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von esther10 28.09.2015 20:50




Dank Masseneinwanderung – Die Islamisierung Deutschlands wechselt auf die Überholspur

Veröffentlicht am 28. September 2015 von conservo
Von Thomas Böhm *)


Thomas Böhm

Das hat man nun davon, wenn man von einer echten „Antichristin“ beherrscht wird. In den nächsten zwei Jahren werden sich hier in Deutschland rund fünf Millionen mehr Muslime herumtummeln – von den Terroristen, die sich hier ebenfalls hereingeschlichen haben und die von den gehirntauben Willkommensbürgern mit Gummibärchen empfangen wurden, mal abgesehen.

Aber was bedeutet das für ein Land, dass gerade religiös auf der Kippe steht?

Schneller als gedacht wird die „weise“ Vorhersage von Christian Wulff Realität werden. Das ist mal sicher. Deutschland wird in den nächsten fünf Jahren komplett islamisiert sein.

Und wir sagen auch, warum das so sicher ist, wie das „Allahu Akbar“ in der Moschee:

Fünf Millionen mehr Muslime benötigen logischerweise mehr Beträume. Schon jetzt legen sie auf den Fluren der Registrierungsstellen mangels Gebetsteppichen Zeitungen aus und fallen Richtung Mekka auf die Knie. Schon jetzt schlagen sie sich die Kniescheiben auf dem harten Asphalt der Straßen auf, um alle paar Stunden ihren religiösen Pflichten nachzukommen.

So geht das natürlich nicht weiter. Und so wird der deutsche, überwiegend christliche Steuerzahler wohl auch den Bau von mindestens 1000 neuer Moscheen finanzieren, es sei denn er will nicht auf das „freundliche“ Angebot Katars zurückgreifen. Viel Geld benötigt man nämlich, um die neuen fünf Millionen Muslime religiös zu befriedigen und nicht im Regen stehen zu lassen.

Klar, dass unsere geistlichkranken Kirchenfürsten applaudieren werden und den Muslimen freiwillig ihre Schafe zum Schächten überreichen.

Mit den Moscheen kommen dann die Imame. Da wird es nicht ausreichen, die hier ansässigen und studierenden Gebetsbrüder zu aktivieren. Da müssen dann schon Imame aus den islamischen Hardcore-Ländern importiert werden. Nur gut, dass keiner versteht, was die dann hier predigen werden.

Die Islam-Verbände wittern schon jetzt Morgenluft und reiben sich ob der sintflutartigen muslimischen Zuschüsse ihre schwieligen Hände. Sie werden dank der rapide größer werdenden Gemeinden an Einfluss gewinnen – in der Politik und in der Gesellschaft. Sie werden neue Forderungen stellen und diese auch durchsetzen können – weil wir eben von Antichristen regiert werden.

Das Schweinefleisch wird aus den Auslagen der Geschäfte und Supermärkte verschwinden, so schnell können wir gar nicht das „Vater unser“ herunterbeten. Stattdessen wird uns das Geschrei der betäubungslos geschächteten Tiere in jedem Laden, in dem es um die Wurst geht, in den Ohren liegen – zur Freude der Strenggläubigen.

Wir werden auch vermehrt aus den Kreissälen das Geschrei der jungen Knaben ertragen müssen. In den Medien werden die Chefposten entsprechend ausgetauscht – aber das spielt sowieso keine Rolle mehr, schließlich sind Diekmann & Co schon längst islamisiert bis auf ihr Kleinhirn und buhlen mit arabischen Schriftzeichen um die neue Leserschaft.

Modeschauen, Boutiquen und Kaufhäuser müssen, ebenfalls auf der Suche nach neuen Kunden, umbauen. Statt Bikinis hängen dann Burkinis im Schaufenster, statt Miniröcke winken dann Burkas im Sonderangebot. Und wenn sich doch mal eine blonde Deutsche mit Minirock auf die Straße wagt – es gibt genügend Testoron gesteuerte Brüder, die soviel Respektlosigkeit mit Messer oder ohne gleich vor Ort klären können.

In der Bundeswehr, in den Sicherheitsbehörden, auf der politischen Ebene – überall werden uns Muslime vorgesetzt, um unseren Alltag, unser Leben zu ihren Gunsten zu verändern. Denn ob es die Integrationsministerin von Baden Württemberg, Bilkey Öney, oder in Berlin Frau Dilek Kolat ist – sie alle können, dürfen und werden weiterhin nur im Sinne des Korans handeln und der befielt die Unterwerfung bzw. Vernichtung der Andersgläubigen.

Die Scharia, in vielen Städten bereits schon eingeführt, wird Recht und die Ordnung, so wie wir das gewohnt sind, endgültig auf den Scheiterhaufen der Geschichte drängen. Vielleicht bald schon hängt dann der erste Schwule an einem Baukran, von der verlinkten Gay-Community lachend hochgezogen. Unsere Kinder werden zwangsverheiratet und Ehebrecherinnen unter dem Jubel der grünen und linken Frauenrechtlerinnen gesteinigt.

Dabei kann man den Muslimen überhaupt keinen Vorwurf machen. Befehl ist Befehl.

Der Islam wird sich nicht nur in den nächsten beiden Jahren rapide verbreitern, er wird auch radikaler werden. Schon jetzt lungern die Salafisten in den Flüchtlingslagern herum und finden vor allen Dingen unter den afrikanischen Muslimen dankbare Krieger – schließlich muss die Energie zwischen den Lenden, die anderswo kein Ventil finden – irgendwo raus.

Uns stehen also harte Zeiten bevor. Während „Lies“ auf Platz 1 der „Spiegel“-Bestsellerliste landet, werden wir dazu gezwungen, Mahnungen, Kritik und Anregungen für uns zu behalten (Zuckerberg goes Merkel). So bleibt uns wohl nicht viel anderes übrig, als in kalten, leeren Kirchen dagegen zu beten.

Denn wir wissen: Wenn Muslime anfangen, die Gesellschaft zu beherrschen, hat ihre Toleranz uns gegenüber schnell ein Ende, wird Demut eingefordert. Aus dieser Demut wird dann ganz schnell Unterwerfung und aus der dann Sklaverei.

Dann, wenn Frau Merkel gemeinsam mit ihren politischen und medialen Fußmatten die Islamisierung hier erfolgreich durchgezogen hat, wird sie sich mit den Ruf „Allahu Akbar, Deutschland!“ in ihre wohl verdiente Rente verabschieden.

Und wir verabschieden uns von unserer Kultur, unserer Geschichte, unseren Werten, unserem Glauben und unserer Freiheit.

Das traurigste daran ist nur, dass wir dann nicht mal mehr wie früher zu Grabe getragen werden dürfen, sondern uns auch hier an die muslimischen Bestattungsrituale halten müssen.

In alle Ewigkeit, aber ohne Amen.

*) Der Berufsjournalist Thomas Böhm ist Chefredakteur des Mediendienstes „Journalistenwatch“ und ständiger Kolumnist bei conservo

http://www.conservo.wordpress.com

Sept. 2015

von esther10 28.09.2015 19:51

28. SEPTEMBER 2015
JEANNIE EWING

Einführung der Heiligen zu unseren Kindern



Ich nahm an einer großen katholischen Grundschule, und eine meiner Lieblingstätigkeiten wurde jährlich die Auswahl eines Heiligen, nach dem wir entschieden uns, unser Leben für Allerheiligen zu modellieren. In den jüngeren Klassen, durften wir in Kostümen, die das Ereignis alle spannender gemacht zu verkleiden! Ein Jahr entschied ich mich, zu lernen und zu St. Jeanne d'Arc und ein weiteres Jahr zu St. Elisabeth von Ungarn vorhanden. Dies waren stolze Momente, da ich von einem jungen Alter zu heldenhaften jungen Frauen gelernt, und ich wollte, wie sie in ihren mutigen Glaubens.

Heute scheint es, kann dies das Ausmaß der die meisten Kinder das Lernen über die Heiligen, wenn überhaupt. In den meisten katholischen Häusern, schicken Eltern ihre Kinder entweder die katholische Grundschule oder Religionsunterricht, wo sie hoffen, dass ihre Kinder alles, was sie über den Glauben wissen müssen. Was für eine Tragödie!

Hier sind einige meiner Ideen für die Einführung der Heiligen, um Ihre Kinder von der Vorschule bis Grundschule. Ich kann nicht sagen, dass die Vorschläge sind erschöpfend, aber hoffentlich werden sie als Starthilfe Ihre Inspiration in Richtung der Katechese der Heiligen.

Display-Symbole, Statuen und gerahmten Bildern von Heiligen in Ihrem Hause. Ich werde nie vergessen, die erstmals sowohl Felicity und Sarah fragte mich fasziniert ", wer dat, Mama?", Und wies auf die gerahmte Bild von St. Philomena an der Wand . Ich über die Porträt vergessen hatte, weil es an der gleichen Stelle, da Ben gehangen hatte und ich zog in unserem Haus, das vor unseren Kindern gesegnet unser Leben war. Die beiden Mädchen waren über ein Jahr alt, als sie diese Frage gestellt, und ich stolz antwortete: "Das ist St. Philomena, Schätzchen." Dann ging ich darauf hinweisen, den Anker und Lilien sie hielt. Es ist nichts natürlicher, in fesselnde Interesse des Kindes in den Heiligen als durch ehren sie in Ihrem Hause. Starten Sie es.

Erwerben Sie eine Ressource über die Heiligen und haben Ihre Kinder auswählen, um über jede Woche zu lernen. Meine Lieblings-Ressourcen auf die Heiligen sind von Sophia Institute Press, Heiligen Helden und Worthpoint des Ordinary People, Extraordinary Lives Lexikon der Heiligen. Alle diese Mittel sind perfekt für ein Kind in jedem Alter, und sie sind vielseitig, so dass Sie auswählen können, um sie in homeschool Unterrichtsplanung oder Familienessen Gespräche aufzunehmen. Heiligen Helden bietet einige CDs, die Sie und Ihre Kinder hören können, um im Fahrzeug oder wo immer Sie wählen! Mit solchen Optionen, gibt es wirklich keinen Grund zu vernachlässigen Einführung Bildern und Geschichten von Leben der Heiligen, um unsere Kinder.

Sehen Sie Filme über die Heiligen oder zu erlassen eine Szene aus dem Leben eines Heiligen (mit Kostümen) auf Ihrem wöchentlichen Familienabend. Für mich ist das ein Doppel genial Punkt, weil Sie die Planung werden regelmäßig Zeit mit Ihrer Familie und Einbeziehung heiligen Spaß hinein! Ältere Kinder könnten nach außen denke, das ist lahm, vor allem das Einkleiden, aber wenn sie der Junior High und High School geben, fragen, ob sie möchten, dass direkte oder das Drehbuch gelesen. Es ist ein kleiner "kitschig" Rolle für sie, aber sie sind immer noch beteiligt. Es gibt auch einige wirklich fantastisch Filme über die Heiligen, sondern selektiv sein, abhängig von der Altersgruppe von Ihren Kindern. Einige Filme sind untertitelt und sehr lang. Katholischen Familien Katalog bietet eine große Auswahl von animierten Filmen über der Heiligen Leben, die eher Interesse Ihr Kind zu halten sind.

Sprechen Sie über Ihre Lieblings-Heiligen und zu beten, um sie wie eine Familie. Unsere Tochter, Felicity, entwickelte früh Hingabe an das Little Flower, weil sie Bücher, Statuen, Bilder und heiligen rund um unser Haus verstreut Karten sah. Im Gegenzug hat sie zahlreiche Fragen zu St. Therese gebeten, auch der Bitte, ein gerahmtes Bild von der Doktor der Kirche in ihrem Schlafzimmer zu haben. Jetzt, Felicity nähert fünf Jahre alt war, kann ich mehr frei darüber reden, wie sie und St. Therese sind so ähnlich, was ihre wachsende Hingabe an das Little Flower fördert. Auch Sarah fragt nach St. Pater Pio und "Mama Maria", als Ben und ich beten, Novenen zu ihnen und sie sieht ihre Bilder auf heiligen Karten. Auch diese natürlichen Möglichkeiten für Bildung und Engagement in den Leben der Heiligen für Ihre Kinder.

Schließlich erinnern, Ihren Kindern, dass wir lehren, alle Heiligen in der Herstellung! Gehören die Menschlichkeit eines jeden Heiligen: ihre Schwächen, vielleicht lebt vor der Konvertierung etc. Zu viele von uns erwachsen zu glauben, dass Heiligen sind irgendwie spirituell überlegen uns, weil ihre Heiligkeit war immer der Fokus der Religionsunterricht. Aber was ich mit identifizierten am meisten, wenn ich aufwuchs waren die Kämpfe, die innere Dunkelheit und schließlich die Not zu überwinden, dass die Heiligen erlebt.

Manchmal, was hält Kinder und Erwachsene auf dem "rechten Weg" ist, zu wissen, dass wir jeweils das Potenzial, Sündern und Heiligen haben. Wenn wir unweigerlich scheitern, können wir unseren Kindern zu modellieren die Bedeutung der Vereinbarkeit von uns Gott durch das Sakrament der Versöhnung. Wenn wir sagen, "Es tut mir leid", um unsere Kinder, wir sind die Weichen für die Demut in ihrem Leben, so dass sie wissen, Heiligkeit ist nicht immer perfekt in dieses Leben, aber in der nächsten.
http://catholicexchange.com/introducing-...o-your-children
Bild: Bill Perry / Shutterstock.com

von esther10 28.09.2015 19:29

Islam in EU: Linzer Bischof für Respekt, aber Sehen der Probleme


Bischof Ludwig Schwarz eröffnete Jahrestagung der Initiative Christlicher Orient in Salzburg: Muslime müssen Einstellungen aufgeben, die die eigene Religion als den anderen überlegen

TAGUNG 28.09.2015, 12:35 Uhr Österreich/Kirche/Islam/Schwarz/ICO

Salzburg, 28.09.2015 (KAP) Ein lebendig gelebtes Christentum muss die erste und wichtigste Antwort auf den in Europa stärker werdenden Islam sein. Das hat der Linzer Bischof Ludwig Schwarz gefordert. Der Referatsbischof für Mission/Entwicklungshilfe eröffnete am Montagvormittag die Jahrestagung der "Initiative Christlicher Orient" (ICO) in Salzburg. Die Begegnung mit dem Islam sei eine Herausforderung, der sich die Christen nicht verweigern dürften, so Schwarz.

Das Verhalten der Christen den Muslimen gegenüber müsse von christlichen Maßstäben geprägt sein. Es brauche mehr als bloße Toleranz, die immer einen Herrschenden und einen Beherrschten, der bloß geduldet wird, voraussetze. Demgegenüber forderte der Bischof echten gegenseitigen Respekt ein und mahnte bei den Muslimen die Absage an Verhaltensmustern und Einstellungen ein, die die eigene Religion anderen gegenüber als überlegen ansehen.

Der Islam zeige sich vielfach in einer "beängstigenden Weise", räumte der Bischof unter Verweis auf islamistische und terroristische Strömungen ein. Zudem gebe es vor allem im Nahen Osten zahlreiche innerislamische Konflikte, deren Opfer aber vielfach auch Christen seien.

Bischof Schwarz appellierte an die internationale Staatengemeinschaft, sich endlich im Nahen Osten stärker für den Frieden einzusetzen. Nur so könnten die Flüchtlingsbewegungen endlich gestoppt werden. Die Menschen in der Krisenregion hätten heute vielfach nur die Wahl zwischen Flucht oder Tod bzw. Sklaverei.

Der Bischof unterstützte in seiner Eröffnungsansprache auch Bestrebungen, in der Kirche einen "Tag der Märtyrer" einzuführen. Damit könnte mehr Bewusstsein für ds Leid der Christen in vieln Ländern der Welt geschaffen werden. Zudem rief er zum Gebet für die Verfolgten als Zeichen der Solidarität auf.

Die ICO-Tagung im Salzburger Bildungszentrum St. Virgil steht unter dem Motto "Christen und Muslime - Wege in die Zukunft?" und geht der Frage nach, ob es für die Christen im Orient überhaupt eine Perspektive gibt. Hauptvortragender ist der chaldäisch-katholische Bischof Antoine Audo (Aleppo). Er wird über die aktuelle Lage in Syrien berichten. Weitere Vortragende sind u.a. der koptisch-kahtolische Bischof Kyrillos William Samaan (Assiut/Ägypten), der Münsteraner Islamwissenschaftler Mouhanad Khorchide und der Grazer Religionswissenschaftler Karl Prenner.

