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von esther10 27.08.2015 00:49




Donnerstag, 27. August 2015

Was die 11 Kardinäle schreiben, eine Buchbesprechung

Wir dürfen sicher sein, daß die Kasperianer-Front alarmiert ist- nicht nur durch das Buch selbst, sondern auch deshalb, weil es durch sein frühes Erscheinen der Reichweite der geheimnisvollen vaticanischen Briefkastenplünderer entzogen ist und die Synodenväter das Buch der 11 mit dem Titel " Elf Kardinäle sprechen über Ehe und Familie. Essays aus pastoraler Sicht" so in aller Ruhe lesen können.
Was steht drin ? Darüber informiert uns dankenswerterweise rorate caeli.
Hier geht´s zum Original : klicken

http://rorate-caeli.blogspot.com/2015/08...ook-eleven.html...

"VORSCHAU AUF DAS PRÄSYNODALE BUCH " ELF KARDINÄLE SPRECHEN ÜBER EHE UND FAMILIE"

"Elf Kardinäle verteidigen die traditionelle katholische Morallehre über Ehe und Familie"
Buchbesprechung von Dr. Maike Hickson

"Am 4. September wird Ignatius-Press ein neues Buch, das die Morallehre der Katholischen Kirche verteidigt -mit dem Titel : "Elf Kardinäle sprechen über Ehe und Familie" veröffentlichen.

Pater Joseph Fessio SJ, beschloss seine Bemühungen zur Unterstützung jener Kirchenfürsten zu verdoppeln, die darum kämpfen, die ...Lehre der Kirche, die auf den Worten Christi selbst basiert, zu erhalten.

Im letzten Jahr gab Ignatius-Press das 5-Kardinäle-Buch heraus, in diesem Jahr- das 11-Kardinäle-Buch.

Während das Buch von 2014 sich mit der sogenannten Kasper-These beschäftigte, die wiederverheirateten Geschiedenen zur Kommunion zuzulassen, sprechen die 11 Kardinäle in dem neuen Buch über de adäquate pastorale Betreuung im Hinblick auf Ehe und Familie.

Ignatius- Press suchte dafür Kardinäle, die sowohl tief in der langen Tradition der Kirche verwurzelt als sich auch der Herausforderungen der zeitgenössischen Kultur bewußt sind.

Die 11 Kardinäle, die Beiträge zu Pater Fessios Buch schrieben, sind:

Carlo Caffarra (Italien),
Baselio Cleemis (Indien)
Paul J. Cordes (Deutschland)
Dominik Duka (Tschechische Republik)
Willem J. Eijk (Niederlande)
Joachim Meisner ( Deutschland)
John Onaiyekan (Nigeria)
Antonio M.Varela (Spanien)
Camillo Ruini (Italien)
Robert Sarah (Guinea)
Jorge L. Urosa Savino (Venezuela)

Diese Liste zeigt, daß viele Gegenden der Welt mit ihren spezifischen Bedingungen und die Ehe betreffenden Problemen in diesem Buch verteten sind.
Die Autoren schreiben in Essay-Form über das, was sie für die richtige Form der pastoralen Zugehensweise für die aktuelle Krise von Ehe und Familie halten.

Es werden konstruktive Ideen präsentiert, wie die Kirche Katholiken helfen kann, ein Leben nach Gottes Willen und bekannten Geboten zu führen, ohne ihnen den Eindruck zu vermitteln, daß die Kirche unmoralisches Verhalten gut heißt.

Besonders eindrucksvoll und bewegend sind die beiden Beiträge aus Indien und Afrika,- der Kardinäle Basilios Cleemis´ und John Onaiyekans- weil sie uns Aspekte und Praktiken ihrer eigenen Kirchen zeigen, die heute in den meisten Teilen des Westens fast verloren (oder zumindest vergessen) sind.

Wie Kardinal Cleemis zeigt, werden in der Katholischen Kirche Indiens Ehe und Familie immer noch als sehr wichtig für die Kirche betrachtet, was bedeutet, daß der Bischof und die Priester großes Interesse an den Hochzeitsfeiern haben und nicht selten mehr als 10 Priester zusammen mit dem Bischof bei der Trauungs-Liturgie anwesend sind. Cleemis beschreibt, wie ein europäischer Gast diese Präsenz des Klerus bei der Hochzeit erlebte, an der er teilnahm und den Prietser nach dem Grund fragte.

"Einer unserer Priester antwortete ihm: "In unserer Kirche ist eine Hochzeit ein großes, freudvolles Ereignis für alle Beteiligten- einschließlich der Kirche- und eine sehr einschneidendes Ereignis für das Paar und seine Familien. Wir teilen unsere Freude mit ihnen ( S.15)."

Wie eine Stimme von einem anderen Planeten berichtet dieser Kardinal: " Zur Zeit hat die Syro-Malankarische Kirche nicht das Problem einer schwerwiegenden Säkularisierung der Jugend. Priester treffen sie regelmäßig und sprechen mit ihr."
Nachdem die gesamte indische Gesellschaft als Ganze sich bisher weigert, die Kohabitation gut zu heißen,, ist die Kirche seltener mit diesem Problem konfrontiert als im Westen


"Kohabitation vor der sakramentalen Ehe ist sehr selten und eine Ausnahme bei den jungen Mitgliedern unserer Kirche.
Diese irreguläre Vereinigung wird von der indischen Gesellschaft nicht gebilligt,"

Die Einbindung der Priester in das Leben der Gläubigen ist in der Tat erstaunlich und bewegend.
Cleemis erzählt : "Unsere Priester folgen einer ähnlichen Zugehensweise ( wie bei der sakramentalen Ehe) auch in den Augenblicken, in denen die Familien Sorgen und Schwierigkeiten erleben.

Die Teilnahme der Bischöfe und vieler Priester bei einer Beerdigung ist da kein Wunder."

Und er fährt fort: die Anwesenheit der Gemeindepfarrer bei fast jedem Ereignis -ob von großer oder kleiner-Bedeutung - in den Familien, die Mitglieder seiner Gemeinde sind, seine leichte Erreichbarkeit zu jeder Zeit , der persönliche Kontakt mit ihren Bischöfen und einer großen Zahl von Gläubigen ihrer Diözese helfen dabei, den Platz der Familie in der Kirche zu bestätigen und das Familienleben der Gläubigen zu stärken. (S. 16)
Eine Kirche, die sich für die Gläubigen interessiert und für ihr spirituelles Wohlergehen sorgt, trägt viel bessere Frucht als eine Kirche, die nachlässig oder etwas distanziert zu ihren Gläubigen ist- und sogar zur ausdrücklichen Lehre Christi, wie man es oft genug im Westen sehen kann."

Die Beschreibung der afrikanischen Gesellschaft durch den Kardinal- mit ihrem immer noch bestehenden Problem der Polygamie, rührt auch an einen Punkt, der die westlichen Kirchen zu einer tiefen Gewissensprüfung veranlassen sollte. In Nigeria sind Kinder von großer Bedeutung, Kardinal Onaiyekan sagt:

"Bemerkenswert in unserem Konzet der Ehe ist die Bedeutung der Nachkommen. Die Ehe ist spezielle für das Fortbestehen der menschlichen Spezies gedacht. Die Liebe zu den Nachkommen in der Ehe ist so stark, daß Kinder fast als notwendige Bedingung für die Gültigkeit der Ehe angesehen werden (S. 67)

Während Onayiekan ehrlich über die seiner Kultur innewohnenden Probleme spricht, besonders, daß der Ehemann nach einer zweiten Frau schauen könnte, wenn seine erste keine Kinder bekommen kann, erinnert er uns im Westen dennoch an die Wichtigkeit, Kinder zu haben und zu erziehen- bis hin zum ewigen Leben- nicht nur mal so. Es gab auch im Westen eine Zeit, in der große Familien als Ehre für den Familienvater angesehen wurden.

In seiner Schlussfolgerung spricht der nigerianische Kardinal auch wahre Worte aus, denen der Westen besser auch zuhören sollte.

"Die Familiensynode ist nicht dazu einberufen worden, um zuentscheiden, ob wiederverheiratete Geschiedene die Heilige Kommunion empfangen können oder nicht. Das ist sicher nicht das Ziel der Synode. Noch wurde sie einberufen, um das Themka Homosexualität zu diskutieren und ob zwei katholische Männer oder zwei katholische Frauen vor den Altar treten können, um zu heiraten (....) Das sind Themen, die bereits in unserer Doktrin geklärt sind. Synoden sind nicht dazu da, die Doktrin oder die Lehre der Kirche zu ändern. (S.71)

Und Kardinal Onayiekan beendet seinen Essay wunderbar mit diesen Worten: " Je mehr unsere heutige Welt in Unmoral versinkt, desto mehr benötigt sie die Kirche als Licht der Welt, das alle sehen können."

Und indem er sich auf die Hl. Familie bezieht-" das Modell der christlichen Ehe" sagt er: "Wir stellen alle unsere Bemühungen unter ihren Schutz".
Im Licht dieser beiden Stimmen aus Afrika und Indien werden die Probleme des Westens klarer:

die pastorale Betreuung und die doktrinale Lehre Ehe und Familie betreffend, sind vernachlässigt worden.

