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von esther10 02.12.2015 12:29

Dienstag, 1. Dezember 2015
Kinderreiche Familien müssen entlastet werden


Foto: Verband kinderreicher Familien
(PM Verband kinderreicher Familien, Mönchengladbach, den 18. November 2015) „Familien tragen die Zukunft“: Unter dieser Überschrift fand am 14. November der 2. Familienkongress des Verbands kinderreicher Familien e.V. (KRFD) in Köln statt, in Kooperation mit der Karl Kübel Stiftung für Kind und Familie.

Eröffnet wurde er von Dr. Elisabeth Müller (Vorstandsvorsitzende KRFD) und Daniela Kobelt Neuhaus (Vorstandsmitglied Karl Kübel). Beide bekräftigten, wie sehr sie sich über die Zusammenarbeit freuten. „Wir sind heute zusammengekommen, um die Stimme der kinderreichen Familien zu stärken – Mut zu machen, dass sich Familien ihren Wunsch erfüllen, mehrere Kinder in die Welt zu setzen“, sagte Müller.

„Kinder sind das Wichtigste für unsere Gesellschaft – sie sind die Zukunft," zitierte Kobelt Neuhaus den Stiftungsgründer Karl Kübel. Grüße der erkrankten Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker (parteilos) überbrachte Bürgermeister Hans-Werner Bartsch (CDU). In einem schriftlichen Grußwort sprach die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Manuela Schwesig (SPD) dem Kongress Ihre Unterstützung aus.

Als Referenten waren der Leiter des Fachbereichs "Familie und Fertilität“ im Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung Dr. Martin Bujard und der Jurist Dr. Jürgen Borchert geladen, sowie MdB Martin Patzelt (CDU) als Diskussionsteilnehmer. Die Diskussionen moderierten Alexandra von Wengersky und Dr. Tanja zu Waldeck vom KRFD.

Dr. Martin Bujard räumte mit einem gängigen Vorurteil auf: „Das negative Image Kinderreicher ist eine Chimäre“, so Bujard. Die tatsächliche Einstellung zu kinderreichen Familien in der heutigen Gesellschaft sei überwiegend positiv. Die Wurzeln des Negativimages lägen in den 60er Jahren, in denen Kinderreichtum stigmatisiert und in Leitmedien zu „generativer Disziplin“ aufgerufen worden sei - mit fatalen Folgen. Denn, so Bujard, zwei Drittel des Geburtenrückgangs seit den 70er Jahren seien durch den Rückgang kinderreicher Familien und nur ein Drittel durch Kinderlosigkeit hervorgerufen. Als wirksamste familienpolitische Maßnahme, um kinderreiche Familien zu unterstützen, empfahl er eine Anhebung des Kindergeldes für das dritte und vierte Kind.

Dr. Jürgen Borchert sprach sich ebenfalls für eine finanzielle Entlastung kinderreicher Familien aus. Anders als Bujard forderte er jedoch eine Reform des Sozialversicherungssystems. „Der Keil zwischen Brutto und Netto sind die Sozialversicherungsbeiträge, die für Kinderlose und Menschen mit Kindern gleich sind.“ Anhand einer Beispielrechnung führte er vor Augen, dass bei einem mittleren Jahreseinkommen von 35.000 Euro nach Abzug der Sozialversicherungsbeiträge und der steuerlichen Existenzminima ein kinderloses Ehepaar noch ein Plus von knapp 8.400 Euro, hingegen ein Ehepaar mit zwei Kindern ein Minus von 760 und eines mit drei Kindern gar von 5.400 Euro verzeichneten. „Sehen Sie zu, dass die Leute urteilen können, dann können sie auch teilen“, rief er den Kongressteilnehmern zum Abschluss zu und ermutigte einzelne Familien ebenso wie deren Verbände, die vom Verfassungsgericht dem Gesetzgeber längst aufgegebene Korrektur der Steuergesetzgebung einzufordern.

Im Rahmen kleiner Arbeitsgruppen identifizierten die Teilnehmer Herausforderungen und diskutierten Herangehensweisen bei den Themen „Partnerschaftliches Arbeiten“, „Familienzentren“, „Kinderreiche Kitas“, „Aktuelle Familienbilder“, „Kinderreich und alleinerziehend“ sowie „Wohnen und Bauen mit Mehrkindfamilien“.

Ein besonderer Höhepunkt der Veranstaltung war die Verleihung des Fair Family-Preises an den koreanischen Automobilhersteller Ssang Yong. „Kinderreiche Familien brauchen verlässliche Autos zu einem erschwinglichen Preis“, so Müller. „Große Familien haben einen großen Aktionsradius und müssen Dinge bewegen. Ohne Autos geht dies nicht“, fasste Müller in ihrer Laudatio zusammen.

An der vom BMFSFJ geförderten Veranstaltung nahmen rund 140 Erwachsene und Kinder teil, Politikschaffende auf Landes- Bundes- und Europaebene sowie Medienvertreter. Der Verband kinderreicher Familien Deutschland e.V. dankt der Firma Nestlé für ihre Unterstützung des Kongresses.
http://kultur-und-medien-online.blogspot...Medien+-+online)


von esther10 02.12.2015 12:29

Dienstag, 1. Dezember 2015
Wissenschaftler: Konsum von Cannabis schädigt Gehirn


(Aponet) Häufig Hasch zu rauchen, besonders solches mit einem sehr hohen THC-Gehalt, schädigt offenbar einen Bereich des Gehirns, der für die Kommunikation zwischen der rechten und der linken Gehirnhälfte wichtig ist. Dies berichtet ein britisch-italienisches Forscherteam im Fachblatt Psychological Medicine.

Häufiger Konsum von hochwirksamem Cannabis wirkt sich auf die Struktur von Fasern aus, die die weiße Substanz des Gehirns bilden. Das konnten Dr. Paola Dazzan vom King's College London und ihre Kollegen mit Hilfe von bildgebenden Verfahren nachweisen. Sie hatten sich speziell dem sogenannten Corpus callosum gewidmet, der die größte Struktur der weißen Substanz im Gehirn darstellt. Er verbindet die rechte mit der linken Hirnhälfte und ist für die Kommunikation zwischen den beiden Seiten zuständig.

Die Veränderungen waren sowohl bei Studienteilnehmern, die eine Psychose hatten, als auch bei jenen ohne Psychose nachweisbar, wie die Forscher berichten. Schon länger sei bekannt, dass die Langzeitnutzung von Cannabis das Risiko für Psychosen erhöhen könne, so die Forscher. Des Weiteren deuteten aktuelle Studien darauf hin, dass Veränderungen von Funktionen und Strukturen im Gehirn für die erhöhte Anfälligkeit verantwortlich sein könnten.

Je mehr Cannabis geraucht werde und je stärker er sei, desto größer sei der Schaden, der daraus entstehe, resümieren die Forscher aufgrund ihrer Ergebnisse. Dies sei besonders bedenklich, da der heute am häufigsten gehandelte Cannabis besonders hohe Mengen der psychoaktiven Substanz Tetrahydrocannabinol (THC) enthalte. Diese Sorte wird auch als skunk-ähnlicher Cannabis bezeichnet. Skunk ist das englische Wort für Stinktier. Der Geruch dieser Sorte soll der intensiv-unangenehmen Duftnote von Stinktier-Sekret ähneln.
http://kultur-und-medien-online.blogspot...Medien+-+online)



von esther10 02.12.2015 12:28

Dienstag, 1. Dezember 2015

Anne Wünsche wurde zum Abtreiben gedrängt

Die Laiendarstellerin Anne Wünsche (Berlin – Tag & Nacht) wurde nach Angaben des Pop-Magazins „OK!“ massiv zu Abtreibung ihres Kindes gedrängt.

Anne Wünsche auf ihrem Facebook-Konto: „Wie oft ich mir in meiner ersten Schwangerschaft anhören musste, dass, wenn ich nicht abtreiben würde, mein ganzes Leben damit zerstöre! Ich hab' keine Sekunde auch nur einen Gedanken daran verschwendet... Ich hab_ mich von den Leuten getrennt. Denn HEUTE bin ich sogar noch glücklicher, reicher und vollständiger als damals!!!!!!! Ich LIEBE meine Kinder und bereue es nicht, so jung Mutter zu sein.“

Die 24jährige brachte am 11. November ihr zweites Kind zur Welt.

Viele ihrer Fans zeigen sich begeistert über das junge Baby und schreiben entsprechende Botschaften auf der Facebook-Seite von Anne Wünsche: „Sie ist so ein süßer knopf. Genies es anne.“ „Anne deine kleine ist so süß ich muss leider noch ein paar Wochen warten bis ich mit meinem Sohn kuscheln kann.“ „Herzlichen Glück Wunsch *-* die kleine ist so Zucker! genieße die Zeit.. Die vergeht sehr schnell“.

von esther10 02.12.2015 12:26

Dienstag, 1. Dezember 2015

Psychologe: Schutz von Kindern vor Pornographie immer schwieriger

Die technologische Entwicklung macht es zunehmend schwieriger, Kinder vor Pornographie zu schützen, so der Psychologe Tony Tramelli in einem Bericht von „Fox2Now“.

Inzwischen liegt das Durchschnittsalter der ersten Begegnung mit Pornographie bei elf Jahren. Zwei Drittel der 16jährigen schauen Pornographie regelmäßig. Vor allem Smartphones und Tablets haben den Zugang zur Pornographie bei Minderjährigen hochschnellen lassen.

Die meisten Nutzer sind Jungen, doch der Anteil von Mädchen wächst schnell.

Studien zeigen, dass der exzessive Konsum von Pornographie zu Sucht führen und lebenslange Folgen nach sich ziehen kann.

von esther10 02.12.2015 12:25

Dienstag, 1. Dezember 2015
Studie: Kinder unter permanentem Kommunikationsdruck

Zwei Drittel der 8- 14Jährigen und 86 Prozent der 13- und 14Jährigen besitzen ein Smartphone, welches sie hauptsächlich zur Kommunikation benutzen. Besonders beliebt sind hierfür Applikationen wie WhatsApp.

Problematisch dabei ist allerdings die Tatsache, dass viele der heranwachsenden ohne Apparat gar nicht mehr leben können. Sie fühlen sich verpflichtet, immer online zu sein und sofort auf jede Kommunikation zu reagieren.