Die Arbeit der ICO begann 1989 mit dem Einsatz für die bedrängten christlichen Gemeinden in der Südosttürkei ("Tur Abdin"), später wurde die Hilfe auf den gesamten Orient ausgeweitet. So leistete die ICO beispielsweise im kurdischen Nordirak Pionierarbeit. Die ICO hat in Kurdistan jedes Jahr bis zu 30 Hilfsprojekte laufen und unterstützt auch gegenwärtig die örtlichen Pfarren bei der Flüchtlingshilfe. Bekannt ist die ICO auch durch die Aktion "Licht für Bethlehem". Die ICO hat u.a. eine Spendenkampagne gestartet, um die Menschen in Syrien vor Ort zu unterstützen.
http://www.kathpress.at/goto/meldung/130...en-der-probleme
(ICO-Spendenkonto: IBAN; AT42 5400 0000 0045 4546, BIC: OBLAAT2L, Verwendungszweck: Flüchtlingshilfe)

von esther10 28.09.2015 18:57

Salzburg: Flüchtlings-Notversorgung ohne NGOs "nicht zu heben"
Rathaussprecher: "Das Team von Caritas-Direktor Johannes Dines ist heftig im Einsatz" - Caritas und Kirche helfen auch im Burgenland und der Steiermark

28.09.2015, 15:05 Uhr Österreich/Kirche/Flüchtlinge/Caritas/NGOs
Salzburg-Graz, 28.09.2015 (KAP) Ohne die Mithilfe von NGOs - allen voran Caritas und Rotes Kreuz - wäre die Notversorgung der Flüchtlinge an der Grenze zu Deutschland und im Bahnhofsgebiet in der Stadt Salzburg "nicht zu heben". Das betonte Rathauspressesprecher Johannes Greifeneder am Montag in einem Interview mit der katholischen Presseagentur "Kathpress".

Durchschnittlich betreue die Caritas gemeinsam mit anderen NGOs und den Behörden täglich 1.000 bis 6.000 Flüchtlinge in den beiden Notunterkünften in der Bahnhofsgarage und der Asfinag-Halle nahe der Grenze, hieß es vonseiten der kirchlichen Hilfsorganisation auf "Kathpress"-Anfrage. Die meisten von ihnen sind auf der Durchreise nach Deutschland und blieben nur stunden- oder tageweise in den Quartieren.

"Das Team von Caritas-Direktor Johannes Dines ist heftig im Einsatz", so Greifeneder. In den beiden Großhallen - der Asfinaghalle nahe der Grenze mit rund 600 Plätzen und der Bahnhofsgarage mit etwa 800 Plätzen - kümmert sich die Caritas gemeinsam mit dem Bundesheer um die Betreuung der Flüchtlinge. "Wir sind für das Frühstück und Snacks zuständig, das Bundesheer kümmert sich um die weiteren Mahlzeiten", so ein Sprecher.

Insgesamt stehen in Salzburg neben den 1.400 Notschlafstellen in den beiden Großhallen noch 150 Plätze in ehemaligen Zollamtsgebäuden unmittelbar an der Grenze zur Verfügung. Diese sollen nun aber in Zelte ausgelagert werden.

Genutzt werden die Zollamtsquartiere von den Flüchtlingen nur zögerlich. "Viele stehen direkt an der Grenze in einer Schlange und warten darauf von den deutschen Behörden übernommen zu werden. Keiner will die Schlange verlassen und riskieren, sich noch einmal anstellen zu müsse", berichtete Greifeneder.

Vor allem die Situation an der Grenze sei laut dem Pressesprecher angespannt. Unabhängig davon, wie es mit den Sonderzügen für Flüchtlinge nach Deutschland weitergeht, wollen Stadt und Land Salzburg gemeinsam mit den Einsatzorganisationen die Versorgung der Menschen, die an der Saalachbrücke vor Freilassing auf die Grenzkontrolle warten, verbessern. "Der Grenzübergang müsste mit einer Traglufthalle überdacht werden, das ist aber leider nicht möglich. Im Moment planen wir, dort Dusch- und WC-Container aufzustellen", so Greifeneder.

Nahrung und Kleidung seien im Übermaß vorhanden. "Wir ersticken in Spenden. Die Flut an Kleidungsspenden ist zum Teil so groß, dass wir sie nicht mehr richtig bewältigen können und beim Sortieren Ressourcen hineinfließen, die wir eigentlich anders wo brauchen könnten."

Montagnachmittag erwarteten die Behörden in Salzburg bis zu 500 weitere Flüchtlinge aus Wien und der Steiermark. Um genaue Zahlen nennen zu können, sei die Lage aber zu schwer einzuschätzen. Greifeneder geht davon aus, dass die Anzahl an Notquartieren wieder ausreichen werde. Bis 22 Uhr werde die Bahnhofsgarage, die generalgereinigt und desinfiziert wurde, wieder als Notquartier bereit stehen.

Am Nachmittag soll wieder ein Sonderzug mit rund 400 Flüchtlingen an Bord Salzburg in Richtung München verlassen. Eine offizielle Bestätigung aus Deutschland fehlt aber bisher.

Die Erzdiözese Salzburg kündigte indes auf "Kathpress"-Anfragen an, aktuell Notquartier-Angebote der Pfarren zu überprüfen. Zurzeit gebe es aber keine Anfragen seitens der Behörden, so der diözesane Flüchtlingskoordinator Franz Neumayer. "Wenn die Bitte aber kommt, werden wir bereit sein." Grundsätzlich verfüge die Diözese aber nur über wenige Gebäude, die sich in Grenznähe befänden und mehr als 50 Personen aufnehmen könnten.

Caritas hilft auch in Graz und im Burgenland

Im Burgenland waren laut Landespolizeidirektion von Sonntag auf Montag 1.900 Flüchtlinge in Notquartieren untergebracht. Caritas und Kirche stellen aktuell 619 Notquartierplätze; in der Nacht von Sonntag auf Montag habe es aber keine Zuteilung seitens der offiziellen Stellen gegeben, so die Caritas auf "Kathpress"-Anfrage. Der Weitertransport der Flüchtlinge passiere zumeist in von der Polizei organisierten Bussen, "oder die sie machen sich selber auf den Weg".

In der Steiermark halten sich laut Caritas aktuell 2.073 Flüchtlingen in Notquartieren auf - 960 im ehemaligen Euroshoppingcenter in Graz-Webling, 853 in der Schwarzl-Halle an der steirisch-slowenischen Grenze und 260 in der Bellaflora-Halle in Feldkirchen bei Graz. Die Caritas arbeitet in der Flüchtlingsunterkunft in Webling, stellt Dolmetscher zur Verfügung, koordiniert die Freiwilligenarbeit und ist für die Versorgung der Flüchtlinge mit Essen und Kleidung zuständig.

von esther10 28.09.2015 18:49

Papst: "Habe keine katholische Scheidung eingeführt"


Papst Franziskus beim Rückflug aus den USA
Franziskus bei "fliegender Pressekonferenz":

Annullierungsreform keine Infragestellung der Unauflöslichkeit der Ehe - Synode müsse ernsthaft Ehevorbereitung überdenken -

Auch Vertuschen von Missbrauch etwas "ausgesprochen Hässliches"

AMERIKARÜCKFLUG 28.09.2015, 15:50 Uhr

Vatikan/Papst/Kirche/Familie/Missbrauch/Synode

Vatikanstadt, 28.09.2015 (KAP) Papst Franziskus hat Kritik am neuen Motu proprio zur Reform der Ehe-Annulierungen zurückgewiesen.

Auf dem Rückflug von den USA am Montag verwahrte er sich ausdrücklich gegen den Vorwurf, er habe damit eine "katholische Scheidung" eingeführt.

Es gehe lediglich um eine Beschleunigung der Verfahren; die Unauflöslichkeit des Ehesakraments werde durch die Neuerungen nicht infrage gestellt, sagte er in seiner traditionellen "Fliegenden Pressekonferenz" vor den mitreisenden Journalisten. "Jene die denken, dies sei eine katholische Scheidung, irren."

Allerdings gebe es zahlreiche Fälle, in denen eine katholische Ehe nicht gültig eingegangen worden sei, so der Papst, der auf seine Bischofszeit in Buenos Aires verwies. Den Priestern habe er hier stets mit Nachdruck geraten, Paare nicht zu trauen, wenn die Frau gerade

schwanger war und die Ehe noch unbedingt vor der Geburt geschlossen werden solle. Derartige "Hochzeiten in Eile" habe er "fast verboten", erklärte Franziskus, seien derartige Ehen doch oft nur unter großem Druck zustande gekommen, mitunter sollten auch schlimme Zustände

"verdeckt" werden. "Manche dieser Ehen gehen gut aus, doch es fehlt die Freiheit", so der Papst. Es gebe weiters die Fälle der mangelnden Reife, der psychischen Krankheit sowie einer zusätzlichen größeren Zahl von Gründen, wo eine Annullierung angemessen sei.

Franziskus verwies darauf, dass er mit der Reform eine Eheannullierung auf dem Verwaltungsweg ausgeschlossen habe, die einer Scheidung gleichkommen würde. Zugleich wies er den Vorwurf zurück, er habe der bevorstehenden Bischofssynode damit vorgegriffen. Eine Mehrheit der Synodenteilnehmer des vergangenen Jahres sei für eine Beschleunigung der Prozesse gewesen.

Wiederverheiratete: Keine Vereinfachungen

Hinsichtlich des medial am meisten präsenten Synodenthemas - des kirchlichen Umgangs mit wiederverheirateten Geschiedenen - kritisierte der Papst Franziskus eine Verengung der Debatte auf die Zulassung zur Kommunion. Diese erscheine ihm zu vereinfachend und "keine Lösung", sagte Franziskus.

Zugleich wandte sich der Papst wenige Tage vor Beginn der Bischofssynode über Familie und Ehe gegen eine Fixierung auf dieses Thema. Die Synode befasse sich mit vielen weiteren Problemen, wie etwa der Tatsache, dass viele junge Menschen heute überhaupt nicht mehr heiraten wollten, emotional nicht reif für die Ehe seien oder dass der Glaube daran, dass die Ehe für immer sei, fehle.

Schwierig sei zudem das Thema der Ehevorbereitung. "Oft gibt es mir zu denken, dass man sich für das Priesteramt acht Jahre vorbereitet, und die Kirche dann später noch immer den Klerikerstatus entziehen kann, während es für die lebenslange Ehe gerade einmal vier Kursabende gibt. Da stimmt etwas nicht", so der Papst. Die Synode müsse hier Lösungen finden.

Gewissen ist zu respektieren

Gegenüber der Frage eines Journalisten, der den Fall der US-Standesbeamtin Kim Davis vorbrachte, die die Durchführung einer homosexuellen Eheschließung aus Gewissensgründen verweigerte, betonte der Papst das grundsätzliche Recht auf Gewissensvorbehalt. Jedes Gericht müsse dieses Recht anerkennen, andernfalls würde dem Betroffenen ein Menschenrecht verweigert. "Es ist ein Recht, und wenn wir Frieden wollen, müssen alle Rechte respektiert werden."


Franziskus verwies auf den altfranzösischen Heldenepos des Rolandsliedes, bei dem Muslime aufgereiht wurden und zwischen der Enthauptung oder der christlichen Taufe zu entscheiden hatten. Selbst wenn das Beispiel gegen das Christentum spreche: Auch hier habe das Recht des Gewissensvorbehalts eindeutig gefehlt.

Missbrauch ein "Sakrileg"

"Fast ein Sakrileg" sind für den Papst die in den letzten Jahren bekannt gewordenen Fälle von sexuellem Missbrauch durch Priester, die eine "große Prüfung" für die Kirche seien. Die Tragweite dieser Vergehen gingen weit über das tatsächlich zugefügte Leid hinaus:

"Wir wissen, dass es in vielen Bereichen, etwa im familiären Umfeld oder in Schulen, zu Fällen von sexuellem Missbrauch kommt, aber wenn ein Priester einen solchen Missbrauch begeht, dann ist das besonders schwerwiegend." Involvierte Priester hätten ihre Berufung verraten, die ihnen anvertrauten Kinder oder Jugendlichen im Glauben und zum Guten hin reifen zu lassen. Franziskus weiter: "Schuldig sind auch diejenigen, die diese Dinge gedeckt haben, darunter auch einige Bischöfe. Das ist etwas ausgesprochen Hässliches."

Er wisse, dass viele Missbrauchsopfer Schwierigkeiten hätten, ihren früheren Peinigern zu vergeben, fuhr Papst Franziskus fort. Er bete für sie und versuche nicht unbedingt, ihnen in dieser Angelegenheit zuzureden.

Im Fall einer Frau, die vom Missbrauch ihrer Tochter durch einen Priester erfahren hatte, daraufhin den Glauben verloren und als Atheistin gestorben sei, erklärte der Papst, er könne sie verstehen - "und Gott, der besser ist als ich, versteht sie auch. Ich bin sicher, dass Gott diese Frau bei sich aufgenommen hat, denn das, was hier missbraucht und zerrüttet wurde, war ihr eigenes Fleisch, das ihrer Tochter". An Gott könne man sich dennoch immer wenden, denn er sei "ein Weltmeister für das Suchen nach Lösungswegen".


Intensiv beschäftigt den Papst auch die Frage nach dem Umgang mit den Tätern. Wenn jemandem sein Verbrechen bewusst sei und er dennoch nicht um Vergebung bitte, so verschließe er sich damit selbst davor, von Gott die Vergebung zu erhalten, betonte Franziskus. Aus Sicht des Glaubens könne man hier nur dafür beten, "dass Gott die verschlossene Tür öffnet". Das sei auch der Grund dafür, dass Menschen ihr Leben mitunter "hart, schlecht und ohne Gottes Zärtlichkeit" beendeten, so der Papst.

Gegen Frauenpriestertum

Auf das Frauenpriestertum angesprochen wies Franziskus darauf hin, dass diese Möglichkeit von Papst Johannes Paul II. "nach langem und intensivem Nachdenken klar" ausgeschlossen worden sei. "Aber nicht etwa, weil Frauen dazu nicht fähig wären. In der Kirche sind die Frauen eigentlich viel wichtiger als die Männer, denn die Kirche ist weiblich... Ich muss zugeben, wir sind etwas verspätet mit einer Ausarbeitung einer Theologie der Frau, da müssen wir wirklich noch weiterkommen."

Vor dem Hintergrund eines erst kürzlich beendetem Zerwürfnis zwischen dem Vatikan und den US-Frauenorden lobte der Papst die Ordensfrauen ausdrücklich: Sie würden auf dem Gebiet der Erziehung und der Gesundheit "Wunder" vollbringen - oft auch für die arme Bevölkerung - und seien dafür von den US-amerikanischen Bevölkerung "geliebt" worden
.

von esther10 28.09.2015 14:44




Bischof von Augsburg

Jemand schrieb an IHN.
Grüß Gott, sehr geehrter Herr Hochwürden Bischof von Augsburg.

Ich habe eine Frage an Sie.

http://www.zenit.org/de/articles/eheleut...-herzen-christi

Ich finde es sehr gut, was die polnischen Bischöfe da schreiben.
Doch ich habe noch eine Frage: und zwar wird da immer wieder geschrieben, dass da in Zukunft auch Bischöfe diese Eheanulierung machen dürfen...

Und dass das auch, wie ich kürzlich gelesen habe, sogar Laien , in bestimmten Fällen, eine Anulierung mitwirken können.

Ob das alles Gottes Wille ist, ich glaube es nicht.

Also ich selber gehe davon aus, wenn ein Bischof das alleine machen kann, wie freuen sich Herren Marx , Kasper, Zöllitsch usw... und auch das ZDK, wie die sich darüber freuen.. Sie wollten sie ja schon lange....dass das so einfach geht und sie machen können, was sie es wollen, egal was Papst Joh. Paul gesagt und geschrieben hat.....Also ich finde sowas nicht richtig....Man hört zur Zeit auch wenig von diesen Herren, ich habe den Eindruck, die sind mit dieser Abmachung, sehr zufrieden....Ich glaube diese Sache wurde noch zu wenig überlegt. Und zu wenig darüber gesprochen.

Also ich wohne im Großraum Stuttgart und wir haben den Bischof .... Und wie Ihnen bestimmt auch bekannt ist, würde er sofort diese Sache begrüßen und auch viele Ehen anulieren, ohne viel tamm, tamm.
Sie Herr Hochwürden Bischof von Augsburg...., werden ja diese Ansicht kennen.

Im Bund deutscher kath. Jugend Forum, wollen die ja auch erlauben, Jugendliche und Sex, soll man erlauben und finden das richtig. Und halt auch von der Ehescheidungen, Anulierungen usw....Ich vermute, diese haben auf so etwas gewartet....

Habe schon vieles davon im Internet gelesen.....

Ich möchte es nochmals betonen, ich bin nicht dafür dass diese Eheanulierung jeder Bischof nach seinem Gutdünken machen darf, und erst recht nicht, Laien, die man hinzuziehen kann...wie auch geschrieben steht....

Dies ist eine persönliche Meinung einer Leserin.Und wurde an Bischof von Augsburg gesendet.



von esther10 28.09.2015 14:03

25.09.2015 16:30
„Ergebnisse weitertreiben“
Bischöfe beenden Vollversammlung in Fulda: Synode, Flüchtlinge und Konzilsgedenken im Fokus


Kardinal Reinhard Marx.

