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von esther10 13.10.2015 01:43

12.10.2015

Kardinäle distanzieren sich von Beschwerdebrief an Papst
Absender unbekannt


Um einen Beschwerdebrief von Kardinälen an Papst Franziskus zur Bischofssynode gibt es Verwirrung. Mehrere Kardinäle dementierten den Brief unterschrieben zu haben. Zuvor hatte eine italienische Zeitschrift 13 Namen genannt.

Nachdem die italienische Zeitschrift "L'Espresso" das Schreiben und die Namen von 13 angeblichen Unterzeichnern im Internet veröffentlichte, dementierten vier der Kardinäle, den Brief unterschrieben zu haben.

Nach Darstellung von "L'Espresso" äußert der Brief Sorge über eine Manipulation der Bischofsversammlung durch liberale Kräfte. Hinter der Initiative sollen laut der Zeitschrift 13 Kardinäle aus dem konservativen Lager der augenblicklich im Vatikan tagenden Synode stehen. "L'Espresso" veröffentlichte den Wortlaut des Schreibens sowie eine Kommentierung von Sandro Magister, dem Vatikan-Experten der Zeitschrift.

Exklusiv vom linken Nachrichtenmagazin "L'Espresso"

Magister hatte im Juni den Text der Enzyklika "Laudato si" von Papst Franziskus unter Brechung der Sperrfrist und in einer zwischenzeitlich überarbeiteten Fassung veröffentlicht. Dafür entzog ihm der Vatikan die Akkreditierung auf unbestimmte Zeit. Ein Kollege Magisters bei der Tageszeitung "La Repubblica", die zum gleichen Verlag gehört, erhielt keinen Platz im Journalistentross des Papstes bei dessen Reise nach Kuba und in die USA im September.

Laut dem aktuellen Beitrag in "L'Espresso" teilte Kurienkardinal George Pell zum Synodenbeginn vor einer Woche dem Papst schriftlich die Besorgnis mit, die Arbeitsweise der Synode solle "vorherbestimmte Ergebnisse in wichtigen kontroversen Fragen erleichtern". Von den 13 angeblichen unterzeichnenden Kardinälen dementierten bislang Angelo Scola aus Mailand, André Vingt-Trois aus Paris und Peter Erdö aus Budapest sowie der Leiter des päpstlichen Gnadengerichts, Mauro Piacenza, ihre Beteiligung.

Zunächst keine Stellungnahme von Kardinal Müller

Auch der Präfekt der Glaubenskongregation, Gerhard Ludwig Müller, soll laut "L'Espresso" zu den Unterzeichnern gehören. Sicher ist das jedoch derzeit nicht. Aus Müllers Büro war zunächst keine Stellungnahme zu erhalten. Die Existenz des Briefes selbst wurde von Vatikansprecher Federico Lombardi nicht dementiert. Lombardi sagte jedoch am Montag vor Journalisten, es handle sich um ein "vertrauliches" Schreiben, zu dem es nichts weiter zu kommentieren gebe.

"Was ich sagen kann, ist, dass man bei den 13 als Unterzeichner aufgeführten Kardinälen erst einmal verifizieren sollte, ob das stimmt oder nicht", so Lombardi laut Radio Vatikan. "Ich habe zwei von ihnen, die Kardinäle Scola und Vingt-Trois, angesprochen, und beide sagen: So etwas habe ich nie unterschrieben! Ich rate also, nicht vorschnell an alles Publizierte zu glauben; Sie sollten das erst einmal verifizieren.“

Dem Vernehmen nach war das Schreiben Anlass für eine überraschende Wortmeldung des Papstes am Dienstag. Dabei mahnte Franziskus die Synodenteilnehmer, sich nicht in Verschwörungstheorien zu ergehen.


Zugleich betonte er, die katholische Lehre über Ehe und Familie sei unverändert gültig. Auch dürfe die Synode nicht auf die Frage des Umgangs mit wiederverheiraten Geschiedenen reduziert werden.



(dr, KNA, rv)

von esther10 13.10.2015 00:48

Dienstag, 13. Oktober 2015


Derzeitige deutsche Strategie auf der Synode: Harmonie vortäuschen

(Rom) So gut wie in jeder öffentlichen Stellungnahmen betonen die Delegierten der deutschen Bischofskonferenz für die Familiensynode, es gäbe keine Parteienbildung, die Dialoge würden harmonisch verlaufen, alle würden einmütig und offen zusammenarbeiten und den anderen zuhören usw.

Insbesondere Erzbischof Heiner Koch (Berlin) bemüht sich, in den deutschen katholischen Medien diese „Friede-, Freude-, Eierkuchen-Stimmung“ zu verbreiten.

Die Realität sieht aber ganz anders aus.

Die Vertreter aus Osteuropa sind geradezu entsetzt über die extravaganten deutschen Vorschläge und veröffentlichen laufend ihre Eindrücke, Meinungen und Bereitschaft, Widerstand gegen die deutsche Vertretung zu leisten. Insbesondere Stanisław Gądecki, Erzbischof von Posen und Vorsitzender der polnischen Bischofskonferenz, hat sich mit solchen Äußerungen hervorgetan.

Auch Erzbischof Tadeusz Kondrusiewicz (Minsk, Weißrussland) hat klar gemacht, eine Änderung der Sakramentenpastoral entsprechend den Vorstellungen von Kardinal Kasper sei ausgeschlossen.

Etliche Kardinäle haben sich nun an den Papst gewandt und auf die Möglichkeit massiver Manipulationen der Synodendokumente durch das Redaktionsteam hingewiesen. Die Redaktionskommission ist in ihrer großen Mehrheit von Progressisten wie etwa Kardinal Baldisseri oder Erzbischof Bruno Forte besetzt.

Nachdem Kardinal Peter Erdö (Budapest) hielt am ersten Sitzungstag eine konservative Rede, in der die deutschen Vorschläge abgewiesen wurden, berichteten etliche Medien. Kardinal Reinhard Marx habe sich abfällig geäußert und gemeint, die Ansprache sei unwichtig für die weiteren Gespräche während der Synode. Kardinal Kasper soll Kardinal Erdö mit einem versteinerten Gesicht zugehört haben.

Und nicht zuletzt: Der Papst selbst musste am vergangenen Dienstag (7. Oktober 2015) einschreiten, um einer Parteienbildung entgegenzuwirken.

Über die Gründe, wieso Marx & Co. in den deutschen Medien ein völlig anderes Bild präsentieren, als es den Realitäten entspricht, lassen sich folgende Hypothesen aufstellen:

1. Seit langem erwartet der deutsche Linkskatholizismus keine entscheidenden Siege bei der Synode sondern bereitet sich auf die Zeit danach vor. Sie rechnen möglicherweise damit, dass die Dokumente, die überhaupt redigiert werden, schwammig und mehrdeutig sein werden. Diese könnten die liberalen deutschen Bischöfe nach ihren Gutdünken auslegen und auf diese Weise ihre extravaganten Ideen hinsichtlich wiederverheirateter Geschiedene, Homosexuelle, Sexualmoral usw. in die Praxis setzen.
2. Die deutsche Delegation hat sicherlich Angst, dass man ihnen vorwirft, sie seien maßgeblich für die vergiftete Atmosphäre während der Synode verantwortlich. Schließlich haben sie monatelang für ihre abseitigen Ideen auf der ganzen Welt geworben und einen wichtigen Teil des Weltepiskopats gegen sich aufgebracht. Für die Vertreter aus Osteuropa und aus Afrika ist die deutsche Delegation der Inbegriff einer arroganten und dekadenten westlichen Kirche, die von der sexuellen Revolution okkupiert wurde.
3. Die deutsche Delegation hat wohl auch Angst, dass die deutsche Öffentlichkeit mitbekommt, was für einen ungünstigen Ruf die katholische Kirche Deutschlands weltweit inzwischen hat und wie stark die linkskatholischen deutschen Bischöfe dafür verantwortlich sind.

Die Synode tagt noch zwei Wochen, so dass noch viel passieren kann. Jedenfalls ist die Delegation der Deutschen Bischofskonferenz nicht untätig und kontaktiert fleißig Bischöfe aus ärmeren Regionen. Hoffentlich versuchen sie nicht, sich gewissermaßen Sympathien mit Geld zu erkaufen.
http://mathias-von-gersdorff.blogspot.de/
Eingestellt von Mathias von Gersdorff um 08:17

von esther10 13.10.2015 00:42

Das Interview 10/2015

Die große Mehrheit durchschaut die Lüge

Benedikt XVI. sprach von einer „anthroplogischen Revolution“,
Franziskus nennt es „dämonisch“. Dennoch ist Gender-Mainstreaming auf dem Vormarsch – zumindest in Politik, Hochschule und Verwaltung. Warum ist das so? Fragen an den Sozialethiker Manfred Spieker

von Guido Horst

Sie schreiben in Ihrem jüngsten Buch „Gender-Mainstreaming in Deutschland. Konsequenzen für Staat, Gesellschaft und Kirchen“, dass die Weltfrauenkonferenz der Vereinten Nationen in Peking 1995 die Strategie Gender-Mainstreaming „geboren“ hat. Was war das Ziel der dafür Verantwortlichen?


Gender-Mainstreaming ist das Dach über einem Bündel letztlich unvereinbarer Ziele. Die einen verstehen darunter etwas naiv die Gleichberechtigung der Geschlechter, die anderen die Dekonstruktion des Geschlechts schlechthin. Während die Gleichberechtigung der Geschlechter nicht nur ein Verfassungsgebot, sondern auch ein Gebot des christlichen Glaubens ist, verbirgt sich hinter der Absicht, die geschlechtliche Identität des Menschen zu dekonstruieren und dem subjektiven Willen anheim zu stellen, ein Angriff auf die menschliche Natur und die Geschlechterdualität. Die Gender-Lobby auf der Weltfrauenkonferenz 1995 in Peking zielte mit ihrer Aktionsplattform auf die „Machtgleichstellung der Frau“. Sie hatte also ein politisches Ziel.

Könnten Sie kurz zusammenfassen: Was will Gender-Mainstreaming bewirken oder erreichen?

Gender-Mainstreaming will uns belehren, dass die weibliche und die männliche Natur des Menschen weniger eine Vorgabe der Natur als vielmehr gesellschaftliche und kulturelle Konstruktionen seien, die jederzeit dekonstruiert werden könnten. Das soll dann auch für die Familie gelten. Mittels der „Sexualpädagogik der Vielfalt“ soll erreicht werden, alle Formen der Sexualität und alle Formen der Familie als gleichrangig anzuerkennen. Die sexuelle Identität soll nicht naturgegeben, sondern Resultat einer subjektiven Willensentscheidung sein. Hier nimmt das Gender-Mainstreaming die Gestalt einer letztlich leibfeindlichen gnostischen Häresie an.

Bleiben wir noch bei der Zeit vor zwanzig Jahre. Jüngere Menschen standen damals noch ganz klar unter dem Eindruck der Geschlechterpolarität. Das „Spiel“ zwischen Jungen und Mädchen, zwischen Teenagern unterschiedlichen Geschlechts war doch der Reiz, die „Musik“ in der Freizeit- und Jugendkultur. Für ältere Menschen galt das erst recht. Sie waren noch ganz unter dem Eindruck aufgewachsen, dass der Hansl seine Gretl sucht und umgekehrt. Wie erklären Sie sich da den schnellen Erfolg von Gender-Mainstreaming?

Dass der Hansl seine Gretl sucht und umgekehrt und Teenager unterschiedlichen Geschlechts im spielerischen Hin und Her von Distanz und Nähe einander kennenlernen, dürfte auch vor zwanzig Jahren schon überholt gewesen sein. Das gilt wohl eher für die Zeit vor fünfzig Jahren, als es noch kaum Koedukation, wenig Fernsehen und keine Sexualkunde gab. Nicht dass Koedukation, Fernsehen und Sexualkunde alles zum Schlechten verändert hätten. Verantwortlich genutzt beziehungsweise unterrichtet, können sie auch zu einem unverkrampften, natürlichen Umgang der Geschlechter beitragen. Ob dem Gender-Mainstreaming ein schneller Erfolg beschieden ist, wage ich zu bezweifeln. Einen schnellen Erfolg verzeichnet es zweifellos, wenn es um Stellen in der Verwaltung und in Hochschulen geht. Solche Stellen für Gleichstellungsbeauftragte und Gender-Professuren sind in den letzten zehn Jahren wie Pilze aus dem Boden geschossen. Es gibt inzwischen weit mehr Professuren für Gender-Studies als für alte Sprachen. Aber die große Mehrzahl der Menschen lässt sich kein X für ein U vormachen. Sie weiß, dass die geschlechtliche Identität als Mann oder als Frau eine Vorgegebenheit des Schöpfers und der Natur ist und kein gesellschaftliches oder kulturelles Produkt. Das können auch Verwaltungsvorschriften nicht ändern, die vorschreiben, „Vater“ und „Mutter“ in standesamtlichen Dokumenten durch Elter 1 und Elter 2 oder Progenitor A und Progenitor B zu ersetzen.

