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von esther10 22.07.2018 00:21

Gastkommentar von Hubert Hecker
DBK-Desorientierungshilfe
12. Juli 2018


Interkommunion - Wem helfen die deutsche Bischöfe mit ihrem Alleingang?

https://www.katholisches.info/2018/07/db...ntierungshilfe/

Das Verhalten von Papst Franziskus zum deutschen Kommunionstreit ist irritierend widersprüchlich: Zuerst sollte der DBK-Text zur Kommunionszulassung von evangelischen Ehepartnern nicht ‚publikationsreif’ sein, dann galt er als gut gemacht, schließlich sollte er doch auf der DBK-Seite publiziert werden können.

Um die (Un-)Logik des Papstes zu verstehen, muss man seine Erstaussagen zu diesem Themenkomplex studieren. Das war im November 2015, als er mit Kardinal Kasper die deutsche lutherische Gemeinde in Rom besuchte. Damals fragte eine protestantische Frau, ob sie nicht endlich mit ihrem katholischen Mann gemeinsam zur hl. Kommunion gehen könne.

Auf das päpstliche ‚Nein’ …

Darauf antwortete Franziskus: „Ich werde nie wagen, eine Erlaubnis zu geben, das zu tun, weil das nicht meine Kompetenz (als Papst) ist.“ Nach beständiger kirchlicher Lehre sind für die Teilnahme an der hl. Kommunion die volle Mitgliedschaft in der Kirche sowie die rechte Disposition notwendig, d. h. nicht mit einer schweren Sünde belastet zu sein. So steht es auch im Katechismus. Doch nach dieser klaren lehrmäßigen Auskunft

…folgte ein ‚Jein’…

Der Papst stottert sich in seine Zweifelsfragen hinein: „Ich frage mich – und ich weiß nicht, wie ich antworten soll, aber ich mache mir Ihre Frage zu eigen – frage ich mich…: Aber wir haben doch nicht dieselbe Doktrin!?“ Doch diesen Einwand zur kirchlichen Lehre wischte er sofort beiseite: „Das Leben ist größer als (doktrinäre) Erklärungen und Interpretationen.“

Was soll man sich unter dem allgemeinen Ausdruck des jeweils „größeren Lebens“ im Einzelnen vorstellten? Ist damit der Einfall des Augenblicks gemeint? Oder die spontane Idee der Situationsethik? Ist es das Hineinhorchen in das innere Gefühl oder gar die Anpassung der Lehre an den jeweiligen Dialog-Partner gemeint?

… und letztendlich ein uneindeutiges ‚Ja’

Schließlich leitet der Papst zu einer subjektiven Lösungsantwort über: „Es gibt Fragen, auf die man, wenn einer ehrlich mit sich selbst ist, antworten muss: Seht selbst!“ An anderer Stelle meinte er: „Darauf muss jeder selbst eine Antwort finden.“ Die eingangs gestellte Frage sollte in innerer Ehrlichkeit und seelischer Identität beantwortet werden. Zum Schluss verweist Franziskus auf ein Pauluswort: „Ein Glaube, eine Taufe, ein Herr“ – mit der Aufforderung an das fragende Ehepaar: „Zieht selbst daraus die Konsequenzen!“ Und: „Sprecht mit dem Herrn darüber und geht weiter!“

Die Auffassung von Papst Franziskus ist in folgender Aussage zusammenzufassen: Was nach kirchlicher Lehre und Kirchenrecht nicht erlaubt werden kann, die Teilnahme eines protestantischen Ehepartners an der hl. Kommunion, das dürften sich nach Meinung des Papstes konfessionsverschiedene Ehegatten nach ehrlicher Prüfung selbst erlauben. Die Verbindlichkeit kirchlicher Regeln wird durch den Papst selbst aufgehoben.

Nach dieser dialektischen Logik des ‚Nein’ und ‚Ja’

hat sich der Papst auch zu dem Beschlusspapier der Mehrheit der Deutschen Bischofskonferenz vom 20. Februar 2018 geäußert. Er war sich mit dem Präfekten der Glaubenskongregation einig, dass das Thema der DBK-Handreichung von weltkirchlicher Relevanz sei und deshalb nicht im nationalen Alleingang einiger deutscher Bischöfe bearbeitet werden könnte. Außerdem seien die kirchenrechtlichen Grundlagen des Papiers fehlerhaft. Auf diese beiden Mängel hatten sieben deutsche Bischöfe die Glaubenskongregation hingewiesen.

Nach einem Interventionsgespräch von Kardinal Marx mit dem Papst änderte dieser seine Meinung: Das DBK-Papier sei doch publikationsreif, denn es sei „gut gemacht“. Es solle aber nicht als offizielle Handreichung der DBK veröffentlicht werden, da der Text „eine Reihe von Problemen von erheblicher (universalkirchlicher) Relevanz aufwirft“. die kirchrechtlichen Unklarheiten noch von den zuständigen Dikasterien im Vatikan behandelt werden müssten. Seither ist die ‚Handreichung’ vom Februar 2018 unverändert in Titel und Text auf der DBK-Seite veröffentlicht, jedoch ohne Autorenangabe und als unverbindliche ‚Orientierungshilfe’ herabgestuft. Im Text dagegen werden etwa ein Dutzend Mal „wir deutschen Bischöfe“ als Autoren der „Handreichung“ genannt. Etikettenschwindel möchte man zu dieser Publikationspraxis sagen.

Die katholische Eucharistielehre

Einen Abschnitt der Handreichung haben die Bischöfe überschrieben mit: „Wir nehmen die Ermutigung des Papstes ernst“. Sie orientieren sich an den oben dargestellten widersprüchlichen Aussagen von Franziskus bei der lutherischen Gemeinde in Rom. So ist es kein Wunder, dass der DBK-Text auch selbst von der päpstlichen Dialektik des ‚Nein’ und ‚Ja’ geprägt ist. Zunächst das ‚Nein’ zur Interkommunion:


Papst Franziskus mit Luther-Statue

Im vierten Kapitel wird die katholische Eucharistielehre erläutert. Das grundlegende Axiom lautet: Eucharistie-, Glaubens- und Kirchengemeinschaft sind untrennbar verbunden. Daraus folgt: Nur Katholiken sind in der Regel zum Kommunionempfang zugelassen. Da die Schwesterkirchen der Orthodoxie das gleiche Sakraments- und Kirchenverständnis wie die katholischen Kirche haben, werden bei der Kommunionbitte von Orthodoxen keine weiteren Bedingungen gestellt.

Anderes ist es bei den Christen der protestantischen Gemeinschaften: Zu denen gibt es schwerwiegende Differenzen bis Ablehnung der katholischen Kirchen-, Sakraments- und Glaubenslehre. Daher können Protestanten generell nicht zur Kommunion zugelassen werden. Die Ausnahmen in extremen Fällen wie Todesgefahr, Verfolgung etc. sind darin begründet, dass die Eucharistie eine Gnadenquelle darstellt. Allerdings muss der um die Kommunionzulassung Bittende vollständig „den Glauben bezeugen, den die katholische Kirche in diesem Sakrament bekennt“ – so Papst Johannes Paul II. Zu diesem Bekenntnis als Glaubensbedingung zum Kommunionempfang gehören laut DBK-Papier:

▪ In der katholischen Eucharistiefeier wird nicht das Abendmahl Jesu wiederholt, sondern „die Lebenshingabe Jesu am Kreuz vergegenwärtigt“ – als „Opfer der Versöhnung, die Jesus Christus selbst ist“.

▪ Die Wandlungsworte des Priesters bewirken eine „Wesensverwandlung – transsubstantiatio“ von Brot und Wein in den Leib und das Blut Christi.
▪ „Die Kirche glaubt an die bleibende Heilsgegenwart Jesu Christi in den Elementen von Brot und Wein.“ Die Ehrfurcht vor den eucharistischen Gaben, der Tabernakel und das Ewige Licht sind dafür die Zeichen.

▪ In der eucharistischen Anbetung außerhalb der heiligen Messe vertiefen die Betenden den Glauben an die Gegenwart Christi.


▪ Nur ein geweihter Priester kann die heilige Handlung der Eucharistie vollziehen. Er steht am Altar in ‚persona Christi’.

▪ „In jedem Hochgebet wird für den Papst gebetet, der das immerwährende, sichtbare Prinzip und Fundament für die Einheit der Vielheit von Bischöfen und Gläubigen ist.“

▪ Gebetet wird für den Ortsbischof, die Priester und Diakone und alle anderen, die zum Dienst der Kirche bestellt sind.

▪ Mit der Hochgebetsbitte für die Verstorbenen kommt die eschatologische Einheit der ganzen Kirche zum Ausdruck, der Lebenden wie der Toten.
▪ Schließlich werden die Gottesmutter Maria, die Apostel und Heiligen als Fürsprecher der pilgernden Kirche angerufen.


▪ „Bei schweren Sünden setzt der Empfang der Eucharistie den Empfang des Bußsakraments voraus.“

▪ Durch die Mitfeier der Eucharistie sind die Gläubigen in die Welt gesandt, den christlichen Glauben zu bezeugen und entsprechend zu handeln.

Bischöfliches ‚Nein’ zum Kommunionsempfang von Protestanten

Nach den Vorgaben der Bischöfe müssen sich Protestanten zu diesen Glaubenslehren ‚bekennen’, wenn sie in den oben genannten Ausnahmesituationen zur hl. Kommunion ‚zugelassen’ werden wollen. Doch diese katholischen Glaubensinhalte wie Opfercharakter der hl. Messe, Transsubstantiation, eucharistische Anbetung, Weihepriestertum, Papstkirche, Gebet für Verstorbene, Anrufung von Maria und den Heiligen wurden von Luther als antichristlich verteufelt. Wenn nun ein protestantischer Gläubiger diesen katholischen Lehren von ganzen Herzen zustimmt, hat er die Abkehr vom lutherischen Kernglauben vollzogen und müsste um die Aufnahme in die Kirche bitten. Nur wenn ihm „Todesgefahr“ droht – so das Kirchenrecht -, ist eine Kommunionspendung ohne Konversion erlaubt.

In der Praxis wird die Kommunionbitte an der Schwelle der Konversion selten vorkommen. Somit ist die Folgerung zu ziehen: Die deutschen Bischöfe signalisieren mit den aufgeführten Glaubensbedingungen eine grundsätzliche Nichterlaubnis zum Kommunionsempfang von Protestanten, auch in bekenntnisverschiedenen Ehen.

Aber dieses theologisch begründete ‚Nein’ ist nach der neuen dialektischen Logik, die der Papst auch in seinem nachsynodalen Schreiben ‚Amoris laetitia’ vorexerziert hat, nur der unverbindliche Bezug auf die katholische Lehre, eingefügt zur Beruhigung der glaubenstreuen Katholiken. Die entscheidende Botschaft der Orientierungshilfe dagegen liegt nach Umfang und Inhalt in der Bejahung der Interkommunion mit Protestanten – vorerst in bekenntnisverschiedenen Ehen. Dieses Impulssignal unter dem Titel: „… der Einheit auf der Spur“ ist für die ‚modernen’ Bischöfe, Priester und Katholiken, für Protestanten und Presseöffentlichkeit bestimmt.

Anmaßende Neuinterpretation des Kirchenrechts

Die Orientierungshilfe geht zunächst von dem Kirchenrechtskanon 844 aus, der die Ausnahmeregelung für Kommunionempfang für Protestanten beschreibt: Bei „Todesgefahr oder einer anderen schweren Notlage“ (gravis necessitas) wird die Kommunion erlaubt gespendet, wenn eine entsprechende Bitte vorliegt, der katholische Glauben zum Altarssakrament bekundet wird sowie bei rechter Disponierung.


Heilige Eucharistie

Zur Charakterisierung dieses Paragrafen ist festzuhalten, dass jeweils objektiv beschriebene Bedingungen zur Ausnahmekommunion genannt werden: eine äußere schwere Notlage und auf Seiten des Petenden die geäußerte Bitte sowie das Bekenntnis zur katholischen Glaubenslehre. Die ‚rechte Disponierung’, also die Nicht-Belastung durch eine schwere Sünde, kann allerdings nur dem Gläubigen selbst bewusst sein. Alle Bedingungen müssen erfüllt und von einer kirchlich beauftragten Person geprüft sein, um eine offizielle ‚Zulassung’ aussprechen zu können.

Diese klare kirchliche Position traktiert das DBK-Papier mit zahlreichen Umdeutungen, bis am Ende ein ganz anderer Auftrag erscheint: die pastorale Einladung und Hinführung von Protestanten zur Kommunion.

Es sind hauptsächlich zwei Argumentationslinien, mit denen die Orientierungshilfe sowohl die objektiven Bedingungen wegzuinterpretieren als auch die Zulassung durch kirchliche Stellen zu umgehen versucht.

▪ Erstens werden die objektiven, äußeren Notlagen wie Todesgefahr etc. zu einer subjektiven Gesinnungsnot uminterpretiert: Man wolle mit der Kommunionspendung einem „schweren geistlichen Bedürfnis“ abhelfen. Wenn die „tiefe Sehnsucht“ von Protestanten nach dem katholischen Sakrament nicht gestillt würde, könnte dadurch sogar der Glaube gefährdet werden.

Die deutsche Bischofskonferenz maßt sich eine totale Neuinterpretation eines universalkirchlichen Rechtskanons im nationalen Alleingang an. Dabei hatte die Glaubenskongregation im Brief von 25. Mai ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die zuständigen römischen „Dikasterien beauftragt sind, eine baldige Klärung der betreffenden Fragen auf universalkirchlicher Ebene herbeizuführen“. Wenn diese römische Klarstellung kommt, dürfte die deutsche ‚Orientierungshilfe’ Makulatur sein.

Zu der ‚tiefen Sehnsucht nach Kommunion’ ist zu sagen: Das für den Kommunionempfang not-wendige Bekenntnis zur katholischen Sakramenten- und Kirchenlehre impliziert eine Abwendung vom protestantischen Kernglauben. Somit führt die geistliche Sehnsucht nach der Kommunion an der Schwelle der Konversion zur Glaubensstärkung, nicht zur Glaubensgefährdung.

▪ Zum zweiten werden die kirchenrechtlich geforderte Feststellung für die Erfüllung der Bedingungen durch eine subjektive Entscheidung ersetzt. Damit entfällt automatisch die offizielle Zulassung zur Kommunion durch eine kirchlich beauftragte Person.

Für diesen Paradigmenwechsel beruft sich die Orientierungshilfe auf die neue Hermeneutik für die Geschiedenenpastoral von ‚Amoris laetitia’: Bei den „konkreten Bedingtheiten“ der „irregulären“ Situationen von Geschiedenen in einer Zweitehe könnten nicht „gesetzliche Regelungen kanonischer Art“, sondern nur ein „personales Vorgehen der Entscheidungsfindung“ den Weg der Gnade und Liebe eröffnen – auch zu den Sakramenten (vgl. AL 305 mit der umstrittenen Anmerkung 351).

Statt katholische Gewissensbildung beliebige Entscheidungsfreiheit

Nach diesem Muster wollen deutsche Bischöfe auch im Kommunionstreit vorgehen: Die bisherige ‚Kommunionszulassung nach kirchenrechtlich festgelegten Bedingungen’ soll ersetzt werden durch die „persönliche Gewissensentscheidung“ des nicht-katholischen Ehepartners (Kap. 21 der Orientierungshilfe). Doch da stellt sich ein Problem: Auf die Gewissensbildung eines Protestanten hat die katholische Kirche keinen Einfluss; in Glaubenswissen und sittlichen Kriterien ist er auf seine lutherische Gemeinschaft orientiert. Aus diesem Gewissenskontext wird schwerlich Eucharistieteilnahme und Kommunionempfang nach katholischer Lehre und Wahrheit erfolgen können – es sei denn durch wirkliche Konversion.

Nach katholischer Auffassung ist das rechte Gewissen an das sittliche Naturrecht gebunden und in der katholischen Lehre zu bilden. Die Orientierungshilfe dagegen legt den Begriff der völlig ungebundenen „Freiheit des Gewissens“ zugrunde. Damit ist das souveräne Entscheidungsrecht des bürgerlichen Individuums in Religionssachen gemeint, wie es im Grundgesetz Artikel 4 bestimmend ist. In diesem Sinne ersetzt der bischöfliche Text den Begriff des ‚Gewissens’ nach katholischer Lehre mehrfach durch Ausdrücke wie „eigene Entscheidung“ oder „persönliche Entscheidung“, also einen inneren Reflexionsprozess ohne Glaubensbezug. Auch der Zusatz „verantwortet“ sagt dann nur aus, dass die Entscheidung eines Protestanten zum katholischen Kommunionempfang verantwortet ist vor sich selbst und den persönlichen Kriterien.

Bischof Feige für die Regel der Regellosigkeit

Die treibende Kraft hinter diesem Paradigmenwechsel der deutschen Bischofkonferenz scheint Bischof Feige aus Magdeburg zu sein. Im FAZ-Interview vom 25. 6. stellte er zwei gegensätzliche Kirchenauffassungen gegenüber: Nach dem „vorkonziliaren Kirchenbild von einigen“ (Bischöfen) stellen das päpstliche „Lehramt und die Bischöfe die Regeln auf“. „Wir hingegen“ – die Mehrheit der deutschen Bischöfe – „setzten letztlich auf einen geistlichen Weg und die Gewissensfreiheit des Einzelnen“. Mit letzterem Ausdruck bestätigt er die Abwendung von katholischer Gewissensbildung zugunsten der beliebigen Entscheidungsfreiheit des einzelnen Christen. Anstelle der Regeln der apostolischen Kirche und des biblisch fundierten Lehramtes soll die Regellosigkeit des jeweils indiviuellen Ermessens gestellt werden.

Bischof Feige bringt in dem Interview auch ein schönes Beispiel für die neue Unlogik des gleichzeitigen ‚Nein’ und ‚Ja’ zu einer Sache: „Der Satz: keine Eucharistiegemeinschaft ohne Kirchengemeinschaft stimmt, aber er stimmt auch wieder nicht.“ Neben den mathematischen Regeln (‚2 und 2 kann in der Theologie auch 5 sein’, wie der Papstvertraute Antonio Spadaro SJ behauptet) soll nun auch die aristotelische Logik vom Widerspruch in der Kirche nicht mehr gelten.

