polizeigewerkschaft: http://www.handelsblatt.com/politik/deut...g/12416766.html

von esther10 08.10.2015 00:08

Prof. Dr. Klaus Neumann: Politik der Kanzlerin hat weitreichende Folgen für unser Land
Veröffentlicht: 8. Oktober 2015 | Autor: Felizitas Küble

Merkel: “Deutschland wird sich bis zur Unkenntlichkeit verändern”

Während die meisten Medien monatelang ganz im Sinne der Bundeskanzlerin ihrer “Willkommenskultur” huldigten, hat sich die “Frankfurter Allgemeine Zeitung” im Vergleich dazu kritischer geäußert. Dies wird nun auch in etlichen Zuschriften an die FAZ deutlich.

Foto: IGFMSo erschien zB. am gestrigen Mittwoch (7.10.) folgender Leserbrief von Prof. Dr. Klaus Neumark aus Göttingen in der FAZ:



“Ich danke der F.A.Z. für die ausgewogenen Berichte und Kommentare zur augenblicklichen Flüchtlingsproblematik. Die F.A.Z. steht damit im Gegensatz zu vielen Publikationsorganen, vor allem zur gleichgeschalteten Fernsehberichterstattung, die anscheinend außer Rand und Band geraten ist.

Bundespräsident Gauck und die Bundeskanzlerin Merkel haben ohne Zweifel durch ihre Auftritte und realitätsfernen Äußerungen zum Flüchtlingsthema, die rund um den Erdball durch die elektronischen Medien vergreitet werden, wesentlich dazu beigetragen, dass sich immer mehr Menschen zu uns auf den Weg machen. Das wird weitreichende Folgen haben.

Der gegenwärtige unkontrollierten Migrantenstrom nach Deutschland könnte unser politisches System in größerem Ausmaß destabilisieren, als es Walter Ulbricht, Erich Honecker oder die RAF je vermocht haben.”

Hierzu erinnern wir an den Artikel von Prof. Jörg Baberowski (FAZ vom 14. September), in welchem Angela Merkel mit ihrer Aussage zitiert wird, wonach sich Deutschland “in den nächsten Jahren bis zur Unkenntlichkeit verändern” werde.

Der preisgekrönte Autor und Historiker hat sich auch in der NZZ (Neuen Züricher Zeitung) ausführlich geäußert – hier unser Bericht dazu: https://charismatismus.wordpress.com/201...ugend-republik/

von esther10 07.10.2015 20:57

„Annullierungs-Reform ist Frucht der Synode“


Der Papst mit der Rota, Januar 2015 - ANSA

07/10/2015 17:38SHARE:
Die Vereinfachungen der Prozesse von Ehe-Annullierungen durch Papst Franziskus „sind eine Frucht des synodalen Wegs und ein echter Ausdruck der bischöflichen Kollegialität“. Das sagte der Dekan der Römischen Rota, Pio Vito Pinto, im Gespräch mit der Vatikanzeitung Osservatore Romano. „Es gab vor den zwei Synoden eine sehr breite Konsultation“, so der Geistliche in der Donnerstags-Ausgabe des Blattes. Die Entscheidungen des Papstes stützten sich auf die vom Vatikan an die Bischofskonferenzen in aller Welt verschickten Fragebögen zu Ehe und Familie. Bei den Antworten habe sich „eine ausgesprochen breite Übereinstimmung gezeigt, dass die Eheprozesse beschleunigt und vereinfacht werden sollten“, sagte der Dekan.

Wenn Papst Franziskus „die Ausübung der vollen Urteils-Amtsgewalt dem Diözesanbischof und dem Metropoliten zurückgibt“, bedeute das „eine größere Nähe der kirchlichen Strukturen zu den Gläubigen“, bemerkt Pio Vito Pinto. Gläubige, die eine Annullierung ihrer Ehe wollten, sollten sich an ihr Bistum wenden; dieses entscheide dann darüber, ob der Fall eindeutig genug sei für ein beschleunigtes Verfahren unter persönlichem Vorsitz des Bischofs. „Wenn die Beweise dagegen nicht unmittelbar einsichtig sind, wird der Fall in einem ordentlichen Prozess entschieden.“

Anders als beim ordentlichen Prozess sieht der beschleunigte Prozess nach Angaben des Dekans der Römischen Rota „eine mögliche Anwesenheit der beiden Partner“ vor; ein beschleunigtes Verfahren lasse sich in einem Zeitraum „zwischen zwei Wochen und einem Monat“ abschließen.

Die Römische Rota ist das Tribunal des Heiligen Stuhls; sie geht auf das 14. Jahrhundert zurück. „Dieses Gericht, das gewöhnlich als höhere Instanz im Fall der Berufung an den Apostolischen Stuhl tätig wird, um die Rechte der Kirche zu schützen, sorgt für die Einheitlichkeit der Rechtsprechung und hilft durch die eigenen Urteile den untergeordneten Gerichten“, heißt es in der Apostolischen Konstitution „Pastor Bonus“; dieser Text von 1988 ist das Grundgesetz des Vatikans.

(O.R. 07.10.2015 sk)

von esther10 07.10.2015 20:49

Synode: Kardinal Marx hält Stimmrecht für Laien für machbar


Kardinal Reinhard Marx - AP

http://mathias-von-gersdorff.blogspot.de...teilnehmer.html

http://kleinewelt.xobor.de/blog-e35436-S...-Theologie.html

Linkskatholiken probieren mit allen Mitteln sich durchzusetzen...Admin

http://de.radiovaticana.va/news/2015/10/...rd_marx/1177224

07/10/2015 13:12SHARE:
Kardinal Reinhard Marx kann sich ein Stimmrecht für Laien in der Bischofssynode vorstellen. Das Thema spiele bei der derzeit laufenden Ordentlichen Versammlung der Synode im Vatikan zwar „noch keine Rolle“, er halte es aber für notwendig, in Zukunft daran zu arbeiten. „Gerade wo die gemeinsame Verantwortung von Priestern und Laien sichtbar wird, da sollte eine größere Beteiligung von Laien auch mit Stimmrecht da sein“, erklärte Marx und verwies auf Themen wie Familie, Bildung, Gerechtigkeit und Frieden. Nicht nur Synoden, die es erst seit 50 Jahren gibt, sondern auch Konzile hätten „immer wieder neue Statuten hervorgebracht“, so Marx.

Abtpräses Jeremias Schröder berichtete von einer neuen Entwicklung in dieser Synode. Einer der zehn für die Synode gewählten Ordensvertreter sei kein Priester, sondern ein Bruder; es handelt sich um den Generalprior der Kleinen Brüder Jesu, den Franzosen Hervé Janson.

Schröder nannte das diesem Ordensmann im Laienstand zuerkannte Stimmrecht einen „kleinen Strahl, der schon am Horizont auftaucht“. Drei Ordensfrauen, die als Seelsorgerinnen Familien in der Krise betreuen, hätten erfolgreich darauf gepocht, an der vatikanischen Bischofsversammlung teilzunehmen. Ihnen habe das Synodensekretariat allerdings kein Stimmrecht zugebilligt.

Bischof Franz-Josef Bode betonte, eine Weiterentwicklung des weltkirchlichen Instruments Synode mit Stimmrecht von Laien und insbesondere Frauen müsse nicht notwendigerweise vom Vatikan ausgehen, weil solche Reformen „auf der höchsten Ebene vielleicht gar nicht so leicht durchzuführen sind, aber auf der Ortsebene doch mehr und mehr auch gepflegt und gesucht werden.“ Die katholische Kirche in Deutschland bekenne sich heute zur Einbeziehung vieler Gruppen, wie sich das etwa in den vergangenen fünf Jahren des Dialogprozesses gezeigt habe. „Wenn ich die Wirklichkeit wahrnehmen will, muss auch breit die Stimmen etwa von Frauen hören“, sagte Bode. Zur laufenden Synode seien zwar 17 Ehepaare eingeladen, aber „das Verhältnis von Männern und Frauen in einer solchen Versammlung ist sicher nicht etwas, was der Wahrnehmung der Wirklichkeit entspricht“.

Gelassen gaben sich Aloys und Petra Buch, die als eines jener 17 Ehepaare an der Synode teilnehmen. „Irgendwann hat meine Frau gesagt in der Vorbereitungszeit: wir sind in einer luxuriösen Position, wir können überall mitreden, aber wir sind davon entbunden, im Gesamtblick die Hand heben zu müssen. Wir glauben einfach: Wenn wir authentisch reden, wird man kaum darüber hinwegkommen. Wenn Sie so wollen, ist Kirche im Augenblick an einem hochaktuellen Thema dran und hat selbst als gesamte Entität die Aufgabe sich so zu platzieren, dass das alles noch selbstverständlicher wird.“

http://mathias-von-gersdorff.blogspot.de...nter-druck.html

Alle Befragten äußerten sich bei der Pressekonferenz der deutschen Teilnehmer an der Synode nach deren ersten Arbeitstag.
(rv 07.10.2015 gs)

von esther10 07.10.2015 20:47

Syrien: IS-Terroristen foltern und kreuzigen erneut Christen (Männer, Frauen und Kinder)
Veröffentlicht: 7. Oktober 2015 | Autor: Felizitas Küble

In Syrien hat die Terrororganisation „Islamischer Staat“ (IS) elf Christen enthauptet bzw. gekreuzigt. Das meldet die Christian Aid Mission (Christliche Hilfsmission) mit Hauptsitz in Charlottesville (US-Bundesstaat Virginia). BILD0191



Ihr zufolge wurden die Mitarbeiter eines Hilfswerkes, dessen Name aus Sicherheitsgründen nicht genannt wurde, bereits im September ermordet. Die einheimischen Christen hätten es abgelehnt, ihrem Glauben abzuschwören. Das habe der Leiter des Hilfswerkes nach Gesprächen mit Angehörigen der Toten berichtet.

Nachdem die Islamisten die nordsyrische Stadt Aleppo in ihre Gewalt gebracht hatten, habe es der Leiter des christlichen Werks den Mitarbeitern freigestellt, in der Region zu bleiben oder sie zu verlassen: „Sie wollten bleiben, um den Überlebenden des Terrors Hilfe im Namen Christi zukommen zu lassen.“

Auch wiederholte Bitten, zumindest zeitweise fortzugehen, hätten sie mit dem Verweis darauf abgewehrt, dass Gott sie an dieser Stelle haben wolle, um die christliche Botschaft in Wort und Tat weiterzugeben.

