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von esther10 30.12.2015 00:12

30.12.2015

Letzte Generalaudienz im Jahr 2015
Papst: Von Kindern über Jesus lernen


Papst Franziskus küsst ein Kind
© Angelo Carconi (dpa)

Papst Franziskus hat seine letzte Generalaudienz in diesem Jahr gehalten. Darin rief er die Gläubigen dazu auf, der Kindheit Jesu mehr Beachtung zu schenken. Davon könnte man viel für das eigene Leben lernen.

In seiner letzten Generalaudienz im Jahr 2015 hat Papst Franziskus dazu aufgerufen, der Kindheit Jesu mehr Aufmerksamkeit zu schenken. Zwar berichteten die Evangelien nur wenig über die ersten Jahre Jesu, so der Papst. "Aber wir können viel von ihm lernen, wenn wir das Leben der Kinder beobachten", sagte Franziskus am Mittwoch auf dem Petersplatz.

Jesus beschützen

"Mit einem Kind zu spielen bedeutet, unsere eigene Logik hinter uns zu lassen und in seine Logik einzutreten", sagte Franziskus. Dies sei eine Lehre für den Glauben. Auch Jesus rufe auf, angebliche Autonomie aufzugeben, um die wahre Form der Freiheit zu erlangen. Diese bestehe darin, zu erkennen, "wen wir vor uns haben, und ihm zu dienen".

Kinder verlangten Aufmerksamkeit und wollten im Mittelpunkt stehen, weil sie das Gefühl des Beschütztseins brauchten, sagte der Papst. Ebenso müsse für die Gläubigen Jesus im Zentrum stehen; auch ihm gegenüber hätten sie, "selbst wenn es paradox erscheinen mag, die Verantwortung, ihn zu beschützen", so Franziskus.

Gebet für Unwetteropfer

Der Heilige Vater rief außerdem zum Gebet für die Opfer der Unwetter und Überschwemmungen in den USA, Großbritannien und Lateinamerika auf. Zum Abschluss der Generalaudienz forderte er zudem "brüderliche Solidarität" mit den betroffenen Bevölkerungen.


Petersplatz während des Angelus-Gebetes
© Giuseppe Lami (dpa)

In den USA starben in den vergangenen Tagen 43 Personen durch schwere Stürme und Überschwemmungen. In Paraguay, Argentinien und Uruguay kamen durch Überschwemmungen mindestens zehn Personen ums Leben, etwa 160.000 Menschen mussten vor dem Hochwasser fliehen. Auch im Norden Englands mussten in den vergangenen Tagen Tausende Menschen ihre Häuser wegen Überschwemmungen verlassen.

(KNA)

von esther10 30.12.2015 00:07

Synoden-Sekretär: „Papst stärkt Bischofskonferenzen “


Papst Franziskus und Kardinal Baldisseri bei der Synode - ANSA

30/12/2015 11:37SHARE:
Die Rolle der nationalen Bischofskonferenzen wird künftig stärker hervor gehoben. Dies sei der ausdrückliche Wunsch des Papstes, sagt im Gespräch mit der Vatikanzeitung „L´Osservatore Romano“ der Generalsekretär der Bischofssynode, Kardinal Lorenzo Baldisseri.

Der Papst habe explizit auf die Bedeutung von „regionalen Synoden“ gesprochen, so Kardinal Baldisseri. Wie dies konkret geschehen soll und welche Möglichkeiten es für Übertragungen umfangreicherer Kompetenzen an die nationalen Bischofskonferenzen geben soll, dazu werde im Februar ein Seminar in Rom mit Spezialisten aus den Bereichen Kirchenrecht und Ekklesiologie [Lehre von der Kirche] zum Thema Synodalität veranstaltet, kündigt der italienischen Kurienkardinal an. Man wolle zu einem tieferen Verständnis dieses Prinzips beitragen und weitere Studien zu diesem Thema fördern. „Die Synodalität spricht das gesamte Volk Gottes an“, so Baldisseri wörtlich und fügt an, dass die Gläubigen als Gemeinschaft nicht „passiv, sondern aktiv gemäß ihren Funktionen, Charismen und Dienste“ an das Leben der Kirche teilnehmen.

Bereits im Oktober hatte Papst Franziskus in einer Rede zum 50-jährigen Bestehen der Bischofssynode eine stärkere Verwirklichung des Prinzips der Synodalität auf allen kirchlichen Ebenen angemahnt. Er sprach sich damals für mehr Kompetenzen der nationalen Bischofskonferenzen aus. Ein ähnlicher Passus findet sich auch bereits in seinem Schreiben Evangelii Gaudium vom November 2013. Die Ansprache vor den Teilnehmern der Bischofssynode für Ehe und Familie am 17. Oktober wurde von vielen Kirchenvertretern als „historisch“ bezeichnet.

(or/kap 30.12.2015 mg)

von esther10 30.12.2015 00:01

“Die Welt vergeht mit ihrer Lust”
Veröffentlicht: 30. Dezember 2015 | Autor: Felizitas Küble |

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: 1 Joh 2,12-17:

Ich schreibe euch, ihr Kinder, dass euch durch den Namen Jesu die Sünden vergeben sind. Ich schreibe euch, ihr Väter, dass ihr den erkannt habt, der von Anfang an ist. Ich schreibe euch, ihr jungen Männer, dass ihr den Bösen besiegt habt. Ich schreibe euch, ihr Kinder, dass ihr den Vater erkannt habt.(…) P1020947 - Kopie

Liebt nicht die Welt und was in der Welt ist! Wer die Welt liebt, hat die Liebe zum Vater nicht. Denn alles, was in der Welt ist, die Begierde des Fleisches, der Augen und die Hoffahrt des Lebens, ist nicht vom Vater, sondern von der Welt.

Die Welt vergeht mit ihrer Lust, wer aber den Willen Gottes erfüllt, bleibt in Ewigkeit.

von esther10 29.12.2015 23:55

Die Menschen haben Gott vergessen…

29. Dezember 2015 Linus Schneider Zitiert 3


„Die Menschen haben Gott vergessen, und das ist der Grund für die Probleme der Gegenwart. Wir werden keine Lösung finden ohne die Umkehr des Menschen zum Schöpfer aller Dinge“


Alexander Issajewitsch Solschenizyn

Bild: I, Evstafiev

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3 KOMMENTARE ZU DIE MENSCHEN HABEN GOTT VERGESSEN…

fredius 29. DEZEMBER 2015 UM 17:04
Was Solschenizyn der weltbekannte Schriftsteller ausspricht, ist wie ein rufender
in der Wüste der Welt, Menschen kehrt um zu eurem Gott, den ihr vergessen habt.
Unfriede, Krieg und Elend in der Welt nehmen zu, weil die Welt gottlos geworden ist
und dem Zeitgeist huldigt. Friede kann nur von Gott kommen, denn Konferenzen und
falsche Ideologien ohne Gott, führen zu nichts, wie man sehen kann.

Die einzige Ge-
genbewegung die dagegen halten könnte, ist die Kirche. Gerade in dieser ernsten Zeit,
wo Führung von Nöten wäre, erkennen Kardinäle Bischöfe und Papst nicht ihre Stunde,
das Steuer der Kirche herum zu reißen und vom Glauben her, die Menschheit aufzurüt-
eln und zu aufzuwecken. Niemand ist da, abgesehen von einigen wenigen, der die Men-
schen zu Gebet und Umkehr zu Gott aufruft. Da werden lieber Synoden und Konferen-
zen abgehalten die keinen Segen bringen. Weil das so ist und bleiben wird, müssen
wir uns darauf einstellen, die Folgen zu tragen.

ANTWORTEN
Shuca 29. DEZEMBER 2015 UM 17:39
Man vergißt besonders die Dinge sehr schnell an denen man keine Interesse hat. Suchet und ihr werdet finden beschränkt sich heute bei den meisten auf das nächste Angebot im Supermarkt.

