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von esther10 08.05.2017 00:41

„Warum lieben die Freimaurer Papst Franziskus?“ – Die Logenbrüder und der Malteserorden
4. Mai 2017 Hintergrund, Nachrichten, Papst Franziskus 6

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Papst Franziskus und die Begeisterung der Freimaurer für ihn. Obwohl er erst zweimal, und das negativ, zur Freimaurerei Stellung nahm, herrscht unter den Logenbrüdern seit seiner Wahl große Begeisterung.

(Rom) Die katholische US-Internetseite OnePeterFive, geleitet von Steve Skojec, an dessen Seite die verdiente Deutsch-Amerikanerin Maike Hickson steht, hat mit der Veröffentlichung der Reihe Why do the Freemasons Love Pope Francis? (Warum lieben die Freimaurer Papst Franziskus?) begonnen. Die beiden ersten Teile sind erschienen. Ein dritter Teil wurde bereits angekündigt. Weitere Teile, wie es aussieht, könnten folgen.

Erst zweimal sprach Papst Franziskus öffentlich über die Freimaurer

Die Veröffentlichung war für den Vatikanisten Sandro Magister Anlaß, ebenfalls das Thema aufzugreifen. Dabei stehe die von OnePeterFive reich dokumentierte Begeisterung der Logenbrüder für den amtierenden Papst, im direkten Widerspruch zu den öffentlichen Aussagen von Papst Franziskus, so Magister:

„Nur zweimal hat Papst Franziskus öffentlich von den Freimaurern und der Freimaurerei gesprochen. Und immer dagegen.“
Das erste Mal kam Franziskus auf dem Rückflug vom Weltjugendtag in Brasilien darauf zu sprechen. Das war am 28. Juli 2013. Anlaß war eine Frage der Journalistin Ilze Scamparini zum Fall Battista Ricca und zur „Homo-Lobby“. Die Antwort des Papstes wird vom Vatikan wie folgt in deutscher Übersetzung wiedergegeben:

„Wenn einer Gay ist und den Herrn sucht und guten Willen hat – wer bin dann ich, ihn zu verurteilen? […] Das Problem liegt nicht darin, diese Tendenz zu haben, nein, wir müssen Brüder und Schwestern sein, denn das ist nur ein Problem von vielen. Das eigentliche Problem ist, wenn man aus dieser Tendenz eine Lobby macht: Lobby der Geizhälse, Lobby der Politiker, Lobby der Freimaurer – so viele Lobbies. Das ist für mich das schwerwiegendere Problem. Und ich danke Ihnen sehr, dass Sie diese Frage gestellt haben.“
Ein zweites Mal kam Franziskus am 21. Juni 2015 in Turin auf die Freimaurer zu sprechen. Damals traf er sich mit der Jugend und beantwortete einige ihrer Fragen aus dem Stegreif:

„In dieser Region – und das habe ich auch zur Salesianischen Familie gesagt – herrschten Ende des 19. Jahrhunderts die schlechtesten Bedingungen für das Wachstum der Jugend: Die Freimaurer waren auf dem Höhepunkt, die Kirche konnte nichts tun, es gab die »Pfaffenverächter« und auch Satanisten… Es war einer der schlimmsten Augenblicke und auch der schlimmsten Orte der Geschichte Italiens. Aber wenn ihr eine schöne Hausaufgabe machen wollt, dann schaut nach, wie viele heilige Männer und Frauen in dieser Zeit herangewachsen sind! Warum? Weil sie gemerkt haben, dass sie angesichts dieser Kultur, dieser Art zu leben gegen den Strom schwimmen müssen. Die Realität, in der Realität leben.
Privat forderte Franziskus die Säuberung des Malteserordens von Freimaurern

Soweit die beiden öffentlichen Äußerungen. Dazu Magister:

„Privat kam Franziskus allerdings weit öfter auf das Argument zurück. Die Freimaurerei ist seine schwarze Bestie, schon zur Zeit, als er Argentinien lebte. Er duldet nicht, daß sie sich in die Kirche infiltriert und war mehr als überzeugt, daß sie im Malteserorden präsent sei und von dort beseitigt gehört.“
Am 1. Dezember 2016 erteilte Franziskus dem Kardinalpatron des Ordens, Kardinal Raymond Burke, schriftlich einen klaren Auftrag. Daß eine Stelle des Schreibens auf die Freimaurerei anspielt, sei für „ein Expertenauge eindeutig“, so Magister.

Im Brief schrieb Franziskus:

„Besonders gilt es zu vermeiden, daß Ausdrucksformen eines weltlichen Geistes in den Orden eindringen ebenso wie Zugehörigkeiten zu Vereinigungen, Bewegungen und Organisationen, die gegen den katholischen Glauben oder relativistischer Prägung sind. Sollte sich das herausstellen, sind die Ritter, die eventuell Mitglieder solcher Organisationen, Bewegungen und Vereinigungen sind, aufzufordern, ihrer Zugehörigkeit zurückzunehmen, weil diese mit dem katholischen Glauben und der Ordenszugehörigkeit unvereinbar ist.“
Diese Anweisung stellte der Papst seinen Gedanken zu einer Reform des Ordens voran. Damit gab er Kardinal Burke zu verstehen, daß die Beseitigung solcher Einflüsse Priorität hat.

Päpstlicher Auftrag an Kardinal Burke 2014

Am 8. November 2014 wurde Kardinal Burke von Papst Franziskus als Höchstrichter und Dikasterienleiter abgesetzt und als Kardinalpatron des Malteserordens aus dem Vatikan wegbefördert. Mit der Ernennung habe er den Kardinal mit der „vorrangigen Aufgabe“ betraut, die lautete:

„die notwendige Beseitigung eines weltlichen Geistes und konkret der Freimaurerei aus dem Malteserorden“.
Das gab Kardinal Burke selbst in einem Bericht über die jüngsten Entwicklungen im Malteserorden bekannt, der mit seiner Erlaubnis vertraulich unter Ordensrittern des deutschen Sprachraumes verbreitet wurde, aber naturgemäß bald öffentlich bekannt wurde. Der Auftrag wurde ihm, so Burke, von Franziskus am 9. September 2014 erteilt. Damals kündigte ihm der Papst im Rahmen einer Privataudienz, weshalb sie vom Vatikan nicht offiziell verzeichnet ist, seine bevorstehende Wegbeförderung an.


Juni 2016: Audienz für die Spitze des Malteserordens
Franziskus sagte dem Kardinal, er verfüge nicht über „exakte Informationen“ darüber, daß sich unter den Ordensrittern Freimaurer befinden, sei „aber von ihrer Existenz überzeugt“.

Am 10. November 2016, als Burke in seiner Funktion als Kardinalpatron des Malteserordens vom Papst empfangen wurde, dieses Mal in offizieller Audienz, kam Franziskus erneut auf das Thema zu sprechen. Kardinal Burke berichtete ihm, daß er keine Freimaurer unter den Rittern identifizieren konnte. Der Papst habe darauf beharrt, die Suche fortzusetzen. Diese Aufforderung wiederholte er in seinem Brief vom 1. Dezember sogar schriftlich, wenngleich die Freimaurer darin nicht namentlich genannt werden.

Gegenüber dem Großmeister, Fra Matthew Festing, und weiteren zehn hochrangigen Ordensrittern, hatte Franziskus das Thema bereits in einer Audienz am 23. Juni 2016 angeschnitten. An der Audienz nahm auch Großkanzler Albrecht Freiherr von Boeselager teil, der wenige Monate später im Mittelpunkt des Konfliktes zwischen dem Orden und dem Vatikan stehen sollte.

Franziskus fragte die in Galauniform angetretene Ordensleitung geradeheraus, was sie bezüglich „der von Kardinal Burke gemachten Fortschritte zur Reinigung des Ordens von Freimaurern“ wüßten. Damit war allen Anwesenden klargeworden, daß das die „Hauptsorge“ des Papstes im Zusammenhang mit dem altehrwürdigen und mit völkerrechtlich anerkannter Souveränität ausgestatteten Orden war, so Magister.

Uminterpretation durch das Staatssekretariat?

Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin gab, nach Ausbruch des Konflikts zwischen Großmeister Festing und Großkanzler Boeselager, dem Papstbrief vom 1. Dezember allerdings eine ganz andere Interpretation. Am 21. Dezember 2016 schrieb Kardinal Parolin auf die Absetzung Boeselagers bezogen: der Papst habe eine Haltung der ausgestreckten Hand und „Lösungen“ gewollt. Er habe aber „nie gesagt, jemanden zu verjagen!“ Damit warf er Kardinal Burke vor, den Auftrag des Papstes mißbraucht zu haben.

Die Wortwahl des Papstes in seinem Brief an Kardinal Burke sei aber „keineswegs konziliant“ gewesen, wie der Kardinalstaatssekretär drei Wochen später behauptete, so Riccardo Cascioli, der Chefredakteur von Nuova Bussola Quotidiana.

Fest steht, daß der Auftrag an Kardinal Burke eindeutig war. Fest steht ebenso, daß – als es ernst wurde – der Kardinalstaatssekretär sich hinter Boeselager stellte. Fest steht auch, daß Papst Franziskus Kardinal Burke und Großmeister Festing im Regen stehen ließ. Oder haben die beiden Ereignisse, die insistente Aufforderung des Papstes am 10. November und 1. Dezember 2016, den Orden zu reinigen, und der Konflikt zwischen Festing und Boeselager vom 6. Dezember 2016 gar nichts miteinander zu tun? Handelt es sich nur um ein zufälliges Zusammenfallen zweier unzusammenhängender Ereignisse?

Am 26. April wandte sich Papst Franziskus schriftlich an Großkomtur Fra Ludwig Hoffmann von Rumerstein, der nach dem Rücktritt von Großmeister Festing Ende Januar die Ordensleitung übernommen hatte. Der Brief war für alle Mitglieder des Großen Staatsrates bestimmt, die sich am 29. April zur Wahl eines neuen Großmeisters versammelten. Ein Großmeister wurde nicht gewählt, dafür der Großprior von Rom, Fra Giacomo Dalla Torre del Tempio di Sanguinetto, für ein Jahr zum Staathalter. In dem Schreiben des Papstes fehlt die Aufforderung, den Orden von Freimaurern zu reinigen.

Die unerklärliche Begeisterung der Freimaurerei für Papst Franziskus

Magister ist dennoch überzeugt, daß die Forderung nach „Reinigung“ von Logenbrüdern weiterhin als Teil der vom Papst im Schreiben geforderten „geistlichen Erneuerung“ des Ordens anzusehen ist, und Franziskus der Freimaurerei entschieden ablehnend gegenübersteht.

„Seltsam ist um so mehr die Begeisterung der Freimaurerei für diesen Papst. Eine Begeisterung, die bisher noch keinem Papst entgegengebracht wurde.“
Die Begeisterung entbrannte bereits mit dem unerwarteten Amtsverzicht von Papst Benedikt XVI., wie Kommentare aus der Feder von Kolumnisten, die den Logen zugerechnet werden, oder Stellungnahmen des Großmeisters des Großorient von Italien, zeigen, mit denen Papst Franziskus von der Freimaurerei vereinnahmt wurde. Ein Phänomen, das es zuvor noch bei keinem Papst in dieser Form gegeben hatte.

Am 14. März 2013, am Morgen nach dem Konklave, veröffentlichte Großmeister Gustavo Raffi im Namen des Großorient von Italien eine Presseerklärung, deren Kernaussage lautete:

„Con Papa Francesco nulla sarà più come prima“ (Mit Papst Franziskus wird nichts mehr sein wie vorher).
Der Großmeister der Großloge von Paraguay sagte erst jüngst, in einem öffentlich ausgetragenen Disput mit dem Erzbischof von Asuncion, daß sich Papst Franziskus als Erzbischof von Buenos Aires mit dem Großmeister der Großloge von Argentinien getroffen habe.

Eine detaillierte Auflistung dieser freimaurerischen Begeisterung für Papst Franziskus liefert OnePeterFive in seiner neuen Reihe:
http://www.katholisches.info/2017/05/war...-malteserorden/
http://www.katholisches.info/2017/03/der...alteserritters/


von esther10 08.05.2017 00:39

Warum ist der Papst stille über die Dubia?



Claudio Pierantoni aus Chile, wunderte sich über den Grund für das Schweigen des Papstes , da er die empfangene dubia am 19. September 2016.

http://fsspx.news/en/news-events/news/ro...nce-dubia-29100

Während der internationalen Konferenz, die am 22. April 2017 in Rom stattfand, zum Thema "Bringing Clarity" in Bezug auf die Dubia, die Papst Franziskus über Amoris laetitia vorgestellt hat (siehe DICI Nr. 353 vom 14. April 2017 ), einer der Lautsprecher, Claudio Pierantoni aus Chile, wunderte sich über den Abschluss seiner Rede, über den Grund für das Schweigen des Papstes , da er diese erhalten dubia am 19. September 2016.

Was in der gegenwärtigen Situation offensichtlich ist, ist gerade die grundlegende Lehrenverzerrung, die, obwohl sie jede direkt heterodoxe Formel schlau vermeidet, trotzdem konsequent manövriert, um nicht nur einige Dogmen, wie die Unauflöslichkeit der Ehe und die Objektivität der Moral, anzugreifen Gesetz, sondern auch die Idee der sicheren Lehre und damit die Person Christi als Logos (Wort Gottes). Und der Papst selbst ist das erste Opfer dieser Lehre Verzerrung, obwohl - und das ist eine Hypothese auf meiner Seite - er ist nicht sehr bewusst, und er ist das Opfer einer allgemeinen historischen Entfremdung, die große Sektoren der theologischen Lehre betrifft .

https://akacatholic.com/sspx-slides-furt...slippery-slope/

In dieser Situation ist die dubia , diese fünf von vier Kardinälen präsentierten Fragen, legten den Papst in einer Sackgasse. Wenn er antwortete, indem er die Tradition und das Lehramt seiner Vorgänger leugnete, würde er formell als ketzerisch angesehen werden, und deshalb kann er das nicht tun. Wenn er stattdessen im Einklang mit dem vorherigen Lehramt antwortete, würde er einem beträchtlichen Teil der Hauptlehren widersprechen, die er während seines Pontifikats gemacht hat, und das wäre also eine sehr schwierige Entscheidung. Deshalb wählt er das Schweigen, weil das menschliche Sprechen die Situation hoffnungslos erscheinen mag. Aber mittlerweile verbreiten sich in der Kirche Verwirrung und de facto Schisma.

Im Lichte des Vorangegangenen ist ein zusätzlicher Akt des Mutes mehr denn je notwendig, ein Akt der Wahrheit und Wohltätigkeit seitens der Kardinäle, aber auch der Bischöfe und aller kompetenten Laien, die daran teilnehmen möchten. In solch einer ernsten Gefahrensituation für den Glauben und den allgemeinen Skandal ist eine ehrliche brüderliche Korrektur, die an Peter gerichtet ist, nicht nur legitim, sondern auch unsere Pflicht für sein Gutes und für die ganze Kirche.

Brüderliche Korrektur ist weder eine feindliche Handlung noch ein Mangel an Respekt und Ungehorsam. Es ist nichts anderes als eine Aussage der Wahrheit: Caritas in Veritate, Wohltätigkeit in Wahrheit. Der Papst ist unser Bruder, noch bevor er Papst ist.

Weitere Spekulationen über die Stille des Papstes

In der 9. Januar Ausgabe von L'Homme Nouveau Anfang dieses Jahres stellte der französische Philosoph Thibaud Collin, der auch ein Sprecher auf der Konferenz in Rom war, die gleiche Frage über die Stille des Papstes.

Was ist die Bedeutung eines solchen offiziellen Schweigens? Wir können es auf zwei Arten interpretieren. Der erste, menschliche Weg ist zu sagen, dass der Papst sich weigert zu reagieren, weil er den Text der Ermahnung für sich selbst klar hält. Er beauftragte Kardinal Schönborn, zu erklären, was Kardinal Kasper ein "neues Paradigma" nennt, das der Begleitung von Personen. Es ist noch zu erklären, wie dieses neue Paradigma mit dem alten verbunden ist. In diesem Punkt baten die vier Kardinäle um Klarstellungen, die ihnen verweigert wurden. Der Papst hat dennoch indirekt reagiert, indem er der Zeitung Avvenire (18. November 2016) erklärt hat :

Es gibt Menschen, die nicht weiter verstehen, welche Gründe in Schwarz und Weiß sind, obwohl die Unterscheidung im Lebenslauf praktiziert werden muss. "
Und in einem privaten Brief (der bequem verkabelt wurde) an die Bischöfe von Buenos Aires, antwortet er auf ihren Text:

Das Dokument ist sehr gut und erklärt die Bedeutung von Kapitel 8. Es gibt keine anderen Interpretationen. "
Schließlich kritisierte Kardinal Farrell, Präfekt des neuen Dikasteriums für die Laien, die Familie und das Leben, öffentlich seinen mit-amerikanischen Erzbischof Chaput für seine rigoristische Interpretation der Ermahnung.

Die zweite Interpretation ist übernatürlich: Es besteht darin, zu sagen, dass, wenn der Papst nicht offiziell reagiert, sondern durch private Meinungen oder durch Vermittler, weil er sich nicht gegen das vorherige Magisterium und das Wort Gottes vorstellen kann. War es nicht Jesus selbst (Mt 19,3-12), der die Pharisäer, die in ihrem kasuistischen Paradigma gefangen waren, an den normativen Charakter der Wahrheit über die Ehe erinnerte, wie Gott es "am Anfang" einsetzte?

Die Lehre der Kirche, die Erläuterung des Wortes Gottes, ist also nicht abstrakt oder von Personen getrennt, wie viele "Pastoren" so gern wiederholen. Das Gesetz Gottes ist auch kein Ideal, das für die Gläubigen zu einer unerträglichen Last wird, wenn wir sie bitten, ihm zu gehorchen. Es ist die Quelle des Lebens in den konkreten Umständen des Lebens jeder Person. Gott gibt immer die Gnade, um zu leben, was er befiehlt. Lasst uns endlich daran erinnern, dass die Unterscheidung, die dem Heiligen Ignatius so lieb war, nur über gute Taten und niemals über intrinsisch böse Taten sein kann. Es gibt keinen klugen Weg, ein Ehebrecher zu sein.

Quellen: L'Espresso, Französische Übersetzung von Diakonos / Homme Nouveau - FSSPX.News - 04/28/2017
http://fsspx.news/en/news/list/rome
http://fsspx.news/en/news-events/news/wh...out-dubia-29455


von esther10 08.05.2017 00:39

82 entführt Chibok Schulmädchen von Boko Haram freigegeben
Von Associated Press
Gesendet Montag, 8. Mai 2017



Einige der vor kurzem befreiten Mädchen aus Chibok warten am 7. Mai 2017 in Abuja. Zweiundzwanzig der mehr als 200 Schülerinnen und Schüler, die von Boko Haram im Nordosten Nigerias im Jahr 2014 entführt wurden, sind am Sonntag in Abuja angekommen, um Präsident Muhammadu Buhari nach einem Gefangenen-Swap-Deal zu treffen Gesichert ihre Freilassung. (Foto: STRINGER / AFP / Getty Images)
Die Mädchen wurden am Samstag gegen die Freilassung von fünf Boko Haram-Verdächtigen befreit

Zweiundachtzig Chibok-Schulmädchen, die vor drei Jahren von Boko Haram beschlagnahmt wurden, wurden im Austausch für festgenommene Verdächtige mit der extremistischen Gruppe befreit, sagte die nigerianische Regierung gestern in der größten Freilassung, die noch in der Schlacht ausgehandelt wurde, um fast 300 Mädchen zu retten, deren Massenabduktion die Montage aussetzte Bedrohung durch die islamischen Staatsangehörigen.