Schließlich seien sie IS-Kämpfern in die Hände gefallen. Sie stellten die Christen vor die Wahl, entweder ihren Glauben zu verleugnen und sich zum Islam zu bekennen oder zu sterben. Als sie erklärten, sie würden Christus niemals verraten, hätten die IS-Kämpfer vier Mitarbeiter des Werkes – darunter einen 41-Jährigen und seinen zwölfjährigen Sohn – zunächst brutal misshandelt und anschließend gekreuzigt.

Zwei Tage habe man sie an den Kreuzen hängen lassen; niemandem sei es erlaubt gewesen, sie abzunehmen. An die Kreuze hätten die Terroristen zudem Schilder geheftet mit der Aufschrift „Ungläubige“.

Sieben weitere Mitarbeiter – darunter zwei Frauen – seien zunächst geköpft und anschließend an Kreuzen aufgehängt worden. Augenzeugenberichten zufolge sollen sie bis kurz vor ihrem Tod zu Jesus gebetet haben.

Der IS, der weite Teile Syriens und des Iraks kontrolliert, möchte dort einen islamischen Herrschaftsbereich (Kalifat) errichten, in dem das Religionsgesetz Scharia mit äußerster Brutalität durchgesetzt wird. Christen, die sich weigern, Muslime zu werden oder eine Kopfsteuer zu zahlen, werden getötet. Mädchen und Frauen werden auf Märkten als Sex-Sklavinnen an IS-Kämpfer verkauft.

Quelle: http://www.idea.de/menschenrechte/detail...sten-92343.html

von esther10 07.10.2015 19:32

Papst: Familien Zeugnis von Gottes Liebe und brauchen Unterstützung der Kirche

Der Heilige Vater hat neue Reihe der Katechese auf der "unauflöslichen" Beziehung zwischen der Kirche und der Familie am 7. Oktober damit begonnen, mit dem Wohl der ganzen Menschheit im Sinn,.


von CNA / EWTN NEWS 2015.10.07 Kommentare (3)
Daniel Ibanez / CNA


Massimo und Patrizia Paloni und ihrem 12. Kind, 3 Monate alte Davide. Die Palonis sind Wirtschaftsprüfer (Beobachter) auf der Synode über die Familie.

- Daniel Ibanez / CNA
Familie rettet uns von Gleichgültigkeit und Einsamkeit und lehrt die Grundlagen des Lebens, die Franziskus und fügte hinzu, dass, wie die Familie Gottes hat die Kirche die gleiche Rolle und muss bewerten, wie dies zu leben. "Wie der heilige Petrus, der Kirche ist berufen, Menschenfischer zu sein, und so ist auch braucht eine neue Art von net. Familien sind dieses Netz ", sagte der Papst Pilger versammelten sich in dem Petersplatz für sein 7. Oktober Generalaudienz. Familien, sagte er," befreie uns von dem Meer der Einsamkeit und Gleichgültigkeit, so dass wir alle erleben die Freiheit des Seins Kinder Gottes.

"Franziskus machte seine Bemerkungen in seiner ersten Generalaudienz nach dem 4. Oktober Start der Bischofssynode, die Sitzung ist für drei Wochen, um das Thema zu diskutieren:" Die Berufung und Sendung der Familie in der Kirche und in der heutigen Welt. "Nach kurzem den Abschluss einer Reihe von Katechesen über die Familie als Einstieg in die diesjährige Synode Versammlung, erklärt Franziskus, dass er eine neue Katechese über die beginnen würde" unauflöslichen "Beziehung zwischen der Kirche und der Familie, mit das Wohl der ganzen Menschheit im Sinn. Er begann mit der die Aufmerksamkeit auf das Thema der Synode und sagte, dass die Familie heute "erfordert unsere volle Aufmerksamkeit und Pflege, und die Synode muss auf diese Nachfrage zu reagieren."

"Wenn Familien Reise auf dem Weg der Herr, bieten sie eine grundlegende Zeugnis von Gottes Liebe, und sie das volle Engagement und die Unterstützung der Kirche verdient ", sagte er. Francis betont, dass es in der Familie, die wir lernen und die Bande der Treue, Ehrlichkeit, Vertrauen, Zusammenarbeit und Achtung, die uns verbinden, auch wenn es Schwierigkeiten gibt. Es ist Familien, die Kinder zu lehren, wie man ein Wort zu ehren, andere zu respektieren und den eigenen Grenzen zu verstehen, sagte er und fügte hinzu, dass sie auch geben "eine unersetzliche Aufmerksamkeit auf Mitglieder, die kleinsten sind , am meisten gefährdeten, verwundet und im Leben am Boden zerstört. "

Aber der Papst auch darauf hingewiesen, dass trotz der Werte Familien bieten, werden sie häufig nicht von den politischen und wirtschaftlichen Bereichen des Lebens, die scheinen, unterstützt", um die Fähigkeit, die Tugenden zu integrieren verloren haben Familienleben in das gemeinsame Leben der Gesellschaft. "Es ist hier, sagte er, dass die Kirche ist aufgerufen, indem zuerst bewertet wird, inwieweit ist sie, als die Familie Gottes leben zu leben ihre Sendung. Für die Kirche, die Familie" ist wie ihr Magna Charta: Die Kirche ist und muss die Familie Gottes zu sein ", sagte er.

Der Papst erklärte, dass dies in der Schrift, zu sehen, wenn Paulus sagt, dass jene, die einst fern waren, sind nicht mehr Fremde und Gäste , sondern "Mitbürger der Heiligen und der Familie Gottes." durch die Kirche, "Jesus geht wieder unter uns, um uns zu überzeugen, dass Gott uns nicht vergessen", sagte er und fügte hinzu, dass es durch die Familie ist, dass "die Kirche geht wieder zum Fischen, um die Menschen vor dem Ertrinken im Meer der Einsamkeit und Gleichgültigkeit zu verhindern.

"Mit Bezug auf, wie, nach einer Nacht zu fangen nichts, Peter warf sein Netz aus in die tiefen Gewässer an Jesu Gebot, betete Francis, dass die Kirche selbst würde "gehen in die Tiefe" mit Zuversicht, dass sie einen guten Fang haben. Franziskus geschlossen sein Publikum durch beten, dass die Synodenväter ", inspiriert durch den Heiligen Geist, fördern die Kirche, um mit Vertrauen und Glauben verstoßen ihr Netz in dem Wort Gottes. ", begrüßte er dann aus verschiedenen Ländern auf der ganzen Welt präsent Pilger und darum gebeten, dass die Anwesenden auch weiterhin für die laufende Synode über die Familie zu beten. Er betete, dass sie immer Zeugen der Liebe und Barmherzigkeit Gottes in der Welt zu sein. Danach Francis bot einen besonderen Gruß an eine Gruppe von irakischen Flüchtlingen, die im Publikum anwesenden und beauftragte die beiden Pilger und die Arbeit der Synode der Fürsprache Unsere Liebe Frau vom Rosenkranz.


Read more: http://www.ncregister.com/daily-news/pop.../#ixzz3nu6tu2Un

von esther10 07.10.2015 19:03

Erschreckend: Zunehmende Übergriffe von Muslimen gegen Christen in Flüchtlingsheimen

Veröffentlicht: 7. Oktober 2015 | Autor: Felizitas Küble
Von Peter Helmespeter-helmes-227x300



Schon klar, um „des lieben Friedens willen“ – also aus Feigheit, Dummheit und wegen der politisch korrekten Willkommenskultur – kann man die Augen vor der Wirklichkeit verschließen, erst recht, wenn diese Wirklichkeit nichts Gutes zeigt.

Und Angriffe gegen Christen sind hierzulande zwar immer noch „nichts Gutes“, werden jedoch als „Kollateralschaden“ hingenommen. Die Gäste kommen halt aus einer anderen Welt, aus einem anderen Kulturkreis…

Und wenn man die Gäste aus welcheb Gründen auch immer nicht hierhalten kann, gehört sich als Pendant der Willkommenskultur die Praktizierung einer Abschiedskultur. Das meint z. B. einer der von mir schon häufiger kritisierten protestantischen Gutmenschen, nämlich EKD-Chef Bischof Bedford-Strohm.

Es wäre wichtiger, daß sich dieser hohe Kirchendiener für eine energische Abschiebekultur einsetzte. Aber er poussiert lieber mit den muslimischen Gläubigen, statt sich für verfolgte Christen einzusetzen. (Siehe auch: https://conservo.wordpress.com/2015/09/1...trum-mitwirken/ und https://conservo.wordpress.com/2015/08/0...eist-und-islam/)



Sein Gegenstück bei der katholischen Kirche, Reinhard Kardinal Marx, will da natürlich nicht nachstehen und nimmt sein Bischofskreuz ab, bevor er muslimische Flüchtlinge trifft. Übertroffen wird Kardinal Marx nur noch von seinem Kölner Amtskollegen Woelki, der die Glocken läuten läßt, wenn Pegida demonstriert und der zum Ramadan Grußbotschaften versendet.Scannen0001 (22)

Auch klar, daß ich nicht echte Gäste meine; denn diese pflegen sich in einem Gastland auch anständig zu verhalten. Anders als die, die meinen, sie könnten unser Land erobern. Sie verwechseln Gastrecht mit Faustrecht. Und sie wissen, daß ihnen darob derzeit wenig Ärger seitens der deutschen Autoritäten droht. „Man kann ja schließlich nicht allem nachgehen“, lautet der zumeist achselzuckend vorgetragene Kommentar unserer Behörden.

Welche praktischen Auswirkungen das hat, zeigt ein Bericht der evangelischen Nachrichtenagentur IDEA:

Muslimische Flüchtlinge, die in Deutschland Christen bedrohen, sollten sofort das Land verlassen müssen. Das fordert die iranischstämmige Pastorin der persischen Konvertitengemeinde „Neuer Bund“ in Frankfurt, Mahin Mousapour. Hintergrund sind Berichte, wonach sich Übergriffe von Muslimen auf Christen in deutschen Flüchtlingsheimen häufen.

Von den bis zu eine Million Flüchtlingen, die Deutschland in diesem Jahr erwartet, sind 80 Prozent Muslime.

