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von esther10 25.12.2015 00:42

Regensburg: Weihnachts-Festmesse mit Bischof und Domspatzen
Veröffentlicht: 25. Dezember 2015 | Autor: Felizitas Küble

Die Klarheit der Botschaft – heute ist Gott in einem Kind Mensch geworden – Gott spricht auch unser Herz an – machen Weihnachten aus: Das ist die Stimmung, in der Bischof, Weihbischöfe, die Mitglieder des Domkapitels und die vielen Gläubigen das Hochfest der Geburt Jesu Christi am Donnerstagvormittag im Regensburger Dom gefeiert haben. Weihnachten im Dom Domspatzen entzünden



Der mystische Halbdämmer in der Kathedrale war schöner Abglanz der heiligen Nacht selbst. Gleichzeit drückten die wesentlichen Messtexte auf Latein die Verbundenheit mit Papst Franziskus in Rom und mit der ganzen Weltkirche aus.

Die Domspatzen formten die unbegreifliche und doch so einfach-eingängige Botschaft zu Weihnachten in schönste Töne und Harmonien, die auf ihre Art die Herzen berührten. Vor allem aber entzündeten die Domspatzen gleich neben Kreuz und Altar die Kerzen des Weihnachtsbaumes, an dem Äpfel und Strohsterne hängen. Das sind die Äpfel und die Strohsterne, die an den Sündenfall wie auch an die Erlösung durch die Menschwerdung Jesu Christi im Stroh erinnern.

Die Weihnachtsbotschaft in behutsame Worte fasste Bischof Rudolf Voderholzer in seiner Predigt: Wehrlos, bedürftig und arm spreche das göttliche Wort im unmündigen Kind zu uns Menschen, das Wort Gottes zunächst noch ohne Wort – das sei das Paradoxe an Weihnachten.
Quelle (Text/Fotos): Bistum Regensburg

*
http://www.catholicstand.com/merry-christmas-thank/


von esther10 25.12.2015 00:38




Weihnachten 2015: "Dieses Kind lehrt uns, was wirklich wesentlich ist in unserem Leben"
Von CNA Deutsch/EWTN News

15 / 8:05 AM (CNA Deutsch).-
An Weihnachten lernen wir, unsere Skepsis zu überwinden und die Freude des Glaubens zu leben. Dazu müssen wir "täglich aus dem Brunnen des Gebets schöpfen", betont der Papst: Wir müssen auf Jesus hören und selber still werden. CNA dokumentiert die gesamte Homilie, wie sie der Vatikan zur Verfügung gestellt hat.


Predigt des Papstes in der Christmette, Petersdom am 24. Dezember 2015

In dieser Nacht leuchtet ein "helles Licht" (Jes 9,1); über uns allen strahlt das Licht der Geburt Jesu auf. Wie wahr und aktuell sind die Worte des Propheten Jesaja, die wir gehört haben: "Du erregst lauten Jubel und schenkst große Freude" (9,2)! Unser Herz war wegen der Erwartung dieses Momentes schon voller Freude, jetzt aber wird dieses Gefühl noch verstärkt und fließt gleichsam über, denn die Verheißung hat sich erfüllt, endlich ist sie Wirklichkeit geworden. Jubel und Freude versichern uns, dass die im Geheimnis dieser Nacht enthaltene Botschaft wirklich von Gott kommt. Es gibt keinen Platz für Zweifel – überlassen wir ihn den Skeptikern, die allein den Verstand befragen und deshalb niemals die Wahrheit finden. Es gibt keinen Raum für die Gleichgültigkeit – sie herrscht im Herzen dessen, dem es nicht gelingt zu lieben, weil er Angst hat, etwas zu verlieren. Alle Traurigkeit wird vertrieben, denn das Jesuskind ist der wahre Tröster des Herzens.


Petersdom, Hl. Abend

Heute ist der Sohn Gottes geboren: Alles wird anders. Der Retter der Welt kommt, um Anteil zu haben an unserer Menschennatur, wir sind nicht mehr allein und verlassen. Die Jungfrau bietet uns ihren Sohn dar als Anfang eines neuen Lebens. Das wahre Licht kommt, um unser oft in den Schatten der Sünde eingeschlossenes Leben zu erhellen. Heute entdecken wir von neuem, wer wir sind! In dieser Nacht wird uns der Weg aufgezeigt, der zurückzulegen ist, um ans Ziel zu gelangen. Jetzt müssen jede Angst und jeder Schrecken enden, denn das Licht weist uns den Weg nach Bethlehem. Wir dürfen nicht in Trägheit verharren. Es ist uns nicht gestattet, unbeweglich zu bleiben. Wir müssen aufbrechen, um unseren Retter zu sehen, der in eine Krippe gelegt ist. Und dies ist der Grund für den Jubel und die Freude: Dieses Kind ist für uns geboren, "ist uns geschenkt", wie Jesaja ankündigt (vgl. 9,5). Einem Volk, das seit zweitausend Jahren überall in der Welt unterwegs ist, um jedem Menschen Anteil an dieser Freude zu geben, wird die Sendung übertragen, den „Friedensfürsten“ bekannt zu machen und sein wirksames Werkzeug inmitten der Nationen zu werden.


Betende Gläubige bei der Christmette

Wenn wir also von der Geburt Christi reden hören, wollen wir im Schweigen verharren und jenes Kind sprechen lassen; prägen wir seine Worte in unser Herz ein, ohne den Blick von seinem Antlitz abzuwenden. Wenn wir es in die Arme nehmen und uns von ihm umarmen lassen, wird es uns den Herzensfrieden geben, der niemals endet. Dieses Kind lehrt uns, was wirklich wesentlich ist in unserem Leben. Jesus wird in der Armut der Welt geboren, weil für ihn und seine Familie kein Platz in der Herberge ist. In einem Stall findet er Unterschlupf und Rückhalt und wird in eine Futterkrippe für Tiere gelegt. Und doch leuchtet aus diesem Nichts das Licht der Herrlichkeit Gottes auf. Von hier aus beginnt für die Menschen mit schlichtem Herzen der Weg der wahren Befreiung und der ewigen Erlösung. Von diesem Kind her, in dessen Antlitz die Züge der Güte, der Barmherzigkeit und der Liebe Gottes des Vaters eingeprägt sind, ergibt sich – wie der Apostel Paulus lehrt – für uns alle, die wir Jesu Jünger sind, die Ehrenpflicht, uns "von der Gottlosigkeit" und dem Reichtum der Welt "loszusagen und besonnen, gerecht und fromm […] zu leben" (Tit 2,12).

In einer Gesellschaft, die oft trunken ist von Konsum und Vergnügung, von Überfluss und Luxus, von Augenschein und Eigenliebe, ruft er uns zu einem nüchtern-besonnenen, d.h. einfachen, ausgewogenen und gradlinigen Verhalten auf, das fähig ist, das Wesentliche zu erfassen und zu leben. In einer Welt, die allzu oft hart gegenüber dem Sünder ist und lässig-weich gegenüber der Sünde, ist es notwendig, einen starken Gerechtigkeitssinn zu pflegen und nach dem Willen Gottes zu suchen und ihn zu verwirklichen. In einer Kultur der Gleichgültigkeit, die am Ende nicht selten erbarmungslos ist, soll dagegen unser Lebensstil erfüllt sein von Erbarmen, Einfühlungsvermögen, Mitleid und Barmherzigkeit – Haltungen, die jeden Tag aus dem Brunnen des Gebetes geschöpft werden müssen.

Mögen uns – wie den Hirten von Bethlehem – bei der Betrachtung des Gottessohnes im Jesuskind die Augen übergehen vor Staunen und Verwunderung! Und möge vor seiner Gegenwart aus unseren Herzen die Bitte aufsteigen: "Erweise uns, Herr, deine Huld und gewähre uns dein Heil!" (Ps 85,8).
http://de.catholicnewsagency.com/story/d...erem-leben-0329
http://de.catholicnewsagency.com/story/i...mschlossen-0330

****


katholisch.de
Kreuzknappe


von esther10 25.12.2015 00:35

Mein Heilig-Nacht-Traum von der bergenden Würde und Kraft des Glaubens
Veröffentlicht: 25. Dezember 2015 | Autor: Felizitas Küble

Von Felizitas Küble

Von meinen Träumen weiß ich hinterher nur selten noch etwas – und von Alpträumen werde ich gottlob seit vielen Jahren nie geplagt, auch dann nicht, wenn sich erhebliche Probleme aufgetürmt haben. Umso merkwürdiger, daß ich ausgerechnet heute in der Nacht von Heilig-Abend auf Weihnachten von einem Geschehnis träumte, das zunächst bedrohlich wirkte: img_0594

Leider weiß ich den Vorgang nur noch umrißhaft. Es ging jedenfalls darum, daß eine kleinere Gruppe von Menschen (höchstens ein halbes Dutzend) von einer anderen Gruppe (die größer war) bedrängt und bedroht wurde – und dies mitten auf einem einsamen Waldweg, wenngleich die Straße gepflastert und recht breit war.



