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von esther10 08.04.2016 00:51

Papst-Lehre Chef warnt vor möglichen "Spaltung" in der Kirche wie protestantische Spaltung


Kardinal Gerhard Müller, Präfekt der Kongregation für die Glaubenslehre

Katholisch , Gerhard Müller , Synode Über Die Familie

REGENSBURG, Deutschland, 8. September 2015 ( Lifesitenews ) - In einer Bewegung , die Schlagzeilen in Deutschland zu machen, hat der Leiter der Kongregation für die Glaubenslehre (CDF) , die deutschen Bischöfe zu einer Spaltung der Kirche führen.

Kardinal Gerhard Ludwig Müller warnt, dass die Tendenz der deutschen Bischöfe die Lehre aus der pastoralen Praxis zu teilen ist nicht anders als die Mißbräuche der protestantischen Umgebung aufgeteilt in 1517. Man sollte "sehr wachsam und nicht vergessen, die Lehre der Kirchengeschichte", sagte er.

Letzte Woche in einer Rede an der Veröffentlichung der deutschen Version von Kardinal Robert Sarah neues Buch Gott oder Nichts in Regensburg, Deutschland, kritisierte Kardinal Müller "ein Klima der deutschen Führungsanspruch für die Weltkirche." Nach Ansicht der deutschen Zeitung Die Tagespost, sagte Müller , dass er häufig gefragt wird , weshalb die deutschen Bischöfe behaupten Führer der katholischen Kirche zu sein - während Lehre über die Ehe und Sexualität flouting - trotz drastischen Kürzungen beim Kirchenbesuch zu überwachen, schrumpfende Zahl von Seminaristen, und ein Rückgang der Berufungen zum Ordens.

Mueller sagte auch, dass die Prognosen von einem weltweiten Zusammenbruch im Christentum, wie es in Europa stattgefunden hat, verfrüht waren. "Wir sollten nicht für andere sagen voraus, dass es wird alles zu entwickeln, wie es bei uns entwickelt hat [in Europa] -. Als ob Entchristlichung ein Verfahren nach einem Gesetz in der Natur ist Nein. Mit Hilfe des Glaubens kann man bewegen Berge ", erklärte er.

Nur mit Hilfe eines "starken neuen Evangelisierung mit einem apostolischen Mut und Eifer," kann Schwäche in Deutschland das Christentum umgekehrt werden, erklärt Müller. Allerdings ist eine solche Eifer steht vor einer enormen Herausforderung, die er als "eine ideologische constrictedness" beschrieben, nach denen die Wahrheit und die Einheit der Kirche wird geopfert, um sein, um eine Änderung zumindest im Bereich der Seelsorge zu erreichen.

Mueller speziell zur Identifizierung des "wieder geheiratet" Katholiken die Eucharistie zu empfangen, sowie eine Neudefinition der Ehe zu akzeptieren, als Herausforderungen zu überwinden. "Man versucht, mit allen Mitteln - mit Hilfe der Exegese, Geschichte, dogmatische Geschichte, und mit Bezug auf die Psychologie und Soziologie - zu dekonstruieren und die katholische Lehre über die Ehe zu relativieren, die sich von der Lehre Jesu kommt, und dies auch nur, um das die Kirche mit der Gesellschaft zu entsprechen scheint ", sagte er.

Klicken Sie auf "gefällt mir" zu unterstützen Katholiken Wiederherstellen der Kultur!

"Wer auf die Lehre der Kirche treu bleibt von den Medien angegriffen wird, und sogar als Gegner des Papstes diffamiert", sagte Müller, "als ob der Papst und alle Bischöfe in Gemeinschaft mit ihm nicht Zeugen des geoffenbarten waren Wahrheit, die ihnen anvertraut wurde, so dass sie nicht die Gefahr, nivelliert von Männern auf ein menschliches Maß läuft. "

"Wir können die Leute nicht täuschen, wenn es um die Sakramentalität der Ehe kommt, ihre Unauflöslichkeit, seine Offenheit gegenüber dem Kind, und die grundlegende Komplementarität der beiden Geschlechter," er fest angegeben. "Pastoral Fall hat im Hinblick auf das ewige Heil zu halten", wie zu einem Wunsch entgegengesetzt in der Welt populär oder akzeptiert zu sein.

Deutsch Bischöfe können sich nicht von der universalen Kirche zu trennen, sagte Müller. Die katholische Führer der Nation muss es sein "sehr aufmerksam und [nicht] vergessen, die Lehre aus der Geschichte der Kirche."

Viele deutsche Bischöfe haben erklärt, dass "Lebenswirklichkeiten" muss Rechnung als Teil der Lehre der Kirche und das Heil genommen werden. Allerdings, sagte Mueller das Ziel sollte nicht sein "über die Anpassung der Offenbarung in der Welt, aber ... über die Welt für Gott zu gewinnen."
https://www.lifesitenews.com/news/popes-...rch-into-schism

von esther10 08.04.2016 00:49

Ehe und Familie: Franziskus veröffentlicht Dokument „Amoris laetitia“


Papst Franziskus segnet Familien - AFP

08/04/2016 11:59SHARE:
Das von vielen Erwartungen begleitete neue Papstdokument zu Ehe und Familie ist erschienen. In „Amoris laetitia“, zu Deutsch: „Die Freude der Liebe“ legt Papst Franziskus auf 300 Seiten seine Überlegungen zu neuen Wegen der Familienpastoral vor, wie sie bei den beiden Bischofssynoden von 2014 und 2015 zur Sprache gekommen waren. Papst Franziskus selbst empfiehlt ausdrücklich, den Text nicht hastig und in einem Durchlauf zu lesen.

Den gesamten Text in deutscher Übersetzung des Schreibens finden Sie hier.
http://w2.vatican.va/content/francesco/d...s-laetitia.html

Hier finden Sie die sechs wichtigsten inhaltlichen Punkte aus „Amoris laetitia“: Nicht immer nur Rom, Realismus, es geht um Liebe, Eingliederung aller, Gewissen und wider das öffentliche Gezerre.

Liebe, Bibel, Regeln: Amoris Laetitia - eine Einführung von Pater Bernd Hagenkord ist hier nachzulesen.
Ein Radio Vatikan-Interview mit dem Wiener Erzbischof Kardinal Christoph Schönborn, der an beiden Synoden teilnahm und das Dokument auf Einladung des Papstes im Vatikan präsentierte, finden Sie hier.

Synode: Was ist nun mit den wiederverheiratet Geschiedenen? Dieser Frage gehen wir hier nach.
Der heimliche Star von „Amoris Laetitia“ ist der Begriff Unterscheidung. Mehr dazu hier.
(rv 08.04.2016 gs)
http://de.radiovaticana.va/news/2016/04/...amoris_/1221216
http://w2.vatican.va/content/francesco/d...s-laetitia.html

*

Der heimliche Star von Amoris Laetitia: Unterscheidung


- ANSA

08/04/2016 12:00SHARE:
„Unterscheidung“ ist einer der zentralen Begriffe geworden, die seit der letzten Synodenversammlung in der Debatte zum Umgang mit komplexen Situationen immer häufiger genannt werden. Gleichzeitig ist das vielleicht der Begriff, der am weitesten weg ist von unserer normalen Umgangssprache. Wir alle wissen, was „unterscheiden“ bedeutet, aber das ist nicht sofort dasselbe wie das, was die christliche Tradition damit meint. Deswegen hier eine kurze Vorstellung dieses heimlichen ,Stars´ der Exhortation.

Das Wort „Unterscheidung“ geht auf die Bibel zurück, wo es im ersten Thessalonicherbrief heißt, dass wir alles prüfen sollen und das Gute behalten (5:21). Genau das ist damit gemeint: Für eine Unterscheidung darf man keine bestimmte Formulierung einer Wahrheit für die zu treffende Wahl voraussetzen, sondern muss sich die konkreten Dinge ansehen. Es ist das Gegenteil zum Aufrufen abstrakter Sätze oder Regeln, denn vielmehr soll alles, was uns begegnet - innerlich und äußerlich - betend und denkend geprüft werden.

Im Gebet und im Denken

Unterscheidung ist auch nicht nur ein Instrument für die ungewöhnlichen oder komplexen Situationen, sozusagen ein Werkzeug für die Krise. Es ist ein dauernder Prozess des sich selbst im Gebet und im Denken Öffnens für Gottes Geist. Wo steckt hier der Wille Gottes? Wo sind hier Funken seines Geistes? Was will Gott hier von mir? „Die geistliche Unterscheidung sucht, die Anwesenheit des Heiligen Geistes in der menschlichen und kulturellen Wirklichkeit zu erkennen, den Samen seines Wirkens in den Ereignissen der Welt, im Gefühl, in den Wünschen, in den tiefen Spannungen im Herzen und in den sozialen, kulturellen und geistlichen Zusammenhängen“ (Papst Franziskus, Audienz für die Civiltà Cattolica, 14.3.2013). Oder in Amoris Laetitia selbst: „Die Unterscheidung muss dazu verhelfen, die möglichen Wege der Antwort auf Gott und des Wachstums inmitten der Begrenzungen zu finden“ (AL 305). Inmitten der Begrenzungen, also inmitten des Konkreten, nicht im Ideal.

Damit ist die Unterscheidung gar nicht so weit weg von dem, was wir im Gewissen tun, also dem Ort, an dem wir mit Gott alleine sind, wie es der Papst mit den Worten des Konzils (Gaudium et Spes 16) sagt. Nur dass die Unterscheidung eben nicht notwendigerweise in unserem Inneren stattfindet, sondern auch gemeinsam geschehen kann. Dann wird daraus eine gemeinsame Unterscheidung im Paar, in der Familie, im Pfarrgemeinderat oder andernorts. Die Unterscheidung ist dann sozusagen das Gewissen der Gemeinschaft.

47 Mal kommt das Wort in AL vor, in ganz verschiedenen Zusammenhängen. So bedeutet es auch „erkennen“, „voneinander getrennt halten“ (also den umgangssprachlichen Gebrauch), und identifizieren, alles Bedeutungen, die beim Verstehen des geistlichen Vorgangs der ‚Unterscheidung‘, wie ihn Papst Franziskus in AL gebraucht, helfen können.


(rv 08.04.2016 ord)
http://de.radiovaticana.va/news/2016/04/...heidung/1221077
http://w2.vatican.va/content/francesco/d...s-laetitia.html

von esther10 08.04.2016 00:49

Kardinal Eijk: Die bisherige Praxis bleibt bestehen
Kommunionempfang wiederverheirateter Geschiedener auch nach Amoris Laetitia nicht möglich
Erstellt von Gero P. Weishaupt am 8. April 2016 um 18:37 Uhr


Papst Franziskus

Utrecht (Kathnews) Auf einer Pressekonferenz in Utrecht (NL) hat der Vorsitzende der Niederländischen Bischofskonferenz Wim Kardinal Eijk heute das postsynodale Schreiben Amoris Laetitia von Papst Franziskus vorgestellt.