Die Entwicklung ist in unterschiedlichen Erdteilen unterschiedlich verlaufen. Konzentrieren wir uns auf Deutschland. Was waren die Schritte zur Implementierung der Gender-Theorie in die politische Agenda in Bund, Ländern und Gemeinden?

Die politische Implementierung des Gender-Mainstreaming in Deutschland hat meines Erachtens vier Etappen. Erstens: Die Beschlüsse der Regierung Schröder/Fischer 1999 und 2000, per Geschäftsordnung der Bundesministerien das Gender-Mainstreaming zu fördern und dem Familien- beziehungsweise Frauenministerium eine herausragende Stellung in der Bundesregierung zwecks Kontrolle der Gesetzgebungsvorhaben zukommen zu lassen. Zweitens: Die Legalisierung der gleichgeschlechtlichen Partnerschaft 2001, der bis zur Regelung der Sukzessivadoption 2014 weitere Beschlüsse zur Anpassung der eingetragenen Lebenspartnerschaft an die Ehe von Mann und Frau folgten. Vom Bundesverfassungsgericht wurden diese Gesetze unter Missachtung von Artikel 6 des Grundgesetzes mehrfach unterstützt. Drittens: Die Krippenpolitik der Bundesregierung seit 2006, die der staatlichen Betreuung der Kleinkinder einen Vorrang vor der familiären Erziehung einräumt und deren theoretische Grundlage im wenig beachteten 7. Familienbericht der Bundesregierung nachzulesen ist: Das Modell der lebenslangen Ehe sei abgelöst worden durch das Zusammenleben wechselnder Partner, die „serielle Monogamie“, in der die Betreuung der Kleinkinder der Gesellschaft übertragen wird. Die vierte Etappe ist schließlich die „Sexualpädagogik der Vielfalt“, um die in verschiedenen Bundesländern zur Zeit heftig gestritten wird. Durch sie sollen die Kinder bereits im Kindergarten lernen, alle Formen sexueller Beziehungen und alle Familienformen als gleichrangig zu betrachten.

Und ein Wort zur Kirche in Deutschland: Was sagen die Bischöfe, was sagen die Laien, etwa das Zentralkomitee der deutschen Katholiken? Und was sagt die Evangelische Kirche in Deutschland?

Einzelne Bischöfe in Deutschland haben sich hellsichtig und mit deutlicher Kritik an dieser Verleugnung der Natur von Ehe und Familie zu Wort gemeldet: Voderholzer, Hanke, Algermissen und Renz. Ich hoffe, keinen vergessen zu haben. Das gilt im übrigen auch für die Schweiz (Huonder) und Österreich (Laun) und einige mitteleuropäische Bischofskonferenzen. Ein Wort der Deutschen Bischofskonferenz jedoch fehlt noch. Es wäre längst fällig. Das Zentralkomitee ist in dieser Frage leider durch eine Gruppe gendersensibler Theologinnen blockiert. Da ist keine Kritik am Gender-Mainstreaming zu erwarten. Im Gegenteil, mit den familienpolitischen Papieren von 2008 und 2015 hat es sich ganz dem Gender-Mainstreaming angepasst und in dem gerade zu Ende gegangenen Dialogprozess hat es auch noch die Forderung nach einer „geschlechtergerechten“ Kirche untergebracht. Das gilt noch mehr für die Evangelische Kirche in Deutschland. Ihre familienpolitische Orientierungshilfe „Zwischen Autonomie und Angewiesenheit“ und die Errichtung eines Studienzentrums für feministische und geschlechterbewusste Theologie 2013 üben sich gegen zum Teil heftigen Widerstand darin, das Gender-Mainstreaming in die evangelischen Landeskirchen zu implantieren.

Hat Rom bisher nur zugeschaut? Wie denken die Päpste, gibt es Äußerungen vatikanischer Dikasterien?

Rom hat keineswegs zugeschaut. Die Päpste Benedikt XVI. und Franziskus haben die anthropologische Revolution, die von der Gendertheorie intendiert wird, mehrfach deutlich kritisiert. Benedikt in seiner Weihnachtsansprache an das Kardinalskollegium 2012, aber auch schon in seiner Rede im Deutschen Bundestag am 22. September 2011 und bei der Eröffnung der Pastoralsynode der Diözese Rom zum Thema Familie 2005, Franziskus in mehreren Interviews und vor allem in Ziffer 155 seiner Enzyklika „Laudato si’“. Die heute so häufig beklagte Manipulation der Natur werde in der Gendertheorie, so Benedikt, zum Grundentscheid des Menschen im Umgang mit sich selbst. Der Päpstliche Rat für die Familie hat sich in dem von ihm herausgegebenen Familienlexikon 2003 mit dem Gender-Mainstreaming auseinandergesetzt und der Päpstliche Rat „Iustitia et Pax“ hat die Kritik 2004 im Kompendium der Soziallehre 2004 in Ziffer 224 auf den Punkt gebracht: „Gegenüber denjenigen Theorien, die die Geschlechteridentität lediglich als ein kulturelles oder soziales Produkt der Interaktion zwischen Gemeinschaft und Individuum betrachten, ohne die personale sexuelle Identität zu berücksichtigen oder die wahre Bedeutung der Sexualität in irgendeiner Weise in Betracht zu ziehen, wird die Kirche es nicht müde, ihre eigene Lehre immer wieder deutlich zu formulieren: Jeder Mensch, ob Mann oder Frau, muss seine Geschlechtlichkeit anerkennen und annehmen. …Die Harmonie des Paares und der Gesellschaft hängt zum Teil davon ab, wie Gegenseitigkeit, Bedürftigkeit und wechselseitige Hilfe von Mann und Frau gelebt werden.“ Dass die Päpste oder die zuständigen Päpstlichen Räte die Entwicklung verschlafen hätten, kann wirklich niemand behaupten.

Papst Benedikt sprach von einer „anthropologischen Revolution“, Papst Franziskus nannte die Gender-Theorie „dämonisch“. Findet derzeit in der Welt ein Generalangriff auf die traditionelle Gestalt von Ehe und Familie statt, wie sie nicht nur von der katholischen Kirche, sondern auch von anderen Religionen hochgehalten wird?

Gender-Mainstreaming ist ein Generalangriff auf Ehe und Familie. Benedikt XVI. und Franziskus haben das wiederholt deutlich ausgesprochen. Auch die interreligiöse Konferenz von zahlreichen Religionen und christlichen Konfessionen zu Ehe und Familie, die die Glaubenskongregation im November 2014 in Rom veranstaltet hat, sah das so. Benedikt XVI. hat daran erinnert, dass die Offenbarung in der Sprache der ehelichen Liebe geschieht und die Familie heiligt. Insofern ist das Gender-Mainstreaming ein Angriff auf die Schöpfungsordnung. In „Laudato si’“ schreibt Franziskus: „Das Akzeptieren des eigenen Körpers als Gabe Gottes ist notwendig, um die ganze Welt als Geschenk des himmlischen Vaters und als gemeinsames Haus zu empfangen und zu akzeptieren… Zu lernen, den eigenen Körper anzunehmen, ihn zu pflegen und seine vielschichtige Bedeutung zu respektieren, ist für eine wahrhafte Humanökologie wesentlich. Ebenso ist die Wertschätzung des eigenen Körpers in seiner Weiblichkeit oder Männlichkeit notwendig, um in der Begegnung mit dem anderen Geschlecht sich selbst zu erkennen.“

Das wäre ja mal ein Thema für eine römische Bischofssynode. Der Gag ist nur: Die findet ja gerade statt, genau zum Thema Ehe und Familie. Sind Sie vor dem Hintergrund des bisher Gesagten mit dem bisherigen Verlauf des synodalen Prozesses zufrieden?

Mit dem bisherigen Verlauf der Debatten um die Bischofssynode zu Ehe und Familie kann meines Erachtens niemand zufrieden sein. Die Diskussion um die Zulassung der wiederverheirateten Geschiedenen zur Kommunion, die längst entschieden ist, wie Johannes Paul II. auch in „Familiaris Consortio“ unterstrichen hat, absorbiert alle Energien. Ehe und Familie stehen im Übrigen nicht nur durch das Gender-Mainstreaming unter einer besonderen Bedrohung, sondern auch durch die Entwicklung der Biomedizin, auf die Benedikt XVI. in seiner Sozialenzyklika „Caritas in veritate“ besonders hingewiesen hat. Auch diese Bedrohungen hat die Bischofssynode 2014 weitgehend ignoriert. Es ist zu erwarten, dass dies jetzt bei der Synode 2015 korrigiert wird.

Wenn man die Fortpflanzung von der Sexualität trennt und letztere zu einer Spielwiese macht, wo jeder mit jedem alles machen kann, ohne dass Nachwuchs kommt, die Fortpflanzung aber in die Hände einer irgendwie gearteten Allianz von Staat und Biowissenschaft legt, hätte man eines der Szenarien, das uns gewisse Spielarten der Eugenik beschert haben. Könnte man Gender-Mainstreaming auch vor diesem Hintergrund sehen?

Die Abspaltung der Sexualität von der Weitergabe des Lebens ist eine Quelle des Gender-Mainstreaming. Gendersensible Theologinnen werfen der Kirche und insbesondere der Enzyklika „Humanae vitae“ denn auch eine Ideologisierung der Fruchtbarkeit oder eine „Fortpflanzungszentrierung“ vor. Sie wollen die Schönheit und die prophetische Kraft dieser Enzyklika und der ihr adäquaten Theologie des Leibes nicht sehen. Zu den 2006 von einer Gender-Lobby formulierten Yogyakarta-Prinzipien, die das Gender-Mainstreaming als ein Gebot der Menschenrechte ausgeben, gehört auch die Forderung, die Staaten müssten den Zugang zur assistierten Reproduktion einschließlich der Samenspende unabhängig von der sexuellen Orientierung gesetzlich ermöglichen. Dies öffnet den Weg zu einer eugenischen Selektion, die vom Erfinder der Anti-Baby-Pille Carl Djerassi ebenso befürwortet wurde wie vom Pionier der Molekularbiologie James Watson, der in einem Interview mit der „Welt“ 2005 meinte, „wenn wir eines Tages ein Gen hinzufügen können, um Kinder intelligenter oder schöner oder gesünder zu machen, dann sehe ich keinen Grund, das nicht zu tun… Wenn wir in der Lage sind, die Menschheit zu verbessern, warum nicht“? Die Molekularbiologie kennt aus sich heraus kein Hindernis, das sie daran hindern würde, auf dem Weg zur Menschenzucht und zu Huxleys schon 1932 beschriebenen „schönen neuen Welt“ voranzuschreiten. Benedikt XVI. hat diese eugenische Mentalität in „Caritas in veritate“ als die eigentliche Gefahr der Zukunft kritisiert.
http://www.vatican-magazin.de/index.php/...usgabe/aktuell1


von esther10 13.10.2015 00:37

Die grosse Mehrheit durchschaut die Lüge

Publiziert 12. Oktober 2015 | Von admin
Benedikt XVI. sprach von einer “anthroplogischen Revolution”, Franziskus nennt es “dämonisch”



Benedikt XVI. sprach von einer “anthroplogischen Revolution”, Franziskus nennt es “dämonisch”. Dennoch ist Gender-Mainstreaming auf dem Vormarsch – zumindest in Politik, Hochschule und Verwaltung. Warum ist das so? Fragen an den Sozialethiker Manfred Spieker.

Von Guido Horst

Sie schreiben in Ihrem jüngsten Buch “Gender-Mainstreaming in Deutschland. Konsequenzen für Staat, Gesellschaft und Kirchen“, dass die Weltfrauenkonferenz der Vereinten Nationen in Peking 1995 die Strategie Gender-Mainstreaming “geboren“ hat. Was war das Ziel der dafür Verantwortlichen?

Gender-Mainstreaming ist das Dach über einem Bündel letztlich unvereinbarer Ziele. Die einen verstehen darunter etwas naiv die Gleichberechtigung der Geschlechter, die anderen die Dekonstruktion des Geschlechts schlechthin. Während die Gleichberechtigung der Geschlechter nicht nur ein Verfassungsgebot, sondern auch ein Gebot des christlichen Glaubens ist, verbirgt sich hinter der Absicht, die geschlechtliche Identität des Menschen zu dekonstruieren und dem subjektiven Willen anheim zu stellen, ein Angriff auf die menschliche Natur und die Geschlechterdualität. Die Gender-Lobby auf der Weltfrauenkonferenz 1995 in Peking zielte mit ihrer Aktionsplattform auf die “Machtgleichstellung der Frau”. Sie hatte also ein politisches Ziel.

Könnten Sie kurz zusammenfassen: Was will Gender-Mainstreaming bewirken oder erreichen?

