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von esther10 26.11.2015 18:27

Bundeswehr schickt „Tornados“ nach Syrien


Tornado der Bundeswehr (Archiv): Aufklärungsmission beschlossen Foto: dpa
BERLIN. Die Große Koalition hat sich auf den Einsatz von „Tornado“-Aufklärungsflugzeugen in Syrien geeinigt. Dies berichtet die Nachrichtenagentur dpa unter Berufung auf Regierungskreise. Im Gespräch seien zudem die Entsendung von Tankflugzeugen sowie einer Fregatte.

Bereits zuvor hatte der verteidigungspolitische Sprecher der Unionsfraktion im Bundestag, Henning Otte (CDU), gesagt: „Wir werden nicht nur die Ausbildungsmission im Nordirak stärken, sondern in Syrien unter anderem mit Recce-Aufklärungstornados unser Engagement im Kampf gegen den IS-Terror vorantreiben.“

Keine „Denkverbote“ im Kampf gegen den IS

Otte sprach sich gegen „Denkverbote“ beim Kampf gegen die Terrorgruppe Islamischer Staat (IS) aus, die derzeit große Teile Syriens und des Iraks kontrolliert und sich auch zu den Terroranschlägen in Paris bekannt hat. „Alle Bitten der Allianz gegen den IS und Frankreichs müssen ergebnisoffen geprüft werden“, betonte der CDU-Politiker.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hatte Frankreichs Staatspräsident François Hollande am Mittwoch Solidarität zugesagt. „Der Islamische Staat muß mit militärischen Mitteln bekämpft werden“, unterstrich Merkel. Schon am Mittwoch hatte Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) die Verstärkung des Bundeswehrkontingents in Mali angekündigt, um die Franzosen dort zu entlasten. Der Bundestag muß den Missionen noch zustimmen. (ho)
https://jungefreiheit.de/politik/deutsch...en-in-mali-auf/



von esther10 26.11.2015 18:21

Paris ändert alles
Deutschland zieht in den Kampf gegen den IS
26.11.2015, 17:29 Uhr | dpa


Deutsche Soldaten üben im Manöver "Good Hope III" am Kap von Südafrika - um bald im Ernstfall in Syrien einsetzbar zu sein? (Quelle: dpa)

Die Terrorserie von Paris verändert alles. Eigentlich wollte sich Deutschland aus den Luftangriffen gegen den Islamischen Staat (IS) heraushalten. Jetzt vollzieht die Bundesregierung eine dramatische Kehrtwende - die Bundeswehr steht offenbar unmittelbar vor einem Kampfeinsatz in Syrien.

Deutschland will sich nun auch militärisch aktiv am internationalen Einsatz gegen die Terrororganisation beteiligen - und zwar auch ohne UN-Mandat.

Deutschland kommt Frankreich zu Hilfe

Knapp zwei Wochen nach den Anschlägen von Paris beschloss die Regierung nach einer Dringlichkeitssitzung, einer entsprechenden Bitte von Frankreichs Präsident François Hollande nachzukommen. Dieser hatte bei einem Treffen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel am Mittwochabend noch einmal nachdrücklich für ein stärkeres Engagement Deutschlands

Konkret will Deutschland "Tornado"-Aufklärungsflugzeuge für die Luftangriffe gegen die Terrormiliz bereitstellen, die bisher von den USA, Frankreich, Großbritannien, Russland und arabischen Staaten geführt werden. Das beschlossen die Kanzlerin und die zuständigen Minister am Mittag bei einem Treffen in Berlin.

Tornados und Kriegsschiffe - ohne UN-Mandat

Daneben soll die Bundeswehr ein Kriegsschiff, mindestens ein Tankflugzeug zur Betankung von Kampfjets der Anti-IS-Koalition und Satellitenaufklärung bereitstellen. Ein Mandat der Vereinten Nationen gibt es für den Einsatz nicht.

Bislang hat sich Deutschland in der Region darauf beschränkt, die kurdische Peschmerga-Armee im Nordirak für den Kampf gegen den IS auszubilden, der auch mit deutschen Waffen geführt wird.

Dritter offensiver Kampfeinsatz der Bundeswehr

Mit einer Beteiligung an den Luftangriffen wäre die Bundeswehr zum dritten Mal in ihrer Geschichte in einen offensiven Kampfeinsatz involviert - nach dem Kosovo-Krieg im Jahre 1999 und dem Kampf gegen die Taliban in Afghanistan seit 2001.

Hollande nach Moskau zu Putin

Der französische Präsident will unterdessen in Moskau seine Bemühungen um eine internationale Koalition im Kampf gegen den Terrorismus fortsetzen. Russland und Frankreich fliegen unabhängig voneinander Luftangriffe in Syrien. Die westlichen Partner werfen Russland aber vor, seine militärischen Anstrengungen in erster Linie gegen die gemäßigte Opposition zu richten, die gegen Machthaber Baschar al-Assad kämpft.

Putin bekräftigte vor dem Treffen seinen Willen zur Bildung einer breiten Anti-Terror-Koalition. "Es sollte endlich eine einheitliche mächtige Kraft entstehen, die die Handlungen des russischen Militärs unterstützt, das erfolgreich gegen Terroristengruppen in Syrien vorgeht", sagte der Kremlchef bei einem Treffen mit ausländischen Diplomaten in Moskau.

Auch Cameron für Luftangriffe

Großbritanniens Premierminister David Cameron sprach sich im Parlament nachdrücklich für Luftangriffe gegen den IS auch in Syrien aus. Bislang beteiligt sich Großbritannien nur an Luftschlägen gegen die Terrormiliz im Irak. Es müsse jetzt gehandelt werden, um Briten vor Terroranschlägen wie in Paris zu schützen, sagte Cameron im Londoner Unterhaus: "Wann, wenn nicht jetzt" Die Organisation bedrohe sowohl die von Großbritannien unterstützte Regierung im Irak als auch die Briten und ihre Verbündeten im Westen.

Liebe Leserin, lieber Leser, wegen umfangreicher technischer Umbauarbeiten wird die Kommentarfunktion erst ab Anfang Dezember wieder zur Verfügung stehen. Wir bedanken uns für die vielen Reaktionen und bedauern die längere Wartezeit. Ihre t-online.de-Redaktion

Mehr zu den Themen: Nachrichten, Politik, Deutschland, Militär, Verteidigung, Paris, Frankreich, Großbritannien, Koalition, Syrien, Bundeswehr, Islamischer Staat, Baschar al-Assad, Afghanistan, Tornado, Taliban, Terrorismus
http://www.t-online.de/nachrichten/deuts...gen-den-is.html


von esther10 26.11.2015 18:15

Franziskus warnt vor ISIS Infiltration inmitten Flüchtlingskrise



Francis hob seine Bedenken über die terroristische Bedrohung in einem Interview mit einem portugiesischen Radiosender

Wie Tausende Flüchtlinge versuchen, nach Europa zu gelangen, hat Franziskus die Gefahr der Infiltration durch Terroristen ISIS anerkannt.

