Herzlich Willkommen, hier in diesem Forum....http://files.homepagemodules.de/b531466/avatar-4dbf9126-1.gif

NEUER BLOG von Esther

  •  

Blog Kategorien
Beliebteste Blog-Artikel
Blog empfehlen

Neueste Blog-Artikel
Letzte Kommentare der Blogs
  • Nur eine Anmerkung: Der Papst habe gesagt "ich werde keine Kinder sagen, weil der Teufel keine hat", er meint also, der Teufel habe keine Kinder. Das ist aber falsch. Joh 8,44 Ihr habt den Teufel zum Vater und ihr wollt das tun, wonach es euren Vater verlangt. Also: - Kennt der Papst das Evangelium nicht? - Denkt er dass, er es besser weiß? - Redet er Unfug, weil er unzurechnungsfähig ist? (hat...
    von in Papst sagt am Vorabend des Mis...
  • Hallo ihr Lieben, ich denke es betrifft ganz viele Leute. Vor allem Kinder sind oftmals Opfer von Mobbingattacken. Gründe dafür gibt es unterschiedliche. Meistens allerdings geht’s ums aussehen oder das Herkunftsland. Allerdings kann das auch Lehrer an der eigenen Schule betreffen. Manche werden bewusst ausgegrenzt oder ähnliches. Gute Schulungen zu dem Thema habe ich hier auf der Heraeus Bildung...
    von KrisMob in Mobbing an deutschen Schulen: ...
  • Eine schöne Linkauswahl liebe Esther. Ich bin diesen Monat leider im Tansania Urlaub und deswegen verhindert sie sofort zu lesen, aber sobals ich zurück bin werde ich sie durcharbeiten. https://www.accept-reisen.de/
    von in Gestern haben die Gläubigen "V...
  • Liebe Mitchristen, hier etwas in eigener Sache, die ich Ihnen mitteilen möchte. Ja, wir, die wir noch Christen sind und sein wollen, für uns ist es nicht einfach mit unserem kath. Glauben. Gestern habe ich gelesen, dass Kardinal Burke sagte, er hat Angst, ja das wird uns wahrscheinlich auch so gehen. Denn wir wollen keine Spaltung, wie damals bei Luther, nein bestimmt nicht. Doch einfach ist es n...
    von esther10 in Angriff des Katechismus...
  • Ein Beitrag in eigener Sache: von www.anne.xobor.de blog-e75589-Sonnenwunder-VIDEO-wurde-in-Fatoma-am-wieder-gesehen-dieses-zeichen-hat-eine-grosse-Bedeutung-an-uns-umkehren-Rosenkranz-beten-wie-vor-jahren-auch-gesagt-Busse-tun.html Ja, ist auch sehr, sehr wichtig...die Bitte vom Himmel, zu befolgen. Herzl. Gruß Gertrud/Anne.
    von esther10 in Was können wir für 2017 erwart...

Die aktivsten Blogs
Kategorien
von esther10 15.05.2013 00:48

Absurde Welten: ein katholischer Theologe leugnet das ABC des Christentums
Veröffentlicht: 15. Mai 2013 | Autor: Felizitas Küble

Bei Prof. Magnus Striet stapeln sich die Irrlehren

In der Münsterländischen Volkszeitung (MV) wurde am gestrigen Montag, den 13. Mai 2013, der folgende Leserbrief von Felizitas Küble veröffentlicht, der sich auf einen MV-Artikel vom 3. Mai bezieht.

Darin befaßt sich die Autorin kritisch mit den Häresien von Prof. Dr. Magnus Striet, einem kath. Fundamentaltheologen, der bis 2010 sogar Dekan der theologischen Fakultät der Universität Freiburg war. – Hier folgt der volle Wortlaut der Zuschrift:

Theologie heißt zwar “Lehre von Gott”, doch manche Theologen fühlen sich offenbar dazu berufen, noch vorhandene Restbestände des Glaubens im Kirchenvolk infragezustellen und abzuservieren. Es erscheint mir geradezu absonderlich, daß der aus Rheine stammende Freiburger Fundamentaltheologe Magnus Striet seine agnostischen Ausführungen ausgerechnet im Rahmen der Vortragsreihe “Den Glauben erneuern” zum Besten geben durfte. Passender wäre doch wohl das Motto “Den Glauben abmontieren” gewesen.


Foto: Dr. Bernd F. Pelz

Hierzu einige Beispiele aus dem Artikel Ihrer Zeitung:

1. Beim Religionsphilosophen Striet stimmen nicht einmal die Zahlen, von den Inhalten ganz zu schweigen. So behauptete er in seinem Vortrag: “Zum Papstbesuch in Deutschland kamen 80.000 Gäste. Das sind genauso viele, wie der BVB bei jedem Heimspiel schafft.” –
Ich zitiere hierzu die insoweit gewiß unverdächtige “Frankfurter Rundschau” vom 25.9.2011: “Der Papst hielt fünf große Gottesdienste unter freiem Himmel mit rund 300.000 Besuchern.”

2. Der Vortragstitel lautete: “Von Gott reden im 21. Jahrhundert.” – Besser hätte gepaßt: “Gott leugnen mit der Auschwitzkeule.” – Ich zitiere aus seinen Ausführungen: “Wenn es einen handelnden Gott gibt, warum lässt er das Leiden zu?…Kann es Gott geben, wenn es Auschwitz gab?” - Die logisch und theologische richtige Fragestellung lautet hingegen: “Warum lassen Menschen solche Verbrechen zu oder begehen sie sogar? Kann die Erbsünde noch geleugnet werden, wenn es Ausschwitz gab?”

Statt nun aber einen flachen Humanismus zu “hinterfragen”, statt an Schuld und Tragik menschlicher Existenz zu erinnern, wird Gott – der an Auschwitz garantiert völlig unschuldig ist – auf die Anklagebank gezogen. Hätten sich die gottlosen National-Sozialisten und die ebensolchen International-Sozialisten an die Zehn Gebote gehalten, dann hätte es Auschwitz ebenso wenig gegeben wie den sowjetischen Gulag. Also genau umgekehrt wird ein Schuh draus!
Ist Gott nur eine Erfindung des Menschen?

3. Sodann äußert Prof. Striet sich laut Zeitungsbericht wie folgt: “Das, was wir Gott und Religion nennen, ist ein Menschheitsprodukt. Der erhoffte Gott ist eine Projektion des Menschen.” - Man reibt sich die Augen und glaubt sich im falschen Film: Der Gottesglaube wird von diesem “katholischen” Theologen als Erfindung des Menschen dargestellt, gleichsam als psychologisches Konstrukt – vermutlich zwecks Seelentrost und Todesangstbewältigung.

Wahrlich kein origineller Einfall, vielmehr wird lediglich Feuerbachs These wiedergekäut, wonach nicht etwa Gott den Menschen nach seinem Bilde erschaffen habe, sondern vielmehr der Mensch Gott nach seinem Bilde erschuf.

Daß es tatsächlich menschengemachte Gottesvorstellungen gab und gibt, ist unbestritten, doch dies ist kein stichhaltiges Argument gegen den Gottesglauben an sich, denn der Mißbrauch spricht nicht gegen die Sache selbst - und der Hinweis auf ein Zerrbild ist kein ernsthafter Einwand gegen das Eigentliche und Originale.

4. Auch mit dem Christusglauben wird bei Professor Strieth offenbar aufgeräumt – genauer gesagt: abgeräumt, bedenkt man seine folgenden Ausführungen: “Schließlich sei der Glaube an den im Juden Jesus von Nazareth menschgewordenen Gott eine Erzählung, die über die Weltgeschichte gelegt ist und die wahr sein könne.” - Man beachte: eine “Erzählung”, die wahr sein “kann”. – Das ist kein Glaube, sondern Agnostizismus pur!

Der Herr Professor bekennt sich nicht einmal zur Gottheit Christi, obwohl auf diesem Kernsatz das gesamte Christentum beruht, selbstverständlich auch der evangelische Teil hiervon. Wer nicht an die Gottheit Christi glaubt, ist nicht “nur” kein Katholik, sondern auch kein Christ, denn Christ ist, wer an Christus glaubt: an Christus als den menschgewordenen Erlöser der Welt!
Ist die Kirche nur ein “weltlich Ding”?

5. Wer die Gottheit Christi nicht bekennt, kann natürlich das Wesen der Kirche erst recht nicht begreifen. Kein Wunder also, daß Prof. Striet erklärt: “Die Kirche ist ein weltlich Ding und muss immer wieder reformiert werden.” - Die Kirche ist in Wirklichkeit ein göttlich Ding, vom Gottmenschen Christus selbst gestiftet, wenngleich sie aus fehlbaren Menschen besteht. Doch ihre Heiligkeit zeigt sich in den Sakramenten, in der Botschaft des Ewigen, in den Zehn Geboten und im Auftrag der Kirche, die Menschen mit Gott zu versöhnen und zum Himmel zu führen.

Das schließt Reformen nicht aus, doch müssen diese einer wirklichen Erneuerungen in Christus dienen; andernfalls wird nicht reformiert, sondern deformiert, also genau das betrieben, was dieser Fundamentaltheologe offenbar als sein ureigenes Aufgabenfeld betrachtet.

6. Angesichts dieser Sachlage paßt es natürlich, daß Prof. Striet die üblichen Dauerbrenner - Zölibat, Frauenpriestertum, Kommunion für wiederverheiratete Geschiedene – ganz im Dämmerlicht und Zwielicht des Zeitgeistes präsentiert, nicht etwa im Lichte des Heiligen Geistes, der die biblischen Schriften inspiriert hat und der unsere Kirche erleuchtet, aber beileibe nicht jeden Theologen.

7. Bevor sich Dr. Magnus Striet über die angeblich “verkrusteten Strukturen des kirchlichen Erscheinungsbildes” mokiert, die es “aufzuräumen” gelte, sollte er fällige Aufräumarbeiten an diversen Baustellen seiner eigenen Ideologie vornehmen, statt das Kirchenvolk in Rheine und anderswo ausgerechnet als Theologe mit seinen glaubensfernen Thesen zu behelligen.

Die absurde Krönung des Ganzen lieferte aber wohl der Gemeindepfarrer selbst, hat er doch die Veranstaltung mit den Worten beendet: “Nichts ist besser als Striet.” – Als wäre es nicht schon trostlos genug, daß der einladende Priester dem Referenten kein Paroli bot, daß er auf kritische Rückfragen verzichtete und damit seine Gläubigen der theologischen Verwirrung überließ, macht er zum Abschied auch noch einen tiefen verbalen Diener vor diesem Vertreter des Agnostizismus.

Felizitas Küble, 48167 Münster

von esther10 15.05.2013 00:43

"Sakrileg"

"Sakrileg", das Buch über die Rolle der Frau in der katholischem Kirche, religiöse Verschwörungstheorien, Opus Dei, die Tempelritter und den Heiligen Gral (Original "The Da Vinci Code"), wurde in 51 Sprachen übersetzt und gehört zu den meistgelesenen Büchern neben "Harry Potter", Margaret Mitchells "Vom Winde verweht" - und der Bibel.
Brown ist der katholischen Kirche ein Dorn im Auge
http://www.focus.de/kultur/buecher/tid-3...aid_987151.html

*******




15 Mai 2013, 08:00
Bewirbt die Deutsche Bischofskonferenz 'Geistiges Fastfood'?
http://kath.net/news/41294

******

Doch nicht etwa wegen der Konkurrenz zum Buch der Bücher sind Browns Romane der katholischen Kirche ein Dorn im Auge. Vertreter des Vatikans kritisierten, "Sakrileg" verbreite abstruse Thesen über eine Liebesbeziehung von Jesus und Maria Magdalena und verunglimpfe die katholische Organisation Opus Dei. Brown wollte sich damals nicht zu der Kritik äußern und sagte: "Das sollen die Bibelforscher und Historiker mal schön unter sich austragen." Ein britischer Priester habe ihm gesagt: "Das Christentum hat Galilei und Darwin überlebt, es wird ganz bestimmt auch Dan Brown überleben."

Bei seinem vierten Fall wacht Browns Held, der Kunsthistoriker und Harvard-Professor für Symbologie, Robert Langdon, nun in einem Krankenhaus auf. Wie er dorthin gekommen ist, weiß er nicht, ebenso wenig, warum seine Kleidung blutverschmiert ist. Warum er sich nicht in Massachusetts befindet, sondern mehr als 6000 Kilometer entfernt, ist ihm ein Rätsel. Und vor seinem Fenster wartet eine Frau, die es auf ihn abgesehen hat, mit einer Waffe.

Der Bastei-Lübbe-Verlag hat eine Leseprobe des neuen Romans online gestellt. Neben dem ersten Kapitel mit Langdon in der Klinik ist auch der Prolog zu "Inferno" veröffentlicht, in dem ein Ich-Erzähler von "sündigen Leibern" fantasiert, "die sich in feurigem Regen winden, verfressene Seelen, die in Exkrementen treiben, verräterische Schurken, erstarrt in Satans eisigem Griff".
"Inferno" wird streng abgeschirmt übersetzt

Nach Verlagsangaben wird Langdon mit "einer Verschwörung konfrontiert, die ihre Wurzeln in einem der berühmtesten und dunkelsten Meisterwerke der Literatur haben: Dantes "Göttlicher Komödie"". Mehr als Prolog und erstes Kapitel aber sollen bis zur weltweiten Veröffentlichung an diesem Dienstag ein großes und streng gehütetes Geheimnis bleiben. Wie groß dieses Geheimnis ist, hat Alex Adami für die italienische Zeitschrift "TV Sorrisi e Canzoni" aufgeschrieben. Demnach wurde das Buch zwei Monate lang in einer streng abgeschirmten, unterirdischen Übersetzungswerkstatt vor den Toren Mailands übersetzt. Diejenigen, die dort arbeiteten, nannten ihr Büro "den Bunker".

Ihre Handys und alles, was Kontakt zur Außenwelt herstellen konnte, mussten die Übersetzer bei bewaffnetem Sicherheitspersonal abgeben, heißt es in dem Bericht. Raucher durften ein paar Zigaretten mitnehmen. "Ihre Computer wurden versiegelt und an den Tischen festgeschraubt, damit keine Teilkopien des Werkes hinausgeschmuggelt werden konnten. Jede kleinste Bewegung von ihnen wurde in einer Liste protokolliert."

Bastei Lübbe hat den italienischen Artikel übersetzen lassen, denn diese Mythenbildung dürfte dem Verlag nur recht sein. Browns neues Buch erscheint in Deutschland mit einer Erstauflage von 700.000 Exemplaren. Browns voriges Buch "Das verlorene Symbol" über die geheimnisvolle Welt der Freimaurer hatte im Jahr 2009 noch eine Startauflage von 1,2 Millionen.


Der Schlaf der Christenheit
http://strawinsky.net/de/hintergrund/gei...ossen-wettlauf/

******

Der folgende Artikel ist für Christen geschrieben. Wenn Du nicht an Jesus glaubst und Dein Vertrauen nicht auf ihn setzt, wird das hier für Dich wahrscheinlich nicht viel Sinn ergeben. Es ist eine Botschaft und ein Aufruf an jeden, der sich selbst als Nachfolger Jesu Christi sieht und etwas, das mir in den letzten Jahren, während ich an dem Animations-Projekt arbeitete, immer wichtiger wurde…

Der Schlaf der Christenheit

Ich habe immer schon mit Begeisterung christliche Literatur und die Bibel gelesen und es hat mich in den letzten Jahren sehr traurig gemacht zu sehen, dass viele meiner christlichen Freunde und Bekannten nicht oder nur sehr wenig christliche Bücher und Bibel lesen.

Obwohl viele Christen ihren Glauben zu bekennen scheinen, verwenden sie den größten Teil ihrer freien Zeit, ihres Geldes und ihrer Energie zum Fernsehen, für den Medienkonsum und für Gedanken über den nächsten Urlaub, ihr Lieblingshobby oder den nächsten Einkaufs-Trip.

Während all diese Dinge eigentlich an sich ja nicht falsch sind, ist mir klar geworden, dass diese weltliche Ausrichtung einen massiven Einfluss auf sie hat:

Ihre Identität stützt sich auf materielle Dinge- und nicht auf Christus,
Vision und Perspektiven für ihr Leben sind begrenzt – sie leben nur im hier und jetzt,
Sie sind unvorbereitet, wenn Probleme oder Krisen in ihrem Leben auftauchen,
Sie erleben nur wenig oder gar kein Wachstum im Glauben, weil sie ständig mit den gleichen, wiederkehrenden Problemen kämpfen, ohne irgendeinen Fortschritt machen zu können.

Eine wachsende Herausforderung in einer Medien-gesättigten Welt

Ich glaube nicht, dass dies nur ein Problem dieser Zeit ist, da Paulus in Hebräer 5,11-14 etwas Ähnliches erwähnt:

„Darüber haben wir noch viel zu sagen; allerdings wird es schwierig sein, euch diese Dinge zu erklären, weil ihr in letzter Zeit so wenig Interesse daran zeigt; es ist geradezu, als wärt ihr schwerhörig geworden. Eigentlich müsstet ihr längst in der Lage sein, andere zu unterrichten; stattdessen braucht ihr selbst wieder jemand, der euch die grundlegenden Wahrheiten der Botschaft Gottes lehrt. Ihr habt sozusagen wieder Milch nötig statt fester Nahrung. Wer nur Milch verträgt, ist ein Kind und hat noch nicht die nötige Erfahrung, um sein Leben so zu gestalten, wie es nach Gottes Wort richtig ist. Feste Nahrung hingegen ist für Erwachsene, für reife Menschen also, deren Urteilsfähigkeit aufgrund ihrer Erfahrung so geschult ist, dass sie imstande sind, zwischen Gut und Böse zu unterscheiden.“

Mit einem ständig wachsenden Medienangebot um uns herum, müssen wir als Christen sehr vorsichtig sein und lernen zu verstehen welche Botschaften die Kultur und Medien uns einflößen möchte. Wir können nicht erwarten veränderte Leben zu sehen, wenn wir Gottes Wort und dem Heiligen Geist nur wenig oder keinen Raum in unserem Leben geben und stattdessen unsere Gedanken mit irgendwelcher geistlichen und geistigen Nahrung aus den neuesten Fernsehserien, Computerspielen, Internet, Musik und Radio zu füllen.

Viele Christen fragen sich oft, was Gottes Wille für ihr Leben oder ihre momentane Situation ist. Römer 12,2 – ein bekannter Bibelvers – besagt Folgendes:

„Richtet euch nicht länger nach den Maßstäben dieser Welt, sondern lernt, in einer neuen Weise zu denken, damit ihr verändert werdet und beurteilen könnt, ob etwas Gottes Wille ist – ob es gut ist, ob Gott Freude daran hat und ob es vollkommen ist.“

Das bedeutet, dass wir immer mehr sehen und verstehen werden, was Gottes Wille für unser Leben und unser Handeln ist, wenn wir unsere Gedanken erneuern und Gott regelmäßig in seinem Wort, in Gebet und sogar auch in einigen guten, qualitativ hochwertigen christlichen Büchern oder in Musik suchen. Wenn wir das tun, werden wir beginnen immer mehr Gottes Führung zu erleben anstatt unser Leben zu vergeuden und als alte, bittere Leute voller Bedauern und Reue über ein verschwendetes Leben zu enden.
Der Globglogabgalab

Mein Animationsfilm beschäftigt sich genau mit diesem Thema: Vier sprechende Tiere entdecken ein altes, heruntergekommenes Haus, versteckt in einem magischen Wald. Sie erkunden das Gebäude, treffen auf einige seltsame Bewohner und enden schließlich in einem verzauberten Bücherkeller.

