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von esther10 04.12.2015 00:40

2.12.2015 15:10
Starke Signale, die Wirkung haben

Frank Kraus, Afrika-Experte von missio, bilanziert die Reise des Papstes und rechnet mit Fortschritten im Dialog mit den Muslimen. Von Markus Reder
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Den Armen und Schwachen eine Stimme geben: Papst Franziskus hat dies in Afrika einmal mehr getan.
Foto: dpa

Herr Kraus, als Kenner des afrikanischen Kontinents verfolgen Sie die Ereignisse dort mit geschärftem Blick. Wie fällt Ihre Bilanz der Afrika-Reise des Papstes aus?
Ich würde eine durchweg positive Bilanz ziehen, dabei aber auf die unterschiedlichen Akzente, die Papst Franziskus gesetzt hat, hinweisen wollen. Das waren in Kenia andere als in Uganda oder in der Zentralafrikanischen Republik. Dass der Papst sich von der sehr unsicheren Lage nicht hat abhalten lassen und nach Bangui gereist ist, war ein überaus starkes Zeichen, das in ganz Afrika deutlich wahrgenommen wird.

Welche unterschiedlichen Akzentsetzungen sind Ihnen aufgefallen?
In Kenia lag ein besonderer Schwerpunkt auf der Hinwendung zu den Armen. Überaus deutlich hat der Papst die Reichen im Land kritisiert und sie aufgefordert, ihren Reichtum mit den Ärmeren zu teilen. In Anwesenheit des Präsidenten hat Franziskus mit scharfen Worten gefordert, gegen Korruption und Missmanagement vorzugehen. Auch mit seinem Slum-Besuch hat er ein starkes Zeichen gesetzt. In Kenia hat er außerdem eine thematische Brücke zum Klimawandel geschlagen und eine gerechte Verteilung der Ressourcen dieser Welt gefordert. In Kenia stand meines Erachtens der Gerechtigkeitsaspekt im Vordergrund.

Wo lagen die Schwerpunkte in Uganda und der Zentralafrikanischen Republik?
In Uganda hat das Gedenken an die Märtyrer Afrikas eine besondere Rolle gespielt. Auch die Begegnung des Papstes mit Katechisten war ein starke Geste. Das hat es bisher so nicht gegeben. Die Katechisten spielen in Afrika eine zentrale Rolle im Glaubensleben. Eine flächendeckende Versorgung mit Priestern ist unmöglich, von daher kommt den Katechisten besondere Bedeutung zu. An die hat sich Franziskus explizit gewandt. Das wird den Katechisten in Afrika große Motivation geben. Dies ist umso wertvoller, weil sich viele Katechisten in wirtschaftlich prekären Situationen befinden. Beim Besuch der Zentralafrikanischen Republik ging es dann in besonderer Weise um die Themen Frieden, Versöhnung und interreligiöser Dialog. Der Besuch in der Moschee und die interreligiös-ökumenische Begegnung sind von Muslimen und Protestanten sehr deutlich wahrgenommen und begrüßt worden. Das wird nicht bei allen Muslimen und bei allen Protestanten so sein, aber die Führungsebene hat das schon sehr genau zur Kenntnis genommen.

Geht von dieser Afrika-Reise auch eine Botschaft an die westliche Welt aus? Deren Konsumismus zulasten armer Länder hat Franziskus in Afrika erneut kritisiert.
Die Kritik des Papstes am „reichen Westen“ ist nicht neu. Seine Mahnungen in Afrika waren im Grunde eine Wiederholung dessen, was er bereits mehrfach eingefordert hat. In Kenia hat Franziskus auch mit Blick auf die Klimaverhandlungen in Paris erneut dazu aufgerufen, die Ressourcen dieser Welt zu teilen, um allen eine gerechte Chance zu geben. Dieser Ruf nach globaler Gerechtigkeit findet sich ausführlich bereits in seinen Enzykliken „Evangelii gaudium“ und „Laudato si'“.

Wieder hat der Papst vor einem „neuen Kolonialismus“ gewarnt. Was versteht Franziskus darunter?
Heute wird den armen Ländern Afrikas von internationalen Organisationen oder Staaten diktiert, wie Handelsbeziehungen auszusehen haben. Da heißt es dann: Entweder du spielst nach meinen Regeln oder du spielst überhaupt nicht mit. Damit wird der wirtschaftlich schwächere Partner noch mehr in seinen Möglichkeiten eingeschränkt. So schafft man neue Abhängigkeiten und eher einen Absatzmarkt für den Westen, als dass das wirtschaftlich schwächere Land vorankommt. Dieses Diktat des Geldes, der Macht und der damit verbundenen politischen Einflussnahme verurteilt der Papst als Neokolonialismus. Solch neokolonialistisches Verhalten steht im massiven Widerspruch zu einer angeblich gleichberechtigten Welt.

In Nairobi hat Franziskus die „Seuche der Korruption“ verurteilt. Inwieweit ist Korruption in Afrika tatsächlich eine Seuche?
Das hängt vom jeweiligen Land ab. Aber gerade Kenia gilt in Sachen Korruption nicht gerade als Musterland. Und in der Zentralafrikanischen Republik weiß längst keiner mehr, was echte Gebühren sind und was Korruption. Das Problem reicht in vielen Ländern Afrikas bis an die Basis. Man kommt an keinem Polizisten vorbei, ohne ihm etwas geben zu müssen. Wenn man tagtäglich, um nicht bedroht zu werden, teilweise unkontrolliert an andere, die Gewaltmonopole besitzen oder stärker sind, Geld oder Materialien abgeben muss, dann kann man wirklich von einer flächendeckenden Seuche sprechen. Dann gibt es kaum jemanden, der nicht infiziert ist, und der nicht davon profitiert, sobald er in irgendeinem Staatsdienst oder in einer kontrollierenden Funktion ist. Wenn man an jeder Straßenecke eine Abgabe zahlen muss, damit man überleben kann, zeigt dies das ganze Ausmaß dieses Problems. Der Papst hat also völlig Recht, wenn er von Seuche spricht. Korruption ist in Afrika eine Seuche und die westliche Industrie spielt da gut mit. Die Chinesen ebenso.

Gehen Sie davon aus, dass die interreligiösen Bemühungen des Papstes in Afrika konkrete Folgen haben?
Das glaube ich durchaus. Es war der oberste Repräsentant der katholischen Christenheit, der diese Worte gewählt und die Gesten gesetzt hat. Prominenter geht es nicht. All das ist zumindest in den afrikanischen Ländern, in denen Christen und Muslime leben, auch berichtet worden. Das hinterlässt Eindruck. Nicht bei den Radikalen, denen wird das egal sein. Aber in der Masse der Bevölkerung werden diese Zeichen wahrgenommen. Das stärkt alle, die den Dialog wollen, weil man ein Beispiel hat, auf das man verweisen kann. Dieses Beispiel kommt von höchster Stelle der katholischen Kirche. Und es waren nicht nur Worte, sondern auch Taten. Dass der Papst die Moschee besucht, zur Barmherzigkeit aufgerufen und Muslime als Geschwister bezeichnet hat, wird langfristig liberale muslimische Kräfte stärken. Kurzfristig werden Boko Haram und andere radikale Islamisten, die Macht und Einfluss haben, weitermachen wie bisher. Kurzfristig wird es keine Erfolge geben.

Noch bevor das Heilige Jahr offiziell beginnt, hat Franziskus in Bangui eine Heilige Pforte geöffnet. Ein Signal an die Weltkirche?
Heilige Pforten werden normalerweise in Rom geöffnet, aber das Zeichen, dass jetzt das Jahr der Barmherzigkeit, die Zeit der Vergebung kommt, gilt weltweit. Papst Franziskus ist es offensichtlich wichtig, das Heilige Jahr stärker in den Ortskirchen zu verankern und so auch die lokale Kirche zu stärken. Zudem ist die Zentralafrikanische Republik einer jener Orte auf der Welt, der diese Barmherzigkeit, dieses Aufeinanderzugehen und die Vergebung am dringendsten braucht. Franziskus will offenbar gerade dort die Türen der Barmherzigkeit und Versöhnung öffnen, wo man dies am Dringlichsten tun muss. In Bangui hat er das gezeigt.

Warum ist der Klimawandel aus afrikanischer Sicht kein „weiches Ökothema“, sondern eine harte Zukunftsfrage, die auch die katholische Kirche umtreibt?
Afrika gehört immer noch zu den Kontinenten, auf denen der Großteil der Bevölkerung von Landwirtschaft lebt. Wenn dort Ernten ausbleiben, hat das katastrophalere Folgen, als wenn bei uns mal der Sommer heißer wird. Klimafragen sind in Afrika Überlebensfragen. Klimaveränderungen bedrohen Ernten und zerstören die Lebensgrundlage von Millionen von Menschen. Das kann eigentlich niemandem egal sein und der Kirche schon gar nicht. Für Afrika geht es ums Überleben, nicht um ein bisschen mehr Umweltschutz.

von esther10 04.12.2015 00:35

Kritik an Flüchtlingspolitik

EU-Ratspräsident Tusk fordert Kehrtwende von Merkel
03.12.2015, 19:31 Uhr | rtr, t-online.de


Kanzlerin Angela Merkel mit EU-Ratspräsident Donald Tusk. (Quelle: dpa)

EU-Ratspräsident Donald Tusk hat sich mit klaren Forderungen in der Flüchtlingskrise zu Wort gemeldet. Er fordert eine Kehrtwende in der europäischen Politik. Und spricht auch explizit die Regierung von Kanzlerin Angela Merkel an.

"Wenn wir Regeln haben, dann müssen wir sie einhalten", sagte Tusk in einem Interview der "Süddeutschen Zeitung" und weiterer europäischer Blätter.

Das gelte auch für das Dublin-Verfahren, das die Rückführung von Flüchtlingen in das Land vorsieht, über das sie in die EU eingereist sind. "Wir können vor unseren Verpflichtungen nicht davonlaufen. Auch Deutschland nicht", sagte Tusk. Kanzlerin Merkel hatte das Dublin-Verfahren als "obsolet" bezeichnet.

Die Erwartungen sind hoch: "Auf Ihren Schultern ruhen die Hoffnungen der ganzen Menschheit", sagte Frankreichs Präsident François Hollande zur Eröffnung des Weltklimagipfels in Paris. Mit bloßen Absichtserklärungen und leeren Versprechungen ist es nicht getan. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Gerade erst wurde die Debatte um schärfere Schusswaffengesetze in den Vereinigten Staaten wieder in Gang gesetzt. Ausgerechnet jetzt soll ein neuer Teleshopping-Sender zum Verkauf von Waffen an den Start gehen. (Quelle: Reuters) Bei einem Angriff mit Brandsätzen auf einen Nachtclub in der ägyptischen Hauptstadt Kairo sind mehrere Menschen ums Leben gekommen. (Quelle: AP/dpa) Mit großer Mehrheit hat der Bundestag dem deutschen Militäreinsatz gegen die Extremistenmiliz IS in Syrien zugestimmt. (Quelle: dpa)

Unsere wichtigsten Themen
"Flüchtlingswelle ist zu groß, um sie nicht zu stoppen"

Der Zustrom von Flüchtlingen nach Europa müsse deutlich begrenzt werden, forderte Tusk. Von den politischen Führern erwarte er eine veränderte Einstellung. "Manche von ihnen sagen, die Flüchtlingswelle sei zu groß, um sie zu stoppen. Das ist gefährlich."

Gesagt werden müsse vielmehr: "Diese Flüchtlingswelle ist zu groß, um sie nicht zu stoppen." Niemand in Europa sei bereit, "diese hohen Zahlen aufzunehmen, Deutschland eingeschlossen".

Antwort mit Merkels Worten

Oft werde argumentiert, die Grenzen müssten für Opfer des syrischen Bürgerkrieges offen bleiben. Diese machten aber nur 30 Prozent der Migranten aus. "Auch deshalb brauchen wir effektivere Kontrollen."

Nach Europa zu gelangen, sei derzeit zu leicht, weswegen es ein Sicherheitsrisiko gebe. "Man kann und man sollte Migranten so lange aufhalten, bis die Überprüfung abgeschlossen ist", forderte Tusk.

Auf die Frage, ob dies überhaupt zu bewältigen sei, antwortete Tusk auf Deutsch mit dem bekannten Ausspruch von Kanzlerin Merkel: "Wir schaffen das."

EU erhöht Druck auf Griechenland

Die EU-Länder erhöhen unterdessen den Druck auf Griechenland: Wenn nicht bald die vereinbarten Maßnahmen zur Bekämpfung der Flüchtlingskrise umgesetzt würden, drohten dem Land nach Medienberichten die vorübergehende Aussetzung des Schengen-Abkommens. Das würde bedeuten, dass bei der Ein- und Ausreise wieder Grenzkontrollen stattfinden.

Wie europäische Zeitungen wie "Le Soir" (Belgien) und "Financial Times" (Großbritannien) berichten, regt sich in der EU Unmut über die mangelnde Bereitschaft der Griechen, die Flüchtlingskrise im eigenen Land zu managen.