"Es ist wahr, ich erkenne, dass heutzutage überschreitenden Sicherheitsbedingungen sind nicht, was sie einmal waren. Die Wahrheit ist, dass nur 400 Kilometer von Sizilien gibt es eine unglaublich grausame Terrorgruppe. So besteht die Gefahr der Infiltration, das ist wahr ", sagte der Papst bei einem Interview mit dem portugiesischen Radiosender Radio Renascença.

Er fügte hinzu, dass "niemand sagte Rom wäre immun gegen diese Bedrohung".

Der Papst fuhr fort zu sagen, dass "wenn ein Flüchtling kommt, trotz aller Vorsichtsmaßnahmen, müssen wir ihn willkommen, denn das ist ein Gebot der Bibel". Allerdings sagte er auch, dass "wir können nicht simpel" über den Weg, um die Migranten und Asylbewerber zu behandeln, die sich auf in Europa "sehr groß Labour-Krise".

Während der weitreichenden Interview Franziskus auch wieder wiederholt seine Forderung nach Pfarreien und katholischen Einrichtungen in Flüchtlingsfamilien zu nehmen.

"Was ich fragte, war, dass in jeder Gemeinde und jedem Ordensinstitut, jedem Kloster, sollte in einer Familie zu nehmen. Eine Familie, nicht nur eine Person. Eine Familie gibt mehr Garantien für Sicherheit und Containment, um Infiltrationen der anderen Art zu vermeiden ", sagte er.

"Wenn ich sage, dass eine Gemeinde sollte eine Familie zu begrüßen, weiß ich nicht, dass sie gehen sollten und leben in Haus des Priesters, im Pfarrhaus, aber dass jeder Pfarrgemeinde sollte sehen, ob es einen Ort, eine Ecke in der Schule die in eine kleine Wohnung oder ausgeschaltet werden kann, falls erforderlich, daß sie eine kleine Wohnung für diese Familie zu mieten; aber, dass sie mit einem Dach versehen werden, begrüßt und integriert in die Gemeinschaft ... Es gibt Klöster, die fast leer sind. "

Der Papst fügte hinzu, dass zwei Familien, die der Vatikan-Plan zu nehmen in "wurden bereits identifiziert und die beiden Vatikanischen Pfarreien haben sich verpflichtet, und suchen Sie für sie."

Francis auch kurz diskutiert die bevorstehende Synode über die Familie, die im nächsten Monat stattfinden wird. "Auf der Synode werden wir über alle möglichen Wege, um diese Familien zu helfen zu sprechen", sagte er. "Aber eine Sache sollte sehr klar sein - etwas, was Papst Benedikt verließ ganz klar: Menschen, die in einem zweiten Union sind nicht exkommuniziert und sollte in das kirchliche Leben integriert werden."

Wenn über seine weltweite Popularität fragte Francis antwortete, dass er hofft, dass der Frieden in seinem Herzen wird beibehalten.

"Crosses existieren. Sie können sie nicht sehen, aber sie sind da ", sagte er. "Jesus auch, für eine bestimmte Zeit, war sehr beliebt, und schauen, wie sich herausstellte. So dass niemand ihr Glück in dieser Welt garantiert. Das einzige, was ich fragen, ist, dass dieser Frieden in meinem Herzen eingehalten werden und dass er halten mich in seiner Gnade, denn bis zum letzten Moment wir Sünder sind und wir können seine Gnade zu verzichten. "
http://www.catholicherald.co.uk/news/201...refugee-crisis/



von esther10 26.11.2015 09:57

Flüchtlinge
Experte: Christliche Flüchtlinge oft sehr verängstigt

Auf Probleme von christlichen und weiblichen Geflüchteten achten
Eichstätt/München - 23.11.2015


Viele christliche Flüchtlinge in Deutschland haben nach Expertenangaben massive Ängste vor religiös motivierten Angriffen. Sie kämen bereits verängstigt in den Aufnahmeeinrichtungen an und müssten feststellen, dass sie dort gemeinsam mit Vertretern von Ethnien und Religionen untergebracht seien, vor denen sie geflohen sind, sagte der Beauftragte des Bistums Eichstätt für die Flüchtlingsseelsorge, Andreas Thiermeyer, nach Angaben des Hilfswerks "Kirche in Not" vom Montag.

"Manche scheuen davor zurück, sich als Christen zu bekennen", ergänzte der Geistliche. In den Unterkünften bildeten sie eine verschwindende Minderheit von teils unter zehn Prozent. "Die muslimische Mehrheit mobbt oft die Christen und ekelt sie aus Gemeinschaftsräumen heraus mit der Begründung: Ihr seid Ungläubige und unrein und verunreinigt alles", sagte Thiermeyer.

"Kirche in Not" stellte dem Beauftragten kostenlos Kinderbibeln, Katechismen und Gebetsschriften auf Arabisch, Türkisch, Englisch und Französisch zur Verfügung. Vor kurzem nahmen den Angaben zufolge Flüchtlinge aus Eritrea und Pakistan die ersten Exemplare in Empfang. "Der Mensch lebt nicht nur von Essen und Trinken, sondern die Hoffnung ist das Wichtigste im Leben", sagte die Geschäftsführerin des Hilfswerks, Karin Maria Fenbert. Hoffnung könnten die Asylsuchenden aus einem starken Glauben schöpfen.

Themenseite: Auf der Flucht
Ob Naturkatastrophen, Armut oder Terror: Täglich verlassen Menschen ihre Heimat, um anderswo ein neues, ein besseres Leben zu beginnen. Die Flüchtlinge kommen auch nach Deutschland. Das bedeutet eine große Herausforderung für Politik, Gesellschaft und Kirche.

Zur Themenseite

Unterdessen fordert die Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd), der Gefährdung von Frauen auf der Flucht mehr Beachtung zu schenken. "Frauen und Mädchen sind auf dem Fluchtweg besonders gefährdet und häufig durch Gewalterfahrungen traumatisiert", sagte die Bundesvorsitzende der kfd, Maria Theresia Opladen, am Montag in Düsseldorf. Besonders bei der Unterbringung im Aufnahmeland müsse dem Rechnung getragen werden.

Nicht nur im Heimatland, auch auf der Flucht seien Frauen von sexualisierter Gewalt bedroht, so die Frauengemeinschaft. Auch in Erstaufnahmestellen und Flüchtlingsunterkünften bestünde die Gefahr, dass Frauen Opfer von Gewalt würden. Als Sicherheitsmaßnahme forderte die kfd Frauenräume und geschützte Bereiche in den Unterkünften, Schulungen zur Sensibilisierung des Personals und klare Regelungen und Konzepte sowie den Zugang zu einem Hilfetelefon, sodass Frauen schnelle Unterstützung erhielten. Zudem rief die Gemeinschaft ihre Mitglieder dazu auf, "ihre Augen, Ohren und Herzen für das Thema offenzuhalten". (bod/KNA)

http://www.idea-pressedienst.de/startseite.html

von esther10 26.11.2015 09:50

Fundstück


Kardinal Marx hat ein neues Betätigungsfeld gesucht und gefunden:

http://www.domradio.de/themen/sch%C3%B6p...imagipfel-paris
hier bitte anklicken

https://twitter.com/domradio?ref_src=twsrc%5Etfw
bitte anklicken...




von esther10 26.11.2015 09:32

Schweizer Kirchenbundspräsident trifft serbischen Patriarchen in Belgrad
Die serbisch-orthodoxe Kirche hat in der Konföderation acht Gemeinden.