Die Situation war für die kleinere Gruppe beängstigend, wenngleich nicht unbedingt direkt lebensgefährlich, denn an Schußwaffen erinnere ich mich nicht.

Als nun die bedrängten Menschen (ich glaube nicht, daß ich selber zu ihnen gehörte, aber jedenfalls identifizierte ich mich mit ihnen) nach vorne flüchten wollte, kam gerade eine große kirchliche Prozession auf sie zu:

Junge Männer ganz in weißen und beige-hellen Gewändern (wie sie bisweilen von Oberministranten oder singenden Mönchen im Chorgestühl getragen werden – ähnlich wie bei diesem Foto) führten den Gebetszug an, der langsam und feierlich voranschritt – allerdings ganz ohne Gesang und Musik.

Die hochgewachsenen Männer trugen große Fahnen und Wimpel, aber keine bunten, eher einfach aussehende, aber helle Fahnen.

Die Prozession wirkte sehr “getragen” in ihrer stillen Erhabenheit, die Gläubigen waren gesammelt, voll auf ihr Gebet und ihre Andacht konzentriert – sie schienen das Getümmel und die angstvollen Menschen samt ihren Verfolgern kaum wahrzunehmen, sondern schritten davon unbeeindruckt in feierlicher Weise weiter nach vorne – und die Bedrängten konnten sich jetzt mitten in diese fromme Versammlung mischen, die sie wie selbstverständlich freundlich aufnahm, aber ohne, daß sie sich dadurch von ihrer Andacht ablenken ließ. flyerstralsund2



Die Verfolger hatten sich offenbar kampflos zurückgezogen, sie verschwanden aus meinem inneren Blickfeld. Wichtig war, daß die bedrohte Schar flüchten und “eintauchen” konnte in die Geborgenheit dieser überzeugungsstarken und bekennerfreudigen Glaubensgemeinschaft, die einerseits “bodenständig” war (das liegt in der Natur einer Prozession), die aber auch “erhaben” wirkte bzw. im Geiste himmelswärts gerichtet war.

Die Gruppe wurde nicht durch einen Erzengel Michael mit dem Flammenschwert aus ihrer angstvollen Lage gerettet, auch nicht durch irgendeine besondere “Erscheinung”, durch kein außergewöhnliches Eingreifen der übernatürlichen Welt – sondern “nur” durch eine kirchliche Prozession, die jedoch vom einem gewissen Glanz des Übernatürlichen durchdrungen war – ungeachtet ihrer äußeren Einfachheit, ihrer gleichsam “edlen” Schlichtheit.

Als ich aufwachte und über den Traum nachdachte, wurde mir bewußt, daß die Glaubensgemeinschaft der Kirche wie eine rettende Arche ist (so betrachtete man sie schon in frühchristlicher Zeit) – als das “pilgernde Gottesvolk”, das die Zeiten überdauert, einladend für alle Menschen, die von Bedrohung und Furcht bedrängt sind, so daß sie Geborgenheit und Sicherheit in Gott und in der Kirche des HERRN finden können.

Wenn ich diesen Traum durchdenke, kommen mir diese drei Aussagen über Glaube und Kirche in den Sinn:

Glauben – das heißt Unterwegs sein mit einer Verheißung.
Alles kommt und geht – die Kirche aber ist geblieben. (Erzbischof Johannes Dyba)
Glauben – das ist wie Stehen auf uraltem Fels und ein Blick in große Ferne.

Felizitas Küble leitet den KOMM-MIT-Verlag und das Christoferuswerk in Münster, das dieses CHRISTLICHE FORUM betreibt.

von esther10 25.12.2015 00:14

Flüchtlinge in Deutschland
Angela Merkel führt uns hilflos ins Chaos

16:17 Uhr
Von Ehrhart Körting
Der Rechtsstaat ist in Gefahr.


Die Bundeskanzlerin hat ihn in der Flüchtlingskrise teilweise außer Kraft gesetzt, die Verwaltung hat wochenlang versagt. Ein Gastbeitrag des ehemaligen Berliner Innensenators.


Flüchtlinge aus Pakistan unterhalten sich auf dem Gelände des Landesamtes für Gesundheit und Soziales (LaGeSo) in Berlin. - FOTO: DPA

Außer der Sprechblase „Wir schaffen das“ ist von der Bundeskanzlerin wenig Konkretes zur Integration von Hunderttausenden Bürgerkriegsflüchtlingen und weiteren Hunderttausenden Armutsflüchtlingen gekommen. Wie viele es tatsächlich derzeit sind, wissen wir nicht. Allein diese Aussage offenbart einen Offenbarungseid des Staates.

Die Bundesrepublik Deutschland, ein gut durchorganisierter Rechtsstaat, ist innerhalb von Monaten von einer gut-meinenden, aber hilflos handelnden Bundeskanzlerin Merkel in einen Staat verwandelt worden, in der ein Teil der rechtsstaatlichen Organisation aus falsch verstandener Humanität außer Kraft gesetzt wurde.

Wir wissen nicht, wie viele Flüchtlinge sich in Deutschland aufhalten, wie viele nur durchgereist sind. Wir kennen nur den Großteil der Namen. Zigtausende aber oder noch mehr leben in unserem Land ohne Registrierung, ohne Anmeldung, ohne Namen, ohne Adresse.

Die staatliche Organisation der Bundesrepublik Deutschland hat zigtausendfach versagt und das nicht nur einen oder mehrere Tage, sondern wochenlang. Unsere Bundespolizei hat nach Haushaltsplan rund 40.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Es war nicht möglich, diese so einzusetzen, dass ein geordneter Zustrom von Bürgerkriegsflüchtlingen und Armutsflüchtlingen stattfand. Soweit die Bürgerkriegsflüchtlinge und die Armutsflüchtlinge zur Registrierung verteilt wurden, werden sie nach dem Königsteiner Schlüssel (einer Mischung aus Finanzkraft und Einwohnerzahl) auf die Bundesländer verteilt.

Wirtschaft wird Löhne niedrig halten
Das bedeutet: wo schon viele Menschen sind, in den Ballungsgebieten, kommen die meisten hin. Die Wohnraumversorgung in vielen dieser Ballungsgebiete ist schon bisher höchst problematisch. Diese Probleme werden durch hohe Zahlen von Flüchtlingen verschärft. Ein Konzept zur Entzerrung oder ein effektives Konzept zum kurzfristigen Bau bezahlbarer Wohnungen ist von der Bundesregierung nicht vorgelegt worden.


Ehrhart Körting. - FOTO: MIKE WOLFF

Die Arbeitsplatzfrage wird die nächste Katastrophe offenbaren. Entgegen aller Schönrederei ist der Großteil der Flüchtlinge in unseren Arbeitsmarkt nicht kurzfristig integrierbar. 50 oder mehr Prozent der Kommenden verfügen über eine unzureichende Bildung für unsere Arbeitsmarktbedürfnisse. Sie werden ein Heer der Arbeitslosen bilden, das von der Wirtschaft begrüßt wird.

Die Wirtschaft wird dieses Heer benutzen, um Löhne niedrig zu halten oder den Mindestlohn nach unten zu drücken. Ein Konzept der Bundesregierung zur Beschäftigung dieses Heers von Nochnichtqualifizierten, sei es durch öffentliche Beschäftigung oder durch Anreize für die Wirtschaft zur Einstellung nichtqualifzierter Arbeitskräfte, ist bisher nicht vorgelegt worden. Und völlig vernachlässigt wird die demokratische und kulturelle Integration. Zwar sollen Deutsch- und Integrationskurse angeboten werden. Das aber reicht offenkundig nicht aus.

Die meisten Flüchtlinge kommen aus Gebieten mit einem völlig anderen Verständnis von Grundwerten und Demokratie. Sie kommen mit einer völlig anderen Vorstellung von Solidarität und öffentlichem Eigentum zu uns. Und sie haben Familienvorstellungen und ein Frauenbild, das uns schaudern lässt.

Flughafen Schönefeld: Berlins Flüchtlingsbahnhof in Bildern
(44 BILDER)
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So sieht es aus, wenn die Flüchtlinge am Bahnhof Flughafen Schönefeld eintreffen. Normalerweise steigen hier ja nur Fluggäste aus und ein.
Eine Schönheit ist der Bahnhof nicht. Das Hauptgebäude soll eigentlich abgerissen werden. Jetzt dient es einem neuen Zweck.
Helfer wie diese Bundeswehrsoldaten haben für die vielen, vielen Menschen eine kleine Süßigkeit dabei.