Wie Pastorin Mousapour auf Anfrage der evangelischen Nachrichtenagentur IDEA sagte, sind viele der rund 40 Gottesdienstbesucher ihrer Gemeinde – vor allem Iraner und Afghanen – wegen ihres Glaubens aus ihren Heimatländern geflohen: „Doch auch in Deutschland werden Ex-Muslime diskriminiert und manchmal angefeindet.“ – So sei ein afghanischer Christ in seiner Flüchtlingsunterkunft von Muslimen mit einem Messer bedroht worden, weil er eine Bibel besaß: „Die Polizei hat vorgeschlagen, der junge Mann könne ja ein Zimmer weiter ziehen oder nachts einen Stuhl unter die Türklinke stellen.“Nachrichten_Kopfbalken_1 - Kopie



In anderen Fällen würden Konvertiten (Muslime, die Christen wurden) in Gemeinschaftsunterkünften gezwungen, nach dem Kochen nicht nur das Geschirr, sondern die komplette Küche zu putzen: „Viele muslimische Flüchtlinge sagen, dass alle Christen unrein sind.“ – Angesichts solcher Vorfälle würde die 57-jährige Pastorin gern jeden Politiker persönlich fragen: „Merkt Ihr nicht, dass wir veräppelt werden? Das ist doch ein christliches Land.“ – Das Geld und die Unterkunft nähmen die muslimischen Asylbewerber gern, „aber gleichzeitig halten sie uns Christen für wertlos“.

Gewalt und Schikanen gegen christliche Flüchtlinge

Ähnliches berichtet Pfarrer Dr. Gottfried Martens von der Dreieinigkeitsgemeinde der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) in Berlin-Steglitz. Mehr als 500 Migranten zählt seine Gemeinde; die meisten hat er selbst getauft. Viele berichteten ihm von Gewalt und Schikanen, unter denen sie zu leiden hätten, weil sie Christen wurden.

„Einer unserer Täuflinge wurde etwa nach der Rückkehr vom Taufgottesdienst krankenhausreif geschlagen, viele andere wurden bedroht und in einer Reihe von Fällen auch körperlich angegriffen“, so Martens zu IDEA.

In den letzten Monaten habe sich die Situation zugespitzt, da inzwischen bis zu 90 Prozent der Heimbewohner streng religiöse Muslime seien. In vielen Flüchtlingsheimen würden deshalb die Regeln des Islams gelten, sodass ein „Klima der Angst“ herrsche. Christen dürften ihren Glauben nicht zeigen. Wenn bekannt werde, dass sie sonntags zur Kirche gehen, werde jeder Gang durchs Haus für sie ein Spießrutenlaufen. 4077304320



Nicht selten seien Christen mit radikalen Muslimen in einem Zimmer untergebracht. Vielen bleibe dann nichts anderes übrig, als bei Freunden zu übernachten oder in der Steglitzer Dreieinigkeitskirche Asyl zu suchen. Besonders schwer hätten es alleinstehende christliche Frauen: „Sie gelten für die muslimischen Bewohner als Freiwild.“

Auch Dr. Martens wirft der Politik vor, ein falsches Bild von der Situation in den Flüchtlingsheimen zu haben. Sie führe die Auseinandersetzungen auf die Enge und Überfüllung zurück und ignoriere die religiösen Ursachen: „Man versucht, die Vorkommnisse als Einzelfälle herunterzuspielen.“ – Die Lösungsvorschläge seien von „rührender Naivität“: „Man meint, mit der Verteilung des Grundgesetzes auf Arabisch oder mit der Unterschrift unter Integrationsvereinbarungen das Problem angehen zu können.“

Ziel des Islams sei aber eben nicht nur „ein bisschen seelische Privaterbauung“. Vielmehr wolle er das gesamte gesellschaftliche Zusammenleben nach seinen Regeln prägen. Pfarrer Martens: „Und wenn jemand diese Regeln nicht akzeptiert, ist er ein ,Ungläubiger‘, dem man keinen Respekt schuldet.“

Der SELK-Pfarrer plädiert inzwischen nachdrücklich für eine getrennte Unterbringung von Christen und Muslimen: „Man darf die christlichen Asylbewerber nicht zu Versuchskaninchen für weltfremde Toleranzexperimente machen.“

Unser Autor Peter Helmes ist politischer Publizist und ehem. Bundesgeschäftsführer der JU (Jungen Union); er betreibt die liberal-konservative Webseite www.conservo.wordpress.com

von Ursula 07.10.2015 18:28

*************************************************************************************************************
Seite 1 / 28. August 2015 AM / ass
Botschaft der lieben Gottesmutter
Meine geliebten Kinder:
Mein Herz ist voller Trauer. Voller Trauer über so viele meiner Priestersöhne, die mein Kommen nicht wahrhaben wollen. Doch, ich bin ganz besonders für sie gekommen, um ihnen beizustehen und ihnen in dieser schweren Zeit zu helfen.
Ihr seht jetzt selbst, was Alles geschieht. Und ihr wisst auch, dass ich euch immer gebeten und auch davor gewarnt habe. Stets habe ich gesagt, dass Umkehr und Reue stattfinden müssen, um die Menschheit zu retten.
Doch, wo sind die Priestersöhne, die mit ihren Herden Busse tun sollten? Oh, so Viele schwei-gen und folgen den wildgewordenen Schafen und Böcken in die Wüste, wo sie zusammen umkommen; anstatt dass sie diese zurückrufen und auf gute Weide führen.

Habe ich nicht immer gesagt, was Alles kommen wird:
Not, Elend, Hunger, Feuer und Wasser werden noch vermehrt kommen, wenn Nichts geschieht.
Wo sind die vielen Bischöfe und Priester, die heute noch die heiligen zehn Gebote lehren und sie halten? Und, sagte ich nicht auch, dass, von dieser Stunde an, da Dies nicht mehr ge-schehen ist, der Niedergang kommen werde?

Ja, eine liebende Mutter setzt sich für ihre Kinder ein und will sie vor jedem Schaden an Leib und Seele bewahren. Aber, was tun so viele Mütter? Ja, es gibt Solche, die töten das ungeborene Leben bereits unter ihrem Herzen !
Oh, ihr Mütter: Was tut ihr? Auch ihr werdet älter werden und wer sorgt dann für euch?

Ja, so viel Furchtbares geschieht: Unrecht und Tod.
Und Viele bringen sich gegenseitig um, und das unter dem Namen „Gottes.“
Doch, der wahre Gott ist der GOTT des LEBENS und nicht des Todes !
Was des Todes ist, stammt von Satan und dieser will Alles zerstören !
Ja, Satan versucht, noch die letzten Seelen an sich zu reissen !

Darum, meine geliebten Kinder, bitte ich euch immer wieder:
Verlasst den engen Weg nie. Schaut nicht nach rechts und nicht nach links, denn dort lauert das Verderben. Ja, der enge Weg wird noch grössere Steine und noch spitzere Dornen beinhalten.
Doch, wie ich immer sagte: Wenn ihr mich, eure MUTTER, darum bittet, werde ich euch fest-halten und durch die Finsternis, diese furchtbare Dunkelheit, führen. Ja, die Finsternis wird noch grösser und das Wehklagen noch schlimmer werden.
Denn, wo sind die Bischöfe und die Priester, die mit ihren Herden Busse tun und in Reue um-kehren? Nein, sie verweigern sogar ihren eigenen Schafen die heiligen Sakramente. Besonders das hl. Sakrament der Busse, welches sogar vom Tod auferwecken kann – vom Tod der Seele !

Oh, ihr Priestersöhne:
Kehrt um und verkündet die ewige Wahrheit wieder so, wie sie der HERR gegeben hat: Kein Buchstabe dazu, kein Buchstabe hinweg. Verdreht die heilige Schrift nicht zugunsten der wildge- wordenen Schafe und Böcke. Sucht nicht das Ansehen in dieser Welt. Denn, das wird vergehen!
Auch werden immer noch mehr Waffen geschmiedet, anstatt Pflugscharen, damit sich
die Ärmsten der Armen wenigstens Lebensmittel beschaffen könnten. Ja, nur um ihres Luxus willen, gehen sie soweit und nehmen diesen Ärmsten noch die letzte Nahrung weg !

Der HERR wird einst Jeden fragen:
‚Wo ist dein Bruder und wo ist deine Schwester, die an den Folgen des Hungers sterben, während du im Luxus geschwelgt bist?‘ Ja, werdet demütig und klein und setzt euch für den Nächsten ein. Denn, die Liebe zu GOTT muss auch die Nächstenliebe beinhalten! Es geht nicht, GOTT zu lieben; aber, seinen Nächsten zu verachten! Ja, die Zeit wird noch schwerer werden!
Darum, meine geliebten Kinder: Betet und bittet eure Bischöfe und Priester, dass sie mit ihren Herden Busse tun! Denn, nur Umkehr und Reue können noch retten! Aber, wie ich gesagt habe: Die Zeit dazu, geht zu Ende ! Betet. Betet. Betet.

Myrtha: „Oh MUTTER: Warum nur, muss es soweit kommen !
Dieser Stolz, dieser furchtbare Stolz! Ja, auch wir sind grosse Sünder !
Pater Pio, Bruder Klaus, Schwester Faustina: Bitte, bleibt unsere Fürbitter.“

Nun beginnt das sehr schwere Sühneleiden zur heiligen Messe.

von esther10 07.10.2015 16:19

7. Oktober: "Unsere Liebe Frau vom Rosenkranz"
Paolo Veronese - Battle of Lepanto - WGA24971


Paolo Veronese: Die Seeschlacht von Lepanto
Quelle: public domain via Wikimedia commons

Heute feiern wir das Fest "Unserer lieben Frau vom Rosenkranz".
In früheren Zeiten hieß dieses Fest "Unserer lieben Frau vom Siege".

http://sacerdos-viennensis.blogspot.co.a...nzfest-den.html


Der Festtag wurde von Papst Pius V initiiert, aus Anlass des Sieges der katholischen Liga über die Übermacht der Osmanen in der Seeschlacht von Lepanto im Jahr 1571.

Es waren die Europäer, die gemeinsam den Rosenkranz gebetet haben, um ein Wunder zu erbitten. Das geschah - und es zeigt, dass wir auch in unseren Zeiten nicht nachlassen sollten im Gebet.

Bellfrell und sacerdos viennenis schlagen vor, an Tagen wie diesen den ganzen Psalter zu beten ...

Eine gute Idee und über den Tag verteilt, ist das bestimmt zu schaffen.

Denn nur das Rosenkranzgebet wird die Welt retten.