Bern, 25. November 2015 (SEK - Schweizerischer Evangelischer Kirchenbund ) Redaktion | 94 klicks


Vom 19. bis 21. November besuchte Kirchenbundspräsident Gottfried Locher den Patriarchen der serbisch-orthodoxen Kirche Patriarch Irinej in Belgrad. Die Beziehungspflege und eine Vereinbarung für einen ökumenischen Studientag zum Reformationsjubiläum standen im Vordergrund.

Kirchenbundspräsident Gottfried Locher und Patriarch Ininej tauschten sich über die ökumenische Lage in der Schweiz aus. Der Schweizerische Evangelische Kirchenbund setzt sich gemeinsam mit den christlichen Landeskirchen dafür ein, dass sich die serbisch-orthodoxe und andere orthodoxe Kirchen in der Schweiz willkommen wissen. Der Kirchenbund und die serbisch-orthodoxe Kirche sind Mitglieder des Ökumenischen Rates der Kirchen ÖRK.

Die Gesprächspartner vereinbarten einen ökumenischen Studientag zum Reformationsjubiläum im kommenden Jahr in der Schweiz. An diesem Thema hatte Patriarch Irinej Interesse geäußert. Die Tagung stellt den Priestern der serbisch-orthodoxen Kirche der Schweiz die Reformation und die Reformierte Kirche vor und thematisiert das ökumenische Miteinander.

Neben der Audienz beim Patriarchen besuchte Kirchenbundspräsident Gottfried Locher die Theologische Fakultät der Universität Belgrad, das Priesterseminar des Heiligen Sava und die Klöster Zica und Studenica im Süden des Landes. Der Besuch folgte einer Einladung von Bischof Andrej, dem für die Schweiz zuständigen Bischof der serbisch-orthodoxen Kirche.

Die serbisch-orthodoxe Kirche hat in der Schweiz acht Gemeinden. Rund 100.000 Personen der Schweizer Bevölkerung stammen ursprünglich aus Serbien. Die serbisch-orthodoxen Kirche ist engagiertes Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in der Schweiz (AGCK-CH) und aktiv in verschiedenen kantonalen und regionalen AGCKs.

Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in der Schweiz (AGCK-CH) und aktiv in verschiedenen kantonalen und regionalen AGCKs.

(25. November 2015) © Innovative Media Inc.

von esther10 26.11.2015 09:29

Oberrabbiner von Rom fordert klarere Solidarität mit verfolgten Christen

Gastbeitrag in italienischer Tageszeitung prangert weltweite Christenverfolgung an


Rom, 25. November 2015 (ZENIT.org) Redaktion | 98 klicks


„Die jüdische Gemeinde kann angesichts der religiösen Verfolgung, die die Christen heute in vielen Teilen der Welt trifft, nicht gleichgültig bleiben.“ So äußerte sich Riccardo Di Segni, Oberrabbiner der jüdischen Gemeinde von Rom, in einem Leitartikel, der am Montag in der italienischen Tageszeitung „Il Foglio“ erschien. Die jüdische Geschichte sei systematisch durch Leiden und Verfolgung gekennzeichnet. „Wir wissen, was es bedeutet, zu leiden, weil man sich in religiöser Hinsicht unterscheidet; die Vorstellung, dass jemand in unserer Zeit

Einschränkungen der Religionsfreiheit, Misshandlungen, Vertreibungen, Massaker wegen des Glaubensunterschieds erleiden muss, ist widerlich. Wir hätten nicht gedacht und sind erstaunt, im 21. Jahrhundert von Christenverfolgung zu erfahren. Die Solidarität und die Sympathie mit denen, die verfolgt werden, ist für uns nicht nur eine Pflicht, sondern aufrichtig und spontan.“

Der Rabbiner fordert zum Nachdenken über drei Problembereiche auf. Der erste ist die Verdrängung: Es sei überraschend, dass die Verfolgung von Christen in einem christlichen Land wie Italien nicht die Aufmerksamkeit errege, die sie verdiene. „Möglicherweise sind es die Informationssysteme, die sie nicht ins Zentrum der Aufmerksamkeit setzen.“ Ob ein Angriff, ein Massaker oder Massenvergewaltigungen – wenn sie in bestimmten Gegenden der Welt verübt würden, bestehe eine geographische Barriere. Nachrichten aus gewissen Ländern würden so wahrgenommen, als seien diese Dramen unzivilisierten Menschen wiederfahren und könnten in unserer zivilisierten Welt nie vorkommen. Es gebe also einen Hintergrund unterschwelliger westlicher Überheblichkeitsgefühle.

Der zweite Aspekt, der eng mit dem vorhergehenden verknüpft sei, sei die Gleichgültigkeit. Die Zurückhaltung, mit der Christen angesichts des Ausmaßes des Schreckens reagierten, sei verwirrend. „In der Erfahrung der jüdischen Gemeinde gibt es leider viele neue Episoden von antisemitischer Intoleranz; wir haben diese stark angeprangert.“ In der Folge hätten viele der jüdischen Gemeinschaft gegenüber ihre Solidarität gezeigt und Sympathie entgegengebracht. „Für verfolgte Christen wollten wir unsere Anteilnahme und Solidarität auf der Straße zeigen und demonstrieren, so wie viele dies für uns getan haben. Aber jemanden zu finden, dem wir unsere Solidarität zum Ausdruck hätten bringen können – ganz zu schweigen von einen Organisationsaufbau – war eine große Herausforderung.“

Der dritte Punkt sei die mangelnde Klarheit in der Beschwerde. Er nannte das Beispiel von einer Demonstration in Rom vor einigen Jahren, als dort von Christenverfolgung im Heiligen Land die Rede war, ohne darauf näher einzugehen, wo denn genau dort. Erst auf Nachfrage hin sei klar geworden, dass der Redner von muslimischen Fanatikern auf dem Gebiet der Palästinensischen Autonomiebehörde sprach, sowie in vielen anderen Nachbarländern. Politische und wirtschaftliche Interessen verhinderten so, mächtige Länder beim Namen zu nennen, in denen Intoleranz das Gesetz sei. „Solidarität für die Verfolgten ist eine Pflicht, die weder Barrieren, Tricks noch politische Zurückhaltung kennen sollte“, schrieb der Rabbiner abschließend. (mk)

(25. November 2015) © Innovative Media Inc.

von esther10 26.11.2015 09:27

Kenia: Papst fordert einen Kampf gegen „die Feinde von Frieden und Wohlstand“

Während der Begrüßungsrede im Präsidentenpalast in Nairobi sprach Franziskus seine Hoffnung für eine „Heilung der Herzen“ aus, um alle „ethnischen, religiösen und wirtschaftlichen Spaltungen“ zu überwinden


Nairobi, 25. November 2015 (ZENIT.org) Luca Marcolivio | 126 klicks


Einundzwanzig Kanonensalven begrüßten Papst Franziskus bei seiner Ankunft in Kenia zur ersten Etappe seiner elften apostolischen Reise nach Afrika. Unter Tänzen und Gesang – typische Freudenkundgebungen für ein afrikanisches Land – wurde der Heilige Vater um 18 Uhr vom Präsidenten der Republik, Uhuru Kenyatta, empfangen und zum Podium begleitet.