Treue zur Lehre und pastorale Sorge

Das Dokument sei, so der Kardinal, die Krone in einem Prozess der Besinnung auf Ehe und Familiepastoral. Amoris Laetitia haben einen auffallend existenziellen Charakter, wodurch es sich von anderen Dokumenten vorheriger Päpste unterscheide. Papst Franziskus halte an der Lehre der Kirche fest und erkläre sie. Dabei widme er sich insbesondere den Schwierigkeiten der Menschen, der Glaubens- und Sittenlehre zu folgen.

Kein Kommunionempfang für wiederverheiratete Geschiedene

Auf die Frage, ob das päpstliche Schreiben den Kommunionempfang für wiederverheiratete Geschiedene ermögliche, antwortete Kardinal Eijk, dass sich diejenigen enttäuscht werden, die eine Änderung der bisherigen Praxis erwartet hätten. “Der Papst sagt nirgendwo, dass sie die Kommunion empfangen können. Die heutige Praxis bleibt aufrechterhalten”, so der Erzbischof von Utrecht.

Seelsorgliche Begleitung

Dem Papst gehe es vielmehr um eine liebevolle Begleitung der Menschen, die in nicht regulären Beziehungen leben. Die dürfen nicht ausgeschlossen werden, sondern müssen in das kirchliche Leben integriert werden, so der Kardinal weiter. Kardinal Eijk wies darauf hin, dass sich das päpstliche Schreiben an die ganze Welt richte. So würden z. B. in Afrika Homosexuelle häufig ausgeschlossen.

von esther10 08.04.2016 00:49

„Revolution“ Amoris Laetitia – „Pastorale Neuausrichtung“ der Kirche
8. April 2016 0


Kardinal Schönborn und Kardinal Baldisseri bei der Vorstellung von Amoris Laetitia
von Giuseppe Nardi

(Rom) Bei der Pressekonferenz zur Vorstellung des Apostolischen Schreibens Amoris Laetitia, das die Ergebnisse der doppelten Bischofssynode zu Ehe und Familie von 2014 und 2015 zusammenfaßt, wurde die „pastorale Neuausrichtung“ der Kirche betont. Es fehlt nicht an enttäuschten Stimmen über eine „ausgebliebene Revolution“. Ist sie tatsächlich ausgeblieben oder schleicht sie doch, wenn auch unterschwellig durch das neue Dokument? Fest steht schon jetzt: Das Dokument erlaubt eine Vielzahl von Lesarten. Etwa von „Die Revolution, die keine wirkliche ist“ bis „Eine Revolution, aber nennt sie nicht so“. Das Dokument enthält wertvolle Aussagen über die Schönheit der Ehe und Bedeutung der Familie. Im aktuellen Streit werden sie aber nicht im Mittelpunkt des Interesses stehen.

Was genau im nachsynodalen Schreiben steht, und was davon wie öffentlich kommuniziert wird, sind zwei Paar Schuhe. Für die konkreten Auswirkungen dürfte, wie die Erfahrung lehrt, der kommunizierte Inhalt wichtiger sein. Wer liest schon ein fast 200 Seiten langes Vatikan-Dokument?

Schönborn: „Franziskus will eine Kirche, in der alle Platz haben“

Der Tenor, der von Kardinal Christoph Schönborn (Erzbischof von Wien) angeführten Pressekonferenz drückt sich in folgenden Sätzen aus: „Franziskus will eine Kirche, in der alle Menschen Platz haben und in der dem Gewissen große Bedeutung zukommt.“ Der Ton macht bekanntlich die Musik, womit die Stoßrichtung für Kardinal Schönborn geklärt wäre. In dem einen Satz ist, ohne nähere Erläuterungen, bereits mehr als genug Sprengstoff enthalten.

Seine Beauftragung, das Schreiben in Rom vorzustellen, gilt nicht nur als Anerkennung durch Papst Franziskus. Es ist auch der Versuch, die am meisten aufmüpfige Kirche des deutschen Sprachraums zufriedenzustellen. Der Sprecher der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, drohte Rom im Vorfeld unumwunden, daß man bei Nichterfüllung der Erwartungen im Alleingang handeln werde. Gemeint ist die faktische Anerkennung von Scheidung und Zweitehe durch Gewährung der Kommunion an wiederverheiratete Geschiedene und die Anerkennung der Homosexualität. Daß dem de facto schon so ist, und wie gut sich die katholische Kirche in Deutschland in den politischen Konsens zur Homosexualität einfügt, zeigte am vergangenen 2. April die „ökumenische Trauerfeier“ für den verstorbenen ehemaligen Bundesaußenminister Guido Westerwelle. Die Trauerfeier für den bekennenden Homosexuellen und Protestanten Westerwelle fand in einer katholischen Basilika in Köln statt.

Zentrale Botschaft: Kommunion für wiederverheiratete Geschiedenen „in gewissen Fällen“

Die zentrale Botschaft der heutigen Pressekonferenz zur Vorstellung von Amoris Laetitia, die Kardinal Schönborn verkündete, lautete daher, daß der Sakramentenempfang für wiederverheiratete Geschiedene „in gewissen Fällen“ möglich sei.

Das genügt, um das latent über der Frage schwebende Schisma der deutschen Kirche abzuwenden, und die Kirche auf „neue pastorale Wege“ zu lenken.

Die deutsche Schisma-Drohung hatte bereits die Endphase des Pontifikats von Papst Benedikt XVI. überschattet. Es wird einmal Aufgabe von Historikern sein, den Zusammenhang zwischen diesem Druck und dem unerwarteten Amtsverzicht des deutschen Papstes in seiner Bedeutung zu beleuchten. 2017 feiert der protestantische Teil des deutschen Raumes 500 Jahre Reformation. Um Haaresbreite hätte das Reformationsgedenken, „passenderweise“, mit einer zweiten Kirchenspaltung zusammenfallen können. Vielleicht wäre es für die Kirche das Beste gewesen. Wer aber möchte diese Verantwortung auf sich laden? Benedikt XVI. wollte es jedenfalls nicht.

Die deutsche Drohung mit dem Schisma



Die von Kardinal Schönborn geleitete Pressekonferenz im Vatikan

Der Druck im Dampfkessel wird mit dem heutigen Tag abgelassen. Sind damit aber die Probleme gelöst? Wie es aussieht, weder praktisch und schon gar nicht theologisch. Seit einem halben Jahrhundert steht die Weltkirche unter einem unheilvollen protestantisierenden deutschen Einfluß. Es entspricht daher einer inneren Logik, daß es auch Deutsche sind, die sich diesem Einfluß entgegenstellen. Die Wahl von Papst Benedikt XVI. sollte, dieser Logik folgend, die Gegenbewegung vollenden. Eine Aufgabe, die er trotz Kraftanstrengung in letzter Konsequenz nicht bewältigte. Der „praktische“ Erfolg durch die Schisma-Drohung zementiert den von der „Rheinischen Allianz“ 1963 begonnenen Einfluß auf die Gesamtausrichtung der Weltkirche. Ist Rom erpreßbar geworden? So drastisch läßt sich das nicht formulieren. Die Dinge sind um einiges komplexer und verwobener. Die Gefahr einer Konditionierung besteht jedenfalls.

Theologisch wurden in den vergangenen zwei Jahren, seit Papst Franziskus die Weichen neu stellte und dem „deutschen Zug“ freie Fahrt gab, von den Verteidigern der kirchliche Ehe- und Morallehre beachtliche Anstrengungen unternommen, um das überlieferte Verständnis des Ehesakraments und der damit verbundenen Unauflöslichkeit der Ehe zu vertiefen. Das wird noch reiche Frucht tragen.

So sehr Papst Franziskus seit seiner Wahl der neuen progressiven „Allianz“ an Rhein und Donau Raum gab und ihr Tür und Tor öffnete, kann kein Gleichschritt mit dem deutschen Episkopat behauptet werden. Die päpstlichen Sympathien für Kardinal Walter Kasper sind bekannt und echt. Sie verschafften dem ehemaligen Bischof von Rottenburg-Stuttgart ein ebenso spätes wie unerwartetes „Comeback“. Immerhin dürfte die Wahl von Kardinal Jorge Mario Bergoglio das „Meisterstück“ des deutschen Kardinals gewesen sein. Weniger Sympathien hegt Franziskus für den mächtigen Mann der deutschen Kirche, für den Münchner Erzbischof Reinhard Kardinal Marx. Das liegt schon am unterschiedlichen Charakter. Das erklärt die Annäherung zwischen dem Papst und Wiens Erzbischof Kardinal Schönborn.

Das Schönborn-Interview: „Liebe wichtiger als Normen“

Der aus uradeligem Geschlecht stammende Dominikaner Schönborn ist ebenso ein Vertreter des deutschen Sprachraums, aber in seiner gekonnten, diplomatischen Art dem Papst deutlich näher. Um die Feinheiten der „Botschaft“ zu verstehen, ist ein Interview zu beachten, das Schönborn bereits vor der römischen Pressekonferenz seiner eigenen Presseagentur Kathpress gab. Interview und Pressekonferenz sind als Einheit zu lesen.

Im Interview fiel die programmatische Aussage:

„Das erste sind nicht die Normen, die zwar wichtig sind, an erster Stelle steht aber die Ausrichtung auf die Liebe.“
Das sei die „besondere Logik“, die hinter dem gesamten päpstlichen Schreiben stehe.

Was Wien „längst praktiziert“, wurde vom Papst „voll übernommen“


Schönborn lieferte im Interview auch gleich seine Deutung des Schreibens mit. Er sieht in Amoris Laetitia die nachträgliche Bestätigung einer „in Wien seit gut 15 Jahren gelebten pastoralen Praxis“. Was Wien längst praktiziere, sei vom Papst „voll übernommen“ worden. Das zum Thema Gehorsam und deutsche Alleingänge.

Dem Schreiben, so Schönborn, sollte eigentlich der Satz „Liebe und tu was du willst“ vorangestellt werden. Wiens Erzbischof bemühte sich erst gar nicht, diesen heutzutage leicht mißverständlichen Satz des heiligen Augustinus zu erklären. Ein gewisses Mißverstehen scheint intendiert. Schönborn wiederholte mit anderen Worten die knappe These „Love is Love“, die er bereits nach der Bischofssynode von 2014 ausgesprochen hatte.

Schönborns Demontage: Gibt es eine objektiv irreguläre Situation?

Vor allem warnte der Kardinal vor vorschnellen Urteilen über sogenannte „reguläre“ oder „irreguläre“ Lebenssituationen. Im päpstlichen Dokument sei das Wort „irregulär“ fast durchwegs unter Anführungszeichen geschrieben, was „besonders wichtig“ sei. Schönborn wörtlich:

„Ob sich jemand in einer regulären oder irregulären Situation befindet, ist zuerst einmal nur ein äußerer Blick auf die Situation.“
Es handelt sich demnach, für den Wiener Erzbischof, nicht um einen objektiven Zustand: „Der innere Blick auf die Lebenssituation von Ehen und Familien besteht darin, dass wir alle mit Schwierigkeiten zu kämpfen haben und alle der Barmherzigkeit Gottes bedürfen.“

Schönborn: „Befreiende und wohltuende Botschaft“

„Kein Ehepaar und keine Familie“ dürften daher sagen: „Wir sind die ordentlichen und Ihr seid die unordentlichen.“ Das sei für ihn eine „befreiende und wohltuende“ Botschaft, „weil es in Wirklichkeit auch so ist“, so Schönborn. „Befreiend“ für wen und wovon?

