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von esther10 12.01.2016 00:48

Zwei Bundesminister wollen Ausweisung schwer straffälliger Ausländer erleichtern
Veröffentlicht: 12. Januar 2016 | Autor: Felizitas Küble

Am heutigen Dienstag haben sich der Bundesinnenminister Thomas de Maizière und der Bundesjustizminister Heiko Maas auf einen gemeinsamen Vorschlag zur erleichterten Ausweisung von Straftätern verständigt. Hierzu erklärt der stellv. Fraktionsvorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Thomas Strobl: 42252-3x2-teaser190x127



“Wer bei uns eine schwere Straftat begeht, verwirkt sein Gastrecht und muss das Land unverzüglich verlassen. Die Absenkung der Ausweisungshürden, auf die sich die beiden Minister geeinigt haben, ist absolut richtig und entspricht unseren Erwartungen. Die Ereignisse in Köln und anderen deutschen Großstädten erforderten ein rasches und konsequentes Handeln.

Wir dürfen, wollen und werden niemanden sehenden Auges in den Tod schicken. Aber was möglich ist, muss konsequent gemacht werden – sowohl bei der nationalen Gesetzgebung als auch beim Vollzug, welcher Sache der Bundesländer ist. Wenn sich bestimmte Staaten weigern, ihre straffällig gewordenen Staatsbürger zurückzunehmen, dann müssen wir diesen Punkt dringend in Gesprächen mit diesen Ländern klären.

Frauen zu umzingeln, zu begrapschen oder auszurauben geht gar nicht. Dafür gibt es eine rote Karte. Wir fordern sofortige Untersuchungshaft für alle Täter und ebenso schnelle wie konsequente Verurteilungen. Wir werden Schutzlücken bei solchen widerwärtigen sexuellen Übergriffen wie in Köln schließen.”

von esther10 12.01.2016 00:46

Causa Kölner Silvesternacht: AfD fordert Rücktritt von NRW-Innenminister Jäger (SPD)
Veröffentlicht: 12. Januar 2016 | Autor: Felizitas Küble

Der Europa-Abgeordnete und NRW-Landesvorsitzende der AfD (Alternative für Deutschland), Marcus Pretzell, fordert als Konsequenz aus der Silvester-Horrornacht in Köln den Rücktritt von NRW-Innenminister Ralf Jäger:



“Es ist ungeheuerlich, wie der oberste Polizeichef Nordrhein-Westfalens sich in der Causa Köln aus der Schusslinie stehlen will.

Am Silvestertag selbst lehnte das nordrhein-westfälische Landesamt für Zentrale Polizeiliche Dienste, LZPD, es ab, eine Hundertschaft nach Köln zu schicken. Diese Behörde ist direkt Herrn Innenminister Ralf Jäger unterstellt.

Erst gab es Vertuschungsversuche, dann ließ Jäger seinen SPD-Parteifreund Wolfgang Albers über die Klinge springen. Die Zeiten der Bauernopfer sind vorbei. Bislang gingen weit über 500 Strafanzeigen bei der Polizei ein.untitled

Bekannte Fakten sind: Innerhalb der Kölner Polizei waren die Vorfälle seit dem Neujahrsmorgen um 0.50 h bekannt. Unter den 19 Verdächtigen – 14 von ihnen aus Marokko bzw. Algerien – befinden sich 10 Asylbewerber, alle ohne verzeichneten Wohnsitz in Deutschland, nicht nur in Köln. 9 von ihnen seien darüber hinaus als illegal eingestuft.

Zu Verhaftungen kam es wohl mit Hilfe der den Frauen gestohlenen Mobiltelefone, die in Flüchtlingsunterkünften in Essen, Kerpen und Recklinghausen sichergestellt wurden. Flüchtlingsunterkünfte sind in erschreckendem Ausmaß untereinander vernetzt.

In der Sondersitzung des Innenausschusses im NRW-Landtag versuchte Innenminister Ralf Jäger immer wieder, seinen Kopf aus der Schlinge zu ziehen. Nachdem er den Kölner Polizeichef in den vorzeitigen Ruhestand versetzen ließ, ist jetzt die Kölner Bereitschaftspolizei dran: sie habe die “sexuellen Übergriffe auf Frauen nicht immer erkannt”.

Ralf Jäger sollte Manns genug sein und die Verantwortung für die verabscheuungswürdigen Vorfälle in der Kölner Silvesternacht selbst übernehmen.”
https://charismatismus.wordpress.com/201...ter-jaeger-spd/

von esther10 12.01.2016 00:45

Erzbischof Koch: Papstdokument zu Ehe und Familie im Frühjahr


Der Berliner Erzbischof Heiner Koch in Rom - RV

12/01/2016 09:21SHARE:
Das päpstliche Abschlussdokument der Familiensynode soll noch in diesem Frühjahr veröffentlicht werden.

Das sagte Erzbischof Heiner Koch, laut der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA), am Montagabend in der Berliner Katholischen Akademie. Er äußerte sich bei einer Veranstaltung über die Bischofssynode vom vergangenen Oktober in Rom.

Bereits während seiner Schlussrede zur Synode habe der Papst in jedem Satz gezeigt, dass er alle unterschiedlichen Positionen bei dem dreiwöchigen Treffen zur Kenntnis genommen habe, sagte der Berliner Erzbischof, der in der Deutschen Bischofskonferenz für Familienfragen zuständig ist.
Bei der Synode hatten 270 Bischöfe aus aller Welt und weitere Kirchenvertreter Fragen zu Ehe und Familie erörtert, darunter den Umgang der Kirche mit wiederverheirateten Geschiedenen und Homosexuellen. Diese beiden Themen hätten bei Katholiken anderer Länder nicht die Bedeutung, die ihnen in Deutschland beigemessen werde, betonte Koch.

Mehr Spielraum für pastorale Formen in Ehevorbereitung

Zugleich plädierte er dafür, in der katholischen Kirche mehr Spielraum für unterschiedliche pastorale Formen etwa in der Ehevorbereitung zuzulassen. Dies müssten die Ortskirchen stärker je nach ihrem gesellschaftlichen Umfeld bestimmen können. Der Vatikan und seine kirchlichen Behörden „sind kein Seelsorgeamt“, so der Erzbischof. Trotz pastoraler Vielfalt stehe das katholische Verständnis des Ehesakramentes nicht zur Disposition, betonte Koch. Hier die Einheit zu wahren, sei die Aufgabe des Papstes.

Der Erzbischof kündigte einen Hirtenbrief der deutschen Bischöfe zu dem Thema Ehe und Familie an und forderte eine familienfreundlichere Gesetzgebung, insbesondere für kinderreiche Familien in Deutschland.

Der 61-jährige Koch, der seit vergangenem September das deutsche Hauptstadt-Erzbistum leitet, war bei der Familiensynode Berichterstatter („Relator“) der 18 Mitglieder umfassenden deutschsprachigen Arbeitsgruppe. Unter anderem bündelte er die Ergebnisse der Beratungen in Änderungsanträge. Im Plenum trug er den deutschen Beitrag vor und tauschte sich mit den Berichterstattern der anderen zwölf Sprachgruppen aus.
http://de.radiovaticana.va/news/2016/01/...%BChjah/1200377
12.01.2016 no)

von esther10 12.01.2016 00:45

Erinnerung an ein „Weihnachtswunder“ vor 70 Jahren in Regensburg


Quelle: WIKIMEDIA COMMONS, Michael Vogl Cc by

Familie Vawter aus Amerika zu Gast bei Bischof Rudolf Voderholzer
Dass Amerikaner Regensburg besuchen ist keine Seltenheit. Denn viele von ihnen lassen sich vom Charme dieser einzigartigen Stadt nur allzu gerne verzaubern.