Fulda (reg/KNA) Mit einem Appell an die Bevölkerung, sich weiterhin in der Flüchtlingshilfe einzusetzen und einer Festakademie, ist am Donnerstag die Herbst-Vollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz zu Ende gegangen. Vor Journalisten stellte der Vorsitzende, Kardinal Reinhard Marx das Wort der Bischöfe an die Gläubigen und Kirchengemeinden unter dem Leitwort „Bleiben Sie engagiert“ vor. Darin heißt, es, der gesellschaftliche Friede könne nur gesichert bleiben, „wenn Deutschland seine Kultur der Integration weiterentwickle“. Die Zuwanderer ihrerseits seien gehalten, „Recht und Kultur ihrer vorübergehenden oder dauerhaften neuen Heimat anzuerkennen und sich auf das Gemeinwohl unserer Gesellschaft, ihrer neuen Heimat, zu verpflichten“.

Angesprochen auf Sorgen in der Bevölkerung vor einen zunehmenden Einfluss des Islam und kulturellen Spannungen infolge muslimischer Zuwanderer antwortete der Vorsitzende, er könne keinen zunehmenden Einfluss des Islam aufgrund höherer Zuwanderung feststellen. „Von einer Islamisierung zu sprechen ist abwegig“. Konkrete Initiativen, um die mehrheitlich muslimischen Zuwanderer mit den Grundlagen des christlichen Glaubens vertraut zu machen, wurden von den deutschen Bischöfen nicht beschlossen. Wer interessiert daran sei, solle Wissen über den christlichen Glauben erhalten, so der Vorsitzende. Zur Integrationsfrage bemerkte Kardinal Marx, „wohin integriert wird“ sei schwierig zu sagen, weil es „die Gesellschaft nicht gibt“. Der Vorsitzende verwies auf die Möglichkeit, dass aus einer „Kultur des Respekts“ und einem „Dialog des Lebens“ neue Kulturen entstehen könnten.

Zugleich sprach sich Marx gegen eine militärische Intervention des Westens in Syrien aus. „Krieg ist aus Sicht der Kirche keine Option“. Schon Papst Johannes Paul II. habe die USA 2003 vor dem Irakkrieg gewarnt. Wer auf Krieg setze, müsse auch eine langfristige Zielvorstellung für die Zeit nach einem militärischen Sieg haben, sagte der Kardinal. Gleichzeitig rief der Münchner Kardinal dazu auf, Politik und Diplomatie müssten alles in ihrer Macht Stehende tun, um die „schwärende Wunde“ im Nahen Osten zu heilen und den Krieg zu beenden.

Mit Blick auf die Verfolgung der Christen im Mittleren und Nahen Osten durch den Islamistischen Staat erklärte Kardinal Marx, dies sei „eine Tragödie. Wir sind erschrocken über die Vorstellung, dass der Nahe und Mittlere Osten bald ohne Christen sein könnte.“ Am 26. Dezember, dem Stephanustag, der als Gebetstag für verfolgte Christen begangen wird, bildet Syrien den Themenschwerpunkt.

Mit Blick auf die Familiensynode unterstrich der Vorsitzende die Perspektive, den status quo der Pastoral über Ehe und Familie als vorläufig zu betrachten. Im Rahmen des Katholischen gebe es „eine Vielfalt, die sich austauscht, und wo man Ergebnisse und Entwicklungen weitertreiben kann“. Es müsse deutlich werden, „dass die Kirche denen nahe ist, die in Schwierigkeiten oder gescheitert sind“.

In der Abschlusserklärung plädieren die Bischöfe zwar dafür, die geltende Lehre über die Unauflöslichkeit der Ehe beizubehalten, streben aber in der Seelsorge eigene Wege an. „Wohl aber muss ein Weg gefunden werden, wie Gläubige, die nach einer zivilen Scheidung zivil abermals geheiratet haben, in der Kirche leben und mitwirken können. Wir können nicht die Lehre der Kirche ändern, aber die ist eingebunden in einen lebendigen Prozess. Das ist auch die Lehre der Kirche. So müssen wir für die theologische Urteilsbildung und die Pastoral auch immer wieder die Zeichen der Zeit im Licht des Evangeliums lesen, so das Konzil. Dabei nehmen wir zur Kenntnis – und das haben wir in der Beantwortung der beiden Fragebögen aus Rom auch so gesagt –, dass die Lebenswirklichkeit vieler Gläubiger mit der Lehre der Kirche bei uns und in vielen Teilen der Welt nicht immer im Einklang steht“. Der Vorsitzende unterstrich, dass die Synode kein Beschlussgremium sei, sondern den Papst berate und begrüßte es, dass die „Breite der Diskussion auch im wissenschaftlichen Feld da sei“.

In Anwesenheit des Verlegers Manuel Herder stellte Kardinal Marx den vom Sekretär der Deutschen Bischofskonferenz Pater Hans Langendörfer herausgegebenen Band „Theologie der Liebe“ vor, der Beiträge eines Studientags zu Ehe und Sexualität an der Päpstlichen Universität Gregoriana dokumentiert. Dieser war am Pfingstmontag von der Deutschen, der Schweizer und der Französischen Bischofskonferenz veranstaltet worden. („Die Tagespost“ berichtete am 30. Mai 2015)

Zum Heiligen Jahr der Barmherzigkeit verzeichnet die Bischofskonferenz „spürbares Interesse in den Kirchengemeinden“. Über den bisherigen Stand der Vorbereitungen informiert die Internetseite www.heiligesjahrbarmherzigkeit.de.

Positiv fiel die Bilanz der Bischöfe über den Abschluss des bundesweiten Gesprächsprozesses aus. Deutlich geworden sei: „Es gibt eine lehrende, aber auch eine lernende Kirche. Lehren und Lernen gehören zu einem Kommunikationsprozess, den die Kirche fortsetzen will“, heißt es in der Abschlusserklärung. Offen lassen die Bischöfe die Frage, ob der Dialogprozess in regelmäßigen Treffen weitergeführt wird. Starkes Missfallen äußerte der Vorsitzende über moderne mediale Kommunikationsformen, die er als teilweise diskursfeindlich wahrnehme. „Diese Verbloggung führt auch manchmal zur Verblödung“.

Mit einer Festakademie erinnerten die Bischöfe am Donnerstag in Fulda an das Ende des Zweiten Vatikanischen Konzils vor 50 Jahren, am 8. Dezember 1965. In seiner Begrüßung der gut 500 Gäste erklärte Kardinal Reinhard Marx, das Konzil bleibe eine „visionäre Botschaft“. Es sei heute so aktuell wie damals und ein zentraler Impuls für das Wirken der Kirche im 21. Jahrhundert. In seiner Festrede über „Das Konzil und seine Wirkungsgeschichte“ unterstrich der frühere langjährige Vorsitzende der Bischofskonferenz, Kardinal Karl Lehmann, das Feuer des Konzils sei nicht erloschen. Das „Gedächtnis des Konzils“ sei ein „herausforderndes Abenteuer“, das die „Sensibilität unseres Glaubens“ auf die Probe stelle, sagte Lehmann. Gerade deshalb tue lebendige Erinnerung Not. Der Kardinal forderte dazu auf, die Texte des Konzils in ihrer umfassenden Komplexität zu lesen. Die innere Vielschichtigkeit zahlreicher Aussagen müsse den Vorrang behalten vor einer wenig reflektierten Auswahl oder einer selektiven Wahrnehmung, so Lehmann. Die neuere Forschung habe gezeigt, dass die kirchliche Krise, die vielfach dem Konzil angelastet wurde, in Wahrheit schon vor dem Konzil begonnen habe. Mit Blick auf den künftigen Umgang mit den Beschlüssen und Texten des Konzils erinnerte Lehmann an dessen Bezugnahme auf die „Zeichen der Zeit“. Das verlange eine „fortführende Interpretation“.

Tagespost


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von esther10 28.09.2015 13:47





Kardinal Müller: Die Kirche kann sich nicht der totalitären Geist der Zeit

Geschrieben am 25. September 2015 in den Artikeln, Neuigkeiten
von Maike Hickson wird mit der Erlaubnis nachgedruckt Lifesitenews.

ROM, 24. September 2015 (Lifesitenews) - Franziskus 'Lehre Chef betonte zu Beginn dieses Monats, dass die Kirche nicht in die totalitäre Impulse in der modernen Gesellschaft zu geben, sondern muss Zeuge der wahren Freiheit im Kreuz gefunden zu tragen.

Als Lifesitenews berichtet, hat Kardinal Gerhard Ludwig Müller, der Präfekt der Kongregation für die Glaubenslehre, eindeutig gegen den Geist der Ketzerei und Revolte unter den deutschen Bischöfe in einem Vortrag gab er in Regensburg, Deutschland, am 1. September gesprochen.

Was war damals noch nicht gemeldet, war jedoch die umfassendere Palette von Themen, die Kardinal Müller hob in seiner Regensburger Rede anlässlich der Veröffentlichung der deutschen Version von Kardinal Robert Sarah neues Buch Gottes oder gar nichts. Nun, da die CDF selbst veröffentlicht die gesamte Rede auf ihrer Website (Teile davon sind in englischer Übersetzung hier) ist es möglich, angemessener auf diese wichtige Diskussion zu melden.

Kardinal Müller spricht in seiner Rede über unser eigenes "Alter des schleichenden oder lauten Entchristlichung des Global Society" und somit über die "Frage nach dem Überleben des Christentums in der Welt von heute und morgen." Er sieht, dass, da der Mensch dreht sich mehr und mehr weg von Gott, wendet er sich in einem Idol:

Der Mensch wird in Richtung auf die absolute orientiert. Nur wo Gott über und im Menschen ist, ist dort zu finden Wahrheit in Freiheit und Gerechtigkeit in der Liebe. Wo der Mensch versucht, die Macht über die absolute nehmen, wendet er sich in einen Götzen, der mit Hilfe des clench für eine totalitäre Herrschaft, bringt den Menschen streng in Einklang und damit versklavt ihn mit Hilfe eines politischen Machtausübung, die Nutzung macht die Medien.
Der deutsche Kardinal spricht sich deutlich gegen den totalitären Geist, der in postmodernen Gesellschaften herrscht, und ruft uns auf, Zeugnis für unseren katholischen Glauben zu tragen. Dies wird einen Kampf bedeuten und Leiden beteiligt. Hier erinnert Müller uns an die "christliche Identität", was bedeutet, "zu wissen, dass vom Kreuz fließt die wahre Freiheit, die das wahre Glück des Menschen und sein ewiges Heil."

Eine Gefahr für die Kirche, nach ihm, liegt in ihrer übermäßigen Anpassung an die heutigen gende Ideologien und Kulturen. Müller erinnert uns auch daran, dass diese Ideologien interessieren sich nicht für Christus, sondern versuchen zu kooptieren, die Kirche für ihre eigenen Interessen: Statt "der Suche nach der Wahrheit, die aus dem endgültigen Offenbarung in Christus stammt, weltanschaulichen Bewegungen will die Kirche in ein schalten Gegner oder Mitarbeiter des Naturalismus -. in seiner Liberal, Nationalistische oder kommunistischen Versionen "Wenn wir von der aktuellen atheistische Ideologie, der Kopf der CDF hat einige sehr wichtige und starke Worte zu sagen, die es wert zitiert zu werden, denn er spricht auch über die Tötung ungeborener Kinder und der zunehmenden Praxis der Euthanasie:

Im Programm für die Zerstörung der Moral und mit dem atheisation der Menschheit wird die Moral des Gesetzes in sein Gegenteil verkehrt. Die Tötung eines Kindes im Mutterleib wird ein Frauenrecht; die Veräußerung eines schwer kranken Person oder des Sterbenden zu einem Akt der Barmherzigkeit; die Multi-Milliarden-Dollar-Programme zur Förderung der Abtreibung und Verhütung [Geburtenverhütung] werden euphemistisch erklärte Teil des Kampfes gegen die Armut sein - mit der weiteren Folge (und Absicht), dass die natürlichen Ressourcen, die sind für die Reichen erhalten und werden nicht vollendet von den Armeen der Armen; Darüber hinaus ist die Selbstzerstörung durch Drogen jetzt ein Akt der Selbstbestimmung, und der Menschenhandel mit Frauen [und Kinder] aus armen Ländern nur lau, die bekämpft - oder, noch schlimmer, als lediglich durch selbst verursacht trivialisiert . Die Multi-Milliarden-Dollar-sex-and-Pornoindustrie ist nichts anderes als eine Ausbeutung von Menschen, die sich bereits in ihrer persönlichen Würde beraubt werden. Es schließt sich unwürdig die Reihen der größten Verbrechen gegen die Menschlichkeit.

Während zitierte Kardinal Sarah eigenen Buch, das Müller besonders gründlich lobt, behauptet er, dass "die Gender-Ideologie hat keine argumentative Grundlage und dass es als Folge des radikalen Feminismus und die angebliche sexuelle Revolution des Jahres 1968 gesehen werden" Er sagt auch, dass das Thema Homosexualität wurde viel zu viel Aufmerksamkeit gewidmet - ". Schicksalsfragen der Menschheit" in das Gesicht von so vielen anderen Müller erinnert uns auch daran, dass die Kirche allein bietet echte Hilfe für Homosexuelle - unter Wahrung ihrer Würde als menschliche Personen, um ihnen den Weg des wahren Glücks. Ja, sagt Müller, die Kirche schützt Homosexuelle "gegen ihre Instrumentalisierung zum Wohle der ideologischen Beweis dafür, dass der Mensch nicht von Gott gemacht, sondern vielmehr, dass er ein Produkt der gesellschaftlichen Selbst und-externe Bestimmung der man dabei Manipulation in einer zufälligen Art und Weise. "

Hier fährt er fort, um die Gefahren der Gender-Theorie zu beschreiben:

Das Ziel der Gender-Ideologie und des radikalen Feminismus ist nicht die Anerkennung der persönlichen Würde des Menschen mit homosexuellen Neigungen, sondern vielmehr die Zerstörung der Ehe zwischen Mann und Frau und damit die Zerstörung der Familie, die natürlich aus fließt die lebenslange Bindung zwischen Mann und Frau als Vater und Mutter ihrer gemeinsamen Kinder.

Müller beschreibt es als eine Form der "Neo-Kolonialismus" ", wenn die Entwicklungshilfe für Afrika - wie von internationalen Organisationen und Gender-Ideologie Staaten angeboten - mit der Anpassung dieser zerstörerischen Ideologie verbunden ist. "Sie sollen lieber verhungern, wenn sie nicht wollen, um sich in unseren Gehirnwäsche auszusetzen; dies ist die schamlose Erpressung. "Mit diesen starken Worten, er tadelt den Westen für die Verwendung von Geldmitteln (und manipuliert Schuldknechtschaft), um zu erhalten die afrikanischen und anderen Ländern in der Welt, um im Einklang mit der Westen Gender-Ideologie zu kommen.

In Vorbereitung auf die kommenden Oktober Synode über die Familie, es ist auch eine Überlegung wert, die Worte des Kardinals über die Ehe. In diesem Abschnitt der Rede, wo er spricht über das sechste Gebot und die Verletzung, erinnert Müller uns an die Tatsache, dass Gott nicht müde, zu verzeihen uns - wenn wir ihn fragen, aufrichtig um Vergebung und wenn wir wirklich bereit sind, Wiedergutmachung zu tun und auszubessern sind unser Leben, und damit, sich von der Sünde abzuwenden. Er mutig warnt die Kirche über die Wirkung dieser Prinzipien zu ignorieren, wenn er sagt:

Und dennoch wird immer wieder verletzt - Der Skandal nicht in der Tatsache, dass das sechste Gebot verletzt wurde liegen. Der eigentliche Skandal wäre - und es wäre der Abfall der Kirche von Gott zu sein - wenn die Kirche nicht mehr zu nennen, die Unterschiede zwischen Gut und Böse; oder wenn sie - in einem beschämenden Weg - würde sogar erklären, dass zu gut, was Gott sagt, um eine Sünde sein; oder würde man sogar auf Gott mit frommen Worten, um die Sünde zu rechtfertigen [...]

Am Ende seiner Rede drückt der deutsche Kardinal seiner nun etwas berühmte Warnung über eine mögliche Spaltung, bald in der katholischen Kirche in Deutschland zu kommen und damit die Notwendigkeit für die Deutschen vor allem von den Afrikanern über ihre eigenen treuen und belebt Glauben zu lernen. ". Nicht in der Hälfte der Wahrheit im Interesse eines Kompromisses geschnitten" Er dankt Kardinal Sarah für seinen persönlichen Mut und Zeugnis für die volle Wahrheit des Glaubens, wo er bestimmt, und Müller kommt zu dem Schluss: "Im Angesicht Gottes, es entweder alles oder nichts. Mit Gott, haben wir alles, ohne ihn sind wir nichts. "
http://voiceofthefamily.info/wordpress/?p=1521

von esther10 28.09.2015 13:39

Der Rachefeldzug der Linkskatholiken gegen „Humanae vitae”


"Humanae vitae" ist authentische hoheitliche Interpreation der Aussagen in der Pastoralkonstitution "Gaudium et spes" des Zweiten Vatikanischen Konzils


Erstellt von Mathias von Gersdorff am 24. August 2015 um 12:10 Uhr
Vaticanum II, Papst Paul VI.