Kardinal Willem J. Eijk sagt in seinem Essay folgerichtig, wenn er von einer "fehlerhaften Kenntnis des Glauben und einem Fehlen des Glaubens per se" bei den verheirateten Paaren von heute spricht und sagt daß "die Katechese seit einem halben Jahrhunder ernsthaft vernachlässigt wurde."
Er schließt:

"Ein wahrer pastoraler Dienst bedeute, daß der Hirte die seiner Sorge anvertraute Person zur Wahreheit Jesu Christi führt, der der Weg, die Wahrheit und das Leben ist"

"Wir müssen nach einer Lösung für dieses fehlende Wissen und Glaubensverständnis suchen, indem wir seine Basis adäquater und klarer übermitteln und erklären als wir es das letzt halbe Jahrhundert getan haben." (S. 51)

Eijk erinnert daran, daß Christus der Kirche zutraut "die Wahrheit zu verkünden". Praktisch schlägt er- als emphatische und dauerhafte Pflicht der Kirche vor, zukünftige Eheleute gründlich vorzubereiten und diese zukünftigen Eheleute zu fragen, ob sie die Unauflöslichkeit der Ehe akzeptieren. Wenn sie die Doktrin leugnen- sagt er- sollte ihnen das Sakrament der Ehe verweigert werden."

Was die Auswirkungen des Kommunismus in der ganzen Welt betrifft, kann hat der Tschechische Kardinal Duka uns auch viel lehren.
Er untersucht die Situation auf dem Hintergrund der langen Errfahrung seines eignene Landes mit dem Kommunismus. In seinen Augen ist die Zerstörung der Familie bereits seit Ende der ersten Hälfte der 19. Jahrhunderts im Gange- und sie begann 1848 mit dem Kommunistischen Manifest."

Er fragt uns:
Verstehen wir die Bedeutung dieses ideologischen Drucks, der seit mehr als anderthalb Jahrhunderten andauert? "Die Familie ist lange diffamiert und beschmutzt worden.
Die Familie ist als eine ausbeuterische Institution .... worden, als Platz, der die Spontanäität unterdrückt und hedonistische Sehnsüchte zerstört, individuelle Freiheit, usw." (S. 39)
Wenn man die heiligen Traditionen und die biblische Grundlage unseres Glaubens studiert,sagt Duka, können wir größere Kraft und Trost in diesen Tagen zunehmender Unterdrückung und Verfolgung finden.
"Hier finden wir die Basis für die Warnung der Kirche, weil sie überzeugt ist, daß Vater und Mutter unersetzlich sind."

Zuletzt muß auch dem Essyay von Kardinal Carlo Caffarra große Aufmerksamkeit geschenkt werden, der den Leser an die Existenuz der Sünde erinnert, die Konsequenz des Falls des Menschen, und dir erlösende Liebe Christi und die Barmherzigkeit seines Vaters..

Alle diese Faktoren müssen dazu führen, zu sehen, daß wir Gottes Vergebung brauchen, die er uns unter zwei Bedingungen willig erweist.
Mit Caffarras eigenen Worten :

"Das Erkennen des eigenen Zustandes moralischer Erbärmlichkeit, der eigenen Sünden "was ich getan habe ist nicht richtig", das ist die Reue, die in der Beichte ausgedrückt wird. Die Folge daraus- ist der zweite Akt: das, was wir als falsch erkannt haben, in Zukunft nicht mehr zu tun." (S.6)

Es ist erfrischend und ermutigend, eine so klare Lehre zu lesen.

Der Hl.Thomas von Aquin wird oft zitiert und Kardinal Caffarra macht sehr klar, daß es keine Zulassung zum Sakrament geben kann, wenn ein Mensch im Zustand der Sünde lebt- wie Ehebruch.

Es kann also keine wahre Gnade ohne eine ernsthafte Umkehr und anhaltende Änderung des Lebens geben.

"Gnade ohne (irgendeine Notwendigkeit der) Umkehr ist keine göttliche Gnade." Und Umkehr wovon?

Von dem Zustand der objektiv dem von Jesus gewährten Gut der Unauflöslichkeit entgegensteht.

Ein Widerspruch, der auf der praktischen Ebene Ehebruch ist."

Mögen diese Katholischen Zeugnisse der 11 Fürsten der Katholischen Kirche bei der Synode im Oktober gehört und entschlossen befolgt werden.
Quelle: rorate caeli, Dr. Maike Hickson
http://beiboot-petri.blogspot.de/2015/08...eiben-eine.html
Wir danken rorate caeli für diese Buchbesprechung
http://rorate-caeli.blogspot.com/p/orati...-pontifice.html



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von esther10 27.08.2015 00:47

Elf Kardinäle gegen Kasper

Eine Gruppe von elf Kardinälen hat einen Sammelband zur Familiensynode geschrieben
Bonn - 21.08.2015


Kardinal Meisner

Eine Gruppe von elf Kardinälen wird einen Sammelband mit Beiträgen zur Familiensynode veröffentlichen. Der Band sei als kritische Auseinandersetzung mit den Thesen des emeritierten Kurienkardinals Walter Kasper zu verstehen, wie mehrere Blogs berichten. Kasper sprach sich wiederholt für eine Zulassung wiederverheirateter Geschiedener zur Kommunion aus. Unter den Autoren finden sich auch zwei deutsche Kardinäle. Im September soll das Buch auf Deutsch erscheinen.

Herausgegeben wird das Werk vom emeritierten Kirchenrechts-Professor Winfried Aymans. Er bestätigte die prominenten Autoren, zu denen neben den emeritierten deutschen Kardinälen Paul Josef Cordes und Joachim Meisner auch der Erzbischof von Prag, Kardinal Dominik Duka, und der Präfekt der Kongregation für den Gottesdienst und die Sakramentenordnung, Kardinal Robert Sarah gehören. Gegenüber katholisch.de erklärte Aymans, im Buch gehe es darum, "im Hinblick auf die Familie vor allem seelsorgliche Fragen anzusprechen – und das im Rahmen der Tradition der Kirche".

Laut dem US-Verlag Ignatius Press, bei dem eine englische Version des Buches bereits vorbestellt werden kann, befassen sich die Beiträge unter anderem mit der Herausforderung einer guten Ehevorbereitung in einer säkularen Welt und der Situation von geschiedenen und zivil wiederverheirateten Katholiken. Bereits im vergangenen Jahr hatte eine Gruppe von Theologen um den US-Kardinal Raymond Leo Burke ein Buch zur Familiensynode veröffentlicht. Die Autoren verstanden ihr Werk als Kontrapunkt zu einem vielbeachteten Vortrag des deutschen Kardinals Kasper zur Theologie der Familie.

Keine Forsetzung des Burke-Buchs

Der nun erscheinende Band sei aber nicht Fortsetzung dieses Werks zu verstehen, so Aymans. Die Autoren würden die Themen aus einer anderen Perspektive betrachten. "Es geht nicht darum, jetzt noch einmal in die wissenschaftliche Diskussion einzusteigen." Im Sammelband fänden sich laut Aymans "essayhafte Beiträge" von seelsorglich erfahrenen Autoren. Bei Ignatius Press heißt es: "Die Autoren verstehen, dass Lehramt und pastoraler Dienst sich nicht widersprechen." Das Buch solle einerseits als Einführung zur anstehenden Synode dienen, aber auch ein hilfreicher Ratgeber für die Familienpastoral sein. In Deutschland wird das Buch unter dem Titel "Ehe und Familie - Pastorale Perspektiven" voraussichtlich in der zweiten Septemberhälfte bei Herder erscheinen. (kim)
http://www.katholisch.de/aktuelles/theme.../familiensynode
14:35 Uhr: Ergänzt um die Informationen zum deutschen Titel und Verlag.

von esther10 27.08.2015 00:38

Premier Vucic: Deutsche Sozialleistungen für Asylbewerber aus Serbien senken
Veröffentlicht: 27. August 2015 | Autor: Felizitas Küble

Zur Forderung des serbischen Regierungschefs Vucic, die deutschen Sozialleistungen für Asylbewerber aus seinem Land zu senken, erklärt der Bundessprecher der “Alternative für Deutschland”, Prof. Dr. Jörg Meuthen (siehe Foto):k-DSC_7131-160x200



„Die Bundesregierung setzt in der Asylpolitik völlig falsche Anreize. Daran ändern die jüngsten Ankündigungen von Merkel und de Maizière nichts. Ob Taschengeld, Sachleistungen, Schulpflicht, Deutschkurse oder andere Sozialleistungen – die Anreize für Asylbewerber besonders aus den Balkan-Staaten sind viel zu hoch.

Der serbische Premier Vucic hat vollkommen recht, wenn er die Bundesregierung auffordert, die Sozialleistungen für Asylbewerber zu senken und diese schnell wieder in sein Land abzuschieben. Das hat die Bundesregierung bisher ignoriert. Echte Solidarität mit unseren Nachbarn sieht anders aus.

Die Summe der Sozialleistungen, die den Asylbewerbern in Deutschland nach gegenwärtiger Rechtslage zugestanden wird, ist in der Regel viel höher als der Durchschnittsverdienst zu Hause. Das kommt im Ergebnis einem regelrechten Abwerben gleich. Dabei benötigen die meisten Länder ihre ausreisewilligen Bewohner händeringend für den eigenen Arbeitsmarkt.

Doch statt diese Länder mit Lösungsansätzen vor Ort zu unterstützen, lockt Berlin die meist jungen Männer regelrecht nach Deutschland. Diese ganze Struktur ist grundfalsch.

