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NEUER BLOG von Esther

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von esther10 05.08.2015 07:46

Wie Don Bosco: Mit der Jugend, für die Jugend



4.500 Jugendliche feiern Don Boscos 200. Geburtstag
Von Redaktion
Wien, 4. August 2015 (ZENIT.org)
Rund 4.500 junge Menschen aus 50 Ländern werden ab Montag, dem 10. August 2015 zum internationalen Festival der Salesianischen Jugendbewegung in Turin erwartet. Höhepunkt ist die Festmesse zum 200. Geburtstag Don Boscos am Sonntag, dem 16. August.

Zu den 63 Teilnehmern aus Österreich kommen zahlreiche Europäer. Aber auch junge Leute aus Südafrika, Hong Kong, Indien, Mexiko, Uruguay und aus der Ukraine fahren in die Heimat Don Boscos, um gemeinsam zu sehen, wo vor 200 Jahren das weltweite Werk für Straßenkinder und junge Menschen in Not seinen Anfang genommen hat. Die Tage in Turin sind nicht nur ein internationales Jugendtreffen sondern auch eine Pilgerreise. So meint beispielsweise ein Salesianer aus Südkorea: „ Wir alle hoffen, dass die Erlebnisse in Turin ein Wendepunkt im Glaubensleben der Jugendlichen sein können.“

Die Salesianische Jugendbewegung in Österreich hat sich mit zwei Treffen auf die Begegnung in Turin vorbereitet: Spiele und Musik, Kreativität und Freude waren dabei wichtige Elemente. „Die Biographie Don Boscos hat die Jugendlichen besonders beeindruckt, vor allem sein Glaube und sein Einsatz für die jungen Menschen“, wie Pater Rudolf Osanger SDB erklärt. Was freut ihn als Verantwortlichen für Jugendpastoral besonders? „Unsere Gruppe ist sehr offen und zeigt die Bereitschaft, etwas zu lernen und selber mitzumachen. Die Gemeinschaft und die neuen Erfahrungen gefallen allen.“ Der internationale Austausch ist der österreichischen Gruppe wichtig und dabei die Hoffnung für gemeinsame künftige Projekte.
Einen Akzent hat Süditalien bereits gesetzt. Während ihrer Vorbereitung wurde die Hymne „Wir sind Don Bosco“ komponiert, die die Gruppe mit 200 Teilnehmern seither bei allen Treffen singt. Spätestens am 10. August werden Österreich und weitere 48 Nationen mitsingen gemäß dem Motto: „Wie Don Bosco: Mit der Jugend, für die Jugend.“

Don Bosco (1815-1888): Priester, Jugendapostel und Streetworker Gottes

Don Bosco war Jugendapostel, Pädagoge, Zauberkünstler, Schriftsteller, Sozialarbeiter, begeisterter Priester und Ordensgründer. In der italienischen Industriemetropole Turin begegnete er arbeitslosen und sozial entwurzelten Jugendlichen. Er holte sie von der Straße und nahm sie in seinem „Oratorium“, einem offenen Jugendzentrum, auf. Für die Erziehung von Kindern und Jugendlichen betrachtete er vier Elemente als wesentlich: Geborgenheit, Freizeit, Bildung und Glaube. Am 31. Jänner 1888 starb Johannes Bosco. Er wurde am 1. April 1934 heiliggesprochen und wird weltweit als Schutzpatron der Jugend verehrt.
Damit das Leben junger Menschen gelingt

Als zweitgrößte Ordensgemeinschaft der katholischen Kirche zählen die Salesianer Don Boscos heute 15.300 Mitglieder in 132 Ländern der Welt. Mit Maria Dominika Mazzarello (1837 – 1881) gründet er 1872 die Don Bosco Schwestern, die heute mit rund 13.000 Schwestern einen der größten katholischen Frauenorden der Welt bilden. Außer seiner eigenen Mutter, Mama Margareta Occhiena (1788– 1856), bezieht er zahlreiche Frauen und Männer als Lehrer, Ausbilder und Erzieher in sein Jugendwerk ein. Daraus erwächst seine Idee des „Salesianers in der Welt“, von der sich auch heute weltweit 35.000 Frauen und Männer in der Vereinigung der Salesianischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter begeistern lassen.

Das Anliegen Don Boscos, die jungen Menschen ernst zu nehmen, ihre Nöte und Bedürfnisse zu sehen, ihnen eine Stimme zu geben und eine Möglichkeit, ihr Leben selbst zu gestalten, ist auch heute wichtig. Die Salesianer Don Boscos und die Don Bosco Schwestern setzen sich zusammen mit ihren haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern weltweit an sozialen und humanitären Brennpunkten dafür ein, dass junge Menschen die Chance auf eine gute Zukunft bekommen.

von esther10 05.08.2015 00:58

Dienstag, 4. August 2015

Digitales Lernen in Kitas und Grundschulen schadet den Kindern
Warum Computer bis zum zwölften Lebensjahr tabu sein sollen.

Focus online vom 15.03.2015 berichtet: Aufwachsen ohne digitale Medien - das verlangen die Autoren eines neuen Buchs. Sie behaupten, digitales Lernen schade mehr, als dass es nütze.

Provokanter Titel: „Die Lüge der digitalen Bildung. Warum unsere Kinder das Lernen verlernen.“

Das Werk soll eine Debatte über den Einsatz von digitalen Medien in Kita, Schule und Uni auslösen, hoffen Lembke und sein Co-Autor Ingo Leipner. Ihr Grundsatz: „Computer sollten bis zum zwölften Lebensjahr tabu sein. Insbesondere kleine Kinder sind nicht in der Lage, virtuelle Signale vom Bildschirm zu verarbeiten.“

Keinerlei positive Lerneffekte

Gerald Lembke versichert dem Medium Computer „keinerlei positive Lerneffekte“. Er warnt gar, das Gerät fungiere oft nur als Substitut für Erlebnisse und Denkvorgänge. Lembke: „Das Reflektieren und Verarbeiten von Informationen muss ohne ihn passieren.“ Unter Entwicklungsbiologen und Neurowissenschaftlern sei es Konsens, dass „Computer weder die geistige noch die physische Entwicklung von Heranwachsenden fördern“.

Entschleunigung statt Elektronik. Die beiden Autoren fordern Zurückhaltung und führen Studien als Belege dafür an, dass „digitale Medien mit ihrer Geschwindigkeit, Reizüberflutung und Oberflächlichkeit Lernprozesse untergraben können“. Essenziell sei das unstrukturierte Spielen, nicht das herumtippen auf dem „ersten Lerncomputer“ oder der Fernsehkonsum. Mittlerweile hielten immer längere Bildschirmzeiten (199 Minuten pro Tag bei Sechs- bis 13-Jährigen) Kinder von realen Erfahrungen ab.

Zum Beispiel von der Natur. Laut einer aktuellen Umfrage im Auftrag der Deutschen Wildtier Stiftung sind die Hälfte der Kinder im Alter von vier bis zwölf Jahren noch nie auf einen Baum geklettert. Fast ein Viertel hat nie oder selten ein Tier in der Wildnis gesehen.
http://kultur-und-medien-online.blogspot...Medien+-+online)

von esther10 05.08.2015 00:57

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Wie man eine erfolgreiche Ehe führt



4. August 2015 by Papsttreuer 4 Comments
Entlarvter Kollektivismus: Die und wir
Kann einer, der erst acht Jahre verheiratet ist, einen Tipp für eine erfolgreiche Ehe geben?



100 Gründe, warum Ehen scheitern – irgendwie scheint es ein solches Werk, als Buch oder als Seminar, noch nicht zu geben, aber Gründe, warum eine Ehe scheitern kann, gibt es zuhauf. Und auch wenn man sich auf die Suche begibt, findet man Gründe. Für die Google-Suche „Warum Ehen scheitern“ erhält man nicht weniger als 118.000 Treffer. Dagegen „Warum Ehen gelingen“ – Tusch: 489.000 Ergebnisse! Die Suche nach dem gelingenden Rezept scheint umso wichtiger zu sein. Auch hier hilft eine kleine Google-Analyse: „Jede Ehe scheitert“ weist als Ergebnisse Berichte darüber aus, dass jede zweite oder jede dritte Ehe scheitert (mehr offenbar nicht, für weniger gibt es auch Quellen).

Wenn man gleichzeitig weiß, dass die meisten Menschen sich nichts mehr wünschen als eine stabile Beziehung voll Vertrauen, langfristig und als Basis einer Familie mit Kindern … da müsste doch die „Goldende Regel der Ehe“ reißenden Absatz finden. Tut sie aber in den meisten Fällen nicht. Da wird viel von der Partnerwahl gesprochen, davon, was Gleich sein sollte, davon, wo Differenzen okay sind, wie weit das Kennenlernen gehen sollte. Und es ist ja auch wahr:

Ein gläubiger Ehepartner zusammen mit einem Atheisten – das kann funktionieren, erscheint aber eher schwierig. Einfacher schon ein Bayern- und ein Schalke-Fan? Je nach Ausprägung der Fan-Kultur. Vertrauen ist wichtig, Eifersucht ist Gift. Gemeinsam reden muss man können – manche meinen auch, es sei wichtiger, schweigen zu können. Kommunikation auf „Augenhöhe“ wird jedenfalls hoch gepriesen. Den anderen, seine Vergangenheit, seine Macken und Vorzüge, seinen Hintergrund inklusive Familie, größere und vermeintlich kleinere Verletzungen, kennen – natürlich, das vermeidet Fallstricke.

Und trotzdem beobachte ich immer wieder Menschen, die vermeintlich gut zusammen passen, und trotzdem schlittert die Ehe oder die Beziehung in eine Krise. Kannten die sich nicht ausreichend? Waren die Grundlagen doch zu unterschiedlich? Oder war einer der beiden untreu? Was ich immer wieder höre: Sie war nicht gut für mich! Er hat mich ausgenutzt! Die Beziehung hat mir nichts mehr gebracht. Erschreckend dabei die Mitteilungswut von Menschen, deren Ehe bereits gescheitert ist, an junge Ehepartner: „Sieh zu, dass du nicht untergehst! Wichtig ist, dass dich der andere glücklich macht.“ Sollte man da nicht skeptisch werden, wenn solche Ratschläge von Menschen kommen, die bislang bewiesen haben, dass sie wissen, wie eine Ehe scheitert?