190 Seiten umfaßt das nachsynodale Schreiben. Man solle es „nicht hastig“ lesen, empfahl heute der Papst. Dennoch wird der Anteil unter den 1,3 Milliarden Katholiken, die es vollständig lesen, überschaubar bleiben.

Mit heute ist das Rennen eröffnet, sich auf die Suche nach Aussagen im Dokument zu machen, die der eigenen Positionen entgegenkommen oder vereinnahmt werden können. Seit Jahrzehnten ist, gewissermaßen auch analog zu den Fraktionen der protestantischen Synoden-Parlamente, auch in der katholischen Kirche die Rede von „Konservativen“, „Progressiven“, „Traditionalisten“, „Modernisten“ oder „Moderaten“. Eine verzerrte Perspektive, denn darum geht es in der Katholischen Kirche nicht. Jedenfalls sollte es nicht darum gehen. Es geht nicht darum, daß eine Fraktion über eine andere siegt, sondern um die von Gott geoffenbarte Wahrheit. Und der sind alle Fraktionen verpflichtete, wenn sie wirklich in Anspruch nehmen, katholisch zu sein. Auch hier gilt, daß es zumindest so sein sollte.

Methodik der unpräzisen Formulierung

Ist das Ergebnis der Synode damit so ausgefallen, wie man es sich erwartet hatte? Letztlich schon. Es ist, wie mehrere hohe Kirchenvertreter, auch Kurienerzbischof Georg Gänswein, versicherte, nicht zu einem aufsehenerregenden Bruch gekommen. Und doch kann man den Bruch bei näherem Betrachten der Details durchaus herauslesen. Genau darin liegt die Bestätigung der Erwartungen. Die Veränderungen, die „Revolution“, die „revolutionäre Wende“ (Worte von Kardinal Kasper) geschieht, wenn sie geschieht, subtil im Wortwust ungenauer Formulierungen. Auch diesbezüglich also Nichts Neues unter der Sonne. Die schon auf dem Zweiten Vatikanischen Konzil angewandte Methode, die Klarheit in unklaren Formulierungen aufzulösen, wird fortgesetzt. Der Jesuit Karl Rahner, und damit Ordensmitbruder des amtierenden Papstes, fand diese Sprachmethodik geradezu genial, denn sie erlaube letztlich immer das herauszulesen bzw. hineinzuinterpretieren, was man will.

Es ist die Methode jener Revolutionäre, denen die Mehrheiten oder die Armeen fehlen, um ihren Willen direkt und schnell durchzusetzen. Es ist mehr noch die Methodik der Pseudo-Revolutionäre, die zwar radikale Ideen haben, denen aber der letzte Antrieb fehlt, sich offen zur Revolution zu bekennen. Die Volkstheologie, deren Vertreter Jorge Mario Bergoglio in Argentinien war, und seine Ablehnung des bewaffneten Kampfes seiner Ordensmitbrüder für die marxistische Befreiungstheologie bietet einige Ansätze zum Verständnis dieses Pontifikats.

Schlichtweg irritierend, das sei nur am Rande erwähnt, ist das weitgehend unkritische „Ja zur Sexualerziehung“, das Papst Franziskus ausspricht. Angesichts der Erfahrungen mit der Schulsexualerziehung und staatlichen „Aufklärungskampagnen“, angesichts der Gender-Ideologie, die massiv der schulischen Sexualerziehung ihren Stempel aufdrücken will, angesichts der entsprechenden „Bildungspläne“ von Baden-Württemberg, Wien oder Bayern, um nur einige zu nennen, fragt man sich verblüfft, welche „Realität“ der Papst und seine Ghostwriter denn bei diesem Thema vor Augen haben.

Wohin die „pastorale Neuausrichtung“ führt, steht in den Sternen

Wohin die „pastorale Neuausrichtung“ allerdings die Kirche Westeuropas führen werden, steht indes völlig in den Sternen. Fest steht nur: Das deutsche Kirchensteuersystem mit seinen Schattenseiten, zu denen ein unverhältnismäßig schlechter Einfluß auf die Gesamtkirche zählt, bleibt bestehen. Das jedenfalls dürfte für manchen Prälaten eine Erleichterung sein, die – im Zweifelsfall – noch wichtiger ist, als der Kampf um die „liberalen“ Öffnungen.

Bleibt am Ende die Frage: Hat es sich gelohnt, daß Papst Franziskus 2013 Ehe und Familie zum Thema einer Bischofssynode machte, um das nachsynodale Schreiben Familiaris Consortio von 1981 zu ersetzen? Läßt man die Chronologie der vergangenen drei Jahre im Zeitraffer passieren, bleibt der Eindruck zwiespältig. Einerseits wurde ein Streit vom Zaun gebrochen und in die Weltkirche hineingetragen, indem Papst Franziskus ohne Not der unduldsamen deutschen Kirche unangemessenen Spielraum gewährte. Wieviel Scherben deshalb noch aufzulesen sein werden, läßt sich derzeit noch gar nicht absehen. Gleichzeitig ist die Doppelsynode, wenn sie als Revolution gedacht war – und mehr als einiges spricht dafür –, zum Rohrkrepierer geworden. Die Kirche spricht weniger denn je mit einheitlicher Stimme. Das Pontifikat von Franziskus fördert die Dissonanz. Die wirkliche innere Erneuerung der Kirche erfährt keine wirklichen Impulse. Sie muß weiterhin warten.
http://www.katholisches.info/2016/04/08/...ung-der-kirche/
Text: Giuseppe Nardi
Bild: MiL

von esther10 08.04.2016 00:48

Walter Kardinal Brandmüller zum bevorstehenden Postsynodalen Schreiben “Amoris laetitia“
Posted on 7. April 2016 by Peter Winnemöller

– ein Statement –

[PM]Im Hinblick auf die vorausgegangenen Diskussionen werden besonderes Interesse jene Paragraphen des Postsynodalen Schreibens finden, die sich mit dem Problem der wiederverheirateten Geschiedenen befassen.

Wer also den Glaubenssatz (Dogma) von der Unauflöslichkeit der Ehe leugnet, hat den Boden der katholischen Lehre verlassen.

Dazu nun einige grundsätzliche Klarstellungen.

hier geht es weier

http://katholon.de/2016/04/07/walter-kar...moris-laetitia/


von esther10 08.04.2016 00:48

6. April 2016 - 19.02 Uhr
Wachsende "Bisexualität unter Jugendlichen

(Wolf Glori) Gender - Ideologie und der Prozess der "Normalisierung" der "sexuellen Fluidität" scheinen zu beginnen Früchte bei der jüngeren Generation zu tragen. Die traurige und beunruhigende Bestätigung war es möglich , in der Primetime zu sehen, die am 16. März auf TV - Sender La7 , innerhalb des Programms Tagada , die einen Dienst ausgestrahlt wurde unter Jugendlichen auf das wachsende Phänomen der Bisexualität gewidmet ist . Nach den Statistiken der Übertragung zur Verfügung gestellt, "Bisexualität" würde von vielen als "praktiziert werden 60% der männlichen Jugendlichen " und " 35% der Frauen " . Die Frage des Reporters, " Die Statistiken sagen , dass Bisexualität heute praktiziert wird viel mehr als früher in der Phase der Adoleszenz, Sie dieses Phänomen? ", Die Jugendlichen außerhalb der Schule befragt haben unterschiedliche Antworten gegeben, aber durch die Behandlung "Argument als etwas absolut normale und normal.

Unter ihnen antwortete ein sehr kleiner Junge , dass "Bisexualität" ist jetzt eine anerkannte Tatsache , unter seinen Kollegen und erklärte: " Im Vergleich zu , bevor Sie die meisten sind zu akzeptieren diese Tatsache der Bisexualität ." Ein anderes Mädchen , das auf dem gleichen Thema angefordert antwortete so: " Man muss schließlich sagen , dass Bisexualität ist ein häufiges Phänomen in unserer Schule ." Auch auf der gleichen Linie ein weiterer Teenager, der so offen seine Gedanken über Bisexualität ausgedrückt:

" Für die Mädchen denke , es ist viel mehr als eine Erfahrung akzeptiert. Ich traf ein Mädchen , das ich mit ein bisschen Zeit bis 15 Jahren. Dann war ich gut mit irgendeinem Kerl. (...) Ich fühle mich bisexuell, oder so beschriften ich das Unternehmen . "

Unter den jüngsten Generationen die klassische Unterscheidung zwischen "gerade" und "Homosexuell" gehört damit der Vergangenheit an . "Sexuelle Moderne" erfordert die Tötung eines "sexuelle Etikette" und die Überwindung der Klassenbegriff im Namen eines falschen und ideologischen "Freiheit der sexuellen Ausdrucks". All dies ist die logische und konsequente Landung eines langen revolutionären Prozess , dessen Ergebnis die Auflösung der Sexualität. In dieser Perspektive ist es nicht verwunderlich , dass die neue Grenze von Jugendlichen wird heute die "Bisexualität" , die in anderen Worten genannt wird , ist nichts anderes als die "sexuelle Fluidität" , nämlich die Tendenz , ohne Unterschied zu schwanken entsprechend den "emotionalen Wellen" , von einem Geschlecht, keine Grenzen oder Regeln weigern , die irgendwie mit diesen wechselhaft und unaufhörlichen Fluss enthalten kann. (Wolf Glori)
http://www.corrispondenzaromana.it/gende...li-adolescenti/


von esther10 08.04.2016 00:46

Diese irakischen Kinder haben alles verloren - außer ihrem Glauben


tudierende an der Dominikanerinnen von St. Katharina von Fertig Schule Siena in Ankawa, Erbil am 7. April 2016. Credit: Elise Harris / CNA.
Von Elise Harris

Erbil, Irak, 7. April 2016 / 03.30 ( Hilfe für die Kirche in Not ) .- Sechs hundert christliche Kinder , deren Familien flohen ISIS Gewalt im Jahr 2014 haben ihre Häuser verloren, Schulen, manchmal Freunde, Sanitärlebensbedingungen und die Stabilität eines normalen Lebens.

Doch trotz ihrer vielen Verlusten, gibt es eine Sache, die sie nie hinter sich gelassen und die weiterhin stärker jeden Tag zu wachsen: ihren Glauben.

Wenn es um die Frage geht, wie in dem Glauben zu beharren - und geben es mit Terroristen auf nur ein paar Meilen entfernt - eine Frau namens Carin hat eine einzigartige Form der Katechese entwickelt, dass sie verschoben Christian Kinder im Irak unterrichtet.