Die aktuellen Äußerungen von de Maizière, mehr Sachleistungen und weniger Taschengeld leisten zu wollen, zeigen leider nur, dass er nicht zu dem erforderlichen radikalen Umdenken bereit ist. So lösen wir weder unser Problem mit den Asylbewerbern aus den Balkanstaaten noch das Problem, das die Heimatländer mit deren Abwanderung haben.“

von esther10 27.08.2015 00:31

Regisseurin: Weiteren Völkermord an Christen verhindern


Internationales Filmfestival Locarno zeigte den Film "Noun" über die Christenverfolgung im Irak - EPA

25/08/2015 18:00SHARE:

Unlängst prangerte Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki die weltweite Christenverfolgung an. Die hohe Zahl der Betroffenen dürfe jene, die ohne Angst ihren Glauben leben könnten, nicht ruhig schlafen lassen, so der Kardinal. Der Kurzfilm „Noun“ widmet sich konkret dem Thema: Christenverfolgung im Irak. Hier wird gezeigt, welche Folgen der Terror des IS für die christlichen Familien hat. Das Besondere an dem Film ist, dass er von einer schiitischen Muslima stammt. Radio Vatikan hat mit ihr über den Film gesprochen.

„Ich vermisse unser zuhause, meine Freunde, meine Schule und Lehrer, unsere Kirchen. Ich vermisse das und vieles mehr. Ich wünschte, sie würden uns unsere Häuser zurück geben. Unsere Schulen und Kirchen.“ Das sagt das kleine irakische Mädchen Dalal im Film „Noun” von der irakischen Regisseurin Aida Schläpfer Al Hassani. Auf dem internationalen Filmfestival in Locarno wurde er vorerst abgelehnt – aus Qualitätsgründen. Dabei zeigt Noun, das arabische Wort für N (Nazarener), IS-Symbol für Christen, in eindrücklicher Weise das Schicksal der vom Islamischen Staat verfolgten Christen im Irak. Aida Schläpfer, die selbt mit ihrer Familie vor dem Saddam-Regime aus dem Irak in den Libanon flüchten musste, zeigt Szenen aus Flüchtlingslagern in Erbil, zeigt Familien, die aus Mossul vor dem IS geflohen sind, die Kinder, Väter verloren haben. Sie zeigt Menschen, die nervlich zerrüttet sind, weil sie seit Monaten in Zelten auf dem Boden schlafen, traumatisiert von den Erlebnissen in Mossul oder Karakosch, wo sie herkommen. Und nicht wissen, ob sie jemals wieder zurück können.

„Mir ging es bei dem Film darum, nicht Kunst zu machen. Mit geht es um darum, das Leiden der Menschen zu zeigen.“

Für ihren Film, der am Ende auf öffentlichen Druck hin doch noch auf dem Festival in Locarno gezeigt wurde, recherchierte die Irakerin die Geschichte der Christenverfolgung in ihrer Heimat. Sie war selbst schockiert über die vielen Massaker und Vertreibungen, die an Christen immer wieder begangen wurden. Das zeigt Schläpfer auch mit alten schwarz-weiß-Aufnahmen im Film, die sie unter die aktuellen Bilder streut. Die Irakerin befürchtet, dass sich die Welle der Gewalt gegen Christen immer wiederholt. Ein Pater aus Erbil, Yousif Albaanna, den Schläpfer im Film interviewt, spricht von Ebbe und Flut.

„Ich will mit meinem Film einen weiteren drohenden Völkermord an diesen Menschen verhindern. Ich habe das gesehen, dass das irgendwie noch mal kommt. Im Irak wurden jetzt wieder Christen eingesammelt. Die werden immer vertrieben, in einem Ort versammelt, es gibt Massaker. Die Christen haben null Sicherheit, keine Waffen, um sich zu schützen.“

Schläpfer, die seit rund 20 Jahren in der Schweiz lebt, ist selbst schiitische Muslima. Ihr Vater ist Iraker, aus Bagdad, die Mutter ist Libanesin. Schläpfer besuchte in ihrer Kindheit im Irak eine katholische Schule, auch den katholischen Religionsunterricht. Früher habe man sich im Irak keine Gedanken gemacht, ob der Nachbar Sunnit, Schiit, Kurde oder Christ sei. Mit der Invasion der Amerikaner in den Irak, dem Bürgerkrieg und der ausufernden Gewalt des IS aber sei das gegenseitige Misstrauen mittlerweile groß. Das merkte Schläpfer auch bei den Christen, die sie für ihren Film interviewte.

„Es war schon zu spüren, das kann ich schon verstehen. Es war am Anfang schwierig für mich an die Leute heranzukommen und mit denen direkt zu sprechen. Das war nicht einfach. Da habe ich ein großes Verständnis für sie, die Menschen sind verängstigt. Sie wissen nicht, wem sie trauen können. Weil jeder kann ein IS-Kämpfer sein und da waren sie sehr sehr verängstigt. Ich hab mich von Beginn an als muslimische Schiitin vorgestellt. Und weil die Christen selber wissen, dass die Schiiten unter dem Terror von IS zu leiden haben. Wir sind Leidensgenossen. Und deshalb haben sie mich akzeptiert.“

Viele Christen wollen nur noch eins: Raus aus dem Irak. Die Kirche versucht sie hingegen zum Bleiben zu bewegen. Schließlich sei es das Ziel der Terroristen, den Willen der Christen zu brechen und ihnen eine Aussicht auf eine Zukunft im Land zu verwehren. Was die Christen bräuchten, sei Rückendeckung, notfalls auch vom Papst persönlich:

„Ich habe noch nie so gläubige und friedliche Menschen in meinem Leben gesehen wie die christlichen Iraker. Selbstverständlich wird ihnen ein Besuch des Papstes Mut und Hoffnung geben. Sie würden sehen, dass die Welt sie nicht vergessen hat. Das hat für sie eine sehr große Bedeutung, weil sie so gläubig sind. Das wäre eine große, auch seelische Unterstützung.“

Schläpfers Film wird mittlerweile auf zahlreichen internationalen Festivals gezeigt, etwa in Russland oder in Nordafrika. Es gibt auch noch eine Langversion des 20-minütigen Kurzfilms, der extra so kurz gehalten wurde, damit er seinen appellativen Charakter behält. Die Reaktionen seien trotz des traurigen Themas oft positiv. Nur hätten viele Zuschauer gar nicht gewusst, was mit den Christen im Irak eigentlich geschieht. Mit dem Film möchte Schläpfer das Wegschauen beenden:

„Lasst uns alle unseren Beitrag leisten und setzen wir diesem Grauen ein Ende. Sie können mir wirklich glauben, diesen Menschen liegt es fern, ihre Heimat zu verlassen. Geben wir ihnen doch die Möglichkeit, dort in Frieden und Freiheit zu leben und zu bleiben.“
(rv 25.08.2015 cz)

von esther10 27.08.2015 00:26

Sierra Leone: Letzter Ebola-Patient entlassen


Ebola. Alles vorbei oder noch lange nicht? - AFP

27/08/2015 10:45SHARE:
Die Seuche Ebola: Seit dem Ausbruch der Epidemie im Dezember 2013 starben weltweit mehr als 11.000 Menschen an dem Virus, die meisten in Sierra Leone, Liberia und Guinea. Am Montag gab es nun die gute Nachricht: die letzte Ebola-Patientin in Sierra Leone wurde aus dem Krankenhaus entlassen. Doch diese gute Nachricht ist noch mit Vorsicht zu genießen, weiß der Epidemologe Saverio Bellizzi von Ärzte ohne Grenzen, mit dem sich Radio Vatikan unterhalten hat.

Laut Weltgesundheitsorganisation war es der größte jemals erfasste Ausbruch des Ebola Virus. In den letzten 15 Monaten forderte die Seuche allein im westafrikanischen Sierra Leone an die 4.000 Tote. Das von einem langen Bürgerkrieg ohnehin gezeichnete Land stürzte in eine Krise. Umso größer war nun der Jubel über die Entlassung der vorerst letzten Ebola-Patientin aus einem Krankenhaus in Makeni, rund 140 Kilometer östlich der Hauptstadt Freetown.

„Eine wunderschöne Nachricht, dass der letzte Ebola-Patient entlassen wurde. Sierra Leone war schließlich das Land mit den meisten Fällen. Sie ist noch nicht ganz besiegt, es müssen noch 42 Tage vergehen, bis das Land offiziell für Ebola-frei erklärt werden kann. Aber die Zeichen stehen gut. In Westafrika gibt es in Guinea noch ein paar Ebola-Fälle in der Woche. Aber wenn wir die Situation mit vor einigen Monaten vergleichen, ist sie deutlich besser geworden.“

Dennoch hat die Epidemie die westafrikanischen Länder in eine große Krise gestürzt. Das Gesundheitssystem in diesen Ländern war kurz vor dem Kollaps, viel medizinisches Personal kam ums Leben.

