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von esther10 03.11.2015 00:17

Ehe
Notstand oder nicht?
Über Katholiken in ziviler Zweitehe ist wenig bekannt



Bonn - 03.11.2015

"Wege der Barmherzigkeit" und "offene Türen" einerseits, Festhalten an der Lehre von der unauflöslichen Ehe andererseits - so wurden die Pole auf der Familiensynode oft beschrieben. Bisher sind Katholiken von Sakramenten wie der Kommunion ausgeschlossen, wenn ihre zweite Ehe "in objektivem Widerspruch" zur Lehre der Kirche steht, wie es Papst Johannes Paul II. (1978-2005) formuliert hat.

Die Synode hat sich jetzt für eine stärkere Integration in die kirchliche Gemeinschaft ausgesprochen. Die Betroffenen sollen sich keinesfalls exkommuniziert fühlen. Man müsse sorgfältig prüfen, welche bisherigen Ausschlüsse überwunden werden könnten, heißt es im Schlussdokument. Auf die Frage eines möglichen Kommunionempfangs geht der Text nicht ein.

Bei allen Diskussionen fällt auf: Über die Betroffenen selbst ist wenig bekannt, nicht einmal über ihre Zahl. Das "Institut für Demographie, Allgemeinwohl und Familie" (IDAF) kritisierte dies jetzt: Es sei der Eindruck entstanden, es handle sich "um eine immer weiter wachsende und für die Zukunft der katholischen Kirche entscheidend große Gruppe".

"Maximal 200.000 Betroffene" - Tendenz fallend

Laut IDAF-Hochrechnung umfasst die Gruppe der praktizierenden Katholiken unter den zivil wiederverheirateten Geschiedenen "maximal 200.000 Personen" in Deutschland, vermutlich sogar deutlich weniger. Das wären hierzulande nicht einmal ein Prozent der Katholiken, und die Tendenz ist nach IDAF-Berechnungen nicht steigend, sondern fallend.

Themenseite: Familiensynode
Vom 4. bis 25. Oktober 2015 trat die XIV. Ordentlichen Generalversammlung der Bischofssynode unter dem Thema "Die Berufung und Sendung der Familie in Kirche und Welt von heute" zusammen. Die Themenseite bündelt die Berichterstattung von katholisch.de zur Synode.

Zur Themenseite

Zugrunde legen die Mitarbeiter des spendenfinanzierten Instituts einen seit Jahren zu beobachtenden Rückgang der Zahl kirchlicher Eheschließungen - und nur die davon betroffenen Menschen kommen nach einer möglichen späteren Scheidung und einer dann möglichen zweiten Zivilehe überhaupt als potenzielle kirchliche "Problemfälle" statistisch infrage.

Indes: Es ist schwierig, diese Schätzung zu überprüfen. Das Statistische Bundesamt erhebt Daten zu zivilen, katholischen und evangelischen Heiraten sowie zu Wiederverheiratungen, letztere aber konfessionsunabhängig. Auch die Deutsche Bischofskonferenz hat keine Zahlen und kommentiert die Schätzung nicht.

Kein Notstand - aber viele wünschen sich eine Veränderung

Im Vorfeld der Synode war eine Umfrage in Italien zu dem Ergebnis gekommen, dass es dort "keinen 'Notstand' in der Frage der Zulassung wiederverheirateter Geschiedener zur Kommunion" gebe. Der bekannte Religionssoziologe und ehemalige OSZE-Repräsentant gegen die Diskriminierung und Verfolgung von Christen, Massimo Introvigne, hatte Priester befragt. Das Ergebnis: Viele wiederverheiratete Geschiedene gehen trotz des kirchlichen Verbots zur Kommunion. 75 Prozent der Priester berichteten von entsprechenden Fällen.

Andererseits kamen sowohl die weltweite Vatikan-Umfrage vor der Bischofssynode als auch eine Umfrage dreier Studenten in Deutschland zu dem Ergebnis, dass viele Menschen sich eine Veränderung in dieser Frage wünschen. Auch die Deutsche Ordensobernkonferenz (DOK) sprach sich dafür aus, in einer zweiten Zivilehe lebenden Katholiken unter bestimmten Voraussetzungen den Zugang zu den Sakramenten zu ermöglichen. Ähnlich drückten es etliche Bischöfe bei der Synode aus.

Familiensynode im Vatikan
Die Familiensynode im Vatikan hat sich für eine stärkere Integration von wiederverheirateten Geschiedenen in die kirchliche Gemeinschaft ausgesprochen. Man müsse sorgfältig prüfen, welche bisherigen Ausschlüsse überwunden werden könnten, heißt es im Schlussdokument. picture alliance/AP Photo
Unabhängig von der Zahl der tatsächlich Betroffenen scheint sich die Debatte zu einem Symbol dafür entwickelt zu haben, wie barmherzig und reformfähig die katholische Kirche heute ist. Auch wenn Papst und Bischöfe immer wieder betonen, dass es nicht das wichtigste Thema rund um Ehe und Familie sei.

Möglichkeiten der Teilhabe am kirchlichen Leben ausloten

Die Diskussion müsse weitergehen, sagt die Münsteraner Sozialethikerin Marianne Heimbach-Steins. "Die Synode hat einen Weg eröffnet, auf dem weiterzudenken ist, und zwar in sehr grundlegender Hinsicht." Im Hinblick auf die Möglichkeiten und Bedingungen der Teilhabe am kirchlichen Leben scheine ihr die Frage nach der Zahl der Betroffenen nicht entscheidend, fügt die Wissenschaftlerin hinzu.

Ähnlich äußert sich eine Sprecherin der Bischofskonferenz. Da es keine Zahlen gebe, könne man nicht zwingend von einer Minderheit ausgehen. "Doch selbst wenn - auch in anderen Bereichen engagiert sich die Kirche für Minderheiten."
http://www.katholisch.de/aktuelles/aktue...tand-oder-nicht
http://mathias-von-gersdorff.blogspot.de/
Von Paula Konersmann (KNA)

von esther10 03.11.2015 00:09

Papst-Telefonat mit Eugenio Scalfari: „Alle Geschiedenen, die wollen, werden zur Kommunion zugelassen“
2. November 2015 13:50 | Mitteilung an die Redaktion


Eugenio Scalfari und Papst Franziskus

(Rom) Eugenio Scalfari, bekennender Atheist aus alter Freimaurerfamilie, ist trotz seiner 91 Jahre zurück und dies erneut als bevorzugter Gesprächspartner von Papst Franziskus. Gestern, in der La Repubblica-Ausgabe zu Allerheiligen, berichtete Scalfari von einem Telefonanruf des Papstes, der ihm exklusiv mitgeteilt habe, daß „alle Geschiedenen, die es wollen“ zu den Sakramenten „zugelassen werden“.

Eine „Revolution“, so Scalfari, die Papst Franziskus der Welt verkündet, indem er ausgerechnet Eugenio Scalfari anruft? Ein Telefongespräch, das, so der Doyen der linken Presse, „etwa eine Viertelstunde“ gedauert habe. Liest man die weiteren Umstände des Anrufs, möchte man, aufgrund einiger Erfahrung, eine Erfindung Scalfaris vermuten. Unter den Vorgängerpäpsten hätte man einen solchen Leitartikel ohne Zögern als „Scalfariata“ abgetan. Doch unter dem amtierenden Papst ist alles anders geworden, so wie es der Großmeister des freimaurerischen Großorients von Italien, bereits am Tag nach der Wahl von Franziskus ankündigte. Niemand kann mehr mit Sicherheit sagen, was ist und was nicht, was wahr ist und was erfunden. Eine erschütternde Bilanz eines Papsttums nach knapp zweieinhalb Jahren.

Zuverlässiger Chronist? Fehlende Dementi des Vatikans

Zu den Fakten: Scalfari wird weiterhin vom Papst gesucht, obwohl er sich nicht als zuverlässiger Gesprächspartner herausstellte. Jedenfalls nicht ganz zuverlässig, was Scalfaris Mitteilung an die Öffentlichkeit darüber betrifft, was der Papst tatsächlich zu ihm gesagt, oder was Scalfari selbst hineininterpretiert oder hinzugefügt hat. Allerdings kann Scalfari bisher sich zugute halten, vom Vatikan in keinem konkreten Punkt dementiert worden zu sein. Dementi gab es zwar durch Vatikansprecher Federico Lombardi. Sie blieben aber allgemeiner Art und wurden ad absurdum geführt, als der Vatikanverlag Scalfaris umstrittene Papst-Interviews zusammen mit anderen Interviews des Papstes in einem Buch veröffentlichte.

Scalfari verfaßte einen Leitartikel, der bereits im Titel Blumen streut: „Vom politischen Elend zu den hohen Visionen von Franziskus“. Der Inhalt dreht sich zunächst um die im politischen Chaos versinkende Stadt Rom. Oberbürgermeister Ignazio Marino, ein Linkskatholik, der für die in Italien regierende, linke Demokratische Partei (PD) im Juni 2013 die Kommunalwahlen gewann, trat zurück und wurde inzwischen von der eigenen Partei abserviert. Die Stadt steuert auf Neuwahlen zu. Bis dahin wird sie von einem Kommissar geleitet. Scalfari bekennt, wenig spektakulär, 2013 den Linkskandidaten gewählt zu haben. Erst in der zweiten Hälfte des langen Leitartikels steigt Scalfari von den „Niederungen der Politik“ zu den „Höhen von Papst Franziskus“ auf, wie er selbst bekundet („soweit mir möglich“).

Blumen für den Papst der „revolutionären Wahrheiten“

Gustavo Raffi. Großmeister des Großorients von Italien: "Mit Papst Franziskus wird nichts mehr wie vorher sein", 14. März 2013
Der Atheist bringt die abgeschlossene Familiensynode und das bevorstehende Jahr der Barmherzigkeit in einen Zusammenhang: „Die Synode und die Familie gehören in den Rahmen von Barmherzigkeit und Vergebung.“

Am 28. Oktober, dem Tag der umstrittenen interreligiösen Generalaudienz, „hatte Papst Franziskus die Güte, mich um 18 Uhr am Telefon anzurufen, und wir haben etwa eine Viertelstunde miteinander gesprochen. Ihr könnt Euch meine große Freude als Ungläubiger vorstellen, durch die Freundschaft von Franziskus privilegiert zu sein.“ Dann spielt Scalfari auf einen Satz an, den der Papst bereits Stunden vor dem Telefonanruf öffentlich bei der Generalaudienz gesagt hatte: „Gott will, daß alle Menschen gerettet werden.“

Scalfari geht auf „einige richtungsweisende Vorgaben des Konzils“ ein, auf die der Papst in jüngster Zeit verwiesen habe, besonders in seinen Reden zum Abschluß der Synode und der interreligiösen Generalaudienz. Scalfari zitiert die zunehmende „wechselseitige Abhängigkeit der Völker“, den „gemeinsamen Ursprung und das gemeinsame Schicksal der Menschheit“, den „wohlwollenden und aufmerksamen Blick der Kirche auf die anderen Religionen: die Kirche weist nichts von dem zurück, was in ihnen an Schönem und Wahrem ist; die Kirche schaut mit Wertschätzung auf die Gläubigen aller anderen Religionen, und schätzt ihre spirituellen und moralischen Bemühungen“.