"Ich denke, dass die Kinder die Fähigkeit haben, Jesus zu verehren, zu betrachten", sagte Carin CNA in einem im April 7 Interview in Erbil.

Ihre Klassen sind nicht dazu gedacht, nur die Kinder zu lehren, wie man betet, sondern ihnen die Möglichkeit zu geben, "mit Jesus zu begegnen, zu geben und zu empfangen, seine Liebe" auf einer persönlichen Ebene, sagte sie.

Ein Französisch nativen, Carin ist ein Freiwilliger an einer vorgefertigten Schule von den Dominikanerinnen der heiligen Katharina von Siena in der irakischen Stadt Erbil laufen, die Bildung zu 600 verschoben Christian Kinder bereitstellt und durch die Finanzierung von gemeinnützigen Organisationen wie solche Beihilfe zu die Kirche in Not (ACN) und katholischen Nahen Osten Welfare Association (CNEWA).

Die meisten Kinder die Schule besuchen, sind entweder von Mosul oder Qaraqosh, der ehemaligen Hauptstadt von Christian Irakisch-Kurdistan, und gehören zu den 120.000 Familien, die Qaraqosh floh, als ISIS im August 2014 angegriffen.


Die Mehrheit derjenigen, die flohen, schlossen die Schwestern, kam nach Erbil und leben jetzt in dem, was sie sich beziehen als "Container" innerhalb Flüchtlingslagern der christlichen Vorort der Stadt, Ankawa.

Wegen des Unterschieds im Bildungssystem zwischen den meisten Schulen in Irakisch-Kurdistan, wo die Materialien weitgehend in kurdischer Sprache unterrichtet werden, und die Schulen in Mosul und die einfachen Dörfer Ninive, wo Arabisch die Primärsprache ist, waren die Mehrheit der Vertriebenen Studenten nicht in der Lage Schule im letzten Jahr zu besuchen.

Doch mit dem Bau der neuen Schule, die Klassen in Arabisch lehrt, sind die Kinder in der Lage, ihre Ausbildung fortzusetzen und mit Hilfe von Carin können weiter lernen und wachsen in ihrem Glauben durch den Unterricht in der Katechese sie an der Empfangs Schule.

Komplett mit Lesungen aus dem Evangelium, die eucharistische Anbetung, Gebet zum Heiligen Geist und konkrete Ratschläge für in den Lagern das Evangelium zu leben, wo sie leben, ist die Katechese erhalten sie innerhalb der Schule provisorischen Kapelle zu allen Qualitäten einmal pro Woche unterrichtet.

Jede Lektion 40 Minuten lang und beginnt außerhalb, so dass die Kinder können "ihr Herz", sagte Carin und erklärt, dass "es ist besser (für die Kinder) ihr Herz außerhalb vorzubereiten", bevor die Kapelle betreten.

Nachdem wir während ihr Gebet anwesend sein innen haben die Kinder Zeit für einen kurzen "Gebet des Herzens" vor Jesus und den Heiligen Geist zu bitten.

Das Allerheiligste wird dann von dann sitzen vor dem für ca. 10-15 Minuten in der Stille aus der kleinen Wohnung in der Kapelle und setzen auf genommen, so dass sie "Erfahrung Stille (und) treffen Jesus in der Stille" Carin sagte.

Danach wird eine Passage aus dem Evangelium gelesen wird, denn das ist, wo Jesus zu uns spricht "direkt", sagte sie und erklärte, dass, wenn das Lesen durchgeführt wird, sie zu diskutieren, "wie wir das Evangelium im Alltag leben können, weil Christ zu sein nicht nur in der Kapelle ist, müssen wir im Lager fortsetzen. "

Die Klasse endet mit Fürbitten fragen "für die Welt, wie wir wollen (es ist)," und mit einem Gebet zu Maria.

Hausaufgaben besteht nur zu Hause zu üben, was sie in der Klasse lernen, Carin sagte, zu erklären, dass, wenn die Kinder zurück in die Lager "sie müssen auch weiterhin das Evangelium in die Praxis umzusetzen. Diese und nur diese. "

Carin, der acht Jahre Erfahrung als Missionar hat, entwickelt, um den Lehrplan für den Katechismusunterricht selbst. Es folgt dem liturgischen Kalender und enthält besondere Aktivitäten während Weihnachten und Ostern.

hier geht es weiter
http://www.catholicnewsagency.com/news/t...ir-faith-67690/


von esther10 08.04.2016 00:46

Kardinäle Sarah und Burke beklagen Verwässerung der Sakramente

- AP
07/04/2016 10:46SHARE:


Die Kardinäle Robert Sarah und Raymond Leo Burke haben eine fortschreitende Verwässerung der katholischen Sakramente kritisiert. Deshalb haben sie Papst Franziskus nach eigener Aussage einige Vorschläge unterbreitet. Seit dem Zweiten Vatikanischen Konzil sei in der katholischen Kirche teilweise eine Sinnentleerung und Banalisierung der Sakramente eingerissen, beklagten die beiden Kardinäle bei einer Buchvorstellung in Rom. Vielen Gläubigen und selbst manchen Priestern fehle heute das Verständnis und die Ehrfurcht vor den Riten, die nach katholischem Verständnis das Wirken Gottes in der Welt sichtbar machen und die Menschen daran teilhaben lassen. Die Sakramente der katholischen Kirche sind Taufe, Firmung, Eucharistie, Beichte, Krankensalbung, die Weihe von Diakonen, Priestern und Bischöfen sowie das Ehesakrament.
„Viel Mensch, wenig Gott“

Der aus Guinea stammende Sarah, seit 2014 Präfekt der vatikanischen Gottesdienstkongregation, beanstandete, in den Kirchen gebe es heute „viel Mensch, wenig Gott“. Wörtlich sagte er: „Wir haben die Liturgie zu einem Spektakel verwandelt.“ Deshalb habe er etwa Papst Franziskus vorgeschlagen, das Fotografieren während der Messfeiern zu untersagen. Weiter kritisierte Sarah, dass der Tabernakel, in dem die geweihten Hostien aufbewahrt werden, nach dem Konzil in den meisten Kirchen vom Zentrum an einen untergeordneten Platz neben dem Altar gerückt worden sei. Dabei sei die Hostie der eigentliche Orientierungspunkt hin zu Gott. Kardinal Burke sprach von einer „Deformation der Sakramente im Namen der Kreativität“ nach dem Konzil. Es habe den Anschein, die Sakramente seien in manchen Gemeinden zu einem „Privatbesitz“ geworden.
Christus als Protagonist

Priester, die die Sakramente spendeten, müssten sich aber immer bewusst sein, dass sie als eine Art „Verwalter“ des göttlichen Heilswirkens fungierten. „Christus ist der Protagonist, nicht der Priester“, so Burke. Franziskus hatte den US-Amerikaner, der zuvor Präfekt der Apostolischen Signatur, des obersten Vatikangerichts, gewesen war, zum Kardinalpatron des Malteserordens ernannt. Sarah und Burke betonten, die transzendentale Bedeutung der Sakramente als notwendiges Zeichen der Anwesenheit Gottes und Jesu Christi in der Welt ergebe sich unmittelbar aus der Bibel.

Beide Kardinäle zählten während der Bischofssynoden zu Ehe und Familie 2014 und 2015 - dann ohne Burke - zu den vehementesten Gegnern von Reformen etwa beim Umgang mit wiederverheirateten Geschiedenen, die nicht zu den Sakramenten zugelassen sind. Sie äußerten sich bei der Vorstellung des Buches „Mit den Sakramenten spielt man nicht“ des italienischen Priesters und Liturgiewissenschaftlers Nicola Bux, der auch als Berater der Gottesdienstkongregation tätig ist.
(kna 07.04.2016 mg)
http://de.radiovaticana.va/news/2016/04/...akramen/1220892


von esther10 08.04.2016 00:45

Homosexuellenverband kritisiert das Papstschreiben – und lobt EKD und das ZdK
Veröffentlicht: 8. April 2016 | Autor: Felizitas Küble

Das 300 Seiten umfassende Schreiben „Amoris Laetitia“ („Freude der Liebe“) von Papst Franziskus über Ehe und Familie befaßt sich – wenngleich eher am Rande – auch mit dem Thema Homosexualität. Radio Vatikan



Manfred Bruns, der Sprecher des Lesben- und Schwulenverbands (LSVD), hat sich in einer Pressemitteilung bereits heftig über die entsprechenden Passagen beschwert. Unter dem Titel “Keine „Freude der Liebe“ für Lesben und Schwule” wird das nachsynodale Dokument als “Enttäuschung” bezeichnet.

Der Papst stelle zwar fest, so heißt es in der Erklärung, “dass Lesben und Schwulen mit Respekt begegnet werden soll” und man sie nicht “ungerecht zurücksetzen” dürfe. (Diese Äußerungen sind freilich nichts Ungewöhnliches, sondern stehen schon seit Jahrzehnten im Weltkatechismus.)

Bruns beanstandet aber, daß das päpstliche Schreiben dazu auffordert, den Schwulen und Lesben zu helfen, “den Willen Gottes ganz zu erfüllen, sprich enthaltsam zu leben und auf Liebe und Sexualität zu verzichten, Umpolungs- und Heilungsangebote inklusive”.

Zudem wird kritisiert, daß Franziskus sich besorgt zeige, weil “angeblich Entwicklungsgelder davon abhängig gemacht werden, ob Staaten die Eheöffnung (für Homosexuelle) ermöglichen.”

Sodann würdigt der Verbandsvorsitzende am Familienschreiben des Papstes genau das, was von theologisch konservativen Katholiken kritisiert wird:

“Einzige Neuerung ist, dass die nationalen Bischofskonferenzen mehr Spielraum haben, wenn es um die praktische Auslegung moralischer Normen auf dem Gebiet der Sexualität geht. Der LSVD erwartet, dass sich die deutschen Bischöfe für eine Erweiterung des Familienbildes aussprechen, auch mit Blick auf gleichgeschlechtliche Lebenspartnerschaften.”

Sodann lobt Bruns das progressive “Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK)” wegen seiner Erklärung „Zwischen Lehre und Lebenswelt Brücken bauen“ vom Vorjahr, weil darin auch eine “Segnung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften” gefordert worden sei.

Die Zustimmung des LSVD gilt vor allem der EKD (Evangelischen Kirche in Deutschland):

“In der evangelischen Kirche werden Lesben und Schwule immer mehr als gleichberechtigte Gemeindeglieder akzeptiert…So diskutiert die Evangelische Landeskirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz am Wochenende, ob sie zukünftig die Liebe zweier Menschen traut – egal ob ‪‎lesbisch, ‎schwul oder heterosexuell.”