Wenn die Menschen von heute sich nur einen Tag im Jahr so für ihren Gott interessieren würden wie jetzt für die Feuerwerkskörper zu Silvester dann würde machen ein Licht aufgehen und das ohne ohrenbetäubenden Krach. Aber es könnte sich auch alles sehr schnell ändern und die Kirchen sind bis zum Anschlag voll. Aber ob es dann noch was nützt?
Per Mariam ad Christum.

Konrad Georg 29. DEZEMBER 2015 UM 20:54
Natürlich hat Solschenizyn recht.

Wenn doch unser Klerus nicht eine solch panische Angst vor Privatoffenbarungen hätte. 1917 hat die Gottesmutter in Fatima den 2. Weltkrieg angekündigt; oder davor gewarnt, gar damit gedroht? Die Katholiken allein hätten also diesen verhindern können! Wer denn sonst sollte sich zum Rosenkranzgebet animiert fühlen?

Nach dem Krieg das Gebet von Amsterdam mit den genauen Ursachenfolgen: Verfall bringt Unheil und Krieg. Wieder verschlafen!

Der Geist des Konzils, die Pille, das ZdK und die 68er haben zusammengewirkt, um den Verfall zu bewirken bis hin zur Verwahrlosung. Abtreibungs-“Recht“, Zerstörung von Ehe und Familie, Schwulismus usw.
http://www.katholisches.info/2015/12/29/53732/
Und jetzt: DEUTSCHLAND SPINNT!
[Vom Boa weg]

von esther10 29.12.2015 23:44

Saudi-Arabien finanziert Islamisierung der Philippinen, einschließlich den Terrorismus

29. Dezember 2015 Giuseppe Nardi Christenverfolgung, Interviews, Top 0


Islamisten auf den Philippinen

(Manila) Auf den Philippinen wurden neun Christen bei Attentaten islamischer Terroristen getötet. Zu den Anschlägen bekannte sich die Islamistenmiliz Bangsamoro Islamic Freedom Fighters (BIFF). Die 2008 gegründete Miliz verwendet als Symbol dieselbe schwarze Fahne wie der Islamische Staat (IS). Zu Verbindungen mit dem Kampfverband des „Kalifen“ bekannten sich die BIFF in einem im Internet veröffentlichten Video. Die Christen wurden auf der Insel Mindanao im Süden der Philippinen getötet.

Der Kamillianerpater Amelio Toietto ist als Missionar und Chirug auf der Insel Dolores im Westen der Philippinen tätig. Mit ihm führte Pietro Vernizzi von Il Sussidiario ein Interview. Der Missionar sieht in Saudi-Arabien den Hauptgeldgeber für die Islamisierung auf allen Ebenen. Und das nicht nur auf den Philippinen.

Beginnt der Islamische Staat (IS) auch auf den Philippinen zuzuschlagen?

Pater Amelio: Nein, auf den Philippinen gibt es nicht nur eine islamische Gruppe. Es gibt eine Vielzahl von verschiedenen Gruppen. Jede handelt auf ihre Weise. Viele dieser Gruppen handeln vor allem für Geld, während der religiöse Aspekt zweitrangig ist. Die Gruppe Abu Sajaf, benannt nach einem afghanischen Moslemführer, der in 1980er Jahren mit US-amerikanischer Unterstützung gegen die sowjetischen Truppen kämpfte, sammelt Geld ein. Sie behaupten, daß sie das Geld für die Revolution und ihre Sache brauchen. In Wirklichkeit entführen sie Personen, verlangen Kopfgeld und töten nur, um sich zu bereichern.

Gibt es Dokumente über diese islamistische Galaxie der Philippinen?

Pater Amelio: Besonders nützlich für das Verständnis ist das Buch „In the Presence of My Enemies“ von Gracia Burnham. Es schildert das von dieser Frau Erlebte, die zusammen mit ihrem Mann von Islamisten von Abu Sajaf entführt wurde. Das amerikanische Ehepaar wurde anderthalb Jahre von den Terroristen gefangengehalten. Der Mann wurde getötet, die Frau befreit. Im letzten Kapitel schreibt Burnham: „Diese Leute, die mich entführt haben, sind Diebe.“

Was sind die Ursachen für die Situation auf der Insel Mindanao?

Pater Amelio: Auslöser war ein Fehler, der 1976 von der philippinischen Regierung begangen wurde. Damals unterzeichneten die First Lady Imelda Marcos und der libysche Staatspräsidenten Muammar al-Gaddafi den Vertrag von Tripolis, der besagte, daß Manila der Nationalen Befreiungsfront der Moros (MNLF), einer islamischen Guerillagruppe auf Mindanao einen Staat gewähren würde.

Warum wurde die Frage seit 1976 nicht gelöst?

Pater Amelio: Eine entsprechende Proklamation von Staatspräsident Ferdinand Marcos wurde von den meisten Moslemgruppen nicht akzeptiert. Der Kampf ging daher weiter und gegen Ende der Regierungszeit von Marcos war es Verteidigungsminister Juan Ponce Enrile gelungen, den MNLF zu besiegen. 1986 wurde dann aber Corazon Aquino zur neuen Präsidentin der Philippinen gewählt. Aquino stoppte die Bekämpfung und ließ aus falschverstandenem Gutmenschentum soviel Spielraum, daß sich der MNLF neu organisieren konnte und wegen der kaum reagierenden Regierung schnell noch stärker als zuvor wurde.

Kann der Dialog eine Lösung sein?

Pater Amelio: Viele katholische Bischöfe und Missionare der Philippinen versuchen mit den Moslems zusammenzuarbeiten. Doch eine sehr große Gruppe von ihnen lehnt das ab. Man darf nicht vergessen, daß sich die Gebietsforderungen islamischer Gruppen auf zwei Gebiete beziehen: einmal das Sulu-Archipel und zum anderen einen Teil von Mindanao. Aquino errichtete in ihrem Entgegenkommen 1989 die Autonome Region Muslimisches Mindanao (ARMM). Im Gebiet von Mindanao, das Aquino der ARMM angliederte, sind aber die Katholiken in der Mehrheit. Die ARMM verfügt über eine eigene Regierung und ein eigenes Parlament. Die Autonomie wurde jedoch schlecht genützt. Anstatt dem Wohl aller Bürger zu dienen, wurden im Schutz der Autonomie neue Ausbildungslager für die Guerilla errichtet. Auch der amtierenden Staatspräsident, Benigno Aquino, der Sohn und Nachfolger von Corazon Aquino, legte seiner Mutter folgend einen Gesetzentwurf, die sogenannte Bangsamoro Basic Law vor, die den Moslems weitere Zugeständnisse machen soll. Bereits der Name des Gesetzes weist darauf hin. Die Moslemrebellen nennen das von ihnen beanspruchte Gebiet Bangsamoro.

Wurde der Gesetzentwurf angenommen?

Pater Amelio: Nein, das Gesetz ist vom Parlament noch nicht bestätigt worden. Es gibt heftigen Widerstand dagegen, weil es wirklich sehr ungerecht ist. Es würde den Moslems sehr viele Privilegien verschaffen und die Christen offen benachteiligen. Öffentliche Ablehnung findet vor allem, daß den Moslems darin kostenlose Universitätsstudien versprochen während, während die Christen daneben regelrecht verhungern. Vor allem hat sich der Terrorismus verändert. Konnte man in den 1970er Jahren von einer ethnisch-religiös motivierten Unabhängigkeitsbewegung sprechen, dann von Geldeintreibern, sind inzwischen radikalere Gruppen am Werk, die einem Islam huldigen, wie man ihn zuvor auf den Philippinen nicht kannte. Ein Islam saudischer Prägung.

Wie ist die Lage in dem Teil der Philippinen, in dem Sie sich befinden?