Gender-Mainstreaming will uns belehren, dass die weibliche und die männliche Natur des Menschen weniger eine Vorgabe der Natur als vielmehr gesellschaftliche und kulturelle Konstruktionen seien, die jederzeit dekonstruiert werden könnten. Das soll dann auch für die Familie gelten. Mittels der “Sexualpädagogik der Vielfalt” soll erreicht werden, alle Formen der Sexualität und alle Formen der Familie als gleichrangig anzuerkennen. Die sexuelle Identität soll nicht naturgegeben, sondern Resultat einer subjektiven Willensentscheidung sein. Hier nimmt das Gender-Mainstreaming die Gestalt einer letztlich leibfeindlichen gnostischen Häresie an.

Bleiben wir noch bei der Zeit vor zwanzig Jahre. Jüngere Menschen standen damals noch ganz klar unter dem Eindruck der Geschlechterpolarität. Das “Spiel” zwischen Jungen und Mädchen, zwischen Teenagern unterschiedlichen Geschlechts war doch der Reiz, die “Musik“ in der Freizeit- und Jugendkultur. Für ältere Menschen galt das erst recht. Sie waren noch ganz unter dem Eindruck aufgewachsen, dass der Hansl seine Gretl sucht und umgekehrt. Wie erklären Sie sich da den schnellen Erfolg von Gender-Mainstreaming?

Dass der Hansl seine Gretl sucht und umgekehrt und Teenager unterschiedlichen Geschlechts im spielerischen Hin und Her von Distanz und Nähe einander kennenlernen, dürfte auch vor zwanzig Jahren schon überholt gewesen sein. Das gilt wohl eher für die Zeit vor fünfzig Jahren, als es noch kaum Koedukation, wenig Fernsehen und keine Sexualkunde gab. Nicht dass Koedukation, Fernsehen und Sexualkunde alles zum Schlechten verändert hätten. Verantwortlich genutzt beziehungsweise unterrichtet, können sie auch zu einem unverkrampften, natürlichen Umgang der Geschlechter beitragen. Ob dem Gender-Mainstreaming ein schneller Erfolg beschieden ist, wage ich zu bezweifeln. Einen schnellen Erfolg verzeichnet es zweifellos, wenn es um Stellen in der Verwaltung und in Hochschulen geht. Solche Stellen für Gleichstellungsbeauftragte und Gender-Professuren sind in den letzten zehn Jahren wie Pilze aus dem Boden geschossen. Es gibt inzwischen weit mehr Professuren für Gender-Studies als für alte Sprachen. Aber die grosse Mehrzahl der Menschen lässt sich kein X für ein U vormachen. Sie weiss, dass die geschlechtliche Identität als Mann oder als Frau eine Vorgegebenheit des Schöpfers und der Natur ist und kein gesellschaftliches oder kulturelles Produkt. Das können auch Verwaltungsvorschriften nicht ändern, die vorschreiben, “Vater” und “Mutter” in standesamtlichen Dokumenten durch Elter 1 und Elter 2 oder Progenitor A und Progenitor B zu ersetzen.

Die Entwicklung ist in unterschiedlichen Erdteilen unterschiedlich verlaufen. Konzentrieren wir uns auf Deutschland. Was waren die Schritte zur Implementierung der Gender-Theorie in die politische Agenda in Bund, Ländern und Gemeinden?

Die politische Implementierung des Gender-Mainstreaming in Deutschland hat meines Erachtens vier Etappen.

Erstens: Die Beschlüsse der Regierung Schröder/Fischer 1999 und 2000, per Geschäftsordnung der Bundesministerien das Gender-Mainstreaming zu fördern und dem Familien- beziehungsweise Frauenministerium eine herausragende Stellung in der Bundesregierung zwecks Kontrolle der Gesetzgebungsvorhaben zukommen zu lassen.

Zweitens: Die Legalisierung der gleichgeschlechtlichen Partnerschaft 2001, der bis zur Regelung der Sukzessivadoption 2014 weitere Beschlüsse zur Anpassung der eingetragenen Lebenspartnerschaft an die Ehe von Mann und Frau folgten. Vom Bundesverfassungsgericht wurden diese Gesetze unter Missachtung von Artikel 6 des Grundgesetzes mehrfach unterstützt.

Drittens: Die Krippenpolitik der Bundesregierung seit 2006, die der staatlichen Betreuung der Kleinkinder einen Vorrang vor der familiären Erziehung einräumt und deren theoretische Grundlage im wenig beachteten 7. Familienbericht der Bundesregierung nachzulesen ist: Das Modell der lebenslangen Ehe sei abgelöst worden durch das Zusammenleben wechselnder Partner, die “serielle Monogamie”, in der die Betreuung der Kleinkinder der Gesellschaft übertragen wird.

Die vierte Etappe ist schliesslich die “Sexualpädagogik der Vielfalt”, um die in verschiedenen Bundesländern zur Zeit heftig gestritten wird. Durch sie sollen die Kinder bereits im Kindergarten lernen, alle Formen sexueller Beziehungen und alle Familienformen als gleichrangig zu betrachten.

Und ein Wort zur Kirche in Deutschland: Was sagen die Bischöfe, was sagen die Laien, etwa das Zentralkomitee der deutschen Katholiken? Und was sagt die Evangelische Kirche in Deutschland?

Einzelne Bischöfe in Deutschland haben sich hellsichtig und mit deutlicher Kritik an dieser Verleugnung der Natur von Ehe und Familie zu Wort gemeldet: Voderholzer, Hanke, Algermissen und Renz. Ich hoffe, keinen vergessen zu haben. Das gilt im übrigen auch für die Schweiz (Huonder) und Österreich (Laun) und einige mitteleuropäische Bischofskonferenzen. Ein Wort der Deutschen Bischofskonferenz jedoch fehlt noch. Es wäre längst fällig. Das Zentralkomitee ist in dieser Frage leider durch eine Gruppe gendersensibler Theologinnen blockiert. Da ist keine Kritik am Gender-Mainstreaming zu erwarten. Im Gegenteil, mit den familienpolitischen Papieren von 2008 und 2015 hat es sich ganz dem Gender-Mainstreaming angepasst und in dem gerade zu Ende gegangenen Dialogprozess hat es auch noch die Forderung nach einer “geschlechtergerechten“ Kirche untergebracht. Das gilt noch mehr für die Evangelische Kirche in Deutschland. Ihre familienpolitische Orientierungshilfe “Zwischen Autonomie und Angewiesenheit“ und die Errichtung eines Studienzentrums für feministische und geschlechterbewusste Theologie 2013 üben sich gegen zum Teil heftigen Widerstand darin, das Gender-Mainstreaming in die evangelischen Landeskirchen zu implantieren.

Hat Rom bisher nur zugeschaut? Wie denken die Päpste, gibt es Äußerungen vatikanischer Dikasterien?

Rom hat keineswegs zugeschaut. Die Päpste Benedikt XVI. und Franziskus haben die anthropologische Revolution, die von der Gendertheorie intendiert wird, mehrfach deutlich kritisiert. Benedikt in seiner Weihnachtsansprache an das Kardinalskollegium 2012, aber auch schon in seiner Rede im Deutschen Bundestag am 22. September 2011 und bei der Eröffnung der Pastoralsynode der Diözese Rom zum Thema Familie 2005, Franziskus in mehreren Interviews und vor allem in Ziffer 155 seiner Enzyklika “Laudato si’“. Die heute so häufig beklagte Manipulation der Natur werde in der Gendertheorie, so Benedikt, zum Grundentscheid des Menschen im Umgang mit sich selbst. Der Päpstliche Rat für die Familie hat sich in dem von ihm herausgegebenen Familienlexikon 2003 mit dem Gender-Mainstreaming auseinandergesetzt und der Päpstliche Rat “Iustitia et Pax” hat die Kritik 2004 im Kompendium der Soziallehre 2004 in Ziffer 224 auf den Punkt gebracht:

“Gegenüber denjenigen Theorien, die die Geschlechteridentität lediglich als ein kulturelles oder soziales Produkt der Interaktion zwischen Gemeinschaft und Individuum betrachten, ohne die personale sexuelle Identität zu berücksichtigen oder die wahre Bedeutung der Sexualität in irgendeiner Weise in Betracht zu ziehen, wird die Kirche es nicht müde, ihre eigene Lehre immer wieder deutlich zu formulieren: Jeder Mensch, ob Mann oder Frau, muss seine Geschlechtlichkeit anerkennen und annehmen. …Die Harmonie des Paares und der Gesellschaft hängt zum Teil davon ab, wie Gegenseitigkeit, Bedürftigkeit und wechselseitige Hilfe von Mann und Frau gelebt werden.”

Dass die Päpste oder die zuständigen Päpstlichen Räte die Entwicklung verschlafen hätten, kann wirklich niemand behaupten.

Papst Benedikt sprach von einer “anthropologischen Revolution“, Papst Franziskus nannte die Gender-Theorie “dämonisch”. Findet derzeit in der Welt ein Generalangriff auf die traditionelle Gestalt von Ehe und Familie statt, wie sie nicht nur von der katholischen Kirche, sondern auch von anderen Religionen hochgehalten wird?

Gender-Mainstreaming ist ein Generalangriff auf Ehe und Familie. Benedikt XVI. und Franziskus haben das wiederholt deutlich ausgesprochen. Auch die interreligiöse Konferenz von zahlreichen Religionen und christlichen Konfessionen zu Ehe und Familie, die die Glaubenskongregation im November 2014 in Rom veranstaltet hat, sah das so. Benedikt XVI. hat daran erinnert, dass die Offenbarung in der Sprache der ehelichen Liebe geschieht und die Familie heiligt. Insofern ist das Gender-Mainstreaming ein Angriff auf die Schöpfungsordnung. In “Laudato si’ ” schreibt Franziskus: “Das Akzeptieren des eigenen Körpers als Gabe Gottes ist notwendig, um die ganze Welt als Geschenk des himmlischen Vaters und als gemeinsames Haus zu empfangen und zu akzeptieren… Zu lernen, den eigenen Körper anzunehmen, ihn zu pflegen und seine vielschichtige Bedeutung zu respektieren, ist für eine wahrhafte Humanökologie wesentlich. Ebenso ist die Wertschätzung des eigenen Körpers in seiner Weiblichkeit oder Männlichkeit notwendig, um in der Begegnung mit dem anderen Geschlecht sich selbst zu erkennen.”

Das wäre ja mal ein Thema für eine römische Bischofssynode. Der Gag ist nur: Die findet ja gerade statt, genau zum Thema Ehe und Familie. Sind Sie vor dem Hintergrund des bisher Gesagten mit dem bisherigen Verlauf des synodalen Prozesses zufrieden?

Mit dem bisherigen Verlauf der Debatten um die Bischofssynode zu Ehe und Familie kann meines Erachtens niemand zufrieden sein. Die Diskussion um die Zulassung der wiederverheirateten Geschiedenen zur Kommunion, die längst entschieden ist, wie Johannes Paul II. auch in “Familiaris Consortio” unterstrichen hat, absorbiert alle Energien. Ehe und Familie stehen im Übrigen nicht nur durch das Gender-Mainstreaming unter einer besonderen Bedrohung, sondern auch durch die Entwicklung der Biomedizin, auf die Benedikt XVI. in seiner Sozialenzyklika “Caritas in veritate” besonders hingewiesen hat. Auch diese Bedrohungen hat die Bischofssynode 2014 weitgehend ignoriert. Es ist zu erwarten, dass dies jetzt bei der Synode 2015 korrigiert wird.

Wenn man die Fortpflanzung von der Sexualität trennt und letztere zu einer Spielwiese macht, wo jeder mit jedem alles machen kann, ohne dass Nachwuchs kommt, die Fortpflanzung aber in die Hände einer irgendwie gearteten Allianz von Staat und Biowissenschaft legt, hätte man eines der Szenarien, das uns gewisse Spielarten der Eugenik beschert haben. Könnte man Gender-Mainstreaming auch vor diesem Hintergrund sehen?

Die Abspaltung der Sexualität von der Weitergabe des Lebens ist eine Quelle des Gender-Mainstreaming. Gendersensible Theologinnen werfen der Kirche und insbesondere der Enzyklika “Humanae vitae” denn auch eine Ideologisierung der Fruchtbarkeit oder eine “Fortpflanzungszentrierung“ vor. Sie wollen die Schönheit und die prophetische Kraft dieser Enzyklika und der ihr adäquaten Theologie des Leibes nicht sehen. Zu den 2006 von einer Gender-Lobby formulierten Yogyakarta-Prinzipien, die das Gender-Mainstreaming als ein Gebot der Menschenrechte ausgeben, gehört auch die Forderung, die Staaten müssten den Zugang zur assistierten Reproduktion einschliesslich der Samenspende unabhängig von der sexuellen Orientierung gesetzlich ermöglichen. Dies öffnet den Weg zu einer eugenischen Selektion, die vom Erfinder der Anti-Baby-Pille Carl Djerassi ebenso befürwortet wurde wie vom Pionier der Molekularbiologie James Watson, der in einem Interview mit der “Welt“ 2005 meinte, “wenn wir eines Tages ein Gen hinzufügen können, um Kinder intelligenter oder schöner oder gesünder zu machen, dann sehe ich keinen Grund, das nicht zu tun… Wenn wir in der Lage sind, die Menschheit zu verbessern, warum nicht”? Die Molekularbiologie kennt aus sich heraus kein Hindernis, das sie daran hindern würde, auf dem Weg zur Menschenzucht und zu Huxleys schon 1932 beschriebenen “schönen neuen Welt” voranzuschreiten.

