Herzlich Willkommen, hier in diesem Forum....http://files.homepagemodules.de/b531466/avatar-4dbf9126-1.gif

NEUER BLOG von Esther

  •  

Blog Kategorien
Beliebteste Blog-Artikel
Blog empfehlen

Neueste Blog-Artikel
Letzte Kommentare der Blogs
  • Eine schöne Linkauswahl liebe Esther. Ich bin diesen Monat leider im Tansania Urlaub und deswegen verhindert sie sofort zu lesen, aber sobals ich zurück bin werde ich sie durcharbeiten. https://www.accept-reisen.de/
    von in Gestern haben die Gläubigen "V...
  • Liebe Mitchristen, hier etwas in eigener Sache, die ich Ihnen mitteilen möchte. Ja, wir, die wir noch Christen sind und sein wollen, für uns ist es nicht einfach mit unserem kath. Glauben. Gestern habe ich gelesen, dass Kardinal Burke sagte, er hat Angst, ja das wird uns wahrscheinlich auch so gehen. Denn wir wollen keine Spaltung, wie damals bei Luther, nein bestimmt nicht. Doch einfach ist es n...
    von esther10 in Angriff des Katechismus...
  • Ein Beitrag in eigener Sache: von www.anne.xobor.de blog-e75589-Sonnenwunder-VIDEO-wurde-in-Fatoma-am-wieder-gesehen-dieses-zeichen-hat-eine-grosse-Bedeutung-an-uns-umkehren-Rosenkranz-beten-wie-vor-jahren-auch-gesagt-Busse-tun.html Ja, ist auch sehr, sehr wichtig...die Bitte vom Himmel, zu befolgen. Herzl. Gruß Gertrud/Anne.
    von esther10 in Was können wir für 2017 erwart...
  • Möchte noch anfügen, ein mir bekanntes Ehepaar, von der kath. Kirche her, kam ich mal ins Gespräch, betreffs Ihres beiden kleinen Kindern, die sie als dabei hatten. Nach dem Gottesdienst sprach ich Sie mal an. Die Frau sagte, dass es hier in Deutschland schlimm wäre. betreffs Kinder zum Glauben zu erziehen. (Es wird ja so viel Schlechtes schon in der Schule gelehrt.) La, da musste ich ihr recht ge...
    von esther10 in Eltern begegnen: "Die Schule m...
  • Ein heiligmäßiger Priester sagte früher mal zu mir "Nichts geschieht von ungefähr...alles kommt vom Herrgott her."
    von esther10 in Das Erdbeben und die Strafe Go...

Die aktivsten Blogs
Kategorien
von esther10 02.11.2015 00:06

Montag, 2. November 2015
Kardinal Kasper stößt Debatte um Kommunion für Geschiedene erneut an



Wie zu erwarten war, gab es in der vergangenen Woche viele Stellungnahmen und Kommentare zur Familiensynode, die am 25. Oktober 2015 endete. Die meisten beschäftigten sich mit dem Schlussbericht, der Relatio finalis, die am 24. Oktober der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurde.

Die größte Aufmerksamkeit erhielten die Paragraphen 84, 85 und 86. In diesen geht es um die „wiederverheirateten Geschiedenen“, wohl das wichtigste Reizthema vor und während der Synode.

In der Diskussion um diese Paragraphen geht es vor allem um die Frage, ob laut Schlussbericht die wiederverheirateten Geschiedenen in gewissen Fällen die Kommunion empfangen dürfen. Die „Relatio finalis“ ist wohlgemerkt kein lehramtliches Dokument mit irgendeiner Verbindlichkeit. Der Bericht ist ein Schreiben mit Empfehlungen an den Papst. Dieser kann den Text in der Art und Weise verwenden, wie er es für richtig hält. Der Papst ist in keiner Weise an das Dokument gebunden.

Die Stellungnahmen zu den umstrittenen Paragraphen 84, 85 und 86 fielen recht unterschiedlich aus.

Kardinal George Pell meinte in einem Interview mit dem Vatikanisten Edward Pentin, aus dem Schlussbericht ließe sich keine Zulassung der wiederverheirateten Geschiedenen zur Kommunion ableiten. Das Dokument müsse im Rahmen der katholischen Ehe- und Sexuallehre gelesen werden, weshalb die Kommunion für diese Fälle ausgeschlossen ist.

Kardinal Raymond Leo Burke dagegen meinte, der Text sei undeutlich und sogar missverständlich. Insbesondere was die Unauflöslichkeit der Ehe betrifft, also ein wesentliches Element der katholischen Lehre, sei das Dokument defizitär. Der Ausschluss der wiederverheirateten Geschiedenen von der Kommunion ist eng mit der Unauflöslichkeit der Ehe verbunden.

Die Delegierten der Deutschen Bischofskonferenzen, Kardinal Marx, Erzbischof Koch und Bischof Bode, äußerten sich in recht vorsichtiger Form. Sie sagten, die Tür für die Kommunion für die wiederverheirateten Geschiedenen wäre durch die Synode nicht völlig geschlossen worden.

Die Stellungnahmen bewegen sich im Allgemeinen zwischen diesen drei Positionen.

Wenn man zu den Theologen kommt, wird es deutlicher.

Besondere Aufmerksamkeit erhielt die umfangreiche Stellungnahme der kanadischen Kirchenrechtlerin Aline Lizotte des „Instituts Karol Wojtyla“ in Paris.

Stark zusammengefasst ihre beiden wichtigsten Kritikpunkte: 1. Die §§ 84 bis 86 verwenden zwar nicht das Wort „Kommunion“, doch sie beschreiben die Situation und die Rechte der wiederverheirateten Geschiedenen in einer Weise, die einen Zugang zur Kommunion nicht mehr ausschließt und auch nicht mehr ausschließen darf. 2. Eigentlich noch schlimmer ist laut Lizotte die Tatsache, dass das Dokument, zumindest in den Paragraphen 84 bis 86, der subjektiven Situation den Vorrang vor der objektiven Situation der Betroffenen gibt (aufgrund der entscheidenden Rolle, die man dem forum internum gibt). Sollte sich die Kirche für eine solche Herangehensweise entscheiden, so hätte man es mit einer historischen theologischen Wende zu tun, meint Frau Lizotte.

Inmitten dieser Debatte, die durchaus Sprengstoff besitzt, gibt der deutsche Kardinal Walter Kasper - seit bald zwei Jahren die Ikone des Progressismus in dieser theologischen Auseinandersetzung - eine Stellungnahme ab, die aufhorchen lässt:

„(Die Synode) öffnete sozusagen die Tür für die Zulassung in Einzelfällen der wiederverheiratet Geschiedenen zu den Sakramenten; sie durchschreitet diese Tür jedoch nicht“. (Rede zum 75. Geburtstag von Bischoff Mussinghoff)

Unwillkürlich stellt man sich die Frage, wieso diese Tür offen ist und wieso man sie nicht durchschreiten darf?

Falls der deutsche Kardinal es ernst meinte, ist die einzig mögliche Antwort auf diese Frage, dass er im etwa die Sicht der Kanadierin Aline Lizotte teilt: Der Schlussbericht verlegt die Entscheidung über die Zulassung zur Kommunion zu dem forum internum, also dem Gesprächen des Betroffenen mit dem Beichtvater. Der objektive Zustand (also die Tatsache, dass man nach der Scheidung wieder geheiratet hat), erscheint nebensächlich. Der einzige Grund, wieso diese Tür noch nicht durchschritten werden darf, wäre die mangelnde Verbindlichkeit des Schlussberichtes.

Was Kaspers Intention betrifft, so kann seine Stellungnahme als Einladung an die progressistischen Theologen gedeutet werden, aktiv zu werden. Sie sollen nun in die Debatte einsteigen und diese Interpretation der Relation finalis argumentativ verteidigen.

Die Stimme der Theologen wird vor allem im Falle einer „Dezentralisierung“ dieser Frage wichtig werden, also falls dieses Thema auf diözesaner Ebene diskutiert wird und dort entschieden werden soll.

Papst Franziskus hat in jüngster Zeit mehrmals den Wunsch einer Dezentralisierung geäußert. Diese könnte von manchen Bischöfen als Vorwand missbraucht werden, auch in Fragen, die Lehre und Moral betreffen, „lokale Lösungen“ zu suchen.

Aufgrund der besseren Organisationsstruktur der Linkskatholizismus auf diözesaner Ebene wäre eine so verlaufende Diskussion verheerend und könnte schnell zur Bildung von Nationalkirchen führen.

Eingestellt von Mathias von Gersdorff um 08:01

von esther10 02.11.2015 00:01


Kardinal Pell auf der Synode, den Abschlussbericht und Dezentralisierung


von Edward Pentin 2015.10.26


Kardinal George Pell
- Aciprensa
Kardinal George Pell, Präfekt der Vatikanischen Sekretariat für Wirtschaft, setzte sich mit dem Register 25. Oktober, seine Überlegungen über die Synode über die Familie zu teilen.

In diesem charakteristischen frank-Interview, die Qualität der Abschlussbericht diskutiert er, Kritik über zweideutige Sprache, in der Passage über die Ehescheidung und Wiederverheiratung, dem Einfluss von 45 persönlich ernannte Delegierte des Papstes, und was der Heilige Vater jüngsten Kommentare auf Synodalität und Dezentralisierung könnte bedeutet für die Kirche.

Eminenz, was war Ihre Gesamteinschätzung der Synode?

Ich habe sieben Synoden gewesen, ich denke, das war sicher der interessanteste und auch sehr harte Arbeit. Ich denke, dass das Abschlussdokument ist immens besser als das Instrumentum laboris, in jeder Hinsicht. Es ist elegant geschrieben, es ist übersichtlicher, das Niveau der Argumentation ist nicht peinlich gering, und es ist ein Konsensdokument. Es gab massiven Konsens über 92 der 94 Ziffern und es gibt nichts in der Menge der Absätze, die ketzerischen oder entgegengesetzt aktuellen Kirche Praxis.

Die Paragraphen 84-86 auf Scheidung und Wiederverheiratung nur gerade genug Stimmen und haben Kritik dafür, mehrdeutig gezogen. Ist das ein Problem?

Nein, es ist nicht eindeutig, es nicht ausreichend ist. Es gibt wirklich keine Unklarheit im Text. Wenn Sie genau prüfen den Text in 85, ist es sehr klar. Komplette Lehre - - von Johannes Paul II die Basis für all die Unterscheidung muss der "insegnamento complessivo" * zu sein. Danach geht es weiter zu wiederholen, dass die Grundlage der Unterscheidung ist die Lehre der Kirche.

Viele der Väter es mir gewünscht hätte es formulierte ein wenig mehr explizit, aber es gibt keine Erwähnung überall der Kommunion für die geschieden und wiederverheiratet. Es ist nicht eine der Möglichkeiten, die schwammen wurde. Das Dokument wird klug geschrieben, um einen Konsens zu bekommen. Manche Leute würden sagen, dass es nicht ausreichend ist. Es ist nicht eindeutig.
Die Schlagzeilen in einigen italienischen Zeitungen und eine irische Website, impliziert die Kirche wurde jetzt mit dem alle wiederverheirateten Geschiedenen zur Heiligen Kommunion auf einer Fall-zu-Fall-Basis zu erhalten. Was halten Sie davon?
Das ist völlig ungerechtfertigt. Es gibt nichts in dem Dokument zu rechtfertigen, und die polnischen Bischöfe kam heute glaube ich, sehr explizit, dass ein solches Verständnis nicht durch den Text gerechtfertigt zu sagen. Jetzt Dich den Text oder nicht mag. Man könnte denken, es ist gut, schlecht oder gleichgültig, aber zumindest lassen Sie uns lesen Sie es genau und gerecht, und richten Sie es auf seine eigenen Bedingungen. Also diese Schlagzeilen sind ungenau und irreführend. Sie haben wahrscheinlich schon eine Zeile zugeführt. Ich bin mir nicht sicher, es war oder ist eine offizielle englische Text, so gibt es eine Entschuldigung für sie Missverständnis, aber solche Schlagzeilen sind nicht gerechtfertigt. Die Menschen sollten zu diesen Absätzen gehen und beurteilen, für sich.
Einige waren entscheidend, dass Familiaris consortio wurde Kirsche abgeholt, und seine klare Position nicht zuzugeben, wiederverheirateten Geschiedenen weggelassen, wodurch die Integrität des Apostolischen Schreiben abnimmt. Wie beurteilen Sie darauf reagieren?
Nun, der vollständige Text nicht zitiert, aber sie taten fügen Sie das Wort "complessivo" - es ist die ganze Lehre von Johannes Paul II, die die Grundlage, nicht die unvollständige Zitat, das gegeben wurde, ist.
Was ist Ihrer Meinung nach auf andere Teile des Dokuments, wie beispielsweise die Tatsache, dass die gleichgeschlechtliche Problem, das übrig war off?

