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von esther10 20.10.2015 00:55

20.10.2015

Statistik: Über 1,25 Milliarden Katholiken weltweit
Mehr Gläubige und mehr Priester

Weltweit gab es Ende 2013 über 1.253.926.000 Katholiken: Diese Zahl, die 17,68 Prozent der gesamten Weltbevölkerung entspricht, nennt die vatikanische Nachrichtenagentur "Fides" in ihrer jährlich herausgegeben Statistik.


Gottesdienst in St. Paul vor den Mauern in Rom
© dr

Im Berichtszeitraum 2013 stieg demnach die Katholikenzahl weltweit um über 25 Millionen, allen voran in Amerika (plus 15 Millionen) und Afrika (plus 7,5 Millionen), während die Zuwächse in Asien und Europa verhalten ausfielen und in Ozeanien ein leichter Rückgang zu verzeichnen war. Die Weltbevölkerung nahm im gleichen Zeitraum um 70 Millionen zu und lag dann bei 7,093 Milliarden.

Weniger stark als die Katholikenzahl stieg die Anzahl der Priester um über 1.000 auf nunmehr 415.348, womit nun ein Priester auf jeweils 13.752 Gläubige - 180 mehr als ein Jahr zuvor - kommt. In Amerika, Europa und Ozeanien kommen demnach immer mehr Katholiken auf einen Priester, während dieser Trend in Afrika und Asien umgekehrt ist.

Mehr ständige Diakone

Die Zahl der Ordensmänner wird für das Jahresende 2013 auf 55.253 beziffert. Es sind dies 61 weniger als im Jahr zuvor. In Amerika, Europa und Ozeanien gab es große Einbrüche bei der Zahl von Ordensfrauen, von denen in den drei Kontinenten zusammen über 10.000 Ordensfrauen weniger registriert wurden. Leichte Zuwächse gab es nur in Afrika und Asien, womit die Gesamtzahl Ende 2013 bei 693.575 Ordensfrauen lag. Auch die Zahl der Priesterseminaristen sank weiter auf allen Kontinenten mit Ausnahme Afrikas. Bei den Bischöfen, bei denen es vor zwei Jahren 5.173 gab, stieg die Zahl um 40, wobei dieser Zuwachs gleichermaßen aus Diözesan- und Ordensreihen kam.

Weiter im Anstieg ist die Zahl der ständigen Diakone, die Ende 2013 43.195 betrug - 1.000 mehr als ein Jahr davor. Wenig Veränderungen gab es bei der bislang noch wenig bekannten Säkularinstituten: 712 Männer hatten vor zwei Jahren diese Lebensform gewählt, 59 weniger als ein Jahr davor, sowie 23.955 Frauen, was 747 weniger sind als zuletzt. In Afrika und Asien gab es dabei Zuwächse, während die Rückgänge vor allem auf dem amerikanischen Kontinent verzeichnet wurden. Mit Ausnahme Ozeaniens gibt es weltweit immer mehr Laienmissionare, deren letztverfügbare Zahl "Fides" mit 367.679 angab (plus 5.191). Bei den Katechisten zählt die Kirche 3,16 Millionen.

Katholische Schulen und Krankenhäuser

Die Statistik geht auch auf die Zahl der katholischen Bildungseinrichtungen ein: Insgesamt gab es vor zwei Jahren 73.263 katholische Kindergärten, die von fast sieben Millionen Kindern besucht wurden. Fast 100.000 Grundschulen für über 32 Millionen Schüler sowie 45.000 Gymnasien für über 19 Millionen Schülern standen 2013 zur Verfügung. Insgesamt 2,7 Millionen Studenten sind an den katholischen Universitäten immatrikuliert gewesen.

Aufgelistet wurden schließlich auch die 5.034 katholischen Krankenhäuser, von denen sich die meisten (1.495) in Amerika befanden. Weiters führt die Kirche u.a. 16.600 Stationen zur Lebensmittelverteilung, 611 Leprahäuser, 15.518 Altersheime, 9.770 Waisenhäuser, 12.082 Kindertagesstätten, 14.391 Eheberatungsstellen und 3.896 Zentren zur sozialen Rehabilitation.



(Kathpress)

von esther10 20.10.2015 00:52

20.10.2015

Düsseldorfer Grundschule verbietet Gesichtsverhüllung


Grundschüler im Unterricht
© dpa

Für eine offene Kommunikation
Nach dem "Kopftuch-Urteil" des Bundesverfassungsgerichts und einer entsprechenden Gesetzesänderung auf Landesebene hat eine Düsseldorfer Grundschule die Gesichsverhüllung mit Kleidungsstücken wie Nikab oder Burka verboten.

"Wir wollen damit niemanden ausschließen. Im Gegenteil: Uns geht es um offene Kommunikation", sagte Schulleiterin Susanne Hartwig der "Rheinischen Post" (Dienstag). Dazu gehöre, dass man wisse, mit dem man es zu tun habe. Einen konkreten Anlass für die Änderung in der Schulordnung gebe es nicht.

CDU-Stadtratsmitglied Gero Skowronek äußerte sich gegenüber der Zeitung anders. "Einige Kinder hatten Angst vor den Frauen, die zu unterschiedlichen Anlässen - meist in dunkelbraune Ganzkörperschleier gehüllt - auf das Schulgelände kamen", sagte Skowronek, dessen Kinder die Schule besuchen.

Probleme gebe es bislang nicht, sagte Schulleiterin Hartwig weiter. Auch für dem Vorstandsvorsitzenden des Vereins, der derzeit die größte Moschee Düsseldorfs errichtet, Abdelaaziz Fachrou, ist demnach die Pflicht, den Gesichtsschleier abzunehmen, "für Schulen absolut in Ordnung." Auf der Facebook-Seite der "Rheinischen Post" führte der Bericht bereits zu fast 1.000 Likes, viele Kommentare lobten die Entscheidung der Grundschule.

NRW-Landtag hatte Privilegierung christlicher Kulturwerte aus Schulgesetz gestrichen

Das Bundesverfassungsgericht hatte ein pauschales Kopftuchverbot für muslimische Lehrerinnen an öffentlichen Schulen im März für unzulässig erklärt. Im Juni hatte der NRW-Landtag mit breiter Mehrheit die Privilegierung christlicher Bildungs- und Kulturwerte aus dem Schulgesetz des Landes gestrichen. Damit wurde das Tragen eines Kopftuchs für muslimische Lehrerinnen in den Schulen des Landes erlaubt. Das Verfassungsgericht hatte weiter erklärt, das Tragen eines Kopftuchs oder sonstiger religiöser Symbole einer Lehrkraft dürfe nur dann verboten werden, wenn davon im Einzelfall "eine hinreichend konkrete Gefährdung für den Schulfrieden oder die staatliche Neutralität" ausgehe.

Das Kopftuch von Musliminnen gehört zu den meistdiskutierten Symbolen islamischen Glaubens. Hinter der Bezeichnung verbergen sich unterschiedliche Formen von Überwürfen. Der Nikab ist ein Gesichtstuch mit einem Schlitz für die Augen, die Burka ein einteiliges Kleidungsstück, das den ganzen Körper einschließlich des Gesichts bedeckt.



(KNA)

von esther10 20.10.2015 00:40

19.10.2015 16:10„

Das Votum des Papstes bindet“

Fragen an den Berliner Erzbischof Heiner Koch zur Botschaft und Arbeitsweise der in Rom tagenden Bischofssynode. Von Guido Horst
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Die Synode ist kein Parlament, unterstreicht der Berliner Oberhirte Erzbischof Heiner Koch.


Heiner Koch, seit wenigen Wochen Erzbischof von Berlin, erhält in dieser Woche zahlenmäßig starken Besuch aus seinem neuen Heimatbistum: Etwa eineinhalbtausend Personen haben sich einer Wallfahrt der Erzdiözese nach Rom angeschlossen, um für die 25 Jahre der deutschen Einheit zu danken. Erzbischof Koch wird die Pilger in Empfang nehmen – auch wenn er zu den Synodenteilnehmern mit einer hohen Arbeitsbelastung gehört. Als Relator des deutschen Sprachzirkels hatte er viel Redaktionsarbeit zu leisten, stand und steht damit aber auch im Zentrum der Arbeit der Bischofsversammlung.

Auf der einen Seite ist Berlin in absoluten Zahlen die drittgrößte katholische Stadt in Deutschland – mit zum Teil sehr lebendigen Pfarreien –, zum anderen liegt Ihre Erzdiözese in einer der postchristlichsten und säkularisiertesten Regionen Europas. Mit welcher „Botschaft“ der römischen Bischofssynode – oder des Papstes – würden Sie gerne nach Hause zurückfahren?
In dieser pluralen Stadt Berlin, ebenso in Vorpommern und Brandenburg, ist die Beziehung zum christlichen Glauben und zur Kirche so unterschiedlich, dass ich das nicht in einer Botschaft zusammenfassen kann. Für die einen, die außerhalb der Kirche stehen und nicht den ganzen Kommunikationsprozess zur Synode mitgegangen sind, wäre die Botschaft die, dass wir ihre Personen und Anliegen im Blick haben. Ich spüre immer wieder, dass bestimmte Gruppen, etwa homosexuell orientierte Menschen, den Wunsch haben, nicht diskriminiert, sondern geachtet, wahrgenommen und geschätzt zu werden. Es wäre schwierig, wenn wir sagen würden, wir hätten sie gar nicht im Blick gehabt und hätten ihre Realität nicht wahrgenommen. Zweitens sind da die Menschen, die von Familienfragen betroffen sind, die Kinder haben, die den Glauben an Gott verloren oder sich von der Kirche getrennt haben, denen die Kirche nichts sagt – allen denen möchte ich vor allem die Nachricht bringen, dass wir sie stärken, dass wir zu ihnen stehen, dass wir sie mit ihren Sorgen nicht alleine lassen, dass es keine abgehobene, menschenferne Synode war. Aber ganz grundlegend möchte ich in diese Stadt hinein die Botschaft weitergeben, dass ein Leben mit Gott das Leben verändert – auch in solchen dichten Lebensbezügen wie Ehe und Familie. Ich kann doch nicht, wenn ich an Gott glaube, Ehe und Familie genauso leben, wie wenn ich nicht an Gott glauben würde. Das muss doch mein Leben und Handeln prägen, ihm eine Perspektive und Hoffnung geben, aber auch eine Herausforderung darstellen. Dazu muss es eine klare und auch einladende Botschaft geben.

In den Medien waren die Erwartungen sehr hoch, die Synode beziehungsweise der Papst, gestützt auf die Synode, würden nun lang erwartete „Reformen“ auf den Weg bringen. Ich muss die sattsam bekannten Themen nicht wiederholen. Kann dieser Erwartungsdruck nicht zu einem Bumerang werden, wenn die real existierende Synode anders ausgeht als die Synode der Medien?
Der Erwartungsdruck besteht nicht nur bei den Medien, sondern bei vielen Menschen. Aber der Druck ist sehr gegensätzlich. Es gibt Menschen, die erwarten, dass die Kirche klar bei ihrer Linie bleibt, auch wenn das dann dazu führt, dass die Kirche noch stärker abgelehnt wird und die Menschen sich von ihr abwenden. Die anderen sagen, dass Gott uns gerade in den Menschen in Gebrochenheit nahe ist und wir viel mehr auf sie hören müssen. Dazwischen liegt dann eine ganze Palette von unterschiedlichen Perspektiven. Mir ist dabei zunächst wichtig zu sagen, dass die Synode kein Parlament ist. Unsere Abstimmungen sind nicht das Ergebnis. Da können auch unterschiedliche Auffassungen nebeneinander stehen und der Heilige Vater wird diese, so unterschiedlich sie sind, dann auch zur Kenntnis nehmen. Das hat etwas mit der Erkenntnis von Wahrheit zu tun, wir sind alle Suchende, Fragende. Wir versuchen, die Wahrheit, auch die Offenbarung, immer tiefer zu verstehen. Der christliche Glaube ist immer ein suchender, ein fragender, ein nachdenkender Glaube. Das vielleicht Beglückendste ist für mich, dass ich hier so vielen begegnet bin, die auf der Suche sind und die nicht sagen, wir sind „fertig“ – „fertig“ werden wir auch am Ende der Synode nicht sein.

