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von esther10 08.10.2015 18:04

Das Christentum wird schwarz, italienische Zukunftsvisionen

Die Italiener denken schon weiter-und versuchen, sich die Zukunft der Katholischen Kirche und des Glaubens vorzustellen.

Während Stefano Magni bei La Nuova Bussola Quotidiana schreibt, daß im Hinblick auf die Wachstums- und Schrumpfungsraten das Christentum seine Zukunft in Afrika hat-also schwarz sein wird, denkt Sandro Magister an einen afrikanischen Papst ( hoffentlich hat Kardinal Kasper ein paar Beruhigungstropfen zur Hand ) und hat -falls das Bergoglio-Pontifikat wirklich so kurz sein sollte, wie sein Amtsinhaber es im Gefühl hat- auch schon einen Kandidaten, den er als Kardinal für papabile hält, im Visier: Kardinal Robert Sarah.
Hier geht´s zum Original auf www.chiesa : klicken

"EIN PAPST AUS SCHWARZAFRIKA"

"Er wäre der Erste in der Geschichte. Und er könnte der Nächste sein. Sein Name: Robert Sarah, Autor eines erhellenden Buches.


Das hat er- Papst Franziskus- ganz unschuldig von sich selbst gesagt: "Ich habe das Gefühl, daß Gott mich für eine kurze Zeit hierher gestellt hat. Vier oder fünf Jahre oder sogar weniger."

Es ist nur natürlich, daß dieses Bekenntnis die Vermutungen, wer sein Nachfolger werden könnte, wieder angefacht hat.


Und sofort an die Spitze der Listen der Experten und Spekulanten gerückt ist der Kardinal, der als " Papst Franziskus Asiens" bezeichnet wird, Kardinal Antonio Tagle, Philippino mit chinesischer Mutter, 56 Jahre alt, der mit dem Bus reist und Vagabunden in der Kathedrale willkommen heißt, der nicht verurteilt sondern umarmt und der bei berühmten liberalen Dozenten in den USA Theologie studiert hat. Er war das freudige Gesicht an der Seite von Franziskus während der triumphalen Reise auf die Philippinen im vergangenen Januar,

Nur wenige haben bemerkt, daß Franziskus einen anderen Kardinal aus Rom mitgebracht hatte, der bereits 2013 nach dem Tsunami auf den Inseln gewesen war, um in seiner Eigenschaft als Präsident von Cor Unum die Hilfe des Papstes zu bringen.

Sein Name ist Robert Sarah, Afrikaner aus Guinea, 70 Jahre alt. Er war den meisten unbekannt, bis ein buchfüllendes Interview, das vor einem Monaten in Frankreich publiziert wurde, sein beeindruckendes Profil zeigte.

Franziskus hatte ihn im vergangenen November überraschend zum Präfekten der Liturgiekongretion ernannt, einer Schlüsselposition für die neue Kurie, die sich im Erneuerungsprozess befindet.

Für die Kirche ist es die Stunde Afrikas, Kontinent der Konvertiten, ausgehend von 2 Millionen 1900 auf 185 Millionen heute, ein Land der Märtyrer, wie Lämmer geschlachtet an den Küsten des Mittelmeeres oder auf einem Universitätscampus in Kenia. Auch das ist Teil der Biographie Sarahs.

Er wurde in einem abgelegenen Dorf in der Savanne in eine frisch bekerhte Famiulie hoineiengeboren. An seinem 12. Geburtstag beschnitten-wurde er in den Wäldern als Mann initiiert. Er lernte, um Priester zu werden und er wurde einer, während sein Guinea unter dem blutigen Regime des Marxisten Sekou Touré stand und der Bischof der Hauptstadt Coionakry gefangen war und gefoltert wurde.

Er studierte in Rom Theologie an der Gregoriana, besonders aber am "Biblicum" dessen Rektor Carlo Maria Martini war und bei Professoren wie Lyonnet, Vanhoye, de la Potterie. Er verbrachte Jahre an der berühmten "École Biblique" in Jerusalem.

Und er kehrte als einfacher Pastor in sein Guinea zurück, ging zu Fuß in die Savanne, um auch den letzten der Gläubigen in einer mehrheitlich muslimischen Bevölkerung zu erreichen. Bis Paul VI ihn 1978 zum Bischof ernannte, mit 33 Jahren der jüngste der Welt.

Und er vertraute ihm Conakry an, als Sekou Touré immer wütender über diesen neuen Priester und unerschrockenen Verteidiger des Glaubens wurde.

Nach dem plötzlichen Tod des Tyrannen 1984 haben sie entdeckt, daß Sarah der erste auf einer Liste von Feinden stand, die eliminiert werden sollten.

Johannes Paul II rief ihn 2002 nach Rom und machte ihn zum Sekretär der Kongregation für die Evangelisierung der Völker -die für mehr als 1000 Diözesen in den Missionsländern zuständig ist.

Als ihr Präfekt 2008 krank wurde,wurde Sarah praktisch der Amtsleiter von Propaganda Fide, in persönlichem Kontakt zu Benedikt XVI, der ihn 2010 als Kardinal kreierte und zum Präsidenten von "Cor Unum" machte,

Sarah hegt ein grenzenlose Bewunderung für Joseph Ratzinger. Er teilt seine Gedanken über die Kirche von heute, absolute Priorität ist es, Gott in die Herzen der Zivilisationen zu bringen, sowohl die der alten Christlichen Tradition - heute verdunkelt und verleugnet- als auch jener, die noch heidnisch sind.

Er hat die selbe Sichtweise des II. Vaticanischen Konzils, diese und keine andere, weil die Gottesfinsternis den Abstieg des Menschen bedeutet-
"Dieu ou rien" Gott oder nichts- ist der Titel seines Buches, mehr als 400 Seiten, die durch ihre Tiefe und Klarheit beeindrucken.

Barmherzigkeit für die Verstoßenen der Welt muß auch Gott enthüllen. "Es ist unannehmbar", sagt Kard. Sarah, "daß während Christen wegen ihrer Treue zu Jesus sterben, es im Westen Kirchenmänner gibt, die diskutieren, wie man die Ansprüche des Evangeliums auf ein Minimum reduzieren kann."

Kardinal Kasper, Anführer der Großwähler Jorge M. Bergoglios, denkt bereits darüber nach, was als Nächstes kommt und wird zunehmend unruhiger. In seinem letzten Interview fragte er: "Wird dieses Pontifikat nur ein kurzes Zwischenspiel in der Kirchengeschichte bleiben? "
Quelle: Sandro Magister, www.chiesa

von esther10 08.10.2015 18:02

Synodenväter für bessere Ehevorbereitung


Es gibt viele verschiedene Gesprächsthemen bei der Synode - OSS_ROM

08/10/2015 12:05SHARE:

„Man muss die Familie heute sozusagen noch einmal neu gründen!“ Das sagt der brasilianische Kardinal Odilo Scherer, Erzbischof von Sao Paolo und einer der Synodenväter. „Die guten Gründe, die die Kirche für das Eingehen einer Ehe und das Gründen einer Familie sieht, ziehen heute bei den Menschen weitgehend nicht mehr. Die Leichtigkeit, mit der man sich heute scheiden lassen kann, macht das Reden von der Unauflöslichkeit der Ehe hohl; dasselbe gilt für die Bekräftigung, dass man nur einen einzigen Partner heiraten kann, wo es doch heute so leicht ist, mehr als eine Beziehung gleichzeitig zu führen. Das wird ja in einigen Ländern von der Gesetzgebung sogar noch gefördert, so dass wir da fast mit einer legalisierten Polygamie konfrontiert sind!“

Auch der Hinweis auf die Fruchtbarkeit einer Ehe, auf ihre Offenheit für das Leben, verfange heute bei vielen nicht mehr, weil sich Kinder ja mittlerweile im Reagenzglas zeugen ließen, so Kardinal Scherer. Traditionelle Werte im Bereich Ehe und Familie lägen damit weitgehend am Boden. „Darum brauchen wir eine neue Form, um Sensibilität und Aufmerksamkeit für diese Werte zu schaffen, damit man sie wieder buchstäblich wert-schätzen kann.“ Und darum ist es nach Ansicht des Kardinals alles andere als hilfreich, die Thematik der Synode engzuführen auf Reizthemen wie wiederverheiratete Geschiedene oder den Umgang mit Homosexuellen. „Die Synode beschäftigt sich mit sehr viel weiteren Fragestellungen, sie versucht, die Realität von Familie aus sehr breitem Blickwinkel zu behandeln. In meiner Sprachgruppe zum Beispiel ging es jetzt sehr intensiv um die Frage des Lebensendes, um die alleingelassenen älteren Menschen, um Drogen. Aber wir haben durchaus auch über den Fall gesprochen, dass ein Familienmitglied homosexuell ist: Wenn ein Sohn der Familie auf einmal seine Homosexualität entdeckt und ihm das zu schaffen machen, wie sollte die Familie damit umgehen?“

„Wir navigieren auf offenem Meer“

Der sizilianische Kardinal Montenegro bestätigt gegenüber Radio Vatikan, dass die Synodenväter nicht in die Falle der Medien laufen. Sie seien keineswegs dabei, sich nur über zwei, drei Reizthemen zu zanken. „Nein – auch von der Diskussion her, mit der wir angefangen haben, zeigt sich: Wir navigieren auf offenem Meer und nicht in einem vorgegebenen Kanal!“

Apropos Kanal: Dass im Kanal von Sizilien weiterhin Flüchtlingsdramen stattfinden (die Insel Lampedusa gehört zu seinem Erzbistum), hat Montenegro auf der Synode schon zum Thema gemacht. „Das Thema Flüchtlinge wird ja auch schon im Instrumentum Laboris (im Grundlagendokument dieser Synode) behandelt. Die Welt der Migration hat tatsächlich sehr viel mit dem Thema Familie zu tun, denn da gehen Familien zu Bruch, weil jemand sich zum Weggang entscheidet und dann hier bei uns landet. Familien, die dann zerbrochen bleiben – da muss die Kirche helfen, damit sich die Familie wieder zusammensetzt und ihren Frieden findet.

Wir kümmern uns in Europa im Moment vor allem um die Erstaufnahme: Ich gebe dir ein Dach über dem Kopf und etwas zu essen. Dabei wäre es sehr wichtig, dass man versucht, die übrigen Familienmitglieder nachzuholen, damit sie wieder ein gemeinsames Leben aufnehmen können.“

Viel ist auch bei dieser Synode vom spezifischen Blickwinkel der afrikanischen Teilnehmer die Rede. Einer von ihnen ist Bischof Rafael Nyrabukeye aus Guinea, der im Gespräch mit uns von einem dramatischen Niedergang von Ehe und Familie in Guinea berichtet. „Die Scheidungen sind unser Hauptproblem. Es gibt immer mehr geschiedene Katholiken. Ein spezielles Problem dabei sind die religiös gemischten Ehen – nicht nur zwischen Christen unterschiedlicher Konfession, sondern auch zwischen Muslimen und Katholiken. In der Regel sind es muslimische Männer, die katholische Frauen heiraten; und manchmal nimmt sich so ein muslimischer Mann dann noch eine Nebenfrau, womit seine katholische Ehefrau natürlich nicht einverstanden sein kann. In der Regel ist die Scheidung die Folge.“

Bischof Nyrabukeye und viele Amtskollegen, die er aus anderen Ländern Afrikas kennt, setzen vor allem auf eine verbesserte Ehevorbereitung: intensivere Kurse für künftige Ehepartner.

