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von esther10 20.12.2015 00:11

Der Papst spricht zu den deutschen Bischöfen - und jeder pickt sich was Passendes raus...!

Das kennt man aus der Politik. Das Problem für die Darstel-
lung in den Medien sind oft nicht die Ereignisse selbst, sondern wie man sie möglichst dem eigenen Weltbild genehm recht passend interpretiert. Nun ist er also vorbei, der fünf-
tägige Besuch der deutschen Bischöfe in Rom, und zum Schluss gab es, wie bei solchen Treffen üblich, eine zusammenfassende Ansprache des Papstes.
Die kann man bei "Radio Vatikan" übrigens in voller Länge nachlesen; es lohnt sich! ---> HIER !http://de.radiovaticana.va/news/2015/11/...sprache/1188163
Da gibt's nun je nach Geschmack auch die passende Lesart: Beim Kölner "domradio" gibt's da eine gute Zusammenfassung: Kritik des Papstes etwa an der "übertriebenen Zentralisierung" der Kirche gerade in Deutsch-
land, dazu dann der deutliche Appell an die Bischöfe, "die katholische Lehre in Deutschland zu bewahren und das Glaubensleben zu fördern",
so der Artikel. Dann die Warnung, die Mitarbeit der Laien dürfe nicht zum Priester-Ersatz werden und die Mahnung, nicht nachzulassen beim Einsatz für den Lebensschutz. ---> HIER !
Insgesamt ein klarer Hinweis, dass eine "pastorale Neuausrichtung" nötig ist, wie auch getitelt wird.
Klar, dass Kardinal Marx als Sprecher der Delegation den Papst lobt, weil der für Dezentralisierung eintrete, also etwas, was man von deutscher Seite für die Weltkirche will, aber was der Papst gerade in Deutschland mit seinem Hinweis auf die übertriebene Zentralisierung in zu geringem Maße erreicht sieht. Mit anderen Worten: Da sollten die deutschen Bischöfe erst mal vor der eigenen Haustüre kehren...!
http://kreuzknappe.blogspot.de/


von esther10 20.12.2015 00:09

Amtsenthobener Pfarrer: Schreiben von Bischof Ackermann und viele Unterstützer für Priester

Meine Leserinnen und Leser sind über die Vorgänge in Beckingen schon etwas im Bilde. Erst gestern schrieb ich über die am Samstag ausgesprochene Amtsenthebung des beliebten Pfarrers. Das ganze Ausmaß des Dramas und der bitteren Enttäuschung der Gläubigen kann man als Außenstehender wohl kaum ermessen. Pfarrer Christoph Eckert durfte sich offenbar noch nicht einmal von seiner Gemeinde verab-

schieden; am Samstag hielt ein Abgesandter des Dechanten den Vorabendgottesdienst, ein wenig konkretes Schreiben des Bischofs wurde im An-

schluß verlesen; hier kann man es als pdf-Datei nachlesen ---> KLICKEN !

http://www.pg-beckingen.de/amtsenthebung...elles-schreiben

Neben der Enttäuschung herrscht in Beckingen offenbar auch Wut auf Bischof Ackermann und die Bistumsspitze. Leserbriefe auf der Homepage geben eine kleine Kostprobe davon --->
KLICKEN !

http://www.domradio.de/themen/papst-fran...eutscher-kirche

Das Image vom "liberalen" Bischof Ackermann hat erheblich gelitten, wie mir scheint. So wie es aussieht, wird sich wohl der Vatikan mit der Ange-
legenheit beschäftigen müssen..

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Da gibt's nun je nach Geschmack auch die passende Lesart: Beim Kölner "domradio" gibt's da eine gute Zusammenfassung: Kritik des Papstes etwa an der "übertriebenen Zentralisierung" der Kirche gerade in Deutsch-
land, dazu dann der deutliche Appell an die Bischöfe, "die katholische Lehre in Deutschland zu bewahren und das Glaubensleben zu fördern",
so der Artikel. Dann die Warnung, die Mitarbeit der Laien dürfe nicht zum Priester-Ersatz werden und die Mahnung, nicht nachzulassen beim Einsatz für den Lebensschutz. ---> HIER !
Insgesamt ein klarer Hinweis, dass eine "pastorale Neuausrichtung" nötig ist, wie auch getitelt wird.
Klar, dass Kardinal Marx als Sprecher der Delegation den Papst lobt, weil der für Dezentralisierung eintrete, also etwas, was man von deutscher Seite für die Weltkirche will, aber was der Papst gerade in Deutschland mit seinem Hinweis auf die übertriebene Zentralisierung in zu geringem Maße erreicht sieht. Mit anderen Worten: Da sollten die deutschen Bischöfe erst mal vor der eigenen Haustüre kehren...!
http://kreuzknappe.blogspot.de/



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Da gibt's nun je nach Geschmack auch die passende Lesart: Beim Kölner "domradio" gibt's da eine gute Zusammenfassung: Kritik des Papstes etwa an der "übertriebenen Zentralisierung" der Kirche gerade in Deutsch-
land, dazu dann der deutliche Appell an die Bischöfe, "die katholische Lehre in Deutschland zu bewahren und das Glaubensleben zu fördern",
so der Artikel. Dann die Warnung, die Mitarbeit der Laien dürfe nicht zum Priester-Ersatz werden und die Mahnung, nicht nachzulassen beim Einsatz für den Lebensschutz. ---> HIER !
Insgesamt ein klarer Hinweis, dass eine "pastorale Neuausrichtung" nötig ist, wie auch getitelt wird.
Klar, dass Kardinal Marx als Sprecher der Delegation den Papst lobt, weil der für Dezentralisierung eintrete, also etwas, was man von deutscher Seite für die Weltkirche will, aber was der Papst gerade in Deutschland mit seinem Hinweis auf die übertriebene Zentralisierung in zu geringem Maße erreicht sieht. Mit anderen Worten: Da sollten die deutschen Bischöfe erst mal vor der eigenen Haustüre kehren...!
http://kreuzknappe.blogspot.de/2014/02/n...ew-bekommt.html

von esther10 20.12.2015 00:02





Franziskus: Warum wir Hoffnung haben, trotz des “Dritten Weltkriegs”
Botschaft zum Welttag des Friedens: Papst fordert Ende der Gleichgültigkeit gegenüber Gott, den Menschen und der Schöpfung


Papst Franziskus hält eine Taube beim Besuch der Kathedrale des Heiligen Geistes in Istanbul am 29. November 2014.
Foto: CNA/Daniel Ibanez

Von Anian Christoph Wimmer

VATIKANSTADT , 16 December, 2015 / 8:37 AM (CNA Deutsch).-
Papst Franziskus hat in seiner Botschaft zum Welttag des Friedens erneut die globalen Konflikte als einen “dritten Weltkrieg” in Etappen bezeichnet und vor einer Kultur der Gleichgültigkeit vor Gott, den Mitmenschen und der Schöpfung gewarnt.

Die Gleichgültigkeit gegenüber Gott "überschreite den persönlichen und geistigen Bereich des Einzelnen und greife auf den öffentlichen und gesellschaftlichen Bereich über", warnt Franziskus; und zitiert dann seinen Vorgänger:

So bemerkte Benedikt XVI. [in seiner Ansprache vor Diplomaten am 7. Januar 2013, Red.]: Es gibt “eine enge Verbindung zwischen der Verherrlichung Gottes und dem Frieden der Menschen auf Erden”. Denn “ohne eine Offenheit auf das Transzendente hin wird der Mensch tatsächlich leicht zur Beute des Relativismus, und dann fällt es ihm schwer, gerecht zu handeln und sich für den Frieden einzusetzen”. Das Vergessen und die Leugnung Gottes, die den Menschen dazu verleiten, keinen Maßstab mehr über sich anzuerkennen und nur sich selbst zum Maßstab zu nehmen, haben maßlose Grausamkeit und Gewalt hervorgebracht.
Doch Franziskus findet auch positive Worte in der Botschaft, die zum 1. Januar 2016 in allen katholischen Kirchen der Welt vorgetragen wird, und auch an die diplomatischen Vertretungen aller Länder geht: Sie gilt als Einstimmung der Anliegen der Kirche für das kommende Jahr. Der Welttag wurde 1968 durch den seligen Papst Paul VI. eingeführt.

Hoffnung statt Resignation

Er hoffe weiterhin auf die “Fähigkeit des Menschen, mit Gottes Gnade das Böse zu überwinden” und sich nicht der Resignation hinzugeben, so der Papst. Damit spielte Franziskus auf ein weiteres Leitthema seines Pontifikates an. Erst kürzlich hatte er die deutschen Bischöfe scharf kritisiert für die “lähmende Resignation” im Land.

Als positive Beispiele nannte Franziskus ebenfalls zum wiederholten den Weltklimagipfel in Paris – ebenso die wie Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen.

Integration von Migranten

Eine Verschiebung haben Beobachter dagegen in der Art und Weise festgestellt, mit denen der Papst die derzeitige Völkerwanderung festgestellt. Betonte er bis vor kurzem vor allem die Notwendigkeit, Menschen aufzunehmen, hebt Franziskus nun die Herausforderung der Integration der Millionen Menschen hervor, die weltweit unterwegs sind. Wörtlich spricht er von “Achtung der wechselseitigen Pflichten und Verantwortungen”, welche “die Integration der Migranten vereinfachen können". Ein Leben im Untergrund berge die Gefahr, in der Kriminalität zu landen.

Ebenfalls zum wiederholten Mal appelliert Franziskus an die Entscheider in der Politik, den ärmsten Ländern die Schulden zu streichen, oder zumindest “annehmbar zu verwalten”.

Umkehr ist die Antwort

Vor diesem Hintergrund mahnt Franziskus zur Umkehr auf, von der Gleichgültigkeit zur Barmherzigkeit, die erst Frieden möglich mache und im Jahr der Barmherzigkeit Gelegenheit für jeden einzelnen biete, seine Resignation gegenüber Gott zu überwinden – und konkrete Taten folgen zu lassen, um Ihm zu dienen:

“Im Geist des Jubiläums der Barmherzigkeit ist jeder aufgerufen zu erkennen, wie sich die Gleichgültigkeit in seinem eigenen Leben zeigt, und ein konkretes Engagement zu übernehmen, um dazu beizutragen, die Wirklichkeit, in der er lebt, zu verbessern, ausgehend von der eigenen Familie, der Nachbarschaft oder dem Arbeitsbereich.”

http://de.catholicnewsagency.com/story/d...riedenstag-0302
http://de.catholicnewsagency.com/story/f...weltkriegs-0303


von esther10 19.12.2015 19:09

19.12.2015


Ursula Müller-Huntemann neben Statue der Hl. Ursula
© Witte (dr)

Deutschstunden für Flüchtlinge an Kölner Schule
"Die Offenheit der Flüchtlinge ist riesengroß!"