Laut einer Studie der Universität Mannheim fühlen sich inzwischen 24 Prozent der 8- 14jährigen gestresst.

Ziel der Studie war zu erfahren, wie sich Smartphones auf den Alltag und die Lebenswirklichkeit der Kinder und Jugendlichen auswirkt.

Etwa die Hälfte der Befragten meinte, die permanente Erreichbarkeit würde sie von wichtigeren Dingen ablenken. 43 Prozent meinten, sie würde zu viele persönliche Daten preisgeben. 21 Prozent wäre schon beim Surfen ohne es zu wollen auf nicht jugendfreie Seiten gelandet. 20 Prozent bekannten, durch das Handy Probleme bei den Schulleistungen zu bekommen. 11 Prozent sind schon Opfer von Mobbing geworden.

Bei 21 Prozent der Jugendlichen zeigte sich eine „sehr starke Bindung“ zu den Smartphones und sie müssten ständig an ihre Apparate denken.

Die Angst, „etwas zu verpassen“ ist das Hauptmotiv für die neurotische Anhänglichkeit an die Handys. Kinder und Jugendliche fühlen sich verpflichtet, immer „online“ zu sein, um nicht von ihrer Bezugsgruppe ausgeschlossen zu werden, so die Studie.

von esther10 02.12.2015 12:24

Dienstag, 1. Dezember 2015
Wer gegen #Gewalt
An Frauen ist, muss auch gegen Prostitution sein!


Mathias von Gersdorff

In den sozialen Medien Facebook, Twitter usw. las man am 25. November 2015, dem Gedenktag zur Beseitigung von Gewalt an Frauen, laufend Erklärungen von Politikern, man müsse mehr gegen Gewalt an Frauen tun. Sie posteten diese Stellungnahmen mit dem Hashtag #GewaltanFrauen.

Dem Bundesfamilienministerium unter der Führung von Manuela Schwesig war das nicht genug und es initiierte eine eigene Twitter-Kampagne mit dem Hashtag #schweigenbrechen: Frauen sollen öffentlich über die erlittene Gewalt sprechen.

Die meisten Politiker, die sich an diesen beiden Kampagnen beteiligen, stammten von den Grünen oder aus der SPD.

Da kam einem sofort in den Sinn: Diese beiden Parteien haben durch das rot-grüne Prostitutionsgesetz vom Jahre 2002 die Prostitution dermaßen vereinfacht, dass Deutschland zu einem wahren Paradies für die Betreiber dieses „Geschäfts“, das meist in (halb)-kriminellen Händen ist, herabgesunken ist.

Kurz: Das Prostitutionsgesetz ist eine Schande. Im restlichen Europa gilt Deutschland als der „Puff Europas“.

Es ist empörend, dass nun SPDler und Grün*innen große Sprüche gegen #GewaltanFrauen loslassen und die massenhafte Prostitution in Deutschland, die zudem einen blühenden Menschenhandel (von der Porno-Industrie ganz zu schweigen) alimentiert, ignorieren.

Einmal mehr zeigt sich: Viele unserer Politiker sind dermaßen in ihren ideologischen Schablonen gefangen, dass sie offensichtliche Realitäten nicht sehen können.

Die rot-grünen Weltverbesserer waren derart strikt der Meinung, dass die Liberalisierung der Prostitution und die Anerkennung als regelrechter Beruf zur Emanzipation der Frauen führen würde, dass sie gar nicht in der geistigen Verfassung sind, zu erkennen, dass genau das Gegenteil passiert ist.

Appelle von Polizei, Politikern und selbst von Feministinnen wie Alice Schwarzer prallen am ideologischen Panzer der rot-grünen Gutmenschen ab.

Wie lange soll das noch gutgehen?
http://kultur-und-medien-online.blogspot...Medien+-+online)
Wann werden Manuela Schwesig und ihre rot-grünen Genossen kapieren: Wer Gewalt an Frauen ablehnt, muss auch gegen Prostitution sein.



von esther10 02.12.2015 11:58

Mitmenschliche Verpflichtung, Begleiter beim Sterben zu sein
15. SEPTEMBER 2015 / MVL


Foto: Johannes Selle, MdB CDU

Johannes Selle, MdB CDU, setzt sich für ein vollständiges Verbot der Suizidmitwirkung ein. Er befürchtet ein schleichendes Ausweiten der Fälle, die heute wie selbstverständlich ausgeschlossen werden.

EfL: Herr Selle, Sie haben den Gesetzentwurf von Patrick Sensburg und Thomas Dörflinger unterzeichnet, der sich für ein ausnahmsloses Verbot der Suizidmitwirkung auch für Ärzte und Angehörige ausspricht. Weshalb haben Sie diese Entscheidung getroffen?

Johannes Selle: Das Thema Sterbehilfe ist für alle emotional, auch für mich. In irgendeiner Weise ist wohl jeder von uns schon mit Tod und Sterben in Berührung gekommen und hat unterschiedliche Erfahrungen gemacht, die sich auch in den verschieden Gesetzentwürfen widerspiegeln. Mein persönliches Empfinden sagt mir, dass wir eigentlich eine mitmenschliche Verpflichtung haben, Begleiter beim Sterben zu sein und nicht zum Sterben zu verhelfen. Dieser Gedanke liegt mir besonders am Herzen. Aus meiner Sicht sollte ein Gesetz niemandem zusagen, dass Töten vor dem Schöpfer zu verantworten ginge.

EfL: Die öffentliche Diskussion wird vor allem vom individuellen Anspruch der Menschen auf Autonomie und Selbstbestimmung geprägt. Welche Auswirkungen auf unsere Gesellschaft befürchten Sie, sollte die assistierte Selbsttötung – in Teilen – straffrei bleiben?

Johannes Selle: Wir kommen mit dem Gesetzesvorhaben, bei dem die letzte Lebensphase in den Mittelpunkt gestellt wird, an eine ethische Grenze. Als ein zentraler Begriff in der öffentlichen Diskussion erweist sich die Selbstbestimmung über das eigene Leben. Doch hier stellen sich mir die Fragen, was ist wenn man selbst eine solche Entscheidung nicht mehr treffen kann. Sollen Angehörige oder Ärzte darüber bestimmen? Geben wir damit nicht Selbstbestimmung und Autonomie ab? Wir alle wünschen uns einen würdevollen Tod. Aus eigener Erfahrung habe ich erlebt, wie Sterbende persönliche und liebevolle Nähe dankbar angenommen haben. Für mich ist es kaum vorstellbar, in solch einer Situation eine Diskussion über die Möglichkeiten des assistierten Suizids zu führen. Das empfinde ich als unwürdig.

EfL: Abtreibung ist gemäß §218 StGB verboten, jedoch unter bestimmten Bedingungen straffrei. Würde man in einer beliebigen Fußgängerzone Passanten befragen, wäre ein nicht unerheblicher Anteil der Auffassung, Abtreibung sei inzwischen nicht mehr verboten. Wie sehen Sie die Gefahr, dass dieses Rechtsempfinden mittel- bis langfristig auch bei der Suizidmitwirkung eintritt?

Johannes Selle: Ich befürchte bei der Zulassung der Beihilfe zum Tod auch ein Aufweichen des Unrechtsbewusstseins und ein schleichendes Ausweiten der Fälle, die heute wie selbstverständlich ausgeschlossen werden. Das ist unsere vielfache, menschliche Erfahrung. Anstelle des „Willens” zum vorzeitigen Sterben könne im Laufe der Zeit schleichend der „mutmaßliche Wille” und schließlich das gesellschaftlich geforderte „Sollen” treten.
Im Hintergrund dieses Argumentes stehen die Erfahrungen in den Niederlanden, wo die sogenannten Sorgfältigkeitskriterien bei der aktiven Sterbehilfe offensichtlich in immer mehr Fällen nicht korrekt eingehalten werden.

EfL: Schon heute werden 90% der Kinder mit Trisomie 21 abgetrieben, die meisten Behinderungen (auch im weiteren Sinne) entstehen jedoch im Lauf des Lebens. Wie sehen Sie die Gefahr, dass am anderen Ende des Lebens eine ähnliche Entwicklung entsteht?

Johannes Selle: Ich hoffe, dass es uns zukünftig gelingt, diesen hohen Prozentsatz signifikant zu verringern. Ein Leben mit Behinderung, egal in welchem Lebensalter, darf nicht dazu führen es als unwürdig zu bezeichnen.
Ist ein Familienangehöriger schwer erkrankt, leidet oftmals die ganze Familie. Leider sehen sich viele ältere und kranke Menschen als finanzielle und gesellschaftliche Belastung. Die Lösung darf nicht der assistierte Suizid sein.

EfL: In Deutschland sterben jährlich ca. 10.000 Menschen durch Suizid – mehr als durch Verkehrsunfälle, Gewalttaten und illegale Drogen zusammen. Von jedem Suizid sind laut WHO im Schnitt 6 bis 23 Menschen betroffen. Welches Signal geht von einem Gesetzesvorhaben aus, das eine Hilfe zur Selbsttötung zumindest toleriert?

Johannes Selle: Es besteht die Gefahr, dass Missverständnisse auftreten, was ein selbstbestimmtes und lebenswertes Leben ist. Das darf auf gar keinen Fall passieren.

EfL: Was erhoffen Sie sich von der politischen Debatte im Bundestag?

Johannes Selle: Ich erhoffe mir eine konstruktive und faire Debatte. Alle Gesetzesentwürfe und Argumente sollen in der Debatte genügend Raum bekommen und abgewogen werden. Schlussendlich ist jeder Abgeordneten seinem Gewissen verpflichtet.
Ich wünsche mir, dass am Ende dieser Debatte steht, dass jedes Leben lebenswert ist.
Insgesamt bin ich dankbar, dass wir als starke Demokratie und über die Parteigrenzen hinweg, solch eine wichtige gesellschaftliche Debatte führen können.
http://entscheidung-fuers-leben.de/2015/...selle/#more-661
EfL: Herzlichen Dank für das Gespräch!



von esther10 02.12.2015 11:57

20.09.2015

Gegendemonstranten bringen Marsch für das Leben ins Stocken


Mit Sitzblockaden gegen "Lebensschützer"
Unerwartet heftigen Protest erlebten in diesem Jahr die Teilnehmer des "Marsches für das Leben" durch das Zentrum Berlins. Sitzblockaden behinderten den Ablauf erheblich. Dennoch wurde ein neuer Teilnehmer-Rekord aufgestellt.