Einer der Charaktere, den sie im Haus treffen, ist der Globglogabgalab, eine übergewichtige Kreatur, die abhängig von den Büchern der unterirdischen Bücherei ist. Sein Körper ist wie eine riesige Teigmasse, die durch Gedanken aus den Geschichten der Bücher frisch gehalten und genährt wird.

Der Inhalt der Bücher sättigt seinen Körper ähnlich wie Hefe einen Teig durchsetzt und verändert ihn in eine fettleibige Figur, ohne dass er selbst wirkliche Kontrolle darüber hat. Trotzdem verbringt er sein ganzes Leben weiterhin damit, alle Gedanken und Bücher, die er finden kann, zu konsumieren.

Er weiß, dass der König (der große Elohim) ihn berufen hat, ihm zu dienen und nachzufolgen, doch er will schlicht und einfach nicht seine Bequemlichkeit und seinen Konsum – in Form von wahllosen Geschichten und seichter Unterhaltung, die ihm gerade so über den Weg laufen – aufgeben.
Geistliche Fast Food-Ernährung als Vorbereitung für das große Rennen

Die Bibel vergleicht uns in mehreren Versen mit Läufern in einem Wettkampf:

„Ihr wisst doch, wie es ist, wenn in einem Stadion ein Wettlauf stattfindet: Viele nehmen daran teil, aber nur einer bekommt den Siegespreis. Macht es wie der siegreiche Athlet: Lauft so, dass ihr den Preis bekommt! Jeder, der an einem Wettkampf teilnehmen will, unterwirft sich einer strengen Disziplin. Die Athleten tun es für einen Siegeskranz, der bald wieder verwelkt. Unser Siegeskranz hingegen ist unvergänglich. Für mich gibt es daher nur eins: Ich laufe wie ein Läufer, der das Ziel nicht aus den Augen verliert, und kämpfe wie ein Boxer, dessen Schläge nicht ins Leere gehen.“
(1.Korinther 9,24-26)

„Ich laufe mit ganzer Kraft dem Ziel entgegen, um den Siegespreis zu bekommen – den Preis, der in der Teilhabe an der himmlischen Welt besteht, zu der uns Gott durch Jesus Christus berufen hat.“ (Philipper 3,14)

„Wir wollen alles ablegen, was uns beim Laufen hindert, uns von der Sünde trennen, die uns so leicht gefangen nimmt, und unseren Blick auf Jesus richten, den Wegbereiter des Glaubens, der uns ans Ziel vorausgegangen ist.“ (Hebräer 12,1-2)

Der Unterschied zwischen einem Marathon bei den Olympischen Spielen und unserem geistlichen Leben ist, dass unser Rennen nicht in körperlicher Form, sondern in unserem Geist und Verstand abläuft.

Jeder würde sicherlich zustimmen, dass man trainieren und seinen Körper disziplinieren muss, wenn man einen Marathon laufen will. Mit Sicherheit wäre es für jeden einzelnen von uns äußerst schwierig ein Rennen mit der Figur des Gloglogabgalab zu laufen.

Aber genau das sehe ich so oft in dem Leben vieler Christen. Wir verbringen jeden Tag drei bis vier Stunden damit, geistliches und geistiges Fast Food zu konsumieren, indem wir alles in uns aufnehmen, was uns in der Mainstream-Kultur und den Medien begegnet. Unsere einzige gesunde geistige und geistliche Nahrung nehmen wir am Sonntagmorgen zu uns und vielleicht noch während der Woche in einem Hauskreis.
Bist Du ein Globglogabgalab?

Bitte glaube mir eines – ich bin nicht gegen Kultur, Musik, Medien, Unterhaltung und Filme. Ich höre ständig Musik und liebe es Filme zu sehen. Allein die Tatsache, dass ich mehrere Jahre damit verbracht habe an einem 3d-Animationsfilm zu arbeiten, sollte das belegen. Ich glaube nicht, dass es grundsätzlich falsch ist, die Mainstream-Medien in kontrolliertem und überlegtem Ausmaß zu konsumieren, genauso wie es nicht schadet ab und zu McDonalds oder Fast Food zu essen.

Trotzdem glaube ich, dass viele Christen mittlerweile an einem Punkt angelangt sind, an dem die Balance ins Extrem abgedriftet ist und wo geistiges und geistliches Fast Food als normal und gesund gelten, während die biblische „Erneuerung unserer Sinne und Gedanken“ selten ist und auf passive, wöchentliche Gemeinde-Aktivitäten verschoben wird.

Hier ist meine Herausforderung für Dich:

Bist Du geistlich und geistig übergewichtig und fütterst Dich ständig mit jeder Art von Unterhaltung, die Du finden kannst? Verbringst Du mehr Zeit im Laufe eines Tages damit, fernzusehen, als Du für Deine Zeit mit Gott in einer ganzen Woche verwendest?
Liest Du die Bibel oder christliche Bücher gerne? Ein Zeichen dafür, mit dem Geist Gottes gefüllt zu sein, ist Veränderung in unseren Wünschen, die uns zu Gottes Wort hintreibt und die Sehnsucht nährt, von Ihm zu hören und mit unserem Leben etwas zu bewirken.
Mit Sicherheit hast Du das Gleichnis von den Talenten in der Geschichte erkannt. Welche Talente hat Gott Dir geben? Investierst Du Zeit, Geld oder andere Mittel in das, was Gott gefällt? Was würde Gott zu Dir sagen, wenn er heute wiederkäme?

Inspiziere Deine geistliche Diät! Führe einen Monat lang eine detaillierte Liste über die Filme, Fernsehsendungen, Medien, Unterhaltungsprogramme aber auch über die christlichen Inhalte (Bibel, Predigten, Bücher etc.), die Du konsumierst. Dann beginne zu planen, wie Du Deine freie Zeit besser einteilen kannst, um geistig und geistlich gestärkt zu werden und effektiver Deine Gedanken zu erneuern. Bete, dass Gott Dich mit seinem Heiligen Geist füllt, damit Du in seiner Kraft leben kannst und er Dir hilft, Deine geistige und geistliche Ernährung sowie Deinen Konsum zu ändern.
http://strawinsky.net/de/hintergrund/gei...ossen-wettlauf/

Lesermeinung:

Bichler vor 7 Minuten
@H. Camara
Ihre Meinung - meine Meinung.

H. Camara vor 23 Minuten
Bischofskonferenz hin oder her, sie zu kritisieren sollte man sich nicht so einfach machen
Warum sollte eine Internetseite nicht zu einem Buch Stellung beziehen, dass wahrschreinlich wieder völlig überdurchschnittliche Verkaufszahlen haben wird!?

Meiner Meinung nach ist dies die Aufgabe einer Nachrichtenseite und die häufig in den Büchern thematisierte Kirche kann ruhig dazu Stellung beziehen. Wenn im Buch verfälschte Glaubensgrundsätze „allenfalls eine Nebenrolle“ spielen so ist dies nur positiv zu bewerten, da Brown scheinbar eine andere Orientierung gefunden hat.
Ich werde das Buch lesen und ich freue mich darauf.

katholisch.de ist für mich nach wie vor eine sehr gut lesbare Website, da ich auf ihr über Dinge informiert werde, die in anderen Nachrichtenseiten nicht angesprochen werden. Außerdem ist es interessant teilweise unterschiedliche Sichtweisen zu vergleichen.

Gandalf vor 34 Minuten
Kritische Auseinandersetzung
DIE PRESSE über Inferno: Inferno“ lässt keinen Zweifel mehr daran, dass Dan Brown ohne „Sakrileg“ geblieben wäre, was er davor war: ein mittelmäßiger Thriller-Autor
weiter »http://diepresse.com/home/kultur/literat...=/home/index.do


Bichler vor 60 Minuten
katholisch.de lese ich schon längst nicht mehr....
....und warum die Deutsche Bischofskonferenz 'Geistiges Fastfood' bewirbt erklärt sich einfach: Es entspricht dem Niveau des Großteils ihrer Mitglieder und Funktionäre....





von esther10 15.05.2013 00:42

Wiener Festwochen: Schulkinder wurden angeleitet, auf der Bühne Handgranaten auf ein Christusbild zu werfen – Junge Katholiken wehrten sich lautstark


kathTube: Das Flugblatt


– Wiener Dompfarrer Toni Faber lobte das Stück - UPDATE: Reaktion aus der Politik

http://www.katholisches.info/2013/05/12/...iche-aufregung/
Wien (kath.net)
Wieder einmal Aufregung rund um ein blasphemisches Theaterstück, diesmal bei den Wiener Festwochen. "Über das Konzept des Angesichts von Gottes Sohn" nennt sich das umstrittene Stück, bei dem gegen Ende Schulkinder auf die Bühne kommen und Handgranaten auf das Christusbild "Salvator mundi" werfen. Doch in Wien kam es am Samstag zu einer Premiere der anderen Art: Junge Katholiken, die das Stück besuchten, wehrten sich lautstark gegen diese Szene mit Buhrufen und Pfiffen. Auch Flugblätter wurden verteilt. "Das ist keine Kunst".

Schon 2011 sorgte das Stück von Romeo Castellucci für einen Eklat in Paris. Der Berliner Kardinal Rainer Maria Woelki hatte übrigens das Stück bei einem Gastauftritt in Berlin als "unanständig" bezeichnet, weil "das, was Menschen aus ihrem Glauben heraus wichtig und heilig ist, in dieser Weise durch den Dreck gezogen wird".

Fast erwartungsgemäß anders stufte Toni Faber (Foto), der umstrittene Wiener Dompfarrer, das Stück ein und meinte gegenüber Medien: "Ich habe Respekt vor religiösen Empfindlichkeiten, wir dürfen selbst aber nicht zu wehleidig sein. Christus ist nicht auf die Welt gekommen, um die Frommen noch frömmer zumachen, sondern um sie manchmal auch menschlicher zu machen." Laut Toni Faber sind Proteste gegen das Theaterstück "vielleicht entschuldbar" durch Unkenntnis von Castelluccis Werk, "aber ansonsten halte ich das für künstliche Aufregung" wie die "Presse" berichtet. Im Kurier meinte Faber, dass er sich auf die Vorstellung freue.

Das umstrittene Theaterstück hat am Montag auch für eine Reaktion aus der Politik gesorgt. In einer Aussendung sprach Konstantin Dobrilovic, der Präsident der Christlich Freiheitlichen Plattform (CFP), von höchstem Respekt vor jungen Katholiken, die sich gegen blasphemische Theateraufführung wehrten. "Es ist schon völlig verantwortungslos, Kinder überhaupt symbolträchtig mit Handgranaten werfen zu lassen, gerade in einer Stadt, auf deren Flughafen muslimische Terroristen im Jahr 1985 mit solchem Mordwerkzeug am El-Al-Schalter vier Menschen getötet und 39 verletzt haben, müsste man sensibler sein. Aber dass die Handgranaten ausgerechnet auf den Sohn Gottes geworfen werden, das schlägt dem Fass den Boden aus. Das ist Blasphemie! Viel klarer kann man eine Religion wohl gar nicht in den Schmutz ziehen.", so der Politiker, der dazu aufruf, dass Christen und ihr Glaube nicht von linken Spinnern besudelt werden dürfen. "Man stelle sich nur vor, man würde Vergleichbares bei der Symbolfigur einer anderen Religion, etwa dem Islam, machen - die Konsequenzen würden wohl von Lichterketten von Gutmenschen, über peinliche Entschuldigungsreden von linken Politikern bis hin zu Todesdrohungen von Fanatikern gegen die vermeintlichen Künstler reichen."
http://www.kath.net/news/41272



Auf dieses Christusbild wurden Granaten geworfen, Pfui!



von esther10 15.05.2013 00:32



14 Mai 2013, 12:00
Jesus ist in der Eucharistie lebendig gegenwärtig wie vor 2000 Jahren

Weihbischof Dominikus Schwaderlapp: Im Erzbistum Köln „wächst die Vorfreude“ auf den Eucharistischen Kongress, der sozusagen „ein kleiner Weltjugendtag für alle Generationen“ sei. KATH.NET-Interview von Petra Lorleberg

Köln-Stuttgart (kath.net/pl) Beim Eucharistischen Kongress steht „das größte Geschenk Gottes an seine Kirche, der Herr in der hl. Eucharistie“ im Mittelpunkt. Dies betont der Kölner Weihbischof Dr. Dominikus Schwaderlapp im kath.net-Interview über den Nationalen Eucharistischen Kongress (5.-9. Juni in Köln) stattfinden wird. Im Erzbistum Köln „wächst die Vorfreude“ auf dieses Großereignis, das sozusagen ein kleiner Weltjugendtag für alle Generationen sei, erläutert Schwaderlapp weiter.

Dass Jesus Christus „unter den Gestalten von Brot und Wein“ „genauso wahrhaftig und lebendig gegenwärtig“ ist „wie er vor 2000 Jahren im Heiligen Land gegenwärtig war“, diese Überzeugung gehöre „zu den Säulen meines alltäglichen Christ-, Priester- und Bischofsseins“, hier sei „Erlösung erlebbar“.

kath.net: Es herrscht aktuell eine ganz besondere Stimmung in Ihrem Erzbistum. Wie würden Sie diese Atmosphäre beschreiben, Herr Weihbischof Schwaderlapp? Und erwarten Sie für den Eucharistischen Kongress einen Hauch Weltjugendtagsfeeling?

Weihbischof Dominikus Schwaderlapp: Der Countdown zum Eucharistischen Kongress läuft. Das Programm ist veröffentlicht, und jeder der hineinschaut, wird feststellen: Es ist ein tolles Programm. Das Wort „Kongress“ weckt bei manchen Assoziationen von nicht enden wollenden akademischen Vorträgen in stickiger Atmosphäre.

Der Eucharistische Kongress ist etwas ganz anderes! Er ist ein Fest des Glaubens, sozusagen ein Weltjugendtag im Kleinen für alle Generationen.

Das größte Geschenk Gottes an seine Kirche, der Herr in der hl. Eucharistie, steht dabei im Mittelpunkt. In unserem Erzbistum wächst die Vorfreude auf dieses große Ereignis.

Auch ich bin voll froher und zuversichtlicher Spannung, und ich erhoffe mir mehr als nur „einen Hauch Weltjugendtagsfeeling“.

kath.net: Das Erzbistum Köln ist sozusagen auf die Zielgerade eingelaufen, die Spannung steigt - wie sieht diese letzte Vorbereitungsphase in Ihrem Erzbistum konkret aus?

Schwaderlapp: Im Büro des Eucharistischen Kongresses laufen nun die Arbeiten auf Hochtouren. Letzte logistische Planungen und Konzepte müssen fertiggestellt werden. Das ausführliche Programm aber auch ein Kurzprogramm muss unter die Leute gebracht werden. Um möglichst gut planen zu können ist es nicht nur wichtig, dass viele Menschen kommen, sondern auch, dass sie sich vorher anmelden.

Je näher der Kongress heranrückt, desto praktischer und konkreter werden die verbleibenden Aufgaben.

kath.net: Eine persönliche Beziehung zu Jesus Christus zu haben, dazu hat Papst Benedikt immer wieder eingeladen und nun hören wir dasselbe auch von Papst Franziskus. Wenn Sie auf Ihren persönlichen Lebensweg und Ihre Beziehung zu Jesus schauen: Gab es da verschiedene Stadien, Stufen? Welche Rolle spielt für Sie persönlich die heilige Eucharistie in Ihrer Beziehung zu Christus?

Schwaderlapp: Mein Lebensweg ist mein Glaubensweg. Meine Beziehung zu Christus wurde bereits in meiner Kindheit durch meine Eltern aber auch durch meine vier älteren Brüder grundgelegt. Wir gingen nicht nur selbstverständlich zur Sonntagsmesse, sondern auch Wochentags und ich konnte es gar nicht erwarten – wie meine älteren Brüder – Messdiener zu werden.

Im Rückblick kann ich sagen, dass meine Christusbeziehung ganz wesentlich eucharistisch geprägt ist.

Unter den Gestalten von Brot und Wein ist Christus genauso wahrhaftig und lebendig gegenwärtig wie er vor 2000 Jahren im Heiligen Land gegenwärtig war. Diese Überzeugung gehört zu den Säulen meines alltäglichen Christ-, Priester- und Bischofsseins.

Ich hoffe, wünsche und bete, dass wir durch den Eucharistischen Kongress die Freude über dieses unglaubliche Geschenk der Güte Gottes neu entdecken.

kath.net: Im Programm des Eucharistischen Kongresses stößt man immer wieder auf den Hinweis zu Beichtmöglichkeiten, und auf dem Jugendfestival des Kongresses wird sogar das neue Buch "Youcat - Update! Beichten!" vorgestellt werden. Eucharistie ist ja mehr als nur „Gemeinde kommt zusammen“. Eucharistie und Sündenvergebung, sollten wir diesen Zusammenhang wieder mehr ins Bewusstsein rufen?

Schwaderlapp: Sowohl die Eucharistie als auch die Beichte sind Sakramente der Barmherzigkeit und Güte Gottes.

Beide Sakramente machen Erlösung für mich geradezu erlebbar.

In der Beichte kann ich Gott alles übergeben, was mich von ihm und von den Menschen trennt. Und er nimmt es tatsächlich weg und heilt die verbliebenen Wunden. So wird mein Herz vorbereitet mit Christus in der Kommunion ganz eins zu werden. Liebe sucht Einheit, und diese Einheit wird uns in beiden Sakramenten wunderbar geschenkt.

In der Tat: Eucharistie und Sündenvergebung gehören zusammen, und gehören in unser Bewusstsein! Ohne Wiederentdeckung dieser großen Sakramente wird es keine Erneuerung des Glaubens in unserer Heimat geben!

kath.net: Exzellenz, Papst Franziskus ruft die Christen dazu auf, an die Ränder zu gehen. Er sagt, die Kirche soll sich nicht um sich selber drehen. Die Medien wie auch die Menschen reagieren auf diesen Papst und seine Botschaft sehr positiv. Was bedeuten seine Worte für uns? Heißt das, wir sollen die Kirchen verlassen und Gott nicht in der Eucharistie, sondern ausschließlich im Nächsten, in der Armut suchen?

Schwaderlapp: Ich bin Papst Franziskus sehr dankbar für seine klaren Worte. Wir Christen haben eine Sendung. Die Botschaft, die wir empfangen haben, ist nicht nur für uns bestimmt, sondern für alle Menschen, egal wo sie stehen, ob in der Mitte oder am Rand. Wir selbst hätten diese Botschaft nicht empfangen ohne Menschen, die sie uns verkündeten. Dabei geht es um Verkündigung in Wort und Tat.

Liebe will nicht nur verkündet, sondern auch gelebt werden. Nur dann sind wir glaubwürdige Zeugen.

Dabei ist umgekehrt klar, dass wir nur dann Liebe weiterschenken können, wenn wir uns zuvor von ihr beschenken lassen.

Gottes- und Nächstenliebe sind also nicht voneinander zu trennen, sondern aufeinander verwiesen.

