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von esther10 23.08.2017 00:07

22. AUGUST 2017
Fornicating in Selbstverteidigung
DIAKON JIM RUSSELL


Wann ist Unzucht nicht wirklich Unzucht?

http://www.crisismagazine.com/issues/church

Nun, wenn die Berichte genau sind , so der Erzbischof Victor Manuel Fernandez, der von einigen als Papst Francis '"engster theologischer Berater" bezeichnet wird, wenn ein sexuell aktives, unverheiratetes Ehepaar zusammen wohnt, sagt er, es sei "legal zu fragen", ob diese sexuelle Tätigkeit "Sollte immer in seiner integralen Bedeutung, innerhalb des negativen Gebotes der" Hurerei "fallen.

Ich gehe an einem moralisch-theologischen Glied an dieser Stelle - ja, Exzellenz. Ja, diese sexuelle Aktivität sollte ja immer in das negative Gebot der "Hurerei" fallen.

Ah, aber ich habe nicht geduldig genug, um ihn mehr zu hören. Er hat noch mehr zu sagen. Er stützt seinen bemerkenswerten Anspruch auf einen weiteren bemerkenswerten Anspruch. Er sagt, dass "man nicht behaupten kann, dass diese Handlungen in jedem Fall in einem subjektiven Sinne ernsthaft unehrlich sind."

Erinnere dich an die guten alten Tage, als die katholische Moraltheologie eigentlich ganz konkret auf objektiven moralischen Normen beruhte ? Überraschen! Heutzutage, wenn etwas nicht "ernsthaft unehrlich in einem subjektiven Sinne" ist, warum dann denke ich nur die beobachtbare Tatsache, dass das gleiche etwas in einem objektiven Sinne grausam unehrlich bleibt, ist nicht mehr so ​​wichtig.

Aber warten-aren't dort wirklich objektive moralische Normen? Sicher. Aber nach Fernandez (wieder, wenn genau berichtet), gibt es ein großes Problem - nicht mit den Normen, sondern mit ihrer Formulierung: "Es ist die Formulierung der Norm, die nicht alles abdecken kann, nicht die Norm an sich", der Erzbischof Sagt. Er sagt, dass eine formulierte Norm "unfähig ist, jede Situation zu lösen".

Ich habs?

So ist die Unzucht immer falsch als allgemeine Norm. Aber wenn du mit der gleichen Person unter demselben Dach vergibst, ist das eine Situation, die außerhalb der "Formulierung" der Norm liegt und vielleicht "subjektiv ehrlich" sein könnte und deshalb nicht wirklich immer das Verletzen des Negativs gegen die Unzucht verletzen sollte.

Ich habe mich nicht darum bemüht, Ihnen den besten Teil von all dem zu erzählen - das ist Teil der "systematischen Verteidigung" des Erzbischofs Fernandez von den Problempassagen von Amoris Laetitia , dem er von vielen als mitgetragenem Entwurf gutgeschrieben wird. Er behauptet sogar, dass die berüchtigte Amoris-Laetitia- Fußnote 351 absichtlich in die Hand gearbeitet wurde, um die Kirche pflegen näher zu gehen, um einige geschiedene, aber nicht annullierte Katholiken zu lassen, die ungültig eine andere Ehe versuchen, die Kommunion zu empfangen, ohne die sexuellen Beziehungen aufzugeben.

Okay, vielleicht ist das auch nicht der beste Teil. Vielleicht ist der beste Teil des Erzbischofs, dass Papst Franziskus der Kirche eine "maßgebliche Interpretation" der ärgerlichen Kommunionfrage über sein päpstliches Dankeschön an die Bischöfe von Buenos Aires für ihre Leitlinien zu dieser Frage gab (was für anspruchsvolle Fälle, in denen Solche Paare würden erlaubt, Kommunion zu empfangen). In diesem Brief sagt Papst Franziskus selbst, es sei "keine andere Interpretation" außer ihnen.

Aber ich werde mich darum bitten, eine ganz nicht autoritäre Gegeninterpretation dessen, was Fernandez selbst zu sagen scheint, zu bieten: Ich finde seine Behauptungen, im wahren Wert eine falsche und unelegante Sophistik höchster Ordnung zu sein.

Wenn es irgendeine Wahrheit gibt, was für eine Behauptung, daß eine Fußnote in der post-synodalen apostolischen Ermahnung eines Papstes bewußt beabsichtigt ist, die existierende und klare Kirchenlehre "diskret" zu untergraben, dann sollte diese Fußnote aus der bewußten Erinnerung ignoriert, herausgeschnitten oder anderweitig eliminiert werden Der treuen Katholiken. Teste alles - behalte was gut ist

Ich weiß schon, es gibt keine Wahrheit für die gewundene Behauptung, die er über Unzucht macht. Aber lassen Sie uns ein paar Nägel in diesem besonderen Sarg sowieso hammern.

Wenn der Erzbischof die Hurerei annehmen will, dann sollte ich in der Lage sein, in Selbstverteidigung zu vergeben.

Tatsächlich vergleicht er selbst das Töten in Selbstverteidigung und stehlen, um den Hungernden als Beispiele für "Ausnahmen" zu anderen absoluten Normen zu füttern. Aber hier ist das Problem mit dem "Selbstverteidigungs" - Vergleich - zu jeder Zeit, in der wir durch Umstände gezwungen sind , etwas zu tun, was zu einer bösen Wirkung führt, wird die böse Wirkung dadurch entschuldigt, dass wir keine Wahl hatten, wie zum Beispiel mit dem Töten In der Selbstverteidigung, oder die Nahrung zu stehlen, um die Familie vom Verhungern zu halten.

Das Unzuchtbeispiel ist ganz anders. Die Erhaltung des eigenen Lebens und das Recht auf Nahrung sind beide Fragen der Gerechtigkeit . Sie beinhalten Werte, die sich aus der unantastbaren Würde der menschlichen Person ergeben.

Unzucht, im Gegenteil, beinhaltet an sich einen jener unantastbaren Werte, die an die Menschenwürde gebunden sind - die Realität, dass die ehelichen Beziehungen nur für eine echte Ehe reserviert sind . Nicht falsche Ehe durch den Staat sanktioniert. Nicht zusammenleben Dies ist eine absolute Norm, die nicht verändert werden kann, unabhängig von der "Formulierung", die sie erhalten kann.

Es gibt kein "Recht" auf sexuelle Aktivität, die als Gerechtigkeit wahrgenommen oder geschützt werden muss. Und das ist besonders offensichtlich für diejenigen, die nicht einmal verheiratet sind! Vielmehr besteht die Verantwortung dafür, dass eine nicht verheiratete Person die Unzucht vollständig vermeiden muss.

Nicht nur kann es nicht so etwas geben wie die lächerliche Vorstellung von "der Verteidigung in der Selbstverteidigung", aber es kann auch nicht so etwas geben, wie man den Verurteilungsversuch zu vermeiden hat (wie im stehlenden Vergleich). Stellen Sie sich vor, wenn es zulässig wäre. Die so genannte "welt älteste Beruf" -Prostitution - wäre moralisch zulässig, solange es ein subjektiv "ehrlicher" Versuch war, einen lebenden Lohn daraus zu machen.

Es ist ein unglaublich akuter Wahnsinn bei der Arbeit in der sogenannten "Logik" dieser Ansprüche. Während die Kirche durch ihre Existenz eindeutig gelehrt hat, dass nur das, was wahr ist, authentisch pastorale ist, stehen wir jetzt vor einer verdrehten Perspektive, in der uns erzählt wird, dass der einzige wirklich pastorale Weg erfordert, dass wir das, was wahr ist, Wenn wir nicht (noch einmal nach Erzbischof Fernandez) sind, stecken wir einfach in einer "Todesfalle", die ein "Verrat am Herzen des Evangeliums" ist.

Serielle Hurerei durch zusammenlebende Paare verdient kein Etikett der "subjektiven" Ehrlichkeit. Solche Behauptungen - auch von Klerus - müssen als gegen den katholischen Glauben abgelehnt werden. Wirklich pastorale Begleitung nicht, kann nicht, bedeuten, die objektive Wirklichkeit der Sünde zu verletzen, nur weil diejenigen, die die Sünde begehen, subjektiv nicht ihre Handlung als ernsthaft unehrlich sehen.

Ähnlich, als treue Katholiken müssen wir jede Behauptung, die manchmal das "Beste", das ein Mensch in konkreten, gelebten Situationen tun kann, sorgfältig und unerschütterlich ablehnen muss, um die Sünde frei und bewusst zu begehen. Kommt zu dieser Schlussfolgerung bedeutet, die menschliche Person von seiner oder ihrer kostbarsten inneren Freiheit zu berauben, um moralische Entscheidungen zu treffen. Die menschliche Person darf nicht durch eine solche quälende Argumentation vermindert und objektiviert werden.

Wir haben alle gehört es: gut, eine Person , deren Ehepartner verlässt ihn oder sie gerade hat einen neuen Partner zu finden und schon gar nicht erwartet werden kann , das machen richtige moralische Wahl treu zu bleiben Versprechen ein inzwischen längst vergangenen gemacht Ehepartner, wenn und solange diese Ehe nicht als null erklärt wird. Die geschiedenen - wiederverheirateten kann nicht erwartet werden , um die Verwirrung der "Wiederheirat" (so genannt) zu entwirren, da diese "unregelmäßige" Vereinigung Kinder getragen hat!

Ebenso wie die Unlogik der Unzucht in der Selbstverteidigung gibt es einfach keinen Weg , "Ehebruch in Selbstverteidigung" zu machen - das heißt, die Ehe wieder ohne Annullierung nach der Trennung von dem legitimen Ehegatten - gerechtfertigt oder logisch.

Doch das ist, was jetzt vor unseren Augen geschieht. Hochrangige Kirchenmänner bewegen sich von monatelangen Unklarheiten in Bezug auf Amoris Laetitia und machen nun eindeutige Behauptungen über ihre Absichten. Tragisch für die universale Kirche werden diese tief bankrottlichen Behauptungen von einigen als echten "Fortschritt" gefeiert. Dennoch kann ich an nichts ganz so regressives denken , nichts ganz so rücksichtslos und schädlich für Seelen. Gerade wie das unsinnige Konzept der Verteidigung in der Selbstverteidigung, Behauptungen, dass Unzucht nicht Hurerei ist und Ehebruch ist nicht Ehebruch sind in der Tat nicht das geringste bisschen pastorale. Darüber hinaus wird eine solche "Begleitung" der verwundeten Seelen sie nur weiter weg von Gottes Reich führen, nicht näher zu ihr.

Mit Rücksicht auf die gemeldeten Ansichten von Erzbischof Fernandez, die "Todesfalle" hier vorgibt, dass die Dinge nicht das sind, was sie wirklich sind. Der Weg zum Leben und die Erhaltung des Evangeliums ist nur in den Wahrheiten zu finden, die wir uns und allen anderen verdanken.

Die Wahrheit ist letztlich unausweichlich. Wir können es nicht mit kunstvoller Sophie ändern, die als pastorale Begleitung posiert. Wir können die Wahrheit jetzt lernen oder später lernen.

Und das Lernen ist jetzt viel einfacher.

(Fotokredit: Daniel Ibanez / CNA)

Tagged als Amoris Laetitia , Erzbischof Victor Fernandez , geschieden und wiederverheiratet , moralische Absolute , Moralische Theologie , Papst Franziskus
http://www.crisismagazine.com/2017/fornicating-self-defense
http://www.crisismagazine.com/issues/church
http://www.crisismagazine.com/tags/archb...ictor-fernandez

von esther10 23.08.2017 00:06

Einwanderung: So will Papst Franziskus die Tore Europas öffnen – mit „gescheiterten Modellen einer Multikulti-Gesellschaft“
23. August 2017


Papst Franziskus fordert die europäischen Staaten auf, ihr Staatsbürgerschaftsrecht zu ändern. Jeder Einwanderer habe "aufnehommen" und ihm die Staatsbürgerschaft verliehen zu werden.

In Italien gibt es eine heftge Debatte, weil die Linksregierung in diesem Sinn das Ius soli einführen will.
Papst Franziskus fordert die europäischen Staaten auf, ihr Staatsbürgerschaftsrecht zu ändern. Jeder Einwanderer habe "aufnehommen" und ihm die Staatsbürgerschaft verliehen zu werden. In Italien gibt es eine heftige Debatte, weil die Linksregierung in diesem Sinn das Ius soli einführen will. Ein Priester führte Migranten in das öffentliche Schwimmbad und veröffentlichte mit den Photos den Satz: "Sie sind mein Vaterland, die Rassisten und Faschisten meine Feinde!" Die extreme Einseitigkeit löste einen Sturm der Entrüstung aus.
(Rom) Am Montag veröffentlichte der Heilige Stuhl die Botschaft von Papst Franziskus zum Welttag des Migranten und Flüchtlings 2018. Der Papst fordert darin eine Änderung des Staatsbürgerschaftsrechtes. Das Ius soli (Geburtsortsprinzip) soll das Ius sanguinis (Abstammungsprinzip) ablösen, wo dieses noch in Kraft ist.

Streit um das Staatsbürgerschaftsrecht

In Italien, einem attraktive Ziel der Einwanderung aus aller Welt, das zudem als Durchgangsland in noch attraktivere EU-Staaten genützt wird, will die Linksregierung darin dem Papst folgen. Der Preis dafür ist eine heftige Debatte in der italienischen Öffentlichkeit. Dem Papst wird unterstellt, die Botschaft deshalb schon fünf Monate vor dem Welttag 2018 veröffentlicht zu haben, um Einfluß auf die innenpolitische Diskussion in Italien zu nehmen. Vertreter der italienischen Opposition konterten noch am Montag mit dem Hinweis, daß die Staatsbürgerschaft „kein Geschenk“ sei und „Kinder nicht aus dem Boden geboren werden“.

Das Ius soli besagt, daß ein neugeborenes Kind die Staatsbürgerschaft des Landes bekommt, in dem sich sein (manchmal auch zufälliger) Geburtsort befindet. Das Ius sanguinis koppelt die Staatsbürgerschaft an das Abstammungsprinzip, weshalb das Kind die Staatsbürgerschaft seiner Eltern erhält. Das Kind deutscher Eltern erhält die bundesdeutsche Staatsbürgerschaft, auch wenn es aus welchem Grund auch immer in den USA geboren wurde.

Das Ius soli gilt traditionell in ganz Amerika, sowohl im angelsächsischen Norden als auch im lateinamerikanischen Süden. Das Ius sanguinis, das Abstammungsprinzip, entspricht hingegen der europäischen Tradition, wurde allerdings in verschiedenen Staaten zuletzt aufgeweicht. Dazu gehört auch die Bundesrepublik Deutschland, die 2000 aufgrund der zahlreichen ins Land eingewanderten Ausländer ein Optionsmodell in das Staatsbürgerschaftsrecht einführte, prinzipiell das Ius sanguinis aber aufrecht ließ.

Papst Franziskus präsentiert unbeeindruckt „die gescheiterten Modelle einer multikulturellen Gesellschaft“

Als weiteren Punkt nennt Papst Franziskus „humanitäre Korridore“, über welche die Einwanderung nach Europa erleichtert werden solle. Zudem fordert er ein Verbot „kollektiver und willkürlicher Ausweisungen“, wobei er nicht näher definierte, was unter „willkürlich“ zu verstehen sei.

Wenige Tage nach den jüngsten blutigen Attentaten, die von Islamisten verübt wurden, drängt die Migrationsfrage mit Nachdruck auf die Tagesordnung. Papst Franziskus zeigt sich davon jedoch unbeeindruckt und „präsentiert erneut die gescheiterten Modelle einer multikulturellen Gesellschaft“, so die Tageszeitung Il Foglio.

Papst Franziskus wiederholt in seiner Botschaft eine undifferenzierte Forderung: “Die Tore Europas müssen offen bleiben”. Dieses Mantra vertritt das katholische Kirchenoberhaupt seit seiner Wahl im Jahr 2013. Mit seinem Besuch auf der Insel Lampedusa im Juli 2013, mit der er die Insel und die „Lampedusa-Route“ illegaler Einwanderer ins Rampenlicht der internationalen Medienöffentlichkeit rückte, trug er zu einer wesentlichen Emotionalisierung und Irrationalisierung der Debatte bei.