„Bestätigung des einzigen Gottes, den keine Religion allein besitzt“

Man müsse sich, so Scalfari, nicht lange den Kopf zerbrechen, um zu verstehen, was der Papst mit diesen Aussagen meine: „Es ist die erneute Bestätigung des einzigen Gottes, den keine Religion zur Gänze besitzt und zu dem jede auf unterschiedliche Wege, unterschiedliche Liturgien und unterschiedliche Schriften gelangt, auch durch die verschiedenen Konfessionen der christlichen Religion und sogar [auf unterschiedliche Wege] innerhalb der katholischen Kirche.“

Genau davon habe Franziskus auch am Ende der Bischofssynode gesprochen: „Die erste Pflicht der Kirche ist nicht die, Verurteilungen und Bannflüche auszuteilen, sondern jene, die Barmherzigkeit Gottes zu verkünden. In dieser Synode haben wir gesehen, haben wir auch gesehen, daß das, was einem Bischof eines Kontinentes als normal erscheint, sich für den Bischof eines anderen Kontinents als seltsam, beinahe wie ein Skandal herausstellen kann – beinahe! –; was in einer Gesellschaft als Verletzung eines Rechtes angesehen wird, kann in einer anderen eine selbstverständliche und unantastbare Vorschrift sein; was für einige Gewissensfreiheit ist, kann für andere nur Verwirrung bedeuten.“ Soweit Scalfaris Zitat.

„Hat es je einen Papst gegeben, der so prophetisch über das wirkliche Leben gesprochen hat“

Eugenio Scalfari: "Nicht-Gläubigen wie mir gefällt Franziskus sehr, sogar ganz außerordentlich...", 7. August 2013Nun sein Kommentar dazu: „Ich frage mich, ob es je einen Papst gegeben hat, der so ausdrücklich und gleichzeitig so prophetisch über das wirkliche Leben gesprochen hat, mit der Vielzahl von Ethnien, Orten, Zeiten, in denen die Menschheit geboren wird, lebt, stirbt, in einer sich ständig verändernden Gesellschaft und doch einzigartige Spezies in der Vielzahl der geschaffenen Dinge.“ Einige Päpste hätten es zumindest erahnt. Franziskus habe in seiner Synodenschlußrede die jüngsten genannt, die zentral mit dem Zweiten Vatikanischen Konzil, gewissermaßen dem Schlüsselereignis der Wende, zu tun hätten: allen voran Johannes XXIII. und Paul VI., während die beiden folgenden Päpste nur mehr als „Wojtyla und Ratzinger“ benannt werden. Dann kommt der Atheist Scalfari ex cathedra sogar auf den Heiligen Geist zu sprechen.

„Franziskus hat einen sehr wachsamen politischen Sinn; er erklärt revolutionäre Wahrheiten, aber mit der nötigen Diplomatie, um die Vielfalt in der Harmonie einer gemeinsamen Arbeit zu verwandeln. Wobei der Glauben der Zement aller ist und zusammen mit dem Glauben der Heilige Geist, der ihn verbreitet. Laut Franziskus auch unter den Nicht-Gläubigen, die dennoch Teil der Menschheitsfamilie sind.“

„Die von Ihnen gewollte offene Kirche steht einer ebenso offenen Familie gegenüber“

Im selben Telefongespräch, so Scalfari, habe sich Papst Franziskus auch sehr interessiert gezeigt am Artikel, „den ich zwei Sonntage zuvor über ihn geschrieben hatte. Er fragte mich, was ich vom Synodenausgang über die Familie halte. Ich habe geantwortet, so wie ich es bereits geschrieben hatte, daß der bei der Synode gefundene Kompromiß nicht den Veränderungen Rechnung trägt, die die Familie in den vergangenen 50 Jahren erlebt hat, anders ausgedrückt: Der Versuch, die traditionelle Familie zurückzuholen war ein völlig undenkbares Ziel. Ich habe hinzugefügt, daß die von ihm gewollte offene Kirche einer ebenso offenen Familie gegenübersteht, im Guten wie im Bösen.“

Papst: „Unterschiedliche Meinungen in der Kirche ein Zeichen der Modernität“

Der Papst habe geantwortet: „Das stimmt, das ist eine Wahrheit und im übrigen, verändert sich die Familie, die die Grundlage einer jeden Gesellschaft bildet, ständig, wie sich auch alles um uns herum verändert. Wir dürfen nicht denken, daß es die Familie nicht mehr gibt, es wird sie immer geben, weil unsere Spezies kontaktfreudig veranlagt ist und die Familie ist die Spitze dieser Kontaktfreudigkeit, doch es entgeht uns nicht, daß die aktuelle offene Familie, wie Sie sagen, einige positive Aspekte und andere negative enthält. Und wie zeigen sich diese Unterschiede? Die negativen Aspekte sind die Antipathie oder sogar der Haß unter den neuen Eheleuten und jenen vorher, wenn es eine Scheidung gab; eine veränderte Vaterschaft, die zwischen gegenseitiger Gleichgültigkeit oder gegenseitiger Freundschaft schwankt. Die Kirche muß dafür arbeiten, daß die positiven Elemente gegen die negativen überwiegen. Das ist möglich und das werden wir tun. Die unterschiedliche Meinung der Bischöfe ist Teil der Modernität der Kirche und der verschiedenen Gesellschaften, in denen sie wirkt, aber die Absicht ist eine gemeinsame und was die Zulassung der Geschiedenen zu den Sakramenten betrifft, bestätigt es, daß dieses Prinzip von der Synode angenommen wurde. Das ist das wesentliche Ergebnis, die eigentlichen Abwägungen sind den Beichtvätern anvertraut, doch am Ende der schneller oder langsamer vonstatten gehenden Wege, werden alle Geschiedenen, die es wünschen, zugelassen werden.“

Scalfari: Neue „revolutionäre Wahrheiten“ des Papstes

„Das“, so Scalfari, „war der Inhalt des Telefongesprächs“. Papst Franziskus habe ihm aber noch „eine andere Information“ anvertraut, mit der Scalfari im März 2016 ein Buch über die „missionarische Kirche und ihre Ziele“ schreiben werde. „Dann haben wir uns telefonisch umarmt.“ Scalfari kündigt damit weitere „revolutionäre Wahrheiten“ des Papstes an, die dieser aber vorerst nur ihm anvertraut. So jedenfalls der Eindruck, den der Atheist freimaurerischer Tradition vermitteln will.
http://www.katholisches.info/2015/11/02/...ion-zugelassen/
Text: Giuseppe Nardi
Bild: Wikicomons/unavox.it/Montagen

von esther10 03.11.2015 00:09

Danilo Quinto zum Syndenausgang: Der „Rauch Satans“ ist dichter denn je
3. November 2015 19:09 | Mitteilung an die Redaktion


Finsternis
von Danilo Quinto*

(Rom) Nach der Synode haben sich viele zur Decke gestreckt, um deren Ausgang irgendwie geradezubiegen. Eine Aktion, die dem Papier nach durchaus gelingen mag. Die Frage, wer nach dem zweijährigen Ringen um das Ehesakrament Sieger und wer Verlierer ist, ist damit allerdings nicht beantwortet. Einige haben die „katholische Moral“ als eigentliche Verliererin genannt. Doch auch das ist nicht so einfach, denn: Welche „katholische Moral“? Jene der vergangenen Jahrzehnte, die es möglich machte, die zweitausendjährige Entfaltung in der Zelebration der Heiligen Messe umzustoßen und Christus aus der Mitte zu verdrängen und durch die oft blasphemischen Bedürfnisse der Moderne zu ersetzen? Oder jene, die passiv (ohne auch nur an die Möglichkeit zu denken, Exkommunikationen auszusprechen) die Gesetze der Menschen akzeptiert, gestern jene der Scheidung, der Abtreibung und der künstlichen Befruchtung, morgen jene der Euthanasie, der „Homo-Ehe“ und der Leihmutterschaft? Oder jene der Freimaurer- und Homo-Lobby, die sich unter der Decke des Schweigens innerhalb der Vatikanischen Mauern im mystischen Leib Christi breitgemacht hat und mit viel Geschick und Gerissenheit agiert, um das Antlitz unseres Herrn zu entstellen und die Seelen der Gläubigen möglichst unheilbar zu komtaminieren?

Der vergessene Dialog von Jesus mit Nikodemus

Katholische Moral und Ethik können nur bestehen, wenn sie vom göttlichen Gesetz herrühren und sich auf dieses berufen. In den vergangenen 50 Jahren wurden sie jedoch von einer pastoralen Praxis abgeflacht, wenn nicht ganz eingeebnet, die den Dialog Jesu mit Nikodemus vergessen hat (Joh 3,1-21). Darin heißt es: „Das Licht kam in die Welt, und die Menschen liebten die Finsternis mehr als das Licht; denn ihre Taten waren böse. Jeder, der Böses tut, haßt das Licht und kommt nicht zum Licht, damit seine Taten nicht aufgedeckt werden. Wer aber die Wahrheit tut, kommt zum Licht, damit offenbar wird, daß seine Taten in Gott vollbracht sind.“

Wie viele in der Kirche haben in den vergangenen 50 Jahren im Namen der Wahrheit gewirkt? Wie viele haben sich mit dem Licht befaßt und nicht mit der Finsternis? Wie viele sind der Logik des kleineren Übels gefolgt und haben nicht von der Existenz des Bösen gesprochen und vor diesem gewarnt? Wie viele haben sich ökumenischen Interpretationen widersetzt, die die einzige Religion Gottes der Götzendienerei heidnischer oder dem Christentum wesensfremder Religionen gleichgestellt haben? Wie viele zum Beispiel haben erklärt, daß es keinen Dialog mit jenen geben kann, die Christus leugnen? Oder mit jenen, die heute Christen in deren Heimat töten?

Der Bannstrahl von Papst Franziskus

Ich besitze weder die doktrinelle noch theologische Bildung, um auf diese Fragen Antwort gegen zu können. Durch Gottes Willen bin ich kein „Doktor des Gesetzes“ und daher kein Adressat von Bergoglios Bannstrahl und auch nicht jener Gebete, die in dessen Gefolge in vielen Kirchen gegen die „Pharisäer des dritten Jahrtausends“ erhoben werden, in Wirklichkeit aber verleumderisch jene meinen, die mit allem Respekt, vielleicht mit zuviel Respekt, zu kritisieren wagen, wer auch das Gesetz Gottes ändern will, nachdem schon der ganze Rest geändert wurde.

