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von esther10 06.08.2015 17:40

Papst: "keineswegs exkommuniziert", aber Scheidung und Wiederverheiratung widerspricht dem Sacrament.

In seiner 5. August Generalaudienz die Katechese, der Heilige Vater betonte die Notwendigkeit einer einladenden Seelsorge an die Katholiken in einem solchen Fall....EWTN



VON ANN SCHNEIBLE / CNA / EWTN NEWS 2015.08.05 Kommentare (22)
Bohumil Petrik / CNA
Franziskus segnet eine vor kurzem verheiratete Paar und ihr ungeborenes Kind während des 5. August Generalaudienz in der vatikanischen Audienzhalle Paul VI.

- Bohumil Petrik / CNA
VATIKAN - In Anlehnung an seine Vorgänger auf die Notwendigkeit, für geschiedene-und-wiederverheiratete Personen kümmern, die Franziskus Christen sollten helfen, diese Personen in die Gemeinschaft zu integrieren, anstatt sie, als ob sie exkommuniziert werden.

"Die Kirche weiß sehr wohl, dass eine solche Situation widerspricht dem christlichen Abendmahl", sagte der Papst in seiner 5. August Generalaudienz auf dem Petersplatz. Dennoch fügte er hinzu, sollte die Kirche immer nähern solchen Situationen mit Herz eines "Mutter; ein Herz, das, durch den Heiligen Geist belebt, strebt immer das Gute und das Heil der Menschen. "

"Es ist wichtig, dass sie die Kirche zu erfahren, wie eine Mutter aufmerksam zu allem immer so angeordnet, dass in der Begegnung zu hören", fügte er hinzu.

Die Gemeinde ist für Personen, die geschieden und in neue Gewerkschaften eingegeben haben gern gesehen, sagte der Papst, so dass "sie leben und entwickeln ihre Zugehörigkeit zu Christus und der Kirche mit einem Gebet, das Hören auf Gottes Wort, frequentieren die Liturgie, die christliche Erziehung ihre Kinder, Liebe, Dienst an den Armen und einem Engagement für Gerechtigkeit und Frieden. "

Franziskus machte diese Bemerkungen in seiner ersten Generalaudienz seit seiner Sommerpause, Aufnehmen, wo er aufgehört hat in seinen fortlaufenden Reihe von Katechesen über die Familie.


Seit Herbst letzten Jahres, der Heilige Vater wurde Zentrierung seinen Mittwoch Katechesen zu diesem Thema im Rahmen der Vorfeld des Weltfamilientreffen im September und der Bischofssynode über die Familie im Oktober.

In Betonung der Komplexität der Seelsorge für die, die Gewerkschaften, ohne dass eine Annullierung ihrer ersten Ehe eingegangen eingegeben haben, wandte sich Franziskus, seine unmittelbaren Vorgänger, Johannes Paul II und Benedikt XVI, die beide adressiert dieses Problem.

Franziskus fuhr fort, unter der Leitung von seinen Vorgängern betonen, wie in den letzten Jahrzehnten, hat die Kirche zu einem erhöhten Bewusstsein für die Notwendigkeit einer von denen, die eingetragen sind gekommen "brüderlichen und aufmerksamen Empfang, in der Liebe und in der Wahrheit", eine neue Gewerkschaft nach dem Scheitern ihrer Ehe.

So zitiert der Papst Benedikt XVI, der in einer Frage-und-Antwort-Zeitraum, während dem Welttreffen der Familien 2012 , räumte es gab keine "einfache Lösungen."

Er zitierte auch Johannes Paul II 1981 Apostolischen Schreiben über die Familie, Familiaris Consortio und forderte Pfarrer zu "trainieren sorgfältigen Unterscheidung von Situationen" (84) in der Fürsorge für Paare, die versucht haben, ohne wieder zu heiraten, die eine Aufhebung erhalten - was das Beispiel der Unterschied zwischen jemandem, der die Trennung und derjenige, der es verursacht hatten.

Kinder-Bedürfnisse

Einer der Bereiche von besonderer Bedeutung, so der Papst, bezieht sich auf die durch solche komplexen familiären Situationen betroffenen Kinder, denn sie sind die am meisten leiden.
"Wenn wir also in diesen Gewerkschaften mit den Augen der kleinen Kinder zu kümmern", sagte der Papst, "sehen wir das noch mehr Dringlichkeit zu entwickeln, in unseren Gemeinden, eine echte einladende von Personen, die in diesen Situationen zu leben."


"Wie können wir vertrauen diese Eltern, alles zu tun, um ihre Kinder im christlichen Leben zu erziehen, ihnen das Beispiel der Verurteilten zu geben und geübt Glauben, wenn wir halten sie in einem Abstand von dem Leben der Gemeinschaft, als ob sie exkommuniziert wurden? "

"Diese Menschen sind keineswegs exkommuniziert," der Heilige Vater betonte: "und sie sollten überhaupt nicht als solche behandelt werden. Sie sind immer Teil der Kirche"

Exkommunikation ist eine Heilstrafe und eine exkommunizierte Person kann eine Ministerbeteiligung im Gottesdienst nicht; feiern oder die Sakramente zu empfangen; oder die Ausübung kirchlichen Ämter, Ministerien oder Funktionen.

Der geschiedene, die wieder geheiratet kann jedoch nicht zur eucharistischen Kommunion zugelassen werden , weil "ihren Zustand und den Zustand des Lebens objektiv widersprechen, dass die Unions der Liebe zwischen Christus und der Kirche, die von der Eucharistie bezeichnet wird und bewirkt wird," unterrichtete Johannes Paul II in Familiaris Consortio .

Franziskus sagte, dass in der Fürsorge für Menschen, die geschieden sind und wieder geheiratet, Christen sollten ihrem Beispiel von der gute Hirte, ein Bild, das, sagte er, fasst der Sendung Christi zu nehmen "geben, sein Leben für seine Schafe."

"Diese Haltung ist auch ein Modell für die Kirche, die ihre Söhne als Mutter, die ihr Leben für sie gibt begrüßt."

Der Papst betonte, dass "alle Christen sind aufgerufen, dem Guten Hirten nachzuahmen."
"Christliche Familien können mit ihm in der Betreuung von Verwundeten Familien zusammenzuarbeiten, Begleit in der Gemeinde Leben des Glaubens. Jeder muss seinen Teil dazu beitragen, um die Haltung des Guten Hirten, der jedes seiner Schafe kennt und schließt niemanden aus seiner unendlichen Liebe zu übernehmen! "

Die diesjährige Synode, gehalten werden 04 bis 25 Oktober, wird der zweite und größere von zwei derartigen Versammlungen statt im Laufe eines Jahres zu nehmen. Wie sein Vorläufer 2014 wird der Schwerpunkt der 2015 der Bischofssynode die Familie, dieses Mal mit dem Thema sein: ". Die Berufung und Sendung der Familie in der Kirche und der modernen Welt"
Das 2014 Treffen wurde zum Gegenstand einer breiten Aufmerksamkeit der Medien, vor allem aufgrund von Vorschlägen von einer kleinen Anzahl von Bischöfen an der Kirche der Praxis in Bezug auf die Zulassung zur heiligen Kommunion für geschiedene Personen, die wieder geheiratet, ohne ihren ersten Ehe als null erkannt haben, zu überdenken.

Read more: http://www.ncregister.com/daily-news/pop.../#ixzz3i35lFs5c

von esther10 06.08.2015 15:07

Wiederverheiratete
"Der Frage nicht ausweichen"

Deutsche Bischöfe überprüfen Zulassung Wiederverheirateter zu den Sakramenten


http://www.katholisch.de/aktuelles/aktue...icht-ausweichen

Die deutschen Bischöfe wollen sich weiter intensiv mit einer möglichen Zulassung wiederverheirateter Geschiedener zu den Sakramenten befassen. Das teilte der Vorsitzende der


Foto dpa

Deutschen Bischofskonferenz (DBK), Kardinal Reinhard Marx, am Montag in Bonn mit. Zuvor hatte sich eine Arbeitsgruppe der DBK mit dem Thema wiederverheiratete Geschiedene auseinandergesetzt und anschließend auch der Ständige Rat darüber beraten.

Die Beratungsergebnisse sind Teil einer jetzt erschienen Arbeitshilfe. "Die Suche nach einer theologisch verantwortbaren und pastoral angemessenen Begleitung von Gläubigen, deren Ehe zerbrochen ist und die zivil geschieden und wiederverheiratet sind, gehört weltweit zu den drängenden Herausforderungen der Ehe- und Familienpastoral im Kontext der Evangelisierung", sagte Marx. Denn die zivile Scheidung und Wiederheirat leite oft einen Prozess der Distanzierung von der Kirche ein oder vergrößere die bereits bestehende Distanz zur Kirche. Nicht selten führe diese Entwicklung auch zu einer Abkehr vom christlichen Glauben

"Die Deutsche Bischofskonferenz will deshalb die pastorale Begleitung von Gläubigen, deren Ehe zerbrochen ist und die eine neue Verbindung eingegangen sind, intensivieren", so der Erzbischof von München und Freising. Wie alle Gläubigen müssten auch sie die Kirche als Heimat erfahren und aktiv an ihrem Leben teilnehmen können. "Eine an diesen Grundsätzen orientierte Pastoral kann der Frage nach einer möglichen Zulassung von wiederverheirateten Geschiedenen zur sakramentalen Kommunion nicht ausweichen", sagte Marx. Deshalb habe die DBK mit großer Mehrheit diese Überlegungen verabschiedet, die sich ausführlich mit den theologischen Fragen einer Zulassung von wiederverheirateten Geschiedenen zu Buße und Kommunion befassen.