„Wie ist es möglich, dass man sieben Jahre oder länger studieren muss, um Priester zu werden, aber die Vorbereitung aufs Heiraten braucht nur drei Monate? Man braucht also eine sehr solide Vorbereitung!“ Das betont auch der italienische Kurienkardinal Giuseppe Versaldi – aber aus einer ganz anderen Perspektive. „Heute steigt die Zahl der Verfahren zur Ehe-Annullierung, da kann man die Vorbereitung auf die Ehe nicht so lassen, wie sie bisher ist! Denn diese Paare, die unter Mühen und Leiden um eine Annullierung nachsuchen, sind ja dieselben, die man mal – vielleicht allzu geschwind – zum Sakrament der Ehe zugelassen hat, ohne eine Überprüfung oder einen Weg. Es geht nicht darum, Paare vom Ehesakrament auszuschließen, sondern sie besser vorzubereiten, damit sie sich nicht Lasten aufladen, die sie später kaum wieder loswerden.“
(rv 08.10.2015 sk)

von esther10 08.10.2015 10:42

Kardinal Reinhard Marx peilt einen deutschen Sonderweg in der Kirche an

Veröffentlicht: 8. Oktober 2015 | Autor: Felizitas Küble


Mathias von Gersdorff

„Marx: Spaltung ist nur inszeniert“. Mit dieser Überschrift resümierte das Portal der Deutschen Bischofskonferenz (Katholisch.de) die Äußerungen von Kardinal Reinhard Marx gegenüber der Presse zu Beginn der Familiensynode. 0653a-bildungsplan-demo-1-2-1448b12b252812529

Laut Katholisch.de vertritt der Erzbischof die Meinung, die „Berichte über ein konservatives und ein progressives Lager seien eine “Inszenierung der Medien”“.

Kardinal Marx schiebt damit die Schuld an der vergifteten Atmosphäre zwischen den Synodeteilnehmern gleichsam der „Lügenpresse“ zu. Da kann man sich nur die Augen reiben.

Der Münchner Oberhirte ist einer der profiliertesten Persönlichkeiten des sog. liberalen Flügels innerhalb des Welt-Episkopats. Seit Beginn der jüngeren Debatten bezüglich Ehe, Familie und Sexualmoral innerhalb der katholischen Kirche hat er vehement die progressistische Position in der Öffentlichkeit verteidigt: Zulassung zur Kommunion von wiederverheirateten Geschiedenen, Neubewertung homosexueller Partnerschaften usw.

Einen radikal kirchlich-nationalen (Irr-)Weg peilt er in der Pastoral an. Mit seinem Ausspruch „Wir sind keine Filiale von Rom“ kündigte er einen deutschen Sonderweg an, sollte die Synode nicht zu den Ergebnissen kommen, die er sich wünscht. Radio Vatikan



Mit diesen Positionen hat Kardinal Marx weltweites Entsetzen provoziert. Insbesondere aus Afrika und aus Polen wurde Widerstand gegen diese deutsche Arroganz hervorgerufen.

Kardinal Marx ist maßgeblich dafür verantwortlich, dass es zu einer harten Lagerbildung im Episkopat gekommen ist. Es ist unfassbar, dass er nun quasi der „Lügenpresse“ diese Verantwortung zuschiebt.

Das Verhalten des Erzbischofs von München ist auch gegenüber dem Kirchenvolk unverantwortlich: Seit vielen Monaten erweckt er den Eindruck, dass er bloß taktiert, um irgendwann seinen Willen durchzusetzen. Was Lehramt und Weltkirche behaupten, erscheint dabei nebensächlich.

So kann es in Deutschland nicht weitergehen: Die Gläubigen brauchen Hirten, zu denen sie uneingeschränktes Vertrauen haben können. Sie brauchen Hirten, die zweifelsfrei zum katholischen Lehramt stehen und es gegen die Feinde der Kirche verteidigen.

Mathias von Gersdorff leitet die Aktion “Kinder in Gefahr” in Frankfurt und betreibt die Webseite “Kultur und Medien online”; zudem veröffentlicht er aktuelle kirchenpolitische Kommentare hier: http://mathias-von-gersdorff.blogspot.de/
https://charismatismus.wordpress.com/201...n-sonderweg-an/
Fotos: M. v. Gersdorff, Radio Vatikan

von esther10 08.10.2015 01:27

07.10.2015


Homosexuelles Paar

Wie katholische Bistümer mit dem Thema Homosexualität umgehen
Raus aus dem Hinterzimmer

Bei der Bischofssynode in Rom soll auch der Umgang mit Homosexuellen besprochen werden. In sechs deutschen Bistümern gibt es eigene Beauftragte, die sich mit dem Thema beschäftigen - und für Offenheit plädieren.

Ein Priester, der homosexuell veranlagt ist. Ein in der Gemeinde engagierter Familienvater, der sich als schwul outet. Oder eine katholische Mutter, die nachts nicht mehr ruhig schlafen kann, seit sie weiß, dass die Tochter lesbisch ist. Kirche und Homosexualität - das ist nicht erst seit dem Outing des homosexuellen polnischen Priesters Krzysztof Charamsa am Wochenende im Vatikan ein heißes Eisen. Denn ausgelebte Homosexualität ist nach katholischer Lehre eine schwere Sünde.

Umgang mit Schwulen und Lesben auf tagesordnung der Synode

Bei der dreiwöchigen Familiensynode in Rom steht der Umgang mit Schwulen und Lesben in katholischen Familien auf der Tagesordnung. In den sechs Bistümern Osnabrück, Hildesheim, Limburg, Köln, Aachen und Freiburg gibt es eigene Beauftragte, die sich mit dem Thema beschäftigen - nicht erst seit gestern.

"Es geht darum, das Thema in der Institution Kirche präsent zu halten", erklärt Bruder Thomas Abrell, der seit zwei Jahren einen entsprechenden Arbeitskreis im Bistum Osnabrück leitet. Vorbild sei das Erzbistum Freiburg, das sich schon früh des Themas Homosexuellenseelsorge annahm und auch Gottesdienste für homosexuelle Menschen anbietet. Der 50-jährige Franziskaner Abrell wurde von Bischof Franz-Josef Bode eingesetzt, der als Leiter der Pastoralkommission der Deutschen Bischofskonferenz zurzeit an der Synode in Rom teilnimmt.

Homosexualität von Priestern gilt als kirchliches Tabu

Als delikatestes Tabu gilt in kirchlichen Kreisen die Homosexualität von Priestern. In der Regel trauen sich Geistliche mit gleichgeschlechtlichen Neigungen nicht aus der Deckung. Wenn es doch rauskommt, machen viele tragische, sehr unschöne Erfahrungen. Bruder Thomas stellt klar: "Priester dürfen homosexuell sein - so lange sie diese Homosexualität nicht leben. Das ist eine Frage der Einhaltung des Zölibats, genau wie bei heterosexuellen Geistlichen. Ein Priester ohne Partner muss sich also auch als homosexuell outen dürfen, ohne dass er sein Amt verliert."

Bruder Thomas erhofft sich von der Bischofsversammlung im Vatikan zumindest für Deutschland eine Öffnung: "Ich hoffe, dass durch die Synode eine gewisse Freiheit bei dem Thema reinkommt - dass etwa die Regionen der Welt den Umgang mit dem Thema selbst regeln können. Es ist ja klar, dass Afrika dazu ganz anders steht als Europa."

Für Abrell geht es auch darum, wie man für homosexuelle Beziehungen eine liturgische Form finden kann - etwa eine Segnung von gleichgeschlechtlichen Paaren. Er sagt: "Es ist wohl theologisch auf Dauer nicht haltbar, wie die Kirche den Wert von sexualisierter Liebe an mögliche Nachkommen bindet." Das könne sich in den nächsten zehn Jahren ändern.

Angebot von Homosexuellenseelsorge

In Köln gibt es seit den 1990er Jahren Homosexuellenseelsorge. Sie begann mit dem Anliegen, dass "homosexuelle Menschen einen Beichtvater haben", sagt Andreas Heek, seit 2006 Ansprechpartner.

Dieses Angebot wurde in den vergangenen Jahren erweitert. "Es geht darum, die religiösen Bedürfnisse homosexueller Menschen und ihre Lebensfragen ernst zu nehmen", so der Theologe, der den Dialog mit Gruppen Homosexueller sucht. "Wir wollen mit homosexuellen Menschen sprechen, nicht über sie."

Unter Papst Franziskus wird allgemein offener über das Thema gesprochen. Abrell und Heek würden gerne noch andere Bistümer ins Boot holen - "auch wenn klar ist, dass uns dies derzeit nicht bei allen gelingen wird", bedauert Abrell. Damit das Thema aus den Hinterzimmern rauskommt, ist für sie auch die Einrichtung einer offiziellen "Bundeskonferenz" der diözesanen Beauftragten bei der Deutschen Bischofskonferenz denkbar. Bisher gibt es nur eine Art informeller Treffen der Zuständigen zweimal im Jahr in Frankfurt.

"Sie werden in Deutschland keinen vernünftigen Theologen finden, der sagt, dass Homosexualität eine Krankheit ist", betont Abrell. Klar ist aber auch: Wer sich in der katholischen Kirche mit dem Thema befasst, muss mit Widerstand rechnen. Als sich der Hildesheimer Bistumsbeauftragte für Homosexuellenseelsorge vor einigen Jahren öffentlich zu seiner Aufgabe äußerte, erntete er in konservativen katholischen Internetforen Häme - und er erhielt Morddrohungen.
http://www.domradio.de/themen/bischofssy...alitaet-umgehen


Nina Schmedding
(KNA)

von esther10 08.10.2015 01:13

07.10.2015


Rotes Kreuz Schild vor einer Notunterkunft
© Paul Zinken (dpa)

Ehrenamtliche Flüchtlingshelfer sind mit ihren Kräften am Ende

Das Rote Kreuz funkt SOS
Der bayerische Rotkreuz-Präsident Theo Zellner bekommt derzeit viel Post von seinen Ehrenamtlichen. "Irgendwann können wir nicht mehr", heißt es darin immer öfter. Am Mittwoch drückte er den Alarmknopf.

Bis zu 10.000 Flüchtlinge erreichen derzeit täglich die Grenze im Südosten Bayerns. Rotkreuz-Mitarbeiter schieben Einsätze rund um die Uhr, quartieren die Neuankömmlinge in Zelten ein, versorgen Kranke und Verletzte, begleiten Sonderzüge in andere Bundesländer als Sanitäter - ehrenamtlich. Ihren Arbeitsplatz, die Uni oder die Familie haben sie zum Teil seit Wochen nicht mehr gesehen. Am Mittwoch funkt die ansonsten allzeit bereite Rettungsorganisation selbst SOS.

Vergleich mit "Jahrtausendflut" im Juni 2013

"Das geht so nicht mehr weiter", sagt der Präsident des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK), Theo Zellner. "Das Hochwasser war irgendwann zu Ende, da schien dann wieder die Sonne", zieht er einen Vergleich zur "Jahrtausendflut" im Juni 2013. Für zeitlich überschaubare Ausnahmezustände fühlt sich das Rote Kreuz gerüstet, aber nicht, wenn diese zum Alltag werden. "Dieser Punkt ist jetzt erreicht", meint der Präsident. Bayern trage derzeit die Hauptlast der Flüchtlingskrise in Deutschland, da sei sei richtig, von München aus den Druck auf Berlin und Brüssel zu erhöhen. "Die Kanzlerin muss sagen, ob sie das so will und wie das geschafft werden soll."