Einen neuen Rekord verzeichnet der Berliner "Marsch für das Leben". Nach Angaben der Veranstalter kamen am Samstag mehr als 7.000 Teilnehmer aus ganz Deutschland, rund 2.000 mehr als im Vorjahr. Zum elften Mal demonstrierten sie in der Hauptstadt für den Schutz des Lebens "vom Mutterleib bis zum Sterbebett". Erneut erwies sich der Zug durch die Innenstadt aber auch als die christliche Initiative, die alljährlich den größten Widerspruch in Berlin auslöst.

Trillerpfeifen, dröhnende Musik und lautstarke Parolen vom Straßenrand: Am diesem Samstag war der Protest besonders stark. Er kam zumeist von mehreren hundert Jugendlichen aus der links-alternativen Szene. Den Losungen wie "Keine Tötung auf Verlangen" und "Abtreibung ist keine Lösung" hielten sie ihre Forderungen nach "Mehr Analverkehr" und "Nie wieder Keuschheit" entgegen. Mit Sitzblockaden gelang es ihnen, den Zug auf dem Boulevard "Unter den Linden" an die zwei Stunden zum Halten zu bringen.

Erst mehrere Hundertschaften der Polizei brachten mit einem Korridor von Einsatzfahrzeugen die Wende. Sie erreichten es, dass der Marsch der 7.000 Menschen mit Hunderten weißen Kreuzen in Etappen zum geplanten Abschlussgottesdienst vor dem Berliner Dom gelangen konnte.

Dort dankte der Vorsitzende des Bundesverbands Lebensrecht (BVL), Martin Lohmann, den Teilnehmern dafür, ruhig geblieben zu sein. "Keiner hat sich provozieren lassen", lobte er. Der leitende Geistliche des Gottesdienstes, der evangelische Pastor Prinz Philip Kiril von Preußen, hieß gar die "hasserfüllten Gegner willkommen".


Unbedingtes Lebensrecht jedes Menschen

In seiner Predigt wandte sich der katholische Weihbischof von Rottenburg-Stuttgart, Thomas Maria Renz, gegen eine abschätzige Rede von "sogenannten Lebensschützern". Christen hätten sich schon von den Anfängen der Kirche an nachdrücklich für den Schutz des Lebens eingesetzt. Auch heute müssten sie "himmelschreiendes Unrecht beim Namen nennen", zugleich aber auch dann helfen, wenn neues Leben im Mutterleib entstehe.

Wie Renz beteiligten sich in diesem Jahr auch der Regensburger Bischof Rudolf Voderholzer sowie die Weihbischöfe Matthias Heinrich (Berlin) und Andreas Laun (Salzburg) an dem Marsch. Beim Auftakt vor dem Bundeskanzleramt überbrachte Weihbischof Heinrich Grüße vom neuen Berliner Erzbischof Heiner Koch, der am selben Tag sein Amt angetreten hatte. In dem Einführungsgottesdienst habe auch Koch das unbedingte Lebensrecht jedes Menschen verteidigt, sagte Heinrich.

Zugleich betonte er, der Einsatz für das Leben sei nicht teilbar. Er müsse auch den Menschen gelten, "die verfolgt werden und hier Hilfe suchen", erklärte er unter dem Applaus der Zuhörer.

Weihbischof Laun hob hervor, die "Märsche für das Leben" seien eine internationale Bewegung. Deren Anliegen werde auch von vielen Muslimen geteilt. Der evangelische Theologe und Prediger Ulrich Parzany warf den evangelischen Kirchenleitungen vor, sich "nicht eindeutig" hinter den Marsch zu stellen. "Es ist erschreckend, dass wir für den Schutz des Lebens so viel Feindschaft und Hass zu spüren bekommen", so der frühere Generalsekretär des Christlichen Vereins Junger Menschen (CVJM) weiter. "Wir dürfen uns unser Verhalten nicht von den Gegnern vorschreiben lassen."

(KNA)

von esther10 02.12.2015 11:56

Es gibt kein gutes Töten

26. NOVEMBER 2015 / ADMIN
Die Sterbehilfe kommt und eskaliert – wie zuvor die Abtreibung

Der Bundestag hat die Beihilfe zum Suizid rechtlich geregelt – ein schwarzer Tag für die Menschenwürde. Es wurde eine neue Grauzone geschaffen. Die Rechtsunsicherheit ist jetzt größer als zuvor

Von Andreas Lombard

Der 6. November 2015 war ein schwarzer Tag für den Lebensschutz. An diesem Tag hat der Deutsche Bundestag mit der Neufassung der Paragrafen 217 StGB zwar die geschäftsmäßige Sterbehilfe verboten, die private Sterbehilfe hat er aber zugleich erlaubt. Wenn das Gesetz bestand hat, ist Sterbehilfe in Deutschland unter bestimmten Bedingungen legal. Dank der engagierten Lebensschützer hatte der Bundestag immerhin die Chance, die Sterbehilfe vollständig zu verbieten. Niemand wird sagen können, dass es keine Alternative gegeben habe.

Dabei mögen viele Abgeordnete das Gefühl gehabt haben, sie hätten etwas für den Lebensschutz getan – und das, obwohl sie gar nicht für das von Patrick Sensburg und Thomas Dörflinger vorgeschlagene vollständige Verbot der Sterbehilfe gestimmt haben. Das am 6. November beschlossene Verbot der geschäftsmäßigen Sterbehilfe durch den Bundestag – wie es überall in der Presse stand – war aber nicht einmal die halbe Wahrheit. Abgelehnt wurde nur die Geschäftsmäßigkeit, nicht aber die fortschreitende Legitimierung von Suizid und Suizidassistenz. Angehörigen und anderen »nahestehenden« Personen wurde nämlich Straffreiheit zugesichert. Eine neue Grauzone wurde geschaffen.

Damit war der 6. November 2015 auch ein schwarzer Tag für die Rechtskultur unseres Landes. Sterbehilfe ist letztlich Tötung eines Menschen, denn die »Tatherrschaft« liegt beim Helfer, ohne den der Patient meist weiterleben würde. Der Gesetzgeber hat diese Form der Tötung jetzt unter bestimmten Bedingungen legalisiert, obwohl diese Bedingungen nichts über die Motive der beteiligten »Helfer« aussagen. Nicht die Tat selber steht im Mittelpunkt des neuen Gesetzes, sondern die Bedingungen, unter denen sie begangen wird.

Unter Verweis auf private Gewissens- und Ermessensspielräume verweigert der Staat seinen Bürgern damit den Schutz ihres Lebens nach Artikel 1 und 2 des Grundgesetzes. Die Tötung als solche ist von nun an kein strafwürdiges Delikt mehr. Sie muss nur in einem bestimmten Rahmen geschehen. Wie bei der Abtreibung wird es nur noch darum gehen, die »gute Qualität« der ansonsten »ergebnisoffenen« Beratung zu sichern. Das Vertrauensverhältnis zu nahestehenden Personen verhindert bekanntlich keine Ausnutzung desselben. Andererseits machen wirtschaftliche Interessen aus einer guten Tat noch keine schlechte, und das Fehlen solcher Interessen verwandelt keine schlechte Tat in eine gute. Fehlende Geschäftsmäßigkeit garantiert keine lauteren Motive.

Als ob es aber so wäre, hat der deutsche Gesetzgeber zum ersten Mal seit 1945 eine explizite Möglichkeit geschaffen, leidvolles Leben als nicht mehr lebenswert zu beenden. Das ist ein Kulturbruch, ein Staatsversagen ersten Ranges. Mit einem generellen Verbot der Sterbehilfe hätte der Staat das Leben schützen können und müssen – um dann, im zweiten Schritt, in den extrem seltenen Ausnahmefällen, in denen Sterbehilfe durchaus indiziert sein kann, notfalls Gnade vor Recht ergehen zu lassen.

Auf den Schutz des Lebens wurde aber verzichtet. Der Gesetzentwurf der Abgeordneten Patrick Sensburg und Thomas Dörflinger, der die Sterbehilfe verbieten wollte, wurde nicht angenommen. Der große Erfolg der deutschen Lebensschutzbewegung besteht trotzdem darin, dass das vollständige Verbot überhaupt zur Abstimmung kam. Das war eigentlich nicht vorgesehen.

Jetzt, nach der Entscheidung des Bundestages, ist die Unsicherheit größer als je zuvor. Was ist ein Hausarzt? Ist er eine nahestehende Vertrauensperson oder ein geschäftsmäßig auftretender Helfer? Die Befürworter der Sterbehilfe fürchten eine Kriminalisierung der Ärzteschaft, obwohl es in der Bundesrepublik bislang keine rechtskräftige Verurteilung eines Arztes wegen Sterbehilfe gegeben hat. Die besseren Argumente haben eindeutig die Gegner, die mit Verweis auf die bitteren Erfahrungen bei der Abtreibung vor der schiefen Ebene warnen.

Belgien, die Niederlande und Luxemburg haben bereits die aktive Sterbehilfe und den assistierten Suizid legalisiert, Belgien und die Niederlande bereits ab 14 Jahren, also auch für Kinder. In den Niederlanden können Eltern ihrer mindestens 16-jährigen Kinder nicht mehr einschreiten, wenn diese Sterbehilfe beanspruchen wollen. Die Europäische Union arbeitet längst daran, die Sterbehilfe wie schon die Abtreibung der Dienstleistungsfreit zuzuordnen, sie ganz aus dem Strafrecht herauszulösen und zu einer Frage der öffentlichen Gesundheitspflege zu machen. In diesem Zuge wird man das nationale Recht und die nationale kulturelle Tradition über kurz oder lang aushebeln.

