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von esther10 10.11.2015 00:51

Franziskus in Florenz: „Keine Machtgelüste in der Kirche“


Franziskus in der Kathedrale von Florenz, Santa Maria del Fiore - AP

10/11/2015 13:06SHARE:

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Franziskus träumt von einer Kirche in Italien, die den Menschen nahe steht und nicht auf Machtgewinn fixiert ist. Klare Worte äußerte der Papst bei seinem Besuch in Florenz, der Hauptstadt der Toskana. An die italienischen Bischöfe gewandt, sagte Franziskus, dass sie keine Angst haben sollten, „mit Hilfe des Heiligen Geistes“ die Kirche zu leiten. Sein Besuch in Florenz und die Ansprache in der Kathedrale „Santa Maria del Fiore“ fand anlässlich des fünften Nationalen Kirchentreffens statt, einer Art italienischer Katholikentag also. Mehr als 2.500 Gläubige nahmen daran teil.

Bevor der Papst seine ausführliche Grundsatzrede hielt, sprachen in der berühmten florentinischen Kathedrale der Vorsitzende der Italienischen Bischofskonferenz und einige Gläubige über den Stand der Dinge der katholischen Kirche in Italien.

Die katholische Kirche müsse nie Angst haben vor den Herausforderungen der Welt, so der Papst in seiner Rede. Ausgehend vom Fresko des Jüngsten Gerichts in der Kathedrale ging der Papst auf die Aufgaben der Kirche ein: Gott habe seinen Sohn nicht als Richter in die Welt geschickt, sondern als Retter, deshalb müsse jeder Gläubige selber ein Diener für die anderen sein und nicht ein Sammler von Machtansprüchen.

Bescheidenheit, Desinteresse und Seligpreisung

Der Papst zählte drei Punkte auf, um den „wahren christlichen Humanismus“ zu umschreiben: Bescheidenheit, Interesselosigkeit und die Seligpreisung. Über die Bescheidenheit sagte der Papst, dass man sich davor hüten solle, „nur an den eigenen Ruhm zu denken“. Dies führe zum zweiten Stichwort: die Interesselosigkeit führe dazu, dass man Gott aus dem eigenen Leben ausschließt. „Vermeiden wir es bitte, uns in Strukturen einzuschließen, die uns eine falsche Sicherheit vermitteln und uns zu unbarmherzigen Richtern werden lassen. Unser Glaube ist revolutionär, weil er vom Heiligen Geist kommt“, so der Papst. Jeder sei aufgerufen, diesem „Impuls“ zu folgen und so zu Menschen zu werden, wie Jesus es im Evangelium vorgelebt und aufgefordert habe. „Ein Christ wird nur dann selig, wenn er in sich die Freude des Evangeliums stellt“, fügte Franziskus an. Schaue man auf die „großen Heiligen“, so sehe man, dass „ihre Seligkeit viel mit Verschmähung und Armut“ zu tun hatte.

Die drei Stichwörter würden auch die Kirche in Italien gut umschreiben, so der Papst. „Die drei Elemente besagen uns, dass wir nicht darauf fixiert sein müssen, Macht anzuhäufen, auch wenn es vielleicht für die Kirche nützlich aussehen könnte. Wenn die Kirche nicht die Haltung Jesu einnimmt, dann wird sie orientierungslos und verliert ihren Sinn. Wenn die Kirche hingegen Jesus folgt, dann wird sie ihre Mission ausüben können. Die Haltung Jesu sagen uns, dass eine auf sich selber orientierte Kirche eine traurige Sache ist.“
Zwei Verführungen

Dies könne auch zu einem Hindernis auf dem Weg der Erneuerung werden, fügte er an. Er wolle deshalb zwei Verführung aufzählen „und nicht 15 wie vor der Kurie“, scherzte der Papst. Einerseits müsse sich die Kirche vor „Starre und Härte“ hüten, die sie zu einer „unbarmherzigen Richterin“ verkommen lässt. Die Kirche brauche nicht nur „Strukturplanungen“ – dies betreffe gerade die Kirchenreform – sondern immer die Erneuerung in Christus. Andererseits – und das ist die zweite Versuchung – gehe es darum, sich vor dem Agnostizismus in Acht zu nehmen, also der Gleichgültigkeit gegenüber Gott. Franziskus nannte hierbei zwei italienische Literaturfiguren, nämlich Don Camillo und Peppone vom Autor

Giovannino Guareschi:

„Sie waren so verschieden, aber beide sehr nahe an den Menschen. Nähe und Gebet, das sind die Schlüssel, um das christliche Volk zu fördern, ein Volk, das bescheiden, großzügig und zufrieden ist. Wenn wir als Bischöfe diesen Kontakt zum Glaubensvolk verlieren, dann gehen wir nirgendwo hin.“

Mittagessen mit Armen

Das Mittagessen nahm der Papst in einer Armenküche gemeinsam mit Bedürftigen ein. Am Dienstagnachmittag stand ein Gottesdienst mit etlichen Zehntausend Gläubigen aus der Region im Stadion von Florenz auf dem Programm. Der letzte Besuch eines Papstes in den beiden toskanischen Städten fand 1986 statt. Der eintägige Besuch ist die zehnte inneritalienische Reise des Papstes seit seinem Amtsantritt im März 2013.
http://de.radiovaticana.va/news/2015/11/...2%80%9C/1185635
(rv 10.11.2015 mg)

von esther10 10.11.2015 00:50

Päpstliche Präzisierung zum neuen Ehenichtigkeitsverfahren

10. November 2015 14:09 | Mitteilung an die Redaktion



Franziskus und die Rota Romana
(Rom) In der neuen Ausgabe der römischen Jesuitenzeitschrift Civiltà Cattolica legte der Schriftleiter und Papst-Vertraute, Pater Antonio Spadaro SJ, eine Lesart des Synodenergebnisses vor, das vorwegnehmen dürfte, was Papst Franziskus in der Sache der wiederverheirateten Geschiedenen entscheiden wird. Der Artikel geht jedoch weit darüber hinaus und bricht radikal mit dem bisherigen Kirchenverständnis. Und alles mit der Druckerlaubnis aus Santa Marta.

Ob Spadaros Synoden-Analyse mit dem bisher von der Kirche Gelehrten bricht, scheint den Jesuiten nicht zu beschäftigen. Er verfügt für seinen Artikel über die Druckerlaubnis des Vatikans. Vielmehr muß angenommen werden, daß Pater Spadaro auf ausdrücklichen Wunsch von Papst Franziskus geschrieben hat, dessen Gedanken wiedergibt – und das sicher authentischer als Eugenio Scalfari, ein anderer „Papst-Sprecher“ (Roberto Cascioli) – und seinen Artikel vor der Veröffentlichung dem Papst vorgelegt hat (siehe Synode: Franziskus schweigt, doch Pater Spadaro sagt, wie Papst entscheiden wird).

Spadaros „völlig einseitige“ Auslegung des Synodenschlußberichts

„Besonders auffällig ist, mit welcher Sicherheit Pater Spadaro die Relatio finalis der Synode – ein Text, der tatsächlich offen für mehrere Interpretationen ist – völlig einseitig auslegt: nämlich zugunsten der Kommunion für die wiederverheirateten Geschiedenen“, so der Vatikanist Sandro Magister zum Spadaro-Artikel.

Im Zusammenhang mit der Synoden-Auslegung sind weitere Ereignisse zu sehen, die der Spadaro-Interpretation des Synodenausgangs vorausgingen.
An erster Stelle steht die Äußerung führender Vertreter des bundesdeutschen, österreichischen und schweizerischen Episkopats und diesem nahestehender Theologen für die Zulassung der wiederverheirateten Geschiedenen zur Kommunion. Laut den Bischöfen Marx (München-Freising), Schönborn (Wien) und Büchel (St. Gallen) könne es keinen Zweifel geben, daß sich die Synode für eine „Öffnung“ in dieser Frage aussprochen habe, ebenso wie für eine Anerkennung der Homosexualität, obwohl dieses Thema gar nicht Gegenstand der Synodenarbeiten war. Vertreter des Episkopats im deutschen Sprachraum ließen ebenfalls verlauten, daß die bereits in Teilen praktizierte Kommunionspendung an wiederverheiratete Geschiedene – so im Erzbistum Freiburg im Breisgau – fortgesetzt werde, nun aber quasi mit offizieller Unterstützung durch die Synode.

Eine zweite Nachricht kommt aus Hong Kong, wo eine Gay Pride mit der Teilnahme der Konsuln von Großbritannien, Frankreich, Deutschland, der Schweiz, Irland, Schweden, Finnland, der USA, Kanada und Australien stattfand. Penetranter Homo-Exhibitionismus als neues Diplomatenparkett? Die aufmarschierenden Homosexuellen nahmen den Bischof von Hong Kong, Kardinal John Tong Hon ins Visier, weil er die Familie als Lebensbund von einem Mann und einer Frau verteidigt hatte und sich von den „Öffnungen“ von Papst Franziskus und seinen Vertrauten gegenüber den Homosexuellen distanzierte.

Dekan der Rota Romana „präzisiert“ im Namen des Papstes neues Ehenichtigkeitsverfahren

Die dritte Nachricht betrifft das neue Ehenichtigkeitsverfahren, das Papst Franziskus angeordnet hat und das am kommenden 8. Dezember in Kraft treten wird. Am 4. November las Msgr. Pio Vito Pinto, der Dekan der Sacra Rota Romana bei der Eröffnung des neuen Gerichtsjahres folgende Erklärung vor, die drei Tage später im Osservatore Romano abgedruckt wurde.