Auch an Heiligabend waren Besucher aus Amerika in Regensburg. Es handelte sich um eine ganz besondere Gruppe, denn sie machte sich auf die Suche nach ihren familiären Wurzeln, die sowohl in Deutschland liegen als auch mit Regensburg verbunden sind – und nahmen als Gäste von Bischof Rudolf Voderholzer an der diesjährigen Christmette im Dom teil.

Bischof Rudolf war es ein persönliches Anliegen, diese Familie aus Übersee in Regensburg begrüßen zu können.Denn vor wenigen Wochen erhielt er von ihr einen ihn tief berührenden Brief, der ihn dazu veranlasste seine gesamte Predigt an Heiligabend nur einer einzigen Person zu widmen: Der 2010 mit 87 Jahren verstorbenen Deutsch-Amerikanerin Gabriele Vawter (geb. Meyer).

Regensburg, Weihnachten 1945

Gabriele Meyer wird kurz vor Weihnachten 1945 aus einem russischen Kriegsgefangenlager in der Tschechei freigelassen und schlägt sich von dort aus bis ins amerikanisch besetzte Regensburg durch. Vollkommen entkräftet und inmitten vieler anderer Flüchtlinge nimmt sich ein gutherziger Fremder ihrer an, schenkt ihr Lebensmittelmarken – und nimmt sie mit zur Christmette in den Regensburger Dom.

Dort erlebt die von Leid und Krieg geprägte Gabriele Meyer ihr ganz persönliches „Weihnachtswunder“: Denn trotz aller Not und Nachkriegswirren ist die Feier der Heiligen Messe an Weihnachten ausgesprochen festlich, die Regensburger Domspatzen singen engelsgleich - und Gabriele Vawter kann, wie sie selbst ihren Kindern Jahre später mitteilt, allen Schmerz und alles Leid, das ihr bis dahin wiederfahren war, buchstäblich vergessen. Nach dem Krieg wandert sie nach Amerika aus, heiratet, wird Mutter von drei Kindern – und das Informationsblatt, das für diesen Weihnachtsabend 1945 im Dom zu Regensburg eigens gedruckt worden war, bewahrt sie Zeit ihres Lebens auf.

Ein Ereignis also, dass nicht nur Gabriele Meyer, sondern ihre gesamte Familie bis auf den heutigen Tag tief geprägt hat. Höchste Zeit also, für deren Kinder und Enkel zur 70. Wiederkehr der Christmette 1945 sich „vor Ort“ auf Spurensuche zu begeben.

Regensburg, Weihnachten 2015

Rund eine halbe Stunde noch bis zur diesjährigen Christmette: Der Regensburger Dom ist bereits bis auf den letzten Platz gefüllt, letzte Vorbereitungen werden getroffen – und Familie Vawter steht vor der Domsakristei, ein wenig nervös und dennoch in großer Vorfreude. Die siebenköpfige Gruppe wartet auf Bischof Rudolf Voderholzer, mit dem sie hier verabredet ist. Als dieser sich schließlich der Gruppe nährt, verfliegt schnell die Anspannung und man kommt unverkrampft und lächelnd miteinander ins Gespräch.

Man könne es kaum glauben hier zu sein, so Gabriel Vawters Tochter Dorle im Gespräch mit dem Regensburger Oberhirten. Ihren Brüdern Art und Tom geht es genauso. Es sei für sie alle ein großer Moment, diese Kathedrale und ganz besonders diese Christmette zu erleben - und vielleicht ein wenig das nachempfinden zu können, was ihre Mutter vor 70 Jahren empfunden haben muss. Bischof Voderholzer verspricht ihnen eine eindrucksvolle Christmette – und lädt sie im Anschluss noch zu einem kleinen „Weihnachtsumtrunk“ ein.

Schließlich führt Bischof Rudolf seine Gäste zu einem ganz besonderen Ehrenplatz – dem Chorgestühl im Regensburger Dom, von wo aus Familie Vawter die gesamte Christmette verfolgt. Vielleicht dachten sie dabei auch an ihre Mutter und Großmutter zurück, die damals während der gesamten Christmette auf dem Fußboden des Regensburger Doms sitzen musste – Bänke und Stühle waren nämlich damals nur den amerikanischen Besatzungssoldaten vorbehalten.

Und die Gäste aus Amerika wurden nicht enttäuscht: Die Stimmung während der Christmette ist festlich und die Domspatzen singen feierlich. Ob es genauso schön war wie 1945 wird man wohl nur schwer feststellen können. Dass es unvergesslich war steht jedoch außer Zweifel.

(Quelle: Webseite des Bistums Regensburg, 28.12.2015)
http://www.zenit.org/de/articles/erinner...n-in-regensburg

von esther10 12.01.2016 00:40

Übersetzung: Synodentext zu Wiederverheirateten


Eheschließung am Standesamt - ANSA

24/10/2015 20:01SHARE:
Hier lesen Sie zur Vertiefung einen Auszug aus dem Schlussdokument der Bischofssynode, das am Samstagabend veröffentlicht wurde, in einer nichtoffiziellen Arbeitsübersetzung.
http://blog.zdf.de/papstgefluester/2015/...milie-nachlese/

Unterscheidung und Integration

84. Die Getauften, die geschieden sind und standesamtlich wiedergeheiratet haben, müssen mehr in die christlichen Gemeinden integriert werden – in der je möglichen Art und Weise, unter Vermeidung jeden Anlasses zum Skandal. Die Logik der Integration ist der Schlüssel ihrer seelsorglichen Begleitung, damit sie nicht nur wissen, dass sie zum Leib Christi – d.h. der Kirche – gehören, sondern das auch auf freudige und fruchtbare Weise erleben. Sie sind Getaufte, sind Brüder und Schwestern, der Heilige Geist schüttet über sie zum Wohle aller Gaben und Charismen aus. Ihre Teilnahme kann sich in verschiedenen kirchlichen Diensten ausdrücken; es gilt daher zu unterscheiden, welche der verschiedenen Formen des Ausschlusses, die derzeit in liturgischem, pastoralem, schulischem und institutionellem Bereich bestehen, überwunden werden können. Sie sollen sich nicht nur nicht exkommuniziert fühlen, sondern können als lebendige Glieder der Kirche leben und reifen und die Kirche dabei als eine Mutter wahrnehmen, die sie immer aufnimmt, sich voller Zuneigung um sie kümmert und sie ermuntert auf dem Weg des Lebens und des Evangeliums. Diese Integration ist auch für die Sorge und die christliche Erziehung ihrer Kinder nötig, sie müssen an erster Stelle stehen. Für die christliche Gemeinschaft bedeutet das Sich-Kümmern um diese Menschen keine Schwächung des eigenen Glaubens und des Zeugnisses für die Unauflöslichkeit der Ehe – im Gegenteil, die Kirche drückt gerade dadurch ihre Nächstenliebe aus.

85. Der heilige Johannes Paul II. hat einen umfassenden Kriterienkatalog zusammengestellt, der die Grundlage für die Einschätzung solcher Situationen bleibt: „Die Hirten mögen beherzigen, dass sie um der Liebe willen zur Wahrheit verpflichtet sind, die verschiedenen Situationen gut zu unterscheiden. Es ist ein Unterschied, ob jemand trotz aufrichtigen Bemühens, die frühere Ehe zu retten, völlig zu Unrecht verlassen wurde oder ob jemand eine kirchlich gültige Ehe durch eigene schwere Schuld zerstört hat. Wieder andere sind eine neue Verbindung eingegangen im Hinblick auf die Erziehung der Kinder und haben manchmal die subjektive Gewissensüberzeugung, dass die frühere, unheilbar zerstörte Ehe niemals gültig war“ (Familiaris Consortio, Nr. 84).

