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von esther10 14.09.2015 00:26

Der Rachefeldzug der Linkskatholiken gegen „Humanae vitae”


http://mathias-von-gersdorff.blogspot.de/
"Humanae vitae" ist authentische hoheitliche Interpreation der Aussagen in der Pastoralkonstitution "Gaudium et spes" des Zweiten Vatikanischen Konzils

Erstellt von Mathias von Gersdorff am 24. August 2015 um 12:10 Uhr
Vaticanum II, Papst Paul VI.

Liest man die vielen Publikationen aus dem linkskatholischen Lager, die im Hinblick auf die Familiensynode im Oktober 2015 gedruckt werden, fällt eines auf: Der Hass gegen die Enzyklika Humanae vitae von Papst Paul VI. kennt keine Grenzen.

Humanae vitae und Familiaris consortio
Für viele „Reformtheologen“ scheint der Kampf für die Zulassung von wiederverheirateten Geschiedenen und für homosexuelle Partnerschaft ein wahrer Rachefeldzug gegen diese Enzyklika vom Jahr 1968 zu sein. Sie wollen Humanae Vitae am liebsten für ungültig erklären und dafür ihre eigene Sexualmoral durchsetzen. Das Apostolische Schreiben „Familiaris Consortio“ aus dem Jahr 1981 – heute das eigentliche Referenzdokument zum Themenkomplex Ehe -, in welchem die Aussagen von Humanae Vitae bekräftigt werden, steht erst an zweiter Stelle in der Hass-Skala linker Theologen.

Gegen Humanae vitae wird aus verschiedenen Gründen agitiert:
1. In dieser Enzyklika wiederholt der Papst, dass die Ehe neben der gegenseitigen Hilfe und Ergänzung von Mann und Frau vor allem auch der Fortpflanzung dient. Aus diesem Grund wird die Verwendung künstlicher Verhütungsmittel verurteilt. Der eheliche Akt muss grundsätzlich der Zeugung offen stehen und eben in der Ehe geschehen. Künstliche Verhütungsmitteln vereiteln die eheliche Liebe und verhindern die Hinordnung des ehelichen Aktes auf Nachkommenschaft.

Diese enge Verbindung zwischen ehelichem Akt und Fortpflanzung lehnen die meisten progressiv Denkenden vehement ab, denn sie wünschen sich eine Sexualmoral, die sich nach den Maximen der sexuellen Revolution orientiert. Durchtrennt man die Verbindung zwischen Geschlechtsakt und Fortpflanzung, ebnet man den Weg zu einer moraltheologischen Neubewertung der künstlichen Verhütungsmittel, des außerehelichen Geschlechtsverkehrs, usw. Eine neue Sexualmoral könnte dann fabriziert werden. Die katholische Sittenlehre wäre dann der sexuellen Revolution angeglichen. Nicht wenige der Kritiker von Humanae vitae gehören zu den „68er-Katholiken“.

2. Nach dem „Zweiten Vatikanischen Konzil“ waren viele progressive Theologen der Auffassung, von nun an würden die lehramtlichen Dokumente in einer Art Konsensverfahren zwischen Papst und Bischöfen (und eventuell auch der Theologen-Gilde) formuliert werden. Zudem meinten sie, die einzelnen Bischofskonferenzen würden mehr Autonomie auch in der Auslegung des Lehramtes erhalten.

Der Schock war deshalb groß, als der Papst Humanae vitae herausgab. Zuvor hatte es etliche Kommissionen und Gespräche gegeben, doch sie wirkten sich kaum in der Endfassung aus. Paul VI. redigierte seinen eigenen Text, der bei den linken Theologen und Kleriker sauer aufstieß.

Die schlimmsten Revolten erlebte man in Deutschland, Österreich und Belgien. Die dortigen Bischofskonferenzen setzten die Enzyklika praktisch außer Kraft. In Deutschland geschah das durch die Königsteiner Erklärung, in Österreich durch die Erklärung von Maria Trost. Diese Rebellion wirkt sich bis heute katastrophal aus.

3. Das progressive Lager erhoffte sich Ende der 1960er Jahre auch eine Relativierung des Lehramtes. Die Gläubigen sollten sich nach ihrem eigenen Gewissen richten und weniger nach dem Lehramt. Dieses sollte lediglich eine allgemeine Orientierung geben. Von dieser Haltung ist in Humane vitae nichts zu spüren, ganz im Gegenteil, denn die Enzyklika definiert klar und deutlich die Sexualmoral der katholischen Kirche.

Die Verbitterung unter der Kritiker war immens. Immer wieder haben sie versucht, Humane vitae zu attackieren, doch viel konnten sie auf der Ebene des Lehramtes nicht anrichten. 1981 bestätigte Familiaris consortio diese kirchlichen Positionen.

Mit der Familiensynode im Oktober 2015 sieht der Linkskatholizismus die historische Chance gekommen, endlich Humanae vitae einstampfen zu können.

Foto: Vaticanum II, Papst Paul VI. – Bildquelle: Lothar Wolleh / Wikipedia

von esther10 14.09.2015 00:24

Gestern, am 12. September, legten drei Novizen in einem feierlichen Gottesdienst in der Basilika St. Anna in Altötting ihre ersten Ordensgelübde ab. Mit der Profess beendeten sie ihre zweijährige Vorbereitungszeit auf das Ordensleben. Zwei weitere Legionäre Christi erneuerten ihre zeitlichen Gelübde.



http://www.regnumchristi.org/de/?utm_cam...source=dispatch

Von Redaktion

Altötting, 13. September 2015 (Pressestelle Legionäre Christi - Regnum Christi)
Die jungen Männer gelobten vor etwa 500 Gläubigen, in Armut, Keuschheit und Gehorsam zu leben. Am Gottesdienst, der dank der Gastfreundschaft der Kapuziner in der neu renovierten Basilika St. Anna in Altötting stattfinden konnte, nahmen neben Eltern und Verwandten, die zum Teil aus verschiedenen Ländern angereist waren, auch zahlreiche Gäste aus dem Umkreis teil. Von Altötting ging es danach direkt zum Gästeempfang ins Noviziat nach Neuötting-Alzgern.

„Wollt Ihr Euch an Gott binden?“

Bruder Manuel Suchy, 1993 geboren, ist der älteste der drei Novizen. Er kommt aus Düsseldorf und hat eine jüngere Schwester. Seine Eltern stammen aus Schlesien, die Oma wohnt noch heute in Polen. Sein Heimatkaplan machte ihn mit P. Klaus Einsle LC und den Legionären Christi bekannt. Manuel engagierte sich als Jugendlicher im Regnum Christi und half bei vielen Feriencamps für Kinder mit. 2009 wechselte er nach einem Kennlernkurs in den Sommerferien auf die Apostolische Schule in Bad Münstereifel. Dort machte er auch sein Abitur. Im September 2013 trat er ins Noviziat ein. „Wichtig war für mich in dieser Zeit, meine

http://www.regnumchristi.org/de/?utm_cam...source=dispatch

Freundschaft zu Christus zu vertiefen. Dabei halfen mir besonders das Gebet und die Zeiten der Stille.“ Bruder Manuel war im Noviziat vor allem für den Garten zuständig. In dieser Zeit entdeckte er aber auch seine Freude am Kochen.

Bruder Pablo Hernández, wurde im Januar 1995 in Celaya, in Zentralmexiko geboren. Er hat vier Geschwister, zwei Schwestern und Brüder. Br. Pablo ist der jüngste, einer seiner Brüder ist ebenfalls Legionär Christi und studiert derzeit in Rom. Der Vater arbeitet als Ingenieur, die Mutter war Lehrerin, hat ihre berufliche Tätigkeit aber mit der Geburt der Kinder aufgegeben. Bruder Pablos Familie ist tief vom Glauben geprägt. Mit 12 Jahren lernte er die Legionäre Christi kennen. Sechs Jahre bis zum Schulabschluss besuchte er die Apostolische Schule in Mexiko. Dort setzte er sich auch das erste Mal mit der Frage auseinander, ob er eines Tages Priester werden könnte.

Der Eintritt ins Noviziat führte in nach Deutschland. Schon davor hatte er damit begonnen, Deutsch zu lernen. „Es war mir schon wichtig, alles zu verstehen, auch was im Gottesdienst gesagt wird. Am Anfang gab es noch viele Übersetzungen und die deutschen Mitbrüder haben mir viel geholfen“, sagt er. Das Ablegen der Gelübde bedeutet für ihn, ja zu Gott zu sagen und eine tiefere Beziehung zu ihm aufzubauen, die ihn befähigt, Christus enger folgen zu wollen. „Dennoch gab es auch krisenhafte Zeiten im Noviziat“, erinnert er sich. In den Monaten vor der Profess setzte sich Bruder Pablo vor allem mit den neuen Konstitutionen der Legionäre Christi auseinander, die nun sein Ordensleben prägen werden.

Bruder Peter Hemm ist 20 Jahre alt und stammt aus Rittershausen in der Nähe von Würzburg. Seine Eltern lernten bereits 2002 die Legionäre Christi kennen. Bruder Peter hat sieben Geschwister, sechs Brüder und eine Schwester, die gottgeweihte Frau im Regnum Christi ist. Einer seiner älteren Brüder ist ebenfalls Legionär Christi. Schon früh begann sich Bruder Peter für das Priestertum zu interessieren.

So verbachte Peter einige Zeit auf dem Benediktinergymnasium in Münsterschwarzach. 2007 wechselte er auf die Apostolische Schule in Frankreich. 2008 kam er mit der Eröffnung der Apostolischen Schule in Deutschland nach Bad Münstereifel. Dort legte er 2013 sein Abitur ab.

„Es gab einen guten Gemeinschaftsgeist und es ging sehr fröhlich zu“, erinnert er sich noch heute gern an die Jahre in Bad Münstereifel. Bei den Legionären Christi habe er sich auch gleich zuhause gefühlt und so trat er nach dem Abitur ins Noviziat ein. In den beiden folgenden Jahren waren ihm vor allem die wöchentlichen Gespräche mit dem Novizenmeister wichtig. Zu seinen Aufgaben in der Gemeinschaft gehörten das Schreiben und Versenden des monatlichen Email-Newsletters an die Freunde des Noviziates und die des Organisten. Die Auseinandersetzung mit den neuen Konstitutionen der Legionäre Christi war auch für ihn ein Schwerpunkt seiner Vorbereitung auf die erste Ordensprofess.

Weg mit Gott fortsetzen

Br. Pascal Bamert LC aus der Schweiz und Br. Julian Storath LC aus Deutschland erneuerten während des Gottesdienstes ihre Gelübde für weitere drei Jahre. Br. Julian absolvierte nach seiner Noviziatszeit in Deutschland die ersten Studienjahre in Rom und schloss diese mit dem Bakkalaureat in Philosophie ab. Er begann in diesem Sommer sein Apostolisches Praktikum in der Apostolischen Schule der Legionäre Christi in Bad Münstereifel. Br. Pascal beendet in diesen Tagen sein Apostolisches Praktikum in der Apostolischen Schule und wird nun sein Studium auf dem Weg zur Priesterweihe in Rom fortsetzen.

Feierliche Konzelebration – „Ein Ruf der Liebe zur Liebe“

Hauptzelebrant der hl. Messe war P. Andreas Schöggl LC, Territorialdirektor der Legionäre Christi für West- und Mitteleuropa. An der Konzelebration nahmen zahlreiche Priester der Gemeinschaft und befreundete Diözesanpriester teil.

In seiner Predigt ging P. Schöggl auf die Ordensgelübde ein. Von der Welt würden Armut, Keuschheit und Gehorsam oft fälschlich so verstanden, als wäre ein junger Mensch finanziell und in der Partnerschaft gescheitert und habe noch dazu seine Freiheit eingebüßt. Vielmehr gehe es aber um eine erfüllende und bleibende Beziehung zu Jesus Christus, die nach der Vollkommenheit in der Liebe strebt. Eine Berufung zum Ordensleben ist in Worten des Theologen Hans Urs von Balthasar „ein Ruf der Liebe zur Liebe“. Im Blick auf Christus können die Gelübde dann auch so übersetzt werden: „Nichts als du“ (Armut), „niemand außer dir“ (Keuschheit) und „dein Wille und nicht der meine“ (Gehorsam).

Im Namen aller Gläubigen dankte P. Schöggl den Professbrüdern, dass sie durch ihre Antwort auf den Ruf Christi erfahrbar machen, was Glaube und Kirche wesentlich ausmacht, nämlich freudige und vorbehaltlose Nachfolge Christi.

Noviziat: eine zweijährige Probezeit

Vor ihrer ersten Profess hatten die neuen Ordensleute eine zweijährige Probezeit, das Noviziat, absolviert. In dieser Zeit nutzten die jungen Männer die Möglichkeit, in der Stille und Zurückgezogenheit des Noviziats ihrer Berufung zum Ordensleben und Priestertum gezielt nachzugehen. Geprägt ist diese Phase durch das Gebet, die Vertiefung der eigenen Beziehung zu Gott, der Kenntnis der Kongregation, ihrer Spiritualität und ihrer pastoralen Arbeitsbereiche. Am Ende dieser Zeit legten die jungen Männer, die ihrer Berufung sicherer geworden sind, nun ihre ersten zeitlichen Gelübde ab, zunächst für drei Jahre. Nach dem Noviziat werden sie ihre Ausbildung mit den humanistischen Studien fortsetzen, an die sich ein Philosophie- und Theologiestudium sowie ein Pastoralpraktikum anschließen.

Eigene Webseite des Noviziates in Deutschland

Auf der neuen Webseite des Noviziates geben Novizen in einer selbstgemachten KurzvideoSerie u.a. Einblicke in ihr Leben: http://www.noviziat-der-legionaere-christi.org/
Wir über uns

Die Legionäre Christi sind eine Priester-Kongregation päpstlichen Rechts. Sie wurde 1941 in Mexiko gegründet und 1948 bzw. 1965 auf diözesaner und weltkirchlicher Ebene anerkannt.

Die Ordensgemeinschaft zählt aktuell 944 Priester, die in 22 Ländern der Welt tätig sind. In Ausbildung befinden sich 781 Novizen und Ordensleute sowie 734 Aspiranten. Vier Mitglieder der Legionäre Christi sind Bischöfe. Die Priester, Ordensleute und Novizen der Legionäre Christi kommen aus 40 verschiedenen Ländern. Die Gemeinschaft widmet sich als missionarischer Orden vor allem der Verkündigung und der Ausbildung.

In Deutschland sind die Legionäre Christi seit 1988 tätig und haben heute Niederlassungen in Neuötting-Alzgern (Noviziat), Bad Münstereifel (Apostolische Schule) und Düsseldorf (Territorialdirektion und Kommunität). Sie betreuen Mitglieder des Regnum Christi und begleiten deren Initiativen v.a. in den Bereichen Ehe, Familie und Spiritualität in 12 deutschen Bistümern und sind auch in anderen seelsorglichen Aufgaben tätig (z.B. Schulseelsorge und Pfarrmissionen). Sie arbeiten vorwiegend in Schulen und Universitäten, in Mission und Entwicklungshilfe, im Bereich der Medien und in der Jungend- und Familienpastoral sowie in der Diözesanpriesterausbildung.

Weitere Informationen finden Sie auf unseren Internetseiten: www.regnumchristi.org/de
Sie finden uns auch auf Facebook unter:

www.facebook.com/RegnumChristiundLegionaereChristi
Folgen Sie uns auf Twitter: www.twitter.com/RegnumChristiDe

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von esther10 14.09.2015 00:18

Sonntag, 13. September 2015
Heute vor 7 Jahren
Am 13. September 2008 hielt Papst Benedikt XVI anläßlich seiner Frankreichreise in Lourdes diese Predigt
Hier geht´s zum deutschen Gesamttext der Predigt: klicken


".....Betrachten wir unsererseits diese „mit der Sonne bekleidete Frau“, die uns die Schrift vor Augen stellt (vgl. Offb 12,1). Die Allerseligste Jungfrau Maria, die glorreiche Frau der Geheimen Offenbarung, trägt auf ihrem Haupt einen Kranz von zwölf Sternen, welche die zwölf Stämme Israels, das ganze Volk Gottes, die gesamte Gemeinschaft der Heiligen darstellen, und zugleich hat sie unter ihren Füßen den Mond, das Bild des Todes und der Sterblichkeit. Maria hat den Tod hinter sich gelassen; sie ist ganz vom Leben bekleidet, vom Leben ihres Sohnes, des auferstandenen Christus. So ist sie das Zeichen für den Sieg der Liebe und des Guten, für den Sieg Gottes. Sie gibt unserer Welt die Hoffnung, die sie braucht. Richten wir heute Abend unseren Blick auf Maria, die so glorreich und so menschlich ist, und lassen wir uns von ihr zu Gott, dem Sieger, führen....."

APOSTOLISCHE REISE
NACH FRANKREICH ANLÄSSLICH DES 150. JAHRESTAGES
DER ERSCHEINUNGEN VON LOURDES
(12. - 15. SEPTEMBER 2008)

LICHTERPROZESSION

PREDIGT VON BENEDIKT XVI.

