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von esther10 20.08.2015 12:08

Flüchtlinge: Vorwürfe an Kirche "schon etwas heuchlerisch"



Frauenordens-Präsidentin Mayrhofer wehrt sich in "Furche" gegen Pauschalangriffe wegen vermeintlich zu geringen Engagements bei der Flüchtlingsunterbringung - Aber "wir tun immer zu wenig, und zwar wir alle"

Wien, 20.08.2015 (KAP) Gegen Pauschalangriffe auf die Kirche und speziell die Ordensgemeinschaften wegen ihres vermeintlich zu geringen Engagements bei der Flüchtlingsunterbringung hat sich die Präsidentin der Vereinigung der Frauenorden, Sr. Beatrix Mayrhofer, gewehrt. Wenn z.B. beklagt werde, dass im Benediktinerstift Melk mit seinen Räumlichkeiten und Kulturgütern, "die unter schwersten Auflagen des Bundesdenkmalamtes renoviert worden sind und erhalten werden müssen", zu wenig Asylwerber aufgenommen werden, sei dies "schon etwas heuchlerisch", sagte Mayrhofer in der aktuellen Ausgabe der Wochenzeitung "Die Furche". Es gebe eine ganze Liste von Ordensgemeinschaften, die Flüchtlinge beherbergen. "Aber manchmal habe ich den Eindruck, dass man das gar nicht wahrhaben will."

Freilich müsse die Frage für Christen laut der Angehörigen eines Schulschwesternordens immer lauten: "Was können wir noch tun? Denn wir tun immer zu wenig - und zwar wir alle."

In der Flüchtlingsfrage ortet Mayrhofer eine "komplizierte Verquickung von Kompetenzen und Auflagen". Dies betreffe die genannten Erfordernisse des Denkmalschutzes ebenso wie durchaus bestehende Angebote an zuständige Behörden, "die aus diversen Gründen nicht angenommen werden". Tatsache sei jedenfalls, dass sich die Orden schon seit vielen Jahren und nicht erst während der jüngsten Krise im Flüchtlingsbereich engagieren. Schon in der Jugoslawienkrise und davor beim Ungarnaufstand seien viele Vertriebene aufgenommen worden. Das früher von ihr geleitete Schulzentrum in der Wiener Friesgasse hätten viele Kinder, die in diesen Krisenzeiten nach Österreich kamen, besucht, berichtete die Frauenordens-Präsidentin.

Lage nur scheinbar überfordernd

Derzeit bemühe sich eine u.a. von Orden, Diözesen und Caritas besetzte Koordinierungsgruppe im Generalsekretariat der Bischofskonferenz laufend um geeignete Quartiere - ebenso die in allen Diözesen eingesetzten Koordinatoren. Mayrhofer nannte es "unerträglich", dass derzeit täglich etwa 200 Flüchtlinge nach Österreich kämen und die bereits hier gelandeten unter freiem Himmel oder in Zelten schlafen müssten. "Ebenso unerträglich ist, dass wir als Kirche und Gesellschaft fast vor Hilflosigkeit erstarren, weil die Lage so überfordernd aussieht. Doch wenn wir gemeinsam und planvoll vorgehen, ist sie bewältigbar", zeigte sich Mayrhofer zuversichtlich.

Dass Ordensleute neben der Beherbergung auch Aufgaben der Flüchtlingsbetreuung übernehmen, bezeichnet die Frauenordens-Präsidentin schon allein aufgrund der Altersstruktur der Gemeinschaften als überfordernd. Von den 3.800 Ordensfrauen in Österreich seien etwa 2.000 älter als 75 Jahre. Dazu kommen, dass viele Flüchtlinge traumatisiert seien und geschulte Fachkräfte benötigten.

Das Durchgriffsrecht des Bundes bei der Schaffung von Flüchtlingsquartieren, auf das sich SPÖ, ÖVP und Grüne einigten, begrüßte Mayrhofer, "weil es nicht sein kann, dass die Hilfe an einzelnen Gemeinschaften und Bürgermeistern hängen bleibt - oder scheitert". Die Ordensvertreterin ortet derzeit einerseits eine große Hilfsbereitschaft, "vor allem dann, wenn die Not einen konkreten Namen und ein Gesicht hat". Aber es gebe auch "diffuse Ängste", die ernstzunehmen seien. "Es muss also viele Vermittlungsversuche geben."



Dieser Text stammt von der Webseite http://www.kathweb.at/site/nachrichten/database/71880.html des Internetauftritts der Katholischen Presseagentur Österreich.

von esther10 20.08.2015 12:00

Auf Knien für die Jungfrau Maria
August 18, 2015
Fotos MICHAEL PAPPAS, TEXT VON MELPOMENI MARAGKIDOU



Nach der Ankunft per Boot fallen Gläubige im Hafen von Tinos auf die Knie und beginnen den Aufstieg zur Wallfahrtsbasilika.

Für viele griechisch-orthodoxe Christen ist es ein absolutes Muss, jeden Sommer an Mariä Himmelfahrt (15. August) die Wallfahrtsbasilika der Jungfrau Maria auf der Insel Tinos zu besuchen. Menschen aller Altersgruppen und aus den entlegensten Teilen Griechenlands (sowie aus dem Ausland) fallen von dem Moment ihrer Ankunft am Hafen der Insel auf die Knie und bestreiten so den steilen Weg zu der Kirche, wo sie die Heiligenikone der Jungfrau Maria berühren, der Wunder zugeschrieben werden.

Laut der religiösen Tradition wurde das heilige Bildnis der Jungfrau 1823 auf Tinos gefunden. Dies wurde als ein gutes Omen für die Griechische Revolution von 1821 gegen die Herrschaft der Osmanen interpretiert. Ein Tempel wurde an der Fundstelle errichtet, wobei große Mengen Marmor von der Nachbarinsel Delos zum Einsatz kamen.

Bei der Ankunft im Hafen sieht man hauptsächlich ältere Frauen, die auf Knien auf einer steilen, gepflasterten Straße „gehen". Um die Knie der Pilgerinnen zu schonen, hat man Teppiche entlang der Strecke verlegt.

Das Ziel dieser Menschen ist es, ein Versprechen zu erfüllen, der Muttergottes etwas Wertvolles, meist Gold, zu überreichen. In der Regel handelt es sich dabei um ein Wallfahrtsversprechen, das die Erfüllung einer Bitte sichern soll oder der eine Danksagung für eine bereits erfüllte Bitte darstellt. Meist dreht es sich dabei um gesundheitliche Probleme, doch es gibt auch Bitten um das Bestehen einer Abschlussprüfung und alles Mögliche andere.

Hier geht es mit vielen
Fotos weiter.

http://www.vice.com/de/read/die-orthodox...insel-tinos-283


von esther10 20.08.2015 11:38

Forum Deutscher Katholiken

Bischof Vitus Huonder, Chur, einmal mehr zuunrecht unter Beschuss
11. AUGUST 2015 VON POSCHENKER


Forum Deutscher Katholiken
Kongress “Freude am Glauben”
Die Ehe – Geschenk, Sakrament und Auftrag

Dr. Vitus Huonder, Bischof von Chur

Im folgenden Kurzvortrag werde ich den bedeutenderen Aussagen der Heiligen Schrift über die Ehe nachgehen. Es sind sozusagen die Marksteine, welche wir abschreiten werden. Damit verbunden ist die Thematik der menschlichen Sexualität, so dass auch diesbezügliche Texte zu beachten sind. Dabei versuche ich bei den einzelnen Schriftstellen mit kurzen Anmerkungen Wesentliches hervorzuheben. Auf diese Weise möchte ich
in aller Schlichtheit an das erinnern, was uns das Wort Gottes zur Schöpfung von Mann und Frau, zur Ehe sowie zur Sexualität, und, in Folge dessen, zur Familie sagt. Mehr Kenntnis brauchen wir nicht, um die Wirklichkeit der Ehe, der Sexualität und der Familie aus christlicher, gläubiger Sicht zu verstehen und den damit verbundenen Auftrag zu erkennen.
Mir will scheinen, dass in der gegenwärtigen Situation das authentische Wort, das Wort der Offenbarung, zu kurz kommt. Deshalb diese meine Vorgehensweise. Denn das Wort Gottes muss uns prägen. Es wird uns helfen, Krisen zu bewältigen und Probleme zu lösen. Dazu braucht es dessen Kenntnis und den Willen, es anzunehmen und unser Leben danach zu gestalten.

Mit diesen Worten begann Bischof Huonder seinen Vortrag am 31. Juli 2015.

Lesen Sie das ganze äußerst wichtige 22-seitige Dokument dieses absolut rechtgläubigen, mutigen, gegen den Strom schwimmenden, echt-katholischen und deshalb in jeder Hinsicht unterstützungswürdigen Bischofs!
https://www.gloria.tv/media/VdNmGSHnPVv
http://www.google.de/imgres?imgurl=https...AhWlwHIKHT4RAIM


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von esther10 20.08.2015 11:37


Vatikanstadt, 19. August 2015 (ZENIT.org)
Im Folgenden dokumentieren wir in einer eigenen Übersetzung die vollständige Katechese von Papst Franziskus bei der heutigen Generalaudienz

Die Familie - 23. Arbeit
Liebe Brüder und Schwestern, guten Tag!