Pater Amelio: Bis vor zwei Jahren gab es keinen einzigen Moslem auf der Insel Dolores. Dann tauchte plötzlich an einer Hausmauer die Schmierschrift „Vereinigung der Moslems von Dolores“ auf. Was war geschehen? Ein Filipino ging aus Arbeitsgründen nach Saudi-Arabien. Dort wurde er Moslem und kehrte mit einer unglaublichen Menge an Geld zurück. Seither finanziert er alle möglichen Aktivitäten zur Verbreitung des Islams. Neuerdings sieht man auf dem Markt sogar junge Frauen mit Ganzkörperverschleierung. In dieser radikalen Form ist die Verschleierung nur durch ein kleines Gitter vor den Augen durchbrochen.

Fühlen sich die Christen bedroht?

Pater Amelio: Noch nicht. Die islamische Präsenz auf Dolores ist noch minimal. Und doch hat sich etwas geändert im Gegensatz zu vor zwei Jahren. Bisher konnte ich 20 Personen zählen, die sich durch ihre Kleidung als Moslems zu erkennen geben. Es scheint aber nur eine Frage der Zeit zu sein. Wenn die von mir erwähnte Person mit einem Berg Geld zurückgekommen ist, das offensichtlich aus Saudi-Arabien an ihn fließt, dann werden sie bald mit dem Bau einer Moschee beginnen. Es ist damit zu rechnen, daß diese Moschee unübersehbar sein wird.

Wird sich die Gesamtlage mit der Zeit bessern?

Pater Amelio: Wir erleben derzeit keine schöne Zeit. Doch wie es aussieht, müssen wir uns bewußt machen, daß die Dinge noch schlimmer kommen werden. Ein grundlegendes Verständnis der islamischen Welt ist die Umma. Sie verstehen darunter die Gemeinschaft der islamischen Gläubigen. Ein Moslem, der einen anderen Moslem sieht, der falsch handelt, wird ihn nie öffentlich verurteilen, auch wenn er seine Handlung nicht gutheißt. Nach den Attentaten von Paris sind europäische Moslems im Fernsehen aufgetreten und haben die Terroristen mit Eifer verurteilt. Man muß aber wissen, daß das alles nur eine Farce ist. Sie bedienen lediglich das, was die Europäer in dieser Situation von ihnen erwarten. Es ist nur eine Maßnahme, damit die moslemische Gemeinschaft in Europa, wo sie noch verhältnismäßig schwach ist, nicht angegriffen und ihr Wachstum nicht behindert wird. Ansonsten würde ein Moslem nie zu einem anderen Moslem sagen, daß er falsch handelt.
http://www.katholisches.info/2015/12/29/...en-terrorismus/
Übersetzung: Giuseppe Nardi
Bild: Il Sussidiario (Screenshot)

von esther10 29.12.2015 23:37

Italien rätselt: 2015 68.000 Todesfälle mehr als im Vorjahr – Der „versteckte Dritte Weltkrieg“ von dem Papst Franziskus spricht?

29. Dezember 2015 Giuseppe Nardi Hintergrund, Lebensrecht, Papst Franziskus 6


Der Dritter Weltkrieg: versteckte Euthanasie?

(Rom) Italien verzeichnet eine unerklärliche Zunahme von Todesfällen. In Italien wird davon ausgegangen, daß 2015 um 70.000 mehr Todesfälle zu registrieren sind als 2014. In den vergangenen Tagen fragten sich verschiedene Soziologen in den größten italienischen Tageszeitungen nach dem Warum dieser unerklärlichen Zunahme.

Den Anfang machte der Bevölkerungswissenschaftler Gian Carlo Blangiardo in der Tageszeitung Avvenire. Er thematisierte die vom staatlichen Statistikamt veröffentlichten Zahlen: Zwischen Januar und August 2015 starben 45.000 Menschen mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Nimmt man dieselbe Sterberate bis Jahresende an, wird es 2015 68.000 Todesfälle mehr gegeben haben, so Blangiardo. Das entspreche einer Zunahme um mehr als 11 Prozent. Viel zuviel, um als natürliche Schwankung erklärt werden zu können.

„Das sind keine normalen Zahlen: Nur 1943 und 1915–1918 gab es im Krieg solche Zunahmen“

„Das sind keine normalen Zahlen“, so Blangiardo. „Um eine vergleichbare Zunahme der Sterberate zu finden, muß man bis ins Kriegsjahr 1943 zurückgehen, und davor bis in die Kriegsjahre 1915–1918. Zwei Perioden unserer Geschichte, die durch Kriege gezeichnet waren, was eine solche Zunahme erklärt.“

„Doch 2015 herrscht kein Krieg“, schreibt der Soziologe Massimo Introvigne. „Einige meiner Kollegen versuchten sich dieses Phänomen mit dem Alterungsprozeß der Bevölkerung zu erklären. Es gibt mehr alte Menschen und daher sterben mehr alte Menschen. Sie haben aber die Studie von Blangiardo nicht genau gelesen. Darin wird die Alterung der Bevölkerung in Rechnung gestellt, da sie bereits seit vielen Jahren wirkt, aber nicht die dramatische Zunahme der Todesfälle im Jahr 2015 erklären kann.“

Nachdem Blangiardo Alarm geschlagen hatte, meldeten sich weitere Experten zu Wort und versuchten den sprunghaften Anstieg damit zu begründen, daß viele Menschen keine Grippeimpfung vorgenommen hätten, was zu einer hohen Sterblichkeit alter Menschen geführt hätte. Die Zahl der Grippetoten wird für den genannten Zeitraum auf 8.000 Menschen geschätzt. „Eine interessante Zahl“, so Introvigne. „Doch selbst wenn man diese 8.000 zusätzlichen Toten annimmt und von den 68.000 abzieht, bleibt eine Zunahme um 60.000 Tote.“

Introvigne: „Ist das der Dritte Weltkrieg, von dem Papst Franziskus spricht?“

Wir sind nicht im Ersten Weltkrieg und auch nicht im Zweiten, „aber vielleicht im Dritten Weltkrieg“, so Introvigne unter Verweis auf Papst Franziskus. Das katholische Kirchenoberhaupt sprach seit seinem Amtsantritt 2013 mehrfach von einem „Dritten Weltkrieg“, der bereits im Gange sei. Es sei ein „Krieg gegen die alten Menschen“, so der Papst.

Erstmals sprach Papst Franziskus am 25. Juli 2013 beim Weltjugendtag in Rio de Janeiro davon: „Man könnte den Eindruck gewinnen, daß eine Art von versteckter Euthanasie im Gange ist, daß man sich nicht um die alten Menschen kümmert“, und sie sterben lasse, wie Introvigne ergänzt.

Am 22. September 2013 wiederholte der Papst seine Aussage bei einem Besuch auf der Mittelmeerinsel Sardinien. In Cagliari sagte er, daß „die Alten fallen, weil in dieser Welt kein Platz für sie ist! Einige sprechen von einer ‚versteckten Euthanasie‘, sie nicht zu pflegen, ihnen nicht Rechnung zu tragen. Sie fallen zu lassen.“

Am 28. Februar 2014 sagte Franziskus zu den Mitgliedern der Päpstlichen Kommission für Lateinamerika: „Die Alten werden ausgesondert, man neigt dazu, sie wegzuwerfen. Es gibt eine versteckte Euthanasie. Es gibt eine versteckte Euthanasie! Die Sozialleistungen werden bis zu einem bestimmten Punkt gezahlt, dann müssen die armen Alten selbst schauen, wie sie zurechtkommen. […] Die Alten sind Material zum Wegwerfen.“

Am 31. März 2014 wiederholte der Papst erneut seine Aussage gegenüber belgischen Jugendlichen: „Die Alten werden verjagt. Viele alte Menschen sterben durch eine versteckte Euthanasie, weil man sich nicht um sie kümmert und sie sterben.“

Am 26. Mai 2014 sagte er bei der Pressekonferenz auf dem Rückflug aus dem Heiligen Land: „Die alten Menschen werden in vielen Ländern ausgesondert, auch durch Situationen einer versteckten Euthanasie.“