Als Sünder und Ignorant, der ich bin und als der ich mich fühle, begnüge ich mich, zu sagen, daß es in der von Christus gestifteten Kirche nicht Parteien und Fraktionen geben sollte, ebensowenig die Suche nach Kompromissen zwischen solchen Parteien. Damit wurden und werden Erwartungen in einer Welt geweckt, die sich nichts anderes erwartet, als daß man ihr alles verzeiht, gleichgültig was sie auch tut.

Der Stellvertreter wurde von Christus berufen, um die Wahrheit zu bewahren

Die Kirche ist kein Parlament, wie hingegen von Vatikanisten behauptet wird, die bereit sind, ihre Überzeugungen in Windeseile nach den Wünschen des gerade Mächtigen zu ändern. Die Kirche ist eine hierarchische Einrichtung und ihre Glieder haben nur eine Aufgabe: dem Wort Gottes zu dienen, das unabänderlich in der Zeit steht. Das ist ein Dogma. Das ist die Wahrheit. Das Wort, das fleischgeworden ist und unter uns gewohnt hat, diese Wahrheit hat sich uns geschenkt und hat auch den als Stellvertreter berufen, der diese Wahrheit bewahren soll. Wenn dieser Stellvertreter die Wahrheit in Frage stellt und sie im Namen der „sich ändernden Zeiten“ dem Urteil der Menschen unterwirft, indem er auf ätzende Weise sogar Einfluß nimmt, damit die Dinge in die Richtung laufen, die er wünscht, macht er sich lustig über die Wahrheit. Und wenn er sich der lästigen Mühe entledigt, der ihm anvertrauten Menschheit aufzuzeigen, was gut und was böse ist, dann begeht er eine häretische Unterlassung. So sehe ich das in meiner Ignoranz.

An dieser Stelle ist anzusetzen: Man schaut auf den Finger, der zum Mond zeigt, aber man schaut nicht auf den Mond. Man diskutierte zwei Jahre lang über die Kommunion für die wiederverheiratet Geschiedenen, beachtete aber nicht die tägliche Demontage der Kirche, die der derzeitige Papst betreibt. Wer ist der, der mit der Erlaubnis Gottes die Ideen vernebelt, die Positionen zerrüttet, die Diener der Kirche feig und servil macht, und der es verhindert, die Wahrheit zu erkennen? Es wird die Gottesmutter Maria sein, die der Schlange endgültig den Kopf zertritt. Wir wissen es. Dann aber können wir nicht mehr entscheiden, auf welcher Seite wir stehen werden. Die Entscheidung müssen wir vorher treffen, heute.

Eugenio Scalfari, ein Sprecher des Papstes

Einer der Sprecher des Papstes, Eugenio Scalfari, berichtete in seinem Leitartikel vom vergangenen Sonntag, dem Fest Allerheiligen, einige Aussagen Bergoglios unter Anführungszeichen. In dem Leitartikel erzählte Scalfari von einem Telefongespräch, bei dem die beiden den Ausgang der Synode kommentierten. „Er fragte mich, was ich vom Synodenausgang über die Familie halte. Ich habe geantwortet, so wie ich es bereits geschrieben hatte, daß der bei der Synode gefundene Kompromiß nicht den Veränderungen Rechnung trägt, die die Familie in den vergangenen 50 Jahren erlebt hat, anders ausgedrückt: Der Versuch, die traditionelle Familie zurückzuholen war ein völlig undenkbares Ziel. Ich habe hinzugefügt, daß die von ihm gewollte offene Kirche einer ebenso offenen Familie gegenübersteht, im Guten wie im Bösen.“

Der Papst habe geantwortet: „Das stimmt, das ist eine Wahrheit und im übrigen verändert sich die Familie, die die Grundlage einer jeden Gesellschaft bildet, ständig, wie sich auch alles um uns herum verändert. Wir dürfen nicht denken, daß es die Familie nicht mehr gibt, es wird sie immer geben, weil unsere Spezies kontaktfreudig veranlagt ist und die Familie ist die Spitze dieser Kontaktfreudigkeit, doch es entgeht uns nicht, daß die aktuelle offene Familie, wie Sie sagen, einige positive Aspekte und andere negative enthält. Und wie zeigen sich diese Unterschiede? Die negativen Aspekte sind die Antipathie oder sogar der Haß zwischen den neuen Eheleuten und jenen vorher, wenn es eine Scheidung gab; eine veränderte Vaterschaft, die zwischen gegenseitiger Gleichgültigkeit oder gegenseitiger Freundschaft schwankt. Die Kirche muß dafür arbeiten, daß die positiven Elemente gegen die negativen überwiegen. Das ist möglich und das werden wir tun. Die unterschiedliche Meinung der Bischöfe ist Teil der Modernität der Kirche und der verschiedenen Gesellschaften, in denen sie wirkt, aber die Absicht ist eine gemeinsame und was die Zulassung der Geschiedenen zu den Sakramenten betrifft, bestätigt es, daß dieses Prinzip von der Synode angenommen wurde. Das ist das wesentliche Ergebnis, die eigentlichen Abwägungen sind den Beichtvätern anvertraut, doch am Ende der schneller oder langsamer vonstatten gehenden Wege, werden alle Geschiedenen, die es wünschen, zugelassen werden.“
Von klugen Päpsten

Das, so Scalfari „war der Inhalt des Telefongesprächs. Dann haben wir uns telefonisch umarmt.“

Die klugen Päpste suchten sich einst die Heiligen als Gesprächspartner. Einst. Heute verzichten sie darauf. Ein bißchen weil es immer weniger Heilige gibt, ein bißchen weil sie ihre Aufgabe nicht mehr darin sehen, mit Hilfe der Heiligen, zu verstehen, wie evangelisiert und bekehrt werden soll, um möglichst viele Seelen zu retten, sondern sich statt dessen lieber von Ungläubigen unterweisen zu lassen

*Danilo Quinto, katholischer Publizist, war radikaler Kirchengegner und 20 Jahre Mitglieder der radikalallaizistischen Radikalen Partei Italiens, zehn Jahr davon deren Schatzmeister; 2004 bekehrt er sich zum katholischen Glauben und brach mit der Radikalen Partei, was ihm langwierige Prozesse, mediale Verunglimpfung und soziale Ächtung einbrachte; er ist Autor mehrerer Bücher und gilt als einer der besten Kenner der radikallaizistischen und freimaurerischen Kreise; bis Juni 2015 war er hauptamtlicher Mitarbeiter der Presseagentur SIR der Italienischen Bischofskonferenz; wegen seiner Kritik am „Techtelmechtel“ von Papst Franziskus mit der Radikalen und Abtreibungsbefürworterin Emma Bonino und wegen seines Buches „Ancilla Hominis“, in dem er die zunehmende Unterwerfungsbereitschaft von Kirchenvertretern, einschließlich des Papstes, unter die Homo-Lobby kritisierte, wurde ihm fristlos gekündigt.
http://www.katholisches.info/2015/11/03/...ichter-denn-je/
Text: Giuseppe Nardi
Bild: Ciesa e postconcilio

von esther10 03.11.2015 00:01

New Yorker Pfarrei blüht durch überlieferten Ritus wieder auf – Ein Vorbild für Europa?
3. November 2015 11:11 | Mitteilung an die Redaktion


Pfarrkirche zu den Unschuldigen Kindern in Manhattan

(New York) Die Pfarrei Holy Innocents, die an den Kindermord in Bethlehem erinnert, liegt im New Yorker Stadtteil Manhattan. In einer Gegend, die fast zur Gänze von der Geschäfts- und der Unterhaltungswelt geprägt wird, fanden sich auch zu Sonntagsmessen nur mehr wenige Gläubige ein. Im Zuge der Neuorganisation der Pfarreien sollte sie ganz aufgelassen werden. Dann öffnete sich die Pfarrei der überlieferten Form des Römischen Ritus und die Zahl der Meßbesucher verdreifachte sich. Als New Yorks Erzbischof Timothy Dolan davon erfuhr, waren die Schließungspläne vom Tisch und die Pfarrei erhielt einen neuen Pfarrer zugewiesen, nachdem die Pfarrstelle seit 2013 vakant war.

Paix Liturgique berichtete über einen Priester in utroque uso am Broadway. In der Pfarrei wird, als einziger in ganz Manhattan, die Heilige Messe jeden Tag in beiden Formen des Römischen Ritus zelebriert. Holy Innocents liegt an 37. West, nur zwei Schritte vom Broadway entfernt. Pfarrer ist seit Dezember 2014 Leonard Villa.

Ein indischer Priester brachte den überlieferten Ritus zurück

Gegründet wurde die Pfarrei 1868 im Süden Manhattans, damals ein Rotlichtviertel, in dem sich dann Textil- und Modeunternehmen niederließen. Holy Innocents galt lange Zeit, wegen der Nähe zum Broadway, als Pfarrei der Schauspieler. Inmitten der Geschäfts- und Unterhaltungswelt Manhattans schien sie zuletzt unterzugehen. Laut einem Umstrukturierungsplan der Erzdiözese, sollte sie aufgelassen werden.

Die 1870 erbaute, neugotische Kirche birgt die „Kreuzigung“ von Costantino Brumidi, einem römischen Künstler, der in Übersee zu Berühmtheit gelangte. Von ihm stammen die Fresken in der Rotunde des New Yorker Kapitols. Seine künstlerische Karriere hatte er im Kirchenstaat begonnen. Unter anderem durch die Ausschmückung der Kuppel der Kirche Madonna dell’Archetto, der kleinsten Kirche Roms, die erst jüngst renoviert wurde.

Auch die „Kreuzigung“ in der Kirche der Unschuldigen Kinder erfuhr unter Pfarrer Kallumady eine Renovierung. Kallumady war von 2007-2013 Pfarrer an der Kirche. Es war dieser indische Priester, 1973 in Indien zum Priester geweiht, der unter Papst Benedikt XVI. den überlieferten Ritus kennenlernte und in der darbenden Pfarrei einführte, in die er 2007, dem Jahr des Motu proprio Summorum Pontificum, berufen worden war.

Die Wende


Zelebration im überlieferten Ritus in Manhattan

Durch die Einführung der außerordentlichen Form des Römischen Ritus fand sich eine neue Gemeinschaft von Gläubigen in der Kirche zusammen: „Eine sehr aktive Gemeinschaft, obwohl manche aus anderen Stadtteilen kommen, sogar aus Long Island“, wie der Pfarrer der Diözesanzeitung berichtete.

