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von 02.11.2013 00:59

Heiliger Abt Odilo von Cluny (994 - 1048) führte 998 in den cluniazensischen Klöstern (s. 13.1.) die Feier des Allerseelentages am 2. November ein.

Ab dem 11. Jahrhundert übernahmen einzelne Diözesen dieses Fest. In Rom wird es seit dem 14. Jahrhundert begangen.

Allmählich verbreitete sich Allerseelen in der gesamten Kirche. - Die zuerst nur den Dominikanern und dann den Ländern spanischer Zunge gestattete Zelebration von drei Messen am Allerseelentag wie zu Weihnachten (25.12.) dehnte Benedikt XV. (1914 - 1922) im Jahre 1915 auf die gesamte Kirche aus.

Bereits am Nachmittag des Vortages von Allerseelen wird vielerorts eine Kerze als ewiges Licht an den feierlich geschmückten Gräbern aufgestellt.

Lieber Heiland, sei so gut,
lasse doch Dein teures Blut
in das Fegefeuer fließen,
wo die Armen Seelen büßen.
Ach, sie leiden große Pein,
wollest ihnen gnädig sein.
Höre das Gebet der Deinen,
die sich all’ mit Dir vereinen.
Nimm die Armen Seelen doch
heute in den Himmel noch.
Amen

Katechismus: Die Lehre über das Fegfeuer.
http://pius.info/katechismus/6022-das-fegfeuer

von 01.11.2013 08:51

1. November – Das Fest Allerheiligen

Am schwersten haben es die Bauersleute im Sommer. Bei jedem Wetter, bei Regen, Wind und Gluthitze müssen sie draußen sein, müssen pflügen und eggen und säen und pflanzen und jäten und mähen und einfahren, müssen mit der frühen Sommersonne aufstehen und dürfen sich erst am späten Abend zur Ruhe legen, alle Tage, monatelang. Im Sommer haben es die Bauersleute schwer.

Umso schöner ist für sie der Herbst, wenn die Ernte beendet ist, wenn der Boden voll von duftigem Heu und warmem Stroh, der Speicher voll Korn, die Keller voll Knollen und Kartoffeln sind. Da hat sich alle Arbeit hundertfach gelohnt, und in den Stuben der Bauernhäuser wohnen Freude und Zufriedenheit.

Ähnlich wie den Bauersleuten im Herbst ergeht es am heutigen Fest Allerheiligen unserer heiligen Mutter, der katholischen Kirche. Auch die Kirche arbeitet das ganze Jahr hindurch ohne Unterlass durch das heilige Opfer, durch Gebet, Predigt, Unterricht und durch die Spendung der heiligen Sakramente an der Saat Gottes, die auf Erden der Ewigkeit entgegenreift. Vergeblich ist leider oft alle Mühe, oft, aber nicht immer, denn manche Frucht ist reif geworden und in den Himmel eingefahren, und deshalb ist auch über die Kirche am heutigen Tag, da das Kirchenjahr langsam dem Ende zugeht, eine festliche Erntestimmung gekommen. Voll Freude führt sie uns in die Himmelsscheuer und zeigt uns die reichen Ernteschätze, die Heiligen alle.

Wie viele mögen es sein? Millionen und Millionen sind es aus allen Völkern und Stämmen. Es kann gar nicht anders sein, denn wer ohne schwere Sünde auf dem Herzen stirbt, der gelangt nach abgebüßtem Fegfeuer in den Himmel. Viele aber sind es, die gut gestorben sind und sich heute in der Seligkeit ohne Ende freuen. Viele sind es bestimmt, denn sonst wäre Gottes unendliche Barmherzigkeit eitel und Christi Leiden und Tod wären für die meisten umsonst gewesen, was man nicht annehmen kann.

Selten zwar gibt uns die Kirche durch die Heiligsprechung eines Menschen die Gewissheit, dass er im Himmel ist, desungeachtet aber bietet uns der Glaube das Recht zu der Annahme, dass die Zahl der Auserwählten überwältigend groß sein muss. Hat übrigens nicht der Heiland selbst, lange vor den ersten Seligsprechungen durch die Päpste, die Menschen scharenweise seliggesprochen? Man lese nur das heutige Evangelium. Da heißt es in einem fort: „Selig ..., Selig ..., Selig ...!“

Millionenstark ist die Zahl der Auserwählten im Himmel. Die meisten von ihnen sind auf Erden unbekannt, und eben deswegen feiert die Kirche heute das Fest Allerheiligen, damit auch die namenlosen Heiligen geehrt werden, die unabsehbare Schar jener, die christlich gelebt, treu ihre Pflicht erfüllt oder auch mit einer herzhaften Reue hinübergingen ins Fegfeuer und von dort Einlass in den Himmel fanden.

Darunter sind auch solche, die wir gekannt haben, Leute, mit denen wir sprachen, mit denen wir in der Kirche oder in der Schule beisammen waren, mit denen wir in der Eisenbahn fuhren oder am Fernsehgerät saßen, Leute im Arbeitskittel oder in Sportkleidung, denn Gottes Barmherzigkeit, Liebe und Güte sind unermesslich groß und weit wie ein Mantel, der die ganze Erde bedeckt.

Sicher sind unter den Heiligen auch Menschen aus unserer Verwandtschaft. Als sich die gottselige Anna Katharina Emmerick einst auf dem heimatlichen Friedhof befand, sah sie mit ihren übernatürlich hellen Augen, wie aus manchen Gräbern Lichtstrahlen hervorleuchteten, die von den Überresten jener Heiligen ausgingen, die dort ruhten und von denen niemand wusste, dass sie Heilige waren, denn es waren ganz gewöhnliche Menschen aus dem Dorf oder der Stadt gewesen. Die Tatsache aber, dass sich unter ihnen auch solche aus Anna Katharina Emmericks Verwandten befanden, erfüllte die Seherin mit unaussprechlicher Freude.

Auch in unserer Familie gibt es Heilige, und wenn wir morgen an den Gräbern unserer Lieben für ihre Seelenruhe beten, so sollten wir heute die Heiligen aus unserer Familie anrufen und uns ihrem Schutz anempfehlen, denn diese stehen uns von allen Heiligen am nächsten, und lebenslang sollen wir uns bemühen, in ihre Fußstapfen zu treten, sollen wie sie christlich leben und sterben, und dann wird dereinst am heutigen Allerheiligentag, so Gott will, einmal auch unser Heiligenfest von der ganzen Kirche gefeiert werden.

von 31.10.2013 08:20

31. Oktober – Der heilige Wolfgang

An den drei letzten Oktobertagen findet man nur wenige Heiligenfeste verzeichnet. Es ist, als halte die Kirche gleichsam den Atem an und sammle sich für das morgige Hochfest, an dem sie aller ihrer Heiligen gedenkt. Weil es aber in der Runde des Kirchenjahres keinen einzigen Tag ohne das Gedächtnis zahlreicher Heiligen gibt, soll die Legende dem Andenken des heiligen Bischofs Wolfgang geweiht sein, dessen Fest in den Erzbistümern und Bistümern Bamberg, München, Salzburg, Wien, Breslau, Augsburg, Linz, Rottenburg, Seckau, Trier und besonders in Regensburg heute begangen wird.

Mit einer Jungenfreundschaft beginnt die Wolfgangslegende. Wolfgang wurde 924 in Schwaben geboren und studierte in der Weltberühmten Klosterschule der ältesten deutschen Benediktinerabtei rechts des Rheins, auf der Insel Reichenau im Bodensee. Zwölf Jahre weilte Wolfgang dort, von den Lehrern gern gesehen und bei den Mitschülern beliebt, weil er kein Außenseiter war, sondern ein echter Kamerad. Mit allen Mitschülern ohne Ausnahme stand Wolfgang auf gutem Fuß, engste Freundschaft aber verknüpfte ihn mit dem jungen Grafen Heinrich von Babenberg. Wie eine Seele waren die beiden, gleich im Denken, Reden und Tun. Alle Jungenfreude und alles Jungenleid trugen sie gemeinsam, und sie halfen einander, wo sie konnten. Solch eine echte Jungenfreundschaft ist wie eine Gnade, die nicht allen gegeben ist. Diejenigen aber, denen sie gegeben ist, sollen Gott dafür danken und lebenslang daran festhalten.