Benedikt XVI. hat diese eugenische Mentalität in “Caritas in veritate” als die eigentliche Gefahr der Zukunft kritisiert.
http://katholisch-informiert.ch/2015/10/...haut-die-luege/
http://www.vatican-magazin.de/index.php/...usgabe/aktuell1

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von esther10 13.10.2015 00:29

Kardinal Pell: „Der Brief war privat“


Mit Lesebrille: Kardinal Pell - AFP

13/10/2015 09:27SHARE:
Der australische Kurienkardinal George Pell hat bestätigt, dass sich mehrere Kardinäle in einem Brief an den Papst gewandt haben, um ihm einige Sorgen zur laufenden Bischofssynode vorzutragen. Allerdings sei der Brief von letzter Woche „privat“ und sollte nicht veröffentlicht werden, betont der Präfekt des vatikanischen Wirtschaftssekretariats in einer Erklärung vom Montagabend. Der Text, den die italienische Zeitschrift Espresso am Montag ins Internet gestellt hatte, entspreche nicht gänzlich dem tatsächlichen Brief an den Papst, so Pell. Auch was die Liste der unterzeichnenden Kardinäle betreffe, gebe es „Irrtümer“. Mehrere Kardinäle hatten am Rand der Synode bekräftigt, sie hätten diesen Brief nicht unterschrieben.

Kardinal Pell betont, dass es in der Bischofssynode zum Thema Ehe- und Familienpastoral in den meisten Punkten einen starken Konsens unter den Teilnehmern gebe. Allerdings spreche sich eine Minderheit der Synodenväter für eine Änderung der Regeln zum Kommunionempfang aus. Pell sieht aber „keine Möglichkeit, an dieser Lehre etwas zu ändern“. Außerdem spricht der Kardinal von einer Sorge bei vielen Synodenvätern, was die Zusammenstellung des Redaktionskomitees für das Synoden-Schlußdokument betreffe. Diese Sorge gelte auch dem Prozess, wie das Dokument den Synodenvätern am Samstag nächster Woche präsentiert und zur Abstimmung gestellt werden solle.

Papst Franziskus hatte am Dienstag letzter Woche in einer kurzen Rede vor der Synode einige Punkte angesprochen, auf die sich auch der Brief der Kardinäle bezieht. Dabei hatte Franziskus betont, die Synode dürfe sich nicht thematisch auf ein Thema wie etwa den möglichen Kommunionempfang für wiederverheiratete Geschiedene engführen lassen. An der kirchlichen Lehre zu Ehe und Familie werde nicht gerüttelt, sagte er weiter. Zum Redaktionskomitee des Schlußdokuments betonte der Papst, er habe dessen Mitglieder ernannt.
(ncr/rv 13.10.2015 sk)


Synode: Kardinal Müller sieht „neue Vatileaks-Affäre“

Kardinal Gerhard Ludwig Müller hat die Veröffentlichung eines Beschwerdebriefes an den Papst im Internet kritisiert. Dass ein privates Schreiben an den Papst veröffentlich werde, sei ein „Skandal“, sagte er der italienischen Tageszeitung „Corriere della Sera“ (Dienstag). Zugleich ließ er offen, ob er selbst den Brief unterzeichnet habe. „Ich sage nicht, ob ich unterschrieben habe oder nicht“, so der Präfekt der Glaubenskongregation. Die Urheber der Veröffentlichung wollten nur Streit und Spannungen erzeugen. Müller sprach von einer „neuen Vatileaks-Affäre“. Er spielte damit auf die Veröffentlichung vertraulicher Dokumente vom Schreibtisch Benedikts XVI. vor drei Jahren an.
Nachdem die italienische Zeitschrift „L'Espresso“ am Montag das Schreiben und die Namen von 13 angeblichen Unterzeichnern im Internet veröffentlichte, dementierten bis zum Nachmittag vier der Kardinäle, den Brief unterschrieben zu haben. Ein weiterer teilte mit, er habe einen anderen Brief unterschrieben.

Müller verwahrte sich in den Interview zudem entschieden gegen Behauptungen, er stehe nicht loyal hinter Papst Franziskus. „Ich lasse nicht zu, dass mein Gehorsam und mein Dienst für Papst und Kirche in Zweifel gezogen werden“, so Müller. Als Präfekt der Glaubenskongregation sei er der „erste Mitarbeiter des Papstes“. Weiter sagte er: „Ich kenne niemanden, der gegen den Papst ist.“

Ein Sprecher von Kardinal George Pell, der den Brief laut „L'Espresso“ übergeben haben soll, bestätigte am Montagabend die Existenz eines solchen Schreibens an den Papst. Der im Internet veröffentlichte Brief sei jedoch hinsichtlich des Inhalts wie der Unterzeichnerliste fehlerhaft wiedergegeben, so der Sprecher.
(kna 13.10.2015 gs)


von esther10 13.10.2015 00:25

Papst bekennt: Ich schlafe beim Beten gelegentlich ein
Franziskus schrieb sehr persönliches Vorwort für neue "Youcat"-Jugendbibel

13.10.2015, 18:03 Uhr Deutschland/Papst/Gebet/YouCat
Berlin, 13.10.2015 (KAP/KNA) Papst Franziskus schläft nach eigenem Eingeständnis beim Beten gelegentlich ein. "Aber das macht nichts. Ich bin wie ein Sohn beim Vater, und das ist wichtig", schreibt er in einem sehr persönlich gehaltenen Vorwort für die neue "Youcat"-Jugendbibel, das der deutschen Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) vorliegt.

Er bete im Sitzen, denn es tue ihm weh niederzuknien, bekennt Franziskus. Beim Beten spüre er "- das ist keine Sentimentalität - ich spüre zutiefst die Dinge, die der Herr mir sagt". Manchmal spreche Gott auch nicht. "Ich fühle dann nichts, nur Leere, Leere, Leere ... Aber ich bleibe geduldig da, und so warte ich."

Die Jugendbibel wird von der Youcat-Foundation in Aschau und Wien herausgegeben und ist in der Aufmachung angelehnt an den weltweit erfolgreichen Jugend-Katechismus "Youcat" (Verkaufte Auflage: über fünf Millionen), dessen Initiatoren aus Deutschland stammen - und für den der frühere Papst Benedikt XVI. (88) das Vorwort beigesteuert hatte. Die deutsche Ausgabe der Jugendbibel erscheint am 21. Oktober, kostet 14,99 Euro. Für 2016 sind Übersetzungen in 20 Sprachen geplant.
http://www.kathpress.at/goto/meldung/130...elegentlich-ein

von esther10 13.10.2015 00:22

Zentralafrikanische Republik: 40.000 Menschen auf der Flucht


Menschen fliehen in Lager am Flughafen und in Kirchen und Klöster - Papstbesuch Ende November "Hoffnungszeichen für eine bessere und friedlichere Zukunft"

13.10.2015, 14:53 Uhr Zentralafrikanische Republik/Kirche/Konflikte/Religion/Papst/Gewalt/Besuch
Bangui, 13.10.2015 (KAP) Mehr als 40.000 Menschen sind in Bangui, der Hauptstadt der Zentralafrikanischen Republik, seit dem Wiederaufflammen der Gewalt Ende September aus ihren Häusern geflohen. Laut dem internationalen katholischen Hilfswerk "Kirche in Not", das sich auf Berichte von lokalen Kirchenvertretern bezieht, fliehen die Menschen in das Flüchtlingslager am internationalen Flughafen und in Kirchen und Klöster, wo bereits seit fast zwei Jahren tausende Vertriebene leben. Humanitäre Organisationen vor Ort könnten nach Plünderungen nur noch begrenzt helfen - darunter auch die Einrichtungen der örtlichen Caritas, deren Mitarbeiter nun ebenfalls unter den Vertriebenen seien. "Kirche in Not" hat eine Soforthilfe in Höhe von 112.000 Euro zugesagt.

Erzbischof Dieudonne Nzapalainga von Bangui, der Vorsitzende der Zentralafrikanischen Bischofskonferenz und Caritas-Präsident des Landes, besuche die zahlreichen Flüchtlingslager und versuche, dort mit Lebensmitteln zumindest die nötigste Hilfe zu leisten, berichtete Christine du Coudray, die Afrika-Verantwortliche von "Kirche in Not", in einer Aussendung am Dienstag.

Im Zuge der jüngsten Unruhen wurden mehr als 40 Menschen getötet, eine Kirche niedergebrannt und zahlreiche Einrichtungen geplündert. Zudem wurden 800 Häftlinge aus einem Gefängnis befreit, darunter auch viele Rebellen. Die Lage sei "sehr unübersichtlich", und es sei schwierig zu beurteilen, wie sie sich weiter entwickeln werde, so du Coudray.

Papst Franziskus wird auf seiner Afrika-Reise im November auch die Zentralafrikanische Republik besuchen. Für die Menschen vor Ort ist die geplante Papst-Reise ein "Hoffnungszeichen für eine bessere und friedlichere Zukunft". Die Apostolische Nuntiatur in Bangui erklärte in einem Communique, das dem internationalen Hilfswerk vorliegt, der Papst hoffe auf seiner Reise, "alle Zentralafrikaner persönlich treffen und segnen zu können". Christine du Coudray erklärt: "Wir hoffen und beten, dass diese Hoffnung nicht zunichte gemacht wird." Es müsse "alles nur Mögliche getan werden, damit das Land nicht wieder in einer Spirale der Gewalt und des Chaos versinkt."
http://www.kathpress.at/goto/meldung/130...-auf-der-flucht

von esther10 13.10.2015 00:09

MOUHANAD KHORCHIDE...sagt
Wir brauchen einen islamischen Humanismus

VON MOUHANAD KHORCHIDE12. OKTOBER 2015
Peter Grewer


Mouhanad Khorchide hält muslimischen Reformverweigerern den Spiegel vor.

In seinem neuen Buch „Gott glaubt an den Menschen“ prangert Mouhanad Khorchide die ausbleibende Reform des Islam an. Der Theologe skizziert seine Vision: einen offenen, demokratischen Islam, der Ursprung eines weltumspannenden Humanismus wird. Ein Buchauszug





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Mouhanad Khorchide ist seit 2010 Professor für Islamische Religionspädagogik an der Uni Münster und dort auch Leiter des Zentrums für Islamische Theologie. Er studierte Islamische Theologie und Soziologie in Beirut und Wien, wo er mit einer Studie über islamische Religionslehrer promovierte. Khorchides Auffassung von moderner islamischer Pädagogik empört die muslimischen Verbandsfunktionäre in Deutschland. Bekannt wurde er 2012 mit seinem Buch „Islam ist Barmherzigkeit. Grundzüge einer modernen Religion".



Das Hauptproblem einiger religiöser Menschen besteht darin, dass sie – wenn auch unbewusst – von einem Gottesbild ausgehen, das Gott als Antihumanisten darstellt. Sie stellen sich einen Gott vor, dem es um die eigene Verherrlichung durch die Menschen geht und der sie zu seinen Marionetten machen will, deren Rolle lediglich darin besteht, Instruktionen zu empfangen, die sie unhinterfragt ausführen müssen; ansonsten droht ihnen der Zorn Gottes, schlimmstenfalls das Höllenfeuer. Dadurch konstruieren gerade gläubige Menschen eine künstliche Spannung zwischen sich selbst und der Entfaltung ihrer Persönlichkeit, ihrer Freiheit und ihrer Mündigkeit auf der einen Seite und Gott auf der anderen. Eine Spannung, die von Religionskritikern als Argument gegen Religionen verwendet wird.

Der Islam, wie ich ihn verstehe und für den ich mich stark mache, beschreibt die Gott-Mensch-Beziehung völlig anders, nämlich als eine partnerschaftliche Beziehung. Weder will Gott den Menschen bevormunden, noch soll sich der Mensch für göttlich halten. Gott will den Menschen, er glaubt an ihn, er will seine Glückseligkeit, er hat sich auf ihn eingelassen und sich für ihn entschieden, deshalb ist Gott ein Humanist. Im Folgenden gehe ich auf die wesentlichen Aspekte im Islam ein, die diesen göttlichen Humanismus beschreiben.

(...)

