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von esther10 06.02.2017 00:28

: Deutsche Bischöfe legen Leitpunkte zu Amoris Laetitia vor
Analyse und Wortlaut der Mitteilung – und: Wie Kardinal Müller in einem neuen Interview ebenfalls Stellung zu offenen Fragen bezieht


"[A]uch eine Entscheidung für den Sakramentenempfang gilt es zu respektieren".

BONN , 01 February, 2017 / 1:45 PM (CNA Deutsch).-
Die deutschen Bischöfe erlauben nter bestimmten Umständen den Zugang zur Kommunion für geschiedene Wiederverheiratete. Es gehe um den Einzelfall, betonen die Oberhirten, doch grundsätzlich gebe es die "Möglichkeit des Sakramentenempfangs in diesen Situationen".

Unter dem Titel "Die Freude der Liebe, die in den Familien gelebt wird, ist auch die Freude der Kirche" werden die am heutigen Mittwoch veröffentlichten "Leitpunkte" zur Interpretation von Amoris Laetitia zusammengefasst.

Das Dokument trägt den Untertitel: "Eine Einladung zu einer erneuerten Ehe- und Familienpastoral im Licht von Amoris Laetitia".

Die Bischöfe betonen in ihrem Schreiben unter anderem:

"Paare in Krise, Scheidung und zivilrechtlicher Wiederverheiratung zu begleiten, bedeutet auch eine große Herausforderung und Chance, die Kirche und ihr Eheverständnis zur Sprache zu bringen".
Doch können nun geschiedene Wiederverheiratete in deutschen Diözesen zur Kommunion? Mit Blick auf diese lange und kontrovers diskutierte Schlüsselfrage, die auch viele Debatten um Amoris Laetitia beherrscht, heißt es auf der Webseite der DBK zum Schreiben:

"Für die Frage nach dem Empfang der Sakramente sehen die Bischöfe in Amoris Laetitia keine allgemeine Regel und keinen Automatismus. Erforderlich sind nach ihrer Überzeugung vielmehr differenzierte Lösungen, die dem Einzelfall gerecht werden. Mit Amoris Laetitia gehen die Bischöfe von einem Prozess der Entscheidungsfindung aus, der von einem Seelsorger begleitet wird."
Im eigentlichen Dokument wird weiter verdeutlicht, wie dies zu verstehen ist:

"Nicht alle Gläubigen, deren Ehe zerbrochen ist und die zivil geschieden und wiederverheiratet sind, können ohne Unterscheidung die Sakramente empfangen." [Hervorhebung durch die Redaktion]
Statt dessen bedürfe es "differenzierte[r] Lösungen, die dem Einzelfall gerecht werden", so das Dokument, bei dem es sich, wie die DBK mitteilt, um Schlussfolgerungen handele, die der Ständige Rat der Deutschen Bischofskonferenz am 23. Januar "abschliessend diskutiert und in einem Dokument zusammengefasst" habe.

Vier unterschiedlich große Säulen

In dem Text, so die DBK-Mitteilung, würdigen die deutschen Bischöfe das im April 2016 veröffentlichte nachsynodale Schreiben von Papst Franziskus für seinen "pastoralen und theologischen Nutzen" und legen "als Konsequenzen (...) folgende Säulen einer Ehe- und Familienpastoral" vor:

Ehevorbereitung
Ehebegleitung
"Stärkung der Familie als Lernort des Glaubens"
"den Umganz mit Zerbrechlichkeit: begleiten – unterscheiden – eingliedern"
Während die ersten drei "Säulen" in einem Absatz oder einigen wenigen Paragraphen behandelt werden, sind dem vierten, kritischen Thema gleich mehrere Seiten gewidmet. Dabei geht es um den differenzierten Umgang mit geschiedenen Wiederverheirateten: Katholiken, die sich von ihrem Ehemann oder ihrer Ehefrau zivilrechtlich haben scheiden lassen und eine neue, staatliche Ehe eingegangen sind.

"Begleiten – Unterscheiden – Eingliedern"

Die Ehe sei zwar nach katholischem Verständnis unauflösbar, betonen die Bischöfe in ihren Leitlinien. Gleichzeitig müsse man die Einzelsituation von Menschen im Blick haben, und Urteile darüber vermeiden, "welche die Komplexität der verschiedenen Situationen nicht berücksichtigen".

Mit Verweis auf die Abschnitte 296 und 297 von Amoris Laetitia schreiben die deutschen Bischöfe, dass anhand der Leitbegriffe "begleiten – unterscheiden – eingliedern" diesen Betroffenen geholfen werden müsse.

Während die Begleitung bedeute, "auf dem Weg des Lebens und des Evangeliums ermutigt" zu werden, dürfe Unterscheidung nicht dabei stehen bleiben, was die objektive Situation der Betroffenen ist. Mehr noch: Die – mittlerweilen bekannte – Fußnote 351 besage,

"dass man auch in einer Situation, die objektiv irregulär, subjektiv, aber nicht oder zumindest nicht völlig schuldhaft ist, 'in der Gnade Gottes leben kann (...)", wenn man die Hilfe der Kirche und in gewissen Fällen auch die Hilfe der Sakramente bekommt. Auch dies spricht für die Möglichkeit des Sakramentenempfangs in diesen Situationen."
"Am Ende eines solchen geistlichen Prozesses", schreiben die Bischöfe weiter, "dem es immer um das Eingliedern geht, steht nicht in jedem Fall der Empfang der Sakramente von Buße und Eucharistie. Die individuelle Entscheidung, unter den jeweiligen Gegebenheiten nicht oder noch nicht in der Lage zu sein, die Sakramente zu empfangen, verdient Respekt und Achtung. Aber auch eine Entscheidung für den Sakramentenempfang gilt es zu respektieren."

Abschliessend schreiben die deutschen Bischöfe:

"Wir ermutigen alle, die den Weg von Ehe und Familie mit der Kirche gehen wollen, den wegweisenden Text Amoris Laetitia persönlich zu bedenken".
So könne man den Reichtum des Evangeliums der Familie für das eigene Leben entdecken, betonen die Hirten.
Widersprüchliche Interpretationen

Das Schreiben der deutschen Bischöfe erscheint vor dem Hintergrund einer anhaltenden, vielschichtigen Kontroverse: Amoris Laetitia sorgt seit seiner Veröffentlichung vor rund zehn Monaten für teilweise heftige, öffentliche Diskussionen und ist Gegenstand mehrerer Debatten.

Die medial am meisten Aufmerksamkeit erregende Diskussion behandelt die sich zum Teil widersprechenden Interpretationen des achten Kapitels des nachsynodalen Schreibens: Dessen Interpretation schlägt sich – unter anderem – darin nieder, dass keine Einheit herrscht im Umgang etwa mit geschiedenen Wiederverheirateten, die zur Kommunion wollen. In manchen Diözesen ist dies unter – zum Teil unterschiedlichen – Kriterien nun möglich, in anderen weiterhin nicht.

In Malta entscheiden die Gläubigen selber, ob sie "im Frieden mit Gott" sind, und daher zur Kommunion gehen können; in Deutschland sollen offenbar nun die Seelsorger gemeinsam mit den Betroffenen entscheiden, in einem Prozess der "Begleitung, Unterscheidung und Eingliederung".

Neues Interview mit Kardinal Müller

Unklar ist, ob dieses Vorgehen vereinbar ist mit heute veröffentlichten Aussagen des Präfekts der Glaubenskongregation zum Thema – wie auch eine Beantwortung der fünf offenen Fragen, die ein im September verfasster Brief an Papst Franziskus enthält, der von vier Kardinälen geschrieben wurde, darunter zwei deutschen, Kardinal Walter Brandmüller und Kardinal Joachim Meisner.

Artikel wird unten fortgesetzt


"Ungelöste Knoten" in Amoris Laetitia: Vier Kardinäle appellieren an Papst Franziskus http://bit.ly/2fOFuyS

Der Präfekt der Glaubenskongregation, Kardinal Gerhard Ludwig Müller, hatte die Veröffentlichung des Bittbriefs bereits vor einiger Zeit kritisiert. Nun hat Kardinal Müller in einem ebenfalls am heutigen Mittwoch publizierten Interview mit dem Magazin "Il Timone" erneut mehrere Fragen zum Thema beantwortet.

Zwar nennt der Präfekt der Glaubenskongregation nicht die Dubia beim Namen, aber er äußert sich zu den Fragen, welche (auch) diese stellen. So betont Kardinal Müller erneut, dass aus seiner Sicht Amoris Laetitia im Licht der gesamten Lehre der Kirche interpretiert werden müsse. Dass dies einzelne Bischöfe nicht tun würdem, gefalle ihm nicht, so der Präfekt der Glaubenskongregation, und kritisiert auch, ohne dabei konkrete Namen zu nennen, deren Vorgehen.

Des weiteren unterstreicht Kardinal Müller im Interview, welches vor der Publikation der deutschen Bischofsleitlinien erschien, dass Familiaris Consortio und die darin noch einmal bekräftigte Lehre der Kirche keineswegs überholt sei, sondern nach wie vor gültig. So könne man nicht etwa behaupten, es gebe Umstände, unter denen ein Ehebruch keine Sünde sei.

Dagegen schreiben in den ebenfalls heute veröffentlichten Leitpunkten die deutschen Bischöfe unter Verweis auf Abschnitt 301 in Amoris Laetitia:

"Die Kirche ist im Besitz einer soliden Reflexion über die mildernden Bedingungen und Umstände. Daher ist es nicht mehr möglich zu behaupten, dass alle, die in irgendeiner sogenannten 'irregulären' Situation leben, sich in einem Zustand der Todsünde befinden und die heiligmachende Gnade verloren haben".
Welche Interpretation ist nun richtig? Offen ist somit nach wie vor die Frage, ob der Papst der Interpretation Kardinal Müllers zustimmt: Die fünf Fragen der Dubia hat Franziskus bekanntlich bis heute nicht beantwortet, wohl aber zum Thema gesprochen.
http://de.catholicnewsagency.com/story/d...s-laetitia-1556


von esther10 06.02.2017 00:28


C ATHOLIC B IVK. O NLINE...



Katholische Bibel online...
http://catholicbible.online/



von esther10 06.02.2017 00:26

Die Nachfolge von Erzbischof Luigi Negri von Ferrara: Hat Papst Franziskus schon entschieden?



http://www.katholisches.info/2017/02/06/...on-entschieden/
Die Nachfolge von Erzbischof Luigi Negri von Ferrara: Hat Papst Franziskus schon entschieden?

Wird Erzbischof Luigi Negri bald von progressiven Kreisen als korrigierter "Betriebsunfall" gehandelt?
(Rom) Msgr. Luigi Negri, Erzbischof von Ferrara-Comacchio und Abt von Pomposa, gehört zu den markantesten Bischofsgestalten Italiens. Im vergangenen November vollendete er sein 75. Lebensjahr. Seither verdichten sich die Stimmen seiner bevorstehenden Emeritierung durch Papst Franziskus. Bereits im November 2015 wollten die Gegner des deutlich formulierenden Erzbischofs seinen Rücktritt mit einer Kampagne erzwingen, die behauptete, er habe „Papst Franziskus den Tod gewünscht“.

Erzbischof Luigi Negri, Ausnahmegestalt unter den Bischöfen

Seine Prägung erfuhr Msgr. Negri unter Don Luigi Giussani in der Gemeinschaft Comunione e Liberazione (CL). 1972 zum Priester geweiht, lehrte er an der Katholischen Universität vom Heiligen Herzen in Mailand Einführung in die Theologie und die Philosophiegeschichte. 2005 zum Bischof von San Marino-Montfeltro ernannt, scheute er es nicht, sich mit dem freimaurerischen Großorient von Italien anzulegen. 2010 gehörte er zusammen mit Riccardo Cascioli, der seither Chefredakteur ist, zu den Gründern der katholischen Online-Zeitung Nuova Bussola Quotidiana. Von Papst Benedikt XVI. gefördert, wurde er 2012 zum Erzbischof von Ferrara berufen. Unter Papst Franziskus wendete sich das Blatt. Negris Gegner witterten Aufwind. Die CL-Führung bemühte sich um Nähe zum neuen Papst und daher um Distanz zum Erzbischof aus den eigenen Reihen. Gerüchte über eine bevorstehende Absetzung wurden gestreut. Höhepunkt der Kampagne, den von progressiven Kreisen abgelehnten Erzbischof zum Schweigen zu bringen, waren italienweite Schlagzeilen, Msgr. Negri habe Franziskus den Tod gewünscht. Die klare Sprache des Erzbischofs ist im neuen Klima marginalisiert. Das italienische „Homophobie“-Gesetz verglich er mit dem Faschismus. Dialog, mahnte er, dürfe kein Synonym für „bedingunglose Kapitulation“ sein. Den traditionsverbundenen Katholiken fühlt er sich nahe.

