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von esther10 24.10.2015 17:21

"Papsttreue Katholiken" kritisieren deutsche Synodengruppe

Die Initiative der deutschen Sprachgruppe bei der Familiensynode stieß in Rom auf große Resonanz, aber der Zusammenschluss papsttreuer Katholiken ist empört.

Bonn (KNA) Der "Zusammenschluss papsttreuer Vereinigungen" hat das Positionspapier der deutschsprachigen Synodenarbeitsgruppe heftig kritisiert. Der Text sei "ein Paradebeispiel sophistischer Verdrehung", heißt es in einer Erklärung. Mit Blick auf den Umgang mit geschiedenen Wiederverheirateten erwecke er den Eindruck einer "laissez-faire-Barmherzigkeit" Gottes.

Die Gruppe deutschsprachiger Bischöfe bei der Familiensynode im Vatikan hatte sich in ihrer am Mittwoch veröffentlichten Stellungnahme für eine behutsame Öffnung der Kirche gegenüber wiederverheirateten Geschiedenen ausgesprochen. Künftig solle ein Priester als Beichtvater im Gespräch mit dem jeweils Betroffenen klären, ob nach der Schließung einer weiteren Zivilehe "ein Zugang zu den Sakramenten möglich ist". Dies solle anhand bestimmter Kriterien geschehen.

Demgegenüber betont der Dachverband, die Kirche müsse weiterhin klarstellen, dass Katholiken nach Trennung von ihrem Ehepartner und Eingehen einer weiteren eheähnlichen Verbindung während der Lebenszeit des Partners vom Empfang der Sakramente aufgrund ihres "objektiv schwer sündhaften Zustands" ausgeschlossen seien. Da von der Übereinstimmung des Lebens nach dem Willen Gottes letztlich das ewige Heil des Menschen abhänge, seien die Bischöfe verpflichtet, hierauf ihren Schwerpunkt zu legen und "nicht mit Sophisterei Menschen in die Irre zu führen".

Der Zusammenschluss wurde 1998 gegründet. Er will "konsequent den katholischen Standpunkt in Glaubenslehre und Moral einnehmen" und den "Weisungen des kirchlichen Lehramtes in der Treue zum Papst und zu den ihm folgenden Bischöfen" folgen. Ihm gehören laut Homepage 14 Vereinigungen an, darunter das Fatima-Weltapostolat, der Kardinal-von-Galen-Kreis und die Marianische Liga.

von esther10 24.10.2015 16:51

24.10.2015

Kardinal: Synode äußert sich nur allgemein zu Geschiedenen
Falsche Erwartungen


Am Samstag ist das Abschlussdokument fertig geworden
© Ettore Ferrari (dpa

Das Abschlussdokument der Bischofssynode über Ehe und Familie ist fertig. Laut dem Wiener Kardinal Schönborn geht es nicht direkt auf die Frage der Zulassung von wiederverheirateten Geschiedenen zur Kommunion ein.

In dem Papier würden aber für die Seelsorge "fundamentale Kriterien zur Unterscheidung von Situationen" genannt, die von der katholische Lehre abwichen, sagte der Wiener Kardinal Christoph Schönborn am Samstag vor Journalisten im Vatikan.

Umgang mit Homosexuellen

Zugleich dämpfte Schönborn Erwartungen, der Text könnte sich ausführlicher zum Umgang mit Homosexuellen äußern. Es gehe darin nur um den Umgang mit Homosexuellen innerhalb von Familien. Viele Synodenväter hätten gesagt, das Thema sei für sie angesichts der kulturellen und politischen Umstände "zu heikel", erklärte Schönborn.

Dass sich das Abschlussdokument dazu nicht ausführlicher äußere, heiße jedoch nicht, dass die katholische Kirche in Europa und Nordamerika sich nicht mit diesem Thema beschäftigen sollte. Auf einer Synode der Weltkirche müsse jedoch "die Unterschiedlichkeit der kulturellen und politischen Situationen respektiert werden".

Langes Abstimmen

Die Bischofssynode stimmt heute Nachmittag über jeden einzelnen Abschnitt des Abschlusspapiers gesondert ab. Für die Annahme ist eine Zweidrittelmehrheit erforderlich. Das Dokument hat keinen Beschlusscharakter, sondern stellt lediglich eine Empfehlung an den Papst dar.

Weiter betonte Schönborn, es sei eine falsche Erwartung, die Synode könne in der Frage der Zulassung von wiederverheirateten Geschiedenen zur Kommunion eine generelle Lösung finden. Es gebe nicht nur Schwarz oder Weiß. Nötig sei stets die Prüfung des konkreten Einzelfalls. Er verwies darauf, dass diese Auffassung bereits von Johannes Paul II. (1978-2005) in seinem Schreiben "Familiaris consortio" 1981 vertreten habe.

Wenig Konkretes

Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin wurde am Samstag von der italienischen Tageszeitung "Corriere della Sera" (Samstag) mit der Einschätzung zitiert, dass das Abschlusspapier dem Papst die Möglichkeit biete, die Frage des Umgangs mit wiederverheirateten Geschiedenen zu vertiefen.

Schönborn betonte, die Botschaft der Synode liege für ihn weniger in konkreten Einzelaussagen, sondern darin, dass die katholische Kirche in der heutigen Zeit ein großes "Ja" zur Familie sage. Dass die katholische Kirche in der ganzen Welt zwei Jahre lang mit allen positiven und schwierigen Aspekten debattiert habe, sei allein schon ein bemerkenswerter Umstand. Die Botschaft der Synode sei, dass die Familie kein "überholtes Modell" sei. Sie sei die "fundamentalste Wirklichkeit" der Gesellschaft, so der Wiener Kardinal.

(KNA, dpa)


Christoph Kardinal Schönborn in der Synodenaula
© Cristian Gennari (KNA

Familiensynode im Vatikan

Von 4. bis 25. Oktober 2015 findet die zweite Bischofssynode in Rom unter dem Titel "Die Berufung und Mission der Familie in der Kirche in der modernen Welt" statt. Ende 2014 wurde ein Vorbereitungsdokument dazu verschickt. Ein Teil dieses Dokuments war ein Fragebogen. Der Fragebogen wurde im Erzbistum Köln an die Kreis- und Stadtdekanate und Gremien und Verbände zur Bearbeitung weitergeleitet. Auch Einzelpersonen konnten sich auf einem Onlinefragebogen beteiligen. Die Ergebnisse der Befragung wurden am 25. März 2015 in einer "Zusammenschau der Stellungnahmen aus den Kreis- und Stadtdekanaten und den Gremien und kirchlichen Verbänden im Erzbistum Köln" veröffentlicht und wurden in der Antwort der Deutschen Bischofskonferenz auf die Fragen zur XIV. Ordentliche Generalversammlung der Bischofssynode 2015 einbezogen. Diese und die Rückmeldungen aller Teilkirchen flossen in das am 23. Juni 2015 veröffentlichte Arbeitspapier "Instrumentum laboris", das der Vorbereitung der XIV. Ordentlichen Bischofssynode dient. Diese zweite Bischofssynode bildet den Abschluss des insgesamt auf zwei Jahre angelegten synodalen Prozesses, von dem konkrete Leitlinien für eine zeitgemäße Seelsorge der Familie erwartet werden. (Erzbistum Köln)


von esther10 24.10.2015 15:25

Kardinal Schönborn: „Diese Synode ist zukunftsweisend“


Der Wiener Kardinal Schönborn - ANSA

24/10/2015 14:45SHARE:

Das Abschlussdokument der Bischofssynode über Ehe und Familie ist fertig. Wie Vatikansprecher Federico Lombardi am Samstag mitteilte, wurde Text am Vormittag vor den Mitgliedern der Bischofssynode verlesen. Er umfasse 94 Punkte und sei von den zehn Mitgliedern des Redaktionsteams einstimmig verabschiedet worden, so Lombardi.

Dieses habe zuvor „einige“ der insgesamt 248 Änderungswünsche eingefügt, die nach der Vorstellung des Entwurfs am Freitag eingereicht worden seien. Lombardi stellte die Veröffentlichung des Dokuments für Samstagabend in Aussicht. Zum Inhalt des Papiers äußerte sich bei der Pressekonferenz am Samstagnachmittag der Wiener Kardinal Christoph Schönborn. Er erinnerte daran, dass das Abschlussdokument keinen Beschlusscharakter habe, sondern lediglich eine Empfehlung an den Papst darstelle. Schönborn betonte auch, dass in dem Dokument Aussagen zu den besonders kontroversen Themen wie dem Umgang mit wiederverheirateten Geschiedenen und Homosexuellen eher allgemein gehalten werden.