Noch bis Anfang Januar 2016 liegt im EU-Parlament die Schriftliche Erklärung 0055/2015 aus, die von Mitgliedern der SPD-, FDP- und der kommunistischen Fraktion vorbereitet wurde. Darin heißt es: »Das Recht auf ein Leben in Würde bedingt das Recht, in Würde zu sterben. Alle europäischen Bürger, ungeachtet ihrer Staatsangehörigkeit, die an einer unheilbaren Krankheit im fortgeschrittenen oder Endstadium leiden, die zu unerträglichem körperlichen oder psychischen Leiden führt, das nicht gelindert werden kann, sollten die Möglichkeit haben, medizinische Hilfe in Anspruch zu nehmen, um ihr Leben in Würde zu beenden.«

Auf EU-Ebene geht es darum, die Sterbehilfe supranational zu legalisieren, denn weiter heißt es: »Die Kommission wird aufgefordert, den Austausch von bewährten Verfahren in Bezug auf die gesundheitliche Betreuung am Lebensende unter den Mitgliedstaaten zu fördern, damit die Menschenwürde aller Bürger am Lebensende sichergestellt wird.« Auch viele Abgeordnete des Bundestages fordern bereits eine »professionelle« Suizidunterstützung durch die Ärzteschaft. Langsam aber stetig wird die Suizidbeihilfe zu einem gesellschaftlich akzeptierten »Angebot« am Lebensende, zu einer Art Zusatzleistung. Die von der Abtreibung bekannte Eskalation wiederholt sich.

Wer solche Tötungen legitimieren will, spricht freilich von »Selbstbestimmung am Lebensende«. Und das, obwohl die Fähigkeit zur Selbstbestimmung niemals so sehr beeinträchtigt ist wie unter Bedingungen, die den Menschen suizidal stimmen. Suizid und Selbstbestimmung schließen sich in Wahrheit aus. Wie will man künftig sicherstellen, dass der Suizidwunsch nicht von nahestehenden Personen erzeugt oder gefördert wurde? Nach Eintritt des Todes lässt sich kaum noch klären, ob eine strafbare Handlung zu ahnden wäre. Eine solche Rechtsunsicherheit inmitten eines Rechtsstaates ist skandalös.

Bereits im Sommer hatte der wissenschaftliche Dienst des Bundestages alle Gesetzentwürfe mit Ausnahme des Sterbehilfeverbots von Sensburg und Dörflinger mangels Bestimmtheit als verfassungswidrig kritisiert. Denn, was heißt »geschäftsmäßig«? Was heißt »auf Wiederholung« angelegt? Wer sind nahestehende Personen? Darüber hinaus sei der Bund für Eingriffe in das ärztliche Standesrecht gar nicht zuständig, sondern die Landesärztekammern bzw. die Länder.

Schon heute heißt es: »Wozu noch leiden …? Wozu das Leid anderer noch ertragen und ihnen beistehen …?« Aus dem Recht auf ein »menschenwürdiges« Sterben folgt zwangsläufig eine Pflicht zum Sterben, um den anderen nicht länger zur Last zu fallen. Bis 2050 soll sich die Gesamtzahl der gegenwärtig 2,4 Millionen Pflegebedürftigen auf 4,7 Millionen erhöhen. Es droht eine Finanzierungslücke von zwei Billionen Euro. Dass die Legalisierung der Suizidhilfe mit diesem Problem etwas zu tun hat, ist daran zu erkennen, dass die Zweiklassenmedizin schon lange kein Thema mehr ist. Sie wäre ja ungerecht. Die Zahlen werfen auf die Rede von Selbstbestimmung und Menschenwürde jedenfalls ein ganz anderes Licht. Wenn möglichst viele Menschen freiwillig sterben, bevor ihre Krankheit zu teuer wird, löst die »regulierte Selbstregulierung« die kommenden Finanzierungsprobleme ds Gesundheitswesens. Wir gehen gespenstischen Zeiten entgegen.
http://entscheidung-fuers-leben.de/2015/...oeten/#more-685



von esther10 02.12.2015 11:40

Sterbehilfe im Hospiz?
29. NOVEMBER 2015 / ADMIN

Der Bundesrat hat das Sterbehilfegesetz §217 StGB gleichzeitig mit gesetzlichen Maßnahmen zum Ausbau der Hospize und der Palliativmedizin gebilligt. Das mag sinnvoll klingen, hat aber einen gefährlichen Haken


151129 Haltende Hände
„Hilfe“ kann künftig Hilfe zum Leben, aber auch Hilfe zum Tod sein. Die abgebildete Geste ist nicht mehr eindeutig, und das Ethos des Arztes ist akut in Gefahr. (Foto: flickr.com/Maik Meid: Haltende Hände III)

Der Bundesrat billigte am 27. November das sog. Sterbehilfe-Gesetz (§ 217 StGB). Jetzt drohen bis zu drei Jahre Haft, wenn jemand Sterbewilligen geschäftsmäßig bzw. in wiederholten Fällen die Einnahme tödlicher Medikamente ermöglicht. Angehörige oder andere dem Suizidwilligen nahestehende Personen, die sich nicht geschäftsmäßig an der Tat beteiligen, sind von der Strafandrohung pauschal ausgenommen.

Der Bundesrat teilte weiter mit: »Das Gesetz hat zum Ziel, die Entwicklung der Beihilfe zum Suizid zu einem Dienstleistungsangebot der gesundheitlichen Versorgung zu verhindern. Die prinzipielle Straflosigkeit des Suizids und der Teilnahme daran wird nicht infrage gestellt.« Warum aber wurde die Beihilfe nicht einfach unter Strafe gestellt – wenn doch »die Entwicklung der Beihilfe zum Suizid zu einem Dienstleistungsangebot der gesundheitlichen Versorgung« verhindert werden soll?

Wer die Debatte der letzten Jahre aufmerksam beobachtet hat, wird z.B. bemerkt haben, dass im Jahre 2012 das ärztliche Tötungsverbot aus den Berufsordnungen der Landesärztekammern Bayern und Baden-Württemberg sang- und klanglos gestrichen wurde. Wer ferner die massive televisionäre Lobbyarbeit der Sterbehilfevereine verfolgt hat und wer nicht zuletzt die kommenden Finanzierungslücken des Gesundheitswesens in den Blick nimmt, der kommt nicht umhin zu vermuten, dass die offizielle Sprachregelung die Funktion des neuen §217 StGB ins gerade Gegenteil verkehrt.

Eine Verschlechterung für den Lebensschutz ergibt sich schon allein daraus, dass das natürliche Rechtsempfinden der Mehrheitsbevölkerung (irrtümlicherweise) bislang davon ausging, dass die bislang ungeregelte Mitwirkung am Suizid verboten und strafbar sei. Wenigstens dies ist jetzt offiziell: Sie ist es nicht, und das allein wird dem Missbrauch Tür und Tor öffnen.

Am selben Tag hat der Bundesrat auch das Hospiz- und Palliativgesetz mit Anreizen zur Entwicklung einer »Palliativkultur« in der stationären Versorgung in Pflegeheimen und Krankenhäusern gebilligt. Damit soll die Finanzierung der ambulanten Hospizdienste und der stationären Hospize verbessert werden. Die Palliativversorgung wird als ausdrücklicher Bestandteil der Regelversorgung in die gesetzliche Krankenversicherungsleistung aufgenommen.

Die »Sterbebegleitung« wird expliziter Versorgungsauftrag der Pflegeversicherung. Pflegedienste sollen mehr palliative Leistungen Leistungen im Rahmen der häuslichen Krankenpflege abrechnen können. Zweifellos ist die Stärkung der Palliativmedizin und der häuslichen Krankenpflege für sich genommen zu begrüßen. Ab 2016 sollen die Krankenkassen ihre Aufwendungen für Hospiz- und Palliativversorgung jährlich um ein Drittel (!) steigern. Der Tagessatz für Hospize steigt um 60 Euro, und insbesondere die Versorgung auf dem Land soll verbessert werden.

Wenn nicht gleichzeitig der neue §217 StGB den Bundesrat passiert hätte, wäre alles in bester Ordnung. In der Frankfurter Allgemeinen Zeitung aber hieß es unter Berufung auf Gesundheitsministe Gröhe vieldeutig, die Hospiz-Verbesserungen seien »vor dem Hintergrund der Abstimmung über die Straffreiheit der Suizid-Beihilfe beschlossen« worden. Man kann diese Bezugnahme als ein Kontrastprogramm verstehen, aber auch als eine gegenseitige Ergänzung. Wenigstens bleibt ein bitterer Nachgeschmac.

Die ersten Anzeichen sprechen nämlich dafür, dass sich auch Palliativmediziner der Sterbehilfe öffnen, und zwar dort, wo sie die Tötung auf Verlangen nicht mehr als das verurteilen, was sie ist – als eine zweifelsfreie Straftat nämlich! –, sondern sich nur noch unverbindlich dafür einsetzen wollen, »ein Sterben unterwürdigen Bedingungen zu ermöglichen und insbesondere den Bestrebungen nach einer Legalisierung der Tötung auf Verlangen durch eine Perspektive der Fürsorge und des menschlichen Miteinanders entgegenzuwirken.«

Wer so spricht, hat den Lebensschutz unserer Meinung nach schon halb aufgegeben und ihn (ganz im Sinne der aktuellen Entwicklung!) durch die Selbstbestimmung ersetzt: »Jeder Mensch hat ein Recht auf ein Sterben unter würdigen Bedingungen. Er muss darauf vertrauen können, dass er in seiner letzten Lebensphase mit seinen Vorstellungen, Wünschen und Werten respektiert wird und dass Entscheidungen unter Achtung seines Willens getroffen werden.« Das eröffnet Möglichkeiten der terminalen Sedierung, wie sie schon heute in den Niederlanden praktiziert wird.

Die Grenze zwischen zwischen Palliativversorgung und Sterbehilfe verschwimmt: Die niederländische Ärztin Bregje Onwuteaka-Philipsen berichtete im Journal Lancet, dass die Zahlen für die palliative Sedierung in Holland allein von 2005 bis 2010 von zwei auf drei Prozent gestiegen sind. Ein schnellerer Tod war in knapp der Hälfte der Fälle das Ziel, so eine Ärztebefragung von 2004. In Deutschland stellte sogar der Ethikrat 2006 fest, dass bei einer palliativen Sedierung werde »das Risiko in Kauf genommen, dass als mögliche Nebenwirkung der Tod beschleunigt eintritt«.