Und wenn es keine Schokolade gibt, erhalten die Kinder ein Becher voll mit Gummitieren.

Und für die ganz Kleinen gibt es Babybrei.

Die Menschen haben eine lange Reise hinter sich, und natürlich begann die nicht in Salzburg.
So sieht es in der einstigen Empfangshalle aus, die sonst völlig verwaist ist.

Konfliktlotsen der Berliner Polizei versuchen den Menschen die Lage zu erklären.

Tag für Tag treffen die Züge ein, mit immer mehr Menschen. Sie werden in Busse gen Stadt oder Brandenburg gefahren.
Olles Gebäude, nettes Plakat.

Viele der Berliner Flüchtlinge werden erst einmal in die Halle in der Glockenturmstraße gefahren, wo sie ein Bett bekommen und dann weiterverteilt werden.

Alles geht offenbar recht gesittet zu. Die Menschen müssen auch nicht in der Kälte warten.

Die Bahn ist natürlich auch mit Hilfspersonal im Einsatz. Sonst ist auf dem Bahnhof wenig los.

So sieht es normalerweise aus: Früher hielten hier ICE-Züge, heute ab und zu eine Regionalbahn und natürlich die S-Bahnzüge gen City.
Zu DDR-Zeiten war die Station eine der wichtigsten und größten der Stadt. Lust auf mehr Bilder? Gerne! Jetzt zeigen wir mal unsere Bilder vom Bahnhof, der so eigentlich gar nicht mehr existieren sollte ...

Mit dem Zug zum Flug. Das hier ist der Bahnhof "Flughafen Berlin-Schönefeld", ein hässlicher, aber doch markanter Bau. Durch das Gebäude läuft eigentlich kein Mensch, deshalb sollen die letzten Mieter im Herbst 2014 ausziehen, sagt ein Bahnsprecher. Eigentlich sollte das Gebäude abgerissen werden. Denn Bahnhof nutzen weniger als 10.000 Menschen am Tag.

Herr der Geisterfahrten: Klaus-Dieter Rühmann. Etliche Male ist der S-Bahn-Triebfahrzeugführer schon zum neuen Flughafenbahnhof am BER gefahren, obwohl die Strecke gar nicht in Betrieb ist.

Ohne Leerfahrten geht es nicht: Die Bahn hält durch das tägliche Befahren der rund acht Kilometer langen Neubaustrecke die Anlagen in Schuss und bringt gleichzeitig durch die Luftmassen, die die Züge vor sich herschieben, frischen Wind in die unterirdische Station.

Nächster Halt: Waßmannsdorf. Auch diese Station zwischen dem alten und dem neuen Flughafenbahnhof geht erst in Betrieb, wenn der BER eröffnet wird. Anschließend rollt die Bahn in den Tunnel.

Hinein, hinein. Wir sitzen noch immer in der S-Bahn, hinten ist der Tunnelmund zum BER zu sehen. Auch die Kollegen von der Regionalbahn (für die sind die zwei Gleise rechts) passieren täglich den toten Flughafenbahnhof – ebenfalls mit Leerzügen. Gut ein Dutzend solcher Fahrten finden täglich statt, sagt Berlins Bahnchef Ingulf Leuschel.

Im Tunnel zum neuen Flughafenbahnhof. Die S-Bahn rollt auf zwei Gleisen in die Tiefe; parallel verläuft ein Fernbahntunnel. Die Röhren sind etwa 2800 Meter lang.

Blick aus dem Osten: Eigentlich war die Bahn startklar zum einst geplanten BER-Eröffnungstermin 30. Oktober 2011. Nun ist ein Ende der Leerfahrten - sowie die Eröffnung des BER - nicht in Sicht. Hier ist die östliche Zufahrt zu sehen: Hier fahren nur Fernzüge, die S-Bahn dreht unten im Keller und fährt auf der anderen Seite wieder raus.

Tunnelausblick von Innen. Gut ein Dutzend solcher Leerfahrten finden täglich statt, sagt Berlins Bahnchef Ingulf Leuschel. Grob geschätzt werden monatlich rund zwei Millionen Euro in den Sand gesetzt.

Die Bahn will dem Flughafen später die Rechnung präsentieren.

"... vroübergehend außer Betrieb". Ein Fahrkartenautomat, aufgenommen 2011, am neuen S-Bahnhof Waßmannsdorf.
Was am BER misslang, funktioniert beim Flughafen-Bahnhof: Die Brandschutzanlage. Nun fristet sie ihr Dasein funktionstüchtig und abgenommen.
next

Das ist übrigens alles nicht in erster Linie eine Frage der Religion der meisten Flüchtlinge, des Islam, sondern eine Frage der Mentalität in den Herkunftsländern. Ein Konzept zur Erziehung "Verantwortliches Leben in einem freien und demokratischen Staat" ist nicht einmal angedacht.

Schon auf die ersten Alarmzeichen wird durch unseren Staat nicht reagiert, es werden keine notwendigen Stoppsignale auch gegenüber Flüchtlingen gesetzt, obwohl Artikel 2 der Genfer Flüchtlingskonvention genau dies vorsieht: "Jeder Flüchtling hat gegenüber dem Land, in dem er sich befindet, Pflichten, zu denen insbesondere die Verpflichtung gehört, die Gesetze und sonstigen Rechtsvorschriften sowie die zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung getroffenen Maßnahmen zu beachten."

Ein Mantel der falschen Nächstenliebe
Hilflos sieht unsere Administration zu: Flüchtlinge, die in den sie transportierenden Zügen die Notbremse ziehen, um sich der Registrierung zu entziehen. Flüchtlinge, die christliche Mitflüchtlinge aus den Erstaufnahmeeinrichtungen mobben, so dass sie Kirchenasyl suchen. Flüchtlinge, die sich von Frauen nicht das Essen geben lassen, weil Frauen unrein seien. Flüchtlinge, die in den Notunterkünften der Turnhallen nicht nur rauchen, sondern ihre Zigaretten auf den Holzfußböden ausdrücken. Es geht mir nicht darum, individuelles Fehlverhalten von Flüchtlingen anzuprangern.

Es geht mir darum, dass unser Rechtstaat nicht dagegen vorgeht. Wenn wir den Rechtsstaat mit einem Mantel der falschen Nächstenliebe, aus falsch verstandener political correctness außer Kraft setzen, verlieren wir ihn. Unsere Politiker und unsere Medien sind voll von Verständnis für schwierige Einzelschicksale von Flüchtlingen. Das kann ich nachvollziehen. Nicht nachvollziehen kann ich das Verschweigen von Problemen. Wer sie verschweigt wie die Bundeskanzlerin, produziert im Ergebnis Rechtsradikalismus und den Abbau des Rechtstaates.
http://www.tagesspiegel.de/berlin/fluech...s/12761342.html
Der Autor ist SPD-Politiker und war in Berlin von 1997 bis 1999 Senator für Justiz und von 2001 bis 2011 Senator für Inneres.



von esther10 25.12.2015 00:06

Ehem. SPD-Innensenator von Berlin beklagt chaotische Asylpolitik der Kanzlerin

Veröffentlicht: 25. Dezember 2015 | Autor: Felizitas Küble
Rechtsstaat aus verfehlter Humanität teils außer Kraft gesetzt

Unter dem Titel “Angela Merkel führt uns hilflos ins Chaos” veröffentlicht der linksliberale Berliner “Tagesspiegel” am heutigen Weihnachtsfest online einen alarmierenden Gastbeitrag des früheren Innensenators von Berlin, Ehrhart Körting (SPD), der sich kritisch mit der Asylpolitik der Bundesregierung unter Angela Merkel befaßt. 032_29A



Die Tageszeitung führt den Artikel mit den Worten ein: “Der Rechtsstaat ist in Gefahr. Die Bundeskanzlerin hat ihn in der Flüchtlingskrise teilweise außer Kraft gesetzt, die Verwaltung hat wochenlang versagt.”

Sodann beklagt der SPD-Politiker, daß die Kanzlerin außer ihrer Sprechblase “Wir schaffen das” wenig Konkretes zur Integration der Kriegs- und Armutsflüchtlinge unternommen habe. Dem Staat sei nicht einmal bekannt, wie viele Ankömmlinge sich in Deutschland aufhalten.