Heinrich von Babenberg wurde mit jungen Jahren Erzbischof von Trier. Da nahm er selbstredend Wolfgang mit an die rebenumkränzte Mosel. Viele Ehrungen hatte er dem Freund zugedacht, aber Wolfgang begnügte sich damit, dass er die Domschule leitete und für einen tüchtigen Priesternachwuchs sorgte. So gut hat er das Amt verwaltet, dass bald die Geistlichen im Bistum Trier an Frömmigkeit und Wissen weithin leuchteten. Mit dem Erzbischof ging Wolfgang stets Schulter an Schulter. Aus der schwärmerischen Jungenfreundschaft war längst eine kernige Mannesfreundschaft geworden, die wie ein Segen über dem Trierer Land stand, die aber leider allzu früh zerriss, weil Heinrich von Babenberg vor der Zeit vom Tod hingerafft wurde.

Der vereinsamte Wolfgang verließ Trier, trat in das Kloster Einsiedeln in der Schweiz ein, ging als Missionar nach Ungarn und wurde schließlich Bischof von Regensburg. Als solcher sorgte er wie vordem in Trier für gute und tüchtige Priester, erbaute Kirchen, gründete Klöster für Männer und Frauen, predigte überall, und die Armen nannte er in seiner liebenswerten christlichen Art seine Herren und Brüder. Als einmal eine Hungersnot ausbrach, öffnete er den Notleidenden in seinem Haus Speicher und Keller und alle Kammern und alle Schränke, und ein jeder durfte nehmen und forttragen, was und wie viel er wollte. So sind die Heiligen.

Nachdem auf diese Weise Trier und Regensburg von Wolfgang reichen Segen empfangen hatten, fügte es sich, dass der Heilige auch für das gesamte Vaterland eine rühmenswerte Bedeutung erhielt. Der Bayernherzog Heinrich übertrug ihm nämlich die Erziehung seiner vier Kinder Heinrich, Bruno, Gisela und Brigida. Bei einem Meister vom Fach, wie es Wolfgang in der Erziehung war, mussten die Jungen und Mädchen gut heranwachsen, und sie gediehen wirklich gut, denn Gisela wurde Königin von Ungarn und Brigida Äbtissin in Regensburg, und beide werden heute als Selige verehrt. Bruno war später Bischof von Augsburg, während Heinrich, der Erstgeborene, später den Kaiserthron bestieg und als der heilige Kaiser Heinrich II. in den Herzen der Deutschen und im Andenken der Kirche fortlebt.

Nach dem Tod setzte Bischof Wolfgang seine Erziehung fort, denn er erschien dem jungen Heinrich im Traum und schrieb die beiden Worte „Nach sechs“ an die Wand und verschwand wieder. Sogleich wachte der Träumer auf und legte sich die rätselhaften Worte so aus, dass er nach sechs Tagen sterben werde, und mit Ernst und Bedacht bereitete er sich auf den Tod vor. Weil Heinrich indessen die sechs Tage überlebte, glaubte er, es handele sich um sechs Wochen und dann um sechs Monate und schließlich um sechs Jahre. Sechs Jahre lang dachte er ständig an den nahen Tod, und als auch diese Zeit vorüber war, wurde der junge Fürst am ersten Tag des siebten Jahres zum deutschen König erwählt, und Heinrich wurde ein guter Herrscher, denn wer sechs Jahre lang ständig mit Ernst an den Tod denkt, kommt dadurch von selbst auf rechte Gedanken und tut nichts Unrechtes mehr.

von 30.10.2013 12:18

30. Oktober Dietger

Dietger wurde um das Jahr 1000 in Thüringen geboren. Er entstammte einer adligen Familie.

Zum Erlernen der Theologie begab er sich als junger Mann nach England. - Danach kehrte Dietger nicht in seine Heimat zurück, sondern reiste nach Norwegen, wo er von jener Zeit an als Missionär tätig war.

Dort herrschte der hl. Olaf II. Haraldsson (29.7.) als König, der sein Reich zu einem christlichen Staat umformte. Dietger aber empfing die Priesterweihe und wurde schließlich der Kaplan König Olafs.

Nach dem Tode Olafs in der Schlacht bei Stiklestad 1030 wurde der Dänenkönig Knut auch Herrscher Norwegens (1018 - 1035 König Englands, 1019 - 1035 König Dänemarks, 1030 - 1035 König Norwegens, 1031 - 1035 König Schottlands). Der hl. Dietger verließ Norwegen und zog als Missionär nach Vestervig in Jütland. Von dort aus wirkte er unter den Dänen.

Zu Vestervig ist der hl. Dietger an einem Johannestag (24.6.) um das Jahr 1065 gestorben. Bereits wenige Jahre später wurden seine Gebeine erhoben und in eine von ihm errichtete Kapelle überführt. Am 30. Oktober 1117 kamen sie dann in das Stift der Augustiner Chorherren nach Vestervig. - Im Zuge der Durchsetzung der Reformation in Dänemark durch Christian III. (1533 - 1559) wurden die Reliquien des Heiligen 1535 vernichtet.

von 29.10.2013 09:13

Ach erkennet, liebste Seelen

Lobpreislied zu Psalm 103,2
Lobe den HERRN, meine Seele, und vergiß nicht, was er dir Gutes getan hat.


1. Ach erkennet, liebste Seelen,
unsers Gottes Gütigkeit,
helfet seinen Ruhm erzählen,
die ihr sein Geschöpfe seid.
Euch gebühret Dank zu geben dem,
der euch viel Guts getan
und sich euer noch daneben
nimmt mit solcher Treue an.

2. Denket, da wir gar nichts waren,
hat er uns zu was gemacht,
er hat uns von Jahr zu Jahren
wunderbarlich fort gebracht.
Nichts ist, was wir an uns haben,
das nicht alles von ihm fließt;
es sind lauter Gottesgaben,
die der arme Mensch genießt.

3. Wer ist, der ihn hat verbunden,
dich zu schaffen, Menschenkind?
Wer, daß wir zu diesen Stunden frisch,
gesund und fröhlich sind?
Wer gibt uns die Leibeskräfte,
das Vermögen, den Verstand,
zu verrichten die Geschäfte?
Nichts denn Gottes Gnadenhand.

4. Ferner will er noch erhalten,
was er uns gegeben hat;
seine Gnade läßt er walten
über alle früh und spat;
er will uns vor allem Schrecken,
vor des Satans Trug und List
unter seinem Schutz bedecken,
da man recht gesichert ist.

5. Lasset darum, liebste Seelen,
laßt uns alle, groß und klein,
ihm den besten Dank erwählen,
welcher heißt: gehorsam sein.
Lobet sein allweises Fügen,
rühmet alles, was er schickt;
wer sich läßt daran genügen,
bleibet immerfort beglückt.

Autor: Friedrich Konrad Hiller (1651 - 1726))

von 29.10.2013 00:01

Du stehst am Platz, den Gott dir gab


1. Du stehst am Platz, den Gott dir gab,
dem Platz, den Er dir zugedacht;
nur dort bleibt Er dein Schild und Stab,
dort gibt Er Frucht, dort wirkt er Macht.

2. Will Er dich segnen, sucht Er dich
nicht in der ganzen weiten Welt;
Er sucht dich nur an deinem Platz
dem Platz, wo Er dich hingestellt.

3. Bleib auf dem Platz, den Gott dir gab,
und halte da in Treue aus:
ist es ein Kreuz, steig nicht herab;
ist's Schmelzersglut, weich ihr nicht aus!

4. Blick auch nicht seufzend rechts und links,
scheint er verborgen, irdisch, klein;
auf diesem Platz, den Gott dir gab,
will Er durch dich gepriesen sein.

5. Bedenk's, den Platz, den Gott dir gab,
kann niemand füllen als nur du;
es ist nicht gleich, ob du dort stehst,
denn grade dich braucht Er dazu.

6. Nimm täglich ihn aus Gottes Hand,
den Platz, den seine Liebe gab;
was sich an eignen Plänen fand
bei dir noch, senks in Christi Grab!

7. Brich dir nicht selbst die Krone ab,
sag niemals deinem König: Nein!
Nur auf dem Platz, den Er dir gab,
wird seine ganze Fülle dein.

8. Ja, auf dem Platz, den Er dir gab,
da jauchze du Ihm fröhlich zu,
daß jeder sieht: Sein Wille ist
dir Leben, Herrlichkeit und Ruh.

9. Sieh, wenn Er kommt, sucht Er auch dich
nicht in der ganzen weiten Welt;
Er sucht dich dort nur sicherlich,
wohin Er selber dich gestellt.