Zustände vor Ort in der Kritik

In der Kritik stehen demnach vor allem die Zustände vor Ort. Es sei keine Nothilfe vorhanden, es gebe keine Decken für die Menschen und keine Unterkünfte. Die bereitgestellten Mittel der EU für die Flüchtlingskrise habe Griechenland bisher nicht abgerufen und auch die versprochenen "Hotspots" (Registrierzentren) auf den Inseln im östlichen Mittelmeer funktionierten nicht.

Die griechische Tageszeitung "Kathimerini" zitiert Diplomatenkreise, wonach Griechenland zahlreiche Hilfsangebote nicht angenommen habe. So sei die Unterstützung von 400 Frontex-Mitarbeitern nicht in Anspruch genommen worden, die dabei helfen sollten, die Grenze zu Mazedonien zu sichern. Auch 300 Geräte zur Erfassung von Fingerabdrücken der Flüchtlinge seien nicht abgerufen worden.

Der Großteil aller Flüchtlinge, die in diesem Jahr über das Meer in die EU gekommen sind, reiste nach Angaben der Internationalen Organisation für Migration (IOM) nach Griechenland.

Bis zum 26. November waren es 721.000 Menschen, bis zum Jahresende sollen es mehr als eine Million sein. Mindestens 588 Menschen kamen bei den gefährlichen Bootsfahrten über das Meer ums Leben.


von esther10 04.12.2015 00:15




Kardinal Robert Sarah antwortet seinen Kritikern
Umgang mit Homosexualität, wiederverheirateten Geschiedenen und andere "heiße Eisen": Deutsche Fassung des exklusiven Textes der französischen Publikation "L'Homme Nouveau"


Kardinal Robert Sarah ist Präfekt der Kongregation für den Gottesdienst und die Sakramentenordnung.
Foto: EWTN/Paul Badde

Von CNA Deutsch/EWTN News

PARIS , 27 November, 2015 / 2:39 PM (CNA Deutsch).-
Es ist die Replik eines Kardinals, der die Lehre der Kirche kennt: Mit klar begründeten Antworten hat sich Kardinal Robert Sarah an Kritiker gewandt, die auf sein Interviewbuch "Gott oder nichts" reagiert haben. Der Präfekt der Kongregation für den Gottesdienst und die Sakramente erhielt auf dieses Buch neben viel Lob auch negative Reaktionen. Auf deren wesentlichen Vorwürfe ist er nun detailliert eingegangen.

Die Briefe offenbaren – das zeigt die hier dokumentierte Antwort – aus Sicht des Kardinals eine große Glaubenskrise, der gegenüber der Hirte aus Guinea nicht verschlossen bleiben konnte. Daher diese öffentliche Replik, die wir mit seiner freundlichen Genehmigung hier so publizieren, wie er sie vor wenigen Tagen in französischer Sprache dem Magazin L'Homme Nouveau gegeben hat unter dem Titel:

"Le Cardinal Robert Sarah répond à des Contradicteurs"

Infolge des Interviews, das ich gegeben habe und welches am 19. Juli 2015 in der Zeitschrift Ouest-France erschienen ist, habe ich unter anderen die vier (respektvollen) Briefe erhalten, die ich hier (in anonymer Form) veröffentliche. [Anm. d. Übers.: in L’Homme Nouveau vom 21.11.15 wurden diese vier Briefe abgebildet.] Am 19. Juli hatte ich nach Äußerungen zu verschiedenen Themen einige "heiße Eisen" angerührt:

1. Die "Ehe" zwischen Menschen desselben Geschlechtes;

2. die Zulassung zu den Sakramenten von "wiederverheirateten" Geschiedenen; und sowohl für den Westen als auch für Afrika

3. die allgemeine Situation der Ehe; ohne schließlich zu vernachlässigen

4. den von einigen Priestern durch unwürdiges Verhalten verursachten Skandal. Die hier wiedergegebenen Briefe beschäftigen sich im Wesentlichen mit den Fragen 1, 2 und 3. Greifen wir also gemeinsam ihre Einwände auf, die allesamt auf Mißverständnissen beruhen. Und beginnen wir dabei mit dem strukturiertesten und argumentativsten Brief, dem von S. (vgl. S. 13 [Anm. d. Übers.: im franz. Original]).



Argument 1: Nach Ansicht von S. ist die Katholische Kirche "nicht die Hierarchie der Bischöfe, inklusive des Bischofs von Rom, sondern die Gesamtheit der Getauften (…). Um zu sagen, was die ‚Position der Kirche‘ ist, wäre es legitim, die Ansicht der Mehrheit wiederzugeben."

Antwort 1: Der erste Satz ist richtig. Das Denken der Gläubigen repräsentiert jedoch nur dann die "Position der Kirche", wenn es im Einklang steht mit der Gemeinschaft der Bischöfe: "Die Aufgabe aber, das geschriebene oder überlieferte Wort Gottes verbindlich zu erklären, ist nur dem lebendigen Lehramt der Kirche anvertraut , dessen Vollmacht im Namen Jesu Christi ausgeübt wird." (Zweites Vatikanisches Konzil, Dogmatische Konstitution Dei Verbum, 10). Außerdem geht es nicht um Mehrheit, sondern um Einmütigkeit:

"Die Gesamtheit der Gläubigen, welche die Salbung von dem Heiligen haben (vgl. 1 Joh 2,20.27), kann im Glauben nicht irren. Und diese ihre besondere Eigenschaft macht sie durch den übernatürlichen Glaubenssinn des ganzen Volkes dann kund, wenn sie ‚von den Bischöfen bis zu den letzten gläubigen Laien‘ ihre allgemeine Übereinstimmung in Sachen des Glaubens und der Sitten äußert. Durch jenen Glaubenssinn nämlich, der vom Geist der Wahrheit geweckt und genährt wird, hält das Gottesvolk unter der Leitung des heiligen Lehramtes, in dessen treuer Gefolgschaft es nicht mehr das Wort von Menschen, sondern wirklich das Wort Gottes empfängt (vgl. 1 Thes 2,13), den einmal den Heiligen übergebenen Glauben (vgl. Jud 3) unverlierbar fest. Durch ihn dringt es mit rechtem Urteil immer tiefer in den Glauben ein und wendet ihn im Leben voller an." (1)
Schließlich ist diese Einmütigkeit eine hinreichende Bedingung dafür, zu erklären, daß eine Aussage zum geoffenbarten Glaubensgut gehört (das war der Fall bei der Aufnahme Mariens in den Himmel), nicht jedoch eine notwendige Bedingung: es kommt vor, daß das Lehramt eine Glaubenswahrheit feierlich definiert, bevor die Einmütigkeit erreicht ist (wie im Fall der Päpstlichen Unfehlbarkeit beim Ersten Vatikanischen Konzil).



Argument 2: S. kritisiert meine Formulierung: "Gott steht mit Adam und Eva am Anfang der Familie".

Antwort 2: Als ausgebildeter Exeget weiß ich, daß in der Bibel nicht alles wortwörtlich zu nehmen ist. Man muß den verschiedenen literarischen Gattungen Rechnung tragen, dem Instrumentarium des menschlichen Verfassers, der selbst ein Werkzeug des Heiligen Geistes ist. (vgl. Dei Verbum, 11-12). Nachdem dies in Erinnerung gerufen ist, können wir jedoch festhalten, daß in den ersten Kapiteln des Buches Genesis unbestreitbar die heilbringende Wahrheit offenbart ist, daß Gott der Schöpfer der ersten Menschen ist; und die Bibel betont dabei die Tatsache, daß er sie als Mann und Frau erschaffen hat. Diese Dualität ist wesentlich dafür, wirklich eine menschliche Person in der Weise zu sein, wie Gott sie gewollt hat: "Als Mann und Frau erschuf er sie" (Gen 1, 27), damit sie untrennbar vereint leben in einer vollkommenen und fruchtbaren Komplementarität.

Dieser Punkt ist darüber hinaus von Jesus Christus selbst bestätigt worden:

"Habt ihr nicht gelesen, daß der Schöpfer die Menschen am Anfang als Mann und Frau geschaffen hat und daß er gesagt hat: Darum wird der Mann Vater und Mutter verlassen und sich an seine Frau binden und die zwei werden ein Fleisch sein? Sie sind also nicht mehr zwei, sondern eins. Was aber Gott verbunden hat, das darf der Mensch nicht trennen." (Mt 19, 4-6).
Jesus bezieht sich hier auf Gen 1, 27-28.



Argument 3: "Glauben Sie wirklich, daß der Homosexuelle eine Wahl hat? Er wird sich eines Tages bewußt, was er ist, und erkennt sehr schnell, daß er … keine Wahl hat!"

Antwort 3: Offensichtlich wird hier die häufig nicht gewählte homosexuelle Neigung verwechselt mit den homosexuellen Akten, welche, wenigstens manchmal, zum großen Teil vom Willen abhängen. Das Argument meines Kritikers ist darüber hinaus auch ausdrücklich in einem lehramtlichen Dokument zurückgewiesen worden:

"Einige vertreten die Ansicht, homosexuelle Neigung sei in bestimmten Fällen nicht das Ergebnis einer freien Entscheidung; die homosexuellen Personen hätten keine andere Wahl, sondern müßten sich homosexuell verhalten. Daher handle eine solche Person, selbst wenn sie sich auf homosexuelles Tun einlasse, wegen fehlender Freiheit nicht schuldhaft. (…) In der Tat können in einem bestimmten Fall Umstände auftreten oder in der Vergangenheit aufgetreten sein, welche die Schuldhaftigkeit des einzelnen vermindern oder geradezu aufheben, während andere Umstände sie wiederum vermehren können. Was auf jeden Fall vermieden werden muß, ist die ebenso unbegründete wie demütigende Annahme, das geschlechtliche Verhalten homosexueller Partner sei immer und vollständig dem Zwang unterworfen und daher frei von Schuld. In Wirklichkeit muß auch bei den Personen mit homosexueller Neigung jene grundlegende Freiheit anerkannt werden, welche die menschliche Person als solche charakterisiert und ihr eine besondere Würde verleiht. Wie bei jeder Umkehr vom Bösen kann, dank dieser Freiheit, das von der göttlichen Gnade erleuchtete und gestärkte Mühen es jenen Personen gestatten, homosexuelles Tun zu unterlassen." (2)
Heute erheben manche bewußt und in eigener Verantwortung den Anspruch, homosexuell zu sein, bisweilen auch mittels öffentlicher Demonstrationen. Eine nicht geringe Anzahl westlicher Regierungen und die Vereinten Nationen arbeiten daran, unter denen, die sich als Homosexuelle fühlen, die Bewußtwerdung dieser sexuellen Orientierung zu fördern, und verteidigen sie als ein Recht. Es werden nicht nur Gesetze verabschiedet, um Homosexuelle, Lesbierinnen und Transsexuelle weltweit zu schützen und die rechtliche Verpflichtung der Staaten zu fordern, Gewalt und Diskriminierung aufgrund der sexuellen Orientierung zu beenden. Sondern die UNO geht sogar so weit, zu erklären, daß diese Rechte über jeder Sitte, Tradition, jedem kulturellen Wert und religiösen Glauben stehe (Botschaft zu den Menschenrechten von UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon vom 2. Juli 2012).

Nun hat einerseits das Wort Gottes (u.a. Röm 1, 24-26) homosexuelle Akte klar verurteilt, welche, vom objektiven Gesichtspunkt aus, schwer schuldhafte Handlungen sind, und die Kirche hat sich definitiv zu dieser Frage geäußert:

"Gestützt auf die Heilige Schrift, die sie als schlimme Abirrung bezeichnet (Vgl. Gen 19, 1-29; Röm 1,24-27; 1 Kor 6,10; 1 Tim 1,10), hat die kirchliche Überlieferung stets erklärt, ‚daß die homosexuellen Handlungen in sich nicht in Ordnung sind‘ (CDF, Erklärung ‚Persona humana‘, 8). Sie verstoßen gegen das natürliche Gesetz, denn die Weitergabe des Lebens bleibt beim Geschlechtsakt ausgeschlossen. Sie entspringen nicht einer wahren affektiven und geschlechtlichen Ergänzungsbedürftigkeit. Sie sind in keinem Fall zu billigen." (KKK 2357) (3)
Andererseits lehrt das Lehramt auch, daß für die von dieser Orientierung betroffenen Personen die Pflicht und die Möglichkeit bestehen, durch Askese und Bemühung um Verzicht entschlossen zur Umkehr und somit zur Keuschheit zu gelangen:

"Homosexuelle Menschen sind zur Keuschheit gerufen. Durch die Tugenden der Selbstbeherrschung, die zur inneren Freiheit erziehen, können und sollen sie sich - vielleicht auch mit Hilfe einer selbstlosen Freundschaft -‚ durch das Gebet und die sakramentale Gnade Schritt um Schritt, aber entschieden der christlichen Vollkommenheit annähern." (KKK 2359)
Wohl gemerkt können "Unkenntnis, Gewalt, Furcht und weitere psychische oder gesellschaftliche Umstände … die Anrechenbarkeit einer Tat und die Verantwortung für sie vermindern oder aufheben" (KKK 1746).

Heutzutage setzen die Massenmedien und die "Gay-Lobbies" erhebliche Mittel ein, damit homosexuelle Handlungen als normal aufgefaßt und sogar als ein Recht angesehen werden. Wir fügen hinzu, daß Therapien bestehen, die zu einem großen Teil effektiv sind, und daß es Teil der angesprochenen Anstrengung sein kann, sich einer solchen zu unterziehen (4).