Körting schreibt weiter: “Die Bundesrepublik Deutschland, ein gut durchorganisierter Rechtsstaat, ist innerhalb von Monaten von einer gut-meinenden, aber hilflos handelnden Bundeskanzlerin Merkel in einen Staat verwandelt worden, in der ein Teil der rechtsstaatlichen Organisation aus falsch verstandener Humanität außer Kraft gesetzt wurde.”
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Der ehem. Innensenator stellt fest: “Die staatliche Organisation der Bundesrepublik Deutschland hat zigtausendfach versagt und das nicht nur einen oder mehrere Tage, sondern wochenlang.” – Zudem weist er ergänzend auf ein weiteres Problem hin: “Die Arbeitsplatzfrage wird die nächste Katastrophe offenbaren. Entgegen aller Schönrederei ist der Großteil der Flüchtlinge in unseren Arbeitsmarkt nicht kurzfristig integrierbar.” Asylverfahren-100_03
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Außerdem beklagt der SPD-Politiker, unser Staat habe auf die ersten “Alarmzeichen” nicht reagiert, es werden “keine notwendigen Stoppsignale auch gegenüber Flüchtlingen gesetzt”, obwohl – so Körting – Artikel 2 der Genfer Flüchtlingskonvention genau dies vorsieht: “Jeder Flüchtling hat gegenüber dem Land, in dem er sich befindet, Pflichten, zu denen insbesondere die Verpflichtung gehört, die Gesetze und sonstigen Rechtsvorschriften sowie die zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung getroffenen Maßnahmen zu beachten.”
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Der Autor erwähnt auch Konflikte, die durch radikale Muslime verursacht werden: “Flüchtlinge, die christliche Mitflüchtlinge aus den Erstaufnahmeeinrichtungen mobben, so dass sie Kirchenasyl suchen. Flüchtlinge, die sich von Frauen nicht das Essen geben lassen, weil Frauen unrein seien.”
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Es gehe ihm hier nicht um Einzelbeispiele, so der Verfasser weiter, sondern darum, “dass unser Rechtstaat nicht dagegen vorgeht”. Er stellt klar: “Wenn wir den Rechtsstaat mit einem Mantel der falschen Nächstenliebe, aus falsch verstandener political correctness außer Kraft setzen, verlieren wir ihn.”
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Quelle und vollständiger Artikel hier: http://www.tagesspiegel.de/berlin/fluech...s/12761342.html

von esther10 24.12.2015 21:04

In der Herberge war kein Platz für sie



Evangelium Tag für Tag -- Heiligabend: Lukas 2,1-14

Redaktion | 24. Dez | Evangelizo.org |

In jenen Tagen erließ Kaiser Augustus den Befehl, alle Bewohner des Reiches in Steuerlisten einzutragen.

Dies geschah zum erstenmal; damals war Quirinius Statthalter von Syrien.
Da ging jeder in seine Stadt, um sich eintragen zu lassen.

So zog auch Josef von der Stadt Nazaret in Galiläa hinauf nach Judäa in die Stadt Davids, die Betlehem heißt; denn er war aus dem Haus und Geschlecht Davids.

Er wollte sich eintragen lassen mit Maria, seiner Verlobten, die ein Kind erwartete.

Als sie dort waren, kam für Maria die Zeit ihrer Niederkunft,
und sie gebar ihren Sohn, den Erstgeborenen. Sie wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe, weil in der Herberge kein Platz für sie war.

In jener Gegend lagerten Hirten auf freiem Feld und hielten Nachtwache bei ihrer Herde.
Da trat der Engel des Herrn zu ihnen, und der Glanz des Herrn umstrahlte sie. Sie fürchteten sich sehr,

der Engel aber sagte zu ihnen: Fürchtet euch nicht, denn ich verkünde euch eine große Freude, die dem ganzen Volk zuteil werden soll:

Heute ist euch in der Stadt Davids der Retter geboren; er ist der Messias, der Herr.
Und das soll euch als Zeichen dienen: Ihr werdet ein Kind finden, das, in Windeln gewickelt, in einer Krippe liegt.

Und plötzlich war bei dem Engel ein großes himmlisches Heer, das Gott lobte und sprach:
Verherrlicht ist Gott in der Höhe, und auf Erden ist Friede bei den Menschen seiner Gnade.
http://www.zenit.org/de/articles/in-der-...&utm_term=Image
(Quelle: Evangelium Tag für Tag - © Evangelizo.org 2001-2015)

von esther10 24.12.2015 15:04

Weihnachtspredigt



Seine erste Weihnachtspredigt als Papst: gehalten am 24.12.2005 von Papst Benedikt XVI im Petersdom. Hier geht´s zum deutschen Gesamttext der Predigt: klicken

Über denen, die im Land der Finsternis wohnen, geht ein Licht auf.....

http://beiboot-petri.blogspot.de/2014/12...eihnachten.html

" (.....) Hören wir ein zweites Wort aus der Liturgie dieser Heiligen Nacht, diesmal dem Buch des Propheten Jesaja entnommen: „Über denen, die im Land der Finsternis wohnen, strahlt ein Licht auf“. Das Wort Licht durchzieht die ganze Liturgie dieser heiligen Messe. Es klingt wieder an in der Lesung aus dem Brief des heiligen Paulus an Titus: „Die Gnade ist erschienen“.
Der Ausdruck „ist erschienen“ gehört dem griechischen Sprachbereich zu und besagt dort dasselbe, was im Hebräischen „ein Licht strahlte auf“ heißt: Die „Erscheinung“ – die „Epiphanie“ – ist das Hereinleuchten von Gottes Licht in eine Welt voller Dunkel und voller ungelöster Fragen. Schließlich erzählt uns das Evangelium davon, daß den Hirten der Glanz Gottes erschien und daß er sie „umstrahlte“.
Wo Gottes Herrlichkeit erscheint, da wird es hell in der Welt. „Gott ist Licht, und keine Finsternis ist in ihm“, sagt uns der heilige Johannes. Licht ist Quelle von Leben.
Licht bedeutet aber vor allem Erkenntnis, bedeutet Wahrheit im Gegensatz zum Dunkel der Lüge und der Unwissenheit. So läßt Licht uns leben, zeigt uns den Weg. Licht bedeutet aber dann, weil es Wärme schenkt, auch Liebe. Wo Liebe ist, geht ein Licht auf in der Welt; wo Haß ist, ist die Welt finster. Ja, im Stall von Bethlehem ist das große Licht erschienen, auf das die Welt wartet. In dem Kind, das da im Stall liegt, zeigt Gott seine Herrlichkeit – die Herrlichkeit der Liebe, die sich selbst verschenkt und die sich aller Größe begibt, um uns auf den Weg der Liebe zu führen. Das Licht von Bethlehem ist nicht mehr erloschen. In allen Jahrhunderten hat es Menschen berührt, hat es sie umstrahlt. Wo der Glaube an dieses Kind aufging, da blühte auch die Caritas auf – die Güte für die anderen, das Zugehen auf die Schwachen, auf die Leidenden; die Gnade des Verzeihens. Von Bethlehem her zieht sich eine Lichtspur, eine Spur der Liebe und der Wahrheit durch die Jahrhunderte." (.....

und sie endet so:

"Wenn wir Eucharistie feiern, sind wir in Bethlehem, im „Haus des Brotes“. Christus gibt sich uns und gibt uns seinen Frieden. Er gibt ihn, damit wir das Licht des Friedens in uns tragen und es weitergeben; damit wir Friedensstifter werden und so zum Frieden in der Welt beitragen. So bitten wir ihn: Herr, mache deine Verheißung wahr. Laß Frieden werden, wo Unfrieden ist. Laß Liebe aufstehen, wo Haß ist. Laß Licht werden, wo Dunkel ist. Mache uns zu Trägern deines Friedens. Amen."
http://beiboot-petri.blogspot.de/
Quelle: La Santa Sede, LEV. Predigten Benedikt XVI

Die im Finstern wandeln
haben ein großes Licht gesehen......



von esther10 24.12.2015 14:55

Die Evangelische Allianz äußert sich zu aktuellen Kontroversen um ihren Kurs
Veröffentlicht: 24. Dezember 2015 | Autor: Felizitas Küble

Unter dem Titel “Die Heilige Schrift ist die verbindliche Norm” nimmt der geschäftsführende Vorstand der Deutschen Evangelischen Allianz jetzt Stellung zu den jüngsten Auseinandersetzung um Äußerungen ihres Vorsitzenden Dr. Michael Diener:

„Auch bei Kontroversen beieinander bleiben“ P1020947



Der Geschäftsführende Vorstand der Deutsche Evangelische Allianz (DEA) bedauert die eingetretene öffentliche Auseinandersetzung aufgrund eines Artikels in der Zeitung „Die Welt“ am 14. Dezember 2015, in dem der Erste Vorsitzende der DEA, Dr. Michael Diener, in seiner neuen zusätzlichen Funktion als Mitglied des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland porträtiert wurde.