Am 15. Juni 2014 sprach Papst Franziskus zu Angehörigen der Gemeinschaft Sant’Egidio über Bevölkerungsstatistiken: „Die alten Menschen werden ausgesondert durch eine Haltung hinter der eine versteckte Euthanasie steckt, eine Form von Euthanasie. Sie nützen nicht mehr, und was nichts bringt, wird weggeworfen. Was nichts produziert, wird weggeworfen.“

Am 4. September 2014 empfing der Papst Direktoren von Schulen, die sich in der von ihm gegründeten Stiftung Scholas Occurrentes zusammengeschlossen haben: „Es wurde dieses System der versteckten Euthanasie aufgezwungen. Die Sozialleistungen decken sich bis zu diesem Punkt und danach kannst du ruhig sterben.“

Am 28. September 2014 sprach er auf dem Petersplatz zu alten Menschen und daher direkt Betroffenen: „Die vergiftete Wegwerfkultur“, mit der traurigen Realität, daß alte Menschen im Stich gelassen würden: „Wie viele Male werden alte Menschen im Stich gelassen und weggeworfen, das ist eine regelrechte versteckte Euthanasie! Die Folgen dieser Wegwerfkultur schaden unserer Welt sehr.“

Am 15. November 2014 wiederholte der Papst vor der Vereinigung katholischer Ärzte Italiens: „Wir alle wissen, daß man mit vielen alten Menschen in dieser Wegwerfkultur diese versteckte Euthanasie betreibt.“

Diese Auflistung soll genügen. Sie zeigt bereits ausreichend, daß die „versteckte Euthanasie“ ein zentraler Punkt im Lehramt dieses Papstes ist, wenngleich es nicht durch Klarheit glänzt und auch der genaue Kontext der Euthanasie-Aussage vage zu bleiben scheint. Ist die Bezeichnung als „Dritter Weltkrieg“ angemessen? Meint der Papst damit tatsächlich eine sich ausbreitende Euthanasierungsmentalität oder doch mehr? Meint der Papst mit „versteckter Euthanasie“ die Gleichgültigkeit gegenüber alten Menschen? Ein Versagen der Generationen untereinander und der Gesellschaft, indem man sich zu wenig um die alten Menschen kümmert. Oder meint der Papst eine aktive, systematische und daher (versteckte) institutionalisierte Euthanasie, um Kosten im Gesundheitswesen und den Pensionskassen einzusparen? Der Soziologe Massimo Introvigne versucht eine Deutung.

„Sterbehilfe“ ist eine „Sünde gegen den Schöpfergott“

In seiner Rede an die katholischen Ärzte nahm Franziskus auch zur „anderen Euthanasie“ Stellung, der aktiven Euthanasie, die als „Akt der Würde“, „Sterbehilfe“, „süßer Tod“ behauptet wird und in manchen Staaten bereits legalisiert wurde. Die „Sterbehilfe“ sei, als würde man „zu Gott sagen: Nein, das Lebensende mache ich mir, wie ich will. Das ist eine Sünde gegen den Schöpfergott. Denkt gut darüber nach.“

In Belgien, so Introvigne, ließ die Legalisierung der Euthanasie die Sterberate sofort in die Höhe schnellen. In anderen Ländern, wo die Euthanasie nicht erlaubt ist, „gibt es eine versteckte Euthanasie. Aber wo versteckt? Die Antwort fällt nicht schwer“; so Introvigne. „Sie versteckt sich in den ständigen Kürzungen im Gesundheitsbereich: Weil Europa, sprich Brüssel, es so will. Und um Brüssel wenn nicht die gewünschten, so zumindest bessere Haushaltszahlen vorlegen zu können, wird der Staatshaushalt auf dem Rücken der Alten und Kranken ‚verbessert‘. Die Zahlen sprechen eine klare Sprache. Nehmen wir ein Beispiel: Wenn ein Arzt einen Verdacht auf Gehirntumor feststellt und eine Computertomographie des Kopfes verschreibt, dann hätte der Patient 2015 in Latina bei Rom 315 Tage, in Viterbo 329 warten müssen. Wer wirklich einen Gehirntumor hat, könnte, wenn er endlich für die Untersuchung an der Reihe ist, bereits tot sein.“

Aus den „Ländern der Alten“ wurden „Länder gegen die Alten“

Laut Introvigne sehe Papst Franziskus vor allem ein „kulturelles Problem“. Im Zuge der Sparzwänge gebe es eine Tendenz, die verbleibenden Summen im öffentlichen Gesundheitswesen auf die „Jungen“ zu konzentrieren und nicht auf die „Alten“. Die Jungen würden arbeiten und eine Leistung erbringen, die Alten seien nur mehr eine Belastung für die Kassen. Mehrere europäische Länder seien „alte Länder“, man könnte auch sagen „Länder von Alten“. Die Geburtenraten sind im Keller. Seit Jahrzehnten werden zu wenige Kinder geboren. Damit wächst die Zahl der Alten, für die die immer weniger werdenden Jungen aufkommen müssen. Das Mißverhältnis werde in seiner Dramatik erst richtig deutlich, wenn man die Einwanderer und Eingebürgerten abzieht, was in den staatlichen Statistiken selten getan werde, um die Zahlen zu schönen.

Der nächste Schritt, nach der Entwicklung zum „Land der Alten“, sei die Entwicklung zum „Land gegen die Alten“, so Introvigne. „In Erwartung der offenen Euthanasie hat die versteckte Euthanasie Einzug gehalten. Die ‚Sünde gegen den Schöpfergott‘ ist bereits jeden Tag an der Arbeit: in unseren Krankenhäusern, unseren Altenheimen und in unseren Städten.“

Text: Andreas Becker
Bild: Skulpturen von Steinunn Thórarinsdóttir/Nuova Bussola Quotidiana


von esther10 29.12.2015 23:30

Jahresrückblick mit Papst Franziskus


Papst Franziskus - AP

26/12/2015 07:50SHARE:

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Familiensynode, Umweltenzyklika, Heiliges Jahr, Reisen in vier Kontinenten: Das Jahr mit Papst Franziskus war dichtgedrängt für den Papst, der vor wenigen Tagen 79 Jahre alt geworden ist. Die vatikanische Bilanz von 2015 mit Gudrun Sailer.

Sri Lanka und die Philippinen

Fernost für Papst Franziskus: Im Januar 2015 reist das Kirchenoberhaupt nach Sri Lanka und die Philippinen, Asiens einziges großes Land mit katholischer Bevölkerungsmehrheit. Mit Sri Lanka besuchte Franziskus ein Land, das noch schwer an den Folgen eines jahrzehntelangen Bürgerkriegs trägt. Nein zu religiös motivierter Gewalt, Ja zu Versöhnung, und Ja zur Religionsfreiheit als „fundamentales Menschenrecht", das schärft Franziskus den Bewohnern ein. Außerdem spricht er den indischen Sri-Lanka-Missionar Joseph Vaz heilig, der um 1700 lebte. Auf den Philippinen wiederum setzt sich der „Papst der Armen" kritisch mit dem Elend weiter Teile der Bevölkerung sowie der grassierenden Korruption auseinander. Zum Abschluss einer siebentägigen Asienreise feiert er in der philippinischen Hauptstadt Manila die vermutlich größte Papstmesse aller Zeiten: bis zu sechs Millionen Menschen. Stichwort Überbevölkerung: Beim Rückflug nach Rom betont Franziskus die Bedeutung einer „verantworteten

Elternschaft", was sich auf die Zahl der Kinder bezieht. Seine Wortwahl - Katholiken müssten sich keineswegs „wie Karnickel" vermehren – sorgt für Debatten.

Am 4. Februar lässt Franziskus abermals mit einer frei gesprochenen Passage aufhorchen. Im Rahmen einer geistlichen Ansprache bei einer Generalaudienz – es ging über das Vaterbild – irritiert der Papst mit einer Aussage zum „würdigen Schlagen“ von Kindern. Zahlreiche Kirchenvertreter, unter ihnen auch Bischöfe, kritisieren die Worte.