Es war nicht aufgehört haben, wurde sie mit Nachdruck abgelehnt, dass es irgendeinen Vergleich zwischen homosexuelle Ehe und gleichgeschlechtliche Partnerschaften. Es gab ausdrückliche Ablehnung der Theorie der Abstufung des Gesetzes. Es gibt eine Bekräftigung der Lehre von Humanae vitae, gibt es eine angemessene Darstellung der Lehre auf dem Gewissen. Alle diese Dinge sind erhebliche Verstärkungen der vorliegenden Lehre der Kirche.
Was versprechen Sie sich der Heilige Vater wird mit diesem Bericht zu tun. Glauben Sie, dass es eine post-synodale Apostolischen Schreiben sein?
Ich weiß es nicht. Das wäre eine normale Erwartung sein, aber wir wissen es nicht.

Glauben Sie, dass mehr Klarheit erforderlich ist, wenn nicht jetzt, dann nach dem Jubiläumsjahr der Barmherzigkeit vielleicht?

Ich weiß es nicht - Geschäfts des Heiligen Vaters ist sein Geschäft. Was wir wollen, und das ist einer der großen Vorteile des Papsttums, ist nicht, Jahre des Kampfes haben, da es in der Anglikanischen Gemeinschaft über die Ordination von Frauen. Es wird eine weitere Synode, ein weiteres Thema sein, so dass es dann gut davon zu bewegen. [Es ist] ganz klar, dass die Synode nicht mit wesentlichen katholischen Tradition entweder in Lehre oder Praxis gebrochen.

Auf der letztjährigen Synode gab es Manipulationen und deutlich eine Agenda geschoben. Sind Sie mehr Inhalte mit dem, was auf der diesjährigen Tagung ist passiert?

Ja gestimmt Absatz für Absatz und in den meisten Möglichkeiten, das Dokument hat das darstellen, was wurde in den Gruppen, während die Zwischen relatio letzte Mal hatte wenig Beziehung zu der Diskussion in den meisten Gruppen diskutiert. Der Heilige Vater sagte, es gäbe keine Manipulation sein, und so waren wir im Wesentlichen auf das beruhigt.

Sie haben in diesem Jahr 45 päpstlichen ausgestatteten Delegierten, um die Abstimmung zu schwingen schien. Es heißt, diese umstrittenen Paragraphen auf Scheidung und Wiederheirat würde wahrscheinlich nicht ohne diese päpstlichen Beauftragten bestanden haben.
Das ist sehr gut möglich.

Glauben Sie, dass es ein Problem?

Es ist eine Tatsache.

Es gab anfängliche Kritik an der Zusammensetzung des Redaktionsausschusses des Abschlussberichts und den Experten, die auch der Ausarbeitung des Dokuments als Unterstützer dieser Agenda wurden. Hat das sich als ein Problem sein?

Der endgültige Text ist elegant geschrieben, gut strukturiert, in einigen wesentlichen Hinsicht untertrieben, aber 92 von den 94 Absätze zeigten kam es zu massiven Konsens.

Nicht wenige in den Medien waren mit dem Verlauf der Synode wurde vom Heiligen Stuhl gegenüber der Presse gesponnen unglücklich. Wurde, dass etwas, das Sie unter euch als Anliegen diskutiert?

Es war besser als beim letzten Mal, da zumindest etwa jeden zweiten Tag, es war jemand von der Mitte oder rechts von der Mitte.
In Bezug auf die Rede des Papstes am vergangenen Samstag auf Synodalität, was ist Ihre Meinung, dass seine Kommentare über die Dezentralisierung? Wie soll das gehen?

Die beiden Begriffe [Synodalität und Dezentralisierungen] sind nicht wirklich kompatibel, da die Bischofssynode hat Menschen aus der Peripherie, Nähe und Ferne, in die Mitte bekam, und das ist ein wunderbares Beispiel des katholischen Lebens. Katholikos, ein griechisches Wort, bedeutet universal , es bedeutet nicht, kontinentale oder regionale. Synodalität - Ich bin nicht ganz sicher, was es bedeutet, wenn es auf das gesamte Leben der Kirche im Unterschied zu der Existenz einer Synode wie diese angewendet. Aber diese Dinge sind die Aktivitäten, die weiter entlang fließen werden können. Es gibt Fragen, die gelöst und erklärt werden, und über den Titel oder die Bestätigung zu bekommen und herauszufinden, was es bedeutet. Die katholische Kirche hat seit 2000 Jahren gegangen, so gibt es Muster etabliert und sie nicht zu schlecht zu arbeiten. Das ist nicht zu sagen, dass wir nicht verbessern konnte.

Sind Sie besorgt, dass die anglikanische Modell könnte einschleichen, Schwächung Kirche Autorität?

Nein, denn wir haben das Papsttum stand und wir haben ein Heiligen Vater, die durchaus in der Lage, Entscheidungen für sich selbst ist bekam.
***
* Der Text wirklich sagt "criterio complessivo" - komplett Kriterien. Kardinal Pell irrtümlich erinnerte sie als "insegnamento complessivo".


Read more: http://www.ncregister.com/blog/edward-pe.../#ixzz3qK5McUZ9

von esther10 02.11.2015 00:00

Synode: Nun beginnt die Zeit der Interpretation

Die liberalen Vorschläge Kardinal Kaspers fanden bei den Synodenvätern keine Akzeptanz. Sie wurden im Schlussbericht (Ratio finalis) praktisch nicht berücksichtigt.


Kardinal Kasper

Ein Kommentar von Mathias Gersdorff:

Gestern Abend veröffentlichte der Vatikan den Schlussbericht, über den am selben Tag abgestimmt wurde. Alle 94 Punkte erhielten die notwendige 2/3 Mehrheit.

Ratio finalis ist kein lehramtliches Dokument
Die „Relatio finale“ ist kein lehramtliches Dokument, sondern ein Empfehlungsschreiben der Synodenväter an den Papst. Dieser kann den Text in der Art und Weise verwenden, wie er es für richtig hält. Er könnte den Schlussbericht also auch komplett ignorieren, wovon allerdings nicht auszugehen ist. Der Text ist sehr lang und komplex. Er behandelt die mannigfaltigen Probleme der modernen Familien auf der ganzen Welt. Eine richtige Einschätzung bedarf also einer ruhigen Lektüre und eines sorgfältigen Studiums.

Deutsche Delegation hat sich nicht durchgesetzt
Was die Agenda der „reformerischen” deutschen Delegation anbelangt, kann aber jetzt schon gesagt werden, dass die deutsche Vertretung (Kardinal Marx, Erzbischof Koch und Bischof Bode) einen kräftigen Dämpfer erhalten hat. Bekanntlich gehörte die Delegation der Deutschen Bischofskonferenz klar zum progressistischen Flügel und brachte eine markant liberale Agenda im Gepäck.

Kardinal Kasper scheiterte
Sie erreichten aber wenig. Die Vorschläge von Kardinal Walter Kasper wurden im Schlussbericht praktisch nicht berücksichtigt, obwohl einige Medien das Gegenteil behaupten. Vor allem enthält das Dokument keine generelle Aussage zur Frage der Zulassung von wiederverheirateten Geschiedenen zur Kommunion.

Das wichtigste Ziel der Deutschen war von vornherein, dass eine allgemeine und möglichst liberale Regel in der Frage der Zulassung dieser Personen zu den Sakramenten der Buße und der Eucharistie gefunden werden sollte. Doch ob wiederverheiratete Geschiedene zur Kommunion zugelassen werden dürfen, ist im Text direkt nicht erwähnt.

Forum internum
Allerdings übernimmt der Schlussbericht den Vorschlag der deutschen Sprachgruppe, das Themenbereich „gescheiterte Ehen“ dem „forum internum“ (innerer Rechtsbereich/Gewissensbereich) zu überlassen (§ 84 ff). Das bedeutet, dass diese Personen ihre konkrete Situation mit dem Beichtvater und gegebenenfalls mit dem Ortsbischof besprechen müssen. Rein theoretisch – das ist der Knackpunkt – existiert die Möglichkeit, dass jemand, der fortlaufend in schwerer Sünde lebt, sich subjektiv nicht in dieser Situation sieht. Dann könnten – immer rein theoretisch gesprochen – solche Personen eventuell zu den Sakramenten zugelassen werden. Aus der „Relatio finale“ folgt das aber nicht unmittelbar. Das müsste so (hinein) interpretiert werden. Diesen Umstand könnten liberale Bischöfe zum Anlass nehmen, eine sehr liberale Praxis zuzulassen (was vielerorts in Deutschland ohnehin schon der Fall ist). Das wäre allerdings entsprechend der „Relatio finale“ ein klarer Missbrauch des Konzepts „forum internum“. Es geht also letztendlich um die Auslegung. Es ist davon auszugehen, dass in nächster Zeit manches zu diesem Thema publiziert wird.Die Paragraphen, die diesen Sachverhalt behandeln, sind lang, kompliziert und mit vielen Zitaten aus dem Kirchenrecht bespickt. Die Mitglieder des Redaktionskomitees wollten wohl verhindern, dass man ihnen vorwirft, sie hätten eine laxe Disziplin in der Spendung der Sakramente gefördert.

Über Homosexualität nichts Neues
Die Frage der Homosexualität wurde nur am Rande behandelt. Es gab schlichtweg kein entsprechendes Klima, um dieses Thema zu erörtern.

Wie die deutschen Bischöfe nun reagieren, muss abgewartet werden. Eigentlich können sie gar nichts unternehmen, solange sich der Papst nicht äußert. Auf der Pressekonferenz der deutschen und österreichischen Teilnehmer am 24. Oktober jedenfalls vermittelten Marx, Koch und Bode nicht den Eindruck, dass sie nun auf Biegen und Brechen herumtricksen würden, um doch noch ihre Agenda durchsetzen zu wollen.

Wir warten ab und beobachten weiter.
http://www.kathnews.de/synode-nun-beginn...-interpretation
Foto: Kardinal Kasper – Bildquelle: BR

von esther10 01.11.2015 23:56

Rom: Papst feiert Messe für Verstorbene


Der Papst am Campo Verano - AFP

01/11/2015 17:07SHARE:
Der Weg der Seligpreisungen Jesu ist „ein schwieriger Weg“; wer ihm folgt, muss „gegen den Strom schwimmen“. Allerdings ist er auch „früher oder später“ der Weg zum Glück. Das sagte der Papst am Sonntagnachmittag auf dem römischen Campo Verano, dem Zentralfriedhof, wo er mit mehreren tausend Menschen eine Messe für die Verstorbenen feierte.

Unter den Teilnehmern war auch der Sonderkommissar für die Stadt Rom, Francesco Tronca. Der bisherige Präfekt von Mailand hatte nur Stunden zuvor seine neue Aufgabe angetreten; er ersetzt Ignazio Marino, der unter dem Druck seiner „Demokratischen Partei“ wegen

Korruptionsvorwürfen vom Amt des römischen Bürgermeisters zurückgetreten ist. Tronca muss vor allem den erwarteten Pilgeransturm für das vom Papst ausgerufene Heilige Jahr, das in gut einem Monat beginnt, managen.

In seiner Predigt bezog Franziskus die Seligpreisungen Jesu „auf alle, die die Fähigkeit haben, sich anrühren zu lassen und im Herzen den Schmerz zu spüren, den es im eigenen und im Leben der anderen Menschen gibt“: „Diese werden selig sein! Denn die zärtliche Hand Gottes wird sie trösten und streicheln.“

„Schauen wir denen, die Unkraut säen, ins Gesicht!“

„Selig die Sanftmütigen, sagt Jesus – und wir sind so oft, ganz im Gegenteil, ungeduldig, nervös, immer bereit, uns zu beklagen! Wenn’s um die anderen geht, finden wir ständig Ausflüchte, aber wenn es um uns selbst geht, dann heben wir die Stimme, als wären wir die Herren der Welt. Dabei sind wir in Wirklichkeit alle Kinder Gottes. Denken wir doch mal an diese Mammas und Pappas, die so geduldig mit ihren Kindern sind, auch wenn die ihnen den letzten Nerv rauben. Das ist der Weg des Herrn.“ Diesen Weg sei auch Jesus selbst gegangen, so der Papst. „Als Kind hat er Verfolgung und Exil ertragen, und als Erwachsener die Verleumdungen, die Fallen, die falschen Anklagen vor Gericht. Das alles ertrug er voller Sanftmut.“

Franziskus ging auch auf Jesu Seligpreisung der Barmherzigen ein: „Die Vergebung ist das, was wir alle brauchen, alle ohne Ausnahme. Darum bekennen wir uns zu Beginn der Messfeier als das, was wir sind: Sünder. Alle. Und das ist keine Redensart, keine Formalität, sondern ein Akt der Wahrhaftigkeit.“

Zur Seligpreisung derer, die Frieden stiften, schlug der Papst vor: „Schauen wir doch mal denen, die herumlaufen und Unkraut säen, ins Gesicht. Sind die glücklich? Die, die immer nur Verwirrung stiften, andere ausnutzen wollen – sind die glücklich? Nein, sie können nicht glücklich sein! Vielmehr sind die, die täglich voller Geduld versuchen, Frieden zu säen, Handwerker des Friedens und der Versöhnung. Sie sind glücklich!“
(rv 01.11.2015 sk)

von esther10 01.11.2015 21:11

Schüller nach Synode: Warten auf Entscheidung des Papstes


"Pfarrerinitiative"-Vorsitzender im ORF-Radiointerview: Papst und Bischöfe haben Fragen zum Umgang mit wiederverheirateten Geschiedenen "offen gehalten" - "Forum Beziehung, Ehe und Familie" der Katholischen Aktion unterstreicht Schönborn-Ankündigung zu Ausbau von Ehevorbereitung und Familienbegleitung

29.10.2015, 12:51 Uhr Österreich/Kirche/Familie/Synode/Reaktionen
Wien, 29.10.2015 (KAP) Der Vorsitzende der österreichischen "Pfarrerinitiative", Helmut Schüller, hat ein gemischtes Resümee der Bischofssynode zur Familie gezogen. Seine Hoffnung hinsichtlich einer stärkeren Unterstützung von Seelsorgern in der Annäherung an Lebensrealitäten etwa beim Umgang mit wiederverheirateten Geschiedenen habe sich zwar nicht erfüllt, sagte Schüller in einem Interview für das ORF-Radio Ö1 in den Sendungen "Religion aktuell" (Dienstag) und "Praxis" (Mittwoch). Andererseits habe "das System Vatikan, wozu auch einige Bischöfe gehören, vor allem aus dem Süden der Erde, die sich der Realität eher verweigern wollen, nicht gesiegt". Vielmehr hätten der Papst und die ihn unterstützenden Bischöfe es "offensichtlich geschafft, das offen zu halten", so Schüller: "Die Fragen bleiben offen. Der Papst wird aus den Ergebnissen der Synode nun seine Schlüsse ziehen."

