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von esther10 10.02.2016 00:49

Priesterzölibat „nach dem Vorbild Christi“ – Kardinalstaatssekretär: „Man kann darüber reden, aber ohne Eile“
10. Februar 2016 6


Tagung über den Priesterzölibat an der Gregoriana

(Rom) An der Päpstlichen Universität Gregoriana fand in der vergangenen Woche eine hochkarätig besetzte Tagung zum Thema Priesterzölibat statt. Vom 4.-6. Februar wurde über den Zölibat als konstitutives Element des Priestertums gesprochen und dieser verteidigt. Die Planung zur Tagung begann noch in der letzten Zeit des Pontifikats von Papst Benedikt XVI. Durchgeführt wurde sie nun zu einem Zeitpunkt, da es rund um Papst Franziskus rumort und eine Reihe von Gesprächspartnern des Papstes behaupten, er denke daran, den Priesterzölibat, den in der zweitausendjährigen Geschichte der Christenheit nur die lateinische Kirche verwirklichen und bewahren konnte, aufzugeben. Mit besonderer Spannung wurden daher das Eingangsreferat von Kurienkardinal Marc Ouellet, Präfekt der Bischofskongregation und das Schlußreferat von Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin erwartet.

Beide verteidigten in ihren Ausführungen den Priesterzölibat energisch und führten dafür eine Fülle theologischer Argumente an. Der Priesterzölibat habe sich trotz der Herausforderung und mancher Schwierigkeiten auch in der Praxis bewährt.

„Tradition des Priesterzölibats geht bis auf die Apostel zurück und folgt dem Vorbild von Jesus Christus“

Kardinal Ouellet gründete seine Ausführungen auf das Neue Testament und das Vorbild Jesu Christi, von dem sich der priesterliche Zölibat herleite. Er bestätigte allerdings, daß die Frage auch nach 2000 Jahren „noch immer kontrovers“ gesehen werde.

„Die kirchliche Tradition des Zölibats und der Enthaltsamkeit der Kleriker ist nicht am Beginn des 4. Jahrhunderts als etwas Neues entstanden, sondern war vielmehr – sowohl im Osten wie im Westen – die Bestätigung einer Tradition, die bis auf die Apostel zurückreicht. Als das Konzil von Elvira in Spanien 306 bestimmte, daß die Priester die Pflicht haben, in perfekter Enthaltsamkeit zu leben, gilt es zu verstehen, daß diese Notwendigkeit der Kirche in den frühen Jahrhunderten sowohl den Zölibat und das Verbot wieder zu heiraten als auch die perfekte Enthaltsamkeit für jene, die bereits verheiratet sind, umfaßte.“


Kardinal Marc Ouellet, Präfekt der Bischofskongregation
Mit noch größerer Spannung wurden die Ausführungen von Kardinalstaatssekretär Parolin erwartet. Als der damalige Nuntius im September 2013 von Papst Franziskus an die Spitze der Römischen Kurie berufen wurde, betonte er in einem Interview auffällig die Tatsache, daß der priesterliche Zölibat „kein Dogma“ sei und daher „diskutiert“ werden könne. Als institutionell höchstrangiger Mitarbeiter von Papst Franziskus und von diesem persönlich ausgewählt, kommt seinen Aussagen besonderes Gewicht zu.

Kardinalstaatssekretär Parolin: „Man kann reden, aber ohne Eile und konstruktiv“

Der Kardinalstaatssekretär war es dann auch, der in seinem Referat, mit dem die Tagung abgeschlossen wurde, die Tür verhältnismäßig am weitesten in Richtung möglicher Ausnahmen öffnete. Die Tür zu Ausnahmen war bereits vom Zweiten Vatikanischen Konzil aufgetan worden. Die sichtbarste Erscheinungsform dafür sind seither in der lateinischen Kirche ständige Diakone, die zum Zeitpunkt der Diakonatsweihe verheiratet sein können. Diese sogenannten „viri probati“ gelten manchen seither als „Vorstufe“ zur Zölibatsaufhebung nach dem Beispiel der griechischen Kirche.

Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin
Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin
Die Ostkirchen haben den Zölibat nicht durchgehalten und weitgehende Ausnahmen gestattet. Die Bischöfe und Mönche leben zölibatär, während der Diözesanklerus verheiratet ist. Das hat zur Folge, daß alle Bischöfe dem Mönchstum entstammen. Wer zum Zeitpunkt der Weihe verheiratet ist, kann es als Weltpriester bleiben. Nach der Weihe ist auch in der Ostkirche eine Heirat oder eine Wiederheirat ausgeschlossen. Ein innerkirchlicher Aufstieg ist für den verheirateten niederen Weltklerus allerdings nicht möglich.

Wörtlich sagte Kardinal Parolin:


Die zölibatäre Spiritualität des Presbyters ist ein „positiver“, konstruktiver Vorsatz, der darauf abzielt, daß das Volk Gottes immer von der Gefahr der Korruption und der Verbürgerlichung radikal freie Hirten hat.
Und weiter:

Die Höhe anzuerkennen, die dieser Vorsatz mit sich bringt, macht ihn aber nicht exklusiv, wie das Zweite Vatikanische Konzil in Presbyterorum ordinis sagte, indem es erklärte, daß er „nicht vom Wesen des Priestertums selbst gefordert (ist), wie die Praxis der frühesten Kirche und die Tradition der Ostkirchen zeigt, wo es neben solchen, die aus gnadenhafter Berufung zusammen mit allen Bischöfen das ehelose Leben erwählen, auch hochverdiente Priester im Ehestand gibt“.
Und ebenso:

Die katholische Kirche hat den Ostkirchen die zölibatäre Entscheidung nie aufgezwungen. Andererseits hat sie auch im Laufe der Geschichte Ausnahmen erlaubt wie im Fall von verheirateten lutherischen, calvinistischen oder anglikanischen Hirten, die – in die katholische Kirche aufgenommen – eine Dispens erhielten, um das Weihesakrament empfangen zu können. Das geschah bereits während des Pontifikats von Papst Pius XII. 1951.

In jüngster Zeit hat 2009 das Motu proprio Anglicanorum coetibus von Papst Benedikt XVI. die Errichtung von Territorialordinariaten der lateinischen Kirche erlaubt, wo zu katholischen Priestern geweihte, ehemalige anglikanische Pastoren ihr Amt ausüben.

Im Gefolge der massiven Emigration der Katholiken aus dem Nahen Osten hat Papst Franziskus 2014 mit dem päpstlichen Dekret Praecepta de clero uxorato orientali den verheirateten orientalischen Priester erlaubt, in den christlichen Gemeinschaften der Diaspora und damit auch außerhalb ihrer historischen Gebiete zu wirken, indem er bisherige Verbote aufhob.

In der aktuellen Situation wurde dann häufig eine Art „sakramentaler Notstand“ durch den Mangel an Priestern betont, besonders in einigen Gegenden. Das hat von mehreren Seiten die Frage nach der Eventualität aufkommen lassen, die sogenannten „viri probati“ zu weihen.

Wenn die Problematik auch nicht unbedeutend scheint, ist es aber sicher nicht angebracht, übereilte Entscheidungen und nur aufgrund von Dringlichkeiten zu treffen. Dennoch ist es auch wahr, daß die Notwendigkeiten der Evangelisierung, zusammen mit der Geschichte und den vielfältigen Traditionen der Kirche, die Möglichkeit zu legitimen Debatten offenläßt, wenn sie von der Verkündigung des Evangeliums motiviert sind und auf konstruktive Weise geführt werden, wobei immer die Schönheit und Höhe der zölibatären Entscheidung zu bewahren ist.

Der Zölibat ist ein Geschenk, das es erfordert, mit freudiger Ausdauer angenommen und gepflegt zu werden, damit es wirkliche Früchte bringen kann. Um ihn gewinnbringend zu leben, ist es notwendig, daß jeder Priester sich das ganze Leben lang ständig als Jünger auf dem Weg fühlt, der manchmal der Wiederentdeckung und der Stärkung seiner Beziehung zum Herrn bedarf und auch der „Heilung“.
Das Referat von Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin „Der in persona Christi geweihte Priester“ in voller Länge (italienisches Original).

Text: Giuseppe Nardi
Bild: MiL/Chiesa e postconcilio/kairosterzomillennio (Screenshots)

von esther10 10.02.2016 00:46

Warum das Treffen zwischen Papst und Patriarch tätsächlich von historischem Rang ist
Pater Dietmar Schon OP im Interview über die Begegnung von Papst Franziskus und Patriarch Kyrill auf Kuba


Pater Dietmar Schon OP ist der designierte Direktor des Ostkircheninstituts des Bistums Regensburg
Foto: Bistum Regensburg

Von CNA Deutsch/EWTN News

REGENSBURG , 09 February, 2016 / 11:00 PM (CNA Deutsch).-
Eine Begegnung historischen Ranges bahnt sich an: Papst Franziskus und der russisch-orthodoxe Patriarch Kyrill I. von Moskau werden sich am kommenden Freitag, dem 12. Februar, auf Kuba treffen. Wie CNA berichtete, wird es die erste Begegnung der Oberhäupter dieser beiden Kirchen überhaupt in der Geschichte sein.

Kyrill wird sich am 12. Februar zu einem offiziellen Besuch auf Kuba aufhalten; Franziskus will auf dem Weg nach Mexiko, dem er eine Apostolische Visite abstattet, einen Zwischenstopp in Havanna einlegen. Auf dem Flughafen der kubanischen Hauptstadt wollen Papst und Patriarch zunächst ein mehrstündiges Gespräch führen. Anschließend ist die Unterzeichnung einer gemeinsamen Erklärung geplant. Der Experte Dietmar Schon erläutert im Gespräch mit der Pressestelle des Bistums Regensburg die historische Dimension des Treffens beider Kirchenoberhäupter. Der Dominikanerpater ist designierter Direktor des Ostkircheninstituts des Bistums Regensburg.