Dokumentation der Passagen zu Homosexualität in der „Amoris Laetitia“

Foto: Radio Vatikan
https://charismatismus.wordpress.com/201...kd-und-das-zdk/


von esther10 08.04.2016 00:39

Ein Rückgang der Eheschließungsraten

http://www.catholicnewsagency.com/headlines/

Nicht nur ist die Verwendung Pornografie die körperliche Sexualleben zu zerstören, kann es die Zahl der Menschen verfolgen Ehe oder begangen sexuellen Beziehungen werden zu beeinträchtigen.


Im Herbst 2013, ein Artikel in The Guardian Alarm geschlagen, die in Japan weniger Menschen wurden beim Sex unter Berufung als Beweis zahlreiche Statistiken über die sinkende Geburtenrate des Landes, Heiratsrate und sogar Raten von jungen Menschen , die aus sind oder die sich interessiert in der Datierung.

Eine Follow-up - Artikel auf Schiefer gefunden , dass , während die tatsächliche Anzahl der Menschen mit oder ohne Sex vielleicht nicht endgültig aufgezeigt werden, sondern nur die Statistiken über die fallende Ehe und Geburtenraten bedeuten Japan ist eine weltweite Tendenz führt, anstatt ein Ruckeln. Es ist zwar nicht klar, ob Porno direkt ist , diese Zahlen zu beeinflussen, spekulierten viele haben , dass es ist.

Forscher des Instituts für das Studium der Arbeit (IZA) in Deutschland einen Anstieg der freien Internet-Pornografie gefunden wird zumindest mit einer signifikanten Abnahme des Anteils der jungen verheirateten Männern korreliert, und es kann sogar auf den Trend beitragen. A 2013 Pew Studie fand heraus, dass 71 Prozent der einzelnen Amerikaner nicht für eine feste Beziehung suchen waren. Eine andere Studie ergab, dass fast 40 Prozent der amerikanischen Frauen waren nie verheiratet.

"Die Ergebnisse in diesem Papier legen nahe , dass eine solche Verbindung besteht, und dass es möglicherweise sehr groß ist" , stellt die Studie fest, wie sie in der Washington Post berichtet.

Die Studie verwendet General Social Survey (GSS), eine umfassende, national repräsentativen Umfrage, die 18-zu-35 Verwendung von 1.500 Männer im Alter von Internet analysiert, zwischen den Jahren 2000 und 2004. Die Forscher untersuchten die Anzahl der Stunden im Internet pro Woche verbrachte wie oft Internet-Pornografie in den letzten 30 Tagen verwendet wurde, sowie andere Aktivitäten, wie die Verwendung von religiösen Stätten.

inige andere Websites , die auch das Bewusstsein zu schärfen versuchen und geben Hilfe für diejenigen mit Pornografie zu kämpfen sind die Porno - Effekt und Covenant Augen und Internet - Filterung und Rechenschaftspflicht.

Der beste Weg, eine Porno-Sucht loszukommen? Halten Sie es zu bekämpfen und lehnen den Sakramenten, sagte Regnerus.

"(My) Rat: Sie geben die Hoffnung nicht auf; verfolgen Eingeständnis regelmäßig; erkennen und die Kontexte zu vermeiden, die zu einer Versuchung geben. Das ist ein Anfang. "

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http://www.catholicnewsagency.com/news/s...c-health-92952/

von esther10 08.04.2016 00:39




Franziskus Brief an die Bischöfe auf die Einführung seiner Ermahnung Amoris Laetitia

Franziskus öffnet Tür für 'wieder geheiratet' Katholiken in Grenzstein Ermahnung zur Kommunion

Amoris Laetitia , Franziskus

Kommentar

ROM, 8. April 2016 ( Lifesitenews ) - Der umstrittenste Moment des Franziskus 'neue Apostolische Schreiben - Amoris Laetitia (The Joy of Love) - könnte zu einem bescheidenen Fußnote beschränken, sondern die Implikation ist klar: Der Papst eröffnet die Tür an Kardinal Walter Kasper Vorschlag , die geschieden und wieder verheiratet Katholiken in einigen Fällen zu den Sakramenten wieder einbezogen werden könnten, einschließlich der Eucharistie.

In so erscheint der Papst dabei eine Position im Gegensatz zu der seiner Vorgänger, vor allem Papst Johannes Paul II, der rundweg abgelehnt hatte die Idee, die Zulassung der geschiedenen genommen zu haben und wieder geheiratet in seinem Apostolischen Schreiben zur Kommunion Familiaris consortio . Papst Benedikt XVI während seiner Zeit als Präfekt der Kongregation für die Glaubenslehre, hatte auch angesprochen , die Kontroverse, coming down endgültig gegen die Praxis der Kirche zu liberalisieren.


Es ist nicht bis Kapitel 8 des Franziskus 'historisch lange Apostolische Schreiben, dass er direkt mit der Frage befasst, die die Kirche in der Debatte für den letzten zwei Jahren verstrickt hat - seitdem Kardinal Kasper, bei Franziskus' persönliche Einladung, skizzierte seine umstrittene Vorschlag in einer Grundsatzrede zu einem Konsistorium der Kardinäle im Vatikan.

Der Text des endgültigen Dokuments (oder relatio ) des letztjährigen Synode über die Familie hatte Besorgnis bei einigen Synodenväter , die durch die Idee des "internen Forum" in Bezug auf die Debatte über die geschieden und wieder verheiratet zu verweisen. Diese Idee wurde von einigen Theologen zu argumentieren , dass ein Büßer , die sich in einer objektiv sündigen Zustand andauert konnte erkennen, in privaten Gesprächen mit seinem Beichtvater, dass seine subjektive Schuld begrenzt ist, und er könnte daher auf die Sakramente zurückzukehren.

In der Ermahnung heute veröffentlicht wurde, hat Papst Francis angenommen und diese Argumentation erweitert.

Obwohl der gesamte Schub des Kapitels 8 ist der Fall für eine tiefere "Integration" der in "irregulären Gewerkschaften" in das Leben der Kirche zu machen, im Hauptteil des Textes lässt der Papst die Bedeutung des Ausdrucks mehr oder weniger zweideutig . Allerdings sieht er eine klare Antwort auf das Ende einer Fußnote zu Ziffer 305, in dem er erklärt , dass diese "Integration" kann "in bestimmten Fällen" die Zulassung zu den Sakramenten beinhalten, einschließlich der Eucharistie. Er will nicht explizit erläutern , was diese "bestimmten Fällen" auch sein mag, wenn auch allgemeine Grundsätze für Einsicht sind an anderer Stelle im Text angegeben.

In Ziffer 305, warnt der Papst, dass "ein Pastor nicht, dass es einfach moralische Gesetze diejenigen, die in irregulären Situationen anzuwenden ist genug fühlen, als ob sie Steine ​​auf das Leben der Menschen zu werfen waren." Einen bekannten Abschnitt des Zitierens seine eigene Rede zum Abschluss der Synode über die Familie im Oktober letzten Jahres, sagt Francis, dass ein solcher Pfarrer sein würde "sitzt auf dem Stuhl des Mose und zu urteilen manchmal mit Überlegenheit und Oberflächlichkeit schwierigen Fällen und verwundeten Familien."

Er fügt hinzu:

Durch Formen der Konditionierung und schadensbegrenzenden Faktoren ist es möglich, dass in einer objektiven Situation der Sünde - das ist nicht subjektiv schuldhaft sein kann, oder voll solcher - eine Person, in der Gnade Gottes sein kann, leben, lieben kann und kann auch im Leben wachsen von Gnade und Liebe, während die Hilfe zu diesem Zweck der Kirche zu empfangen.

Am Ende dieses Satzes enthält er eine Fußnote (351), die deutlich macht: "In bestimmten Fällen ist dies die Hilfe der Sakramente enthalten kann", und bezieht sich dann auf beide Beichte und der Eucharistie. Er schreibt: "Ich möchte auch darauf hinweisen, dass die Eucharistie" ist kein Preis für die perfekte, aber eine leistungsfähige Medizin und Nahrung für die Schwachen. "


Apropos das Problem der Menschen in unregelmäßigen Gewerkschaften zu integrieren, sagt der Papst, es wäre unmöglich "allgemeinen Regeln" zu schaffen, wie durch das kanonische Recht. Vielmehr fördert er die Individuen ihre individuellen Gegebenheiten im "internen Forum" zu erkennen - also in privaten Absprache mit ihrem Priester - und folgenden Richtlinien durch den Bischof gegründet.

Er schreibt: "Was möglich ist, ist einfach eine erneute Förderung einer verantwortungsvollen persönliche und pastorale Unterscheidung der besonderen Fällen zu verpflichten, eine, die das erkennen würde, da" der Grad der Verantwortung nicht gleich in allen Fällen ", die Folgen oder Auswirkungen einer Regel muss nicht unbedingt immer gleich sein. "

Dies gilt auch für "sakramentalen Ordnung", sagte er in einer Fußnote zu diesem Text schreibt, weil "Einsicht, dass in einer bestimmten Situation existiert kein Grab Fehler erkennen kann."

Zitiert die Synode über den endgültigen Text der Familie, sagt er die Einsicht. "Niemals prescind aus dem Evangelium Forderungen der Wahrheit und der Liebe, wie sie in der Kirche vorgeschlagen" Immer noch die Synode Text zitiert, sagt er die Unterscheidung mehrere Bedingungen beinhalten muss: "Demut , Diskretion und der Liebe für die Kirche und ihre Lehre in einer aufrichtigen Suche nach Gottes Willen und dem Wunsch, eine perfekte Antwort darauf zu machen. "

Er schreibt dann: "Diese Haltung, die ernste Gefahr von Missverständnissen zu vermeiden, wie zum Beispiel die Vorstellung von wesentlicher Bedeutung sind, dass jeder Priester schnell" Ausnahmen "gewähren können, oder dass einige Leute sakramentalen Privilegien im Austausch für Gefälligkeiten erhalten kann."


Der Papst stützt seine Argumentation auf eine radikale Interpretation der Rolle des Gewissens -, die er vorschlägt, könnte in einigen Fällen tatsächlich zu einer Person offenbaren, dass Gott in der Tat sein kann "fragen", um sie in einer Situation weiterhin, dass das nicht erreichen " Ziel ideal "des Evangeliums.

Der Papst schreibt, dass "individuelle Gewissen muss in die in bestimmten Situationen der Praxis der Kirche aufgenommen werden, die objektiv nicht unser Verständnis von Ehe verkörpern." Er fährt fort:

Natürlich sollten alle Anstrengungen unternommen werden, um die Entwicklung eines aufgeklärten Gewissen zu fördern, gebildet und geführt durch den verantwortlichen und ernsthafte Einsicht der eigenen Pastor, und ein immer größeres Vertrauen in die Gnade Gottes zu fördern. Doch kann das Gewissen mehr tun, als zu erkennen, dass eine gegebene Situation nicht objektiv des Evangeliums zu den Gesamtanforderungen entspricht. Es kann auch mit Aufrichtigkeit und Ehrlichkeit, was jetzt ist die großzügige Reaktion erkennen, die Gott gegeben werden kann, und mit einer gewissen moralischen Sicherheit, um zu sehen, dass es ist, was Gott selbst mitten in der konkreten Komplexität der eigenen Grenzen zu fragen, während noch nicht in vollem Umfang das Ziel ideal.