Bedingungsloses Recht auf Migration und Staatsbürgerschaft

„In Achtung des allgemeinen Rechtes auf eine Nationalität muss diese allen Kindern zum Augenblick ihrer Geburt zuerkannt und entsprechend bescheinigt werden“, heißt es in der am Montag veröffentlichten Papst-Botschaft. Der „Integrationsprozeß“ werde durch die Gewährung der Staatsbürgerschaft erleichtert, die bedingungslos zu gewähren sei. Wörtlich schreibt Franziskus:

„Ein solcher Prozess kann durch die Möglichkeit einer Staatsbürgerschaft, die von wirtschaftlichen und sprachlichen Erfordernissen losgelöst ist, und durch Wege zu einer außerordentlichen gesetzlichen Regelung für Migranten, die einen Aufenthalt über einen langen Zeitraum im Land aufweisen können, beschleunigt werden.“
Und weiter:

„Ich beharre nochmals auf der Notwendigkeit, die Kultur der Begegnung in jeder Weise zu begünstigen, indem man die Möglichkeiten zum interkulturellen Austausch vermehrt, die ‚guten Erfahrungen‘ der Integration dokumentiert und verbreitet und man Programme entwirft, um die lokalen Gemeinschaften auf die Integrationsprozesse vorzubereiten.“
Der Papst verlangt damit, daß die Staaten ein zentrales Instrument ihrer Souveränität und der staatlichen Gemeinschaftsbildung, das Staatsbürgerschaftsrecht, aus der Hand geben sollen.

Neben der Öffnung „humanitärer Korridore“ fordert Franziskus auch einen „konkreten Einsatz“, um die Ausgabe „humanitärer Visa“ und um „erleichterte Familienzusammenführungen“ zu ermöglichen.

„Migranten und Flüchtlinge aufnehmen und fördern“ – Papst fordert Preisgabe der Grenzen

Diese Zutrittserleichterungen, die Franziskus in Europa fordert und einem völligen Grenzabbau gleichkommen, verlangt der Papst nicht nur für Menschen aus Krisengebieten, sondern deren Ausweitung auch auf Menschen aus Staaten, die den Krisengebieten „angrenzen“, aber selbst nicht Krisengebiet sind. Überhaupt ist die Liste der Fluchtgründe, die Franziskus schon in der Vergangenheit nannte, so umfangreich, daß das Wort „Flüchtling“ zum Synonym für Migrant wird. In der Tat unterscheidet der Papst nicht wirklich zwischen beiden Begriffen. So lautet bereits der Titel der Botschaft:

„Die Migranten und Flüchtlinge aufnehmen, beschützen, fördern und integrieren.“
Franziskus gibt zu verstehen, daß Flüchtlinge bestenfalls ein Türöffner sind, er aber für ein schrankenloses Migrationsrecht mit Rechtsanspruch auf eine neue Staatsbürgerschaft und den Zugang zur Bildung eintritt. Das entspricht einer Position, wie sie nur von der extremen Linken vertreten wird. Franziskus fordert damit etwas, das sagt er allerdings nicht, das es in der ganzen Menschheitsgeschichte noch nicht gegeben hat.

„Alle Migranten und Flüchtlinge aufnehmen“ – Nein zu Ausweisungen und Abschiebungen

„Alle Migranten und Flüchtlinge“ sollen „aufgenommen und geschützt“ werden und ihnen die Möglichkeit geboten werden, „sich als Personen in allen Dimensionen, die das Menschsein ausmacht, wie es der Schöpfer gewollt hat, zu verwirklichen.“
An einer einzigen Stelle kommt Franziskus auf den religiösen Aspekt zu sprechen, wenn er als eine von „allen Dimensionen“ auch die religiöse nennt und sagt, daß „allen sich im Staatsgebiet aufhaltenden Ausländern, die Bekenntnis- und Religionsfreiheit gewährleistet“, werden soll. Eine Aussage, die konkret im Moment vor allem die massive islamische Einwanderung nach Europa meint.

Der Papst erteilt „kollektiven und willkürlichen Ausweisungen von Migranten und Flüchtlingen“ eine Absage. Mit der von ihm geforderten Änderung des Staatsbürgerschaftsrechts würde sich die Frage ohnehin erübrigen. Wer einmal Staatsbürger ist, der kann nicht mehr ausgewiesen oder abgeschoben werden. Eine Aberkennung der Staatsbürgerschaft ist fast unmöglich, soll nicht die Rechtssicherheit, die Grundlage des Rechtsstaates und der staatlichen Gemeinschaft ist, in Frage gestellt werden.
http://www.katholisches.info/2017/08/ein...i-gesellschaft/
Der päpstliche Forderungskatalog entspricht einer Aufforderung zur Selbstpreisgabe und Selbstaufgabe Europas.

Text: Andreas Becker
Bild: Avvenire (Screenshot)

von esther10 23.08.2017 00:05





Papst Franziskus, der einen "verborgenen Schisma" mit "hartnäckiger Beharrlichkeit" fördert, warnt den Papst Benedikt-Kollaborateur

Katholisch , Papst Benedikt Xvi , Papst Francis , Vatikan

ROME, 12. Juli 2017 ( LifeSiteNews ) - Ein atheistischer Philosophenfreund von Benedikt XVI. Hat den Papst Franziskus stark kritisiert und den Heiligen Vater angeklagt, das Evangelium nicht zu predigen, sondern die Politik zu schimpfen und säkularistische Aussagen zu erlassen, die darauf abzielen, den Westen zu zerstören.

In einem feurigen Interview, das am 10. Juli in Mattino di Napoli veröffentlicht wurde , sagte Marcello Pera, der das berühmte Buch " Ohne Wurzeln" mit dem damaligen Kardinal Joseph Ratzinger zusammenschrieb , dass er den Papst nicht verstehen kann, der, wie er sagte, über die Grenzen des "Rationalen" hinausgeht Verständnis."

Ein Philosophieprofessor, Mitglied von Silvio Berlusconis Forza Italia-Partei und ein ehemaliger Präsident des italienischen Senats, sagte Pera, er glaube, der Grund, warum der Papst eine unbegrenzte Einwanderung fordert, weil er "den Westen" hasst und sucht, alles zu tun, was er kann "Es zu zerstören"

Er fügte hinzu, dass er das Lehramt des Papstes nicht mag und sagt, es sei "nicht das Evangelium, nur die Politik", und dass Franziskus "wenig oder gar nicht an dem Christentum als Lehre interessiert ist, in seinem theologischen Aspekt".

"Seine Aussagen scheinen auf der Schrift zu basieren", sagte er, aber "eigentlich sind sie stark säkularistisch."

Die Einwanderung ist in Italien in den vergangenen Monaten zu einem hochsensiblen Thema geworden, da Tausende von Flüchtlingen jeden Monat, meist aus Nordafrika, ankommen und die lokalen Gemeinschaften und Dienstleistungen erheblich belasten.

Peras Bemerkungen kommen auch nach einem weiteren Gespräch zwischen dem Papst und dem atheistischen Eugenio-Skalfari, in dem Francis angeblich Scalfari sagte, "sehr besorgt" über den Gipfel der vergangenen Woche der G20-Gruppe der Industrienationen zu sein, weil sie "sehr gefährliche Bündnisse" und eine " Verzerrten Blick auf die Welt. "

Laut Scalfari, der über 90 Jahre alt ist und seine Interviews nicht aufzeichnet, sagte der Papst auch, dass die G20 ihn wegen der Frage der Einwanderung besorgt habe, dass das Problem "leider in der heutigen Welt, der der Armen, der Schwachen, Die ausgeschlossen sind, von denen Migranten teil sind. "Einige der G20-Nationen haben" wenige örtliche Armen, aber fürchten die Invasion von Einwanderern ", sagte er.

In dem Interview vom 10. Juli fuhr Pera fort, zu sagen, dass er glaubt, dass der Papst nicht über die Rettung der Seelen, sondern nur das soziale Wohlergehen und das Wohlergehen besorgt ist, und argumentierte, dass, wenn Europa der Position des Papstes folgen würde, es sich verpflichten würde Selbstmord. "Der Papst spiegelt alle Vorurteile Südamerikas gegen Nordamerika, gegen den freien Markt, die Freiheit und den Kapitalismus", fügte Pera hinzu.

Bei der Frage der Migration glaubt der Philosoph-Politiker, dass der Papst nicht aus dem Evangelium stammt, und seine Worte sollen einen einfachen Applaus von den Vereinten Nationen gewinnen. Seine politische Vision auf Migranten und Gesellschaft, so fuhr er fort, hat "nichts mit der westlichen Tradition der politischen Freiheit und ihren christlichen Wurzeln zu tun".

Peras Buch mit Kardinal Ratzinger, dessen voller Titel ohne Wurzeln war - der Westen, der Relativismus, das Christentum, der Islam, warnte vor den Gefahren der Zivilisation, wenn der Westen seine Moral- und Kulturgeschichte aufgab. Die gemeinsamen Autoren forderten die westlichen Führer auf, eine spirituelle und nicht eine politische Erneuerung zu umarmen und die moralischen Werte ihres jüdisch-christlichen Erbes zu akzeptieren, die es der Gesellschaft ermöglichen würden, die heutigen wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Herausforderungen zu verstehen.

In diesem Wochen-Interview sagte Pera, dass er glaubt, dass die offenen Türen sich den Migranten nähern, die der Papst vorantreibt, wird zu einer "schlechten Reaktion" ohne wünschenswerte Lösung führen. Er sagte, dass die Papiere die Positionen unterstreichen, dass er nicht in "perfekter Harmonie" mit "konservativen Katholiken und dem Rest der Kirche" sei.

Er fügte hinzu, dass Franziskus nicht nur Probleme in der Politik über die Migration verursacht, sondern auch eine Art Schisma in der Kirche treibt.

Pera, dessen Buch 2008 Warum uns die Christen benennen müssen, enthielt ein Vorwort von Papst Benedikt XVI. Behauptete, dass ein "scheinbarer verborgener Schisma in der katholischen Welt existiere", dass der Papst "mit hartnäckiger Beharrlichkeit und Entschlossenheit verfolgt".

Aber er sagte, dieser "neue Kurs", der von Francis verfolgt wird, überzeugt ihn überhaupt nicht und argumentiert, dass es "das Zweite Vatikanische Konzil in all seiner revolutionären Radikalität explodiere".

Pera glaubt weiter, dass diese Ideen, die er für die Kirche verheerend hält, ihren Ursprung im Rat haben. "Das Aggiornamento (Aktualisierung) des Christentums säkularisierte die Kirche und löste eine sehr tiefgreifende Veränderung aus, auch wenn es darum ging, ein Schisma zu bringen, das in den folgenden Jahren in Schach gehalten wurde", sagte er.

Er kreditierte Benedikt XVI. Und Papst Johannes Paul II., Um die Kirche zu retten, "widerstehen und versuchen, das Neue mit der Tradition zu vermitteln." Sie taten dies auf eine "hohe Weise", sagte er, aber jetzt hat Francis alles wieder in die Diskussion gebracht : "Die Menschenrechte, alle ohne Ausnahme, sind der ideale Bezugspunkt und Kompass für die Kirche", während die "Rechte Gottes und der Tradition fast gegangen sind".

In einem Interview mit dem Nationalkatholischen Register im Jahr 2006 warnte Pera vor Multikulturalismus und sagte, dass es zu dem genauen "Gegenteil der Integration führt, weil es zu getrennten Gemeinschaften führt, die dann zu einem ghettoähnlichen Status reduziert werden und in Konflikte eintreten sich."

Er sagte damals auch, dass seine Diagnose für die Zukunft Europas "nicht glücklich" sei.

"Wenn Europa mit seiner relativistischen Kultur vorangeht, mit der Ablehnung seiner eigenen Tradition, mit seinen niedrigen Krippenraten, mit wahlloser Einwanderung, dann wird Europa am Ende islamisiert", warnte er.

Unter Bezugnahme auf Benedikt XVI's Kommentare in Ohne Wurzeln, sagte er "der Eindruck heute ist, dass Europa ähnelt dem Römischen Reich in seinem Fall.
https://www.lifesitenews.com/news/pope-f...tence-warns-pop

"

von esther10 23.08.2017 00:04




Jesuitenchef behauptet Satan ist nur ein "Symbol", das vom Menschen geschaffen wurde
https://www.lifesitenews.com/news/jesuit...-created-by-man
+++
Gabriele Amorth, seit 1985 Exorzist der Diözese Rom( Er ist verstorben mit 91 Jahren)



http://www.marceleschbach.com/html_geist...ele_amorth.html

Das moderne Denken lässt die biblischen Aussagen vom Teufel und der Teufelsaustreibung (=Exorzismus, von griech. orkos= Eid, Schwur) kaum mehr gelten. Berichte über selbsternannte Exorzisten bringen die kath. Kirche in ein schiefes Licht. 1990 stellte der Vatikan allen Bischofskonferenzen ein Dokument zu, worin die künftige Handhabung des Exorzismus beschrieben ist. Von einem Exorzisten wird v.a. verlangt, dass er zwischen Krankheit, Umsessen- und Besessenheit unterscheiden kann. Der Priester Reto Nay hat aus Rom das folgende Gespräch mit dem bekannten Exorzisten Gabriele Amorth mitgebracht.

Pater Amorth, warum glauben die Leute nicht mehr an den Teufel?

« Ich persönlich bezweifle, dass die Leute heute nicht mehr an den Teufel glauben. Der Teufel existiert — und wie! Die Civiltà Cattolica (angesehene Zeitschrift der Jesuiten) hat auf einem Kongress eine Studie mit erschütternden Zahlen vorgestellt: ca. 12 Millionen Italiener wenden sich an Kartenleser, Zauberer, Hexer, satanische Sekten... Sie zahlen 100 Fr. für eine Antwort oder einen Rat und mehrere 1000 Fr. für eine Behexung.» Das ist ja ein Riesengeschäft. Wie kann man so etwas erklären? Wenn der Glaube abnimmt, nimmt der Aberglaube auch unter gebildeten Leuten zu. Heute existieren in Rom über 100 satanische Sekten. In Europa gibt es einen grossen spirituellen Niedergang. Der Glaube schwindet. Die Zahl der Kirchgänger fällt ins Bodenlose. Ich betrachte die Europäer als ein Volk von getauften Heiden. Scheidung, Abtreibung, Auflösung der Familien: eine Katastrophe.»

Glauben Sie, dass der Teufel real gegenwärtig sein kann?

Satan ist ein wirkliches, persönlichgeistiges Wesen. Er gehört zu den Abertausenden von Gott geschaffenen Engeln. Wie alle Engel war der Teufel einst glücklich und gut, erlag dann aber einer Versuchung. Es steht fest, dass sich Satan und seine Anhänger aus eigener Schuld in Dämonen verwandelten, weil sie sich nicht in den Dienst Christi stellen wollten. Die Dämonen sind persönliche Wesen, weil sie Freiheit und Willen besitzen. Sie sind geistige Wesen, reine Geister, weil sie keine Seele und keinen Leib haben wie der Mensch. Darum benützen sie manchmal den Körper der Menschen.»
Durch welche Ritzen der Persönlichkeit kann sich der Teufel einschleichen?

« Satan benützt 4 Wege, um von einer Person Besitz zu ergreifen: Die Erlaubnis Gottes, z.B. bei Heiligen, die von Dämonen besessen waren. Eine Verfluchung, die auch ohne den aktiven Beitrag der besessenen Personen wirksam werden kann. Diese Menschen sind Opfer ohne Schuld. Freilich wirkt eine Verfluchung viel seltener, wenn der Betroffene im Stand der Gnade ist, betet und regelmässig die Sakramente empfängt. Die anhaltende Todsünde. Der Einfallsort des Teufels ist hier offensichtlich. Das beste biblische Beispiel dafür ist Judos Iskariot. Wie oft wird Jesus versucht haben, Judas von seinen Mängeln zu reinigen. Judas war ein Dieb, und als er sich entschloss, Jesus zu verraten, sagt das Evangelium: «Und der Satan ergriff Besitz von Judas» (Lk 22,3). Wiederholt habe ich es mit Personen zu tun gehabt, die im Zustand der eingewurzelten Sünde lebten. Ein Rauschgifthändler hatte unter Drogeneinfluss ein Mädchen vergewaltigt und an einem bewaffneten Überfall teilgenommen. Er kam zu mir, um seiner Mutter und seiner Schwester, die ihn begleiteten, eine Freude zu machen. Ich hatte keine 30 Sekunden über ihn gebetet, da fiel er schon in Trance und begann fürchterlich zu schreien. Sofort brach ich den Exorzismus ab und sagte ihm, dass er von einem Dämon besessen sei. Er antwortete mir: «Das weiss ich, und es ist mir recht, weil ich es so haben will.»

Kontakte mit satanischen Sekten, Magiern, Hexern, teuflischen Bluthunden, Okkultismus, Spiritismus... Wenn jemand solchen Dingen nachgeht, öffnet er dem satanischen Einfluss und der Besessenheit Tür und Tor.»

In wievielen Fällen haben Sie die Gegenwart des Teufels festgestellt?

« Ich persönlich habe es bisher mit ungefähr 12 schweren Fällen zu tun gehabt. Doch die Personen, die bis zu mir gelangen, sind selektioniert. Jeden Montag erhalte ich Anrufe von Menschen, die um Hilfe bitten. Im Schnitt stelle ich bei zwei Drittel der Fälle fest, dass eine Audienz unnötig ist. Beim restlichen Drittel kann ich erst nach einem oder mehreren Exorzismen sehen, ob es sich um wirkliche Teufeleien oder um paranormale Phänomene handelt, die ein Exorzist natürlich auch kennen muss.»