Wir begrüßen intensive, sachliche und, soweit erforderlich, auch kontroverse Diskussionen zu Sachfragen, z.B. im Blick auf Fragen der Homosexualität, distanzieren uns aber von zum Teil in Inhalt und Form völlig unsachgemäßer und Persönlichkeitsrechte verletzender Kritik, wie sie insbesondere in sozialen Netzwerken zu lesen war und ist. Wir ermutigen stattdessen zur weiteren Versachlichung des Diskussionsprozesses unter folgenden Grundsätzen, die uns sehr wichtig sind:

1. Die Heilige Schrift ist die „Norm der Normen“ für Lehre und Leben der Christen und darum auch verbindliche Grundlage für inhaltliche Diskussionen.

2. Gleichzeitig müssen wir unsere hermeneutischen Grundentscheidungen diskutieren, die maßgeblich unser Verständnis der Heiligen Schrift bestimmen. Wir erkennen an, dass unsere menschliche Erkenntnis begrenzt ist, was zu unterschiedlichem Verständnis biblischer Aussagen führen kann. 131223-stern-von-bethlehem_b87bfae72c



3. Wir wollen sorgfältig aufeinander hören und die Intentionen von Aussagen zu verstehen suchen, gerade dann, wenn sie in inhaltlicher Spannung zu eigenen Auffassungen stehen.

4. Wir wollen beieinander bleiben um der gemeinsamen geistlichen Ziele willen, gerade dann, wenn wir sachlich kontrovers diskutieren.

5. Wir wollen mit- und füreinander beten, damit der HERR der Kirche uns SEINEN Weg weist.

Der Artikel greift eine ganze Reihe zentraler Themen auf. Wir sind unserem Vorsitzenden Dr. Michael Diener dankbar für viele eindeutige Aussagen, etwa zum missionarischen Zeugnis gegenüber jedermann, auch gegenüber Muslimen und Juden. Wenn er im Interview Mission als “einen Akt der Liebe” bezeichnet, der gleichzeitig “keine Bedrängung oder Abwertung anderer Religionen” sein dürfe, dann stimmen wir dem ausdrücklich ebenso zu wie seiner Kritik an einer Haltung, die suggeriert, „Mission sei von gestern und müsse durch einen interreligiösen Dialog ersetzt werden, bei dem man alle Religionen für gleichberechtigte Heilswege erklärt”.

Seine Aufforderung zur Selbstkritik an die eigene, die evangelikale Bewegung, zeigt zu Recht an, dass wir nicht vor allem im Blick auf andere, sondern zuerst im Blick auf uns selbst kritisch bleiben müssen. DSC05485



Er hat im Gespräch mit dem Redakteur der „Welt“ im Hinblick auf Fragen der Homosexualität auch persönliche Auffassungen vertreten, die nicht den bisherigen öffentlichen Verlautbarungen der DEA entsprechen. Er und wir haben neu gelernt, dass solche Meinungsäußerungen immer auch einer Bewegung als Ganzes zugerechnet werden und zu vermeidbaren öffentlichen Auseinandersetzungen führen können.

Die Deutsche Evangelische Allianz hat sich im größeren Kontext unter dem Titel „Sucht der Stadt Bestes“ im Jahr 2009 so positioniert:

„Wir wenden uns ebenso gegen die Diskriminierung aufgrund des Geschlechts und der geschlechtlichen Orientierung… Wir begegnen Vertretern einer anderen geschlechtlichen Orientierung mit Respekt und Würde, sehen allerdings praktizierte Homosexualität – wie andere Formen der außerehelichen Sexualität – grundsätzlich als unvereinbar mit der für den christlichen Glauben maßgebenden biblischen Ethik an.

Wir wenden uns außerdem gegen Versuche, gleichgeschlechtliche Lebenspartnerschaften der im Grundgesetz herausgehobenen klassischen Ehe gleichzustellen…“ (www.ead.de/fileadmin/daten/dokumente/arb...tes2014_WEB.pdf)

Mit der Glaubensbasis der Evangelischen Allianz bekräftigen wir, dass die Bibel auch in unserer Zeit die verbindliche Grundlage für Lehre und Leben der Christen ist. Wir sind uns dessen bewusst, dass sie nicht direkt alle aktuell sich stellenden Fragen beantwortet.

Aber wir wollen weiter und immer wieder in ihr die Leitlinien suchen, die dem Geist Jesu Christi entsprechen. Das tun wir als Netzwerk unterschiedlich geprägter Christinnen und Christen miteinander und nicht gegeneinander. Dabei wollen wir auch bei Kontroversen beieinander bleiben, aufeinander hören und einander vertrauen.

Ekkehart Vetter, Zweiter Vorsitzender

Quelle: http://www.ead.de/nachrichten/nachrichte...er-bleiben.html

von esther10 24.12.2015 13:50

Kardinal Parolin: „Man bekämpft die Drogen durch ein ‚Nein’"


Kardinal Parolin, hier bei einem Besuch in einem Krankenhaus in Rom - ANSA

23/12/2015 09:42SHARE:

Die Kirche kann angesichts des Drogenproblems auf der Welt nicht ruhig bleiben. Das betonte Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin am Dienstagabend gegenüber Radio Vatikan. Parolin hatte in einem römischen Drogenzentrum eine Messe zur Vorweihnachtszeit gefeiert und betont, Drogen seien böse und mit dem Bösen gehe man keine Kompromisse ein. „Man bekämpft die Drogen, indem man ‚Nein’ zu ihnen sagt“, so der Kardinal, Worte von Papst Franziskus aufgreifend. „Und man bekämpft sie, indem man ‚ja’ sagt zu den Werten, die uns zu leben erlauben und die dem Leben einen Sinn geben und die dabei helfen, dass man nicht in dieses Loch fällt.

Papst Franziskus selber hatte immer wieder das kompromisslose ‚Nein’ zu Drogen betont, es ist ein fester Bestandteil seiner Ansprachen und Begegnungen mit Jugendlichen weltweit. Der Besuch von Drogen-Zentren und die Begegnung mit Abhängigen gehört zu seinem ständigen Besuchsprogramm. Auch Politiker fordert er immer wieder auf, hart gegen Drogenhandel vorzugehen und keineswegs zu legalisieren.

Das Statement Parolins erfolgt, während europaweit über die Zulassung von so genannten ‚leichten Drogen’ debattiert wird. „Drogen bekämpft man nicht mit Drogen“, zitierte der Kardinal den Papst in seiner Predigt im Drogenzentrum. Drogen bekämpfe man mit Bildung, mit Arbeitsplätze und mit Perspektive, also durch Prävention. Die Kirche sei auf der Seite all derer, die aus dieser Sklaverei entkommen wollten, so Kardinal Parolin.

Zwei Abteilungen unterhält das nicht kirchlich getragene Zentrum CEIS, das von Kardinal Parolin besucht wurde. Eine davon befindet sich in Castelgandolfo, das andere am Stadtrand Roms. Damit wolle man den Drogenabhängigen eine Anlaufstelle und eine Perspektive auf die Zukunft bieten, so die Verantwortlichen des Zentrums gegenüber Radio Vatikan. Dass mit Kardinal Parolin ein hochrangiger Vertreter des Vatikan zur Weihnachtsfeier ins Zentrum gekommen sei, nehme man als deutliche Unterstützung wahr.
(rv 23.12.2015 ord)

von esther10 24.12.2015 13:31

Auch kündigte am FB die Doppelselbstmord, von der Polizei gerettet
Ehemaliger Wachmann und seine Freundin von der Polizei nach einem langen Verhandlungen, um den Mann zu entwaffnen gerettet



MASSIMILIANO SCHLECHTER
"Wir sind müde von diesem Leben, bringen es hinter uns." Der Anruf kam auf die Polizeiwache, bei 112 Auch auf Facebook, er und sie haben eine letzte Botschaft ins Leben gerufen: ". Wir wollen, um zu sterben" Sie wollten sich das Leben zusammen zu nehmen, mit einer Pistole. Wurden aber von der Polizei gerettet: "Tun Sie es nicht, es ist immer lebenswert", sagte er ihnen ein Heer von beweglichen Kern, verwendet werden, um ähnliche Situationen konfrontiert. Es geschah am vergangenen Montag, ca. 22.45 Uhr, in den öffentlichen Gärten natürlich Cesare Correnti: es fand die Polizei das Paar, eine 42-jährige Mann und seine Freundin von 47 Jahren, beide wohnhaft in Turin, in einem Auto . Er, ein ehemaliger Wachmann, hatte eine Pistole in der Hand. Die Polizei, die nach langwierigen Verhandlungen gelang es ihnen, den Mann zu entwaffnen und zu überzeugen, das Paar nach Hause zurückzukehren. Der Mann hat mit illegal eine Waffe an einem öffentlichen Ort, Kaliber 9x21 angeklagt worden, mit Magazin eingelegt. Die Waffe wurde beschlagnahmt.
http://www.lastampa.it/2015/12/23/cronac...riI/pagina.html



von esther10 24.12.2015 13:24

Sakramente zu wiederverheirateten Geschiedenen, die Regel auf den Fall anwendbar

Ein Essay von Bishop Semeraro: Hinweise unter Berufung auf ein Dokument der Kongregation für die Glaubenslehre im Jahr 1973, die für die Anwendung "der zugelassenen Praxis der Kirche im internen Forum" in der letzten Synode über die Familie wieder ruft. Die einschränkende Klausel mit der Verpflichtung, im "vollständigen Rückzug" zu leben wurde von Johannes Paul II eingeführt und bis zu, bevor der Rat nur auf die Priester, die geheiratet hatte beantragt hatte