Brauchen entscheidungsfreie Christen noch eine pastorale Belehrung?
Kardinal Marx und die Mehrheit der Bischofskonferenz propagieren die ‚pastorale Begleitung’ bekenntnisverschiedener Paare als Quintessenz ihrer Bemühungen. Zehn Seiten der 39seitigen Orientierungshilfe sind diesem selbstgestellten Auftrag gewidmet. Mit pathetischer Sprache verkündet der ständige DBK-Rat: „Wir ringen um eine geistliche Hilfe für die Gewissentscheidung in seelsorglich begleiteten Einzelfällen für konfessionsverbindende Ehepaare, die ein ernsthaftes geistliches Bedürfnis haben, die Eucharistie zu empfangen.“

Doch diesem Zielkonzept der pastoralen Betreuung haben die Mehrheitsbischöfe selbst auf zweifache Weise den Boden entzogen:

▪ Die Orientierungshilfe hat an vierzehn Stellen die Kommunion der freien Entscheidung von Protestanten anheimgestellt. Zugleich verkündet sie deren bedingungslose Akzeptanz durch die Kirche. Dieses medienwirksame Signal wird in der Öffentlichkeit als erlaubte Interkommunion oder gar ‚Kommunion für alle’ verstanden. Bei einer generellen Erlaubnis aber erscheint ein spezifisches Pastoralgespräch obsolet. Der neue Bischof von Würzburg hat diese Überflüssigkeit von pastoraler Begleitung schon mal demonstriert, indem er „an alle gemischtkonfessionelle Paare die herzliche Einladung“ aussprach, „zum Tisch des Herrn hinzuzutreten“.

Einzelentscheidung ersetzt die pastorale Einzelfallbetreuung

▪ Auch der Argumentationsfigur der pastoral betreuten Einzelfallregelung ist mit der gleichzeitig verkündeten Entscheidungsfreiheit weitgehend die Basis entzogen. Denn zur ‚persönlichen Entscheidungsfindung’ ist nach dem Selbstverständnis der mündigen Christen keine kirchlich-pastorale Begleitung notwendig, zumal die Kommunionspendung an Protestanten schon flächendeckend praktiziert wird.

In diesem Sinne sagte Kreisdechant Jürgen Quante der ‚Westdeutschen Allgemeinen’: „Die Menschen entscheiden nach ihrem Gewissen und sind dann selbstverständlich zur Kommunion eingeladen. Das handhaben im Kreis Recklinghausen alle Geistlichen so. (…) Die Gewissensentscheidung habe Vorrang, dafür brauchen die Menschen keinen Priester, es sei denn, sie wünschen ein Gespräch“ (WAZ vom 04.02.17).

Im Übrigen hatte die Glaubenskongregation ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die Frage der „Zulassung“ von protestantischen Ehepartnern zur Kommunion eben nicht nur ein seelsorgliches Thema ist, sondern „den Glauben der Kirche berührt“. Insofern hätte der DBK-Text gar nicht als pastorale Orientierungshilfe publiziert werden dürfen.

Nach der Veröffentlichung des nachsynodalen Schreibens ‚Amoris laetitia’ war erstmals die Entscheidungsfreiheit des Einzelnen beim Kommunionempfang von höchster kirchlicher Stelle eingeführt worden. Diese unkatholische Praxis wird sich jetzt in Deutschland verstärken, wenn die Mehrheitsbischöfe die unverbindliche Orientierungshilfe den Geistlichen ihrer Bistümer „ans Herz legen“, wie das die Erzbischöfe Becker und Heße schon getan haben. Der Bischof von Speyer erklärt das DBK-Papier ausdrücklich als „verbindliche Orientierung“ für die pastorale Begleitung bekenntnisverschiedener Ehepaare.

Eucharistie-Katechesen als Signal für Katholiken und Protestanten

Aber diese in Gang gesetzte Dynamik zur Aufgabe der katholischen Eucharistielehre erzeugt auch Widerstand von Laien und Geistlichen. Der Paderborner Priesterkreis ‚communio veritatis’ hat die von seinem Bischof in Kraft gesetzte Orientierungshilfe „unannehmbar“ genannt.

Hoffnung besteht auch darin, dass die sieben Diözesanbischöfe und sechs Weihbischöfe, die die ehemalige Handreichung abgelehnt haben, die Widersprüche der Desorientierungshilfe noch besser erkennen und ihre Kritik daran verbreiten. Eine positive Chance ergibt sich aus dem Teil des DBK-Papiers, in dem die katholische Eucharistielehre erläutert wird, wie oben dargelegt. Die Bischöfe sollten selbst Eucharistiekatechesen halten und auch ihre Priester und Katecheten dazu anhalten. Bischof Voderholzer aus Regensburg hat dieses Anliegen aufgegriffen. Kardinal Woelki wird sicherlich seine lehrklare Eucharistiepredigt zum Gründonnerstag wieder verbreiten.

Damit würde dem Glaubensschwund der Katholiken begegnet und den protestantischen Partnern in bekenntnisverschiedenen Ehen signalisiert, dass sie die Kommunion nicht nach autonomer Gewissensentscheidung, sondern nur in extremen Ausnahmefällen bei Akzeptanz der katholischen Sakramenten- und Kirchenlehre sowie ausdrücklicher kirchlicher Zulassung empfangen könnten. Diese kirchliche Lehre und Wahrheit ist nicht verhandelbar.
https://www.katholisches.info/2018/07/db...ntierungshilfe/
Text Hubert Hecker
Bild: MiL/LifeSiteNews/CR (Screenshots)[


von esther10 22.07.2018 00:18



Humanæ Vitæ bei 50 - ich
"nie gesetzlich"



Salomon de Bray (1597 - 1664) war ein niederländischer Maler. Er war auch ein Architekt, Stadtplaner, Dichter und Designer von Silberwaren. Er war vor allem ein katholischer Vater von zehn Kindern, von denen drei auch erfolgreiche Maler wurden (Jan, Joseph und Dirck).

Die Zärtlichkeit, mit der S. de Bray die Zwillingsbabys seines Neffen Clara und Aelbert de Bray fotografiert (siehe unseren besonderen Masthead), ist bemerkenswert: wie viel Liebe De Bray seiner großen Familie in der Stadt Haarlem gewidmet haben muss, inmitten des Allgemeinen Die Katholiken in den neuen unabhängigen Provinzen wurden mit harten Bedingungen konfrontiert.

Eine starke katholische Identität, eine Liebe für das Leben und die Familie in einer feindseligen Umgebung: Wie die meisten Katholiken aller Zeiten hat De Brey wohl genau verstanden, was die Päpste des zwanzigsten Jahrhunderts explizit schreiben müssen - dass "es niemals erlaubt ist, auch nicht für die schwerste Gründe, Böses zu tun, damit Gutes daraus werde "( Humanæ Vitæ , 14).

Papst Paul VI. Wird von den meisten Historikern als eine Art tragische Figur beschrieben, die versucht, den Wirbelwind der Ereignisse, die ihn umgeben, zu kontrollieren, aber unfähig, viel zu tun. Wahrscheinlich deshalb, weil es schien, als ob Montini sich oft den Meinungen der Welt beugte, weil es schien, dass er häufig die fabrizierten Vorstellungen und Texte akzeptierte, die Komitees falscher Weisen ihm (mit sehr kleinen Modifikationen) lieferten, dass der Momente, in denen er sich nicht beugte, scheinen so klar mit der einfachen Helligkeit von Peter. Die Nota Prævia zu Lumen Gentium, die kraftvolle Verteidigung der traditionellen eucharistischen Lehren (in Mysterium Fidei) und der Belehrungen (in Indulgentiarum Doctrina), das Credo des Volkes Gottes sind Säulen, die in einem bröckelnden Gebäude, den Zeichen, stehen des übernatürlichen Schutzes.

Inmitten des moralischen Zusammenbruchs der 1960er Jahre und gegen die Kommission, die von seinem Vorgänger ins Leben gerufen wurde, um die Sache zu überdenken, sprach Petrus in Paul von Humanæ Vitæ: "Es ist niemals erlaubt, selbst aus den schwersten Gründen das Böse zu tun, von dem das Gute kommen mag es."

Es ist also niemals erlaubt, "etwas direkt zu beabsichtigen, was seiner Natur nach der sittlichen Ordnung widerspricht und daher als unwürdig des Menschen zu betrachten ist, auch wenn das Wohl des Einzelnen, der Familie oder der Familie geschützt oder gefördert werden soll Gesellschaft im Allgemeinen. " NUMQUAM - niemals. Daher "ist es ein schwerer Fehler zu glauben, dass ein ganzes Eheleben von ansonsten normalen Beziehungen den Geschlechtsverkehr rechtfertigen kann, der absichtlich kontrazeptiv und so intrinsisch falsch ist."
Etiketten: Humanae Vitae
Von New Catholic am Samstag, den 21. Juli 2018

https://rorate-caeli.blogspot.com/2018/0...ver-lawful.html

von esther10 22.07.2018 00:18

Hier noch ein zusätzlicher Eintrag einer Christin.

Wir, die wir uns noch Christen nennen und weiterhin nach der "alten Lehre" nach der Lehre wie Jesus es uns vor 2000 Jahren gepredigt hat, ... und mit den Apostel das Reich Gottes verkündet haben. Daran werden wir uns weiterhin halten....

http://chiesaepostconcilio.blogspot.com/...inario-del.html

Das ist unser Schatz für den Himmel,für die Ewigkeit... das geben wir niemals auf. Wenn wir das aufgeben würden und dem Modernismus folgen, so würden wir uns selbst um unser Seelenheil betrügen...Und Satan hätte die größte Freude unsere Seele zu berauben.und uns in die ewige Verdammnis , in die Hölle zu stürzen.

Und die Modernisten hören nicht mehr auf Jesus und gehen eigene Wege und somit spalten sie ja die Lehre Christi... und so sind sie die Spalter...

Jesus hat mit den Aposteln nicht nur die Wanderpredigten gehalten....er hat sogar seinen letzten Tropfen Blut für uns am Kreuz auf Golotha dahin gegeben, dass wir aus der Knechtschaft des Satans befreit werden... wenn wir auch seine Lehre beachten...

Nun sollen die Modernisten weiter auf IHREM "Abfall" beruhen und dem Satan Tür und Tor öffnen. Und somit sind diese Modernisten auch die Spalter....

Das ist die Meinung einer einfachen Christin.

( Das Schlimme an der ganzen Sache ist auch, dass die "Modernisten" auch noch so viele Menschen mit in die Hölle ziehen....ohne dass diese es richtig wissen.)

Höllensturz



hier steht was wir tun sollen....
blog-e94284-Wohin-geht-die-katholische-Kirche-Die-Kirche-Die-ausserordentliche-Bedeutung-der-prophetischen-Botschaft-von-Fatima.html

+++

Neue Nachrichten
https://www.deutschlandfunk.de/kriminala...:news_id=906170


von esther10 22.07.2018 00:14

Die weltliche "Heiligung" der Kirche heute

[b]

21. Juli 2018

Die weltliche "Heiligung" der Kirche heute
21. Juli 2018

Selbst die Prozesse der Heiligsprechung, die von der Kongregation für die Selig- und Heiligsprechungsprozesse geleitet werden, haben sich seit dem Zweiten Vatikanischen Konzil wie alle Bereiche der Kirche tiefgreifend verändert. Heute geben die Päpste diesen Prozessen ihre Zustimmung, indem sie nicht dem folgen, was die Kirche in Bezug auf Selig- und Heiligsprechungen immer unterstützt hat, sondern nach weltlicher Logik. In der Tat hat sich die gleiche Wahl einiger Kandidaten für die Ehre der Altäre geändert, weil sie politischen und ideologischen Zwecken unterworfen sind. Man denke nur an zwei neue Fälle: Giorgio La Pira und Aldo Moro, deren Referenzen in zwei Artikeln in «Correspondence Romana» hier und hier zu finden sind .

https://www.europacristiana.com/le-santi...a-chiesa-doggi/

Die Heiligen sind diejenigen, die und in der Gnade Gottes sterben leben, alle Tugenden zu einem heroischen Grad praktiziert zu haben, lebenden irdischen Wirklichkeiten im Licht des Übernatürlichen und Nachahmung Christi, die zweite Person der Trinität, der Mann wurde am Kreuz zu sterben und eine Chance geben zu jeder Person, um sich selbst zu retten. Die Heiligen, die würdig und heilig von der Kirche angezeigt Verehrung als Vorbild für die Gläubigen und mögliche Umwandlung Grund für die Nicht-Gläubigen, sind Zeugen des Glaubens und nicht von politischen Strömungen Dolmetscher. In den letzten Jahrzehnten schlägt es jedoch Beispiele entfernt von diesen Parametern „Heiligung“ säkulare, die Wahl Helden-Mythen einer Gemeinde oder einer Ideologie oder einer Zeit zu machen, die ihr Symbol geworden.

Die Frage, ob der Heilige ein angemessenes und nützliches Beispiel sein kann, um in einer bestimmten historischen Periode darauf hingewiesen zu werden, ist von unbestreitbarer Relevanz. Erst im Jahr 1900 wurde Santa Rita da Cascia 500 Jahre nach seiner Geburt heilig gesprochen. Warum nach so langer Zeit für einen Kult, der vor Ort, also in Umbrien, Jahrhunderte lang gefürchtet war? Denn die Notwendigkeit, den Bräuten und Müttern der ganzen Welt einen beispielhaften Bezug zu geben, war der Kirche gekommen. Und genau aus diesem Grund ist heute die Verwirrung der Werte, der Lehre und der Prinzipien immens; wenn Verletzungen des natürlichen und des göttlichen Gesetzes wüten, sogar versuchen, ihre Perversionen in Rechte zu verwandeln; Wenn es weniger feste und sichere Richtlinien gibt, sind Modelle der Heiligkeit dringend notwendig, die auf die ewige katholische Wahrheit und Werte zurückführen.

Es ist ein Skandal, also, dass die Hirten die Anzeige der Aufmerksamkeit auf Persönlichkeiten Seelen lenken, die einen bestimmten Teil der Kirche in der Lage zu folgen Helden in der Welt und nicht die Helden für den Himmel treffen, um Wünsche zu erfüllen, progressiv, liberal, relativistischen, ökumenisch, Protestanten , globalistischen ... Heiligenfiguren wie Alcide De Gasperi, Pater Pedro Arrupe Sj, Erzbischof Hélder Câmara, Bischof Tonino Bello, Don Zeno Saltini, Don Primo Mazzolari, bereits alle der Diener Gottes Denken sie erklärt, es ist nicht akzeptabel: gute Absichten haben - wenn sie sie hatten - es war nie eine ausreichende Voraussetzung, und konnte nie sein, heilig zu sein!

Paul VI. Weigerte sich, "am Ende des II. Vatikanischen Konzils" "durch Akklamation Johannes XXIII." Heiligzusprechen [1], weil er behauptete, Papst Pius XII. Könne kanonisiert werden, wenn Papst Roncalli gewollt würde. Unter den Moderatoren war der Erzbischof von Bologna, Giacomo Lercaro, um in dieser Hinsicht starke Forderungen zu erheben. Bereits im November 1964 hatte ein Vicentinischer Priester den Erzbischof gebeten, im Kanon des " charismatischen Pfarrers der Welt Papst Johannes " die Heiligsprechung zu beantragen :

" Der gute Papst, der im Tod die vereinte Welt sah, würde ihn in einer kürzlichen Erhöhung in der Gegenwart des Rates, den er wollte, vereinen, und ich glaube, er war auch Zeuge davon. Auch die Welt hat ihre Charismen und die universelle Intuition ist signum veritatis, die wiederum die Väter regulieren können. Die Welt kanonisiert Papst Johannes. Der Rat kanalisiert es auch " [2] .

Es war das Personal Schätzer auf dem Konzil von Lercaro, Giuseppe Dossetti, den Text eines Vortrags durch den Erzbischof von Bologna Februar 23, 1965 Sturzo Institute of Rome lesen zu entwerfen als Teil einer Reihe von Seminaren zum Thema „Die italienischen Katholiken von 800 bis heute » [3] : Die Idee einer tiefen Einheit in Roncalli zwischen spiritueller Dimension und Dimension der Regierung bildete den Faden von Lercaros Intervention; für den Erzbischof von Bologna konnten diejenigen, die ihre Aufmerksamkeit " vor allem dem geistigen Licht " von Johannes XXIII. zugewandt hatten, nicht "nicht zuzustimmen, dass das richtige Charisma von Papst Johannes in ihm eine solche Vereinigung zwischen Natur und Gnade, zwischen innerem Leben und Regierungshandeln, zwischen kirchlichem Dienst und einfach und allgemein menschlichem Dienst hervorgebracht hat, dass es heute nicht möglich ist, seine Heiligkeit zu betrachten und zu bewundern ohne die wesentlichen Absichten seiner Regierung und seines kirchlichen und historischen Lehramtes aufrichtig zu akzeptieren und zu versuchen, sie vollständig zu verstehen " [4] .

Johannes XXIII wurde am 3. September selig gesprochen, 2000 auf Geheiß von Papst Johannes Paul II und wurde 27.er April kanonisiert, 2014 „um jeden Preis“ von Francis, sogar ohne die placet göttlich, da es nicht das Wunder für einen angemessenen Prozess benötigt wird , ist von Heiligsprechung.

Die Heiligen sind diejenigen, die das Gesicht und das Herz unseres Herrn Jesus auf der Erde repräsentieren, daher können sie nicht als Bauern benutzt werden und ihre Plätze können nicht einmal von sakral unwürdigen Figuren an sich gerissen werden. In der Buchführung der Selig- und Heiligsprechungen übertrifft Papst Franziskus die von Johannes Paul II. Gemachten Zahlen. Eine Kirche auf der Erde wird durch die Qualität ihrer Heiligen und nicht durch die Quantität gezählt. In der Tat neigt eine übermäßige Anzahl von Selig- und Heiligsprechungen, die fast mit den Schallplatten konkurrieren wollten, unweigerlich dazu, die Rolle des Heiligen vor der Welt zu verringern und herabzusetzen.