Pater Dietmar, am vergangenen Freitagmittag um 12 Uhr gab der Vatikan bekannt, dass sich Papst Franziskus und Patriarch Kyrill I. von Moskau am 12. Februar auf Kuba zu einem Gespräch treffen werden. Es wird die erste Begegnung der Oberhäupter dieser beiden Kirchen überhaupt in der Geschichte sein. Wie ist dieses Treffen kirchenhistorisch oder gar welthistorisch einzuordnen?

Für viele Beobachter kam diese Nachricht dem Vernehmen nach "wie aus heiterem Himmel". Für Sie ebenfalls?

Ja, ich bin freudig überrascht. Im Vorfeld hatte ich lediglich ein unscheinbares Signal wahrgenommen. Über längere Zeit standen eher Missverständnisse und Divergenzen im Blick, während viele positive Zeichen und Entwicklungen kaum thematisiert wurden. Kürzlich hatte Metropolit Hilarion (Leiter des Aussenamts des Moskauer Patriarchats) in einem Interview hervorgehoben, dass es vor 15 Jahren noch ernste Probleme zwischen der Russischen Orthodoxen Kirche und der Katholischen Kirche gegeben habe, sich nunmehr aber die Beziehungen im Geist konstruktiver Zusammenarbeit entwickelten. Diese uneingeschränkt positive Wertung stellte einen neuen und sehr erfreulichen Akzent dar. Nun besteht Anlass zur Hoffnung, dass weitere positive Zeichen folgen werden.

Wie würden Sie den gegenwärtigen Zustand der Beziehungen von römisch-katholischer und russisch-orthodoxer Kirche bezeichnen?

Dass nun ein erstes Treffen der beiden Kirchenoberhäupter ansteht, sollte nicht verdecken, dass es seit langem vielfältige und intensive Kontakte zwischen beiden Kirchen gibt. Hochrangige Kirchenvertreter und Delegationen haben sich bei den verschiedensten Gelegenheiten und an wechselnden Orten immer wieder getroffen und ausgetauscht. Das deutet an, dass es reichlich Themen gibt, zu denen gemeinsame Positionen entwickelt werden können. So haben z.B. beide Kirchen jede Gelegenheit genutzt, um an die äußerst schwierige Lage der Christen in vielen Ländern zu erinnern und deren Schicksal einer breiteren Öffentlichkeit ins Gedächtnis zu rufen. Dasselbe gilt für wiederholte Mahnungen zum Frieden, insbesondere in Syrien. Insgesamt nehme ich gewachsene Beziehungen zwischen der katholischen und russisch-orthodoxen Kirche wahr, die aber thematisch noch verbreitert und sachlich noch vertieft werden könnten und sollten. Mit breiterem Blickwinkel möchte ich hinzufügen: Jede Annäherung zwischen katholischer und orthodoxer Kirche hat Signalwirkung in unsere globalisierte Welt hinein, die durch ein gemeinsames Zeugnis der Kirchen wichtige Impulse zum Besseren erhält.

Vier Stunden wollen Papst Franziskus und Patriarch Kyrill am 12. Februar miteinander sprechen. Über was werden die beiden wohl Ihrer Meinung nach miteinander reden?

Glauben Sie, dass es ein Zufall ist, dass dieses Gespräch noch vor dem panorthodoxen Konzil stattfindet, welches für Juni 2016 auf Kreta angesetzt ist?

Nein, von Zufall würde ich da nicht reden. Erst gestern ist der Entwurf eines Textes zur Ökumene veröffentlicht worden, der auf der Großen Synode von Kreta beraten werden soll und der dabei vielleicht sogar noch weiter entfaltet oder spezifiziert werden kann. Die Situation ist nicht unähnlich der vor dem II. Vatikanischen Konzil: es gibt bei einigen Ängste vor Veränderung, es gibt bei vielen Mut, sich den Herausforderungen der Zeit zu stellen und es gibt bei allen das gläubige Vertrauen in das Wirken des Hl. Geistes, der Wege weist und die Kirche belebt. Das anstehende Gespräch von Papst Franziskus und Patriarch Kyrill scheint in diesem Kontext wie eine Einladung an die Gläubigen beider Kirchen, daran Anteil zu nehmen.

Welche Auswirkungen kann Ihrer Ansicht nach diese Begegnung für die Ökumene zwischen katholischen und orthodoxen Christen haben?

Sie ist ein starker Impuls. Es wird gemeldet, dass parallel zum Gespräch der beiden Ersthierarchen auch der Präsident des Rats für die Einheit der Christen, Kardinal Koch, und der Leiter des Außenamts des Moskauer Patriarchats, Metropolit Hilarion, miteinander sprechen wollen. Darin deutet sich m.E. an, dass sehr konkret Wege gesucht werden, die Kommunikation zwischen den Kirchen weiter zu verbessern und Felder eines Zusammenwirkens zu erschließen. Orthodox-Katholische Ökumene ist ja nicht nur Arbeit an treffenden Formulierungen des gemeinsamen Glaubens; Ökumene ist - vielleicht sogar vorrangig - eine Chance, den bereits vorhandenen, weitgehenden Gemeinsamkeiten gleichsam Gestalt zu geben: das Ziel dabei heißt Einheit in Vielfalt, der Weg dahin ist vertieftes Mit- und Füreinander.

Zum Hintergrund:

Das „Ostkircheninstitut der Diözese Regensburg“ ist dem akademischen und ökumenischen Dialog mit den orthodoxen und orientalischen Kirchen gewidmet und wird von Bischof Rudolf Voderholzer am 23. und 24. September 2016 offiziell errichtet. Das Institut soll gemeinsam mit den anderen Regensburger Instituten, dem Liturgischen und Marianischen Institut sowie dem Institut Papst Benedikt XVI., unter dem Dach des „Akademischen Forums Albertus Magnus“ stehen.

hier geht es weiter

http://de.catholicnewsagency.com/story/w...m-rang-ist-0479


von esther10 10.02.2016 00:45

Kardinal Cipriani zu Zika-Virus: „Herodianer mit Krawatte in der UNO wollen die Kinder töten“
10. Februar 2016 1


Kardinal Cipriani Thorne: Herodes trägt heute Krawatte und sitzt in einem Büro der UNO
(Lima) Kardinal Juan Luis Cipriani Thorne, der Erzbischof von Lima, bezeichnete die UNO als „Herodes mit Krawatte“. Die Herodianer von heute tragen Krawatte und sitzen in Büros der UNO, so der Primas von Peru. Damit reagierte der Kardinal auf die Aufforderung der Vereinten Nationen, daß die vom Zika-Virus betroffenen Staaten die Tötung ungeborener Kinder erlauben sollten.

Als Reaktion auf das Auftreten des Zika-Virus in Teilen Lateinamerikas kam es zu einer völlig unangemessenen Panikmache durch internationale Organisationen und Massenmedien. Eine Panikmache, die jene um die die angebliche Hühner- oder Schweine-Grippe noch übertrifft. Zur „Bekämpfung“ des an sich verhältnismäßig harmlosen Virus mit grippeähnlichen Symptomen wurde UNO-Hochkommissar für Menschenrechte (UNHCHR) am 5. Februar eine Empfehlung ausgesprochen: die vom Virus betroffenen Länder sollten den Frauen „Dienste der sexuellen und reproduktiven Gesundheit“ zur Verfügung stellen, darunter auch „sichere Abtreibung“. Der Euphemismus „sicher“ meint dabei den sicheren Tod des ungeborenen Kindes. Die Tötung unschuldiger Kinder wird zynisch mit einem angeblichen „Wohl“ und der „Gesundheit“ der Kinder begründet, denn, so die unbewiesene Behauptung, durch den Zika-Virus könnten Mißbildungen bei ungeborenen Kindern auftreten.

Die Panikmache mit der behaupteten Hühner- und Schweinegrippe zielte auf den Verkauf von Schutzimpfungen und damit ein Milliardengeschäft für die Pharmaindustrie. Die Panikmache mit dem Zika-Virus zielt auf die Legalisierung der Abtreibung in Ländern wie Brasilien, die das Lebensrecht ungeborener Kinder schützen.

„Herodes mit Krawatte will überall die Abtreibung, um die Kinder zu töten“

Lebensrechtsorganisationen sehen hinter der Zika-Panik einen niederträchtigen Versuch, in den Ländern, in denen das Leben ungeborener Kinder geschützt ist, die Abtreibung durch die Hintertür und außerhalb des normalen Gesetzgebungsweges durchzusetzen.

Derselben Ansicht ist auch Kardinal Cipriani: „Wer solche Maßnahmen fordert ist wie ein Herodes mit Krawatte“. Der Kardinal beklagte gleichzeitig, daß das das Lebensrecht ungeborener Kinder dem „größten Angriff in der Geschichte der Menschheit“ ausgesetzt sei.

Der Erzbischof von Lima erinnerte im Zusammenhang mit den UNO-„Maßnahmen“ gegen den Zika-Virus an Herodes den Großen. Als dieser von der Geburt des Messias hörte, „wurde er wie ein Tier und sagte: ‚Tötet alle Neugeborenen unter zwei Jahren‘ und sie töteten alle Kinder in der Gegend von Bethlehem.“

„Auch heute sind wir von Herodianern umgeben, allerdings von Herodianern mit Krawatte und öffentlichen Ämtern bei den Vereinten Nationen. Die UNO hat entschieden, daß wir wegen der Zika-Mücke überall die Abtreibung einführen sollen, um die Kinder zu töten.“ Das sei das gleiche Verhalten des Herodes.
http://www.katholisches.info/2016/02/10/...-kinder-toeten/
Text: Giuseppe Nardi
Bild: NPP (Screenshot)

von esther10 10.02.2016 00:45

„Öffnet euch mutig dem Teilen; das ist Barmherzigkeit!“
Generalaudienz von Mittwoch, dem 10. Februar 2016

10. FEBRUAR 2016


GENERALAUDIENZ, 10. FEBRUAR 2016 / © PHOTO.VA - OSSERVATORE ROMANO

Wir dokumentieren im Folgenden in einer eigenen Übersetzung die vollständige Katechese von Papst Franziskus bei der heutigen Generalaudienz auf dem Petersplatz.