*



http://www.google.de/imgres?imgurl=http%...AIVgtwsCh1GKQno



Der Rosenkranz
197. Der Rosenkranz oder das Psalterium der Jungfrau Maria ist eine der hervorragendsten Gebete zur Mutter des Herrn. 234
Deshalb „haben die Päpste die Gläubigen wiederholt zum häufigen Gebet des heiligen Rosenkranzes aufgerufen, ein Gebet biblischen Charakters, das sich um die Betrachtung der heilbringenden Ereignisse des Lebens Christi dreht, mit denen die jungfräuliche Mutter eng vereint war. Bezüglich des Wertes und der Wirksamkeit dieses Gebetes gibt es zahlreiche Zeugnisse von Hirten und solchen Menschen, die sich um ein heiliges Leben bemühen.“ 235
Der Rosenkranz ist wesentlich ein betrachtendes Gebet, dessen Rezitation „einen ruhigen Rhythmus und ein fast zögerndes Überdenken erfordert, der beim Betenden die Betrachtung der Geheimnisse des Lebens des Herrn fördert.“ 236
Er wird für die Ausbildung und das geistliche Leben der Kleriker und Ordensleute ausdrücklich empfohlen. 237
rosenkranzMutterTeresa198. Die Kirche zeigt ihre Hochachtung für das Gebet des heiligen Rosenkranzes, indem sie einen Ritus für die Segnung d. Rosenkränze vorsieht. 238
Dieser Ritus hebt den Gemeinschaftscharakter des Rosenkranzgebets hervor. Der Segen des Rosenkranzes geht mit dem Segen derjenigen einher, die die Geheimnisse des Lebens, des Todes und der Auferstehung des Herrn betrachten, damit sie „einen vollendeten Einklang zwischen Gebet und Leben bewirken können.“ 239
Darüber hinaus könnte die Segnung des Rosenkranzes noch besser „unter Teilnahme des Volkes“ durchgeführt werden, wie es das Benediktionale empfiehlt, etwa bei Wallfahrten zu Marienkirchen, an Festen der seligen Jungfrau Maria, besonders am Rosenkranzfest am Ende des Monats Oktober. 240
Benedikt_XVI._Rosenkranz199. Nachstehend werden jetzt einige Empfehlungen gegeben, welche das Wesen des Rosenkranzes schützen und dieses Gebet noch nützlicher machen können.
Das Gebet des Rosenkranzes kann bei einigen Gelegenheiten einen festlichen Ton annehmen: „durch die Verkündigung der biblischen Schritte bezüglich jedes Geheimnisses, die Ausführung einiger Teile durch Gesang, eine kluge Verteilung der verschiedenen Aufgaben, das festlichen Begehen der Momente der Eröffnung und Beendigung des Gebetes.“ 241
200. Für diejenigen, die ein Drittel des Rosenkranzes beten, teilt die Gewohnheit zu bestimmten Tagen der Woche die verschiedenen Geheimnisse wie folgt auf:
die freudenreichen (Montag und Samstag),



die lichtreichen (Donnerstag)
die schmerzhaften (Dienstag und Freitag)
und die glorreichen (Mittwoch, Sonntag).
giovanni-paolo-ii-10-Diese Aufteilung kann bei strenger Beachtung zuweilen einen Gegensatz zwischen dem Inhalt der Geheimnisse und dem des liturgischen Tages verursachen, wenn beispielsweise die schmerzhaften Geheimnisse an Weihnachten, das auf einen Freitag fällt, zu beten sind. Man kann sich in diesen Fälle daran orientieren, dass „der liturgische Charakter eines bestimmten Tages wichtiger ist als seine Stellung in der Woche, ebenso, dass ein angemessenes Auswechseln von Geheimnissen an besonderen Tagen des liturgischen Jahres nicht der Natur des Rosenkranzes widerspricht, so dass es erlaubt ist, die Andachtsübung der liturgischen Zeit anzugleichen“. 242



So handeln zum Beispiel die Gläubigen korrekt, die am sechsten Januar, dem Fest der Erscheinung des Herrn, die freudenreichen Geheimnisse und als „fünftes Geheimnis“ die Anbetung der Könige anstelle des Wiederfindens des zwölfjährigen Jesus im Tempel zu Jerusalem betrachten. Selbstverständlich muss dieser Austausch in Anlehnung an die Heilige Schrift und an das liturgische Eigengut ausgewogen gehandhabt werden.
201. Um die Betrachtung zu fördern, aber auch „damit der Geist mit der Stimme übereinstimmt“, 243 haben Hirten und Gelehrte mehrfach vorgeschlagen, den Gebrauch der Clausula wiederzubeleben, eine alte Weise des Rosenkranzes, die zudem nie ganz verschwunden war. Die Clausula, die gut zur wiederholenden und betrachtenden Natur des Rosenkranzes passt, besteht in einem Satz, der dem Namen Jesus folgt und an das entsprechende Geheimnis erinnert. Eine korrekte Clausula, festgelegt für jedes Gesätz, kurz in der Aussage, treu zu Schrift und Liturgie, kann eine wertvolle Hilfe für ein meditierendes Beten des heiligen Rosenkranzes bilden.
St. Gallener Rosenkranz 19. Jahrhundert Silber / Holz
St. Gallener Rosenkranz
19. Jahrhundert
Silber / Holz



202. „Will man den Gläubigen der Wert und die Schönheit des Rosenkranzes erklären, dann sollen Ausdrücke vermieden werden, die andere hervorragende Gebetsformen in den Schatten stellen oder ungenügend auf andere marianische Gebete achten, selbst wenn sie von der Kirche anerkannt sind“; 244 oder die ein Schuldgefühl bei denjenigen erzeugen können, die ihn nicht zu beten gewohnt sind:
„Der Rosenkranz ist ein hervorragendes Gebet, dem gegenüber sich der Gläubige frei fühlen soll, wenn er aufgefordert wird, in besinnlicher Ruhe und in seiner ihm innewohnenden Schönheit zu ihm zu greifen.“ 245

*

234 Bezüglich der gewährten Ablässe vgl. EI, Aliae concessiones 17, 62. Bezüglich eines
Kommentars zum Ave Maria vgl. KKK 2676-2677.
235 KONGREGATION FÜR DEN GOTTESDIENST, Rundbrief Orientamenti e proposte
per la celebrazione dell’Anno mariano, 62.
236 PAUL VI., Apostolisches Mahnschreiben Marialis cultus, 47.
237 Vgl. CIC cann. 246 § 3; 276 § 2, 5°; 663 § 4; KONGREGATION FÜR DEN KLERUS,
Direttorio per il ministero e la vita dei presbiteri, Vatikanstadt 1994, 39.
238 Vgl. RITUALE ROMANUM, De Benedictionibus, Ordo benedictionis coronarum Rosarii, a.a.O., 1183-1207.
239 Ebd.
240 Vgl. ebd., 1183-1184.
241 KONGREGATION FÜR DEN GOTTESDIENST, Rundbrief Orientamenti e proposte
per la celebrazione dell’Anno mariano, 62 a.
242 Ebd., 62 b.
243 Vgl. SC (Sacrosanctum Concilium) 90.
244 KONGREGATION FÜR DEN GOTTESDIENST, Rundbrief Orientamenti e proposte
per la celebrazione dell’Anno mariano, 62 c.
245 PAUL VI., Apostolisches Mahnschreiben Marialis cultus, 55.
Pope-praying-rosary_largeDieser Blog ist der Absicht gewidmet, im Jahr des Glaubens den Suchenden und Gläubigen eine Fülle von Informationen zum „Rosarium Virginis Mariae“, dem Rosenkranzgebet der Kirche zur Verfügung zu stellen. Im Felde dieser uralten Andachtsübung, die über die Zeitläufte hin geradezu zum „Markenzeichen“ des Katholiken geworden ist, existiert besonders im Internet ein gewaltiger Wildwuchs und manche Desinformation. Wer lernen will, mit dem heiligen Rosenkranz die Frohe Botschaft von Geburt, Leben, Wirken, Tod und Auferstehung unseres Erlösers Jesus Christus zu beten, dem empfehle ich, bei der Tradition des Gebetes zu bleiben.


http://rosenkranzbeten.info/rosenkranzbe...pst-franziskus/

Jede ernstzunehmende Andachtsübung folgt einer bewährten Ordnung und aszetischen Disziplin, die man nicht ohne Not aufgeben sollte. Aszese heißt Übung. Der Rosenkranz ist eine Übung, deren Reichtum sich nur dem ernsthaft Übenden erschließt. Daher rate ich dringend dazu, der scheinbaren Vielfalt, die das Netz suggeriert, zu widerstehen und sich dem w a h r e n Rosenkranzbeten der Katholischen Kirche zuzuwenden.
Anleitung zum Rosenkranzgebet mit der Kirche
Mit der Bibel Rosenkranz beten
Die Clausulae des Dominikus von Preußen von 1410

http://www.google.de/imgres?imgurl=http%...AIVgtwsCh1GKQno

[/b]

von esther10 07.10.2015 13:37

Generalaudienz: „Kräftiger Schuss Familiengeist“ gegen die Lähmungen der Zeit


Aus der Generalaudienz von diesem Mittwoch - AFP

07/10/2015 11:31SHARE:
Die Welt braucht einen „kräftigen Schuss Familiengeist“. Das hat Papst Franziskus bei der Generalaudienz an diesem Mittwoch auf dem Petersplatz vor Zehntausenden Gläubigen gesagt. In der Öffentlichkeit gehe es zwar vielerorts sehr rational und organisiert zu, „aber auch sehr oft blutleer, trocken und anonym“, so der Papst. Ein solcher Beziehungsstil wolle zwar oft sogar inklusiv sein, „aber in Wirklichkeit überlässt er immer mehr Menschen der Einsamkeit und dem Ausschluss“.

Zu Beginn lenkte der Papst den Blick der Gläubigen auf die seit Sonntag laufende Bischofssynode zu Ehe und Familie. Weil die Familie „fundamental“ in der Verkündigung der Liebe Gottes sei, verdiene sie „alle Hingabe, zu der die Kirche fähig“ sei.

Die Familie sei freilich nicht bloß für die Kirche bedeutsam, sondern für die ganze Gesellschaft zentral. In der Familie würden Treue, Aufrichtigkeit, Vertrauen, Zusammenarbeit und Respekt gelernt. „Wer diese Haltungen in der Gesellschaft lebt, der hat sie vom Familiengeist übernommen und sicher nicht vom Wettbewerb und vom Wunsch nach Selbstverwirklichung“, analysierte Papst Franziskus. Doch selbst wenn das alle wüssten: „Man gibt der Familie nicht die ihr zustehende Anerkennung und Unterstützung in der politischen und wirtschaftlichen Organisation der zeitgenössischen Gesellschaft.“ Noch einen Ton pessimistischer, fügte Franziskus hinzu: „Die Familie erhält nicht nur nicht die rechte Anerkennung, sondern sie bringt keinen Lernprozess mehr hervor.“ Die Folge davon seien überall sichtbare „Zeichen von Verwahrlosung“ im Umgang miteinander und im öffentlichen Leben: Aggressivität, Vulgarität, Verachtung. Zeichen, „die weit unter einer auch nur minimalen Schwelle der Erziehung in der Familie liegen“.