Nach der Aufführung der Nationalhymnen, den militärischen Ehrungen und der Vorstellung der jeweiligen Delegationen begab der Papst sich in den Präsidentenpalast. Hier fand der Eintrag in das Besucherbuch und die amtliche Begegnung mit dem Staatsoberhaupt statt, in dessen Büro ein privates Gespräch geführt wurde.

Eine halbe Stunde später traf Franziskus in den Gärten des „State House“ in Nairobi die Regierungsvertreter Kenias und die Mitglieder des diplomatischen Korps, zusammen mit Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Kultur.

In seiner Ansprache sagte der Heilige Vater, er wende sich an eine „junge und kräftige Nation“, die von einer „reichhaltig differenzierten Gesellschaft“ belebt sei, welche „eine bedeutende Rolle in dieser Region spielt.“

Die Erfahrungen, die Kenia im „Aufbau einer Demokratie“ gemacht habe, so der Papst weiter, seien „mit leichten lokalen Unterschieden eine Gemeinsamkeit vieler afrikanischer Länder“, in denen man sich darum bemühe, „auf der soliden Basis der gegenseitigen Achtung, des Dialogs und der Kooperation eine multiethnische Gesellschaft aufzubauen, die wahrhaft harmonisch und gerecht sei und niemanden ausschließe.“

Kenia, so der Papst weiter, sei auch ein „Land junger Leute“; der Heilige Vater bezeichnete die Jugend als „kostbarste Ressource des Landes“, in die man investieren müsse, um dem Land „eine Zukunft garantieren zu können, die der Weisheit und den geistigen Werten gerecht wird, die der alten Generation so sehr am Herzen liegen; Werte, die das Herz und die Seele eines Volkes bilden.“

Als Nächstes erwähnte Franziskus die „unglaubliche Schönheit“ der Natur des afrikanischen Landes: seine Berge, Flüsse und Seen, die Savannen und Halbwüsten, mit all ihrem Reichtum an natürlichen Ressourcen. „Die schwere Umweltkrise, die wir erleben“, so der Papst weiter, „erfordert ein wachsendes Bewusstsein der Beziehungen zwischen Mensch und Natur.“

Der Heilige Vater betonte, die Weitergabe der „Naturschönheiten in ihrer Ganzheit an die zukünftigen Generationen“ sei Teil jener Werte, die „tief in der afrikanischen Seele verwurzelt“ seien. In einer Welt, die „das gemeinsame Haus eher ausbeutet als schützt“, müssten diese Werte „die Bemühungen der Regierenden beseelen und verantwortungsvolle Modelle für das wirtschaftliche Wachstum bieten.“

Mit Bezug auf seine Enzyklika Laudato si‘ erinnerte der Papst daran, dass es „keine neue Beziehung zur Natur geben kann, ohne einen neuen Menschen“ (vgl. Nr. 118).

Angesichts der gesellschaftlichen Spaltungen „ethnischer, religiöser oder wirtschaftlicher Natur sind alle Männer und Frauen guten Willens aufgerufen, für die Aussöhnung und den Frieden, für die Vergebung und die Heilung der Herzen zu arbeiten“, damit eine „solide demokratische Ordnung“ geschaffen werden kann, in der „das Wohl aller eines der obersten Ziele sein muss.“

Desweiteren erinnerte der Papst daran, dass „Gewalt, Krieg und Terrorismus ihren Nährboden in der Angst, Perspektivlosigkeit und Verzweiflung finden, die aus Armut und Frustration entstehen“ und brachte seine Hoffnung zum Ausdruck, dass der Kampf gegen diese Feinde des Friedens und des Wohlstands von Menschen geführt werde, „die ohne Furcht an die großen geistigen und politischen Werte glauben, die die Geburt dieses Landes inspiriert haben und auf konsequente Weise von diesen Zeugnis ablegen.“

Die Verantwortung, die den Eliten des Landes zukomme, sei daher „eine echte Berufung zum Dienst am gesamten Volk“, erklärte Franziskus und forderte die anwesenden Regierungsvertreter dazu auf, „mit Ehrlichkeit und Transparenz für das Allgemeinwohl zu arbeiten“ und vor allem „ein echtes Interesse für die Bedürfnisse der Armen, die Wünsche der Jugend und eine gerechte Verteilung der menschlichen und natürlichen Ressourcen aufzubringen.“

In diesem Zusammenhang beteuerte der Heilige Vater „den fortwährenden Einsatz der katholischen Gemeinde“, die durch ihre Schulen und karitativen Werke „ihren Beitrag auf diesen Gebieten“ leiste.

Anschließend pflanzte Papst Franziskus im Garten des Präsidentenpalastes einen Ölbaum, womit er einer kenianischen Tradition folgte, wonach jeder Mensch einen Baum für die künftigen Generationen setzen sollte. „Dieses beredte Zeichen der Hoffnung in die Zukunft und Zuversicht in das von Gott geschenkte Wachstum“, schloss der Papst seine Ansprache, „möge das kenianischen Volk in seinen Bemühungen unterstützen, eine solidarische, gerechte und friedliche Gesellschaft aufzubauen, auf dem Boden dieses Landes wie im ganzen großen afrikanischen Kontinent.“

Der Volltext der Papstrede ist hier abrufbar.

(25. November 2015) © Innovative Media Inc

von esther10 26.11.2015 09:21

Tschechien: Ex-Präsident Václav Klaus übt scharfe Kritik an Masseneinwanderung
Veröffentlicht: 26. November 2015 | Autor: Felizitas Küble

Der frühere tschechische Präsident Václav Klaus hat die Politik westeuropäischer Staaten für die derzeitigen Asylprobleme verantwortlich gemacht. „Die aktuelle Migrationskrise ist nicht vom Himmel gefallen. Ihre Gründe sollten wir nicht im Nahen Osten oder in Nordafrika suchen“, schrieb Klaus ein einem Gastbeitrag für die JUNGE FERIHEIT: „Sie ist die Folge des selbstmörderischen Verhaltens von zahlreichen Politikern Westeuropas.“ Facebook-Zitat-Stein



Sie sei die Folge der Entdemokratisierung Europas, in dem Entscheidungen von enormer Tragweite über die Köpfe der Bevölkerung hinweg und gegen den Willen der Mehrheit der Menschen durchgesetzt würden, kritisierte Klaus.

