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von esther10 15.09.2015 00:02




http://voiceofthefamily.info/wordpress/

Papst ernennt führenden Gegner der katholischen Lehre zu Ordinary Synode ein.
Geschrieben am 15. September 2015 in den Artikeln, Neuigkeiten
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Stimme der Familie stellt mit Alarm, dass unter den besonderen Beauftragten Franziskus hat zur ordentlichen Synode eingeladen, es gibt Prälaten, die Unterstützung für die Positionen im Gegensatz zur Lehre oder Praxis der katholischen Kirche unter Beweis gestellt haben. (Für weitere Informationen zu den von diesen Prälaten unterstützten Positionen, klicken Sie auf die entsprechenden Links unten.)


Die Liste der Ernannten, wer teilnehmen wird die Synode allein wegen Einladung des Heiligen Vaters, beinhaltet:

- Gottfried Kardinal Danneels, Erzbischof von Mecheln-Brüssel
https://www.lifesitenews.com/news/cardin...l-legalizing-ab

- John Cardinal Dew, Erzbischof von Wellington
http://voiceofthefamily.info/wordpress/?p=904

- Kardinal Walter Kasper, Präsident des Päpstlichen Rates für die Einheit der Christen
http://voiceofthefamily.info/wordpress/?p=1350

- Oscar Andrés Kardinal Maradiaga, Erzbischof von Tegucigalpa
https://www.lifesitenews.com/opinion/clo...-moral-teaching

- Christoph Kardinal Schönborn, Erzbischof von Wien
http://voiceofthefamily.info/wordpress/?p=400

- Donald Kardinal Wuerl, Erzbischof von Washington
http://voiceofthefamily.info/wordpress/?p=242

- Erzbischof Blaise Cupich, Erzbischof von Chicago
https://www.lifesitenews.com/opinion/arc...ice-politicians

Die Liste der besonderen Beauftragten schließt auch Mgr Pio Vito Pinto, der die Kommission, dass in der vergangenen Woche radikale Aufhebung Reformen eingeleitet geleitet. In einem Artikel in der Vatikanzeitung, L'Osservatore Romano, Mgr Pinto offen erklärt, dass die Reformen durch den Heiligen Vater zu (a) profitieren soll der "wiederverheirateten Geschiedenen" und (b) erheblich die Zahl der Eheschließungen zu erhöhen nichtig erklärt.

Es gibt andere Prälaten Teilnahme an der Synode, deren Anwesenheit es sollte ernster Besorgnis für alle, die die Familie auf der Ehe verteidigen wollen verursachen, und die Kinder, die ihre schwächsten Mitglieder sind. Diese beinhalten:

- Lorenzo Kardinal Baldisseri, Generalsekretär der Synode
http://voiceofthefamily.info/wordpress/?p=1383

- Reinhard Kardinal Marx, Erzbischof von München und Freising
http://voiceofthefamily.info/wordpress/?p=838

- Vincent Kardinal Nichols, Erzbischof von Westminster
http://spuc-director.blogspot.co.uk/2015...brate-soho.html

- Erzbischof Salvatore Fisichella, Präsident des Päpstlichen Rates für die Neu-Evangelisierung
http://spuc-director.blogspot.co.uk/2010...fe-members.html

- Erzbischof Bruno Forte, Sondersekretär der Synode
http://www.catholicherald.co.uk/commenta...op-bruno-forte/

- Erzbischof Diarmuid Martin, Erzbischof von D ublin
https://www.lifesitenews.com/news/dublin...on-gay-marriage

- Erzbischof Heiner Koch, Erzbischof von Berlin
https://www.lifesitenews.com/news/vatica...kasper-proposal

- Erzbischof Vincenzo Paglia, Präsident des Päpstlichen Rates für die Familie
http://voiceofthefamily.info/wordpress/?p=1366

- Bischof Franz-Hermann Josepf Bode, Bischof von Osnabrück
https://www.lifesitenews.com/news/vatica...th-to-the-times

- Bischof Johan Bonny, Bischof von Antwerpen
http://voiceofthefamily.info/wordpress/?p=235

- Bischof Jean-Paul Vesco, Bischof von Orans
http://voiceofthefamily.info/wordpress/?p=1160

In einem Interview mit dem portugiesischen Rundfunksender Radio-Renascenca Franziskus bestätigt, dass das Instrumentum laboris wäre die Grundlage für die Diskussion auf der Synode zu sein. Er sagte:

"Was die Synode, die Sie Journalisten bereits mit Instrumentum Laboris vertraut. Wir werden von dem zu sprechen, was drin ist. Es ist drei Wochen ein Thema, ein Kapitel, für jede Woche. "

Wir haben gezeigt, in o ur Analyse des Dokuments, das Instrumentum laboris stellt einen direkten Angriff auf das gesamte Gebäude der katholischen Lehre über das Leben, die Ehe und die Familie. Insbesondere tut dies durch:

- Untergrabung der Lehre von Humanae vitae indem ein falsches Verständnis der Beziehung zwischen Gewissen und das moralische Gesetz (Paragraph 137)

- Diskussion über künstliche Methoden der Reproduktion ohne Angabe Urteil über die Moral solcher Verfahren oder der etwaigen Verweis auf frühere katholische Lehre oder der enormen Verluste an Menschenleben, die sich aus deren Gebrauch entstehen (Ziffer 34)

- Vorschlag die Zulassung von der "wiederverheirateten Geschiedenen" die heilige Kommunion ohne Änderung des Lebens (Ziffern 120-125) - Verringerung der Unauflöslichkeit der Ehe auf das Niveau eines "idealen" (Randnummer 42)

- Darauf hindeutet, dass das Zusammenleben und "Zusammenlebens" haben "positiven Aspekte" und kann zu einem gewissen Grad, als legitime Formen des Zusammenlebens werden (Ziffern 57, 61, 63, 99, 102)

- Vorbereitung des Bodens für die Akzeptanz von gleichgeschlechtlichen Partnerschaften durch die Anerkennung der Notwendigkeit, "den besonderen Charakter solcher Gewerkschaften in der Gesellschaft" zu definieren (Ziffer 8)

- Die Verweigerung der vollen Rechte der Eltern in Bezug auf die Bereitstellung von Sexualerziehung, um ihre Kinder (Randnummer 86)

Die ordentliche Synode hat einen heterodoxen Tagesordnung und viele der Prälaten behandelnden es sich bereits gezeigt haben, entweder unterstützend dieser Agenda oder nicht willens, es zu widerstehen. Die Familie ist nun unter großer Gefahr aus dem Inneren der Kirche, als auch von internationalen Institutionen und nationalen Regierungen.

Die Zeit ist für alle Katholiken kommen, auf allen Ebenen der Kirche, um die volle Schwere der Krise, die jetzt verschlingt uns zu erkennen. Jede und jeder von uns, Geistliche oder Laien, hat das Recht und die Pflicht, die katholische Lehre und Praxis vor Angriffen von den Mitgliedern der Hierarchie zu verteidigen.

Nach dem Wissen, Kompetenz und Ansehen, das sie besitzen, sie [die Gläubigen] haben das Recht und bisweilen sogar die Pflicht, zu Fragen, die für das Wohl der Kirche angeht, den geistlichen Hirten zu manifestieren ihre Meinung und, um ihre Stellungnahme dem Rest der Gläubigen für die Integrität des Glaubens und der Sitten und der Ehrfurcht gegen ihren Hirten bekannt, unbeschadet, und aufmerksam auf gemeinsamen Vorteil und der Würde von Menschen.

- Kodex des kanonischen Rechts, Canon 212 § 3
http://voiceofthefamily.info/wordpress/?p=1429