Die Synodenväter hätten vor allem definiert, was Familien seien: „Das ist ein Mann, eine Frau und ihr gemeinsames Leben, das offen ist für das Leben. Wenn sich zwei finden, dann entstehen zwei Schwiegermütter, also zwei Familien sind dann miteinbezogen, sagt der Papst. Diese Definition schließt Patchwork-Familien nicht aus, aber der Kern bleibt immer die Verbindung zwischen Mann und Frau, die das Leben weiterreicht.“

Neue Arbeitsmethode gewürdigt

Schönborn würdigte vor allem die neue Arbeitsmethode bei der Synode. Sie sei zukunftsweisend, weil mehr miteinander gesprochen werde. Das sei deshalb der eigentliche Erfolg dieses Treffens gewesen, fügte er an. Ebenfalls eine Besonderheit seien die Umfragen bei den Gläubigen im Vorfeld sowie die Konsistorien gewesen, was die „neue Gesprächskultur“ bei Synoden bestätige. Deshalb sei es falsch zu behaupten, die Synode werde nur einen Kompromiss hervorbringen.

„Nein, die Hauptbotschaft dieser Synode ist das behandelte Thema. Denn die Kirche mit ihren 1,2 Milliarden Gläubigen hat zwei Jahre lang über die positiven und schwierigen Seiten der Familien gesprochen. Die Kirche sagt ein großes Ja, das ist das Fazit dieser Synode. Die Familie ist kein Modell der Vergangenheit, sondern eine fundamentale Realität unserer Gesellschaft. Der verstorbene atheistische Journalist, Frank Schirrmacher hatte vor ein paar Jahren ein Buch geschrieben mit dem Titel ,Minimum‘ und darin sagt er ein formidables Ja für die Familie, denn sie ist eine Stütze zu jeder Zeit. Dem
schließe ich mich an. Das gilt sogar für Patchwork-Familien!“

Homosexualität kommt nicht vor

Die beiden Synoden hätten „eine ganze Bibliothek zum Thema Familie hervorgebracht“, so Schönborn weiter. Zu den „heiklen Themen“ fügte er an, dass sie in das Abschlussdokument nicht näher eingehen. „Es wird nichts zur Homosexualität darin stehen, weil wir auf die Familien eingehen und auf Homosexualität wird darin nur soweit eingegangen, dass wir auf homosexuelle Familienmitglieder eingehen. Es gibt ja verschiedene kulturelle und politische Unterschiede und es gibt Regionen auf der Welt, wo dieses Thema sehr gefährlich ist.

Doch die Kirche muss darüber sprechen und das haben wir getan. Es gab einige Synodenväter, die sagten, dass diese Frage bei ihnen kein Thema sei. Aber aus einer synodalen Sicht müssen auch sie darüber sprechen. Umgekehrt galt es für Themen, die bei uns in Europa nicht zentral sind.“ Zu Homosexualität gelte weiterhin der Katechismus der Katholischen Kirche: Jeder Mensch muss berücksichtigt werden und seine Würde muss gewahrt werden, betonte Schönborn. „Das Lehramt ist klar und muss diesbezüglich nicht neu erfunden werden“, fügte er an.
Unterscheidungsvermögen bei Wiederverheirateten Geschiedenen

Bei der Frage nach den wiederverheirateten Geschiedenen solle man das Stichwort „Unterscheidungsvermögen“ in den Vordergrund nehmen, so Schönborn. „Es gibt kein weiß und schwarz, man muss jede Situation unterscheiden und dieses Anliegen finden wir auch bei Johannes Paul II. in ,Familiaris consortio‘.“

Auf den Zugang zu den Sakramenten für wiederverheiratete Geschiedene gehe das Abschlussdokument nicht direkt ein, sondern gebe die fundamentalen Kriterien, wie man damit umgehen soll und das heißt vor allen Dingen, wie man solche Paare seelsorgerlich begleiten soll. „Bei der Sakramentenfrage für wiederverheiratete Geschiedene geht es nicht um Ja oder Nein. Das ist eine falsche Frage, denn die Situation ist immer sehr unterschiedlich. Auch der Schweizer Kurienkardinal Georges Cottier sagte einmal in einem Interview, dass man nicht von wiederverheirateten Geschiedenen sprechen soll, weil es da Unterschiede gibt. Das Abschlussdokument spricht von ,nichtregulären Ehen‘. Übrigens auch die Politik muss sich ändern: es kann nicht sein, dass verheiratete Paare gegenüber nicht-verheirateten Paaren sogar fiskalpolitisch benachteiligt sind.“

Ausgleich zwischen Orts- und Weltkirche

Zum Stichwort „Dezentralisierung“ sagte der Wiener Erzbischof: „Es braucht einen Ausgleich zwischen Ortskirche und Universalkirche. Das ist ein altes Anliegen. Es geht nicht darum, die Kirchen zu nationalisieren. Die Verbindung zum Papst ist ausschlaggebend. Es wäre tragisch, wenn es eine österreichische Kirche oder sonst eine nationale katholische Kirche gäbe. Es ist schön, zusammenzuarbeiten, aber man muss natürlich die kulturellen Unterschiede beachten, damit ist Dezentralisierung gemeint.“
(rv 24.10.2015 mg)

von esther10 24.10.2015 15:02

Die Attacke von Kardinal Marx gegen Kardinal Pell kann sich als Eigentor erweisen
Veröffentlicht: 24. Oktober 2015 | Autor: Felizitas Küble

Mathias von Gersdorff

Großes Staunen gab es über den ersten Absatz des dritten Berichtes der deutschen Sprachgruppe; er lautet:
„Mit großer Betroffenheit und Trauer haben wir die öffentlichen Äußerungen einzelner Synodenväter zu Personen, Inhalt und Verlauf der Synode wahrgenommen. Dies widerspricht dem Geist des Zusammengehens, dem Geist der Synode und ihren elementaren Regeln. Die gebrauchten Bilder und Vergleiche sind nicht nur undifferenziert und falsch, sondern verletzend. Wir distanzieren uns entschieden.“Leipzig2014f

Das Geheimnis, wer wohl damit gemeint sei, lüftete sich bei der Pressekonferenz am 21. Oktober: Kurdienkardinal George Pell aus Australien. Dieser habe angeblich zwei Fraktionen ausgemacht, die „Kasperianer“ und die „Ratzingerianer“.



FOTO: Unser Autor Mathias v. Gersdorff bei einem Interview auf der Leipziger Buchmesse

Dieser Vorfall im Pressesaal des Vatikans ist wahrlich neu. Zum ersten Mal griff ein Kardinal in solcher Schärfe einen anderen an.

Was den Münchner Erzbischof dazu bewogen hat, ist nicht ganz einfach zu verstehen. Seit Monaten wird diskutiert, inwiefern sich Kardinal Walter Kasper mit seinen Vorschlägen hinsichtlich Kommunion für wiederverheiratete Geschiedene durchsetzen würde. Inzwischen haben 17 Kardinäle und eine noch größere Zahl von Bischöfen und Theologen Stellungnahmen gegen die Thesen Kaspers abgegeben.

Kaspers Vorstöße sind alles andere als neu. Schon 1993 äußerte er sich in diesem Sinne in einem Hirtenbrief, den er zusammen mit Bischof Karl Lehmann und Bischof Oskar Saier verfasst hatte.




Damals erhielt Walter Kasper vom Präfekten der Glaubenskongregation, Kardinal Joseph Ratzinger, ein Schreiben, das ihn auf die Irrtümer in seinem Hirtenbrief hinwies. Kasper musste seine Vorschläge zum Umgang mit den wiederverheirateten Geschiedenen zurückziehen.

Doch Anfang 2014 wiederholte Kardinal Kasper mehr oder weniger dieselben These von 1993. Kein Wunder, dass viele ihm unverbesserliche Hartnäckigkeit vorwerfen. Auf die Einwände, die in der Folge erschienen, ging er nicht ein.

Den Vorwurf des Starrsinns übertragen viele nun auf Kardinal Reinhard Marx. Dieser verhält sich fast wie ein Jünger Kaspers. Auch ihm scheinen die Einwände der Kardinäle, Bischöfe und Theologen gleichgültig zu sein. Ist es unter diesen Umständen wirklich so abwegig, von „Kasperianern“ und „Ratzingerianern“ zu sprechen?


Eigentlich war Kardinal Pells Äußerung noch recht moderat. Man könnte die erwähnten Vorgänge auch als Vergeltungsaktion von Kasper & Co. gegen Ratzingers Theologie interpretieren.

Kardinal Marx unternimmt seit über einem Jahr eine weltweite Propagandakampagne, um Kaspers Thesen in die Kirche einzuführen; doch diese widersprechen der katholischen Ehelehre und Sexualethik – und sie stoßen auf heftigen Widerstand, vor allem in Osteuropa, USA und Afrika. Dadurch beschädigt der Münchner Erzbischof zudem den Ruf der katholischen Kirche in Deutschland. Nun ärgert er sich öffentlich, wenn jemand indirekt auf diesen Umstand aufmerksam macht.