„Familiengeist: das Grundgesetz der Kirche“

Gerade mit Blick auf eine solche Schieflage sehe die Kirche heute „den historischen Sinn ihrer Sendung für die Familie“, betonte Franziskus. „Man könnte sagen, dass der Familiengeist etwas wie ein Verfassungsvertrag für die Kirche ist: So muss das Christentum sich präsentieren, so muss es sein“. Paulus habe es schwarz auf weiß aufgeschrieben: „Ihr seid also jetzt nicht mehr Fremde ohne Bürgerrecht, sondern Mitbürger der Heiligen und Hausgenossen Gottes.“ (Eph 2,19). „Die Familie ist und muss sein: die Familie Gottes“, verdeutlichte der Papst.

Wenn Jesus seinerzeit Petrus zum „Menschenfischer“ gemacht habe, so brauche es heute „eine neue Art Netz“ – und dieses Netz sei die Familie, fuhr Franziskus fort. „Wir können sagen, dass die Familien heute eines der wichtigsten Netze für die Sendung des Petrus und der Kirche sind“. Das sei kein Netz, das Gefangene mache, sondern im Gegenteil die Menschen „aus den schlechten Wassern der Verlassenheit und der Gleichgültigkeit“ befreie. „Von hier, von der Familie ausgehend, beginnt Jesus neu seine Reise zu den Menschen, um sie davon zu überzeugen, dass Gott sie nicht vergessen hat. Von der Familie ausgehend, bezieht Petrus Kraft für sein Amt. Von der Familie ausgehend, fährt die Kirche hinaus zum Fischen.“ Und als seine Hoffnung für die Synode drückte Franziskus aus: „Möge die Begeisterung der Synodenväter den Schwung einer Kirche anstoßen, die die alten Netze zurücklässt und im Vertrauen auf das Wort des Herrn neu zu fischen beginnt.“
(rv 07.10.2015 gs)

von esther10 07.10.2015 12:44

Drei Motuproprien und ein Jubiläumsablass – ein Impulstext, Teil III
Ein Kommentar von Clemens Victor Oldendorf.
Erstellt von Clemens Victor Oldendorf am 4. Oktober 2015 um 22:53 Uhr
Statue des hl. Petrus
Mit dem heutigen dritten und abschließenden Teil dieser Kurzreihe von Beiträgen war ursprünglich geplant, auf die beiden Motuproprien einzugehen, mit denen der Heilige Vater das Ehenichtigkeitsverfahren sozusagen rationalisiert hat. Zusammen mit dem Motu Proprio Summorum Pontificum, von dem zuerst die Rede war, haben wir also mit der heutigen Folge die „drei Motuproprien” beisammen, welche dieser Aufsatzserie den Titel geben.

Wenn ich von Rationalisierung des Ehenichtigkeitsverfahrens spreche, soll das nicht heißen, bisher sei dieses meiner Meinung nach unvernünftig angelegt gewesen, sondern habe ich jene Bedeutung von Rationalisierung im Blick, die im allgemeinen Sprachgebrauch sogar weitgehend vorrangig ist und Maßnahmen zur Steigerung der Effizienz von Abläufen unter gleichzeitiger Einsparung von Kräften und vor allem finanziellen Ressourcen meint. Dank des Interviews voraus, das Dr. Gero P. Weishaupt Kathnews vor zwei Tagen gegeben hat, ist es mir möglich, Teil III ebenfalls zu rationalisieren und in Anlage und Umfang etwas zu straffen.

Dies erlaubt mir, statt namentlich die Bestimmungen des Motu Proprio Mitis Iudex Dominus Iesus, das den CIC betrifft (das zweite, komplementäre Motu Proprio bezieht sich bekanntlich ohne große sachliche Differenz auf das Ostkirchenrecht und kann hier deshalb außerachtbleiben), zu referieren und den Gesetzestext selbst zu kommentieren, gleich zu meiner Beurteilung der Reaktionen zu kommen, die die Reform des Ehenichtigkeitsverfahrens durch Papst Franziskus seitens konservativer und/oder traditionalistischer Kreise von Katholiken hervorgerufen hat. Diese Reaktionen sind ohnehin nur ein Teilsegment der Befürchtungen und Ängste, die sich aus diesem Spektrum der Kirche mit dem heute in Rom beginnenden zweiten Teil der Bischofssynode zu Ehe und Familie verbinden.

Felle schwimmen davon?

Wenn man die Nervosität betrachtet, die in erster Linie bloß konservative (also sich selbst nicht zugleich als dezidiert traditionstreu verstehende) Katholiken im Vorfeld der Synode erfasst hat, muss ich wirklich die Frage stellen, was die Glaubenssubstanz solcher Personen und Strömungen ausmacht. Ist ihnen das Katholische wirklich nur noch ein Verhaltenskodex in der Moral, vorwiegend auch noch auf sexuellem Gebiet? So wichtig diese Bereiche sind, einschließlich der Frage der Abtreibung und des Lebensschutzes, gerade wenn man sie so gern naturrechtlich argumentiert, können sie nicht Zentrum und Spezifikum des Katholischen sein, sondern müssen notwendigerweise allgemeinmenschlich sein; unabhängig von Weltanschauung und religiöser Überzeugung oder historisch-kultureller Konvention gelten.
Hinzu kommt noch, dass ich selbst immer wieder beobachte, wie sehr viele Menschen, die als fromm gelten, als konservativ oder traditionell katholisch und die sich so sehr mit Abtreibung und Sexualmoral befassen, sich dafür vor allem bei anderen interessieren.

Oft ist dies natürlich zwangsläufig so, sei es, dass sie von ihrem Lebensstand her niemals mit Konflikten konfrontiert werden, in denen sich die „Option” einer Abtreibung als Versuchung oder Druck in den Raum drängen kann, sei es, dass Sexual- oder Ehemoral von ihrem Lebensalter her längst als konkrete Herausforderung der persönlichen Lebensgestaltung ausgeschieden sind, es also relativ leicht ist, sich zu „bekehren” und keusch zu leben. Wird da von Bekehrung gesprochen, ist zumindest un- oder unterbewusst meines Erachtens pharisäische Selbstbestätigung häufig das eigentlich Gemeinte und Gesuchte, wäre also eher eigene Gewissenserforschung angesagt.

Ich komme zunehmend zu der Einschätzung, dass es sich bei der Konzentration auf das sechste und neunte Gebot in konservativ-katholischen Kreisen um eine Art Zuckerbrot für die Konservativen gehandelt hat. Das gilt insbesondere für die Enzyklika Humanae Vitae und gewissermaßen für das gesamte Pontifikat Johannes Pauls II.

Alleinstellungsmerkmal Papsttreue
Die Katholiken, die sich über ihre „Papsttreue” definierten, konnten hier den Halt finden, den sie in der Autorität von Papst und Lehramt gesucht haben, fanden darin die Beruhigung, dass „der Papst ja doch noch katholisch ist” und haben dafür und deshalb viel nachkonziliare Aufweichung auf anderen Gebieten geschluckt, beispielsweise die sogenannte Liturgiereform „gehorsam” angenommen. Jetzt regt sich die Befürchtung, der Heilige Vater könnte diese Positionen ändern, auch noch diese Übereinstimmung mit den Konservativen aufgeben. Man sieht hier sehr schön, wie haltlos Papsttreue ist und wie wenig weitblickend, wenn sie sich nur positivistisch auf das Autoritätsargument und auf Gehorsamsmechanismen stützt, die zudem versagen können.

Papst Franziskus beansprucht bloß konsequent seinen Jurisdiktionsprimat

Gerade bei den Motuproprien zum Ehenichtigkeitsverfahren, aber auch sonst immer wieder wird Papst Franziskus von konservativer Seite für seine „Alleingänge” kritisiert. Das befremdet. Denn strenggenommen haben sich seine Kritiker immer eine solch kraftvolle Ausübung des päpstlichen Jurisdiktionsprimates gewünscht und ähnelt Franziskus darin am meisten den ansonsten apotheotisch überhöhten Päpsten Pius IX. und Pius XII. oder sogar dem sakrosankt-kritikimmunen Pius X. Jetzt aber fürchtet man plötzlich, ein Papst könne diese Machtfülle inhaltlich gegen die eigenen Vorstellungen und Interessen einsetzen und wundert sich, wie der Papst „an der Kurie vorbei” regieren kann. Das hätte man vor 1870 bedenken müssen und bestätigt gewissermaßen nachträglich, dass die damalige Skepsis gegenüber einer Dogmatisierung von Jurisdiktionsprimat und Unfehlbarkeit immerhin doch teilweise berechtigte Befürchtungen auf ihrer Seite hatte.

Mangelhafte Ehevorbereitung
Was auch immer die Synode oder nach ihr der Heilige Vater beschließt und auch, wenn das Ehenichtigkeitsverfahren jetzt erleichtert worden sein sollte, man muss mehreres bedenken. Einerseits: Niemand wird von Papst Franziskus gezwungen werden, sein Sexualleben moralisch „liberaler” zu gestalten, niemand muss zur heiligen Kommunion hinzutreten, wenn er der Überzeugung ist, dafür aus welchen Gründen auch immer nicht bereit zu sein, niemand muss vor allem ein Ehenichtigkeitsverfahren für seine Ehe anstrengen. Andererseits: Jene, die ihr Sexualleben ohne Rücksicht auf moraltheologische Bedenken und Kriterien der katholischen Kirche führen, bilden bereits jetzt, auch wenn sie zum Teil noch nominell Katholiken sein mögen, die gesellschaftliche Mehrheit. Wer von diesen Personen überhaupt noch Interesse hat, zur heiligen Kommunion zu gehen, findet auch jetzt schon dazu nahezu überall Gelegenheit und muss gar nicht unbedingt an einen Ort gehen, wo seine Lebensverhältnisse der Öffentlichkeit nicht bekannt sind. Er muss das selbst vor sich und vor Gott verantworten. Niemand kann und muss unter frommem Vorwand andere moralisch durchleuchten und beurteilen. Die Frage, ob eine Ehe kirchlich und sakramental gültig ist, interessiert in diesem Segment von Leuten die allerwenigsten. Daher werden sich die meisten gar nicht für eine Annullierung ihrer Ehe interessieren, sei es nach den bisherigen Verfahrensnormen, sei es nach den reformierten, die ab dem 8. Dezember 2015 anzuwenden sind. Freilich kann man einwenden, die Kirche kapituliere vor einer praktischen Lebenswirklichkeit, in der auch die Lebensweise vieler Katholiken von der Lehre und Praxis der Kirche entschieden abweicht. Dieser konservativen und traditionalistischen Kritik stimme ich in folgendem Sinn ganz und gar zu: Aufgrund mangelhafter Ehevorbereitung würden zweifellos längst schon in sehr vielen Ehen, wenn man sie zum Gegenstand eines Annullierungsverfahrens machen würde, Nichtigkeitsgründe offenbar werden.