Gerade bei den wiederverheirateten Geschiedenen gehe es auch darum, "dass wir an der Basis Lösungen auf unsere Kappe nehmen sollen, zu denen die Gesamtkirche nicht stehen will: nämlich, dass sich das Leben verändert hat und die Menschen in anderen Situationen sind", sagte Schüller. Dies sei auch mit der Synode "im Großen und Ganzen" so geblieben. "Das enttäuscht mich ein bisschen, weil ich gedacht habe, hier wird die Weltkirche den Seelsorgern den Rücken stärken", meinte der "Pfarrerinitiative"-Obmann.

Gleichzeitig betonte er, dass die Fragen auch nach der Synode offen bleiben. Franziskus habe angedeutet, dass die Bischofskonferenzen künftig mehr Verantwortung übernehmen sollen. "Das könnte auch ein Hinweis darauf sein, dass der Papst vielleicht will, dass die Bischöfe auch mehr für ihre eigenen Regionen entscheiden und verändern, dass man Schritt für Schritt sich der Realität des heutigen Lebens annähert", sagte Schüller.

Stärker in Ehevorbereitung investieren

Mit Freude über die Betonung der Ehevorbereitung hat unterdessen das "Forum Beziehung, Ehe und Familie" der Katholischen Aktion Österreich (KAÖ) auf die Bischofssynode reagiert. Die von Kardinal Christoph Schönborn für Österreich geäußerte Forderung, in Ehevorbereitung und Familienbegleitung stärker zu investieren, "entspricht den Erkenntnissen der diözesanen Familienstellen", erklärte Forumssprecher Norbert Thanhoffer in einer Aussendung. Die heimischen Erfahrungen in diesem Bereich seien äußerst gut.

Drei von vier Paaren, die in Österreich kirchlich heiraten, nehmen laut Thanhoffer derzeit an den achtstündigen Ehevorbereitungskursen teil. Sie bewerteten diese zu mehr als 90 Prozent als gut bis sehr gut, berichtete der KAÖ-Forumssprecher. Dies sei Ergebnis der hohen Qualität der Kurse sowie der guten Auswahl und Ausbildung der Referenten. Für letztere werde derzeit ein Curriculum fertiggestellt, mit der das hohe Niveau gehalten und noch ausgebaut werden soll.

Die Inhalte der Kurse orientierten sich an den im Jahr 2007 beschlossenen Standards der Österreichischen Bischofskonferenz, deren Themen wie biografisches Arbeiten, Kommunikation, Erwartungen und Umgang mit Unterschieden nun auch von der Bischofssynode benannt worden seien. Eingebunden sei dies in die "große Frage" nach der Sakramentalität der Ehe sowie der Ehespiritualität, aus dem die Paare ihr Beziehungsgeschehen deuteten. Durchaus würden die in verschiedenen Formen abgehaltenen Seminare dann in ehebegleitenden Angeboten weitergeführt, zumal viele Paare aufgrund der erlebten Positiv-Effekte für die eigene Beziehung "dranbleiben" wollten, so Thanhoffer.

von esther10 01.11.2015 21:02

Elbs: Papst wird Bischofskonferenzen mehr Freiheiten einräumen

Kardinal Christoph Schönborn, Bischof Benno Elbs


Feldkircher Bischof in "Presse"-Interview: Größere pastorale Spielräume in Teilkirchen wären "die wirkliche Reform" - Wiederverheiratete: Kritik an Kardinal Pell - "Hätte Entschuldigung der Kirche erhofft"

SYNODE 31.10.2015, 13:32 Uhr Österreich/Kirche/Familie/Synode/Elbs

Wien, 31.10.2015 (KAP) Die jüngste Bischofssynode im Vatikan war - entgegen mancher Kritik - ein "echter Erfolg": Davon zeigte sich der Feldkircher Bischof Benno Elbs in einem Interview mit der Tageszeitung "Die Presse" (Samstag-Ausgabe) überzeugt. Zugleich hege er große Erwartungen im Blick auf das päpstliche Abschlussdokument: "Der Papst ist für alle Überraschungen gut" - etwa im Blick auf eine "heilsame Dezentralisierung" der Kirche: "Wenn er das dekretiert ist das schon ein großer Fortschritt". Elbs war neben Kardinal Christoph Schönborn der zweite österreichische Vertreter bei der Synode, die am vergangenen Wochenende in Rom zu Ende gegangen war.

Konkret erwartet sich der Feldkircher Bischof vom Abschlussdokument mehr Freiräume für die Ortskirchen: "Es würde mich sehr wundern, wenn es anders wäre", so Elbs. Dies wäre auch "die wirkliche Reform, weil dadurch größere pastorale Spielräume in den Teilkirchen entstehen, ohne die Grundprinzipien aufzugeben." Positiv überrascht zeigte sich Elbs außerdem im Blick auf die von Franziskus angekündigte Errichtung einer eigenen Kongregation für Laien und Familien. Diese werde "Bewegung in die Sache bringen", zeigte sich der Feldkircher Bischof überzeugt. "Während der Synode hätte ich nicht gedacht, dass es zu diesen Ergebnissen kommt."

Wiederverheiratete: Kritik an Kardinal Pell

Kritik äußerte Elbs indes an einer verengenden Lesart des Synodenabschlussdokuments bei der Frage der wiederverheiratet Geschiedenen. So hatte etwa Kurienkardinal George Pell betont, das Dokument enthalte ein deutliches Verbot des Sakramentenempfangs für Wiederverheiratete. "Das kann ich nicht herauslesen", so die Replik von Bischof Elbs: "Im Gegenteil, es wird die Bedeutung des Gewissens, des Bischofs und der Frage der Schuldhaftigkeit und der Gerechtigkeit im Einzelfall ganz stark betont. Wenn die Schuldhaftigkeit weg fällt, fällt auch der Grund weg, keine Kommunion zu empfangen."

Erhofft hätte sich Elbs indes eine "Entschuldigung der Kirche" im Blick auf Verletzungen, die in der Pastoral etwa ledige Mütter oder Geschiedene erlitten haben und erleiden. Ebenso habe er auf eine "stärkere Berücksichtigung der Ergebnisse der Umfrage in den Diskussionen im Plenum" gehofft.

Dennoch sei er mit dem Erreichten zufrieden, da die nicht zuletzt in Österreich gesuchten Wege einer persönlichen pastoralen Begleitung etwa von Wiederverheirateten nun "von der Kirche als ganzes als pastoral gedeckt" gelten können: "Bisher war das ein persönlicher Weg, den viele Priester aus pastoraler Überzeugung mit den Betroffenen gegangen sind." Auch wenn eine Zulassung zu den Sakramenten sich nicht ausdrücklich im Dokument finde, so sei der Weg dorthin - die Integration - ausdrücklich erwähnt. Denn "Integration macht ja nicht irgendwo halt", so Elbs.

http://www.kathpress.at/goto/meldung/131...iten-einraeumen


von esther10 01.11.2015 19:40

Geheimtreffen der „Illuminaten“ für eine „andere Kirche“
28. Mai 2015 20:20 | Mitteilung an die Redaktion


Geheimtreffen der Illuminaten in der katholischen Kirche

(Rom) Es waren 50 Personen, darunter Kardinäle, hohe Prälaten und Theologen, die am vergangenen Pfingstmontag in Rom hinter verschlossenen Türen an einem Geheimtreffen an der Päpstlichen Universität Gregoriana teilnahmen. Grund des Geheimtreffens war die bevorstehende Bischofssynode im Oktober. Die neuen „Illuminaten“ in der katholischen Kirche haben sich versammelt. Ein Zeichen dafür, daß harte Kämpfe bevorstehen.

Das Treffen war so geheim, daß eigens ein Journalist, Marco Ansaldo, vom päpstlichen „Leibblatt“ La Repubblica eingeladen wurde, um sicherzustellen, daß die befreundete Presse den richtigen Schleier über das Ereignis legt. Denn daß das Treffen lange geheim bleiben würde, davon gingen die neuen „Carbonari“ der katholischen Kirche realistischerweise nicht aus. Ansaldo wurde eine einzige Bedingung auferlegt. Er mußte sich verpflichten, nie und und unter keinen Umständen die Urheberschaft der Aussagen, die auf dem Treffen getätigt wurden, preiszugeben.

Pasdaran des progressistischen Kirchenflügels entschlossener denn je

Zuletzt schien es fast so, als würde der deutsch-französischen Rebellenfronde in Sachen Bischofssynode (Anerkennung der Scheidung und der Homosexualität) die schon sicher geglaubten Felle davonschwimmen. Dagegen macht sie nun mobil und setzte damit ein Zeichen, sich keineswegs geschlagen zu geben. Bei der außertourlichen römischen

„Studientagung“ – nicht über, sondern gegen die Familie – nahmen die Pasdaran des progressistischen Kirchenflügels teil, der mehr denn je entschlossen ist, die katholische Glaubenslehre in Sachen Ehe und Moral zu demolieren. Die katholische Nachrichtenagentur Riposte Catholique beschuldigte sie deshalb, innerkirchliche „Freimaurer“ zu sein. In der Tat, als die Nachricht, vom Treffen vom Kreis selbst gesteuert, bekannt wurde, sprachen viele Bischöfe, die davon aus den Medien erfuhren, von „okkulten Manövern“, wie Medias Presse-Info berichtete.

Marx, Büchel, Pontier: deutsch-französische Rebellenfronde

Die Namen der Teilnehmer am Geheimtreffen sind indes alles übliche Bekannte: Kardinal Reinhard Marx, Erzbischof von München-Freising, Vorsitzender der Deutschen

Bischofskonferenz und europäisches Mitglied des C9-Kardinalsrats. Marx wurde vom DBK-Sekretär, dem Jesuiten Hans Langendörfer begleitet. Ein weiterer führender Teilnehmer war Erzbischof Georges Pontier von Marseilles und Vorsitzender der Französischen

Bischofskonferenz. Anwesend waren hohe Vertreter aus der Schweiz sowie die Bischöfe von Dresden-Meißen und Le Havre (Frankreich), Heiner Koch und Jean-Luc Brunin, Universitätsprofessoren und auch der Vorsitzende der Gemeinschaft Sant’Egidio, Marco Impagliazzo. Begrüßt wurde der verschworene Kreis vom Vizerektor der Gregoriana, dem deutschen Jesuiten Hans Zollner, der als Gastgeber auftrat.

Vortäuschung eines offiziellen Charakters

Daß es sich bei dem Treffen um ein wenig korrektes Vorgehen handelte, wird bereits aus dem mit 27. April datierten Einladungsschreiben ersichtlich. Im Briefkopf finden sich die offiziellen Logos von drei Bischofskonferenzen, der deutschen, der französischen und der schweizerischen, obwohl die große Mehrheit der Bischöfe nichts von dem Treffen wußte. Das Treffen wurde zwar von den Vorsitzenden der drei Bischofskonferenzen, Marx, Pontier und Büchel vorangetrieben, aber in Eigenregie. Mit dem eigens zusammengestellten Briefpapier sollte ein nicht vorhandener offizieller Charakter vorgetäuscht werden.

Von keiner der drei Bischofskonferenzen gibt es einen Beschluß, ein solches Treffen abzuhalten, ebensowenig eine Beauftragung der Vorsitzenden daran teilzunehmen. Das Treffen richtete sich vielmehr an eine kleine verschworene Gruppe von „Erleuchteten“. Jeder Teilnehmer war genau ausgewählt worden. Nirgends fand sich eine Ankündigung des Treffens, weder auf den Seiten der genannten Bischofskonferenzen noch an der Universität.
Schockenhoff, Faber, Thomasset – Eine Reihe von Jesuiten an vorderster Front

Zum Kreis der „Illuminaten“ gehören die drei progressistischen Theologen Eberhard
Schockenhoff, Mitglied des Deutschen Ethikrats und Unterzeichner des Memorandums „Kirche 2011: Ein notwendiger Aufbruch“, Eva-Maria Faber, Noch-Rektorin der Theologischen Hochschule Chur und der Jesuit Alain Thomasset, Professor an der Jesuitenhochschule von Paris.