Weiterführendes kath.net-Video: Weihbischof Schwaderlapp erläutert, was eine Monstranz ist
http://kath.net/news/41278



von 15.05.2013 00:23

OSTERZEIT
7. WOCHE - MITTWOCH

46

DIE GABEN DES HEILIGEN GEISTES: STÄRKE

Stark in der Schwäche: Die rätselhafte Logik Gottes.
Bereit, Mühsames auf sich zu nehmen.
Im Erleiden erweist sich die äußerste Macht des Guten.


I. Das Volk Israel war ein kleines Volk, stets bedrängt von seinen mächtigen Nachbarn. Aber als auserwähltes Volk steht es unter dem Schutz Gottes. Seine Führer sehen sich mit dem Auftrag, es zu leiten und ins Land der Verheißung zu führen, immer wieder überfordert. So Mose , wenn Jahwe ihn vor den Pharao treten läßt: Ich bin mit dir1, spricht der Heilige Israels zu ihm. Auch die Propheten erfahren diese Nähe Gottes. Und der Menschen Antwort ist - besonders in den Psalmen - Dank, Lobpreis und Vertrauen in die schützende Macht Gottes. Jahwe ist der Fels Israels, seine Stärke und seine Sicherheit.

Auch im neuen Gottesvolk werden die Apostel - nach Christi Willen Säulen der Kirche - mit der Kraft aus der Höhe erfüllt2. Der Heilige Geist steht der ganzen Kirche und jedem einzelnen Christen bei. Die Stärke oder Tapferkeit ist eine Kardinaltugend, die zunächst die seelische Kraft und Festigkeit überhaupt bezeichnet. »Als solche ist sie mehr oder weniger das Rückgrat aller Tugenden, da allen Tugenden eine gewisse Stetigkeit und Festigkeit zukommen muß. Ihr eigentlicher Wirkungsbereich aber sind auftauchende Gefahren.«3 Wir brauchen sie im täglichen Kampf. Diese Tugend wird vervollkommnet durch die Geistgabe der Stärke. Wie alle anderen Gaben schenkt sie dem menschlichen Tugendstreben eine besondere Leichtigkeit.

Paulus, der uns weder eine gelehrte Unterscheidung zwischen Tugend und Gabe noch deren Definition gibt, zeichnet lapidar die existentielle Situation des Christen: Alles vermag ich durch ihn, der mir Kraft gibt.4 Was dies konkret vor dem Hintergrund seines apostolischen Wirkens heißen kann, deutet er im ersten Brief an die Korinther an: Wir werden beschimpft und segnen; wir werden verfolgt und halten stand; wir werden geschmäht und trösten. Wir sind sozusagen der Abschaum der Welt geworden, verstoßen von allen bis heute (...). In allem erweisen wir uns als Gottes Diener: durch große Standhaftigkeit, in Bedrängnis, in Not, in Angst, unter Schlägen, in Gefängnissen, in Zeiten der Unruhe, unter der Last der Arbeit (...). Wir sind wie Sterbende, und seht: wir leben; wir werden gezüchtigt und doch nicht getötet; uns wird Leid zugefügt, und doch sind wir jederzeit fröhlich; wir sind arm und machen doch viele reich; wir haben nichts und haben doch alles.5

Paulus spürte die eigene Schwäche, gerade weil er in seiner großen Liebe zu Gott sich immer neuen apostolischen Herausforderungen stellte. Gewiß hat Gott ihn auf außerordentliche Weise seine Stärke erfahren lassen, aber in Paulus' demütigem Bewußtsein des eigenen Unvermögens. Wer innerlich so empfindet, dem gilt, besonders in schwierigen Augenblicken, das Wort des Herrn: Ich werde mit dir sein. Gerade in einer schwierigen Situation erhält der Ruf des Apostels seine volle Bedeutung: Ist Gott für uns, wer ist dann gegen uns? (...) Was kann uns scheiden von der Liebe Christi? Bedrängnis oder Not oder Verfolgung, Hunger oder Kälte, Gefahr oder Schwert? (...) All das überwinden wir durch den, der uns geliebt hat. Denn ich bin gewiß: Weder Tod noch Leben, weder Engel noch Mächte, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges, weder Gewalten der Höhe oder Tiefe noch irgendeine andere Kreatur können uns scheiden von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist, unserem Herrn.6

Lassen wir es also zu, daß der Heilige Geist - Beistand und Tröster - von unserem Leben Besitz ergreift. Dann erfahren wir die rätselhafte Logik Gottes: Das Schwache in der Welt hat Gott erwählt, um das Starke zuschanden zu machen. Und das Niedrige in der Welt und das Verachtete hat Gott erwählt: das, was nichts ist, um das, was etwas ist, zu vernichten, damit kein Mensch sich rühmen kann vor Gott.7

Gott erwartet von seinen Kindern nur den guten Willen, das Mögliche zu tun. Das greift er auf, um in ihnen und durch sie dann wunderbare Werke der Gnade und der Barmherzigkeit zu wirken. Wer alles von Gott erwartet, hält nichts für zu schwer. Er setzt auf die vorhandenen menschlichen Mittel kein absolutes Vertrauen, sondern verläßt sich auf die Gnade Gottes. Der heilige Thomas schreibt: »Die Tugend der Stärke hat als Richtschnur ihrer Handlungen die reinen menschlichen Kräfte. Die Gabe der Stärke hingegen hat als Richtschnur des Handelns die Allmacht Gottes selbst, auf deren Hilfe man vertraut.«8 Der Geist der Stärke erneuert die Seelenkräfte gegenüber den Hindernissen, inneren oder äußeren, die uns bedrängen.

II. Die klassische Theologie ordnet der Gabe der Stärke die Seligpreisung zu: Selig, die hungern und dürsten nach der Gerechtigkeit; denn sie werden satt werden.9 Die Stärke macht uns mutig und entschlossen gegenüber Leiden, Hindernissen und Übeln, ja, sie macht uns bereit, »im Kampfe für die Verwirklichung des Guten Verwundung und, im äußersten Fall, den Tod auf sich zu nehmen«10.

Dies erklärt den Mut der Heiligen. Ein kühner Satz des heiligen Thomas besagt, durch die Gaben benutze der Mensch »die göttliche Macht kraft seines Vertrauens gleichsam als seine eigene«11, er hat auf diese Weise an Gottes Macht teil. Wer den Wunsch nach Heiligkeit in sich schürt, macht diese Erfahrung: Er gewinnt Anteil an der Macht Gottes trotz mangelnder apostolischer Mittel, trotz der Erfahrung schwankenden Fortschritts im innereren Kampf.

Das meint die heilige Theresia von Avila, wenn sie im Buch ihres Lebens rät, unserem guten Streben keine engen Grenzen zu setzen; denn Gott »will und liebt beherzte Seelen, wenn sie nur in Demut wandeln und nicht auf sich selbst vertrauen (...). Ich staune darüber, wieviel auf diesem Weg darauf ankommt, daß man sich zu großen Dingen ermutige. Hat die Seele auch noch nicht die Kräfte, sie sogleich auszuführen, so macht sie doch schon einen Flug und kommt weit voran, wenn sie auch, einem Vöglein gleich, das noch zu wenig flügge ist, müde wird und ausruht.«12 Daher der humorvolle Rat der Heiligen, auf der Suche nach einem geistlichen Leiter darauf zu achten, »daß dieser keiner von jenen sei, die uns den langsamen Krötengang lehren und sich schon damit zufrieden geben, wenn die Seele im Jagen nach Eidechsen sich tapfer erweist«13.

Die von der Geistgabe vervollkommnete Tugend der Stärke überwindet die Schwierigkeiten, beseitigt jedoch nicht die naturbedingte eigene Schwäche wie Furcht vor der Gefahr oder Angst vor dem Schmerz oder vor dem eigenen Versagen. Sie sind Herausforderungen an die Liebe. Gerade weil der Christ liebt, ist er fähig und bereit, die größten Risiken auf sich zu nehmen, auch wenn sich in ihm alles dagegen sträubt.

Der Ernstfall dieser Herausforderung ist das Martyrium. »Die Bereitschaft zum Martyrium ist die Wesenswurzel aller christlichen Tapferkeit. Es gibt keine christliche Tapferkeit ohne diese Bereitschaft.«14 Geschichte und Gegenwart zeigen uns die Märtyrer als den Strahlenkranz der Kirche und das Zeichen ihres göttlichen Ursprungs und ihrer Heiligkeit. Märtyrer sind jene, die sich in die gottgeWollte Hingabe des Lebens ergeben. Die Kirche lehrt, daß der Heilige Geist die stärken wird, die Gott zu einer solch extremen Prüfung ruft. Sie sagt uns aber auch, daß für gewöhnlich der Herr uns heroisch im Alltag will: im Kampf gegen Launen, Allüren, spießige Gewohnheiten, mangelnde Ernsthaftigkeit bei unseren Aufgaben, bequeme Anpassung und feige Rücksichtnahme gegenüber fragwürdigen oder falschen Ansichten.

III. Eine aktivistische Lebenseinstellung sieht im Starken den unentwegt Handelnden. Nach dem heiligen Thomas aber ist nicht das Handeln, sondern das Standhalten das Eigentliche der Tapferkeit, »weil die wirkliche Welt so gebaut ist, daß erst im äußersten Ernstfall, der außer dem Standhalten gar keine andere Möglichkeit des Widerstandes übrigläßt, die letzte und tiefste Seelenstärke des Menschen sich zu offenbaren vermag. Das Machtgefüge >dieser Welt< ist von solcher Struktur, daß Standhalten und nicht zorniger Angriff die letztentscheidende Probe eigentlicher Tapferkeit ist, deren Wesen ja in nichts anderem besteht als darin: im Angesichte von Verwundung und Tod, nicht beirrt zu irgendeinem Zugeständnis, das Gute zu lieben und zu verwirklichen. Es gehört zu den fundamentalen Gegebenheiten dieser durch die Erbschuld in die Unordnung gestürzten Welt, daß die äußerste Kraft des Guten in der Ohnmacht sich erweist.«15

Denken wir nur an einen Kranken, der jahrelang ans Bett gefesselt ist, an Menschen, die bittere materielle Not leiden, an Familien, in denen ein Kind auf die schiefe Bahn gerät ... Nur mit der Hilfe des Heiligen Geistes gelingt es uns, die Drangsale auf Gott hin gelassen zu ertragen.

Wann brauchen wir also die Tugend und die Gabe der Stärke? Die heilige Theresia von Avila schreibt: »Ich behaupte, ein unvollkommener Mensch habe dazu, den Weg der Vollkommenheit zu gehen, mehr Tapferkeit nötig als dazu, plötzlich Märtyrer zu werden.«16 Mit anderen Worten: Der Alltag ist der Ort unserer Bewährung. Wir sollen um diese Gabe bitten, damit wir uns selbst vergessen und auf die Nöte der anderen schauen können, bereit, von uns abzusehen, um anderen unauffällig zu dienen; damit uns die Ungeduld nicht verzehrt, wir uns angesichts von Schwierigkeiten nicht beklagen, die Phantasie zähmen, wenn wirre Vorstellungen sie überkommen. Auch im Apostolat brauchen wir Stärke: frei von Menschenfurcht von Gott zu sprechen; uns christlich zu verhalten, wo andere sich zügellos benehmen. Starkmut brauchen wir auch im Umgang mit uns anvertrauten Mitarbeitern, sie liebenswürdig fordernd, und mit Vorgesetzten, ihnen offen die Wahrheit sagend, statt sie hinter dem Rücken zu kritisieren.

Standhalten »schließt eine starke seelische Aktivität ein, nämlich ein fortissime inhaerere bono, ein kraftvoll zupackendes Festhalten am Guten; und erst aus dieser starkherzigen Aktivität nährt sich die Kraft zum körperlichen und seelischen Erleiden von Verwundung und Tod«17. Prächtige Bäume an windgeschützten Stellen sind eigentlich schwach und leicht verletzlich, anders solche Bäume, die an windgepeitsc~ten Orten jedem Unwetter ausgesetzt sind. Ahnlich verhält es sich mit uns: in den Drangsalen unseres Lebens sollen wir nur demütig unsere Schwäche annehmen und Gott im Gebet und in den Sakramenten um seine Stärke bitten. »Die Fülle der Heilswirklichkeit, die Christus in der Geschichte darstellt, breitet sich auf sakramentale Weise in der Kraft des Geistes, des Trösters, aus.«18 Die Firmung macht uns zu milites Christi19. Die Kommunion - Augustinus nennt sie »= 18 Die Firmung macht uns zu milites Christi19. Die Kommunion - Augustinus nennt sie das Brot der Starken«20 - erneuert unsere Kräfte, die Buße stärkt uns gegen Sünde und Versuchungen. In der Krankensalbung hilft der Herr den Seinen im letzten Kampf vor Eintritt in die Ewigkeit.

= 20 - erneuert unsere Kräfte, die Buße stärkt uns gegen Sünde und Versuchungen. In der Krankensalbung hilft der Herr den Seinen im letzten Kampf vor Eintritt in die Ewigkeit. Johannes Paul II. sagt: »Beten wir um diese Gabe des Heiligen Geistes, die sich die Gabe des Starkmuts nennt. Wenn dem Menschen die Kraft fehlt, angesichts höherer Werte, wie der Wahrheit, der Gerechtigkeit, der geistlichen Berufung, der ehelichen Treue, sich selbst zu überwinden, muß diese Gabe von oben aus jedem von uns einen tapferen Menschen machen und uns im rechten Augenblick im Innersten sagen: Mut!«21

1 Ex 3,12. - 2 Lk 24,49. - 3 R.Graber, Die Gaben des Heiligen Geistes, Regensburg 1936, S.101. - 4 Phil 4,13. - 5 1 Kor 4,12-13; 2 Kor 6,4-5.9-10. - 6 Röm 8,31-39. - 7 1 Kor 1,27-29. - 8 Thomas von Aquin, Sentenzenkommentar III, dist.34,3,1,2 ad 2. - 9 Mt 5,6. - 10 J.Pieper, Vom Sinn der Tapferkeit, München 1963, S.67. - 11 Thomas von Aquin, a.a.O., ad 3. - 12 Theresia von Avila, Leben, 13,2-3. - 13 ebd. - 14 J.Pieper, a.a.O., S.28. - 15 ebd., S.54-55. - 16 Theresia von Avila, Leben, 31,18. - 17 J. Pieper, a.a.O., S. 50. - 18 Johannes Paul II., Enz. Dominum et vivificantem, 18.5.1986, 64. - 19 vgl. 2 Tim 2,3. - 20 Augustinus, Bekenntnisse, 7,10. - 21 Johannes Paul II., Ansprache 15.11.78.

von 14.05.2013 14:30

Komm, Schöpfer Geist, kehr' bei uns ein!
+ + +

Komm, Schöpfer Geist, kehr' bei uns ein!
Besuch' das Herz der Kinder Dein!
Erfüll uns all' mit Deiner Gnad',
die Deine Macht erschaffen hat!

Der Du der Tröster wirst genannt,
vom höchsten Gott ein Gnadenpfand,
Du Lebensstrom, Licht, Lieb' und Glut,
der Seele Salbung, höchstes Gut!

O Schatz, der siebenfältig ziert,
O Finger Gottes, der uns führt,
Geschenk vom Vater zugesagt,
Du, der die Zungen reden macht,

zünd an in uns Dein Gnadenlicht!
Gieß Lieb' ins Herz, die ihm gebricht!
Stärk' unsres Leibs Gebrechlichkeit
mit Deiner Kraft zu jeder Zeit!

Treib' weit von uns des Feinds Gewalt!
In Deinem Frieden uns erhalt,
daß wir, geführt von Deinem Licht,
in Sünd' und Leid verfallen nicht!

Gib, daß durch Dich den Vater wir
und auch den Sohn erkennen hier,
und, daß als Geist von beiden Dich
wir allzeit glauben festiglich!

Lob sei dem Vater auf dem Thron
und Seinem auferstand'nen Sohn,
dem Heiligen Geist auch allezeit,
von nun an bis in Ewigkeit! Amen!

+ + +

Pfingsthymnus "Veni Creator Spiritus"
(Rabanus Maurus)

von 14.05.2013 13:03

OSTERZEIT
7. WOCHE - DIENSTAG

45

DIE GABEN DES HEILIGEN GEISTES: FRÖMMIGKEIT

Kindschaft.
Vertrauendes Gebet, brüderliche Liebe zum Nächsten.
Die Familie Gottes.


I. Fromm nennen wir für gewöhnlich einen Menschen, der innerlich andächtig und äußerlich gesammelt zu Gott betet. Die Geistgabe der pietas, der Frömmigkeit, indessen, umfaßt weit mehr. Sie erwächst, wie die Tugend der Religion, aus der Liebe. Aber während die Religion Gott als den Ursprung unseres Seins, das »Prinzip der Erschaffung und Erhaltung aller Dinge«1 verehrt, sieht die pietas, die Frömmigkeit, in ihm unseren Vater. »Pius, pietätvoll, ist zunächst der, der dem Vater die schuldige Ehrerbietung erweist. Aber weil nach Thomas (...) im Größeren stets auch das Kleinere miteinbezogen ist, darum ist pietas überhaupt die Antwort des Menschen auf den Vater und auf alles, was in Beziehung zum Vater steht, Eltern, Blutsverwandte, Vaterland, Nebenmenschen.«2 Der größte Reichtum, den Gott - »= 2 Der größte Reichtum, den Gott - Spender der Gaben« und »Vater der Armen«3 - uns schenkt, ist die Gabe der Kindschaft.

= 3 - uns schenkt, ist die Gabe der Kindschaft.Gott »ist im doppelten Sinne unser Vater; Vater unseres natürlichen Seins und Vater unseres übernatürlichen Seins und er ist noch viel mehr Vater in diesem letzten Sinn des Wortes als im ersteren, wie ja auch die Wiedergeburt zur Gnade unsere leibliche Geburt um ein Unendliches übertrifft. Damit aber führt uns die Gabe der Pietät mitten hinein in das Leben des dreieinigen Gottes, dorthin, wo der Quell aller Fruchtbarkeit und Vaterschaft ist.«4 Als seine Kinder begegnen wir Gott mit der feinfühligen Liebe eines guten Sohnes, einer guten Tochter, und sehen in unseren Mitmenschen - auch das gehört zur Pietas - Brüder und Schwestern, Angehörige einer einzigen Familie.

.= 4 Als seine Kinder begegnen wir Gott mit der feinfühligen Liebe eines guten Sohnes, einer guten Tochter, und sehen in unseren Mitmenschen - auch das gehört zur pietas - Brüder und Schwestern, Angehörige einer einzigen Familie.Im Alten Testament sind die Frommen Jahwes jene, die den Bund ihres Gottes von Herzen bejahen. »Fromm« ist, wer Freude hat an der Weisung des Herrn, über seine Weisung nachsinnt bei Tag und bei Nacht5. Ausdruck der Frömmigkeit ist das Gebet, das das auserwählte Volk inständig an Gott richtet: als Lobpreis und Bitte, ehrfürchtig die göttliche Größe anbetend, aber auch - besonders in den Psalmen - sich innig-familiär über Freude und Not, Hoffnungen und Sorgen mit ihm aussprechend.

