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von esther10 28.01.2016 00:20

Dienstag, 26. Januar 2016
In Deutschland mehr als 2000 Kircheneinbrüche pro Jahr


Foto: Jorge Saidl
Laut einer Auswertung durch die “Katholische Nachrichtenagentur“ der Statistiken der Landeskriminalämter, werden in Deutschland mehr als 2000 Kircheneinbrüche pro Jahr begangen. So berichtet die “Frankfurter Allgemeine Zeitung“ am 26. Januar 2016.

Das Zahlenmaterial stammt aus den Jahren 2010 bis 2014. Für 2015 liegen noch keine Statistiken vor. Im Jahr 2012 wurde mit 2548 der höchste Wert erfasst.

Die Statistiken enthalten Daten aus nur 12 Bundesländern, denn Berlin, Bremen, Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern erheben keine gesonderten Daten für die Art von Delikten.

Laut dem Bericht geht es meistens um Diebstahl, selten sollen sakrale Gegenstände entwendet werden.

Der Bericht geht nicht auf die relativ hohe Anzahl von Brandstiftungen ein. Diese werden praktische immer aus religionsfeindlichen Motiven verübt. So gut wie jede Woche wird ein solcher Fall gemeldet. In der Nacht vom 5. auf den 6. Januar wurden beispielsweise ein hölzernes Grabkreuz und eine Holzbank in einer Kirche in Karlsruhe angezündet.


Eingestellt von Mathias von Gersdorff um 09:31
http://mathias-von-gersdorff.blogspot.de/...


von esther10 28.01.2016 00:20

Wie ein Priester sein muss
· Heilige Messe des Papstes in Santa Marta ·

Es ist »die Beziehung zu Jesus Christus«, die den Priester vor der Versuchung zur Weltlichkeit bewahrt, vor der Gefahr »salbungsvoll« zu werden, statt »gesalbt« zu sein, vor dem Götzendienst des »Gottes Narziss«. Denn der Priester kann »alles verlieren«, aber nicht seine Beziehung zum Herrn, denn dann hätte er den Menschen nichts mehr zu geben.



Mit eindringlichen Worten wandte sich Papst Franziskus direkt an die Priester. Er forderte sie in der am 11. Januar in Santa Marta gehaltenen Predigt zu einer Gewissenserforschung auf und stellte ihnen den Wert ihrer Salbung vor Augen.

Diese Überlegungen führten den Heiligen Vater zu einer entscheidenden Frage: Wie steht es um unsere Beziehung zu Jesus? Eine wirklich grundlegende Frage, »denn in unserer Beziehung zu Jesus wird unser Sieg stark«. Eine »starke« Frage, bemerkte er, vor allem »für uns, die wir Priester sind: Wie ist meine Beziehung zu Jesus Christus?«

Der Papst erinnerte daran, dass »die Stärke eines Priesters in dieser Beziehung liegt«. Denn als »der Ruf Jesu sich immer mehr verbreitete, ging er zum Vater«. Lukas berichte im Tagesevangelium (5,12-16): »Doch er zog sich an einen einsamen Ort zurück, um zu beten.« Als man immer mehr von Jesus gesprochen habe und »große Menschenmengen zu ihm kamen, um ihn zu hören und von ihren Krankheiten geheilt zu werden, ging er danach, um dem Vater zu begegnen«. Dies sei eine Haltung, so der Papst, die »der Prüfstein für uns Priester ist: gehen wir zu Jesus oder nicht?«

Daraus ergäben sich eine Reihe von Fragen, die der Papst für eine Gewissenserforschung vorschlug: »Welches ist der Platz Jesu Christi in meinem priesterlichen Leben? Ist es eine lebendige Beziehung des Schülers zum Meister, des Bruders zum Bruder, des armen Menschen zu Gott? Oder ist es eine etwas künstliche Beziehung, die nicht von Herzen kommt?«

»Wir werden gesalbt durch den Heiligen Geist«, lautete die Überlegung des Papstes, »und wenn ein Priester sich von Jesus Christus entfernt, dann ist er, statt gesalbt zu sein, nur noch salbungsvoll.« Und »wie viel Schaden fügen doch salbungsvolle Priester der Kirche zu! Diese Priester, die ihre Kraft für künstliche Dinge, für Eitelkeiten verschwenden«, andere, die »ein affektiertes Verhalten, eine gezierte Sprache an den Tag legen«. Und wie oft, so fügte er hinzu, »hört man die schmerzliche Bemerkung: aber das ist ein Priester«, der einem »Schmetterling« gleicht, und zwar deshalb, weil er »immer eitel ist« und »keine Beziehung zu Jesus Christus hat: er hat die Salbung verloren, er ist salbungsvoll.«

Mit all unseren Grenzen »sind wir doch gute Priester«, fuhr der Papst fort, »wenn wir zu Jesus Christus gehen, wenn wir den Herrn im Gebet suchen: in der Fürbitte, in der Anbetung«. Wenn wir uns aber »von Jesus Christus entfernen, dann müssen wir das mit anderen, weltlichen, Verhaltensweisen kompensieren«. Und so kommt es zu »all diesen Gestalten« wie etwa »dem geschäftstüchtigen Priester, dem Priester als Unternehmer«. Aber ein echter Priester, so bekräftigte der Papst mit Nachdruck, »betet Jesus Christus an, der Priester spricht mit Jesus Christus, der Priester sucht Jesus Christus und lässt zu, dass Jesus Christus ihn sucht. Das ist der Mittelpunkt unseres Lebens. Wenn das fehlt, dann verlieren wir alles! Und was können wir dann den Menschen noch geben?«

Anschließend wiederholte der Bischof von Rom einen Teil des Tagesgebets. »Wir haben darum gebetet, dass wir das Geheimnis, das wir feiern, das Wort, das in Jesus Christus unter uns Mensch geworden ist, immer tiefer erfassen. Wir haben um diese Gnade gebetet: darum, dass unsere Beziehung zu Jesus Christus, diese Beziehung als für sein Volk Gesalbte, in uns wachsen möge.«

Hier geht es weiter
- See more at: http://www.osservatoreromano.va/de/news/...h.6U5dXNpg.dpuf


von esther10 28.01.2016 00:20

Vorschläge zum liturgischen Gedenken der Reformation

Vor diesem Hintergrund und "aufbauend auf diesem Dokument haben wir liturgische Elemente bereitgestellt, (...) die den Kirchen angeboten werden, so dass ihnen vorgeschlagen wird, wie man liturgisch ein Reformationsgedenken gemeinsam begehen kann”, erklärte Kardinal Koch.

Wie das aussehen kann, soll ein Gottesdienst in Lund, Schweden, zeigen, der am 31. Oktober 2016 gefeiert werden soll. Mit diesem Gottesdienst "haben wir das sehr schöne ökumenische Zeichen, dass die Lutheraner von vorne herein gesagt haben, nicht ‘wir Lutherane’ laden die Katholiken ein, sondern Lutheraner und Katholiken laden gemeinsam die anderen christlichen Kirchen ein", so Kardinal Koch.

Weiter Verwirrung über Interkommunion

Gleichzeitig wies der Kurienkardinal Stimmen zurück, welche die Worte von Papst Franziskus unlängst bei seinem Besuch der lutheranischen Gemeinde Roms dahingehend interpretiert hatten, dass es Lutheranern möglich sei, Kommunion in der katholischen Kirche zu empfangen. Dies hatte auch der Pastor der lutherischen Gemeinde dahingehend interpretiert, wie Jens Kruse in einem Interview mit Edward Pentin vom National Catholic Register kürzlich noch einmal bestätigte. Dort sagte Pastor Kruse, er glaube, dass Papst Franziskus die Tür zur Interkommunion geöffnet habe.

Diese Einschätzung ist nicht die von Kardinal Koch.

"Hier hat der Heilige Vater zweierlei gesagt, nämlich, erstens einmal, dass er selbt keine Kompetenz hat, das zu entscheiden, und zweitens hat er gesagt, ‘redet mit dem Herrn und geht weiter‘, das heißt für ihn ist die ganze Frage, welche Christusbeziehung der einzelne Mensch hat, von ausschlaggebender Bedeutung." Kontinuität mit seinen Vorgängern sei damit gegeben, so der Kardinal, und bewertet somit die Worte des Papst völlig anders als Pastor Kruse und manche Vatikanisten: "Von Interkommunion war überhaupt nicht die Rede", meint Kardinal Koch sogar.

******

"Verlangen nach Kommunion sollte zuallererst Sehnsucht nach Begegnung mit dem Herrn sein"
CNA-Interview mit dem Kirchenrechtler Stefan Mückl über die angebliche Ermutigung des Papstes zur Interkommunion

http://de.catholicnewsagency.com/story/n...efan-muckl-0193


Professor Dr. Stefan Mückl (45) ist Rechtswissenschaftler und Priester der katholischen Personalprälatur Opus Dei.
Foto: privat

*
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http://de.catholicnewsagency.com/story/n...efan-muckl-0193

CNA: Was sagt denn das Kirchenrecht zu dieser Frage? Gibt es da nicht eine klare Regelung?