Argument 4: "Glücklicherweise ist das Mahl Jesu kein Belohnungsnachtisch".

Antwort 4: Ohne sich dessen bewußt zu sein, wirft der Verfasser hier der Kirche vor, jansenistisch zu sein. Nun lehrt die Kirche einerseits, gegen die Jansenisten, daß die Anhänglichkeit an eine von ihrer Materie her läßliche Sünde nicht von der eucharistischen Kommunion ausschließen muß, welche ja gerade die Kraft gibt, sich von dieser Anhänglichkeit zu lösen. Andererseits hat die Kirche immer mit Bestimmtheit daran festgehalten, daß man nicht kommunizieren kann, wenn man sich bewußt ist, im Stand der Todsünde zu sein, ein Grundsatz, der von Johannes Paul II. im Jahre 2003 in seiner Enzyklika Ecclesia de Eucharistia, Nr. 36, als definitiv in Erinnerung gerufen wurde: "In diesem Sinn hält der Katechismus der Katholischen Kirche mit Recht fest: ‚Wer sich einer schweren Sünde bewußt ist, muß das Sakrament der Buße empfangen, bevor er die Kommunion empfängt‘. [74] Ich möchte deshalb bekräftigen, daß in der Kirche die Norm gilt und immer gelten wird, mit der das Konzil von Trient die ernste Mahnung des Apostels Paulus (vgl. 1 Kor 11, 28) konkretisiert hat, indem es bestimmte, daß dem würdigen Empfang der Eucharistie ‚die Beichte vorausgehen muß, wenn einer sich einer Todsünde bewußt ist‘. [75]" (5) Nicht einmal ein Papst kann von solch einem göttlichen Gesetz dispensieren.



Argument 5: Meinem Kritiker nach (dessen Treue im Priesteramt ich sehr wohl begrüße) zögern tausende von Priestern nicht, die Kommunion an alle auszuspenden.

Antwort 5: Weisen wir zunächst darauf hin, daß eine solche Ansammlung von geweihten Dienern der Kirche (die sicher unter anderer Hinsicht sehr wohl respektabel sind) sich [als solche] keiner Lehrautorität erfreut. Des weiteren vermengt eine solche Position, wie auch immer es um die Authentizität dieser "Statistik" bestellt sein mag, in bezug auf Personen, die in einem öffentlichen und dauerhaften Stand der Sünde leben, wie zum Beispiel Ehebruch oder ständige Untreue dem Ehepartner gegenüber oder häufige und schwerwiegende geschäftliche Diebstähle, verschiedene Situationen:

den Fall, indem ein Gläubiger endlich bereut und den festen Vorsatz faßt, in Zukunft den Rückfall in die Sünde zu vermeiden, die heilige Absolution empfängt und daher zur heiligen Eucharistie hinzutreten kann, und
den Fall eines Gläubigen, der nicht gewillt ist, zukünftig objektiv schwer schuldhafte Handlungen zu unterlassen, und der so dem Wort Gottes und dem Bund widerspricht, welcher ja gerade durch die Eucharistie bezeichnet wird.
In diesem letzteren Fall wird der "feste Vorsatz" ausgeschlossen, von dem das Konzil von Trient erklärt hat, daß er notwendig sei, um von Gott die Vergebung zu empfangen. Präzisieren wir, daß dieser feste Vorsatz nicht darin besteht, zu wissen, daß man nicht mehr sündigen wird, sondern sich in seinem Willen dazu zu entscheiden, die geeigneten Mittel zu ergreifen, um die Sünde zu vermeiden. Ohne den festen Vorsatz (außer im Falle vollständiger und nicht schuldhafter Unwissenheit) bliebe ein solcher Christ im Stand der Todsünde, und beginge durch den Empfang der Kommunion eine schwere Sünde. Im Fall, daß sein Stand der Sünde öffentlich bekannt ist, haben die Diener der Kirche von ihrer Seite her auch kein Recht mehr, ihm die Kommunion zu spenden (6). Wenn sie es täten, wäre ihre Sünde vor dem Herrn größer. Es würde sich um bewußte Komplizenschaft und vorausbedachte Profanation des Heiligsten Sakramentes des Leibes und Blutes Jesu handeln.



Argument 6: Die Position der Kirche würde bedeuten, den Homosexuellen (und den wiederverheirateten Geschiedenen) das Leben schwer zu machen.

Antwort 6: Im Gegensatz zu dieser böswilligen Karikatur besteht die Haltung der Kirche nicht darin, Personen zurückzuweisen, sondern darin, ihnen nicht ein Sakrament zu spenden, zu dem ihre gegenwärtige Lebensweise im Widerspruch stünde. Die Kirche hat nicht vernachlässigt, die Pflicht der Hirten in Erinnerung zur rufen, diesen Christen, die Opfer bedeutsamer Leiden sind, mit einer großen Einfühlsamkeit zu begegnen. Indem ich mich auf den Fall der homosexuellen Neigung beschränke, rufe ich Nr. 2358 des Katechismus der Katholischen Kirche in Erinnerung:

"Eine nicht geringe Anzahl von Männern und Frauen hat tiefsitzende homosexuelle Tendenzen. Diese Neigung, die objektiv ungeordnet ist, stellt für die meisten von ihnen eine Prüfung dar. Ihnen ist mit Achtung, Mitgefühl und Takt zu begegnen. Man hüte sich, sie in irgendeiner Weise ungerecht zurückzusetzen. Auch diese Menschen sind berufen, in ihrem Leben den Willen Gottes zu erfüllen und, wenn sie Christen sind, die Schwierigkeiten, die ihnen aus ihrer Verfaßtheit erwachsen können, mit dem Kreuzesopfer des Herrn zu vereinen."
Eine Neigung ist keine Sünde. Aber sich wie ein Stück Holz im Wasser mitreißen zu lassen, ist eines Mannes oder einer Frau nicht würdig. Und "Gott freut sich nicht über erniedrigende Situationen, obgleich er Schlechtes zum Guten wandeln und aus unseren Schwächen das Leben zeugen kann" (7).



Argument 7: Eine Briefkorrespondentin, deren hohes Alter den größten Respekt verlangt, nennt den Fall einer Katholikin, welche infolge von Gewalt in der Ehe als "Wiederverheiratete" lebt, jedoch intensiv am Leben ihrer Pfarrei teilnimmt. Sollte uns das nicht motivieren, ihr die heilige Kommunion zu spenden?

Antwort 7: Ich erkenne die diesem Einwand zugrundeliegende Großherzigkeit an. Dieser vermischt jedoch oder vernachlässigt folgende verschiedenen Aspekte:

1. Wenn jemand häuslicher Gewalt ausgesetzt ist, hat er das Recht, sich von seinem Ehepartner zu trennen. (8)

2. Die Kirche erlaubt, mittels der Scheidung die zivilen Rechte einer legitimen Trennung einzufordern. (9) Die Scheidung als solche hindert nicht am Sakramentenempfang.

3. Ein Partner, der habituell zu ehelicher Gewalt greift, leidet wahrscheinlich an einer psychischen Krankheit, welche eventuell Grund für eine von Anfang an bestehende Nichtigkeit der betreffenden Ehe ist. (10)

4. Wenn die Kirche die erste Ehe für ungültig erklären würde, könnte das Opfer eine andere Ehe eingehen, wenn die übrigen Voraussetzungen für dieses Sakrament gegeben sind.

5. Es kann passieren, daß ein Geschiedener aus gewichtigen Gründen (wie etwa die Erziehung der Kinder) seinen Partner nicht verlassen kann. In diesem Fall muß die betreffende Person, um die Absolution zu empfangen und zur heiligen Kommunion hinzuzutreten, sich verpflichten, sich mit dem zweiten Partner jener Akte zu enthalten, welche gemäß göttlichem Gesetz wirklichen Ehepartnern vorbehalten sind. (11) Nun zeigt die Erfahrung zahlreicher Paare, daß dies oft sehr schwierig ist; nichtsdestotrotz ist es möglich mit der Hilfe der Gnade Gottes, einer geistlichen Begleitung und dem häufigen Empfang des Sakramentes der Versöhnung. Tatsächlich erlaubt das Letztere, im Fall der Niederlage sich auf dem guten Weg um so entschlossener neu zu erheben und Schritt für Schritt in der Keuschheit voranzuschreiten.

6. Die Teilnahme am Leben der Pfarrei durch einen Geschieden-Wiederverheirateten, der noch nicht bereit ist, die Keuschheit zu versprechen, disponiert ihn gerade dafür, das eigene Herz der Gnade zu öffnen, dieses notwendige Versprechen zu geben. (12)



Argument 8: Nach einem anderen Priester, der sich auf seine Erfahrung als Fidei Donum in Afrika stützt, entspricht die afrikanische Familie nicht der von mir gegebenen Beschreibung.

Antwort 8: Mir ist unbekannt, von welchem Land und welcher Diözese dieser Priester spricht. Aber in Westafrika ist trotz des massiven islamischen Einflusses in der echten Tradition unserer Vorfahren die Ehe monogam und unauflöslich. Ich spreche davon in "Gott oder Nichts". (13) So versichere ich, daß "momentan die Familie (in Afrika) stabil, dauerhaft, traditionell bleibt". Ich meine damit in keiner Weise, daß die afrikanische nichtchristliche Familie ein Vorbild sei, denn sie leidet offensichtlich unter den Spuren der Sünde und kennt darüber hinaus ihre Schwierigkeiten. Ich behaupte lediglich, daß in der afrikanischen Kultur im allgemeinen

1. die Familie weiterhin auf der heterosexuellen Verbindung gegründet ist,

2. die Ehe ohne Scheidung angestrebt wird, trotz des Paradigmas der simultanen Polygamie,

3. diese für die Fortpflanzung offen ist und

4. die familiären Bande als sakral gelten.

Ist es nicht am Ende auch das, was mein Korrespondent mit Missionserfahrung unterstreichen wollte? (Ich betone hier die Großzügigkeit des ‚Fidei Donum‘, also eines westlichen Diözesanpriesters, der freiwillig in einem Missionsland evangelisiert.) Im übrigen ist die hier behandelte Frage anderer Natur: nämlich die nach dem möglichen graduellen Voranschreiten der Pastoral bei der Evangelisierung nichtchristlicher Familien, die noch von durch die Sünde hervorgerufenen Abwegen geprägt sind, bei denen jedoch gewisse Traditionen imstande sind, evangelisiert zu werden und als Ausgangspunkt für die Verkündigung Christi zu dienen. Auf jeden Fall kann man, wenn mein Gesprächspartner mir unterschwellig vorzuwerfen scheint, ich würde die "afrikanische Familie" auf jene reduzieren, die das christliche Ideal lebt, sie umgekehrt auch nicht auf den polygamen Typ festlegen (sei er nun "traditionell" oder muslimisch).



Schlußfolgerung

Schließlich möchte ich zum Ausdruck bringen, daß ich mich als Bischof in meinem Herzen verletzt fühle, wenn ich ein solches Unverständnis für die definitive Lehre der Kirche von Seiten meiner priesterlichen Mitbrüder feststellen muß. Ich kann mir nicht erlauben, mir einen anderen Grund für eine solche Verwirrung vorzustellen als eine unzureichende Ausbildung meiner Mitbrüder. Als Verantwortlicher für die Sakramentendisziplin im gesamten Bereich der lateinischen Kirche bin ich im Gewissen gehalten, in Erinnerung zu rufen, daß Christus den ursprünglichen Schöpfungsplan einer monogamen, unauflöslichen Ehe wiederhergestellt hat, welche sowohl auf das Wohl der Ehegatten hingeordnet ist als auch auf die Zeugung und Erziehung von Kindern. Er hat darüber hinaus die Ehe zwischen Getauften in den Rang eines Sakramentes erhoben, welches den Bund Gottes mit seinem Volk bedeutet, genauso wie die Eucharistie. Nichtsdestoweniger existiert auch das, was die Kirche die "legitime" Ehe [Anm. d. Übers.: im Deutschen eher "Naturehe"] nennt. Die sakrale Dimension dieser "natürlichen" Ehe macht daraus ein Element der Vorbereitung und Erwartung des Sakramentes, vorausgesetzt, sie respektiert die Verschiedengeschlechtlichkeit und gleiche Würde beider Ehepartner ebenso wie ihre spezifischen Rechte und Pflichten und daß der Ehekonsens nicht die Monogamie, die Unauflöslichkeit und Fortdauer bis zum Tod sowie die Öffnung auf das Leben hin ausschließt. Hingegen prangert die Kirche die in die menschliche Liebe eingeführten Deformationen an: die Homosexualität, die Polygamie, den Männlichkeitskult, die wilde Ehe, die Scheidung, die Empfängnisverhütung etc. Gleichwohl verdammt s i e niemals die Personen. Aber sie beläßt diese auch nicht in ihren Sünden. Wie ihr Meister hat sie den Mut und die Liebe, ihnen zu sagen: Geh und sündige von nun an nicht mehr. Die Kirche nimmt die Menschen nicht nur mit Barmherzigkeit, Respekt und Einfühlsamkeit an. Sie lädt mit Entschiedenheit zur Umkehr ein. In ihrer Nachfolge fördere ich die Barmherzigkeit gegenüber den Sündern (wir alle gehören dazu), aber auch die Festigkeit gegenüber Sünden, die mit der Liebe zu Gott unvereinbar sind, welche durch die sakramentale Kommunion bekannt wird. Heißt das nicht, die Haltung des Sohnes Gottes nachzuahmen, welcher zur Ehebrecherin gesagt hat: "Auch ich verurteile dich nicht. Geh und sündige von nun an nicht mehr." (Joh 8, 11) ?