Die freigelassenen Schulmädchen trafen sich am Sonntagabend mit Präsident Muhammadu Buhari. Fotos, die von der Regierung veröffentlicht wurden, zeigten, dass der Präsident stand und an die Chibok Schulmädchen an seinem offiziellen Wohnsitz Sonntag Abend, einen Tag nach ihrer Freilassung.

"Der Präsident war erfreut, sie zu empfangen und er versprach, dass alles, was getan werden muss, um sie wieder in die Gesellschaft zu integrieren, getan werden wird", sagte Berater Femi Adesina. "Er versprach, dass die Präsidentschaft persönlich ihre Rehabilitation überwachen wird."

Die jungen Frauen wurden an Regierungsbeamte übergeben, die ihren Wiedereintritt in die Gesellschaft überwachen werden, sagte Adesina. Das Internationale Komitee vom Roten Kreuz, das dazu beigetragen hat, die Freilassung der Mädchen mit der Schweizer Regierung zu verhandeln, sagte, sie würden bald mit ihren Familien vereint sein.

Die Abduktion vom April 2014 durch Boko Haram brachte den Extremisten der östlichen Gruppe in Nord-Nigeria zur Weltaufmerksamkeit und begann für Familien der Schulmädchen Jahre mit Herzensbrecher.



Einige Verwandte lebten nicht lange genug, um ihre Töchter freizulassen zu sehen. Viele der gefangenen Mädchen, die meisten von ihnen Christen, wurden gezwungen, ihre Gefangenen zu heiraten und Kinder in abgelegenen Waldverstecken zu gebären, ohne jemals zu wissen, ob sie ihre Eltern wieder sehen würden. Es wird befürchtet, dass andere Mädchen mit Sprengstoffen geschnallt und Missionen als Selbstmordattentäter geschickt wurden.

Als das Wort der letzten Version auftauchte, sagten langjährige Familienmitglieder, dass sie gespannt auf eine Liste von Namen warten und "unsere Hoffnungen und Erwartungen sind hoch."

Vor der Freilassung am Samstag waren 195 der Mädchen gefangen geblieben. Jetzt sind 113 der Mädchen unerklärt.

Ein nigerianischer Militärbeamter mit direkter Kenntnis der Rettungsaktion sagte, dass die freigelassenen Mädchen in der Nähe der Stadt Banki im Borno-Staat in der Nähe von Kamerun gefunden wurden.

Boko Haram bleibt in diesem Bereich aktiv. Am Freitag veröffentlichten die Vereinigten Staaten und Großbritannien Warnungen, dass die extremistische Gruppe aktiv plant, Ausländer in einem Gebiet von Borno-Staat "entlang der Kumshe-Banki-Achse zu entführen".

Die 276 Schulmädchen, die im Jahr 2014 von Chibok entführt wurden, gehören zu Tausenden von Menschen, die im Laufe der Jahre von Boko Haram entführt wurden.

Die Massenabduktion schockierte die Welt und löste eine globale #Bringbackourgirls Kampagne, die von der ehemaligen US-Erstdame Michelle Obama und anderen Prominenten unterstützt wurde. Es hat einen enormen Druck auf die Regierung Nigerias gesetzt, der extremistischen Gruppe entgegenzuwirken, die große Teile des Nordens und in die Nachbarländer durchstreift.

"Das ist eine sehr aufregende Nachricht für uns, dass wir über 80 unserer Mädchen wieder kommen", sagte Bukky Shonibare mit der #BringBackOurGirls-Kampagne Sky TV. "Ihr Leben in Gefangenschaft ist eine, die Leiden zeigt, sie stellt die Tatsache dar, dass sie verhungert, missbraucht worden sind, und wie wir gesehen haben, bevor einige dieser Mädchen mit Kindern zurückgekommen sind, und einige von ihnen sind auch mit Neuigkeiten zurückgekommen Wie sie sexuell missbraucht wurden. "

Buhari Ende letzten Jahres angekündigt Boko Haram war "zermalmt", aber die Gruppe weiterhin Angriffe in Nord-Nigeria und den Nachbarländern durchzuführen. Sein Aufstand hat mehr als 20.000 Menschen getötet und 2,6 Millionen aus ihren Häusern angetrieben, wobei Millionen vor Hunger stehen.
http://www.catholicherald.co.uk/news/201...-by-boko-haram/


von esther10 08.05.2017 00:38

„Islam ist nicht Gewalt“ – Dialektik des Großimams von Al-Azhar mit Papst-Zitaten
8. Mai 2017 Christenverfolgung, Hintergrund, Nachrichten, Papst Franziskus 0
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Papst Franziskus und Großimam Al-Tayyib bei der "Friedenskonferenz" in Kairo (28. April 2017)
(Kairo) Knapp mehr als eine Woche nach der Rückkehr von Papst Franziskus aus Ägypten unternimmt der Vatikanist Sandro Magister den Versuch, eine erste Bilanz zu ziehen, wie die islamische Seite den Besuch wahrgenommen hat.

Ausgangspunkt dafür ist die Rede des Großimams von Al-Azhar, Ahmad Al-Tayyib. Die auf arabisch gehaltene Rede wurde offiziell auch in englischer Sprache veröffentlicht.

Nicht Islam, sondern Waffenhandel und „moderne Zivilisation“ an Gewalt schuld

Am 28. Februar fand in Kairo an der Al-Azhar, der bedeutendsten Rechtsschule des sunnitischen Islams, eine „Friedenskonferenz“ statt. Sie war der eigentliche Grund für den Ägyptenbesuch von Papst Franziskus. Der Papst führte in seiner Rede, ohne dabei den Islam namentlich zu nennen, die im Namen der Religion verübte Gewalt auf eine „götzendienerische Verfälschung Gottes“ zurück.

Anders der Großimam, der als eigentliche Gründe „den Waffenhandel“ ausmachte und das Vergessen, das die „moderne Zivilisation“ über die „göttlichen Religionen und ihre unveränderlich festgelegten Ethiken“ gelegt habe.

Damit leugnete der Großimam jeden ursächlichen Zusammenhang zwischen Islam und Gewalt, auch zwischen der ausdrücklich im Namen des Islam begangenen Gewalt. Vielmehr kehrte er den Vorwurf um, denn dann könne man denselben Vorwurf, so Al-Tayyib, auch dem Christentum und dem Judentum machen. Auch diese hätten Anhänger, die Gewalt verüben im Namen des Kreuzes oder der Lehren des Moses.

Auf die blutige Christenverfolgung durch zahlreiche islamische Dschihad-Milizen und Terrororganisationen ging der Großimam nicht ein.

Der dialektische Rückgriff auf Aussagen von Franziskus und Benedikt XVI.

Unüberhörbar griff Al-Tayyib damit Aussagen von Papst Franziskus und Papst Benedikt XVI. auf und baute sie in seine Rede ein. Letztlich leugnete er, unter Zuhilfenahme eines dialektischen Kunstgriffes, jeden ursächlichen Zusammenhang zwischen Islam und Gewalt durch Zitate aus Papst-Reden, denen er seine eigene Lesart gab.

Auch Papst Franziskus weigert sich, wie Al-Tayyib, jeden ursächlichen Zusammenhang zwischen dem islamischen Terrorismus und dem Islam herzustellen. Mehrfach sprach er vielmehr vom „Waffenhandel“ als Hauptursache dahinter. Genau diesen Waffenhandel nannte Al-Tayyib nun als ersten Grund für die Gewalt im Namen der Religion.

Papst Benedikt XVI. kritisierte 2006, kurz nach seiner berühmten Regensburger Rede und den darauf folgenden Protesten, aber auch Dialogangeboten, die „Gottvergessenheit des Westens“. Sie nannte Al-Tayyib nun als zweiten Grund für die Gewalt.

Allerdings hatte Benedikt XVI. das genaue Gegenteil gesagt denn der vollständige Satz lautete:

„Die Gottvergessenheit des Westens dient heute gewissen Kräften in der islamischen Welt als Vorwand, Gewalt als Teil der Religion zu propagieren.“
Was der Großimam als Begründung anführte, nannte Benedikt XVI. nur einen „Vorwand“.

Kritik am Großimam von islamischer Seite

Gegen die Rede des Großimam erhob der ägyptische Intellektuelle Islam Al-Behairy seine Stimme in einem Interview mit AsiaNews, dem Nachrichtendienst des Päpstlichen Instituts für die auswärtigen Missionen. Wegen seiner früheren Kritik an Al-Azhar wurde er wegen „Beleidigung des Islams“ bereits zu einem Jahr Gefängnis verurteilt, aber vom Militärmachthaber und derzeitigen Staatspräsidenten Al-Sisi begnadigt. Al-Behairy hatte damals eine „religiöse Revolution“ gefordert, die den Islam reinigen und einer „Aufklärung“ unterziehen solle.

Nun kritisierte er Al-Tayyibs Begründung der Gewalt im Zusammenhang mit Religion als „Scheinargumente“:

„Wenn die Gründe für den religiösen Terrorismus das postmoderne Denken und der Waffenhandel sind, leben wir in einer Traumwelt.“
Islam Al-Behairy
Islam Al-Behairy
In Wirklichkeit, so Al-Behairy, „gibt es Texte unserer klassischen Rechtsprechung, die zur Gewalt aufrufen. Wir erleben Menschen, die sich in die Luft sprengen und Dutzende von Menschen töten, gerade weil sie Texte gelesen haben, die ihnen freie Hand zum beliebigen Töten geben.“

„Von wegen Waffenhandel!“, so der sunnitische Intellektuelle, der zugleich die ägyptische Regierung aufforderte, die Aussagen des Großimams zu prüfen. „Aufgrund seines Denkens wird der Staat andernfalls nie in der Lage sein, die Gewalt zu beenden.“

Al-Behairy unternimmt in dem Interview den Versuch, den „wahren Islam“ von einem Islam „gewisser mittelalterlicher Imame“ zu reinigen, der „den Menschen und dem Islam großen Schaden zugefügt“ habe. Ein schwieriges Unterfangen. Der Islamische Staat (IS) folge den Texten dieser Imame genau auf Punkt und Beistrich. Der Großiman, so Al-Behairy, wolle aber nichts davon hören und sei daher „Quelle ständiger Widersprüche“:

„In einer an den Westen gerichteten Erklärung sagte er: Der Islam fordert nicht die Tötung der Apostaten. In Ägypten aber sagt er, der Islam ermutigt dazu.“
Al-Azhar „Friedenskonferenz“ mit Papst Franziskus „eine Komödie“

Magister macht auf eine „beeindruckende Ähnlichkeit“ aufmerksam zwischen den Aussagen von Großimam Al-Tayyib und der von Al-Behairy daran geübten Kritik auf der einen Seite und Aussagen von Papst Franziskus und der kurz vor der Ägypten-Reise von zwei Jesuiten, Pater Henri Boulad und Pater Samir Khalil Samir, daran geübten Kritik. Pater Boulad erläuterte darin die westliche Vorstellung eines „gemäßigten Islams“ als „Häresie“.

Al-Tayyib gehörte 2007 zu den Unterzeichnern, des „Briefes der 138 islamischen Gelehrten“ an Benedikt XVI., mit dem auf seine Regensburger Rede reagiert wurde. Derselbe Großimam brach 2011 die Beziehungen zwischen Al-Azhar und dem Vatikan ab, weil Papst Benedikt XVI. es „gewagt“ hatte, für die zahlreichen getöteten Christen zu beten, die am Neujahrstag Opfer eines islamischen Attentats auf die koptische Markus-und-Peterskirche in Alexandria geworden waren.

Mehrfach war er bereits Gast der interreligiösen Friedenstreffen der Gemeinschaft von Sant’Egidio (zu denen auch die umstrittenen Assisi-Treffen mit päpstlicher Beteiligung gehören). Beim Treffen 2004, das in Mailand stattfand, rechtfertigte er öffentlich die in Israel gegen Zivilisten, auch Kinder, verübten Terroranschläge.

2015, als der Islamische Staat (IS) öffentlich einen gefangenen, jordanischen Piloten verbrannte, verurteilte Al-Tayyib die Tat als „unislamisch“. Im Gegenzug forderte er gleichzeitig, daß den IS-Tätern „Hände und Füße abgeschlagen“ und sie dann „gekreuzigt“ werden sollten.

Das erklärt die Skepsis von Al-Behairy gegenüber der „Friedenskonferenz“, die von Al-Azhar mit Papst Franziskus organisiert wurde.

„Diese Friedenskonferenz führt nirgendwohin. Das ist eine Komödie, die von der Wirklichkeit weit entfernt ist.“
Die Forderung Benedikts XVI. (2006) an den Islam

Papst Benedikt XVI. machte im Dezember 2006 einen „Vorschlag von außergewöhnlicher Aktualität“, so Magister, „der auch in der katholischen Kirche zu sehr in Vergessenheit geraten ist“:

„Bei einem verstärkt zu führenden Dialog mit dem Islam werden wir vor Augen halten müssen, daß die islamische Welt heute mit großer Dringlichkeit sich vor einer ganz ähnlichen Aufgabe findet, wie sie den Christen seit der Aufklärung auferlegt ist und vom II. Vatikanischen Konzil als Frucht eines langen Ringens für die katholische Kirche zu konkreten Lösungen geführt wurde. Es geht um die Stellung der Gemeinschaft der Glaubenden angesichts der Einsichten und Forderungen, die in der Aufklärung gewachsen sind. Einerseits gilt es, einer Diktatur der positivistischen Vernunft zu widersprechen, die Gott aus dem Leben der Gemeinschaft und aus den öffentlichen Ordnungen ausschließt und dabei den Menschen seiner Maßstäbe beraubt. Andererseits müssen die wahren Errungenschaften der Aufklärung, die Menschenrechte und dabei besonders die Freiheit des Glaubens und seiner Ausübung als wesentliche Elemente gerade auch für die Authentizität der Religion aufgenommen werden. Wie es in der christlichen Gemeinschaft ein langes Ringen um den rechten Standort des Glaubens diesen Einsichten gegenüber gab, das freilich nie ganz zu Ende ist, so steht auch die islamische Welt mit ihrer eigenen Überlieferung vor der großen Aufgabe, hier die angemessenen Lösungen zu finden. Inhalt des Dialogs von Christen und Muslimen wird es in diesem Augenblick vor allem sein müssen, sich in diesem Mühen zu begegnen und die rechten Lösungen zu finden. Die Gottvergessenheit des Westens dient heute gewissen Kräften in der islamischen Welt als Vorwand, Gewalt als Teil der Religion zu propagieren. Wir Christen wissen uns solidarisch mit all denen, die gerade von ihrer religiösen Überzeugung als Muslime her gegen die Gewalt und für das Miteinander von Glaube und Vernunft, von Religion und Freiheit eintreten. In diesem Sinn greifen die beiden Dialoge, von denen ich sprach, eng ineinander.“
Text: Giuseppe Nardi
http://www.katholisches.info/2017/05/isl...-papst-zitaten/

Bild:

von esther10 08.05.2017 00:37

Papst Franziskus und die römische Fronleichnamsprozession – Ein schwieriges Verhältnis
7. April 2017 Hintergrund, Liturgie & Tradition, Nachrichten, Papst Franziskus 3


Fronleichnamsprozession unter Franziskus ohne Papst.
(Rom) Die römische Fronleichnamsliturgie, besonders die eucharistische Prozession, scheint Papst Franziskus nicht sonderlich zu behagen. Zu keinem anderen Fest neben dem Gründonnerstag nahm er mehr und revolutionärere Eingriffe vor.

750 Jahre Fronleichnamsprozession in Rom mit einigen Unterbrechungen


Nach der Zelebration der Heiligen Messe vor der Lateranbasilika, der römischen Bischofskirche, führt die eucharistische Prozession am Abend des Donnerstages nach dem Dreifaltigkeitssonntag zur päpstlichen Marienbasilika Santa Maria Maggiore.
Fronleichnamsprozession mit Papst Alexander VII.

Das Fronleichnamsfest samt Prozession durch die Straßen Roms wurde 1264 von Papst Urban IV. zur öffentlichen Anbetung des Allerheiligsten eingeführt. Wie älteste Darstellungen zeigen, nahmen die Päpste nicht zu Fuß daran teil, sondern ließen sich und das Corpus Domini tragen. Dabei verharrten sie die ganze Zeit vor dem Allerheiligsten anbetend auf den Knien. Das Fronleichnamsfest entfaltete sich, sodaß am Fest selbst die Prozession vom Petersdom durch die Straßen und Viertel ringsum führte. Am Sonntag folgte eine Prozession an der Lateranbasilika und in der Oktav des Festes noch einmal eine Prozession im Vatikan. Alle drei Anlässe wurden von den Päpsten persönlich angeführt.

Die Fronleichnamsprozession wurde zur wichtigsten Prozession im päpstlichen Rom und zugleich seit der Aufklärung zur am meisten angefeindeten.

1798 und 1799 konnte sie nicht stattfinden, weil Napoleon an der Spitze der französischen Revolutionstruppen Rom besetzt und die Republik ausrufen hatte lassen. Papst Pius VI. wurde für abgesetzt erklärt, verbannt und schließlich nach Frankreich verschleppt, wo er im August 1799 im Kerker von Valence starb. 1800 konnte unter seinem Nachfolger Pius VII. die Prozession aber bereits wieder stattfinden, bis auch er 1809 von Napoleon gefangengenommen und der Kirchenstaat von Frankreich annektiert wurde. Nach dem Ende der Napoleonischen Herrschaft konnte der Papst nach Rom zurückkehren und ab 1816 die Prozession wieder feierlich begehen.

1849 verhinderten Giuseppe Mazzini und seine radikaldemokratischen und freimaurerischen Genossen die Abhaltung der Prozession. Der Papst befand sich auf Gaeta und die neuen Herren dekretierten, daß die Fronleichnamsprozessionen nur mehr „in den Kirchen“ stattfinden durften. Prozessionen auf öffentlichen Straßen und Plätzen waren untersagt, denn „Dummköpfe sind jene, die an das Allerheiligste Sakrament glauben“, wie die protestantische Wochenzeitung L’Eco della Verità 1865 in Florenz schrieb.

Als Rom 1870 von italienischen Truppen erobert wurde, folgte ein erneutes Verbot der Prozession. Die Päpste waren zu Gefangenen im Vatikan geworden. Dabei sollte es mehr als ein halbes Jahrhundert bleiben.

Die Wiederaufnahme 1929 und die Rückführung von Johannes Paul II.


Fronleichnamsprozession mit Pius XII.
Im Februar 1929 wurden die Lateranverträge unterzeichnet, mit denen eine völkerrechtliche Einigung zwischen Italien und dem Heiligen Stuhl gefunden werden konnte. Noch im selben Jahre führte Papst Pius XI. die Fronleichnamsprozession wieder ein, die sich nun allerdings auf den Petersplatz beschränkte.

1964, zum 700. Jahrestag der Einführung des Fronleichnamsfestes, entschied Papst Paul VI. das Fest wieder aus dem Vatikan hinauszulegen. In den folgenden Jahren fand es jeweils in einem anderen der zahlreichen neuen römischen Stadtvierteln statt. Ein Versuch zu den „Rändern“ zu gelangen.

1977 schaffte Italien Fronleichnam als gesetzlichen Feiertag ab. Seither wird das Fest auf der Apenninenhalbinsel am darauffolgenden Sonntag gefeiert. Der Vatikan hielt jedoch am überlieferten liturgischen Kalender und damit am Donnerstag nach dem Dreifaltigkeitssonntag fest, weshalb die Liturgie seither am Abend zelebriert wird.

Es war Papst Johannes Paul II., der 1982 die Fronleichnamsprozession wieder in ihre ursprüngliche Form zurückführte, nämlich ins Zentrum von Rom und an Bischofskirche. Dafür hatte er bereits in den Jahren zuvor erfolgreich in Krakau gekämpft und es bei den kommunistischen Staatsbehörden durchgesetzt. Die Heilige Messe wurde nun vor der Lateranbasilika zelebriert und anschließend das Allerheiligste in Prozession durch die Straßen Roms bis zur Basilika Santa Maria Maggiore geführt, wo der eucharistische Segen gespendet wurde.