Lourdes, Notre-Dame, Esplanade du Rosaire
Samstag, 13. September 2008

Lieber Bischof Perrier von Tarbes und Lourdes,
Liebe Mitbrüder im bischöflichen und priesterlichen Dienst,
liebe Pilger, liebe Brüder und Schwestern!

Vor hundertfünfzig Jahren, am 11. Februar 1858, sah ein einfaches Mädchen aus Lourdes, Bernadette Soubirous, an diesem Ort außerhalb der Stadt, der sogenannten Grotte von Massabielle, ein Licht und in diesem Licht eine junge Dame, „schön, über alles schön“. Diese Dame wandte sich mit Güte und Liebenswürdigkeit, mit Achtung und Vertrauen an sie. „Sie siezte mich“, erzählt Bernadette, „… Möchten Sie mir den Gefallen tun, in den nächsten fünfzehn Tagen hierher zu kommen?“ fragt die Dame sie. „… Sie schaute mich an wie ein Mensch, der mit einem anderen Menschen spricht.“ In dieser Unterhaltung, in diesem ganz von Feingefühl geprägten Dialog beauftragt die Dame sie, einige ganz einfache Botschaften über das Gebet, die Buße und die Umkehr zu vermitteln. Daß Maria schön ist, überrascht nicht, offenbart sie doch in der Erscheinung vom 25. März 1858 ihren Namen so: „Ich bin die Unbefleckte Empfängnis“.

Betrachten wir unsererseits diese „mit der Sonne bekleidete Frau“, die uns die Schrift vor Augen stellt (vgl. Offb 12,1). Die Allerseligste Jungfrau Maria, die glorreiche Frau der Geheimen Offenbarung, trägt auf ihrem Haupt einen Kranz von zwölf Sternen, welche die zwölf Stämme Israels, das ganze Volk Gottes, die gesamte Gemeinschaft der Heiligen darstellen, und zugleich hat sie unter ihren Füßen den Mond, das Bild des Todes und der Sterblichkeit. Maria hat den Tod hinter sich gelassen; sie ist ganz vom Leben bekleidet, vom Leben ihres Sohnes, des auferstandenen Christus. So ist sie das Zeichen für den Sieg der Liebe und des Guten, für den Sieg Gottes. Sie gibt unserer Welt die Hoffnung, die sie braucht. Richten wir heute Abend unseren Blick auf Maria, die so glorreich und so menschlich ist, und lassen wir uns von ihr zu Gott, dem Sieger, führen.

Zahlreiche Menschen haben es bezeugt: Die Begegnung mit dem leuchtenden Antlitz von Bernadette verwandelte die Herzen und die Blicke. Sowohl während der Erscheinungen als auch, wenn sie davon erzählte, begann ihr Gesicht über und über zu strahlen. Bernadette war bereits erfüllt von dem Licht von Massabielle. Das alltägliche Leben der Familie Soubirous bestand jedoch aus Elend und Traurigkeit, aus Krankheit und Unverständnis, aus Ablehnung und Armut. Auch wenn es in den familiären Beziehungen nicht an Liebe und Wärme fehlte, war es doch schwierig, im cachot („Verließ“) zu leben. Aber die Schatten der Erde haben das Licht des Himmels nicht daran gehindert zu leuchten: „Das Licht leuchtet in der Finsternis…“ (Joh 1,5).

Lourdes ist einer der Orte, die Gott erwählt hat, um dort einen besonderen Strahl seiner Schönheit leuchten zu lassen; daher rührt die Bedeutung, die hier das Symbol des Lichtes bekommt. Von der vierten Erscheinung an entzündete Bernadette, wenn sie an der Grotte ankam, jeden Morgen eine gesegnete Kerze und hielt sie in der linken Hand, bis die Jungfrau sich zeigte. Sehr bald übergaben verschiedene Personen Bernadette eine Kerze, damit sie diese in der Tiefe der Grotte in die Erde stecke. Sehr bald brachten andere Menschen auch selbst Kerzen an diesen Ort des Lichtes und des Friedens. Die Muttergottes tat selber kund, daß ihr diese berührende Huldigung dieser Tausenden Kerzen gefiel, die seitdem zu ihrer Ehre ununterbrochen den Felsen der Erscheinung erleuchten. Von jenem Tag an glüht vor der Grotte Tag und Nacht, im Sommer wie im Winter, ein brennender Dornbusch, entzündet vom Gebet der Pilger und der Kranken, die ihre Sorgen und Nöte, vor allem aber ihren Glauben und ihre Hoffnung zum Ausdruck bringen.

Da wir als Pilger hier nach Lourdes kommen, wollen wir auf den Spuren Bernadettes in diese außergewöhnliche Nähe zwischen Himmel und Erde eintreten, die sich niemals widersprochen hat und die sich unaufhörlich weiter festigt. Während der Erscheinungen ist zu bemerken, daß Bernadette den Rosenkranz unter den Augen Marias betet, die im Moment der Doxologie mit einstimmt. Diese Tatsache bestätigt den zutiefst theozentrischen Charakter des Rosenkranzgebets. Wenn wir den Rosenkranz beten, leiht uns Maria ihr Herz und ihre Augen, um das Leben ihres Sohnes, Christus Jesus, zu betrachten. Mein verehrter Vorgänger Papst Johannes Paul II. ist zweimal hierher nach Lourdes gekommen. Wir wissen, wie sehr sich in seinem Leben und in seinem Dienst das Gebet auf die Fürsprache der Jungfrau Maria stützte. Wie viele seiner Vorgänger auf dem Stuhl Petri hat auch er das Rosenkranzgebet nachdrücklich gefördert; er hat dies unter anderem in einer ganz besonderen Weise getan, indem er es durch die Betrachtung der lichtreichen Geheimnisse bereichert hat. Sie sind übrigens auf der Fassade der Basilika in den neuen, im vergangenen Jahr eingeweihten Mosaiken dargestellt. Wie bei allen Geschehnissen im Leben Christi, die sie in ihrem Herzen bewahrte und überdachte (vgl. Lk 2,19), läßt Maria uns alle Etappen seines öffentlichen Wirkens als einen Teil der Offenbarung der Herrlichkeit Gottes begreifen. Möge der lichterfüllte Ort Lourdes eine Schule zum Erlernen des Rosenkranzgebets bleiben, das die Jünger Jesu in Gegenwart seiner Mutter in einen echten und herzlichen Dialog mit ihrem Meister einführt!

Durch den Mund Bernadettes hören wir die Bitte der Jungfrau Maria an uns, in Prozession hierher zu kommen, um in Einfachheit und mit Eifer zu beten. Die Lichterprozession vermittelt unseren sinnlichen Augen das Geheimnis des Gebetes: In der Gemeinschaft der Kirche, welche die Erwählten des Himmels und die Pilger der Erde miteinander vereint, entspringt das Licht aus dem Gespräch zwischen dem Menschen und seinem Herrn, und eine leuchtende Straße öffnet sich in der Geschichte der Menschen, auch in den dunkelsten Augenblicken. Diese Prozession ist ein Moment großer kirchlicher Freude, aber auch eine Zeit tiefen Ernstes: Die Anliegen, die wir mit uns tragen, unterstreichen unsere tiefe Verbundenheit mit allen, die leiden. Denken wir an die unschuldigen Opfer, die unter Gewalt, Krieg, Terrorismus und Hungersnot leiden oder die die Folgen von Ungerechtigkeiten, Plagen und Unheil, von Haß und Unterdrückung, von Angriffen auf ihre Menschenwürde und ihre Grundrechte, auf ihre Handlungs- und Gedankenfreiheit zu tragen haben. Denken wir auch an jene, die familiäre Probleme erleben oder die infolge von Arbeitslosigkeit, Krankheit, Gebrechen, Einsamkeit oder ihrer Situation als Einwanderer leiden. Außerdem möchte ich diejenigen nicht vergessen, die um des Namens Christi willen leiden und für ihn sterben.

Maria lehrt uns, zu beten und unser Gebet zu einem Akt der Gottes- und der Nächstenliebe zu machen. Wenn wir mit Maria beten, nimmt unser Herz die Leidenden auf. Wie könnte unser Leben dabei unverändert bleiben? Warum sollte unser Sein und unser ganzes Leben nicht Ort der Gastfreundschaft für unseren Nächsten werden? Lourdes ist ein Ort des Lichtes, weil es ein Ort der Gemeinschaft, der Hoffnung und der Umkehr ist.

Nun, beim Einbruch der Nacht, sagt Jesus zu uns: „Laßt eure Lampen brennen!“ (Lk 12,35): die Lampe des Glaubens, die Lampe des Gebetes, die Lampe der Hoffnung und der Liebe! Dieses Gehen in der Nacht mit dem Licht in der Hand spricht unser Inneres nachdrücklich an, es berührt unser Herz und besagt viel mehr als jedes andere gesprochene oder gedachte Wort. Diese Geste erfaßt allein unsere Lage als Christen unterwegs: Wir brauchen Licht und sind zugleich berufen, Licht zu werden. Die Sünde macht uns blind; sie hindert uns daran, unsere Mitmenschen führen zu können, und bewirkt, daß wir ihnen mißtrauen und uns selber nicht führen lassen. Wir haben es nötig, erleuchtet zu werden, und wiederholen die flehentliche Bitte des blinden Bartimäus: „Rabbuni, ich möchte wieder sehen können!“ (Mk 10,51). Mach, daß ich meine Sünde sehe, die mich hemmt, doch vor allem: Herr, gib, daß ich deine Herrlichkeit sehe! Wir wissen, daß unser Gebet schon erhört ist, und wir sagen Dank, denn, wie der heilige Paulus im Epheserbrief sagt: „Christus wird dein Licht sein“ (5,14), und der heilige Petrus fügt hinzu: „Er hat euch aus der Finsternis in sein wunderbares Licht gerufen“ (1 Petr 2,9).

Zu uns, die wir nicht das Licht sind, kann Christus nun sagen: „Ihr seid das Licht der Welt“ (Mt 5,14), indem er uns aufträgt dafür zu sorgen, das Licht der Liebe leuchten zu lassen. Wie der Apostel Johannes schreibt: „Wer seinen Bruder liebt, bleibt im Licht; da gibt es für ihn kein Straucheln“ (1 Joh 2,10). Die christliche Liebe leben bedeutet, das Licht Gottes in die Welt zu tragen und zugleich auf seine wahre Quelle hinzuweisen. Der heilige Leo der Große schreibt: „Wer nämlich fromm und keusch in der Kirche lebt, wer seinen Sinn auf das Himmlische und nicht auf das Irdische lenkt (vgl. Kol 3,2), ist in gewisser Weise dem himmlischen Licht gleich; während er selbst auf den Glanz eines heiligen Lebens achtet, weist er wie ein Stern vielen den Weg, der zu Gott führt“ (Sermon III,5).

In diesem Wallfahrtsort Lourdes, auf den die Christen der ganzen Welt ihren Blick richten, seit die Jungfrau Maria hier die Hoffnung und die Liebe hat erstrahlen lassen, indem sie den Kranken, den Armen und den Kleinen den ersten Platz zuwies, sind wir eingeladen, die Einfachheit unserer Berufung zu entdecken: Denn es genügt zu lieben.

Morgen wird uns die Feier der Kreuzerhöhung direkt ins Herz dieses Geheimnisses einführen. In dieser Vigil richtet sich unser Blick schon auf das Zeichen des Neuen Bundes, auf das das ganze Leben Jesu zuläuft. Das Kreuz ist der höchste und vollkommenste Akt der Liebe Jesu, der sein Leben für seine Freunde hingibt. „So muß der Menschensohn erhöht werden, damit jeder, der an ihn glaubt, in ihm das ewige Leben hat“ (Joh 3,14-15).

Wie es in den Liedern vom Gottesknecht angekündigt wurde, ist der Tod Jesu ein Tod, der zum Licht für die Völker wird; es ist ein Tod, der in Verbindung mit der Sühneliturgie die Versöhnung bringt, ein Tod, der das Ende des Todes bedeutet. Von da an ist das Kreuz ein Zeichen der Hoffnung, ein Banner des Sieges Jesu, denn „Gott hat die Welt so sehr geliebt, daß er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht zugrunde geht, sondern das ewige Leben hat“ (Joh 3,16). Durch das Kreuz empfängt unser ganzes Leben Licht, Kraft und Hoffnung. Mit ihm ist die ganze Tiefe der Liebe offenbart, die im ursprünglichen Plan des Schöpfers enthalten war; mit ihm ist alles geheilt und zur Vollendung geführt. Das ist der Grund, warum das Leben im Glauben an den gestorbenen und auferstandenen Christus Licht wird.

Die Erscheinungen waren von Licht umflutet, und Gott hat im Blick von Bernadette eine Flamme entzündet, die zahllose Herzen bekehrt hat. Wie viele Menschen kommen hierher, um ein Wunder zu sehen, und hoffen vielleicht insgeheim, eines an sich selbst zu erfahren; auf dem Heimweg, nachdem sie eine geistliche Erfahrung eines echten kirchlichen Lebens gemacht haben, ändert sich dann ihr Blick auf Gott, auf die anderen und auf sich selbst. Eine kleine Flamme, die sich Hoffnung, Mitleid und Zartgefühl nennt, wohnt in ihnen. Die verborgene Begegnung mit Bernadette und mit der Jungfrau Maria kann ein Leben verändern, denn sie sind an diesem Ort Massabielle gegenwärtig, um uns zu Christus zu führen, der unser Leben, unsere Kraft und unser Licht ist. Mögen die Jungfrau Maria und die heilige Bernadette Euch helfen, als Kinder des Lichtes zu leben, um alle Tage Eures Lebens zu bezeugen, daß Christus unser Licht, unsere Hoffnung und unser Leben ist!
© Copyright 2008 - Libreria Editrice Vaticana
© Copyright - Libreria Editrice Vaticana

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Hochgeladen am 10.12.2009
Maria richtet die Kleinsten wieder auf. Das ist der Eindruck, den man von den Marienerscheinungen in Lourdes haben kann. Zwischen dem 11. Februar und dem 16. Juli 1856 erschien die Jungfrau Maria 18 Mal Bernadette Soubirous, einem 14-jährigenKind.In der Grotte von Massabielle sieht das Mädchen zum ersten Mal jene, die sie als „Dame in Weiß gekleidet beschreibt. „ Sie trug ein weißes Kleid, auch einen weißen Schleier, einen blauen Gürtel und eine gelbe Rose auf jedem Fuß ". Am 25. März 1858 gibt sich die Dame Bernadette als „Unbefleckte Empfängnis" zu erkennen, ein Ausdruck, den das kleine Hirtenmädchen nicht verstand, der aber das Dogma von Papst Pius IX. vier Jahren zuvor, bestätigt. Die Bekehrung der Sünder und das Gebet stehen im Mittelpunkt der Forderungen, die Maria an Bernadette richtet. „Sagen Sie den Priestern, dass man hierher in einer Prozession kommen und dort eine Kapelle bauen soll", lautet die Nachricht, die das Mädchen dem Pfarrer Abbé Peyramale überbringen soll, der an der Wirklichkeit der Erscheinungen zweifelt.Auszug aus der Predigt von Papst Benedikt XVI. in Lourdes am 14. September 2008: „Seit 150 Jahren haben die Pilger nicht aufgehört zur Grotte von Massabielle zu kommen, um die Botschaft der Bekehrung und der Hoffnung zu hören, die an sie gerichtet ist. Und auch wir sind heute Morgen hier zu den Füßen von Mariens, der Unbefleckten Jungfrau, um mit der kleinen Bernadette in ihre Schule zu gehen "Dem Aufruf zum Gebet und zur Buße fügt Maria Gesten der Liebe zu den Menschen hinzu. Bis heute hat die Kirche 67 wundersame Heilungen in Lourdes bestätigt. Es ist dieser Grund der Nähe Mariens zu den Kranken, warum das Fest Unserer Lieben Frau von Lourdes am 11. Februar auch der Welttag der Kranken ist. Mehr als 5 Millionen Menschen aus der ganzen Welt unternehmen jährlich eine Wallfahrt nach Lourdes, um zu Maria zu beten und für die Heilung des Körpers und des Herzens für sie oder ihre Angehörigen zu bitten. Weil du das Lächeln Gottes bist, die Widerspiegelung des Lichtes Christi, der Tempel des Heiligen Geistes; weil du Bernadette in ihrer Niedrigkeit erwählt hast, weil du der Morgenstern bist, das Tor des Himmels und die erste Kreatur, die die Auferstehung erfahren durfte, Unsere Liebe Frau von Lourdes, „mit unseren Brüdern und Schwestern, deren Herzen und Leiber Schmerzen leiden, beten wir zu Dir!

von esther10 13.09.2015 21:31

REGENSBURG
Harsche Kritik an Kardinal Marx



Regensburg. (leh) "Häresie und gefährliche Schizophrenie". Mit deutlichen Worten äußert sich der Präfekt der Gottesdienstkongregation, Kardinal Robert Sarah, in seinem Interviewbuch zu aktuellen Aussagen von Kardinal Marx. Damit traut er sich etwas, was kaum ein deutscher Bischof wagen würde.