Im Grenzort Freilassing unweit von Salzburg etwa befindet sich das BRK seit 35 Tagen im 24-Stunden-Betrieb. In einer großen Halle werden die Neuankömmlinge mit dem Nötigsten versorgt. Der tägliche Durchlauf: 2.000 Leute. Im Schnitt brauchen 100 von ihnen akute medizinische Hilfe, weil sie verletzt sind oder schwer krank. Das kann ein hoch fiebriges Kind sein, das ohne sofortige Behandlung den Weitertransport nicht überleben würde. Wer nur einen Daumen gebrochen hat, muss warten.

Stimmung bei Helfern noch gut

Die Stimmung unter den Helfern sei noch gut, berichtet Einsatzleiter Florian Halter. Unterstützer kämen inzwischen aus Bad Tölz, Unterfranken und anderen Regionen Bayerns. Viele Krankenschwestern meldeten sich als Helfer, dazu Ärzte, auch Sanitätssoldaten der Bundeswehr. Und doch weiß Halter heute noch nicht, wie er seinen Dienstplan morgen besetzen kann.

Herbert Wiedemann, BRK-Kreisgeschäftsführer in Rottal-Inn, spricht von einer "katastrophalen Situation" an der Grenze. Zum Teil betrage der Vorlauf, wann die nächste Fuhre mit Flüchtlingen aus Österreich zu erwarten sei, gerade mal eine halbe Stunde. In einem Gebiet ohne Autobahn und Zuganbindung müssten die Menschen 16 bis 18 Stunden in Zelten ausharren, bis ein Bus sie in eine Erstaufnahmeeinrichtung bringe. In Dörfern wie Ering mit 800 Einwohnern seien zum Teil 1.200 Menschen "völlig unkoordiniert unterwegs".

Zunehmende Aggressionen unter Neuankömmlingen

Wiedemann beobachtet zunehmend Aggressionen unter den Neuankömmlingen. Den ersten Flüchtlingen habe man ihre Kriegserlebnisse ansehen können, erzählt er. "Die haben in tiefster Dankbarkeit Hilfe angenommen." Inzwischen würden Forderungen gestellt und laut skandiert, bei der Weiterfahrt mit den Bussen keinerlei Rücksicht mehr beim Einsteigen auf Frauen und Kinder genommen. Viele Flüchtlinge wollten sich auch der Registrierung in Deutschland entziehen.

Für sich häufende tätliche Auseinandersetzungen macht der Rotkreuz-Mitarbeiter den gestiegenen Anteil junger Männer aus Afghanistan verantwortlich. Mittlerweile gebe es alle ein bis zwei Tage an jedem Standort eine Eskalation, bei der die Polizei eingreifen müsse.

Bayerns Ministerpräsident Seehofer lädt Hilfsorganisationen zum Sondierungsgespräch

Von einer "nationalen Notlage" sprechen die Rotkreuzler und fordern mehr Solidarität - von der bayerischen Staatsregierung, den anderen Bundesländern und der EU. Mehr Hauptamtliche werden gebraucht, gern auch mehr Soldaten, dazu unbürokratischere Abläufe. Anfragen wurden längst gestellt, aber auf Zusagen warten sie noch. "Die Menschen arbeiten schon lange sehr pragmatisch, die Strukturen sind es nicht", klagt Wiedemann, dem alles nicht schnell genug geht. Am Donnerstag hat Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) die Hilfsorganisationen in die Staatskanzlei geladen.
http://www.domradio.de/themen/fluechtlin...raeften-am-ende
Christoph Renzikowski
(KNA)

von esther10 08.10.2015 01:01

Kanadischer Bischof fordert Frauendiakonat und Laienpredigt – Einseitige Informationspolitik

7. Oktober 2015 14:30 | Mitteilung an die Redaktion


Erzbischof Durocher (3.v.r.), rechts von ihm Vatikansprecher Lombardi
(Rom) Wie bereits im Vorjahr wird dem Vatikan rund um die Bischofssynode eine einseitige Informationspolitik vorgeworfen. Was aber bedeutet „einseitige Informationspolitik“?

Beispielsweise, wenn in zwei Generalkongregationen 72 Synodenväter das Wort ergreifen, aber nur einer davon zur täglichen Pressekonferenz eingeladen wird, um seine Thesen vor der internationalen Presse wiederholen zu können. Gestern war der kanadische Erzbischof Paul-André Durocher der Privilegierte und nützte seinen Auftritt, um die Diakonatsweihe für Frauen und die Laienpredigt für Ehepaare zu fordern.

Synode durch fünf geteilt und durch Sprecher nach außen gefiltert

Bestritten wird jede Pressekonferenz von den fünf Sprechern der nach Sprachgruppen unterteilten Synodengruppen. Insgesamt wurde die Synode in dreizehn Gruppen aufgeteilt, die in fünf Sprachen verhandeln. Die Sprecher selbst sind keine Synodalen. Die Öffentlichkeit erfährt, was in den Arbeitsgruppen geschieht, nur gefiltert durch den vom Generalsekretariat beauftragten Sprecher. Vatikansprecher Lombardi ist selbst einer der fünf Sprecher.

Synodale hegen den Verdacht, daß die sofortige Aufteilung der Synode in Sprachgruppen, eine koordinierte Aktion der Synode verhindern solle. Jeder Synodenväter weiß und erfährt nur das, was in seiner Sprachgruppe geschieht.

Neben den fünf Sprechern werden täglich „Gäste“ eingeladen. Bei der ersten Pressekonferenz waren es, offenbar um „Ausgewogenheit“ bedacht, die beiden Gegenpositionen: vertreten durch Kardinal Peter Erdö, Generalberichterstatter der Synode, und Erzbischof Bruno Forte, Sondersekretär der Synode.

Wer zu den Pressekonferenzen eingeladen wird, bestimmt das Generalsekretariat der Synode.

Der Auftritt von Erzbischof Durocher

Zur zweiten Pressekonferenz, am Dienstag, wurde Erzbischof Paul-André Durocher von Gatineau eingeladen. Durocher war bis vor wenige Wochen Vorsitzender der Kanadischen Bischofskonferenz. Die Pressekonferenz betraf zwei Generalkongregationen, in denen 72 Synodenväter das Wort ergriffen hatten. Auf der Pressekonferenz kam mit Erzbischof Durocher aber nur einer direkt zu Wort.

Durocher hatte dadurch Gelegenheit vor der Weltpresse die Hauptaussagen seiner Wortmeldung zu wiederholen. Der Kanadier forderte die Synode auf, „ernsthaft“ über die Diakonatsweihe von Frauen nachzudenken. Diese Forderung begründete Durocher mit der „Notwendigkeit“, auf die Forderung nach einer größeren Mitverantwortung der Frauen in der Kirche antworten zu müssen. Eine Mitverantwortung die „konkret“ sein müsse und „nicht nur formal“.


Durocher nützte den Auftritt vor den Medienvertretern, um noch eine zweite Idee zu lancieren, die Einführung der Laienpredigt. Ehepaare sollten in der Sonntagsmesse predigen können, „um die Beziehung zwischen dem Wort Gottes und dem Ehe- und Familienleben zu bezeugen“.
Zwei revolutionäre Forderungen, die auf der Pressekonferenz, ohne mit der Wimper zu zucken, vorgetragen werden konnten.

Text: Giuseppe Nardi
Bild: Youtube (Screenshot)

von esther10 08.10.2015 00:43

Dienstag, 6. Oktober 2015
"DEMO FÜR ALLE" am kommenden Sonntag in Stuttgart



Am Sonntag, den 11. Oktober 2015, findet in Stuttgart wieder eine "DEMO FÜR ALLE" gegen die staatlich verordnete Gender-Ideologie und Sexualisierung unserer Kinder statt. Die Demo beginnt um 14 Uhr auf dem Stuttgarter Schillerplatz mit Live-Musik und Beiträgen verschiedener Redner, bevor sich der Familien-Demonstrationszug durch die Stuttgarter Innenstadt in Bewegung setzt.

Botschaft zur Demo am 11. Oktober 2015 von Hedwig Freifrau von Bevervoerde:




Informationen über die geplanten Maßnahmen der Landesregierung und über das Anliegen der "DEMO FÜR ALLE"-Teilnehmer finden Sie hier.

Informationen
konkret zur "DEMO FÜR ALLE" am 11.10.2015 hier.


Datum: Sonntag, 11. Oktober 2015
Uhrzeit: 14 Uhr
Ort: Stuttgart / Schillperlatz

http://www.blog-frischer-wind.de/



von esther10 08.10.2015 00:41

AKTUELLE MELDUNG
08.10.2015 - Nr. 032
Bischofssynode in Rom

WORTBEITRAG VON ERZBISCHOF DR. HEINER KOCH

Auf der Bischofssynode in Rom hat am vergangenen Montag (5. Oktober 2015) Erzbischof Dr. Heiner Koch (Berlin) zum ersten Kapitel des Instrumentum laboris gesprochen. Wir dokumentieren seinen Redebeitrag vor der Synode:

Zu Punkt 28 des Instrumentum laboris:

1. Bis vor Kurzem war ich Bischof des Bistums Dresden-Meißen und komme nun zur Synode als Erzbischof von Berlin. Im Osten Deutschlands sind über 80 Prozent der Menschen ungetauft und haben oft seit vielen Generationen keine Berührung mehr mit dem christlichen Glauben und der Kirche. Wir Katholiken bilden manchmal nicht mehr als 3–4 Prozent der Bevölkerung. Aber in den Städten, etwa in Dresden und Leipzig, sind wir eine junge Kirche: Die größte Gruppe unter den Katholiken ist zwischen 20 und 30 Jahre alt. Es ist das Alter, in dem junge Menschen heiraten und eine Familie gründen. Viele von ihnen wollen allerdings nicht heiraten und leben unverheiratet zusammen. Das hat bei vielen nichts mit Unverbindlichkeit oder fehlender Moral zu tun. Die Institution und die Tradition Ehe wird als nicht lebensnotwendig eingestuft.

Zu Punkt 35 des Instrumentum laboris:

2. Wenn aber zwei junge Menschen sich kirchlich trauen – oftmals gehört einer der Partner einer anderen Konfession an, nicht selten ist er ungetauft –, dann ist dies in unserer Gesellschaft ein tiefes, viele oft nachdenklich stimmendes Glaubenszeugnis: „Warum heiratet Ihr kirchlich? Was soll das?“, fragen die ungetauften Freundinnen und Freunde, wenn sie solch eine kirchliche Trauung erleben. Dann bricht in der Trauung für sie die Frage nach Gott auf und nach dem Glauben. Ich bin den jungen Menschen, die sich auf den Weg der Ehe machen, dankbar für ihr Glaubenszeugnis. 40 Prozent der Ehen, die Katholiken in meinem Erzbistum eingehen, sind Ehen mit einem Partner oder einer Partnerin, die einer anderen Konfession angehört. Solche Ehen sind im ökumenischen Geist eine besondere Herausforderung und Chance. Diese Familien erwarten von uns ein ermunterndes Wort. In Abschnitt 28 des Instrumentum laboris sind sie deutlich zu schwach berücksichtigt.

Es ist so wichtig, dass der Heilige Vater mit uns von dieser Synode aus das Evangelium vom Geheimnis der Ehe mit einer neuen Hermeneutik, in einer neuen Sprache, in einer Sprache der Fülle, des Segens, des reichen Lebens provozierend und einladend für die Menschen aussendet. Welche Gnade wird da den Menschen angeboten, welche Teilhabe an Gottes Schöpfungs- und Heilsordnung, welche Tiefe der Liebe Gottes und der Menschen zueinander: Es geht uns doch in der Ehe um ein Leben aus der Fülle des Lebens und der Liebe Gottes, die auch noch in der Zerbrochenheit tragen. Dies muss unsere Botschaft in Kirche und Gesellschaft sein. Wir dürfen auf der Synode nicht den Eindruck vermitteln, als wenn wir uns vor allem um das Scheitern und um die Zulassungsbedingungen zu den Sakramenten gestritten hätten.