„Durch unsere Teilnahme an der Prozession des allerheiligsten Leibes und Blutes Christi möchten wir gerade dafür vor der Stadt und dem ganzen Erdkreis Zeugnis ablegen. Das ist unsere Liturgie des Lobes und der Danksagung, die wir vor Gott und den Menschen nicht vernachlässigen dürfen. ‚Ich will dir ein Opfer des Dankes bringen / und anrufen den Namen des Herrn. Ich will dem Herrn meine Gelübde erfüllen / offen vor seinem ganzen Volk‘ (Psalm 116, 17-18).“
Mit diesen Worten führte Johannes Paul II. die Fronleichnamsprozession wieder ein.

Stellvertretende Anbetung des Papstes für das Volk Gottes

Nachdem Johannes Paul II. zu seiner Amtseinführung die Sedia gestatoria abgeschafft hatte, gab es mit der Wiedereinführung der Prozession auch keine Träger mehr. Sie wurden durch einen dafür umgebauten Kleinlastwagen ersetzt. An der ursprünglichen Haltung des Papstes, wie sie jahrhundertelang gegolten hatte, änderte das nichts. Der Papst kniete während der ganzen Prozession vor dem Allerheiligsten und hielt Anbetung. Obwohl bereits schwerkrank und in seiner Motorik stark eingeschränkt, nahm Papst Johannes Paul II. jährlich bis an sein Lebensende, zuletzt unter größten Mühen, daran teil.


Fronleichnamsprozession mit Benedikt XVI.
Unvergeßlich bleibt die Fronleichnamsprozession von 2004, seine letzte. Johannes Paul II. konnte nicht mehr gehen. Es wurde daher ein Stuhl auf der Plattform des Fahrzeuges befestigt, vor dem die traditionelle Kniebank und darüber das Allerheiligste standen. Als die Prozession begann, wandte sich Johannes Paul II. an den Zeremonienmeister und bat, ihm dabei zu helfen, niederzuknien, wozu er alleine nicht mehr imstande war. Dieser versuchte ihm wohlmeinend zu erklären, daß ihn diese zu sehr anstrenge und es sicherer sei, zu sitzen. Nach kurzer Zeit wiederholte er seine Bitte: „Ich möchte niederknien.“ Erneut vertröstete man ihn. Darauf wurde Johannes Paul II. ernst, da man ihn nicht zu verstehen schien. Mit Verweis auf das Allerheiligste sagte er energisch: „Da ist Jesus … bitte!“ Auf so insistente Bitte konnte man nicht mehr anders. Die beiden Zeremoniäre halfen dem Papst, auf der Kniebank niederzuknien. Da seine Beine aber nicht standhielten, mußte man ihn kurz darauf wieder auf den Stuhl zurück heben.

„Wie groß war doch der innerste Wunsch des heiligen Johannes Paul II. sich vor dem Allerheiligsten, vor Jesus, niederzuknien. Was für eine Intensität, was für ein Glaube“ an die Realpräsenz Jesu Christi, so 2012 Alessandro Ginotta für Papaboys 3.0.
Der Papst als ein Pilger unter Zehntausenden – Die Absage

Papst Franziskus nahm gleich 2013 eine erste, anscheinend kleine, in Wirklichkeit revolutionäre Änderung vor. Er nahm zu Fuß an der Prozession teil. Das Allerheiligste wurde weiterhin auf dem Fahrzeug transportiert. Dort kniete aber nicht mehr der Papst vor dem Corpus Christi, sondern zwei Diakone. Der Papst ging hinter dem Fahrzeug her wie Tausende andere Teilnehmer auch. Das Revolutionäre liegt in der Körperhaltung. Der Papst ist nicht irgendein Teilnehmer, irgendein Gläubiger. Er betet stellvertretend, er hält stellvertretend Anbetung, Fürbitte, zelebriert anstelle des Volkes Gottes die Heilige Liturgie. Von der Papstmesse gehen alle Messen aus.


Fronleichnamsprozession 2013, Diakone beim Allerheiligsten, Papst Franziskus zu Fuß dahinter
2014 sagte er kurzfristig seine Teilnahme an der eucharistischen Prozession ganz ab, weil er – so die offizielle Begründung – zwei Tage später dem Bistum von Bischof Nunzio Galantino in Cassano dell‘Jonio einen Besuch abstatten werde, den er wenige Monate zuvor zum Generalsekretär der Italienischen Bischofskonferenz ernannt hatte. Ein Besuchstermin in einer Kleindiözese, dessen Termin vom Papst selbst festgelegt wurde, wurde bereits damals von Beobachtern nicht als ausreichender Grund gesehen, nicht an einer so wichtigen Prozession teilzunehmen, die der Realpräsenz Christi, die Andersgläubigen und Heiden Torheit und Ärgernis ist, öffentliche Sichtbarkeit verschafft.

Franziskus ließ sich in einem Auto von der Lateranbasilika, wo er die Heilige Messe zelebrierte, direkt zur Basilika Santa Maria Maggiore bringen, wo er die Ankunft der Prozession mit dem Allerheiligsten erwartete.

Im Auto nach Santa Maria Maggiore – Verlegung auf den Sonntag

Was 2014 noch mit dem einige Tage später stattfindenden Besuch in Kalabrien entschuldigt wurde, ist seither zum Standard geworden. Auch 2015 wurde nach der Meßzelebration vor der Lateranbasilika das Allerheiligste auf das Fahrzeug gebracht und die Prozession setzte sich in Bewegung. Papst Franziskus wartete auf der Altarinsel bis das Allerheiligste hinter der Hausecke verschwunden war, verließ den Platz und ließ sich mit dem Auto durch andere Straßen nach Santa Maria Maggiore bringen, wo er auf die Ankunft der Prozession wartete und den eucharistischen Schlußsegen erteilte.


Fronleichnamsprozession seit 2014 ohne Papst: Franziskus spendet den Schlußsegen in Santa Maria Maggiore
Nun vollzog Papst Franziskus einen zweiten tiefen Eingriff. Am 28. März wurde bekanntgegeben, daß er die römische Fronleichnamsprozession von Donnerstag auf Sonntag verlegt. Begründet wurde der „historische“ Eingriff, daß Franziskus damit dem italienischen, liturgischen Kalender folgen will. Die Italienische Bischofskonferenz hatte das Fest auf den Sonntag verschoben, um den Gläubigen die Teilnahme zu erleichtern, nachdem die Republik Italien 1977 Fronleichnam als gesetzlichen Feiertag abgeschafft hatte. Der Vatikan hielt jedoch am ursprünglichen Tag fest, der weiterhin für die Weltkirche gilt. Mit seiner Entscheidung betont Franziskus einen Vorrang des Bischofs von Rom vor dem Papst, der für die Weltkirche Verantwortung trägt.

Der Papst hege jedoch eine zweite Absicht mit der Verschiebung, wie es inoffiziell hieß. In den vergangenen Jahren habe die Zahl der Teilnehmer an der Heiligen Messe vor der Lateranbasilika abgenommen. Die Verlegung auf den Sonntag solle eine größere Teilnahme nicht nur an der Prozession, sondern auch an der Messe ermöglichen.

Die Spekulationen

Über die Gründe für die päpstlichen Eingriffe wurde spekuliert.

Bekanntlich macht der Papst auch während der Wandlung keine anbetende Kniebeuge vor dem Allerheiligsten. Auch sonst sind die Momente rar, in denen er vor Jesus im Altarsakrament kniet. In der Regel steht er, wie die jüngsten Fastenexerzitien für die Römische Kurie zeigten. Zuletzt saß er am 25. März im Mailänder Dom allerdings sogar vor der heiligen Eucharistie. Ein offizieller Grund für diese Knieschwäche, etwas gesundheitliche Beschwerden, wurde nie genannt.

Jedenfalls wurde es von wohlmeinender Seite mit Knieproblemen erklärt, daß Franziskus 2013 zu Fuß an der Prozession teilnahm und wie alle anderen zu Fuß hinter dem Allerheiligsten herging.

Als er 2014 die Teilnahme an der Prozession ganz absagte, wurde dies von denselben Wohlmeinenden damit entschuldigt, daß der lange Fußweg für ihn zu anstrengend sei.

Nun wurde die Prozession, wenig liturgisch, von ihm auf den Sonntag verlegt. Es kann aber nicht damit gerechnet werden, daß er nun wieder an der Prozession teilnehmen wird, weder kniend gefahren noch zu Fuß gehend.
http://www.katholisches.info/2017/04/pap...es-verhaeltnis/
Text: Giuseppe Nardi
Bild: Vatican.va/MiL/Wikicommons/RAI (Screenshots)

von esther10 08.05.2017 00:37

SSPX Nachrichten
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Italien: Von Padre Pio bis St. Michael der Erzengel
Mai 03, 2017 Fsspx.news

Am 1. Mai beginnt eine italienische Jugend eine Reise zu Fuß, die sie aus dem Grab von Padre Pio in das Heiligtum nehmen wird, das dem hl. Michael auf dem Monte Gargano gewidmet ist.

Die Gesellschaft von St. Pius X. Bezirk von Italien hat seine zweite Jugend Pilgerfahrt am 1. Mai organisiert; Die Teilnehmer gehen zu Fuß von San Giovanni Rotondo nach Monte Sant'Angelo.

Die Pilgerfahrt beginnt am Grab von Padre Pio: der Kapuzinerkloster, ein Freund des Erzbischofs Lefebvre, der 1968 starb und dessen Körper während seines Kanonisierungsprozesses unbestechlich war. Er war unter anderem bekannt für seine Bindung an die traditionelle Messe und Lehre; Er erhielt sogar von Papst Paul VI. Die Erlaubnis, dem alten Ritus der Messe zu einer Zeit treu zu bleiben, als liturgische Experimente - wie die "normative" Masse - sich verbreiteten und zum gemeinsamen Recht wurden.

Die Pilgerfahrt führt dann die Pilger nach Monte Sant'Angelo, um das Heiligtum von St. Michael, dem Erzengel auf Monte Gargano zu verehren. Am 8. Mai 490 erschien der Erzengel dem hl. Laurence von Siponto, dem örtlichen gewöhnlichen, und befahl ihm, eine Kirche in einer Grotte unter der Stadt zu bauen, um gegen die heidnischen Überzeugungen der Zeit zu kämpfen: "Ich bin der Erzengel Michael, einer von denen, die jemals vor dem Herrn stehen. Ich habe diesen Ort gewählt, um auf Erden verehrt zu werden; Ich werde sein Schutz für immer sein ", erklärte der Fürst der himmlischen Armee.

Quelle: FSSPX.News - 5/3/17
http://fsspx.news/en
Quelle: Fsspx.news
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Italien: Von Padre Pio bis St. Michael der Erzengel



Am 1. Mai beginnt eine italienische Jugend eine Reise zu Fuß, die sie aus dem Grab von Padre Pio in das Heiligtum nehmen wird, das dem hl. Michael auf dem Monte Gargano gewidmet ist.

MAI 03, 2017 VON FSSPX.NEWS

Die Gesellschaft von St. Pius X. Bezirk von Italien hat seine zweite Jugend Pilgerfahrt am 1. Mai organisiert; Die Teilnehmer gehen zu Fuß von San Giovanni Rotondo nach Monte Sant'Angelo.

Die Pilgerfahrt beginnt am Grab von Padre Pio: der Kapuzinerkloster, ein Freund des Erzbischofs Lefebvre, der 1968 starb und dessen Körper während seines Kanonisierungsprozesses unbestechlich war. Er war unter anderem bekannt für seine Bindung an die traditionelle Messe und Lehre; Er erhielt sogar von Papst Paul VI. Die Erlaubnis, dem alten Ritus der Messe zu einer Zeit treu zu bleiben, als liturgische Experimente - wie die "normative" Masse - sich verbreiteten und zum gemeinsamen Recht wurden.

Die Pilgerfahrt führt dann die Pilger nach Monte Sant'Angelo, um das Heiligtum von St. Michael, dem Erzengel auf Monte Gargano zu verehren. Am 8. Mai 490 erschien der Erzengel dem hl. Laurence von Siponto, dem örtlichen gewöhnlichen, und befahl ihm, eine Kirche in einer Grotte unter der Stadt zu bauen, um gegen die heidnischen Überzeugungen der Zeit zu kämpfen: "Ich bin der Erzengel Michael, einer von denen, die jemals vor dem Herrn stehen. Ich habe diesen Ort gewählt, um auf Erden verehrt zu werden; Ich werde sein Schutz für immer sein ", erklärte der Fürst der himmlischen Armee.
http://sspx.org/en/news-events/news/ital...archangel-29562
Quelle: FSSPX.News - 5/3/17

von esther10 08.05.2017 00:36

Warum ging das Römische Reich zugrunde? Wegen der Masseneinwanderung
8. Mai 2017 Forum, Hintergrund, Top 0


Völkerwanderung - Warum ging das Römische Reich im Westen zugrunde? "Durch die Masseneinwanderung", so der Historiker Alessandro Barbero.
(Rom) Der italienische Historiker Alessandro Barbero, Professor für Geschichte des Mittelalters an der Universität Piemonte Orientale, erklärt in knapp 60 Sekunden, warum es zum Untergang des Römischen Reiches kam.

Das Video ist Teil der Sendung „Ulisse“, die vom staatlichen Fernsehsender RAI 3 am 8. Oktober 2016 ausgestrahlt wurde.

„Warum also geht das Weströmische Reich unter? Es geht unter, weil es ab einem bestimmten Punkt nicht mehr imstande ist, die Einwanderung zu meistern. Das Römische Reich begann seit der Pockenepidemie, die es entvölkerte, durch Jahrhunderte Leute kommen zu lassen. Die Leute konnten den Limes mit der Erlaubnis der Behörden passieren. Ganze Stämme, ganze Völker ließen sich in Italien, in Gallien nieder, um zu arbeiten und um junge Männer für das Heer zu liefern. Das geschieht auf der Grundlage präziser Verträge mit der kaiserlichen Regierung.
Ab einem bestimmten Zeitpunkt wird der Fluß der Immigranten zu groß, und die Verwaltung, die dafür zuständig ist, wird zu korrupt, und die Politiker, die die Zustimmung geben müssen, haben keine klaren Vorstellungen mehr. Das führt dazu, daß humanitäre Notfälle, die Ankunft von Flüchtlingen und die illegale Ausbeutung der Einwanderer eine explosive Situation schaffen, die sich dann in Aufständen, in Kriegen, in Zerstörungen, kurz, in dem entladen, was wir die barbarischen Invasionen nennen – und im Untergang des Römischen Reiches.
Am 30. September 2016 schrieb die Tageszeitung Il Giornale:
„Das Römische Reich ging unter, weil es zu wenige Geburten und zu viele Ausländer hatte.“
http://www.katholisches.info/2017/05/war...eneinwanderung/

von esther10 08.05.2017 00:35

Machen Sie Klarheit über Amoris Laetitia
Claudio Pierantoni Claudio Pierantoni 5. Mai 2017


iold. corr.romana

https://www.onepeterfive.com/author/mhickson/

Auf dem Kongress vom 22. April, im Hotel Columbus, Rom, nur einen Block von der Vatikanstadt, versammelten sich sechs Laiengelehrte, um "ein Jahr nach der Amoris Laetitia " (" fare chiarezza a un anno da AL ") Klarheit zu machen Päpstliche apostolische Ermahnung über Liebe und Ehe, mit besonderem Bezug auf ihre indirekt erklärte Erlaubnis für den Zugang zur sakramentalen Kommunion für geschiedene und zivilhaft wiederverheiratete Paare sowie für Paare, die in anderen unregelmäßigen Situationen leben. Der Kongress wurde von zwei italienischen katholischen Apologetik-Publikationen, La Nuova Bussola Quotidiana und Il Timone organisiert .

Klarheit ist besonders notwendig, da es weithin bekannt ist, wegen der Verwirrung, die sich aus verschiedenen Interpretationen des Textes von Amoris Laetitia ergibt . Eine Reihe von Laienwissenschaftlern, da das Dokument im April 2016 herausgegeben wurde, hat Artikel und Briefe veröffentlicht und kritische Interviews wie Roberto de Mattei, Christian Brugger, Josef Seifert, Robert Spaemann, John Finnis, Germain Grisez und die Gruppe von Die "45 Theologen", unter vielen anderen. Gemeinsam mit ihnen hat nur ein Bischof, Athanasius Schneider aus Kasachstan, gewagt, offene Kritik und eine starke Nachfrage nach Klärung zu äußern. Einige andere Prälaten, wie der Präfekt der Kongregation für die Glaubenslehre, Karte. Müller, haben indirekten Widerstand, Irgendwie im Einklang mit der Indirektheit der Disziplinar- und Lehreänderungen, die in dem Dokument vorgebracht wurden. Während diese Veränderungen indirekt in Amoris Laetitia selbst verbleiben, sind sie seitdem durch eine Reihe von Erklärungen und Handlungen, die der Papst und seine engsten Berater, wie die Karte, erlassen haben, klar und deutlich gemacht. Kasper, Karte. Schönborn, Karte. Coccopalmerio, Karte. Maradiaga und Fr. Spadaro, unter anderem.

In Anbetracht dieser ernsten Situation, im September letztes Jahr, eine Gruppe von vier Kardinälen (Burke, Caffarra, Brandmüller und Meisner) stellte die CDF mit fünf dubia , im Wesentlichen , ob vorherige magisterial Lehre über die Ehe und Ehebruch und mehr im allgemeinen über die absoluten fragen Verbindliche Kraft der negativen Gebote ist immer noch in der Kraft. Diese dubia blieben unbeantwortet, so die Kardinäle machten sie öffentlich, sie zu allgemeiner Debatte zu öffnen und zu fördern , um eine Diskussion unter den Laien als auch. Und die Debatte ist gewachsen, obwohl nur wenige Bischöfe und eine Gruppe von 23 Wissenschaftlern offen , diese unterstützt haben dubia .


Seitdem wurden von der Welt-Bischöfe drei Handlungsweisen ergriffen. In einem Lager sitzen die Gläubigen der traditionellen Lehre, die nach Amoris Laetitia "Interpretationslinien" herausgegeben haben und vom Papst nicht zensiert worden sind. Im zweiten Lager haben diejenigen, die den Wandel begünstigen, die Erlaubnis zur sakramentalen Kommunion ausdrücklicher gemacht und wurden offen offenbart und vom Papst bedankt. Schließlich hat im dritten Lager die überwiegende Mehrheit der Bischöfe das Schweigen gewählt, auf diese Weise nicht im Widerspruch zur traditionellen Lehre und zugleich einen möglichen Zusammenstoß mit dem Papst zu vermeiden. Es ist nicht übertrieben zu sagen, dass so verwirrt eine Situation in der katholischen Kirche in 2.000 Jahren nie aufgezeichnet wurde.

Unter den sechs am 22. April verabschiedeten Beiträgen konzentrieren wir uns auf vier - nämlich diejenigen, die die Hauptlehrposten präsentieren, in Bezug auf die Klarheit, die dem Papst dringend vorgelegt wird. Um eine synthetische Sichtweise zu haben und die Wiederholung zu vermeiden, nehme ich die Konferenz von Prof. Farrow als Leitlinie, denn es scheint mir, dass es den komplettesten Überblick über die von Amoris Laetitia gestellten Lehrenprobleme enthält, die in eine historische Perspektive gestellt wurden Beziehung zu früheren Ketzereien in der Geschichte des Christentums. Dann werde ich relevante Beiträge zu bestimmten Aspekten hinzufügen, die von den anderen Konferenzen genommen wurden.