Der Franzose Thomasset ist überzeugt, daß das „christliche Gewissen“ ein Recht habe, im Widerspruch zum kirchlichen Lehramt zu stehen im Sinne eines „verantworteten Dissenses“, der in Wirklichkeit nichts anderes als die Häresie des Ichs ist, das sich selbst zum Gott erheben möchte.

Die aus Osnabrück stammende Faber widerspricht energisch der Lehre von der Unauflöslichkeit der katholischen Ehe, die der Dogmatikerin und Fundamentaltheologin viel zu streng ist.

Schockenhoff tritt für eine vom Naturrecht losgelöste Moral auf der Grundlage des „Gewissensurteils“ und der „Lebenserfahrung der Gläubigen“ ein. Mit anderen Worten ist Schockenhoff der theoretische Stichwortgeber für eine bereits weitverbreitete pastorale Praxis. Die Kirche solle „den unmöglichen Traum vom Ideal“ aufgeben und „eine zivile Zweitehe anerkennen“, um wiederverheiratete Geschiedene „nicht aus der Gemeinschaft auszuschließen“.

„Kräftiges Zeichen der Öffnung in Richtung Homosexuelle“

Auch ein kräftiges Zeichen der Öffnung in Richtung Homosexuelle durfte in Rom nicht fehlen. Schockenhoff meinte dazu bereits früher, daß Homosexuelle „Unterstützung und eine positive Antwort“ durch die Kirche „verdienen“. Daraus folgte sein Aufruf an die Bischofskonferenzen, mit dem Vatikan in dieser Frage zu brechen und auf dem Weg der Reformen die Rolle von „Pionieren“ zu übernehmen, um den „Prozeß zu beschleunigen“ und „ernsthafte Veränderungen“ zu erreichen. Mit einem Wort: ein Schisma zu vollziehen.

Bei dem römischen Geheimtreffen wurde kurzum alles vertreten, was der Heiligen Schrift, dem Lehramt und der Überlieferung widerspricht. Angesichts der Anwesenheit von Erzbischof Pontier wundert es nicht, daß die Französische Bischofskonferenz als Experten für die Bischofssynode ausgerechnet den umstrittenen Jesuiten Christoph Theobald, Apologet des Zweiten Vatikanischen Konzils und Dozent am Centre Sèvres von Paris, benannte.
Homo-Verbindungen sollen „auch für Kirche verbindlich werden“

Obwohl es bei der Bischofssynode um die Familie und nicht um die Homosexualität geht, zitierte Ansaldo in La Repubblica einen beim Geheimtreffen anwesenden „deutschen Priester“. Laut dessen Überzeugung sollten Homo-Partnerschaften „auch für die Kirche verbindlich werden“, wenn auch „nicht wie die Ehe“. Eine Unterscheidung, die längst zum bloßen Wortspiel verkommen ist, um die eigentlichen Absichten zu verschleiern. Ein erster Versuch, die Familiensynode für eine Anerkennung der Homosexualität zu mißbrauchen wurde bereits im vergangenen Oktober unternommen. Ein Vorstoß, der kaum ohne Wissen und Zustimmung von Papst Franziskus stattfinden konnte, der den abgelehnten Passus dennoch durch einen Willkürakt als Teil des Schlußdokuments verbreiten ließ.

La Repubblica zitierte auch einen „französischen Monsignore“, der sich überzeugt gab, daß eine „neue pastorale Realität“ anerkannt werden müsse.

In Rom war die Führungsebene der kategorischen Verfechter der Zulassung der wiederverheirateten Geschiedenen zu den Sakramenten, einer radikalen Kursänderung der Kirche in Sachen Sexualität, der Gegner des Priesterzölibats und aller weiteren seit den späten 60er Jahren sattsam bekannten Rebellenthemen versammelt.

500 Jahre nach Luther „arbeitet“ Marx auf eine neue Spaltung hin

„Im Umstand, daß das Treffen so versteckt stattfand, klingt die Angst von Adam und Eva an, denn als sie die Ursünde begangen hatten, ‚versteckten sich Adam und seine Frau vor Gott, dem Herrn, unter den Bäumen des Gartens‘, weil sie erkannten, nackt und von der Schlange hintergangen worden zu sein (Genesis 3,8-13)“, so Mauro Faverzani zum Geheimtreffen.

Bei der Zusammensetzung des Illuminaten-Kreises fällt das Gewicht des deutschen und französischen Sprachraums auf, sowie jenes der Jesuiten, jeweils mit einem deutschen Übergewicht. Diese sprachliche und geographische Linie spiegelt das Bild der Rebellenfronde in der Kirche wider. Pünktlich 500 Jahre nach Luthers Kirchenabspaltung stehen erneut deutsche Kirchenvertreter an vorderster Front und „arbeiten“ ganz im freimaurerischen Sinn auf eine neue Spaltung hin.

Text: Corrispondenza Romana/Giuseppe Nardi
Bild: Corrispondenza Romana

von esther10 01.11.2015 19:39

Benedikt XVI. und der Synodenausgang – oder besser – Die Kasperianer und die Zeit nach Franziskus
28. Oktober 2015 15:10 | Mitteilung an die Redaktion


(Rom) Für Aufsehen sorgte unter Katholiken der Artikel von Marco Ansaldo, dem Vatikanisten von La Repubblica, über die entscheidende Schlußphase der Synode. Ansaldo berichtete über ein Mittagessen, das Wiens Erzbischof, Christoph Kardinal Schönborn, in der letzten Synodenwoche mit Benedikt XVI. eingenommen hatte. Das Essen fand in dessen freiwillig gewähltem Refugium, dem Kloster Mater Ecclesiae, im Vatikan statt. Das ist eine gesicherte Tatsache, die als Besuch eines Schülers bei seinem alten Lehrer verbucht wurde.
Nicht gesichert ist hingegen, was Ansaldo andeutet oder jedenfalls andeuten wollte, daß Kardinal Schönborn den emeritierten Papst bewegt habe, auf Kardinal Müller und über diesen auf die Gruppe der Verteidiger des katholischen Ehesakraments einzuwirken, damit am Ende doch die Zweidrittelmehrheit für den Synodenschlußbericht zustandekommen und die sich abzeichnende öffentliche Desavouierung von Papst Franziskus abgewendet werden konnte.
Die Fakten

Tatsache ist, daß Kardinal Schönborn bereits im Circulus Germanicus in der Rolle des Moderators eine zentrale Rolle spielte, um ein gemeinsames Dokument zwischen den gegensätzlichen Positionen von Kardinal Kasper und Kardinal Müller zustandezubringen. Tatsache ist auch, daß der Bericht der deutschen Arbeitsgruppe, wenn auch deutlich modifiziert, zur entscheidenden Formel wurde, um die Schlußabstimmung und damit die zweijährige Synodenarbeit „zu retten“. Tatsache ist, daß die Empörung unter den Synodalen groß war, als ihnen nach drei Wochen Synodenarbeit von Papst Franziskus als Schlußdokument faktisch wieder der unveränderte Text des von vielen so heftig kritisierten Instrumentum laboris vorgelegt wurde.
Tatsache ist daher, das wird von Vertretern aller Seiten bestätigt, daß dieses Dokument keine Mehrheit in der Synode gefunden hätte. Tatsache ist damit ebenso, daß damit ein schwerwiegender Riß in der Kirche sichtbar geworden wäre. Ein Riß, dessen unabsehbare Konsequenzen Nervosität und Sorge unter einigen Synodenvätern ausgelöst hat, auch unter den Verteidigern der Ehe- und Morallehre. Ein Riß der deshalb und schließlich durch frenetische Verhandlungen einen neuen Text entstehen ließ, der am Ende die nötige Mehrheit fand, wenn auch im entscheidenden Paragraphen der wiederverheiratet Geschiedenen, um den sich die ganze Synode gedreht hatte, nur wegen einer einzigen Stimme.
Tatsache oder gewollter Eindruck?

In keiner Weise erhärtet ist bisher, ob und in welcher Weise Benedikt XVI. tatsächlich auf eine Kompromißlösung ein- oder hingewirkt hat. Oder ob und inwiefern Kardinal Schönborn eventuell eine Unterstützung durch den zurückgetretenen Papst gegenüber anderen Synodalen behauptet oder auch nur angedeutet hat.
Tatsache ist, daß Ansaldo einen solchen Eindruck erwecken wollte, ,über das gemeinsame Mittagessen hinaus, konkrete Belege nennen zu können. Der entscheidende Punkt in seinem Artikel war letztlich auch gar nicht das Mittagessen oder Benedikt XVI., sondern die Gestalt des Wiener Erzbischofs, den er ohne Zögern in den umstrittenen Synodenfragen zu den „Progresssisten“ zählte.
Tatsache ist auch, daß Marco Ansaldo zu den ausgewählten Journalisten gehörte, die im vergangenen Mai an der Gregoriana am Geheimtreffen der Kasperianer teilnahmen, mit dem sich die Vertreter der „neuen Barmherzigkeit“ für die Synode organisierten. Ansaldo ist damit in der Sache Partei. Um so mehr Gewicht kommt seiner Einschätzung zu, Kardinal Schönborn dem progressistischen Lager zuzurechnen, der bisher allgemein doch ganz anders eingestuft wurde. Schönborn hatte selbst am Geheimtreffen teilgenommen. Und um so mehr darf angenommen werden, daß Ansaldo Benedikt XVI. mit gewisser Absicht in die Sache involvieren wollte. Abgesehen davon, daß er den deutschen Papst für seine These von Schönborn als dem idealen Vermittler, zwischen den beiden großen „Fraktionen“ der Kirche, zwischen dem argentinischen und dem deutschen Papst, brauchte.
Das Anliegen: Kardinal Schönborn für die Franziskus-Nachfolge in Stellung zu bringen

Schönborns diplomatischem Geschick ist es gelungen, so Ansaldo, zwischen den Progressisten, zu denen er sich in Sachen wiederverheiratet Geschiedenen und Homosexualität mehrfach bekannte, und den Ratzingerianern, zu denen er gemeinhin als Schüler Ratzingers, als dessen Mitarbeiter an der Glaubenskongregation und wegen dessen Förderung gerechnet wird, zu vermitteln. Er habe damit, so das vermittelte Gesamtbild, die Kirche vor einem veritablen Bruch bewahrt und Papst Franziskus vor einem Gesichtsverlust, der auch aufgrund der Persönlichkeitsstruktur des regierenden Papstes unabsehbare Folgen haben konnte.
Ansaldo wollte vor allem diesen Bonus, der Schönborn kirchenintern von einigen angerechnet wird, herausstreichen und den Sproß eines alten fränkischen Adelsgeschlechts, das zahlreiche Diplomaten und Bischöfe hervorgebracht hat, als prädestinierten Kandidaten für die Franziskus-Nachfolge ins Bild setzen, oder anders gesagt, ins Spiel bringen. Wohl wissend, daß Papst Franziskus, laut eigenem Bekunden, als einzige Tageszeitung täglich La Repubblica liest.
Text: Giuseppe Nardi
Bild: la Torre

von esther10 01.11.2015 17:39

Die evangelische Landeskirchen schrumpfen trotz (oder wegen?) ihres Anpassungskurses

Veröffentlicht: 1. November 2015 | Autor: Felizitas Küble |
Mathias von Gersdorff

Hoffentlich lesen Kardinal Reinhard Marx, Erzbischof Heiner Koch und Bischof Franz-Josef Bode die Nachrichen der evangelischen Presseagentur IDEA. Dann hätten sie erfahren, wohin ihre liberalen Ansichten führen: Podium5



„Alle evangelischen Landeskirchen sind im Jahr 2014 geschrumpft. Das geht aus einer Umfrage der Evangelischen Nachrichtenagentur idea (Wetzlar) bei den Landeskirchenämtern und der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) hervor.“

IDEA berichtet, auch die katholische Kirche hätte im Jahr 2014 Mitglieder verloren: „Um 2,05 Millionen auf 23,94 Millionen ging die Zahl der Mitglieder von 2004 auf 2014 zurück. Damit verlor die katholische Kirche im Zehnjahresvergleich 7,9 Prozent ihrer Mitglieder, die Protestanten verzeichneten ein Minus von 11,7 Prozent.“

Die evangelische Seite hat also prozentual deutlich mehr Mitglieder verloren. Ein zeitgeistangepaßter Kurs ist offenbar nicht in der Lage, Mitglieder zum Verbleib in ihrer Kirche zu überzeugen.

Eigentlich logisch: Der herrschende Kurs der beiden deutschen Volkskirchen spricht vor allem liberal eingestellte Menschen an. Doch diese legen viel Wert auf Freiheit und vielerlei Alternativen. Das deutsche System der Kirchensteuer spricht im Grunde die falsche Zielgruppe an.