Rund 190 Kardinäle und Bischöfe aus der ganzen Welt und Papst Franziskus sitzen in der Synodenaula des Vatikan bei der Familiensynode im Oktober 2014. KNA
Botschaft Jesu neu spürbar machen

"Aus der Sicht der deutschen Bischöfe wäre es nicht richtig, unterschiedslos alle Gläubigen, deren Ehe zerbrochen ist und die zivil geschieden und wiederverheiratet sind, zu den Sakramenten zuzulassen", betonte Marx jedoch auch. Aufgrund ihrer pastoralen Erfahrungen und auf der Grundlage ihres theologischen Nachdenkens plädierten sie vielmehr für differenzierte Lösungen, die dem Einzelfall gerecht würden und unter bestimmten Bedingungen eine Zulassung zu den Sakramenten ermöglichten. "Die pastorale Sorge für Ehe und Familie verdient, mit Engagement neu angegangen zu werden, so dass die menschenfreundliche Botschaft Jesu spürbar wird", fasst Marx zusammen.

Neben den Antworten der Deutschen Bischofskonferenz auf den Fragebogen des Synodensekretariats vom Oktober 2013 werden in der Arbeitshilfe erstmals die Vorarbeiten einer Arbeitsgruppe der Bischofskonferenz zu Fragen der theologisch verantwortbaren und pastoral angemessenen Wege zur Begleitung wiederverheiratet Geschiedener aufgegriffen, die abschließend im Ständigen Rat am 23. Juni 2014 beraten wurden.

„Aus der Sicht der deutschen Bischöfe wäre es nicht richtig, unterschiedslos alle Gläubigen, deren Ehe zerbrochen ist und die zivil geschieden und wiederverheiratet sind, zu den Sakramenten zuzulassen.“

Kardinal Reinhars Marx

Darin zeigen die Bischöfe auf, dass bereits im Verlauf des Gesprächsprozesses "Im Heute glauben" immer wieder auf die Notwendigkeit einer erneuerten Ehe- und Familienpastoral hingewiesen wurde. So empfänden viele – nicht nur die Betroffenen selbst – den pastoralen Umgang mit wiederverheiratet Geschiedenen als unbarmherzig. Gleichzeitig betonen die Oberhirten in dem Dokument aber auch, dass eine Pastoral für wiederverheiratete Geschiedene das Zeugnis der Kirche für die Unauföslichkeit der Ehe "nicht verdunkeln" dürfe.

Die Dokumentensammlung der DBK trägt – wie die vergangene Bischofssynode – den Titel "Die pastoralen Herausforderungen der Familie im Kontext der Evangelisierung". Sie enthält Wortbeiträge von Papst Franziskus während der Synode und erstmals in deutsche Sprache übersetzte Texte der Beratungen. Ein wichtiger Bestandteil der Arbeitshilfe sei die "Schlussrelatio" der Synodenväter, die ein Teil des Vorbereitungsdokumentes für die Bischofssynode im Jahr 2015 darstellten, heißt es in der Pressemitteilung. Bewusst habe man für die Arbeitshilfe auch Texte gesammelt, die mit der zurückliegenden Bischofssynode zu tun hätten.

Von Björn Odendahl und Sophia Michalzik

Überlegungen der Bischöfe
Neben Texten zur Familiensynode und den Antworten auf den Fragebogen des Vatikans haben die Bischöfe in ihrer Arbeitshilfe auch Texte veröffentlicht, in denen sich eine Arbeitsgruppe der Bischofskonferenz mit Fragen der theologisch verantwortbaren und pastoral angemessenen Wege zur Begleitung wiederverheirateter Geschiedener beschäftigt hat. Katholisch.de hat eine Auswahl von Zitaten aus dem Dokument zusammengestellt. "Die pastoralen Regelungen im Umgang mit dieser Personengruppe (wiederverheiratete Geschiedene, Anm.d.Red.) werden (…) nicht nur von den Betroffenen selbst, sondern auch von vielen Katholiken, die in einer gelingenden Ehe leben, nicht verstanden und als unbarmherzig gewertet. Dies gilt insbesondere für den Ausschluss vom Sakrament der Buße und von der Kommunion." "Die Liebe der Ehepartner wird gleichsam in die Liebe Christi zu seiner Kirche hineingenommen. Deshalb besteht der Ehebund oder das Eheband auch dann, wenn die Liebe der beiden Partner in eine Krise geraten oder gar zerbrochen ist." "Die kirchliche Lehre und Pastoral stellt hohe moralische und spirituelle Anforderungen, denen die meisten zivil geschiedenen und wiederverheirateten Gläubigen, aber auch manch kirchlich Verheiratete nicht gerecht werden."

"Aus Sicht der Mehrheit der deutschen Bischöfe sind die gegenwärtigen Richtlinien zum pastoralen Umgang mit zivil geschiedenen und wiederverheirateten Gläubigen problembehaftet und stellen diese sowie ihre Seelsorger vor kaum zu überwindende Schwierigkeiten." "Die Eucharistie ist, obwohl sie die Fülle des sakramentalen Lebens darstellt, nicht eine Belohnung für die Vollkommenen, sondern ein großzügiges Heilmittel und eine Nahrung für die Schwachen." "Es wäre sicher falsch, unterschiedslos alle Gläubigen, deren Ehe zerbrochen ist und die zivil geschieden und wiederverheiratet sind, zu den Sakramenten zuzulassen. Erforderlich sind vielmehr differenzierte Lösungen, die dem Einzelfall gerecht werden und dann zum Tragen kommen,wenn die Ehe nicht annuliert werden kann." (som)

Zum Dokument
Die Arbeitshilfe, "Die pastoralen Herausforderungen der Familie im Kontext der Evangelisierung. Texte zur Bischofssynode 2014 und Dokumente der Deutschen Bischofskonferenz", ist ab sofort abrufbereit und kann auch als Broschüre (194 Seiten) bestellt werden.

Zur Broschüre

Reaktionen: ZdK begrüßt Veröffentlichung der Arbeitshilfe
Das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) hat die Veröffentlichung der Arbeitshilfe der Deutschen Bischofskonferenz begrüßt. Der Umgang mit wiederverheiratet Geschiedenen sei eines der wichtigsten Themen des Dialogprozess innerhalb der katholischen Kirche, erklärte ZdK-Präsident Alois Glück. Das ZdK werde sich im Hinblick auf die Weltbischofssynode 2015 dafür einsetzen, dass bei Wiederverheirateten Geschiedenen "für eine Zulassung zu den Sakramenten ein Weg gefunden wird, der verantwortbare und verantwortete Einzelfalllösungen möglich macht", so Glück weiter. „Das Referat von Kardinal Kasper hat nach unserer Überzeugung hierzu die richtigen Hinweise gegeben“.

Glück wertete die Veröffentlichung des Papiers außerdem als wichtigen Impuls für den weiteren Dialog innerhalb der Kirche in Deutschland. "Wir betrachten die Tatsache dieser Veröffentlichung auch als eine wirkliche Frucht des Dialogprozesses und ein Zeichen des gewachsenen Vertrauens. Die Veröffentlichung stellt ein kommunikatives Angebot dar, das die Lesenden als mündige und verantwortliche Gesprächspartner ernst nimmt", so Glück. (gho)
http://www.katholisch.de/aktuelles/aktue...icht-ausweichen

von esther10 06.08.2015 13:31

Erschießungen in Wüstenstadt
IS
05.07.2015
IS-Kindersoldaten richten Massaker in Palmyra an


Schockierende Massenhinrichtung durch den IS (Foto: Screenshot YouTube)

Die Terrorgruppe Islamischer Staat (IS) sorgt mit einem neuen Video für Entsetzen. In der antiken Wüstenstadt Palmyra werden 25 Soldaten des Assad-Regimes durch Erschießungen vor hunderten Zuschauern hingerichtet - durch die Hand von Kindersoldaten. Anschließend wird ein Gefängnis gesprengt, was nahelegt, dass der Massenmord bereits vor gut einem Monat passiert sein muss.

25 Kindersoldaten, 25 Gefangene - der IS hat das grauenvolle Video für Propaganda-Zwecke ausgeschlachtet. Im UNESCO-Weltkulturerbe in der syrischen Wüste kam es im Amphitheater der antiken Wüstenstadt Palmyra zu einem Massaker. 25 Soldaten des syrischen Machthabers Bashar al-Assad wurden aus dem Gefängnis ins Amphitheater geführt und vor einer riesigen IS-Flagge aufgereiht. Kindersoldaten nahmen daraufhin die Erschießungen vor den Zusehern vor.

Anschließend zeigt das Video, wie das Gefängnis gesprengt wird. Fotos dieser Aktion kursierten bereits vor einem Monat im Netz, was darauf hindeutet, dass die Massenexekution bereits ebensolange her ist. Der IS hatte Palmyra bereits am 21. Mai nach heftigen Kämpfen eingenommen.
http://www.heute.at/news/welt/art23661,1181245

von esther10 06.08.2015 12:17

Es sollte das größte Blutbad an Christen werden – Dschihadist schoß sich selbst in den Fuß
5. August 2015 17:11 | Mitteilung an die Redaktion


Verhindertes Massaker an Christen in Frankreich
(Paris) Er wollte in Frankreich das bisher größte Blutbad an Christen anrichten. Das Attentat sollte am Sonntag, den 19. April stattfinden. Sid Ahmed Ghlam stand bereit, bewaffnet mit einer Kalaschnikow, um während der Sonntagsmesse in die katholische Kirche von Villejuif einzudringen. Sein Ziel: Hunderte von Christen ermorden. Dann schoß sich der Dschihadist aus Versehen selbst in den Fuß …

Am 19. April ging bei der Notrufzentrale ein Anruf ein. Ein Mann bat um Hilfe. „Ich bin im Freien. Ich habe mir in den Fuß geschossen.“ Der Diensthabende in der Notrufzentrale fragte sicherheitshalber nach: „In den Fuß geschossen! Mit einer Waffe?“

Attentäter hatte sich zwei Kirchen in Villejuif bei Paris ausgesucht

Es ist kaum auszudenken, was geschehen hätte können, wäre dem islamischen Terroristen Sid Ahmed Ghlam nicht das Mißgeschick unterlaufen. Der 24jährige Moslem Sid Ahmed Ghlam stammt aus Algerien und plante an jenem Sonntag, den 19. April 2015 bewaffnet die katholische Kirche Sainte Therese von Villejuif in der Val de Marne südlich von Paris zu stürmen. Er hatte sich unter den Kirchen von Villejuif zwei ausgesucht, Saint Therese und Saint Cyr-Sainte Julitte. Dort wollte er ein Blutbad anrichten wie die Islamisten-Milizen Boko Haram in Nigeria und Al-Shabaab in Kenia. Mit dem Unterschied, daß Sid Ahmed Ghlam mitten in Europa ein Gemetzel anrichten und damit viel mehr Aufsehen erregen wollte. Sein Attentatsziel nannte er selbst nach seiner Festnahme.

