Herzlich Willkommen, hier in diesem Forum....http://files.homepagemodules.de/b531466/avatar-4dbf9126-1.gif

NEUER BLOG von Esther

  •  

Blog Kategorien
Beliebteste Blog-Artikel
Blog empfehlen

Neueste Blog-Artikel
Letzte Kommentare der Blogs
  • Nur eine Anmerkung: Der Papst habe gesagt "ich werde keine Kinder sagen, weil der Teufel keine hat", er meint also, der Teufel habe keine Kinder. Das ist aber falsch. Joh 8,44 Ihr habt den Teufel zum Vater und ihr wollt das tun, wonach es euren Vater verlangt. Also: - Kennt der Papst das Evangelium nicht? - Denkt er dass, er es besser weiß? - Redet er Unfug, weil er unzurechnungsfähig ist? (hat...
    von Uli in Papst sagt am Vorabend des Mis...
  • Hallo ihr Lieben, ich denke es betrifft ganz viele Leute. Vor allem Kinder sind oftmals Opfer von Mobbingattacken. Gründe dafür gibt es unterschiedliche. Meistens allerdings geht’s ums aussehen oder das Herkunftsland. Allerdings kann das auch Lehrer an der eigenen Schule betreffen. Manche werden bewusst ausgegrenzt oder ähnliches. Gute Schulungen zu dem Thema habe ich hier auf der Heraeus Bildung...
    von KrisMob in Mobbing an deutschen Schulen: ...
  • Eine schöne Linkauswahl liebe Esther. Ich bin diesen Monat leider im Tansania Urlaub und deswegen verhindert sie sofort zu lesen, aber sobals ich zurück bin werde ich sie durcharbeiten. https://www.accept-reisen.de/
    von in Gestern haben die Gläubigen "V...
  • Liebe Mitchristen, hier etwas in eigener Sache, die ich Ihnen mitteilen möchte. Ja, wir, die wir noch Christen sind und sein wollen, für uns ist es nicht einfach mit unserem kath. Glauben. Gestern habe ich gelesen, dass Kardinal Burke sagte, er hat Angst, ja das wird uns wahrscheinlich auch so gehen. Denn wir wollen keine Spaltung, wie damals bei Luther, nein bestimmt nicht. Doch einfach ist es n...
    von esther10 in Angriff des Katechismus...
  • Ein Beitrag in eigener Sache: von www.anne.xobor.de blog-e75589-Sonnenwunder-VIDEO-wurde-in-Fatoma-am-wieder-gesehen-dieses-zeichen-hat-eine-grosse-Bedeutung-an-uns-umkehren-Rosenkranz-beten-wie-vor-jahren-auch-gesagt-Busse-tun.html Ja, ist auch sehr, sehr wichtig...die Bitte vom Himmel, zu befolgen. Herzl. Gruß Gertrud/Anne.
    von esther10 in Was können wir für 2017 erwart...

Die aktivsten Blogs
Kategorien
von esther10 10.12.2015 00:47

Familie



Oster kritisiert ZdK-Beschluss zu Homo-Paaren
Der Passauer Bischof sieht einen "dramatischen Kurswechsel"
Passau - 12.05.2015

Der Passauer Bischof Stefan Oster hat das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) scharf kritisiert. Am Montag bezeichnete Oster auf seiner Facebook-Seite einen einstimmigen Beschluss der ZdK-Vollversammlung vom vergangenen Wochenende zur Segnung

gleichgeschlechtlicher Partnerschaften als "nicht nachvollziehbar". Mit seiner Erklärung lasse das ZdK "wesentliche Aspekte des biblischen Menschenbildes" hinter sich.

Ein positives Eingehen auf diese Forderungen käme einem "dramatischen Kurswechsel" gleich. Betroffen wäre vieles, was die katholische Kirche bisher gültig über Ehe und Sexualität lehre.
Oster rügte insbesondere die "immer neu bemühte Berufung auf Papst Franziskus zur Untermauerung dieses neuen Programms". Es gebe "keine einzige öffentliche Äußerung des Papstes oder des bisherigen Lehramtes", die auch nur in die Nähe der ZdK-Forderung komme.

Die Familiensynode im Oktober in Rom werde "mit hoher Wahrscheinlichkeit" zeigen, dass Name und Programm von Franziskus für "das eigene politische, aber eben gerade nicht biblische Programm des ZdK instrumentalisiert" worden seien. Dass das Zentralkomitee diesen Weg "offenbar mit der größtmöglichen Mehrheit seiner Repräsentanten geht", sei für ihn "tatsächlich beunruhigend".

Der Bischof äußerte zugleich Verständnis dafür, wenn sich viele Katholiken "nach Texten wie diesem" heute nicht mehr vom ZdK vertreten fühlten. Dies sei "nicht primär diesen Katholiken selbst anzulasten". Vielmehr forcierten solche Entschließungen die Tendenz zur oft beklagten Lagerbildung in der Kirche.


ZdK fordert "vorbehaltlose Akzeptanz"

Das ZdK hatte am Samstag in Würzburg einstimmig ein Papier zur Bischofssynode im Herbst verabschiedet. Darin sprach sich die Vollversammlung für Formen der Segnung von gleichgeschlechtlichen Partnerschaften sowie von Partnerschaften Geschiedener aus. Entsprechende liturgische Formen müssten weiterentwickelt werden. Es brauche zudem eine "vorbehaltlose Akzeptanz des Zusammenlebens in festen gleichgeschlechtlichen Partnerschaften" und eine klare Positionierung gegen noch bestehende Ausgrenzungen homosexueller Menschen.

Das Katholikenkomitee betonte, dass auch in anderen Formen des gemeinschaftlichen Lebens Werte der Ehe gelebt würden, etwa das unverbrüchliche Ja zu der anderen Person und die stete Bereitschaft zur Versöhnung. "Diese Lebens- und Familienformen gilt es ausdrücklich wertzuschätzen, auch wenn sie nicht in der Form einer sakramentalen Ehe entsprechen."

Oster bemängelte diese Argumentation. Anstatt sich auf Werte zu berufen, hätte das ZdK lieber offen fordern sollen, "dass man damit auch die praktizierte Sexualität in nicht ehelichen Beziehungen endlich gutheißen, also segnen möge". Mit der Berufung auf gelebte Werte lasse sich zudem nicht begründen, warum ein Segen nur Zweierbeziehungen vorbehalten bleiben solle und nicht auf mehrere Personen ausgedehnt werden könnte, "wenn sie sich sexuell und auch sonst gut verstehen". (KNA)

Hintergrund


Das ZdK hat sich vor allem zu Ehe und Familie positioniert: Dazu gehört auch der Wunsch nach der Segnung gleichgeschlechtlicher Paare. Unklar dagegen bleibt, wie der Dialogprozess mit den Bischöfen weitergehen soll.
http://www.katholisch.de/
Zum Artikel "Langes Ringen"

von esther10 10.12.2015 00:45

Familie
"Zuwendung zur Lehre"

Katholikenkomitee antwortet auf Kritik von Bischof Oster
Bonn - 13.05.2015


Das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) wehrt sich gegen die scharfe Kritik des Passauer Bischofs Stefan Oster.

Dieser hatte auf seiner Facebook-Seite einen einstimmigen Beschluss der ZdK-Vollversammlung vom vergangenen Wochenende zur Segnung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften als "nicht nachvollziehbar" bezeichnet. Das ZdK, so Oster weiter, lasse damit "wesentliche Aspekte des biblischen Menschenbildes" hinter sich und leite einen "dramatischen Kurswechsel" ein, der vieles betreffe, was die katholische Kirche bisher gültig über Ehe und Sexualität lehre.

"Wer Brücken zwischen Lehre und Lebenswelt bauen will, wendet sich gerade nicht von dieser Lehre ab, sondern er oder sie wendet sich ihr zu", entgegnete ZdK-Generalsekretär Stefan Vesper am Dienstag in Bonn. Die Erklärung des höchsten repräsentativen Gremiums des deutschen Laien-Katholizismus vom Wochenende beginne mit dem "eindeutigen Bekenntnis" zur "sakramentalen Ehe als Modell für eine lebenslange Bindung", so Vesper.

Das ZdK stehe klar zu diesem Lebensmodell und ermutige Paare zum Eheversprechen und zur Gründung einer Familie: "Dieses fundamentale Bekenntnis stellt die ZdK-Vollversammlung bewusst an die erste Stelle."

"Diskrepanz soll überbrückt werden"

Allerdings erkenne das Gremium auch an, dass viele der Werte, "die die sakramentale Ehe als Bild für den Bund zwischen Gott und Menschen auszeichnen" heute auch "in anderen Partnerschafts- und Familienformen gelebt werden", betonte der ZdK-Generalsekretär weiter. Die Vollversammlung habe deshalb einige Punkte aufgelistet, "in denen sie den Bedarf sieht, eine Diskrepanz zwischen den Aussagen des päpstlichen Lehramtes und der auch von katholischen Gläubigen gelebten und erlebten Wirklichkeit in einer Gesellschaft mit vielfältigen sozial anerkannten Lebensformen zu überbrücken".

Oster kritisiert ZdK-Beschluss zu Homo-Paaren
Über seine Facebook-Seite meldet sich der Passauer Bischof Stefan Oster mit Kritik am Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK) zu Wort. Als "nicht nachvollziehbar" bezeichnet er den neuesten Beschluss des Laiengremiums zur Segnung von Wiederverheirateten und Homosexuellen.

Zum Artikel

Zu diesen Brücken gehöre aus Sicht des ZdK auch eine "Weiterentwicklung von liturgischen Formen, insbesondere Segnungen gleichgeschlechtlicher Partnerschaften, neuer Partnerschaften Geschiedener und für wichtige Weichenstellungen im Familienleben". Diese Äußerungen seien aber im Kontext der gesamten Erklärung zu sehen und kein Angriff auf die kirchliche Lehre, erklärte Vesper.

Für Debatte vor der Familiensynode

Zugleich sprach er sich für eine umfassende Debatte aus im Vorfeld der Weltbischofssynode im Herbst im Vatikan zu Fragen rund um Ehe und Familie. Dazu solle man aber den vollen Wortlaut der ZdK-Erklärung lesen und nicht nur einzelne Sätze.

Bischof Oster hatte in seinem vor allem in den sozialen Netzwerken vieldiskutierten Beitrag auch Verständnis dafür geäußert, wenn sich viele Katholiken "nach Texten wie diesem" heute nicht mehr vom ZdK vertreten fühlten. Dies sei "nicht primär diesen Katholiken selbst anzulasten". Vielmehr forcierten solche Entschließungen die Tendenz zur oft beklagten Lagerbildung in der Kirche. (KNA)

Vesper im Wortlaut: Eine wichtige Debatte!
Lesen Sie hier die gesamte Stellungnahme des ZdK-Generalsekretärs Stefan Vesper zum Facebook-Eintrag von Bischof Stefan Oster:

"Die ZdK-Vollversammlung benennt in der am 9. Mai 2015 in Würzburg beschlossenen Erklärung zentrale Punkte, die aus ihrer Sicht von besonderer Bedeutung für die im Oktober 2015 anstehende XIV. Ordentliche Generalversammlung der Bischöfe und für die Weiterentwicklung der Ehe- und Familienpastoral in den deutschen Diözesen sind. Die Erklärung beginnt mit dem eindeutigen Bekenntnis:

'In der sakramentalen Ehe als Modell für eine lebenslange Bindung sehen wir eine Verheißung für ein gelingendes Leben mit Gottes Hilfe. Wir bekennen uns zu diesem Lebensmodell und ermutigen Paare zum Eheversprechen und zur Gründung einer Familie.' Dieses fundamentale Bekenntnis stellt die ZdK-Vollversammlung bewusst an die erste Stelle. Die Wertschätzung von Ehe und Familie durchzieht alle Aussagen des ZdK seit jeher, sie ist auch der rote Faden der Stellungnahme des ZdK zu den Lineamenta der Bischofssynode vom 10. März 2015. Sie ist die Grundlage für alle weiteren Aussagen in der Erklärung vom 9. Mai in Würzburg.

Freilich erkennt die Vollversammlung in dieser Erklärung auch an, dass die Werte, die die sakramentale Ehe als Bild für den Bund zwischen Gott und Menschen auszeichnen, wie das unverbrüchliche Ja zu der anderen Person, die stete Bereitschaft zur Versöhnung sowie die Aussicht auf eine fruchtbare Beziehung im Austausch der Gaben der Personen, auch in anderen Partnerschafts- und Familienformen gelebt werden.

Die ZdK-Vollversammlung konkretisiert dies in einer Auflistung von Punkten, in denen sie den Bedarf sieht, eine Diskrepanz zwischen den Aussagen des päpstlichen Lehramtes und der auch von katholischen Gläubigen gelebten und erlebten Wirklichkeit in einer Gesellschaft mit vielfältigen sozial anerkannten Lebensformen zu überbrücken. Zu diesen Brücken gehört nach Auffassung der ZdK-Vollversammlung auch eine 'Weiterentwicklung von liturgischen Formen, insbesondere Segnungen gleichgeschlechtlicher Partnerschaften, neuer Partnerschaften Geschiedener und für wichtige Weichenstellungen im Familienleben'.

Diese Äußerungen sind im Kontext der gesamten Erklärung zu sehen. Ich möchte eines unterstreichen: Wer Brücken zwischen Lehre und Lebenswelt bauen will, wendet sich gerade nicht von dieser Lehre ab, sondern er oder sie wendet sich ihr zu. Das ist unser Anliegen. Der Glaubenssinn des ganzen Gottesvolkes, an den Papst Franziskus mit seinen vorbereitenden Umfragen zur Bischofssynode so eindringlich appelliert hat, muss in den Beratungen der Synode und in der Weiterentwicklung der Ehe- und Familienpastoral in den deutschen Diözesen wahrgenommen werden.
http://www.katholisch.de/
Die Debatte um all diese Fragen ist sehr wichtig und sollte in den Verbänden und Räten und allen Gruppierungen breit geführt werden. Ich lade dazu ein, den vollen Wortlaut der ZdK-Erklärung zu lesen."

von esther10 10.12.2015 00:45


Bande aus Biberach

Mutmaßliche Menschenhändler festgenommen
Die Polizei hat im Kreis Biberach eine Bande von mutmaßlichen Menschenhändlern festgenommen. Sie sollen junge Frauen aus dem Ausland zur Prostitution gezwungen haben.
Polizei Blaulicht Die Polizei hat im Kreis Biberach fünf mutmaßliche Menschenhändler festgenommen



Nach mehreren Monaten der Ermittlungen griff die Kriminalpolizei in der vergangenen Woche zu. Wie die Polizei erst jetzt mitteilte, wurden zeitgleich drei Wohnungen im Kreis Biberach durchsucht. Vier Männer und eine Frau im Alter zwischen 24 und 33 Jahren wurden festgenommen. Sie sitzen in Untersuchungshaft.
Opfer in dreckigen Wohnungen

Die Opfer aus Rumänien lebten nach Angaben der Polizei in mehreren Wohnungen im Landkreis Biberach. Die Unterkünfte seien dreckig und völlig überbelegt gewesen. Die Frauen hätten darüberhinaus zu wenig zu essen bekommen.

Die Opfer mussten täglich in Bordellen in Baden-Württemberg und Bayern anschaffen und ihren Lohn an die mutmaßlichen Menschenhändler abgeben. Um die Frauen gefügig zu machen, seien sie fast täglich geschlagen worden.
http://www.swr.de/landesschau-aktuell/bw...n7fn/index.html



von esther10 10.12.2015 00:39

Familie
"Theologisch nicht akzeptabel"

Deutsche Bischöfe kritisieren ZdK-Positionspapier zur Familiensynode
Bonn - 15.05.2015

Mit einem Positionspapier zur bevorstehenden Familiensynode hat das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) am Wochenende für Aufsehen gesorgt. Darin fordert das Laiengremium die Segnung von gleichgeschlechtlichen Partnerschaften sowie von wiederverheirateten Geschiedenen. Nachdem sich zu Beginn der Woche bereits Bischof Stefan Oster kritisch zu dem Beschluss geäußert hatte, meldete sich nun auch der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, zu Wort.

Das Dokument enthalte "einige Forderungen, die theologisch so nicht akzeptabel sind", sagte Marx in der Stellungnahme der Bischofskonferenz vom Freitag. Die Forderung nach einer Segnung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften und einer zweiten kirchlich nicht anerkannten Ehe sei mit der Lehre und Tradition der Kirche nicht vereinbar. Das gleiche sei bei einer 'vorbehaltlosen Akzeptanz' des Zusammenlebens in festen gleichgeschlechtlichen Partnerschaften der Fall, so Marx weiter.

Beide Themen bedürften einer weiteren theologischen Klärung und nicht vorschneller, plakativer Forderungen, sagte der DBK-Vorsitzende. "Eine sicher notwendige theologische Debatte und ein innerkirchlicher Dialog werden so nicht gefördert." Gleichzeitig betonte der Kardinal jedoch, dass der ZdK-Beschluss auch zahlreiche erfreuliche Aussagen enthalte, "die die theologische und gesellschaftliche Bedeutung der Familie hervorheben und die Förderung der Familie im kirchlichen Bereich und durch Politik und Gesellschaft fordern".


Scharfe Kritik von Bischof Oster

Bereits am Montag hatte der Passauer Bischof Stefan Oster auf seiner Facebook-Seite den ZdK-Beschluss als "nicht nachvollziehbar" bezeichnet. Mit seiner Erklärung lasse das Laiengremium "wesentliche Aspekte des biblischen Menschenbildes" hinter sich, so Oster. Ein positives Eingehen auf die Forderungen des ZdK käme einem "dramatischen Kurswechsel" gleich. Betroffen wäre vieles, was die katholische Kirche bisher gültig über Ehe und Sexualität lehre.