Allerdings: Auch tiefgläubige junge Christen stellen mir angesichts der Erfahrung in ihrer Familie und in ihrem Freundeskreis die Frage: „Aber wenn wir in unserer Ehe scheitern und später eine neue Ehe eingehen, warum sind wir dann vom Tisch des Herrn ausgesperrt? Weist Gott die Menschen, die ein Scheitern erlebt haben, von sich?“ Dann versuche ich zu erklären, warum wir die wiederverheiratet Geschiedenen nicht zur Kommunion zulassen, aber die Argumentation dieser theologischen Aussagen lässt die Fragen im Herzen der Menschen nicht verstummen: Ist für Menschen, die unumkehrbare Brüche in ihrem Leben erlebt und erlitten haben, kein Platz am Tisch des Herrn? Wie fehlerlos und wie heil muss man sein, um zum Mahl des Herrn eingeladen zu werden? Mir wird immer wieder deutlich, dass die Frage der Zulassung der wiederverheiratet Geschiedenen zur Eucharistie nicht in erster Linie eine Frage nach der Unauflöslichkeit des Sakraments der Ehe ist. Für viele Menschen stehen in dieser Frage die Kirche und ihre Barmherzigkeit in Frage. Nicht wenige Betroffene ziehen sich bei uns aufgrund der von ihnen empfundenen Zurückweisung mit ihren Kindern von der Kirche zurück. Zuletzt und zutiefst aber geht es für viele um den christlichen Glauben und um Gott und seine Barmherzigkeit. Über die Frage der Zulassung zur Eucharistie wird für viele Gott fragwürdig.

Zu Punkt 29 des Instrumentum laboris:

3. Über 100.000 Alleinerziehende leben allein in Berlin mit all ihren Herausforderungen und Belastungen zwischen persönlichem Leben, Kindererziehung und Arbeit. Bei allem, was wir bedenken: Auch sie sind Familien.

Zu Punkt 24 bis 27 des Instrumentum laboris:

4. Eine besondere Sorge gilt den kinderreichen Familien, die für uns ein Segen sind. Drastisch wie sonst selten auf der Welt ist ihre Zahl in Deutschland zurückgegangen, ein wesentlicher Grund für unsere demographischen Sorgen. Ihre finanzielle Sicherung, die ungenügende Anerkennung der erzieherischen Leistung der Eltern in unseren Sozialversicherungen und die schwierige spätere Wiedereingliederung ins Berufsleben stellen große Ärgernisse dar. Vor allem aber sollten wir ihnen ein Wort der Anerkennung und unserer Hochachtung aussprechen.

Zu Punkt 29 des Instrumentum laboris:

5. Für ein Drittel der Katholiken in der Stadt Berlin ist die deutsche Sprache nicht die Muttersprache. In Berlin leben viele Zuwanderer, Asylanten und Flüchtlinge. Vom ersten Tag meines Dienstes in dieser Stadt an erlebe ich auch das Drama der Flüchtlingsfamilien, durch Gewalt getrennt oder gemeinsam geflohen, nun aber fern der Heimat. Wir dürfen diese Familien nicht allein lassen, auch nicht auf dieser Synode. Die Heilige Familie war auf der Flucht und hatte nur eine Krippe für ihr Kind, aber diese Flüchtlingsfamilie ist für uns alle ein Segen geworden. Will Gott uns auch heute vielleicht gerade in den Flüchtlingsfamilien ein Segen sein? Wir müssen auf dieser Synode auch über diese Familien sprechen und wir müssen über uns als die neue Familie Jesu, die Familie seiner Kirche sprechen, die keine Mauern und Stacheldrähte errichten darf. Die Flüchtlingsfamilien gehören zu uns und wir zu ihnen. Füreinander sind wir ein Segen.

Zu Punkt 17 und 20 des Instrumentum laboris:

6. Den Eheleuten, die viele Jahrzehnte das Leben in ihren Familien in Höhen und Tiefen in Treue gelebt und manchmal auch durchgehalten haben, sollten wir dankbar sein für das Glaubenszeugnis, das sie mit ihrer Ehe ablegen, und dies als Synode auch zum Ausdruck bringen. Familie ist mehr als junge Eltern mit ihren jungen Kindern. Vielleicht wird das Familienleben am schwersten erst im Alter und im Sterben stehen in unserer Gesellschaft immer drängendere Fragen an. Unsere gegenwärtige Diskussion in Europa über die sogenannte Sterbehilfe ist auch so dramatisch, weil viele alte Menschen in ihren Familien kein Zuhause mehr haben und für sie kein Platz mehr ist in den engen Wohnungen und bei den vielen beruflichen Anspannungen. Alt werden, krank sein und sterben sind Themen der Familie, über die wir auf dieser Synode nicht schweigen dürfen, wenn von der Schönheit der Familie die Rede ist. Schutz des ungeborenen Lebens am Anfang und Schutz des Lebens während und am Ende des Lebens gehören untrennbar zusammen.

Rom, den 5. Oktober 2015

Heiner Koch
Erzbischof von Berlin

von esther10 08.10.2015 00:40

Bischof Charles Chaput spricht bei der vatikanischen Pressegespräch am 7. Oktober Patrick Craine / Lifesitenews

KATHOLISCHEN Kirche, Familie, Specialty-Seiten, VATIKAN SYNODE ÜBER DIE FAMILIE Do 8. Oktober 2015 - 05.56 Uhr EST


Erzbischof Chaput: Synode Arbeits Text Risiken "Kompromiss" mit der Sünde

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ROM, 8. Oktober 2015 (Lifesitenews) - Frisch aus der Welttreffen der Familien gab Philadelphia Erzbischof Charles Chaput eine starke Intervention des Vatikans Familie Synode in dieser Woche, Warnung, dass Arbeits Text des Treffens Risiken "Kompromiss" mit der Sünde.

Die Arbeits Text, bekannt als der Instrumentum laboris, wurde von der Synode der Organisation Körper nach der letztjährigen außerordentlichen Synode geschrieben und bildet die Grundlage der Synode der Arbeit. Als Ergebnis ist es sehr einflussreich auf das Endergebnis der Sitzung. Der Großteil der drei Wochen, an der Erörterung dieser Text Zeile für Zeile in kleinen Gruppen, unterteilt nach Sprache gewidmet.

"[O] LLGEMEINE, der Text erzeugt eine subtile Hoffnungslosigkeit. Dies führt zu einer Kompromisslösung mit bestimmten sündigen Muster des Lebens und der Reduzierung der christlichen Wahrheiten über Ehe und Sexualität zu einer Reihe von schönen Ideale -. Was dann zu Gabe der erlösenden Sendung der Kirche

In Chaput die Drei-Minuten-Rede am Mittwoch auf die volle Synode Körper, den er auf der Website der Erzdiözese Philadelphia Zeitung veröffentlicht, sagte er der Instrumentum laboris beschreibt auch den "Zustand der heutigen Familien", aber es fehlt das Vertrauen in Familien Fähigkeit, tatsächlich leben die Lehre der Kirche.

"[O] LLGEMEINE, der Text erzeugt eine subtile Hoffnungslosigkeit. Dies führt zu einer Kompromisslösung mit bestimmten sündigen Muster des Lebens und der Reduzierung der christlichen Wahrheiten über Ehe und Sexualität zu einer Reihe von schönen Ideale - was dann zu Gabe der erlösenden Sendung der Kirche ", sagte er. "Die Arbeit dieser Synode muss viel mehr Vertrauen in das Wort Gottes, die transformative Kraft der Gnade, und die Fähigkeit der Menschen, um tatsächlich zu leben, was die Kirche glaubt, zu zeigen. Und es sollte das Heldentum der verlassene Ehepartner, die treu ihren Gelübden und der Lehre der Kirche bleiben zu ehren. "

"Wir müssen die Leute nennen, um in der Gnade Ausdauer und in der Größe Gottes für sie bestimmt zu vertrauen - nicht bestätigen sie in ihrer Fehler," fuhr er fort. "Die Ehe verkörpert christliche Hoffnung - Hoffnung Fleisch und dauerhaft in der Liebe eines Mannes und einer Frau versiegelt."

"Diese Synode muss diese Wahrheit deutlicher mit der radikalen Leidenschaft des Kreuzes und der Auferstehung zu verkünden", schloss er.

Stimme der Familie, eine internationale Koalition von Pro-Life und Pro-Familienorganisationen, veröffentlicht eine Analyse des Instrumentum laboris im August, Warnung, dass es "stellt eine sehr reale Gefahr für die Familie." Sie zeigten zum Beispiel, dass die Dokument enthält Passagen, die zu unterminieren Humanae vitae, Elternrechte und das Verbot des Zusammenlebens und gleichgeschlechtliche Partnerschaften.

Ein Appell von über 60 Theologen letzten Monat teilten die Besorgnis über den Absatz auf Humanae vitae. Der offene Brief von Professoren an der Johannes Paul II Institute auf Ehe und Familie organisiert, wobei der Durchgang "widerspricht" katholische Lehre gegen die "eigen böse Tat" der Verwendung von Verhütungsmitteln, und forderte den Papst, um es zu löschen.

"Lassen Sie uns dafür sorgen, dass wir ermutigen die 99 Schafe '


Chaput hallte einige seiner Bedenken mit dem Instrumentum laboris auf der Pressekonferenz des Vatikan am Mittwoch. Er erzählte Reportern, dass das Instrumentum laboris "hat eine Tendenz, sich ein wenig in der Verzweiflung über das, was die Kirche lehrt und ob die Menschen damit leben, erwischt zu werden."

"Lasst uns keine Angst und lassen Sie uns sicherstellen, dass wir fördern die 99 Schafe", während der Suche nach dem verlorenen Schaf, sagte er.

Der Erzbischof sagte auch, dass er und die anderen Synodenväter haben sich besorgt über die Tatsache, dass die endgültige Fassung des Abschlussdokument der Synode wird auf italienisch zu sein, so dass sie darüber abstimmen auf der Grundlage einer Übersetzung haben. Übersetzungen der Dokumente der Kirche nicht immer genau gewesen, stellte er fest.

Inmitten fordert, dass die Kirche, um eine "freundliche" Sprache in ihrer Lehre zum Ausdruck anzunehmen, stimmte der Erzbischof mit einem Reporter von Zenit, dass es ein legitimes Anliegen, die wie eine neue Sprache könnte die Tür für die Neuinterpretation von Politikern oder Aktivisten offen zu lassen.

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Die Vortragenden am Mittwoch im Vatikan Pressegespräch: Peruanische Erzbischof Piñeiro Salvador García-Calderon; Französisch Erzbischof Laurent Ulrich; Philadelphia Erzbischof Charles Chaput; und der Vatikan-Pressesprecher Pater Federico Lombardi. Patrick Craine / Lifesitenews
Er sagte, einige Bischöfe in seinem kleinen Gruppe waren sehr besorgt über Phrasierung und wollte durch den Arbeits Text Wort für Wort zu gehen. "Wir waren besorgt, was bedeutet dieses Wort", und ob es könnte "gegen die Kirche und nicht zu Gunsten der Kirche verwendet werden."

"Die Sprache ist ein großes Problem, aber es ist nicht nur Empfindlichkeit gegenüber der Welt, es ist auch die Empfindlichkeit gegenüber dem Evangelium und die Wahrheit des Evangeliums," fügte er hinzu.