Bischofsernennungen unter Bergoglio

„Bischofsernennungen sind das Hauptinstrument, mit dem Papst Franziskus die kirchliche Hierarchie ummodelt“, so der Vatikanist Sandro Magister. Der argentinische Papst bewies bei Ernennungen in allen Erdteilen, daß er die üblichen Ernennungsprozeduren problemlos und zur Gänze links liegenlassen kann „und alles ganz alleine macht“.

Bei Bischofsernennungen für Argentinien gilt das „fast immer“. Seit Franziskus Papst ist, „hat er praktisch alle neuen Bischofsernennungen“ für seine Heimatland „persönlich entschieden“, so Magister.

Für wichtige Erzbischofssitze wie Sydney, Chicago oder Palermo gilt dasselbe, in Italien sogar besonders. Der Papst behält sich Bischofsernennungen auch für mittelgroße Diözesen vor. Er Informiert sich nicht über die kirchlichen Informationskanäle und wartet die Empfehlungen der Bischofskongregation ab, sondern holt informell Vorschläge ein, meist aus dem engeren Mitarbeiterkreis, auf den er sich mehr verläßt als auf die Kurie.

6. Februar 2017 Hintergrund, Papst Franziskus


+

Francis...„Er sucht nach den progressivsten Kandidaten“



hier geht es weiter .....

http://www.katholisches.info/2016/04/20/...ten-kandidaten/
Empfehlung eines progressiven Vertrauten genügt, um Bischof zu werden

+

Freimaurertreffen „Cagliostro und Alchimie“ – Bischof verriegelt Kirchen: “Katholischer Glaube und Freimaurerei unvereinbar”
http://www.katholisches.info/2011/08/30/...ei-unvereinbar/

Erzbischof Luigi Negri


und hier geht es auxh weiter...

http://www.katholisches.info/2017/02/06/...on-entschieden/


von esther10 06.02.2017 00:23

Op-Ed: "Ein gewalttätiger Papst" - von Roberto de Mattei


Ein gewalttätiger Papst?

Roberto de Mattei
Corrispondenza Romana
3. Februar 2017

Gegen die Beweise gibt es wenig zu argumentieren. Die ausgestreckte Hand des Papstes Bergoglio an die Gesellschaft von St. Pius X. ist der Sam, der vor kurzem Schläge für den Orden von Malta und die Franziskaner der Unbefleckten gehandelt hat.

Die Geschichte des Ordens von Malta endete mit der bedingungslosen Kapitulation des Großmeisters und der Rückkehr der Macht an Albrecht von Boeselager zusammen mit der mächtigen deutschen Gruppe, die er vertritt.

Die Geschichte wurde in diesen Begriffen von Riccardo Cascioli von La Nuova Bussola quotidiana zusammengefasst: "Derjenige, der für die moralische Abdrift des Ordens verantwortlich ist, wurde wieder eingesetzt und wer versuchte, ihn aufzugeben, wurde nach Hause geschickt".

Dies geschah in völliger Missachtung der Souveränität des Ordens, wie aus dem Schreiben vom 25. Januar hervorgeht, das der Staatssekretär Pietro Parolin im Namen des Heiligen Vaters an die Mitglieder des Souveränen Rates gerichtet hat, durch den der Heilige Stuhl hat In der Tat den Auftrag in Auftrag gegeben.

Es wäre logisch, dass die mehr als 100 Staaten, die diplomatische Beziehungen mit dem Malteserorden aufrechterhalten, ihre Botschafter zurückziehen würden, denn ab dem Zeitpunkt der päpstlichen Intervention können Beziehungen direkt mit dem Vatikan stattfinden, für den jetzt der Orden zuständig ist auf alles.

Die Verachtung, die Papst Franziskus dem Gesetz entgegenbringt, erstreckt sich sowohl auf das Völkerrecht als auch auf das italienische Zivilrecht.

Ein von der Kongregation für Religiöses mit der Zustimmung des Papstes erlassener Erlaß verlangt Pater Stefano Maria Manelli, den Vorgesetzten der Franziskaner der Unbefleckten, nicht mit den Medien zu kommunizieren, noch in der Öffentlichkeit zu erscheinen; Sich an keiner Initiative oder Sitzungen jeder Art zu beteiligen; Vor allem "innerhalb der Frist von 15 Tagen ab Auslieferung dieses Dekrets die von den Zivilverbänden verwalteten Wirtschaftsgüter und jede andere zur Verfügung stehende Summe an die volle Verfügbarkeit der einzelnen Institute zurückzugeben", dh zu spenden An die Kongregation für religiöse Vermögenswerte, von denen, wie vom Avellino-Hof bestätigt wurde, Pater Manelli nicht, weil sie zu Vereinigungen gehören, die vom italienischen Staat rechtlich anerkannt sind.

"Im Jahr 2017, in der Kirche der Barmherzigkeit" , sagt Marco Tosatti, "das einzige , was fehlt hier das ist strappado (oder das Kabel) und der eisernen Maske, und die Liste vollständig ist ( in Bezug auf Instrumente der Folter)".

Was mehr ist, Abp. Ramon C. Arguelles, Erzbischof von Lipa auf den Philippinen, erfuhr von seinem Rücktritt aus einer Erklärung des Vatikanischen Pressebüros.

Die Gründe für die Entscheidung werden ignoriert, aber man kann es herausfinden: Abp. Arguelles hat eine Vereinigung kanonisch anerkannt, die eine Gruppe von Ex-Seminaristen der Franziskaner der Unbefleckten versammelt hat, die das religiöse Institut nach dem Eingreifen verließen, um das Priestertum in voller Freiheit und Unabhängigkeit zu studieren und vorzubereiten. Das ist aber eine Sünde und eine, die für unverzeihlich gehalten wird.

Daher stellt sich die Frage, ob Papst Francis nicht ein heftiger Papst ist, der hier den wahren Sinn dieses Ausdrucks beabsichtigt. Gewalt ist nicht eine Ausübung grausamer Gewalt, sondern die Kraft, die auf unrechtmäßige Weise im Widerspruch zum Gesetz verwendet wird, um ein Ziel zu erreichen.

Der Wunsch von Bp. Bernard Fellay, die kanonische Stellung der Gesellschaft des hl. Pius X. zu ordnen, mit der Absicht, daß die Identität seines Instituts nicht untergraben wird, ist zweifellos lobenswert, doch stellt sich die Frage: Ist es angebracht, unter dem rechtlichen Schirm von Rom zu stehen? Einen Augenblick, wenn das Gesetz ignoriert wird, oder noch schlimmer, als Mittel, um auf diejenigen, die treu bleiben wollen katholischen Glaubens und Moral?


[Übersetzung von Fr. YZ. Link zum Vatikan Pressemeldung von Rücktritten:
http://press.vatican.va/content/salastam...0071/00172.html ]
- See more at: http://rorate-caeli.blogspot.com/2017/02...attei.html#more
http://rorate-caeli.blogspot.com/2017/02...attei.html#more

von esther10 06.02.2017 00:23

Im Wortlaut: Franziskus an deutsche ökumenische Delegation



Radio Vatikan dokumentiert im vollen Wortlaut die Ansprache von Papst Franziskus an eine deutsche ökumenische Delegation, die anlässlich des Luther-Gedenkens nach Rom kommt.

Liebe Brüder und Schwestern,

mit Freude heiße ich Sie willkommen und begrüße Sie herzlich. Ich danke Herrn Landesbischof Bedford-Strohm für seine freundlichen Worte und freue mich über die Anwesenheit von Kardinal Marx: Dass der Vorsitzende der deutschen Bischofskonferenz die Delegation der evangelischen Kirche in Deutschland begleitet, ist eine Frucht langjähriger Zusammenarbeit und Ausdruck einer im Laufe der Jahre gereiften ökumenischen Beziehung. Ich wünsche Ihnen, dass Sie auf diesem segensreichen Weg des geschwisterlichen Miteinanders vorankommen und mutig und entschlossen auf eine immer vollkommenere Einheit hin fortschreiten. Wir haben die gleiche Taufe: Wir müssen zusammen gehen, ohne müde zu werden!

Es ist bedeutsam, dass anlässlich des 500. Jahrestags der Reformation evangelische und katholische Christen das gemeinsame Gedenken der geschichtsträchtigen Ereignisse der Vergangenheit zum Anlass nehmen, um Christus erneut ins Zentrum ihrer Beziehungen zu stellen. Gerade » die Frage nach Gott «, die Frage: » Wie kriege ich einen gnädigen Gott? « war » die tiefe Leidenschaft und Triebfeder [des] Lebens und [des] ganzen Weges « von Martin Luther (Benedikt XVI., Begegnung mit den Vertretern der evangelischen Kirche in Deutschland, 23. September 2011). Was die Reformatoren beseelte und beunruhigte, war im Grunde der Wunsch, den Weg zu Christus zu weisen. Das muss uns auch heute am Herzen liegen, nachdem wir dank Gottes Hilfe wieder einen gemeinsamen Weg eingeschlagen haben. Dieses Gedenkjahr bietet uns die Gelegenheit, einen weiteren Schritt vorwärts zu tun, indem wir nicht grollend auf die Vergangenheit schauen, sondern im Sinne Christi und in der Gemeinschaft mit ihm, um den Menschen unserer Zeit wieder die radikale Neuheit Jesu und die grenzenlose Barmherzigkeit Gottes vor Augen zu stellen: genau das, was die Reformatoren in ihrer Zeit anregen wollten.

Dass ihr Ruf zur Erneuerung Entwicklungen auslöste, die zu Spaltungen unter den Christen führten, war wirklich tragisch. Die Gläubigen erlebten einander nicht mehr als Brüder und Schwestern im Glauben, sondern als Gegner und Konkurrenten. Allzu lange haben sie Feindseligkeiten gehegt und sich in Kämpfe verbissen, die durch politische Interessen und durch Machtstreben genährt wurden, und scheuten bisweilen nicht einmal davor zurück, einander Gewalt anzutun, Bruder gegen Bruder. Heute hingegen sagen wir Gott Dank, dass wir endlich » alle Last […] abwerfen« und brüderlich » mit Ausdauer in dem Wettkampf laufen, der uns aufgetragen ist, und dabei auf Jesus blicken « (Hebr 12,1-2).

Ich bin Ihnen dankbar, weil Sie vorhaben, mit diesem Blick gemeinsam in Demut und mit Freimut eine Vergangenheit anzugehen, die uns schmerzt, und in Kürze miteinander einen bedeutenden Akt der Buße und der Versöhnung zu vollziehen: einen ökumenischen Gottesdienst unter dem Leitwort „Erinnerung heilen – Jesus Christus bezeugen“. So werden Sie – Katholiken und Protestanten in Deutschland – betend auf den starken Ruf antworten können, den Sie im Ursprungsland der Reformation gemeinsam vernehmen: in Gott das Gedächtnis zu reinigen, um innerlich erneuert und vom Heiligen Geist ausgesandt, dem Menschen von heute Jesus zu bringen. Mit diesem Zeichen

und weiteren für dieses Jahr vorgesehenen Initiativen – der gemeinsamen Pilgerreise ins Heilige Land, der gemeinsamen Bibeltagung zur Vorstellung der neuen Bibelübersetzungen und dem ökumenischen Tag zum Thema der gesellschaftlichen Verantwortung der Christen – beabsichtigen Sie, dem Christusfest, das Sie anlässlich des Reformationsgedenkens gemeinsam feiern wollen, eine konkrete Gestalt zu verleihen. Mögen die Wiederentdeckung der gemeinsamen Glaubensquellen, die Heilung der Erinnerung in Gebet und Nächstenliebe sowie die praktische Zusammenarbeit bei der Verbreitung des Evangeliums und dem Dienst an den Mitmenschen Impulse sein, um noch rascher auf dem Weg voranzukommen.

Dank der geistlichen Verbundenheit, die sich in diesen Jahrzehnten des ökumenischen Miteinanders gefestigt hat, können wir das beiderseitige Versagen an der Einheit im Kontext der Reformation und der nachfolgenden Entwicklungen heute gemeinsam beklagen. Zugleich wissen wir – in der Wirklichkeit der einen Taufe, die uns zu Brüdern und Schwestern macht, und im gemeinsamen Hören auf den Geist – in einer bereits versöhnten Verschiedenheit die geistlichen und theologischen Gaben zu schätzen, die wir von der Reformation empfangen haben. In Lund habe ich am vergangenen 31. Oktober dem Herrn dafür gedankt und für die Vergangenheit um Vergebung gebeten. Für die Zukunft möchte ich unsere unwiderrufliche Verpflichtung bekräftigen, gemeinsam das Evangelium zu bezeugen und auf dem Weg zur vollen Einheit voranzuschreiten. Indem wir dies gemeinsam tun, kommt auch der Wunsch auf, neue Wege einzuschlagen. Immer mehr lernen wir, uns zu fragen: Können wir diese Initiative mit unseren Brüdern und Schwestern in Christus teilen? Können wir

zusammen eine weitere Wegstrecke zurücklegen?