In der Tat ist der Heilige ein außergewöhnlicher und ungewöhnlicher Mensch, weil er "auserwählt" ist, dh von Gott auserwählt ist, in die Welt zu kommen, um Sein Licht, Seine Lehre, Seine Wahrheit, Seine Schönheit, Seine Barmherzigkeit, Seine zu bringen Justice. Der Heilige ist daher niemals gewöhnlich, aber immer außergewöhnlich, wie es seit fünfzig Jahren gesagt wurde: Alle sind zur Heiligkeit berufen, aber nur wenige erreichen sie (die Tür zum Paradies ist eng, wie die Evangelium) und noch weniger sind diejenigen, die würdig die Ehre der Altäre durch den Willen der Kirche erreichen, und die Altäre gehören nur Christus.

Wer wird jemals in der Lage sein, sich zu verbünden und die Knie zu beugen, um vor einem Altar zu beten, der einem Mythos gewidmet ist? Aber das ist es, was heute geschieht und jede Art von Logik und Normen zertrampelt, die dazu bestimmt sind, in Wahrheit und Gerechtigkeit sowohl des göttlichen als auch des kirchlichen Gesetzes einen Gläubigen zu verkünden, der würdig ist, in die Ordnung der Kirche von Rom einzutreten, Spiegel der göttlichen Ordnung: Diener Gottes, Ehrwürdig, Gesegnet, Heilig.

Um die Kriterien und Erfordernisse zu erläutern, die als Verfechter des Glaubens zu berücksichtigen sind, schlagen wir nach einer Prüfung durch die katholische Kirche in zwei Teilen einen ausgezeichneten und erschöpfenden Beitrag des Theologen Don Jean-Michel Gleize mit dem Titel Béatification et Kanonisation depuis II. Vatikanum , herausgegeben, vor der Seligsprechung von Johannes Paul II, in der Monatsschrift «Courrier de Rome» im Februar 2011, Jahr XLVI Nr. 341 (531), pp. 1-7 und übersetzt in Italienisch auf "Die katholische Tradition", Nr. 86, Jahr XXIV (2013), pp. 23-38.

Cristina Siccardi

[1] Zu seinen diesbezüglichen konziliaren Initiativen vgl. L. Bettazzi, Eine Kirche für alle , Rom 1971, pp. 363-373, und A. Melloni, La causa Roncalli , La causa Roncalli. Ursprünge eines kanonischen Prozesses , in «Christentum in der Geschichte», 18 (1997) / 3, pp. 617-620 und 625. In seinem Prozess Zeugnis Msgr. Martimort, für das Projekt einer Heiligsprechung von Johannes XXIII „durch Zuruf“, helfen erinnerten mich , Bettazzi es zu ermöglichen , über das Thema im Unterricht zu intervenieren, Paris (3), 99th [19.03.1970], p. 434.

[2] Brief von R. Cavazzana an G. Lercaro, 29. November 1964, Archivio Giacomo Lercaro, Stiftung für religiöse Wissenschaften Giovanni XXIII (Bologna), f. "Prozesse der Heiligen", A.LXVIII; im selben Ordner ist ein Brief von einem Mann, der nach Deutschland ausgewandert und fragte Lercaro „ so gut mit den Kindern “, " alles in seiner Macht Stehende zu tun Heiligen unser geliebter Papst Johannes XXIII am Ende des Zweiten Vatikanischen Konzils zu verkünden ».

[3] G. Lercaro, Zeilen für eine Untersuchung über Johannes XXIII , hrsg. Kritik für die Kraft des Geistes. Konzilarische Reden von Kard. Giacomo Lercaro , organisiert vom Institut für religiöse Wissenschaften, Bologna 1984, pp. 287-310. Der Text wurde in seiner Gesamtheit erst 13 Jahre nach seiner Verkündigung durch Kardinal Lercaro in A. und G. Alberigo, Johannes XXIII., Prophezeiung in Treue , Brescia 1978, pp. 495-515; in einem Brief an Monsignore Capovilla vom 8. August 1966 erklärte der Postulator Pater Cairoli unter Hinweis auf die Ausgabe von Lercaros Vortrag für die Arten der Geschichte und Literatur (1965), dass er «sei.sehr geschätzt die Studien von Kard. Lercaro und von [De] Rosa: Sie bieten einen ernsthaften Beitrag zum Studium der Persönlichkeit von Papst Johannes: Ich kenne die juristischen Arbeiten von Dossetti gut und ich habe den Stil und den Gedanken erkannt! », AR, b. 56: "Grund der Seligsprechung von Papst Johannes XXIII."

[4] G. Lercaro, Zeilen für eine Untersuchung , cit., P. 288.
https://www.europacristiana.com/le-santi...a-chiesa-doggi/


Seligsprechung und Heiligsprechung
nach dem II. Vatikanum

hier geht es weiter...
https://www.europacristiana.com/le-santi...a-chiesa-doggi/

von esther10 22.07.2018 00:13


Der Kult der Veränderung angesichts der christlichen Unveränderlichkeit



Der Kult der Veränderung angesichts der christlichen Unveränderlichkeit
21.07.18 12:05 UHR von Peter Kwasniewski

Unsere modernen Zeiten präsentieren konstante Neuheiten mit sehr attraktiven Farben. Sie geben allen, die mit Vielfalt, Entwicklung, Fortschritt oder Veränderung zu tun haben, einen romantischen Heiligenschein. Erhöht die Evolution als Paradigma des Wissens und aller Realität. Diejenigen, die sich an ewige Weisheit, dauerhafte Wahrheiten, traditionelle Moral, ererbte Kultur, Denkmäler, Artikel, Riten und Gebräuche halten, die mit der Zeit geweiht sind, werden als rückläufig, verkümmert, altmodisch, überholt bezeichnet. Sie sind veraltet, sie sind der Zeit nicht gewachsen.

Nun, wenn wir die Geschichte der modernen Philosophie und Wissenschaft suchen, als auch moderne Religion, beobachten, wo er den Kult der Neuheit geführt hat: nichts weniger als das Prinzip des Widerspruchs zu verwerfen, wobei nichts es kann sein und nicht gleichzeitig sein. In demselben Sinn, zur Ablehnung der unveränderlichen Essenz der Geschöpfe, die ihre Wurzeln im ewigen Logos Gottes hat. Zur Ablehnung eines Zweckes, so dass, egal wie viel Lob dem Fortschritt geschenkt wird, nichts tatsächlich auf seine Verwirklichung gerichtet ist und folglich nichts Bedeutung oder Wichtigkeit haben kann. Zur Ablehnung des Zustandes des Geschöpfes und daher abhängig und empfänglich für den Menschen. Und zur endgültigen Ablehnung der göttlichen Offenbarung, gerichtet durch Christus an die menschliche Natur und an jeden Menschen für sein Heil.

In all diesen Sinnen endet die Bewegung der Moderne, indem sie in einen tiefen Abgrund stürzt, aus dem es nicht möglich ist, allein zu gehen, ein erbitterter Wettbewerb ohne Sinn auf der Suche nach Macht, materiellem Besitz und Vergnügen bis zum Äußersten des Sterbens, unterstützt durch den leeren Trost der Analgetika. Die Moderne ist eine Reductio ad absurdum kosmischer Proportionen, eine Demonstration dessen, was passiert, wenn wir Gott vergessen: von Gott, der allem einen Sinn gibt, einschließlich Leiden und Tod. Wir sind Zeugen aus erster Hand, was passiert, wenn wir versuchen, ohne Bezug auf einen ewigen Horizont zu leben, eine Wahrheit, die nicht von unserer Schöpfung ist, eine Güte, die das Objekt unserer Liebe sein muss und eine Schönheit, zu deren Suche wir geschaffen wurden.

Kein Wunder , dass die Welt - die Welt der Trennung von Gott, der unseren Herren und seine Apostel mit solchen harten Bedingungen sprechen , als ob sie das Gegenteil von Gott waren denken und auf diese Weise verhalten. Die Welt ist immer noch der Fürst dieser Welt, der den gelieferten serviam nicht eingeführt Egoismus, Zwietracht, Hässlichkeit, Hass und Anarchie im Universum bestimmt , daß Gott geschaffen hatte. Was überrascht , ist, was im wahrsten Sinne des Wortes einen Skandal ausmacht , ist, dass die Behörden der Kirche, Menschen, die Gottes durch ein Sakrament Lehramt anvertraut, regelt und heilig die rationale Herd Christus, fang an, auf dieselbe Weise zu denken und zu handeln, unmerklich in Richtung Nicht-Serviam zu gleiten Luciferino.

Der Sturz zum Dämonischen geschieht heute im Nicht-Dienst derer, die die unzweideutige Lehre Unseres Herrn in den Evangelien über die Unauflöslichkeit der Ehe und die Wichtigkeit, die Perlen der Eucharistie nicht in Schweine zu werfen, die nicht gewesen sind, ablehnen Entschuldigung Es kommt im Nicht-Dienst von denen vor, die das Zölibat abschaffen und das priesterliche Amt auf Frauen ausdehnen wollen. Es wird im Nicht-Serviam derer gegeben, die die Liturgie so behandeln, als ob es etwas von ihrem Eigentum wäre, das sie nach Belieben modifizieren könnten, anstatt es als heiliges Vermächtnis der Heiligen zu schätzen, das uns zur Heiligung unserer Seele übermittelt wurde.

Wiederum wissen wir, dass der Teufel nicht schläft. Da er niemals in Gott ruht, versucht er unermüdlich in jedem von uns Unruhe zu stiften, um uns von dem unveränderlichen Gott zu trennen, der unsere Stärke, unser Fels und Zuflucht, unser Heiland, unsere Verteidigung, die unsichtbare Quelle unserer Stärke ist. Der Kampf des geistigen Lebens findet nicht draußen in der Welt statt, sondern hier in mir selbst in meinem Herzen, in deinem Herzen. Werden wir unseren Frieden verlieren, während die Welt brennt? Werden wir treiben, Den einzigen Hafen verlassen, der uns Schutz und Sicherheit gibt, um uns in Richtung der offenen See verführen zu lassen, wo wir unweigerlich Schiffbruch erleiden werden? Werden wir so in den Kampf vertieft sein, dass wir vergessen, dass der unvergängliche Sieg bereits erreicht wurde und wir daran im himmlischen Fest der Heiligen Kommunion teilnehmen? Werden wir in die subtilsten Irrtümer verfallen - wenn es so aussieht, als ob die Kirche schwankt und versagt, wird Christus uns nicht mehr retten können - als ob unsere eingeschränkte und mangelhafte Weltanschauung wirklich das erfassen könnte, was im Unendlichen geschieht unsichtbare Sphäre, in der sich Engel und Seelen bewegen?

"Das Mysterium der Ungerechtigkeit ist bereits am Werk", schreibt der heilige Paulus an die Thessalonicher (2. Thessalonicher 2,7), und der heilige Johannes fügt hinzu: "Der Drache war wütend auf die Frau und ging, um Krieg mit dem Rest ihrer Linie zu führen diejenigen, die das Gebot Gottes halten und das Zeugnis Jesu bewahren "(Offb. 12,17). Der Drache des Non-Serviam- Krieges, gegen den er sagte: "Siehe, die Magd des Herrn! Siehe, ich tue nach deinem Wort getan"; das unveränderliche, unwiderlegbare und unwiderlegbare Wort Gottes.

Der christliche Glaube sieht den Wandel auf eine grundlegend andere Weise als die Moderne ihn sieht. Für den Gläubigen ist die erste der Kategorien nicht die Veränderung, sondern die Unveränderlichkeit. Wir messen den Fortschritt nicht an dem Ausmaß, in dem wir Zugang zu fließendem Wasser, Elektrizität und Wi-Fi-Verbindungen haben, sondern an den drei Pfaden oder Phasen des spirituellen Lebens: abführend, erleuchtend und unteilbar. Die einzige Neuheit, die zählt, ist die Neuheit Christi, des neuen Adam, in den wir getauft wurden und dessen volle Gestalt wir durch ständige Bekehrung erreichen müssen (vgl. Eph 4,13). Veränderungen sind nur dann gut, wenn sie dem Zweck dienen, uns zu transformieren, indem wir unsere Laster durch Tugenden ersetzen, unsere Trennung von Gott in Freundschaft mit Ihm. Jede andere Veränderung ist im besten Fall zufällig,

Der christliche Glaube, der die Fortsetzung und den Höhepunkt des jüdischen Glaubens darstellt, beruht auf drei unveränderlichen Realitäten: der einzig und allein gesegnete Gott, Vater, Sohn und Heiliger Geist; die hypostatische Vereinigung von Göttlichkeit und Menschlichkeit in Jesus Christus, eine unzerbrechliche ontologische Allianz; und die apostolische Ablagerung des Glaubens, die Christus selbst seinen Aposteln und damit seinen Nachfolgern bis zum Ende der Zeit überliefert hat. Die Ablagerung des Glaubens ändert sich niemals und kann sich auch nicht ändern.

Der hl. Vinzenz von Lerins, der in seinem großen Conmonitorium über das Jahr 430 geschrieben hat, führt zwei gegensätzliche Begriffe ein und erklärt genau ihren Unterschied. Der erste Proffectus bezieht sich auf eine Entwicklung in der Formulierung dessen, was wir glauben, den Ausdruck von etwas, das bereits bekannt ist, aber noch nicht so vollständig durch den menschlichen Geist ausgedrückt wird, der vom Glauben geleitet und vom Heiligen Geist angespornt wird. Die andere, permutatio, bedeutet Mutation, Verzerrung oder Abweichung vom Original. St. Vincent de Lerins besteht darauf, dass der einzig wahre Glaube der Kirche den Proffectus zulässt , niemals aber die Permutation. Sie können in den Nexus Misteriorum eintauchen, das dichte Netzwerk von Mysterien, und neue Aspekte von Schönheiten blitzen sehen; Was du niemals tun kannst, ist ein Kaninchen aus dem Zylinder zu nehmen; oder besser, eine Taube einer Mitra.

Michael Palauk, Professor für Ethik an der Katholischen Universität der USA, formuliert es zu Recht:

Die Entwicklungstheorien sollen die Identität der Lehre bestimmen, nicht Unterschiede finden. (...) Als Newman nach seiner Bekehrung für die Theologen Roms seine deduktive Form im Lateinischen formulierte, wies er darauf hin, dass die Lehre objektiv in der Offenbarung Christi gegeben ist und niemals verändert wird. Die subjektive Rezeption der Lehre kann variieren, aber niemals so, dass der objektive Inhalt verändert erscheint (...) Logischerweise kann kein Widerspruch als Entwicklung beschrieben werden, noch kann die Axt am Fuß des Baumes sie entwickeln .

Was der heilige Vinzenz von Lerins über die Lehre sagt, gilt auch für die christlichen Grundsätze der Moral, vor allem für die Realität des inneren Übels der schlechten Taten; Handlungen, die niemals gut sein können, egal wie gut die Absichten sind, die sie motivieren, und wie die Umstände auch immer sind. Nach seinem göttlichen Meister hat die Kirche seine Position vor diesen Handlungen deutlich gemacht. Wie wir in der Lehre moderner Päpste wie Pius XII. Und Johannes Paul II. Sehen, gab es Profectus, aber keine Permutation , die die Gebote stört und umkehrt. Die Regel der Liebtätigkeit, der guten Taten und des anziehenden Gottes als die Regel des Glaubens, die unsere Annahme der Wahrheit regelt, ist beständig, unveränderlich.

Wie die Enzyklika Veritatis Splendor deutlich zeigt , hat die Krise der Kirche ihren Ursprung in der mangelnden Einhaltung der geoffenbarten Wahrheit und darin, bereit zu sein, die Wahrheit zu leben, dafür zu leiden und zu sterben. Auf die eine oder andere Weise ist es immer ein Wettstreit zwischen dem Nicht-Serviam Satans und dem "Nicht mein Wille ist getan, sondern der deinige" von Christus; zwischen der selbstzerstörerischen Freiheit der Sünde und der selbstvollziehenden Freiheit des Gehorsams; zwischen der langweiligen Verführung des ewigen Wandels und dem befriedigenden Reiz der Liebe Gottes. Der Kampf ist in eine neue Phase von größerer Intensität eingetreten, aber Christus Unser Herr ist derselbe, seine Wahrheit bleibt und sein Sieg ist garantiert.
https://adelantelafe.com/el-culto-al-cam...idad-cristiana/
(Übersetzt von Bruno de la Inmaculada, Originalartikel )

von esther10 22.07.2018 00:02

Ökumene über alles andere...?



Heutzutage verschleiert der interreligiöse Dialog und der ökumenische Dialog mit anderen christlichen Konfessionen oft die Notwendigkeit, dass die Katholiken nach dem wahren Glauben leben müssen. Dies liegt an einem Missverständnis des Glaubens in Bezug auf religiöse Erfahrung oder Gefühl. Unterdessen ist die Existenz Gottes ein objektiver und erkennbarer Grund der Wahrheit, und der Herr Gott versteht den Katholischen als die Heilige Dreifaltigkeit.

Dreieiniger Gott

„Erstens, die heilige römische Kirche, gründete die Stimme unseres Herrn und Heilandes, ist fest davon überzeugt, bekennt und sagt einen, wahren Gott allmächtig und ewig nieprzemienialnego: Vater, Sohn und Heiliger Geist; in der Tat, drei im Volk. " (Bulla Cantate Domino , 6.1 / soborowa.strefa.pl).

"Wir sollten nicht an jemand anderen als an Gott glauben: den Vater, den Sohn und den Heiligen Geist" (Katechismus der Katholischen Kirche, Kanon 178).

Der heilige Thomas von Aquin erklärte in seinem Kommentar zum Johannesevangelium, dass Gott ein "einfaches" Wesen und kein "komplexes" Wesen ist. Man kann daher kein partielles oder falsches Wissen über ihn besitzen - also zum Beispiel einen Teil von ihm kennen und nicht einen anderen. Wer glaubt, dass Gott jemand ist, der es nicht ist, liebt Gott nicht wirklich, sondern etwas anderes. (Thomas von Aquin, Kommentar zum Johannesevangelium , Kapitel 4, Vorlesung 2, Nr. 603).