Wer den Lebensschutz preisgibt, begibt sich der Möglichkeit, die Infrastruktur der Hospize vor Missbrauch zu schützen. Sie ist nämlich perfekt für die Sterbehilfe geeignet und deutlich billiger als das Krankenhauszimmer – um von der Intensivstation ganz zu schweigen. Mit der Folge, dass die Hospize ihre Infrastruktur früher oder später in einem fließenden Übergang auch für Maßnahmen zur Sterbehilfe öffnen könnten. So könnte die Formulierung, dass das eine Gesetz »vor dem Hintergrund« das anderen beschlossen wurde, einen ganz neuen Sinn ergeben …
http://entscheidung-fuers-leben.de/2015/...ilfe-im-hospiz/
Die Intiative »Entscheidung fürs Leben« wird die weitere Entwicklung aufmerksam vefolgen!

von esther10 02.12.2015 00:59

Die Priorität vieler Bischöfe und Laien, der Feigheit einen neuen Namen zu geben: Dialog und Integration
2. Dezember 2015 11:46 | Mitteilung an die Redaktion


Krippe Stein des Anstoßes

(Rom) Wir stehen im Advent und Weihnachten naht. Und auch in diesem Jahr häufen sich die Meldungen über eine breite Rückzugsfront von Schuldirektoren und Bürgermeistern, die sich vom Christentum distanzieren, indem der Heilige Nikolaus und das Christkind aus Schulen und Kindergärten verbannt werden und Krippen den öffentlichen Raum nicht „verunstalten“ sollen.

Ein Charakteristikum des dritten Jahrtausends. Die antichristliche Haltung verbirgt sich neuerdings hinter dem Vorwand, Andersgläubige „respektieren“ und deren „Sensibilität nicht verletzen“ zu wollen. Gemeint sind damit natürlich die Anhänger des Islams, die heute in Europa leben, und das meist ganz abstrakt, ohne daß diese überhaupt irgendeine Forderung erhoben hätten. In Wirklichkeit handelt es sich um eine Bankrotterklärung des Westens, dessen Fundamente so morsch sind, daß sie durch das bloße Anschauen zusammenbrechen. Und es fehlt nicht an Christen und Kirchenvertretern, die diesen Zusammenbruch unterstützen.
Schuldirektor ersetzt Weihnachten durch „Winterfest“

Der Fall von Rozzano in der italienischen Lombardei wurde sogar international bekannt. Ein Schuldirektor entschied, das Weihnachtsfest abzuschaffen und statt dessen im Januar ein „Winterfest“ zu feiern. Die Begründung? „Aus Respekt für die Nicht-Katholiken“. Einige Eltern erhoben Protest, was den Fall bekannt und zum Mittelpunkt eines erbitterten Kulturkampfes Ertrinkender machte.

Hinter dem „Respekt für Nicht-Katholiken“ verbergen sich die üblichen Bekannten. Es sind die alten Kirchengegner, die reflexartig zur Stelle sind, wo es gegen die katholische Kirche geht, während ihnen Dschihadisten, wie in Paris, eine Bombe unter den Sessel schieben. Neu, wenn auch nicht ganz neu, ist, daß sich auch Katholiken unter sie mischen und es kaum erwarten können, die Kapitulationserklärung zu unterschreiben.
Surreales Szenario: Antwort auf Paris lautet Kapitulation

Das Szenario hat etwas Surreales an sich. Nach den Attentaten von Paris gäbe es allen Grund, sich einige Fragen zur bisherigen Einwanderungspolitik und zu den Regeln des Zusammenlebens zu stellen. Kaum etwas davon geschieht. Die offizielle Antwort auf Paris aber lautet: Kapitulation. Eine Kapitulation, die wortreich und mit missionarischem Eifer vertreten wird, in Wirklichkeit aber etwas Abergläubisches an sich hat, als wollte man mit einem magischen Kult die eigenen Ängste verscheuchen. Ängste der Bedrohung und Ängste der Leere.

Der Schuldirektor von Rozzano tat, was inzwischen Dutzende seiner Standesgenossen auch tun. Er verteidigte seine Entscheidung „wortreich und mit missionarischem Eifer“. Seine Entscheidung sei kein Rückzug vor dem Islam, denn „die Sensibilität der Menschen zu respektieren, die anderen Kulturen und Religionen angehören, ist ein Schritt vorwärts zu Integration und gegenseitigem Respekt“.

Die „veritabale Idiotie“ des Dialog- und Integrationsgeschwätzes


Bischof Cipolla von Padua

„Eine veritabele Idiotie“, so Riccardo Cascioli, der Chefredakteur der Nuova Bussola Quotidiana. „Ein Dialog ist nur zwischen jenen möglich, die sich ihrer Identität bewußt sind. Wer ein gestörtes Identitätsbewußtsein hat oder Integration mit dem Aufgeben des Eigenen und dem bereitwilligen Annehmen von allem Anderen verwechselt, ist zu keinem Dialog fähig. Die Selbstaufgabe im Namen des ‚Respekts für die anderen‘ ist deshalb eine Bankrotterklärung, weil sie nur den eigenen Identitätsverlust mehr schlecht als recht kaschiert.“

In jüngerer Zeit sei damit zu rechnen, so Cascioli, daß – wann immer es um Kapitulation und Preisgabe der christlichen Identität geht – irgendein Prälat oder anderer offizieller Kirchenvertreter herausspringt, um sich auf die Seite der bankrotteuren Vertreter von „Dialog und Respekt“ zu schlagen.

Im Fall von Rozzano ist das der neue Bischof von Padua, Msgr. Claudio Cipolla. Der Bischof ist seit vergangenem 18. Oktober im Amt. Es handelt sich um eine Ernennung von Papst Franziskus auf der Linie der jüngsten Ernennungen für die Erzbischofsstühle von Bologna und Palermo, mit denen die italienische Kirche den „Geruch der Herde“ annehmen soll.
Bischof von Padua bereit, für „Frieden und Brüderlichkeit“ auf alle Weihnachtstraditionen zu verzichten

In einem privaten Fernsehsender wiederholte Bischof Cipolla letztlich genau das, was der Schuldirektor von Rozzano gesagt hatte. Die Parole des „Hirten der Peripherie“ lautete: Ich bin sogar bereit, auf unsere Weihnachtstraditionen zu verzichten, um den Frieden und die Brüderlichkeit mit unseren islamischen Mitbürgern zu bewahren. „Wir dürfen nicht auftreten und irgend etwas fordern, auch nicht etwas, das für unsere Tradition und unsere Kultur selbstverständlich scheint. Wenn es notwendig wäre, um die Ruhe und die brüderlichen Beziehungen unter uns aufrechtzuerhalten, hätte ich keine Angst einen Schritt zurück zu machen, was alle unsere Traditionen angeht“, so der Bischof wörtlich. „Unglaublich“, so Riccardo Caschioli.

„Feigheit nicht auch noch als mutig darstellen“

„Wer Angst hat, hat keine Angst die Hosen runterzulassen. Der Bischof sollte seine Feigheit nicht auch noch als mutig darstellen“, kommentierte ein Leserbriefschreiber an den Mattino di Padova.

Wegen der Reaktionen der entsetzten Gläubigen versuchte Bischof Cipolla später zurückzurudern, erwarb sich aber auch damit keine Ehre. Er versuchte seine Aussagen damit zu korrigieren, indem er jene angriff, die angeblich seine Worte „instrumentalisiert“ hätten. „Da war nichts zu instrumentalisieren. Es war so eindeutig, was er gesagt hat“, so Cascioli.
Bischof Cipolla versäumte es nicht, sich bei seiner zweifelhaften Selbstkorrektur hinter Papst Franziskus zu verstecken:

Bischof verschanzt sich hinter Papst Franziskus

„Papst Franziskus fordert uns ständig auf, eine Welt des Friedens zu bauen, ohne Konflikte, in der die Beziehung zwischen Brüdern Vorrang habe und die Gleichgültigkeit kein Zuhause finde. Für uns Christen ist das eine starke, ständige Ermahnung, besonders in dieser Zeit des Advents, die uns zu Weihnachten hinführt. Deshalb dürfen wir die Religionen nicht gebrauchen, um Konflikte und unnötige Spannungen zu schüren. Leider werden die Religionen häufig für andere Interessen instrumentalisiert. Ich bin weder gegen die Präsenz der Religion im öffentlichen Raum noch gegen die religiösen Traditionen, doch weder die Religionen noch die religiösen Traditionen dürfen ein Instrument der Trennung, der Konflikte und der Spaltungen sein. Einen Schritt zurück zu machen, bedeutet nicht, eine Leere zu schaffen oder laizistischen Forderungen nachzukommen, sondern durch die Traditionen, die uns gehören und unseren Glauben nähren, den Dialog zu fördern.“

Priorität vieler Bischöfe, Priester und Laien, der Feigheit einen neuen Namen zu geben (Dialog, Integration)

Kapitulation hat viele Gesichter. „In diesem Fall weiß man nicht zu sagen, ob das Loch schlimmer ist als der Deckel, mit dem das Loch gestopft werden soll. Wie kann eine Krippe, die die Geburt Jesu Christi zeigt, ‚Konflikte und unnötige Spannungen schüren‘? Abgesehen davon, sollte Bischof Cipolla wissen, daß die Verkündigung Christi immer Spaltungen provoziert zwischen jenen, die Ihn annehmen und jenen, die ihn ablehnen, wie er selbst ankündigte. Er wurde dafür verfolgt und auch die Seinen werden verfolgt werden. Glaubt der Bischof von Padua den Schlauen spielen zu können?“ so Cascioli.

„Die Wahrheit ist, daß sich seit einiger Zeit die Prioritäten vieler Bischöfe und Priester – und auch Laien – geändert haben und man versucht, einer alten Bekannten einen neuen, positiven Wert und einen neuen, schönen Namen zu geben (Dialog, Integration): der Feigheit. Wenn der Islam einmal mit ausreichend Kräften kommt, wird er nicht einmal mehr kämpfen müssen, weil sich die Christen selbst liquidiert haben werden“, so Cascioli.
Text: Giuseppe Nardi
http://www.katholisches.info/2015/12/02/...nd-integration/
Bild: MiL/Diocesi di Padova (Screenshots)

von esther10 02.12.2015 00:51





“Der Rosenkranz ist das biblischste Gebet”



Auch wir, die wir uns Christen nennen, sollen und müssen wieder mehr beten, um den Frieden in unserem Land, der zur Zeit sehr bedroht ist.
Wir müssen einfach über unseren eigenen Schatten springen, unserm Herzen einen Stoß geben...und anfangen!