Trotz oder sogar wegen der klaren Worte in Verbindung mit Marx' Ansichten zur Zulassung wiederverheirateter Geschiedener zur Kommunion scheint der Interviewband Unterstützer zu finden: Fürstin Gloria von Thurn und Taxis, auf deren Schloss Sankt Emmeram das neu erschienene Buch am Dienstag vorgestellt wurde, soll sich für die deutsche Übersetzung stark gemacht haben. Kurienerzbischof Georg Gänswein schrieb das Vorwort. Bischof Gerhard Ludwig Müller war extra aus Rom angereist, um das Buch persönlich vorzustellen.

Erst vor wenigen Tagen forderte Alois Glück, Vorsitzender des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK), im Hinblick auf die Bischofssynode in Rom, bei der es um Fragen von Ehe und Familie geht, "eine grundlegende Öffnung für mehr regionale Spielräume". Am Dienstag auf Sankt Emmeram waren gänzlich andere Töne zu hören: Fürstin Gloria von Thurn und Taxis hatte einen illustren Kreis aus Geistlichen, wie dem ihr nahestehenden Augsburger Prälaten Wilhelm Imkamp und Papstbruder Georg Ratzinger, sowie Vertreter der lokalen Prominenz zur Buchvorstellung eingeladen.

Der Präfekt der Vatikanischen Kongregation für den Gottesdienst und die Sakramentenordnung, Kardinal Robert Sarah, der als konservativ gilt, hatte Anfang des Jahres das Interviewbuch "Gott oder nichts - ein Gespräch über den Glauben" auf französisch herausgeben. Nun kommt es auf deutsch heraus. Der ursprünglich aus Guinea stammende Kardinal, der als papabile gilt, spart in dem Band nicht an klaren Aussagen.

Theologisch verantwortbar


Als "Häresie" - eine Meinung, die im Widerspruch zur Lehre steht - und "gefährliche Schizophrenie" bezeichnet Sarah die Idee, das Lehramt der Kirche in Fragen der Sexualmoral "in ein hübsches Schmuckkästchen zu packen und es von der pastoralen Theorie zu trennen" - und kritisiert damit Kardinal Reinhard Marx. Als "weltweit drängende Herausforderung der Ehe" hatte der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz im Dezember die "Suche nach einer theologisch verantwortbaren und pastoral angemessenen Begleitung von Gläubigen, deren Ehe zerbrochen ist, und die zivil geschieden und wiederverheiratet sind" bezeichnet.

Zwar betonte Sarah den Respekt, den er vor Kardinal Marx habe, jedoch bezeichnete er dessen Aussage als "Ausdruck einer Ideologie, die man im Gewaltmarsch der ganzen Kirche aufoktroyieren will". Er sehe die Frage der Zulassung der Kommunion der Wiederverheirateten als "keine drängende Herausforderung für die Kirchen Afrikas oder Asiens". Er wehrt sich, eine "wie auch immer geartete Schieflage zwischen Lehramt und Kirche" herbeizuführen, und erklärt, dass "sich die afrikanische Kirche jeder Rebellion gegen das Lehramt widersetzen wird".

von esther10 13.09.2015 21:15

Sonntag, 13. September 2015
Geschiedene: Kardinäle Kasper und Marx machen Druck auf Synode



Wenige Wochen vor Beginn der Familiensynode (4. – 25. Oktober 2015) wiederholt Kardinal Walter Kasper seine umstrittenen Thesen zur Zulassung von wiederverheirateten Geschiedenen zur Kommunion und zeigt sich gewiss, dass ein „breiter Konsens“ erreicht werden wird.

Hierzu äußerte sich Kardinal Kasper am 11. September 2015 in einem Interview mit der italienischen Tageszeitung „La Stampa“.
http://vaticaninsider.lastampa.it/vatica...famiglia-43289/

Somit zeigt sich Kardinal Kasper unbeeindruckt vom massiven Widerstand, der sich gegen ihm seit seiner „Rede vor dem Konsistorium“ (22. und 23. Februar 2014) erhoben hat. Inzwischen haben ihm schon 17 Kardinäle sowie zahlreiche Bischöfe und Theologen in diversen Büchern und sonstigen Publikationen widersprochen.

Kein Wunder, wenn manche ihm die „typische deutsche Verbohrtheit“ vorwerfen.

Kardinal Walter Kasper scheint es egal zu sein, welchen Schaden er bislang der Kirche angetan hat. Seine „Rede vor dem Konsistorium“ wirkte auf Linkskatholiken wie das Startsignal, um die katholische Lehre über Ehe, Familie und Sexualität zu zerstören. In den letzten 18 Monaten scheint keine These linker Theologen zu abstrus zu sein, um nicht in der Öffentlichkeit vorgetragen werden zu können.

Tiefpunkt dieser Entwicklung ist die Forderung des Professors für Moraltheologie Stephan Goertz, homosexuelle Beziehungen zum Sakrament zu erheben.

Unterstützung erhält Kasper vor allem aus Deutschland. Kardinal Reinhard Marx sprach sich vor wenigen Tagen für die Zulassung von wiederverheirateten Geschiedenen zur Kommunion aus. Allerdings fügte er einschränkend hinzu, dies dürfe nur in Einzelfällen geschehen: „Deswegen muss ein Weg gefunden werden, in jedem Einzelfall hinzuschauen“. Zudem betonte er die Universalität der Kirche: „Das Christentum verstehe sich als eine universalistische Religion, in der es das Bild der "einen Menschheitsfamilie“ gibt. Anfang 2015 war er noch der Ansicht, Deutschland sei keine „Filiale von Rom“.

Wesentlich revolutionärer als Kardinal Marx gibt sich Bischof Franz-Josef Bode, der eine Aufwertung sämtlicher Partnerschaften und die Segnung von homosexuellen Paaren fordert.
http://mathias-von-gersdorff.blogspot.de...n-fur-homo.html


Eingestellt von Mathias von Gersdorff um 11:36


Labels: Familiensynode, Kardinal Kasper, Kardinal Marx

von esther10 13.09.2015 21:08



EIN AUFRUF
UNTER HINWEIS AUF DIE LEHRE VON HUMANAE VITAE (UND VERITATIS SPLENDOR)
von David S. Crawford und Stephan Kampowski
9. 10. 15




In Instrumentum laboris (Arbeitspapier) wurde für die XIV Ordentliche Versammlung der Bischofssynode vorbereitet und am 23. Juni 2015 veröffentlichten

Es umfasst eine Reihe von Themen relevant für der Synode Thema der Familie. Paragraph 137 Adressen ein Schlüsseldokument der modernen Lehramt, Humanae vitae, in einer Weise, dass sowohl ruft die Kraft dieser Lehre in Frage und schlägt ein Verfahren vor der moralischen Urteilsvermögen, das dezidiert nicht katholisch.

Dieser Ansatz zur Unterscheidung widerspricht, was bisher vom Lehramt der Kirche zu moralischen Normen, Gewissen und moralische Urteil beigebracht, mit dem Vorschlag, dass ein gut gebildetes Gewissen in Konflikt mit objektiven moralischen Normen zu sein.

Als katholische Moral Theologen und Philosophen, fühlen wir uns moralisch verpflichtet gegen die Verzerrung der katholischen Lehre implizit in Absatz 137. Wenn die von der Synode gebilligt zu sprechen, das defekte Wortlaut der Instrumentum laboris würde zu Verwirrung unter den Gläubigen zu führen. Paragraph 137 sollte entfernt und durch einen Absatz, des Gewissens in eine präzisere Art und Weise, dass die Weisheit und Schönheit feiert spricht ersetzt werden Humanae vitae, und das hilft Ehegatten zu schätzen, dass die Gnaden stehen ihnen zur Verfügung, um leben Gottes Plan die Gabe der Sexualität.

Die moralische Norm

***

Die offizielle Übersetzung aus dem Vatikan Website ist wie folgt:

In Bezug auf die reichhaltige Inhalte von Humanae vitae und den Fragen der zur Behandlung von zwei Hauptpunkte entstehen, die müssen immer zusammengebracht werden. Ein Element ist die Rolle des Gewissens zu verstehen, die Stimme Gottes zu durchschlagenden in das Herz des Menschen, der trainiert wird, um zu hören. Die andere ist eine objektive moralische Norm, die es nicht erlaubt, in Anbetracht der Akt der Generation Wirklichkeit willkürlich entschieden werden, unabhängig von der göttlichen Plan der menschlichen Fortpflanzung.

Eine Person, die Überbetonung des subjektiven Aspekt läuft Gefahr leicht machen egoistischen Entscheidungen. Eine Überbetonung der anderen Ergebnisse zu sehen, die moralische Norm als eine unerträgliche Belastung und reagiert nicht mehr auf die Bedürfnisse und Ressourcen einer Person. Die Kombination der beiden, im Rahmen des ordentlichen Anleitung eines kompetenten spirituellen Führer, wird dazu beitragen, verheiratete Leute treffen Entscheidungen, die menschlich erfüllt sind und diejenigen, die den Willen Gottes zu entsprechen.

Während die englische Übersetzung ist in sich sehr zweideutig ist das original italienische, wenn überhaupt, noch problematischer. Unsere eigene extrem wörtliche Übersetzung lautet wie folgt:

Keeping vorliegende den Reichtum der Weisheit enthalten Humanae vitae, in Bezug auf die von ihr behandelten Fragen, es ergeben sich zwei Pole, die ständig zusammengeführt werden müssen. Auf der einen Seite gibt es die Rolle des Gewissens als die Stimme Gottes, die im Herzen des Menschen, die erzogen wird, sie zu hören klingt verständlich;

auf der anderen Seite gibt es die objektiven moralischen Anzeige, die uns aus der Betrachtung Generativität als eine Realität, auf die willkürlich entscheiden, prescinding aus dem göttlichen Plan für die menschliche Fortpflanzung verhindert. Als Hinweis auf die subjektive Pol herrscht, einfach riskiert man egoistische Entscheidungen; im anderen Fall wird die moralische Norm als unerträgliche Last, die nicht im Einklang mit den Bedürfnissen und Möglichkeiten der Person wahrgenommen werden. Die Verbindung der beiden Aspekte, mit der Begleitung eines kompetenten spirituellen Führer lebten, können Ehegatten helfen, Entscheidungen, die vollständig an Mensch und in Übereinstimmung mit dem Willen des Herrn zu machen.

I f die englische Übersetzung macht die implizite Kluft zwischen Gewissen und Normen, indem er von "zwei Hauptpunkte", die italienische härtet diese Abteilung als "zwei Pole." Wenn die Übersetzung spricht von "Überbetonung", die italienische spricht von einem von zwei Seiten "herrscht." Die Arbeitssprache des letztjährigen Synode war Italiener, so dass wir davon ausgehen, es werden die gleichen in diesem Jahr. Die original italienische scheint daher umso wichtiger Version des Textes.

Unabhängig davon, welche der beiden Versionen verwendet wird, stellt jedoch Randnummer 137 weder die Rolle des Gewissens, noch die Bedeutung von Normen auch. Des Absatzes Phrasierung ist zutiefst zweideutig, und es neigt dazu, die moralische Norm als Außen menschlichen Personen und das gute Leben sind wir aufgerufen, leben zu porträtieren. Sie schlägt somit, daß die Norm ist ausschließlich negativen und sozusagen zwangs.

Diese Betonung der Verbotsfunktion die Norm ist, ignoriert die Norm die positive Rolle bei der Förderung der persönlichen Entwicklung und Erfüllung der moralischen Schauspielers in der gut. Da der Durchgang nicht zu lehren, dass die Norm selbst, in all seiner Objektivität, offenbart etwas Entscheidendes für die Schönheit und Güte eines Menschen gut gelebtes Leben, es lässt auch den Eindruck, dass moralische Normen könnten in der Tat "eine unerträgliche Belastung", das heißt sein "nicht mehr auf Bedürfnisse und Ressourcen einer Person."

Art und Weise der Präsentation der moralische Norm des Absatzes missachtet, was Veritatis splendor, sagt in n. 15: "Jesus zeigt, dass die Gebote nicht verstanden als eine Mindestgrenze nicht über verschwunden sein werden, sondern vielmehr als ein Pfad mit einem moralischen und geistlichen Weg zur Vollkommenheit, im Herzen von denen die Liebe ist (vgl Col 3.14 ). "Ein Verständnis der moralischen Normen ausschließlich als bildenden Außengrenzen potenziell im Wettbewerb mit dem Wohl des moralisches Subjekt ignoriert Art zu sprechen über die Gebote, wie schwanger mit der Fülle des Lebens verspricht er von Jesus Christus.

T er Vorschlag, dass die objektiven Inhalt einer moralischen Norm "nicht mehr auf die Bedürfnisse einer Person," sein kann, so dass die Übereinstimmung mit seinen Befehlen möglicherweise nicht eine Person moralisch Gute zu fördern, dh die "Wohl der Person" (vgl VS 50), steht im Widerspruch zu einer katholischen Verständnis von Moral. Die Ansicht, dass moralische Normen möglicherweise nicht das menschliche Glück zu fördern schlägt einen nominalistischen und willkürliche Blick auf das moralische Gesetz, wonach eine Handlung ist schlecht aus keinem anderen Grund als die, die verboten. Eine solche Perspektive in keiner Weise entspricht der Realität der Schöpfung Gottes. Vielmehr das moralische Gesetz,

entsprechend der Wahrheit von Gottes schöpferischer Akt, drückt anthropologische Wahrheit über die menschliche Person, die nicht ignoriert werden oder verletzt werden können, ohne Schaden anzurichten, um unsere "Bedürfnisse und Ressourcen", die, ohne zu schaden uns selbst sagen.

Zu halten, dass das Ziel-Gehalt von moralischen Normen als in der Schrift und vom Lehramt dargelegt kann nicht mehr auf die Person, die "Ressourcen" werden leugnet die explizite, tröstlich und hoffnungsvolle Lehre des Konzils von Trient: "Aber niemand, so sehr gerechtfertigt, achten müssen, sich von der Befolgung der Gebote befreit, noch sollte er diese Ausschlag Aussage, von den Vätern unter Anathema verboten einzusetzen, dass die Gebote Gottes sind ausgeschlossen der Einhaltung von einem, der gerechtfertigt ist.

Für Gott nicht befehlen, das Unmögliche, aber in kommandier mahnt er, was Sie tun, was Sie können, und für das, was man nicht beten, und er gibt ihm zu Hilfe, um Ihnen zu ermöglichen. Seine Gebote sind nicht schwer (vgl 1 Joh 5: 3); sein Joch ist sanft und seine Last ist leicht (vgl Mt 11,30) "(Session VI.11). Paragraph 137 des Instrumentum laboris nicht Anwalt Berufung auf Gott für die Kraft, um seine Gebote zu erfüllen, sondern schlägt vor, dass eine moralische Mittel könnten in der Lage, einen mittleren Punkt, an dem sich selbst erkennen subjektive "Bedürfnisse und Ressourcen" gegen Gleichgewicht zu finden sein der eigentliche Inhalt des Sittengesetzes. Was hier völlig verfehlt ist Verständnis für die Gnade der Erlösung Christi, das in Kapitel III der bekräftigt wird der Rat Veritatis Splendor ". Damit das Kreuz Christi nicht um seine Kraft gebracht wird"

Authentische Seelsorge versucht nicht, das moralische Gesetz, um den wahrgenommenen Fähigkeiten der Ehegatten ("Langsamkeit des Gesetzes") anzupassen, sondern vielmehr, um sie auf einer vielleicht langen und beschwerlichen Wege der moralischen Wachstum zu begleiten, die von der Macht der Gottes Gnade ist es möglich für sie zu übernehmen ("Gesetz der Langsamkeit") (vgl FC 34). Das Gesetz der Langsamkeit durch Beichtväter, die nicht streng mit Ehepartner, die wiederholt nicht treu zu Gottes Plan für die Sexualität zu sein geübt werden.

Die Ehegatten werden ermutigt, sehnlicher suchen die Gnaden benötigt, um ihre sexuellen Wünsche richtig bestellen werden.