Gott lässt sich von niemandem vereinnahmen

Die ersten Worte der ersten Sure im Koran nach der Basmala (Im Namen Gottes des Allbarmherzigen des Allerbarmers), mit der die Muslime auch jedes Gebet eröffnen, lauten: »Gepriesen sei Gott, der Herr der Menschen in aller Welt.« Gott ist nicht Gott der Gläubigen alleine und schon gar nicht der Muslime alleine, er ist Gott aller Menschen, d.h. er wendet sich an alle Menschen.

Daher sprach er im Koran zum Propheten Muhammad: »Sag: ›Ihr Menschen! Ich bin der Gesandte Gottes an euch alle […]‹«, womit er verdeutlicht, dass sich Muhammads Verkündung an alle Menschen richtet. Daher ist es keine Anmaßung von Nichtmuslimen, wenn sie sich mit dem Islam und dem Koran auseinandersetzen. Im Gegenteil, alle sind dazu aufgerufen, sich damit zu befassen – auch kritisch. Daher treffen die Aussagen nicht zu, der Koran sei das Buch der Muslime und Muhammad der Prophet der Muslime. Um dies zu unterstreichen, wiederholt der Koran an mehreren Stellen den Ruf »O Ihr Menschen«. In einer der bekanntesten Suren im Koran, der letzten Sure, 114, wird mehrfach betont, dass Gott der Gott aller Menschen ist: »Sag: Ich suche Zuflucht beim Herrn der Menschen, dem König der Menschen, dem Gott der Menschen«. In diesem Zusammenhang kritisiert der Koran jegliche exklusivistische Haltung, die den anderen gänzlich ablehnt und Gott nur für eine bestimmte Gruppe, Konfession oderWeltanschauung vereinnahmen will. Im Koran sind hierzu keine eindeutigen Belege zu finden. Um ihre Position zu begründen, greifen Vertreter dieser Ansicht sehr oft auf folgenden koranischen Vers zurück: »Die Religion bei Gott ist der Islam […].« Sie übersehen dabei jedoch, dass der Begriff »Islam« im Koran keine bestimmte Religion bezeichnet, sondern die Haltung, sein Leben auf Gott hin auszurichten, im Sinne von einem Ja zur Kooperation mit Gott, um Gottes Intention nach Liebe und Barmherzigkeit Wirklichkeit werden zu lassen. So werden im Koran u. a. Abraham (3:67), Lot (51:36), Noah (10:72) und die Anhänger Jesu (5:111) als Muslime bezeichnet.

Vertreter exklusivistischer Positionen wollen – bewusst oder unbewusst – sich selbst die Macht verleihen, über Menschen zu richten, sich somit selbst profilieren, um sich über andere zu erheben.

Wenn der Koran sagt: »Und die Juden sagen: ›Den Christen fehlt die Sachkunde‹, und die Christen sagen: ›Den Juden fehlt die Sachkunde.‹ Dabei lesen sie doch die Schrift. Sie reden wie diejenigen, die kein Wissen haben. Am Tag der Auferstehung wird Gott zwischen ihnen richten, worüber sie uneins waren«56, dann will er damit nicht die Juden oder die Christen kritisieren, sondern die grundsätzliche Haltung, anderen die ihnen gebührende Anerkennung abzusprechen. Mit anderen Worten: Würde der Koran heute verkündet werden, würde er den Muslimen sagen: »Und die Juden sagen: ›Den Christen fehlt die Sachkunde‹, und die Christen sagen: ›Den Juden fehlt die Sachkunde‹, und die Muslime sagen: ›Den Juden und den Christen fehlt die Sachkunde.‹ « Am Ende des Verses betont der Koran, dass es lediglich in der Kompetenz Gottes liegt, zwischen den Menschen und den Konfessionen zu richten:

»Wahrlich, zwischen den Muslimen, den Juden, den Sabäern und den Christen und den Magiern und den Polytheisten wird Gott richten am Tag der Auferstehung. Wahrlich, Gott ist aller Dinge Zeuge.«

Juden, Christen und anderer erhalten ewige Glückseligkeit

Der Koran unterstreicht, dass die einzig wahre Verfügung über die Barmherzigkeit bei Gott liegt und nicht beim Menschen, denn der Mensch würde die göttliche Barmherzigkeit, die alle und alles umfasst, nur selektiv verteilen und vielen vorenthalten: »Wenn ihr über die Vorräte der Barmherzigkeit Gottes verfügen würdet, würdet ihr aus Furcht, euch zu verausgaben, Zurückhaltung üben. Denn der Mensch ist geizig.« Diese koranische Warnung vor einer exklusivistischen Position findet allerdings bei einigen Muslimen kaum Beachtung. Und das, obwohl der Koran selbst eine inklusivistische Position betont, die das Andere würdigt und anerkennt: »Die Muslime, und diejenigen, die dem Judentum angehören, und die Christen und die Sabäer, – (alle) die, die an Gott und den jüngsten Tag glauben und Rechtschaffenes tun, denen steht bei ihrem Herrn ihr Lohn zu, und sie brauchen (wegen des Gerichts) keine Angst zu haben, und sie werden (nach der Abrechnung am jüngsten Tag) nicht traurig sein.«

Dieser Vers, der sich in der fünften Sure wiederholt (5:69), verspricht Juden, Christen und Angehörigen anderer Religionen unmissverständlich die ewige Glückseligkeit. Innerislamisch werden heute inklusivistische und pluralistische Positionen von einer wachsenden Anzahl von Gelehrten vertreten, darunter Mohammed Arkoun (gest. 2010), Hasan Askari, Adnan Aslan, Mahmut Aydin, Mahmoud Ayoub, Ashgar Ali Engineer (gest. 2013), Farid Esack, Seyyed Hossein Nasr, Abdulaziz Sachedina, Abdulkarim Souroush u. a. Adnan Aslan und Mahmoud Ayoub zeigen in ihren Arbeiten anhand koranischer Aussagen, dass der Islam nicht nur dem Judentum und dem Christentum gegenüber offensteht, sondern auch anderen Religionen und Weltanschauungen wie dem Buddhismus und dem Hinduismus. Denn der Koran unterstreicht, dass die konfessionelle Vielfalt unter den Menschen gottgewollt ist: »Und wir sandten zu dir in Wahrheit das Buch hinab, bestätigend, was ihm an Schriften vorausging und über sie Gewissheit gebend. […] Jedem von euch gaben wir einen Weg. Wenn Gott gewollt hätte, hätte er euch zu einer einzigen Gemeinde gemacht. Doch er will euch in dem prüfen, was er euch gegeben hat. Wetteifert nun nach den guten Dingen […].«60 Letztendlich darf nur Gott zwischen den Menschen richten: »Muslime, Juden, Sabäer, Christen, Magier und Polytheisten, Gott wird am Tag des Gerichts zwischen ihnen richten. Er ist über alles Zeuge.«
http://www.cicero.de/salon/islam-und-hum...tradition/59898
http://www.cicero.de/salon/zur-fluechtli...eraendern/59958

von esther10 13.10.2015 00:07

Synode: Kardinal Müller sieht „neue Vatileaks-Affäre“


Kardinal Gerhard Ludwig Müller hat die Veröffentlichung eines Beschwerdebriefes an den Papst im Internet kritisiert. Dass ein privates Schreiben an den Papst veröffentlich werde, sei ein „Skandal“, sagte er der italienischen Tageszeitung „Corriere della Sera“ (Dienstag). Zugleich ließ er offen, ob er selbst den Brief unterzeichnet habe. „Ich sage nicht, ob ich unterschrieben habe oder nicht“, so der Präfekt der Glaubenskongregation. Die Urheber der Veröffentlichung wollten nur Streit und Spannungen erzeugen. Müller sprach von einer „neuen Vatileaks-Affäre“. Er spielte damit auf die Veröffentlichung vertraulicher Dokumente vom Schreibtisch Benedikts XVI. vor drei Jahren an.

http://de.radiovaticana.va/news/2015/10/...2%80%9C/1178798

Nachdem die italienische Zeitschrift „L'Espresso“ am Montag das Schreiben und die Namen von 13 angeblichen Unterzeichnern im Internet veröffentlichte, dementierten bis zum Nachmittag vier der Kardinäle, den Brief unterschrieben zu haben. Ein weiterer teilte mit, er habe einen anderen Brief unterschrieben.

Müller verwahrte sich in dem Interview zudem entschieden gegen Behauptungen, er stehe nicht loyal hinter Papst Franziskus. „Ich lasse nicht zu, dass mein Gehorsam und mein Dienst für Papst und Kirche in Zweifel gezogen werden“, so Müller. Als Präfekt der Glaubenskongregation sei er der „erste Mitarbeiter des Papstes“. Weiter sagte er: „Ich kenne niemanden, der gegen den Papst ist.“

Ein Sprecher von Kardinal George Pell, der den Brief laut „L'Espresso“ übergeben haben soll, bestätigte am Montagabend die Existenz eines solchen Schreibens an den Papst. Der im Internet veröffentlichte Brief sei jedoch hinsichtlich des Inhalts wie der Unterzeichnerliste fehlerhaft wiedergegeben, so der Sprecher.
http://de.radiovaticana.va/news/2015/10/...ombardi/1178947
(kna 13.10.2015 gs)

von esther10 13.10.2015 00:06

ZUR FLÜCHTLINGSDEBATTE
Deutschland wird sich verändern
VON ALEXANDER GRAU10. OKTOBER 2015
picture alliance


Asylsuchender vor einem Aufnahmelager

Kolumne Grauzone: Deutschland reibt sich gerade an der Flüchtlingsfrage auf. Aber weder Wut noch Angst noch Augenwischerei helfen uns weiter, sagt Alexander Grau. Er fordert eine größere Ehrlichkeit uns selbst gegenüber und klare Regeln für Zuwanderung

*

22 Kommentare
Deutschland wird sich verändern in den nächsten Jahren und Jahrzehnten. Die Fakten, die in den letzten Wochen geschaffen wurden, sind unumkehrbar. Man mag davon halten, was man will. Egal, ob wir 800.000 Einwanderer haben werden, 1,5 Millionen, wie Anfang dieser Woche kolportiert wurde, oder sehr viel mehr. Dieses Land wird ein anderes werden, da hilft weder naive Augenwischerei noch Wut, Heulen oder Zähneklappern.

Was Not tut, ist vor allem Ehrlichkeit uns selbst gegenüber. Dazu gehört ein nüchterner Blick in die jüngste Vergangenheit. Denn in der sind Fehler gemacht worden, massive Fehler. Und damit meine ich zunächst nicht die politischen Entscheidungen selbst, die in den letzten Wochen gefällt wurden, sondern die Art und Weise, wie sie zustande kamen.

Deutlich formuliert: Dass eine sich demokratisch bezeichnende Gesellschaft einfach vor Tatsachen solcher Tragweite gestellt wurde, ist – vorsichtig formuliert – hochproblematisch. Denn die Folgen für uns alle, egal, ob sie die öffentlichen Haushalte betreffen, die Sozialsysteme, den Wohnungsmarkt oder die innere Sicherheit, werden enorm sein. Über Fragen solcher Tragweite entscheidet man nicht qua Ukas.

Hausgemachte Radikalisierung

Dass eine Regierung zudem von einer Entwicklung überrannt wurde, vor der viele seit Monaten gewarnt haben, stellt den Beteiligten kein gutes Zeugnis aus. Vergleichbares darf sich nicht noch einmal wiederholen. Vorausschauendes Fahren ist nicht nur im Straßenverkehr sinnvoll.

Doch Lehren aus der Vergangenheit zu ziehen, ist das Eine. Mindestens ebenso dringend ist es, Einsichten für die Zukunft zu gewinnen. Hier muss pragmatisch Zwischenbilanz gezogen werden. Was also wird auf uns zukommen?

Wenn nicht alles täuscht, wird sich Deutschland politisch radikalisieren. Schon jetzt stehen sich Verfechter einer weiteren Multikulturalisierung und jene unerbittlich gegenüber, denen das alles schon lange viel zu weit geht. Das Klima wird rauer werden, und dieses raue Klima wird die Mitte der Gesellschaft erreichen, vermutlich hat es sie schon erreicht. Damit ist die politische Stabilität, die sowohl die Lebensqualität in Deutschland als auch den Wirtschaftsstandort immer ausgezeichnet hat, in Gefahr. Beide Lager sollten sich umgehend von der Idee verabschieden, die „eigentliche“ oder „schweigende“ Mehrheit zu repräsentieren. Sie tun es nicht.

Zu der hausgemachten Radikalisierung kommt eine importierte. Deutschland wird infolge der Einwanderung patriarchaler werden, sexistischer, homophober und antisemitischer. Die Frage ist nicht, ob das so sein wird, sondern lediglich, in welchem Umfang.

Hilfe muss an Regeln und Bedingungen gebunden sein

Dass die Befürworter einer möglichst offenen Einwanderungskultur genau jenen Ungeist massenhaft ins Land lassen, den sie an anderer Stelle mit großem Eifer bekämpfen, könnte man als Scherz begreifen, wenn die Sache nicht so traurig wäre. Doch das nur nebenbei.