So ist es Aufgabe der Priester, die betroffenen Menschen auf dem Weg der Unterscheidung zu begleiten, gemäß der Lehre der Kirche und den Vorgaben des Bischofs. In diesem Prozess wird es hilfreich sein, eine Gewissenserforschung mittels Momenten der Reflexion und der Buße vorzunehmen. Die wiederverheirateten Geschiedenen sollten sich fragen, wie sie mit ihren Kindern umgegangen sind, als die eheliche Gemeinschaft in die Krise geriet; ob es Versuche der Versöhnung gab; wie die Situation des verlassenen Partners ist; wie sich die neue Partnerschaft auf die weitere Familie und die Gemeinschaft der Gläubigen auswirkt; welches Beispiel den Jüngeren gegeben wird, die sich auf die Ehe vorbereiten sollen. Eine ehrliche Besinnung kann das Vertrauen in die Barmherzigkeit Gottes stärken, die niemandem verweigert wird.

Überdies kann man nicht in Abrede stellen, dass unter einigen Umständen aufgrund verschiedener Einflüsse„die Schuldfähigkeit und die Verantwortung für eine Handlung gemindert oder aufgehoben sein können“. Infolgedessen kann das Urteil über eine objektive Situation nicht zu einem Urteil über die „subjektive Schuldfähigkeit“ führen (Päpstlicher Rat für die Interpretation der Gesetzestexte, Erklärung vom 24. Juni 2000, 2a). In bestimmten Umständen stoßen die Menschen auf große Schwierigkeiten, sich anders zu verhalten. Deshalb ist es – auch wenn man die allgemeine Norm aufrecht erhält – nötig zu erkennen, dass die Verantwortung bezüglich bestimmter Handlungen oder Entscheidungen nicht in allen Fällen dieselbe ist. Die pastorale Unterscheidung muss sich auch unter Einbeziehung des recht gebildeten Gewissens der Menschen dieser Situationen annehmen. Auch die Folgen der begangenen Akte sind nicht notwendigerweise in allen Fällen dieselben.

86. Der Weg des Begleitens und der Unterscheidung führt diese Gläubigen zur Gewissensentscheidung über ihre Lage vor Gott. Das Gespräch mit dem Priester, im Forum Internum, trägt zur Herausbildung eines gerechten Urteils bei über das, was die Möglichkeit einer volleren Teilnahme am Leben der Kirche ermöglicht, und über die Schritte, die dazu beitragen und sie reifen lassen können. Da es im Gesetz selbst keine Gradualität gibt (s. FC, Nr. 34), kann diese Unterscheidung niemals von den Erfordernissen der Wahrheit und der Nächstenliebe des Evangeliums absehen, wie die Kirche sie vorgibt. Damit dies geschehe, sollen die nötigen Bedingungen der Demut, Vertraulichkeit, Liebe zur Kirche und ihrer Lehre garantiert werden, in der aufrichtigen Suche nach dem Willen Gottes und im Wunsch, zu einer vollkommeneren Antwort auf dieselbe zu gelangen.
http://de.radiovaticana.va/news/2015/10/...rateten/1181867


(rv 24.10.2015 sk/gs)

von esther10 12.01.2016 00:38

Stuttgart: Symposium am 23. Januar 2016 setzt Gender auf den Prüfstand
Veröffentlicht: 12. Januar 2016 | Autor: Felizitas Küble

Symposium „Gender und Sexualpädagogik auf dem Prüfstand der Wissenschaften“
am Samstag, 23. Januar 2016 von 10 bis 18 Uhr Gender und Sexualpädagogik auf dem Prüfstand der Wissenschaften
in der Liederhalle (Mozartsaal) in Stuttgart



Es erwarten Sie herausragende Vorträge fachlich versierter Experten: Univ-Prof. Dr. Axel Meyer (Evolutionsbiologe), Dr. Jakob Pastötter (Sexualwissenschaftler), Prof. Dr. Dr. Raphael Bonelli (Neurowissenschaftler und Psychiater) sowie Univ-Prof. Dr. Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz (Philosophin, Sprach- u. Politikwissenschaftlerin).

Das Symposium wird den aktuellen Stand der wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit den gängigen Gender-Theorien, dem politischen Gender Mainstreaming und mit den Herausforderungen einer „emanzipatorischen“ Sexualpädagogik ausleuchten und mögliche weitreichende gesellschaftliche Auswirkungen vor einem breiteren Publikum erörtern.

Dabei werden verschiedene, auch kontroverse Standpunkte zu Wort kommen. Wir möchten damit einen fachlich fundierten und lebendigen Diskurs eröffnen.

Der Eintritt ist kostenlos.

Eine verbindliche Anmeldung bis 20. Januar 2016 ist erforderlich.

https://charismatismus.wordpress.com/201...den-pruefstand/
Mehr Infos und Anmeldung unter http://www.genderundsexualpaedagogik.com


von esther10 12.01.2016 00:33

Dienstag, 12. Januar 2016
Bundesrat will Werbeverbot im Ausland: auch für Prostitution und Pornografie?


„Bundesrat-A“ von campsmum / Patrick Jayne and Thomas - Modification of File:Bundesrat.jpg, Original at Flickr. Lizenziert unter CC BY 2.0 über Wikimedia Commons
Der Deutsche Bundesrat will gegen deutsche Werbetreibende vorgehen, die im Ausland Werbung platzieren, die in Deutschland illegal ist.

Der Bundesrat beabsichtigt damit vor allem die Veröffentlichung verfassungsfeindlicher Symbole zu verhindern, wie etwa Hakenkreuze oder antisemitische Hetze.

Sollte der Bundesrat sich zu diesem Schritt entschließen, gäbe es keinen rechtlichen Grund, gegen andere Formen der Werbung, die in Deutschland illegal sind, im Ausland rechtlich vorzugehen.

Dazu zählen vor allem Internet-Pornografie und Prostitution.

Die meisten Deutschen, die Pornografie- und Prostitutions-„Firmen“ im Internet betreiben, platzieren ihre Inhalte im Ausland. In Deutschland ist das nicht möglich, weil das hiesige Jugendmedienschutzgesetz im internationalen Vergleich zu streng ist. Diese Internetseiten leben aber von Werbung für Prostitution und Pornografie, die nach deutschen Maßstäben illegal ist.

Unter Umständen käme auch der Zugang von im Ausland platzierte Kinderpornografie wieder ins Gespräch. Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen wollte sog. Internetsperren einführen mit der Begründung, von Deutschland aus dürfe nicht auf illegale Inhalte zugegriffen werden. Das Projekt scheiterte schließlich an der FDP, nachdem die Große Koalition im Jahr 2009 von der schwarz-gelben Koalition abgelöst wurde.

von esther10 12.01.2016 00:31

Wird die bayerische Staatsregierung gegen Merkels Asylpolitik klagen?
Veröffentlicht: 12. Januar 2016 | Autor: Felizitas Küble

“Man kann nicht zugleich Regierung und Opposition sein”

Der frühere Verfassungsrichter Udo di Fabio hat der Bundesregierung Rechtsverstöße in der Asylpolitik vorgeworfen. Der angesehene Staatsrechtler geht dabei der Frage nach, „ob der Bund seine grundgesetzlichen Pflichten zur Grenzsicherung in landes- und damit bundesschädigender Weise vernachlässigt“. AfD_Plakat_A0_Deutschland_RZ_500



Sein Urteil: Im Hinblick auf die versagenden Schengen- und Dublin-Verordnungen sei der Bund zur Grenzsicherung verpflichtet. Das Grundgesetz setze „die Beherrschbarkeit der Staatsgrenzen und die Kontrolle über die auf dem Staatgebiet befindlichen Personen voraus“, schreibt der ehem. Verfassungsrichter.