Stattdessen die Stille von Goldenen Hochzeitspaaren: Da schiebt in unserer Gemeinde ein älterer Herr, ich würde meinen sicher über 80, seine mittlerweise gehbehinderte Frau jeden Sonntag in die Kirche. Da sieht man den alten Mann, der seiner Frau Blumen kauft. Da hilft die ältere Dame ihrem etwas tüddeligen Mann bei der Auswahl aus der Speisenkarte. Irgendwas machen die richtig, haben die über Jahrzehnte richtig gemacht – aber was?

Vielleicht liegt des Rätsels Lösung ja genau in dem Beobachteten: Diejenigen, deren Ehe gescheitert sind, achten darauf, nicht zu kurz zu kommen. Die entscheidende Frage ist: Ist sie/er gut für mich? Und was soll das Gute dann sein? Das gute Gefühl, geliebt zu werden? Glücklich sein? Unterstützung in schwierigen Lebenssituationen? Und wenn das, aus welchem Grund auch immer, nicht mehr geht? Wenn sich meine Wünsche und Vorstellungen ändern – dann wechsele ich den Partner?

Dagegen die „Erfolgreichen“: Sie kümmern sich um den Partner, aufopferungsvoll, auch ohne Aussicht auf Ausgleich. Die entscheidende Frage: Was kann ich tun, was gut für sie/ihn ist?

Das ist ein Paradigmenwechsel weg vom Erfolg hin zum Dienen! Ein unglaublich unbeliebtes Wort. Und doch – sogar biblisch zu begründen (Epheser 5,21-26):

Einer ordne sich dem andern unter in der gemeinsamen Ehrfurcht vor Christus. Ihr Frauen, ordnet euch euren Männern unter wie dem Herrn (Christus); denn der Mann ist das Haupt der Frau, wie auch Christus das Haupt der Kirche ist; er hat sie gerettet, denn sie ist sein Leib. Wie aber die Kirche sich Christus unterordnet, sollen sich die Frauen in allem den Männern unterordnen. Ihr Männer, liebt eure Frauen, wie Christus die Kirche geliebt und sich für sie hingegeben hat, um sie im Wasser und durch das Wort rein und heilig zu machen.

Wer jetzt als Mann seine Frau anstupst und sagt „Siehste!“, der hat nichts davon verstanden, was Paulus hier meint, und was die Jünger von Jesus gelernt haben (Markus 10,42-45):

Ihr wisst, dass die, die als Herrscher gelten, ihre Völker unterdrücken und die Mächtigen ihre Macht über die Menschen missbrauchen. Bei euch aber soll es nicht so sein, sondern wer bei euch groß sein will, der soll euer Diener sein, und wer bei euch der Erste sein will, soll der Sklave aller sein. Denn auch der Menschensohn ist nicht gekommen, um sich dienen zu lassen, sondern um zu dienen und sein Leben hinzugeben als Lösegeld für viele.

Das bezieht sich zwar nicht direkt auf die Ehe und Familie, doch aber auf das Verhältnis von Jesus zu seinen Jüngern und der Kirche, wie es im Text von Paulus wiedergegeben ist.

Dem anderen, vor allem dem Ehepartner zu dienen – so geht das, das ist wirkliche Liebe. Sich selbst dienen zu lassen, zu schauen wo ich bleibe, „netto“ mit einem Plus aus der Beziehung hervorgehen zu wollen – das ist der Garant für eine scheiternde Beziehung.

Aber immer den anderen im Blick haben, nur sein Wohl, auch sein Seelenheil anzustreben – geht das denn? Ich kann nur für mich sprechen: Nein, mir gelingt das jedenfalls nicht. Es hat aber auch niemand gesagt, dass es immer einfach wäre, eine Ehe zu führen. Aber immer dann, wenn es scheint, dass Streitigkeiten eskalieren, immer wenn es scheint, dass eine Diskussion fruchtlos verläuft, immer dann, wenn wir in eine Sackgasse geraten, bemerke ich spätestens hinterher, dass ich wieder zu sehr „bei mir“ war, meinen Erfolg gesucht habe, meine Vorstellung durchsetzen wollte.

Aber läuft man da nicht Gefahr, ausgenutzt zu werden? Gegenfrage: Warum haben Sie geheiratet oder wollen heiraten? Reicht das Vertrauen nicht mal so weit, dass Sie Angst davor haben, ihren Partner wirklich zu lieben? Liebe macht verletzlich, Liebe ist kein gegenseitiges Geschäft, Liebe lebt von der „Vorleistung“ ohne Garantie der Gegenleistung – eigentlich nicht mal dem Wunsch danach. Sollte man in einer Beziehung merken, dass man tatsächlich ausgenutzt wird, der andere einen eben nicht liebt, dann sind Konsequenzen notwendig. Das muss nicht direkt eine Trennung sein, vielleicht beruht das Gefühl, ausgenutzt zu werden auch nur auf einem Missverständnis. Aber in einer Ehe sind wir hoffentlich schon einen Schritt weiter: Das Vertrauen ist da und auch begründet – was sollte uns da noch in der Freigiebigkeit begrenzen?

Natürlich werde ich immer auch darauf hinweisen, dass es Gott selbst ist, der eine Ehe gelingen lässt, dessen Unterstützung wir brauchen. Es gibt offenbar Paare, die lange Jahre sehr glücklich miteinander leben, ohne das Gott in ihrem Leben eine Rolle spielt. Wie das geht? Ich habe keine Ahnung! Aber vielleicht ist es diese Zentrierung auf den anderen, die auch dort gelebt wird, unabhängig vom Glauben?

Wie dem auch sei: Wenn mich jemand fragen sollte, was – unabhängig vom Glauben – DER Erfolgsfaktor einer guten Ehe ist, dann wäre ich sehr sicher mit einem Motto: Du statt ich!
http://papsttreuerblog.de/2015/08/04/wie...che-ehe-fuehrt/

von esther10 05.08.2015 00:56

05.08.2015 15:30


„Wo war Jesus? – An eurer Seite!“
Der 6. August 2014 hat die Kirche im Irak für immer verändert. Seither leben über 120 000 Christen als Flüchtlinge inner- und außerhalb des Landes. Niemand weiß, wie lange noch. Von Oliver Maksan
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Leben noch immer unter erschwerten Umständen: Christliche Flüchtlinge aus der Ninive-Ebene in einem Lager in Erbil.
Foto: Maksan
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Erbil (DT) Sengende Hitze sucht den Irak dieser Tage unbarmherzig heim. In Bagdad haben die Menschen wegen des Strommangels demonstriert. Sie machen die Korruption dafür verantwortlich. Die Regierung hat in der Folge einige Tage für arbeitsfrei erklärt. Die Temperaturen erinnern nur zu sehr an den 6. August 2014 und das Geschehen in der Ninive-Ebene im Norden des Landes. 50 Grad heiß kann sich die Luft im Sommer dort aufheizen. Auch nachts fällt das Thermometer dann nicht unter dreißig Grad. Die Luft am Horizont des weiten, von verbranntem Gras geprägten Landes flirrt und tanzt.

Es waren dramatische Szenen, die sich damals unter diesen widrigen Umständen abspielten. Panisch flohen die Menschen aus den christlichen Orten der Ninive-Ebene um Mossul vor den vorrückenden Dschihadisten des „Islamischen Staats“. Betroffene erinnern sich, wie sich am Morgen des 6. August der Artilleriebeschuss von Karakosch verstärkte und immer näher kam. Drei Christen kamen dabei in der ehemals größten christlichen Stadt des Irak ums Leben, unter ihnen ein sechzehnjähriges Mädchen. Sie hatte sich erst kurz zuvor verlobt. Viele Menschen begannen schon da, die Stadt mit ihren vielen Kirchen zu verlassen. Als aber dann später die Peschmerga, die kurdischen Kämpfer, abzogen, brach die blanke Panik unter den Menschen aus. Sie wussten: Nichts steht mehr zwischen ihnen und den Kriegern des Kalifats. Bis zuletzt hatten sie sich auf die Zusagen der Kurden verlassen, sie zu schützen. Zehntausende begannen, Karakosch und zahlreiche andere Dörfer und Städtchen der Ebene zu verlassen. Manche rannten aus Angst um ihr Leben einfach los. Andere quetschten sich in überfüllte Autos. Im Schneckentempo nur ging es voran. Denn die Peschmerga kontrollierten akribisch, wer ihre Checkpoints passieren wollte. Die Furcht, dass sich IS-Terrorosten unter die Flüchtenden mischen würden, war zu groß. Viele waren immer noch unterwegs, als die sengende Hitze des 7. August einsetzte.

Sana half den christlichen Flüchtlingen von der ersten Stunde an. Die junge Frau arbeitet für die chaldäische Diözese Erbil. „Ich habe in den Nachrichten vom Vorrücken des IS in Richtung der christlichen Orte gehört. Und dann kamen ja auch schon die ersten Flüchtlinge hier bei uns an. Im Laufe der Nacht und am anderen Morgen wurden es immer mehr.“ Sana half wie viele junge Leute aus Erbil sofort, die Neuankömmlinge zu versorgen. „Es war schlimm, die Menschen so zu sehen. Sie hatten teilweise ja buchstäblich nichts dabei. Sie sind panisch geflüchtet. Sie dachten, IS holt sie ein. Manche fuhren von Karakosch nach Erbil zwölf Stunden und mehr, weil die Wege so überfüllt waren. Normalerweise ist es nicht weit.“ An ihre Gefühle von damals kann sie sich ein Jahr später nicht mehr recht erinnern. Sie selber habe gar keine Zeit zum Nachdenken gehabt. „Wir haben einfach nur geholfen. Zwölf Stunden am Tag und mehr, oft bis spät in die Nacht, haben wir gearbeitet. Diese Tage sind mir unvergesslich.“

Wenn sie heute zurückblicke, wundere sie sich, wo all die vielen tausend Menschen hin sind, die im August nach Erbil geflüchtet waren. „Als die Menschen hier ankamen, haben sie auf dem bloßen Boden geschlafen. Und jetzt hat jeder eine Wohnung oder wenigstens einen Wohncaravan. Es ist viel passiert.“ Aber natürlich sei das Leben für die Menschen nicht leicht. „Sie dachten anfangs ja, dass sie nur wenige Tage oder Wochen hier bleiben müssten.“