So ist es: Im Grundsatz können nur katholische Gläubige bei katholischen Spendern die Sakramente empfangen (c. 844 § 1 CIC). Davon gibt es unter bestimmten Bedingungen Ausnahmen für die Angehörigen der getrennten orientalischen Kirchen (c. 844 § 3 CIC). Und schließlich besteht unter engen Voraussetzungen auch für andere, nicht in der vollen Gemeinschaft mit der katholischen Kirche stehenden Christen die Möglichkeit, von katholischen Spendern die Sakramente der Buße, der Eucharistie und der Krankensalbung zu erlangen (c. 844 § 4 CIC): ein Spender der eigenen Gemeinschaft steht nicht zur Verfügung, hinsichtlich dieser Sakramente wird der katholische Glaube bekundet und die allgemeine Voraussetzung der rechten Disposition ist gewahrt. Alle diese Kautelen greifen nur ein, wenn sich der nichtkatholische Christ in Todesgefahr befindet oder eine andere schwere Notlage vorliegt. Damit ist eindeutig, daß es sich um Extremsituationen handelt, nicht aber um Konstellationen des gewöhnlichen Lebens wie eine konfessionsverschiedene Ehe.

Das Kirchenrecht bildet freilich nur den rechtlichen Rahmen dessen, was in der Substanz die Theologie vorgibt. So hat sich der heilige Papst Johannes Paul II. in seiner letzten Enzyklika Ecclesia de Eucharistia im Jahr 2003 auch eingehend zu dieser Frage geäußert, in Nummer 45 und 46. Demnach ist “die getreue Einhaltung aller in dieser Materie festgelegten Normen ... Ausdruck und zugleich Garantie der Liebe zu Jesus Christus im heiligsten Sakrament, zu den Brüdern und Schwestern anderer christlicher Konfessionen, denen wir das Zeugnis der Wahrheit schulden, wie auch zum Auftrag, die Einheit zu fördern.”

CNA: Was würden Sie gemischt konfessionellen Ehepaaren raten, die sich danach sehnen, gemeinsam zur Kommunion zu gehen?

hier geht es wieder weiter

http://de.catholicnewsagency.com/story/n...efan-muckl-0193

CNA: Was sagt denn das Kirchenrecht zu dieser Frage? Gibt es da nicht eine klare Regelung?

So ist es: Im Grundsatz können nur katholische Gläubige bei katholischen Spendern die Sakramente empfangen (c. 844 § 1 CIC). Davon gibt es unter bestimmten Bedingungen Ausnahmen für die Angehörigen der getrennten orientalischen Kirchen (c. 844 § 3 CIC). Und schließlich besteht unter engen Voraussetzungen auch für andere, nicht in der vollen Gemeinschaft mit der katholischen Kirche stehenden Christen die Möglichkeit, von katholischen Spendern die Sakramente der Buße, der Eucharistie und der Krankensalbung zu erlangen (c. 844 § 4 CIC): ein Spender der eigenen Gemeinschaft steht nicht zur Verfügung, hinsichtlich dieser Sakramente wird der katholische Glaube bekundet und die allgemeine Voraussetzung der rechten Disposition ist gewahrt. Alle diese Kautelen greifen nur ein, wenn sich der nichtkatholische Christ in Todesgefahr befindet oder eine andere schwere Notlage vorliegt. Damit ist eindeutig, daß es sich um Extremsituationen handelt, nicht aber um Konstellationen des gewöhnlichen Lebens wie eine konfessionsverschiedene Ehe.

Das Kirchenrecht bildet freilich nur den rechtlichen Rahmen dessen, was in der Substanz die Theologie vorgibt. So hat sich der heilige Papst Johannes Paul II. in seiner letzten Enzyklika Ecclesia de Eucharistia im Jahr 2003 auch eingehend zu dieser Frage geäußert, in Nummer 45 und 46. Demnach ist “die getreue Einhaltung aller in dieser Materie festgelegten Normen ... Ausdruck und zugleich Garantie der Liebe zu Jesus Christus im heiligsten Sakrament, zu den Brüdern und Schwestern anderer christlicher Konfessionen, denen wir das Zeugnis der Wahrheit schulden, wie auch zum Auftrag, die Einheit zu fördern.”

CNA: Was würden Sie gemischt konfessionellen Ehepaaren raten, die sich danach sehnen, gemeinsam zur Kommunion zu gehen?
http://de.catholicnewsagency.com/story/n...efan-muckl-0193

*****
Kardinal Koch
http://de.catholicnewsagency.com/story/w...als-fruher-0418



von esther10 28.01.2016 00:17

Im Rahmen der Bombendrohung bei der U3-Station "Zippererstraße" haben etliche Leser Fotos an "heute.at" geschickt. Claudia D. sandte ein Bild, das zeigt, wie "gewissenhaft" die herbeigeeilten Polizisten den Koffer mit der möglichen Bombe vor den Passanten abschirmten.


Wie berichtet, sperrten die Einsatzkräfte am Mittwochvormittag die U3-Station Zippererstraße ab. Ein verdächtiges Gepäckstück war von Passanten entdeckt worden, die daraufhin die Polizei alarmierten.

Etliche Leserreporter sendeten Bilder in die "HEUTE"-Redaktion, die den Einsatz mit Durchleuchtungsgeräten und Diensthunden veranschaulichen. Im Rahmen der Einsendungen erreichte uns auch ein Foto, das den vermeintlich explosiven Koffer zeigt. Daneben sind Polizisten postiert, deren Aufgabe es gewesen sein dürfte, die Öffentlichkeit vom Ort des Geschehens fernzuhalten. Nichtsdestotrotz gelang es einem kleinen Mädchen mit Schulrucksack, genau neben dem Koffer vorbeizugehen.

Zum Glück war das Gepäckstück harmlos - anzunehmen ist, dass in diesem Moment, als das Foto geschossen wurde, die Beamten von der Harmlosigkeit des Koffers wussten. Um etwa 13.30 Uhr war der Einsatz schließlich beendet. Die Polizei und die Wiener Linien gaben Entwarnung, ein vergesslicher Öffi-Benutzer dürfte das Gepäckstück stehen gelassen haben.
http://www.heute.at/leser/Bombenalarm-Ma...rt23650,1253700

von esther10 28.01.2016 00:17




Donnerstag, 28. Januar 2016
"Bundeswehr im roten Bereich"

So gefährlich ist Mali für deutsche Soldaten
Von Gudula Hörr

Sprengfallen, Minen, Mörserangriffe: Der Norden Malis ist ein riskantes Terrain. Verschiedene Dschihadistengruppen tummeln sich hier - und ab Februar sollen Hunderte Bundeswehrsoldaten für Sicherheit sorgen.

Es ist wie eine Vorwarnung: Am 20. November des vergangenen Jahres stürmen islamistische Terroristen ein Luxushotel in Bamako, der Hauptstadt des westafrikanischen Mali. Mindestens 20 Menschen sterben, vier Deutsche können gerade noch vor den Kämpfern der Murabitun-Miliz, die zum Al-Kaida-Netzwerk zählt, fliehen. Trotz dieser prekären Sicherheitslage beschließt der Bundestag an diesem Donnerstag die Ausweitung der Mali-Mission der Bundeswehr. Bis zu 650 deutsche Soldaten sollen dann ab Februar für die friedenssichernde UN-Mission Minusma vor allem im unsicheren Norden des Landes im Einsatz sein.

Dass diese Mission nicht gerade gemütlich wird, ist allen Beteiligten klar: "Ich gehe davon aus, dass der Mali-Einsatz der gefährlichste Einsatz der Bundeswehr ist", sagt der Vorsitzende des Bundeswehrverbandes, André Wüstner, im Gespräch mit n-tv.de. Auch Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen räumte erst kürzlich im Bundestag ein: "Es ist ein gefährlicher Einsatz." Doch helfe er "auch unseren eigenen Sicherheitsinteressen, weil er den Terror eindämmt".

VIDEO
Wehrbeauftragter in Personalsorgen: Nato verlegt Awacs-Aufklärungsflugzeuge in die Türkei
27.12.15 – 01:34 min

Künftig muss die Bundeswehr bei der rund 11.000 Mann starken Minusma eine größere Aufgabe stemmen: Mit Drohnen vom Typ Luna soll sie unter anderem verstärkt Aufklärungsfunktionen übernehmen und die Einhaltung der Waffenruhe überwachen, die im Sommer 2015 Tuareg-Rebellen und die Regierung vereinbart hatten. Auch soll sie sogenannte Objektschutzkräfte liefern und die rund 11.000 Mann starke Minusma sanitätsdienstlich und logistisch unterstützen. Einen Kampfauftrag haben die deutschen Soldaten nicht. Um die Gefahren so gering wie möglich zu halten, werden sie nur mit gepanzerten Fahrzeugen unterwegs sein.