***

7. Das Jubeljahr in der Bibel. Gerechtigkeit und Gleichheit

Liebe Brüder und Schwestern, guten Tag und eine gute Fastenzeit!

Es ist schön und auch sehr bedeutungsvoll, dass diese Audienz am Aschermittwoch stattfindet. Wir treten in die Fastenzeit ein und wollen heute auf die uralte Einrichtung des „Jubeljahres“ zu sprechen kommen. Das ist eine sehr alte Einrichtung, die schon in der Heiligen Schrift belegt ist. Speziell im Buch Levitikus ist die Rede davon; das „Jubeljahr“ wird hier als ein Höhepunkt des religiösen und gesellschaftlichen Lebens des Volkes Israel dargestellt.

Alle fünfzig Jahre, „am Versöhnungstag“ (Lev 25,9), an dem die Barmherzigkeit Gottes für das ganze Volk erfleht wurde, kündigte ein Signalhorn den Beginn eines großen Befreiungsereignisses an. Im Buch Levitikus lesen wir: „Erklärt dieses fünfzigste Jahr für heilig und ruft Freiheit für alle Bewohner des Landes aus! Es gelte euch als Jubeljahr. Jeder von euch soll zu seinem Grundbesitz zurückkehren, jeder soll zu seiner Sippe heimkehren […].In diesem Jubeljahr soll jeder von euch zu seinem Besitz zurückkehren“ (Lev 25,10.13). Diese Vorschrift bedeutet, dass jeder, der gezwungen worden war, sein Land oder sein Haus zu veräußern, im Jubeljahr die Gelegenheit bekam, seinen Besitz zurückzuerlangen; und wenn jemand Schulden hatte, die er nicht begleichen konnte und deshalb gezwungen war, seinem Gläubiger als Arbeiter zu dienen, dann konnte er im Jubeljahr frei zu seiner Familie zurückkehren und den Vollbesitz seiner Güter zurückerlangen.

Es handelte sich um eine Art „Generalvergebung“, die allen erlaubte, ihren ursprünglichen Stand wiederzuerhalten: jede Schuld wurde getilgt, Grund und Boden zurückgegeben, die den Mitgliedern des Gottesvolkes eigene Freiheit wiederhergestellt. Vorschriften wie das des Jubeljahrs dienten dem „heiligen“ Volk dazu, Armut und Ungleichheit zu bekämpfen und somit allen ein würdiges Leben und eine gerechte Verteilung der Güter zu sichern, speziell des Landes, auf dem die Menschen wohnten und von dem sie ihren Unterhalt bestritten. Dahinter stand die Idee, dass die Erde letztlich Gottes Eigentum ist und den Menschen nur zur Verwaltung anvertraut wurde (vgl. Gen 1,28-29), weshalb niemand sich anmaßen konnte, alleiniger Besitzer des Landes zu sein. Dadurch wurde ungerechten Lebensbedingungen vorgebaut. Das ist etwas, was wir auch heute in Betracht ziehen könne; jeder einzelne überlege bei sich, in seinem Herzen, ob er nicht zu viel besitzt. Warum nicht denen etwas abgeben, die nichts besitzen? Zehn Prozent, fünfzig Prozent… Ich sage nur: Der Heilige Geist soll euch eingeben, was für jeden richtig ist.

Mit dem Jubeljahr konnte der Armgewordene wieder das Nötigste für seinen Lebensunterhalt zurückerlangen; und wer sich bereichert hatte, gab dem Armen zurück, was er ihm genommen hatte. Das Ziel war eine auf Gleichheit und Solidarität gegründete Gesellschaft, wo Freiheit, Grundbesitz und Geld ein Gut für alle und nicht nur für einige wenige sind, wie es hingegen heute der Fall ist, wenn mich nicht alles täuscht… Mehr oder weniger; die Zahlen sind nicht ganz gesichert, aber ungefähr achtzig Prozent der Reichtümer der Welt liegen heute in den Händen von nur zwanzig Prozent der Weltbevölkerung. Das Jubeljahr – und dabei denke ich an unsere eigene Heilsgeschichte – dient der Umkehr, damit unser Herz größer wird, großzügiger, der Gottkindschaft würdiger, liebender. Eines sage ich euch: Wenn diese Sehnsucht, wenn das Jubiläum nicht unseren Geldbeutel erreicht, dann ist es kein echtes Jubiläum. Habt ihr verstanden? Das steht in der Bibel! Das ist keine Erfindung dieses Papstes: Es steht in der Bibel. Das Ziel – ich sagte es schon – war eine auf Gleichheit und Solidarität gegründete Gesellschaft, wo Freiheit, Grundbesitz und Geld ein Gut für alle und nicht nur für einige wenige sind. Das Jubeljahr hatte die Funktion, dem Volk zu helfen, eine konkrete Brüderlichkeit zu leben, die aus gegenseitiger Hilfeleistung bestand. Wir können sagen, dass das biblische Jubeljahr ein „Jubiläum der Barmherzigkeit“ war, weil sein Wesen in der ehrlichen Suche nach dem Wohl der notleidenden Mitmenschen lag.

Auf der gleichen Linie lagen auch andere Einrichtungen und Gesetze, die das Leben des Gottesvolkes regelten und darauf abzielten, die Barmherzigkeit Gottes durch die Hilfe der Menschen bekannt zu machen. In diesen Regeln finden wir Anweisungen, die auch heute noch nützlich wären und uns zum Nachdenken anregen. Zum Beispiel schreibt das biblische Gesetz vor, jährlich den „Zehnten“ abzugeben, um davon die mit dem Kult beauftragten Leviten, die keinen Grundbesitz hatten, aber auch die Armen, die Waisen und die Witwen zu ernähren (vgl. Dtn 14,22-29). Es war also vorgesehen, dass jeder den zehnten Teil seiner Ernte oder seiner sonstigen Einnahmen abgab, zugunsten derer, die ohne Schutz und notleidend waren. Auf diese Weise sollten Zustände verhältnismäßiger Gleichheit innerhalb eines Volkes geschaffen werden, in dem alle sich wie Brüder verhalten sollten.

Dann war da noch das Gesetz über den „ersten Ertrag“. Worum handelt es sich hierbei? Der erste Teil der Ernte, der kostbarste Teil, sollte mit den Leviten und mit den Fremden geteilt werden (vgl. Dtn 18,4-5; 26,1-11), die keine eigenen Felder besaßen, damit auch für sie das Land zur Quelle ihrer Ernährung, ihres Lebens wurde. „Das Land gehört mir und ihr seid nur Fremde und Halbbürger bei mir“, sagt der Herr (Lev 25,23). Wir alle sind Gäste des Herrn, die auf ihre himmlische Heimat warten (vgl. Hebr 11,13-16; 1 Petr 2,11) und dazu berufen sind, die Welt in der wir leben bewohnbar und menschlich zu gestalten. Wie viel vom „ersten Ertrag“ könnten die Glücklicheren doch den Notleidenden schenken! Wie viel davon! Der „erste Ertrag“ besteht ja nicht nur aus den Früchten der Felder, sondern aus jedem anderen Arbeitsertrag, aus den Gehältern, Ersparnissen, aus so vielen Dingen, die wir besitzen und oft verschwenden. Das geschieht auch heute. Die Apostolische Almosenverwaltung erhält unzählige Briefe, denen ein wenig Geld beigelegt ist und deren Inhalt lautet: „Das ist ein Teil meines Gehalts; helft damit den Ärmeren.“ Und das ist schön; anderen zu helfen, für wohltätige Zwecke zu spenden, für die Krankenhäuser, Seniorenheime… Auch den Fremden zu helfen, die vielleicht nur vorübergehend bei uns sind. Jesus war vorübergehend in Ägypten.

Die Heilige Schrift fordert uns auch eindringlich dazu auf, großzügig zu reagieren, wenn jemand Geld von uns ausleihen will, ohne kleinlich zu rechnen und ohne unrealistisch hohe Zinsen zu verlangen: „Wenn dein Bruder verarmt und sich neben dir nicht halten kann, sollst du ihn, auch einen Fremden oder Halbbürger, unterstützen, damit er neben dir leben kann. Nimm von ihm keinen Zins und Wucher! Fürchte deinen Gott und dein Bruder soll neben dir leben können. Du sollst ihm weder dein Geld noch deine Nahrung gegen Zins und Wucher geben“ (Lev 25,35-37).

Diese Aufforderung ist auch heute aktuell. Wie viele Familien sind durch Wucher ruiniert worden! Ich bitte euch: Betet mit mir, damit der Herr diese Habgier aus unseren Herzen nimmt, die dazu verleitet, Wucherzinsen zu verlangen. Damit wir alle großzügiger, großmütiger werden. Wie oft sehen wir die Schäden, die Wucherer verursachen; und wie viel Leid und Verzweiflung bringen sie in die Familien! Und wie oft treiben Schulden einen Menschen in den Selbstmord, weil er es nicht schafft, weil er keine Hoffnung mehr hat und weil da keine offene Hand ist, die ihm hilft; nur die Hand, die kommt, um die Zinsen von ihm zu verlangen. Wucherzins zu verlangen ist eine schwere Sünde; eine Sünde, die zum Himmel schreit. Der Herr aber hat seinen Segen denen versprochen, die mit großzügiger Hand geben (vgl. Dtn 15,10). Er wird dir das Doppelte zurückgeben; vielleicht nicht an Geld, aber in irgendeiner Weise ganz gewiss; der Herr gibt immer das Doppelte zurück.