Nachdem wir über den Wert der Feiertage im Leben der Familien nachgedacht haben, wollen wir uns heute mit dem komplementären Element befassen: der Arbeit. Beide gehören zum Schöpfungsplan Gottes: Feiertage und Arbeit.



Die Arbeit, sagt man gemeinhin, ist notwendig, um die Familie zu ernähren, die Kinder großzuziehen und um den Familienmitgliedern ein Leben in Würde zu gestatten. Eines der schönsten Dinge, die man über einen ehrlichen Menschen sagen kann, ist: „Er ist ein tüchtiger Arbeiter“. Einer der sich Mühe gibt, der nicht auf Kosten anderer lebt. Ich sehe, dass heute viele Argentinier in diesem Saal sind; daher will ich es so sagen, wie man es bei uns sagt: „No vive de arriba“.

Tatsächlich dient die Arbeit in ihren vielgestaltigen Formen, angefangen bei der Arbeit im Haushalt, auch dem Allgemeinwohl. Wo lernt man diesen arbeitsamen Lebensstil? An erster Stelle zuhause, in der eigenen Familie. Die Familie erzieht zur Arbeit, durch das Vorbild der Eltern: Vater und Mutter, die für das Wohl der Familie und der Gesellschaft arbeiten.
Im Evangelium wird die Heilige Familie von Nazareth wie eine Arbeiterfamilie dargestellt, und Jesus wird als „Sohn des Zimmermanns“ (Mt 13,55) oder gar selbst als „Zimmermann“ (Mk 6,3) bezeichnet. Und Paulus ermahnt die Christen: „Wer nicht arbeiten will, soll auch nicht essen“ (2 Thess 3,10). Das ist doch eine gute Abmagerungskur: du arbeitest nicht und isst nicht!

- Der Völkerapostel verweist ausdrücklich auf die falsche Frömmelei einiger

Gemeindemitglieder, die letztlich nur auf Kosten ihrer Brüder und Schwestern leben und „alles Mögliche treiben, nur nicht arbeiten“ (2 Thess 3,11). Arbeit und Geistesleben stehen in der christlichen Weltanschauung nicht im Gegensatz zueinander. Es ist wichtig, dass wir das verstehen! Arbeit und Gebet können und müssen harmonisch nebeneinander existieren, wie der heilige Benedikt uns lehrt. Mangel an Arbeit schadet dem Geist, genau wie Mangel an Gebet dem praktischen Leben schadet.

Arbeit – ich wiederhole, in ihren unterschiedlichsten Formen – gehört zur menschlichen Person. Sie ist ein Ausdruck der Würde des Menschen, der als Ebenbild Gottes geschaffen wurde. Deshalb sagen wir, dass Arbeit heilig ist. Und darum stellt die Verwaltung der Arbeitsplätze eine große menschliche und gesellschaftliche Verantwortung dar, die man nicht den Händen einiger weniger anvertrauen oder einer vergötterten „Marktwirtschaft“ überlassen kann. Wer einen Verlust von Arbeitsplätzen verursacht, fügt der Gesellschaft einen schweren Schaden zu. Es stimmt mich traurig zu sehen, dass viele Menschen keine Arbeit haben, keine Arbeit finden und ihnen die Würde fehlt, ihr Brot nach Hause zu bringen. Und es freut mich immer sehr, wenn ich sehe, dass eine Regierung sich Mühe gibt, Arbeitsplätze zu schaffen und versucht, allen eine Arbeit zu geben. Arbeit ist heilig, Arbeit verleiht einer Familie Würde. Wir müssen dafür beten, dass in keiner Familie die Arbeit fehlt.

Auch die Arbeit, genau wie die Festtage, gehört also zum Schöpfungsplan Gottes. Im Buch der Genesis wird das Thema der Welt als ein gartenähnliches Zuhause, das dem Menschen anvertraut ist, damit er es bebaue und hüte (Gen 2,8.15), von einem sehr bewegenden Passus eingeleitet: „Zur Zeit, als Gott, der Herr, Erde und Himmel machte, gab es auf der Erde noch keine Feldsträucher und wuchsen noch keine Feldpflanzen; denn Gott, der Herr, hatte es auf die Erde noch nicht regnen lassen und es gab noch keinen Menschen, der den Ackerboden bestellte; aber Feuchtigkeit stieg aus der Erde auf und tränkte die ganze Fläche des Ackerbodens“ (Gen 2,4b-6a). Das ist keine Romantik; es ist Gottes Offenbarung: Bei uns liegt die Verantwortung, diese Worte zu begreifen und unsere Schlussfolgerungen daraus zu ziehen. Die Enzyklika „Laudato si“, die eine allumfassende Ökologie vorschlägt, beinhaltet auch diese Botschaft: Die Schönheit der Welt und die Würde der Arbeit ergänzen sich gegenseitig. Sie gehören zusammen: Die Welt wird schön, wenn der Mensch sie bearbeitet. Wenn die Arbeit sich von dem Bund zwischen Gott und dem Menschen entfernt, wenn sie sich von den geistigen Eigenschaften der Menschen trennt, wenn sie in der Logik des Gewinns gefangen ist und die Werte des Lebens missachtet, verunreinigt diese Erniedrigung der Seele alles: selbst die Luft, das Wasser, das Gras, die Nahrungsmittel… Das menschliche Zusammenleben verkommt und unser Lebensraum wird krank. Die Folgen bekommen vor allem die Armen zu spüren, die ärmeren Familien. Die moderne Arbeitsorganisation legt manchmal eine gefährliche Tendenz an den Tag, die Familie als Hindernis, als Last, als Störfaktor im Produktionsablauf zu betrachten. Doch müssen wir uns fragen: Was produzieren wir eigentlich? Und für wen? Die sogenannte „intelligente Stadt“ ist gewiss reich an Dienstleistungen und Infrastrukturen; sie ist gut durchorganisiert, aber allzu oft ist sie zugleich für Kinder und alte Menschen lebensfeindlich.

Wer solche Städte entwirft, ist oft nur an der Verwaltung der Arbeitskräfte einzelner Individuen interessiert, die gesteuert und genutzt oder auch beiseitegelegt werden müssen, je nachdem, was die Wirtschaft im Augenblick gerade verlangt. Die Familie ist ein großer Prüfstein. Wenn die Arbeitswelt sie gefangen hält oder gar ihren Lebensweg behindert, dann können wir gewiss sein, dass die menschliche Gesellschaft begonnen hat, gegen sich selbst zu arbeiten!

Für christliche Familien stellt diese Konjunktur eine große Herausforderung und zugleich eine große Mission dar. Christliche Familien führen die Grundsätze der Schöpfung Gottes ins Feld: die Identität und das Bündnis von Mann und Frau, die Zeugung von Kindern, die Arbeit, die die Erde zähmt und für Menschen bewohnbar macht. Der Verzicht auf diese Grundsätze ist eine sehr ernsthafte Sache, und in den Wänden unseres gemeinsamen Hauses zeigen sich schon viel zu viele Risse! Es ist keine leichte Aufgabe. Manchmal kann es den Familien vorkommen, als seien sie wie David vor Goliat… aber wir wissen auch, wie jener Kampf ausging! Man braucht Glauben und Mut. Möge Gott uns gewähren, dass wir in Freude und Hoffnung seinen Ruf annehmen, in diesem schwierigen Augenblick unserer Geschichte: den Ruf zur Arbeit, die einem Menschen und seiner Familie Würde verleiht.

Arbeit verleiht einer Familie Würde“

Generalaudienz von Mittwoch, dem 19. August 2015, in der Audienzhalle Paul VI. -- Volltext
Von Redaktion
Vatikanstadt, 19. August 2015 (ZENIT.org)


von esther10 20.08.2015 01:56

Ukraine steht vor Massensterben und den Exodus von Millionen, sagt Bischof


Die Bewohner in der Nähe von Kramatorsk, Ukraine, Warteschlange für Wasser nach einem Beschuss zerstört ihre Wasserversorgung (Foto: CNS)
Bischof Sobilo sagt, sein Land seine schlimmste Krise steht seit dem Zweiten Weltkrieg

Die russisch-Backed separatistischen Aufstand hat die Ukraine in die schlimmste humanitäre Krise seit dem Zweiten Weltkrieg und "Millionen von Flüchtlingen" stürzte könnte bald für Europa fahren, um Hunger zu entgehen, nach einem ukrainischen Bischof.

"Huge Nummern werden nun zwischen Hammer und Amboss gefangen; die Separatisten nicht auf der Suche nach ihnen, und die ukrainische Regierung nicht um sie kümmern, weil sie nicht erklärt, auf welcher Seite sie auf ", sagte Weihbischof Jan Sobilo von Kharkiv-Saporischschja.