Die weiter bestehenden Differenzen in Fragen des Glaubens und der Ethik bleiben Herausforderungen auf dem Weg zur sichtbaren Einheit, nach der sich unsere Gläubigen sehnen. Der Schmerz wird besonders von den Eheleuten empfunden, die verschiedenen Konfessionen angehören. Besonnen müssen wir uns mit inständigem Gebet und all unseren Kräften darum bemühen, die noch bestehenden Hindernisse zu überwinden durch eine Intensivierung des theologischen Dialogs und durch eine Stärkung der praktischen Zusammenarbeit unter uns, vor allem im Dienst an denen, die am meisten leiden, und in der Fürsorge für die bedrohte Schöpfung. In einer Zeit, in der die Menschheit durch tiefe Risse verwundet ist und neue Formen von Ausschließung und Ausgrenzung erfährt, ruft die dringende Aufforderung Jesu zur Einheit (vgl. Joh 17,21) uns wie auch die gesamte Menschheitsfamilie auf den Plan. Auch daher ist unsere Verantwortung groß!

In der Hoffnung, dass diese Begegnung die Gemeinschaft zwischen uns weiter stärkt, bitte ich den Heiligen Geist, der Einheit schafft und erneuert, Sie auf Ihrem gemeinsamen Weg mit dem Trost, der von Gott kommt (vgl. 2 Kor 1,4), zu kräftigen und Ihnen seine prophetischen und kühnen Wege aufzuzeigen.

Von Herzen rufe ich den Segen Gottes auf Sie alle und auf Ihre Gemeinschaften herab und bitte Sie, im Gebet an mich zu denken. Ich danke Ihnen sehr [und möchte Sie einladen, jetzt zusammen das Vaterunser zu sprechen].
(rv 06.02.2017 gs)

http://de.radiovaticana.va/news/2017/02/...egation/1290626


von esther10 06.02.2017 00:21



KIRCHE IN BELGIEN


Neue Tatsachen ans Licht kommen über den "neuen" Vater unser

Datum: 2017.02.04
Autor: Crusader
14 Kommentare

***
Nach Ley "eine vollständige Verhöhnung des Vaterunsers." Es ist klar, dass die "Autoren dieses Buches eine rein menschliche, humanistischen Interpretation dieses Gebet geben, und sie glauben nicht an den Teufel, die uns zur Sünde zieht. Erkenne Sünde ist in diesen Menschen deutlich abwesend. Moderne par excellence.

siehe Ley wird nun, welche weiteren Schritte sie ergreifen können. Inzwischen gibt es Menschen die Petition unterzeichnen. Die Zahl der Unterzeichner ist bereits bei 523. Sie fährt fort, eine bestimmte Art und Weise zu kämpfen



https://restkerk.net/2017/02/04/nieuwe-f...1/#comment-3508
.

von esther10 06.02.2017 00:18

Bedford-Strohm: „Mann mit Feuer im Herze


Ein Mann mit Feuer im Herzen“: So nannte Papst Franziskus den obersten Protestanten Deutschlands, EKD-Ratsvorsitzenden Bischof Heinrich Bedford-Strohm, an diesem Montag im Vatikan. Tatsächlich hielt der bayerische Landesbischof während der Audienz beim Papst ein leidenschaftliches Plädoyer für „ein neues Kapitel“ in der „Weiterentwicklung der Ökumene“. Dabei ging er von dem Begriff aus, der für Franziskus zentral am Christentum ist: Barmherzigkeit.

„Die Welt im Jahr 2017 braucht das gemeinsame Zeugnis der christlichen Kirchen. Wo Barmherzigkeit und Mitgefühl verweigert werden, bedroht die „soziale Sünde“ das Zusammenleben der Menschen. Unsere Mitmenschlichkeit soll eingemauert werden. Ein neuer Populismus in verschiedenen Ländern überhöht die eigene Nation und grenzt große Gruppen von Menschen aus. Flüchtlinge sind keine „Flut“ und kein „Strom“. Sondern Menschen mit Würde, geschaffen zum Ebenbild Gottes... Im Namen Jesu Christi sind wir gemeinsam Botschafter der Barmherzigkeit gegen Angst, gegen Hass, Gewalt und Ausgrenzung.“
Hoffnung auf „noch größere eucharistische Gemeinschaft“

Der lutherische Bischof nannte es ein „Wunder“, dass sich die Christen in Deutschland mittlerweile gemeinsam an die Reformation und ihre Anliegen erinnerten. Diese „Gemeinschaft“ sei „gut und auch belastbar“. Allerdings dauerten „manche Differenzen zwischen unseren Kirchen“ fort, und das sei eine Belastung für viele Gläubige.

„In Familien ist das mitunter schmerzhafte Realität: Wer Kinder, Enkel und Freunde teilt, wird am Tisch des Herrn getrennt.“ Es sei wichtig, „den Weg zu noch größerer eucharistischer Gemeinschaft zu suchen“. „Es gibt ein tiefes Bedürfnis so vieler Menschen, die Gemeinsamkeiten unserer Kirchen trotz bleibender Unterschiedenheit gestärkt zu sehen.“

Dialog über Taufe verstärken

Weil es einst in Deutschland zur Spaltung gekommen sei, fühlten die Christen dort heute eine besondere Verantwortung für das Herstellen von Einheit. Bedford-Strohm benannte auch konkret die nächste Baustelle im katholisch-evangelischen Dialog. „Die Teilhabe am Taufsakrament bildet für alle Christen ein unlösbares Band... Darum suchen wir einen vertieften Dialog mit Ihrer Kirche über die Taufe und ihre Bedeutung für weiterführende Wege der Ökumene. Wir wollen heute gemeinsam einen neuen Ansatz suchen, um keine Stagnation in der Ökumene aufkommen zu lassen. Dafür wünschen wir uns Ihre Unterstützung.“
(rv 06.02.2017 sk)
http://de.radiovaticana.va/news/2017/02/...2%80%9C/1290684

von esther10 06.02.2017 00:17

12. Januar 2017


Papst noch einmal verleumdet Verteidiger der Kirche Lehre als nicht wie Christus

Katholisch , Ärzte Des Gesetzes , Gerhard Müller , Homilie , Orthodoxie , Franziskus , Vatikan

ROM, 12. Januar 2017 ( Lifesitenews ) - Franziskus nahm mit der Lehre der Kirche wieder Dienstag um Katholiken besorgt Ziel, bei der Messe Predigt , dass "Ärzte des Gesetzes" waren unzusammenhängend, heuchlerisch, klerikalen und in wirkliche Autorität fehlt.

Die Autorität Christi von seinem Dienst und die Nähe zu Menschen abgeleitet wurde und die Tatsache , "er war kohärent" , sagte der Papst in seiner Morgenmesse Homilie in der Casa Santa Marta.

Aber sein häufiges und wiederholtes Spott von Ärzten des Gesetzes und Pharisäern ähnelte sehr negativen Einschätzungen, die er an Orthodoxen Katholiken an allen Stationen mit immer größerer Häufigkeit ebnet hat.

Die Ärzte des Gesetzes sahen sich Fürsten, sagte der Papst, und sie sind das Gegenteil von Christus, der Autorität hatte, war kohärent und nah an den Menschen.

"Diese Ärzte des Gesetzes ... diese hatten eine Fürsorgepsychologie:" Wir sind die Herren, die Fürsten, und wir lehren euch. Nicht Dienst: wir befehlen, Sie gehorchen ", sagte Papst Franziskus. "Und Jesus verabschiedete sich nie wie ein Fürst: Er war der Diener von allen, und das hat ihm Macht gegeben."

Die Pharisäer waren vom Volk getrennt, fuhr er fort und verachtete »die Armen, die Unwissenden. Sie gingen gern über die Piazzas, in schöner Kleidung. "

Er sagte, die Ärzte des Gesetzes waren auch schuldig des Klerikalismus, ein pejorative Begriff, den er häufig für traditionelle Prälaten verwendet hat.

"Diese Unabhängigen, diese Ärzte, hatten eine klerikalistische Psychologie: Sie unterrichteten mit einer klerikalistischen Autorität - das ist Klerikalismus", betonte er.

Paul VI 1975 Apostolische Schreiben Gesegnet unter Berufung auf Evangelii nuntiandi , sagte er, "Ein Herz eines Pastors sieht die in der Nähe ist [den Menschen]: das ist , wo Sie die Autorität des Papstes, der Nähe zu finden," los zu sagen , "den Kopf Ist der, der dient, der alles umdreht, wie ein Eisberg. "

Dann sagte Papst Franziskus: "Einer, der sich für einen Fürsten hält, hat eine" klerikalistische Haltung "- das ist heuchlerisch."

Jesus riet Seine Jünger, nicht zu tun, was die mit einer klerikalistischen Haltung ihnen sagen, sagte der Papst.

"Sie waren unzusammenhängend. Und die Haltung, die Jesus von ihnen so oft verwendet, ist scheinheilig ", sagte Papst Franziskus. "Und es versteht sich, dass derjenige, der sich für einen Fürsten hält, der eine klerikalistische Haltung hat, die ein Heuchler ist, keine Autorität hat! Er spricht die Wahrheit, aber ohne Autorität. "

Der Papst sagte, dass die Autorität des Papstes von seiner Bescheidenheit, der Nähe zu den Menschen und der Zusammengehörigkeit geprägt war, weil sie scharf auf den gegenwärtigen Konflikt in der Kirche zwischen ihrer ewigen Lehre und den vorgeschlagenen Veränderungen in der pastoralen Praxis, angeheizt durch sein populistisches Pontifikat, hinwies.

Er sagte: "Dies ist die Autorität, die das Volk Gottes spürt."

Die Predigt des Papstes Bemerkungen im Vatikan unter seiner Herrschaft inmitten wachsender Besorgnis von einem Klima der Angst kommen, sowie immer häufiger Berichte von einer autokratischen Führungsstil.

Das Klima der Angst wurde von Lifesitenews Vertreter im vergangenen November während eines halbjährlichen Rom Besuch beobachtet. LifeSites Mitbegründer und Rom-Korrespondent erlebten zum ersten Mal "ein konsequentes Muster von weit verbreiteter Angst und sehr realer Angst" unter den Vatikanischen Prälaten und Mitarbeitern.

Es gab Angst, aus ihren Positionen entfernt zu werden oder von ihren Arbeitsplätzen in den Vatikanischen Ämtern entlassen zu werden, und auch vor schweren öffentlichen oder privaten Verweisungen und persönlichen Anschuldigungen von denen, die dem Papst nahen oder sogar von Papst Francis selbst. Es gibt auch Angst vor der schädlichen Richtung der Kirche und Hilflosigkeit, es zu stoppen.

"Man kann die Angst spüren", wurde ihnen von einem hochrangigen Kleriker erzählt. " Es ist greifbar ."

Es gab Berichte über die polizeiliche Zustandsüberwachung der Vatikanischen Arbeiter und Kleriker, und LifeSite-Mitarbeiter sahen eine feindliche und obstruktive Behandlung der Presse nach dem November-Konsistorium, als Sondierungsfragen von Fragen im Zusammenhang mit Francis gefragt wurden.

Während seiner jährlichen Weihnachtsadresse an die Kurie Ende Dezember kritisierte der Papst jene, die seinen Reformen Widerstand leisteten, in Kategorien, die "gute Fälle von Widerstand", "offenen" und "verborgenen" Widerstand und in einem dünn verhüllten Schuss aufführten An traditionellen Individuen, die sich seiner Agenda widersetzten, benutzte er den Begriff "böswilliger Widerstand".

Dieser "boshafte Widerstand" entspringt in fehlgeleiteten Köpfen, "sagte er und kommt hervor," wenn der Teufel kriegerische Absichten erweckt. "

Er fuhr fort zu sagen, dass der Widerstand "in den Traditionen, Erscheinungen, Formalitäten, im Vertrauten oder in dem Wunsch, alles persönliche, nicht zu unterscheiden zwischen der Handlung, dem Schauspieler und dem Handeln zu suchen".