*******************************
Die Sicht hat sich nun geändert, weg von der Sorge um Ehen zu bewahren. Im Motu Proprio gibt es keine Diskussion mehr über "pastorale und rechtliche Mittel für die Rettung oder Validierung einer Ehe"; die Tatsache, dass sie in der Tat fehlt "verursacht Reflexion"
Alles in allem ist diese schnelle Entwicklung "gefährlich"
Es gibt einen starken Eindruck, dass "es nicht mehr um die besagt, die Wahrheit über eine Betonehebund, sondern vielmehr über Ungültigerklärung, wie viele Ehen wie möglich zu sein"
Das bedeutet, dass, konkret, das Dogma von der Unauflöslichkeit der Ehe wird ausgehöhlt, obwohl Franziskus erwähnt das Dogma zweimal in seinem Text
Die Einführung eines beschleunigten Verfahrens für die formale Bestimmung einer möglichen Nichtigerklärung einer Ehe "enthält die Gefahr der Einführung der Pfad zu einem katholischen Scheidung"; viele der 3600 Diözesanbischöfe in der Welt wird wahrscheinlich durch diese neue Mission überwältigt werden; Außerdem fragt sich das Dossier ", wie viele Bischöfe in der Welt sind in der Lage, um eine vertrauenswürdige Einschätzung, die auch macht sie auf die erwartete moralische Gewißheit kommen [über die Gültigkeit einer bestimmten Ehe] zu machen"
Viele theologisch angefochtenen Probleme wurden einfach durch Franziskus ignoriert
Mehrere Durchgänge in dem Motu proprio enthalten sehr vage Formulierungen, die angeblich sind, jemandem zu helfen, zu entscheiden, ob das Schnellverfahren selbst sollte gestartet werden - wie jemand vermeintlich "fehlt Faith" oder aus anderen Gründen, die nicht eindeutig festgelegt sind
Der Konsens der Ehegatten (oder sogar die komplette Fehlen einer Antwort von einem von ihnen) ist ein ausreichender Grund, um die Schnellverfahren zu starten, die alle ist "über"
"Es ist ein Novum in der Gesetzgebung, die ein Rechtstext endet mit dem Ausdruck" usw. " und es daher so offen hält andere Optionen "
Franziskus sich selbst nicht folgen Sie den regulären Verfahren der Gesetzgebung.
Nach Die Zeit, eine der Kurienmitglieder sagte: "Wir müssen den Mund jetzt öffnen", die die moralische Verpflichtung, die neuen Rechtsvorschriften widerstehen. Wie Die Zeit berichtet auch, der Leiter der Kongregation für die Glaubenslehre, Kardinal Gerhard Ludwig Müller, befürchtet, dass das ganze Gebäude der katholischen Kirche wird zusammenbrechen, wenn man durch die Einführung eines tatsächlichen oder scheinbaren entfernt eine der Hauptgrundlagen katholische Form der Scheidung. Nach einem anderen Artikel von Müller-Meiningen am 10. September in einem anderen deutschen Publikation geschrieben Rundschau Online, einem Curial Mitglied berichtet, dass Kardinal Müller ist "zutiefst empört" über die Tatsache, dass er sich nicht in die Vorbereitung der neuen konsultiert Motu proprio.

Der Umzug von Franziskus kurz zu schneiden oder zu umgehen, eine gründlichere Diskussion während der bevorstehenden Bischofssynode über die Familie könnte nun effektiv "machen es zu einem Debattierclub, die sich um sich selbst dreht," in der Müller-Meiningen eigenen Worten. Und der Autor schließt dann seine Reportage mit der Frage: "Wird der Papst nun mit aller Macht seine lang ausgelegt Weg, der zumindest für eine lange Zeit skizziert wurde, zu implementieren" Als Müller-Meiningen berichtet am 9. September in die Deutsch Zeitung, die Neue Westfälische, Kreise um Kardinal Müller sagen, dass sie es erwarten, dass "drei Wochen des Kampfes" während der Oktober-Synode sein. Morever, Müller-Meiningen selbst akut weiterhin mit der folgenden Feststellung: "Der Papst - wie die Kritiker sind nun überzeugt - wirkt nun im Alleingang, einseitig. Dass er setzt nun einige der Feuer mit seinem neuen schnellen Reform, ist eine Möglichkeit. Die andere Möglichkeit ist jedoch, dass die Verteidiger des reinen [traditionellen] Lehre werden nun noch widerstands kompromisslos. "

Dieser Artikel, von Maike Haikson wird mit Genehmigung von Lifesitenews veröffentlicht.

von esther10 14.09.2015 21:16

Montag, 14. September 2015
ZdK-Chef Alois Glück: Donum Vitae anerkennen

Kurz vor seinem Rücktritt fordert ZdK-Chef Alois Glück von den deutschen Bischöfen die Akzeptanz des Schwangerenberatungsvereins Donum Vitae. Dieser Verein erteilt Beratungsscheine, die zu einer straffreien Abtreibung berechtigen.



Zur Erinnerung: Donum Vitae wurde von katholischen Laien gegründet, nachdem die deutschen Bischöfe beschlossen hatten, aus der staatlichen Schwangerschaftskonfliktberatung auszutreten. Laut § 218 StGB wird eine Abtreibung nicht bestraft, wenn man zuvor eine Beratungsstelle aufgesucht und dort einen sogenannten „Beratungsschein“ erhalten hat. Weist man diesen vor, kann man bis zum dritten Monat der Schwangerschaft straffrei abtreiben.

Der einzige Sinn und Zweck dieses Beratungsscheines ist die straffreie Abtreibung. Aus diesem Grund nannte Erzbischof Johannes Dyba diese Scheine „Tötungsscheine“.

Papst Johannes Paul II. forderte von den deutschen Bischöfen deshalb einen Ausstieg aus dem staatlichen Beratungssystem. Die katholischen Einrichtungen sollten schwangere Frauen beraten, doch nicht den Beratungsschein erteilen. Zunächst wehrten sich die Deutschen, doch schließlich beendeten sie die Ausstellung der „Beratungsscheine“.


Einige katholische Laien (etliche von ihnen aus dem ZdK-Dunstkreis) revoltierten allerdings gegen diesen Schritt und gründeten ihren eigenen Verein: Donum Vitae. Erzbischof Johannes Dyba meinte, der richtige Name sollte „Donum Mortis“ heißen, denn der einzige Sinn und Zweck der dort erteilten Beratungsscheine ist die Ermöglichung einer straffreien Abtreibung.

Das ZdK hat niemals die Entscheidung des Papstes und der deutschen Bischöfe akzeptiert. Die Weisung aus Rom wurde als ein Akt der Willkür und Ausdruck einer kurialen Präpotenz empfunden. Nun, in Zeiten, in denen sich immer weniger Bischöfe in Deutschland für die Lehre der katholischen Kirche interessieren, erhöht Alois Glück wieder den Druck und stellt sich damit auf die Seite der Kultur des Todes, vor der Johannes Paul II. so sehr warnte.
http://www.domradio.de/themen/bischofsko...liert-bischoefe...
Kirchliche Mitarbeiter dürfen sich laut Bischofskonferenz dort nicht engagieren.

Die Anerkennung von Donum Vitae wäre im Grunde dann ein Ausstieg aus dem Ausstieg.
Eingestellt von Mathias von Gersdorff um 10:00
http://mathias-von-gersdorff.blogspot.de/



von esther10 14.09.2015 18:58

Papst: Die Umarmung Gottes spüren


Der Papst bei einer Generalaudienz - ANSA

14/09/2015 12:15SHARE:
„Ich brauche die Begegnung, die Nähe. Wenn ich Menschen treffe, spüre ich die Umarmung Gottes.“ Das sagte Papst Franziskus am Montag im Interview mit dem argentinischen Radiosender FM Milenium 106.7 aus Buenos Aires. Mit dem Journalisten Marcelo Figueroa – einem alten Bekannten, mit dem zusammen er schon als Kardinal TV-Sendungen bestritten hat – sprach Franziskus über die Notwendigkeit, angesichts einer Kultur der Feindseligkeit und der Fundamentalismen für Freundschaft einzustehen.

Im Gespräch stellte Franziskus die Freundschaft in den Mittelpunkt, die die unterschiedlichen Konfessionen und Religionen miteinander verbinde. „Du bist evangelisch, ich katholisch. Wir arbeiten beide für Jesus. Ein Freund ist nicht ein einfacher Bekannter, mit dem man ein nettes Gespräch führt. Freundschaft geht tiefer! Man muss auf der Hut davor sein, eine Freundschaft rein von ihrem Nutzen her zu beurteilen. Freundschaft bedeutet, den anderen durch sein Leben zu begleiten. Echte Freundschaften entstehen spontan. Bei einem echten Freund ist es so: Wenn du ihn lange nicht gesehen hast und wiedertriffst, fühlt es sich an, als hättet ihr euch gestern erst gesehen. Das ist das Menschliche an der Freundschaft.“
„Fundamentalismus baut Mauern“

Die Beziehung Gottes zu den Menschen sei zum einen von väterlicher Zuneigung, zum anderen aber auch von Freundschaft geprägt, so der Heilige Vater. In diesem Zusammenhang erinnerte er an die Worte, die Jesus beim Letzten Abendmahl an die Apostel gerichtet hat: „Nicht Diener habe ich euch genannt, sondern Freunde. Das bedeutet, dass wir uns von ihm heute Freunde nennen lassen sollen! Auch die Begegnung, der Dialog und die Freundschaft zwischen den verschiedenen Religionen sind dringend notwendig. Angesichts einer Kultur der Feindseligkeit müssen wir für eine Kultur der Begegnung und Brüderlichkeit arbeiten. Wir dürfen den anderen nicht verurteilen, weil nur Gott urteilt.”