10. Und dann - o selger Freudentag!
Wenn Er an deinem Platz dich fand,
versetzt Er dich, gibt dir den Platz
auf einem Thron im Heimatland


Autor: Hedwig von Redern (1866 - 1935))
http://www.abtei-st-hildegard.de/?p=2647

von 28.10.2013 08:18

28.10.Simon der Zelot Apostel
Simon, genannt Kananäus, erhält bei Lukas den Beinamen der Zelot, Eiferer. Zeloten waren Eiferer für den jüdischen Glauben, die bereit waren, notfalls auch mit Gewalt gegen die römische Besatzungsmacht vorzugehen. Die Evangelien berichten uns nur seinen Namen. Zusammen mit Jakobus dem Jüngeren und Judas Thaddäus wird er immer am Schluss der Apostellisten genannt. Möglicherweise waren die drei Brüder.
Der Beiname Zelot kann aber auch den Eifer des Simon für den Glauben an Jesus Christus bedeuten. Die Legende berichtet uns, dass Simon der Bräutigam auf der Hochzeit zu Kana gewesen sei und von dem ersten Wunder des Heilandes dort so ergriffen war, dass er mit Einwilligung seiner Braut sogleich Jesus nachfolgte. Jesus habe ihn dann wegen seiner Liebe und seines großen Eifers zu seinem Apostel erwählt.
Nach Pfingsten wurde er wie alle Apostel zu einem eifrigen Verkünder des Evangeliums. Er soll zuerst unter den Juden und dann zusammen mit dem Judas Thaddäus in Mesopotamien und Persien gepredigt haben. Dort bekehrte er eine große Anzahl Heiden, bevor er den Martertod erlitt. Er soll mit einer Säge mitten entzwei geschnitten worden sein.

von 27.10.2013 07:27

26. Oktober – Der heilige Evarist

Heute noch könnte einem die Galle überlaufen, wenn man daran denkt, mit welchen Verleumdungen und üblen Nachreden die ersten Christen überschüttet wurden. Abtrünnige und Ungläubige wurden sie von den Heiden genannt. Man warf ihnen vor, dass sie beim Gottesdienst Kinder töteten, ihr Fleisch aßen und das Blut tranken. Die neue Religion sei ein staatsgefährdender Aberglaube. Zauberer seien die Christen, Feinde der Götter, des Kaisers, der Gesetze und der guten Sitten. Regnete es längere Zeit einmal nicht, so waren die Christen daran schuld, und regnete es ein anderes Mal zu lange, so waren sie es wieder, die das Unheil veranlasst hatten. Kurzum, man ließ kein gutes Haar an den Christgläubigen, sie waren der Kinderschreck und das heimliche Grauen aller ängstlichen Gemüter, und dass man ihnen auch noch in die Schuhe schob, sie predigten und verbreiteten den Hass, setzt allen Gräuelmärchen herrlich die Krone auf. Trotzdem nahm die Zahl der Gläubigen von Tag zu Tag zu.

Dieser Zulauf mag den heiligen Evarist, dessen Gedächtnis wir heute begehen und der als fünfter Papst in den Jahren 100-109 die Kirche leitete, veranlasst haben, die römische Christengemeinde in sieben Bezirke oder, wie wir heute sagen, in sieben Pfarreien aufzuteilen mit eigenen Pfarrgeistlichen, die für den Gottesdienst zu sorgen hatten und die heiligen Sakramente spenden sollten. Evarist schärfte ferner den Gläubigen erneut die von den Aposteln her bestehende Vorschrift ein, dass Brautleute die Ehe vor Zeugen vor einem Priester müssen einsegnen lassen. Von solch ehrwürdigem Alter ist also auch dieser Brauch in unserer heiligen Kirche.

Während der dritten römischen Christenverfolgung unter Kaiser Trajan erlitt Papst Evarist den Martertod für den König Christus und wurde unter dem heutigen Datum auf dem Vatikanhügel in der Nähe des Petrusgrabes beigesetzt. „Selig der Mann“, so sagt die Epistel heute, „der in der Prüfung standhält.“

Es ist also leider nicht viel, was uns die Geschichte vom Tagesheiligen zu berichten weiß. Schließlich hatte man damals in den harten Zeiten der Verfolgung auch anderes zu tun, als alles genau aufzuschreiben, was geschah. Eins aber wollen wir dem Papst Evarist nicht vergessen, denn er war es, der uns jenen Namen gab, der zu allen Zeiten und vielfach heute noch als das größte Schimpfwort gilt, das man uns wie Dreck nachwirft und dabei meint, man hätte uns eine Unehre angetan, aber was man uns mit dem Wort wirklich antut, ist gerade das Gegenteil, denn nichts kann uns mehr ehren als das Wort „Katholik“, und diesen Ehrennamen hat uns als erster Papst Evarist gegeben. Dafür sei ihm wahrhaftig Dank gesagt.

Es gibt keinen anderen Namen, der besser für uns passt, als eben der Name Katholik, denn unsere Kirche ist katholisch, das heißt auf Deutsch allgemein und allumfassend, sowohl in der Zeit wie im Raum.

Allumfassend ist die katholische Kirche in der Zeit, denn seit dem Augenblick, da Christus die Kirche stiftete, war bis heute kein Tag und wird es bis ans Ende der Welt keinen geben, an dem es keine Katholiken gab oder geben wird. Nenn mir eine Kirche, die älter ist als die katholische Kirche. Du findest keine, denn alle anderen Bekenntnisse, die sich christlich nennen, datieren von gestern und vorgestern. Im Anfang war die katholische Kirche, und sie allein.

Allumfassend ist die katholische Kirche ferner dem Raum nach. Siehe da, das Senfkörnlein! Es ist das kleinste unter allen Samenkörnern. Wenn es aber erwachsen ist, wird es zu einem Baum, in dessen Zweigen die Vögel des Himmels wohnen. Das Kind in der Krippe – bald ist wieder Weihnachten – war das Senfkörnlein, das bis in unsere Zeit über die ganze Welt hinausgewachsen ist von Pol zu Pol und rund um die Erde mit vielhundert Millionen Gläubigen.

Unsere Kirche ist also katholisch, und man kann uns keine größere Ehre antun, als dass man uns Katholiken nennt. Man muss dem lieben Gott täglich auf den Knien dafür danken, dass er uns im Gegensatz zu den Irrgläubigen und Heiden den wahren katholischen Glauben als kostbarstes Gnadengeschenk bereits in die Wiege gelegt hat.

von 26.10.2013 07:07


1. Ach erkennet, liebste Seelen,
unsers Gottes Gütigkeit,
helfet seinen Ruhm erzählen,
die ihr sein Geschöpfe seid.
Euch gebühret Dank zu geben dem,
der euch viel Guts getan
und sich euer noch daneben
nimmt mit solcher Treue an.

2. Denket, da wir gar nichts waren,
hat er uns zu was gemacht,
er hat uns von Jahr zu Jahren
wunderbarlich fort gebracht.
Nichts ist, was wir an uns haben,
das nicht alles von ihm fließt;
es sind lauter Gottesgaben,
die der arme Mensch genießt.

3. Wer ist, der ihn hat verbunden,
dich zu schaffen, Menschenkind?
Wer, daß wir zu diesen Stunden frisch,
gesund und fröhlich sind?
Wer gibt uns die Leibeskräfte,
das Vermögen, den Verstand,
zu verrichten die Geschäfte?
Nichts denn Gottes Gnadenhand.

4. Ferner will er noch erhalten,
was er uns gegeben hat;
seine Gnade läßt er walten
über alle früh und spat;
er will uns vor allem Schrecken,
vor des Satans Trug und List
unter seinem Schutz bedecken,
da man recht gesichert ist.

5. Lasset darum, liebste Seelen,
laßt uns alle, groß und klein,
ihm den besten Dank erwählen,
welcher heißt: gehorsam sein.
Lobet sein allweises Fügen,
rühmet alles, was er schickt;
wer sich läßt daran genügen,
bleibet immerfort beglückt.





(Lobpreislied, Autor: Friedrich Konrad Hiller (1651 - 1726))

von 25.10.2013 12:31

25. Oktober - Die heiligen Chrysanthus und Daria

Die Legende der Heiligen Chrysanthus und Daria ist eine Liebesgeschichte unter Christen, so ganz anders als die Liebesgeschichten, die heute vielfach angeboten werden.

Übrigens beginnt diese Liebesgeschichte der beiden Heiligen mit einem Buch. Einmal fand nämlich der Student Chrysanthus, der Sohn des nichtchristlichen Stadtrichters Polemius zu Rom, bei einem Freund zufällig ein zerlesenes Buch, überflog einige Zeilen, die sein Interesse weckten, lieh sich das Buch aus und las darin die ganze Nacht hindurch mit steigernder Aufmerksamkeit. Und als es Morgen wurde, war in seinem Leben strahlend die Sonne aufgegangen, die Christus ist, das Licht der Welt. Das Buch war nämlich das Evangelium gewesen, von dem er bisher noch keine Ahnung hatte.