Wie hat die Jungfrau Maria vor 100 Jahren (1917) die drei Hirtenkinder, Luzia, Franzesco und Jazinta so innig darum gebittet, dass sie es auch den Menschen sagen, dass wir den Rosenkranz beten sollen, der Krieg 1914-1918 würde zu Ende gehen , doch wenn die Menschen nicht Buße für ihre Sünden tun und wieder mehr beten, würde ein noch viel schlimmerer Krieg kommen.

Was geschah, die Menschen sündigten weiter und weiter, der Glaube nahm immer mehr ab, wie in heutiger Zeit und der viel schlimmere Krieg kam 1938, wo so viele Menschen vernichtet wurden und im KZ starben. heute kann man die Filme noch am Fernsehen sehen, wie furchtbar.....


2. Weltkrieg...KZ

Also beten wir, fangen wir an und tun, was uns die Mutter Gottes gesagt hat. _ Im Jahr 2017 ist die 100 Jahrfeier von Fatima, wo das geschehen war. warten wir nicht, sondern fangen wir an, jeden Tag, und wenn es nur ein Gesätzchen vom Rosenkranz wäre, sind nur 5 Minuten...oder den Barmherzigkeitsrosenkranz, sind nur ca. 7 Minuten....Soviel Zeit kann jeder aufbringen.
Wer mehr beten kann, um so besser.


2. Weltkrieg

Bitte hier anklicken, kommt alles ganz genau , wie es war....
http://kleinewelt.xobor.de/blog-e8565-Di...-Busse-tun.html...

FATIMA LIVE
http://www.fatima.pt/portal/index.php?id=14924...

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Pater Wallner....

Zisterzienserpater Karl Wallner spricht über die Bedeutung des Rosenkranzes


Pater Karl Wallner.

Anlässlich des Rosenkranzfestes am 7. Oktober und zum Rosenkranzmonat Oktober veröffentlichen wir ein Gespräch mit dem Zisterzienserpater Karl Wallner über die Wiederentdeckung des Rosenkranzgebets als Weg zu Gott, den Unterschied zu Amuletten und Steinen und das Gebet Mutter Teresas für Gorbatschow.

KIRCHE IN NOT: In ihrem Buch “Sinn und Glück im Glauben” preisen Sie unter anderem eine Gebetsform an, die fast ausgestorben schien, in jüngster Zeit aber neue Anhänger findet: das Rosenkranzgebet. Warum liegt es Ihnen so am Herzen?
PATER KARL WALLNER: Der Rosenkranz ist mir ein persönliches Anliegen, weil ich durch ihn als Jugendlicher selbst ganz tief den Zugang zum Glauben gefunden habe.

Was haben Sie damals erlebt?
Ich bin auf den Rosenkranz gestoßen, weil er immer am Freitagabend in unserer Dorfkirche gebetet wurde. Am Anfang empfand ich ihn als langweilig, aber mit der Zeit habe ich gerade dadurch richtig beten gelernt. Plötzlich ist ein “Du” vor mir aufgetaucht, wurde Jesus ein “Du” für mich. Durch die Vermittlung der Muttergottes bildete sich eine Beziehung zu Gott. Das war ein Schlüssel-Ereignis in meinem Leben, durch das ich erst richtig gläubig und richtig Christ geworden bin.

Kurzgefasst: Was heißt Rosenkranzbeten?
Ich habe immer einen einfachen Rosenkranz aus Plastik bei mir. Es gibt sehr schöne Rosenkränze. Aber manche schönen Rosenkränze hängt man nur an die Wand, legt sie in Schubladen oder hängt sie hinter den Autospiegel. Meiner ist widerstandsfähig. Er ist ein geweihter Gegenstand, aber er dient vor allem dem Gebrauch.

Er ist ganz leicht zu beten: Man lässt die Gebetsschnur durch die Hand gleiten. Wo das Kreuz ist, betet man das Glaubensbekenntnis, die größeren Perlen sind ein Vaterunser und die kleineren Perlen ein “Gegrüßet seist du Maria”. Im Ganzen besteht er aus fünf mal zehn “Gegrüßet seist du Maria”. Jedes der fünf Teile wird “Gesätzchen” genannt, bei jedem Gesätzchen meditiert man ein anderes Geheimnis aus dem Leben Jesu.


An den Perlen eines Rosenkranzes werden bestimmte Gebete gesprochen.

Was da gebetet wird, das Vaterunser und das Ave Maria, ist biblisch fundiert. Nur an einer Stelle im Ave Maria haben vor allem protestantische Christen Bedenken, wenn es heißt: “Maria, Mutter Gottes, bitte für uns Sünder.” Sie sagen, warum brauche ich die Gottesmutter Maria, die für mich bittet?
Tatsächlich ist es so, dass der Rosenkranz vielleicht das biblischste Gebet ist, das wir Christen kennen. Denn das Vaterunser ist das Gebet, das uns die Heilige Schrift selbst als Lehrgebet Jesu überliefert, und der erste Teil des Ave Maria besteht aus zwei zusammengefügten Bibelworten.

Die Marienverehrung ist keine Erfindung von Katholiken, sondern letztlich eine Erfindung Gottes, des Schöpfers, der uns erlösen wollte. Er lässt die Frau in Nazaret grüßen mit den Worten des Engels: “Gegrüßt seist Du, Maria, voll der Gnade, der Herr ist mit dir.” Das zweite biblische Wort ist der Gruß, den Elisabeth zu Maria sagt: “Du bist gebenedeit” – also gesegnet – “unter den Frauen und gebenedeit ist die Frucht deines Leibes.”

Warum braucht es diese Fürbitte Marias?
Gott wollte zu uns Menschen in diese Welt hinabsteigen. Er wollte in dieser Welt gegenwärtig werden, in einer menschlichen Weise, mit einem menschlichen Leib, in einer menschlichen Existenz als Jude, aus einer Frau geboren. Die älteste Marienstelle – Galater-Brief, Kapitel 4, Vers 6 – bezieht sich darauf.

Dazu verwendet Gott gleichsam Stufen des Abstiegs, eine davon ist Maria. Und deshalb glauben wir, dass Maria der Weg ist, wie wir zu Gott aufsteigen können. Das ist keine Konkurrenz zu Jesus!


Ein Mann betet den Rosenkranz.

Woher kommt der Rosenkranz eigentlich?
Der Rosenkranz ist eine biblische Meditation, die aus dem Mittelalter stammt. Die spannende Geschichte beginnt bei uns Mönchen. In den Klöstern wurden immer die Psalmen gebetet. Gerade bei uns Zisterziensern kamen im Mittelalter viele Laienmönche dazu, die des Lateinischen nicht mehr so mächtig waren.

Ihnen hat man dann erlaubt, nicht die 150 Psalmen, sondern zunächst einmal 150 Vaterunser zu beten, aufgeteilt in drei Teile, also dreimal fünfzig. Und dann ist man vom Vaterunser gewechselt auf das Ave Maria. So ist im 12.-14. Jahrhundert der Rosenkranz entstanden. Er ist schnell aus den Klöstern hinausgegangen und zu einer Frömmigkeitsform des Volkes geworden.

Den großen Durchbruch brachte ausgerechnet eine Seeschlacht …
Ja, das war im 16. Jahrhundert die Seeschlacht bei Lepanto, wo der heilige Papst Pius V. zum Gebet aufgerufen hat. Der Sieg über das türkische Heer wurde gerade am 7. Oktober errungen, der deshalb bis heute der Tag des Rosenkranzfestes ist.

Ihrem Buch kann man entnehmen, dass Sie auch in ihrem Kloster den Rosenkranz als Sturmgebet eingesetzt haben. Sie haben um Novizen gebetet, um Neueintritte in den Orden:
Wir beten, glaube ich, alle bei uns im Kloster jeden Tag den Rosenkranz. Dass wir so viele Berufungen haben, ist ein Wunder Gottes. Wir haben viele Eintritte. Ich glaube, das kommt daher, dass wir am Abend nach der Komplet vor dem Allerheiligsten knien und vor dem Allerheiligsten den Rosenkranz beten. Er ist einfach das wirksamste Gebet, das es überhaupt gibt.

“Herzhaft zu beißen und ohne Scheu darauf einlassen”

Abschreckend wirken die vielen Wiederholungen, obwohl man das bei den heute so beliebten fernöstlichen Gebetsformen ja auch kennt. Was gewinnt man durch das Wiederholen?
Es ist schwer, jemandem den Geschmack eines Wiener Schnitzels zu erklären, der noch nie eines gegessen hat. Den Geschmack lernt man nur kennen, wenn man mal herzhaft zubeißt. Und dasselbe rate ich beim Rosenkranz: einmal herzhaft zubeißen und sich ohne Scheu auf diese fünfzig “Gegrüßet seist du, Maria” einlassen.

Jugendliche sollten vielleicht einmal mit zehn “Gegrüßet seist du, Maria” beginnen, also mit einem Gesätzchen. Dann zeigt sich, welch hohe Wirkung diese Wiederholungen haben.

Aber indem man beginnt und sich dann Perle für Perle hineinziehen lässt, klärt sich vieles. Man spürt hinterher fast immer eine höhere Energie, ohne dass ich das esoterisch deuten möchte; man erhält einfach mehr Gnade, Freude und Kraft durch dieses Gebet.


Rosenkranz Königin

Das Rosenkranzbeten nimmt Zeit in Anspruch – und wir haben doch alle keine Zeit. Wie kann man dieses Gebet so in den Alltag einbauen, dass einem diese Ausrede nicht mehr zur Verfügung steht?
Zunächst einmal: Man muss sich für den Rosenkranz einfach Zeit nehmen. Viele Leute sagen, meistens als Ausrede: Ich bete etwas anderes. In Wirklichkeit beten sie oft überhaupt nichts. Du brauchst einfach auch eine bestimmte Zeit, die du dir nimmst für Gott. Und beim Rosenkranz ist das automatisch vorgegeben.