Die Kultur der Begegnung habe allerdings auch ihre Grenzen, nämlich dort, wo religiöser Fundamentalismus herrsche. Keine Religion sei immun gegen Fundamentalismen, in jeder gebe es fundamentalistische Strömungen. Gott sei – ob im Judentum, im Christentum oder im Islam –ein Gott, der sein Volk begleite. Dieser Gott sei zugänglich, er mache sich mit auf den Weg. Die Fundamentalisten entfernten Gott hingegen von seinem Volk und machten ihn zu einer Ideologie. „Die Fundamentalisten versuchen zu zerstören, weil sie nur an eine Idee glauben, nicht aber an die Wirklichkeit. Diese verquere Finsternis raubt uns den Horizont, sie schließt uns ein in unseren Überzeugungen, den Ideologien. Es ist eine Mauer, die keine Begegnung zulässt.“

Die Begegnung aber sei wichtig, auch für ihn persönlich, wie Franziskus betonte. „Ich brauche die Begegnung, die Nähe. Wenn ich Menschen treffe, spüre ich die Umarmung Gottes. Ich gebe ja nicht nur, ich empfange auch. Ich brauche die Gläubigen, die Gläubigen geben mir etwas, sie geben mir ihr Leben. Der Priester muss eine Brücke sein, darum heißt es ja auch Pontifex: Er muss Brücken bauen und darf sich nicht abschotten. Mit Priester meine ich auch die Bischöfe und den Papst.”

„Ein Pfarrer hat keine Grenzen“

Auf die Frage, ob er für andere, auch Religionsführer, ein Vorbild sein wolle, sagte Franziskus: „Ich bin kein Vorbild, es ist vielmehr meine Identität. Ich fühle mich als Priester, das ist bei mir so. Wäre ich kein Priester, wäre ich ein Angestellter der Kirche. Ich weiß, ich bin ein Sünder, dewegen spreche ich mit Jesus und sage ihm: Wie gut sind doch die Menschen zu mir! Ein wahres Geschenk Gottes.“

Der argentinische Journalist wies den Papst darauf hin, dass er mit seiner Beliebtheit auch Menschen ansprechen könne, die nicht zur Kirche gehörten. Franziskus antwortete: „Ein Pfarrer, egal welcher Konfession, hat keine Grenzen. Er ist Pfarrer und fertig. Und er muss gegen die eigenen Egoismen kämpfen, die ich auch habe, er muss sie beseitigen, damit Jesus ihn als Pfarrer berufen kann in die Mitte seines Volkes.“

Schlussendlich sprach der Papst in dem Radiointerview über seine Umweltenzyklika Laudato Si. Auch hier gehe es im wesentlichen um Freundschaft: um die Freundschaft zur Umwelt nämlich. Der Mensch verhalte sich allerdings manchmal wie der schlimmste Feind der Natur.
(rv 14.09.2015 cz)

von esther10 14.09.2015 15:40

+++Liveticker+++ Kanzleramt: Deutschland schließt keine Grenzen für Flüchtlinge

Deutschland zieht mit der Einführung von Grenzkontrollen die Notbremse. Doch weiter strömen Flüchtlinge Richtung EU. Vizekanzler Gabriel erwartet eine Million in diesem Jahr in



Drei Polizisten halten an einer deutsch-österreichischen Grenze einen Kleintransporter an. (Foto: REUTERS/Dominic Ebenbichler)

14:51 Uhr MESZ: Papst Franziskus warnt vor Extremisten unter Flüchtlingen, die über das Mittelmeer nach Europa kommen könnten. "Es ist wahr, dass nur 400 Kilometer von Sizilien entfernt eine unglaublich grausame terrorisitische Gruppe sitzt", sagte er dem portugiesischen Radiosender "Renascenca" mit Blick auf die Terrormiliz "Islamischer Staat" in Libyen. "Daher besteht die Gefahr einer Infiltration." Der IS hat wiederholt Drohungen gegen katholische Ziele ausgesprochen, woraufhin die Sicherheitsvorkehrungen rund um den Vatikan verstärkt wurden.
14:49 Uhr MESZ: Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen bietet den Ländern und Kommunen weitreichende Hilfe bei der Bewältigung der Flüchtlingskrise an. Unter anderem könnten Soldaten und Zivilbeschäftigte der Bundeswehr Einrichtung und Betrieb der geplanten Verteilzentren für Flüchtlinge übernehmen, sagte die Ministerin in Berlin. Als mögliche Standorte nannte sie Berlin-Schönefeld und Soltau-Fallingbostel. Eine Entscheidung sei aber noch nicht gefallen. In München gibt es faktisch bereits ein solches "Drehkreuz". Von der Leyen sagte, die Bundeswehr habe bisher 20.000 Schlafplätze für Flüchtlinge an 46 Standorten geschaffen.

"Europäische Abschottungs-Kaskade beginnt"

14:47 Uhr MESZ: Grünen-Chefin Simone Peter kritisiert die Wiedereinführung der Kontrollen an deutschen Grenzen als "schwarzen Tag für Europa". Die Bundesregierung verursache mit "ihrer Politik des nationalen Egoismus' neue humanitäre Notlagen an den Grenzen", sagte Peter in Berlin. "Diese verhängnisvolle Entscheidung löst jetzt eine Abschottungs-Kaskade in ganz Europa aus." Es sei zu befürchten, dass das Ideal eines Europas ohne Grenzen unter die Räder komme.

14:45 Uhr MESZ: EU-Parlamentspräsident Martin Schulz zeigt Verständnis für die Einrichtung von Grenzkontrollen. Die Entscheidung Deutschlands zeige, dass "sogar das stärkste Land innerhalb der EU an sein Limit gelangen kann". Nach einem Gespräch mit dem schwedischen Ministerpräsidenten Stefan Lofven betont Schulz: "Wir sind in einer außergewöhnlich schwierigen Situation, die außergewöhnliche Maßnahmen rechtfertigt."

14:43 Uhr MESZ: Der Zugverkehr zwischen Salzburg und München ist nach Angaben der österreichischen Bundesbahn (ÖBB) seit dem frühen Nachmittag wieder unterbrochen. Grund dafür sei ein Rückstau durch die deutschen Grenzkontrollen.

Die deutsche Rolle

14:30 Uhr MESZ: Österreich sieht sich weiterhin einem massiven Zustrom an Flüchtlingen ausgesetzt. Durch die deutschen Grenzkontrollen steigt die Belastung noch zusätzlich. "Es kommen Tausende in Österreich an, zur Stunde sind etwa 18.000 Flüchtlinge in Österreich", erklärt Innenministerin Johann Mikl-Leitner. An der ungarisch-österreichischen Grenze in Nickelsdorf sitzen nach Polizeiangaben derzeit etwa 9000 Menschen fest. Für das aktuelle Ausmaß der Flüchtlingskrise macht Mikl-Leitner Deutschland mitverantwortlich. Nachdem in internationalen Medien zu lesen gewesen sei, dass die Bundesregierung das sogenannte Dublin-Verfahren für Syrer ausgesetzt habe, hätten sich "Tausende von Menschen verstärkt auf den Weg gemacht".

14:26 Uhr MESZ: Die Slowakei bleibt bei ihrer Ablehnung eines verbindlichen Quotensystems zur Verteilung von Flüchtlingen. Es solle stattdessen eher den betroffenen Ländern geholfen werden, zu denen neben Italien und Griechenland nun auch Ungarn, Österreich und Deutschland zählten, betonte der slowakische Innenminister Robert Kalinak vor dem Treffen mit seinen EU-Kollegen in Brüssel. Die vergangene Woche habe gezeigt, dass eine Quote nicht funktionieren könne, weil die Flüchtlinge nicht einmal in einem Land wie Österreich blieben, sondern nach Deutschland weiterreisen wollten.

Asselborn: "Schengen vergessen"

14:11 Uhr MESZ: Unmittelbar vor Beginn des Sondertreffens der EU-Innenminister zur Flüchtlingskrise warnt der luxemburgische Außen- und Immigrationsminister Jean Asselborn vor einem Scheitern. Wenn die Mitgliedstaaten nicht zu einer Einigung gelangten, führe das zu Chaos und dazu, dass weitere EU-Staaten Grenzkontrollen einführten. Asselborn, dessen Land die EU-Ratspräsidentschaft innehat, warnte: "Dann können wir Schengen vergessen."

14:04 Uhr MESZ: Die deutsche Wirtschaft befürwortet die befristete Wiedereinführung der Grenzkontrollen. Diese verhinderten eine Überforderung Deutschlands und verdeutliche die Dringlichkeit einer europäischen Lösung, erklärten die Spitzenverbände der Wirtschaft gemeinsam in Berlin. Unabhängig vom "akuten Ansturm" der Flüchtlinge stehe Deutschland in den kommenden Jahren jedoch weiterhin vor "immensen Herausforderungen". Hier stellten die Wirtschaftsvertreter insbesondere das Erlernen der deutschen Sprache als besten Weg zu dauerhafter Integration heraus. Kitas, Schulen, Berufsschulen und Bildungszentren müssten daher mit den nötigen Ressourcen für eine geeignete Sprachförderung ausgestattet werden.
Kontrollen auch an den südlichen Grenzen

13:52 Uhr MESZ: Auch in den südwestlichen Grenzregionen Deutschlands ist die Bundespolizei verstärkt im Einsatz. Die Kontrollen an den Übergängen zur Schweiz und nach Frankreich seien aber "örtlich und zeitlich flexibel", erklärte ein Sprecher der Direktion Stuttgart. Einsatzkräfte stünden folglich nicht den ganzen Tag dort.