An einer katholischen Mädchenschule in Köln unterrichten Lehrer, Lehrerinnen und Schülerinnen ehrenamtlich Flüchtlinge. Ihr Fazit: Offenheit und Wissendurst der Flüchtlinge seien riesengroß.


Leila Lakzadeh im Unterricht
© Wagner (dr)
19.12.2015

Johanna Zimmer steht an der Tafel und malt eine Banane. Darunter schreibt sie den Namen der Frucht. Der Lehrerin sitzen drei Flüchtlinge gegenüber, die die Deutsche Sprache bisher weder sprechen noch lesen können. Mit Bildern und durch Gesten versucht Zimmer den drei Teilnehmern zur erklären, was ein Radio ist. Zwei junge Frauen und ein junger Mann stecken daraufhin die Köpfe zusammen und unterhalten sich untereinander auf Kurdisch. Sie wissen schließlich was gemeint ist und wiederholen das deutsche Wort "Radio" und freuen sich. In der Stunde wird viel gelacht, aber in dem Blicken der Flüchtlinge liegt auch Unsicherheit. Sie lernen hier, im katholischen St. Ursula Gymnasium in Köln, Deutsch. Für sie und die Lehrer, die hier in ihrer Freizeit ehrenamtlich unterrichten, eine schwierige Aufgabe. Oft können sich beide Seiten nur schwer verständigen. Trotzdem lernen hier zurzeit etwa 40 Männer und Frauen aus Eritrea, Bangladesch, dem Irak und anderen Regionen der Welt an zwei Nachmittagen in der Woche Deutsch. Die Anzahl der Teilnehmer wächst stetig.

Anfang Oktober organisierte das Mädchengymnasium einen Nachmittag mit Kaffee, Kuchen und Spielen für Kinder. Man lud in mehreren Sprachen Flüchtlinge ein um für den Deutschunterricht zu werben. Seitdem arbeiten Lehrerinnen und Lehrer, Schülerinnen und pensionierten Kolleginnen und Kollegen der Schule mit den Flüchtlingen zusammen. Barbara Schultes ist Schülerin am Ursulinen Gymnasium und hilft in den Kursen mit. Am Anfang sei sie einfach neugierig gewesen, wer zu den Stunden kommen würde, erklärt die 17-Jährige. Aber ihr sei schnell klar geworden, wie wichtig es ist, sich in einem fremden Land verständigen zu können. "Wenn man nicht lesen und schreiben kann, fehlt einem so ein großes Stück an Kultur und an Möglichkeiten. Darum möchte ich gern anderen Menschen unsere Sprache beibringen." Die Leiterin des Projekts ist Ursula Müller-Huntemann. Die Lehrerin koordiniert die sozialen Projekte am Ursulinen Gymnasium. Viele Kollegen und Schülerinnen seien an sie mit dem Wunsch Flüchtlingshilfe zu leisten herangetreten. "Wir als Schule haben uns entschieden, als Bildungsinstitut eben Deutsch zu unterrichten."

Befürchtungen nicht bestätigt

Wenn Männer und Frauen mit verschiedenen Glaubensbekenntnissen aus unterschiedlichen Regionen der Welt in eine katholische Mädchenschule kommen um eine fremde Sprache zu lernen, sind da Konflikte nicht vorprogrammiert? "Wir hatten diese Bedenken vorher tatsächlich! Wir dachten, dass viele vielleicht auch nicht in unsere Schule kommen wollen, weil sie wissen, dass wir ein katholisches Gymnasium sind. Das hat sich aber nicht bewahrheitet. Im Gegenteil! Die Offenheit und der Wissendurst der Flüchtlinge ist riesengroß!" Laut Müller-Huntemann kämen die Teilnehmer immer schon einige Zeit vor Beginn des Unterrichts in die Schule und fühlten sich hier sehr wohl. Viele der Flüchtlinge seien traumatisiert von der Flucht. Ihr Status sei oft noch nicht geklärt und sie würden deshalb keinen Platz in den städtischen Sprachkursen bekommen. An der Ursulinenschule könne man zumindest beim Erlenen der Sprache helfen, so Müller-Huntemann. "Das soll kein kurzfristiges Projekt sein. Wir freuen uns wirklich sehr, dass sich so viele Kollegen ehrenamtlich einsetzen und am Nachmittag hier unterrichten."

Derweil findet sich die Gruppe für die nächste Deutschstunde in der Schule ein. Junge Männer und Frauen stehen, teilweise mit kleinen Kindern, in der Eingangshalle unter der Figur der heiligen Ursula. Leila Lakzadeh ist eine von ihnen. Die Programmiererin kommt aus dem Iran und ist seit sechs Monaten in Deutschland. Sie und ihr Mann sind bekennende Christen und mussten deshalb aus dem Iran fliehen. Sie sei glücklich am Unterricht teilnehmen zu können und ihre Religion in Deutschland ausleben zu dürfen. Lakzadeh besucht auch einen Deutschkurs an der Volkshochschule. Viele Flüchtlinge, die zu den Kursen erscheinen, können dieses Angebot aber nicht nutzen. Würde sich die Schule nicht ehrenamtlich engagieren, hätten viele aus der Gruppe vielleicht gar keine Chance die deutsche Sprache zu erlernen.
http://www.domradio.de/nachrichten/2015-...-koelner-schule


Sebastian Witte
(dr)

von 19.12.2015 18:51

*************************************************************************************************************
Seite 1 / 10. Dezember 2015 AM / ass
Botschaft der lieben Gottesmutter

Meine geliebten Kinder: Ich bitte euch, besonders in diesen Tagen:

Betet. Betet. Betet. Tut Busse. Kehrt um.
Bittet die treuen Priester, dass sie euch das heilige Sakrament der Busse spenden.
Denn, ihr wisst weder den Tag, noch die Stunde, wann der HERR kommen wird.

Auch, bitte ich euch ganz besonders:
Betet für die Bischöfe eures Landes!
Denn, es gibt Solche, die widersetzen sich den Anordnungen GOTTES.
Anstatt, ihren kranken Schafen zu helfen, lassen sie diese im Stich und,
schauen zu, wie sie dem Tod verfallen!

Schon so oft sagte ich:
‚Achtet auf die Zeichen‘.
Ja, ihr hört und seht selbst, was Alles geschieht.
Alles ist im Umbruch zum Bösen; denn, Satans Macht ist gross!
Darum: Seid wachsam!

Auch, bitte ich euch wieder:
Verlasst den engen Weg nie. Denn, rechts und links ist das Verderben!
Schaut, gerade in diesen Tagen, da ihr im Gedenken das Geburtsfest des HERRN begeht.
Betrachtet, wie ER in Armut geboren wurde!
Bleibt auch ihr arm, demütig; so, wie GOTT es will.
Erhebt euch nicht über Andere, beschuldigt Niemanden!
Bewahrt immer ein demütiges Herz, auch ganz besonders in diesen Tagen!
Denkt an das Kind in der Krippe. Es hat auf Stroh gelegen!

Meine geliebten Kinder:
Es werden Tage kommen - furchtbare Tage!
GOTTES Barmherzigkeit ist zwar gross;
doch, jetzt wird dann Seine GERECHTIGKEIT walten!
Ja, GOTTES Geduld ist unendlich.
Aber, was Satan tut, das ist so furchtbar!
So viele Seelen gehen zu Grunde! Und, warum?
Weil so viele Hirten diese Seelen den Wölfen überlassen!

Wo sind diese Hirten, die mit ihrer Stimme GOTT verkünden? anstatt den Satan?
Ja, jetzt wird Vieles geschehen!
Aber, wenn ihr betet und das tut, was ich euch immer sage,
dann, werde ich euch festhalten und durch diese Finsternis führen!

Meine geliebten Kinder, das habe ich schon in Fatima gesagt:

Betet * Betet * Betet !
Ja: Betet, betet, betet, damit nicht eintrifft, was da-
mals geschah; nämlich: Krieg, Krieg, Krieg und Tod.

Betet. Durch euer Gebet könnt ihr noch Vieles verhindern!
Betet. Ja, meine geliebten Kinder: Betet !
Mein Herz ist voller Trauer, weil ich zusehen muss, dass so Viele in die Irre gehen.
Betet * Betet * Betet !

Myrtha: „Nein, oh MUTTER: Bitte, lass das Furchtbare nicht zu, lass es nicht zu! Denn, auch wir sind
so schwach und versagen in Allem. Ja, auch wir schauen nur zu; anstatt, dass wir unsere Stimmen
für GOTT erheben! Oh, GOTT: Hab Erbarmen, erbarm Dich, …
Pater Pio, Bruder Klaus, Schwester Faustina: Bleibt unsere Fürbitter.“

Nun beginnt das schwere Sühneleiden zur heiligen Messe.

von esther10 19.12.2015 18:24

Es geht um mehr als die Beichte

Wie die Piusbruderschaft die Geste von Franziskus nutzt. Interview mit Pater Franz Schmidberger, Regens des Priesterseminars der Piusbruderschaft.


Erstellt von kathnews-Redaktion am 17. Dezember 2015 um 22:58 Uhr
P. Franz Schmidberger

Das Interview führte Anian Christoph Wimmer (CNA):

Zaitzkofen (kathnews/CNA). Zum Jahr der Barmherzigkeit hat Papst Franziskus erklärt, dass die Beichte der Piusbruderschaft „gültig und erlaubt” empfangen werden kann. Das Generalhaus der Priesterbruderschaft St. Pius X (FSSPX) dankte dem Heiligen Vater in einem Schreiben für „seine väterliche Geste”. Wie geht die FSSPX mit dieser Geste um? Antworten von Pater Franz Schmidberger, Regens des Priesterseminars „Herz Jesu” und ehemaliger Distriktoberer der Bruderschaft in Deutschland und Österreich.