Für die Bundeswehr sind die EU- und UN-Missionen nicht nur gefährlich, sondern auch ein kaum noch zu bewältigender Kraftakt. "Mali ist der letzte Einsatz, den wir verantwortungsbewusst stemmen können", sagt der Chef der Bundeswehrgewerkschaft Wüstner n-tv.de: Wenn nicht in diesem Halbjahr personell, materiell und vor allem finanziell nachgesteuert werde, seien die vielen Auslandseinsätze für die kleinste Bundeswehr aller Zeiten nicht mehr zu leisten. "Die Bundeswehr ist absolut im roten Bereich."

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http://www.n-tv.de/politik/So-gefaehrlic...le16850191.html

von esther10 28.01.2016 00:14

„In der Fürsorge Marias spiegelt sich die zärtliche Liebe Gottes“
Papstbotschaft zum Welttag der Kranken 2016

28. JANUAR 2016REDAKTIONPAPST FRANZISKUS


Die Grotte Von Massabielle / Wikimedia Commons - José Luiz Bernardes Ribeiro, CC BY-SA 3.0

Wir dokumentieren im Folgenden die Botschaft von Papst Franziskus zum XXIV. Welttag der Kranken 2016, der am Gedenktag Unserer Lieben Frau von Lourdes, dem 11. Februar, begangen wird. Der Text wurde auf der Webseite des deutschen Programms von Radio Vatikan veröffentlicht.

***

Sich wie Maria dem barmherzigen Jesus anvertrauen: „Was er euch sagt, das tut!“ (Joh 2,5)

Liebe Brüder und Schwestern,

der XXIV. Welttag der Kranken gibt mir Gelegenheit, euch, liebe Kranke, und den Menschen, die euch pflegen, besonders nahe zu sein.

Da die Feier dieses Ereignisses in diesem Jahr im Heiligen Land stattfinden wird, schlage ich vor, das Evangelium von der Hochzeit in Kana zu betrachten (Joh 2,1-11), wo Jesus auf die Initiative seiner Mutter hin sein erstes Wunder wirkte. Darüber hinaus passt das gewählte Thema – „Sich wie Maria dem barmherzigen Jesus anvertrauen: ‚Was er euch sagt, das tut!‘ (Joh 2,5)“ – sehr gut zum Außerordentlichen Jubiläum der Barmherzigkeit. Die zentrale Eucharistiefeier des Welttags der Kranken wird am 11. Februar 2016, dem liturgischen Gedenktag Unserer Lieben Frau in Lourdes, eben in Nazareth begangen, wo „das Wort Fleisch geworden ist und unter uns gewohnt hat“ (Joh 1,14). In Nazareth nahm Jesus seine Heilssendung auf, indem er die Worte des Propheten Jesaja auf sich selbst bezog, wie uns der Evangelist Lukas berichtet: „Der Geist des Herrn ruht auf mir; denn der Herr hat mich gesalbt. Er hat mich gesandt, damit ich den Armen eine gute Nachricht bringe; damit ich den Gefangenen die Entlassung verkünde und den Blinden das Augenlicht; damit ich die Zerschlagenen in Freiheit setze und ein Gnadenjahr des Herrn ausrufe“ (4,18-19).

Eine Krankheit, besonders wenn sie schwer ist, bedeutet stets eine Krise für die menschliche Existenz und wirft tiefschürfende Fragen auf. Im ersten Augenblick kann es Auflehnung sein: Warum gerade ich? Man könnte der Verzweiflung nachgeben und denken, dass alles verloren ist, dass jetzt nichts mehr einen Sinn hat…

In solchen Situationen wird der Glaube an Gott einerseits auf die Probe gestellt, aber andererseits offenbart er zugleich sein ganzes positives Potential. Nicht weil der Glaube die Krankheit, den Schmerz oder die daraus entstehenden Fragen zum Verschwinden bringt, sondern weil er einen Schlüssel anbietet, mit dem wir den tieferen Sinn dessen entdecken können, was wir erleben: ein Schlüssel, der uns zu sehen hilft, dass die Krankheit Weg zu einer größeren Nähe zu Jesus sein kann, der mit dem Kreuz beladen an unserer Seite geht. Und diesen Schlüssel gibt uns die Mutter, Maria, die diesen Weg gut kennt.

Bei der Hochzeit in Kana ist Maria die fürsorgliche Frau, die ein für das Brautpaar sehr wichtiges Problem bemerkt: Der Wein, Symbol der Festfreude, ist ausgegangen. Maria erkennt das Problem, macht es sich in gewisser Weise zu eigen und handelt unverzüglich und diskret. Sie sieht nicht tatenlos zu und noch viel weniger hält sie sich damit auf, ein Urteil abzugeben, sondern sie wendet sich an Jesus und legt ihm das Problem so dar, wie es ist: „Sie haben keinen Wein mehr“ (Joh 2,3). Und als Jesus sie daran erinnert, dass seine Stunde, sich zu offenbaren, noch nicht gekommen ist (vgl. V. 4), sagt sie zu den Dienern: „Was er euch sagt, das tut!“ (V. 5). Dann wirkt Jesus das Wunder, bei dem er eine große Menge Wasser in Wein verwandelt, und zwar einen Wein, der sich sofort als der beste Wein des Festes erweist. Was lehrt uns das Geheimnis der Hochzeit in Kana im Hinblick auf den Welttag der Kranken?

Das Hochzeitsmahl in Kana ist ein Bild für die Kirche: Im Mittelpunkt steht der barmherzige Jesus, der das Zeichen vollbringt. Um ihn sind seine Jünger versammelt, die Erstlingsfrüchte der neuen Gemeinschaft, und nahe bei Jesus und seinen Jüngern ist Maria, die fürsorgliche und betende Mutter. Maria nimmt an der Freude der einfachen Menschen teil und trägt dazu bei, sie zu vermehren; sie hält bei ihrem Sohn Fürsprache für das Wohl des Brautpaares und aller geladenen Gäste. Und Jesus hat die Bitte seiner Mutter nicht zurückgewiesen. Wie viel Hoffnung liegt in dieser Begebenheit für uns alle! Wir haben eine Mutter, die einen wachsamen und gütigen Blick hat wie ihr Sohn; ein mütterliches und von Barmherzigkeit erfülltes Herz wie er; Hände, die helfen wollen, wie die Hände Jesu, die den Hungrigen das Brot brachen, die die Kranken berührten und sie heilten. Das erfüllt uns mit Vertrauen und macht uns offen für die Gnade und Barmherzigkeit Christi. Die Fürsprache Marias lässt uns den Trost erfahren, für den der Apostel Paulus Gott preist: „Gepriesen sei der Gott und Vater Jesu Christi, unseres Herrn, der Vater des Erbarmens und der Gott allen Trostes. Er tröstet uns in all unserer Not, damit auch wir die Kraft haben, alle zu trösten, die in Not sind, durch den Trost, mit dem auch wir von Gott getröstet werden. Wie uns nämlich die Leiden Christi überreich zuteil geworden sind, so wird uns durch Christus auch überreicher Trost zuteil“ (2 Kor 1,3-5). Maria ist die „getröstete“ Mutter, die ihre Kinder tröstet.

In Kana zeichnen sich die charakteristischen Merkmale Jesu und seiner Sendung ab: Er ist derjenige, der den Menschen in Schwierigkeiten und in der Not hilft. In seinem messianischen Dienst wird er in der Tat viele von Krankheiten, Leiden und bösen Geistern heilen, er wird den Blinden das Augenlicht schenken, den Lahmen zum Gehen verhelfen, den Aussätzigen Gesundheit und Würde wiedergeben, die Toten auferwecken, den Armen die frohe Botschaft verkünden (vgl. Lk 7,21-22). Und die dem mütterlichen Herzen Marias vom Heiligen Geist eingegebene Bitte ließ beim Hochzeitsmahl nicht nur die messianische Macht Jesu hervortreten, sondern auch seine Barmherzigkeit.