Ein Exorzist im Einsatz

In einem Quartier der römischen Innenstadt unweit des Kolosseums erhebt sich in einer stark befahrenen Seitenstrasse eine unscheinbare Kirche. Es ist 8.00 Uhr, und drinnen steht die Frühmesse kurz vor dem Ende. Unter den Gläubigen, in der letzten Bank kniet ein Priester im schwarzen Talar. Noch dem Schlusssegen erhebt er sich und geht seitlich in die Sakristei. Einige Personen folgen ihm. Dieser Vorgang wiederholt sich jeden Dienstag- und Freitagmorgen: P. Gabriele Amorth, der berühmteste unter den Exorzisten der Diözese Rom ist bei der Arbeit. Der Pater ist ausgelassen und scherzt mit den Umstehenden, alles junge Leute, unter ihnen auch eine elegant gekleidete 25- bis 30 jährige Frau. Das Hinterzimmer der Sakristei, wo sich die Gruppe befindet, ist spartanisch ausgestattet. Eigentlich ist es mehr ein Abstellraum. In seiner Mitte ist ein Tisch, auf dem mit Wasser gefüllte Behälter bereitstehen. Zuerst wendet sich der Pater ihnen zu und segnet das Wasser. Weihwasser ist für einen Exorzisten ein wichtiges Instrument.

In der Zwischenzeit haben sich die Leute niedergesetzt. Die elegante junge Frau hat in einem uralten Polstersitz Platz genommen, der von einem Halbkreis anderer Stühle umgeben ist. Offensichtlich ist sie die «Besessene». Pater Amorth tritt heran, spricht einige Gebete und bespritzt die kleine Gruppe mit Weihwasser. Angetan mit einer langen violetten Stola setzt er sich dem Mädchen gegenüber. Einige Scherze, wie geht‘s, wie steht‘s, die Arbeit, die Familie. Nochmals Weihwasser. Dann legt der Pater dem Mädchen die Enden seiner Stola über die Schultern, berührt mit den Händen ihr Haupt und beginnt mit den langen lateinischen Exorzismusgebeten. Die Frau, eben noch redselig und lachend, durchzuckt es wie ein Stromstoss. Sie fällt in einen tranceähnlichen Zustand. In ihren halboffenen Augen sind die Pupillen nicht mehr zu erkennen. Unruhe breitet sich aus. Links und rechts von ihr nähern sich zwei ältere Frauen, die sie diskret aber mit Kraft an Schultern und Armen zurückhalten. Später treten zwei Männer hinzu, um ihre Beine zu fixieren. Der Pater betet weiter, als ob nichts geschehen wäre. Er bespritzt das Mädchen, das inzwischen tobt, schreit und schäumt, mit Weihwasser und macht ihr mit Katechumenenöl das Kreuz auf die Stirn: «Fugite partes adversae“» — «Flieht ihr diabolischen Kräfte!» Pater Amorth ist hager und mit seinen 81 Jahren äusserst vital. Trotz seines Alters ist er erst seit 20 Jahren Exorzist. Vorher war er Redaktor und Schriftsteller. Er ist seit Jahren Mitglied der internationalen päpstlichen Marianischen Akademie. Seine Ernennung zum Exorzisten kam für ihn überraschend.

Alles begann bei einer Zusammenkunft mit dem damaligen Vikar des Papstes für die Stadt Rom, Kardinal Ugo Poletti. Dabei kam der Kardinal auf einen gemeinsamen Bekannten, den Passionistenpater Candido Amantini, zu sprechen. P. Candido war der berühmteste Exorzist in Rom und hatte eine 36 jährige Erfahrung. Kardinal Poletti packte die Gelegenheit beim Schopf: ,,Sie sind ein Freund von P. Candido und wissen gewiss, dass er alt ist und einer Hilfe bedarf. Ich verleihe Ihnen darum das Recht zu exorzieren. ,,So wurde Pater Amorth zuerst der Gehilfe und Lehrling, später der Nachfolger von P. Candido. Seitdem hat er in weniger als sechs Jahren ca. 12‘OOO Exorzismen durchgeführt. Pater Amorth spricht von einer Zunahme der Besessenen.

Der Teufel geht umher wie ein brüllender Löwe

« Wir Exorzisten, die wir den Bösen bekämpfen, sind nur wenige», erklärt der bekannte römische Pauliner-Pater, Gabriele Amorth. «Um dem Satan entgegenzutreten genügt Weihwasser und ein Kruzifix, aber um ihn endgültig zu besiegen, kann es 14 Jahre dauern.»— «Von 1986 bis heute, haben sich 12‘OOO Personen an mich gewandt.»

Wie kann man eine Besessenheit erkennen?

« Die Hauptschwierigkeit besteht darin, ein dämonisches von einem psychischen Leiden zu unterscheiden. Hier müsste man weit ausholen. In einigen Fällen kann beides im Spiel sein. Das bedeutet, dass die Person sowohl den Exorzisten als auch den Psychiater braucht. Vereinfachend können wir sagen, dass das einleuchtendste Symptom der Besessenheit die Abneigung gegen das Heilige ist. Wenn eine Person, obwohl sie es möchte, nicht zur HI. Messe gehen kann, wenn jemand auf heilige Bilder aggressiv reagiert, dann sind das erste Hinweise. Man kann eine Person auch testen, indem man ihr, ohne das sie es weiss, einen Kaffee oder eine Suppe mit exorziertem Wasser zubereitet. Wenn die Person aufspringt oder die Speise ablehnt, besteht Verdacht auf Besessenheit. Oder man bereitet den Salat mit exorziertem Salz oder exorziertem Öl und prüft, ob die Person ausfällig wird und das Essen ablehnt. Ein anderer Hinweis kann eine medizinisch nicht diagnostizierbare Krankheit sein. Es kommt vor, dass bei einer Person nicht einmal der unmittelbare Effekt eines Medikamentes eintritt. Man versucht z.B. einen Kranken mit hohen Dosen vo

n Schlaftabletten zu beruhigen, ohne dass sich bei ihm eine Wirkung zeigt. Auch die Tatsache, dass jemand an einer spiritistischen Sitzungen etc. teilgenommen hat, muss sehr ernst genommen werden. Um die Besessenheit einer Person zu erkennen, ist Verschiedenes zu berücksichtigen. Letztlich kann aber nur der Exorzismus eine eindeutige Diagnose liefern. Deshalb ist es wichtig, die Reaktion einer Personwährend und nach dem Exorzismus zu beobachten. Der Exorzismus kann nach einigen Tagen gewalttätige Reaktionen, Augenrollen oder Trancezustände auslösen. Oder es kann einer Person für einen Tag schlecht gehen und anschliessend wieder gut, bis das Übel nach einigen Tagen erneut eintritt. Um eine mögliche Einbildung auszuschalten, ist es wichtig, die Verhaltensweisen des Bedrängten während einer Reihe von Exorzismen aufzuzeichnen. Erst dann kann festgestellt werden, ob eine Besessenheit tatsächlich vorliegt oder nicht.»

Wie lange dauert es, um den Teufel zu vertreiben?

« Selten geht es schnell. Im allgemeinen braucht es 5-6 Monate (manchmal bis zu 12 oder 14 Jahren). Ich exorziere Personen, die schon bei meinem Vorgänger, Pater Candido, in Behandlung waren.»


Gab es in ihrer Tätigkeit einen besonders typischen Fall?

« Ich denke da an einen Jugendlichen, der zu mir kam, nachdem er von seiner Familie, den Ärzten, Spitälern und von verschiedenen Priestern zurückgewiesen worden war. Er litt furchtbar, Angst, Panik, weiche Knie, Versteifungen, Nervenzusammenbrüche, Angst vor Schizofrenie oder Epilepsie, Brechreiz, Schmerzen. Auch war er nicht mehr fähig, die Bewegungen der Arme und des übrigen Körpers zu kontrollieren). Keine Diagnose, keine Therapie und keine Medikamente konnten ihm die Gesundheit und Unbeschwertheit wieder schenken. Alle hielten ihn für verrückt. Er erzählte mir: «In meiner Verzweiflung wandte ich mich am Fest der Mutter des Guten Rates an einen sehr demütigen und frommen Pater. Dieser sprach mir von einem Geistesmann, der unter der strikten Aufsicht eines Bischofs wirke und die Gabe der Seelenschau habe. Ich suchte ihn auf und bekam folgende Antwort: «Man hat dich verhext, um dich an Leib und Seele zu treffen.

Vor acht Monaten hast du einen verhexten Apfel gegessen.» Ich reagierte auf diese Diagnose mit einem müden Lächeln und glaubte natürlich kein Wort. Aber später dachte ich darüber nach und fühlte in mir eine neue Hoffnung. Ich machte mich auf die Suche nach einem Exorzisten und musste deswegen jede Menge Demütigungen, Ablehnungen und Spott einstecken. Jetzt bin ich bei ihnen angekommen, Pater Amorih, ich bitte Sie, helfen sie mir!» Der Jüngling erzählte mir auch von seiner Ex.Freundin, die davon überzeugt war, dass das Böse stärker wäre als das Gute. Dieses Mädchen sprach von verrückten Dingen wie Hexen und Magiern. Der Junge war davon überzeugt, dass sie der Ursprung seiner Besessenheit war. Ich exorzierte ihn während dreier Jahre, bis er seine alte Unbeschwertheit wiederfand.»

Was ist der Unterschied zwischen einem Priester und einem Laien im Kampf gegen den Teufel?


« Um diesen Unterschied zu verstehen, müssen wir beachten, dass der Teufel auf zwei Arten wirkt: durch die gewöhnliche und durch die aussergewöhnliche Beeinflussung des Menschen. Die gewöhnliche Art der dämonischen Einflussnahme auf unser Leben sind die Versuchungen, während der Teufel für seine aussergewöhnlichen Handlungen unheilbringende Kräfte benützt. Die richtige Unterscheidung, die weder im Kirchenrecht noch im alten römischen Rituale zu finden war, findet sich jetzt im jüngst publizierten Katechismus der Katholischen Kirche. Dieser spricht von der diabolischen Besessenheit einerseits und von Übeln diabolischen Ursprungs andererseits. Das ist eine wichtige Unterscheidung, denn während erstere eher selten ist, kommen Übel diabolischen Ursprungs häufiger vor.— Gegen die gewöhnlichen Versuchungen benützen Priester und Laien die gleichen Mittel, und natürlich können ihnen auch beide erliegen. Der Kampf gegen ausserordentliche Beeinflussungen des Teufels betrifft den Priester stärker, weil sich seine Tätigkeit, die Menschen zum Heil zu führen, ja schon an und für sich gegen den Teufel richtet. Zu den ersten Pflichten des Priesters gehört das Predigen und Beichtehören. Die Beichte ist das Sakrament, welches dem Teufel die Seelen entreisst. Darum dürfen wir uns nicht wundern, dass es der Teufel auf gute Beichtväter wie z.B. den Pfarrer von Ars, Padre Pio, Don Calabria... abgesehen hat.

Kann jeder Getaufte Befreiungsgebete sprechen?

« Jawohl. Denn Christus hat an jeden Christen die Verheissung gerichtet:


« ...und durch die, welche zum Glauben gekommen sind, werden folgende Zeichen geschehen: In meinem Namen werden sie Dämonen austreiben...» (Mk 16,17). Im 1 .-3. Jh. waren alle Gläubigen Exorzisten.

Aber sie sprachen, um genau zu sein, keine Exorzismen, sondern Befreiungsgebete. Dagegen ist der Exorzismus ein von der Kirche eingesetztes Sakramental, das von einem durch den Bischof beauftragten Priester ausgeübt wird. Ein Laie kann aufgrund der kirchlichen Anordnung keine Exorzismen ausüben (diese Norm könnte auch verändert werden). Ein Laie, der Befreiungsgebete spricht, handelt im Namen Christi und macht vom allgemeinen Priestertum aller Gläubigen Gebrauch. Der vom Bischof beauftragte Priester handelt zusätzlich im Namen der Kirche und hat deshalb bei gleichen Voraussetzungen sicher die grössere Macht. Aber wir müssen beachten, dass der Herr kein Formalist ist. Ein Laie, der die Befreiungsgebete mit mehr Glauben spricht als ein Priester, hat mehr Macht als dieser. Erinnern wir uns an die HI. Katharina von Siena, welche die Besessenen empfing, die von den Exorzisten ihrer Zeit nicht geheilt werden konnten. Sie betete über sie und verschaffte ihnen Befreiung.
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Dennoch ist festzuhalten, dass der Exorzismus als Instrument zur Befreiung eines Menschen erst an siebter Stelle steht. Folgende Maßnahmen gehen ihm im Kampf gegen den Teufel voraus:

Leben in der Gnade Gottes
Beichte
HI. Messe
Kommunion
eucharistische Anbetung
Gebete (Psalmen und Rosenkranz)
Exorzismus und andere Sakramente»

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Welche Gebete rezitieren Sie während eines Exorzismus?
« Es handelt sich um lateinische Gebete aus dem römischen Rituale, die alle darauf abzielen, Satan im Namen Christi zu vertreiben. Manchmal reagiert der Leidende überhaupt nicht auf diese Gebete. In schwierigeren Fällen fällt er in Trance, sobald ich ihm die Hände auf lege. Danach erinnert er sich nicht mehr an das, was sich zugetragen hat. In anderen Fällen beginnt er zu heulen und zu schreien, wehrt sich und schäumt. Dann brauche ich Gehilfen, die ihn festhalten. Oft treten seltsame Symptome auf, weil sich der Teufel auf alle möglichen Weisen zu verstecken sucht. So verbirgt er sich nicht selten hinter einer merkwürdigen Form von Epilepsie, wobei die Personen aber Symptome zeigen, die der Epilepsie nicht entsprechen.»

Welche Mittel verwenden Sie im Kampf gegen den Teufel?

« Kruzifix, Weihwasser und Katechumenenöl: die gleichen Mittel, die man bei der Taufe benützt. Das Katechumenenöl wird am Hohen Donnerstag vom Diözesanbischof gesegnet. Bei uns in Rom ist das der Papst. Ferner lege ich dem Leidenden die Hände auf und lasse die Enden meiner langen Stola über seine Schultern fallen.»

Was tun Sie, wenn Sie meinen, dass eine Besessenheit vorliegt?

« Ich weise die Leute darauf hin, dass sie vor allem der Umkehr bedürfen. Es ist wichtig, die Gebote zu befolgen und Magier, Kartenleser und Zauberer zu meiden. Ich habe einen Unternehmer gekannt, der lange in Afrika gelebt und einem Hexer das Leben gerettet hatte. Aus Dankbarkeit hatte ihm dieser Riten beigebracht, die darauf abzielten, den Freunden Wohltaten und den Feinden Unglück zu bringen. Diese Riten waren natürlich dämonischen Ursprungs und deshalb gefährlich: Denn was nicht von GOTT kommt, stammt vom Satan. Der Unternehmer begann dem wirtschaftlichen Ruin entgegenzugehen und hatte in seiner Familie einen Todesfall nach dem anderen. Einem Mädchen, das nichts dabei fand, für ihre Freundinnen die Zukunft aus den Karten zu lesen, stellte ich die Frage: ,,Wer gibt dir die Kraft, Voraussagen zu machen?“ Das ist der springende Punkt. Denn ohne es zu merken, begeben sich viele Personen in grosse Gefahr. Das Kartenlesen kann der erste Ring einer Kette sein, deren Ende vom Teufel gehalten wird.»

Welche Personen sind den Gefahren am meisten ausgesetzt?

« Die Jugendlichen, die sogenannte «Erfahrungen» machen wollen. Früher benützte man dafür ein anderes Wort: «Sünde». Diese Jugendlichen gehen nach Afrika oder nach Indien zu den Gurus, die an die Reinkarnation glauben. Doch entweder glaubt man an die Auferstehung oder an die Wiedergeburt. Auch Diskotheken, wo man über die satanische Rockmusik unterschwellige Botschaften verbreitet, dienen der Beeinflussung wenig standhafter Geister.»
Ist es notwendig, dass ein Priester eine Person, die sich für besessen hält, empfängt und anhört?

« Es ist entscheidend, dass ein Priester einer Person, die sich an ihn wendet, Glauben schenkt und sie so ernstnimmt wie jemandem, der Glaubenszweifel hat. Ein solcher Mensch bedarf eines freundlichen Empfanges, denn wenn er merkt, dass er nicht ernst genommen wird, zieht er sich schnell zurück und bricht den Dialog ab. In diesem Fall begeht der Priester eine Unterlassungssünde, weil er an Liebe mangelt und der Person den Weg zur Gnade versperrt. Er muss dem Betreffenden auch sagen, dass die Heilung eine Bekehrung und den häufigen Sakramentenempfang voraussetzt. Wir Exorzisten können keinem helfen, der sich nicht selbst hilft.»