„Der Heilige Vater hat zum Zweck, völlige Klarheit bezüglich der Anwendung der päpstlichen Dokumente zur Ehereform zu schaffen, den Dekan der Rota Romana gebeten, daß eindeutig die ‚mens‘ des obersten Gesetzgebers der Kirche zu den beiden am 8. September 2015 erlassenen Motuprorien bekundet wird:

Der Diözesanbischof hat das angeborene und freie Recht kraft dieses päpstlichen Gesetzes persönlich die Funktion der Richters auszuüben und sein Diözesangericht zu errichten;

Die Bischöfe können innerhalb der Kirchenprovinz für den Fall, daß sie nicht die Möglichkeit sehen, in absehbarer Zukunft ein eigenes Gericht zu errichten, frei entscheiden, ein interdiözesanes Gericht zu schaffen; davon unberührt bleibt gemäß geltender Bestimmung, das heißt, mit Lizenz des Heiligen Stuhls, die Fähigkeit, daß Metropoliten von zwei oder mehreren Kirchenprovinzen ein interdiözesanes Gericht sowohl erster als auch zweiter Instanz schaffen können.“

Kirchengerichte für schnelle, verkürzte Eheannichtigkeitsverfahren auf Staatsebene?


Papst Franziskus und das neue Eherecht

Die Erklärung reagiert auf eine gleich nach Erlaß der Motuproprien durch Papst Franziskus aufgeworfene Frage: laut Motu proprio sollte jede Diözese ein eigenes Ehegericht für verkürzte, schnelle Verfahren einrichten, dessen Vorsitzender der Diözesanbischof ist. Das warf in einigen Diözesen organisatorische Probleme auf. Nun erlaubte der Papst, daß auf der Ebene von Kirchenprovinzen Gerichte errichtet werden können.
Die Erklärung kann noch weitergehend gelesen werden. Punkt 2 läßt anklingen, daß der Papst zwar den einzelnen Bischöfen als eigentlichen Autoritätsträgern neue Zuständigkeiten übertragen hat, daß diese aber durch Zusammenschluß auf der Ebene der Kirchenprovinz und durch Zusammenschluß mehrerer Kirchenprovinzen eigentlich auf Landesebene, also auf der Zuständigkeitsebene einer Bischofskonferenz das neue Ehegericht errichten könnten.

Damit könnte, ohne daß dies explizit gesagt oder empfohlen wird, für die neuen verkürzten und schnellen Ehenichtigkeitsverfahren, die auch schon katholische Scheidungen genannt werden, ein Gericht für Österreich, eines für Deutschland, eines für die Schweiz usw. errichtet werden. Damit würde sich eine einheitliche Ehenichtigkeitspraxis für einen ganzen Staat durchsetzen. Das wäre letztlich das, was Papst Franziskus in seiner Schlußansprache vor der Bischofssynode sagte und sein Adlatus Pater Antonio Spadaro in der Civiltà Cattolica mit Nachdruck hervorhob: Was in einem Land eines Kontinents abgelehnt wird, kann in einem Land eines anderen Kontinents als selbstverständlich akezptiert werden. Es wäre der Weg in die Fragmentierung und Fraktionierung der kirchlichen Lehre nach gesellschaftlichen und kulturellen Wünschen. Was der „mündige Christ“ in Europa will, muß nicht mehr entsprechen, was der Katholik in Ostafrika will. Um beide nach ihrem „Willen“ und „Wollen“ zufriedenzustellen, flexibilisiert die Kirche die Wahrheit Christi in Wahrheitsvariationen.

Reimt sich neue Kollegialität auf Bischofskonferenz statt auf Bischof?

Gleichzeitig deutet die Präzisierung des Dekans der Rota Romana an, daß die Aufwertung des Diözesanbischofs in Wirklichkeit im Handumdrehen zu einer Aufwertung der Bischofskonferenzen führen könnte. Damit wäre wiederum jene Ebene und jenes Gremium gestärkt, dem kirchlich eigentlich weder eine Bedeutung noch eine Autorität zu kommt. Die Autorität liegt in der Kirche allein beim Diözesanbischof für seine Diözese, nicht aber bei Bischofskonferenzen. Die Wirklichkeit sieht freilich anders aus. Jene Mehrheit, sprich jene führenden Bischöfe, die eine Bischofskonferenz kontrollieren, weiten durch die Bischofskonferenz ihre Autorität auf einen ganzen Staat aus. In der Regel sind nur wenige Bischöfe bereit, ihre Autorität im Zweifel gegen die Bischofskonferenz durchzusetzen und deren Autorität in ihrer Diözese einzuschränken. Nicht wenige Bischöfe zeigen eine Bereitschaft, der anonymen Bischofskonferenz den Vortritt zu lassen und sich dahinter zu verstecken.
Text: Giuseppe Nardi
Bild: Osservatore Romano (Screenshots)

von esther10 10.11.2015 00:36

Diese Mutter starb während der Geburt ihrer Tochter – doch dann geschah ein Wunder

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Als Melanie Pritchard in den Wehen lag, fühlte sie plötzlich starken Schwindel. Eine Krankenschwester überprüfte ihre Werte, stellt jedoch nichts Ungewöhnliches fest. Plötzlich sanken auch Herzfrequenz und Blutdruck auf Null und Melanie lief blau an - Minuten später war sie klinisch tot. Doch was dann geschah, gleicht einem Wunder.

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Als bei Melanie Pritchard die Wehen einsetzten, hatte sie keine Ahnung, dass sie drei Tage später auf der Intensivstation eines anderen Krankenhauses aufwachen würde – ohne Erinnerung an das, was geschehen war.

Während der Geburt hatte sich die junge Mutter zunächst nicht wohl gefühlt. Sie verspürte starken Schwindel und Übelkeit. Eine Krankenschwester überprüfte ihre Werte, stellte jedoch nichts Ungewöhnliches fest. Minuten später war es bereits zu spät: Melanies Atmung und Herzschlag setzten vollständig aus. Von einem Moment auf den anderen war sie klinisch tot.


Baby wird durch Notkaiserschnitt gerettet

Weil auch das ungeborene Kind in akuter Gefahr schwebte, handelten die Ärzte sofort. Sie führten einen Notkaiserschnitt durch und retteten dem kleinen Mädchen so das Leben. Melanies Ehemann Doug, der die tragischen Momente live miterlebt hatte, gab dem Neugeborenen den Namen Gabriella („Heldin Gottes“) und betete inständig, dass die Ärzte das Leben seiner Frau retten könnten.

Melanie kämpft sich zurück ins Leben

Ganze zehn Minuten lang war Mutter Melanie klinisch tot. Über eine Stunde kämpften die Ärzte um ihr Leben, bis sie schließlich einen schwachen Herzschlag feststellen konnten. Doch ihr Zustand war weiter kritisch. Ihre Lungen hatten versagt und ihr Herz schlug äußerst schwach. Darüber hinaus war bei der Not-OP eine Arterie verletzt worden, wodurch Melanie sehr viel Blut verloren hatte. Ein weiterer Eingriff wäre nötig, um die Blutungen zu stoppen.

Die Ärzte glaubten nicht, dass Melanie die lebensnotwendige Operation überleben würde und rieten Doug deshalb, Abschied von seiner geliebten Frau zu nehmen. Weinend setzte er sich daraufhin an ihr Krankenhausbett und bat sie inständig: „Wenn du kämpfen kannst, dann kämpfe.“ Und das tat sie. Entgegen der ärztlichen Prognosen überstand Melanie den schweren Eingriff. Nicht einmal die gravierenden Hirnschäden, die die Ärzte Doug als „bestmöglichen Ausgang“ beschrieben hatten, traten ein. Innerhalb von 24 Stunden konnte sie selbstständig atmen und alle Medikamente konnten abgesetzt werden.

„Ich fokussiere mich jetzt auf das, was wirklich zählt“

Heute, vier Jahre später, ist Melanie vor allem den Ärzten und Pflegern unendlich dankbar, die damals hart um ihr Leben und das ihrer Tochter kämpften. „Seitdem ich ins Leben zurückgeholt wurde, habe ich alles Unwichtige abgelegt und fokussiere mich auf das, was wirklich zählt“, berichtet die Mutter im Gespräch mit redbookmag.com. „Das Leben mit meiner Familie ist der Himmel auf Erden. Ich konzentriere mich darauf, jeden Moment mit ihnen zu genießen, sie ständig wissen zu lassen, wie wichtig sie mir sind und nichts als Selbstverständlichkeit zu sehen.“
http://www.netmoms.de/nachrichten/diese-...utbrain-www-fol


von esther10 10.11.2015 00:29

"Seien Sie der Umarmung Christi '- Hl. Messe in ermutigt Menschen mit Behinderungen , so Papst Franziskus.

In den letzten sechs Jahren hat sich die weiße Masse in der Erzdiözese Washington Betreuern und Menschen mit Behinderungen oder psychischen Herausforderungen geehrt.



2015.11.10
Lauren Cater / CNA

Eine Frau wartet in ihrem Rollstuhl außerhalb Manila-Kathedrale über Nacht, um Franziskus am 16. Januar zu sehen.

WASHINGTON - Ehrung Personen mit Behinderungen und psychischen Herausforderungen, Kardinal Donald Wuerl von Washington feierte der Erzdiözese Jahres Weiß Messe am Sonntag, und er ermutigte die Gläubigen, zu umarmen, zu dienen und begrüßen die Vielfalt der Kirche.
Das Weiße Messe, von der Erzdiözese Washington Department of Special Needs gehostet Ministerien, zog verschiedenen Betreuern und Menschen mit Behinderungen. Es wurde in der Kathedrale von St. Matthäus am 8. November gefeiert und die Predigt wurde von Pater William Byrne, Pastor der Muttergottes der Barmherzigkeit in Potomac geliefert.

"Letzte Woche, ich habe gerade einen wundervollen Mann namens Jason traf:" Vater Byrne sagte in seiner Predigt und erklärt, dass er auf die Menschen an der Tricia Sullivan Respite Care Programm durch den Potomac Gemeinschafts-Ressourcen ausgeführt werden.