13:43 Uhr MESZ: Die CDU öffnet sich grundsätzlich für ein Einwanderungsgesetz. Der Parteivorstand mit Kanzlerin Angela Merkel verabschiedete ein Papier, wonach die bestehenden gesetzlichen Regelungen zur Einwanderung "widerspruchsfrei und besser miteinander verknüpft, in einem Gesetz zusammengeführt und im Ausland besser kommuniziert werden" sollen.

13:28 Uhr MESZ: Auch Polen ist nach den Worten von Ministerpräsidentin Ewa Kopacz bereit, im Falle einer bedrohlichen Lage Grenzkontrollen einzuführen. Zudem lehnt Polen ihren Angaben zufolge weiter eine Verteilung von Flüchtlingen in der EU nach festen Quoten ab.
Flüchtlinge an der österreichisch-ungarischen Grenze bei Heiligenkreuz (Foto: EPA)
Tausende Flüchtlinge strandeten in der Nacht in Österreich, nachdem Deutschland die Grenzen zu gemacht hat



Österreich folgt deutschem Beispiel

13:06 Uhr MESZ: Wegen der Flüchtlingskrise führt Österreich vorübergehend wieder Grenzkontrollen ein. Das teilt Innenministerin Johanna Mikl-Leitner mit. "Innerhalb des Schengener Abkommens ist es möglich, temporäre Kontrollen an Grenzen wieder einzuführen", sagte sie vor Journalisten in Brüssel. "Wir werden offenlassen, an welchen Grenzübergängen wir kontrollieren werden. Wir werden aber so schnell wie möglich an der ungarisch-österreichischen Grenze starten."

13:03 Uhr MESZ: Nach Angaben des Flüchtlingshilfswerks UNHCR hat Ungarn damit begonnen, aus Serbien ankommende Flüchtlinge nicht mehr zu registrieren. "Nach unseren Informationen bringen Spezialzüge die Flüchtlinge vom Grenzort Röszke direkt und ohne Halt zur österreichischen Grenze", sagt Erno Simon, der Repräsentant des UNHCR für Zentraleuropa. Laut der Nachrichtenagentur Reuters wird auch damit begonnen, das dortige Flüchtlingslager zu räumen.

http://www.dw.com/de/liveticker-kanzlera...inge/a-18713149

von esther10 14.09.2015 15:31

Zugverkehr von Salzburg Richtung Deutschland eingestellt

14:04 Uhr: Die ÖBB hat den Zugverkehr nach Deutschland wieder eingestellt. Das teilte der Konzern in einer Aussendung mit: "Aufgrund der Grenzkontrollen in Deutschland kommt es derzeit zu erheblichen Verzögerungen. Der Zugverkehr von Salzburg Richtung Deutschland ist deshalb bis auf Weiteres eingestellt, es kommt zu erheblichen Verspätungen. Züge von Wien West fahren bis Salzburg, ab dort ist eine Weiterreise bis auf weiteres nicht möglich."

13:46 Uhr: SPD-Generalsekretärin Yasmin Fahimi hat die Entscheidung verteidigt, vorübergehend wieder Grenzkontrollen zu den EU-Nachbarstaaten einzuführen.

"Die Geschwindigkeit, mit der uns der Flüchtlingsstrom erreicht, ist fast dramatischer als die absolute Zahl an sich", sagte Fahimi am Montag in Berlin. Es müsse nun darum gehen, den Andrang unter Kontrolle zu bringen und zu verlangsamen. "Was jedoch nicht heißt, dass wir keine Flüchtlinge mehr aufnehmen." Die Kontrollen seien zwar keine dauerhafte Schließung der Grenzen, Deutschland brauche jedoch eine "Atempause". Die Grenzkontrollen sollen zudem anderen EU-Ländern signalisieren, sich für eine gemeinsame Lösung und faire Verteilung einzusetzen.

von esther10 14.09.2015 13:58

Flüchtlinge schützen – den gesellschaftlichen Zusammenhalt bewahren

Erklärung des Abschlussforums des überdiözesanen Gesprächsprozesses zur Flüchtlingskrise
Von Redaktion

Würzburg, 12. September 2015 (DBK PM)

An diesem Wochenende, am 11.-12. September 2015, haben sich mehr als 300 Vertreterinnen und Vertreter des kirchlichen Lebens in Deutschland zum abschließenden Forum des fünfjährigen überdiözesanen Gesprächsprozesses versammelt und weitreichende Perspektiven für das Leben der katholischen Kirche in unserem Land beraten. Als Bischöfe, Delegierte der Diözesen, der Orden, des Deutschen Caritasverbandes und des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK), der Verbände und geistlichen Gemeinschaften und der katholisch-theologischen Fakultäten können wir aber gar nicht anders, als unseren Blick in diesen Tagen auch auf die dramatischen Flüchtlingsbewegungen zu richten, die eine große Herausforderung für Europa und Deutschland und somit auch für die Kirchen geworden sind.

Wir sind allen Menschen in diesem Land, den vielen Engagierten in der Gesellschaft und in allen Bereichen der Politik und der staatlichen Verwaltungen, dankbar für die überwältigende Hilfsbereitschaft, die den Flüchtlingen in diesen Wochen und Monaten entgegengebracht wird. Mit Freude dürfen wir auch feststellen, in welchem Maße die professionellen Caritas-Einrichtungen und die Ordensgemeinschaften ebenso wie unzählige ehrenamtlich Tätige in Pfarrgemeinden und kirchlichen Gruppen denen zur Hilfe eilen, die vor Kriegen und Bürgerkriegen, religiöser und politischer Verfolgung geflohen sind.

Es spricht für unseren Staat und unsere Gesellschaft, dass Menschen in Not bei uns Zuflucht suchen. Für sie ist ein Land attraktiv, das dem Recht verpflichtet ist, und eine Bevölkerung, die von Werten geprägt ist, die sich in vielerlei Hinsicht dem Christentum verdanken: die Unantastbarkeit der Würde eines jeden Menschen, die Solidarität mit den Notleidenden, die Liebe zum Nächsten ungeachtet von dessen Herkunft. Wir sind stolz, auf den Fundamenten eines „christlichen Europa“ zu stehen, das nicht Ausgrenzung meint, sondern Humanität und Zuwendung zu den Bedürftigen.

Wir blicken realistisch auf die Situation und die Probleme. Wir wissen, dass unserer Gesellschaft Bewährungsproben noch bevorstehen. Wir wissen, dass die enorme Zahl der Flüchtlinge, deren Zustrom nach Deutschland und Europa noch lange nicht an ein Ende gekommen ist, mit Belastungen der einheimischen Bevölkerung verbunden ist. Wir wissen, dass die derzeitigen Flüchtlingsbewegungen auch viele zu uns führen, die verständlicherweise der heimischen Armut entkommen wollen, aber wenig Aussicht haben, auf längere Frist in Deutschland bleiben zu dürfen.

Wir ermutigen Staat und Gesellschaft und somit auch die vielen, die in den Kirchen aktiv sind, zu einer auf lange Frist ausgerichteten Kultur der Gastfreundschaft und der Integration. Dies erfordert Klugheit und Umsicht, damit die Bereitschaft der Bevölkerung sich der Flüchtlinge anzunehmen, keinen Schaden nimmt und rechtsextremistische Bewegungen keinen Zulauf finden. Wir ermutigen die politisch Verantwortlichen, die Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass die Flüchtlinge, die zu uns gekommen sind und noch kommen werden, angemessen untergebracht und versorgt werden können und – auch im Falle eines vorübergehenden Aufenthalts – verträgliche Perspektiven für ihr Leben in Deutschland erhalten.

Dabei ist stets darauf zu achten, dass die berechtigten Interessen vor allem der in unserer Gesellschaft weniger gut Gestellten mit berücksichtigt werden. Das betrifft Arbeitsplätze, Zugang zu bezahlbaren Wohnungen, verträgliche Wohnumfelder, aber auch Fragen der Sicherheit und der Zusammensetzung von Schulklassen.

Hass und Gewalt gegen Flüchtlinge treten wir entschieden entgegen. Dies ist eine gemeinsame Aufgabe der staatlichen Organe und der ganzen bürgerschaftlichen Gesellschaft. Gerade Politikerinnen und Politiker sollten in ihren Reden eine große Umsicht an den Tag legen, um nicht unwillentlich Vorbehalte und Ressentiments in Teilen der Gesellschaft Vorschub zu leisten.

Wir bitten unsere Kirchengemeinden und alle, die zu uns gehören, das ihnen Mögliche zu tun, um Flüchtlingen zu helfen und die Bereitschaft unserer Gesellschaft zum humanitären Engagement zu bewahren und zu stärken. Papst Franziskus hat uns alle mit berührenden und eindringlichen Worten aufgerufen, den Flüchtlingen als unseren Nächsten beizustehen. Diesem Appell wissen wir uns als Kirche in Deutschland verpflichtet. Derzeit muss das Augenmerk besonders auf die Bereitstellung von Wohnraum gelegt werden.