Viele jener Personen, die aus ihren Kirchen austreten, tun das möglicherweise nicht, weil sie atheistisch oder unreligiös geworden sind. Sie wollen sich lediglich nicht an eine bestimmte Kirche binden, der sie einen monatlichen Beitrag spenden. Oder sie lehnen eine starre Finanzierungsform ab. Sie wollen selber entscheiden, wo und wann sie Geld geben. 026_23A



Und sicherlich gibt es auch viele konservative Christen, die keine Kirchensteuer zahlen wollen und aus der Kirche austreten. Genauso wie die Liberalen wollen auch sie selbst entscheiden, wen sie finanziell unterstützen.

Konservative behaupten in der Regel, die Kirchen müssten ein klareres Profil zeigen, um die Austrittswelle zu bremsen.

In der Tat zeigten statistische Studien aus den Vereinigten Staaten, dass „konservative“ Kirchen (im Sinne von moraltheologischer Strenge, klarer Sprache, Kritik an der modernen Welt usw.) stärker wachsen und ihre Mitglieder besser an sich binden können als „liberale“.

Die Argumentation hat aber einen Haken: Diese Kirchen definieren durch ihren deutlichen Kurs von vornherein, wen sie als Mitglied haben wollen und wen nicht; sie können oder wollen gar nicht alle um um sich scharen. Nicht viel anders sieht es im Grunde in der katholischen Kirche aus, wenn es keine Zwangssteuer gäbe.

In den Vereinigten Staaten setzt man auf Freiwilligkeit der Gläubigen bei der Finanzierung der Kirchenausgaben. Auf dem Höhepunkt der Finanzkrise spendeten die katholischen US-Bürger 300 Milliarden Dollar an kirchliche Einrichtungen.

Rein ökonomisch betrachtet ergibt also dieses System einen Sinn: Dank dieser Freiheit wächst in den Vereinigten Staaten die Anzahl von Menschen, die sich katholisch nennen (egal ob liberal, konservativ, traditionalistisch oder sonst etwas).

Wenn man die Zahl von Kirchenmitgliedern und die Geldeinnahmen maximieren will, wäre wohl das US-amerikanische Modell auch in Deutschland das Beste.(Hierzulande scheint die Glaubens- und Lehramtstreue sowieso keine allzu große Rolle zu spielen).

Doch es ist unwahrscheinlich, dass Kardinal Marx & Co. das deutsche Finanzierungsmodell ändern, denn eine Abschaffung der Kirchensteuer würde zunächst ihre eigene finanzielle Macht schmälern.
.
Unser Autor Mathias von Gersdorff leitet die Aktion “Kinder in Gefahr” in Frankfurt und betreibt die Webseite “Kultur und Medien online”; aktuelle kirchenpolitische Kommentare schreibt er hier: http://mathias-von-gersdorff.blogspot.de/

von esther10 01.11.2015 14:22

Offenbarung 3.15
Publiziert 31. Oktober 2015 | Von admin
Leserbrief: ‘Schlaf der Gerechten’



Katholische Seelsorger sind weiter im Clinch mit der reinen Lehre
Umstrittener Kirchenverkauf im luzernischen Buchrain

Wer das zähe Ringen der Bischöfe und Kardinäle, anlässlich der Familiensynode in Rom, bei der es um die angegriffene Institution Ehe und Familie, um Sakramente und Gebote ging, mit verfolgt hat, wundert sich über gewisse Seelsorger im Raum Zürichsee, welche weiter im Clinch mit der reinen katholischen Lehre sind. Die an der Synode besprochenen Glaubensinhalte gehören nämlich alle zu den Kernpunkten des katholischen Glaubens, welche auf klaren Aussagen und Weisungen von Jesu Christi beruhen.

Es stellt sich die Frage, ob sich der ganze Aufwand der Familiensynode gelohnt hat, wenn -wie man in weiten Teilen der germanischen Landeskirchen unumwunden eingesteht- eigene vom Glauben abweichende Lösungen längst gefunden, und “unpassende” konservative Glaubensnormen bereits eigenmächtig eliminiert worden sind. Noch hat Papst Franziskus seine exhortatio (Ermunterung, Ermahnung) welche von Staatssekretär Parolin angekündigt worden ist, und auf die unser Kardinal Kurt Koch grosse Hoffnung setzt, nicht veröffentlicht. Trotzdem wird bereits emsig nach neuen Interpretations-Möglichkeiten zu gewissen Aussagen des Synoden-Schlussdokumentes gesucht, um dann nach Vorliegen der exhortatio keine Rückkehr zur katholischen Glaubenlehre vornehmen zu müssen. Ein Festhalten am irreführenden “Geist“ des II Vatikanischen Konzils ist offenbar attraktiver.

Es scheint zudem eine höhere Fügung zu sein, dass Papst Franziskus unablässig von der Familie spricht und gleichzeitig ein Jahr der Barmherzigkeit proklamiert hat. Offenbar erachtet er es als dringend notwendig, den Gläubigen das Verhältnis von Wahrheit, Barmherzigkeit und Gerechtigkeit wieder neu zu erklären. Er wird das auf seine bekannte Art ein ganzes Jahr lang auch tun. Daran besteht kein Zweifel. Es bleibt die Frage, welche Ziele eine Landes-Kirche anstrebt, wenn sie sich wie folgt äussert: „ Einen Einfluss auf ihren konkreten Alltag habe das Abschlusspapier des eigenen Papstes, das Oberhaupt der katholischen Weltkirche aber nicht“. Offenbar refüssiert eine solche Landeskirche weiterhin die reine katholische Lehre und die Anweisungen des Papstes.

Bleibt auch die Frage, wie das katastrophal ungenügende Wissen der Katholiken zu ihrem eigenen Glauben verbessert werden soll, ein Missstand, welcher die Umfrage zur Familiensynode schonungslos offengelegt hat. Setzen die katholischen Seelsorger ihre Hoffnung auf eine Verwässerung der Glaubensinhalte, um die dramatisch entleerten Kirchenbänke zu füllen und die massiven Kirchenaustritte zu stoppen? Es sieht so aus. Diese katholischen Seelsorger und die Landeskirche wachen nicht einmal dann auf, wenn sich ihre Katholiken vor die brutale Realität gestellt sehen, dass der Verkauf ihres eigenen Gotteshauses infolge mangelnde Verwendung bevorsteht. So wie das gegenwärtig in Buchrain LU geschieht, notabene unter grossem Protest der Bevölkerung, welcher allerdings zu spät erfolgt. Es scheint so, dass die Verleugnung der reinen Glaubenslehre durch Seelsorger und durch die Landeskirche zu weiteren solchen Kirchenverkäufen führen wird.

Share this:
http://katholisch-informiert.ch/2015/10/...15/#more-118733
http://www.zsz.ch/horgen/seelsorger-sind.../story/16445151

von esther10 01.11.2015 14:21

Vom Niedergang der deutschen Teilkirche und den Gründen dafür
Publiziert 31. Oktober 2015 | Von admin
Wir erleben in unseren Tagen einen erschreckenden Niedergang der deutschen Teilkirche


MammonQuelle

Wir erleben in unseren Tagen einen erschreckenden Niedergang der deutschen Teilkirche. Das Ausmass der Austritte hat einen Punkt erreicht, an dem die deutsche Teilkirche dringend innehalten sollte und eine Bestandsaufnahme durch die Bischöfe unerlässlich ist. Das Erschreckende an der ganzen Entwickelung ist, dass nun in grosser Zahl die alte Generation austritt, die eigentlich noch einen katechetischen Religionsunterricht nach der Lehre der Kirche genossen haben sollte. Neben den Massenaustritten von Laien ist ein besonderes Alarmzeichen, dass viele Priester ihr Amt verlassen, ins Ausland flüchten oder sich in Nischenpositionen zurückziehen, weil sie dem Stress und der unseligen Ordinariatsbürokratie mit ihrem kirchenfernen Tun entfliehen wollen. Hier tut sich besonders das älteste deutsche Bistum Trier hervor, das sich so gut wie gar nicht um seine Priester kümmert und dem entsprechend auch viel zu wenig um seine Gemeinden.

Was sind die Gründe?

Gerade ist von der Deutschen Bischofskonferenz, d.h. von ihrem Sekretariat mit den von diesem verpflichteten “Fachleuten” ein Flyer herausgegeben worden mit dem Titel “Geschlechtersensibel: Gender katholisch gelesen:” Und hier werden nun Auffassungen vertreten, die allen Aussagen von Papst, Kardinälen, der gerade zu Ende gegangen römischen Synode und hier besonders einer Erklärung der deutschen Sprachgruppe der Synodenväter widersprechen.

Die Angelegenheit um diesen Flyer ist symptomatisch für die Situation der deutschen Teilkirche, wie sie in Jahrzehnten entstanden ist, wie wir im Folgenden darlegen wollen.

Über den Flyer selbst ist viel geschrieben worden. Der römische Kurienkardinal i.R Paul Kardinal Cordes hat entsetzt gegen dieses Machwerk protestiert. Die qualifizierteste Kritk zu dem Flyer hat der Regensburger Bischof und ehemalige Ordinarius für Dogmatik an der Universität Trier Prof. Rudolf Voderholzer geleistet, so dass wir hier auf den Flyer im einzelnen nicht mehr eingehen wollen.

Sie ist hier nachzulesen: kath.net/news/52556
Hier wird auch auf andere Stellungnahmen verwiesen und verlinkt. Von den Aussagen des Lehramtes über Gender ist besonders die Meinung des Papstes Franziskus als oberster Hirte der Universalkirche zu nennen. Er hat sich verschiedentlich zu Gendermainstreaming geäussert. Seine wohl schärfste Bemerkung war, dass diese Ideologie dämonisch sei. Das läuft an den Machern des Flyers ab, wie Wasser an einem Fettkörper, obwohl diese Macher sich ständig aus den Aussagen des Papstes herauspicken, was sie zur ihrem ideologischen Kampf für den Zeitgeist gebrauchen können. Die römische Synode zur Familie hat sich eindeutig gegen die Genderideologie ausgesprochen. Ja, sogar die deutschsprachigen Synodenväter, zu denen der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz Reinhard Kardinal Marx gehört, hat in einer besonderen Stellungnahme während der Synode am 21. Oktober erklärt. “Alle Theorien, die das Geschlecht des Menschen als nachträglichen Konstrukt ansehen und seine willkürliche Auswechselbarkeit gesellschaftlich durchsetzen wollen, sind als Ideologien abzulehnen.” siehe
kath.net/news/52527

Auch diese sehr eindeutige Erklärung scheint im Sekretariat der Deutschen Bischofskonferenz zu verhallen. Nun könnte man ja anführen, dass der Flyer vor dieser Erklärung unter Teilnahme des Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz und des Familienbischofs Erzbischof Koch stattgefunden hat. Aber dann müsste spätestens in den nächsten Tagen der Flyer aus dem Verkehr gezogen und eingestampft werden. Wir glauben nicht, dass das geschehen wird, weil hier wieder das grösste Problem der deutschen Teilkirche sichtbar wird, das es nirgendwo in der Weltkirche gibt: nämlich die Macht des in den letzten Jahrzehnten immer weiter ausgeuferten kirchlichen Apparates (Ordinariate) und der Gremien, die durch gewollt weggelassene Katechese über Jahrzehnte kaum noch Glaubenswissen besitzen, wie mir ein Ordinariatsdirektor einer der grössten deutschen Diözesen bestätigte. Er sagte: Man müßte 70 % Prozent der Belegschaft hier entfernen, weil diese mit Christentum nichts mehr am Hut haben. Das grosse Erzbistum München und Freising hatte 1960 beim Tod von Kardinal Wendel 45 Hauptangestellte und drei Nonnen als Belegschaft im Ordinariat. Heute sind es um die 1.000. (sic!). Und die müssen sich natürlich beschäftigen. Das ist nur in dieser durch unsere Kirchensteuern hoch alimentierten Teilkirche möglich. Das gibt es so sonst nirgendwo in der Weltkirche.

Diese Apparate und Gremien haben inzwischen solch eine Macht, dass sie die meisten Bischöfe in der Hand haben. Aber nur diese können das ändern. Und wie gefährlich es für Bischöfe ist, sich gegen diese Macht aufzulehnen haben wir am Schicksal der Bischöfe Mixa und Tebartz van-Elst erlebt, der heute in Vatikan an einer für die Weltkirche wichtigen Stelle arbeitet.
Es hat sich in Deutschland eine Parallelkirche gebildet aus diesem kirchlichen Apparat, Gremien, Institutionen und weiten Kreisen der an den staatlichen Universitäten verbeamteten Theologie, die weitgehend hier bei uns die “Macht” ausübt. Das gilt auch besonders für das Sekretariat der Deutschen Bischofskonferenz, das für den Flyer verantwortlich ist und besonders für die katholische Nachrichtenagentur (KNA) sowie für das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) und die amtskatholische Presse im Druck und im Internet. Ein Prälat des Vatikans sagte mir vor drei Jahren, dass das überdimensionierte Sekretariat der Bischofskonferenz die Bischöfe so mit Vorlagen zuwerfe, dass diese alleine damit ausgelastet wären; denn irgenwie müssten sich diese Leute ja beschäftigen. Ist das nun alles zu schwarz gemalt?