Prof. Douglas Farrow: Ein geteilter Gott

Douglas Farrow ging in der Tat direkt zu den Hauptdoktrinitätsproblemen von Amoris Laetitia , die ihren entfernten Ursprung bis zur Marcioniten-Ketzerei im zweiten Jahrhundert n.Chr

Marcion, ein ursprünglicher Denker unter dem breiteren Strom der gnostischen Interpretationen des Christentums, widersetzte sich direkt dem Gott des Alten Testaments, nur aber nicht gut, dem Gott des Neuen Testaments, dem Vater Jesu, gut und barmherzig, aber nicht gerecht . Um ein solch ehrgeiziges Ziel zu erreichen, musste Marcion "Schrift gegen die Schrift" setzen, und er verzichtete nicht darauf, als "falsche" große Teile des Neuen Testaments abzuschneiden, weil natürlich viele Passagen aus dem NT Zeugnis geben Zur Identität der vermeintlichen "zwei Götter". In ähnlicher Weise mussten viele Passagen des OT willkürlich aufgehoben werden, um diesen Vorschlag kohärent zu machen - und zwar alle, die von Gottes Güte und Barmherzigkeit sprechen.

Nun, wie der heilige Irenaeus richtig bemerkt hat, führt diese Denkweise einen Widerspruch in der Vorstellung von Gott ein, weil sie im Gegensatz zwei Perfektionen sieht, die wirklich voneinander abhängig sind und die nicht rational als voneinander getrennt betrachtet werden können.

Zitat direkt St. Irenaeus:

Daß sie die verstoßende und richterliche Macht vom Vater entfernen und damit als unwürdig von Gott rechnen und denken, daß sie einen Gott ohne Zorn und bloß Gutes oder Gutes herausgefunden hätten, haben sie behauptet, daß ein Gott richtet, aber der andere rettet. ( Adversus Haereses III.25)

Indem sie Gott teilen, so leugnen die Marcioniten unwissentlich "die Intelligenz und die Gerechtigkeit beider Gottheiten", indem sie der Gottheit ein Ende setzen:

Denn wenn die Gerichtsbarkeit nicht auch gut genug ist, um die Verdienste zu verdienen und Vorwürfe gegen diejenigen zu verleihen, die sie erfordern, wird er weder einen gerechten noch einen klugen Richter erscheinen. Auf der anderen Seite, der gute Gott, wenn er nur gut ist und nicht einer, der die tauscht, auf die er seine Güte schicken wird, wird über Güte und Gerechtigkeit hinausgehen; Seine Güte wird unvollkommen erscheinen, da nicht alle retten, die es verdienen, wenn es nicht mit Urteil begleitet wird.

Prof. Farrow kommentiert:

Heute sind unsere Neo-Marcioniten subtiler. Sie sprechen nicht von zwei Göttern, aber sie sprechen von dem einen Gott, als ob ihm das Urteil fehlte oder nur durch seine Gnade erkannt werden konnte. Sie sagen, dass sie diesem einen Gott dienen, wenn sie nicht-gerichtlich alle begleiten, die ihre Begleitung wünschen. " Richter nicht, daß du nicht gerichtet wirst - hier ist eine Schrift - ja ein dominisches Sprichwort - von dem sie ganz sicher sind. Sehr gut. Aber sie vergessen, mit denen zu reden, die sie vom Urteil Gottes begleiten, was eine ganz andere Sache ist als das Urteil der bloßen Menschen. Sie vergessen, mit ihnen von der Heiligkeit zu sprechen, ohne die niemand Gott sehen wird. Sie denken, das zu sprechen ist also aufdringlich, unempfindlich, starr oder gar unrealistisch. Wer würde gerne so etwas hören? Wer will von dem Urteil Gottes hören?

In Wirklichkeit ist diese merkwürdige und widersprüchliche Lehre auf ein "hartnäckiges moralisches Problem" zurückzuführen, denn es ist ein Merkmal des gefallenen Mannes, dass er seine eigene Unordnung in den Himmel projiziert und den Streit in Gott als die wirkliche Quelle seines eigenen Streits vorstellt. "

Der fallen Mann, der zu seinen eigenen Kräften gelassen wird, können wir hinzufügen, will nicht wirklich Heiligung, aber dennoch fürchtet er die Konsequenzen seiner Sünde, also wendet er sich einer Lehre zu, die besagt, dass "Rechtfertigung ohne Heiligung möglich ist" - das heißt Gnade ohne Gerechtigkeit. Also, Prof. Farrow schließt, verbindet Marcion mit Luther, "[der Rat von] Trent wurde rückgängig gemacht."

Prof. Farrow fährt fort zu betonen, dass, um eine solche zentrale Lehre als die katholische Lehre von Heiligung und Rechtfertigung anzugreifen, die ganze Tradition auf die Bank des Angeklagten gestellt werden muss:

Nun, um Gott zu teilen, ist es notwendig, seine Offenbarung zu teilen: nicht nur die Schrift aus der Schrift, sondern die Schrift aus der Tradition. Die Tradition selbst wird mit dem Verdacht als dem betrachtet, was uns im Irrtum beschränkt und nicht das, was uns in der Wahrheit behauptet. Also machen sie es Gewalt. Und ihre Gewalt erstreckt sich, wie Kardinal Sarah (Der katholische Weltbericht, 31. März 2017) vor kurzem beobachtet hat, soweit das Evangelium selbst. In seinen Bemerkungen zu einem Kolloquium zum zehnten Jahrestag von Summorum Pontificum spricht er von "einem schrecklichen, unverschämten Ding, das wie der Wunsch nach ... einem völligen Bruch mit der Vergangenheit der Kirche erscheint - als ob" die apostolische Kirche und die christlichen Gemeinschaften in Die frühen Jahrhunderte des Christentums verstanden nichts vom Evangelium, "als ob das Evangelium bis zu unserer Zeit alles andere als unerkannt geblieben wäre,

Um die historische Verbindung, die den lutherischen Grundsatz der Zerstörung der Tradition mit der gegenwärtigen Situation verbindet, besser zu verstehen, erwähnt Prof. Farrow kurz die von Fr. verteidigte modernistische Lehre. Ernesto Buonaiuti zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts, "dessen Handhabung von Schrift und Tradition ist gründlich protestantisch im Geist, auch wenn es katholisch in Form ist. Die endgültige Ablehnung von [Papst St. Pius X. Wahrzeichen anti-modernistischen Enzyklika] Pascendi dominici gregis markiert einen Wendepunkt der Art im Katholizismus ", was erklärt, wie" wir schließlich mit einem Puzzle wie Amoris Laetitia präsentiert werden sollten . "

Obwohl das Zweite Vatikanische Konzil eine starke Erwähnung von Tradition (Prof. Farrow zitiert Dei Verbum 7-10), ist es nicht schwer zu sehen, dass ein protestantischer Blick auf die Schrift gründlich durchdringt katholischen Theologie und Exegese. "Die Funktion des Lehramtes", erklärt Prof. Farrow, "ist also im Zweifel. Die neue Stimme der Autorität ist die des Gewissens. "

Schließlich führt die Zerstörung der Tradition zu dem Missverständnis des Gewissens selbst:

Unser gegenwärtiges Problem - und ein wichtiger Bestandteil der gegenwärtigen Krise - ist, dass das Gewissen als eine Quelle der moralischen Autorität neben dem natürlichen und göttlichen Gesetz missverstanden wird : eine Quelle, die nicht nur die ius canonicum und die sakramentale Disziplin, sondern die dominische Lehre und die Lex credendi , auf dem diese Disziplin basiert.

In Bezug auf die dubia , weist Prof. Farrow zu Recht darauf hin , dass das Herz des Lehr Problem können wir gegenüber in der fünften synthetisiert werden dubium :

Nach der Frage zur Klärung, in dem ersten dubium , in Bezug auf eine einzige Art von Situation - sexuelle Beziehungen, die aufgrund eigener Worte Jesu, immer als ehebrecherisch angesehen worden: sie sind Ehebrecher oder sind sie nicht? - die Last der anderen kommt in der fünften zur Ruhe, was die Rolle des Gewissens in Bezug auf die Schrift und die Tradition betrifft:

Nach Amoris Laetitia (Nr. 303) muss man noch die Lehre des Enzyklischen Veritatis Splendors 56 des hl. Johannes Paul II. Auf der Grundlage der heiligen Schrift und der Tradition der Kirche als gültig betrachten, die eine kreative Interpretation der Rolle ausschließt Gewissenhaftes und betont, dass das Gewissen niemals berechtigt sein kann, Ausnahmen von absoluten moralischen Normen zu rechtfertigen, die durch ihr Gegenstand inhärent schlechte Handlungen verbieten?

Schließlich erläutert Prof. Farrow die praktischen Konsequenzen dieser Veränderung:

Wo das Gewissen entschuldigt ist, mit der intrinsischen Natur eines Aktes zu rechnen und direkt auf das Wrestling mit den subjektiven und umständlichen und konsequenten Dimensionen des Aktes zu setzen, wird die notwendige Zerknirschung, Buße und Absolution ganz anders sein. Und das wird auch Auswirkungen auf das externe Forum haben. Was man einmal als Ehebruch und damit als Disqualifikation für die Kommunion betrachtete, wird nun als eine neue Form der Treue und damit als Qualifikation betrachtet - in diesem Fall wird die Eucharistie selbst von dieser Treue bezeugt, die einst war Untreue.

Ich sagte vorhin , dass die dubia , als notwendig erachtet hat, ist unbedingt in der Notwendigkeit einer Antwort. Aber das ist nicht so einfach. Substanziell betrachtet und nicht nur prozedural, die dubia sind in der Tat notwendig, aber die fünften, zumindest, kann nicht beantwortet werden - oder besser gesagt, wäre die einzig mögliche Antwort sein , die beanstandeten Abschnitt zurückzuziehen Amoris Laetitia und die Räumlichkeiten zu korrigieren oder zu klären, An anderer Stelle erscheinen, die diesen Abschnitt unterstützen.

Diese letzte Bemerkung ist besonders wichtig: viele Stimmen, in den letzten Monaten haben den Wunsch geäußert , dass die dubia beantwortet werden, natürlich in einer Art und Weise im Einklang mit dem traditionellen Lehre. Aber hier Prof. Farrow weist zu Recht darauf hin , dass dies nicht genug wäre, weil, wenn man VS in Bezug auf 56 , wie noch gültig ist , basierte , wie es ist in der Schrift und Tradition, dann eine positive Antwort auf das fünfte dubium kann mit nicht kohärent koexistieren Amoris Laetitia ' S Kapitel 8 und auch mit den Räumlichkeiten, die an anderer Stelle im Dokument erscheinen. Bei näherer Betrachtung muss die gleiche Argumentation auf die anderen vier angewendet werden dubia auch, aus dem Grund , dass sie schließlich auf dem fünften abhängen. Also, wirklich, die Präsentation des dubia beträgt logisch auf eine Petition von ALs Kapitel 8 abgezogen und Passagen unterstützen (was genau identifiziert werden soll). Bis dahin wird ein tödlicher Widerspruch zwischen dem gegenwärtigen Lehramt und der Tradition bestehen und weiterhin eine Quelle der anhaltenden Infektion und des Schismas innerhalb der Kirche sein.

Prof. Claudio Pierantoni: Häretische Päpste und die vier Ebenen der Gefahr


Die Konferenz von Prof. Pierantoni stellt auch die gegenwärtige Kontroverse in eine historische Perspektive, aber aus einer anderen Perspektive: Er versucht, die Beispiele der "ketzerischen Päpste" der alten Kirche - nämlich Liberius und Honorius I - mit dem vorliegenden Fall zu vergleichen. Der Fall von Honorius ist für unseren Zweck besonders interessant, weil er offiziell vom Dritten Rat von Konstantinopel (AD 681), dem sechsten ökumenischen Rat in der Kirchengeschichte, für seine Bejahung der Lehre vom "einen Wille" in Christus verurteilt wurde, In der Erwägung, dass der Rat feierlich die Lehre von den "zwei will", göttlichen und menschlichen, die logisch aus der Lehre, die zuvor im Rat von Chalcedon (AD 451), der "zwei Naturen" vereinigt in der einen Person Christi, . Dann bestätigte Papst Leo II. Honorius Verurteilung durch den Rat, Fügte eine förmliche Tadel für die Nachlässigkeit von Honorius hinzu, die die Ausbreitung der Ketzerei erlaubte. So können wir hier bemerken, daß die Verurteilung eines Papstes nicht nur auf einer formalen Häresie beruhen kann, sondern auch auf das praktische Verhalten des Papstes, das die Ketzerei toleriert oder im vorliegenden Fall von Franziskus sogar offen macht.

Durch die Synthese des Vergleichs zwischen den alten Päpsten und dem vorliegenden Fall heißt es Prof. Pierantoni:

Trotz ihrer Unterschiede, die in allgemeiner Weise genommen wurden, haben die beiden Fälle von Liberius und Honorius einen wichtigen gemeinsamen Punkt, und das ist die Tatsache, dass beide Interventionen stattgefunden haben, während der Prozess der Formulierung der jeweiligen Dogmen noch im Gange war, Der Trinitarier im Falle von Liberius und der Christischen im Falle von Honorius. ... Nun, dieser Punkt, der die doktrinale Abweichung der beiden Päpste der Antike vereint, ist zweifellos ihre mildernde Umstände, aber leider ist die gleiche Sache der Punkt, der sie der Lehre abweicht, die während des gegenwärtigen Pontifikats auftritt, das stattdessen stark ist Erschwerender Faktor in [Papst Franziskus], der sich [noch] gegen Lehren, die noch nicht [klar] oder in dem Prozess der Formulierung, aber gegen Lehren, die, Neben der festen Verankerung in der Tradition, wurden bereits in den letzten Jahrzehnten erschöpfend diskutiert und im Detail vom jüngsten Magisterium geklärt. Das ist also nicht nur eine Abweichung des Lehramtes aus der Tradition, sondern auch ein direkter Widerspruch zu den Verlautbarungen des jüngsten Magisteriums.

Danach analysiert Prof. Pierantoni den Fall von Franziskus, der in Amoris Laetitia enthalten ist , und zeigt, wie die Anhäufung von Argumenten, die angeblich zugunsten seines Vorschlags ist, den Papst dazu veranlaßt, in schwerwiegende Gefahren grundlegende Elemente zu setzen Der christlichen Lehre.

Auf der ersten Ebene wird die Unauflöslichkeit der Ehe, obwohl mündlich erwähnt, praktisch zweifelhaft, wenn jemand mit dem Zusammenleben in die Kommunion aufgenommen wird.

Da dies auf der zweiten Ebene höchst problematisch zu sein scheint, wird in dem Dokument über die subjektive Situation der Unwissenheit oder der Unbewußtheit, die das, was objektiv gesehen ist, das Ehepaar entfalten kann, hervorgehoben - aber das, so bemerkt Prof. Pierantoni, kontrastiert Die Betonung des Dokuments setzt auf Unterscheidung und Begleitung. In der Tat, was direkt widersprüchlich zu sein scheint, ist, wie ein Mensch im Prozess der genauen Unterscheidung noch sein kann, "unwissend" oder "unbewusst" zu sein.

(Mehr oder weniger bewusst), um diesem Widerspruch zu entgehen, sinkt AL in eine dritte Ebene der Lehre Verformung, vorausgesetzt, dass durch die Erkenntnis, kann man entdecken, dass die Situation, die objektiv widerspricht die Gebote und damit das Naturgesetz, kann etwas, das Ist nicht nur erlaubt, sondern tatsächlich von Gott in dieser Situation gefragt. Das, so Prof. Pierantoni, steht im Widerspruch zum Wesen des Naturgesetzes, das kein extrinsisches oder bloß positives Gesetz ist, sondern das Wesen des Menschen widerspiegelt:

Als ein einfacher Vergleich für uns zu dienen: Das positive Gesetz, das die Bewegung eines Autos in einem bestimmten Land regiert, ist eins; Die vom Fahrzeughersteller geschriebene Gebrauchsanweisung ist eine andere Sache. Wenn ich eine Geschwindigkeitsbegrenzung für einen vitalen Notfall übersteige, so darf ich auch moralisch gerechtfertigt sein, denn die Regel, während nur an sich ist, ist jedoch nicht absolut, weil sie nicht mit dem Wesen des Fahrzeugs inhärent verknüpft ist. Wenn ich hingegen die Richtlinie des Herstellers verstoße, der mir sagt, dass das Auto für Benzin ausgelegt ist, kein Notfall oder Ausnahme, sicherlich keine Unterscheidung, wird dafür sorgen, dass das Auto mit Diesel fahren kann. Die Verwendung von Diesel ist also eine schlechte Sache nicht, weil es von einem externen Gesetz "verboten" ist, sondern weil es intrinsisch irrational ist,

Darum soll man annehmen, daß das Naturgesetz Ausnahmen zulassen kann, ist ein wahrer und richtiger Widerspruch. Es ist eine Vermutung, die ihr wahres Wesen nicht versteht und sie daher mit positivem Gesetz verwirrt.

Diese Verwirrung zwischen Naturgesetz und positivem Recht erklärt eindeutig die gewalttätigen (und gerecht verstümmelten) Angriffe auf die "Legalisten". In der Tat sind die Pharisäer in der Tat oft falsch, weil sie starr an den "Geboten der Menschen" festhalten (positive Gesetze) , Indem er die grundlegenden göttlichen Gesetze beiseite schiebt, während es sicherlich keinen Hinweis im Evangelium gibt, dass Jesus jemanden kritisiert, der an den zehn Geboten festhält!

Und jetzt kommen wir auf die vierte Ebene der Lehre Verformung, weil Naturgesetz ist natürlich das Gesetz, das der Autor der Natur gegeben hat. Die göttliche Person Christi, nämlich der Logos , das Wort, das am Anfang war (Johannes 1: 1), ist genau der, durch den alle Dinge existierten (Johannes 1: 3). Kurz gesagt, um von dem Naturgesetz zu sprechen, als ob es ein bloß positives und fehlbares Gesetz wäre, ist eine menschlich konzipierte allgemeine Regel, die Ausnahmen haben kann, die göttliche Natur der Person Christi, Gottes Wort zu missverstanden - also ist es gleichbedeutend mit Das Wesen des Evangeliums und die ganze Offenbarung wegzugeben, was natürlich der direkte Ausdruck des persönlichen Wortes Gottes und die Manifestation des Vaters selbst ist: "Der eingeborene Sohn, der im Schoß des Vaters ist,

Abschließend:

Was ... in der gegenwärtigen Situation auf die Aufmerksamkeit gerichtet ist, ist gerade die zugrundeliegende Lehre, die so geschickt wie es sich um direkt heterodoxe Formulierungen handelt, immer noch in kohärenter Weise manövriert, um einen Angriff nicht nur gegen bestimmte Dogmen wie die Unauflöslichkeit der Ehe und die Objektivität des moralischen Gesetzes, aber auch gegen den eigentlichen Begriff der rechten Lehre und damit auch der Person Christi als Logos . Das erste Opfer dieser Lehre Verformung ist genau der Papst, dem ich der Vermutung zuwider ist, ist sich dessen kaum bewusst, ein Opfer einer verallgemeinerten epochalen Entfremdung von Tradition in großen Segmenten der theologischen Lehre. Nach ihm gibt es unzählige Opfer, die in Täuschung fallen. ...

Angesichts all dessen wird es daher notwendiger als je zuvor, wie es ursprünglich wenigstens von Kardinal Burke vorgesehen war, einen weiteren Akt des Mutes, der Wahrheit und der Nächstenliebe von den Kardinälen, aber auch von den Bischöfen zu machen Und dann von allen qualifizierten Laien, die sich daran halten möchten. In solch einer ernsten Gefahrensituation für den Glauben und den verallgemeinerten Skandal ist es nicht nur legitim, sondern sogar obligatorisch für eine untergeordnete brüderliche Korrektur seines Vorgesetzten, immer in der Nächstenliebe getan. Auch der hierarchische oder religiöse Gehorsam darf in diesem Fall der allgemeinen Gefahr nicht als Ausrede benutzt werden, um die Wahrheit zu schweigen.