Schon einmal waren die Einwohner von Karakosch ja im Juni vergangenen Jahres vor den Kämpfen zwischen dem „Islamischen Staat“ und den Peschmerga nach Erbil geflohen, dann aber schnell wieder in ihre Häuser zurückgekehrt. Sie glaubten, dass es diesmal ähnlich sein würde. Doch ein Jahr später hofft niemand mehr auf eine rasche Rückkehr. „Als die Menschen erst einen Monat, dann zwei Monate, dann drei Monate hier waren, da war ihnen klar, dass es wohl länger dauern würde“, sagt Sana. „Viele haben gar keine Hoffnung mehr, dass sie zurückkönnen.“ Tröstlich, so Sana, seien ihr angesichts der Not auch ein Jahr später noch Worte des Bischofs von Erbil. „In einer Predigt antwortete er auf die zornige Frage der Menschen, wo Jesus in diesen Tagen des August war: Jesus floh mit euch. Er lief an eurer Seite. Nur deshalb seid ihr noch am Leben.“

Das sieht auch Pater Douglas Bazi so. Der Priester aus Bagdad leitet das Mar Elia Centre in Erbil. Anfangs lebten hier 240 Familien. Jetzt sind es nur noch etwa 130. Einige sind ins Ausland gegangen. Die meisten aber haben eigene Wohnungen bezogen. „Ich war geschockt, als ich letzten August die Massen von Flüchtlingen sah“, erinnert sich der Priester. Schnell begann der dynamische Mann aber, Hilfe zu organisieren. Auf dem Gebiet seiner Kirche Mar Elia entstand ein Flüchtlingslager. Pater Douglas wollte allerdings nicht nur das nötigste zum Leben anbieten. „Ich habe als Seminarist in den neunziger Jahren geholfen, Lebensmittel und Medizin an die Menschen zu verteilen, die unter dem internationalen Embargo des Irak litten. Das waren schlimme Zeiten. Diesmal wollte ich den Menschen nicht nur Brot und ein Dach über dem Kopf geben, sondern ihnen helfen, ihre Zeit sinnvoll zu nutzen.“ Besonders konzentriert er sich dabei auf die Kinder und Jugendlichen. Sie können Instrumente, Sprachen wie Englisch und Französisch und den Umgang mit dem Computer lernen. „Ich habe sofort damit begonnen. Viele meinten, ich spinne. Die Kinder brauchen Essen und du gibst ihnen Bücher, meinten manche meiner Mitbrüder. Ich habe deshalb an mir selbst gezweifelt. Aber mittlerweile sehe ich, dass es richtig war. Man muss positiv sein und versuchen, die Zeit zu nutzen. Angst macht mir aber, dass die Kinder immer fragen, was als nächstes kommt. Ich weiß es bald selbst nicht mehr.“

Den traurigen Jahrestag begeht Pater Douglas mit einer Messe. In ihr sollen Trauer über das Geschehene, aber auch Dankbarkeit dafür, noch am Leben zu sein, Platz haben. „Zusammen mit Jugendlichen aus unserem Zentrum haben wir auch ein kleines Musikvideo gedreht. Es ist eine Hymne aus unserer Liturgie. Darin bitten wir Gott um seinen Beistand. In diesem Jahr gedenken wir Chaldäer ja nicht nur der schlimmen Geschehnisse vom letzten Jahr, sondern auch des Genozids an unserem Volk vor hundert Jahren durch Türken und Kurden. „101“ ist deshalb unser Logo geworden. Daneben ist ein blutiger Handabdruck zu sehen. Er soll bedeuten: Genug. Wir irakische Christen haben genug gelitten. Wer heute im Irak um die vierzig und jünger ist, hat ja eigentlich nie Frieden erlebt. In den Achtzigern gab es den brutalen Krieg mit dem Iran. Er dauerte acht Jahre. Dann kam der Golfkrieg von 1991. 2003 dann kamen die Amerikaner erneut. Und seither kommt unser Land nicht mehr zur Ruhe.“

Das Oberhaupt der chaldäischen Kirche, Patriarch Louis Raphael I. Sako, weiß um die sich neigenden Kräfte seiner Herde. Zum Jahrestag der Flucht hat er die Christen der Welt aufgerufen, sich mit den irakischen Christen im Gebet zu vereinen. In einem von ihm verfassten Gebet zum 6. August heißt es: „Stärke das Vertrauen in uns und gib uns die Kraft, diesem Sturm zu widerstehen

von esther10 05.08.2015 00:54



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Jüdischer Verleger rettet Christen in Syrien

Das Ziel von Sir Arthur George Weidenfeld ist, 2.000 Familien außer Landes zu fliegen
Von Dr. Edith Breburda
Rom, 4. August 2015 (ZENIT.org)

Das Christentum, das seine Wiege im Nahen Osten rühmen darf, ist im Begriff, aus der gesamten Region zu verschwinden. Die Ägyptischen Kopten mögen zwar eine Atempause unter ihrem neuen Präsidenten Abdel Fatah al-Sissi gefunden haben. Aber nach den Repressalien unter der früheren Regierung der Muslimbrüder ist den Kopten nur zu bewusst, wie prekär ihre Existenz im mehrheitlich muslimischen Ägypten auch in Zukunft bleibt.

In anderen Ländern des Nahen Ostens stellt sich die Situation weitaus dramatischer dar. Einundzwanzig Kopten wurden von der fanatischen IS-Terrormiliz in Libyen aufgrund ihrer Religionszugehörigkeit enthauptet. In großen Teilen von Syrien, in denen der Islamische Staat die Kontrolle übernommen hat, sind die Folgen für die Christen schrecklich – Tod, Gewalt oder Versklavung. Es ist die Rede von unbeschreiblichen Massakern wie der Kreuzigung, die auch vor Minderjährigen nicht halt mache.

Die Angst vor dem IS, aber einfach auch nur die Verschlechterung der Lebensbedingungen, hat viele Christen gezwungen, ihre Heimat zu verlassen. Das betrifft selbst den „friedlichen“ Libanon, wo konfessionelle Parität von der Verfassung garantiert wird. Während die libanesischen Christen noch vor 60 Jahren mehr als die Hälfte der Bevölkerung ausmachten, werden sie jetzt auf etwa ein Drittel geschätzt. In Bethlehem beispielsweise hat die Zahl der Christen unter der Palästinensischen Autonomiebehörde um die Hälfte abgenommen.

Am meisten gefährdet sind die Christen in dem vom Bürgerkrieg zerrissenen Syrien. Vor vier Jahren lebten dort noch rund 1,1 Millionen. Mittlerweile sind 700.000 von ihnen geflohen.

Viele von denen, die im Land verblieben sind, und das sind meistens die Mittellosen, stehen unter der radikal-islamistischen Herrschaft im Norden des Landes. Ihre Zukunft, so wie auch die Zukunft des Christentums des Nahen Ostens allgemein, wird durch den Iran, die Hisbollah, den Islamischen Staat, die Nusra-Front und andere fanatische lokale Gruppierungen und von regionalen Mächten bestimmt werden.

Viele finden es unbegreiflich, wie der Westen angesichts dieser dramatischen Situation tatenlos zusehen kann. Natürlich ist dem Problem der Ausbreitung des Islamismus und damit der Christenfeindlichkeit nicht allein mit militärischen Interventionen beizukommen. Dennoch gibt es auch Beispiele dafür, was auf einer begrenzten Skala als Hilfemaßnahme getan werden könnte. Vor drei Wochen wurden 150 syrische Christen nach Polen ausgeflogen, wo sie als politische Flüchtlinge aufgenommen wurden.

Der Weidenfeld-Fond ermöglichte den Flug und unterstützt die Familien so lange, bis sie finanziell auf eigenen Beinen stehen.

Die Person, die hinter dem Fond steht ist der mittlerweile 95 Jahre alte Sir Arthur George Weidenfeld, ein aus Österreich stammender Jude, der den Holocaust überlebte. Der Philanthrop, Verleger, Gründer des Institute for Strategic Dialogue und ehemaliger Berater des israelischen Präsidenten Chaim Weizmann, will den Christen im Nahen Osten helfen.

Weidenfeld weiß natürlich, dass die Anzahl der bisher mit Hilfe seines Fonds geretteten Christen bedauerlich klein ist. Sein Ziel ist es, 2.000 Familien außer Landes zu fliegen. Angesichts der bisher 230.000 Toten des syrischen Bürgerkriegs und den 11 Millionen vertriebenen Bewohnern mag dies ein Tropfen auf dem heißen Stein sein. Aber es sind Menschenleben, die gerettet werden. Und für Weidenfeld zählt nur das.

Die Tatsache, dass sich seine Aktionen nur auf Christen beschränken, hat Kritik von Seiten der US-Regierung hervorgerufen. Sie lehnt eine Unterstützung ab, da andere bedrohte Minderheiten wie Jesiden, Drusen oder Schiiten nicht in das Rettungsprogramm einbezogen werden. Weidenfeld sagte, für ihn sei die Ablehnung nicht nachvollziehbar. Nur weil er nicht allen Gruppen helfen kann, wird er für den Versuch, etwas zu tun, kritisiert.

Sein Wunsch, insbesondere Christen zu retten ist in seiner Lebensgeschichte begründet. Kurz vor Kriegsbeginn, im Jahr 1938, wurde er mit einem Kindertransport von Wien nach London gebracht, wo ihn Christen aufnahmen und für ihn gesorgt haben. Das hat er nie vergessen. Mit seinem Rettungsfond versucht er, die Barmherzigkeit zurückzugeben, die er vor 77 Jahren von Christen erfahren hat und die ihm vor dem Tode bewahrte.

Die Rettungsaktionen werden in Zusammenarbeit mit dem Jüdischen Nationalfond und dem christlichen Barnabas Fond koordiniert. Unter großer Geheimhaltung wurden die ersten 150 Männer, Frauen und Kinder aus ihren Häusern im IS-Gebiet nach Beirut gebracht und von dort aus nach Warschau geflogen. „Die erste Herausforderung besteht darin, die Familien im Bürgerkriegsgebiet überhaupt ausfindig zu machen, da sich viele versteckt halten. Und die zweite Herausforderung ist, ein Land zu finden, das sie aufnimmt“, sagte Weidenfeld.

von esther10 05.08.2015 00:51

Wenn man auch selbst dem Staat und der Politik skeptisch gegenüber steht – Was lernen eigentlich unsere Kinder heute?