Zurzeit sind viele Besucher aus Deutschland in Rom, oft Pfarrgruppen, Pilgerreisende oder Pfarrer mit Jugendlichen. Die sind manchmal etwas genervt, weil es ihnen auf der Synode zu viel um Scheidung, Trennung, irreguläre Beziehungen und Brüche gegangen ist. Überwog auf der Synode auch solch ein Blick vor allem auf die Probleme?
Die Probleme stehen klar im Raum, aber dass sie das dominierende Thema waren, kann man nicht sagen – abgesehen davon, dass die Fragen in den einzelnen Erdteilen, in den einzelnen Nationen doch sehr unterschiedlich gewichtet sind. In Eritrea zeigen sie sich eben anders als bei uns in Deutschland. Ich habe die Frage im Blick, wie wir Menschen dafür gewinnen können, dass sie sich diesem Evangelium, dieser Botschaft der Ehe stellen, dass das für sie eine lebensbereichernde Einladung ist. Ich habe den Eindruck, dass für viele die Ehe nur eine soziologische Größe ist, die abgesegnet werden soll – das sei das Wesentliche. Mir geht es darum, die Botschaft wieder neu zu entzünden und zu zeigen, dass die christliche Ehe eine heilige Wirklichkeit ist, ein Akt des Glaubens. Ohne diesen Glauben wird vieles nur schwer verständlich. Natürlich bin ich der Überzeugung, dass auch die Ehe zwischen zwei nicht an Christus glaubenden Menschen eine Wirklichkeit ist, in der Gott gegenwärtig ist, und dass deren Ehe auch eine ganz tiefe geistliche Dimension haben kann. Ehe und Familie sind für uns Katholiken ein Ort des Glaubens, um zu sagen: Wir als Ehepaar und Familie sind Kirche, wir stehen für diese Kirche und vollziehen Kirche in unserem Sein als Ehepaar und Familie.

War die Methode nicht falsch, am Ende der außerordentlichen Synode ein Arbeitspapier zu erstellen und dieses – ergänzt durch Eingaben aus der Weltkirche – der neuen Versammlung dieses Jahres vorzulegen, die dann vor allem Text- und Redaktionsarbeit zu leisten hat? So entsteht doch kein ausdrucksstarkes Schlussdokument ... Wäre es nicht besser gewesen, in der Zwischenzeit theologische „periti“ oder Expertengruppen an den – zum Teil auch offenen – Fragen des letzten Jahres arbeiten zu lassen, wie es etwa zwischen den Sitzungsperioden des Zweiten Vatikanums war?
Ich weiß als Relator der deutschen Sprachgruppe aus den Gesprächen und der Zusammenarbeit mit den anderen Relatoren, wie mühsam es ist, die Stellungnahmen aus den Sprachzirkeln, die „modi“, in den Text des „Instrumentum laboris“ einzuarbeiten. Jeder „modus“ verändert wieder den Text, was wieder zu neuen Texten herausfordert. Ein fließender, ein begeisternder Text, der eine schwungvolle Theologie des Ehesakraments bietet, kann sich so nicht ergeben. Wir schreiben einen Text und übergeben ihn dem Heiligen Vater, der das alles verfolgt hat, nicht nur das schriftliche Wort, sondern auch das mündliche Wort und die vielen Gespräche in den Pausen, in den Zirkeln. Wie er mit diesem Text umgeht, weiß ich nicht. Ich kann ihm nur empfehlen, das aufzugreifen, aber einen eigenen Text zu schreiben, wie er das in seinen Predigten und Katechesen auch wundervoll getan hat. Tatsächlich wäre es ein Gewinn gewesen, wenn wir in der Zeit zwischen den beiden Synoden zu den strittigen Fragen gearbeitet hätten – nicht nur in dem Sinn, dass die einzelnen Gruppen arbeiten und sich durch die eigenen Leute wieder bestätigen lassen, dass wir uns also im Kreis drehen. Es wäre vielleicht besser gewesen, dass man dogmatisch, pastoral, kirchenrechtlich und psychologisch geschulte Fachleute zu Rate gezogen hätte, die jetzt auch Rede und Antwort stehen könnten, die man jetzt, im Plenum, auch befragen könnte: Ist das jetzt theologisch möglich oder nicht, da möchte ich eine Klarstellung haben. Das wäre sicherlich eine Bereicherung gewesen.

Wenn der Ausgang der Synode nicht den von den drei deutschen Bischöfen vertretenen Positionen entspricht, sehen Sie dann Handlungsspielräume für Änderungen der pastoralen Praxis im Bereich der Deutschen Bischofskonferenz?
Wir werden mit Sicherheit weder gestern, noch heute, noch morgen die Verbindung mit dem Heiligen Vater und der katholischen Kirche verlassen und stehen loyal dazu. Und ich erwarte von allen, dass man mit der Loyalität, die man Johannes Paul II. und Benedikt XVI. entgegengebracht hat, nun auch zu Franziskus steht. Mir war es immer ein großes Anliegen, dass wir in der Kirche mit unterschiedlichen Ergebnissen gut leben können. Ich habe das große Vertrauen, dass uns der Heilige Geist, auch durch den Papst, zu einem Ergebnis führt, dass uns neu die Wahrheit erkennen lehrt. Von daher werden wir deutschen Bischöfe nach der Synode überlegen, was das Ergebnis für uns bedeutet. Nochmals: Es wäre völlig zu knapp gesprungen, zu sagen, dass wir alles nur auf die Frage der wiederverheirateten Geschiedenen reduzieren. Wir müssen uns zum Beispiel neu überlegen, was wir in Deutschland mit der Ehevorbereitung machen, wenn sich junge Paare als gläubige Menschen auf den Weg zur Trauung machen. Da besteht Entwicklungsbedarf. Die Frage ist aber auch, was es bedeutet, wenn jetzt so viele Menschen mit anderen Religionen zu uns kommen. Nicht zu vergessen das Thema alte und sterbende Menschen in unseren Familien. Damit müssen wir uns gerade mit Blick auf die Diskussion um Sterbehilfe beschäftigen.

Wenn sich bei den wiederverheirateten Geschiedenen nichts verändert, könnte die Deutsche Bischofskonferenz für ihren Zuständigkeitsbereich Regelungen verabschieden, wie sie etwa die Freiburger Erzdiözese mit ihren Handreichungen zur Geschiedenenpastoral vorgeschlagen hat?
Wenn der Heilige Vater ein klares Votum spricht, so oder so, erwarte ich von der gesamten Kirche, auch der deutschen Kirche, dass sie sich an dieses Votum hält. Punkt.

von esther10 20.10.2015 00:38

KARDINAL ARINZE: MENSCHEN IN OBJEKTIV SÜNDHAFTEN SITUATIONEN NICHT ZUR KOMMUNION "GUTEN GEWISSENS"
20. Oktober 2015


Kardinal Francis Arinze, emeritierter Präfekt der Kongregation für den Gottesdienst und die Sakramentenordnung

ROM, 19. Oktober 2015 (Lifesitenews) - Menschen, die in einer objektiv sündigen Situation deren Gewissen zeigt ihnen, dass sie in der Lage, um die Kommunion empfangen sind "verantwortlich" für ein "irrenden Gewissens" und brauchen Hilfe, um sich "ihren Zustand zu realisieren" erklärte Kardinal Francis Arinze von Nigeria in einem exklusiven Interview mit Lifesitenews.

Arinze, der emeritierter Präfekt der Kongregation für den Gottesdienst und die Disziplin der Sakramente ist, wurde die Reaktion auf ein Argument der vergangenen Woche durch eine Synode Vater, dass der wiederverheirateten Geschiedenen und sogar homosexuelle Paare, zu gestatten, die heilige Kommunion zu empfangen Wenn sie haben, dies zu tun ", um eine Entscheidung zu treffen", "mit gutem Gewissen."

Arinze sagte, dass das Gewissen muss auf den Wegen des Herrn zu richtigen Entscheidungen treffen geschult werden.



"Das Gewissen, nach katholischer Lehre ist das Diktat - sofort - was ist zu tun oder nicht zu tun. Gewissen lenkt den einzelnen. Dennoch Gewissen erzogen, um die Wege Gottes, die Gebote Gottes zu sehen sein, wie authentisch die von der Kirche, was bedeutet, das Gewissen muss erzogen werden, hat trainiert werden interpretiert ", sagte er.

Arinze fuhr fort, Abschnitte aus dem Katechismus der Katholischen Kirche (CCC), die mit Gewissen beschäftigt sich zitieren und Kommentar auf, was die Passagen bedeuten bereitzustellen.

CCC Absatz 1790: "Ein Mensch muss immer gehorchen dem sicheren Urteil seines Gewissens. Wenn er absichtlich, um gegen sie zu handeln, würde er sich selbst zu verurteilen. Dennoch kann es vorkommen, dass moralische Gewissen bleibt in Unwissenheit und macht fehlerhafte Urteile über Handlungen durchgeführt werden soll oder bereits verpflichtet. "

Arinze: "Das heißt, das Gewissen macht nicht objektiv richtig und falsch, aber nur, leitet die Person, was die Person tun sollte oder nicht. Das Gewissen hat erzogen werden, ausgebildet, wenn Sie es wünschen ", sagte er.



CCC Absatz 1791: "Diese Unkenntnis kann oft zu Eigenverantwortung zugerechnet werden. Dies ist der Fall, wenn ein Mann "braucht wenig Mühe, um herauszufinden, was wahr und gut ist, oder wenn das Gewissen nach und nach fast durch die Angewohnheit, Sünde zu begehen geblendet." In solchen Fällen ist die Person, für die schuldhafte Böse begeht er. "

Arinze: "Das bedeutet, dass es nicht ausreicht, dass das Gewissen sagt, wenn das Gewissen gemacht worden ist blinde durch wiederholte Handlungen, die ihr böse seid" Ich kann dies tun. " Dann ist die Person, für die fehlerhaften Gewissen verantwortlich. Das ist auch klar ", sagte er.

CCC Absatz 1792: "Die Unkenntnis der Christus und sein Evangelium, schlechtes Beispiel von anderen gegeben, Versklavung, seine Leidenschaften, Geltendmachung eines falschen Begriff der Autonomie des Gewissens, Ablehnung von Autorität und ihrer Lehre der Kirche, ohne Konvertierung und der Nächstenliebe: das können an der Quelle von Fehleinschätzungen in moralisches Verhalten zu sein. "

Arinze: "Sie können dann sehen, wenn eine Person immer stehlen, wenn eine Person immer lügen, wenn eine Person immer begehen gegen die Keuschheit, kann die Person beginnen, daran gewöhnt, solche Handlungen zu bekommen und nicht mehr nennen sie durch ihre Namen. Aber ein Priester oder Bischof hat, ihnen zu helfen, zu nennen gute "gut" und Böse 'das Böse. " Was bedeutet, dass, auch wenn das Gewissen sollten befolgt werden, Gewissens- sollte erzogen werden ", sagte er.

Arinze, sagte, dass es "objektiven Normen von Recht und Unrecht," egal, was das persönliche Gewissen können einem Individuum zu diktieren.

"Nehmen wir an, ich sage in meinem Gewissen:" Ich folge Deinen Gewissen sagt. ' Und ich sehe, dass Auto und ich möchte es. Und mein Gewissen sagt mir, es wäre schön für mich, das Auto zu nehmen. Und ich gehe und nehmen Sie es. Oder gehe ich zur Bank und nehmen einen großen Schlag des Geldes. Ist es genug, dass ich sagen: "Mein Gewissen ist richtig, es hat mir die Schuld?"

"Die Polizei würde nicht begeistert sein, und der Richter würden Sie im Gefängnis klatschen, Sie und Ihr Gewissen. Sehen Sie? Gewissen erzogen werden. Das Ziel Norm von richtig und falsch ist Gottes ewige Weisheit, in der menschlichen Natur eingelegt, die wir als Naturgesetz ", sagte er.