Von Mathias von Gersdorff

Liest man die vielen Publikationen aus dem linkskatholischen Lager, die im Hinblick auf die Familiensynode im Oktober 2015 gedruckt werden, fällt eines auf: Der Hass gegen die Enzyklika Humanae vitae von Papst Paul VI. kennt keine Grenzen.

Humanae vitae und Familiaris consortio
Für viele „Reformtheologen“ scheint der Kampf für die Zulassung von wiederverheirateten Geschiedenen und für homosexuelle Partnerschaft ein wahrer Rachefeldzug gegen diese Enzyklika vom Jahr 1968 zu sein. Sie wollen Humanae Vitae am liebsten für ungültig erklären und dafür ihre eigene Sexualmoral durchsetzen. Das Apostolische Schreiben „Familiaris Consortio“ aus dem Jahr 1981 – heute das eigentliche Referenzdokument zum Themenkomplex Ehe -, in welchem die Aussagen von Humanae Vitae bekräftigt werden, steht erst an zweiter Stelle in der Hass-Skala linker Theologen.

Gegen Humanae vitae wird aus verschiedenen Gründen agitiert:
1. In dieser Enzyklika wiederholt der Papst, dass die Ehe neben der gegenseitigen Hilfe und Ergänzung von Mann und Frau vor allem auch der Fortpflanzung dient. Aus diesem Grund wird die Verwendung künstlicher Verhütungsmittel verurteilt. Der eheliche Akt muss grundsätzlich der Zeugung offen stehen und eben in der Ehe geschehen. Künstliche Verhütungsmitteln vereiteln die eheliche Liebe und verhindern die Hinordnung des ehelichen Aktes auf Nachkommenschaft.

Diese enge Verbindung zwischen ehelichem Akt und Fortpflanzung lehnen die meisten progressiv Denkenden vehement ab, denn sie wünschen sich eine Sexualmoral, die sich nach den Maximen der sexuellen Revolution orientiert. Durchtrennt man die Verbindung zwischen Geschlechtsakt und Fortpflanzung, ebnet man den Weg zu einer moraltheologischen Neubewertung der künstlichen Verhütungsmittel, des außerehelichen Geschlechtsverkehrs, usw. Eine neue Sexualmoral könnte dann fabriziert werden. Die katholische Sittenlehre wäre dann der sexuellen Revolution angeglichen. Nicht wenige der Kritiker von Humanae vitae gehören zu den „68er-Katholiken“.

2. Nach dem „Zweiten Vatikanischen Konzil“ waren viele progressive Theologen der Auffassung, von nun an würden die lehramtlichen Dokumente in einer Art Konsensverfahren zwischen Papst und Bischöfen (und eventuell auch der Theologen-Gilde) formuliert werden. Zudem meinten sie, die einzelnen Bischofskonferenzen würden mehr Autonomie auch in der Auslegung des Lehramtes erhalten.

Der Schock war deshalb groß, als der Papst Humanae vitae herausgab. Zuvor hatte es etliche Kommissionen und Gespräche gegeben, doch sie wirkten sich kaum in der Endfassung aus. Paul VI. redigierte seinen eigenen Text, der bei den linken Theologen und Kleriker sauer aufstieß.

Die schlimmsten Revolten erlebte man in Deutschland, Österreich und Belgien. Die dortigen Bischofskonferenzen setzten die Enzyklika praktisch außer Kraft. In Deutschland geschah das durch die Königsteiner Erklärung, in Österreich durch die Erklärung von Maria Trost. Diese Rebellion wirkt sich bis heute katastrophal aus.

3. Das progressive Lager erhoffte sich Ende der 1960er Jahre auch eine Relativierung des Lehramtes. Die Gläubigen sollten sich nach ihrem eigenen Gewissen richten und weniger nach dem Lehramt. Dieses sollte lediglich eine allgemeine Orientierung geben. Von dieser Haltung ist in Humane vitae nichts zu spüren, ganz im Gegenteil, denn die Enzyklika definiert klar und deutlich die Sexualmoral der katholischen Kirche.

Die Verbitterung unter der Kritiker war immens. Immer wieder haben sie versucht, Humane vitae zu attackieren, doch viel konnten sie auf der Ebene des Lehramtes nicht anrichten. 1981 bestätigte Familiaris consortio diese kirchlichen Positionen.

Mit der Familiensynode im Oktober 2015 sieht der Linkskatholizismus die historische Chance gekommen, endlich Humanae vitae einstampfen zu können.

Foto: Vaticanum II, Papst Paul VI. – Bildquelle: Lothar Wolleh / Wikipedia

von 28.09.2015 13:27

Seite 1 / 7. Juli 2015 AM / ass
Botschaft der lieben Gottesmutter
Meine geliebten Kinder:
Ohne Unterlass bitte ich meinen göttlichen SOHN für die Mission, die ER mir aufgetragen hat, meinen Priestersöhnen zu helfen.
Ihr Alle wisst, dass auf dieser Welt ein Arzt einen Leib heilen kann.
Aber, kein Arzt auf dieser Welt kann vom Tod auferwecken.
Doch, ein Priester hat die Kraft und Macht, Seelen zu heilen; ja, sie auch vom Tod zu auf-erwecken. Aber, viele Priestersöhne erfüllen diesen Auftrag nicht mehr. Und deswegen gehen auch so viele Seelen zugrunde, weil sie keine Hilfe mehr erhalten. Ja, sie werden einfach dem Tod überlassen !

Darum bitte ich euch, meine geliebten Kinder:
Betet täglich für meine Priestersöhne, damit sie ihren Auftrag so erfüllen, wie ihn der HERR ge-geben hat und dass sie meine Hilfe annehmen und auf meine Worte hören und nicht sagen: „Das Alles ist nicht wahr.“
Denn GOTT hat mich gesandt. Und ich wiederhole, ER hat mich gesandt,
um besonders den Priestersöhnen zu helfen und ihnen beizustehen,
sofern sie auf meine Worte hören und meinen Rat befolgen.
Ja, die BARMHERZIGKEIT GOTTES ist gross.
Nun aber kommt die GERECHTIGKEIT, und diese wird schmerzvoll sein!
Denn die Menschheit hat sich noch immer nicht bekehrt.
Und daran tragen auch viele Bischöfe und Priester ihre Schuld.
Sie lassen die Herden im Stich. Ja, sie verlassen ihre Herden und wenden sich der Welt zu.
Nur Macht und Geld beherrschen diese Welt.
Im „Namen Gottes“ werden Menschen umgebracht.
Aber, es ist nicht GOTT, der Solches befiehlt; sondern, es ist Satan!
Denn Satan will in dieser Zeit grosse Ernte halten.
Und da sollten nun die Priestersöhne anwesend sein! Aber, aus Menschenfurcht schweigen Viele von ihnen! Ja, so Viele schweigen, weil sie der Welt anhangen
und nun zu Dienern Satans geworden sind.
Deshalb ist mein Herz voller Trauer, weil ich zusehen muss,
wie so viele meiner Priestersöhne ins Unglück stürzen !

Meine geliebten Kinder:
Betet für diese Priestersöhne, damit sie noch umkehren und Busse tun.
Denn die BARMHERZIGKEIT GOTTES ist gross und die Gnade dazu liegt stets bereit.
Aber, der Mensch muss sie selbst ergreifen.
Denn, der freie Wille entscheidet sich für GOTT oder für Satan.
Ihr hört und seht selbst, was heute auf der Welt geschieht. Doch, es kommt nicht von GOTT.
Alles verursacht der Mensch selbst: Unglück, Not, Verderben.
Viele hören nicht mehr auf GOTT. Seine Gebote werden nicht mehr gelehrt, nicht mehr ver-kündet und nicht mehr gehalten. Von der Stunde an, da dies geschah, ging Alles zu Satan über. Dieser spielt seine Macht aus und der Mensch gehorcht ihm. Satan ist der Verwirrer.

Ja, wie ich euch schon so oft sagte:
Der enge Weg wird noch schmaler, die Steine noch grösser, die Dornen noch spitzer.
Doch, wenn ihr mir eure Hände entgegenstreckt und mir vertraut, dann werde ich euch
auf dieser engen Strasse führen.
Betet. Schaut nicht nach rechts und nicht nach links, denn dort ist das Verderben. Verlasst den engen Weg nie. Um das bitte ich euch und auch darum, dass ihr immer so in der ewigen Wahr-heit bleibt, wie sie der HERR gegeben hat. Denn, sie gilt vom Anfang bis in Ewigkeit. A m e n.

Myrtha: „Wir hören und sehen, was alles an Furchtbarem geschieht und doch ändert sich Nichts. Keine Bekehrung, keine Busse! Auch wir verharren weiter in Sünde und Schuld. Oh, mein GOTT, was tun wir! Hilf, oh MUTTER und verlass uns nie. Denn, aus uns selbst vermögen wir nichts Gutes.

Pater Pio, Bruder Klaus, Schwester Faustina: Bitte, bleibt unsere Fürbitter.“

Nun beginnt das schwere Sühneleiden zur heiligen Messe.

von esther10 28.09.2015 13:03

Prof. Dr. Jörg Meuthen fordert die Einhaltung der Asylgesetze und den Rücktritt Merkels
Veröffentlicht: 28. September 2015 | Autor: Felizitas Küble

Die Beliebtheit der Bundeskanzlerin schwindet von Tag zu Tag – und selbst Bundespräsident Gauck wendet sich mittlerweile gegen ihren umstrittenen Kurs in der Asylpolitik. Dazu erklärt der AfD-Vorsitzende Prof. Dr. Jörg Meuthen (siehe Foto): k-DSC_7131-160x200



„Der Stern der Angela Merkel beginnt völlig mit Recht zu sinken. Sie verkennt die Brisanz und Sprengkraft der Situation vollkommen. Ihre völlig planlose Asylpolitik, die Gesetze und Verträge ignoriert und die Zukunft Deutschlands auf Spiel setzt, wird von immer mehr Menschen abgelehnt. Ihre Beliebtheitswerte, die wie festzementiert wirkten, egal was sie tat oder nicht tat, verfallen inzwischen rapide.

Selbst der Bundespräsident widerspricht Merkel jetzt und weist – wenn auch im ihm auferlegten präsidialen Ton- auf die Kapazitätsgrenzen der von ihr noch weiter befeuerten Völkerwanderung nach Deutschland hin .

Was der deutschen Gesellschaft dank des von der Regierung verursachten Asylchaos droht, kann schon heute anhand der sich häufenden massiv kriminellen Ereignisse in den Asylbewerberheimen beobachtet werden. Ausschreitungen wie in Suhl, Bonn, Trier und zuletzt Kassel-Calden sind nur die medial bekannten Spitzen des Eisbergs.

Fanatisierte Muslime bedrängen und drangsalieren Christen, Frauen leben in ständiger Bedrohung vor männlichen Übergriffen, gewalttätige Auseinandersetzungen gehören zum Alltag. Vorschläge der längst oberhalb ihrer Belastungsgrenze arbeitenden Polizei, Asylbewerber nach Religionszugehörigkeit getrennt unterzubringen, geben einen erschreckenden Vorgeschmack auf die Konflikte und die Weise ihrer Austragung, die hier in unsere Gesellschaft hineingetragen werden.

Die Halbherzigkeit dieser Politik muss ein Ende haben. Die Grenzen müssen endlich richtig geschützt, die Einhaltung der Gesetze muss konsequent durchgesetzt und abgelehnte Asylbewerber müssen in kürzester Frist abgeschoben werden.

Eine Bundeskanzlerin, die nicht in der Lage ist, dies sicherzustellen, sollte ihren Posten räumen und zügig den Platz für Neuwahlen freimachen.“

von esther10 28.09.2015 09:37

Papst Abfahrt: "Ich werde für Sie und Ihre Familien beten"...EWTN
Offizieller Text von Franziskus 'Bemerkungen zu dem Welttreffen der Familien "Organisationskomitee, Freiwillige und Wohltäter auf dem internationalen Flughafen von Philadelphia.


durch REGISTER STAFF 2015.09.27


- CTV / YouTube
Herr Vizepräsident, verehrte Autoritäten, Meine Mitbrüder im Bischofsamt, liebe Freunde!
Meine Tage mit Ihnen gewesen kurz. Aber sie gewesen Tagen große Gnade für mich, und ich bete, auch für Sie. Bitte wissen, dass, wie ich mich vorbereiten zu gehen, Ich tue dies mit einem Herzen voller Dankbarkeit und Hoffnung.
Ich bin an euch alle, und zu den vielen anderen, die so hart, meinen Besuch zu ermöglichen und um die Welttreffen der Familien vorzubereiten arbeitete dankbar. In besonderer Weise danke ich Erzbischof Chaput und der Erzdiözese Philadelphia, den zivilen Behörden, den Organisatoren und viele Freiwillige und Wohltäter, die in einer Weise, großen und kleinen unterstützt.
Ich danke auch den Familien, die ihr Zeugnis während des Meeting geteilt. Es ist nicht so einfach, offen zu der eigenen Lebensreise zu sprechen! Aber ihre Ehrlichkeit und Demut vor dem Herrn, und jeder von uns zeigte die Schönheit der Familie in all ihren Reichtum und die Vielfalt. Ich bete, dass unsere Tage des Gebets und der Reflexion über die Bedeutung der Familie für eine gesunde Gesellschaft werden Familien begeistern, auch weiterhin nach Heiligkeit zu streben und die Kirche als ihr ständiger Begleiter, was auch immer die Herausforderungen, denen sie gegenüberstellen können sehen.
Am Ende meines Besuchs möchte ich auch an alle, die für meinen Aufenthalt in den Erzdiözesen von Washington und New York vorbereitet danken. Es war besonders bewegend für mich nach Saint Junípero Serra, der uns alle erinnern an unseren Aufruf zu missionarische Jünger sein heilig, und ich war auch sehr bewegt, um mit meinen Brüdern und Schwestern anderer Religionen am Ground Zero zu stehen, dass die Stelle, die so kraftvoll spricht das Geheimnis des Bösen. Doch wir wissen mit Sicherheit, dass das Böse niemals das letzte Wort, und das, in Gottes barmherzigen Plan, Liebe und Frieden Triumph über alles.
Herr Vizepräsident, ich bitte Sie, meinen Dank an Präsident Obama und an die Mitglieder des Kongresses zu erneuern, zusammen mit der Versicherung meines Gebets für das amerikanische Volk. Dieses Land hat mit ungeheurer Geschenke und Gelegenheiten gesegnet. Ich bete, dass Sie alles gut und großzügig Verwalter der personellen und materiellen Ressourcen, die euch anvertraut ist.
Ich danke dem Herrn, dass ich in der Lage, den Glauben des Volkes Gottes in diesem Land erleben, wie in unserem Momente des Gebets zusammen manifestiert und in so vielen Werken der Nächstenliebe bewiesen. Jesus sagt in der Bibel: "Wahrlich, ich sage euch: Was ihr getan habt einem der geringsten dieser meiner geringsten Brüder, das habt ihr mir getan." Ihre Pflege für mich und Ihre großzügigen Willkommens sind ein Zeichen Ihrer Liebe zu Jesus und deine Treue zu ihm. So ist auch Ihre Sorge für die Armen, Kranken, Obdachlosen und der Einwanderer, Ihre Verteidigung des Lebens in jeder Phase und Ihr Interesse für das Familienleben. Bei all dem, erkennen Sie, dass Jesus ist in deiner Mitte, und dass Ihre Sorge füreinander ist Pflege für Jesus selbst.
Als ich gehe, frage ich euch alle, besonders die Freiwilligen und Wohltäter, die mit dem Welttreffen der Familien unterstützt: lassen Sie sich nicht Ihre Begeisterung für Jesus, seiner Kirche, unsere Familien und die breitere Familie der Gesellschaft trocken laufen. Mögen unsere Tage zusammen Früchte tragen, die dauern wird, Großzügigkeit und Fürsorge für andere, die Bestand haben wird! So wie wir so viel von Gott -SCHENKUNGEN uns frei gegeben, und nicht die von uns selbst geschaffen erhalten - also lasst uns frei, damit andere Gegenleistung.
Liebe Freunde, umarmen ich euch alle auf den Herrn, und ich vertraue euch der mütterlichen Sorge der Unbefleckten Jungfrau Maria, der Schutzpatronin der Vereinigten Staaten. Ich werde für Sie und Ihre Familien zu beten, und ich bitte Sie, bitte, für mich zu beten. Gott segne euch alle. Gott schütze Amerika!