Liebe Brüder und Schwestern, die Botschaft der Bibel ist eindeutig: Öffnet euch mutig dem Teilen; das ist Barmherzigkeit! Wenn wir von Gott Barmherzigkeit wollen, dann lasst uns beginnen, selber barmherzig zu handeln! Das ist es: Beginnen wir, Barmherzigkeit walten zu lassen; unter Mitbürgern, in der Familie, unter Völkern, unter ganzen Kontinenten. Eine Welt ohne Armut aufbauen zu wollen heißt, an einer Gesellschaft ohne Diskriminierungen zu arbeiten; eine Gesellschaft verwirklichen zu wollen, die auf Solidarität gegründet ist, in der es normal ist, zu teilen was man besitzt und wo die Aufteilung der Güter den Prinzipien der Brüderlichkeit und Gerechtigkeit folgt. Danke.

[AUFRUF DES HEILIGEN VATERS:]

Morgen gedenken wir der Seligen Jungfrau Maria von Lourdes; zugleich begehen wir den 24. Welttag der Kranken, dessen wichtigste Feier in Nazareth stattfinden wird. In der diesjährigen Botschaft haben wir über die unersetzliche Rolle Mariens bei der Hochzeit zu Kana nachgedacht: „Was er euch sagt, das tut!“ (Joh 2,5). In der Fürsorglichkeit Mariens spiegeln sich die Zärtlichkeit Gottes und die grenzenlose Güte und Barmherzigkeit Jesu wieder. Ich lade alle ein, für die Kranken zu beten und ihnen unsere Liebe spüren zu lassen. Möge die Zärtlichkeit Mariens im Leben der vielen Menschen anwesend sein, die sich um die Kranken kümmern, damit sie ihre Bedürfnisse spüren, auch die verborgensten, weil sie mit den Augen der Liebe auf sie schauen.

[Aus dem Italienischen übersetzt von Alexander Wagensommer]

hier geht es weiter
https://de.zenit.org/articles/oeffnet-eu...barmherzigkeit/
https://de.zenit.org/



von esther10 10.02.2016 00:42

„Kein vom Menschen gemachtes Kunstwerk“
Regensburg: Faksimile des Turiner Grabtuches beim Aschermittwoch der Künstler

10. FEBRUAR 2016



WIKIMEDIA COMMONS, Public Domain

Eigentlich hätte das weltberühmte Grabtuch von Turin 1898 endgültig auf der „Müllhalde der Fälschungen“ verschwinden sollen. Doch auf dem Negativ der Fotoplatte, die zur Dokumentation angefertigt worden war, zeigte sich Unglaubliches. Ein viel deutlicheres Gesicht war zu erkennen, ja, Abdrücke eines Gesichts, das den Betrachter mit seinem Blick zu durchdringen scheint. Für viele wurde es zum Antlitz Christi und prägte von da an zahlreiche ikonographische Darstellungen.

Heute ist das Turiner Grabtuch das meistuntersuchteste Objekt der Geschichte. Es ist „kein vom Menschen gemachtes Kunstwerk“, bekräftigt der Regensburger Bischof Rudolf Voderholzer. Alle Versuche, es als Fälschung zu entlarven, sind gescheitert und die Gründe, die für seine Authentizität sprechen, sind schlagkräftig: Kopfverletzungen durch eine Dornenkrone, hunderte Geiselhiebe auf dem Rücken, keine Verwesungsspuren des Leichnams und dennoch besteht wegen der nachweisbaren Totenstarre kein Zweifel am wahren Tod des Mannes – um nur einige der Kriterien zu nennen. „Zumindest gibt das Tuch zu denken“, sagt Bischof Voderholzer: „Wenn es echt ist, bezeugt es eine unglaubliche Hoffnung, die Hoffnung, die die Fastenzeit prägt und im Osterfest verkündigt wird.“

Eine Nachbildung des Tuches wird in den kommenden Wochen durch die gesamte Diözese reisen. Seine erste Station fand es in der Regensburger Kirche St. Andreas. Beim Gottesdienst zum Aschermittwoch der Künstlerinnen und Künstler stellte Bischof Voderholzer die Nachbildung zum ersten Mal vor. Den Mitfeiernden wurde das Aschekreuz als Zeichen der Vergänglichkeit auf die Stirn gelegt.

Ein Faksimile des Turiner Grabtuches reist durch das Bistum

Mit den Worten „Christus ist das Antlitz der Barmherzigkeit“ hat Papst Franziskus im Dezember das Jahr der Barmherzigkeit ausgerufen. Dieses Antlitz Christi, das sich womöglich auf dem Grabtuch abbildet, wird bis zum Christkönigssonntag durch das Bistum Regensburg reisen und zwar in Form eines Faksimiles, das Bischof Rudolf Voderholzer erworben hat. Es kann zur Meditation und Bildungsarbeit verwendet werden und eignet sich wegen seiner Verbindung von Tod und Auferstehung besonders für die Vorbereitungszeit bis Ostern. Alle Pfarreien und Einrichtungen, wie beispielsweise Schulen, Orden oder Verbände, haben während dieser Zeit die Möglichkeit, das über vier Meter lange und einen Meter breite Faksimile zu buchen.

Musik und bildende Kunst von Menschenhand

Doch auch Kunst, die durch Menschen geschaffen wurde, gab es beim Aschermittwoch der Künstler natürlich reichlich. Den Gottesdienst gestalteten der Hochschulchor und die Instrumentalisten der Hochschule für Katholische Kirchenmusik und Musikpädagogik. Pater Dr. Friedhelm Mennekes SJ, der im Anschluss zum Thema „Oh, mein Gott! Die Frage nach Gott in der zeitgenössischen Kunst“ sprach, zeigte sich von der musikalischen Gestaltung des Gottesdienstes ergriffen: „Ich hätte es nicht für möglich gehalten, dass ich so etwas erleben darf.“ In seinem Vortrag beleuchtete er außergewöhnliche Kreuzesdarstellungen. Er betonte, dass Kunst schon immer voller Religion war und Künstler erstaunlich oft über eine hohe religiöse Kompetenz verfügen. Denn Religion habe wesentlich mit Ungestaltbarem zu tun, von dem die Kunst versucht, es darstellbar zu machen.

(Quelle: Webseite des Bistums Regensburg, 10.02.2016)




von esther10 10.02.2016 00:38

„Bargeld muss erhalten bleiben“
Euro-Münzen und -Scheine



Bayerns Finanz- und Heimatminister Markus Söder hat sich klar gegen die Abschaffung von Bargeld ausgesprochen: „Das Bargeld muss erhalten bleiben. Der Bürger soll auch in Zukunft so zahlen können, wie er es für richtig hält. Der Staat muss nicht alles regulieren“, sagte Söder. Er befürchtet, dass mit der geplanten Begrenzung auf 5000 Euro pro Bargeldzahlung der Einstieg in die endgültige Abschaffung des Bargelds gemacht wird.

Dabei ließen sich weder das organisierte Verbrechen noch die Schwarzarbeit durch ein Bargeldverbot eindämmen lassen, argumentiert Söder: „Und auch bei der Terrorismusfinanzierung geht es um wesentlich höhere Beträge, so dass eine Bargeldgrenze ihr Ziel verfehlen würde. Alles, was man damit erreicht, wäre eine Bevormundung des Bürgers“, sagte der Minister. Insbesondere für ältere Mitmenschen brächte die Abschaffung des Bargelds große Nachteile mit sich: „Das wäre ein tiefer Eingriff in den Alltag der Bürger, vor allem auch der älteren Mitmenschen, die nach wie vor am liebsten bar zahlen“, so Söder. Darüber hinaus sprächen auch die Beschränkung von Persönlichkeitsrechten und der Privatsphäre gegen ein Bargeldlimit.

Söder wies auch darauf hin, dass gerade in Zeiten anhaltender Niedrigzinsen die Abschaffung des baren Zahlungsverkehrs auch eine Enteignung des Bürgers bedeuten könnten: „Die Menschen wären gezwungen, ihr Geld auf die Bank zu tragen und müssten dann möglicherweise „Strafgebühren“ in Form von Negativzinsen zahlen. Das fördert nicht gerade das Vertrauen der Anleger in die Banken“.
http://www.csu.de/aktuell/meldungen/febr...eldabschaffung/

von esther10 10.02.2016 00:38

Papst zu Beichtvätern: „Prügelt“ die Menschen nicht – Kardinal zu Papst: „Prügle“ die Bischöfe nicht
10. Februar 2016 3


Papst Franziskus mit den Kapuzinern im Petersdom
(Rom) „Bastonare“ heißt in der italienischen Sprache soviel wie „schlagen, hauen, verprügeln“. Gleich zweimal gebrauchte Papst Franziskus gestern dieses Verb und forderte die Priester auf, die Gläubigen im Beichtstuhl nicht zu „bastonare“, nicht zu schlagen, nicht zu verprügeln. Am selben Tag bat umgekehrt ein Kardinal den Papst, die Bischöfe nicht zu „schlagen“.

Beide Anlässe, in denen Papst Franziskus von „bastonare“ sprach, bezogen sich auf das Heilige Jahr der Barmherzigkeit und ganz konkret auf die Beichte.

Seit vergangenem Samstag befinden sich die Reliquien von Pater Pio von Pietrelcina und von Pater Leopold von Castelnuovo (Mandic) im Petersdom. Beide gehörten dem Kapuzinerorden an, werden von der Kirche als Heilige verehrt und waren vor allem Beichtväter. Sie wurden auf Wunsch des Papstes dorthin gebracht, um im Jubeljahr die Bedeutung des Beichtsakraments zu unterstreichen.