Dies ist erst der zwölfte „Link der Woche“ und schon eine Wiederholung? Ist das Internet schon abgesucht, in der Blogosphäre nichts Neues mehr zu finden? Natürlich nicht, aber eine dreiteilige Serie von Susanne Kablitz, von der ich Ende Mai schon mal einen Beitrag hier vorgestellt habe, wollte ich meinen Lesern nicht aus Proporzgründen vorenthalten. Darin geht es um imaginäre Schullektionen: Ein Lehrer, der den Schülern beizubringen versucht, wie das Geld- und Finanzsystem funktioniert und warum es das „intelligenteste Sklavensystem, das es jemals gab“ ist.

Die Beschreibungen zu den Fallstricken dessen, was wir heute unter Geld verstehen – ungedeckte Scheine oder gar Buchgeld, hinter dem kein realer Gegenwert steht, außer einem diffusen Wertversprechen des Staates, der aber immer mehr Schulden macht – und dessen Zusammenhang mit dem System des Fractional Reserve Banking und unterschiedlicher Finanzinstrumente ist dabei nur ein Teil dessen, was mich an dem Beitrag begeistert hat. Denn selbstverständlich müssen wir alle davon ausgehen, dass unsere Kinder so etwas in der Schule gerade nicht lernen, sondern Gefahr laufen, vom „Fiat Money“ und staatlicher Schuldenpolitik als alternativloser Handlungsmaxime überzeugt zu werden. So wie der Keynesianismus – zu meiner Schul- und Ausbildungszeit noch einigermaßen kritisch gesehen – heute fröhliche Urständ feiert, ist die Hoffnung nur gering, dass irgendein nicht in der freien Wirtschaft erfahrener Lehrer auf den Gedanken kommt, dieses System in Frage zu stellen.

Aber was würde passieren, wenn doch? Wie würden Eltern reagieren, wenn ihren Kindern die Vorzüge des freien Marktes nahegebracht würden, wenn man ihnen verdeutlichte, dass das staatliche Finanzsystem auf Sand gebaut ist, wenn man ihnen beibrächte, dass wir es heute in der Tat um ein Sklavensystem und nicht mit „Raubtierkapitalismus“ zu tun haben? Wie würden wohl die meisten Eltern reagieren? Susanne Kablitz sieht das in ihrer kleinen Geschichte eher pessimistisch. Die abschließenden Zitate der gegen die Lehrinhalte protestierenden Eltern möchte ich hier darum auszugsweise zitieren. Vermutlich wird diese Sätze niemand unterschreiben … aber wir bestätigen sie jeden Tag, wenn wir unsere Kindern unwidersprochen einem Schulsysten aussetzen, das sie systematisch hinters Licht führt:

[Unsere Kinder] sollen „verdammt nochmal“ begreifen, dass wenn wir endlich alle gleich sind, Frieden auf der Welt herrscht.Sie sollen verlernen, dass es wunderbar sein kann, wenn man besser ist als jemand anderes. Sie sollen verlernen, dass es bitter sein kann, wenn man jemand anderem unterliegt. Sie sollen verlernen, was Begeisterung, Kreativität und Einsatz ist. Sie sollen verlernen, dass Erfolg und auch Misserfolg Eigenverantwortung bedeutet. Sie sollen verlernen, dass es sich lohnt, für etwas zu kämpfen. Sie sollen verlernen, dass eine Niederlage zum Leben gehört.

Sie sollen verlernen, dass Fehlverhalten zu negativen Konsequenzen führen kann. Sie sollen verlernen, dass das Leben Höhen und Tiefen hat. Sie sollen verlernen, dass Diebstahl unmoralisch ist, wenn der Staat diesen an seinen Bürgern begeht. Sie sollen verlernen, dass man für seinen Lebensunterhalt selbst aufzukommen hat. Sie sollen verlernen, dass man sich nur auf die Hilfe der Gesellschaft verlassen sollte, wenn man sie wirklich braucht.

Sie sollen all das verlernen, was wir erfahren haben. Und sie sollen verlernen, dass es unnötig ist, sich gegenüber dem Staat und dem Schuldgeldsystem so zu versklaven wie wir das getan haben und noch immer tun!

Und vor allem – sie sollen verlernen, wie es ist, ein Mensch zu sein!“

Lieber Lehrer, haben Sie uns verstanden?

Ist das zu pessimistisch gedacht? Wann haben Sie das letzte mal im Fernsehen einen Beitrag gesehen, der unser Geldsystem im Grundsatz in Frage stellt und Verbesserungen nicht nur in Richtung mehr Sozialismus vorschlägt? Wann haben Sie in sogenannten Mainstreammedien mal etwas von der Österreichischen Schule der Nationalökonomie oder von Ludiwg von Mises gelesen oder gesehen? Wann hat das letzte mal ein Nachrichtenkommentator statt auf Unternehmen und das böse Kapital zu schimpfen mal die freie Marktwirtschaft gefordert? Man kann die Thesen des Lehrers bei Susanne Kablitz für falsch halten, aber dass sie medial gar nicht mehr vorkommen, nicht in den Schulen zumindest vorgestellt geschweige denn gelehrt werden, diese grundvernünftigen Ansätze heute flächendeckend als „rechts“ und unmoralisch gelten, muss einen skeptisch stimmen.

Wie Sie als Eltern darauf reagieren wollen, überlasse ich gerne Ihnen – aber hoffentlich finden Sie sich nicht in den Äußerungen der Eltern wieder, die doch für ihre Kinder auch nur das Beste wollen!

Die Beiträge der Serie „Das intelligenteste Sklavensystem, das es jemals gab!“ von Susanne Kablitz sind am 26., 27. und 28.07.2015 auf dem Blog „freiraum – Das Magazin für klassischen Liberalismus“ erschienen. Frau Kablitz hat mir freundlicherweise erlaubt, die drei Teile in einer Datei für meine Leser zusammenzufassen:
http://papsttreuerblog.de/2015/07/31/lin...-es-jemals-gab/

*
http://papsttreuerblog.de/2015/07/31/pfa...-zum-verwirrer/

von esther10 05.08.2015 00:48

Keine Abstriche von der kirchlichen Lehre“ – Kardinal Müller zu Bischofssynode,

http://www.katholisch.de/aktuelles/aktue...rchlichen-lehre


Kardinal Gerhard Müller
(Rom) Bei der Bischofssynode im Herbst werde es „keine Abstriche von der kirchlichen Lehre“ geben. Dies bekräftigte Kardinal Gerhard Müller, der Präfekt der Glaubenskongregation. Es seien pastorale Wege zu suchen, um Personen in schwierigen Situationen stärker in die Gemeinschaft zu integrieren. Während es, so der Kardinal, zur Piusbruderschaft derzeit keine „substantiellen Neuigkeiten“ gebe, werde es im Herbst eine Entscheidung zu Medjugorje geben. Katholisch.de, das Medienportal der Deutschen Bischofskonferenz veröffentlichte gestern ein Interview mit dem Kardinal.
Erneuerung und Vertiefung der Ehevorbereitung notwendig

Mit Blick auf die Bischofssynode über Ehe und Familie betonte der deutsche Kardinal, daß die Kirche „den Menschen, auch den Katholiken, helfen“ müsse, „neu zu verstehen, welchen Sinn es hat, eine Ehe einzugehen und sich so, auch öffentlich, an einen Menschen zu binden“. Während sich die Diskussion bisher vor allem um das „Scheitern“ von Ehen drehte, hob Kardinal Müller die Notwendigkeit „einer Erneuerung und Vertiefung“ der Ehevorbereitung hervor.
Der Kardinal bestätigte zudem, daß sich die „ordentliche Vollversammlung“ der Glaubenskongregation „im Herbst“ mit Medjugorje befassen werde: „Die Stellungnahme der Kongregation wird dann dem Heiligen Vater zur weiteren Entscheidung vorgelegt.“
Verschiedene Begegnungen mit Piusbruderschaft, „die das gegenseitige Vertrauen stärken sollten“

Auf die Frage, ob die „Einigungsbemühungen ausgesetzt oder verschoben“ worden seien, weil es „in jüngster Zeit“ um die Priesterbruderschaft St. Pius X. „auffallend still geworden“ sei, sagte Kardinal Müller, daß es „in dieser Frage keine substantiellen Neuigkeiten“ gebe. „Der Heilige Vater möchte, daß wir am Ball bleiben: ‚mit Entschiedenheit und Geduld‘“. In den „vergangenen Monaten“, habe es „Begegnungen verschiedener Art gegeben, die das gegenseitige Vertrauen stärken sollten“. Als „Voraussetzung für eine volle Versöhnung“ nannte der Kardinal erneut „die Unterzeichnung einer lehrmäßigen Präambel, um die volle Übereinstimmung in den wesentlichen Glaubensfragen zu garantieren“. Die Antwort des Glaubenspräfekten läßt vermuten, daß es sich dabei nicht zwingend um die Präambel von 2012 handeln müsse.
Die jüngste Lateinamerika-Reise von Papst Franziskus habe gezeigt, „dass sich die Kirche für eine authentische Befreiungstheologie einsetzen muss“. Er, Müller, arbeite „seit vielen Jahren im Einklang mit der Instruktion der Glaubenskongregation“, mit der in den 1980er Jahren die marxistische Befreiungstheologie verurteilt wurde, „für eine solche Theologie, die nicht ideologisch ausgerichtet ist, sondern das Wohl der Menschen und der Gesellschaft vor Augen“ habe. Die Wahl von Papst Franziskus auf den Stuhl Petri sei „ein Zeichen der Vorsehung“, da die Mehrheit der Katholiken heute in Lateinamerika lebe. „Papst Franziskus hat die Gläubigen auf seiner Reise vom Evangelium her gestärkt und ermutigt und die Völker dort zu einem friedlichen und gerechteren Miteinander aufgerufen. Das ist ein Gebot der Stunde“, so Müller.
„Treue zum Papst mein Leben lang ein Herzensanliegen“