ROBERT KARDINAL SARAH

Präfekt der Kongregation für den Gottesdienst und die Sakramentenordnung





Dogmatische Konstitution Lumen Gentium, 12. Die Hervorhebungen in Kursivschrift stammen von mir.
KONGREGATION FÜR DIE GLAUBENSLEHRE (CDF), 1. Oktober 1986, Schreiben an alle Bischöfe über die Seelsorge für homosexuelle Personen – Homosexualitatis problema, § 11; DC, 1986, 1160-1164. Dies ist der wichtigste Text zum Thema.
In Bezug auf die Homosexualität beschränken wir uns direkt auf lehramtliche und für die Universalkirche gültige Texte. Außer dem, was wir an anderer Stelle zitieren, vgl.: CDF, 29. Dezember 1975, Erklärung zu einigen Fragen der Sexualethik - Persona humana; La Documantation catholique (DC), 1976, S. 1-11; - CDF, 15 juin 1977, Lettre au général des jésuites contre le livre The Church and the Homosexual ; DC, 1978, 309-311 ; - Johannes Paul II., 5. Oktober 1979, Ansprache an die amerikanischen Bischöfe ; DC, 1979, 928 ; - CDF, 23. Juli 1992, Einige Anmerkungen bezüglich der Gesetzesvorschläge zur Nicht-Diskriminierung homosexueller Personen; DC, 1992, 783-785; - Johannes Paul II., 21. Januar 1999, Ansprache an die Rota Romana, §5; DC, 1999, 205; - CDF, 31. Mai 1999, Notification concernant Sister Jeannine Gramick (…) ; DC, 1999, 197 ; - Päpstlicher Rat für die Familie (CCPF), 17. März 2000, Erklärung bezüglich der Resolution des Europäischen Parlaments am 16. März 2000 ; DC, 2000, 398-399 ; - CDF, 3. Juni 2003, Erwägungen zu den Entwürfen einer rechtlichen Anerkennung gleichgeschlechtlicher Lebensgemeinschaften; DC, 2003, 798-803; - CDF, 31. Mai 2004, Schreiben an die Bischöfe über die Zusammenarbeit von Mann und Frau in der Kirche und in der Welt, § 2; DC 2004, 775-784.
Vgl. bspw. PÄPSTLICHER RAT FÜR DIE FAMILIE, MENSCHLICHE SEXUALITÄT: WAHRHEIT UND BEDEUTUNG, Orientierungshilfen für die Erziehung in der Familie; DC, 1996, S. 225-227, besonders S. 226.
Die Fußnoten (74) und (75) verweisen auf folgende Stellen: (74): Katechismus der Katholischen Kirche, 1385; vgl. CIC, can. 916; CCEO, can. 711. – (75) Johannes Paul II., Ansprache an die Mitglieder der heiligen Pönitentiarie und an die Beichtväter der römischen Patriarchalbasiliken (30. Januar 1981): AAS 73 (1981), 203; vgl. Konzil von Trient, 13. Sitzung, Dekret über das Sakrament der Eucharistie, Kap. 7 und Kan. 11: DH 1647, 1661; (Dumeige), La Foi catholique, nn. 742. 755.
Folgende Evangelienperikopen wären nachzulesen: Mt 5, 31-32 ; 19, 3-9 ; Mk 10, 2-12 ; Lk 16, 18 ; Röm 7, 2-3 ; 1 Kor 7, 10-11 ; 11, 27-29 ; für die gesamte Zeit der Patristik vgl. : Henri Crouzel, s.j., L’Église primitive face au divorce, Paris, Beauchesne, 1971. Für das jüngere Lehrmt sind die wesentlichen und definitiven Texte : Johannes Paul II, Nachsynodales Schreiben Familiaris consortio, n. 84 ; DC, 1982, S. 1-37 ; - Johannes Paul II, 25. Januar 1983, Codex des kanonischen Rechtes, Can. 915-916 ; - CDF, 14. September 1994, Schreiben an die Bischöfe der katholischen Kirche über den Kommunionempfang von wiederverheirateten geschiedenen Gläubigen – Annus Internationalis Familiae; DC, 2000, 158-161; - ERKLÄRUNG DES PÄPSTLICHEN RATES FÜR DIE GESETZESTEXTE, 24. Juni 2000, über die Kommunion für wiederverheiratete Geschiedene (zu Can. 915); DC, 2000, 715-716; - Benedikt XVI., 22. Februar 2007, Nachsynodales Apostolisches Schreiben Sacramentum caritatis, Nr. 20 und 29; DC, 2007, 303-343.
Dom Samuel, De tout cœur, sur l’avenir chrétien de notre temps, Ad Solem, 2011, p. 29.
Johannes Paul II, Codex des kanonischen Rechtes, Can. 1153.
Vgl. Johannes Paul II., 21. Januar 2002, Ansprache an die Rota Romana.
Vgl. Codex des kanonischen Rechtes, Can. 1095, 3°.
Vgl. Johannes Paul II, 2. November 1981, Nachsynodales Schreiben Familiaris consortio, Nr. 84.
Vgl. ibidem.
Dieu ou rien, Entretiens sur la foi, p. 355-357, Fayard, 422 p., 21,90 €. [deutsch : Gott oder Nichts, Ein Gespräch über den Glauben, S. 351-351, Fe-Medienverlag, 399 S., 17,80 €.]
Wiedergegeben mit freundlicher Genehmigung von Kardinal Robert Sarah und L'Homme Noveau.
http://de.catholicnewsagency.com/story/k...-kritikern-0235



von esther10 04.12.2015 00:05




Die Bundeswehr beteiligt sich am Syrien-Einsatz
© Carsten Rehder (dpa)

http://www.heute.de/gastkommentar-carlo-...r-41294048.html

04.12.2015


Kirchen reagieren unterschiedlich auf Bundestags-Abstimmung
Gemische Gefühle
Der Bundestag stimmte für eine Beteiligung der Bundeswehr
© Michael Kappeler (dpa



Bischof Algermissen
© dpa

Der Bundeswehr-Einsatz gegen die Terrormiliz "Islamischer Staat", den der Bundestag am Freitag billigte, ist in den beiden großen Kirchen umstritten. Die Reaktionen reichen von "gut nachvollziehbar" bis "skeptisch" und "sorgenvoll".

Für den Vorsitzenden der Deutschen Kommission Justitia et Pax, Bischof Stephan Ackermann, ist eine militärische Beteiligung Deutschlands bei der Bekämpfung des Terrorismus "gut nachvollziehbar, vielleicht sogar sachlich geboten".

Hingegen warnte der Fuldaer Bischof Heinz Josef Algermissen als Präsident der deutschen Sektion der katholischen Friedensbewegung "Pax Christi" vor einer deutschen Kriegsbeteiligung in Syrien: "Ein Ja dazu bedeutet, ein militärisches Abenteuer zu beginnen, dessen Ziel und Ende nicht absehbar ist, in einer Region, wo bereits viele Akteure bombardieren und kämpfen."

Reaktionen in der EKD

Auch in der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) gibt es dazu keine einheitliche Position. Die Kirchenleitung der badischen Landeskirche rief zu am Freitag zu einem Verzicht auf einen deutschen Militäreinsatz in Syrien auf. "Der Beschluss des Bundeskabinetts zur Beteiligung der Bundeswehr an einem Militäreinsatz in Syrien erfüllt uns mit Sorge. Er folgt einer Logik, durch militärische Gewalt mehr Sicherheit herzustellen", heißt es in einer Stellungnahme.


Der EKD-Ratsvorsitzende Heinrich Bedford-Strohm sieht einen Bundeswehreinsatz gegen den "IS" skeptisch. Ein Ja machte er am Donnerstagabend in Berlin von der Aussicht auf Erfolg abhängig: "Wenn ich davon überzeugt wäre, dass diese Maßnahmen in Syrien und Irak die Waffen von Bürgerkriegsparteien und IS-Mörderbanden zum Schweigen bringen und den Nährboden des Terrorismus austrocknen könnten, dann würde ich sie befürworten", sagte der bayerische Landesbischof.

Auch andere evangelische Kirchenrepräsentanten, wie der hannoversche Landesbischof Ralf Meister und der EKD-Friedensbeauftragte Renke Brahms, äußerten sich kritisch zu einer deutschen Beteiligung. Dagegen bezeichnete der reformierte Kirchenpräsident Martin Heimbucher einen deutschen Militäreinsatz in Syrien als "christlich verantwortbare Position". Zuvor hatte sich bereits die Synode der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau gegen Kampfeinsätze deutscher Soldaten im Nahen Osten ausgesprochen.


Militärische Mittel seien nicht geeignet, um den sogenannten Islamischen Staat erfolgreich zu bekämpfen, heißt es einer Resolution. Eine verstärkte deutsche Beteiligung beim internationalen Kampf gegen den IS sei auch für den europäischen Zusammenhalt bedeutsam, sagte der Trierer katholische Bischof Ackermann mit Hinweis auf die Terroranschläge in Paris.

"Die Stärkung der europäischen Kooperation - wo zielführend auch militärisch - ist eine Voraussetzung für die geforderte langfristige Handlungsfähigkeit." Zugleich machten es die Erfahrungen aus dem Irak und Afghanistan notwendig, eine international getragene Perspektive zur Bekämpfung des IS und zur Beendigung des Krieges in Syrien zu entwickeln, argumentierte Ackermann.

Reaktion von Pax Christi

"Pax Christi"-Präsident Algermissen warnte hingegen, die Gewaltspirale in Syrien werde nicht gestoppt, wenn neue Akteure wie Deutschland sich an dem Krieg beteiligten. Die Luftangriffe, die nun auch mit deutscher Hilfe erfolgten, träfen die gesamte syrische Bevölkerung. "Jeder weitere Staat, der sich an den Bombardierungen beteiligt, verstärkt die Militarisierung der Region, und die Weltgemeinschaft läuft Gefahr, sich in die militärische Sackgasse zu bewegen."

Zuvor hatte der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick den Einsatz militärischer Gewalt als letztes Mittel gegen die Terrormiliz "Islamischer Staat" für ethisch vertretbar bezeichnet. Wenn das "menschenverachtende Treiben" des IS in Syrien auf anderem

Wege nicht zu stoppen sei, dürfe militärische Gewalt angewendet werden, sagte Schick am Montag. Militärgewalt dürfe niemals ein reguläres Mittel sein, um die Verhältnisse zu wenden und auf friedliche Zustände hinzuwirken. Mit einer terroristischen Organisation wie dem "IS" sei jedoch keine Verhandlungslösung möglich, ergänzte Schick, der die Kommission Weltkirche der katholischen Deutschen Bischofskonferenz leitet.

Rainer Clos
(epd)

***
Bundeswehreinsatz in Syrien

Der Bundestag hat dem Bundeswehreinsatz gegen den IS zugestimmt. Damit sollen bis zu 1200 deutsche Soldaten mit Aufklärungsflügen und einer Fregatte die internationale Koalition im Kampf gegen den IS-Terror unterstützen - zunächst bis Ende 2016.

Die katholische Friedensbewegung pax christi hatte zuvor die Abgeordneten am Donnerstag dazu aufgefordert, dem von der Bundesregierung vorgelegten Mandat nicht zuzustimmen.

Ein solcher Schritt unterlaufe die Bemühungen um eine friedliche Beilegung des Syrien-Konflikts. Die Erfahrung zeige, dass militärische Gewalt die Probleme im Nahen und Mittleren Osten verschlimmere, anstatt sie zu lösen, so pax christi. "Hinzu kommt, dass kein Mandat des Sicherheitsrats der Vereinten Nationen vorliegt, das einen solchen Einsatz zumindest völkerrechtlich - wenn auch nicht ethisch - legitimieren würde."

Ähnlich äußerte sich terre des hommes. Eine Eskalation des Luftkriegs würde die Situation für die Zivilbevölkerung und insbesondere die Kinder weiter verschärfen, erklärte die Kinderrechtsorganisation. Die internationale Gemeinschaft solle anstelle von Militärschlägen die Einkommensquellen der Terroristen trocken legen und den Zulauf von Kämpfern in die Region stoppen. Auch müsse der Schutz der Zivilbevölkerung Vorrang haben. Etwa 12 Millionen Menschen in Syrien seien auf Hilfe angewiesen, darunter 5,6 Millionen Kinder.

Auch medico international verwies auf das Schicksal der Zivilbevölkerung. Anstatt Leid zu lindern, produzierten Militärschläge nur neue Flüchtlingsströme, "die spätestens im kommenden Frühjahr an den europäischen Außengrenzen ankommen werden", so die Organisation und fügte mit Blick auf die Versorgungslage der Menschen in Syrien und den Nachbarstaaten hinzu: "Solange das Welternährungsprogramm derart skandalös unterfinanziert ist, bleibt jeder Kriegseinsatz in Syrien eine zynische Demonstration europäischer Selbstgerechtigkeit."