Das Thema der Sakramente zu wiederverheirateten Geschiedenen

ANDREA TORNIELLI
VATIKANSTADT

Der Abschlussbericht der letzten Synode über die Familie, in Randnummer 85, wie jetzt bekannt ist, spricht von "Begleitung" und "Unterscheidungsvermögen" über die wiederverheirateten Geschiedenen, ist es klar, dass die Geschichten und Situationen sind nicht alle gleich. Das Dokument wird nicht explizit Zugriff auf das Sakrament der Eucharistie zu erwähnen: Das hat es einige behaupten, dass im Text gibt es keinen Hinweis, entweder Weg in die Zukunft für die Rückübernahme von Fall zu Fall, die anderen sich enttäuscht, zu erklären, weil einige Vorschläge zum Öffnen Sie haben noch nicht genehmigt worden.

Es ist interessant, jetzt lesen ein weiser Bischof Marcello Semeraro von Albano, mit dem Titel "Die Synode der Familie meiner Kirche erzählt" (MiterThev Editionen), mit dem der Prälat, der in der Arbeit der Synode teilgenommen und gehörte zu den Lautsprechern des endgültigen Dokuments , kommuniziert er seine Priester und Gläubigen, um das Ergebnis der letzten Sitzung der Bischöfe. In dem Aufsatz besteht Semeraro "Primat der Gnade (dh der Barmherzigkeit sagen)", die "bildet der Primärversorgung, um Menschen in der Singularität und nicht-omologabilità ihrer Geschichten, die Art und Weise des Lebens eines jeden mit seinen Wunden und sein Elend, das die Augen Gottes verwandelt haben. Sie sind die Augen der Barmherzigkeit, die nicht aussehen zunächst auf das Recht, zu rechtfertigen oder Tadel, aber für die Person, zu heilen und zu heilen. "

Der Bischof von Albano, Dogmatiker, bemerkte: "Diese Passage aus dem moralischen Gesetz der moralischen Person ist entscheidend. Es scheint mir, dass es zu den wichtigsten Dingen dieser Synode; unter denen, auf denen die Synode hat sich verpflichtet und damit einen Vorschlag an den Papst. Die Frage, kurz gesagt, nicht nur von Einzelfragen, aber bevor der Moraltheologie ". Über die Rückübernahme von wiederverheirateten Geschiedenen zu den Sakramenten, schreibt Semeraro: "Die Synode hat vom Vorschlag, den Papst in der Form nur theoretisch und abstrakt auf die spezifische Frage der Möglichkeit der Zulassung zu den Sakramenten der Buße und der Eucharistie von getauften Gläubigen, die coniugalmente leben verzichtet in der Lage, zivilrechtlich geschieden und wiederverheiratet. Sie bat, die Person zu nähern. Er hat jedoch nicht das Problem umgangen, sondern legte den Grundstein für eine Lösung auf die Tatsache, dass sie bereits die Frage nach der Unterscheidung der ihre Eignung in den Zahlen, die sie unmittelbar betreffen eingetragen. "

Besonders interessant in diesem Zusammenhang sind die Noten, die die Intervention der Bischof von Albano zu begleiten. In einer von ihnen (32), Semeraro stellt fest: "Es ist klar, jedoch, dass die Lösungen" im internen Forum "sind überhaupt nicht identisch mit dem einfachen" Gewissensentscheidung ", die nur bezieht sich auf die Person (oder in dem Fall, das Paar) vor Gott; sie sind in der Tat darüber hinaus. " Um das zu vermeiden, "Risiko ist eine Privatisierung unzulässige Zugriff auf die Eucharistie, ist eine Dualität zwischen Subjektivität und Objektivität Morallehre" ist "wichtig, so die Aussage, dass das, was passiert in der" internen Forum "im eigentlichen Sinne verstanden wird, ist ein echter Prozess ("Loch"), die in der sakramentalen ("inside" im Sakrament der Versöhnung und Buße, daß) mit eine treue dauert und genehmigt einen Minister der Kirche. "

An der folgende Fußnote (33) erinnert der Bischof, dass "die Lösung" im Schlussdokument der Synode "ist in der Tat deckt sich mit dem, was, während des Pontifikats von Paul VI, wurde es von der Kongregation für die Glaubenslehre festgestellt." Die Bezugsgröße ist der Buchstabe "Haec Kongregation 'vom 11. April 1973 über die Unauflöslichkeit der Ehe, die im letzten Absatz lautet:" Wie für die Zulassung zu den Sakramenten der gewöhnliche der Ort, sie wollen, auf der einen Seite, einladen' Übereinstimmung mit den geltenden Vorschriften in der Kirche, und auf der anderen Seite, so dass Seelsorger haben ein besonderes Interesse für diejenigen, die sich in einer irregulären Union leben, durch die Anwendung der Lösung von solchen Fällen, wie auch andere geeignete Mittel, die zugelassen Praxis der Kirche im internen Forum. " Diese Antwort der Kongregation, von Papst Paul VI zugelassen, wurde durch das Schreiben vom 21. März 1975 von der Sekretär des ehemaligen Heiligen Offiziums Jean Jérôme Hamer Erzbischof Joseph Bernardin von Chicago, der damalige Präsident der Bischofskonferenz der Vereinigten Staaten gesendet bestätigt.

Interessant ist, dass in dem Dokument der Kongregation für die Glaubenslehre, von Papst Paul VI zugelassen, explizit für die Zulassung zu den Sakramenten zu denen, die "in einer irregulären union" leben und die Anwendung '' zugelassenen Praxis der Kirche im internen Forum sprechen Sie . "Aber ohne die Zugabe von weiteren Spezifikation oder Einschränkung. Wer der Addition der Klausel der Verpflichtung zu leben, dachte" vollständigen Rückzug ", bisher fehlt, war es Johannes Paul II, in der Predigt für die Schließung der Sechsten Synode Bishops (25. Oktober 1980). Wie allgemein bekannt ist, dieselbe Klausel wurde dann von Papst Wojtyla in n eingesetzt. 84 der Enzyklika "Familiaris Consortio", wo aber bekräftigte der Papst die Bedeutung der Unterscheidung der verschiedenen Situationen, mit Worten auch im Schlussdokument der Synode zitiert: "Pastoren müssen wissen, dass, im Interesse der Wahrheit, werden sie verpflichtet, erkennen Situationen. Es ist in der Tat einen Unterschied zwischen denen, die aufrichtig versucht haben, ihre erste Ehe zu retten und wurden zu Unrecht verlassen, und diejenigen, die durch ihr eigenes Grab Fehler haben eine kanonisch gültige Ehe zerstört. Schließlich gibt es noch diejenigen, die eine zweite Ehe im Interesse der Kinder zusammengezogen haben, und sind manchmal in Gewissens subjektiv sicher, dass ihre früheren Ehe, irreparabel kaputt, hatte noch nie gültig gewesen. "

Bischof Semeraro erinnert in diesem Zusammenhang als Moraltheologe Bernhard Haring hatte zu der Zeit getan zu beachten, den Ursprung dieses Engagement für die in Enthaltsamkeit leben. "In der Praxis vorkonziliar - Haring schrieb 1990 in seinem Buch" Pastoral geschieden "- die Priester, die geheiratet hatte, in Verletzung des Gesetzes des Zölibats und Versagen in der Verheißung konnte mit der Mutter der Kinder erfüllt werden, wenn zusammen (die verheiratete Frau mit Zivilehe), wirksam verzichtet jede eheliche Beziehung und waren bereit, zu leben ", wie Bruder und Schwester." "Das Engagement für" Abstinenz "von Sex war damit an den Rat für jene Priester, die nach der Anwendung haben sich verpflichtet, den Zölibat zu leben, hatte sie Kinder hatten und zivilrechtlich verheiratet, um den Nachwuchs zu gewährleisten, wenn sie Kinder "illegitimen" Beteiligten schwerwiegende Folgen in einer Zeit.