Sollte Kardinal Marx auch nach der Synode weiter auf Biegen und Brechen seine Kasperschen Vorstellungen durchsetzen wollen, wird er wohl noch mehr Widerstand heraufbeschwören
.

Unser Autor Mathias von Gersdorff leitet die Aktion “Kinder in Gefahr” in Frankfurt sowie die Webseite “Kultur und Medien online”

von esther10 24.10.2015 13:42

Österreichische Innenministerin will “europäische Außengrenzen sichern”

Veröffentlicht: 24. Oktober 2015 | Autor: Felizitas Küble
Meldung der Wochenzeitung JUNGE FREIHEIT:

Die österreichische Innenministerin Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) hat sich entsetzt über die Zustände an der Grenze zu Slowenien gezeigt. „Wir müssen um Europa eine Festung bauen“, sagte die Politikerin am vergangenen Donnerstag. Dort hatten am Mittwoch Tausende illegale Einwanderer die Grenzbefestigungen der österreichischen Polizei durchbrochen. Facebook-Zitat-Stein


„Wenn es nicht gelingt, die europäischen Außengrenzen zu sichern, werden wir der Lage nicht mehr Herr“, warnte sie mit Blick auf den zunehmenden Ansturm von Asylsuchenden. In Spielfeld, das nach der Abriegelung der ungarischen Grenze nun auf der sogenannten „Balkanroute“liegt, werden in den kommenden Tagen rund 60.000 weitere Asylbewerber erwartet.

Der Landeshauptmann der Steiermark, Hermann Schützenhöfer (ÖVP), nannte die derzeitige Situation „unannehmbar“.

In Slowenien treffen seit Tagen täglich mehr als zehntausend Asylsuchende ein. Zuletzt kam es dort in provisorischen Zeltlagern zu Aufständen. Kroatien lehnt eine Aufnahme der Asylbewerber ab und setzt diese mit Bussen und Bahnen direkt an der Grenze zu Slowenien ab. Von dort wollen fast alle weiter nach Deutschland. Slowenien forderte die Bundesregierung am Donnerstag auf, die Grenzen der Bundesrepublik weiter offen zu halten und die Asylsuchenden aufzunehmen. Andernfalls drohe auf dem Balkan ein Chaos.

Quelle: http://www.jungefreiheit.de

Ergänzender Hinweis:Scannen0006


Prof. Wolffsohn: “Wer seine Grenzen nicht schützt, gibt seine Werte auf”

Zum THEMA “Grenzen sichern” hier eine aktuelle Aussage des deutschjüdischen Historikers Prof. Dr. Michael Wolffsohn (siehe Foto):

Auf die Frage eines Journalisten, ob ein Staat, der seine Grenzen nicht sichern kann oder gar will, aufhöre, ein Staat zu sein, antwortet Prof. Wolffsohn:

“Es stimmt. Wichtiger: Die Grenzen eines Staates sind zugleich die Markierungen eines Werte- und Rechtsraumes. Wer seine Grenzen nicht schützt, gibt seine Werte auf.“

Weiteres INFO: Kritischer Artikel des deutschjüdischen Autors H. Broder zu Merkels Asylpolitik in der Tageszeitung DIE WELT: http://www.welt.de/debatte/henryk-m-brod...g-verloren.html

von esther10 24.10.2015 13:09

Der Vorhang zu – und alle Fragen offen
Publiziert 24. Oktober 2015 | Von admin

Mit den Schlussabstimmungen enden heute in Rom die Beratungen der Familiensynode – Starker Mediendruck von aussen

http://www.die-tagespost.de/Im-Blickpunk...n;art456,164537


Von Guido Horst

Rom, Die Tagespost, 23. Oktober 2015

Mit der Abschlussmesse mit Papst Franziskus morgen im Petersdom enden nun die Beratungen der Bischofssynode zu Ehe und Familie – frei nach dem Motto eines Brecht-Zitats, das Marcel Reich-Ranicki in seinem “Literarischen Quartett” leicht abwandelte: “Und so sehen wir betroffen / Den Vorhang zu und alle Fragen offen.” Wenn heute Nachmittag die Synodalen Paragraf für Paragraf über den Abschlussbericht der Versammlung abstimmen, die sogenannte “Relatio finalis”, stehen gleich mehrere Fragezeichen im Raum. Die dreimalige Zusammenkunft der dreizehn Sprachzirkel – jeweils zu den drei Hauptteilen des von General-Relator Peter Kardinal Erdö zu Beginn der Synode vorgetragenen Arbeitspapiers (“Instrumentum laboris”) – hat sieben- bis achthundert Änderungsvorschläge erbracht, wie Kardinal Oswald Gracias aus Mumbai, auf der Synode Mitglied der zehnköpfigen Kommission zur Redaktion der “Relatio finalis”, am Donnerstag vor den Journalisten im Pressesaal des Vatikans erklärte.

Der Kardinal versicherte, dass dieser Abschlussbericht nicht die Lehre der Kirche ändern, aber auch nicht nur das Schreiben “Familiaris consortio” von Johannes Paul II. aus dem Jahr 1981 einfach wiederholen werde, dafür hätten sich die Welt und die Lage der Familie seither zu sehr geändert. “Diese Synode berührt nicht die Lehre“, sagte der Kardinal, der Abschlussbericht “gibt die generelle Richtung vor, wir übergeben das Dokument dem Papst und erwarten dann von ihm Leitlinien” zu den verschiedenen Themen, die die Synode angeschnitten hat. Das wird ab Samstagnachmittag die Hauptfrage sein: Welche “Leitlinien“ – manche erwarten sich “Entscheidungen“ – wird Franziskus nach dem zweijährigen synodalen Prozess zu Ehe und Familie verkünden? Wann und wie wird er das tun?

Kardinal Gracias war am Donnerstag vor den Medienvertretern sichtlich bemüht, die Erwartungen an die “Relatio finalis“ herunterzuschrauben. Der Text “beinhaltet nicht alle Antworten auf die Fragen“, die in der Synodenaula diskutiert worden seien, aber er versuche, “pastorale Anweisungen zu geben, die von allen akzeptiert“ werden können. Er hoffe, dass der Abschlussbericht bei der Schlussabstimmung durchgehe, sagte Gracias bei dieser Gelegenheit. Es scheint offen zu sein, ob die Synode mit einem klaren Votum der Väter endet, oder ob es, wie im vergangenen Jahr, zu einzelnen wichtigen Fragen keine klare Mehrheiten geben wird. Der Kardinal aus Mumbai gab am Donnerstag zu, dass in den Diskussionen “unterschiedliche Meinungen“ zum Ausdruck gekommen seien, und bei einigen Fragen sei man “noch auf der Suche“. So habe etwa der deutsche Sprachzirkel bei der Frage der Kommunionzulassung der Wiederverheirateten die Bedeutung des “Forum internums“ hervorgehoben. Dabei handle es sich um mögliche Lösungen, die man noch in verschiedener Hinsicht “studieren und vertiefen“ müsse. Ob nun Papst Franziskus eine Theologen-Kommission beauftragt, sich mit dem “Forum internum“ – also den Gewissenfragen, die jeder Einzelne im Stillen mit seinem Seelsorger und nicht vor einem externen Forum klärt – zu befassen, oder dies an die Glaubenskongregation verweist oder sich schon ein eigenes Urteil gebildet hat, ist nicht sicher.

Von der Presse von Anfang an auf Nebengleise geführt

Auch die Frage, ob die Synodalen nach gewissen Verwerfungen während und am Rande der Bischofsversammlung nun in brüderlicher Einheit auseinandergehen, wird sich erst in Zukunft erweisen. Direkt zu Beginn seines dritten Zwischenberichts (siehe Seite 6) hatte sich der deutschsprachige Arbeitskreis “mit grosser Betroffenheit und Trauer“ über Äusserungen einzelner Synodenväter “zu Personen, Inhalt und Verlauf der Synode“ beklagt. Damit gemeint war etwa der australische Kardinal Georg Pell vom vatikanischen Wirtschaftssekretariat, wie Kardinal Reinhard Marx am Mittwoch vor Journalisten erläuterte. Pell hatte die laufende Synode gegenüber der französischen Tageszeitung “Le Figaro“ als “die letzte Schlacht zwischen Ratzingerianern und Kasperianern” bezeichnet (siehe DT vom 20. Oktober). Im Wirtschaftsdikasterium des Vatikans müssen Marx und Pell eng zusammenarbeiten.