Zu den Kapuzinern: „Bitte, nicht ‚verprügeln‘“

Am gestrigen Dienstag zelebrierte Papst Franziskus die Morgenmesse nicht in Santa Marta, sondern im Petersdom am Kathedra-Altar zusammen mit Hunderten nach Rom gekommenen Brüdern aus dem Kapuzinerorden. In seiner Predigt sagte Franziskus:

Ich bitte Euch als Bruder, und in Euch möchte ich zu allen Beichtvätern sprechen, besonders in diesem Jahr der Barmherzigkeit: der Beichtstuhl ist zum Vergeben da. Und wenn Du die Absolution nicht erteilen kannst – als hypothetisches Beispiel –, bitte, „verprügle“ nicht. Die Person, die kommt, kommt, um Zuspruch, Vergebung, Frieden in seiner Seele zu suchen; sie soll einen Vater finden, der die umarmt und sagt: „Gott hat dich gern“; und sie das auch spüren läßt! Doch wieviel Leute, es tut mir leid, es sagen zu müssen, sagen – ich denke, daß die Mehrheit von uns es zu hören bekommen hat: „Ich gehe nie beichten, weil sie mir einmal diese Fragen gestellt haben, mir das getan haben…“ Bitte…
Bereits im November 2013 hatte der Papst die Priester ermahnt, den Beichtstuhl nicht zur „Folterkammer“ zu machen. Eine Kritik, die als „realitätsfremd“ aufgefaßt wurde.

Papst zu den Missionaren der Barmherzigkeit: „Nicht Knüppel des Gerichts“


„Missionare der Barmherzigkeit“, Beichtväter mit besonderer päpstlicher Vollmacht, von Papst Franziskus empfangen

Am selben Tag empfing Papst Franziskus in der Sala Regia des Apostolischen Palastes die Missionare der Barmherzigkeit. Das sind jene Priester, die Franziskus am heutigen Aschermittwoch für das Jahr der Barmherzigkeit aussenden wird. Sie verfügen über eine besondere päpstliche Vollmacht, auch jene Sünden vergeben zu können, die mit der Exkommunikation verbunden sind, deren Vergebung nur dem Papst selbst vorbehalten sind. Konkret gilt das zum Beispiel für die Sünde der Abtreibung. Wer ein ungeborenes Kind töten hat lassen oder an der Tötung mitgewirkt hat, ist automatisch exkommuniziert. Um zur Beichte und zur Lossprechung zugelassen zu werden, muß zuerst die Exkommunikation aufgehoben werden, die von allen Sakramenten ausschließt. Unter die Sünden, für die nur der Papst die Absolution erteilen kann, gehören Mißbrauch konsekrierter Hostien, Attentat auf den Papst, unerlaubte Priester- oder Bischofsweihe, Verletzung des Beichtgeheimnisses, oder Weihesimulation an einer Frau.

Zu den Missionaren der Barmherzigkeit sagte Franziskus:

Wir werden also nicht mit dem Knüppel des Gerichts das verirrte Schäflein zum Stall zurückbringen, sondern mit der Heiligkeit des Lebens, die das Prinzip der Erneuerung und der Reform in der Kirche ist. Die Heiligkeit nährt sich durch Liebe und weiß, den Sünder auf den eigenen Schultern zu tragen, und ihn zu trösten mit der Kraft des Mitleids. Und der Sünder, die dort hingeht [Beichtstuhl], die Person, die dort hingeht, findet einen Vater. Ihr habt viele Leute gehört, auch ich habe es gehört, die sagen: „Nein, ich gehe nie wieder, weil ich einmal gegangen bin und der Priester hat mich verprügelt, er hat mir viele Vorhaltungen gemacht, oder ich bin hingegangen und er hat mir etwas obskure, neugierige Fragen gestellt.“ Bitte, das ist kein guter Hirte, das ist ein Richter, der vielleicht glaubt, nicht gesündigt zu haben, der er ist der arme kranke Mann, der durch die Fragen seine Neugierde befriedigt. Mir aber gefällt es, den Beichtvätern zu sagen: wenn du dich nicht fühlst, ein Vater zu sein, dann geh nicht in den Beichtstuhl, es ist besser, mach etwas anderes. Denn man kann so wehtun, einer Seele so wehtun, wenn sie nicht mit dem Herz eines Vaters angenommen wird, mit dem Herz der Mutter Kirche.
Kardinal Barragan zum Papst: „Nicht tadeln, sondern auch Leistung der Bischöfe anerkennen“


Kardinal Javier Lozano Barragan
Umgekehrt war es gerade gestern ein Kurienkardinal, der Papst Franziskus bat, die Bischöfe seines Heimatlandes nicht zu „prügeln“

. Es handelte sich dabei um den mexikanischen Kardinal Javier Lozano Barragan. Papst Franziskus wird am kommenden Freitag zu einem Pastoralbesuch nach Mexiko aufbrechen. In einem Interview mit der Presseagentur Notimex bat der Kardinal Papst Franziskus, den „Papst der Barmherzigkeit“ und Urheber der „Revolution der Zärtlichkeit“ die mexikanischen Bischöfe nicht „zurechtzuweisen“. Wörtlich sagte Kardinal Barragan „no reprenda“, was im Spanischen „tadeln, zurechtweisen, etwas vorwerfen“ heißt. Der Papst möge auch die „enorme Arbeit“ anerkennen, die von den Bischöfen geleistet werde, so der Kardinal.

„Hoffen wir, daß es die Einheit der ganzen Kirche geben wird, besonders mit den Bischöfen, und daß Liebe sein wird, denn ohne Liebe kann es keine Einheit geben“, so der emeritierte Kurienkardinal.
„Er kennt Mexiko. Er war als Provinzial der Jesuiten in Guadalajara und auch in der Basilika, deshalb muß ich ihm nicht sagen, wie das Land ist, weil er es aus eigener Erfahrung kennt.“

Barragan und Bergoglio kennen sich seit über 40 Jahren, als ihn Bergoglio, damals Regens am Colegio Maximo de San Miguel als Referenten einlud. Der Mexikaner war 1984 von Papst Johannes Paul II. zum Bischof von Zacatecas ernannt und 1997 als Vorsitzender des Päpstlichen Rates für die Pastoral im Krankendienst an die Römische Kurie berufen worden. 2003 erhob er ihn in den Kardinalsstand. 2009 wurde er als Dikasterienleiter emeritiert. Wenn Kardinal Bergoglio nach Rom kam, stattete er Msgr. Barragan immer einen Besuch ab.

Kardinal Barragan nahm 2005 am Konklave teil. Vom Konklave 2013 war er ausgeschlossen, weil er einen Monat vor dem unerwarteten Amtsverzicht von Papst Benedikt XVI. das 80. Lebensjahr vollendet hatte. Seit 2014 ist er Kardinalpriester.
http://www.katholisches.info/2016/02/10/...ischoefe-nicht/
Text: Giuseppe Nardi
Bild: vatican.va (Screenshots)

von esther10 10.02.2016 00:35

Bayern: Finanzminister Söder gegen jede Begrenzung bzw. Abschaffung des Bargelds
Veröffentlicht: 10. Februar 2016 | Autor: Felizitas Küble

Bayerns Finanz- und Heimatminister Markus Söder hat sich klar gegen die Abschaffung von Bargeld ausgesprochen: „Das Bargeld muss erhalten bleiben. Der Bürger soll auch in Zukunft so zahlen können, wie er es für richtig hält. Der Staat muss nicht alles regulieren“, sagte Söder. alle_parlamente_01_59949a9a6f



Er befürchtet, dass mit der geplanten Begrenzung auf 5000 Euro pro Bargeldzahlung der Einstieg in die endgültige Abschaffung des Bargelds gemacht wird.

Dabei ließen sich weder das organisierte Verbrechen noch die Schwarzarbeit durch ein Bargeldverbot eindämmen lassen, argumentiert Söder: „Und auch bei der Terrorismusfinanzierung geht es um wesentlich höhere Beträge, so dass eine Bargeldgrenze ihr Ziel verfehlen würde. Alles, was man damit erreicht, wäre eine Bevormundung des Bürgers“, sagte der Minister.

Insbesondere für ältere Mitmenschen brächte die Abschaffung des Bargelds große Nachteile mit sich: „Das wäre ein tiefer Eingriff in den Alltag der Bürger, vor allem auch der älteren Mitmenschen, die nach wie vor am liebsten bar zahlen“, so Söder. Darüber hinaus sprächen auch die Beschränkung von Persönlichkeitsrechten und der Privatsphäre gegen ein Bargeldlimit.

Der bayerische Finanzminister wies auch darauf hin, dass gerade in Zeiten anhaltender Niedrigzinsen die Abschaffung des baren Zahlungsverkehrs auch eine Enteignung des Bürgers bedeuten könnten: „Die Menschen wären gezwungen, ihr Geld auf die Bank zu tragen und müssten dann möglicherweise „Strafgebühren“ in Form von Negativzinsen zahlen. Das fördert nicht gerade das Vertrauen der Anleger in die Banken“.
https://charismatismus.wordpress.com/201...g-des-bargelds/
Quelle: http://www.csu.de/aktuell/meldungen/febr...eldabschaffung/

von esther10 10.02.2016 00:34

Bayern: CSU-Chef Horst Seehofer kritisiert derzeitige “Herrschaft des Unrechts”
Veröffentlicht: 10. Februar 2016 | Autor: Felizitas Küble

Der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer hat in einem Interview mit der “Passauer Neuen Presse” den Kurs seiner Partei in der Flüchtlingspolitik unterstrichen und auf die bisherigen Erfolge der CSU verwiesen. Zugleich drängte er auf die Wiedereinführung von “Recht und Ordnung”.seehofer_interview_01_4ddb78858c

„Der Kampf der letzten Monate hat sich gelohnt. Wir haben in fast allen Dingen uneingeschränkt Recht bekommen”, betonte der Parteivorsitzende.