Die Klausel beschränken totale Abstinenz als Bedingung für die wiederverheirateten Geschiedenen haben Zugang zu den Sakramenten, die nicht in den Verlautbarungen der Kongregation für die Glaubenslehre während des Pontifikats von Papst Paul VI anwesend war, nach der Enzyklika "wie in späteren Rechtsvorschriften wiederholt" " Familiaris Consortio, "ist nun" aus dem Abschlussbericht der Synode weggelassen - schreibt Monsignore Semeraro - Nach einer nur Prozess der theologischen Reflexion, ist diese Wahl eine Möglichkeit zu lassen Sie es "offen" einen Text, hat die Synode beschlossen, eine neue Unterscheidungsvermögen zahlen Papst.
http://www.lastampa.it/2015/12/22/vatica...6KN/pagina.html


von esther10 24.12.2015 12:52

Weihnachten
Europa verteidigen

von Karlheinz Weißmann


Jesus am Kreuz: Nicht nur das Christentum droht zu verlöschen Foto: picture alliance
Wahrscheinlich werden die Gottesdienste auch an diesem Heiligabend gut besucht sein. Im vergangenen Jahr fand fast die Hälfte der Bevölkerung den Weg in die Kirche. Und daran dürfte sich so bald nichts ändern, Austritte, Glaubensverlust, Individualisierung und Säkularisierung hin oder her.

Zwar ist der Grad der Entfremdung gegenüber dem eigentlichen Geschehen im Altarraum und der Predigt von der Kanzel weit gediehen, und selbst die Aufforderung eines Geistlichen, das Mobiltelefon abzuschalten oder wenigstens das Dauerfilmen und Simsen zu unterlassen, löst Verblüffung aus, aber trotzdem bleibt es in Deutschland dabei, daß ein Großteil der Menschen das Gefühl hat, die Kirche gehöre Weihnachten dazu.

Man kann das selbstverständlich „Fassadenchristentum“ (Dirk Schümer) nennen und die Neigung unserer Nachbarn loben, die einfach stilvoll genießen (vor allem die Romanen) oder laut und ausgelassen eine Art Vorkarneval feiern (vor allem die Angelsachsen).

Bedeutungsverlust des Christentums

Aber es bleibt die Frage, ob das wirklich die angemessene Art und Weise ist, mit den Resten jener „Innerlichkeit“ umzugehen, jener immer gefühlvollen, manchmal sentimentalen und gelegentlich schwer erträglichen Neigung, sich Weihnachten eine Stimmung zu erlauben, die wohl tiefer verankert ist, als wir die übrige Zeit wahrhaben wollen. Die mag weder mit Glauben noch mit der Geschichte von der Geburt des Erlösers zu tun haben und auch nichts mit den alten Volksbräuchen. Aber es bleibt eine Art Reservat für seltene Gefühle, etwas, das uns auf die besondere Atmosphäre reagieren läßt und sich nicht nur in erhöhter Spendenbereitschaft äußert oder der Entschlossenheit, beim Familientreffen auch die weniger geschätzten Verwandten mit einem freundlichen Wort zu bedenken.

Über den Bedeutungsverlust des Christentums kann das natürlich nicht hinwegtäuschen. Der ist auch kein neues Phänomen. Ernest Renan, der aus einem der frömmsten Winkel des Kontinents stammte, kam schon Mitte des 19. Jahrhunderts zu dem Ergebnis, daß es „keine gläubigen Massen“ mehr gebe. Was die Aufklärung in den Eliten vorbereitet hatte, fand seine Vollendung und seine Verbreitung bis in die letzte Hütte durch die große Revolution und den wissenschaftlich-technischen Fortschritt.

Kirchliche Milieus verschwinden

Zwar kam nicht das Himmlische Jerusalem von Menschenhand, aber doch eine Welt zustande, in der die alte Demut sich immer schwerer gegen die neuen Verheißungen behauptete. Auch wenn man das Bild eines in seiner Gläubigkeit geschlossenen Mittelalters eher romantischer Verklärung als den Tatsachen zuschreibt, wird man die Tiefe des Bruchs nicht bestreiten können.

Es hat immer wieder Versuche gegeben, den zu heilen, gutgemeinte und zynische, ästhetische und politische, missionarische und argumentative, praktische und versponnene. Erfolgreich war nichts davon, die Entwicklung nicht aufzuhalten. Das, was die Älteren immerhin noch als klar umrissenes kirchliches Milieu kannten, was einmal an gesellschaftlichem Einfluß der großen christlichen Religionsgemeinschaften vorhanden war, ist heute bis auf Reste verschwunden.

Es gibt noch imposante, vor allem finanzielle, Bestände, aber das alles besagt nichts über den tatsächlichen Grad an geistigem oder geistlichem Einfluß. Dessen Verfall kann man zur Kenntnis nehmen und achselzuckend zur Tagesordnung übergehen. Oder man versucht ein klareres Bild zu gewinnen, indem man auf größere Distanz geht und einen Blick auf das wirft, was das Christentum nicht nur für Deutschland, sondern für die Geschichte Europas überhaupt bedeutet.

Die seelische Struktur unseres Kontinents

Ortega y Gasset hat davon gesprochen, daß die Einheit unseres Kontinents niemals in einer äußeren – imperialen, katholischen, ideologischen – Uniformität zu suchen war, sondern in einer hinter der Vielfalt und dem kulturellen Reichtum schwerer erkennbaren, aber ohne Zweifel vorhandenen „seelischen Struktur“.
Diese seelische Struktur ist älter als das Christentum, sie hat mit weit in die Vergangenheit zurückreichenden Prägungen zu tun, mit kollektiven Erfahrungen und entscheidenden Schritten auf dem europäischen Sonderweg.

Das bezeugen die Monumente der Vergangenheit, von den Malereien in den Höhlen von Lascaux und Altamira über die großen Steinsetzungen an den Küsten des Atlantiks bis zu den goldglänzenden Rüstungen der homerischen Helden. Von den Werken der griechischen Philosophie bis zu den Schöpfungen römischer Staatsgesinnung, von der Erinnerung an das Blut der Märtyrer bis zur Kühnheit der gotischen Kathedralen, die uns heute noch beeindruckt. Vom faustischen Geist der Entdecker, Erfinder, Unternehmer, Staatengründer, Feldherrn und Revolutionäre bis zu den Gedanken der Einsamen und Gescheiterten, die versucht haben, das Wesen des Menschen immer neu zu ergründen.

Was macht Europa aus?

Heute droht nicht nur das Christentum zu verlöschen, sondern auch das Bewußtsein dieser europäischen Identität. Identität kann nicht sein, was Religion ihrem Wesen nach ist. Aber sie kann Gewißheit bieten im Hinblick auf das, was wir sind, wohin wir gehören, worin die Würde unserer besonderen Art zu denken und zu leben wurzelt. In der nächsten Zukunft wird dieses knappe Gut hart umkämpft sein.

Deshalb müssen die Europäer klären, was sie ausmacht, worin ihre Überlieferung besteht, was dazugehört, was nicht, was sich mit ihr verknüpfen läßt, was nicht. Die Christen können und dürfen sich dem nicht entziehen. Ganz im Gegenteil, denn von ihnen ist nicht nur eine geschärfte Wahrnehmung der Lage zu fordern, sondern auch ein besonderes Maß an Entschlossenheit, das zu verteidigen, was zwar nicht zu den letzten, aber doch zu den vorletzten Dingen gehört.

JF 53/15

von esther10 24.12.2015 10:12

Causa Hollemann: Christliche Aktion setzt sich für bedrohte Meinungsfreiheit ein
Veröffentlicht: 24. Dezember 2015 | Autor: Felizitas Küble

In Zusammenarbeit mit CitizenGo hat die Christliche Aktion eine Petition online gestellt, die bereits nach wenigen Tagen zahlreiche Unterzeichner gefunden hat. Es geht um die Sicherung und den Schutz der Meinungsfreiheit, die in Deutschland zunehmend bedroht ist. Lohmann5



Dies macht nicht zuletzt der mediale Umgang mit dem Kommunalpolitiker Markus Hollemann deutlich, der wegen seiner Mitgliedschaft in einer Lebensschutzorganisation verunglimpft wurde und in die Nähe von Rechtsradikalen geschoben wurde.

Deshalb richtet sich die Christliche Aktion an den Bundespräsidenten, der Schleifung der Meinungsfreiheit mit der Kraft seines Amtes und Wortes ein Ende zu bereiten.

Deren Leiter Martin Lohmann (siehe Foto) erklärt: “Wer Lebensschützer als Rechtsradikale diffamiert, missbraucht die Pressefreiheit und zerstört die Meinungsfreiheit. Wer auch morgen noch Freiheit haben will, muss heute die Meinungsfreiheit schützen. Also gilt jetzt: Retten wir die Freiheit!”