Als mit Jesus die Fülle der Zeit anbricht, lernen wir von ihm das schlichte Beten zu Gott: Wenn ihr betet, so sprecht: Vater ...6 An verschiedenen Stellen des Neuen Testamentes stoßen wir auf das aramäische Wort Abba die familiäre Anrede eines Kindes für seinen Vater. Der Urgemeinde war es so heilig, »daß sie es auch in griechischen Texten im ursprünglichen aramäischen Wortlaut überliefert hat (Gal 4,6; Röm 8,15). So war man in der Kirche von Anfang an überzeugt, daß das eigentlich und spezifisch Christliche in einer intimen persönlichen Gemeinschaft mit Gott besteht und im Wissen, Kind, Sohn, Tochter Gottes zu sein.«7

Dieses Empfinden soll uns prägen und unser Gebet zu Gott grundieren. Denn »der Gott unseres Glaubens ist nicht ein entrücktes Wesen, das auf das Schicksal, auf die Not und das Elend der Menschen unbeteiligt herabschaut. Er ist ein Vater, der seine Kinder so sehr liebt, daß er das Wort, die zweite Person der Heiligsten Dreifaltigkeit, in die Welt sendet, damit es, Fleisch geworden, für uns sterbe und uns erlöse. Es ist derselbe liebende Vater, der uns jetzt sanft zu Christus hinzieht durch das Wirken des Heiligen Geistes, der in unseren Herzen wohnt.«8

Mit der Gabe der Frömmigkeit schenkt uns der Heilige Geist das instinktive Gespür eines hilfsbedürftigen Kindes im Umgang mit Vater und Mutter. Wir begegnen Gott mit einem Vertrauen, das alles in unserem Leben prägt: Seht, wie groß die Liebe ist, die der Vater uns geschenkt hat: Wir heißen Kinder Gottes und wir sind es.9 Der Apostel fordert uns auf, das unschätzbare Gut der Gotteskindschaft zu betrachten, das wir mit der Taufgnade empfangen haben, und er ermuntert uns dazu, dem Wirken des Heiligen Geistes zu folgen, der uns nach Art von kleinen Kindern rufen läßt: Abba, Vater!

II. Das kindliche Vertrauen findet seinen Ausdruck besonders im Gebet. Nach Paulus nimmt sich auch der Geist unserer Schwachheit an. Denn wir wissen nicht, worum wir in rechter Weise beten sollen; der Geist selber tritt jedoch für uns ein mit Seufzen, das wir nicht in Worte fassen können.10 Wenn unser Beten echt ist, wird es - kraft des Heiligen Geistes - so facettenreich sein wie das Leben. Wir kennen dieses Ineinander von Beten und Leben aus dem Alten Testament, wo wir Worte finden, die wir uns leicht zu eigen machen können, denn sie sind in ihrer Aktualität zeitlos: Warum verbirgst du dein Gesicht?11 Dich suche ich, meine Seele dürstet nach dir. Nach dir schmachtet mein Leib wie dürres lechzendes Land ohne Wasser.12 Neben dir erfreut mich nichts auf Erden.13 Du bist der Gott meines Heiles. Auf dich hoffe ich allezeit.14

Die Gabe der Frömmigkeit begründet eine kindliche Zuneigung, die uns - bedürftig, wie wir sind - beharrlich bitten läßt. Auch wenn unser Bitten nicht immer Erfüllung findet, im Gebet verschmilzt unser Wille mit dem Willen des Vaters, der stets das Beste für seine Kinder will; das soll uns genügen.

Angetrieben von der Geistgabe der Frömmigkeit, erkennen wir, wie die Welt in der Hand des lebendigen Gottes ruht - eines Vaters, der alles zum Wohl seiner Kinder einrichtet. Was kann es da Besseres für uns geben, als betend Gottes Willen zu ergründen, um ihn dann unverzüglich zu verwirklichen. Wir geben uns der Vaterschaft Gottes anheim und gewinnen die Gelassenheit dessen, der erfühlt, daß Heimsuchungen ihm zum Wohl gereichen.15 Eines Tages wird uns der Herr sehen lassen, weshalb er jene Demütigung, jenes wirtschaftliche Scheitern, jene Krankheit zuließ.

Die Gabe der Frömmigkeit läßt uns im Menschen das Kind Gottes sehen, dessen unschätzbaren Wert das am Kreuz vergossene Blut Christi offenbart. Den Menschen gerecht und liebevoll, mild und hilfsbereit zu begegnen, fällt uns dann leichter. Mehr noch: der Heilige Geist bewirkt, daß wir auf diese Weise in den anderen Christus selbst gewahren und in ihnen ihm dienen: Amen, ich sage euch: Was ihr für einen meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan.16

Die Gabe der Frömmigkeit weckt in uns, wenn wir den Nächsten beurteilen, Wohlwollen. Beleidigungen, selbst sehr schmerzliche, zu vergeben, fällt uns nicht mehr so schwer. Wir ahnen, daß das Wort des Herrn nicht unerreichbar ist: Liebt eure Feinde und betet für die, die euch verfolgen, damit ihr Söhne eures Vaters im Himmel werdet; denn er läßt seine Sonne aufgehen über Böse und Gute und er läßt regnen über Gerechte und Ungerechte.17 Wenn er hier von Feinden und Verfolgern spricht, um wieviel mehr werden wir dann kleine Kränkungen im täglichen Umgang vergeben. Ein vergebendes Herz ist ein untrügliches Merkmal gelebter Gotteskindschaft.

III. Ähnlich wie die Tugend der Frömmigkeit in ihrer herzlichen Hinwendung zum Vater alle und alles einschließt - Eltern, Verwandte, die Heimat, das Vaterland -, stärkt die Geistgabe der Frömmigkeit das familiäre Verhältnis zu jenen, die Gott innerhalb des Mystischen Leibes bereits ganz nahe sind: Unsere Liebe Frau, unsere Brüder und Schwestern in der Vollendung, die Heiligen also, und die, die im Fegefeuer noch büßen müssen.

Diese Liebe umfaßt alle innerhalb des Mystischen Leibes Christi, den Papst, die Bischöfe wie all jene, mit denen wir uns aufgrund einer besonderen Wertschätzung verbunden wissen.

Schließlich schenkt uns die Gabe der Frömmigkeit eine herzliche Liebe zu jenen, die in unserem Leben eine ganz spezifische Rolle spielen. An erster Stelle stehen da unsere Eltern; denn die irdische Elternschaft ist der Widerschein der Vaterschaft Gottes, nach dessen Name jedes Geschlecht im Himmel und auf Erden benannt wird18. Aber auch betagte Menschen erscheinen uns im Licht der Frömmigkeit als ehrwürdig, der Zuwendung besonders bedüftig.

Dank der Gabe der Frömmigkeit sind wir also in der Lage, in ein gerechtes und liebendes Verhalten zu Gott, zu den Engeln, den Menschen und allen geschaffenen Dingen zu treten.

Schließlich läßt uns diese Gabe die dem Kult dienenden Gegenstände ehrfürchtig pflegen und die Heilige Schrift in Liebe und Verehrung lesen, denn »in den Heiligen Büchern kommt ja der Vater, der im Himmel ist, seinen Kindern in Liebe entgegen und nimmt mit ihnen das Gespräch auf«19.

Eine besonders kostbare Frucht der Gabe der Frömmigkeit in der Seele ist die Ergebenheit in das Walten Gottes - denn wenn Gott sich um die ganze Schöpfung kümmert, um wieviel mehr wird er für die Geschöpfe, seine Kinder, Sorge tragen.20 Diese Gelassenheit paart sich mit dem Erkennungszeichen der Kinder Gottes, der Freude: »Niemand soll Traurigkeit oder Schmerz aus deinem Gesicht herauslesen, wenn du durch unsichtbare Opfer Christus in deiner Umwelt gegenwärtig werden läßt: Kinder Gottes müssen immer Frieden und Freude aussäen.«21

Was also tun, damit der Heilige Geist diese Gabe immer tiefer in uns einsenkt? Rufen wir immer wieder Abba, Vater!, wenn unsere Sinne sich an der Schöpfung erfreuen. Es ist der Weg der Bergpredigt. Jesus schaut auf die Herzen der Menschen und gewahrt gleichzeitig die Vögel und die Blumen, die die Menschen an den Vater im Himmel erinnern sollen.

1 Thomas von Aquin, Summa Theologica, II-II,81,3c. - 2 R.Graber, Die Gaben des Heiligen Geistes, Regensburg 1936, S.93. - 3 vgl. Sequenz Veni, Sancte Spiritus. - 4 R.Graber, a.a.O., S.94. - 5 Ps 1,2. - 6 Lk 11,2. - 7 Katholischer Erwachsenen-Katechismus, Bonn 1985, S.65. - 8 J.Escrivá, Christus begegnen, 84. - 9 1 Joh 3,1. - 10 Röm 8,26. - 11 Ps 44,25. - 12 Ps 63,2. - 13 Ps 73,25. - 14 Ps 25,5. - 15 vgl. Röm 8,28. - 16 Mt 25,40. - 17 Mt 5,44-45. - 18 Eph 3,15. - 19 II.Vat.Konz., Konst. Dei Verbum, 21. - 20 vgl. Mt 6,28. - 21 J.Escrivá, Die Spur des Sämanns, Nr.59.

von esther10 14.05.2013 00:56




Weihbischof Dominikus Schwaderlapp: Im Erzbistum Köln „wächst die Vorfreude“ auf den Eucharistischen Kongress, der sozusagen „ein kleiner Weltjugendtag für alle Generationen“ sei. KATH.NET-Interview von Petra Lorleberg

Köln-Stuttgart (kath.net/pl) Beim Eucharistischen Kongress steht „das größte Geschenk Gottes an seine Kirche, der Herr in der hl. Eucharistie“ im Mittelpunkt. Dies betont der Kölner Weihbischof Dr. Dominikus Schwaderlapp im kath.net-Interview über den Nationalen Eucharistische Kongress (5.-9. Juni in Köln) stattfinden wird. Im Erzbistum Köln „wächst die Vorfreude“ auf dieses Großereignis, das sozusagen ein kleiner Weltjugendtag für alle Generationen sei, erläutert Schwaderlapp weiter.

Dass Jesus Christus „unter den Gestalten von Brot und Wein“ „genauso wahrhaftig und lebendig gegenwärtig“ ist „wie er vor 2000 Jahren im Heiligen Land gegenwärtig war“, diese Überzeugung gehöre „zu den Säulen meines alltäglichen Christ-, Priester- und Bischofsseins“, hier sei „Erlösung erlebbar“.

kath.net: Es herrscht aktuell eine ganz besondere Stimmung in Ihrem Erzbistum. Wie würden Sie diese Atmosphäre beschreiben, Herr Weihbischof Schwaderlapp? Und erwarten Sie für den Eucharistischen Kongress einen Hauch Weltjugendtagsfeeling?

Weihbischof Dominikus Schwaderlapp: Der Countdown zum Eucharistischen Kongress läuft. Das Programm ist veröffentlicht, und jeder der hineinschaut, wird feststellen: Es ist ein tolles Programm. Das Wort „Kongress“ weckt bei manchen Assoziationen von nicht enden wollenden akademischen Vorträgen in stickiger Atmosphäre.

Der Eucharistische Kongress ist etwas ganz anderes! Er ist ein Fest des Glaubens, sozusagen ein Weltjugendtag im Kleinen für alle Generationen.

Das größte Geschenk Gottes an seine Kirche, der Herr in der hl. Eucharistie, steht dabei im Mittelpunkt. In unserem Erzbistum wächst die Vorfreude auf dieses große Ereignis.

Auch ich bin voll froher und zuversichtlicher Spannung, und ich erhoffe mir mehr als nur „einen Hauch Weltjugendtagsfeeling“.

kath.net: Das Erzbistum Köln ist sozusagen auf die Zielgerade eingelaufen, die Spannung steigt - wie sieht diese letzte Vorbereitungsphase in Ihrem Erzbistum konkret aus?

Schwaderlapp: Im Büro des Eucharistischen Kongresses laufen nun die Arbeiten auf Hochtouren. Letzte logistische Planungen und Konzepte müssen fertiggestellt werden. Das ausführliche Programm aber auch ein Kurzprogramm muss unter die Leute gebracht werden. Um möglichst gut planen zu können ist es nicht nur wichtig, dass viele Menschen kommen, sondern auch, dass sie sich vorher anmelden.

Je näher der Kongress heranrückt, desto praktischer und konkreter werden die verbleibenden Aufgaben.

kath.net: Eine persönliche Beziehung zu Jesus Christus zu haben, dazu hat Papst Benedikt immer wieder eingeladen und nun hören wir dasselbe auch von Papst Franziskus. Wenn Sie auf Ihren persönlichen Lebensweg und Ihre Beziehung zu Jesus schauen: Gab es da verschiedene Stadien, Stufen? Welche Rolle spielt für Sie persönlich die heilige Eucharistie in Ihrer Beziehung zu Christus?

Schwaderlapp: Mein Lebensweg ist mein Glaubensweg. Meine Beziehung zu Christus wurde bereits in meiner Kindheit durch meine Eltern aber auch durch meine vier älteren Brüder grundgelegt. Wir gingen nicht nur selbstverständlich zur Sonntagsmesse, sondern auch Wochentags und ich konnte es gar nicht erwarten – wie meine älteren Brüder – Messdiener zu werden.

Im Rückblick kann ich sagen, dass meine Christusbeziehung ganz wesentlich eucharistisch geprägt ist.

Unter den Gestalten von Brot und Wein ist Christus genauso wahrhaftig und lebendig gegenwärtig wie er vor 2000 Jahren im Heiligen Land gegenwärtig war. Diese Überzeugung gehört zu den Säulen meines alltäglichen Christ-, Priester- und Bischofsseins.

Ich hoffe, wünsche und bete, dass wir durch den Eucharistischen Kongress die Freude über dieses unglaubliche Geschenk der Güte Gottes neu entdecken.

kath.net: Im Programm des Eucharistischen Kongresses stößt man immer wieder auf den Hinweis zu Beichtmöglichkeiten, und auf dem Jugendfestival des Kongresses wird sogar das neue Buch "Youcat - Update! Beichten!" vorgestellt werden. Eucharistie ist ja mehr als nur „Gemeinde kommt zusammen“. Eucharistie und Sündenvergebung, sollten wir diesen Zusammenhang wieder mehr ins Bewusstsein rufen?

Schwaderlapp: Sowohl die Eucharistie als auch die Beichte sind Sakramente der Barmherzigkeit und Güte Gottes.

Beide Sakramente machen Erlösung für mich geradezu erlebbar.

In der Beichte kann ich Gott alles übergeben, was mich von ihm und von den Menschen trennt. Und er nimmt es tatsächlich weg und heilt die verbliebenen Wunden. So wird mein Herz vorbereitet mit Christus in der Kommunion ganz eins zu werden. Liebe sucht Einheit, und diese Einheit wird uns in beiden Sakramenten wunderbar geschenkt.

In der Tat: Eucharistie und Sündenvergebung gehören zusammen, und gehören in unser Bewusstsein! Ohne Wiederentdeckung dieser großen Sakramente wird es keine Erneuerung des Glaubens in unserer Heimat geben!

kath.net: Exzellenz, Papst Franziskus ruft die Christen dazu auf, an die Ränder zu gehen. Er sagt, die Kirche soll sich nicht um sich selber drehen. Die Medien wie auch die Menschen reagieren auf diesen Papst und seine Botschaft sehr positiv. Was bedeuten seine Worte für uns? Heißt das, wir sollen die Kirchen verlassen und Gott nicht in der Eucharistie, sondern ausschließlich im Nächsten, in der Armut suchen?

Schwaderlapp: Ich bin Papst Franziskus sehr dankbar für seine klaren Worte. Wir Christen haben eine Sendung. Die Botschaft, die wir empfangen haben, ist nicht nur für uns bestimmt, sondern für alle Menschen, egal wo sie stehen, ob in der Mitte oder am Rand. Wir selbst hätten diese Botschaft nicht empfangen ohne Menschen, die sie uns verkündeten. Dabei geht es um Verkündigung in Wort und Tat.

Liebe will nicht nur verkündet, sondern auch gelebt werden. Nur dann sind wir glaubwürdige Zeugen.

Dabei ist umgekehrt klar, dass wir nur dann Liebe weiterschenken können, wenn wir uns zuvor von ihr beschenken lassen.

Gottes- und Nächstenliebe sind also nicht voneinander zu trennen, sondern aufeinander verwiesen.


Weiterführendes kath.net-Video: Weihbischof Schwaderlapp erläutert, was eine Monstranz ist

von 13.05.2013 09:47

OSTERZEIT
7. WOCHE. MONTAG

44

DIE GABEN DES HEILIGEN GEISTES: RAT

Die Gabe des Rates und die Tugend der Klugheit.
Hilfreich zur Formung des Gewissens.
Geistliches Gespräch.


I. Beliebigkeit der Lebensentwürfe scheint zu einem Merkmal unserer pluralistischen Gesellschaft geworden zu sein. Selbst Menschen, die klug handeln wollen, geraten nicht selten ins Dickicht der rasch wechselnden Deutungen und Wertungen. Anderen ist es gleichgültig, nach welchen Grundsätzen sie leben, wenn es nur ohne Zumutungen abgeht. Sie ersetzen die Kardinaltugenden, die das Leben wie Angeln die Tür tragen, durch die Kunst der Anpassung. Dies mag den Gleichgültigen befriedigen, den Klugen muß es beunruhigen. Denn er weiß, daß nicht alle Ratschläge gleichwertig sein können, wenn das Leben einen objektiven Sinn haben soll. Um nicht auf Holzwege, Irrwege oder in Sackgassen zu geraten, braucht der Mensch einen verläßlichen Anhaltspunkt. Im Alten Testament findet sich das Wort Gottes: Ich unterweise dich und zeige dir den Weg, den du gehen sollst. Ich will dir raten; über dir wacht mein Auge.1

Als Jesus, der sich uns als Weg, Wahrheit und Leben2 zu erkennen gibt, die Seinen auf Situationen vorbereiten muß, die sie - menschlich gesehen - überfordern würden, sagt er ihnen: Wenn man euch vor Gericht stellt, macht euch keine Sorge, wie und was ihr reden sollt, denn es wird euch in jener Stunde eingegeben, was ihr reden sollt. Nicht ihr werdet dann reden, sondern der Geist eures Vaters wird durch euch reden.3 Viele Glaubenszeugen haben im Verlauf der Jahrhunderte diese Verheißung des Herrn an sich erfahren. Märtyrerakten aus der christlichen Frühzeit zeigen uns einfache Menschen, manchmal sogar Kinder, die in der Extremsituation des Martyriums weise und gelassen reagieren. Der Heilige Geist wirkt in ihnen. Sie sind darauf vorbereitet, weil sie sich ihm lange vorher in den alltäglichen Situationen geöffnet hatten; und so dürfen wir hoffen, daß der Helfer im Alltag des Glaubens uns auch in der Not des Glaubens, wenn Gott sie zuläßt, beistehen wird.

Worin besteht die Gabe des Rates? Sie vervollkommnet die natürlich-übernatürliche Tugend der Klugheit, die zur Anwendung der geeigneten Mittel gemäß der jeweiligen Situation befähigt. Da die Klugheit unser ganzes Leben umfaßt, ist der Heilige Geist in der Gabe des Rates Licht und ständiges Prinzip all unserer Handlungen; nicht nur in lebenswichtigen Entscheidungen, sondern auch in den normalen Alltagssituationen, die unseren Lebensweg ausmachen. Auch in ihnen ist der Heilige Geist der beste Ratgeber und weiseste Lehrer. Gott erteilt die Gabe des Rates denen, die sich ihr öffnen. Sie ist wie ein übernatürlicher Instinkt, der uns rasch und richtig erkennen läßt, was am besten zur Ehre Gottes gereicht. Liebe, Frieden, Opfer, Pflichterfüllung, Treue in den kleinen Dingen: der Beistand gibt uns ein, wie wir es verwirklichen können.