Fragen und Konsequenzen

Nicht das Ehenichtigkeitsverfahren ist die Lösung, sondern wenigstens in Zukunft muss man darauf hinwirken, dass kirchliche Eheschließungen, die zum Beispiel vorwiegend aus Gründen der Sentimentalität oder Romantik erfolgen würden, gar nicht erst stattfinden. Es mag heterodox klingen: Ohne allzu rigoristisch zu sein, müssten solche Paare, die eigentlich keine praktische Bindung an das Leben der Kirche mehr haben, abgehalten werden, kirchlich zu heiraten. Viele sogenannte Putativehen würden so von vornherein vermieden, wären nicht nachträglich reif für die Annullierung. Man muss sich wirklich fragen, ob sich zwischen kirchlichem und allgemeingesellschaftlichem Verständnis von Ehe beziehungsweise von partnerschaftlichem Zusammenleben und Geschlechtsgemeinschaft nicht ein letztlich weitgehend unüberbrückbarer Hiatus auftut: Niemand ist nur Christ oder Glied der Kirche, immer auch – sogar nolens volens – Mensch und Zeitgenosse in Welt und Gesellschaft. Das soll nicht zu einem Doppelleben führen, und doch ergibt es ein Problem. Wegen der allgemeinen gesellschaftlichen Vorprägungen sind sehr viele Menschen sicher nicht mehr im kirchlichen Sinne ehefähig, können gar keine sakramental gültige Ehe mehr schließen, wenn man ihnen wirklich „auf den Zahn fühlt”. Das gilt insbesondere angesichts der dogmatisch fixierten Lehrmeinung des Westens, dass sich die Ehepartner das Ehesakrament wechselseitig oder gegenseitig spenden.

Das Axiom, dass die Ehe unter Christen immer Sakrament ist, kann von da her betrachtet in der Tat brüchig werden. Wem ist die Sakramentalität der Ehe noch bewusst, wer weiß und versteht (!) noch, was „Sakrament der Ehe” bedeutet? Denn unbewusst kann man ganz bestimmt kein Sakrament spenden oder empfangen erst recht nicht wider Willen, denn dazu gehört jeweils die Intention. Wo kein Sakrament gespendet wird, kann es auch nicht empfangen werden. Was ist also, wenn einer der Partner das Sakrament der Ehe bejaht und empfangen will, der andere Partner dazu aber keinen Zugang findet oder gar nicht weiß, was es heißt, „sich das Sakrament der Ehe gegenseitig spenden”. Das habe ich mich immer schon bei konfessionsverschiedenen Ehen gefragt, denn für einen Protestanten, der seinen Glauben kennt, ist die Ehe „ein weltlich Ding” und gerade kein Sakrament: Wie soll er die Absicht haben, dieses Sakrament zu empfangen, geschweige denn zu spenden? Und doch geht die katholische Kirche davon aus, dass Protestanten, da sie nicht der sogenannten Formpflicht unterliegen, sogar untereinander, also wenn beide Partner evangelisch sind, (vor dem Standesbeamten!) sakramental gültig heiraten. Diese Fragen müssten tatsächlich theologisch neu durchdacht werden, es gäbe noch einige andere, die sich Theologie und Lehramt von neuem stellen müssen. Nicht, weil sich Wahrheit und Lehre ändern, sondern weil der Resonanzraum, in den hinein sie gesprochen werden, sich tiefgreifend verändert hat.

Bischof Fellay schaltet sich ein

Es gibt nun auch noch ein Bittgesuch des Generaloberen der Priesterbruderschaft St. Pius X. an Papst Franziskus, es trägt das Datum vom 15. September 2015 und wurde Ende des vergangenen Monats publik. Dazu möchte ich sagen, dass ich dem Text inhaltlich weitestgehend zustimme. Ich schränke das dahingehend ein, dass auch dieses Bittgesuch den unzutreffenden Vorwurf wiederholt, das gestraffte Ehenichtigkeitsverfahren führe de facto zu einer „Scheidung auf katholisch”. Im Ton ist der Text allerdings viel zu theatralisch und damit kontraproduktiv. Jedenfalls kann Fellay mit einer solchen stilistischen Reaktivierung des 19. Jahrhunderts nicht erwarten, von Papst Franziskus oder der Synode ernstgenommen zu werden. Das will er vielleicht auch gar nicht, sondern nach dem Motto: „Der Kluge baut vor” die Piusbruderschaft als Zufluchtsort und Auffangbecken derer präsentieren, die vom Ergebnis der Synode enttäuscht werden könnten. Persönlich denke ich nicht, dass das gelingen kann, denn wer erst jetzt, wo vielleicht auch noch die Morallehre der Kirche „umgebaut” wird, aufwacht, hat vermutlich zu lange geschlafen, um plötzlich als „Traditionalist” aufzustehen.

Zuflucht zu Papst em. Benedikt?

Es gab auch eine Petition an Papst em. Benedikt XVI., sich gleichsam selbst zur Bischofssynode einzuladen. Was erwartet man sich davon? Ich möchte in Erinnerung rufen, dass es Benedikt XVI. war, der den Titel „Patriarch des Westens” aus dem Katalog der Titel des Römischen Papstes ausgeschieden hat. Das war mehr als ein Gestus – vielleicht sogar der Bescheidenheit -, eine reine Nebensächlichkeit oder Äußerlichkeit. Es war eine vorbereitende Voraussetzung neuer „patriarchaler Räume”, von denen Joseph Ratzinger einst als Konzilsperitus schrieb: „Es gilt (…), die miteinander vermengten Bereiche – römische Orts-Kirche und Gesamtkirche, Primat und Patriarchat ohne Verletzung des Primats zu entflechten und den Organismus der Ortskirchen wieder lebensfähig zu machen sowie das lateinische Patriarchat in seiner gegenwärtigen Extension aufzulösen (was gerade mit der Ablegung des Patriarchentitels nicht nur der Extension nach, sondern sogar überhaupt de facto bereits geschehen ist, Anm. C. V. O.) und durch eine Mehrzahl patriarchaler Räume zu ersetzen. Unter ‘patriarchalen Räumen’ sind dabei nicht etwa neue Patriarchate zu verstehen, gegen deren Bildung vieles spricht, sondern Regionen, deren Selbständigkeit ungefähr derjenigen der früheren Patriarchate entsprechen sollte, deren Leitung aber bei der jeweiligen Bischofskonferenz liegen könnte, die natürlich ihrerseits dem Gesamtkollegium der Bischöfe und dem Papst verantwortlich bleiben müsste” (Ratzinger, J., Zur Lehre des Zweiten Vatikanischen Konzils, Tbd. 7/1 der Gesammelten Schriften, hrsg. von G. L. Müller, Freiburg i. Br. 2012, S. 352). Dem müsse als ausgleichende Kraft, so fährt Ratzinger kurz darauf fort, „die Ausbildung eines Bischofsrates gegenübergestellt werden. Dabei sollte man wiederum nicht allzusehr auf der doktrinären Frage insistieren, inwiefern dieser Bischofsrat in einem strikten Sinn das Bischofskollegium repräsentieren kann. Faktisch kann sich jedenfalls die Idee des Bischofsrates auf gute geschichtliche Gründe stützen. Wie es in Konstantinopel die ständige Synode gab, so haben auch die Päpste des Altertums größere Angelegenheiten synodal entschieden, entsprechend dem synodalen Wesenszug, der für das Bild der Alten Kirche ganz allgemein bezeichnend ist. Im Mittelalter tritt an die Stelle der Synode das Konsistorium der Kardinäle, das bis Sixtus V. ein wirklicher Senat war, der bei Beratung aller wichtigen Angelegenheiten, der Causae maiores, aktiv mitbeteiligt war” (Ratzinger, J., ebd., S. 352f).

Patriarchale Räume oder praktische Anglikanisierung der Kirche?

Ich könnte das Zitat noch fortsetzen, doch das, was Zielpunkt meiner Aussageabsicht, ist bereits gesagt: Zwar ist noch kein Bischofsrat geschaffen, aber es gibt zum Beispiel schon den C8-Rat der Kardinäle, die Papst Franziskus zu seiner Beratung bei der Kurienreform um sich geschart hat. Die relative Selbständigkeit patriarchaler Räume könnte nach der Synode etwa bedeuten, dass es in der pastoralen Praxis in verschiedenen Gegenden oder Kulturen unterschiedliche Disziplinen gäbe. So dass zum Beispiel etwas, was in Deutschland oder Frankreich möglich sein könnte, in Afrika nicht praktiziert würde. Eine solche Ausdifferenzierung wäre für die katholische Kirche sicher ungewohnt und gewöhnungsbedürftig, aber man muss wohl nüchtern sagen, dass die dogmatische Übereinstimmung der verschiedenen „Flügel” der Kirche schon jetzt eine mehr bloß theoretische ist.

Praktisch wäre das ein Phänomen, das ich Anglikanisierung der katholischen Kirche nennen möchte. In der Kirche von England koexistieren ja bereits jetzt unterschiedlichste und gegensätzlichste Ausprägungen nebeneinander. Dort vielleicht nur noch dadurch zugespitzt, dass die formale Einheit untereinander nur noch eine formal institutionell-organisatorische ist und dogmatische Übereinstimmung ganz offen ausgeklammert wird.

Eine solche Tendenz und Konsequenz könnte ich mir im Zuge der jetzt tagenden Bischofssynode und einer möglichen Kurienreform für die katholische Kirche durchaus vorstellen. Und man kann – wenn man das Zitat Ratzingers nochmals liest – nicht sagen, dass Benedikt XVI. sich in Opposition zu einer solchen Entwicklung befände. Die Formulierungen wie „ohne Verletzung des Primats” oder beim Patriarchat des Westens „in seiner gegenwärtigen Extension” wirken wie vorläufig noch notwendige Selbstabsicherungen, aber letztlich entbehrliche Zusätze ohne eigentlichen Aussagewert. Jedenfalls zeigt das Beispiel der Kirche von England, dass das Dogma durch solche Konzeptionen konkret nicht abgesichert, sondern zumindest in der Praxis als konkret belanglos ausgeblendet würde.

Angst und Unruhe sind trotzdem unbegründet, denn der Katholik besitzt in der immerwährenden Lehre und Praxis der Kirche alle Kriterien, die gegenwärtige Bischofssynode in ihrem Verlauf und Ergebnis unaufgeregt und gelassen zu beobachten.