Zum Entsetzen des Vaters, der um seine einträgliche Stellung fürchtete, wurde Chrysanthus Christ. Er wurde aber nicht nur ein Christ dem Taufschein nach, sondern einer, in dem die Liebe zu Christus wie Feuer glühte. Der Vater ließ, um dem Sohn den christlichen Glauben auszutreiben, eine der hochgeachteten Priesterinnen der Göttin Vesta, Daria mit Namen, ins Haus kommen. Sie sollte den jungen Mann belehren. Dann aber trat das ganze Gegenteil ein, denn Chrysanthus bekehrte die Priesterin. Und in den Stunden, in denen beide miteinander redeten, spannen sich sogar Fäden von Herz zu Herz und verbanden schließlich beide in unzerreißbarer Liebe miteinander. Auch Daria ließ sich taufen und etwas später heirateten beide.

Mittlerweile war es bekannt geworden, dass Chrysanthus und Daria den christlichen Glauben angenommen hatten. Und weil damals die Christenverfolgung unter Kaiser Diokletian begann, verhaftete die Polizei das junge Ehepaar und führte es dem Richter vor. Unerschütterlich bekannten die beiden den Glauben, trotz aller Drohungen. So wurden sie der Folter übergeben. Aber – so die Geschichte – die eisernen Ruten, mit denen man sie schlagen wollte, verwandelten sich in Wolle, und die Ketten, in die man sie schmiedete, zerbrachen, als wären sie aus Glas.

Darüber erstaunte der Richter natürlich sehr und wurde ebenso ein Christ. Er ließ sich von Chrysanthus unterrichten und taufen, er und seine ganze Familie. Daraufhin mussten sich Chrysanthus und Daria vor dem Kaiser persönlich verantworten, und weil sie dem Glauben treu blieben, begrub man sie nach weiteren schlimmen Misshandlungen lebendig in einer Sandgrube.

Das heilige Martyrerehepaar Chrysanthus und Daria waren auch im Leid erfüllt von dem Glück der Menschen, die Jesus Christus folgen im Leid und in der Freude. Aber aller Ruhm und alle Ehre, die ihnen für immer zuteil wurden,

hatten ihren unscheinbaren Anfang beim Lesen eines Buches.

von 24.10.2013 04:53

24.10.Antonius Maria Claret 1807 - 1870 Bischof, Ordensgründer

Antonius Maria Claret "Caritas Christi urget nos." - "Die Liebe Christi drängt uns." (2 Kor 5,14) Dieses Wort wählte Antonius Maria Claret als Wahlspruch.
"Die Liebe, die Christus uns und der ganzen Welt erzeigt und bewiesen hat, ist das Motiv und die Triebkraft meines ganzen Schaffens."

Du Feuer, das immer
brennt, und nie erlöscht,
du Liebe, die immer
glüht und nie lau wird,
verbrenne mich,
damit ich dich liebe.
Ich liebe dich, Jesus, von
ganzem Herzen, mit all meiner
Seele, mit all meiner Kraft.
Ich möchte dich mehr lieben
und dass alle dich lieben.
Ich möchte dich um
meinetwillen und um aller
Geschöpfe willen lieben.

"Die notwendigste Tugend ist die Liebe. Ja, das sage ich, und ich werde es noch tausendmal sagen: Die Tugend, die ein apostolischer Missionar am dringendsten braucht, ist die Liebe. Er muss Gott lieben, Jesus Christus, Maria und die Mitmenschen. Wenn er diese Liebe nicht hat, sind alle seine schönen Talente nutzlos. Verbindet sich bei ihm jedoch mit seinen natürlichen Talenten eine große Liebe, dann hat er alles.
In der Tat wirkt das Feuer der Liebe bei einem Diener des Herrn so wie das materielle Feuer in der Lokomotive der Eisenbahn und wie die Maschine in einem Dampfschiff, die alles mit größter Leichtigkeit in Bewegung setzt. Wozu nützte die ganze Maschinerie, wenn kein Feuer darin wäre und kein Dampf? Zu gar nichts nützte sie. Wozu kann es einem Priester nützlich sein, dass er seine ganze Ausbildung gemacht hat und zum Doktor der Theologie und beider Rechte promoviert wurde, wenn er das Feuer der Liebe nicht hat? Zu gar nichts. Es hat keinen Nutzen für andere, denn er wäre dann wie eine Lokomotive der Eisenbahn ohne Feuer; anstatt eine Hilfe zu sein, wäre er eher ein Hindernis. Aber auch für ihn selbst hat es keinen Nutzen, denn der heilige Paulus sagt: "Wenn ich alle Sprachen spräche und sogar die Sprache der Engel, hätte aber keine Liebe, so wäre ich wie ein dröhnendes Erz oder eine klingende Schelle."
(Autobiographie)

Antonius Maria Claret wurde 1807 in Sallent in Nordspanien geboren. Es war eine unruhige Zeit, in der er aufwuchs, geprägt von Unruhen, den Kriegen gegen Napoleon und den Spannungen zwischen Monarchisten und Liberalen.
Antonius entstammte einem christlichen Elternhaus und war somit von Kind auf mit dem religiösen Leben vertraut. Besonders prägte ihn die Marienverehrung und die Anbetung des Allerheiligsten. In seinem Leben erfuhr er schon früh das Wirken der Vorsehung Gottes.
Sein Vater war Besitzer einer großen Weberei und hätte gerne auch den Sohn in diesem Beruf gesehen. In Barcelona erlernte Antonius mit großem Erfolg das Weberhandwerk. Da er viel Talent und ein Gespür für den Geschmack der vornehmen Gesellschaft hatte, stand er am Anfang einer großen Karriere als Textilfabrikant.
Doch ist es das, was er in seinem Leben erreichen will? Die Stimme Gottes, deren Anruf er während des Studiums oft überhört hatte, begann ihn bald mit neuer Dringlichkeit anzurufen:

"Was nützt es einem Menschen, wenn er die ganze Welt gewinnt, dabei aber sein Leben verliert?" (Mk 8,36)

Antonius gibt seinen erlernten Beruf auf und begibt sich auf die Suche nach Gott. Zunächst verspürte er den Ruf in die Einsamkeit, trat dann aber schließlich in das Priesterseminar in Vic ein und erkennt seine Berufung zum Verkünder der Frohen Botschaft. Er möchte mit all seinen Möglichkeiten daraufhin wirken, dass die Menschen

"Gott kennen lernen, ihn lieben und ihm dienen" (Autobiographie).

1835 empfing er die Priesterweihe und wurde zunächst Seelsorger in seiner Heimatpfarrei Sallent. Doch er erkannte, dass dies nicht der Ort ist, an dem Gott ihn haben möchte. Er beschließt, nach Rom zu gehen, um dort bei der Propaganda Fide, die damals für alle Missionen zuständig war, vorstellig zu werden.
In Rom angelangt nutze er seine freie Zeit, um bei den Jesuiten Exerzitien zu machen und er erlernte dort auch selbst, wie man Exerzitien hält und so predigt, Katechese hält und Beichte hört, dass es den Menschen großen Nutzen bringt. Die Jesuiten hätten ihn gerne für ihren Orden gewonnen, aber nach kurzer Zeit im Noviziat war klar, dass dies nicht seiner Berufung entsprach. Sein Novizenmeister erkannte:
"Es ist Gottes Wille, dass sie bald nach Spanien zurückkehren. Haben sie keine Angst, nur Mut!"
Zurück in Spanien bekam Claret erneut eine Pfarrei übertragen, hatte nun aber zugleich den Freiraum, in den Nachbarorten zu Predigen und Exerzitien zu halten. Schließlich löste ihn der Bischof ganz von der Bindung an die Pfarrei und sendet ihn als "Apostolischen Missionar" aus, um zu predigen. Claret durchwanderte in den Jahren 1843 bis 1847 praktisch ganz Katalonien und predigte das Wort Gottes, ohne für seinen Dienst Geld oder Geschenke anzunehmen.