Noch unklarer ist, welcher Art der mediale Druck war, der auf der Synode lastete – und wer diesen Druck ausüben wollte. Von Anfang an konnte die Bischofsversammlung nicht unbeschwert arbeiten, sondern wurde – anscheinend nach einem genauen Zeitplan – von der internationalen Presse auf Nebengleise geführt. Auch Kardinäle, Ortsbischöfe oder interessierte Gläubige lesen säkulare Medien und erhielten ein verzerrtes Bild. Gleich zur Eröffnung der Synode outete sich ein polnischer Geistlicher aus der Glaubenskongregation und stellte der römischen Hauptstadtpresse seinen Geliebten vor. Der schwule Prälat verdrängte vielerorts den Synodenstart auf Platz zwei der Kirchennachrichten. Der Vorfall hatte aber auch zur Folge, dass man auf der Bischofssynode selbst kaum über homosexuelle Partnerschaften gesprochen hat. Das müsse man nachholen, bedauerte Kardinal Marx am Mittwoch vor Journalisten in Rom.

Es folgte kurz darauf die Berichterstattung in den Medien über homosexuelle Umtriebe im römischen Generalat der Unbeschuhten Karmeliten – was Franziskus dazu geführt haben muss, sich bei der zweiten Generalaudienz während der Synode vor den Gläubigen für Skandale in Rom und im Vatikan zu entschuldigen.

Ein böses Gerücht – genau zum Ende der Synode

Für einen ganzen Rattenschwanz an Kommentaren, Vermutungen und Medienspekulationen sorgte der sogenannte “Brief der dreizehn Kardinäle“ an Franziskus, in dem diese ihre Sorge über mögliche Versuche, die Synode zu “lenken“, und die Bewahrung der katholischen Ehelehre äusserten. Für den Papst war das Anlass, gleich am zweiten Tag der Beratungen nochmals das Wort zu ergreifen. Vier Kardinäle wollten später nicht mehr zu ihrer Unterschrift stehen, einige äusserten Zweifel an der Korrektheit des in einer italienischen Zeitschrift wiedergegebenen Inhalts. Aber den Brief gab es, wie die Kardinäle Pell und Wilfried Fox Napier aus Durban bestätigten. Ein völlig normaler Vorgang: eine rein private und vertrauliche Eingabe von Kardinälen während einer Kirchenversammlung an den Papst. Wer jedoch im Vatikan diesen Brief an die Medien durchgestochen hat – und warum –, ist ungeklärt.

Völlig absurd wurde die Medienhysterie nach dem von einer nicht sehr bekannten italienischen Tageszeitung gestreuten Gerücht, Franziskus sei an einem gutartigen Gehirntumor erkrankt und ein japanischer Star-Mediziner, der auch in Pisa wirkt, habe ihn im Januar dieses Jahres per Helikopter aufgesucht. Der Vatikan hat sofort dementiert, Fotos von dem Japaner mit Franziskus in Rom erwiesen sich später als Retuschierungen. Doch wer wollte die Falschmeldung in Umlauf bringen, der Papst sei im Kopf erkrankt? Ein böses Gerücht. Genau zum Ende der Synode. Der kleinen norditalienischen Tageszeitung wurde das gefälschte Material zugespielt. Wer dafür verantwortlich ist, bleibt offen.
Share this:
http://katholisch-informiert.ch/2015/10/...e-fragen-offen/

Tagesspiegel:
http://www.die-tagespost.de/Im-Blickpunk...n;art456,164537




von esther10 24.10.2015 12:55

Samstag, 21. Februar 2015

Kardinal Sarah: "Gott oder nichts" "Die afrikanische Kirche wird entschlossen Widerstand leisten."

KARDINAL SARAH : "Die Trennung der Praxis von der Doktrin ist Häresie"
Die afrikanische Kirche wird entschlossen Widerstand leisten.

So überschreibt rorate caeli einen Beitrag über das gerade im französischen Verlag Fayard in Buchform erschienene Interview mit einem der eindruckvollsten Kardinäle des Kollegiums ( es sacrum collegium zu nennen, sträubt sich inzwischen Feder und Tastatur), dem kürzlich zum Präfekten der Kongregation für Gottesdienst und Sakramentenordnung ernannten Kardinal Robert Sarah.



Robert Cardinal Sarah

Hier geht´s zum Original: klicken...http://rorate-caeli.blogspot.com/2015/02...achment-of.html

Das Interview-Buch "Entweder Gott oder nichts" trägt den interessanten Untertitel "Gespräch über den Glauben", der sicher an ein anderes bahnbrechendes Interview-Buch mit einem anderen Kardinal, das vor 30 Jahren veröffentlicht wurde, erinnert: "Rapporto sulla fede" ( Report über den Glauben, das in England als "Ratzinger-Report" publiziert wurde).

In der Vorstellung des Buches durch die französische Zeitschrift "Famille Chrétienne" (Christliche Familie) finden wir den folgenden bemerkenswerten Auszug aus Kardinal Sarahs Worten, über ein Konzept, das absolut zentral für die aktuelle Debatte ist, die von der obersten Spitze der Hierarchie, die die Kirche zerreißt, initiiert worden ist.

" Die Idee, die darin besteht, das Magisterium in eine nette Schachtel zu packen und von der pastoralen Praxis abzulösen- die sich durch die Umstände, Marotten und Leidenschaften herausbilden konnte- , ist eine Form der Häresie, eine gefährliche schizophrene Pathologie. "Ich bekräftige feierlich, daß die Afrikanische Kirche jeder Rebellion gegen die Lehre Christi und des Lehramtes entschlossen Widerstand leisten wird."


Bemerkenswert: Yves Daoudal informiert in seinem blog darüber, daß das erste vom Verlag gestaltete Cover des Buches den Hinweis auf ein Vorwort von Papa emeritus Benedikt XVI enthält, ein Hinweis der ebenso wie das Vorwort selbst jetzt verschwunden ist. Hier geht´s zum Original: klicken
http://yvesdaoudal.hautetfort.com/archiv...ah-5563361.html
Sehr seltsam......

Er beginnt seinen Text so:

" "Famille Chrétienne" gibt das Erscheinen eines Interviewbuches mit Kardinal Robert Sarah bekannt...das den Ruf der Afrikaner bei Kardinal Kasper und seiner Clique nicht verbessern wird. Besonders weil es ein Vorwort von Benedikt XVI hat..." ( ja nun nicht mehr.....)
http://beiboot-petri.blogspot.de/2015/02...nichts-die.html



von esther10 24.10.2015 12:47

Geschlechtersensible Pastoral

Publiziert 23. Oktober 2015 | Von admin

“Theologisch durchdenken und begründen”



Zehn GeboteAnmerkung Redaktion: Es ist unübersehbar: “Als die Zehn Gebote nicht mehr gelehrt wurden, ist das Chaos über die Menschheit gekommen”

Bischof Voderholzer unterzieht DBK-Genderflyer Grundsatzkritik
Gabriele Kuby: Diverse Beiträge

Bonn, zenit.org, 22. Oktober 2015, Redaktion

“Für das Wirken der Kirche in der heutigen Gesellschaft ist eine geschlechtersensible Pastoral von hoher Bedeutung.“ Dieser Satz aus der Erklärung der Vollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz vom 21. Februar 2013 zum Zusammenwirken von Frauen und Männern in der Kirche war Leitwort für das Symposion “Geschlechtersensibel: Theologische Perspektiven im pastoralen Handeln”, das gestern in Oberzell bei Würzburg zu Ende ging.

“Dass die Kirche in ihrem Handeln notwendigerweise geschlechtersensibel zu sein hat, muss zuallererst theologisch durchdacht und begründet werden. Wir fragen danach, inwiefern Schrift und Tradition Geschlechtersensibiltät als kirchliches Handlungsprinzip stützen und vorantreiben. Und was trägt die theologische Anthropologie und Ethik dazu bei, die gemeinte Sache theologisch präziser zu erfassen? Wie sieht eine geschlechtersensible Sakramentenpastoral konkret aus?”, fragte Erzbischof Dr. Ludwig Schick (Bamberg), stellvertretender Vorsitzender der Pastoralkommission der Deutschen Bischofskonferenz, zur Eröffnung.

Die Leiterin der Arbeitsstelle für Frauenseelsorge der Deutschen Bischofskonferenz, Prof. Dr. Hildegund Keul, betonte: Die aktuelle Auseinandersetzung um Genderfragen ist ein Zeichen unserer Zeit. Dass die Geschlechterrollen und das Verhältnis der Geschlechter zueinander im Umbruch sind, führt unausweichlich zu neuen Fragen und Konflikten. In diesen Debatten gilt es die Theologie so zu positionieren, dass sie zu gesellschaftlich relevanten Fragen etwas Weiterführendes beitragen kann. Als Zeichen der Zeit sind die Genderfragen für Theologie und Kirche relevant.”