"Während der Rhythmic Music Program erreichte Jason hinüber und packte mich am Hals, zog die Köpfe zusammen und gab mir eine lange Umarmung," fuhr er fort.

Für kurzfristige Byrne, diese Umarmung symbolisiert etwas mehr als nur eine Umarmung. Es war eine Geste, dass alle Christen zu imitieren sollte: eine der Aufnahme von Fremden in die Kirche und umarmen sie als Christus die Welt umarmen.

"Wir sind die Weltkirche, deren Aufgabe es ist zu begrüßen, umarmen und zu begleiten, jeder in seine und ihre Begegnung mit Jesus:" Vater Byrne erklärte. "Wir sind aufgerufen, die Umarmung Christi für die Welt sein."

"Die Umarmungen von Jason und mir, die Umarmung der Apostel, dem warmen Press der Cousinen Elisabeth und Maria, während John springt vor Freude in den Schoß seiner Mutter - diese Umarmungen sind ein großes Bild für das, was wir berufen sind, als eine Kirche zu sein . "
In den letzten sechs Jahren hat sich die weiße Masse in der Erzdiözese Washington stattgefunden zu Betreuern und Menschen mit besonderen Bedürfnissen zu ehren. Die Anwesenden im Weißen Messe trugen weiße, ihre Taufgelübde und das Leben innerhalb der Kirche symbolisieren.

"Die weiße Masse kühn verkündet, dass alle auf dem Altar des Gottes benötigt und würdigt und beauftragt uns, die Agenten der Nachricht sein" Vater sagte Byrne.

Das Weiße Messe feiert die familiäre Bindung des Leibes Christi in der Kirche, erklärte er. Wenn ein Element fehlt, wird dann der ganze Körper ist unvollständig. Dazu gehören die Mitglieder der Kirche, die behindert oder geistig behindert sind, sowie deren Bezugspersonen.
"Die weiße Masse feiert nicht nur alle sind herzlich eingeladen, den Altar, aber, ganz wichtig, alle sind an den Altar Gottes notwendig", betonte der Priester.

Kurzzeitpflege ist kein Luxus, erinnerte er die Gläubigen, sondern eine Notwendigkeit für die wirksame Pflege der Kirche. Er stellte ferner fest, dass Pflegepersonen Hilfe und Unterstützung brauchen, aus der Gemeinschaft, um ihre Mission im Dienste der Behinderten oder geistig herausgefordert zu erfüllen.

Vater Byrne fuhr fort, Evangelium des heutigen Sonntags, markieren Mark 12: 38-44 und deutete auf die arme Witwe und ihr Gefühl von Vertrauen und Großzügigkeit. Ihr Zeugnis geben alles, was sie hatte, erklärte er, sollte jedes Christen Aspiration sein.
"Die Dame ist nicht einfach aufzugeben ihre zweite Latte und Fallenlassen der Änderung in den Korb", sagte er. "Sie ist buchstäblich hungrig, hungrig, um Gott zu dienen. Sie ist hungrig, um anderen zu helfen. "

Vater Byrne auch darauf hingewiesen, dass die Betreuungspersonen, die in besonderen Dienst mit Behinderten beteiligt sind oder geistig behinderte emulieren die "moderne Vision des Evangeliums," weil sie zu opfern, sie zu erhalten, ebenso wie die arme Witwe im Evangelium.
"Denken Sie daran, dass am Ende, was die Frau im Evangelium gegeben wurde, war wirklich mehr als sie sich selbst gegeben hat. Aber ihre Spenden auch weh ", sagte er und betonte, dass wahre Liebe ist Opfer.

"Wahre Liebe Mandate immer das Richtige zu tun, auch wenn es die harte Sache. Wahre Liebe ist außergewöhnlich. Wahre Liebe bedeutet, sich aus dem Weg, das Graben in ein wenig tiefer und Jesus finden, nicht in meinem überschüssige, aber wo ich ihn am dringendsten benötigen. "
Der Priester schloss seine Predigt gegen die Gläubigen versammelt, einander zu umarmen und zu beten für den Leib Christi.

"Erstens, haben Sie keine Angst, jemanden eine große ol 'Umarmung zu geben", sagte er.
"Zweitens, zu beten, zu verstehen, dass, um heilig zu sein, haben wir ganz zu sein. Mit all unserer Unterschiede, die huggers und umarmt, wir sind ein Leib, der Leib Christi. "


Read more: http://www.ncregister.com/daily-news/be-.../#ixzz3r6u1eyUs

von esther10 10.11.2015 00:21

“Sterbehilfe”: Ökumenische Erklärung zur Suizid-Beihilfe auf Abwegen

Veröffentlicht: 10. November 2015 | Autor: Felizitas Küble | Abgelegt unter: Causa SENSBURG-Entwurf (§ 217) | Tags: assistierter Suizid, ök

Von Prof. Dr. Hubert Gindert

Am 6. November 2015 hat der Bundestag die Suizidbeihilfe beschlossen. Zur Abstimmung standen vier Gesetzentwürfe. Der Erste wollte die bestehende Rechtsfrage weiter liberalisieren und dem Bürgerlichen Gesetzbuch eine Vorschrift einfügen, die Ärzten die Suizidbeihilfe unter bestimmten Voraussetzungen ausdrücklich erlaubt.

Der Zweite wollte nur die gewerbsmäßige, d.h. auf Wiederholung angelegte und mit Gewinnabsicht durchgeführte Suizidbeihilfe verbieten. Ein Dritter, der vom Zentralkomitee der Deutschen Katholiken und vom Familienbund der Katholiken unterstützt wurde, wollte nicht nur die gewerbsmäßige, sondern jede geschäftsmäßige, d.h. auf Wiederholung angelegte Suizidbeihilfe gesetzlich verbieten. 0000009699_3



Aber Suizidbeihilfe durch Angehörige, Ärzte und besonders nahe stehenden Personen soll straffrei bleiben. Dieser Gesetzentwurf setzte sich in der Abstimmung mit 360 Stimmen gegen 233 bei neun Enthaltungen durch.

Ein vierter Gesetzesantrag sah ein generelles strafrechtliches Verbot für Suizidbeihilfe vor.

BILD: Prof. Dr. Hubert Gindert leitet den Dachverband “Forum Deutscher Katholiken”

In den Pressemitteilungen der Deutschen Bischofskonferenz erklärten der Vorsitzende der Dt. Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, ZDK-Präsident Alois Glück, der Ratsvorsitzende der evangelischen Kirche in Deutschland, Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm und die Präses der Synode der evangelischen Kirche in Deutschland, Irmgard Schwaetzer, in einer gemeinsamen Erklärung u.a.:

„Mit der heutigen Entscheidung für ein Verbot der geschäftsmäßigen Beihilfe zur Selbsttötung haben die Abgeordneten des Deutschen Bundestages ein starkes Zeichen für den Lebensschutz gesetzt… Das neue Gesetz schützt Schwerkranke und ältere Menschen vor einem zunehmenden sozialen Druck, vorzeitig aus dem Leben zu scheiden…

Das… Gesetz begegnet diesen Gefahren wirksam und mit großer Sorgfalt. Es setzt klare rechtliche Rahmenbedingungen, achtet das persönliche Arzt-Patienten-Verhältnis und stärkt die Selbstbestimmung der durch Krankheit geschwächten Menschen, in dem diesen Menschen die solidarische Zuwendung bis zum letzten Atemzug garantiert wird… Wir danken allen, die in Politik, Zivilgesellschaft, Kirchen- und Religionsgemeinschaften an dieser für unser Land guten Entscheidung mitgewirkt haben…“


In einer Gott fernen Gesellschaft, die sich von Gott, dem HERRN über Leben und Tod und seinen Geboten entfernt hat, mag dieses Abstimmungsergebnis ein „Fortschritt“ sein. Christen, die ihr Leben an den Geboten Gottes ausrichten, können sich damit nicht identifizieren. Nach der katholischen Lehre sind Selbsttötung und Beihilfe zum Selbstmord verboten. images

Johannes Paul II. hat in seiner Enzyklika „Evangelium vitae“ (Evangelium des Lebens) vom 25. März 1995 dazu ausgeführt (Ziff 66):



„Nun ist Selbstmord immer ebenso sittlich unannehmbar wie Mord. Die Tradition der Kirche hat ihn immer als schwerwiegend böse Entscheidung zurückgewiesen. Obwohl bestimmte psychologische, kulturelle und soziale Gegebenheiten einen Menschen dazu bringen können, eine Tat zu begehen, die der natürlichen Neigung eines jeden zum Leben so radikal widerspricht und dadurch die subjektive Verantwortung vermindert oder aufgehoben sein mag, ist der Selbstmord aus objektiver Sicht eine schwer unsittliche Tat…

In seinem tiefsten Kern stellt der Selbstmord eine Zurückweisung der absoluten Souveränität Gottes über Leben und Tod dar… Die Selbstmordabsicht eines Anderen zu teilen und ihm bei der Ausführung durch die sogenannte ‚Beihilfe zum Selbstmord‘ behilflich zu sein, heißt Mithelfer und manchmal höchstpersönlich Täter eines Unrechts zu werden, das niemals, auch nicht, wenn darum gebeten werden sollte, gerechtfertigt werden kann…

Die Tat der Euthanasie erscheint umso perverser, wenn sie von denen ausgeführt wird, die – wie die Angehörigen – ihrem Verwanden mit Geduld und Liebe beistehen sollten, oder von denen, die – wie die Ärzte – aufgrund ihres besonderen Berufes dem Kranken auch im leidvollsten Zustand seines zu Ende gehenden Lebens behandeln müssten“. 159481-3x2-teaser296



Die Gruppe von 37 Abgeordneten, die in der ersten Abstimmung des Deutschen Bundestags am 6. November 2015 gegen jede Form einer Suizidbeihilfe gestimmt haben, hat beachtet, was für Christen gilt. Ihnen wurde in der Erklärung der Deutschen Bischofskonferenz mit keinem Wort gedankt.