Gewissen

P aragraph 137 Präsentation des Gewissens ist nicht weniger mehrdeutig und unvollständig: ". Gottes Stimme schlagender im Herzen des Menschen, die geschult ist, zuzuhören" Uns wird gesagt, dass das Gewissen

Diese Definition scheint eine Verzerrung sein Gaudium et Spes n. 16, wo es heißt: "Tief in ihrem Gewissen Männer und Frauen entdecken, ein Gesetz, das sie nicht auf sich selbst gelegt und die sie zu gehorchen. Seine Stimme, ihnen jemals Aufruf zur Liebe und zu tun, was gut und böse ist, um zu vermeiden, sagt ihnen, sich nach innen im richtigen Moment: das tun, zu meiden, dass. Denn sie in ihren Herzen haben ein Gesetz von Gott eingeschrieben. Ihre Würde liegt in der Beobachtung dieses Gesetz, und durch sie werden sie judged.Their Gewissen ist geheimste Kern der Menschen und ihr Heiligtum. Es sind sie allein mit Gott, dessen Stimme in ihren depths.By Gewissens, auf wunderbare Weise, dieses Gesetz bekannt gemacht, die in der Liebe zu Gott und zum Nächsten erfüllt ist. "

Das Instrumentum laboris nicht zu betonen, dass das Gewissen nimmt Bezug auf die Gesetz über unsere Herzen eingeschrieben, die wie "Stimme Gottes" interpretiert werden soll. Die "Stimme" Gott will nicht sagen, eine Person, eine Sache, über Moral und einer anderen Person eine andere, und es spricht nicht gegen eine objektive Norm von der Kirche gelehrt wird. Zu einer Stimme Gottes in einer Weise, die von dem Sittengesetz abgelöst scheint zu sprechen, oder, dass scheint ein Hinweis darauf fehlt, ist völlig unzureichend. Es ist falsch, von einem subjektiven Pol außerhalb des Gesetzes, die dann mit dem Gesetz kombiniert werden müssen reden.

Was folgt aus den Fehlern der Randnummer 137 scheint zu sein, nicht nur das Risiko der "egoistischen Entscheidungen", sondern vielmehr eine radikale Subjektivismus in unserem Verständnis des sittlichen Lebens, insofern als das Gewissen wird von der Beleuchtungs internen Vorhandensein des moralischen Gesetzes abgelöst. Sobald Gewissen aus dem Gesetz getrennt sind, ist es nicht mehr eine Möglichkeit, vor Gott stehen. Vielmehr durch diese Art des Denkens, in das Gewissen wird man nur vor sich selbst zu stehen. Veritatis splendor 'sComment auf Römer 2: 14-15 drückt die Art, in der das Gewissen, richtig verstanden, bringt uns in Gottes Gegenwart: "Nach Saint Paul , Gewissens in einem gewissen Sinne konfrontiert Mann mit dem Gesetz, und wird so zu einem "Zeugnis" für den Menschen: ein Zeuge seiner eigenen Treue oder Untreue gegenüber dem Gesetz, der seine wesentliche moralische Rechtschaffenheit oder Ungerechtigkeit "(para.57).

Die Idee, dass das Gewissen macht eine intrinsische Verweis auf eine objektive Wahrheit über das Gute aus Randnummer 137 völlig fehlt. Mit der Vorlage Gewissen als subjektive Fakultät stehen in dialektischer Opposition gegen das Gesetz, die Instrumentum laboris schlägt ein Konzept, das mit der Lehre nicht vereinbar ist Lehramt der Kirche und das vermindert die geistige Würde der menschlichen Person, als einer, der in der Lage, seine Handlungen zu objektiven Wahrheit entsprechen ist.

Moralisches Urteil

A L aut der Logik der Randnummer 137 ist also moralisches Urteil nicht mehr Gewissensurteil durch das Gesetz beleuchtet, sondern die "Kombination" der beiden Pole, einen subjektiven und ein Ziel. Wir müssen betonen, dass die Verbindung der beiden dialektischen Elemente erfolgt ohne Kriterien. Mit Gewissen und das Gesetz als die beiden Pole, die Versöhnung benötigen, keiner von beiden Kriterien für die, wie ihre Kombination ausgearbeitet werden kann. Mit anderen Worten, das Instrumentum laboris scheint zu implizieren, dass das letzte Kriterium der Moral ist beliebig.

Externe Hilfe von einer "kompetenten spirituellen Führer" keine Lösung für diese Schwierigkeit. Während Gläubigen geistliche Leitung zweifellos viele Vorteile haben, die Notwendigkeit für ansprechende, um es in diesem Zusammenhang ist nichts anderes als ein Weg der Anerkennung einen Mangel an Kriterien-außer der geistlichen Leiter beratungs, auf dem eine endgültige Entscheidung zu stützen. Es sollte darauf hingewiesen werden, dass einige Ehepartner in der Tat haben Zugriff auf regelmäßige geistliche Leitung. Grundsätzlicher macht diese Lösung verheiratete Menschen abhängig von der moralischen Beurteilung der Pastoralexperten, eine Abhängigkeit, die das Wesen des Gewissens widerspricht.

Ein spiritueller Führer wird keine volleren Zugang zu objektiven Kriterien als der wohlgeformten ("geschult, um zu hören") Gewissen, und die Mission eines Seelenführer ist nie zu empfehlen oder condone verletzen Gottes moralische Gesetz. Tatsächlich Humanae vitae selbst besteht darauf, dass diejenigen, die Eheleute führen müssen keine Kompromisse die Wahrheit: "Jetzt ist es ein herausragender Ausdruck der Nächstenliebe gegenüber Seelen, nichts von der Spar Lehre Christi weglassen" (HV 29).

S. T Johannes Paul II, der Papst der Familie, zu klären, die Unmöglichkeit, dass ein privater subjektive Bewertung von Waren könnten objektive Waren überwiegen: "Um einer" Wertekonflikt oder Waren "und der daraus folgenden Notwendigkeit, mit einem Gewicht sie gegeneinander zu sprechen andere, die Wahl ein und die Ablehnung der anderen, nicht moralisch richtig und nur zu Verwirrung führt im Gewissen der Eheleute. "

Doch indem moralisches Urteil als einen möglichen Konflikt zwischen Gewissen und objektiven Moral, Randnummer 137 fällt in die Fehler in abgelehnt Veritatis splendor, Abs. 56: "Jenseits der lehrmäßigen und abstrakten Ebene, müsste man die Priorität einer bestimmten konkretere existenzielle Überlegung zu bestätigen. Letztere, unter Berücksichtigung der Umstände und der Situation, berechtigter die Basis sicher sein, Ausnahmen von der allgemeinen Regel, und ermöglichen so eine in der Praxis und mit gutem Gewissen, was qualifiziert ist, wie durch das moralische Gesetz in sich schlecht zu tun. Eine Trennung oder auch eine Opposition, wird somit in einigen Fällen zwischen der Lehre der Vorschrift, die allgemein gültig sind, und die Norm des individuellen Gewissens, das wäre in der Tat die endgültige Entscheidung über die etablierten, was gut und was ist böse. Auf dieser Grundlage wird der Versuch unternommen, so genannte "pastorale" Lösungen im Gegensatz zur Lehre des Lehramtes zu legitimieren, und um eine "kreative" Hermeneutik, nach denen das moralische Gewissen ist in keiner Weise verpflichtet, zu rechtfertigen, in jedem Fall, durch ein bestimmter negativer Gebot. "

Enzyklika Johannes Pauls II erwartet, wie es war, die Sprache des Instrumentum laboris und seine Besorgnis über Belastungen für unsere "Bedürfnisse und Ressourcen": "Die Lehre der Kirche, insbesondere ihre Festigkeit bei der Verteidigung der universellen und dauerhaften Gültigkeit der Vorschriften zum Verbot sich schlecht wirkt, wird nicht selten als Zeichen einer unerträglichen Unnachgiebigkeit zu sehen, vor allem im Hinblick auf die in der moralischen Leben der Menschen und der heutigen Gesellschaft präsent enorm komplexe und konfliktreichen Situationen; ... In der Tat, echtes Verständnis und Mitgefühl muss meine Liebe für die Person, für seine wahre Wohl, für seine authentischen Freiheit. Und dies nicht zur Folge haben, natürlich, von der Verheimlichung oder Schwächung moralische Wahrheit, sondern aus schlägt sie in ihrer tiefsten Bedeutung als Ausgießung Gottes ewige Weisheit, die wir in Christus empfangen haben und als Service für die Menschen, für das Wachstum seiner Freiheit und die für die Verwirklichung seines Glücks "(VS 95).

Die zweideutige und unpräzise Formulierungen Randnummer 137 deuten auf eine Ablehnung der Existenz in sich schlecht wirkt. Der Text impliziert, dass es keine moralischen Normen, die absolute, universelle und unveränderliche Gültigkeit haben, und dass eigen verbieten bösen Taten immer und ausnahmslos. Auf diese Weise wird der Durchgang in Frage die Tradition der Kirche und die ausdrückliche Lehre der Enzyklika rufen Veritatis splendor (79-82; 115).

Den wahren Inhalt der Humanae vitae

P aragraph 137 charakterisiert die Lehre der Humanae vitae in einer Weise, die eine ernsthafte Fehlinterpretationen seiner Bedeutung erlaubt. Das Instrumentum laboris fasst die Enzyklika als Lehre "der objektiven sittlichen Norm, die es nicht erlaubt, in Anbetracht der Akt der Generation Wirklichkeit willkürlich entschieden werden, unabhängig von der göttlichen Plan der menschlichen Fortpflanzung."

Der Ausdruck "willkürlich entschieden werden" lädt die Idee, dass Verhütungspraktiken akzeptabel sind, solange sie nicht für "willkürlich" Gründen vorgenommen. Leider ist dieser Begriff, vor allem im Hinblick auf die anderen Anliegen des Absatzes, schlägt vor, dass "nicht willkürlich", die den Gebrauch von Verhütungsmitteln unter bestimmten Umständen erlauben könnte. Der Absatz konnte sicherlich deutlicher gemacht, dass Humanae vitae nicht für diese (s ermöglichen HV 11). Humanae Vitae lehrt, dass Gottes Plan für die ehelichen Verkehr "[schließt] jeder Handlung, die entweder vor, im Moment des oder nach dem Geschlechtsverkehr wird speziell zur Verhinderung der Fortpflanzung, ob als ein Ende oder als ein Mittel "(HV 14).

Schließlich ist Randnummer 137 sehr weit von der Förderung der robusten Anthropologie an dem Bl. Paul VI und nach ihm St. Johannes Paul II, basiert die genaue normative Lehre der Kirche: Die Menschen sollen zu lieben und geliebt zu werden. Empfängnisverhütung, in der Tat, mit lieben und geliebt unvereinbar. Durch die Verwendung von Verhütungsmitteln, ist nicht nur die Fortpflanzungs Bedeutung des ehelichen Aktes abgelehnt, aber die Bedeutung des Gesetzes als eine wahrhaft "einigende," echten Akt der Liebe ist auch grundlegend beeinträchtigt (vgl HV 12). In seiner Katechese über die menschliche Liebe ("Theologie des Leibes"), Johannes Paul II legte eine biblisch basierte Verteidigung der Lehre der Humanae Vitae, eine auf der bräutlichen Bedeutung des Körpers gegründet. Der sexuelle Akt ist eine der Selbsthingabe, die sich selbst und eine andere ergänzt und ist untrennbar mit dem Familienliebe richtige Fruchtbarkeit bestellt. Leider ist die Instrumentum nicht von Johannes Paul II tiefe Theologie des Leibes, eine Theologie, die auf objektiven moralischen Normen in Spannung mit der menschlichen guten oder mit einem Bewusstsein der Güte des ehelichen Akt zu sehen weigert sich zu ziehen.

Während Randnummer 137 spricht von Humane Vitae 's "Rich Content", in der Tat ist es untergräbt zentrale Anliegen der Enzyklika ist. Laut Paul VI erklärten Absichten (vgl HV 4) und nach den Wünschen des Zweiten Vatikanischen Konzils in den Aufruf für diese Art von Dokument (vgl GS 51), Humanae vitae soll mit nichts weniger als eine normative Interpretation der natürlichen Sittengesetz.

Abschluss

I n Anbetracht der obigen, glauben wir, dass der Text des Instrumentum laboris ist ausgesprochen unzureichend. Es scheint in direktem Zug mit den lehramtlichen Lehren enthaltenen stehen Humanae vitae und Veritatis splendor. Während Randnummer 137 präsentiert sich als eine Erklärung der Humanae vitae 's Bedeutung hat, in der Tat ist es leert die Enzyklika von seiner zentralen Lehre. Worum geht es hier nicht um eine Kleinigkeit, aber eine gravierende Verzerrung des Grundgehalt von Paul VI-Dokument. Die in den enthaltenen Unzulänglichkeiten und Fehldarstellungen Instrumentum laboris kann verheerende Folgen für die Gläubigen, die berechtigt sind, die Wahrheit über die wissen müssen depositum fidei. In der Tat, Randnummer 137, wenn die von der Synode gebilligt werden Samen der Verwirrung unter den Gläubigen säen. Die Gläubigen werden nicht geführt werden, um zu schätzen und leben von der schönen und Bekräftigung Lehre über die Sexualität dargelegt in Humanae vitae. Sie werden verwirrt über die Beziehung des Gewissens, objektive moralische Wahrheit. Letztlich wird diese Verwirrung nicht nur der Lehre beschränken Humanae vitae. Unter Berücksichtigung der Formulierungen von Absatz 137 als Teil der Synode Lehre stehen würde bedeuten, dass ihre Logik könnte in anderen Bereichen angewendet werden, in denen die Lehre der Kirche über die eigen bösen Taten steht auf dem Spiel, wie Abtreibung oder Euthanasie.

Wir haben diesen Weg gewesen. Das Scheitern des Theologen und sogar Bischöfe und Priester, um eine robuste Billigung der Lehre geben Humanae vitae hat jahrzehntelange Treue zu schwach Lehre der Kirche, nicht nur in sexuellen Dingen aber auf breiter Front geführt. Die Synode ist eine Gelegenheit, diesen Mangel zu beheben. Paragraph 137 zurückzuweisen und mit einer starken Unterstützung für den Unterricht ersetzt werden Humanae vitae und eine klare Erläuterung der Beziehung zwischen Gewissen und objektiven moralischen Normen, wie gelehrt Veritatis splendor.

Wir geben diese Erklärung in unserer Eigenschaft als katholische Moral Theologen und Philosophen,, die einen Beitrag zum Erfolg der Synode zu machen. Kann es immer von der Wahrheit leiten lassen. Es ist die Wahrheit selbst, die den Dialog erlaubt, soweit er bestimmt, die nur Parameter in der Dialog kommen kann. Mit diesem Appell üben wir die parresia, die Offenheit in der Rede von Papst Francis für den Verlauf der Synode der Bischöfe erwünscht. Wir versuchen auch, um unsere Rolle in der Unterscheidungsvermögen des moralisch Guten in den Dienst der Kirche und der gesamten Gläubigen (vgl VS 113).

Autoren

David S. Crawford ist Associate Professor für Moraltheologie und Familienrecht, und Associate Dean für akademische Angelegenheiten, an der Päpstlichen Johannes Paul II Institut für Studien zu Ehe und Familie in Washington, DC.

Stephan Kampowski ist der Professor für Philosophische Anthropologie an der Päpstlichen Institut Johannes Paul II für Studien zu Ehe und Familie in Rom, Italien.