Dieser Feiertag assailing hallte seine Vergangenheit Weihnachten Adressen , wo er seine päpstliche Vision präsentieren würde , während ungenannte Gegner Panning.

Die Ausführungen zeigen ein Muster der verbalen Angriffe auf orthodoxe Katholiken so gut etabliert , dass eine Liste dem Titel "Der Papst Francis kleine Buch der Beleidigungen" wurde in den letzten Jahren zusammengestellt.

Franziskus schloss die beide 2014 Außerordentlicher und 2015 Ordinary Synoden auf der Familie mit backhanded Kritik jener Synodenväter, die die Idee der stillschweigenden Zulage des Abendmahls für diejenigen, widerstanden in unregelmäßigen Gewerkschaften wie der geschiedenen und civilly wieder geheiratet, Gewohnheitsrecht und gleichgeschlechtlichen Paare

In beiden Synodenschließende Adressen nahm Papst Franziskus Schüsse zu denen unter den Synodenvätern, die für die Ehe stark gewesen waren.

Nach diejenigen , die die Unauflöslichkeit der Ehe aufrecht zu erhalten gesucht worden war besser organisiert und Gesang an der 2015 - Synode, gab der Papst eine vernichtende Kritik , die strittigen Versammlung, zu verurteilen " , um die geschlossenen Herzen , die häufig verstecken sogar hinter Lehren der Kirche oder die guten Absichten zu schließen, Um auf dem Stuhl von Moses zu sitzen und zu richten, manchmal mit Überlegenheit und Oberflächlichkeit ... "

Der Papst sagte weiter: "Die Synodenerfahrung machte uns auch besser klar, dass die wahren Verteidiger der Lehre nicht diejenigen sind, die ihren Brief aufrechterhalten, sondern seinen Geist ..."

Im Jahr zuvor in seinem Schluss Synode Rede sprach Papst Franz von "Traditionalisten" mit ihrer "feindlichen Inflexibilität," und wer nicht erlauben würde , sich selbst zu sein "von Gott überrascht."

Er hat auch diejenigen angeklagt, die sich mit der Aufrechterhaltung der kirchlichen Prinzipien als Schaffung "unerträglicher Belastungen" und "Besetzung von Steinen bei Sündern und Schwachen" beschäftigen.

Die Kritik aus der Kurie von einem Klima der Beschwerden und Konflikte im Francis Vatikan wurden bereits mehrere Monate zuvor im Mai dieses Jahres auftauchen. Die orthodoxen Prälaten waren bereits müde von den Auswirkungen des "Wem bin ich zu urteilen?" Tagline zugeschrieben dem Papst und vorsichtig vor dem Brauen Sturm zwischen liberalen und orthodoxen Kardinäle und Bischöfe auf der bevorstehenden Synode.

Die Heirat am Dienstag folgt auch dem persönlichen Weihnachtsfeiertag des Papstes von drei langjährigen und vollendeten Priestern der Kongregation der Glaubenslehre.

Die Entfernung ist Teil eines Franziskusmusters mit orthodoxen und traditionellen Gruppen und Individuen; Seine Rechtfertigung bleibt unbekannt. Aber Berichte zeigten, dass die Erklärung des Papstes immer wieder auftauchende diktatorische Tendenzen enthüllte.

Die Kongregation Präfekt , Kardinal Gerhard Müller erkundigte sich bei Papst Francis : "Diese Personen gehören zu den besten meiner Dikasterium sind ... was haben sie getan?"

Der Pontifex soll das Treffen mit Kardinal Müller abrupt beendet haben, aber nicht bevor er antwortet: "Und ich bin der Papst, ich brauche keine Gründe für irgendwelche meiner Entscheidungen zu geben. Ich habe beschlossen, dass sie gehen müssen, und sie müssen gehen.
https://www.lifesitenews.com/blogs/pope-...not-like-christ

von esther10 06.02.2017 00:15

Exklusiv: Interview mit Rom Chef Exorzist Fr. Gabriele Amorth

Abtreibung , Scheidung , Exorzismus , Fatima , Fr. Gabriele Amorth , Homosexuell "Ehe" , Synode Über Die Familie


Anmerkung der Redaktion: Der folgende Text ist ein Interview in der Oktober - Ausgabe veröffentlicht von Faithful Insight Magazin, Lifesite der neuen Farbe, Hochglanz - Magazin für katholische Leser. Sie interessieren Katholiken abonnieren können Sie das Magazin an erhalten FaithfulInsight.com . Fr. Amorth, 90, der Chef Exorzist von Rom, der Autor von Exorzist erzählt seine Geschichte und ein Exorzist: Mehr Geschichten , und die Person , die gegründet und führte Internationalen Vereinigung der Exorzisten , hat Hunderte von Exorzismen in seiner mehr als 30 Jahren in dieser Funktion ausgeführt . Fr. Amorth hier befasst sich mit der Synode über die Familie unter anderem Fragen.

30. Dezember 2015 ( Lifesitenews ) - Es ist nur ein Jahr und eine Hälfte , um den Jahrestag der ersten 100 Jahre der Erscheinungen Unserer Lieben Frau in Fatima. Unsere Dame hier ausdrücklich Bezug auf die Übel, die aus Russland kommen würde, wäre es nicht zu ihrem Unbefleckten Herzen geweiht werden. Seitdem, vielleicht mit einiger Verzögerung, wurden verschiedene Konsekationen tatsächlich durchgeführt - von Russland und der Welt - mehrmals und von verschiedenen Päpsten. Ernst unter ihnen, die vom 25. März 1984, unter der Leitung von Johannes Paul II., Mit allen Weltbischöfen.

Aber Pater Gabriele Amorth, 90, bekannt als der Dekan der Exorzisten, sowie ein produktiver Autor, glaubt nicht, dass das, was von der Gottesmutter gefordert wurde, in der Tat erfüllt wurde. Er behauptet in der Tat,

"Die Weihe war noch nicht gemacht.Ich war am 25. März auf dem Petersplatz, ich war in der ersten Reihe, praktisch in Reichweite des Heiligen Vaters.Johannes Paul II. Wollte Russland zu weihen, aber sein Gefolge nicht Weil er befürchtete, dass die Orthodoxen antagonisiert würden und sie fast beinahe vereitelt hätten. "Als seine Heiligkeit die Welt auf seinen Knien geweiht hat, fügte er einen Satz hinzu, der nicht in der verteilten Version enthalten war, die stattdessen" besonders die Völker, Haben Sie sich für ihre Weihe gefragt. "So kam es indirekt auch zu Russland, aber eine konkrete Weihe ist noch nicht getroffen, man kann es immer machen.
LifeSite: Unsere Dame hatte in Fatima das Blut der Märtyrer vorausgesagt, wenn Buße nicht getan wurde. Das Blut der Märtyrer hat begonnen, reichlich zu fließen: wie lange wird es sein, bevor Gott seine Strafe sendet?

Fr. Amorth: "Schauen Sie, heute gibt es mehr Märtyrer als in den ersten Jahrhunderten des Christentums: Man denke nur an den Nahen Osten, wo so viele Christen getötet werden, nur weil sie christlich sind, es gibt eine riesige Menge an Märtyrern, aber lassen Sie uns nicht vergessen Was unsere Frau sagte: "Am Ende wird mein Unbeflecktes Herz triumphieren. Der Heilige Vater wird mir Rußland weihen, das wird bekehrt werden, und der Welt wird eine Friedenszeit gewährt werden "... Bald werden wir große Ereignisse haben."

 LifeSite: Wann?

Fr. Amorth: "Es ist schwer, Einzelheiten darüber zu geben, was du nicht lebst, ich bin kein Prophet, auf einmal zog Israel sich von Gott weg, um den Götzendienst zu umarmen, Propheten wurden sehr schlecht behandelt, schließlich bestraft Gott die Welt Nicht umkehren von Gott, weil es götzendienerisch ist, sondern sie verfolgt den reinen Atheismus, um die Wissenschaft auf den Altar zu stellen, aber die Wissenschaft erschafft nicht, sondern entdeckt nur das, was Gott gemacht hat Wir sehen es in Gesetzen, die ganz gegen die Natur gehen, wie Scheidung, Schwangerschaftsabbruch, "Homosexuell Ehe" ... wir haben Gott vergessen, darum wird Gott die Menschheit bald ermahnen Sehr kraftvoll, er weiß, wie er uns an seine Gegenwart erinnert. "

 LifeSite: Es gibt Gerüchte, dass Sie vor kurzem einen Zeitraum von acht Monaten, vielleicht weniger ... Aber, wie ich es verstehe, gibt es keine genaue Zeit ...

Fr. Amorth: "Ich denke, es ist früh, ich glaube, wir sind nah, immer mehr, der Herr wird sich selbst hören, und die Welt wird darauf reagieren, ich sehe das alles mit Optimismus an, weil Gott immer für uns wirkt, Und ich erinnere mich immer an den Reim von Metastasio: "Ich sehe, wo ich sehe, immensen Gott, ich sehe: in deinen Werken bewundere ich mich Ich erkenne Dich in mir selbst. "Wir sollten immer den Herrn suchen, wir können den Ursprung nicht vergessen, die erste Ursache, wie es heute leider geschieht ... Ich war seit 26 Jahren bei Padre Pio und erinnere mich, wie wütend er war Die Erfindung des Fernsehens: "Sie werden sehen, was es tun wird", sagte er, es hat auch gute Dinge erlaubt, aber ich bin sehr viel in der Mitte der Menschen und sehe, wie viele Menschen im Fernsehen und im Internet zerstört wurden. "

 LifeSite: Sie sprachen über die Gesetze gegen die Natur, die Scheidung, die homosexuellen Gewerkschaften, ... Das sind die Themen der beiden Synoden über die Familie, das Außergewöhnliche im vergangenen Jahr und das Folgende, das Ordinäre. Glauben Sie, dass diese Fragen adäquat behandelt wurden oder sollten sie bei der nächsten Sitzung im Oktober aus einer anderen Perspektive angesprochen werden?

Fr. Amorth: "Auf jeden Fall freut es mich, dass der Papst die Synode über die Familie genannt hat, aber man muss auf die vereinte Familie zielen: Scheidung ist eine Katastrophe, Abtreibung ist eine Katastrophe: Jedes Jahr werden 50 Millionen Kinder durch Abtreibung ermordet. Und die Euthanasie, die zerbrochene Familie, das Zusammenleben ... Es ist alles Zerstörung! Der Herr gab uns Sex für einen Zweck und er erklärte auch: "Möge niemand teilen, was Gott beigetreten ist." Eines ist sexuelles Vergnügen, ein anderes ist Liebe. Gerade in Fatima sagte unsere Frau zu dem jungen, siebenjährigen Jacinta: "Die Sünde, die die meisten Seelen zur Hölle bringt, ist die unreine Sünde", die Sünde Des Fleisches, das sagte sie zu einem jungen Mädchen, das nicht einmal wußte, was es war!
https://www.lifesitenews.com/news/exclus...gabriele-amorth
Worte, die auf jeden Fall als vernünftige eine einzige Haltung: Umwandlung, Buße, Gebet.

von esther10 06.02.2017 00:14

Jugendsynode stellt junge Menschen als Akteure ins Zentrum


Papst Franziskus und Kardinal Baldisseri - ANSA

16/01/2017 11:45SHARE:

Die für 2018 angesetzte Synode zum Thema „Jugend, Glaube, Berufung“ will Jugend als Akteur ins Zentrum stellen. Das betont im Interview mit Radio Vatikan der Generalsekretär der Bischofssynode, Kardinal Lorenzo Baldisseri. Es gehe darum, „die Jugendlichen wirklich einzubeziehen, denn oft spricht man über sie als zerbrechliche Personen mit Problemen. Wir müssen uns jedoch vor Augen halten, dass sie das Projekt der Zukunft und der Gegenwart sind und die Wichtigkeit erkennen, sie nicht zu Empfängern, sondern zu Akteuren des eigenen Lebens zu machen.“

Diese Sichtweise schlägt sich auch in der Weise nieder, wie die Synode vorbereitet werden soll: Neben einem Fragebogen, der in Bistümern, Pfarreien, Orden und Verbänden weltweit verteilt werden soll, soll es im Internet eine interaktive Webseite geben, auf der alle am Thema Interessierten Beiträge, Anregungen und Fragen einbringen können. Dass der Vatikan auch Jugendliche per Internet zum Synodenthema befragt, ist ein Novum. Man will die jungen Leuten in ihrer Lebenswelt abholen und sie zugleich begleiten, führt Baldisseri aus: „Wir Erwachsenen sind nicht dazu da, um unsere Ideen aufzuzwingen: wir wollen die Jugendlichen begleiten und ihnen sagen: ,Schaut her, das Leben ist eine Herausforderung, aber es ist auch schön, es ist eine Freude‘.“
Mut zu Entscheidungen