Die vielleicht überraschendste Aspekt der Behandlung von unregelmäßigen Gewerkschaften Ermahnung ist die scheinbare Entlassung des Papstes von der Idee, dass Paare in solchen Verbindungen, die sich als unfähig für berechtigten Grund zu trennen erforderlich sein sollte oder sogar zusammen zu leben, als "Bruder und Schwester" ermutigt - dh zu verzichten in sexuellen Beziehungen engagieren.

Papst Johannes Paul II hatte, in Familiaris consortio, sexuelle Kontinenz als einzige moralische Lösung für Paare vorgeschlagen , die, von ihrer unregelmäßigen Vereinigung bereute, dass "aus wichtigem Grund" - wie die Notwendigkeit , ihre Kinder zu erziehen - sie "nicht erfüllen die Verpflichtung zu trennen. "in solchen Fällen schrieb Johannes Paul II, muss das Paar" nehmen sich die Pflicht , in völliger Enthaltsamkeit zu leben, das heißt, durch Abstinenz von den Handlungen richtige für verheiratete Paare. "

Franziskus jedoch während dieser Satz unter Berufung auf Familiaris consortio zu zeigen , dass die Kirche Fälle nicht anerkennt , wo die Trennung unmöglich sein kann, verlässt die zweite Hälfte des Satzes aus, der die Verpflichtung zur Kontinenz verweist. In einer Fußnote wirft Papst Francis dann in Zweifel , die Weisheit für solche Paare in Enthaltsamkeit zu leben, was darauf hindeutet , dass dies die Paarbeziehung schaden könnte und Kinder.

"In solchen Situationen viele Menschen, zu wissen , und die Möglichkeit des Lebens" als Brüder und Schwestern zu akzeptieren , die die Kirche ihnen bietet, weisen darauf hin , dass , wenn bestimmte Ausdrücke der Intimität fehlt " , kommt es häufig vor, dass Treue gefährdet ist und das Wohl der die Kinder leidet ' "Diese Fußnote wiederum den Zweiten Vatikanischen Konzils Dokument zitiert. Gaudium et Spes - insbesondere ein Abschnitt, der die Belastung verheiratete Paare stehen in Zeiten der Abstinenz in der Praxis der natürlichen Familienplanung anerkennt. Allerdings gilt Franziskus 'Verwendung des Zitats es denen in unregelmäßigen Gewerkschaften.

Franziskus erkennt an, dass die pastorale Ansatz er skizziert hat, kann als Ursache für Verwirrung, die durch einige betrachtet werden, sondern deutet darauf hin, dass dies ein Risiko er bereit ist, zu übernehmen. "Ich diejenigen verstehen, die eine strengere Seelsorge bevorzugen, die keinen Raum für Verwirrung lässt", schreibt er. "Aber ich glaube fest daran, dass Jesus eine Kirche aufmerksam auf die Güte will, die der Heilige Geist sät, mitten in der menschlichen Schwäche, eine Mutter, die zwar deutlich ihr Ziel Lehre zum Ausdruck," immer das tut, was gut sie kann, auch wenn in den Prozess , bekommen ihre Schuhe durch den Schlamm von der Straße "verschmutzt".

Die heutige Entscheidung des Papstes folgt Jahrzehnten Druck auf die Ausgabe von Progressiven in der Zeit nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil. Insbesondere war es ein wichtiger Punkt der Diskussion auf der Synode über die Familie , die es im Jahr 1980 berief Papst Johannes Paul II in seiner Ermahnung war folgende dass Synode, Familiaris consortio, dass er die Tür auf die Frage, unter Berufung auf die Schrift fest geschlossen und die Lehre der Kirche. Seine kurzen Absatz zu diesem Thema bietet immer noch die überzeugendste und prägnante Erklärung dafür , warum der Vorschlag ist nicht möglich. Er schrieb:

Bekräftigt jedoch die Kirche ihre Praxis, die auf die Heilige Schrift basiert, der nicht zugeben zur eucharistischen Kommunion Personen geschieden, die wieder geheiratet haben. Sie sind nicht in der Lage dazu aus der Tatsache, zugelassen zu werden, dass ihr Zustand und dem Zustand des Lebens objektiv, dass die Vereinigung der Liebe zwischen Christus und der Kirche widersprechen, die bezeichnet wird und von der Eucharistie bewirkt. Daneben gibt es noch eine besondere pastorale Grund: Wenn diese Menschen zur Eucharistie zugelassen wurden, würden die Gläubigen in die Irre und Verwirrung in Bezug auf die Lehre der Kirche über die Unauflöslichkeit der Ehe geführt werden.
https://www.lifesitenews.com/news/pope-f...-in-landmark-ex


von esther10 08.04.2016 00:32

Fegen Abstimmung in Utah Etiketten Porno gefährlich für die öffentliche Gesundheit

Salt Lake City, Utah, 15. März 2016 / 06.02 ( CNA / EWTN Nachrichten ) Pornographie Warnung vor dem Schaden anrichtet für Einzelpersonen, Familien und der Gesellschaft .- Utah Landtag hat vor kurzem eine Resolution.


Die Resolution besagt, dass der Landtag "erkennt an, dass Pornografie ist eine Gefährdung der öffentlichen Gesundheit auf ein breites Spektrum von individuellen und öffentlichen Auswirkungen auf die Gesundheit und gesellschaftlichen Schäden führen."

Susan Dennin, ein Sprecher der römisch-katholischen Diözese von Salt Lake City, sagte der Bewegung "unseren Glauben an die unantastbare Würde der menschlichen Person bestätigt in Christus und der Gabe der menschlichen Sexualität und Ehe in Gottes Plan vollständig offenbart."

Sie sagte CNA 14. März, dass die US-Konferenz der katholischen Bischöfe zu diesem Thema in ihrem November 2015 Dokument besprochen hatten "Schaffe in mir ein reines Herz. Eine pastorale Antwort auf Pornographie"


Die Utah Repräsentantenhaus verabschiedete die Resolution 11. März in der Nähe der Nähe seiner Legislaturperiode. Die Utah Senat hatte die Rechnung im Februar einstimmig von 24-0 genehmigt.

Die Resolution verlangt, dass Pornografie verewigt "eine sexuell vergifteten Umwelt" und trägt zur "hyper-Sexualisierung" von kleinen Kindern und Jugendlichen. Es ist wichtig, auf die technologische Fortschritte, die es einfacher für die Kinder noch klein gemacht haben Pornografie zugreifen.

Es Pornografie der möglichen Auswirkungen auf die Entwicklung des Gehirns und die Funktion auch, seine potentiellen Nutzern zu schaden zitiert die Fähigkeit intime Beziehungen zu bilden und ihr Potenzial zu führen "problematischen oder gesundheitsschädliche sexuelles Verhalten und Sucht." Aufgeladen Die Auflösung, die Pornografie "behandelt Frauen und Kinder als Objekte. "

Der Gesetzgeber sagt, dass Pornografie eine schädliche Wirkung auf die Familie hat aufgrund einer Verbindung mit "Verringerung Wunsch bei jungen Männern in der Ehe zu heiraten, Unzufriedenheit und Untreue."

Als Reaktion auf diese Probleme spricht sich die Auflösung nicht näher bezeichnete "Bildung, Prävention, Forschung und Politik zu ändern."

Zustand Sen. Todd Weiler, ein Sponsor der Resolution, sagte der Salt Lake Tribune, dass Pornografie ist "ein ernstes Problem."


"Für uns, so zu tun, dass dies keine Auswirkungen auf unsere Werte hat und auf unsere Gesellschaft und Kultur und die Gehirnentwicklung unserer Jugendlichen sehr naiv", sagte er.

Er sagte, die Antwort auf Pornographie sollte sich auf die Bemühungen modellieren Tabak, um den Zugriff auf und die Förderung nach Beweise zeigten, war es schädlich.

"Mein Ziel, diese Entschließung nebenbei ist eine nationale Bewegung zu beginnen, die gleiche Sache mit Pornographie zu tun - nicht, es zu verbieten, aber unsere Kinder davor zu schützen", sagte er.

Sen. Weiler sagte, er würde gerne Internet-Provider Pornographie erlauben nur Grundlage für ein Opt-in zu sehen.

Utah ist ein überwiegend Mormon Staat. Die Auflösung erntete Lob von Elder Jeffrey R. Holland, ein Führer in der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage.

"Die Gesellschaft dieses Übel wie die Epidemie sehen muss es ist", sagte er, nach KSL-T
http://www.catholicnewsagency.com/news/s...c-health-92952/


von esther10 08.04.2016 00:31

Papstmesse: Alltagsheilige bringen die Kirche vorwärts

- OSS_ROM



Papst Franziskus bei einer Generalaudienz - AFP

http://blog.radiovatikan.de/mann-und-fra...-abbild-gottes/
06/04/2016 11:22SHARE:
An diesem Freitag veröffentlicht der Vatikan das so genannte Postsynodale Schreiben des Papstes zum Thema Familie, also den Text, mit dem Franziskus die Debatten des synodalen Prozesses zusammen fassen und bewerten wird. „Amoris Laetitia - über die Liebe in der Familie" wird er heißen, und das wird die Sicht des Papstes auf die Dinge sein, nachdem er während der Beratungen in der Aula geschwiegen und zugehört hatte.
Trotzdem ist es nicht das erste Mal, dass Franziskus sich zum Thema öffentlich äußert, im Gegenteil. Bei nicht weniger als 36 Katechesen auf dem Petersplatz hatte er 2015 über Familie gesprochen. Hier einige zentrale Gedanken.
(rv 06.04.2016 ord)[/img]
07/04/2016 12:38SHARE:
Es sind die „unscheinbaren“ Heiligen des Alltags, die die Kirche vorwärts bringen. Das unterstrich der Papst bei der Frühmesse in der vatikanischen Casa Santa Marta von diesem Donnerstag. Bei diesen Alltagsheiligen handele es sich um „einfache Menschen“, die ein Leben nach den christlichen Grundprinzipien führten.

Ausgehend von der Ersten Lesung aus der Apostelgeschichte, in der es um den Mut des Apostels Petrus geht, erinnerte der Papst, dass dieser nicht aufhörte, über Jesus zu sprechen, obwohl ihm dies verboten wurde. Petrus, der an Gründonnerstag „wie ein Feigling“ dreimal den Herrn verraten hatte, zeigte sich nach Jesu Tod und Auferstehung als mutiger Glaubensbezeuger, so der Papst.