Befürworten rungen

Rev. Dr. Nicanor Austriaco, OP
Providence College, Providence, RI

Rev. Dr. Thomas V. Berg
St. Joseph Seminary (Dunwoodie), Yonkers, NY

Rev. Dr. Stephen L. Brock
Päpstlichen Universität vom Heiligen Kreuz, Rom, Italien

Rev. Dr. Basil Cole, OP
Päpstlichen Fakultät von der Unbefleckten Empfängnis, Dominikanische House of Studies, Washington, DC

Rev. Dr. Leo Elders
Priesterseminar, Rolduc, Niederlande

Die meisten Pfarrer Peter Elliott
Johannes Paul II Institut für Ehe und Familie, Melbourne, Australien

Dr. Maria Fedoryka
Ave Maria University, Ave Maria, FL

Dr. John M. Finnis
University of Oxford, England und University of Notre Dame du Lac, Notre Dame, IN

Rev. Dr. Kevin Flannery, SJ
Päpstlichen Universität Gregoriana, Rom, Italien

Rev. Dr. Robert Gahl
Päpstlichen Universität vom Heiligen Kreuz, Rom, Italien

Dr. Jorge Garcia LA
Boston College, Boston, MA

Rev. Dr. Fernando García Alvaro
Diözesanseminar von Valladolid, Spanien

Dr. Véronique Homosexuell-Crosier
Universität Fribourg, Schweiz

Prof. Luke Gormally
Die Anscombe Bioethics Centre (Die Linacre Centre), Oxford, England

Dr. Oana Gotia
Päpstlichen Institut Johannes Paul II, Rom, Italien

Rev. Dr. Daniel Granada Cañada
Universität von Navarra, Spanien

Dr. Germain Grisez
Emeritus, Mount St. Mary University, Emmitsburg, MD

Rev. Dr. Benedikt M. Guevin
St. Anselm College, Manchester, NH

Dr. Michael Hanby
Päpstlichen Institut Johannes Paul II, Washington, DC

Dr. Margaret Harper McCarthy
Päpstlichen Institut Johannes Paul II, Washington, DC

Dr. Reinhard Hütter
Duke Divinity School, Durham, NC

Dr. Steven Jensen
University of St. Thomas, Houston, TX

Dr. Mark Johnson
Marquette University, Milwaukee, WI

Rev. Dr. Tomasz Kraj
Päpstlichen Universität von Johannes Paul II, Krakau, Polen

Rev. Dr. Juan de Dios Larrú
Universidad Eclesiástica San Dámaso, Madrid, Spanien

Die meisten Pfarrer Andreas Laun
Weihbischof von Salzburg, Österreich

Rev. Dr. Raúl López Sacristán
Universidad San Dámaso, Madrid, Spanien

Dr. Norbert Martin und Renate Martin
Mitglieder des Päpstlichen Rates für die Familie (seit seiner Gründung im Jahr 1981), Deutschland

Rev. Dr. Livio Melina
Päpstlichen Institut Johannes Paul II, Rom, Italien

Rev. Dr. Jaros ł aw Merecki
Päpstlichen Institut Johannes Paul II, Rom, Italien

Rev. Rodrigo Muñoz
Facultad de Teología, Pamplona, ​​Spanien

Dr. William Murphy
Päpstlichen Hochschule Josephinum, Columbus, OH

Rt. Rev. Jean-Charles Nault, OSB
Abt der Abtei von Saint-Wandrille, Frankreich

Rev. Dr. José Noriega
Päpstlichen Institut Johannes Paul II, Rom, Italien

Dr. Eduardo Ortiz
Universidad Católica de Valencia, Spanien

Dr. Michael Pakaluk
Ave Maria University, Ave Maria, FL

Rev. Dr. José María Pardo Sáenz
Universität von Navarra, Spanien

Rev. Dr. Juan José Pérez-Soba
Päpstlichen Institut Johannes Paul II, Rom, Italien

Rev. Dr. Marian Pokrywka
Die Katholische Universität Lublin, Polen

Rev. Dr. Helmut Prader
Philosophisch-Theologische Hochschule Benedikt XVI, Heiligenkreuz, Österreich

Rev. Dr. Martin Rhonheimer
Päpstlichen Universität vom Heiligen Kreuz, Rom, Italien

Rev. Dr. Angel Rodriguez Luno
Päpstlichen Universität vom Heiligen Kreuz, Rom, Italien

Rev. Dr. Augusto Sarmiento
Universität von Navarra, Spanien

Rev. Dr. Carlos Alberto Scarponi
Pontificia Universidad Católica Argentina, Buenos Aires, Argentinien

Rev. Dr. Peter Schallenberg
Theologische Fakultät Paderborn, Deutschland

Dr. Michele Schumacher
Universität Fribourg, Schweiz

Dr. Walter Schweidler
Katholische Universität Eichstätt, Deutschland

Dr. Josef Seifert
Instituto de Filosofía Edith Stein, Granada, Spanien

Dr. Mary Shivanandan, Emeritus
Päpstlichen Institut Johannes Paul II, Washington, DC

Dr. Robert Spaemann, Emeritus
der Universität München, Deutschland

Rev. Dr. Josef Spindelböck
Philosophisch-Theologische Hochschule, St. Pölten, Österreich

Dr. Aude Suramy
Institut Catholique de Toulouse, Frankreich

Rev. Dr. Juan Andrés Talens Hernandis
Facultad de Teología Valencia, Spanien

Dr. Steven Craig Titus
Institut für Psychologische Wissenschaften, Arlington, VA

Dr. Christopher Tollefsen
University of South Carolina, Columbia, SC

Dr. Mats Wahlberg
Universität Umeå, Schweden

Rev. Dr. Thomas Joseph White, OP
Dominican House of Studies, Washington, DC

Rev. Dr. Luigi Zucaro
Päpstlichen Institut Johannes Paul II, Rom, Italien

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http://www.firstthings.com/web-exclusives/2015/09/an-appeal

von esther10 13.09.2015 18:05

Sonntag, 13. September 2015



http://www.ergebenebitte.org/...

Antonio Socci und das Motu Proprio
A. Socci hat in LoStraniero seine Analyse zu den Motu Proprio unter die Überschrift gestellt:

"Katholische "Scheidung" ist ein Schisma möglich?"

Hier geht´s zum Original: klicken
http://www.antoniosocci.com/dopo-2000-an...piu-incombente/





"NACH 2000 JAHREN WIRD DIE SCHEIDUNG IN DER KIRCHE DURCHGESETZT.
UND ES DROHT DAS SCHISMA,"
https://www.facebook.com/Antonio-Socci-p...60719/timeline/

"Newsweek hat Bergoglio mit diesem Titel "Ist der Papst katholisch?" auf sein Titelblatt gesetzt.

Untertitel. "Ja sicher, aber das würde man, nach dem , was man in der Presse liest, nicht sagen"

Ja, die Frage ist legitim, alldieweil der argentinische Papst in einer Moschee beten geht und in einem Interview mit E.Scalfari erklärt, daß es "keinen katholischen Gott gibt".

Im Inneren der Kirche ist die Unruhe nach dem 8. September gewachsen.

Tatsächlich haben wir jetzt mit den beiden Motu proprio zur Nichtigkeitserklärung der Ehe einen offziellen Akt des Lehramtes Bergoglios, der nach Anischt von Fachleuten, ----indem er eine Art "katholische Scheidung" einführt.

Das würde die Leugnung des Gebotes Christi über die Unauflöslichkeit der Ehe bedeuten und die Annullierung von 2000 Jahren kirchlichen Lehramtes.

Um die Bedeutung der Frage zu verstehen, genügt es, zu sagen, daß die Kirche das schwere Schisma des 15. Jahrhunderts und das anglikanische Schisma mit dem Verlust ganz Englands ertragen hat - allein aus dem Grund, daß der Papst eine Scheidung nicht anerkannte- die König Heinrichs VIII, die auf einer Nichtigkeitserklärung der ersten Ehe beruhte.

Könnte das Motu-Proprio Bergolgios zu einem neuen Schisma führen?
Vielleicht.

Darüber macht man sich seit dem 8. September, nachdem Kardinal G.L.Müller, der Chef des Ex- Sant´Uffizio persönlich schon vor einigen Tagen darüber gesprochen hat, noch mehr Gedanken.

Man hat in der Casa Santa Marta in den letzten Tagen schon sehr laute Streitereien zwischen einigen wichtigen Kardinälen gehört.

Und die Synode kündigt sich explosiv an.

Bergoglio hat- trotz der Kollegialität, die er mit Worten beschwört, alles zu diesem Thema bereits vor der Synode entschieden. Und zwar nicht, um das in die Tat umzusetzen, um was die Bischöfe im Oktober 2014 gebeten hatten, weil die Kommission, die die Motu Proprio redigiert hat, von ihm mit diesem Mandat bereits am 27. August 2014 gebildet worden war.



Zur Praxis: warum wird vom katholischen Standpunkt aus das Motu Proprio bestritten werden ?

MILLIONEN VON UNGÜLTIGKEITEN

"Insgesamt" -erklärt Professor Roberto De Mattei- "geht die Gesamtheit der Reformen ( offensichtlich eine Vereinfachung und Beschleunigung) in die entgegengesetzte Richtung zu der, die die Kriche seit jeher gegangen ist."

Es ist die totale Umkehr der Perspektive: Priorität hat nicht mehr die Verteidigung des Sakramentes ( für das Seelenheil) sondern die Leichtigkeit und Geschwindigkeit, die Ungültigkeit zu erreichen. Da genügt es an die Abschaffung des doppelten Urteils zu denken.

De Mattei schreibt:

"Kardinal Burke erinnert daran, daß es diesbezüglich eine katastrophale Erfahrung gibt. In den USA waren von Juli 1971 bis November 1983 die "vorläufigen Normen" in Kraft, die das obligatorische zweite, konforme Urteil abschafften. Ergebnis war, daß die Bischofskonferenz keinen einzigen der Hunderttausende Anträge auf Dispens ablehnte und der Prozess in der öfentlichen Wahrnehmung "Katholische Scheidung" genannt wurde."

Auf der anderen Seite hat Msgr. Pinto, Doyen der Rota Romana, und Präsident der Kommission, die diesem Motu proprio auf die Welt geholfen hat- das Ziel dieser Reform ganz offen erklärt.

Er schreibt im Osservatore Romano: "daß der Papst von den Bischöfen eine wahrhaftige Umkehr verlangt und einen Mentalitätswechsel, der sie dazu bringt, dem Appell Chridti zu folgen."

Nach Msgr. Pinto ist die Einladung Christi in ihrem Bruder, dem Bischof von Rom, präsent und es werde sich darum handeln, eine überschaubare Zahl von einigen Tausend Nichtigkeitserklärungen am Unglück derer zu messen, die eine Nichtigkeitserklärung bekommen könnten."

Man hat nie gehört, daß Christus von einer angemessenen Anzahl von Nichtigkeitserklärungen gesprochen hat-. Aber zur Zeit ist es klar, daß das Ziel des Motu Proprio eine Massenscheigfung ist, gratis, und noch schneller und leichter als die, die der Staat plant.
Bis hierher- bis zu Benedikt XVI- sind die Kirchengerichte von den Päpsten getadelt worden, weil sie bei den Nichtigkeitserklärungen zu nachsichtig waren. Mit Bergoglio ist alles umgekehrt und sie werden aus dem entgegengesetzten Grund angegriffen: man will aus ihnen Massen-Annullierungsfabriken machen.

Alessandra Moretti- Europaabgeordnete der italienischen Sozialisten, hat Recht, wenn sie triumphierend verkündet, daß die "historische Reform" des Papstes " das Gesetz zur schnellen Scheidung, das ich in der Kammer eingebracht habe, immitiert hat und sie unterstreicht die gemeinsame Vision der Kirche und des Staates in dieser Frage,
Aber da ist noch mehr,

SCHEIDUNG
Mit diessem Motu Proprio ergeben sich - ohne jeder lehramtliche oder theologische Basis- neue Nichtigkeitsgründe, die die Rolle der Kirche selbst in Frage stellen können: es ist nicht mehr sie, die die ursprüngliche Ungültigkeit des Ehesakramentes vor den Augen Gottes verifizieren muß, sondern sie läuft Gefahr, Teil einer Ehe-auflösungseinheit für sakramental gültige Ehen aus heute erfundenen Gründen zu werden.

Und in der Tat schreibt De Mattei : Die Theoretische Beteuerung der Unauflöslichkeit der Ehe wird in der Praxis vom Recht auf Nichtigkeitserklärung aus jedem Grunde des Scheiterns begleitet.

Es wir genügen im eigenen Bewußtsein, die eigene Ehe für ungültig zu halten, um sie von der Kirche als nichtig anerkennen zu lassen."

Sprengstoff enthält besonders Artikel 14 der Prozessregeln, in denen das "Fehlen des Glaubens" der zu Vermählenden als möglicher Grund einer Vorgeblichkeit oder des Irrtums des Konsenses angesprochen wird.

Bis heute war die Abwesenheit des Glaubens als Ungültigkeitsgurnd von der Kirche immer ausgeschlossen worden, die sich darauf beschränkt die natürliche Ehe zu einem Sakrament zu erheben.

Erklärte Benedikt XVI: "Der unauflösliche Bund zwischen Mann und Frau. braucht für die Sakramentalität nicht den persönlichen Glauben der Heiratenden, das was als Minimalbedingung erforderlich ist, ist der Vorsatz, das zu tun, was die Kirche tut."

Das ist der Vorsatz zu heiraten.
Soviel ist wahr: die Kirche erkennt als sakramentale Ehe auch konfessionelle Mischehen an, mit einem atheistischen oder einer anderen Religion angehörenden Partner: es genügt, die natürliche Ehe zu wollen.

Jetzt ändert sich alles. Und im üblichen Bergoglio-Stil- werden zweideutige Formulierungen gebraucht, um die katholische Welt glauben zu lassen, daß die Lehre nicht geändert wird.
So am 9. September : in "Avvenire", wo der Kanoniker Paolo Moneta behauptete, "daß das Fehlen des Glaubens vorher kein Nichtigkeitsgrund war und es heute auch nicht ist."

Aber zur selben Stunde präsentierte Msgr. Pinto das Motu Proprio, lobpries die "Neuigkeit des Pontifikates von Franziskus" und sprach vom "ohne Glauben gefeierten Sakrament, das zu einer unermeßlichen Zahl ungültiger Ehe aus Gründen des sichtlich fehlenden Glaubens als Brücke für einen gültigen Willen, die DEhe zu schließen, führen werde."

Das also öffnet die Straße für Millionen von Ungültigkeitserklärungen. Millionen!
Aber seit wann muß man, um gültig verheiratet szusein heilig sein oder eine theologsichen grad an der Gregoriana erworben haben?

Die Kirche hat- um eine Ehe als gültig anzuerknenne- immer nur die freie Entscheidung eine natürliche Ehe einzugehen, gefordert.
Sie hat immer gelehrt, daß die geistige Di
sposition der Eheleute (und ihre Heiligkeit) für die Früchte der Sakramente entscheidend ist, nicht für die Gültigkeit.

Jetzt ändert sich alles.

Und zu den Umständen, die die Möglichekit zur ultraschnellen Scheidung eröffnen, ist auch die "Kürze des ehelichen Zusammenlebens" - oder die Tatsache, daß zwei Verlobte geheiratete haben, weil die Frau unvorhergesehen schwanger wurde, gekommen. Und was hat das mit der Zustimmung zur Ehe zu tun?

Diese unglaubliche Auswahl endet mit einem etc.
Das soll heißen, daß man noch nach Belieben etwas hinzufügen kann? Was für eine Rechtsprechung ist das?


Es wird eine schwächere Partei geben (die Frauen und die Kinder) die die Zeche dieser Revolution bezahlen muß, die die Familien destabilisiert - unter dem schwerwiegenden Angriff der modernen Kultur.

Suor Lucia, die Seherin von Fatima, sagte eines Tages zu Kardinal Caffarra "Pater, es wird der Augenblick kommen, in dem sich die Schlacht zwischen Satan und Christus entscheidet und es wird um die Ehe und die Familie gehen."

Da sind wir schon.

Wenn die Zeit des "weiß gekleideten Bischofs" gekommen ist, wird es für alle schmezhaft (erinnern Sie sich an die Stadt in Trümmern?)
A. Socci
http://beiboot-petri.blogspot.de/2015/09...oprio.html#more
Quelle: LoStraniero, A. Socci, Benoît-et-moi
http://www.antoniosocci.com/dopo-2000-an...ente/#more-3931

von esther10 13.09.2015 13:22

„Wahre Freiheit ist Freiheit von Egoismus und Sünde“


Papst Franziskus grüßt die Gläubigen beim Angelusgebet - AP

13/09/2015 11:43SHARE:

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Jesus nachzufolgen bedeutet, einen unbequemen Weg zu gehen und nicht den des weltlichen Erfolgs. Daran hat Papst Franziskus an diesem Sonntag beim Angelus erinnert. „Weg mit dir, Satan!“ mit diesen harten Worten weist Jesus im Sonntagsevangelium Petrus, den ersten Papst, zurecht, weil dieser ihm vom Kreuzestod abbringen will: „Du hast nicht das im Sinn, was Gott will, sondern was die Menschen wollen.“ Das Kreuz der Nachfolge aufzunehmen, bedeutet, Jesus auf seinem Weg zu begleiten, was zu wahrer Freiheit führe, sagte Papst Franziskus: zur Freiheit von Egoismus und Sünde.

„Es geht darum, die weltliche Mentalität klar abzulehnen, die das Ich und die Eigeninteressen in den Mittelpunkt der Existenz stellt, und stattdessen sein eigenes Leben für Christus und das Evangelium zu verlieren, um es erneuert, verwirklicht und wahr wieder zurück zu erhalten.“
Eine solche Haltung erfordere „eine starke Einheit mit Ihm, das aufmerksame und fleißige Hören seines Worte und die Gnade der Sakramente“, fuhr Franziskus fort.

Als Modell eines solchen selbstlosen Christentums besonders für Familien präsentierte der Papst den Südafrikaner Samuel Benedict Daswa, der an diesem Sonntag als erster Märtyrer seines Heimatlandes selig gesprochen wurde. Der schwarze Lehrer und Familienvater wurde 1990 im Alter von 44 Jahren wegen seiner Treue zum Evangelium ermordet. Daswa nahm in seinem Leben „mutig eine christliche Haltung ein und lehnte weltliche und heidnische Gewohnheiten ab“, würdigte Franziskus den neuen Seligen. Er gedachte zugleich vieler anderer christlicher Märtyrer unserer Tage und bat die Gläubigen auf dem Petersplatz, diesen Christen für ihr Zeugnis zu danken.
(rv 13.09.2015 gs)

von esther10 13.09.2015 02:30

PRÄSENTATION

Buchvorstellung bei Fürstin Gloria
„Gott oder nichts“ heißt das Werk von Kardinal Sarah und Nicolas Diat. Glaubenspräfekt Müller redet der Kirche ins Gewissen.
von Heike Haala, MZ



Fürstin Gloria von Thurn und Taxis (v. l.) mit dem ehemaligem Domkapellmeister Georg Ratzinger, Prälat Dr. Wilhelm Imkamp, Fürst Albert sowie die Autoren Kardinal Robert Sarah und Nicolas Diat. Foto Haala


Kardinal Gerhard Ludwig Müller gab am Dienstagabend Impulse zum Buch „Gott oder Nichts“. Foto: Haala

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Kardinal Müller schrieb ins Goldene Buch

KIRCHE
Franziskus, PR-Papst und Medienmuffel
REGENSBURG.Hoher geistlicher Besuch in den Räumen des Schlosses St. Emmeram, Emmeramsplatz: Fürstin Gloria von Thurn und Taxis hatte zur Präsentation des Buchs „Gott oder nichts“ geladen. Es stammt aus der Feder von Kardinal Robert Sarah und Nicolas Diat. Neben den Buchautoren sollte Kardinal Gerhard Ludwig Müller, der Präfekt der Glaubenskongregation, die tragende Rolle des Abends übernehmen. Er lieferte den Gästen Denkanstöße.