Nach Pfarrer Kallumady wurde die Pfarrei vom bekannten New Yorker Prediger und Evangelisierer Rutler verwaltet, der ebenfalls mit dem überlieferten Ritus gut vertraut ist und fortführte, was sein Vorgänger begonnen hatte. Als alle Schließungspläne vom Tisch waren, ernannte Erzbischof Dolan 2014 mit Leonard Villa einen neuen und tatkräftigen Pfarrer.
Villa war 22 Jahre Pfarrer in einem anderen New Yorker Stadtteil, wo er selbst 2007 die außerordentliche Form des Römischen Ritus in seiner Pfarrei eingeführt hatte und das genau am 14. September, dem Tag, an dem das Motu proprio Summorum Pontificum offiziell in Kraft trat. Pfarrer Villa gilt als seeleneifriger Priester, ein Wort, das heute nicht mehr so geläufig ist und einen Priester meint, der sich ernsthaft um das Seelenheil der ihm anvertrauten Menschen sorgt. Auf die ihm gestellte Frage, welche Schwerpunkte er setze, antwortete er: Eucharistische Anbetung, Weihe an das Heiligste Herz Jesu, Weihe an das Unbefleckte Herz Mariens und das Beichtsakrament. „Bevor man Christus durch Sein Wort bezeugen kann, muß man damit beginnen, in Seiner Gegenwart und mit der allerseligsten Jungfrau und Gottesmutter Maria und dem heiligen Joseph zu leben“.

In der Pfarrei zu den Unschuldigen Kindern wird täglich die Heilige Messe neben der ordentlichen Form auch in der außerordentlichen Form des Römischen Ritus zelebriert. An Werktagen in der Mittagszeit („Da haben die Menschen in Manhattan am besten Zeit“) und am Sonntag um 10.30 Uhr („also ganz zentral“). Jeden Tag wird in der Kirche der Rosenkranz gebetet und jeden Tag findet Eucharistische Anbetung statt und am Sonntag nachmittag wird die Vesper in der überlieferten Form gefeiert.

Paix Liturgique führte mit Pfarrer Leonard Villa ein Gespräch:
Priester in utroque uso


„Die Kreuzigung“ von Brumidi über dem Hochaltar
Paix Liturgique: Wann haben Sie die außerordentliche Form des Römischen Ritus kennengelernt?

Leonard Villa: Ich bin mit der überlieferten Liturgie vor dem Zweiten Vatikanischen Konzil aufgewachsen und kannte sie sehr gut, durch die eifrigen deutschen Redemptoristen, die meine Pfarrei Most Holy Redeemer in New York betreuten.

Paix Liturgique: Fiel es Ihnen schwer, die Zelebration des überlieferten Ritus zu lernen?
Leonard Villa: Da ich seit meinem 13. Lebensjahr Ministrant war, hatte ich keine Probleme mit der außerordentlichen Form. Als ich sie zu zelebrieren begann, kam mir alles sofort wieder in Erinnerung.

Paix Liturgique: Sie sind das, was man einen Priester in utroque uso nennt, der sowohl die eine wie die andere Form des Römischen Ritus zelebriert. Hat die Zelebration in der außerordentlichen Form auf Ihre Zelebration in der ordentlichen Form Einfluß genommen?
Leonard Villa: Ich habe mich immer in der außerordentlichen Form zu Hause gefühlt und angesichts der Mängel in den Rubriken des Novus Ordo, muß ich sagen, daß sie schon lange vor dem Motu proprio Summorum Pontificum meine Zelebration in der ordentlichen Form beeinflußt hat. Um genau zu sein, hatte ich irgendwie die Neigung, mich bereits seit meiner Priesterweihe an der außerordentlichen Form zu orientieren.

Paix Liturgique: Wie war die Reaktion der Gläubigen in Ihrer Pfarrei, als Sie in Yonkers die außerordentliche Form einführten?

Leonard Villa: Sehr gut. Die Zahl der Gläubigen war schnell gleich groß wie jene, die die ordentliche Form besuchte. Zweimal im Jahr zelebrierte ich sie auch für die Schüler. Alle Ministranten wurden in beiden Formen ausgebildet. Der Pfarrchor sang für beide Formen des Ritus, ebensogut Gregorianischen Choral wie polyphone Sakralmusik.

Paix Liturgique: Was auffällt und beeindruckt beim Besuch der Heiligen Messe in Holy Innocents, ist die Vielfalt der Gläubigen: alle Ethnien, alle Altersgruppen, alle sozialen Schichten. Nehmen wirklich alle Gläubigen die außerordentliche Form mit derselben Begeisterung auf?

Leonard Villa: Was wirklich und jeden beeindruckt, der in Holy Innocents der außerordentlichen Form der Heiligen Messe beiwohnt, hat einen Namen: Ehrerbietung. Ich würde sagen, daß es für alle gilt, welcher Form des Ritus sie auch verbunden sein mögen.
Paix Liturgique: Die neue Evangelisierung, die oft eine Re-Evangelisierung ist, stellt heute eine der größten Herausforderungen für die Kirche dar: Da die Pfarrei nur wenige Schritt vom Broadway und seiner Unterhaltungswelt entfernt liegt und mitten im Herzen der Geschäftswelt von Manhattan, müssen die Ärmel hochgekrempelt werden?

Leonard Villa: Die Neuevangelisierung ist nichts anderes als Evangelisierung: die Verkündigung des katholischen Glaubens. Hier haben wir die Gelegenheit, durch die Liturgie, durch den Beichtstuhl, durch Werke der Frömmigkeit, den Pfarrbrief und ein gutes Schriftenapostolat zu evangelisieren. Wir bauen gerade die Legio Mariens in der Pfarrei auf und ich zähle gerade auf sie, um ein mobiles katholisches Informationszentrum aufbauen zu können, eine kleine Wanderbibliothek, ebenso eine Patrizierrunde, durch die die Gläubigen Vertrautheit mit ihrem Glauben gewinnen und ihn vertiefen.


Pfarrkirche zu den Unschuldige Kinder (New York)

Paix Liturgique: Papst Franziskus fordert regelmäßig die Katholiken auf, „hinauszugehen“: Gehen Sie wörtlich hinaus mit Aktivitäten auf die Straßen von Manhattan?

Leonard Villa: Ich bin immer als Priester gekleidet auch und gerade, wenn ich auf die Straße trete. Das löst Reaktionen aus. Ich habe bereits Beichten abgenommen, gerade dort wo ich war. Weil Menschen mich als Priester erkannten und sie der Wunsch überkam, zu beichten. Wir betreuen, zusammen mit Nachbarpfarreien, eine Initiative für Menschen, die auf der Straße leben. Die Kirche und die Pfarrsäle, aber auch ein kleiner Laden mit religiösen Gegenständen und Schrifttum zieht täglich Menschen an. Und wir halten auch öffentliche Prozessionen ab durch die Straßen von Manhattan.

Paix Liturgique: In Europa hat die Säkularisation über die christliche Gesellschaft gesiegt. Dennoch: Gibt es von Manhattan aus gesehen, etwas, wofür Sie die europäische Katholizität beneiden?

Leonard Villa: Die Wurzeln unseres Glaubens liegen in Europa, von wo ihn unsere Vorfahren mitgebracht haben. Ihr habt so viele heilige Orte. Wenn ich nur an Italien denke: Loreto, Assisi, Monte Cassino, Lanciano …

Paix Liturgique: Ein Schlußwort?

Leonard Villa: Ich bin überzeugt, daß die außerordentliche Form noch keineswegs aufgehört hat, der Kirche ihre Früchte zu schenken und es freut mich, daß sie sich ausbreitet. Ich bete dafür, daß sie die ordentliche Form beeinflußt und dazu beiträgt, diese von den zahlreichen Mißbräuchen zu befreien, die sie heimsuchen.

Was die New Yorker Pfarrei Europa sagen kann

Paix Liturgique fügte dem Beitrag und dem Interview drei Anmerkungen an:
1.) Wer Ohren hat, der höre: Eine von Schließung bedrohte Kirche führt die überlieferte Form des Römischen Ritus ein und erlebt eine neue Blüte. Und das nicht irgendwo, sondern mitten in Manhattan, dem Zentrum der „pulsierenden Moderne“. Es gibt eine Alternative zur Schließung von Kirchen: sie dem Motu proprio Summorum Pontificum öffnen anstatt sie zu verkaufen und in Diskotheken, Nachtklubs, Restaurants, Geschäfte oder Luxuswohnungen umwandeln zu lassen.
2.) Amerikanischer Pragmatismus: Als Erzbischof Dolan vom Umschwung in der Pfarrei durch den überlieferten Ritus hörte, behinderte oder ignorierte er diesen nicht, sondern unterstützte ihn sofort, indem die Pfarrei aus den Schließungs- und Reorganisationsplänen ausgenommen wurde und ernannte, was nicht mehr vorgesehen war, wieder einen eigenen Pfarrer. Nicht irgendeinen, sondern einen Priester mit der nötigen liturgischen Sensibilität, das begonnene Werk tatkräftig fortzusetzen.

3.) Universalität: Es war ein indischer Priester, der mitten in New York wieder den überlieferten Ritus einführte. Unter den Meßbesuchern finden sich amerikanische Manager Manhattans neben philippinischem Dienstpersonal neben schwarzen Familien aus der Bronx. Das alles unterstreicht die Universalität des überlieferten Ritus, der diese Menschen vereint.
Text: Giuseppe Nardi
http://www.katholisches.info/2015/11/03/...ld-fuer-europa/
Bild: Wikicommons/Parish Holy Innocents

von esther10 03.11.2015 00:01

Linksextremer Terror gegen Konservative: Angriff auf die Zivilgesellschaft

Veröffentlicht: 3. November 2015 | Autor: Felizitas Küble
Mathias von Gersdorff

Der feige Anschlag auf die Magdeburger Geschäftsadresse der DEMO FÜR ALLE, deren Koordinatorin Hedwig Freifrau v. Beverfoerde ist, markiert eine neue Stufe der Gewalt gegen jene Personen und Organisationen, die in der Öffentlichkeit eine organisierte Opposition gegen die Einführung diverser rotgrüner Bildungspläne betreiben.



Podium5Man mag einwenden, dieser sei nicht der erste Anschlag in jüngster Zeit, der sich gegen jemand richtet, der sich für die traditionelle Ehe und gegen Gender und Frühsexualisierung in den Schulen einsetzt.

So wurde am 26. Oktober 2015 der Wagen der AfD-Europa-Abgeordneten Beatrix von Storch von mutmaßlich linksextremen Verbrechern in Brand gesetzt. Frau von Storch ist die Politikerin, die wohl zurzeit am meisten mit dem Kampf gegen Gender und Frühsexualisierung an den Schulen identifiziert wird.

Gleichwohl ist der Angriff auf Hedwig v. Beverfoerde noch schlimmer, denn sie tritt als Privatperson in der Öffentlichkeit auf, gehört also nicht berufsmäßig dem öffentlichen Leben an wie etwa ein Abgeordneter. Freifrau von Beverfoerde ist die Koordinatorin der „Demo für Alle“, einem Aktionsbündnis vieler bürgerlicher Vereine, das die Proteste gegen die Bildungspläne in Baden-Württemberg, Niedersachsen usw. organisiert.