„Die Massenmigration ist die Folge einer falschen Ideologie. Es ist eben kein allgemeines Menschenrecht, einfach in ein anderes Land einzuwandern“, betonte der EU-Kritiker.

Auf Politiker einzuschlagen, die auf diese Tatsache hinwiesen, werde das Problem nicht lösen, warnte Klaus: „Es wird durch die Unterdrückung einer offenen Debatte nur noch schlimmer.“ – Deshalb müsse endlich gehandelt werden: „Wir haben kein Recht, ein weiteres Jahrzehnt mit Nichtstun zu vergeuden. Das würden uns unsere Kinder und Enkelkinder nicht verzeihen.“

Quelle: Wochenzeitung “Junge Freiheit” (www.jungefreiheit.de). Der gesamte Beitrag von Václac Klaus‘ erscheint am Freitag in der Printausgabe der JUNGEN FREIHEIT (Nr. 49/15)

von esther10 26.11.2015 09:04

Uganda: Homosexuelle hoffen auf Papst Franziskus


Bei einer Demo gegen das neue Gesetz in Uganda (Archivbild 2014) - AP

25/11/2015 14:49SHARE:
Homosexuelle Menschen in Uganda erhoffen von Papst Franziskus ein Wort gegen Diskriminierung. Wer in Uganda als Schwuler lebe, riskiere angegriffen, inhaftiert oder ermordet zu werden, zitiert die internationale Missionsnachrichtenagentur Misna einen der prominentesten Homosexuellen des Landes, Jackson Mukasa. „Wir würden uns eine Aussage des Papstes wünschen, dass es kein Fluch ist, so zu sein wie wir“, erklärte Mukasa. Im Zug seiner ersten Afrikareise besucht Papst Franziskus auch Uganda.

Das Land gehört selbst innerhalb Afrikas zu den restriktivsten, was die Rechte homosexueller Menschen betrifft. Präsident Yoweri Museveni setzte im Februar 2014 ein Gesetz in Kraft, das homosexuelle Akte mit Haftstrafen von bis zu 14 Jahren belegt. In „besonders schweren“ Fällen droht Angeklagten lebenslanger Freiheitsentzug. Die Kirche in Uganda und der Heilige Stuhl lehnen das entsprechende Gesetz in Uganda ab. „Homosexuelle sind keine Verbrecher“, erklärte der Präsident des Rates für Gerechtigkeit und Frieden, Kardinal Peter Turkson anlässlich der Veröffentlichung des Gesetzes. Papst Franziskus hatte mehrmals Verständnis für Homosexuelle geäußert.
(misna/kna 25.11.2015 gs)

von esther10 26.11.2015 09:01

Papstpredigt auf dem Campus der Universität Nairobi


Papstmesse in Nairobi - REUTERS

26/11/2015 08:00SHARE:
Papstpredigt während der Eucharistiefeier auf dem Campus der Universität Nairobi am 26. November 2015. Wir dokumentieren im Wortlaut.

Das Wort Gottes spricht zu uns in der Tiefe unseres Herzens. Heute sagt Gott uns, dass wir ihm gehören. Er hat uns gemacht, wir sind seine Familie, und er wird immer für uns da sein. Fürchtet euch nicht, sagt er uns, ich habe euch erwählt und verspreche euch, euch meinen Segen zu geben (vgl. Jes 44,2-3).

Diese Verheißung haben wir in der ersten Lesung von heute gehört. Der Herr sagt uns, dass er in der Wüste, in einem dürstenden Land, Wasser hervorsprudeln lassen wird; er wird bewirken, dass die Kinder seines Volkes wie Schilfgras aufsprossen und wie üppig wachsende Weidenbäume. Wir wissen, dass diese Prophetie sich in der Ausgießung des Heiligen Geistes an Pfingsten verwirklicht hat. Aber wir sehen auch, dass sie sich überall dort erfüllt, wo das Evangelium verkündet wird und neue Völker Glieder der Familie Gottes, der Kirche, werden. Heute freuen wir uns, weil sie sich in diesem Land erfüllt hat. Durch die Verkündigung des Evangeliums seid auch ihr Teil der großen christlichen Familie geworden.

Die Prophetie Jesajas lädt uns ein, auf unsere Familien zu schauen und uns bewusst zu werden, wie wichtig sie im Plan Gottes sind. Die Gesellschaft Kenias ist lange Zeit hindurch mit einem soliden Familienleben, mit einer tiefen Achtung vor der Weisheit der Alten und mit einer Liebe zu den Kindern gesegnet gewesen. Die Gesundheit jeder Gesellschaft hängt von der Gesundheit der Familien ab. Zu ihrem Wohl und zum Wohl der Gesellschaft ruft uns unser Glaube an das Wort Gottes auf, die Familien in ihrer Sendung in der Gesellschaft zu unterstützen, die Kinder als einen Segen für unsere Welt anzunehmen und die Würde jedes Mannes und jeder Frau zu verteidigen, denn wir alle sind Brüder und Schwestern in der einen Menschheitsfamilie.

Im Gehorsam gegenüber dem Wort Gottes sind wir auch aufgerufen, uns Bräuchen zu widersetzen, die die Arroganz unter den Menschen begünstigen, die die Frauen verletzen oder verachten und das Leben der unschuldigen Ungeborenen bedrohen. Wir sind aufgerufen, uns gegenseitig zu achten und zu ermutigen und alle zu erreichen, die in Not sind. Die christlichen Familien haben diese besondere Aufgabe: die Liebe Gottes auszustrahlen und das lebenspendende Wasser seines Geistes zu verströmen. Das ist heute besonders wichtig, denn wir erleben die Ausbreitung neuer Wüsten, die durch eine Kultur des Materialismus und der Gleichgültigkeit gegenüber den anderen gebildet werden.

Der Herr macht uns noch eine andere Verheißung in den Lesungen von heute. Als der gute Hirt, der uns auf den Pfaden des Lebens leitet, verspricht er uns, dass er uns für lange Zeit in seinem Hause wohnen lässt (vgl. Ps 23,6). Auch hier sehen wir seine Verheißung im Leben der Kirche erfüllt. In der Taufe führt er uns zum Ruheplatz am Wasser und schenkt unserer Seele neues Leben; in der Firmung salbt er uns mit dem Öl der geistlichen Freude und der Kraft; und in der Eucharistie deckt er uns den Tisch und bereitet uns das Mahl seines Leibes und Blutes für das Heil der Welt.