Die Bundeswehr soll die Kampfjets der Anti-IS-Koalition in Syrien und im Irak mit Aufklärungsflügen von sechs "Tornado"-Maschinen unterstützen, selbst aber keine Bomben abwerfen. Die deutsche Fregatte "Augsburg" soll zum Schutz eines französischen Flugzeugträgers eingesetzt werden.

Ein Tankflugzeug soll mit Treibstoffversorgung in der Luft längere Angriffsoperationen ermöglichen. Der Beschluss ist eine Reaktion auf die jüngsten Anschläge in Paris, zu denen sich der IS bekannte. Die Kosten für den Einsatz werden mit 134 Millionen Euro beziffert. Bei 598 abgegebenen Stimmen votierten 445 Abgeordnete für den Einsatz, 146 stimmten dagegen, 7 enthielten sich. Die Ja-Stimmen kamen fast ausschließlich aus dem Koalitionslager. Die Linksfraktion hatte vorab ein geschlossenes Nein angekündigt, die Grünen-Fraktion eine mehrheitliche Ablehnung. (KNA, dpa)




von esther10 04.12.2015 00:00

THE PULSE Mi 2. Dezember 2015 - 08.16 Uhr EST



Pornostar schreibt herzzerreißenden Brief an ihr ungeborenes Kind

Aurora * erschien zuerst in pornografischen Filmen im zarten Alter von 18 - bald nach Antworten auf eine Zeitungsanzeige für nackte Modellierung. Sie war aus einer armen Familie, Ertrinken in Verschuldung der Studierenden und der beworbenen 2.000 $ / Tag war eine Menge Geld.

Wie so viele junge Frauen, die in der Porno-Geschäft plantschen, Aurora nur dazu gedacht, genug Geld zu verdienen, um auf die Beine zu kommen, bevor sie zu anderen, besseren Dingen. Aber wie so viele andere, wurde sie bald mit Angeboten von noch mehr Geld, um in immer Hardcore-Videos erscheinen gefachten, und festgestellt, dass sie genoss die Aufmerksamkeit. Ehe sie sich versah, hatte fast 10 Jahre vergangen, und sie in fast jeder erdenklichen Form porn durchgeführt hatte - ". Einige ziemlich grobe Dinge" mit, was sie gibt zu, sind

Im Jahr 2011 jedoch auf Drängen von ihrem Freund, machte sie die Entscheidung, zu gehen. Dann, im Jahr 2013 wurde sie schwanger - mit einem Sohn. Plötzlich sah sie ihre ganze Vergangenheit Karriere in einem krassen neuen Licht, wie sie es sich vorgestellt, was ihr Sohn könnte an diesem Tag er von ihr porn Vergangenheit gelernt, und vielleicht sogar sah einige der Filme, die sie in geführt denken.

Obwohl Aurora weiterhin angezeigt wird, die Porno-Industrie in ihren öffentlichen Schriften unterstützt, wird ihrem Brief unten (zuerst bei The Daily Beast veröffentlicht) mit Bedauern gefüllt. "Wenn ich gewusst hätte, ich würde 1 Tag meine Meinung ändern und wollen eine eigene Familie, würde ich ganz andere Auswahl getroffen haben", schreibt sie, um ihr ungeborenes Kind.

Der Brief, herzzerreißend, roh, und zum Nachdenken anregende, ist nur eine weitere krassen Beispiel, wie so viele gefährdete junge Frauen werden durch Versprechungen einfach Geld und Ruhm in einer Branche gelockt, nur um sich selbst Dinge, die sie nie gedacht, sie tun würden, zu tun , und die Schaffung einer permanenten Online-Präsenz, die folgen, und verfolgen sie für den Rest ihres Lebens wird. Hier ist die vollständige Buchstaben:
https://www.lifesitenews.com/pulse/porn-...her-unborn-baby

von esther10 03.12.2015 23:17

Warum Barmherzigkeit der Weg ist

Papst spricht über das Gebot der Stunde für die Kirche.

Erstellt von Radio Vatikan am 3. Dezember 2015 um 09:37 Uhr


Heiligstes Herz Jesu

Vatikan (kathnews/RV). Papst Franziskus hat sich in einem Interview über seinen besonderen Zugang zur Barmherzigkeit als Weg der Kirche geäußert. Er habe diesen Schwerpunkt seines Pontifikats keineswegs selbst erfunden, sagte der Papst im Gespräch mit „Credere“, der offiziellen Zeitung des Jubiläums der Barmherzigkeit. Die Kirche falle manchmal selbst in Versuchung, „eine harte Linie zu fahren“ und „nur die moralischen Normen zu betonen“, räumte Franziskus ein. Die Welt sei aber darauf angewiesen, den Gott der Barmherzigkeit zu entdecken und zu sehen, „dass die Verurteilung nicht der Weg ist“. Franziskus erzählte auch einige persönliche Begebenheiten, die ihn überzeugten, dass Barmherzigkeit das Gebot der Stunde für die Kirche ist.

Das Bestehen auf der Barmherzigkeit Gottes ist eine verhältnismäßig junge Tradition, hält der Papst eingangs fest. Es habe sich mit Paul VI. Bahn gebrochen, Johannes Paul II. habe die Barmherzigkeit stark betont. Franziskus erinnerte an sein erstes Angelus als Papst im März 2013, in dem er den zahlreichen Pilgern und Besuchern auf dem Petersplatz das Buch „Barmherzigkeit“ von Kardinal Walter Kasper ans Herz legte, das dieser ihm kurz vor dem Konklave als Zimmernachbar in der Casa Santa Marta überreicht hatte. Auch in seiner ersten Predigt als Papst – in der vatikanischen Pfarrei Sant‘ Anna – habe er über Barmherzigkeit gesprochen. „Das war keine Strategie, das kam von innen heraus: der Heilige Geist will etwas“, so der Papst.

„Es ist der Jahr der Vergebung, das Jahr der Versöhnung“, sagte Franziskus und holte weit aus: „einerseits sehen wir Waffenhandel, die Herstellung von Waffen, die töten, den Mord an Unschuldigen mit den schlimmsten überhaupt möglichen Methoden, die Ausbeutung von Menschen, Kindern: Man begeht, der Ausdruck sei mir erlaubt, ein Sakrileg gegen die Menschheit. Denn der Mensch ist heilig, er ist das Bild des Lebendigen Gottes. Und nun sagt der Vater: hört auf und kommt zu mir. Das ist, was ich in der Welt sehe.“

Zur Beichte gehe er selbst alle zwei bis drei Wochen, erzählte der Papst in dem Interview. Er fühle sich als Sünder, „ich bin sicher, einer zu sein“. Aber „ich bin, wie ich den Gefangenen in Bolivien sagte, ein Mann, dem vergeben wurde. Gott hat mich mit Barmherzigkeit angesehen und mir vergeben“. Er habe immer das Gefühl gehabt, dass Gott sich in besonderer Weise um ihn sorge. Abermals erzählte Franziskus vom Tag seiner Berufung zum Priester am 21. September 1953, als er in seine Pfarreikirche in Buenos Aires eintrat, einen ihm fremden Priester sah und, ohne wirklich zu wissen warum, sich zur Beichte bei ihm entschloss.

„Ich war praktizierender Katholik, ging am Sonntag zur Messe, mehr aber nicht“, so Franziskus. „Und ich weiß nicht, was geschah, aber ich kam anders, verändert, wieder heraus.“ Der betreffende Priester, Carlos Benito Duarte Ibarra, hatte Leukämie und starb ein Jahr später, ein Jahr, in dem er den jungen Jorge Mario Bergoglio geistlich begleitete. Nach der Beerdigung dieses Priesters, so bekannte Franziskus, habe er bittere Tränen geweint und sich von Gott verlassen gefühlt,. „Das war der Moment, in dem ich auf die Barmherzigkeit Gottes gestoßen bin.“

In der Barmherzigkeit werde auch „die mütterliche Dimension Gottes“ sichtbar, erklärte Papst Franziskus. Allerdings würden diesen Ausdruck nicht alle verstehen, er sei „nicht populär im guten Sinn des Wortes“, sondern gehöre wohl einer „etwas gewählten Sprache“ an. „Deshalb rede ich lieber von der Zärtlichkeit, die einer Mutter eigen ist, die Zärtlichkeit Gottes. Gott ist Vater und Mutter.“

Den Gott der Barmherzigkeit zu entdecken verändere den Menschen, mache ihn toleranter, geduldiger und zärtlicher, so Franziskus weiter. „Während der Synode 1994 sagte ich in einer der Arbeitsgruppen, man müsse eine Revolution der Zärtlichkeit in Gang bringen, und ein Synodenvater – ein guter Mann, den ich respektiere und schätze, sehr alt schon – antwortete mir, ein solcher Ausdruck sei nicht angebracht, und er gab mir vernünftige Erklärungen, als intelligenter Mann, aber ich sage nach wie vor, dass heute die [Stunde der] Revolution der Zärtlichkeit ist, denn daher rührt die Gerechtigkeit und alle übrige.“

Und wieder wurde Franziskus sehr konkret: Wenn ein Unternehmer einen Angestellten nur elf Monate im Jahr anstelle und für den zwölften Monat entlasse, um ihn dann neu einzustellen, dann zeige er „keine Zärtlichkeit, sondern er behandelt den Angestellten wie ein Objekt. Wenn man sich aber in den Betroffenen hineinversetzt, statt an die eigenen Taschen zu denken, dann ändern sich die Dinge.“

Die „Revolution der Barmherzigkeit“ wünscht sich der Papst als bleibendes Ergebnis des Heiligen Jahres. Er kündigte an, er werde an jedem Freitag des Jubiläums „eine andere Geste“ setzen. Einzelheiten dazu ließ er sich nicht entlocken.
http://www.kathnews.de/warum-barmherzigkeit-der-weg-ist
Foto: Heiligstes Herz Jesu – Bildquelle: Kathnews

von esther10 03.12.2015 23:09

Prof. Dr. Jörg Meuthen übt Kritik an EZB-Politik: kopflos und aktionistisch
Veröffentlicht: 3. Dezember 2015 | Autor: Felizitas Küble

Zu den heutigen Entscheidungen des Rats der EZB (Europäischen Zentralbank) erklärt AfD-Sprecher Prof. Dr. Jörg Meuthen (siehe Foto):



„Die Entscheidung des EZB-Rats, die Negativzinsen auf Einlagen zu erhöhen, sind ein weiteres schlechtes Signal für Sparer wie für die Euro-Währung im Ganzen. Schon das deklarierte Ziel einer Erhöhung der Inflationsrate ist mehr als fragwürdig und es liegen ihr falsche Annahmen zugrunde. k-DSC_7131-160x200

Erstens wahrt die um die sinkenden Rohstoffpreise bereinigte Kerninflationsrate bereits jetzt einen hinreichenden Sicherheitsabstand zu vorgeblichen Deflationsgefahren. Zweitens bringen auch die heutigen Maßnahmen wie bereits alle vorherigen keine Hilfe gegen das lahmende Wirtschaftswachstum im südlichen Teil der Eurozone. Draghi und seine Helfer ignorieren geflissentlich, dass es strukturelle und nicht etwa konjunkturelle Probleme sind, die das Gesunden dieser Volkswirtschaften verhindern. So wird das heutige Maßnahmenbündel ebenso wirkungslos verpuffen, wie bereits alle vorherigen.

Gleichzeitig wird mit der angekündigten Verlängerung der Anleihekäufe durch die EZB die nicht hinnehmbare monetäre Staatsfinanzierung seitens der EZB noch weiter ausgedehnt.

Die EZB agiert damit erneut rein aktionistisch und bewegt sich mit ihren abenteuerlichen Maßnahmen auf immer dünnerem Eis. Die Deutsche Bundesbank wird bei diesen Entscheidungen regelmäßig überstimmt. Im EZB-Rat sind längst die geldpolitischen Hasardeure in der Mehrheit. Es darf aber nicht sein, dass diese Deutschland und die übrigen stabilen Volkswirtschaften Europas in ihre leichtsinnigen Spiele mit dem Feuer hineinziehen.