Linktipp: "Zuwendung zur Lehre"


Mit scharfer Kritik am Zentralkomitee der deutschen Katholiken hat Passaus Bischof Stefan Oster eine rege Debatte über das katholische Familienbild und die Segnung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften losgetreten. Das ZdK antwortete prompt.

Zum Artikel

Besonders rügte der Passauer Oberhirte die "immer neu bemühte Berufung auf Papst Franziskus zur Untermauerung dieses neuen Programms". Es gebe "keine einzige öffentliche Äußerung des Papstes oder des bisherigen Lehramtes", die auch nur in die Nähe der ZdK-Forderung komme. Deshalb habe er auch Verständnis dafür, wenn sich viele Katholiken "nach Texten wie diesem" heute nicht mehr vom ZdK vertreten fühlten. Dies sei "nicht primär diesen Katholiken selbst anzulasten". Vielmehr forcierten solche Entschließungen die Tendenz zur oft beklagten Lagerbildung in der Kirche.

ZdK weist Kritik des Passauer Bischofs zurück

ZdK-Generalsekretär Stefan Vesper hatte Osters Kritik bereits am Dienstag zurückgewiesen: "Wer Brücken zwischen Lehre und Lebenswelt bauen will, wendet sich gerade nicht von dieser Lehre ab, sondern er oder sie wendet sich ihr zu." Die Erklärung des höchsten repräsentativen Gremiums des deutschen Laien-Katholizismus beginne außerdem mit dem "eindeutigen Bekenntnis" zur "sakramentalen Ehe als Modell für eine lebenslange Bindung", so Vesper.

Um die Formulierungen des ZdK-Beschlusses wurde auf der Vollversammlung in Würzburg lange gerungen. So pochte der Jugenddachverband BDKJ etwa darauf, die Segnung gleichgeschlechtlicher Paare explizit in den fünf Seiten mit aufzunehmen, auch wenn dies implizit schon drin stand. BDKJ-Vorsitzender Wolfgang Ehrenlechner betonte, die Wertschätzung aller Formen der Partnerschaft sei jungen Menschen wichtig und liege ihnen näher, als etwa die Frage nach dem Umgang mit wiederverheirateten Geschiedenen. Beide Anliegen fanden letztendlich jedoch ihren Niederschlag in dem Papier.
http://www.katholisch.de/
Von Björn Odendahl

von esther10 10.12.2015 00:38




Ehe und Familie
Wen kann die Kirche segnen?

Bischof Oster und ZdK-Generalsekretär Vesper über die kirchliche Sexualmoral
Bonn/Passau - 09.12.2015

Es ist knapp ein halbes Jahr her, dass sich das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) zu den Themen Ehe, Familie und Sexualmoral positioniert und damit die eigenen Oberhirten gehörig verärgert hatte. Das Dokument enthalte "einige Forderungen, die theologisch so nicht akzeptabel sind", sagte der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, einige Tage nach der Veröffentlichung.

Denn die Forderung nach einer Segnung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften und einer zweiten kirchlich nicht anerkannten Ehe sei mit der Lehre und Tradition der Kirche nicht vereinbar, sagte Marx stellvertretend für die deutschen Bischöfe. Doch genau das hatte das ZdK auf seiner Vollversammlung in Würzburg Anfang Mai mit Blick auf die bevorstehende Familiensynode gefordert – wenn auch nach langem Ringen um die richtigen Formulierungen. Besonders scharfe Kritik an dem Papier kam aus Passau. In einem Facebook-Post sprach Bischof Stefan Oster von "nicht nachvollziehbaren" Beschlüssen und davon, dass die Erklärung "wesentliche Aspekte des biblischen Menschenbildes" hinter sich lasse.

Jetzt haben sich Bischof Oster und der Generalsekretär des ZdK, Stefan Vesper, im Passauer Bischofshaus zu einem Streitgespräch für die aktuelle Ausgabe der "Zeit"-Beilage "Christ & Welt" getroffen. Schnell wird dabei klar: Die Fronten sind verhärtet. Vesper plädiert für Reformen. Auch er sei dafür, Sexualität verantwortlich zu gestalten. "Das kann jedoch nicht bedeuten, alles abzuqualifizieren, was es an Zusammenleben außerhalb der Ehe gibt."


Oster: "Entweder Sex nur in der Ehe oder gar kein Sex"

Für den Passauer Oberhirten ist dagegen klar: "Entweder Sex nur in der Ehe oder gar kein Sex." Denn Sexualität habe ihren genuinen Ort in der Ehe zwischen Mann und Frau. Und weil die Lehre bisher nicht sage, dass Sexualität außerhalb der Ehe gut ist, könne ein solches Zusammenleben auch nicht gesegnet werden. Denn "benedicere", segnen, bedeute schließlich "gutheißen". Laut dem ZdK-Generalsekretär verdienen dagegen auch Paare, "die unverheiratet zusammenleben oder in zweiter Ehe miteinander verheiratet sind, unsere Wertschätzung". Segnen, benedicere, hieße demnach auch, für einen bestimmten Weg die Begleitung Gottes versprechen.


Stefan Vesper ist Generalsekretär des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK). KNA
Die Kritik, dass das ZdK mit seiner Sichtweise nicht mehr auf dem Boden der Lehre stehe, sei für Vesper verletzend und falsch. "Wir beten alle dasselbe Glaubensbekenntnis, wir gehen alle am selben Punkt los", sagt er. Doch die Lehre entwickle sich weite rund sei nicht statisch. Für Oster steckt hinter dem ZdK-Papier dagegen nicht der Wunsch, die Lehre der Kirche weiterzuentwickeln, sondern der Wunsch nach einer neuen Anthropologie.

Besonders zeigten sich die Differenzen zwischen den beiden Männern beim Thema Homosexualität. Für den promovierten Religionspädagogen Vesper muss sich die kirchliche Sexualmoral den Erkenntnissen der Humanwissenschaften stellen. "Wir wissen jetzt zum Beispiel, dass Homosexualität im Menschen angelegt ist", sagt er – und erntet prompt Widerspruch von Oster: "Wenn Sie mit 'angelegt' angeboren meinen, dann würde ich das anfragen." Für ihn sei das keine gesicherte naturwissenschaftliche Erkenntnis, so Oster.

Homosexualität nicht angeboren?

"Wenn man zum Beispiel eineiige Zwillinge untersucht, die getrennt voneinander aufgewachsen sind, dann kann es sein, dass einer heterosexuell orientiert ist und einer homosexuell", sagt der Passauer Bischof. Für ihn ist das ein Beweis dafür, dass Beziehungsqualität und Beziehungsfähigkeit reifen müssen. Dabei könnten "Varianten sexueller Orientierung entstehen", zu der eben auch die "homosexuelle Neigung" gehöre. Aber selbst wenn die Homosexualität angeboren sei, bleibe die Frage, ob "aus der Sicht des Glaubens auch schon eine Art Recht auf verantwortete sexuelle Betätigung" abgeleitet werden könne.

Zu theoretischen Gefechten zwischen Oster und Vesper kommt es dann bei der Frage nach den wiederverheirateten Geschiedenen. Was mit der dritten und vierten Partnerschaft sei, fragt der Bischof. Könne man diesen Menschen die Ernsthaftigkeit ihrer Absichten absprechen? Vesper jedoch spricht von Gewalt oder Suchtproblemen in der ersten Ehe. Und von einer zweiten Zivilehe, in der die Partner glücklich sind, gemeinsam Kinder haben, sie taufen lassen und zur Kommunion führen. Auch die dürften "nicht die Sakramente empfangen"? Auch hier keine Übereinkunft.


Stefan Oster im Porträt.

Bischof Stefan Oster kritisierte das Positionspapier des ZdK zu Ehe, Familie und Sexualmoral scharf. dpa

Die Frage, wie genau der Kommunionempfang für wiederverheiratete Geschiedene mit der Unauflöslichkeit der Ehe in Einklang gebracht werden könnte, lässt aber auch Vesper offen. "Ich glaube, es gibt irreparable Situationen", sagt er. Und dass sich die Kirche diesen in dem Bewusstsein stellen müsse, "dass die einmal gültig geschlossene sakramentale Ehe nicht aufgelöst werden kann". Oster verweist darauf, dass die Kirche die Trennung von Tisch und Bett kenne und auch um Paare in großer Not wisse. Das Problem entstehe eben erst mit der Wiederheirat. "Deshalb ist es auch wichtig, genau zu prüfen, ob eine sakramentale Ehe gültig zustande gekommen ist."

Vesper nimmt es mit Humor

Zum Schluss des Gesprächs zwischen Oster und Vesper wird es dann mehr oder weniger persönlich. Ob sich der heutige Bischof vor seiner Berufung an die Lehre der Kirche gehalten hätte, wurde er gefragt. Schließlich habe es da eine feste Freundin gegeben. "Nein", lautet Osters Antwort. Doch er "habe so etwas wie Bekehrung erlebt". Das Wort "Bekehrung" habe aber in den volkskirchlichen Strukturen und womöglich auch in ZdK-Strukturen kaum noch einen Klang.

Vesper nimmt diese Bemerkung mit Humor und verweist auf die vielen tiefgläubigen Menschen, "die gerade weil ihnen der Glaube und die kirchliche Beheimatung so wichtig sind, so ernsthaft um viele Fragen ringen". Und dann, ganz zum Schluss, wird man sich doch noch einig. Und zwar bei der Frage, warum es eigentlich gut sei, zu heiraten. "Um lieben und geliebt sein zu dürfen", sagt Oster. "Weil man liebt und weil man geliebt wird", sagt Vesper.
http://www.katholisch.de/
Von Björn Odendahl

von esther10 10.12.2015 00:36

Bistum Augsburg
Andreas Theurer: Ein evangelischer Pfarrer wird katholisch

17 Jahre lang war Andreas Theurer evangelischer Pfarrer. Bis er sich dazu entschloss, katholisch zu werden. Die Entscheidung hat sein Leben grundlegend verändert.



17 Jahre lang war Andreas Theurer evangelischer Pfarrer. Bis er sich dazu entschloss, katholisch zu werden.
Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Viele Jahre lang hat Andreas Theurer nach der richtigen Antwort auf diese eine Frage gesucht: Ist der evangelische Glaube wirklich der richtige für mich? Jetzt hat er sie gefunden. Er, der vor wenigen Monaten noch als evangelischer Pfarrer in seiner Gemeinde in Seewald-Göttelfingen bei Freudenstadt (Baden-Württemberg) predigte, hat sich im Oktober zum Katholiken firmen lassen.

«Es war eine langsame Entfremdung vom evangelischen Glauben», erzählt Theurer. Zwischen Katholizismus und Protestantismus gebe es grundlegende Unterschiede. «Ich habe für mich nach und nach festgestellt, dass die evangelische Kirche in vielen Punkten falsch liegt - und die katholische richtig», sagt er.

ANZEIGE

Der 46-Jährige glaubt nicht, dass die Ökumene ein realistisches
Zukunftsmodell ist. Anfang dieses Jahres traf er zusammen mit seiner Frau Gudrun dann die Entscheidung, die ihr Leben grundlegend verändern sollte: Die beiden - er Pfarrer, sie Landessynodale und Mesnerin - beschlossen, ihre Konfession zu wechseln und katholisch zu werden. Im Juli informierten die Theurers den Kirchenrat und baten um den Austritt aus der evangelischen Landeskirche Württemberg.

Die Landeskirche willigte ein, beide Seiten vereinbarten zunächst Stillschweigen, wie ein Sprecher der Landeskirche bestätigte. Im selben Monat veröffentlichte Andreas Theurer dann ein Buch mit dem provokanten Titel «Warum werden wir nicht katholisch?». Die Reaktion folgte prompt: Am 6. August wurde er wegen der Veröffentlichung von der evangelischen Landeskirche Württemberg mit sofortiger Wirkung suspendiert.

Aus der Zeitung hätten die Gläubigen seiner damaligen Gemeinde in Seewald-Göttelfingen von dem Konfessionswechsel ihres Pfarrers erfahren, erzählt er. «Ich wäre gerne noch die Sommerferien über Pfarrer geblieben und hätte das Amt ordnungsgemäß an meinen Nachfolger übergeben.»

Die Kirchenratsvorsitzende der Gemeinde, Heike Betz, sagt: «Es herrschte große Aufregung, Erschütterung und vor allem Unverständnis.» Dass jemand seinen Glauben wechsle, sei eigentlich nicht weiter schlimm. Schwieriger werde es aber, wenn es dabei um den Pfarrer selbst gehe. Ihrer Ansicht nach hat Theurer dadurch seine Glaubwürdigkeit in der Gemeinde verloren. Gegen die evangelische Landeskirche erhebt dieser schwere Vorwürfe: «Die Landeskirche wollte damals einen Keil zwischen meine Familie und die Gemeinde treiben.» Ein Sprecher der Landeskirche weist diesen Vorwurf als absurd zurück.

Die Suspendierung habe er damals als völlig falsch empfunden, sagt Theurer. Heute bezeichnet er den Rauswurf als eine «herrliche Werbeaktion» für sein Buch. «Natürlich will ich damit provozieren», sagt er über die Veröffentlichung. Sie solle ein Anstoß für andere Protestanten sein, ihren Glauben zu hinterfragen. Über den Verleger Peter C. Düren habe er auf der Suche nach einem neuen Arbeitgeber Kontakt zum Bistum Augsburg aufbauen können, sagt Theurer.

Inzwischen lebt er in Stadtbergen bei Augsburg und arbeitet als Referent im Institut für Neuevangelisierung. Seine Frau unterstützt die Hospizarbeit des Bistums. Weihbischof Florian Wörner, verantwortlich für das Institut, erklärt: «Er bringt eine große Offenheit mit sowie die Bereitschaft, sich in unserem Team zu integrieren und tatkräftig mitzuwirken.»

Irgendwann will Theurer, der 17 Jahre lang evangelischer Pfarrer war, wieder Pfarrer werden - diesmal katholischer. Einen Antrag zur Priesterweihe habe er bereits an die Glaubenskongregation des Vatikans gestellt, sagt er. Drei Jahre dauere das Aufnahmeverfahren samt den erforderlichen Fortbildungen mindestens.

Im Bistum Augsburg wäre Theurer damit nicht der erste. Günter Mäder war mehrere Jahrzehnte evangelischer Pfarrer, bevor er zur katholischen Kirche wechselte und zum Priester geweiht wurde. Mittlerweile ist der ehemalige Mitarbeiter der Männerseelsorge des Bistums im Ruhestand. Mäder unterstützte ihn bei seinem Konfessionswechsel und wurde sein Firmpate, wie Theurer sagt.

Die Söhne der Familie Theurer, Jacob (15) und Joachim (17), finden es gut, dass ihre Eltern offen dazu stehen, woran sie glauben. Die beiden bleiben aber erst einmal evangelisch. In die Glaubensfrage seiner Söhne will sich der Vater nicht einmischen. Die müsse jeder für sich selbst beantworten. Anja Steinbrecher, dpa
...
Andreas Theurer: Ein evangelischer Pfarrer wird katholisch - weiter lesen auf Augsburger-Allgemeine: http://www.augsburger-allgemeine.de/baye...id23003801.html


von esther10 10.12.2015 00:23





Aktualisiert am 10. Dezember 2015, 18:23 Uhr
Immer mehr minderjährige Flüchtlinge kommen ohne Begleitung nach Deutschland. Wer die Flucht übersteht, hat klare Ziele: Deutsch lernen, ein neues Leben beginnen - und das Schreckliche hinter sich lassen.

s ist nicht nur für die Jugendlichen eine Herausforderung, sondern auch für die Helfer. Die Arbeit mit ihnen erschüttert oft, zeigt aber auch, dass es funktionieren kann.

Sie alle haben große Träume für die Zukunft: Ein Junge erklärt im Gespräch, dass er Ingenieur werden will. Ein anderer träumt davon, Pilot zu sein. Zwei weitere möchten Filme machen, und dafür zurück nach Syrien gehen, um den Menschen hier zu zeigen, wie es wirklich in den vom "Islamischen Staat" besetzten Gebieten aussieht.

60.000 "UMF" in Deutschland
"Bei uns sind vor allem Jugendliche aus Afghanistan, Pakistan und Syrien - wenige auch aus Somalia und dem Senegal", sagt Juliane Wulf*.

Sie arbeitet bei einem katholischen Sozialverband und bringt rund 30 Jugendlichen montags bis freitags Deutsch bei. "Ihre Jungs" gehören zu den 60.000 unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge (UMF) in Deutschland.

Sie hatten Glück - sind in Deutschland angekommen und wurden auch nicht zurückgeschickt, weil sie beispielsweise nicht als minderjährig anerkannt wurden.

Der Jüngste in der Gruppe ist 14 Jahre alt. Es sind nur Jungen. "Ich glaube, es gibt fast keine unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge, die Mädchen sind. Die Flucht als Frau ist schon schwer, aber fast unmöglich als unbegleitetes Mädchen", sagt Juliane Wulf.

Fast eine Million Flüchtlinge

Flüchtlingskrise: Druck auf das Bundesamt und die Minister wächst.
Manche erzählen der Studentin von ihrer Flucht. Den meisten fällt es jedoch schwer: "Für viele ist es schmerzhaft, darüber zu reden."

Ein Afghane entschied sich beispielsweise für die Flucht, weil seine Familie von den Taliban getötet wurde, als er acht Jahre alt war. Danach musste er in Pakistan Teppiche knüpfen. Als er 14 war, entschied er sich zur Flucht. Er hatte nichts, was ihn dort gehalten hätte

"I just want to cry"
Die Jugendlichen seien laut Wulf in sehr unterschiedlicher psychischer Verfassung. Ein Junge aus Afghanistan habe eine sehr schlechte Impulskontrolle.