Wir brauchen diese Gnadengaben! Die Welt braucht diese Gaben! Kenia braucht diese Gaben! Sie stärken uns in der Treue inmitten der Widrigkeiten, wenn es uns scheint, als wanderten wir im »Tal des Todesschattens« (vgl. Ps 23,4). Aber sie verwandeln auch unsere Herzen. Sie machen uns zu treueren Jüngern des göttlichen Meisters, zu Gefäßen der Barmherzigkeit und des liebevollen Entgegenkommens in einer Welt, die vom Egoismus, von der Sünde und von der Spaltung verletzt ist. Dies sind die Gaben, mit denen Gott euch in seiner Vorsehung fähig macht, als Männer und Frauen des Glaubens zum Aufbau eures Landes in bürgerlicher Eintracht und in brüderlicher Solidarität beizutragen. Es sind besonders Gaben, die mit den jungen Menschen geteilt werden müssen, die hier wie anderswo auf diesem großen Kontinent die Zukunft der Gesellschaft darstellen.

Hier, im Zentrum dieser Universität, wo der Geist und die Herzen der neuen Generationen geformt werden, appelliere ich besonders an die jungen Menschen der Nation. Mögen die großen Werte der afrikanischen Tradition, die Weisheit und die Wahrheit des Wortes Gottes und der großherzige Idealismus eurer Jugend euch in dem Einsatz leiten, eine Gesellschaft zu bilden, die immer gerechter, immer inklusiver und immer respektvoller gegenüber der Menschenwürde ist. Mögen euch immer die Bedürfnisse der Armen am Herzen liegen, und verwerft alles, was zu Vorurteil und Diskriminierung führt, denn diese Dinge sind – wie wir wissen – nicht von Gott.

Alle kennen wir gut das Gleichnis Jesu von dem Mann, der sein Haus auf Sand baute statt auf den Felsen. Als die Stürme tobten, stürzte es ein und wurde völlig zerstört (vgl. Mt 7,24-27). Gott ist der Fels, auf den wir bauen sollen. Er sagt uns das in der ersten Lesung und fragt uns: »Gibt es einen Gott außer mir?« (Jes 44,8).

Wenn der auferstandene Jesus im heutigen Evangelium bekräftigt: »Mir ist alle Macht gegeben im Himmel und auf der Erde« (Mt 28,18), sagt er uns, dass er selbst, der Sohn Gottes, der Fels ist. Außer ihm gibt es niemanden. Als einziger Retter der Menschheit möchte er Männer und Frauen aller Zeiten und Orte zu sich ziehen, um sie zum Vater bringen zu können. Er möchte, dass wir alle unser Leben auf dem festen Fundament seines Wortes aufbauen.

Das ist der Grund, warum Jesus nach seiner Auferstehung und im Moment seiner Rückkehr zum Vater seinen Aposteln den großen Missionsauftrag erteilt hat, den wir im heutigen Evangelium gehört haben: »Darum geht zu allen Völkern und macht alle Menschen zu meinen Jüngern; tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, und lehrt sie, alles zu befolgen, was ich euch geboten habe« (Mt 28,19-20).

Und das ist die Aufgabe, die der Herr jedem von uns gibt. Er verlangt von uns, missionarische Jünger zu sein, Männer und Frauen, die die Wahrheit, die Schönheit und die Kraft des Evangeliums ausstrahlen, das das Leben verwandelt. Männer und Frauen, die Kanäle der Gnade Gottes sind, die seiner Barmherzigkeit, seinem Wohlwollen und seiner Wahrheit erlauben, die Bauelemente für ein Haus zu werden, das fest und beständig bleibt. Ein Haus, das ein Heim ist, in dem Brüder und Schwestern endlich in Eintracht und gegenseitiger Achtung leben, im Gehorsam gegenüber dem Willen des wahren Gottes, der uns in Jesus den Weg zu jener Freiheit und jenem Frieden gezeigt hat, nach denen alle Herzen streben.

Jesus, der gute Hirt, der Fels, auf den wir unser Leben bauen, leite euch und eure Familien alle Tage eures Lebens auf dem Weg des Guten und der Barmherzigkeit. Er segne alle Einwohner Kenias mit seinem Frieden.

»Seid stark im Glauben! Habt keine Angst!« Denn ihr gehört dem Herrn.
Mungu awabariki! (Gott segne euch!)
Mungu abariki Kenya! (Gott segne Kenia!)


von esther10 26.11.2015 00:54

Kritiker Gabriel Stängle23. November 20158
Baden-württembergischer Bildungsplan weiter umstritten


Der Pädagoge Gabriel Stängle. Foto: picture-alliance/dpa

Herrenberg (idea) – Die neue Fassung des baden-württembergischen Bildungsplans ist von Sprachmanipulationen geprägt. Diesen Vorwurf erhob der Pädagoge Gabriel Stängle

(Rohrdorf/Nordschwarzwald) bei einem Treffen des Freundeskreises „Zukunft Verantwortung Lernen“ am 21. November in Herrenberg bei Stuttgart. Er hatte im vergangenen Jahr rund 192.000 Unterschriften für eine Petition gegen den Entwurf des Bildungsplans 2015 gesammelt. Sie wandte sich gegen das Vorhaben der grün-roten Landesregierung, die „Akzeptanz sexueller Vielfalt“ zum Leitprinzip des Unterrichts aller allgemeinbildenden Schulen zu machen, wie es LSBTTIQ-Gruppen (Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transgender, Transsexuelle, Intersexuelle, Queer) fordern. Stängle zufolge beinhaltet auch die aktuelle Fassung des Bildungsplans ein politisches Programm. Sie schreibe in allen Fächern die Verwendung einer

„geschlechtergerechten Sprache“ vor. Der neue Sprachgebrauch übe Druck auf die Schüler aus. Bei den künftig zu beherrschenden Kernkompetenzen fehle beispielsweise der Schutz von Ehe und Familie. Wenn der Bildungsplan nicht noch wesentlich verändert werde, stelle er „eine Verschmelzung aller pädagogischen Grundübel der letzten 15 Jahre zu einem Gesamtwerk“ dar, sagte Stängle. Er ermutigte die rund 100 Besucher, mit „fröhlicher Gelassenheit und klarer Entschiedenheit“ Einspruch gegen problematische Passagen im Bildungsplan zu erheben.

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Dank von der Evangelischen Allianz und der katholischen Kirche

Der Generalsekretär der Deutschen Evangelischen Allianz, Hartmut Steeb (Stuttgart), dankte Stängle und seinen Unterstützern für ihre kritische Begleitung der Schulpolitik. Auch von katholischer Seite gab es Lob. So bekräftigte der Weihbischof der katholischen Diözese Rottenburg-Stuttgart, Thomas Maria Renz, in einem schriftlichen Grußwort, dass der in der Landesverfassung festgeschriebene Auftrag, die Jugend „in Ehrfurcht vor Gott“ zu erziehen, auch „Ehrfurcht vor der Geschöpflichkeit des Menschen“ beinhalte. Das Ebenbild Gottes seien Männer und Frauen. Renz ermutigte Christen, die „Schönheit der christlichen Schöpfungslehre“ öffentlich zu bezeugen.
http://www.idea.de/politik/detail/baden-...tten-92861.html


von esther10 26.11.2015 00:37


Irakischer Ordensmann: Sorge um Zukunft Europas



Dominikanerpater Nagib Michael im "Kathpress"-Interview skeptisch, ob sich muslimische Flüchtlinge tatsächlich in europäische Gesellschaft integrieren werden -