Das Grundgesetz garantiere zwar jedem eine „menschenwürdige Behandlung“, es garantier jedoch “nicht den Schutz aller Menschen weltweit durch faktische oder rechtliche Einreiseerlaubnis“, mahnte der Verfassungsrechtler weiter. „Eine solche unbegrenzte Rechtspflicht besteht auch weder europarechtlich noch völkerrechtlich.“

Die bayerische Staatsregierung kündigte an, das 85-seitige Gutachten prüfen zu wollen. Ministerpräsident Horst Seehofer hatte im vergangenen Jahr gedrohtt, vor dem Verfassungsgericht gegen das derzeitige Grenzregime zu klagen.

Zögert die CSU noch wegen der Landtagswahlen?

Laut Bildzeitung hat die CSU einen Gang nach Karlsruhe noch vor den Landtagswahlen im März ausgeschlossen. Die CSU-Basisbewegung „Konservativer Aufbruch“ fordert dagegen die Bayerische Staatsregierung auf, wegen der eindeutigen Stellungnahme di Fabios eine entsprechende Verfassungsklage einzureichen:
https://charismatismus.wordpress.com/201...politik-klagen/
„Unsere CSU-Führung möchten wir zudem bitten, als Ultima Ratio ernsthaft über einen Ausstieg aus der Großen Koalition nachzudenken. Wir dürfen als CSU dem fortgesetzten Rechtsbruch der Bundeskanzlerin nicht weiter tatenlos zuschauen und diesem damit auch noch Vorschub leisten“, sagte der Sprecher der Initiative, David Bendels, der Wochenzeitung JUNGEN FREIHEIT.

Wenn eine Regierungspartei zu dem Schluß komme, daß die Regierungspolitik verfassungswidrig sei, müsse sie die Regierung verlassen und die Koalition aufkündigen. „Man kann nun mal nicht Regierung und Opposition zugleich sein. Den Kuchen essen und zugleich behalten zu wollen, das ist schlechterdings unmöglich.“

Quelle: https://jungefreiheit.de/politik/deutsch...in-bedraengnis/

von esther10 12.01.2016 00:30

Dienstag, 12. Januar 2016
Überwiegende Mehrheit unter 30 wünscht sich traditionelle Familie


„FamiliaOjeda“ von Ojedamd - Eigenes Werk. Lizenziert u. CC BY-SA 3.0 über Wikimedia
Die klassische, traditionelle Familie wird nach wie vor von der überwiegenden Mehrheit der Deutschen als Ideal angesehen. Das ergab eine Umfrage von Forsa für die Zeitschrift „Eltern“.

67 Prozent möchten in einer klassischen Familie leben. Etwa 25 Prozent in einer Großfamilie mit drei Generationen. 86 Prozent der noch kinderlosen jungen Frauen und 88 Prozent der Männer wünschen sich Kinder.

Andere Partnerschaftsformen, wie etwa Patchwork, werden kaum als wünschenswert erachtet.

Sicherheit und eine stabile Ehe erachten die meisten der Befragten als sehr wichtig. Zudem erwarten sie, dass sie mehr Freiräume seitens der Wirtschaft erhalten, um besser das Familienleben organisieren zu können.

Die Wünsche der Menschen stehen in Kontrast mit der Familienpolitik der letzten Jahre. Diese förderte systematisch außerfamiliäre Partnerschaftsformen. Die meisten Privilegien erhielten Partnerschaften von gleichgeschlechtlichen Personen.
Eingestellt von Mathias von Gersdorff um 10:43 Keine Kommentare:
http://mathias-von-gersdorff.blogspot.de/


von esther10 12.01.2016 00:29

Dschihadisten sollen sich als Christen tarnen – Handbuch des Islamischen Staates (IS)
12. Januar 2016


Dschihadisten sollen sich als Christen tarnen und Kreuze tragen - empfiehlt ein Handbuch des Islamischen Staates (IS)

(Neu Delhi) Die Dschihad-Miliz Islamischer Staat (IS) verbreitet ein Handbuch für islamische Terroristen. Darin werden ihre Anhänger im Westen aufgefordert, sich als Christen zu tarnen, um ungestörter Attentate planen und durchführen zu können. Dies berichtet The Times of India, die auflagenstärkste Tageszeitung Indiens.

Bei dem Handbuch handle es sich um eine aktualisierte Ausgabe der 58 Seiten umfassenden Publikation „Safety and Security Guidelines for Lone Wolf Mujahideen“.

Die Schrift „war ursprünglich für Mudschahedin und nicht für einsame Wölfe gedacht“, heißt es im Vortwort. Man habe sie jedoch überarbeitet, „Wichtiges von Unwichtigem getrennt“, um sie für kleine Gruppen und Einzelkämpfer zu adaptieren, die im Westen operieren.

„Bart rasieren, traditionelle Kleidung ablegen, Kreuze tragen“

Den Dschihadisten wird im Handbuch empfohlen, sich den Bart zu rasieren, auf traditionelle Kleidung zu verzichten und Kreuze zu verwenden.

„Es ist bekannt, daß es unter Christen (und auch westlichen Atheisten) üblich, Kreuze um den Hals zu tragen.“ So wird den Dschihadisten empfohlen, ebenfalls Kreuze zu tragen, da sie dadurch weniger auffallen und vertrauenserweckender wären, trotz ihres moslemischen Namens im Reisepaß.

Die Anweisungen gehen soweit, den Terroristen Parfum-Empfehlungen zu geben. Sie sollen auf die typisch moslemischen Parfums verzichten und statt dessen solche mit Alkoholgehalt verwenden, wie dies im Rest der Welt üblich sei.

„Geheimhaltung“ und „Westler“ in die Irre führen

Das Handbuch enthält Hinweise zum Gebrauch gefälschter Reisepässe, zum Besuch von Diskotheken und anderer Orte, die „Westler“ in die Irre führen können. Einer der Hauptpunkte der Anweisungen ist die Geheimhaltung von Operationen.

Die Geheimdienste, so die Times of India, gehen davon aus, daß der Islamische Staat (IS) seine Attentate im Westen verstärken wolle. Besonders im Visier seien jene Staaten, die sich an den Luftschlägen gegen IS-Stellungen in Syrien und im Irak beteiligen.

Text: Andreas Becker
Bild: Inside Iraq (Screenshot)

von esther10 12.01.2016 00:29

SPD-Landesminister Pistorius will Presse- und Werbefreiheit links zensieren
Veröffentlicht: 12. Januar 2016 | Autor: Felizitas Küble |

Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius (SPD) hat einen Werbeboykott von politisch unangepaßten Internetseiten gefordert. Mit Blick auf die JUNGE FREIHEIT und andere Internetportale sagte der SPD-Politiker dem SWR-Magazin “Report” aus Mainz:

„Mich ärgert am meisten daran die finanzielle Unterstützung, die diesen Seiten damit zuteil wird. Diese Seiten sind ohne Frage geistige Brandstifter, das muß man sehr deutlich so sagen. Es wird dringend Zeit, daß mehr Sensibilität im Umgang mit Werbung auf Webseiten dieser Art Platz greift.“ Banner-Probeabo-690x240



Es seien Seiten, „auf denen gehetzt wird, rassistische Parolen verbreitet werden, anonyme User sich ausbreiten mit ihren fremdenfeindlichen und rassistischen Theorien, ihrem Haß auf andere“.

Daß dies „durch Werbung erst ermöglicht“ würde, sei ein Skandal, empörte sich Pistorius.