Der Anschlag auf Freifrau von Beverfoerde, das Gebäude des Unternehmens ihres Mannes und auf die Geschäftsadresse der „Demo für Alle“ ist ein Angriff auf jene Zivilgesellschaft, die auf dem Hintergrund christlicher Werte ihre Ansichten und Interessen artikuliert.


Steigerung systematischer Störungen und Randale

Der Anschlag bezweckt, die konservative Zivilgesellschaft einzuschüchtern und sie von der Nutzung ihres Versammlungs- und Demonstrationsrechts abzubringen. Bürger, die für ein christliches Menschenbild, für die traditionelle (also die eigentliche) Ehe und Familie und für eine gesunde Schulerziehung der Kinder eintreten, sollen aus ultralinker Sicht gefälligst den Mund halten. StuttgartJuni20141a#

Der Anschlag auf die „Demo für Alle“ signalisiert auch eine Steigerung der systematischen und paramilitärisch organisierten Störungen von Demonstrationen der Lebensrechtler oder Familienschützer durch linksextreme Elemente.

Diese Attacke in Magdeburg ist nicht die erste dieser Art. So war beispielsweise im September das Büro des „Treffens christlicher Lebensrechtsgruppen“ (TCLG) in Berlin Ziel eines Anschlages nach dem „Marsch für das Leben“. Praktisch jeder „konservative“ Verein kann von ähnlichen Vorfällen berichten.

Doch der Brandanschlag gegen die Geschäftsadresse der „Demo für Alle“ übertrifft das Ausmaß von allem, was man bisher erlebt hat. Zudem wurde in Kauf genommen, dass auch Menschen zu Schaden kommen können.


Null Toleranz gegenüber dem Terror!

031_28AWann wird die linksradikale Enthemmung ein solches Ausmaß erreichen, dass nicht nur Objekte, sondern gezielt Menschen mit dieser Gewaltbereitschaft angegriffen werden?

Wer seit längerer Zeit an den Demonstrationen der Lebensrechtler und sonstiger christlicher Gruppen teilnimmt, weiß, wie in den letzten Jahren die Aggressivität der linksradikalen Störer gestiegen ist. Ihr Hass scheint geradezu grenzenlos zu sein.

Deshalb möchte ich diesen Kommentar mit einem Appell an die Verantwortlichen in Politik, Kirche, Medien und Gesellschaft beenden: Sie müssen endlich die linksradikale Agitation und Hetze gegen christliche Personen und Organisationen ernst nehmen und anprangern.

In Deutschland breitet sich ein Zustand aus, den man hierzulande Ländern wie Russland oder China vorwirft. Ein Staatswesen kann nicht funktionieren, wenn ganze Gesellschaftsgruppen Ziel einer permanenten Einschüchterungskampagne sind. Deshalb appelliere ich an alle Verantwortlichen in Politik, Kirche, Medien und Gesellschaft: Null Toleranz gegenüber dem Terror!
https://charismatismus.wordpress.com/201...ilgesellschaft/
Unser Autor Mathias von Gersdorff leitet die Aktion “Kinder in Gefahr” in Frankfurt und betreibt die Webseite “Kultur und Medien online”

von esther10 03.11.2015 00:00

Koalition hat es eilig



Die Regierung macht aus ihren Plänen zum Asylrecht ernst - und hat es dabei offenbar eilig. Auch wenn das Gesetz wohl erst im Dezember beschlossen wird, sollen die verschärften Regeln bereits ab 15. November gelten. Das geht aus dem Begutachtungsentwurf hervor, auf den sich Innenministerin Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) und SPÖ am Montag einigten.

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Auf große Änderungen am Entwurf der Innenministerin verzichtete der Koalitionspartner. Die Vorschläge, die das Innenministerium bereits Anfang Oktober präsentiert hatte, finden sich fast eins zu eins im jetzigen Gesetzesentwurf. So auch das „Asyl auf Zeit“, das im Vorfeld die meiste Beachtung gefunden hatte. Es wird nun Realität - und zwar für alle, deren Asylverfahren künftig positiv abgeschlossen werden.

Befristung für alle
Bisher wurde Asylberechtigten in Österreich grundsätzlich ein dauerhaftes Aufenthaltsrecht gewährt. Wenn keine Asylgründe mehr vorlagen, etwa Verfolgung in den Herkunftsländern, konnte der Asylstatus theoretisch wieder aberkannt werden. Das wurde jedoch nicht systematisch überprüft.

Beitrag aus ZIB 17:00, 02.11.2015
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Asylrecht soll rückwirkend gelten

Das Asylrecht soll für alle gelten, die ab 15. November nach Österreich kommen, auch wenn das Gesetz formal erst später beschlossen wird.

Zukünftig wird anerkannten Flüchtlingen ihr Schutzstatus jedoch generell maximal drei Jahre gewährt. Sollte sich in diesem Zeitraum die Lage im Herkunftsland so weit stabilisieren, dass eine Rückkehr möglich ist - etwa ein Ende des Bürgerkriegs in Syrien -, müssten die Flüchtlinge Österreich verlassen. Als Basis für die Entscheidung sollen mindestens einmal jährlich vorgelegte Expertisen der Staatendokumentation des Innenministeriums dienen. Erst wenn drei Jahre nach der Erstzuerkennung die Asylgründe noch immer bestehen, wird der Status unbefristet zuerkannt.

Asylrecht soll rückwirkend gelten

VIDEO

http://orf.at/stories/2307356/2307355/

Länger Warten auf Familie

„Asyl auf Zeit“ ist nicht die einzige Verschärfung, auf die sich die Regierung einigte. Ein weiterer Punkt betrifft all jene Schutzsuchenden, denen bisher bereits temporärer, nämlich subsidiärer Schutz, gewährt wurde. Sie müssen künftig drei Jahre warten, bevor sie ihre Familie nach Österreich nachholen dürfen. Derzeit beträgt die Frist nur zwölf Monate.

Davon sind besonders stark Afghanen betroffen, denen in vielen Fällen „subsidiärer Schutz“ zuerkannt wird. Dieser gilt für Personen, die nicht Flüchtlinge gemäß Genfer Konvention sind, denen aber befristet Schutz zu gewähren ist - und zwar dann, wenn dem Fremden im Heimatstaat eine reale Gefahr wie Todesstrafe oder Folter oder willkürliche Gewalt im Rahmen eines kriegerischen Konflikts droht. Bei den afghanischen Flüchtlingen ist das in rund 45 Prozent der positiv beschiedenen Asylfälle so.

Familie nur mit Wohnung und Einkommen
Neben der Wartezeit müssen künftig auch gewisse wirtschaftliche Rahmenbedingungen vorhanden sein, um die Familie nachholen zu können. So ist vorgesehen, dass Flüchtlinge beispielsweise eine Unterkunft nachweisen müssen, „die für eine vergleichbar große Familie als ortsüblich angesehen wird“.

Zudem muss ein Antragsteller über ein Einkommen verfügen, das „zu keiner finanziellen Belastung einer Gebietskörperschaft führen könnte“, er darf also etwa nicht nur die Mindestsicherung beziehen. Derzeit wären dafür monatliche Nettoeinkünfte in der Höhe von 872,31 Euro für Alleinstehende, 1.307,89 Euro für Ehepaare und zusätzlich 134,59 Euro für jedes Kind vorzuweisen. Davon ausgenommen sind einzig unbegleitete minderjährige Flüchtlinge. Diese Erleichterung ist im Übrigen die einzige nennenswerte Änderung zum ursprünglichen Vorschlag des Innenministeriums.

Mikl-Leitner will sich auf Kern besinnen
Grundsätzlich gelten diese finanziellen und zeitlichen Restriktionen auch für anerkannte Flüchtlinge. Sie dürften dort aber nur in geringer Zahl tragend werden. Denn sie gelten nur, wenn der Antrag auf Nachzug nicht innerhalb der ersten drei Monate nach der Asylzuerkennung gestellt wird und wenn die Europäische Menschenrechtskonvention nicht dagegensteht.

In einer schriftlichen Stellungnahme von Innenministerin Mikl-Leitner heißt es, dass das neue Gesetz eine Rückbesinnung auf den Kern des Asylrechts bedeute. Dieses dürfe nicht zum Zuwanderungsinstrument verkommen: „Es geht um zeitlich befristeten Schutz - nicht mehr und nicht weniger.“

NEOS sieht „reine Symbolpolitik“
Anders sieht das NEOS. Keine der von Mikl-Leitner angedachten Maßnahmen werde dazu führen, dass weniger Menschen vor Krieg und Verfolgung flüchteten, so Niki Scherak, Menschenrechtssprecher von NEOS, in einer Aussendung. „Asyl auf Zeit gibt es schon. Die jetzt angedachte automatische Überprüfung wird nur zusätzliche Kosten verursachen und nichts bringen“, so Scherak weiter. Auch von längeren Fristen beim Familiennachzug hält der NEOS-Politiker nichts: „Was die Innenministerin hier macht, ist reine Symbolpolitik, die die Herausforderungen nicht lösen wird“.
http://orf.at/stories/2307356/2307355/

von esther10 02.11.2015 23:36

Seit 2006 weltweit über 700 Journalisten aufgrund ihrer Arbeit getötet
UNESCO veröffentlicht Bericht zu Meinungsfreiheit und Medienentwicklung


Bonn, 2. November 2015 (Deutsche UNESCO-Kommission e.V.) Redaktion | 75 klicks


Anlässlich des Internationalen Tags gegen Straflosigkeit für Verbrechen an Journalisten am 2. November veröffentlicht die UNESCO den Bericht "World Trends in Freedom of Expression and Media Development – Special Digital Focus 2015". Die Publikation hält fest: Von 2006 bis 2014 wurden 700 Journalisten bei der Ausübung ihres Berufes getötet. 89 Prozent davon arbeiteten für Printmedien, Radio- oder Fernsehstationen, sechs Prozent waren Online-Journalisten und fünf Prozent waren für mehrere Medien tätig. UNESCO-Generaldirektorin Irina Bokova stellt den Bericht am 2. November in Paris vor.

"Durchschnittlich alle fünf Tage wird ein Journalist aufgrund seiner Arbeit umgebracht. Allein im Jahr 2015 wurden bis September über 70 Journalisten weltweit bei der Ausübung ihres Berufes getötet. Diese Straftaten müssen geahndet und die Täter zur Verantwortung gezogen werden. Denn Opfer dieser Verbrechen sind nicht nur die Journalisten selber, sondern auch die gesamte Gesellschaft. Straflosigkeit für Verbrechen an Journalisten führt allzu häufig zu einer angstgeleiteten Selbstzensur in der Berichterstattung und somit zu weniger verlässlichen Informationen für alle", sagt Professor Wolfgang Schulz, Vorstandsmitglied der Deutschen UNESCO-Kommission und Inhaber des UNESCO-Lehrstuhls für Kommunikations- und Informationsfreiheit in Hamburg.