Einer der bekanntesten Vatikanisten, der durchaus liberale John L. Allen, hat in seinem Buch “Das neue Gesicht der Kirche- Die Zukunft des Katholizismus” (The Future Church) in diesem gründlichen 500 Seiten-Werk, unserer Teilkirche und denen des Nordens diesen Niedergang, den wir erleben, gründlich und schlüssig dargelegt und die von uns genannte “Parallelkirche” benannt und beschrieben. Er hat dem, was wir hier als “Parallelkirche” bezeichnet haben, den Untergang vorausgesagt. Helfen wir durch Gebet und Unterstützung der Bischöfe, dass die Parallelkirche so schnell wie möglich verschwindet und die Kirche hierzulande nun wirklich einmal auf die ganze Botschaft wenigstens dieses Papstes Franziskus hört und tatkräftig die von ihm fast täglich an praktischen Beispielen geforderte Entweltlichung vollzieht.

Dazu möge uns unter der Führung der Muttergottes, der Patron der Deutschen, der himmlische Heerführer St. Michael ( der deutsche Michel), der heilige Bonifatius und alle unsere grossen Heiligen durch die Kraft ihrer Fürsprache helfen.

Michael Schneider-Flagmeyer
http://katholisch-informiert.ch/2015/10/...ruenden-dafuer/
Share this:

von esther10 01.11.2015 14:20

Europa erlebt die Not einer Völkerwanderung
Publiziert 31. Oktober 2015 | Von admin
Dieses Heft ist im Taktschlag humanitärer Katastrophen entstanden, die vor allem den Mittelmeerraum betrafen

Quelle
Von Guido Horst


Dieses Heft ist im Taktschlag humanitärer Katastrophen entstanden, die vor allem den Mittelmeerraum betrafen. Diesmal hat uns die Vorstellung all des Leids wirklich abgelenkt. Während wir unsere Foto-Archive nach der Darstellung des barmherzigen Jesus durchsuchten, sassen achthundert Menschen im Bauch eines Seelenverkäufers, eingesperrt unter Deck. Es ist eng, stickig, bewegen kann man sich nicht. Da neigt sich das Schiff, Wasser dringt ein, es geht ab in die Tiefe. Panik und tödliches Entsetzen breitet sich aus. Da heisst es, hastig Meerwasser zu schlucken, damit das Ende schneller kommt. Die Frage, warum Gott das zulässt, stellt sich nicht. Denn die erste Frage kann nur lauten: Warum lässt Europa das zu?
Es gab Zeiten, da war das Mittelmeer wirklich “mare nostrum” – “unser Meer”.

Man kann bis zu den Griechen und Römern zurückgehen, oder in die Zeiten der christlichen Seefahrt. Man konnte in Alexandria an Bord und im italienischen Puteoli an Land gehen. Oder von Cäsarea nach Spanien segeln. Natürlich gab es Kriege, Schiffbrüche – und die Piraterie. Aber grundsätzlich war das Mittelmeer ein Verkehrsweg – und keine Grenze so wie heute. Europa ist in vor-antike Zeiten zurückgefallen. Und man wird den Verdacht nicht los, dass einige Länder und politische Bewegungen der Europäischen Union das genau so haben wollen. Natürlich bräuchte es für ausserordentliche Flüchtlingsströme in Zeiten der Not ausserordentliche Massnahmen: Auffanglager an den Küsten des Nahen Ostens und Nordafrikas oder Einwanderungsstellen in den europäischen Häfen. Aber man hat sich an gesunkene Schlauchboote und verkommene Fährschiffe gewöhnt. Warum eigentlich können sich Vertriebene, die es aus einem Kriegs- oder Krisengebiet an die Küste geschafft haben, nicht ein normales Ticket für eine normale Fähre kaufen, um sicher nach Europa zu kommen, sondern müssen mit ihrem Geld die überhöhten Preise der Schlepperbanden bezahlen? Weil in Europa der politische Wille fehlt, das Mittelmeer wieder sicher zu machen. Abschotten heisst die Devise. Sollen doch wirtschaftlich schwache und völlig überlastete Länder wie der Libanon oder Jordanien schauen, wie sie mit den Hunderttausenden von Vertriebenen und Flüchtlingen fertig werden. Das ist purer Zynismus. Keiner wird behaupten, dass man das Mittelmeer von heute auf morgen zum sicheren und zivilen Verkehrsweg machen kann. Dafür bräuchte es geduldige politische Arbeit. Und zähe Verhandlungen mit den Regimen und Banden im nördlichen Afrika. Ja, eine regelrechte Kraftanstrengung. Aber zu diesem humanitären Akt scheint niemand in Europa bereit zu sein.

Wir erleben eine Völkerwanderung. Die Schlachtereien im Mittleren Osten und in Afrika werden noch lange dauern. In der grossen Völkerwanderung des ersten Jahrtausends ist das weströmische Reich untergegangen. Die Kirche hat damals überlebt und beim Wiederaufbau der Zivilisation Europa und der Welt das Abendland geschenkt, mit seiner Bildung, seinem technischen, wissenschaftlichen und sozialen Fortschritt. Alles Segnungen, die unseren Kontinent noch heute für die Flüchtlinge so verlockend machen. Dieses Erbe verpflichtet. Abschottung allein kann nicht die Lösung sein.
http://katholisch-informiert.ch/2015/10/...elkerwanderung/
Share this:

von esther10 01.11.2015 12:49

01.11.2015

Was Traueranzeigen über den Tod und die Gesellschaft verraten
"Mach´s gut!"


Todesanzeigen in der Zeitung
© Harald Oppitz (KNA)

​Ob der Verstorbene wohl auch im Himmel Doppelkorn trinken kann? Todesanzeigen geben mitunter Auskunft über ganz spezielle Wünsche und Hoffnungen. Manche Kirchenvertreter vermissen dabei etwas.

"Paul Meier, Schornsteinfeger aus Rosenheim. Er kehrt nie wieder." Es gibt Todesanzeigen mit ungewöhnlichen, mitunter auch doppelbödigen Texten - darüber sind ganze Bücher erschienen. Der Tod eines ehemaligen Pfarrers wird in einer Lokalzeitung dagegen mit diesen Worten bekanntgegeben: "Gott, unser allmächtiger und barmherziger Vater, hat seinen treuen Diener in sein ewiges Reich gerufen." Dazu ein schlichtes Kreuz und ein Psalm.

Todesanzeigen in Zeitungen oder im Internet können so verschieden sein wie die Leben der Verstorbenen es waren. Es gibt Angehörige, die sich mit persönlichen Texten und Symbolen verabschieden. Andere setzen auf Traditionelles. Zudem findet man auch immer wieder recht ähnliche Anzeigen. "Vieles ist sehr neutral formuliert", sagt Ulrich Seelbach von der Fakultät für Linguistik und Literaturwissenschaft der Universität Bielefeld. "Man orientiert sich sehr stark an dem, was man in den Zeitungen findet." Auch Bestatter bieten Vorlagen an.

Erzbistum Köln: Mehr persönlich gestaltete Anzeigen

Kein Wunder: Wenn ein Mensch stirbt, seien Angehörige oft hilflos, erläutert Seelbach. Viele würden heutzutage allgemein mit dem Tod nicht mehr fertig. "Die Kirche spielt nicht mehr so eine Rolle." Er beobachte, dass Anzeigen immer weniger christliche Symbole wie etwa ein Kreuz trügen. Ähnliche Klagen waren in der Vergangenheit auch schon aus Diözesen zu hören, beispielsweise von Weihbischof Matthias Heinrich vom Erzbistum Berlin.

Im Erzbistum Köln hat man beobachtet, dass die Anzeigen persönlicher gestaltet würden, "was ganz dem Trend zur Individualisierung in unserer Gesellschaft entspricht", so Pressereferentin Sarah Meisenberg. "Verse aus der Bibel oder Zitate von Kirchenzeugen werden seltener." Es gebe auch die Tendenz, den Text auf die Nennung des Namens und der wichtigsten Daten zu reduzieren. "Dennoch finden sich nach wie vor auch klassische christliche Symbole wie das Kreuz, Ähre und Weinstock oder das Christusmonogramm und der damit verbundene Ausdruck der Hoffnung auf ein Leben nach dem Tod.

Todesanzeigen als Sammel-Leidenschaft

Traueranzeigen üben auf manche Menschen eine große Faszination aus. Wir vergleichen das Alter eines Toten mit unserem eigenen, manchmal erfahren wir etwas über sein Leben und Sterben, seine Religiosität, sein Hobby oder die Verwandtschaft. Und hin und wieder können wir einen Verstorbenen sogar auf einem Foto in seinen besten Jahren sehen, im Porträt, mit Musikinstrument oder Motorrad.

Manchen Menschen ist das Betrachten von Todesanzeigen zu wenig - sie sammeln. So wie rbb-Intendantin Dagmar Reim. Ende Mai sprach sie in einem Interview über ihre Leidenschaft - ihre Sammlung bestehe aus rund 800 Exemplaren - und über das ein oder andere Beispiel, darunter auch das mit dem Rosenheimer Schornsteinfeger.

"Ohne Blumen.Ohne Tränen"

Seelbach hat eine Internetseite auf die Beine gestellt, auf der die Sprüche in Todesanzeigen genauer unter die Lupe genommen werden. Er hat festgestellt, dass diverse literarische Zitate gar nicht oder nicht sicher von dem in der Anzeige angegebenen Urheber stammten. Eine andere Beobachtung sei, dass literarische Texte in jüngster Zeit auch von Liedzeilen abgelöst würden. Mit Texten wollten Angehörige nicht nur einen Toten verabschieden, sondern oft auch ein Stück von sich selbst preisgeben, sagt Daniela Schlütz vom Institut für Journalistik und Kommunikationsforschung an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover. Für besonders augenfällige, individuelle Anzeigen sei vermutlich weniger die reale als die virtuelle Welt der geeignete Ort: "Ich vermute, dass das in den Online-Bereich abwandert."

Ein weiterer Sammler von speziellen Traueranzeigen ist Christian Sprang, Justiziar des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels. Er hat kuriose, herzliche, aber auch hasserfüllte Todesanzeigen in Büchern veröffentlicht und betreibt eine Internetseite mit Beispielen. Dort ist etwa die Selbstanzeige eines Oberstleutnants zu finden, der zwei letzte Befehle erteilt: "Ohne Blumen. Ohne Tränen." Oder dies: "Die Bahnhofsbank ist leer, Du fehlst uns sehr. Warst immer da, bei jedem Wetter. 'Tüten Alfred'. Du warst ein Netter. Nun hast Du Deinen Frieden, mögest Du im Himmel auch Dein Körnchen kriegen. Mach's gut!"

Leticia Witte
(KNA)

von esther10 01.11.2015 12:48


01.11.2015
Erzbischof Heße erhält Pallium
Verbundenheit mit dem Papst

Hamburgs Erzbischof Stefan Heße hat das päpstliche Ehrenabzeichen seiner Amtswürde, das Pallium, erhalten. Der Apostolische Nuntius in Deutschland, Erzbischof Nikola Eterovic, legte ihm am Sonntag bei einem Festgottesdienst die Stola um.



An der Zeremonie im Mariendom nahmen zahlreiche Gäste aus Kirche und Gesellschaft teil. 350 Messdiener aus Hamburg, Mecklenburg und Schleswig-Holstein zogen vor ihm in den Dom ein. Das Pallium, eine Stola aus Lammwolle, sei Zeichen der Gemeinschaft des Papstes mit den Bischöfen weltweit, erläuterte Eterovic. Ebenso werde dadurch die Gemeinschaft der vom Erzbischof repräsentierten Kirchenprovinz "mit dem Nachfolger Petri, dem Stellvertreter Christi und sichtbaren Haupt der Kirche" zum Ausdruck gebracht. Das Pallium symbolisiere auch "die Gleichgestaltung des Erzbischofs und Metropoliten mit Jesus Christus, dem guten Hirten".

Heße sagte, das Pallium sei für ihn nicht nur Ehrenzeichen, sondern Verpflichtung und Auftrag. Es gelte, "Menschen zu tragen"; das zu tragen, was manchen zu schwer, zu unerträglich sei. Seine Gedanken seien in diesen Wochen immer auch bei den Flüchtlingen, insbesondere jenen, die in Hamburg strandeten, wo die Not von Woche zu Woche größer werde. Heße dankte jenen, die im Haus der kirchlichen Dienste am Dom Nacht für Nacht mehrere hundert Asylsuchende beherbergen.

Heße: Es braucht Menschen mit offenen Herzen

Ebenso gingen seine Gedanken zu jenen Menschen, die sich fragten, "ob das alles gut geht, wie wir das schaffen können", sagte Heße. Natürlich seien Regelungen und Organisation notwendig. Aber zu allererst brauche es "Menschen mit offenen Herzen und offenen Händen, die sich für die Flüchtlinge einsetzen". Er dankte allen Engagierten in der Flüchtlingshilfe und erinnerte daran, dass die Erzdiözese Hamburg selbst maßgeblich aus den Fluchtbewegungen nach dem Zweiten Weltkrieg entstanden sei.