Drei Monate nach dem „verhinderten“ Attentat rekonstruierte die Tageszeitung Le Monde die Hintergründe.

Als Sid Ahmed Ghlam blutend von einem Krankenwagen ins Krankenhaus gebracht wurde, traf auch Polizei ein. Dann ging es Schlag auf Schlag. Die Polizei folgte der Blutspur und kam zu seinem Auto. Im Fahrzeug fanden sie eine Kalaschnikow, zwei Pistolen, eine kugelsichere Weste und schriftliche Hinweise auf ein geplantes Attentat, darunter genaue Ortsangaben zu den beiden Kirchen von Villejuif.

Ermordung der jungen Mutter Aurelie Chatelain

Ihm wird auch die Ermordung der 32jährigen Aurelie Chatelain, Mutter einer fünfjährigen Tochter zur Last gelegt. Chatelain war erschossen und dann in ihrem Wagen angezündet worden. Als die Polizei die verkohlte Leiche fand, wurde zunächst ein Raubmord vermutet. Inzwischen gehen die Ermittler davon aus, daß Chatelain sterben mußte, weil Ghlam sie für eine Polizistin in Zivil hielt.

Ghlam behauptet unterdessen, mit der Ermordung von Chatelain nichts zu tun zu haben. Er bestätigt, daß ein Attentat auf die Kirche geplant gewesen sei, das jedoch eine weitere am Tatort anwesende Person begehen wollte, was er verhindert habe. Dabei habe er sich die Schußverletzung zugezogen.

Als die Polizei eine Haussuchung an der Wohnadresse Ghlams durchführte, fand sie drei weitere Kalaschnikows und weitere kugelsichere Westen. Wer hatte ihn bewaffnet? Laut Le Monde war Sid Ahmed Ghlam bis ins Detail „aus Syrien ferngelenkt“. Sein direkter Kontaktmann war ein französischer Staatsbürger aus Toulouse, der zum Islam übergetreten war und sich 2014 in Syrien dem Kampf des Islamischen Staates (IS) angeschlossen hat. Zuvor war er in Frankreich fünf Jahre im Gefängnis gesessen wegen Unterstützung des Terrorismus. Ghlam unterhielt auch Kontakte zu Mohammed Merah, dem islamischen Terroristen, der im März 2012 drei voneinander getrennte Attentate in Toulouse und Montauban verübte, bei denen drei französische Soldaten, ein jüdischer Rabbiner, dessen zwei Kinder und die Tochter des jüdischen Schuldirektors getötet wurden. Ein weiterer Soldat überlebte schwer verletzt, ebenso ein 17jähriger jüdische Schüler. Am 22. März konnte der islamistische Attentäter ausfindig gemacht und getötet werden.

Islamisten-Netzwerk in Europa: Kontakte zu Attentätern von Paris, Toulouse, Montauban und Nizza

2013/2014 lebte Ghlam in Reims. Seine Wohnung lag nur wenige Meter neben der von Saïd Kouachi, einem der beiden Attentäter auf die Redaktion von Charlie Hebdo.
Neben den Auftraggebern im Nahen Osten sollen drei Personen Sid Ahmed Ghlam bei der Beschaffung des Waffenarsenals geholfen haben. Einer davon, Rabah R. gilt dem französischen Geheimdienst als „alter Bekannter“. Mehrfach wurde er bereits im Zusammenhang mit dem islamischen Terrorismus einvernommen. Die beiden anderen Männer waren den Sicherheitskräften bisher nicht bekannt. Wie sich herausstellte, standen sie Moussa Coulibaly nahe, der im vergangenen Februar in Nizza drei französische Soldaten angegriffen hatte, und unterhielten Kontakte zu einer marokkanischen Dschihad-Gruppe.

In der Wohnung von Sid Ahmed Ghlam konnte die Polizei Dokumente sicherstellen, die Verbindungen zu weiteren Personen im islamistischen Netzwerk belegen. Sid Ahmed Ghlam ist nur eine der tickenden Zeitbomben, die sich im Schutz der europäischen Rechts- und Gesellschaftsordnung auf das kathartische Attentat vorbereiten. Das Attentat auf die Kirche in Villejuif sollte viel mehr Tote verursachen, als das Attentat auf die Redaktion der linksradikalen Satirezeitung Charlie Hebdo. An der von Ghlam ausgesuchten Heiligen Messe nehmen jeden Sonntag mindestens 300 Christen teil.

Im Alter von 2001 kam er zum ersten Mal mit seiner Familie nach Frankreich. 2003 kehrte er nach Algerien zurück. Nach Abschluß der Schule übersiedelte er 2010 im Zuge der „Familienzusammenführung“ ganz nach Frankreich.
Text: Giuseppe Nardi
Bild: Tempi

von esther10 06.08.2015 00:55

Donnerstag, 6. August 2015
Franziskus und Geschiedene: Medien verdrehen Papstansprache


Papst Franziskus hat in seiner Generalaudienz vom 5. August 2015 erklärt, dass wiederverheiratete Geschiedene nicht exkommuniziert seien. Wörtlich: „Sie sind nicht exkommuniziert, sie sind ein Teil der Kirche. Alle Christen sind eingeladen, den Guten Hirten nachzuahmen und wie er den Verletzten nachzugehen.“

Dieser Satz ist eigentlich eine Selbstverständlichkeit. Natürlich sind diese Personen nicht exkommuniziert. Eine Exkommunikation bedeutet den Ausschluss einer Person aus der Kirche. Sie gehört dann nicht mehr dem mystischen Leib „Kirche“ an. Es gibt aber viele Personen, die nicht exkommuniziert sind, die aber dennoch die Heilige Kommunion (Eucharistie) nicht empfangen dürfen, weil sie sich im Zustand einer schweren Sünde befinden.


Etliche Medien, auch katholische aus dem linken Spektrum, wollen in den Sätzen des Papstes eine Kehrtwende der Gesamtkirche in der Problematik der wiederverheirateten Geschiedenen erkennen.

So schreibt etwa die „Katholische Presseagentur Österreichs“: „Ausführlich sprach er in seiner Katechese über den Umgang mit wiederverheirateten Geschiedenen in der Kirche. Ob man diese Gruppe unter bestimmten Umständen wieder zu den Sakramenten, insbesondere zur Eucharistie zulassen soll, zählt derzeit zu den heißesten Eisen in der innerkirchlichen Debatte.“

Dadurch wird suggeriert, der Papst denke über eine Zulassung zur Kommunion nach. Doch aus der Ansprache des Papstes muss vielmehr das Gegenteil interpretiert werden.

Franziskus erläutert nämlich ausführlich, wie die Beteiligung von wiederverheirateten Geschiedenen aussehen kann. Doch ein Empfang der Kommunion wird auffallend nicht erwähnt: „Wir wollen Geschiedene, die in einer neuen Verbindung leben, ermutigen, ihre Zugehörigkeit zu Christus und zur Kirche durch das Gebet, das Hören auf Gottes Wort, die Teilnahme an der Liturgie, die christliche Erziehung der Kinder, die Wohltätigkeit gegenüber den Bedürftigen und dem Einsatz für Gerechtigkeit und Frieden zu unterstreichen.“


Das „heiße Eisen“ Eucharistie ist in diesem Katalog nicht enthalten, was aber die Journalisten einfach übersehen.

Vor allem übersehen sie folgendes: Als Papst kann er die Lehre der Kirche über die Unauflöslichkeit der Ehe (die zur Nichtzulassung von wiederverheirateten Geschiedenen zur Kommunion führt) nicht ändern – auch wenn er das persönlich so wollte. Die Unauflöslichkeit entspricht gar göttlichem Recht. Aufgrund des Chaos, das die Medien in dieser Hinsicht vor der Familiensynode schaffen, wäre es wünschenswert, wenn der Papst zu diesem Thema eine klare Aussage treffen würde und damit die verwirrende Diskussion beendet.

Die „Katholische Nachrichten Agentur“ (KNA) will in der Ansprache ein „Signal für die Synode“ erkennen. Doch wie kann eine Selbstverständlichkeit ein „Signal“ sein? Jedes Kind weiß, dass die Sorge um die Sünder zu den grundlegenden Aufgaben der Kirche gehört.

KNA beschreibt Banales als große Nachricht mit Signalwirkung: „Für ihn (Anm.: den Papst) gibt es einen Unterschied zwischen dem Ehepartner, der die Scheidung verursacht, und jenem, der sie erleidet.“

Eigentlich trivial, doch der Artikel will wohl suggerieren, dass es unterschiedliche Kategorien von wiederverheirateten Geschiedenen gibt.

Das Wissen über Glaube und Religion ist heute dermaßen zusammen geschrumpft, dass viele die Medienberichte nicht richtig deuten können. Dieser Umstand wird ausgenutzt, um die Worte des Papstes zu verdrehen oder zumindest Raum für falsche Interpretationen zu schaffen.


http://mathias-von-gersdorff.blogspot.de/
Eingestellt von Mathias von Gersdorff um 13:43

von esther10 06.08.2015 00:54



405.000 Gläubigen und 104 Bischöfe appellieren an Franziskus zur katholischen Lehre zu bekräftigen
Geschrieben am 31. Juli 2015 in den Artikeln , Neuigkeiten
Franziskus


30. Juli 2015 (Lifesitenews) - Über 405.000 Menschen, darunter 104 Prälaten - Kardinäle, Erzbischöfe und Bischöfe - bisher unterzeichneten die "Filial Petition" , um Seine Heiligkeit Papst Francis fordern "ein Wort der Aufklärung", wie die "einzige Möglichkeit, Überwindung der wachsenden Verwirrung unter den Gläubigen "zu Fragen der Ehe, Scheidung und homosexueller Lebensgemeinschaften.