Neue Kardinäle und ein vorangekündigtes Heiliges Jahr

14. Februar: Konsistorium im Vatikan. Papst Franziskus nimmt in Rom 20 Bischöfe neu ins Kardinalskollegium auf. Mit den Ernennungen treibt das Kirchenoberhaupt die Internationalisierung des Kardinalskollegiums weiter voran. Die 20 neuen Kardinäle kommen aus 18 Ländern. Vier von ihnen stammen aus Staaten, die noch nie zuvor einen Kardinal gestellt haben: Tonga, Myanmar, Panama und den Kapverdischen Inseln. Beim Konsistorium, also der Versammlung der Kardinäle, äußern sich zuvor 150 Kardinäle aus aller Welt auch zur geplanten Kurienreform, die unter Papst Franziskus langsam, aber beständig vorangeht.

Das ist ein Paukenschlag: Am 13. März – das ist der 2. Jahrestag seiner Wahl auf den Stuhl Petri – kündigt Franziskus ein Heiliges Jahr an. Von 8. Dezember 2015 bis 20. November 2016 feiert die katholische Kirche das „Jubiläum der Barmherzigkeit". Er wünsche sich, dass das Heilige Jahr eine „neue Etappe auf dem Weg der Kirche" sei, das Evangelium der Barmherzigkeit allen Menschen zu bringen, so der Papst. Das letzte Heilige Jahr hatte Papst Johannes Paul II. (1978-2005) im Jahr 2000 begangen. Das Jubiläum der Barmherzigkeit ist ein außerordentliches Heiliges Jahr, und es beruft sich vom Datum her nicht auf ein Heilsereignis wie die Geburt oder die Auferstehung Christi, sondern auf 50 Jahre II. Vatikanisches Konzil.

Neu ist auch, dass das Heilige Jahr dezentral gefeiert wird. Heilige Pforten gibt es nicht nur in Rom, sondern in jeder Diözese der Weltkirche.

Kampf dem Missbrauch und der Mafia

Wir bleiben in der Fastenzeit: Am 20. März entzieht der Papst dem schottischem Kardinal Keith Michael Patrick O'Brien die Kardinalsvorrechte, ein äußerst seltener Vorgang. Der Kardinal hat sich des Missbrauchs von Seminaristen schuldig gemacht. Die Null-Toleranz-Politik von Papst Franziskus gegen klerikale Missbrauchstäter setzt sich einen Monat später fort: Franziskus entlässt den US-amerikanischen Bischof Robert Finn wegen Nachlässigkeit bei der Verfolgung von Kinderpornografie. Erstmals muss damit ein Diözesanbischof zurücktreten, weil er gegen Fälle von Missbrauch in seinem Klerus nicht energisch genug vorgegangen ist.

Am 26. März ein Vatikan-Termin für Very Important People aus Papst-Sicht: 150 Obdachlose beteiligen sich an einer Exklusiv-Führung durch die Vatikanischen Museen. Beim anschließenden Gang in die Sixtinische Kapelle überrascht der Hausherr die Gäste, Papst Franziskus kommt vorbei und grüßt alle.

Am 31. März besucht Franziskus Neapel und richtet einen emotionalen Appell gegen soziale Ungerechtigkeit, Korruption und Mafia an die Bewohner der süditalienischen Stadt. Arbeitslosigkeit raube den Menschen die Würde, sagt er vor Zehntausenden Menschen im Armenviertel Scampia.

Ostern 2015 mit dem Papst

Bei der Abendmahlsmesse am Gründonnerstag wäscht Papst Franziskus im römischen Rebibbia-Gefängnis zwölf Häftlingen die Füße, sechs Männern und sechs Frauen. Zusätzlich vollzieht er den Ritus an einem kleinen Kind, das auf dem Schoß seiner in der Strafanstalt inhaftierten Mutter sitzt. Beim Karfreitags-Kreuzweg am Kolosseum beklagt Franziskus die Verfolgung von Christen wegen ihres Glaubens. Am Ostersonntag ruft er beim „Urbi et orbi"-Segen die Weltgemeinschaft erneut zum Handeln im Nahen Osten auf. Der Lärm der Waffen in Syrien und im Irak müsse aufhören und ein friedliches Zusammenleben wiederhergestellt werden. Prophetische Worte, die mit der massiven Flüchtlingswelle Richtung Europa wenige Monate später neue Aktualität gewinnen werden.

Der Völkermord an den Armeniern vor 100 Jahren wird auch im Vatikan zum Politikum. Bei einer Messe im Petersdom am 12. April bezeichnet Franziskus das Vorgehen des Osmanischen Reiches gegen die armenischen Christen während des Ersten Weltkriegs öffentlich als „ersten Genozid des 20. Jahrhunderts" – und stellt die Verfolgung der Armenier damit in eine Reihe mit den Verbrechen des Nationalsozialismus und des Stalinismus. Die türkische Regierung ist verstimmt, sie bestellt den Vatikanbotschafter in Ankara ein und zieht ihren Vertreter beim Heiligen Stuhl ab.


Die Umweltenzyklika „Laudato si" erscheint

Seine große Umweltenzyklika „Laudato si" veröffentlicht der Papst am 18. Juni. Franziskus entwickelt darin eine ganzheitliche Ökologie, die sich nicht nur auf Natur- und Klimaschutz beschränkt, sondern das "große Ganze" im Blick hat. Der Papst ruft die Weltgemeinschaft zu einem fundamentalen Umdenken und jeden Einzelnen zu einem umweltbewussten und nachhaltigen Lebensstil auf. Die Reduzierung der Umweltverschmutzung und die Bekämpfung von Armut gehören zusammen, schreibt der Papst und plädiert für eine „ganzheitliche Ökologie", „um die Klage der Armen ebenso zu hören wie die Klage der Erde". Franziskus wendet sich dabei ausdrücklich nicht nur an Katholiken, sondern an „alle Menschen guten Willens". Tatsächlich erhält das Schreiben internationale Aufmerksamkeit wie selten zuvor ein päpstliches Dokument.

Franziskus besucht Südamerika

5. bis 13. Juli: Papst Franziskus reist nach Südamerika: Ecuador, Bolivien und Paraguay. Dabei betont er den Wert der Familie, prangert die Zerstörung der Regenwälder im Amazonasgebiet an und kritisiert autoritäre Tendenzen unter lateinamerikanischen Regierungschefs. Internationale Aufmerksamkeit erlangt Franziskus' Visite beim Welttreffen der Volksbewegungen in Santa Cruz, wo er Bürgerinitiativen, Basisgruppen und indigenen Bevölkerungsgruppen den Rücken stärkt und scharfe Kritik am „neuen Kolonialismus" der reichen Länder übt: "dieses System verstößt gegen den Plan Gottes", sagt der Papst. Außerdem bittet er bei dem Treffen um Vergebung für das Unrecht, das katholische Missionare an der Urbevölkerung Lateinamerikas begangen haben.

Schlagartig meldet sich der Papst nach der Sommerpause wieder zu Wort. Am 1. September erteilt er zum bevorstehenden Heiligen Jahr der Barmherzigkeit allen Priestern weltweit die Vollmacht, im Jubiläumsjahr auch im Fall von Abtreibungen die Absolution zu erteilen und empfängt den seit 20 Jahren suspendierten französischen Bischof Jacques Gaillot zu einem privaten Gespräch. Am 6. September ruft Papst Franziskus alle Pfarren, religiöse Gemeinschaften, Klöster und Heiligtümer in Europa auf, eine Flüchtlingsfamilie aufzunehmen; denn die beispiellose Welle an Vertriebenen und Kriegsflüchtlingen erreicht in nie zuvor gesehenem Ausmaß Europa.