Glaube ist die Annahme durch die Gnade der geoffenbarten Wahrheit

„(...) immer halten fest , die Unterscheidung zwischen theologischem Glauben und Glauben in anderen Religionen. Während des Glaube die Annahme durch die Gnade der geoffenbarten Wahrheit ist, die in das Geheimnis eindringen können und verstehen es kohärent in anderen Religionen, Glauben ist, dass in der Regel Erfahrungen und Gedanken, der Schatz menschlicher Weisheit und Religion ist , dass eine Person, die Wahrheit entwickelt und angewandt auszudrücken deine Bezugnahme auf die göttliche Wirklichkeit und das Absolute.

In der aktuellen Debatte nicht immer eine solche Unterscheidung ist gepflegt und daher oft theologischen Glauben identifiziert, die die Annahme der Wahrheit durch den einen und dreifaltigen Gott mit dem Glauben an anderen Offenbarungsreligionen ist, die auf der Suche nach der absoluten Wahrheit religiöse Erfahrung ist und noch nicht die Annahme von Gott zum Ausdruck, der sich offenbart. Dies ist einer der Gründe , warum zu verringern sucht, und manchmal sogar die Unterschiede zwischen Christentum und anderen Religionen zu verwischen. " (CDF, Dominus Iesus , n. 7 / opoka.org.pl).

Der falsche Glaubensbegriff ergibt sich aus der Moderne

"Und der Grund, warum diese und jene - Rationalisten - diese Gewissheit verachten und ihre Existenz verleugnen, ist, dass sie nicht um eine solche geistige Atmosphäre herum erschaffen wollen, die notwendig ist, um Erfahrung zu erzeugen. Gemäß den Modernisten, wenn jemand diese Erfahrung erreicht, wird er ein wahrer Gläubiger.

Alle Religionen sind den Modernisten zufolge wahr, weil sie authentische Ausdruck verschiedener religiöser Erfahrungen sind.

Wie ist alles fern vom katholischen Unterricht! Wir haben bereits die Embryonen dieser Fehler in den vom Vatikanischen Konzil verurteilten Fehlern gesehen.

Wie all diese Dinge führt der einfache Weg zusammen mit den obigen Fehlern zum Atheismus, und wir werden später darüber sprechen. In der Zwischenzeit ist festzustellen, dass die Theorie der religiösen Erfahrung in Verbindung mit der Theorie der Symbolik dazu führt, dass alle heidnischen Religionen als wahr gelten. Denn begegnen wir dieser Art von Erfahrung nicht in jeder anderen Religion? Viele stimmen zu. Und wenn ja, welches Gesetz modernistisch leugnen die Wahrheit der Erfahrung, die wir zum Beispiel in der mohammedanischen Religion finden; Warum sollten wahre Erfahrungen nur einigen Katholiken gehören?

Und hier leugnen die Modernisten nicht: Manche geben im Geheimen offen zu, dass alle Religionen real sind. Dass du nicht anders denken kannst - es ist offensichtlich. Denn auf welcher Grundlage können sie diese Religion der Falschheit beschuldigen, wenn sie mit ihren Prinzipien im Einklang bleiben wollen? Dies liegt daran, dass es entweder ein religiöses Gefühl oder eine Form ist, die durch den erschaffenen Geist erschaffen wurde.

Nun, ein religiöses Gefühl ist immer ein und dasselbe, obwohl es manchmal mehr oder weniger unvollkommen ist; Um wahr zu sein, genügt es wiederum, auf religiöse Gefühle und auf Gläubige zu antworten, ungeachtet ihrer geistigen Entwicklung. Die Modernisten könnten höchstens behaupten, dass die katholische Religion unter den verschiedenen Religionen mehr Wahrheit hat, weil sie vitaler ist und mehr als jeder andere christliche Name verdient, weil sie besser den Anfängen des Christentums entspricht.

Für jeden ist es offensichtlich, dass solche Schlussfolgerungen und nicht andere aus den obigen Prämissen resultieren. Es ist besonders erstaunlich, dass sie treu sind und sogar Priester sind, die, obwohl sie von all dem angewidert sind (so wollen wir es glauben), so tun, als ob sie ihm zugestimmt hätten. Für die Lehrer solcher Fehler geben solche Lob, solche öffentlichen Ehren, dass jeder leicht annehmen kann, dass diese Lob nicht so viele Menschen betreffen (obwohl es einige gibt), sondern Fehler, die sie öffentlich verbreiten und versuchen, auf jede Stärke zu werfen. " . (Święty Pius X, Pascendi Dominici Gregis , n. 14 / nonpossumus.pl).

Halte den Glauben in seiner Reinheit

"Passen Sie auf, ehrwürdige Brüder, dass in erster Linie der Glaube an Gott, die erste und unentbehrliche Grundlage aller Religion, in den deutschen Ländern rein und unbefleckt bleiben soll. Gott glaubt nicht daran, wer das Wort Gott in der Sprache gebraucht, sondern wer mit diesem erhabenen Wort das wahre und würdevolle Konzept Gottes verbindet. " (Pius XI, Mit Brennender Sorge n. 9 / opoka.org.pl)

Missverstandene Ökumene

"Etwas ganz ähnliches möchte bestimmte Kreise in der Ordnung schaffen, die Christus, der Herr, im Neuen Testament aufgestellt hat. Sie gehen davon aus, diese nicht zu vertreten, dass nur sehr selten ein Mensch wird, daran zu zweifeln, die ein religiöses Gefühl nicht gehabt hat, offenbar ist zu hoffen, dass trotz aller Meinungsverschiedenheiten religiöser, wird es für die Menschen einfach durch bekennende nicht, wo die Prinzipien des Glaubens als eine Art gemeinsame Grundlage des religiösen Lebens in der Bruderschaft, die sie gewonnen haben. Zu diesem Zweck organisieren sie Treffen, Treffen und Vorträge mit der außerordentlichen Teilnahme der Zuhörer und laden alle Heiden sowie Christen ein, auch diejenigen, die - leider - aus Christus ausgetreten sind oder nicht, um über diese Angelegenheit zu diskutieren. sich beständig seiner göttlichen Natur und Mission widersetzen.

Katholiken können keine Pakte prahlen solche Bemühungen, weil sie auf der falschen zapatrywaniu verlassen , dass alle Religionen mehr oder weniger gut und lobenswert sind, vorausgesetzt , dass sie gleich sind, wenn auch in unterschiedlichen Formen, offenbaren und unseren angeborenen Sinn ausdrücken , dass wir es zieht zu Gott an und erkennt seine Herrschaft treu an. Gläubige dieser Idee sind nicht nur falsch und illusorisch, sondern weichen auch vom wahren Glauben ab, verzerren ihr Konzept und treten Schritt für Schritt in Naturalismus und Atheismus ein. Hieraus wird deutlich , dass die Religion von Gott offenbart, verlassen diese, wer auch immer ähnliche Ideen und den Versuch unterstützt „(Pius XI, Mortalium Animos / opoka.org.pl).

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Die Vergöttlichung der Armut. Reicht die Armut zur Errettung?

mjend
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von esther10 21.07.2018 19:53

ISLAMISIERUNG
Schweden, kleine Dschihadisten wachsen auf. Und sie herrschen es
RELIGIONSFREIHEIT2018.07.18


Die Salafisten - deren Ideologie sozusagen die Gedanken von al-Qaida und Isis kodifiziert hat - sind in Schweden unmöglich aufzuhalten. Die muslimische Radikalisierung in dem skandinavischen Land ist noch nicht abgeschlossen, und ist so arrogant wie auf das soziale Gefüge beeinflusst worden ist, in Schulen, in Krankenhäusern, in den Geschäften.

Stockholm, Erinnerung an die Opfer des Anschlags 2017

Die Salafisten - deren Ideologie sozusagen die Gedanken von al-Qaida und Isis kodifiziert hat - sind in Schweden unmöglich aufzuhalten. Die muslimische Radikalisierung des skandinavischen Landes ist im Gange, und es ist so überwältigend, dass es jetzt das soziale Gefüge kompromittiert hat.



No-go-Zonen vermehren sich, Christen sind verängstigt, Salafisten sind überallIm Laufe der Jahre hatte er eine einflussreiche Kontrolltätigkeit, beginnend mit den versteckten Moscheen in den Kellern oder den kulturellen Vereinigungen, die heute wie Pilze aus dem Boden schießen.

Die Vorstädte sind eine Geisel des Islam, und die Schweden scheinen manchmal den Einfluss der Religion Allahs in den jetzt kolonisierten Vorstädten zu ignorieren. Eine kürzlich veröffentlichte Studie, die im Juni vor einem Jahr von der Universität Stockholm veröffentlicht wurde, versuchte abzuschätzen, wie viele Salafiten sich in Schweden befinden und wie sie das Land verändern. Die Diskussion beschreibt die salafistischen Lebensräume, die in den letzten zehn Jahren entwickelt und gestärkt wurden, bis hin zu mehreren schwedischen Städten.

"Die Salafiten", so die Studie, "verteidigen die GeschlechtertrennungVerlangen, dass Frauen die sexuelle Versuchung zu begrenzen Velino, die Rolle der Frauen in der Öffentlichkeit beschränken und lehnen die Musik und einige sportliche Aktivitäten zu hören. " Die Salafi muslimische Gemeinschaft hat auf Muslime auferlegt nicht Schwedisch, Freunde zu haben, ist die Integration dringend abgeraten, die „Kufr“ - Ungläubige, Nicht-Muslime - weg gehalten werden müssen. Die Studie stellte fest, dass Schweden technisch in ein "wir und du" unterteilt ist. Und wo geographisch die Kufr gedeihen, waren die Salafis hinter der Tür, weil die Da'wa (die islamische Missionierung Mission) endet nie.

In Borēs gibt es in Schulen Kinder die kein Wasser trinken und sich weigern, mit Wasserfarben zu malen, weil sie sich beschweren: "Wasser ist Christ". Die Polizei hat berichtet, dass immer mehr muslimische Kinder ihre Klassenkameraden, die Ungläubigen, mit Fotos von Enthauptungen auf ihren Handys bedrohen und daran erinnern, dass das Schicksal sie früher oder später berühren wird.

Jugendliche nach dem Schultag haben es sich zur Gewohnheit gemacht, sofort in die Moschee zu gehen und sich zu "waschen", weil sie zu lange mit der nicht-muslimischen Gesellschaft interagiert haben. Und von den Schulen zu den Krankenhäusern wenig Änderungen. "Ich erkannte, dass es ein gut organisiertes Netzwerk gibt, das Frauen kontrolliert, wenn sie aus den Warteräumen ins Krankenhaus kommen. Muslimische Frauen werden nie alleine gelassen. Sie haben keine Chance mit jemandem zu reden, sogar mit Gesundheitsexperten frei und allein. Fast alle leben unter schlechteren Bedingungen als diejenigen, die ihnen in ihren Herkunftsländern vorbehalten sind ", bekannte eine Krankenschwester die Studie. Und die Kontrolle von Frauen wurde in allen Städten des Landes gefunden.

In Väster vermischt sich religiöser Einfluss mit Verbrechen. Es gibt Bands von Kindern, die die Geschäfte überprüfen. Oft kommt es vor, dass in islamischen Banden Essen Sie platzen, und wenn die Frau nicht an der Kasse verschleiert wird sie nehmen, was sie wollen, ohne dafür zu bezahlen und die geben grüßen „schwedische Prostituierte und Spucken auf ihn.“ Es ist die Polizei, die mit solchen Zeugnissen zur Ausarbeitung der Studie beigetragen hat.

Es kommt oft vor, dass die islamischen Jugendbanden für die verschiedenen Unternehmen die Überzeugungen von Managern und Kunden untersuchen: Wenn die Antwort nicht der Islam ist, ist die Belästigung gesichert. Es kommt vor, dass in den muslimischen Restaurants die Ungläubigen nicht bedient werden und dass andere nur deshalb mutwillig beschädigt werden, weil sie nicht islamisch sind. Zwölfjährige kursierten auch nicht-muslimische Damen und griffen sie mit dem Ruf an "das ist unser Gebiet". "Wenn Sie dem Islam nicht folgen, werden Sie hier in Schweden geächtet. Es gibt Eltern, die ihren dreijährigen Mädchen den Schleier legen, es halluziniert ", sagt Samir in der Studie.

In Göteborg bei den letzten Wahlen war es verboten zu wählen, weil niemand da wardas hat irgendwie offen für sie gespielt. Die Salafiten gingen zu den Wahllokalen mit der Flagge des islamischen Staates. Dies ist kein Detail für die Stadt Göteborg, die in den 1990er Jahren die Hauptstadt des Wahhabismus in Europa war.

Der höchste Prozentsatz der schwedischen Muslime, die sich im Irak und in Syrien dem ISIS anschlossen, stammte fast aus der Stadt an der Westküste, die die zweitgrößte im ganzen Land ist. Im Verhältnis zur lokalen Bevölkerung hat Schweden die größte Anzahl von Dschihadisten für die syrische Sache nach Belgien und Österreich in ganz Europa bereitgestellt. Auf der anderen Seite ist es in Göteborg, dass Said Regeah, einer der berühmtesten Imame, in der Salafi-Moschee von Bellevue seine Predigten über die Wichtigkeit von "reinen" Menschen gibt und dass "nur Muslime wirklich rein sind".

Die wenigen katholischen Priester, die in Schweden noch Widerstand leistenSie werden durch die Enthauptung von Bedrohungen gequält. Viele Menschen beklagen, dass sie von der Gesellschaft verlassen wurden. Nur einhundertfünfzig Salafi-Dschihadisten wurden allein in Stockholm gezählt.

Das Problem ist, dass die schwedischen Behörden nicht in der Lage sind, Muslime mit dem Umfeld zu verbinden, in dem sie gebildet werden und wo die Dschihadistengruppen gebildet werden. In der Studie lesen wir, "als die damalige nationale Koordination des gewalttätigen Extremismus behauptete, dass die Frage, warum so viele Schweden beschlossen hatten, nach Syrien zu gehen, eine Million Dollar betrug, betonte sie tatsächlich die weit verbreitete Unfähigkeit der schwedischen Behörden, dies zu bemerken dass das Problem nicht plötzlich und aus der Leere entstanden ist ". Aber das ist nicht nur ein schwedisches Problem. Die Blindheit, die Europa sich selbst auferlegt hat, zwingt die Presse und die Führer, einschließlich Italiener,

Die Autoren Richter , dass niemand auf den Herausforderungen durch die Salafis auferlegt Gesicht ist in der Lage , aus den Schulen beginnen , die anderen lokalen Behörden zu beenden.

Es genügt zu sagen, dass in Schweden, Asyl, mehr als einmal die Mädchen den Wunsch geäußert haben, den Schleier ausziehen beim Friseur oder andere Spiele zu spielen, und die Lehrer gliel'hanno verboten, weil es das „Mandat“ verraten würde von Eltern. Lehrer sagen zunehmend, dass sie nicht wissen, wie sie sich verhalten sollen, wenn Kinder während des Ramadan essen und trinken, wenn ihre Eltern ihnen befohlen haben, zu fasten.

Die Studie wurde von der Universität Stockholm vorbereitet ist, natürlich, ein Schritt nach vorn in Richtung der Aufnahme eines Problems, das vorhanden ist, und dass ignoriert wird, aber zugleich ist ein Beweis für die Realität der Dinge, dass die Behörden sich weigern, zu verstehen und zu bewältigen .
http://www.lanuovabq.it/it/svezia-piccol...-spadroneggiano

von esther10 21.07.2018 18:12

Der lange Schatten der Mafia von Sankt Gallen
Der Papst-Diktator auf Französisch.

20. Juli 2018


In wenigen Tagen ist die französische Ausgabe von „Der Papst-Diktator“ erhältlich.
(Paris) Nach der italienischen und der englischen Ausgabe erscheint „Der Papst-Diktator“ auch in einer französischen Ausgabe.


Das Original

Das Buch wurde Ende November 2017 unter dem Pseudonym „Marcantonio Colonna“ veröffentlicht und enthält eine unzweideutige Kritik an der Amtsführung von Papst Franziskus. Marcantonio Colonna war 1571 der Oberbefehlshaber der päpstlichen Truppen in der Seeschlacht von Lepanto. Das Pseudonym ist bereits eine Anklage und Botschaft an den amtierenden Papst, die katholische Sache zu verteidigen und nicht preiszugeben.

Der Papst-Diktator widerspricht vor allem der „von westlichen Medien“ verbreiteten Darstellung von Jorge Mario Bergoglio als „großem Erneuerer“, dem sich nur „ultrakonservative Kardinäle“ widersetzen würden. Das Buch versteht sich vor allem als Gegenöffentlichkeit, was die Entstehung und die Ziele des derzeitigen Pontifikats betreffen. Ein ausführliches Kapitel ist dem Geheimzirkel von Sankt Gallen gewidmet, den ein Mitglieder, der belgische Kardinal Godfried Danneels, selbst als „Mafia“ bezeichnete. Als „Mafia von Sankt Gallen“ ist sie inzwischen in das Bewußtsein eingegangen und wirft einen dunklen Schatten auf das aktuelle Pontifikat.

Dem Buch ist das Motto vorangestellt, das Abraham Lincoln zugeschrieben wird:

„Man kann einen Teil des Volkes die ganze Zeit täuschen und das ganze Volk einen Teil der Zeit. Aber man kann nicht das gesamte Volk die ganze Zeit täuschen.“

Am 4. Dezember 2017 erschien eine englische Ausgabe des Buches.

In Rom begann eine aufgeregte Suche nach dem Autor. Verschiedene Persönlichkeiten gerieten unter Verdacht. Die zahlreichen Details über die Hintergründe der Krise im Malteserorden um die Jahreswende 2016/2017 ließen den Verdacht auf einen Malteserritter fallen. Papst Franziskus hatte Ende Januar 2017 den damaligen Fürsten und Hochmeister des Malteserordens, Fra Matthew Festing, zum Rücktritt gezwungen, obwohl er eigentlich ihn und nicht dessen Gegenspieler unterstützen hätte müssen.


Der Autor Henry Sire

Der Name des Autors wurde aber erst im März 2018 bekannt, als ihn der US-Verlag Regnery Press lüftete, der das Buch in einer englischen Neuausgabe herausbrachte. Beim Autor handelt es sich um den in Oxford ausgebildeten, britischen Historiker und Malteserritter, Henry Sire.