Inzwischen
http://www.ergebenebitte.org/
442319

In einer Pressemitteilung, die Organisatoren der Petition sagte heute, dass "eine Intervention durch die höchste Autorität ist, um die schleichende Vormarsch der Kulturrevolution von antichristlichen Kräfte gefördert, die seit Jahrzehnten versucht haben, moralischen Überzeugungen der Menschen untergraben Zähler benötigt auf der Grundlage des Evangeliums und dem Naturgesetz. "

Unter den Unterzeichnern ist Kardinal Raymond Burke, der sich persönlich einen Aufruf in den Medien berichtet, für Franziskus zur Lehre der Kirche über Sexualität zu klären im November letzten Jahres.

Seine Forderung nach Klarstellung kam nach Wochen der Verwirrung während des Vatikans Außerordentliche Synode über die Familie, wo einige Bischöfe offen für die Kirche gedrängt, damit geschiedenen und wiederverheirateten Katholiken zivilrechtlich zur Kommunion scheinbar mit der stillschweigenden Unterstützung des Papstes empfangen. Andere drängten auf eine größere Offenheit der Kirche zur Homosexualität.

Kardinal Burke sagte zu der Zeit, die er von Laien gehört, dass "es ist wirklich nur eine wachsende Verwirrung darüber, was die Kirche lehrt, wirklich, und wir sind nicht an Klarheit kommen."

"Und der Eindruck, jetzt gegeben ist, dass dies jetzt gehen, um den Diözesen und sie werden ihre Meinung zu äußern und die Bischöfe werden kommen und darüber abstimmen. Aber das ist nicht die Art und Weise Lehre der Kirche ist so formuliert. Und das ist nicht die Art, wie Kirchenzucht wird formuliert. Die Kirche ist keine Demokratie ", sagte Burke.

Die heutige Pressemitteilung heißt es, dass "die Kirche behält immer steigen die Fackel der gesunden Lehre und konsequente Disziplin, die auf die Lehren des Herrn", eine Fackel, die "paradoxerweise" hat den Effekt der Anziehung "immer zahlreicher junger Menschen aus den verschiedensten sozialen Kontexten , der müde von den schädlichen Folgen der sexuellen Revolution sind und wollen authentische christliche Familien zu beginnen. "

Allerdings, sagte der Veranstalter des Filial Appeal ", auf der außerordentlichen Synode über die Familie im Oktober 2014 stattfand, das Licht dieser Fackel, anstatt neu belebt schien zu wanken wegen verwirrt und dissonant Meinungen, die im Inneren entstanden und außerhalb der Synodenaula . Diese Thesen wurden sofort aufgenommen und von der säkularistischen Propaganda zu verbreiten. "

Die Gruppe der Laienorganisationen hinter dem Appell haben die "Filial Appeal Association." Jenseits der massiven Petition gebildet will der Verein auch weltweit die Broschüre mit dem Titel verbreiten vorrangige Option für die Familie , durch drei Bischöfe, Msgr Aldo di Cillo Pagotto Autor , Most Rev. Robert F. Vasa und Most Rev. Athanasius Schneider.

Es ist ein benutzerfreundliches Handbuch in hundert Fragen und Antworten.

Diese Initiative hat auch breite Unterstützung der kirchlichen und bürgerlichen Persönlichkeiten gefunden. Das Werk wurde in mehrere Sprachen übersetzt und an alle Wohn Bischöfen auf der ganzen Welt verteilt.

Kopien der vorrangigen Option für die Familie kann angefordert werden segreteria.supplicafiliale@outlook.com . Sie können auch die Petition, um Franziskus auf www.filialappeal.org .
http://voiceofthefamily.info/wordpress/?p=1270


http://voiceofthefamily.info/wordpress/?p=1246



[/b]

von esther10 06.08.2015 00:45

Der Bischof von Leiria-Fatima unterstützt die liberale Linie von Kardinal Kasper & Co.
Veröffentlicht: 6. August 2015 | Autor: Felizitas Küble

Mathias von Gersdorff

Die ramponierte und isolierte deutsche Delegation für die vatikanische Bischofssynode – wohl die liberalste in der ganzen Welt – erhält nun Unterstützung von ebenfalls reformerischen, aber weniger in der Öffentlichkeit beschädigten Bischöfen.
Der Bischof von Leiria–Fátima, António Marto, hat sich bereits als Anhänger der Positionen von Kardinal Kasper bekannt.

Dadurch geriet er Ende Juli 2015 bei einem Treffen der portugiesischen Bischofskonferenz in eine Auseinandersetzung mit dem Patriarchen von Lissabon, Kardinal Manuel Clemente.



Laut Presseberichten konnte sich schließlich Kardinal Clemente durchsetzen. Dennoch wurde mit Erstaunen konstatiert, wie gespalten der portugiesische Episkopat in der Frage der wiederverheirateten Geschiedenen ist.
.
Währenddessen bereitet das liberale Lager eine Tagung in Rom für den 10.-12. September 2015 vor, die sich mit den Themen der Familiensynode in diesem Herbst befassen soll (siehe Abbildung).
.
Das Symposium wird diesmal aber nicht von Deutschen, Schweizern und Franzosen organisiert. Diese hatten Ende Mai 2015 eine ähnliche Tagung einberufen und gestaltet, die zu erheblichen Irritationen führte.
Man hielt sie für eine „Schatten-Synode“ und ein „Geheimtreffen“ zur Planung der liberalen Agenda der Synode im Herbst 2015 in Rom. In der Tat sprachen dort wohl die schärfsten Gegner der katholischen Lehre über Ehe und Familie.
.
Der wichtigste Kirchenmann bei diesem September-Treffen wird Kardinal Óscar Rodríguez Maradiaga von Tegucigalpa, Honduras, sein. Trotz seiner lateinamerikanischen Herkunft vertritt Kardinal Maradiaga eine stark liberale Position.Die Tagung wird von der „International Academy for Marital Spirituality (INTAMS)“ organisiert.
.
Die Absicht dieser neuen Initiativen und Stellungnahmen ist es wohl, modernistische Bischöfe in Deutschland aus der Schusslinie zu nehmen. Durch ihre Attacken gegen die katholische Lehre und ihr teils arrogantes Vorpreschen weckten sie weltweiten Widerstand und manövrierten sich dadurch in die Isolation.
.
Unser Autor Mathias von Gersdorff leitet die Frankfurter Aktion “Kinder in Gefahr” und die Webseite “Kultur und Medien online”

von esther10 06.08.2015 00:41

De Montfort: Maria im Kampf gegen Satan



KATHLEEN BECKMAN
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St. Louis De Montfort das Standardwerk, wahre Hingabe an Maria enthalten eine große Anzahl von unbezahlbaren Edelsteine. Inbegriffen ist ein Schlüssel Lehre über die "Vorsehung Funktion Mary in den letzten Zeiten." Diese Prophezeiung über die Rolle Marias ist relevant für die Bewaffnung uns mit der Wahrheit von Gottes Bestimmung für uns in der täglichen spirituellen Kampf gegen das Fleisch, der Welt, und die Teufel.

Verwendung des Begriffes der De Montfort den "letzten Zeiten" bezeichnet, was die Schrift lehrt: "Gott, nachdem Er sprach schon vor langer Zeit zu den Vätern durch die Propheten in vielen Abschnitten und in vielerlei Hinsicht, in diesen letzten Tagen zu uns in seinem Sohn gesprochen, den er zum Erben aller Dinge, durch den er auch die Welt gemacht "(Hebr 1, 1-2). Zu Pfingsten Petrus predigte, dass die letzten Tage gekommen "," Und es soll geschehen in den sein letzten Tagen , spricht Gott, "das werde ich mich auf die ganze Menschheit ergießen meinen Geist. . . "(Apostelgeschichte 2: 15-17; vgl Joel 2: 28-32). Die "Endzeit" sind nun (vgl CCC 686).

Kernpunkte der De Montfort über Marys Funktion am Ende der Tage:
Es war durch Maria, dass das Heil der Welt begonnen, und es ist durch Maria, es müsse vollzogen werden. (49.)
Mary muss her mehr als je zuvor in der Gnade leuchten, in Macht und in der Gnade, in diesen letzten Zeiten (49: 6.):
In Barmherzigkeit, zurück zu bringen und liebevoll erhalten die armen, verirrten Sünder, der umgerechnet werden soll, und übermittelt dem katholischen Kirche zurückkehren;
In Kraft, gegen die Feinde Gottes, die Götzendiener, Schismatiker, Muslime und Seelen in Gottlosigkeit gehärtet, die in schrecklichen Aufstand gegen Gott erheben müssen, um alle diejenigen, die sie zu widersetzen muss, und um sie durch Versprechungen und Drohungen fallen zu verführen;
Sie muss in der Gnade hervorleuchten, um zu animieren und zu erhalten die tapferen Soldaten und treue Diener Jesu Christi: Wer will Kampf seiner Interessen.
Mary muss schrecklich an den Teufel und seine Crew, wie eine Armee lag in der Schlacht, vor allem in diesen letzten Zeiten, denn der Teufel, wohl wissend, dass er nur wenig Zeit, und jetzt weniger als je zuvor, um Seelen zu zerstören, wird jeden Tag redouble seine Bemühungen und seine Kämpfe. Er wird derzeit erwecken grausamen Verfolgungen und wird schrecklich Schlingen vor den treuen Diener und wahre Kinder Maria, die es mehr Mühe zu erobern, als es an andere zu erobern ihm gebracht (49: 7)

In De Montfort Marian Abhandlung unter dem Abschnitt (51) mit dem Titel "Ausübung dieser Funktion, (Maria) im Kampf gegen Satan", schreibt er, "Es ist unser Ziel, das hier zur Ehre der heiligsten Jungfrau zu erklären, für das Heil ihrer Kinder und für die Verwirrung des Teufels: "Ich will Feindschaft setzen zwischen dir und dem Weibe und deinen Samen gelegt habe, sollen sie dir den Kopf zermalmen, und du wirst lauern auf ihre Ferse" (Gen 3.15 ).