Franziskus besucht Kuba und die USA

Von 19. bis 28. September steht die bisher längste Auslandsreise von Papst Franziskus auf dem Programm: Kuba und die USA. In Kuba trifft der lateinamerikanische Papst den sozialistischen Präsidenten Raul Castro und dessen Bruder, den vormaligen Revolutionsführer Fidel Castro. Bei einer Messe in Havanna verurteilt Franziskus Cliquenwirtschaft und warnt vor einer Vereinnahmung christlicher Werte durch politische Ideologie. In den USA spricht er als erster Papst vor dem US-Kongress, also dem Parlament in Washington, außerdem hält er eine Rede vor der Vollversammlung der Vereinten Nationen in New York. Er besucht „Ground Zero" und spricht den spanischen Franziskaners Junipero Serra heilig. Anlass der Reise ist das Weltfamilientreffen in Philadelphia. Dort sagt Franziskus vor einer Million Menschen, die Zukunft des Planeten hänge vom Zusammenhalt der gesamten Menschheit ab. Die Frage, welche Welt die Menschen von heute ihren Kindern hinterlassen wollen, müssten sie über alle Grenzen von Herkunft und Religion hinweg gemeinsam beantworten.

Zweite Bischofssynode zum Thema Ehe und Familie

4. bis 25. Oktober tagt die Vollversammlung der Bischofssynode im Vatikan, das vielleicht wichtigste kirchliche Ereignis des Jahres. Mit einem Appell für Barmherzigkeit und einem Bekenntnis zur Unauflöslichkeit der Ehe eröffnet der Papst die Synode und ermutigt die rund 270 Bischöfe, Kardinäle und Ordensobere und 90 Beobachter zu offenem Reden. Drei Wochen lang wird im Vatikan über Ehe und Familie diskutiert. Zwischendurch entsteht Wirbel um die Veröffentlichung eines Beschwerdebriefes an den Papst, in dem 13 Kardinäle Sorge über eine Manipulation der Bischofssynode durch reformorientierte Kräfte äußern. Papst Franziskus selbst fordert bei einem Festakt zum 50-jährigen Bestehen der Welt-Bischofssynode eine synodale Kirche auf allen Ebenen. Am 21. Oktober veröffentlichen die Sprachgruppen bei der Familiensynode in Rom ihre Abschlussberichte. Theologisch sehr breit aufgestellt, aber konsensorientiert ist die deutsche Sprachgruppe. Sie schlägt u.a. vor, dass für

wiederverheiratete Geschiedene ein Priester im Gespräch mit dem jeweils Betroffenen klären soll, ob nach der Schließung einer weiteren Zivilehe „ein Zugang zu den Sakramenten möglich ist". Die Kardinäle und Bischöfe der Kleingruppe formulieren zudem ein bemerkenswertes Schuldbekenntnis und beklagen, dass die Seelsorge durch „harte und unbarmherzige

Haltungen" oft Leid über Menschen gebracht habe. Am Ende der gesamten Bischofssynode steht ein Kompromiss, der einige Fortschritte und viel Vertiefung in Theologie und Pastoral zu Ehe und Familie bedeutet. Mit seinen 94 Absätzen schlägt das Schlussdokument in strittigen Fragen wie beim Thema wiederverheiratete Geschiedene keine Türen zu, sondern lässt Raum für eine wachsende Integration. Worauf es allerdings ankommt, ist nicht dieses Papier, sondern der Papst und sein Nachsynodales Schreiben, das noch aussteht.

Von Skandalen, Skandälchen und Enthüllungsbüchern

4. November - Zwei neue Bücher der italienischen Enthüllungsjournalisten Gianluigi Nuzzi und Emiliano Fittipaldi über Misswirtschaft im Vatikan und Widerstände der Kurie gegen Papst Franziskus sorgen für internationales Aufsehen. Veröffentlicht werden darin auch vertrauliche Unterlagen und ein geheimer Audiomitschnitt, auf dem der Papst zu hören ist. Ein ranghoher vatikanischer Geistlicher, sein ehemaliger Mitarbeiter und eine italienische PR-Fachfrau sollen den Journalisten die interne Dokumente zugespielt haben. Ende November eröffnet der Vatikan in der Causa einen Strafprozess gegen die fünf Beteiligten wegen Geheimnisverrat.

15. November - Papst Franziskus besucht die deutschsprachige evangelisch-lutherischen Gemeinde in Rom. Für Verwirrung sorgt seine Antwort auf die Frage einer mit einem italienischen Katholiken verheirateten Protestantin nach einer möglichen Abendmahlsgemeinschaft. Manche Kommentatoren folgern aus den Worten Franziskus', er habe zur Interkommunion ermuntert. Stimmen aus dem Vatikan widersprechen einer solchen Deutung.

Franziskus besucht Afrika

Ende November reist Franziskus zum ersten Mal in seinem Pontifikat nach Afrika: Zielländer sind Kenia, Uganda und - ungeachtet vieler Sicherheitsbedenken im Vorfeld - die Zentralafrikanische Republik. In einem Slum in Kenias Hauptstadt Nairobi prangert der Papst die Verelendung von Millionen Menschen an. Kleine Minderheiten horteten Macht und Reichtum und frönten egoistischer Verschwendung, während die wachsende Mehrheit in verwahrlosten und verseuchten Randzonen hausen müsse. In Uganda besucht Franziskus nicht nur das Heiligtum der katholischen Märtyrer des Landes, sondern auch das der anglikanischen. Bemerkenswert das Treffen mit dem obersten Vertreter der Muslime in Kenia, einem Land, das besonders schwer von islamistischem Terror betroffen ist. In Bangui in der

Zentralafrikanischen Republik besucht der Papst ein Flüchtlingslager und mahnt zum Frieden in dem Land, wo es gewaltige Spannungen zwischen Christen und Muslimen gibt. Besonders symbolträchtig: In Bangui eröffnet der Papst bereits eine Woche vor dem offiziellen Beginn in Rom das „Heilige Jahr der Barmherzigkeit".

Am 8. Dezember öffnet Franziskus die Heilige Pforte des Petersdoms. Im Heiligen Jahr sollten sich die Gläubigen die Haltung des barmherzigen Samariters zu eigen zu machen, fordert der Papst zum Auftakt des Jubeljahres. „Wir müssen die Barmherzigkeit dem Gericht voranstellen." In seiner Predigt ruft er am 50. Jahrestag des Konzilsendes 1965 auch zu einer weiteren Öffnung der Kirche für die Welt im Sinne des Zweiten Vaticanums auf.

Weihnachtsansprache an die Kurie

Advent im Vatikan: am 22. empfängt der Papst die Kurienmitarbeiter zur traditionellen Weihnachtsansprache. Letztes Jahr präsentierte er einen von vielen als Kritik empfundenen Katalog der 15 kurialen Krankheiten, diesmal legte er – unter dem Stichwort „Antibiotika“ - einen „Katalog der notwendigen Tugenden" vor und forderte die Kurienleute unter anderem zu Großherzigkeit, nüchternem Lebensstil und Rechtschaffenheit auf. Und er äußerte sogar Lob. Alle Skandale und „Kurienkrankheiten“ könnten nicht die „Effizienz der Dienste“ überdecken, die die römische Kurie mühevoll „mit Verantwortung, Engagement und Hingabe für den Papst und die ganze Kirche“ leiste, so Papst Franziskus zwei Tage vor Weihnachten.

Der Christbaum auf dem Petersplatz ist in diesem Jahr made in Germany, er stammt aus der Oberpfalz in Bayern. Die Krippe hingegen kommt aus der Provinz Trient, und wenn sie am 2. Februar auf dem Petersplatz abgebaut wird, dann wird sie verpackt und weitergeschenkt: auf ausdrücklichen Wunsch von Papst Franziskus kommt die lebensgroße Krippe nach Betlehem und wird dort die Geburtskirche schmücken. Leise und versöhnlich klingt das Jahr aus.
(rv/kap 26.12.2015 gs)


von esther10 29.12.2015 22:52

Beunruhigung um Verschwinden eines Franziskanerbruders


Franziskanerpater Dhiya Azziz, O.F.M., Pfarrer von Yacoubieh im Norden Syriens Quelle: Custodia Terrae Sanctae, Courtesy of Custodia of Terra Santa Copyright

Erneute Entführung befürchtet

Redaktion | 29. Dez | ZENIT.org | Krieg und Terrorismus | Rom | 105

Vom 41-jährigen Franziskanerpater Dhiya Azziz, Pfarrer von Yacoubieh im Norden Syriens, fehlt seit Weihnachten jede Spur. Wie die Kustodie des Heiligen Landes meldet, haben seine Mitbrüder seit dem Morgen des 23. Dezember nichts mehr von ihm gehört. Seine Pfarrei erwartete ihn Weihnachten wieder von einem Familienbesuch zurück.