Der Malteserorden, von Papst Franziskus in einem Willkürakt um seine Führung beraubt, reagierte mit der Suspendierung des Autors und distanzierte sich von seinen Publikationen, die hauptsächlich dem Malteserorden gewidmet sind.

Laut dem Buch „Der Papst-Diktator“ habe Jorge Mario Bergoglio, damals Erzbischof von Buenos Aires, bereits vor dem Amtsverzicht von Papst Benedikt XVI. über diesen überraschenden Schritt Bescheid gewußt. Damit, so die Behauptung, konnten sich Bergoglio und die ihn unterstützende „Mafia von Sankt Gallen“ entsprechend vorbereiten und das Konklave dominieren.

Die französische Ausgabe „Le Pape dictateur“ ist eine Übersetzung von Jeanne Smits und erscheint im Verlag Les Presses de la Délivrance. Ab 31. Juli wird es im Handel erhältlich sein.

Francisco Fernandez de la Cigoña, einer der bekanntesten spanischen Kolumnisten schrieb dazu:

„Ich nehme an, Papst Franziskus wird die Nachricht nicht mögen. Ich hoffe auf eine spanische Ausgabe für unsere Heimat und für Lateinamerika.“
https://www.katholisches.info/2018/07/de...f-franzoesisch/
Text: Giuseppe Nardi
Bild: Riposte Catholique


von esther10 21.07.2018 00:58

Nordirische Frauen weisen britische Politiker zurecht: Wir wollen Ihre Abtreibungsgesetze nicht



LONDON, 20. Juli 2018 ( LifeSiteNews ) - Diese Woche fand in den Hallen des Westminster-Palastes ein beispielloses Ereignis statt. Dort versammelte sich eine Gruppe von gewählten Vertretern aus Nordirland. Im Gegensatz zu anderen solchen Zusammenkünften kamen diese Politiker und ihre Begleiter aus allen politischen Richtungen in Nordirland.

Unionist, Republikaner und Nationalist waren wie nie zuvor bei der Mutter der Parlamente vereint. Politisch liegen sie vielleicht auseinander, sei es in Bezug auf den konstitutionellen Status Nordirlands, sei es in der Wirtschaftspolitik oder in Bezug auf den Brexit - aber im Hinblick auf das Ungeborene gab es völlige Übereinstimmung. Als Lebensretter sprachen sie mit einer Stimme.

Mehr noch, und dies war eine Delegation von Frauen: alle in Nordirland, alle politisch engagiert, alle sagten, dass die jüngsten Forderungen britischer Abgeordneter, die Abtreibung in Nordirland zu legalisieren, nicht den Wünschen der großen Mehrheit der Frauen entsprach die tatsächlich in diesem Teil des Vereinigten Königreichs leben.

Diese Pro-Life-Gruppe reiste von Nordirland aus, um Parlamentsmitglieder in Westminster zu beeinflussen. Die Gruppe bestand aus einem ehemaligen Bürgermeister von Sinn Fein, einem Mitglied der Democratic Unionist Party (DUP) in Nordirlands dezentraler Versammlung sowie einem Gemeinderat der Sozialdemokratischen Partei und der Labour Party. Gemeinsam drängten sie Westminster-Abgeordnete, Frauen aus ganz Nordirland und aus ihrem politischen Spektrum zuzuhören. Mit einer Stimme sagte diese Gruppe klar im Namen dieser Frauen, dass sie nicht wollen, dass das derzeitige Abtreibungsgesetz in Nordirland geändert wird.

Seit dem Referendum über die Abtreibung in der Irischen Republik haben sich einige Westminster-Abgeordnete für liberalere Abtreibungsgesetze in Nordirland eingesetzt. Ein paar Westminster Abgeordnete haben eine freie Abstimmung im Unterhaus über Abtreibungs-Labour-Abgeordnete Stella Creasy vorgeschlagen, die Änderung des Gesetzes über häusliche Missbräuche. Dies würde zu neuen Abtreibungsgesetzen für Nordirland führen. Solche Gesetze wären noch liberaler als das geltende Gesetz in Großbritannien. Dieser Aufruf kommt zustande, obwohl die Abtreibung seit 2009 eine legislative Zuständigkeit für die Nordirische Versammlung ist.

Führende Konservative, darunter der stellvertretende Vorsitzende der Partei, James Cleverly, und die Anführerin der schottischen Konservativen, Ruth Davidson, haben davor gewarnt, über die Köpfe der Nordirland-Versammlung hinwegzugehen, ebenso wie der schottische Nationalpartei-Abgeordnete Deirdre Brock. Die Meinungsumfrage der parteiunabhängigen Pro-Life-Gruppe und des in Nordirland ansässigen "Both Lives Matter" zeigt, dass 72 Prozent der konservativen Abgeordneten von Westminster dagegen sind, dass Dezentralisierung durch die Einführung liberaler Abtreibungsgesetze in Nordirland untergraben wird.

"Es ist lebenswichtig, dass Abgeordnete von Frauen hören, die in Nordirland leben und arbeiten und andere Frauen in der Provinz vertreten", sagte Dawn McAvoy, Mitbegründer von Both Lives Matter, auf dem Westminster-Treffen. "In Nordirland gibt es viele Mythen über Abtreibungsgesetze. Für die britische Öffentlichkeit ist es wichtig zu wissen, dass Frauen in Nordirland Zugang zu sicheren und legalen Schwangerschaftsabbrüchen haben, wenn sie nur unter sehr begrenzten Umständen verfügbar sind. "

McAvoy sagte, dass es "eine Menge Lärm über das" Bedürfnis "nach einem neuen Abtreibungsgesetz in Nordirland gegeben habe." Sie war sich klar, dass dies von Abtreibungsaktivisten vorangetrieben wurde, die hauptsächlich in Großbritannien ansässig sind ihre eigenen Ziele, um unbegrenzten Zugang zu Abtreibung zu öffnen.

McAvoy fügte hinzu: "Wir vertreten einige der vielen nordirischen Frauen, die das ablehnen. Wir würden die Abgeordneten von [Westminster] dazu auffordern, die Menschen in Nordirland und unsere gewählten Vertreter zu respektieren. Unser geltendes Gesetz bietet angemessenen Schutz sowohl für die Mutter als auch für das ungeborene Kind und wir haben festgestellt, dass viele Frauen keine Lust haben, dieses Gesetz zu ändern. "

Carla Lockhart, Mitglied des DUP NI von Upper Bann, sagte zu den Versammelten in Westminster: "Ich habe Wähler, die sehr besorgt sind, dass die Aussicht auf eine Abtreibung auf Nachfrage in Nordirland aufgezwungen wird. Wir werden die Mitglieder beider Häuser auffordern, die aufrichtigen und tiefen Ansichten vieler Menschen in Nordirland über Abtreibung zu respektieren. "

"Abtreibung wurde der Versammlung 2009 vollständig übertragen", betonte Lockhart. "Jeder Schritt zur Liberalisierung unserer Abtreibungsgesetze durch Westminster wäre unvernünftig und respektlos gegenüber dem demokratischen Prozess in Nordirland. Eine solche signifikante Änderung würde das Prinzip der Dezentralisierung untergraben. "

Bild
Anne Brolly, flankiert von Carla Lockhart und Dawn McAvoy, spricht im Konferenzraum 10.
Anne Brolly, eine ehemalige Bürgermeisterin von Sinn Fein, die die Partei wegen ihrer Politik gegen das Leben verlassen hatte, sagte: "Die dezentralisierte Verwaltung im Norden Irlands war schwer zu gewinnen und ist derzeit sehr zerbrechlich. Wenn Parlamentsmitglieder es ernst meinen, respektieren sie es nicht über die Köpfe unserer gewählten Vertreter hinaus. "

Brolly wies auf die Vielfalt der politischen Meinungen hin, die die aus Nordirland angereisten politischen Meinungen vertreten: "Überall im Norden gibt es viele Frauen unterschiedlicher politischer Überzeugungen, die diese Art der Auferlegung nicht wollen, und ich fordere die Abgeordneten nachdrücklich auf, den geäußerten Ansichten zuzuhören heute."

In Westminsters historischem Ausschussraum 10 hörten Westminster's Lords und Parlamentarier einen unmissverständlichen Ruf der nordirischen Frauen - Unionisten, Republikaner und Nationalisten -, das Recht Nordirlands zu respektieren, seine eigenen Abtreibungsgesetze festzulegen. Es war auch ein eindrucksvoller Aufruf an die gewählten Vertreter, das Leben im Mutterleib zu achten.
https://www.lifesitenews.com/news/northe...nt-your-abortio

von esther10 21.07.2018 00:57

Der Aufstieg der deutschen "Fremdenlegion"? Ausländer nähern sich der Bundeswehr
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Der Aufstieg der deutschen "Fremdenlegion"? Ausländer nähern sich der Bundeswehr

"Aufgrund von Personalmangel will Deutschland Nicht-Staatsangehörigen der Bundesrepublik in den Streitkräften dienen", sagte Augsburger Allgemeine. Laut der Zeitung unterstützt die große Mehrheit der deutschen Parlamentarier diese Lösung.

- Derzeit analysieren und berücksichtigen wir alle möglichen Optionen - sagte im Gespräch mit "Augsburger Allgemeine" Sprecher des Bundesministeriums für Landesverteidigung. Obwohl es nicht Einzelheiten der Erweiterung der Mitarbeiter der deutschen Armee nicht offengelegt, aber Experten und Politiker sind sich einig: Bundeswehr muss wachsen, und wenn die Deutschen nicht beitreten wollen, kann es nicht akzeptieren Ausländer ausgeschlossen werden.

Diese Lösung unterstützt unter anderem Karl-Heinz Brunner - Verteidigungsexperte bei der SPD. Er warnt jedoch vor der Versuchung, die deutsche Armee in eine Armee ausländischer Söldner zu verwandeln. - Um ein Bundeswehrsoldat zu werden, sollte ein Rekrut von außerhalb der Europäischen Union die deutsche Staatsbürgerschaft bekommen - betonte Brunner. Im Gegenzug erklärte Florian Hahn von der CSU, dass "die Rekrutierung von Ausländern auf Bürger aus EU-Ländern beschränkt sein sollte".

Nach Angaben des polnischen Rundfunks "wurde im Jahr 2011 im Rahmen der Wehrmachtsreform die Zwangsrekrutierung an die Armee liquidiert. Der Zweck der Reform war es, eine 200.000ste Berufsarmee zu schaffen. Derzeit gibt es nicht nur Soldaten, die bereit sind, Soldaten zu dienen, sondern auch technisches Personal. "

Quelle: polskieradio.pl
Read more: http://www.pch24.pl/powstanie-niemiecka-...l#ixzz5LufYNayV

von esther10 21.07.2018 00:55

[b]Bischof Voderholzer: "Angst vor Islamisierung ist kein Hirngespinst"
"Der Westen muss nicht in erster Linie Angst haben vor der Bedrohung von außen, sondern vor der eigenen Glaubensschwäche"



https://de.catholicnewsagency.com/story/...rngespinst-3403
Von CNA Deutsch/EWTN News
REGENSBURG , 10 July, 2018 / 10:08 AM (CNA Deutsch).-
Bischof Rudolf Voderholzer von Regensburg hat den Islam als theologischen "Widerspruch zum Christentum" bezeichnet. Befürchtungen einer Islamisierung seien "nicht ganz unberechtigt".

In einer Predigt zur Pontifikalmesse im Rahmen der Wallfahrt der Donauschwaben nach Altötting am vergangenen Sonntag sagte der bayerische Oberhirte:

Kuscheljustiez
https://philosophia-perennis.com/2018/07...hlag-behandelt/

"Viele sehen heute die Gefahr einer drohenden Islamisierung Mitteleuropas, nicht durch kriegerische Eroberung und Besatzung, sondern durch Asylgewährung und Fruchtbarkeit".

Bischof Voderholzer fuhr fort: "Sie wissen wahrscheinlich, dass ich diese Befürchtungen nicht für ganz unberechtigt oder gar für krankhafte Hirngespinste halte. Der Islam ist von seinem theologischen Wesen her der Widerspruch zum Christentum, und von daher ist kulturell allenfalls ein Nebeneinander möglich".

Dennoch, betonte der Oberhirte in der vollbesetzten Altöttinger Basilika St. Anna, habe aus seiner Sicht der große Orient-Kenner Peter Scholl-Latour Recht gehabt:

"Der Westen muss nicht in erster Linie Angst haben vor der Bedrohung von außen, liebe Schwestern und Brüder, sondern von innen, vor der eigenen Glaubensschwäche und vor der eigenen Unlust an der Zukunft, die sich auch ausdrückt in einer Unlust an Nachkommenschaft, was von vielen Menschen in den anderen Kontinenten ja nur als eine Einladung verstanden werden kann, zu uns zu kommen und die Lücken zu schließen."

In seiner Predigt betonte Voderholzer, der eingangs das Schicksal, aber auch den Beitrag vertriebener Donauschwaben und anderer Vertriebener in ihrer alten Heimat wie heute in Deutschland würdigte, dass "zu den Grundlagen des christlichen Europa" das Kreuz gehöre.

"Das Kreuz gehört in den öffentlichen Raum. Und ich sage Ihnen, dass ich es nicht verstehe, wenn der Bayerische Ministerpräsident sogar aus kirchlichen Reihen heraus kritisiert wird, weil er das Anbringen von Kreuzen in öffentlichen staatlichen Räumen angeordnet hat."

Das Kreuz stehe für die vor-staatlich "religiösen Wurzeln unserer Gesellschaft, unseres Zusammenlebens, für ein Fundament, das sich der Staat nicht geben kann und das er nicht garantieren kann", unterstrich der Regensburger Bischof.

Freilich werde auf die Dauer auch ein Erlass nicht helfen, "wenn es nicht Menschen gibt, die die Religion des Kreuzes von innen her leben und lieben", fuhr Voderholzer fort.

In der Nachfolge des Gekreuzigten müsse jeder Christ "die Sensibilität für die Schwachen, die Ausgegrenzten, die Ungeborenen wie die Sterbenden lebendig erhalten und ummünzen in ihr sozial-caritatives Engagement, wie es die Christen immer getan.[
https://de.catholicnewsagency.com/story/...rngespinst-3403

von esther10 21.07.2018 00:50

https://it.aleteia.org/2018/07/21/santo-patrono-anime-purgatorio/?utm_campaign=Web_Notifications&utm_source=onesignal&utm_medium=notifications


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https://it.aleteia.org/web-notifications...m=notifications
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https://it.aleteia.org/2018/07/21/santo-...m=notifications
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Zunächst einmal ist Fegefeuer der Ort und der Zustand, in dem die Fehler des vergangenen Lebens "gereinigt" werden, wo die Seele gereinigt wird, um in der Lage zu sein, würdig die Herrlichkeit des Himmels im Paradies zu erreichen
https://it.aleteia.org/2018/07/21/santo-...m=notifications
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Dolindos Vater zu Frauen: Der Ehemann ist die erste Seele, die du für Jesus bekommen musst



Eine hingebungsvolle Frau zu Jesus zu sein - eine glückliche, erfüllte Frau zu sein, in der andere gedeihen. Und weder die Ehe noch die Mutterschaft müssen berufliche und soziale Aktivitäten "stören". Letzteres wiederum schließt nicht aus, eine wunderbare Ehefrau und Mutter zu sein.
Nach Leserschaft Text „Vater Dolindo haben: Vernachlässigung fängt Gebet“ (lesen Sie hier ) , die Sie sehen können , dass wir, Frauen, Mütter und Frauen, nur die Notwendigkeit eines geistigen Inhalt für uns, so dass wir nicht messen skrajać müssen, aber wir haben sie schon gegeben. Leider am Ende wenig solche Inhalte , die nicht in uns Frauen Rebellion nicht wecken - das zu einem Mangel an Demut nicht fällig ist, sondern durch die uns in Rollen quetschen , die nicht handeln , wie wir in der Lage sind.

Pater Dolindo kann auch Rebellion auslösen, wenn wir über die Ehe nachdenken, dass nur ich als Frau "ich muss". Der perfekte Rat eines italienischen Priesters kann Männern zugeschrieben werden. Verstecken wir uns nicht, fangen wir mit dem Anspruch an uns selbst und dann an den Rest der Welt an. Schwierig, aber das Beispiel der Heiligen und vieler Menschen um mich herum zeigt mir, dass es sich lohnt, einfach anzufangen - mit dem Glauben an Gottes Gnade.

(Klicken Sie auf das Foto)...Fotogallerie.
https://pl.aleteia.org/2018/07/21/ojciec...m=notifications


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Fotogalerie
Zitate kommen aus dem Buch: "Jesus, ich habe mein Herz". Dolindo Ruotolo, hrsg. Schwestern von Loreto, Warschau 2018

https://pl.aleteia.org/2018/07/21/ojciec...m=notifications
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http://www.ncregister.com/blog/armstrong...s-in-the-church


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von esther10 21.07.2018 00:47

Jul 20, 2018 - 7:30 EST



Die faszinierende Geschichte der vielen Päpste, die den Namen Benedikt hatten
Katholisch , Papst Benedikt Xvi

18. Juli 2018 ( LifeSiteNews ) - Wir haben unzählige Male die römischen Ziffern "XVI" nach dem Namen von Papst Benedikt gesehen, doch fragen wir uns immer, wie viel wir über die fünfzehn Benedicts wissen, die diesen Namen vor Joseph Ratzinger nannten?

Der erste Papst, der den Namen Benedikt trug, regierte von 575 bis 579, und es gibt nichts Bemerkenswertes über sein Pontifikat zu berichten. Der zweite Benedikt regierte weniger als ein Jahr (684-685). Benedikt V. regierte nur einen Monat im Jahre 964, wenn man den Kaiser Otto I., der ihn für Leo VIII. Absetzte, betrachtete. Ein Jahrzehnt später (974) wurde der unglückliche Benedikt VI. Durch das Kommando seiner Feinde erdrosselt. Benedikt VIII. (1012-1024) wurde vom Gegenpapst Gregor VI gezwungen, Rom für einen Teil seines Pontifikats zu verlassen; er genießt den Ruhm, Truppen gesammelt zu haben, um die unzüchtigen Sarazenen abzuwehren.