Gott hatte noch nie gemacht und bildeten aber eine Feindseligkeit; aber es ist ein unversöhnlicher eine, die zu ertragen und zu wachsen bis zum Ende wird.

Es ist zwischen Maria, seine würdige Mutter, und dem Teufel-zwischen den Kindern und den Dienern der Heiligen Jungfrau, und die Kinder und Werkzeuge des Luzifer.

Das schrecklichste aller Feinde, die Gott sich gegen den Teufel eingestellt ist seinen heiligen Mutter Maria.
Er hat sie-mit so viel Hass gegen diese verfluchten Feind Gottes in der Enthüllung des Bosheit die alte Schlange inspiriert, mit so viel Einfallsreichtum, mit so viel Macht zu erobern, zu stürzen und diese stolze, gottlos rebel-, die er fürchtet, zerquetschen sie nicht nur mehr als alle Engel und Menschen, aber in gewisser Weise mehr als Gott selbst.
Satan, stolz, leidet unendlich mehr aus, die von einem kleinen und demütige Magd Gottes geschlagen und bestraft, und ihre Demut hat ihm das mehr als die göttliche Macht gedemütigt; und zweitens,
Denn Gott hat Maria so große Macht gegen die Teufel, die-wie sie oft gezwungen gewesen, zu bekennen, durch den Mund angesichts der besessen-, dass sie fürchten, eine ihrer Seufzer für eine Seele mehr als das Gebet aller Heiligen, und man ihre Drohungen gegen sie mehr als alle anderen Qualen.

Was Lucifer wurde von Stolz verloren, hat Maria durch Demut gewonnen. Was Eve hat verdammt und durch Ungehorsam verloren hat, hat Maria durch Gehorsam gespeichert. Eva, im Gehorsam der Schlange hat alle ihre Kinder mit sich selbst zerstört und hat sie ihm zugeführt wird;

Maria, die sich besonders gut in Treue zu Gott, hat alle ihre Kinder und Diener mit sich selbst gerettet, und hat sie an Seine Majestät geweiht.

Gott hat nicht nur eine Feindschaft gesetzt, aber Feindschaften, nicht nur zwischen Maria und dem Teufel, sondern auch zwischen den Rennen der Heiligen Jungfrau und das Rennen des Teufels ", das heißt, Gott hat Feindschaften, Antipathien und geheimen Hass zwischen dem Satz wahren Kinder und Diener von Maria und die Kinder und Sklaven des Teufels. Sie haben keine Liebe für einander. Sie haben kein Verständnis für einander.

Die Kinder Belials, die Sklaven des Satans, die Freunde der Welt (denn es ist die gleiche Sache) schon immer bis zu diesem Zeitpunkt verfolgt diejenigen, die unserer Lieben Frau gehören, und wird in der Zukunft zu verfolgen sie mehr als je zuvor; so wie Kain, der alten, verfolgte seinen Bruder Abel und sein Bruder Esau Jakob, der die Zahlen des Verworfenen und die prädestiniert sind.

Doch der bescheidene Maria haben immer den Sieg über diese stolzen Geist, und so große Sieg, der sie so weit gehen, um seinen Kopf, in seinem Stolz wohnt zerquetschen. Sie wird immer entdecken Sie die Bosheit der Schlange. Sie wird immer lege seinen höllischen Plots und abführen seinen teuflischen Räte und sogar bis zum Ende der Zeit zu bewachen ihre treuen Diener von seinem grausamen Klaue.
Weiter unserem Marian saint bietet eine leistungsfähige Prophezeiung über Marias Kinder, die Kirche in den Schützengräben mit ihr den guten Kampf und verkündet den Sieg Gottes.

... Aber die Macht Mariens über alle Teufel werden vor allem die in den letzten Zeiten glänzen, als Satan wird seine Schlingen gegen ihre Ferse zu legen; dh, ihre bescheidenen Sklaven und ihre armen Kinder, die sie erwecken wird, um Krieg zu machen.

Weiter De Montfort beschreibt die Kinder Mariens in den letzten Zeiten:

Sie werden kleine und Reich in der Welt Wertgefühl,
Und erniedrigt vor allem, wie der Ferse,
Mit Füßen getreten und verfolgt, wie die Ferse ist von den anderen Mitgliedern des Körpers.

Er fährt fort: "Aber im Gegenzug für diese sie werden reich an der Gnade Gottes, die Mary wird ihnen reichlich zu verteilen."

Sie wird groß sein und vor Gott erhaben in Heiligkeit,
Besser als alle anderen Lebewesen durch ihre lebhaften Eifer und
So gut, mit Gottes Hilfe, die, mit der Demut der Ferse, in Vereinigung mit Maria, sie sollen den Kopf des Teufels zu vernichten und zu Jesus Christus zu triumphieren erlitten.

De Montfort Prophezeiung über die "Bildung von den Aposteln der letzten Zeiten"

Gott will, dass Seine heilige Mutter sollte mehr bekannt ist, mehr geliebt, mehr geehrt, als sie überhaupt gewesen ist anwesend sein. Diese zweifellos stattfinden, wenn die vorherbestimmt (geben Sie mit der Gnade und das Licht des Heiligen Geistes, in den Innenraum und perfekte Praxis (Marian Weihe), die ich zu ihnen in Kürze offenlegen.
Die Diener, Sklaven und Kinder Maria sind, "die Diener des Herrn, der, wie ein brennendes Feuer, so wird das Feuer der göttlichen Liebe überall zu entzünden."

Sie werden "wie scharfe Pfeile in der Hand der Mächtigen" Maria, ihr Gegner sein (Ps 126: 4).

Sie sollen die Kinder Levi, durch das Feuer der großen Trübsal gut gereinigt und eng mit Gott (. 1 Kor 6,17), der wahrnimmt zu haften:

Das Gold der Liebe in ihrem Herzen
Der Weihrauch des Gebets in ihrem Geist, und
Die Myrrhe der Kasteiung in ihrem Körper
Sie werden überall die gute Geruchs Jesu Christi zu den Armen und an den kleinen zu sein.
Während zur gleichen Zeit, nehmen sie ein Geruch des Todes in die groß sein, um den Reichen und den stolzen Weltmenschen.
Sie sollen Wolken donner sein und durch die Luft fliegen zu den geringsten Hauch des Heiligen Geistes; wer, Loslösung von allem und beunruhigend, sich mit nichts, so duschen her der regen des Wortes Gottes und des ewigen Lebens.

Sie werden gegen die Sünde donnern; sie werden gegen die Welt stürmen; sie werden zu schlagen, den Teufel und seine Crew; und sie werden durch und durch durchbohren, für das Leben oder für den Tod, mit ihren zweischneidige Schwert des Wortes Gottes (Eph 6,17).

Sie werden ohne Gold oder Splitter schlafen, und was mehr ist, ohne Pflege, in der Mitte der anderen Priestern, Geistlichen und Geistliche (Ps 67:14.); und doch werden sie haben die versilberten Flügel der Taube zu gehen, mit der reinen Absicht der Ehre Gottes und das Heil der Seelen, wo auch immer der Heilige Geist wird sie nennen.

Noch sollen sie zurücklassen, in den Orten, wo sie alles andere als das Gold der Nächstenliebe, die die Erfüllung des ganzen Gesetzes ist gepredigt. (Röm 13,10).

Wir wissen, daß sie wahre Jünger Jesu Christi, in die Fußstapfen seiner Armut, Demut, Verachtung der Welt, Nächstenliebe; Lehre, die er schmalen Weg Gottes reine Wahrheit, nach dem heiligen Evangelium und nicht nach den Maximen der Welt ...
Sie werden in den Mund haben die zweischneidige Schwert des Wortes Gottes. Sie werden auf ihren Schultern tragen die blutige Standard des Kreuzes, das Kruzifix an ihre rechte Hand und Rosenkranz in der linken, den heiligen Namen von Jesus und Maria in ihrem Herzen, und die Bescheidenheit und Demütigung von Jesus Christus in ihr eigenes Verhalten.

I direkt aus kompiliert den obigen Text wahre Hingabe an Maria , um ein Schlaglicht auf einen relevanten Prophezeiung, dass ein Ruf zu den Waffen für diejenigen von uns, in der Weisheit der Heiligen, die Kraft des Heiligen Geistes Gottes und die Rolle der das glauben, ist Glanz Mary in unserem Leben. Wahrscheinlich sind die meisten Leser dieses Artikels sind bereits an Maria geweiht, wie ich auch. Die Herausforderung bleibt für uns, unsere Marian Hingabe an Authentizität zu leben. De Montfort Prophezeiung kann uns helfen, unser Leben in Einheit mit Maria, und tieferes Verständnis für die Folgen unserer zu leben, mit Offenheit zu ihrem göttlichen Bräutigam, den Heiligen Geist ja zu Gott durch Maria.



Für weitere Lehre über die Rolle Mariens für diese Zeiten, besuchen Sie bitte www.foundationforpriests.org geistlichen Kampf und geistige Mutterschaft Abschnitt. Abonnieren auf der Startseite für die Newsletter mit Lehren auch.
http://catholicexchange.com/de-montfort-...e-against-satan

von esther10 06.08.2015 00:39

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Wiederverheiratete
"Der Frage nicht ausweichen"
Deutsche Bischöfe überprüfen Zulassung Wiederverheirateter zu den Sakramenten
Bonn - 22.12.2014

Die deutschen Bischöfe wollen sich weiter intensiv mit einer möglichen Zulassung wiederverheirateter Geschiedener zu den Sakramenten befassen. Das teilte der Vorsitzende der


Foto dpa

Deutschen Bischofskonferenz (DBK), Kardinal Reinhard Marx, am Montag in Bonn mit. Zuvor hatte sich eine Arbeitsgruppe der DBK mit dem Thema wiederverheiratete Geschiedene auseinandergesetzt und anschließend auch der Ständige Rat darüber beraten.