Ob in der Familie oder bei religiöser Berufung – leicht sei es heute nicht für junge Leute, Entscheidungen zu treffen, arbeitet das Vorbereitungsdokument zur Synode heraus, das am Freitag im Vatikan vorgestellt wurde. Darin ist von einer vielschichtigen Welt die Rede, in der Jugendliche sich weltweit bewegen: im Kontakt mit anderen Kulturen und Religionen, mit vielfältigen Lebensmodellen, neuen technischen Möglichkeiten, aber auch Ideologien und Problemen wie Armut, Ausbeutung und Verfolgung. Um die Lebensbedingungen der Jugend heute zu verstehen und glaubwürdig darzustellen müsse man der Jugend selbst eine Stimme verleihen, zeigt sich der Generalsekretär der Bischofssynode überzeugt. Dies sei der erste Schritt, um dann im Folgenden die Jugendpastoral an die aktuellen Herausforderungen anzupassen:

„Die Methode ist die: zuallererst die Situation darzustellen, die Realität anzusehen und den Jugendlichen nicht nur zuzuhören, weil sie sprechen, sondern weil es um konkrete Situationen in der Gesellschaft geht, die sie betreffen. Zweitens bieten wir als Kirche den jungen Leuten etwas Konkretes an, das Zentrum, nämlich Jesus selbst. Die Kirche präsentiert also keine Ideologie, sondern eine Person, Jesus Christus.“

Dabei wolle man die jungen Leuten ermutigen, Entscheidungen zu treffen, sich einzulassen, einen Weg einzuschlagen, fährt Kardinal Baldisseri fort. Hier komme der Begriff des „Unterscheidungsvermögens“ ins Spiel, und zwar nicht nur in Bezug auf die Frage einer klassischen religiösen Laufbahn, sondern allgemein, so der Kardinal. Die Kirche richte sich hier an alle Jugendlichen, egal ob sie Christen seien, einer anderen Religion angehörten oder sich gar als nicht gläubig bezeichneten.
(rv 16.01.2017 pr)
http://de.radiovaticana.va/news/2017/01/...zentrum/1285975


von esther10 06.02.2017 00:12

Papst Benedikt XVI. und Fatima – und einige Ungereimtheiten (3. Teil, Schluß)


6. Februar 2017 Forum, Hintergrund, Papst Franziskus

100 Jahre Fatima 1917 - 2017
Von Wolfram Schrems*

Im Anschluß an den Ersten Teil vom 3. Jänner und den Zweiten Teil vom 17. Jänner folgt nun ein Blick auf die inadäquate Berichterstattung durch so genannte „konservative“ katholische Medien zum Thema Fatima. Diese Berichterstattung ist Ausfluß einer Mentalität, die ihrerseits Teil der Glaubenskrise ist. Es geht um ein falsches Verständnis von Papsttreue und eine daraus erwachsene Selbstzensur. Diese ist nicht harmlos. Denn sie bringt Gläubige auf den falschen Weg.

Zur Illustration, was hier gemeint ist, soll etwas weiter ausgeholt werden.

Selbstzensur und blinde Flecken

Aus der Arbeit mit konvertierten protestantischen Pastoren und Gelehrten ist bekannt, daß diese in ihrer protestantischen Zeit bestimmte, „katholische“ Bibelverse „nicht gesehen haben“.1 Das heißt, daß die protestantische Vorprägung eines Pastors alle diejenigen Verse im Neuen Testament ausblenden ließ, die nicht in ein lutherisches oder calvinistisches Schema passen. Das zeigt, daß auch gute Kenner der Bibel protestantischer Gesinnung wie „vernagelt“ sind, wenn es um systeminkompatible Verse geht. Sie überlesen diese Stellen einfach.


Die 1938 begonnene Basilika von Fatima
In analoger Weise gibt es das Phänomen, daß loyale und papsttreue Katholiken einen blinden Fleck haben. Sie können zweifelhafte oder häresieverdächtige Aussagen eines Papstes ebenfalls nicht „sehen“.

Und wenn schon, dann interpretieren sie sie sofort um.

So wurde mir beispielsweise von einem noblen älteren Herrn mit großen Verdiensten um die Glaubensverbreitung einmal erklärt, Papst Franziskus meine mit der Formulierung „Unsinn des Proselytismus“ die Praxis der protestantischen Sekten, die in Südamerika Leute mit unlauteren Mitteln, etwa Einsatz von Geld, anwerben würden. Ich entgegnete, daß der Papst das aber nicht gesagt hat. Mein Gesprächspartner beharrte aber auf seiner Interpretation. Er konnte sich offenbar nicht vorstellen, daß sich der Papst tatsächlich gegen eine inhaltlich präzise katholische Mission, die Bekehrung anzielt, ausgesprochen haben soll.

Aber genau das ist der Fall.

Was gesagt ist, ist gesagt und entfaltet seine Wirkung – unabhängig von „Absichten“

Wir müssen Aussagen zunächst nehmen, wie sie eben sind. Es ist nicht möglich, geheimnisvolle „eigentliche“ Absichten bei Aussagen zu erheben. Die „Absicht“ einer Aussage ist eben ihre „Bedeutung“. Was also jemand sagt, das meint er auch. Die Worte haben ihre Kraft und schaffen einen geistigen „Raum“. Darum ist es auch so wichtig, daß man mit dem Gebrauch der Worte vorsichtig umgeht. Über jedes unnütze Wort wird bekanntlich Rechenschaft verlangt werden (Mt 12, 36f).

Was wir an Aussagen Papst Benedikts und Kardinal Bertones zu Fatima zitiert haben, sind nun einmal ihre Worte, für die sie verantwortlich sind. Es hat keinen Sinn zu sagen: „Ja, aber sie haben etwas ganz anderes gemeint.“ Wenn jemand etwas anderes „meint“, muß er eben etwas anderes sagen. Sicher kann es immer Mißverständnisse geben. Dann ist allerdings der Gesamtzusammenhang zu betrachten. Im gegenständlichen Fall, also der Behandlung Fatimas durch höchste kirchliche Würdenträger, ist dieser Zusammenhang ohnehin klar: Fatima wurde nicht ernstgenommen und – um die Gläubigen ruhig zu stellen – uminterpretiert.

Daß „konservative“ Autoren die offizielle Linie von Papst Benedikt XVI. und seines Umfeldes bezüglich Fatima unterstützen, ist tragisch.

Daher nun zu den angekündigten Beispielen.

Kirche heute – das Ausblenden von allem, das nicht ins Konzept paßt

Die Monatszeitschrift Kirche heute – Aufbruch der Kirche in eine neue Zeit titelt in ihrer Jännerausgabe 2017 „100 Jahre Fatima – Der Weg zum Frieden“. Das Reuters-Titelbild zeigt Papst Benedikt XVI., wie er am 13. Mai 2010 vor der Gnadenstatue in Fatima betet. Der dazugehörige Leitartikel von Wolfgang und Dorothea Koch ist betitelt: „Zur Vitalität einer Botschaft – Wie aktuell ist Fátima?“.


Die 1922 bei einem Bombenanschlag kirchenfeindlicher Kräfte beschädigte erste Kapelle am Erscheinungsort von Fatima.
Und hier haben wir die ganze Crux einer katholischen Publizistik, die an sich rechtgläubig ist, die sich aber weigert, die Realität der kirchlichen Situation wahrzunehmen. Wie um alles in der Welt kann man einen Artikel zu Fatima und Benedikt XVI. schreiben, ohne das Wesentliche zu sagen? Nämlich, daß auch unter Benedikt die Fatima-Botschaft nicht verbreitet und nicht umgesetzt wurde.

Es wird im Artikel beispielsweise zugegeben, daß die „Russland-Prophetie … bislang noch nicht vollständig erfüllt ist“.

Natürlich nicht! Und warum nicht? Weil nämlich die geforderte Weihe Rußlands an das Unbefleckte Herz Mariens noch nicht vollzogen worden ist!

Von Pius XI. nicht, der der ursprüngliche Adressat war. Von den nachfolgenden Päpsten nicht. Auch von Benedikt XVI. nicht.

Auch Benedikt hat die Sühnekommunion an den Sühnesamstagen nicht verbreitet. Auch er hat die Dramatik einer ablaufenden Gnadenfrist nicht adäquat herausgestellt. Vor allem hat er den Glaubensabfall und seine Verbindung zu dem Unglückskonzil nicht unzweideutig benannt. Und zum Wüten von Papst Franziskus schweigt er auch.

Das schreiben die Autoren aber nicht.

Zudem enthält der Artikel noch einige andere Ungereimtheiten: So ist (offenbar nach den Worten von Benedikt XVI. am 13. Mai 2010 in Fatima) davon die Rede, daß die Muttergottes die „Stadt des Menschen“ (!) habe retten wollen.

Wie war das nur in den päpstlichen Redetext gekommen? „Stadt des Menschen“ kommt in den gesamten Botschaften der Muttergottes nicht vor. „Stadt des Menschen“ ist – nach dem Originaltitel „City of Man“ – der freimaurerische Plan zur Schaffung einer „Weltdemokratie“ aus dem Jahr 19402. Was wollte der Redenschreiber bzw. der Papst mit einem solchem Signalwort aussagen? Das bleibt wahrlich im Dunkeln, zumal laut der offiziellen Netzseite des Hl. Stuhls „Stadt der Menschen“, also Plural, steht. So oder anders ist die Formulierung bizarr.

Eine andere Ungereimtheit ist die Zitierung einer – an sich richtigen – Aussage von Kardinal Walter Kasper in einem Artikel von 2012. „Zumindest in Europa deutet vieles auf eine winterlich ausschauende Kirche mit deutlichen Zeichen einer Krise“, liest man dort.

Aha.


Fatima 1927
Den Autoren ist es aber verborgen geblieben, daß Kardinal Kasper selbst eine Hauptrolle in dieser Krise spielt. Wieder ein blinder Fleck.

Der Theologe Walter Kasper wandte sich offenbar schon in den 70er Jahren der Gnosis zu und unterminiert seitdem den Glauben der Kirche (siehe dazu die ausgezeichnete und schon weit verbreitete Analyse von Thomas H. Stark, z. B. hier). Im jetzigen Pontifikat genießt Kardinal Kasper großen und einen überaus verderblichen Einfluß. Wollten die beiden Autoren eine allfällige Konfrontation mit den vatikanischen Autoritäten vermeiden?

Wenn ja, dann sind solche Beiträge im besten Fall sinnlos, im schlechtesten Fall aber eine Irreführung gutgläubiger Leser.

Ohne den umfangreichen, aber unstrukturierten Artikel des Ehepaares Koch in jedem Detail zu analysieren (er enthält auch durchaus richtige Passagen), so muß man feststellen, daß die wirklichen Fragen und Probleme nicht angesprochen werden. Beim Leser muß gerade aufgrund des Schlußabsatzes der Eindruck entstehen, daß die Kirche Deutschlands ohnehin auf keinem schlechten Weg ist und Grund zur Hoffnung hat.

Davon ist derzeit natürlich weit und breit nichts zu sehen, nicht einmal in Ansätzen.

Wie gesagt: Es gibt eine Art selbstverschuldete oder selbstverursachte Blindheit, die manches nicht sehen will und dann nicht mehr sehen kann.

Michael Hesemann und die Opportunisten

Einen solchen Fall gibt es auch bei einem am 18. Jänner 2017 erschienenen Artikel von Michael Hesemann auf der kommerzlastigen3 und inhaltlich äußerst „flexiblen“ Seite kath.net, Erfinderin der „Franziskus-Perle des Tages“ (anfänglich übrigens „Pille“).

Wer der vatikanischen Linie folgt, kommt im Zusammenhang mit einer angeblich erfolgten Weihe Rußlands 1984 etwa zu folgender Absurdität:

Und tatsächlich hielt die Gottesmutter Wort: Innerhalb eines Jahres kam Gorbatschow an die Macht, innerhalb von sieben Jahren war der Kommunismus in Russland überwunden, die Sowjetunion kollabiert, ganz Osteuropa befreit. Und die Friedenszeit? Sie dauerte ganze 25 Jahre (…).