Harte Fassade, meint Wulf, "aber wir haben schon oft erlebt, wie er geweint hat." Man merke, dass es ihm nicht gut geht, er wolle jedoch nicht erzählen, was ihm passiert ist. "Das ist kein Einzelfall", weiß die Helferin.

"Er hat geantwortet: 'I just want to cry. I always want to cry'", erzählt Wulf.

Es gebe nicht genügend Ansprechpartner für die oft traumatisierten Jugendlichen, die in einer Unterkunft speziell für minderjährige Flüchtlinge ohne Familie leben.

Außerdem hätten die Bewohner den Eindruck, dass Syrer von den Betreuern bevorzugt würden: "Viele Pakistani fühlen sich benachteiligt. Manche gehen einfach unter", sagt Wulf.

Das sind keine unverschämten Teenager
Wer von den Betreuern nicht gemocht wird, läuft Gefahr, aus der Unterkunft gedrängt zu werden.

"Manche Betreuer verstehen nicht, dass das keine unverschämten Teenager sind. Diese Jungs haben Traumatisches erlebt, und das kann teilweise schwieriges Verhalten auslösen."

Allerdings sei niemand da, dem sich die Jugendlichen anvertrauen könnten. Keine erwachsene Bezugsperson, kein Familienersatz - der rechtliche Vormund besteht meistens aus Anwälten, die gleichzeitig die rechtlichen Angelegenheiten von zehn oder mehr minderjährigen Migranten gleichzeitig regeln müssen.


Bürokratische Hürden

Bild zu EU, Donald Tusk, Deutschland, Angela Merkel, Flüchtlingskrise, Europa
Eine Ohrfeige für die Kanzlerin

Klartext von EU-Ratspräsident Tusk zur Flüchtlingspolitik von Angela Merkel.
Wenn sie 18 werden oder ihr Deutsch gut genug ist, müssen die jungen Erwachsenen aus der Unterkunft für UMF in die normale Gemeinschaftsunterkunft wechseln. Ein tiefer Einschnitt.

Die Gemeinschaftsunterkunft ist in der Regel sicher, aber viele der Jüngeren fühlen sich dort nicht wohl.

"Zwei Syrer mussten gerade umziehen und sind jetzt todunglücklich. Sie teilen sich ein Zimmer mit zwei älteren Flüchtlingen, die ständig Party machen", sagt Wulf.

Die beiden würden deswegen nachts lange draußen umherlaufen, um nicht in ihr Zimmer zurück zu müssen.

Behörden sind überfordert
Abhilfe schaffen konnte früher ein Antrag auf Verlängerung der Jugendhilfe, doch die Behörden sind überfordert: Anträge bleiben schon seit Monaten liegen - es sind einfach zu viele.

Die meisten Flüchtlinge wollen hier studieren, meint Wulf. Für viele Jugendliche ist das allerdings unmöglich: "Wer über 16 ist, darf nicht mehr auf das Gymnasium. Ein total unnötiges, zusätzliches Hindernis."

Besonders unfair sei, dass die Zukunft der Flüchtlinge an solchen Regelungen scheitert. "Sie sind klug, sie könnten Abitur machen. Viele unserer Jungs müssen aber altersbedingt auf die Berufsschule und haben damit nicht die Möglichkeit, nach ihrem Abschluss zu studieren." Das müsse sich wirklich ändern, so Wulf.

Es kann funktionieren
Zumindest sei die Stimmung in den Unterkünften positiv. "Die Menschen hier wissen, dass sie den schlimmsten Teil hinter sich haben, und die Zukunft nur besser werden kann", meint die Studentin.

Als Frau müsse sie sich nie Gedanken machen, wenn sie "ihre Jungs" noch abends alleine besucht: "Ich habe einfach nur gute Erfahrungen gemacht. Alle sind immer freundlich und höflich, vor allem wenn man von Außen kommt."
http://www.gmx.net/magazine/politik/flue...ffnung-31181520
Anzügliche Kommentare oder Ähnliches habe sie noch nie gehört. "Von wegen Angst vor Vergewaltigung, das ist gar kein Thema."
http://www.gmx.net/magazine/politik/flue...chland-31029250




von esther10 10.12.2015 00:22

Der Journalist Constantin Schreiber gilt als Experte für den Nahen Osten. Im Interview erklärt er, warum dort niemand dem militärischen Engagement des Westens etwas Positives abgewinnen kann. Aus seiner Sicht ist ein Militäreinsatz genau die Reaktion, die die IS-Miliz mit den Anschlägen von Paris provozieren wollte.



Experte:Deutschland ist in die Falle getappt.

Von
Alexander Kohlmann
Aktualisiert am 10. Dezember 2015, 12:04 Uhr

Herr Schreiber, die deutsche Beteiligung am Krieg gegen den IS wird in Europa vor allem als solidarische Geste gegenüber Frankreich wahrgenommen. Wie beurteilt die Arabische Welt das verstärkte militärische Engagement des Westens und jetzt auch Deutschlands in Syrien?

Constantin Schreiber: Durch die Kriegsbeteiligung rückt Deutschland mehr in den medialen Fokus von Islamisten. Kurz nachdem der Bundestag dem Kriegseinsatz zugestimmt hatte, hat ein Account der der IS-Miliz zuzuordnen ist, mitgeteilt, "jetzt befindet sich Deutschland im Krieg gegen den Islam". Und es gab viele ähnliche Schlagzeilen, die in dieselbe Richtung zielten. "Auch das ist Deutschland", hat eine große Zeitung getitelt, die vorher immer sehr positiv über die deutsche Flüchtlingspolitik berichtet hatte.

Die Stimmung insgesamt ist sehr viel schwieriger geworden. In Tweets im Netz wird die Hoffnung geäußert, dass "die Schiffe und Flugzeuge der Invasoren auf den Grund des Mittelmeers sinken werden und all die ungläubigen Kreuzzügler mit sich nehmen werden". Man muss leider feststellen, dass das, was von Vertretern der Links-Partei während der Bundestagsdebatte gesagt worden ist, stimmt. Es passiert jetzt genau das, was der IS wollte – wir liefern den Islamisten die Vorlage, zu behaupten, der Westen führe einen Krieg gegen den Islam. Wir sind in die Falle getappt.

Bild zu Bundeswehr
Survival-Training und Testament
Wie sich Bundeswehrsoldaten auf den Anti-IS-Kampf in Syrien vorbereiten.
Welche Ziele werden dem Westen und Deutschland zugeschrieben?


Als Hilfe für Syrien nimmt diesen Militäreinsatz erstmal keiner war, weder die Sunniten, noch die Schiiten, noch die Kurden. Das militärische Vorgehen wertet auf syrisch-irakischer Seite niemand in irgendeiner Weise als Unterstützung, auch wenn wir in Deutschland gerne Teile der Bevölkerung schon als potentielle Verbündete sehen. Stattdessen glauben viele an eine angebliche zionistische Weltverschwörung, in der Israel und die USA sich vorgenommen hätten, die Muslime auszulöschen und dafür diesen Konflikt und sogar die Anschläge von Paris inszeniert hätten. Der Westen will in dieser Verschwörungstheorie nichts anderes, als die arabischen Länder besetzen – und die Kultur auslöschen.

...als Unterstützung gegen die IS-Miliz werden die Luftschläge überhaupt nicht wahrgenommen?

Nein. Ich glaube, es geht niemand davon aus, dass durch diese Militärschläge aus der Luft die Situation in irgendeiner Weise verbessert wird, sondern die Entwicklung wird eher als eine neue Eskalationsstufe betrachtet. Die allgemeine Wahrnehmung ist, dass der Westen nichts zur Lösung des Konfliktes beiträgt, sondern die Situation noch verschärft. Nach dem Motto, jetzt sind die Russen da, jetzt sind die Amerikaner da, die Franzosen und die Deutschen auch, die Hisbollah sowieso – und alle kämpfen irgendwie in Syrien gegeneinander. Dieser Einsatz wird nicht als Hilfsbeitrag wahrgenommen.

Verbirgt sich dahinter auch so etwas wie eine stillschweigende Unterstützung für die IS-Miliz?

Bei denjenigen, die sowieso mit dieser Ideologie sympathisieren, ist der Militäreinsatz natürlich noch einmal ein zusätzliches Argument, zu sagen, "wir haben es doch schon immer gewusst, die suchen nur nach Gründen, um arabische Städte zu bombardieren". Insofern spielen die Militärschläge eher dem IS in die Hände, als das es von irgendjemandem als Solidarität gegenüber Frankreich und Hilfe wahrgenommen würde, auch nicht von denjenigen, die den IS als Terrororganisation ablehnen.


200 Syrien-Kämpfer im Visier
Justizminister kündigt Null Toleranz gegen "radikale Terroristen" an.
Wie sieht das mit Russland aus? Werden die russischen Ziele anders gesehen als die westlichen?

Russland wird schon als ganz eigener Spieler gesehen. Das hat viel mit der Geschichte zu tun, weil Russland und Syrien schon immer eine besondere Verbindung hatten. Das syrische Regime wurde ja massiv von der Sowjetunion und später von Russland unterstützt, insofern wird da schon aus der historischen Genese heraus überhaupt keine Einigkeit oder Einheit zwischen der EU, dem Westen und Russland gesehen. Im Gegenteil, jeder geht davon aus, dass Russland seine ganz eigenen Ziele verfolgt. Und es ist auch in der arabischen Welt bekannt, dass Russland im Prinzip aus der westlichen Gemeinschaft ausgestoßen worden ist und jetzt versucht, durch eine eigene Außenpolitik so etwas wie eine Reputation zurückzuerlangen.


Also im Prinzip ist der vorherrschende Eindruck, dass alle Mächte der Welt sich mit undurchsichtigen Zielen auf dem Gebiet von Syrien versammelt haben?

Genau so ist die arabische Wahrnehmung. Man glaubt dort gerne an Verschwörungstheorien. Und gerade die sieht man durch die aktuelle Lage wunderbar bestätigt.

Die westliche Kriegstaktik in Syrien beschränkt sich derzeit ausschließlich auf Luftschläge, der Einsatz von Bodentruppen soll vermieden werden, wenigstens bisher. Wie wird das in der arabischen Welt bewertet?

In Bezug auf die deutsche Beteiligung wird in vielen Medien ganz klar formuliert, "was heißt denn hier nur Luftschläge? Wir trennen hier nicht zwischen einzelnen Ländern, die irgendetwas machen, sondern für uns ist das der Westen und der greift uns an". Unsere feine Trennung, das ist ja nur ein Luftangriff und kein Bodenkrieg, diese Unterscheidung kommt in der arabischen Welt überhaupt nicht an.


Das ist der neue IS-Henker
"Dschihadi Vladi" hat angeblich russischen Spion enthauptet.
Was glauben Sie persönlich: Wie nützlich sind die Luftschläge überhaupt, im Kampf gegen die Terrormiliz?

Mit der Entsendung von Bundeswehr-Kampfjets nach Syrien will Deutschland vor allem seine Solidarität mit Frankreich demonstrieren. Doch in der arabischen Welt wird das Engagement in Syrien oft ganz anders verstanden

Ich halte die Luftschläge für totalen Unsinn. Denn, dass es grundsätzlich nicht funktioniert, den Terror mit Krieg auszulöschen, das haben wir im Irak gesehen, das haben wir in Afghanistan gesehen. Diese Erfahrung haben viele Ländern überall auf der Welt machen müssen. So etwas kann überhaupt nicht gut ausgehen und mit Luftschlägen alleine schon einmal gar nicht. Ich glaube allerdings, dass nicht einmal der Einsatz von Bodentruppen dazu führen würde, dass wir in Syrien von Außen so etwas wie Frieden erreichen könnten. Das Negativbeispiel ist der Irak, wo die USA und westliche Verbündete es trotz einer massiven Truppenpräsenz über Jahre nicht geschafft haben, eine langfristige Stabilität aufzubauen.
http://www.gmx.net/magazine/politik/Kamp...syrien-31196136
http://www.huffingtonpost.de/2015/11/30/...utbrain-www-fol

von esther10 10.12.2015 00:18

Medienkompetenz gefragt: Wenn Smartphone & Co. zum Suchtmittel für Kinder werden
Veröffentlicht: 10. Dezember 2015 | Autor: Felizitas Küble

Von Prof. Dr. Albert Wunsch

Kaum aus der Schule, dem Kino oder der Dusche, sofort muss aufs Handy oder Smartphone geschaut werden. So befindet sich das High­tech-Teil, wenn es nach der Regel des Nachwuchses ginge, beim Essen oder den Hausaufgaben – in direktem Blickkontakt. Sie wollen sich mit Sohn oder Tochter beim Abholen von der Abend-Fete im Auto etwas unterhalten? Keine Chance, weil Ohrstecker plus Multi-Gerät jegliche Kommunikation vereiteln. albert_wunsch



Mehr als 300.000 Kinder und Jugendliche in Deutschland sind laut Experten gefährdet, eine Internetsucht zu entwickeln. Jedes fünfte Kind ist pro Tag länger als vier Stunden online. Der Trend zeigt steil nach oben.

So weisen bereits knapp fünf Prozent der 12- bis 17-Jährigen eine riskante Nutzung des Internets auf, mit deutlichen Zeichen einer Abhängigkeit. Das geht aus einer repräsentativen Studie des Meinungsforschungsinstituts Forsa im Auftrag der Krankenkasse DAK hervor, die soeben in Berlin präsentiert wurde.

Der Nachwuchs lebt im Online-Modus, schaut alle paar Minuten auf den Bildschirm, spielt stundenlang am Computer und findet dies ganz normal.

Nach 5 bis 6 Stunden Medienabstinenz zittern die Hände von Kindern wie bei Drogensüchtigen.

Nach der Forsa-Studie reagiert mehr als jedes fünfte Kind ruhelos und gereizt auf Einschränkungen in der Onlinenutzung. Viele Kinder nehmen sich zwar vor, nur eine bestimmte Zeit online zu bleiben. Doch rund die Hälfte der Kinder hält diese Grenze nicht ein.

Jedes zehnte Kind, so die Eltern, nutzen das Internet, um vor Problemen der wirklichen Welt zu fliehen. Mehr als 1000 Eltern von 12- bis 17-Jährigen sind in der Studie zur Internetnutzung ihrer Kinder telefonisch befragt worden. Damit ist es nach Angaben der DAK die erste Untersuchung, die sich bei dem Thema ausschließlich an Eltern und ihre Einschätzung wendet. I-Phone



Auffällig ist, dass etwa die Hälfte der befragten Eltern ihren Kindern keine zeitlichen Vorgaben für die Internetnutzung macht. Und so verbringen 54 Prozent der 12 bis 17-Jährigen an Werktagen mehr als zwei Stunden im Internet, jedes fünfte Kind bereits mehr als vier Stunden. An den Wochenenden schnellt die Nutzungsdauer nach oben, da verbringt bereits jedes fünfte Kind mehr als sechs Stunden pro Samstag oder Sonntag im Netz. Das Internationale Zentralinstitut für Jugend- und Bildungsfernsehen empfiehlt, ab einem Alter von elf Jahren maximal eine Stunde am Tag vor Computer oder Spielekonsole zu sitzen, ab 14 Jahren 1,5 Stunden.

Und wenn Eltern hier doch regelnd eingreifen wollen, schalten die Kinder auf schroffe Abwehr und zeigen deutliche Entzugs-Erscheinungen, wenn ihnen der permanente Blick auf den Mini-Bildschirm fehlt.

Diverse Geräte einschalten und unterschiedlichste Programme händeln zu können, ist kein Beleg für Medienkompetenz. Aber mit Herz, Verstand und in Verantwortung den Ausschaltknopf zu betätigen, drückt echte Medien-Kompetenz aus.

Das Problem vieler Eltern scheint zu sein, dass sie selbst den sinnvollen Umgang mit diesen Geräten nicht erlernten und/oder die offensichtlichen Gefahren nicht erkennen (wollen). Denn auch Erwachsene haben reichlich Probleme, zum rechten Zeitpunkt den Ausschalter von Medien-Geräten zu betätigen.

So rufen in den meisten Familien die Umgangsgewohnheiten des Nachwuchses mit diesen zum Status-Symbol geworden Geräten nach Regelungen. Aber was sollte geregelt werden? Geht es um Nutzungszeiten, Inhalte oder Einsatzfelder? Wo ist ein Maßstab zu finden? Wie kommen Vereinbarungen zustande? Und welche Konsequenz setzt ein, wenn der Nachwuchs die Vereinbarungen ‚vergessen’ hat oder einseitig für ungültig erklärt? IMG_1061



Sich selbst als ‚liberal’ bezeichnende Eltern könnten sich verwundert die Augen reiben und fragen, was sie denn damit zu haben. Schließlich gehört der Einsatz von High­tech-Geräten zum modern Leben. Kinder bzw. Jugendliche müssen halt damit ihre Erfahrungen machen. So wächst Medienkompetenz. Da sollten wir unseren Kindern keine Vorschriften machen. Und die Zeiten autoritärer Ansagen sind nun mal vorbei. Das zukünftige Leben ist halt digital.

Da diese Haltung heute sehr weit verbreitet ist, hier eine kurze Verdeutlichung:

Wer so den Begriff ‚liberal’ zu nutzen sucht, zeigt nicht nur Inkompetenz im Ungang mit einem für die Menschheit wichtigen Begriff, sondern klammert gleichzeitig aus, das Freiheit ohne Verantwortung schnell zu Egoismus, Willkür und (Selbst-)Zerstörung führt. Denn die – zu häufig auch in anderen Erziehung-Feldern – beobachtbare Grundhaltung: ‚Da halte ich mich raus, das soll halt jeder selber wissen, ich möchte keine Position beziehen’, ist im Grunde eine pädagogische Bankrotterklärung gegenüber den uns anvertrauten Kindern und Jugendlichen.