Zu der Ehrlichkeit, die wir dringend nötig haben, gehört deshalb auch, anzuerkennen, dass zurzeit überwiegend junge Männer mit schlechter Ausbildung in unser Land einwandern, die einer antiliberalen, autoritären, gewaltaffinen und von Antisemitismus geprägten Kultur entstammen. Diese zu integrieren, wird eine Mammutaufgabe sein, die mit Laissez-faire nicht zu leisten ist. Die Hilfe der deutschen Gesellschaft darf daher nicht voraussetzungslos erfolgen. Sie muss an Regeln und Bedingungen gebunden sein.

Doch um klare Regeln aufzustellen und diese auch durchzusetzen, bedarf es Realitätssinn und Selbstbewusstsein. Das letzte, was wir daher brauchen, sind naive Traumtänzereien oder Resignation. Hier wird nicht das Multikultiparadies entstehen. Vielmehr geht es um Schadensbegrenzung. Die aber muss man umgehend in Angriff nehmen.

Aus diesem Grund brauchen wir klare rechtliche Einwanderungsregeln. Und die müssen sich angesichts des Umfangs der Flüchtlingsströme selektiv an den legitimen wirtschaftlichen und sozialen Interessen der deutschen Gesellschaft orientieren.

Arbeitsverbote für Flüchtlinge aufheben

Entsprechende Regelungen sind auch deshalb so dringlich, weil wir uns von der Idee verabschieden sollten, die in den letzten Wochen eingewanderten Flüchtlinge würden irgendwann in nennenswertem Umfang ausgewiesen. Das ist weltfremd.

Da eine große Anzahl der Einwanderer ungelernt oder schlecht ausgebildet ist, muss mit Hilfe massiver schulischer und betrieblicher Ausbildungsprogramme verhindert werden, dass Milieus entstehen, die dauerhaft von sozialstaatlicher Zuwendung abhängen – und sich in Nischengesellschaften einrichten. Dazu gehört auch, Arbeitsverbote für Flüchtlinge aufzuheben und den gesetzlichen Mindestlohn partiell auszusetzen.

Und schließlich gilt: Wir waren nie eine homogene Gesellschaft, wir werden auch keine mehr werden. Doch gerade deshalb sind kulturelle Traditionen so wichtig. Denn die Anstrengungen, die auf Deutschland zukommen, sind nur dann zu bewältigen, wenn man beides schafft: sich als offene, pluralistische Gesellschaft zu verstehen und zugleich die eigene kulturelle Tradition als Voraussetzung gelingender Integration zu begreifen.
http://www.cicero.de/salon/zur-fluechtli...eraendern/59958


von esther10 13.10.2015 00:00

Disputa 10/2015


Von der Heiligkeit der Eucharistie

Die Kirche verweltlicht sich: Zivil Wiederverheiratete zur Kommunion zuzulassen, deren gültig geschlossener erster Ehebund noch besteht, wäre nach vielen Verflachungen nach der Liturgiereform ein weiterer Schritt, das Wesen und die Bedeutung des Altarsakraments bis zur Unkenntlichkeit zu verschleiern. Ein Warnruf des deutschen Philosophen Robert Spaemann.

„... der isst und trinkt sich das Gericht“

Die Zulassung von Wiederverheirateten im Einzelfall zu den Sakramenten hätte zur Folge, die Wahrheit
des Versprechens vor der ersten Ehe auf dem Altar des Individualismus zu opfern
von Robert Spaemann


Hohe Scheidungsziffern gelten manchen liberalen Soziologen als Indiz für fortschrittliche Gesellschaften. Wer die Worte „Fortschritt“ und „fortschrittlich“ benutzt, ohne seinen Maßstab für Fortschrittlichkeit zu benennen, verschleiert in der Regel etwas. Fortschritt gib es nämlich nur im Plural, zum Beispiel Fortschritte in der Nanotechnik oder im Tunnelbau, in der Entwicklung von Vernichtungswaffen, von Foltermethoden oder in Narkoseverfahren. Manche Fortschritte sind gut, manche schlecht oder sogar böse.

Hohe Scheidungsraten sind wünschenswert, wenn man den Maßstab eines hedonistischen Individualismus zugrunde legt. Auch niedrige Geburtenraten oder Kinderlosigkeit gelten dann als Indiz für einen hohen Grad von Selbstverwirklichung und Freiheit. Paradoxerweise sind es gerade die Protagonisten dieses Verständnisses von Freiheit, die dem Menschen so etwas wie Willensfreiheit absprechen und die Fähigkeit, ein ihn selbst bindendes Versprechen zu geben – nach Nietzsche die höchste Auszeichnung des Menschen. Mit ihr emanzipiert er sich vom Ausgeliefertsein an die eigenen naturwüchsigen Zustände, Launen, Befindlichkeiten. Er räumt einem anderen Menschen einen Anspruch ein. Versprechend erlaube ich dem anderen, von mir etwas zu erwarten. Das Eheversprechen ist die höchste Form von Versprechen. Mit ihm bindet jemand die Entwicklung seiner Person an die einer anderen. Es ist wie eine Jazzimprovisation zu zweit, wo jeder der beiden so spielt, dass seine Improvisation sich in die Improvisation des anderen fügt. Maßstab für das Gelingen ist nicht die Leistung des einzelnen, sondern das Gelingen des Kunstwerkes, des pas de deux.

Das liberale Ideal beruht auf einer falschen Anthropologie, die den Begriff der Person nicht kennt. Personen sind nämlich soziale, sprachlich verfasste Wesen. Sie bringen Sprachfähigkeit als natürliche Ausstattung mit auf die Welt. Und ohne eine bestimmte, konkrete Sprache verkümmert diese Fähigkeit. Dennoch sprechen Menschen keine „natürliche Sprache“, sondern Sprachen lernen sie innerhalb einer sozialen, geschichtlichen Sprachgemeinschaft. Erst die Sprachgemeinschaft ermöglicht es den Menschen, ihre Individualität auszubilden. In der Geschichte von Kain und Abel fragt Gott nicht, ob Kain seinem Bruder etwas zuleide getan hat. Er fragt nur: „Wo ist dein Bruder?“ Und Kain antwortet mit der Gegenfrage eines Liberalen: „Bin ich denn der Hüter meines Bruders?“

Das Buch Genesis entlarvt die Gegenfrage Kains als rhetorischen Ausdruck der Gesinnung des Mörders. Der Mensch als Person trägt Verantwortung für seinen Bruder. Er soll wissen, wo der Bruder ist. Einen schönen Beleg für die Selbsttranszendenz des Menschen sah ich einmal auf einem Lastwagenaufkleber: „Denk an deine Frau, fahr vorsichtig!“ Hier ist nicht die Rede von der Sorge, ein zu mir gehörendes Wesen zu verlieren, eine Sorge, die auch Tiere haben, sondern hier denkt sich jemand als dem anderen zugehörig, als Teil der Welt des anderen, der dem anderen zuliebe mit sich selbst behutsam umgeht.
Was nun die eheliche Gemeinschaft betrifft, so ist die katholische Kirche die einzige Institution der Welt, die das vor Gott gegebene Versprechen ernst nimmt, den Bund als mit diesem Versprechen entstandene Entität als ein neues Rechtssubjekt ernst nimmt, und seine Entstehung durch die Anwesenheit freier Zeugen und den Segen des Priesters dokumentiert. Es ist ein Versprechen, das in die Sterne geschrieben ist, wo niemand, kein Papst, kein Standesamt und auch nicht die Ehepartner selbst es wieder herunterholen können. Natürlich ist eine lebenslange enge Gemeinschaft Belastungen ausgesetzt. Das tiefe Glück, das sich mit diesem Bund verbindet, erfährt nur der, der von Anfang an auch willens ist, das Kreuz, an das er sich nageln lässt, von Herzen anzunehmen. Dazu gehört eine Einstellung zum Leben, die die Bereitschaft zum Opfer einschließt. Diese kann nicht in einer Stunde grundgelegt werden. Und das besonders heute, im Zeitalter des selfish system.

Die katholische Kirche lehrt, dass das verlässliche Halten des Eheversprechens ohne besonderen Beistand nicht möglich sei. Aber dieses besonderen Beistands können wir gewiss sein, weil die Ehe ein Sakrament ist, also ein Ort der Vergegenwärtigung des Mysteriums von Kreuz und Auferstehung. Was aber durch das Sakrament wiederhergestellt wird, ist, wie Christus sagt, die „Ordnung des Anfangs“, das heißt die natürliche Ordnung der Dinge. Ein Versprechen halten ist nun einmal „von Natur“ richtiger als es brechen. Dass die Jünger zunächst entsetzt sind über die Verkündigung von der Unauflöslichkeit der Ehe, zeigt nur, dass die gesellschaftliche Normalität sich bereits damals von dem „von Natur“ Richtigen weit entfernt hatte.

Die Wiederherstellung des „Anfangs“ ist für die erbsündige Natur mit Mühe verbunden. „Geh hin und sündige nicht mehr“ sagt Christus zur Ehebrecherin, nachdem er ihr verziehen und sie vor der Steinigung gerettet hat.

Die katholische Kirche hätte allen Grund, in der Nachfolge Jesu mit Stolz dem Zeitgeist die Stirn zu bieten, statt nach Schlupfwegen Ausschau zu halten, die die Botschaft verwässern. „Ihr seid das Salz der Erde“, sagt der Herr. Wenn das Salz schal wird, salzt es nicht mehr. „Es wird weggeworfen und von den Leuten zertreten.“ Sind wir heute da angelangt? Ist die Kirche im Begriff zu kapitulieren? Wo es doch ihre Aufgabe ist, die Schönheit der Botschaft des Evangeliums zum Strahlen zu bringen.

Erschüttert müssen wir zur Kenntnis nehmen, dass Ehescheidungen bei Katholiken fast so häufig sind wie bei Nichtkatholiken. Und in den Annullierungsverfahren spielen mangelnder Konsens oder mangelnder Zeugungswille eine Rolle, die sie nicht spielen dürften, wenn die kirchliche Ehevorbereitung in Ordnung gewesen wäre. Dann wäre nämlich dieser Defekt schon vor der Heirat manifest geworden, und eine kirchliche Trauung hätte nicht stattfinden dürfen. Der Kursleiter hätte die Brautleute fragen müssen, ob sie wirklich willens seien, einen unwiderruflichen Bund einzugehen und bis zum Tod eines der beiden alle Brücken hinter sich abzubrechen. Wenn stattdessen die Brautpaare – wie ich bezeugen kann – darauf hingewiesen werden, dass ja beim eventuellen Scheitern der ersten Ehe die Möglichkeit des Gelingens einer zweiten bestehe, dann wird ja schon ein später geltend zu machendes Ehehindernis aufgebaut. Es sei denn, das Brautpaar weist das ihm in Aussicht gestellte Gift entschieden zurück. Die meisten der annullierten kirchlichen Trauungen hätten gar nicht stattfinden dürfen. Sie waren ungültig, und das war in den meisten Fällen rechtzeitig zu erkennen. Und Eltern und Großeltern sollten ihre Kinder nicht zur kirchlichen Trauung drängen, sondern eher davon abraten, wenn sie wissen, dass die Zutrittsbedingungen nicht erfüllt sind.

Was aber ist nun im Fall des Ehebruchs? Hier sind zwei Fälle zu unterscheiden, erstens der einmalige oder kurzfristige. Er gibt dem betrogenen Teil das Recht zur Trennung. Wenn dann der Ehebrecher die Beziehung bereut und aufgibt, kann der Betrogene verzeihen und die eheliche Gemeinschaft wieder aufnehmen, und ein Christ wird dies in der Regel tun und Gottes Verzeihung nachahmen. Zweitens und anders der Fall der Aufkündigung der ehelichen Gemeinschaft durch den Ehebrecher, die staatliche Scheidung und Wiederverheiratung des Ehebrechers.

Die zur Zeit in der katholischen Kirche diskutierte Frage ist: Kann der Geschiedene und Wiederverheiratete zur heiligen Kommunion zugelassen werden? Und: Kann die Kirche für das neue Paar einen Segnungsgottesdienst einführen? Dieser Vorschlag wird gemacht. Man muss sich klarmachen, was es bedeuten würde, wenn die Antwort bejahend ausfiele. Es würde bedeuten, dass der Standesbeamte eine schwere Sünde – den außerehelichen Beischlaf – in eine gottgefällige Handlung verwandeln könnte, auf die ein Priester den Segen Gottes herabrufen darf. Es ist ein absurder Gedanke, dass zum Beispiel ab dem sechzigsten Mal diese wunderbare Wandlung stattfinden würde. Oder doch lieber ab dem vierzigsten Mal? Tummelfeld für moralische Kasuistik.