CNA: Pater Schmidberger, hat die Piusbruderschaft tatsächlich aus der Presse von dieser Geste erfahren, zumal es ja in einem Schreiben an Erzbischof Rino Fisichella zu lesen war?

SCHMIDBERGER: Ja, wir haben die Nachricht, Papst Franziskus habe den Patres der Priesterbruderschaft St. Pius X. für die Zeit des Heiligen Jahres generell die Beichtjurisdiktion für alle Gläubigen gegeben, aus der Presse erfahren. Sie wissen ja: Unsere Beziehungen zu den römischen Behörden sind nicht die engsten und freundschaftlichsten, so dass wir alles schon im Voraus erführen.

CNA: Haben Sie von anderen kirchlichen Vertretern auch gehört? Wie bewerten Sie die Berichterstattung dazu in katholischen wie weltlichen Medien?

SCHMIDBERGER: Ich habe in der Tagespresse dazu einen Artikel gelesen; ansonsten hielten sich die Massenmedien im deutschen Sprachraum sehr zurück. Wir stehen nun einmal nicht besonders in ihrer Gunst, weil wir eben nicht dem Mainstream des Zeitgeistes folgen. In kirchlichen Medien habe ich einen nüchternen Satz gelesen. Man dürfte wohl in den Ordinariaten eher peinlich berührt gewesen sein, dass Geistlichen, die fälschlicherweise jahrelang als außerhalb der Kirche stehend oder sogar als Fundamentalisten beschimpft worden sind, nun die Beichtjurisdiktion gegeben wird, und dies durch einen Hoheitsakt des Heiligen Vaters selbst.

CNA: Wie nutzt die Bruderschaft nun diese Geste? Bietet sie aktiv das Sakrament der Versöhnung an – auch bei Gläubigen, die sonst nicht bei Priestern der FSSPX beichten?

SCHMIDBERGER: In unserem Priesterseminar Herz Jesu haben wir noch vor Weihnachten einen Beichttag festgesetzt und durch eine Anzeige in der Zeitung die Gläubigen darauf aufmerksam gemacht; unsere Seminaristen haben Flugblätter dazu ausgeteilt und Plakate geklebt. Ich nehme an, dass in den Prioraten und Kapellen ähnlich Angebote den beichtwilligen Gläubigen unterbreitet worden sind. Dazu kommen die regulären Beichtzeiten an Sonn- und Feiertagen und auf Anfrage hin auch während der Woche.

Falls das Angebot des Beichttages angenommen wird, sollen weitere Veranstaltungen dieser Art folgen, insbesondere in der Fastenzeit, jeweils verbunden mit der stillen Anbetung des allerheiligsten Altarssakramentes.

CNA: In seiner Ansprache an die deutschen Bischöfe hat Papst Franziskus diese aufgefordert, sich im Heiligen Jahr verstärkt um die Eucharistie zu bemühen, und um die Beichte, die vielerorts praktisch verschwunden sei. Wie regelmäßig gehen denn die Gläubigen zur Beichte, die auch sonst bei der Priesterbruderschaft ihre Berufung als katholische Laien leben?

SCHMIDBERGER: Vielleicht darf ich hier mit konkreten Zahlen aufwarten. Bei ungefähr 110 Gottesdienstbesuchern von außen an den Sonntagen zählen wir im Durchschnitt an die 15 Beichten, dazu kommen einige Beichten während der Woche; somit liegt die Beichtfrequenz bei ungefähr 6 Wochen, was einem ganz normalen christlichen Leben entspricht. In den anderen Kapellen der Bruderschaft dürfte das Verhältnis ziemlich dasselbe sein. Ansonsten aber ist die Beichte, von Ausnahmen abgesehen, in Deutschland zu einem verlorenen Sakrament geworden. Der Verlust des Sündenbewusstseins ist einerseits der Grund, andererseits eine Folge davon. Das Streben nach der Tugend und ein Leben nach dem Willen Gottes ist für den Christen ein Buch mit sieben Siegeln geworden. Viele gehen dazu ohne jede innere Disposition, oft mit schweren Sünden beladen, zur hl. Kommunion. Nicht die Zahl der Kommunionen zeugt heute von der Lebendigkeit und dem Eifer einer Gemeinde, sondern die Zahl der Beichten.

CNA: Wie erklären Sie sich diese deutlich höhere „Quote”?

SCHMIDBERGER: Wenn jahrelang in der Verkündigung nicht mehr über die Gebote Gottes gepredigt wird, über Sünden, die vom Reiche Gottes ausschließen (Gal 5,21), dann bricht die christliche Moral und eben das Sündenbewusstsein beim ehemals gläubigen Volk zusammen.

In allen unseren Kapellen versuchen wir, die Wahrheit, die Schönheit und die Tiefe der katholischen Religion zu vermitteln; wir predigen den ganzheitlichen katholischen Glauben ohne Abstriche und halten zur Ehrfurcht dem Heiligen gegenüber an, insbesondere zur Ehrfurcht gegenüber der hl. Eucharistie. Wir verkündigen nach Kräften den gekreuzigten und auferstandenen Herrn Jesus Christus. Dazu kommen Einkehrtage und das Angebot von Exerzitienkursen, wo vor den Teilnehmern das gesamte katholische Dogma, die entsprechende christliche Moral und das geistliche Leben aufgerollt werden. Dazu leiten wir die Gläubigen zu einem Leben des Gebetes an; in diesem empfangen sie dann von Gott das Licht über dessen Erhabenheit, Heiligkeit und erbarmende Vatergüte und über ihre eigene Erlösungsbedürftigkeit. Bei uns wird eben die Botschaft Unserer Lieben Frau von Fatima gelebt.

CNA: Die Geste von Papst Franziskus ist ja für das Jahr der Barmherzigkeit bestimmt – aber der Papst wird diese nicht nach dem 20. November 2016 für erledigt erklären, oder? Erwarten Sie vielmehr weitere Gesten dieser Art – mit Blick auf andere Sakramente etwa?

SCHMIDBERGER: Eine Beschränkung auf das Heilige Jahr ist in der Tat schlecht vorstellbar und dürfte wohl auch nicht dem Denken des Papstes entsprechen. Vielleicht folgen zunächst noch weitere Gesten ähnlicher Art. Aber auf die Dauer wird es sicher um eine endgültige Normalisierung mit einer kirchenrechtlichen Struktur für die Priesterbruderschaft St. Pius X. gehen.

CNA: Bereits sein Vorgänger, Papst Benedikt XVI., hat sich um ein Rapprochement mit der Piusbruderschaft bemüht. Nun schreibt Papst Franziskus im gleichen Brief wörtlich: „Ich vertraue darauf, dass in naher Zukunft Lösungen gefunden werden können, um die volle Einheit mit den Priestern und Oberen der Bruderschaft wiederzugewinnen”. Wie schätzen Sie diese Aussage ein?

SCHMIDBERGER: Zweifellos sieht Papst Franziskus in unserer Bruderschaft eine Kraft, die an der von verschiedenen Seiten geforderten Neuevangelisierung Hand anlegen kann. Auch entspricht unser Werk in etwa seiner Forderung nach dem Geist der Armut, empfangen wir ja keine Kirchensteuern und auch keine staatliche Unterstützung, sondern leben allein durch die Spendenfreudigkeit und den Opfergeist der Gläubigen. Wenn der Papst tatsächlich eine kirchenrechtliche Struktur ins Auge fasst, so würde dies viele Türen öffnen für ein weit umfangreicheres Wirken unserer Priester, als dies jetzt möglich ist. Vor allem könnten wir gemäß unserer Berufung mitwirken bei der Heranbildung einer neuen Priestergeneration voll Glaubensgeist und apostolischem Eifer.

CNA: Abschließend: Sie feiern heuer Ihr vierzigjähriges Priesterjubiläum. Was erhoffen Sie sich von der katholischen Kirche generell für die nächsten 40 Jahre, und welche Rolle wird die Piusbruderschaft dabei aus Ihrer Sicht spielen?

SCHMIDBERGER: Man kann für die nächsten Jahre der Kirche nur eine Reform an Haupt und Gliedern wünschen und für solch eine innere Erneuerung aus dem Geist der Heiligkeit heraus sich einsetzen. Dabei geht es vor allem um die Erneuerung des katholischen Priestertums, um die neue Hinführung der Gläubigen zu den Quellen des Heiles, zu den Sakramenten, es geht um eine lebendige Glaubensvermittlung in Predigt, Katechese, Einkehrtagen und Exerzitien, wie schon gesagt, wobei auch die modernen Kommunikationsmittel wie z.B. das Internet, Audio- und Videodateien verwendet werden könnten.

Die heutige Krise ist in erster Linie eine Krise des Glaubens, und dieser kommt vom Hören (Röm 10,17). Darum beten wir oft mit der ganzen Kirche die Oration aus der Messe für die Ausbreitung des Glaubens: „O Gott, Du willst, dass alle Menschen gerettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit kommen; so sende, wir bitten Dich, Arbeiter in Deine Ernte; lass sie voll Zuversicht Dein Wort verkünden, auf dass Deine Botschaft dahineile und in Herrlichkeit sei und alle Völker Dich, den einen wahren Gott, erkennen wie auch Deinen von Dir gesandten Sohn Jesus Christus, unsern Herrn.“
http://www.kathnews.de/es-geht-um-mehr-als-die-beichte
Foto: Pater F. Schmidberger – Bildquelle: fsspx.info

von esther10 19.12.2015 18:14

18. Dezember 2015
Politik » Deutschland

Hameln159

Asylbewerber fordern Heimaturlaub und legen Feuer


Polizeieinsatz (Symbolbild): Festnahmen in Hameln Foto: picture alliance

HAMELN. Das Amtsgericht hat Haftbefehl gegen zwei Asylbewerber erlassen, die ihre Unterkunft angezündet haben, um so einen Heimaturlaub zu erpressen. Gegen die beiden Libanesen wurden Ermittlungen wegen schwerer Brandstiftung eingeleitet. Der Hamelner Landrat Tjark Bartels (SPD) bestätigte den Vorfall am Donnerstag. Die Libanesen wollten wegen eines Todesfalles in der Familie in ihre Heimat zurückzukehren.