Ordensmann rettete 8.000 historische Dokumente vor Zerstörung durch IS-Terroristen

25.11.2015, 12:14 Uhr Österreich/Irak/Kirche/Konflikte/Flüchtlinge/IS/Orden/Nagib

Wien-St. Pölten, 25.11.2015 (KAP) Sehr skeptisch, dass sich die derzeit nach Europa strömenden muslimischen Flüchtlinge tatsächlich in die europäische Gesellschaft integrieren, hat sich der irakische Ordensmann P. Nagib Michael gezeigt. Europa drohe eine Destabilisierung, so Nagib im "Kathpress"-Interview. Der Dominikaner hält sich derzeit in Österreich auf, wo er u.a. an einer Tagung des Internationalen Zentrums für Archivforschung (ICARUS) in St. Pölten teilnahm. Zum einen sei es Aufgabe der Behörden, sehr genau zwischen Flüchtlingen und Terroristen zu unterscheiden, warnte Nagib. Zum anderen habe er große Zweifel, dass die Muslime ihre Mentalität aufgeben würden, wonach sie sich als etwas Besseres als Nicht-Muslime betrachten.

Unter den derzeit aus dem Nahen Osten nach Europa kommenden Flüchtlingen seien nur ein bis zwei Prozent Christen. Die Christen versuchten auf anderen, legalen Wegen, in den Westen zu gelangen. Was freilich faste in Ding der Unmöglichkeit sei. Kaum eine christliche Familie bekomme ein Visum für ein westliches Land, kritisierte der Ordensmann. Dabei wären gerade die Christen ein Gewinn für die westlichen Geellschaften. "Wir haben die gleiche Mentalität wie Ihr. Wir wäre leicht zu integrieren", so Nagib wörtlich.

Christliche Flüchtling würden aus Angst so gut wie nie zusammen mit muslimischen Flüchtlingen leben. Weder in den Flüchtlingscamps rund um Syrien noch auf den Fluchtrouten nach Europa. Das sei für die Christen viel zu gefährlich. Er habe fast mehr Angst um die Zukunft Europas als um die Zukunft des Nahen Ostens, so P. Nagib: "Das lehrt uns unsere Erfahrung als Christen unter Muslimen. Aber niemand hört uns zu. Europa versteht uns nicht."

Syrien-Lösung nur mit Assad

Zum Syrien-Konflikt befragt, meinte der Ordensmann, dass eine Lösung derzeit nur mit dem syrischen Machthaber Assad realistisch sei. Nur mit Assad könne es Frieden geben. Danach könnte dann schrittweise der Übergang zu einer neuen Regierung erfolgen. Die bisherigen Aktionen gegen Syrien seien jedenfalls viel zu schwach ausgefallen, kritisierte Nagib. Zuerst müsse die Terrororganisation militärisch besiegt werden. Dann sei wenigstens wieder Kurdistan sicher. Freilich sei der IS weniger eine Organisation als vielmehr eine Ideologie. Diese Ideologie gelte es dann in einem zweiten Schritt zu bekämpfen.

Im Nordirak gibt es rund drei Millionen Flüchtlinge. Allein 120.000 Christen hatten im Sommer 2014 vor dem IS aus der Niniveh-Ebene ins sichere Kurdistan fliehen müssen. In Kurdistan sei die Sicherheitslage zwar wesentlich besser als etwa in Bagdad, doch auch in Kurdistan gebe es fundamentalistische islamistische Strömungen, so Nagib. Die Christen seien auch hier zumindest sehr besorgt.

Wirkliche Zukunftsperspektiven gebe es in Kurdistan für Christen nicht. Viele wollten deshalb ins Ausland, viele auch zurück in ihre Heimatdörfer und -städte, aus denen sie vom IS und anderen Islamisten vertrieben wurden. Das sei aber schlicht unmöglich.

Mosul: IS foltert in Dominikanerkirche

Die Dominikaner mussten ihre Klöster in Karakosch und Mosul aufgeben, würden aber sicher zurückkehren, wenn es die Sicherheitslage erlaubt, sagte P. Nagib. Viele Kirchen und Klöster seien freilich auch zerstört oder wurden in Moscheen umfunktioniert. "Aus unserer Dominikanerkirche in Mosul haben sie ein Gefängnis gemacht, in dem sie foltern", berichtete der Ordensmann.

Die Christen hätten das Vertrauen in ihre muslimischen Mitbürger verloren. Diese hätten ihnen kaum gegen die IS-Terroristen geholfen und sich teilweise sogar an den Plünderungen und Vertreibungen beteiligt. Dieses Vertrauen könne nur sehr langsam, wenn überhaupt wieder aufgebaut werden, sagte P. Nagib. Inzwischen würden freilich auch viele Muslime in den von IS besetzten Gebieten erkennen,was sie sich mit diesen Terroristen eingebrockt hätten.

Internationale Archivtagung in St. Pölten

70 Experten aus 30 Ländern diskutierten bis einschließlich Mittwoch im St. Pöltner Bildungshaus St. Hippolyt über die Zukunft des Archivwesens. Schwerpunkt der Tagung ist die geplante Kooperation des Internationalen Zentrums für Archivforschung (ICARUS) mit Archiven des Nahen Ostens. Ziel der Kooperation ist es, den Archiven im Nahen Osten zu helfen, ihre Bestände trotz Krieg und Terror und den damit einhergehenden katastrophalen Lebensumständen sicher zu bewahren. Prominentester Teilnehmer der Tagung ist Patriarch Louis Raphaël I. Sako, Oberhaupt der chaldäisch-katholischen Kirche mit Sitz in Bagdad.

Die Dominikaner im Nordirak haben sich schon seit Jahren neben der Seelsorge auf die Digitalisierung und Archivierung wertvoller historischer Schriftstücke spezialisiert. Dafür hatte sie in ihrem Ordenshaus in Karakosch ein eigenes Studio eingerichtet, nachdem es für Christen schon seit einigen Jahren in Mosul immer gefährlicher wurde. P. Nagib berichtete von rund 8.000 digitalisierten Manuskripten. Unter Einsatz seines Lebens brachten P. Nagib und seine Mitarbeiter im Sommer 2014 unzählige historische Dokumente des 13. und 14. Jahrhunderts auf der Flucht vor dem "Islamischen Staat" (IS) schließlich von Karakosch nach Erbil in Sicherheit.

Aufgrund einer Vorahnung hatte der Dominikanerpater schon am 25. Juli 2014 einen Großteil der Manuskripte aus Krakosch ins sichere Kurdengebiet evakuiert. Als dann der IS in der Nacht vom 6. Auf den 7. August 2014 Karkosch eroberte, brachte der Dominikaner mit einigen Helfern die restlichen Dokumente in Sicherheit. An den kurdischen Checkpoints wurden zwar die zigtausenden Flüchtlinge aus Karakosch durchgelassen, nicht aber die Autos. So verteilte der Ordensmann die Dokumente auf die Flüchtlinge "und zu Fuß haben wir unsere Geschichte und unsere Wurzeln nach Kurdistan gerettet".