"Nicht seit dem Zweiten Weltkrieg haben wir gesehen, wie Armut und Not", sagte er.

"Die Menschen sind ständig Ankunft in unserem katholischen Gemeinden zu fragen für Lebensmittel, Medikamente, Geld und Schutz", sagte er und bemerkte, sie enthalten junge Witwen mit kleinen Kindern, deren Männer im Kriegsgebiet geblieben sind oder getötet wurden.

Der Bischof sprach, als die katholische Caritas auch der wachsende Hunger und Verzweiflung in separatistischen gesteuerten Osten der Ukraine gewarnt.

Bischof Sobilo sagte dem Catholic News Service, dass ein Mangel an Wasser zur Zeit im Osten der Ukraine, wo die Nahrungsmittelpreise waren dreimal so hoch wie im Rest des Landes stellte das größte Problem.

Er fügte hinzu, dass die lokalen Kinder würden nicht in der Lage, um das neue Schuljahr beginnen, weil die meisten Schulen wurden geschlossen und dass die ukrainischen Behörden hatte einen spiralförmigen Rate von Suiziden totgeschwiegen.

"Während die Familienmitglieder und Freunde bereit, für ein oder zwei Monate zu helfen, waren, haben die meisten jetzt ihr Geld und Einsparungen erschöpft und mussten die Flüchtlinge bitten, weiterzugehen", sagte Bischof Sobilo.

"Viele ältere gebildeten Menschen, die zuvor Jobs, nicht gelungen, stellen auf der Straße betteln und haben sich von den Fenstern und Brücken geworfen. Solche Menschen haben oft keine Möglichkeit, das Überleben und niemanden, sich zu drehen, und haben hungern beendet. "

Obwohl russische Präsident Wladimir Putin hat wiederholt direkte russische Beteiligung bestritt in der Ukraine, die Führer der Kirche wiederholt haben Moskau beschuldigt der militärischen Intervention im Krieg. Ein Bericht der Vereinten Nationen im Juni veröffentlicht, sagte mehr als 6.400 Menschen gestorben und 16.000 verwundet worden war.

In einem Interview mit der Deutschland Kölner Dom Radio, Andrij Waskowycz, Präsident von Caritas Ukraine, sagte 700.000 Ukrainer war nun das Land verlassen, während 1,4 Millionen mehr wurden intern durch die Kämpfe vertrieben, und es fehlte grundlegenden Notwendigkeiten.

Er sagte, ein Waffenstillstandsabkommen Februar habe es versäumt, täglichen Scharmützel und Konflikte zu vermeiden, fügte hinzu, dass mindestens 100.000 Menschen waren nun ohne Wasser in den separatistischen gesteuerten Donetsk und Luhansk Regionen.

Bischof Sobilo die Führer der Kirche hatte versprochen, den Zugang zu den Katholiken von separatistischen Kräften, hatte aber vom Besuch der "besetzten Gebieten" von den ukrainischen Truppen die Kontrolle der provisorischen Grenzen ausgeschlossen worden.

Er fügte hinzu, dass westliche Hilfe oft nicht, Menschen in Not zu erreichen und sei "nicht immer die richtige Art von Hilfe". Er sagte, es sei "effektiver und weniger verschwenderisch" für die Kirche Spendern, Geld zu senden.

"Dies ist ein Krieg der Oligarchen, und jeder zukünftigen Frieden auf der Umwandlung der Oligarchen in Russland und der Ukraine, die den Konflikt gehen mit ihren Lügen gehalten habe abhängen", sagte der Bischof.

"Der Westen sollte bereit sein, die Millionen obdachlos, hungrig Flüchtlinge, die bald auf den zentralen und westlichen Ukraine wird dann Richtung Europa zu akzeptieren", sagte er. "Franziskus hat Hilfe für Flüchtlinge aus Afrika forderte, und jetzt haben wir Teile von Afrika hier haben. Es sei denn, die Solidarität mit ihnen gezeigt, werden unzählige unschuldige Menschen einfach sterben, weil sie zufällig in einem unglücklichen Ort, während eines Konflikts, indem diejenigen, mit einem persönlichen Interesse an Krieg und Leid gezündet zu leben.
http://www.catholicherald.co.uk/news/201...ns-says-bishop/

von esther10 20.08.2015 01:50

US-Techniker wird beschrieben, wie Herz abgetriebenen Babys noch schlug, im neuesten Untersuchungs Video



O'Donnell erzählt ihre zuvor erschütternde Erfahrung
Das Zentrum für medizinische Fortschritt hat ein weiteres Video über die Abtreibungspraxis in Amerika veröffentlicht

Das Zentrum für medizinische Fortschritt hat ein weiteres Video über die Abtreibungspraxis in Amerika, während der ein ehemaliger Blut- und Gewebebeschaffungs Techniker sagt, dass sie eine Abtreibung Verfahren, bei dem Herz eines Babys immer noch danach schlagen Zeuge freigegeben.

Die 10 Minuten-Clip konzentriert sich auf Holly O'Donnell, ehemaliger Mitarbeiter von StemExpress ein Partnerunternehmen von Planned Parenthood ist, offenbart, dass sie einmal gefragt, um zu helfen, um das Hirngewebe eines ungeborenen Babys zu beschaffen.

Sie sagt, dass eines Tages ein Kollege nannte sie über O'Donnell, erklärt "etwas sehen irgendwie cool.": "Also, ich bin hier und das ist der Moment, als ich es sehe. Ich bin einfach nur baff. Dies ist die am gestated Fötus und die nächste Sache, ein Baby, das ich je gesehen habe. "

Sie fährt fort zu erklären, dass ihr Kollege später klopfte das Herz des Babys und dann begann es zu schlagen. Sie sagt: "Ich sitze hier und ich freue mich auf diese Fötus und es ist Herz schlägt - und ich weiß nicht, was ich denken soll. Ich wusste, warum es geschah, weil der elektrische Strom, wurden die Knoten noch schießen, und ich weiß nicht, ob das bildet es technisch tot oder, wenn es noch lebt. "

O'Donnell erzählt, dass das Baby Augenlider, eine ausgeprägte Nase und Mund hatte, und dass ihr Kollege erklärte ihr, dass "das ist eine wirklich gute Fötus", und dass sie ein Gehirn davon zu beschaffen.

O'Donnell erklärte: "Sie nimmt die Schere und sie macht einen kleinen Schnitt ... und geht, würde ich vielleicht ein bisschen durch den Mund zu sagen, und sie war wie, 'Okay, können Sie den Rest des Weges zu gehen?" "

O'Donnell sagt, dass sie widerwillig zugestimmt, aber dann bereut ihre Entscheidung. Sie sagte: "Ich bin einfach nur da sitzen mögen, '? Was habe ich gerade zu tun'", sagte sie. "Das war der Moment, dass ich wusste, dass ich nicht für das Unternehmen mehr
http://www.catholicherald.co.uk/news/201...tigatory-video/


.

von esther10 20.08.2015 01:22

Dienstag, 18. August 2015
Grundschulkinder leiden unter hohem Stress



Schon in den ersten Klassen sind die Kinder hohem Stress ausgesetzt. Ein Ländervergleich zeigt die unterschiedlichen Voraussetzungen für die Aufnahme in ein Gymnasium.

Nach vier Jahren Grundschulzeit entscheidet sich für die Kinder wie ihr zukünftiger Bildungsweg aussieht und wer auf ein Gymnasium gehen darf und wer nicht. Das setzt viele Grundschüler und auch ihre Eltern unter Druck. Je weniger die Eltern selbst über den Schulwechsel entscheiden können, umso größer ist der Druck. Dies ergab eine Studie der Universität Würzburg über die Verhältnisse in Bayern und Hessen, für die mehr als 1600 Eltern gefragt wurden, wie belastend für sie und ihre Kinder das Übertrittsverfahren ist.

In Bayern etwa sind es die Lehrer der Grundschule, die Kinder anhand ihres Notendurchschnitts für eine weiterführende Schule empfehlen. In Hessen können die Eltern entscheiden, auf welche Schule sie ihre Kinder nach der vierjährigen Grundschulzeit schicken wollen. Eltern in Bayern fühlen sich durch die bindende Regelung gestresster als Eltern in Hessen, die sich nicht an die Empfehlung der Grundschullehrer halten müssen.

Die Kinder erleben es ähnlich wie die Eltern: In Bayern leiden Grundschüler am meisten unter Stress. Von der dritten bis zur vierten Klasse, in der die Empfehlungen der Lehrer näher rückt, steigt die Belastung "dramatisch" an, wie die Studie weiter zeigt.

Die Wissenschaftler haben untersucht, wie sehr diese Notendurchschnitte die Kinder beeinflussen. Dabei haben sie herausgefunden, dass Viertklässler mit einer Durchschnittsnote von 2,6 in ihrem letzten Zeugnis am stärksten unter Stress leiden.