Kein vernünftiger Mensch käme auf die Idee, Kindern das Fahrradfahren auf Autobahnen oder Jugendlichen den Umgang mit gefährlichen Substanzen im Chemie-Labor per Selbstüberlassung erlernen zu lassen. Mit großer Gewissheit würde auch niemand zulassen, dass Kinder ständig einen ‚Flachmann mit Hochprozentigem’ in der Tasche oder in der Hand tragen würden. Aber beim Suchtmittel Smartphone wird auf Ignoranz geschaltet.

Kinder und Jugendliche benötigen keine abtauchenden Väter und Mütter, sondern Anleitung, Begleitung und Rückmeldungen, ob diese nun korrigierend oder verstärkend sind. Und je mehr Gefahren im Umgang mit Dingen zu erwarten sind, je umfangreicher sind Einübungsfelder und Schutzmaßnahmen notwendig.

Moderne Medien zu verteufeln ist genauso unsinnig, wie sie zu vergöttern. Der verantwortliche Umgang entscheidet darüber, ob eine Handlung verwerflich oder förderlich, schlecht oder gut ist, dem Zusammenleben dient oder dieses zerstört. Dies sind die Basis-Kriterien wirklicher Medien-Kompetenz.

Wer ständig online ist, verliert den Zugang zu sich selbst

Eine ständige mediale Präsenz schadet nicht nur der Gesundheit der Kinder und Jugendlichen, sondern genau so den nach Jahren Erwachsenen, ob es dabei um reale Kontakte in Familie oder Freundeskreis geht. Zusätzlich machen die – hoffentlich verantwortlich handelnden – Eltern zu häufig einen fatalen Transferfehler: Sie schließen von der eigenen privaten und beruflichen Anwendung der Geräte pauschal darauf, dass Kinder sie genauso sinnhaft und dosiert nutzen wie sie. prolifeusa



In einem Interview äußert Uwe Buermann, ein pädagogisch-therapeutischer Medienberater: „Wenn wir das denken, dann versündigen wir uns an unseren Kindern, weil wir im einzelnen gar nicht genau wissen, was sie damit machen und was sie genau wollen. Medienkompetenz erwerben die Kinder nicht am Computer, sondern in der Familie und in der Schule, wo sie an das Wissen und die gesellschaftlichen Werte herangeführt werden. Nur so kommen sie in die Lage, Medien angemessen zu verwenden.“

In welchem Umfang Eltern aber in einer Mischung aus Begrenztheit und Trägheit manchen Medienkonsum-Missbrauch direkt – wenn auch unreflektiert – ermöglichen, wird an folgenden beispielhaften Geschehnissen deutlich.

Da klagt Vater B innerhalb eines Beratungsgespräches, dass der Sohn bis mitten in der Nacht auf seinem Zimmer per Smartphon oder PC im Internet surfen würde. Alle Ermahnungen seinen bisher folgenlos geblieben. Da ich wusste, dass er Elektro-Ingenieur von Beruf war, fragte ich ihn leicht schmunzelnd: ‚Und weshalb hat das WLAN keinen Schalter’? – Da erhielt eine Erzieherin, als sie in Reaktion auf ein kräftiges Pflaster zwischen Daumen und Zeigefinder die 5jährige Kati fragte, was denn da passiert sei, die Antwort: ‚Papa und ich haben zu lange mit der Wii gespielt, da fing die Hand auf einmal zu bluten an.“

Auch Schulen mogeln sich zu oft aus ihrer Mitverantwortung

Keine oder halbherzige Regeln prägen meist den Umgang mit Handy, Smartphone und Co. auch in der Schule. Mal gibt es relativ klarere Regeln, welche aber im Alltag durch Ignoranz – der gebannte Blick unters Pult bei gleichzeitig aktivem Fingereinsatz bleibt ja sehenden Lehrkräften nicht verborgen – außer Funktion gesetzte werden. Das Handlungsmuster des Wegsehens belegt dann, dass der Einsatz des Multigerätes während des Unterrichts folgenlos bleibt.

Existiert z.B. die klare Regeln, dass im Unterricht subversiv zum Einsatz gekommene Smartphones im Schulsekretariat für 3 Tage eine Auszeit erhalten, stehen am Nachmittag die Eltern in der Schule, um das Gerät abzuholen, weil Schulen ja kein fremdes Eigentum konfiszieren dürfen und Wegschließen als unpädagogische Maßnahme diskreditiert wird. Meist ist dann die Folge, dass Sohn oder Tochter am nächsten Tag triumphierend erneut das Superteil im Unterricht zum Einsatz bringen.

Es gibt noch viel zu wenig Schulen, die mit den Eltern vertraglich vereinbarten, dass zum Unterrichtsbeginn alle Smartphones und weitere Wertgegenstände in ein persönliches Schließfach und erst nach dem Unterricht wieder dort heraus kommen.

Dann wird der Unterricht nicht ständig gestört, die Konzentration liegt beim Lehrstoff und nicht in medialen Scheinwelten, in den Pausen finden wieder echte Sozial-Kontakte statt und Anzeigen im Sekretariat: ‚Mein Smartphon wurde durch XY beschädigt, mir wurden folgende Wertsachen geklaut’ gehen auf Null. Dazu der Leiter einer solchen Schule in Wiene: ‚Wir haben uns viele zu lange mit kaum umsetzbaren Zwischenlösungen aufhalten lassen. Jetzt besteht Klarheit, die allen gut tut. Und das Thema Medienkompetenz ist bei uns eine Querschnittsaufgabe, nicht nur im Umfeld der Arbeit mit den Schul-Rechnern’.

Ein Kinder-Handy für wichtige Telefonate ab der weiterführenden Schule reicht völlig aus. Für den Einsatz dieser Medien hier einige Eckpunkte, die mit Sohn oder Tochter – möglichst vor dem Erwerb – zu klären und schriftlich festzuhalten sind: Die Einsatzzeiten über Tag werden kontingentiert. Führen echte Sozialkontakte und Draußen-Spielzeiten ein Schattendasein, kommt das Mutigerät für einige Stunden ins Aus. In der Zeit von 20 / 22 Uhr bis nach dem Frühstück haben Handys & Co. Nachruhe. Dazu kommen die Geräte in eine Ablage in der Gardarobe. Falls sich ein PC im Kinderzimmer befindet – was keinesfalls empfehlenswert ist – wird dass WLAN-System ebenfalls für die Nacht ausgeschaltet oder das Netzwerkkabel zum Smartphon gelegt.

Bei Malzeiten, Familienfesten und Hausaufgaben erhalten Handys & Co. einen Platzverweis. Mit den Kindern wird gemeinsam ein Passwort für das Gerät festgelegt und geklärt, welche Aktionen, Seiten oder Nutzungsbereiche tabu sind, in welchem zeitlichen Umfang eine Nutzung pro Tag höchstens erfolgen soll und in welchen Abständen mit dem Kind die Nutzungs-Chronik durchgeschaut wird. Danach steht die Klärung von Konsequenzen an, was denn von Sohn oder Tochter eingebracht wird, wenn die Regel verletzt wurde. Erst dann kommt das Gerät zum Einsatz.

Hier ein Facebook-Praxis-Tipp der besonderen Art, wenn vorher keine Regeln geschaffen wurden: „Liebes Kind, diese Woche gibt es jeden Tag ein neues WLAN-Passwort. Es wird grundsätzlich erst dann eingeschaltet, wenn die Schularbeiten fertig sind. Heute steht zusätzlich an: Zimmer aufräumen, abspülen, den Müll raus bringen. Herzlichst deine Mama und Papa.“

Existiert ein gutes Miteinander zwischen Eltern und Kindern, führen solche Regelungen zu spürbaren Entspannungen. Das Kind wurde nicht mit Verboten zugeschüttet, sondern statt dessen die eigene Mündigkeit gefördert. Gibt es einen Nach-Regelungsbedarf, setzen sich die Beteiligten zusammen und klären diesen. So wächst in Freiheit und Verantwortung die Fähigkeit des Kompetenzerwerbs, weit über den Einsatz von Handy, Smartphone und Co. hinaus.

Und wenn der Nachwuchs zu vehement unter Verweis auf Alter und angebliche Freiheitsrechte jegliche elterliche Regelungsversuch zu boykottieren versucht, dann wird die Verhandlungs-Bereitschaft oder Regelungs-Einsicht recht schnell wachsen, wenn mal eine Zeit keine WLAN bzw. Netzwerk-Verbindungen im eigenen Zimmer existiert und das ach so geliebte zweite ICH, welches sich Smartphone nennt, in Schutz-Verwahrung genommen wird.

Hier noch einmal Uwe Buermann: „Echte Medien-Kompetenz, die wir uns alle von Herzen wünschen, beginnt mit Medien-Abstinenz – nicht im Sinne der Bewahrpädagogik, nein, im Sinne der Fähigkeitsbildung, die es braucht, um Medien sinnvoll zu nutzen.“

Anschrift unseres Autors: Dr. Albert Wunsch, 41470 Neuss, Im Hawisch 17

Dr. Albert Wunsch ist Psychologe, Diplom Sozialpädagoge, Diplom Pädagoge und promovierter Erziehungswissenschaftler. Bevor er 2004 eine Lehrtätigkeit an der Katholischen Hochschule NRW in Köln (Bereich Sozialwesen) begann, leitete er ca. 25 Jahre das Katholische Jugendamt in Neuss. Im Jahre 2013 begann er eine hauptamtliche Lehrtätigkeit an der Hochschule für Ökonomie und Management (FOM) in Essen / Neuss. Außerdem hat er seit vielen Jahren einen Lehrauftrag an der Philosophischen Fakultät der Uni Düsseldorf und arbeitet in eigener Praxis als Paar-, Erziehungs-, Lebens- und Konflikt-Berater sowie als Supervisor und Konflikt-Coach (DGSv). Er ist Vater von 2 Söhnen und Großvater von 3 Enkeltöchtern.

Seine Bücher: “Die Verwöhnungsfalle” (auch in Korea und China erschienen), “Abschied von der Spaßpädagogik”, “Boxenstopp für Paare” sowie “Mit mehr Selbst zum stabilen ICH – Resilienz als Basis der Persönlichkeitsbildung” lösten ein starkes Medienecho aus und machten ihn im deutschen Sprachbereich sehr bekannt.

Weitere Infos: www.albert-wunsch.de

von esther10 10.12.2015 00:13


Guineischen Kardinal Robert Sarah, Präfekt der vatikanischen Kongregation für den Gottesdienst und die Sakramentenordnung

NACHRICHTEN-KATHOLISCHEN KIRCHE Mon 30. November 2015 - 11.12 Uhr EST

Vatikan Liturgie Chef wider Franziskus auf Kommunion für Nicht-Katholiken

katholisch, Kommunion Für wiederverheiratete, Franziskus, Robert Sarah

ROM, 30. November 2015 (Lifesitenews) - Der Vatikan Kardinal verantwortlich für Liturgie und die Sakramente hat stark der Tradition der Kirche verteidigte beim Empfang der Kommunion im Zuge der Franziskus 'Kommentare zu einer lutherischen Frau darauf hindeutet, konnte sie im Gewissen zu wählen erhalten.

Im Gespräch mit Aleteia Reporterin Diane Montagna, sagte Kardinal Robert Sarah, "Interkommunion wird nicht zwischen Katholiken und Nicht-Katholiken gestattet. Sie müssen den katholischen Glauben zu bekennen. Ein nicht-katholischen kann nicht die Kommunion empfangen. Das ist sehr, sehr klar. Es ist nicht eine Frage der folgenden Ihr Gewissen. "

STORY: Papst-Beratung lutherische Frau: Ein Hinweis darauf, wie er auf Kommunion für die "heiratete" herrschen?

In Reaktion auf eine lutherische Frau sucht zu gehen, um mit ihrem katholischen Ehemann Kommunion, sagte Franziskus: "Es gibt Fragen, die nur, wenn man ehrlich mit sich selbst und der kleinen theologischen Licht man muss, um auf die eigene reagiert werden. Überzeugen Sie sich selbst. "Der Papst, der zu einer lutherischen Gemeinde gesprochen wurde in Rom am 15. November aufgenommen, dass sowohl Lutheraner und Katholiken glauben, dass der Herr in der heiligen Kommunion-Gegenwart, und dass es zwar" Erklärungen und Interpretationen ", die sich unterscheiden kann," Leben ist größer als Erklärungen und Interpretationen. "

Franziskus Schluss war es nicht in seiner Kompetenz, damit eine lutherische Frau die heilige Kommunion mit ihrem katholischen Ehemann zu erhalten, sondern um ihre Frage zu beantworten, sollte sie, "Sprechen Sie mit dem Herrn und dann nach vorne zu gehen."

"Eine Person kann nicht entscheiden, ob er in der Lage, Kommunion zu empfangen ist. Er hat die Herrschaft der Kirche zu haben."
Aber Kardinal Sarah, der als Präfekt der Kongregation für den Gottesdienst und die Sakramentenordnung dient, widersprach diesem Vorschlag. "Es ist nicht, dass ich zu dem Herrn, um zu wissen, ob ich zur Kommunion gehen, zu sprechen", sagte er. "Nein, ich muss wissen, ob ich in Übereinstimmung mit der Herrschaft der Kirche."

"Es ist nicht ein persönlicher Wunsch oder ein persönlicher Dialog mit Jesus, der festlegt, ob ich Kommunion in der katholischen Kirche empfangen. Wie kann ich wissen, dass der Herr wirklich sagte: '. Kommen Sie und empfangen My Body' Nein. Eine Person kann nicht entscheiden, ob er in der Lage, Kommunion zu empfangen ist. Er hat die Herrschaft der Kirche haben: das heißt, dass eine katholische, in einem Zustand der Gnade, richtig verheiratet [wenn verheiratet].

Der Kardinal warnte davor, dass, wenn die heilige Kommunion nicht korrekt empfangen es wäre kein Vorteil für die Einheit, aber zitieren St. Paul, sagte er: "Wir werden unsere Verurteilung zu essen."

Sehen Sie das vollständige Interview auf Aleteia hier.
https://www.lifesitenews.com/news/vatica...-for-non-cathol

**************************


Franziskus grüßt eine lutherische Frau Augenblicke, bevor sie darauf hindeutet, 'vorwärts' konnte die heilige Kommunion.
*
Papst-Beratung lutherische Frau: Ein Hinweis darauf, wie er auf Kommunion für die "heiratete" herrschen?
katholisch, Kommunion Für wiederverheiratete, Franziskus

ROM, 20. November 2015 (Lifesitenews) - In einer Rede vor einer Versammlung von Lutheranern Sonntag, Franziskus sagte eine lutherische Frau fragen Empfang der Kommunion mit ihrem katholischen Ehemann "vorwärts gehen" von individuellen Gewissens geführt.

Obwohl nicht Magisterial, scheint es doch, dass Franziskus anzeigt Meinungsverschiedenheiten mit der traditionellen Lehre der Kirche gegen Interkomm. Der Kommentar ist eine seiner expliziten on-the-record Vermerke von einer Liberalisierung Ansatz, wer die heilige Kommunion in der katholischen Kirche empfangen kann. Nach einer anonymen Quelle in der Nähe des Vatikans, das Sprechen mit dem National Catholic Register, war der Kommentar eines "Überquerung des Rubikon Moment", das heißt "spöttisch Lehre."

Bemerkungen des Papstes haben Erwartung, dass er der Kirche Verbot der Zulassung von wiederverheirateten Geschiedenen, die in Ehebruch zur Heiligen Kommunion in seinem post-synodale Apostolischen Schreiben Reverse intensiviert. Außerdem mit persönlicher Beauftragter des Papstes an die Synode und weit angepriesen begünstigt amerikanische Sohn - Chicago Erzbischof Blase Cupich - mit einer Offenheit für homosexuelle Paare auch in der Lage, Kommunion vorgeschlagen, wird die Position des Papstes, auch an dieser Front zu Spekulationen überlassen.

Der Papst begann seine Antwort auf die lutherische Frau erinnert Gelächter und Applaus, als er sagte: "Die Frage, teilen das Abendmahl ist nicht leicht für mich, vor einem Theologen wie Kardinal Kasper zu reagieren, vor allem - Ich habe Angst "Kardinal Walter Kasper, der Mann für die erste Vorschlag, Kommunion für die wiederverheirateten Geschiedenen ermöglichen verantwortlich, begleitete den Papst bei seinem Besuch in der lutherischen Kirche.

Zum Abschluss seiner Rede sagte der Papst:

Es ist ein Problem, jeder muss zu beantworten, aber ein Pastor-Freund sagte einmal zu mir: "Wir glauben, dass der Herr es vorhanden ist, ist er anwesend. Sie alle glauben, dass der Herr vorhanden ist. Und so was ist der Unterschied? "-" Wie, es gibt Erklärungen, Interpretationen "Das Leben ist größer als Erklärungen und Interpretationen.. Beziehen sich immer wieder auf Ihre Taufe. "Ein Glaube, eine Taufe, ein Gott." Dies ist, was Paulus sagt uns, und dann nehmen Sie die Konsequenzen von dort. Ich würde nicht jemals wagen, dies zu ermöglichen, denn es ist nicht meine Kompetenz. Eine Taufe, ein Herr, ein Glaube. Sprechen Sie mit dem Herrn und dann nach vorne zu gehen. Ich wage es nicht, etwas zu sagen.