Ein weiteres Anliegen Chaput, sagte er und andere hatten mit der Arbeits Text war eine Tendenz, sich auf West Probleme zu konzentrieren. "Hat das Dokument wirklich spiegeln die Erfahrungen der Weltkirche oder ist es zu viel von einem westeuropäischen, Nordhalbkugel Art von Dokument? An diesem Morgen gab es einige Diskussionen über das ", sagte er.

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Kommentierte die Idee so dass regionale Lösungen zur pastoralen Herausforderungen, sagte Chaput, "Die katholische Kirche als katholische in Bezug auf, überall erreicht sie und aus jedem beschrieben. Aber auch sie glaubt, das Gleiche überall. "

Einige Kirchen Praktiken können auf lokaler Ebene angepasst werden, "im Dialog zwischen dem Heiligen Stuhl und der Ortskirche", fuhr er fort. "Zur gleichen Zeit, ist die Vielfalt immer im Dienst der Einheit in der katholischen Kirche." So, wie er sagte, es wäre nicht angemessen "für die einzelnen Bischofskonferenzen, um Fragen der Lehre entscheiden. ... Wir müssen sehr vorsichtig sein, dass wir auch darauf achten, der Wahrung des individuellen Charakters der Ortskirche sein. "

Chaput bezogenen Franziskus 'Nachricht an Vätern, dass sie nicht von einander denken, als "Verschwörung" gegeneinander Synode, aber der Erzbischof auch darauf hingewiesen, dass er begrüßte den Beitrag der "Lobby" Gruppen.

"Ich habe noch nie an einer Versammlung der Kirche gewesen, wo es keine Gruppen, die zusammen und in der Lobby für eine bestimmte Richtung zu bekommen, und das vor sich geht, das versichere ich Ihnen", sagte er. "Das ist, was passiert, wenn Menschen zusammen zu bekommen."

"Wir sollten nicht schockiert oder überrascht sein von, dass, so lange, wie es ist ehrlich und nicht in einer Weise, die nicht gewinnen, als zu Wahrheit zu gelangen versucht getan", fuhr er fort. "Wir sind nicht hier, um alles zu gewinnen. Wir sind hier, um die Wahrheit, die der Herr durch seinen Heiligen Geist, ist Führung der Kirche in Richtung zu gelangen. "

https://www.lifesitenews.com/news/archbi...romise-with-sin


von esther10 08.10.2015 00:28

Syrien07. Oktober 20151
IS köpft und kreuzigt elf einheimische Christen


Eine Autokolonne der Terrororganisation „Islamischer Staat“. Screenshot: IS Video

Aleppo (idea) – In Syrien hat die Terrororganisation „Islamischer Staat“ (IS) elf Christen enthauptet bzw. gekreuzigt. Das meldet die Christian Aid Mission (Christliche Hilfsmission) mit Hauptsitz in Charlottesville (US-Bundesstaat Virginia). Ihr zufolge wurden die Mitarbeiter eines Hilfswerkes, dessen Name aus Sicherheitsgründen nicht genannt wurde, bereits im September ermordet. Die einheimischen Christen hätten es abgelehnt, ihrem Glauben abzuschwören. Das habe der Leiter des Hilfswerkes nach Gesprächen mit Angehörigen der Toten berichtet. Nachdem die Islamisten die nordsyrische Stadt Aleppo in ihre Gewalt gebracht hatten, habe es der Leiter des christlichen Werks den Mitarbeitern freigestellt, in der Region zu bleiben oder sie zu verlassen: „Sie wollten bleiben, um den Überlebenden des Terrors Hilfe im Namen Christi zukommen zu lassen.“ Auch wiederholte Bitten, zumindest zeitweise fortzugehen, hätten sie mit dem Verweis darauf abgewehrt, dass Gott sie an dieser Stelle haben wolle, um die christliche Botschaft in Wort und Tat weiterzugeben.

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An den Kreuzen hefteten Schilder mit der Aufschrift „Ungläubige“

Schließlich seien sie IS-Kämpfern in die Hände gefallen. Sie stellten die Christen vor die Wahl, entweder ihren Glauben zu verleugnen und sich zum Islam zu bekennen oder zu sterben. Als sie erklärten, sie würden Christus niemals verraten, hätten die IS-Kämpfer vier Mitarbeiter des Werkes – darunter einen 41-Jährigen und seinen zwölfjährigen Sohn – zunächst brutal misshandelt und anschließend gekreuzigt. Zwei Tage habe man sie an den Kreuzen hängen lassen; niemandem sei es erlaubt gewesen, sie abzunehmen. An die Kreuze hätten die Terroristen zudem Schilder geheftet mit der Aufschrift „Ungläubige“. Sieben weitere Mitarbeiter – darunter zwei Frauen – seien zunächst geköpft und anschließend an Kreuzen aufgehängt worden. Augenzeugenberichten zufolge sollen sie bis kurz vor ihrem Tod zu Jesus gebetet haben. Der IS, der weite Teile Syriens und des Iraks kontrolliert, möchte dort einen islamischen Herrschaftsbereich (Kalifat) errichten, in dem das Religionsgesetz Scharia mit äußerster Brutalität durchgesetzt wird. Christen, die sich weigern, Muslime zu werden oder eine Kopfsteuer zu zahlen, werden getötet. Mädchen und Frauen werden auf Märkten als Sex-Sklavinnen an IS-Kämpfer verkauft.
http://www.idea.de/menschenrechte/detail...sten-92343.html


von esther10 08.10.2015 00:27





Lebenslauf und Heilung der Schwester Maria Zita Gradowska
Zusammengestellt aus der POSITIO SUPER MIRACULO

Schwester Maria Zita Gradowska wurde am 4.April 1894 in Polen geboren. Mit etwa 25 Jahren trat sie in die Gesellschaft der Töchter der Barmherzigkeit des Hl. Vinzenz von Paul ein. Am 1.April 1927 landete sie in Brasilien. Von 1927 bis 1931 war sie Krankenwärterin im Sanatorio Sao Sebastiao, danach arbeitete sie im weiblichen Waisenkinderheim und zwei weiteren Instituten. Von 1933 bis 1936 war sie Oberin des Instituto Sagrado Coraiao de Jesus in Auracaria, von 1936 bis 1940 Oberin im Krankenhaus des Hl. Vinzenz von Paul zu Barao de Cotegipe, von 1940 bis 1946 in der gleichen Funktion im Hospital e Materimadde Don Bosco in Rio dos Cedros, 1947 bis 1957 Oberin des neuen Sanatorio Medico Cirurgico in Portao, Curitiba. 1957 wurde Sr. Maria Zita zur Mutter Oberin im "Santa Cruz"-Spital in Canoinhas ernannt, 1961 war sie als Oberin in der Erziehungsanstalt in Curitiba, 1962 im Nähsaal im Provinzialhaus in Curitiba tätig. Am 21. September 1989 verstarb Schwester Maria Zita in Curitiba.

Schwester Maria Zita litt bereits in jungen Jahren, schon als sie sich noch in Polen aufhielt, unter Schmerzen, zuerst im rechten, später auch im linken Bein. 1944 verspürte sie beim Hinabsteigen einer Treppe plötzlich einen heftigen Schmerz im rechten Bein (Aufbrechen einer Ader, innerer Blutfluss) - zwei Wochen Bettruhe und verordnete Umschläge machten es ihr möglich, ihrer Arbeit wieder nachzugehen - die Schmerzen hielten an, das Ödem ging nicht zurück. Etwa drei Jahre später bildete sich im unteren vorderen Drittel des rechten Beines ein nässendes Geschwür. Sie behandelte das Bein mit Salbenverbänden, ohne damit einen geringeren Schmerz, noch den Rückgang des Geschwüres zu erreichen. Erst 1953 ließ sie das kranke Bein von einem sehr bekannten Chirurgen untersuchen - die von diesem verschriebene Therapie hatte zur Folge, dass sich das Geschwür schloss und sie ihrer Arbeit wieder normal nachgehen konnte, Ödem und Schmerzen blieben. Im Laufe des Jahres 1954 verspürte Sr. Maria Zita plötzlich einen heftigen Schmerz im linken Bein, ein Unterschenkelgeschwür konnte durch einen chirurgischen Eingriff versorgt werden, gleichzeitig wurde sie am linken Knie, das von Arthrose befallen war, operiert. Einen chirurgischen Eingriff am rechten Bein lehnte der Chirurg ab, da seiner Meinung nach der venöse Kreislauf dieser Extremität einen solchen Eingriff nicht gestattete. Bald nach Wiederaufnahme ihrer Arbeit als Mutter Oberin am "Sanatorio Medico- Chirurgico" öffnete sich das Geschwür am rechten Bein wieder, das durch vorhergehende medizinische Betreuung und Ruhestellung bereits auf dem Wege der Heilung gewesen war, wenngleich sie stets Schmerzen verspürt hatte. Sie behandelte das Geschwür mit Auflegen von Salbe und Verbänden, wollte jedoch keinen Arzt konsultieren, um nicht wie früher Ruhe und Stillhalten des Beines verschrieben zu bekommen. 1957, Sr. Maria Zita wurde zur Mutter Oberin am "SantaCruz"-Spital ernannt, stiegen die Schmerzen im rechten Bein langsam aber beständig an. Drei Jahre später, 1960, konnte sie nur mehr rückwärts gehen (da das Vorwärtsgehen unerträglich war), Stiegen weder hinauf noch hinunter steigen. lm November 1960 konnte sie sich schließlich nicht mehr vom Bett erheben, die ihr vom Arzt verschriebenen Injektionen und Salben brachten ihr weder Erleichterung, noch erlaubten sie ihr wieder zu gehen. Sr. Maria Zita war besorgt, ihre Aufgabe als Mutter Oberin nicht mehr ungehindert erfüllen zu können und da sie fürchtete die Arbeit der Gemeinde zu behindern, bat sie um Entlassung aus ihrem Auftrag. Diesen Wunsch konnte man ihr wegen des großen Schwesternmangels jedoch nicht erfüllen. So blieb sie den ganzen November und Dezember im Bett. Eine Mitschwester, die sich im Allgemeinen um die Mutter Oberin kümmerte, erhielt zu dieser Zeit einige gedruckte Blätter, die Berichte über das Leben des Diener Gottes, Kaiser Karl von Österreich und Gebete zu seiner Lobpreisung enthielten. Sr. Maria Zita wurde natürlich davon berichtet, sie schenkte dem jedoch keine große Aufmerksamkeit, da sie für die Dynastie der Habsburger wenig Sympathie empfand. Die erzwungene Unbeweglichkeit und die bevorstehende Abwesenheit einer Schwester, bereiteten ihr große Sorge, die sie ihren Mitschwestern mitteilte. Darauf wurde ihr wieder empfohlen, die Fürsprache des Diener Gottes um eine günstige Lösung der Krankheit anzurufen, selbst wenn dies nur von kurzer Dauer sein sollte. Im tiefsten Inneren ihres Herzens hegte die Patientin jedoch nicht die Absicht, diesem Rate zu folgen. Um neun Uhr am gleichen Abend wurde gewohnheitsmäßig das rechte, geschwürtragende Bein verarztet, zusätzlich ein Beruhigungsmittel verabreicht, um den Schlaf zu fördern.