Die Beratungsergebnisse sind Teil einer jetzt erschienen Arbeitshilfe. "Die Suche nach einer theologisch verantwortbaren und pastoral angemessenen Begleitung von Gläubigen, deren Ehe zerbrochen ist und die zivil geschieden und wiederverheiratet sind, gehört weltweit zu den drängenden Herausforderungen der Ehe- und Familienpastoral im Kontext der Evangelisierung", sagte Marx. Denn die zivile Scheidung und Wiederheirat leite oft einen Prozess der Distanzierung von der Kirche ein oder vergrößere die bereits bestehende Distanz zur Kirche. Nicht selten führe diese Entwicklung auch zu einer Abkehr vom christlichen Glauben

"Die Deutsche Bischofskonferenz will deshalb die pastorale Begleitung von Gläubigen, deren Ehe zerbrochen ist und die eine neue Verbindung eingegangen sind, intensivieren", so der Erzbischof von München und Freising. Wie alle Gläubigen müssten auch sie die Kirche als Heimat erfahren und aktiv an ihrem Leben teilnehmen können. "Eine an diesen Grundsätzen orientierte Pastoral kann der Frage nach einer möglichen Zulassung von wiederverheirateten Geschiedenen zur sakramentalen Kommunion nicht ausweichen", sagte Marx. Deshalb habe die DBK mit großer Mehrheit diese Überlegungen verabschiedet, die sich ausführlich mit den theologischen Fragen einer Zulassung von wiederverheirateten Geschiedenen zu Buße und Kommunion befassen.


Rund 190 Kardinäle und Bischöfe aus der ganzen Welt und Papst Franziskus sitzen in der Synodenaula des Vatikan bei der Familiensynode im Oktober 2014. KNA
Botschaft Jesu neu spürbar machen

"Aus der Sicht der deutschen Bischöfe wäre es nicht richtig, unterschiedslos alle Gläubigen, deren Ehe zerbrochen ist und die zivil geschieden und wiederverheiratet sind, zu den Sakramenten zuzulassen", betonte Marx jedoch auch. Aufgrund ihrer pastoralen Erfahrungen und auf der Grundlage ihres theologischen Nachdenkens plädierten sie vielmehr für differenzierte Lösungen, die dem Einzelfall gerecht würden und unter bestimmten Bedingungen eine Zulassung zu den Sakramenten ermöglichten. "Die pastorale Sorge für Ehe und Familie verdient, mit Engagement neu angegangen zu werden, so dass die menschenfreundliche Botschaft Jesu spürbar wird", fasst Marx zusammen.

Neben den Antworten der Deutschen Bischofskonferenz auf den Fragebogen des Synodensekretariats vom Oktober 2013 werden in der Arbeitshilfe erstmals die Vorarbeiten einer Arbeitsgruppe der Bischofskonferenz zu Fragen der theologisch verantwortbaren und pastoral angemessenen Wege zur Begleitung wiederverheiratet Geschiedener aufgegriffen, die abschließend im Ständigen Rat am 23. Juni 2014 beraten wurden.

„Aus der Sicht der deutschen Bischöfe wäre es nicht richtig, unterschiedslos alle Gläubigen, deren Ehe zerbrochen ist und die zivil geschieden und wiederverheiratet sind, zu den Sakramenten zuzulassen.“

Kardinal Reinhars Marx

Darin zeigen die Bischöfe auf, dass bereits im Verlauf des Gesprächsprozesses "Im Heute glauben" immer wieder auf die Notwendigkeit einer erneuerten Ehe- und Familienpastoral hingewiesen wurde. So empfänden viele – nicht nur die Betroffenen selbst – den pastoralen Umgang mit wiederverheiratet Geschiedenen als unbarmherzig. Gleichzeitig betonen die Oberhirten in dem Dokument aber auch, dass eine Pastoral für wiederverheiratete Geschiedene das Zeugnis der Kirche für die Unauföslichkeit der Ehe "nicht verdunkeln" dürfe.

Die Dokumentensammlung der DBK trägt – wie die vergangene Bischofssynode – den Titel "Die pastoralen Herausforderungen der Familie im Kontext der Evangelisierung". Sie enthält Wortbeiträge von Papst Franziskus während der Synode und erstmals in deutsche Sprache übersetzte Texte der Beratungen. Ein wichtiger Bestandteil der Arbeitshilfe sei die "Schlussrelatio" der Synodenväter, die ein Teil des Vorbereitungsdokumentes für die Bischofssynode im Jahr 2015 darstellten, heißt es in der Pressemitteilung. Bewusst habe man für die Arbeitshilfe auch Texte gesammelt, die mit der zurückliegenden Bischofssynode zu tun hätten.

Von Björn Odendahl und Sophia Michalzik

Überlegungen der Bischöfe
Neben Texten zur Familiensynode und den Antworten auf den Fragebogen des Vatikans haben die Bischöfe in ihrer Arbeitshilfe auch Texte veröffentlicht, in denen sich eine Arbeitsgruppe der Bischofskonferenz mit Fragen der theologisch verantwortbaren und pastoral angemessenen Wege zur Begleitung wiederverheirateter Geschiedener beschäftigt hat. Katholisch.de hat eine Auswahl von Zitaten aus dem Dokument zusammengestellt. "Die pastoralen Regelungen im Umgang mit dieser Personengruppe (wiederverheiratete Geschiedene, Anm.d.Red.) werden (…) nicht nur von den Betroffenen selbst, sondern auch von vielen Katholiken, die in einer gelingenden Ehe leben, nicht verstanden und als unbarmherzig gewertet. Dies gilt insbesondere für den Ausschluss vom Sakrament der Buße und von der Kommunion." "Die Liebe der Ehepartner wird gleichsam in die Liebe Christi zu seiner Kirche hineingenommen. Deshalb besteht der Ehebund oder das Eheband auch dann, wenn die Liebe der beiden Partner in eine Krise geraten oder gar zerbrochen ist." "Die kirchliche Lehre und Pastoral stellt hohe moralische und spirituelle Anforderungen, denen die meisten zivil geschiedenen und wiederverheirateten Gläubigen, aber auch manch kirchlich Verheiratete nicht gerecht werden."

"Aus Sicht der Mehrheit der deutschen Bischöfe sind die gegenwärtigen Richtlinien zum pastoralen Umgang mit zivil geschiedenen und wiederverheirateten Gläubigen problembehaftet und stellen diese sowie ihre Seelsorger vor kaum zu überwindende Schwierigkeiten." "Die Eucharistie ist, obwohl sie die Fülle des sakramentalen Lebens darstellt, nicht eine Belohnung für die Vollkommenen, sondern ein großzügiges Heilmittel und eine Nahrung für die Schwachen." "Es wäre sicher falsch, unterschiedslos alle Gläubigen, deren Ehe zerbrochen ist und die zivil geschieden und wiederverheiratet sind, zu den Sakramenten zuzulassen. Erforderlich sind vielmehr differenzierte Lösungen, die dem Einzelfall gerecht werden und dann zum Tragen kommen,wenn die Ehe nicht annuliert werden kann." (som)

Zum Dokument
Die Arbeitshilfe, "Die pastoralen Herausforderungen der Familie im Kontext der Evangelisierung. Texte zur Bischofssynode 2014 und Dokumente der Deutschen Bischofskonferenz", ist ab sofort abrufbereit und kann auch als Broschüre (194 Seiten) bestellt werden.

Zur Broschüre

Reaktionen: ZdK begrüßt Veröffentlichung der Arbeitshilfe
Das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) hat die Veröffentlichung der Arbeitshilfe der Deutschen Bischofskonferenz begrüßt. Der Umgang mit wiederverheiratet Geschiedenen sei eines der wichtigsten Themen des Dialogprozess innerhalb der katholischen Kirche, erklärte ZdK-Präsident Alois Glück. Das ZdK werde sich im Hinblick auf die Weltbischofssynode 2015 dafür einsetzen, dass bei Wiederverheirateten Geschiedenen "für eine Zulassung zu den Sakramenten ein Weg gefunden wird, der verantwortbare und verantwortete Einzelfalllösungen möglich macht", so Glück weiter. „Das Referat von Kardinal Kasper hat nach unserer Überzeugung hierzu die richtigen Hinweise gegeben“.

Glück wertete die Veröffentlichung des Papiers außerdem als wichtigen Impuls für den weiteren Dialog innerhalb der Kirche in Deutschland. "Wir betrachten die Tatsache dieser Veröffentlichung auch als eine wirkliche Frucht des Dialogprozesses und ein Zeichen des gewachsenen Vertrauens. Die Veröffentlichung stellt ein kommunikatives Angebot dar, das die Lesenden als mündige und verantwortliche Gesprächspartner ernst nimmt", so Glück. (gho)
http://www.katholisch.de/aktuelles/aktue...icht-ausweichen

von esther10 06.08.2015 00:33

Wiederverheiratete

"Wir können nicht das Lehramt ignorieren"
Gänswein: Geschiedenen-Debatte längst entschieden
Rom - 22.07.2015



Kurienerzbischof Georg Gänswein sieht den Widerspruch gegen eine Nichtzulassung wiederverheirateter Geschiedener zur Kommunion als veraltet und überholt an. Auf die Debatte in Deutschland im Vorfeld der Familiensynode im Herbst angesprochen, sagte er, "nicht alle Irrtümer" kämen von dort, aber wohl dieser Punkt. Dabei habe Papst Johannes Paul II. die Frage schon vor 20 Jahren entschieden. "Jetzt können wir nicht sein Lehramt ignorieren und die Sachen ändern", erklärte Gänswein, Präfekt des Päpstlichen Hauses, laut dem Internetportal "Vatican Insider".
Gänswein sagte, Johannes Paul II. habe "nach einer langen und engagierten Verhandlung nicht akzeptiert, dass wiederverheiratete Christen zur Eucharistie hinzutreten". Wenn jetzt manche Geistliche "vorschlagen wollen, was nicht möglich ist", folgten sie damit möglicherweise dem Zeitgeist oder dem Beifall der Medien. Alleiniger Maßstab dürfe indessen "das Evangelium, der Glaube, die gesunde Lehre, die Tradition" sein, so Gänswein laut dem Bericht, der aus einem Interview des Magazins der Opus-Dei-nahen Internationalen Universität Katalonien mit dem Erzbischof zitiert.