Auch wenn er viele Dokumente retten konnte, seien doch zahlreiche Manuskripte in anderen Klöstern und Kirchen in die Hände des IS gefallen. Einiges davon hätten die Terroristen medienwirksam verbrannt, viele aber sicher auch auf dem Schwarzmarkt verkauft, so die Einschätzung des Ordensmannes über die organisierten kriminellen Aktivitäten des IS. P. Nagib: "Der IS will uns Christen komplett auslöschen. Sowohl als Menschen als auch unsere Geschichte." Doch das werde ihm nicht gelingen.

O-Töne des Interviews mit P. Nagib sind in Kürze unter www.kathpress.at/audio abrufbar.

von esther10 26.11.2015 00:36

Veröffentlicht Papst Franziskus eine Enzyklika über den Islam?

25. November 2015 20:57 | Mitteilung an die Redaktion


Veröffentlicht Papst Franziskus eine Enzyklika über den Islam?

(Rom) Wird Papst Franziskus eine Enzyklika über den Islam schreiben? Dieses Dokument soll eine Antwort des katholischen Kirchenoberhaupts auf die Dschihadisten-Angriffe sein, die in den vergangenen Wochen die öffentliche Meinung erschüttert haben.

Die Idee wurde am 16. November bei der von ihm einberufenen Versammlung aller Dikasterienleiter an der Römischen Kurie geäußert. Die Veröffentlichung einer Enzyklika über den Islam soll die Antwort auf die Ereignisse der vergangenen Wochen sein.
Idee von Kardinal Beniamino Stella vorgebracht

Die Versammlung fand drei Tage nach den Attentaten islamischer Extremisten in Paris statt. Die Idee soll vom Präfekten der Kleruskongregation, Kardinal Beniamino Stella, vorgebracht worden sein, wie die Tageszeitung La Stampa meldet. Der ehemalige Vatikandiplomat Stella gehört zu den von Papst Franziskus ernannten Kurienpräfekten. Franziskus erhob ihn auch in den Kardinalsstand.

Die Angriffe der Dschihadisten in Paris, in Nigeria und Mali würden eine Antwort des Papstes in Form einer Enzyklika über den Islam verlangen, so Stella in der Versammlung. Die Idee sei von anderen Dikasterienleitern unterstützt worden.

Kardinal Koch: Islamischer Staat ist „eine satanische, terroristische Organisation“

Der Papst habe sich in der Versammlung nicht zum Vorschlag geäußert. Er sprach davon, daß das bevorstehende Heilige Jahr der Barmherzigkeit eine Gelegenheit sei, den Moslems mit Barmherzigkeit zu begegnen.

Eine akzentuiertere Antwort gab Kardinal Kurt Koch, der Vorsitzende des Päpstlichen Rats zur Förderung der Einheit der Christen. In Schwäbisch Gmünd bezeichnete er bei einer Ansprache vor einem größeren Publikum den Islamischen Staat als „eine satanische, terroristische Organisation“ und erinnerte daran, daß das Leben der Christen in 25 Staaten der Welt akut gefährdet ist. Ein „seltsames Phänomen“ sei es, daß die Massenmedien diese Tatsache fast völlig ignorieren, so der Kardinal.

Papst Franziskus wird in der Zentralafrikanischen Republik eine Moschee besuchen

Derzeit befindet sich der Papst auf einer Pastoralreise in Afrika und wir dort auch eine Nahtstelle zwischen dem islamischen und dem christlichen Afrika besuchen. In der Zentralafrikanischen Republik, der letzten Etappe der Papstreise, ist am Montag, den 30. November der Besuch der Hauptmoschee von Koudoukou in Bangui vorgesehen, um sich mit der islamischen Gemeinschaft zu treffen. Die Begegnung könnte eine Gelegenheit sein, seine Entscheidung über die Idee bekanntzugeben.

von esther10 25.11.2015 23:42

Grüne verpflichten sich zur Gendersprache
Veröffentlicht: 25. November 2015 | Autor: Felizitas Küble

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Die Grünen haben bei ihrem Parteitag die sogenannte Gender-Sprache in offiziellen Parteidokumenten zur Pflicht gemacht. Im Regelfall soll das sog. Gendersternchen verwendet werden: Terrorist*innen, Räuber*innen, Verbrecher*innen, Mörder*innen usw. Zugelassen sind Alternativen wie etwa die Erwähnung der weiblichen und männlichen Form: Terroristen und Terroristinnen.

Mit dieser Maßnahme machen sich die Grün*innen zu einer wahren Sprachsekte, die eine eigene Sprache und Schrift erfindet. In allen Kulturen entwickelte sich die Sprache organisch, langsam und ohne eine politisch oder ideologisch motivierte Lenkung. Erst totalitäre Ideologien versuchten, die Sprache zu verunstalten, um eine Bewusstseinsänderung in der Bevölkerung herbeizuführen.

Vor allem der Kommunismus führte Sprachregeln ein, anhand derer man sofort feststellte, ob jemand regimekonform dachte oder sich zumindest entsprechend ausdrückte. Im Spielfilm „Goodbye Lenin“ wird diese regelrechte Sprachdiktatur humoristisch dargestellt.

Was aber die Grünn*innen am Wochenende beschlossen haben, ist alles andere als lustig, denn sie wollen eine Stimmung in der Gesellschaft schaffen, in der die Menschen nicht mehr das Gefühl haben sollen, so sprechen und schreiben zu dürfen, wie sie es wollen. Durch diverse Techniken der Massenmanipulation wird man versuchen, die Menschen in eine Art Schizophrenie zu drängen.

Es ist empfehlenswert, das Buch von Stefan Wolle „Die heile Welt der Diktatur“ zu lesen, in welchem die Sprache der DDR beschrieben wird. Die Menschen in der DDR waren praktisch gezwungen, zwei Persönlichkeiten zu haben, um nicht verfolgt zu werden: „Ebenso besaß in der DDR jeder mindestens zwei Gesichter. Der “chronische Dualismus” betraf jedoch nicht nur die Individuen, sondern auch die Gesellschaft und das gesamte Land. Es gab eine gespaltene Öffentlichkeit, eine “offizielle” und eine “inoffizielle” Meinung, ungeschriebene Gesetze, die jeder einhielt, und ein “formales” Recht, das niemand beachtete.“

Deutschland bewegt sich rapide in diese Richtung, weil sich die Politik – die Grünen vorneweg – nach Ideologien und politischen Vorstellungen orientiert, die der Vernunft und der menschlichen Natur widersprechen. Dies führt zwangsläufig zu einer Diktatur, denn auf eine andere Weise ist ein solcher Zustand in einer Gesellschaft nicht aufrecht zu erhalten.

Unser Autor Mathias von Gersdorff (Frankfurt) leitet die Aktion “Kinder in Gefahr” und betreibt das Webmagazin “Kultur und Medien online”

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