In der Fürsorge Marias spiegelt sich die zärtliche Liebe Gottes. Diese Zärtlichkeit wird im Leben vieler Menschen gegenwärtig, die den Kranken zur Seite stehen und deren Bedürfnisse zu erkennen wissen, auch die kaum wahrnehmbaren, denn sie haben einen Blick voller Liebe. Wie oft legt eine Mutter am Krankenbett ihres Kindes ihre Bitten in die Hände der Muttergottes, oder ein Sohn oder eine Tochter, die sich um die betagten Eltern kümmern, oder ein Enkel, der für seine Großmutter oder seinen Großvater sorgt! Für unsere Lieben, die unter einer Krankheit leiden, bitten wir an erster Stelle um Gesundheit. Jesus selbst hat die Gegenwart des Reiches Gottes gerade durch Heilungen offenbart: „Geht und berichtet Johannes, was ihr hört und seht: Blinde sehen wieder und Lahme gehen; Aussätzige werden rein und Taube hören; Tote stehen auf“ (Mt 11,4-5). Aber die vom Glauben beseelte Liebe lässt uns um etwas Größeres für sie bitten als körperliche Gesundheit: Wir bitten um einen Frieden, einen Lebensmut, der aus dem Herzen kommt und Geschenk Gottes ist, Frucht des Heiligen Geistes, den der Vater denen niemals verweigert, die ihn vertrauensvoll darum bitten.

Neben Jesus und seiner Mutter gibt es bei der Hochzeit in Kana auch jene, die „Diener“ genannt werden und die von Maria den Hinweis erhalten: „Was er euch sagt, das tut!“ (Joh 2,5). Natürlich geschieht das Wunder durch Jesus. Dennoch will er sich der menschlichen Hilfe bedienen, um das Wunder zu wirken. Er hätte den Wein direkt in die Krüge zaubern können. Aber er will auf die Mitarbeit des Menschen zählen und bittet die Diener, die Krüge mit Wasser zu füllen. Wie kostbar und Gott wohlgefällig ist es, Diener der anderen zu sein! Das macht uns mehr als alles Andere Jesus ähnlich, der „nicht gekommen ist, um sich dienen zu lassen, sondern um zu dienen“ (Mk 10,45). Diese namenlosen Personen des Evangeliums lehren uns sehr viel. Sie gehorchen nicht nur, sondern sie gehorchen großherzig: Sie füllen die Krüge bis zum Rand (vgl. Joh 2,7). Sie vertrauen der Mutter und tun das, was von ihnen erbeten wird, sofort und gut, ohne sich darüber zu beklagen, ohne Kalkül.

An diesem Welttag der Kranken wollen wir den barmherzigen Jesus auf die Fürsprache Marias, seiner und unserer Mutter, bitten, uns allen diese Bereitschaft zum Dienst an den Bedürftigen, und konkret an unseren kranken Brüdern und Schwestern, zu schenken. Zuweilen kann dieser Dienst mühevoll, belastend sein, aber wir können sicher sein, dass der Herr es nicht daran fehlen lassen wird, unser menschliches Bemühen in etwas Göttliches zu verwandeln. Auch wir können Hände, Arme, Herzen sein, die Gott helfen, seine häufig verborgenen Wunder zu vollbringen. Auch wir, ob gesund oder krank, können unsere Mühen und Leiden darbringen wie jenes Wasser, das bei der Hochzeit in Kana die Krüge füllte und in den besten Wein verwandelt wurde. Mit der unaufdringlichen Hilfe für die Leidenden nimmt man, genauso wie in der Krankheit, das tägliche Kreuz auf die Schultern und folgt dem Meister nach (vgl. Lk 9,23); und auch wenn die Begegnung mit dem Leid immer ein Geheimnis bleiben wird, hilft uns Jesus, dessen Sinn zu enthüllen.

Wenn wir der Stimme der Mutter zu folgen wissen, die auch zu uns spricht: „Was er euch sagt, das tut!“ (Joh 2,5), dann wird Jesus das Wasser unseres Lebens immer in edlen Wein verwandeln. So wird dieser im Heiligen Land feierlich begangene Welttag der Kranken zur Verwirklichung des Wunsches beitragen, den ich in der Bulle zur Ausrufung des Außerordentlichen Jubiläums der Barmherzigkeit zum Ausdruck gebracht habe: „Dieses Jubiläumsjahr, das wir im Geist der Barmherzigkeit leben, mag die Begegnung mit [dem Judentum und dem Islam sowie mit] anderen ehrwürdigen religiösen Traditionen fördern. Es mache uns offener für den Dialog, damit wir uns besser kennen und verstehen lernen. Es überwinde jede Form der Verschlossenheit und Verachtung und vertreibe alle Form von Gewalt und Diskriminierung“ (Misericordiae vultus, 23). Jedes Krankenhaus oder Pflegeheim kann sichtbares Zeichen und Ort zur Förderung der Kultur der Begegnung und des Friedens sein, wo die Erfahrung von Krankheit und Leid wie auch die professionelle und brüderliche Hilfe dazu beitragen, jede Ausgrenzung und jede Spaltung zu überwinden.

Dabei sind uns die beiden im vergangenen Mai heiliggesprochenen Ordensschwestern ein Vorbild: die heilige Maria Alfonsina Danil Ghattas und die heilige Myriam vom gekreuzigten Jesus Baouardy, beide Töchter des Heiligen Landes. Erstere war Zeugin der Sanftmut und der Einheit, indem sie ein klares Zeugnis dafür gab, wie wichtig es ist, füreinander Verantwortung zu übernehmen und in gegenseitigem Dienen zu leben. Letztere, eine einfache und ungelehrte Frau, hörte auf den Heiligen Geist und wurde zu einem Werkzeug der Begegnung mit der muslimischen Welt.

All jenen, die im Dienst der Kranken und Leidenden stehen, wünsche ich, dass sie vom Geist Marias, Mutter der Barmherzigkeit, beseelt sind. „Ihr liebevoller Blick begleite uns durch dieses Heilige Jahr, damit wir alle die Freude der Zärtlichkeit Gottes wiederentdecken“ (ebd.) und sie in unsere Herzen und Gesten einprägen können. Vertrauen wir der Fürsprache der Jungfrau Maria die Ängste und Nöte an, gemeinsam mit der Freude und dem Trost, den wir erhalten. Richten wir an sie unser Gebet, auf dass sie uns ihre barmherzigen Augen zuwende, besonders in den Augenblicken des Schmerzes, und uns würdig mache, heute und auf ewig das Antlitz der Barmherzigkeit zu schauen, ihren Sohn Jesus.

Diese Bitte für euch alle begleite ich mit meinem Apostolischen Segen.

Aus dem Vatikan, am 15. September 2015,
Gedächtnis der Schmerzen Mariens,

Franziskus
(Quelle: Radio Vatikan, 28.01.2016)
http://de.zenit.org/articles/in-der-fuer...e-liebe-gottes/

von esther10 28.01.2016 00:11

Französische Familienverbände sind alarmiert – und hier in Deutschland?
Veröffentlicht: 28. Januar 2016 | Autor: Felizitas Küble

Pressemeldung des Verband Familienarbeit:

Nach aktuellen französischen Pressemeldungen sank die „Zusammengefasste Geburtenziffer“ in Frankreich (durchschnittliche Kinderzahl pro Frau) zwischen 2014 und 2015 von 2,1 auf 1,96. Das war Anlass zu einem Aufschrei der dortigen Familienverbände mit großem Widerhall in den französischen Medien. Das sei Folge von verminderten Familienleistungen der Hollande-Regierung.

Unser Verband fragt: Wie ist der Vergleich zu Deutschland? Vermutlich von Odilia bekommen

Hier liegt die „Zusammengefasste Geburtenziffer“ schon seit 1975 unter 1,5, ohne dass der Aufschrei der Familienverbände ein wesentliches Echo gefunden hat. In Deutschland haben Eltern – im Gegensatz zu Frankreich – keine einflussreiche Lobby.

Auch hier ist die wirtschaftliche Benachteiligung der Familien als Hauptursache für die sinkende Kinderzahl anzunehmen – allerdings viel massiver als in Frankreich. Unter Wissenschaftlern, die sich mit der Lage der Familien in Deutschland beschäftigen, ist die wirtschaftliche Diskriminierung der Eltern unbestritten.

Schon der 5. Familienbericht (1994) beschrieb ausführlich eine „strukturelle Rücksichtslosigkeit der gesellschaftlichen Verhältnisse gegenüber den Familien“ (S. 21 des Berichts). Gemeint war, dass die Alterssicherung als wirtschaftlicher Ertrag der Kindererziehung vergesellschaftet worden ist (Stichwort: Rentenreform 1957), ohne die Eltern dafür angemessen zu entschädigen.



Dazu äußert sich Dr. Johannes Resch vom Verband Familienarbeit e.V.:

„Die Enteignung der Eltern durch unser Sozialrecht hat zu einer zunehmenden relativen Verarmung von Eltern und Kindern in einer sonst reicher werdenden Gesellschaft geführt, die besonders Eltern mehrerer Kinder und alleinerziehende Eltern trifft. Der gesamte `Familienlastenausgleich` gleicht nur etwa 30 % des Nachteils aus, der durch Renten- und Krankenversicherungsrecht zu Lasten der Eltern geschaffen wurde.