Wir haben an unserer Schule mehrere Studenten aus Asien und Afrika, und mit einem Priester aus Nigeria habe ich beim Autofahren den Rosenkranz auf Englisch gebetet. Wir Deutschsprachigen neigen dazu, den Rosenkranz zu dehnen. Er gehört zügig gebetet, mit einem gewissen Rhythmus, damit wir hineingezogen werden in die Tiefe der Gottesbegegnung. Der Rosenkranz mit dem erwähnten Father Godwin dauerte sechzehn Minuten.

Aber der Rosenkranz ist ein Betrachtungsgebet. Man betrachtet die Geheimnisse Jesu, das sind wahrhaft große Geheimnisse, “Jesus, der von den Toten auferstanden ist” oder ähnliches. Das soll zügig und rhythmisch gebetet werden. Wie geht das zusammen?
Betrachtung ist ganz wichtig, es ist ein biblisches Gebet. Deshalb hat ja jedes Gesätzchen ein eigenes biblisches Geheimnis, was Papst Johannes Paul II. sogar erweitert hat im “Lichtreichen Rosenkranz”.

Nehmen wir zum Beispiel das Geheimnis, das Sie angesprochen haben. Dann geht’s mir so, dass ich mir bei den ersten “Gegrüßet seist du, Maria” dieses Geheimnisses die Auferstehung der Toten vorstelle. Dann fallen mir meistens irgendwelche Leute ein, Situationen, die ich bewältigen muss. Diese Gedanken vertreibe ich nicht, sondern halte es mit Thérèse von Lisieux, die gesagt hat: Wenn dir Personen einfallen und Gedanken kommen, dann nimm sie mit hinein ins Gebet.



Vor einigen Jahren haben kubanische Bischöfe KIRCHE IN NOT gebeten, 400 000 Rosenkränze nach Kuba zu schicken. Sie sagten: Wir haben so wenige Priester, da bauen wir die Gemeinden um den Rosenkranz herum auf. Wäre das auch eine Anregung für uns, in Gegenden, in denen die Menschen nicht so leicht zum Gottesdienst können?



Pater Werenfried und Mutter Teresa kümmern sich um eine Sterbende im Haus der Toten in Kalkutta.

Ja. Mutter Teresa hatte den Rosenkranz nie aus der Hand gegeben. Ich hatte sie 1988 chauffiert. Mutter Teresa ist ins Auto gestiegen, und die Menschen haben sich um das Auto gedrängt. Sie saß neben mir.

Ich war wirklich erst im zweiten Gang, da hat sie gesagt: “Let’s pray for Mister Gorbachev!” (Anm.: Lassen Sie uns für Herrn Gorbatschow beten!) Ja, für Gorbatschow! Die Perestroika, die Ereignisse von 1989, waren damals nicht voraussehbar. Und sie hat dann mit ihren Schwestern, die hinter uns gesessen sind, den Rosenkranz gebetet.

Ich glaube, dass der Rosenkranz für die ganze Welt geeignet ist, ganz besonders auch für Jugendliche. Es ist ein so simples Gebet. Wir müssen nur die drei Grundgebete können: das Vaterunser, das “Gegrüßet seist du, Maria”, das “Ehre sei dem Vater”, dann vielleicht noch das Fatimagebet. Jugendliche, die damit beginnen, haben etwas in der Hand, sie haben ein Zeitmaß.

Heute sieht man ja den Rosenkranz wieder öfter, nicht nur beim Gebet. Viele nehmen ihn als Mode-Artikel, er wird auch in ganz normalen Modeläden für junge Mädchen verkauft und gern getragen. Ist das gut?
Naja, einerseits freue ich mich, wenn ein religiöser, katholischer Gegenstand verbreitet wird. Aber natürlich ist ein Rosenkranz, den man nur als Schmuckstück trägt, genauso peinlich wie die Claudia Schiffer mit einem großen Kreuz auf ihrer Brust.

Was ist denn der Unterschied zwischen einem geweihten Gegenstand, den der Katholik in seinem Glaubensvollzug einsetzt, und einem Amulett, einem Glücksbringer?
Die Grundstruktur ist anders: Mit Amuletten und Steinen möchte man das Göttliche, das Jenseitige, bezwingen, man möchte es, ganz egozentrisch, instrumentalisieren. Unsere geweihten Gegenstände sind uns von Gott geschenkt, damit wir uns auch über unsere Sinne besser mit Gott verbinden. Gott bleibt es überlassen, auf unser Gebet so zu antworten, wie es seiner Liebe zu uns entspricht. Da ist ein gewaltiger Unterschied.

Das vollständige Interview mit Pater Karl Wallner können Sie sich in der Medienbox ansehen oder als Hör-CD bei uns bestellen.
http://www.kirche-in-not.de/aktuelle-mel...-zum-rosenkranz



von esther10 02.12.2015 00:47

Terrorangst: Ströbele fordert Verbot von lauten Böllern


Hans-Christian Ströbele: Grüne in Verbotsstimmung Foto: dpa

BERLIN. Der Grünen-Bundestagsabgeordnete Hans-Christian Ströbele hat ein Verbot von lauten Silvester-Böllern gefordert. „Sinnvoll ist ein Verbot von größeren Feuerwerkskörpern mit der drei- bis zehnfachen Knallkraft normaler Böller“, sagte Ströbele dem Redaktionsnetzwerk Deutschland.

Damit reagierte der Politiker auf die Terroranschläge von Paris bei denen durch Islamisten 130 Personen getötet wurden. Viele Menschen seien wegen der Terrorgefahr verunsichert und würden durch die Knaller in Schrecken versetzt, warnte der Politiker. „Die Leute wissen ja nicht, was das ist, was so fürchterlich bumst.“

Pyro-Verband weist Forderung zurück

Zudem sprach sich der Abgeordnete aus Kreuzberg dafür aus, die Gebiete, in denen zu Silvester kein Feuerwerk gezündet werden darf, auszuweiten. Entsprechende Diskussionen gab es bereits nach den Terroranschlägen vom 11. September. In Brüssel war das Silvesterfeuerwerk 2007 wegen Terrorgefahr untersagt worden.

Der Verband der pyrotechnischen Industrie wies die Forderung zurück. „Die Böller, der Herr Ströbele meint, sind in Deutschland nicht zugelassen und illegal“, sagte Geschäftsführer Klaus Gotzen der Saarbrücker Zeitung. Statt dessen solle die Politik stärker gegen illegale Feuerwerksartikel vor allem aus Osteuropa vorgehen. (ho)
https://jungefreiheit.de/politik/deutsch...auten-boellern/



von esther10 02.12.2015 00:42




Sterben lernen heißt Leben lernen

29. NOVEMBER 2015 / ADMIN / KOMMENTAR VERFASSEN
151129 flickr groß IIWer beim Suizid »hilft«, übt zwangsläufig die Tatherrschaft aus. Auch der »selbstlose Helfer« ist niemand anderes als Gevatter Tod. Der aber bleibt am Leben … Vgl. dazu die Thesen IV und V. (Abbildung: flickr.com/Allayin!)

PDF zum Herunterladen: Zwölf Thesen gegen Sterbehilfe
http://entscheidung-fuers-leben.de/wp-co...Sterbehilfe.pdf...

Zwölf Thesen gegen Sterbehilfe von Andreas Lombard

I. Legalisierung der Sterbehilfe ist aus medizinischer Sicht unnötig

Dank der modernen palliativen Medizin können fast alle unerträglichen Krankheitszustände wie Schmerzen, Atemnot und Angstzustände auf ein Minimum reduziert werden. Für Sterbehilfe gibt es daher im Allgemeinen keine ärztliche Indikation. Der Tod kann heute so leicht und schmerzlos sein wie noch nie. Die wenigen Fälle, in denen dies anders ist, rechtfertigen nicht die gesetzliche Erlaubnis zur anfangs individuellen, bald schon ausufernden Sterbehilfe.

II. Sterbehilfe und Selbstbestimmung schließen sich aus

Aus medizinischer Sicht sind Selbstmörder zu 90 Prozent depressiv. Depression ist meistens eine heilbare Krankheit. Deshalb ist es nicht wahr, dass der Helfer dem Selbstmörder den Weg freimacht. Es ist nicht wahr, dass er ihm die äußerste Freiheit gewährt. Das alles nimmt er ihm. Der Helfer schneidet dem Selbstmörder den Weg ab. Statt dem Lebensmüden zu helfen, bringt ihn sein Helfer um, indem er den entscheidenden Rest an Gewalt dazugibt.

III. Wunsch nach Sterbehilfe ist Verlangen nach einem besseren Leben

Beim Wunsch nach Sterbehilfe geht es nur vordergründig um den »leichten Tod«. In Wahrheit geht es fast immer um das bessere Leben: um ein Leben mit weniger Angst und Schmerzen oder mit mehr Zuwendung, mit mehr Liebe. Sterbehilfe aber tötet. Sie verfehlt die Not desjenigen, der sie angeblich braucht. Das Böse ist hier, wie so oft, »nur« ein Fehlen des Guten. Sterbehilfe kommt manchmal wie eine weitere »Zusatzleistung« daher. Aber mit ihr enden alle Leistungen.

IV. Der Todeswunsch ist nicht der Tod

Wer ist ein Selbstmörder? Das einzige Kriterium ist der vollzogene Suizid: das aus eigener Kraft beendete Leben. Ob der Selbstmörder diese Energie aufbringt, entscheidet darüber, ob er ein Selbstmörder ist. Der Sterbehelfer wartet diese Klärung nicht ab. Er greift ein, er nimmt dem anderen die Möglichkeit, seinen
Lebenswillen wiederzufinden. Der Todeswunsch ist nicht der Tod. Der Tod kommt von der Sterbehilfe. Der Helfer »hilft«, ein aus seiner Sicht lebensunwürdiges
Leben zu beenden. Wenn Peter Hintze (CDU) die Sterbehilfe mit Verweise auf »Extremschmerz und -ekel« rechtfertigt, stellt sich die Frage: Wer ekelt sich hier eigentlich wovor und vor wem?