Das Buch „Gott oder nichts“ ist Anfang des Jahres auf Französisch erschienen und wurde nun ins Deutsche übersetzt. Diat führt darin auf 400 Seiten ein Interview mit Kardinal Sarah. Während dieses „Gesprächs über den Glauben“ erschließt sich dessen Biografie und Glaubenswelt.

Die Thesen des Kardinals

Kardinal Sarah gilt als Kritiker seines Kollegen Reinhard Marx. Im Gegensatz zu ihm sieht Sarah die Begleitung von geschiedenen Wiederverheirateten nicht als eine der drängenden Herausforderungen der Weltkirche – und schon gar nicht als eine der Kirchen Afrikas oder Asiens. Die dringendste Notwendigkeit in den Missionsländern sei es stattdessen, eine Seelsorge aufzubauen.

In den Forderungen vieler deutscher Bischöfe sieht Sarah den Ausdruck einer „Obsession“, die der Weltkirche aufoktroyiert werden soll. Inhaltlich widerspräche diese Forderung der Lehre Jesu und dem kirchlichen Lehramt radikal. In seinem Buch fordert Kardinal Sarah stattdessen einen entschlossenen und kompromisslosen Glauben von den Katholiken ein.

Kardinal Robert Sarah
Präfekt:

Im November vergangenen Jahres ernannte Papst Franziskus Kardinal Robert Sarah zum Kardinalpräfekten der Kongregation für den Gottesdienst und die Sakramentsordnung.


Wurzeln:

Sarah stammt aus Guinea in Westafrika, wo er ins Priesterseminar eintrat. Seine Ausbildung setzte er in Frankreich, im Senegal und an der päpstlichen Universität in Rom fort.

Müller lobte während seines Vortrags nicht nur die Demut und die Hingabe des aus Westafrika stammenden Sarah, sondern auch die Überzeugung, mit der er für die christliche Identität eintritt. Anhand seiner Biografie werde sichtbar, wie Eurozentrismus den Blick der Kirche verenge, während es dem Christozentrismus gelinge, die Menschen in Gott zu vereinen. Müller warf der katholischen Kirche in Deutschland vor, sich mit Themen wie dem Umgang mit geschiedenen Wiederverheirateten und der Akzeptanz der Homosexuellen zum Schrittmacher der Weltkirche aufzuschwingen. Dieser Führungsanspruch in der Weltkirche ist in den Augen Müllers aber fraglich, immerhin hätte die katholische Kirche im deutschsprachigen Raum mit zahlreichen Austritten, verwaisten Gottesdiensten und einem Mangel an Priesteramtskandidaten zu kämpfen.

Kardinal Müller formulierte ein Plädoyer für die Wertigkeit der Sakramente, die nicht ignoriert werden dürfe und an der es sich auszurichten gelte. Damit zielte Müller nun selbst auf die Ehe ab: „Entweder ist die Ehe auflösbar oder nicht. Dazwischen gibt es nichts“, sagt er. Zuvor bezeichnete der Apostolische Protonotar Prälat Dr. Wilhelm Imkamp Kardinal Sarah als „intellektuellen Global Player“, der über ein feines Ohr für Zwischentöne verfüge.

Vorwort von Georg Gänswein

Das Vorwort zu dem Buch hat Erzbischof Georg Gänswein geschrieben. Er stellt es unter die Parole „Zu den Wurzeln“. Gänswein spricht von einer inspirierenden „Radikalität des Evangeliums“, die dieses Buch zu dem Titel „Gott oder nichts“ antreibt. In diesen Worten sieht er Anklänge der Glaubensbekenntnisse von Teresa von Ávila und der heiligen Margareta Maria Alacoque.

Sarah scheue nicht vor einer schonungslosen Zeitanalyse zurück. Gänswein beschreibt, dass Kardinal Sarah in den neuen Formen des Atheismus und der Gottesgleichgültigkeit „existenzielle Bedrohung nicht nur des Christentums, sondern der menschlichen Zivilisation schlechthin“ sieht. Auf diese Weise führe Kardinal Sarah zu den Wurzeln des Glaubens und des Evangeliums zurück.

Der Erzbischof lobt die tiefe Theologie und die Strahlkraft des Glaubensbekenntnisses des Kardinals und unterstreicht seine Thesen, indem er schreibt: „Die christliche Botschaft aber darf niemals Verhandlungsmasse sein.“ Ihre heilbringende Wirkung in der Welt könne sie nur dann entfalten, wenn sie unverfälscht bleibt.



Wer helfen möchte, das Buch in Afrika vergünstigt zu verbreiten, kann seine Spende richten an: Bischöfliche Administration IBAN: DE59 7509 0300 1801 1002 03, BIC: GENODEF1M05, Referenz: Gott oder nichts.
http://www.mittelbayerische.de/region/re...art1277539.html


von esther10 13.09.2015 02:12

Samstag, 12. September 2015

Bischof Bode will Segnungen für Homo-Paare und würdigt „wilde Ehen“



Bischof Franz-Josef Bode, einer der drei deutschen Delegierten für die Familiensynode, hat jüngst in einem Interview mit KNA seine Ansichten über Ehe, Familie und Homosexualität geäußert. In diesem wird deutlich, wie weit die Dekonstruktion der katholischen Lehre in gewissen linkskatholischen Kreisen vorangeschritten ist.

Auf das Thema wiederverheiratete Geschiedene angesprochen antwortet er: „Die Ehe ist nach dem Willen Jesu unauflöslich. Mit einer sakramentalen Ehe ist etwas geschlossen, was sich niemals einfach auflöst. . . . Menschen können zu einer neuen Beziehung kommen, die reifer ist, aber sakramental nicht die gleiche Wertigkeit hat wie die erste. Die Frage ist, ob diese neue Wirklichkeit, die vielleicht besser dem Bund Gottes mit den Menschen entspricht als die erste, immer den Ausschluss von Beichte und Kommunion zur Folge haben muss.“

Was Bischof Bode hier behauptet ist schlichtweg haarsträubend und gar absurd: Eine Beziehung vor, neben oder nach einer Ehe hat überhaupt keine „sakramentale Wertigkeit“. Sie sie ist schlichtweg sündhaft. Sie kann auch nicht reifer sein, denn verstößt Gottes Gebote. Zu sagen, sie könne „besser dem Bund Gottes mit den Menschen entsprechen“, ist nahezu blasphemisch.

Was Bischof Bode in diesem Interview beschreibt, ist eine Idee, die zurzeit bei progressistischen Theologen in Mode gekommen ist. Die eigentliche Ehe wird von diesen Theologen zwar als die beste Form der Partnerschaft angesehen, doch die anderen Formen sind auch positiv zu sehen. Es hängt im Grunde von den einzelnen Personen ab. Für die einen ist es besser kirchlich zu heiraten; für andere ist es besser, eine wilde (heterosexuelle) Ehe oder eine homosexuelle Partnerschaft einzugehen: Patchwork auf katholisch sozusagen.

Diese Vorstellung ist aber eine Erfindung von Universitätstheologen und hat mit der katholischen Lehre nichts zu tun. Das sollten diese Theologen auch offen sagen, doch sie vertuschen diese Tatsache und versuchen, das Kirchenvolk hinters Licht zu führen.

Bezüglich Homosexualität und entsprechende Partnerschaften hütet sich Bischof Bode, irgendwas Kritisches zu sagen, ganz im Gegenteil. Er behauptet: „Der Katechismus macht deutlich, dass wir diese Menschen nicht diskriminieren. Wie bei anderen, die vor der Ehe zusammenleben, geht es auch bei ihnen darum, ihre Stärken zu erkennen und nicht nur ihre Schwächen und Defizite. . . . Kirche kann den Lebenspartnerschaften in Gesprächen und in positiver Begleitung helfen und ihnen beistehen. Es wird jedoch nichts geben können, was einer Trauung gleichkommt. Aber mit Gebet und einer privaten Form von Segen wird man ihren Weg begleiten können.“

Im Klartext: Bischof Bode will, dass man die vermeintlichen Stärken und nicht nur die Schwächen und Defizite von außerehelichen Partnerschaften erkennt. Das wesentliche Merkmal solcher Partnerschaften ist aber, dass sie sündhaft sind!

Nachdem das ZdK eine heftige Abfuhr wegen der Forderung nach Segnungen homosexueller Paare im Frühjahr erhielt, bringt Bischof Bode kurz vor der Familiensynode erneut in die Diskussion.

Anhand dieser wenigen Sätze wird deutlich, wie stark sich manche deutsche linkskatholische Kreise nach den Maximen der sexuellen Revolution à la 1968er richten und wie sie diese in die katholische Kirche einzuführen versuchen.
http://mathias-von-gersdorff.blogspot.de/
Bitten wir Gott, dass Bodes abstruse Vorstellungen auf der Familiensynode scharfe Kritik ernten.

von esther10 13.09.2015 00:59

[b]Deutschland: Reformdialog in Kirche beendet, Fortsetzung geplant

Dialogprozess erbrachte Änderungen im kirchlichen Arbeitsrecht, Diskussionen über die Rolle der Frau in der Kirche und Überlegungen zum Umgang mit wiederverheirateten Geschiedenen

Würzburg, 13.09.2015 (KAP/KNA) Katholische Bischöfe und Laien haben am Wochenende in Würzburg ihren Gesprächsprozess zur Zukunft der Kirche beendet. Beide Seiten betonten zum Abschluss des fünfjährigen Prozesses, den Dialog fortsetzen zu wollen. Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, sagte in einem Interview der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA), die Gespräche hätten alle Beteiligten als Gewinn empfunden und sollten verstetigt werden.

Bereits zuvor hatten die Bischöfe sich für Foren in Form von "Konventen" stark gemacht, die alle zwei bis drei Jahre stattfinden könnten. Diese Konvente, so Marx, könnten in Einzelfällen auch einem breiteren Kreis offenstehen, beispielsweise über das Internet. Näheres dazu wollen die Bischöfe im November in einer eigenen Botschaft bekanntgeben.


Der Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK), Alois Glück, würdigte gegenüber der KNA die Gesprächsatmosphäre. "Wichtig fand ich, dass strittige Fragen ohne Scheu und mit Respekt behandelt wurden." Dieses Modell sollte Schule machen. "Denn immer noch haben wir in unserer Kirche Nachholbedarf in offener Kommunikation."

Die deutschen Bischöfe hatten den Gesprächsprozess 2010 kurz nach Bekanntwerden des Missbrauchsskandals gestartet. Die Initiative sollte verloren gegangenes Vertrauen zurückgewinnen und Debatten über den künftigen Kurs der Kirche anstoßen. Das sei geglückt, sagten der Essener Bischof Franz-Josef Overbeck sowie sein Osnabrücker Amtsbruder Franz-Josef Bode, die beide vonseiten der Bischofskonferenz die Treffen im Rahmen des Gesprächsprozesses vorbereitet hatten.

Als Früchte des Dialogprozesses gelten unter anderem Änderungen im kirchlichen Arbeitsrecht sowie Diskussionen über die Rolle der Frau in der Kirche. Die Überlegungen zum Umgang mit wiederverheirateten Geschiedenen, die nach geltender Lehre vom Empfang der Sakramente ausgeschlossen sind, flossen auch in die Papiere ein, die die deutschen Bischöfe zur Vorbereitung der im Oktober anstehenden Weltbischofssynode in Rom einreichten.

Auf der Abschlussveranstaltung des Gesprächsprozesses in Würzburg verständigten sich die Teilnehmer auf einen 30 Seiten starken Abschlussbericht, der die wesentliche Etappen des Prozesses festhält. Außerdem veröffentlichten sie eine Erklärung zur aktuellen Flüchtlingskrise. Darin erteilen sie Fremdenfeindlichkeit eine klare Absage und rufen zu mehr Anstrengung bei der Integration auf.

Kritik an dem Abschlussbericht kam vom Regensburger Bischof Rudolf Voderholzer, der zum ersten Mal an einem Forum im Rahmen des Gesprächsprozesses teilgenommen hatte. Der Bericht bleibe "in einer Nabelschau stecken, die einer ausgeprägten Innenperspektive geschuldet ist", bemängelte der Bischof. Statt Begeisterung für die Frohe Botschaft herrsche ein "mutloser Grundton" vor, der ihn "an die niedergeschlagene Stimmung der ersten Christen in den drei Tagen zwischen Kreuzestod und Auferstehung" erinnere.



Dieser Text stammt von der Webseite http://www.kathweb.at/site/nachrichten/database/72403.html des Internetauftritts der Katholischen Presseagentur Österreich.[/b]

von esther10 13.09.2015 00:54

Gebote und Sakramente des Heils: Kardinal Müller über die Würde und Bürde der Ehe
Veröffentlicht: 12. September 2015 | Autor: Felizitas Küble

BUCHBESPRECHUNG von Felizitas Küble aus der jüngsten Ausgabe der Zeitschrift THEOLOGISCHES (Nr. 4/2015):

Buch-Daten: Die Hoffnung der Familie. Ein Gespräch mit Gerhard Kardinal Müller. 1. Auflage 2015. 80 Seiten, Echter-Verlag (Würzburg), Preis 7,90 €. ISBN-10: 3429038294. – ISBN-13: 978-3429038298. index



Dieses Interviewbuch mit Kardinal Müller trägt zu Recht den positiv klingenden Titel „Die Hoffnung der Familie“, denn es würdigt die überragende Bedeutung von Ehe und Familie aus der Sicht von „Natur und Gnade“, von Sittengesetz Gottes und Heilswerk Christi zugleich.

Die Ehe, ihre Treue und Unauflöslichkeit ist im christlichen Glauben sogar mehrfach geschützt: zum einen durch das 6. und 9. Gebot, zum anderen durch ihren sakramentalen Charakter. Dadurch gehört die Ehe unter Getauften nicht „nur“ zur Schöpfungsordnung (was bereits einen hohen Rang beinhaltet), sondern zur Erlösungsordnung Christi und der Kirche.

In der aktuellen Debatte über die Frage einer Kommunionzulassung ist überdies das Sakrament des Altares betroffen; insofern geht es dabei um zwei göttliche Gebote und diese beiden christlichen Sakramente.

Das fundierte, aber leicht lesbare Interviewbuch mit den erhellenden Antworten des vatikanischen Glaubenspräfekten Gerhard Müller erschien am 1. März 2015 zur rechten Zeit, denn es eignet sich vorzüglich zur geistig-theologischen Vorbereitung für die Debatten um die römische Familiensynode im kommenden Herbst. Dem ansprechend gestalteten und erschwinglichen Taschenbuch ist daher weiteste Verbreitung zu wünschen.

Die inhaltlich guten, wenngleich mitunter langatmig formulierten Fragen stellte Dr. Carlos Granados, der Direktor des christlich orientierten Madrider Verlags „Bibliotheca de Autores Cristianos“. Das in dem erwähnten Buch dokumentierte Interview mit Kardinal Müller erschien im Vorjahr in Spanien unter dem Titel „La Esperanza de la familia“. DSC_0199



Frau Dr. Gabriele Stein übersetzte das im Juni 2014 auf spanisch geführte Gespräch in die deutsche Sprache. Der Präfekt der römischen Glaubenskongregation hat es vor der Drucklegung überarbeitet und aktualisiert. Das Buch wurde zudem in einer englischen, französischen, italienischen und portugiesischen Ausgabe veröffentlicht.

Als besonders eindrucksvoll erweist sich dieses Interview mit Kardinal Müller auch deshalb, weil der oberste Glaubenshüter der Kirche sich einerseits mit glasklaren und eindringlichen Worten für die unabänderliche Ehelehre der Kirche einsetzt; es andererseits nicht dabei beläßt, sondern den herausragenden Sinn der christlichen Ehe im Lichte von Natur und Gnade beleuchtet und die hohe Bedeutung der Familie als Hauskirche würdigt.