"Der allerstärkste Ansporn war für mich immer, wenn ich Jesus betrachtete, wie er von einem Ort zum andern geht und überall predigt; nicht nur in den großen Ortschaften, nein, auch in den kleinen Dörfern. Er predigte sogar einer einzigen Frau, wie zum Beispiel der Samariterin, und das, obwohl er von der Wanderung müde war und der Durst ihn plagte und obwohl es zu einer für ihn selbst wie auch für die Frau ganz ungelegenen Tageszeit war.
Von Anfang an begeisterte mich der Predigtstil Jesu. Welche Gleichnisse! Welche Parabeln! Ich nahm mir vor, wie er Vergleiche und Bilder und einen schlichten Redestil zu verwenden. Welche Verfolgungen! Er war dazu bestimmt, ein Zeichen zu sein, dem widersprochen wird. Er erlitt Verfolgungen gegen seine Lehre, gegen seine Werke, gegen seine Person, und schließlich brachte man ihn sogar ums Leben, unter Beschimpfungen, Qualen und Beleidigungen. Den schmachvollsten und qualvollsten Tod musste er leiden, den es auf Erden überhaupt zu leiden gibt. ...
Ich bemühte mich, Jesus nachzuahmen, der zu mir und zu uns allen sagt: Lernt von mir, denn ich bin gütig und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seele. Deshalb betrachtete ich Jesus beständig: Jesus in der Krippe, in der Werkstatt, auf dem Kalvarienberg. Ich meditierte seine Worte, seine Predigten, seine Taten, seine Art zu essen, sich zu kleiden, von Ort zu Ort zu wandern. Durch dieses Beispiel machte ich mir Mut. Ich fragte mich immer: Wie hat Jesus sich in einem Fall wie diesem verhalten? und versuchte dann, ihn nachzuahmen. Das tat ich mit großer Genugtuung und Freude, denn ich dachte daran, dass ich ja meinen Vater, meinen Meister und Herrn nachahmte und dass ich ihm damit Freude machte."
(Autobiographie)

Claret erkannte auch die Bedeutung des geschriebenen Wortes für die Verkündigung des Glaubens und gründete die Libreria Religiosa (religiöse Verlagsbuchhandlung) mit dem Ziel, gute Bücher zu verlegen und zu verbreiten. Zwischen 1848 und 1966 brachte die Libreria Religiosa knapp drei Millionen Bücher, über zwei Millionen Kleinschriften und über vier Millionen Flugblätter unter das Volk.
Eine weitere Einrichtung zur Festigung des Glaubens war die Gründung von Bruderschaften. Auf Initiative von Claret entstanden die Herz-Marien-Bruderschaft, die Fromme Gebetsvereinigung und die Brüderliche Gemeinschaft vom heiligsten und unbefleckten Herzen Mariens. Frauen sollten dadurch die Möglichkeit bekommen, ein geistliches Leben in jungfräulicher Liebe zu Christus zu führen, ohne ihr Zuhause und ihre Angehörigen zu verlassen. Später entstand daraus das Säkularinstitut "Filiatio Cordimariana".
Als die Predigt in Katalonien wegen Unruhen nicht mehr möglich war, schickte der Bischof Claret auf die Kanarischen Inseln, wo man ihn bald "El Padrito" (den kleinen Pater) nannte. Bis heute ist er der zweite Patron der Diözese Las Palmas.
Zurück in Spanien gründete Claret 1849 mit fünf jungen Priestern die Gemeinschaft der Söhne des Herzens Mariens, die sich später nach ihm "Claretiner" nannten. Claret verstand sich ganz als Kind der Gottesmutter und aus Liebe zu ihr fügte er seinem Namen den Namen "Maria" hinzu: Antonius Maria Claret.
1849 erfolgte für ihn unerwartet seine Ernennung zum Erzbischof von Santiago de Cuba. Am 6. Oktober 1850 wurde er in Vic zum Bischof geweiht. Mit großem Eifer ging er daran, die religiös zerfallene Diözese wieder aufzubauen. Er verstand seinen Dienst als Bischof als missionarischen Dienst. In sechs Jahren durchzog er dreimal seine ganze Diözese. Er sorgte sich um die geistliche und pastorale Erneuerung des Klerus und um die Gründung von Ordensgemeinschaften. Er versuchte, gegen die soziale Ungerechtigkeit vorzugehen und ergriff Partei für die Ärmsten des Landes. Durch Schulen und die Gründung von gemeinnützigen Sparkassen leistet er wertvolle Beiträge zur Verbesserung ihrer Lebenssituation.
Seelsorge, die ansprechend für Menschen ist, zeigt sich oft auch in vielen kleinen Dingen, was in einem Wort von Claret schön zum Ausdruck kommt. Seinen Unterstützern im fernen Spanien schrieb er von Kuba aus:

"Schicken sie mir ja keine dieser traurigen schwarzen Bücher mehr! Binden Sie sie in frohere Farben, dann werden sie meinen Diözesanen gefallen!"

Auch gegen Rassendiskriminierung und Sklaverei ergriff er das Wort. Dazu ist die folgende Gegebenheit überliefert: Bei einem Besuch kritisiert Claret einen Farmbesitzer und wirft ihm vor, dass er seine Sklaven nicht als Menschen behandelt. Spöttisch lächelnd antwortet dieser: "Pah, das sind nur Neger!" Daraufhin nimmt Claret ein weißes und ein schwarzes Papier, verbrennt beide, mischt die Asche und fragt:

"Können Sie die Asche des weißen Papiers von der Asche des schwarzen Papiers unterscheiden? - So sind wir alle vor Gott!"

Mit seinem tatkräftigen Eintreten machte er sich auch Feinde. 1856 wäre er beinahe einem Attentat zum Opfer gefallen.
1857 wird Claret nach Spanien zurückgerufen und Königin Isabella II. ernennt ihn zu ihrem Beichtvater. Regelmäßig musste er am Hof erscheinen. Doch diese Präsenz bot ihm auch Gelegenheit dazu, für seine Überzeugungen an höchster Stelle einzutreten. Die neue Tätigkeit füllte ihn aber keineswegs aus und so begann er in Madrid zu predigen, hörte Beichte, schrieb Bücher, besuchte Gefängnisse und Krankenhäuser. Eines seiner größten Anliegen war es, Spanien mit eifrigen Bischöfen auszustatten und das Ordensleben zu fördern.
Am Hof praktizierte er einen alternativen Lebensstil. Er setzte alles daran, stets seine Unabhängigkeit und politische Neutralität zu wahren, was ihm vielfältige Feindschaften einbrachte.

"Ich habe geschwiegen, gelitten und mich im Herrn gefreut, weil er mich ein Schlücklein aus dem Kelch seines Leidens trinken ließ, und die Verleumder habe ich Gott empfohlen, nachdem ich ihnen vergeben hatte, und sie aus ganzem Herzen geliebt."

1868 wurde Spanien von einer Revolution erschüttert. Königin Isabella musste das Land verlassen und mit ihr ging auch Claret ins Exil nach Paris. 1869 begab er sich nach Rom, wo er an der Vorbereitung des Ersten Vatikanischen Konzils teilnahm. Jedoch verschlechterte sich sein Gesundheitszustand zusehends, er musste Rom verlassen und suchte Ruhe in der Gemeinschaft seiner Missionare in Prades in Südfrankreich. Unterdessen verlangten seine Gegner die Auslieferung nach Spanien, um ihn dort vor Gericht zu stellen. Um ihnen zu entkommen, floh er in das Zisterzienserkloster Fontfroide. Dort starb Antonius Maria Claret am 24. Oktober 1870 im Alter von 63 Jahren.
Auf sein Grab schrieb man die Worte des sterbenden Papstes Gregor VII.: "Weil ich die Gerechtigkeit geliebt und das Unrecht gehasst habe, sterbe ich in der Verbannung." Seine sterblichen Überreste wurden 1897 nach Vic überführt. Am 25. Februar 1934 wurde er von Papst Pius XI. seliggesprochen. Papst Pius XII. sprach ihn am 7. Mai 1950 heilig. Claretiner wirken heute weltweit in über 60 Ländern.

von 21.10.2013 07:36

21. Oktober – Die heilige Ursula

Der Name Ursula ist nicht, wie es wohl den Anschein haben könnte, lateinischen, sondern germanischen Ursprungs und bedeutet Pferdchen, und das war die Königstochter Ursula aus England auch, munter wie ein Füllen und schön von Gestalt und rein von Herzen.

Da kam ein Prinz, um Ursula zu freien, aber Ursula bat sich drei Jahre aus, weil sie noch zu jung sei, und in den drei Jahren wolle sie die goldene Jugendzeit bis zum letzten Tropfen auskosten, fromm und froh und fröhlich sein, und es sollten ihr elf Gefährtinnen gegeben werden, jede von ihnen mit tausend Gespielinnen, und elf Schiffe sollte man bauen, denn nicht nur auf dem Land, sondern auch auf dem Meer wolle sie sich vergnügen, wie sie gerade Lust verspüre. Das waren Ursulas Wünsche, und Vater und Bräutigam säumten nicht, sie restlos zu erfüllen.