Es bedürfte angesichts dieser Entwicklungen dringend neuer und schärferer Regeln für die EZB, die es ihr verunmöglichen, die Euroländer qua Mehrheitsentscheid in unkalkulierbare Haftungsrisiken und damit unter dem Deckmantel der Geldpolitik in eine Transferunion zu zwingen. Diese sind jedoch leider nicht in Sicht. Die zu ziehenden Konsequenzen für die Frage des Verbleibs Deutschlands im gemeinsamen Währungsverbund liegen auf der Hand.“

von esther10 03.12.2015 22:55

Irak: „Ein Stück Heimat wiederbekommen“


Neue Kapelle für IS-Flüchtlinge geweiht

Redaktion | 3. Dez | KIN Ös | Verfolgte Kirche | Wien | 13
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Mit Hilfe von „Kirche in Not“ konnte in Bagdad eine Kapelle für IS-Flüchtlinge eingeweiht werden. Pater Luis Montes ist froh. „Kürzlich konnten wir eine neue Kapelle einweihen. Es war höchste Zeit, dass unsere Flüchtlinge eine eigene kleine Kirche bekommen haben. Das gibt ihnen ein Stück der verlorenen Heimat zurück. Und die Menschen können jetzt ohne Lebensgefahr zur Messe gehen.“ Der argentinische Priester vom Institut des Inkarnierten Wortes lebt seit fünf Jahren in Bagdad, einer der gefährlichsten Städte der Welt. „Allein im Oktober hatten wir 128 Bombenattentate in Bagdad. Es ist also kein Wunder, dass die Menschen Angst haben, auf die Straße zu gehen, um zur Kirche zu gelangen.“ Eigentlich, berichtet er, ist die nächste Kirche nicht weit. „Wegen der Gefahr war es aber wichtig, dass die Kirche zu ihnen ins Lager kommt.“

135 Familien aus der Niniveh-Ebene bei Mossul leben seit letztem Jahr im Flüchtlingslager, das den Namen der Jungfrau Maria trägt. Jeder Familie wurde ein Wohncaravan zugeteilt. Sie alle sind Christen. Die meisten gehören der syrisch-katholischen Kirche an. „Die Menschen haben im letzten Jahr alles verloren. Als der „Islamische Staat“ ihre Stadt Karakosch (Karakosh) angriff, rannten sie um ihr Leben und ließen alles zurück.“ Wie ihnen ging es über 120000 Christen, die seither als Flüchtlinge in Lagern vor allem im Nordirak ausharren. Tausende haben ihre Heimat bereits verlassen, um nach Australien oder in anderes westliches Land zu gehen. „Von unseren Flüchtlingen hier wollen alle weg. Sie sind nach Bagdad gekommen, weil die Lager im Norden überfüllt waren, vor allem aber, weil sie neue Papiere brauchten, um den Irak verlassen zu können. Die meisten haben ihre Dokumente in den Wirren der Flucht vergessen oder verloren“, so Pater Luis.

„Niemand von ihnen hat Hoffnung in die von ISIS besetzten Heimatorte zurückkehren zu können. Eine Befreiung zeichnet sich ja nicht ab. Und außerdem haben die Menschen das Vertrauen in den Irak und überhaupt in die arabische Welt verloren“, berichtet Pater Luis. Als er einmal eine Frau gefragt habe, ob sie sich eine Zukunft in den eigentlich sicheren kurdischen Autonomiegebieten im Nordirak vorstellen könne, habe sie geantwortet: „Ja, jetzt ist es da noch sicher. Aber wird es morgen auch so sein? Viele Menschen sind aus dem Irak vor Jahre nach Syrien geflüchtet. Und jetzt müssen sie erneut aufbrechen. Nein, am besten ist es für uns, wenn wir den Nahen Osten ganz verlassen.“

Die Visaanträge der Familien werden aber nur langsam bearbeitet. Die Menschen leben also in einem Schwebezustand, meint Pater Luis. „Natürlich leiden die Menschen unter ihrer Situation. Nicht alle haben Arbeit hier gefunden. Vor allem die Familienväter fühlen sich nutzlos. Dennoch sehe ich, wenn ich mir unsere Leute anschaue, in fröhlichere Gesichter als im Westen. Die Menschen haben sich ihren Glauben an Gott bewahrt. Das trägt sie und gibt ihnen Zuversicht.“

Pater Luis hat sich seit der Ankunft der Menschen in Bagdad um sie gekümmert. „Ich habe schnell festgestellt, dass es keine Kapelle im Lager gab. „Kirche in Not“ hat dann zugestimmt, uns zu helfen. Deshalb konnten wir kürzlich unsere kleine Container-Kirche einweihen.“ Künftig wird hier immer am Samstagabend die Heilige Messe im syrisch-katholischen Ritus gefeiert werden. „Natürlich sind wir alle Katholiken. Aber der lateinische Ritus, den ich zelebriere, ist doch sehr anders als der, den die Menschen gewohnt sind. Deshalb werden Priester der syrisch-katholischen Kirche eingesetzt werden. Weil sie aber nur zu zweit sind in Bagdad und am Sonntag schon viele Messen haben, werden sie die Sonntagsliturgie am Samstagabend feiern. Ich höre währenddessen die Beichte der Gläubigen.“ Die Menschen, berichtet Pater Luis, sind sehr froh über die kleine Kapelle. „Ich habe bei der Einweihung nur in dankbare Gesichter geblickt. Es zeigt ihnen, dass sie nicht vergessen sind, dass die Wohltäter von „Kirche in Not“ an sie denken. Jedes Zeichen der Solidarität ist ihnen in ihrer Lage kostbar. Und im mystischen Leib Christi sind wir alle eins. Was wir einander tun, wird zum Segen für alle. Die kleine Kirche hilft den Menschen hier. Die Wohltäter aber und alle Gläubigen sind gesegnet durch das Leiden dieser Bekenner des christlichen Glaubens. Sie sind der wahre Schatz der Kirche. Ihn müssen wir pflegen.
http://www.zenit.org/de/articles/irak-ei...&utm_term=Image



von esther10 03.12.2015 19:49

Vier Gründe, warum eine wilde Ehe keine gute Idee ist

Tampa (idea) – Viele junge Paare ziehen gemeinsam in eine Wohnung, ohne miteinander verheiratet zu sein. Ein Hauptargument: Auf diese Weise sparen sie Miete. Das sollte aber kein Grund sein, in wilder Ehe zusammenzuleben, findet die christliche Organisation „Family First“ (Tampa/US-Bundesstaat Florida) und hat vier Gründe zusammengestellt, warum es keine gute Idee sei, ohne Trauschein zusammenzuziehen. 1. Auf der Beziehung liegt kein Segen; allein die Ehe zwischen Mann und Frau sei eine Verbindung, die Gott segne. 2. Die Wahrscheinlichkeit, dass die Verbindung scheitert, ist Statistiken zufolge bei Paaren in wilder Ehe höher als bei Ehepaaren. 3. Beziehungen ohne Trauschein haben ...

von esther10 03.12.2015 19:42

Mahnung Benedikts XVI. an die Synode: „Unbedingt an die Lehre halten!“
7. Oktober 2015 05:07 | Mitteilung an die Redaktion


Benedikt XVI. Aufforderung: „Halten Sie sich unbedingt an die Lehre!“

(Rom) Edward Pentin, Vatikanist der EWTN nahestehenden Wochenzeitung National Catholic Register, sieht gegenüber dem Vorjahr einige Verbesserungen in der Geschäftsordnung der Synode. Pentin hatte im Oktober 2014 Kardinal Walter Kasper mittels Tonband der Lüge überführt, als dieser zunächst bestritten hatte, rassistische Äußerungen gegen afrikanische Bischöfe getätigt zu haben. In seinem jüngsten Artikel zitiert er eine Mahnung und Aufforderung von Benedikt XVI., die dieser nach der Bischofssynode 2014 geäußert hatte.
Die neue Geschäftsordnung, so Pentin, könnte die Synode weniger manipulierbar machen. Allerdings mangle es auch weiterhin nicht an Gründen, besorgt zu sein. Der Vatikanist listet eine ganze Reihe auf. Vier Kritikpunkte seien genannt.

Unter anderem sind nach Sprachen getrennte Circuli minores als Arbeitsgruppen vorgesehen. Die verstärkte Gewichtsverlagerung zu kleineren Gruppen ziele, so Pentin, auf die Schwächung einiger Synodenteilnehmer ab. Dies sei besonders deutlich bei den afrikanischen Synodalen, die im Vorfeld erklärt hatten, geschlossen aufzutreten, nun aber aufgrund ihrer Sprache aufgeteilt werden.

Ein noch größerer Teil der Synodenarbeit als im Vorjahr wird daher durch Sprecher der Circuli minores gefiltert, von denen einige für ihre abweichenden Meinungen bekannt sind.
Der Umstand, daß das Instrumentum laboris trotz der vorgebrachten Kritik an einigen Teilen, wie philosophische Ungenauigkeiten, Unterminierung der kirchlichen Lehre über die menschliche Sexualität, Aushebelung der Enzyklika Humanae vitae, weiterhin Diskussionsgrundlage bleibt.

Die nach wie vor ausstehende Bestätigung, daß es ein nachsynodales Dokument geben wird, läßt die Möglichkeit offen, daß die Synode letztlich zu keinem Schluß kommt, die umstrittenen Fragen offen bleiben und damit letztlich zum Spielball willkürlicher Interpretationen oder sogar der Verantwortung der Bischofskonferenzen überlassen werden.

Pentin ruft am Ende seines Artikels eine Mahnung und Empfehlung von Benedikt XVI. in Erinnerung, die dieser privat und in deutscher Sprache nach der Bischofssynode 2014 ausgesprochen hatte: „Halten Sie sich unbedingt an die Lehre!“ Ein Wort, das unter den Synodalen in persönlichen Gesprächen bereits herumgereicht wird.
http://www.katholisches.info/2015/10/07/...e-lehre-halten/
Text: Giuseppe Nardi
http://www.katholisches.info/2015/03/13/...ischen-glauben/

von esther10 03.12.2015 19:41

Sieht so Europas Zukunft aus? Familie verfolgt, weil sie vom Islam zu Christus konvertierte
3. Dezember 2015 14:02 | Mitteilung an die Redaktion


Brutaler Angriff gegen christlichen Konvertiten

Brutaler Angriff gegen Familienvater, der vom Islam zum Christentum konvertierte
(London) Ein Familienvater wurde mitten in England vor seinem Haus brutal zusammengeschlagen.Der Grund? Er war Moslem, konvertierte aber zum Christentum. Ein zunehmend gefährlicher Schritt, auch in Westeuropa. Das hat vier Gründe. Erstens: Die Europäer sind an Konvertiten desinteressiert, weil sie selbst ihr Christentum distanziert betrachten. Zweitens: Die wachsenden moslemischen Gemeinschaften betrachten Konvertiten als „Apostaten“. Apostasie ist im Islam todeswürdig, egal ob in Pakistan, England oder Deutschland. Drittens: Konvertiten stören die multikulturelle Staatsdoktrin, die neuerdings

„Willkommenskultur“ genannt wird. Alles muß vermieden werden, was das Experiment der Zuwanderung und des „friedlichen“ Zusammenlebens unterschiedlichster Ethnien, Kulturen und Religionen stören könnte. Der Stärkere und Entschlossenere diktiert in diesem Experiment zusehends die Regeln, und das ist der Islam, sobald er eine bestimmte Stärke erreicht. Das führt dazu, und damit wären wir bei viertens, daß die Summe aus „Willkommensdiktatur“ und der Tatsache, daß dort, wo Moslems in allen Bereichen anzutreffen sind, als Nachbarn,

Arbeitskollegen, Vorgesetzte, Polizisten und Abgeordnete, sich Angst, Schweigen, Wegschauen, Nachgiebigkeit und Bereitschaft zur Unterwerfung breitmachen.
In diesem Experiment stört nicht ein moslemischer Täter, sondern das nicht-moslemische Opfer, das europäische Opfer und besonders das christliche Opfer.

Lesen Sie die Geschichte einer pakistanischen Familie mit britischer Staatsbürgerschaft, die mitten in England lebt, doch einen schweren Makel hat: Sie waren Moslems, haben sich aber zu Christus bekehrt. Die jüngeren Kinder wurden schon nach ihrer Geburt getauft. Offiziell in Europa alles kein Problem. Offiziell! Doch zwischen Theorie und Praxis klafft eine immer größere Lücke. Es ist eine Geschichte der Verfolgung und des Versagens. Und möglicherweise eine Vorwegnahme dessen, was Europa in den kommenden Jahren bevorsteht – nicht nur in England, einem Land mit einem offiziellen Moslemanteil von kaum mehr als fünf Prozent.
Bedrohung aus der eigenen (moslemischen) Nachbarschaft


Familie Hussain (die älteste Tochter fehlt auf dem Bild)
Der 49jährige Nissar Hussain ist britischer Staatsbürger. Großbritannien hatte den Moslem aus Pakistan eingebürgert. In England lernten er und seine Frau Christus kennen und konvertierten 1996 vom Islam zum Christentum. 2008 wurde seine Konversion durch einen Dokumentarfilm bekannt, der vom Sender Channel 4 ausgestrahlt wurde. Das Ehepaar lebt in der Stadt Bradford in Yorkshire und hat sechs Kinder zwischen sieben und 23 Jahren, die alle getauft sind.

Gelegentlich sprach er auch öffentlich über seine Bekehrung. Das Klima habe sich im Laufe der Jahre aber nicht günstig entwickelt. In jüngster Zeit häuften sich die Morddrohungen radikaler Moslems. Im vergangenen Mai schrieb Nissar Hussain einen Brief an den Parlamentsabgeordneten seines Wahlkreises. Darin machte er auf die Bedrohung und Verfolgung durch die islamische Gemeinschaft von Bradford aufmerksam.