In der derzeitigen Lage steht der europäische Zusammenhalt auf dem Prüfstand. Die Europäische Union muss sich als Werte- und Solidargemeinschaft bewähren, will sie nicht einschneidend an Zustimmung in den Völkern verlieren. Die Verantwortung für die gegenwärtige Krise liegt dabei nicht zunächst bei der Europäischen Kommission, sondern bei kurzsichtiger Politik in manchen Mitgliedsstaaten. „Jeder ist sich selbst der Nächste“ ist kein Motto, auf dem Europa aufgebaut werden kann. Solidarität und geteilte Verantwortung sind Bausteine der gemeinsamen Zukunft.

Flüchtlingsbewegungen in einem Ausmaß, wie wir es derzeit erleben, können nur vermieden werden, wenn eine gerechtere Welt entsteht, in der alle Menschen wenigstens das Nötigste zum Leben haben und vor unmittelbarer Gefahr für Leib und Leben geschützt sind. Der politische Wille muss gestärkt werden, die miserablen Lebensbedingungen in den Herkunftsländern der Flüchtlinge – Gewalt und fehlende Lebensperspektiven – durchgreifend zu verbessern. Als Christen, die an die gleiche Würde aller glauben und sich dem Projekt der einen

Menschheitsfamilie verpflichtet wissen, sollten wir immer mehr zu Tempomachern der Einen – friedlichen und gerechten – Welt werden.

von esther10 14.09.2015 13:55

Frühmesse: Dem Kreuzweg folgen und dem Bösen widerstehen


Papst Franziskus bei der Morgenmesse zum Fest der Kreuzerhöhung - OSS_ROM

14/09/2015 13:02SHARE:

Um den „christlichen Weg“ zu gehen, muss man sich „erniedrigen“ - so wie Jesus am Kreuz. Das betonte Papst Franziskus in der Morgenmesse in der Casa Santa Marta. An ihr nahmen auch die neun Kardinäle des K9-Rates teil, die bis Mittwoch zusammen mit dem Papst im Vatikan tagen. Zum Fest der Kreuzerhöhung warnte Franziskus vor dem Teufel, der die Menschen in seinen Bann ziehe und in den Untergang führe. Er bezog sich auf die Erste Lesung aus dem Buch Numeri, in der Mose in der Wüste eine Schlange aus Kupfer an einem Fahnenmast aufhängt: „Wenn nun jemand von einer Schlange gebissen wurde und zu der Kupferschlange aufblickte, blieb er am Leben“, so der biblische Bericht (Num 21,4-9).
Das Böse verführt, aber es ist „ein schlechter Zahler“

Die Bibel definiere die Schlange auch als „Lügner, als Neider“, so der Papst. Die Kraft der Verführung ruiniere die Menschen: „Sie verspricht dir viele Dinge, aber zur Zahlstunde zahlt sie schlecht. Sie ist ein schlechter Zahler! Aber sie hat diese Fähigkeit zu verführen, zu verzaubern. Paulus ärgerte sich sehr über die Galater, die ihm viel zu tun gaben und er sagte: ‚Diese törichten Galater, wer hat euch verführt? Ihr, die zur Freiheit gerufen wurdet, wer hat euch verführt?“ Und auch sie wurden von der Schlage verdorben. Das war keine Neuigkeit, es war in dem Bewusstsein der Israeliten verankert.“

Die eherne Schlange und das Abbild des Kreuzes

Doch die von Mose in der Wüste erhöhte Kupferschlange lasse auch an Positives denken, fuhr Franziskus fort: Sie weise auf dunkle Weise voraus auf die Passion Jesu. In dieser Hinsicht sei sie „eine Prophezeiung und ein Versprechen, das nicht leicht zu verstehen ist“. Die Heilung der Israeliten durch den Blick auf die Schlange stehe bildhaft auch für das Heil durch den Tod Jesu am Kreuz; Jesus sei, im übertragenen Sinn, für die sündige Menschheit zur Schlange geworden. In der Kunst finde sich deshalb immer wieder die Darstellung eines Kreuzes mit einer Schlange.

„Wenn wir Jesus am Kreuz sehen, gibt es viele schöne Bilder, aber die Realität ist eine andere. Er war zerrissen, er ist verblutet an unseren Sünden. Diesen Weg wählte er, um die Schlange zu besiegen. Das Kreuz Jesu sehen, nicht die schönen Gemälde, sondern die Realität, was das Kreuz zu dieser Zeit war! Und den Weg Gottes betrachten, der sich selbst erniedrigte, sich herabbeugte, um uns zu retten. Auch das ist der Weg des Christen. Wenn ein Christ den christlichen Weg weitergehen will, so muss er sich herabbeugen, sich erniedrigen - so wie es Jesus tat. Es ist die Straße der Menschlichkeit, ja; aber auch die der Erniedrigung, so wie es Jesus tat.“
(rv 14.09.2015 no)

von esther10 14.09.2015 13:27

Rechte Brandstifter sind Terroristen!
14.08.2015 15:28
Kriminalistenverband fordert Verfahrensübernahmen durch Generalbundesanwalt


Rechte Brandstifter sind Terroristen!
Foto: Fir0002/Flagstaffotos

Der Brandanschlag auf das Anwesen der Familie Lohmeyer in Jamel (Landkreis Nordwestmecklenburg) von Mittwoch auf Donnerstag bildet den vorläufigen Höhepunkt einer bundesweiten Serie von Brandanschlägen, vorrangig auf Asylbewerberheime.

"Deutschland gönnt sich in Zeiten brennender Asylbewerberheime und islamistischer Gewalttäter immer noch eine strafrechtliche Terrorismusdefinition, die es der Justiz und der Polizei erschwert, effektiv gegen extremistische Gewalttäter vorzugehen", so der Bundesvorsitzende des Bund Deutscher Kriminalbeamter (BDK), André Schulz, heute in Berlin.

Trotz offensichtlich politischer Motivation der Täter bzw. einer rechtsextremistischen Motivlage erfolgt die kriminalpolizeiliche Sachbearbeitung deshalb dezentral in den Bundesländern und nicht zentral bei einem LKA oder dem BKA. Wieder einmal drohen Tatzusammenhänge im Kompetenzwirrwarr der deutschen Behörden unter zu gehen.

"Brennende Asylbewerberheime, die das Ansehen Deutschlands in der ganzen Welt beschädigen, müssen in die zentrale Zuständigkeit des Generalbundesanwaltes gehören. Deutschland muss hierfür nur endlich die längst überfällige Erweiterung des strafrechtlichen Vereinigungsbegriffes vornehmen, was seitens der EU schon mehrfach gefordert wurde. Auf diesbezügliche Aktivitäten seitens des zuständigen Bundesjustizministeriums warten wir aber bisher vergebens", so BDK-Chef Schulz.

Es bedarf hier lediglich der Umsetzung der Definition „Terroristische Vereinigung“ der EU, welche im Rahmenbeschluss (2002/475/JI) des Rates der Europäischen Union vom 13. Juni 2002 niedergelegt wurde. Die mangelhafte Umsetzung der EU-Antiterrorbestimmungen durch die Bundesregierungen wurde durch die EU-Kommission bereits wiederholt gerügt. Ein Bericht der EU-Kommission kommt zu Schluss, dass insbesondere in der Bundesrepublik gravierende Defizite bezüglich der Umsetzung der Rahmenbeschlüsse zur Terrorismusbekämpfung bestehen und drohte bei Missachtung bereits ein Sanktionierungsverfahren an.

"Bei aller Motivation der ermittelnden Kriminalisten, die verabscheuungswürdigen Täter dingfest zu machen, dürfen wir uns bei der Aufklärung dieser Taten keine Fehler erlauben und nicht riskieren, Täterhinweise zu übersehen. Rechte Brandstifter, die in Kauf nehmen, Menschen zu töten, müssen sich sicher sein, dass sie die volle Härte des Gesetzes spüren werden und die Konsequenzen zu tragen haben. Sie müssen so behandelt und auch so bezeichnet werden, als das, was sie sind: Terroristen!", so Schulz abschließend.

Rückfragen bitte an:

Bund Deutscher Kriminalbeamter (BDK)
Telefon: +49 700 235 10000
E-Mail: presse@bdk.de

von esther10 14.09.2015 13:26

Asylpolitik: Heute hü, morgen hott - Europa hat keinen Plan!
14.09.2015 08:00

Allein in München sind in den letzten 14 Tagen knapp 60.000 Flüchtlingen angekommen, nur am vergangenen Samstag über 12.000. Seit Sonntagabend wird nun an deutschen Grenzen wieder kontrolliert, das „Schengener Abkommen“ wurde vorrübergehend ausgesetzt. Deutschland zieht die Notbremse. Die Kanzlerin lädt nach Deutschland ein, der Bundesinnenminister muss wenige Tage später erklären, dass das wohl doch nicht so gemeint war. Dieses hin und her macht die ganze Planlosigkeit der Bundesregierung deutlich. Dabei steht viel mehr auf dem Spiel, denn Europa als Gesamtgebilde steht auf dem Prüfstand.