“Das größte Problem waren die kulturellen Unterschiede. Die Sensibilisierung für die Krankheit hat zu spät begonnen und war auf lokaler Ebene sehr schwierig. An Orten, wo es Ebola noch nie gegeben hatte, verwechselte man Ebola mit Malaria. Auch die lokalen Behörden haben zu langsam reagiert.“
Die Symptome von Ebola ähneln einer Malaria- oder Grippe-Infektion. Zumeist haben die Betroffenen Fieber, Kopf- und Muskelschmerzen, leiden an Übelkeit, Erbrechen und Durchfall. Bislang gibt es experimentelle Therapieansätze, etwa mit dem Blutserum Überlebender, im Vordergrund steht aber weiterhin die Symptombehandlung der Patienten. Ein erster Ebola-Impfstoff hat nun in klinischen Tests nach Herstellerangaben eine 100-prozentige Wirksamkeit gezeigt. Dennoch sei die gesundheitliche Lage in Sierra Leone durch die monatelange Krise kritisch, so der Experte:

„Jetzt ist das große Problem die Gesundheit von Müttern und ihren Kindern. Für die Frauen, die in den letzten 16 Monaten entbunden haben, gab es eine Verschlechterung, es starben mehr Mütter und Kinder. Vor einigen Monaten gab es auch eine Masernepidemie in Liberia. Ebola hat generell zu einer Verschlechterung der gesundheitlichen Lage geführt.“

Die Verbreitung des Ebola-Virus ist dennoch stark auf Westafrika beschränkt geblieben. Die Ansteckungen im Rest der Welt waren im Vergleich dazu verschwindend gering. Die Angst, das Virus könne auch durch die vielen Flüchtlinge nach Europa gelangen, war und ist unbegründet, findet der Epidemologe Bellizzi:

„Die Inkubationszeit ist kurz. Ein Patient, der Ebola hat, begibt sich nicht auf eine solche Reise, weil es ihm wirklich schlecht geht. Auch aus geographischer Sicht besteht kein Grund zur Sorge. Viele Flüchtlinge kommen aus Syrien und anderen Ländern wie dem Sudan. Deutlich weniger Prozent als aus Westafrika.”

von esther10 27.08.2015 00:22

100. Generalaudienz: Eltern verdienen den Nobelpreis


Papst bei der Generalaudienz - AFP

26/08/2015 11:00SHARE:
Bei seiner 100. Generalaudienz seines Pontifikats hat Papst Franziskus über das Gebet gesprochen. Das Gebet sei Ausdruck der Liebe zu Gott, so der Papst vor tausenden Pilgern und Besuchern auf dem Petersplatz. Ausgehend vom Lukas-Evangelium, in der der Besuch Jesu bei Marta und ihrer Schwester Maria beschrieben wird, erläuterte der Papst in seiner Katechesenreihe zur Familie, wie das Gebet die Familie bestärkt.

„Es gibt viele, die sagen: Ich muss und würde gerne mehr beten, aber mir fehlt einfach die Zeit. Daraus sehen wir – denn sie erkennen das mit großer Ehrlichkeit – dass wir nur im Gebet, der Verbindung mit Gott, den tiefen Frieden finden. Wir erfahren die Achtung Gottes und seine Hilfe in verschiedenen Schwierigkeiten unseres Lebens. Aber wie steht es mit uns? Schenken wir Gott auch unsere Zuneigung? Lieben wir ihn mit ganzem Herzen?“

Grundlegend sei aber, so der Papst, dass der Gläubige Gott als „die Liebe all unserer Liebe“ betrachte. Im Übrigen brauche es für die Liebe nicht viele Worte.

„Es reicht oft aus, wenn wir einen schönen Gedanken haben oder eine Andacht vor einem sakralen Bild führen. Es reicht auch ein Zeichen der Anbetung, die einer Kirche gewidmet ist. In vielen Ländern des Südens gibt es den schönen Brauch, dass Mütter ihre Kleinkinder lehren, Jesus oder der Muttergottes Küsse zu schenken. Auf diese Weise verwandelt sich das Herz dieser Kinder in ein Ort des Gebets.“

Auf alle Gläubigen ausgeweitet, gelte es zu lernen, Gott wieder Vater zu nennen, so wie man ganz spontan auch die eigenen Eltern Papa oder Mama nennt, so der Papst. Auch auf diese Weise werden die Gläubigen von der Liebe Gottes umarmt.

„Wenn wir den Alltag der Familien betrachten, so scheint die zur Verfügung stehende Zeit immer knapp zu sein. Aber wer eine Familie hat, der lernt schnell, was kein genialer Mathematiker lösen kann: innerhalb von 24 Stunden bringst du als Familienmensch das Doppelte unter! Das ist doch so, nicht wahr? Eltern, die die Zeit verdoppeln, verdienen den Nobelpreis. Es gibt Mütter und Väter, die dafür den Nobelpreis gewinnen könnten, nicht? Aus 24 Stunden machen sie 48! Ich weiß nicht, wie sie das machen, doch sie bewegen sich und tun es! In der Familie gibt es viel Arbeit!“.

Diese Eltern dürften nicht vergessen, dass die Zeit, die sie Gott gäben, ihnen wieder zurückgeschenkt werde, fuhr Franziskus fort. Der Gläubige fände Freude aber auch Frieden durch ganz unerwartete Geschenke, versicherte der Papst.

Es sei auch wichtig, dass täglich aus dem Evangelium gelesen wird, denn das Gebet bedürfe der Vertrautheit mit dem Wort Gottes.

„Ist diese Vertrautheit in unseren Familien da? Haben wir ein Evangelium zuhause? Lesen wir daraus manchmal gemeinsam? Betrachten wir es, indem wir den Rosenkranz beten? Denn das in der Familie gelesene Evangelium ist wie ein gutes Brot, das die Herzen aller nährt. Lehrt den Kindern, das Kreuzzeichen zu machen. Das ist eine schöne Aufgabe für die Mütter und Väter. Im Gebet der Familie, in ihren starken Momenten und schwierigen Phasen, sind wir einander anvertraut, damit ein jeder von uns in der Familie von der Liebe Gottes behütet ist.“
(rv 26.08.2015 mg)

von esther10 27.08.2015 00:21

Caritas: 60 Millionen Kriegsflüchtlinge weltweit



Caritas-Auslandshilfechef Schweifer und Flüchtlingsexperte Kleinschmidt: Nur wenn Westen nachhaltig in Krisenregionen investiert, werden Menschen auch dort bleiben und nicht nach Europa fliehen

27.08.2015
Wien (KAP) Nur wenn der Westen nachhaltig in den Krisenregionen des Nahen Ostens investiert, werden die Menschen auch dort bleiben und nicht nach Europa zu gelangen suchen. Das war der Tenor einer Pressekonferenz am Donnerstag in Wien mit Caritas-Auslandshilfechef Christoph Schweifer und dem Flüchtlingsexperten Kilian Kleinschmidt. Rund 60 Millionen Menschen seien derzeit weltweit vor Kriegen auf der Flucht. Allein in Syrien seien es 12 Millionen, so Kleinschmidt. Acht Millionen davon seien innerhalb des Landes vertrieben, vier Millionen flüchteten ins Ausland.

Kleinschmidt leitete für das UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR von 2013 bis 1014 das Flüchtlingslager Zaatari im Norden Jordaniens. Derzeit leben 82.000 syrische Flüchtlinge im Camp. Es waren aber auch schon gut 100.000. In der ersten Zeit hätten die Menschen noch geglaubt, dass der Krieg in Syrien bald zu Ende geht und sie zurück in ihre Heimat können. "Doch als es damit nichts wurde, haben sie nach neuen Zukunftsperspektiven gesucht", so Kleinschmidt. Die internationale Hilfe für die Flüchtlinge sei völlig unzureichend. So musste etwa das "World Food Programm" (WFP) der Vereinten Nationen die Hilfszahlungen für syrische Flüchtlinge in Jordanien drastisch kürzen.

Caritas-Auslandshilfechef Schweifer über die dramatischen Folgen: "Die Familien essen weniger, die Kinder verlassen die Schule und müssen irgendwo Arbeit finden, Mädchen werden schon mit 14 Jahren verheiratet, damit sich ein anderer um sie kümmert." Viele landeten auch in der Prostitution.

Die Hälfte aller Flüchtlingsfamilien in Jordanien gibt an, dass zumindest ein Kind arbeiten muss, um zur Ernährung der Familie beizutragen. Flüchtlingen ist es in Jordanien offiziell verboten zu arbeiten, Kinder werden freilich weniger oft erwischt als Erwachsene.

Geld für Zäune, aber nicht für Essen

Schon mit 45 Millionen Euro könnte das WFP seine Hilfe bis Jahresende wieder im nötigen Ausmaß hochfahren, ergänzte Kleinschmidt. Nachsatz: Das sei die gleich Summe, die der von Ungarn an der Grenze zu Serbien errichtete Zaun kostet. Kleinschmidt: "Zäune gegen Flüchtlinge bringt nichts. Dann kommen sie eben über andere Routen nach Westeuropa."

Einer der häufigsten Gründe, weshalb Menschen nach Europa fliehen, sei, dass sie "in ihrer Heimat keine Zukunftsperspektiven für ihre Kinder mehr sehen", so Schweifer. Die Zahlen dazu seien dramatisch: 2,7 Millionen syrische Kinder - entweder im Land selbst oder auf der Flucht in Nachbarländern - können keine Schule besuchen.

Allein in Jordanien wurden bisher rund 630.000 Syrer offiziell als Flüchtlinge registriert, die Dunkelziffer liegt freilich viel höher. Schätzungen reichen bis zu 1,5 Millionen Syrer im Land. Mehr als die Hälfte der Syrien-Flüchtlinge sind Kinder. Das kleine Jordanien ist damit am Ende seiner Kapazitäten angelangt. Kleinschmidt: "Und es gibt so gut wie keine nachhaltige Unterstützung aus dem Westen, etwa im Bereich der Infrastruktur in jordanischen Städten und Dörfern."

Laut jordanischem Innenministerium besuchen aktuell von 230.000 schulfähigen syrischen Kindern nur rund 140.000 eine öffentliche Schule. Dazu kommt, dass die Quote der Schulabbrecher bei 25 Prozent liegt. Das hat neben der zunehmenden Kinderarbeit auch noch andere Gründe: Die Kinder hätten durch Krieg und Flucht zu viel Lehrstoff versäumt und kämen mit den gleichaltrigen Jordaniern nicht mehr mit. Sie würden teilweise in den jordanischen Schulen auch gemobbt und diskriminiert. Und vor allem: Viele seien von ihren Erlebnissen schwer traumatisiert, so Schweifer.