In Hessen hingegen nimmt die Belastung der Eltern ab, wenn ihre Kinder in die vierte Klasse kommen. Sie sind auch insgesamt zufriedener mit der Übertrittsregelung in ihrem Bundesland.

Mit Informationen aus Spiegel.online
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um 17:52
Labels: Erziehung, Kindheit, Schule
1 Kommentar:
Lehrer i. R. hat gesagt…
Dieser Beitrag zeigt einmal mehr die flächendeckende Oberflächlichkeit solcher Magazine wie „Der Spiegel“!
Völlig außer Acht gelassen werden die individuellen Umstände, die das schulische Erleben eines Grundschulkindes bestimmen. Nicht erst die Grundschulzeit trägt zur Bildung des Heranwachsenden bei, sondern schon die meist dreijährige Kindergarten-Zeit - bei vielen zusätzlich die Zeit davor in der KiTa. Das Wichtigste allerdings ist immer die Einstellung der Eltern zur Bildung, denn diese bestimmt das diesbezügliche Handeln. Lässt man es laufen, muss es die Schule dann richten, doch wenn KiTa und Kindergarten nur für das leibliche Wohl sorgten, sind 6 Jahre lang Chancen versäumt worden. Insofern sind die Voraussetzungen für den Lernerfolg in der Grundschule schon ganz unterschiedlich! Man braucht nur einmal mit Grundschullehrer(inne)n zu sprechen, dann weiß man, welch ungeheueren Belastungen diese schon allein deswegen ausgesetzt sind, weil die Kinder so völlig verschiedene Voraussetzungen mitbringen!
Im Laufe des 4. Schuljahres dann spätestens kommt das Vorfeld der Entscheidung ins Blickfeld, auf welche weiterführende Schule das Kind gehen soll. Viele Eltern gehen den Versprechungen so mancher oberflächlich ideologisierender Bildungsgurus auf den Leim, dass nahezu jedes Kind eigentlich gymnasialtauglich sei. Sind dann die Noten des Kindes nicht gut genug, üben in der Regel die Eltern Druck auf das Kind aus: „Du musst da aber besser werden, du sollst doch aufs Gymnasium gehen!“
In Bayern sind die Laufstraßen ganz genau abgesteckt: Die Möglichkeiten für die weiterführende Schulart hängt von den Lernergebnissen am Ende des 4. Schuljahres ab. Allerdings gibt es für die „Grenzfälle“ die so genannte Probezeit am Anfang des 5. Schuljahres, bevor dann endgültig eingeschult wird.
Kommen wir zu Hessen: Hört sich verlockend an, dass die Eltern das letzte Wort über die Art der weiterführenden Schule für das Kind haben. Doch auch hier gilt: Hat das Kind nicht die eigentlich erforderlichen Noten dafür, muss ein Beratungsgespräch zwischen der Schulleitung der aufnehmenden Schule und den Eltern stattfinden. Am Ende haben aber immer noch die Eltern das letzte Wort.
Und dann? Beispiel einer hessischen Stadt mit ca. 60tausend Einwohnern: Die Gymnasien sind verpflichtet, zunächst alle gymnasialwilligen Schüler aus dem Stadtbereich aufzunehmen, bevor die oft wesentlich besseren Bewerber aus umliegenden Ortschaften eine Chance haben. Sind die Klassen „voll“, geht da nichts mehr.
Doch am Ende der 6. Klasse - oder schon auf dem Weg dorthin - muss so mancher Schüler das Gymnasium wieder verlassen, weil er den Anforderungen überhaupt nicht gerecht wird. In der Regel sind das nahezu all jene, die keine Gymnasialempfehlung seitens der Grundschule hatten! Hier also schließt sich der Kreis: Jetzt ist die Enttäuschung groß, denn eine „Herunterstufung“ wird nicht selten als Schande empfunden.
Das letzte Wort der Eltern in Hessen bringt in der Regel dem Kinde nichts, wenn die Entscheidung in die falsche Richtung ging.

Es ließe sich noch so manches hierzu sagen: Qualität des Abiturs in Bayern im Vergleich zu Hessen, Bedeutung von Real- und Hauptschule in den einzelnen Bundesländern usw.
Dort, wo konsequent gehandelt wird und nicht nur versucht wird, dem Kind den Schulweg „zu erleichtern“, sind die Lern-Resultate deutlich besser als in Regionen, wo man den Grundschulkinder allzu viele „Erleichterungen“ zugesteht: Man macht sie dann sogar nachweislich teilweise lebensuntüchtig!
19. August 2015 um 10:26
http://kultur-und-medien-online.blogspot...nter-hohem.html


von esther10 20.08.2015 01:16

Dienstag, 18. August 2015
Warum Vater UND Mutter als Eltern immer wichtiger werden



Christiane Jurczik

Es gibt drei Parameter von Armut, die mit den Familien zu tun haben und über die wir in Deutschland mehr diskutieren sollten als bisher: Das sind, als häufigster Armutsgrund nach Arbeitslosigkeit, die Trennungen. Das ist die Kommunikation, das Sprechen in den Familien. Und das ist das Innenleben, die Familienähnlichkeit oder -unähnlichkeit der Kitas. Alle drei Punkte haben mit Werten zu tun, berichtet Die Welt am 07.04.15.

So werden Kinder immer mehr zu Opfern unserer Ich-Optimierung in unserer Unverbindlichkeitswelt. Dies beweisen ein paar einfache Tatsachen, die viele nicht wahrhaben wollen. Zum Beispiel, dass Scheidungskinder später beinahe doppelt so häufig geschieden werden wie Nicht-Scheidungskinder. Dass sie stärker zu Depressionen und Schizophrenie neigen und häufiger kriminell werden. Sie haben Probleme, Nähe aufzubauen und Menschen zu vertrauen. Sie wissen nicht, wie sich Familie anfühlt, sie haben es nie gespürt. Eine Scheidung ist eine Selbstverständlichkeit und kein Schicksalsschlag mehr. Für ein Kind aber ist sie eine Tragödie!

Der amerikanische Politikwissenschaftler und Soziologe Robert Putnam setzt sich in seinem neuen Buch “Our Kids” mit der dramatischen Bedeutung auseinander, die Klassenzugehörigkeit in den USA für die Bildungsbiografien von Kindern erlangt – während ihr ethnischer Hintergrund immer unwichtiger wird.

Deutschland ist nicht Amerika, aber amerikanische Trends erreichen uns in der Regel früher oder später. Das funktionierende, stabile Beziehungen, die auch eine gelegentliche Enttäuschung überstehen, von entscheidender Bedeutung für das Glück der Erwachsenen wie für das Glück der Kinder sind, ist unumstritten und sollte in der öffentlichen Auseinandersetzung eine stärkere Bedeutung bekommen. Eine stärkere Bedeutung jedenfalls als die sehr folgenreiche Freiheit, sich alle paar Lebensabschnitte neu zu entscheiden.

Dabei spielen geradezu reaktionär anmutende Kriterien eine Rolle: Kinder von verheirateten Eltern haben wesentlich bessere Chancen, einen College-Abschluss zu machen, als die Kinder von Nichtverheirateten oder Alleinerziehenden.

Auch in Deutschland sind nicht Kinder das Armutsrisiko, sondern auseinanderbrechende Elternpaare, mit all den materiellen und immateriellen Folgen der Trennung: weniger Einkommen, weil nicht beide Partner voll arbeiten können; doppelte Haushaltsführung; fehlende männliche Vorbilder; Erschöpfung, weil sich zwei Erwachsene besser als einer gegen den Kinderstress feien können, Einsamkeit usw.

Bürgerliche Traditionen sind wertvoll und unverzichtbar

Für das soziale Fortkommen sind unverzichtbar die bürgerlichen Gewohnheiten und Tugenden wie Lesen, Musizieren, Konversation, Manieren und Bedürfnisaufschub. Sie fördern den Zusammenhalt von Familie, Freundschaft Liebe, Geborgenheit und Zugehörigkeit. Diese Gewohnheiten müssten auch in die Kitas übernommen werden. Beispielhafte Ziele wie gesunde Ernährung und Sport sind ja schon angekommen. Auch vorgelesen wird in vielen Kindergärten bereits liebevoll.

Aber eine systematische Debatte darüber, wie nah das Innenleben der Kita der bildungsbürgerlichen Familie kommen darf, werden wir noch führen müssen. Jedenfalls dann, wenn wir der anderen Armut – und damit vielleicht der Armut insgesamt – ernsthaft den Kampf ansagen wollen. Dazu gehört eben mehr, als die Kaufkraft aller Menschen in die Nähe des aktuellen Warenkorbs zu bringen.
http://kultur-und-medien-online.blogspot...tern-immer.html


von esther10 20.08.2015 01:13

Dienstag, 18. August 2015
FAZ: Sexueller Missbrauch in Kitas steigt deutlich an



Die Sonntagsausgabe der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ berichtet in der Ausgabe vom 16. August 2015 über eine deutliche Zunahme von Fällen sexuellen Missbrauchs in Kitas.