Read more: http://www.ncregister.com/daily-news/pop.../#ixzz3n14fbxSJ

von esther10 28.09.2015 09:23

IV. Wallfahrt der Tradition zum Grab des Apostels Petrus – Abschluß der Bischofssynode

25. September 2015 16:43 | Mitteilung an die Redaktio



IV. Wallfahrt der Tradition nach Rom(Rom) Zu den zahlreichen Veranstaltungen, die in Rom während der Bischofssynode zur Verteidigung der katholischen Ehe- und Morallehre stattfinden, zählt die IV. Internationale Wallfahrt der Tradition Populus Summorum Pontificum. Vom 22.-25. Oktober pilgern traditionsverbundene Gläubige zum vierten Mal zum Grab des Apostelfürsten Petrus. Die Wallfahrt fällt genau mit dem Abschluß der Bischofssyonde zusammen.

Durchgeführt wird die Wallfahrt wie in den Vorjahren vom Coetus internationalis Summorum Pontificum, einem internationalen Zusammenschluß von Gemeinschaften und Gläubigen des Alten Ritus, die sich um die Umsetzung des Motu proprio Summorum Pontificum von Benedikt XVI. bemühen, der 2007 allen Priestern die Zelebration der bis 1965/1969 allgemeingültigen Form des Römischen Ritus erlaubte.

Die Wallfahrt endet wiederum am Christkönigsfest, das in diesem Jahr mit dem Abschluß der Bischofssynode über die Familie zusammenfällt.

Das erklärte Ziel der Wallfahrt ist es, dem überlieferten Ritus stärkere Sichtbarkeit im Herzen der katholischen Kirche zu verleihen und ihn in den Petersdom, der bekanntesten Kirche der Christenheit, zurückzubringen. 2012, als die Wallfahrt zum ersten Mal stattfand, bestand die Hoffnung, Papst Benedikt XVI. selbst könnte die Gelegenheit nützen, und im Petersdom zum Abschluß der Wallfahrt ein Pontifikalamt im überlieferten Ritus zelebrieren oder diesem zumindest beiwohnen.

Die Zelebranten der Heiligen Messe im Petersdom waren bisher:

2012 Dario Kardinal Castrillon-Hoyos, emeritierter Präfekt der Kleruskongregation und ehemaliger Vorsitzender der Päpstlichen Kommission Ecclesia Dei
2013 Antonio Kardinal Cañizares-Llovera, Präfekt der Gottesdienstkongregation
2014 Raymond Leo Kardinal Burke, Präsident des Obersten Gerichtshofes der Apostolischen Signatur
Der Zelebrant der Wallfahrt 2015 wurde noch nicht bekanntgegeben.
Das Programm der Wallfahrt

Die Wallfahrtstage beginnen am Donnerstag, den 22. Oktober um 18.30 Uhr mit einer Pontifikalvesper in der Kirche der Personalpfarrei der Petrusbruderschaft Santissima Trinità dei Pellegrini mit Bischof em. Juan Rodolfo Laise OFM Cap. von San Luis in Argentinien.

Ihren Höhepunkt finden sie am Samstag, den 24. Oktober mit der Prozession zum Grab des Apostels Petrus und dem Heiligen Meßopfer im überlieferten Ritus im Petersdom.
Der Samstag beginnt um 9.30 Uhr mit der Eucharistische Anbetung in der Basilika San Lorenzo in Damaso, die von Don Marino Neri, dem Sekretär der Priestervereinigung Summorum Pontificum, geleitet wird.

Um 10.30 Uhr setzt sich von San Lorenzo in Damaso die Prozession zum Petersdom in Bewegung, die von Dom Dom Jean Pateau OSB, Abt von Fontgombault, angeführt und vom Gesang der Franziskanerinnen der Immakulata begleitet wird.

Um 12 Uhr beginnt im Petersdom das Pontifikalamt am Kathedra-Altar.

Das vollständige Programm einschließlich Informationen für Pilgergruppen finden sich auf der dafür eingerichteten Internetseite Cum Papa nostro.
http://www.katholisches.info/2015/09/25/...bischofssynode/
Text: Giuseppe Nardi
Bild: Cum Papa nostr
http://unacumpapanostro.com/category/deutsch/

von esther10 28.09.2015 01:54

GOTT ODER NICHTS


Gedanken zum Buch von Kardinal Robert Sarah

http://www.vatican.va/archive/hist_counc...il/index_ge.htm

von Gerhard Card. Müller

Zu Beginn möchte ich Kardinal Robert Sarah danken für sein Glaubenszeugnis, das er mit seinem in diesem Jahr erschienenen Buch „Dieu ou rien. Entretien sur la foi“ ablegt. Zugleich beglückwünsche ich die deutsche Sprachfamilie für die Möglichkeit, sich nun mit der Gedankenfülle eines großen Theologen und geistlichen Menschen in ihrer Muttersprache bekannt zu machen.

1. Der Mensch vor der alles entscheidenden Alternative

Das Gespräch über den Glauben, das Kardinal Sarah mit dem renommierten Kenner des II. Vatikanischen Konzils Nicolas Diat führt, trägt den Titel „Gott oder Nichts. Gespräch über den Glauben“. Es geht also nicht um dieses oder jenes interessante Einzelthema oder um die Propagierung der Lieblingsideen eines Schriftstellers oder politischen Akteurs. Der Kardinal hat vielmehr den Menschen als solchen und ganzen im Blick und zwar in der absoluten Hinsicht auf Gott, dem Ursprung und Ziel der ganzen Schöpfung in der Liebe, die Gott ist in seinem Sein und Leben.

Angesichts der Endlichkeit unseres kurzen Erdendaseins, der irdisch nicht zu erfüllenden Gerechtigkeit für die Armen, für die Erniedrigten, die unschuldig Leidenden, die zu früh Gestorbenen, die Millionen Opfer von Kriegen und Gewalt gibt es − alles zusammengefasst − nur die eine Alternative. Wenn Gott existiert, lebt und wirkt, dann hat alles doch einen Sinn, dann wird die Gerechtigkeit jedem am Ende zuteil, der sich Gott ganz anheimgibt, dann ist das letzte und nie verstummende Wort über die ganze Schöpfung Liebe und ewiges Leben und nicht Hass, Tod, Nichts, das große Aus. „Denn die Schöpfung soll von der Sklaverei und Verlorenheit befreit werden zur Freiheit und Herrlichkeit der Kinder Gottes“ (Röm 8,21). Mit Gott werden alle positiven Faktoren unserer Existenz in der Klammer des Geschaffenen mit Unendlichkeit und Liebe multipliziert.

Durch Gott ist alles ewig in, ohne Gott ist alles endgültig out.

In zehn Fragekreisen setzt sich der Kardinal theologisch und geistlich mit der Situation der katholische Kirche in der Welt der Gegenwart auseinander und bietet über die Diagnose hinaus eine Therapie für den orientierungslosen Menschen der Postmoderne. Den Glauben an Jesus Christus, den Sohn Gottes und Erlöser der ganzen Welt.

2. Kardinal Sarah im geistlichen und theologischen Profil

Schon Papst Johannes Paul II. hat die tiefe Spiritualität des damaligen Erzbischofs von Conakry in dem kleinen afrikanischen, ganz islamisch geprägten Land Guinea mit einer katholischen Minderheit erkannt und seine theologische Kompetenz gewürdigt, indem er ihn 2001 an die römische Kurie geholt hat. Und Papst Benedikt XVI. ihn 2010 berief in das Heilige Kollegium der Kardinäle, die dem Papst bei der Regierung der Weltkirche unmittelbar zur Seite stehen. Die Wertschätzung, die ihm Papst Franziskus entgegenbringt, zeigte sich in der Berufung des langjährigen Präsidenten des Päpstlichen Rates für Gerechtigkeit und Frieden „Cor unum“ zum Präfekten der Kongregation für den Gottesdienst und die Ordnung der Sakramente. Während ihn die Arbeit für Cor unum weltweit mit den Herausforderungen der Armut und Not konfrontierte, hat er in seinem neuen Arbeitsfeld mit einem anderem Grundvollzug der Kirche zu tun: der Liturgie, dem Gottesdienst und den Sakramenten.

Wie bedeutsam diese Kongregation für die ganze Kirche als Gemeinschaft des Glaubens und der Gottesverehrung ist, zeigt sich etwa in der Beschreibung der Liturgie in dem entsprechenden Dekret des II. Vatikanums: Die Liturgie und speziell die Heilige Eucharistie ist inmitten der Martyria und der Diakonia, (d.h. der Glaubenslehre, der Verkündigung, der Seelsorge und dem caritativen Dienst), Quelle und Höhepunkt allen kirchlichen Lebens und Handelns (vgl. SC 10).

In der Liturgie drückt sich der Glaube aus als unmittelbare Antwort auf die Selbstoffenbarung des dreifaltigen Gottes, der für jeden Menschen in seinem Fleisch gewordenen WORT, in seinem Sohn Jesus Christus Weg, Wahrheit und Leben bedeutet. Die Kongregation für den Gottesdienst hat es mit einem wesentlichen Grundvollzug von Kirche als dem universalen Sakrament des Heils der Welt zu tun. Es geht nicht um eine äußerliche Inszenierung von Riten und Symbolen, in denen der Mensch mit sich selbst spielt, um sich selber kreist, sich selbst verehrt und anbetet, aber ohne sich zu überschreiten in die wahre Transzendenz Gottes. In der Liturgie ereignet sich die Erhöhung des Menschen durch die Gnade. Denn sie ist das Gegenteil eines selbstmitleidigen Egotrips. Liturgie ist die Erhebung der Herzen zu Gott, dem allein Anbetung und Verherrlichung gebührt. Nicht wie im heidnischen Kult und Mythos der Mensch die Götter servil umschmeichelt oder sich prometheisch gegen sie auflehnt, sondern wie in Christus Gott und Mensch sich begegnen, so verehren die Christen Gott. „Die Herrlichkeit Gottes ist der (in der Gnade) lebende Mensch, das Leben des Menschen aber ist die Schau Gottes“, so formulierte es der hl. Irenäus von Lyon im 2. Jahrhundert (Adv. Haer. IV, 20,7: Gloria enim Dei vivens homo, vita autem hominis visio Dei). Angebetet, verherrlicht und geliebt wird der dreifaltige Gott, der in der Person des Wortes unser Fleisch angenommen hat, der in Jesus Christus in seiner wahren menschlichen Natur, in seiner menschlichen Geschichte, in seinem Opfertod für uns am Kreuz und in seiner realen Auferstehung von den Toten den Tod und die Gottesferne überwunden hat. Es ist derselbe Jesus Christus, der als der erhöhte Herr uns Menschen geschichtlich, leiblich und gemeinschaftlich, in der Kirche und ihren Sakramenten realistisch von Person zu Person begegnet.

Die Verantwortung, die Kardinal Sarah von Papst Franziskus übertragen worden ist, kann gar nicht hoch genug eingeschätzt werden. Man bedenke nur, was Joseph Ratzinger- im ersterschienen der auf 16 Bände berechneten Ausgabe seiner Gesammelten Schriften- der Kirche als Vermächtnis mitgegeben hat: Im Zeitalter der schleichenden oder lärmenden Säkularisierung der abendländischen Christenheit und einer aggressiven De-christianisierung der Weltgesellschaft wird das richtige Verständnis der Liturgie und ihr würdiger Vollzug zur Schicksalsfrage des Christentums in der Welt von heute und morgen.

Zur Erfüllung dieser Aufgabe bedarf es mehr als nur eines fachlichen Studiums der Liturgiewissenschaft im engeren Sinn. Der geistige Horizont eines Kardinalpräfekten der Kongregation für den Gottesdienst muss die philosophischen, fundamentaltheologischen, dogmatischen, kulturellen und politischen Voraussetzungen und Bedingungen des Christseins in der Moderne und Postmoderne geistig durchdrungen haben. Nur eine tiefgründige Diagnose der geistigen und kulturellen Struktur der globalisierten Welt kann auch zur Entwicklung einer Therapie führen, die den Nihilismus- als den gemeinsamen Nenner aller Erwartungen und Bestrebungen einer Welt ohne Gott- überwindet und den Glauben an Gott als Grund und Ziel des Menschen neu zum Leuchten bringt. Die Liturgie-Unfähigkeit des modernen Menschen, von der Romano Guardini schon 1948 auf dem Mainzer Katholikentag sprach und die „Krise des sakramentalen Idee“ in einem auf die Immanenz begrenzten Bewusstsein, die von Joseph Ratzinger festgestellt worden ist, haben ihren Grund im monistischen System des Naturalismus, der die transzendentale Verwiesenheit des Menschen in Geist und Freiheit auf das Mysterium Gottes leugnet und der konsequent den Menschen eindimensional-innerweltlich begrenzt und ihn nicht als Hörer des Wortes auf eine übernatürliche Offenbarung Gottes in Welt, Geschichte und Geist des Menschen zu sehen vermag.

3. Quellen und Prägungen seiner christlichen Identität

Robert Sarah wurde am 15. Juni 1945 geboren in Ourous, einem kleinen unbedeutenden Bauerndorf, als Guinea noch französische Kolonie war. Wie borniert der Kolonialismus war, zeigt sich in der mechanischen Übernahme des französischen Schulmaterials aus dem sogenannten Mutterland. Die Kinder in Guinea lernten, dass sie als Franzosen Nachkommen der Gallier waren. Kolonialismus, Rassismus sowie militärischer oder kultureller Imperialismus waren und sind Schandmale der Menschheitsgeschichte und -theologisch ausgedrückt- Erscheinungsformen der Erbsünde, die nur durch die größere Liebe Gottes vergeben werden kann.

Die erste positive Erfahrung, die sein ganzes Leben bis in die letzten Tiefen seiner geistigen und sittlichen Existenz prägte, war die Begegnung mit den Missionaren aus dem Spiritanerorden. Ohne jede politische Ambition und ohne den leisesten Anklang eines europäischen Überlegenheitsgefühls wirkten die Patres selbstlos, immer demütig und mit voller Hingabe als Männer Gottes, als Botschafter nicht des europäischen Lebensstandards, sondern der alle Menschen ergreifenden und sie familiär vereinenden Liebe Gottes.

Eurozentrik verengt den Horizont. Theozentrik entgrenzt ihn. Christozentrik vereint alle Menschen in Gott.

Wer an Gott glaubt, ist überall zuhause. Und in dem einen Haus des Vaters sind wir alle Brüder und Schwestern. Wir gehören von der Schöpfung aus gesehen zur Familie der Menschheit. Im Licht der Offenbarung zeigt sich die Glaubensgemeinschaft in Christus als Haus und Volk Gottes. Die Liebe Gottes begründet die Würde des Menschen und gibt Hoffnung in Leid und Ungerechtigkeit, sie schenkt die geistliche Kraft, den Hass zu überwinden und sogar den Feind zu lieben, d.h. ihn aus dem Gefängnis der Gottlosigkeit und Menschenfeindschaft zu befreien. Die Liebe des Schöpfers und Erlösers eröffnet die Aussicht auf die Erfüllung der ganzen Schöpfung in Gott selbst. Das ewige Leben ist nicht ein zeitlich unbegrenztes Weitermachen wie bisher - nur unter anderen äußeren Bedingungen. Das ewige Leben ist die Erkenntnis Gottes und seines Sohnes Jesus Christus ( Joh 17,3). Gott lebt in uns und wir leben in Gott. „Der Tod ist nicht das Ende, sondern für mich der Anfang des Lebens“, sagte der erst 39-jährige Dietrich Bonhoeffer kurz vor seiner Hinrichtung durch die Schergen des Fürsten dieser Welt, den Jesus im Johannesevangelium den Lügner und Mörder von Anbeginn nannte (Joh 8,44). Lüge, Mord und Gewalt sind die Kennzeichen der von Menschen errichteten Reiche der Selbsterlösung, die sich an die Stelle Gottes stellen wollen, während das Reich Gottes Gerechtigkeit, Liebe und Freiheit im Heiligen Geist bedeutet. Der Mensch ist auf das Absolute ausgerichtet. Nur wo Gott über und im Menschen ist, gibt es Wahrheit in Freiheit und Gerechtigkeit in Liebe. Wo der Mensch sich des Absoluten zu bemächtigen sucht, macht er sich zum Götzen, der durch den Griff nach der totalitären Herrschaft die Menschen durch politisch-mediale Machtausübung gleichschaltet und somit versklavt.