Beschimpfungen, Drohungen, falsche Anzeigen, Vandalismus

Zuerst erhielt die Familie Drohungen, dann wurden bei der Polizei falsche Anschuldigungen gegen Familienmitglieder erhoben, was „stundenlange unerfreuliche Einvernahmen durch die Polizei zur Folge hatte“, bis die Anschuldigungen fallengelassen wurden. „Das ist nicht lustig. Man hat nicht nur mich und meine Frau, sondern auch unsere Kinder geholt.“

Der Höhepunkt war im vergangenen März, als ein Mann Hussains Frau angriff und sie der „Blasphemie“ und der „Apostasie“ beschuldigte. „Man beachte: das sind genau dieselben Anschuldigungen, die Moslems in Pakistan gegen Christen vorbringen“, so Nissar Hussain. Er kam seiner Frau zu Hilfe. Der Moslem erstattete kurz darauf eine falsche Anzeige gegen Hussain. Er behauptete, angegriffen worden zu sein, was von anderen Moslems bestätigt wurde. Die Polizei verhaftete Nissar Hussain und hielt ihn 12 Stunden fest, bis sich seine Unschuld geklärt hatte und er freigelassen wurde.

„Das will niemand hören, daß Moslems Christen verfolgen“


Vandalismus gegen das Auto der Familie Hussain 1

Schließlich wurde das Auto der Familie mehrfach beschädigt. „Sie haben uns die Reifen aufgestochen, dann die Scheiben eingeschlagen. Wir haben zwei Autos. Bei beiden das Gleiche. Kaum hatten wir sie reparieren lassen, wurden die Scheiben wieder eingeschlagen.“ Sechs solcher Vorfälle gab es bisher. „Das ist teuer.“

Obwohl sich Nissar Hussain an die örtlichen Behörden und Hilfseinrichtungen wandte, erhielt er keine Hilfe. „Das Klima ist nicht günstig. Das will niemand hören, daß Moslems Christen verfolgen“, so Hussain resignierend.

Er wandte sich auch an die Polizei, doch auch dort wollte man mit der Sache nicht viel zu tun haben, weil es um „religiöse Haßverbrechen“ geht. „Alle möchten gerne wegschauen“, so Hussain enttäuschtes Resümee. Er fühlte sich von der Polizei so im Stich gelassen, daß er sich bei der unabhängigen Beschwerdestelle der Polizei beschwerte. Erfolg hatte er damit bisher nicht wirklich. Die Polizei versichert, die Sache zu kennen und alle Hinweise „ernst zu nehmen“. Das Gericht verurteilte einen Moslem aus der Nachbarschaft, der überführt werden konnte, zahlreiche Drohanrufe gegen die Familie getätigt zu haben. „Das hat die Stimmung noch aufgeheizt“, so Hussain.

Hilfe weder von Polizei noch von Kirche: „Es ist unglaublich, aber ich mußte den örtlichen Imam um Hilfe bitten“

Auch die anglikanische Kirche, der er angehört, kritisiert Hussain. Er habe bei ihr Hilfe gesucht, doch fühle man sich dort nur „unangenehm berührt“ von seinem Fall. Die Familie Hussain scheint die kirchliche Variante der „Willkommenskultur“ zu stören, die da lautet: „Wir sind alle Brüder und kommen alle in den Himmel“. Soweit geht Nissar Hussain nicht. Er sagt nur: „Wir haben es inzwischen aufgegeben, von der Kirche von England Hilfe zu erhoffen.“
Von den öffentlichen Stellen im Stich gelassen, machte ein Freund den Vorschlag, Hussain solle sich mit dem örtlichen Imam treffen, vielleicht bringe das Beruhigung. „Es ist doch unglaublich. Moslems greifen uns an und ich muß um Hilfe zum Imam pilgern.“ Er habe sich lange dagegen gesträubt, es dann aber seiner Familie wegen getan. Der Freund organisierte ein Treffen. Der Imam sei freundlich gewesen und habe alles versprochen, doch geschehen sei nichts. „Es war ziemlich erniedrigend“, so Hussain.

Hilfeschrei an die Politik, doch die moslemische Abgeordnete antwortete nicht einmal


Vandalismus gegen das Auto der Familie Hussain 2
Das alles sei nicht anders als die Verfolgung der Christen durch Moslems in Pakistan, schrieb Hussain schließlich, wie in England üblich, der Parlamentsabgeordneten seines Wahlkreises. In einem Hilfeschrei an die Politik schilderte er „die Qualen, die meine Familie und ich durch die örtliche moslemische Gemeinschaft zu ertragen haben, weil wir den Islam verlassen haben und Christus nachfolgen“. Den Wahlkreis Bradford West vertritt die Labour Abgeordnete Naseem Schah. Doch Schah ist selbst pakistanischer Abstammung und Moslemin. Die Familie Hussain hat nie eine Antwort auf ihr Schreiben erhalten.

Nach dem sechsten Vandalenakt gegen die Autos der Familie, erlitt Nassir Hussain einen Nervenzusammenbruch. Ihm wurde Depression und eine Traumatisierung diagnostiziert. Hussain, von Beruf Krankenpfleger, wurde in den Krankenstand versetzt. „Irgendwann ist der Akku leer“, sagt er heute. Im Herbst beschloß die Familie definitiv, ihr „multikulturelles“ Stadtviertel in Bradford zu verlassen, um in eine „weiße Gegend“ Englands umzuziehen. Das sei der einzige Weg, „um der Haßkampagne aus dem Weg zu gehen“, sagte Nissar Hussain im Oktober dem Daily Mail. „Unser Leben wird hier sabotiert. Das sollte es in Großbritannien nicht geben.“

Der Entschluß: „multikulturelles“ Bradford verlassen und Umzug in eine „weiße Gegend“ Englands

Die Familie hoffte, über die Medien die Aufmerksamkeit auf ihren Fall zu lenken und ein Umdenken der öffentlichen Stellen zu erreichen. Einige Medien berichteten, doch zu einem Umdenken kam es nicht. Dafür wurden die Islamisten noch aufmerksamer auf die Familie.
Für eine achtköpfige Familie geht es nicht so leicht, von heute auf morgen einen Ort zu verlassen. Es gilt, einen geeigneten Ort zu finden, es geht um Arbeitsplatz, Wohnraum, Schule, Universität. Die Täter waren schneller und schlugen am vergangenen 17. November zu.
Der Überfall auf Nissar Hussain

Nissar Hussain wurde vor seinem Haus in Bradford überfallen und brutal zusammengeschlagen. Seine Angreifer, zwei Männer, hatten ihm aufgelauert. Mit Baseballschlägern schlugen sie auf ihr Opfer ein und verletzten ihn.

Der Angriff ereignete sich, als Hussain das Haus verlassen hatte und zu seinem Auto gehen wollte. Eine Videoüberwachungskamera zeichnete den Überfall auf. Die Täter warteten in einem Auto auf ihr Opfer. Insgesamt waren mindestens vier Personen am Angriff beteiligt. Zwei Angreifer und ein Fahrer. Eine vierte Person saß auf dem Rücksitz. Als Passanten dem Opfer zu Hilfe eilten und die Angreifer die Flucht ergriffen, öffnete die vierte Person die Hintertür des Autos.

Die britische Polizei hat Ermittlungen zur Ausforschung der Täter eingeleitet. Die Aufzeichnungen der Überwachungskamera haben zwar den Tathergang festgehalten, führten aber bisher nicht zur Identifizierung der Angreifer. Die Polizei behandelt die Akte Hussain nun endlich unter der Kategorie „Verbrechen aus religiösen Motiven“.

Personen mit ausgeprägter Sensibilität wird abgeraten, dieses Video anzuschauen
http://www.dailymail.co.uk/news/article-...ml?ito=embedded
http://www.katholisches.info/2015/12/03/...s-konvertierte/
http://www.katholisches.info/2015/10/14/...uer-die-suende/


von esther10 03.12.2015 18:40




"Ich bin ein Sünder": Wie oft beichtet der Papst?


Papst Franziskus im Gebet

Foto: L'Osservatore Romano
Von CNA Deutsch/EWTN News

VATIKANSTADT , 03 December, 2015 / 11:00 AM (CNA Deutsch).-
In seinem kürzlich gegeben Interview mit dem italienischen Wochenmagazin Credere (“Glauben”), der offiziellen Zeitschrift des Jubiläums der Barmherzigkeit, teilte Papst Franziskus mit, dass er sich als Sünder ansieht und oft den Beichtstuhl aufsucht.

“Ich bin ein Sünder, ich fühle mich als Sünder und ich bin sicher, es zu sein; ich bin ein Sünder, den der Herr mit Barmherzigkeit angeblickt hat” erklärte der Heilige Vater.

Franziskus bekräftigte: “Ich bin, wie ich auch den Häftlingen in Bolivien gesagt habe, ein Mensch, dem vergeben wurde. Ich bin ein Mensch, dem verziehen wurde. Gott hat mit Erbarmen auf mich geschaut und mir vergeben.”

“Noch immer begehe ich Fehler und Sünden und ich beichte alle fünfzehn, zwanzig Tage” sagte er.

Der Heilige Vater erläuterte: “Wenn ich beichte, dann ist es, weil ich es nötig habe zu spüren, dass die Barmherzigkeit Gottes immer noch in mir ist.”

In einem anderen Teil des Interviews betonte der Papst, dass “die Welt hat es nötig hat, zu entdecken, dass Gott ein barmherziger Vater ist, dass Grausamkeit kein Weg sein kann.”

“Wir sind alle Sünder, wir alle schleppen innere Lasten mit uns herum” fügte er hinzu.

Zu diesem Jahr der Barmherzigkeit sagte er ebenfalls: “Ich habe gefühlt, dass Jesus die Tür Seines Herzens öffnen will, dass der Vater sein Innerstes, das Barmherzigkeit ist, zeigen will. Deshalb sendet er den Geist: damit er sich bewegt und uns bewegt.”

In seiner kritischen Ansprache an die deutschen Bischöfe hat der Papst bemängelt, dass die "Beichte vielerorts verschwunden" sei.

Franziskus sprach hier ebenso deutlich seine Erwartungen an die deutschen Bischöfe aus: “Ich vertraue darauf, dass im kommenden Heiligen Jahr und darüber hinaus dieses für die geistliche Erneuerung so wichtige Sakrament in den Pastoralplänen der Diözesen und Pfarreien mehr Berücksichtigung findet”.
http://de.catholicnewsagency.com/story/i...-der-papst-0262

von esther10 03.12.2015 18:39

VATIKANSTADT , 03 December, 2015 / 10:33 AM (CNA Deutsch).-



Es gibt mehr als einen Schlüssel zur Antwort auf die Frage, warum Papst Franziskus das Außerordentliche Jubiläumsjahr der Barmherzigkeit ausgerufen hat. Genauer gesagt sind es sieben, die der Heilige Vater jetzt in einem Interview mit der italienischen Zeitschrift “Credere” genannt hat.

Das Jahr der Barmherzigkeit beginnt offiziell am 8. Dezember, dem Hochfest der Unbefleckten Empfängnis der allerseligsten Jungfrau Maria, und endet am 20. November 2016, dem Christkönigsfest.

Hier sind die sieben Schlüssel:

Paul VI. hatte bereits das Thema der Barmherzigkeit betont, Johannes Paul II. hat es mit der Enzyklika “Dives in Misericordia” (über die göttliche Barmherzigkeit) hervorgehoben. Er war es auch, der Faustina Kowalska heiliggesprochen hat, die von Jesus den Auftrag erhalten hatte, die Verehrung der göttlichen Barmherzigkeit zu fördern.

Der polnische Heilige führte ebenso das Fest der Göttlichen Barmherzigkeit (am Sonntag nach Ostern) ein.
Franziskus erklärt, in diesem Sinn nehme das Heilige Jahr “eine relativ neue Tradition auf, auch wenn diese schon immer existiert hat.” Weiter sagt er im Interview: “Ich habe gemerkt, dass man etwas tun muss, um diese Tradition weiterzuführen.”

Im ersten Angelus nach seiner Wahl zum Nachfolger Petri im Konklave habe er über die Barmherzigkeit gesprochen. “Auch in meiner ersten Predigt als Papst, am Sonntag, den 17. März in der Pfarrei Sankt Anna, habe ich über die Barmherzigkeit geredet” fügt er hinzu. “Das war keine Strategie, das kam aus meinem Inneren: der Heilige Geist will etwas.”

Der Papst ist der Meinung, es wäre “offensichtlich, dass die heutige Welt der Barmherzigkeit bedarf, Mitleid braucht.” Weiter sagt Franziskus: “Wir sind an schlechte Nachrichten, an grausame Nachrichten, an die größten Gräueltaten gewöhnt, die den Namen und das Leben Gottes beleidigen. Die Welt hat es nötig, zu entdecken, dass Gott ein barmherziger Vater ist, dass Grausamkeit kein Weg sein kann.”

Der Heilige Vater schlägt das Jubiläum auch vor als eine Hilfe für verletzte und kaputte Menschen und erinnert an das Bild der “Kirche als Feldlazarett nach einer Schlacht.”
Das Jahr will ebenso den Zugang zu Vergebung und Versöhnung aufzeigen: “Ich habe gefühlt, dass Jesus die Tür Seines Herzens öffnen will, dass der Vater sein Innerstes, das Barmherzigkeit ist, zeigen will. Deshalb sendet er den Geist: damit er sich bewegt und uns bewegt” verrät er.