Diese 37 Abgeordneten haben ihre Haltung durch ihr Abstimmungsverhalten deutlich gemacht. Wenn sie in der zweiten Abstimmung für das kleinere Übel, d.h. für die weniger liberale Gesetzesinitiative gestimmt haben, so kann ihnen deswegen (Evangelium vitae Ziff 73) kein Vorwurf gemacht werden.

Wenn aber Katholiken wie Kardinal Marx oder ZdK-Präsident Glück das Abstimmungsergebnis begrüßen und darin ein „starkes Zeichen für den Lebensschutz“ sehen und ihren Dank für eine „gute Entscheidung“ aussprechen, dann ist zu fragen, ob sie das Gebot Gottes und die Lehre der Kirche kennen. Die gemeinsame ökumenische Erklärung zeigt im Übrigen, dass Gemeinsamkeiten mit der evangelischen Kirche in Fragen des Lebensschutzes immer problematischer werden.

Unser Autor, Prof. Dr. Hubert Gindert, ist Herausgeber der kath. Monatszeitschrift DER FELS und Leiter des Kongresses “Freude am Glauben”

von esther10 10.11.2015 00:17

CDU-Spitze zwingt Merkel zur Kurskorrektur

Bundeskanzlerin Angela Merkel ( CDU ) muss auf Druck aus den eigenen Reihen in einer entscheidenden Frage der Flüchtlingspolitik klein beigeben und einen Teil ihrer bisherigen Linie korrigieren. Vorstand und Präsidium der CDU stellten sich am Montag hinter Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU), der Ende vergangener Woche dafür plädiert hatte, Flüchtlingen aus Syrien nicht mehr generell Schutz nach der Genfer Flüchtlingskonvention zu gewähren. Mit dem neuen Status hätten sie nur ein eingeschränktes Recht auf Familiennachzug. Zunächst hatte das Kanzleramt den Vorstoß gestoppt.

Am Sonntag aber hatten sich bereits CSU-Chef Horst Seehofer und Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble hinter de Maizière gestellt - und damit gegen das Kanzleramt, das de Maizière am Freitag dazu gebracht hatte, seine Initiative zurückzunehmen.

Am Montag dann wurde in den CDU-Spitzengremien deutlich, dass de Maizières Position von einer breiten Mehrheit geteilt wird. Laut Teilnehmern bestand Einigkeit darin, dass man den Familiennachzug von Flüchtlingen begrenzen werde. Demnach stimmte in der Sitzung auch die Kanzlerin dieser Formulierung zu. Dies bedeutet eine Abkehr von ihrer Linie, die Flüchtlingszahlen aus Ländern wie Syrien nicht zu begrenzen. Merkel ließ de Maizière am Montag zudem über Regierungssprecher Steffen Seibert ihr Vertrauen aussprechen.

Bei der Debatte über den Familiennachzug geht es im Kern um die Frage, welchen Status Einwanderer, vor allem aus Syrien, künftig haben sollen. Seit November 2014 erhalten so gut wie alle Syrer pauschal den Status eines Flüchtlings nach der Genfer Flüchtlingskonvention. Sie sind damit Asylberechtigten gleichgestellt.

De Maizière hingegen hatte dafür plädiert, auch bei Syrern wieder jeden Einzelfall zu prüfen - was bedeuten könnte, dass sie zum Teil nur noch einen sogenannten subsidiären Schutz erhalten. Flüchtlinge mit diesem Status bekommen eine auf ein Jahr befristete Aufenthaltserlaubnis.

Die Spitzen der Koalition hatten zudem am Donnerstag beschlossen, für Flüchtlinge mit subsidiärem Schutz den Familiennachzug für einen Zeitraum von zwei Jahren auszusetzen. Damit hatte sich auch die SPD einverstanden erklärt. Es hieß zunächst, dies betreffe weniger als 2000 Personen.


© Bereitgestellt von SZ.de
De Maizière will nun mit den Innenministern der Bundesländer darüber sprechen, ob man bei den Syrern zur Einzelfallprüfung zurückkehrt. Regierungssprecher Seibert verwies darauf, dass Anträge auf Familiennachzug derzeit aufgrund der schieren Zahl der Flüchtlinge ohnehin nicht bearbeitet werden könnten. Einen "Familiennachzug im bisherigen Verständnis" könne es daher derzeit nicht geben.

Darauf verwies auch SPD-Generalsekretärin Yasmin Fahimi - das Thema könne somit erst "in vielen Monaten" akut werden. Es werde von der SPD "zum jetzigen Zeitpunkt" keine "pauschale Zustimmung" geben. Allerdings, sagte Fahimi, würden die Sozialdemokraten jede Initiative ernsthaft prüfen. Es gehe "nicht um eine grundsätzliche ideologische Ablehnung eines Vorschlags".

http://www.msn.com/de-de/nachrichten/pol...dm?ocid=U270DHP

von esther10 10.11.2015 00:14

„Heute Nacht konnte ich nicht schlafen“ – Das „Joch der neuen Barmherzigkeit“
10. November 2015 17:05 | Mitteilung an die Redaktion


Troika gegen Franziskaner Immakulata: Der Erzbischof, der Kardinal und der Papst

(Rom) „Wie kann man mit den Spenden für den heiligen Franz von Assisi spekulieren? Das ist die Frage, die derzeit die Menschen in Assisi beschäftigt. Bankrotteure haben die Franziskaner reingelegt und sind der Schweizer Staatsanwaltschaft ins Netz gegangen, die zahlreiche Konten im Wert von vielen Dutzenden Millionen Euro sperrte. Der Grund ist zum Erschaudern: einige beschlagnahmte Depots der Generalkurie des Ordens in Rom waren in Gesellschaften investiert, gegen die wegen illegalem Handels ermittelt wird. Es werden fast unaussprechliche Dinge genannt: Waffen und Drogen. Die Investitionen gehen auf die Zeit zurück, in denen der Generalobere der Franziskaner José Rodriguez Carballo war, heute Sekretär der Ordenskongregation“, schrieb der Vatikanist Giacomo Galeazzi in der Tageszeitung La Stampa vom 19. Dezember 2014. Anlaß war das Bekanntwerden zwielichtiger Finanzoperationen des damaligen Generalökonoms und der faktische Konkurs der Generalleitung des Franziskanerordens.

Heute Nacht konnte ich nicht schlafen. Schuld daran war nicht das Hin und Her des Hubschraubers, der den Papst nach Prato bringen sollte (genau, Franziskus reist nicht immer zu Fuß oder im FIAT 500 …), sondern die unerbittliche Repression gegen die Franziskanerinnen der Immakulata.

Christus hat uns soeben an Allerheiligen daran erinnert: „Selig die Leid tragen, denn sie sollen getröstet werden; selig die Sanftmütigen, denn sie werden das verheißene Land besitzen; selig die reinen Herzens sind, denn sie werden Gott schauen; selig die unschuldig Verfolgten, denn Gott schenkt ihnen sein Himmelreich“. Darum, liebe Mütter im blauen Ordenskleid, bin ich überzeugt, daß ihr selig sein werdet, da „die anderen euch beschimpfen, verfolgen und verleumden, weil ihr zu mir gehört“.

Mir hingegen fällt es schwer, diesen vorsätzlichen Mißbrauch einfach zu akzeptieren, eine solche Verbissenheit, die geradezu vor Verbitterung und Neid gegen eine wirklich authentische Form franziskanischen Lebens in unserer Zeit stinkt, wie sie die Brüder und Schwestern des Ordens der Franziskaner der Immakulata so vorbildhaft leben.

Es fällt mir gerade auch deshalb schwer, weil die Urheber dieser Verfolgung zwei Kirchenvertreter sind, über die viel zu sagen wäre.
Einer ist Kardinal [Braz de Aviz]. Und obwohl er im selben Haus des Vatikans wohnt, in dem auch Kardinal Burke und Kardinal Grocholewski wohnen, findet sich sein Name auf ebenso wundersame wie seltsame Weise nicht in der Liste der kleinkarierten Neidkomplexschürer über jene Vatikanprälaten, die angeblich in „skandalösen“ (sprich luxuriösen) Häusern wohnen würden.

Der andere ist Erzbischof [Rodriguez Carballo], der ehemalige Generalminister des Franziskanerordens. Er ist in einen wirklichen Skandal verwickelt, der alle kirchlichen Sünden vereint, die Papst Franziskus tagtäglich in seinen Predigten anprangert. Ihm ist allerdings nichts passiert. Und nun, da er sich gewiß sein kann, ungestraft zu bleiben, stürzt er sich um so verbissener auf seine franziskanischen Mitbrüder vom Orden der Franziskaner der Immakulata. Dessen Existenz erinnert auch ihn nämlich täglich an das heilige Leben, das er eigentlich führen sollte.

O Seligste Jungfrau und Knotenlöserin, ich bitte Dich, dieser diabolischen kommissarischen Verwaltung der Brüder und der Schwestern des Ordens der Franziskaner der Immakulata ein Ende zu bereiten und diese Angelegenheit zu lösen, wie nur Du sie lösen kannst. Denn während die Brüder und Schwestern des Ordens sich die Ewigkeit gewinnen, indem sie das Joch der falschen Barmherzigkeit geduldig ertragen, laufen wir, die wir das Ärgernis dieser unwürdigen Verfolgung mitansehen müssen, Gefahr, den Glauben zu verlieren.



http://www.katholisches.info/2015/11/10/...barmherzigkeit/
Dein Dismas Romanus

von esther10 09.11.2015 23:26

“Die Hölle ist ein Zustand”

Publiziert 9. November 2015 | Von admin
Pater Pedro Barrajón leitet in Rom einen Kurs für angehende Exorzisten


P.Pedro BarrajonQuelle
Amorth: Chefexorzist des Vatikans

Ein Gespräch über die Macht des Teufels, reine Geister und die Position des Papstes.