Nach der Entlassung seiner Heimat aus der kolonialen Abhängigkeit von Frankreich, errichtete der Diktator Sékou Touré eine blutige marxistisch-leninistische Herrschaft mit dem Ergebnis von zwei Millionen Flüchtlingen und vielen Tausenden Menschen, die grausam ermordet, gefoltert und gedemütigt wurden. Auch der Vorgänger unseres Kardinals als Erzbischof von Conakry Mgr. Raymond-Marie Tchidimbo und viele Christen wurden brutal misshandelt im Namen einer Ideologie, die die Religion als Opium des Volkes verächtlich macht und im Namen von Freiheit, Fortschritt und Wissenschaft jede Verletzung der Religionsfreiheit und der Menschenrechte gegen Christen für gerechtfertigt und geboten hält. Nach zwei atheistischen Diktaturen auf deutschem Boden in einem Jahrhundert und zwei Weltkriegen, die innerhalb von 25 Jahren von Deutschland ausgingen, wissen wir Deutschen, was eine Welt ohne Gott bedeutet, in der die Glaubenden als gefährlich, rückständig, mittelalterlich verlacht, marginalisiert und aus dem öffentlichen Leben ausgeschaltet werden. Die altliberale Maxime „Religion ist Privatsache“ des 19. Jahrhunderts, die sich im 20.Jahrhundert alle totalitären Politsysteme zueigen gemacht haben, ist nichts anderes als eine extreme Verletzung der Menschenrechte. Denn ebenso wie Agnostiker haben auch Menschen mit der Überzeugung, dass Gott die Liebe ist, das natürliche Menschenrecht, sich gerade auch im Bekenntnis ihrer Lehre und ihrer Lebensführung im öffentlichen Leben für das Gemeinwohl einzusetzen. Eine echte Demokratie unterscheidet sich von der Pöbelherrschaft oder „Volksdemokratie“ dadurch, dass sie auf den unverletzlichen Menschenrechten aufbaut und sie nicht nach ideologischen Interessen selbst definiert, was der Mensch ist und somit den Menschen der Willkür der Masse oder der herrschenden Partei oder Meinung ausliefert. Ein Staat muss weltanschaulich neutral sein, aber er darf nicht zum Zwangsinstrument werden, um eine atheistisch-naturalistische Weltsicht eines Teils seiner Bürger zum Gesetz des Ausschlusses eines andern Teils von den staatlichen und öffentlichen Institutionen zu machen. Mit der weltanschaulichen Neutralität des Staates ist die Erklärung des Säkularismus als quasi Staats-Weltanschauung unvereinbar. Die gebotene Trennung von Kirche und Staat beinhaltet die staatliche Respektierung der Freiheit und Autonomie der Kirche und der Religionsgemeinschaften und darf nicht zum Vorwand der Entrechtung der Gläubigen und der Einschränkung ihrer Grundrechte werden und kann auch nicht den Raub des Kirchengutes oder ihre Zurückdrängung aus der Öffentlichkeit rechtfertigen (II.Vat. Dignitatis humanae 4). Der moderne demokratische Staat muss weltanschaulich neutral sein und das bürgerliche Engagement auch der Glaubensgemeinschaften fördern. Er muss naturrechtlich, aber eben nicht säkularistisch-agnostisch begründet sein. Wo er Bürger gegen deren religiöse Überzeugung ins Private abdrängt oder zum Tun des Bösen gegen das Gewissen zwingt, und die Öffentlichkeit der Kirche verschließt, verletzt er das Menschenrecht der Religionsfreiheit und entzieht seiner demokratisch-rechtstaatlichen Legitimation den Boden (DH 6). Wo das Gewissen sich nicht mehr einer überweltlichen Instanz oder besser gesagt dem personalen Gott als Richter über Gut und Böse und als Orientierung für wahr und falsch verantwortlich fühlt, da ist -nach einem Wort Fjodor Dostojewskis- „ alles erlaubt“. Der russische Dichter formulierte es nur theoretisch. Wir Zeitgenossen des 20. Jahrhunderts wissen, was das praktisch bedeutet.

In dieser Zeit der Verfolgung in seiner geliebten Heimat findet sich eine zweite tiefe Quelle der Spiritualität von Kardinal Sarah. Die Erkenntnis Christi, des Gekreuzigten. Ich hatte schon von der Erfahrung der Demut und unbedingten Opferbereitschaft der französischen Missionare gesprochen, die ihm den ohne jede Vorbedingung uns Menschen liebenden Gott ins Herz eingepflanzt haben. Jetzt ist es mitten in der Verfolgung, wo es menschlich gesprochen keinen Ausweg gibt, die Erfahrung des Kreuzes Christi, die Hoffnung gegen alle Hoffnung vermittelt. Kalvaria ist der höchste Punkt, von dem aus wir mit den Augen des Gottessohnes am Kreuz die Menschen, die Welt, die Geschichte und die ganze Schöpfung betrachten und mit dem Übermaß der vergebenden und versöhnenden Liebe Gottes beurteilen. Stat crux, dum volvitur orbis. Das Kreuz steht fest, und wenn die ganze Welt umstürzt und im Chaos zu versinken droht.

Und doch haben wir es im geoffenbarten Glauben, der von Gott kommt, nicht mit einer Gegenideologie zu tun. Im Glauben begegnet uns Christus selbst. Er, der als wahrer Mensch unser Erdenleben und Leiden am eigenen Körper und in der eigenen menschlichen Seele und in seinem menschlichen Bewusstsein ertragen und dem Vater im Himmel aufgeopfert hat, ist derselbe , der von den Toten auferstanden ist. „Er ist der wahre Gott und das ewige Leben.“( 1 Joh 5,20). Und die Gemeinde seiner Jünger, die Kirche bekennt ihn als den wahren Gott, den Sohn des Vaters, unser aller Erlöser und der Hohepriester und Mittler des Neuen und Ewigen Bundes.

Von den Patres hat Robert Sarah gelernt und das war eine weitere Grunderfahrung, was Mission eigentlich ist, nämlich die Verkündigung und die Einbeziehung eines jeden Menschen, der im Glauben frei Ja sagt zu Gott, in das Geheimnis der göttlichen Liebe des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Christliche Mission ist das Gegenteil von Proselytismus, der nur überredet und nötigt, die eigene Kultur und Mentalität zu übernehmen, statt die Begegnung mit der wahren Gott in Wort und Sakrament zu vermitteln. Proselytismus instrumentalisiert andere für die Bestätigung des Selbst. Mission bezeugt den Brüdern die Liebe Gottes jedem einzelnen Menschen.

Der jugendliche Katholik Robert Sarah hat auch die Heilige Messe kennen und lieben gelernt als Gemeinschaft mit Jesus in Liebe und Wahrheit. Mission und Kreuz aber gerade auch die Liturgie sind die Quellen der geistlichen Existenz von Kardinal Sarah. Wenn ich die Heilige Messe gläubig und mit der gebotenen tiefsten Ehrfrucht vor Gott mitfeiere, dann nimmt Jesus mich mit meinem ganzen Leben, Arbeiten, Sorgen und Leiden hinein in sein Opfer am Kreuz, in dem er sich dem Vater für das Heil der Welt dahingegeben hat, damit wir in Gott, aus Gott und für Gott jetzt und ewig leben können. Die sakramentale Kommunion führt uns, wenn wir sie im Stande der heiligmachenden Gnade, der im Leben bewahrten oder im Bußsakrament wiedererlangten Taufgnade, mit der Liebe zu Gott über alles und mit der Liebe zu unseren Nächsten wie zu uns selbst empfangen, in die geistliche Lebens-Gemeinschaft mit Christus. Sie ist Einheit mit Jesus Christus in seiner wahren Menschheit und Gottheit.

So von einem tiefen Glauben geprägt anhand der Vermittlung und des guten Beispiels glaubwürdiger Diener des Herrn, formte sich im Inneren des jungen Robert Sarah, der Gedanke und der Wunsch, dem Herrn selber als Priester zu dienen. Sein Vater und seine Mutter waren fromme Katholiken, gleichsam in der ersten Generation, die ihrem einzigen Kind in warmer elterlicher Liebe verbunden sind. Aber es war für sie noch unvorstellbar, dass ein Schwarzer Priester werden könnte. Natürlich haben sie theoretisch gewusst, dass vor Gott alle Menschen gleich sind und dass Gottes Liebe zu jedem Menschen dem einzelnen nichts nimmt, sondern ihn bestätigt und ihn so in die Kirche als Familie Gottes einführt. Und doch waren sie noch befangen vom Geist und Ungeist der Meinung, das Christentum sei eigentlich eine Religion der Europäer. Aber der universale Horizont des katholischen Glaubens befreit von den sekundären Überlagerungen des Evangeliums Christi. Nur Gott kann Menschen zu einem besonderen Dienst berufen und einzelnen mehr Gnade und Talent verleihen, ohne seine Gerechtigkeit aufzugeben. Denn Gottes Gerechtigkeit besteht in der Mitteilung unterschiedlicher Charismen an die einzelnen, damit alle im Zusammenwirken der verschiedenen Gnadengaben zum Wohl des Ganzen beitragen. Die Verschiedenheit der Menschen offenbart so die Gerechtigkeit Gottes gegenüber allen, weil in der Vielheit der Sendungen, Vollmachten und Charismen die größere Gemeinschaft möglich wird. Somit ist auch die Kirche nicht eine sekundäre Folge der individuellen Gottesverhältnisses der einzelnen Personen. Gott wollte die Menschen, die ihrer geschaffenen Natur nach Gemeinschaftswesen sind, nicht isoliert voneinander erlösen, sondern sie zu einer Gemeinschaft zu machen, die in Christus das Heil vergegenwärtigt und vermittelt (II.Vatikanum, Lumen gentium 9). Die Kirche ist Haus und Volk Gottes, Leib Christi und Tempel der Heiligen Geistes. Jedem werden die Gaben des Geistes so mitgeteilt, dass sie den anderen nutzen und so der ganze Lieb Christi, die Kirche, in Liebe aufgebaut wird (1 Kor 12,7; Eph 4,16).

Und so fügten sich die Eltern aus Liebe zu ihrem Sohn in den Willen Gottes, dass ihr Sohn dem Reich Gottes als Priester dient gerade auch in der Lebensweise der Ehelosigkeit um des Himmelreiches willen (Mt 19,12; 1 Kor 7,32). Den Zölibat der Priester versteht nur der geistliche Mensch. Dem mondänen und säkularisiertem Denken ist er ein Relikt aus einer Zeit, in der die Gläubigen alles auf Gott setzten. Dem Hedonismus ist es das Hassobjekt schlechthin. Er wird konsequent missdeutet, verdächtigt und verächtlich gemacht von denen, die das katholische Priestertum nur in den weltlichen Kategorien eines Kultbeamten oder eines gelegentlich seltsame Kleider tragenden Sozialarbeiters oder Lebensberaters zu erfassen vermögen.

Schließlich haben seine Eltern erlebt, wie aus ihrem Sohn ein Seelsorger, Professor der Theologie, und mit 33 Jahren ihr Robert zum Erzbischof der Hauptstadt wurde. Sie bangten täglich um ihn, der oft mit dem Tod bedroht wurde und so mutig vor den Machthabern dieser Welt Zeugnis für die Liebe, Demut und Barmherzigkeit Jesu ablegte. Das ist christliche Identität: zu wissen, dass vom Kreuz Christi die wahre Freiheit, das wahre Glück des Menschen und seine ewige Seligkeit ausgehen.

Auch seinen Weggang nach Rom erlebten sie einerseits schmerzlich berührt vom Abschied und andererseits auch mit berechtigtem Stolz, dass ihr Sohn nun dem Papst bei der Leitung der Universalkirche nahe ist und zur Hand geht. Weltlich betrachtet könnte man den Weg aus dem vergessenen Dorf an der Peripherie eines Kolonialreiches ins Zentrum der Weltkirche in Rom für eine afrikanische Variante des amerikanischen Traums „vom Tellerwäscher zum Millionär“ halten. Der Vergleich legt eher den Weg der einfachen Fischer vom See Genezareth zu Jesus nahe, der sie als seine Apostel in alle Welt aussendet. Beim Traum Millionär zu werden steht der Materialismus als Leitbild über allem. Geld ist im ideologischen Kapitalismus nicht Mittel zum Zweck, sondern Selbstzweck. Das Geld wird zum Gott und wie viele Menschen wurden auf dem Altar des Kapitalismus schon wie Menschenopfer geschlachtet.

Bei der Geschichte „vom afrikanischen Bauernjungen zum Kardinal der Heiligen Römischen Kirche“ geht es um ein spirituelles Menschenbild. Nicht der materielle Überfluss, sondern der Schatz im Himmel ist das Kriterium für ein gelingendes Leben. „Was nützt es dem Menschen, wenn er die ganze Welt gewinnt, aber an seiner Seele Schaden erleidet“ (Lk 9,25). Der Christ hat die Freiheit, sich für andere aufzuopfern und darum reich zu werden in der Liebe. Eine Mutter, die ihrem kranken oder sterbenden Kind unter Opfern noch viel Liebe schenkt, ist reicher als eine andere, deren Kinder sich eines riesigen Bankkontos rühmen, die aber von ihrer Mutter nichts wissen wollen, weil die alte, kranke Frau ihr Genussleben stört.

Der Theologiestudent Robert Sarah hat hervorragende und geistlich überzeugende Lehrer gehabt auch bei seinen höheren Studien in Frankreich, Jerusalem und Rom. Sie haben ihn zu einem selbständigen Denken und Urteilen geführt dank der Ausgewogenheit der intellektuellen, humanen und spirituellen Ausbildung und Formung. Kardinal Sarah wurde so zu einem führenden Intellektuellen des katholischen Geisteslebens. Im Kardinalskollegium hat seine Stimme Gewicht und er ist dem Hl. Vater mit seinem klaren Verstand, und seinem sicheren Urteil in Glaubensfragen eine wirkliche Hilfe.

Wer aus einer verfolgten Kirche kommt, gehört nicht zur Spezies der Opportunisten, die sich zu allen Zeiten der Kirchengeschichte in das vermeintliche Machtzentrum gedrängt haben. Kardinal der römischen Kirche sein heißt, dem universalen Hirten der Kirche zu dienen und nicht sich seiner Nähe zu rühmen. Dieses Handeln, Reden und Sich-selbst-Inszenieren nach den Gesetzen der Mediengesellschaft wird von Papst Franziskus als mondänes Denken verurteilt. In Freiburg hatte Benedikt XVI. von dem notwendigen Ende der Verweltlichung der Kirche gesprochen, ohne bei den Betroffenen Gehör zu finden. „Die mondäne Versuchung ist eine Pest. Es geht nicht um eine menschliche Erhöhung in der Kirche, sondern ganz einfach um eine Nachahmung des Sohnes Gottes in seiner Demut und Barmherzigkeit“, sagt Kardinal Sarah (vgl. 2.Kap.).

Die Kirche ist weltweit die einzige Anwältin der Armen. Ihr Ziel ist nicht die Angleichung Afrikas an den mondänen, nihilistischen, zynischen Lebensstil eines dem Glauben entfremdeten Europas und Nordamerikas. Bei aller sozialen Hilfe geht es nicht darum, dass die Armen zu Millionären werden um im Geld den Lebenszweck entdecken und dabei den Schatz im Himmel zu verlieren, der nicht wie alle Reichtümer dieser Welt von Rost und Motten zerstört wird. Es geht vielmehr um ein Leben aller in Würde und darum, den Armen nicht den Reichtum der Gnade und Barmherzigkeit Gottes vorzuenthalten. „Der Hunger nach Brot muss verschwinden; der Hunger nach Gott muss wach bleiben“, sagte einmal Johannes Paul II. in den Elendsvierteln von Lima. Wer den Hunger der Menschen nach Gott nicht erkennt, der belässt sie in ihrer schlimmsten Misere. Einigen katholischen Hilfsorganisationen ist es heute peinlich von Gott zu sprechen. Sie wollen sich auf rein humanitäre Tätigkeiten beschränken, um dem Vorwurf des Proselytismus zu entgehen. Auch nehmen manche Vertreter und Angestellte dieser Hilfswerke vor Ort nicht am gottesdienstlichen Leben teil, das sie als Rest der Unaufgeklärtheit ihrer dortigen afrikanischen und asiatischen Brüder und Schwestern ansehen. Demgegenüber hat Papst Franziskus in Evangelii gaudium von seinem Schmerz über diese schlimmste Art der Diskriminierung der Armen gesprochen, wenn man ihrem spirituellen Hunger nach Gott, der Gnade und den Sakramenten mit Gleichgültigkeit und der bornierten Selbstgefälligkeit des Aufgeklärten gegenübersteht und sie im materialistischen Sinn auf Lebewesen reduziert, denen man bloß Essen und Trinken verabreichen muss, um sie ruhig zu stellen. Dem teuflischen Versucher, der von Jesus verlangte aus Steinen Brot zu machen, hält der wahre Messias entgegen: „Nicht vom Brot allein lebt der Mensch, sondern von jedem Wort, das aus dem Munde Gottes hervorgeht.“ (Mt 4,4). Die „vorrangige Option für die Armen“ besteht in der Sorge um ihre Offenheit für Gott und von daher kommt auch die umfassende Option für die materielle und kulturelle Teilnahme am Leben der Gemeinschaft. Dem gedankenlosen und banalen Vorwurf, die Hoffnung auf Gott lähme das Engagement auf Erden, lässt sich mit dem Hinweis auf bekannte und unbekannte Heilige begegnen, die die Einheit von Gottes- und Nächstenliebe, von Gott-Orientierung und Welt-Verantwortung vorgelebt haben. Der Kardinal nennt Damian de Veuster, der auf einer Südseeinsel sein Leben für die Leprakranken aufopferte und Mutter Teresa, die für die Armen von Kalkutta da war. Schließlich fällt die Bilanz der Ideologen, die ein Reich rein irdischer Wohlfahrt errichten wollten im Gegensatz zum Glauben an Gott nicht nur ernüchternd, sondern erschütternd aus, allein schon wenn man sich auf das 20. Jahrhundert beschränkt. Wen wundert die Gleichgültigkeit über die ungeheuren Gewalttaten gegen die Christen Afrikas und des Vorderen Orients bei westlichen Politikern und Führern der öffentlichen Meinung, wenn die Entchristianisierung Europas und der ganzen Welt das Ziel ist? Menschrechte sind nach den Vorstellungen der Kirchenfeinde doch teilbar?