Sechs Fachreferentinnen und -referenten aus der Systematischen und Praktischen Theologie legten die Diskussionsgrundlagen, die in anschliessenden Werkstattgesprächen vertieft wurden. In drei dialogischen Durchgängen standen die Anthropologie (mit Prof. Dr. Stephanie Klein und Dr. Hans Prömper), die Ekklesiologie (mit Prof. Dr. Gregor Hoff und PD Dr. Ute Leimgruber) und die Sakramententheologie (Prof. Dr. Hildegund Keul und Prof. Dr. Christian Bauer) im Mittelpunkt.

PD Dr. Ute Leimgruber zitierte in ihrem Vortrag die Indische Bischofskonferenz. “Die Ebenbildlichkeit Gottes bezieht sich auf alle Menschen, jenseits kultureller Codierungen: ‘Alle Menschen sind frei, zu wachsen‘. Dafür muss die Kirche in ihrem Handeln Sorge tragen. Geschlechtersensibilität und Geschlechtergerechtigkeit müssen zu einem ‘roten Faden‘, zu einem Querschnittsthema kirchlichen Handelns werden.” Prof. Hildegund Keul erinnerte daran, dass gerade in den Sakramenten, in deren Mittelpunkt der Gekreuzigte stehe, “jener andere Umgang mit der Verwundbarkeit der Geschlechter erfahren und eingeübt werden kann, für den die Kirche steht (2 Kor 12, 9) und den die Gesellschaft dringend braucht.“

Zum Abschluss des Symposions stellte Weihbischof Ludger Schepers (Essen), Mitglied der Unterkommission Frauen in Kirche und Gesellschaft der Deutschen Bischofskonferenz, heraus: “Das Symposion war ein wichtiger Schritt auf dem Weg einer Kirche, die sich vornimmt, auf allen Ebenen geschlechtersensibel zu handeln: in Pastoral und Personalführung, in Liturgie und Sakramentenpastoral, in den Gemeinden und bei der Bischofskonferenz. Eine aktive, in Sprechen und Handeln ablesbare Wertschätzung der Geschlechter ist hierfür unabdingbar. Das Symposion nutzte die Chance, zu einer theologisch fundierten Positionierung der katholischen Kirche in den aktuellen Auseinandersetzungen beizutragen.”

Während des Symposions wurde der neue Flyer “Geschlechtersensibel – Gender katholisch gelesen“ erstmals präsentiert. Die Arbeitsstellen für Frauenseelsorge und Männerseelsorge möchten mit diesem Angebot zur Versachlichung der Genderdebatte beitragen. Sie erläutern die Unterscheidung von “Sex“ und “Gender“ und wie diese sich aufeinander beziehen; sie erklären die Bedeutung von “Gender-Mainstreaming“ und skizzieren das christliche Menschenbild sowie die Vielfalt christlicher Männer- und Frauenbilder.

Das Symposium, an dem rund 80 Frauen und Männer teilnahmen, wurde von den Arbeitsstellen für Frauenseelsorge und für Männerseelsorge der Deutschen Bischofskonferenz im Auftrag der Pastoralkommission durchgeführt.

Hinweis:
http://katholisch-informiert.ch/2015/10/...sible-pastoral/
Der Flyer “Geschlechtersensibel – Gender katholisch gelesen“ ist als pdf-Datei zum Herunterladen unter www.dbk.de sowie unter www.frauenseelsorge.de verfügbar.

von esther10 24.10.2015 12:42

Gebet zum Erzengel Michael: Beten wir mit unseren beiden Päpsten in Rom
Publiziert 23. Oktober 2015 | Von admin
Am bekanntesten wurde das 1880 von Papst Leo XIII. verfasste Gebet



Nach Angaben des Priesters Domenico Pechenino hatte ihn hierzu eine 1880 während der Heiligen Messe erlebte Dämonen-Vision inspiriert.

Ursprünglich musste das Gebet am Ende jeder Heiligen Messe gesprochen werden, 1960 stellte Papst Johannes XXIII. dies in das Belieben des Priesters, nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil fand es schliesslich in der Liturgie keine Verwendung mehr.

Das Gebet:

“Heiliger Erzengel Michael, verteidige uns im Kampfe; gegen die Bosheit und die Nachstellungen des Teufels, sei unser Schutz. ‘Gott gebiete ihm’, so bitten wir flehentlich; du aber, Fürst der himmlischen Heerscharen, stosse den Satan und die anderen bösen Geister, die in der Welt umherschleichen, um die Seelen zu verderben, durch die Kraft Gottes in die Hölle.



http://www.vatican-magazin.com/index.php...-mit-bitterkeit
http://katholisch-informiert.ch/2015/10/...zengel-michael/



von esther10 24.10.2015 12:23

Es sind nicht Mäuse, es sind nicht Laborratten, es sind Kinder“ – Rede eines US-Senators über Planned Parenthood

24. Oktober 2015 09:22 | Mitteilung an die Redaktion


James Lankford, Senator aus Oklahoma

(Washington) Ein „beindruckendes Zeugnis“ für das Lebensrecht ungeborener Kinder und gegen die Abtreibung gab der amerikanischen Senator James Lankford in einer Rede im Senat der Vereinigten Staaten von Amerika.

„Europäische Politiker sollten ihn sich zum Vorbild nehmen, gerade Vertreter von Parteien, die einen christlichen Anspruch erheben“, so Francisco Fernandez de la Cigoña.


Der Senator aus Oklahoma schilderte dem amerikanischen Oberhaus am vergangenen 16. Juli die Machenschaften der weltweit größten Abtreibungsorganisation Planned Parenthood. Lankford, ein Baptist, gehört seit vergangenem Januar als Vertreter des Staates Oklahoma dem amerikanischen Senat an und ist damit einer der jüngsten Senatoren der USA. Es war seine sechste Rede vor dem Plenum.
http://www.katholisches.info/2015/10/24/...ned-parenthood/
Text: Giuseppe Nardi
Bild: Youtube (Screenshot)

von esther10 24.10.2015 12:06

Samstag, 24. Oktober 2015

Sandro Magister: Die Synode der Medien überdeckt bereits (wieder) die reale Synode

Dieses Urteil über die mediale Begleitung der Familien-Synode in Rom fällt Sandro Magister bei www.chiesa / L´Espresso. Hier geht´s zum Original: klicken...http://chiesa.espresso.repubblica.it/articolo/1351164?eng=y

"ABER DIE SYNODE DER MEDIEN HAT DIE REALE SCHON BESIEGT"
"Es kommt nicht darauf an, wie sie wirklich endet. DieÖffentloiche Weltmeinung hat ihr Urteil schon gefällt. Mit Hilfe vieler Kirchenmänner.



Die automatisch dementierten Bomben-Neuigkeiten- vom "Fleck" auf dem Gehirn des Papstes hat die Medien der ganzen Welt explodieren lassen. Aber niemand scherzt über die Synode.

Niemals zuvor hat eine Bischofsversammmlung es auf die Titelseiten der Zeitunge und in die breaking news der Fernsehsender gebracht. Aber mit Franziskus passiert es. Das ist ein weiteres Meisterstück dieses so außerwöhnlichen Papstes.

Es bedurfte nur einiger Entscheidungen und einiger geschickt plazierter kleinen Sätze, beginnend mit dem erinnerungswürdigen "who am I to judge?", das zum Markenzeichen dieses Pontifikates wurde, um einen präzedenzlosen Konflikt bzgl. der Infragestellung der paradigmatischen katholischen Schlüsselfragen -wie Scheidung und Homosexualität- zu entfesseln.

Das Geheimnis dieses Kommunikationserfolges ist Jorge Mario Bergoglios exquisite Fähigkeit, auf zwei Registern zu spielen.

Zwischen der Synode von 2014 und dieser von 2015 liefen mehr als 50 öffentliche Statements auf, die perfekt auf der Linie der traditionellen Doktrin der Kirche lagen- gegen die "Gender"-Ideologie, gegen wiederverheiratete Geschiedene, die die Kommunion "verlangen" und sogar zugunsten der alten, vergessenen Tugend der Keuschheit vor der Ehe. "Die Katholische Lehre wird nicht angerührt" wiederholte er bei der Eröffnung der Synode.


Aber alle diese seine Reden machten nicht den geringsten Eindruck auf die Medien oder innerhalb der Kirche, wo der Triumph statt dessen an die fortwährenden Vorwürfe des Papstes gegen die "Grenzwächter, bar jeder Barmherzigkeit" ging und seine unaufhörlichen Appelle, die Türen für die Geschiedenen und Homosexuellen aufzureißen.

Dieser doppelte Effekt in den Medien- von Stille und Fanfare,- ist etwas, dessen Bergoglio sich bewußt ist und das er will. Und in der Kirche folgen ihm viele, die das Mantra wiederholen, es gäbe keinerlei Absicht, die Doktrin zu ändern, sondern nur die Disziplin.