Das mit sechs Kreuzen bestickte Pallium bekommen alle Bischöfe, die eine Kirchenprovinz leiten, als Treue-Zeichen zum Papst. Bereits am 29. Juni hatte Papst Franziskus im Petersdom die Stola den neuen Erzbischöfen überreicht. Die Auflegung des Palliums erfolgt nach dem Willen des Papstes seit diesem Jahr in den jeweiligen Erzdiözesen. Damit soll die Verbundenheit mit der jeweiligen Ortskirche gestärkt werden. Die Wolle stammt von zwei Lämmern, die am Fest der heiligen Agnes vom Papst gesegnet wurden.

(KNA)

von esther10 01.11.2015 12:47

01.11.2015 - 10:00

Pontifikalamt aus dem Kölner Dom
Hochfest Allerheiligen



domradio.de überträgt am Hochfest Allerheiligen das Pontifikalamt aus dem Kölner Dom mit dem Erzbischof von Köln, Rainer Maria Kardinal Woelki. Es singt der Kölner Domchor unter der Leitung von Eberhard Metternich.

Die Anfänge des Allerheiligenfestes gehen bis ins 4. Jahrhundert zurück. Ephräm der Syrer und Johannes Chrysostomus kennen ein Fest aller heiligen Märtyrer am 13. Mai bzw. am 1. Sonntag nach Pfingsten, der im griechischen Kalender heute noch der Sonntag der Heiligen heißt. Im Abendland gab es ein Fest aller heiligen Märtyrer am 13. Mai seit dem 7. Jahrhundert (Einweihung des römischen Pantheons zu Ehren der seligen Jungfrau Maria und aller heiligen Märtyrer am 13. Mai 609).

Allerheiligen ist wie ein großes Erntefest; eine "Epiphanie von Pfingsten" hat man es genannt. Die Frucht, die aus dem Sterben des Weizenkorns wächst und reift, sehen wir, bewundern wir, sind wir. Noch ist die Ernte nicht beendet; Allerheiligen richtet unsern Blick auf die Vollendung, auf das Endziel, für das Gott uns geschaffen und bestimmt hat. Noch seufzen wir unter der Last der Vergänglichkeit, aber uns trägt die Gemeinschaft der durch Gottes Erwählung Berufenen und Geheiligten; uns treibt die Hoffnung, dass auch wir zur Freiheit und Herrlichkeit der Kinder Gottes gelangen werden. Und schon besitzen wir als Anfangsgabe den Heiligen Geist.