Auf die Frage, was für einen Minister des Sakraments der heiligen Kommunion tun sollten, wenn sie von Menschen, die in einer objektiv sündhaften Situation, die sie Recht das Gefühl, in ihrem Gewissen, das Sakrament zu nähern sagen näherte, Arinze antwortete, dass solche Menschen brauchen Hilfe, um "ihren Zustand zu realisieren."

"Es gibt so etwas wie eine objektive Übel und Ziel gut. Christus sagte er, die [von seiner Frau scheiden] und eine andere heiratet, Christus ein Wort für diese Aktion hat 'Ehebruch. " Das ist nicht mein Wort. Es ist das Wort Christi selbst, der demütig und sanftmütig von Herzen, die ewige Wahrheit ist. So weiß er, was er sagt. "

"Nun, der beste Weg, können wir helfen, eine Person ist mit der Wahrheit. So wird es notwendig in einigen wohltätige Weise nette Art zu sein, zu helfen, solche Menschen, um ihren Zustand zu realisieren. Es ist nicht genug, um sie mit ihrem Gewissen zu verlassen ", sagte er.

Der Kardinal verwendet die Analogie eines Arztes Unterstützung einer verwundeten Patienten, um seinen Punkt zu machen.

"Ein guter Arzt, der einen Patienten mit einer großen Wunde, ein wunder nimmt, weiß, was zu tun ist. Teile können zu reinigen. Vielleicht sind einige Injektionen. Vielleicht Medikamente verabreicht werden müssen. "

"Aber wenn der Arzt sagt," der Patient sagt, dass er nicht wie diese Maßnahmen, er ist glücklicher mit einem Verband "und bekommt einen schönen Bandage und Bandagen, die Wunde, er ist ein guter Arzt? Ist die Wunde geheilt bekommen, weil das Gewissen des Patienten sagt ihm, dass dies die schönste Art zu nähern?

"Sie sehen, die Realität nicht respektieren, was [einer Person und sein Gewissen] denkt. So sollte der Arzt, dass Wunde mit der besten medizinischen Wissenschaft zu behandeln. "
http://voiceofthefamily.com/cardinal-ari...ood-conscience/
"Das ist die Art, wie der Arzt wird Barmherzigkeit an den Patienten zu zeigen", sagte er.

von esther10 20.10.2015 00:29

Dienstag, 20. Oktober 2015
Was will Kardinal Kasper wirklich?

"benoît-et-moi" veröffentlicht heute einen Beitrag zur Synode, der so beginnt:

"Indem sie ein einzelnes Dogma leugnen, stellen die Kasperianer die gesamte Offenbarung in Frage."

Ein Satz wie Donnerhall. Und wie es aussieht, tun Kardinal Kasper- der ewig grinsende- und seine bischöflichen Mitstreiter - wohl der großteil der DBK- das ohne jeden Skrupel oder ohne jeden Zweifel, was denn -zumindest für die Kombattanten- etwas verwundert.

Dass der alte Recke längst verloren gegangene theologische Schlachten des vorigen Jahrhunderts dich noch gewinnen möchte, mag er eine oder andere verstehen. Der Autor Francois H. sieht den Grund für die Verbissenheit im Widerspruch gegen dei Lehre.Hier geht´s zum Original : klicken

"DIE WIEDERVERHEIRATETEN GESCHIEDENEN: WARUM SOVIEL VERBISSENHEIT?"



Wie es unglücklicherweise vorhersehbar war, hat die zweite Familiensynode ihre Aufmerksamkeit auf die Frage der Zulassung der wiederverheirateten Geschiedenen zur Hl. Kommunion focussiert- manchmal hat der Streit bis ins Extreme oder Lächerliche etwas Unwürdiges.

Die Verteidiger der traditionellen Doktrin haben es gesagt, sie haben es in jeder möglichen und vorstellbaren Weise wiederholt, es handelt sich um eine Frage, die das Lehramt in einer unreformierbaren Entscheidung geklärt hat: es hat nichts genützt.

Obwohl also die Vorschläge von Kardinal Kasper - ohne auch nur von den eher karikaturesken eines Msgr- Bonny oder eines Msgr. Vesco (Bischof von Oran) zu sprechen- bereits ihre theologische Inkonsistenz durch dei Abwesenheit jeglicher Schrift- oder Traditionsgrundlagen bewiesen haben, die sie unhaltbar machen, sobald man sich auf den Standpunkt der Offenbarung und des Glaubens stellt, sind diese Vorschläge wieder- gemacht worden- eher mit Konstanz als mit Leidenschaft - die einen nur zutiefst staunen lassen kann.
Eine Frage stellt sich in der Tat: "warum soviel Sturheit, um Vorschläge durchzusetzen, die der Lehre Christi und seiner Kirche widersprechen, obwohl- auch wenn es sicher einiges Leiden gibt- das pastorale Problem, das die Geschiedenen darstellen, eher begrenzt ist?


Ich wage hier eine Antwort: es geschieht nicht trotz ihres Widerspruchs zur Lehre der Kirche sondern wegen ihres Widerspruchs- daß diese Thesen der Erneuerer mit soviel Verbissenheit vorgeschlagen und immer wieder vorgeschlagen werden.


Man hätte Unrecht, die Intelligenz Kardinal Kaspers zu unterschätzen. Er hat die Kirchenlehre studiert. Er kennt die Heilige Schrift, die Konzilsbeschlüsse,die päpstlichen Enzykliken. Daß er sie sicher mit dem voreingenommenen Blick einer bestimmten deutschen Theologie gelesen hat, die seit langem den Kriterien der wissenschaftlichen Theologie die einer durch den historistischen Idealismus gefärbten religiösen Philosophie unterlegt hat, ändert daran gar nichts: Kardinal Kasper kennt diese Texte.

Er kann nicht ignorieren, daß unser Herr, die Unauflöslichkeit der Ehe erklärt hat.

Es ist das, was der Hl. Paulus über die Ehe als Sakrament der Verbindung mit Christus und seiner Kirche lehrt.

Er kann vor allem nicht ignorieren, daß das Konzil von Trient die Unauflöslichkeit der Ehe definiert und sie so zur unreformierbaren Lehre gemacht hat.
Auch nicht auf der anderen Seite, was der Hl. Paulus zum Kommunionssakrileg und was die Kirche über die Notwendikeit lehrt, im Stand der Gnade sein zu müssen, um die Hl. Kommunion zu empfangen.

Man würde ihn beleidigen und jede Form der Wahrscheinlichkeit mißachten.

Warum also müht er sich so ab, eine offen dem katholischen Glauben widersprechende These aufrecht zu erhalten? Genau deshalb: weil sie der katholischen Lehre widerspricht.


Kardinal Kasper weiß sehr gut, daß das I. Vat. Konzil erklärt hat, daß man- um den Katholischen Glauben zu haben- an den einen göttlichen und katholischen Glauben glauben muß, der in der Hl. Schrift und der Tradition enthalten ist und an alles, was von der Kirche als göttlich offenbarte Wahrheit verkündet wird. (Konstitution Dei Filius, Kapt. III)

Und dieses Konzil hat auch gelehrt, daß der Glaube die übernatürliche Tugend ist, durch die wir die offenbarten Dinge als wahr gauben- auf Grund der Autorität Gottes, der sie uns offenbart hat und der sich weder irren noch uns täuschen kann (ebd)

Mit anderen Worten- die Tugend des Glaubens- gegründet auf der Autorität des offenbarenden Gottes bewirkt das Zusammenwirken von Intelligenz und Herz bei allen von der Kirche als Teil der Offenbarung gelehrten Dogmen,
Woraus folgt, daß es genügt, mit Nachdruck ein einziges Dogma zu verleugnen, um den katholischen- also den übernatürlichen Glauben zu verlieren.
Derjenige, der so ein Dogma leugnet, leugnet nicht nur den Inhalt dieses einen Dogmas sondern weitgehend die göttliche Autorität der gesamten Offenbarung
Also leugnet derjenige, der ein Dogma des katholischen Glaubens leugnet, wirklich alle Dogmen, es ist die gesamte Offenbarung, die er zurückweist: er kann effektiv weiter an die andere nDogmen glauben, aber er hängt nicht mehr der übernatürlichen Autorität Gottes an, sondern einem einfachen menschlichen Glauben, einem Glauben, der nicht rettet.

Das ist der Grund für das berühmte "anathema sit", das die Kanons der Konzile von Trient oder Vatican I einleitete.

Alles das weiß Kardinal Kasper sehr gut. Es ist einfach unmöglich, daß er es nicht weiß.
Aber man weiß auch, daß der selbe Kardinal Kasper - ehemaliger Assistent von Hans Küng an der Universität Tübingen- eine bestimmte Zahl von Thesen verkündet hat, von denen man sagen kann, daß sie radikal von der Lehre der Kirche abrücken, manchmal sogar vom einfachsten Christentum.


Man könnte z.B. die Leugnung der Transzendenz und der Unveränderlichkeit Gottes zitieren, die Zurückweisung der im Evangelium wiedergegebenen Wunder, und auf breiterer Basis die Relativierung aller christologischen Dogmen.

Was man nicht ausschließen kann, ist daß der Kardinal vielleicht im Laufe der Zeit zu Positionen zurück gefunden hat, die dem Glauben nicht so direkt widersprechen, man kann auch nicht ausschließen, wie weit Kardinal Kasper sich zurückgezogen hat, in welchem Maß und ob er- in aller Diskretion- an alle dem festgehalten hat oder nicht.

Mit einem Wort - es ist nicht ganz unwahrscheinlich, daß die Idee, direkt eine unreformierbare Lehre anzugreifen, eine Lehre des Glaubens- ihn nicht besonders berührt. Oder mehr noch: es ist nicht ganz und gar unwahrscheinlich, daß weil er schon seit langer Zeit zeigt, wie wenig er von der Lehre Christi und seiner Kirche hält, er in Wirklichkeit ein Mittel sucht, nicht seine spezielle Meinung zu einem Randthema aufzuzwingen, sondern die Gesamtheit der Lehre, die er seit langem zurückweist, zu sprengen.

Seit man weiß, daß eine Gruppe von Prälaten-während der Pontifkate von Johannes Paul II und Benedikt XVI nicht errötete, sich als Mafia zu betrachten, zu allem bereit, um ihre Erneuerungsstandpunkte der universellen Kirche aufzuzwingen, scheint mir, daß diese Hypothese sich einer gewissen Glaubwürdigkeit erfreuen kann.
Kardinal Kasper und die anderen denkenden Köpfe der Erneuerer können es einfach nicht ignorieren: ihre Vorschläge würden -wenn man sie annimmt- direkt dazu führen, die unreformierbare Lehre zu revidieren, also ganz einfach die Unfehlbarkeit der Kirche wegzufegen.

Die Wahl der wiederverheirateten Geschiedenen als Thema geschah sicher nicht zufällig. Das Sujet hat den Vorteil mitleiderregend zu sein, die Vertreter der Tradition als hartherzig, unsensibel, unbarmherzig erscheinen lassen zu können; andererseits betrifft es nur eine vergleichsweise geringe Zahl von Gläubigen- die praktizierenden wiederverheirateten Geschiedenden, die sich nach der Hl.Kommunion sehnen- was erlaubt den möglicherweise beunruhigten Konservativen zu versichern, daß diese Reform ihr religiöses Leben in keiner Weise berührt.

Insgesamt hat diese Frage also einen dreifachen Vorteil, einen oder mehrere Punkte des Glaubens zu leugnen ( die Unauflölichkeit der Ehe, die Notwendigkeit des festen Vosatzes, die Voraussetzung des Standes der Gnade für die Kommunion), eine starke Mitleidskomponente, und gleichzeitig -sozusagen an der Peripherie zu bleiben; die beiden letzten Punkte erlauben es, den ersten passieren zu lassen, der das große wahre Ziel der Erneuerer ist, die man nicht für Ignoranten oder Idioten halten darf,.