Obwohl einige haben die Erläuterungen sind wie gemacht "pastoralen", bekannte Blogging-Priester und ehemalige anglikanische Vater Dwight Longenecker befragte sie auf dieser Erde. "Es ist sehr schön des Heiligen Vaters freundliches zum lutherischen Frau des katholisch zu sein, aber es gibt noch eine andere Seite der Frage", schrieb er in seinem Blog. "Er ist sehr pastoral zum protestantischen aber wie pastoral ist er an diejenigen von uns, zum katholischen Glauben zu konvertieren?"

"Einige von uns haben sich praktisch alles gegeben, um zum Katholizismus zu konvertieren," fügte er hinzu. "Wir haben Karriere, Immobilien, Familie und Zukunft gegeben und trat in die katholische Kirche so einfach Bittsteller. Wir haben große Opfer für die Einheit der Kirche gemacht. Wenn ein katholischer Pfarrer beugt sich nach hinten, um jedes Objekt möglich, dass ein Protestant zu machen und Hinweise, dass es okay für sie katholische Kommunion zu empfangen, wie "Pastorale" ist, dass die Männer und Frauen und ihre Familien, die so viel gegeben haben, weil sie wirklich glaube, es war ein Unterschied zwischen lutherischen und katholischen und dass es sich lohnt alles aufzugeben, um in voller Gemeinschaft sein? "

Rocco Palmo, Autor der bekannten Kirche beobachten Blog Whispers in der Loggia, spekuliert, dass der Papst muss für die Frage im Voraus vorbereitet worden. Er schreibt: "Nachdem eingesetzten F & A als Lieblingsformat mit keinen Mangel an Gruppen über die Zeit, wird Papa Bergoglio üblicherweise der Fragen, die mit ihm im Voraus gestellt werden begutachtet - und angesichts der Situation hier, es praktisch unmöglich zu glauben, dass sein würde Francis nicht das Thema gehen davon kommen. "


von esther10 10.12.2015 00:10

Hat Synode 'Way of-Begleitung' auf gebe Church at Risk der faktischen Schisma?

KOMMENTAR: Unter Berücksichtigung unterschiedlicher regionaler Praktiken in Bezug auf Empfang der Kommunion verursacht ernste Uneinigkeit und Verwirrung unter den Gläubigen. Zweitens aus vier Teilen.


von E. CHRISTIAN BRUGGER 2015.12.09


Detail eines Glasfenster aus Malaga, Spanien, der Darstellung der Hochzeit in Kana.

Die katholische Kirche kann nicht erlassen die Synode Abschlussbericht vorgeschlagenen "Weg der Begleitung und Unterscheidungsvermögen" in Bezug auf den Empfang der Kommunion von geschiedenen-wiederverheirateten Katholiken, ohne zu versagen in ihrer Mission, um die Jünger Jesu zu lehren, alles, was er befohlen habe (Matthäus 28:20 ).

Auf diese Weise wird die Kirche Grab Uneinigkeit und Verwirrung unter den Gläubigen führen, geben Skandal (das heißt, würde als Anreiz zur Sünde zu dienen), ohne eine legitime und bestimmte und ungerecht, die treuen Ehegatten und unschuldige Kinder derer, die zivilrechtlich wieder heiraten Demonstration der Nichtigkeit der ersten Ehe.

Wenn die Kirche waren autoritativ, um den "Weg der Begleitung und Unterscheidungsvermögen" zu genehmigen, wie in den Absätzen 84 bis 86 festgelegt, wäre es im Herzen der kirchlichen Einheit zu schlagen. Einige Katholiken würde das Scheitern, um die traditionelle Ausschluss vom heiligen Kommunion durch eine wieder geltend zu interpretieren "Hermeneutik der Kontinuität", und andere würden sie durch eine "Hermeneutik des Bruchs" zu interpretieren (die beiden Begriffe, wie sie in dieser Frage angewandt, wurden zuerst von der Dominikanischen vorgeschlagen Pater Thomas Michelet in seinem Artikel "Wie sieht die Synode wirklich sagen, über die wiederverheirateten Geschiedenen?"

, online verfügbar hier). Das ehemalige würde behaupten, dass, da mit Ausnahme der wiederverheirateten Geschiedenen von Kommunion wurde die Firma und traditionelle Praxis der Kirche, es muss nicht wiederholt werden; in anderen Worten: "Schweigen ist gleich consent" - Zustimmung, das heißt, zu dieser traditionellen Praxis. Diese Katholiken abschließen würde, dass wiederverheirateten Geschiedenen konnte nur zu Recht auf die Eucharistie zurück, wenn sie aufrichtig zu lösen, in einer Weise, die nicht mehr im Widerspruch zur Unauflöslichkeit der Ehe zu leben.

Andere jedoch folgern wäre, dass "Schweigen bedeutet Dissens." Für sie ist die Tatsache, dass die Kirche hat nicht die traditionelle Ausgrenzung wiederholen würde bedeuten, dass der Ausschluss nicht mehr erhält; dass die traditionelle Norm ist überholt. Diese würden dem Schluss, dass der Abschlussbericht der "Weg der Begleitung und Unterscheidungsvermögen" kann auf eine Rückkehr in die Eucharistie ohne wiederverheirateten Geschiedenen aufhören leben innerhalb der sexuelle Intimität richtig, verheiratete Personen führen.

Die Bruchlinien der kirchlichen Spaltung würde auf nationaler Kirchengemeinden schneiden. Der Bischofskonferenzen in Mitteleuropa würde öffentlich interpretieren den "Weg der Begleitung und Unterscheidungsvermögen" in einer emanzipatorischen Mode für die geschieden und wiederverheiratet. Der Bischofskonferenzen in Nordamerika, Osteuropa und Afrika vermutlich interpretieren es im Einklang mit der alten Praxis.

Die Uneinigkeit würde nicht nur, um optionale "pastoral" Praktiken gehören. Es wäre auch, notwendigerweise, dogma. Die Kirche hat immer festgestellt, dass angesichts der Heiligkeit des Allerheiligsten, die heilige Kommunion in einem Zustand der sterblichen erhalten sin bildet die Sünde der Gotteslästerung (siehe 1 Korinther 11:27, 29); es hat auch gelehrt, dass Geschlechtsverkehr mit einem anderen als seinem wahren Ehepartner ist ehebrecherischen und dass Ehebruch immer ernste Angelegenheit darstellt. Zu behaupten, die emanzipatorischen Praxis würde eine Verweigerung der entweder die Heiligkeit des Sakraments oder den moralischen Wahrheiten, die sexuelle Handlungen mit einem anderen als seinem wahren Ehepartner ist immer ehebrecherische oder, dass Ehebruch ist immer falsch mit sich bringen.

Damit sowohl Lehre und Praxis, nationale Episkopate und die Gläubigen in diesen Regionen würden geteilt werden; Einzel Episkopate unvermeidlich würde intern aufgeteilt werden; nationalen Episkopate würde vom Papst geteilt werden; und der Papst immer würde als gesehen werden Abstellgleis mit einer der Positionen. Dies würde bilden eine De-facto-Spaltung.

(In seinem Artikel schreibt Pater Michelet: "Letztendlich, wenn in einem Gebiet die Priester von den" Leitlinien "ihres Bischofs am Ende Gründung Praktiken, die einheitlich, sondern divergent von denen anderer Gebiete sind aufgefordert, dies könnte zu einem De-facto-Spaltung führen , legitimiert für beide Seiten von einem Dual mögliche Interpretation [den Abschlussbericht, Nr. 84-86]. "Franziskus schlug in seinem Schlusswort an die Synode, dass verschiedene pastorale Schlussfolgerungen mit verschiedenen regionalen Kirchengemeinden erreicht würde zu einer Stärke betragen und keine Schwäche: "Wir haben auch gesehen, dass das, was scheint normal für einen Bischof auf einem Kontinent wird als fremd und fast ein Skandal ... für einen Bischof aus anderen; ... was für manche ist die Gewissensfreiheit ist für die anderen einfach nur Verwirrung Kulturen sind, in. der Tat, sehr unterschiedlich, und jedes allgemeine Prinzip ... muss inkulturiert werden, wenn sie zu achten und anzuwenden ist. "Die Adresse ist verfügbar hier.)

Einige vergleichen die Situation mit dem Dissens von Humanae vitae (Die Regelung der Geburt). Aber die Nachwirkungen dies wäre viel, viel ernster. Wenn Humanae vitae wurde schließlich veröffentlicht, die alle eindeutig wusste, dass die autoritative Lehre der Kirche. Viele abgelehnt, darunter Bischöfe, Priester und Ordensleute. Aber zumindest gab es eine klare Lehrnorm in Bezug auf die die Ansichten der Verteidiger und Andersdenkenden gegen waren.

Wenn der "Weg der Begleitung und Unterscheidungsvermögen" genehmigt wird, sowohl die fortschreitende und die traditionellen Interpretationen würde offiziell sanktioniert werden. Aber da die progressive Auslegung steht im klaren Gegensatz zu der eindeutigen Lehre der Kirche, ständig von der Hierarchie in den vergangenen vier Jahrzehnten wiederholt, würde ihre Zulassung schlecht untergraben evangelischen Glaubwürdigkeit der Kirche. Hier sind sechs Beispiele der jüngsten reassertions der traditionellen Urteil vom Lehramt:

Am Ende der Sechsten Bischofssynode 1980, Johannes Paul II: "[Die, die geschieden sind und zivilrechtlich wieder geheiratet] können nicht [die Heilige Kommunion] aus der Tatsache, dass ihr Staat und Lebensbedingungen objektiv widersprechen, dass zugelassen werden Vereinigung der Liebe zwischen Christus und seiner Kirche, die bezeichnet wird und von der Eucharistie bewirkt wird. "

Ein Jahr später, in seinem Wahrzeichen Apostolischen Schreiben Familiaris Consortio (Die Rolle der christlichen Familie in der Welt von heute), derselbe Papst hat gesagt: "Die Kirche bekräftigt ihre Praxis, die auf die Heilige Schrift basiert, nicht zuzugeben, eucharistische Komm geschieden Personen, die wieder geheiratet haben "(84).

Als Kardinal-then-Bischof Walter Kasper und zwei Kolleginnen deutschen Bischöfe in den frühen 1990er Jahren vorgeschlagen, eine fast identische Version der "Weg der Begleitung und Unterscheidungsvermögen" für die Kirche in Deutschland, die Kongregation für die Glaubenslehre im Jahr 1994 reagierte wie folgt : "Wenn die geschiedene zivil wiederverheiratet sind, befinden sie sich in einer Situation, die objektiv widerspricht das Gesetz Gottes. Folglich sie nicht erhalten können heilige Kommunion, solange diese Situation andauert.
"
Drei Jahre später wurde der Katechismus der katholischen Kirche gelehrt (und immer noch lehrt): "[Die wiederverheirateten Geschiedenen] nicht empfangen kann, Kommunion, solange [sie sich in einer Situation, die objektiv widerspricht das Gesetz Gottes]" (1650).

Und als Antwort auf Einwände gegen die 1994 CDF Lehr- und 1997 Lehre des Katechismus, die Kongregation für die Glaubenslehre wieder bekräftigte im Jahr 1998, was es war autoritativ nur vier Jahre zuvor gesagt: "Die Kirche kann nicht sanktionieren pastoralen Praktiken - zB , sakramentale pastoralen Praxis -, die die klare Anweisung des Herrn zu widersprechen. Mit anderen Worten, wenn die vor der Heirat von zwei geschiedene-und-wieder geheiratet Gläubige gültig war, unter keinen Umständen ihren neuen Gewerkschaft rechtmäßig betrachtet werden und daher Empfang der Sakramente ist innerlich unmöglich. Das Gewissen des Einzelnen ist gehalten, diese Norm ohne Ausnahme "(Hervorhebung hinzugefügt).

Schließlich, im Jahr 2007 Papst Benedikt XVI - der als der CDF ist Präfekt Autor von den Lehren von 1994 und 1998 und dem engsten Mitarbeiter, um Johannes Paul II bei der Vorbereitung des Katechismus der katholischen Kirche gewesen waren - bestätigt die traditionelle Ausgrenzung in der Diskussion der integralen Beziehung zwischen der Eucharistie und der Unauflöslichkeit der Ehe, in Ziffer 20 seiner Apostolischen Schreiben Sacramentum Caritatis (Die Eucharistie als Quelle und Höhepunkt des Lebens der Kirche und Mission): "Wenn die Eucharistie drückt die Unwiderruflichkeit der Liebe Gottes in Christus für seine Kirche, können wir verstehen, warum sie impliziert, in Bezug auf das Sakrament der Ehe, dass Unauflöslichkeit, zu dem alle wahre Liebe unbedingt anstrebt. ... Die Bischofssynode bestätigt der Kirche der Praxis auf der Grundlage der Heiligen Schrift (Markus 10: 2-12), der Nichtzulassung der wiederverheirateten Geschiedenen zu den Sakramenten, da ihr Zustand und ihre Lebensbedingungen objektiv im Widerspruch zu den liebenden Vereinigung Christi und die Kirche bezeichnet wird und in der Eucharistie "(Hervorhebung hinzugefügt) vergegenwärtigt.

Das Urteil der Kirche wie in dieser Adressen und kirchliche Dokumente zum Ausdruck eindeutig ist, definitive und verbindliche: Das Leben in einer Familientyp-Beziehung zu einem anderen als seinem wahren Ehepartner objektiv widerspricht dem Sinn der Heiligen Eucharistie. Warum? Weil de facto Ehebruch widerspricht, was Jesus wollte, um zu symbolisieren, und stellen Sie in der Eucharistie gegenwärtig: mit seinem Körper, der Kirche, nämlich seine Familientyp Kommunion. Ehebruch ist die Anti-Zeichen der Eucharistie.

Wenn die Kirche waren jetzt um den "Weg der Begleitung und Unterscheidungsvermögen," wäre es Zweifel an ihrer Glaubwürdigkeit als Lehrer werfen und zu schweren Durcheinander, nicht nur im Hinblick auf die Frage der Kommunion für die wiederverheirateten Geschiedenen, aber im Hinblick auf die zu genehmigen sie andere Lehren Bekräftigung der Eigenverkehrtheit jede Form von nichtehelichen Sexualverhalten.

E. Christian Brugger, dem Senior Fellow in der Ethik und Direktor des Programms der Stipendiaten
an der Kultur des Lebens-Stiftung in Washington, hält das

Stafford Lehrstuhl für Moraltheologie an St. Johannes Vianney Theological Seminary in Denver


Read more: http://www.ncregister.com/daily-news/doe.../#ixzz3tv2lNyGw




von esther10 10.12.2015 00:09


Guineischen Kardinal Robert Sarah, Präfekt der vatikanischen Kongregation für den Gottesdienst und die Sakramentenordnung

NACHRICHTEN-KATHOLISCHEN KIRCHE Mon 30. November 2015 - 11.12 Uhr EST

Vatikan Liturgie Chef wider Franziskus auf Kommunion für Nicht-Katholiken
katholisch, Kommunion

Für wiederverheiratete, Franziskus, Robert Sarah

ROM, 30. November 2015 (Lifesitenews) - Der Vatikan Kardinal verantwortlich für Liturgie und die Sakramente hat stark der Tradition der Kirche verteidigte beim Empfang der Kommunion im Zuge der Franziskus 'Kommentare zu einer lutherischen Frau darauf hindeutet, konnte sie im Gewissen zu wählen erhalten.

Im Gespräch mit Aleteia Reporterin Diane Montagna, sagte Kardinal Robert Sarah, "Interkommunion wird nicht zwischen Katholiken und Nicht-Katholiken gestattet. Sie müssen den katholischen Glauben zu bekennen. Ein nicht-katholischen kann nicht die Kommunion empfangen. Das ist sehr, sehr klar. Es ist nicht eine Frage der folgenden Ihr Gewissen. "

STORY: Papst-Beratung lutherische Frau: Ein Hinweis darauf, wie er auf Kommunion für die "heiratete" herrschen?

In Reaktion auf eine lutherische Frau sucht zu gehen, um mit ihrem katholischen Ehemann Kommunion, sagte Franziskus: "Es gibt Fragen, die nur, wenn man ehrlich mit sich selbst und der kleinen theologischen Licht man muss, um auf die eigene reagiert werden. Überzeugen Sie sich selbst. "Der Papst, der zu einer lutherischen Gemeinde gesprochen wurde in Rom am 15. November aufgenommen, dass sowohl Lutheraner und Katholiken glauben, dass der Herr in der heiligen Kommunion-Gegenwart, und dass es zwar" Erklärungen und Interpretationen ", die sich unterscheiden kann," Leben ist größer als Erklärungen und Interpretationen. "

Franziskus Schluss war es nicht in seiner Kompetenz, damit eine lutherische Frau die heilige Kommunion mit ihrem katholischen Ehemann zu erhalten, sondern um ihre Frage zu beantworten, sollte sie, "Sprechen Sie mit dem Herrn und dann nach vorne zu gehen."

"Eine Person kann nicht entscheiden, ob er in der Lage, Kommunion zu empfangen ist. Er hat die Herrschaft der Kirche zu haben."
Aber Kardinal Sarah, der als Präfekt der Kongregation für den Gottesdienst und die Sakramentenordnung dient, widersprach diesem Vorschlag. "Es ist nicht, dass ich zu dem Herrn, um zu wissen, ob ich zur Kommunion gehen, zu sprechen", sagte er. "Nein, ich muss wissen, ob ich in Übereinstimmung mit der Herrschaft der Kirche."