Der UNESCO-Bericht zeigt: In den Jahren 2013 und 2014 wurden 178 Journalisten aufgrund ihrer Arbeit getötet. 64 von ihnen befanden sich in der arabischen Region, die damit 2013/2014 die für Journalisten weltweit gefährlichste Region war. 51 Journalisten wurden in Lateinamerika und der Karibik umgebracht, 30 in Asien und der Pazifikregion, 23 in Afrika und zehn in Zentral- und Osteuropa. 2013 waren nur acht Prozent der insgesamt 91 getöteten Journalisten Auslandskorrespondenten. 2014 stieg dieser Anteil schlagartig auf fast 20 Prozent (17 von 87 Fällen). Zwölf der 17 im Jahr 2014 getöteten Auslandskorrespondenten kamen in Syrien oder der Ukraine ums Leben.

Während weltweit mehr und mehr Staaten Gesetze erlassen und strukturelle Maßnahmen ergreifen, um gegen Straflosigkeit für Verbrechen an Journalisten vorzugehen, bleibt die Zahl der aufgeklärten Mordfälle gering. Nach Informationen der UNESCO wurden im Jahr 2012 nur fünf Prozent der Fälle aufgeklärt. Im Jahr 2014 waren es immerhin acht Prozent.

Neben der Sicherheit von Journalisten widmet sich der UNESCO-Bericht "World Trends in Freedom of Expression and Media Development – Special Digital Focus 2015" auch den Themen: Bekämpfung von Hass-Rede im Internet, Schutz journalistischer Quellen im digitalen Zeitalter und die Rolle der Internet-Intermediäre bei der Umsetzung von Menschenrechten.

Die UNESCO fördert die Presse- und Meinungsfreiheit weltweit und unterstützt den Aufbau unabhängiger und pluralistischer Medien. Sie prangert die Ermordung von Journalisten an und arbeitet für die Aufklärung von Verbrechen an Journalisten. Besonders in Krisen- und Konfliktregionen unterstützt die UNESCO freie und unabhängige Medien dabei, Prozesse der Konfliktlösung, der Demokratisierung und der Friedenssicherung zu gestalten. Mit zahlreichen regionalen Projekten fördert sie die Aus- und Fortbildung von Journalisten.

Weitere Informationen:

Bericht "World Trends in Freedom of Expression and Media Development – Special Digital Focus 2015"
UNESCO-Webseite zur Sicherheit von Journalisten

( 2. November 2015) © Innovative Media Inc.

von esther10 02.11.2015 23:31

Jedes sechste Kind in Deutschland lebt in Armut
Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe (AGJ) fordert Reformen



Rom, 2. November 2015 (ZENIT.org) Britta Dörre

​Papst Franziskus setzt sich unermüdlich für die Rechte der Kinder und Jugendlichen ein und erinnert beständig daran, dass die Kinder und Jugendlichen von heute die Zukunft unserer Gesellschaft von morgen bilden. Doch dazu muss den Kindern und Jugendlichen der Zugang zu Bildungsangeboten und ein Aufwachsen in Wohlbefinden garantiert werden.

Für rund jedes sechste Kind in Deutschland, das sind etwa 2,5 Millionen, ist das nicht der Fall, wie aktuelle Studien zeigen. Leben und Aufwachsen in Armut ist für diese Kinder der Alltag. Vor allem betroffen sind Kinder aus Haushalten Alleinerziehender, kinderreicher Familien und mit Migrationshintergrund.

Die Katholische Jugendsozialarbeit veröffentlichte auf ihrer Homepage einen Beitrag der Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe (AGJ), die sich mit der Armutsproblematik intensiv auseinandersetzte und Empfehlungen aussprach. Die AGJ fordert eine Erhöhung der Geldleistungen beim Kinderzuschlag und beim Wohngeld. Ziel ist eine bedarfsabhängige Grundsicherung der Kinder. Vor allem Alleinerziehende bedürfen nach Ansicht der AGJ mehr Unterstützung. So soll der Leistungsbezug über die bestehenden 72 Monate bzw. das 12. Lebensjahr angehoben werden. Kindergeld und Kinderfreibetrag werden bisher teilweise beim Unterhaltsvorschuss, bei SGB II und SGB XII angerechnet. Das soll sich zum Vorteil der einkommensschwachen oder einkommenslosen Eltern ändern.

Die AGJ macht außerdem darauf aufmerksam, dass Bildungsangebote allen Kindern in gleicher Weise zugänglich sein müssen. Familien- und Bildungspolitik sowie die Sozial- und Gesundheitspolitik werden aufgerufen, armutspräventiv noch stärker aktiv zu werden. „Kinderfreundliche Kommunen“ sowie offene Kinder- und Jugendarbeit und andere non-formale Bildungsangebote garantieren den Kindern und Jugendlichen die Teilhabe an der Gesellschaft und die Entfaltung ihrer Fähigkeiten, weshalb sie besondere Unterstützung verdienten.
http://www.google.de/imgres?imgurl=http%...AIVB_1yCh3mRQsQ
( 2. November 2015) © Innovative Media Inc.

von esther10 02.11.2015 23:23

„Schützen wir die Arbeitnehmerinnen. Allzu oft werden sie aufgrund einer Schwangerschaft entlassen“



Am Samstag begegnete Franziskus einer Gruppe katholischer Unternehmer und bat die Betriebe um den Schutz von „Gütern des allgemeinen Interesses“ und um Handlungen, die stets im Zeichen der „Kompetenz, Ehrlichkeit und Verantwortung“ stehen

Vatikanstadt, 2. November 2015 (ZENIT.org) Salvatore Cernuzio |

Auch die Betriebe und Büros der Führungskräfte können zu „Orten der Heiligung“ werden, wenn ein jeder das Bemühen um den Aufbau brüderlicher Beziehungen zwischen Unternehmern, Führungskräften und Arbeitern gewährleistet, wobei die Verantwortlichkeit und Zusammenarbeit im allgemeinen Interesse gefördert werden. Für die am Samstagmorgen in Audienz im Vatikan empfangenen Mitglieder der „Unione Cristiana Imprenditori Dirigenti (UCID; italienische Union der christlichen Unternehmer, Anm.d.Ü.) fand Franziskus klare Worte: „Als von den Bischöfen anerkannte christliche Vereinigung seid ihr zur Treue zu den evangeliumsgemäßen Instanzen und der Soziallehre in der Familie, auf der Arbeit und in der Gesellschaft verpflichtet.“

Dies impliziere ein Leben der unternehmerischen Berufung „im Geist der Laienmission“, um in der Unternehmenswelt „tätig und impulsgebend“ zu sein. Vor allem bedinge dies laut dem Papst eine „besondere Aufmerksamkeit für die Qualität des Arbeitslebens der Angestellten als der kostbarsten Ressource eines Betriebes; insbesondere zur Förderung des Ausgleichs zwischen Arbeit und Familie.“

Die Ausführungen des Papstes bezogen sich dabei vor allem auf die Arbeitnehmerinnen, für die „die Herausforderung im Schutz ihres Rechtes auf eine vollkommen anerkannte Arbeit und zugleich ihrer Berufung zur Mutterschaft und zum Dasein in der Familie“ bestehe. Dem fügte der Papst aus dem Stegreif hinzu: „Wie oft haben wir von einer Frau gehört, die zu ihrem Vorgesetzten geht und sagt: ‚Ich muss Ihnen mitteilen, dass ich schwanger bin‘. Und der Antwortet dann: ‚Nach Ablauf dieses Monats arbeiten Sie nicht mehr‘. Das ist nicht richtig, denn die Frau muss geschützt sein, man muss sie bei der Bewältigung dieser doppelten Arbeit unterstützen: Sie hat ein Recht auf Arbeit und ein Recht auf Mutterschaft.“

Zugleich seien die Betriebe auch verantwortlich für die „Verteidigung und Pflege der Schöpfung und zur Schaffung eines gesünderen, menschlicheren, sozialeren und umfassenderen Fortschritts“. Aufgrund ihrer Katholizität seien die Unternehmer dazu berufen, „in der sozialen Dimension des Evangeliums in der von Schwierigkeiten und Komplexität geprägten Arbeits-, Wirtschafts- und Unternehmenswelt als Missionare zu wirken.“

Diesen Aspekt erläuterte der Papst folgendermaßen: „Dies zeigt sich konkret in einer Öffnung und evangeliumsgemäßen Nähe zu den verschiedenen Armuts- und Schwächezuständen, wobei Programme zur Förderung und Unterstützung vorangebracht werden. Ferner sind die zahlreichen wohlverdienten, in verschiedenen Teilen Italiens vollbrachten konkreten Werke des Teilens und der Solidarität auszuweiten. Dies ist auch eine euch eigene Form, die Gnade des Jubiläums der Barmherzigkeit umzusetzen“, so die Zusicherung des Papstes. Aus dem Stegreif fügte Franziskus hinzu: „Jemand von euch kann mir sagen: ‚O Vater, um die Barmherzigkeit praktisch umzusetzen… lassen Sie uns doch etwas gemeinnützige Arbeit leisten… Nein, Unterstützung genügt nicht; es ist zu wenig, Wohltätigkeitsarbeit zu verrichten. Das ist vielleicht der erste Schritt.“ Es sei vielmehr vonnöten, „wirtschaftliche Tätigkeit im Sinne des Evangeliums auszurichten, d.h. im Dienst des Menschen und des Allgemeinwohls zu handeln.“

In dieser Hinsicht seien die Mitglieder der UCID dazu aufgerufen, „für ein Wachstum eines unternehmerischen Geistes der Subsidiarität zusammenzuarbeiten, um die ethischen und marktbezogenen Herausforderungen gemeinsam zu bewältigen; beginnend bei der Herausforderung der Schaffung guter Arbeitsmöglichkeiten.“ Dies gelte vor allem für die jungen Menschen: „Ich denke, dass 40 Prozent der jungen Menschen heute ohne Beschäftigung sind“, so die Bemerkung des Bischofs von Rom. „In einem anderen benachbarten Land erhöht sich dieser Anteil auf 47 Prozent und in wieder einem anderen Nachbarland beträgt er 50 Prozent.“

Vor diesem Hintergrund erging der folgende Aufruf des Papstes: „Denkt an die jungen Menschen, aber seid kreativ bei der Schaffung tragfähiger Arbeitsmöglichkeiten, die eine Beschäftigung bieten, denn wer ohne Arbeit ist, kann seinen Lebensunterhalt nicht bestreiten und verliert seine Würde! Einen Beitrag zu dieser Weichenstellung liefern auch die vor Ort ergriffenen Initiativen zur Gegenüberstellung und zur Analyse.“ So sei ein Betrieb „ein im allgemeinen Interesse stehendes Gut“, erklärte Franziskus. Dazu führte er aus: „Zwar handelt es sich um ein im Eigentum stehendes und privat verwaltetes Gut, doch allein aufgrund der Tatsache, dass im allgemeinen Interesse stehende Ziele wie beispielsweise die wirtschaftliche Entwicklung, Innovation und Beschäftigung verfolgt werden, ist es als Gut per se zu schützen.“

Daher dürfen es zuallererst die Institutionen, ebenso aber auch Unternehmer, Ökonomen, Finanzierungsagenturen und Banken sowie alle beteiligten Subjekte „nicht verabsäumen, kompetent, aufrichtig und mit Verantwortungsgefühl zu handeln.“ Die Wirtschaft und das Unternehmertum benötigen „für ein ordnungsgemäßes Funktionieren“ eine Ethik. Diese sei laut dem Papst „nicht irgendeine Ethik, sondern eine, in deren Zentrum sich der Mensch und die Gemeinschaft befinden“, so Franziskus.