Was geschieht, wenn ein Priester Exorzismen ohne die Erlaubnis seines Diözesanbischofs spricht?

« Juristisch vollzieht er einen verbotenen Akt, weil er sich etwas anmasst, das die Erlaubnis seines Bischofs erfordert. Erst mit dessen Einverständnis ist die Durchführung eines Exorzismus rechtmässig. Ein Priester, der einen unerlaubten Exorzismus durchführt, setzt sich dem Zorn und der Rache Satans aus, weil er nicht den Schutz der Kirche besitzt.»

Glauben die Bischöfe an die Besessenheit und an die Wichtigkeit des Exorzismus?

« Seit etwa 200 Jahren sind die Exorzismen auf ein absolutes Minimum reduziert. Leider besitzen wir Bischöfe und Priester, welche die Traktate über die Dämonologie nicht studiert haben und sich folglich in der Materie nicht auskennen. Viele von ihnen sind nie mit Besessenen oder mit Exorzismen in Kontakt gekommen. Ausserdem sind sie von Theorien gewisser Bibelforscher und Theologen beeinflusst, die sogar die im Evangelium berichteten Teufelsaustreibungen Christi bezweifeln. Sie glauben zwar theoretisch an den Teufel, verneinen aber seine praktische Wirksamkeit.»

Doch der Papst ist nicht gegen die Exorzismen eingestellt. Stimmt es, dass Johannes Paul II. selbst Exorzismen vorgenommen hat?


« Ich weiss mit Sicherheit, dass der Heilige Vater im Jahre 1984 zwei Exorzismen durchführte (später sollen andere gefolgt sein. Schon als Kardinal von Krakau hat der jetzige Papst exorziert). Dagegen haben unsere Bischöfe nie Exorzismen durchgeführt. Beim Exorzismus gilt aber nichts anderes als bei so vielen Dingen im Leben: wenn einer etwas nicht selber gemacht und gesehen hat, dann glaubt er nicht.»

Besteht die Gefahr einer Exorzismus-Hysterie?

« Wie bei so vielen Dingen besteht die Gefahr von Hysterie auch beim Exorzismus. Aber das ist kein Grund, den Exorzismus zu tabuisieren. Den Leuten zu sagen, dass sie rechtzeitig zur Krebs-Vorsorge gehen sollen, kann vereinzelt Panik auslösen. Dennoch glaube ich, dass der grössere Fehler darin besteht, die Leute unwissend zu halten. Ich bin überzeugt, dass uns die Angst vor der Angst nicht davon dispensiert, die Wahrheit zu sagen.»
Welche Rolle spielt Maria im Kontext der Besessenheit?

« Maria ist die universale Gnadenmittlerin. Sie übt eine entscheidende Rolle im Kampf gegen den Teufel aus. Die erste Nachricht über Maria finden wir im Protoevangelium: «Feindschaft setze ich zwischen dich und der Frau...» (Gen 3,15). Wenn wir Maria anrufen, dann ärgern wir die Schlange mehr als durch die Anrufung Christi. Denn der Teufel wird mehr gedemütigt, wenn er durch ein Geschöpf als durch den Schöpfer besiegt wird.»
Herr Pater, wir danken Ihnen für Ihre Worte.

Artikel über P. Gabriele Amorth, betreffend des Wirken des Teufel in der Welt.

Der Chef-Exorzist des Papstes

Unerklärlich: Er wirkt im Verborgenen, seine Fälle stecken voller Rätsel. Pater Gabriel Amorth (81) will schon mehreren Tausend Menschen den Teufel ausgetrieben haben.


Quelle: Artikel vom 16. September 2004 im Hamburger Abendblatt, "Ich hielt Exorzismus für Hokuspokus", berichtet der Psychiater Dr. Vincenzo M., der in einem Fall mit Don Amorth 1993 zusammenarbeitete. "Ich glaubte weder an den Satan noch an Gott, aber ich akzeptierte. Die Patientin war eine junge Frau, sie kam in mein Behandlungszimmer, und ich schwöre, die nächste halbe Stunde war die schlimmste meines Lebens. Ich spürte sofort, dass etwas ganz Seltsames geschah, denn ich hatte vor einem Patienten panische Angst. Ich wollte nur, dass sie wieder geht, ich wollte, dass sie so schnell wie möglich mein Zimmer verlässt. Ich schrieb das Rezept auf und hoffte, dass sie gehen würde."

Was dann geschah, wiederholte der Arzt vor einer Untersuchungskommission unter Eid: "Ihre Arme verlängerten sich, von ihrem Stuhl aus wuchs ein Arm blitzschnell um etwa zwei Meter, ihre Hand war eine Kralle, sie zerfetzte meinen Rezeptblock, und die junge, attraktive Frau sagte mit der tiefen Stimme eines alten Mannes: ,Solchen Unsinn brauche ich nicht.' Dann schrumpfte der Arm wieder, ich rannte in Panik aus dem Raum."

Einen weiteren Fall von Don Amorth nahm die Polizeikommandantur der Toskana auf. Der 26 Jahre alte Automechaniker A. G. arbeitete in seiner Werkstatt, als er hörte, wie sich etwas Schweres über den Boden schleppte. Er sah in den vorderen Raum und erkannte den schweren Werkzeugschrank, der sich in seine Richtung über den Boden schob. Augenzeugen sahen von außen zu. Sie sahen auch, wie das Auto, dass der junge Mann reparieren wollte, sich plötzlich von allein um die eigene Achse drehte und sich quer vor den Eingang der Werkstatt stellte, so dass der Mann nicht fliehen konnte. Passanten riefen einen Streifenwagen, die Beamten holten den Mann aus dem Hinterzimmer. Auch die Beamten bestätigten, dass sie gesehen hatten, dass der sehr schwere Schrank sich von allein auf den Mann zuschob.

Die Mehrzahl der Kardinäle im Vatikan hält solche Fälle für blanken Unsinn und Exorzismus für einen Ritus des Mittelalters. Seit dem Jahr 1999 ist Exorzismus in der katholischen Kirche nur in extremen Einzelfällen möglich, ansonsten aber verbote

n. Theologisch ist das ein großes Problem, denn der Stifter der Religion, Jesus von Nazareth, vollzog zweifellos Exorzismus.
Die katholische Kirche kann kaum etwas verbieten, was Jesus offensichtlich für richtig hielt. Im Evangelium (Lukas, Kapitel 8, Vers 27-31) heißt es: "Als Jesus an Land ging, lief ihm ein Mann aus der Stadt entgegen, der von Dämonen besessen war. (. . .) Als er Jesus sah, schrie er auf, fiel vor ihm nieder und rief laut: ,Ich bitte dich, quäle mich nicht.' Jesus hatte dem unreinen Geist befohlen, den Mann zu verlassen. (. . .) Jesus fragte ihn: ,Wie heißt du?' Er antwortete: ,Legion.' Denn er war von vielen Dämonen besessen. Und die Dämonen baten Jesus, sie nicht zur Hölle zu schicken." Die Geschichte endet in der Bibel damit, dass Jesus den Dämonen gestattet, in Schweine zu fahren, die sich in einen See stürzen. Diese Praxis verbietet aber Amorth jungen Exorzisten, denn in einem solchen Fall, einem tödlichen Unfall, müssten die Exorzisten vor Gericht als Zeugen auftreten.

In einem Gutshaus in Umbrien hatte der römische Exorzist, der mittlerweile verstorbene Pater Candido, 1971 in einem Bauernhaus bei einem alten Mann einen Exorzismus vorgenommen und dem Geist befohlen, in das Hausschwein zu fahren. Am Abend fütterte die Bäuerin das Schwein wie immer. Das bisher unauffällige Tier tötete die Frau, und es kam zu einem Prozess in Perugia.

Papst Johannes Paul II. duldet die Arbeit der Exorzisten, mehr aber auch nicht. Das Anliegen der Exorzisten, einen Weltkongress im Vatikan zu organisieren, lehnte er ab. Den Appellen zahlreicher Bischöfe, das Exorzistenzentrum endlich zu schließen, gab er aber auch nicht nach.

" Es gibt den Teufel, er agiert manchmal hier auf dieser Welt", sagte der Papst zu Don Amorth. Amorth bekommt aber nicht nur von Gläubigen Unterstützung, sondern auch von Atheisten. Das Sprachwissenschaftliche Institut der Universität Rom bestätigte Don Amorth 1998 einen wissenschaftlich unerklärlichen Fall. Eine junge Bäuerin, die schlecht Italienisch sprach, fluchte während eines Exorzismus stundenlang grammatikalisch korrekt in acht Sprachen, darunter die nahezu ausgestorbenen Sprache der Zeit Jesu Christi, die nur ein paar Dutzend Menschen auf dem Globus beherrschen: Alt-Aramäisch. In dem Gutachten heißt es: Es ist unerklärlich, wie die Frau diese Sprachen erlernen konnte.

Interview FACTS mit Pater Gabriele Amorth: «Der Teufel ist wortkarg»

Hardrocker Marilyn Manson ist besessen, Harry Potter verführt zur Magie, und Satan weiss, ob Inter Mailand gewinnt:
Der Teufelsaustreiber Gabriele Amorth über seine Arbeit.

Interview: Doris Ladstaetter

FACTS: Pater Gabriele, wie wird man Exorzist?

Gabriele Amorth: Man muss Geistlicher sein und die Erlaubnis des Bischofs haben. Exorzismus ist ein Sakrament. Jesus hat uns Priestern drei Aufgaben gegeben: Predigen, Dämonen verscheuchen und Kranke heilen. Beschränkten wir uns aufs Predigen, vernachlässigten wir unsere Pflicht.
FACTS: Es gibt keine Ausbildung?


Amorth: Nein. Deshalb habe ich 1992 die internationale Vereinigung der Exorzisten gegründet. Auf den Treffen können wir uns gegenseitig etwas beibringen. Anfangs waren wir zwölf, heute sind wir Hunderte.

FACTS: Warum operieren in Italien über 300 Exorzisten – und in der Schweiz traut sich niemand, darüber zu sprechen?

Amorth: Nach den Hexenverfolgungen wagte drei Jahrhunderte lang niemand mehr, Exorzismus zu praktizieren. Deutschsprachige Theologen fingen sogar an, die Exorzismen von Jesus Christus zu leugnen. Das hat die Bischöfe und Geistlichen zusätzlich entmutigt. In Italien hingegen hat 1972 die Rede von Papst Paul VI. das Eis gebrochen. Ausserdem haben meine Bücher, Interviews und Fernsehauftritte viel bewegt.

FACTS: Sie haben keine psychiatrische Ausbildung. Wie können Sie unterscheiden, ob jemand vom Teufel besessen oder psychisch krank ist?
Amorth: Ich studiere die Person, suche nach verdächtigen Anzeichen, frage nach der Ursache der Beschwerden. Erzählt jemand, die Symptome seien nach einer spiritistischen Sitzung aufgetreten, nach dem Besuch bei einer satanistischen Sekte, bei einem Magier oder Kartenleser, werde ich hellhörig. Auf Besessenheit deutet auch, wenn jemand auf heilige Symbole allergisch reagiert, wenn er nicht mehr zur Messe kann, ohne in Ohnmacht zu fallen, wenn er sich wütend auf dem Boden wälzt, sobald er gesegnet wird.

FACTS: Dann ist er ein neuer Patient für Sie?

Amorth: Ob der Mensch tatsächlich besessen ist, finde ich erst während des Exorzismus heraus. Ein Besessener hat eine doppelte Persönlichkeit. Die des Individuums schläft während des Exorzismus. Deshalb kann sich ein Patient im Nachhinein an nichts erinnern. Mit Gebeten locke ich den Dämon aus dem Patienten, der sich dessen Stimme und Körper bedient. Dann spreche ich mit ihm.
FACTS: Worüber?

Amorth: Ich frage nach seinem Namen, nach dem Wann und wie er in den Menschen geschlüpft ist und wann er wieder gehen will. Hat er das Opfer auf Grund einer Verfluchung heimgesucht? Alle diese Fragen nutzen der Befreiung. Ich stelle sie nicht aus Neugier. Das ist verboten.

FACTS: Wie lautet eine verbotene Frage?

Amorth: Ob Inter Mailand oder Milan gewinnt.
FACTS: Wüsste der Teufel die Antwort?

Amorth: Ja. Aber der Teufel lügt. Und er ist wortkarg, weil er sich verstecken will. Er ist glücklich über alle, die nicht an seine Existenz glauben, ihn lächerlich machen und ihn mit Schwanz, Hörnern und Fledermausflügeln abbilden.
FACTS: Und wie sieht er wirklich aus?

Amorth: Der Teufel ist nur ein Geist. Er ist ein Engel, der sich gegen Gott aufgelehnt hat.
FACTS: Haben Sie Angst vor dem Teufel?

Amorth: Niemals. Er hat Angst vor uns.


FACTS: Bedroht er Sie?

Amorth: Er sagt mir höchstens mal: «Heute werfe ich dich aus dem Bett» oder «Heute komme ich mit einer Schlange in dein Bett».
FACTS: Drohen Sie ihm auch?

Amorth: Ich bete. Der Exorzismus ist ein Gebet. Dazu spricht man die Befehle «In meinem Namen, vertreibt die Dämonen!», oder auch «Im Namen Gottes, Satan weiche!». Und es werden Psalme rezitiert.

FACTS: 1999 hat der Vatikan ein neues Ritual für Teufelsaustreibungen abgesegnet. Es empfiehlt unter anderem, einen Psychiater hinzuzuziehen.
Amorth: Das alte Ritual stammte aus dem Jahr 1614. Ich praktiziere es weiter mit den alten Gebeten. Das kann man mit Erlaubnis des Bischofs. Leider sind in den neuen Kodex die Vorstellungen von deutschen und Schweizer Bischöfen eingeflossen. So ist es jetzt verboten, im Fall einer Verfluchung zu exorzieren. Das sind aber die häufigsten Fälle. Ausserdem sind Austreibungen nur erlaubt, wenn die Präsenz des Dämons sicher ist. Es ist aber unmöglich, das vorher zu wissen. Unsere Arbeit wird mit diesem Kodex fast verhindert.

FACTS: Gibt es heute noch viele Besessene?

Amorth: Die Verführungen sind gross, denn der Glaube ist nicht mehr stark vertreten. In Italien gehen nur 10 Prozent der Bevölkerung in die Kirche. Die restlichen 90 Prozent sind gefährdet, irgendwelchen Magiern, Kartenlesern oder dem Satanisten-Boom zu verfallen. 37 Prozent der italienischen Jugendlichen nehmen an spiritistischen Sitzungen teil, an denen sie mit Toten zu kommunizieren versuchen. Viele hören satanischen Rock von Marilyn Manson. Das sind gefährliche Momente, in denen der Dämon Besitz vom Menschen ergreifen kann.
FACTS: Ist der Rocker Marilyn Manson vom Teufel besessen?
Amorth: Aber sicher! Und wie!

FACTS: Haben Sie ihn getroffen?

Amorth: Nein, aber ich habe seine Texte gelesen. Sie sind voller sublimer Nachrichten, wenn man sie rückwärts liest. Sie verherrlichen Satan, «Du bist mein Gott», heisst es da. Sie verherrlichen den Selbstmord und plädieren für eine Welt ohne Moral.
FACTS: Wer verführt uns noch?

Amorth: Harry Potter. Er verführt zur Magie.

FACTS: Waren Hitler und Stalin auch vom Teufel besessen?

Amorth: Sicher waren sie das. Der ganze Nationalsozialismus stand unter dem Einfluss des Teufels. Der Dämon hat Hitler suggeriert, was zu tun ist. Auch Marx war vom Teufel besessen.

FACTS: Wie viele Behandlungen hätten Sie da gebraucht, um den Teufel loszuwerden?
Amorth: Viele. Wenn jemand wirklich besessen ist, braucht es Jahre. Manche Patienten benötigten Hunderte von Sitzungen.
FACTS: Ein Vollzeitjob.

Amorth: Früher habe ich täglich 15 Exorzismen gemacht. Auch an Weihnachten und Ostern. Heute sind es weniger. Ich werde alt. Aber insgesamt habe ich wohl so zwischen 50'000 und 60'000 Austreibungen hinter mir.
FACTS: Wollten Sie dieses Leben?

Amorth: Aber nein! Ich hatte 1986 zufällig ein Gespräch mit dem damaligen Kardinal Poletti von Rom. Ich erzählte ihm, dass ich Roms einzigen Exorzisten kannte, der damals sehr krank war. «Sie sind jetzt sein Gehilfe», hat Kardinal Poletti geantwortet. Ich protestierte. Aber es hat nichts genützt.

Exorzismus oder Unterscheidungsgabe

Don Gabriele Amorth, bekannter Exorzist des Vatikans, hat anlässlich einer Konferenz über eine wichtige Angelegenheit im Leben der Christen gesprochen, vor allem diese Zeit betreffend, in der sich offensichtlich Licht und Dunkel entgegenstellen. Das behandelte Thema "Exorzismus und Unterscheidungsgabe" kann in drei Punkte zusammengefasst werden.