Auf seine Aussage angesprochen, es bestehe die Notwendigkeit, das Pontifikat von Papst Franziskus „theologisch zu strukturieren“, bekräftigte der Kardinal „die spezifische Aufgabe der Kongregation für die Glaubenslehre. Sie hat die Glaubens- und Sittenlehre in der ganzen katholischen Kirche im Auftrag des Papstes zu fördern und zu schützen.“ Zu seinem persönlichen Verhältnis zum amtierenden Papst sagte Kardinal Müller: „Persönlich ist mir die Treue zum Papst mein Leben lang ein Herzensanliegen gewesen.“
Zur Öko-Enzyklika Laudato Si angesprochen, sagte Müller, dem Papst „sehr dankbar für die Enzyklika“ zu sein. Das Dokument habe eine „sehr starke sozialethische Komponente“ und führe „die Tradition der Sozialenzykliken“ weiter. Ihm „scheint“, daß es dem Papst darum gehe, „die Augen aller Menschen guten Willens für die Problematik der Umwelt- und der Humanökologie zu öffnen und den Dialog untereinander auf allen Ebenen zu fördern.“
Zu den umstrittenen Themen der Zulassung wiederverheiratet Geschiedener und der Anerkennung der Homosexualität, mit denen sich die Bischofssynode im kommenden Oktober befassen werde, sagte Kardinal Müller: „Hier steht die Synode vor der Herausforderung, pastorale Wege einer stärkeren Integration in die Gemeinschaft zu finden, ohne Abstriche vom Wort Jesu und der darauf aufbauenden kirchlichen Lehre zu machen. Für die Zukunft der Kirche und der Gesellschaft ist die Familie von unersetzlicher Bedeutung.“
Text: Giuseppe Nardi

http://neu.medjugorje.de/

von esther10 05.08.2015 00:47

Ludwigsburg

Mutmaßlicher IS-Terrorist festgenommen
Franz Feyder, 05.08.2015 12:53 Uhr

Baden-Württembergs Polizei ist ein wichtiger Schlag gegen ein spanisches Rekrutierungsnetzwerk der Terrorgruppe „Islamischer Staat“ (IS) gelungen – in einem Asylheim in Ludwigsburg.


Spezialkräfte der Polizei haben in Ludwigsburg einen mutmaßlichen IS-Terroristen festgenommen (Symbolbild)Foto: dpa

Ludwigsburg - In einer Asylunterkunft im Kreis Ludwigsburg ist ein mutmaßlicher Unterstützer des „Islamischen Staats“ (IS) festgenommen worden. Der 21-jährige Marokkaner stehe unter Terrorverdacht, teilten die Generalstaatsanwaltschaft Stuttgart und das Landeskriminalamt (LKA) am Mittwoch mit. Nach Angaben der Ermittler war er unter falscher Identität als Asylbewerber im Kreis Ludwigsburg untergetaucht. Spanische Ermittlungsrichter suchten den Nordafrikaner mit europäischem Haftbefehl.

Die Ankläger verdächtigen den Mann, gemeinsam mit einer spanischen Konvertitin in Westeuropa Muslime für den bewaffneten Kampf des „Islamischen Staats“ angeworben zu haben. Das Paar hätte, sagte ein Sprecher des spanischen Justizministeriums den Stuttgarter Nachrichten, gemeinsam mit weiteren Verdächtigen die Kriegswilligen zunächst auf die spanische Insel Lanzarote gelotst. Von dort aus seien die Dschihadisten nach Syrien sowie in den Irak weitergereist. Zudem habe der jetzt in Ludwigsburg Verhaftete in sozialen Netzwerken mit Terroranschlägen gegen Spanien oder spanische Einrichtungen gedroht.

Die Festnahme beruhe auf einer engen Kooperation mit den Behörden in Spanien und tagelangen Observationen in Deutschland, sagte ein LKA-Sprecher.

Nach den Erkenntnissen der baden-württembergischen LKAler war der Marokkaner mit falscher Identität Mitte Juli nach Deutschland eingereist und hatte hier um Asyl gebeten. Über einen Auslieferungshaftbefehl müsse das Oberlandesgericht entscheiden, hieß es. Die letzte Entscheidung über eine Auslieferung an Spanien treffe dann wieder die Generalstaatsanwaltschaft – was mehrere Wochen dauern könne.
http://www.stuttgarter-nachrichten.de/in...04fd970efb.html

von esther10 05.08.2015 00:45

Mittwoch, 5. August 2015
Familiensynode: Marx & Co. erhalten Rückendeckung



Die ramponierte und isolierte deutsche Delegation für die Bischofssynode – wohl die liberalste aus der ganzen Welt – bekommt nun Unterstützung von liberalen, aber weniger in der Öffentlichkeit beschädigten Bischöfe.

Der Bischof von Leiria–Fátima, António Marto, hat sich als Kasper-Anhänger bekannt.

Dadurch geriet er Ende Juli bei einem Treffen der portugiesischen Bischofskonferenz in einer Polemik mit dem Patriarchen von Lissabon, Kardinal Manuel Clemente. Laut Presseberichten konnte sich schließlich Kardinal Clemente mit seiner Position durchsetzen. Dennoch wurde mit Erstaunen konstatiert, wie gespalten der portugiesische Episkopat in der Frage der wiederverheirateten Geschiedenen ist.

Währenddessen bereitet das liberale Lager eine Tagung in Rom für den 10.-12. September 2015 vor, die sich mit den Themen der Familiensynode in diesem Herbst befassen soll.

Diesmal aber nicht von den Deutschen, Schweizern und Franzosen organisiert. Diese hatten Ende Mai 2015 eine ähnliche Tagung einberufen und gestaltet, die zu erheblichen Irritationen führte. Man hielt sie für eine „Schatten-Synode“ und ein „Geheimtreffen“ zur Planung der liberalen Agenda der Synode im Herbst 2015 in Rom. In der Tat sprachen dort wohl die schärfsten Gegner der katholischen Lehre über Ehe und Familie.

Der wichtigste Kirchenmann im September-Treffen wird Kardinal Óscar Rodríguez Maradiaga von Tegucigalpa, Honduras, sein. Trotz seiner lateinamerikanischen Herkunft vertritt Kardinal Maradiaga eine stark liberale Position.

Etliche Sprecher verteidigen die abstrusen Positionen von Kardinal Walter Kasper, wie etwa der deutsche Theologe Eberhard Schockenhoff.

Die Tagung wird von der „International Academy for Marital Spirituality (INTAMS)“, einer markant liberalen Einrichtung, organisiert.

Absicht dieser neuen Initiativen und Stellungnahmen ist wohl, die Deutschen aus der Schusslinie zu nehmen. Durch ihre Attacken gegen die katholische Lehre und ihren teils arroganten Vorpreschen weckten sie weltweiten Widerstand und manövrierten sich dadurch in die Isolation.
http://mathias-von-gersdorff.blogspot.de/


Eingestellt von Mathias von Gersdorff um 12:25

von esther10 05.08.2015 00:39

http://anne.xobor.de/blog-e48134-NEUER-Blog-Nachrichten-von-Kirche-und-Welt.html...

Der letzte Exorzist



Gabriele Amorth über die Verantwortung des Exorzisten: Die große Schlacht zwischen Christus und Satan und die Schlüsselfunktion des Papstes. Ein Exorzismus auf dem Petersplatz. Von Armin Schwibach

Rom (kath.net/as) Gabriele Amoth ist der bekannteste Exorzist der „Una Sancta Catholica et Apostolica Ecclesia“. Er ist promovierter Jurist und gründete 1990 die „Internationale Gesellschaft der Exorzisten“, deren Ehrenpräsident er bis heute ist. Am 11. Juni 1986 ernannte ihn der damalige Kardinalvikar des Papstes für die Diözese Rom Ugo Poletti zum Exorzisten des Bistums des Papstes. In fast 26 Jahren dieses besonderen seelsorglichen Dienstes führte Pater Amorth weit über 70.000 Exorzismen durch.

Mit der Hilfe des Vatikanexperten der italienischen Zeitung „Il Foglio“, Paolo Rodari, verfasste Amorth sein neues Buch unter dem Titel „L’Ultimo Esorcista. La mia battaglia contro Satana“ („Der letzte Exorzist. Meine Schlacht gegen Satan“; Edizioni Piemme, Mailand 2012, 266 Seiten). Das Buch erscheint am 7. Februar. Ausführlich beschreibt der Streiter Gottes gegen die Heere der Unterwelt den Weg, der ihn zu diesem besonderen Auftrag geführt hatte, sowie eine Vielzahl komplexer Fälle, mit denen er in den letzten Jahrzehnten zu tun hatte.


Besonders stechen zwei Exorzismen hervor. Bei dem einen handelt es sich um den bereits in der Öffentlichkeit bekannten von Johannes Paul II. durchgeführten Exorzismus. Der zweite geht auf das Jahr 2009 zurück und ereignete sich während einer Generalaudienz, bei der Papst Benedikt XVI. zwei junge Männer exorzierte. Wie Pater Amorth bereits in der Vergangenheit berichtet hatte, habe er mit Benedikt XVI. mehrmals über seine Tätigkeit gesprochen und vom Papst große Ermunterung erfahren.

Im Vorwort seines Buches schreibt Gabriele Amorth über die große Schlacht zwischen den Heeren der Finsternis und dem Heer Christi und betont die Schlüsselfunktion, die der Papst in diesem schier endlosen Kampf zwischen dem Guten und dem Bösen einnimmt:

„Die Schlacht zwischen Gut und Böse, zwischen Satan und Christus, schlägt ihre Wurzeln in der Nacht der Zeiten. Zwei Heere kämpfen von jeher um die Herrschaft über die Welt: das Heer Satans und das Heer Christi. Warum Satan existiert, warum einer der schönsten und edelsten Engel des Paradieses an einem gewissen Punkt beschlossen hat, gegen Gott aufzubegehren und zum Fürsten der Finsternis zu werden – das weiß keiner. Tatsache ist: Er – Satan – existiert. Er will nur eines: die Welt zur Selbstzerstörung, die Menschen zur ewigen Verdammnis führen.

In diesem Kampf, der ohne Ende zu sein scheint, nimmt der Papst eine Schlüsselfunktion ein. Er ist es, der vielleicht vor allen anderen und mehr als alle anderen kämpfen muss, damit die Mächte der Unterwelt die Kirche nicht überwältigen. Zusammen mit ihm gibt es Menschen guten Willens, die zur Kirche gehören. Unter diesen Menschen haben die Exorzisten eine besondere Rolle. Sie sind die Diamantspitze dieses Heeres, das dem Bösen das Gute entgegenstellt. Ausgewählte Priester, um aus dem Menschen und somit aus der Welt die außerordentliche Gegenwart Satans und seines Heeres, die Satan hierarchisch unterworfenen Dämonen auszutreiben“.