Die 21 und 26 Jahre alten Männer hatten sich vor die Unterkunft gestellt und jeweils ein Messer an den Hals gehalten. Sie forderten dabei die Herausgabe ihrer Pässe sowie das Erscheinen der Polizei. Nachdem die Beamten eintrafen, bemerkten sie, daß die beiden Asylbewerber Feuer in einem Zimmer gelegt hatten, das schnell gelöscht werden konnte.

Vier Wachmänner verletzt

„Durch vorherige Löschversuche und Durchführung der Gebäudeevakuierung wurden vier Mitarbeiter des Sicherheitsunternehmens leicht verletzt. Mit Verdacht auf eine Rauchgasintoxikation sind die Mitarbeiter vorsorglich in umliegende Krankenhäuser transportiert worden“, teilte die Polizei mit.

Die beiden Brandstifter hatten demnach bereits zuvor angekündigt, „es werde ein Auto und ein Haus brennen, wenn man ihnen ihre Pässe nicht aushändigen sollte“. Sie wurden mittlerweile in eine Justizvollzugsanstalt überstellt. (ho)
www.jungefreiheit.de


von esther10 19.12.2015 18:02

18. Dezember 2015
Politik » Deutschland
Polizei ermittelt


IS-Anhänger demonstrieren in Berliner U-Bahn


U-Bahnhof in Berlin (Symbolbild): IS-Parolen in der Hauptstadt Foto: picture alliance/Arco Images GmbH

BERLIN. Mutmaßliche Sympathisanten der Terrorgruppe „Islamischer Staat“ haben in der Nacht zu Donnerstag islamistische Lieder in einer Berliner U-Bahn gesungen. Die sieben arabischsprechenden Männer sollen laut Zeugen auch ein Flugblatt verteilt haben, um Anhänger für den IS zu gewinnen.

„Wir ermitteln jetzt wegen Unterstützung einer terroristischen Vereinigung“, sagte ein Sprecher der Polizei der Berliner Zeitung, die zuerst über den Fall berichtete. Die Berliner Verkehrsbetriebe sollen nun die entsprechenden Überwachungsvideos an die Ermittlungsbehörden weiterleiten.

Mit Kalaschnikow posiert

Der Verfassungsschutz geht in der Hauptstadt von rund 670 Salafisten aus, von denen 350 als gewaltbereit gelten. Am Donnerstag morgen durchsuchten Beamte des SEK die Wohnung eines tschetschenischen Islamisten, der in sozialen Netzwerken angekündigt hatte, sich den Dschihadisten in Syrien anzuschließen. Den Ermittlungsbehörden liegen zudem Fotos vor, die den Mann mit einer offensichtlich echten Kalaschnikow zeigen.

Die Generalstaatsanwaltschaft wirft dem in Grosny geborenen Wassili A. „Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat“ und unerlaubten Waffenbesitz vor. (ho)
https://jungefreiheit.de/politik/deutsch...erliner-u-bahn/

von esther10 19.12.2015 16:20

Militärischer Einsatz auch katholisch zu rechtfertigen


Kriegsbilder des russischen Verteidigungsministeriums von Luftangriffen auf Rakka, Syrien. - EPA

16/12/2015 09:00SHARE:

Die Bundeswehr hat ihren Anti-ISIS Einsatz begonnen, in der Nacht auf Mittwoch flog erstmals ein deutsches Tankflugzeug, um Kampfjets in der Luft zu versorgen. Kardinal Reinhard Marx sagte jüngst in einem Interview, ein solcher Kriegseinsatz sei eine Niederlage. Er frage sich, ob der Bundeswehreinsatz in Syrien wirklich zu rechtfertigen sei. Doch es gibt auch katholische Stimmen, die diesen Einsatz befürworten, so etwa der ehemalige General Karl-Heinz Lather. Er engagiert sich im Stiftungsbeirat der Katholischen Friedensstiftung und hat mit Pia Dyckmans über den militärischen Einsatz der deutschen Bundeswehr in Syrien gesprochen.

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Karl-Heinz Lather: „Ich glaube, dass es richtig ist, dass wir uns an der Koalition beteiligen, die gegen den Islamischen Staat dort kämpft. Nicht zuletzt ist der Einsatz auch zu Stande gekommen wegen der Anschläge in Paris und weil Frankreich um Hilfe bei der EU gebeten hatte. Von daher versteht sich, dass wir solidarisch die Lasten Frankreichs mittragen.“
RF: Viele sprechen von einem Kriegseinsatz, die Regierung nennt es vehement „nicht Krieg". Was denken Sie, ist das Krieg, was wir da führen?
Lather: „Ich würde es militärischen Einsatz nennen. Ein Krieg ist es nicht, weil bei einem Krieg sich nach dem internationalen Völkerrecht, so wie es nach dem Zweiten Weltkrieg die Vereinten Nationen verfasst haben, zwei Staaten bekämpfen. Wir aber erkennen ganz bewusst nicht den sogenannten Islamischen Staat als Staat an, sondern bezeichnen ihn als Terrororganisation.“
RV: Kardinal Marx hat in einem Interview noch einmal in Frage gestellt, dass dieser Einsatz überhaupt gerechtfertigt ist. Ist der Einsatz denn gerechtfertigt oder braucht man mehr Diplomatie?
Lather: „Die Diplomatie war vielleicht nicht ganz gescheitert. Es laufen auch noch Gespräche in Wien, wo viele der Konfliktparteien miteinander versuchen eine diplomatische Lösung zu suchen. Wir haben in Saudi Arabien das Treffen der Gegner von Assad und dem IS gehabt, die haben sich darauf verständigt, dass man ohne Assad zu einem Kompromiss kommen könne. Das sind Dinge im Werden. Aber wir vergessen zu schnell, was in Paris geschehen ist, was auf den Islamischen Staat zurück zu führen ist. Und der Islamische Staat ist ununterbrochen dabei, schlimmste Dinge zu tun, von Enthauptungen bis hin zu Vergewaltigungen oder Versklavungen. Das alles gelingt es nicht zu bremsen, ohne dass man militärisch eingreift.“
RV: Der Syrienkonflikt dauert schon viele Jahre, auch der IS ist nicht erst seit gestern am Wüten im Irak und Syrien. Kommt der Einsatz nicht viel zu spät?
Lather: „Da würde ich zustimmen. Aber anscheinend bedurfte es dieses schlimmen Anschlags in Paris, dass die deutsche Bevölkerung und der deutsche Bundestag dann die Hemmschwelle überwunden hat, sich dort militärisch zu engagieren. Es ist oft so in unseren westlichen demokratisch verfassten Staatsgefügen, dass wir einen solch schlimmen Anlass brauchen, bevor wir dann beginnen konkret zu handeln.“
RV: Die kirchliche Friedenslehre sagt, Krieg ist die ultima ratio. Militärische Gewalt darf nur in Betracht gezogen werden bei Aussicht auf Erfolg. Besteht diese Aussicht? Viele kritisieren den Einsatz, weil es keinen Plan und kein konkretes Ziel gibt.
Lather: „Das mit der ultima ratio muss man direkt übersetzen, es bedeutet äußerstes und nicht letztes Mittel. Das ist mir ganz wichtig, und ich stehe komplett in der christlichen Friedensethik und engagiere mich auch in dem Bereich. Ich glaube, dass wir momentan an einer Schwelle sind, wo das Beschreiben des Zieles des Ganzen politisch noch nicht vollständig gelungen ist. Gleichzeitig handelt man schon militärisch. Das ist nicht die Ideallösung nach unserer Ethik, aber es kommt dem nahe. Zumal wir keine anderen Lösungen finden. Wir erleben jeden Tag die Unmengen von Flüchtlingen, die aus diesen Konfliktgebieten nach Europa streben. Wir müssen an die Ursachen heran, und ein Teil der Ursachenbekämpfung ist der militärische Anteil. Ich hoffe, dass es politisch gelingt, die verschiedenen Konfliktparteien zueinander zu bekommen, zu einer Konfliktlösung zu gelangen und dann eine friedliche Lösung zu finden. Das geht aber nicht ohne die Menschen vor Ort, die am stärksten von diesem Konflikt betroffen sind.“
RV: Bedeutet das, dass gerade aus katholischer Friedenslehren-Sicht ist dieser militärische Einsatz auch ohne konkreten Friedensplan gerechtfertigt wegen der Lage vor Ort?
Lather: „Ich persönlich glaube das. Ich verstehe aber den ein oder anderen auch, der da rigoroser ist in seinem Urteil und sagt, die Politik hat noch nicht alle Möglichkeiten ausgeschöpft, um zu sagen, jetzt ist ultima ratio. Aber was muss denn noch Schlimmeres geschehen, als was Paris und die Menschen dort erlebt haben, damit wir zu einer politischen Entscheidung kommen?"
(rv 16.12.2015 pdy)

von esther10 19.12.2015 14:17

Kita-Skandal in Mainz hinterlässt tiefe Wunden
Kind wehrt drohende Schläge mit den Händen ab.


Bild Symbolbild Kindesmissbrauch

Video Entlassungen nach Kita-Skandal

VIDEO
http://www.heute.de/angeblicher-sexuelle...n-41542306.html

In Mainz sollen sich Kita-Kinder untereinander sexuell misshandelt haben - oder vielleicht doch nicht? Die Vorwürfe haben sich bisher nicht erhärtet, Kündigungen wurden aber längst ausgesprochen. Hier die Chronik eines Skandals, der wohl gar keiner hätte werden müssen.
Sie schaut die Besucher vor dem Arbeitsgericht nur kurz an. Sie wirkt unsicher, setzt sich direkt auf den Stuhl gegenüber der Richterbank. Sie spricht ein wenig mit ihrer Anwältin und wirkt, als ob sie am liebsten in einem tiefen Loch verschwinden möchte. "So, wie ich das jetzt einschätze, sind da ganz tiefe Wunden zurückgeblieben bei ihr", sagt Anwältin Kerstin Klein wenige Wochen nach dem Gerichtstermin über ihre Mandantin, deren Name nicht genannt werden soll.