Nun möchten die Promotoren der Vergebung als Bedingung der eucharistischen Gemeinschaft Schuldbekenntnis und Reue verlangen, nicht aber das einzige, was Bekenntnis und Reue glaubwürdig macht, die Beendigung des ehebrecherischen Verhältnisses. So als hätte Jesus zur Ehebrecherin gesagt: „Ich will dich nicht verurteilen. Sündige fröhlich weiter. Mit der Zeit wird auf deine Beziehung Gottes Segen herabkommen.“ Das hieße: Bedingung der eucharistischen Gemeinschaft ist letzten Endes nicht Reue und Vorsatz, sondern Zeit und Gewohnheit.

Zeit und Gewohnheit sollen ein ehebrecherisches Konkubinat unter der Hand verwandeln in eine gottgefällige Beziehung, auf die von der Kirche der Segen Gottes herabgerufen wird. Dann ist es natürlich nur konsequent, auch homosexuelle Partnerschaften zu segnen.

Hier liegt aber ein tiefer Irrtum. Die Zeit ist nicht schöpferisch. Sie stellt die Unschuld nicht wieder her. Die Zeit wirkt vielmehr immer im Sinn der Entropiezunahme. Alle Ordnungen der Natur werden der Entropie abgerungen und fallen ihr am Ende zum Opfer. Anaximander schreibt: „Woraus die Dinge entstehen, dahinein vergehen sie auch, nach der Ordnung der Zeit.“ Schlimm ist es, wenn das Prinzip des Verfalls und des Todes schöngeredet wird, und wenn das allmähliche Absterben des Schuldbewusstseins verwechselt wird mit dem Schwinden der Schuld. Es ist ein absurder Gedanke, ein ehebrecherischer Beischlaf höre beim soundsovielten Mal auf, ehebrecherisch zu sein, und verwandle sich auf einmal in eine gottgefällige Handlung, die von der Kirche gesegnet werden könne.

Schon Aristoteles lehrte, dass eine zur Gewohnheit gewordene Sünde eine tiefere Depravation darstellt als ein einmaliger Fehltritt, der noch von Gewissensbissen begleitet ist. Das gilt vor allem im Fall des Ehebruchs, wenn durch ihn und durch seine Legalisierung neue Strukturen entstanden sind, die ohne Schmerzen und Gewaltsamkeit meist nicht wieder aufgelöst werden können. Thomas von Aquin spricht in solchen Fällen von perplexitas, das heißt von Situationen, aus denen man sich nicht befreien kann, ohne so oder so schuldig zu werden. So im Fall eines einmaligen Ehebruchs: Soll der Ehebrecher seinem Ehepartner den Ehebruch bekennen oder nicht? Wenn er bekennt, rettet er eventuell die Ehe und zerstört nicht dauerhaft das Vertrauensverhältnis durch eine Lüge. Wenn er die Wahrheit sagt, kann es aber auch sein, dass er die Ehe erst recht gefährdet. Beichtväter raten deshalb wohl oft vom Geständnis ab. Thomas von Aquin schreibt übrigens, dass man in eine solche perplexitas nicht ohne eigene Schuld gerät, was er als Strafe Gottes für die anfängliche Sünde betrachtet.

Mitchristen in solchen Situationen beistehen, ihnen mit Empathie begegnen, sie der Solidarität der Gemeinde vergewissern, sind Werke der Barmherzigkeit. Die Spendung der Eucharistie aber ohne Reue oder ohne Beseitigung der irregulären Situation wäre eine Versündigung gegen das Sakrament, die heute sehr häufig ist.

Warum haben die Liturgiereformer ausgerechnet sowohl am Gründonnerstag als auch an Fronleichnam aus dem Text der Lesung aus dem Korintherbrief über die Eucharistie die Pointe dieser ganzen Epistel gestrichen, in der vor dem „unwürdigen Empfang des Leibes Christi“ gewarnt wird: „Wer unwürdig isst und trinkt, der isst und trinkt sich das Gericht“? Wenn man sieht, wie Sonntag für Sonntag alle Messbesucher zur Kommunion gehen, so fragt man sich, ob die katholischen Gemeinden nur noch aus Katholiken bestehen, die frei von schwerer Sünde sind.

Aber noch ein Letztes, das eigentlich das Erste sein müsste: Die Kirche bekennt, dass sie im Umgang mit dem Kindesmissbrauch zu wenig die Opfer im Blick hatte. Das geschieht hier wieder. Wer redet eigentlich über die Opfer? Wer redet von der Frau mit vier Kindern, denen Ehemann und Vater weggelaufen ist? Sie wäre vielleicht bereit, ihn wieder aufzunehmen, und sei es aus Gründen der Versorgung. Aber er hat sich eine neue Familie zugelegt und denkt gar nicht an Rückkehr.

Inzwischen ist Zeit vergangen. Der Ehebrecher möchte gern wieder zur Kommunion. Er ist bereit, ein Schuldbekenntnis abzulegen, nicht aber den Preis zu zahlen:

künftige Enthaltsamkeit. Die verlassene Frau ist gezwungen, mit anzusehen, wie die Kirche den neuen Bund akzeptiert und segnet. An die Stelle der Formel „bis der Tod euch scheidet“ müsste die neue Formel treten, die im Ernst schon vorgeschlagen wird: „bis die Liebe eines der beiden erkaltet“. Das Verlassen des schuldlosen Partners wird noch zusätzlich von der Kirche abgesegnet. Die Ersetzung der Eheschließung durch einen Segnungsgottesdienst ist Augenwischerei und betrügt die Leute.

Der Unterschied zwischen Trauung und kirchlicher Segnung würde für die meisten Katholiken gleichgültig sein. Der außereheliche Beischlaf wird legitimiert. Was also kann und soll geschehen, um den jetzigen Zustand zu beenden? Nietzsche schrieb, Versprechen sei die höchste Auszeichnung des Menschen. Es ist der höchste Ort der Freiheit. Im Versprechen mache ich mich unabhängig von den inneren und äußeren Zwängen, von den Zufällen einer augenblicklichen Befindlichkeit. Zwei Personen stiften gemeinsam etwas, das sie übersteigt. Sie entziehen sich dem Wankelmut endlicher Wesen. In der Zeit des Wütens der deutschen Terroristen, der so genannten „Rote Armee Fraktion“, als deutsche „Prominente“ als Geiseln gefangen und getötet wurden, baten diese mehrmals über das Fernsehen um Erfüllung der Forderungen. Ein mir befreundeter Verfassungsrichter gab bei Antritt seines Amtes zu Protokoll, dass er keinen solchen Hilferuf senden werde. Und wenn er es doch tun würde, so wünsche er, dass man es ignorieren solle. Sein eigentlicher und wahrer Wille sei allein der hier und jetzt bekundete. So ließ sich Odysseus von seinen Leuten an den Schiffsmast binden, um den Verlockungen der Sirenen nicht zu erliegen. Er verfügte, dass sein Betteln, ihn loszubinden, vergeblich sein sollte.

Die Ehe ist ein Ort der Selbstverwirklichung des Menschen, also dessen, was die Alten „Glückseligkeit“ nannten. Aber sie ist das nur, weil sie auch ein Kreuz ist und mit der Bereitschaft zum Opfer angenommen wird. Christliche Ehevorbereitung muss deshalb schon viel früher einsetzen, nämlich dort, wo die christlichen Grundhaltungen gelehrt und eingeübt werden. Entsprechend soll man jungen Paaren davon abraten, kirchlich zu heiraten, wenn sie nicht fähig oder willens sind, ein definitiv bindendes Versprechen zu geben. Dass kirchliche Ehenichtigkeitsprozesse so oft stattfinden, beweist meines Erachtens, dass die Ehevorbereitung nicht realistisch war.

Es wird auch geltend gemacht, dass in zweiten Beziehungen auch sittliche Werte verwirklicht werden, und dass deshalb solche Konkubinate der Promiskuität und Verwahrlosung vorzuziehen seien. Der heilige Thomas von Aquin geht auf dieses Argument ein mit einem Boethius-Zitat, das er an die fünfzig Mal anführt: „bonum ex integra causa, malum ex quocumque defectu“ – Gut ist etwas, wenn es im Ganzen stimmt, schlecht, wenn es an einem Fehler krankt. Was ist die Treue zum Komplizen im Ehebruch wert, wenn jeder Akt der Treue zugleich ein Akt der Untreue gegen den rechtmäßigen Ehepartner ist? Auch in der Mafia werden Haltungen und Handlungsweisen hochgehalten, die für sich genommen Tugenden wären, zum Beispiel Treue, Zuverlässigkeit, Einstehen für den anderen, interne Gerechtigkeit, Mut. Himmler rühmte in einer Rede vor SS-Leuten, dass ihre Gräueltaten selbstlos seien. Sie müssten verborgen bleiben. Und bei den Massentötungen „anständig“ geblieben zu sein, verdiente die höchste Anerkennung. Lauter sittliche Werte im Dienste gigantischer Verbrechen. „Meine Ehre heißt Treue“ stand auf dem Koppelschloss der SS. Nicht als ob ich eine Zweitehe mit diesen Verbrechen vergleichen wollte. Die Beispiele sollten nur zeigen, wie absurd die Berufung auf sittliche Werte sein kann.

Noch etwas gehört in diesem Zusammenhang gesagt, worüber zu Unrecht geschwiegen wird: Auch dort, wo der Ehebruch verurteilt wird, wird der voreheliche Beischlaf, sozusagen als Vorbereitung auf die Ehe, gebilligt – auch von Beichtvätern. Er ist deshalb inzwischen zur Regel geworden und wird ohne Schuldbewusstsein vollzogen. Dass die Kirche ihn im neuen Katechismus als Sünde bezeichnet, ist bedeutungslos, wenn sie ihre Seelsorger und Religionslehrer das Gegenteil lehren lässt – mit der Begründung, dass ja hier oft ein ehestiftender Konsens gegeben sei. Mein Sohn machte seinem Religionslehrer, der so lehrte, den Einwand, diese Jugendlichen dürften ja dann nie mehr auseinandergehen und sich mit einem anderen liieren, ohne Ehebruch zu begehen. Das sei ja eine schreckliche Belastung. Die Antwort des Lehrers: „Du bist ein Opfer deines Milieus.“ Der Beischlaf mache, so sagt das Evangelium, aus Zweien „ein Fleisch“, also eine neue Entität, die sich in Kindern objektiviere, deren Bruch aber eben deshalb dem Mord nahekomme, mit dem er auch in der christlichen Tradition in einem Atem genannt wird.

Wer das Anormale, das Unnatürliche der Scheidung und Wiederverheiratung am unmittelbarsten erlebt, sind die Kinder. Von ihnen sollte deshalb eigentlich vor allem die Rede sein. Von ihnen war ja schon in den Missbrauchsfällen leider zuletzt die Rede. Und sie sind auch bei Scheidungen die Hauptleidtragenden. Aber auch der verlassene Teil scheint, wo es um diese Fragen geht, viel weniger der Aufmerksamkeit wert als der „Täter“. Es ist zu hoffen, dass die Bischofssynode sich die Akzente nicht von den Medien diktieren lässt. Alles liegt daran, dass die Schönheit der Botschaft des Evangeliums erneut zum Leuchten gebracht wird.
®Sankt Grignion Verlag
http://www.vatican-magazin.de/index.php/...ausgabe/disputa


von esther10 12.10.2015 21:41

Synodenkrimi: Angeblich haben 13 Kardinäle an den Papst geschrieben

Mehrere Purpurträger haben sich schon distanziert
Von Redaktion
Rom, 12. Oktober 2015 (ZENIT.org)

​Mysteriöses Begleitspiel zur Bischofssynode über die Familie: Die italienische Wochenzeitung L'Espresso hat einen Brief von 13 Kardinälen veröffentlicht, von dem sich mehrere der als Autoren Genannten bereits distanziert haben. In Anlehnung an ein berühmtes Zitat von Papst emeritus Benedikt XVI. könnte es heißen: Es besteht die reale Synode und eine Synode der „Medien“. Mit dem Titel „Dreizehn Kardinäle schreiben an den Papst. Hier ist der Brief“ wirbt die Redaktion auf ihrer Internetseite, ebenso mit großen Namen: Caffara, Collins, Dolan, Eijk, Erdö, Müller, Fox Napier, Pell, Piacenza, Sarah, Scola, Urosa Savino und Vingt-Trois. Das Schreiben soll zum Auftakt der Versammlung verschickt worden sein.

Die Autoren zeigen sich darin sehr besorgt, dass die Diskussionen der Synode gelenkt würden, um „vorgegebene Ergebnisse zu wichtigen kontroversen Themen“ zu erzielen und so bestehe das Risiko, dass die Lehre der Kirche verdreht werde. Kurz nach seiner Verbreitung distanzierten sich bereits drei Kardinäle von dem Dokument. Als erstes der Erzbischof von Mailand, Kardinal Angelo Scola, durch seinen Sprecher Pater Davide Milani, gefolgt bald von Kardinal André Vingt-Trois von Paris, der sagte, er habe noch nie an einer Initiative dieser Art teilgenommen. Am späten Vormittag äußerte sich Kardinal Mauro Piacenza, Kardinalgroßpönitentiar, und sagte Vatikan-Insider, er habe nicht unterzeichnet und sei auch nicht einmal aufgefordert worden, dies zu tun. Auch Kardinal Peter Erdö von Esztergom-Budapest schrieb, er habe weder daran mitgewirkt noch einen solchen Brief auch nur gesehen.