( 2. November 2015) © Innovative Media Inc

von esther10 02.11.2015 23:15

28. Oktober 2015 - 15.20 Uhr


Synode: der Kommentar-Karte Raymond Leo Burke am Abschlussbericht.

cardinal_burke(Von Mauro Faverzani) Wir berichten in vollem Umfang, in unserem eigenen Übersetzungs Kommentar, von der veröffentlichten National Catholic Register-Karte. Raymond Leo Burke, auf der Abschlussbericht der Ordentlichen Synode über die Familie.

Das gesamte Dokument erfordert eine sorgfältige Untersuchung, um genau zu verstehen, was der Vorschlag, dem Papst angeboten, je nach der Natur der Bischofssynode, "für den Schutz und die Erhöhung Glaubens und der Sitten, in der Beobachtung und Konsolidierung der kirchlichen Disziplin "(can. 342).

Der Abschnitt Unterscheidungsvermögen und Integration (Paragraphen 84-86), ist jedoch Anlass zur unmittelbaren Besorgnis über die mangelnde Klarheit über ein Thema von zentraler Bedeutung für den Glauben: die Unauflöslichkeit der Ehe, so dass der Grund, den Glauben zu lehren alle Menschen. Vor allem der Begriff Integration ist trivial und theologisch eindeutig. Ich sehe nicht, wie es sein könnte "sein, der Schlüssel pastorale Begleitung dieser Ehen unregelmäßig".

'Interpretationen ihrer Seelsorge muss die Gemeinschaft auf die Wahrheit der Ehe in Christus seine Grundlage sind, wird die Ehe geehrt und praktiziert wird, auch wenn der andere Ehegatte hat aufgrund der Sünde aufgegeben worden. Die Gnade des Sakramentes der heiligen Ehe stärkt der Ehepartner verlassen Genau nach dem hochzeitlichen Bindung, ausdauernd in der Suche nach dem Heil der Frau, die den ehelichen Gemeinschaft aufgegeben.

Ich habe seit meiner Kindheit bekannt und ich weiterhin über die katholischen Gläubigen lernen, deren Ehen waren, in irgendeiner Weise, unterbrochen, aber wer, den Glauben an die Gnade des Sakraments, sie weiterhin in Treue zu ihrer Ehe zu leben. Sie blicken auf die Kirche, sie zu begleiten, um ihnen zu helfen, getreu der Wahrheit Christi in ihrem Leben zu bleiben.

Zweitens die Referenz aus n. 84 von Familiaris Consortio ist irreführend. Im Jahr 1980, die Bischofssynode über die Familie, wie in der gesamten Geschichte der Kirche, gab es immer wieder Druck auf die Scheidung wegen der schmerzlichen Situationen jener lebenden irregulären Gewerkschaften gebe zu, das heißt, diejenigen, die nicht nach der Wahrheit Christi auf der Ehe, was er hat deutlich im Evangelium verkündete leben (Mt 19: 3-12; Mk 10, 2-12).

Obwohl in Nr. 84 St. Johannes Paul II erkennt die verschiedenen Situationen, wie sie, eine Gewerkschaft zu leben unregelmäßiger sind und fordern Pastoren und die ganze Gemeinde, sie als wahre Brüder und Schwestern in Christus durch die Taufe zu helfen, schließt er: "Die Kirche ist jedoch bekräftigt, seine Praxis auf der Grundlage der Heiligen Schrift, der nicht zuzugeben, die wiederverheirateten Geschiedenen zur eucharistischen Gemeinschaft ". erinnert er sich dann den Grund für diese Praxis", da ihr Zustand und ihre Lebensbedingungen objektiv im Widerspruch zu den liebenden Vereinigung Christus und die Kirche, die bezeichnet wird und von der Eucharistie bewirkt ". Er bemerkt zu Recht als eine andere Praxis würde die Gläubigen führen" im Irrtum und Verwirrung in Bezug auf die Lehre der Kirche über die Unauflöslichkeit der Ehe. "

Drittens, unter Berufung auf den Katechismus der Katholischen Kirche (Nr. 1735) über die Kostenverteilung müssen im Hinblick auf die Freiheit interpretiert werden, was "Mann macht verantwortlich für seine Handlungen in dem Maße, dass sie freiwillig sind (CCC", n . 1734).

Der Ausschluss von den Sakramenten zu denen, die irregulären ehelichen Gemeinschaft leben, nicht ein Urteil bilden, in eigener Verantwortung für den Abbau von der Hochzeit, das sie gebunden sind. Es ist vielmehr die objektive Anerkennung dieser Link. Die Erklärung des Päpstlichen Rates für die Interpretation von Gesetzestexten des 24. Juni 2000, die zitiert wird, ist es in völliger Übereinstimmung mit der Lehre und ständige Praxis der Kirche zu diesem Thema, den Aufruf der n. 84 von Familiaris Consortio. Macht Diese Aussage auch deutlich den Zweck der im Vertrauen auf einen Priester Loch im Inneren, das heißt, in den Worten von Johannes Paul II, um bereit zu sein ", um eine Lebensform nicht mehr im Widerspruch zu dem" Unauflöslichkeit der Ehe "(Familiaris Consortio, n. 84).

Kirchenzucht sieht die kontinuierliche Seelsorge für diejenigen, die folgen, in der Situation irregulärer Union, "für ernsthafte Motive - wie zum Beispiel die Ausbildung der Kinder - nicht die Anforderung der Trennung zu treffen", so dass sie keusch leben können in Treue zur Wahrheit Christi (Familiaris Consortio, n. 84). " (Mauro Faverzani)
http://www.corrispondenzaromana.it/sinod...elatio-finalis/



von esther10 02.11.2015 23:10

Kuba: Kommunisten verhaften 150 Bürger-rechtler, darunter auch “Damen in weiß”
Veröffentlicht: 2. November 2015 | Autor: Felizitas Küble

Am gestrigen Sonntag verhaftete die kubanische Polizei 150 Bürgerrechtler bei Protesten für die Freilassung von politischen Gefangenen. Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) berichtet, dass die Polizei 70 friedliche Demonstranten in der kubanischen Hauptstadt Havanna unter Einsatz von Gewalt abführte und 80 weitere in Ostkuba festnahm. Anzeige-Kuba-Flagge-Gitterstaebe_8a1367f180



Die christliche Vereinigung „Damen in Weiß“ und Patriotische Union Kubas (UNPACU) organisierten die Protestmärsche. Auch die Sprecherin der „Damen in Weiß“, Berta Soler, war unter den Verhafteten. Die Bürgerrechtler fordern u.a. die Freilassung von Zaqueo Báez, Ismael Bonet und María Josefa Acón, die seit dem 20. September 2015 in Haft sind.

Zaqueo Báez und Ismael Bonet sind Koordinatoren der regimekritischen UNPACU in Havanna, María Josefa Acón ist Mitglied der „Damen in Weiß“. Wie die IGFM erläutert, wurden Zaqueo Báez und Ismael Bonet während des Besuchs von Papst Franziskus in Havanna verhaftet, weil sie angeblich versuchten, sich dem Papst zu nähern.

María Josefa Acón wurde mit zahlreichen weiteren „Damen in Weiß“ am 20. September verhaftet, um zu verhindern, dass sie an der Papstmesse teilnimmt. Die Behörden werfen den Bürgerrechtsaktivisten Störung der öffentlichen Ordnung, sowie Widerstand und Missachtung der Autoritäten vor. Eine offizielle Anklageschrift existiert bis heute nicht.

Weitere Infos zur Menschenrechtslage in Kuba: www.igfm.de/kuba/


von esther10 02.11.2015 21:12

02.11.2015 15:10
Gender-Flyer: Bischof Algermissen verärgert

Fuldaer Oberhirte nennt Logo der Bischofskonferenz auf der Broschüre „Gender katholisch gelesen“ einen „anmaßenden Akt“ und betont: Ich bin nicht gefragt worden und hätte nie meine Zustimmung gegeben



Bischof Heinz Josef Algermissen.

Fulda (DT/Re) Der Bischof von Fulda, Heinz Josef Algermissen, wehrt sich gegen den Eindruck, der in der Kritik stehende Flyer „Geschlechtersensibel: Gender katholisch gelesen“ sei von der Bischofskonferenz herausgegeben worden. Gegenüber dieser Zeitung betonte Algermissen am Montag, er sei verärgert darüber, dass behauptet werde, dieser Flyer sei „im Namen der Bischofskonferenz herausgegeben“. Der Bischof wörtlich: „Ich bin in keinem Fall nach meinem placet gefragt worden. Und das gilt für die Bischöfe ebenso, mit denen ich in den vergangenen Tagen Kontakt aufgenommen habe. Wer also spricht da für die Bischofskonferenz?“ Die Bischofskonferenz sei vor allem anderen die Communio der deutschen Bischöfe, besonders der Diözesanbischöfe“, sagte Algermissen. Dass sich das Logo der Bischofskonferenz auf dem Flyer befindet, bezeichnete Algermissen als einen „Akt der Anmaßung“. „Niemals hätte ich meine Zustimmung zu dem naiven Versuch gegeben, ,Gender katholisch zu lesen‘“, hob der Bischof hervor.

Algermissen erinnerte an den Abschlussbericht der Bischofssynode zu Ehe und Familie. Darin werde unmissverständlich vor den Gefahren der Gender-Ideologie gewarnt. Sie höhle die „die anthropologische Basis der Familie“ aus, betonte Algermissen den Abschlussbericht der Synode zitierend und fuhr fort: Die Gender-Ideologie führe erzieherische Projekte und rechtliche Leitlinien ein, „die eine persönliche Identität und affektive Intimität befördern, die sich radikal von der biologischen Diversität zwischen Mann und Frau lossagt“.

Angesicht dieser Gefahren könne man vor einem naiven Umgang mit der Gender-Ideologie nur warnen, so der Bischof. „Was ist von katholischen Verbänden und Einrichtungen zu halten, die nicht mehr fähig sind, die Differenz zwischen der grundsätzlich geschenkten gleichen Würde von Mann und Frau einerseits und der geplanten Gesellschaft ohne Geschlechterunterschiede andererseits zu akzeptieren?“, sagte Algermissen.