Das trug wesentlich zu dem bereits ab 1970 einsetzenden Geburtenrückgang bei. Die Pille mag ebenso dazu beigetragen haben, kann aber nicht den Rückgang des Kinderwunsches erklären, da sie nur unerwünschte Kinder vermeiden kann. Die grundgesetzwidrige Enteignung der Eltern hat inzwischen alle Wertvorstellungen, die sich mit Familie verbinden, verändert.“

Dr. Resch erklärt weiter: “In Deutschland vermissen wir Medien, die bei der Diskriminierung von Eltern vergleichsweise aufmerksam reagieren wie in Frankreich. Stattdessen nehmen sie kritiklos z.B. ein Elterngeldgesetz hin, das Eltern mehrerer Kinder systematisch benachteiligt und Eltern, die ihre Kinder länger als ein Jahr selbst betreuen wollen, regelrecht bestraft. Verschleiert wird diese Diskriminierung durch eine regierungsamtliche Gleichstellungsideologie, die für Eltern eine `Gleichstellung bei der Erwerbsarbeit` anstrebt, was nur bei Nichtbeachtung ihrer Erziehungsleistung möglich ist.

Übrigens: Aktuell soll der Deutsche Familienverband als einziger Vertreter der Familien aus der Versammlung der Medienanstalt in Niedersachsen ausgeschlossen werden – ein in Frankreich unvorstellbarer Vorgang. So soll den Familien der letzte Rest an Mitsprache genommen werden.”
https://charismatismus.wordpress.com/201...in-deutschland/


von esther10 28.01.2016 00:07

„Zutiefst besorgt“ – Am 19. März erscheint nach-synodales Schreiben über die Familie
28. Januar 2016


Kurienerzbischof Paglia in Portugal: Papst Franziskus wird Nachsynodales Schreiben über die Familie im März veröffentlichen

(Rom) Das nach-synodale Schreiben zur Bischofssynode über die Familie wird noch im März veröffentlicht. Dies sagte der Vorsitzende des Päpstlichen Rates für die Familie, Kurienerzbischof Vincenzo Paglia gegenüber der portugiesischen Nachrichtenagentur Agencia Ecclesia. Ein Moraltheologe: Der Entwurf ist „zutiefst besorgniserregend“.

„Die Information wurde der Agencia Ecclesia vom Präsidenten des Päpstlichen Familienrates, Don Vincenzo Paglia, während der Weiterbildungstage für Priester in der Kirchenprovinz Süd angekündigt, die bis Donnerstag in Albufeira in Algarve stattfinden.“

Zunächst hieß es, das post-synodale Schreiben werde bereits im Februar erscheinen. Das Schreiben wird mit Spannung erwartet. Seit Papst Franziskus 2013 die Doppel-Bischofssynode über die Familie ankündigte, herrschen Spannungen in der Kirche. Es ist ein Grundsatzstreit über die Unauflöslichkeit der Ehe und die katholische Morallehre ausgebrochen. Dabei geht es um die Zulassung wiederverheirateter Geschiedener zu den Sakramenten, und damit um die faktische Anerkennung einer Zweitehe, und um die Anerkennung der Homosexualität. Beide Punkte werden von einer liberalen Gruppe in der Kirche betrieben. Wortführer für die wiederverheirateten Geschiedenen ist Kardinal Walter Kasper. Einer der Wortführer für die Anerkennung der Homosexualität ist Kurienerzbischof Vincenzo Paglia.

Die Bischofssynode endete im Oktober 2015 mit einem mühseligen Kompromiß, der einen Bruch in der Kirche gerade noch vermeiden konnte. Dabei mußten die von Papst Franziskus unterstützten Kasperianer eine Niederlage einstecken, die sie jedoch über den Weg der „Interpretation“ und dank der Unterstützung durch den Papst doch noch in einen Sieg umdrehen wollen.

Der Entwurf „stellt das Naturrecht in Frage“

Der Vatikanist Edward Pentin vom National Catholic Register meldete heute, daß das Schreiben am 19. März, dem Fest des Heiligen Joseph und dem dritten Jahrestag der Amtseinführung von Papst Franziskus der Öffentlichkeit vorgestellt werden soll.

Laut Pentins „gut informierten Quellen“ soll Erzbischof Victor Manuel Fernandez, der Ghostwriter von Papst Franziskus und Rektor der Päpstlichen Katholischen Universität von Argentinien, der Hauptautor des Schreibens sein. Fernandez ist einer der engsten Vertrauten von Papst Franziskus. Dieser ernannte ihn noch als Erzbischof von Buenos Aires zum Rektor trotz großer Widerstände der zuständigen römischen Bildungskongregation. Zum Papst gewählt ließ Franziskus jene seinen Zorn spüren, die sich damals der Ernennung von Fernandez widersetzt hatten, während er Fernandez zum Titularerzbischof erhob und persönlich zum Synodalen für die Bischofssynode ernannte.

Ein Moraltheologe, so Pentin, habe den Entwurf gesehen und sei „zutiefst beunruhigt“ darüber. Der Entwurf „stellt das Naturrecht in Frage“.

Text: Giuseppe Nardi
Bild: Secretum meum mihi (Sreenshot)
http://www.katholisches.info/2016/01/28/...er-die-familie/


von esther10 27.01.2016 00:57



26. Januar 2016 - 03.21 Uhr EST

Franziskus zu Einführung Gedenken an protestantischen Reformation zum 500. Jahrestag ...

katholischen, lutherischen, Franziskus

26. Januar 2016 (Lifesitenews) - Franziskus wird nach Schweden im Oktober dieses Jahres zu reisen, um bei der Einführung einer einjährigen Gedenken an die 500 unterstützen th Jahrestag von Martin Luthers Nagelung seine 95 Thesen an die Tür der Schlosskirche von Wittenberg am 31. Oktober 1517 offiziell an den Start der protestantischen Reformation. Luther wurde exkommuniziert und seine Thesen abgelehnt von Papst Leo X in 1520. Diese Spaltung in der Christenheit war der zweite große Bruch nach dem orthodoxen im elften Jahrhundert aufgeteilt.

Der Vatikan gab die Veranstaltung am Montag. "Das Presseamt ​​des Heiligen Stuhls gab heute bekannt, dass Seine Heiligkeit Francis beabsichtigt, in einer gemeinsamen Zeremonie der katholischen Kirche und dem Lutherischen Weltbundes, um den 500. Jahrestag der Reformation zu feiern, soll im Lund, Schweden, am Montag, dem 31. Oktober 2016 zu beteiligen ", berichtete Vatican Information Service.

Der Papst wird Lund Cathedral, Sitz des Bischofs von Lund der lutherischen Kirche von Schweden zu reisen, und gemeinsam führen, eine "gemeinsame Gottesdienst" mit Lutherische Weltbund-Präsident Bischof Munib Younan und Generalsekretär Martin Junge. "Während startet ein Jahr der Veranstaltungen zum 500. Jahrestag der Reformation zu kennzeichnen, wird sie auch die wichtige ökumenische Entwicklungen, die während der letzten 50 Jahre des Dialogs zwischen Katholiken und Lutheranern stattgefunden haben, zu markieren," Radio Vatikan berichtet.

Seit der Ankündigung, viele haben Bestürzung zum Ausdruck gebracht, und einige Tradition gesinnten Katholiken nachdrücklich widersprochen, über die Sorge, dass die Veranstaltung ausfallen könnten als eine Instanz des "false Irenismus" in ökumenischen Beziehungen nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil verurteilt, in scheinbar das Grab herunterzuspielen Lehrunterschiede zwischen der katholischen Kirche und Lutheranern.

Dekret des Zweiten Vatikanischen Konzils über den Ökumenismus, Unitatis Redintegratio, erklärte:

Die Art und Weise, wie der katholische Glaube zum Ausdruck kommt niemals ein Hindernis für den Dialog mit unseren Brüdern zu werden. Es ist natürlich wichtig, dass die Lehre sollte klar in ihrer Gesamtheit dargestellt. Nichts ist so fremd, den Geist der Ökumene als eine falsche Irenismus, bei dem die Reinheit der katholischen Lehre Verlust erleidet und seine echte und bestimmte Bedeutung ist getrübt.
Der Streit wird durch eine aktuelle Radio Vatikan Bericht, der die Überschrift "Lutheraner und Katholiken auf dem Weg zur vollen Einheit der Christen", durchgeführt und verwendet ein Foto von einem katholischen Bischof Denis Madden, der nahe bei weiblichen lutherische Bischof Elizabeth Eaton hervorgehoben.