Wo elftausend junge Mädchen sind, da ist Leben, Leben, Leben, da ist Spiel und Lied und Lautenschlag und Reigen und Tanz. Es war eine goldene Zeit für Ursula und ihre Gefährtinnen, und als die drei Jahre voll Sang und Klang und Jugendlust zu Ende gingen, geschah es eines Tages, als die Gespielinnen auf dem Meer fuhren, dass ein starker Sturm sich erhob und die elf Schiffe allesamt von Englands Küste weg an Deutschlands Ufer getrieben wurden in die Mündung des Rheins hinein, und am folgenden Tag in der Früh war Ursula mit ihrer Sippschaft bereits in Köln.

Da beredete sich die Königstochter mit den anderen, und einstimmig beschloss man, weil man doch schon in Köln sei, gemeinsam weiter nach Rom zu pilgern an Sankt Peters Grab, und sie lösten die Anker und hissten die Fahnen mit dem Bild der lieben Mutter Gottes und fuhren rheinaufwärts am Siebengebirge vorbei und an der Loreley durch das Binger Loch über Mainz nach Basel und noch eine Strecke aufwärts bis zu der großen Römerstadt Kaiseraugst, die damals noch stand. Dort verließen sie die Schiffe, weil der Rhein sie nicht mehr trug, und wanderten zu Fuß singend und betend über die Alpen nach Italien bis Rom und hielten ihre Andacht und empfingen den Segen des Heiligen Vaters und kehrten froh und glücklich den gleichen Weg zurück bis Kaiseraugst zu Fuß und von dort zu Schiff den Rhein abwärts und gelangten zum Schluss wieder nach dem heiligen Köln.

In Köln hatten sich während der Abwesenheit der elftausend Jungfrauen schlimme Dinge ereignet, denn wie ein Hui waren die Hunnen übers Land gekommen, das wilde Volk aus dem Osten auf den kleinen hurtigen Pferden. Überall sengten und brannten und mordeten die grausamen Krieger mit der gelben Hautfarbe, den Schlitzaugen und dem drollig geknoteten Schopf auf dem Kopf, und gerade als Ursula mit den Gefährtinnen nichtsahnend landete, feierten die zügellosen Horden des Hunnenkönigs Etzel zu Köln ein Fest, das schon zehn Tage dauerte. Aus tausend Fässern floss der Wein, und alle waren trunken, und als die wüsten Gesellen Ursula und ihre Gespielinnen erblickten, wollten sie dem Leib der Jungfrauen mit Gewalt Unehre antun, und da begab sich das staunenswerte Ereignis, dass elftausend junge und edle Mädchen freiwillig und froh lieber in den Tod gingen, als dass sie sich das Krönlein der Ehre rauben ließen, das alle Kinder, die von Herzen rein sind, unsichtbar, wo sie gehen und stehen, auf dem Haupt tragen.

Da lagen auf blugetränktem Boden elftausend Leichen, wie Lilien weiß und rein, die der Sturm geknickt hatte, und liebkosend strich die Abendsonne noch einmal darüber hin, und es kamen die Leute aus Köln und begruben die Toten und bauten eine Kirche über dem großen Grab, und es wallfahrteten zu der Kirche im Lauf der Jahrhunderte Ungezählte, auch Kaiser und Könige, und bis auf den heutigen Tag freuen sich die Leute darüber, dass elftausend junge, frohe Mädchen lieber sterben als die Ehre einbüßen wollten.

von 20.10.2013 12:16

20. Oktober - Der heilige Johannes von Kenty

Alt ist der Mann, der da im abgetragenen, zerfransten Priesterrock und in Schuhen, aus denen die Zehen vorwitzig hervorschauen, über die Berge der Alpen wandert auf Pilgerfahrt nach Rom. Mühsam zieht er Schritt für Schritt die Füße nach, als wären es Holzklötze. Es ist gut, dass der Pilger ins Träumen gerät, denn wenn er denkt und nachsinnt, merkt er nicht bei jedem Schritt, wie todmüde er ist.

Von weit her kommt er schon. Sechs Monate bereits dauert die Wanderung von Kenty bei Krakau in Polen, und weil er von Kenty kommt, nennen ihn die Lateiner Cantius, Johannes Cantius also. Sieben Paar Schuhe hat er bisher auf der Wallfahrt verbraucht, und für das achte Paar ist es längst an der Zeit. Aber wenn einer eine Pilgerreise macht, soll er, so meint der Alte, nicht allzu viel nach solchen Dingen fragen. Und bald ist er ja am Ziel, im Mittelpunkt der Welt, an Sankt Peters ruhmreichem und gnadenvollem Grab. Hell jubelt bei diesem Gedanken das Herz des Wallfahrers auf.

Es ist nicht das erste Mal, dass Johannes von Kenty nach Rom pilgert. Dreimal war er schon dort und einmal im Heiligen Land. Viel ist er gewallfahrtet in Hunger und Durst, in Kälte und Hitze, unter mancherlei Mühen und Beschwerden, aber gerne hat er es immer getan und alle Härten der weiten Fußwanderungen auf sich genommen zur Sühne für seine Schuld und weiß dabei nicht – was übrigens alle Heiligen nicht wissen –, dass er ein Heiliger ist.

Zur Sühne für seine Schuld! Welche Schuld? Oh, die Heiligen haben scharfe Augen und bemerken das Stäubchen auf der Waage, wo andere in ihrer Blindheit schwere Steine übersehen. War er, Johannes von Kenty, nicht Pfarrer in der großen Gemeinde Ilkusi gewesen mit der schweren Verantwortung für tausend unsterbliche Seelen? Weit mehr jedoch bedrückten den ehrwürdigen Priestergreis die langen Jahre seiner Lehrtätigkeit am Seminar zu Krakau, wo er Hunderte und Hunderte von Seelsorgern herangebildet hat. Ob er da wohl voll und ganz seine Pflicht erfüllt hat? Wie gesagt, Heilige sehen das Stäubchen auf der Waage, und deshalb wollte der Alte für seine Pflichtverletzungen durch die neue und wohl letzte Pilgerfahrt seines Lebens büßen. So denken die Heiligen, und diese Gedanken sind durchaus ehrlich bei ihnen.

He! Johannes von Kenty, weißt du denn nicht, dass du als Seelsorger mehr als nur deine Pflicht getan hast? Übersiehst du, dass du den Schülern im Seminar nicht nur umfangreiches Wissen, sondern in Wort und Beispiel auch, echte, tiefe, hingebende Frömmigkeit lehrtest? Denkst du nicht mehr daran, dass du oft nicht einmal das Nötigste zum Leben hattest, weil du alles verschenkt hast? Sogar die Schuhe von den Füßen und die Hose unter dem langen Priesterrock hast du weggegeben, wenn dich ein Armer auf der Straße anbettelte. Nicht einmal, zehnmal, zwanzigmal hast du solche außergewöhnlichen Werke der Nächstenliebe vollbracht, du alter Mann im Lumpenrock, du hochedler Ritter im Heer des Christkönigs!

Nein, an all das denkt der Träumende nicht, sondern er liegt plötzlich der längelang auf dem Weg. Das waren sicher Kinder, die ihn ärgern wollten und das Seil über den Weg gezogen hatten, das er übersah! Doch wenn es nur übermütige Kinder gewesen wären! Etwas ganz anderes war es, denn da ertönt ein Pfiff, und aus dem Gebüsch rechts und links treten Räuber. Sie umzingeln den Pilgersmann und rauben ihm den letzten Pfennig aus der Tasche. Und bevor sie sich wieder verziehen, brüllt der Räuberhauptmann den Ausgeplünderten an, ob das auch wirklich alles sei, was er bei sich hat. „Ja, alles, alles, alles“, entgegnet verstört der Gefragte und denkt im Augenblick nicht daran, dass ihm seine Schwester in ihrer vorsorglich klugen Art fünf Goldstücke in den Kleidersaum eingenäht hatte. Und nun ist es für Johannes von Kenty wirklich ein wahres Glück, dass ihm dies wenige Augenblicke später einfällt, denn da konnte er noch die Räuber zurückrufen und sich entschuldigen, und sie sollten doch nicht meinen, dass er sie angelogen habe, er habe wirklich nicht an die Goldstücke gedacht. Mit diesen Worten öffnet der Heilige den Kleidersaum und übergibt den Banditen auch die fünf Goldstücke.