Vielfältige Caritas-Hilfe

Jordanien ist eines der Schwerpunktländer der heurigen Augustsammlung/Hungerkampagne der Caritas. Die Caritas Österreich hat seit Ausbruch des Syrien-Konfliktes im März 2011 über acht Millionen Euro für die Nothilfe für Syrien-Flüchtlinge zur Verfügung gestellt. Damit wurden bzw. werden 112.000 Menschen, rund die Hälfte davon Kinder, über Partner in Jordanien, Syrien und im Libanon unterstützt.

In Jordanien beläuft sich die Hilfe der Caritas Österreich in Kooperation mit "Nachbar in Not" und teilweise finanziert von der staatlichen österreichischen Entwicklungshilfeagentur ADA bisher auf mehr als vier Millionen Euro. Dabei handelte es vorwiegend um die Verteilung von Gutscheinen für Lebensmittel, Hygieneartikel, Küchenutensilien und Winterkleidung, sowie Reparaturen und Verbesserungen an Unterkünften und Mietzuschüssen. In Jordanien konnten bis jetzt 70.000 Menschen unterstützt werden.

(Spenden: PSK, IBAN: AT92 6000 0000 0770 0004, BIC: OPSKATWW, Kennwort: Hungerhilfe; Infos: www.caritas.at/hunger)



Dieser Text stammt von der Webseite http://www.kathweb.at/site/nachrichten/database/72010.html des Internetauftritts der Katholischen Presseagentur Österreich.

von esther10 27.08.2015 00:18

Flüchtlingstragödie: Schönborn zutiefst erschüttert


"Mit einem Schlag macht diese furchtbare Tat die menschliche Not der Flüchtlinge deutlich, die von uns allen eine großherzige Haltung verlangt - und mutige Entscheidungen"

Wien (KAP) Zutiefst erschüttert über den Tod der Flüchtlinge in einem LKW auf der A4 hat sich Kardinal Christoph Schönborn in einer ersten Stellungnahme gegenüber "Kathpress" und den Medien der Erzdiözese Wien gezeigt. "Mein Mitgefühl ist bei jenen Menschen, die diesen unvorstellbar qualvollen Tod erleiden mussten", so Schönborn, der sich derzeit in Rom aufhält. Seine Gedanken seien zugleich auch bei den Familien und Freunden der Opfer. "Mit einem Schlag macht diese furchtbare Tat die menschliche Not der Flüchtlinge deutlich, die von uns allen eine großherzige Haltung verlangt - und mutige Entscheidungen."

Schönborn zeigte sich weiters entsetzt über die "unbeschreibliche Menschenverachtung der Schlepper". "Europa muss endlich geeint vorgehen, um diesen Kriminellen mit allen zulässigen Mitteln das Handwerk zu legen", so der Kardinal. Die gemeinsame Bewältigung der Flüchtlingstragödie sei eine Bewährungsprobe für die europäischen Werte.

Für Montag, 31. August, hat Schönborn um 19 Uhr einen Gedenkgottesdienst im Stephansdom für die Opfer der jüngsten Katastrophe sowie alle auf der Flucht zu Tode gekommenen Flüchtlinge angekündigt. Der Kardinal wird der Seelenmesse selbst vorstehen. Er bittet zugleich auch, dass alle Kirchen am Montag um 19 Uhr als Zeichen des Respekts und Mitgefühls mit den Opfern die Glocken läuten.

Zsifkovics: "Das Maß ist voll!"

Erschüttert hat auch der burgenländische Bischof Ägidius Zisfkovics auf den Fund auf der A4 reagiert. Er bete für die im Schlepperfahrzeug verstorbenen Menschen, "die auf der Suche nach einer besseren Zukunft Opfer skrupelloser Netzwerke und einer versagenden europäischen Politik geworden sind". Vorfälle wie jener auf der A4 seien schließlich erst durch die "derzeitige europäische Untätigkeit" möglich gemacht, die "eine subtile Form der Mittäterschaft sei", so Österreichs "Europabischof" in seiner Stellungnahme am Donnerstag. "Vieles, was wir heute in diesem Drama erleben, ist ein Auswuchs europäischer Politik", so Zsifkovics: "Das Maß ist voll!"

Durch derartige "untragbare" Vorfälle rücke "das Grauen der Flüchtlingstragödie zunehmend in die Lebenswirklichkeit Europas und seiner Länder", betonte der Bischof. "Erstickende und ertrinkende Kinder, Frauen und Männer sind nun keine Fernereignisse mehr, die von der Politik als 'Europa nichts angehend' abgetan werden könnten."

Als Bischof einer Diözese, die mit ihrem Flüchtlingsprogramm bereits "an die Grenzen ihrer humanitären Möglichkeiten geht", sehe er, "dass wir die seelischen Wunden der Menschen zwar versorgen und ihre Herzen mit einem Dach über dem Kopf ein wenig erwärmen können". Die "große Lösung dieser epochalen zivilisatorischen Herausforderung" müsse aber eine europäische Dimension haben, so Zsifkovics, der in der österreichischen Bischofskonferenz für die Europaagenden zuständig ist und Österreich in der Kommission der Bischofskonferenzen der Europäischen Gemeinschaft COMECE vertritt.

Er forderte eine gesamteuropäische Strategie als Antwort auf die aktuelle Flüchtlingskatastrophe. Diese Strategie müsse auch seitens Österreichs Bundesregierung "mit viel mehr Entschiedenheit als bisher" von der EU eingefordert werden und könne weder das Zerstören von Schlepperbooten noch ein Festungsgedanke oder Mauerbau sein. Vielmehr müsse sich die EU "mit allen Aspekten der Tragödie, auch den Ursachen der Massenflucht, auseinandersetzen und eine nachhaltige Perspektive im Auge haben, die einzelne europäische Länder - wie Griechenland und Italien - nicht unverkraftbar mehr belastet als andere".

Europa hat "Unschuld verloren"

Längst habe Europa seine Unschuld verloren, so der Bischof weiter: "Der europäische Gedanke, ein Raum des Friedens, der Freiheit und des Rechts zu sein, wird pervertiert durch die humane Visionslosigkeit der europäischen Eliten."

Auf der A4 im Burgenland ist Donnerstagvormittag ein Schlepperfahrzeug mit toten Flüchtlingen entdeckt worden. Die Polizei gab die Zahl der Toten vorerst zwischen 20 und 50 an. Die Personen dürften laut Medien in dem LKW erstickt sein. Ein Mitarbeiter des Streckendienstes hatte die Beamten verständigt, weil der LKW bereits seit längerem auf dem Seitenstreifen stand. Die Polizisten nahmen bei dem Fahrzeug bereits Verwesungsgeruch wahr. Ob die Flüchtlinge schon während des Transports erstickten, ist vorerst ungeklärt; der Fahrer des Wagens ist flüchtig. Nähere Einzelheiten über die Hintergründe wurden vorerst nicht bekannt.
Weitere Meldungen
Nach Tragödie auf A4: Caritas plädiert für humanitäre Visa
Landau: Jeder Tote ist Mahnung für gemeinsamen europäischen Plan zur Flüchtlingshilfe
27.8.2015
» weitere Informationen


Dieser Text stammt von der Webseite http://www.kathweb.at/site/nachrichten/database/72020.html des Internetauftritts der Katholischen Presseagentur Österreich.

von esther10 27.08.2015 00:17


Grüß Gott, herzlich willkommen!
Ragg`s Domspatz fördert christliche Kultur durch eigene
Veranstaltungen und Publikationen. Wir unterstützen außerdem
Wert-volle Persönlichkeiten, Medien, Initiativen oder Unternehmen
sowie christliche Pfarreien und Gemeinschaften ...



Wer wünscht sich das nicht: von Zeit zu Zeit innehalten, gute Gedanken auf sich wirken lassen, das eigene Leben reflektieren, neue Horizonte erschließen. Gelegenheit dazu gibt die Domspatz-Soirée. Hier begegnet man in einem stilvollen Rahmen inspirierenden Persönlichkeiten, die tiefe Einsichten und Erfahrungen lebendig formulieren können.

Nach vier Jahren ist unsere Domspatz-Soirée zu einem Begriff geworden, weit über München und Berlin hinaus. Viele begeisterte Teilnehmer haben in ihrem Bekanntenkreis davon erzählt. Immer öfter wählen auch Verlage unsere Soirée als Plattform für die offizielle Präsentation neuer Bücher. So durften wir zuletzt das erste Buch der Journalistin Birgit Kelle zusammen mit dem adeo-Verlag ebenso vorstellen wie Alexander Kisslers Meisterwerk über das Pontifikat Benedikt XVI. mit PATTLOCH und das Buch Jesus in Ägypten mit Langen-Müller-Herbig.

Was wir mit unseren Soiréen erreichen wollen, hat jetzt Bischof Stefan Oster in der ersten Ansprache nach seiner Weihe zum Bischof von Passau sehr gut zum Ausdruck gebracht: "Wir sind berufen, einander Zeuginnen und Zeugen für die Gegenwart Jesu in unserem Leben zu sein: in Wort und Tat. Eine Aufgabe für die Zukunft wird also sein, dass wir einander wirklich von Neuem Räume von Begegnung und Glaubenskommunikation erschließen, in denen wir miteinander ehrlich und offen fragen, ringen, suchen, Gott anbeten und eben auch Zeugnis geben können."