„Die Kohärenz zwischen dem Leben und dem, was wir gesehen und gehört haben, ist die Wurzel des Glaubenszeugnisses. Das christliche Zeugnis geht noch weiter, weil es nicht nur um denjenigen geht, der bezeugt. Beim christlichen Zeugnis geht es immer um zwei Personen. ,Über diese Handlungen sind wir und der Heilige Geist Zeugen´, heißt es in der Heiligen Schrift. Ohne den Heiligen Geist kann es kein christliches Zeugnis geben. Das christliche Leben ist eine Güte des Herrn.“

Neben den Alltagsheiligen seien es auch die Märtyrer, die die Kirche stützten, so der Papst weiter. Sie seien kohärent gewesen und durch ihren Mut hätten sie ein wichtiges Zeugnis abgelegt.

„Die heutigen Märtyrer sind jene, die ihre Länder verlassen müssen, die geköpft oder verfolgt werden, weil sie den Mut haben, Jesus zu bezeugen. Sie haben durch ihr Zeugnis den auferstandenen Jesus gesehen und gehört und das ist ein Geschenk des Heiligen Geistes.“
In den schwierigen Augenblicken der Geschichte heiße es oft, „das Vaterland braucht Helden“. Auch die Kirche brauche sozusagen Helden und zwar Glaubensbezeuger, so der Papst.

„Wer bezeugt, ist ein wahrer Heiliger, gerade wenn er ein normales Leben führt. Sie sind das Blut der lebendigen Kirche, die die Kirche auch vorwärts bringen, weil sie beweisen, dass Jesus für uns auferstanden ist und dass er noch unter uns lebt.“
(rv 07.04.2016 mg)
http://de.radiovaticana.va/news/2016/04/...s_gehen/1220942


von esther10 08.04.2016 00:28

08.04.2016

Papstschreiben zu Ehe und Familie veröffentlicht


Papst: Mehr Barmherzigkeit in Morallehre
Papst Franziskus will mehr Barmherzigkeit in der Anwendung der kirchlichen Morallehre zulassen; grundsätzlich hält er aber an den geltenden Normen zu Ehe und Familie fest. Das rund 200-seitige Papier war mit großer Spannung erwartet worden.

Die Reform der kirchlichen Vorschriften über Ehe und Familie, wie sie manche von Papst Franziskus erhofft, andere befürchtet hatten, ist ausgeblieben. Und doch bleibt keineswegs alles beim Alten. Sein am Freitag veröffentlichtes Schreiben "Amoris laetitia" lässt sich allerdings nicht auf einen einfachen Nenner bringen: Der Papst rüttelt nicht am Lehrgebäude der katholischen Kirche, aber er öffnet neue Zugänge dazu. So schafft er erhebliche neue Freiräume: für die Gläubigen, für die Seelsorger und für die einzelnen Bischöfe.

Das in der deutschen Fassung 185 Seiten lange Dokument ist kein Gesetzestext. Es ist eine Gebrauchsanweisung - und vor allem ein Appell zu mehr Barmherzigkeit. Der Papst zeigt darin Wege, wie Seelsorger und Gläubige selbst zu verantwortbaren Entscheidungen in moralisch schwierigen Situationen gelangen können, stets auf der Grundlage der geltenden kirchlichen Morallehre. Das letzte Wort muss allerdings, vor allem moralischen Perfektionismus, nach dem Willen von Franziskus immer die Barmherzigkeit haben.

Gewissensentscheidung des Einzelnen

Weitere Schlüsselelemente sind die Gewissensentscheidung des Einzelnen, das Prinzip der Güterabwägung, die sorgfältige Prüfung des Einzelfalls. Zugleich macht der Papst deutlich, dass er damit keinen Freifahrtschein für alle möglichen "Ausnahmen" geben möchte. Franziskus stärkt auf der Seite der Betroffenen vor allem die Rolle des Gewissens und den Seelsorgern erteilt er die Lizenz zur besonnenen Abwägung. Der Einzelne soll nicht länger durch eine allzu schematische Anwendung moralischer Vorschriften bevormundet werden.

"Wir sind berufen, die Gewissen zu bilden, nicht aber dazu, den Anspruch zu erheben, sie zu ersetzen", heißt es zu Beginn des Schreibens - nicht ohne eine gehörige Portion Selbstkritik. Die Kirche tue sich schwer, dem Gewissen der Gläubigen Raum zu geben, "die oftmals inmitten ihrer Begrenzungen, so gut es ihnen möglich ist, dem Evangelium entsprechen und ihr persönliches Unterscheidungsvermögen angesichts von Situationen entwickeln, in denen alle Schemata auseinanderbrechen", so der Papst.

Rolle der Bischöfe und der Bischofskonferenzen gestärkt

Rom hat gesprochen. Aber damit soll die Angelegenheit diesmal ausdrücklich nicht beendet sein. Franziskus stärkt auch die Rolle der Bischöfe und der Bischofskonferenzen - wenngleich er diese Organisationen nicht ausdrücklich nennt. Nicht "alle doktrinellen, moralischen oder pastoralen Diskussionen" müssten durch "ein lehramtliches Eingreifen entschieden werden", schreibt er. Zwar sei "selbstverständlich" eine Einheit von Lehre und Praxis in der Kirche notwendig. Das schließe jedoch keineswegs aus, dass "verschiedene Interpretationen einiger Aspekte der Lehre oder einiger Schlussfolgerungen, die aus ihr gezogen werden", fortbestünden. Was das konkret bedeuten kann, lässt Franziskus offen.

Auch für die besonders heftig diskutierte Frage des kirchlichen Umgangs mit wiederverheirateten Geschiedenen stellt der Papst keine allgemeingültige Regel auf. Franziskus schließt eine Zulassung zum Kommunionempfang im Einzelfall nicht aus. Er übernimmt hier weitgehend den Vorschlag der deutschsprachigen Bischöfe während der Bischofssynode zu Ehe und Familie, der auch Eingang in das Papier fand, das die Bischofssynode dem Papst vorlegte. Das letzte Wort haben so auch bei Franziskus der Beichtvater und das Gewissen der Betroffenen. Auf die Frage des Kommunionempfangs geht er jedoch - abgesehen von einer bemerkenswerten Fußnote - nicht ausdrücklich ein.

Ausnahmen für wiederverheiratete Geschiedene

Wiederverheiratete Geschiedene könnten in "gewissen Fällen" auch die "Hilfe der Sakramente" in Anspruch nehmen, heißt es dort. Franziskus deutet überdies zumindest an, dass es Einzelfälle geben könnte, in denen auch wiederverheiratete Geschiedenen, die in ihrer zweiten Verbindung nicht sexuell enthaltsam leben, die Kommunion empfangen könnten; und zwar dann, wenn die Treue in Gefahr gerate und die Kinder aus der ersten Verbindung in Mitleidenschaft gezogen würden.

Nach kirchlicher Lehre können wiederverheiratete Geschiedene bislang nur dann zur Kommunion zugelassen werden, wenn sie mit ihrem neuen Partner wie "Bruder und Schwester" zusammenleben.

"Gewisser Halt"

Auf den Umgang mit Homosexuellen und gleichgeschlechtlichen Paaren, der unter den Bischöfen ebenfalls besonders umstritten war, geht der Papst nur kurz ein. Er bekräftigt, dass gleichgeschlechtliche Partnerschaften nicht der Ehe angeglichen werden dürften, betont aber zugleich, dass auch solche Formen des Zusammenlebens den Betroffenen "einen gewissen Halt geben".

Manchen Reformern dürfte das Schreiben zu wenig konkret sein, manchen Konservativen zu weitgehend. Welche Konsequenzen es hat, hängt nun auch von den Bischöfen, Seelsorgern und Gläubigen ab.

*



Katholische Sicht auf Familie und Ehe

HOMOSEXUALITÄT: Die Ehe ist ein Bund von Frau und Mann. Gleichgeschlechtliche Lebenspartnerschaften werden nicht als Ehe anerkannt. Homosexuelle werden im Katechismus der Kirche "zur Keuschheit gerufen". Sie müssten mit Respekt behandelt werden, heißt es dort und im Abschlussdokument der Familiensynode von Oktober 2015.

EHE: "...bis dass der Tod euch scheidet" - die Ehe ist unauflöslich. Erst nach dem Tod eines Partners kann der andere erneut heiraten. Eine kirchliche Scheidung ist zwar nicht möglich, jedoch kann ein Kirchengericht eine Ehe unter bestimmten Umständen als nie geschlossen bewerten. Geht es um die zivile Wiederverheiratung von Geschiedenen, so wollen einige Bischöfe im Umgang damit künftig mehr Offenheit zeigen und den jeweiligen Einzelfall betrachten.

ABTREIBUNG: Sie wird abgelehnt. Die Kirche erlaubt jedoch einen medizinischen Eingriff zum Schutz der Mutter, der laut Glaubenskongregation "als Nebeneffekt den Tod des Kindes zur Folge haben kann".

(Quelle: dpa, domradio.de)
Thomas Jansen
(KNA)

von esther10 08.04.2016 00:26

08.04.2016

Deutsche Bischöfe würdigen Papstbotschaft zu Ehe und Familie
"Ermutigung zum Leben und zur Liebe"
Als "Ermutigung zum Leben und zur Liebe" haben die deutschen Bischöfe die am Freitag veröffentlichte Botschaft von Papst Franziskus zu Ehe und Familie gewürdigt. Weitere Reaktionen im Überblick.

Der Text sei "in erster Linie eine herzliche, gleichermaßen tiefgehende wie lebenspraktische Einladung zur Lebensform von Ehe und Familie, die ihre Inspiration aus den Quellen des christlichen Glaubens erfährt", erklärten der Münchner Kardinal Reinhard Marx, der Berliner Erzbischof Heiner Koch und der Osnabrücker Bischof Franz-Josef Bode.

Marx, Koch und Bode gehörten zu den Teilnehmern der beiden von Franziskus einberufenen Weltbischofssynoden 2014 und 2015. Mit seiner jetzt publizierten Botschaft "Amoris laetitia" fasst der Papst die Ergebnisse der Beratungen zusammen. Insgesamt gehe es Franziskus darum, "in positiver und ermutigender Weise Wertoptionen, Möglichkeiten und Perspektiven für das Leben in Ehe und Familie zu eröffnen", so die deutschen Bischöfe. Dabei betone der Papst neben kirchlichen Normen die Bedeutung individueller Gewissensentscheidungen.

Dies habe auch "weitreichende Konsequenzen für den pastoralen Umgang mit wiederverheirateten Geschiedenen", denen der Empfang der Kommunion bislang nach kirchlicher Lehre verwehrt bleibt. Die Feststellung, dass eine zweite zivile Verbindung im Widerspruch zur ersten, sakramentalen Ehe und damit im Widerspruch zur objektiven Norm steht, reiche künftig als alleinige Begründung für einen Ausschluss vom Kommunionempfang nicht mehr aus, so die Bischöfe. "Es ist vielmehr notwendig, in jedem einzelnen Fall die besondere Lebenssituation der Betroffenen zu betrachten." Nur im Blick auf die jeweilige Lebensgeschichte und Realität lasse sich "gemeinsam mit den betroffenen Personen klären, ob und wie in ihrer Situation Schuld vorliegt, die einem Empfang der Eucharistie entgegensteht".