Einige Medien sprachen von "Horror-Kita"

Die Frau ist eine von sieben Erziehern, denen nach Vorwürfen des sexuellen Missbrauchs unter Kindern in der katholischen Mainzer Kita gekündigt wurde. Unvorstellbar waren die Vermutungen, die vor gut einem halben Jahr die Titelblätter der Republik füllten. Da war etwa von einer "Horror-Kita" die Rede. Zahlreiche Gerüchte über Gewalt und Erpressung kursierten. Eines davon: Die Kinder von drei bis sechs Jahren sollen sich gegenseitig Gegenstände in den Po gesteckt haben. Und die sechs Erzieherinnen und ein Erzieher sollen von all dem nichts mitbekommen haben.

Das Bistum Mainz entließ sie alle fristlos wegen mangelnder Betreuung und Verletzung der Aufsichtspflicht - eine Hauruck-Aktion des Kita-Trägers. Am 11. Juni trat Generalvikar Prälat Dietmar Giebelmann vor die Presse, kämpfte mit den Tränen und rang um seine Worte. Er sei "fassungslos". "Wir können uns kaum erklären, wie diese Vorfälle über einen langen Zeitraum unbemerkt bleiben konnten", sagte Giebelmann. Auch der Kinderpsychiater Michael Huss machte bereits zeitnah die Feststellung: "Dieses Verhalten ist nicht normal. Auch wenn ich meine Berufsjahre Revue passieren lasse, fällt das eindeutig aus dem Rahmen."

"Verdacht nicht erhärtet"

Dann die unerwartete Wendung Ende November: Die Staatsanwaltschaft hatte wegen möglicher Verletzung der Fürsorge- und Erziehungspflichten ermittelt, 32 Kinder und mehr als 35 Eltern und Bezugspersonen befragt, Kinderärzte, Rechtsmediziner und Sachverständige zurate gezogen. Das vorläufige Ergebnis der Ermittlungen: "Die dem Verfahren zugrundeliegenden Vorwürfe haben sich nach dem bisherigen Ermittlungsstand nicht erhärtet; es haben sich bislang überwiegend entlastende Erkenntnisse ergeben", teilte die Staatsanwaltschaft mit.

Wenn Kerstin Klein heute das Verhalten der Kirche Revue passieren lässt, klingt sie erbost. Für sie sei der Auftritt des Generalvikars die Initialzündung gewesen, "als er gleich in der Presse verkündet hat, was stattgefunden hat und von einem 'Kartell des Schweigens' sprach. Da wurde nichts hinterfragt." Man habe ziemlich schnell mit einem "Ausrufezeichen und nicht mit einem Fragezeichen" berichtet, sagt Klein. "Man darf nicht vergessen, dass es dabei um Kinder geht. Dass da reagiert werden musste, war klar. Die Art und Weise war einfach unbesonnen."

Bistum: Damals klangen Vorwürfe glaubhaft.

Das Bistum äußerte sich nach den vorläufigen Ergebnissen der Staatsanwaltschaft in zwei Pressemitteilungen. Das Vorgehen des Bistums sei notwendig und erforderlich gewesen, erklärt Giebelmann in der Mitteilung. "Zum damaligen Zeitpunkt waren die Vorwürfe der Eltern glaubhaft." Das hätten Fachärzte bestätigt. "Im Falle eines schweren Verdachts der Verletzung von Aufsichtspflichten muss gehandelt werden, um einen möglichen weiteren Schaden von den betroffenen Kindern abzuwenden."

Kita
Top-Thema
Keine Doktorspiele


Zudem beklagt die Kirche, dass die Mitarbeiter nicht bereit gewesen seien, aktiv an der Aufklärung mitzuwirken. Die wiederum kritisieren, dass zu wenig Erzieher für zu viele Kinder angestellt gewesen seien. Sie hätten sich überfordert gefühlt und um Hilfe gebeten. Diesen Vorwurf weißt das Bistum zurück. Ein Interview will Giebelmann nicht geben, bevor das Verfahren nicht vollständig abgeschlossen ist.

Wann es so weit sein wird, lasse sich noch nicht seriös sagen, erklärt die Leitende

Oberstaatsanwältin Andrea Keller. Es "hängt unter anderem davon ab, ob, wann und wie sich Verfahrensbeteiligte, zum Beispiel Anwälte der Erzieher, äußern werden und ob sich daraus Anlass zu weiteren Ermittlungsmaßnahmen ergibt." Die Akteneinsicht und die Fristen zur Stellungnahme liefen noch.

"Gefahr der suggestiven Beeinflussung"

Wie konnten sich die Vorwürfe so ausweiten? "Generell besteht insbesondere bei jüngeren Kindern die Gefahr der suggestiven Beeinflussung, das heißt Informationen, die sie von anderen erhalten, werden als scheinbar selbst Erlebtes in die Erinnerung aufgenommen", erklärt Kinder- und Jugendpsychiater Marc Allroggen aus Ulm. Dies könne beispielsweise passieren, wenn sehr direktiv gefragt wird, nach dem Motto "das war doch bestimmt so".

Staatsanwältin Keller sieht auch die Sorge der Eltern um das Wohlergehen der Kinder als Ursache. Kerstin Klein, die bereits Akteneinsicht hatte, sagt: "Meiner Meinung nach hat vor allem eine Mutter zusammen mit einer Mitstreiterin den Skandal ins Rollen gebracht. Sie hat persönlich Erlebtes auf das Kind übertragen - so habe ich es verstanden."

"Es kann nicht nichts gewesen sein"

Psychiater Huss bleibt weiter skeptisch: "Ich akzeptiere, dass es so gelaufen ist, ich hadere nicht mit dem Ergebnis", sagt er. Dennoch verweist er darauf: "Unser therapeutischer Eindruck ist, dass nicht nichts gewesen sein kann."

Im Gegensatz zu dem Job der Ermittler gehe es bei seinem Job nicht darum herauszufinden, was genau in der Kita vorgefallen oder auch nicht vorgefallen sei. Sondern, ob bei den Kindern eine Belastung vorliege. Er ist sich sicher, dass es nicht ausschließlich eine riesige Blase gewesen sei - "dafür haben mir die Kinder auch genügend Inhalte berichtet, bei denen ich Schwierigkeiten habe zu sagen, dass das alles erfunden ist." Huss betreut derzeit noch rund acht Familien.

Huss kritisiert auch Medien, die zunächst ein "schreckliches Kopfkino" gefördert hätten und nun in das andere Extrem verfielen und von einem "Fake" sprächen. "Ich glaube, die Wahrheit liegt in der Mitte." Möglicherweise hätte er sich anfänglich zurückhaltender äußern sollen, gibt auch er zu.

Bistum hält an Kündigung fest

Ende November bekam die Mandantin von Anwältin Kerstin Klein vor dem Arbeitsgericht Recht. Die Kündigung wurde für unwirksam erklärt, wegen inhaltlicher und formeller Fehler. Der Fall ist aber noch nicht erledigt. Das Bistum hat eine weitere Kündigung ausgesprochen. Auch dagegen will die Erzieherin vorgehen. Neben einem gerechten Urteil wünscht sie sich vor allem ein Signal der Kirche: "Natürlich wäre es schön, wenn eingeräumt würde, dass da zu schnell reagiert wurde."
http://www.heute.de/angeblicher-sexuelle...n-41542306.html


von esther10 19.12.2015 14:16

Ohne Spenden würden viele verhungern



von Marcel Burkhardt
Zivilisten in syrischen Kriegsgebieten leiden nicht nur unter Granatbeschuss und Fassbomben, sondern auch an einem gravierenden Lebensmittel- und Medikamentenmangel. Wie stehen die Menschen den fünften Kriegswinter durch? heute.de hat nachgefragt.

"Stell dir vor, du brauchst Milch für deine Kinder, Brot für deine Familie - und es gibt nichts auf dem Markt oder es ist unbezahlbar – du wirst wahnsinnig." In Rastan, einer umkämpften Vorstadt der syrischen Metropole Homs, fehle es Tausenden Menschen oft am Nötigsten, sagt der junge Lehrer Khaled, der heute.de seit mehreren Jahren kontinuierlich über die Lage in seiner Heimatstadt berichtet.

Arbeitslosigkeit und Verzweiflung

Die bittere Realität sehe inzwischen so aus: "Mehr als 80 Prozent der Leute in Rastan sind arbeitslos und völlig ohne Einkommen. Viele sind verzweifelt und wissen nicht, wie sie ihre Familien durch den Winter bringen sollen. Ohne Spenden würden viele verhungern." So beschreibt es Khaled zu Beginn dieses fünften syrischen Kriegswinters. Ein wichtiger Grund für die Not: Assads Armee hält Rastan und andere Vorstädte von Homs belagert, weil sie als Keimzellen des Widerstands gegen das Regime in Damaskus gelten.
SYRISCHE SCHICKSALE

Seit Ausbruch der Kämpfe in Syrien berichtet heute.de regelmäßig über das Schicksal syrischer Zivilisten, etwa in der Serie "Hilferufe aus Homs". Die Recherche stützt sich vor allem auf kontinuierlich fortgeführte Interviews mit Augenzeugen, Informationen unabhängiger internationaler Hilfsorganisationen und der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte.
Mit großer Sorge denkt Khaled an das, was in den nächsten Monaten vor ihnen liegt. In den vergangenen Jahren haben sie erfahren, wie es ist, wenn kaum noch Grundnahrungsmittel aufzutreiben sind, wenn die selbst geernteten Vorräte an Getreide, Oliven, Zwiebeln und eingelegten Auberginen zu Ende gehen. "Echter Hunger ist für alle qualvoll - das Schreien und Wimmern der Kinder aber ist fast unerträglich."

Die Lage vieler Bewohner ist dramatisch

Für viele lebensbedrohlich wurde die Lage auch, weil die syrische Regierung Hilfstransporte nach Homs und die umkämpften Vorstädte lange Zeit rigoros ablehnte, mit dem Verweis, dass Lebensmittel und Medikamente auch den Rebellen zugute kämen, die dort ausharrten. Menschenrechtsorganisationen wie Human Rights Watch sprachen immer wieder von einem "Krieg gegen Zivilisten", in dem syrische Bürger belagert und systematisch ausgehungert wurden.