Die Welt: Kurz nach seiner Wahl begrüsste Benedikt XVI. eine grosse Gruppe von Exorzisten. War das ein Signal?

Professor Pedro Barrajón: Nein, das war nur ein routinemässiges Treffen der Exorzisten Italiens. Die Lehre der katholischen Kirche zum Bösen ist seit Jahrhunderten unverändert.

Die Welt: Was lehrt sie?

Barrajón: Sie basiert in erster Linie auf der Bibel, nach der Gott alle Wesen geschaffen hat: die Menschen ebenso wie die reinen Geister, also auch die Engel und Dämonen.

Die Welt: Gott hat die Dämonen geschaffen?

Barrajón: Er hat alles geschaffen. Nach christlicher Tradition sind Dämonen und Teufel gefallene Engel. Es sind Engel, die gegen Gott revoltiert haben und weiter rebellieren seit Beginn der Schöpfung.

Die Welt: Wie konnte Gott das Böse dann überhaupt je zulassen?

Barrajón: Unserer Freiheit zuliebe! Das Böse ist notwendig an das Geschenk der Freiheit geknüpft. Gott hat den Menschen frei geschaffen. In der Abwägung zwischen der Zulassung des Bösen und der Gabe der Freiheit hat er sich für die Freiheit entschieden. Ohne die Möglichkeit der freien Wahl zum Guten oder Bösen gibt es keine Freiheit. Das heisst: Gott schätzt die Freiheit höher als all unsere Sünden. Tiere sind nie böse – sie sind aber auch nie frei. Mit der Freiheit hat Gott uns über die Tiere erhoben.

Die Welt: Wie müssen wir uns die reinen Geister vorstellen?

Barrajón: Sie haben Willen. Sie haben Intelligenz. Aber sie haben keine Sinne. Sie haben keinen Körper. Körper sind allein Attribute des Menschen und der Tiere.

Die Welt: Nach dem Glauben der Christen ist Gott eine Person. Sind das Böse und der Teufel auch Personen?

Barrajón: Der Schweizer Theologe Karl Barth sagte, der Dämon ist eine unpersönliche Person. Denn was ist eine Person? Es ist ein Wesen mit einer spirituellen Natur, mit Intelligenz und Willen, in der die Intelligenz die Wahrheit sucht und der Wille das Gute. Der Dämon hat Intelligenz und Willen, doch sein Wille sucht das Böse und seine Intelligenz das Unwahre. In diesem Sinn sagte Karl Barth, der Teufel sei eine persönliche Nichtperson, er nennt sie “das Nichtige”.

Die Welt: Hat er ein Gesicht?

Barrajón: Nein. Aber Gott kann zulassen, dass Engel wie Dämonen physische Erscheinungsweisen annehmen. So können Engel den Menschen erscheinen, um ihnen Botschaften zu überbringen. Und so kann Gott auch zulassen, dass Dämonen physische Qualitäten annehmen und in der Weise von Menschen oder Tieren erscheinen – das betrifft aber nicht ihr Wesen. Sie können diese Formen nur annehmen. Sie haben sie nicht.

Die Welt Haben sie Geruch?

Barrajón: Von einigen Heiligen wird berichtet, dass sie Teufel riechen konnten – wie die grosse Teresa von Avila. Der Satan stank für sie.

Die Welt: Nach Schwefel?

Barrajón: Mache Heilige sagen das so. Es ist wohl vor allem nur widerlicher Gestank.

Die Welt: Was ist die Heimat der Dämonen? Die Hölle?

Barrajón: Ja. Die Hölle wurde für sie geschaffen, nicht für die Menschen.

Die Welt: Auch die Hölle wurde geschaffen?

Barrajón: Ja. Die Engel wurden ja geschaffen, folglich auch gefallene Engel, folglich auch die Hölle. Es ist keine Selbstschöpfung. Die Hölle ist auch kein Platz, es ist ein Zustand. Es ist der Zustand, in dem die Dämonen zu sich selbst finden: in ihrem Hass gegen Gott. Es ist der Zustand der Negation der Liebe. Gott ist die Liebe. Hölle ist die Gegenliebe – es ist der Hass. Hölle ist eine Vorstellung vom Zustand dieses Geistes. Hölle ist der Zustand des ewigen Nichtliebens. Es ist auch das ewige Nichtannehmen der Liebe Gottes.

Die Welt: Gibt es objektive Kriterien zur Erkenntnis, dass ein Dämon von jemandem Besitz ergriffen hat?

Barrajón: Der neue Ritus des Exorzismus fasst die Kriterien für den Fall der Besessenheit sehr klar zusammen. Das Deutlichste ist für mich als Priester die tiefe Aversion gegen heilige Objekte, wie das Kreuz, der Rosenkranz oder Kreuzzeichen. Auch die Aversion gegen das Wort Gottes, bei deren Lektüre solche Personen ganz nervös werden. Weniger wichtige Kennzeichen sind übernatürliche Fähigkeiten, die diese Personen plötzlich entwickeln können. Dass sie Fremdsprachen sprechen, die sie nie gelernt haben. Dass sie sogar levitieren: dass sie schweben und die Schwerkraft überwinden können. Manchmal werden sie unerklärlich stark und gewalttätig. Es ist jedoch nicht so einfach, Fälle von Besessenheit genau zu bestimmen. Ich lade die Personen immer zuerst ein, einen Nervenarzt oder Psychiater aufzusuchen, bevor ich mich weiter mit ihrem Fall befassen will. Wenn ich von diesen Fachleuten den Hinweis bekomme, dass sie nicht weiterwissen, kann ich mit einer spirituellen Behandlung beginnen. Grob lässt sich sagen, dass unter zehn Personen, die um einen Exorzismus nachfragen, ein Fall wirklicher Besessenheit dabei ist.

Die Welt: Gibt es Gründe für Besessenheit?

Barrajón: Wir kennen sie nicht. Wir können auch nicht sagen, warum ein Mensch Krebs bekommt und der andere nicht. Wir haben auch keine Erklärung dafür. Wir wissen nur, dass Gottes Macht und Liebe grösser ist – bei unseren physischen wie spirituellen Krankheiten. So muss die Besessenheit gesehen werden.

Die Welt: Wie verläuft ein Exorzismus?

Barrajón: Die Kirche verlangt von dem Priester, der eine solche “Austreibung” durchführt, zuerst die moralische Gewissheit, dass es sich um Besessenheit handelt. Absolute Sicherheit gibt es ja nicht. Darum ist es für einen Exorzisten höchst bedeutsam, dass er ein Mann des Gebets und des Fastens ist.

Die Welt: Und dann?

Barrajón: Der Exorzismus ist ein grosses offizielles Gebet, in der die Kraft der Kirche gegenwärtig ist. Das ist der Kern. Manchmal wird Weihwasser dazu benutzt oder Weihrauch, und immer ein Kruzifix in den Händen des Priesters. Mehrere Personen sollen ausser dem Priester dabeisein für den Fall, dass der Besessene gewalttätig wird. Die Menschen verändern sich nämlich in der Teufelsaustreibung. Sie bleiben dabei nicht mehr die gleichen. In diesem Ritus gibt sich der Dämon zu erkennen angesichts der Gegenwart Gottes und mehrerer Menschen, die gemeinsam beten. Oft wird er gewalttätig, weil er weiss, dass er in gewisser Weise schon überwunden ist. Die Stimme eines Besessenen ändert sich dabei normalerweise und wird sehr unangenehm.

Die Welt: Auch erschreckend?

Barrajón: Überhaupt nicht. Mir tut in solchen Momenten immer nur der Mensch leid, der besessen ist. Denn er leidet – und du siehst, dass er leidet. Doch zur gleichen Zeit bist du froh, weil du weisst, dass der Exorzismus ihn von dieser Pein befreien wird. Jeder Exorzismus beginnt mit einer Anrufung des dreifaltigen Gottes: des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes. Daran schliesst sich eine Lektüre von Abschnitten aus der Bibel an, bevor eine Art Dialog zwischen dem Exorzisten und der besessenen Person beginnt, worin der Exorzist nach dem Namen des Dämons fragt. Das ist immer ein schwieriger Moment. Das Böse will sich nie offenbaren. Oft lügt er.

Die Welt: Warum will er seinen Namen nicht preisgeben?

Barrajón: Der Name enthüllt sein Wesen. Franz Rosenzweig sagte einmal, der Name sei nicht “Schall und Rauch”, sondern “Wort und Feuer”. Der Name Jesus bedeutet “Gott rettet”. Isaak, Jakob, all diese Namen haben eine besondere Bedeutung. Und immer enthüllt er das Wesen der Person. Wenn ich meinen Namen nenne, sage ich auch: Ich bin hier. Kein Dämon will jemals seinen Namen nennen.

Die Welt: Und wenn er ihn genannt hat?

Barrajón: Am Ende sagt der Priester zu dem Dämon: Geh weg! Verschwinde! Meistens antwortet der Dämon dann zuerst: Nein. Ich will nicht. Er rebelliert und revoltiert. Manchmal sagt er: Du hast keine Macht über mich. Du bist ein Nichts für mich. Nach und nach lässt dann sein Widerstand nach. Meistens geschieht dies nach Anrufungen der Gottesmutter, die dafür sehr wichtig ist. Kein Dämon wagt jemals, sie in einem Exorzismus zu beleidigen. Nie.

DIE WELT: Hat er vor Maria mehr Respekt als vor Gott selbst?

Barrajón: Offensichtlich. Sonst werden alle beleidigt: die Priester, alle, die zugegen sind, die Bischöfe, der Papst, sogar Jesus Christus, doch nie die Jungfrau Maria. Es ist ein Mysterium.

Die Welt: Und dann?