Als Gesprächsgäste unserer Domspatz-Soiréen durften wir bisher begrüßen: Christa Meves │ Dr. Alexander Kissler │ Marie Sophie Prinzessin Lobkowicz │ Daisy Gräfin von Arnim │ Pater Prof. Dr. Karl Wallner OCist │ Verlagsleiter Bernhard Meuser │ Ministerpräsident a.D. Prof. Dr. Werner Münch │ Bruder Paulus Terwitte OFMCap │ Kardinal Prof. Dr. Walter Brandmüller │ Prälat Prof. Dr. Obiora Ike │ Gabriele Kuby M.A. │ Fernsehmoderator Alex Dorow │ Bischof Anba Damian │ Altabt Dr. Odilo Lechner OSB │ Altabt Gregor Henckel-Donnersmarck OCist │ Prof. Dr. Dieter Borchmeyer │ Prof. Dr. Arnulf Baring │ Pater Prof. Dr. Samir Khalil Samir SJ │ Michael Hesemann │ Matthias Matussek │ Prof. h.c. Dr. habil. Elisabeth Lukas │ Prälat Dr. Wilhelm Imkamp │ Hans-Peter Röthlin │ Kardinal Charles Maung Bo (Rangun/Burma) │ Birgit Kelle │ Hedwig Freifrau von Beverfoerde │ Schwester Raphaela Händler OSB sowie Kardinal Dr. Karl Josef Cordes.


http://www.raggs-domspatz.de/angebote/soireen/index.html
http://www.raggs-domspatz.de/index.html



von esther10 27.08.2015 00:14

Sehr, sehr wichtig in heutiger Zeit...die Botschaft von Fatima





Schwester Angelica von EWTN spricht über Fatima.
http://kath-zdw.ch/maria/ewtn.html...

EWTN sendet abends in deutsch und manchmal tagsüber mit einem Kommentator (Übersetzer) in deutsch. Sehen Sie hierzu das Programm von EWTN an. Programm EWTN
http://www.fatima-weltapostolat.de/fatima-botschaften.html
http://worldfatima.com/



Fatima direkt...LIVE...
http://videos.sapo.pt/v6Lza88afnReWzVdAQap...


http://www.google.de/imgres?imgurl=http%...wIVpb1yCh2BdgH6

Erscheinungskapelle




von esther10 27.08.2015 00:13

Donnerstag, 27. August 2015
„Wir sind Kirche“ will die immerwährende Synode



In einem offenen Brief an die deutsche Delegation für die Familiensynode im Oktober 2015 (Kardinal Marx, Bischöfe Bode und Koch), stellt die linkskatholische Basisbewegung „Wir sind Kirche“ ihre üblichen absurden und anmaßenden Forderung hinsichtlich der Sexualmoral: Akzeptanz von künstlichen Verhütungsmittel, Neubewertung der Zivilehe, moralische Unbedenklichkeit des außerehelichen Geschlechtsverkehrs usw. Also die übliche Agenda.

Neu allerdings, ist die vorgeschlagene Strategie hinsichtlich der Familiensynode, die am 4. Oktober 2015 beginnt: Man solle keine „vorschnellen Entscheidungen“ mit der Brechstange zu erreichen versuchen, denn dies könnte zu erheblichen Spannungen und Kämpfen führen
.

Vielmehr solle man in der nächsten Synode einen Dialogprozess beginnen. In zwei oder drei Jahren sollte eine neue Synode abgehalten werden. In diesem Zeitraum sollten alle wesentlichen Aspekte der Sexualmoral sowie der Lehre über die Ehe und die Familie durchdiskutiert werden. Auf diese Weise solle man die Lehre der Kirche nach dem „heutigen Erkenntnisstand aktualisieren“:

„Bevor durch vorschnelle Entscheidungen der Weg in die Zukunft verbaut wird, muss ein grundlegender theologischer Diskurs über die anstehenden Themen im Lichte des Evangeliums stattfinden. Dazu gehören eine unvoreingenommene historisch-kritische Analyse der biblischen Voraussetzungen, ein Konzept von Sexualität, das einem zeitgemäßen (auch wissenschaftlich-empirisch erarbeiteten) Wissensstand entspricht, sowie eine offene Aufarbeitung der lehramtlichen und pastoralen Aspekte der anstehenden Fragen mit einer kritischen Differenzierung des Sakramentsbegriffs und einer Neujustierung des Verständnisses von Unauflöslichkeit.

Deshalb werden sich die Verschiebung mancher Beschlüsse und die Anberaumung einer weiteren Synodenversammlung in zwei oder drei Jahren als notwendig erweisen.“

„Wir sind Kirche“ fordert im Grunde die Einführung des Parlamentarismus in der Kirche in der Form einer „Immerwährenden Synode“.

Ein solcher Zustand wäre für den Linkskatholizismus ideal, denn sie wollen ja gar keine Definitionen und Entscheidungen, sondern eine nie endende theologische Diskussion. So entstünde eine Art „Pseudo-Lehramt im Dialog“, der sich ständig verändert. Mit dieser Methode würde man versuchen, mit der Zeit das wahre Lehramt zu demontieren.



Eingestellt von Mathias von Gersdorff um 11:47
http://mathias-von-gersdorff.blogspot.de...erwahrende.html



von esther10 27.08.2015 00:05

Priester aus Irak informiert Papst über Flüchtlingsnot



Papst Franziskus hat sich am Mittwoch von einem chaldäischen Priester aus erster Hand über die Situation im Kurdengebiet an der irakisch-türkischen Grenze informieren lassen. Er bat den zur Generalaudienz angereisten Geistlichen Samir Yousif, Pfarrer von fünf Dörfern im Bezirk Amadiya, in die erste Reihe auf dem Petersplatz und platzierte ihn unter den Bischöfen. Im Anschluss an die offizielle Audienz zeigte der Geistliche dem Papst Fotoalben mit teilweise erschreckenden Fotos von der "Apokalyptischen Katastrophe" in seiner Gemeinde, wie die Vatikanzeitung "Osservatore Romano" in ihrer Donnerstagsausgabe berichtet.

"Bei uns treffen ständig Flüchtlinge ein, Tausende und Abertausende, ohne alles, die ihre Heimat verlassen haben, ohne weitere Kleidung oder ein Dokument mitnehmen zu können, nur um dem sicheren Tod zu entkommen", berichtete Samir dem Papst. Auf diese Weise würden "in einem Augenblick Wurzeln zerstört, die aus den ersten christlichen Jahrhunderten herrühren: Denn wir Christen sind in jener Region weder Gäste noch Fremde".

Seine Gemeinde leiste alles Menschenmögliche, um die vor dem Wüten des IS geflohenen Menschen aufzunehmen, berichtete Samir dem Papst laut "Osservatore" weiter: Verpflegung, Unterkunft, Medizin, zumindest das dringend Notwendige. Dabei setze er auch weiterhin auf die Hilfe und die Caritas des Papstes. Dieser habe bereits zweimal den früheren Irak-Nuntius, Kardinal Fernando Filoni, zur persönlichen Übergabe in seine Region geschickt.
SonntagsZeitung


von esther10 26.08.2015 23:53

Kaum Hoffnung auf Rückkehr

KIRCHE IN NOT ruft zum Gebet für die Menschen im Irak auf


Eingang des “Mar Elia Centers”. Hier sind viele Flüchtlinge untergekommen.

Der 6. August 2014 hat das Leben der Kirche des Irak verändert: Über 120 000 Christen mussten vor den Dschihadisten der Terrorgruppe „Islamischer Staat“ (IS) fliehen. Seither leben viele als mittellose Flüchtlinge inner- oder außerhalb des Irak. KIRCHE IN NOT erinnert ein Jahr nach der Vertreibung mit einer Gebetsaktion an diesen Tag.

Ein Beispiel ist der 22-Jährige Rami. „Wir flohen am Abend des 6. August. Ich sehe noch immer den Schrecken auf den Gesichtern der Menschen. Sie hatten Angst um ihr Leben. Sie dachten, dass der IS sie töten würde. Mir ging es auch so. Ich wusste nicht, ob ich den nächsten Tag erleben würde.“

Heute lebt der junge christliche Mann im „Mar Elia Center“, einem Flüchtlingslager in Erbil, der Hauptstadt der Autonomen Region Kurdistan im Nordirak. Hierher sind die meisten Christen geflüchtet.

„Ich komme aus Mossul. Wir verließen die Stadt schon im Januar 2014, weil die Sicherheitslage so schlecht war. Dschihadisten entführten Christen. Man musste um sein Leben fürchten“, berichtet Rami. Mit seinen Eltern und seiner Schwester ging er nach Karakosch, der größten christlichen Stadt im Irak. Dort mieteten sie ein Haus.


Rami (Mitte) und andere christliche Flüchtlinge.

Im August wurden sie erneut zu Flüchtlingen. Rami erinnert sich, wie am Morgen des 6. August das Gefechtsfeuer stärker wurde. „Als wir sahen, dass die kurdischen Soldaten abzogen, die uns bislang verteidigt hatten, war uns klar, dass wir auch gehen mussten. Es stand ja niemand mehr zwischen uns und dem IS. Die Menschen waren in Panik. Viele rannten einfach los, um sich in Sicherheit zu bringen. In der Hektik habe ich sogar meinen Ausweis vergessen.“

Rami floh mit seiner Familie im Auto eines Cousins. In der Nacht kamen sie in Erbil an. Die Stadt war voll mit tausenden Flüchtlingen. „Wir mussten im Garten der Mar-Elia-Kirche schlafen. Unter freiem Himmel. Dann wurden wir in einer Parkgarage untergebracht. Nach ein paar Wochen kamen wir dann wieder in das ,Mar Elia Center‘. Bald konnten wir in ein einfaches Zelt einziehen.“

Heute wohnt Rami wie hunderte andere Menschen in einem Wohncontainer, der mit Hilfe von KIRCHE IN NOT angeschafft werden konnten. Ein Jahr nach seiner Ankunft in Erbil hat er keine Hoffnung mehr, bald in seine Heimat zurückkehren zu können. „Ich habe weder zur Regierung noch zur Armee meines Landes Vertrauen. Sie haben dem IS einfach Mossul und die anderen Orte überlassen.“


Ein Containerdorf für Flüchtlinge bei Erbil, das durch KIRCHE IN NOT ermöglicht wurde.