In der Tat sieht man- wenn durch die Synode oder den Papst, der wahrscheinlich die Fragen nicht in ihrer Sprache stellt, ihren Vorschlägen zugestimmt wird, es nicht nur um einige Punkte der Lehre der Kirche ginge, die geleugnet werden, sondern um die Unfehlbarkeit der Kirche und die Autorität ihrer Verkündung.

Es geht nicht nur darum, die Lehre zu diesem präzisen Punkt zu reformieren, sondern darum einen bösartigen Präzedenzfall zu schaffen, indem durch diese Tatsache allein alle Dogmen des Glaubens, die ganze Autorität der Kirche, die gesamte Offenbarung der Leugung anheim fallen.

Man könnte noch diesen oder jenen Artikel des Glaubens retten-aus pastoralen Gründen: in der Tat, man hätte schon den gesamten katholischen Glauben auf den Kopf gestellt und man würde diese oder jene Wahrheit nur noch zufällig beibehalten.

Man könnte auch alles als eine rein disziplinarische Reform passieren lassen, es wird nichts bleiben, weil man ja schon den gesamten katholischen Glauben geleugnet und die Autorität der Offenbarung im Leben der Kirche annulliert hat, so daß von der Schrift oder der Tradition nichts als ein frommes Dekor bliebe, mit dem man die radikal der Lehre Christi entgegenstehenden Entwicklungen bedecken könnte.

Warum mit soviel Sturheit auf einem Punkt bestehen, der auf den ersten Blick sekundär erscheint?

Weil die denkenden Köpfe des Kasperismus sicher nicht diesen einen Punkt im Auge haben, sondern die Autorität einer Offenbarung, die sie seit langem ablehnen. Das ist keine schecht verstandene pastorale Fürsorge für die verstörten Gläubigen, die die zu Erneuerungen entschlossensten Partisanen bewegt, es ist der entschlossene Wille, anstelle der von Jesus Christus gegründeten Katholischen Kirche diese "gewisse Art von Kirche" zu etablieren, von der Kardinal Daneels geträumt hat.
http://beiboot-petri.blogspot.de/2015/10...r-wirklich.html



"

von esther10 20.10.2015 00:29

Erzbischof: „Es wird keine substanziellen Änderungen geben“


Der australische Erzbischof Mark Coleridge

20/10/2015 11:07SHARE:
Die Bischofssynode wird sich nicht für eine Zulassung von wiederverheirateten Geschiedenen zur Kommunion aussprechen. Das sagte der australische Erzbischof Mark Coleridge am Montag beim Pressebriefing im Vatikan. Coleridge sieht demnach bei strittigen Punkten „keine substanzielle Änderung der kirchlichen Lehre“ voraus. Dabei wünsche er sich eine größere kirchliche Wertschätzung von wiederverheirateten Paaren, die in Liebe und Treue zusammenleben, so der Erzbischof aus Brisbane. Ihnen könne nicht derselbe Vorwurf des Ehebruchs gemacht werden, wie Paaren, die sich gegenseitig betrögen. Zugleich widersprach Coleridge der Ansicht, die Synode würde zu „kosmetischen“ Ergebnissen führen. Die Kirche müsse allerdings ihre Überzeugungen in zeitgemäßer Sprache ausdrücken: Begriffe wie „Unauflöslichkeit der Ehe“ oder „Unordnung“ in Bezug auf Homosexualität seien negativ besetzt.

Der Lateinische Patriarch von Jerusalem, Kardinal Fuad Twal, dagegen warnte davor, das Thema der zivil wiederverheirateten Geschiedenen in den Mittelpunkt zu stellen. Viele Regionen der Weltkirche hätten das Problem gar nicht, da etwa im Heiligen Land die Eheschließung nur kirchlich möglich ist. Man müsse alle Probleme von Familien in den Blick nehmen. Auch widersprach Twal der Hoffnung, nach Zulassung der Sakramente würden wieder mehr Gläubige die Gottesdienste besuchen.
(kna 20.10.2015 vs

von esther10 20.10.2015 00:27

Synoden-Bischof Bode: Debatte um Wiederverheiratete weiter offen



Nach dem Osnabrücker Bischof Bode (r.) könnte die Einigkeit in der deutschen Gruppe Vorbild für die gesamte Synode sein. - AP

20/10/2015 13:28SHARE:
Die Debatte der Bischofssynode über wiederverheiratete Geschiedene ist aus Sicht des Bischofs von Osnabrück, Franz-Josef Bode, noch keinesfalls entschieden. „Viele Synodale sind für sich noch nicht zu einem klaren Ergebnis gekommen“, sagte Bode am Dienstag in Rom in einem Interview mit der katholischen Presseagentur “Kathpress“. Eine ganze Reihe von Bischöfen sehe allerdings keine Möglichkeit für eine Veränderung der Lehre, wonach wiederverheiratete Geschiedene von der Kommunion und den anderen Sakramenten ausgeschlossen sind. Bode selbst trat dafür ein, stärker das positiv Gelebte in Partnerschaften wertzuschätzen, die nach katholischem Verständnis keine Ehen sind.

Die am Dienstagvormittag abgeschlossene Arbeit der von Kardinal Christoph Schönborn geleiteten deutschen Sprachgruppe („Circulus germanicus") sei von angenehmer Sachlichkeit geprägt gewesen, so Bode. Trotz teilweise sehr verschiedener Meinungen sei es nicht zu scharfen Auseinandersetzungen gekommen. „Insgesamt hat uns das Bemühen geleitet, einen gemeinsamen Weg zu finden, und wir kommen gut miteinander aus.“ Dies könne auch als Vorbild für die Bischofsversammlung dienen. „Wenn eine Gruppe mit so verschiedenen Ansichten wie die deutschsprachige in ihren Texten zu einmütigen Ergebnissen kommt, kann sich das womöglich auf die ganze Synode übertragen.“

(kap 20.10.2015 gs)

von esther10 20.10.2015 00:25

Katholischer Priester sein Leben riskiert, um Hunderte von Flüchtlingen in der Zentralafrikanischen Republik Speichern ...EWTN

"Nur die Liebe kann die Mauern des Hasses zu zerstören," Kamillianer Pater Bernard Kinvi sagt inmitten der tödlichen Konflikt in der Zentralafrikanischen Republik, die Franziskus wird im nächsten Monat zu besuchen.

von Schwester GRACE Candiru 2015.10.20 Kommentar
Camilliani.org


Kamillianer Pater Bernard Kinvi besucht einen Mutter und Kind an der Johannes Paul II Hospital in der Zentralafrikanischen Republik.
- Camilliani.org

Kampala, Uganda - Kamillianer Pater Bernard Kinvi, eine 32-jährige Missionar aus Togo, läuft die Johannes Paul II Hospital und Mission in der Zentralafrikanischen Republik. Anfang 2014 gespeichert Vater Kinvi das Leben von mehr als 1.500 Menschen, die in Gefahr, entweder durch den Seleka oder der Anti-Balaka nach der dreijährigen Konflikt getötet zwischen den beiden militanten Gruppen in der Nähe von Völkermord degeneriert waren.

Er sammelte sie aus ihren Dörfern und brachte sie in die Mission, wo er pflegte die Verwundeten und geschützt und fütterte sie. Die Priester der Kamillianer tat dies auf die Gefahr seines Lebens und die der Menschen, die mit ihm im Missionskrankenhaus, das die Priester lief in Bossemptélé, einer Stadt 186 Meilen nordwestlich von der Hauptstadt Bangui tätig.

Vater Kinvi vor kurzem von Rom, wo er einen Vortrag im Vatikan über die Zentralafrikanische Republik Konflikt.

Das Register interviewt Pater Kinvi per E-Mail.

Wie ist die aktuelle Situation des Konflikts in der Zentralafrikanischen Republik (CAR) nach der Unterzeichnung des Friedensabkommens zwischen den Seleka Kräften und den anti-Balaka Militanten?

Nach dem Friedensabkommen zwischen Seleka und Anti-Balaka, wir leben in einem unruhigen Ruhe. Zehn von 16 Provinzen immer noch unter der Kontrolle der beiden Gruppen. Wir stellen fest, manchmal Spannungsherde, die im Nordosten entstehen, vor allem in den Bereichen der Bambarie, Ndele, Bria, Birao usw. Im Nordwesten, Konvois von Lastwagen verlassen Douala nach Bangui werden oft von Rebellengruppen, deren Identität nicht bekannt ist angegriffen. Und in Bossemptélé sehen wir Szenen der Plünderungen von Lastkraftwagen oder Straßenhinterhalte.

Auch sind manche Menschen der Hexerei angeklagt gefoltert und lebendig begraben. Unsere Aufgabe ist es nun, zu gehen und zu verhandeln, die das Leben von Menschen in Gefahr des Todes wegen Hexerei und bringen sie zurück zur Mission unter unserem Schutz. Seit Anfang des Jahres waren wir in der Lage, mindestens 49 Menschen zu retten. Leider gibt es sieben Menschen, die getötet wurden - darunter eine schwangere Frau.

Im ganzen Gebiet gibt es eine erweiterte Regierungszeit von konkurrenzlosen Straffreiheit. Morde und schwere Verbrechen begangen werden jeden Tag, in voller Kenntnis der Behörden. Aber Verbrecher und Täter, vor allem in den Provinzen, immer noch frei bewegen, ohne Angst. Dies gibt ihnen mehr Kraft und Fähigkeit, weiterhin Böses tun.

Darüber hinaus gibt es keine wirkliche Entwaffnung der Rebellengruppen im Land. Im Gegenteil, sind anti-Balaka Rebellen heute mit Kalaschnikows und Granaten in die Vergangenheit bewaffnet entgegen, als sie mit Schrotflinten und Manschetten. Wann wird dieser Krieg zu beenden, wenn Waffen sind immer noch frei zirkulierender im Land?

Im Juli kündigte die UN wurde Steigerung seiner Friedenstruppen zu 13.000 Soldaten. Wie wirksam sind die UN-Truppen in der Abwehr, den Konflikt im Auto gewesen?

Mit meiner kleinen Erfahrung in Bossemptélé, erkannte ich, dass die UN-Truppen sind lediglich eine abschreckende Kraft, und nicht als Friedenstruppe. Sie halfen uns und immer noch weiter, uns zu helfen, um das Schlimmste zu verhindern. Aber sie wissen nicht tatsächlich die Sicherheit der Bevölkerung ernst nehmen.

In Bossemptélé, sah ich die Anti-Balaka Angriff der Fulani, zu töten und stehlen das Vieh vor den Augen der Friedenstruppen, aber sie taten nichts. Die Polizeistation in Bossemptélé wurde am helllichten Tag von bewaffneten Männern, ohne sie einwirkenden geplündert. Manchmal fühlte ich mich im Stich gelassen, wenn ich brauchte ihre Hilfe für Menschen, die gefoltert und mit dem Tode bedroht, weil der Hexerei schützen; ihre Untätigkeit mich immer schockiert.

Und wenn sie Bossemptélé erreicht, begrüßte ich sie bei der Gemeinde, so dass sie bequem gewesen seien und in der Lage, ihre Arbeit gut zu machen. Aber sie drehte die Pfarrei in einen Ort der Prostitution; Sie verwöhnt die einzigartige Generator der Gemeinde, und bis heute hat die Gemeinde keinen Zugang zu Elektrizität. Ich musste sie bitten, die Gemeinde, die sie haben zu verlassen.

Ihr Budget ist riesig, aber in den Provinzen, haben wir nicht feststellen, die Wirksamkeit ihrer Maßnahmen. Heute fragen wir uns, wenn, wirklich, die UN-Truppen können Frieden in Konfliktländern wiederherzustellen.

Wer sind einige der am meisten gefährdeten in der Gemeinde inmitten der Kämpfe in CAR?
In der Mitte des Konflikts, die am meisten gefährdeten waren in erster Linie die Behinderten. Sie gehörten zu den am meisten Verlassenen. Abgesehen davon, gibt es auch ältere Menschen und Kinder. Wenn Rebellen verschont einige von ihnen, andere waren nicht immun gegen die Massaker.

Unter den Opfern, die ich begraben waren, natürlich, diese drei Kategorien von Menschen. Deshalb, während des Konflikts, ging ich in den Nachbarschaften und Häuser zum Abrufen und halten sie auf unsere Mission.