In der täglichen Zusammenschau der Synode für die Medien erklärte Pater Federico Lombardi, Vatikansprecher, er habe dazu nichts zu sagen oder zu kommentieren. „Mein einziges Kommentar dazu ist, dass Sie zu überprüfen haben, ob die 13 Menschen, die als Unterzeichner ausgewiesen sind, unterzeichnet haben oder nicht.“ Daher warnte der Jesuit die Reporter, gewisse Informationen mit Vorsicht zu behandeln und zu überprüfen, bevor sie sie glauben.

„Ich sage, dass einige Kardinäle zu sagen beginnen, dass sie nicht unterzeichnet haben. Das ist eine klare und konkrete Tatsache.“ (mk)

von esther10 12.10.2015 21:15

Dr. Penners Post an Generalmajor Schultze-Rhonhof zur Migrationspolitik der Kanzlerin

Veröffentlicht: 12. Oktober 2015 | Autor: Felizitas Küble


Dipl.-Chem. Dr. Hans Penner, 76351 Linkenheim-Hochstetten

OFFENER BRIEF an Generalmajor a.D. Gerd Schultze-Rhonhof

Sehr geehrter Herr Schultze-Rhonhof,

jeder aufgeklärte Bürger weiß, daß die Bewältigung der Islam-Invasion mit Frau Dr. Merkel nicht zu schaffen ist, weil Moslems nicht integrierbar sind. Für Ihr neuerliches Schreiben an die Bundeskanzlerin vom 7.10.2015 (www.fde-tacheles-reden.de/artikel_-_2015..._10_2015%20.pdf) danke ich Ihnen sehr.

Jeder verantwortungsbewußte Bürger wird sich Ihrer Forderung nach Rücktritt der Bundeskanzlerin anschließen:

“Inzwischen haben sich die Schätzungen der in Deutschland „aufgestauten“ Migranten für das Ende diesen Jahres auf 2 bis 2,5 Millionen aufaddiert, etwa 700.000 nicht anerkannte und nicht zurückgeführte Asylbewerber, etwa 300.000 inzwischen untergetauchte Migranten und 1 bis 1,5 Millionen Neuankömmlinge im Jahr 20Bild 2. Buch15.



Sie haben bisher keinen wirksamen Versuch unternommen, die Massenmigration nach Deutschland zu unterbinden. Sie haben in Ihrer Angewohnheit des sehr, sehr langen Abwägens wertvolle Zeit nutzlos verstreichen lassen, in der Sie hätten beginnen können, Schaden von unserem Volk abzuwenden.”

BILD: Eines der Bücher des Generalmajors zu militärhistorischen und politischen Themen

Gründe für Ihre Forderung gibt es etliche (siehe www.fachinfo.eu/merkel.pdf). Allein der aus staatsrechtlicher Sicht (Prof. Schachtschneider) rechtswidrige Bruch des Maastricht-Vertrages würde schon genügen. In einem Geheimpapier einer österreichischen Dienststelle steht: “Die politische Entscheidung in Deutschland, syrische Flüchtlinge nicht nach Ungarn zu überstellen (Griechenland ist ohnehin schon seit Jahren ex-Dublin), führte zu einem massiven Pull-Faktor.” (http://pressejournalismus.com/2015/09/bm...migrationslage/).

Somit hat Frau Dr. Merkel aktiv die Einwanderung von Anhängern der Lehre Mohammeds gefördert. Diese Lehre verpflichtet jeden ihrer Anhänger, für die Abschaffung der rechtsstaatlichen Ordnung zu streiten (siehe www.fachinfo.eu/fi033.pdf). Diese Maßnahme von Frau Dr. Merkel steht im Einklang zu ihrer Legitimierung des menschenrechtswidrigen Islam (www.spiegel.de/politik/deutschland/merke...d-a-858218.html).

Der Nationalsozialismus ist mit dem Islam geistig verwandt, der von Hitler bewundert wurde. Die Begründer beider totalitären Ideologien haben schauerliche Judenpogrome veranlaßt.

Frau Dr. Merkel verschweigt der Bevölkerung das Ausmaß der Ausländerkriminalität: http://deutsche-wirtschafts-nachrichten....inen-bruchteil/

Zu begrüßen ist, daß der bayerische Ministerpräsident der Frau Dr. Merkel mit einer Verfassungsklage gedroht hat. Es ist zu hoffen, daß Herr Seehofer die Charakterfestigkeit besitzt, seinen Worten Taten folgen zu lassen. Allerdings ist ein Schutz unserer Grenzen ohne einen stabilen Zaun nicht denkbar.

Mit freundlichen Grüßen

Hans Penner

Homepage von Generalmajor Schultze-Rhonhof: http://www.arnekowalski.de/schultze-rhonhof/index.html

HINWEIS auf einen Autor und Psychoanalytiker, der Merkels Asylpolitik scharf kritisiert: http://www.tlz.de/web/zgt/politik/detail...ssen-1889392432

Für “verrückt” hält auch Donald Trump, der US-amerikanische Präsidentschaftsbewerber der Republikaner, Merkels Migrantenpolitik: http://www.handelsblatt.com/politik/inte...er=News_1985586

von esther10 12.10.2015 21:08

Synode: Kardinal De Paolis plädiert für ein treues Festhalten an der kath. Ehelehre
Veröffentlicht: 12. Oktober 2015 | Autor: Felizitas Küble |

Mathias von Gersdorff

Glasklare Worte findet Kardinal Velasio De Paolis (siehe Foto) für die Thesen von Kardinal Kasper hinsichtlich der Spendung der Kommunion für wiederverheiratete Geschiedene. Er bezeichnete diese als „Aberrante“ (Dt.: abweichend, widersinnig).


Dies behauptete De Paolis in Rom am 10. Oktober 2015 auf der Tagung „Matrimonio e famiglia. Tra dogma e prassi della Chiesa” (Ehe und Familie. Zwischen Dogma und Praxis in der Kirche). Der weltweit anerkannte Kirchenrechtler erläuterte, dass gottgewollte Barmherzigkeit nur dann existiert, wenn sie sich an die Wahrheit hält. Ansonsten würde es sich um Sentimentalismus handeln.

Laut De Paolis befindet sich die Familie in einer Krise, doch die Lösung sei nicht etwa die Erfindung eines neuen Lehramtes. Vor allem dürfe man nicht Wahrheiten zur Debatte stellen, die längst von der Kirche definiert worden seien. Dabei zitierte er Kardinal John Henry Newmann, daß man etwas, das als wahr erkannt worden sei, nicht infragestellen dürfe.

Die moderne Verwirrung sei aber so weit gegangen, dass man selbst über Lehrinhalte debattiert, die schon längst definiert worden seien.

De Paolis bedauerte, dass man die wahren Ursachen der Krise der Familie nicht sehen wolle: 1. Die moralische Krise der modernen Welt. 2. Die Krise des Glaubens. 3. Die Krise der Wahrheit. Somit seien die Ursachen der Familienkrise dieselbe wie jene der Abtreibung, der Euthanasie usw.

Hinsichtlich der Thesen von Kardinal Kasper erinnerte der Kardinal an die Enzyklika „Ecclesia de Eucharistia“ und die darin enthaltenen Bestimmungen zum würdigen Empfang der hl. Kommunion:

„Wer sich einer schweren Sünde bewusst ist, muss das Sakrament der Buße empfangen, bevor er die Kommunion empfängt«. Ich möchte deshalb bekräftigen, dass in der Kirche die Norm gilt und immer gelten wird, mit der das Konzil von Trient die ernste Mahnung des Apostels Paulus (vgl. 1 Kor 11, 28) konkretisiert hat, indem es bestimmte, dass dem würdigen Empfang der Eucharistie »die Beichte vorausgehen muss, wenn einer sich einer Todsünde bewusst ist«. (Absatz 36)

Der Vorschlag Kardinal Kaspers, wiederverheiratete Geschiedene nach einer Zeit der Buße zur Kommunion zuzulassen, bezeichnete De Paolis als abwegig. Buße leiste man, um Genugtuung für eine vergangene Missetat zu leisten. Wenn aber der sündhafte Zustand fortbesteht, was im Falle eines intimen Zusammenlebens mit dem Partner der Fall ist, kann nicht von einem sühnenden Bußakt gesprochen werden. Für den Empfang des Altarsakramentes ist es notwendig, dass der Zustand schwerer Sünde beendet wird.

Unser Autor Mathias von Gersdorff (von ihm stammt auch das Foto) berichtet täglich aktuell von der Familiensynode in Rom auf seiner Webseite http://mathias-von-gersdorff.blogspot.de/

von esther10 12.10.2015 21:04

Pfarrer aus Gaza: Hoffentlich vergißt uns die Welt nicht!


Verletzte Palästinenser in Gaza - REUTERS

11/10/2015 09:52SHARE:

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Ist das die neue Intifada? Seit Anfang des Monats nimmt die Gewalt zwischen Palästinensern und Israelis immer weiter zu, bisher kamen 25 Palästinenser und vier Israelis ums Leben. An diesem Sonntag kam es zum ersten Mal zu einem Selbstmordattentat, dabei wurden in der Nähe von Jerusalem aber nur ein Polizist leicht und die palästinensische Attentäterin schwer verletzt. Auch im Gaza-Streifen ist es unruhig, von dort sind Raketen in Richtung Israel abgefeuert worden, Hamas-Führer Ismail Haniyeh hat die dritte Intifada ausgerufen. Bei einem israelischen Luftschlag auf den Gaza-Streifen kamen an diesem Sonntag eine schwangere Frau und ihre zweijährige Tochter ums Leben.

Der Priester Mario Da Silva ist Pfarrer der katholischen Heilige-Familie-Pfarrei in Gaza. „Was wir heute erleben, ist offenbar erst der Anfang der Spannungen“, sagt er im Interview mit Radio Vatikan. „Alle Aktivitäten der Pfarrei und unserer Schulen sind abgeblasen worden. Ich bin zur Grenze gegangen und habe dort ein Klima starker Spannung erlebt, die Leute sind alle auf den Straßen, man kann die Unruhe mit Händen greifen. Das ist wie der Anfang einer großen Spannung.“

Was sich da gerade aufbaue, habe mit den Unruhen und den Toten von Jerusalem und der Westbank zu tun, so Pfarrer Da Silva, mit der „Ungerechtigkeit und Gewalt“. „Wir flehen vor allem zum Himmel, denn eine solche Spannung kann nur Gott auflösen! Von den Behörden sehen wir nicht den geringsten Versuch, keinerlei Anstrengung, all dem ein Ende zu machen – im Gegenteil. Die versuchen doch eher, diese Spannungen noch anzuheizen.“

Warum denn die Hamas mit ihren Brandreden derart auf Zustimmung in der Bevölkerung im Gaza-Streifen stößt, fragen wir Da Silva. „Die Lage hier ist sehr schwierig und komplex“, antwortet er, „die Menschen sind sehr unzufrieden, weil sie so viele Ungerechtigkeiten erleben. Ich sage Ihnen nur mal, was ich heute morgen gesehen habe: Da war ich in den vom letzten Krieg zerstörten Stadtteilen und habe Familien besucht, die dort im Elend leben. Vorher hatten sie ein, zwei Häuser, jetzt haben sie gar keines mehr. Ich habe eine Familie gesehen, die vorher ein großes Haus hatte, und jetzt müssen sie alle in einem einzigen Zimmer wohnen – und zwar dort, wo sie früher immer ihr Auto parkten. Vater, Mutter und sechs Kinder schlafen zusammen in einem einzigen Bett. So etwas führt zu sehr starken Hass- und Rache-Gefühlen.“

Die kleine katholische Kirche im Gaza-Streifen tue, was sie könne, um den Menschen zu helfen, sagt der Pfarrer. Wichtiger wäre nach seinem Dafürhalten allerdings „die politische und soziale Arbeit“. „Aber das können wir nicht leisten, im Gegenteil – wir können hier noch nicht mal über Politik reden, denn wir sind ja nicht hier, um zu der einen oder anderen Seite zu halten, wir sind hier, um diesem leidenden Volk zu helfen. Und das ist unser Ziel. Die Christen hier sprechen nicht nur von einer möglichen Intifada, sondern auch von einem Krieg, der losbrechen könnte, um all das zu unterdrücken. Darum beten wir: Hoffentlich vergißt uns die Welt nicht! Denn wenn sie Gaza vergißt, dann können wir nicht überleben.“
(rv 11.10.2015 sk)

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