Auch in Al-Waer, einem bis zuletzt noch immer umkämpften Stadtteil von Homs, der einstigen "Hauptstadt der Revolution", ist die Lage vieler Bewohner dramatisch. "Alles ist abgeriegelt, wir sitzen in der Falle, extremer Hunger in der Nachbarschaft, es gibt keine Hoffnung mehr für uns." Das war die letzte Nachricht des Studenten Ahmad an heute.de, bevor der Kontakt vor mehr als einer Woche abbrach.

Rebellen haben Abkommen mit Assad geschlossen

Inzwischen haben die Rebellen mit dem Assad-Regime ein Abkommen geschlossen, wonach alle Kämpfer und mehrere Tausend Zivilisten Al-Waer innerhalb von zwei Monaten verlassen sollen. Im Gegenzug, so melden es Agenturen aus Syrien, habe die syrische Regierung versprochen, ihre Angriffe auf Al-Waer und die Belagerung zu stoppen.

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orstädten nördlich von Homs harren die Rebellen allerdings aus. Die Armee versucht weiter, den Gegner auszuhungern. Darunter leiden auch Tausende Zivilisten. Ein syrischer Mitarbeiter einer internationalen Hilfsorganisation, der mit heute.de seit Jahren in Kontakt ist, berichtet nun allerdings von Möglichkeiten, "dringendst benötigte Lebensmittel und Medikamente in die eingeschlossenen Gebiete zu bringen".

Menschen verarmen im Krieg

Der Ring des syrischen Militärs um Gebiete der Opposition im Norden von Homs öffne sich an "einigen Stellen" immer wieder. Ein militärisches Patt sorgt offenbar dafür, dass bestimmte Nahrungsmitteltransporte ihre Ziele in den eingeschlossenen Gebieten erreichen.

Augenzeugen aus verschiedenen Städten rund um Homs berichten heute.de davon, dass die Verwaltungen dank Geldspenden aus dem Ausland, etwa aus Katar, nun zumindest für die völlig mittellosen Bürger Brotrationen verteilen können. Wer nicht dazu gezählt wird, muss Brot auf dem freien Markt zu Preisen einkaufen, die im Vergleich zur Vorkriegszeit um das Siebenfache verteuert haben. "Der Krieg macht viele Menschen hier bitterarm, einige aber auch sehr reich", sagt Khaled.

Eine glückliche Phase - trotz allem

"Zurzeit erleben wir hier aber trotz allem so etwas wie eine glückliche Phase - seit Wochen hat es keine Luftangriffe mehr gegeben auf die Stadt. Die Menschen atmen auf; es fühlt sich fast nach Frieden an." Für zusätzliches Glücksempfinden sorgen dem Lehrer zufolge die ungewöhnlich hohen Temperaturen. "Wir haben tagsüber bis 17 Grad Celsius, nachts drei bis vier Grad – das macht vieles einfacher."

Das milde Wetter erscheint Khaled wie eine Gnadenfrist. "Eigentlich herrscht jetzt schon eisiger Winter bei uns und es gibt kaum noch Brennholz." Hinzu komme, dass 50 Prozent der Häuser durch Luftangriffe beschädigt seien. Und nur wenige Familien besäßen einen Dieselgenerator, der Strom erzeuge, um Heizlüfter zu betreiben. Durch die dünnen Betonwände der meisten Häuser dränge die Kälte, so Khaled. „Wir wickeln die Kinder dann in dicke Decken, um sie zu schützen – und beten, dass sie nicht ernsthaft krank werden.“


http://www.heute.de/syrien-hoffnungsschi...s-41449978.html

von esther10 19.12.2015 10:27

Wir betrachten Gottes Barmherzigkeit in der Krippe – Papst Franziskus
Jesus "berührt uns mit seiner demütigen Güte" – Bayerischer Christbaum auf dem Petersplatz illuminiert – Dekorationen von kranken Kindern – Krippe aus Trient



Von Anian Christoph Wimmer

VATIKANSTADT , 19 December, 2015 / 8:36 AM (CNA Deutsch).-
Persönlich hat Papst Franziskus die Spender des Christbaums und der Krippe auf dem Petersplatz begrüßt und daran erinnert, dass die Geburt Jesu im Stall zeige, dass er sich uns niemals aufzwängt.

“Er macht sich klein, er wird ein Kind, um uns mit Liebe an sich zu ziehen, um unsere Herzen mit seiner demütigen Güte zu berühren”, sagte der Papst am 18. Dezember in der Aula Pauls VI.

“Ich begrüße Euch herzlich und danke Euch für das von Euch vorbereitete Geschenk. Diese Dinge sind sehr schön; und es bereitet mir Freude zu denken, dass sie nicht nur dem Papst und den Pilgern gegeben werden, sondern zum Herrn, Jesus Christus: Denn er ist es, den wir feiern!”

Wünsche und Träume als Christbaumkugeln

Papst Franziskus traf Gläubige aus den Gemeinden Hirschau, Schnaittenbach und Freudenberg im Bistum Regensburg und danke ihnen ebenso wie ihrem Bischof, Rudolf Voderholzer. Die Bayern hatten den mächtigen Christbaum gespendet. Der Heilige Vater dankte ebenfalls den Gläubigen der Erzdiözese Trient, die das Krippenspiel gestiftet haben, ebenso wie deren Erzbischof, Luigi Bressan.

Geschmückt wurde der Baum von Kindern, die an Krebs erkrankt sind: Die Kugeln enthalten die Träume und Wünsche der jungen Patienten. “Ich möchte auch diesen jungen Künstlern danken, die den Christbaum dekorierten, und ihnen gratulieren: Ihr seid noch sehr jung, aber Euer Werk wurde schon auf dem Petersplatz ausgestellt! Und es ist schön. Habt Mut, macht weiter! So hat Michelangelo angefangen!”

Die Wünsche der Kinder seien nun am dafür geeignetsten Ort, sagte Franziskus, “denn sie sind dem Kinde Bethlehems nahe: sie sind ihm anvertraut, der kam, um in unserer Mitte zu leben.

Papst Franziskus sagte, die Krippe erinnere daran, dass sich Jesus niemandem aufzwänge. “Um uns zu retten, hat er nicht durch ein grandioses Wunder die Geschichte verändert. Vielmehr lebte er in Einfachheit, Demut und Sanftmut.”

Wie in Christbaum aus der Oberpfalz auf den Petersplatz kam

Pfarrer Josef Irlbacher aus der Pfarrei St. Vitus in Schnaittenbach erzählt: “Die Idee mit dem Christbaum reicht schon in das Jahr 2005 zurück”. Die Kommunen hätten sich schon damals darum bemüht, einmal den Baum liefern zu dürfen. “Dieses Jahr wurde es Wirklichkeit. Es war nicht einfach einen Baum zu finden, der den Ansprüchen aus dem Vatikan entsprach. Der jetzige stammt aus einem Privatwald der Familie Kustner von Ehenfeld bei Hirschau”.

Ein Organisationsteam habe sich um das weitere gekümmert. “Sehr von Vorteil war, dass sich die Firma Markgraf bereiterklärte, ohne Kostenberechnung den Baum nach Rom zu transportieren”, so Pfarrer Irlbacher. Fast 340 Personen kamen nun nach Rom, unter anderem mit Hilfe des Bayerischen Pilgerbüros, um dabei zu sein.
http://de.catholicnewsagency.com/story/w...franziskus-0313


von esther10 19.12.2015 10:23

STERNSINGEN gehört jetzt zum immateriellen Kulturerbe der UNESCO
Veröffentlicht: 19. Dezember 2015 | Autor: Felizitas Küble

Zum 58. Mal werden rund um den 6. Januar 2015 in ganz Deutschland die Sternsinger unterwegs sein – diesmal mit dem Leitwort „Segen bringen, Segen sein. Respekt für dich, für mich, für andere – in Bolivien und weltweit“. Rudolf Voderholzer Sternsinger 1



„Bolivien ist eines der der ärmsten Länder Lateinamerikas. Die Mehrheit der Bevölkerung ist indigen geprägt ist, wird aber trotzdem diskriminiert…Kinder sollen lernen, andere zu respektieren und wertschätzend und fair miteinander umzugehen“, erläutert Prälat Krämer, der Präsident des Kindermissionswerks, das diesjährige Motto und das Beispielland.

BILD: Bischof Rudolf Voderholzer sendet Sternsinger aus (Foto: Bistum Regensburg)

Festlich gekleidet und mit einem Stern vorneweg sind jedes Jahr rund um den 6. Januar bundesweit 500.000 Sternsinger unterwegs. In rund 12.500 katholischen Pfarrgemeinden bringen sie als Heilige Drei Könige mit dem Kreidezeichen „C+B+M“ den Segen „Christus mansionem benedictat – Christus segne dieses Haus“ zu den Menschen und sammeln für Not leidende Gleichaltrige in aller Welt.

Seit ihrem Start 1959 hat sich die Aktion Dreikönigssingen zur weltweit größten Solidaritäts-Aktion entwickelt, bei der sich Kinder für Kinder in Not engagieren.

Am 4. Dezember 2015 wurde das „Sternsingen“ in das bundesweite Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes der UNESCO aufgenommen.

Quelle: Fidesdienst

von esther10 19.12.2015 00:57

Katechese Pfr. Dr. Richard Kocher

Am diesjährigen Barmherzigkeitssontag, den 12.04.2015, hielt unser Programmdirektor Pfr. Dr. Richard Kocher, in Augsburg eine Katechese über die göttliche Barmherzigkeit.

Anlässlich des von Papst Franziskus ausgerufenen Jahres der Barmherzigkeit, das am 08.12.2015 beginnt, können Sie diese Katechese hier nachhören:


Vortrag Pfr. Dr. Richard Kocher

Predigten aus den Live-Übertragungen...

Jeden Donnerstag, um 09:00 Uhr übertragen wir per Livestream für Sie den Gottesdienst aus unserer Studiokapelle St. Petrus Canisius in Balderschwang.