Das eigene geistliche Leben ist das erste Wirkungsfeld dieser Gabe. In der Seele, die in der Gnade Gottes lebt, wirkt der Heilige Geist auf eine stille, sanfte, starke Art als weiser, liebevoller, einfühlsamer Lehrer, der die Seele erleuchtet. Von daher kommen die Entschlüsse, die ein Leben verändern, die am Ursprung seiner Neuausrichtung auf Gott hin stehen.

Dies erfordert, Gott ganz angehören und dem Wirken seiner Gnade keine Grenzen setzen zu wollen; außerdem die Bereitschaft, Gott, den unendlich Liebenswürdigen, um seiner selbst willen zu lieben, sowohl, wenn es leicht fällt, wie auch, wenn wir uns trocken oder kalt fühlen. Ihn selbstlos lieben: nicht um der Tugend, um der Gnade oder um des Besitzes willen, sondern einfach, weil er unendlich liebenswert ist. Und auch dann, wenn er zu uns sagt: erbitte von mir, was du willst, bitten wir ihn um nichts - nur um immer mehr Liebe. Und mit der Liebe Gottes kommt alles, was das Herz eines Menschen beglücken kann.

II. Die Gabe des Rates geht mit der natürlichen Klugheit Hand in Hand: die notwendigen Informationen einzuholen, die möglichen Konsequenzen einer Handlung abzuwägen, auf frühere Erfahrungen zurückzugreifen, aufrichtig um Rat zu bitten. Oft überkommt uns angesichts der Vielfalt möglicher Lösungen ein Gefühl der Hilflosigkeit: »Daher bedarf der Mensch beim Suchen des Rates der Leitung durch Gott, der alles begreift«4, sagt der heilige Thomas.

Durch die Gabe Gottes erleuchtet, kann die Klugheit die Wahl der Mittel, den erhaltenen Rat, den einzuschlagenden Weg rascher und sicherer bewerten. Es gibt Fälle, in denen eine Entscheidung oder eine Antwort unaufschiebbar ist und die Umstände eine unmittelbare Reaktion verlangen wie im Evangelium, als die Pharisäer Jesus hinterhältig die Frage stellen, ob es erlaubt sei, dem Kaiser Steuern zu zahlen. Der Herr ließ sich die Steuermünze zeigen und fragte sie: Wessen Bild und Aufschrift ist das? Sie antworteten: Des Kaisers. Darauf sagte er zu ihnen: So gebt dem Kaiser, was dem Kaiser gehört, und Gott, was Gott gehört! Als sie das hörten, waren sie sehr überrascht, wandten sich um und gingen weg.5

Die Gabe des Rates umfaßt alles, »was auf das Ziel des ewigen Lebens hingeordnet ist, sei es nun heilsnotwendig oder nicht«6. Sie hilft bei der Formung eines unverbildeten Gewissens, das keine Selbstrechtfertigung gegenüber Sünden und Fehlern zuläßt, sondern das Versagen ungeschminkt anerkennt und es ehrlich bereut. Dank dieser Gabe vermag das Gewissen die sittlichen Normen richtig, gemäß dem Willen Gottes, und nicht nach fragwürdigen menschlichen Rücksichten anzuwenden. Direkt oder durch den Rat anderer Menschen macht uns der Heilige Geist auf Wege aufmerksam, die vielleicht quer zum Zeitgeist verlaufen, und er ermuntert uns, sie entschlossen zu gehen.

Die Gabe des Rates ist keine außergewöhnliche göttliche Inspiration. Sie umfaßt alle unsere Handlungen und fügt sich in den normalen Alltag ein. Und so ist sie durchaus vereinbar mit Momenten des Schwankens und innerer Ungewißheit. »Die Unsicherheit steigt aus den Untiefen unseres eigenen Wesens auf und wenn der Geist des Rates sie nicht behebt, so verfolgt er damit einen heilspädagogischen Zweck. Er hält sich zunächst an das große Gesetz, wonach das göttliche Wirken stets auch die Zweitursachen berücksichtigt; auf diese Weise will der Heilige Geist uns veranlassen, zur endgültigen Entscheidung auch andere Menschen, besonders die Kirche, um Rat anzugehen (...). Wir dürfen nie außer acht lassen, daß es auch in den Gaben des Heiligen Geistes eine Entwicklung vom Unvollkommeneren zum Vollkommeneren gibt. Das Gefühl unserer eigenen Unzulänglichkeit soll uns zu immer innigerem Gebet um die göttliche Erleuchtung in der Gabe des Rates anspornen. Es soll uns aber auch zu Bewußtsein gebracht werden, daß wir selbst uns disponieren müssen für ein möglichst fruchtbares Wirken dieser Gabe.«7

Dazu gehört, um es zu wiederholen, in vielen Fällen andere Menschen um Rat zu bitten, besonders aber, in Demut den Rat der Kirche zu befolgen. Gerade die Heiligen haben sich immer als sehr fügsam gegenüber ihren Vorgesetzten gezeigt und waren davon überzeugt, daß der Gehorsam der königliche Weg ist, der am sichersten zur Heiligkeit führt. Auch dies ist Werk des Heiligen Geistes: sich kindlich den legitimen Vertretern der Kirche zu unterwerfen gemäß dem Wort des Herrn: Wer euch hört, der hört mich, und wer euch ablehnt, der lehnt mich ab; wer aber mich ablehnt, der lehnt den ab, der mich gesandt hat.8

III. Auch wenn die Gabe des Rates zuerst zur Heiligung des Einzelnen gegeben wird, so hat sie doch auch eine soziale Bedeutung. »Wenn wir an das Pfingstereignis denken, dürfen wir nie nur an die denken, die in dieser Stunde vom Heiligen Geist ergriffen wurden. Wir müssen auch an die denken, die zusammenliefen, um zu sehen, was da geschehen war. Sie sahen - zum ersten Mal in ihrem Leben - geisterfüllte Menschen. Sie hörten - zum ersten Mal in ihrem Leben - einen geisterfüllten Menschen sprechen. Das Wort des Petrus traf sie ins Herz. Reinhold Schneider sagt dazu: Das ist das Merkmal des echten, von oben gekommenen Wortes, daß es durch das Herz geht und bewegt zu der Frage: >Was sollen wir tun?<; daß es unerbittlich danach drängt, in die Wirklichkeit des Lebens einzugehen (...). Ein Wort, das nicht zu der Frage drängt: >Was sollen wir tun?<, ist die Stimme nicht wert.«9

Wir alle können in bestimmten Situationen zu Ratgebern anderer Menschen werden. An manche ergeht aufgrund von Stellung oder Amt der besondere Ruf zum Seelenführer, die Aufgabe, »in der Seele die Dispositionen für eine möglichst weite Aufnahme der Gaben des Heiligen Geistes mithelfen zu schaffen, vor allem für ein intensives Wirken der Gabe des Rates. Der Seelenführer muß die Seele hinführen zum eigentlichen Seelenführer, zum Heiligen Geist. Ist diese Aufgabe erfüllt, dann hat der Seelenführer seinen Platz zu räumen.«10

Oft und deutlich spricht der Heilige Geist zu uns durch die Ratschläge, die wir im geistlichen Gespräch erhalten. Wir sollten sie mit der Freude eines Menschen empfangen, der den Weg neu entdeckt - dankbar gegenüber Gott und jenem, der in seinem Namen spricht, und mit dem Vorsatz, sie zu verwirklichen.

Wir brauchen die Gabe des Rates im Alltag: für uns selbst wie für unsere Freunde in ihren geistlichen und irdischen Angelegenheiten. Die klassische Theologie bringt diese Gabe in Zusammenhang mit der Seligspreisung der Barmherzigen. Denn man muß barmherzig sein, um einen verständigen Rat geben zu können - einen hilfreichen Rat, der nicht entmutigt, sondern in Milde voranbringt.

Heute erbitten wir vom Heiligen Geist die nötige Fügsamkeit gegenüber seinen Eingebungen. Er möge uns vor der Anhänglichkeit an das eigene Urteil, vor der Unfähigkeit, sich belehren zu lassen, vor mangelnder Demut und überstürztem Handeln bewahren. Das gelingt uns am besten, wenn wir uns daran gewöhnen, die wichtigen Entscheidungen unseres Lebens im Gebet zu bedenken und reifen zu lassen: »Fasse keinen Entschluß, ohne die Angelegenheit vor Gott erwogen zu haben«11, ist der Rat des seligen Josemaria Escrivá. Dazu gehört die Bereitschaft, die eigenen Kriterien hinantzustellen und in bestimmten Situationen den Rat eines Erfahrenen einzuholen: »Deshalb gehen wir zu einem Ratgeber, aber nicht zu einem beliebigen, sondern zu dem, der mit uns die Fähigkeit und den aufrichtigen Wunsch teilt, Gott zu lieben und ihm treu zu folgen. Es genügt nicht einfach, daß wir uns einen Rat holen, sondern wir müssen auch darauf achten, daß der gesuchte Ratgeber uneigennützig handelt und Geradheit besitzt. (...) Unter unseren Bekannten treffen wir manchmal Menschen, die abwägend, objektiv und uneigennützig entscheiden; fast instinktiv verlassen wir uns auf sie, weil sie sich in ihrer stillen, bescheidenen Art immer gut und rechtschaffen verhalten.«12

Wer mir nachfolgt, wird nicht in der Finsternis umhergehen, sondern wird das Licht des Lebens haben.13 Wenn wir bemüht sind, jeden Tag unseres Lebens dem Herrn zu folgen, wird uns das Licht des Heiligen Geistes nicht fehlen. Unsere Liebe Frau vom Guten Rat wird uns die nötige Gnade dazu erlangen.

1 Ps 32,8. - 2 vgl. Joh 14,6. - 3 Mt 10,19-20. - 4 Thomas von Aquin, Summa Theologica, II-II,52,1,ad 1. - 5 Mt 22,20-22. - 6 Thomas von Aquin, a.a.O., II-II,52,4,ad 2. - 7 R.Graber, Die Gaben des Heiligen Geistes, Regensburg 1936, S.127. - 8 Lk 10,16. - 9 H.Mockenhaupt/L.Scheffczyk, Der Heilige Geist in Kirche und Welt, Leutesdorf 1988, S.10. - 10 R.Graber, a.a.O., S.123. - 11 J.Escrivá, Der Weg, Nr.266. - 12 J.Escrivá, Freunde Gottes, 86-88. - 13 Joh 8,12.

von esther10 13.05.2013 00:31

Montag, 13 Mai 2013
Gedenktag Unserer Lieben Frau in Fatima

Am 13. Mai 1917 hüteten drei Kinder eine kleine Herde in der Nähe von Fátima: die 10 Jahre alte Lúcia de Jesus, ihr neunjähriger Vetter Francisco Marto und dessen siebenjährige Schwester Jacinta Marto. Die Kinder besuchten keine Schule, Lucia musste schon seit einem Jahr die kleine Schafherde hüten, nachdem ihr alkoholabhängiger Vater einen Teil des Vermögens seiner achtköpfigen Familie verbraucht hatte.

Jacinta und Francisco schlossen sich mit ihren Schafen der größeren Lúcia an. Um die Mittagszeit, als sie wie gewöhnlich den Rosenkranz gebetet hatten, sahen sie plötzlich ein strahlendes Licht, das sie für einen Blitz hielten. Sie wollten fliehen, aber sogleich erhellte ein zweiter Blitz die Stelle, und über einer kleinen Steineiche sahen sie eine Dame, strahlender als die Sonne, die einen weißen Rosenkranz in Händen hielt. Die Dame ermahnte die Kinder, viel zu beten, und lud sie ein, in den fünf folgenden Monaten jeweils am 13. zur selben Stunde wieder zur selben Stelle zu kommen. Tatsächlich erschien ihnen die Dame jeweils am 13. Juni, Juli, September und Oktober erneut und sprach mit ihnen. Am 19. August hatten sie die Erscheinung etwa 500 m von ihrem Heimatort Aljustrel bei Fátima entfernt, weil die Kinder an diesem Tag vom Bezirksvorsteher festgehalten wurden.

Bei der letzten Erscheinung am 13. Oktober, als rund 70.000 Menschen anwesend waren, sagte ihnen die Dame, dass sie Unsere Liebe Frau vom Rosenkranz sei und dass man ihr zur Ehre eine Kapelle an dieser Stelle bauen solle. Nach der Erscheinung konnten alle Anwesenden das den Kindern schon im Juli und September versprochene Wunder sehen: die Sonne, die einer Silberscheibe ähnlich wurde, konnte man ohne Schwierigkeit ansehen. Sie drehte sich um sich selbst wie ein Feuerrad, und es schien, als würde sie auf die Erde herabstürzen. Drei Offenbarungen wurden den Kindern zuteil, deren letzte als Geheimnis von Fátima Jahrzehnte lang auch zu vielen Spekulationen Anlass gab.

Unter dem Pseudonym Visconde de Montelo verfasste der Lissaboner Theologieprofessor Nuñes Formigão 1927 eine Zusammenfasung der Protokolle der Marienbotschaften von Fátima. Der Schweizer Theologe Otto Karrer beurteilt diese Botschaften als Projektion der Kinder auf Grund der ihnen von ihrer Mutter erzählten Berichte der Marienerscheinungen von La Salette bei Grenoble in Frankreich, wo Maria schon 1846 Hirtenkindern erschienen war.

Nach dem frühen Tod von Francisco und Jacinta trat Lúcia 1921 in Porto in das Kollegium der Dorotheenschwestern ein, später schloss sie sich den Dorotheenschwestern in Tuy / Tui in Spanien an, wo sie Maria Lúcia von den Schmerzen genannt wurde. Danach erschien ihr Unsere Liebe Frau noch drei Mal: am 10. Dezember 1925 und am 15. Februar 1926 im Konvent von Pontevedra in Spanien sowie in der Nacht vom 13. auf 14. Juni 1929 im Konvent von Tuy / Tui. Sie erbat die Andacht der fünf ersten Samstage: den Rosenkranz beten, die 15 Geheimnisse des Rosenkranzes betrachten, die Beichte und die Kommunion zur Sühne für die Sünden, die gegen das Unbefleckte Herz Mariä begangen werden sowie die Weihe Russlands an das Unbefleckte Herz Mariens. Diese Bitte hatte die Erscheinung schon am 13. Juli 1917 ausgesprochen im sogenannten Geheimnis von Fátima.

1948 ging Maria Lúcia nach Coimbra und wurde Karmeliterin im Karmel der Teresa von Ávila, wo sie den Namen Maria Lúcia vom Unbefleckten Herzen annahm. Als Papst Paul VI. 1967 zum 50. Jahrestag der Erscheinungen in Fátima weilte, durfte auch Maria Lucia bei den Feierlichkeiten zugegen sein, ebenso als Papst Johannes Paul II. am 13. Mai 1982 in Fátima weilte.

Der 13. Mai wurde im Jahr 2002 ins neue Missale Romanum aufgenommen als nicht gebotener Gedenktag Unserer Lieben Frau in Fátima. Der Leichnam von Lúcia wurde 2006 in Fátima neben dem ihrer Kusine Jacinta beigesetzt.

Papst Pius XII. vollzog 1942 die Weihe der Welt an das Unbefleckte Herz Mariä, die Unsere Liebe Frau von Fátima ausdrücklich gewünscht hatte. Zwei Jahre später ordnete er für die ganze katholische Kirche das Fest vom Unbefleckten Herzen Mariä am 22. August an und im Heiligen Jahr 1950 verkündete er das Dogma von der leiblichen Aufnahme der Maria in den Himmel.

www.heiligenlexikon.de
©Evangelizo.org 2001-2013

von 12.05.2013 05:35

Es ist ein Name her und groß

Es ist ein Name her und groß,
er ist für mich das schönste Los.
Es ist der Name Mutter.
Wenn schwer das Herze, müd der Gang,
wenn meine Seele matt und bang,
wenn aus dem Aug' die Träne rinnt ...
die Mutter, sie versteht ihr Kind.
Sie tröstet sanft, sie stillt den Schmerz;
und froh und leicht wird nun das Herz.
Nur einer kann noch trösten mehr:
Es ist der gute, treue Herr,
der rechte Tröster: Jesus.

Doch wenn die Freude mich durchglüht,
das Mutterauge froh es sieht
und teilt mit mir die Wonne.
Sie freut sich, wenn mein Herze singt,
sie jubelt, wenn das Werk gelingt.
Und bietet mir des Lebens Glück,
so wiederstrahlt es auch ihr Blick.
Ja, alles was mein Herz bewegt,
die treue Mutter mit mir trägt.
Nur einer fühlt mit mir noch mehr:
Es ist der gute, treue Herr,
mein bester Freund, mein Jesus.

Und bricht das letzte Stündlein an
auf meiner Mutter Lebensbahn,
muss ich das Beste lassen ...
O tiefes Leid, o großer Schmerz!
Der Kummer bricht mir fast das Herz.
Die Mutter lässt mich ganz allein.
Doch nein ... ich muss nicht einsam sein.
Ein Vaterherz schlägt für mich treu;
und jeden Morgen gibt er neu
mir Gnad' und Trost aus Himmelshöhn.
Ich spüre seines Geistes Weh'n.
Er ist's, der mich noch liebet mehr,
mein guter Vater, Gott der Herr,
und du mein Heil, mein Jesus.

von 11.05.2013 13:40

OSTERZEIT
6. WOCHE - SAMSTAG

42

DIE GABEN DES HEILIGEN GEISTES: WISSENSCHAFT

Gotteslob der Schöpfung.
Unterscheidung der Geister.
Zeugen der Güte der geschaffenen Dinge.


I. Alles Geschaffene enthält Gottes Spuren, die Welt ist ein Abglanz seiner Herrlichkeit. Gott »gibt den Menschen jederzeit in den geschaffenen Dingen Zeugnis von sich.«1 In der Schöpfung spiegeln sich die Macht und Weisheit, der Glanz, die Güte und Schönheit Gottes wider: Die Himmel rühmen die Herrlichkeit Gottes, vom Werk seiner Hände kündet das Firmament.2

Jedoch ist es nicht immer leicht, die Spuren Gottes auch wahrzunehmen und sich von ihnen zu ihrem Urheber emporzuschwingen; denn die Ursünde und unsere persönlichen Sünden verstellen uns die Sicht: Im Buch der Weisheit werden jene getadelt, die die Welt in ihrer Vollkommenheit vor Augen hatten, ohne den wahrhaft Seienden erkennen zu können. Beim Anblick der Werke erkannten sie den Meister nicht, sondern hielten das Feuer, den Wind, die flüchtige Luft, den Kreis der Gestirne, die gewaltige Flut oder die Himmelsleuchten für weltbeherrschende Götter. Wenn sie diese, entzückt über ihre Schönheit, als Götter ansahen, dann hätten sie auch erkennen sollen, wieviel besser ihr Gebieter ist; denn der Urheber der Schönheit hat sie geschaffen.3

Damals wie heute kann uns das Gewaltige und Schöne, das in der Schöpfung aufleuchtet, blenden. Naturbetrachtung bleibt dann in sich befangen; unfähig, das Wahrgenommene zu transzendieren, mündet sie in pantheistische Frömmigkeit, einen fragwürdigen Religionsersatz, der in Schlüsselmomenten des menschlichen Lebens versagen muß.