Zunächst erwähnt der Glaubenspräfekt die Beobachtung, daß in „einigen traditionell christlichen Ländern“ leider der „Glaubenssinn mehr und mehr verlorengeht“. Zudem werde die christliche Religion vielfach auf ein „bloßes Sortiment an Werten, Ideen oder sozialen Aktivitäten reduziert“ (vgl. Seite 8).

Noch deutlicher spricht der Kardinal mit seiner Äußerung, das Glaubensgut dürfe sich keineswegs „in eine politisch korrekte Zivilreligion verwandeln und auf einige Werte reduziert werden, die für den Rest der Gesellschaft erträglich sind. Damit hätten einige ihr ruchloses Ziel erreicht: das Wort Gottes ins Abseits zu drängen, um die gesamte Gesellschaft ideologisch lenken zu können“ (S. 47).



Dabei gerate das zentrale Anliegen der Kirche aus dem Blick, nämlich die „reale Begegnung mit Jesus Christus unAL-0004d die umfassende Erneuerung des Menschen mit Blick auf die Eschatologie“ (S. 8). Dieser Verweis auf die „letzten Dinge“ ist heute selbst von kirchlicher Seite eher selten zu hören.

Kardinal Müller stellt sodann klar, daß die Ehe ist nach Gottes Willen die „innige und ausschließliche Verbindung zwischen einem einzigen Mann und einer einzigen Frau“ sein solle; die Ehe sei zudem „die Quelle, aus der die Familie hervorgeht und das Kriterium, an dem sie gemessen wird“ (S. 9). Zudem erwähnt er eine Aussage von Papst Franziskus, wonach alle Ehen eine „innere Tendenz“ zur Fruchtbarkeit haben. In den Kindern, so Müller, erfüllt und vollendet sich die Liebe der Eheleute.

Der Autor beklagt, daß die geforderte „unverbrüchliche Treue“ in der Ehe von Jugendlichen vielfach nicht mehr akzeptiert werde: „Die Sexualität verstehen manche Menschen heute als bloßes Vergnügen und nicht als eine großartige Gelegenheit, das Leben im Rahmen einer Gemeinschaft der Liebe zu empfangen und weiterzugeben“ (S. 10).



Als Grundlage für ein „umfassendes Verständnis der Ehe“ nennt der Präfekt die Stichworte Person, Gemeinschaft, Fruchtbarkeit, Verantwortung und Bildung (S. 11). In den Eltern erfahren Kinder „zum allerersten Mal die Liebe Gottes“. So seien unsere Eltern „durch ihre Teilhabe am Priestertum aller Gläubigen priesterliche Repräsentanten“ des Gottvertrauens und der „bedingungslosen Akzeptanz unseres menschlichen Daseins“ (S. 12).

Die Sendung der Ehe: „Selbstverwirklichung durch Selbsthingabe“

Das Kreuzesopfer Christi sei letztlich die Wurzel für die eheliche Treue und Unauflöslichkeit, denn es verdeutliche, daß die Liebe nicht etwa ein „unbestimmtes Gefühl“ sei, sondern vielmehr „Selbstverwirklichung durch Selbsthingabe“ (S. 12). DSC05485

Dies könne der Mensch aber „nicht aus eigener Kraft verwirklichen“, sondern er bedürfe der Gnade Gottes. Das „wichtigste Ziel“ der nächsten Familiensynode bestehe darin, „dafür zu sorgen, dass die sakramentale Vorstellung von Ehe und Familie wieder klarer zutrage tritt“ (S. 13). Dabei sei es mit Fachbüchern und Fachaufsätzen nicht getan: „Vergessen wir nicht die Zeugniskraft der Ehen, die nicht scheitern!“ (S. 14).

Sodann erwähnt Kardinal Müller die „Realität der Armut“, von welcher der Papst öfter spreche. Hierbei sei an die Scheidungswaisen zu erinnern: „Sie sind vielleicht die Ärmsten dieser Welt“, ja sogar „die Ärmsten der Armen“, denn trotz vieler materiellen Güter fehle ihnen „das Grundlegendste“, nämlich „die Liebe und Fürsorge von Eltern, die sich um ihretwillen selbst verleugnen“ (S.14).

Die „unauflösliche Ehe“ sei anthropologisch von „allergrößtem Wert“, so Müller weiter: „Sie entzieht den Menschen der Willkür und Tyrannei der Gefühle und Gemütszustände…und vor allem schützt sie die Kinder“ (S. 16).

Leider seien Ehe und Familie heute vielfach isoliert und sich selber überlassen, denn „unsere Gesellschaft treibt die individuellen Rechte oft bis zum Exzess“, beklagt Müller: In unverkennbar manipulativer Absicht würden die „egoistischen Verhaltensweisen Einzelner oder kleiner, isolierter Gruppen begünstigt und privilegiert“ (S. 18).

Die Moderne müsse, „wenn sie gerettet werden will“, von der Familie, die sich als Hauskirche verstehe, erneuert werden: „Ich bin für eine Familienkirche“, betont der Kardinal weiter, der sich sodann kritisch mit der sog. „sexuellen Revolution“ befaßt, denn „hinter diesem Phänomen lauert der Nihilismus“, der Mann und Frau auf ihre „animalischen Instinkte“ reduziere (S. 20). Die „einzige Alternative“ zum Egozentrismus sei ein „Theozentrismus“, denn es gehe zentral um die „ewige Wahrheit über den Menschen in seiner Beziehung zu Gott“ (S. 21).AL-0005



Unter allen menschlichen Gemeinschaftsformen nehme die Ehe eine „einzigartige und herausragende Stellung“ ein, weil sie den Bund Christi mit seiner Kirche widerspiegle; so werde die christliche Ehe zu einem „wirksamen Zeichen, das die heiligmachende Gnade vermittelt“; dadurch sei Gott in der Ehe auf eine „sakramentale, reale, konkrete, sichtbare und greifbare Weise gegenwärtig“ (S. 56).

Zudem verdeutlicht Kardinal Müller die eschatologische Perspektive der christlichen Ehe: „Die sakramentale Ehe ist ein Zeugnis für die Macht der Gnade, die den Mann und die Frau verwandelt und die ganze Kirche darauf vorbereitet, die heilige Stadt, das neue Jerusalem zu sein, die Kirche selbst, die bereit ist „wie eine Braut, die sich für ihren Mann geschmückt hat (Offb 21,2)“ (S. 58). Daher sei niemals eine „pragmatische Anpassung“ seitens der Kirche angesagt, sondern vielmehr „prophetische Kühnheit“, um die „Heiligkeit der Ehe zu bezeugen“ (S. 58).

Sakrament der Ehe: Gottes Gnade geht uns voraus

Zum Dauerbrenner der nach einer Scheidung zivilrechtlich verheirateten Katholiken verweist der Glaubenspräfekt genau ins Schwarze treffend auf den Missionsbefehl Christi an die Apostel: „Geht zu allen Völkern […] und lehrt sie, alles zu befolgen, was ich euch geboten habe“ (Mt 28,19-20). Dieser Auftrag sei, so Müller, „nichts anderes als eine Definition des Depositum Fidei, des Glaubensgutes, das die Kirche empfangen hat und nicht abändern darf“ (S. 31).

Für das Lehramt sei allein die göttliche Offenbarung verbindlich, nicht etwa diverse Theorien von Theologenseite. Das gelte auch und gerade für die kirchliche Verkündigung über jede gültige und vollzogene sakramentale Ehe: „Die absolute Unauflöslichkeit einer solchen Ehe ist keine bloße Lehre, sondern ein göttliches und somit der Kirche vorgegebenes Dogma“ (S. 32). Wer aber dem „Geist der Welt“ (2 Kor 2,12) entsprechend denke, könne „weder die Heiligkeit noch den sakramentalen Charakter der Ehe begreifen“ (S. 58). 008_Index - Kopie



Entgegen manch oberflächlicher Vorstellungen gehe es hier nicht um irgendeinen „theologischen Disput“, erläutert der Kurienkardinal, sondern vielmehr um die „Treue der Kirche zur Lehre Jesu, der sich in dieser Hinsicht restlos klar ausgedrückt hat“ (S. 34).

Daher könne das Band einer sakramentalen Ehe „auf keinen Fall gelöst“ werden. Hierzu hätten weder der Papst noch irgendeine Bischof die Befugnis, weil dies nicht ihre, sondern „allein Gottes Sache ist“ (S. 37), denn die eheliche Verbindung „besteht und wurzelt in Gott“ (S. 38); sie ist als Sakrament eine „sichtbare Vergegenwärtigung der verwandelnden Gnade“ (S. 38).

Man dürfe die sakramentale Gnade und die göttliche Barmherzigkeit keineswegs gegeneinander ausspielen, weil beides zusammengehöre, erläutert der Glaubenspräfekt: „Gott schenkt uns seine Gnade, damit wir treu sein können. Das ist der eigentliche Sinn der Barmherzigkeit Gottes“ (S. 41). Diese stehe im Zusammenhang mit den Geboten des Ewigen: „Gott gewährt uns in seiner grenzenlosen Barmherzigkeit die Kraft der Gnade, damit wir seine Gebote erfüllen“ (S. 43).

Diese Ausrüstung mit der Gnade Gottes sei kein fernes Ideal, betont Kardinal Müller, sondern könne in jeder christlichen Ehe erfahrbar werden: „Jedes Ehepaar, das Gott in die Mitte seines Ehelebens stellt, entdeckt mit freudigem Staunen, dass seine Liebe von Tag zu Tag mehr Nahrung findet und
gedeiht“ (S. 59).

Insofern beobachte er mit einem „gewissen Erstaunen“, wie das Barmherzigkeits-Argument vielfach instrumentalisiert werde, um die Zulassung von geschiedenen und zivilrechtlich „Wiederverheirateten“ zu den Sakramenten „zu erzwingen“: „Die gesamte sakramentale Ordnung ist ja ein Werk der göttlichen Barmherzigkeit; sie kann also nicht unter Berufung auf eben dieses Prinzip, das sie trägt, aufgehoben werden“ (S. 42).

Außerdem gehe aus der Heiligen Schrift klar hervor, daß neben der Barmherzigkeit auch Heiligkeit und Gerechtigkeit zum „Geheimnis Gottes“ gehören (S. 43).

Keine Trennung von Lehre und Leben: „Christus ist der HERR“

Auf die Interview-Frage, ob denn womöglich die Lehre und die pastorale Praxis „in verschiedene Richtungen laufen“ könnten, antwortet Kardinal Müller mit Hinweis auf Joh 14,6, wonach Christus der Weg, die Wahrheit und das Leben ist: „Das Leben von der Lehre zu trennen hieße, Christus als den Sohn Gottes von Christus als dem Erlöser trennen zu wollen….Wir können nicht auf doktrineller Ebene bekennen, dass Christus der Herr ist – und dann nicht seinen Willen tun“ (S. 46).cropped-ZIM_5640



Jesus sei nicht gekommen, so Müller, „damit sich die Gemüter beruhigen und im Grunde alles so bleibt, wie es war: Er ist gekommen, um die „herrschende Ordnung“ zu verändern“ (S. 47), weshalb ein echtes christliches Leben so „anspruchsvoll“ sei, denn es erlaube keine „bequemen Kompromisse“ zwischen der Offenbarung Gottes und den Vorstellungen der Welt: „Man kann nicht morgens zur Kirche und abends ins Bordell gehen“ (S. 48).

Der Mensch gerate in eine „ausweglose Sackgasse“, wenn er sich ohne göttliche Gnade erziehen wolle, zumal wenn die „Sexualität einen beinahe schon götzenhaften Rang einnimmt“. Daher müsse der Mensch erkennen, daß er für das „Höchste, für die Unendlichkeit geschaffen sei“, um sein Leben wieder „im Licht der Gnade“ zu sehen (S. 63). Deshalb gelte das Leitwort: „Der wahre Humanismus ist theozentrisch“ (S. 69).

Glaubenspräfekt Müller betont, daß wir nicht ohne die „gesunde Lehre“ (vgl. Tit 2,1) das Heil erlangen können (S. 47). Er formuliert eine Art katholischen Imperativ, wonach die Ordnungen der Liturgie, des Betens, des Glaubensbekenntnisses und des Lebens in der Nachfolge Christi untrennbar zusammengehören: „Lex orandi est lex credendi est lex vivendi“ (S. 46).

Auf die Frage, ob die Kirche gemäß einem Wort von Papst Franziskus eine Art „Feldlazarett“ sei, in dem Wunden geheilt werden, antwortet Kardinal Müller, dieses Bild sei zwar „sehr eindrücklich“, doch könne man es nicht auf die gesamte kirchliche Wirklichkeit anwenden: „Die Kirche an sich ist kein Sanatorium“ (S. 64).

Im irdischen Leben könnten keineswegs alle Verletzungen geheilt werden. Erst am Ende werde Gott „alle Tränen von ihren Augen abwischen“, zitiert Müller die Johannes-Offenbarung 21,4 (S. 65).DSC06228




An anderer Stelle weist er ebenfalls darauf hin, daß sich das letzte Ziel unseres Lebens erst in der Ewigkeit erfüllen werde: „Der Kommunismus und der zügellose Kapitalismus haben dem echten, himmlischen Paradies, nach dem sich jeder Christ sehnt, die Aussicht auf ein irdisches Paradies gegenübergestellt.“ (S. 69). Doch der Christ betreibe gleichwohl keine Jenseitsvertröstung, im Gegenteil: Gerade wegen seiner Ausrichtung auf das ewige Ziel könne er seine Pflichten für den Nächsten und die Welt „vollverantwortlich annehmen“ (S. 70).

Der Kardinal kommt sodann auf die „schwere Krise“ zu sprechen, in welcher sich die „sakramentale Idee“ befindet (S. 54). Auch Ehe und Familie leiden darunter, wobei der Autor ausdrücklich den negativen Einfluß „der Ideologie des Wohlstands und des Hedonismus“ erwähnt (S. 53). Um aus dieser „Fallgrube“ herauszukommen, müssen wir, so Müller, „das Offensichtliche wieder laut aussprechen“, zB. folgendes:

„Alle christlichen Eheleute sollten sich froh dazu bekennen, dass Kinder selbst in den kompliziertesten Situationen niemals eine Last oder Belastung, sondern ein vertrauensvoller Lebensentwurf und eine unerschöpfliche Quelle der Freude sind, die uns aber erst im Himmel voll offenbar werden wird“ (S. 54).

Kardinal Müller macht sich angesichts der „Orientierungslosigkeit“ unserer Jugend, der hohen Scheidungsraten und sinkenden Geburtenzahlen aber keinerlei Illusionen über den – wie er glasklar sagt – „Zusammenbruch der westlichen Gesellschaft“:

„Was ist das für eine Zukunft, die wir für die kommenden Generationen aufbauen? Es droht ein völliges Scheitern. (…) Wir müssen einen anderen Kurs einschlagen! Die Lehre der Kirche über die Familie ist genau das Heilmittel, das wir brauchen, um eine mögliche angekündigte Katastrophe zu verhindern“ (S. 60)


Felizitas Küble leitet hauptamtlich den KOMM-MIT-Verlag und ehrenamtlich das Christoferuswerk in Münster, das dieses CHRISTLICHE FORUM betreibt.

Müller-Fotos: Bistum Regensburg

von esther10 13.09.2015 00:52

13/09/2015
"In der Arbeit werden die Bedürfnisse der Familie zu berücksichtigen"



Die Angelus des Papstes(© AFP)

Angelus Francis grüßt die temporäre Lehrer, die aus Sardinien kam. Die Katechese: der Weg Jesu ist nicht "der Erfolg oder das irdische Herrlichkeit." Den jungen Menschen auf dem Platz präsent Vorstellung: "Haben Sie den Wunsch, Jesus näher zu verfolgen gehört?". New Gebet für verfolgte Christen

ANDREA TORNIELLI
VATIKANSTADT


"Ich hoffe, dass die Probleme auf dem Arbeitsmarkt sind, indem sie sichtbar wegen der Familie und seine Bedürfnisse gerichtet." Er sagte Franziskus, nach dem Angelus, Begrüßung eine Gruppe von temporären Lehrer aus Sardinien, nach der Kontroverse der vergangenen Wochen über den Übergang in den Schulen.