Linktipp: Kasper fordert "realistische Theologie der Ehe"
Kardinal Walter Kasper spricht sich in Einzelfällen für eine Zulassung von wiederverheirateten Geschiedenen zur Kommunion aus. Eine "realistische Theologie der Ehe müsse das Scheitern ebenso wie die Möglichkeit der Vergebung bedenken", so Kasper.

Zum Artikel

Gänswein spielte mit seiner Äußerung auf einen Vorstoß der oberrheinischen Bischöfe aus dem Jahr 1993 an. Die drei Oberhirten Oskar Saier aus Freiburg, Karl Lehmann aus Mainz und Walter Kasper aus Rottenburg-Stuttgart hatten damals eine Kommunionzulassung für wiederverheiratete Geschiedene in Einzelfällen und nach eingehender Gewissensprüfung ins Gespräch gebracht. Kardinal Joseph Ratzinger, seinerzeit Präfekt der Glaubenskongregation, war dagegen.

Bischof Koch ewartet eine offene Diskussion bei Familiensynode

Im Hinblick auf die bevorstehende Familiensynode im Oktober im Vatikan hat derweil der deutsche Familienbischof Heiner Koch zu einer offenen Diskussion über eine Zulassung wiederverheirateter Geschiedener zur Kommunion aufgerufen. Der Leipziger Internetzeitung vom Mittwoch sagte er: "Ich habe die Frage gestellt, ob es Ausnahmen geben kann zu einer von mir grundsätzlich bejahten Regelung des Glaubens". Mit dieser Frage fahre er zur Synode, nicht mit einer Antwort. "Und ich erwarte, dass auch andere Teilnehmer nicht mit fertigen Antworten in die Synode gehen."

Die Weltbischofssynode zum Thema Ehe und Familie tagt vom 4. bis 25. Oktober im Vatikan. Sie steht unter dem Titel "Die Berufung und Sendung der Familie in Kirche und Welt von heute". Dabei geht es auch um den Umgang mit wiederverheirateten Geschiedenen und Homosexuellen. (KNA)
http://www.katholisch.de/aktuelles/aktue...ramt-ignorieren
22.07.2015, 14.00 Uhr: Um Äußerungen von Bischof Heiner Koch ergänzt

von esther10 06.08.2015 00:20

Ehe
Sensibles Thema
Papst Franziskus spricht über das Sakrament der Ehe

Bonn - 06.08.2015
Gleich zweimal innerhalb weniger Stunden hat sich Papst Franziskus zum Thema Ehe geäußert. Bei seiner Generalaudienz am Mittwoch sprach er über einen verständnisvollen Umgang mit wiederverheirateten Geschiedenen. In einer Botschaft an eine US-amerikanische Laienverbindung für katholische Männer rief er wiederum zur Verteidigung der Ehe auf, berichtet die Vatikanzeitung "Osservatore Romano". Nun wird vor allem mit Blick auf Familiensynode gerätselt: Welche Haltung hat der Papst?


Unterzeichnet ist die Botschaft des Papstes von Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin, gerichtet ist sie an die "Knights of Columbus" (Kolumbusritter), die zurzeit ihr Jahrestreffen in Philadelphia abhalten. In seinem Brief erklärt Franziskus, dass die Ehe als Bund zwischen Mann und Frau unter Beschuss durch "starke, kulturelle Kräfte" stehe. Katholiken müssten die Ehe als Basis für die Zukunft der ganzen Menschheit verteidigen. Der Ehebund von Mann und Frau entspreche dem biblischen Glauben und dem Naturrecht. Der Einsatz dafür verlange Weisheit und Beharrlichkeit, so der Papst.

Gut möglich, dass sich der Papst mit den "starken, kulturellen Kräften" auf die Gender-Theorie bezog, die er schon bei vorherigen Gelegenheiten kritisiert hatte. So hatte er bei einer früheren Generalaudienz die Frage gestellt, ob die Theorie darauf abziele, die Unterschiede zwischen den Geschlechtern zu nivellieren. Die Menschheit riskiere hier, einen Rückschritt zu machen: "Die Verdrängung der Unterschiede ist das Problem, nicht die Lösung", so Franziskus.

Linktipp: Themenseite zur Familiensynode
Theorie trifft Praxis: Über zwei Jahre beraten Bischöfe und Laien im Vatikan über die "pastoralen Herausforderungen der Familie". Das ist ein höchst brisantes Thema, bei dem die Vorstellungen der Kirche und die Lebenspraxis ihrer Gläubigen zunehmend auseinanderdriften.

Zur Themenseite

Es waren also deutliche Worte, die Franziskus in seiner Botschaft an das Laienkomitee gewählt hatte. Ähnlich war dies auch am Vormittag zu beobachten, als er bei seiner 100. Generalaudienz das Thema wiederverheiratete Geschiedene aufgriff. Diese seien "nicht exkommuniziert und dürfen absolut nicht so behandelt werden", betonte er vor tausenden Pilgern. Er forderte einen offenen und verständnisvollen Umgang und verwies auch auf seine Vorgänger im Amt. Schon vor ihm hätten Päpste betont, dass wiederverheiratete Geschiedene immer Teil der Kirche blieben. Zudem dürfe man den jeweiligen Hintergrund einer Trennung nicht außer Acht lassen.

Wiederverheiratete Geschiedene sollen an der Messe teilnehmen
http://www.katholisch.de/aktuelles/aktue...-rettung-bemuht
In diesem Zusammenhang zitierte Franziskus Johannes Paul II., der in seinem Apostolischen Schreiben 'Familiaris consortio' betont hatte, dass es einen Unterschied gebe zwischen dem, der eine Trennung erlitten habe, und dem, der sie hervorgerufen hat. "Diese Unterscheidung muss man machen", so der Papst. Auch für die Kinder aus einer neuen Ehe habe die Kirche besondere Verantwortung. "Wie könnten wir diesen Eltern zusprechen, alles zu tun, um ihre Kinder christlich zu erziehen, indem sie ihnen das Beispiel eines überzeugten und praktizierten Glaubens geben, wenn wir sie im Gemeindeleben auf Distanz halten?", fragt er. Wichtig sei, dass die Kinder die Kirche als liebend und offen erlebten.

Das wohl heikelste Thema in diesem Kontext – den nach kirchlichem Recht untersagten Empfang von Eucharistie und Bußsakrament für wiederverheiratete Geschiedene – sparte der Papst allerdings aus. Stattdessen betonte er die Lehre der Kirche: "Die Kirche weiß gut, dass die Zweitehe der Lehre von den Sakramenten widerspricht", sagte er. Sie müsse die Menschen aber mit einem mütterlichen Herzen betrachten, "das immer um das Wohl und die Rettung des Einzelnen bemüht ist". Zudem rief er wiederverheiratete Geschiedene dazu auf, an Messfeiern teilzunehmen.


Kardinal Gerhard Müller ist Präfekt der Glaubenskongregation. Er ist gegen eine Zulassung wiederverheirateter Geschiedener zur Kommunion und verweist dabei auf das Lehramt der Kirche. picture alliance/Stefano Spaziani

Die Aussagen des Papstes haben auch deswegen eine hohe Brisanz, weil zwei kirchliche Großereignisse vor der Tür stehen: Zum einen das Welttreffen katholischer Familien Ende September in Philadelphia, das Franziskus während seiner USA-Reise besuchen wird.

Außerdem sind es nur noch wenige Wochen bis die für die gesamte Weltkirche bedeutende Familiensynode im Oktober im Vatikan beginnt. Gerade der Umgang mit wiederverheirateten Geschiedenen wird dort eine große Rolle spielen.

Die Rolle der Barmherzigkeit

Schon seit Langem wird darüber spekuliert, welche Haltung der Papst in dieser brisanten Frage hat. In die Karten hat er sich bisher, auch nach seinen jüngsten Äußerungen, nicht schauen lassen. Bei allem, was er bisher sagte, hat sich Franziskus auf die Lehre der Kirche berufen, ohne jedoch explizit auf deren Unveränderlichkeit zu pochen. Dies hatte beispielsweise Erzbischof Georg Gänswein getan. Das kirchliche Lehramt könne nicht ignoriert werden, sagte er nach Angaben des Internetportals "Vatican Insider". Auch Kardinal Gerhard Ludwig Müller, Präfekt der Glaubenskommission, hatte sich bereits mehrfach ähnlich zum Thema geäußert.

Als Signal und Impuls für die Synode kann der Beitrag des Papstes dennoch verstanden werden. Schon bei der zurückliegenden Bischofssynode im vergangenen Jahr hatte zu einer "aufrechten, offenen und brüderlichen" Debatte aufgerufen. Einfach will er sich also nicht machen. Und ein Gedanke steht bei Franziskus immer im Vordergrund: Barmherzigkeit. Und die findet sich auch in den zitierten Lehramtspassagen. (mit Material von KNA)
http://w2.vatican.va/content/francesco/d...ii-gaudium.html
Von Sophia Michalzik

von esther10 06.08.2015 00:15


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Ethik2go - Thema: Geheimnisse
Was, wenn der Mann der besten Freundin eine andere küsst? Für sich behalten oder es ansprechen? Philosophie-Professor Markus Gabriel gibt in der neuen Folge von "Ethik2go" Antworten.
Wie verhalte ich mich, wenn ich den Mann einer Freundin mit einer anderen Frau gesehen habe? Raushalten oder einmischen? Dieses Dilemma erörtert Markus Gabriel, Professor für Philosophie an der Universität Bonn, gemeinsam mit Christiane Florin, Redaktionsleiterin der "Zeit"-Beilage "Christ und Welt", bei einem Kaffee "to go".

Wie verhalten wir uns mit Blick auf diese alltäglichen Herausforderungen richtig? Und wie stellen wir sicher, dass unser moralischer Kompass immer einwandfrei funktioniert? Die neue katholisch.de-Serie "Ethik2go" will bei der Beantwortung dieser Fragen helfen und ethische Orientierung für das eigene Leben geben.