Barrajón: Nun, ein Exorzismus kann bis zu einer Stunde dauern – und schliesst mit Gebeten ab. Es empfiehlt sich, ihn nicht zu lange dauern zu lassen, weil dieser Kampf für alle Anwesenden sehr schwer und anstrengend ist – auch für die Person selbst. Nach dem Exorzismus fühlen alle eine grosse Erleichterung, als könnten sie neu atmen. Doch in vielen Fällen wird auch ein neuer Exorzismus notwendig. Ich kenne Fälle, bei denen Personen erst nach mehreren Exorzismen völlig frei wurden und ein neues Leben beginnen konnten. Oft sagen sie, dass es für sie wie eine Neu-Geburt sei.

Die Welt: Nun gibt es doch soviel Böses in der Welt. Sehen Sie sich all die Kriege an, all die Massaker, die Tyrannen und Mörder. Ist es da nicht eigenartig, dass der Teufel auch noch mit einzelnen armen Menschen sein Spiel treibt und sich ihrer bemächtigt? Hat er nichts Besseres zu tun: Schlimmeres? Ist er nicht schon beschäftigt genug?

Barrajón: Das ist wirklich ein Geheimnis. Fälle von Besessenheit scheinen mir wie die böse Kehrseite ebenfalls unerklärlicher Wunder, die wir auch beobachten können. Der Teufel ist überall gegenwärtig, wo Böses innerhalb der normalen Naturgesetze geschieht. In jedem, der sagt, ich akzeptiere die Liebe nicht, die Liebe zu meinen Brüdern und Schwestern, die Liebe zu Gott. Also an sehr vielen Orten, in allen Massakern, in jedem Mord, in physischen Katastrophen, in jedem Konzentrationslager, in jedem Bösen. Manchmal manifestiert er sich merkwürdigerweise aber auch in Fällen von Besessenheit. Sehr viel gefährlicher ist er aber, wo er sich nicht zu erkennen gibt und nicht mit einem Exorzismus vertreiben lässt. Keine Frage.

Das Gespräch führte Paul Badde
http://katholisch-informiert.ch/2015/11/...st-ein-zustand/
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Publiziert 9. November 2015 | Von admin
Pater Pedro Barrajón leitet in Rom einen Kurs für angehende Exorzisten
http://katholisch-informiert.ch/2015/11/...werbehinderter/

von esther10 09.11.2015 21:09

Europa darf Brutalität der Castro-Diktatur gegen Bürgerrechtler nicht tolerieren

Veröffentlicht: 9. November 2015 | Autor: Felizitas Küble


Bei friedlichen Protesten für die Freilassung von politischen Gefangenen wurden gestern im kommunistisch regierten Kuba rund 200 Bürgerrechtler festgenommen. Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) stellt besorgt ein „Ausufern von Verhaftungen und Gewalt gegen friedliche Bürgerrechtler“ fest.

126 der verhafteten Bürgerrechtler gehörten der oppositionellen „Patriotischen UIGFM-menschenrechtede-8174_01_dd53c02859nion Kubas“ (UNPACU) an, der Rest bestand vor allem aus Mitgliedern der „Damen in Weiß“. Unter den Verhafteten war auch der Sprecher der UNPACU, José Daniel Ferrer.

Rund 30 Mitglieder der UNPACU wurden auf dem Weg zur Wallfahrtskirche El Cobre (Provinz Santiago de Cuba) in der Ortschaft La Clarita von Angehörigen des kubanischen Innenministeriums aufgehalten, die sie zwangen, aus dem Bus auszusteigen. Minuten später trafen auch Polizeibeamte ein und begannen mit weiteren Anhängern des Castro-Regimes, Steine auf die Bürgerrechtler zu werfen.

UNPACU-Mitglied Jorge C. García wurde von zwei Steinen verletzt, zahlreiche weitere Aktivisten wurden geschlagen und anschließend auf die Polizeistation von Palma Soriano gebracht, wo sie ebenfalls beschimpft und geschlagen wurden. Anzeige-Kuba-Flagge-Gitterstaebe_8a1367f180

IGFM-Vorstandssprecher Martin Lessenthin kritisiert den Anstieg der Gewalt gegen Demokratieaktivisten, die nur ihr Recht auf freie Meinungsäußerung einfordern. „In Holguín wurde der Bürgerrechtler Julio García mehrmals von Polizisten mit dem Kopf gegen einen Streifenwagen geschlagen, nur weil er an den Protestmärschen teilnehmen wollte“, erklärte Lessenthin.

Die IGFM fordert die Europa und internationale Gemeinschaft auf, die Gewalt des Castro-Regimes gegen Regimekritiker nicht länger zu tolerieren. Den Bürgerrechtsaktivisten wird Störung der öffentlichen Ordnung, Widerstand und Missachtung der Autoritäten vorgeworfen. Eine offizielle Anklageschrift existiert bis heute nicht.
http://www.igfm.de/kuba/
Weitere Infos zur Menschenrechtslage in Kuba: www.igfm.de/kuba/
http://www.igfm.de/publikationen/anzeigen/


von esther10 09.11.2015 20:57

Norderstedt würdigte das Jubiläum “50 Jahre deutsch-israelische Beziehungen”

Veröffentlicht: 9. November 2015 | Autor: Felizitas Küble

Mit einem Konzert würdigten die Stadt Norderstedt und der Verein „Chaverim – Freundschaft mit Israel“ am Samstag, den 7. November, den 50. Jahrestag der Aufnahme von diplomatischen Beziehungen zwischen Deutschland und Israel. Die israelische Cellistin Hila Karmi musizierte gemeinsam mit dem Symphonischen Blasorchester Norderstedt.


Zum anschließenden Empfang im Rathaus erschienen neben Norderstedter Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft sowie Mitgliedern jüdischer Gemeinden aus Hamburg auch der israelische Botschafter Yakov Hadas-Handelsman und Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Torsten Albig.

BILD v. l. n. r.: Oberbürgermeister Grote, Botschafter Hadas-Handelsman, Ministerpräsident Albig und Ayala Nagel von Chaverim (Foto: Stadt Norderstedt)

Oberbürgermeister und Gastgeber Hans-Joachim Grote erklärte, die Aufnahme der diplomatischen Beziehungen zwischen Israel und Deutschland 20 Jahre nach dem Holocaust sei ein historischer Meilenstein gewesen. Gleichzeitig betonte er, dass Freundschaft auch vor Ort gelebt werden müsse.

„Unsere Freundschaft basiert auf der Vergangenheit, der Shoah, aber auch auf der heute facettenreichen Zusammenarbeit”, sagte Botschafter Hadas-Handelsman. Zum Erfolg habe die Art beigetragen, wie Deutschland sich seiner Verantwortung gestellt habe. Bei einer Schlussstrich-Politik wäre die Freundschaft nie zustande gekommen, sagte der Botschafter.

Quelle: Israelische Botschaft/Chaverim/Hamburger Abendblatt

von esther10 09.11.2015 13:44

Kommunion für alle?


Publiziert 8. November 2015 | Von admin
Impuls zum 32. Sonntag im Jahreskreis B — 8.11.2015

‘Pro multis': Schreiben von Papst Benedikt VI. an den Erzbischof von Freiburg und Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, Dr. Robert Zollitsch
Kreuzweg 2005: Vatikan/Papst Benedikt XVI.

http://www.vatican.va/news_services/litu...-crucis_ge.html

Münster, 6. November 2015, zenit.org, Msgr. Dr. Peter von Steinitz

Das Höchste, das ein Mensch in diesem Leben erfahren kann, ist dass er sich mit dem Herrn des Himmels und der Erde verbinden kann, und das nicht nur geistig, sondern auch auf eine tatsächlich physische Art und Weise.

Dieser Herr, der allmächtige Gott, ist vor etwa zweitausend Jahren hier auf dem Planeten Erde ein Mensch geworden, hat aus unbegreiflicher Liebe heraus die Sünden der Menschen auf sich geladen, um sie durch seinen Tod zu sühnen, und hat, bevor er diesen schweren Weg antrat, ein Zeichen gestiftet, nämlich das Sakrament des Altares, in dem er seinen Leib und sein Blut real gegenwärtig setzte. Er hat die Menschen eingeladen, sein “Fleisch zu essen” und “sein Blut zu trinken”. Als er dies ankündigte, hat dieser Gedanke die Menschen erschreckt, und sie haben es nicht verstanden.

Als er dann, ‘am Abend vor seinem Leiden’, das Sakrament unter den Gestalten von Brot und Wein verwirklichte und sagte ‘Tut dies zu meinem Gedächtnis’, war er sich mit Sicherheit dessen bewusst, was das für die Menschen, aber auch was das für ihn bedeuten würde. In seiner grenzenlosen Liebe zu uns freute er sich, dass er uns auf diesem Wege nicht nur ganz nahe, sondern ganz innerlich sein konnte. Aber wenn seine gottmenschliche Gegenwart in der Gestalt von Brot eine wirkliche ist (nicht symbolisch, nicht ‘so als ob’), dann müssen die Menschen darüber unterrichtet werden, was das bedeutet, denn dieses Geheimnis erschliesst sich nicht unmittelbar durch den Augenschein.

Die Kirche hat angesichts der Heiligkeit dieses Sakraments zu allen Zeiten versucht, den Menschen klar zu machen, dass der Empfang der hl. Kommunion von Gott gewünscht wird, dass aber Mensch sich darüber klar sein muss, was er da tut.