"Es ist nicht ein persönlicher Wunsch oder ein persönlicher Dialog mit Jesus, der festlegt, ob ich Kommunion in der katholischen Kirche empfangen. Wie kann ich wissen, dass der Herr wirklich sagte: '. Kommen Sie und empfangen My Body' Nein. Eine Person kann nicht entscheiden, ob er in der Lage, Kommunion zu empfangen ist. Er hat die Herrschaft der Kirche haben: das heißt, dass eine katholische, in einem Zustand der Gnade, richtig verheiratet [wenn verheiratet].

Der Kardinal warnte davor, dass, wenn die heilige Kommunion nicht korrekt empfangen es wäre kein Vorteil für die Einheit, aber zitieren St. Paul, sagte er: "Wir werden unsere Verurteilung zu essen."

Sehen Sie das vollständige Interview auf Aleteia hier.
https://www.lifesitenews.com/news/vatica...-for-non-cathol
https://www.lifesitenews.com/news/popes-...mmunion-for-the



von esther10 09.12.2015 23:57

D: Streitgespräch über Ehe und Sexualmoral

Ehe- und Sexualmoral: Darüber lässt sich streiten - EPA

09/12/2015 14:18SHARE:



Der Passauer Bischof Stefan Oster bekräftigt die katholische Lehre von der Unauflöslichkeit der Ehe.

In einem Streitgespräch mit dem deutschen Theologen Stefan Vesper sagte Oster: „Das ist unsere Lehre und ich sehe nicht, wie sich das ändern könnte.“ Vesper – Generalsekretär des Zentralkomitees der deutschen Katholiken – hielt dagegen. Zwar sei die sakramentale Ehe „unauflöslich“, „aber sie darf nicht ausweglos sein“. Die „Zeit“-Beilage „Christ und Welt“ veröffentlichte an diesem Mittwoch das Streitgespräch der beiden prominenten Katholiken zur Sexualmoral.

Theologe Vesper und Passauer Bischof Oster diskutieren über Homosexualität

Ob zur Homosexualität oder zur Wiederheirat von Geschiedenen: Immer wieder prallten die Ansichten Osters und Vespers frontal aufeinander. „Wir werben nicht für andere Lebensformen“, sagte Vesper, aber doch für eine „neue Anthropologie“. Auch homosexuelle Partnerschaften lebten häufig „Werte wie Treue und Verlässlichkeit“, einem solchen Paar müsse man doch „die Begleitung Gottes versprechen“ können. Vesper wörtlich: „Wir sind doch als Kirche in einem Lernprozess. Homosexualität galt lange als Krankheit, jetzt wissen wir, dass sie im Menschen angelegt ist.“

Der Bischof sah das anders: „Sexualität hat ihren genuinen Ort in der Ehe zwischen Mann und Frau. Bisher sagt die Lehre nicht, dass Sexualität außerhalb der Ehe gut ist“ – darum sei in solchen Fällen auch kein kirchlicher Segen möglich. Zumal es aus seiner Sicht „keine gesicherte naturwissenschaftliche Erkenntnis“ ist, dass Homosexualität „angeboren“ sei. „Auch unsere Sexualität wird, entsteht, reift, verändert sich.“ Doch, die Sexuallehre des Evangeliums insgesamt sei „wuchtig“, urteilte Oster, „zu Jesu Zeit schon“ habe das die Mehrheit nicht verstanden. „Ich sehe auch, dass Menschen auf dem Weg sind. Aber sollen wir deshalb nicht die Herausforderung des Evangeliums betonen?“

Was tun mit wiederverheirateten Geschiedenen?

Der Generalsekretär des Zentralkomitees der deutschen Katholiken Vesper trat dafür ein, wiederverheiratete Geschiedene zur Kommunion zuzulassen, wenn ihre erste Ehe etwa wegen Gewalt oder Suchtproblemen „irreparabel zerbrochen“ ist und sie „nach einer Zeit der Trauer einen neuen Partner finden“. Die Aussage „Die erste Ehe wirkt fort, egal was passiert“, finde er „hartherzig“. „Ich glaube, es gibt irreparable Situationen. Denen müssen wir uns stellen, im Wissen und im Bewusstsein, dass die einmal gültig geschlossene sakramentale Ehe nicht aufgelöst werden kann.“

Bischof Oster fragte dagegen: „Wenn die erste Ehe unauflöslich ist, wie erklären Sie dann, dass (eine neue Ehe) nicht eine Form von Bruch der ersten Ehe sein soll?“ Die Kirche kenne „die Trennung von Tisch und Bett“, sie wisse auch „um Paare in großer Not“. Das „Problem mit der Kommunion“ entstehe doch erst „mit der Wiederheirat“. Nach seinem Dafürhalten „heiraten viele zu schnell“. Woraufhin Vesper konterte, es sei doch „ein Desaster unserer Kirche“, dass viele Katholiken keine sakramentale Ehe eingingen: „Die sakramentale Ehe darf doch nicht zu einem elitären Projekt werden.“

Vesper führte aus, die kirchliche Lehre entwickle sich, und zwar „nicht nur durch die Bischöfe, sondern asuch durch das, was uns in den Menschen dieser Zeit begegnet“. Oster hingegen befand: „Ich glaube nicht, dass in Deutschland wiederverheiratete Geschiedene zur Kommunion gehen dürfen und zum Beispiel in Polen nicht. Das geht nicht. Über die Unauflöslichkeit der Ehe kann nicht regional entschieden werden.“
(rv 09.12.2015 sk)
http://de.radiovaticana.va/news/2015/12/...almoral/1193079


von 09.12.2015 18:51

*************************************************************************************************************
Seite 1 / 5. November 2015 AM / ass
Botschaft der lieben Gottesmutter
Meine geliebten Kinder:
Mein Herz ist voller Trauer, weil sich nun erfüllt, wovor ich immer gewarnt habe!
Ja, überdünkte Gräber öffnen sich und viele Masken werden fallen!
Ihr hört und seht selbst, wo Solches geschieht.
Dort, wo die Kirche geführt werden sollte, bereichern sich Priester und Kardinäle!
Ja, nun kommt der Unrat hervor!
Jetzt geht es nicht mehr lange, und es kann keine Umkehr mehr stattfinden!
Denn, der Stolz ist so gross. Ja, Satans Macht überzieht die ganze Welt.
Und,es gibt auch dort Masken, wo das organisierte Verbrechen weiter verbreitet wird.
Ich sagte schon, dass nicht alles Flüchtlinge sind, die Europa überfluten!
Nein! Alles ist organisiert !
Aber, viele Menschen sind blind und glauben es nicht,
obwohl sie sehen, was Alles geschieht !
Ja, vermehrt werden auch Christen noch verfolgt werden!

Darum rufe ich meine treuen Priestersöhne auf:
Geht zu den Herden. Nährt und stärkt sie. Heilt sie. Führt sie auf den richtigen Weg. Ihr wisst, dass es in eurem Land Bischöfe gibt, die der Heiligen Schrift nicht folgen; so, wie sie der HERR gab. Ja, wie ER die Apostel berief und ihnen den Auftrag gab, das WORT GOTTES zu lehren und zu verkünden, die heiligen zehn Gebote zu lehren und zu halten. Nur noch Wenige meiner Priestersöhne sind treu und erfüllen den Auftrag des HERRN, wie ER ihn gegeben hat.
Es wird noch furchtbarer werden, weil immer noch mehr Irrtum verbreitet wird !
Der wahre GOTT in der Heiligsten DREIFALTIGKEIT tötet nicht. ER schafft Leben!
Wer sagt: „Im Namen Gottes müssten Menschen umgebracht werden“, der ist ein Diener Satans!

Meine geliebten Kinder: Es wird noch Vieles geschehen!
Ja, es werden noch viel mehr Blut und Tränen fliessen!

Deshalb rufe ich nochmals alle meine Priestersöhne auf:
Tut Busse mit den Herden und vertraut der MUTTER. Ich bin doch besonders für euch gekom-men, um euch beizustehen und zu helfen. Doch, die Mehrheit der Priester lehnt meine Hilfe ab!
Ja, der enge Weg wird noch enger werden: Die Steine noch grösser, die Dornen noch spitzer!
Ich habe euch doch versprochen, wenn ihr mir eure Hände entgegenstreckt und mich um Hilfe bittet, dann werde ich euch durch die Finsternis zum LICHT führen. Doch: Betet, betet und bittet jeden Tag auch den Heiligen GEIST um Seinen Beistand und Seine Hilfe. Ich, die MUTTER, begleite euch und helfe euch auch beim Beten. Und ich helfe euch auch beim Kreuztragen, dass es für euch nicht zu schwer wird.
Doch, ich bin so traurig, weil ich zusehen muss, wie so Viele in den Abgrund stürzen und nicht mehr gerettet werden können, weil sie im Stolz verharren; obwohl die Gnade zur Um-kehr immer bereit liegt.
Betet, meine geliebten Kinder. Ja, betet auch für die vielen Priester, die in die Irre gegangen sind; damit sie noch rechtzeitig zurückfinden. Denn, es bleibt nur noch wenig Zeit dazu !
Nochmals bitte ich meine treuen Priestersöhne:
Seid standhaft und treu. Und wenn ihr auch das Kreuz eurer Mitbrüder tragen sollt oder dürft, so seid deswegen nicht mutlos. Denn, das Kreuz ist nicht schwerer, als ihr es tragen könnt. Bleibt treu und harrt aus in Allem, was jetzt kommen wird. Der HERR ist mit euch. Betet, betet, betet. Denn, die Zeit zur Umkehr, zur Reue und zur Busse geht zu Ende.
So oft bin ich doch schon gekommen und habe immer wieder gesagt, was geschehen soll. Doch, so Viele hören nicht auf mich und glauben nicht, dass ich, die MUTTER, gekommen bin. Darum ist mein Herz voller Trauer. Ich kann niemanden drängen. Denn, jeder Mensch hat den freien Willen und kann darum selbst entscheiden, ob er GOTT folgen will, oder dem Satan.
Betet, betet, betet. Kehrt um und tut Busse. Betet, betet, betet.

Myrtha: „Oh MUTTER; oh, mein GOTT, …
Pater Pio, Bruder Klaus, Schwester Faustina: Bleibt immer unsere Fürbitter.“

Nun beginnt das schwere Sühneleiden zur heiligen Messe.

von esther10 09.12.2015 12:57







"Barmherzigkeit vor Verurteilung" – Franziskus öffnet Heilige Pforte im Petersdom
Zwei Päpste, zwei feierliche Anlässe – ein historischer Tag für die katholische Weltkirche – Umstrittenes Lichter-Spektakel auf dem Petersdom

Von Angela Ambrogetti, Andrea Gagliarducci und Marco Mancini.

VATIKANSTADT , 08 December, 2015 / 10:00 AM (CNA Deutsch).-
Zum Auftakt des Heiligen Jahres der Barmherzigkeit hat der Präfekt der Glaubenskongregation, Kardinal Gerhard Ludwig Müller, unserer italienischen Ausgabe, ACI Stampa, ein exklusives Interview gegeben. Das Gespräch führten Angela Ambrogetti, Andrea Gagliarducci und Marco Mancini. Es beginnt mit einer grundsätzlichen Frage:

CNA: Was bedeutet die Barmherzigkeit für einen Theologen?

MÜLLER: Der Theologe, jeder Theologe, ist vor allem ein Mensch, ein Getaufter, der die Erfahrung der Barmherzigkeit macht wie alle anderen. Ohne sich daran zu erinnern, ohne lebendige Erfahrung der Barmherzigkeit zu machen, würden auch unsere Worte, die darüber reden – um die Aussagen des heiligen Paulus zur Liebe zu paraphrasieren – wie ein „dröhnendes Erz“ sein, ein reiner flatus vocis... Die Barmherzigkeit ist für uns untrennbar verbunden mit dem Antlitz Jesu. Dieses Jesus, der sich uns zuerst zu erkennen gab durch das Antlitz der Familie, in der wir geboren wurden, und dann im Kontext der Kirche, in dem wir gelebt haben. Danach haben wir ihn in der Schrift und in den Sakramenten kennengelernt, durch das Leben seiner Zeugen, der mehr oder weniger bekannten Heiligen, die es in der Geschichte aller Zeiten gibt. Und ferner auch durch die Lehre der großen kirchlichen Tradition, im Wort der Theologen, der Meister, der Kirchenlehrer, durch die Unterweisung des Lehramts. All das aber in notwendiger Beziehung zu einer lebendigen Erfahrung, zu dem Zweck, diese Erfahrung und die Tiefe des Blicks auf diese Erfahrung zu verstärken. Die Theologie ist eine Hilfe, diesen Blick auf die Tatsache der Barmherzigkeit Gottes zu vertiefen – eine Tatsache, die sich uns auf vielerlei Art und Weise offenbart, denn das Handlungsfeld Gottes ist die ganze Welt. Sie kann sich zeigen in der Geste von jemanden, der uns stützt oder korrigiert, oder durch ein Ereignis, das und erneut ruft, in der Wahrheit unserer Existenz zu leben. Die Barmherzigkeit ist für mich auf jeden Fall ein Ereignis, durch das mein Leben energisch zum Guten und zur Wahrheit aufgerufen wird, durch das ich mich gerufen fühle, in jenem Guten und jenem Wahren zu leben, das mein Dasein neu erschafft und in mir jenes innere Antlitz wiederherstellt, das ich von Gott erhalten habe und das mich in Beziehung zu ihm setzt und mich immer mehr für das Wohl meiner Brüder und Schwestern öffnet. Die Barmherzigkeit, mit der Jesus unser Herz erstürmt – manchmal mit Kraft, manchmal mit Sanftheit – ist eine Welle des Guten und der Wahrheit, die drängt, unser Leben zu bessern und es für den zu öffnen, der an unserer Seite lebt und ihn als Nahestehenden, als Nächsten erfühlen lässt. Die Barmherzigkeit lässt uns immer mehr jenen Gott erkennen, der sich in Jesus offenbart und der uns immer mehr uns selbst und den anderen offenbart. Und sie lehrt uns, uns selbst zu betrachten und zu lieben in jener Perspektive von Güte und Wahrheit, mit der Jesus selbst uns anblickt. In diesem Sinne ist für mich die Geste der sakramentalen Beichte paradigmatisch für die Barmherzigkeit: jedes Mal, wenn wir beichten, nähern wir uns dem Herrn mit dem beladenen Blick unserer Sünden und wir können aufgerichtet wieder weggehen, angesteckt von seinem Blick auf uns – einem gleichzeitig gerechten und guten Blick, der keine einfachen Abstriche macht, aber der uns unserem Elend nicht preisgibt. Ein Blick, der viel von uns verlangt; aus einem Grund: Gott gibt uns viel und daher verlangt er auch viel von uns, weil er weiß, dass wir viel geben können, wenn wir von Ihm empfangen. Aber er tut es wie ein guter Vater, der Geduld mit seinen Kindern hat und nie müde wird, sie zu begleiten und sie daher nie verlässt!

CNA: Gott befreit uns von unseren Sünden durch die Barmherzigkeit. Ist das die einzig wahre Theologie der Befreiung?

MÜLLER: Es ist die erste Theologie der Befreiung, aus der viele andere folgen. Wenn das Herz von den Sünden befreit ist, kommt das dann auch dem Rest unserer Persönlichkeit zugute. Die Freiheit beginnt, sich auszubreiten und erreicht ihre wahren Dimensionen, die Intelligenz und der Wille werden gestützt und gestärkt. Dank der Vergebung und Barmherzigkeit lernt der Mensch anzunehmen, dass seine Freiheit gerade in der Abhängigkeit von Gott beginnt; er lernt den Geschmack des umsonst Gegebenen; er lernt, zu erkennen, dass alles, was er hat, ihm nicht geschuldet sondern geschenkt ist; er lernt, das Gute und die Wahrheit mehr zu lieben als die eigenen Bequemlichkeiten und die unmittelbaren Vorteile; er lernt, ein Leben ohne Ende zu ersehen... das heißt, die Dinge des Himmels schon auf dieser Erde zu lieben! Alle Werke der Barmherzigkeit – sowohl die geistlichen als auch die leiblichen – die die Kirche uns lehrt und zu denen sie uns erzieht, nehmen hier ihren Ursprung: wir können die Barmherzigkeit nur leben, weil wir sie zuvor empfangen haben.

CNA: Sie sind auch Präsident der Internationalen Theologenkommission: was hat das mit der Barmherzigkeit zu tun?