Der Franziskaner nahm ein Sammeltaxi in der syrischen Hafenstadt Latakia, um wieder zu seiner Gemeinde zu gelangen. Er war aus der Türkei zurückgekehrt, wo er Mitglieder seiner Familie aus dem irakischen Mossul gefunden hatte, die dort Zuflucht gesucht hatten.

Die Franziskaner im Heiligen Land befürchten, Pater Dhiya Azziz könnte ein zweites Mal entführt worden sein. Auf deren Internetseite ist von einer gewissen Gruppe die Rede. Pater Dhiya war von Dschihadisten im Juli entführt worden. Er hatte es geschafft zu entkommen.
http://www.zenit.org/de/articles/beunruh...&utm_term=Image


von esther10 29.12.2015 22:47

Jugendchöre aus verschiedenen Nationen treffen an Silvester Papst Franziskus


Logo des 40. Internationalen Kongresses Pueri Cantores Quelle: puericantores.org, Rev. Seweryn Puchała Copyright

Weiterer Höhepunkt ist die heilige Messe am Neujahrstag

Redaktion | 29. Dez | ZENIT.org | Papst und Heiliger Stuhl | Rom | 38

Am Silvesterabend wird Papst Franziskus Tausende von jungen Sängerinnen und Sängern aus der ganzen Welt empfangen. Wie Radio Vatikan meldet, wird der Papst an diesem Donnerstag mit dem Internationalen Verband Pueri Cantores zusammentreffen. Dessen Mitglieder versammeln sich sechs Tage lang in Rom zum 40. Internationalen Kongress, der Jugendchöre aus verschiedenen Nationen zusammen führt.

Die Chöre, die an dem Festival teilnehmen, werden in einigen der schönsten Kirchen und Basiliken Roms während liturgischer Feiern singen. Zweiter Höhepunkt des Kongresses wird am Neujahrstag die heilige Messe im Petersdom sein, an der mehrere Chöre mitwirken werden.

Die internationale Vereinigung ist aus der alten christlichen Überzeugung gegründet, dass die Stimme als Instrument zur Verehrung Gottes sowie zur Verbreitung der Frohen Botschaft und zur Förderung der geistigen und moralischen Entwicklung dienen kann.

Das Motto des Kongresses lautet in diesem Jahr „Cantate spem vestram! Singt Eure Hoffnung heraus!“ Als Logo dient die Silhouette des Petersdoms in den Farben des Vatikans, Gelb und Weiß. (mk)

***

Im Netz:

Die offizielle Internetseite des Internationalen Verbandes Pueri Cantores:

http://www.puericantores.org/

Spezifische Informationen über den diesjährigen Kongress in Rom (28. Dezember bis 1. Januar):

http://www.puericantores.org/roma-2015-16

von esther10 29.12.2015 22:42

Menschen, bei denen ich mich zuhause wusste“


Kirche St. Johannes in Pentling, bei Regensburg Quelle: WIKIMEDIA COMMONS,
2015 in Regensburg veröffentlicht: die Pentlinger Predigten Kardinal Ratzingers

Redaktion | 29. Dez | Bistum Regensburg | Benedikt XVI. | Regensburg | 73

2015 sind in Regensburg die Predigten erschienen, die Kardinal Ratzinger in den 1980er- und 1990er-Jahren in der Kirche St. Johannes in Pentling, seinem Wohnort vor den Toren Regensburgs, gehalten hat. Der Band bei Schnell & Steiner umfasst 80 Seiten und enthält zehn Predigten. Fundamentaltheologe Prof. Dr. Josef Kreiml nimmt sie in den Blick:

In seinem Vorwort betont Benedikt XVI., dass das Lesen der Tonbandnachschriften für ihn „zu einer Wanderschaft des Herzens in schöne vergangene Tage hinein“ geworden ist. Dabei sei vor ihm „das Glauben, Beten und Singen der Menschen, bei denen ich mich zuhause wusste“, wieder aufgestiegen. Der emeritierte Papst verbindet mit dem Buch die Hoffnung, dass es den Lesern helfe, das Evangelium „zu verstehen und zu leben“.

Die erste Predigt „Das rechte Stehen vor Gott ist aller Mühe wert“ hat der Kardinal am 21. Sonntag im Jahreskreis 1986 anlässlich der Segnung des Missionskreuzes gehalten (S. 9-15). Er verweist dabei auf die russische Exilantin Tatjana Goritschewa, die lebendig und dramatisch geschildert hat, dass viele Menschen in Russland, die die ganze atheistische Erziehung durchschritten haben, „plötzlich neu das Gesicht Jesu Christi entdecken“. – Der zweite Text gibt die Homilie wieder, die Kardinal Ratzinger am 31. Mai 1987 anlässlich der Verleihung der Ehrenbürgerwürde der Gemeinde Pentling an ihn gehalten hat („Was Pfarrgemeinde und politische Gemeinde zusammenhält“; S. 17-23): Er erinnert daran, dass wir in den grundlegenden Dingen immer wieder neu beginnen müssen; „es versteht sich nicht von selbst, dass die nächste Generation wieder Kirche ist“. Wir können nicht alles selbst machen, sondern müssen wieder glauben lernen, dass es den Herrn wirklich gibt und dass er wirklich handelt in dieser Welt. Damit Kirche werde, „ist Versammlung um den eucharistischen Herrn notwendig“. Das „kann Opfer kosten“, denn oft möchte man seinen eigenen Dingen nachgehen. Auch eine politische Gemeinde kann nur leben, wenn es in ihr gemeinsame tragende Werte gibt. Auch in ihr muss es Wurzeln geben, „die tiefer reichen als der Alltag“. Eine politische Gemeinde kann nur leben, „wenn sie den Sinn des gerechten Miteinander hat“.

„Herr, sind es nur wenige, die gerettet werden?“

Die dritte Predigt (S. 25-29) hat der Kardinal am 21. Sonntag im Jahreskreis 1989 (Lesejahr C) gehalten („Jenseits von Ängstlichkeit und Selbstsicherheit: der Weg geduldigen Mühens“): An Jesus wird die Frage gerichtet: „Herr, sind es nur wenige, die gerettet werden?“ Kardinal Ratzinger zeigt, dass hinter dieser Frage oft Selbstgerechtigkeit, Unsicherheit und Kalkül stecken. Wenn wir uns unter die Augen Gottes und unter das Maß seines Wortes stellen, werden wir sehen, „dass es Bemühung braucht“. – Die Homilie vom 18. August 1991 ist dem Thema „Die Eucharistie – unser ,wesentliches‛ Brot“ (S. 31-37) gewidmet: Wenn das Gerücht aufkäme, dass irgendwo Gott zu sehen sei, würden Touristenströme einsetzen. „Nun aber ist er immerfort da, ganz still und ohne Lärm zu machen in seiner göttlich einfachen und gütigen Weise. Und unsere Antwort ist doch weithin Gleichgültigkeit. Die Kirchen werden leerer.“ Haben wir mit dem Herzen gelernt, was Eucharistie ist? Der Mensch hungert im Letzten nicht nach der ewigen Zerstreuung, sondern nach der „großen, inneren Sammlung“.

Die – bereits 1997 veröffentlichte – fünfte Predigt vom 31. Juli 1994 (S. 39-45) hat der Kardinal anlässlich einer Glockenweihe gehalten („Klang-Zeichen des Ewigen“): In vielen Großstädten der Welt mit ihren Hochhäusern stehen die Kirchtürme oft wie Zwerge daneben. Aber die Städtebauer haben herausgefunden, dass in der eintönigen Wüste der Hochbauten Inseln der Menschlichkeit, Zeichen des Beisammenseins und der Versammlung, des Geborgenseins nötig sind. Die Hochbauten zeigen die Macht der Erde. Wenn wir die Symphonie der Glocken hören, spüren wir etwas von Geborgenheit, vonFriede, von Menschlichkeit.