So betont Prof. Pierantoni die Wichtigkeit und Dringlichkeit der brüderlichen Korrektur, die weder "ein Akt der Feindseligkeit noch ein Mangel an Respekt noch ein Akt des Ungehorsams" wäre. Viel weniger würde es ein Schisma provozieren, denn "es gibt keine Aufzeichnungen ... das Irgendwelche der Kardinäle würden halten wollen, dass Francis nicht der Papst ist, und noch weniger, dass jemand will sich selbst gewidmet Anti-Papst. Der wahre Schisma, der jeden Tag zunimmt, ist eher ein de facto , den nur eine brüderliche Korrektur zurückhalten kann. "

Eine brüderliche Korrektur wäre "nichts anderes als eine Erklärung der Wahrheit: caritas in veritate . Der Papst, noch bevor er Papst ist, ist unser Bruder, und das ist also eine primordiale Pflicht der Nächstenliebe für ihn. Wir werden berufen sein, um sein Schicksal zu erklären, ebenso wie das von allen, die sich auf seine Führung verlassen. "

Nun, ergänzend Douglas Farrows Vorschlag mit meinem eigenen, füge ich hinzu, dass eine Korrektur, um wirklich entscheidend zu sein, sollte fragen, dass AL, Kapitel 8 zurückgezogen werden, zusammen mit Passagen, die dazu bestimmt sind, es vorzubereiten.

Prof. Thibaud Collin: Gewissen über Christus

Drittens werden wir Prof. Thibaud Collin berücksichtigen, der sich auf das Problem des Gewissens und dessen Verflechtung in Amoris Laetitia konzentrierte . Auch Prof. Collin setzt AL in eine historische Perspektive ein, die diesmal an den Widerstand gegen den Humanae Vitae von Papst Paul VI. Erinnert, der die völlige Opposition der Kirche zur Empfängnisverhütung formulierte.

Im Vergleich zu Humanae Vitae ist die Situation mit Amoris Laetitia eine Rollenumkehr: Prof. Collin sieht eine auffällige Ähnlichkeit zwischen den Kritikern der HV und dem vorliegenden päpstlichen Dokument. Tatsächlich schlagen beide vor, die objektiven Anforderungen des Sittengesetzes als Ideal zu behandeln, eine "optionale Wahl", die in idealen Situationen einige privilegierte Menschen passen kann, aber für alle Katholiken nicht verbindlich ist. Er erwähnt die "pastorale Note auf HV der französischen Bischöfe vom November 1968, § 16", die praktisch die Einhaltung von HV zu subjektivem und situativem Urteil verließ, mit Bezug auf "Pflichten", ein Argument, das dem, was vorgeschlagen wurde, sehr ähnlich war In AL


Collin beobachtet:

Dieser Empfang war praktisch eine Liquidation. Die moralische Normativität verwandelte sich in einen bloßen Vorschlag, der den Eifrigsten unter den Gläubigen vorbehalten war, denen, die unter optimalen Bedingungen leben, um es zu leben.

Kurz gesagt, schließt Prof. Collin, "es war ein pastorales Fiasko".

In der Praxis, aus der Angst, eine wahre Veränderung einer sündigen Situation vorzuschlagen, bevorzugen viele Hirten eine Art unbestimmte "Begleitung". "Auf was?", Fragt Prof. Collin.

Es kann eine pastorale "Bougisme" existieren, eine Art "unendlicher Fortschritt", von der die Endgültigkeit verborgen ist, weil sie mit dem Ende eines fast endlosen Weges, in jedem Fall einer entfernten, identifiziert wird , Und in einem Nebel verloren Aber die Endgültigkeit des christlichen Lebens ist nicht in der Zukunft; Es ist in der Gegenwart: die liebevolle Vereinigung mit Gott, die mit Großzügigkeit die Gnade für uns anbietet, frei zu ihm zuzustimmen. Das geht nie ohne Kreuz, aber Jesus wartet dort auf uns.

Ergänzende Profis. Farrows und Pierantonis Bemerkungen weist Prof. Collin zu Recht darauf hin, daß das, was wir im AL-Vorschlag beobachten, eine "Verlagerung von fehlerhaftem Gewissen zu einer Objektivierung des Irrtums" ist: "Das Gesetz Gottes ist hier nichts weiter als ein Element, das unter anderem gewogen werden muß Elemente, konkrete und besondere. "Das göttliche Gesetz wird als" abstrakt "wahrgenommen und" die konkreten Möglichkeiten der Gläubigen werden als Kriterium herangezogen, um Gottes Wille zu bestimmen. "Auf diese Weise fragt der Autor:" Wie können wir es vermeiden Diese göttliche Barmherzigkeit wird in weltliche Toleranz verwandelt? "

Tatsächlich ist diese Wahrnehmung des göttlichen Gesetzes als "abstrakt" viel "mehr kantisch als christlich"; Es ist "eine legalistische und weltliche Vorstellung von [göttlichen] Gesetz."

Im Gegenteil, der Autor betont:

Gottes Gesetz ist auch sehr persönlich und konkret, weil es ein Gesetz ist, das im Herzen jedes Menschen geschrieben ist. Gott sagt mir zum Beispiel : "Wenn du mich anbeten und glücklich sein möchtest, liebe deinen Gatten und sei treu zu ihr."

ALs "Soziologismus" und "Pädagogismus" sind "im Gegensatz zu Gottes Gestaltung, offenbart und der Kirche anvertraut. Es ist im Widerspruch zu dem Guten, das jeder mit der allmächtigen Gnade Gottes erkennen kann. "Weil" Gott nichts unmöglich ist ".


Prof. Collin schließt mit Worten aus dem Konzil von Trient:

Aber niemand, so sehr gerechtfertigt, sollte sich von der Einhaltung der Gebote befreien; Niemand sollte von jener Ausschlagserklärung Gebrauch machen, die unter einem Anathema von den Vätern verboten ist, daß die Gebote Gottes unmöglich sind, für einen gerechtfertigten Mann zu beobachten. Denn Gott gebietet nicht Unmöglichkeiten, sondern indem er euch bekennt, daß ihr beide tut, was ihr tun könnt, und für das zu beten, was ihr nicht tun könnt und euch hilft, daß ihr in der Lage seid "(St. Augustine, De Natura et Gratia 43), "Deren Gebote nicht schwer sind" (1 Johannes 5: 3), "dessen Joch süß ist und dessen Last das Licht ist" (Mt 11,30). (Rat von Trient, Sess. VI, Cum hoc tempore , Kap. 11, Denzinger 1536)

Prof. Anna Silvas: Keine orthodoxe Interpretation

Schließlich wenden wir uns nun an den Beitrag von Prof. Anna Silvas, der in einer scharfen Synthese die tragische Situation unserer Kirche unablässig entlarvt. Sie beginnt mit einer kurzen Erwähnung des "Geistes der Moderne" und der kritischen Situation, die die Kirche in unmittelbarer Nachfolge des II. Vatikanischen Konzils lebte. Danach sagt sie:

Unter dem hl. Johannes Paul II. Schienen wir für eine Weile etwas zu haben, zumindest in einigen Bereichen, vor allem seine intensive Erläuterung des Hochzeitsgeheimnisses unserer ersten Schöpfung zur Unterstützung von Humanae Vitae . Dies setzte sich unter Benedikt XVI fort, mit einem Versuch, den liturgischen Verfall und den moralischen "Dreck" des klerikalen sexuellen Missbrauchs anzusprechen. Wir hatten gehofft, dass eine Sanierung zumindest im Zug war. Nun, in den wenigen kurzen Jahren des Pontifikats von Papst Franziskus, ist der abgestandene und muffige Geist der siebziger Jahre wieder aufgetaucht und bringt sieben weitere Dämonen mit sich. Und wenn wir noch darüber nachdenken , dann haben Amoris Laetitia und ihre Nachwirkungen im vergangenen Jahr deutlich gemacht, dass dies unsere Krise ist. Dass dieser fremde Geist endlich den See Petrus verschluckt hat,


Prof. Silvas geht weiter auf die Frage der verschiedenen Interpretationen und vor allem auf den Versuch, den Text auf eine orthodoxe Weise zu interpretieren. Das findet sie "sehr seltsam":

Es gibt jedoch eine Gruppe, deren Ansatz ich sehr merkwürdig finde: die absichtlich orthodoxen unter höheren Prälaten und Theologen, die den von Amoris Laetitia entstandenen Aufruhr als "Fehlinterpretationen" behandeln. Sie werden sich auf den Text allein konzentrieren Die bekannten Vorläufer in den Worten und Handlungen von Papst Franziskus selbst oder seinem weiteren historischen Kontext. Es ist, als ob sie eine Kluft, die nicht zwischen der Person des Papstes auf der einen Seite, über dessen Unterschrift dieses Dokument veröffentlicht wurde, und der "Text" des Dokuments auf der anderen Seite überschritten werden kann. Wenn der Heilige Vater sicher aus aller Betrachtung unter Quarantäne gestellt wird, sind sie frei, das Problem zu lösen, das sie als "Missbrauch" des Textes identifizieren. Sie sagen dann die fromme Bitte, dass der Heilige Vater diese Fehler "richtig" korrigiert.


Zweifellos sind die wahrgenommenen Zwänge der Frömmigkeit für den Nachfolger von Peter für diese verzerrten Manöver verantwortlich. Ich weiß, ich weiß! Wir haben dieses Rätsel für ein Jahr oder länger gesehen. Aber zu einem gesunden und nachdenklichen Leser, der in den Worten der 45 Theologen 'Zensuren "nicht versucht, die Worte des Dokuments in irgendeine Richtung zu verdrehen, sondern ... den natürlichen oder unmittelbaren Eindruck von der Bedeutung der Worte zu nehmen Um richtig zu sein ", klatscht eine hochgeschmiedete Künstlichkeit.

Papst Franziskus "Absicht" in diesem Text ist vollkommen erkennbar vom Text selbst, liest normal und natürlich und ohne Filter.

Es scheint klar, dass wir hinzufügen können, dass selbst die Isolierung des Textes, ohne den allgemeinen Kontext zu analysieren, nicht ausreicht, AL zu entschuldigen; Die Absicht dahinter ist sehr klar. Die Analyse von Prof. Silvas und die folgenden Beispiele ergänzen hier das, was wir in der Konferenz von Prof. Pierantoni über Lehren gesehen haben, die eindeutig impliziert sind, wenn auch nicht direkt und formell. Nur ein Beispiel unter den verschiedenen, die sie gibt:

Die erste von den Kardinälen fünf dubia kommt zu dem Schluss: „Kann der Ausdruck ‚in bestimmten Fällen‘ in Note 351 der Ermahnung Amoris Laetitia zu geschiedenen Personen angewandt werden , die in einer neuen Vereinigung sind und die weiterhin lebt mehr uxorio [als Mann und Frau "?" Ohne Zweifel ist eine päpstliche Klärung der Absicht in dieser Fußnote von dringender Bedeutung für die Kirche. Dennoch, was der Papst beabsichtigt hat, ist von Anfang an dieses gegenwärtige Abschnitt, Nr. 301 klar. Sein Thema ist "die, die in" unregelmäßigen Situationen "leben." Alles, was gesagt wird, ein paar Zeilen später über die in Situationen der objektiven Sünde wachsen in der Gnade Und Wohltätigkeit und Heiligung, vielleicht mit Hilfe der Sakramente ... wird unter dieser Überschrift der "unregelmäßigen Situationen" gepostet.

Also, was das Dubium fragt, ist nicht wirklich so zweifelhaft; Es wird eindeutig durch den Text von AL, Kapitel 8 vermittelt, obwohl nicht direkt formuliert.

Prof. Silvas schließt diesen Abschnitt wie folgt ab:

Und es gibt viele andere Beispiele wie diese. Schon im Vorwort warnt er uns, dass "jeder sich von Kapitel Acht herausgefordert fühlen sollte" und dann spät in diesem Kapitel (308) gibt es schräg zu, dass sein Ansatz Raum für Verwirrung lassen kann. Lasst uns ihm glauben, das ist seine Absicht, die nicht allzu schwer zu begreifen ist.

Dann zitiert Prof. Silvas einige bekannte Episoden, die die Absichten des Papstes bestätigen - woraufhin sie atemberaubend schließt:

Papst Franziskus, ich bin mir sicherlich sehr bewusst von der Lehre von der päpstlichen Unfehlbarkeit, weiß, wie hoch ihre Vorbehalte sind - und ist klug genug, um ihren Mechanismus nicht auszulösen. Das einzigartige Prestige des Papsttums in der katholischen Kirche, zusammen mit dem praktischen affektiven Papstismus vieler Katholiken, ist jedoch ein nützliches Gut, und all dies wird er in vollem Umfang ausbeuten. Für Franziskus, und wir müssen das begreifen, die Unfehlbarkeit spielt keine Rolle, es spielt keine Rolle, wenn er auch weiterhin die Art von Veränderungsagenten in der Kirche sein kann, die er sein will. Dass dies der Geist ist, den wir in AL 3 kennen lernen, wo er sagt: "Die Einheit der Lehre und Praxis ist in der Kirche sicherlich notwendig, aber das schließt nicht aus, um verschiedene Aspekte dieser Lehre zu interpretieren oder daraus gewisse Konsequenzen zu ziehen.

Aber ich denke, "der Geist", auf den Franziskus so beruhigend anspielt, hat mehr mit Hegels Geist zu tun als mit dem Heiligen Geist, von dem unser gesegneter Herr spricht, der Geist der Wahrheit, den die Welt nicht empfangen kann, weil sie ihn weder sieht noch kennt (Vgl. Johannes 14:17). Der Hegelsche Geist hingegen manifestiert sich inmitten von Widersprüchen und Oppositionen, die sie in einer neuen Synthese überwinden, ohne die Polaritäten zu beseitigen oder die eine zu reduzieren. Das ist der gnostische Geist des Kultes der Moderne.

So wird Franziskus seine Agenda ohne päpstliche Unfehlbarkeit verfolgen und ohne sich über die Lehraussprüche zu bemühen. Er erzählt uns also im dritten Absatz von AL: "Da die Zeit größer ist als der Raum", würde ich deutlich machen, dass nicht alle Diskussionen über Lehre, moralische oder pastorale Fragen durch Interventionen des Lehramts gelöst werden müssen. "Wir sind In einer Welt der dynamischen Fließfähigkeit hier, von offenen Prozessen zu beginnen, die Samen der gewünschten Veränderung zu säen, die im Laufe der Zeit triumphieren wird. Andere Theoretiker - Sie haben hier, in Italien, Gramsci und sein Manifest des kulturellen Marxismus - lehren, wie man Revolution durch Stealth zu erreichen. In der Kirche beschäftigen sich Franziskus und seine Kollaborateure mit der Lehre der Lehre, nicht um die Theorie zu konfrontieren, denn wenn sie es taten, würden sie geschlagen, aber durch eine inkrementelle Veränderung der Praxis,

Also, Prof. Silvas schließt, es ist ungerecht, angeblich schlechte Interpretationen dieses Textes zu beschuldigen:

Ich halte es für eine Ungerechtigkeit, diese Bischöfe für "Missbrauch" von AL zu beschuldigen. Nein, sie haben die Schlussfolgerungen für jeden nachdenklichen, unblinkered Leser dieses päpstlichen Dokuments patentiert. Die Schuld und die Tragödie für die Kirche liegt in der Intention, die in Amoris Laetitia selbst und in dem naiven Papstismus der Bischöfe eingebettet und gut gegliedert ist, der einen so armen Kauf auf den unvergänglichen Glaubwürdigkeitsgeist der Kirche hat , Dass es nicht wahrnehmen kann, wenn es unter dem gefährlichsten Angriff ist, auch von diesem höchsten Viertel.


In diesem Spiel der Unterwerfung und inkrementeller Absicht hat die aufwändige Rede von mühsamer "Unterscheidung" und "Begleitung" schwieriger moralischer Situationen eine definitive Funktion - als vorübergehende Blinde für das ultimative Ziel. Haben wir nicht gesehen, wie die dunklen Künste des "harten Falles" in weltlicher Politik arbeiten, pflegte die nächste Tranche der sozialen Re-Engineering zu schwenken? So jetzt in der Politik der Kirche. Das endgültige Ergebnis wird genau in Übereinstimmung mit Erzbischof Bergoglios stillschweigende Praxis seit Jahren in Buenos Aires sein. Machen Sie keinen Fehler: Das Endspiel ist eine mehr oder weniger gleichgültige Erlaubnis für jeden, der für die heilige Kommunion präsentiert. Und so erreichen wir die Sehnsucht nach allseitiger und »Barmherzigkeit«: die endgültige Trivialisierung der Eucharistie, der Sünde und der Umkehr, des Sakraments der Eheschließung, eines Glaubens an objektive und transzendente Wahrheit, Das Ausweiden der Sprache und jede Haltung der Komposition vor dem lebendigen Gott, dem Gott der Heiligkeit und der Wahrheit. Wenn ich hier ein Sprichwort des hl. Thomas von Aquin anpassen kann: "Barmherzigkeit ohne Wahrheit ist die Mutter der Auflösung" ( Super Matthaeum , V, l.2). [Die ursprüngliche Aussage ist "Barmherzigkeit ohne Gerechtigkeit ist die Mutter der Auflösung."]

In dieser düsteren Situation erinnert auch Prof. Silvas an unsere Kardinäle der versprochenen Korrektur:

Ist es noch eine Möglichkeit - die Kardinäle haben eine brüderliche Korrektur des Papstes vorgeschlagen? Wir hörten von diesem letzten November, und es hob sicherlich unsere belagerten Geister. Aber jetzt ist es Ende April, und nichts ist davon gekommen. Ich kann nicht umhin, an diese Stelle von Shakespeare zu denken - es ist eine Flut in den Angelegenheiten der Menschen ... - und frage mich, ob die Flut gekommen ist und gegangen ist, und wir die Laien sind wieder gestrandet.

Obwohl hier eine Aufmerksamkeit der Skepsis auf das Ergebnis auftaucht, so könnte Prof. Silvas:

Nun, ich hoffe es, liebe Kardinäle, ich hoffe es. Wir, die Gläubigen, bitten Sie: Vergessen Sie die Berechnung der umsichtigen Ergebnisse. Echte Klugheit sollte Ihnen sagen, wann es die richtige Zeit für mutiges Zeugnis ist, dessen anderer Name Martyrium ist.

Im letzten Teil ihrer Konferenz traf Anna Silvas auch eine kontemplative Anmerkung der Hoffnung, die vor allem die Laien und die Fähigkeit, dem falschen Geist zu widerstehen, auch ohne die institutionelle Macht zu erlangen, entweder in der Kirche oder in der Welt. Sie verweist auf Rod Drehers neues Buch " Die Benedikt-Option" , die auf die Notwendigkeit hinweist, sich in unseren Familien oder kleinen Gemeinden zu konzentrieren, wo stille Arbeit, tiefes Gebet und die Praxis der Tugenden in einer verborgenen, scheinbar unbedeutenden Existenz (wie die von JRR Tolkiens Höllen im Herr der Ringe ) kann die "politisch wirksame" Aktion sein, genau wie die stille Arbeit und das Gebet der mittelalterlichen Mönche während des Falles des Römischen Reiches und des darauf folgenden Chaos.