Die aktuelle Predigt des Programmdirektors von Radio Horeb, Pfr. Dr. Richard Kocher, können Sie hier nochmals anschauen.
Predigt vom Donnerstag, 17.12.2015

http://www.horeb.org/index.php?id=1277



von esther10 19.12.2015 00:51

Nikolaus Franke, christlicher Sexualpädagoge

»Die Öffnung der Ehe ist nur ein Zwischenschritt«
Der Sexualpädagoge Franke setzt der neuen Sexpolizei, die einen Kulturkampf angezettelt hat, reflektierte Heteronormativität entgegen. Eltern ruft er auf, laut zu werden, wenn es um ihre Kinder geht


Foto: privat
Veröffentlicht: 09.10.2015 - 06:31 Uhr | Kategorien: Interviews,

FreieWelt.net: Sie sagen, dass man beim Reden über Sexualität genau aufpassen muss zwischen der Beschreibung von Phänomenen und normativen Behauptungen. Was meinen Sie damit und warum ist das ausgerechnet beim Thema Sexualität so wichtig?

Nikolaus Franke: Es ist eine Sache, dass man die Wirklichkeit zur Kenntnis nimmt und nicht verdrängt oder verheimlicht. Auf der anderen Seite gilt aber auch: Alles Reden und Schreiben über sexuelle Phänomene mutet Individuen zu, sich mit diesen Informationen auseinanderzusetzen. Das wird diese Individuen gegebenenfalls auch verändern.

Jede Kultur schafft mit ihrem Reden und Schreiben über Sexualität auch in weiten Teilen genau diese Sexualität selbst. Auch halte ich es für ethisch unausgegoren, wenn ich aus der Tatsache, dass ein bestimmtes Verhalten oder Phänomen verbreitet ist, zugleich diesen demoskopischen Fakt für normativ aussagekräftig erachte. Scheidungen werden beispielsweise nicht besser, nur weil sie so häufig vorkommen.

Im momentanen sexualpädagogischen Establishment herrscht eine Kultur der Pluralisierungsethik: Wir nennen alles, was es sonst noch so gibt, hierarchie- und wertungsfrei, halten es Kindern als optionale Modelle vor und erklären Pluralität zum Wert an sich. Alles, was diesem emanzipatorischem Befreiungsgestus der Pluralisierung im Weg steht – und das sind Sexualmoral, Normen, Leitbilder, Naturbegründungen, Normalitätsansprüche, Pathologisierungen –, werden auf diese Weise zu diskursiven Festungen, die es zu schleifen gilt. So kommt es denn auch, dass sich beispielsweise Uwe Sielert berufen fühlt, neben vielem anderen das romantische Liebesideal zu dekonstruieren.

FreieWelt.net: Wie kommt es, dass die Debatten im Moment so aufgeladen sind?

Nikolaus Franke: Das ist nicht ganz leicht zu erklären. In meinen Vorträgen vor teils sehr kritischen Zuhörern versuche ich stets auch zu erklären, weswegen einzelnen Akteuren so viel an der schulischen Verankerung von »sexueller Vielfalt« liegt. Einiges davon ist erklärbar mit Trittbrettfahrertum und persönlichen Lebensgeschichten. Einige dieser Aufladungen sind aber auch ein Reflex auf wahrgenommene Probleme mit einer Unrechtsdimension, zum Beispiel der Verfolgung und Traumatisierung sexueller Minderheiten durch Staatsmacht, Sittenpolizei und Medizin oder der heutigen Gewalt und Abwertung gegenüber sexuellen Minderheiten, die teils auch in Familien stattfindet. Hinzukommt die Belastung, in einer Welt als Minderheit zu leben, die weitgehend heterosexuell geprägt und gestaltet ist, und sich somit selbst stets als exotisch und »anders« zu erleben.

Ich ermutige die Zuhörer dann, die beiden ersten Punkte entschieden als Bildungsauftrag zu bejahen und in eine saubere Methodik zu gießen. Zugleich gelange ich aus vielerlei Gründen dazu, mich gegenüber einigen der Ansätze, die aus dem Minderheitenstatus erwachsen, entschieden zu verwahren. Es ist utopisch und meiner Einschätzung nach schädlich, die Heterosexualität per se zu problematisieren, was letztlich gemacht wird. Stattdessen wird die Herausforderung darin bestehen, Homosexuellen ihre Würde und Freiheit zu lassen und diese auch gegenüber Heterosexuellen herauszustellen – und dennoch darauf zu beharren, dass das grundsätzliche Narrativ des Menschen und der menschlichen Gesellschaft heterosexuell ist. Ich denke, es wird LGBTTI-Jugendlichen eher gerecht, diese bittere Ahnung redlich abzutrauern als sie mit renaturalisierenden Parolen im Sinne von »Wenn Affen homosexuell sind, sind wir es auch!« oder »Normal sind wir alle!« zu besäuseln.

Wir befinden uns in einem Kulturkampf
FreieWelt.net: Wo ist der Zusammenhang zwischen Gendertheorie und Sexualpädagogik?

Nikolaus Franke: Wer annimmt, dass die deutsche Sexualpädagogik besonders von Medizin oder Biologie inspiriert sei, irrt. Seit Jahren gibt es eine Schieflage innerhalb der Sexualpädagogik. Nur so ist zu erklären, dass in den zentralen Thesen der emanzipatorischen Sexualpädagogik proklamiert wird, dass Sexualpädagogik »politisch« zu sein habe – ein unpädagogischer, unwissenschaftlicher Habitus! Es muss uns nicht überraschen, dass Uwe Sielert und seine Spannemänner seit bereits zehn Jahren von einem strategischen Konzept ausgehen, wonach die Schaffung von Gleichberechtigung unter den Geschlechtern langfristig zu einer Pluralisierung der Liebes- und Sexualformen kommen wird.

Die Gendertheorien haben die deutsche Sexualpädagogik zu einer Gesinnungspädagogik verkommen lassen, mittels der die Propheten der Geschlechtsdekonstruktion ihre Fragen in die Sozialisation von Kindern tragen. Hier werden zentrale pädagogische Konzepte verletzt, beispielsweise der Beutelsbacher Konsens, wonach die Welt des Kindes angesprochen werden sollte, nicht die Moral und Weltdeutungen des Pädagogen. Es wäre etwas anderes, wenn diese Maßnahmen im außerschulischen Bereich angeboten werden. In der Schule herrscht ein Indokrinationsverbot. Es ist mir unbegreiflich, weswegen das bisher so ungehindert ablaufen kann.

FreieWelt.net: Befinden wir uns in einem Kulturkampf?

Nikolaus Franke: Zweifelsohne.

FreieWelt.net: Welche Strategie verfolgt man?

Nikolaus Franke: Wenn wir in den Blick nehmen, welche Vorstellungen und Normen seitens der Sexualpädagogik der Vielfalt besonders vehement kritisiert, lächerlich gemacht und welche Setzungen vorgenommen werden, kommen wir zu einem frappierenden Befund:

Erstens: die Entkopplung der Sexualität und der Frau von Fruchtbarkeit, Familie und Kind. Es ist augenfällig, dass nahezu alle Kampagnen der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung die Lust in den Vordergrund stellen, nicht etwa den Zusammenhang von Zeugung und Sexualität adressieren.

Zweitens: die Abwertung der Modelle Ehe und Familie. Schauen Sie sich die pädagogischen Entwürfe an. Da werden zig Lebensmodelle gleichrangig nebeneinander gestellt, unabhängig von ihrer demoskopischen Häufigkeit. Teilweise werden klassische Ehen gar nicht mehr genannt oder mit Negativattributen belegt. Der Familienbegriff wird neu definiert und ausgeweitet.

Drittens: die Förderung kindlicher (und jugendlicher) Sexualität. Es ist paradox, dass sich gerade die Republik empört, weil in einem Mainzer Kindergarten Kinder andere Kinder sexuell missbraucht haben, wobei doch das Institut für Sexualpädagogik in Dortmund nach wie vor emsig bemüht ist, Erzieher und Einrichtungen dahingehend zu beraten, dass Kinder zu gegenseitigen Doktorspielen und dem Einrichten von Kuschelecken ermutigt werden. Man nennt diesen missbrauchsbegünstigenden Cocktail übrigens ein »sexualfreundliches Klima« in der Kita. Das ist der eigentliche Skandal.

Viertens schließlich: die Enttabuisierung, Entpathologisierung und Normalisierung aller Formen sexueller Praktiken, Orientierungen und Identitäten. Es handelt sich hier um eine dekonstruktivistische Verunsicherungspädagogik, die Zuschreibungen, Normierung hinterfragen und Identitätsschablonen erschüttern möchte.

»Sexualfreundliches Klima« in der Kita begünstigt Missbrauch
FreieWelt.net: Wie ordnen Sie die Forderung nach der Öffnung der Ehe »für alle« ein?

Nikolaus Franke: Es geht hier doch lange nicht mehr um rechtliche Aspekte. Die wären problemlos in der Angleichung der Lebenspartnerschaft möglich, die übrigens eingeführt worden ist als Eheversion für die Homosexuellen und nun doch wieder nur ein Zwischenergebnis sein soll. Wir sind hier von einer kollektiven Amnesie befallen.

Meine Hypothese ist, dass die überwiegende Mehrheit der Schwulen und Lesben keine gemeinsame oder zumindest eine sehr andere Ehe-Welt schaffen möchte. Öffnet sich die Ehe nun aber, werden auch hier neue Realitäten und Selbstverständlichkeiten in unsere Vorstellungen von Ehe hineingetragen. Das sagen selbst viele Schwule! Volker Beck betonte selbst damals im Zuge der Schaffung der Lebenspartnerschaft sinngemäß »Treue meint bei Schwulen primär soziale Treue, nicht sexuelle.« Ich denke, das ist nicht wirklich das, was die meisten heterosexuellen Eheleute sich vor dem Traualtar schwören.

Daran sieht man, dass es hier um andere Begriffe und um andere Wirklichkeiten geht, die aber aufgrund homosexueller, nachvollziehbarer Diskriminierungsangst neuerdings alle gleich benannt und pädagogisch gewürdigt werden müssen. Das ist Schwachsinn! Nur weil etwas gesellschaftliche Realität ist, muss man es nicht würdigen oder bejahen. Geschiedene und Alleinerziehende gibt es viele, aber die meisten von ihnen würden sich einer Behauptung verwehren, dass Alleinerziehen oder Scheidung bejahens- und beförderungswert sind.

FreieWelt.net: Was folgt, wenn alle die Ehe eingehen können?