Als Beispiel nannte er das Asylpaket I, das die Zuwanderung vom Balkan extrem eingeschränkte – sowie Asylpaket II, das beschleunigte Asylverfahren und verbesserte Bedingungen für Abschiebungen und Rückführungen beinhaltet.

„Und das alles nach mühseligen Diskussionen in Berlin. Wir hätten das alles viel früher haben können. Natürlich ist es höchst unerfreulich, dass die SPD wieder einen Rückzieher machen will und ihren Zick Zack Kurs fortsetzt“, bemängelte Seehofer.



“Wiederherstellung von Recht und Ordnung”

Der bayerische Ministerpräsident übte deutliche Kritik daran, daß es in Deutschland gegenwärtig keinen Zustand von Recht und Ordnung gäbe: „Es ist eine Herrschaft des Unrechts. Wenn wir politisch die Wiederherstellung von Recht und Ordnung nicht erreichen, dann müssen wir das eben juristisch angehen.“

Das Ziel sei eine Begrenzung der Zuwanderung. Seehofer stellte dazu klar: „Eine Million Flüchtlinge im Jahr ist objektiv auch mit dem größten Einsatz nicht zu schaffen. Irgendwann ist jedes öffentliche Gebäude belegt, private Gebäude wollen und werden wir nicht beschlagnahmen.“ canvas



Wenn es soweit kommen würde, entstünden menschenunwürdige Situationen und die Integration funktioniere nicht mehr. Schon jetzt sei es schwierig, genügend Lehrer für die gestiegene Anzahl an Schul- und Förderklassen zu erhalten.

„Wir bekämen auch riesige Sicherheitsprobleme und es entstünde soziale Konkurrenz mit der einheimischen Bevölkerung – etwa um Wohnungen. Unsere Behörden, die damit zu tun haben vom Ausländeramt über das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge bis zu den Sicherheitsbehörden arbeiten seit Monaten in der Überlast. Die können nicht mehr”, verdeutlichte Seehofer.

Quelle: http://www.csu.de/aktuell/meldungen/febr...iew-mit-der-pnp

HIER im Kulturmagazin CICERO erschien unlängst der Artikel eines Staatsrechtlers unter dem Titel “Herrschaft des Unrechts” über die Asylpolitik Merkels: http://wobo.de/news/Vosgerau%20Cicero.pdf

Wie zu erwarten, gab es einen Sturm der Entrüstung gegen Seehofers Äußerungen. Die JF berichtet darüber:
https://charismatismus.wordpress.com/201...t-des-unrechts/
https://jungefreiheit.de/politik/deutsch...fer-aeusserung/

Fotos: CSU

von esther10 10.02.2016 00:34

Stadt will reagieren„Unzumutbare hygienische Zustände“: Flüchtlinge treten in Hungerstreik
Mittwoch, 10.02.2016, 20:49 · von FOCUS-Online-Autorin Ida Haltaufderheide


uch in anderen Städten gab es schon Hungerstreiks von Flüchtlingen - hier in München

In Stuttgart sind viele Flüchtlinge notdürftig in Schulen und Turnhallen untergebracht. In einer der Unterkünfte häufen sich die Beschwerden. Es sei dort so dreckig, dass viele Kinder krank geworden sind. Nun haben 100 Syrer einen Hungerstreik angekündigt.

„Wir leiden hier“, „Alle Kinder sind krank“, „Behandelt uns als Menschen“ – Mit handgemalten Plakaten hat der Protest begonnen, nun wollen sie das Essen verweigern: Im Stuttgarter Osten haben rund 100 syrische Flüchtlinge einen Hungerstreik angedroht. Sie klagen über Versorgungsmängel und schlechte Hygiene in ihrer Notunterkunft.

„Es gibt keine Seife, häufig auch kein Toilettenpapier, weil nur alle zehn Tage aufgefüllt wird“, sagte eine Bewohnerin den „Stuttgarter Nachrichten“. Ein Familienvater klagte gegenüber der Zeitung: „Unsere Kinder müssen sich vom Essen übergeben, sind alle krank. Es ist auch viel zu kalt.“

Auch eine ehrenamtliche Helferin bestätigte laut dem Zeitungsbericht die Missstände: „Es breiten sich Krankheiten aus“, sagte sie. Weiter heißt es, viele der mehr als 50 Kinder und Jugendlichen hätten bereits ärztlich behandelt werden müssen – auf eigene Kosten.

Notlösung wurde zum Dauerzustand

Seit November leben die Syrer in der Turnhalle der Stuttgarter Raichberg-Realschule. Die Unterbringung dort sollte eine Notlösung sein, doch der Bau neuer Unterkünfte zog sich in die Länge.

„Wir werden das Essen ab sofort verweigern, bis endlich mal ein Zuständiger herkommt und mit uns spricht“, sagte ein Sprecher der Flüchtlingsgemeinschaft am Dienstag den „Stuttgarter Nachrichten“. Bisher seien alle Versuche, mit Verantwortlichen über die Missstände zu sprechen, fehlgeschlagen. Auch treffe man in der Unterkunft keine Sozialarbeiter, nur Sicherheitsleute.

Behörden bestreiten die Vorwürfe

Ein Sprecher der Stadt wies die Vorwürfe zurück. FOCUS Online sagte er: „In der Halle ist sowohl ein privater Sicherheitsdienst eingesetzt als auch Sozialarbeiter der Caritas und der Evangelischen Gesellschaft.“ Wären die Bedingungen vor Ort tatsächlich so dramatisch, hätten diese längst das Sozialamt und das Gesundheitsamt informieren müssen, „derartige Missstände sind uns aber neu“.

Auch in den Betreiber der Anlage hat die Stadt großes Vertrauen. Er ist für die Versorgung mit Lebensmitteln und die hygienischen Bedingungen in der Unterkunft verantwortlich. „Der Betreiber ist sehr erfahren und zuverlässig“, sagte der Stadtpressesprecher. Man könne sich kaum vorstellen, dass er seine Pflichten derart vernachlässige.

Er weist außerdem darauf hin, dass die Flüchtlinge im Zweifelsfall auch ihr Taschengeld nutzen könnten, um Dinge des alltäglichen Bedarfs nachzukaufen, wenn etwas Wichtiges fehlt.

Im Video: NRW überweist 162 Millionen Euro an die falschen Kommunen

FOCUS Online/Wochit NRW überweist 162 Millionen Euro an die falschen Kommunen

Trotzdem werde man die Beschwerden gründlich überprüfen. Am Mittwochnachmittag trafen sich Mitarbeiter der Stadt, des Gesundheits- und des Sozialamtes vor Ort. Sie wollten sich selbst ein Bild machen und mit den Betroffenen sprechen.

Nicht der erste Hungerstreik in Stuttgart

Der örtliche Malteser Hilfsdienst teilte am Mittwochabend mit, nur jeder vierte Flüchtling habe am Donnerstag etwas gegessen. Inzwischen habe sich die Lage aber weitestgehend normalisiert.

Nichtsdestotrotz ist auch den Verantwortlichen bei der Stadt klar, dass die Unterbringung von Flüchtlingen in Turnhallen problematisch ist. Bereits im Dezember hatten Flüchtlinge bei einem Pressetermin den Oberbürgermeister Fritz Kuhn gebeten, diese Form der Massenunterbringung zu beenden. Derzeit mangele es aber an Alternativen, heißt es seitens der Stadt.

Die Behörden hoffen, die Situation durch eine positive Ankündigung entspannen zu können: „Am 22. Februar können die Syrer aus der Raichberg-Turnhalle in neue Systembauten umziehen“, sagte der Stadtpressesprecher FOCUS Online. Nach 10 Monaten sei der Bau dieser besseren Unterkünfte nun endlich abgeschlossen.
Die Turnhalle wird dann allerdings erneut mit anderen Flüchtlingen belegt.
http://www.focus.de/politik/deutschland/...id_5274288.html



von esther10 10.02.2016 00:31

Von diesen Sünden können die Missionare der Barmherzigkeit lossprechen


Ein Priester im Beichtstuhl in Palermo, Italien


Foto: Emilio Labrador via Flickr (CC BY 2.0

VATIKANSTADT , 10 February, 2016 / 4:03 PM (CNA Deutsch).-

Der päpstliche Delegat für das Heilige Jahr, Erzbischof Rino Fisichella, hat einen Brief an die mehr als tausend Missionare der Barmherzigkeit geschrieben, in dem erklärt wird, von welchen Sünden diese Priester lossprechen können.

Im Text, der den gestern von Franziskus empfangenen Missionaren übergeben wurde, wird erläutert, welche einige der Sünden sind, deren Lossprechung normalerweise dem Apostolischen Stuhl vorbehalten ist und die diese Priester nun vergeben können.

Die Missionare der Barmherzigkeit sind "ausschließlich darauf beschränkt" von diesen vier schweren Sünden loszusprechen:

Die Profanierung der eucharistischen Spezies (der konsekrierten Hostien und des konsekrierten Weines) durch Entwendung oder Aufbewahrung in irgendeiner sakrilegischen Absicht.

Die Anwendung körperlicher Gewalt gegen den römischen Pontifex.

Die Lossprechung eines Mitschuldigen in einer Sünde gegen das sechste Gebot (wenn beispielsweise ein Priester sexuelle Beziehungen zu einer Frau oder einem anderen Mann unterhält, ihr/ihm dann die Beichte abnimmt und die Person von dieser Sünde freispricht); und
Die Verletzung des Beichtgeheimnisses durch den Beichtvater.

Wie alle anderen Priester können die Missionare der Barmherzigkeit anlässlich dieses Jubiläumsjahres auch von der Sünde der Abtreibung lossprechen.