Diese endgültige Ermahnung zu einer kontemplativen und verborgenen Handlung macht noch tieferen Sinn, wenn wir es in Bezug auf die vorherige Bemerkung setzen, die Prof. Silvas über die Karte gemacht hat. Newmans berühmte "Notizen", die die wahre Lehre von der Korruption unterscheiden:

Die siebte Note ist "chronische Kraft". Im Laufe der Zeit zeigt sich eine Korruption als äußerst kräftig - aber erst am Anfang der "Infektion", da sie nicht das Leben hat, um sich langfristig zu sichern. Es wird seinen Kurs laufen und aussterben. Das Leben der Gnade aber besitzt in sich das göttliche Leben und wird daher im Laufe der Zeit alles, was gegen sie kämpft, wegwerfen. Wahrheit Es wird Momente des hohen Dramas geben, aber schließlich muss es unbedingt vorherrschen.

Aber sicherlich kann man bemerken, daß diese Ermahnung zur Kontemplation die Ermahnung zum Martyrium nicht ausschließt. Im Gegenteil, wir können richtig sagen, dass es das Martyrium bereitet und es möglich macht.

* * *

Also, in einer abschließenden Zusammenfassung und Abschluss dieser vier Konferenzen, können wir folgendes sagen.

Eine tiefe Lehre Krise zeigt sich in der katholischen Kirche, von der der Zugang zur Kommunion nur die Spitze des Eisbergs ist, eine Probe einer tiefen Lehre, die zu den fundamentalsten Wahrheiten über Gott und Christus reicht.

Diese Krise infiziert nun die hochrangigen Menschen in der Kirche, einschließlich des Papsttums selbst, obwohl ein starker Widerstand durch eine Minderheit des Klerus und der Laien manifestiert wird, die die gesunde Reaktion eines lebenswichtigen Körpers auf eine Infektion zeigt.
In diesem spirituellen Kampf müssen wir sicherlich die Kohärenz und Tiefe unserer Lehre wiederentdecken, aber auch unser Gebet und unsere kontemplative Dimension vertiefen, die unsere Wohltätigkeit und unseren Glauben an den letzten Triumph der Wahrheit nähren können.
Angesichts all dessen ist ein klares und bestimmtes Zeugnis - Martyrium - jetzt dringend erforderlich, von allen Kardinälen, Bischöfen, Klerus und Laien, die sich dieser Tragödie bewusst sind - eine brüderliche Korrektur, die ehrlich dem Papst und seinem Wort spricht Berater, die die Wahrheit jenseits aller menschlichen Berechnungen und falscher Klugheit aussagen.

Diese Korrektur muss notwendigerweise nicht nur den Klagegrund einer Klarstellung beinhalten, sondern auch die Bitte um einen endgültigen Rückzug (oder zumindest eine gründliche Neuformulierung) von AL, Kapitel 8 und alle Passagen, die die implizierten Ketzerlehren vorbereiten.

https://www.onepeterfive.com/

von esther10 08.05.2017 00:31

Nicht "konservativ" nur falsch Louie 18. Oktober 2013 10 Kommentare
Laut einem kürzlich veröffentlichten Artikel für katholische Online will Deal Hudson nicht mehr "ein konservativer Katholik" heißen.


Der Grund? Medienmärkte berichten, ziemlich oder nicht, dass "Konservative" mit dem Stil des Papstes Francis kämpfen, manche gehen sogar so weit, dass er behauptet hat, dass er den Glauben der Kirche zuweilen ungenau dargestellt hat.

Ich kann sympathisieren; Etiketten sind oft nur bedingt.

Für meinen Teil, während ich nicht dagegen bin, als "Traditionalist" oder gar als "radikaler Traditionalist" zu gelten, da radikal einfach "an der Wurzel" bedeutet, sind die Realisten einfach katholisch.

Katholiken per definitionem umarmen den Glauben kommt zu uns von den Aposteln, wie sie im Laufe der Jahrhunderte "in ihrer Gesamtheit und Präzision ... rein und integral, ohne irgendeine Dämpfung oder Verzerrung" übertragen wurden, um die Anweisungen zu geben, die dem Rat Vatikanischen Vatikan gegeben wurden II von Papst Johannes XXIII.

Das bedeutet , dass jeder authentische katholische ist ein Traditionalist ; Aufzuhören, so unbedingt den Glauben zu behaupten.

Alles, was gesagt wurde, fühle ich mich gezwungen, Dr. Hudsons Vorschlag herauszufordern, dass jeder von den Aussagen des Papstes Francis, einschließlich derjenigen, die als "umstritten" angesehen werden, völlig verteidigungsfähig sind.

"Ich bin bereit, alle zu erklären", sagt er.

Als Beispiel zeigt er auf den Teil des Scalfari-Interviews, in dem Papst Franziskus sagte:

"Jeder von uns hat seine eigene Vision vom Guten und auch vom Bösen. Wir müssen es drängen [die Vision], sich zu dem zu bewegen, was man als das Gute wahrnimmt. "

Nach Hudson, "St. Thomas von Aquin sagte genau das Gleiche. Der Wille wird natürlich von der Vision des Guten geführt - was bedeutet, was wünschenswert erscheint - auf geistiges und körperliches Handeln. Diese Vision des Guten kann falsch sein oder unvollständig sein, wie Papst Franziskus weiß, aber so arbeitet die Menschheit. "

Man tut gut, um zu bemerken, daß Hudson in der Unglücksfertigung des Heiligen Vaters eine große Freiheit einnimmt, indem er die einzige Rechtfertigung in der Vermutung zusammenfasst, "wie es Papst Franziskus weiß".

Ob der Papst weiß, daß die Menschheit, ohne die Diktate des ewigen Gesetzes zu beanspruchen, oft "scheinbare Güter" wählt, die objektiv böse sind, ist irrelevant; Der offensichtliche Punkt ist, dass er nicht so viel kommuniziert hat .

Weder der Papst, noch Hudson für diese Angelegenheit, bemühte sich, die wichtigste unausgesprochene Wahrheit von allen zu erwähnen; Daß das ewige Gesetz durch die göttliche Offenbarung bekannt gemacht wird, die ohne Fehler der heiligen katholischen Kirche gelehrt wird.

Trotz guter Absichten erklärt Hudson nicht, was der Papst überhaupt sagte, er erklärt einfach, was der Papst gesagt hat, und was er nicht zu sagen hat; Unentgeltlich Ideen in den Geist des Heiligen Vaters und Worte in seinem Mund, als ob durch diese Hand, die, die von den grellen Lücken in den öffentlichen Äußerungen des Papstes beunruhigt sind, irgendwie tadelnswert gemacht werden.

Es ist ein Grund, warum unser gesegneter Herr seine Kirche beauftragt hat, die gleiche, über die Papst Franziskus herrscht, um " alles zu unterrichten", das er geboten hat; Halbwahrheiten in Bezug auf die Glaubenslehre gefährden die Seelen, für die er sein Leben niederlegte.

Sicherlich ist es nicht zu viel, um Papst Franziskus zu bitten, den Inhalt des Glaubens nach den Weisungen zu übermitteln, die dem Rat von Johannes XXIII. Gegeben wurden, der selbe, den er im nächsten April heilig machen will.

Darüber hinaus scheitert Hudson an den Kontext, in dem der Papst sprach, was für das Verständnis der vollen Wirkung dieses so genannten "neuen Genres der päpstlichen Rede" entscheidend ist.

Der atheistische Eugenio Scalfari löste die Antwort des Papstes aus und fragte: "Eure Heiligkeit, gibt es nur eine Vision des Guten? Und wer bestimmt was es ist? "

Wenn die Kirche gesund wäre, könnte ein zwölfjähriges Kind, das sich auf die Bestätigung vorbereitet, diese Frage beantworten; Natürlich gibt es nur eine Vision von dem Guten, Gott selbst, und er macht sich durch die Kirche bekannt, dass er für unsere Rettung gegründet hat.

Papst Franziskus dagegen wählte zu antworten, wie wir gesehen haben, aber er hat nicht aufgehört; Vielmehr fuhr er fort:

"Und jetzt wiederhole ich es Jeder hat seine eigene Vorstellung von Gut und Böse und er muss sich entscheiden, dem Guten zu folgen und das Böse zu bekämpfen, wie er es versteht. Das wäre genug, um die Welt zu verbessern. "

Das ist meine Freunde, ist einfach kein katholischer Gedanke.

Ich bin zuversichtlich, dass Deal Hudson, nur acht vor kurzem Monaten, mir beigetreten wäre, wenn ich die falsche Vorstellung veranlasse, dass die Leute gut tun, um dem Guten zu folgen, wie sie es verstehen, wenn es so gekommen wäre, sagen wir, ein RCIA-Direktor; Heute ist es papal geschäft wie gewohnt Ernsthaft darüber nachdenken, wie weit die Bar gesenkt wurde.

Auf jeden Fall schloss Dr. Hudson: "Indem er darauf hinweist, dass alle Personen das Gute suchen, wie sie es sehen, stellt er allen Katholiken das Geheimnis der effektiven Evangelisation zur Verfügung: Beginnen Sie mit dem, wie die Menschen die Dinge sehen und arbeiten, Und du wirst die Weisheit und Schönheit der Kirche offenbaren. "

Das einzige Geheimnis, das in dieser bedauerlichen Situation offenbart wird, ist, dass die "Evangelisation", wie sie von Papst Franziskus konzipiert wurde, und diejenigen, die sich jeden Fehltritt, der sonst als "Neue Evangelisierung" bekannt ist, applaudieren, nichts mit irgendetwas zu tun hat. Die Phrase "Arbeiten an der Umwandlung" hat einen apostolischen Ring, aber wann genau die neuen Evangelisatoren eigentlich planen, es zu tun?

Wenn man Papst Franziskus bei seinem Wort nimmt, ist die Antwort niemals:

"Müssen Sie den anderen überzeugen, katholisch zu werden? Nein nein Nein! Gehen Sie und treffen Sie ihn, er ist Ihr Bruder. Das ist genug. Geh hin und hilf ihm und Jesus wird den Rest machen. "

Nun, das erklärt, warum er glaubt, dass "Proselytismus geradezu Unsinn ist". Sie sehen, Jesus wird das Volk nur magisch umwandeln, wir brauchen nur "auf Bedürfnisse, Sehnsüchte, Enttäuschungen, Verzweiflung und Hoffnungen zu hören", wie sie sich vorstellen können Jene außerhalb der Kirche.

Seit fünf Jahrzehnten haben sich die Führer der Kirche an die Phantasie geklammert, daß die Faszination der Wahrheit allein, abgesehen von der Verurteilung des Irrtums und ohne explizite Aufforderung zur Bekehrung, ausreicht, um die Mission der Kirche zu erfüllen; Egal, dass dies eine völlige Ablehnung der Mission bedeutet, wie Jesus es tatsächlich gab.

Am Ende hat Deal Hudsons Versuch, die Worte des Papstes Franziskus zu erklären, nichts weiter zu tun, als zurückzukehren, um Einsichten zu liefern, die der Papst niemals vorschlug, nur diente dazu, die Unbeständigkeit dessen zu beweisen, was er tatsächlich sagte.
https://akacatholic.com/not-conservative-just-mistaken/
http://www.catholicherald.co.uk/

von esther10 08.05.2017 00:29

Ungeplantes Baby überlebt Hormonspirale Mirena – Mutter: „Wir fühlen uns unglaublich gesegnet“
8. Mai 2017 Lebensrecht, Nachrichten 1


Der neugeborener Dexter umklammert die Verhütungsspirale Mirena, die in der Plazenta seiner Mutter gefunden wu
rde.
(New York) In den sozialen Netzwerken zirkuliert das Photo eines neugeborenen Kindes, das in einer Hand eine Hormonspirale Mirena umklammert. Mirena ist ein Verhütungsmittel des Chemiekonzerns Bayer mit, so die Konzernwerbung, „über 99prozentiger Wirksamkeit“.

Lucy Hellein ist die Mutter des Kindes. Sie veröffentlichte das Photo am 28. April auf Facebook mit den Worten „Mirena versagt!“. Ihr Sohn Dexter kam am 27. April um 8.40 Uhr Ortszeit in Alabama zur Welt. Für den 4. Mai war ein Kaiserschnitt geplant. Das Kind wurde nicht mit der Verhütungsspirale in der Hand geboren, wie die Mutter betont. Die Spirale war bei der Geburt in der Plazenta der Mutter gefunden und von einer Krankenschwester dem Baby für das Photo in die Hand gelegt worden.


Das von Lucy Hellein, der Mutter, auf Facebook veröffentlichte Bild.

„Sichere Verhütung, lokale Wirkung und hohe Verträglichkeit“ und „Geburtenkontrolle für beschäftigte Mütter“, mit diesen und ähnlichen Werbeslogans wirbt der Chemiekonzern Bayer für die Verhütungsspirale Mirena, die den Wirkstoff Levonorgestrel enthält.

In der Gebrauchsinformation schreibt Bayer über Mirena:

„Die schwangerschaftsverhütende Wirksamkeit von Mirena wurde in 5 größeren klinischen Studien untersucht. Bei korrekter Anwendung von Mirena gemäß den Insertionsanleitungen werden im 1. Jahr der Anwendung 2 von 1000 Frauen schwanger, nach 5 Jahren Anwendung7 von 1000 Frauen. Dies schließt auch Schwangerschaften aufgrund von unbemerkter Expulsion (Ausstoßung) und Perforation (Durchstoßung) ein.“

Das große Geschäft mit der Schwangerschaft als Feindbild

Der Feind ist das Kind, denn der einzige Zweck des Mittels ist die Verhütung von Schwangerschaften.

Das Produkt steht seit Jahren in der Kritik. Bereits 1997 wurde von der Fachzeitschrift Arznei-Telegramm erstmals vor „häufigen hormonellen Effekten wie Depression oder Akne“ gewarnt. Seither wurden Nebenwirkungen noch genauer untersucht. Dem Konzern wird eine „morallose Firmenpolitik“ vorgeworfen. Mirena führe zu „schweren körperlichen und psychischen Schäden“, wie der Bayerische Rundfunk 2015 über Anti-Mirena-Proteste am Rande der Bayer-Hauptversammlung berichtete.

Mirena bringt dem Konzern enorm viel Geld, laut einer konzerneigenen Aufstellung von 2013 sogar mehr als Aspirin. Offensichtlich sind viele Frauen bereit, Risiken in Kauf zu nehmen, um sexuell verfügbar zu sein und Schwangerschaften zu verhindern.

Obwohl der kleine Dexter offensichtlich nicht „geplant“ war, wie die Verhütungsspirale Mirena beweist, versichert die Mutter, Lucy Hellein:

http://www.katholisches.info/2017/05/ung...blich-gesegnet/

„Er war nicht geplant, aber meine Familie und ich fühlen uns unglaublich gesegnet mit ihm“.
Text: Giuseppe Nardi
Bild: InfoVaticana

von esther10 08.05.2017 00:29

1. APRIL 2003
Zwölf lateinische Chants Jeder Katholik sollte wissen
ARLENE OOST-ZINNER UND JEFFREY TUCKER


http://www.crisismagazine.com/2003/twelv..._pos=0&at_tot=1

Viele Katholiken Kiefer für die Rückkehr von gregorianischen Gesang, und aus gutem Grund. Der Gesang des römischen Ritus stellt die Stimme des Glaubens dar, ein wahres Gebet im Lied, das alle Generationen von Katholiken in der Messe und allen anderen Liturgien der Kirche zusammenbringen kann und sollte.

In jedem CD-Shop finden Sie Aufnahmen von Gregorianischem Gesang. Man hört es im Konzertsaal, zwischen den Einstellungen der großen polyphonen Motetten der Hochrenaissance. Sie können es auch in Filmen, Radio und Fernsehen hören. Aber ein Ort, an dem du nicht hören kannst, ist bei deiner örtlichen katholischen Kirche. Wahrlich, jeder, der Besuche erwartet, etwas zu hören, das dem Gesang ähnelt, ist für einen Schock.

Wir haben aus den Workshops gefunden, dass wir geführt haben, dass die meisten Katholiken unter 60 Jahren kaum die Grundgesänge des Glaubens erkennen können. Das ist verständlich. Sehr wenige Gesänge, wenn überhaupt, erscheinen in den Gesangbuchen, die am häufigsten in unseren Pfarreien verwendet werden. Chöre wissen wenig von der feierlichen Sensibilität des Gesanges. Jeder erfahrene Katholik kennt den Grund: Diese zeitlose Musik, die einst in die Liturgie integriert ist, wurde durch kommerzielle Stylings und andere musikalische Launen vertrieben.

Die langfristige Lösung ist offensichtlich: Bringt den Gesang an den richtigen Platz zurück, seinen "Stolz des Platzes" (um das Vatikanische Konzil zu zitieren) in der Liturgie. Das ist keine vergebliche Hoffnung. Immerhin ist der Gesang fast verschwunden (um die Wende des 20. Jahrhunderts, Pius X. besorgt über seine Auslöschung und arbeitete, um es wiederherzustellen), und mit Mühe kam es zurück. Das selbe kann wieder passieren

Aber es gibt einen wichtigen Zwischenschritt, den wir gerne nehmen werden. Jeder Katholik, der sich sehnt, in Liturgie zu singen und zu singen, sollte diese Musik auf eigene Faust singen. Das ist ein Beitrag, den jeder von uns machen kann, um zu verhindern, dass diese Musik stirbt, während wir auf die Zeit warten, in der es unseren öffentlichen Liturgien wiederhergestellt wird.

Das volle Chant Repertoire umfasst Tausende von Einstellungen für jede denkbare Zeit und Zweck, das Produkt von zwei Jahrtausenden der musikalischen Entwicklung. Wo soll ich anfangen Der beste Platz ist mit lateinischen Hymnen. Als der Gesang lebendig und in der Liturgie gedeihen konnte, waren diese die beliebtesten und die bekanntesten aller Gesänge. Mit etwas Aufwand und Zeit können sie von jedem gesungen werden. Mit genügend Wiederholung können sie Teil der eigenen Privatsphäre des Glaubens werden und unseren Familien und uns selbst enorme Segnungen bringen. Vielleicht können sie dann anderen gelehrt und in unseren Liturgien ein neues Leben gegeben werden.

Wenn wir nicht bereit sind, sie zu lernen und einzeln zu singen, und wenn wir nicht von den Bischöfen oder Pfarrmusikdirektoren abhängen können, um Chanten zu unterstützen, können wir wirklich erwarten, dass sie zu unseren lokalen Liturgien zurückkehren werden? Unwahrscheinlich. Was folgt dann, sind zwölf wesentliche lateinische Hymnen, Lieder, die den katholischen Glauben durch viele Jahrhunderte getragen haben. Sie sind in jedem älteren Hymnal gefunden, und Aufnahmen sind auch verfügbar (siehe "Wo Sie Latein Chant finden können").

Ave Maria

Das ist sicherlich das beliebteste Gebet, das dem katholischen Glauben ausschließt. Die Melodielinie der "Hagel Maria" (vielleicht aus dem 13. Jahrhundert) ist bemerkenswert für ihre Reichweite, Flexibilität und subtile Klangkuriositäten (zumindest für moderne Ohren). Diese reine, saubere Chant-Linie wurde als Grundlage für große Polyphonie-Einstellungen für Hunderte von Jahren verwendet. Heute aber ist der Gesang, der mit dem Gebet einhergeht, den nachkonziliaren Generationen fast unbekannt.

Wie das Gebet ist das Lied in zwei Teilen. Es fängt emotional an, mit einer Linie, die eine breite Palette überspannt, aber sich schnell zu einem kontemplativen Stil setzt. Die Emotion holt sich wieder mit dem zweiten Abschnitt " Sancta Maria ", der den höchsten Ton in der vierten Silbe schlägt, eine volle Oktave von seinem niedrigsten Pitch. Das Amen ist kein Nachdenken, sondern integral zum Gebet.

Gesungen langsam und mit Liebe, mit einer Stimme oder viele, kann dieses Stück Zuhörer zu Tränen bewegen. Sende schnell mit Energie, kann es überschwänglich und befreiend sein. Heute klingt es frisch und lebendig und passt perfekt zu dem, für den es gesungen wird. Und welchen besseren Weg, um das Latein dieses Gebets zu lernen, als wenn ich die Melodie kenne, die damit einhergeht?