MÜLLER: Die Barmherzigkeit ist kein billiges „Sich-Gern-Haben“. Wenn Gott ins Leben des Menschen einbricht, dann ändert er – in dem Maß, in dem der Mensch es zulässt – auch seinen Blick auf die Dinge, seine Mentalität, die Kriterien seines Handelns und somit, durch die Gnade, auch sein Verhalten. Dank des Glaubens ist die Theologie eine Hilfe, unser Leben ausgehend von jenem Standpunkt zu betrachten, den uns Gott durch die Offenbarung seiner selbst eröffnet auf uns selbst, die anderen und die Welt. Und sie tut es durch eine kritische und systematische Betrachtung über all das, was Gott schenkt, so dass die Gaben Gottes vom Menschen mit immer größerer Klarheit und Tiefe angenommen werden können. So dass wir, indem wir Gott und die Gaben seiner Barmherzigkeit immer mehr kennen, auch immer besser auf seine Liebe antworten und ihn immer mehr durch Taten lieben können. Die Internationale Theologenkommission nimmt sich vor, dabei zu helfen durch einen spezifischen Dienst, welcher der Kongregation für die Glaubenslehre und dem Papst geleistet wird, unter Beteiligung von einigen Experten aus aller Welt, die von den verschiedenen Bischofskonferenzen vorgeschlagen werden. Die Tatsache, dass die Experten aus allen Kontinenten kommen, hilft dabei, die Fragen mit einer besonderer Offenheit und einer universalen Betrachtungsweise der Probleme zu besehen. Diese theologische Sicht, die den universellen Charakter der Kirche widerspiegelt und ihn verwirklicht, ist wichtig, auch weil die Theologie im Dienst der Lehre steht und die Lehre ihrerseits im Dienst der Pastoral, welche zugleich der Theologie und Lehre hilft, das Objekt ihrer Betrachtung näher zu präzisieren. Es handelt sich um eine ununterbrochene Zirkularität zwischen Theologie, Lehre und Pastoral, in der die Lehre einen gewissen Vorrang hat, weil sie der Theologie und Pastoral auf maßgebende Weise den Weg anzeigt. Derzeit vertieft die Kommission ihre Betrachtungen zu einigen Themen, die Papst Franziskus sehr am Herzen liegen, wie beispielsweise die Synodalität, das heißt die Notwendigkeit, dass das kirchliche Leben immer mehr als eine gemeinsame Nachfolge des Herrn verstanden wird und als ein gemeinsames Zugehen auf die Herausforderungen, die Er uns eröffnet. Oder zur Beziehung zwischen Glauben und Sakramenten, eine Frage, die aus nächster Nähe die jüngste Diskussion in den beiden letzten Synoden zur Familie betraf. Oder auch zur Religionsfreiheit, das heißt zu einem konkreten Punkt, der im Leben vieler Christen, die um ihres Glaubens willen verfolgt werden, auf der Tagesordnung steht. Es handelt sich um eine Reflexion auf hohem Niveau, die das Ziel hat, der gesamten Kirche zu helfen, in immer größerer Wahrheit einige wichtige Punkte ihres Lebens zu betrachten. Denn die Barmherzigkeit bleibt nicht bei der Geste der Vergebung stehen, sondern ist ein Antrieb zur Erneuerung, der das ganze Leben betrifft!

CNA: Wie kann man barmherzig sein und die Fehler in der Lehre korrigieren?

MÜLLER: Wie kann ein Vater barmherzig sein und seine Kinder korrigieren? In Wirklichkeit ist es so, dass ein Vater seine Kinder nicht lieben und sie ins Verderben stürzen würde, wenn er sie nicht korrigieren, sondern ihre Fehler rechtfertigen oder bagatellisieren würde. Ein Vater, der seinen Kindern nicht hilft, ihrer Fehler zu erkennen, schätzt sie letztendlich nicht und hat kein Vertrauen in ihre Fähigkeit, sich zu ändern. Denn die Barmherzigkeit trägt unauslöschlich und untrennbar in sich selbst eingeschrieben die Liebe und Wahrheit. Es gehört zur christlichen Tradition, angefangen von der Heiligen Schrift bis hin zu den letzten Päpsten, dass Liebe und Wahrheit zusammen stehen oder fallen: es gibt keine Liebe ohne Wahrheit und es gibt keine echte Wahrheit ohne Liebe. Und warum sollte das nicht auch für die Lehre gelten? Die Barmherzigkeit ist das Gegenteil des laissez faire... das ist nicht die Haltung Gottes gegenüber dem Menschen: es genügt, die Evangelien zu lesen und zu sehen, wie Jesus sich verhalten hat, der gütig war, ab gleichzeitig keine Abstriche bei der Wahrheit machte. Und die Lehre hat gerade den Zweck, uns zu helfen, die Wahrheit zu erkennen, sie in ihrer Gesamtheit anzunehmen und sie nicht zu umgehen. Heute hat man Mühe damit, die Bedeutsamkeit und die Nützlichkeit der Lehre zu verstehen, auch in der Kirche, und das aus zweierlei Gründen: einerseits, weil die Mentalität, in der wir leben, vor allem dem Bedeutung beimisst, was der Mensch unmittelbar berühren kann und andererseits, weil die Lehre auf illuministische und idealistische Weise verstanden und oft auch gelehrt wird, als eine abstrakte Menge von Ideen, die den Reichtum des Lebens erstarren lassen und fesseln. In Wirklichkeit hat die Lehre für uns Christen als letzten Bezug nicht Ideen über Gott und das Heil, das Er uns anbietet, sondern das Leben Gottes selbst und sein Hineinbrechen in das Leben des Menschen: sie ist eine Hilfe dabei, zu verstehen, wer Gott ist und was auf dem Spiel steht mit der Erlösung, die Gott dem konkreten Leben des Menschen anbietet. Aber um all das zu begreifen, bedarf es einer demütigen Vernunft, die sich nicht auf eingebildete Weise zum Maß aller Dinge erhebt. Leider hat uns das Gedankengut, das aus der Moderne kommt und uns auch viele schöne Dinge vererbt hat, gerade der Demut beraubt...

CNA: Das Jubiläum, jedes Jubiläum, beginnt mit der Öffnung der “Heiligen Pforte” im Petersdom. In diesem Jahr hat der Papst das Jubiläum mit der Öffnung der “Pforte der Barmherzigkeit” in Afrika begonnen. Was bedeutet dies alles?

MÜLLER: Die “Pforte” des Heils ist Jesus Christus selbst. Die heilige “Pforte” zu öffnen bedeutet, den Menschen den Weg zu öffnen, der zu Jesus führt und alle einzuladen, sich Ihm ohne Angst zu nähern, wie uns Johannes Paul II. und Benedikt XVI. vom Anfang ihres Pontifikates an erinnert haben. Es gibt für den Menschen kein Heil ohne Jesus. Er ist es, der auf geheimnisvolle Weise das Herz eines jeden Menschen zum Guten und zur Wahrheit hin bewegt, denn er ist die Wahrheit und das Gute in Person! Jedes Jubiläum ist eine Gelegenheit: eine neue Gelegenheit, die aus dem Herzen Gottes kommt und zum Herzen Gottes führt, damit das Leben des Menschen zum Besseren gewandelt und ein kleiner Teil des himmlischen Lebens schon auf dieser Erde vorweggenommen wird. Papst Franziskus hat dieser Geste eine besondere Bedeutung gegeben: vom Anfang seines Pontifikates an hat er auf die Randgebiete gepocht; auf die von den geographischen und menschlichen Randgebieten der Welt aus betrachtete Wirklichkeit; um der menschlichen Situation, in der man dort lebt, wieder neu Bedeutung beizumessen, um die Bedürfnisse des Menschen hervorzuheben, der in diesen Bedingungen lebt; als kairos, in dem man heute dem Antlitz Christi begegnet und es verkündet. Dort, wo das gekreuzigte und entstelle Antlitz lebt – von dem unsere Augen sich gerne abwenden würde und anderswo hinblicken – genau da lädt der Papst uns ein, hinzusehen. Und vielleicht einen menschlichen Reichtum zu entdecken, den wir uns nicht erwarten würden. Deshalb, glaube ich, hat Papst Franziskus die Heilige Pforte vor allem in Afrika öffnen wollen und an einem Ort, der auf besondere Weise durch Konflikte und Gewalt gequält ist. Das erinnert mich an eine Geste Johannes Pauls II, der die Heilige Messe in Sarajevo feiern wollte, wo Krieg und Bürgerkrieg wüteten. Es ist ein prophetischer Aufruf, das Antlitz Jesu dort zu erkennen, wo wir es nie suchen würden. Und es ist auch eine Einladung, Jesus dort zu dienen, wo sich die Bedürfnisse der Menschen am dringlichsten und grundlegendsten zeigen. Im Bewusstsein, dass der Mensch, zusammen mit dem Brot und mehr noch als das Brot, Jesus braucht und dass die größte Armut gerade die Abwesenheit Gottes ist, aus der dann alle anderen Arten der Armut kommen. Daher ist das Jubiläum eine große Gelegenheit, um all das neu zu entdecken und das Schweigen zu durchbrechen darüber, dass die erster Armut des Menschen der Mangel an Gott in seinem Leben ist.

CNA: Was wünschen Sie sich für dieses Jahr der Barmherzigkeit?

MÜLLER: Ich wünsche der Kirche und uns allen, Jesus mit immer größerer Treue und Liebe zu folgen, um nicht Gefangene unserer Schwächen und unseres Elends zu bleiben, so dass wir unseren Brüdern und Schwestern immer besser dienen können, sei es in der Kirche als auch außerhalb. Denn die ganze Welt braucht Christus, braucht es, durch seine Liebe aufgerichtet und erneuert zu werden. Und weil die Barmherzigkeit eine Gnade ist, die von oben kommt und das Leben verändert: sie nimmt uns so, wie wir sind, aber sie lässt uns nicht so, wie wir sind. Gott sei Dank!

Das wünsche ich mir, vor allem für mein Leben, aber auch der Kirche und der ganzen Welt: immer mehr die Erfahrung dieser Liebe zu machen, die uns nicht in Ruhe lässt, die unser Herz aufreißt und uns ändert.

Aus dem Italienischen übersetzt von Susanne Finner.
http://de.catholicnewsagency.com/
http://de.catholicnewsagency.com/story/e...herzigkeit-0276