Mit Benedikt IX., Der das Amt drei verschiedene Male innehatte (1032-1044, 1045 und 1047-1048) und der einzige war, der es wagte , sein Amt an einen anderen Bieter zu verkaufen , erreichen wir in der päpstlichen Geschichte zweifellos einen Tiefpunkt. Zahlreiche Kleriker, darunter Bischöfe, Päpste und ein Kirchenlehrer, St. Peter Damian, beschuldigten Benedikt IX. Von "Vergewaltigungen, Morden und anderen unaussprechlichen Taten". Nicht erbaulich, aber auch hilfreich, um uns das zu zeigen Trotz des menschlichen Übels bleibt unser Herr Jesus Christus, der immerwährende Leiter der Kirche, stets verantwortlich und verläßt niemals seine Kirche. Nach viel Korruption kommt immer eine Reformbewegung.

Obwohl Benedikt X. (1058-59) allgemein als Gegenpapst betrachtet wird, hat ihn die Nummerierung der nachfolgenden Benedicten immer miteingeschlossen, so dass das offizielle Register von IX bis XI ausfällt. Benedikt XI. (1303-1304), ein Mitglied der Dominikaner und ehemals deren Generalgouverneur, war der letzte Papst vor der sogenannten "babylonischen Gefangenschaft" von 1309-1377, als die Päpste in der Stadt Avignon und nicht in Rom wohnten .

Nach diesem eher trostlosen Katalog kommen wir zu Benedikt XII. (1334-1342), der, obwohl ein Avignon-Papst, ein Zisterziensermönch mit hohen theologischen Interessen und Reformeifer war. Seine merkwürdig benannte päpstliche Bulle Benedictus Deus von 1336 definierte dogmatisch, dass die Seelen der Gerechten, nachdem sie gereinigt worden sind, sofort zu der seligmachenden Vision Gottes vorgerückt werden - es gibt keine "Verzögerung", als ob sie den General abwarten müssten Auferstehung oder das allgemeine Urteil. (Mit dieser dogmatischen Definition widersprach Benedikt XII. Einem Irrtum, der von seinem Vorgänger Johannes XXII . Vorangetrieben wurde .)

Mit Benedikt XIII. (1724-1730), einem asketischen Dominikaner der Reformabsichten, aber offensichtlich wenig Geschicklichkeit im Regieren, springen wir Jahrhunderte voraus. Nebenbei sei bemerkt, dass reichlich gute Absichten nicht automatisch zu einem umsichtigen, wirksamen oder kanonisierbaren Papst werden.

Benedikt XIV. (1740-1758) hingegen ist eine höchst interessante Figur. Als eine seltene Kombination aus gelehrtem Gelehrten und erfolgreichem Diplomaten verdiente Prospero Lambertini zwei Doktortitel (Theologie und Jura) und schaffte es als Papst, Nationen zu versöhnen, die das Recht auf Ernennung von Bischöfen forderten. Bevor er den Papstthron bestieg, verfasste Lambertini eine umfangreiche Abhandlung über die Selig- und Heiligsprechung, die sich schnell als Standardwerk in diesem Bereich etablierte - ein Ort, der heute noch besetzt ist, obwohl die Zeit sicherlich reif für eine erneute theologische Aufmerksamkeit, insbesondere für die umstrittene Frage ist der Nicht-Unfehlbarkeit von Heiligsprechungen.

Als Papst zeigte Benedikt XIV. Große Sympathie für die östlichen Riten und erließ Gesetze, um sie vor der Latinisierung zu bewahren. Er sprach sich eloquent für die Rechte der Ureinwohner Amerikas aus. Er untersuchte die Geschichte der bischöflichen Synoden und ihre Funktion. Er führte viele Reformen im Priesterseminar ein, ermutigte wissenschaftliche Bemühungen und riet zu einem aufgeschlossenen Umgang mit zeitgenössischem Denken, förderte die Universitäten, restaurierte oder vervollständigte öffentliche Denkmäler (wie den Trevi-Brunnen) und initiierte die Katalogisierung der immensen Vatikanischen Bibliothek. Obwohl seine Aufgeschlossenheit für einige Tendenzen der Aufklärung auf Kritik stieß, war Benedikt XIV kaum die Marionette seiner Zeit. In der Enzyklika Vix Pervenit (1745) verurteilte er vehement Wucher und setzte Montesquieus Geist der Gesetzeüber den Index der verbotenen Bücher.

All das bringt uns zu Benedikt XV., Dem "Papst des Friedens", nach dem uns Joseph Ratzinger zusammen mit dem Hl. Benedikt von Nursia sagte, dass er benannt werden möchte. Trotz der Tatsache, dass dieser Papst vor weniger als hundert Jahren regierte - von 1914 bis 1922 - ist er sicherlich einer der am wenigsten bekannten modernen Päpste.

Giacomo della Chiesa, wie er bis 1914 hieß, wurde 1854 in Genua geboren, studierte Rechtswissenschaften und Theologie, trat in den päpstlichen diplomatischen Dienst ein und leistete als Unterstaatssekretär für St. Pius X. einen bemerkenswerten Dienst er war Erzbischof von Bologna im Jahr 1907 und Kardinal im Jahr 1914. Es war ein kurzer Kardinal zu beweisen.

Benedikts Pontifikat wurde von Anfang bis Ende von Krieg und Frieden verbraucht. Er widmete sich allen möglichen Anstrengungen, um den "Grear War" zu stoppen, zu stoppen oder zu mildern, und als er mit Sorge sah, dass das Blutvergießen nicht aufzuhalten war, richtete er seine Aufmerksamkeit auf die Organisation humanitärer Hilfe in einem beispiellosen Ausmaß es war dem gemeinsamen Vater der Christen eigen, eine strikte politische Neutralität, die sich erwartungsgemäß sowohl von den Deutschen als auch von den Alliierten gegen ihn stellte. In dieser Hinsicht litt sein Ruf, wie der von Pius XII. Weiterhin leidet, an der Breite und Unparteilichkeit seiner eigenen Wohltätigkeit.

Als erfahrener Diplomat und aufmerksamer Beobachter des Weltgeschehens wusste und erklärte Benedikt XV. Sehr deutlich, dass die einzige Hoffnung, noch schlimmere Kriege in Europa zu vermeiden, in einem Friedensprozess bestehe, der nicht auf Rachsucht beruhte, sondern auf einer aufopferungsvollen Rücksicht auf das Gute die vielen Nationen, sogar die Besiegten. Leider erwiesen sich seine wiederholten Versuche, den Friedensprozess nach dem Waffenstillstand zu beeinflussen, als weitgehend unwirksam; Der "Frieden", der auf der Pariser Friedenskonferenz beschlossen wurde, war eher ein Deckmantel für die Rache der Sieger als ein zukunftsweisender Plan für die internationale Zusammenarbeit. Wie wir aus heutiger Sicht wissen, hat es die Saat für den Zweiten Weltkrieg gesät.

Benedikt XV. Lobte die edlen Absichten hinter dem Völkerbund, erkannte aber ebenso wie sein Nachfolger Pius XI., Dass er nie mehr als ein armer Ersatz für die heilige Konföderation der Völker sein konnte, die die Christenheit konstituierten. Etwas Ähnliches kann heute von den Vereinten Nationen gesagt werden, die, wie lobenswert ihre ursprünglichen Ziele auch gewesen sein mögen, zu einem Mechanismus zur Förderung der Agenda des Hyperliberalismus verkommen sind.

Schließlich hat Benedikt XV. Sein Leben für die Absicht des Weltfriedens geopfert, als er am 22. Januar 1922 starb. Können wir jetzt klarer sehen, warum in einem Zeitalter, das von einem Wiederaufleben des Dschihadismus, nationalistischen Konflikten, Bürgerkriegen und schlecht begründete Invasionen, ganz zu schweigen von Auseinandersetzungen innerhalb der Kirche über ihre Identität, Mission und Liturgie, wandten sich Joseph Kardinal Ratzinger im Augenblick seiner Wahl seinem Vorgänger Giacomo della Chiesa zu.
https://www.lifesitenews.com/blogs/the-f...e-name-benedict
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Peter KWASNIEWSKI


Peter Kwasniewski hat einen BA in Liberal Arts vom Thomas Aquinas College in Kalifornien und einen MA und Ph.D. in Philosophie von der Katholischen Universität von Amerika in Washington, DC Nachdem er am Internationalen Theologischen Institut in Österreich und am Österreichischen Programm der Franziskanischen Universität von Steubenville unterrichtet hatte, trat er dem Gründungsteam des Wyoming Catholic College in Lander, Wyoming bei, wo er Theologie lehrte, Philosophie, Musik und Kunstgeschichte, und leitete den Chor und Schola. Er arbeitet jetzt als freier Autor, Redner, Redakteur, Herausgeber und Komponist.

Dr. Kwasniewski hat fünf Bücher veröffentlicht: Weisheitslehrling (CUA Press, 2007) ; Über Liebe und Nächstenliebe (CUA Press, 2008) ; Heilige Chorwerke (Corpus Christi Watershed, 2014); Resurgent in der Mitte der Krise: Heilige Liturgie, die traditionelle lateinische Messe und Erneuerung in der Kirche (Angelico Press, 2014); und zuletzt, Edle Schönheit, Transzendente Heiligkeit: Warum die Moderne die Masse der Zeitalter braucht (Angelico Press, 2017) . Resurgent in der Mitte der Krise wurde auch in Tschechisch, Polnisch, Deutsch und Portugiesisch veröffentlicht und wird bald in Spanisch und Weißrussisch erscheinen.

Kwasniewski ist Vorstandsmitglied und Gelehrter des Instituts für das Studium der Heiligen Lehre, das die Opera Omnia des Angelic Doctor, ein Mitglied des Albertus Magnus Zentrums für Scholastik und ein Senior Fellow des St. Paul Center veröffentlicht . Er hat über 750 Artikel über thomistisches Denken, sakramentale und liturgische Theologie, die Geschichte und Ästhetik der Musik und die Soziallehre der Kirche veröffentlicht


von esther10 21.07.2018 00:42

Zum Ausprobieren: 100 Ideen für starke Gruppen in der Pfarrei


Egal ob in Argentinien oder Deutschland: Starke Pfarrei-Gruppen gehören dazu
Foto: ACI Prensa / Cosas Católicas via Facebook

BUENOS AIRES , 04 July, 2017 / 12:26 AM (CNA Deutsch).-
Zu einer Gruppe in der Pfarrei zu gehören, ist eine der schönsten und wichtigsten Erfahrungen für Christen, egal welchen Alters: Man lernt sich kennen, nimmt am Apostolat teil, umgibt sich mit Leuten, die Gott lieben. Das ist im besten Sinne erbauend.
+++++
Wo spricht man hier und anders, vom Glauben, der Lehre Christi
https://de.catholicnewsagency.com/story/...rMY64Ah.twitter

Sturmwolken für die Jugendsynode?
https://newmansociety.org/storm-clouds-ahead-youth-synod/

Benedikts XVI. An katholische Erzieher
https://newmansociety.org/benedict-xvis-...olic-educators/

Wo wir stehen
https://newmansociety.org/category/where-we-stand/

Katholisch ist unser Kern
https://newmansociety.org/category/catholic-is-our-core/

++++



Haben gelesen
hier Jugendsynode 2016
https://www.lifesitenews.com/opinion/exc...e-meeting-point

+++++

Weshalb die Jugendpastoral der Diözese Gualeguaychú, in der argentinischen Heimat von Papst Franziskus, eine Liste von 100 Ideen für starke Gruppen in der eigenen Pfarrei zusammengestellt hat:
https://newmansociety.org/editorial-cath...-as-their-core/

+

Idee # 1

Vergiss nicht, Fotos von Aktivitäten deiner Jugendgruppe zu machen. Hänge sie in der Kirche oder an der Pinnwand der Jugendlichen auf. Lasse zu, dass sie sie dekorieren oder auffällig gestalten.

Idee # 2

Stärke das Selbstwertgefühl deiner Jugendlichen. Bestärke sie, wenn du sie alleine triffst oder wenn sie unter Freunden sind. Versuche immer, über jeden etwas Positives zu sagen.

Idee # 3

Nutze die Post; virtuelle Nachrichten sind nicht persönlich, auch wenn sie zeitnah sind. Schicke Geburtstagskarten, schreibe jedem Jugendlichen aus deiner Gruppe Worte der Ermutigung. Schicke hin und wieder Postkarten oder Infos.

Idee # 4

Führe Umfragen unter den Jugendlichen durch oder verteile Fragebögen. So kannst du herausfinden, was sie so denken.

Idee # 5

Triff dich mit anderen Gruppenleitern aus deiner Nähe. Wenn es keine solchen Treffen gibt, dann organisiere du selbst sie regelmäßig, damit ihr euch über Idee und Probleme austauschen könnt. Diese Personen können eine große Hilfe für dich sein.

Idee # 6

Vergiss während einer Gruppenstunde nie die Pausen. Bemerke, wenn sie nötig sind. Das ist die beste Art, danach die Aufmerksamkeit der Gruppe wiederzubekommen.

Idee # 7

Vermeide, etwas zu versprechen, das du nicht halten kannst. Versprich nur, immer dein Bestes zu versuchen.

Idee # 8

Abonniere Seiten von Jugendlichen, um über das, was sie aktuell bewegt, up to date zu sein oder besuchte Infoseiten, um gut unterrichtet zu sein.

Idee # 9

Gib den Jugendlichen die Chance, am Ende der Gruppenstunde über das zu meditieren, was sie gelernt haben. Bitte sie, aufzuschreiben: "Ich habe gelernt..." oder teile sie in kleine Gruppen auf, in denen sie darüber diskutieren, was sie gelernt haben.

Idee # 10

Trefft euch nicht an Orten, die zu groß für die Gruppe sind. Wenn es eine kleine Gruppe ist, dann versammelt euch auch an einem kleineren Ort. Das vermittelt ihnen die Idee, zusammenzugehören. Versichere dich, dass die Gruppenstunde angenehm und nicht förmlich abläuft.

Idee # 11

Lass die Jugendlichen am Jahresende ein "Jahrbuch" erstellen. Es soll Fotos und Artikel über die Aktivitäten beinhalten, die im Lauf des Jahres durchgeführt worden sind. Es wird eine positive Erinnerung an die in der Gruppe erlebten Momente sein.

Idee # 12

Bereite eine gute Beschreibung deiner Arbeit vor und halte dich auch daran. Sei gut organisiert.

Idee # 13

Wenn deine Gruppe klein ist, dann vereinige dich bei bestimmten Veranstaltungen mit anderen. Bündelt eure Ressourcen. Teilt die Kosten. Habe keine Angst, eine andere Jugendgruppe zu einigen deiner Aktivitäten einzuladen, auch wenn sie von einer anderen Organisation ist.

Idee # 14

Behandle die Probleme immer dann, wenn sie auftreten. Warte nicht, dass sie von alleine verschwinden. Das funktioniert nicht.

Idee # 15

Organisiere eine "Telefonkette", um die Nachricht zu verbreiten, wenn eine Veranstaltung stattfindet. Wenn du zehn Jugendliche hast, die jeweils zehn andere anrufen, kannst du an einem Tag hundert Jugendliche erreichen. Der persönliche Kontakt ist immer am effektivsten.

Idee # 16

Wenn deine Pfarrei keine gute Bücherei mit Büchern für Jugendliche hat, dann beginne du eine. Sie soll jeden Monat wachsen. Sie sollte Bücher für die Jugendlichen, ihre Eltern, die Gruppenleiter und die Seelsorger beinhalten.

Idee # 17

Ermögliche deinen Jugendlichen, sich Erwachsene aus der Pfarrei auszusuchen, die sie als Schirmherren oder Berater wollen. Es ist einfacher, mit Erwachsenen zu arbeiten, die wissen, dass sie von den Jugendlichen ausgewählt wurden.

Idee # 18

Biete dich als freiwilliger Helfer bei Veranstaltungen und Aktivitäten der Mittel- und Oberstufe an. Die meisten Schulen brauchen Hilfe in der Cafeteria, bei Tanzveranstaltungen, bei Versammlungen, Ausflügen oder sportlichen Ereignissen. Durch dein Zeugnis kannst du andere für die Gruppe gewinnen; das ist Fischfang.

Idee # 19

Triff dich regelmäßig mit Menschen, die dir freiwillig in der Jugendarbeit helfen, um zu beten, Leben zu teilen und dir etwas beibringen zu lassen.

Idee # 20

Notiere eine Woche lang, wie du deine Zeit verbringst, um zu sehen, wo sie wirklich hingeht. Versuche immer, keine Zeit unnütz zu verlieren, das wird wirksam sein und die Aktivitäten zum Wohl der anderen werden sich multiplizieren.

Idee # 21

Komm etwas früher zur Gruppenstunde, um die Jugendlichen und ihre Eltern zu empfangen, wenn sie ankommen. Bleib am Ende - aus dem gleichen Grund.

Idee # 22

Entwickle Programme, die die Bedürfnisse, Interessen und Kräfte der jungen Menschen in der Gruppe widerspiegeln und nicht für die Erwachsenen, die mit ihnen arbeiten.

Idee # 23

Nimm dir zwei Tage außerhalb deiner Tätigkeit, um dich für die arbeitsintensivsten Zeiten während des Jahres vorzubereiten.

Idee # 24

Organisiere ein Treffen mit Jugendlichen aus anderen Städten oder Ländern. Sie können darlegen, wie es ist, ein Jugendlicher an den Orten zu sein, an denen sie leben und wie sich das vom Leben deiner Jugendlichen unterscheidet. Bleib mit ihnen in Kontakt.

Idee # 25

Plane Aktivitäten, die früh morgens oder nachts stattfinden. Es wird weniger Konflikte geben und den Jugendlichen gefallen Abenteuer. Aber mach es auf kluge Art und Weise.

Idee # 26

Entwickle realistische Ziele und Erwartungen – die Ernte findet am Ende der Zeiten statt, nicht am Ende der Gruppenstunde. Vermeide es, von unmittelbaren Erfolgen abhängig zu sein und durch sie Erfolg oder Scheitern zu bestimmen. Die bleibenden Erfolge kommen später - oft viel später.

Idee # 27

Informiere dich über die Mentalität anderer Religionen und über ihre pastorale Arbeit mit den Jugendlichen, um zu sehen, was sie zugunsten des Lebens ihrer jungen Menschen tun.