Die Gabe der Wissenschaft soll im menschlichen Verstand das Gespür dafür schärfen, daß die geschaffenen Dinge Fingerzeige Gottes sind. Mit dieser Gabe ist nicht die »Wissenschaft« im üblichen Sinn gemeint, nämlich durch die systematische Anwendung der Vernunft Erkenntnisse zu erwerben, gemeint ist vielmehr eine übernatürliche innere Bereitschaft, die Seele in das göttliche Wissen eintauchen zu lassen: »Eine Gabe, die unter der erleuchtenden Einwirkung des Heiligen Geistes die Tugend des Glaubens vervollkommnet, da sie uns die geschaffenen Dinge in ihren Beziehungen zu Gott erkennen läßt.«4 Unter dem Walten dieser Geistesgabe erkennen wir die Dinge in ihrem Ursprung als gottgeschaffen und von ihm im Sein erhalten, von ihrem Wesen her als göttlichen Widerschein, von ihrem Zweck her als Wegweiser zu ihm. So erfassen wir, »daß die ganze Schöpfung, das Kreisen der Erde und der Gestirne, das gute Streben des Menschen und der Fortschritt in der Geschichte, daß alles von Gott kommt und auf ihn hinzielt5.

Zwar hat das Wort »Wissenschaft« einen abstrakten Klang. Doch ist nichts konkreter als dieses Wissen um das Beschenktwerden durch die Schöpfung. Im Lobgesang der drei jungen Männer, die der König Nebukadnezzar in einen Feuerofen werfen ließ, weil sie sich weigerten, ein von ihm errichtetes Götzenbild anzubeten, wird die ganze Schöpfung aufgerufen, Gott zu preisen: Preist den Herrn, all ihr Werke des Herrn, lobt und rühmt ihn in Ewigkeit! ... Ihr Himmel ... all ihr Wasser über dem Himmel ... Sonne und Mond ... ihr Sterne am Himmel ... aller Regen und Tau ... all ihr Winde ... Frost und Hitze ... Rauhreif und Schnee ... ihr Nächte und Tage ... Licht und Dunkel ... ihr Berge und Hügel ... all ihr Gewächse auf Erden ... ihr Quellen ... ihr Meere und Flüsse ... ihr Tiere des Meeres ... ihr Vögel am Himmel ... all ihr Tiere, wilde und zahme ... singt ihm Lob und Dank, denn ewig währt seine Güte.6

In dem alten Hymnus »Komm Schöpfer Geist« betet die Kirche: »Accende lumen sensibus « Zünde an ein Licht in den Sinnen. Es ist die Bitte an den Heiligen Geist, er möge unsere Sinne hell und durchdringend machen, damit wir nicht im Reiz des Äußeren stecken bleiben, sondern hinter allem die Schöpferhand Gottes sehen und so vom Schauen und»Staunen zum Frohlocken über Gottes Werke gelangen.

II. Wie können wir erfassen, was zu Gott hin- und was von ihm wegführt? Die Gabe der Wissenschaft hilft uns dabei. Sie befähigt uns zur Unterscheidung der Geister. Denn nicht nur die Natur, auch die Werke von Menschenhand und -geist können zu Götzen werden: »Der Widerstand gegen den Heiligen Geist, den der heilige Paulus in der inneren und subjektiven Dimension als Spannung, Kampf und Auflehnung im menschlichen Herzen unterstreicht, findet leider in den verschiedenen Geschichtsepochen und besonders in unserer modernen Zeit auch ihre äußere Dimension, indem er sich als Inhalt der Kultur und der Zivilisation, als philosophisches System, als Ideologie, als Aktions- und Bildungsprogramm für das menschliche Verhalten konkretisiert. Dieser Widerstand findet seinen höchsten Ausdruck im Materialismus, sei es in seiner theoretischen Form, als Gedankensystem, sei es in seiner praktischen Form, als Methode der Interpretation und Bewertung der Tatsachen sowie als Programm eines entsprechenden Verhaltens.«7

Die Gabe der Wissenschaft verhilft uns außerdem zum rechten Umgang mit der Schöpfung. Da die meisten Christen ohnehin mitten in der Welt leben, ist es ihre Aufgabe, die zeitlichen Dinge und Tätigkeiten auf Gott hinzuordnen. Dann halten wir uns von ungeordnetem Besitzenwollen oder von Anhänglichkeiten frei, die etwas an sich Gutes in Böses verkehren können. Dank der Geistgabe der Wissenschaft scheinen selbst Alltäglichkeiten, wie Haushalt, Studium oder Krankenpflege, als Weg zu Gott auf, als apostolisches Zeugnis im Dienst an der Gesellschaft. »Jede noch so alltägliche Situation birgt etwas Heiliges, etwas Göttliches in sich8, sagt der selige Josefmaria Escrivá und ergänzt: »Wenn ein Christ die unbedeutendste Kleinigkeit des Alltags mit Liebe verrichtet, dann erfüllt sich diese Kleinigkeit mit der Größe Gottes. Das ist der Grund, warum ich immer und immer wieder betont habe, daß die christliche Berufung darin besteht, aus der Prosa des Alltags epische Dichtung zu machen.«9

Kraft dieser Gabe lieben wir die irdischen Dinge gemäß ihrem rechten Wert, auf Gott hin. So verstellen sie uns niemals den Blick für das Wichtigste: Tempel des Heiligen Geistes zu sein. »Wenn Gott in unserer Seele wohnt, ist alles andere - mag es auch noch so wichtig erscheinen - nebensächlich und vorübergehend: wir aber, in Gott, sind das Bleibende.«10

Deshalb betrachten wir den Glauben als unseren größten Schatz, ungleich wichtiger als alle irdischen Güter und als selbst das Leben. Auch dazu verhilft uns die Gabe der Wissenschaft. In ihrem Lichte erkennen wir dann auch die Bedeutung von allem, was unseren Glauben stärkt: die Sakramente, das Gebet, die Askese.

III. Menschen, die unter dem Einfluß des Heiligen Geistes die göttliche Dimension ihres Lebens entdecken, sind in der Lage, »sich aus den verschiedenen Zwängen zu befreien, die hauptsächlich von den materialistischen Grundlagen des Denkens, der Praxis und der entsprechenden Methoden herrühren. In unserer Zeit sind diese Faktoren bis in das Innerste des Menschen eingedrungen, in jenes Heiligtum des Gewissens, wo der Heilige Geist ununterbrochen das Licht und die Kraft des neuen Lebens gemäß der >Freiheit der Kinder Gottes< mitteilt. Die Reifung des Menschen in diesem Leben wird durch die Beeinträchtigung und den Druck behindert, welche die in den verschiedenen Bereichen der Gesellschaft bestimmenden Strukturen und Mechanismen auf ihn ausüben.«11 Unter diesen Bedingungen »tragen die Christen als Zeugen der wahren Würde des Menschen durch ihren Gehorsam dem Heiligen Geist gegenüber zur vielfältigen >Erneuerung des Antlitzes der Erde< bei, indem sie mit ihren Brüdern zusammenarbeiten, um all das zu verwirklichen und zu vervollkommnen, was im heutigen Fortschritt der Zivilisation und Kultur, der Wissenschaft und Technik und der anderen Bereiche des menschlichen Denkens und Wirkens gut, edel und schön ist.«12

Unser Ja zur Welt aber schließt die Einsicht ein, daß alles Irdische nur insoweit einen Wert hat, als es Weg zum Ewigen ist; denn das Leben auf Erden ist kurz, und das irdische Glück zählt im Vergleich zum Glück, das Gott jenen verheißen hat, die ihn lieben, wenig. Möchten wir da nicht in Reue wiedergutmachen, daß wir Gott in der Vergangenheit so oft hintangesetzt haben?

So erscheint alles in dieser Welt - die wir lieben und die der Ort unserer Heiligung ist - durch die Vergänglichkeit geprägt. Aber gleichzeitig wissen wir uns dazu berufen, »ex umbris et imaginibus ad veritatem« aus Schatten und Bildern zur Wahrheit zu gelangen, wie es in der Grabinschrift des großen Kardinals Newman heißt.»Nur das, was Johannes die Begierde der Augen13 nennt, kann diese Sicht von der Welt, von Ereignissen und Menschen verdunkeln. Dann verschließt sich der Verstand dem wahren Licht und wird nicht selten an den irdischen Wirklichkeiten irre, weil sie am Ende nicht einlösen können, was sie versprochen haben. Durch den ungeordneten Wunsch nach materiellen Gütern und das Streben nach einem Glück des bloßen Genießens verblendet, verfällt die Seele in eine Art Blindheit. Jede Hoffnung richtet sich dann ausschließlich auf das Materielle. Und alles, was Opfer und Selbstverleugnung erfordert, erscheint als Zumutung.

Diese rein irdische Sicht der Wirklichkeit blendet das Wissen von der göttlichen Wahrheit aus. Wenn überhaupt, dann erscheint sie als etwas Theoretisches, sinnlos für das praktische Leben und belanglos für die Gestaltung der realen Existenz. Die Seele wird unfähig, das Übernatürliche zu erfassen, weil ihre Augen sich nur dem trügerischen Glanz der irdischen Güter öffnen wollen.

Der Heilige Geist möge uns in diesen Tagen der Vorbereitung auf Pfingsten lehren, dankbar, demütig und mit innerer Freiheit die irdischen Güter zu handhaben. Das Bewußtsein seiner Gegenwart in uns kann uns helfen, Gott inmitten unserer Beschäftigungen nicht aus dem Auge zu verlieren. Das ist die wahre Wissenschaft, um die wir auch Maria bitten, die Mutter der schönen Liebe, der Furcht, der Erkenntnis und der heiligen Hoffnung14. »Maria ist auch Mutter der Erkenntnis, denn an ihrer Hand kann man die wichtigste aller Lektionen lernen: daß nichts lohnt, wenn wir dem Herrn nicht nahe sind; daß alle herrlichen Dinge dieser Erde und alle erfüllten Wünsche unseres Herzens nichts sind, wenn dieses Herz nicht von der Flamme der lebendigen Liebe und vom Licht der heiligen Hoffnung erhellt wird, die uns die unendliche Liebe in der endgültigen Heimat ahnen lassen.«15

1 II.Vat.Konzil, Konst. Dei Verbum, 3. - 2 Ps 19,1-2. - 3 Weish 13,1-5. - 4 A.Tanquerey, Grundriß der aszetischen und mystischen Theologie, Paris 1931, S.921. - 5 J.Escrivá, Christus begegnen, 130. - 6 Dan 3,52-90. - 7 Johannes Paul II., Enz. Dominum et Vivificantem, 18.5.1986, 56. - 8 J.Escrivá, Gespräche, 114. - 9 ebd., 116. - 10 J.Escrivá, Freunde Gottes, 92. - 11 Johannes Paul II., a.a.O., 60. - 12 ebd. - 13 1 Joh 2,16. - 14 Sir 24,24 (Vg.). - 15 J.Escrivá, Freunde Gottes, 278.

von esther10 11.05.2013 00:28

Vom extremen Bedürfnis, Macht auszuüben ...

11.05.2013, | dpa
Cleveland,Entführung,Vergewaltigung (Quelle: dpa)

Der mutmaßliche Entführer von Cleveland, Ariel Castro, beim Verlesen der Anklageschrift (Quelle: dpa)

Das Verbrechen von Cleveland schockiert und löst Unverständnis aus: Wie konnte der Täter über so viele Jahre hinweg seine Opfer so extrem quälen? Die Psychiaterin Adelheid Kastner versucht, Hinweise zu geben. Demnach haben Kidnapper weltweit ähnliche Persönlichkeitsmerkmale, unabhängig vom jeweiligen Kulturkreis. Es geht um das extrem starke Bedürfnis, Macht über eine andere Person auszuüben, sagt die Expertin.

Dazu kommen häufig eine sadistische Veranlagung, keinerlei Mitgefühl - und eine passende Gelegenheit.

Menschen haben sich wenig geändert

Entführungen wie der jüngst aufgedeckte Fall in Cleveland sind laut der Psychiaterin keine Seltenheit. "In der Menschheitsgeschichte gibt es tausendjährige Phasen von Sklavenhaltung - und die Menschheit hat sich seither nicht dramatisch verändert", so Kastner. Einzig die gesellschaftliche Einstellung und die rechtliche Situation habe sich in den vergangenen 200 Jahren stark geändert.

Solche Taten präventiv einzudämmen sei daher nicht möglich: "Man sieht auch in Studien, dass die Todesstrafe etwa in den USA nicht abschreckend wirkt. Die Täter gehen nie davon aus, dass sie gefasst werden."
Foto-Serie: Entführung in Cleveland

Spektakuläres Ende einer Entführung in Cleveland: Die Beamten konnten drei Frauen befreien, die seit Jahren verschwunden waren. Festgenommen wurden drei Brüder. Als Haupttäter gilt der Schulbusfahrer Ariel Castro (links).
In diesem Haus hielten die Brüder die drei Frauen gefangen. (Quelle: dpa)
Castro scheint einen Hang zur Gewalt zu haben. Seinen Sohn hat er laut dessen Aussage regelmäßig verprügelt. Auch seine Ex-Frau habe der brutale Vater einmal fast totgeschlagen, als sie sich von einer Gehirnoperation zu erholen versuchte. (Quelle: dpa)

Kastner hatte im Prozess gegen den zu lebenslanger Haft verurteilten Inzest-Täter Josef Fritzl das psychiatrische Gutachten erstellt. Fritzl hielt seine Tochter 24 Jahre lang in einem fensterlosen Verlies in seinem Keller im österreichischen Amstetten gefangen. Er vergewaltigte sie und zeugte mit ihr sieben Kinder. Sechs davon überlebten.

Kastner stellte nach stundenlangen Gesprächen mit Fritzl fest, dass er an keiner Geisteskrankheit litt, die seine Schuldfähigkeit ausschließen würde.

Jahrelang galten drei junge Frauen in Cleveland, Ohio als vermisst. Nun haben sie sich offenbar aus den Händen eines Geiselnehmers befreien können. zum Video
Noch zahlreiche weitere Opfer

Bevor der Fall Fritzl bekannt wurde, hatte die Wienerin Natascha Kampusch nach acht Jahren vor ihrem Entführer fliehen können. In Medien wurde danach von zwei schockierenden österreichischen Einzelfällen gesprochen. Kastner sagte damals, dass weltweit "noch genug" Opfer gefangen gehalten würden. "Das hat sich dann auch bewahrheitet", sagte Kastner.

Das zeigen zahlreiche Beispiele wie etwa der Fall der Amerikanerin Jaycee Lee Dugard zeigte. Sie war 1991 als Mädchen entführt und 18 Jahre lang gefangen gehalten worden.

Cleveland-Kidnapper: "rücksichtsloser Eigennutz"

Unterdessen ist der mutmaßliche Kidnapper der drei jungen Frauen in Cleveland offiziell wegen Vergewaltigung und Entführung angeklagt worden. Die Staatsanwaltschaft wirft Ariel Castro vor, Amanda Berry, Gina DeJesus und Michelle Knight etwa ein Jahrzehnt in seinem Haus festgehalten, vergewaltigt und geprügelt zu haben.

Berry habe in der Zeit eine Tochter bekommen - sie wird als vierter Entführungsfall behandelt. Das Gericht setzte die Kaution gegen den Arbeitslosen auf acht Millionen Dollar (umgerechnet etwa sechs Millionen Euro) fest.

Castros Handlungen seien vorsätzlich und verkommen gewesen, sagte Staatsanwalt Brian Murphy. Der Täter habe die drei jungen Frauen aus rücksichtslosem Eigennutz eingesperrt, vergewaltigt, verprügelt, hungern lassen und gefesselt.

von esther10 10.05.2013 21:12

US-Jahresbericht: Islamische Länder mißachten die Religionsfreiheit am meisten
Veröffentlicht: 10. Mai 2013 | Autor: Felizitas Küble | Einsortiert unter: CHRISTEN-Verfolgung | Tags: Christenverfolgung, Iran, islam, Nigeria, Nordkorea, Pakistan, Religionsfreiheit |Schreibe einen Kommentar »

Zehn der 15 Staaten, in denen die Religionsfreiheit weltweit am stärksten missachtet wird, sind Länder mit muslimischer Bevölkerungsmehrheit. Zu diesem Ergebnis kommt die US-Kommission für internationale Religionsfreiheit in ihrem Jahresbericht für 2013.

Die intolerantesten Länder sind demnach derzeit Ägypten, Burma, China, Eritrea, Iran, Irak, Nigeria, Nordkorea, Pakistan, Saudi-Arabien, Sudan, Tadschikistan, Turkmenistan, Usbekistan und Vietnam.

In Ägypten beispielsweise habe es die Regierung versäumt, die koptischen Christen vor Übergriffen zu schützen, so die Kommission. Obwohl sie zehn Prozent der Gesamtbevölkerung des Landes ausmachten, würden Kopten verfolgt, eingesperrt oder gar ermordet.

Nicht besser sei die Lage im Iran für religiöse Minderheiten wie Christen, Bahai oder Sufis. Dort hätten Drohungen, Übergriffe und Inhaftierungen in den vergangenen Monaten zugenommen. - In Pakistan und Nigeria sorgten Extremisten für eine Welle der Gewalt „in noch nie dagewesenem Ausmaß“, die langfristig sogar die Stabilität der beiden Länder bedrohe.

Das Land, das die Religionsfreiheit weltweit am meisten unterdrückt, bleibt dem Bericht zufolge aber das kommunistische Nordkorea, wo Bürger wegen „illegaler religiöser Aktivität“ in Arbeitslager gesperrt würden.

Quelle: http://www.idea.de

von 10.05.2013 08:40

OSTERZEIT
6. WOCHE - FREITAG

41

DIE GABEN DES HEILIGEN GEISTES: VERSTAND

Licht, das uns in die Heilswahrheiten tiefer eindringen läßt.
Wirkungen im Alltag.
Ein Weg für alle: Beschaulich inmitten der Welt.