Adoro Te Devote

"Gott hier drinnen versteckt, wen ich verehre; Von diesen nackten Schatten, Form und nichts mehr maskiert. "Der Text zu dieser Hymne von Danksagung und Anbetung gehört zu St. Thomas Aquinas (1225-1274) und seine berühmteste englische Übersetzung zu Gerard Manley Hopkins (1844-1889). Der Gesang selbst ist vom ersten Jahrtausend unbekannt. Es ist heller und leichter als viele Gesänge, mit einer glatten und lyrischen Linie von vier einfachen Phrasen, mit einem Schwellen in der dritten Phrase, die ruhiges Drama bietet, ohne dabei seine Disziplin zu verlieren.

Aquinas soll diesen Text auf Antrag von Papst Urban IV. Für das Fest des Corpus Christi im Jahre 1264 geschrieben haben. Dieser Gesang wird oft als Gebet der Danksagung nach der Messe verwendet, obwohl es für jede Zeit des Fokus auf dem Allerheiligsten Sakrament geeignet ist . Die Hopkins-Übersetzung ist schön; Betrachte die letzte Zeile des dritten Verses: "Die Wahrheit selbst spricht wirklich oder es ist nichts wahres." Aber es kann nicht mit der lyrischen Qualität von Quinas Latein vergleichen : " Nil hoc verbo veritatis verius ."

Regina Caeli

"Freude an dich, o Königin des Himmels." Obwohl der Verfasser der Regina Caeli nicht bekannt ist, wird angenommen, dass sie irgendwann zwischen dem neunten und dem zwölften Jahrhundert geschrieben worden ist. Es ist kurz, zart, feierlich und regal, die Aufmerksamkeit zu erregen und zu erfassen, was war Marias Freude in der Auferstehung ihres Sohnes. Die Regina Caeli wird traditionell während der Osterzeit gesungen, vom heiligen Samstag bis zum Samstag nach Pfingsten, und soll in "Choro" gesungen werden oder stehen.

Eine schöne Legende deutet darauf hin, dass St. Gregory der Große hörte seine ersten drei Linien von Engeln an einem bestimmten Ostermorgen in Rom gesammelt, während barfuß in einer Prozession gehen. Er war so begeistert, die Geschichte geht, dass er bewegte, um die vierte Zeile hinzuzufügen: " Ora pro nobis Deum, Halleluja ". Die Regina Caeli bleibt eines der beliebtesten des Chant Repertoires, und es nimmt seinen Sitz neben der Salve Regina als eine der berühmtesten Marianischen Hymnen.

Ave Verum Corpus

"Der ehrliche Körper, geboren von der Jungfrau Maria." Die berühmteste Kulisse dieses Textes aus dem Papst Innozenz VI des 14. Jahrhunderts ist Mozart, besonders berühmt in unserer Zeit, weil es von der New Yorker Philharmonie für ein Konzert nach dem 11. September gewählt wurde , 2001. Ob die Zuhörer die zugrunde liegende Botschaft verstanden haben, ist eine andere Sache.

Die Mozart-Einstellung ist zu Recht gefeiert, aber die Chant-Version ist gleichermaßen dramatisch. Es hat drei verschiedene Abschnitte, von denen die erste wiederholt wird und aus nur fünf Tönen besteht. Der zweite Abschnitt, wieder mit einer wiederholten Melodielinie, entwickelt das Thema um ein Drittel höher, während der letzte Abschnitt die oberste emotionale Linie eines jeden Repertoires enthält: " O Jesu Dulcis! O Jesu Pie! O Jesu fili Mariae "Die Linien sind so emotional, in der Tat könnte die Versuchung sein, sie zu übertreiben, anstatt sie für sich selbst sprechen zu lassen.

Pange Lingua Gloriosi

"Lob uns Christus unsterblichen Leib." Der Text ist von Aquinas, und er basiert auf einem früheren Text von Venantius Honorius Fortunatus, einem christlichen Dichter aus dem sechsten Jahrhundert. Aquinas Text wurde für Vesper oder vielleicht für das Fest des Corpus Christi geschrieben, aber seine Verwendung kam schnell in alle Liturgien des Glaubens ein. Der übliche Gebrauch ist während des Repositories am heiligen Donnerstag. Es hat sechs Strophen, die letzten zwei bilden das Tantum Ergo, eine Hymne, die für die Segnung des Allerheiligsten Sakraments vorgeschrieben ist. Das Tantum Ergo wird noch so oft gesungen, wie diese Liturgie in unseren Pfarreien angeboten wird.

Der Ursprung der Gesangslinie, eindringlich und unverwechselbar, ist unbekannt, aber sicher aus den frühesten Jahrhunderten. Es beginnt auf dem dritten Pitch der großen Skala und dauert eine Weile, bevor er seine Tonika nach Hause mit dem letzten Wort der ersten Zeile findet. Die Wirkung dieser Eröffnung ist es, die Gesamtklangstruktur jedes Verses zu einer vollen sechs Phrasen zu verlängern und eine expansive Umgebung für diesen bewegten Tribut zum reinen Glauben an das Gesegnete Sakrament zu schaffen. " Praestet fides supplementum ", sagt der fünfte Vers, " Sola fides suficit ." Was unsere Sinne nicht ergründen , lassen Sie uns durch die Zustimmung des Glaubens greifen.

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von esther10 08.05.2017 00:28

DER REMNANT


Fatima und die traditionellen Messen

05/07/17 12.05 von dem Überreste
(Diese Predigt wurde in einer traditionellen monatlichen Messe predigt, bei der oft an den lateinischen Ritus Katholiken, die die östlichen Ritus Kirchen flohen nicht die Novus Ordo Messe zu besuchen).

In Nomine Patris et Filii et Spiritus Sancti. Amen.

In diesem hundertsten Jahrestag der Erscheinungen Unserer Lieben Frau von Fatima katholischen traditionellen Berufung - sie sollten alle Katholiken freuen wir uns besonders in den himmlischen Botschaften, die Fatima in unseren turbulenten Zeiten gebracht hat. Eine dieser Botschaften, für unsere Erbauung gegeben, ist zur Zeit der Erscheinungen Unserer Lieben Frau von Fatima im Jahr 1917, dass drei Hirten, die aussahen, Jacinta, Francisco und Lucia, nur traditionelle lateinische Messe besucht.

Dann wird die traditionelle Messe in Fatima gehalten werden, können in der Zeit nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil Kirche nur auf die Novus Ordo Masse bekannt sind, gebildet Erstaunen vieler Katholiken führen. Die meisten modernen Katholiken haben vielleicht eine vage Vorstellung, dass die traditionelle Messe verboten wurde und dann nur mit Genehmigung toleriert, oder zahlreiche Einschränkungen; Menschen die Messe sind irgendwie böse oder unfaire Art und Weise zu dem Besuch der Kirche. Diejenigen Kinder von Fatima, die traditionelle Messe besuchen, waren traditionelle Katholiken, wie die große Mehrheit der Heiligen der Kirche.

Wir als traditionelle Katholiken, wie die drei Hirtenkinder von Fatima, sind ganz einfach Katholiken, die auf die Fülle der Lehren der eine wahre Kirche von Christus gegründet haften möchten. Wir sind Katholiken, die die Messe besuchen wollen, war die traditionelle Messe seit Jahrhunderten Brutstätte von Santos und Schutz Wahrheiten von der einen, heiligen, katholischen und apostolischen Glaubens. Wir leben im Bösen und verwirrenden Zeiten, wenn katholischen Gläubigen zu sein und eifrig gehen die traditionelle Messe ist ein Mitglied einer Minderheit und oft vernachlässigten Teil eines kleinen Rest: „so auch in der heutigen Zeit gibt es einen Rest als freie Wahl“ (Rm 11,5).

Fatima Botschaft in Resonanz unter den katholisch Gläubigen, die die traditionelle Messe lieben und lieben, auch die heilige katholische apostolische Kirche und ihre Geschichte, die bis in die Zeit Christi und seine Jünger. Während der harten Kampf kämpft einzig wahren Glauben von Christus gegründet zu verteidigen und zu fördern, wissen wir, dass wir durch die Worte Unserer Lieben Frau von Fatima am 13. Juli 1917 getröstet: „Aber am Ende wird mein unbeflecktes Herz triumphieren“

Heute möchte ich über eine der Botschaften von Fatima sprechen für den Triumph des Unbefleckten Herzens Mariens Hilfe bei der Vorbereitung, dass sie versprach. Ich möchte über die letzten der 1916 Erscheinungen des Engels des Friedens, auch bekannt als den Schutzengel von Portugal, die bereit Francisco, Jacinta und Lucy für Erscheinungen Unserer Lieben Frau im folgende Jahr sprechen. Die Portugiesen kennen den Guardian Angel San Miguel Arcángel, die auf unsere leoninas zum Abschluss der Messe regelmäßig rufen rezitierte Gebete.

Der Schutzengel von Portugal erschien zum dritten und letzten Mal auf die drei Hirtenkinder in Cabeco. Ein felsiger Hügel mit einer Höhle in der Nähe seiner Basis, die uns zum Kalvarienberg mit Christi Grab erinnert auch an seiner Basis. Die Cabeco ist mein Lieblingsplatz mit den Pilgern auf dem Allerheiligsten Ort zu sprechen und es war dort, dass der Engel mit einem blutenden Wirt erschien, aus dem die Kinder die Tropfen des kostbaren Blutes in einen Kelch sehen können. Diese Erscheinung des Engels bringt das kostbare Blut, das unser Herr und Gott, Jesus Christus, Schuppen auf dem Kalvarienberg und erinnerten mit dem heiligen Opfer jeder Messe zu kümmern.

Indem der Engel Kommunion an die drei Kinder, nur die älteste, Lucia, erhielt er die Hostie, denn er hatte bereits seine Erstkommunion gemacht. Aber die beiden kleineren, Francisco und Jacinta, wie sie ihre Erstkommunion nicht gemacht hatte, trank aus dem Kelch das kostbare Blut Christi. Dies unterstützt nicht die protestantische Praxis der Kommunion unter beiden Arten.

Das Verschwinden des Engels mit dem Kelch, Francisco fragt Lucia, ob er und seine Schwester der Heilige Kommunion empfangen hatten und die den Host nicht genommen hatte. Lucia antwortet, richtig, dass Jesus in der heiligen Hostie oder das kostbare Blut wirklich vorhanden ist. Dies bestätigt die jahrhundertealte Praxis nur die Hostie in der traditionellen Messe zu empfangen. Bestätigt, dass unser eucharistische Herr ist wirklich und wahrhaftig in Körper, Blut, Seele und Gottheit in dem Wirt. Es ist nicht notwendig, um „den Kelch zu trinken“, wie sie heute sagen, das kostbare Blut Christi zu empfangen, da sie bereits in der Host enthalten ist.

In der Weihe des Heiligen Meßopfer ganzen Substanz des Brotes wird die Substanz des Leibes Christi und der ganzen Substanz des Weines wird die Substanz des Blutes Christi. Dies ist eine Beschreibung des katholischen Dogma der Transsubstantiation durch, dass angelic Erscheinung in Fatima ratifiziert.

Aber warum gibt er ihnen das kostbare Blut Engel Francisco und Jacinta? Dies lehrt uns, glaube ich, dass die Botschaft von Fatima für die Katholiken nicht nur des lateinischen Ritus, sondern auch für die Katholiken des orientalischen Ritus, in den ehemaligen Sowjetstaaten, die bald den Heiligen katholischen Glaubens bedroht durch Fehler sehen würde Russland. Im östlichen Ritus, machen Kinder Erstkommunion, wenn sie noch in den Armen, bei der Taufe sind, einen Tropfen des kostbaren Blutes in Form von Wein erhalten. Später, zu wachsen, und während sie zu jung sind, Jesus als Brot zu erhalten, der Priester gibt ihnen einen Tropfen des kostbaren Blutes mit kleinen Löffeln mit verteilten heiligen Kommunion in dem katholischen byzantinischen Ritus.

In unserer Zeit kann diese Evokation der östlichen Riten tröstet auch alle jene Katholiken, die von der rapt mit dem Mann und dem protestantischen Charakter der Novus Ordo Messe im Stich gelassen fühlen. Wie jene Ostritus Flüchtlinge aus dem Kommunismus, viele lateinischen Ritus Katholiken suchten Schutz in den byzantinischen Ritus katholischen Kirchen, in denen auch die Göttliche Liturgie angeboten wurde traditionell Jahrhunderte nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil. Vielleicht ist dies auch ein Teil der Botschaft von Fatima.

Am Ende des Tages sind wir lateinischen Ritus Katholiken und wir sind nicht komfortabel, ohne unsere traditionelle Latin Missal. Wir danken Gott und Unsere Liebe Frau von Fatima für die wenigen Möglichkeiten, die wir haben, um öffentlich die Immemorial Masse des Alters zu bieten. Es scheint, dass wir einen langen Weg vor der traditionelle lateinische Messe gehen vollständig und zugänglich für alle Katholiken überall ohne Einschränkung wieder hergestellt. Aber hat Unsere Liebe Frau von Fatima gegeben, um uns seine Worte Hoffnung: „Am Ende wird mein Unbeflecktes Herz triumphieren“

In der Litanei zu St. Michael dem Erzengel, zwei des Titels mit dem Fürsten der himmlischen Heerscharen assoziiert sind „Engel des Friedens“ und „Schutzengel der Eucharistie“, Titel, die auch mit den Erscheinungen des Engels von Fatima im Jahr 1916 verbunden sind. wie wir mit Bestimmung für die volle Wiederherstellung der traditionellen lateinischen Messe und beten für den Triumph des Unbefleckten Herzens Mariens kämpfen, lassen Sie uns mit einem Gebet zu St. Michael abzuschließen.

San Miguel Arcángel, verteidige uns im Kampf, unser Schutz gegen die Bosheit und Nachstellungen des Teufels sein. Sujétalo Gott, wir demütig beten; und du, o Fürst der himmlischen Heerscharen, in die Hölle geworfen, mit göttlicher Macht, Satan und alle bösen Geister, die auf der ganzen Welt versuchen, die Ruine der Seelen wandern. Amen.
https://remnantnewspaper.com/web/index.p...onal-latin-mass
In Nomine Patris et Filii et Spiritus Sancti. Amen.

Ladis Pater J. Cizik

von esther10 08.05.2017 00:27

Gibt es einen, zwei oder drei Päpste? Für den Papst-Vertrauten Spadaro schon
2. Mai 2017 Nachrichten, Papst Franziskus, Rücktritt von Papst Benedikt XVI. 0


Zwei, drei Päpste "zusammen", so der Papst-Vertraute P. Antonio Spadaro. Im Bild: Papst Franziskus, Tawadros, der koptisch-orthodoxe Patriarch von Alexandria und Bartholomäus, der griechisch-orthodoxe Patriarch von Konstantinopel.

(Rom) Gibt es einen Papst? Gibt es zwei Päpste? Oder sind es gar drei Päpste? Geht es nach einem der engsten Mitarbeiter von Papst Franziskus sind es mindestens drei: Papst Franziskus, der emeritierte Papst Benedikt XVI. und der koptische Papst Tawadros. Vielleicht sind es aber auch noch mehr.

Auf Twitter veröffentlichte Pater Antonio Spadaro, der Schriftleiter der römischen Jesuitenzeitschrift La Civiltà Cattolica, am 29. April, dem zweiten Tag des Ägypten-Besuches von Papst Franziskus, ein Photo, das Papst Franziskus mit dem koptisch-orthodoxen Patriarchen Tawadros und dem griechisch-orthodoxen Patriarchen Bartholomäus zeigt. Dazu schrieb Spadaro:

„An dieses historische Bild, das ich gestern abend gesehen habe, werden wir uns erinnern: Papst Franziskus, Papst Tawadros und Patriarch Bartholomäus zusammen!“


Zwei Päpste mit Patriarch
Tatsächlich wird der koptische Patriarch von Alexandria in der koptisch-orthodoxen Kirche als Papst angesprochen. Die Bezeichnung geht auf den ersten koptischen Patriarchen Dioskoros I. zurück, der von 444-451 nach Christus im Amt war. Der monophysitisch gesinnte Dioskoros ließ 449 von seinen Anhängern auf der Räubersynode von Ephesos, Flavianus, den Erzbischof von Konstantinopel so schwer mißhandeln, daß dieser an den Folgen der Verletzungen starb. Flavianus wird von der römisch-katholischen und der griechisch-orthodoxen Kirche als Heiliger verehrt.

451 wurde Dioskoros auf Betreiben von Papst und Kaiser jedoch vom Konzil von Chalcedon abgesetzt und die „Räubersynode“ für ungültig erklärt.

Daraufhin spaltete Dioskoros seinen Jurisdiktionsbereich Ägypten von der Kirche ab. Das Jahr 451 gilt in Rom und Konstantinopel als Gründungsjahr der koptisch-orthodoxen Kirche. Im selben Jahr legte er sich selbst und demonstrativ den Titel Papst zu. Zu der Zeit regierte in Rom mit dem heiligen Leo dem Großen bereits der 44. Nachfolger des Apostels Petrus. Die Kopten nennen als Entstehungsjahr 42 nach Christus, als der Apostel und Evangelist Markus, die Gemeinde von Alexandria gründete. In den ersten 400 Jahre bestand Einheit mit der übrigen Kirche. Zu seinen Vorgängern als Patriarch von Alexandria gehörte der heilige Kirchenvater Athanasius (328-373).

Es besteht kein Zweifel, daß die Kopten für ihr Oberhaupt den Titel Papst beanspruchen. Die Anrede des koptischen Patriarchen als „Papst“ durch Nicht-Kopten findet als Kuriosität in historisch-kulturellen Darstellungen häufige Erwähnung. Ungewöhnlich ist der öffentliche Gebrauch allerdings durch einen der engsten Mitarbeiter des Papstes, zudem auf Twitter, also im persönlichen Bereich und nicht in einem offiziellen, diplomatischen Rahmen.

Spadaro scheint Gefallen daran gefunden zu haben, denn er wiederholte am 28. und 29. April die Betitelung beider Kirchenvertreter als Päpste gleich mehrfach auf Twitter. Die dazu von ihm veröffentlichen Bilder vermitteln den Eindruck, daß Papst Franziskus nur ein Papst unter mehreren Päpsten sei. Vielleicht ein Primus inter pares?

http://www.katholisches.info/2017/05/gib...-spadaro-schon/

von esther10 08.05.2017 00:26

Der Vater hatte Asia Bibi verteidigt und wurde von Islamisten ermordet – Fatwa verhängt nun Todesurteil gegen Sohn: „Er hat ‚Frohe Weihnachten‘ gewünscht“
5. Januar 2017 Christenverfolgung, Nachrichten



Bereits sein Vater wurde wegen Verteidigung der Christin Asia Bibi ermordet. Nun wurde von Islamisten auch gegen den Sohn eine Fatwa erlassen, mit der seine Ermordung gefordert wird.

Er hatte vor wenigen Tagen "allen Frohe Weihnachten" gewünscht, sich mit Asia Bibi solidarisiert und das pakistanische Anti-Blasphemiegesetz als "unmenschlich" kritisiert. Seither muß er um sein Leben bangen. Shaan Taseer auf dem Bild 2015 bei einer Kundgebung für Asia Bibi und ein gerechtes Urteil gegen den Mörder seines Vaters.

Bereits sein Vater wurde wegen Verteidigung der Christin Asia Bibi ermordet. Nun wurde von Islamisten auch gegen den Sohn eine Fatwa erlassen. Er hat "allen Frohe Weihnachten" gewünscht und sich mit Asia Bibi solidarisiert. Seither muß er um sein Leben bangen. Bild: Shaan Taseer (Mitte) 2015 bei einer Kundgebung für Asia Bibi und zum Gedenken an seinen Vater.