Der CA-Sprecher weiter: “Es geht um die grundsätzliche Wahrung der Meinungsfreiheit. Niemand darf öffentlich in die rechtsradikale Ecke gestellt werden, nur weil er eine verfassungsrechtlich zulässige Meinung vertritt – auch wenn man selbst diese nicht teilen möchte.”

Lohmann kritisiert die zunehmende Tendenz, in der öffentlichen Auseinandersetzung etwa Menschen, die sich für den Lebensschutz einsetzen, als “rechtsradikal” zu brandmarken und damit zum Schweigen zu bringen. Dafür ist der Falle Hollemann ein erschreckendes und besorgniserregendes Beispiel.

Die aktuelle Petition ist zu finden unter: http://www.citizengo.org/de/pc/31714-her...eit-deutschland

Die „Christliche Aktion“ ist ein Forum für Toleranz und Freiheit und wendet sich gegen Benachteiligung von Christen. Zum Credo der CA gehört: Es ist Zeit für eine echte Toleranz, für christliches Selbstbewusstsein und für wahre Religionsfreiheit, wie sie das Grundgesetz fordert. Die CA setzt sich ein für eine Kultur der Meinungsfreiheit, der Achtsamkeit, der freien Religionsausübung, der Freiheit, der Toleranz und der gegenseitigen Wertschätzung. Weitere Infos: www.christliche-aktion.eu

von esther10 24.12.2015 00:58

Die mächtigste Frau der Welt


Die betende Jungfrau in einem Gemälde des italienischen Künstlers Sassoferato entstanden um 1640
Foto: Gemeinfrei via Wikimedia

Von CNA Deutsch/EWTN News

WASHINGTON, D.C. , 24 December, 2015 / 8:19 AM (CNA Deutsch).-
Die Muttergottes. Unsere liebe Frau. Die Jungfrau. Königin des Friedens. Magd des Herrn. Maria, unsere Mutter.

Das sind nur einige der Namen einer jungen Frau, der vor etwa 2.000 Jahren ein Engel erschien mit der Botschaft, dass sie den Retter der Welt empfangen und gebären werde.

Von Maria sind nur wenige Worte erhalten im Neuen Testament, aber ihre weltweite Anbetung überspannt alle Zeiten, viele Kulturen und sogar Religionen.

In einem Feature für das Magazin “National Geographic”, das am 8. November erschien, erkundet die Autorin Maureen Orth “Wie die Jungfrau Maria die mächtigste Frau der Welt wurde”. Vor einer guten Woche strahlte der Fernsehsender von “Nat Geo” dann eine Sondersendung über die weltweite Anbetung Marias aus.

Orth sprach mit marianischen Gelehrten und Experten; sie begleitete Pilger zu den Stätten, an denen die Muttergottes erschienen ist in der Absicht, “mehr über diese allermächtigste Frau” zu erfahren.

“Wir sehen, dass die Beziehung zwischen Maria und uns nicht irgendeine Beziehung ist. Sie ist heilig”, erzählt María Enriqueta García der Autorin. Sie schrieb ihre Doktorarbeit am Marianischen Forschungsinstitut der Universität von Dayton.

Die Idee, dass Maria als unsere Fürsprecherin vor Gott eintritt, kommt aus der Bibel. Dort begeht Jesus sein erstes Wunder auf Bitten seiner Mutter bei der Hochzeit zu Kana. Der Aussage, dass sie keinen Wein haben, folgt die Anweisung an die Diener: “Was er Euch sagt, das tut” (Joh 2,5).

Keine Frau wurde seitdem so gefeiert und geehrt wie Maria, erklärt Maureen Orth: “Als universales Symbol mütterlicher Liebe, wie auch des Leidens und der Opfers, sit Maria oft der Massstab unserer Sehnsucht nach Sinn im Leben, und nach einem einfacheren Zugang zum Übernatürlichen als es die formale kirchliche Lehre ist. Ihr Mantel bietet uns Sicherheit und Schutz.”

Orth begleitete Pilger in aller Welt an Orte der Erscheinung Marias; sie war in Lourdes, Kibeho, Mexiko-Stadt und auch in Medjugorje – ein Ort, über dessen Authentizität die Kirche noch befinden muss.

In Kibeho, Ruanda, traf die Autorin Anathalie Mukamazimpaka. Sie ist eine der jungen Frauen, der die Jungfrau Maria zwischen 1981 und 1983 erschien mit einer Botschaft der Reue, und einer Vorhersage der Ereignisse des Völkermords im Jahr 1994.

“Das erste Mal, als sie erschien”, sagte Anathalie, “betete ich gerade den Rosenkranz”, und sie rief mich bei meinem Namen...Sie hat mir nie gesagt, warum sie mich gewählt hat. Sie sagte, Sie sagte, sie könne jedem erscheinen, dem sie erscheinen will, wann immer sie will und wo immer sie will,” sagte Anathalie. “Sie bittet uns nur, sie so zu lieben, wie sie uns liebt.”

Maria habe auch Nationen eine Identität finden geholfen, schreibt Orth. So wie etwa im Fall der Jungfrau von Guadalupe für Mexiko.

“Jeder, der Zeuge wird der Liebe und Anbetung, die Pilger für ihre geliebte Mutter haben, und wie sie diese ausdrücken an den Tagen vor dem Festtag der Jungfrau von Guadalupe...kann sehen, dass die Jungfrau Maria tief in den Herzen und Seelen der Menschen Mexikos eingebettet ist,” sagte Orth, nachdem sie Pilger nach Mexiko-Stadt begleitete, um die Tilma, den Mantel des heiligen Juan Diego, zu sehen, auf dem das wunderbare und bis heute intakte Bild zu sehen ist.

Neben den Christen haben auch Muslime eine hohe Achtung vor der Jungfrau Maria, erklärt Orth. Im Koran erscheine ihr Name mehr als im Neuen Testament.

“Die Jungfrau Maria ist Muslimen alles andere als fremd”, bestätigt Johann Roten. Der Geistliche ist Forschungsdirektor und Leiter, Spezialprojekte der Marianischen Bibliothek an der Universität von Dayton.

“Tatsächlich ist es so: Wo auch immer eine Verbindung zwischen Christen und Muslimen entsteht, oder jedwedef Gruppe, die Maria kennt und liebt, gibt es einen gemeinsamen Nenner in der Mutter des Bundes.”

In Ägypten sprach Orth mit Muslimen, die sich zu Kirchen hingezogen fühlen wegen ihrer Hingabe an Maria.

“Ihre Geschichte sagt uns Vieles,” erklärte eine junge Muslima, die an Ostern vor der Abu Serga-Kirche betete. “Sie kann viele Schwierigkeiten in ihrem Leben auf sich nehmen wegen ihres Glaubens, ihres Glaubens an Gott.”



#Papst Franziskus im Gebet vor der Immaculata: Heute nachmittag in Rom – gesehen von @dani_ibanez18 pic.twitter.com/YO3hiXlzMH
http://de.catholicnewsagency.com/story/d...u-der-welt-0328


von esther10 24.12.2015 00:57

Asylkrise kostet Deutschland 900 Milliarden Euro


Bernd Raffelhüschen: Prognostiziert Milliardenkosten Foto: dpa
BERLIN. Der Ökonom Bernd Raffelhüschen rechnet wegen der hohen Zahl von Asylbewerbern mit jährlichen Mehrkosten von 17 Milliarden Euro für die Steuerzahler. Selbst wenn die Asylsuchenden innerhalb von sechs Jahren in den Arbeitsmarkt integriert werden könnten, „belaufen sich die Zusatzkosten langfristig auf 900 Milliarden Euro“, sagte Raffelhüschen.

Er schränkte allerdings ein, dies sei ein „unrealistisch positives Szenario“. Um die jährlichen Kosten zu tragen, sind laut dem Freiburger Wissenschaftler Steuererhöhungen von 1,5 Prozent notwendig. Alternativ könnte der Staat seine Ausgaben um ein Prozent senken.

Zuvor hatte bereits das Münchener Ifo-Institut seine Schätzung zu den Kosten durch die Asylkrise deutlich erhöht. Statt der bisher prognostizierten zehn Milliarden Euro gehen die Münchener Wirtschaftswissenschaftler nun von 21 Milliarden Euro allein für das laufende Jahr aus. Den Berechnungen liegt die Zahl von 1,1 Millionen Asylsuchenden zugrunde. Auch die Ausgaben für Unterbringung, Ernährung, Kita- und Schulbesuch, Deutschkurse, Ausbildung und Verwaltung seien nun miteingerechnet. (ho)

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