I. Jede Seite der Heiligen Schrift - »Gottes Rede, insofern sie unter dem Anhauch des Heiligen Geistes schriftlich aufgezeichnet wurde= 1 - bezeugt die göttliche Herablassung, uns Licht auf dem irdischen Weg zu ihm zu sein. Im Alten Bund erscheint der Herr als das wahre Licht, das dem Volk Israel den Weg erhellt; ohne dieses Licht gerät es in die Irre. Die großen Führer des Volkes wenden ich immer wieder an Jahwe, denn nur so können sie Israel den Weg weisen und die Not wenden. Mose weiß, daß er ohne die göttliche Unterweisung nicht in der Lage wäre, das Volk ins Verheißene Land zu führen: Laß mich doch deinen Weg wissen!2 bittet er. Nicht minder eindringlich erfleht König David von Gott: Gib mir Einsicht, damit ich deiner Weisung folge und mich an sie halte aus ganzem Herzen.3

Im Neuen Testament scheinen Gottes Licht und Wahrheit unter uns auf. Gott sendet »seinen Sohn, das ewige Wort, das Licht aller Menschen«4. Er ist es, der »durch die Sendung des Geistes der Wahrheit die Offenbarung erfüllt und abschließt und durch göttliches Zeugnis bekräftigt, daß Gott mit uns ist, um uns aus der Finsternis von Sünde und Tod zu befreien und zu ewigem Leben zu erwecken«5. Jesus verheißt den Seinen den Geist der Wahrheit, der die ganze Kirche erleuchten wird. Erst nach Pfingsten erfassen die Apostel ganz, was diese Worte bedeuten. »>Durch die Hilfe des Heiligen Geistes< geschieht es, daß die Kirche >wächst< (vgl. Apg 9,31). Der Heilige Geist ist die Seele dieser Kirche. Er ist es, der den Gläubigen den tiefen Sinn der Lehre Jesu und seines Geheimnisses erklärt. Er ist derjenige, der heute wie in den Anfängen der Kirche in all jenen am Werk ist, die das Evangelium verkünden und sich von ihm ergreifen und führen lassen; er legt ihnen Worte in den Mund, die sie allein niemals finden könnten, und bereitet zugleich die Seele des Hörers auf den Empfang der Frohbotschaft und die Verkündigung des Gottesreiches vor.«6

Der Heilige Geist »vervollkommnet den Glauben ständig durch seine Gaben, um das Verständnis der Offenbarung mehr und mehr zu vertiefen«7. Durch die Gabe des Verstandes läßt er uns immer tiefer in die geoffenbarten Geheimnisse eindringen. Während der Glaube die einfache Zustimmung zum Offenbarungsinhalt ist, »hat der Verstand die Aufgabe, in diesen Offenbarungsinhalt einzudringen. Die Gabe des Verstandes vervollkommnet also unseren Glauben«8. Durch sie wird der Verstand erleuchtet, so daß er mit bis dahin ungeahnter Klarheit den tieferen Sinn der Glaubensgeheimnisse erfassen kann. jeder Betende hat solche Augenblicke erfahren, die von existentieller Bedeutung sein können: Da ist ein Wort, das wir oft gehört und betend betrachtet haben; in einem bestimmten Augenblick »geht es uns auf« und ergreift uns, überwältigt uns, als hätten wir es bis dahin nie richtig erfaßt.

Auch wenn die Geheimnisse des Glaubens in sich verhüllt bleiben - dank der Gabe des Verstandes erhält die Seele eine Klarheit über das, was sie glaubt, die mehr ist als die Klarheit des Natürlichen. Auf Erden ist nur eine unvollkommene Gottesschau möglich: »Wenn wir auch in ihr von Gott nicht sehen, was er ist, so sehen wir doch, was er nicht ist; je vollkommener wir in diesem Leben Gott erkennen, umso mehr werden wir uns klar, daß er alles übersteigt, was nur immer im Intellekt erfaßt wird.«9 Dies gehöre zur Gabe des Verstandes, sagt der heilige Thomas.

In diesem Licht, das die übernatürlichen Wahrheiten heller aufleuchten läßt und eine Art Intuition ermöglicht, erfaßt die Seele dann eine große Freude, die wie eine Ahnung der seligen Gottesschau in der Vollendung ist.

Was können wir tun, um diese besondere Gabe des Heiligen Geistes in uns zu entfalten? Gott zugewandt das Herz läutern. Dann sehen wir die Schöpfung gleichsam von Gott her, an seiner alles durchdringenden Sicht teilhabend. Wir beten den Schöpfer und Allmächtigen in Ehrfurcht an, lieben ihn kindlich und verstehen es, die geschaffenen Dinge richtig einzuschätzen. Und in dem Maße, in dem unsere Liebe wächst, erhellt sich der Verstand mit der Klarheit, die von Gott kommt.

Der Wunsch nach Klarheit verlangt zuallererst innere Reinigung. Unter den vielen Wegen dahin müssen wir immer wieder den sakramentalen Weg der Beichte gehen. Prüfen wir, ob wir sie regelmäßig genug empfangen, ob wir uns um eine Geiwssenserforschung im Lichte Gottes bemühen, ob wir den Heiligen Geist um eine Liebe bitten, die uns auch die kleinen Sünden und Fehler bereuen läßt.

II. In einer Katechese über den Heiligen Geist sagt Cyrill von Jerusalem im 4. Jahrhundert: »Wenn einer im Finstern war und dann plötzlich die Sonne erblickt, dann werden seine leiblichen Augen hell, und er sieht deutlich, was er früher nicht sehen konnte. So ist es auch mit dem, der des Heiligen Geistes gewürdigt wird: Seine Seele wird hell, und er schaut über alle menschliche Möglichkeit hinaus, was er (von sich aus) nicht wissen konnte.«10 Die Gabe des Verstandes läßt uns in den innersten Sinn der geoffenbarten Wahrheiten eindringen. Die heilige Theresia von Avila nimmt einen Vergleich zu Hilfe: »Es ist, als würde einer, der nie gelernt und sich nie um Lesenlernen bemüht hat, feststellen, daß er ein Wissen besitzt, dessen Wie und Woher er sich nicht erklären kann, denn er hat sich ja niemals um dieses Wissen bemüht, ja nicht einmal um das Lernen des Alphabets. Ein solcher Vergleich lehrt uns etwas über diese himmlische Gabe, denn die Seele sieht in einem Augenblick das Geheimnis der Allerheiligsten Dreifaltigkeit und weitere hohe Geheimnisse mit einer solchen Klarheit, daß sie es mit jedem Theologen aufnehmen würde bei der Diskussion über solche Wahrheiten.«11

Die Gabe des Verstandes führt zum Erfassen des tieferen Sinnes der Heiligen Schrift, des Lebens aus der Gnade, der Gegenwart Christi in den Sakramenten, besonders seiner realen Gegenwart in der Eucharistie. Sie vermittelt uns eine Art Instinkt für das Wirken Gottes in der Welt. In ihrem Licht erkennen wir Konturen der Dinge, die uns sonst entgehen würden. Die Dreifaltigkeit, die Menschwerdung, die Erlösung, die Kirche bleiben geheimnisvoll - jedoch werden sie zugleich zu äußerst lebendigen Wirklichkeiten, aus denen wir leben. Sie befruchten die Arbeit, das Familienleben, die gesellschaftlichen Kontakte - das Gebet wird einfacher, tiefer.

Wer den Eingebungen des Heiligen Geistes zu folgen bereit ist, läutert sich, hält den Glauben wach, entdeckt Gott durch die Dinge der Schöpfung und die Ereignisse des Lebens. Anders, wer in der Lauheit lebt: er vernimmt den Anruf der Gnade nicht, seine Seele bleibt taub gegenüber den göttlichen Eingebungen, sein Glaubenssinn verflüchtigt sich und das Gespür für die Pläne Gottes stumpft ab. Die Gabe des Verstandes hingegen läßt uns Gott inmitten unserer alltäglichen Aufgaben und in den gewöhnlichen wie außergewöhnlichen Ereignissen des Lebens gewahren: in Freude und Schmerz, bei Arbeit wie Entspannung.

III. Zur Erlangung und Entfaltung dieser Gabe ist ein lebendiger und schlichter Glaube notwendig: Gib mir Einsicht, damit ich deine Gebote lerne.12 Dazu brauchen wir innere Sammlung. Es gibt eine Überreizung der äußeren Sinne, die sie unmöglich macht: »Es ist geradezu Symbol, daß das moderne Haus weithin die Wand aufgibt: der Mensch lebt, indem er drinnen ist, unmittelbar draußen und meint, dadurch werde er frei. In Wahrheit verdunstet die innere Welt. Und als ob das noch nicht genug wäre, wird die äußere noch ausdrücklich hereingeholt. Wir kennen ja die Wohnungen, in denen es nie ruhig wird, weil immerfort das Radio lärmt oder der Fernsehapparat in die Stunden, während derer der Mensch bei sich selbst sein sollte, die Sensation des Weltgeschehens hereinträgt.«13

Zurückhaltung hierin trägt zur Lauterkeit des Herzens bei, und nur jene, die ein reines Herz haben, werden Gott schauen.14 »Wer mit dieser Herzensreinheit nur das sexuelle Gebiet meint, dem ist nie zum Bewußtsein gekommen, was es um die Gottesschau für eine Bewandtnis hat. Rein ist der, der jenseits der Dinge, jenseits des Geschöpflichen steht, der auf dem Weg der (...) Verneinung, der Versagung und Verleugnung, sowohl der intellektuellen (es gibt auch eine solche!) als auch der ethischen, die Verwandtschaft, die connaturalitas, wie Thomas sagt, zu dem Göttlichen hergestellt hat und in die caligo Dei, in das Dunkel Gottes eingegangen ist und nunmehr Gott erlebt und schaut in dem, was Gott nicht ist.«15 Deshalb ist es nötig, auch die inneren Sinne, Phantasie und Gedächtnis, mehr auf Gott auszurichten.

Paulus lehrt uns, daß die Unreinheit, die Anhänglichkeit an irdische Güter, die Willfährigkeit gegenüber dem Begehren des Leibes abstumpfend auf den Geist wirken: Der irdisch gesinnte Mensch aber läßt sich nicht auf das ein, was vom Geist Gottes kommt. Torheit ist es für ihn, und er kann es nicht verstehen, weil es nur mit Hilfe des Geistes beurteilt werden kann.16 Anders ist es mit dem geisterfüllten Menschen, der in der Gnade Gottes lebt und den Heiligen Geist in Verstand, Willen und Gemüt wirken läßt. Seine saubere, nüchterne, entsagungsfreudige Art zu leben macht aus seinem Inneren eine würdige Stätte, in die der Heilige Geist mit dem Gefolge seiner Gaben einziehen kann.

Dann nimmt der Heilige Geist von der Seele Besitz »und man läßt der Vertrautheit mit Gott freien Lauf, ist bei ihm, schaut auf ihn, beständig und mühelos. Wir leben dann wie Gefangene, gleichsam in Ketten. Während wir, bei all unseren Fehlern und Unzulänglichkeiten, so vollkommen wie möglich die Aufgaben und Pflichten unseres Standes erfüllen, sehnt sich unsere Seele nach Befreiung. Sie drängt zu Gott hin, angezogen von ihm wie das Eisen vom Magneten. Wir beginnen Jesus auf eindringlichere Weise zu lieben, in seliger Bestürzung.«17

Am Ende unseres Gebetes bitten wir die Mutter Gottes - sie besaß die Fülle des Glaubens und die Gaben des Heiligen Geistes -, uns zu lehren, besonders jetzt - während der Tage der Vorbereitung auf das Pfingstfest - für alle Anregungen des Geistes empfänglich zu sein.

1 II.Vat.Konz., Konst. Dei Verbum, 9. - 2 Ex 33,13. - 3 Ps 119,34. - 4 II.Vat.Konz., a.a.O., 4. - 5 ebd. - 6 Paul VI., Apost. Schreiben Evangelii nuntiandi, 8.12.75, 75. - 7 II.Vat.Konz., a.a.O., 5. - 8 R.Graber, Die Gaben des Heiligen Geistes, Regensburg 1936, S.129. - 9 Thomas von Aquin, Summa Theologica, II-II,8,7c. - 10 Cyrill von Jerusalem, Katechese 16. - 11 Theresia von Avila, Leben, 27,8-9. - 12 Ps 119,73. - 13 R.Guardini, Tugenden, Mainz/Paderborn 1987, S.149. - 14 vgl. Mt 5,8. - 15 R.Graber, a.a.O., S.136-137. - 16 1 Kor 2,14. - 17 J.Escrivá, Freunde Gottes, 296.