Heute, während des Krieges erholt vier behinderte Fulani sind bei uns in der Mission, wo die Karmelitinnen die gute Pflege von ihnen. Der Rest sind in den Lagern der Binnenvertriebenen und im benachbarten Kamerun.

Viele Kommentatoren sehen die CAR Konflikt als Krieg des religiösen Fanatismus. Was ist Ihr Verständnis für den Konflikt in dem Land?

Die Medien haben die CAR Konflikt als einen religiösen Konflikt karikiert. Dies entbindet die Autoren dieses Konflikts. Man kann nicht von einem religiösen Konflikt zu sprechen, weil keiner der Akteure in diesem Konflikt immer sagt, dass er im Namen Gottes zu kämpfen oder um eine religiöse Ideologie zu verteidigen. Einige kämpften um Macht zu gewinnen, während andere um ihre Unterdrücker zu jagen.

Nach Ihrer Erfahrung, was angeheizt den Konflikt in der Zentralafrikanischen Republik?

Zentralafrikanische Republik ist ein Land immens reich an Diamanten, Gold, Holz, Öl und viele andere Ressourcen. Leider fast alle Regierungen, die entschieden haben, diese Ressourcen missbraucht werden. Die Bevölkerung überhaupt nicht profitieren. Das Land, trotz all dieser Reichtum, bleibt sehr arm, ohne Anzeichen von Entwicklung.

Darüber hinaus bleibt der Nordosten des Landes vollständig aufgegeben: keine Entwicklungsinitiative; keine asphaltierten Straßen, die die Hauptstadt Bangui, in die Provinzen im Nordosten verbinden können; keine Ausbildung, keinen Zugang zu sauberem Wasser, Gesundheitsversorgung oder Strom.

Dies schuf eine wütende Bevölkerung, organisieren sich in Gruppen, um für die Autonomie dieser rohstoffreichen Region zu kämpfen begann. Diese Rebellengruppen die Kontrolle über den Handel mit Diamanten, Gold und Holz in dieser Region. Deren Ziel ist es, eines Tages stürzen die politische Macht und führen das Land in ihrer Region zu entwickeln; diese Rebellengruppen in einer einzigen Gruppe namens Seleka, was bedeutet, zusammengeführt "Allianz". Sie sind vor allem die Muslime, aber unter ihnen traf ich Animisten und Christen.

Die Seleka die Macht März 2013 nahmen haben leider setzten ihre Serie von Missbräuchen unter der Zivilbevölkerung. Dies führte zu der Geburt eines weiteren Selbstverteidigungsgruppe namens Anti-Balaka.

Letztere sind nicht im Namen Gottes zu kämpfen oder zu verteidigen jede religiöse Ideologie auch nicht. Sie griffen zu den Waffen, weil sie müde von der Seleka waren. Leider waren sie schlimmer als die Seleka, Zivilisten zu töten als auch.

Obwohl die meisten der Aktionen des Seleka wurden gegen Nichtmuslime und die der Anti-Balaka gegen Muslime gerichtet, habe ich realisiert, dass sowohl Seleka und Anti-Balaka plünderten Kirchen, stahlen Eigenschaften von Muslimen als auch Nicht-Muslime, getötet Muslime und Nicht-Muslime.

Insgesamt Ich glaube aufrichtig, dass dieser Konflikt ist politisch.

Wenn das Vermögen des Landes wurden gleichberechtigt zum Nutzen aller, gepaart mit guter Regierungsführung verteilt - und wenn die Rechte der Menschen respektiert wurden - ich denke, dieser Krieg nie stattgefunden haben.

Wie waren Sie in der Lage, zwei gegensätzliche Gruppen ohne Partei zu ergreifen um?

Neutral, für mich war die einfachste Sache zu tun, denn ich hatte vor mir zwei Gruppen, die ein schlechtes Licht auf allen Ebenen gehandelt. Sie begingen die gleiche Gewalt. Also, für mich kam die Entscheidung, keine Seiten mit einer Gruppe von Übeltäter nehmen natürlich.
Außerdem reflektieren erdigen Leben Jesu, er weder auf die Seite der Römer noch mit den Zeloten. Es war der neutralen Boden, die Liebe übertragen. Er hat uns aufgefordert, unsere Feinde zu lieben: die linke Wange dem, der uns auf die rechte Wange schlägt bieten. Wir müssen uns auf den Spuren unseres Meisters zu folgen.

Was andere Bemühungen, wenn überhaupt, vorhanden sind, um die sektiererische Gewalt im CAR zu beenden?

Neben dem sozialen Zusammenhalt Committee, einer katholischen Kirche Initiative, die im Bereich der Überleitung funktioniert, sehe ich auch viele NGOs

[Nichtregierungsorganisationen] arbeitet in den Bereichen Bildung, Gesundheit, Ernährung und Entwicklung. Dies sind die vier wesentlichen auf Maßnahmen der Versöhnung und dauerhaften Frieden Säulen.

Welche Auswirkungen hat dieser Konflikt hatten auf Ihrer pastoralen Dienst?

Als ich die Reihenfolge der Diener der Kranken (Kamillianer) Fügen, ich hätte nie gedacht, dass eines Tages würde ich mich in einer Situation des Krieges zu finden. Aber ich war immer von dem Leben der Märtyrer und Menschen, die all ihre Energie zu verbringen fasziniert zu Pflege der Kranken zu nehmen.

Während dieser Konflikt wirklich getestet, meinen Glauben, und es hat zu wachsen, ich außerordentlich Erfahrung, dass unser Gott ist immer mit uns in allen Studien. Ich führte einige außergewöhnliche Handlungen, die mich glauben, dass es der Herr, der in mir arbeitet, ist gemacht. Dies zeigt Gott die Kontrolle hat.

Ich entdeckte, dass nur die Liebe kann die Mauern des Hasses zu zerstören. Ich danke Gott, dass ich zeigte die Liebe zu allen, die in unsere Klinik kam; Ich traf Rebellen, die einmal drohte mir mit dem Tod, und ich war in der Lage, meine Hand, um diese Liebe bieten, dank ihnen zu begrüßen. Nur die Liebe kann den Hass der Welt zu überwinden. Und diese Liebe können wir durch das Gebet zu leben. Und jedes Mal fragt man mich, wo ich die Kraft, alles, was ich zu tun zu finden, habe ich einfach sagen: "Jesus Christus." Die Eucharistie, die Anbetung, das tägliche Gebet des Rosenkranzes: Dies sind meine Waffen des Sieges.

Mein Ministerium trägt Früchte jedesmal, wenn ich mehr über das Leben zu heilen Glaube, Gebet und Liebe.

Was haben einige Ihrer Leitprinzipien, wenn es um den Schutz, Servieren und die Errettung der Menschen in dieser Konfliktsituation kam?

In diesem Konflikt haben sich zwei wesentliche Grundsätze mich geführt: So wie Christus mein Herr, ich liebe sollte [voll], mein Leben für die, die ich liebe zu geben. Dies könnte mich in den Tod zu nehmen, wie es im Fall von Jesus war. Aber ich glaube, er wird mich aufrichten. Dieses christliche Hoffnung war eine Kraft für mich.

Dann zweitens Jesus sagte: "Alles, was ihr dem geringsten meiner geringsten Brüder tun, das habt ihr mir." Ich war davon überzeugt, dass durch den Schutz, Heilung und nähren jene 1.500 Flüchtlinge bei uns, es war Jesus, dass ich dienen. Ich sah das Gesicht von Jesus in all diesen Leuten, wie ich schaute über die Eucharistie.

Schwester Gnade Candiru, der die
Missionsschwestern Mariens, der Mutter der Kirche,
schreibt aus Kampala, Uganda
http://www.ncregister.com/daily-news/cat...n-central-afri/

Read more: http://www.ncregister.com/daily-news/cat.../#ixzz3p866QJhB

von esther10 20.10.2015 00:18

Kardinal Burke: Ich bin glücklich, "fundamentalistisch" bezeichnet werden, wenn es bedeutet, die Wahrung der Grundlagen des Glaubens


katholisch, Raymond Burke, Synode Über Die Familie

ROM, 20. Oktober 2015 (Lifesitenews) - Wenn eine "fundamentalistische" bedeutet die Aufrechterhaltung der Grundlagen des katholischen Glaubens, so Kardinal Raymond Burke ist glücklich, um das Etikett zu tragen.

"Wenn fundamentalistisch bezeichnet jemanden, der auf die grundlegenden Dinge besteht darauf, ich bin ein Fundamentalist", er sagte der italienischen Zeitschrift Il Foglio letzte Woche.

Der Kardinal, der ehemalige Präfekt der vatikanischen Apostolischen Signatur, ihre höchste Gericht, und aktuelle Patron des Souveränen Malteser-Ritterordens, wurde über das Label in Bezug auf seine lautstarke Opposition aufgefordert, in der pastoralen Praxis gegenüber denen in ändern "irreguläre Gewerkschaften" wie war Teil der Diskussion am laufenden außerordentlichen Synode des Vatikans auf der Familie.

Inmitten der strittigen Synode geschieht jetzt in Rom, Burke äußerte Vergnügungspark zu Lifesite auf seine in einer Weise bezeichnet.

Zur gleichen Zeit, zerkleinert er keine Worte, wenn es um die Rolle der Kirche in der Welt und der Rolle, die er als einen seiner Prinzen spielt kommt. Der Kardinal sagt, er lehrt nicht oder handeln für sich selbst, sondern für Gott.

"Ich gehöre zu Christus", sagte er Il Foglio. "Ich handle in seiner Person. Ich unterrichte nur das, was Er lehrt in seiner Kirche, denn diese Lehre wird Seelen zu retten. "

Kardinal Burke wies die Verwendung von Etiketten, Beschriftung, weil eine Person, sagt er, missachtet die Wahrheit dessen, was der Mensch tut, aber er war klar darüber, welche Bezeichnung er tut Bär. "Ich bin ein Katholik," erklärte er. "Ich hoffe, immer zu sein", und er hofft auch, dass er am Ende seines Lebens, dass er in den Armen der Kirche starb gesagt werden kann.

Kardinal Burke hat unverblümt während sowohl gesprochen in diesem Jahr und im vergangenen Jahr die Rate der Synode über die Bedeutung der Erhaltung der Wahrheit dessen, was die Kirche lehrt.

Beide Synode Sitzungen Debatte über Beteiligten wie dem Minister zu Katholiken, die in sündhaften Situationen, wie den geschiedenen und wiederverheirateten zivilrechtlich und Homosexuelle sind. Liberal Prälaten auf der Synode haben dafür, dass Kommunion für den Einzelnen in diesen Situationen befürwortet, während die orthodoxen Bischöfe haben sich für Kirche Prinzipien, die die Eucharistie für diejenigen, die in einem Zustand der schweren Sünde nicht behalten Erhaltung stand.

Kardinal Burke nahm an der letztjährigen Synode Sitzung als Mitglied der Römischen Kurie, aber er war da von Franziskus von seinem Posten als Leiter der Apostolischen Signatur entfernt.

Eine primäre Anstrengung seitens derer, Eintreten für Umgehung Kirchenrecht am Komm Empfang wird als "Kasper Vorschlag", einer Teilung durch deutsche Kardinal Walter Kasper seit einiger Zeit machte jetzt die Kommunion für geschiedene und wiederverheiratete Katholiken ohne Verzicht auf ihre Sünde ermöglichen bekannt.

Der Vorschlag stützt sich charakteristische Reaktion Kardinal Burke, dass der pastoralen Klarheit. "Die Position der Kardinal Walter Kasper ist nicht mit der Lehre der Kirche über die Unauflöslichkeit der Ehe und der heiligen Kommunion vereinbar", sagte er "Gewiß, das Allerheiligste Sakrament ist für die Sünder. -, Dass wir uns alle - aber für reuige Sünder. "

Diskussion der Vorschlag Kaspers auf der Synode hat große Verwirrung, sagt Kardinal Burke, mit Menschen jetzt vorausgesetzt, die Kirche ihre Lehre verändert oder einige Bischöfe einfach so Katholiken, die in einem Zustand der Gnade nicht die Kommunion zu empfangen.