In Kardinal Sarah meldet sich die Stimme der jungen, dynamischen, wachsenden katholischen Kirchen in Afrika kompetent und überzeugend zu Wort. Um 1900 gab es in Afrika 2 Millionen Katholiken, hundert Jahre später sind es um die 200 Millionen. Um 1900 bekannten sich in Deutschland 97% der Bevölkerung zum christlichen Glauben, 2015 sind etwa 60%. Afrika ist endgültig aus dem Status des Empfangenden herausgetreten. Die reiche Frucht der wahren Mission, die vom dreifaltigen Gott ausgeht und alle Menschen zur Gemeinschaft mit ihm in der Liebe hinführen will, ist ein gemeinsames Anliegen geworden, das alle Christen in der einen Welt auf allen Kontinenten verbindet und die Kirche in ihrer wahren Katholizität hervortreten lässt. Die Kirche ist ihrem Wesen nach missionarisch, oder sie verfehlt ihren Auftrag, wie Papst Franziskus nicht müde wird zu wiederholen.

Es geht nicht darum, das kulturelle Überlegenheitsgefühl der Europäer seit der Aufklärung und des liberalen Fortschrittsglaube nur mit dem paternalistischen Gestus zu überwinden, dass die Afrikaner und Asiaten aufgeholt haben. Vielmehr ist es mit dem christlichen Glauben, dass Gott den Menschen nach seinem Bild und Gleichnis geschaffen hat, prinzipiell unvereinbar, dass sich ein Teil der Menschheit kulturell oder politisch einem andern überlegen fühlt und sich als Führungsmacht der Menschheit, der Staatengemeinschaft oder sogar der Universalkirche aufspielt. Um als Theologe und Kardinal in der Weltkirche gehört zu werden, brauchte Robert Sarah seine afrikanischen Wurzeln nicht zu kappen, die Liebe zu seinen Eltern und zu seiner Heimat nicht zu verraten oder seine Identität als Schwarzer Afrikaner zu verstecken. Er versteht die afrikanische Kultur vor der Begegnung mit der christlichen Mission als einen von Gott geführten Weg hin zum Evangelium vom Reich Gottes. Die Idee von der angeblichen Gleichwertigkeit der Religionen mit der Selbstoffenbarung Gottes in Christus erweist sich als Produkt der westlichen Relativismus, der die Möglichkeit einer übernatürlichen Offenbarung in Abrede stellt. In Wirklichkeit sind die Religionen bei all ihren Defizienzen aufgrund der Erbsünde das Zeugnis der natürlichen Offenbarung desselben Gottes, der seinen Heilsplan selbst in Christus geschichtlich verwirklicht und der um seinen universalen Heilswillen zu verwirklichen in seinem eingeborenen Sohn, der Gott selbst ist, nicht auf eine pluralistische Religionstheorie (á la Jacques Dupuis, John Hick) angewiesen ist. Es ist derselbe Gott, der sich im Werk seiner Schöpfung und im sittlichen Gewissen aller Menschen nicht unbezeugt gelassen hat, der sich als Heil aller Menschen in der Inkarnation des Wortes und in Kreuz und Auferstehung Christi geoffenbart hat und der die Welt zur Vollendung in ihm führen wird (Röm 1,18ff; Apg 17,22-34). Deshalb spricht Kardinal Sarah auch vom Glauben an den einen und höchsten Gott in der afrikanischen Kultur bei aller Verdeckung durch den Polytheismus des Alltags. Auch in der Ahnenverehrung manifestiert sich die Erkenntnis der Einheit der Menschheit und ihrer Solidarität im Heil. Dies kann ein wichtiger Ansatzpunkt für die übernatürliche Erkenntnis der die Generationen vereinenden Kirche sein und besonders den Gedanken der Gemeinschaft der Heiligen mit einer anthropologischen Grunderfahrung verbinden.

Dem exotischen Interesse europäischer Religionswissenschaftler, die ihrem eigenen Glauben entfremdet sind, etwa an den Initiationsriten erteilt der Kardinal eine Absage. Wie er aus eigener Erfahrung weiß, dienen diese Riten mit ihren körperlichen Prüfungen nicht der wirklichen Transformation des Menschen zu einer freien und verantwortlichen Persönlichkeit, weil sie auf Lüge, Gewalt und Angst aufbauen. Sie bieten so keine echte Basis zur Antwort auf die existentiellen Fragen und führen nicht zur Übernahme von Verantwortung für die Welt und die Gesellschaft. Die fälschlich sog. Beschneidung der Mädchen ist nichts anderes als schwere Körperverletzung und somit ein Übergriff in die natürlichen Menschenrechte und hat mit der rituellen Beschneidung von Knaben im Alten Bund und im Judentum nichts gemein. Die Berufung auf eine religiöse Tradition oder gar die Religionsfreiheit greift nicht. Denn es handelt sich hier nicht um einen religiösen Akt im Sinne der Gottesverehrung, sondern um einen eklatanten Widerspruch zum natürlichen Sittengesetz, in dem sich der Wille Gottes zum Heil des Menschen grundlegend schon manifestiert gerade auch in der Hinordnung auf die Offenbarung Gottes in Christus und in der Mitteilung des Heiligen Geistes.

Kardinal Sarah hat die ganze Krisensituation, die sich in der Kirche nach dem Konzil gezeigt hat, biographisch und geistig wach und geistlich einfühlsam miterlebt. Er weiß, dass nicht die authentische Lehre des II. Vatikanums dafür verantwortlich ist, sondern die ideologische und politische Instrumentalisierung eines sogenannten „Geistes des Konzils“, der aber ein Geist progressistischer Ideologien war. Im modernistischen Entwicklungsschema sind Offenbarung und Dogma der Kirche nur geschichtlich bedingte Durchgangsstufen, an deren Ende die Selbstvergöttlichung des Menschen steht. Die Offenbarung in Christus und die bisherige Geschichte wäre nur ein Vorspiel für ein Gottes-, Welt- und Kirchenverständnis, in dem der Mensch selbst zugleich Subjekt und Gegenstand der Offenbarung sei. Das ist der wahre Hintergrund der These, die „Lebenswirklichkeit“ sei die eigentliche Offenbarungsquelle, wodurch Schrift und Tradition auf geschichtliche Vorstufen reduziert werden, die vom höheren Standpunkt des im Menschen zu sich kommenden absoluten Geistes aufgehoben seien. An die Stelle des depositum fidei (1 Tim 6,20), der Gesamtheit der Wahrheit der Offenbarung, die die ganze Kirche und besondere das Lehramt des Papstes und der Bischöfe treu zu wahren haben, tritt die medial organisierte Mehrheitsmeinung, in der sich der angebliche Glaubenssinn des Gottesvolkes aussprechen soll. In Wirklichkeit ereignet sich im Glaubenssinn des Gottesvolkes keine neue Offenbarung, sondern in ihm wird die „ein für alle mal“ (Hebr 10,10) ergangene Heils-Offenbarung Gottes in Jesus Christus vollständig bewahrt und auf den Menschen von heute und morgen bezogen. Es geht nicht darum die Offenbarung der Welt anzupassen, sondern die Welt für Gott zu gewinnen.

Statt des Studiums von Schrift und Tradition vergeuden Theologiestudenten, und Forschungsinstitute mit Meinungsumfragen zur Sexualmoral nur ihre Zeit und das von Kirchensteuermitteln gesponserte Geld. Sie sind angesetzt, nur um das Lehramt auf Kurs zu bringen, so als ob das Leben der Kirche den Gesetzes von Parteitagsregien gehorchen würde. Wahrscheinlich sind sich die Protagonisten der Tragweite solcher Theoreme nicht bewusst und verharmlosen ihre Position um arglose Geister einzuschläfern, indem sie von einem nur pastoralen Anliegen reden.

Im Konzil hätte der katholische Glaube sich dann zur Gnosis zurückverwandelt, die er im 2. Und 3. Jahrhundert erfolgreich überwunden hatte oder das geschichtliche Christentum hätte sich in eine Variante des Idealismus Hegelscher Prägung umgewandelt. Seit dieser Zeit gibt es in der Kirche und doch zugleich auch gegen sie zwei ideologische Richtungen, die einander ausschließen, aber doch in der Frontstellung gegen die Grundprinzipien des katholischen Glaubens eine Aktionseinheit bilden. Es sind die Richtungen des Integralismus und des Modernismus, die auch unter anderen Etiketten verkauft werden. Der Einfachheit halber vermengt man sie mit den politischen Kategorien konservativ und liberal ohne zu beachten, dass es in der Politik um weltliche Macht und das menschlich Machbare geht und in der Kirche um die von Gott geoffenbarte Wahrheit über den Menschen und sein ewiges Heil in Gott. Es ist nach Kardinal Sarah für die Kirche selbstzerstörerisch, wenn sie sich dem politischen und medialen Spiel um die Macht ausliefert. Statt nach der Wahrheit zu fragen, die sich aus der definitiven Offenbarung in Christus ergibt, wollen ideologische Richtungen die Kirche zum Gegenspieler oder zum Mitläufer des Naturalismus in seiner liberalen, nationalistischen oder kommunistischen Variante machen.

In der Linie des Lehramtes der Päpste der jüngeren Zeit und besonders von Johannes Paul II. und Benedikt XVI. und gerade auch im Geiste von Papst Franziskus gilt es, die Kirche im katholischen Glauben zu vereinen und die politisch-ideologische Spaltung in ihrem Innern zu überwinden. Notwendig ist die Neuevangelisierung über eine bloße „Sakramentalisierung“ (Sakramentenspendung ohne persönlichen Glauben) hinaus, indem man sich in Europa nur zu oft darauf beschränkt, den statistischen Bestand der Kirche aufrechtzuerhalten. Entscheidend dafür ist ein umfassender Dialog zwischen Glaube und Vernunft. In diesem Zusammenhang möchte ich den Berliner Philosophen Volker Gerhardt empfehlen, der in der Tradition der Transzendentalphilosophie wohl, mit seinem Buch: „Der Sinn des Sinns. Versuch über das Göttliche“ (3.Aufl. Berlin 2015) in der Absicht dieses Dialoges den Entwurf eine natürlichen oder rationalen Theologie ausgearbeitet hat.

Aus der Erfahrung der liebenden Gegenwart Gottes für uns und somit der Würde des Menschen als Person vor Gott ergibt sich für Kardinal Sarah die Auseinandersetzung mit einer „Kultur“, für die der Tod Dreh- und Angelpunkt ist und der nur die schmutzige Kehrseite ihres atheistischen Nihilismus darstellt. Die Entchristlichung soll bis in die anthropologischen Wurzeln vorgetrieben werden. Wenn der Mensch in seinem leiblichen, seelischen und geistigen Sein nur das Produkt einer ideologischen Konstruktion ist und sich so der Willkür gesellschaftlicher Interessen und ideologischen Pressure-Groups und nicht der Güte des Schöpfers verdankt, ist jeder Moral der Boden entzogen. Das sittliche Grundgesetz, das jedem Menschen von Gott ins Gewissen geschrieben ist und zu einer geistig-sittlichen Natur gehört, auch wenn er die 10 Gebote noch nicht wörtlich kennt (Röm 2,14f), heißt: „Das Gute ist zu tun und das Böse ist zu meiden!“

Im Programm der De-moralisierung und Ver-atheisierung der Menschheit wird das sittliche Grundgesetz ins Gegenteil verkehrt. Tötung eines Kindes im Mutterleib wird zum Frauenrecht, die Beseitigung eines schwer Kranken und Sterbenden zu einem Akt des Mitleides, die milliardenschweren Programme zur Abtreibung und Empfängnisverhütung werden zum Kampf gegen die Armut verklärt, damit die natürlichen Ressourcen für die Reichen reserviert bleiben und nicht durch ein Heer der Armen aufgebraucht werden; dann ist die Selbstzerstörung durch Drogen ein Akt der freien Selbstverfügung und der Menschenhandel mit Frauen aus den armen Ländern wird nur lau bekämpft oder als selbstverschuldet bagatellisiert. Das weltweite Verbrechen der Zwangsprostitution oder der Nötigung armer Frauen zum Sex mit reichen Lüstlingen wird geradezu salonfähig gemacht durch die Forderung, die Prostitution zu legalisieren. Die milliardenschwere Sex- und Pornographie ist nichts anderes als eine Ausbeutung von Menschen, die ihrer Person-Würde beraubt werden. Sie reiht sich unwürdig ein in die größten Menschheitsverbrechen.

Ihrer argumentativen Haltlosigkeit überführt der Autor die Genderideologie als Folge des radikalen Feminismus und angeblichen sexuellen Revolution der 68er Zeit, denen es nicht um die gerechte Beteiligung aller Männer und Frauen am geistig-kulturellen Leben geht, sondern um die Zerstörung der leiblich-geistigen Identität des Menschen als Mann und Frau.

Beim Thema Homosexualität, dem im Verhältnis zu den Schicksalsfragen der Menschheit eine absolut überproportionale Bedeutung zugesprochen wird, verteidigt allein die Kirche die Würde eines jeden Menschen. Die Kirche lehnt das Spiel mit den davon betroffenen Menschen ab und schützt sie vor der Instrumentalisierung für den ideologischen Beweis, dass der Mensch nicht von Gott geschaffen sei, sondern ein Produkt gesellschaftlicher Selbst- und Fremdbestimmung darstelle, das man beliebig manipulieren könne. Die Menschenwürde und die bürgerlichen Rechte dieser Personen stehen gar nicht zur Debatte. Indem man aber die Ehe von Mann und Frau einem sexuellem Verhältnis von Personen gleichen Geschlechts gesetzlich und in der gesellschaftlichen Bewertung gleichstellt, ist die Ehe in ihrem Wesen als Gemeinschaft des Leibes, des Lebens und der Liebe von Mann und Frau zerstört. Der Zukunft der Menschheit wird biologisch, seelisch und kulturell der Boden entzogen. Das ist die Wahrheit, die hinter einer Nebelwand von Propaganda und Agitation zum Vorschein kommt. Nicht die Anerkennung der Person-Würde von homosexuell empfindenden Mitmenschen ist das Ziel der Genderideologie und des radikalen Feminismus, sondern die Zerstörung der Ehe von Mann und Frau und damit der Familie, die natürlich aus dem Lebensbund von Mann und Frau als Vater und Mutter ihrer gemeinsamen Kinder hervorgeht.

Es ist nur ein subtiler Neokolonialismus, wenn Entwicklungshilfe für Afrika von internationalen Organisationen und Gender-Staaten an die Übernahme dieser destruktiven Ideologie gebunden wird. „Lieber sollen sie verhungern, wenn sie sich nicht unserer Gehirnwäsche aussetzen wollen“, so wird unverhohlen erpresst. Der Ungeist des europäisch-angelsächsischen Dünkels steht wieder auf, wenn Studenten aus den ärmeren Ländern Mainstreaming und Gleichschaltungskurse verabreicht werden- natürlich mit westlichen Steuergeldern gesponsert-, damit sie in ihrer Heimat die Alten auf Linie bringen, die im vorrationalen Denken und noch unbehelligt von den Weisheiten der Genderideologie in ihren Tabus befangen sind.