Trotz des Beruhigungsmittels konnte Sr. Maria Zita wegen der großen Schmerzen keinen Schlaf finden. Da dachte sie, dass Gott vielleicht die Lobsagung des Diener Gottes wünschte und deshalb sprach sie eine kurze ängstliche Fürbitte aus und versprach für den nächsten Tag mit einer Novene zu beginnen, um die Gnade der Seligsprechung für den Diener Gottes zu erbitten. Nach dem Gebet schlief sie rasch ein, da der Schmerz, der sie wach gehalten hatte, aufhörte. Im Laufe der Nacht erwachte sie ohne einen Schmerz zu spüren und schlief gleich wieder ein. Am nächsten Morgen, um fünf Uhr, wurde sie von der Glocke der Gemeinde geweckt und stellte mit Erstaunen fest, dass sie keinen Schmerz fühlte, dass die Binde, die üblicherweise eng an die Wunde anlag, von selbst auf den Knöchel des Fußes gefallen war und dass die Wunde vollständig von einer trockenen Kruste bedeckt zu sein schien. Sie konnte sofort aufstehen, in die Kapelle gehen, in einer Bank niederknien und mit ihren Mitschwestern an der Andachtsübung teilnehmen. Von da an konnte sie uneingeschränkt ihrer Tätigkeit nachgehen, kurze Zeit später fiel die Kruste, die sich auf dem Unterschenkelgeschwür gebildet hatte, von selbst ab. Schwester Maria Zita Gradowska hatte von da an in den folgenden Jahren ihres langen Lebens keine Störungen des venösen Kreislaufs und auch keine Geschwüre mehr, da sie auf die oben beschriebene Weise geheilt war.

Am 20.Dezember 2003 hat der Heilige Vater das Dekret über die Wunderheilung der Schwester Maria Zita Gradowska unterzeichnet.
http://emperorcharles.org/Deutsch/wunder.shtml
http://emperorcharles.org/Deutsch/index.shtml
https://coronanachrichten.wordpress.com/...von-osterreich/
http://www.beatification-imperatrice-zit...ais/accueil.php


von esther10 08.10.2015 00:25

Dieser Papst gefällt uns nicht – Vor zwei Jahren erschien „unvergeßliche“ Kritik von Mario Palmaro
8. Oktober 2015 15:45 | Mitteilung an die Redaktion
Papst franz


Mario Palmaros Kritik an Papst Franziskus

(Rom) Der Rechtsphilosoph Mario Palmaro und der Journalist Alessandro Gnocchi haben am 9. Oktober 2013 in der Tageszeitung „Il Foglio“ eine streitbare Anklage gegen Papst Franziskus formuliert. Sie warfen dem Papst vor, durch Äußerlichkeiten die Aufmerksamkeit von der Substanz auf den Schein umzulenken. Sie werfen ihm aber auch vor, in seinen Interviews mit dem Atheisten Eugenio Scalfari und der Jesuitenzeitschrift „Civiltà Cattolica“ einen inhaltlichen Pardigmenwechsel vollzogen zu haben.

Im „Osservatore Romano“ wurde heute eine ganzseitige Anzeige veröffentlicht, die auf das reiche publizistische Schaffen Mario Palmaros aufmerksam macht und ihn als „großes Vorbild für alle“ würdig. So unklar die Hintergründe der ungewöhnlichen Veröffentlichung in der offiziösen Zeitung des Papstes sind, so deutlich ist die Aufforderung, nachzulesen, was Mario Palmaro zusammen mit Alessandro Gnocchi geschrieben hat, als das Konklave, das Kardinal Jorge Mario Bergoglio auf den Stuhl Petri hob, erst kaum mehr als ein halbes Jahr zurücklag.

Der Vatikanist Sandro Magister sprach von einem „unvergeßlichen Artikel“. Der provokante Titel des Artikels wurde später in Abwandlung zum Titel von Palmaros letztem Buch „Dieser Papst gefällt zu sehr“, das wenige Tage nach seinem zu frühen Tod erschienen ist.
.

Dieser Papst gefällt uns nicht

von Alessandro Gnocchi und Mario Palmaro

Wieviel die imposante Zurschaustellung der Armut, deren Hauptdarsteller Papst Franziskus am 4. Oktober in Assisi war, gekostet hat, wissen wir nicht. Sicher ist, daß in Zeiten, in denen die Bescheidenheit so in Mode ist, gesagt werden muß, daß der historische Tag wenig franziskanisch war. Eine gut verfaßte und gut interpretierte Partitur, aber ohne jenes besondere Etwas, das den Geist des Franziskus, des Heiligen, so einzigartig gemacht hat: die Überraschung, die die Welt in Staunen versetzt. Franziskus, der Papst, der die Kranken umarmt, der in der Masse badet, der einen Witz reißt, der spontan drauflos redet, der in einen Fiat Panda steigt, der die Kardinäle beim Mittagessen sitzenläßt, um an die Tafel der Armen zu eilen, war das Mindeste, was man sich von ihm erwartet hatte und was auch prompt eingetreten ist. Natürlich alles unter großer Mitwirkung einer katholischen und parakatholischen Presse, die die Demut des Gestus bejubelte und gleichzeitig einen Seufzer der Erleichterung von sich gab, weil der Papst, dieses Mal, von der Begegnung mit Christus gesprochen hat. Und natürlich unter Mitwirkung der weltlichen Presse, die nimmer müde wird zu wiederholen, daß jetzt endlich die Kirche versucht, mit der Zeit Schritt zu halten. Alles brauchbare Sachen für die vielen mittelmäßigen Titelschmiede, die die Ausgabe ihrer Zeitung unter Dach und Fach bringen wollen und morgen, ja morgen wird man weitersehen.
Das päpstliche Zuzwinkern an Scalfari und Lessings Nathan – Realitätsverweigerung der „Normalisten“

Es gab in Assisi nicht einmal die Überraschung einer aufsehenerregenden Geste. Aber selbst diese wäre bestenfalls bescheiden gewesen, angesichts dessen, was Papst Bergoglio in nur einem halben Jahr seines Pontifikats gesagt und getan hat und was seinen Höhepunkt in dem vertraulichen Zuzwinkern an Eugenio Scalfari und dem Interview in der Civiltà Cattolica fand.

Die einzigen, die davon auf dem falschen Fuß erwischt wurden, sind diesmal nur die „Normalisten“, jene Katholiken, die auf pathetische Weise versuchen, den Nächsten und noch pathetischer sich selbst davon zu überzeugen, daß sich nichts geändert habe. Es sei alles ganz normal und wie immer, schuld seien nur die Medien, die verdrehen würden, was der Papst sagt, der nur auf „andere“ Art dieselben Wahrheiten sage, die seine Vorgänger lehrten.

Der Journalismus, eines der ältesten Gewerbe der Welt, macht es einem schwer, dieser These Glauben zu schenken. „Heiligkeit“, fragt zum Beispiel der Atheist Scalfari in seinem Interview, „existiert eine Sicht des einzigen Guten? Und wer legt diese fest?“ „Jeder von uns“, antwortet der Papst, „hat eine eigene Sicht des Guten und auch des Bösen. Wir müssen den anderen dazu anregen, sich auf das zuzubewegen, was er für das Gute hält.“ „Das haben Sie, Eure Heiligkeit“, überschlägt sich Eugenio Scalfari in jesuitischer Ehrerbietung, weil er seinen eigenen Ohren kaum zu trauen vermag, „bereits im Brief an mich geschrieben. Das Gewissen ist autonom, haben Sie gesagt, jeder muß seinem eigenen Gewissen gehorchen. Ich glaube, das sind die mutigsten Aussagen, die von einem Papst gemacht wurden.“ Und obwohl der Atheist ihm seine atheistische Begeisterung so offen serviert, bekräftigt der Papst das Gesagte: „Und hier wiederhole ich sie. Jeder hat eine eigene Vorstellung von Gut und Böse und muß wählen, dem Guten zu folgen und das Böse zu bekämpfen, so wie er sie wahrnimmt. Das würde schon genügen, um die Welt zu verbessern.”
Als das Zweite Vatikanum längst beendet und die Nachkonzilszeit sich schon breit entfaltet hatte, beanstandete und verwarf Johannes Paul II. im 32. Kapitel von Veritatis splendor „einige Strömungen des modernen Denkens“: „Dem Gewissen des einzelnen werden die Vorrechte einer obersten Instanz des sittlichen Urteils zugeschrieben, die kategorisch und unfehlbar über Gut und Böse entscheidet (…) so daß man zu einer radikal subjektivistischen Konzeption des sittlichen Urteils gelangt“ (siehe eigenen Bericht mit vollständigem Text).

Auch der phantasievollste „Normalist“ dürfte sich schwertun, Bergoglio 2013 mit Wojtyla 1993 in Einklang zu bringen.
Medien verstärken, erfinden aber Richtungsänderung von Papst Franziskus nicht

Angesichts einer solchen Richtungsänderung machen die Medien nur ihre ehrliche und gewohnte Arbeit. Sie greifen Sätze von Papst Franziskus auf, die in offensichtlichem Widerspruch zu dem stehen, was die Päpste und die Kirche immer gelehrt haben und verwandeln sie in Schlagzeilen für die Titelseiten. Damit verstärken sie natürlich auf konzentrierte Weise die Aussagen, aber sie erfinden sie nicht.

Der „Normalist“ aber, der immer und überall sagt, was der Osservatore Romano denkt, zieht dann den Kontext ins Spiel. Die Sätze seien aus dem Kontext gerissen und würden nicht das Denken dessen wiedergeben, der sie ausgesprochen hat. Gewisse Sätze aber, das lehrt die Kirchengeschichte, umfassen einen abgeschlossenen Gedanken, machen daher allein einen Sinn und sind als solche zu beurteilen. Wenn in einem langen Interview jemand sagt, daß „Hitler ein Wohltäter der Menschheit war“, wird er sich schwer vor der Welt damit rechtfertigen können, daß er sich auf den Kontext beruft, in dem er den Satz ausgesprochen hat. Wenn also ein Papst in einem Interview sagt: „Ich glaube an Gott, nicht an einen katholischen Gott“, dann ist der Bock geschossen, ganz unabhängig vom Kontext. Seit 2000 Jahren beurteilt die Kirche lehrmäßige Aussagen vom Kontext isoliert. Mit gutem Grund. 1713 veröffentlichte Klemens XI. die Konstitution Unigenitus Dei Filius, in der er 101 Thesen des Theologen Pasquier Quesnel verwarf. 1864 veröffentlichte Pius IX. den Syllabus, ein Verzeichnis irriger Thesen, die er verurteilte. 1907 fügte der Heilige Pius X. der Enzyklika Pascendi dominici gregis 65 Aussagen an und verwarf sie, die mit der katholischen Glaubenslehre unvereinbar sind. Das sind nur einige Beispiele, um zu sagen, daß der Irrtum, wenn er auftritt, mit bloßem Auge erkannt werden kann. Ein kleiner Blick in den „Denzinger“ würde nicht schaden.

Papst redet Kirche überflüssig: „Will nicht bekehren“ – Idee vom permanenten (protestantischen) Konzil

Abgesehen davon würde im konkreten Fall der Interviews von Bergoglio eine Analyse des Kontextes die Sache nur noch verschlimmern. Wenn zum Beispiel Papst Franziskus zu Scalfari sagt, „der Proselytismus ist eine Riesendummheit“, erklärt der „Normalist“ sofort, daß die Rede vom aggressiven Proselytismus südamerikanischer Sekten sei. Leider sagt Bergoglio im Interview zu Scalfari aber: „Ich will Sie nicht bekehren“. Daraus folgt als authentische Interpretation, wenn er den Proselytismus als „Riesendummheit“ bezeichnet, daß er eben tatsächlich die von der katholischen Kirche geleistete Arbeit, die Seelen zum katholischen Glauben zu bekehren, gemeint hat.