1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 | 27 | 28 | 29 | 30 | 31 | 32 | 33 | 34 | 35 | 36 | 37 | 38 | 39 | 40 | 41 | 42 | 43 | 44 | 45 | 46 | 47 | 48 | 49 | 50 | 51 | 52 | 53 | 54 | 55 | 56 | 57 | 58 | 59 | 60 | 61 | 62 | 63 | 64 | 65 | 66 | 67 | 68 | 69 | 70 | 71 | 72 | 73 | 74 | 75 | 76 | 77 | 78 | 79 | 80 | 81 | 82 | 83 | 84 | 85 | 86 | 87 | 88 | 89 | 90 | 91 | 92 | 93 | 94 | 95 | 96 | 97 | 98 | 99 | 100 | 101 | 102 | 103 | 104 | 105 | 106 | 107 | 108 | 109 | 110 | 111 | 112 | 113 | 114 | 115 | 116 | 117 | 118 | 119 | 120 | 121 | 122 | 123 | 124 | 125 | 126 | 127 | 128 | 129 | 130 | 131 | 132 | 133 | 134 | 135 | 136 | 137 | 138 | 139 | 140 | 141 | 142 | 143 | 144 | 145 | 146 | 147 | 148 | 149 | 150 | 151 | 152 | 153 | 154 | 155 | 156 | 157 | 158 | 159 | 160 | 161 | 162 | 163 | 164 | 165 | 166 | 167 | 168 | 169 | 170 | 171 | 172 | 173 | 174 | 175 | 176 | 177 | 178 | 179 | 180 | 181 | 182 | 183 | 184 | 185 | 186 | 187 | 188 | 189 | 190 | 191 | 192 | 193 | 194 | 195 | 196 | 197 | 198 | 199 | 200 | 201 | 202 | 203 | 204 | 205 | 206 | 207 | 208 | 209 | 210 | 211 | 212 | 213 | 214 | 215 | 216 | 217 | 218 | 219 | 220 | 221 | 222 | 223 | 224 | 225 | 226 | 227 | 228 | 229 | 230 | 231 | 232 | 233 | 234 | 235 | 236 | 237 | 238 | 239 | 240 | 241 | 242 | 243 | 244 | 245 | 246 | 247 | 248 | 249 | 250 | 251 | 252 | 253 | 254 | 255 | 256 | 257 | 258 | 259 | 260 | 261 | 262 | 263 | 264 | 265 | 266 | 267 | 268 | 269 | 270 | 271 | 272 | 273 | 274 | 275 | 276 | 277 | 278 | 279 | 280 | 281 | 282 | 283 | 284 | 285 | 286 | 287 | 288 | 289 | 290 | 291 | 292 | 293 | 294 | 295 | 296 | 297 | 298 | 299 | 300 | 301 | 302 | 303 | 304 | 305 | 306 | 307 | 308 | 309 | 310 | 311 | 312 | 313 | 314 | 315 | 316 | 317 | 318 | 319 | 320 | 321 | 322 | 323 | 324 | 325 | 326 | 327 | 328 | 329 | 330 | 331 | 332 | 333 | 334 | 335 | 336 | 337 | 338 | 339 | 340 | 341 | 342 | 343 | 344 | 345 | 346 | 347 | 348 | 349 | 350 | 351 | 352 | 353 | 354 | 355 | 356 | 357 | 358 | 359 | 360 | 361 | 362 | 363 | 364 | 365 | 366 | 367 | 368 | 369 | 370 | 371 | 372 | 373 | 374 | 375 | 376 | 377 | 378 | 379 | 380 | 381 | 382 | 383 | 384 | 385 | 386 | 387 | 388 | 389 | 390 | 391 | 392 | 393 | 394 | 395 | 396 | 397 | 398 | 399 | 400 | 401 | 402 | 403 | 404 | 405 | 406 | 407 | 408 | 409 | 410 | 411 | 412 | 413 | 414 | 415 | 416 | 417 | 418 | 419 | 420 | 421 | 422 | 423 | 424 | 425 | 426 | 427 | 428 | 429 | 430 | 431 | 432 | 433 | 434 | 435 | 436 | 437 | 438 | 439 | 440 | 441 | 442 | 443 | 444 | 445 | 446 | 447 | 448 | 449 | 450 | 451 | 452 | 453 | 454 | 455 | 456 | 457 | 458 | 459 | 460 | 461 | 462 | 463 | 464 | 465 | 466 | 467 | 468 | 469 | 470 | 471 | 472 | 473 | 474 | 475 | 476 | 477 | 478 | 479 | 480 | 481 | 482 | 483 | 484 | 485 | 486 | 487 | 488 | 489 | 490 | 491 | 492 | 493 | 494 | 495 | 496 | 497 | 498 | 499 | 500 | 501 | 502 | 503 | 504 | 505 | 506 | 507 | 508 | 509 | 510 | 511 | 512 | 513 | 514 | 515 | 516 | 517 | 518 | 519 | 520 | 521 | 522 | 523 | 524 | 525 | 526 | 527 | 528 | 529 | 530 | 531 | 532 | 533 | 534 | 535 | 536 | 537 | 538 | 539 | 540 | 541 | 542 | 543 | 544 | 545 | 546 | 547 | 548 | 549 | 550 | 551 | 552 | 553 | 554 | 555 | 556 | 557 | 558 | 559 | 560 | 561 | 562 | 563 | 564 | 565 | 566 | 567 | 568 | 569 | 570 | 571 | 572 | 573 | 574 | 575 | 576 | 577 | 578 | 579 | 580 | 581 | 582 | 583 | 584 | 585 | 586 | 587 | 588 | 589 | 590 | 591 | 592 | 593 | 594 | 595 | 596 | 597 | 598 | 599 | 600 | 601 | 602 | 603 | 604 | 605 | 606 | 607 | 608 | 609 | 610 | 611 | 612 | 613 | 614 | 615 | 616 | 617 | 618 | 619 | 620 | 621 | 622 | 623 | 624 | 625 | 626 | 627 | 628 | 629 | 630 | 631 | 632 | 633 | 634 | 635 | 636 | 637 | 638 | 639 | 640 | 641 | 642 | 643 | 644 | 645 | 646 | 647 | 648 | 649 | 650 | 651 | 652 | 653 | 654 | 655 | 656 | 657 | 658 | 659 | 660 | 661 | 662 | 663 | 664 | 665 | 666 | 667 | 668 | 669 | 670 | 671 | 672 | 673 | 674 | 675 | 676 | 677 | 678 | 679 | 680 | 681 | 682 | 683 | 684 | 685 | 686 | 687 | 688 | 689 | 690 | 691 | 692 | 693 | 694 | 695 | 696 | 697 | 698 | 699 | 700 | 701 | 702 | 703 | 704 | 705 | 706 | 707 | 708 | 709 | 710 | 711 | 712 | 713 | 714 | 715 | 716 | 717 | 718 | 719 | 720 | 721 | 722 | 723 | 724 | 725 | 726 | 727 | 728 | 729 | 730 | 731 | 732 | 733 | 734 | 735 | 736 | 737 | 738 | 739 | 740 | 741 | 742 | 743 | 744 | 745 | 746 | 747 | 748 | 749 | 750 | 751 | 752 | 753 | 754 | 755 | 756 | 757 | 758 | 759 | 760 | 761 | 762 | 763 | 764 | 765 | 766 | 767 | 768 | 769 | 770 | 771 | 772 | 773 | 774 | 775 | 776 | 777 | 778 | 779 | 780 | 781 | 782 | 783 | 784 | 785 | 786 | 787 | 788 | 789 | 790 | 791 | 792 | 793 | 794 | 795 | 796 | 797 | 798 | 799 | 800 | 801 | 802 | 803 | 804 | 805 | 806 | 807 | 808 | 809 | 810 | 811 | 812 | 813 | 814 | 815 | 816 | 817 | 818 | 819 | 820 | 821 | 822 | 823 | 824 | 825 | 826 | 827 | 828 | 829 | 830 | 831 | 832 | 833 | 834 | 835 | 836 | 837 | 838 | 839 | 840 | 841 | 842 | 843 | 844 | 845 | 846 | 847 | 848 | 849 | 850 | 851 | 852 | 853 | 854 | 855 | 856 | 857 | 858 | 859 | 860 | 861 | 862 | 863 | 864 | 865 | 866 | 867 | 868 | 869 | 870 | 871 | 872 | 873 | 874 | 875 | 876 | 877 | 878 | 879 | 880 | 881 | 882 | 883 | 884 | 885 | 886 | 887 | 888 | 889 | 890 | 891 | 892 | 893 | 894 | 895 | 896 | 897 | 898 | 899 | 900 | 901 | 902 | 903 | 904 | 905 | 906 | 907 | 908 | 909 | 910 | 911 | 912 | 913 | 914 | 915 | 916 | 917 | 918 | 919 | 920 | 921 | 922 | 923 | 924 | 925 | 926 | 927 | 928 | 929 | 930 | 931 | 932 | 933 | 934 | 935 | 936 | 937 | 938 | 939 | 940 | 941 | 942 | 943 | 944 | 945 | 946 | 947 | 948 | 949 | 950 | 951 | 952 | 953 | 954 | 955 | 956 | 957 | 958 | 959 | 960 | 961 | 962 | 963 | 964 | 965 | 966 | 967 | 968 | 969 | 970 | 971 | 972 | 973 | 974 | 975 | 976 | 977 | 978 | 979 | 980 | 981 | 982 | 983 | 984 | 985 | 986 | 987 | 988 | 989 | 990 | 991 | 992 | 993 | 994 | 995 | 996 | 997 | 998 | 999 | 1000 | 1001 | 1002 | 1003 | 1004 | 1005 | 1006 | 1007 | 1008 | 1009 | 1010 | 1011 | 1012 | 1013 | 1014 | 1015 | 1016 | 1017 | 1018 | 1019 | 1020 | 1021 | 1022 | 1023 | 1024 | 1025 | 1026 | 1027 | 1028 | 1029 | 1030 | 1031 | 1032 | 1033 | 1034 | 1035 | 1036 | 1037 | 1038 | 1039 | 1040 | 1041 | 1042 | 1043 | 1044 | 1045 | 1046 | 1047 | 1048 | 1049 | 1050 | 1051 | 1052 | 1053 | 1054 | 1055 | 1056 | 1057 | 1058 | 1059 | 1060 | 1061 | 1062 | 1063 | 1064 | 1065 | 1066 | 1067 | 1068 | 1069 | 1070 | 1071 | 1072 | 1073 | 1074 | 1075 | 1076 | 1077 | 1078 | 1079 | 1080 | 1081 | 1082 | 1083 | 1084 | 1085 | 1086 | 1087 | 1088 | 1089 | 1090 | 1091 | 1092 | 1093 | 1094 | 1095 | 1096 | 1097 | 1098 | 1099 | 1100 | 1101 | 1102 | 1103 | 1104 | 1105 | 1106 | 1107 | 1108 | 1109 | 1110 | 1111 | 1112 | 1113 | 1114 | 1115 | 1116 | 1117 | 1118 | 1119 | 1120 | 1121 | 1122 | 1123 | 1124 | 1125 | 1126 | 1127 | 1128 | 1129 | 1130 | 1131 | 1132 | 1133 | 1134 | 1135 | 1136 | 1137 | 1138 | 1139 | 1140 | 1141 | 1142 | 1143 | 1144 | 1145 | 1146 | 1147 | 1148 | 1149 | 1150 | 1151 | 1152 | 1153 | 1154 | 1155 | 1156 | 1157 | 1158 | 1159 | 1160 | 1161 | 1162 | 1163 | 1164 | 1165 | 1166 | 1167 | 1168 | 1169 | 1170 | 1171 | 1172 | 1173 | 1174 | 1175 | 1176 | 1177 | 1178 | 1179 | 1180 | 1181 | 1182 | 1183 | 1184 | 1185 | 1186 | 1187 | 1188 | 1189 | 1190 | 1191 | 1192 | 1193 | 1194 | 1195 | 1196 | 1197 | 1198 | 1199 | 1200 | 1201 | 1202 | 1203 | 1204 | 1205 | 1206 | 1207 | 1208 | 1209 | 1210 | 1211 | 1212 | 1213 | 1214 | 1215 | 1216 | 1217 | 1218 | 1219 | 1220 | 1221 | 1222 | 1223 | 1224 | 1225 | 1226 | 1227 | 1228 | 1229 | 1230 | 1231 | 1232 | 1233 | 1234 | 1235 | 1236 | 1237 | 1238 | 1239 | 1240 | 1241 | 1242 | 1243 | 1244 | 1245 | 1246 | 1247 | 1248 | 1249 | 1250 | 1251 | 1252 | 1253 | 1254 | 1255 | 1256 | 1257 | 1258 | 1259 | 1260 | 1261 | 1262 | 1263 | 1264 | 1265 | 1266 | 1267 | 1268 | 1269 | 1270 | 1271 | 1272 | 1273 | 1274 | 1275 | 1276 | 1277 | 1278 | 1279 | 1280 | 1281 | 1282 | 1283 | 1284 | 1285 | 1286 | 1287 | 1288 | 1289 | 1290 | 1291 | 1292 | 1293 | 1294 | 1295 | 1296 | 1297 | 1298 | 1299 | 1300 | 1301 | 1302 | 1303 | 1304 | 1305 | 1306 | 1307 | 1308 | 1309 | 1310 | 1311 | 1312 | 1313 | 1314 | 1315 | 1316 | 1317 | 1318 | 1319 | 1320 | 1321 | 1322 | 1323 | 1324 | 1325 | 1326 | 1327 | 1328 | 1329 | 1330 | 1331 | 1332 | 1333 | 1334 | 1335 | 1336 | 1337 | 1338 | 1339 | 1340 | 1341 | 1342 | 1343 | 1344 | 1345 | 1346 | 1347 | 1348 | 1349 | 1350 | 1351 | 1352 | 1353 | 1354 | 1355 | 1356 | 1357 | 1358 | 1359 | 1360 | 1361 | 1362 | 1363 | 1364 | 1365 | 1366 | 1367 | 1368 | 1369 | 1370 | 1371 | 1372 | 1373 | 1374 | 1375 | 1376 | 1377 | 1378 | 1379 | 1380 | 1381 | 1382 | 1383 | 1384 | 1385 | 1386 | 1387 | 1388 | 1389 | 1390 | 1391 | 1392 | 1393 | 1394 | 1395 | 1396 | 1397 | 1398 | 1399 | 1400 | 1401 | 1402 | 1403 | 1404 | 1405 | 1406 | 1407 | 1408 | 1409 | 1410 | 1411 | 1412 | 1413 | 1414 | 1415 | 1416 | 1417 | 1418 | 1419 | 1420 | 1421 | 1422 | 1423 | 1424 | 1425 | 1426 | 1427 | 1428 | 1429 | 1430 | 1431 | 1432 | 1433 | 1434 | 1435 | 1436 | 1437 | 1438 | 1439 | 1440 | 1441 | 1442 | 1443 | 1444 | 1445 | 1446 | 1447 | 1448 | 1449 | 1450 | 1451 | 1452 | 1453 | 1454 | 1455 | 1456 | 1457 | 1458 | 1459 | 1460 | 1461 | 1462 | 1463 | 1464 | 1465 | 1466 | 1467 | 1468 | 1469 | 1470 | 1471 | 1472 | 1473 | 1474 | 1475 | 1476 | 1477 | 1478 | 1479 | 1480 | 1481 | 1482 | 1483 | 1484 | 1485 | 1486 | 1487 | 1488 | 1489 | 1490 | 1491 | 1492 | 1493 | 1494 | 1495 | 1496 | 1497 | 1498 | 1499 | 1500 | 1501 | 1502 | 1503 | 1504 | 1505 | 1506 | 1507 | 1508 | 1509 | 1510 | 1511 | 1512 | 1513 | 1514 | 1515 | 1516 | 1517 | 1518 | 1519 | 1520 | 1521 | 1522 | 1523 | 1524 | 1525 | 1526 | 1527 | 1528 | 1529 | 1530 | 1531 | 1532 | 1533 | 1534 | 1535 | 1536 | 1537 | 1538 | 1539 | 1540 | 1541 | 1542 | 1543 | 1544 | 1545 | 1546 | 1547 | 1548 | 1549 | 1550 | 1551 | 1552 | 1553 | 1554 | 1555 | 1556 | 1557 | 1558 | 1559 | 1560 | 1561 | 1562 | 1563 | 1564 | 1565 | 1566 | 1567 | 1568 | 1569 | 1570 | 1571 | 1572 | 1573 | 1574 | 1575 | 1576 | 1577 | 1578 | 1579 | 1580 | 1581 | 1582 | 1583 | 1584 | 1585 | 1586 | 1587 | 1588 | 1589 | 1590 | 1591 | 1592 | 1593 | 1594 | 1595 | 1596 | 1597 | 1598 | 1599 | 1600 | 1601 | 1602 | 1603 | 1604 | 1605 | 1606 | 1607 | 1608 | 1609 | 1610 | 1611 | 1612 | 1613 | 1614 | 1615 | 1616 | 1617 | 1618 | 1619 | 1620 | 1621 | 1622 | 1623 | 1624 | 1625 | 1626 | 1627 | 1628 | 1629 | 1630 | 1631 | 1632 | 1633 | 1634 | 1635 | 1636 | 1637 | 1638 | 1639 | 1640 | 1641 | 1642 | 1643 | 1644 | 1645 | 1646 | 1647 | 1648 | 1649 | 1650 | 1651 | 1652 | 1653 | 1654 | 1655 | 1656 | 1657 | 1658 | 1659 | 1660 | 1661 | 1662 | 1663 | 1664 | 1665 | 1666 | 1667 | 1668 | 1669 | 1670 | 1671 | 1672 | 1673 | 1674 | 1675 | 1676 | 1677 | 1678 | 1679 | 1680 | 1681 | 1682 | 1683 | 1684 | 1685 | 1686 | 1687 | 1688 | 1689 | 1690 | 1691 | 1692 | 1693 | 1694 | 1695 | 1696 | 1697 | 1698 | 1699 | 1700 | 1701 | 1702 | 1703 | 1704 | 1705 | 1706 | 1707 | 1708 | 1709 | 1710 | 1711 | 1712 | 1713 | 1714 | 1715 | 1716 | 1717 | 1718 | 1719 | 1720 | 1721 | 1722 | 1723 | 1724 | 1725 | 1726 | 1727 | 1728 | 1729 | 1730 | 1731 | 1732 | 1733 | 1734 | 1735 | 1736 | 1737 | 1738 | 1739 | 1740 | 1741 | 1742 | 1743 | 1744 | 1745 | 1746 | 1747 | 1748 | 1749 | 1750 | 1751 | 1752 | 1753 | 1754 | 1755 | 1756 | 1757 | 1758 | 1759 | 1760 | 1761 | 1762 | 1763 | 1764 | 1765 | 1766 | 1767 | 1768 | 1769 | 1770 | 1771 | 1772 | 1773 | 1774 | 1775 | 1776 | 1777 | 1778 | 1779 | 1780 | 1781 | 1782 | 1783 | 1784 | 1785 | 1786 | 1787 | 1788 | 1789 | 1790 | 1791 | 1792 | 1793 | 1794 | 1795 | 1796 | 1797 | 1798 | 1799 | 1800 | 1801 | 1802 | 1803 | 1804 | 1805 | 1806 | 1807 | 1808 | 1809 | 1810 | 1811 | 1812 | 1813 | 1814 | 1815 | 1816 | 1817 | 1818 | 1819 | 1820 | 1821 | 1822 | 1823 | 1824 | 1825 | 1826 | 1827 | 1828 | 1829 | 1830 | 1831 | 1832 | 1833 | 1834 | 1835 | 1836 | 1837 | 1838 | 1839 | 1840 | 1841 | 1842 | 1843 | 1844 | 1845 | 1846 | 1847 | 1848 | 1849 | 1850 | 1851 | 1852 | 1853 | 1854 | 1855 | 1856 | 1857 | 1858 | 1859 | 1860 | 1861 | 1862 | 1863 | 1864 | 1865 | 1866 | 1867 | 1868 | 1869 | 1870 | 1871 | 1872 | 1873 | 1874 | 1875 | 1876 | 1877 | 1878 | 1879 | 1880 | 1881 | 1882 | 1883 | 1884 | 1885 | 1886 | 1887 | 1888 | 1889 | 1890 | 1891 | 1892 | 1893 | 1894 | 1895 | 1896 | 1897 | 1898 | 1899 | 1900 | 1901 | 1902 | 1903 | 1904 | 1905 | 1906 | 1907 | 1908 | 1909 | 1910 | 1911 | 1912 | 1913 | 1914 | 1915 | 1916 | 1917 | 1918 | 1919 | 1920 | 1921 | 1922 | 1923 | 1924 | 1925 | 1926 | 1927 | 1928 | 1929 | 1930 | 1931 | 1932 | 1933 | 1934 | 1935 | 1936 | 1937 | 1938 | 1939 | 1940 | 1941 | 1942 | 1943 | 1944 | 1945 | 1946 | 1947 | 1948 | 1949 | 1950 | 1951 | 1952 | 1953 | 1954 | 1955 | 1956 | 1957 | 1958 | 1959 | 1960 | 1961 | 1962 | 1963 | 1964 | 1965 | 1966 | 1967 | 1968 | 1969 | 1970 | 1971 | 1972 | 1973 | 1974 | 1975 | 1976 | 1977 | 1978 | 1979 | 1980 | 1981 | 1982 | 1983 | 1984 | 1985 | 1986 | 1987 | 1988 | 1989 | 1990 | 1991 | 1992 | 1993 | 1994 | 1995 | 1996 | 1997 | 1998 | 1999 | 2000 | 2001 | 2002 | 2003 | 2004 | 2005 | 2006 | 2007 | 2008 | 2009 | 2010 | 2011 | 2012 | 2013 | 2014 | 2015 | 2016 | 2017 | 2018 | 2019 | 2020 | 2021 | 2022 | 2023 | 2024 | 2025 | 2026 | 2027 | 2028 | 2029 | 2030 | 2031 | 2032 | 2033 | 2034 | 2035 | 2036 | 2037 | 2038 | 2039 | 2040 | 2041 | 2042 | 2043 | 2044 | 2045 | 2046 | 2047 | 2048 | 2049 | 2050 | 2051 | 2052 | 2053 | 2054 | 2055 | 2056 | 2057 | 2058 | 2059 | 2060 | 2061 | 2062 | 2063 | 2064 | 2065 | 2066 | 2067 | 2068 | 2069 | 2070 | 2071 | 2072 | 2073 | 2074 | 2075 | 2076 | 2077 | 2078 | 2079 | 2080 | 2081 | 2082 | 2083 | 2084 | 2085 | 2086 | 2087 | 2088 | 2089 | 2090 | 2091 | 2092 | 2093 | 2094 | 2095 | 2096 | 2097 | 2098 | 2099 | 2100 | 2101 | 2102 | 2103 | 2104 | 2105 | 2106 | 2107 | 2108 | 2109 | 2110 | 2111 | 2112 | 2113 | 2114 | 2115 | 2116 | 2117 | 2118 | 2119 | 2120 | 2121 | 2122 | 2123 | 2124 | 2125 | 2126 | 2127 | 2128 | 2129 | 2130 | 2131 | 2132 | 2133 | 2134 | 2135 | 2136 | 2137 | 2138 | 2139 | 2140 | 2141 | 2142 | 2143 | 2144 | 2145 | 2146 | 2147 | 2148 | 2149 | 2150 | 2151 | 2152 | 2153 | 2154 | 2155 | 2156 | 2157 | 2158 | 2159 | 2160 | 2161 | 2162 | 2163 | 2164 | 2165 | 2166 | 2167 | 2168 | 2169 | 2170 | 2171 | 2172 | 2173 | 2174 | 2175 | 2176 | 2177 | 2178 | 2179 | 2180 | 2181 | 2182 | 2183 | 2184 | 2185 | 2186 | 2187 | 2188 | 2189 | 2190 | 2191 | 2192 | 2193 | 2194 | 2195 | 2196 | 2197 | 2198 | 2199 | 2200 | 2201 | 2202 | 2203 | 2204 | 2205 | 2206 | 2207 | 2208 | 2209 | 2210 | 2211 | 2212 | 2213 | 2214 | 2215 | 2216 | 2217 | 2218 | 2219 | 2220 | 2221 | 2222 | 2223 | 2224 | 2225 | 2226 | 2227 | 2228 | 2229 | 2230 | 2231 | 2232 | 2233 | 2234 | 2235 | 2236 | 2237 | 2238 | 2239 | 2240 | 2241 | 2242 | 2243 | 2244 | 2245 | 2246 | 2247 | 2248 | 2249 | 2250 | 2251 | 2252 | 2253 | 2254 | 2255 | 2256 | 2257 | 2258 | 2259 | 2260 | 2261 | 2262 | 2263 | 2264 | 2265 | 2266 | 2267 | 2268 | 2269 | 2270 | 2271 | 2272 | 2273 | 2274 | 2275 | 2276 | 2277 | 2278 | 2279 | 2280 | 2281 | 2282 | 2283 | 2284 | 2285 | 2286 | 2287 | 2288 | 2289 | 2290 | 2291 | 2292 | 2293 | 2294 | 2295 | 2296 | 2297 | 2298 | 2299 | 2300 | 2301 | 2302 | 2303 | 2304 | 2305 | 2306 | 2307 | 2308 | 2309 | 2310 | 2311 | 2312 | 2313 | 2314 | 2315 | 2316 | 2317 | 2318 | 2319 | 2320 | 2321 | 2322 | 2323 | 2324 | 2325 | 2326 | 2327 | 2328 | 2329 | 2330 | 2331 | 2332 | 2333 | 2334 | 2335 | 2336 | 2337 | 2338 | 2339 | 2340 | 2341 | 2342 | 2343 | 2344 | 2345 | 2346 | 2347 | 2348 | 2349 | 2350 | 2351 | 2352 | 2353 | 2354 | 2355 | 2356 | 2357 | 2358 | 2359 | 2360 | 2361 | 2362 | 2363 | 2364 | 2365 | 2366 | 2367 | 2368 | 2369 | 2370 | 2371 | 2372 | 2373 | 2374 | 2375 | 2376 | 2377 | 2378 | 2379 | 2380 | 2381 | 2382 | 2383 | 2384 | 2385 | 2386 | 2387 | 2388 | 2389 | 2390 | 2391 | 2392 | 2393 | 2394
Danke für Ihr Reinschauen und herzliche Grüße...
Xobor Xobor Blogs