Die Ankündigung des Papstes Reise nach Schweden folgt seinem Besuch am 15. November 2015 zu einer lutherischen Kirche in Rom, wo er zur Überraschung vieler Katholiken, sagte eine lutherische Frau fragen Empfang der Kommunion mit ihrem katholischen Ehemann "Erklärungen und Interpretationen" der Gemeinschaft kann zwischen Katholiken und Lutheranern unterscheiden, aber "das Leben ist größer als Erklärungen und Interpretationen." Er sagte: "Ich würde nicht jemals wagen, dies zu ermöglichen, denn es ist nicht meine Kompetenz. Eine Taufe, ein Herr, ein Glaube. Sprechen Sie mit dem Herrn und dann nach vorne zu gehen. Ich wage es nicht, etwas zu sagen. "

Ein Vatikan Quelle Kommentare des Papstes beschrieben als "Crossing the Rubicon Moment." Die Quelle sagte, dass sie "Spott-Doktrin", und dass sie schien der Papst die Auseinandersetzung mit der traditionellen Lehre der Kirche gegen Inter anzuzeigen.

Tage nach dem Papstbesuch, des Vatikans Liturgie Chef, Kardinal Robert Sarah, klargestellt, dass "Interkommunion wird nicht zwischen Katholiken und Nicht-Katholiken gestattet.« »Sie müssen den katholischen Glauben zu bekennen. Ein nicht-katholischen kann nicht die Kommunion empfangen. Das ist sehr, sehr klar. Es ist nicht eine Frage der folgenden Ihr Gewissen ", sagte er Aleteia zu dieser Zeit.

Allerdings, i n eine Interview einen Monat später, der lutherische Pastor, der den Papst gehostet hatte gesagt, er glaube, Francis hatte "öffnete die Tür", um Inter zwischen Katholiken und Lutheranern und hatte begonnen, "Revolution". Dann in der vergangenen Woche, die Priester in St. Peter Basilika gab Kommunion zu einer lutherischen Delegation aus Finnland, nachdem die Gruppe mit Franziskus begegnet war. Lutherischer Bischof in der Delegation, Samuel Salmi, sagt, dass sie ihre Arme vor der Brust für einen Segen überquert hatten, aber die Priester bestand darauf, indem sie ihnen Kommunion.

Franziskus sagte die gemeinsame Erinnerung an die Reformation im Jahr 2014, als er eine Delegation von der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Deutschland. "Im Jahr 2017 gedenken lutherische und katholische Christen zusammen den fünfhundertsten Jahrestag der Reformation", sagte er. "Bei dieser Gelegenheit, Lutheraner und Katholiken wird, zum ersten Mal, haben die Möglichkeit, eine behalten und das gleiche weltweite ökumenische Gedenkfeier, die noch nicht in Form eines triumphalen Feier, sondern um unseren gemeinsamen Glauben an den dreieinigen Gott bekennen."
https://www.lifesitenews.com/news/pope-f...ant-reformation

von esther10 27.01.2016 00:50


Am Übergang vom zweiten zum dritten Jahrtausend hat Papst Johannes Paul II. entschieden, den Wortlaut des dritten Teils des "Geheimnisses von Fatima" zu veröffentlichen.



DIE BOTSCHAFT VON FATIMA
EINFÜHRUNG

Am Übergang vom zweiten zum dritten Jahrtausend hat Papst Johannes Paul II. entschieden, den Wortlaut des dritten Teils des "Geheimnisses von Fatima" zu veröffentlichen.

Nach den aufregenden und grausamen Ereignissen des zwanzigsten Jahrhunderts, das zu den kritischsten der Menschheitsgeschichte zählt und im blutigen Attentat gegen den "milden Christus auf Erden" gipfelte, wird nunmehr über einer Wirklichkeit ein Vorhang aufgetan, der Geschichte macht und diese Wirklichkeit auf tiefsinnige Weise in einem geistlichen Horizont deutet, für den die heutige Geisteshaltung, die oft das Wasserzeichen des Rationalismus trägt, keinen Sinn hat.

Erscheinungen und übernatürliche Zeichen unterbrechen die Geschichte. Sie treten auf lebendige Weise in die menschlichen Fährnisse ein und begleiten den Weg der Welt, wobei sie Gläubige und Ungläubige überraschen. Diese Kundgaben, die dem Inhalt des Glaubens nicht widersprechen können, müssen auf den zentralen Gegenstand der Verkündigung Christi zulaufen: die Liebe des Vaters, der die Menschen zur Umkehr bewegt und die Gnade schenkt, sich in kindlicher Ergebenheit ihm zu überlassen. Das ist auch die Botschaft von Fatima, die mit ihrem bekümmerten Ruf zu Umkehr und Buße tatsächlich zum Herzen des Menschen vordringt.

Fatima ist unter den modernen Erscheinungen zweifellos die prophetischste. Der erste und der zweite Teil des "Geheimnisses", die der Reihe nach zur Vervollständigung der Dokumentation veröffentlicht werden, beziehen sich vor allem auf die schreckliche Vision von der Hölle, die Verehrung des Unbefleckten Herzens Mariens, den Zweiten Weltkrieg und sodann auf die Vorhersage der ungeheuren Schäden, die das vom christlichen Glauben abgefallene und dafür dem kommunistischen Totalitarismus verfallene Rußland der Menschheit zufügen würde.


Die drei Hirtenkinder von Fatima
http://www.marypages.com/fatimaDeutsch.htm

Keiner hätte sich das alles im Jahre 1917 vorstellen können: Die drei Hirtenkinder von Fatima schauen, hören und bewahren es im Gedächtnis auf, und Lucia, die Zeugin, die überlebt hat, schreibt es nieder in dem Augenblick, als sie vom Bischof von Leiria den Auftrag und von Unserer Lieben Frau die Erlaubnis erhält.

Im Hinblick auf die Beschreibung der beiden ersten Teile des "Geheimnisses", das übrigens schon veröffentlicht und daher bekannt ist, wurde der Text gewählt, den Schwester Lucia in der dritten Erinnerung am 31. August 1941 niedergeschrieben hat; in der vierten Erinnerung vom 8. Dezember 1941 werden dann einige Bemerkungen angefügt.

Der dritte Teil des "Geheimnisses" wurde "auf Anweisung Seiner Exzellenz, des Hochwürdigsten Herrn Bischofs von Leiria, und der Allerheiligsten Mutter ..." am 3. Januar 1944 niedergeschrieben.

Es gibt nur eine einzige Handschrift, die hier fotostatisch wiedergegeben wird. Der versiegelte Umschlag wurde zunächst vom Bischof von Leiria aufbewahrt. Um das "Geheimnis" besser zu schützen, wurde der Umschlag am 4. April 1957 dem Geheimarchiv des Heiligen Offiziums übergeben. Schwester Lucia wurde davon vom Bischof von Leiria in Kenntnis gesetzt.
*
DAS "GEHEIMNIS" VON FATIMA

ERSTER UND ZWEITER TEIL DES "GEHEIMNISSES",
WIE ES SCHWESTER LUCIA IN DER "DRITTEN ERINNERUNG"
AM 31. AUGUST 1941 AUFGEZEICHNET
UND FÜR DEN BISCHOF VON LEIRIA-FATIMA BESTIMMT HAT

(Originaltext)



**********



hier geht es weiter

http://www.vatican.va/roman_curia/congre...-fatima_ge.html...

http://www.katholisches.info/2009/08/19/...ischen-kapelle/

von esther10 27.01.2016 00:39

Was Papst Franziskus mit seiner Fastenbotschaft sagen will


Papst Franziskus an Karfreitag 2015
Von Alvaro de Juana

VATIKANSTADT , 26 January, 2016 / 10:28 PM (CNA Deutsch).-

Der Vatikan hat heute Morgen die Botschaft von Papst Franziskus für die diesjährige Fastenzeit präsentiert. Sie trägt den Titel "Barmherzigkeit will ich, nicht Opfer (Mt 9,13). Die Werke der Barmherzigkeit auf dem Weg des Jubiläums."

Im Text versichert Franziskus, dass man durch die Werke der Barmherzigkeit dem Nächsten die Liebe Gottes zeigen kann, die fähig ist "das Herz des Menschen zu verwandeln, ihn eine treue Liebe erfahren lässt und ihn so seinerseits zur Barmherzigkeit befähigt".

"Es ist ein stets neues Wunder, dass die göttliche Barmherzigkeit sich im Leben eines jeden von uns ausbreiten kann, uns so zur Nächstenliebe motiviert und jene Werke anregt, die die Tradition der Kirche die Werke der leiblichen und geistigen Barmherzigkeit nennt."
Er erklärt weiterhin, dass die Fastenzeit "eine geeignete Zeit ist, um durch das Hören auf Gottes Wort und durch Werke der Barmherzigkeit endlich die eigene existenzielle Entfremdung zu überwinden."