Lucia selbst erklärte um 1996: „Ja, unsere Herrin hat den Frieden versprochen im Blick auf alle Kriege in der Welt, die durch den gottlosen Kommunismus entfacht werden, nicht aber im Blick auf die Bürgerkriege, die es immer gab und geben wird.“ Der Kommunismus ist also endgültig überwunden und Russland – auch wenn das jetzt furchtbar politisch inkorrekt klingt – keine Gefahr mehr, im Gegenteil, die Botschaft bestätigt, dass es sich bekehrt hat, während jetzt leider der Großteil des Westens den Glauben verliert.
Daß hier Sr. Lucia zitiert wird, um vatikanoffizielle Positionen zu verteidigen, läßt wiederum die Frage aufkommen: Hat sie das wirklich gesagt, oder handelt es sich, wie beim berüchtigten Brief an „Walter Noelker“, um eine Fälschung?


Fatima und die Weihe Russlands
Daß Rußland einen Neuaufbruch des (leider schismatischen) Christentums erlebt, ist durchaus zutreffend. Naturrecht und Vernunft sind Teil der russischen Politik geworden, offensichtlich auch eine gewisse Hinwendung zu Gott. Das ist erfreulich. Aber daß Rußland „keine Gefahr“ mehr wäre, kann man so nicht sagen. Auch wenn Präsident Trump die Aggressionen Barack Hussein Obamas und Hillary Clintons offenbar nicht weiterführen will, so sind Sanktionen und Demütigungen Rußlands nach wie vor an der Tagesordnung. Diese kommen derzeit besonders von den verblendeten EU-Granden (und aus einem schwer zu durchleuchtenden Hintergrund). Sollten die Provokationen des Westens nicht aufhören, kann es noch immer zu einem Gegenschlag Rußlands kommen. Was der auslösen würde, möchte man sich gar nicht vorstellen.

Insofern ist Hesemann im besten Fall naiv.

Was er aber zuvor über die „Friedenszeit“ (nach 1984?) sagt, ist nicht nur absurd, sondern auch eine Beleidigung Unserer Lieben Frau! Diese versprach den Triumph ihres Unbefleckten Herzens und eine „Periode des Friedens“.

Damit Hesemann & Co. zur Besinnung kommen, nur einige Fakten: Die „Friedenszeit“ seit Gorbatschov sah die Kriege in Kroatien und Bosnien (1991 – 1995), die durchaus eine religiöse Färbung hatten und unfaßbare Greueltaten brachten. Gezielt wurden katholische Priester und Laien ermordet und Kirchen zerstört.

Weiters geschah in dieser „Friedenszeit“ der Völkermord in Ruanda (1994) und der islamisch-indonesische Greuelkrieg gegen die Katholiken in Osttimor (1999).


Papst Franziskus mit Wladimir Putin
1999 eskalierte die Lage im Kosovo und die USA bombardierten Serbien. Vier Jahre später überfielen sie völkerrechtswidrig den Irak – mit vielen Toten und nachfolgendem Chaos bis heute.

Das soll eine „Friedenszeit“ sein, wie sie Unsere Liebe Frau verheißen hat? Oder sind das ohnehin nur die vernachlässigbaren „Bürgerkriege, die es immer gab und geben wird“?

Wann soll Sr. Lucia das überhaupt gesagt haben, wo und wem?4

Wie sehr muß man sich verbiegen, um nur ja nicht den vatikanoffiziellen Deutungen Fatimas zu widersprechen! Wie sehr muß man die Augen verschließen, um die Zeichen der Zeit nicht erkennen zu müssen!

Nein, es ist kein Friede!

Kein Friede ohne das 1. Gebot – Drittes Geheimnis in unserer Zeit verwirklicht?

Und hier sind wir wieder beim eingangs Gesagten: Man muß die Aussagen und Handlungen eines Menschen ernstnehmen. Wenn Päpste interreligiöse „Gebete“ wie 1986 und 2011 durchführen, dann wollen sie es offenbar so. Das ist aber ein Greuel.

Dann müssen alle alarmiert sein. Und dann zeigt sich, daß im Dritten Geheimnis tatsächlich von einer Apostasie in der Kirchenhierarchie die Rede sein muß.

Denn was Sr. Lucia in der 4. Erinnerung als Zitat der Gottesmutter geschrieben hat, klingt ja äußerst ominös: „In Portugal wird das Dogma des Glaubens immer bewahrt bleiben etc.“

Pater Joseph Schweigl SJ, Emissär von Papst Pius XII., der Sr. Lucia 1952 besuchte und das Dritte Geheimnis las, deutete an, daß es über den Papst handelte und eine Fortsetzung zu zitiertem Satz sei.

Die reale Situation von Papst und Kirche ist also völlig anders, als es Michael Hesemann und das Ehepaar Koch nahelegen.

Resümee

Wie schon öfter festgestellt, sind die vatikanischen Verlautbarungen zum Thema Fatima nach dem Tod von Papst Pius XII. voller Ungereimtheiten. Katholiken, die guten Willens sind und „papsttreu“ sein wollen, sind daher zu enormen Verrenkungen gezwungen, wenn sie die offizielle vatikanische Linie vertreten wollen. Sie blenden dann Papstaussagen aus oder interpretieren sie gegen den Wortsinn.

Das ist zutiefst tragisch.

Das wird sich alles rächen.

Ich hoffe, daß diese dreiteilige Serie an Beobachtungen und Schlußfolgerungen zur Wahrheit beitragen konnte. Der Hauptzweck dieses Bemühens ist aber, wie im 1. Teil festgehalten, daß kirchliche Amtsträger, die mehr wissen, ihr Schweigen brechen.

Das betrifft besonders Papst emeritus Benedikt XVI.

Letztlich kann nur er in der derzeitigen „diabolischen Desorientierung“ (Sr. Lucia) Licht und Segen in das Dunkel bringen.

Ob das 100. Jubiläumsjahr der Erscheinung Unserer Lieben Frau von Fatima sonst segensreich sein wird?

*MMag. Wolfram Schrems, katholischer Theologe, Philosoph, Katechist

Bild: O Clarim/Fatima Center/restosdecoleccao

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Marcus Grodi: Verses I never saw. [↩]

Im Internet übrigens offenbar sehr gut versteckt und daher nicht auffindbar. Eine erste Recherche blieb ohne Erfolg. [↩]

Man bewarb dort im „kathshop“ etwa Kardinal Kaspers Buch über die Barmherzigkeit. Da kommt einem das Wort des Propheten in den Sinn: „Sogar den Abfall des Getreides machen wir zu Geld“ (Am 8, 6b). [↩]

Daß hier einiges faul ist, wurde bereits auf dieser Seite angesprochen. [↩]

http://www.katholisches.info/2017/02/06/...3-teil-schluss/
http://www.katholisches.info/2016/11/14/...tal-in-den-weg/
+
http://www.katholisches.info/2016/09/09/...-jahren-fatima/
+
++++++++++++++++++++++++++
Das Sonnenwunder in Fatima, am 6. Mai 2016....
Beliebte beschreiben 'Sonne Wunder' in Ourem Believers sie sahen, dass flash "geblendet und wandte sich" mit hoher Geschwindigkeit.
Populär beschreiben sie 'Wunder der Sonne' in Ourém Crentes werden ein Blitz, den "es blendete und großer Povelocidade kreiste". BAR

http://www.cmjornal.pt/multimedia/videos...fullscreen?r=67
+++++++++++++++++++++++++

von esther10 06.02.2017 00:11

Geschieden und wieder verheiratet, die deutsche Träne: "Ja zur Gemeinschaft".
Lorenzo Bertocchi
2017.03.02


Der deutsche Bischof Marx

Am selben Tag er zum Interview kam zu dem monatlichen Magazin gewährt das Ruder vom Präfekten der vatikanischen Kongregation für die Glaubenslehre, die deutschen Bischöfe ein Dokument ausgestellt , in dem die Zeile für "eine erneuerte Pastoral der Ehe diktieren und die Familie im Lichte " Amoris laetitia ".

Deutsch ist der Präfekt, Kardinal Gerhard Ludwig Müller , die deutschen Bischöfe, aber das Ministerium die Vergangenheit nicht mit den Aussagen des Kardinals in dem Interview für die Interpretation der zu überein Amoris laetitia . Nach Angaben der Deutschen Bischofskonferenz, in einigen Fällen sogar zwei Konkubinats als Mann und Frau auf die Eucharistie zugreifen konnte, laut Müller jedoch die Notwendigkeit, zu begehen , in Kontinenz zu leben, wie es angegeben Familiaris Ehegatten 84 oder Nein, bleibt gültig und ist "nicht überwindbar. "

Wenn darüber hinaus die Richtlinien der deutschen Bischöfe sehr ähnlich zu denen von den Bischöfen von Malta und Gozo veröffentlicht, sowie letztlich zu denen der argentinischen Bischöfe der Region Buenos Aires, auf die Position des Kardinalpräfekten angegeben sind, für Beispiel einer von der Diözese von Philadelphia veröffentlicht, oder der argentinischen Bischof Monsignore Hector Aguer, oder von den Bischöfen von Alberta (Kanada), oder durch den Bischof von Phoenix in den USA.

Der Zugang von geschiedenen und wieder verheirateten Eucharistie , in der Tat, es ist Chaos katholischen Welt. Und "vielleicht ein Randthema, Kälte (und nutzlosen) Lehre? Ehrlich gesagt kann man nicht oberflächlich beantwortet werden. Für die Gläubigen sind sie drei Sakramente (Ehe, Beichte und Eucharistie), die Wirklichkeit der Sünde, die die Beziehung zwischen Gewissen und Gesetz beteiligt. Es gibt genug , um den Glauben und es in etwas anderes zu untergraben.

Nach Kardinal Muller ist wahr , dass "es nicht ist Amoris laetitia , die in einem verwirrten Interpretation geführt, aber einige verwirrend es Dolmetscher" und sogar empfohlen "in gar keine Kasuistik zu erhalten , die leicht zu Missverständnissen führen kann." Dann bekräftigte er deutlich , dass das Engagement für die Paare der geschiedenen im Zölibat zu leben und wieder geheiratet, wie Familiaris consortio Nr 84 ausgedrückt, "kann nicht überwunden werden , weil es nicht nur ein positives Gesetz von Johannes Paul II ist, aber er [ der polnische Papst, ed] , die konstitutiv Element der Moraltheologie und der Theologie der Sakramente zum Ausdruck kommt. Die Verwirrung über diesen Punkt betrifft auch die Nichtannahme der Enzyklika Veritatis splendor mit dell'intrinsece Lehre malum. "

Die deutschen Bischöfe, die sich auf Notizen 351 und 336 des Textes von Amoris laetitia , schreiben Sie jedoch, dass "der Priester [in Unterscheidung mit dem Paar in ihrem Einzelfall] wird die individuelle Urteil respektieren, dass diese Person nach Prüfung erreicht hat ihre überzeugende Erkenntnis , dass ihr Zugang zu der heiligen Eucharistie kann vor Gott gerechtfertigt werden. " Also, in einigen Fällen muss der Priester gehen über das Ziel Engagement der Büßer und einfach zur Kenntnis nehmend Überzeugung , dass aus seinem Gewissen kommt. Und öffnen damit den Weg zur Eucharistie.

" Wir sind dazu berufen," sagte der Kardinal Muller , "Menschen zu helfen, nach und nach, die Fülle ihrer Beziehung zu Gott zu erreichen, aber wir können keine Zugeständnisse zu machen." Auch die deutschen Bischöfe sagen , dass es keinen Automatismus gibt, sondern nur ein mitfühlender Vision, aber es scheint , dass in der Mitte aller dort eine Interpretation des subjektiven Bewusstseins ist , die Rabatte zu machen endet. Tatsächlich Zugang oder keinen Zugang zu den Sakramenten wäre im Wesentlichen eine subjektive Entscheidung , die auf der gleichen Ebene angeordnet ist.

"Die individuelle Entscheidung, nach den individuellen Umständen , nicht in der Lage sein , die Sakramente zu empfangen , verdient Respekt und Anerkennung. Aber "es liest im deutschen Dokument," auch mit einer Entscheidung individuellen [] für den Empfang der Sakramente zu entsprechen. " All dies sieht sehr ähnlich wie die logische " , sondern auch" , dass viele Beobachter führen Amoris laetitia mit Ermahnen. Auf diese Weise verschwinden die objektiven Kriterien, und alles ist die persönliche Überzeugung des reuigen suspendiert.