Das mit Zwangsgebühren finanzierte TV-Magazin hatte die Webseite der ‘Jungen Freiheit”, von Kopp-Online sowie dem Internetportal „Politically Incorrect“ nach eigenen Aussagen „mehrere Wochen lang beobachtet“ und Werbekunden angeschrieben. „Die Unternehmen und Behörden distanzierten sich auf Nachfrage von ‘Report Mainz’ von den Inhalten der Webseiten und betonten, sie hätten nicht absichtlich dort geworben. Alle teilten mit, sie hätten die Werbung gestoppt und die Seiten nachträglich sperren lassen.“

Zu den Unternehmen gehören die Deutsche Telekom, Lufthansa, die Bundesarbeitsagentur sowie die Bundespolizei. Sie nutzen dafür automatisch generierte Google-Werbeanzeigen.

Dieter Stein, Chefredakteur der konservativen Wochenzeitung JUNGE FREIHEIT, reagierte empört auf den Bericht des SWR-Magazins:

„Anstatt unabhängige und privatwirtschaftliche Medien zu diffamieren, sollten sich öffentlich-rechtliche und zwangsfinanzierte Sender wie die ARD und der SWR lieber mit dem eigenen Glaubwürdigkeitsdefizit auseinandersetzen. Damit hätten sie gerade nach der Berichterstattung zu den Übergriffen in Köln und der Asylkrise wahrlich genug zu tun.“

Die JF selbst habe keinen Einfluß darauf, welche Unternehmen über Google auf ihrer Internetseite werben würden, unterstrich Stein. Fest stehe nur, daß die Werbeplätze bei der JF aufgrund steigender Auflage und Zugriffszahlen immer attraktiver würden.

Quelle: https://jungefreiheit.de/politik/deutsch...n-freiheit-auf/

https://charismatismus.wordpress.com/201...inks-zensieren/

von esther10 12.01.2016 00:25

"Gott ist erschienen" – Die Predigt Papst Benedikts XVI. in der Christmette
25. Dezember


Papst Benedikt XVI. hat am Samstagabend im Petersdom die traditionelle Christmette zum Weihnachtsfest gefeiert. Der Gottesdienst in Erinnerung an die Geburt Christi vor 2000 Jahren in Bethlehem begang um 22 Uhr. In seiner Predigt sagte der Papst:

Liebe Schwestern und Brüder!

Die Lesung aus dem Brief des heiligen Apostels Paulus an Titus, die wir eben gehört haben, beginnt feierlich mit dem Wort „apparuit“, das dann auch in der Lesung in der Messe in der Morgenröte noch einmal wiederkehrt: apparuit – „es ist erschienen“. Dies ist ein programmatisches Wort, mit dem die Kirche zusammenfassend das Wesen von Weihnachten aussagen will. Von Gott hatten zuvor die Menschen auf vielfältige Weise gesprochen und menschliche Bilder geschaffen. Gott selber hat auf vielerlei Art und Weise zu den Menschen gesprochen (vgl. Hebr 1, 1: dritte Weihnachtsmesse). Aber nun ist mehr geschehen: Er ist erschienen. Er hat sich gezeigt. Er ist aus dem unzugänglichen Licht herausgetreten, in dem er wohnt. Er selbst ist in unsere Mitte hereingekommen.

Das war für die alte Kirche die große Freude von Weihnachten: Gott ist erschienen. Er ist nicht mehr bloß Idee, nicht bloß durch Worte zu erahnen. Er ist „erschienen“. Aber nun fragen wir: Wie ist er erschienen? Wer ist er dann wirklich? Die Lesung in der Messe der Morgenröte sagt dazu: „Erschienen ist die Güte und die Menschenliebe unseres Gottes“ (Tit 3, 4). Für die Menschen der vorchristlichen Zeit, die angesichts der Schrecken und der Widersprüche der Welt fürchteten, dass auch Gott nicht einfach gut sei, dass er wohl grausam und willkürlich sein könne, war dies eine wirkliche „Epiphanie“, das große Licht, das uns erschienen ist: Gott ist reine Güte.

Auch heute fragen sich Menschen, die Gott nicht mehr im Glauben erkennen können, ob die letzte Macht, die die Welt begründet und trägt, wirklich gut sei oder ob nicht das Böse genau so mächtig und ursprünglich sei wie das Gute und Schöne, dem wir in hellen Augenblicken in unserem Kosmos begegnen. „Erschienen ist die Güte und die Menschenfreundlichkeit unseres Gottes“: Das ist neue, tröstende Gewissheit, die uns an Weihnachten geschenkt wird.

In allen drei Weihnachtsmessen zitiert die Liturgie ein Stück aus dem Propheten Jesaja, das die an Weihnachten geschehene Epiphanie noch konkreter beschreibt: „Ein Kind ist uns geboren, ein Sohn ist uns geschenkt. Die Herrschaft liegt auf seiner Schulter; man nennt ihn: Wunderbarer Ratgeber, Starker Gott, Vater in Ewigkeit, Fürst des Friedens. Seine Herrschaft ist groß, und der Friede hat kein Ende“ (Jes 9, 5f). Ob der Prophet bei diesem Wort an irgendein in seiner historischen Stunde geborenes Kind gedacht hat, wissen wir nicht. Aber es scheint unmöglich. Dies ist der einzige Text im Alten Testament, in dem von einem Kind, von einem Menschen gesagt wird: Man nennt ihn starker Gott, Vater in Ewigkeit. Wir stehen vor einer Vision, die weit über den historischen Augenblick hinausreicht, ins Geheimnisvolle, ins Künftige hinein. Ein Kind in seiner ganzen Schwachheit ist starker Gott. Ein Kind in seiner ganzen Bedürftigkeit und Abhängigkeit ist Vater in Ewigkeit. „Und der Friede hat kein Ende.“ Der Prophet hatte es vorher als „ein helles Licht“ bezeichnet und über den von ihm kommenden Frieden gesagt, dass der Stock des Treibers, jeder dröhnend daherstampfende Stiefel, jeder blutbefleckte Mantel verbrannt wird (vgl. Jes 9, 1. 3-4).

Gott ist erschienen – als ein Kind. Gerade so stellt er sich aller Gewalt entgegen und bringt eine Botschaft, die Friede ist. In dieser Stunde, in der die Welt immer wieder an vielen Orten und auf vielerlei Weisen von der Gewalt bedroht ist; in der es immer wieder Stöcke des Treibers und blutbefleckte Mäntel gibt, rufen wir zum Herrn: Du, der starke Gott, bist als Kind erschienen und hast dich uns als der gezeigt, der uns liebt, durch den die Liebe siegen wird. Und du hast uns gezeigt, dass wir mit dir Friedensstifter sein müssen. Wir lieben dein Kindsein, deine Gewaltlosigkeit, aber wir leiden darunter, dass die Gewalt fortgeht in der Welt, und so bitten wir dich auch: Zeige deine Macht, o Gott. Mache es wahr in dieser unserer Zeit, in dieser unserer Welt, dass Treiberstöcke, die blutbefleckten Mäntel und die dröhnenden Stiefel verbrannt werden und dein Friede siegt in dieser unserer Welt.