"Es besteht kein Zweifel, dass die Verwirrung ist schon großartig", sagte er, "und dass die Kirche, für das Wohl der Seelen und für seine treuen Zeugen Christi in der Welt sollte klar hervor seine mehrjährige Lehre über die Unauflöslichkeit der Ehe und der Heilige Kommunion."

Der Autor eines Buches mit dem Sakrament der Eucharistie, gewidmet Göttlichen Liebe Made Flesh: Die Heilige Eucharistie als Sakrament der Nächstenliebe, sagt Kardinal Burke muss die Kirche ihre Katechese über die Wahrheit der Eucharistie als das Fundament des katholischen Glaubens zu erneuern. Sie muss auch die Wahrheit über die Ehe zu lehren.

"Für seine Leidenschaft, Tod, Auferstehung und Himmelfahrt, hat auch Christus hob den natürlichen Sakrament, die Teilnahme der göttlichen, übernatürlichen Sakrament verleiht auf heiratete die Gnade, treu zu leben bis zum Ende, die Wahrheit ihres Familienstands", erklärte er. "Wenn die Kirche würde die Lehre über die Unauflöslichkeit der sakramentalen Ehe zu ändern, wäre es das Sakrament der Ehe als natürliche, Ehe anzugreifen, wie Gott schuf es von Anfang an."

Kardinal Burke nimmt jede Kritik impliziert er fundamentalistisch in Kauf, sagen, er ist keineswegs verschlossen, um der Welt und der sie konfrontiert Krise.

"Es (die Welt) liegt an der fundamentale Wahrheit verwechselt und falsch: die Unantastbarkeit des menschlichen Lebens, die Integrität der Ehe und ihrer unvergleichlichen Früchten, Familie und die Religionsfreiheit als Ausdruck der unersetzliche Beziehung zu Gott. Aus diesem Grund habe ich vor der Welt mit wahrem Mitgefühl, das die Welt bietet, die Wahrheit in der Liebe. "

Es obliegt den Priestern der Kirche, um die Wahrheit, um ihre Herde zu sprechen, sagte er. "Ein Priester, der - mit der Situation der heutigen Kultur konfrontiert - nicht eindeutig angekündigt, die Wahrheit, nicht Hirtenliebe zu üben," Kardinal Burke sagte, "und wird in den Zeugen inhärenten in seinem Büro fehlen."
https://www.lifesitenews.com/news/cardin...s-upholding-the

http://vaticaninsider.lastampa.it/vatica...famiglia-44102/

von esther10 20.10.2015 00:17

Kampf um Aleppo
Zehntausende fliehen vor Putins Bomben
20.10.2015, 13:01 Uhr | Reuters, AFP, dpa


Russische Kampflugzeuge bombardieren seit Tagen die syrische Stadt Aleppo. (Quelle: dpa)

Täglich werfen russische Kampfflugzeuge Bomben auf Aleppo. Die syrische Großstadt ist schon völlig zerstört. Laut den Vereinten Nationen sind daher schon Zehntausende Menschen auf der Flucht.

Die etwa 35.000 Flüchtlinge stammten aus den Vororten Hader und Serbeh im Südwesten der Stadt, erklärte eine Sprecherin des Amts für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten (Ocha).

Lebensmittel fehlen

TOP-NACHRICHTEN
Autor Akif Pirincci bei seinem Pegida-Auftritt. (Quelle: Screenshot) Kampf um Aleppo: Zehntausende fliehen vor Putins Bomben. (Quelle: dpa) Lufthansa: Flugbegleiter drohen mit neuen Streiks (Quelle: dpa) Zu Anschlägen aufgerufen: Israel nimmt Hamas-Führer fest. (Quelle: Reuters) Polizei an Grenze überfordert: Slowenien will Armee wegen Flüchtlingen einsetzen. (Quelle: Reuters) Nach Ausschreitungen zum Pegida-Jahrestag zeigen sich Politiker besorgt. (Quelle: dpa) Wohnhaus in Baden-Württemberg in Flammen - vier Tote. (Quelle: dpa) Die bei einer Messerattacke schwer verletzte neue Oberbürgermeisterin Kölns, Henriette Reker, ist einem Zeitungsbericht zufolge aus dem künstlichen Koma erwacht. (Quelle: dpa) Mit der Twitter-Aktion #IchBinDresden gegen die fremdenfeindliche Pegida-Bewegung haben Politiker, Parteien, Funktionäre wie auch Privatpersonen demonstriert, dass Dresden auch tolerant und weltoffen ist. (Quelle: Screenshot #IchBinDresden)
Unsere wichtigsten Themen
Viele von ihnen seien zunächst in ländlichen Gebieten im Westen der Metropole untergekommen und benötigten dringend Lebensmittel. Zudem hätten viele Familien trotz der zunehmenden Kälte keine Unterkunft.

Die syrische Armee unternimmt nach Angaben der Opposition gegenwärtig eine Offensive in der Nähe von Aleppo. Russlands Präsident Wladimir Putin unterstützt den syrischen Diktator Baschar al-Assad mit Luftangriffen.

Steinmeier fordert Sicherheitsarchitektur im Nahen Osten

Angesichts der zahlreichen Konflikte im Nahen Osten hat Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) indes die Länder der Region aufgefordert, sich eine gemeinsame Sicherheitsarchitektur zu schaffen. "Der Nahe und Mittlere Osten ist von Gräben durchzogen, die zahlreicher und komplexer sind, und von Konflikten geplagt, deren Schärfe unübersehbar ist", sagte Steinmeier in der jordanischen Hauptstadt Amman. Daher trage "jeder Akteur in dieser Region auch Verantwortung jenseits von nationalem Ehrgeiz oder nationalem Stolz".

Diese Verantwortung könne niemand von außen ersetzen, sagte Steinmeier. Er forderte die Staaten des Nahen Ostens auf, eine gemeinsame Struktur für die Konfliktlösung aufzubauen. Die Region brauche "gemeinsame Prinzipien und Prozesse für die Erringung von mehr Sicherheit für alle", erklärte der Außenminister.

Schon mindestens 250.000 Tote in Syrien

Im syrischen Bürgerkrieg sind bislang etwa 250.000 Menschen getötet worden, Millionen Menschen sind auf der Flucht. Hunderttausende von ihnen streben nach Europa und vor allem Deutschland.

Seit dem Beginn der russischen Luftangriffe in Syrien sind nach Angaben von Aktivisten mindestens 370 Menschen getötet worden. Die Mehrzahl von ihnen seien Rebellen gewesen, erklärte die in Großbritannien ansässige Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte.

243 Rebellen und 127 Zivilisten seien seit dem 30. September bei russischen Luftangriffen getötet worden, teilte die Beobachtungsstelle mit. Von den getöteten Rebellen hätten 52 der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) angehört. Die Beobachtungsstelle stützt sich auf ein Netz von Informanten vor Ort, ihre Angaben sind von unabhängiger Seite kaum überprüfbar.
http://www.t-online.de/nachrichten/ausla...der-flucht.html

von esther10 20.10.2015 00:07

Synoden-Bischof: Debatte um Wiederverheiratete weiter offen

Am Dienstag abgeschlossene Arbeit der von Kardinal Schönborn geleiteten deutschen Sprachgruppe war laut dem Osnabrücker Bischof Bode "von großer Sachlichkeit
20.10.2015, 12:51 Uhr Vatikan/Kirche/Familie/Scheidung/Synode

Vatikanstadt, 20.10.2015 (KAP) Die Debatte der Bischofssynode über wiederverheiratete Geschiedene ist aus Sicht des Bischofs von Osnabrück (Niedersachsen), Franz-Josef Bode, noch keinesfalls entschieden. "Viele Synodale sind für sich noch nicht zu einem klaren Ergebnis gekommen", sagte Bode am Dienstag in Rom in einem Interview mit der katholischen Presseagentur "Kathpress". "Eine ganze Reihe" von Bischöfen sehe allerdings keine Möglichkeit für eine Veränderung der Lehre, wonach wiederverheiratete Geschiedene von der Kommunion und den anderen Sakramenten ausgeschlossen sind. Bode selbst trat dafür ein, stärker das positiv Gelebte in Partnerschaften wertzuschätzen, die nach katholischem Verständnis keine Ehen sind.

Die am Dienstagvormittag abgeschlossene Arbeit der von Kardinal Christoph Schönborn geleiteten deutschen Sprachgruppe ("Circulus germanicus") sei von "großer Sachlichkeit" geprägt gewesen, so Bode. Trotz teilweise sehr verschiedener Meinungen sei es nicht zu scharfen Auseinandersetzungen gekommen. "Insgesamt hat uns das Bemühen geleitet, einen gemeinsamen Weg zu finden, und wir kommen gut miteinander aus." Dies könne auch als Vorbild für die Bischofsversammlung dienen. "Wenn eine Gruppe mit so verschiedenen Ansichten wie die deutschsprachige in ihren Texten zu einmütigen Ergebnissen kommt, kann sich das womöglich auf die ganze Synode übertragen."

Der Lateinische Patriarch von Jerusalem, Kardinal Fouad Twal, warnte bei der vatikanischen Pressekonferenz am Montag davor, den Umgang mit zivil wiederverheirateten Geschiedenen zum entscheidenden Thema der Synode zu erklären. In vielen Regionen der Weltkirche existiere dieses Phänomen nicht, so gebe es etwa im Heiligen Land gar nicht die Möglichkeit, anders als kirchlich zu heiraten. Zudem sei die Erwartung falsch, dass nach Zulassung der Betroffenen zu den Sakramenten wieder mehr Menschen in die Gottesdienste kämen
http://www.kathpress.at/goto/meldung/130...te-weiter-offen


von esther10 20.10.2015 00:04

Kardinal Kasper hofft bei Synode auf Öffnung
Kurienkardinal vermutet, dass das Abschlussdokument am Ende der Synode noch nicht fertig sein wird


20.10.2015, 13:52 Uhr Vatikan/Kirche/Familie/Synode/Kasper

Rom, 20.10.2015 (KAP) Kardinal Walter Kasper ist zuversichtlich, dass die derzeit im Vatikan tagende Bischofssynode über Ehe und Familie eine "Öffnung" gegenüber wiederverheirateten Geschiedenen bringt. Er hoffe auf eine Mehrheit zugunsten ihrer Zulassung zur Kommunion, sagte Kasper der italienischen katholischen Presseagentur SIR (Montag). Er wünsche sich, dass bei der Lösung der Probleme eine große Mehrheit der Synodenteilnehmer an der Seite des Papstes sei. Es gebe nicht nur die abstrakte Lehre, sondern auch das konkrete Leben, dem man sich stellen müsse, betonte der emeritierte Kurienkardinal.

Zugleich äußerte Kasper die Vermutung, dass das Abschlussdokument möglicherweise am Ende der Synode noch nicht fertig sein werde. Wie es dann zustandekommen soll, sagte er nicht, erklärte aber, "wahrscheinlich" brauche man dafür noch etwas mehr Zeit. Er hoffe jedoch darauf, dass der Papst zum Abschluss der Synode bereits etwas sagen werde.
http://www.kathpress.at/goto/meldung/130...te-weiter-offen


von esther10 20.10.2015 00:02

Das Interview 10/2015

Die große Mehrheit durchschaut die Lüge

Benedikt XVI. sprach von einer „anthroplogischen Revolution“,
Franziskus nennt es „dämonisch“. Dennoch ist Gender-Mainstreaming auf dem Vormarsch – zumindest in Politik, Hochschule und Verwaltung. Warum ist das so? Fragen an den Sozialethiker Manfred Spieker

von Guido Horst

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Weh mir wenn ich das Evangelium nicht verkünde”!

Donnerstag, 12. Februar 2015 08:26
von vaticanmagazin

Die Predigt von Walter Kardinal Brandmüller am 8. Februar 2015 bei einer heiligen Messe am Petrusgrab mit den Teilnehmern des jüngsten informellen Journalistentreffens des Vatican-magazins.