Naive und irreführende Darstellung

Der mit dem Logo der Deutschen Bischofskonferenz versehene Flyer „Geschlechtersensibel: Gender katholisch gelesen“ war von der „Arbeitsstelle für Frauenseelsorge“ und der „Kirchlichen Arbeitsstelle für Männerseelsorge und Männerarbeit in den deutschen Diözesen“ herausgegeben worden. Nach der Veröffentlichung am 22. Oktober hatte der Regensburger Bischof Rudolf Voderholzer den Flyer einer grundsätzlichen Kritik unterzogen und dessen Gender-Darstellung „als naiv und irreführend“ bezeichnet. Der deutsche Kurienkardinal Paul Josef Cordes zeigte sich schockiert über den Flyer und protestierte mit scharfen Worten gegen die Oberflächlichkeit der Darstellung des Gender-Mainstreamings. Die „Naivität der Präsentation könne nur erschrecken“, hob der Kardinal hervor. Auch der Verein katholischer deutscher Lehrerinnen (VkdL) übte Kritik an dem Flyer. Er verneble mehr, als dass er Orientierung biete, so der VkdL.

von esther10 02.11.2015 16:48

Papst stellt Reise in Zentralafrikanische Republik in Frage

Bei seiner ersten Afrikareise seit seinem Amtsantritt wollte Papst Franziskus auch die Zentralafrikanische Republik besuchen. Diese Station scheint aus Sicherheitsgründen nun aber auf der Kippe zu stehen.


Papst Franziskus beim Angelusgebet im Vatikan (Foto: REUTERS)

Zum Abschluss seines traditionellen Angelusgebets auf dem Petersplatz im Vatikan äußerte sich Papst Franziskus besorgt über die blutigen Auseinandersetzungen zwischen Christen und Muslimen in der Zentralafrikanischen Republik. "Ich appelliere an die beteiligten Seiten, damit dem Zyklus der Gewalt ein Ende gesetzt wird", sagte das Oberhaupt der katholischen Kirche.
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Kaum Fortschritte in der Zentralafrikanischen Republik

Als Zeichen der besonderen Nähe der ganzen Kirche zu dieser "gequälten Nation" beabsichtige er, am 29. November die Heilige Tür der Kathedrale von Bangui zu öffnen, sagte der Papst. Dann aber schränkte er überraschend ein, er hoffe, diese "Apostolische Reise" durchführen zu können. Nach bisheriger Planung wollte er vom 25. bis 30. November nach Kenia, Uganda und als letzte Station in die Zentralafrikanische Republik reisen. Dort wollte er das von ihm ausgerufene "Heilige Jahr der Barmherzigkeit" vorzeitig eröffnen. Offiziell beginnt das heilige Jahr erst am 8. Dezember.

Blutige Zusammenstöße zwischen Christen und Muslimen

Am Donnerstag waren in der Hauptstadt des zentralafrikanischen Landes Bangui zwei junge Muslime von Christen auf offener Straße getötet worden; zwei Christen, die ihnen zur Hilfe eilten, wurden ebenfalls umgebracht. Zahlreiche Bewohner christlicher Quartiere flohen daraufhin aus ihren Häusern.


Gewalt und Proteste in der Zentralafrikanischen Republik

Auch der Erzbischof der zentralafrikanischen Hauptstadt Bangui, Dieudonne Nzapalainga, wurde Opfer der Gewalt in dem Land: Bei den Vorbereitungen des Papstbesuchs ist er in der Zentralmoschee angegriffen worden. Er selbst bewertete den Vorfall als geringfügig. Es habe sich lediglich um "verbale Drohungen" einiger junger Leute gehandelt.
Krieg und Armut

Seit 2013 bekriegen sich christliche und muslimische Milizen in der Zentralafrikanischen Republik. Die Regierung und ihre Institutionen haben jenseits der Hauptstadt nur wenig Einfluss. Trotz großer Rohstoffvorkommen leben die meisten der fünf Millionen Einwohner in Armut.

http://www.dw.com/de/papst-stellt-reise-...rage/a-18819886
nem/fab (dpa, ap, rtr, KNA)

von esther10 02.11.2015 16:31

Montag, 2. November 2015
Der psychologische Krieg des Progressismus gegen die katholische Lehre


Seit fast zwei Jahren wird in der katholischen Kirche um die Zulassung von wiederverheirateten Geschiedenen, die Bewertung von Homosexualität und andere ähnlich gelagerte Themen gestritten.

Die Disputanten lassen sich im Wesentlichen in drei Lager aufteilen:

1. Die Progressisten, Reformisten oder Linkskatholiken. Diese fordern eine Änderung der Pastoral mit den oben genannten Gruppen. Doch inzwischen fordern sie auch eine Änderung der katholischen Ehe- und Sexuallehre.

Die wichtigsten Vertreter dieser Gruppe sind die Kardinäle Kasper, Marx, Baldisseri und eigentlich auch Kardinal Schönborn, obwohl ihn manche nicht zu dieser Gruppe zählen würden (doch seine Theologie ist noch progressistischer als die Kaspers, was wilde Ehen und sonstige Partnerschaftsformen angeht). Diese Gruppe ist eine Minderheit, vielleicht gehören 15 bis 20 Prozent des Weltepiskopats ihr an. Doch sie ist in den Medien stark präsent. Sie gibt die Diskussionsthemen vor.

2. Die zweite und bei weitem größte Gruppe besteht aus den Moderaten. Sie wollen sich zu polemischen Themen am liebsten gar nicht äußern und tun das nur, wenn es unbedingt notwendig ist.

3. Die dritte Gruppe besteht aus den Konservativen, die inzwischen auch Traditionalisten genannt werden. Sie verteidigen öffentlich die katholische Lehre und kämpfen gegen das Reformprogramm von Kardinal Kasper & Co.

Wichtigste Vertreter sind die Kardinäle Burke, Sarah, Erzbischof Gądecki usw. Man hielt diese Gruppe für recht klein, doch in der Familiensynode wurde klar, dass sie zahlenmäßig sogar größer ist, als die der Progressisten.

Die ganze Auseinandersetzung der letzten beiden Jahre bestand daraus, welche der kleinen Gruppen mehr Anhänger der Moderaten für sich gewinnen konnte.

Was ist die Strategie der Progressisten in dieser Auseinandersetzung?

Die Progressisten oder Reformisten veröffentlichen zwar sehr viele Bücher und Artikel. Die Publikationsarbeit ist allerdings nicht ihre wichtigste Waffe, denn in einer theologischen Auseinandersetzung mit den Konservativen, in der es um die richtigen Argumente geht, haben sie nur geringe Chancen. Ihre Publikationen sind in erster Linie Mitteilungen an die eigene Gefolgschaft.

Die wichtigste psychologische Waffe der Progressisten gegen die Konservativen ist die Verschleierung der Tatsache, dass es das Böse überhaupt gibt.

Wenn Personen sündigen, so tun sie es nicht unbedingt, weil sie eine Neigung zum Bösen haben, der sie nachgeben. Nein, sie sündigen, weil sie schlecht erzogen wurden, weil sie unter schwierigen Umständen leben, weil sie Not und Leiden im Leben erfahren haben usw. Aus diesen Gründen haben die Menschen falsche Entscheidungen gefällt. Sie taten das nicht so sehr aus Boshaftigkeit, sondern weil sie sich geirrt haben. Kurz: Die Sünde ist eigentlich eine falsche Entscheidung und keine willentliche Entscheidung zum Bösen.

In der Praxis wird dies mit Beispielen aus dem Alltag belegt, die geeignet sind, den Sentimentalismus bei den Menschen zu wecken. Prinzipien und Argumente der Vernunft, die typischerweise von der Fraktion der Konservativen verwendet werden, verlieren in dieser Gefühlsduselei an Kraft. Kardinal Schönborn von Wien beherrscht diese Strategie meisterhaft.

Diese Strategie der Progressisten, unterstützt durch die Medien, lässt die Konservativen in der Öffentlichkeit als hart und unbarmherzig erscheinen.

Auf diese Weise entsteht ein Paradox: Die Sünder sind eigentlich gar nicht böse und verdienen unser Mitgefühl. Die Konservativen, also diejenigen, die auf die Moral, auf die Prinzipien und auf Argumente der Vernunft pochen, das sind die wahren Bösen. Sie wollen den Menschen das Leben hart machen.

Diese Strategie wurde so weit getrieben, dass Kardinal Gerhard Müller, Präfekt der Glaubenskongregation, sich öffentlich beschwert hat, dass diejenigen, die heute die katholische Lehre verteidigen, als „Feinde des Papstes“ beschimpft werden.

Ein Höhepunkt der hier beschriebenen progressistischen Strategie ist das sogenannte Schuldbekenntnis der deutschsprachigen Gruppe auf der Synode: Diese Sprachgruppe bat um Verzeihung für die harte Sprache, die man im pastoralen Umgang mit wiederverheirateten Geschiedenen, alleinerziehenden Müttern, Homosexuellen usw. verwendet hat.

Eine solche Aussage kommt einer totalen moraltheologischen Entwaffnung gleich.


Doch das ist genau das, was der Progressismus anstrebt: Eine Kirche, in der Dogmen, Prinzipien und Argumente praktisch keine Rolle mehr spielen und in der diejenigen, die die Wahrheit verteidigen, dämonisiert werden.
http://mathias-von-gersdorff.blogspot.de/
Eingestellt von Mathias von Gersdorff um 11:14

von esther10 02.11.2015 16:15

Heute: Allerseelen


Allerseelen: Besuch auf dem Friedhof

02/11/2015 08:57SHARE:
Im Vatikan ist es ein Feiertag: Einen Tag nach dem Hochfest Allerheiligen feiert die Kirche Allerseelen. Die beiden Tage gehören inhaltlich eng zusammen, doch ihre Geschichte ist unterschiedlich verlaufen. Allerseelen wurde von Abt Odilo von Cluny 998 als Gedächtnistag aller verstorbenen Gläubigen eingeführt. Der Gedenktag breitete sich unter dem Einfluss der Reformbewegung von Cluny immer weiter aus und wurde seit dem 14. Jahrhundert auch in Rom begangen. Weist Allerheiligen auf die enge Verbundenheit aller Gläubigen untereinander, auch über den Tod hinaus, so führt Allerseelen diesen Gedanken weiter.

Dass Christen für ihre Verstorbenen beten und die Eucharistie feiern, ist schon seit dem 2. Jahrhundert bezeugt. Der Besuch auf dem Friedhof, das Schmücken der Gräber und die Kerzen sind österliche Zeichen des Lebens. Die Verbundenheit mit den Verstorbenen kommt in dem Wunsch zum Ausdruck, dass die Toten das ewige Leben bei Gott erlangen und in ihm die ewige Ruhe und den Frieden finden, die Christus schenkt.
(te deum maria laach/rv 02.11.2015 sk)

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