Das Dasein des Teufels. Vor allem muss man das Problem der Existenz des Teufelsbetrachten, welche von einer großen Zahl Theologen, rationaler Ausrichtung in Frage gestellt wird, die Satan nur als Mythos oder Symbol des Bösen im allgemeinen ansehen möchten. Diese Gelehrten erinnern wir an die Lehre des Katechismus der katholischen Kirche: "Wenn man beim 'Vaterunser' zum Schluss betet 'erlöse uns von dem Bösen', unter Bösen' versteht man die Person des Bösen, nicht das Böse im allgemeinen (KKK Nr. 2851).

Papst Paul V. sagte in Bezug auf den Teufel: Satan ist ein perverser, verdorbener Agent...er ist nicht nur ein Teufel, sondern eine Furcht erregende Mehrzahl. Daher ist Satan Person, im Gegenteil, eine Mehrheit von Personen; er umfasst alle jene Engel, die, nachdem sie sich weigerten Gott zu gehorchen, zu Teufeln geworden sind, d.h. zu Rebellen und Verfluchte. Zur Untermauerung dieser Lehre der Kirche wäre es angebracht, jene Absätze der Bibel herauszusuchen, aus denen das Dasein Satans hervorgeht und sich deutlich offenbart; ferner kann man verstehen, spricht man vom Teufel, bedeutet das indirekt von Christus zu sprechen, denn die Bibel behauptet, dass Jesus der Retter ist, denn er ist gekommen, uns von der Macht des Bösen zu befreien. "Satan ist frei, intelligent und mit dem Geist der Initiative ausgestattet."

Das Wirkungsfeld Satans. Seine hauptsächlichste Aktivität, die wir als gewöhnlich bezeichnen können, besteht darin, den Menschen zum Bösen zu verführen, mit der Absicht, ihn von Gott zu entfernen. Deshalb genügt es nicht nur "an Gott zu glauben" - wie es in der Tat 90% der Italiener tun - sondern es ist notwendig, den Willen Gottes zu tun. "Während meiner 45.000 Exorzismen - erzählt ironisch Don Amorth - habe ich nie einen Teufel begegnet, der nicht an Gott glaubt. Glauben nützt nichts; vielmehr muss man das tun, was uns Jesus gesagt hat" (vgl. Jak 2,14-20; Mt 7,21). Dieser Aktion der Versuchung sind wir alle unterworfen, das ganze Leben lang, wie auch Jesus und Maria nicht ausgenommen waren; deswegen ist es nötig, wachsam zu sein, den Gelegenheiten zur Sünde auszuweichen, und, vor allem zu beten, denn alleine verlieren wir den Kampf gegen Satan, während wir ihn gemeinsam mit Christus durch das Gebet gewinnen.

Es gibt da auch eine außergewöhnliche Tätigkeit des Teufels, die darin besteht, dass er besondere, außerordentliche Störmanöver unternimmt; das passiert manchmal unserer Schuld wegen, manchmal auch aus Schuld anderer. Wir können diese in 4 Kategorien einteilen, auch wenn es unter den Exorzisten keine gemeinsame Sprache herrscht, um teuflische Phänomene zu beschreiben.

* Besitzergreifung: Der Teufel kommt in den menschlichen Körper und äußert sich mit Gesten und Worten. In diesem Fall sei klar gesagt, dass Satan nicht der Seele Besitz ergreifen kann.

* Schikanen: Der Teufel fügt einer Person Leiden und Flüche zu und wirkt auf die Gesundheit, Zärtlichkeit und Arbeit ein. Ein solcher Fall ist nicht leicht zu erkennen, denn diese Übel kommen von Satan auf indirekter Weise, nicht offensichtlich, so dass man glaube, sie haben natürlichen Ursprung. Deswegen wenden sich die betroffenen Personen, die oftmals nicht von Priestern und Bischöfen verstanden werden, die ihrerseits recht wenig von diesen Dingen wissen, an Zauberer, um bei ihnen Hilfe zu erfahren; die Probleme werden nur noch größer, denn alle Zauberei bezieht ihre Kraft vom Reich der Finsternis. Es ist eine banale Täuschung, zu glauben, dass die weiße Magie, jene, die theoretisch "für das Gute" gemacht ist, die Kraft des Bösen verwenden kann, um Wohlbefinden zu schaffen und das Böse auslösche. Die Magie ist und bleibt schwarz, immer nur schwarz, auch wenn sie als "gut" vorgestellt wird.
* Besessenheit: Es handelt sich um dem Menschen zugefügte Störungen, die seine innere Ausgeglichenheit angreifen, sein psycho-gefühlsmäßiges Gleichgewicht. Satan greift an und verursacht Verwirrung, Kummer und innere Qualen.


* Verseuchung: Darunter versteht man jene Bösartigkeiten, die Sachen und Tiere treffen. Der Katechismus der katholischen Kirche erklärt, dass man auch Exorzismen über Dinge (KKK Nr. 1673) ausführen kann, und in der Tat kommt es vor, dass man Häuser und Orte exorzieren muss. All diese besonderen Bösartigkeiten, die jedoch keine Macht über die Seele besitzen, empfängt man aus vier Gründen:

a) Aus freier Initiative des Teufels. Infolge der den Geschöpfen geschenkten Freiheit, lässt Gott zu, dass Satan das Böse wirkt, auch wenn das Böse nicht Wille Gottes ist. Das entspricht nicht so sehr einem Zulassen Gottes dem Bösen gegenüber, als vielmehr ein nicht-sofortiges-Eintreten Seinerseits. Die Gründe eines solchen, göttlichen Willens entziehen sich unserem Wissen; wir wissen jedoch, dass Gott die Macht hat das Böse in Gutes umzuwandeln. Viele Heilige waren von Besitzergreifung, Schikanen und Besessenheit betroffen, und haben sich durch diese Prüfungen hindurch geheiligt: Pater Pio, der Kurat von Ars, die hl. Gemma... Vergessen wir daher nicht den Wert des Kreuzes. Die satanischen Übel, Gott als Opfer dargebracht, haben eine unglaubliche Auferstehungskraft.

b) Infolge Besuches gefährlicher Orte: Zauberer, Kartenleser, satanische Gruppen, spiritistische Sitzungen.

c) Verharren in schwerer Sünde. Mit der Zeit "verhärtet" man sich in der Sünde und das Böse schlägt in uns tiefe Wurzeln.

d) Verfluchungen: Ist die meiste Ursache und betrifft 90% der Fälle und hängt nicht von dem ab, den die Flüche treffen. "Verfluchung" bedeutet ein begangenes Übel mit Hilfe des Teufels. Wer kann solches ausführen? Nicht alle, sondern nur die Zauberer, die tatsächlich mit dem Teufel in Verbindung sind. Es gibt mehrere Formen von Verfluchungen: Verwünschung, Fessel, 'böser Blick'... Schuld an solchen Übeln sind die Auftraggeber und Ausführenden.
Die von Christus der Kirche verliehene Autorität, um Satan auszutreiben. Jesus hat diese Macht zuvor den Zwölf, dann 72 Jüngern verliehen; schließlich hat er diese auf alle Gläubigen ausgedehnt: "...werden folgende Zeichen geschehen: In meinem Namen werden sie Dämonen austreiben" (vgl. Mk 16,17). Heute aber kann der Exorzismus nur von einem durch seinen Bischof autorisierten Priester und nach Genehmigung des Ortsbischofs, ausgeführt werden. Jedenfalls kann jeder Gläubige Befreiungsgebete sprechen, für sich und für andere, ohne Erlaubnis des Bischofs, der nur die öffentliche Form verbieten kann, oder den Ort, wo diese Gebete gesprochen werden. Der Zweck dieser Gebete kommt jenem des Exorzismus gleich, d.h. Satan zu vertreiben; während jedoch der Exorzismus das offizielle und öffentliche Gebet im Namen der Kirche ist - und deshalb an sich wirksamer - bleibt das Befreiungsgebet immer ein privates Gebet, das jedenfalls in einigen Fällen große Wirksamkeit hat.


In der Tat, zur Zeit der hl. Katharina ist vorgekommen, dass ihr die schwierigsten Fälle von Besessenheit überlassen wurden; Katharina, die kein Priester war, sondern Heilige, hat die Befreiung erwirkt. So auch der hl. Franziskus, hl. Leopold Mandic und viele andere Heiligen, obwohl keine Exorzisten, haben viele Besessene befreit. Im allgemeinen hängt die Kraft der Teufelsaustreibung vom Glauben und Gebet ab.

Gabriele Amroth: Ursachen für Besessenheit

Es gibt vier Ursachen für teuflische Besessenheit oder Heimsuchungen teuflischen Ursprungs. Zwei Ursachen sind unverschuldet - für sie ist der Betroffene nicht verantwortlich. Die anderen beiden sind schuldhaft – für sie ist die menschliche Verantwortlichkeit ganz offensichtlich.

Es kann sich einfach um eine göttliche Zulassung handeln, so wie Gott auch eine Krankheit zulassen kann. Der Zweck ist, der Person eine Gelegenheit der Reinigung zu geben und die Möglichkeit, Verdienste zu erwerben. Ich könnte eine lange Liste von Heiligen und Seligen aufzählen, die zeitweise teuflisch besessen waren (die hl. Gemma Galgani, die sel. Angela von Foloigno, der sel. Don Calabria…) Es kann sich freilich auch einfach um teuflische Heimsuchungen handeln, wie Schläge, Stürze und Ähnliches. Davon gibt es bekannte Beispiele aus dem Leben des hl. Pfarrers von Ars und Pater Pios.

Die Ursache kann auch in einer Verwünschung liegen, die ein anderer über jemanden ausgesprochen hat: Das betroffene Opfer hat da keine Schuld, sondern Schuld hat derjenige, der sie hervorruft. Auch der unschuldigste Mensch (z.B. ein noch im Mutterschoß befindliches Kleinkind) kann Opfer einer Verwünschung sein, die das Ziel hat, jemandem durch den Teufel Böses anzutun.

Das kann auf vielerlei Weise geschehen: durch eine Behexung, dadurch dass man etwas auf den Körper legt, durch Verfluchung, durch den Bösen Blick, durch Macumba-Zauber usw. Hier kommt man in den umfangreichen Bereich der Magie und Hexerei, der uns allzu weit außerhalb unseres Themas bringen würde.

Ich beschränke mich darauf zu sagen, dass Gott den Menschen frei erschaffen hat und auch frei, dem Anderen Böses anzutun. Wie man einen Killer anheuern kann, einen Anderen umzubringen, so kann man auch einen mit dem Teufel Verbundenen anheuern, eine teuflische Verwünschung gegen einen Anderen auszusprechen.

Der Umgang mit gefährlichen Personen und das Aufsuchen solcher Orte.

Wer sich an Zauberer, Kartenleger, Hexer wendet, wer spiritistische Sitzungen und satanische Sekten aufsucht, wer Okkultismus, Totenbeschwörung (auch in Form automatischen Schreibens, die heute sehr verbreitet ist) betreibt. Alle diese Leute setzen sich der Gefahr aus (auch wenn sie in den meisten Fällen keine Folgen feststellen können), teuflische Einflüsse oder sogar eine Besessenheit zu erleiden. In diesen Fällen ist die Verantwortlichkeit der Betreffenden ganz offensichtlich. Manchmal wir das in der leichtsinnigsten Absicht in Kauf genommen:
zum Beispiel im Fall eines Blutspaktes mit Satan.

Auch die vierte Ursache macht den Handelnden voll dafür verantwortlich:
Man kann in teuflische Heimsuchungen verfallen, weil man beständig in schwerer und vielfacher Sünde lebt. Ich glaube, dass dies der Fall des Judas im Evangelium ist, über den uns schließlich gesagt wird: „Satan ging in ihn ein.“ Mir sind Fälle von Jugendlichen vorgekommen, die Drogen nahmen und sich gemeinschaftlich schwerer Verbrechen und sexueller Perversionen schuldig machten: schwere und andauernde Sünden, die sie zu Sklaven des Dämons machten. Ich habe auch große Schwierigkeiten festgestellt, Frauen zu befreien, die neben anderen Gründen, die die Besessenheit hervorgerufen hatten, abgetrieben hatten.

Zitat aus Gabriele Amorth: Exorzisten und Psychiater, S. 118f, Christiana Verlag
http://www.marceleschbach.com/html_geist...ele_amorth.html

von esther10 22.08.2017 00:54

Fotogalerie: So haben die Katholiken in den USA die Sonnenfinsternis verfolgt


Diesen Blick auf Gottes Schöpfung kann man nur alle 100 Jahre werfen.
Foto: ACI Prensa via Twitter

DENVER , 22 August, 2017 / 6:38 AM (CNA Deutsch).-
In den Vereinigten Staaten wir sie zu besonders gut zu sehen: Die Sonnenfinsternis am gestrigen Montag. Kein Wunder, dass auch viele Katholiken sich die Zeit nahmen, das 89 Minuten während Phänomen zu verfolgen, dass zum ersten Mal seit knapp 100 Jahren zu sehen war.

So haben die Ordensleute zugesehen



hier werden noch viele Fotos gezeigt
http://de.catholicnewsagency.com/story/f...s-verfolgt-2217


von esther10 22.08.2017 00:53

Erste Priesterweihe im überlieferten Ritus in Nigeria
22. August 2017 0



Erste Priesterweihe im überlieferten Ritus in Nigeria.
(Abuja) Am 15. August, dem Hochfest Mariä Himmelfahrt kam es in Nigeria zu einer Premiere in der überlieferten Form des Römischen Ritus.



Plan der Kirche Unserer Lieben Frau von der immerwährenden Hilfe von Umuaka
Msgr. Gregory Ochiaga, der emeritierte Bischof von Orlu, weihte Diakon Charles Ike von der Priesterbruderschaft St. Petrus zum Priester. Die Priesterweihe fand in der Pfarrei Nne Enyemaka von Umuaka statt, die von der Petrusbruderschaft betreut wird. Umuaka liegt im Bundesstaat Imo.

Nne Enyemaka ist Igbo, die Sprache des gleichnamigen Volkes, das den Südosten Nigerias bewohnt, und steht für Unsere Liebe Frau von der immerwährenden Hilfe. Eine Kopie des römischen Gnadenbildes wird in der Pfarrkirche verehrt, die von der Petrusbruderschaft errichtet wird. Die Bauarbeiten sind noch im Gange.

Die Pfarrei wurde vom amtierenden Bischof von Orlu, Msgr. Augustine Uwuoma als Personalpfarrei der außerordentlichen Form des Römischen Ritus errichtet.

Es handelt sich um die erste Priesterweihe im überlieferten Römischen Ritus, die in Nigeria seit der Liturgiereform von 1969/1970 gespendet wurde.

Wer sich für das Kirchenbauprojekt interessiert, findet Informationen auf der Seite fsspnigeria.org.
http://www.katholisches.info/2017/08/ers...tus-in-nigeria/
Text: Giuseppe Nardi
Bild: fsspnigeria.org
+
http://canberratlm.blogspot.de/2017/05/a...-of-fatima.html
https://www.fssp.org/en/presentation.htm

Brüderlichkeit:
http://fsspwigratzbad.blogspot.de/

von esther10 22.08.2017 00:53

16. August 2017 - 20.54 Uhr
Martin Mosebach: Es ist zulässig, eine katholische Papst Kritik?



(Von Martin Mosebach ) Hier ist das Vorwort des Schriftstellers Martin Mosebach deutsche Ausgabe des Buches von Roberto de Mattei Apology von Tradition , veröffentlicht im Februar 2017 im Verlag Verlag Sankt-Grignon von Altötting, mit dem Titel Verteidigung der Tradition. Die Wahrheit unüberwindbare Christi . Der Aufsatz wird bereits in Französisch und Portugiesisch übersetzt und wird derzeit in Englisch und Spanisch übersetzt.

Es ist vernünftig, den Papst katholisch zu kritisieren?

Die Jesuiten, wie im siebzehnten Jahrhundert Japan zu verlassen gezwungen waren, in ihre Gemeinden, sie wussten nicht, wenn sie einen katholischen Priester überprüfen können, gab sehr konkrete Hinweise jemanden in Frage zu stellen, der auf seine Beziehung mit der Vergine Maria, um sie als Katholiken kam und der Papst. Es war eine äußerst einfache Politik verfolgen.

In 2.000 Jahre das Gebäude der katholischen Theologie hat sich zu einem fast immensen Palast, gewachsen, die in ihren Mauern verbirgt sich nicht nur Salz, das sich harmonisch passieren, aber auch dunkle Labyrinthe, nicht nur Terrassen mit herrlicher Aussicht, aber auch Zimmer versteckt manchmal unter der Erde.