Aber das Problem geht für Rami tiefer. „Wir Christen haben hier keine Rechte und keine Sicherheit. Außerdem führen Schiiten und Sunniten Krieg gegeneinander. Ich will weg, lieber heute als morgen. Ich sehe keine Zukunft für mich im Irak. Mein Eindruck ist, dass die meisten Christen gehen wollen.“

Gerne würde Rami in den Westen. Aber dazu muss er sich bei den Vereinten Nationen als Flüchtling in einem der Nachbarländer registrieren. Der Weg dorthin und eine Anerkennung als Flüchtling können lange dauern. Doch das können sich Rami und seine Familie nicht leisten. „Im Libanon, in der Türkei oder in Jordanien dürfen wir nicht arbeiten. Oft dauert es aber Jahre, bis man ausreisen darf. Man muss solange vom Ersparten leben. Das haben wir aber nicht.“

Unvergesslich ist der August 2014 auch für Schwester Sanaa. Die Oberin der Kongregation der Töchter vom heiligsten Herzen Jesu erinnert sich: „Wir Schwestern waren in Erbil und bereiteten uns auf Exerzitien vor. Da hörten wir von den Ereignissen in Karakosch und Umgebung. Wir fragten den Erzbischof, was wir tun sollten. Er meinte, dass wir unsere Exerzitien durchführen sollten. Es waren sehr traurige Tage für uns. Wir haben viel gebetet für die Menschen, die nach Erbil geströmt sind.“


Schwester Sanaa Hana mit Kindern in Ankawa.

Als die Schwestern aus den Exerzitien zurückkamen, sahen sie die Flüchtlinge auf der Straße liegen. Kirchen, Schulen und andere öffentliche Gebäude waren bereits überfüllt. Schnell begannen die Schwestern, den Menschen zu helfen.

Ein Jahr später schaut Schwester Sanaa traurig zurück. „Je länger diese Situation dauert, desto größer werden die Leiden der Menschen. Für mich ist die Lage schlimmer als noch vor einigen Monaten: Die Hoffnung stirbt.“

Die Ordensfrau setzt deshalb ganz auf das Gebet. „Wir als Iraker und Christen sind auf das Gebet angewiesen. Nur das Gebet kann uns helfen in dieser schrecklichen Lage. Wir glauben fest, dass der Herr mit uns ist. Bitte denken Sie am 6. August an uns!“, ruft Schwester Sanaa die Gläubigen auf.


Douglas Bazi aus Erbil/Nordirak.

Auch Douglas Bazi war wie Schwester Sanaa vom Ausmaß der Krise geschockt. Der chaldäische Priester leitet das „Mar Elia Center“ in Erbil. Er erinnert sich noch gut an den 6. August: Er war gerade in den USA, als er von den Ereignissen im Irak hörte. Er machte sich sofort auf den Weg zurück nach Erbil. Dort sah der aus Bagdad stammende Geistliche die Not.

„Die Zehntausenden Menschen, die hier ohne alles ankamen, haben mich überwältigt. In ihren Gesichtern standen Zorn, Verwirrung und Verlorenheit. Sie schienen mir wie Körper mit toten Seelen. Manche wollten nicht einmal essen. Sie sagten: ,Wozu? Um zu leben? Wofür?‘ Ich dachte: Das ist das Ende.

Ich versuchte, nach außen Stärke zu zeigen. Aber innerlich war ich zerstört. Ich wusste, dass allein in Karakosch 60 000 Christen geleb hatten. Wie nur sollten wir so vielen Menschen helfen?“

Das Leben im Mar Elia Center ist gut organisiert. Mittlerweile schläft niemand mehr auf dem Boden. Wohncontainer bieten 130 Familien ein würdevolleres Zuhause. Viele Familien haben sogar Wohnungen gefunden und sind umgezogen. „Die Kinder erlernen auch Instrumente oder den Umgang mit dem Computer. Wir bieten Sprachkurse an. Doch sie fragen mich: ,Was kommt als Nächstes?‘ Das macht mir Angst“, gesteht er.


Die Kinder und Jugendlichen im Flüchtlingslager lernen auch den Umgang mit Computern.

„Die Menschen verlieren jeden Tag mehr die Hoffnung auf eine Rückkehr. Ich bin aber überrascht, wie ruhig die Menschen sind.“ Am 6. August will Douglas Bazi einen Gottesdienst feiern. „Das ist ein Tag der Trauer, aber auch der Tag, an dem uns Gott gerettet hat. Schließlich sind wir noch am Leben. Wie können zwar nicht vergessen, was geschehen ist. Wir werden Gott aber bitten, den Tätern zu vergeben und ihr Denken zu verändern.“

Die Wohltäter von KIRCHE IN NOT bittet Douglas Bazi inständig, sich ihrem Gebet anzuschließen. „Wir fühlen die Kraft Ihres Gebetes. Nur deshalb können wir voranschreiten. Es ist als Glieder am einen Leib Christi unsere Pflicht, einander beizustehen. Die Kirche in Mesopotamien sieht sich dem Bösen ausgesetzt. Bitte beten Sie, dass mein Volk angesichts des Teufels stark bleiben kann!“

Für Donnerstag, den 6. August, ruft KIRCHE IN NOT zum Gebet für die notleidenden Christen im Irak auf
http://www.kirche-in-not.de/aktuelle-mel...e-erinnern-sich



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von esther10 26.08.2015 23:39

Statistiken26. August 20151

Demenz wächst sich zur Epidemie aus


Bis 2050 könnten lat „Alzheimer’s Disease International“ weltweit mehr als 131 Millionen Menschen an Demenz erkrankt sein. Foto: picture-alliance/ ZB

London (idea) – Die Demenz weitet sich international zu einer schleichenden Epidemie aus. Alle 3,2 Sekunden erkrankt ein Mensch daran. Jetzt leiden 46 Millionen Personen an dieser Minderung ihrer geistigen Fähigkeiten; bis 2050 könnten es mehr als 131 Millionen sein, wenn kein Heilverfahren entwickelt wird, prognostiziert der Dachverband „Alzheimer’s Disease International“ (London) in seinem Jahresbericht. In Deutschland sind etwa 1,6 Millionen Bürger an Demenz erkrankt; bis 2050 könnte sich ihre Zahl verdoppeln. Die Krankheit setzt auch immer früher ein. Heute werden oft Eingangsstadien schon bei Personen in den späten vierziger Lebensjahren festgestellt – mindestens ein Jahrzehnt eher als noch vor 20 Jahren. Auch sterben immer mehr Menschen an den Folgen von Demenz und der Alzheimer-Krankheit. Das geht aus einer wissenschaftlichen Untersuchung in 21 westlichen Ländern hervor, die in der Fachzeitschrift „Surgical Neurology International“ (Chirurgische Neurologie International) veröffentlicht wurde. Wie die Londoner Zeitung „The Times“ berichtet, stellte sich dabei heraus, dass die Zahl der Todesfälle aufgrund neurologischer Krankheiten bei Erwachsenen zwischen dem 55. und dem 74. Lebensjahr von 1989 bis 2010 stark gestiegen sind. Bei den über 75 Jahre alten Menschen habe sie sich fast verdoppelt. Etwa 60 Prozent dieser Sterbefälle seien auf Demenz und 40 Prozent auf andere Krankheiten wie etwa Parkinson (Schüttellähmung) zurückzuführen.


Ist die Umweltverschmutzung schuld?

Dieser Anstieg könne nicht allein damit erklärt werden, dass Menschen heute in der Regel älter werden, erklärte der Leiter der Studie, Prof. Colin Pritchard von der Universität Bournemouth (Südengland). Vielmehr lasse dies auf eine „stille“ oder „verborgene“ Epidemie schließen. Pritchard macht Umwelteinflüsse für die Zunahme der Demenz und anderer neurologischer Erkrankungen verantwortlich – etwa Abgase von Autos und Flugzeugen, den Einsatz von Schädlingsbekämpfungsmitteln und die steigende elektro-magnetische Strahlung, wie sie etwa von Handys und anderen drahtlosen Kommunikationsmitteln ausgeht. Andere Experten betrachten diese Vermutung mit Skepsis. So weist der Professor für Demenzforschung an der Universität von Nottingham (Mittelengland), Tom Dening, darauf hin, dass die Todesfälle aufgrund von Herz- oder Krebserkrankungen sinken. Folglich träten andere Ursachen häufiger auf. Dening: „An irgendetwas müssen die Menschen ja sterben.“
http://www.idea.de/gesellschaft/detail/d...-aus-91885.html



von esther10 26.08.2015 21:48

Mittwoch, 26. August 2015
Rot-Grünes Prostitutionsgesetz von 2002 ist eine Schande



Das rot-grüne Prostitutionsgesetz bleibt kontrovers, auch nach den kosmetischen Änderungen, die Bundesfamilienministerin Manuala Schwesig veranlasst hat. Eine Forsa-Umfrage für das Magazin STERN hat nun ergeben, dass 78 Prozent der Deutschen gegen Prostitution sind. 59 Prozent fordern sogar Strafen für Zuhälter, 19 Prozent ein Totalverbot. Aus diesem Anlass poste ich meine Kolumne in der Jungen Freiheit vom 12 November 2013.

http://mathias-von-gersdorff.blogspot.de/

„Eine Welt ohne Prostitution ist denkbar.“ Unter diesem Motto sammelte die feministische Zeitschrift Emma und ihre Herausgeberin Alice Schwarzer Unterschriften für einen Appell gegen Prostitution. Schwerwiegendste Forderung ist die Bestrafung der Freier.