Heute, am Aschermittwoch, werden die Missionare der Barmherzigkeit vom Heiligen Vater ausgesandt, um ihren Auftrag in der ganzen Welt zu erfüllen
http://de.catholicnewsagency.com/story/v...ossprechen-0480



von esther10 10.02.2016 00:28

Seehofer greift Merkel an: Diese Worte sind eine Kriegserklärung
Quelle: pixabay.com

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Erneut erhält die Bundesregierung scharfe Kritik aus Bayern. In einem Interview mit der "Passauer Neuen Presse" griff Horst Seehofer Kanzlerin Merkels Politik mit heftigen Worten an. Die Grenzöffnung sei ein Vorgehen wie von Unrechtsstaaten. Solche Formulierungen hörte man von der CSU bisher nur, wenn es um Diktaturen wie die DDR ging.

Seehofer attackiert die im September von Kanzlerin Angela Merkel verkündete Grenzöffnung für Flüchtlinge. "Wir haben im Moment keinen Zustand von Recht und Ordnung. Es ist eine Herrschaft des Unrechts", schießt Seehofer in dem Interview.

Nach der Meinung der bayerischen Landesregierung wäre die Kanzlerin verpflichtet, die deutsche Grenze gegen freie Zuwanderung zu schützen. Flüchtlinge und Migranten dürften bisher ohne gültige Dokumente ungehindert ins Land einreisen.

Seehofers Attacken sorgen für heftigen Protest, auch in der SPD. Fraktionsvorsitzender Thomas Oppermann, nannte die Äußerung einen "üblen Missgriff". Der "Süddeutschen Zeitung" gegenüber meinte er, dass es sich dabei um einen indirekten Vergleich mit dem DDR-Politiker Erich Honecker handele. "Er benützt eine bösartige Formulierung, um Angela Merkel zu treffen. Das wird die Krise in der Union weiter verschärfen", so Oppermann.

Vor Kurzem hatte die bayerische Staatsregierung noch einen Brief ans Kanzleramt geschickt. Laut der "Süddeutschen Zeitung" habe die CSU von der Bundesregierung verlangt, "dringend einen Kurswechsel vorzunehmen." In dem Brief fordere Seehofer eine "unverzügliche Wiederherstellung von Recht und Ordnung beim Grenzschutz und der Einreise". Dazu soll er gedroht haben, gegen die Politik der Bundesregierung vor dem Verfassungsgericht zu klagen, sofern die Flüchtlingszahlen nicht begrenzt würden.
http://www.seniorbook.de/themen/kategori..._10022016_0854h

von esther10 10.02.2016 00:25

Amerikanische Geheimdienste3
USA warnen vor IS-Terroristen unter Asylbewerbern


Asylbewerber fordern den Einlaß nach Europa: Der IS fordert seine Kämpfer auf, sich unter Flüchtlinge zu mischen Foto: picture alliance / AA

WASHINGTON. Die Terrormiliz Islamischer Staat hat ihre Kämpfer angewiesen, sich unter die Asylbewerbermassen Richtung Europa zu mischen. Das berichtet der Koordinator der amerikanischen Nachrichtengeheimdienste, James Clapper, in einer Anhörung vor dem Senat, wie die Nachrichtenagentur AFP berichtet. Demnach nutze die Organisation gezielt den Flüchtlingsstrom aus.

Der IS sei mittlerweile „ziemlich geschickt“ in der Herstellung falscher Pässe, mit denen er seine Kämpfer ausstatte, warnte der Geheimdienstmann. Clapper zeigte sich besorgt über die „wachsende Fähigkeit, Anschläge gegen eine große Reihe von Zielen rund um die Welt auszuführen und zu inspirieren“.

Neben Syrien und dem Irak schlage die Terrororganisation auch in anderen Ländern Wurzeln, vor allem in Libyen. Der IS sei derzeit „die vordringliche Terrorbedrohung“. Bereits vergangenen November warnte der australische Terrorismusexperte und Pentagon-Berater davor, der IS wolle in Europa eine Untergrundarmee aufbauen. (FA)
https://jungefreiheit.de/politik/ausland...-asylbewerbern/
https://jungefreiheit.de/politik/ausland...-in-europa-auf/

von esther10 10.02.2016 00:17

Ca. 62.000 Polizisten wurden im Jahr 2015 Opfer von Gewalttaten
Veröffentlicht: 10. Februar 2016 | Autor: Felizitas Küble

Rainer Wendt, Bundesvorsitzender der Dt.Polizeigewerkschaft und seit 42 Jahren Polizist, referiert im ersten politischen Frühstücksgespräch in diesem Jahr über die zunehmende Respektlosigkeit und Gewalt gegenüber Polizisten. 033_30



Allein im letzten Jahr wurden 62.000 Polizisten im Dienst Opfer von Gewalttaten. Wo liegen die Ursachen für diese beunruhigende Entwicklung?

Für Rainer Wendt ist das Thema nicht neu. In den letzten Jahren lässt sich jedoch beobachten, dass Polizeibeamte nicht nur bei Demonstrationen und Fußballspielen verletzt werden, sondern dass sie selbst bei Routineeinsätzen wie z.B. bei Verkehrskontrollen beleidigt oder angegriffen werden.

Wendt sieht die Ursache hierfür darin, dass ein Teil der Bevölkerung die Autorität der Polizei und anderer staatlicher Institutionen nicht mehr anerkenne. Immer öfter würden Polizisten nicht nur Respektlosigkeit erleben, sondern „das blanke Staatsverachten“.

Quelle und vollständiger Bericht hier: http://www.dpolg.de/aktuelles/news/die-g...loser-geworden/

von esther10 10.02.2016 00:13

Warum nun auch Kardinal Marx eine Begrenzung der Migration fordert


Migranten am Wiener Westbahnhof vor der Fahrt Richtung München Hauptbahnhof am 5. September 2015. Allein an diesem Tag wanderten mindestens 9.000 Menschen ohne Grenzkontrolle von Ungarn nach Österreich ein, um von dort über den Westbahnhof Richtung Deutschland weiter zu reisen
Foto: Bwag via Wikimedia (CC-BY-SA 4.0)

BONN , 07 February, 2016 / 7:36 AM (CNA Deutsch).-
Viel Aufmerksamkeit haben Aussagen des Erzbischofs von München und Freising erregt, mit denen er seit gestern auch eine Reduzierung der Zahl an Migranten fordert: Es gehe “nicht allein um Barmherzigkeit, sondern auch um Vernunft”, wurde Kardinal Reinhard Marx zitiert.

Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz betont gleichzeitig jedoch weiter seine Unterstützung für und - so wörtlich - seinen “Respekt” gegenüber der Bundeskanzlerin Angela Merkel und deren Politik. Und Marx stellt mit scharfen Worten klar: Die “Alternative für Deutschland” (AfD), die Umfragen zufolge derzeit etwa 12 Prozent Zustimmung hat, sei für ihn keine Alternative.

Des weiteren äußert sich der Erzbischof unter anderem zum Ausgang der Familiensynode, zur Frage, was die Silvester-Verbrechen in Köln und anderen Städten sowie die Reaktion darauf geändert haben, sowie zur Frage nach einer deutschen Beteiligung am militärischen Kampf gegen den genozidalen Islamischen Staat (IS).

CNA dokumentiert hier den vollen Wortlaut des Interviews in der Ausgabe der “Passauer Neuen Presse“ und weiterer Zeitungen, wie ihn die Deutsche Bischofskonferenz publiziert hat.


Kardinal Marx, wie lange kann Deutschland seine Barmherzigkeit gegenüber Flüchtlingen noch durchhalten?

MARX: Es geht nicht allein um Barmherzigkeit, sondern auch um Vernunft. Politik muss immer auf das Mögliche ausgerichtet sein und da gibt es sicher Grenzen. Deutschland kann nicht alle Notleidenden der Welt aufnehmen. Wir müssen diese Situation jetzt meistern und zwar fair gegenüber allen Beteiligten, auch mit Blick auf die Verantwortung in Europa. Da sind Entschlossenheit und Geschlossenheit sehr wichtig. Natürlich kann es hier und da unterschiedliche Positionen geben. Es wird auch auf dem Weg die eine oder andere Korrektur notwendig sein. Aber ich erwarte von unserer Regierung in der jetzigen Lage vor allem, dass sie zusammensteht und gemeinsam handelt, und so die Menschen überzeugt.

Wo hat Barmherzigkeit ihre Grenzen?

MARX: Barmherzigkeit kennt keine Grenze. Genauso wenig, wie es für unser Asylrecht eine Beschränkung nach oben gibt. Jeder, der europäischen Boden betritt, muss anständig behandelt werden und ein faires Verfahren erhalten. Die Grenze Europas darf keine Grenze des Todes sein. Es ist eine Schande, dass geschätzt schon Tausende Flüchtlinge im Mittelmeer ums Leben gekommen sind; vielleicht sind es sogar mehr.

Ist das Europa der offenen Grenzen bald Geschichte?

MARX: Vor 25 Jahren haben viele gedacht, dass wir jetzt in eine neue Weltordnung eintreten und das Ende der Geschichte erreicht sei. Es ist anders gekommen. In Europas Nachbarschaft ist die Lage in den letzten Jahrzehnten prekärer geworden – sei es im Nahen Osten, sei es in Nordafrika. Ungleichheit, Gewalt und Hoffnungslosigkeit haben zugenommen, und damit steigt auch der Migrationsdruck. Das wird seit Jahren von vielen betont. Dieses Problem wird nicht kleiner, wenn wir die Grenzen schließen. Ich war vor einem Jahr an der Grenze zwischen den USA und Mexiko und habe diesen riesigen Zaun und die Absperrungen gesehen. Da habe ich mir gedacht: Das kann doch wohl nicht die Zukunft für Europas Grenzen sein.