Zuletzt machten Vorfälle an einer evangelischen Kindertagesstätte in Wiesbaden Schlagzeilen. Fünf ältere Jungen hätten bis zu sieben jüngere Kinder sexuell belästigt. Als die Mütter der missbrauchten Mädchen Verdacht schöpften, wendeten sie sich an die Leitung, doch diese stellte sich taub, so die FAS. Erst nachdem man sich an das zuständige Dekanat wendete, nahm man den Fall ernst. Inzwischen ermittelt die Kriminalpolizei.

Der Fall in Wiesbaden ist kein Einzelfall. „Die Polizei verzeichnet seit Jahren eine Zunahme bei den Anzeigen wegen sexuellen Missbrauchs“, so die FAS.

Vor allem bei Minderjährigen gebe es eine enorme Zunahme von Anzeigen, so Andrej König, Professor für forensische Psychologie.
http://kultur-und-medien-online.blogspot...h-in-kitas.html


von esther10 20.08.2015 01:06

Offizielle Zusammenfassung der heutigen Katechese über die Familie

Rom, 19. August 2015 (ZENIT.org) Michaela Koller | 119 klicks


Papst Franziskus hat sich in seiner Generalaudienz am heutigen Mittwoch dem Thema der Arbeit gewidmet.

Dies war der zweite Teil eines Zyklus über drei Dimensionen, die den Rhythmus des Familienlebens kennzeichnen: Die Feste, die Arbeit und das Gebet, die sich alle drei gegenseitig ergänzen. Die Gläubigen versammelten sich zu der Katechese in der Audienzhalle, um sich vor den starken Regenfällen zu schützen, die an diesem Spätsommertag über Rom niedergingen.

Das Oberhaupt der Katholiken sprach von der heiligen Dimension der Arbeit in der Familie, wo die Eltern mit ihrem Beispiel die Kinder zum Arbeiten erziehen „zum Wohle für die Familie und die Gesellschaft“. Heilig sei sie auch für die menschliche Person, als Ausdruck ihrer Würde. Das bedeute letztlich, dass ein Mangel an Arbeit dem geistigen Vermögen schaden könne.

Wir dokumentieren im Folgenden die offizielle deutsche Zusammenfassung der von Papst Franziskus gehaltenen Ansprache.

***

Liebe Brüder und Schwestern, nach dem Fest betrachten wir heute einen weiteren Aspekt des Lebens in der Familie, die Arbeit. Die Arbeit ist notwendig, um die Familie zu erhalten und ein Leben in Würde sicherzustellen. Jede Form von Arbeit, angefangen von der Hausarbeit, sorgt auch für das Gemeinwohl. Den Stil eines arbeitsamen Lebens lernt man in erster Linie in der Familie. Denn die Familie erzieht durch das Beispiel der Eltern zur Arbeit. Der Apostel Paulus mahnt dazu, von der eigenen Arbeit und nicht auf Kosten anderer zu leben. Im christlichen Verständnis bilden Arbeit und geistliches Leben keinen Gegensatz. Gebet und Arbeit stehen in Einklang. Fehlt ein Bereich, trägt auch der andere Schaden davon. Die Arbeit zeichnet den Menschen aus und bringt seine Würde als Abbild Gottes zum Ausdruck. So ist die Arbeit heilig und Teil des Plans des Schöpfers. Die Schönheit der Erde und die Würde der Arbeit sind miteinander verbunden. Wenn die Arbeit aber vom Bund Gottes mit dem Menschen getrennt wird, wird alles andere in Mitleidenschaft gezogen. Die moderne Organisation der Arbeit weist oft eine gefährliche Tendenz auf, die Familie als Last für die Produktivität anzusehen und ein feindliches Klima gegenüber Kindern und alten Menschen zu schaffen. Die Familie ist der große Prüfstein für die Gesellschaft. Wenn das Fortkommen der Familie behindert wird, arbeitet die Gesellschaft gegen sich selbst. Hier besteht eine große Herausforderung wie auch Aufgabe für die christlichen Familien, die Grundlagen der Schöpfungsordnung einzubringen zum Wohl der Welt.

[Für die deutschsprachigen Pilger wurden folgende Grußworte auf Italienisch verlesen:]

Ein herzliches Willkommen sage ich allen Pilgern und Besuchern aus den Ländern deutscher Sprache. Durch die Arbeit nehmen wir teil am Schöpfungsplan Gottes, für die Welt zu sorgen. Der Heilige Geist helfe uns, diese Berufung mit Freude und Hoffnung anzunehmen und zu leben. Der Herr segne euch und eure Familien.

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(19. August 2015) © Innovative Media Inc.[/b]

von esther10 20.08.2015 00:56

Kabinett verabschiedet grundlegende Pflegereform



Das Bundeskabinett hat am Mittwoch eine grundlegende Reform der Pflegeversicherung beschlossen. 20 Jahre nach der Einführung der Versicherung sollen Menschen mit Demenz und psychischen Störungen eine bessere Pflege erhalten. Sie haben künftig Anspruch auf die gleichen Leistungen wie Menschen mit körperlichen Beeinträchtigungen. Die bislang drei Pflegestufen werden durch fünf Pflegegrade ersetzt. Für die rund 2,7 Millionen Menschen, die schon jetzt Pflegeleistungen erhalten, soll es umfassenden Bestandsschutz geben.

Verbesserungen soll es auch für Angehörige geben. Wer für die Pflege aus dem Beruf aussteigt, erhält künftig von den Pflegekassen dauerhaft Beiträge zur Arbeitslosenversicherung. Bislang werden Beiträge nur während der maximal sechsmonatigen gesetzlichen Pflegezeit übernommen. Auch werden betreuenden Angehörigen in Zukunft höhere Ansprüche an die gesetzliche Rentenkasse gutgeschrieben.
Zur Finanzierung der Reform wird der Beitragssatz 2017 erneut erhöht: nach 0,3 Prozentpunkten in diesem Jahr um weitere 0,2 Punkte auf 2,55 Prozent. Das Gesetz soll zum 1. Januar 2016 in Kraft treten. Die Umstellung wird aber noch etliche Zeit in Anspruch nehmen, so dass der neue Pflegebedürftigkeitsbegriff und das Begutachtungsverfahren tatsächlich erst zwölf Monate später wirksam werden.
Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) erklärte am Mittwoch, die Reform werde für viele Menschen Verbesserungen bringen. "Mittelfristig könnten dadurch bis zu 500.000 Menschen zusätzlich Unterstützung erhalten", sagte er der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post".
Zudem griffen erste Leistungen künftig bereits zu Beginn der Pflegebedürftigkeit, so Gröhe gegenüber dem Sender ntv. Anfangs würden viele Dinge zu Hause geleistet, etwa der Umbau der eigenen Wohnung und die Beratung von Angehörigen. Auch die Arbeitsbedingungen für Pflegekräfte sollten attraktiver werden.
Der CDU-Politiker sagte weiter, bei der Systemstellung zu Jahresbeginn 2017 müssten die Pflegebedürftigen selbst zunächst gar nichts tun, denn die Überleitung in das neue System erfolge automatisch. "Dabei stellen wir sicher, dass alle Pflegebedürftigen weiterhin mindestens die gleichen Leistungen erhalten wie bisher, die allermeisten erhalten sogar deutlich mehr." Niemand müsse also befürchten, durch die Umstellung schlechter gestellt zu werden. Eine Neubegutachtung werde immer dann Sinn machen, wenn sich der Zustand dauerhaft verschlechtert habe.
Der Gesetzentwurf traf auf viel Zustimmung. Die gesundheitspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, Hilde Mattheis, erklärte, die Reform schaffe mehr Lebensqualität für Pflegebedürftige und Angehörige.
Die Arbeiterwohlfahrt erklärte, die Politik schlage "den richtigen Weg ein, doch einige Punkte bleiben unausgereift".Vorstandsmitglied Brigitte Döcker begrüßte die Verbesserungen für Demenzkranke, kritisierte allerdings, dass die Leistungen der Versicherung nicht parallel zu Inflation und Lohnentwicklung erhöht würden. Notwendig sei ein dauerhafter Mechanismus.
Auch der Deutsche Pflegerat und der Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste (bpa) begrüßten die Reform, verwiesen aber darauf, dass damit keine Antwort auf den Fachkräftemangel in der Pflege gegeben werde. Wenn sich die Regierung nicht ganz schnell um Nachwuchs bemühe, werde die Pflegereform "in ihren Ansätzen steckenbleiben", sagte Pflegerats-Präsident Andreas Westerfellhaus im Deutschlandfunk. Bpa-Präsident Bernd Meurer kritisierte, dass die Pflegesätze für das Jahr 2016 eingefroren würden. "Die Pflegeeinrichtungen dürfen weder über steigende Betriebskosten noch über beabsichtigte Gehaltssteigerungen für die Beschäftigten mit den Pflegekassen verhandeln. Eine Ohrfeige für die Träger und Beschäftigten.“

von esther10 20.08.2015 00:55

Gibt es ein Rückgaberecht für Babys?