Wir können nicht sagen , dass es Klarheit über ein Thema ist die, wie wir, von grundlegender Bedeutung für die Gläubigen ist zur Kenntnis genommen. Mehr als Einheiten manifestiert Division. Das Problem wurde auch von tausend Priester der englischsprachigen Welt Zugehörigkeit zur Bruderschaft des katholischen Klerus in den Vereinigten Staaten, Großbritannien, Australien und Irland zum Ausdruck gebracht worden. In einer Erklärung schreiben , die mit Familien und Paare in Schwierigkeiten ihre pastorale Erfahrung besitzen würde es erfordern , dass die Kirche zum Ausdruck "seine Lehre klar und offen." Denn "die Einheit der Kirche" und "Heil der Seelen" durch mehrdeutige Interpretationen und unterschiedliche Apostolische Schreiben bedroht. "So danken wir den vier bedeutendsten Kardinäle , die vor kurzem ihre Erklärungen abgegeben haben dubia beim Heiligen Stuhl.
http://www.lanuovabq.it/it/articoli-divo...rvito-18832.htm
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http://www.lanuovabq.it/it/articoli-suic...centi-18645.htm

von esther10 06.02.2017 00:10

Premiere: Eine ökumenische Doppel-Audienz


Heinrich Bedford-Strohm beim Papst

06/02/2017 10:39SHARE:
Es war ein besonderer Moment für die Ökumene: Eine Delegation der evangelischen Kirche Deutschlands (EKD) war an diesem Montag bei Papst Franziskus zu Gast – und der Vorsitzende der deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, nahm ebenfalls an der Papstaudienz teil. Eine Premiere und ein Highlight des Jahres, in dem an den Beginn der Reformation vor fünfhundert Jahren erinnert wird.

Franziskus würdigte in seiner Ansprache die „langjährige Zusammenarbeit“ und „gereifte ökumenische Beziehung“ der deutschen Kirchen. „Ich wünsche Ihnen, dass Sie auf diesem segensreichen Weg des geschwisterlichen Miteinanders vorankommen und mutig und entschlossen auf eine immer vollkommenere Einheit hin fortschreiten. Wir haben die gleiche Taufe: Wir müssen zusammen gehen, ohne müde zu werden!“

Es sei „bedeutsam“, dass sich evangelische und katholische Christen im Jahr des Reformationsgedenkens vorgenommen hätten, „Christus erneut ins Zentrum ihrer Beziehungen zu stellen“, sagte der Papst. Martin Luthers Frage nach dem gnädigen Gott sei – damit zitierte er seinen Vorgänger Benedikt XVI. – „die tiefe Leidenschaft und Triebfeder“ von Luthers Denken und Handeln gewesen. „Was die Reformatoren beseelte und beunruhigte, war im Grunde der Wunsch, den Weg zu Christus zu weisen. Das muss uns auch heute am Herzen liegen, nachdem wir dank Gottes Hilfe wieder einen gemeinsamen Weg eingeschlagen haben.“

„Nicht grollend auf die Vergangenheit schauen“

Das Gedenkjahr biete die Chance, „einen weiteren Schritt vorwärts zu tun“, fuhr Franziskus fort. Statt „grollend auf die Vergangenheit zu schauen“, sollten die Kirchen „den Menschen unserer Zeit wieder die radikale Neuheit Jesu und die grenzenlose Barmherzigkeit Gottes vor Augen stellen“. Das sei doch „genau das, was die Reformatoren in ihrer Zeit anregen wollten“.

„Dass ihr Ruf zur Erneuerung Entwicklungen auslöste, die zu Spaltungen unter den Christen führten, war wirklich tragisch. Die Gläubigen erlebten einander nicht mehr als Brüder und Schwestern im Glauben, sondern als Gegner und Konkurrenten. Allzu lange haben sie Feindseligkeiten gehegt und sich in Kämpfe verbissen, die durch politische Interessen und durch Machtstreben genährt wurden...“

Zum Glück sei das heute vorbei, urteilte Papst Franziskus. Allerdings müsse man die schmerzhafte Vergangenheit „in Demut und mit Freimut angehen“; darum sei es richtig, dass die Kirchen bald einen Buß- und Versöhnungsgottesdienst feiern wollten, um die „Erinnerung zu heilen“.

„So werden Sie – Katholiken und Protestanten in Deutschland – betend auf den starken Ruf antworten können, den Sie im Ursprungsland der Reformation gemeinsam vernehmen: in Gott das Gedächtnis zu reinigen, um innerlich erneuert und vom Heiligen Geist ausgesandt, dem Menschen von heute Jesus zu bringen.“

Der Papst lobte die gemeinsamen Initiativen von EKD und katholischer Kirche in Deutschland im Jahr des Reformationsgedenkens. Dabei erwähnte er u.a. die gemeinsame Pilgerreise von Bischöfen verschiedener Konfessionen ins Heilige Land. „Mögen die Wiederentdeckung der gemeinsamen Glaubensquellen, die Heilung der Erinnerung in Gebet und Nächstenliebe sowie die praktische Zusammenarbeit bei der Verbreitung des Evangeliums und dem Dienst an den Mitmenschen Impulse sein, um noch rascher auf dem Weg voranzukommen!“

„Wir wissen die Gaben der Reformation zu schätzen“

Jahrzehnte des „ökumenischen Miteinanders“ in Deutschland haben nach Ansicht des Papstes eine „geistliche Verbundenheit gefestigt“. Das mache es heute möglich, „das beiderseitige Versagen an der Einheit im Kontext der Reformation und der nachfolgenden Entwicklungen heute gemeinsam zu beklagen“. „Zugleich wissen wir – in der Wirklichkeit der einen Taufe, die uns zu Brüdern und Schwestern macht, und im gemeinsamen Hören auf den Geist – in einer bereits versöhnten Verschiedenheit die geistlichen und theologischen Gaben zu schätzen, die wir von der Reformation empfangen haben.“

Versöhnte Verschiedenheit ist eine Formulierung des reformierten Theologen und Konzils-Beobachters Oscar Cullmann, die das Ziel einer christlichen Einheit beschreibt. Der Lutherische Weltbund hat sich die „versöhnte Verschiedenheit“ als ökumenisches Leitbild auf die Fahnen geschrieben, und Franziskus hat sich schon in seiner Zeit als Erzbischof von Buenos Aires dazu bekannt.

Der Papst erinnerte an seine Teilnahme am Start des offiziellen Reformations-Gedenkjahres im schwedischen Lund Ende Oktober letzten Jahres. Er habe dort „für die Vergangenheit um Vergebung gebeten“, erinnerte er. „Für die Zukunft möchte ich unsere unwiderrufliche Verpflichtung bekräftigen, gemeinsam das Evangelium zu bezeugen und auf dem Weg zur vollen Einheit voranzuschreiten. Indem wir dies gemeinsam tun, kommt auch der Wunsch auf, neue Wege einzuschlagen. Immer mehr lernen wir, uns zu fragen: Können wir diese Initiative mit unseren Brüdern und Schwestern in Christus teilen? Können wir zusammen eine weitere Wegstrecke zurücklegen?“

„Dialog und Zusammenarbeit intensivieren“

Auf den Wunsch vieler Christen, vor allem konfessionsverschiedener Ehepaare, nach einer eucharistischen Gastfreundschaft (Interkommunion) ging Franziskus nicht ausdrücklich ein. Er erwähnte aber die „weiter bestehenden Differenzen in Fragen des Glaubens und der Ethik“, die eine „sichtbare Einheit“ immer noch blockierten – zum Frust vieler Gläubiger.

„Der Schmerz wird besonders von den Eheleuten empfunden, die verschiedenen Konfessionen angehören. Besonnen müssen wir uns mit inständigem Gebet und all unseren Kräften darum bemühen, die noch bestehenden Hindernisse zu überwinden durch eine Intensivierung des theologischen Dialogs und durch eine Stärkung der praktischen Zusammenarbeit unter uns, vor allem im Dienst an denen, die am meisten leiden, und in der Fürsorge für die bedrohte Schöpfung.“

Zum Abschluss der Audienz betete der Papst mit seinen Besuchern aus Deutschland ein Vaterunser: auch das ein Zeichen dafür, was schon geht unter Christen verschiedener Konfessionen.
(rv 06.02.2017 sk)
http://de.radiovaticana.va/news/2017/02/...audienz/1290653


von esther10 06.02.2017 00:08

VON EINEM PRIESTER
Ein offener Brief an den jungen
Reflexionen und fordert ein Priester in der aktuellen Situation der Kirche.

2/5/17 21.03


( InfoCatólica ) Lieber Freund, ich bitte Sie , ein paar Minuten , um diesen Brief zu Ende zu lesen:

Ich wollte schreiben, um eine Sorge anvertrauen, die ich als Priester haben und als Christ und hat sich mehr "stark" von der Erkenntnis, dass der andere Tag, als ich im Alter von Priestern in Spanien hatte und "Ausbluten", das religiöse Leben leidet in der Welt.

Die Daten kamen zu mir neulich angedeutet, dass das Durchschnittsalter der Priester in Spanien 66 Jahre ist. Die meisten besorgniserregend ist, dass viele der bevölkerungsreichste Diözese Spanien jenseits dieses Alters. eine Idee, die Diözese von San Sebastian hat einen Durchschnitt von 75 Jahre und die von Barcelona zu bekommen fast 70 ...

Zusammen mit dieser Information, die ich die Statistik aufgenommen, die zu mir kam über das religiöse Leben gegeben. In diesem Jahr 2300 haben die religiösen Aussetzung ihrer Abstimmung beantragt haben (das sind rund 600 Priester, die Dispens vom Zölibat gefordert). In Verbindung mit dieser "chilling" Tatsache ist die höchste Durchschnittsalter in vielen religiösen Gemeinden. Jedes Jahr werden viele Klöster in Spanien sind aus Mangel an Berufungen und die Möglichkeit des Überlebens geschlossen ...

Es gibt viele Gründe, die zusammen kommen, wie hohe Alter von Priestern und Ordens und viele Gemeinden dazu bestimmt zu sein scheinen als ausgestorben zu werden, zumindest in Spanien und Europa. Ich werde nicht in die Analyse gehen.

Der Grund für meinen Brief ist meine Reaktion auf diese Daten zu übertragen.

Die erste ist, haben einen persönlichen Anruf zu Treue und ihr Engagement in der Berufung fühlte ich ohne sie frei erhalten haben, verdient und trat sie auf mein Gebet für diese Treue Seminaristen, Priester und Ordens und geweiht Berufungen "verdoppeln" die Kirche.

Das zweite ist, ruhig zu bleiben und nicht eine Einladung an alle jungen Menschen machen, dass ich weiß, dass ich ernsthaft die Möglichkeit der Berufung zum Priester und religiöse Leben planteéis.

Ich erinnere mich, als ich 15 mein Spiritual immer gesagt, jungen Menschen war ... wenn man Sie nicht hier Berufungen verlassen, wo sie gehen? Es machte mich im Gebet fragen, ... werden diese Worte für mich gehen?

Ich denke, es gibt viele junge Christen, die begangen werden, die diese Möglichkeit ernsthaft erhöht. Dan und natürlich nicht mit ihnen gehen ..., bevor sie ernsthaft darüber nachgedacht haben ... Und so ist die Ernte ...

Es ist klar, dass dieser Ansatz ernsthaft nur möglich ist, wenn ein Horizont der Ewigkeit hat, wenn man in der Gnade zu leben, kämpfen, Bewegung, hat Eifer Jesus zu anderen zu bringen, betet täglich und ist tatsächlich etwas, vor dem Kreuz zu tun und die Wohnung Jesus zu fragen, was Sie von mir wollen? Verfügbarkeit Haltung zu dem, was er will vielleicht, einen Blankoscheck in seiner Gegenwart setzen, damit er bringt, was Sie wollen.

Also von dieser Sorge, dass die Kirche nicht Priester sein muss aufhören und religiösen, die "Salz der Erde" und "Licht der Welt" sind, lade ich Sie mehr zu beten, zu Ihnen von Herz zu Herz mit Jesus finden und Sie fragen ihn, Herr, was willst du von mir? ...

Und der dritte Anruf Ich habe das Gefühl, Sie zu fragen zu stellen und andere machen bitten, dass es viele junge Leute unter euch, die sind mutig und großzügig, alles zu verlassen, den Herrn eng im Priestertum oder Ordensleben zu folgen.

Dieser Priester Freund, der schreibt und nimmt fast 23 ordinierte Jahren wollte dieses Vertrauen zu machen ... Und mit Herz in der Hand sagt man ... Worth das ganze Leben für die Sache Christi und seines Evangeliums liefern!. .. Wie Johannes Paul II sagte uns, in Madrid: "Wenn Sie den Anruf Gottes in euch fühlen, ist großzügig, nicht Acalles"

Vielen Dank für das Lesen. Beten Sie für mich und für alle Priester und geweiht. Ich tue es für euch der Jungfrau am 4. Geheimnis des Rosenkranzes jeden Tag (ich alle jungen enthalten) Lady kümmert sich um alle seine Jugend und zeigt Ihnen den Weg zu Jesus zu kommen.

Sie können diese E-Mail an alle Freunde übergeben Sie sie denken, gut tun können.