Weihnachten ist Epiphanie – Erscheinen Gottes und seines großen Lichtes in einem Kind, das uns geboren wurde. Geboren im Stall zu Bethlehem, nicht in den Palästen der Könige. Als im Jahr 1223 Franz von Assisi in Greccio Weihnachten feierte mit Ochs und Esel und mit einer heugefüllten Futterkrippe, ist eine neue Dimension des Geheimnisses von Weihnachten sichtbar geworden. Franz von Assisi hat Weihnachten „das Fest aller Feste“ genannt – mehr als alle anderen Feste – und es mit „unaussprechlicher Hingebung“ gefeiert (2 Celano 199: FF 787). Er küsste voller Hingebung die Bilder des Kindleins und stammelte zärtliche Worte, wie Kinder es tun, erzählt uns Thomas von Celano (ebd.). Für die alte Kirche war Ostern das Fest der Feste: In der Auferstehung hatte Christus die Türen des Todes aufgestoßen und so die Welt von Grund auf verändert: Für den Menschen hatte er in Gott selbst Platz geschaffen. Nun, Franziskus hat diese objektive Rangordnung der Feste, die innere Struktur des Glaubens mit seiner Mitte im Ostergeheimnis nicht geändert, nicht ändern wollen. Aber etwas Neues ist dennoch durch ihn und seine Weise des Glaubens geschehen: Franz hat in einer ganz neuen Tiefe das Menschsein Jesu entdeckt. Dieses Menschsein Gottes wurde ihm am meisten sichtbar in dem Augenblick, in dem Gottes Sohn als Kind aus der Jungfrau Maria geboren, in Windeln gewickelt und in eine Krippe gelegt worden war. Die Auferstehung setzt die Menschwerdung voraus. Gottes Sohn als Kind, als wirkliches Menschenkind – das hat das Herz des Heiligen von Assisi zuinnerst getroffen und Glaube zu Liebe werden lassen. „Erschienen ist uns die Menschenfreundlichkeit Gottes“ – dieser Satz des heiligen Paulus hatte nun eine ganz neue Tiefe bekommen. Man kann Gott sozusagen in dem Kind im Stall zu Bethlehem anfassen, liebkosen. So hat das Kirchenjahr eine zweite Mitte erhalten in einem Fest, das vor allem Fest des Herzens ist.

All dies hat nichts von Sentimentalität an sich. Gerade in der neuen Erfahrung der Wirklichkeit von Jesu Menschsein wird das große Mysterium des Glaubens offenbar. Franziskus liebte Jesus, das Kind, weil ihm in diesem Kindsein die Demut Gottes aufging. Gott ist arm geworden. Sein Sohn wurde in der Armut des Stalles geboren. Im Kind Jesus hatte Gott sich abhängig gemacht, der Liebe von Menschen bedürftig, um ihre – um unsere – Liebe bittend. Heute ist Weihnachten zu einem Fest der Geschäfte geworden, deren greller Glanz das Geheimnis der Demut Gottes verdeckt, die uns zur Demut und zur Einfachheit einlädt. Bitten wir den Herrn darum, dass er uns hilft, durch die glänzenden Fassaden dieser Zeit hindurchzuschauen bis zu dem Kind im Stall zu Bethlehem, um so die wahre Freude und das wirkliche Licht zu entdecken.

Franziskus ließ über der Futterkrippe, die zwischen Ochs und Esel stand, die heilige Eucharistie feiern (1 Celano 85: FF 469). Später wurde über dieser Krippe ein Altar gebaut, damit dort, wo einst die Tiere das Heu gegessen hatten, nun die Menschen das Fleisch des unbefleckten Lammes Jesus Christus empfangen konnten, zum Heil für Seele und Leib, berichtet uns Celano (1 Celano 87: FF 471). Franziskus selbst hatte in der Heiligen Nacht zu Greccio als Diakon mit strahlender Stimme das Weihnachtsevangelium gesungen. Durch die Lichtgesänge der Brüder zur Heiligen Nacht erschien die ganze Feier als ein einziger Ausbruch von Freude (1 Celano 85. 86: FF 469. 470). Gerade die Begegnung mit der Demut Gottes wurde zur Freude – seine Güte schafft das wahre Fest.

Wer heute die Geburtskirche Jesu zu Bethlehem betreten will, findet, dass das einst fünfeinhalb Meter hohe Portal, durch das Kaiser und Kalifen den Bau betraten, weitgehend zugemauert ist. Nur eine niedrige Öffnung von 1,30 Meter Höhe ist geblieben. Man wollte wohl die Kirche besser vor Überfällen schützen, besonders aber verhindern, dass man hoch zu Ross in das Gotteshaus ritt. Wer den Ort der Geburt Jesu betreten möchte, muss sich bücken. Mir scheint, dass sich darin eine tiefere Wahrheit zeigt, von der wir uns in dieser Heiligen Nacht berühren lassen wollen: Wenn wir den als Kind erschienenen Gott finden wollen, dann müssen wir vom hohen Ross unseres aufgeklärten Verstandes heruntersteigen. Wir müssen unsere falschen Gewissheiten, unseren intellektuellen Stolz ablegen, der uns hindert, die Nähe Gottes zu sehen. Wir müssen den inneren Weg des heiligen Franziskus nachgehen – den Weg zu jener letzten äußeren und inneren Einfachheit, die das Herz sehend macht. Wir müssen uns herunterbeugen, sozusagen geistig zu Fuß gehen, um durch das Portal des Glaubens eintreten zu können und dem Gott zu begegnen, der anders ist als unsere Vorurteile und Meinungen – der sich in der Demut eines neu geborenen Kindes verbirgt. Feiern wir so die Liturgie dieser Heiligen Nacht, und verzichten wir auf unsere Fixierung auf das Materielle, auf das Messbare und Greifbare.

Lassen wir uns einfach machen von dem Gott, der sich dem einfach gewordenen Herzen zeigt. Und beten wir in dieser Stunde vor allem auch für alle diejenigen, die Weihnachten in Armut, in Leid, im Unterwegssein feiern müssen, dass ihnen ein Strahl der Güte Gottes erscheine; dass sie und uns jene Güte anrührt, die Gott mit der Geburt seines Sohnes im Stall in die Welt tragen wollte.
Amen.

Bild: Radio Vatikan
http://www.katholisches.info/2011/12/25/...er-christmette/


von esther10 12.01.2016 00:21

Rückblick 2015 – Verfälschungen der Weihnachtsgeschichte
12. Januar 2016


Die Geburt Jesu - Verfälschungen der Weihnachtsgeschichte
Manche Weihnachtsprediger reduzieren heute das Weihnachtsereignis auf den Menschen und die Menschlichkeit Jesu – vielfach mit arianischen Folgerungen.

Ein Gastbeitrag von Hubert Hecker.

Bei einer Nachbetrachtung von Weihnachtspredigten und -Meditationen fällt Folgendes auf:
Die mit Abstand am meisten zitierte Weihnachtsaussage war: Gott ist Mensch geworden. Dann folgt der Satz von der Menschenfreundlichkeit Gottes aufgrund der Menschwerdung. Das sind zwar richtige und biblisch fundierte Basissätze der Weihnachtsbotschaft. Gleichwohl ergibt sich ein Unbehagen und zwar dadurch,

was die Prediger nicht zitiert und ausgeführt haben – etwa aus dem Lukas-Evangelium:

▪ Der Engel kündigt an: Heute ist euch der Erlöser geboren, der Messias und Herr.
▪ Die Engel rühmen die Ehre Gottes.
▪ Die Hirten loben und preisen Gott.
▪ In diesem Kind ist das Heil für alle Völker, das Licht zur Offenbarung für die Heiden erschienen.
▪ Das Kind ist vom Heiligen Geist gezeugt– so bei Matthäus.
▪ Jesus wird sein Volk erlösen von seinen Sünden.
▪ Wir (die drei Weisen) sind gekommen, um dem neugeborenen König zu huldigen.
▪ Der in die Welt kam, durch den ist die Welt geworden – heißt es im Johannes-Prolog.
▪ Wir schauten die Herrlichkeit des Eingeborenen vom Vater.