(Islamabad) Sein Vater, Salman Taseer, ein sunnitischer Muslim, war Gouverneur des Punjab. 2011 wurde er von Dschihadisten ermordet, weil er Asia Bibi öffentlich in Schutz genommen und das pakistanische Anti-Blasphemiegesetz kritisiert hatte. Nun befindet sich sein Sohn, Shaan Taseer, sunnitischer Muslim wie sein Vater, unter Blasphemie-Anklage und muß um sein Leben fürchten.

Im Juni 2009 wurde die Katholikin und fünffache Mutter Asia Bibi im Punjab unter dem Vorwurf verhaftet, Allah und Mohammed gelästert zu haben. In Ittanwali, dem Heimatort Asia Bibis leben nur zwei christliche Familien.

Inzwischen befindet sich Bibi seit siebeneinhalb Jahren im Gefängnis. Im November 2010 wurde sie als erste Frau Pakistans nach dem 1987 eingeführten Anti-Blasphemiegesetz zum Schutz des Islams zum Tod durch den Strang verurteilt. Das Urteil wurde noch nicht vollstreckt. Gegen das Urteil wurde von der Familie Berufung eingelegt, die vom Obersten Gerichtshof zur Behandlung angenommen wurde. Eine Entscheidung steht noch aus.

Während es internationalen Druck auf Pakistan gibt, Asia Bibi freizulassen, fürchtet die pakistanische Regierung für diesen Fall islamistische Revolten und schwere innere Unruhen. Der internationale Druck ist nicht besonders massiv, da Pakistan ein westlicher Verbündeter in der Region ist, und die Gefahr einer Destabilisierung des Landes mit möglicher Machtübernahme durch die Islamisten in den westlichen Regierungskanzleien als ebenso realistisch wie unerwünscht eingestuft wird.

Die Ermordung von Salman Taseer und Shahbaz Bhatti

Gouverneur Salman Taseer wurde am 4. Januar 2011 wegen seiner Aussage zum Fall Asia Bibi in Islamabad von einem Angehörigen seiner Leibwache ermordet. Sein Mörder, Malik Mumtaz Hussein Qadri, wird von den Islamisten als Volksheld gefeiert. Seine Pistole, mit der er Taseer erschoß, wurde vergoldet.


Asia Bibi befindet sich seit siebeneinhalb Jahren im Gefängnis
Kurz nach ihm wurde aus demselben Grund ein weiterer hochrangiger, pakistanischer Politiker, der Katholik und Bundesminister für die religiösen Minderheiten Shahbaz Bhatti, ermordet. Auf dem Weg in sein Ministerium wurde Bhatti von einem islamistischen Kommando erschossen. Die Täter wurden nicht gefaßt.

Bhatti war das einzige christliche Regierungsmitglied Pakistans. Er hatte einige Monate vor seiner Ermordung ein „geistiges Testament“ verfaßt. Darin äußerte er eine Vorahnung, wegen seines christlichen Glaubens getötet zu werden. Eine für ihn errichtete Gedenkstätte wurde im März 2013, kurz nach seinem zweiten Todestag, von Islamisten geschändet.

Nun steht Salman Taseers Sohn, Shaan Taseer, wegen desselben berüchtigten Gesetzes vor Gericht. Seine Schuld? Er wünschte vor kurzem „allen Frohe Weihnachten“.

Laut Anzeige der Polizei sei am 30. Dezember vor einer Polizeistation im Punjab ein USB-Stick gefunden worden. Darauf ist ein Video gespeichert, das Shaan Taseer zeigt, wie er sich „über ein Religionsgesetz lustig macht“, gemeint ist das Anti-Blasphemiegesetz. Es ist nicht bekannt, wer das Video aufgenommen und wer den USB-Stick der Polizei zugespielt hat. Shaan Taseer wurde von der Polizei zur Anzeige gebracht.

Wie aber hat sich Taseer „über ein Religionsgesetz lustig gemacht“? Der junge Mann wünscht auf dem Video „allen Frohe Weihnachten“ und bringt seine Solidarität mit Asia Bibi zum Ausdruck. Das Anti-Blasphemiegesetz bezeichnet er dabei als „unmenschlich“. Nun muß er sich selbst wegen dieses „unmenschlichen“ Gesetzes vor Gericht verantworten.

Fatwa einer Islamistengruppe


Gedenken an den ermordeten Salman Taseer

Die Islamistengruppe Tehreek Labaik Ya Rasool Allah erließ inzwischen eine Fatwa, mit der Shaan Taseer wegen seiner Aussagen für todeswürdig erklärt und zu seiner Ermordung aufgefordert wurde. „Er hat mit seiner Lästerung Allahs und des Propheten alle Grenzen überschritten“, heißt es in der Fatwa.

Taseer veröffentlichte das gegen ihn ausgesprochene islamische Todesurteil und die gegen ihn gerichtete Anzeige der Polizei auf Facebook mit den Worten: „Sie sagen ihren Anhängern, einen zweiten Mumtaz Qadri vorzubereiten“. Mumtaz Qadri ist der Mörder von Taseers Vater. Er wurde vor kurzem durch den Strang hingerichtet, während ihn die Islamisten als ihren „Helden“ feiern.

Derzeit hält sich Shaan Taseer sicherheitshalber im Ausland auf. Sein Aufenthaltsort wird geheimgehalten.

„Sie haben meine Ermordung gefordert. Das ist kein Scherz. Und das alles wegen Weihnachtsglückwünschen. Danke, Polizei des Punjab, und Frohe Weihnachten auch dir.“
Taseers Sorgen sind durchaus begründet. Wozu die Islamisten imstande sind, mußte er durch den Verlust seines Vaters hautnah erleben. Eine Anklage wegen Blasphemie kommt in Pakistan einem faktischen Todesurteil gleich. Die Islamisten warten nicht auf die Richter. Angeklagte werden meist noch vor dem Prozeß, auf dem Weg ins Gericht oder im Gerichtssaal ermordet, wie der pakistanische Menschenrechtsaktivist Jibran Nasir erklärt:

„Der Blasphemie angeklagt zu werden, ist, als würde man einem eine Zielscheibe auf den Rücken malen: Diese Fanatiker können Leute bewegen, dich überall zu finden.“
Text: Giuseppe Nardi
Bild: Asianews/PakistanTV (Screenshots)
http://www.katholisches.info/2017/01/der...ten-gewuenscht/

von esther10 08.05.2017 00:23




Vier Vatikanische Spezialisten Kommentar zu Malta-Entwicklungen
Maike Hickson Maike Hickson 3. Mai 2017

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Bild: Von links nach rechts - Marco Tosatti, Roberto de Mattei, Matthias von Gersdorff (Giuseppe Nardi nicht abgebildet)

Am Samstag, den 29. April, wählte der Orden von Malta den Fra 'Giacomo Dalla Torre als neuen Zwischenführer des Ordens. Er wird für nur Jahr regieren. Während dieses Jahres plant der Vatikan, den Orden grundsätzlich zu reformieren, einschließlich der Änderungen an den Governance-Anforderungen, die die Rolle des Großmeisters für diejenigen, die nicht unter den Reihen der bekennenden Ritter (die Gelübde von Armut, Keuschheit und Gehorsam) sind, öffnen würden Stattdessen aus einem größeren Kandidatenpool im Orden.

Diese 29. April-Veranstaltung hat den Hoffnungen vieler Katholiken ein Ende gemacht, dass Fra 'Matthew Festing wiedergewählt werden würde, nachdem er zuvor in Gehorsam auf die Bitte von Papst Franziskus selbst zurückgetreten war. Verschiedene katholische Kommentatoren, die über die Angelegenheiten des Vatikans gut informiert sind, haben nun freundlich auf die Anfrage von OnePeterFive geantwortet, ihre eigene Analyse und Kommentare zur aktuellen Störung im Orden von Malta vorzustellen. Wir danken ihnen in der folgenden Reihenfolge dankbar.

Professor Roberto de Mattei, Kirchenhistoriker (Italien):

Die Wahl des neuen Leutnant ad zwischen dem Malteserorden , Fra 'Giacomo Dalla Torre del Tempio di Sanguinetto, löst überhaupt nicht die Krise, die diese alte Institution erschüttert, sondern wird die Aufhebung des internen Konflikts um ein weiteres Jahr hinaus verschieben. Es handelt sich um eine tiefe Krise, die die große Unordnung widerspiegelt, die derzeit in der Kirche und in der westlichen Gesellschaft herrscht. Der Malteserorden hat seit vielen Jahren seine eigene spirituelle Dekadenz erlebt, die vor allem aus dem Verlust der Identität stammt. Die Hauptpunkte seiner Identität, die verloren gegangen sind, sind der militärische Charakter und der edle und souveräne Charakter des Ordens. Der militärische Geist ist verschwunden, als der barmherzige Aspekt der Hilfe (" obsequium pauperum ") das primäre Ziel der Verteidigung des Glaubens (" tuitio fidei ") zu beherrschen begann . In dieser wirklichen Verwirrungssituation könnte ein Orden alter Traditionen wie der Malta - wenn er seiner ursprünglichen Berufung treu bleiben - einen wichtigen gegenwärtigen Beitrag zur Verteidigung der Orthodoxie leisten, vor allem wegen der Unabhängigkeit, die hilft und Verstärkt seinen edlen und souveränen Charakter. Aber der europäische Adel selbst hat aufgehört - und schon seit einigen Jahren - seine besten Söhne an die Kirche und an ritterliche Institutionen zu bieten, während sie jetzt lieber in jenen ökonomisch-finanziellen Angelegenheiten einsetzen, die viel lukrativer sind. In dieser wirklichen Verwirrungssituation könnte ein Orden alter Traditionen wie der Malta - wenn er seiner ursprünglichen Berufung treu bleiben - einen wichtigen gegenwärtigen Beitrag zur Verteidigung der Orthodoxie leisten, vor allem wegen der Unabhängigkeit, die hilft und Verstärkt seinen edlen und souveränen Charakter. Aber der europäische Adel selbst hat aufgehört - und schon seit einigen Jahren - seine besten Söhne an die Kirche und an ritterliche Institutionen zu bieten, während sie jetzt lieber in jenen ökonomisch-finanziellen Angelegenheiten einsetzen, die viel lukrativer sind. In dieser wirklichen Verwirrungssituation könnte ein Orden alter Traditionen wie der Malta - wenn er seiner ursprünglichen Berufung treu bleiben - einen wichtigen gegenwärtigen Beitrag zur Verteidigung der Orthodoxie leisten, vor allem wegen der Unabhängigkeit, die hilft und Verstärkt seinen edlen und souveränen Charakter. Aber der europäische Adel selbst hat aufgehört - und schon seit einigen Jahren - seine besten Söhne an die Kirche und an ritterliche Institutionen zu bieten, während sie jetzt lieber in jenen ökonomisch-finanziellen Angelegenheiten einsetzen, die viel lukrativer sind. Besonders wegen der Unabhängigkeit, die ihren edlen und souveränen Charakter unterstützt und verstärkt. Aber der europäische Adel selbst hat aufgehört - und schon seit einigen Jahren - seine besten Söhne an die Kirche und an ritterliche Institutionen zu bieten, während sie jetzt lieber in jenen ökonomisch-finanziellen Angelegenheiten einsetzen, die viel lukrativer sind. Besonders wegen der Unabhängigkeit, die ihren edlen und souveränen Charakter unterstützt und verstärkt. Aber der europäische Adel selbst hat aufgehört - und schon seit einigen Jahren - seine besten Söhne an die Kirche und an ritterliche Institutionen zu bieten, während sie jetzt lieber in jenen ökonomisch-finanziellen Angelegenheiten einsetzen, die viel lukrativer sind.

Um heute den Geist des Ordens zu bewahren, wäre eine Reform notwendig, damit die Tür der "Governance" für nicht-edle Personen offen steht, unter denen es jetzt leichter ist, loyale und kämpferische Katholiken zu finden. Aber das würde damit auch ein wichtiges Element seiner Identität beseitigen. Das dritte Element - die Souveränität der Institution - lebte bis vor ein paar Monaten noch, aber Papst Franziskus hat es jetzt praktisch durch eine Reihe von Maßnahmen zerstört, die zur Wahl eines Leutnants führten, der dem Sekretariat des Heiligen Stuhls völlig untergeordnet ist Bundesland.

Dennoch kann jede Krise heilsam sein, wenn sie eine gesunde Reaktion hervorbringt. In den letzten Monaten hat sich mit dieser Krise eine starke Reaktion in der Tat manifestiert. Heute steht man mit der Alternative zwischen der Rückkehr zu religiösen und ritterlichen Traditionen und einer neuen Umwandlung des Malteserordens in eine humanitäre Institution, die mit dem Säkularismus bedruckt ist.

Marco Tosatti, Journalist (Italien):

Ich bin kein Spezialist über diese sehr geheimnisvolle und gut bewachte Welt, die zum Orden von Malta gehört. Von außen würde ich aber sagen, dass die Wahl eines italienischen Interims-Chefs als Ausgleichszug zwischen der sehr aggressiven deutschen Fraktion (auch unterstützt vom derzeitigen Staatssekretariat) und allen anderen gelesen werden könnte. Ich habe aufmerksam gelesen, was kath.net und OnePeterFive über den Bericht geschrieben haben, der von einem maltesischen Ritter über sein eigenes Publikum mit Kardinal Burke geschrieben wurde. Und ich habe den Brief an Burke vom Papst geschrieben. Es ist klar, dass der Papst radikal seinen früheren Ansatz verlagert hat - vermutlich beraten oder geschoben von Ich weiß nicht, welche Kräfte und Interessen - zu einem beispiellosen Angriff auf die Unabhängigkeit einer ganz bestimmten militärischen Ordnung. Es ist klar, daß das Staatssekretariat, ein Ausdruck der mächtigen Kaste der Diplomaten, eine starke Verbindung zur deutschen Partei gehabt hat; Ich weiß nicht, welche Interessen jenseits liegen. Kardinal Burke ist sehr klar, wenn er über eine seltsame, anonyme Spende von 120 Millionen Schweizer Franken spricht. Das alles riecht nicht nach Theologie oder einer spirituellen Debatte, sondern vielmehr von Geld und Wirtschaft und Macht. Und der echte " golpe " [coup], der vom Staatssekretariat gemacht wird, wird ein historisches Ereignis sowohl für die Kirche als auch für den Orden markieren. Aber ich fürchte, es wird nicht einer der guten Highlights dieser aktuellen päpstlichen Herrschaft sein. Anonyme Spende von 120 Millionen Schweizer Franken. Das alles riecht nicht nach Theologie oder einer spirituellen Debatte, sondern vielmehr von Geld und Wirtschaft und Macht. Und der echte " golpe " [coup], der vom Staatssekretariat gemacht wird, wird ein historisches Ereignis sowohl für die Kirche als auch für den Orden markieren. Aber ich fürchte, es wird nicht einer der guten Highlights dieser aktuellen päpstlichen Herrschaft sein. Anonyme Spende von 120 Millionen Schweizer Franken. Das alles riecht nicht nach Theologie oder einer spirituellen Debatte, sondern vielmehr von Geld und Wirtschaft und Macht. Und der echte " golpe " [coup], der vom Staatssekretariat gemacht wird, wird ein historisches Ereignis sowohl für die Kirche als auch für den Orden markieren. Aber ich fürchte, es wird nicht einer der guten Highlights dieser aktuellen päpstlichen Herrschaft sein.

Matthias von Gersdorff, katholischer Kommentator und Buchautor (Deutschland):

Die Intervention des Heiligen Stuhls in der Causa "Ordnung von Malta" ist mehr als beunruhigend sowohl hinsichtlich der Art als auch des substantiven Falles selbst. Nicht nur, weil man sich massiv in die Verantwortlichkeiten einer souveränen Macht eingelassen hat; Sondern auch, weil es nicht um der Verteidigung der richtigen katholischen Stellungen willen getan wurde - die Notwendigkeit, die man leicht verstanden hätte - aber um der Verteidigung einer ungünstigen und zweifelhaften Stellung, nämlich der Verteilung von Verhütungsmitteln (und Abortifacients) ), Eine säkulare Sicht auf die jahrhundertealte Ordnung und ein Vorrang des utilitaristischen Pragmatismus über die Tradition. Darüber hinaus folgt die Intervention des Vatikans im Hinblick auf finanzielle Ereignisse, die selbst schwer zu verstehen sind. All das, zusammen genommen,

Giuseppe Nardi, Herausgeberin von Katholisches.Info ( Deutschland ):

Die Boeselager-Affäre wurde - mit Hilfe des Staatssekretariats des Vatikans und ohne dringende Gründe - in eine maltesische Angelegenheit verwandelt. Die Wiederwahl am 29. April stand unter dem Zeichen einer Vertuschung: Die Verantwortlichkeiten für die Verteilung von Verhütungsmitteln und einige undurchsichtige finanzielle Maßnahmen wurden verdeckt. Der Eindruck: In diesem Fall gibt es eine zweifelhafte Clique unter der Leitung von Boeselager und Kardinal Parolin. Ein Nepotismus ( vetterliwirtschaft , ein schweizerischer Ausdruck) (unter anderem handelt es sich um sehr viel Geld in der Schweiz), der so viel Einfluss hat, dass er Papst Franziskus einfach dazu veranlassen könnte, einen großzügigen Großmeister zu entlassen, der für das Leben gewählt worden war und wer Hatte sich überhaupt nicht mit Schuld belastet.

Der Orden von Malta fiel einer plötzlichen päpstlichen Schwäche zum Opfer, um unbewusst seine "Amigos" [Freunde] zu schützen und rücksichtslos andere zu opfern. Die äußere Wirkung der Angelegenheit betrifft die ganze katholische Kirche und ist katastrophal: sie erhöht den Eindruck, daß unter Papst Franziskus die nicht verhandelbaren Grundsätze überhaupt aufgegeben werden sollen. Das Recht auf Leben von der Konzeption bis zum natürlichen Tod ist jetzt unter einem all-out Angriff. Die Wahrzeichen, die endlich Benedikt XVI. In den Boden geworfen hatten - und mit mächtigen Worten als eine sichere Orientierung - werden nun in einer nächtlichen Aktion wieder ausgegraben, um die Grenzen zu verwischen.

Die Wahl eines Italieners als Gouverneur des Ordens könnte jedoch positive Effekte haben. Weniger positiv ist jedoch, dass ein neuer Großmeister nicht gewählt wurde. Die jüngsten Ereignisse sind kein gutes Omen. Das Signal ist klar: Die besondere Partei möchte die Verfassung des maltesischen Ordens ändern und man könnte daher nicht behaupten, dass sie nicht mit ihrer teutonischen Effizienz große Pläne haben würden. Mit dem Staatssekretariat hinter Boeselager und mit einem päpstlichen Kommissar am Schwanz des Gouverneurs droht eine "Reform" auf der Grundlage besonderer Interessen zu entstehen.

In wenigen Jahren wird die Order of Malta feiert seine 1000 th Anniversary. Ein Alter, das einfach alle weltlichen Schauspieler Kiefer aus Neid, vor allem in unserer schnell bewegten Zeit fallen. Die Frage ist, ob der Orden - neben seinem Namen und anderen äußeren Zeichen - das, was es seit seiner Gründung charakterisiert hat, beibehalten kann oder nicht, das seine lebendige Existenz so lange behauptet hat: seine katholische Identität und sein besonderes katholisches Charisma Als Krankenhaus und Ritterorden. Diese Identität und dieses Charisma sollen nicht willkürlich gebeugt oder weiter geformt werden; Sie entscheiden - ganz abgesehen von der Effizienz und dem bloßen menschlichen Urteil - das Überleben oder den Niedergang des Ordens
https://www.onepeterfive.com/four-vatica...a-developments/


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