Marco und Giovanni hießen die beiden Männer, die Amorth zusammen mit zwei seiner Assistentinnen im Mai 2009 zu Benedikt XVI. gebracht hatte. Keiner habe an jenem Tag gewusst, wen er da vor den Papst bringen wollte.

Marco und Giovanni seien immer unruhiger geworden: „Es ist kein Geheimnis, dass die alleinige Gegenwart des Papstes in Unruhe versetzt und in gewisser Weise den Besessenen bei ihrem Kampf gegen die Dämonen hilft“. Die beiden Assistentinnen wollten sich so weit wie möglich dem Papst nähern. Nach Überwindung einiger Hindernisse sei es gelungen, die beiden Männer in dem für Behinderte reservierten Bereich unterzubringen: „Die beiden sprechen nicht. Sie sind merkwürdig still. Es ist, als würden jene, die sie besitzen (es handelt sich um zwei verschiedene Dämonen), zu verstehen beginnen, wer da nun bald auf den Platz kommen wird“.

Als Benedikt XVI. wie üblich auf dem Papamobil eingezogen sei und die Audienz ihren Anfang genommen habe, „drehten sich die beiden Frauen zu Marco und Giovanni und stützen sie instinktiv“. Die beiden Männer „zeigten ein ungewöhnliches Verhalten“. Während die Zeit verstreiche, „verstehen die beiden Frauen, dass jemand in den Leibern von Marco und Giovanni immer unruhiger wird“.

Die beiden Frauen riefen die Männer beim Namen und ermunterten sie, die Selbstkontrolle zu bewahren, so Amorth, bis einer von diesen sich umgewandt und gesagt habe: „Ich bin nicht Giovanni“. Ab dem Moment hätten die Frauen nichts mehr gesagt: „Sie wissen, dass mit dem Teufel allein der Exorzist sprechen darf. Würden sie es tun, so wäre dies gefährlich“.

Die beiden Besessenen hätten sich dann auf dem Boden gewunden, während der Papst wie üblich die Pilger vom Papamobil aus gesegnet habe. Als das Auto auf dem Sagrato vor der Petersbasilika seine Fahrt durch die Pilger beendet habe und der Papst ausgestiegen sei, um die Menschen in der ersten Reihe zu segnen, hätten die beiden Männer zu schreien begonnen.

Eine der beiden Assistentinnen habe versucht, die Aufmerksamkeit des Papstes auf sich zu ziehen: „Benedikt XVI. dreht sich um, kommt jedoch nicht näher. Er sieht die beiden Frauen, und er sieht die beiden jungen Männer auf dem Boden, die schreien, geifern, zittern, von Wut ergriffen sind. Er sieht den Blick voller Hass der Männer. Ein Blick ist direkt gegen ihn gerichtet.

Der Papst bleibt ruhig. Er schaut aus der Ferne. Er hebt den Arm und segnet die vier. Für die beiden Besessenen ist dies wie ein wütender Schlag. Ein Peitschenhieb, der über den ganzen Körper geht. So stark, dass sie drei Meter nach rückwärts geworfen und wieder auf den Boden geschleudert werden. Jetzt schreien sie nicht mehr. Doch sie weinen und weinen und weinen. Sie stöhnen während der ganzen Audienz. Als der Papst weggeht, kommen sie wieder zu sich. Sie kehren in sich zurück. Und erinnern sich an nichts“.

Satan fürchte Benedikt XVI. sehr, so Amorth. Seine Messen, seine Segnungen, seine Worte seien wie mächtige Exorzismen. Für den Exorzisten ist der ganze Pontifikat Benedikts XVI. „ein einziger großer Exorzismus gegen Satan“.

„Die Weise, wie Benedikt XVI. die Liturgie lebt. Sein Respekt vor den Regeln. Seine Strenge. Seine Haltung: all dies ist extrem wirksam gegen Satan. Die vom Papst gefeierte Liturgie ist mächtig. Immer wenn der Papst die Eucharistie feiert, wird Satan verletzt.

Satan hat die Wahl Ratzingers auf den Stuhl Petri sehr gefürchtet. Denn er sah in ihm die Fortführung der großen Schlacht, die über 26 Jahre hinweg sein Vorgänger Johannes Paul II. gegen ihn geschlagen hatte“.

von esther10 05.08.2015 00:31

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Pakistan: Anwalt von verurteilter Christin Bibi beschuldigt Staat


Muslimischer Jurist kritisiert Versäumnisse der Behörden und Gerichte, die sich zu sehr von religiösen Ressentiments leiten ließen


Rom, 04.08.2015 (KAP) Im Fall der in Pakistan zu Tode verurteilten Christin Asia Bibi, deren Strafvollzug vor zwei Wochen nach langem Tauziehen vom Höchstgericht ausgesetzt worden ist, hat nun ihr Rechtsanwalt der Regierung die Schuld an der verfahrenen Situation gegeben. Etliche rechtliche Vorgaben seien ignoriert worden, erklärte Saiful Malook gegenüber dem römischen Nachrichtendienst "AsiaNews". Die Behörden sollten schleunigst religiöse Ressentiments ablegen und die Fakten rund um den Fall der ersten wegen Blasphemie zu Tode verurteilten Frau Pakistans prüfen, forderte der Jurist, der selbst Muslim ist.

Pakistans Regierung komme ihrer Verpflichtung im Fall Asia Bibis nicht nach und sei deshalb für das Leid der seit 2009 inhaftierten Frau sowie auch ihrer Familie verantwortlich, kritisierte Malook. "Blasphemie gilt als Verbrechen gegen Gott, doch keiner der Richter hat sich danach erkundigt, ob der Staat oder eine autorisierte Amtsperson überhaupt eine Blasphemie-Klage gegen Asia Bibi eingereicht hat." Auch die im Scharia-Gesetz verankerte Regel, dass der Beschuldigte sein Verbrechen bekennen und das Gericht sich der Wahrheit aller Zeugenaussagen vergewissern muss, sei verletzt worden.

Der Rechtsanwalt, der früher Vizepräsident des Höchstgerichtes war, hatte seinen wohl brisantesten Fall im Auftrag des Governeurs von Punjab, Salmaan Taseer, übernommen. Dieser war von seinem Leibwächter ermordet worden, nachdem er öffentlich die Freisprechung Asia Bibis gefordert hatte. Ihn selbst würden die Menschen seines Heimatlandes - darunter sogar Richter - als "verrückt" bezeichnen, weil er den Fall angenommen habe, berichtete Malook. "Sie sagen mir, ich sei deshalb ein Feind meiner eigenen Töchter." Rund um den Fall gelte die höchste Sicherheitsstufe.

Die Akte Bibi sei längst politisch hochbrisant geworden, verwies der Jurist auf bereits hunderte Organisationen - darunter auch die österreichische "Christian Solidarity International" - die Pakistan zu einer Freisprechung Bibis und zum Schutz ihrer Familie aufgefordert hatten. Dass das Höchstgericht am 22. Juli den Vollzug der Todesstrafe ausgesetzt hatte, womit nun der Fall neu aufgerollt wird, war weltweit als erstes Zeichen der Entspannung gedeutet worden. Weiterhin dauerten im Land jedoch Angriffe militanter Islamisten auf Christen an, die der Beleidigung des Propheten Mohammed bezichtigt worden seien, und immer wieder würden auch ihre Häuser in Brand gesetzt, so der Anwalt

Umstrittenes Gesetz

Asia Bibi war im Jahr 2009 von zwei Arbeitskolleginnen vorgeworfen worden, sich beleidigend über den Propheten Mohammed geäußert zu haben, was sie selbst bestreitet. Sie soll in einem Streit zwei Musliminnen die Frage gestellt haben: "Mein Jesus gab sein Leben für mich hin, aber was hat euer Prophet für euch getan?" Im November 2010 wurde sie aufgrund des umstrittenen Gesetzes 295-C wegen Blasphemie als erste Frau in Pakistan zum Tod verurteilt. Das 2010 ausgesprochene Todesurteil durch Strang war im Oktober 2014 vom Berufungsgericht in Lahore bestätigt worden.

Zahlreiche Politiker, das Europaparlament, NGOs, der Weltkirchenrat und religiöse Führer haben sich bislang erfolglos für eine Freilassung der Christin eingesetzt, darunter auch die Päpste Benedikt XVI. und Franziskus. Letzterer hatte im vergangenen April den Ehemann und eine der drei Töchter der Verurteilten empfangen und mit ihnen gebetet. Asia Bibi hatte den Papst zuvor in einem Brief aus ihrer Todeszelle um Gebet und Hilfe gebeten. Ihre Freilassung war in den vergangenen Monaten von 570.000 Menschen aus aller Welt in einer Petition an die pakistanischen Behörden gefordert worden.

Angaben des Europaparlaments zufolge wurden in Pakistan seit 1987 über 1.400 Menschen wegen Gotteslästerung verurteilt. Dabei wurden in mehreren Fällen Todesurteile verhängt, weil die Beschuldigten angeblich Koranseiten verbrannt oder per SMS den Islam beleidigt hätten. Viele würden derzeit in Todeszellen auf die Überprüfung der Urteile durch den Obersten Gerichtshof des Landes warten. Ein Verfahren, das sich oft über Jahre hinziehe.

Dieser Text stammt von der Webseite http://www.kathweb.at/site/nachrichten/database/71614.html des Internetauftritts der Katholischen Presseagentur Österreich

von esther10 05.08.2015 00:25

05.08.2015



Planungen von ARD und ZDF schreiten voran
Kirchen befürworten Online-Jugendkanal
Die beiden großen Kirchen in Deutschland unterstützen den Plan der Bundesländer, ARD und ZDF mit einem neuen Online-Jugendangebot zu beauftragen. Junge Menschen bräuchten im Netz Orientierung, heißt es in einer Mitteilung.