Foto: Statue des hl. Petrus – Bildquelle: Kathnews

1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 | 27 | 28 | 29 | 30 | 31 | 32 | 33 | 34 | 35 | 36 | 37 | 38 | 39 | 40 | 41 | 42 | 43 | 44 | 45 | 46 | 47 | 48 | 49 | 50 | 51 | 52 | 53 | 54 | 55 | 56 | 57 | 58 | 59 | 60 | 61 | 62 | 63 | 64 | 65 | 66 | 67 | 68 | 69 | 70 | 71 | 72 | 73 | 74 | 75 | 76 | 77 | 78 | 79 | 80 | 81 | 82 | 83 | 84 | 85 | 86 | 87 | 88 | 89 | 90 | 91 | 92 | 93 | 94 | 95 | 96 | 97 | 98 | 99 | 100 | 101 | 102 | 103 | 104 | 105 | 106 | 107 | 108 | 109 | 110 | 111 | 112 | 113 | 114 | 115 | 116 | 117 | 118 | 119 | 120 | 121 | 122 | 123 | 124 | 125 | 126 | 127 | 128 | 129 | 130 | 131 | 132 | 133 | 134 | 135 | 136 | 137 | 138 | 139 | 140 | 141 | 142 | 143 | 144 | 145 | 146 | 147 | 148 | 149 | 150 | 151 | 152 | 153 | 154 | 155 | 156 | 157 | 158 | 159 | 160 | 161 | 162 | 163 | 164 | 165 | 166 | 167 | 168 | 169 | 170 | 171 | 172 | 173 | 174 | 175 | 176 | 177 | 178 | 179 | 180 | 181 | 182 | 183 | 184 | 185 | 186 | 187 | 188 | 189 | 190 | 191 | 192 | 193 | 194 | 195 | 196 | 197 | 198 | 199 | 200 | 201 | 202 | 203 | 204 | 205 | 206 | 207 | 208 | 209 | 210 | 211 | 212 | 213 | 214 | 215 | 216 | 217 | 218 | 219 | 220 | 221 | 222 | 223 | 224 | 225 | 226 | 227 | 228 | 229 | 230 | 231 | 232 | 233 | 234 | 235 | 236 | 237 | 238 | 239 | 240 | 241 | 242 | 243 | 244 | 245 | 246 | 247 | 248 | 249 | 250 | 251 | 252 | 253 | 254 | 255 | 256 | 257 | 258 | 259 | 260 | 261 | 262 | 263 | 264 | 265 | 266 | 267 | 268 | 269 | 270 | 271 | 272 | 273 | 274 | 275 | 276 | 277 | 278 | 279 | 280 | 281 | 282 | 283 | 284 | 285 | 286 | 287 | 288 | 289 | 290 | 291 | 292 | 293 | 294 | 295 | 296 | 297 | 298 | 299 | 300 | 301 | 302 | 303 | 304 | 305 | 306 | 307 | 308 | 309 | 310 | 311 | 312 | 313 | 314 | 315 | 316 | 317 | 318 | 319 | 320 | 321 | 322 | 323 | 324 | 325 | 326 | 327 | 328 | 329 | 330 | 331 | 332 | 333 | 334 | 335 | 336 | 337 | 338 | 339 | 340 | 341 | 342 | 343 | 344 | 345 | 346 | 347 | 348 | 349 | 350 | 351 | 352 | 353 | 354 | 355 | 356 | 357 | 358 | 359 | 360 | 361 | 362 | 363 | 364 | 365 | 366 | 367 | 368 | 369 | 370 | 371 | 372 | 373 | 374 | 375 | 376 | 377 | 378 | 379 | 380 | 381 | 382 | 383 | 384 | 385 | 386 | 387 | 388 | 389 | 390 | 391 | 392 | 393 | 394 | 395 | 396 | 397 | 398 | 399 | 400 | 401 | 402 | 403 | 404 | 405 | 406 | 407 | 408 | 409 | 410 | 411 | 412 | 413 | 414 | 415 | 416 | 417 | 418 | 419 | 420 | 421 | 422 | 423 | 424 | 425 | 426 | 427 | 428 | 429 | 430 | 431 | 432 | 433 | 434 | 435 | 436 | 437 | 438 | 439 | 440 | 441 | 442 | 443 | 444 | 445 | 446 | 447 | 448 | 449 | 450 | 451 | 452 | 453 | 454 | 455 | 456 | 457 | 458 | 459 | 460 | 461 | 462 | 463 | 464 | 465 | 466 | 467 | 468 | 469 | 470 | 471 | 472 | 473 | 474 | 475 | 476 | 477 | 478 | 479 | 480 | 481 | 482 | 483 | 484 | 485 | 486 | 487 | 488 | 489 | 490 | 491 | 492 | 493 | 494 | 495 | 496 | 497 | 498 | 499 | 500 | 501 | 502 | 503 | 504 | 505 | 506 | 507 | 508 | 509 | 510 | 511 | 512 | 513 | 514 | 515 | 516 | 517 | 518 | 519 | 520 | 521 | 522 | 523 | 524 | 525 | 526 | 527 | 528 | 529 | 530 | 531 | 532 | 533 | 534 | 535 | 536 | 537 | 538 | 539 | 540 | 541 | 542 | 543 | 544 | 545 | 546 | 547 | 548 | 549 | 550 | 551 | 552 | 553 | 554 | 555 | 556 | 557 | 558 | 559 | 560 | 561 | 562 | 563 | 564 | 565 | 566 | 567 | 568 | 569 | 570 | 571 | 572 | 573 | 574 | 575 | 576 | 577 | 578 | 579 | 580 | 581 | 582 | 583 | 584 | 585 | 586 | 587 | 588 | 589 | 590 | 591 | 592 | 593 | 594 | 595 | 596 | 597 | 598 | 599 | 600 | 601 | 602 | 603 | 604 | 605 | 606 | 607 | 608 | 609 | 610 | 611 | 612 | 613 | 614 | 615 | 616 | 617 | 618 | 619 | 620 | 621 | 622 | 623 | 624 | 625 | 626 | 627 | 628 | 629 | 630 | 631 | 632 | 633 | 634 | 635 | 636 | 637 | 638 | 639 | 640 | 641 | 642 | 643 | 644 | 645 | 646 | 647 | 648 | 649 | 650 | 651 | 652 | 653 | 654 | 655 | 656 | 657 | 658 | 659 | 660 | 661 | 662 | 663 | 664 | 665 | 666 | 667 | 668 | 669 | 670 | 671 | 672 | 673 | 674 | 675 | 676 | 677 | 678 | 679 | 680 | 681 | 682 | 683 | 684 | 685 | 686 | 687 | 688 | 689 | 690 | 691 | 692 | 693 | 694 | 695 | 696 | 697 | 698 | 699 | 700 | 701 | 702 | 703 | 704 | 705 | 706 | 707 | 708 | 709 | 710 | 711 | 712 | 713 | 714 | 715 | 716 | 717 | 718 | 719 | 720 | 721 | 722 | 723 | 724 | 725 | 726 | 727 | 728 | 729 | 730 | 731 | 732 | 733 | 734 | 735 | 736 | 737 | 738 | 739 | 740 | 741 | 742 | 743 | 744 | 745 | 746 | 747 | 748 | 749 | 750 | 751 | 752 | 753 | 754 | 755 | 756 | 757 | 758 | 759 | 760 | 761 | 762 | 763 | 764 | 765 | 766 | 767 | 768 | 769 | 770 | 771 | 772 | 773 | 774 | 775 | 776 | 777 | 778 | 779 | 780 | 781 | 782 | 783 | 784 | 785 | 786 | 787 | 788 | 789 | 790 | 791 | 792 | 793 | 794 | 795 | 796 | 797 | 798 | 799 | 800 | 801 | 802 | 803 | 804 | 805 | 806 | 807 | 808 | 809 | 810 | 811 | 812 | 813 | 814 | 815 | 816 | 817 | 818 | 819 | 820 | 821 | 822 | 823 | 824 | 825 | 826 | 827 | 828 | 829 | 830 | 831 | 832 | 833 | 834 | 835 | 836 | 837 | 838 | 839 | 840 | 841 | 842 | 843 | 844 | 845 | 846 | 847 | 848 | 849 | 850 | 851 | 852 | 853 | 854 | 855 | 856 | 857 | 858 | 859 | 860 | 861 | 862 | 863 | 864 | 865 | 866 | 867 | 868 | 869 | 870 | 871 | 872 | 873 | 874 | 875 | 876 | 877 | 878 | 879 | 880 | 881 | 882 | 883 | 884 | 885 | 886 | 887 | 888 | 889 | 890 | 891 | 892 | 893 | 894 | 895 | 896 | 897 | 898 | 899 | 900 | 901 | 902 | 903 | 904 | 905 | 906 | 907 | 908 | 909 | 910 | 911 | 912 | 913 | 914 | 915 | 916 | 917 | 918 | 919 | 920 | 921 | 922 | 923 | 924 | 925 | 926 | 927 | 928 | 929 | 930 | 931 | 932 | 933 | 934 | 935 | 936 | 937 | 938 | 939 | 940 | 941 | 942 | 943 | 944 | 945 | 946 | 947 | 948 | 949 | 950 | 951 | 952 | 953 | 954 | 955 | 956 | 957 | 958 | 959 | 960 | 961 | 962 | 963 | 964 | 965 | 966 | 967 | 968 | 969 | 970 | 971 | 972 | 973 | 974 | 975 | 976 | 977 | 978 | 979 | 980 | 981 | 982 | 983 | 984 | 985 | 986 | 987 | 988 | 989 | 990 | 991 | 992 | 993 | 994 | 995 | 996 | 997 | 998 | 999 | 1000 | 1001 | 1002 | 1003 | 1004 | 1005 | 1006 | 1007 | 1008 | 1009 | 1010 | 1011 | 1012 | 1013 | 1014 | 1015 | 1016 | 1017 | 1018 | 1019 | 1020 | 1021 | 1022 | 1023 | 1024 | 1025 | 1026 | 1027 | 1028 | 1029 | 1030 | 1031 | 1032 | 1033 | 1034 | 1035 | 1036 | 1037 | 1038 | 1039 | 1040 | 1041 | 1042 | 1043 | 1044 | 