Es fällt schwer, die Aussage anders zu interpretieren. „Das Zweite Vatikanum“, erklärte der Papst in seinem Civiltà Cattolica-Interview, „war ein neues Lesen des Evangeliums im Licht der modernen Kultur. Es hat eine Bewegung der Erneuerung hervorgebracht, die einfach aus demselben Evangelium hervorkommt. Die Früchte sind enorm. Es genügt, an die Liturgie zu erinnern. Die Arbeit der Liturgiereform war ein Dienst am Volk, um das Evangelium neu zu lesen, angefangen bei einer konkreten historischen Situation. Ja, es gibt hermeneutische Linien der Kontinuität und der Diskontinuität, eine Sache ist aber klar: die Dynamik das Evangelium im Heute zu lesen, die dem Konzil eigen war, ist absolut irreversibel“. Genau so, sagte es der Papst: nicht mehr die Welt, die im Licht des Evangeliums geformt wird, sondern das Evangelium deformiert im Licht der Welt und der modernen Kultur. Und wer weiß, wie viele Male sich das wiederholen soll, jedes Mal, wenn es zu einem kulturellen Wandel kommt, und jedes Mal wird die vorherige Lesart verworfen. Das ist nichts anderes als die Idee eines permanenten Konzils, das der Jesuit Carlo Maria Martini entworfen hatte.

Konstruierter Diskurs mit unterschlagener katholischer Antwort

Auf dessen Pfaden wird am Horizont die Idee einer neuen Kirche sichtbar, das „Feldlazarett“, von dem Papst Franziskus im Civiltà Cattolica-Interview sprach, wo die Ärzte bisher, wie es scheint, ihre Arbeit schlecht gemacht haben. „Ich denke auch an die Situation einer Frau, die eine gescheiterte Ehe hinter sich hat, in der sie sogar abgetrieben hat“, so immer der Papst, „dann hat diese Frau wieder geheiratet und jetzt ist sie glücklich mit fünf Kindern. Die Abtreibung lastet enorm auf ihr und sie bereut ehrlich. Sie möchte im christlichen Leben vorwärts gehen. Was macht der Beichtvater?“ Der Diskurs ist klug konstruiert, um ihn mit einer Frage abzuschließen. Dann wechselt man das Argument, gerade so, als sei die Kirche unfähig eine Antwort zu geben. Die Stelle ist geradezu erschütternd, wenn man bedenkt, daß die Kirche diese Frage seit 2000 Jahren mit einer großartigen und klaren Regel beantwortet, die die Absolution des Sünders ermöglicht, allerdings unter der Bedingung, daß er bereut und sich dazu verpflichtet, nicht im Zustand der Sünde zu bleiben.

Doch von der extrovertierten Persönlichkeit Bergoglios überrumpelt, haben Heerscharen von Katholiken das Märchen geschluckt von einem Problem, das es in Wirklichkeit nie gab. Alle stehen sie nun da und haben sich vom eigenen Papst ein schlechtes Gewissen einreden lassen für 2000 Jahre angeblicher Schandtaten zum Schaden der armen Sünder, und danken dem Bischof, der „vom Ende der Welt“ kam, nicht etwa weil er ein Problem gelöst hätte, das gar nicht existiert, sondern weil er es erfunden hat.

Päpstliche Zersetzung des Sündenbewußtseins

Der besorgniserregende Aspekt im Denken, das hinter solchen Aussagen steckt, ist die Idee einer unheilbaren Alternative zwischen Anspruch der Lehre und Barmherzigkeit: entweder das Eine oder das Andere. Aber die Kirche lehrt und lebt seit jeher das Gegenteil. Es ist das Sündenbewußtsein und die Reue, die Sünde begangen zu haben, die zusammen mit dem Vorsatz, die Sünde in Zukunft zu meiden, die Vergebung durch Gott möglich machen. Jesus rettet die Ehebrecherin vor der Steinigung, er vergibt ihr, aber er entläßt sie mit den Worten: „Geh und sündige nicht mehr“. Er sagt nicht: „Geh, und sei unbesorgt, denn meine Kirche wird sich nicht geistlich in dein persönliches Leben einmischen.“

Angesichts der fast einhelligen Zustimmung im katholischen Volk und der Verliebtheit der Welt, vor der das Evangelium warnt, ist man geneigt, zu sagen, daß sechs Monate unter Papst Franziskus einen Epochenwechsel bedeuten. In Wirklichkeit erleben wir das Phänomen eines Führers, der der Masse genau das sagt, was die Masse hören will. Unleugbar geschieht das mit großem Talent und viel Geschick. Die Kommunikation mit dem Volk, das zum Volk Gottes wird, wo es de facto keine Unterscheidung mehr zwischen Gläubigen und Ungläubigen gibt, ist nur zum geringsten Teil direkt und spontan. Sogar das Bad in der Menge am Petersplatz, beim Weltjugendtag, in Lampedusa oder in Assisi sind durch die Massenmedien gefiltert, die sich zum Auftrag gemacht haben, die Ereignisse zusammen mit ihrer Interpretation zu liefern.

Die irrsinnige Anadiplose

Das Phänomen Franziskus entzieht sich nicht den grundlegenden Regeln des Medienspiels, sondern bedient sich vielmehr dieser, als wären sie ein Teil seines Wesens. Der Mechanismus wurde Anfang der 80er Jahre auf effiziente Weise von Mario Alighiero Manacorda in einem lesenswerten kleinen Buch beschrieben mit dem genußvollen Titel: „Die Sprache des Fernsehens oder die irrsinnige Anadiplose“. Die Anadiplose ist eine rhetorische Figur, die – wie in dieser Zeile – den Satz mit dem letzten Wort des Vorsatzes beginnen läßt. Diese rhetorische Kunst, so Manacorda, wurde zum Kern der Mediensprache. „Diese rein formalen Formen, überflüssig, unnötig und unverständlich im Vergleich zur Substanz, verleiten den Zuhörer dem formalen Teil zu folgen und den substantiellen Teil zu vergessen.“

Mit der Zeit gelang es der Massenkommunikation, den substantiellen Teil völlig durch den formalen Teil zu ersetzen und damit die Wahrheit durch den Anschein. Dies gelang vor allem dank der rhetorischen Figuren der Synekdoche und der Metonymie, mit denen ein Teil für das Ganze dargestellt wird. Das immer schwindelerregend schnellere Tempo der Information zwingt, das Gesamte zu vernachlässigen, um durch die Konzentration auf einige mit Geschicklichkeit ausgewählte Aspekte eine Lesart des gesamten Phänomens geben zu können. Immer häufiger fassen die Zeitungen, das Fernsehen und das Internet die großen Ereignisse anhand eines Details zusammen.

Synekdoche und Metonymie zur Annullierung des sakralen Charakters des Petrusamtes

So gesehen scheint Papst Franziskus geradezu für die Massenmedien geschaffen und die Massenmedien geschaffen für Papst Franziskus. Es genügt als Beispiel an die Episode des weißgekleideten Mannes zu erinnern, der aus dem Flugzeug steigt und eine alte Aktentasche mit sich trägt: der perfekte Gebrauch von Synekdoche und Metonymie zusammen. Die Figur des Papstes wird durch diese Aktentasche absorbiert, die das sakrale, seit Jahrhunderten vermittelte Bild annulliert, um ein vollkommen neues, weltliches Bild zu vermitteln: der Papst, der neue Papst, ist alles in jenem Detail, das die Armut, die Demut, die Hingabe, die Arbeit, das Zeitgenössische, das Alltägliche herausstreicht, die Nähe zu allem, was man sich nur als irdisch vorstellen kann.

Der schlußendliche Effekt dieses Prozesses führt dazu, daß die unpersönliche Idee des Papsttums, in dem das Amt Ehrfurcht gebietet, der jeweilige Amtsinhaber jedoch hinter das Amt zurücktritt, aufgelöst wird und statt dessen ganz die Person des Amtsinhabers in den Vordergrund tritt. Diese Umkehrung der Gewichtung ist um so explosiver, wenn man beobachtet, wie die Adressaten der Botschaft deren Bedeutung genau gegenteilig verstehen: Sie bejubeln die große Demut und denken, daß das dem Papsttum neuen Strahlglanz bringt. Die Sache ist vergleichbar dem „Mißverständnis“ im päpstlichen Dialog mit Scalfari. Der Atheist versteht die Botschaft nicht als Aufforderung, sich der Kirche anzunähern, sondern als Annäherung der Kirche an den Atheismus.

Die Dynamik von Synekdoche und Metonymie führen als nächsten Schritt dazu, daß die Person des Papstes mit dem Papsttum gleichgesetzt und verwechselt wird: ein Teil für das Ganze, Simon hat Petrus entthront. Dieses Phänomen führt dazu, daß Bergoglio sich zwar formal nur als Privatarzt äußert, aber de facto jede seiner Gesten und jedes seiner Worte sich in einen Akt des Lehramts verwandelt. Wenn man dann noch bedenkt, daß sogar der Großteil der Katholiken überzeugt ist, daß das, was der Papst sagt, allein und immer unfehlbar ist, dann ist das Spiel gelaufen. So sehr man auch darauf hinweisen mag, daß ein Brief an Scalfari oder ein Interview für irgendwen weniger als die Meinung einer Privatperson sind, im Zeitalter der Massenmedien wird ihre Wirkung um ein vielfaches größer sein als jedwede feierliche Verkündigung. Mehr noch, je kleiner und unbedeutender die Geste oder die Aussage formal sind, um so größer wird ihr Effekt sein und werden sie als unangreifbar und nicht kritisierbar betrachtet werden.

Inhaltliche Leere durch Aufmerksamkeit für Äußerlichkeiten ersetzt – Betäubendes Spiel des Fürsten der Welt

Nicht zufällig ist die Symbolik, auf der dieses Phänomen ruht, aus kleinen, alltäglichen Dingen gemacht. Die in der Hand getragene Ledertasche ist ein Lehrbeispiel dafür. Aber auch wenn die Rede vom Brustkreuz, dem Ring, dem Altar, den heiligen Gefäßen oder den Paramenten ist, wird über das Material gesprochen, aus denen sie gemacht sind, und nicht mehr über das, was sie repräsentieren. Die inhaltliche Leere als kennzeichnendes Phänomen unserer Zeit wird durch die Aufmerksamkeit für Äußerlichkeiten ersetzt. Phänomen unserer Zeit? Tatsächlich befindet sich Jesus ja nicht mehr auf dem Kreuz, das der Papst um den Hals trägt, weil die Menschen angehalten werden, über das Eisen nachzudenken, aus dem das Objekt hergestellt wurde. Und wieder frißt der Teil das Ganze, in diesem Fall sogar Das Ganze. Und das „Fleisch Christi“ wird anderswo gesucht und jeder endet damit, wo er will, den Holocaust, der ihm mehr zusagt, ausfindig zu machen. In diesen Tagen auf Lampedusa, morgen wer weiß wo.
Das, was die Weisheit der Welt hervorbringt und was der Heilige Paulus als Dummheit ächtet, wird heute benutzt, um das Evangelium mit den Augen des Fernsehens neu zu lesen. Aber bereits 1969 schrieb Marshall McLuhan an Jacques Maritain, daß die von den elektronischen Medien geschaffene „Illusion“ von der Welt „als vernünftig erscheinendes Faksimile des mystischen Leibes eine betäubende Erscheinung des Antichristen ist. Schließlich ist der Fürst dieser Welt ein großer Elektronik-Ingenieur.”