4. Die Kirche als Zeugin der Wahrheit und der Gutheit Gottes

Die Kirche ist den Menschen die Wahrheit Gottes schuldig. Sie darf sich auch nicht einschüchtern lassen von Vorwürfen etwa der Unterbewertung der Sexualität oder sich in die Zwickmühle ihrer Verteufelung oder Vergötzung bringen lassen. Die substantiale Einheit des Menschen in Geist, Seele und Leib, seine Bezogenheit auf die Gemeinschaft und die generationenübergreifende Verantwortung, die Identität als Mann und Frau in ihrer wesenhaften Bezogenheit aufeinander: alle diese Faktoren zeigen die Stimmigkeit der Ehelehre und der Sexualmoral der Kirche, die sie von Gott empfangen hat. Die innere Steigerung von Sexus, Eros und Agape in der Person der Ehepartner weist die Ehe aus als natürliche Lebensgemeinschaft von einem Mann und einer Frau, die frei und für immer Ja zueinander gesagt haben. Dies gilt nicht nur für den Augenblick einer schönen Stimmung, weil Liebe Ganzhingabe bedeutet und nicht ein Gefühl der Hochstimmung, dem keine Dauer beschieden sein kann. Wenn auch aus der Kirche heraus eine neue Sexualmoral gefordert wird, mag dies von manchen unter Verkennung der Wahrheit des Evangeliums als befreiende Entlastung vom gesellschaftlichen Konformitätsdruck in Familie, Medien, am Arbeitsplatz empfunden und begrüßt werden. Den Menschen hilft eine alte heidnische und als neu angepriesene Sexuallehre nicht, die auf falschen anthropologischen Prämissen aufbaut, den Geboten Gott diametral widerspricht und vom Standpunkt der Offenbarung als häretisch zu qualifizieren ist. Nur was sittlich gut ist und dem Willen Gottes entspricht, kann auch den Menschen zum Glück und Heil gereichen. Ganz abgesehen von der Tatsache, dass der Hedonismus eine uralte Irrlehre ist und nur den atheistischen Nihilismus als theoretische Basis hat, kann man nur von einer atheistischen Anthropologie her die Sexualität als moralfreien Raum ansehen, in dem allenfalls ein paar äußere Regeln gelten. Die Sexualität ist vielmehr von innen her dem moralischen Prinzip der Unterscheidung von Gut und Böse ausgesetzt, nämlich dass durch sie in der geistleiblichen Einheit der Person die Liebe und die Hingabe ohne Vorbehalt und jede Berechnung oder wechselseitige Instrumentalisierung ihr Kriterium ist.

Wir wissen alle, sagt der Kardinal, dass wir Sünder sind und gerade im Bereich der Sexualität sich die Schwäche des Menschen sehr deutlich zeigt, die Leiblichkeit in das Person-Sein zu integrieren. Dem Menschen, der sein Fehlverhalten einsieht und seine Schuld bereut, versagt Gott seine Vergebung nie und er hat auch der Kirche die Vollmacht zur Vergebung aller Sünden im Bussakrament anvertraut. Der Skandal besteht nicht darin, dass immer wieder das 6. Gebot übertreten worden ist und übertreten wird. Der Skandal wäre es und ein Abfall der Kirche von Gott, wenn die Kirche den Unterschied von Gut und Böse nicht mehr nennen würde oder gar frevelhaft das für gut erklärt, was Gott als Sünde erklärt; oder wenn man gar Gott mit fromm klingenden Worten in Anspruch nimmt um die Sünde, statt den Sünder zu rechtfertigen.

5. Eine Botschaft für das katholische Deutschland aus Afrika

Das Buch von Kardinal Sarah trifft mit der deutschen Übersetzung in die katholische Kirche dieses Sprachraums, wo die Krise des Glaubens mit Händen zu greifen ist. Leere Kirchen, verwaiste Beichtstühle, kaum Priesteramtskandidaten, ein Kloster nach dem anderen schließt, die Kenntnis des eigenen Glaubens auf einem Tiefststand, und evangelisch und katholisch zusammen im Jahr 2014 haben weit über eine halbe Million Christen, die in der Taufe zu Kindern Gottes wurden, der Kirche Jesu Christi öffentlich den Rücken gekehrt. Oft werde ich gefragt, woher das Establishment der sog. „deutschen Kirche“, den Anspruch ableitet bei allen Symptomen eines dramatischen Niedergangs ausgerechnet in den Fragen der Sexualmoral und der katholischen Ehelehre für die Weltkirche Schrittmacher zu sein. Wenn man alten Wein in neue Schläuche gießt, könnten sie die Schläuche zerreißen und den neuen Wein verderben. Mit den Ursachen der Glaubenskrise in Europa könnten leicht auch ihre Folgen nach Afrika exportiert werden. Man versuche es einmal anders herum. Nicht die Europäer spielen sich als Lehrer der Afrikaner auf. Statt die Selbstsäkularisierung als Antwort auf die Glaubenskrise den jungen, wachsenden Kirche als Modell anzubieten, müssten wir den geistlichen Reichtum und die Glaubensstärke anderer bei uns als Heilmittel einführen. Nur so kann die katholische Kirche in Europa überleben und die geistlich Toten wieder zum Leben im Glauben zu erwecken. Wir könnten von den jungen Kirchen lernen und sollten aufhören uns klammheimlich zu freuen, wenn es dort wie überall, wo Menschen menscheln, auch Mängel zu beklagen sind. Wir sollen nicht anderen verheißen, dass es bei denen auch man so kommt wie es bei uns ist- als ob die Entchtistlichung ein nicht aufzuhaltender Naturprozess wäre. Nein! Mit dem Glauben kann man Berge versetzen.

Nur eine nachhaltige Neuevangelisierung mit allem apostolischen Freimut und Eifer könnte dem Schalwerden des Christentums in Deutschland entgegenwirken; doch statt dessen werden problemblind die hl. Kommunion für zivil Verheiratete, die noch in einer gültigen kirchlichen Ehe leben und die Anerkennung homosexueller Beziehungen zu Zentralthemen einer Pastoral der Zukunft erklärt. Und die Aktivitäten sind erstaunlich. Mit allen Mitteln wird versucht, exegetisch, historisch, dogmengeschichtlich und mit Hinweis auf Psychologie und Soziologie die katholische Ehelehre, die sich aus der Lehre Jesu ergibt, zu dekonstruieren und zu relativieren, nur damit die Kirche gesellschaftskonform erscheint und obengenannte Ziele erreicht werden. Wer treu zur Lehre der Kirche steht, wird publizistisch bekämpft und gar noch als Gegner des Papstes diffamiert, so als ob nicht der Papst und alle Bischöfe in Gemeinschaft mit ihm Zeugen der geoffenbarten Wahrheit wären, die ihnen zur treuen Verwaltung übertragen wurde, damit sie nicht von Menschen auf menschliches Maß abgesenkt wird. Es kann in diesem Klima des deutschen Führungsanspruchs für die ganze Weltkirche dann schon mal vorkommen, dass einem Präfekten der Glaubenskongregation von einem Laienfunktionär oder einem Professor über eine Boulevardzeitung eine Lektion über den katholischen Offenbarungsbegriff erteilt wird. Apostolischen Freimut und gläubiges Selbstbewusstsein sollte man gegenüber der Zerstörung des christlichen Menschenbildes und im Zeugnis für die Wahrheit des Evangeliums Christi an den Tag legen und seine Kräfte nicht in innerkirchlichen Prestigekämpfen vergeuden oder gar gegen „Rom“ den Selbständigen markieren.

Das Konzil sagt klar, dass die Offenbarung in Schrift und Tradition enthalten ist und vom Lehramt treu ausgelegt wird. Aber eine neue öffentliche Offenbarung, die über das depositum fidei hinausgeht, empfangen Papst und Bischöfe nicht (Lumen gentium 25). Die Entwicklung der Lehre bezieht sich auf ihr tieferes Verständnis und kann nicht dialektisch mit dem Widerspruch zu ihr in einer höheren Einheit vermittelt werden (Dei verbum 10).

Die gültige und sakramentale Ehe ist entweder unauflösbar oder auflösbar. Ein Drittes gibt es nicht. Bei aller Rede von Dialog und seinen langen Prozessen ist in Wirklichkeit ein ideologisch Verkrampfung nicht zu übersehen. Zu jedem Preis und sei es auf Kosten der Wahrheit und der Einheit der Kirche soll eine Änderung wenigstens der Praxis erzwungen werden. Die Lehre könne vorläufig als Theorie bestehen bleiben, um die Katholiken in Afrika und Asien, die geistig und gefühlsmäßig noch nicht so „weit“ sind, zu beschwichtigen, während in der Pastoral um der Menschen willen die von Gott gegebene Ordnung der Sakramente de facto außer Kraft gesetzt wird. Der Zwiespalt wird in Gott selbst hineingetragen, der als guter Schöpfer und barmherziger Erlöser einerseits Gnade und Unauflöslichkeit der Ehe begründet und andererseits erschrocken über ihre nicht lebbaren Konsequenzen seine Gebote wieder aussetzt. Die Kollision von Barmherzigkeit und Gerechtigkeit in seinem Wesen nötige ihn sogar, die unwiderrufliche Gnade im Ehesakrament zu suspendieren um weitere Ehen zu Lebzeiten des legitimen Ehepartners zu gestatten - ganz im Widerspruch zu Jesus, der die „Hartherzigkeit“ der Pharisäer für das mosaische Zugeständnis von Scheidung und Wiederverheiratung verantwortlich machte.

Was die Trennung von Glaubenslehre und Glaubenspraxis angeht, sollten gerade wir in Deutschland sehr wachsam sein und die Lektion der Kirchengeschichte nicht vergessen. Der Ablasshandel ist im Schicksalsjahr 1517 zum Anlass der protestantischen Reformation und zur ungewollten Spaltung der abendländischen Christenheit geworden. Nicht die Lehre Johann Tetzels über den Nachlass zeitlicher Sündenstrafen war falsch, wie wir heute wissen, sondern ihre Nichtbeachtung in der Praxis und die Erweckung eines falschen Scheins. Die Lehrer des Glaubens dürfen die Menschen nicht in einer falschen Heilssicherheit wiegen, nur um keinen Anstoß zu provozieren. Und der ursprüngliche Protest Luthers gegen die Nachlässigkeit der Hirten der Kirche war gerechtfertigt, weil man mit dem Heil der Seelen nicht spielen darf, selbst wenn der Zweck der Täuschung ein gutes Werk wäre. Wir dürfen die Menschen nicht täuschen, was die Sakramentalität der Ehe, ihre Unauflöslichkeit, ihre Offenheit auf das Kind, und die fundamentale Komplementarität der beiden Geschlechter angeht. Pastorale Hilfe muss das ewige Heil im Blick haben und nicht nur den Wünschen der Leute vordergründig gefällig sein.

Und niemand kann bestreiten, dass der Weg zur Auferstehung über das Kreuz Christi führt und auch dass jeder Christ in Ehe und Familie, im Priesterstand und Ordensleben sein tägliches Kreuz auf sich nehmen soll. Ein bequemes zeitgeistiges Leben hat Jesus seinen Jüngern nicht versprochen, jedoch uns die Verheißung gegeben: „Sei getreu bis in den Tod, dann werde ich dir den Kranz des Lebens geben.“ (Offb 2,10).

Wir sind uns einig, dass diejenigen Christen, die bei einer gültigen sakramentalen Ehe zugleich eine kirchlich nicht anerkannte zivile Ehe eingehen, einer besonderen Zuwendung der Kirche bedürfen. Dies gilt auch der Kinder wegen, die oft in einen Konflikt gestellt sind zwischen der Liebe zu den Eltern und der Kenntnis der Gebote Gottes und der Lehre der Kirche. Die volle Wiederversöhnung mit der Kirche im Sakrament der Busse und im Empfang der hl. Kommunion kann aber nicht den steilen Weg zum Ziel ersetzen, sondern kann nur das Ziel eines Wegs sein, der zur theologischen Klärung des Status der sakramentalen Ehe führt. Die sakramentale Wahrheit der Ehe kann nicht ignoriert werden. Das ist die von Gott gestiftete Realität, an der sich die faktische Situation der Menschen ausrichten muss. Und nicht umgekehrt kann sich der Mensch zum Maßstab für Gott in seiner Schöpfungs- und Erlösungsordnung machen.

Ich danke Herrn Kardinal Sarah für seinen Mut, allen Katholiken in Afrika und in Europa die Wahrheit des katholischen Glaubens und seine Konsequenzen in der pastoralen Praxis nicht vorzuenthalten oder in einem Kompromiss die Wahrheit zu halbieren. Ich kann nicht halb an die Gottheit Christi glauben oder nur Herr, Herr zu ihm sagen, ohne den Willen seines Vaters im Himmel zu erfüllen (Mt 7,21).

Gott gegenüber gibt es nur alles oder nichts. Mit Gott haben wir alles und ohne Gott sind wir nichts.

Das ist der Leitgedanke des Buches von Kardinal Sarah, in dem er den wichtigsten Themen des Christentums in der Postmoderne auf den Grund geht.

Meine Gedanken hierzu wollten aber das Studium dieses Buches nicht ersetzen, sondern nur zu seiner Lektüre einladen.
http://www.vatican.va/roman_curia/congre...-nichts_ge.html

von esther10 28.09.2015 00:58



Merkels Neusprech zur Flüchtlingskatastrophe

Veröffentlicht am 28. September 2015 von conservo
Von Herbert Gassen

Was hat die Kanzlerin der Bundesrepublik zur aktuellen Flüchtlingskatastrophe gesagt?Migrants crossing Macedonia on their way for the western Europe c


„Ich möchte, daß Europa diese gesellschaftliche, ökonomische, kulturelle und moralische Bewährungsprobe besteht.“

Was hat diese Probe zu bedeuten?

Vor einer Probe dieser Art gehört eine Belehrung, eine Indoktrination, wie die Begriffe Gesellschaft, Ökonomie, Kultur und Moral zu definieren sind. Was bedeutet für sie Europa, was gilt ihr Deutschland, seine Menschen und seine Geschichte? Sie nennt nicht die Kriterien ihrer Wertvorstellungen. Die gegenwärtige Situation in Europa ist auf die massive Vernichtung dieser Werte gerichtet.

Die Bewährungsprobe müßte allerdings von den Eindringlingen erbracht werden, nicht von den erzwungenen Gastgebern. Bei Nichtbestehen ist die absolute Abweisung erforderlich

Gibt es in der jüngsten Geschichte der Völker ähnliche Versuche in dieser Größenordnung?

Ja!

Wo wurden Menschenversuche dieser Art gemacht?

In der UdSSR unter dem Regime Stalins. Das Programm des Neuen Menschen.

Wozu dienten diese Versuche?

Die soziale Homogenisierung diente dazu, das alte Rußland aufzulösen und Bauern in Kommunisten zu verwandeln.

Es war ein wesentlicher Teil der bolschewistischen Kulturrevolution, Menschen zu schaffen, denen das überkommende Leben nichts mehr galt.

Für ihn galt keine familiäre und religiöse Bindung, er gab sich als Individuum auf.

Wer hat an einer solchen Versuchsreihe mitgearbeitet?

Trotzki, Gorki, Pawlow und Serebrowski setzten sich unter Stalin für die Züchtung eines ‚Neuen Menschen‘ ein, der eine lückenlose Bindung zu dem Regime der Bolschewiki herstellte.

Was gehörte zu diesem Experiment?

Die endgültige Zerstörung der Familie, Lösung von religiösen Vorstellungen durch eine sozialistische Erziehung.

Welche Bedeutung hatte diese Theorie in dem bolschewistischen System?

Sie war mit Sicherheit ein Teil der Ausbildung von Kulturreferenten, auch der DDR-SED.

Kann sie heute noch eine Bedeutung für die Gestaltung unserer demokratischen Gesellschaft haben?

Ja! Nach dem Ende der Sowjetunion wurden die sozialistischen Bestrebungen in der Bundesrepublik nicht in Frage gestellt, im Gegensatz zu den Ideen des Nationalsozialismus.

Ist der von der Kanzlerin erhobene Anspruch auf gesellschaftliche, ökonomische kulturelle und moralische Qualitäten des deutschen Volkes gerechtfertigt?

Ihre Unaufrichtigkeit, diese Probe zu verlangen, wird durch das Weglassen der religiösen Beziehungen dokumentiert.

Wieso?

Mit der Auslassung des Problems einer islamischen Überwanderung, mit der Gefahr der durch sie erwachsenden militärischen Auseinandersetzungen nimmt sie den ‚Krieg der Kulturen‘ in Kauf, es sei denn, das deutsche Volk kapituliert unter den von ihr geschaffenen Bedingungen.

Steht in ihrem Parteiprogramm, Europa, also auch die Bundesrepublik Deutschland, auf eine ‚Bewährungsprobe‘ zu stellen?

Nach dem Namen der Partei, der sie vorsitzt, hätte sie den christlichen Glauben verteidigen müssen!

Gegen welche christlichen Grundwerte verstößt sie zum Beispiel?

Familie, Ehe, Abtreibung, Friedenspflicht usw.

Hat sie der Wähler zu einem solchen ungeheuren Sozialexperiment aufgerufen?

Nein!

Wer hat sie gewählt?

Das deutsche Volk!

Wen benutzt sie zu sozialen Bewährungsproben?

Das deutsche Volk!

Wen läßt sie diese Probe bezahlen?

Das deutsche Volk.

Wer trägt hiervon den Schaden?

Das deutsche Volk.

Wer hat hiervon den Nutzen?

Fremde Völkerschaften!

Was steht hierzu in dem sie verpflichtenden Grundgesetz?

Genau das Gegenteil!

Was muß man hieraus schließen?

Sie sind ein Bürger unseres Landes, haben das Wahlrecht und könne ihre Meinung ungehindert ausdrücken. Entscheiden Sie selbst!

Haben Sie eine andere Lösung?

gez. Herbert Gassen
https://conservo.wordpress.com/2015/09/2...ngskatastrophe/
www.conservo.wordpress.com

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