Hier geht es weiter

http://www.vatican-magazin.de/index.php/...nicht-verkuende



*
Sie schreiben in Ihrem jüngsten Buch „Gender-Mainstreaming in Deutschland. Konsequenzen für Staat, Gesellschaft und Kirchen“, dass die Weltfrauenkonferenz der Vereinten Nationen in Peking 1995 die Strategie Gender-Mainstreaming „geboren“ hat. Was war das Ziel der dafür Verantwortlichen?

Gender-Mainstreaming ist das Dach über einem Bündel letztlich unvereinbarer Ziele. Die einen verstehen darunter etwas naiv die Gleichberechtigung der Geschlechter, die anderen die Dekonstruktion des Geschlechts schlechthin. Während die Gleichberechtigung der Geschlechter nicht nur ein Verfassungsgebot, sondern auch ein Gebot des christlichen Glaubens ist, verbirgt sich hinter der Absicht, die geschlechtliche Identität des Menschen zu dekonstruieren und dem subjektiven Willen anheim zu stellen, ein Angriff auf die menschliche Natur und die Geschlechterdualität. Die Gender-Lobby auf der Weltfrauenkonferenz 1995 in Peking zielte mit ihrer Aktionsplattform auf die „Machtgleichstellung der Frau“. Sie hatte also ein politisches Ziel.

Könnten Sie kurz zusammenfassen: Was will Gender-Mainstreaming bewirken oder erreichen?

Gender-Mainstreaming will uns belehren, dass die weibliche und die männliche Natur des Menschen weniger eine Vorgabe der Natur als vielmehr gesellschaftliche und kulturelle Konstruktionen seien, die jederzeit dekonstruiert werden könnten. Das soll dann auch für die Familie gelten. Mittels der „Sexualpädagogik der Vielfalt“ soll erreicht werden, alle Formen der Sexualität und alle Formen der Familie als gleichrangig anzuerkennen. Die sexuelle Identität soll nicht naturgegeben, sondern Resultat einer subjektiven Willensentscheidung sein. Hier nimmt das Gender-Mainstreaming die Gestalt einer letztlich leibfeindlichen gnostischen Häresie an.

Bleiben wir noch bei der Zeit vor zwanzig Jahre. Jüngere Menschen standen damals noch ganz klar unter dem Eindruck der Geschlechterpolarität. Das „Spiel“ zwischen Jungen und Mädchen, zwischen Teenagern unterschiedlichen Geschlechts war doch der Reiz, die „Musik“ in der Freizeit- und Jugendkultur. Für ältere Menschen galt das erst recht. Sie waren noch ganz unter dem Eindruck aufgewachsen, dass der Hansl seine Gretl sucht und umgekehrt. Wie erklären Sie sich da den schnellen Erfolg von Gender-Mainstreaming?

Dass der Hansl seine Gretl sucht und umgekehrt und Teenager unterschiedlichen Geschlechts im spielerischen Hin und Her von Distanz und Nähe einander kennenlernen, dürfte auch vor zwanzig Jahren schon überholt gewesen sein. Das gilt wohl eher für die Zeit vor fünfzig Jahren, als es noch kaum Koedukation, wenig Fernsehen und keine Sexualkunde gab. Nicht dass Koedukation, Fernsehen und Sexualkunde alles zum Schlechten verändert hätten. Verantwortlich genutzt beziehungsweise unterrichtet, können sie auch zu einem unverkrampften, natürlichen Umgang der Geschlechter beitragen. Ob dem Gender-Mainstreaming ein schneller Erfolg beschieden ist, wage ich zu bezweifeln. Einen schnellen Erfolg verzeichnet es zweifellos, wenn es um Stellen in der Verwaltung und in Hochschulen geht. Solche Stellen für Gleichstellungsbeauftragte und Gender-Professuren sind in den letzten zehn Jahren wie Pilze aus dem Boden geschossen. Es gibt inzwischen weit mehr Professuren für Gender-Studies als für alte Sprachen. Aber die große Mehrzahl der Menschen lässt sich kein X für ein U vormachen. Sie weiß, dass die geschlechtliche Identität als Mann oder als Frau eine Vorgegebenheit des Schöpfers und der Natur ist und kein gesellschaftliches oder kulturelles Produkt. Das können auch Verwaltungsvorschriften nicht ändern, die vorschreiben, „Vater“ und „Mutter“ in standesamtlichen Dokumenten durch Elter 1 und Elter 2 oder Progenitor A und Progenitor B zu ersetzen.

Die Entwicklung ist in unterschiedlichen Erdteilen unterschiedlich verlaufen. Konzentrieren wir uns auf Deutschland. Was waren die Schritte zur Implementierung der Gender-Theorie in die politische Agenda in Bund, Ländern und Gemeinden?

Die politische Implementierung des Gender-Mainstreaming in Deutschland hat meines Erachtens vier Etappen. Erstens: Die Beschlüsse der Regierung Schröder/Fischer 1999 und 2000, per Geschäftsordnung der Bundesministerien das Gender-Mainstreaming zu fördern und dem Familien- beziehungsweise Frauenministerium eine herausragende Stellung in der Bundesregierung zwecks Kontrolle der Gesetzgebungsvorhaben zukommen zu lassen. Zweitens: Die Legalisierung der gleichgeschlechtlichen Partnerschaft 2001, der bis zur Regelung der Sukzessivadoption 2014 weitere Beschlüsse zur Anpassung der eingetragenen Lebenspartnerschaft an die Ehe von Mann und Frau folgten. Vom Bundesverfassungsgericht wurden diese Gesetze unter Missachtung von Artikel 6 des Grundgesetzes mehrfach unterstützt. Drittens: Die Krippenpolitik der Bundesregierung seit 2006, die der staatlichen Betreuung der Kleinkinder einen Vorrang vor der familiären Erziehung einräumt und deren theoretische Grundlage im wenig beachteten 7. Familienbericht der Bundesregierung nachzulesen ist: Das Modell der lebenslangen Ehe sei abgelöst worden durch das Zusammenleben wechselnder Partner, die „serielle Monogamie“, in der die Betreuung der Kleinkinder der Gesellschaft übertragen wird. Die vierte Etappe ist schließlich die „Sexualpädagogik der Vielfalt“, um die in verschiedenen Bundesländern zur Zeit heftig gestritten wird. Durch sie sollen die Kinder bereits im Kindergarten lernen, alle Formen sexueller Beziehungen und alle Familienformen als gleichrangig zu betrachten.

Und ein Wort zur Kirche in Deutschland: Was sagen die Bischöfe, was sagen die Laien, etwa das Zentralkomitee der deutschen Katholiken? Und was sagt die Evangelische Kirche in Deutschland?

Einzelne Bischöfe in Deutschland haben sich hellsichtig und mit deutlicher Kritik an dieser Verleugnung der Natur von Ehe und Familie zu Wort gemeldet: Voderholzer, Hanke, Algermissen und Renz. Ich hoffe, keinen vergessen zu haben. Das gilt im übrigen auch für die Schweiz (Huonder) und Österreich (Laun) und einige mitteleuropäische Bischofskonferenzen. Ein Wort der Deutschen Bischofskonferenz jedoch fehlt noch. Es wäre längst fällig. Das Zentralkomitee ist in dieser Frage leider durch eine Gruppe gendersensibler Theologinnen blockiert. Da ist keine Kritik am Gender-Mainstreaming zu erwarten. Im Gegenteil, mit den familienpolitischen Papieren von 2008 und 2015 hat es sich ganz dem Gender-Mainstreaming angepasst und in dem gerade zu Ende gegangenen Dialogprozess hat es auch noch die Forderung nach einer „geschlechtergerechten“ Kirche untergebracht. Das gilt noch mehr für die Evangelische Kirche in Deutschland. Ihre familienpolitische Orientierungshilfe „Zwischen Autonomie und Angewiesenheit“ und die Errichtung eines Studienzentrums für feministische und geschlechterbewusste Theologie 2013 üben sich gegen zum Teil heftigen Widerstand darin, das Gender-Mainstreaming in die evangelischen Landeskirchen zu implantieren.

Hat Rom bisher nur zugeschaut? Wie denken die Päpste, gibt es Äußerungen vatikanischer Dikasterien?

Rom hat keineswegs zugeschaut. Die Päpste Benedikt XVI. und Franziskus haben die anthropologische Revolution, die von der Gendertheorie intendiert wird, mehrfach deutlich kritisiert. Benedikt in seiner Weihnachtsansprache an das Kardinalskollegium 2012, aber auch schon in seiner Rede im Deutschen Bundestag am 22. September 2011 und bei der Eröffnung der Pastoralsynode der Diözese Rom zum Thema Familie 2005, Franziskus in mehreren Interviews und vor allem in Ziffer 155 seiner Enzyklika „Laudato si’“. Die heute so häufig beklagte Manipulation der Natur werde in der Gendertheorie, so Benedikt, zum Grundentscheid des Menschen im Umgang mit sich selbst. Der Päpstliche Rat für die Familie hat sich in dem von ihm herausgegebenen Familienlexikon 2003 mit dem Gender-Mainstreaming auseinandergesetzt und der Päpstliche Rat „Iustitia et Pax“ hat die Kritik 2004 im Kompendium der Soziallehre 2004 in Ziffer 224 auf den Punkt gebracht: „Gegenüber denjenigen Theorien, die die Geschlechteridentität lediglich als ein kulturelles oder soziales Produkt der Interaktion zwischen Gemeinschaft und Individuum betrachten, ohne die personale sexuelle Identität zu berücksichtigen oder die wahre Bedeutung der Sexualität in irgendeiner Weise in Betracht zu ziehen, wird die Kirche es nicht müde, ihre eigene Lehre immer wieder deutlich zu formulieren: Jeder Mensch, ob Mann oder Frau, muss seine Geschlechtlichkeit anerkennen und annehmen. …Die Harmonie des Paares und der Gesellschaft hängt zum Teil davon ab, wie Gegenseitigkeit, Bedürftigkeit und wechselseitige Hilfe von Mann und Frau gelebt werden.“ Dass die Päpste oder die zuständigen Päpstlichen Räte die Entwicklung verschlafen hätten, kann wirklich niemand behaupten.

Papst Benedikt sprach von einer „anthropologischen Revolution“, Papst Franziskus nannte die Gender-Theorie „dämonisch“. Findet derzeit in der Welt ein Generalangriff auf die traditionelle Gestalt von Ehe und Familie statt, wie sie nicht nur von der katholischen Kirche, sondern auch von anderen Religionen hochgehalten wird?

Gender-Mainstreaming ist ein Generalangriff auf Ehe und Familie. Benedikt XVI. und Franziskus haben das wiederholt deutlich ausgesprochen. Auch die interreligiöse Konferenz von zahlreichen Religionen und christlichen Konfessionen zu Ehe und Familie, die die Glaubenskongregation im November 2014 in Rom veranstaltet hat, sah das so. Benedikt XVI. hat daran erinnert, dass die Offenbarung in der Sprache der ehelichen Liebe geschieht und die Familie heiligt. Insofern ist das Gender-Mainstreaming ein Angriff auf die Schöpfungsordnung. In „Laudato si’“ schreibt Franziskus: „Das Akzeptieren des eigenen Körpers als Gabe Gottes ist notwendig, um die ganze Welt als Geschenk des himmlischen Vaters und als gemeinsames Haus zu empfangen und zu akzeptieren… Zu lernen, den eigenen Körper anzunehmen, ihn zu pflegen und seine vielschichtige Bedeutung zu respektieren, ist für eine wahrhafte Humanökologie wesentlich. Ebenso ist die Wertschätzung des eigenen Körpers in seiner Weiblichkeit oder Männlichkeit notwendig, um in der Begegnung mit dem anderen Geschlecht sich selbst zu erkennen.“

Das wäre ja mal ein Thema für eine römische Bischofssynode. Der Gag ist nur: Die findet ja gerade statt, genau zum Thema Ehe und Familie. Sind Sie vor dem Hintergrund des bisher Gesagten mit dem bisherigen Verlauf des synodalen Prozesses zufrieden?