1045 | 1046 | 1047 | 1048 | 1049 | 1050 | 1051 | 1052 | 1053 | 1054 | 1055 | 1056 | 1057 | 1058 | 1059 | 1060 | 1061 | 1062 | 1063 | 1064 | 1065 | 1066 | 1067 | 1068 | 1069 | 1070 | 1071 | 1072 | 1073 | 1074 | 1075 | 1076 | 1077 | 1078 | 1079 | 1080 | 1081 | 1082 | 1083 | 1084 | 1085 | 1086 | 1087 | 1088 | 1089 | 1090 | 1091 | 1092 | 1093 | 1094 | 1095 | 1096 | 1097 | 1098 | 1099 | 1100 | 1101 | 1102 | 1103 | 1104 | 1105 | 1106 | 1107 | 1108 | 1109 | 1110 | 1111 | 1112 | 1113 | 1114 | 1115 | 1116 | 1117 | 1118 | 1119 | 1120 | 1121 | 1122 | 1123 | 1124 | 1125 | 1126 | 1127 | 1128 | 1129 | 1130 | 1131 | 1132 | 1133 | 1134 | 1135 | 1136 | 1137 | 1138 | 1139 | 1140 | 1141 | 1142 | 1143 | 1144 | 1145 | 1146 | 1147 | 1148 | 1149 | 1150 | 1151 | 1152 | 1153 | 1154 | 1155 | 1156 | 1157 | 1158 | 1159 | 1160 | 1161 | 1162 | 1163 | 1164 | 1165 | 1166 | 1167 | 1168 | 1169 | 1170 | 1171 | 1172 | 1173 | 1174 | 1175 | 1176 | 1177 | 1178 | 1179 | 1180 | 1181 | 1182 | 1183 | 1184 | 1185 | 1186 | 1187 | 1188 | 1189 | 1190 | 1191 | 1192 | 1193 | 1194 | 1195 | 1196 | 1197 | 1198 | 1199 | 1200 | 1201 | 1202 | 1203 | 1204 | 1205 | 1206 | 1207 | 1208 | 1209 | 1210 | 1211 | 1212 | 1213 | 1214 | 1215 | 1216 | 1217 | 1218 | 1219 | 1220 | 1221 | 1222 | 1223 | 1224 | 1225 | 1226 | 1227 | 1228 | 1229 | 1230 | 1231 | 1232 | 1233 | 1234 | 1235 | 1236 | 1237 | 1238 | 1239 | 1240 | 1241 | 1242 | 1243 | 1244 | 1245 | 1246 | 1247 | 1248 | 1249 | 1250 | 1251 | 1252 | 1253 | 1254 | 1255 | 1256 | 1257 | 1258 | 1259 | 1260 | 1261 | 1262 | 1263 | 1264 | 1265 | 1266 | 1267 | 1268 | 1269 | 1270 | 1271 | 1272 | 1273 | 1274 | 1275 | 1276 | 1277 | 1278 | 1279 | 1280 | 1281 | 1282 | 1283 | 1284 | 1285 | 1286 | 1287 | 1288 | 1289 | 1290 | 1291 | 1292 | 1293 | 1294 | 1295 | 1296 | 1297 | 1298 | 1299 | 1300 | 1301 | 1302 | 1303 | 1304 | 1305 | 1306 | 1307 | 1308 | 1309 | 1310 | 1311 | 1312 | 1313 | 1314 | 1315 | 1316 | 1317 | 1318 | 1319 | 1320 | 1321 | 1322 | 1323 | 1324 | 1325 | 1326 | 1327 | 1328 | 1329 | 1330 | 1331 | 1332 | 1333 | 1334 | 1335 | 1336 | 1337 | 1338 | 1339 | 1340 | 1341 | 1342 | 1343 | 1344 | 1345 | 1346 | 1347 | 1348 | 1349 | 1350 | 1351 | 1352 | 1353 | 1354 | 1355 | 1356 | 1357 | 1358 | 1359 | 1360 | 1361 | 1362 | 1363 | 1364 | 1365 | 1366 | 1367 | 1368 | 1369 | 1370 | 1371 | 1372 | 1373 | 1374 | 1375 | 1376 | 1377 | 1378 | 1379 | 1380 | 1381 | 1382 | 1383 | 1384 | 1385 | 1386 | 1387 | 1388 | 1389 | 1390 | 1391 | 1392 | 1393 | 1394 | 1395 | 1396 | 1397 | 1398 | 1399 | 1400 | 1401 | 1402 | 1403 | 1404 | 1405 | 1406 | 1407 | 1408 | 1409 | 1410 | 1411 | 1412 | 1413 | 1414 | 1415 | 1416 | 1417 | 1418 | 1419 | 1420 | 1421 | 1422 | 1423 | 1424 | 1425 | 1426 | 1427 | 1428 | 1429 | 1430 | 1431 | 1432 | 1433 | 1434 | 1435 | 1436 | 1437 | 1438 | 1439 | 1440 | 1441 | 1442 | 1443 | 1444 | 1445 | 1446 | 1447 | 1448 | 1449 | 1450 | 1451 | 1452 | 1453 | 1454 | 1455 | 1456 | 1457 | 1458 | 1459 | 1460 | 1461 | 1462 | 1463 | 1464 | 1465 | 1466 | 1467 | 1468 | 1469 | 1470 | 1471 | 1472 | 1473 | 1474 | 1475 | 1476 | 1477 | 1478 | 1479 | 1480 | 1481 | 1482 | 1483 | 1484 | 1485 | 1486 | 1487 | 1488 | 1489 | 1490 | 1491 | 1492 | 1493 | 1494 | 1495 | 1496 | 1497 | 1498 | 1499 | 1500 | 1501 | 1502 | 1503 | 1504 | 1505 | 1506 | 1507 | 1508 | 1509 | 1510 | 1511 | 1512 | 1513 | 1514 | 1515 | 1516 | 1517 | 1518 | 1519 | 1520 | 1521 | 1522 | 1523 | 1524 | 1525 | 1526 | 1527 | 1528 | 1529 | 1530 | 1531 | 1532 | 1533 | 1534 | 1535 | 1536 | 1537 | 1538 | 1539 | 1540 | 1541 | 1542 | 1543 | 1544 | 1545 | 1546 | 1547 | 1548 | 1549 | 1550 | 1551 | 1552 | 1553 | 1554 | 1555 | 1556 | 1557 | 1558 | 1559 | 1560 | 1561 | 1562 | 1563 | 1564 | 1565 | 1566 | 1567 | 1568 | 1569 | 1570 | 1571 | 1572 | 1573 | 1574 | 1575 | 1576 | 1577 | 1578 | 1579 | 1580 | 1581 | 1582 | 1583 | 1584 | 1585 | 1586 | 1587 | 1588 | 1589 | 1590 | 1591 | 1592 | 1593 | 1594 | 1595 | 1596 | 1597 | 1598 | 1599 | 1600 | 1601 | 1602 | 1603 | 1604 | 1605 | 1606 | 1607 | 1608 | 1609 | 1610 | 1611 | 1612 | 1613 | 1614 | 1615 | 1616 | 1617 | 1618 | 1619 | 1620 | 1621 | 1622 | 1623 | 1624 | 1625 | 1626 | 1627 | 1628 | 1629 | 1630 | 1631 | 1632 | 1633 | 1634 | 1635 | 1636 | 1637 | 1638 | 1639 | 1640 | 1641 | 1642 | 1643 | 1644 | 1645 | 1646 | 1647 | 1648 | 1649 | 1650 | 1651 | 1652 | 1653 | 1654 | 1655 | 1656 | 1657 | 1658 | 1659 | 1660 | 1661 | 1662 | 1663 | 1664 | 1665 | 1666 | 1667 | 1668 | 1669 | 1670 | 1671 | 1672 | 1673 | 1674 | 1675 | 1676 | 1677 | 1678 | 1679 | 1680 | 1681 | 1682 | 1683 | 1684 | 1685 | 1686 | 1687 | 1688 | 1689 | 1690 | 1691 | 1692 | 1693 | 1694 | 1695 | 1696 | 1697 | 1698 | 1699 | 1700 | 1701 | 1702 | 1703 | 1704 | 1705 | 1706 | 1707 | 1708 | 1709 | 1710 | 1711 | 1712 | 1713 | 1714 | 1715 | 1716 | 1717 | 1718 | 1719 | 1720 | 1721 | 1722 | 1723 | 1724 | 1725 | 1726 | 1727 | 1728 | 1729 | 1730 | 1731 | 1732 | 1733 | 1734 | 1735 | 1736 | 1737 | 1738 | 1739 | 1740 | 1741 | 1742 | 1743 | 1744 | 1745 | 1746 | 1747 | 1748 | 1749 | 1750 | 1751 | 1752 | 1753 | 1754 | 1755 | 1756 | 1757 | 1758 | 1759 | 1760 | 1761 | 1762 | 1763 | 1764 | 1765 | 1766 | 1767 | 1768 | 1769 | 1770 | 1771 | 1772 | 1773 | 1774 | 1775 | 1776 | 1777 | 1778 | 1779 | 1780 | 1781 | 1782 | 1783 | 1784 | 1785 | 1786 | 1787 | 1788 | 1789 | 1790 | 1791 | 1792 | 1793 | 1794 | 1795 | 1796 | 1797 | 1798 | 1799 | 1800 | 1801 | 1802 | 1803 | 1804 | 1805 | 1806 | 1807 | 1808 | 1809 | 1810 | 1811 | 1812 | 1813 | 1814 | 1815 | 1816 | 1817 | 1818 | 1819 | 1820 | 1821 | 1822 | 1823 | 1824 | 1825 | 1826 | 1827 | 1828 | 1829 | 1830 | 1831 | 1832 | 1833 | 1834 | 1835 | 1836 | 1837 | 1838 | 1839 | 1840 | 1841 | 1842 | 1843 | 1844 | 1845 | 1846 | 1847 | 1848 | 1849 | 1850 | 1851 | 1852 | 1853 | 1854 | 1855 | 1856 | 1857 | 1858 | 1859 | 1860 | 1861 | 1862 | 1863 | 1864 | 1865 | 1866 | 1867 | 1868 | 1869 | 1870 | 1871 | 1872 | 1873 | 1874 | 1875 | 1876 | 1877 | 1878 | 1879 | 1880 | 1881 | 1882 | 1883 | 1884 | 1885 | 1886 | 1887 | 1888 | 1889 | 1890 | 1891 | 1892 | 1893 | 1894 | 1895 | 1896 | 1897 | 1898 | 1899 | 1900 | 1901 | 1902 | 1903 | 1904 | 1905 | 1906 | 1907 | 1908 | 1909 | 1910 | 1911 | 1912 | 1913 | 1914 | 1915 | 1916 | 1917 | 1918 | 1919
Danke für Ihr Reinschauen und herzliche Grüße...
Xobor Xobor Blogs