Der Überblick macht klar: Manche Weihnachtsprediger reduzieren heute das Weihnachtsereignis auf den Menschen und die Menschlichkeit Jesu. Die gleichzeitig erschienene Herr-lichkeit Gottes, die Göttlichkeit des Kindes, der lang erwartete Messias und Herr, der Erlöser von unseren Sünden, das Heil für alle Völker und das Licht für die Heiden – alle diese biblisch geoffenbarten Bestimmungen des neugeborenen Kindes werden weitgehend ausgeblendet.

Arianische Folgerungen aus der Reduktion der Weihnachtsgeschichte

Die Fokussierung der Weihnachtsbotschaft auf die Menschlichkeit des neugeborenen Menschen Jesus zieht ein arianisches Christusbild nach sich. So hat es der protestantische Theologe Friedrich W. Graf kürzlich in einem FAZ-Streitgespräch mit Martin Mosebach dargelegt: Jesus war nichts als ein Mensch, in seinem erwachsenen Leben ein jüdischer Wanderprediger Und dann haben von ihm beeindruckte fromme Leute ihm den Titel ‚Messias’ oder ‚Sohn Gottes’ gegeben. Alle biblischen Glaubensaussagen werden von Graf arianisch-immanent interpretiert wie etwa die Auferstehung: Sie sei eine Symbolisierung von Freiheit oder innerweltlicher Transzendenz: Niemand geht im Vorhandenen auf. Auch von katholischen Theologen und Eminenzen werden die biblischen Erlöser- und Erlösungsaussagen zu Jesus Christus auf ähnliche Immanenz-Perspektiven heruntergebrochen.

Inkarnation als das Zentrale des Christentums

Dagegen stellt Mosebach die Inkarnation als das Zentrale des Christentums hin. Weihnachten – das ist zunächst der Eintritt Gottes in die Geschichte, in die „Fülle der Zeiten“. Eigentlich müssten wir das ganze Jahr über Weihnachten feiern, weil es immer um die Menschwerdung Gottes geht. Tatsächlich feiern wir in jeder heiligen Messe Weihnachten: Christus wird in der Messe geboren, stirbt darin und steht auf. Darin unterscheidet sich die christliche Auffassung von Goethes Lebensphilosophie.

Nach diesem Plädoyer für eine konsequente Inkanations-Theologie (und -Liturgie) scheint in der Weihnachtsaussage: Gott ist Mensch geworden eben doch die ganze christliche Wahrheit enthalten zu sein, nach der Jesus, der Christus, wahrer Gott und wahrer Mensch ist.

Aus dem Inkarnationsgedanken den Tod Gottes folgern

Doch die Antwort vom Theologen Graf zerstört postwendend diesen scheinbaren theologischen Lichtblick: Ich bin gewiss dafür, den Inkarnationsgedanken sehr, sehr ernst zu nehmen. Inkarnation bedeutet immer auch den Gedanken des Todes Gottes zu denken, wenn Sie theologisch konsequent sind. Inkarnation bedeutet Anerkennung und Freiheit: Er wird ein Knecht und ich ein Herr, das mag ein Wechsel sein.

Wie funktioniert so eine Argumentation, aus dem Inkarnationsgedanken den Tod Gottes zu folgern? Oder wie ist Inkarnation als Prozess zu denken, bei dem Gott ein Knechtsmensch wird und der Mensch sich zum Dominus/Herr vergöttlicht?

Die dialektische Inkarnationstheologie leugnet den dreieinen Gott

Graf gibt mit dem Stichwort vom Wechsel zwischen Herr und Knecht einen Hinweis auf seine Gewährsphilosophie – die von G. W. F. Hegel. In der Sprache der dialektischen Philosophie des deutschen Idealismus ist mit der Inkarnation die Göttlichkeit im ganz Anderen des Menschen aufgehoben und das in zweisinniger Bedeutung:
▪ Das Gottsein Gottes ist mit seiner Menschwerdung aufgehoben im Sinne von ‚zum Ende gekommen’. Damit wäre der Tod Gottes angesagt.
▪ Andererseits lebt durch die Inkarnation das Göttliche im Menschsein weiter. Somit ist in der Menschheit das Göttliche aufgehoben im Sinne von aufbewahrt.

Diese Art von Inkarnationsgedanken hat allerdings die Leugnung des dreieinigen Gottes zur Voraussetzung. Denn die Präexistenz des Fleisch gewordenen Logos und die Lehre vom eingeborenen Sohn des Vaters (Johannes-Prolog) kann in diese dialektische Inkarnationsphilosophie nicht integriert werden. Die Vertreter einer solchen Theologie sind somit Arianer, die an das wahre Gottsein von Jesus Christus nicht wirklich glauben. Schließlich ergeben sich aus diesem Gedankengang Phantasien über die Vergöttlichung der Menschheit im hybriden Sinne, nämlich zu sein wie Gott.

Alle Theologie auf ewig Anthropologie?

Der katholische Theologe Karl Rahner geht einen anderen Argumentationsweg, kommt aber zu ähnlichen Ergebnissen:
▪ Wenn Gott selbst Mensch ist und es in Ewigkeit bleibt, dann wird alle Theologie auf ewig Anthropologie sein. Hinter dieser anmaßenden Aussage steht die theologische Spekulation, dass Gott in der Menschlichkeit aufgeht.
▪ Die Gottmenschlichkeit darf nicht so sehr als etwas gesehen werden, was uns von Jesus (nicht Christus!) unterscheidet. Sie ist der Anfang der Bewegung der Selbsttranszendenz zur Nähe Gottes. Von da aus erscheint die Inkarnation als der bleibende Anfang der Vergöttlichung der Welt im Ganzen (Zitate aus Rahners ‚Kursbuch des Glaubens’).

Zwei widerstreitende Inkarnationstheologien

Aus diesem Befund ergibt sich, dass es zwei widerstreitende Inkarnationstheologien gibt: zum einen die klassisch-katholische, die auch Martin Mosebach vertritt, und zum andern die arianisch-dialektische. Die Vertreter dieser Philosophie benutzen die Formel: Gott ist Mensch geworden als Einfallstor für ihre heterodoxen Weiterführungen. Manch einer täuscht damit den Gläubigen Katholizität vor. Um in Zeiten des Arianismus’ jeder Missdeutung vorzubeugen, sollte der Glaubenssatz stets in folgender Form ausgesagt werden: Der (eingeborene) Gottessohn ist Mensch geworden.

Die Handschrift von Arianismus und dialektischer Inkarnationslehre kann man in manchen Auslegungen der biblischen Weihnachtsgeschichte erkennen. Ein Element ist die direkte oder implizite Bestreitung des (historischen) Wahrheitsgehalts der beiden Weihnachtsevangelien. Denn Zeugung durch den Heiligen Geist sowie Engelsverkündigung von Marias Kind als Messias und Erlöser, als Herr und Gott haben für moderne Theologen allenfalls Symbolwert. Der evangelische ‚Landesbischof’ in Braunschweig nannte kürzlich die biblische Weihnachtsgeschichte ausdrücklich eine Legende und deren Hauptaussagen Metaphern.

Humanistische Weihnachtspredigten im Rotary-Club

Auch der Kirchengeschichtsprofessor und Priester Hubert Wolf beteiligt sich an dieser Relativierung, bei der die Weihnachtsevangelien nicht in erster Linie als historische Berichte zu verstehen seien – im Gegensatz zu Papst Benedikts Darlegung in seinem dritten Jesus-Buch. Wolf legte kürzlich seine Schrift Ankunft 24. Dezember vor, in der er Meditationen zu Weihnachtsfeiern seines Rotary-Clubs in Münster versammelt. Darin will er vor allem die ungeheueren Potentiale der Menschwerdung Jesu Christi für die Menschwerdung des Menschen von heute ausschöpfen. Es geht dem Verfasser aber nicht um die spezifisch christliche Überwindung der Sündenknechtschaft, um die Nachfolge Christi oder die Angleichung an Jesus Christus auf dem Weg zur Vollkommenheit wie der Vater. Sondern Wolf destilliert aus der Bibel ausschließlich allgemein-humanistische Ratschläge: Einem Stern folgen soll bedeuten, gewohnte Bahnen zu verlassen. Oder: So wie Gott Mensch wurde in Bethlehem, … so stehen dir, Mensch, vor Gott stets alle unverbauten Möglichkeiten der Menschwerdung offen. Oder: Die Zukunft als Chance soll heißen, begeisterungsfähig bleiben und alle Seiten zum Klingen bringen.