1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 | 27 | 28 | 29 | 30 | 31 | 32 | 33 | 34 | 35 | 36 | 37 | 38 | 39 | 40 | 41 | 42 | 43 | 44 | 45 | 46 | 47 | 48 | 49 | 50 | 51 | 52 | 53 | 54 | 55 | 56 | 57 | 58 | 59 | 60 | 61 | 62 | 63 | 64 | 65 | 66 | 67 | 68 | 69 | 70 | 71 | 72 | 73 | 74 | 75 | 76 | 77 | 78 | 79 | 80 | 81 | 82 | 83 | 84 | 85 | 86 | 87 | 88 | 89 | 90 | 91 | 92 | 93 | 94 | 95 | 96 | 97 | 98 | 99 | 100 | 101 | 102 | 103 | 104 | 105 | 106 | 107 | 108 | 109 | 110 | 111 | 112 | 113 | 114 | 115 | 116 | 117 | 118 | 119 | 120 | 121 | 122 | 123 | 124 | 125 | 126 | 127 | 128 | 129 | 130 | 131 | 132 | 133 | 134 | 135 | 136 | 137 | 138 | 139 | 140 | 141 | 142 | 143 | 144 | 145 | 146 | 147 | 148 | 149 | 150 | 151 | 152 | 153 | 154 | 155 | 156 | 157 | 158 | 159 | 160 | 161 | 162 | 163 | 164 | 165 | 166 | 167 | 168 | 169 | 170 | 171 | 172 | 173 | 174 | 175 | 176 | 177 | 178 | 179 | 180 | 181 | 182 | 183 | 184 | 185 | 186 | 187 | 188 | 189 | 190 | 191 | 192 | 193 | 194 | 195 | 196 | 197 | 198 | 199 | 200 | 201 | 202 | 203 | 204 | 205 | 206 | 207 | 208 | 209 | 210 | 211 | 212 | 213 | 214 | 215 | 216 | 217 | 218 | 219 | 220 | 221 | 222 | 223 | 224 | 225 | 226 | 227 | 228 | 229 | 230 | 231 | 232 | 233 | 234 | 235 | 236 | 237 | 238 | 239 | 240 | 241 | 242 | 243 | 244 | 245 | 246 | 247 | 248 | 249 | 250 | 251 | 252 | 253 | 254 | 255 | 256 | 257 | 258 | 259 | 260 | 261 | 262 | 263 | 264 | 265 | 266 | 267 | 268 | 269 | 270 | 271 | 272 | 273 | 274 | 275 | 276 | 277 | 278 | 279 | 280 | 281 | 282 | 283 | 284 | 285 | 286 | 287 | 288 | 289 | 290 | 291 | 292 | 293 | 294 | 295 | 296 | 297 | 298 | 299 | 300 | 301 | 302 | 303 | 304 | 305 | 306 | 307 | 308 | 309 | 310 | 311 | 312 | 313 | 314 | 315 | 316 | 317 | 318 | 319 | 320 | 321 | 322 | 323 | 324 | 325 | 326 | 327 | 328 | 329 | 330 | 331 | 332 | 333 | 334 | 335 | 336 | 337 | 338 | 339 | 340 | 341 | 342 | 343 | 344 | 345 | 346 | 347 | 348 | 349 | 350 | 351 | 352 | 353 | 354 | 355 | 356 | 357 | 358 | 359 | 360 | 361 | 362 | 363 | 364 | 365 | 366 | 367 | 368 | 369 | 370 | 371 | 372 | 373 | 374 | 375 | 376 | 377 | 378 | 379 | 380 | 381 | 382 | 383 | 384 | 385 | 386 | 387 | 388 | 389 | 390 | 391 | 392 | 393 | 394 | 395 | 396 | 397 | 398 | 399 | 400 | 401 | 402 | 403 | 404 | 405 | 406 | 407 | 408 | 409 | 410 | 411 | 412 | 413 | 414 | 415 | 416 | 417 | 418 | 419 | 420 | 421 | 422 | 423 | 424 | 425 | 426 | 427 | 428 | 429 | 430 | 431 | 432 | 433 | 434 | 435 | 436 | 437 | 438 | 439 | 440 | 441 | 442 | 443 | 444 | 445 | 446 | 447 | 448 | 449 | 450 | 451 | 452 | 453 | 454 | 455 | 456 | 457 | 458 | 459 | 460 | 461 | 462 | 463 | 464 | 465 | 466 | 467 | 468 | 469 | 470 | 471 | 472 | 473 | 474 | 475 | 476 | 477 | 478 | 479 | 480 | 481 | 482 | 483 | 484 | 485 | 486 | 487 | 488 | 489 | 490 | 491 | 492 | 493 | 494 | 495 | 496 | 497 | 498 | 499 | 500 | 501 | 502 | 503 | 504 | 505 | 506 | 507 | 508 | 509 | 510 | 511 | 512 | 513 | 514 | 515 | 516 | 517 | 518 | 519 | 520 | 521 | 522 | 523 | 524 | 525 | 526 | 527 | 528 | 529 | 530 | 531 | 532 | 533 | 534 | 535 | 536 | 537 | 538 | 539 | 540 | 541 | 542 | 543 | 544 | 545 | 546 | 547 | 548 | 549 | 550 | 551 | 552 | 553 | 554 | 555 | 556 | 557 | 558 | 559 | 560 | 561 | 562 | 563 | 564 | 565 | 566 | 567 | 568 | 569 | 570 | 571 | 572 | 573 | 574 | 575 | 576 | 577 | 578 | 579 | 580 | 581 | 582 | 583 | 584 | 585 | 586 | 587 | 588 | 589 | 590 | 591 | 592 | 593 | 594 | 595 | 596 | 597 | 598 | 599 | 600 | 601 | 602 | 603 | 604 | 605 | 606 | 607 | 608 | 609 | 610 | 611 | 612 | 613 | 614 | 615 | 616 | 617 | 618 | 619 | 620 | 621 | 622 | 623 | 624 | 625 | 626 | 627 | 628 | 629 | 630 | 631 | 632 | 633 | 634 | 635 | 636 | 637 | 638 | 639 | 640 | 641 | 642 | 643 | 644 | 645 | 646 | 647 | 648 | 649 | 650 | 651 | 652 | 653 | 654 | 655 | 656 | 657 | 658 | 659 | 660 | 661 | 662 | 663 | 664 | 665 | 666 | 667 | 668 | 669 | 670 | 671 | 672 | 673 | 674 | 675 | 676 | 677 | 678 | 679 | 680 | 681 | 682 | 683 | 684 | 685 | 686 | 687 | 688 | 689 | 690 | 691 | 692 | 693 | 694 | 695 | 696 | 697 | 698 | 699 | 700 | 701 | 702 | 703 | 704 | 705 | 706 | 707 | 708 | 709 | 710 | 711 | 712 | 713 | 714 | 715 | 716 | 717 | 718 | 719 | 720 | 721 | 722 | 723 | 724 | 725 | 726 | 727 | 728 | 729 | 730 | 731 | 732 | 733 | 734 | 735 | 736 | 737 | 738 | 739 | 740 | 741 | 742 | 743 | 744 | 745 | 746 | 747 | 748 | 749 | 750 | 751 | 752 | 753 | 754 | 755 | 756 | 757 | 758 | 759 | 760 | 761 | 762 | 763 | 764 | 765 | 766 | 767 | 768 | 769 | 770 | 771 | 772 | 773 | 774 | 775 | 776 | 777 | 778 | 779 | 780 | 781 | 782 | 783 | 784 | 785 | 786 | 787 | 788 | 789 | 790 | 791 | 792 | 793 | 794 | 795 | 796 | 797 | 798 | 799 | 800 | 801 | 802 | 803 | 804 | 805 | 806 | 807 | 808 | 809 | 810 | 811 | 812 | 813 | 814 | 815 | 816 | 817 | 818 | 819 | 820 | 821 | 822 | 823 | 824 | 825 | 826 | 827 | 828 | 829 | 830 | 831 | 832 | 833 | 834 | 835 | 836 | 837 | 838 | 839 | 840 | 841 | 842 | 843 | 844 | 845 | 846 | 847 | 848 | 849 | 850 | 851 | 852 | 853 | 854 | 855 | 856 | 857 | 858 | 859 | 860 | 861 | 862 | 863 | 864 | 865 | 866 | 867 | 868 | 869 | 870 | 871 | 872 | 873 | 874 | 875 | 876 | 877 | 878 | 879 | 880 | 881 | 882 | 883 | 884 | 885 | 886 | 887 | 888 | 889 | 890 | 891 | 892 | 893 | 894 | 895 | 896 | 897 | 898 | 899 | 900 | 901 | 902 | 903 | 904 | 905 | 906 | 907 | 908 | 909 | 910 | 911 | 912 | 913 | 914 | 915 | 916 | 917 | 918 | 919 | 920 | 921 | 922 | 923 | 924 | 925 | 926 | 927 | 928 | 929 | 930 | 931 | 932 | 933 | 934 | 935 | 936 | 937 | 938 | 939 | 940 | 941 | 942 | 943 | 944 | 945 | 946 | 947 | 948 | 949 | 950 | 951 | 952 | 953 | 954 | 955 | 956 | 957 | 958 | 959 | 960 | 961 | 962 | 963 | 964 | 965 | 966 | 967 | 968 | 969 | 970 | 971 | 972 | 973 | 974 | 975 | 976 | 977 | 978 | 979 | 980 | 981 | 982 | 983 | 984 | 985 | 986 | 987 | 988 | 989 | 990 | 991 | 992 | 993 | 994 | 995 | 996 | 997 | 998 | 999 | 1000 | 1001 | 1002 | 1003 | 1004 | 1005 | 1006 | 1007 | 1008 | 1009 | 1010 | 1011 | 1012 | 1013 | 1014 | 1015 | 1016 | 1017 | 1018 | 1019 | 1020 | 1021 | 1022 | 1023 | 1024 | 1025 | 1026 | 1027 | 1028 | 1029 | 1030 | 1031 | 1032 | 1033 | 1034 | 1035 | 1036 | 1037 | 1038 | 1039 | 1040 | 1041 | 1042 | 1043 | 1044 | 1045 | 1046 | 1047 | 1048 | 1049 | 1050 | 1051 | 1052 | 1053 | 1054 | 1055 | 1056 | 1057 | 1058 | 1059 | 1060 | 1061 | 1062 | 1063 | 1064 | 1065 | 1066 | 1067 | 1068 | 1069 | 1070 | 1071 | 1072 | 1073 | 1074 | 1075 | 1076 | 1077 | 1078 | 1079 | 1080 | 1081 | 1082 | 1083 | 1084 | 1085 | 1086 | 1087 | 1088 | 1089 | 1090 | 1091 | 1092 | 1093 | 1094 | 1095 | 1096 | 1097 | 1098 | 1099 | 1100 | 1101 | 1102 | 1103 | 1104 | 1105 | 1106 | 1107 | 1108 | 1109 | 1110 | 1111 | 1112 | 1113 | 1114 | 1115 | 1116 | 1117 | 1118 | 1119 | 1120 | 1121 | 1122 | 1123 | 1124 | 1125 | 1126 | 1127 | 1128 | 1129 | 1130 | 1131 | 1132 | 1133 | 1134 | 1135 | 1136 | 1137 | 1138 | 1139 | 1140 | 1141 | 1142 | 1143 | 1144 | 1145 | 1146 | 1147 | 1148 | 1149 | 1150 | 1151 | 1152 | 1153 | 1154 | 1155 | 1156 | 1157 | 1158 | 1159 | 1160 | 1161 | 1162 | 1163 | 1164 | 1165 | 1166 | 1167 | 1168 | 1169 | 1170 | 1171 | 1172 | 1173 | 1174 | 1175 | 1176 | 1177 | 1178 | 1179 | 1180 | 1181 | 1182 | 1183 | 1184 | 1185 | 1186 | 1187 | 1188 | 1189 | 1190 | 1191 | 1192 | 1193 | 1194 | 1195 | 1196 | 1197 | 1198 | 1199 | 1200 | 1201 | 1202 | 1203 | 1204 | 1205 | 1206 | 1207 | 1208 | 1209 | 1210 | 1211 | 1212 | 1213 | 1214 | 1215 | 1216 | 1217 | 1218 | 1219 | 1220 | 1221 | 1222 | 1223 | 1224 | 1225 | 1226 | 1227 | 1228 | 1229 | 1230 | 1231 | 1232 | 1233 | 1234 | 1235 | 1236 | 1237 | 1238 | 1239 | 1240 | 1241 | 1242 | 1243 | 1244 | 1245 | 1246 | 1247 | 1248 | 1249 | 1250 | 1251 | 1252 | 1253 | 1254 | 1255 | 1256 | 1257 | 1258 | 1259 | 1260 | 1261 | 1262 | 1263 | 1264 | 1265 | 1266 | 1267 | 1268 | 1269 | 1270 | 1271 | 1272 | 1273 | 1274 | 1275 | 1276 | 1277 | 1278 | 1279 | 1280 | 1281 | 1282 | 1283 | 1284 | 1285 | 1286 | 1287 | 1288 | 1289 | 1290 | 1291 | 1292 | 1293 | 1294 | 1295 | 1296 | 1297 | 1298 | 1299 | 1300 | 1301 | 1302 | 1303 | 1304 | 1305 | 1306 | 1307 | 1308 | 1309 | 1310 | 1311 | 1312 | 1313 | 1314 | 1315 | 1316 | 1317 | 1318 | 1319 | 1320 | 1321 | 1322 | 1323 | 1324 | 1325 | 1326 | 1327 | 1328 | 1329 | 1330 | 1331 | 1332 | 1333 | 1334 | 1335 | 1336 | 1337 | 1338 | 1339 | 1340 | 1341 | 1342 | 1343 | 1344 | 1345 | 1346 | 1347 | 1348 | 1349 | 1350 | 1351 | 1352 | 1353 | 1354 | 1355 | 1356 | 1357 | 1358 | 1359 | 1360 | 1361 | 1362 | 1363 | 1364 | 1365 | 1366 | 1367 | 1368 | 1369 | 1370 | 1371 | 1372 | 1373 | 1374 | 1375 | 1376 | 1377 | 1378 | 1379 | 1380 | 1381 | 1382 | 1383 | 1384 | 1385 | 1386 | 1387 | 1388 | 1389 | 1390 | 1391 | 1392 | 1393 | 1394 | 1395 | 1396 | 1397 | 1398 | 1399 | 1400 | 1401 | 1402 | 1403 | 1404 | 1405 | 1406 | 1407 | 1408 | 1409 | 1410 | 1411 | 1412 | 1413 | 1414 | 1415 | 1416 | 1417 | 1418 | 1419 | 1420 | 1421 | 1422 | 1423 | 1424 | 1425 | 1426 | 1427 | 1428 | 1429 | 1430 | 1431 | 1432 | 1433 | 1434 | 1435 | 1436 | 1437 | 1438 | 1439 | 1440 | 1441 | 1442 | 1443 | 1444 | 1445 | 1446 | 1447 | 1448 | 1449 | 1450 | 1451 | 1452 | 1453 | 1454 | 1455 | 1456 | 1457 | 1458 | 1459 | 1460 | 1461 | 1462 | 1463 | 1464 | 1465 | 1466 | 1467 | 1468 | 1469 | 1470 | 1471 | 1472 | 1473 | 1474 | 1475 | 1476 | 1477 | 1478 | 1479 | 1480 | 1481 | 1482 | 1483 | 1484 | 1485 | 1486 | 1487 | 1488 | 1489 | 1490 | 1491 | 1492 | 1493 | 1494 | 1495 | 1496 | 1497 | 1498 | 1499 | 1500 | 1501 | 1502 | 1503 | 1504 | 1505 | 1506 | 1507 | 1508 | 1509 | 1510 | 1511 | 1512 | 1513 | 1514 | 1515 | 1516 | 1517 | 1518 | 1519 | 1520 | 1521 | 1522 | 1523 | 1524 | 1525 | 1526 | 1527 | 1528 | 1529 | 1530 | 1531 | 1532 | 1533 | 1534 | 1535 | 1536 | 1537 | 1538 | 1539 | 1540 | 1541 | 1542 | 1543 | 1544 | 1545 | 1546 | 1547 | 1548 | 1549 | 1550 | 1551 | 1552 | 1553 | 1554 | 1555 | 1556 | 1557 | 1558 | 1559 | 1560 | 1561 | 1562 | 1563 | 1564 | 1565 | 1566 | 1567 | 1568 | 1569 | 1570 | 1571 | 1572 | 1573 | 1574 | 1575 | 1576 | 1577 | 1578 | 1579 | 1580 | 1581 | 1582 | 1583 | 1584 | 1585 | 1586 | 1587 | 1588 | 1589 | 1590 | 1591 | 1592 | 1593 | 1594 | 1595 | 1596 | 1597 | 1598 | 1599 | 1600 | 1601 | 1602 | 1603 | 1604 | 1605 | 1606 | 1607 | 1608 | 1609 | 1610 | 1611 | 1612 | 1613 | 1614 | 1615 | 1616 | 1617 | 1618 | 1619 | 1620 | 1621 | 1622 | 1623 | 1624 | 1625 | 1626 | 1627 | 1628 | 1629 | 1630 | 1631 | 1632 | 1633 | 1634 | 1635 | 1636 | 1637 | 1638 | 1639 | 1640 | 1641 | 1642 | 1643 | 1644 | 1645 | 1646 | 1647 | 1648 | 1649 | 1650 | 1651 | 1652 | 1653 | 1654 | 1655 | 1656 | 1657 | 1658 | 1659 | 1660 | 1661 | 1662 | 1663 | 1664 | 1665 | 1666 | 1667 | 1668 | 1669 | 1670 | 1671 | 1672 | 1673 | 1674 | 1675 | 1676 | 1677 | 1678 | 1679 | 1680 | 1681 | 1682 | 1683 | 1684 | 1685 | 1686 | 1687 | 1688 | 1689 | 1690 | 1691 | 1692 | 1693 | 1694 | 1695 | 1696 | 1697 | 1698 | 1699 | 1700 | 1701 | 1702 | 1703 | 1704 | 1705 | 1706 | 1707 | 1708 | 1709 | 1710 | 1711 | 1712 | 1713 | 1714 | 1715 | 1716 | 1717 | 1718 | 1719 | 1720 | 1721 | 1722 | 1723 | 1724 | 1725 | 1726 | 1727 | 1728 | 1729 | 1730 | 1731 | 1732 | 1733 | 1734 | 1735 | 1736 | 1737 | 1738 | 1739 | 1740 | 1741 | 1742 | 1743 | 1744 | 1745 | 1746 | 1747 | 1748 | 1749 | 1750 | 1751 | 1752 | 1753 | 1754 | 1755 | 1756 | 1757 | 1758 | 1759 | 1760 | 1761 | 1762 | 1763 | 1764 | 1765 | 1766 | 1767 | 1768 | 1769 | 1770 | 1771 | 1772 | 1773 | 1774 | 1775 | 1776 | 1777 | 1778 | 1779 | 1780 | 1781 | 1782 | 1783 | 1784 | 1785 | 1786 | 1787 | 1788 | 1789 | 1790 | 1791 | 1792 | 1793 | 1794 | 1795 | 1796 | 1797 | 1798 | 1799 | 1800 | 1801 | 1802 | 1803 | 1804 | 1805 | 1806 | 1807 | 1808 | 1809 | 1810 | 1811 | 1812 | 1813 | 1814 | 1815 | 1816 | 1817 | 1818 | 1819 | 1820 | 1821 | 1822 | 1823 | 1824 | 1825 | 1826 | 1827 | 1828 | 1829 | 1830 | 1831 | 1832 | 1833 | 1834 | 1835 | 1836 | 1837 | 1838 | 1839 | 1840 | 1841 | 1842 | 1843 | 1844 | 1845 | 1846 | 1847 | 1848 | 1849 | 1850 | 1851 | 1852 | 1853 | 1854 | 1855 | 1856 | 1857 | 1858 | 1859 | 1860 | 1861 | 1862 | 1863 | 1864 | 1865 | 1866 | 1867 | 1868 | 1869 | 1870 | 1871 | 1872 | 1873 | 1874 | 1875 | 1876 | 1877 | 1878 | 1879 | 1880 | 1881 | 1882 | 1883 | 1884 | 1885 | 1886 | 1887 | 1888 | 1889 | 1890 | 1891 | 1892 | 1893 | 1894 | 1895 | 1896 | 1897 | 1898 | 1899 | 1900 | 1901 | 1902 | 1903 | 1904 | 1905 | 1906 | 1907 | 1908 | 1909 | 1910 | 1911 | 1912 | 1913 | 1914 | 1915 | 1916 | 1917 | 1918 | 1919 | 1920 | 1921 | 1922 | 1923 | 1924 | 1925 | 1926 | 1927 | 1928 | 1929 | 1930 | 1931 | 1932 | 1933 | 1934 | 1935 | 1936 | 1937 | 1938 | 1939 | 1940 | 1941 | 1942 | 1943 | 1944 | 1945 | 1946 | 1947 | 1948 | 1949 | 1950 | 1951 | 1952 | 1953 | 1954 | 1955 | 1956 | 1957 | 1958 | 1959 | 1960 | 1961 | 1962 | 1963 | 1964 | 1965 | 1966 | 1967 | 1968 | 1969 | 1970 | 1971 | 1972 | 1973 | 1974 | 1975 | 1976 | 1977 | 1978 | 1979 | 1980 | 1981 | 1982 | 1983 | 1984 | 1985 | 1986 | 1987 | 1988 | 1989 | 1990 | 1991 | 1992 | 1993 | 1994 | 1995 | 1996 | 1997 | 1998 | 1999 | 2000 | 2001 | 2002 | 2003 | 2004 | 2005 | 2006 | 2007 | 2008 | 2009 | 2010 | 2011 | 2012 | 2013 | 2014 | 2015 | 2016 | 2017 | 2018 | 2019 | 2020 | 2021 | 2022 | 2023 | 2024 | 2025 | 2026 | 2027 | 2028 | 2029 | 2030 | 2031 | 2032 | 2033 | 2034 | 2035 | 2036 | 2037 | 2038 | 2039 | 2040 | 2041 | 2042 | 2043 | 2044 | 2045 | 2046 | 2047 | 2048 | 2049 | 2050 | 2051 | 2052 | 2053 | 2054 | 2055 | 2056 | 2057 | 2058 | 2059 | 2060 | 2061 | 2062 | 2063 | 2064 | 2065 | 2066 | 2067 | 2068 | 2069 | 2070 | 2071 | 2072 | 2073 | 2074 | 2075 | 2076 | 2077 | 2078 | 2079 | 2080 | 2081 | 2082 | 2083 | 2084 | 2085 | 2086 | 2087 | 2088 | 2089 | 2090 | 2091 | 2092 | 2093 | 2094 | 2095 | 2096 | 2097 | 2098 | 2099 | 2100 | 2101 | 2102 | 2103 | 2104 | 2105 | 2106 | 2107 | 2108 | 2109 | 2110 | 2111 | 2112 | 2113 | 2114 | 2115 | 2116 | 2117 | 2118 | 2119 | 2120 | 2121 | 2122 | 2123 | 2124 | 2125 | 2126 | 2127 | 2128 | 2129 | 2130 | 2131 | 2132 | 2133 | 2134 | 2135 | 2136 | 2137 | 2138 | 2139 | 2140 | 2141 | 2142 | 2143 | 2144 | 2145 | 2146 | 2147 | 2148 | 2149 | 2150 | 2151 | 2152 | 2153 | 2154 | 2155 | 2156 | 2157 | 2158 | 2159 | 2160 | 2161 | 2162 | 2163 | 2164 | 2165 | 2166 | 2167 | 2168 | 2169 | 2170 | 2171 | 2172 | 2173 | 2174 | 2175 | 2176 | 2177 | 2178 | 2179 | 2180 | 2181 | 2182 | 2183 | 2184 | 2185 | 2186 | 2187 | 2188 | 2189 | 2190 | 2191 | 2192 | 2193 | 2194 | 2195 | 2196 | 2197 | 2198 | 2199 | 2200 | 2201 | 2202 | 2203 | 2204 | 2205 | 2206 | 2207 | 2208 | 2209 | 2210 | 2211 | 2212 | 2213 | 2214 | 2215 | 2216 | 2217 | 2218 | 2219 | 2220 | 2221 | 2222 | 2223 | 2224 | 2225 | 2226 | 2227 | 2228 | 2229 | 2230 | 2231 | 2232 | 2233 | 2234 | 2235 | 2236 | 2237 | 2238 | 2239 | 2240 | 2241 | 2242 | 2243 | 2244 | 2245 | 2246 | 2247 | 2248 | 2249 | 2250 | 2251 | 2252 | 2253 | 2254 | 2255 | 2256 | 2257 | 2258 | 2259 | 2260 | 2261 | 2262 | 2263 | 2264 | 2265 | 2266 | 2267 | 2268 | 2269 | 2270 | 2271 | 2272 | 2273 | 2274 | 2275 | 2276 | 2277 | 2278 | 2279 | 2280 | 2281 | 2282 | 2283 | 2284 | 2285 | 2286 | 2287 | 2288 | 2289 | 2290 | 2291 | 2292 | 2293 | 2294 | 2295 | 2296 | 2297 | 2298 | 2299 | 2300 | 2301 | 2302 | 2303 | 2304 | 2305 | 2306 | 2307 | 2308 | 2309 | 2310 | 2311 | 2312 | 2313 | 2314 | 2315 | 2316 | 2317 | 2318 | 2319 | 2320 | 2321 | 2322 | 2323 | 2324 | 2325 | 2326 | 2327 | 2328 | 2329 | 2330 | 2331 | 2332 | 2333 | 2334 | 2335 | 2336 | 2337 | 2338 | 2339 | 2340 | 2341 | 2342 | 2343 | 2344 | 2345 | 2346 | 2347 | 2348 | 2349 | 2350 | 2351 | 2352 | 2353 | 2354 | 2355 | 2356 | 2357 | 2358 | 2359 | 2360 | 2361 | 2362 | 2363 | 2364 | 2365 | 2366 | 2367 | 2368 | 2369 | 2370 | 2371 | 2372 | 2373 | 2374 | 2375 | 2376 | 2377 | 2378 | 2379 | 2380 | 2381 | 2382 | 2383 | 2384 | 2385 | 2386 | 2387 | 2388 | 2389 | 2390 | 2391 | 2392 | 2393 | 2394 | 2395 | 2396 | 2397 | 2398 | 2399 | 2400 | 2401 | 2402 | 2403 | 2404 | 2405 | 2406 | 2407 | 2408 | 2409 | 2410 | 2411 | 2412 | 2413 | 2414 | 2415 | 2416 | 2417 | 2418 | 2419 | 2420 | 2421 | 2422 | 2423 | 2424 | 2425 | 2426 | 2427 | 2428 | 2429 | 2430 | 2431 | 2432 | 2433 | 2434 | 2435 | 2436 | 2437 | 2438 | 2439 | 2440 | 2441 | 2442 | 2443 | 2444 | 2445 | 2446 | 2447 | 2448 | 2449 | 2450 | 2451 | 2452 | 2453 | 2454 | 2455 | 2456 | 2457 | 2458 | 2459 | 2460 | 2461 | 2462 | 2463 | 2464 | 2465 | 2466 | 2467 | 2468 | 2469 | 2470 | 2471 | 2472 | 2473 | 2474 | 2475 | 2476 | 2477 | 2478 | 2479
Danke für Ihr Reinschauen und herzliche Grüße...
Xobor Xobor Blogs