Bei jenem denkwürdigen Kreuzweg im Kolosseum in Rom im Jahre 2005 hat Kardinal Ratzinger, wenige Wochen vor seiner Wahl zum Papst, eine ergreifende Betrachtung darüber gehalten, was manche Kommunion für Christus bedeutet:

“Müssen wir nicht auch daran denken, wie viel Christus in seiner Kirche selbst erleiden muss? Wie oft wird das heilige Sakrament seiner Gegenwart missbraucht, in welche Leere und Bosheit des Herzens tritt er da oft hinein? Wie oft feiern wir nur uns selbst und nehmen ihn gar nicht wahr? Wie oft wird sein Wort verdreht und missbraucht? Wie wenig Glaube ist in so vielen Theorien, wie viel leeres Gerede gibt es? Wie viel Schmutz gibt es in der Kirche und gerade auch unter denen, die im Priestertum ihm ganz zugehören sollten? Wie viel Hochmut und Selbstherrlichkeit? Wie wenig achten wir das Sakrament der Versöhnung, in dem er uns erwartet, um uns von unserem Fall aufzurichten? All das ist in seiner Passion gegenwärtig. Der Verrat der Jünger, der unwürdige Empfang seines Leibes und Blutes, muss doch der tiefste Schmerz des Erlösers sein, der ihn mitten ins Herz trifft. Wir können nur aus tiefster Seele zu ihm rufen: Kyrie eleison – Herr, rette uns (vgl. Mt 8, 25)“.

Um den Gläubigen zu helfen, die Eucharistie von ‘gewöhnlicher Speise’ zu unterscheiden, hat die Kirche eine milde Schwelle aufgerichtet, damit das kostbare Gut nicht misshandelt wird. Nur eine Schwelle, nicht eine Barriere, wie die Jansenisten, die sagten, dass man ganz vollkommen sein muss, um die Kommunion empfangen zu können. Nein, die Kommunion ist nicht Belohnung für Bravsein, sie ist Stärkung auf dem Weg. Gleichzeitig aber ‘prüfe sich der Mensch!’ Ja, die Hl. Schrift sagt sogar, dass man sich schuldig macht, wenn man ‘unwürdig’ kommuniziert. Diese strengen Worte stehen beim hl. Paulus (1 Kor 11,27-29), und weginterpretieren kann man sie nicht. Die Kirche hat immer zur hl. Kommunion (auch täglich) ermutigt, solange man sich ‘nicht einer schweren Sünde bewusst ist’ (Katechismus der Katholischen Kirche).

Unsere Frage ‘Kommunion für alle?’ muss also auf die gleiche Weise erklärt werden wie die Übersetzung der Wandlungsworte ins Deutsche und in die meisten anderen Sprachen. ‘Das ist mein Blut, das für euch und für alle vergossen wird’ ist zunächst sprachlich falsch übersetzt, denn ‘pro multis’ heisst nicht für alle, sondern für viele. Man kann tatsächlich sagen, dass die Übersetzung der Intention nach richtig ist. Aber nur in der Intention Christi, denn in der Tat ‘Gott will, dass alle gerettet werden’ (Hebr 12,15). In der Intention der Menschen aber ist es falsch übersetzt, denn nicht alle wollen, dass das Blut Christi für sie vergossen wird. Allein die Muslime sagen, dass sie mit diesem Wort nicht einverstanden sind, und natürlich viele andere auch.

Und Gott respektiert den freien Willen des Menschen, auch wenn er in die Irre geht. Also tatsächlich eine Gratwanderung. Wenn man in der heutigen Situation, wo die meisten Katholiken ihren Glauben nicht mehr kennen, sagt: ‘Alle sollen zur Kommunion gehen’ ist das sicher unverantwortlich.

Jesus sagt heute im Evangelium: “Nehmt euch in Acht vor den Schriftgelehrten!”
http://katholisch-informiert.ch/2015/11/...le/#more-119050
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von esther10 09.11.2015 13:33

"Papst will imperiale Kirche demontieren"
Kuppel des Petersdoms im Vatikan


Marco Politi zeichnet im Interview mit der "Kleinen Zeitung" einen Machtkampf zwischen progressiven und konservativen Kräften im Vatikan und der Weltkirche

EXPERTE 08.11.2015, 12:57 Uhr Österreich/Vatikan/Kirche/Papst/Konflikte/Kurie/Experte
Graz, 08.11.2015 (KAP) Der bekannte Vatikan-Experte Marco Politi zeichnet in einem Interview mit der "Kleinen Zeitung" (Sonntag) einen Machtkampf zwischen progressiven und konservativen Kräften, der aktuell im Vatikan und der Weltkirche tobt. Auf der einen Seite stehe Papst Franziskus, der die "imperiale Kirche demontieren will", auf der anderen jene Kräfte in Kurie und Weltkirche, "die nach bestem Wissen und Gewissen gegen die Reformen kämpfen, weil sie das traditionelle Lehramt im Kopf haben und die alte Ordnung verteidigen wollen".

Der Pontifex aus Südamerika stehe nach Ansichten des Vatikan-Experten für eine Revolution der Kirche. "Er will an die Stelle einer imperialen Kirche eine Kirche für die Armen setzten; eine kollegiale, vom Papst gemeinsam mit den Bischöfen gelenkte Kirche, in der auch Frauen in Führungspositionen gelangen; eine Kirche, die ihre Schlafzimmertheologie aufgibt und die nicht länger vom Thema Sexualität besessen ist."

Klar erkennbar sei auch sein Wille, die Kirche ein Stück weit zu dezentralisieren. "Er will, dass nicht mehr alles in Rom entschieden wird, und hat mit seinem Dekret zur Annullierung katholischer Ehen ein erstes eindrucksvolles Zeichen gesetzt, wie ernst es ihm damit ist." Nun kann auch der Ortsbischof selbst entscheiden, ob eine Ehe null und nichtig ist. "Aufräumen" wolle Franziskus auch im Finanzbereich. Von Anfang an habe er energisch auf Sauberkeit und Transparenz gedrängt. Die jüngsten Skandale zeigten aber, dass noch längst nicht alle Missstände beseitigt sind.

Leicht werde es der Papst laut Politi dabei nicht haben. Er stehe mächtigen Feinden gegenüber, "so Mächtigen, dass der Papst sich in der Kurie nur auf eine Minderheit stützen kann". Ähnliches gelte auch für die Weltkirche und das Episkopat. Einschlägige Websites in Italien, den USA und in Südamerika betrieben "regelrechte Hetzkampagnen" gegen das Oberhaupt der Katholischen Kirche. "Man schimpft ihn einen Demagogen, der den Massen nach dem Maul rede, und macht sich darüber lustig, dass er erklärt hat, ein Hirte müsse wie seine Schafe riechen." Auf der Synode über die Familie habe die Mehrheit der Bischöfe ein klares Signal zugunsten der wiederverheirateten Geschiedenen ebenso verhindert wie selbst die "leiseste Andeutung", dass homosexuelle Partnerschaften durchaus auch etwas Gutes haben könnten.

Politi nennt die konservativen Kräfte beim Namen: "Im Vorfeld der in Rom gerade zu Ende gegangenen Familiensynode waren das der US-Kardinal Raymond Burke, der erklärte, dass die Kirche wie ein steuerloses Schiff dahintreibe. Oder der ehemalige Erzbischof von Bologna, Carlo Caffarra, und Kardinal Robert Sarah aus Guinea, die Angst haben, dass die Kirche der Häresie verfällt, wenn sie wiederverheiratete Geschiedene nach einer gewissen Bußzeit zur Kommunion zulässt." In der Kurie habe sich in dieser Frage sogar der Chef der Glaubenskongregation, der Deutsche Gerhard Ludwig Müller, gegen jede Neuerung gestellt. Besonders schwer wiegt für den Vatikan-Experten der "Verrat" des Opus-Dei-Prälaten Lucio Angel Vallejo Balda, der eine geheime Rede des Papstes mitgeschnitten und an die Öffentlichkeit gespielt hatte. "Das heißt, dass es im Vatikan Personen gibt, die den Papst nicht mehr als obersten Chef der Kirche respektieren."

Papst ist von "großer Ausdauer und hartnäckig"

Sorgen brauche man sich um Franziskus aber trotzdem nicht. "Er ist ein politischer Kopf. Er weiß, wann er stehen bleiben oder sogar einen Schritt zurück machen muss, und wann er nach vor gehen kann." Er sei von großer Ausdauer und hartnäckig. "Die Wölfe werden ihn nicht verschlingen", ist Politi überzeugt. Der Papst sei der letzte Monarch, der sein Reich nicht absolut regieren wolle - sehr zum Missfallen seiner Gegner, "die sich einen Papst wünschen, der als allmächtiger Verteidiger der althergebrachten Ordnung auftritt."

Nach Einschätzung Politis will der Papst, "der nie ein liberaler Katholik war", die Lehre aber ohnehin nicht "groß verändern"; er glaube an die Unauflöslichkeit der Ehe, stelle sich gegen Abtreibung und Homoehe. Neu sei allerdings sein Umgang mit Scheitern und die Überzeugung, "dass die Kirche niemanden auf ewig verdammen darf, sondern allen Menschen in Schwierigkeiten helfen muss, auch wenn sie gesündigt haben". Auf dem Weg zu einer "barmherzige, kollegiale Kirche" wolle er alle Kräfte "mit ins Boot holen". Im Kronrat, den er zur Vorbereitung der Reform der Kurie ins Leben gerufen hat, säßen deshalb Reformer ebenso wie erzkonservative Kardinäle-

Der Konflikt sei außerdem nicht neu und breche immer dann wieder auf, wenn es um Reformen gehe. Zuletzt auch während des Zweiten Vatikanischen Konzils, allerdings mit dem großen Unterschied, "dass die Reformer damals viel stärker und dynamischer waren und heute isoliert sind". Die Bischofsernennungen der letzten 35 Jahre würden jetzt ihre Wirkung zeigen: "Johannes Paul II. und Benedikt XVI. haben Hirten ernannt, die in erster Linie Rom treu ergeben und weniger kritische und kreative Persönlichkeiten sein sollten."
http://www.kathpress.at/goto/meldung/131...che-demontieren


von esther10 09.11.2015 13:21

Ordensmann: Nach Ebola in Westafrika droht jetzt Massenexodus



In Sierra Leone tätiger Salesianerbruder Wagner im "Kathpress"-Interview: Zehntausende sitzen auf gepackten Koffern, wollen nach Europa - Neue Zugänge zu Entwicklungshilfe vor Ort dringend nötig

EBOLA 09.11.2015, 10:47 Uhr Sierra Leone/Kirche/Entwicklungshilfe/Epidemie/Flüchtlinge/Soziales/Westafrika/Orden
Wien-Freetown, 09.11.2015 (KAP) Obwohl Ebola in Sierra Leone nun offiziell vorbei ist, hält die katastrophale Sozial- und Wirtschaftslage in Westafrika an: Das hat der in Sierra Leone tätige Salesianerbruder Lothar Wagner am Montag im Telefoninterview mit der katholischen Presseagentur "Kathpress" dargelegt. Eindringlich mahnte der Ordensmann zu einem grundsätzlichen Umdenken in der Entwicklungshilfe: Ohne Präventivmaßnahmen sei bereits im kommenden Frühjahr der Beginn eines Massenexodus "zehntausender" junger Westafrikaner Richtung Europa zu befürchten: "Sie sitzen bereits auf ihren Koffern."