Katholisch.de publiziert auf seiner Internetseite jeden Donnerstag eine neue Folge von "Ethik2go". Wer nicht so lange warten möchte, kann alle bisher produzierten Folgen schon jetzt bei YouTube sehen.
http://www.katholisch.de/video/15788-eth...ema-geheimnisse

von esther10 06.08.2015 00:08

Papst ruft zur Verteidigung der traditionellen Ehe auf


Franziskus: Ehe als "Bund der Liebe zwischen Mann und Frau" steht unter Beschuss durch "starke kulturelle Kräfte"

Kinder brauchen dringend ihre eigenen Eltern...Anne.

Vatikanstadt, 05.08.2015 (KAP) Die Ehe als Bund zwischen Mann und Frau steht laut Papst Franziskus unter Beschuss durch "starke kulturelle Kräfte". Katholiken müssten die Ehe als Zukunftsbasis der ganzen Menschheit verteidigen, heißt es in einer von Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin unterzeichneten Botschaft des Papstes an das Jahrestreffen der Kolumbusritter in Philadelphia, aus der die Vatikanzeitung "Osservatore Romano" (Mittwoch) zitierte. Der Ehebund von Mann und Frau entspreche dem biblischen Glauben und dem Naturrecht. Der Einsatz dafür verlange Weisheit und Beharrlichkeit.

Franziskus äußerte sich auch mit Blick auf ein Welttreffen katholischer Familien Ende September in Philadelphia, das er während seiner USA-Reise besuchen wird.

Die "Knights of Columbus" wurden 1882 in den USA als Laienverbindung für katholische Männer gegründet. Ihre Prinzipien sind Wohltätigkeit, Nächstenliebe, Brüderlichkeit und Patriotismus. Nach eigenen Angaben hat die Organisation weltweit rund 1,7 Millionen Mitglieder. Ihr Schwerpunkt liegt weiterhin in den Vereinigten Staaten.

Dieser Text stammt von der Webseite http://www.kathweb.at/site/nachrichten/database/71646.html des Internetauftritts der Katholischen Presseagentur Österreich.

von esther10 06.08.2015 00:03

Zivil Wiederverheiratete gehören zur Kirche

(zenit.org) Papst Franziskus empfing heute nach der Sommerpause die Gläubigen erstmals wieder zur Generalaudienz, die nicht unter der sengenden Sonne auf dem Petersplatz, sondern in der Aula Paolo VI stattfand. Vor der Sommerpause hatte sich der Papst in seinen Katechesen intensiv mit den unterschiedlichen Aspekten der Familie befasst. Heute setzte er den Themenkreis fort und setzte sich mit dem Thema der Geschiedenen und Wiederverheirateten auseinander.

Papst Franziskus betonte, dass die Menschen, deren Ehe gescheitert sei und die schmerzliche Erfahrungen hätten machen müssen, unserer brüderlichen Aufnahme bedürften. „Sie sind nicht exkommuniziert“, stellte der Papst klar. Sie seien immer Teil der Kirche. Damit widersprach Papst Franziskus einigen anderslautenden Stimmen.

Der Papst wies deutlich auf das Schicksal der Kinder hin, die besonders unter der Trennung der Eltern litten. Weitere Belastungen seien von den Kindern fernzuhalten. Es sei wichtig, so Papst Franziskus, dass die Kinder die Kirche als eine Mutter wahrnähmen, die zum Zuhören und zum Dialog bereit ist.

Papst Franziskus erklärte, dass die Kirche sich dessen bewusst sei, dass diese Lebenssituationen dem Sakrament der Ehe widersprächen, doch sei sich die Kirche ihrer Aufgabe bewusst, wie eine Mutter die Menschen anzunehmen, das Gute und die Erlösung der Menschen zu suchen. Daher sprach Papst Franziskus an die Pfarrer die Einladung aus, eine entsprechende Haltung an den Tag zu legen und die Türen allen Menschen zu öffnen. In der Kirche sei für jeden Platz. Den christlichen Familien komme die Aufgabe zu, den „verletzten“ Familien beizustehen.
Wir dokumentieren im Folgenden die offizielle deutsche Zusammenfassung der von Papst Franziskus gehaltenen Ansprache.
***
Liebe Brüder und Schwestern, nach den Ferien nehmen wir heute unsere Katechesen über die Familie wieder auf. Zuletzt hatten wir über die Verletzungen gesprochen, welche den Familien durch mangelndes Verständnis zwischen den Ehegatten zugefügt werden. Heute wenden wir uns der Frage zu: Wie können wir denen beistehen, die nach einem endgültigen Scheitern ihrer Ehe eine neue Verbindung eingegangen sind? Eine solche Situation widerspricht dem Sakrament der Ehe. Umso mehr begegnet die Kirche diesen Menschen mit einem mütterlichen Herzen und sucht, angeregt vom Heiligen Geist, immer das Wohl und das Heil der Personen. Um der Liebe willen zur Wahrheit verpflichtet, achtet sie darauf, „die verschiedenen

Situationen gut zu unterscheiden“ (Familiaris consortio, 84) und die Person, die die Trennung hinnehmen musste, anders zu beurteilen als die, welche sie hervorgerufen hat. Schauen wir auf die neuen Verbindungen mit den Augen der Kinder. Wie können wir die Eltern aus dem Leben der Gemeinschaft ausschließen, wenn ihre Kinder ihr Vorbild eines gelebten Glaubens annehmen sollen? In diesen Jahrzehnten ist das Bewusstsein gewachsen, dass eine aufmerksame und brüderliche Aufnahme dieser Getauften nötig ist; sie sind nicht exkommuniziert, sie sind ein Teil der Kirche. Alle Christen sind eingeladen, den Guten Hirten nachzuahmen und wie er den Verletzten nachzugehen. Wir wollen Geschiedene, die in einer neuen Verbindung leben, ermutigen, ihre Zugehörigkeit zu Christus und zur Kirche durch das Gebet, das Hören auf Gottes Wort, die Teilnahme an der Liturgie, die christliche Erziehung der Kinder, die Wohltätigkeit gegenüber den Bedürftigen und dem Einsatz für Gerechtigkeit und Frieden zu unterstreichen.

[Für die deutschsprachigen Pilger wurden folgende Grußworte auf Italienisch verlesen:]
Sehr herzlich heiße ich die Pilger aus den Ländern deutscher Sprache willkommen. Insbesondere grüße ich die verschiedenen Jugendgruppen und die zahlreichen Einzelpilger. Beten wir, dass der Heilige Geist uns immer ein friedliebendes Gemüt gebe zum Wohl unserer Familien und unserer Nachbarn. Der Herr beschütze immer eure Familien. Gott segne euch auf euren Wegen.
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von esther10 06.08.2015 00:00

Kardinal: Volksnähe von Franziskus Vorbild für Priester


Papst Franziskus kniet im Beichtstuhl - OSS_ROM

04/08/2015 11:39SHARE:
Papst Franziskus wünscht, dass die katholischen Priester ein authentisches Leben führen. Das sagt der Präfekt der vatikanischen Kleruskongregation, Kardinal Beniamino Stella, im Interview mit Radio Vatikan. Stella äußerte sich anlässlich des Gedenktages von Jean-Marie Vianney, des heiligen Pfarrers von Ars, an den die Kirche am 4. August erinnert.

Bei einem Besuch in der Kleruskongregation vergangenen Mai habe Papst Franziskus bemerkt, man spreche so viel von der Kurienreform, referierte Kardinal Stella; aber, so der Papst weiter: „die Kurienreform ist gebunden an eine Reform der Kirche, an eine Wiederentdeckung des Evangeliums. Und zu dieser Erneuerung der Kirche gelangt man nur über das Priesteramt.“ Das sei die alte Frage nach dem Gewicht der Priester im Leben der Kirche, analysierte Stella. „Der Papst wünscht die Authentizität des Lebens.“ Franziskus selbst sei da ein Vorbild, ein „großes Beispiel der Nähe zum christlichen Volk. Im Leben von Papst Franziskus, in seinem Stil, Bischof zu sein und Priester zu sein, hat er etwas, das verbindet, und das alle Priester der Kirche an einige grundlegende und ursprüngliche Anforderungen erinnert: Gebetsleben, persönliche Disziplin, apostolischer Eifer, Liebe zur Herde, Zusammensein mit der Herde…. Hirten der Herde, treu, demütig, einfach. Die Leute hören, was wir sagen, sie sehen, wie wir handeln, aber sie bedenken vor allem, was wir sind!“

Für das bevorstehende außerordentliche Heilige Jahr der Barmherzigkeit wünscht sich Kardinal Stella „mehr Arbeit“ für die Priester: allerdings „keine bürokratische Arbeit, sondern eine wahrhaft priesterliche“. Es gehe um die Früchte der Begegnung mit Gott in der Liturgie und in der Beichte sowie um die Glaubensvertiefung. Diese Form von „Mühe, Engagement, Opfer“ sei es, die der Papst wünsche.

Jean-Marie Vianney (1786-1859), der Pfarrer von Ars, galt zu seinen Lebzeiten als begnadeter Beichtvater. Papst Franziskus habe die Priester dazu eingeladen, die Gewohnheit der Beichte auch bei sich selbst nicht zu vernachlässigen, erinnerte Kardinal Stella. „Wir haben gesehen, wie sich der Papst letzten März bei der Bußliturgie vor seinen Beichtvater niederkniete, im Petersdom. Das ist ein Bild, das uns lieb sein soll. Der Papst hat gesagt und wiederholt es ständig: „Ich bin ein Sünder.“ Und jeder Sünder hat das Bedürfnis, sich zu reinigen und der Barmherzigkeit des Herrn zu begegnen. So würde ich sagen, ein großes Beispiel, das den Heiligen Pfarrer von Ars und Papst Franziskus vereint, ist das Predigen der Barmherzigkeit und die Übung der Barmherzigkeit für die anderen und für sich selbst.“
(rv 04.08.2015 gs)

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