Die katholische Religion ist ohne Zweifel die komplizierteste in der Welt, vor allem bekannt unter seinem eigenen treu. Dennoch wurden die Jesuiten gezwungen allein die Gläubigen von ihren Konvertiten zu verlassen, hatten nicht eine schlechte Formel, die Maria und den Papst als die wesentliche Unterscheidungsmerkmale im Vergleich zu anderen christlichen Konfessionen gewählt. Die Jungfrau ist durch den Glauben an die übernatürliche Geburt des Sohn Gottes, für den Sieg über die Erbsünde und auf den Ruf eines jeden Menschen zur Heiligkeit und zur Auferstehung des Körpers.

Der Papst ist ein Ausdruck der hierarchischen Verfassung der Kirche, wegen seiner liturgischen Charakter und Gegenwart in ihm des Heiligen Geistes. Es ist das Papsttum, dass die katholische Kirche ihre Dauer gegeben hat, die keinen Präzedenzfall in der Geschichte der Welt. Epochale Umwälzung, kulturelle Brüche, Veränderungen in der Mentalität, politische Katastrophen, Verlust der traditionellen Landes und die vielen Säkularisierungen haben ein Ende zu setzen, um die Kontinuität der Kirche gescheitert.

Sein ehrwürdiges Alter spricht an dich von dem, was 2.000 Jahre nach unten geht nicht in der Lage gewesen zu sein , obwohl sie sich gegen Angriffe aus allen möglichen Richtungen zu verteidigen hatten, mit Blick auf , allzu oft ein tiefer und radikaler Hass. Es wurde eine Kraft haben gezeigt , dass auf jede andere menschliche Institution verweigert. Wenn Sie keine Angelegenheit übernatürliche Quellen dieser seine Energie versuchen - was natürlich sehr schwierig ist - dann kann man deutlich sehen , dass dieser königlichen und priesterlichen Dienst von servus servorum , der Erbe des jüdischen Fischer und die römischen Kaiser, der Welt die einzige Institution ist die es geschafft , eine Zeit zu wider über wirklich unglaublich.

Einige Päpste wurden hingerichtet, andere geschlagen, andere verschleppt und beraubt von Eigentum oder als Hure Babylon beschimpft und für ihre Hilflosigkeit verspottet; jedoch keiner der Feinde des Papsttums hat es geschafft, ihn bis zu dem Punkt ernsthaft in Frage zu stellen ihre Dauer und Kontinuität zu stören.

Ein eigentümlicher Widerspruch den Dienst des Papstes dominiert, nachdem die Kirche hatte die römische Kaiser Institution Formen aufgenommen, gab es keine weltliche Monarchie, innerhalb des Christentums, die die Päpste für autokratischen Glanz und, zur gleichen Zeit vergangen sind, keine andere Institution hat gleich weit entfernt bleibt von dem, was den Kommunismus als Kult der Persönlichkeit definiert wurde.

Peter war eine Person anfällig für Angst und Begeisterung, die im entscheidenden Moment unzuverlässig erwiesen. Doch es ist diese Figur, die Jesus Christus nannte seinen Pfarrer zu sein, und das ist die Zahl, die geblieben ist, dann, ständig im Gedächtnis und das Gewissen der Kirche während der Pontifikaten durch die höchste irdische Macht gekennzeichnet.

Die Kirche hat immer gewusst , dass der Papst ist nur der Vertreter von Jesus und dass, als Gesetzgeber, auf Offenbarung gebunden, die wiederum ist in den Evangelien nicht beschränkt, sondern entwickelt sich in den Lehren der Kirchenväter. Das Dogma der päpstlichen Unfehlbarkeit, die in den Augen der Feinde der Kirche einen unerträglichen Machtanspruch angenommen, bedeutet es nicht , nichts anderes als die Unterwerfung des Papstes an die Tradition, wie sie von Benedikt XVI wiederholt.

Roberto de Mattei ist ursprünglich aus einer sizilianischen Familie, hat aber keine gleich in Romanitas . Dieser historische Katholik hat nie rouge Krisen versucht worden , dass die Kirche auf ihrer Pilgerreise durch die Geschichte oder noch weniger gelebt hat, Sie von den Stereotypen von schwarzer Legenden gewebt von Feinden der Kirche, wie zum Beispiel eingeschüchtert werden, um die Renaissancepäpste.

Was die Päpste mondanizzati jener Zeit für die katholische, die trotz ihrer beeindruckenden Kulturarbeit, was zählt , ist , dass keiner von ihnen irgendwie die betroffen Hinterlegung des Glaubens . Da diese skrupellosen Päpste ein fürstliches Politik verfolgt haben, mit ihnen ihre Familien die Tradition des Glaubens bereichern blieb in sicheren Händen. Dies ist jedoch nicht der Fall mit Papa Onorio, deren Lebensweise war über jeden Zweifel erhaben, konnte aber nicht mit der arianischen Häresie bewältigen. Doch in diesem Fall können Sie eine Dienstleistungsmarke des Heiligen Geistes in der Tatsache , dass holen, zumindest, er vermied eine obrigkeitliche Anweisung Aussprechen , dass es zwar im Sinne der Arier befand.

Roberto de Mattei hat die Geschichte der Päpste zu einer schweren Prüfung unterzogen, unter dessen Prämisse an den Papst die volle Loyalität hat. Er wünscht sich nichts weniger, als daß der Papst ist der Papst. Wenn ein Papst kritisch, weil es ihn vor dem Papsttum stellt. er hat so konsequent bis zum Ende mit der großen katholischen Tradition zu tun. Als klares Beispiel dafür, was man den Unterschied zwischen Dantes Amt und der Person des Papstes in seiner Vision der Hölle erinnern.

Dort wird der Dichter zeigt uns, Papa Bonifacio VIII den Kopf in der Höllengrube Simonie stecken - obwohl heute die Historiker eine gemäßigte Ansicht dieses unglücklichen Pontifex erholt haben - während in einem anderen Ort finden wir die Hölle Wilhelm von Nogaret, Gesandter des Königs von Frankreich, der genau diesen Papst auf dem Gesicht geschlagen hatte, weil es uns von Dante erinnert, in der Gestalt des Papstes er Christus selbst geschlagen hatte. Auch St. Caterina da Siena, die den Papst „sweet Christus auf Erden“ definiert - heute und keiner der Bewunderer des Franziskus würde es wagen, eine solche Formel - war unnachgiebig, fast zu Belästigungen, Geißel des Papstes, die er im Exil in Avignon blieb.

Dies kann auch eine Ungeheuerlichkeit sein, wie einige treuen Katholiken geblieben. Nach dem Vatikanischen Konzil entstehen ich eine papalista Theologie, die weit über die Definition des päpstlichen Dienstes in der katholischen Tradition ging. Das Bewusstsein für die enge Verbindung des Papstes Tradition endete Verblassen, während politische angebliche Auswüchse der mittelalterlichen Päpste in den neunzehnten und zwanzigsten Jahrhundert eine äquivalente Übertreibung seiner geistigen Kraft gefunden, so dass die mehr leichtgläubig Gläubigen könnten, dass die Unfehlbarkeit scheinen es kann zu jedem Bereich des Lebens erstrecken und daß der Papst die Autorität hatte sinanche Tradition zu unterdrücken.

Wenn dies auf besonders empfindliche Punkte passiert - man denke hier die liturgischen Reformen von Papst Paul VI - die ersten Zweifel an dieser Theologie entstanden, und nur zwischen den besonders getreu den Papst die Katholiken war klar geworden, dass der Papst in ein Idol geworden war es besteht eine Gefahr für die Kirche. Es war immer noch Benedikt XVI, die Tatsache zu erinnern, dass der Papst nicht der Meister der Liturgie, sondern ist erforderlich, zu schützen und zu nähren sie als Schatz erhalten.

Management ihres Dienstes durch den amtierenden Papst heute wirft neue Probleme auf . Auf der einen Seite ist es stark orientiert sich an der nicht-katholischen Welt, die Sie auch auf der apostolischen Arbeit der Kirche einstellen könnte, wenn nur Francis mehr Sorgen scheint die Agenda der Massenkommunikation zu folgen , die die Übertragung von Proprium Katholik, während, auf der anderen Seite ist es ebenso viel von der päpstlichen Tradition abgelöst den Dienst der Adresse in geistigen und moralischen Angelegenheiten auszuüben heute ist vielmehr der Papst derjenige, der strittigen Fragen aufwirft, die Ablehnung jedoch auf sie , Entscheidungen zu treffen .

Roberto de Mattei will seine Leser zeigen, wie in einer solchen Situation können Sie gläubige Katholiken dem Papst bleiben, ohne zu blind und taub. Er zeigt, dass es falsch ist, an einem ruhigen Weg, der das Boot der Kirche vorzustellen.

Der Triumph der Kirche findet im Himmel, auf Erde sie kämpft, und auch wenn auf es wurde prophezeit, dass die „Pforten der Hölle“ nicht an anderer Stelle auch durchsetzen, sagt, dass der wiederkehrende Christus nicht mehr treu auf der Erde finden, wenn die letzten Tage nicht verkürzt werden. Wirklich können Sie nicht vereinfachend mit Argumenten beschwichtigen, wie: „Die Kirche hat schon eine Menge durchgemacht, auch das einundzwanzigste Jahrhundert, um zu überleben“, weil das Christentum eine Religion der Angst ist, die in jeder einzelnen Person gewinnen oder zu beenden können.

Das britische Unterhaus kennt den Ausdruck „Die loyale Opposition Seine Majestät.“ In diesem Sinne könnte man Roberto de Mattei als „loyale Opposition Seine Majestät genannt werden. Seine unnachgiebige Bestimmung ergibt sich nicht aus einer Form des Pessimismus, sondern ist eine Folge der Anerkennung einer wirklichen Tatsache: die Kirche, für was betrifft seinerseits irdisch, gehört offensichtlich zu der gefallenen Welt, sowie in ihrer Gesamtheit, es ist heilig , rein und ewig. (Martin Mosebach)
https://www.corrispondenzaromana.it/mart...ticare-il-papa/
Katholische Kirche Martin Mosebach Roberto de Mattei

von esther10 22.08.2017 00:51

Erzbischof Schick ermutigt Christen: Seid in der Öffentlichkeit sichtbar
Predigt bei Einkleidung von Auerbacher Schulschwestern: Zeugnis geben ist wichtig



Keine falsche Scham, ermutigt Erzbischof Schick: Christen sollten vor dem Essen ruhig sichtbar beten – egal ob daheim oder in der Öffentlichkeit.

Von CNA Deutsch/EWTN News

AUERBACH , 12 August, 2017 / 2:47 PM (CNA Deutsch).-
Erzbischof Ludwig Schick ruft die Christen auf, sich in der Öffentlichkeit zu ihrem Glauben zu bekennen. Durch das Tischgebet in Restaurants, durch Prozessionen oder Segnungen von Gebäuden zeigten Christen, dass sie auf Gott vertrauen, der Richtschnur und Ziel des Lebens sein soll.

"Kirche im öffentlichen Raum ist für das gesellschaftliche und politische Leben wichtig", sagte Schick am Samstag bei der Einkleidung von vier neuen Ordensschwestern in Auerbach.


Erzbischof Schick

Einkleidung von 4 Auerbacher Schulschwestern. Großer Segen,herzliche Freude.

+


https://twitter.com/BischofSchick

von esther10 22.08.2017 00:50

Schule der Zukunft? Gender-Ideologie als „institutionalisierter Mißbrauch Minderjähriger“
22. August 2017 0



Institutionalisierter Kindesmißbrauch und neue Denkverbote - Schule als Tummelplatz der Ideologen
(Sacramento) Eltern überlegen rechtliche Schritt gegen die Lehrerin einer Vorschule, die in der Klasse eine „Übergangszeremonie“ veranstaltete, mit der ein fünfjähriges Kind, ohne Wissen der Eltern, sein Geschlecht wechseln sollte.

Gender-Ideologie unter Berufung auf das Gesetz

Die Rocklin Academy Schools reagierten uneinsichtig. Eine vorherige Verständigung der Eltern sei „nicht notwendig“ gewesen, weil das „Transgendertum“ – der Wechsel des Geschlechts – nicht Teil der Sexualerziehung ist. Die Erziehung zur Genderidentität sei nicht Teil der Sexualerziehung, weil der Transgenderismus unabhängig vom Lehrplan vom Gesetz „geschützt“ sei. Damit sei die Frage dem Ermessensspielraum der Schule entzogen und auch nicht diskutierbar.

Das kalifornische Gesetz verbietet eine „Diskriminierung“ jener, die ihr Geschlecht wechseln. Da im Gesetz keine Altersbeschränkung verankert wurde, gelte das auch für fünfjährige Kinder. Die Schulstunde sei daher regulär verlaufen, der Zwang sei verpflichtend gewesen: Die Lehrerin habe den Kindern eine Lektion in „Transgendertum“ erteilen müssen, weil ein Kind der Gruppe sein „Geschlecht wechsle“.

Die Lehrerin las zunächst zwei Kinderbücher vor: „Ich bin Jazz“ und „The Red Crayon“. Beide „erklären“ Kindern im Alter von 4 – 8 Jahren eine Geschlechtsumwandlung. Das klingt dann so:

„Seit er zwei Jahre alt war, wußte Jazz, das Gehirn eines Mädchens im Körper eines Jungen zu haben.“
Dann initiierte die Lehrerin eine Art Zeremonie des Übergangs, indem sie das betreffende Kind als Jungen zeigte. Dann ging der Junge in die Toiletten und kam als Mädchen verkleidet zurück. Die Lehrerin erklärte den Kindern, daß er nun eine „sie“ sei, einen neuen Namen habe und wie ein Mädchen behandelt werden müsse.

„Kinder über die Wahrheit informieren. Das Geschlecht ändert sich nie“

Viele Kinder kamen „schwer erschüttert und emotional traumatisiert“ nach Hause, wie Eltern berichteten. Einige Mädchen weinten und fragten ihre Eltern verängstigt, ob auch sie in Jungen umgewandelt würden. Andere wollten sich als Mädchen verkleiden, um in der Vorschule mit ihrem Freund zu spielen.

Michelle Cretella, Vorsitzende des American College of Pediatricians der USA, kritisierte diese Werbung für eine Geschlechtsumwandlung unter Kindern. Dabei handle es sich um einen „schweren, institutionalisierten Mißbrauch von Minderjährigen“, der „schwerwiegende psychische Schäden“ verursachen könne.

„Alle Kinder müssen über die Wahrheit informiert werden: Das Geschlecht ändert sich nie, es kann nicht gewechselt werden.“
Der Rest sei nur äußerer Schein, der an der Natur nichts ändere.

„Alle Kinder sollten in der Wahrheit erzogen werden, indem man ihnen die Schönheit ihrer Körper, die Schönheit der Wirklichkeit ihres biologischen Geschlechts zeigt“ wie insgesamt die Realität und nicht Schein und Trugbilder.

Text: Giuseppe Nardi
Bild: Rocklin Academy Schools (Screenshot)

http://www.katholisches.info/2017/08/sch...inderjaehriger/

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von esther10 22.08.2017 00:46


BREAKING NEWS: Kardinal Burke fordert die

: Kardinal Burke fordert die Einweihung von Russland.....5 Mythen über die Dämonen, die zu viele Menschen noch glauben (vielleicht sogar Sie!)
+
https://churchpop.com/wp-content/uploads...vil-700x438.jpg

Warnung an den ältesten Fuchs...



https://churchpop.com/2014/10/07/13-pope...dest-foe-devil/

19. Mai 2017
https://www.lifesitenews.com/news/breaki...immaculate-hear
BREAKING NEWS: Kardinal Burke fordert die
Einweihung von Russland

19. Mai 2017



Das Fatima-Zentrum freut sich über die Forderung von Kardinal Raymond Burke nach der ordnungsgemäßen Einweihung Russlands durch den Papst und alle katholischen Bischöfe der Welt "in Übereinstimmung mit ihrer ausdrücklichen Unterweisung, die" Gläubigen der Welt "zu bitten, für die Arbeit zu arbeiten Weihe von Rußland zum Unbefleckten Herzen Mariens. "

Während dies eine sehr glückliche Entwicklung ist, ist dies nicht ein Moment für alle von uns, "auf unseren Lorbeeren zu sitzen" bei der Anerkennung der objektiven Wahrheit durch einen so hochrangigen Prälaten. Eher im Geiste unseres geliebten Gründers und Regisseurs, der unermüdliche Vater Nikolaus Gruner (der jahrzehntelange Verfolgung für die ordnungsgemäße Beharrung auf die ordnungsgemäße Weihe, wie er vom Himmel gefordert wurde) ertragen, müssen wir beten und arbeiten, je mehr denn je, für die Erfüllung von Diese Bitte von unserem Herrn und unserer Dame.

Bleiben Sie dran für mehr Neuigkeiten aus der Apostolat der Madonna, Ihre vertrauenswürdige Quelle der vollen Fatima Botschaft!