V. Sterbehilfe muss verboten sein

Der Philosoph Robert Spaemann sagt: »Man folgert aus der gesetzlichen Erlaubtheit des Suizid, dass auch die Beihilfe zu einer erlaubten Handlung erlaubt sein müsse. Nun ist aber der Suizid und der Suizidversuch nicht ›erlaubt‹, sondern nur nicht verboten, weil er nämlich überhaupt nicht in die Rechtssphäre gehört. Der Selbstmörder tritt einfach aus aus der Gemeinschaft der Menschen. Zur Beihilfe aber gehören zwei Personen. Sie ist ein zwischenmenschliches Geschehen, fällt deshalb in die Rechtssphäre und muss, solange jemand dieser Sphäre angehört, verboten und strafbar sein.«

VI. Sterbehilfe ist Selbstmord »für alle«

Sterbehilfe ist nicht auf jene beschränkt, denen zum besseren Leben das Geld fehlt. Zu Klassen- und Vermögensunterschieden verhält sie sich vollkommen neutral. Das macht sie sozialpolitisch so attraktiv: Der »Selbstmord für alle« würde dem Staat die Einführung einer »ungerechten« Zweiklassenmedizin ersparen. Von dem »sozialverträglichen Frühableben« (Karsten Vilmar), Unwort des Jahres 1998, spricht niemand mehr, aber es ist näher denn je.

VII. Sterbehilfe ist Abtreibung Erwachsener

Die Sterbehilfe ist eine anmaßende Verfügung über ein uns anvertrautes Gut. Unser Körper gehört uns nicht, unser Bauch auch nicht. In einer nicht lebensbedrohlichen Situation darf aber die Mutter ihr ungeborenes Kind töten lassen. Warum sollte nicht auch das erwachsene Kind später über das Leben seiner Mutter verfügen? Sterbehilfe ist Abtreibung im tausendsten Monat oder im achthundertundvierzigsten oder im vierhundertundachtzigsten. Wie die Abtreibung wird die Sterbehilfe dem Strafrecht entzogen und der »Dienstleistungsfreiheit« zugeordnet. Das Verbot der Kommerzialisierung fördert diese Entwicklung, indem es sie verschleiert.

VIII. Die Hemmschwelle wird sinken

Eine Frau, die von Roger Kuschs Verein Sterbehilfe empfangen hat, begründete ihren Suizid mit Lungenerkrankung und Übergewicht. Nach diesem Vorbild könnte man einem Großteil der deutschen Krankenhauspatienten Sterbehilfe empfehlen. Schon heute wird die Suizidhilfe bereits in Fällen schwerer Depression gewährt. Im US-Bundesstaat Oregon werden bereits mehr soziale als medizinische Gründe angeführt. In Holland haben die Eltern mindestens 16-jähriger Kinder nicht das Recht, ihnen die Inanspruchnahme von Sterbehilfe zu verbieten. Immer weniger Menschen werden es ertragen wollen oder können, zu leiden. Immer weniger Menschen werden ihnen dabei helfen. Wozu auch, wenn es scheinbar möglich wird, das Leid selbst abzuschaffen?

IX. Sterbehilfe verweist auf den Pflegenotstand von morgen

Im Jahre 2060 werden rund 30 Prozent aller Deutschen mindestens 65 Jahre alt sein. Bis 2050 soll sich die Gesamtzahl der gegenwärtig 2,4 Millionen Pflegebedürftigen auf 4,7 Millionen erhöhen. Es droht eine Finanzierungslücke von zwei Billionen Euro. Das »sozialverträgliche Frühableben« dürfte diesbezüglich zu
einem finanziell willkommenen Massenphänomen werden.

X. Sterbehilfe ist ein Vorschein der Katastrophe von morgen

Sterbehilfe ist die grausamste Antwort auf die demographische Krise. Sie kommt in erster Linie dort in Betracht, wo es keine liebenden Angehörigen gibt, denen das Weiterleben des Patienten noch etwas bedeuten würde … Wenn die Alten in den niedergehenden westlichen Industrienationen eines Tages systematisch sterben müssen – weil niemand mehr weiß, wohin mit ihnen –, wird man aber sagen, dass das den Wert des Menschen keineswegs in Frage stelle, sondern dem Wert des anderen, nützlicheren Menschen diene: Scheint es nicht sinnvoller zu sein, zehn afrikanische Kinder zu retten, als den teuren Krankenhausaufenthalt eines einzigen alten, europäischen Patienten zu bezahlen.

XI. Sterbehilfe ist eine Wette auf die Entbehrlichkeit der Welt

Es scheint, als könnte Sterbehilfe die dunkle Seite des Lebens abschaffen. Als würde derjenige, der sie annimmt, das Leid aus dieser Welt in jene mit hinübernehmen. Das konnte früher nur Christus, jetzt sollen es alle können. Die Einführung der Sterbehilfe ist – um ein Wort von Peter Sloterdijk aus einem anderen Zusammenhang zu bemühen – eine »Wette auf die Entbehrlichkeit der Welt«. Im Gegenzug würde der Tod schrecklicher herrschen als je zuvor. Die harte Scheidung des noch lebenswerten Lebens von bereits lebensunwertem Leben würde überall dort lauern, wo das Schicksal hart zuschlägt.

XII. Sterben lernen heißt leben lernen
http://entscheidung-fuers-leben.de/
Das Leid ist kein Fehler der Schöpfung. Wie die Freude muss es zum Leben dazugehören. Wer das Leid vom Leben scheiden und an den Tod binden will, bindet das Leben selbst an den Tod. Für den natürlich Sterbenden kann der lange Abschied die letzte und wichtigste Erfahrung überhaupt sein. Die menschenwürdige Antwort auf Schmerz und Qual ist nicht der Tod, sondern Glaube, Liebe, Hoffnung – bis zuletzt und
http://entscheidung-fuers-leben.de/...



von esther10 02.12.2015 00:33

Aktualisiert am 02. Dezember 2015, 15:13 Uhr In Kooperation mit



Die französischen Behörden suchen nach den Attentaten von Paris sieben mutmaßliche Terroristen. Nach SPIEGEL-ONLINE-Informationen gibt es Hinweise, dass Salah Abdeslam und andere Verdächtige nach oder über Deutschland entkommen sein könnten.

Sicherheitsbehörden in Deutschland, Frankreich, den Niederlanden und Belgien suchen derzeit im Zusammenhang mit den Anschlägen von Paris nach sieben mutmaßlichen Terroristen.

Wie aus vertraulichen Unterlagen der Polizei hervorgeht, die SPIEGEL ONLINE vorliegen, prüfen die Fahnder auch Hinweise, dass sich die Gesuchten möglicherweise in der Bundesrepublik aufgehalten haben oder noch aufhalten.


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So wurde ein namentlich nicht bekannter Verdächtiger zwei Tage nach den Attentaten auf einem Rastplatz an der A4 nahe Frechen in Nordrhein-Westfalen gesehen. Er wurde dort von Überwachungskameras aufgezeichnet. Der Mann war in einem dunkelblauen BMW mit gestohlenen belgischen Nummernschildern unterwegs und fuhr in Richtung Köln davon. Die Behörden bringen ihn mit den Anschlägen von Paris in Verbindung und fahnden nach ihm.

Als wichtigster Gesuchter gilt der Polizei jedoch der belgische Islamist Salah Abdeslam, der sich auch Yassine Baghli nennt.

Der 26-Jährige soll den VW Polo angemietet haben, mit dem die Attentäter zur Konzerthalle Bataclan gefahren waren, zudem einen ebenfalls von den Tätern genutzten Renault Clio. Zuletzt war Abdeslam laut Fahndung in einem Mietwagen zusammen mit Mohamed A., 30, unterwegs und verließ Belgien in Richtung Deutschland, Frankreich oder Luxemburg.

Nach Erkenntnissen der Ermittler hatte Abdeslam am Tatabend von Paris aus seine Brüsseler Freunde Mohammed A., 27, und Hamza A., 21, angerufen, die ihn daraufhin abholten. Ihr grauer Golf wurde auf der Hin- und Rückfahrt im französischen Cambrai kontrolliert, die Polizei ließ den Wagen aber passieren, weil nach Abdeslam zu diesem Zeitpunkt noch nicht gefahndet wurde. Die Ermittler gehen davon aus, dass der Attentäter auf der Fahrt eine Sprengstoffweste trug.

Fahndung nach französischen Islamisten

Zwei Monate zuvor war Abdeslam bereits mit zwei unbekannten Begleitern in einem Mercedes mit belgischem Nummernschild über Deutschland nach Österreich gefahren. Damals kontrollierten ihn Polizisten auf dem Rastplatz Aistersheim in Oberösterreich. Die Extremisten sagten, sie wollten für eine Woche in Wien Urlaub machen, und durften weiterfahren. Zuletzt hatte es in Nordrhein-Westfalen immer wieder Hinweise gegeben, dass sich Abdeslam dort aufhalte. Sie erwiesen sich aber ein ums andere Mal als unzutreffend.


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Die Polizei sucht derzeit ebenfalls nach den Franzosen Charaffe E.-M., 26, und Samir B., 28. Die beiden Islamisten werden verdächtigt, womöglich eine zweite Anschlagswelle in Paris geplant zu haben. B. soll vor einigen Jahren gemeinsam mit dem mutmaßlichen Bataclan-Attentäter Samy Amimour, 28, nach Syrien ausgereist sein. Die französischen Behörden verloren den Islamisten seinerzeit aus den Augen. Ebenfalls zur Fahndung ausgeschrieben sind der Belgier Jamal I., 53, sowie der Franzose Baptiste B., 32.

Nach Informationen von SPIEGEL ONLINE und SPIEGEL hatte sich der mutmaßliche Drahtzieher der Pariser Anschläge, der inzwischen getötete Belgier Abdelhamid Abaaoud, in den vergangenen Jahren mehrfach im Kölner Raum aufgehalten. In Syrien unterhielt seine Truppe von Dschihadisten im Frühjahr 2014 zudem enge Kontakte zu einer Gruppe Islamisten aus dem niederrheinischen Dinslaken.

Das Bundesinnenministerium wollte sich auf Anfrage nicht dazu äußern, ob sich gesuchte Terrorverdächtige derzeit in Deutschland aufhalten könnten. © SPIEGEL ONLINE
http://www.gmx.net/magazine/politik/ansc...flohen-31181278

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