Asylpolitik: Heute hü, morgen hott - Europa hat keinen Plan!

Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) hatte im August seine Prognose der Asylbewerberzahlen für Deutschland deutlich nach oben korrigiert. Erst im Mai hatte man die Zahl von ursprünglich 300.000 auf 400.000 angehoben, nun rechnet das Bundesamt in diesem Jahr mit bis zu 800.000 neuankommenden Asylbewerbern. Und wer weiß, ob nicht auch diese Zahl bis zum Jahresende nochmals erhöht werden muss. Aber nicht nur das BAMF riskiert mit seiner anscheinenden Ahnungslosigkeit, das Vertrauen der Bevölkerung zu verlieren. Unisono verkündeten Politiker quer durch die Parteienlandschaft, dass niemand mit dieser starken Zuwanderungswelle habe rechnen können. Konnte man nicht? Dieser hilflose und klägliche Versuch, Verantwortung von sich zu weisen, kann sehr schnell als das entlarvt werden, was er ist: schlichte Lüge oder das Fehlen jeglicher Kompetenz. Aus Kreisen des Auswärtigen Amtes und der deutschen Sicherheitsbehörden wurde sehr früh auf eine drohende Flüchtlingswelle hingewiesen. Der „Arabische Frühling“ begann im Dezember 2010. Bereits 2011 wurden z.B. im Bundeslagebild des BKA mit Blick auf die zunehmende Schleuserkriminalität steigende Flüchtlingszahlen aus den betroffenen Ländern prognostiziert. Ebenso 2012, 2013 und 2014. Hätten sich unsere verantwortlichen Politiker auf EU- und Bundesebene nicht diesen Erkenntnissen nach dem Prinzip der drei Affen (nichts hören, nichts sehen, nichts sagen) verschlossen, hätten wir uns auf die Situation ganz anders einstellen können. Wir hätten heute keine überquellenden Züge und Bahnhöfe und überforderte Länder, Städte und Kommunen gehabt, die nicht wissen, wie sie der Lage noch Herr bleiben können. Wir hätten fast 5 Jahre Zeit gehabt, uns auf die kommenden Herausforderungen einzustellen. Wir hätten Aufnahmeeinrichtungen in ausreichender Anzahl aufbauen und die notwendige Logistik bereitstellen können. Wir hätten die Flüchtlinge menschenwürdig in ihre Unterkünfte transportieren und unterbringen können. Haben wir aber nicht. Anstatt sich handlungsfähig und verantwortungsvoll zu zeigen, nach innen und nach außen, hat sich erwiesen, dass die europäischen Abkommen das Papier nicht wert sind, auf dem sie geschrieben stehen. Es hat sich gezeigt, dass Europa (bisher) eben nicht der Raum der Freiheit, der Sicherheit und des Rechts ist, den er vorgibt zu sein. Dazu kommt erschwerend, dass Europa nicht mit einer Stimme spricht, keine einheitliche Asyl- und Außenpolitik und auch keine echte gemeinsame Verteidigungspolitik betreibt. So ein System ist anfällig. Die gute europäische Vision wird von Politikern konterkariert, die Maßnahmen nicht in aller Konsequenz zu Ende denken. So wurden bis heute nicht wirklich die Rahmenbedingungen dafür geschaffen, damit die Sicherheitsbehörden nach Schaffung des „Schengener-Raum“ angemessen auf die weggefallenen Ländergrenzen reagieren konnten. Die Verordnungen „Dublin I, II und III“, die den Umgang mit Flüchtlingen und Asylbewerber europaweit verbindlich regeln sollten und auch der Prümer Vertrag, der die Vertiefung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit, insbesondere zur Bekämpfung des Terrorismus, der grenzüberschreitenden Kriminalität und der illegalen Migration festlegt, haben sich in der Praxis in Teilen bisher als zahnlose Tiger erwiesen. Aber wer rechnet eigentlich ernsthaft mit einer barrierefreien Ermittlungsmöglichkeit auf Polizei- und Justizebene in Europa, wenn selbst die Polizei innerhalb Deutschlands bis heute keinen einheitlichen Informationsaustausch oder gar ein deutschlandweites Fallbearbeitungsprogramm hinbekommen hat.

Die Polizei ist es dann auch, die (mal wieder) mit den Konsequenzen einer fehlgeleiteten Politik an vorderster Linie zu kämpfen hat. Die Polizei im Bund und in den Ländern arbeitet am Limit und das nicht erst seit kurzem. Jahrelange Warnrufe der Gewerkschaften, dass der ungebremste Stellenabbau und das Kaputtsparen der Polizei verantwortungslos sind und nicht mehr lange gut gehen werden, verhallten größtenteils ungehört. Durch die nicht mehr vorhandenen Binnengrenzen sind mehrere Zehntausend Flüchtlinge unkontrolliert und ohne Erfassung nach Deutschland eingereist. Zahlreiche Asylbewerber sind mittlerweile aus Aufnahmeeinrichtungen verschwunden und unbekannten Aufenthaltsortes. Einige sind weiter nach Skandinavien gereist, aber viele wohnen derzeit auch unangemeldet bei Freunden und Verwandten in Deutschland. Die Sicherheitsbehörden haben darüber Erkenntnisse, dass unter den Flüchtlingen mehrere Dschihad-Rückkehrer sind. Nur kennen wir längst nicht alle. Damit sind die tatsächliche Gefährdungslage und das Risiko für terroristische Anschläge in Deutschland derzeit nicht mehr seriös zu beantworten.

Die bisherigen Erkenntnisse aus dem Polizeialltag zeigen des Weiteren, dass rund 10% der Asylbewerber strafrechtlich auffällig werden und Taten aus dem Bereich der Eigentums-, Gewalt- und Drogendelikte begehen. Ca. 15% der Täter fallen dabei mehrfach auf. Im Ergebnis werden diese Taten die Kriminalstatistik aller Voraussicht nach schon in diesem Jahr im sechsstelligen Bereich anwachsen lassen. Sehr bemerkenswert dabei ist, dass so gut wie nie syrische Kriegsflüchtlinge unter den Tatverdächtigen sind. Die Täter sind in der Regel alleinreisende junge Männer aus dem Balkan, überdurchschnittlich häufig aus dem Kosovo, aus Georgien und Nord- und Zentralafrika. Einige Täter geben sich perfiderweise als Syrer aus, werden aber bei der Vernehmung aufgrund ihres Akzentes von den Dolmetschern schnell als aus Tunesien, Algerien oder Marokko stammend entlarvt. Hier bedarf es des konsequenten Handelns von Polizei und Justiz, damit Täter aus den Reihen der Asylbewerber schnell identifiziert und zur Verantwortung gezogen werden können, damit nicht die breite Mehrheit der Zugewanderten in Misskredit gebracht werden kann, was wieder Wasser auf die Mühlen verblendeter rechter Zeitgenossen wäre. Politiker ohne erkennbaren Plan und ohne Antworten auf die offenen Fragen sind der Nährboden für Erscheinungen wie Pegida und Co.

Nur durch die aufopfernd arbeitenden zahllosen Helfer aus den Reihen der Bevölkerung, der NGO’s und auch von den Mitarbeitern der Kommunen und Ländern ist es bisher gelungen, dass die zum Glück noch vorherrschende positive Stimmung bisher nicht gekippt ist. Niemand weiß aber, wie lange das noch der Fall sein wird, denn der Zustrom nach Deutschland ist weiterhin ungebrochen und der Politik fehlt immer noch der Masterplan. Deutschland hat jetzt erst begriffen, dass es seit Jahrzehnten de facto ein Einwanderungsland ist und diese Uhr auch nicht mehr zurückzudrehen ist. Wir gewähren ein grundgesetzlich verankertes Asylrecht, haben aber so gut wie keine Möglichkeit geschaffen, damit Betroffene dieses Recht auch wirklich und auf legalem Wege in Anspruch nehmen können. Stattdessen kriminalisieren wir Asylbewerber systembedingt. Wir haben uns jahrzehntelang wenig Mühe um echte Integration gemacht und uns vor einer geordneten Zuwanderung in Form eines längst überfälligen Einwanderungsgesetzes verschlossen, die auch sogenannten Wirtschaftsflüchtlingen unter bestimmten Voraussetzungen eine Zuwanderung ermöglichen würde. Wir müssen akzeptieren, dass ein Großteil der Flüchtlinge bei uns bleiben wird und das diese eine Chance für unser Land sind und keine Bedrohung. Dazu gehört aber auch ein schnelles Asylverfahren und ein zügiger Zugang zu unserem Arbeitsmarkt.