Der Papst verweist darauf, dass wir "durch die leiblichen Werke das Fleisch Christi in unseren Brüdern und Schwestern berühren, die es nötig haben gespeist, bekleidet, beherbergt und besucht zu werden, während die geistigen Werke unmittelbarer unser Sünder-Sein betreffen: beraten, belehren, verzeihen, zurechtweisen, beten."

"Die Barmherzigkeit Gottes ist nämlich eine Verkündigung an die Welt: Jeder Christ aber ist aufgerufen, diese Verkündigung ganz persönlich an sich selbst zu erfahren" und deswegen werde ich in der Fastenzeit "Missionare der Barmherzigkeit aussenden, damit sie für alle ein konkretes Zeichen der Nähe und der Vergebung Gottes seien" erläutert der Papst.

Der Heilige Vater zeigt auf, dass "Maria, weil sie die durch den Erzengel Gabriel überbrachte Frohe Botschaft angenommen hat, im Magnificat prophetisch die Barmherzigkeit besingt, mit der Gott sie auserwählt hat" und so zum "vollkommenen Bild der Kirche wird, die das Evangelium verkündet, weil sie selbst durch das Wirken des Heiligen Geistes, der ihren jungfräulichen Schoß fruchtbar gemacht hat, vom Evangelium durchdrungen wurde und immer neu durchdrungen wird."
Franziskus führt aus, dass "sich das Geheimnis der göttlichen Barmherzigkeit im Laufe der Geschichte des Bundes zwischen Gott und seinem Volk offenbart".

"Gott erweist sich nämlich immer reich an Erbarmen und ist bereit, in jeder Gelegenheit über sein Volk tief empfundene Zärtlichkeit und Mitleid auszugießen, vor allem in den dramatischsten Augenblicken, wenn die Treulosigkeit des Volkes den Bund bricht und das Bündnis auf stabilere Weise in Gerechtigkeit und Wahrheit neu bestätigt werden muss."
Seiner Meinung nach handelt es sich um ein "echtes Liebesdrama, in dem Gott die Rolle des betrogenen Vaters und Ehemannes spielt, während Israel den treulosen Sohn/die treulose Tochter und die untreue Braut verkörpert."

Der Heilige Vater erklärt, dass "der Sohn Gottes der Bräutigam ist, der alles unternimmt, um die Liebe seiner Braut zu gewinnen, an die ihn seine bedingungslose Liebe bindet, die dadurch sichtbar wird, dass er sich auf ewig mit ihr vermählt."

"Das ist der lebendige Kern des apostolischen Kerygmas, in dem die göttliche Barmherzigkeit eine zentrale und grundlegende Stellung einnimmt" betont er.

Der Papst bittet, in diesem Heiligen Jahr über die sogenannten Werke der Barmherzigkeit nachzudenken, denn dies ist "eine Form, unser Gewissen, das gegenüber dem Drama der Armut oft eingeschlafen ist, wachzurütteln und immer mehr ins Herz des Evangeliums vorzudringen, in dem die Armen die Bevorzugten der göttlichen Barmherzigkeit sind."

In der Botschaft äußert sich der Papst auch zur Existenz jener Menschen, die glauben, reich zu sein, während sie in Wahrheit arm sind. "Denn er ist Sklave der Sünde, die ihn dazu drängt, Reichtum und Macht nicht zum Dienst an Gott und den Nächsten einzusetzen, sondern um in sich das tiefe Bewusstsein zu ersticken, dass auch er nichts anderes als ein armer Bettler ist."

"Und je größer die Macht und der Reichtum sind, über die er verfügt, desto größer kann diese trügerische Verblendung werden" bekräftigt er.

Seiner Ansicht nach führt diese Verblendung zu einem "hochmütigen Allmachtswahn, in dem unheilvoll jenes dämonische ´Ihr werdet sein wie Gott´ nachhallt, das die Wurzel aller Sünde ist.

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http://de.catholicnewsagency.com/story/w...sagen-will-0426

von esther10 27.01.2016 00:37

Wir haben ein Narzissmusproblem
VON HANS-JOACHIM MAAZ26. JANUAR 2016


Vertreter und Akteure der Willkommenskultur tun vor allem sich selbst etwas Gutes, sagt Hans-Joachim Maaz

Angela Merkels Flüchtlingspolitik stürzt dieses Land in eine tiefe Krise, glaubt der Psychoanalytiker Hans-Joachim Maaz. In einem Gastbeitrag fordert er mehr Realismus und Ehrlichkeit in der Flüchtlingsdebatte. Den Deutschen diagnostiziert er eine „narzisstische Normopathie“

Die kriminellen Ereignisse in der Silvesternacht in Köln bedeuten eine Zäsur in der gesellschaftlichen Auseinandersetzung um die Flüchtlingsproblematik. Dass vor allem Frauen zu Opfern wurden, hat die „Willkommenskultur“ erheblich gedämpft. Auch die Grünen, die Linken, selbst die Feministinnen müssen jetzt gegenüber einer unkontrollierten Einwanderung Bedenken akzeptieren.

Aber am meisten ist „Mutti“ Merkel unter Druck, der man eine vermeintliche mütterliche Fürsorge immer weniger abnimmt. Ihre einsame Entscheidung – nicht mit der EU vereinbart, nicht im Bundestag debattiert, nicht mit Städten und Gemeinden abgestimmt – die in Ungarn gestrandeten Flüchtlinge großzügig und unkontrolliert in Deutschland aufzunehmen, wurde noch als große humanitäre Geste gefeiert. Kritische Bedenken wurden in der öffentlichen Diskussion kaum zugelassen. Und eine zugespitzte Kritik wie zum Beispiel „moralischer Imperialismus“ (Orbán) oder „Tugendterror“ (Sarrazin) wurden als absolut indiskutable Meinungen gebrandmarkt.
*
Moralisierender Mainstream und political correctness

Aber Köln hat die sehr wirksame Macht einer political-correctness-Zensur, eines moralisierenden Mainstreams, eines vorauseilenden Gehorsams deutlich werden lassen und aufgeweicht. Wir müssen zur Kenntnis nehmen, dass es gar keiner autoritären Meinungszensur oder gar einer „Lügenpresse“ bedarf, um unerwünschte oder belastende Wahrheiten zu vermeiden.

Die realen Erfahrungen der letzten Wochen zeigen, dass „Wir schaffen das!“ und „Es gibt keine Obergrenze!“ eine irrtümliche Suggestion und eine praktische Fehleinschätzung sind. Dass die notwendige Integration nicht „nur“ Versorgung, Wohnung, Sprachkurse, Arbeit, medizinische Versorgung, Kitas, Schulen, Kultur- und Rechtserziehung bedeutet, sondern auch zu lösende Fragen der Sexualökonomie aufwirft, ist jetzt deutlich geworden. Und dass etwa zwei Drittel der Weltbevölkerung nach deutschem Asylrecht auch asylberechtigt wären, führt den Streit um eine Obergrenze ad absurdum.

Im Grunde genommen wissen wir alle, dass die Kanzlerin irrt und die bisherige Politik der Bundesregierung eine Tendenz zur nationalen Krise befördert. Weshalb schauen wir überwiegend nur zu, weshalb gibt es keinen Aufstand, weshalb wird der Rücktritt der Regierung, vor allem der Kanzlerin, nicht mit Nachdruck eingefordert? Ist die Politik „alternativlos“? Das glauben immer weniger!

Besorgte Bürger sind nicht rechtsextrem

Ich bezeichne eine gesellschaftliche Fehlentwicklung als „Normopathie“: Das Falsche, der Irrtum, wird nicht mehr erkannt, weil die Mehrheit einer Meinung ist und danach handelt. Alle Mitläufer können schuldfrei denken und sagen, was „alle“ machen, kann ja nicht falsch sein. Und als Mainstream ist die versammelte Kraft zu verstehen, dazugehören zu wollen, nicht die Last eines Außenseiters tragen zu müssen oder offen bekämpft und diffamiert zu werden.

Die in Deutschland immer noch wirksamsten Ausgrenzungen werden mit Schlagwörtern wie „rechtsextrem“, „rechtspopulistisch“ und „fremdenfeindlich“ vollzogen und damit jede inhaltliche Diskussion verhindert. Ganz ohne Frage gibt es solche Positionen, sie treffen aber überhaupt nicht auf die große Zahl der „besorgten Bürger“ zu. Dass Menschen Angst vor einer unkontrollierten Entwicklung, vor Fremden und krimineller Bedrohung haben, ist normal. Dass viele Menschen eine aufgezwungene Veränderung nicht wollen, dass sie Parallelgesellschaften ablehnen, dass sie kulturelle und religiöse Konflikte nicht wünschen, ist weder fremdenfeindlich oder rechtsradikal, noch rückschrittlich, sondern ihr gutes Recht.