Idee # 28

Denke daran, die Aktivitäten passend zu den freien Zeiten der Jugendlichen zu planen. Viele Jugendliche, die Kinder berufstätiger Eltern sind, sind oft bis spät abends allein und haben in dieser Zeit nichts zu tun.

Idee # 29

Probiere alles vorher selber aus. Verwende nie ein Video, das du nicht vorher selbst gesehen hast oder eine Cd mit einem Vortrag von einem Prediger, den du nicht selbst angehört hast. Du darfst deine Jugendlichen nicht als Versuchskaninchen behandeln.

Idee # 30

Lerne die Eltern deiner Jugendlichen kennen. Merke dir ihre Namen und sprich sie ab und zu damit an, damit du sie nicht vergisst.

Idee # 31

Nimm dir jedes Jahr Zeit, neue Bücher zu lesen. Versuche ein Buch über Jugendarbeit zu lesen, eins über Zeitmanagement, eins über Theologie, einen Klassiker und ein paar wertvolle bekannte Romane.

Idee # 32

Vermeide es eine eigene Mini-Kirche der Jugendlichen zu schaffen. Die jungen Menschen sollen in das Leben der Kirche hineinwachsen – nicht nur in die Jugendgruppe. Sie können in Komitees oder verschiedenen Diensten, bei den Kindern, bei den älteren Leuten mithelfen und in Gottesdiensten mitwirken oder sich bei anderen Veranstaltungen oder Versammlungen einbringen.

Idee # 33

Habe keine Angst viel zu lächeln und zu lachen, aber mache dich nie über andere oder das, was sie tun, lustig.

Idee # 34

Besuche jeden der Jugendlichen deiner Gruppe zu Hause. Man kann sich ein gutes Urteil bilden, wenn man die Dekoration seines Zimmers sieht und was er dort aufstellt.

Idee # 35

Lass Flyer und Karten drucken, auf denen du deine Gruppe und die Aktivitäten beschreibst. Verteile sie an die Eltern der Jugendlichen in der Gruppe und auch an jungen Menschen, die die Gruppe nicht kennen. Füge Fotos, kurze Beschreibungen, Orte und Zeiten ein.

Idee # 36

Plane mindestens zwei Einkehrtage im Jahr. Ein Einkehrtag ist mehr wert als alle Sonntage oder Gruppenstunden eines Monats.

Idee # 37

Entspann dich und lass die Kinder Kinder sein. Die Jugendlichen sind keine Erwachsenen, also erwarte nicht, dass sie sich so verhalten. Sei verständnisvoll.

Idee # 38

Sage nie eine Veranstaltungen oder Versammlung ab, nur weil nicht viele Jugendliche daran teilnehmen. Du musst deine Pläne anpassen, aber schicke niemanden nach Hause. Lass diejenigen, die da waren, spüren, dass sie genauso wichtig sind, wie die, die nicht da waren.

Idee # 39

Mache dich mit der Musik, die die jungen Menschen hören, vertraut, ohne sie übernehmen zu müssen. Einige Radiosendungen können dir helfen, up to date zu bleiben. Diskutiere regelmäßig auf positive Art und Weise über diese Musik mit den Jugendliche, indem du Werte darin suchst.

Idee # 40

Mach einen Erste-Hilfe-Kurs und ermutige jene, die dir helfen, das Gleicht zu tun. Das kann überall in Notsituationen helfen.

Idee # 41

Erstelle ein Archiv mit Adressen, bei denen man Rat und Hilfe suchen kann. Wenn dir scheint, du seist ungeeignet oder wenn du dir deiner nicht sicher bist, zögere nicht, deine Jugendlichen an Profis zu verweisen, die die nötige Ausbildung und Erfahrung haben.

Idee # 42

Biete dich als freiwilliger Helfer in der Kinder- und Jugendstation eines örtlichen Krankenhauses oder bei Rehabilitationsprogramme für Drogenabhängige oder Alkoholiker an und nimm regelmäßig einen deiner Jugendlichen mit. Das wird ihnen helfen, zu reflektieren.

Idee # 43

Habe stets einige Bücher mit Ideen zu Gruppendynamik zur Hand. Du wirst nie alle diese Ideen verwenden, aber wenn du das nächste Mal eine brauchst, wirst du viele zur Auswahl haben.

Idee # 44

Lege einen "Theaterschrank an" den du mit Kostümen, alten Kleidungsstücken und Requisiten für Theaterstücke oder Aufführungen "in letzter Minute" füllst. Bitte die Pfarreimitglieder, lustige Kleidung und andere Dinge zu spenden. * Ein Second-Hand-Laden ist auch eine gute Quelle.

Idee # 45

Zeige, dass du zur Verfügung stehst. Gib deinen Jugendlichen nicht das Gefühl, wegen ihnen zu beschäftigt zu sein.

Idee # 46

Wenn die Jugendlichen dir bei irgendeinem Spiel vor der Gruppe helfen, dann mach dich nicht über sie lustig. Nutze Aktivitäten, um sie aufzubauen – lass sie als Helden dastehen, nicht als Idioten.

Idee # 47

Suche dir ein Hobby oder Interessengebiet außerhalb der Jugendarbeit. Lerne, ein Musikinstrument zu spielen, übe eine neue Sportart, fang irgendeine Sammlung an.

Idee # 48

Mach nicht alles alleine, auch wenn du denkst, dass du es am besten kannst. Lerne, zu delegieren und gemeinsam zu arbeiten.

Idee # 49

Habe für den Notfall mindestens ein Programm oder eine Aktivitäten für die Jugendlichen "auf Lager". Es wird hilfreich sein, wenn dein eingeladener Gast nicht kommt oder das Video, das du zeigen wolltest, nicht funktioniert.

Idee # 50

Bitte die Erwachsenen der Pfarrei "einen Jugendlichen zu adoptieren", den sie kennen und regelmäßig besonders für diese Person zu beten.

Idee # 51

Schneide gute Comics aus der Zeitung aus und mach vergrößerte Kopien auf Klarsichtfolie, um sie für "Werbepausen" in der Gruppenstunde zu nutzen oder als Einstieg für deine Botschaften.

Idee # 52

Vernachlässige die weniger Beliebten deiner Gruppe nicht. Schenke ihnen genau so viel Zeit und Aufmerksamkeit wie den aufgeweckteren und intelligenteren Jugendlichen.

Idee # 53

Lade gelegentlich einen Priester der Pfarrei zu einer Aktivität der Jugendgruppe ein, damit er zuschauen kann und das Programm kennenlernt. Das ist auch eine Gelegenheit dazu, dass die Jugendlichen lernen, den Pfarrer als eine "wirkliche Person" anzusehen und dass der Pfarrer mehr über deine Arbeit erfährt.

Idee # 54

Lehre durch dein Beispiel die anderen Gruppenleiter, bei ihrem Dienst Trainer und Spieler zu sein.

Idee # 55

Informiere die Eltern. Veröffentliche ein Info-Blatt für die Eltern und organisiere Versammlungen für eventuelle Fragen und Feedback. Der Mangel an Kommunikation mit den Eltern kann deinen Dienst ernsthaft gefährden.

Idee # 56

Verfasse eine gute Beschreibung deiner Arbeit für die freiwilligen Helfer und Gruppenleiter. Vergewissere dich, dass sie genau wissen, was ihr erreichen wollt und was man sich von ihnen erwartet. Sorge dafür, dass sie alles greifbar haben, was für die Arbeit, um die du sie gebeten hast, erforderlich oder nützlich ist.

Idee # 57

Stelle sicher, dass jede Gruppenstunde oder Aktivität im Voraus gut organisiert ist. Das führt dazu, dass die Jugendlichen erkennen, dass sie wichtig sind und es wird weniger Probleme mit der Disziplin geben.

Idee # 58

Fördere die Kreativität deiner Jugendlichen durch Momente von Brainstorming. Ermögliche, dass die Ideen fließen, ohne sie zu kritisieren. Erst nachdem alle ihre Ideen eingebracht haben, kann die Bewertung erfolgen.

Idee # 59

Vermeide es, religiöses Vokabular oder Sätze zu benutzen, so als wären die Jugendlichen Teil einer Ordensgemeinschaft. Sag das, was du denkst, mit Worten, die die jungen Leute verstehen können.

Idee # 60

Wenn möglich, richte einen Anrufbeantworter für die Jugendgruppe ein. Nutze ihn, um Informationen zu geben. Die Leute können so jederzeit anrufen und Details zu Veranstaltungen oder Aktivitäten abhören. Vor allem den Eltern wird das sehr gefallen.

Idee # 61

Wenn deine Jugendlichen offensichtlich Mängel haben, was den Körperbau, das Gewicht, ihre Persönlichkeit angeht, dann gehe nicht einfach davon aus, dass schon jemand da sein wird, der ihnen hilft.

Idee # 62

Verwende eigene Veranschaulichungen, wenn du mit den Jugendlichen redest. Die abstrakten Ideen brauchen konkrete Beispiele, damit die Botschaft lebendig wird.

Idee # 63

Nutze nie einen Lehrplan, ohne dass er zuerst auf die Bedürfnisse deiner Gruppe angepasst ist. Die Personen, die diese Programme schreiben, kennen deine Jugendlichen nicht. Du schon.

Idee # 64

Sorge dich nicht mehr um zahlenmäßiges Wachstum. Numerische Größe bedeutet nicht Erfolg. Gesunde Dinge führen zum Erfolg, nicht umgekehrt.

Idee # 65

Wenn du ein Zimmer oder Büro in der Pfarrei hast, dann hänge ein Plakat mit Fotos deiner Freunde, der Jugendlichen deiner Gruppe, Postkarten oder andere verrückte Dinge auf, die du gerne magst. Den Jugendlichen gefällt so etwas und sie bekommen einen Einblick in deine Persönlichkeit.

Idee # 66

Nimm die Umstände und dich selber nicht zu ernst. Behalte eine ausgewogene und objektive Sicht.

Idee # 67

Sei fähig zu sagen: "Ich weiß es nicht." Die jungen Menschen werden die besser zuhören, als wenn du wirklich alles weißt oder sagst, alles zu wissen.

Idee # 68

Bestätige jede Buchung für die Gruppe immer einen Tag vor der Veranstaltung (vor allem, wenn es sich um eine Reise handelt).

Idee # 69

Vermeide zweierlei Regeln; d.h. Regeln für die Gruppenleiter und andere Regeln für die Jugendlichen. Was für die Jugendlichen gilt, soll auch für die Leiter gelten.

Idee # 70

Behandle die Dinge von der Wurzel her und nicht in den Symptomen. Statt gegen schlechtes Verhalten zu kämpfen, finde dessen Ursache und behandle diese.

Idee # 71

Nimm mindestens einmal im Jahr an Schulungen für Gruppenleiter teil oder an Seminaren für jene, die mit Jugendlichen arbeiten. Glaube nie, schon alles gelernt zu haben.

Idee # 72

Sprich nie Drohungen oder Versprechen aus, die du dann nicht einhalten kannst.

Idee # 73

Bewahre ein paar Spiele oder Spielgeräte im Kofferraum deines Autos auf. Du weißt nie, wann du eine Fußball oder ein paar Luftballons brauchen kannst.

Idee # 74

Kümmere dich darum, dass es mindestens ein erwachsenes Ehepaar (Mann und Frau) gibt, das mit deiner Jugendgruppe arbeitet und die Jugendlichen unterstützen kann.

Idee # 75

Biete bei Versammlungen oder Aktivitäten aromatisiertes Wasser an. Es ist relativ leicht herzustellen und die Jugendlichen lieben es. Es führt auch dazu, dass sie länger bleiben. Vermeide alkoholische Getränke. Das schwächt bei den Eltern der Jugendlichen das Vertrauen.

Idee # 76

Nutze kostenlose Filme, die eine wertvolle Botschaft vermitteln und die die örtliche öffentliche Bücherei zur Verfügung stellt. Im Internet findest du zahlreiche Filme mit christlichem, katholischem Inhalt. Vermeide Filme, die die Kirche als Thema haben, aber die Dinge verzerrt darstellen.

Idee # 77

Mach dir keine Sorgen wegen der Grüppchenbildung. Aber gib den Jugendlichen verschiedene Möglichkeiten zu interagieren und sich alle gegenseitig kennenzulernen. Zu versuchen, die Grüppchen auseinanderzubringen ist in der Regel wenig erfolgreich und kontraproduktiv.

Idee # 78

Erstelle ein Archiv von jedem deiner Jugendlichen. Sammle persönliche und familiäre Infos, wie das Datum des Geburtstags, Fotos, Notizen von Gesprächen oder der persönlichen Begleitung, Beobachtungen oder andere Informationen. Behandle sie vertraulich. Dein Dienst wird davon profitieren und sie werden eine Hilfe für deinen Nachfolger sein.

Idee # 79

Wenn du die Kirche verbessern willst, dann fang bei dir selber an.

Idee # 80

Vermeide es, jemandem des anderen Geschlechts an einem vertraulichen Ort Ratschläge zu geben. Die beste Art, Gerüchten und unglücklichen Missverständnissen zuvorzukommen, ist, an einem öffentlichen Ort - wie einem Café oder einem Park - mit der Person zu sprechen; immer auf respektvolle Weise.

Idee # 81

Führe ein Tagebuch der Jugendarbeit. Schreibe jede Woche auf und bewerte, was du in der Gruppe getan hast. Beschreibe die Kontakte, die du zu den Jugendlichen hast und mach dir über jeden von ihnen Gedanken. Organisiere deine Gedanken und dokumentiere wichtige Ereignisse.

Idee # 82

Umgib dich mit Erwachsenen, die dich beraten könne. Du brauchst jemand, dem du berichten kannst und der dich unterstützt.

Idee # 83

Bereite einen Planungstag mit den Gruppenleitern oder mit den Jugendlichen, die dir in der Gruppe helfen, vor. Kämpfe darum, im Team zu arbeiten.

Idee # 84

Organisiere ein Public Viewing des "wichtigen Spiels" der Lieblingssportart deiner Jugendlichen. Sie sollen auch ihre Schulfreunde dazu einladen, es in der Pfarrei anzuschauen. Das ist eine gute Möglichkeit, die nichtchristlichen Jungs in die Nähe der Kirche zu bringen und ihnen zu zeigen, dass wir normal sind.

Idee # 85

Wenn Jugendliche in der Gruppe sind, die ein Musikinstrument spielen, dann lass sie bei Gebetsmomenten der Jugendlichen spielen. Bau ihr Vertrauen und ihre Fähigkeiten auf und verbessere deinen Gesang - wenn möglich.

Idee # 86

Besuche die Schule der Jugendlichen. Falls möglich, stelle dich dem Direktor, den Lehrern und den Trainern vor. Lass sie wissen, wer du bist.

Idee # 87

Es muss eine Priorität sein, die Namen der Jugendlichen zu lernen. Du wirst ihnen kein Helfer werden, bis du ihre Namen kennst und sie dir merkst.

Ideen # 88

Vermeide es, die Jugendlichen vor ihren Freunden zurechtzuweisen. Besser ist es, Probleme mit der Disziplin privat und unter vier Augen anzusprechen.

Idee # 89

Vertraue der Werbung nicht, was Orte für Zeltlager oder Hörsäle angeht. Suche die Orte selber auf. Frage nach Flexibilität. Zusatzkosten und "Extras".

Idee # 90

Wenn du in der Gruppe etwas diskutierst, halte dich von sehr positiven oder sehr negativen Kommentaren zurück, wenn die Jugendlichen ihre Meinung äußern. Bleib so neutral wie möglich, um ihre Offenheit und Ehrlichkeit zu fördern.

Idee # 91

Lerne "nein" zu sagen. Verbringe Zeit mit deiner Familie, deinen Freunden, persönlichen Interessen und für dein persönliches Wachstum.

Idee # 92

Triff dich gelegentlich mit den anderen leitenden Personen der Pfarrei, damit sie aus erster Hand erfahren, wie es mit der Jugendgruppe läuft und kooperativer sind.

Idee # 93

Verwende Videos zu deinen Gunsten. Diskutiere über gute Sendungen zu aktuellen Themen, die dem Alter der Jugendlichen entsprechen. Sie sollen auch über beliebte Sendungen sprechen und sie aus christlicher Sicht bewerten.

Idee # 94

Beschaffe dir einen Kalender, in dem du schreiben und löschen kannst, um jedes Jahr im Voraus die Gruppenaktivitäten zu planen. Wenn du nicht weißt, wo du hinwillst, wirst du wahrscheinlich nicht ankommen.

Idee # 95

Höre zu. Lerne, dich zu zügeln und nicht zu allem deine Meinung zu sagen. Hör zu und du wirst sehen, dass du auf diese Weise oft mehr hilfst.

Idee # 96

Beziehe die Jugendlichen in mindestens ein soziales Projekt pro Jahr ein. Diese Projekte geben den Jugendlichen nicht nur die Möglichkeit, einen positiven Beitrag zum Leben anderer zu leisten, sondern helfen auch dabei, ihr Herz zu sensibilisieren und Feuer und Flamme für die Kirche zu werden.

Idee # 97

Führe jedes Jahr ein Theaterstück auf. Das gibt den Jugendlichen die Möglichkeit, ihre Talente einzubringen und herauszustechen.

Idee # 98

Beginne ein Volontariat in einem Rehabilitationszentrum für Minderjährige. Binde, wenn möglich, die Jugendlichen mit ein. Biete dem Kaplan dein Hilfe an für Beratungen, Versammlungen oder andere Diensten. Denk daran, dass das Erste sein muss, dich geistlich zu formen, bevor du helfen willst.

Idee # 99

Sei den Jugendlichen ein Vorbild. Nimm einen von ihnen mit, wenn du kannst. Er soll zuschauen, wie du dein Auto reparierst, einen Auftrag erledigst oder mit anderen Personen interagierst. Sie sollen dich als echten Menschen sehen.

Idee # 100

Versuche nicht, "einer von den Jugendlichen" zu sein. Wenn du ein Erwachsener bist, dann sei erwachsen. Aber ein Erwachsener, der die Jugendlichen liebt und der Spaß haben kann.