Die konfliktreichen Situationen und die Gewalt, die es aktuell in vielen Teilen der Welt gibt bewirken, dass “ein Sakrileg an der Menschheit begangen wird, denn der Mensch ist heilig, ein Abbild des lebendigen Gottes.” “Und der Vater sagt: ´Hört auf und kommt zu mir.´ Das ist es, was ich in der Welt sehe”, erklärt Franziskus.
http://de.catholicnewsagency.com/story/7...-verstehen-0261


von esther10 03.12.2015 18:28

Mittwoch,, 2. Dezember 2015
Der Papst erklärt die Motive und Erwartungen des Jubiläums der Barmherzigkeit



Vatikanstadt, 2. Dezember 2015 (VIS) - Die italienische Zeitschrift "Credere" hat heute ein Interview mit Franziskus vor dem bevorstehende Eröffnung des Jubiläumsjahres der Barmherzigkeit, in der der Heilige Vater erklärt die Motive und Erwartungen dieser Einberufung. Die folgenden sind umfangreiche Auszüge aus dem Interview:

"Das Thema der Barmherzigkeit ist stark in das Leben der Kirche betont, beginnend mit Paul VI. Johannes Paul II unterstrichen sie fest mit Dives in Misericordia, die Heiligsprechung von St. Faustina und der Institution des Festes der Barmherzigkeit Gottes auf der Oktave von Ostern. Im Einklang mit dieser, fühlte ich, dass es war, als ob es der Wunsch des Herrn an Seiner Barmherzigkeit, um die Menschheit zu zeigen war. Es war nicht etwas, das mir in den Sinn kam, sondern die relativ neue Erneuerung einer Tradition, die jedoch immer gegeben hat.

... Es ist offensichtlich, dass die heutige Welt ist in der Notwendigkeit Gnade und Barmherzigkeit, oder vielmehr der Fähigkeit zur Empathie. Wir sind auf eine schlechte Nachricht, grausame Nachrichten und die schlimmsten Gräueltaten, die den Namen und das Leben Gottes beleidigen gewöhnt. Die Welt braucht um zu entdecken, dass Gott der Vater, dass es Gnade ist, dass Grausamkeit nicht der Weg ist, dass Verurteilung nicht der Weg, denn es ist die Kirche selbst, die manchmal dauert eine harte Linie, und fällt in die Versuchung, folgen eine harte Linie und nur moralische Regeln zu unterstreichen; viele Menschen ausgeschlossen.

Das Bild der Kirche als Lazarett nach einem Kampf kommt, um hier den Sinn: es ist die Wahrheit, so viele Menschen verletzt und zerstört! ... Ich glaube, dass dies die Zeit, um Gnade. Wir sind alle Sünder, alle von uns durchführen inneren Belastungen. Ich fühlte, dass Jesus wollte die Tür zu seinem Herzen zu öffnen, dass der Vater will uns zeigen, seine angeborene Güte, und aus diesem Grund schickt er uns den Geist. ... Es ist das Jahr der Versöhnung. Auf der einen Seite sehen wir den Waffenhandel ... den Mord an unschuldigen Menschen in der grausamsten Weise möglich, die Ausbeutung von Menschen, von Kindern. Jetzt gibt es eine Form der Frevel gegen die Menschlichkeit, denn der Mensch ist heilig das Bild des lebendigen Gottes, ist er. Und der Vater sagt: "stoppen und kommen zu mir '."

Als Antwort auf die zweite Frage über die Bedeutung der göttlichen Barmherzigkeit im Leben des Franziskus, der immer wieder sein Bewusstsein, ein Sünder bekräftigt hat, sagt er:

"Ich bin ein Sünder ... Ich bin sicher. Ich bin ein Sünder, die der Herr sah mit Erbarmen. Ich bin, wie gesagt, um Gefangene in Bolivien, einem Mann vergeben. ... Habe ich noch Fehler machen und Sünden begehen, und ich gestehe alle fünfzehn oder 20 Tage. Und wenn ich gestehe, es ist, weil ich das Gefühl, dass die Barmherzigkeit Gottes ist immer noch auf mich. " Francis erinnerte daran, dass er fühlte, dieses Gefühl in besonderer Weise am 21. September 1953, als er spürte die Notwendigkeit, eine Kirche betreten und bekennen, zu einem Priester die er nicht kannte, und von da sein Leben verändert wurde; er beschloss, einen Priester und seinem Beichtvater, der an Leukämie erkrankt war geworden, begleitete ihn für ein Jahr.

"Er starb im folgenden Jahr", sagte der Papst. "Nach der Beerdigung Ich weinte bitterlich, fühlte ich mich total verloren, als ob mit der Angst, dass Gott mich verlassen hatte. Dies war der Moment, in dem ich auf die Barmherzigkeit Gottes kam, und es ist eng mit meinem Bischofsmotto verbunden: 21. September ist der Festtag des heiligen Matthäus, und Beda Venerabilis, wenn man von der Umwandlung von St Matthew, sagt, dass Jesus sah ihn an "miserando atque eligendo '. ... Die wörtliche Übersetzung wäre "mitleidigen und wählen '".

"Kann das Jubiläum der Barmherzigkeit eine Gelegenheit, Gottes" Mutterschaft "wieder zu entdecken sein? Gibt es eine fast "weiblichen" Aspekt der Kirche, die bewertet werden müssen? "Ist die dritte Frage.

"Ja", antwortet der Heilige Vater. "Gott selbst bekräftigt dies, wenn er sagt in dem Buch Jesaja, dass eine Mutter ihr Kind vielleicht vergessen, auch eine Mutter vergessen, aber" ich werde nie im Stich lassen. " Hier sehen wir die mütterliche Dimension Gottes. Nicht jeder versteht, wenn wir über Gottes Mutterschaft zu sprechen, es ist nicht Teil der "populären" Sprache - im guten Sinne des Wortes - und können eher elitär erscheinen; aus diesem Grund ich lieber über die Zärtlichkeit, die typisch für eine Mutter, Zärtlichkeit Gottes, die von seiner angeborenen Vaterschaft kommt zu sprechen. Gott ist Vater und Mutter ".

In Antwort auf eine Frage auf, ob die Entdeckung eines barmherziger und emotionale Gott, der Zärtlichkeit für die Menschheit bewegt wird, sollte zu einer Änderung der Haltung gegenüber anderen führen, sagt Franz: "Die Entdeckung dies führt uns eine tolerantere zu haben, mehr Patienten, zarter Haltung. Im Jahre 1994 während der Synode, in einer Gruppensitzung, sagte ich, dass es notwendig war, eine Revolution der Zärtlichkeit zu beginnen ... und ich auch weiterhin sagen, dass heute die Revolution ist, dass der Zärtlichkeit, denn Gerechtigkeit leitet sich von diesem. ..

. Die Revolution der Zärtlichkeit ist das, was wir heute als die Frucht dieses Jahres der Barmherzigkeit zu kultivieren müssen: auf dem Weg jeden von uns Gottes Zärtlichkeit. Jeder von uns muss sagen, 'Ich bin ein armes Wesen, aber Gott liebt mich, wie ich bin; so muss ich andere in der gleichen Art und Weise "" lieben.

Der Journalist, erinnert sich Johannes XXIII berühmten "Predigt zum Mond", in dem die Gläubigen eine Nacht Gruß, sagte er ihnen, eine Liebkosung, um ihre Kinder zu geben. "Dieses Bild wurde ein Bild von der Kirche Zärtlichkeit. In welcher Weise das Thema der Barmherzigkeit helfen unseren christlichen Gemeinden zu konvertieren und zu sich selbst zu erneuern? "

"Als ich die Kranken zu sehen, ältere Menschen, kommt der Liebkosung, mich spontan. ... Die Liebkosung ist eine Geste, die nicht eindeutig interpretiert werden kann, aber es ist das erste Geste, die eine Mutter und Vater bieten ein neugeborenes Kind, diese Geste, die sagt "Ich liebe dich, ich wünschte auch, um Sie" ".

Schließlich "ist es eine Geste, Sie beabsichtigen, während der Jubilee, Gottes Gnade zu machen?"

"Es wird viele Gesten, aber an einem Freitag im Monat werde ich eine andere Geste zu machen", fasst der Heilige Vater.
http://visnews-en.blogspot.co.uk/2015/12...otives-and.html
http://visnews-en.blogspot.de/

***

http://de.catholicnewsagency.com/story/7...-verstehen-0261

von esther10 03.12.2015 18:06

Die Wahrheit über den 14. Ordentliche Versammlung der Bischofssynode? (13929)

von Kardinal RAYMOND BURKE 2015.12.01 Kommentare (46)


Kardinal Raymond Burke
- CNA-Datei photo

In der 28. November Ausgabe der La Civiltà Cattolica, Jesuitenpater Antonio Spadaro, Direktor der Zeitschrift und eine Synode Vater, präsentiert eine Zusammenfassung der Arbeiten der 14. Ordentlichen Vollversammlung der Bischofssynode, an die Berufung und Sendung der dedizierten Familie (pp. 372-391).

Obwohl der Autor macht verschiedene Behauptungen über das Wesen und die Arbeit der Bischofssynode, die kritische Kommentar in einer längeren Studie verlangen, eine Bejahung der unmittelbaren Kommentar erfordert somit vom Autor zusammengestellt:

Die Synode hat auch erwünscht, verwundeten Personen und Paare zu berühren, sie zu begleiten und in einem Prozess der Integration und Versöhnung heilen ohne Barrieren. Über den Zugang zu den Sakramenten für diejenigen, geschieden und wiederverheiratet höflich, hat die Synode die Art und Weise der Unterscheidung und der Schaffung der Grundlagen und das Öffnen einer Tür, die, im Gegenteil, war geschlossen im vorangegangenen Synode blieb formuliert "internen Forum".

Ich abheben die Tatsache, die öffentlichen Erklärungen von mehreren Synodenväter behaupten das Gegenteil, das heißt, sie behaupten, dass die Synode bestätigte die ständige Praxis der Kirche in Bezug auf diejenigen, die sich in einer irregulären Union leben. Selbst als der Text des Paragraphen 84 bis 86 des Schlussberichts der Synode fehlt Klarheit über grundlegende Wahrheiten des Glaubens, der heiligen Eucharistie und heilige Ehe, hat den gleichen Mangel an Klarheit nun in den öffentlichen Erklärungen der Synodenväter entstanden.

Tatsache ist, dass die Synode nicht eine Tür, die nicht existiert zu öffnen, und kann es nicht geben, nämlich eine Einsicht in das Gewissen, die die Wahrheit über die höchste Heiligkeit der heiligen Eucharistie und die Unauflöslichkeit der Ehe widerspricht. Die Synode, wie die Kirche immer gelehrt und praktiziert, hat wollte die Liebe gegenüber der Person, die sich in einer Situation, die nicht im Einklang mit der Lehre von Christus und seiner Kirche findet zu zeigen.
Christliche Liebe des Einzelnen, aber nicht "Integration und Versöhnung ohne Barrieren", denn es basiert auf den unersetzlichen Wahrheiten der Natur und Gnade gegründet und ist dementsprechend für das Wohl des Einzelnen und der ganzen Gemeinde bestellt. Christliche Liebe begleitet die einzelnen auf dem Weg zur Buße und Wiedergutmachung, so dass er wieder so angeordnet, dass Christus in den Sakramenten zu erfüllen.

Die Art und Weise des Erkennens, auf denen der Priester begleitet die Büßer, die sich in einer irregulären Union lebt unterstützt den Büßer sein Gewissen noch einmal auf die Wahrheit der heiligen Eucharistie und der Wahrheit der Ehe, auf die er gebunden ist, entsprechen. Als die Kirche hat immer gelehrt und praktiziert wird die Büßer in der "internen Forum", um keusch in Treue zu leben, um die bestehende Ehebandes, auch wenn scheinbar mit einem anderen leben in einer ehelichen Weg, und so führte der Lage sein, zu haben Zugang zu den Sakramenten in einer Weise, die Skandal nicht gibt. Papst Johannes Paul II beschriebenen Praxis der Kirche in der "internen Forum" in No. 84 der Familiaris Consortio. Die "Erklärung des Päpstlichen Rates für die Interpretation von Gesetzestexten" vom 24. Juni 2000 zeigt die Lehre in No. 84 der Familiaris Consortio. Beide Dokumente sind im Abschlussbericht der Synode verwiesen, aber traurigerweise irreführend.

Um den Eindruck, dass es eine andere Praxis in der "internen Forum", die eine Person in einem unregelmäßigen Union ermöglichen würden, den Zugang zu den Sakramenten haben zu geben, ist zu behaupten, dass das Gewissen in Konflikt mit der Wahrheit des Glaubens zu sein. Ein solcher Vorschlag stellt klar Priester in einer unmöglichen Situation, die Erwartung, dass sie "eine Tür zu öffnen" für die Büßer, die in der Tat gibt es nicht und kann es nicht geben.

Letztlich und zu den ernsthaften Schaden der universalen Kirche, erstellt es die Erwartung, dass der römische Papst kann eine Praxis, die im Widerspruch zu den Wahrheiten des Glaubens zu sanktionieren. Die Bischofssynode, in Übereinstimmung mit seiner Art und Zweck, nicht das Instrument einer solchen Erwartung ist.

Kardinal Raymond Burke ist der Patron des Souveränen Malteser-Ritterordens.


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