Gott segne dich
http://infocatolica.com/?t=noticia&cod=28482
Ein katalanischer Priester


von esther10 06.02.2017 00:08

Boeselagers Pressekonferenz oder Wie ich mir die internationale Presse erziehe, indem ich Trump angreife
6. Februar 2017 Hintergrund, Lebensrecht, Papst Franziskus


2. Februar 2017: Erste Pressekonferenz von Großkanzler Albrecht von Boeselager. Im Bild v.l. Eugenio Ajroldi di Robbiate, Dominique De La Rocuefocauld-Montbel, Albrecht von Boeselager, Janos Esterhazy de Galantha und Mauro Casinghini.
(Rom) Der Tessiner Journalist Giuseppe Rusconi ist nicht erst seit seinem Artikel über die Amtsführung von Papst Franziskus (Mai-Ausgabe 2015 von Cicero) auch im deutschen Sprachraum kein Unbekannter. Sein Aufsatz war wie ein Stich ins Wespennest. Nun berichtete er auf seinem Blog Rossoporpora zum Malteserorden und dem Fall Boeselager.

Im ersten Satz geht es in der Wortwahl gleich zur Sache:

„Donnerstag, 2. Februar, Nachmittag, am Sitz der Auslandspresse in Rom fand die erwartete Pressekonferenz des Malteserordens nach dem Anschluß statt.“
Die Anspielung auf den Anschluß Österreichs an das Deutsche Reich vom März 1938 ist auf den nunmehrigen „Anschluß“ des Malteserordens an den Vatikan gemünzt.

Der Star? Albrecht Freiherr von Boeselager, der von Santa Marta wieder in den Sattel gehobene Großkanzler.“
„Wer heute der Herr im Malteserorden ist“


Drei Tage zuvor war die Pressekonferenz im Schaukasten am Sitz der Vereinigung der Auslandspresse in Rom angekündigt worden. Das Thema lautete: „Die Regierungsprioritäten des Malteserordens“. Angekündigt wurden Albrecht von Boeselager, Großkanzler, und Mauro Casinighi, der Direktor des italienischen Hilfswerks des Malteserordens. „Ja wie … nicht einmal Zeit, sich wieder ins Amt zu setzen, und schon kommt Boeselager zur Auslandspresse für eine Pressekonferenz?“, so Rusconi. „Warum diese Eile? Wird er mit der Unverfrorenheit des Siegers auftreten? Ist er besorgt über die schleichende Revolte in verschiedenen Teilen des Ordens? Will er die Weltmedien erziehen, indem er eine richtige Sichtweise der Fakten nahelegt?“

Der Pressesaal ist „gesteckt voll wie bei großen Anlässen von neugierigen Journalisten (und auch manchem Botschafter)“. Freiherr von Boeselager kam aber nicht nur mit dem angekündigten Casinighi, „der auf der Bühne kein Wort sagte“. Er ließ sich von Fürst Dominique de La Rochefoucauld-Montbel (Großhospitalier, Gesundheitsminister), von Janos Graf Esterhazy de Galantha (Rezeptor des Gemeinsames Schatzamtes, Finanzminister) und vom Leiter der Öffentlichkeitsarbeit des Ordens, Eugenio Freiherr Ajroldi di Robbiate, begleiten. Abwesend war hingegen Großkomtur Fra Ludwig Hoffmann von Rumerstein, der als Statthalter ad interim den Orden leitet.

Kurzum, alles „gerade richtig, um zu verstehen zu geben, wer heute Herr im ruhmreichen Ritterorden ist nach dem Anschluß, der von der argentinischen Barmherzigkeit zusammen mit den deutschen Finanz-Panzern durchgeführt wurde (mit dem aktiven Segen des mächtigen Kardinals Marx, Erzbischof von München-Freising, und damit eines glorreichen, allerkatholischsten Erzbistums, das heute ohne Seminaristen ist … ein echter pastoraler Erfolg!).“
„Der Sieger betritt den Saal“

Kurz bevor „der Sieger den Saal betrat“, wurde eine „Erklärung“ in Englisch und Italienisch ausgeteilt mit dem Titel: „Die Regierung hat im Respekt der Ordensverfassung ihre Führung wiederhergestellt“.


Rücken gekehrt: Boeselager gab zu verstehen, daß er für Kardinal Burke im Orden keinen Bedarf mehr habe.
„Einen französischen Kollegen hat das unwiderstehlich an jenes ‚L’ordre régne à Varsovie‘ erinnert, das von der Zeitung La Caricature dem General und Kriegsminister Bastien Sebastiani zugeschrieben wurde, der am 16. September 1831 mehr oder weniger auf diese Weise die Besetzung Warschaus durch russische Truppen zur Niederschlagung des polnischen Aufstandes kommentierte, der am 29. November 1830 losgebrochen war.“

Die Regierung hat ihre Führung wiederhergestellt“ war also das Leitmotiv der Pressekonferenz, die eine Stunde und 15 Minuten dauerte und „reich an nicht beweihräuchernden Fragen“ war.

Anfangs „faßte von Boeselager die Position des Ordens in sechs Punkten zusammen“. Dabei betonte er vor allem die „unwiderrufliche, unbestreitbare Treue“ des Ordens zum Papst, bei dem er sich, ebenso wie bei Kardinal Parolin, für „die enorme Hilfe“ bedankte – und die fünfköpfige Untersuchungskommission. Der Großkanzler betonte, daß „die Regierungskrise durch einen illegalen Akt ausgelöst“ worden sei, und hob das Bemühen hervor, „den Orden zur Normalität zurückzuführen“.

„Mit bebender Stimme“ gegen Trump

Der letzte Punkt, der vom wiedereingesetzten Großkanzler vorgetragen wurde, betraf die Einwanderungspolitik. „Mit bebender Stimme erklärte Boeselager unter anderem: ‚Wir verurteilen entschieden jede Diskriminierungspolitik […]. Wir sind alarmiert und besorgt über Positionen, die aufgrund ihrer Herkunft und Rasse diskriminieren […]. Die Geschichte hat bereits zahlreiche Beispiele geliefert, welche die dramatischen und schrecklichen Folgen einer Politik zeigen, die auf der Abstammung oder der Volkszugehörigkeit gründet.“

Läßt in diesen Tagen eine solche Art von Erklärung nicht unweigerlich an eine harte Kritik an der Einwanderungspolitik des neuen US-Präsidenten denken? Oder vielleicht Ungarns?“, so Rusconi.

„Auf unsere diesbezügliche Frage bemühte sich von Boeselager, in Deckung zu gehen, indem er anmerkte, daß es sich bei seinen Aussagen um grundsätzliche Erklärungen gehandelt habe, die nicht gegen bestimmte Personen (und daher auch nicht gegen Trump) gerichtet waren, daß es viele Staaten gebe, die die Rechte der Migranten verletzen, daß er nicht die ungarische Regierung angegriffen habe, daß Ungarn ‚einige historische Besonderheiten hat‘ … auf alle Fälle aber ‚werden wir die Leugnung unsere humanitären Prinzipien nicht akzeptieren‘.

„Die Antwort konnte mitnichten überzeugen. Wenn man den feierlichen Charakter und den historischen Augenblick des Angriffs berücksichtigt, kann man schwerlich leugnen, daß er in jedem Fall zumindest gegen Trump gerichtet war“, so Rusconi.

Einige Antworten Boeselagers zu speziellen Punkten

Die Antworten Boeselagers sind hervorgehoben.

Der Rücktritt von Großmeister Fra Matthew Festing

„Wir sind dem Großmeister dankbar, weil er es akzeptiert hat, seinen Rücktritt anzubieten […]. Der Großmeister wurde nicht hinausgeworfen, sondern er wurde auf pastorale Weise aufgefordert … es wurde ihm nahegelegt, zurückzutreten.“
Rusconi dazu: „So erhaben ist die Unschuld von Boeselagers!“

Die Souveränität des Ordens

„Auf unsere zweite Frage, ob es einen ‚Anschluß‘ des Malteserorden durch den Vatikan gegeben hat“:

„Ich denke, daß der Eingriff des Vatikans das Gegenteil eines Anschlusses war. Der Papst hat das Mögliche getan, um unseren Auftrag zu stärken, nicht ihn zu schwächen. Der Heilige Stuhl hat die Souveränität des Ordens nicht verletzt.“

Frage eines Kollegen: „Ein ausländischer Staat hat Euch gesagt, daß Eure Entscheidungen null und nichtig sind (Verweis auf den Brief vom 25. Januar von Kardinal Parolin)“:

„Der Brief von Kardinal Parolin hätte mißverstanden werden können, und das ist der Grund, weshalb der Papst danach einen anderen Brief geschrieben hat. Aber Kardinal Parolin mußte schnell handeln, er mußte nach Afrika reisen …“

Verteilung von Verhütungsmitteln durch Malteser International

„Mein Gewissen ist sauber. Als wir diese Programme entdeckt haben, haben wir sie alle bis auf eines abgebrochen. Ich bin der Lehre der Kirche treu.“
La Rochfoucauld fügte jedoch hinzu, daß es nicht immer leicht sei, die Prinzipien in bestimmten Situationen anzuwenden und gelegentlich „treten Fragen auf, für die es notwendig ist, innerhalb der Lehre der Kirche Lösungen zu finden“.

Dazu Rusconi: „Wir merken an, daß die Frage zahlreiche Projekte betrifft, an denen Malteser International gemeinsam mit der UNO beteiligt ist (war): nicht nur ‚eines in Myanmar‘ (wie gesagt und wiederholt wurde), sondern auch in Kenia und im Südsudan, zu unterschiedlichen Zeiten zwischen 2006 und 2015, wie von einer von Großmeister Festing gewollten ordensinternen Kommission 2015 entdeckt wurde. Zwischen 2006 und 2014 war von Boeselager Großhospitalier mit der Aufgabe die Aktivitäten von Malteser International zu beaufsichtigen.“

Die Zukunft von Kardinal Burke

Was wird aus Kardinal Burkes Stellung als Kardinalpatron des Ordens (päpstlicher Botschafter beim Orden) sobald die angekündigte Ernennung eines Päpstlichen Legaten erfolgt sein wird?

Ich denke, daß wir weder vorhersehen können noch kommentieren wollen, welche Rolle er in Zukunft haben wird […]. Wir bekräftigen den Willen, mit dem Päpstlichen Legaten zusammenzuarbeiten.“

Die Schenkung von 120 Millionen Schweizer Franken


Was hat es mit der Schenkung von 120 Millionen Schweizer Franken auf sich und was mit den dem Großkanzler zugeschriebenen Absichten, den Immobilienbesitz des Ordens in Italien in die Vatikanbank zu „überführen“? Auf die Frage antwortete Esterhazy de Galantha, der einen langen und detaillierten Exkurs über die Formalitäten zur Annahme von Schenkungen hielt.

„Dreieinhalb Sekunden Pause, und noch bevor er (eventuell) zur Schenkung und den Absichten fortfahren hätte können, nach denen gefragt worden war, nahm der eifrige Pressesprecher Eugenio Ajroldi di Robbiate (der bereits Zeichen von Nervosität zeigte, als die Frage gestellt wurde) ihm das Mikrophon ab und erteilte einem Journalistenkollegen das Wort für die nächste Frage. Wir können die Unruhe des Pressesprechers verstehen … bisher wird er nur wohlwollende Pressekonferenzen gewohnt gewesen sein in der Art: ‚Ja Marquis, natürlich Graf, bitte Herzog‘.“

Und noch einmal die Schweizer Franken

Was hat es mit dem Trust auf sich, der für die vorhin genannte Schenkung geschaffen wurde?

„Es gibt keine Verbindung zwischen dem Orden und dem Trust.“
Rückläufige Spenden?


„Wir haben etwas an Vertrauen bei den Spendern verloren. Der Rückgang ist aber nicht signifikant.”
Zusatz von de La Rochefoucauld: „Es ist nicht leicht für einen Spender. Das müssen wir zur Kenntnis nehmen. Das Schockierende war, daß einige Personen beschlossen haben, uns nichts mehr zu geben, weil sie glaubten, daß wir gegen den Papst waren.“

Dazu Rusconi: „Wir scheinen, aus dem Gesagten herauszuhören, daß die Schuld“ für den Rückgang „beim ehemaligen Großmeister Matthew Festing liegt, weil er Boeselager abgesetzt hat. Sind in Deutschland aber nicht schon vorher wegen des Konflikts Boeselager-Festing Millionen verlorengegangen?“

Text: Giuseppe Nardi
Bild: Avvenire/Formiche (Screenshots)
http://www.katholisches.info/2017/02/06/...trump-angreife/


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