Da solltest du die Gesichter gesehen haben! Der Räuberhauptmann sagte tief beeindruckt zu Johannes von Kenty:

„ Nun weiß ich wieder, dass es noch Gutes auf der Erde und einen Gott im Himmel gibt. Behalte dein Geld, und hier ist alles, was dir gehört, und bete für mich und für uns alle.“

Auf diese Worte musste natürlich Johannes von Kenty antworten, und so schmiedete er gleich das Eisen im Feuer, und zum Schluss der Rede folgten die Räuber dem Heiligen in die nächste Kirche, und da setzte sich der Mann Gottes in den Beichtstuhl, und die wilden Gesellen traten einer nach dem anderen hinzu. Was sie da in den Beichtstuhl brachten, das hatte wirklich Gewicht. Als Johannes von Kenty dann den letzten absolviert hatte und aufstand, sagte er leise, befriedigt und anerkennend vor sich hin:

„Wahrhaftig, das war eine Pilgerfahrt wert!“

Am 24. Dezember 1473 holte das Christkind seinen treuen Diener durch einen seligen Tod zur ewigen Belohnung heim, gerade recht zur Weihnachtsfeier im Himmel.

von 18.10.2013 15:42

18. Oktober - Hl. Lukas

Lukas stammte nach altkirchlicher Überlieferung aus dem syrischen Antiochia und wurde wohl zusammen mit seinem Bruder Titus (6.2.) vom Völkerapostel Paulus (25.1., 29.6., 30.6.) zum katholischen Glauben bekehrt. - Lukas war ein Arzt . Er lebte unverheiratet und hatte keine Kinder.

Als Mitarbeiter begleitete der hl. Lukas den hl. Paulus auf dessen zweiter Missionsreise in den Jahren 50 bis 52. Zwar nennt Lukas seinen eigenen Namen in der Apostelgeschichte nicht, doch weist das „wir“ auf seine Teilnahme an dieser Missionsreise hin. Lukas scheint dann in Philippi geblieben zu sein, wo er den hl. Paulus auf dessen dritter Missionsreise wiedertraf.

Auch an der dritten Missionsreise des Völkerapostels von 53 bis 58 hat der hl. Lukas teilgenommen, worauf das „wir“ in den entsprechenden Kapiteln der Apostelgeschichte hinweist. Außerdem wird im zweiten Brief an die Korinther der Bruder erwähnt, dessen Lob wegen des Evangeliums durch alle Gemeinden erschallt. Wenn damit das von Lukas verfaßte dritte Evangelium gemeint ist, hat er dieses offenbar zu Beginn der fünfziger Jahre des 1. Jahrhunderts niedergeschrieben.

Nachdem der hl. Paulus während seiner Haft in Caesarea an den Kaiser apelliert hatte, fuhr er zu Schiff nach Rom. Dabei begleitete ihn der hl. Lukas . Die sog. Gefangenschaftsbriefe entstanden wohl während des Hausarrestes zu Rom in den Jahren 60 bis 62. Zwei von ihnen erwähnen St. Lukas, der also während dieser Zeit dem Völkerapostel in Rom zur Seite gestanden haben wird. Auch in der Hauptstadt des Imperiums dürfte Lukas wieder als Arzt gewirkt haben, da ihn der Kolosserbrief ausdrücklich als solchen bezeichnet.

Mit dem Brande Roms 64 brach die staatliche Verfolgung der Kirche durch das Imperium an (vgl. 10.12.). Als St. Paulus wieder nach Rom kam, hatte er erneut eine Gefangenschaft zu erdulden, an deren Ende 67 das Martyrium stand. Auch während dieser zweiten römischen Gefangenschaft hielt sich der hl. Lukas in der Hauptstadt des Imperiums auf und stand dem hl. Apostel Paulus treu zur Seite. - Später sollen die Brüder Titus und Lukas eine Wallfahrt zum Grab ihres Meisters (s. 18.11.) unternommen haben.

Die Apostelgeschichte wird Lukas bis 62 abgeschlossen haben. Bis in dieses Jahr reichen die dort berichteten Geschehnisse. St. Lukas hätte sein Werk später ergänzen können, z.B. durch eine Schilderung des Martyriums des hl. Paulus zu Rom, doch hat er dies unterlassen. Offenbar hatte die in Jerusalem beginnende Erzählung der Apostelgeschichte mit der Ankunft des hl. Paulus in Rom und mit der Verkündigung des Glaubens dort ein ihr angemessenes Ende gefunden. Jerusalem war sozusagen das Haupt des Alten Bundes. Möglicherweise wollte der hl. Lukas darauf hinweisen, daß Rom mit der Ankunft des Völkerapostels als Haupt des Neuen Bundes an die Stelle Jerusalems trat, obwohl es noch eine heidnische Stadt war (vgl. 13.1.).

Der hl. Lukas ließ sich später zu Theben in Böotien nieder. Diese Gegend gehörte zu der römischen Provinz Achaia in Griechenland. Im Alter von vierundachtzig Jahren soll Lukas gestorben sein, ohne Blutzeuge zu werden. - Daneben wird allerdings auch überliefert, er habe das Martyrium unter Domitian (81 - 96) erlitten.

Es wird erzählt, daß St. Lukas ein Bild der Gottesmutter malte, das die heilige Kaiserin Pulcheria , die Schwester Theodosius’ II. (408 - 450), aus Jerusalem erhalten haben soll. Sie habe es in einer Kirche zu Konstantinopel aufgestellt, heißt es.

von 18.10.2013 07:43

18. Oktober – Der heilige Justus (+ 283)



Das Leben und Sterben des heiligen Justus wird in einer Schrift erzählt, die schon über tausend Jahre alt ist. Die Geschichte in unsere Sprache übersetzt lautet so:

„Es fängt an das Leiden des heiligen Märtyrers Justus. Zur Zeit, da der allmächtige Gott die Zahl der Heiligen anwachsen ließ, und Justus neun Jahre alt war, sprach er zu seinem Vater Justinus: „Mein Vater, ich habe einen Traum gehabt, dass ein reicher Mann, namens Lupus, meinen Oheim Justinian in der Stadt der Ambienser im Sklavendienst gefangen hält.“ – Der Vater sprach zum Sohn: „Was wollen wir also machen?“ – Da nun Justin in der Stadt Autisiodor einen Menschen um Geld zu dingen suchte, welcher ihn begleiten sollte, den Bruder aufzusuchen, sprach Justus zu ihm: „Ich bin bereit mit dir zu gehen.“ – Darauf sagte seine Mutter Felicia: „Sohn Justus, wie könntest du einen so weiten Weg antreten? Es könnte dir etwas widerfahren.“ – Er antwortete: „Wenn Gott will, werde ich gehen, und wenn es ihm gefällt, werde ich zurückkommen.“ – Und Justin sagte: „Nimm Brot und Geld und wir wollen unter Christi Leitung die Reise machen, welche wir beschlossen haben.“

Ungefähr um die dritte Stunde gingen sie fort aus der Stadt Autisiodor und kamen gegen Abend, als der Tag sich neigte, zu dem Kastell Melodun. Hier saß am Tor des Kastells ein Blinder und Lahmer und rief: „O seliger Justus, erquicke meine Seele, denn ich sterbe vor Hunger.“ Der Knabe sagte zu seinem Vater: „Nimm das Brot und erquicke ihn“ und zog sich dann ein Kleidungsstück ab und legte es dem Armen an; der Vater aber fing an, ihn darüber zu schelten. Justus antwortete: „Es steht geschrieben: Selig, wer sich erbarmt über den Dürftigen und Armen, in schlimmer Zeit wird ihn befreien der Herr.“ – Und in der Frühe gingen sie hinaus und setzten die Reise fort. Und als sie nach der Stadt Paris kamen, trafen sie einen sehr guten Mann, Hippolyt mit Namen. Er fragte sie, aus welcher Provinz sie wären; jene aber sagten, „aus der Stadt Autisiodor, wir suchen einen Gefangenen“, und es sagte Hippolyt zu ihnen: „Kommet in mein Haus, ich will euch erquicken mit Wein und Honigwasser.“

Als sie gesättigt waren und die Reise fortsetzten, kamen sie an den Fluss Isara, fanden aber kein Schiff; da sprach Justus zu seinem Vater Justin: „Sieh, durch Gottes Barmherzigkeit kommt ein Mensch den Fluss herab; wir wollen ihn bitten, dass er uns überfahre.“ Und da sie so redeten, kam er und sie sagten zu ihm: „Freund, tue uns den Gefallen und fahre uns über den Fluss; du bekommst Fährgeld dafür und Gewinn für deine Seele.“ Aber er fragte, wer und woher sie seien; und da sie ihm die Mitteilung machten, dass sie ausgehen, einen Gefangenen zu suchen, fuhr er sie umsonst über den Fluss. Als sie nun die angefangene Reise beschleunigten, kamen sie zu der Stadt Ambianis und fragten nach dem Handelsmann Lupus und wo sein Haus wäre. Und da sie ihn gefunden hatten, sagten sie zu ihm: „Unser Anverwandter ist in dieses Gebiet als Gefangener geführt worden und wir haben gehört, er sei bei dir.“ Aber er fragte, woher oder wer es sei oder was für einen Namen der habe, den sie suchten. Darauf antwortete Justinus: „Wir sind Christen aus der Stadt Autisiodor, und mein Bruder, den wir suchen, heißt Justinianus.“ – Und Lupus sprach zu ihnen: „Kommet in mein Haus und ich will euch Herberge geben und euch meine Sklaven zeigen, und wenn ihr den erkennet, den ihr sucht und das Lösegeld zahlet, könnt ihr euern Bruder heimführen.