Alle bisherigen Reaktionen seitens der Politik waren kurzfristige Notmaßnahmen. Die wirklichen Probleme werden damit aber nicht gelöst. Man muss die Ursachen für die Probleme beseitigen, nicht nur versuchen, die Symptome bekämpfen zu wollen. Dazu gehört unbedingt auch Ehrlichkeit! Die Ehrlichkeit, zuzugeben, dass wir - die westliche Welt - zu einem erheblichen Teil die Verantwortung für die derzeitige Situation tragen. Durch eine arrogante und menschenverachtende Kolonialpolitik haben wir andere Völker über Jahrhunderte ausgebeutet und auf deren Kosten gelebt. Wir haben in vielen Regionen die Grundlage für den Hass auf die westliche Welt und die heute damit einhergehende terroristische Bedrohung selbst geschaffen. Wir haben Seite an Seite mit den USA und anderen Verbündeten unter dem Deckmantel des Kampfes gegen den Terrorismus bestehende Strukturen in den Ländern zerstört, aus denen heute die Flüchtlinge stammen. Wir haben es ermöglicht, dass der IS überhaupt entstehen konnte. Derzeit sieht Europa staunend, hilf- und tatenlos zu, wie die USA, syrische, irakische und türkische Regierungstruppen sowie Kurdenorganisationen, die bei uns als Terroristen eingestuft sind, gegen den IS kämpfen, geben gute Ratschläge und jammern über die hohe Zahl der Kriegsflüchtlinge. Ein Plan sieht anders aus. Wir bezahlen heute lediglich den Preis für eine uralte Rechnung. Dies macht aber auch deutlich, dass Deutschland die bestehenden Herausforderungen nicht allein meistern kann. Europas Politiker müssen jetzt sehr schnell Verantwortung übernehmen und beweisen, dass Europa mehr ist als nur eine schöne Vision, wenn es eine Zukunft haben soll.
https://www.bdk.de/der-bdk/aktuelles/der...hat-keinen-plan


André Schulz
Bundesvorsitzender

von esther10 14.09.2015 13:16

Viele Asylbewerber strafrechtlich auffällig, darunter fast nie syrische Kriegsflüchtlinge

Veröffentlicht: 14. September 2015 | Autor: Felizitas Küble
Aus einer heute veröffentlichten Stellungnahme von André Schulz, dem Chef des Bundes Deutscher Kriminalbeamter:

“Die bisherigen Erkenntnisse aus dem Polizeialltag zeigen des Weiteren, dass rund 10% der Asylbewerber strafrechtlich auffällig werden und Taten aus dem Bereich der Eigentums-, Gewalt- und Drogendelikte begehen. be2004_38_551



Ca. 15% der Täter fallen dabei mehrfach auf. Im Ergebnis werden diese Taten die Kriminalstatistik aller Voraussicht nach schon in diesem Jahr im sechsstelligen Bereich anwachsen lassen.

Sehr bemerkenswert dabei ist, dass so gut wie nie syrische Kriegsflüchtlinge unter den Tatverdächtigen sind.

Die Täter sind in der Regel alleinreisende junge Männer aus dem Balkan, überdurchschnittlich häufig aus dem Kosovo, aus Georgien und Nord- und Zentralafrika.

Einige Täter geben sich perfiderweise als Syrer aus, werden aber bei der Vernehmung aufgrund ihres Akzentes von den Dolmetschern schnell als aus Tunesien, Algerien oder Marokko stammend entlarvt.

Hier bedarf es des konsequenten Handelns von Polizei und Justiz, damit Täter aus den Reihen der Asylbewerber schnell identifiziert und zur Verantwortung gezogen werden können, damit nicht die breite Mehrheit der Zugewanderten in Misskredit gebracht werden kann, was wieder Wasser auf die Mühlen verblendeter rechter Zeitgenossen wäre.”

Quelle und vollständiger Text hier: https://www.bdk.de/der-bdk/aktuelles/der...hat-keinen-plan

von esther10 14.09.2015 00:56

Kardinäle Kasper und Marx machen Druck auf Synode
Ein Kommentar von Mathias von Gersdorff.

Erstellt von Mathias von Gersdorff am 13. September 2015 um 16:51 Uhr


Petersdom

Wenige Wochen vor Beginn der Familiensynode (4. – 25. Oktober 2015) wiederholt Kardinal Walter Kasper seine umstrittenen Thesen zur Zulassung von wiederverheirateten Geschiedenen zur Kommunion und zeigt sich gewiss, dass ein „breiter Konsens“ erreicht werden wird. Hierzu äußerte sich Kardinal Kasper am 11. September 2015 in einem Interview mit der italienischen Tageszeitung „La Stampa“.

Somit zeigt sich Kardinal Kasper unbeeindruckt vom massiven Widerstand, der sich gegen ihm seit seiner „Rede vor dem Konsistorium“ (22. und 23. Februar 2014) erhoben hat. Inzwischen haben ihm schon 17 Kardinäle sowie zahlreiche Bischöfe und Theologen in diversen Büchern und sonstigen Publikationen widersprochen. Kein Wunder, wenn manche ihm die „typische deutsche Verbohrtheit“ vorwerfen. Kardinal Walter Kasper scheint es egal zu sein, welchen Schaden er bislang der Kirche angetan hat. Seine „Rede vor dem Konsistorium“ wirkte auf Linkskatholiken wie das Startsignal, um die katholische Lehre über Ehe, Familie und Sexualität zu zerstören. In den letzten 18 Monaten scheint keine These linker Theologen zu abstrus zu sein, um nicht in der Öffentlichkeit vorgetragen werden zu können.

Tiefpunkt dieser Entwicklung ist die Forderung des Professors für Moraltheologie Stephan Goertz, homosexuelle Beziehungen zum Sakrament zu erheben. Unterstützung erhält Kasper vor allem aus Deutschland. Kardinal Reinhard Marx sprach sich vor wenigen Tagen für die Zulassung von wiederverheirateten Geschiedenen zur Kommunion aus. Allerdings fügte er einschränkend hinzu, dies dürfe nur in Einzelfällen geschehen: „Deswegen muss ein Weg gefunden werden, in jedem Einzelfall hinzuschauen“. Zudem betonte er die Universalität der Kirche: „Das Christentum verstehe sich als eine universalistische Religion, in der es das Bild der “einen Menschheitsfamilie“ gibt. Anfang 2015 war er noch der Ansicht, Deutschland sei keine „Filiale von Rom“. Wesentlich revolutionärer als Kardinal Marx gibt sich Bischof Franz-Josef Bode, der eine Aufwertung sämtlicher Partnerschaften und die Segnung von homosexuellen Paaren fordert.

Foto: Petersdom – Bildquelle: M. Bürger, kathnews

von esther10 14.09.2015 00:52

KNA
VatikanPapst
10.09.2015 - 15:55
Meldung

Papst will keine Süßholz-Raspler
Franziskus will kernige Bischöfe: Sie sollen kein Süßholz über Schwache und Verlorene raspeln", sagte er und mahnte sie, sich nicht vor ihren Gläubigen abzuschotten, nichts dürfe ihnen fremd sein.

Vatikanstadt (KNA) Bischöfe sollten nach Worten von Papst Franziskus kein "Süßholz über Schwache und Verlorene raspeln". Sie müssten "Zeugen des auferstandenen Christus" sein - auch wenn dies in einer scheinbar mit sich selbst zufriedenen Welt nicht leicht sei, die endgültige Fragen unterdrücke, so Franziskus vor neuen Bischöfen im Vatikan.

Zugleich ermahnte der Papst die neuen Bischöfe, sich nicht vor ihren Gläubigen abzuschotten und auf Begegnungen zu verzichten. Kein Bereich im Leben dieser Menschen dürfe ihnen fremd bleiben. Die Bischöfe müssten sich davor hüten, die vielfältigen und je einzelnen Realitäten unter den Gläubigen zu übersehen. - Franziskus äußerte sich vor rund 110 neuen Bischöfen, die in den vergangenen Monaten ernannt wurden und in Rom an einem vatikanischen Einführungsseminar teilnehmen.

von esther10 14.09.2015 00:50

13.09.2015 - 14:21
Meldung

Bericht: Flüchtlinge überweisen mehr Geld in ihre Heimat

Flüchtlinge überweisen auf privatem Weg mehr Geld in ihre Heimatländer als die internationale Entwicklungshilfe. In Deutschland sind die Rücküberweisungen in Folge der steigenden Flüchtlingszahlen stark gestiegen.

Berlin (KNA) Die Rücküberweisungen von Flüchtlingen in ihre Heimat haben nach einem Zeitungsbericht rasant zugelegt. Laut Daten des Zahlungsdienstleisters Moneygram, die der "Welt am Sonntag" vorliegen, haben sich die Überweisungen von Deutschland nach Albanien im ersten Halbjahr gegenüber dem Vorjahreszeitraum bereits mehr als verdoppelt. Auch das Kosovo, Afghanistan und Nigeria verzeichneten demnach zwischen Anfang Januar und Ende Juni zweistellige Zuwächse.