Mehrheit der Bevölkerung schweigt oder schimpft im Stillen

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http://www.cicero.de/berliner-republik/s...ter-druck/60396


von esther10 27.01.2016 00:32

Polizeigewerkschaft widerspricht dem Innenminister betr. Flüchtlings-Registrierung
Veröffentlicht: 27. Januar 2016 | Autor: Felizitas Küble

In der “Bild am Sonntag” wurde Bundesinnenminister Thomas de Maziére damit zitiert, dass „die Polizei täglich rund 3500 Flüchtlinge an der Grenze erkennungsdienstlich erfassen könne“ und damit nahezu alle Asylsuchenden grenznah vollständig vor der Verteilung an die Bundesländer erfasst würden. Die Bundespolizisten vor Ort aber sagen: „Das ist völlig absurd!“ 033_30

„Wer auch immer dem Bundesinnenminister diese falschen Informationen aufgeschrieben hat, der gehört eigentlich sofort entlassen!“, so der Bundesvorsitzende der DPolG Bundespolizeigewerkschaft, Ernst G. Walter.


Als „hanebüchenen Quatsch“ bezeichnete Rainer Wendt, Chef der Deutschen Polizeigewerkschaft, die Angaben des Ministeriums. Ausweislich der offiziellen Zahlen der Bundespolizei können von dem derzeit trotz witterungsbedingtem Rückgang täglich immer noch mehr als 2000 Migranten nie mehr als 500 bis 700 pro Tag von der Bundespolizei erkennungsdienstlich behandelt werden. Selbst wenn man die sog. grenznahe Erfassung durch das BAMF hinzuzählen würde, wären die verlautbaren Zahlen maßlos überzogen.

Gewerkschaftschef Walter, der früher selbst viele Jahre im Bundesinnenministerium gearbeitet hatte, kann nicht nachvollziehen, wie Mitarbeiter des Innenministers diesen in eine solch peinliche und prekäre Situation bringen konnten.

Über die Falschmeldungen ist Walter auch deshalb so empört, weil damit seiner Meinung nach nicht nur die Bevölkerung getäuscht würde, sondern insbesondere auch die vor Ort weit über die Grenze der Belastbarkeit arbeitenden Kolleginnen und Kollegen immer mehr frustriert würden und sich verschaukelt fühlten.


Foto: IGFM„Entweder die zuständigen Berater und Sprecher des Innenministers haben wirklich überhaupt keine Ahnung von dem, was da an der Grenze zur Zeit abgeht oder irgendjemand schiebt dem Minister sogar bewusst falsche Infos unter, um ihn damit auflaufen zu lassen. Aber egal, was der Grund für solche absolut leicht zu widerlegenden Falschinfos ist, auf jeden Fall sollte sich der Minister von diesen Leuten ganz schnell trennen“, so Walter.


Laut seinem 1. Stellvertreter Heiko Teggatz sind auch die vom BMI genannten 100 – 200 Zurückweisungen pro Tag nur die halbe Wahrheit. Das Ministerium versuche hier Erfolge zu verkaufen, verschweige aber dabei, dass die Zurückgewiesenen zum Teil bereits nach Stunden erneut aufgegriffen werden. „Da wir als Bundespolizei nicht annähernd dazu in der Lage sind, die gesamte Grenze lückenlos zu überwachen, gehen wir davon aus, dass die meisten Zurückgewiesenen später erneut illegal über die Grüne Grenze einreisen“.

Teggatz weiter: „Die Masse der Migranten wird durch unsere Leute an der Grenze nach wie vor lediglich einer so genannten „Fast-ID“ unterzogen. Hierbei werden nur die Fingerabdrücke mit der nationalen Datei abgeglichen, aber nichts gespeichert oder registriert. Im Anschluss werden die Migranten dann an die Erstaufnahmeeinrichtungen der Länder weitergeleitet. Zu diesem Zeitpunkt weiß aber kein Bundespolizist, wer die Leute wirklich sind, wie sie heißen oder woher sie kommen.“
https://charismatismus.wordpress.com/201...-registrierung/
Quelle: http://dpolg-bpolg.de/wp/?p=10755

von esther10 27.01.2016 00:32

Israel: Kind entwickelt System zur Produktion von Sauerstoff im Weltall
Veröffentlicht: 27. Januar 2016 | Autor: Felizitas Küble

Die 13 Jahre alte Roni Oron (siehe Foto) aus Ramat Hasharon hat ein System zur Produktion von Sauerstoff im All erfunden, wie die hebräische Jugendzeitschrift Ma’ariv L’Noar berichtet.



Das Mädchen hat vor kurzem für ihre Erfindung BioSat den „Satellite is Born“-Preis der israelischen Weltraumbehörde gewonnen. Mit ihrer Erfindung wollte sie „ein Problem für Astronauten lösen und beweisen, dass ein Leben auf dem Mars möglich ist.“

Die kindliche Roni beschreibt den von ihr erfundenen Satellit als eine “große Blase mit einem Spiegel auf der einen Seite, die auf der anderen Seite transparent ist, wodurch Licht hineinkommen kann. In der Mitte ist eine Kapsel, die aus einer Membran gemacht werden wird, durch die Luft hindurch kann, aber kein Wasser. Innerhalb der Kapsel werden Wasser und Algen sein und außerhalb Kohlendioxid. Durch den Prozess der Photosynthese wird der Satellit Sauerstoff produzieren.“

Quelle: Israelische Botschaft in Berlin

von esther10 27.01.2016 00:31

Warum dieser Mann als "Maximilian Kolbe der Deutschen" bezeichnet wird


Von CNA Deutsch/EWTN News

VATIKANSTADT , 27 January, 2016 / 4:30 PM (CNA Deutsch).-
Vor wenigen Tagen hat Papst Franziskus als Märtyrer der katholischen Kirche anerkannt: Pater Engelmar Unzeitig. Am 21. April 1941 wurde er von der Gestapo verhaftet. Sein Verbrechen? Er predigte gegen das “Dritte Reich”, vor allem gegen die Behandlung der Juden. Seine Schäfchen ermutigte er, Gott treu zu bleiben und den Lügen der Nazi-Diktatur nicht zu glauben.

Ein KZ als “größtes Kloster der Welt”

Zur Strafe wurde der junge Priester an einen Ort geschickt, der heute als das “größte Kloster der Welt” bezeichnet wird: Das Konzentrationslager Dachau, bekannt für die große Zahl Pfarrer und Menschen geweihten Lebens, die dort eingesperrt waren. Allein 2700 Priester, die meisten aus Polen, kamen nach Dachau. Das KZ wurde dadurch eines der größten Aufenthaltsorte für katholische Priester in der Geschichte der Kirche; daher der Begriff.

Engelmar Unzeitig war gerade 30 Jahre alt, und erst seit zwei Jahren Priester. Geboren in Greifendorf (heute Tschechien), im Jahr 1911, war er mit 18 Jahren ins Seminar eingetreten und war Mitglied der Gemeinschaft der Mariannhiller Missionare in Reimlingen bei Augsburg.

Im KZ brachte sich Pater Unzeitig Russisch bei, um den vielen Gefangenen helfen zu können, die aus Osteuropa ins Lager kamen. Die Behandlung Geistlicher im KZ Dachau war unvorhersehbar. Manchmal wurden sie sehr schlecht behandelt, manchmal nicht. An einem Karfreitag etwa wurden dutzende Priester zur Folterbehandlung bestimmt, um “das Datum zu würdigen”.
Trotz schlechter Behandlung konnte der junge Priester mehrere Jahre seine Gesundheit bewahren. Doch dann fegte im Jahr 1945 eine Fleckentyphus-Epidemie durch das Lager.

Zusammen mit 19 anderen Priestern meldete sich Unzeitig als Freiwilliger um das zu tun, was sonst niemand tun wollte: Sich um die Kranken und Sterbenden in den Baracken zu kümmern. Der selbstlose Einsatz kam nicht selten einem Todesurteil gleich. Er und seine Gefährten pflegten die Menschen, badeten sie, beteten mit ihnen, und spendeten ihnen die Sakramente. Unter diesen Umständen fand der Priester Hoffnung und Freude durch seinen Glauben, wie die Briefe an seine Schwester aus dem KZ noch heute belegen.

2009 unterzeichnete Papst Benedikt XVI. ein Dekret der Heiligsprechungskongregation, das Unzeitig den "heroischen Tugendgrad" zuerkennt. Nun bestätigte Papst Franziskus das Martyrium, womit die entscheidenden Voraussetzungen für die Seligsprechung erfüllt sind: Ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Heiligsprechung des “Engels von Dachau”, er auch als “Maximilian Kolber der Deutschen” bezeichnet wird

hier geht es weiter
http://de.catholicnewsagency.com/story/w...chnet-wird-0432

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