Ebola ist in Sierra Leone überwunden, wie die Weltgesundheitsorganisation (WHO) am Samstag erklärt hat. "Die Ebola-Behandlungszentren sind leer, alle infizierten Toten begraben, und auch in die Waisenhäuser kommen keine Kinder von Ebola-Opfern mehr", berichtete Wagner. 3.589 Ebola-Tote verursachte die Epidemie offiziell, "inoffiziell ist die Opferzahl jedoch um ein Vielfaches höher: Viel mehr als sonst sind an Krankheiten wie Malaria oder Typhus gestorben, da niemand die Erkrankten behandeln wollte", erklärte der Ordensmann.

Der aus Deutschland stammende Wagner leitet in Sierra Leones Hauptstadt Freetown die Kinderschutzorganisation "Don Bosco Fambul". Die vom österreichischen Hilfswerk "Jugend Eine Welt" unterstützte Einrichtung betreibt u.a. die einzige landesweite Gratis-Telefon-Hotline für Kinder und Jugendliche sowie Programme für Ebola-Waisenkinder, derer es in Sierra Leone derzeit rund 12.000 gibt. Therapeuten und Sozialarbeiter würden für die Überlebenden dringend benötigt, so der Salesianer Don Boscos.

Soziales und wirtschaftliches Desaster

Doch auch andere Nachwirkungen der Epidemie für Sierra Leone sind laut Wagner verheerend: "Viele Familien haben den Haupternährer verloren. Massenweise haben Kinder und Jugendliche die Schulen aufgrund der langen Schließungen verlassen, hatten zuhause Konflikte und leben nun Tag und Nacht auf der Straße."

Da ein Großteil der Polizisten für lange Zeit nur noch zur Kontrolle der Ebola-Checkpoints abgestellt war, sei zudem auch die sexuelle Gewalt gegen Frauen und Mädchen sprunghaft angestiegen.

Paradies Europa

Dazu komme, dass viele internationale Betriebe das Land aufgrund der Epidemie verlassen hätten, wodurch die Arbeitslosigkeit angestiegen und die Wirtschaft um 25 Prozent eingebrochen sei. Selbst in von Ebola verschonten Nachbarstaaten spüre man drastische Folgen, wie der Salesianer anhand des Beispiels Gambia aufzeigte: "Obwohl es hier keine Infektionen gab, droht nun ein Staatsbankrott, da der Tourismus völlig ausgefallen ist." Viele Familien seien auf Hilfsprogramme angewiesen in einem Land extremer Armut: Schon vor Ebola lebten zwei Drittel der Bevölkerung Sierra Leones von weniger als einem US-Dollar pro Tag.

Angesichts der Perspektivenlosigkeit sei für viele Jugendliche Westafrikas die Migration zu einer denkbaren Option geworden, so Wagner. "Da bei ihnen das Gefühl vorherrscht, nicht gebraucht zu werden, hat das Interesse massiv zugenommen, das Land zu verlassen." Europa sei mit den Bildern der Syrienflüchtlinge ins Blickfeld gerückt, Wagner sprach von Vorstellungen über "paradiesische Zustände": "Bei unseren Don Bosco-Einrichtungen häufen sich Anfragen, wie man zu einem Stipendium in Europa kommt - oder ob es stimmt, dass in Europa der Staat bei Arbeitslosigkeit ein Gehalt bezahlt. Was soll man da schon sagen?" Viele Familien diskutierten schon jetzt, wer auf den weiten Weg nach Europa geschickt werden soll, und legten dafür Geld zusammen.

Papstwort über "Wirtschaft, die tötet", trifft zu

Dringend benötige die gesamte Region "Fluchtprävention" durch Bekämpfung der Fluchtursachen Hunger, Arbeitslosigkeit und Perspektivenlosigkeit, betonte Wagner. Nötig seien dazu nicht so sehr finanzielle Investitionen, sondern vor allem die bessere Abstimmung von Entwicklungs- und Handelspolitik, wo derzeit vieles im Argen liege: "So machen etwa hoch subventionierte Reisimporte aus den USA vielen Reisbauern in Sierra Leone das Leben schwer. Und Altkleider aus Europa zerstören wichtige Arbeitsplätze in der heimischen Textilindustrie." Selbst Kleinkredit-Projekte würden im Land nicht greifen, wenn die eigenen Produkte nicht verkauft werden könnten.

Profiteure dieser Situation seien allein die reichen Staaten. "Wenn Papst Franziskus 'Diese Wirtschaft tötet' gesagt hat, so trifft dies hier völlig zu", mahnte der Ordensmann. Die Forderungen, die in der Enzyklika "Evangelii gaudium" enthalten seien, habe man "so klar noch von keiner NGO gehört".

Wichtig sei, sich künftig an den Interessen der Menschen in den Armutsregionen der Welt zu orientieren, betonte Wagner. Zielkataloge der staatlichen aber auch privaten Entwicklungshilfe seien hingegen oft realitätsfern und vom "Eigeninteresse der Geber" geleitet.
http://www.kathpress.at/goto/meldung/131...zt-massenexodus

von esther10 09.11.2015 13:17

Ärzte für das Leben” besorgt über Bundestagsabstimmung zum §217
„Sterben auf Verlangen" als nächster Schritt.

Erstellt von Felizitas Küble am 8. November 2015 um 23:57 Uhr
Reichstag in Berlin


Berlin (kathnews/CF). Die Vereinigung „Ärzte für das Leben“ zeigt sich nach der Abstimmung im Bundestag für den Gesetzesentwurf von Michael Brand (CDU) und Kerstin Griese (SPD) besorgt. „Wie aus den vielen Redebeiträgen im Plenum erneut erkennbar wurde, ist es Intention dieses Entwurfs, dass es Ärzten erlaubt sein soll, Beihilfe zur Selbsttötung zu leisten, sofern diese Tätigkeit nicht auf Wiederholung ausgelegt ist, also geschäftsmäßig wird“, bemerkte Prof. Dr. Paul Cullen, Vorsitzender des Vereins. „So ist es heute zu einer subtilen aber bedeutenden Verschiebung Richtung Akzeptanz der ärztlich assistierten Selbsttötung gekommen. Umso wichtiger wird es deshalb in Zukunft sein, dass das im Musterberufsordnung der Bundesärztekammer ausgesprochene Verbot der ärztlichen Suizidbeihilfe seine Gültigkeit behält und zur Grundlage der Berufsordnungen der einzelnen Landesärztekammern wird.“

Die Verfechter des Gesetzentwurfs von Patrick Sensburg und Kollegen hatten im Bundestag betont, dass auch im Falle der Annahme ihres Entwurfs Ärzte bei „extremen Einzelfällen“ keine Strafverfolgung zu befürchten gehabt hätten. „Die Annahme des Sensburg-Entwurfes hätte jedoch ein klares Signal gegeben, dass Ärzte grundsätzlich das Leben zu bewahren haben und niemals an das Krankenbett mit dem Ziel herantreten dürfen, dass der Patient hinterher tot ist. Umso mehr müssen wir Ärzte in Zukunft darauf achten, dass es nicht doch zu einer schleichenden breiten Akzeptanz des ärztlich assistierten Suizids kommt mit der Konsequenz, dass irgendwann der Druck so wächst, dass der nächste Schritt zum „Sterben auf Verlangen” führt.“

Foto: Reichstag in Berlin – Bildquelle: Marcela auf Commons, CC

von esther10 09.11.2015 13:14

Adveniat-Chef: Verhalten der Deutschen Bank stimmt nachdenklich

Das Geschäftsgebahren von Unternehmen wie der Deutschen Bank wirft nach Ansicht von Adveniat-Chef Bernd Klaschka grundsätzliche Fragen auf. Unlängst erst habe das in mehrere Wirtschaftsskandale verwickelte Bankhaus mehrere Milliarden Euro für mögliche Schadenersatzforderungen zurückgestellt, gab der Hauptgeschäftsführer des katholischen Lateinamerika-Hilfswerks am Freitag in Bonn zu bedenken. Diese Summe reiche aus, „um alle Flüchtlinge, die zu uns kommen, ein halbes Jahr lang kostenlos zu ernähren“, so Klaschka. Gefragt sei ein grundlegender Kurswechsel, um in Deutschland, aber auch weltweit Solidarität und Gerechtigkeit voranzubringen. Klaschka äußerte sich auf der Bonner Etappe des „Ökumenischen Pilgerwegs für Klimagerechtigkeit“. Die von den beiden großen Kirchen und ihren Hilfswerken getragene Initiative will mit einem Fußmarsch von Flensburg nach Paris auf die Folgen des Klimawandels aufmerksam machen. In der französischen Hauptstadt beginnt Ende November der UN-Gipfel, auf dem ein neuer Weltklimavertrag geschlossen werden soll.
(kna 30.10.2015 cz)
http://de.radiovaticana.va/news/2015/10/...en_bank/1183198



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