Nikolaus Franke: Sobald die Ehe geöffnet ist, können seitens der Lobbyverbände alle möglichen Dinge gefordert werden. Einer der nächsten Schritte wird die ausreichende Bebilderung in Schulbüchern mit Regenbogenfamilien und einer Homosexuellenquote bei der Fremdadoption sein. Wir müssen wissen: Viel mehr Eltern möchten Kinder adoptieren, als Kinder zur Adoption zur Verfügung stehen. Hier kündigen sich knallharte Aushandlungsprozesse an, und ich bin sicher, dass die Öffnung der Ehe hier nur einen strategischen Zwischenschritt darstellt. Die Homosexuellenverbände sind die verbissendsten und mächtigsten Lobbys, die ich überhaupt kenne, mit einem ungeheuren Rückhalt in den Medien.

Das wird jetzt beim Thema Adoption weitergehen. Und das Absurde ist: Es wird immer mehr festgestellt, dass sowohl Vater als auch Mutter elementar wichtige erzieherische Funktionen für ein Kind übernehmen. Zugleich wird vollmundig kolportiert, dass es in der Adoptionsfrage völlig irrelevant sei, ob da nun zwei Männer, Frauen oder beide Geschlechter an der Erziehung beteiligt sind. Erwarten Sie hier eine valide, faire, ergebnisoffene Forschung, die Langzeiteffekte einbezieht?

FreieWelt.net: Sie sind offensichtlich der Auffassung, dass das Geschlecht nicht egal ist.

Nikolaus Franke: Es ist den Betreibern der Eheöffnung ein Dorn im Auge, wenn bei jeder Hochzeit die Heteronormativität gestärkt wird. Jedes Blumenmädchen denkt sich doch: »Irgendwann will ich auch eine Braut sein. Wird mich ein Mann so lieben?« Jede Hochzeit ist eine winzige Identitätskonstruktion. Und diese Heteronormativität-stabilisierende Dimension der Ehe möchte man abschaffen, zumindest reduzieren. Die Tatsache, dass die Ehe zwischen Mann und Frau eine vorstaatliche Institution ist, die aus dem Naturrecht abgeleitet werden kann, wird völlig ausgeblendet.

Es ist doch so: Die Ehe wird kulturgeschichtlich nicht einfach durch die Liebe zweier Menschen geschlossen – das wäre eurozentristisch. Die Ehe ist weltweit und epochenübergeifend der öffentliche, rechtlich abgesicherte, dauerhafte Bund zwischen einem Mann und einer Frau. Nahezu alle Kulturen weltweit haben eheähnliche Verbindungen hervorgebracht, und zwar stets zwischen Mann und Frau. Das gilt auch für historische und indigene Kulturen, in denen homosexuelle Praktiken und sogar Identitäten bekannt, verbreitet und möglich waren. Erst im 21. Jahrhundert kommt die Menschheit plötzlich auf die Idee, dass es das Normalste von der Welt ist, dass die Ehe zwei beliebige Personen meint. Das ist sowohl geschichts- als auch kulturvergessen.

Wenn ein Merkmal der Menschheit immer und überall wieder auftaucht, sich unabhängig in allen Kulturen entwickelt hat, muss die Frage erlaubt sein, ob die heterosexuelle Ehe nicht doch dem Menschen in seiner Natur innewohnend eingeschrieben ist, seine Sozialordnungen stärkt, stabilisiert und mit gutem Recht gegenüber anderen Lebensformen privilegiert ist.

FreieWelt.net: Wenn Sexualität zu 50 Prozent durch kulturelle Faktoren beeinflusst wird, dann werden die Veränderungen des 20. Jahrhunderts – einer Epoche, in der quasi kein Stein auf dem anderen geblieben ist – doch wohl ihre Spuren hinterlassen haben. Der wichtigste Faktor dürfte hier die Entkoppelung von Sex und Fortpflanzung sein. Wie wirkte sich das auf die menschliche Sexualität und Herausbildung einer sexuellen Orientierung aus?

Nikolaus Franke: Diese Frage kann man nicht pauschal beantworten, vermutlich sind Frauen auch stärker durch soziale und zwischenmenschliche Faktoren prägbar als Männer. Aber denken wir nochmal in eine andere Richtung: Aus der Jugendseelsorge und Suchtberatung kann ich sagen: Die Panik vor der Sexualpädagogik der Vielfalt mutet mit Blick auf die Verharmlosung und Blindheit gegenüber der Präsenz von Pornografie im Erleben von Kindern, Jugendlichen aber auch Erwachsenen ein wenig paradox an.

Verstehen Sie mich nicht falsch: Ich bin wirklich überzeugt, dass der Sexualpädagogik der Vielfalt ein zerstörerisches Potential innewohnt, ja, dass sie im Kern sogar von einem zerstörerischem Potential angetrieben wird. Dennoch alarmiert mich viel mehr, wenn ich 10-Jährige Pornosüchtige zu beraten habe, mich 16-Jährige konsultieren, die ausschließlich auf Sadomaso-Lesbenpornos stehen, aber noch nie mit einem Mädchen intim waren, analfixierte Heteros sich Sorgen über die Hochzeitsnacht machen und Studenten mit Impotenz und Chatsucht kämpfen, weil sie sich in der primären Prägephase ihrer Sexualpräferenz selbst normiert haben auf die Erzeugnisse der Pornoindustrie, desensibilisierende Nahaufnahmen glänzender Körper gekoppelt mit sehr häufiger Masturbationsfrequenz. Hier hat sich eine halbe Generation junger Männer auf Monitore konditionieren lassen.

Auch dieses Thema der Pornografie wird seitens des sexualpädagogischen Establishments sträflich vernachlässigt oder sogar verharmlost. Kurt Starke hat sich sogar seine Expertise von einer Firma aus der Erotikbranche bezahlen lassen, die er dann pünktlich an alle Landesregierungen zur Novelle des Jugendmedienschutzstaatsvertrages hat senden lassen. Wobei in diesem Thema wenigstens diskutiert wird: Jakob Pastötter und Klaus Beier widersprechen ihren Kollegen in dieser Frage vehement.

Die Sexpolizei verhindert unerwünschte Debatten
FreieWelt.net: An den Schulen wird immer öfter der klassische Sexualkundeunterricht abgelöst durch neue Unterrichtskonzepte. Warum ist das problematisch?

Nikolaus Franke: Was Jugendliche eigentlich brauchen, ist eine Pädagogik, die sich an ihren Lebenszielen orientiert. Und die sind nach wie vor mehrheitlich die Ideale von treuen, dauerhaften Hetero-Beziehungen und Ehen, die einen Raum für eigene Kinder schaffen. Was wir aber in all den Maßnahmen nicht finden, ist eine Liebes- oder Beziehungserziehung, die gern auch homosexuelle Menschen einschließen kann.

Die Tonangeberinnen und Tonangeber innerhalb der deutschen Sexualpädagogik sehen sich stattdessen berufen, das romantische Liebesideal oder die Monogamie zu dekonstruieren. Überlegen Sie sich das einmal! Ich empfinde das als einen diskursiven Missbrauch der nachwachsenden Generation seitens verkorkster Alt-Achtundsechziger, die vermutlich bis heute nicht seelsorgerlich aufgearbeitet haben, dass sie selbst sexualmoralisch repressiv erzogen wurden.

Inzwischen hat sich die Erde weiter gedreht. Heute sehnen sich viele Teenager nach einer Emanzipation von der Doktrin der Freizügigkeit, die nicht minder eine diskursive Ideologie zur Erhalt der Macht darstellt, wie es die von Foucault vor 40 Jahren kritisierten Normen waren. Foucault war genial, viel genialer als seine heutigen Plagiatoren: Er schrieb, dass dem Sexualitätsdiskurs die Macht immanent innewohnt. Sexdiskurse und Macht sind untrennbar miteinander verknüpft. Die Sexpolizei sitzt heute aber eben mit den entgegengesetzten Prämissen am selben Hebel und verriegelt unerwünschte Debatten mit Scheinargumenten oder noch viel foucaultscher – durch Ignorieren und Auslassung bestimmter Informationen und einem strikten Ausschluss unliebsamer Meinungen vom akademischen Wissensdiskurs.

FreieWelt.net: Wie können sich Eltern gegen übergriffigen Sexualkundeunterricht wehren?

Nikolaus Franke: Grundsätzlich sollten Eltern gegenüber den Schulleitungen zeigen, dass sie zwar weltoffen und gegen jede Form der Diskriminierung sind, aber jedwede Thematisierung sexueller Vorlieben und Praktiken im Unterricht vermieden sehen wollen. Wenn externe Gruppen eingeladen und Materialen Verwendung finden, sollten diese Informationen den Eltern zur Verfügung gestellt werden.

Allerdings: Wenn Schulen, Lehrer- und Elternverbände oder Bildungsinstitutionen das Thema zum fächerübergreifenden Querschnittsthema machen möchten, ist Widerstand angebracht. Ganz zweifellos hat man den bisherigen Vorstellungen von »Normalität« den Kulturkrieg erklärt. Wenn Eltern das nicht wollen, kommen sie nicht daran vorbei, sich bei den Entscheidern unbeliebt zu machen. Nur dann werden ihre berechtigten Sorgen ernst genommen.

FreieWelt.net: Es gibt bereits Protest, zum Beispiel in Baden-Württemberg …

Nikolaus Franke: Es wird höchste Zeit, dass der Protest größer wird, denn wirklich substantiell haben sich weder die dubiosen Experten, noch die politisch Verantwortlichen, noch die politischen Lobbygruppen selbstkritisch hinterfragt. Diese ganze Debatte um sexuelle Vielfalt hat rein gar nichts mit Religion zu tun, es ist eine rein pädagogische und gesellschaftspolitische Auseinandersetzung, welche völlig zu Unrecht in eine religiös-fundamentalistische Ecke gestellt wird.

FreieWelt.net: Vielen Dank für dieses Gespräch.

Nikolaus Franke ist Referent beim Weißen Kreuz, einem Fachverband für Sexualität und Beziehungen. Er hat das »Denkangebot Sexuelle Vielfalt im Unterricht?http://www.weisses-kreuz.de/medien-und-m...ebote/12/«; verfasst. Inzwischen ist es 8.000 Mal bestellt und verteilt worden.

http://www.freiewelt.net/interview/die-o...hritt-10063884/






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