In der digitalen Welt brauche es ein öffentlich-rechtliches Jugendangebot, das als "verlässliche Quelle auf journalistisch-redaktioneller, qualitätsorientierter Basis" jungen Menschen auch im Internet Orientierung biete, erklärten die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) und die katholische Deutsche Bischofskonferenz. Das Angebot solle für politische, soziale und gesellschaftliche Themen sensibilisieren und positive Vorbilder präsentieren, hieß es in der am Mittwoch in Hannover und Bonn veröffentlichten gemeinsamen Stellungnahme.

Keine klassische Startseite

Die Länder hatten im Juni eine Konsultation zum Jugendangebot gestartet. Die Frist für Stellungnahmen endete am 31. Juli. Das Angebot, das über ein Jahresbudget von 44 Millionen Euro verfügen soll, könnte nach den Planungen der ARD Mitte 2016 starten. Nach dem von ARD und ZDF vorgelegten Konzept soll der Kanal ein "Content-Netzwerk" werden. Nicht eine klassische Startseite wie bei "Tagesschau.de" stehe im Vordergrund, sondern die Verteilung unterschiedlicher Inhalte auf Drittplattformen wie YouTube und Facebook, hieß es. Dafür seien auch "Köpfe" erforderlich, mit denen sich Menschen zwischen 14 und 29 Jahren identifizieren könnten.

Die Kirchen unterstützen laut Stellungnahme, dass das Angebot neue Wege geht und junge Menschen sowohl über Drittplattformen als auch über eine eigene Webpräsenz erreichen will. Der Kanal müsse sich dem Medienverhalten der Zielgruppe "höchstmöglich anpassen können", um attraktiv und auffindbar zu sein, schreiben EKD und Bischofskonferenz. Man begrüße daher die Absicht der Länder, für das Jugendangebot nicht die Regel anzuwenden, dass Inhalte nach sieben Tagen gelöscht werden müssen.

Kritik von Privatradios

Die Kommunikation der Nutzer untereinander spiele eine entscheidende Rolle, betonen die beiden Kirchen. Man befürworte daher "redaktionell begleitete Foren und Chats, die im Rahmen des öffentlich-rechtlichen Angebots ohne kommerzielle Interessen betrieben und hohen Standards bei Jugend- und Datenschutz unterliegen".

Der Entwurf der Länder für eine Änderung des Rundfunkstaatsvertrags und die eingegangenen Stellungnahmen sind auf der Homepage der Staatskanzlei Sachsen-Anhalt einsehbar. Nach Sichtung aller Stellungnahmen wird ein neuer Entwurf erstellt, der bei der Ministerpräsidentenkonferenz im Oktober diskutiert wird.

Zeitungsverleger und Privatradios haben sich kritisch zu den Plänen geäußert. Sie befürchten, dass das neue Jugendangebot den Wettbewerb zulasten der privaten Medienanbieter verzerrt.
http://www.domradio.de/themen/%C3%B6kume...schreiten-voran
(KNA)

von esther10 05.08.2015 00:23

05.08.2015 15:30
Im Geist der Zeit beleuchtet
Radikal dekonstruiert: Katharina Wagners Neuinszenierung von „Tristan und Isolde“ in Bayreuth kennt keine Erlösung aus einer brutalen, nihilistischen Welt. Von Werner Häussner
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Szene aus „Tristan und Isolde“ in Bayreuth.
Foto: dpa
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Von wegen ertrinken und versinken in des Weltatems wehendem All. Katharina Wagner holt „Tristan und Isolde“ ihres Urgroßvaters aus Wellen und Wogen, Düften und Lüften der Metaphysik gnadenlos herunter in das desillusionierende Ergebnis einer Dreiecksgeschichte: König Marke, ein senffarben gekleideter Pate mit Hut und Pelzkragen, zerrt Isolde weg von der Leiche Tristans, stößt sie im Hintergrund aus dem Raum. Aus der Traum.

Die immer noch junge Wagnerin, demnächst wieder „Alleinherrscherin“ am Grünen Hügel, hat sich in ihrer mit Spannung erwarteten Regiearbeit – die erste seit dem Mainzer „Tiefland“ 2011 – konsequent allem verweigert, was die Geschichte in jene ahnungsvoll-kunstreligiösen Sphären driften ließe, die Wagnerianer so innig lieben. Passend zitiert das Programmheft aus Thomas Manns „Leiden und Größe Richard Wagners“: „Es gibt kein Christentum, das doch als historisch-atmosphärisch gegeben wäre. Es gibt überhaupt keine Religion. Es gibt keinen Gott, – niemand nennt ihn, ruft ihn an.“ Genau: Es gibt nur diese entsetzliche, unerbittliche, zehrend-sehnende, allgewaltige Liebe.

Man könnte nun, um die „Religion“ zu retten, mit wagnerischem und mit gut christlichem Hintergrund einwenden, dass eben genau diese unbedingte, anarchische Liebe, die den Anderen und nichts sonst im Blick hat, das Göttliche, Transzendente präsent setze. Ist der Gott Jesu Christi nicht der Gott, der von sich behauptet, die Liebe selbst zu sein? Lässt uns nicht die Liebe für den Moment der ekstatischen Vereinigung all-eins werden, untertauchend, verhauchend im wehenden All? Ist dann der Tod nicht alles andere als eine absolute Lebensgrenze, sondern eine transformierende Macht? Nein. Bei Katharina Wagner sind die Wege zur Liebe Labyrinthe, die nicht umsonst an Giovanni Battista Piranesis monströse „Carceri“ erinnern, ereignet sich die „Nacht der Liebe“ im grellen Punktlicht der Suchscheinwerfer auf Gefängnismauern, gebiert der Sehnsuchtsschrei der Liebe im dritten Aufzug nur Wahn und Trug im undurchdringlich grauschwarzen Nebel von Kareol.

Reinhard Traub hat diese hoffnungslosen Bilder souverän ausgeleuchtet – vom schummrigen Chiaroscuro des ersten bis zum stickigen Dampf des dritten. Wenn das Zwielicht im ersten Aufzug mehr als Konturen freilegt, schweben vier Personen vor einer an M.C. Escher erinnernden Raumkonstruktion – nur ist deren absurde Logik in willkürlich wirkende Konstellationen von Treppen, Brücken, Gängen und Pfeilern aufgelöst. Isolde ist dem „Eigenholde“ wie eine wilde Megäre auf der Spur, aber Stege fahren weg und unterbrechen Gänge; Treppen, die bisher im Nichts endeten, haben plötzlich Anschluss im begehbaren Raum. Als die beiden endlich zusammenkommen, ist sofort klar: Ein Liebestrank ist nicht vonnöten, hier herrscht die pur brennende Leidenschaft. Kreisförmig verbinden sich die Arme, das Elixier wird in die Tiefe gekippt. Isolde setzt sich den Brautschleier auf, der sie wie eine Zwangsjacke umschließt; wie von Sinnen zerreißen ihn die beiden dann: Tristans bedachtsam-bedrückte Zurückhaltung verwandelt sich, dem Puls der Musik folgend, in enthemmte Raserei.

Für den zweiten Akt konkretisieren die Bühnenbildner Frank Philipp Schlößmann und Matthias Lippert die Dreiecksform: Tiefschwarze Mauern umgrenzen ein Gefängnis, auf ihrer Krone patrouillieren die gelben Gefolgsleute Markes. Sie richten ihre „Zünden“ auf das Paar, das unter einer Zeltplane in einer Ecke die Geborgenheit sucht. Eine „Nacht“, die nur im Wunschdenken existiert: Das Paar schmückt seine Zuflucht mit künstlich leuchtenden Sternchen wie zwei Teenies, die in ihr selbst gebasteltes kleines Paradies flüchten. Der Ausweg, der sich öffnet, ist ein projizierter: Tristan und Isolde stehen Seit' an Seite und blicken auf ferne, schattenhafte Gestalten am Ende eines Tunnels. Die„Nacht der Liebe“ – eine bloße Vorstellung, ein schwarzes Irrlicht in der ausweglosen Gefangenschaft der Welt. Die Liebenden erkennen das: An den Metallgerippen, die sie wie eine stählerne Klammer zu umschließen beginnen, reißen sie sich die Arme blutig.

Aber der Tod kommt nicht – den spendet erst Melot mit einem Springmesser. Der Einbruch Markes ist ein Fanal der Brutalität. Von dem milden König mit der balsamischen Stimme ist nur letztere geblieben: Georg Zeppenfeld ist der stimmschönste Sänger des Abends. Sein Monolog ist eine Wohltat, nicht weil er mit Timbre und Stimmführung ästhetische Erwartungen erfüllt, sondern weil er mit den Mitteln des Gesangs seinen Charakter expressiv ausdeutet. Er lässt hinter dem schönen Ton die Heuchelei, die Abgründigkeit des Willens zur Gewalt erkennen.

Tot, alles tot: Die unbehausten Männer, die da zu Beginn des dritten Teils in undurchdringlichem Nebel um eine Leiche kauern, erinnern an die Gruppe der „fremden“ Holländer-Mannen in Katharina Wagners erster Inszenierung in Würzburg. Sie haben Tristan schon mit roten Grablichtern umstellt; das Warten auf ein Schiff zieht sich quälerisch lange hin, die Englischhorn-Elegien klingen nicht mehr elegisch-bukolisch, sondern depressiv und trauernd. Tristans Lösung aus dem Kreis des Todes ist nurmehr eine Vision. In magischen Licht-Dreiecken erscheinen ihm Isolden, aber sie sind nicht lebendig: Es sind geisterhafte Gestalten, die bei Berührung zu Staub und Lumpen zerfallen, ins Dunkel stürzen, den Kopf verlieren. Auch Markes Erscheinen trägt irreale Züge: Unvermittelt knallt grelles Licht auf ein gelbes Dreieck, gebildet aus seinen Leuten. Erschütternd real ist nur das Ende: Der „Liebestod“ dürfte für Isolde ein dauerhaftes Sterben in der giftigen Welt Markes werden, der „sein Weib“ an sich gerissen hat.

Katharina Wagner dekonstruiert radikal und konsequent, was Richard sich noch philosophisch zurechtgemacht hatte: die transzendierende Macht der Liebe, die lösende Macht des Todes. Bei ihr bleibt nicht einmal der Glaube einer säkularisierten Kunstreligion. Die Liebesnacht – ein Pubertätstraum; die Liebesverklärung – eine Elendsprojektion. Das ist Moderne in der Endphase: nicht illusions-, sondern visionslos. Aus der bedrückenden Brutalität herrschender Machtverhältnisse gibt es nicht einmal mehr den Tod als Ausweg. Eine glaubenslose Welt verhärtet in der nihilistischen Macht des Faktischen. Der „Holländer“ Harry Kupfers, vor dreißig Jahren an gleichem Ort, lässt grüßen.