Aber es gibt auch viele, die nicht überzeugt sind. Der Erzbischof von Philadelphia, Charles Chaput, hat schwarz auf weiß im Wallstreeet-Journal geschrieben, daß je mehr man die Treue zur Doktrin mit Worten beteuert- das Mißtrauen umso mehr wächst, daß das Ziel ist, die Doktrin durch Taten zu ändern , weil die Praxis unvermeidlich den Glauben formt."

Wie man die Familiensynode lesen muß.
Eine Revolution hat Franziskus schon ganz allein ausgelöst, indem der die Synode vor das fait accompli der neuen Prozeduren für die Ehe-Annullierung stellte-leicht, kostenlos und superschnell. Technisch hat sie nichts mit Scheidung zu tun, aber die öffentliche Meinung hat sie schon als solche klassifiziert und ihr applaudiert.

Es ist verboten, sie Scheidung zu nennen, aber sie sieht sicher so aus.
Und wenn die Synode der Kommunion für die wiederverheirateten Geschiedenen zustimmen sollte, würden das viele für das Ende des Unauflöslichkeitsdogma halten.
Die Hypyotheses ist unrealistisch, weil 2/3 der Synodenväter dagegen sind. Aber wenn man sieht, wie das Set-up der Synode gestaltet wurde, wie sich die vom Papst ernannte Kommission, die das Schlussdokument abfassen soll, zusammensetzt, und wie die Synodenarbeit hinter verschlossenen Türen den Medien kommuniziert wird, überrascht es nicht, daß 13 der höchstrangigen Kardinäle in einem Brief an Franziskus ihre Sorgen ausgedrückt haben.

Als der Brief noch geheim war, begann von Santa Marta bereits die Gegenoffensive gegen die Kardinäle, und der Papst selbst sprach bei der Synode von einer "Hermeneutik der Verschwörung" und mit dem ihm am nächsten stehenden Freund und Vaticanisten- Andrea Tornielli von "Vatican Insider" zusammen sonderte er die Dreizehn selbst als Verschwörer aus.

Aber noch enthüllender war, was nach der Veröffentlichung des Briefes auf der website des L´Espresso passierte. Weil mehr als gegen den Autor dieses Medien-Scoops schlugen der Vatican und andere wieder auf die dreizehn Unterzeichner des Briefes ein, die nichtsdestoweniger die Elite der Welthierarchie darstellen und die Erzbischöfe von New York, Toronto, Houston, Utrecht, Bologna, Durban, Nairobi, Caracas sowie die Emeriti von Sydney, Regensbsurg, und Conakry umfaßt- von Papst Franziskus selbst berufen oder bestätigt.

Die giftigste Attacke gegen die dreizehn Mitbrüder kam von einem anderen, von Bergolgio favorisierten Kardinal, dem Erzbischof von Washington Donald Wuerl, in einem Interview mit "America", dem Magazin der liberalen amerikanischen Jesuiten.

Pater Thomas Rosicka, die offizielle Synodenverbindung zu den englischsprachigen Medien, ließ Wuerls Interview sofort mit einer einer eigenen enthusiastischen Zustimmung verbreiten . "Ich teile Kardinal Wuerls Einschätzung der Synoden-Situation voll und ganz und möchte sein Interview mit Ihnen teilen"

Während wir Pater Manuel Durantes, der spanische Verbindung, den formidablen coup der Geschichte des Jungen verdanken, der bei seiner Erstkommunion seinem wiederverheirateten, geschiedenen Vater ein kleines Stück von seiner Hostie abgab.

"Die Geschichte hat die Synodenväter berührt" versicherte er. Und sie gelangte promt auf die Frontseiten der Zeitungen. Die Synode der Medien hat die reale bereits überflügelt."
http://beiboot-petri.blogspot.de/2015/10...der-medien.html
Quelle: www.chiesa, L´Espresso, Sandro Magister

von esther10 24.10.2015 11:51

Flüchtlingskrise in Europa
Spiegel: EU plant Lager für 50.000 Flüchtlinge in Athen

10:18 Uhr
UPDATE16-Punkte-Plan: Mit einem Krisentreffen am Sonntag will EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker die "Politik des Durchwinkens“ auf dem Balkan beenden.


Griechenland, hier der Hafen von Piräus, ist für viele Flüchtlinge das Eintrittstor nach Europa.Bild vergrößernMehr Artikel
Griechenland, hier der Hafen von Piräus, ist für viele Flüchtlinge das Eintrittstor nach Europa. - FOTO: YANNIS KOLESIDIS/DPA

Zur Vorbereitung des Brüsseler Sondertreffens zur Flüchtlingskrise hat EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker einen 16-Punkte-Plan an die Teilnehmer verschickt. Das Treffen am Sonntag soll aus Sicht der einladenden EU-Kommission zu einem besseren Austausch der Länder entlang der Flüchtlingsroute über den westlichen Balkan führen. "Die betroffenen Länder sollten nicht nur übereinander (sprechen) und aufeinander einreden, sondern auch miteinander reden", heißt es in dem am Freitag versandten Entwurf. "Nachbarn sollten nicht gegeneinander arbeiten."

Bundeskanzlerin Angela Merkel will bei dem Treffen offenbar auf eine verbesserte Erstaufnahme von Flüchtlingen in Ankunftsländern wie Griechenland drängen. Das berichtet der "Spiegel". Merkel wolle eine deutliche Verbesserung der Arbeit der sogenannten Hotspots erreichen. Der Kanzlerin gehe es darum, dass die Verteilung von Flüchtlingen innerhalb der EU direkt aus diesen Erstaufnahmezentren erfolgen solle.

Dem Bericht zufolge plant die EU-Kommission zudem, die Erstaufnahme der Flüchtlinge von den überforderten Kommunen der griechischen Inseln Lesbos und Kos auf das Festland zu verlagern. Auf dem ehemaligen Olympiagelände bei Athen könnte ein Lager für 40.000 bis 50.000 Menschen entstehen, das von der EU-Grenzschutzbehörde Frontex und dem Uno-Flüchtlingswerk UNHCR geleitet würde.

Hohe Diplomaten der Teilnehmerstaaten sollen auf der Grundlage des Juncker-Papiers am Sonntag eine gemeinsame Erklärung der Teilnehmer ausarbeiten. Das Schreiben liegt der Deutschen Presse-Agentur in Brüssel vor, zuvor hatte die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" über den konkreten Inhalt berichtet.

Staaten sollen Flüchtlingskoordinatoren benennen
In dem Entwurf ist unter anderem vorgesehen, dass die Staats- und Regierungschefs innerhalb von 24 Stunden enge Mitarbeiter zur Koordination in der Flüchtlingskrise benennen. "Sofort" sollen zudem Informationen über die genauen Flüchtlingsströme durch die jeweiligen Staaten ausgetauscht werden. Der Weitertransport der Migranten zur nächsten Landesgrenze soll aufhören, wenn es dafür keine Genehmigung des Ankunftsstaates gibt. "Eine Politik des Durchwinkens von Flüchtlingen in ein Nachbarland ist nicht akzeptabel", heißt es.

Die EU-Kommission schlägt in dem Plan auch eine neue Operation der EU-Grenzschutzagentur Frontex an der Landgrenze Griechenlands zu Mazedonien und Albanien vor. Die Mitarbeiter sollen die Personalien von Migranten aufnehmen, die nicht zuvor schon in Griechenland registriert worden sind.

Bei dem Treffen sind neben Deutschland acht weitere EU-Staaten vertreten, ebenso die Nicht-EU-Länder Mazedonien und Serbien. In Brüssel sorgt man sich um die chaotische Lage im Südosten des Kontinents. Insbesondere Slowenien und Kroatien machen einander Vorwürfe. (dpa, AFP)
http://www.tagesspiegel.de/politik/fluec...n/12492606.html
Wie kann Deutschland die Krise meistern? Auf unserer Debattenseite "Flüchtlinge in Deutschland" finden Sie zahlreiche Beiträge dazu.


von esther10 24.10.2015 11:42

Irakischer Bischof: Leute denken, Europas Tore wären alle offen


Chaldäer-Bischof von Erbil, Warda: 3.000 christliche Familien haben den Irak bereits verlassen - Ausländischer Hilfsstopp würde noch mehr Menschen zur Flucht bewegen

FLÜCHTLINGE 23.10.2015, 13:44 Uhr Irak/Kirche/Flüchtlinge/Konflikte/Soziales/Warda
Bonn, 23.10.2015 (KAP) Im Irak bliebt die humanitäre Lage für christliche Flüchtlinge über ein Jahr nach ihrer Flucht und Vertreibung trotz Besserungen ernst: Die Christen hätten keine Hoffnung, bald in ihre Heimatorte zurückzukehren, erklärte der chaldäisch-katholische Erzbischof von Erbil, Baschar Matti Warda, gegenüber dem Hilfswerk "Kirche in Not". Der Flüchtlingsstrom aus Nahost nach Europa werde stark wahrgenommen, "die Menschen denken, jetzt wären alle Tore nach Europa offen". Eine dadurch beschleunigte Abwanderung aus dem Irak sei dadurch noch nicht festzustellen, "aber es macht unsere Arbeit, die Menschen vom Bleiben zu überzeugen, natürlich nicht leichter".