Christus ist keine Option unter vielen – Schon gar nicht für seinen Stellvertreter auf Erden

Früher oder später wird man aus diesem großen Traum der Massenmedien erwachen und sich der Realität stellen müssen. Man wird auch die wirkliche Demut lernen müssen, die darin besteht, sich Jemandem, der viel Größer ist, zu unterwerfen, der sich in den sogar für den Stellvertreter Christi unveränderlichen Gesetzen zeigt. Und man wird den Mut wiederfinden müssen zu sagen, daß ein Katholik sich nur verlassen und verwirrt fühlen kann angesichts eines Dialogs, bei dem jeder, im Namen einer angeblichen Autonomie des Gewissens, dazu angehalten wird, sich auf den Weg zur eigenen persönlichen Sicht von Gut und Böse zu machen. Denn Christus ist keine Option unter vielen. Schon gar nicht für seinen Stellvertreter auf Erden.
Einleitung/Übersetzung: Giuseppe Nardi

Bild: Riscossa Christiana

von esther10 08.10.2015 00:21

07.10.2015

Papst will Mexiko besuchen


Reisepläne werden konkret

Papst Franziskus möchte 2016 Mexiko besuchen. Das Projekt "beginnt konkret zu werden", sagte Vatikansprecher Federico Lombardi zu Journalisten. Franziskus habe wiederholt den Wunsch nach einem Besuch dort geäußert.

"Es haben konkrete Schritte auf dieses Projekt hin begonnen", so Lombardi.

Unklar ist, ob ein solcher Besuch in Verbindung mit der seit längerem geplanten Reise in seine Heimat Argentinien stehen kann; diesehttp://img.homepagemodules.de/ds/st...aia/picture.png könnte gegen Ende 2016 stattfinden. Dabei waren auch Stationen in Uruguay und möglicherweise in Chile genannt worden. Denkbar wäre auch eine eigene Reise nach Mexiko, vielleicht zusammen mit anderen lateinamerikanischen Ländern.

Papst Franziskus hat bislang zehn Auslandsreisen unternommen: zwei nach Lateinamerika, zwei nach Fernost und drei innerhalb Europas; zudem war er im Heiligen Land, in der Türkei und zuletzt auf Kuba und in den USA. Vom 25. bis 30. November besucht er erstmals Afrika mit Stationen in Kenia, Uganda und der Zentralafrikanischen Republik.


Kathedrale in Mexiko-Stadt
© Wolfgang Radtke (.

(KNA)

von esther10 08.10.2015 00:20

„Voice of the Family“ zur Synode: Orthodoxer Weg Erdös versus heterodoxe Wege der „Relatio Synodi“
8. Oktober 2015 14:34 | Mitteilung an die Redaktion


Synodenväter auf dem Weg zur Synode

(Rom) Unter den vielen Kommentaren der vergangenen Tage zum Synodenbeginn sticht jener von Voice of the Family an Klarheit und Objektivität heraus, einer internationalen Koalition von Lebensrechts- und Familienorganisationen. Wenn „die Hoffnungen der katholischen Gläubigen“ durch die Eingangsrede von Kardinal Peter Erdö gestärkt wurden, der die katholische Ehe- und Morallehre bekräftigte, wurde dieser gute Ansatz „leider schwer kompromittiert“ durch die Eröffnungsrede von Papst Franziskus und die darauf folgende Pressekonferenz von Vatikansprecher Lombardi. Eine Pressekonferenz, auf der einige Synodalen eindeutig zuviel geredet haben, und schlecht, so Voice of the Family.

Erdös Eingangsbericht und dessen Demontage

Was war geschehen? Einerseits wies der Primas von Ungarn, Kardinal Erdö, entschlossen die hyperprogressive Kasper-Linie zu Homosexualität, Ehe und Verhütung zurück und stellte das Verständnis von „Barmherzigkeit“ wieder in den richtigen Kontext der kirchlichen Lehre. Er stellte klar, daß jedwede Entwicklung immer und in jedem Fall nur „in Übereinstimmung mit der Tradition“ stattfinden könne.

Doch bereits bei der ersten sich bietenden Gelegenheit legte der Synoden-Sondersekretär, Erzbischof Bruno Forte, den Rückgang ein und erklärte die Synode zu einer „Pastoralsynode“, die aufgefordert sei, „neue Wege“ für die Herausforderungen der „Menschen von heute“ zu suchen. Forte zeigte sich überzeugt, daß „die Situationen und Zeiten sich ändern“, und machte sich gleichzeitig die abweichenden Positionen, die in der Synode geäußert wurden, zu eigen. Das Brecheisen, das er dazu in die Hand nahm, ist die inzwischen sattsam bekannte Unterscheidung zwischen der „Lehre“ und der „Seelsorge“, als würde es sich um zwei voneinander getrennte, parallele Bereiche handeln, die ein Eigenleben führen. Doch nichts ist falscher und unbegründeter als das: „In Wirklichkeit widersprechen die sogenannten pastoralen Änderungen, die sie vorschlagen, wie die Wiederzulassung reueloser Ehebrecher zur Kommunion, den Fakten nach der katholischen Lehre“, so Voice of the Family.

Problematische Richtungsvorgabe durch Papst Franziskus

Auch die Rede von Papst Franziskus, selbst Tage später noch immer nur im italienischen Original, nicht aber in offiziellen Übersetzungen zugänglich, ist nicht frei von problematischen Stellen. Im Besonderen forderte der Papst dazu auf, die Ordentliche Synode als direkte Fortsetzung der Außerordentlichen Synode des Vorjahres zu sehen, obwohl sich 2014 eindeutig zu viele vom Chor abweichende Stimmen in den Vordergrund gedrängt hatten. Dann lud Franziskus dazu ein, sich besonders auf drei Dokumente der Synode 2014 zu konzentrieren: seine Ansprache zur Synodeneröffnung, den höchst zweifelhaften Schlußbericht und seine Schlußansprache. Obwohl dieser Schlußbericht die Approbation des Papstes erhalten hat, ist er, vor allem in den von der Synode nicht angenommen drei Paragraphen, eindeutig heterodoxen Inhalts, wie von Voice of the Family mit einem eigenen, detaillierten Dossier nachgewiesen wurde.

Daß der Papst zudem dazu aufgefordert hat, die Zulassung für „wiederverheiratet Geschiedene“ zu den Sakramenten nicht als einzigen Punkt zu betrachten, läßt auf alle Fälle implizit erkennen, daß diese Frage für ihn nach wie vor offen ist, obwohl die Heilige Schrift, die Überlieferung und das Lehramt dazu schon alles gesagt haben.

Die Eröffnungsrede des Papstes hat damit „das Gewicht der Ausführungen des Generalberichterstatters, Kardinal Erdö, untergraben“, so Voice of the Family, und „den Synodenvätern, statt des von Erdö aufgezeigten orthodoxen Weges, empfohlen, den heterodoxen Wegen der Relatio Synodi von 2014 zu folgen.

Problematische Aussagen im Schlepptau des Papstes

Auf dem vom Papst vorgezeichneten Weg folgten weitere problematische Aussagen, wie jene auf der zweiten Pressekonferenz durch Kurienerzbischof Claudio Maria Celli, dem Vorsitzenden des Päpstlichen Rats für die sozialen Kommunikationsmittel, und von Erzbischof Paul-André Durocher von Gatineau in Kanada. Celli betonte, daß die Frage der „wiederverheiratet Geschiedenen“ nach wie vor offen sei und verwarf damit faktisch die immerwährende Lehre der Kirche, die dazu etwas ganz anderes sagt. Durocher betonte, daß die Meinungen der Synodenväter zu diesem Thema ganz unterschiedlich seien, so als ginge es um ein fragwürdiges Thema, zu dem es keine klaren Kriterien oder – besser gesagt – keine objektive Wahrheit gebe.

An der Pressekonferenz nahm auch Pater Thomas Rosica als Sprecher der englischsprachigen Arbeitsgruppen der Synode teil. Er lieferte die Zusammenfassung der Wortmeldungen der Synodenväter, die einen eindeutigen und einseitigen Zungenschlag hatte. Eine Zusammenfassung in der Rosica, der selbst kein Synodale, sondern Mitarbeiter des vatikanischen Presseamtes ist, dazu aufforderte, „die ausschließende Sprache zu beenden“ und vielmehr „die Wirklichkeit, so wie sie ist“ anzunehmen, ohne „Angst vor neuen und komplexen Situationen“.

Rosica pickte sich die Wortmeldungen einer bestimmten Agenda heraus, die er als Zusammenfassung der Synodenarbeiten präsentierte. Das Wort „neu“ spielte dabei eine herausragende Rolle. Ein von Rosica zitierter Synodale habe gesagt: „in der Seelsorge für die Leute muß unsere Sprache eine inklusive Sprache sein“. Aus anderen Wortmeldungen zitierte Rosica, daß eine „neue Katechese der Ehe“ gefordert werde, eine „neue Sprache, um zu den Menschen unserer Zeit zu sprechen“, „neue pastorale Zugänge für jene, die zusammenleben ohne zu heiraten“ und auch gegenüber „der Homosexualität“.

Unterschiedliche „Lösungen“ für wiederverheiratet Geschiedene je nach Weltgegend?

Besorgniserregend ist, so Voice of the Family, vor allem die Aussage von Rosica, daß es in der Frage der Zulassung „wiederverheiratet Geschiedener“ je nach Weltgegend unterschiedliche „Lösungen“ geben könnte, so als wäre die Lehre Christi nach Zeit, Raum und Situation unterschiedlich adaptierbar und entsprechend biegbar. Das wäre dann ein faktisches Schisma, so Voice of the Family.

“Sollten die Relatio Synodi [2014] und das Instrumentum laboris [2015] auch weiter die Grundlage für die Arbeiten der Ordentlichen Synode sein, ergibt sich von selbst, daß ihre Verantwortlichen und alle, die ihrem Beispiel folgen, dazu bestimmt sind, eine Linie der formalen Zurückweisung der Lehre der katholischen Kirche fortzusetzen.“ Mit allen Folgen, die sich daraus ergeben. Die Luft, die über der Synode liegt, ist wirklich dick.
Text: Corrispondenza Romana/Giuseppe Nardi

Bild: Corrispondenza Romana
http://www.katholisches.info/2015/10/08/...relatio-synodi/

von esther10 08.10.2015 00:16

07.10.2015

Berliner Initiative verteilt Willkommensrucksäcke für Flüchtlinge
Die nötigsten Dinge des täglichen Bedarfs
Eine Berliner Privatinitiative will Flüchtlingen zum Start in Deutschland Willkommensrucksäcke überreichen. Damit sollten neue Asylsuchende praktische Soforthilfe erhalten, sagte Insa Höppner, Initiatorin der Aktion "Pack a Bag" in Berlin.


Freiwilliger verteilt Waschlotionen an Flüchtlinge
© KNA

Bereits rund 300 solcher Startersets seien verteilt wurden. Bis zu 500 weitere sollen demnächst folgen.

Wasser, Zahnbürste, Regenjacke

Die Willkommensrucksäcke enthalten die nötigsten Dinge des täglichen Bedarfs: unter anderem zwei Flaschen Wasser, Traubenzucker, Studentenfutter, eine Zahnbürste, Hygieneartikel, eine Decke, ein Handtuch sowie eine Mütze oder eine Regenjacke. Verteilt werden die Startersets derzeit über die Initiative "Moabit hilft" vor dem für die Erstaufnahme von Flüchtlingen zuständigen Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lageso).

Noch bis Ende Oktober läuft zudem eine Crowdfunding-Aktion von "Pack a Bag". Ziel ist es, über private Spenden im Internet rund 12.000 Euro zu sammeln, um weitere Willkommensrucksäcke packen und verteilen zu können. "Pro Rucksack kalkulieren wir mit 25 Euro", sagte Höppner.

Die Berliner Initiatoren hoffen zudem auf bundesweite Nachahmer. "Es wäre schön, wenn sich weitere Initiativen bilden, über Crowdfunding Geld sammeln und Willkommensrucksäcke auch in anderen Orten Deutschlands verteilen können", betonte Höppner.



(epd)

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