Oblag es also Christian Thielemann, wenigstens musikalisch an Traditionen anzuknüpfen, die Transzendentalität des „Tristan“ wenigstens musikalisch zu retten? Mitnichten. Zwar liegen Welten zwischen der analytischen Auffassung, die etwa sein zum Antipoden hochstilisierter Kollege Kirill Petrenko vertritt, und Thielemanns sinnlich-gelöst fließender, großbogiger Interpretation. Aber der neue „Musikdirektor“ Bayreuths spielt nicht einfach die Rolle des „deutschen Kapellmeisters“ nach. Die Jahrzehnte, die ihn von Furtwängler und Knappertsbusch trennen, sind vernehmbar: Das Bayreuther Festspielorchester klingt frei, schlank und strömend, selbst die großen Aufschwünge rauschen nicht bassdonnernd über die Sänger hinweg.

Thielemann arbeitet am Detail, sorgt für rhythmische Präzision und für genaue Phrasierungen – etwa bei den Bläsern des Beginns des zweiten Aufzugs. Aber er hat auch eine Tendenz zum Weichzeichnen: Die fiebrige Ekstase des dritten Aufzugs war im letzten Bayreuther „Tristan“ bei Peter Schneider entschiedener, schutzloser zu erleben. Auch Thielemanns Hang zur schönen Stelle fordert wieder ihren Tribut, wenn er das Tempo verlangsamt, um einen Übergang, einen pastos sinnlichen Augenblick, ein harmonisches Raffinessement auszustellen. Sicher, damit markiert er musikalisch wichtige Momente – aber manchmal bedarf es schon Thielemann'schen Tiefblicks in die Partitur, um den Verdacht der Willkür zu entkräften. Die „Buhs“, die ihm am Premierenabend entgegenschallten, hatten wohl andere Gründe als die der Leistung des Dirigenten Thielemann. Vielleicht mag als Hinweis genügen, dass sein Parkplatz mit dem hübschen Schild „Reserviert für Musikdirektor C. Thielemann“ und dem berühmten Porsche drauf ein vor der Vorstellung viel fotografiertes Motiv war.

Wagners Oper als eine Herausforderung zu bezeichnen, ist für die Sänger alles andere als ein Gemeinplatz: Vor der Uraufführung in München vor 150 Jahren galt sie als unsingbar. Der plötzliche Tod des Tristan, Ludwig Schnorr von Carolsfeld, galt lange als Beleg für die „mörderische“ Rolle – der jene der Isolde nicht nachsteht. So ist das Publikum in der Regel gewillt, jede auch noch so unvollkommene Darbietung mit dankbarem Beifall zu bedenken. Anders ist etwa der Jubel für Evelyn Herlitzius wohl kaum zu erklären: Ihre Isolde macht im Temperament der Attacke, in der wuchtigen Entschlossenheit des Spielens, in der mörderischen, gellenden Anstrengung der Töne nur annähernd wett, was ihr an Schliff und Schmelz fehlt. Ihr Vibrato ist das einer dramatischen Stimme in der Endphase, ihre Artikulation lässt weite Teile des Textes in der Sinuskurve kaum fokussierter Töne verschwinden. Das Publikum raste: Was zählt, ist die Exaltation, das unmittelbar theatrale Ereignis, nicht mehr die Kunst des formvollendeten Singens. Der überragende Georg Zeppenfeld erhielt nicht annähernd so viel Beifall.

Christa Mayer hielt sich als Brangäne tapfer und mit großem Ton neben den Eruptionen der Herlitzius. Ihr Profil bleibt im Konzept Katharina Wagners randständig: Ihre gehemmte Zerknirschung im dritten und ihre verzweifelte Sorge im ersten Aufzug sind deutlich ausinszeniert, lassen sie dennoch nicht aus dem Schatten einer Nebenfigur heraustreten. Stephen Goulds Tristan dürfte momentan schwer zu übertreffen sein. Die Ökonomie des Krafteinsatzes, die gelöst gesungenen Momente des Elegischen und des Innerlichen, die klug disponierten Ausbrüche des dritten Aufzugs sind eine Klasse für sich. Iain Patersons rustikaler Bassbariton passt zu einem Kurwenal, der salutierend sein Bekenntnis zu Tristan hinausruft. Raimund Nolte als schlangenhaft-eleganter Melot, Tansel Akzeybek als sicherer Hirt und Steuermann sowie Kay Stiefermann als handfester Steuermann ergänzen das Ensemble.

Was in Bayreuth ausblieb, ist die Sensation. Kein Skandal, keine Empörung, kein revolutionärer Umsturz der Tristan-Rezeptionsgeschichte. Was sich einstellte, ist viel mehr: Katharina Wagner und ihr Team verbinden eine durchdachte, wirkungsvolle Bildsprache mit einem tragfähigen Konzept jenseits genialisch daherkommender Ausflüsse dekonstruktivistischer Ideologien, assoziativ arbeitendem Material-Fetischismus' oder privatmythologischer Verstiegenheit. Der „Tristan“ ist eben eine zeitlose Geschichte, die soeben in Bayreuth im Geist der Zeit beleuchtet wird.

www.wagner-im-kino.de

– Der Bayerische Rundfunk bringt auf BR Klassik die Übertragung als Live-Stream am 7. August ab 16 Uhr. Aus rechtlichen Gründen ist dieses Angebot nur in Deutschland verfügbar. Der Videostream ist bis 31.12.2015 nachzuschauen.
http://www.die-tagespost.de/Im-Geist-der...t;art456,162699
– Am 8. August, 20.15 Uhr, wird „Tristan und Isolde“ in 3sat gezeigt.

von esther10 05.08.2015 00:21

05.08.2015


Papst hält Generalaudienz auf dem Petersplatz
"Wiederverheiratete nicht wie Exkommunizierte behandeln"
Wiederverheiratete Geschiedene sind nach den Worten von Papst Franziskus "nicht exkommuniziert und dürfen absolut nicht so behandelt werden". In seiner Generalaudienz pochte er auf einen offenen und verständnisvollen Umgang mit ihnen in den Pfarreien.


Papst Franziskus
© dpa

Auch frühere Päpste hätten betont, dass wiederverheiratete Geschiedene immer Teil der Kirche blieben. Dies müsse in den Gemeinden nun vertieft werden. Franziskus bezeichnete es als besonders wichtig, dass sie an der Messfeier teilnehmen.

Den ihnen nach kirchlichem Recht verbotenen Empfang der Eucharistie und des Bußsakraments sprach er nicht an. Die Kirche wisse gut, dass die Zweitehe der Lehre von den Sakramenten widerspreche, hob der Papst hervor. Sie müsse die Menschen aber mit einem mütterlichen Herzen betrachten, "das immer um das Wohl und die Rettung des Einzelnen bemüht ist".

Kindeswohl beachten

Franziskus mahnte eine differenzierte Sicht auf die Wiederverheirateten an. So sei etwa zu unterscheiden zwischen demjenigen, der die Trennung erleide, und dem, der sie verursacht habe. Für Kinder aus einer neuen Ehe habe die Kirche besondere Verantwortung. "Wie könnten wir diesen Eltern zusprechen, alles zu tun, um ihre Kinder christlich zu erziehen, indem sie ihnen das Beispiel eines überzeugten und praktizierten Glaubens geben, wenn wir sie im Gemeindeleben auf Distanz halten?", fragte Franziskus. Wichtig sei, dass die Kinder die Kirche als liebend und offen erlebten.
http://www.domradio.de/themen/papst-fran...dem-petersplatz
(KNA)

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Papst bekräftigt katholische Ehe-Lehre



Papst Franziskus segnet eine Familie - ANSA

05/08/2015 09:36SHARE:
Die Ehe als ein „Bund der Liebe zwischen Mann und Frau“ wird derzeit „von starken kulturellen Kräften angegriffen“. Das schreibt Papst Franziskus in einer Botschaft an das Jahrestreffen der Kolumbusritter in Philadelphia. Die Gläubigen sollten die Ehe verteidigen, weil sie „für die Zukunft unserer Menschheitsfamilie grundlegend“ sei. Die Papstbotschaft ist von Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin unterschrieben. Franziskus besucht nächsten Monat Philadelphia, um dort an einem katholischen Welttreffen der Familien teilzunehmen.

(rv 05.08.2015 sk)

von esther10 05.08.2015 00:15

VatikanNahostTerrorismus

04.08.2015 - 11:49

Meldung
Vatikan warnt vor Anerkennung des "Islamischen Staat"
Der vatikanische Außenminister hat das Abkommen mit dem Iran gewürdigt und gleichzeitig vor einem Auseinanderbrechen des Irak gewarnt. Er forderte eine globale Strategie gegen den Islamischen Staat.

Rom (KNA) Der Vatikan warnt davor, die Terrormiliz "Islamischer Staat" (IS) als ein staatliches oder territoriales Gebilde anzuerkennen. Die internationale Gemeinschaft dürfe sich nicht mit der Eroberung von Gebieten durch den IS und dem Aufbau staatlicher Strukturen abfinden, sagte der vatikanische Außenminister Paul Richard Gallagher der italienischen Tageszeitung "La Stampa" (Dienstag).

"Der Kampf gegen den IS erfordert eine globale Strategie. Er ist nicht das Problem einer einzigen Region", so der britische Kurienerzbischof. Gallagher warnte dabei vor einem Auseinanderbrechen des Irak in einen sunnitischen, schiitischen und einen kurdischen Teil. Um dies zu verhindern, brauche der Irak mehr internationale humanitäre und politische Unterstützung.

Im Blick auf den Iran betonte Gallagher, der Heilige Stuhl begrüße das Atomabkommen. "Es ist wirklich positiv, dass man eine für alle Parteien befriedigende Lösung erreicht hat", so der Außenamtsleiter des Heiligen Stuhls. Politische Lösungen im Nahen und Mittleren Osten müssten auf einem Zusammenspiel zwischen regionalen und globalen Kräften, auf Dialog und dem unbedingten Willen zum Frieden beruhen.

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