Veröffentlicht: 19. August 2015 | Autor: Felizitas Küble | Abgelegt unter: LEBENSRECHT (Abtreib./Euthanasie) | Tags: Abtreibung, Ärzte, Babys, Dr. med. Edith Breburda, Eizellen, Eizellenextraktion, Fertilität, Fruchtbarkeit, Leihmütter, Ungeborene
Von Dr. med. Edith Breburda


Ein Ehepaar in Italien, Guiseppe und Aurora Bellandi, haben ihren Arzt angezeigt, der ihre Tochter abtreiben sollte. Das Kind überlebte und nun sollte die Klinik für die Unterhaltskosten aufkommen. Die Eheleute hatten schon einen erwachsenen Sohn. Dr. Breburda

Als man feststellte, dass Elisa trotz Abtreibung noch lebte, war eine Wiederholung der Abtreibung nicht mehr möglich, weil das Kind schon älter als 21 Wochen war. Die Schwangerschaft und Geburt waren sehr problematisch und die Eltern wollten, dass die Ärzte für den materiellen Schaden, den das Kind ihnen bescherte, aufkommen.

„Die Ärzte brachten sie auf die Welt. Sie sollen nun für ihren Unterhalt aufkommen, bis sie 18 Jahre alt ist“, erklärte Vater Guiseppe. Die Eltern bekamen 2008 umgerechnet 120.000 €. Doch damit nicht genug, sieben Jahre später gingen die Eltern vor das Oberste Gericht in Italien. Sie hatten immer noch Schwierigkeiten, für Elisa finanziell aufzukommen.

Elisa war ungewollt. Die Eltern waren der Auffassung, sie hätten ein Recht auf Entschädigung, weil Elisa nur wegen eines Fehlgriffs der Ärzte überlebte. Guiseppe weiß, dass Kinder ein Geschenk Gottes sind. Er ist jedoch der Meinung, dass er ein solches Geschenk nie haben wollte. shutterstock_114300748-140x94



“Weiß denn die Frau nicht, wie sie schwanger wurde? Wenn Leute nicht offen für das Leben sind, aber dennoch sexuellen Vergnügungen nachgehen, kann ein daraus resultierendes Leben nicht als ein Unfall angesehen werden. Und wenn das Kind unbeabsichtigt entstand, muss jemand Schuld an diesem Unglück sein. Und dieser kann dann verklagt werden.

Wenn man der Liebe und Dankbarkeit den Rücken kehrt, sind Anwälte sehr schnell zur Stelle. Als Gott den Eheleuten ein Kind schenkte, wollten sie es so schnell wie möglich zurückgeben, doch als das nicht klappte, wollten sie eine Rückvergütung.

Die Eltern meinen zwar, sie würden ihre Tochter lieben, dennoch vermitteln sie zweierlei Botschaften an ihr Kind: „Liebling, wir haben versucht, Dich umzubringen, nur hat der Arzt dabei versagt und nun meinen wir, dass er deswegen unterhaltspflichtig ist, aber wir lieben Dich trotzdem“, schreibt Mattew Archbold am 14.8.2015 im National Catholic Register (1).

“Wenn Eltern nicht mehr für ihr Kind sorgen und die Verantwortung abgeben wollen, ist die ganze Kultur in images (2)Schwierigkeiten. Dann kann man ungewollte Kinder töten, bevor sie geboren wurden und ihre Organe an die Forschung oder Kosmetikindustrie verkaufen.

Wir sehen in ihnen nicht mehr ein menschliches Wesen. Menschliches Leben hat nur einen Wert, wenn wir die richtige Wahl treffen, es nicht abtreiben zu lassen. Ein Ungeborenes hat keine Rechte, wenngleich uns die Wissenschaft ganz klar sagt, dass es sich um einen Menschen handelt“, erläutert der Jesuit James V. Schall, am 13. August 2015 in seinem Artikel The Madness of Intellectuals (2).



Das Geschäft mit der Fruchtbarkeit

Am meisten trifft es die Kinder, die durch die sogenannte Third-Party-Reproduktion entstehen. Sie haben überhaupt keine Rechte. Um die Anonymität der Spender zu wahren, erfahren die Kinder nichts über Erbkrankheiten oder Gesundheitskrisen ihrer Spender.

Die fundamentalen Rechte, zu wissen, wer die Eltern oder Geschwister sind, werden ihnen immer noch vorenthalten, obwohl bereits 2001 eine Studie im Journal Human Reproduktion darauf hinwies, dass Kinder ihre biologischen Eltern kennen sollten.
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Die Gesundheitsrisiken, welche Frauen auf sich nehmen, um eine Third-Party-Reproduktion zu ermöglichen, wurden bisher kaum adressiert. Wie oft hören wir von jungen Studentinnen, die dem Angebot auf Geld und der Aussicht anderen Frauen zum Kind zu verhelfen, nicht widerstehen.

So manipulierte die Fertility Industrie auch Maggie. Ihre Geschichte wurde in dem neuem Film, Maggie’s story, von CBC, einer US-Organisation, die bioethische Themen behandelt, dargestellt. Man sagte ihr, sie sei eine Auserwählte: sie sei Teil eines Teams, einer Familie. Sie fühlte sich schuldig, wenn sie Unfruchtbaren nicht zum Kind verhilft.

So etwas kann passieren, weil es keine Vorschriften oder Gesetze im Fruchtbarkeitsgewerbe der USA gibt. Damit wurde Amerika ein beliebtes Ziel für den Fertility-Tourismus. „Die Frauen bieten sich freiwillig an und werden nicht gezwungen“, erklärt die American Society for Reproductive Medicine und die Society for Assisted Reproductive Technologies.

Es besteht keine nationale Registrierung für Frauen, die ihre Eizellen verkaufen oder ihre Gebärmutter vermieten. Nachdem die Frau ihre Dienste als Eizellen-Lieferant oder Gestations-Carrier beendet hat, wird nicht mehr an sie gedacht. Auch wenn sie auf lange Zeit unter den gesundheitlichen Folgen ihres Dienstes zu leiden hat.

Es gibt keine einzige Studie über Langzeiteffekte, die eine Eizellspenderin oder Leihmutter erleiden könnte. Das macht es unmöglich, Informationen an Frauen, die willig sind, diese Dienste zu tun, weiterzugeben (Weiterführende Literatur: E. Breburda; Reproduktiver Freiheit, free for what? ISBN-10: 0692447261, ISBN-13: 978-0692447260) .luitgard5



„Die hochprofitable Fertilitätsindustrie hat ihre Geheimnisse, die sie nicht aufdeckt. Sie ignoriert lieber die Gesundheitsrisiken, welche die Kommerzialisierung der Erschaffung eines menschlichen Lebens mit sich bringt.

Man braucht Gameten. Die Gewinnung von Eizellen erweist sich als besonders schwierig, da man anstatt der üblichen einen Eizelle im Monat bis zu einem Dutzend gewinnen will. Dafür muss die Eizellspenderin eine sehr schmerzhafte, gesundheitsgefährdende Prozedur über sich ergehen lassen (siehe dazu auch: E. Breburda; Verheissungen der neuesten Biotechnolgien, ISBN-10: 3717111728, ISBN-13: 978-3717111726).



Die Frau, die das Kind austragen will, setzt sich ebenfalls einer schmerzhaften und gefährlichen Behandlung aus. Die Liste der Kurzzeitbeschwerden ist lang und kann zu Unfruchtbarkeit oder Tod führen.

Der Film “Eggsploitation: Maggie’s Story” des Centrums für Bioethics and Culture gibt uns einen Einblick was geschah, als Maggie sich zehnmal einer Eizellenextraktion unterzog. Sie hatte plötzlich einen Knoten in der Brust. Der wurde von der Fertilitätsinstitution nicht ernst genommen. marsch_2013_photo_dv_447_m

Erst als sie später ihren eigenen Hausarzt aufsuchte, diagnostizierte er Brustkrebs im vierten Stadium, mit Metastasen in der Lunge und in den Knochen. Keiner in ihrer Familie hatte vor ihr diese Krankheit. Diese Art von Krebs sieht man eigentlich nur bei Frauen nach ihren Wechseljahren oder bei Frauen, die drei oder mehr Kinder hatten.

Das Journal of Child Psychology and Psychiatry publizierte im Juni 2013 eine Studie (3), die feststellte, dass die mütterlichen Bindungen an das Ungeborene prägend sind. Die Frage bleibt, welche Beziehungen eine Leihmutter zu ihrem Auftragskind aufbaut. Fehlt diese gestationale Verbindung, ist das problematisch für das Kind. Die biologische Verbindung zwischen Mutter und Kind während der Schwangerschaft ist unweigerlich intim. Eine Leihmutter schadet so gesehen auch den Eltern.

Eine andere Studie aus dem Jahr 2013, die in Reproductive BioMedicine erschienen ist, untersuchte 108 Paare, die eine Leihmutter für ihr Kind hatten. 50% der Paare bedauerten diesen Schritt wegen der oben genannten Gründe.