Über 125.000 Christen waren im Sommer vergangenen Jahres vor der Terrormiliz "Islamischer Staat" nach deren blitzartigem Vordringen in Mossul und der Ninive-Ebene in die kurdischen Autonomiegebiete des Irak geflohen. Dort lebt die Mehrzahl nach wie vor als Flüchtlinge. Vor Ort versuche die Kirche, den Menschen durch humanitäre und pastorale Hilfe das Bleiben im Irak zu ermöglichen, so Erzbischof Warda. "Wenn die Menschen sehen, wie die Kirche sich um sie bemüht, überlegen sie es sich zwei Mal, ob sie gehen." Viele Christen würden dennoch weggehen: Von den 13.500 im Vorjahr bei der Erzdiözese Erbil registrierten Flüchtlingsfamilien seien nur noch 10.000 übrig, über 3.000 hätten somit das Land verlassen.

Zumindest habe sich die humanitäre Situation unter den christlichen Flüchtlingen mittlerweile stabilisiert. Statt in Zelten lebt nun die Mehrzahl in Wohnwägen oder von der Kirche angemieteten Wohnungen, infolge der Errichtung von acht Schulen durch "Kirche in Not" könnten alle Kinder die Schule besuchen, und auch die Lebensmittel-Versorgung habe sich eingespielt. "Jede Familie bekommt ein monatliches Paket von uns." Möglich sei dies jedoch alles bloß durch die Unterstützung aus dem Ausland gewesen, auf die man allerdings auch weiterhin angewiesen sei: Deren Nachlassen hätte zur Folge, "dass mehr Christen das Land verlassen würden", warnte der Erzbischof.

Für die im Irak verbleibenden Christen - und die Christen würden sich als zum Land gehörend verstehen - sei es wichtig, "eine Mission" zu haben und christliche Werte zu leben, um damit "Brückenbauer" zu sein, erklärte Warda. "Mein Traum ist es, das Vaterunser auch mit Nichtchristen zu beten, was ja ohne weiteres möglich ist. Entscheidend ist aber, es zu leben. Die Botschaft des Vaterunser ist, dass Gottes Liebe allen Menschen gilt." Die Kirche sehe es als ihre Aufgabe, den Menschen durch pastorale Begleitung sowie durch ihre Anwesenheit Mut zu machen und ihren sehr "lebendigen Glauben" weiter zu stärken.
http://www.kathpress.at/goto/meldung/131...eren-alle-offen


von esther10 24.10.2015 10:14

23/10/2015
"Wiederverheirateten Geschiedenen: Kriterien für die anspruchsvolle, nicht allgemeine Lösungen"


SCHÖNBORN

Kardinal Schönborn, der Moderator der Synode der deutschen Club, sagte Vatikan-Insider der Vorschlag einstimmig angenommen, darunter Kardinäle Kasper und Müller: Vertiefung der Weg bereits von Johannes Paul II betonte, unter Berücksichtigung der aufsichtsrechtlichen Kriterien der St. Thomas

ANDREA TORNIELLI
VATIKANSTADT

Was "Bär" der Bischofssynode über die Familie, wie zB offene Fragen, welche Fragen und welche Führung in den Händen von Franziskus anvertraut wird, wird am Abend des Samstag 24. Oktober bekannt sein. Gewiß, die wichtigsten Nachrichten der letzten Tage wird durch die Einstimmigkeit des Kreises Germanicus vertreten, der einzige, der von dreizehn "circuli minores", der deutsch sprach. Viele gewünscht hätte es eine Kamera, um Theologen wie Walter Kasper, Christoph Shonborn und Gerhard Ludwig Müller bei der Diskussion unter sich dieser oder jener Text der St. Thomas und seine Auslegung unter Berufung auf Rahmen.

In ihrem Dokument der Teufels Deutsch heißt es: "Der Grundsatz" jedes Ehevertrag zwischen Christen ist selbst ein Sakrament "sollte überarbeitet werden.

In christlichen Gesellschaften nicht mehr homogen oder in Ländern mit unterschiedlichen kulturellen und religiösen druckt, können Sie nicht eine christliche Verständnis von Ehe, auch unter den Katholiken zu übernehmen. " Und, ob sie rückübernimmt die wiederverheirateten Geschiedenen, die Synodenväter der deutschen Sprache haben alle einig, dass es keine allgemeinen Lösungen und generalisierten, aber wir müssen den Weg des Verstandes von Johannes Paul II, der Bewertung, basierend auf einige objektive Kriterien, die Situationen dargestellt vertiefen sakramentalen Union und die neue Gewerkschaft, aber auch Raum zu geben "internen Forum", die die intimsten Leben, von dem Sie mit dem Beichtvater oder Seelenführer sprechen betrifft. Vatican Insider interviewt Kardinal Shonborn, Moderator des Clubs Germanicus.

Er hat viele überrascht, dieses Gerät Cardinals, insbesondere Cardinals deutschen Theologen, Kasper Müller. Was ist passiert?

Alle Einzelteile und Änderungen an der endgültigen Fassung, die wir vorgeschlagen wurden einstimmig gewählt. Ein wichtiges Element ist die Zeit, die zwischen uns zu diskutieren, dass wir zur Verfügung hatten. Es war ein großer Gewinn aufgrund der neuen Methodik der Synode: 40 Stunden Diskussionen in den Arbeitsgruppen 13 wirklich zu vertiefen können. Wir hatten Zeit, um in die Tiefe zu bestimmten Punkten zu gehen. Zum Beispiel ist der Text auf Glauben und Ehebund meiner Meinung nach eine große theologische Synthese, die möglich war, denn es gab gute Theologen unter den Kardinälen.

Der Text auf der begleitenden geschieden und wieder verheiratet war wirklich das Ergebnis einer gemeinsamen Reflexion. Wir nahmen als Ausgangspunkt den Text der Enzyklika "Familiaris Consortio", auch im Katechismus der Katholischen Kirche, die die Grundlage aller Diskussionen über das Thema in den letzten dreißig Jahren zitiert. In diesem Text, Saint John Paul ausdrücklich sagt, dass Pastoren sind verpflichtet, im Interesse der Wahrheit, zu erkennen und zu unterscheiden Situationen.

Ihr Vorschlag wird somit als ein Studium der "Familiaris Consortio" vorgestellt?

Es wollte und ausdrücklich als Vertiefung und Fortsetzung der vorgeschlagenen "Familiaris Consortio", weil Johannes Paul II hatte gesagt, dass es eine Verpflichtung, zu erkennen, zu unterscheiden, aber hat nicht gesagt, alles, was aus dem Urteil folgt. Wir haben versucht, auf einige Kriterien für diese Unterscheidung von den Hirten.

Sehr Suchkriterien. Betrachten Sie zum Beispiel, wie die wiederverheirateten Geschiedenen haben mit seinen Kindern in der ersten Ehe verhielt sich, wie auch die verlassene Ehepartner, was ist die Wirkung ihrer Fortschritte bei allen Familien und welche Zeugen oder vielleicht Skandal, gibt es für die christliche Gemeinschaft.

Und dann sprachen wir über das Kriterium vielleicht tiefer, dass der Unterscheidung des Gewissens. All dies sind wir in der Situation suchen objektiv und mit Augenmerk auf die Unterscheidung der konkreten Situation. Auf diese Weise können auf dem Weg der Bekehrung, Buße gehen - weil es dauert oft einen Aspekt der Buße - um endlich diesem Wort des heiligen Paulus lernen alle angesprochen, nicht nur um wiederverheirateten Geschiedenen: jeweils vor dem Eintritt in das untersuchte Tisch des Herrn.

In "Familiaris Consortio," die einzig angemessene Methode der Zugang zu den Sakramenten, war, dass der lebenden als "Bruder und Schwester", also Geschlechtsverkehr im Falle einer zweiten Ehe zu verzichten. Dies wird angenommen, dass in Ihrem Vorschlag übergeben werden?