Und da sie zur Abendstunde in das Haus des Lupus gegangen waren, führte er ihnen seine zwölf Sklaven vor. Allein der Gesuchte ward unter ihnen nicht gefunden; erst da er genauer nachsah, erblickte Justus den Justinian, wie er die Lampe hielt und sagte: „Siehe, der Sklave, welcher das Licht anzündet, ist unser.“ Aber dieser sprach: „Woher kennst du mich? Ich habe dich noch nie in dieser Gegend gesehen.“ Und indem er dieses redete, war ein junger Soldat des Verfolgers Riciovarus zugegen; der stand alsbald auf und brachte die Geschichte zu dem Tyrannen und sprach: „Es sind Menschen in der Stadt Ambianis, die sich auf Zauberkünste verstehen und bekennen, Christen zu sein; was ist mit ihnen zu machen?“ – Aber er sprach: „Gehet, und führet sie schnell zu mir, und wenn sie sich weigern zu kommen, sollen sie in den Kerker geworfen werden, bis sie mir vor Augen gebracht werden.“ – Da die Diener fortgingen in die Stadt und das Haus des Lupus aufsuchten, fanden sie jene nicht mehr daselbst, weil Lupus vorher in der Nachtzeit zu ihnen gesagt hatte: „Stehet auf und nehmet den Menschen, der euch angehört und euer Geld, damit nicht die Vorgesetzten euch ergreifen.“ Und da die Diener dem Riciovarus so meldeten, dass jene schon aus der Stadt entwichen wären, sagte der Tyrann zu ihnen: „Es sollen vier Knechte sich aufmache und sie schnell zu Pferd verfolgen, damit sie umkehren müssen und, wenn sie widerstreben, getötet werden.

Als die Knechte sie verfolgten, fanden sie dieselben bei der Quelle Sirica. Und es sprach zuerst Justinianus zu seinem Bruder Justinus: „Wir wollen ein wenig ausruhen, da wir Wasser hier haben und wollen Speise nehmen, damit wir besser die Reise fortsetzen können.“ – Und Justus sagte zu ihnen: „Esset geschwinder, weil der Gebieter Riciovarus vier Reiter schickt, die uns zurückführen oder töten sollen. Während ihr Speise nehmet, will ich achthaben, und wenn sie kommen, mit ihnen reden; ihr aber gehet in die Höhle und verberget euch.“ – Und wie er dieses sagte, sah er sie von weitem kommen; Vater und Bruder zogen sich in die Tiefe der Höhle zurück. Die Diener des Herrschers kamen nun herbei und fragten den Justus, wo die Alten seien oder was für Göttern sie opferten. Er antwortete, er sei ein Christ; und da er seine Angehörigen nicht verraten wollte, sagte einer zum andern: „Ziehe das Schwert und haue ihm den Kopf ab, und wir wollen ihn dem Herrscher bringen.“ Justus aber betete: „Gott Himmels und der Erde, nimm meinen Geist auf, weil ich unschuldig und reinen Herzens bin.“ Und da der Kopf abgeschnitten war, wurden die Diener von großem Schrecken ergriffen. Sie flohen davon und erzählten dem Tyrannen Riciovarus, wie der Hergang gewesen.

Da die Verfolger sich entfernt hatten, gingen die Angehörigen des seligen Justus aus der Höhle und fanden den Leichnam. Und es sagte Justinus zu seinem Bruder Justinianus: „Was machen wir mit diesem Leib?“ Sie fanden ein altes Gemäuer mit Efeu überzogen, hier beerdigten sie sorgfältig den Körper; das Haupt aber trugen sie mit sich fort. Und sie reisten eilig und langten am dritten Tag in der Stadt Autisiodor an. Und es sprach Felicia, seine Mutter: „Wo ist mein Sohn Justus?“ – Und Justinianus sein Oheim antwortete: „Er ist gestorben.“ – Sie sprach: „Ich sage dir Dank, Gott Himmels und der Erde, der du die unschuldige, reine Seele aufgenommen hast“; und sie setzte hinzu: „O seliger Sohn Justus, bitte für mich, der du verdient hast, das Martyrium zu erlangen!“ Aber indem sie dieses betete und weinte, hing der Kopf des Martyrers in Leinwand eingehüllt im Haus. Da es nun Nacht wurde, siehe da leuchtete das ganze Haus.

In jenen Tagen aber war Bischof jener Stadt ein Priester Gottes, namens Amator. Er ist aber ganz früh aufgestanden zu der Metten und sagte zu seinen Brüdern: „Ich habe große Lichter gesehen über dem Haus des Justinus; die ganze Stadt ist davon hell geworden; gehet geschwind und sehet, was dies gewesen.“ Da gingen drei Priester hin und fragten den Justinus, was das für eine Bedeutung mit dem Licht habe, das in der Nacht über seinem Haus erschienen sei. Und es sagte Justinus zu ihnen: „Mein Sohn Justus ist umgekommen in ferner Gegend; die Diener des Gebieters Riciovarus haben uns gemeinsam verfolgt, und indem wir uns geflüchtet haben, ergriffen sie meinen Sohn, hieben seinen Kopf ab und kehrten zurück. Und wir haben seinen Leib am nämlichen Ort begraben, neben der Quelle Sirica im Gebiet Bellovac, sein Haupt aber haben wir mitgenommen, damit seine Mutter ihn küssen könne. Und da er in unser Haus gebracht war, ist um die dritte Stunde der Nacht ein Licht vom Himmel gekommen, wovon das Haus und die ganze Stadt durch Fügung Gottes erleuchtet ward.

Erstaunt meldeten dies die Priester, welche vom Bischof gesandt waren, den Brüdern und dem heiligen Amator selbst, und jubelnd über ein so schönes Wunder sagten sie dem allmächtigen Gott Dank. Und der Bischof befahl, sie sollten eine Tragbahre und Leuchter nehmen, das Haupt zur Kirche tragen und in der Gruft des Hauses Gottes beerdigen, in welcher der Bischof selbst einst zu ruhen vorhatte. Und um das Zeugnis des guten Werkes zu vollenden, war in jener Stadt ein Mädchen von 16 Jahren, von Geburt an blind, und es rief und sprach: „Heiliger Justus, bitte zu deinem Gott, an den ich auch glaube und den ich bekenne, dass ich sehend werde.“ Und alsbald wurden durch göttliche Kraft seine Augen geöffnet, und es sahen die Priester die Herrlichkeit Gottes und alle lobten und priesen Gott, weil ihnen ein großes Wunder gezeigt worden. An ihn glauben die Völker, ihm sei Ehre und Herrlichkeit in alle Ewigkeit. Amen.“

Du siehst in dieser Legende, wie ein Kind von übernatürlicher, wunderbarer Seelenstärke durch gewaltsamen Tod seinen Eltern entrissen wird. Gewöhnlich sieht man unmäßigen Jammer bei den Eltern, wenn ihnen ein Kind stirbt, gar wenn es das einzige ist; dieser Jammer ist aber gerade ein Zeichen, wie wenig der christliche Glaube wahrhaftig und lebendig in solchen Eltern wohnt. Siehe an der Mutter des heiligen Justus, wie eine Christin den Tod des Kindes annimmt; sie weinte wohl, aber vor allem dankte sie Gott, dass er das Kind, da es noch unschuldig war, zu sich genommen und für die Ewigkeit gesichert habe; und sie sah von nun an das Kind als ihren Fürsprecher im Himmel an.

Die Reliquien vom heiligen Justus sind aber in vielen Hauptkirchen verteilt worden und stehen in großer Verehrung. In manchen Kirchen hat am heutigen Tag auch das Brevier eine eigene Lesung über den heiligen Justus, und in der Messe wird gebetet: „Gott, der du den seligen Justus, dem Alter nach ein Kind, dem Glauben nach aber groß, durch den Sieg des Leidens zur ewigen Herrlichkeit geführt hast, verleihe, bitten wir, dass seine verehrungswürdige Fürsprache uns helfe und wir Genossen seiner ewigen Herrlichkeit werden, durch Jesus Christus, deinen Sohn, unseren Herrn. Amen.“

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