In seiner Katechese, sagte der Papst das Evangelium, in dem Jesus fordert seine Jünger über das, was die Menschen, ihm zu sagen, und wandte sich dann die gleiche Frage zu ihnen: "Aber für wen haltet ihr mich?". Peter, im Namen aller - sagte Francis - sagt unverblümt: "Du bist der Christus." Jesu Jünger entlarvt was dann erwartet ihn in Jerusalem, das heißt, dass "der Menschensohn muß viel leiden ... und getötet werden und nach drei Tagen auferstehen. '" Hier Peter ist geschockt. "Es braucht neben den Meister - der Papst - und tadelt ihn," kommen wiederum gerügt stark von der Nazarener, der antwortete: "Geh 'von mir, Satan! Sie sind nicht Sinn, was Gott will, sondern was die Menschen. "

Jesus sagte Francis, "Sie wissen, dass Peter, wie in den anderen Jüngern - und in jedem von uns! - Die Gnade des Vaters widersetzt sich der Versuchung des Bösen, der uns aus dem Willen Gottes abwenden will der Bekanntgabe, dass er leiden und getötet und dann wiederbelebt werden, will Jesus, um es klar zu denen, die ihm folgen, dass er ein bescheidener und Diener Messias zu machen. . Es ist der Diener gehorsam bis zum Willen des Vaters, auf die vollständige Opfer seines eigenen Lebens. "

Holen Sie sich, Jesus zu folgen, Francis fort, "es bedeutet, die Aufnahme sein Kreuz, ihn auf seiner Reise zu begleiten, eine Reise, die nicht unbequem für den Erfolg oder das irdische Herrlichkeit, aber was führt zu wahrer Freiheit, eine, die uns von der Selbstsucht befreit und Sünde. Es ist eine klare Ablehnung der weltlichen Mentalität, die das "Selbst" und Interessen in den Mittelpunkt der Existenz setzt zu betreiben. Oh nein, das ist nicht das, was Jesus von uns will. Statt Jesus lädt uns ein, unser Leben für Christus und das Evangelium zu verlieren, renoviert und authentisch zu erhalten. "

Die Entscheidung, Christus zu folgen, bemerkte der Papst, "verlangt von uns, hinter ihm zu gehen und vorsichtig auf sein Wort zu hören - erinnern Sie jeden Tag eine Stelle aus dem Evangelium zu lesen - und in den Sakramenten. Es gibt junge Menschen hier in den eckigen Jungen und Mädchen. I - fügte der Papst in Arm - fragen Sie, haben Sie den Wunsch, Jesus näher zu verfolgen gehört? Denken Sie, beten und ließ der Herr mit Ihnen sprechen. "

Nach dem Angelus, sagte Francis, dass heute in Südafrika ist Samuel Benedict Daswa selig gesprochen, 'Vater, der im Jahr 1990 für seine Treue zum Evangelium getötet wurde. In seinem Leben zeigte er immer großer Konsequenz, mutig Nahme christlichen Haltungen und weigert weltlichen Gewohnheiten und heidnisch. " Seine Aussage "Hilfe vor allem Familien, die Wahrheit und in der Liebe Christi zu verbreiten", sagte der Papst, und fügte hinzu: "und sein Zeugnis ist, dass unsere viele Brüder und Schwestern zusammen - junge Leute, alte Leute, Kinder - verfolgt und Zeugen Jesu Christi getötet. Ringraziamoli für ihr Zeugnis und preghiamoli um Fürsprache für uns. "

von esther10 13.09.2015 00:46

2015.09.12
Turkson: "Die Expo ist Utopie, dient Hunger Wirklichkeit"


Kinder Opfer von Krieg und Hunger(© Ansa)

Der Präsident des Päpstlichen Rates für Gerechtigkeit und Frieden auf der Weltausstellung in Mailand: "Die Welt, sagt engagiert sich im Kampf gegen Hunger und Armut, aber in Wirklichkeit ist im Krieg gegen die Armen und Hungrigen"

GIORGIO BERNARDELLI
MILAN


Schalten von Vertretungen und von den Worten zu der Ebene der Realität. , Dass - trotz aller Behauptungen über die Verteilung von Lebensmitteln und Reichtum - in der heutigen Welt nach wie vor Ungleichheiten immer gravierender darstellen. Es ist ein starker Anruf an eine Prüfung des Gewissens auf dem Weg zur Expo, die Kardinal Peter Turkson, Präsident des Päpstlichen Rates für Gerechtigkeit und Frieden, startete heute Morgen von seinem Standort in Rho-Pero, vielleicht wie nie zuvor in diesen Samstag voll September. Intervention auf einer Konferenz zum Thema "Den Planeten ernähren können", von der Caritas Erzdiözese Mailand befördert, an der PIME und der Zeitschrift Social Networks.

Es legt die "Paradoxien der food" am Morgen zu erkunden; und zwischen dem ghanaischen Kardinal hat er auch das Paradox der Weltausstellung auf Nahrung gewidmet enthalten. "Die Mailänder Expo ist eine Utopie, eine künstliche, gebaut, damit die Welt, um eine Darstellung des Selbst durch das Alphabet von Lebensmitteln geben, - stellte der Präsident des Päpstlichen Rates für Gerechtigkeit und Frieden -. Es ermöglicht uns, die Macht der menschlichen Intelligenz zu realisieren. Aber gleichzeitig es zeigt auch die Unterschiede: nicht alle Hallen gleich sind. Es sind diese Unterschiede in der realen Welt finden oft auf dem Gesicht von Ungleichheit und dell'inequità ".

Es wird dann wesentliche Look. Obwohl nicht weit entfernt steht auch im Einklang drei Stunden geben Hallen technologisch fortschrittlichste, Kardinal Turkson erinnert sich an die Aufforderung, dass Franziskus sprach für alle Besucher in der Videobotschaft der Tag der Eröffnung der Expo, letzte 1. Mai: Halten vor den Augen der Gesichter von Millionen von Kindern, Frauen, Männer, die Hunger leiden. Gesichter, die die gleichen sind dann die Migranten, dass die Nachrichten in diesen Tagen konfrontieren uns: "Wir sind genug, verpflichtet, Armut, Hunger und Unterernährung zu kämpfen? - Er fragt, -. Und nun, was ist der Beitrag, den wir bringen, um diese Situation zu ändern? Wenn Sie nicht in Bewegung ist, diese Fragen, die Expo, und wir in ihm setzen, werden wir zu Komplizen der Ungerechtigkeit Planeten ".

Er unterstreicht die Bedeutung der jenseits der Worte und guten Absichten, der Kardinal aus Ghana gehen: "Die Welt spricht zu Hunger- und Armutsbekämpfung engagiert, aber in Wirklichkeit ist im Krieg gegen die Armen und Hungrigen - Beschwerde -. Der Krieg gegen die Armen ist oft eine Folge auch der Entwicklungspolitik. Es passiert, wenn die Armen als ein Problem und eine Last zu sein, übernehmen und nicht als Individuen in der Lage, indem sie ihre Ressourcen zur Verfügung, um die Suche nach Lösungen gesehen. "

Sinkt auch viel in der Praxis, der Präsident des Päpstlichen Rates für Gerechtigkeit und Frieden: verurteilt Spekulation mit landwirtschaftlichen Rohstoffen, zeigt sie den Widerspruch zwischen dem Potential von GM versprach, und die Tatsache, von Kleinbauern, dass die neuen Samen aus dem Markt geworfen in die Reihen der Hungrigen zu verdicken. Er zitiert die beiden wichtigsten Ereignisse, die die internationale Gemeinschaft ist mit in den kommenden Wochen konfrontiert. Der nächste - noch in diesem Monat in New York, in den Tagen der Besuch des Papstes - der Annahme durch die UN zu den Zielen der nachhaltigen Entwicklung, die neue Tagesordnung, dass die Länder der Welt sollten beschäftigt 2030 für den Kampf zu bekommen Hunger und Armut. "Der Verweis auf Nachhaltigkeit wird wahrscheinlich in einer rhetorischen führen - warnt Kardinal Turkson -. Es dauert eine große Engagement der aktiven Beteiligung und enorme Kreativität. " Im Dezember, dann ist es an der Pariser Konferenz über den Klimawandel, unter dem Banner der die Verflechtung zwischen der Gewährleistung der Gründung und Solidarität mit den Armen angegeben Enzyklika Gelobt Ja. Der Präsident des Päpstlichen Rates für Gerechtigkeit und Frieden hofft, dass die Verantwortlichen der Nationen zu übernehmen "die besten Entscheidungen für das Gemeinwohl", kommen, um "das Angebot globales verbindlich, dass die bisherigen Weltgipfel auf die Umwelt wurden nicht wegen des Mangels an politischen Entscheidungs ​​der Lage sein, zu erreichen."

Aber es gibt auch die andere Seite nicht weniger wichtig: dass der Menschheit in Solidarität von unten, die jeweils durch ihre konkrete Maßnahmen beinhaltet gebaut: "Franziskus Enzyklika nicht müde zu betonen, den Wert aller diese Gesten in der Lage, die Logik der Gewalt, Ausbeutung, Egoismus durchbrechen - ist der Abschluss von Kardinal Turkson -. Sie können eine kleine Sache scheint im Vergleich zu der Größe der Herausforderung für uns. Aber sie waren auch eine Kleinigkeit die fünf Brote und zwei Fische pro Tag ein Junge, den er zur Verfügung gestellt .... Und nur mit dem Brot gebrochen und gemeinsame Utopie, die Wirklichkeit wird.
http://vaticaninsider.lastampa.it/nel-mo...xpo-2015-43315/


von esther10 13.09.2015 00:44

Eheannullierung: Kardinal Marx und der Glaube



9. September 2015 by Papsttreuer 15 Comments
Hart aber fair - Vielleicht noch ein drittes mal? Flüchtlingspolitik: Das politisch inkorrekte "aber"
Der Papst vereinfacht das Verfahren zur Eheannullierung. Ein richtiger Schritt, und dennoch ist Kardinal Marx nicht zufrieden. Warum eigentlich nicht?

Wenn Kollegen auf mich zukommen und mich fragen, ob ich schon von den neuen Schreiben des Papstes gehört hätte, dann ist meistens Gefahr im Verzug! In den meisten Fällen wurde dann etwas missverstanden, und so war das auch gestern. Der Papst hat die kirchliche Lehre zur Ehe in keinem Punkt aufgeweicht, die Unauflöslichkeit – mit all ihren Konsequenzen – ist nicht aufgehoben (abgesehen davon, dass der Papst das auch gar nicht könnte). Was er getan hat, ist den Prozess der Annullierung einer kirchlichen Ehe zu vereinfachen.

Er wies dabei darauf hin, dass dies eben auch ein Akt der Barmherzigkeit sei. Das ist verständlich, dauern solche Verfahren, in denen festgestellt werden soll, ob eine gültige sakramentale Ehe überhaupt geschlossen wurde, nicht selten mehrere Jahre – Jahre, in denen die Eheleute in Unsicherheit leben, ob sie verheiratet sind, und – als ernsthafte Katholiken – dem Partner weiter treu sein müssten, obschon sie vielleicht eine neue Beziehung eingehen wollen. Nun ist eine Annullierung der Ehe nicht mit einem Handstreich zu machen, dafür ist das Thema zu wichtig. Andererseits ist die Zielrichtung, eine Entscheidung in maximal einem Jahr zu erreichen sicher richtig. Keine Revolution also, nur eine Beschleunigung eines bestehenden Verfahrens: Hilfreich für die Betroffenen, im Sinne, dass eine Annullierung in Frage kommt, aber keine Änderung für diejenigen, für die das nicht zutrifft.

Kritik kommt dazu auch von konservativer Seite: Da werden Zweifel geäußert, mit welcher Ernsthaftigkeit die Verfahren nun noch betrieben würden, und ob – da unter der Aufsicht der Diözesanbischöfe stehend – nicht die Gefahr unterschiedlicher Verfahrensanwendung besteht. Da schimmert ein Misstrauen gegenüber Bischöfen durch, denen damit unterstellt wird, sie würden einer Annullierung im Zweifel eher zustimmen, wenn sie sich anderweitig nicht zu helfen wissen, das Paar wieder zu den Sakramenten zuzulassen. Ich gebe zu, der Gedanke kann einem kommen – dennoch würde ich hoffen, dass sich gerade Bischöfe über die Bedeutung einer solchen Entscheidung, für die sie sich einmal vor Gott verantworten müssten, im Klaren sind.

Andererseits haben auch progressive Bischöfe schnell erkannt, dass es sich bei der Neuregelung mitnichten um eine Revolution handelt. So wird der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx mit Kritik zitiert, deren Tonalität eher an Forderungen von „Wir sind Kirche“ erinnert als an einen dem Papst in Treue verbundenen Kirchenhirten:

Aus Sicht des Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, ist die Vereinfachung von Ehenichtigkeitsprozessen ein „vernünftiges Signal“. „Es ist aber keine Lösung dieser grundsätzlichen Probleme“, fügte Marx in Berlin hinzu. Ehenichtigkeit sei für viele, etwa nach zwanzig Jahren Ehe, schlicht ein fremder Begriff. Die Verfahrensänderung betreffe insofern nur ein Teilproblem dessen, was das Scheitern von Ehen und den Wunsch nach einer zweiten Heirat anbelange, sagte der Erzbischof von München und Freising.

Nüchtern betrachtet hat er natürlich Recht. Ehen, die nie wirklich bestanden haben, waren auch bislang nicht das Problem, abgesehen von der bereits erwähnten langen Verfahrensdauer von Annullierungsprozessen. Dagegen sind es gerade die gültig Verheirateten, sakramental verbundenen Paare, die die Problematik des Ausschlusses von den Sakramenten ausmachen. Hier will Marx am liebsten vorpreschen, weist formal immer wieder darauf hin, dass es nicht darum ginge, die Unauflöslichkeit der Ehe in Frage zu stellen, er tut aber damit genau das. Wenn der Ehebruch, den eine neu eingegangene zivile Ehe bedeutet, bestehen bleibt, dann können die Betroffenen die Sakramente nicht empfangen. Dem kann man nur entgehen mit Reue und dem festen Vorsatz der Besserung, nicht durch Zeitablauf einer Trennung und des Eingehens einer neuen Beziehung. Beides kann man nicht haben, das weiß auch Kardinal Marx, darum ist seine Forderung nach Änderungen in der pastoralen Praxis eben doch ein Infragestellen der kirchlichen Lehre.

Möglicherweise ist die Neuregelung der Annullierungsverfahren ja aber auch ein geschickter Schachzug des Papstes: Wenn nämlich die Nichtigkeit einer Ehe nicht festgestellt werden kann, dann muss man auch seitens der Bischöfe von einem gültig gespendetes Sakrament ausgehen. Und dann stellt sich bei Bestrebungen, betroffene Paare zu den Sakramenten zuzulassen, die Frage, wie ernst man das mit diesen Sakramenten denn überhaupt nimmt. Schon die Jünger Jesu befielen Zweifel, ob man denn heiraten solle, wenn ein Mensch diese Bindung nicht trenne dürfe. Das Thema ist also nicht neu, auch nicht mit längerer Lebenserwartung, bei der man im Schnitt mit goldenen Hochzeiten rechnen muss, oder es – negativ gewendet – deutlich länger miteinander aushalten muss als das früher der Fall war. Als Katholiken glauben wir aber, dass wir mit dem Sakrament mit allen Gnaden ausgestattet sind, eine lebenslange Ehe – bis das der Tod uns scheidet – führen zu können.

Zu diesen sakramentalen Gnaden gehört, dass man sie auch nutzen, die Gnaden bildlich gesprochen auch „fließen lassen“ muss. Ohne unser Zutun verpufft quasi die Wirkung, mit unserem Zutun befähigen sie uns, eine lebenslange Ehe unter dem Schutz von Gottes Gnaden zu führen. Das macht die Ehe in den Augen der Katholiken erst zu einem Sakrament, das ist der Grund, warum nicht die Kirche sondern Gott uns zumutet, nein zutraut, uns lebenslang zu binden: Er belastest uns niemals mit Opfern, die wir nicht tragen können! Auch das Nichteingehen einer neuen Beziehung nach einer gescheiterten Ehe kann dann ein solches Opfer sein.

Die Frage, die sich Kardinal Marx und die anderen Bischöfe also stellen lassen müssen, die sich lieber von Rom lossagen würden („keine Filiale Roms“) und die Kirchenlehre zur Ehe lieber aufgeben als in Konflikt mit dem Zeitgeist zu geraten, ist: Glauben Sie selbst an die Kraft der Sakramente? Glauben sie noch daran, dass Gott in der sakramentalen Ehe wirkt … oder sehen sie davon eher augenzwinkernd ab, als ob das nur was für katholische Fundamentalisten wäre? Außerhalb der Kirche, wo es keinen Glauben an die Sakramente gibt, kann man die kirchliche Lehre in dieser Hinsicht in Frage stellen. Innerhalb der Kirche offenbaren die Bestrebungen einiger Bischöfe und die jetzt geäußerte Kritik an der Verfahrensänderung zur Eheannulliierung, schlicht mangelnden Glauben.

Dieser Vorwurf wiegt schwer, aber ich habe keine bessere Erklärung für Kardinal Marxs Marschrichtung in dieser Sache. Er spricht von der notwendigen Barmherzigkeit der Kirche und stellt mit seinen Worten die Barmherzigkeit Gottes in Frage. Hier zeigt sich das ganze Elend der katholischen Kirche in Deutschland, die die Problematik weithin gar nicht sehen will. Wir werden uns aber zur Familiensynode und spätestens mit dem, was in Deutschland nach ihr voraussichtlich folgen wird, damit auseinandersetzen müssen.
http://papsttreuerblog.de/2015/09/09/ehe...und-der-glaube/
http://kein-geld-fuers-zdk.de/

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