Banalisierung der Weihnachtsgeschichte versus …

Menschwerdung des Menschen heißt für Wolf einfach, Entfaltung der menschlichen Fähigkeiten. Die Anregungen des Autors mögen ja sinnvolle Lebensratschläge sein. Aber hat dazu Gott seinen Sohn in die Welt geschickt, damit die Menschen alle menschlichen Seiten ihrer Anlagen zum Klingen bringen können? Braucht man für solche humanistische Ratgeber-Predigten eigentlich noch die Bibel?

… Weihnachtsfrömmigkeit in alten Liedern

Die Banalisierung mancher Evangeliums-Auslegung und besonders der Weihnachtsgeschichte wird im Vergleich mit der Krippenfrömmigkeit der Christen früherer Jahrhunderte deutlich, wie sie in den alten Weihnachtsliedern aufscheint.

▪ Sehet auf, der Retter kommt. Denn der Herr erlöst sein Volk.
▪ Christ, der Retter, stieg hernieder, der sein Volk von Schuld befreit..
▪ Wahr’ Mensch und wahrer Gott, hilft uns aus allem Leide, rettet von Sünd’ und Tod
▪ Der Abglanz des Vaters, Herr der Herren alle, ist heute erschienen in unserm Fleisch…
▪ Oh göttliches Kind, was leidest du alles für unsere Sünd’.
▪ Es ist der Herr Christ, unser Gott, der will euch führ’n aus aller Not; er will euer Heiland selber sein, von allen Sünden machen rein.

Die Antworten der Christen auf das Geheimnis der Menschwerdung des Gottessohnes:
▪ Sei uns willkommen, Herre Christ, der du unser aller Herre bist (11./13. Jh.)
▪ Dich wahren Gott ich finde in meinem Fleisch und Blut, darum ich fest mich binde an dich mein höchstes Gut, eja, eja, an dich mein höchstes Gut (Friedrich Spee, 1637)
▪ Oh lasst uns ihn liebend empfangen, die Herzen ihm öffnen allhier … (1781)
▪ Kommt lasset uns anbeten den König, den Herrn (Adeste, fideles, 1790)
▪ Lasst uns vor ihm niederfallen, ihm soll unser Dank erschallen: Ehre sei Gott in der Höhe!
▪ Oh beugt wie die Hirten anbetend die Knie… (1811)
Text: Hubert Hecker
Bild: Lucas Cranach (1515)
http://www.katholisches.info/2016/01/12/...chtsgeschichte/


von esther10 12.01.2016 00:18

Syrischer Patriarch: IS schuld an Drama in Madaya


Der Hilfskonvoi vom Roten Kreuz wartet darauf, nach Madaya fahren zu können. - AFP

12/01/2016 09:46SHARE:
Der syrische Patriarch Gregorios III. Laham gibt Terrormilizen die Schuld an der katastrophalen humanitären Lage in Madaya. Bewaffnete Banden und Milizen des „Islamischen Staates“ hätten die Stadt als Geisel genommen und benutzten Zivilisten als menschliche Schutzschilde, sagte das griechisch-katholische Oberhaupt dem vatikanischen Pressedienst Asianews (Montag). Zugleich betonte er, in der Stadt lebten tatsächlich nur rund 20.000 Menschen, nicht wie stets behauptet 40.000.

Ärzte ohne Grenzen: Menschen starben an Mangelernährung

Am Montag hatte nach monatelangen Verzögerungen ein Hilfskonvoi des Internationalen Roten Kreuzes die von syrischen Truppen belagerte Stadt nordwestlich von Damaskus erreicht. Rund 40 Lastwagen brachten den Angaben zufolge 330 Tonnen Nahrung und Medikamente für die eingeschlossene Bevölkerung. Am Montagnachmittag hatte der Konvoi noch zahlreiche Kontrollpunkte der Regierungsarmee zu passieren. Seit Dezember sollen in Madaya laut der Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen mindestens 23 Menschen an den Folgen von Mangelernährung gestorben sein.

Patriarch: Hilflieferungen enden in Händen der Terroristen

Patriarch Gregorios III. sagte Asianews, Kirchenvertreter hätten Zugang zu der Stadt. Hilfslieferungen seien aber riskant, „weil sie, wie schon in anderen Orten geschehen, in den Händen krimineller Banden und terroristischer Gruppen enden“. Der Patriarch sprach von einem komplexen Problem. Es gehe „nicht nur um die Regierung, die keine Hilfen hineinlassen will“. Bei Lebensmittellieferungen bestehe die Gefahr, dass sie von Bewaffneten konfisziert würden, so Gregorios III.
Kriegsverbrechen: Gezieltes Aushungern

Klcken

( 12.01.2016 )

von esther10 12.01.2016 00:18

Gutachten des Verfassungsrechtlers Prof. Udo di Fabio belastet Merkels Asyl-Politik
Veröffentlicht: 12. Januar 2016 | Autor: Felizitas Küble

Grenzöffnung für Migranten ist verfassungswidrig

Der renommierte Staatsrechtler und frühere Verfassungsrichter Prof. Dr. Udo di Fabio hat in einem Rechtsgutachten die Meinung der CSU und der bayerischen Staatsregierung bestätigt, dass die Grenzöffnung für Flüchtlinge nicht mit dem Grundgesetz vereinbar sei. image001



Das Gutachten kommt auch zu dem Schluss, dass es keine Verpflichtung zur unbegrenzten Aufnahme von Opfern von Bürgerkrieg gebe.

In dem Gutachten stellt Prof. di Fabio klar:

„Der Bund ist … verpflichtet, wirksame Kontrollen der Bundesgrenzen wieder aufzunehmen, wenn das gemeinsame europäische Grenzsicherungs- und Einwanderungssystem vorübergehend oder dauerhaft gestört ist.“

Außerdem stellt das Gutachten fest: „Eine völkerrechtliche Verpflichtung zur unbegrenzten Aufnahme von Opfern eines Bürgerkriegs oder bei Staatenzerfall besteht nicht und wäre im Falle ihres Bestehens ein Verstoß gegen die unverfügbare Identität der Verfassungsordnung.“

CSU-Parteichef Horst Seehofer sagte: „Auch ein reiches und weltoffenes Land kann so ein Problem auf Dauer nicht lösen. Die Begrenzung der Zuwanderung ist alternativlos. Wir in Bayern tun alles, aber wir müssen permanent auf Berlin warten. Die Zeit läuft davon. Derzeit reden wir zu viel über die Folgen der enormen Zuwanderung und betreiben Symptombehandlung. Wir müssen das Problem an der Wurzel packen und endlich die Begrenzung der Zuwanderung durchsetzen.”

CSU-Generalsekretär Andreas Scheuer bekräftigte: “Das Gutachten zeigt all die Widersprüche und Defizite auf, die Bayern immer wieder angeprangert hat. Wir müssen endlich wieder zurück zu Recht und Ordnung kommen!“

Quelle und vollständiger Artikel hier: http://www.csu.de/aktuell/meldungen/janu...t-csu-position/
https://charismatismus.wordpress.com/201...s-asyl-politik/



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