aus: Schott-Messbuch

***





1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 | 27 | 28 | 29 | 30 | 31 | 32 | 33 | 34 | 35 | 36 | 37 | 38 | 39 | 40 | 41 | 42 | 43 | 44 | 45 | 46 | 47 | 48 | 49 | 50 | 51 | 52 | 53 | 54 | 55 | 56 | 57 | 58 | 59 | 60 | 61 | 62 | 63 | 64 | 65 | 66 | 67 | 68 | 69 | 70 | 71 | 72 | 73 | 74 | 75 | 76 | 77 | 78 | 79 | 80 | 81 | 82 | 83 | 84 | 85 | 86 | 87 | 88 | 89 | 90 | 91 | 92 | 93 | 94 | 95 | 96 | 97 | 98 | 99 | 100 | 101 | 102 | 103 | 104 | 105 | 106 | 107 | 108 | 109 | 110 | 111 | 112 | 113 | 114 | 115 | 116 | 117 | 118 | 119 | 120 | 121 | 122 | 123 | 124 | 125 | 126 | 127 | 128 | 129 | 130 | 131 | 132 | 133 | 134 | 135 | 136 | 137 | 138 | 139 | 140 | 141 | 142 | 143 | 144 | 145 | 146 | 147 | 148 | 149 | 150 | 151 | 152 | 153 | 154 | 155 | 156 | 157 | 158 | 159 | 160 | 161 | 162 | 163 | 164 | 165 | 166 | 167 | 168 | 169 | 170 | 171 | 172 | 173 | 174 | 175 | 176 | 177 | 178 | 179 | 180 | 181 | 182 | 183 | 184 | 185 | 186 | 187 | 188 | 189 | 190 | 191 | 192 | 193 | 194 | 195 | 196 | 197 | 198 | 199 | 200 | 201 | 202 | 203 | 204 | 205 | 206 | 207 | 208 | 209 | 210 | 211 | 212 | 213 | 214 | 215 | 216 | 217 | 218 | 219 | 220 | 221 | 222 | 223 | 224 | 225 | 226 | 227 | 228 | 229 | 230 | 231 | 232 | 233 | 234 | 235 | 236 | 237 | 238 | 239 | 240 | 241 | 242 | 243 | 244 | 245 | 246 | 247 | 248 | 249 | 250 | 251 | 252 | 253 | 254 | 255 | 256 | 257 | 258 | 259 | 260 | 261 | 262 | 263 | 264 | 265 | 266 | 267 | 268 | 269 | 270 | 271 | 272 | 273 | 274 | 275 | 276 | 277 | 278 | 279 | 280 | 281 | 282 | 283 | 284 | 285 | 286 | 287 | 288 | 289 | 290 | 291 | 292 | 293 | 294 | 295 | 296 | 297 | 298 | 299 | 300 | 301 | 302 | 303 | 304 | 305 | 306 | 307 | 308 | 309 | 310 | 311 | 312 | 313 | 314 | 315 | 316 | 317 | 318 | 319 | 320 | 321 | 322 | 323 | 324 | 325 | 326 | 327 | 328 | 329 | 330 | 331 | 332 | 333 | 334 | 335 | 336 | 337 | 338 | 339 | 340 | 341 | 342 | 343 | 344 | 345 | 346 | 347 | 348 | 349 | 350 | 351 | 352 | 353 | 354 | 355 | 356 | 357 | 358 | 359 | 360 | 361 | 362 | 363 | 364 | 365 | 366 | 367 | 368 | 369 | 370 | 371 | 372 | 373 | 374 | 375 | 376 | 377 | 378 | 379 | 380 | 381 | 382 | 383 | 384 | 385 | 386 | 387 | 388 | 389 | 390 | 391 | 392 | 393 | 394 | 395 | 396 | 397 | 398 | 399 | 400 | 401 | 402 | 403 | 404 | 405 | 406 | 407 | 408 | 409 | 410 | 411 | 412 | 413 | 414 | 415 | 416 | 417 | 418 | 419 | 420 | 421 | 422 | 423 | 424 | 425 | 426 | 427 | 428 | 429 | 430 | 431 | 432 | 433 | 434 | 435 | 436 | 437 | 438 | 439 | 440 | 441 | 442 | 443 | 444 | 445 | 446 | 447 | 448 | 449 | 450 | 451 | 452 | 453 | 454 | 455 | 456 | 457 | 458 | 459 | 460 | 461 | 462 | 463 | 464 | 465 | 466 | 467 | 468 | 469 | 470 | 471 | 472 | 473 | 474 | 475 | 476 | 477 | 478 | 479 | 480 | 481 | 482 | 483 | 484 | 485 | 486 | 487 | 488 | 489 | 490 | 491 | 492 | 493 | 494 | 495 | 496 | 497 | 498 | 499 | 500 | 501 | 502 | 503 | 504 | 505 | 506 | 507 | 508 | 509 | 510 | 511 | 512 | 513 | 514 | 515 | 516 | 517 | 518 | 519 | 520 | 521 | 522 | 523 | 524 | 525 | 526 | 527 | 528 | 529 | 530 | 531 | 532 | 533 | 534 | 535 | 536 | 537 | 538 | 539 | 540 | 541 | 542 | 543 | 544 | 545 | 546 | 547 | 548 | 549 | 550 | 551 | 552 | 553 | 554 | 555 | 556 | 557 | 558 | 559 | 560 | 561 | 562 | 563 | 564 | 565 | 566 | 567 | 568 | 569 | 570 | 571 | 572 | 573 | 574 | 575 | 576 | 577 | 578 | 579 | 580 | 581 | 582 | 583 | 584 | 585 | 586 | 587 | 588 | 589 | 590 | 591 | 592 | 593 | 594 | 595 | 596 | 597 | 598 | 599 | 600 | 601 | 602 | 603 | 604 | 605 | 606 | 607 | 608 | 609 | 610 | 611 | 612 | 613 | 614 | 615 | 616 | 617 | 618 | 619 | 620 | 621 | 622 | 623 | 624 | 625 | 626 | 627 | 628 | 629 | 630 | 631 | 632 | 633 | 634 | 635 | 636 | 637 | 638 | 639 | 640 | 641 | 642 | 643 | 644 | 645 | 646 | 647 | 648 | 649 | 650 | 651 | 652 | 653 | 654 | 655 | 656 | 657 | 658 | 659 | 660 | 661 | 662 | 663 | 664 | 665 | 666 | 667 | 668 | 669 | 670 | 671 | 672 | 673 | 674 | 675 | 676 | 677 | 678 | 679 | 680 | 681 | 682 | 683 | 684 | 685 | 686 | 687 | 688 | 689 | 690 | 691 | 692 | 693 | 694 | 695 | 696 | 697 | 698 | 699 | 700 | 701 | 702 | 703 | 704 | 705 | 706 | 707 | 708 | 709 | 710 | 711 | 712 | 713 | 714 | 715 | 716 | 717 | 718 | 719 | 720 | 721 | 722 | 723 | 724 | 725 | 726 | 727 | 728 | 729 | 730 | 731 | 732 | 733 | 734 | 735 | 736 | 737 | 738 | 739 | 740 | 741 | 742 | 743 | 744 | 745 | 746 | 747 | 748 | 749 | 750 | 751 | 752 | 753 | 754 | 755 | 756 | 757 | 758 | 759 | 760 | 761 | 762 | 763 | 764 | 765 | 766 | 767 | 768 | 769 | 770 | 771 | 772 | 773 | 774 | 775 | 776 | 777 | 778 | 779 | 780 | 781 | 782 | 783 | 784 | 785 | 786 | 787 | 788 | 789 | 790 | 791 | 792 | 793 | 794 | 795 | 796 | 797 | 798 | 799 | 800 | 801 | 802 | 803 | 804 | 805 | 806 | 807 | 808 | 809 | 810 | 811 | 812 | 813 | 814 | 815 | 816 | 817 | 818 | 819 | 820 | 821 | 822 | 823 | 824 | 825 | 826 | 827 | 828 | 829 | 830 | 831 | 832 | 833 | 834 | 835 | 836 | 837 | 838 | 839 | 840 | 841 | 842 | 843 | 844 | 845 | 846 | 847 | 848 | 849 | 850 | 851 | 852 | 853 | 854 | 855 | 856 | 857 | 858 | 859 | 860 | 861 | 862 | 863 | 864 | 865 | 866 | 867 | 868 | 869 | 870 | 871 | 872 | 873 | 874 | 875 | 876 | 877 | 878 | 879 | 880 | 881 | 882 | 883 | 884 | 885 | 886 | 887 | 888 | 889 | 890 | 891 | 892 | 893 | 894 | 895 | 896 | 897 | 898 | 899 | 900 | 901 | 902 | 903 | 904 | 905 | 906 | 907 | 908 | 909 | 910 | 911 | 912 | 913 | 914 | 915 | 916 | 917 | 918 | 919 | 920 | 921 | 922 | 923 | 924 | 925 | 926 | 927 | 928 | 929 | 930 | 931 | 932 | 933 | 934 | 935 | 936 | 937 | 938 | 939 | 940 | 941 | 942 | 943 | 944 | 945 | 946 | 947 | 948 | 949 | 950 | 951 | 952 | 953 | 954 | 955 | 956 | 957 | 958 | 959 | 960 | 961 | 962 | 963 | 964 | 965 | 966 | 967 | 968 | 969 | 970 | 971 | 972 | 973 | 974 | 975 | 976 | 977 | 978 | 979 | 980 | 981 | 982 | 983 | 984 | 985 | 986 | 987 | 988 | 989 | 990 | 991 | 992 | 993 | 994 | 995 | 996 | 997 | 998 | 999 | 1000 | 1001 | 1002 | 1003 | 1004 | 1005 | 1006 | 1007 | 1008 | 1009 | 1010 | 1011 | 1012 | 1013 | 1014 | 1015 | 1016 | 1017 | 1018 | 1019 | 1020 | 1021 | 1022 | 1023 | 1024 | 1025 | 1026 | 1027 | 1028 | 1029 | 1030 | 1031 | 1032 | 1033 | 1034 | 1035 | 1036 | 1037 | 1038 | 1039 | 1040 | 1041 | 1042 | 1043 | 1044 | 1045 | 1046 | 1047 | 1048 | 1049 | 1050 | 1051 | 1052 | 1053 | 1054 | 1055 | 1056 | 1057 | 1058 | 1059 | 1060 | 1061 | 1062 | 1063 | 1064 | 1065 | 1066 | 1067 | 1068 | 1069 | 1070 | 1071 | 1072 | 1073 | 1074 | 1075 | 1076 | 1077 | 1078 | 1079 | 1080 | 1081 | 1082 | 1083 | 1084 | 1085 | 1086 | 1087 | 1088 | 1089 | 1090 | 1091 | 1092 | 1093 | 1094 | 1095 | 1096 | 1097 | 1098 | 1099 | 1100 | 1101 | 1102 | 1103 | 1104 | 1105 | 1106 | 1107 | 1108 | 1109 | 1110 | 1111 | 1112 | 1113 | 1114 | 1115 | 1116 | 1117 | 1118 | 1119 | 1120 | 1121 | 1122 | 1123 | 1124 | 1125 | 1126 | 1127 | 1128 | 1129 | 1130 | 1131 | 1132 | 1133 | 1134 | 1135 | 1136 | 1137 | 1138 | 1139 | 1140 | 1141 | 1142 | 1143 | 1144 | 1145 | 1146 | 1147 | 1148 | 1149 | 1150 | 1151 | 1152 | 1153 | 1154 | 1155 | 1156 | 1157 | 1158 | 1159 | 1160 | 1161 | 1162 | 1163 | 1164 | 1165 | 1166 | 1167 | 1168 | 1169 | 1170 | 1171 | 1172 | 1173 | 1174 | 1175 | 1176 | 1177 | 1178 | 1179 | 1180 | 1181 | 1182 | 1183 | 1184 | 1185 | 1186 | 1187 | 1188 | 1189 | 1190 | 1191 | 1192 | 1193 | 1194 | 1195 | 1196 | 1197 | 1198 | 1199 | 1200 | 1201 | 1202 | 1203 | 1204 | 1205 | 1206 | 1207 | 1208 | 1209 | 1210 | 1211 | 1212 | 1213 | 1214 | 1215 | 1216 | 1217 | 1218 | 1219 | 1220 | 1221 | 1222 | 1223 | 1224 | 1225 | 1226 | 1227 | 1228 | 1229 | 1230 | 1231 | 1232 | 1233 | 1234 | 1235 | 1236 | 1237 | 1238 | 1239 | 1240 | 1241 | 1242 | 1243 | 1244 | 1245 | 1246 | 1247 | 1248 | 1249 | 1250 | 1251 | 1252 | 1253 | 1254 | 1255 | 1256 | 1257 | 1258 | 1259 | 1260 | 1261 | 1262 | 1263 | 1264 | 1265 | 1266 | 1267 | 1268 | 1269 | 1270 | 1271 | 1272 | 1273 | 1274 | 1275 | 1276 | 1277 | 1278 | 1279 | 1280 | 1281 | 1282 | 1283 | 1284 | 1285 | 1286 | 1287 | 1288 | 1289 | 1290 | 1291 | 1292 | 1293 | 1294 | 1295 | 1296 | 1297 | 1298 | 1299 | 1300 | 1301 | 1302 | 1303 | 1304 | 1305 | 1306 | 1307 | 1308 | 1309 | 1310 | 1311 | 1312 | 1313 | 1314 | 1315 | 1316 | 1317 | 1318 | 1319 | 1320 | 1321 | 1322 | 1323 | 1324 | 1325 | 1326 | 1327 | 1328 | 1329 | 1330 | 1331 | 1332 | 1333 | 1334 | 1335 | 1336 | 1337 | 1338 | 1339 | 1340 | 1341 | 1342 | 1343 | 1344 | 1345 | 1346 | 1347 | 1348 | 1349 | 1350 | 1351 | 1352 | 1353 | 1354 | 1355 | 1356 | 1357 | 1358 | 1359 | 1360 | 1361 | 1362 | 1363 | 1364 | 1365 | 1366 | 1367 | 1368 | 1369 | 1370 | 1371 | 1372 | 1373 | 1374 | 1375 | 1376 | 1377 | 1378 | 1379 | 1380 | 1381 | 1382 | 1383 | 1384 | 1385 | 1386 | 1387 | 1388 | 1389 | 1390 | 1391 | 1392 | 1393 | 1394 | 1395 | 1396 | 1397 | 1398 | 1399 | 1400 | 1401 | 1402 | 1403 | 1404 | 1405 | 1406 | 1407 | 1408 | 1409 | 1410 | 1411 | 1412 | 1413 | 1414 | 1415 | 1416 | 1417 | 1418 | 1419 | 1420 | 1421 | 1422 | 1423 | 1424 | 1425 | 1426 | 1427 | 1428 | 1429 | 1430 | 1431 | 1432 | 1433 | 1434 | 1435 | 1436 | 1437 | 1438 | 1439 | 1440 | 1441 | 1442 | 1443 | 1444 | 1445 | 1446 | 1447 | 1448 | 1449 | 1450 | 1451 | 1452 | 1453 | 1454 | 1455 | 1456 | 1457 | 1458 | 1459 | 1460 | 1461 | 1462 | 1463 | 1464 | 1465 | 1466 | 1467 | 1468 | 1469 | 1470 | 1471 | 1472 | 1473 | 1474 | 1475 | 1476 | 1477 | 1478 | 1479 | 1480 | 1481 | 1482 | 1483 | 1484 | 1485 | 1486 | 1487 | 1488 | 1489 | 1490 | 1491 | 1492 | 1493 | 1494 | 1495 | 1496 | 1497 | 1498 | 1499 | 1500 | 1501 | 1502 | 1503 | 1504 | 1505 | 1506 | 1507 | 1508 | 1509 | 1510 | 1511 | 1512 | 1513 | 1514 | 1515 | 1516 | 1517 | 1518 | 1519 | 1520 | 1521 | 1522 | 1523 | 1524 | 1525 | 1526 | 1527 | 1528 | 1529 | 1530 | 1531 | 1532 | 1533 | 1534 | 1535 | 1536 | 1537 | 1538 | 1539 | 1540 | 1541 | 1542 | 1543 | 1544 | 1545 | 1546 | 1547 | 1548 | 1549 | 1550 | 1551 | 1552 | 1553 | 1554 | 1555 | 1556 | 1557 | 1558 | 1559 | 1560 | 1561 | 1562 | 1563 | 1564 | 1565 | 1566 | 1567 | 1568 | 1569 | 1570 | 1571 | 1572 | 1573 | 1574 | 1575 | 1576 | 1577 | 1578 | 1579 | 1580 | 1581 | 1582 | 1583 | 1584 | 1585 | 1586 | 1587 | 1588 | 1589 | 1590 | 1591 | 1592 | 1593 | 1594 | 1595 | 1596 | 1597 | 1598 | 1599 | 1600 | 1601 | 1602 | 1603 | 1604 | 1605 | 1606 | 1607 | 1608 | 1609 | 1610 | 1611 | 1612 | 1613 | 1614 | 1615 | 1616 | 1617 | 1618 | 1619 | 1620 | 1621 | 1622 | 1623 | 1624 | 1625 | 1626 | 1627 | 1628 | 1629 | 1630 | 1631 | 1632 | 1633 | 1634 | 1635 | 1636 | 1637 | 1638 | 1639 | 1640 | 1641 | 1642 | 1643 | 1644 | 1645 | 1646 | 1647 | 1648 | 1649 | 1650 | 1651 | 1652 | 1653 | 1654 | 1655 | 1656 | 1657 | 1658 | 1659 | 1660 | 1661 | 1662 | 1663 | 1664 | 1665 | 1666 | 1667 | 1668 | 1669 | 1670 | 1671 | 1672 | 1673 | 1674 | 1675 | 1676 | 1677 | 1678 | 1679 | 1680 | 1681 | 1682 | 1683 | 1684 | 1685 | 1686 | 1687 | 1688 | 1689 | 1690 | 1691 | 1692 | 1693 | 1694 | 1695 | 1696 | 1697 | 1698 | 1699 | 1700 | 1701 | 1702 | 1703 | 1704 | 1705 | 1706 | 1707 | 1708 | 1709 | 1710 | 1711 | 1712 | 1713 | 1714 | 1715 | 1716 | 1717 | 1718 | 1719 | 1720 | 1721 | 1722 | 1723 | 1724 | 1725 | 1726 | 1727 | 1728 | 1729 | 1730 | 1731 | 1732 | 1733 | 1734 | 1735 | 1736 | 1737 | 1738 | 1739 | 1740 | 1741 | 1742 | 1743 | 1744 | 1745 | 1746 | 1747 | 1748 | 1749 | 1750 | 1751 | 1752 | 1753 | 1754 | 1755 | 1756 | 1757 | 1758 | 1759 | 1760 | 1761 | 1762 | 1763 | 1764 | 1765 | 1766 | 1767 | 1768 | 1769 | 1770 | 1771 | 1772 | 1773 | 1774 | 1775 | 1776 | 1777 | 1778 | 1779 | 1780 | 1781 | 1782 | 1783 | 1784 | 1785 | 1786 | 1787 | 1788 | 1789 | 1790 | 1791 | 1792 | 1793 | 1794 | 1795 | 1796 | 1797 | 1798 | 1799 | 1800 | 1801 | 1802 | 1803 | 1804 | 1805 | 1806 | 1807 | 1808 | 1809 | 1810 | 1811 | 1812 | 1813 | 1814 | 1815 | 1816 | 1817 | 1818 | 1819 | 1820 | 1821 | 1822 | 1823 | 1824 | 1825 | 1826 | 1827 | 1828 | 1829 | 1830 | 1831 | 1832 | 1833 | 1834 | 1835 | 1836 | 1837 | 1838 | 1839 | 1840 | 1841 | 1842 | 1843 | 1844 | 1845 | 1846 | 1847 | 1848 | 1849 | 1850 | 1851 | 1852 | 1853 | 1854 | 1855 | 1856 | 1857 | 1858 | 1859 | 1860 | 1861 | 1862 | 1863 | 1864 | 1865 | 1866 | 1867 | 1868 | 1869 | 1870 | 1871 | 1872 | 1873 | 1874 | 1875 | 1876 | 1877 | 1878 | 1879 | 1880 | 1881 | 1882 | 1883 | 1884 | 1885 | 1886 | 1887 | 1888 | 1889 | 1890 | 1891 | 1892 | 1893 | 1894 | 1895 | 1896 | 1897 | 1898 | 1899 | 1900 | 1901 | 1902 | 1903 | 1904 | 1905 | 1906 | 1907 | 1908 | 1909 | 1910 | 1911 | 1912 | 1913 | 1914 | 1915 | 1916 | 1917 | 1918 | 1919 | 1920 | 1921 | 1922 | 1923 | 1924 | 1925 | 1926 | 1927 | 1928 | 1929 | 1930 | 1931 | 1932 | 1933 | 1934 | 1935 | 1936 | 1937 | 1938 | 1939 | 1940 | 1941 | 1942 | 1943 | 1944 | 1945 | 1946 | 1947 | 1948 | 1949 | 1950 | 1951 | 1952 | 1953 | 1954 | 1955 | 1956 | 1957 | 1958 | 1959 | 1960 | 1961 | 1962 | 1963 | 1964 | 1965 | 1966 | 1967 | 1968 | 1969 | 1970 | 1971 | 1972 | 1973 | 1974 | 1975 | 1976 | 1977 | 1978 | 1979 | 1980 | 1981 | 1982 | 1983 | 1984 | 1985 | 1986 | 1987 | 1988 | 1989 | 1990 | 1991 | 1992 | 1993 | 1994 | 1995 | 1996 | 1997 | 1998 | 1999 | 2000 | 2001 | 2002 | 2003 | 2004 | 2005 | 2006 | 2007 | 2008 | 2009 | 2010 | 2011 | 2012 | 2013 | 2014 | 2015 | 2016 | 2017 | 2018 | 2019 | 2020 | 2021 | 2022 | 2023 | 2024 | 2025 | 2026 | 2027 | 2028 | 2029 | 2030 | 2031 | 2032 | 2033 | 2034 | 2035 | 2036 | 2037 | 2038 | 2039 | 2040 | 2041 | 2042 | 2043 | 2044 | 2045 | 2046 | 2047 | 2048 | 2049 | 2050 | 2051 | 2052 | 2053 | 2054 | 2055 | 2056 | 2057 | 2058 | 2059 | 2060 | 2061 | 2062 | 2063 | 2064 | 2065 | 2066 | 2067 | 2068 | 2069 | 2070 | 2071 | 2072 | 2073 | 2074 | 2075 | 2076 | 2077 | 2078 | 2079 | 2080 | 2081 | 2082 | 2083 | 2084 | 2085 | 2086 | 2087 | 2088 | 2089 | 2090 | 2091 | 2092 | 2093 | 2094 | 2095 | 2096 | 2097 | 2098 | 2099 | 2100 | 2101 | 2102 | 2103 | 2104 | 2105 | 2106 | 2107 | 2108 | 2109 | 2110 | 2111 | 2112 | 2113 | 2114 | 2115 | 2116 | 2117 | 2118 | 2119 | 2120 | 2121 | 2122 | 2123 | 2124 | 2125 | 2126 | 2127 | 2128 | 2129 | 2130 | 2131 | 2132 | 2133 | 2134 | 2135 | 2136 | 2137 | 2138 | 2139 | 2140 | 2141
Danke für Ihr Reinschauen und herzliche Grüße...
Xobor Xobor Blogs