Nicht zuletzt seien nun Bischöfe, aber auch Priester und Theologen gefragt, die "vielfältigen Einsichten und Akzentsetzungen" des päpstlichen Schreibens zu durchdringen und in der Verkündigung und Pastoral wirksam werden zu lassen. "Wir bitten besonders die Priester, im Geist dieses Textes auf die Menschen zuzugehen, auf die, die sich auf dem Weg zur Ehe befinden, auf die Eheleute, aber auch auf die, deren eheliche Beziehungen missglückt sind und die sich oft von der Kirche alleingelassen vorkommen", so die Bischöfe. Der Tenor des Schreibens laute: "Niemand darf ausgeschlossen werden von der Barmherzigkeit Gottes."

Bischof Koch betonte als Vorsitzender der Familienkommission der Deutschen Bischofskonferenz, Franziskus weise jede "kalte Schreibtisch-Moral" zurück. Er setze vielmehr auf Pastoral als "barmherzige Liebe", die immer geneigt sei zu verstehen, zu verzeihen, zu begleiten und vor allem einzugliedern.

Hamburgs Erzbischof Stefan Heße hat die Botschaft des Papstes zu Ehe und Familie als "Herausforderung für die Seelsorge" gewürdigt. Franziskus nehme in dem Schreiben "Amoris Laetitia" (Freude der Liebe) die Lebenswirklichkeit der Menschen von heute in den Blick, sagte er am Freitag in Hamburg. Diese Wirklichkeit habe sich in den vergangenen Jahrzehnten wesentlich stärker verändert als in den Jahrhunderten zuvor. "Auf der anderen Seite macht Franziskus auch klar: Wir geben unsere Ideale nicht auf. Wir müssen aber neu darüber nachdenken, wie Menschen sie leben können", so der Erzbischof.

Heße warb dafür, "eine begehbare Brücke zwischen Ideal und Wirklichkeit zu bauen". Der Papst habe bewusst keine neuen Regelungen getroffen. Er wolle vielmehr Hilfen geben, "um die Gewissensbildung der Menschen zu fördern".

Papst Franziskus hat nach Aussage des Wiener Kardinals Christoph Schönborn in seinem Schreiben zu Ehe und Familie wiederverheirateten Geschiedenen den Weg zum Kommunionempfang geebnet. Der Papst sage mit Blick auf die Betroffenen, dass ein "kleiner Schritt inmitten großer menschlicher Begrenzungen" Gott wohlgefälliger sein könne "als das äußerlich korrekte Leben dessen, der sein Tage verbringt, ohne nennenswerte Schwierigkeiten zu stoßen", so Schönborn bei der Vorstellung des Dokuments "Amoris laetitiae" am Freitag in Rom.

Franziskus schreibe dann in einer Fußnote, dass auch die Hilfe der Sakramente "in gewissen Fällen" gegeben werde könne. Der Papst biete dafür zwar keine "Kasuistik" und "keine Rezepte". Er erinnere die Priester jedoch daran, dass die Eucharistie nicht die Belohnung für die Vollkommenen, sondern ein großzügiges Heilmittel und eine Nahrung für die Schwachen sei. Außerdem verweise Franziskus in diesem Zusammenhang darauf, dass der Beichtstuhl keine Folterkammer sein dürfe.

Das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) sieht in der Botschaft von Papst Franziskus zu Ehe und Familie neue Spielräume für die Ortskirchen. "Mit seiner Feststellung, dass nicht alles durch lehramtliches Eingreifen entschieden werden muss, verlagert er die Kompetenzen zum Umgang mit Konflikten und Krisen auf die Ebene der Bistümer und Gemeinden", erklärte ZdK-Präsident Thomas Sternberg am Freitag in Bonn.

Franziskus gebe der Gewissensentscheidung der Gläubigen und der Seelsorger neues Gewicht, so Sternberg weiter. Dabei betone der Papst "den Primat der Barmherzigkeit über eine 'kalte Schreibtischmoral'" und bringe kirchliche Lehre und Lebenspraxis der Gläubigen wieder näher zusammen ohne die kirchliche Lehrverkündigung in Zweifel zu ziehen. Die am Freitag im Vatikan vorgestellte Botschaft des Papstes mit dem Titel "Amoris laetitia" fasst die Beratungen der beiden Weltbischofssynoden 2014 und 2015 zu Ehe und Familie zusammen und hat verbindlichen Charakter.

Es gelte jetzt, "menschlich glaubwürdig mit Ehe und Partnerschaft auch in Krisensituationen und im Scheitern umzugehen", so der Präsident des höchsten Gremiums der katholischen Laien in Deutschland. "Der Papst spricht uns allen eine hohe Kompetenz zu, Menschen in Beziehungen, Ehen und Familien zu beraten. Er rät den Klerikern, bei den Laien in Fragen von Ehe und Familie in die Schule zu gehen. Seine dringende Aufforderung zur pastoralen Unterscheidung gilt uns allen gemeinsam, sie ist Sache der einzelnen, der Gemeinden, der Diözesen und der ganzen Kirche in Deutschland."

Der Regensburger Bischof Rudolf Voderholzer sieht in der Papstbotschaft zu Ehe und Familie in erster Linie "eine Hymne auf die von Gott geschenkte Liebe". Es handle sich um ein "werbendes, einladendes Schreiben" ohne Pauschalurteile und -lösungen, erklärte der Bischof am Freitag in einer ersten Stellungnahme. Papst Franziskus verzichte auf lehramtliche Entscheidungen in strittigen Fällen. Er fordere aber eine intensivere kirchliche Begleitung von Paaren vor und nach der Eheschließung, besonders in schwierigen Situationen.

Mit Blick auf die intensive Diskussion über eine Zulassung wiederverheirateter Geschiedener zur Kommunion stellte Voderholzer fest, der Papst habe an der bisherigen Lehre nichts verändert. Er schreibe sie aber "angesichts einer noch komplexer gewordenen Situation fort". Die Seelsorger sollten sich dieser Paare annehmen und mit ihnen einen "Weg der persönlichen Reifung" gehen.

Voderholzer sagte, er garantiere jedem, der sich in seinem Bistum in einer "irregulären Situation" befinde und diese gemeinsam mit der Kirche klären wolle, eine "individuell abgestimmte und selbstverständlich kostenlose Beratung und Betreuung".

Auch Bischöfe in Nordrhein-Westfalen haben "Amoris laetitia" begrüßt. Münsters Bischof Felix Genn erklärte, der Papst weite den Blick, ohne die Lehre der Kirche zu verändern. Er bitte darum, die Familien zu stärken. Wenn aber Beziehungen scheiterten, solle "nicht Trennung und Ausschluss" das Handlungsprinzip der Kirche sein, sondern Integration und Liebe sein. "Franziskus lädt uns ein, auf ein Ideal hin zu leben und nicht vom Ideal her die Menschen zu beurteilen."

Die Themen Wiederverheiratung, Zulassung zu den Sakramenten und Umgang mit Homosexuellen werden laut Genn nicht ausgespart. Im "einfühlsamen Kapitel 8" fänden gescheiterte Beziehungen Berücksichtigung mit dem Satz: "Die Zerbrechlichkeit begleiten, unterscheiden und eingliedern." Franziskus bitte darum, jedes Beziehungsgeflecht genau und mit den Augen der Barmherzigkeit anzuschauen. "Er erteilt allen einfachen Lösungen eine Absage", so Genn.

Ruhrbischof Franz-Josef Overbeck sprach in Essen von einem "äußerst beeindruckenden" Schreiben. Der Text orientiere sich an der oft sehr schwierigen Alltagsrealität des heutigen Familienlebens, ohne das Ideal und die Bedeutung von Ehe und Familie zu verdunkeln. "Der Papst zeigt sich in dem Text als ein wirklicher Seel-Sorger, der die komplexen Lebenssituationen und -verhältnisse wahrnimmt und weiß, dass sie nicht pauschal beurteilt werden können und differenziert zu betrachten sind." Die Aufforderung, Menschen in unterschiedlichen Lebensverhältnissen zu integrieren, sei "die herausfordernde Botschaft des Papstes".

Der Übergangsverwalter des Bistums Aachen, Weihbischof Karl Borsch, lobte den "positiven Grundton" des Schreibens. Dieses sehe nicht zuerst das Ideal einer Familie, sondern betone "ihre reiche und komplexe Realität", erklärte der Diözesanadministrator. Das Schreiben verbinde die Wertschätzung der Familie mit der pastoralen Realität.

Zwar fälle der Papst keine lehramtliche Entscheidung zu konkreten Fällen wie die Zulassung wiederverheirateter Geschiedener zur Kommunion, so Borsch. Wichtige Stichworte des Umgangs mit allen schwierigen Situationen seien aber "begleiten, unterscheiden und eingliedern".

Der Vorsitzende der Nordischen Bischofskonferenz, Bischof Czeslaw Kozon, hat das Synodenpapier des Papstes zu Ehe und Familie als wichtigen Beitrag zur Glaubensverkündigung an Familien in Skandinavien begrüßt. Gerade in den stark säkularisierten nordischen Ländern eröffne das Schreiben die Möglichkeit zum Dialog, erklärte Kozon zum Abschluss der Frühjahrsvollversammlung der Nordischen Bischofskonferenz am Freitag im österreichischen Klosterneuburg.

Kozon begrüßte, dass der Papst Themen wie die Situation wiederverheirateter Geschiedener, Familienplanung oder den Umgang mit Homosexuellen nicht ausklammere, sondern sie "offen und mit der Haltung eines wahren Hirten" angehe. Dass der Papst an der Ehe als einzig gültiger Verbindung zwischen Mann und Frau festhalte, sei gerade in den Ländern des Nordens eine Aussage von großer Bedeutung.

Das päpstliche Schreiben "Amoris laetitia" zu Ehe und Familie bietet nach Einschätzung des Passauer Bischofs Stefan Oster wichtige Anstöße zu einer pastoralen Neuorientierung. Franziskus wolle, "dass die Kirche und alle, die in der Seelsorge tätig sind, auf den einzelnen Menschen schauen", schrieb Oster am Freitag auf Facebook. Das Papier gehe von einer Perspektive der Inklusion aus, nicht des Ausschlusses. "Amoris laetitia" war am Mittag im Vatikan veröffentlicht worden.

"Keiner wird verloren gegeben, keiner soll zurück bleiben", so Oster. "Ausnahmslos jeder soll das barmherzige Handeln der Kirche erfahren dürfen." Der Papst fordere in dem Text dazu auf, Menschen in schwierigen Lebenssituationen oder gescheiterten Beziehungen intensiv zu begleiten, «sie ins Leben der Kirche zu integrieren und immer gut den Einzelfall zu unterscheiden». Dadurch gewinne die Seelsorge neuen Spielraum. Dringlicher sei für das Kirchenoberhaupt aber die Stärkung bestehender Ehen und Familien.
https://www.domradio.de/themen/papst-fra...ehe-und-familie
Hinweis: Der Überblick über die Reaktionen wird laufend ergänzt.

(KNA)

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