Annie Murphy Paul schreibt in ihrem Buch “Origins: How the Nine Months before Birth Shape the Rest of our Lives” (4):

“Während der letzten 20 Jahre haben Wissenschaftler damit begonnen, zu erforschen, welchen Effekt die Zeit, die wir in der Gebärmutter verbringen, auf unser ganzes Leben hat. Unsere Gesundheit, unsere Intelligenz und unser Temperament werden bereits vorgeburtlich beeinflusst.

Frauen, die z.B. die Attacke auf das World Trade Center am 11. September 2001 miterlebten, gaben an ihre Kinder die Effekte einer Posttraumatischen Stress Disorder weiter.” (siehe auch: E. Breburda: Globale Chemisierung, vernichten wir uns selbst. ISBN-10: 0615926657, ISBN-13: 978-0615926650).

Weiter heißt es: “Eine Schwangere ist demzufolge nicht diejenige, die dem Ungeborenen schadet, sondern die es positiv beeinflusst. Dieser Mechanismus ist viel wirksamer, als wir bisher annahmen (5).“

Quellenangaben:
(1) http://www.ncregister.com/blog/matthew-a...s-or-gratitude/
(2) http://www.aleteia.org/en/religion/artic...72642795651072?
(3) http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23176601
(4) http://www.amazon.com/Origins-Months-Bef...asap_bc?ie=UTF8
(5) http://www.aleteia.org/en/society/aggreg...49778797674496?
Unsere Autorin Dr. med. Edith Breburda ist Bioethik-Expertin und Veterinär-Medizinerin (Tierärztin); sie lebt in den USA (Bundesstaat Wisconsin).

Weiterführende Literatur, Bücher von Dr. Edith Breburda: http://scivias-publisher.blogspot.com/p/blog-page.html

Buch-Neuerscheinung vom Juni 2015: https://charismatismus.wordpress.com/201...edith-breburda/

von esther10 20.08.2015 00:53

Kommt zur Hochzeit!
Evangelium Tag für Tag -- Donnerstag der 20. Woche im Jahreskreis: Matthäus 22,1-14


Straßburg, 20. August 2015 (Evangelizo.org) Staff Reporter | 116 klicks


In jener Zeit erzählte Jesus den Hohenpriestern und den Ältesten des Volkes das folgende Gleichnis:

Mit dem Himmelreich ist es wie mit einem König, der die Hochzeit seines Sohnes vorbereitete.
Er schickte seine Diener, um die eingeladenen Gäste zur Hochzeit rufen zu lassen. Sie aber wollten nicht kommen.

Da schickte er noch einmal Diener und trug ihnen auf: Sagt den Eingeladenen: Mein Mahl ist fertig, die Ochsen und das Mastvieh sind geschlachtet, alles ist bereit. Kommt zur Hochzeit!
Sie aber kümmerten sich nicht darum, sondern der eine ging auf seinen Acker, der andere in seinen Laden,

wieder andere fielen über seine Diener her, misshandelten sie und brachten sie um.
Da wurde der König zornig; er schickte sein Heer, ließ die Mörder töten und ihre Stadt in Schutt und Asche legen.

Dann sagte er zu seinen Dienern: Das Hochzeitsmahl ist vorbereitet, aber die Gäste waren es nicht wert eingeladen zu werden.

Geht also hinaus auf die Straßen und ladet alle, die ihr trefft, zur Hochzeit ein.
Die Diener gingen auf die Straßen hinaus und holten alle zusammen, die sie trafen, Böse und Gute, und der Festsaal füllte sich mit Gästen.

Als sie sich gesetzt hatten und der König eintrat, um sich die Gäste anzusehen, bemerkte er unter ihnen einen Mann, der kein Hochzeitsgewand anhatte.

Er sagte zu ihm: Mein Freund, wie konntest du hier ohne Hochzeitsgewand erscheinen? Darauf wusste der Mann nichts zu sagen.

Da befahl der König seinen Dienern: Bindet ihm Hände und Füße, und werft ihn hinaus in die äußerste Finsternis! Dort wird er heulen und mit den Zähnen knirschen.
Denn viele sind gerufen, aber nur wenige auserwählt.

(Quelle: Evangelium Tag für Tag - © Evangelizo.org 2001-2015)

(20. August 2015) © Innovative Media Inc.

von esther10 20.08.2015 00:46

Gemeinsam auf dem Jakobsweg...wir erleben Pfingstwunder neu.



Spanier, Tschechen und Deutsche pilgern von Pilsen nach Regensburg
Von Redaktion
Regensburg, 19. August 2015 (Bistum Regensburg)

„Wir erleben heute das Pfingstwunder neu. Tschechen, Spanier und Deutsche haben sich vor fast einer Woche gemeinsam in Pilsen auf den Jakobsweg gemacht und sind heute in der Jakobskirche in Regensburg angekommen. Wenn wir das Tagesevangelium gerade in unserer eigenen und in den fremdem Sprachen gehört haben, dann spüren wir auch in den fremden Sprachen eine große Gemeinsamkeit.“ So fasste Diözesanpilgerleiter Andreas Albert sein Empfinden bei der Schlussandacht zusammen. Auch wenn er nur beim Abschluss dabei war, erspürte er damit doch genau eine zentrale Erfahrung der Teilnehmenden aus den drei Ländern.
Gemischte deutsch-tschechische Pilgergruppen waren im Rahmen der Katholischen Erwachsenenbildung (KEB) schon mehrmals auf dem Jakobsweg zwischen Prag und Regensburg unterwegs. Vom 1. bis 6. August kamen nun mit den Spaniern Pilger aus dem Ursprungsland des Jakobsweges dazu und haben das ihnen eigene Temperament auf den Weg mitgenommen.

Hintergrund der gewählten Wegstrecke waren Pilsen als Europäische Kulturhauptstadt 2015 und die vielfältigen kommunalen, universitären und kirchlichen Beziehungen zwischen Pilsen und Regensburg. Bei der konkreten Planung war die jahrelange Zusammenarbeit beim Jakobsweg zwischen der KEB mit dem Spanischen Kulturfestival „cinEScultura in Regensburg und dessen Partner in Pilsen sowie der tschechischen Jakobswegorganisation „Ultreia“ entscheidend. Unterstützt wurde das Unternehmen von der Fränkischen St. Jakobsgesellschaft und der spanischen Jakobsgesellschaft „Xacobeo“. Mit der gemeinsamen internationalen Wanderung sollte auf dem Jakobsweg als erster europäischer Kulturstraße eine neue Form grenz- und nationenüberschreitender kultureller und religiöser Erfahrung erprobt werden.
Der Jakobsweg als Raum für Begegnung über Grenzen hinweg

Vom 1. bis 6. August war so ein Raum gegeben für Gespräche, interkulturelle Erfahrungen, gemeinsames Singen und Beten, geteiltes Schweigen und natürlich für die leibhaftige Erfahrung des gemeinsamen unterwegs Seins. Die Etappen waren bewusst so zugeschnitten, dass für geistliche und kulturelle Impulse, für Gespräche auf dem Weg und für Austausch am Abend noch Gelegenheit war. Deshalb wurden Teilstücke am Morgen oder Abend mit einem Begleitfahrzeug zurückgelegt. „Dieses Konzept hat sich bewährt. Uns ist es ja nicht nur um das Laufen gegangen, sondern um Begegnung“, so Gregor Tautz von der KEB.

An den heißen Sommertagen wurden bezaubernde kleine Kapellen am Weg oder schattige Plätze im Wald nicht nur zu Zufluchtsstätten vor der Hitze, sondern Orte der Einkehr, der Besinnung, von vielsprachigen Pilgergesängen und Gebeten. Auf deutscher Seite führten verschiedene meist von der KEB ausgebildete Jakobswegbegleiter die internationale Pilgergruppe durch „ihr Gebiet“.

In Westböhmen: Chotesov/Choteschau und Bofanek

Die Strecke der ersten beiden Tage verlief von Pilsen nach Kdyne (Neugedein) nahe der Grenze bei Eschlkam, wo der offiziell markierte ostbayerische Jakobsweg beginnt. Für diesen Abschnitt hatte Tomas Jindrich von der tschechischen Jakobsgesellschaft „Ultreia“ die Leitung übernommen und eine kulturell wie kirchlich aussagekräftige Route gewählt.

Übernachtet wurde in Stankov, wo eine dem Jakobus geweihte Kirche steht. Jahrhundertelange böhmisch-bayerische Tradition war im ehemaligen Kloster Chotesov (Choteschau) zu erleben. In den Ruinen, die gerade renoviert werden, war aber auch zu spüren, dass es Neuanfänge braucht, weil die große Vergangenheit nicht wiederkommt. Vielleicht ist der Jakobsweg eines von vielen Elementen, die christliche Erfahrung in einem weitgehend unkirchlichen Umfeld wieder initiieren können.