Laut Weltbank überweisen Migranten und Flüchtlinge allein in diesem Jahr 440 Milliarden Dollar in ihre Herkunftsländer. Nach Einschätzung der Experten werden die Geldströme angesichts der aktuellen Wanderungen weiter zulegen, auch aus Deutschland heraus. Das Geld ist in der Regel für die zurückgelassenen Ehepartner, Eltern und Kinder bestimmt, die damit Lebensmittel kaufen, Medizin bezahlen, oder eine Schule besuchen sollen.

Der direkte Geldfluss übertrifft die offizielle staatliche Entwicklungshilfe mittlerweile um das Dreifache. Ökonomen begrüßen dies. Experten streiten darüber, ob die Rücküberweisungen damit effektiver sind. "Wenn es um kleinere Projekte geht, sind solche Zurücküberweisungen der Entwicklungshilfe vorzuziehen", zitiert die Zeitung den Professor für Internationale Wirtschafts- und Entwicklungspolitik an der Universität Heidelberg, Axel Dreher. Der Göttinger Volkswirtschaftler Stephan Klasen schränkte allerdings ein: "Mit Rücküberweisungen kann man keine Straßen, Schulen, Krankenhäuser oder soziale Sicherungssysteme aufbauen."

von esther10 14.09.2015 00:50

Papst im Interview: „Die Welt führt Krieg gegen sich selbst“



Papst Franziskus: Petrus starb am Kreuz - ich weiß nicht, wie ich einmal enden werde - REUTERS

14/09/2015 10:53SHARE:
Das derzeitige Flüchtlingsphänomen in Europa ist nur „die Spitze eines Eisbergs“. Das sagt Papst Franziskus in einem von zwei Radio-Interviews von diesem Montag. Der Papst sprach mit dem portugiesischen Sender „Radio Renascenca“ und erwähnte dabei auch seine Absicht, Fatima zu besuchen. Der Wallfahrtsort feiert 2017 den hundertsten Jahrestag der Marienerscheinungen.
Mit Blick auf Asylsuchende in Europa sagte Franziskus: „Wir sehen diese Flüchtlinge, diese armen Menschen, die vor dem Krieg, vor dem Hunger flüchten... aber an der Wurzel gibt es eine Ursache: ein böses, ungerechtes sozio-ökonomisches System. Auch mit Blick auf die ökologische Krise gilt: Der Mensch muss im Zentrum des Systems, der Politik stehen. Doch das heute dominierende Wirtschaftssystem hat den Menschen an den Rand gedrängt und stattdessen den Gott Geld, das Idol der Stunde, ins Zentrum gerückt. Man muss also an die Ursachen herangehen – da, wo Hunger herrscht, muss man Arbeitsmöglichkeiten schaffen und investieren. Da, wo der Krieg die Ursache ist, muss man sich um den Frieden bemühen. Heute führt die Welt Krieg gegen sich selbst!“
Der Papst rief dazu auf, Flüchtlinge und Asylsuchende aufzunehmen: Es sei wichtig, „die Menschen so aufzunehmen, wie sie sind“. Er selbst sei im übrigen Sohn von Auswanderern nach Argentinien; das Land sei nie in Ausländerfeindlichkeit verfallen und habe es verstanden, zahlreiche Einwanderer – aus Europa und nicht nur von dort – aufzunehmen und zu integrieren. Franziskus kam noch einmal auf seinen Appell zurück, möglichst jede katholische Pfarrei und Gemeinschaft in Europa solle eine Familie von Flüchtlingen aufnehmen: „Wenn ich sage, dass eine Pfarrei eine Familie aufnehmen soll, dann meine ich nicht, dass die dann unbedingt im Pfarrhaus wohnen muss, sondern dass die Pfarrgemeinde einen Platz für sie suchen soll, eine kleine Wohnung; im schlimmsten Fall könnte man sich doch organisieren, um für diese Familie ein bescheidenes Appartement anzumieten, damit sie wenigstens ein Dach über dem Kopf hat, damit sie aufgenommen und in die Gemeinschaft integriert wird.“
„Wohlstandskultur“ führte in Europa zu Geburtenmangel
In dem Radio-Gespräch ging Franziskus auch auf die „Wohlstandskultur“ in Europa ein: Sie hat aus seiner Sicht in einigen europäischen Ländern zum Geburtenmangel geführt. Ein Problem sei auch, dass alte Menschen oft allein blieben. „Ich glaube, die große Herausforderung für Europa besteht darin, wirklich Mutter Europa und nicht Großmutter Europa zu sein! Europa hat eine außerordentliche Kultur, Jahrhunderte der Kultur, und es muss seine Führungsqualität im Konzert der Nationen wiedergewinnen. Europa sollte wieder derjenige sein, der den Weg zeigt, denn es hat die Kultur, um das zu tun. Europa ist noch nicht tot! Es ist ein bisschen großmütterlich, aber es kann wieder Mutter werden.“
Als einen „Fehler“ Europas bezeichnete es der Papst, dass der Kontinent „nicht anerkennen wollte, was vielleicht das Innerste seiner Identität ist, nämlich seine christlichen Wurzeln“. Aber jeder mache nun einmal Fehler, Europa habe noch Zeit, um neu darüber nachzudenken. Mit Blick auf das bevorstehende Heilige Jahr der Barmherzigkeit sprach Franziskus von seiner Hoffnung, „dass alle kommen, dass alle die Liebe und das Erbarmen Gottes spüren“.
„Ich weiß nicht, welches Ende ich haben werde“
Die Interviewerin fragte den Papst auch nach seiner anhaltenden Popularität zweieinhalb Jahre nach seiner Wahl. Daraufhin erinnerte Franziskus an das Jesuswort „Sie werden euch um meinetwillen hassen“. „Manchmal frage ich mich, worin mein Kreuz bestehen wird, worin mein Kreuz besteht, denn die Kreuze gibt es – man sieht sie nicht, aber es gibt sie. Und auch Jesus selbst war in einem bestimmten Moment sehr populär, aber er endete so, wie er endete. Also, niemand kann sich das weltliche Glück kaufen. Das einzige, worum ich den Herrn bitte, ist dass er mir den Frieden des Herzens und seine Gnade bewahre, denn bis zum letzten Moment ist man Sünder und kann seine Gnade zurückstoßen. Eines tröstet mich: Der hl. Petrus hat die große Sünde begangen, Jesus zu verleugnen, und trotzdem wurde er danach Papst. Und wenn sie ihn trotz einer solchen Sünde zum Papst gemacht haben und ich an meine eigenen Sünden denke, dann denke ich: Der Herr wird sich meiner annehmen, wie er sich des Petrus angenommen hat. Aber Petrus starb am Kreuz – also, ich weiß nicht, welches Ende ich haben werde. ER soll entscheiden.“
(rv 14.09.2015 sk)

von esther10 14.09.2015 00:46

KNA
DeutschlandRegierungFinanzen
13.09.2015 - 14:24
Meldung

Schwesig pocht auf Mitsprache in Betreuungsgeld-Frage
Der Streit über die freiwerdenden Mittel für das Betreuungsgeld geht weiter. Bundesfamilienministerin Schwesig pocht auf Mitsprache und will die Entscheidung nicht der Union überlassen.

Osnabrück (KNA) Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig (SPD) beharrt auf Mitsprache bei der Entscheidung über die Verwendung der freiwerdenden Mittel beim Betreuungsgeld. "Wir werden die Entscheidung in der Koalition gemeinsam treffen", sagte sie der "Neuen Osnabrücker Zeitung".

Nach Angaben der Zeitung reagierte die Ministerin damit auf eine Meldung, dass sich die Vorsitzenden von CDU und CSU, Angela Merkel und Horst Seehofer, bereits auf einen Kompromiss verständigt hätten. Demnach sollten mit den freiwerdenden Geldern zunächst steigende Ausgaben für das Elterngeld gedeckt werden. "Nachdem das Verfassungsgericht diese Bundesleistungen verworfen hat, kann man jetzt nicht einfach sagen: Wir kassieren das Geld zu Lasten der Familien wieder ein", betonte Schwesig. Sie forderte, das Geld in den Ausbau der Kitas zu investieren.

Außerdem verwies Schwesig darauf, dass zusätzliche Betreuungsplätze für Flüchtlingskinder benötigt würden. Ihr Ministerium rechne damit, dass rund 68.000 dieser Kinder in die Kitas gehen werden. Damit könnten auf die Kommunen rund 550 Millionen Euro Betriebskosten im Jahr zusätzlich zukommen.

Die Familienministerin betonte zudem, Integration beginne bereits im Kindergarten und in der Schule. Das bedeute auch dauerhafte Ausgaben, etwa für Erzieher und Lehrer. Bislang habe die große Koalition sechs Milliarden Euro für die Flüchtlingshilfe in Aussicht gestellt, wovon die Hälfte an die Länder und Kommunen gehen solle. Diese dürfe der Bund nicht alleine lassen, mahnte die Sozialdemokratin.

Die Karlsruher Richter hatten das Betreuungsgeldgesetz im Juli für verfassungswidrig erklärt, weil dem Bund die Gesetzgebungskompetenz für diese familienpolitische Leistung fehle.

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