In unserem Text wird nicht erwähnt, noch sagte. Wir glauben nicht, dass der einzige Weg. "Familiaris Consortio", spricht von der Notwendigkeit, Unterscheidungsvermögen. Vielleicht ist die Erwähnung unseres neues Dokument ist die "internen Forum", die auch gehört zur klassischen Tradition. In der zweiten der drei Dokumente, die der Kreis der deutschen Sprache durch die Erörterung der drei Teile der "" Instrumentum laboris "der Synode erstellt haben die Texte der St. Thomas, die den Kern des Übergangs von" ratio "spekulative Lehre auf die" ratio "sind durch die Praxis zitiert die Ausübung der Tugend der Klugheit: je mehr man sich vor allem zu gehen, desto mehr müssen umsichtige Unterscheidungsvermögen.

Dies bedeutet, dass, obwohl sie vor einer Situation, "ungeordneten" eines zweiten Union, die nicht sakramentale sein kann, ist dies nicht an sich ein Zustand der Sünde?

Interessanterweise hat sich die Lehre der Kirche schon gegeben, um generisch der schweren Sünde in diesen Fällen zu sprechen. Zunächst gibt es die schwere Sünde des Ehebruchs und oft dies der Fall ist, wenn es eine Band der Ehe sakramental gültig. Aber wenn im Laufe der Zeit Es schafft eine Situation, die auch die objektiven Anforderungen, zum Beispiel zu den Kindern in der neuen Union geboren? Sie sind einfach uneheliche Kinder, während mit Mama und Papa? Natürlich bleibt es der Konflikt zwischen der Pflicht sakramentalen - wenn die Ehe gültig war - und die neue Gewerkschaft. Aber es kann nicht einfach sagen, dass die ganze Situation ist der schwere Sünde, weil ehren die neue Wirklichkeit und die neuen objektiven Situationen ist auch eine Forderung nach Gerechtigkeit. Dies erfordert für diese Unterscheidung in der Lage, die unterschiedlichen Realitäten der Menschen zu suchen.

Bereits "Familiaris Consortio", zitierte er den Fall des verlassenen Ehepartner ...

Der klassische Fall von Frauen mit kleinen Kindern von ihrem Mann verlassen. Sie sollte überleben, wenn ein Mann ist bereit, Sie zu empfangen und diese Kinder nicht einfach des Ehebruchs wegen der zweiten Ehe zu sprechen. Es gibt auch eine andere Realität der Großzügigkeit und Tugend in dieser neuen Realität, die auch nicht sakramentale.

Und hier ist es wichtig, auf die Worte des heiligen Thomas verlassen, da wir in einem kleinen Synode Konflikt zwischen einer radikalen Augustinismus und Thomismus klassischen lebten. Augustine in der "Civitas Dei" präsentiert die Idee, dass jeder Akt der Heiden ist bösartig, dass es keinen Grund in ihnen. Aber Thomas lehnte stark diese Position und auch die Kirchenväter wie Clemens von Alexandrien und St. Maximus Confessor sprach von den Tugenden der Heiden. Die Bibel selbst tut, mit Job, eine heidnische ... St. Thomas erklärt: Obwohl das Heidentum ist Götzendienst, trotz dieser, die Heiden wirklich tugendhafte Handlungen durchführen.

Kurz gesagt, der Weg der Verständigung über den Teil der Beichtvater und die Bischöfe berücksichtigen die Unterschiede der persönlichen Geschichten. Ist das so?

Jesus wurde mit Mitleid für menschliches Leid bewegt, wir in den Evangelien zu lesen. Und nun Jesus umarmt und in dieser Umarmung der Gnade die Person fühlt sich geliebt und erkennt seine Sünde. Mit seiner Katechese, Franziskus im vergangenen Jahr hat uns eine große Lehre, sind sie so schön zu Tränen zu bringen, weil wir lernen, die ganze Nachbarschaft mit ihrem Leben, aber mit dem Auge des Hirten, der nicht aussieht kalt Realität als einer Wissenschaftler oder Ideologe ist wirklich die Schule des Pfarrers.

Dieser Ansatz ist Ihrer Meinung nach die Mehrheit in der Synode?

Wir werden das endgültige Dokument zu sehen und wie sie von der Versammlung umgesetzt werden. Aber ich war von dem, was der Kardinal Fox Napier, der in einem Interview erzählte er, wie er sich fühlt diese Synode als eine echte Reise zusammen geschlagen. Wir hatten Zeit, zu denken, zu wissen, um unsere Standpunkte auszutauschen. Die Synode hat sich zu einem viel mehr Leben, mehr Aufmerksamkeit zu einander. Vergleiche waren weniger unreif, entstanden eher hören, die Mühe, auch die Herzen der anderen zu hören.
http://vaticaninsider.lastampa.it/vatica...famiglia-44154/


von esther10 24.10.2015 00:53

Wagt Kardinal Marx den „deutschen Sonderweg“?

Ein Kommentar von Mathias von Gersdorff.
Erstellt von Mathias von Gersdorff am 24. Oktober 2015 um 09:34 Uhr


Kardinal Reinhard Marx

Katholisch.de., das Internetportal der Deutschen Bischofskonferenz, berichtete nach der Veröffentlichung des dritten Berichts der Sprachgruppen (Circoli minori), Kardinal Kasper hätte sich in der deutschen Sprachgruppe am Ende durchgesetzt. Diese Auslegung ist gegenüber Kasper recht großzügig. Es lässt sich lediglich sagen, dass die Kasper-Vorschläge nicht definitiv der Vergangenheit angehören.

Auf die Tatsache, dass die Vorschläge des deutschen Kardinals generell auf wenig Gegenliebe stießen, ging das Portal der DBK kaum ein. Tatsache ist: Nur eine Minderheit der Sprachgruppen erwähnte überhaupt die Problematik der wiederverheirateten Geschiedenen in ihren Berichten. Das Thema „Homosexualität“ kam praktisch nicht vor. Die Delegation der Deutschen Bischofskonferenz, die geschlossen dem progressistischen Lager angehört und geschlossen die Vorschläge des Kardinal-Walter-Kasper-Kurses unterstützte, hofft wohl, dass nun das Redaktionskomitee des Endberichtes (Relatio Finale) einen Text redigiert, der trotzdem die extravaganten Thesen Kaspers enthält. Zu dieser Vermutung besteht Anlass, denn dieses Komitee ist mehrheitlich von Kasper-Anhängern besetzt.

Ein arg neben der Spur liegender Text würde allerdings sehr negativ auffallen. Wahrscheinlicher ist, dass ein Bericht verfasst wird, der schwammig und in etlichen Stellen mehrdeutig ist. Diesen könnten die Ortsbischöfe nach ihrem Gusto interpretieren. Sollte es so kommen, stellt sich die Frage, wie Kardinal Marx & Co. reagieren werden. Eine Möglichkeit wäre, den Alleingang zu wählen: Sie interpretieren den Text nach ihrer liberal-progressistischen Auffassung und versuchen, diese auch durchzusetzen. Man kann davon ausgehen, dass es nicht bei der Zulassung von wiederverheirateten Geschiedenen bliebe. Nein, mit der Zeit würde die gesamte Agenda der sexuellen Revolution eingeführt werden: Zulassung von allen möglichen [praktizierten] „sexuellen Identitäten“ zur Kommunion, Segnung aller Arten von Partnerschaften, Akzeptanz der künstlichen Verhütungsmittel usw.

Die deutsche Delegation bei der Familiensynode hat mehrmals klar gemacht, dass sie im Sinne der sexuellen Revolution agiert. Einen Weg, diese moraltheologische Revolution einzuführen, könnte zunächst die Veröffentlichung eines Dokumentes sein, das dem Gewissen des Einzelnen weitgehende Autonomie überlässt. Im Grunde wäre das eine Art Erweiterung der Königsteiner Erklärung auf sämtliche Punkte der Agenda der sexuellen Revolution entsprechend den Maximen der 1968er-Bewegung. In einem zweiten Dokument würde man argumentieren, die Kirche müsse das Positive in allen existierenden Partnerschaften sehen und diese „pastoral“ begleiten, ohne sie zu kritisieren.

Die entscheidende Frage ist, wie lange der Papst und der Vatikan ein solches Spiel mitmachen würden. In den letzten Jahrzehnten handelte Rom nach dem Prinzip, man müsse geduldig und verständnisvoll sein. Rom griff nur in Extremsituationen ein. Eine solche Strategie ist aber nicht unfehlbar: Auch im 16. Jahrhundert dachte man, es würde alles nicht so schlimm kommen. Doch irgendwann gab es kein Zurück: Spätestens mit der Verbrennung der Bannandrohungsbulle durch Martin Luther setzte ein Prozess ein, der zur endgültigen Spaltung führte. Wir hoffen natürlich, dass es nicht wieder so weit kommt. Doch wir können nicht die Augen vor der Tatsache verschließen, dass manche unserer Bischöfe mit dem Feuer spielen.
http://www.kathnews.de/wagt-kardinal-mar...schen-sonderweg
Foto: Reinhard Kardinal Marx – Bildquelle: Wolfgang Roucka

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