Bewusst wurde die Aktion nach der Bundestagswahl 2013 begonnen: Die EU verlangt seit geraumer Zeit ein härteres Vorgehen gegen Menschenhandel. Eigentlich sollten die Mitgliedsländer Maßnahmen bis zum 6. April 2013 ergreifen, doch Deutschland hat nichts unternommen. Deutschland gilt als wichtiges Umschlagland für Frauenhandel. Mit dem Appell will Alice Schwarzer die Koalitionsverhandlungen in ihrem Sinn beeinflussen, denn für sie ist Prostitution ohne Menschenhandel und Sklaverei nicht denkbar. Indem sie Prostitution und Menschenhandel verbindet, gewinnt ihr Ansinnen an Glaubwürdigkeit hinsichtlich der Durchführbarkeit.

In der Tat hat die Union schon Bereitschaft signalisiert, Prostitution einzuschränken. Schwarzer sieht Prostituierte als Opfer von Zwang und Gewalt. Sie stecken in einer kriminellen Struktur, aus der sie nicht entkommen. Das Prostitutionsgesetz der rot-grünen Bundesregierung (ProstG) aus dem Jahr 2002 hätte die kriminellen Strukturen geschützt. Schwarzer behauptete in einem Interview mit der Welt vom 3. November 2013, das Gesetz sei von Anbeginn an für Zuhälter und Menschenhändler gemacht worden. Opfer des ganzen seien die Frauen.

„Sex gegen den Willen der Beteiligten ist Vergewaltigung“

Schwarzers Appell erhielt Unterstützung aus ganz unterschiedlichen Ecken. Neben Wolfgang Niedecken und Reinhard Mey finden sich auch Leute wie Maria Böhmer (Vorsitzende der Frauenunion), Heiner Geißler, Rita Süssmuth, Charlotte Knobloch, Femen Deutschland. Besonders wichtig ist die Unterstützung durch Christian Pfeiffer, Direktor des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen und ehemaliger Justizminister Niedersachsens.

Kritik erntet Alice Schwarzer vor allem von links. Die Grünen und etliche linksorientierte Organisationen meinen, man dürfe Prostitution und Menschenhandel nicht vermengen. Unglaublich, aber wahr, als Reaktion auf Schwarzers Aktion gibt es vom „Berufsverband erotische und sexuelle Dienstleistungen“ nun auch einen Appell für Prostitution. Allen Ernstes wird da behautet: „Prostitution ist eine berufliche Tätigkeit, bei der sexuelle Dienstleistungen gegen Entgelt angeboten werden. Ein solches Geschäft beruht auf Freiwilligkeit. Gibt es keine Einwilligung zu sexuellen Handlungen, so handelt es sich nicht um Prostitution. Denn Sex gegen den Willen der Beteiligten ist Vergewaltigung.“ Unter den Unterstützern finden sich besonders viele Grüne und Politiker der Linkspartei.

Dieser Appell ging von der Überzeugung aus, die Prostitution sei nicht nur normal und ein legitimer Broterwerb, sondern ein Akt der Befreiung und der weiblichen Selbstbestimmung. Heute klingt das zwar grotesk und wie eine blanke Verhöhnung der Frauen, doch in den Talkshows Ende der zweiten Hälfte der 1990er à la Arabella oder Hans Meiser war das eine gern vertretene These.

Hinsichtlich Prostitution argumentiert Schwarzer analog zur Pädophilie. Sie war gegen sexuelle Kontakte zwischen Erwachsenen und Kindern, weil der Erwachsene die Situation völlig dominiert und seine Macht problemlos über das Kind ausüben kann. Dasselbe gilt für die Beziehung zwischen Freier bzw. Zuhälter und Prostituierter.

An dieser Stelle muss erwähnt werden, dass sich für Alice Schwarzer die Frau grundsätzlich in einer „Inferiorität“ befindet. In der Beziehung zwischen Mann und Frau, wie auch immer sie geartet ist, wird letztere unterdrückt. Im 1984 geschriebenen Vorwort zur Taschenbuchausgabe ihres bekanntesten Buches „Der kleine Unterschied und seine großen Folgen“ schrieb sie: „Im Namen der Liebe haben sie [Frauen] kein Recht auf eigene Existenz und Unabhängigkeit, sind sie die Freundin/Frau/Mutter von, sind sie Objekt statt Subjekt, bescheiden sie sich mit einem Platz am Rand der (Männer-)Welt.“ Die Frau müsse von dem „staatlichen Zwang zur Mutterschaft“ befreit werden. Deshalb sollte die Abtreibung eingeführt werden, so Schwarzer.

Im gegenwärtigen Kampf gegen die Prostitution verwendet Alice Schwarzer eine etwas gemäßigtere Sprache. Vor allem argumentiert sie sehr faktenreich. Aus diesem Grund erntet sie nicht ungerechtfertigte Sympathien auch im christlich-konservativen Lager, während man bei den Verteidigern der Prostitution wieder die altbekannten ideologischen Scheuklappen erkennt, die schon zur Forderung nach einer Entkriminalisierung der Pädophilie geführt haben.

Prostitution ist grundsätzlich unsittlich

Dennoch darf man nicht blind für die Defizite von Schwarzers Argumentation sein. Sie argumentiert auf der Grundlage eines falschen und radikalegalitären Verständnisses von Macht und Herrschaft. Christliche Moral und Sittlichkeit spielen für sie keine Rolle. Sie schreibt in Emma von November/Dezember 2013: „Prostitution muß endlich geächtet werden! Und zwar nicht aus Gründen der wie auch immer verstandenen „guten Sitten“, sondern aus Gründen der Menschlichkeit“.

Aus christlicher Sicht ist aber Prostitution grundsätzlich falsch und nicht erst dann, wenn die Frau unterdrückt wird. Prostitution ist von Natur aus unsittlich und muß vom Gesetzgeber auch so behandelt werden. Das Prostitutionsgesetz gehörte zu den gesellschaftspolitischen Vorhaben der rot-grünen Regierung. Sie wollten der Prostitution denselben Rang geben wie anständige bürgerliche Berufe. Das Gesetz ist ein direkter Angriff auf die bürgerlichen Tugenden und auf die christlichen Wurzeln Deutschlands und muß deshalb rückgängig gemacht werden.



Eingestellt von Mathias von Gersdorff um 15:28 Keine Kommentare:

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Labels: Prostitution. Prostitutionsgesetz



Linkskatholiken und Synode: Deutet Hagenkord Kurswechsel an?

Der Leiter der deutschen Redaktion von Radio Vatikan, der Jesuitenpater Bernd Hagenkord, deutet möglicherweise einen Strategiewechsel des progressistischen Lagers für die kommende Familiensynode an.

So sagte er gegenüber Domradio: „Es gibt jede Menge Stellungnahmen, zum Beispiel eine von Kardinal Marx, der sagt: Die wahren Gefährder für Familie sind Vertreibung, Armut und Ausbeutung. Leider ist das Thema medial nicht so interessant wie zum Beispiel wiederverheiratet Geschiedene.“

In den letzten Wochen gab es mehrere Stimmen in der Weltkirche, die den Arbeitsbedingungen der modernen Wirtschaft, der Marktwirtschaft oder gar dem Kapitalismus die Schuld für die Probleme der Familie auf der Welt geben. In dieser Konstellation wären die Länder Asiens, Afrikas und Südamerikas so etwas wie die Opfer des reichen und liberalen Nordens, der sie ausbeutet und Lebensbedingungen schafft, die die Familien zerstören.

Solche Aussagen sind Wasser in die Mühlen der Befreiungs- und öko-feministischen Theologen.

Möglicherweise will Pater Hagenkord die deutschen Progressisten auf diese Strategie hinweisen.

Gegen den liberalen Kurs der deutschen und anderer Bischofskonferenzen erhob sich in den letzten Monaten ein großer Widerstand. Nicht nur Kardinäle und Bischöfe haben gegen Kardinal Kasper & Co. Stellung bezogen, auch über 500.000 Gläubige haben die konservative Petition "Ergebene Bitte an Papst Franziskus" unterschrieben.

Hagenkords Hinweis, die Medien würden sich eher für wiederverheiratete Geschiedene interessieren, ist natürlich lächerlich: Es war Kardinal Walter Kasper, der durch seine Rede vor dem Konsistorium Anfang 2014 dieses Thema in die Diskussion brachte. Diese Rede wurde von Linkskatholiken als Anlass genommen, danach die gesamte Agenda der sexuellen Revolution ins Gespräch zu bringen (vor- und außereheliche Beziehungen, künstliche Verhütungsmittel etc).

Pater Hagenkord dämpft zugleich jene Erwartungen, die Synode könnte gravierende Änderungen beschließen und prognostiziert, die Debatte um Ehe und Familie würde wohl noch zehn Jahre andauern.


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