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Das Fatima-Zentrum freut sich über die Forderung von Kardinal Raymond Burke nach der ordnungsgemäßen Einweihung Russlands durch den Papst und alle katholischen Bischöfe der Welt "in Übereinstimmung mit ihrer ausdrücklichen Unterweisung, die" Gläubigen der Welt "zu bitten, für die Arbeit zu arbeiten Weihe von Rußland zum Unbefleckten Herzen Mariens. "

https://www.lifesitenews.com/news/breaki...immaculate-hear

Während dies eine sehr glückliche Entwicklung ist, ist dies nicht ein Moment für alle von uns, "auf unseren Lorbeeren zu sitzen" bei der Anerkennung der objektiven Wahrheit durch einen so hochrangigen Prälaten. Eher im Geiste unseres geliebten Gründers und Regisseurs, der unermüdliche Vater Nikolaus Gruner (der jahrzehntelange Verfolgung für die ordnungsgemäße Beharrung auf die ordnungsgemäße Weihe, wie er vom Himmel gefordert wurde) ertragen, müssen wir beten und arbeiten, je mehr denn je, für die Erfüllung von Diese Bitte von unserem Herrn und unserer Dame.

Bleiben Sie dran für mehr Neuigkeiten aus der Apostolat der Madonna, Ihre vertrauenswürdige Quelle der vollen Fatima Botschaft!

5 Mythen über die Dämonen, die zu viele Menschen noch glauben (vielleicht sogar Sie!)
ArtikelListenÜbernatürlichTheologieVon ChurchPOP Editor - 11. August 2017

Öffentliche Domain
"Der größte Trick, den der Teufel jemals zog, überzeugte die Welt, die er nicht gab."

Es scheint nicht sehr "modern" zu glauben an Dämonen, aber das ändert nicht die Fakten! Die katholische Kirche lehrt noch viel über die Wirklichkeit des Dämonischen in unserer heutigen Welt. Wenn die Tatsache, der Heilige Vater Papst Francis hat besonders diese Tatsache betont . Das ist wichtig, weil es schwer ist, gegen Dinge zu kämpfen, die du nicht anerkennst.

Hier sind 5 der häufigsten Mythen über Dämonen:

Mythos 1: Dämonen gibt es nicht wirklich

Wahrheit : Dämonen sind nicht nur eine Metapher oder ein poetischer Ausdruck des Bösen. Die göttliche Offenbarung und die Lehre der Kirche sind klar: Dämonen sind echt und aktiv in der Welt.

Mythos 2: Exorzismen sind nicht real

Wahrheit : Exorzismus ist nicht nur für Filme: Tatsächlich hat Jesus in den Evangelien Exorzismen vollbracht, und die Kirche hat diesen Aspekt seines Dienstes bis in den heutigen Tag immer fortgesetzt.

Der Vatikan bietet eine besondere Ausbildung für Priester, die von ihrem Bischof zum Exorzisten ernannt werden, und wenn Sie eine katholische Taufe erhalten haben, haben Sie einen kleinen Exorzismus erhalten .

Mythos 3: Okkulte Praktiken sind einfach harmlos Spaß

Wahrheit : Geheimnisvolle Praktiken können sich manchmal tatsächlich mit echten Dämonen beschäftigen und sind daher sehr gefährlich und sündhaft. Der Katechismus macht das deutlich:

"Alle Formen der Wahrsagerei sind abzulehnen: Rückgriff auf Satan oder Dämonen, die die Toten oder andere Praktiken beschwören, die fälschlicherweise die Zukunft" enthüllen "sollen. Beratungshoroskopen, Astrologie, Handflächenlesung, Interpretation von Vorzeichen und Lots, die Phänomene der Hellseher und der Rückgriff auf Medien verbergen alle den Wunsch nach Macht über Zeit, Geschichte und letztlich auch andere Menschen, sowie einen Wunsch Um versteckte Kräfte zu versöhnen. Sie widersprechen der Ehre, dem Respekt und der Furcht, dass wir Gott allein schuldig sind.

"Alle Praktiken der Zauberei oder der Zauberei, durch die man versucht, okkulte Mächte zu zähmen, um sie auf den Dienst zu stellen und eine übernatürliche Macht über andere zu haben - auch wenn dies um der Wiederherstellung ihrer Gesundheit willen - sind grundsätzlich im Widerspruch zu den Tugend der Religion "(CCC 2116-2117)

Mythos 4: Auch wenn Dämonen existieren, können sie nichts tun

Wahrheit : Tatsächlich sind Dämonen in menschlichen Angelegenheiten sehr involviert, meistens indem wir uns verführen, uns zu sündigen und Christus aufzugeben. In seltenen Situationen können sie eine Person expliziter belästigen oder gar in Besitz nehmen. Viele heilige engagierten sich in einer expliziten und physischen Schlacht mit Dämonen .

Mythos 5: Es gibt nichts, was wir über Dämonen tun können

Wahrheit : Es gibt viel, was wir tun können! Unser Jesus Christus hat die Kräfte der Finsternis endgültig besiegt, und mit seiner Gnade können wir auch frei von ihrem Einfluß sein. Meistens handelt es sich hierbei um häufige Aufnahme der Sakramente, des Gebets, der Buße und der Verfolgung der Heiligkeit. In seltenen Fällen kann dies bedeuten, die Hilfe eines ausgebildeten und ordnungsgemäß autorisierten Exorzisten zu suchen.

Gibt es irgendetwas, das du zu dieser Liste hinzufügen würdest? Lassen Sie uns in den Kommentaren wissen!

[Siehe auch: St. Teresa von Avilas Dämonische Erfahrung, die die Kraft des Heiligen Wassers bewiesen hat ]

[Siehe auch: Ein Bischof erklärt, warum die Kirche heute noch Dämonen bekämpfen muss ]
+
http://www.fatima.org/news/newsviews/2017/newsviews0519.asp

***************
hier sind vieleichte lehrreiche Artikel
https://churchpop.com/2017/08/11/5-myths...maybe-even-you/

von esther10 22.08.2017 00:45

„Formale Zurechtweisung“, professio fidei, kanonisches Verfahren oder Selbstkorrektur des Papstes – Die Diskussion ist eröffnet
22. August 2017 2
"


"Der entfesselte Papst" und die "fröhliche Fehlbarkeit" (Der Spiegel) - die Diskussion von Kirchenrechtlern, Theologen und hohen Kirchenvertretern über eine "formale Zurechtweisung" des Papstes ist eröffnet.
(Rom) Kardinal Raymond Burke, einer der vier Unterzeichner der Dubia (Zweifel) zum umstrittenen nachsynodalen Schreiben Amoris laetitia, kam jüngst in Interviews auf die brüderliche Zurechtweisung von Papst Franziskus zurück. Damit stieß er die Tür zu einer neuen Diskussion auf, dieses Themas unter Kirchenrechtlern und Theologen ernsthaft zu studieren.

Der Kardinal aus Wisconsin, der wie kein anderer durch Papst Franziskus geschnitten wird, spricht seit November 2016 von einer „formalen Korrektur“ der irrigen Lehren, die der Papst durch Amoris laetitia verbreite bzw. deren Verbreitung er dulde.

Aidan Nichols: Kanonisches Verfahren, um Papst zur Ordnung zu rufen

In den vergangenen Wochen kam es zu verschiedenen Reaktionen. Der englische Dominikaner und Theologe, P. Aidan Nichols, regte die Einführung eines kanonischen Verfahrens an, mit dem ein Papst „zur Ordnung“ gerufen werden könne, der eine Irrlehre verbreite.

Eine „formale Korrektur“ einer irrigen päpstlichen Lehre, wie sie Kardinal Burke nennt, sieht Nichols im derzeitigen Kirchenrecht allerdings nicht vorgesehen. Es sei daher angebracht, eine solche einzuführen. Nichols meinte aber auch, daß eine Verurteilung des amtierenden Papstes erst – da weniger konfliktreich – unter dem Pontifikat eines Nachfolgers zu empfehlen sei, wie es mit Papst Honorius I. geschehen sei.

Das Erste Vatikanische Konzil habe die Unfehlbarkeit des Papstes klar und eng umrissen. Die Kirche habe nie gelehrt, daß ein Papst kraft seines Amtes immun dagegen sei, Irrlehren zu verbreiten.

Deshalb sei ein kanonisches Verfahren bei irrigen Lehren, die nicht die Unfehlbarkeit betreffen, geboten.

Edward Peters: Kirchenrecht setzt Handlungsfreiheit des Papstes Grenzen

Der US-amerikanische Kirchenrechtler Edward Peters schrieb nach der Stellungnahme von P. Nichols, daß das Kirchenrecht sehr wohl schon jetzt der päpstlichen Handlungsfreiheit Grenzen setze. Zudem sei es „die Tradition und nicht das Kirchenrecht, welche die Kirche verpflichtet, eine Reihe von Wahrheiten anzuerkennen […], sodaß ein Papst, der diese plötzlich herausfordern sollte“, oder andere unterstützen würde oder gewähren ließe, die das tun, „der dringenden Gebete bedürfte und angemessenes Objekt einer Zurechtweisung wäre“.

Kardinal Brandmüller: Professio fidei einfordern als Form der „Selbstkorrektur“

In diese Diskussion ist auch Kardinal Walter Brandmüller eingetreten, seinerzeit Chefhistoriker des Heiligen Stuhls und neben Kardinal Burke ebenfalls Unterzeichner der Dubia. Als Kardinal wäre er erster Ratgeber des Papstes. Franziskus will seine Ratgeber aber nicht hören. Auf das Ersuchen der vier Dubia-Unterzeichner, vom Papst in Audienz empfangen zu werden, erhielten sie nicht einmal eine Antwort.

Kardinal Brandmüller veröffentlichte in der Dominikanerzeitschrift Die neue Ordnung einen Aufsatz zu einem vordergründig historischen Thema. Im letzten Satz läßt der Kardinal jedoch erkennen, daß der Blick in die Vergangenheit der Gegenwart gilt. Brandmüller zeigt auf, daß es zumindest vom 5. – 15. Jahrhundert in der Kirche üblich war, daß Päpste ein Glaubensbekenntnis abgaben. Das hatte zunächst mit großen theologischen Konflikten jener Zeit zu tun, die zu einer Reihe von Schismen führten. Grundsätzlich sei es jedoch vor allem darum gegangen,

„daß es im vitalen Interesse der Kirche liegt, daß sie sich des genuinen, authentischen Glaubens eben jenes Mannes sicher sein kann, der Nachfolger des Apostelfürsten Petrus und Träger seiner Vollmacht ist.“
Kardinal Brandmüller gibt zu verstehen, daß vom Papst selbst in Form einer professio fidei die formale Korrektur verlangt werden sollte. Der Purpurträger geht nicht näher darauf ein, doch könnte eine solche „Empfehlung“ an den Papst wohl nur vom Kardinalskollegium ausgesprochen werden. Dafür stünde diesem die von Kardinal Brandmüller aufgezeigte, historische Praxis Pate, jedenfalls bräuchte es dafür keiner expliziten, kanonischen Bestimmungen.

Ein Gespenst, das in der Kirche umgeht

Seit Veröffentlichung von Amoris laetitia wird öffentlich und mehr noch hinter den Kulissen Papst Franziskus aufgefordert und gedrängt, die umstrittenen Passagen zu korrigieren. Nichts dergleichen ist geschehen. Ebenso ließ er die dringenden Änderungsvorschläge der Glaubenskongregation, die ihm diese noch vor der Veröffentlichung des nachsynodalen Schreibens zukommen hatte lassen, unbeachtet in der Schublade liegen.

Seither geht ein Gespenst in der Kirche um: das Schisma. Von verschiedenen, führenden Kirchenvertretern wurde bestätigt, daß ein solches in er Luft liege. Kardinal Burke erteilte jüngst jeder Form eines Schismas eine entschiedene Absage. Ein solcher Schritt könne „nie richtig sein“. Das hat in erster Linie damit zu tun, daß der amtierende Papst selbst der Stein des Anstoßes ist.

Deutlicher wurde der Dominikaner Nichols. Ein Schisma sei weniger schädlich als die Verbreitung einer Häresie.

Die Frage ist aber, wer, wo, welche Grenze zieht.

Die sich entflammende Diskussion verdeutlicht die Konflikte, die durch die umstrittenen Passagen im VIII. Kapitel von Amoris laetitia provoziert wurden. Papst Franziskus trug, offensichtlich bewußt, wie die Nichtberücksichtigung der Empfehlungen der Glaubenskongregation zeigen, den Konflikt in die Kirche hinein. Statt Einheit wird dadurch Spaltung provoziert.

Kurz vor Weihnachten zitierte Der Spiegel Papst Franziskus mit den Worten:

„Nicht ausgeschlossen, dass ich als derjenige in die Geschichte eingehen werde, der die katholische Kirche gespalten hat.“
Text: Giuseppe Nardi
Bild: Der Spiegel (Screenshot)
http://www.katholisches.info/2017/08/for...-ist-eroeffnet/

von esther10 22.08.2017 00:39

Frankreich: Deutliche Verschiebungen in Priesterseminaren – Diözesanseminaristen nehmen ab, Tradition und Communauté St Martin nehmen zu
22. August 2017 1


Priesterweihe: Wie ist der Priester von morgen? Frankreich zeigt eine klare Tendenz.

(Paris) Die Entwicklungen der Zahlen bei den französischen Seminaristen weisen einige bemerkenswerte Tendenzen auf. Riposte catholique vergleicht in einer Graphik die Zahlen der Seminaristen vom Mai 2017 mit jenen vom Mai 2010. Welche Veränderungen lassen sich in diesen sieben Jahren, der Dauer einer ganzen Priesterausbildung, ablesen?

Am Ende des Studienjahres 2009/2010 (kurz vor den Priesterweihen) gab es in Frankreich 918 Seminaristen. Am Ende des Studienjahres 2016/2017 waren es 853. Das entspricht einem Rückgang um sieben Prozent.

In den Zahlen sind die Diözesanseminarien erfaßt und darin alle Seminaristen, ob Franzosen oder Ausländer, die für eine französische Diözese studieren. Erfaßt sind ebenso die säkularen Priestergemeinschaften der Tradition (einschließlich der Piusbruderschaft) und die Communauté St. Martin, die in Frankreich eine zunehmende Rolle spielt. Das Bild ist daher nicht ganz vollständig, da die katholischen Orden fehlen. Die Statistik zielt jedoch bewußt darauf ab, nur den Weltklerus zu erfassen.

Wachstum der Gemeinschaften der Tradition und der Gemeinschaft St. Martin


Seminaristen in Frankreich: Vergleich zwischen den Studienjahren 2009/2010 und 2016/2017

Die 94 französischen Diözesen erlebten einen Rückgang der französischen Seminaristen von fast einem Fünftel (–18,2 Prozent). Bei den ausländischen Seminaristen, die sich für eine französische Diözese auf das Priestertum vorbereiten, war der Rückgang noch deutlicher und liegt bei fast einem Viertel (– 23,1 Prozent).

Ein jährliches Plus verzeichnen hingegen die Priesterbruderschaften der Tradition. Die Zahl ihrer Seminaristen stieg von 140 im Studienjahr 2009/2010 auf 160 im Studienjahr 2016/2017. Das entspricht einer Zunahme von 14,3 Prozent.

Das größte Wachstum erlebte im selben Zeitraum die Priestergemeinschaft St. Martin (Communauté St. Martin), die 1976 von Jean-François Guérin, Priester des Erzbistums Tours, gegründet und mit Hilfe des Erzbischofs von Genua, Giuseppe Kardinal Siri, kanonisch errichtet wurde. Der 2005 verstorbene Guérin, der bis 2004 der Gemeinschaft als Generaloberer vorstand, war Oblate der altrituellen Benediktinerabtei Fontgombault. Das Mutterhaus und das Priesterseminar der Gemeinschaft befinden sich heute in der ehemaligen Benediktinerabtei Evron.

Die Priestergemeinschaft St. Martin die 2010 43 Seminaristen in Frankreich zählte, hatte im vergangenen Studienjahr 98. Damit konnte sie sich mehr als verdoppeln. Die Zunahme beträgt 128 Prozent.

In den Zahlen nicht berücksichtigt sind die Angehörigen des Propädeutikums.

Deutliche Verschiebungen im Gesamtbild

Die Veränderungen bedeuten auch Verschiebungen im Gesamtbild. 2010 machten die französischen Diözesanseminaristen noch zwei Drittel (66 Prozent) aller Seminaristen aus, die sich auf das Weltpriestertum vorbereiteten. Mit den ausländischen Seminaristen, die für französische Diözesen studierten, betrug ihr Anteil sogar 80 Prozent. Die Seminaristen der Priestergemeinschaften der Tradition machten 15,3 Prozent der Gesamtzahl aus. Die Communauté St. Martin hatte einen Anteil von 4,7 Prozent.