Für Regensburg ist auf dieser Strecke der „Wolfgangshügel“ in der Nähe der Ortschaft Chudenice eine wichtige Station. Heute heißt er „Bolfanek“. Im Jahr 973 hatte der Heilige Bischof Wolfgang auf seinem Weg zur Bistumserhebung von Prag dort Station gemacht. Der Überlieferung nach hat er in den Heilquellen gebadet. Um den Stein herum, auf dem er dort gepredigt und die damalige Bevölkerung bekehrt hat, wurde später eine Kapelle gebaut. Der Turm der daneben stehenden Kirche ragt noch heute weit ins Land. Von der Kirche steht aber nur mehr die Apsis. Der Weg führt dann weiter zu einem für die Tschechen wichtigen Ort, dem Schloss Lazen, wo im 19. Jahrhundert für die „Wiedergeburt“ der tschechischen Nation wichtige Schriftsteller gelebt haben.

Gemeinsam über die früher tödliche Grenze

Josef Altmann aus Eschlkam begleitete die Wanderung auf der Strecke von Kdyne nach Eschlkam. Beim heute so problemlosen Grenzübertritt wurde für alle erlebbar, was der Fall des „Eiserenen Vorhangs“ 1989 bedeutet hat. Vor allem den deutschen und tschechischen Teilnehmenden wurde die Geschichte ihrer Heimatländer schmerzlich bewusst: unter damaligen Bedingen hätten sie hier niemals auf dem Jakobsweg unterwegs sein können. Die Nato-Abhör-Türme vom Hohen Bogen und die entsprechenden Anlagen auf tschechischer Seite kamen auf dieser und der nächsten Etappe immer wieder ins Blickfeld.

„Vor 1989 waren wir am Ende der Welt. Heute sind wir im Zentrum Europas“, fasste bei einem abendlichen Gespräch Bürgermeister Josef Kammermeier von Eschlkam die Erfahrung im Grenzland prägnant zusammen. Es gäbe natürlich auch neue Probleme, wie Tausende LKWs, die täglich durch Eschlkam fahren. Solche neuen Probleme müsse man halt lösen. Viel schwerer würden die positiven menschlichen Beziehungen zu den Nachbargemeinden wiegen, mit denen auch eine lebendige Partnerschaft gepflegt wird.

Unterwegs mit Franziskus, einem tschechischen Theologen und den Weinheiligen
Auf der Strecke von Eschlkam über Neukirchen beim hl. Blut zum Berghaus Hohenbogen war der heilige Franziskus ein Wegbegleiter, der von Michael Neuberger von der KEB Cham vorgestellt wurde. Auf der Etappe von Neurandsberg bis Stallwang präsentierte Dr. Keterina Kovackova Impulse mit dem tschechischen Theologen und Extremsportler Marek Vácha. Von der Vielzahl kleiner Kirchen, die oft zu wenig gewürdigte Kleinode sind, seien auf dieser Etappe nur Neurandsberg und das Kirchlein am Gallner genannt, die Friedolin Wenninger an diesem Tag vorstellte.

Zwischen Wörth und Donaustauf stellte Renate Möllmann mit der Geschichte des Baierweins ein Thema vor, das seit der Antike Spanien, Regensburg und eigentlich ganz Europa verbindet. Die „Traubenmadonna“ in Frengkofen, die dem Jesuskind Weintrauben reicht, und die Weinheiligen Papst Urban und Bischof Urban werden am Seitenaltar flankiert vom heiligen Jakobus. Dass gerade er in dieser Dorfkirche vorkommt, erinnert daran, dass Frengkofen eine wichtige Fährstation auch für Pilger war. Eine Führung im Baierweinmuseum in Bach und eine Weinprobe waren die letzte Station vor der Fahrt mit dem Schiff vorbei an der Walhalla nach Regensburg.

Weiter auf dem Weg nach Europa

Der Wunsch, den Pater Martin Sedlon beim Pilgersegen zum Auftakt in der St. Bartholomäus Kathedrale in Pilsen mitgegeben hatte, ist in Erfüllung gegangen – nämlich dass der Weg von Pilsen nach Regensburg die Teilnehmer ein Stück mehr an die existentiellen Erfahrungen des Glaubens und des menschlichen Lebens heranführen soll. Darin waren sich alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer nach der Schlussandacht in der Regensburger Jakobskirche einig. Und nicht nur das gute Essen im spanischen Lokal „Tapas“ in Regensburg, sondern die Erfahrungen der zurückliegenden sechs Tage haben bei manchen die Sehnsucht beflügelt, weiter nach Santiago zu gehen.

Der Präsident der Fränkischen St. Jakobusgesellschaft in Würzburg, Joachim Rühl, war den letzten Tag mitgegangen und hatte für eine Pilgerin auch schon mal den offiziellen Pilgerausweis dabei. Ganz konkret sind dagegen die Pläne von Pedro Alvarez Olaneta, dem Leiter des spanischen Kulturfestivals cineEScultura in Regensburg, auf dessen Initiative die Jakobswanderung von Pilsen nach Regensburg zurückgeht. Er möchte sich nach den sehr positiven Erfahrungen bei dem Pilotprojekt spätestens in zwei Jahren mit Teilnehmenden aus mindestens fünf Nationen mit dem Rad auf den Weg von Pilsen nach Regensburg machen. Dazu möchte er dann zusammen mit allen Partnern vor allem Studierende aus diesen Nationen gewinnen.
(Quelle: Webseite des Bistums Regensburg, 19.08.2015)
http://www.bistum-regensburg.de/news/spa...egensburg-4004/

von esther10 20.08.2015 00:41

Kölner Kardinal für konsequente Abschiebung in Balkanländer

Woelki: "Können mit unserer Asylgesetzgebung im letzten nicht die Probleme des Kosovo oder Albaniens lösen"



Berlin, 19.08.2015 (KAP/KNA) Der Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki ist für eine konsequente Abschiebung abgelehnter Asylbewerber aus dem Westbalkan. Bei seiner Reise durch Albanien und den Kosovo treffe er im Moment viele Menschen, die nicht glauben wollten, dass sie wenig Chance auf politisches Asyl in Deutschland hätten, sagte Woelki am Mittwoch dem Sender "Deutschlandradio Kultur". Der Erzbischof besucht derzeit mit einer Caritas-Delegation den Kosovo und Albanien.

Viele Einheimische verwiesen auf das Beispiel von Familienangehörigen oder Nachbarn, die schon seit rund zehn Monaten in Deutschland lebten. Es sei daher nötig, abgelehnte Asylbewerber zurückzuschicken, damit in der Heimat erlebt werden könne, dass die Auskünfte einheimischer Hilfswerke wie der Caritas richtig seien, dass es geringe Chancen auf einen Verbleib in Deutschland gebe.

"Wir können natürlich mit unserer Asylgesetzgebung im letzten nicht die Probleme des Kosovo oder Albaniens lösen", sagte Woelk. Daher müsse es ein Einwanderungsgesetz und legale Zuwanderungsmöglichkeiten geben, um Menschen eine Perspektive zu geben.

Zugleich forderte Woelki deutlich mehr Hilfen, um den Kosovo und Albanien besser zu entwickeln. 60 Prozent der Kosovaren etwa lebten derzeit im Ausland, und es gebe kaum jemanden, der sich nicht in der Heimat ein Haus baue. Die Verwandten in Frankreich, Deutschland oder Großbritannien unterstützten häufig die Familien vor Ort. "Es sind hier wahnsinnig viele deutsche Autos gegenwärtig, wegen der Ferien, und zwar auch Autos der gehobenen Marken", sagte der Kardinal. Die Menschen im Kosovo erlebten das und wollten mit Recht genauso leben und am Wohlstand teilhaben.

Deshalb, so Woelki weiter, "müssen wir in diese Länder investieren, dass die Gründe wegfallen, überhaupt wegzugehen". In Albanien hätten seit 2013 rund 400.000 Menschen das Land verlassen, und die Bevölkerung sei auf 2,8 Millionen Einwohner geschrumpft. "Das Problem ist, dass hier ein stark korruptes System an der Macht ist, dass die Menschen in ihren Lebenschancen stark eingeschränkt werden."

So funktioniere beispielsweise das gesamte Gesundheitssystem nicht. Albanien sei ein Land mit Entwicklungschancen, aber die Menschen seien von großer Depression und Hoffnungslosigkeit befallen, weil sie keine persönlichen Perspektiven sähen. Deshalb brächen viele in andere Länder auf, weil sie dort bessere Lebensverhältnisse vorfänden.

"Es kann nicht sein, dass die Europäische Union in irgendwelche Prestigeobjekte investiert, in große Autobahnbauten - wir sind gestern über eine herrliche Autobahn von Albanien in den Kosovo gefahren - nein, es muss systematisch in Menschen investiert werden", sagte Woelki.


Dieser Text stammt von der Webseite http://www.kathweb.at/site/nachrichten/database/71867.html des Internetauftritts der Katholischen Presseagentur Österreich.

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