Ursprünglich veröffentlicht von Pastoral de Juventud de la Diócesis de Gualeguaychú. Übersetzt von Susanne Rehberg.

https://de.catholicnewsagency.com/story/...rMY64Ah.twitter
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https://de.catholicnewsagency.com/story/...eschlossen-2801
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Sturmwolke der Jugendsynode....
Wo spricht man hier in Deutschland und anderes, bei der Jugendsynode vom Glauben? Wo
blog-e94234-Sturmwolke-fuer-die-Jugendsynode.html


von esther10 21.07.2018 00:39





10 Fakten Jeder Katholik sollte über den gemeinsamen Kern Bescheid wissen
Newman Society Staff / 12. Oktober 2016 KATHOLISCH IST UNSER KERN / CURRICULUM & STANDARDS / FORSCHUNG UND BERICHTE

Anmerkung des Herausgebers: Der folgende Artikel wird von einem 2014-Newsletter nachgedruckt , der auf Materialien basierte, die die Kardinal-Newman-Gesellschaft US-Bischöfen auf einer Sitzung im November 2013 zur Verfügung stellte. Für weitere Analysen des Common Core in katholischen Schulen, siehe Nach dem Fall: Katholische Bildung über den gemeinsamen Kern hinaus .

3Im Dezember 2013 gab die Kardinal Newman Society eine Erklärung ab, in der sie ernsthafte Vorbehalte gegen die rasche Annahme der Common Core State Standards in katholischen Schulen im ganzen Land äußerte:

Die Kardinal-Newman-Gesellschaft ist besorgt, dass die Einführung des gemeinsamen Kerns in dieser Zeit verfrüht ist. Schlimmer noch, es könnte ein Fehler sein, der für viele Jahre schwierig oder unmöglich zu beheben ist.

Wir zweifeln nicht an den guten Absichten derjenigen, die den Gemeinsamen Kern in katholischen Schulen vertreten, und wir erkennen ihr Vertrauen an, dass katholische Schulen eine starke katholische Identität bewahren können, selbst wenn sie ihre Qualität nach weltlichen Standards messen.

Aber wir teilen dieses Vertrauen angesichts der traurigen Erfahrungen in den letzten Jahrzehnten vieler katholischer Hochschulen, Krankenhäuser und Wohltätigkeitsorganisationen, die glaubten, sie könnten die katholische Identität in die säkularen Standards, die sie umarmten, einfließen lassen.

Die Common-Core-Standards, die mit Mitteln der Bill-und-Melinda-Gates-Stiftung entwickelt und mit Bundeszuschüssen der Obama-Regierung gefördert wurden, wurden von vielen Staaten rasch übernommen und wurden schnell umstritten, oft auf politischer, aber auch auf katholischer Ebene. Wir haben auf diese radikalen Veränderungen in der Bildung mit der Initiative " Catholic Is Our Core" reagiert . Wir haben auch unsere Programme für katholische K-12-Bildung erweitert . Unser zusätzliches Expertenteam wird die katholische Erziehung in Bezug auf katholische Schulstandards, Akkreditierung, Lehrerorientierung, neue Schulstartverfahren fördern und verteidigen, während wir unsere populäre katholische Erziehungsehre fortsetzen .

Das alles hat sich so schnell entwickelt, und die Kardinal Newman Society erhält fast jeden Tag Fragen über den Gemeinsamen Kern und die katholische Erziehung. Zu Ihrer Bequemlichkeit haben wir 10 Fakten zusammengestellt, die jeder Katholik über den Gemeinsamen Kern wissen sollte. Darüber hinaus finden Sie unsere Erklärung zum gemeinsamen Kern und viele andere hilfreiche Ressourcen auf unserer speziellen Common Core-Website, CatholicIsOurCore.org . Wir begrüßen Ihre Beiträge mit zusätzlichen Informationen und Einsichten, die für katholische Eltern, Pädagogen, Pastoren und Bischöfe wertvoll sein können.

1. Der Gemeinsame Kern ist nicht zwingend für katholische Schulen.

Keine Regierung hat den Gemeinsamen Kern in privaten Schulen verlangt, und katholische Erzieher sind nicht verpflichtet, sich anzupassen. Es liegt an jedem Staat, ob er die Standards als seine eigenen annimmt, und diese Standards sind nur für staatliche Schulen verbindlich.

Dennoch haben viele katholische Schulen jahrzehntelang freiwillig ihre Lehrpläne und Lehrmethoden an säkulare staatliche Standards angepasst, die heute in den meisten Staaten als gemeinsamer Kern gelten.

Der Mangel an eindeutigen Standards für authentische katholische Bildung ist seit langem ein Problem, aber es wird aufgrund der nationalen Kontroverse über den gemeinsamen Kern mehr Aufmerksamkeit bekommen.

2. Der gemeinsame Kern ist nicht für die katholische Erziehung gedacht.

Der erklärte Zweck des gemeinsamen Kerns ist weit entfernt von der reichen Vision des Heiligen Stuhls für die katholische Bildung: "Die Standards ... sollen sicherstellen, dass Studenten auf die heutigen Einstiegskarrieren, Hochschulstudiengänge und Ausbildungsprogramme für Arbeitskräfte vorbereitet sind."

Während Pädagogen und Reformer heftig darüber diskutieren, ob die Ziele des Gemeinsamen Kerns für staatliche Schulen geeignet sind, wurden die Ziele offensichtlich nicht im Hinblick auf die katholische Bildung entwickelt. Katholische Bildung ist viel größer als College-und Berufsvorbereitung.

Erzbischof J. Michael Miller, CSB, ehemaliger Sekretär der Kongregation für das katholische Bildungswesen, erklärte 2005 in einem Vortrag an der Katholischen Universität von Amerika:

Die dauerhafte Grundlage, auf der die Kirche ihre Bildungsphilosophie aufbaut, ist die Überzeugung, dass es ein Prozess ist, der das ganze Kind bildet, besonders mit seinen Augen, die auf die Vision Gottes gerichtet sind. Der spezifische Zweck einer katholischen Erziehung ist die Bildung von Jungen und Mädchen, die gute Bürger dieser Welt sein werden, die die Gesellschaft mit dem Sauerteig des Evangeliums bereichern, aber auch Bürger der zukünftigen Welt sein werden. Katholische Schulen haben ein direktes Ziel: das Wachstum guter katholischer Menschen zu fördern, die Gott und den Nächsten lieben und damit ihr Schicksal, Heilige zu werden, erfüllen.

3. Katholische Schulen übertreffen bereits öffentliche Schulen.

Der Gemeinsame Kern ist eine Antwort auf das Versagen der staatlichen Schulen. Es kann nicht davon ausgegangen werden, dass die Standards die katholischen Schulen verbessern werden, die in den letzten zwei Jahrzehnten die staatlichen Schulen bei der nationalen Bewertung des Bildungsfortschritts (NAEP) überholt haben. Im Jahr 2013 hatten Schüler der achten Klasse an katholischen Schulen im Durchschnitt einen Wert von 286 im Lesen (im Vergleich zu 226 an staatlichen Schulen) und 295 in Mathematik (284 an staatlichen Schulen).

Auch im Jahr 2011 übertrafen die Schüler der "Religionsschulen" die Scholastic Achievement Test (SAT) bei weitem. Sie erreichten 531 in Lesen (Regierungsschulen 449), 533 in Mathematik (Regierungsschulen 506) und 528 in Schriftform (Regierungsschulen 483).

Einige haben ihre Besorgnis darüber zum Ausdruck gebracht, dass nationale Tests sich an den Gemeinsamen Kern anpassen. Dies gilt für viele gängige Tests wie den SAT und den California Achievement Test (CAT). Andere, wie der ACT College Readiness Test und der Iowa Test of Basic Skills, werden für mindestens einige Jahre stabil bleiben. Unabhängig davon sollten Studenten mit einer starken katholischen Ausbildung weiterhin gute Leistungen bei gemeinsamen Core-Tests erbringen.

Unterdessen können und sollten katholische Pädagogen nationale Tests entwickeln, die den Erfolg nach authentischen katholischen Bildungsstandards messen. Testing-Unternehmen werden bestrebt sein, mehr als 2 Millionen katholische Schüler und Homeschooler zu dienen, und Qualitäts-Colleges werden auch weiterhin bestrebt sein, Absolventen mit einer traditionellen katholischen Ausbildung zu rekrutieren.

4. Katholische Schulen bereiten die Schüler bereits auf das College und die Karriere vor.

Selbst wenn der gemeinsame Kern wirklich dazu beiträgt, Studenten auf das College und die Karriere vorzubereiten, hat die katholische Erziehung offensichtlich keinen Bedarf an solcher Hilfe. Laut der National Catholic Educational Association (NCEA) haben katholische High Schools bereits eine Abschlussquote von 99 Prozent, im Gegensatz zu 73 Prozent in staatlichen Schulen. Die meisten katholischen Schulabsolventen besuchen vierjährige Colleges (85 Prozent), im Gegensatz zu weniger als der Hälfte (44 Prozent) der staatlichen Schulabsolventen.

Es sind vor allem zweijährige Community Colleges und Regierungsuniversitäten, die ihre Begeisterung für die Common Core-Standards zum Ausdruck bringen, die auf Einstiegsqualifikationen abzielen. Eine authentische katholische Ausbildung bereitet die Studenten auf den Erfolg im Leben und auf die Berufung vor, und der typische Absolvent ist gut vorbereitet für eine Ausbildung auf dem Gebiet der freien Künste.

5. Der gemeinsame Kern ist eilig, ungeprüft und experimentell.

Der Common Core wurde von einigen Bürokraten, die Gelder der Gates Foundation verwendeten, ruhig entwickelt und dann an die National Governor's Association und den Council of Chief State School Officers "verkauft", um öffentliche Kontrolle und Rechenschaftspflicht zu vermeiden. Es wurde populär für Pädagogen und dann Gesetzgeber, als die Obama-Regierung ein Versprechen von Bundeszuschüssen baumelte, was viele Staaten dazu veranlasste, die gemeinsamen Kernstandards zu übernehmen, noch bevor sie abgeschlossen waren. Katholische Pädagogen und Bischöfe wurden gewarnt, dass "es wichtig ist, sich mit den ungeprüften Standards zu befassen".

Die Common-Core-Standards wurden nie getestet, und es gibt keine Beweise, dass sie ihre Ziele der College- und Karrierebereitschaft erreichen werden. In der Tat, obwohl Standards Einfluss darauf haben, wie Bildungserfolg gemessen wird, haben selbst die "besten" staatlichen Standards - wie sie vom angesehenen Thomas B. Fordham Institute eingestuft werden - keinen erkennbaren Einfluss auf die Ergebnisse der Schüler.

Stattdessen wurden die englische Sprache des Common Core und die "neuen mathematischen" Standards von wenig bekannten "Experten" ohne solide Forschungsgrundlage trotz irreführender Behauptungen entwickelt. Zum Beispiel stützt sich der Druck, mehr "Informationstexte" zu lesen - wie Handbücher und wissenschaftliche Artikel - auf Verzerrungen von NAEP-Daten. Die 2006 durchgeführte Studie des Bundes für Fortschritte in der internationalen Lesekompetenz (PIRLS) kam zu dem Ergebnis, dass höhere NAEP-Werte für Alphabetisierung tatsächlich mit mehr Lesen von Romanen und weniger häufigem Lesen von Informationen korrelieren.

6. Der gemeinsame Kern ist (letztlich) über Lehrbücher und Lehrpläne.

Die Befürworter des Gemeinsamen Kerns stellen fest, dass Standards nicht dieselben sind wie Lehrpläne, Lehrbücher oder Unterricht, und die Einführung des gemeinsamen Kerns allein kontrolliert nicht, was im Klassenzimmer geschieht. Aber es ist unaufrichtig, die enormen Auswirkungen zu ignorieren, die Standards auf Studenten haben können. Schulbuchverlage und Prüfungsunternehmen entsprechen bereits dem Gemeinsamen Kern, und die Standards führen zu Änderungen in den Lehrplänen und im Unterricht.

Die Gates Foundation hat Zuschüsse in Höhe von mehr als 10,5 Millionen US-Dollar zugesagt, um Common-Core-konforme Lehrpläne zu entwickeln. Im Mai 2014 gewährte die Stiftung dem New Ventures Fund außerdem 10 Millionen US-Dollar für die Implementierung von Common Core mit "Inhalt für Unterrichtspläne, Webinare, Online-Plattformen für die Weitergabe von Unterrichtsplänen und Networking-Veranstaltungen".

Schulbuchverlage wollen mit neuen Produkten, die dem Gemeinsamen Kern entsprechen, Millionen von Dollars verdienen, und viele solcher Texte sind bereits in katholischen Schulen. Es überrascht nicht, dass Verleger zu den führenden Unterstützern des Gemeinsamen Kerns gehören.

7. Der gemeinsame Kern kann die Bildung und Ausbildung von Schülern behindern.

Nicht zuletzt haben die Kritiker verschiedene Bedenken aufgezeigt, wie der Gemeinsame Kern der Bildung wirklich schaden könnte. Die Standards verlangen eine stärkere Betonung des Lesens von Informationstexten, mit entsprechendem Rückgang der großen Literatur. Einige empfohlene (nicht benötigte) Texte sind moralisch problematisch. Die "neue Mathematik" -Techniken ignorieren traditionelle und erfolgreiche Mathematikprogramme. Mathematische Standards werden gesenkt: Voralgebra oder Algebra ist nicht mehr die Norm der achten Klasse, noch Vorkalkül oder Kalkül für die 12. Klasse. Einige der Erwartungen sind einfach nicht altersentsprechend.

Die Betonung der Fähigkeiten und der Berufsvorbereitung ignoriert andere Aspekte der Studentenbildung, die für die katholische Bildung von entscheidender Bedeutung sind. Befürworter argumentieren, dass der gemeinsame Kern durch katholischen Unterricht ergänzt werden kann, so dass schwache Standards keinen Schaden anrichten. Wenn jedoch der Erfolg von Schulen und Schülern an den Common Core-Standards gemessen wird, besteht die natürliche Neigung darin, die Aufmerksamkeit auf die katholische Identität und die Studentenbildung zu lenken. Es ist derselbe Weg, der von den heute säkularisierten katholischen Hochschulen genommen wird.

8. Der Gemeinsame Kern verstößt gegen das Subsidiaritätsprinzip.

Nationale Standards neigen dazu, Pädagogen auf eine bestimmte Vision für Bildung zu beschränken, die Innovation erstickt und die Unabhängigkeit und einzigartige Mission katholischer Schulen bedroht. Im April 2014 gab das Büro der katholischen Bischöfe der Vereinigten Staaten eine Erklärung ab , in der sie ihre Besorgnis über den gemeinsamen Kern anerkennt:

In der Kirche richtet sich das Subsidiaritätsprinzip darauf, dass menschliche Ereignisse am besten auf der niedrigsten Ebene behandelt werden, die den von den Entscheidungen betroffenen Personen am nächsten kommt. ... Dieses Prinzip bietet eine große Stärke für katholische Schulen, da es der lokalen Diözesan- und Schulgemeinschaft die Möglichkeit gibt, Entscheidungen auf Schulebene in Bezug auf Richtlinien und Lehrpläne zu treffen. Es ermöglicht auch Anpassungen und Anpassungen, die von Lehrern und Verwaltern für die von ihnen betreuten Kinder vorgenommen werden.

Subsidiarität gilt auch für die Rolle der Eltern als erste Erzieher ihrer Kinder, eine Tatsache, die in der Lehre des Heiligen Stuhls über die katholische Erziehung deutlich zum Ausdruck kommt. Bei Entscheidungen über den gemeinsamen Kern waren die Eltern weitgehend abwesend. Unsere Initiative "Catholic is our core" (Katholische ist unsere Kerninitiative) versucht, Eltern in das Gespräch einzubeziehen, damit ihre Anliegen Gehör finden.

9. Der gemeinsame Kern kann die Religionsfreiheit für katholische Erzieher gefährden.

Die Beteiligung des Staates und des Bundes an Common Core könnte zu Verletzungen der Religionsfreiheit führen. Der Schutz katholischer Schulen vor Bedrohungen wie dem HHS-Mandat hängt davon ab, dass eine kohärente katholische Identität gezeigt wird, denn der Schutz des ersten Verfassungszusatzes hängt oft davon ab, einen echten religiösen Charakter zu zeigen. Der Gemeinsame Kern kann die katholische Identität einer Schule verringern, indem er wichtige Elemente der authentischen katholischen Bildung "verdrängt", Fähigkeiten und Praktikabilität gegenüber der Berufung betont und es versäumt, die Argumentation von einer Grundlage der Wahrheit zu lehren.

10. Unser "gemeinsamer Kern" ist unser katholischer Glaube.

Katholische Erziehung wurde nicht erfolgreich, indem sie nach säkularen Standards strebte; Sein Erfolg beginnt mit seiner katholischen Mission. Traditionelle Unterrichtsmethoden und -pädagogik in katholischen Schulen entwickelten sich gerade aufgrund des Wunsches, Schüler moralisch, spirituell, intellektuell und sozial zu formen. "Reformen", die nicht im katholischen Glauben verwurzelt sind, werden kaum gute Früchte tragen.

Viele Pädagogen sehen die Gefahr. In einer Umfrage der Kardinal Newman Society über katholische Highschool-Schulleiter sagten nur 26 Prozent, dass sie es vorziehen, den Gemeinsamen Kern so zu übernehmen, wie er ist, ohne wesentliche Änderungen, um die katholische Identität zu schützen. Unter den Schulleitern unserer Honorary-Roll-Schulen an der katholischen High School lehnen 32 Prozent den gemeinsamen Kern völlig ab, während 40 Prozent wollen, dass die Kirche innehält und sich mehr Zeit nimmt, um die Standards zu studieren.

Unser Ziel für unsere Initiative "Katholisch ist unser Kern" bleibt es, "den Gläubigen eine zuverlässige katholische Erziehung mit fundierten Informationen, Analysen und Argumenten zu vermitteln, um die möglichen Auswirkungen des gemeinsamen Kerns auf die katholische Erziehung besser zu verstehen und Vorsicht vor dem Gemeinsamen zu raten Kern ist, bis es weiter untersucht und bewertet werden kann. "Wir hoffen, dass der gemeinsame Kern der Katalysator ist, der zu hilfreichen Standards und Reformen führt, die zu einer noch stärkeren katholischen Bildung führen

https://newmansociety.org/10-facts-every...-common-core-2/

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