2017 zeigt sich das Bild deutlich anders: Die französischen Diözesanseminaristen machen nur mehr 58 Prozent aller hier erfaßten Seminaristen aus. Zusammen mit den ausländischen Seminaristen für französische Diözesen liegt ihr Anteil bei 69,7 Prozent. Der Anteil der Priestergemeinschaften der Tradition hat sich auf 18,8 Prozent gesteigert und jener der Communauté St. Martin sogar auf 11,5 Prozent.

Der Anteil der Diözesanseminaristen verteilt sich zudem ganz unterschiedlich auf die Bistümer. Elf der 94 Bistümer hatten im vergangenen Studienjahr nur einen Seminaristen, fünf hatten gar keinen. 13 Bistümer hatten nur zwei Seminaristen, 17 weitere nur drei und weitere 18 Diözesen zwischen vier und fünf Seminaristen. Mit anderen Worten: Zwei Drittel der französischen Bistümer haben nicht einmal jedes Jahr einen Neupriester.

Hälfte der Diözesanseminaristen stammen aus 13 von 94 Bistümern – Ausnahme Frejus-Toulon

Mehr als die Hälfte aller Diözesanseminaristen stammen aus 13 von 94 Diözesen. Dabei ragen zwei Bistümer besonders heraus: das Erzbistum Paris und das Bistum Frejus-Toulon. Die größte Zahl hat mit 70 Seminaristen das Erzbistum Paris. Man muß am unteren Ende der Liste die Seminaristen von 42 Diözesen zusammenzählen, um auf die Seminaristenzahl von Paris zu kommen. Das Erzbistum umfaßt 3,3 Prozent der Einwohner Frankreichs, stellt aber 11,8 Prozent der Diözesanseminaristen und 8,2 Prozent aller Seminaristen.

Eine wirkliche Ausnahme stellt das Bistum Frejus-Toulon in der Provence dar. Es wird seit 2000 vom traditionsfreundlichen Bischof Dominique Rey geleitet. Obwohl das Bistum nur 1,6 Prozent der Bevölkerung Frankreichs ausmacht, stellt die kleine Diözese mit 42 Seminaristen sieben Prozent aller Diözesanseminaristen und fast fünf Prozent aller Seminaristen. Insgesamt zieht das Priesterseminar von Frejus-Toulon im Verhältnis die meisten Priesterberufungen an. Am Seminar wurden im vergangenen Studienjahr 66 Seminaristen ausgebildet. Bischof Rey förderte in der Vergangenheit die Niederlassung oder Gründung neuer Orden und Gemeinschaften, darunter vor allem solche mit einem missionarischen und traditionellen Charisma. Die Ausbildung am Diözesanseminar von Frejus-Toulon wird auch von Priestern der Tradition geschätzt.

27 Diözesen hatten 2017 mehr Seminaristen als 2010. Nicht bei allen bedeutet das eine Trendumkehr, bei einigen aber schon. Nennenswert war die Zunahme vor allem in den Bistümern Lyon, Bayonne, Rennes, Montpellier, Meaux, Saint-Brieuc und Digne. Das Bistum Bayonne wird mit Msgr. Marc Aillet ebenfalls von einem traditionsfreundlichen Bischof geleitet, der der Priestergemeinschaft St. Martin angehört.

Insgesamt ist eine generelle Verlagerung feststellbar. Sie führt vom nachkonziliaren Geist weg und in abgestufter Weise hin zur Tradition.
http://www.katholisches.info/2017/08/fra...rtin-nehmen-zu/
Text: Giuseppe Nardi
Bild: Riposte Catholique

von esther10 22.08.2017 00:33

Vatikanexperte Nersinger über die Causa Müller und die päpstliche „Spontanität“
Interview in der „Badische Zeitung“.
Erstellt von Felizitas Küble am 5. August 2017 um 23:58 Uhr


Petersdom

Vatikan (kathnews/CF). Die „Badische Zeitung“ (BZ) veröffentlichte am heutigen Samstag (5.8.) ein Interview mit Ulrich Nersinger, einem katholischen Buch-Autor, Theologen und Vatikanexperten. Unter dem Titel „Seine Spontanität ist mitunter kontraproduktiv“ äußert sich der 60-jährige Publizist auch zu der – im Ablauf sehr ungewöhnlichen – Entlassung von Kardinal Müller als Präfekt der Glaubenskongregation.

Auf die Frage von BZ-Redakteur Sebastian Kaiser, ob es sich hierbei um den Höhepunkt eines vatikanischen Machtkampfs handelt, sagt Nersinger, „natürlich“ habe es zwischen Papst und Müller Meinungsverschiedenheiten gegeben, aber durchaus auch Gemeinsamkeiten (z.B. eine „positive Sicht auf die Befreiungstheologie“). Ob die inhaltlichen Differenzen ausreichen, um das Ende von Müllers Amtszeit zu erklären, sei aber fraglich: „Man darf die Konflikte und Intrigen im Vatikan, die auf den Papst einwirken, nicht unterschätzen.“

Nersinger fügt – auch im Hinblick auf andere Entlassungen – hinzu: „Grundsätzlich sind die Personalentscheidungen des Papstes von sehr harten Schnitten gekennzeichnet – obwohl er doch eigentlich für Barmherzigkeit steht.“ – Der Theologe erinnert sodann an die „Spontanität“ von Franziskus, die zu seinen „charakteristischen Wesenszügen“ zähle. Zugleich sei sowohl in der Öffentlichkeit wie innerhalb der Kirche die „Betrachtung“ dieses Pontifikats in eine „neue Phase“ getreten und offenbar kritischer geworden: „Man fragt sich, was dieser Papst möchte und was er überhaupt durchsetzen kann. Nicht alles ist offenbar so einfach, wie es sich Franziskus ursprünglich gedacht hat.“

Am gestrigen Freitag (4.8.) erschien in der linksgerichteten „Süddeutschen Zeitung“ (SZ) ein gegen Kardinal Müller gerichteter Online-Artikel mit den in diesen Kreisen üblichen Seitenhieben gegen den Ex-Glaubenspräfekten und früheren Oberhirten von Regensburg. Wenig erstaunlich, daß sich die von der SZ zitierte Initiative „Wir sind Kirche“ – für ihre „progressiven“ Ansichten seit langem bekannt – intensiv über Kardinal Müller beschwert.

Interessant freilich auch, was die SZ im nächsten Absatz einräumt: „Wer die Geistlichen im Bistum fragt, hört dagegen nur Nettes über Müller. „Ich habe den Eindruck, dass sich alle freuen“ auf seinen Besuch, sagt Walter Karger, Diakon in Donaustauf. Für Karger war Müller immer „wie ein Bischof von nebenan, mit dem man gern am Tisch sitzt“.
http://www.kathnews.de/vatikanexperte-ne...he-spontanitaet
Foto: Petersdom – Bildquelle: M. Bürger, kathnews

von esther10 22.08.2017 00:32

Nein, Jesus hat nicht gelehrt, Vorurteile von der kanaanäischen Frau zu überwinden
ArtikelTheologieVon ChurchPOP Editor - 21. August 2017



Nein, Jesus hat nicht gelehrt, Vorurteile von der kanaanäischen Frau zu überwinden
ArtikelTheologieVon ChurchPOP Editor - 21. August 2017

Öffentliche Domain
Das Evangelium las am vergangenen Sonntag war die Geschichte von Jesus, der die Tochter der kanaanäischen Frau heilte, die kam und bat ihn um Hilfe. Sie finden es bei Matthew 5.21-28 .

Die Geschichte kann ein bisschen verwirrend sein, weil Jesus zuerst erscheinen kann, um die Frau zu misshandeln und dann schließlich seine Meinung zu ändern. Aber natürlich hatte Jesus keine Sünde, war nicht gegen die kanaanäische Frau voreingenommen und lernte auch nicht mehr von seiner messianischen Mission.

Leider sind sowohl Maryknoll Missioners als auch Fr. James Martin tweeted Interpretationen dieser Passage, die diese Dinge sagen.
https://churchpop.com/
+
https://churchpop.com/2017/08/11/5-myths...maybe-even-you/
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https://cruxnow.com/vatican/2017/08/21/p...ath-trap-logic/



von esther10 22.08.2017 00:29

Christentum und Gender sind komplett unvereinbar
Erstellt von Mathias von Gersdorff am 13. August 2017 um 08:48 Uhr


Mathias von Gersdorff

In den letzten Wochen hat die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) etliche Veranstaltungen des LSBTTIQ-Milieus unterstützt. Hier einige Beispiele: Gabriele Arnold, die Stuttgarter Prälatin der Evangelischen Landeskirche in Württemberg, hat die Schirmherrschaft des „Christopher Street Days“ (CSD) in Stuttgart übernommen. (Der CSD ist eine Art Polit-Parade der Homo-Lobby, in der sie ihre politischen Anliegen manifestiert. Zum Teil treten dort Personen halbnackt oder in grotesker Verkleidung auf). Zum CSD in Berlin, dem größten Deutschlands, sandte die EKD einen doppelstöckigen LKW. Superintendent Bertold Höcker trug um den Hals eine pinke Federboa. Ein Trompeter spielte fast nackt auf dem Wagen. Auf dem CSD trat die EKD mit einer 142 Quadratmeter großen Regenbogenfahne auf. Frankfurt liegt im Territorium der „Evangelischen Kirche Hessen-Nassau“, die seit vielen Jahren für Gender und Anliegen der LSBITIQ-Lobby eintritt. Auch in Oldenburg trat die Evangelische Kirche dieses Jahr zum ersten Mal auf.

Bekanntlich hat die Leitung der EKD jubiliert, als der Bundestag am 30. Juni 2017 das Ehegesetz für gleichgeschlechtliche Paare geöffnet hat. Solche Vorkommnisse beschränken sich nicht nur auf die EKD. Auch schleichen sich Gender und die LSBTTIQ-Ideologie langsam in die katholische Kirche ein. So hat beispielsweise die Diözese Rottenburg-Stuttgart den CSD Freiburgs auf ihrer Facebook-Seite beworben. Laiengruppen, wie etwa der „Bund der deutschen katholischen Jugend (BDKJ)“, treten seit Jahren für Gender ein und unterstützen die politischen Forderungen der Homo-Lobby. In anderen katholischen Milieus versuchen sog. Reformkatholiken, eine Art Gender-light populär zu machen, das aber auch die Kernthesen des Hardcore-Genders beinhaltet.

Viele Gläubige sind über die massive Zurschaustellung der Sympathien der EKD und mancher Reformkatholiken für die Anliegen der Homo-Lobby verärgert und sind deshalb irritiert und protestieren. Viele weitere sind verwirrt und fragen sich, ob sich das Christentum dieser neumodischen Ideologie der „sexuellen Vielfalt“ oder dem Genderismus öffnen soll. Die einzige Antwort darauf ist ein klares NEIN! Christentum und Gender bzw. die Ideologie der „sexuellen Vielfalt“ sind inkompatibel und sogar diametral entgegengesetzt.

Hier sollen die wichtigsten Gründe dafür angegeben werden:

1. Gender geht von der Annahme aus, die Geschlechter seien soziale und kulturelle Konstruktionen. Auch die Vorstellung, es gebe nur Männer und Frauen, sei von der Gesellschaft vorgegeben. Entsprechend der Gender-Ideologie gibt es eine Vielzahl von sexuellen Orientierungen.

Gemäß der christlichen Schöpfungsordnung hat Gott Mann und Frau erschaffen und sonst nichts. Wenn ein Mann sich sexuell zu einem anderen Mann hingezogen fühlt, ist er nach wie vor ein Mann und gehört zu keiner der tausenden sexuellen Orientierungen an, die die Gender-Ideologen inzwischen erfunden haben.

Diese Polarität ist das Kernmerkmal der christlichen Anthropologie (Sicht bzw. Wissenschaft des Menschen), denn Gott hat den Menschen nach seinem Ebenbild erschaffen: Gott schuf also den Menschen als sein Abbild; als Abbild Gottes schuf er ihn. Als Mann und Frau schuf er sie.

Aufgrund dieser Tatsache ist der Mensch überhaupt fähig, eine [übernatürliche] Beziehung zu Gott zu pflegen und damit überhaupt eine Religion zu haben und zu praktizieren. Dies macht den Menschen wesenhaft anders als die anderen Geschöpfe Gottes.

Die Polarität Mann-Frau ist also auch ein Bild des Wesens Gottes. Wird diese Polarität also verneint, so wird nicht nur die christliche Anthropologie abgelehnt, sondern auch das christliche Gottesbild.

2. Die Gender-Ideologie besagt, dass der Mensch sich selbst seine Identität bzw. seine Persönlichkeit gibt. Das bedeutet, jemand kann der Auffassung sein, er sei 50 Prozent Frau und 50 Prozent Mann oder ein Mann kann der Auffassung sein, er sei eine Frau etc. Mit anderen Worten: Die Natur wird nicht als gegeben angesehen, sondern ist im Grunde eine menschliche Schöpfung.

Zur christlichen Grundhaltung gehört jedoch, dass der Einzelne sich Gottes Schöpfung unterwirft und diese annimmt, so wie sie Gott vorgibt. Diese Grundhaltung nennt man Demut. Sie ermöglicht dem Menschen, die Wahrheit und damit auch die Realität so anzunehmen, wie sie ist. Die gegenteilige Haltung ist der Hochmut, die den Menschen zur Auflehnung gegen Gottes Schöpfung verführt.

Im Falle von Gender haben wir es mit einem Hochmut zu tun, der den Menschen sogar dazu bringt, seine eigene Natur abzulehnen und darüber hinaus der Meinung zu sein, er könne sich seine eigene Natur entsprechend seiner Fantasie basteln.

Wer so denkt, ist unfähig, die christliche Botschaft anzunehmen. Sollte eine Person mit der Gender-Mentalität eine Religion annehmen, so würde er den Pantheismus wählen, also die Religion, die der Auffassung ist, die gesamte Schöpfung – inklusive des Menschen – sei eine Gottheit. In dieser ist das Sein in ständiger Bewegung.

Auf die menschliche Identität bzw. die menschliche Geschlechtlichkeit übertragen würde das bedeuten, dass der Mensch keine festgelegte Persönlichkeit ist, sondern sich ständig wandelt – inklusive seiner Sexualität.

Der christliche Gott ist aber ein persönlicher Gott, dem wir als Menschen und erschaffene Kreaturen gegenüberstehen. Von Gott wird der Mensch als Einzelner behandelt: Jeder Mensch ist eine einzigartige Schöpfung Gottes. Weil Gott uns erschaffen hat, gehören wir zu ihm und schulden ihm Gehorsam. Diesen Gehorsam zu praktizieren besteht in der Achtung des göttlichen Gesetzes, welches in den Zehn Geboten zusammengefasst ist.

3. Überflüssig zu sagen, dass für den Gender-Menschen die Befolgung der Zehn Gebote unnötig und sogar unmöglich ist.

Die ersten drei Gebote erläutern die Pflichten des Menschen gegenüber Gott, der ein persönlicher Gott ist. Sie ordnen sozusagen die Beziehung zwischen den Menschen zu Gott in einem Verhältnis von Person zu Person. Gender verneint schon die Existenz einer eindeutigen Person, die zudem nach Gottes Ebenbild erschaffen ist.

Ebenso sind die Gebote 6 und 9, die das Geschlechtsleben ordnen, für einen Gender-Menschen unmöglich zu befolgen bzw. sogar sinnlos. Diese Gebote besagen, dass praktizierte Geschlechtlichkeit nur einen Platz in der Ehe haben soll. Die Ehe aber hat für einen Gender-Menschen, der gar nicht an die Existenz von Mann und Frau glaubt, keine Bedeutung. Die Ehe ist für den Gender-Menschen auch eine beliebige soziale oder kulturelle Konstruktion, die der Mensch nach Gutdünken verändern kann, wie jüngst in Deutschland mit der Öffnung des Ehegesetzes für gleichgeschlechtliche Paare geschehen.

Auch das 8. Gebot können Gender-Menschen nicht befolgen (Du sollst nicht falsch gegen deinen Nächsten aussagen), denn die Gender-Ideologie hat eine Unwahrheit (Mann und Frau gibt es nicht, es existiert eine „sexuelle Vielfalt“) als Grundlage und ist damit eine komplette Lüge.

http://www.kathnews.de/christentum-und-g...ett-unvereinbar

Fazit: Die Gender-Ideologie leugnet die grundlegenden Wahrheiten des Christentums und kann deshalb nur existieren, wenn sie das Christentum bekämpft. Christentum und Gender-Ideologie stehen in unversöhnlicher Feindschaft gegeneinander.
https://www.facebook.com/aktionkig/
Unterstützen Sie bitte die Aktion „Kinder in Gefahr“. Sie helfen uns die Öffentlichkeit über diesen Angriff auf unsere Kinder aufmerksam zu machen mit Ihrem „Like“ unserer Facebook-Seite: https://www.facebook.com/aktionkig/ Danke!

Foto: Mathias von Gersdorff – Bildquelle: privat

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