Mit dem bisherigen Verlauf der Debatten um die Bischofssynode zu Ehe und Familie kann meines Erachtens niemand zufrieden sein. Die Diskussion um die Zulassung der wiederverheirateten Geschiedenen zur Kommunion, die längst entschieden ist, wie Johannes Paul II. auch in „Familiaris Consortio“ unterstrichen hat, absorbiert alle Energien. Ehe und Familie stehen im Übrigen nicht nur durch das Gender-Mainstreaming unter einer besonderen Bedrohung, sondern auch durch die Entwicklung der Biomedizin, auf die Benedikt XVI. in seiner Sozialenzyklika „Caritas in veritate“ besonders hingewiesen hat. Auch diese Bedrohungen hat die Bischofssynode 2014 weitgehend ignoriert. Es ist zu erwarten, dass dies jetzt bei der Synode 2015 korrigiert wird.

Wenn man die Fortpflanzung von der Sexualität trennt und letztere zu einer Spielwiese macht, wo jeder mit jedem alles machen kann, ohne dass Nachwuchs kommt, die Fortpflanzung aber in die Hände einer irgendwie gearteten Allianz von Staat und Biowissenschaft legt, hätte man eines der Szenarien, das uns gewisse Spielarten der Eugenik beschert haben. Könnte man Gender-Mainstreaming auch vor diesem Hintergrund sehen?

Die Abspaltung der Sexualität von der Weitergabe des Lebens ist eine Quelle des Gender-Mainstreaming. Gendersensible Theologinnen werfen der Kirche und insbesondere der Enzyklika „Humanae vitae“ denn auch eine Ideologisierung der Fruchtbarkeit oder eine „Fortpflanzungszentrierung“ vor. Sie wollen die Schönheit und die prophetische Kraft dieser Enzyklika und der ihr adäquaten Theologie des Leibes nicht sehen. Zu den 2006 von einer Gender-Lobby formulierten Yogyakarta-Prinzipien, die das Gender-Mainstreaming als ein Gebot der Menschenrechte ausgeben, gehört auch die Forderung, die Staaten müssten den Zugang zur assistierten Reproduktion einschließlich der Samenspende unabhängig von der sexuellen Orientierung gesetzlich ermöglichen. Dies öffnet den Weg zu einer eugenischen Selektion, die vom Erfinder der Anti-Baby-Pille Carl Djerassi ebenso befürwortet wurde wie vom Pionier der Molekularbiologie James Watson, der in einem Interview mit der „Welt“ 2005 meinte, „wenn wir eines Tages ein Gen hinzufügen können, um Kinder intelligenter oder schöner oder gesünder zu machen, dann sehe ich keinen Grund, das nicht zu tun… Wenn wir in der Lage sind, die Menschheit zu verbessern, warum nicht“? Die Molekularbiologie kennt aus sich heraus kein Hindernis, das sie daran hindern würde, auf dem Weg zur Menschenzucht und zu Huxleys schon 1932 beschriebenen „schönen neuen Welt“ voranzuschreiten. Benedikt XVI. hat diese eugenische Mentalität in „Caritas in veritate“ als die eigentliche Gefahr der Zukunft kritisiert.

http://www.vatican-magazin.de/index.php/...usgabe/aktuell1

von esther10 20.10.2015 00:00

Wiener Psychiater Bonelli rät Synode zu "klaren Idealen"


Junge Familie mit einem Kind
Wiener Psychotherapeut Bonelli im "Kathpress"-Interview: Bisherige kirchliche Haltung bei Ehe stabilisiert Familien - "Viele Paare geben zu früh auf"

FAMILIE 20.10.2015, 11:48 Uhr Österreich/Kirche/Familie/Scheidung/Therapie/Synode
Wien, 20.10.2015 (KAP) Mut zu klaren Idealen bei Fragen der Ehe und Scheidung rät der Wiener Psychiater Raphael Bonelli der am Sonntag im Vatikan zu Ende gehenden Familiensynode. Mit ihrer bisherigen Ehelehre trage die Kirche wesentlich zur Stabilisierung von Familien bei, erklärte der Leiter des Instituts für Religiösität in Psychiatrie und Psychotherapie (RPP), das am Samstag in Stift Heiligenkreuz gemeinsam mit der Sigmund-Freud-Privatuniversität eine Fachtagung zu "Bindung und Familie" veranstaltet hat, im Interview mit "Kathpress".

Es sei eine Chance der Kirche, Ideale zu formulieren, die zwar kaum erreichbar seien, dem Einzelnen jedoch persönliche Entwicklung und Orientierung im Leben ermöglichten, erklärte Bonelli. Um diese zu finden, sollten die Synodenteilnehmer keine Angst vor unbequemen und unpopulären Forderungen haben, an denen sich manche auch "reiben", so seine Empfehlung. Religion müsse schließlich prophetisch sein und einen Kontrapunkt in der Gesellschaft setzen, "sonst schafft sie sich selbst ab".

Im Speziellen gelte dies auch bei der Ehelehre, bei der eine "kirchliche zweite Chance" in den Augen des Psychotherapeuten bloß Verunsicherung des Systems bewirken würde: "Der Vater oder die Mutter könnte dann ja jederzeit gehen und nochmals anfangen." Nur Verbindlichkeit könne in diesem Fall Lösungen schaffen, während Unverbindlichkeit dieselben verunmöglichen würde. Bonelli: "Man investiert auch lieber in ein gekauftes als in ein gemietetes Haus. Deshalb bedeutet die bisherige Haltung der Kirche eine Stabilisierung der Familie."

90 Prozent noch zu retten

Besonders lenkte der Experte den Blick auf die übersehenen "Verlierer" von Scheidungen: Meist die Kinder, oft aber auch einer der Partner, gehörten hier dazu, würde sich im "System Familie" doch jede Trennung bei allen Familienmitgliedern auswirken, so der systemische Therapeut. Um dies zu verhindern und eine in Krise geratene Ehe noch zu retten, werde eine Paartherapie oft als "letzte Chance" gesehen, und das laut Bonelli zurecht: 90 Prozent der Krisenpaare könnten auf diesem Weg bei gutem Willen beider wieder zusammengebracht werden, der Rest falle auf "pathologische Ausnahmen" wie etwa bei schweren psychischen Krankheiten.

In der Realität würden jedoch viele Paare "viel zu früh aufgeben", so die Einschätzung des Experten. Meist liege das Problem in einer zu passiven Haltung nach dem Grundsatz "Gibt mir das noch was?" - statt der Frage "Was kann ich verbessern?" Häufig sei jedoch auch der Fall, dass einer von beiden nichts mehr wolle, da er "nichts empfindet" oder eine Affäre begonnen habe: "Das Wort 'Ehebruch' wird für mich immer plastischer: es wird mutwillig etwas zerbrochen. Hier würde ich die Familienpastoral ansetzen, hier ist hinreichend Thema für die Synodenväter."

Ideale fördern Treue

Eine "überwältigende Mehrheit" der Studien zur psychischen Gesundheit habe gezeigt, dass Religion dem Menschen gut tue, berichtete der Neurowissenschaftler. Besonders treffe dies bei "intrinsisch Motivierten" zu: "Bei jenen Menschen, die sich auf Religion als großes, das Leben prägendes Ganzes einließen, ohne nur Einzelteile aus ihr herauszupicken". Betreffenden Personen gelinge es leichter, über den eigenen Schatten zu springen - und laut Bonellis Erfahrung auch, "heroisch um ihre Ehe zu kämpfen". Scheidungen seien in dieser Gruppe deshalb außergewöhnlich selten.

Aus Anlass der Synode ist die kirchliche Position zu Ehe und Scheidung am Dienstagabend (23.10 Uhr) Thema einer "kreuz und quer"-Debatte in ORF2, bei der auch Bonelli teilnimmt. Die weiteren Diskutanten sind der Vatikan-Experte Marco Politi, der St. Pöltner Bischofsvikar Helmut Prader, der Grazer Theologe Gerhard Marschütz und die Sexualtherapeutin Elia Bragagna.
http://www.kathpress.at/goto/meldung/130...-klaren-idealen



von esther10 19.10.2015 22:57




Synodale: Lehre der Kirche zu Sakramenten wird sich nicht ändern

Rom, 19.10.15 (kath.ch) Bei der Bischofssynode über Ehe und Familie im Vatikan gibt es offenbar weiter starken Widerstand gegen Lockerungen im Umgang mit wiederverheirateten Geschiedenen. Der Vorschlag einer Zulassung der Betroffenen zur Kommunion im Einzelfall werde keine Mehrheit unter den Synodenteilnehmern finden, sagte Kurienkardinal George Pell in einem Interview der französischen Tageszeitung «Le Figaro» (Montag, 19. Oktober). Der Erzbischof des australischen Brisbane, Mark Coleridge, betonte im Vatikan zu Beginn der dritten und letzten Synodenwoche, in den strittigen Punkten werde es «keine substanzielle Änderung der kirchlichen Lehre geben».

Nach Pells Worten, plädierten von den 248 angemeldeten Wortmeldungen während der Synode «weniger als 20» für eine Zulassung von wiederverheirateten Geschiedenen zu den Sakramenten unter bestimmten Voraussetzungen wie etwa einem Weg der Busse. In der Frage könne es auch keinen Ermessensspielraum für die einzelnen Bischofskonferenzen geben. Die Kirche könne «zwei Menschen in derselben Situation nicht in Polen sagen, es ist ein Sakrileg, zur Kommunion zu gehen, und eine Quelle der Gnade ein paar Kilometer entfernt in Deutschland», so der Präfekt des vatikanischen Wirtschaftsratssekretariats. Es gebe zwar verschiedene Theologien, aber nur eine Lehre.

Grössere kirchliche Wertschätzung gefordert

Erzbischof Coleridge plädierte für eine grössere kirchliche Wertschätzung von wiederverheirateten Paaren, die in Liebe und Treue zusammenlebten und womöglich noch Kinder grosszögen. Sie könnten nicht mit demselben Vorwurf des Ehebruchs belegt werden wie Verheiratete, die eine Affäre haben. Die Kirche müsse ihre Überzeugungen in einer zeitgemässeren Sprache vermitteln. Begriffe wie «Unauflöslichkeit der Ehe» oder die Bezeichnung von Homosexualität als «Unordnung» seien zu negativ besetzt.

Der Lateinische Patriarch von Jerusalem, Kardinal Fouad Twal, warnte bei der vatikanischen Pressekonferenz davor, den Umgang mit zivil wiederverheirateten Geschiedenen zum entscheidenden Thema der Synode zu erklären. In vielen Regionen der Weltkirche existiere dieses Phänomen nicht, so gebe es etwa im Heiligen Land gar nicht die Möglichkeit, anders als kirchlich zu heiraten. Zudem sei die Erwartung falsch, dass nach Zulassung der Betroffenen zu den Sakramenten wieder mehr Menschen in die Gottesdienste kämen.

Pell dementiert Autorenschaft des Beschwerdebriefes

Mit Blick auf den Beschwerdebrief an Papst Franziskus dementierte Kardinal Pell, dessen Autor zu sein. In dem Schreiben, dessen Existenz durch einen italienischen Medienbericht bekanntwurde, wird im Kern der Vorwurf erhoben, die Synode sei zugunsten der kirchlichen Reformer manipuliert worden. Er habe den Brief lediglich unterzeichnet, so Pell.

Unterdessen wies Washingtons Kardinal Donald Wuerl Manipulationsvorwürfe gegen die Organisatoren der Synode zurück. Er könne nicht erkennen, dass diese Synode in irgendeiner Weise manipuliert sei, sagte Wuerl in einem Interview der von den Jesuiten in den USA herausgegebenen Zeitschrift «America» (Sonntag, 18. Oktober). Zugleich äusserte er den Verdacht, dass die Kritik an der Arbeitsweise der Bischofsversammlung letztlich Franziskus selbst gelte. Das eigentliche Motiv mancher Kritiker sei möglicherweise, dass «sie diesen Papst nicht mögen», so Wuerl. (cic)
http://www.kath.ch/newsd/synodale-lehre-...-nicht-aendern/



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