Was schlagen Sie vor?

MARX: Auch als Kirche sagen wir: Wir brauchen eine Reduzierung der Flüchtlingszahlen. Aber nicht erst dann, wenn die Menschen an unseren Grenzen stehen, sondern es gilt, in den Heimat- und Nachbarländern der Flüchtenden stärker zu helfen. Millionen Menschen sind innerhalb Afrikas auf der Flucht, ebenso im Nahen Osten. Das reiche Europa trägt eine hohe Last, Deutschland besonders – keine Frage. Aber im Vergleich zu Ländern in den Krisenregionen ist diese Last viel geringer. Es gibt keine einfachen Lösungen. Unser Hauptanliegen muss sein, Fluchtursachen zu bekämpfen und illegale Einwanderung über Kontingente in legale zu verwandeln, damit die Aktivität der Schleuser unterbunden wird.

Für den Kurs, den Sie beschreiben, steht Angela Merkel. Wie groß ist Ihr Respekt vor der Haltung der Kanzlerin in der Flüchtlingskrise?

MARX: Ich habe höchsten Respekt vor Frau Merkel und ihrer Politik, ihrem Mut und ihrer Bereitschaft, in dieser schwierigen Situation Verantwortung zu übernehmen. Sie handelt nicht blauäugig, sondern durchdacht. Politik bedeutet eben, nicht nur einfach Stimmungen zu folgen, sondern Zielen und Prinzipien.

Beten Sie dafür, dass Angela Merkel bei ihrem Kurs bleibt?

MARX: Ich bete für alle unsere Politiker. Seit der Zeit der ersten Christen gehört es dazu, dass wir für diejenigen beten, die uns regieren...

Immer mehr Anschläge auf Flüchtlingsheime, kaum ein Tag vergeht ohne Warnungen von Kommunalpolitikern vor Überforderung. Drei Viertel der Deutschen fürchten, dass noch mehr Flüchtlinge kommen – verschwindet die Willkommenskultur?

MARX: Das Wort “Willkommenskultur” hat inzwischen bei einigen schon fast einen negativen Unterton bekommen. Dabei ist es doch schön, wenn wir Menschen in Not nicht einfach im Stich lassen. Natürlich ist der Blick auf die Situation jetzt nach einigen Monaten mit so hohen Zahlen von Flüchtenden anders. Viele fragen sich inzwischen, wie das gehen soll, wenn weiter so viele Menschen kommen. Aber die Bereitschaft zu helfen, ist unverändert groß. Wir müssen uns jetzt bei denen, die bleiben, um gute Integration kümmern. Gelingt diese große Aufgabe, wird auch unser Land positiv bereichert werden können. Auch deshalb sollten wir uns alle Mühe geben.

Überrascht Sie das Ausmaß der Gewalt gegen Flüchtlingsheime?

MARX: Es hat in Deutschland leider immer ein gewisses Potenzial an Rechtsextremismus und auch Rassismus gegeben. Diese Ideologie hat sich offenbar weiter verfestigt. Mich erschrecken diese Gewalt und die Stimmungsmache gegen Flüchtlinge sehr. Es werden nicht nur Brandsätze geworfen. Es fängt viel früher an: Schon die Sprache verroht. Wir erleben Hetze gegen Fremde, bis in bürgerliche Kreise hinein. Der Firnis der Zivilisation ist offenbar doch nicht so dick wie immer gedacht.

Wie sehr haben die Ereignisse der Kölner Silvesternacht die Flüchtlingsdebatte verändert?

MARX: Diese Taten haben zu einem allgemeinen Erschrecken geführt und zu einer sehr aufgeregten Debatte. Übergriffe wie die von Köln müssen konsequent aufgeklärt und geahndet werden. Wer hier kriminell wird, muss bestraft werden oder auch, wenn möglich, unser Land verlassen. Aber viele Betrachtungen nach den Ereignissen von Köln waren mir zu schnell und zu pauschal. Natürlich gibt es kulturelle Unterschiede zwischen uns und Menschen aus Ländern des Orients oder Afrikas. Aber mit pauschalen Urteilen über andere Kulturen und Religionen sollten wir vorsichtig sein. Die überwältigende Zahl der Flüchtlinge bei uns in Deutschland will nichts mit den Tätern von Köln zu tun haben und verhält sich ja auch ganz anders, auch die Muslime. Pauschale Urteile lehne ich ab.

Die AfD schlägt derzeit kräftig Kapital aus der Flüchtlingskrise. Ist diese Partei gefährlich?

MARX: Überlegungen, an den Grenzen auf wehrlose Flüchtlinge zu schießen, sind inakzeptabel und menschenfeindlich. Parteien, die so etwas äußern, sind keine Alternative für Deutschland. Mir macht insgesamt Sorgen, dass der Rechtspopulismus bei uns immer weiter um sich greift. Es wird der Eindruck erweckt, als würde es angesichts des Zustroms der Flüchtlinge einfache Antworten geben. Aber einfache Antworten sind keine Lösung. Ich wünsche mir, dass die Regierung, die ja eine große Koalition ist, zusammensteht und mit einer gemeinsam getragenen Politik die Menschen überzeugt.

Vergrößert der massive Flüchtlingszustrom die soziale Ungleichheit in Deutschland?

MARX: Auf diese Gefahr haben die Bischöfe schon im vergangenen Jahr in ihrem Hirtenwort hingewiesen. Flüchtlinge fangen in Deutschland ja in der Regel „ganz unten“ an, was Wohnen, Arbeiten, Ausbildung betrifft. Diejenigen, die hier bei uns schon seit längerem unter starkem sozialem und existentiellem Druck leben, sind verunsichert. Es darf nicht der Eindruck entstehen, dass Flüchtlinge anderen, die auch nicht viel haben, etwas wegnehmen. Das würde die Spannungen in unserer Gesellschaft nur verstärken. Da ist der Sozialstaat gefordert, um Solidarität und Ausgleich zu ermöglichen.

Fluchtursachen bekämpfen heißt aus Sicht der Bundesregierung auch Kampf gegen den IS. Beteiligt sich Deutschland in Syrien an einem gerechten Krieg?

MARX: Die militärische Option ist immer die Schlechteste von allen. Militärisch lässt sich das Problem in Syrien und im Nahen Osten nicht nachhaltig lösen. Das wissen wir ja aus den Erfahrungen in Afghanistan und im Irak. Was passiert, wenn IS dort besiegt ist? Die entscheidende Frage wird sein, ob die Länder, die jetzt militärisch eingreifen, und die Staaten der Region den gemeinsamen Willen zu einem Frieden haben, der auf Solidarität und Gerechtigkeit ausgerichtet ist. Da bin ich skeptisch. Wer in einen Krieg hineingeht, der sollte wissen, wie er wieder herauskommt und was dann politisch folgen soll. Das kann ich bisher nicht erkennen.

Vor drei Jahren kurz nach seinem Amtsantritt hat Papst Franziskus die Flüchtlinge auf der italienischen Insel Lampedusa besucht. Wie sehr hat er die Kirche seitdem verändert?

MARX: Es ist eine Menge geschehen. Natürlich gibt es immer einige, die sich mehr und anderes wünschen, aber aus meiner Sicht ist in den drei Jahren eine Menge passiert. Papst Franziskus setzt auf eine andere Sprache, andere Schwerpunkte. Natürlich will der Papst nicht die Kirche von einem Tag auf den anderen neu erfinden, aber er hat für Bewegung gesorgt. Franziskus wünscht sich Unruhe im Denken. Er will, dass wir in der Kirche aus unserer Selbstbezogenheit ausbrechen.

Wird es jetzt im Nachgang der Familiensynode zu gravierenden Veränderungen kommen?

MARX: Ich rechne nicht mit einschneidenden Veränderungen. Die Weltkirche kann sich nicht einfach an dem ausrichten, was wir hier in Deutschland für richtig halten. Aber es ist ein Wert an sich, dass wir uns bei der Synode so ausführlich mit den Themen Ehe, Familie und Sexualität beschäftigt haben. Ich hätte mir vielleicht noch mehr vorstellen können, aber Synode bedeutet eben, einen gemeinsamen Weg mit allen zu gehen. Der Abschlusstext jedenfalls war ein Schritt nach vorn. Ich denke, Papst Franziskus wird mit seinem Schreiben daran anknüpfen. Es geht darum, Vielfalt auch als etwas Positives zu erkennen und die Lebenswirklichkeit von Menschen anzunehmen. Das wird im Text sehr deutlich. Franziskus will, dass wir in der Kirche gemeinsam vorangehen und nicht am Ende Sieger und Besiegte da sind. So sollte die Kirche nicht sein.

Er sieht sich als "Papst vom Ende der Welt". Wie sehr interessiert er sich überhaupt für Deutschland?

MARX: Er hat großes Interesse an Deutschland. Schon allein, weil er hier als Priester einige Zeit verbracht hat. Franziskus verfolgt die politischen Entwicklungen bei uns genau und hat bereits zwei Mal intensiv mit der Bundeskanzlerin gesprochen. Er interessiert sich auch für Europa. In den letzten drei Jahren hat Franziskus mit großer Neugierde und Offenheit seinen Blick geweitet. Was er aus dem Amt macht, ist einfach unglaublich. Er denkt durchaus politisch, beeindruckt mit seinen Auftritten und Reden, und erkennt auch, was er mit seinen Reisen bewegen kann.

Wie lange wird ein Besuch in Deutschland noch auf sich warten lassen?

MARX: Ich würde mich freuen, wenn er kommt. Aber das ist seine Entscheidung. Die deutschen Bischöfe haben Papst Franziskus im vergangenen Jahr offiziell eingeladen.


http://de.catholicnewsagency.com/story/k...-migration-0468

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