Streit der Weltgeschichte: zwischen Hochmut und Demut!

Am 22. Sonntag im Jahreskreis 1995 hat der Kardinal über „den ersten und den letzten Platz“ (S. 47-53) gesprochen: Der große Streit der Weltgeschichte findet statt zwischen Hochmut und Demut. Dem Prinzip Hochmut stellt Christus das Prinzip des Einander-gut-Seins und des Sich-annehmen-Lassens von Gott entgegen.

Über „Geist und Freiheit – Freiheit und Bindung“ (S. 55-59) hat Joseph Ratzinger am Vorabend des Pfingstfestes 1996 gepredigt: Freiheit ist nur dort lebbar, wo die rechte Ordnung der Freiheiten, die uns nur Gott geben kann, geachtet wird. Die Gemeinschaft mit Christus durch den Heiligen Geist schenkt Einheit, Offenheit und Weite.

Am 18. Sonntag im Jahreskreis 1998 hat der Kardinal zum Thema „Nur der Gute macht die Güter wahrhaft gut“ (S. 61-65) gesprochen. Er ruft dazu auf, nach der Quelle des Guten, Gott, Ausschau zu halten. Wenn die Frage des Guten in die Beliebigkeit eines jeden Einzelnen gestellt ist und wenn die sittlichen Wertungen, wenn Gott selbst als eine Sache der Beliebigkeit erscheint, sind die Güter aufs Höchste gefährdet. Aus dem leer gewordenen Herzen brechen dann Neid und Gewalt hervor.

Die neunte Predigt (S. 67-73) wurde am Hochfest Mariä Aufnahme in den Himmel 1999 gehalten: Der Hochmut ist der eigentliche Gegensatz zum Glauben. Er verhindert den Glauben, die Liebe und die Ehrfurcht vor Gott. Die Kirchenväter haben gesagt, der Hochmut sei die eigentliche Sünde aller Sünden.

Die Kirche ist „kein Selbstbedienungsladen“

Die letzte Predigt der vorliegenden Textsammlung (S. 75-80) hat der Kardinal am 21. Sonntag im Jahreskreis 1999 zum Thema „Die Schlüssel des Himmelreiches“ gehalten: Die Kirche ist „kein Selbstbedienungsladen“, in dem sich jeder heraussucht, was er für heute noch als passend ansieht. Jesus gibt Petrus und mit ihm der Kirche die Vollmacht, zu lehren und zu leiten, d. h. zu sagen, was der Herr von uns will. Schlüsselgewalt bedeutet „zuerst Lehrvollmacht, Auftrag und Vollmacht, aufzuschließen, was der Herr uns an Erkenntnis gibt“.

Diese Homilien zeigen, dass der große Theologe Joseph Ratzinger auch ein begnadeter Prediger war und ist. Den Verantwortlichen des Institutes Papst Benedikt XVI. in Regensburg ist zu danken, dass sie diese zehn Texte – mit neun farbigen Bildmotiven sehr ansprechend illustriert – der Öffentlichkeit zugänglich gemacht und damit das Gesamtwerk Joseph Ratzingers um eine wertvolle Facette erweitert haben. Die Publikation beweist, dass „Dogma und Verkündigung“ – ein Buchtitel des papa emerito – in der Person des Predigers eine großartige Synthese gefunden haben. Prof. Dr. Josef Kreiml

Joseph Ratzinger, Pentlinger Predigten, 80 Seiten, Verlag Schnell & Steiner, Regensburg 2015, ISBN 978-3-7954-3017-7, 12,95 Euro.
http://www.zenit.org/de/articles/mensche...&utm_term=Image
(Quelle: Webseite des Bistums Regensburg, 28.12.2015)

von esther10 29.12.2015 19:49

Vatikanum II: „Die Schrift nicht kennen heißt Christus nicht kennen.”

Die Bedeutung der Heiligen Schrift - im Licht der Tradition gelesen - für die Kirche. Dei Verbum Art. 24-26.

Erstellt von Gero P. Weishaupt am 19. Dezember 2015 um 18:01 Uhr
http://geroweishaupt.com/

Vaticanum II, Konzilsväter
Einleitung von Gero P. Weishaupt

In den abschließenden drei Artikeln der Konzilskonstitution Dei Verbum wird die Bedeutung der heiligen Schrift zusammen mit der Tradition für die Kirche – für Theologie, Liturgie und Frömmigkeit – beschrieben.


Seele der Theologie

Während Artikel 24 Schrift und Tradition als Fundament für die theologische Forschung, das inspirierte Wort Gottes in der Heiligen Schrift mit Papst Leo XIII. als „die Seele der heiligen Theologie“ bezeichnet, wird in Artikel 25 die Bibellesung „in die Mitte christlicher Existenz gerückt und der katholischen Frömmigkeit damit eine neue Polarisierung gegeben” (Joseph Ratzinger).

Lectio divina – Bibellesung als Vollzug des Dialoges mit dem Herrn

“Das Gebetsleben der katholischen Christen war bisher neben der Teilnahme an der Liturgie wesentlich durch die verschiedenen Andachtsformen – Rosenkranz, Kreuzweg, Herz-Jesu-Verehrung usw. – bestimmt, die seit dem Spätmittelalter und im Laufe der Neuzeit entstanden sind; die private Bibellesung spielte darin keine hervorragende Rolle und war selbst für die Meditation wie für die Predigt nicht von erstrangiger Bedeutung.

Es darf daher als ein Vorgang von einiger Tragweite für die Entwicklung des spirituellen Lebens angesehen werden, wenn unser Text den persönlichen Umgang mit der Schrift als eine grundlegende Form der Gottesbeziehung in den Mitelpunkt rückt und seine Bedeutung mit dem nachdrücklichen Wort des heiligen Hieronymus unterstreicht: `Die Schrift nicht kennen heißt Christus nicht kennen`“ (Joseph Ratzinger). Es geht dem Konzil dabei um eine Lectio divina, also um eine „Bibellesung als Gebet, als Vollzug jenes Dialogs mit dem Herrn, auf dessen lebendige Realisierung in Glaube und Gebet di Blätter der schrift gleichsam warten“ (Joseph Ratzinger).

In eigener Sache: Kathnews setzt Anfang des nächsten Jahres die Reihe „Vatikanum II“ fort.

Nach der Konstitution “Dei Verbum” sollen ausgewählte Texte aus dem Dekret über das Leben der Priester – “Presbyterorum ordinis” – kurz eingeleitet und veröffentlicht werden. Alle seit Oktober 2012 bei Kathnews bisher aus Anlass des 50jährigen Konzilsjubiläums eingeleiteten und veröffentlichten Konzilstexte können auf der Homepage von Gero P. Weishaupt nachgelesen werden.

http://geroweishaupt.com/vaticanum-ii/
Text Dei Verbum, Artikel 24-26. Deutsch und Latein

24. Die heilige Theologie ruht auf dem geschriebenen Wort Gottes, zusammen mit der Heiligen Überlieferung, wie auf einem bleibenden Fundament. In ihm gewinnt sie sichere Kraft und verjüngt sich ständig, wenn sie alle im Geheimnis Christi beschlossene Wahrheit im Lichte des Glaubens durchforscht. Die Heiligen Schriften enthalten das Wort Gottes und, weil inspiriert, sind sie wahrhaft Wort Gottes: Deshalb sei das Studium des heiligen Buches gleichsam die Seele der heiligen Theologie. Auch der Dienst des Wortes, nämlich die seelsorgliche Verkündigung, die Katechese und alle christliche Unterweisung – in welcher die liturgische Homilie einen hervorragenden Platz haben muß – holt aus dem Wort der Schrift gesunde Nahrung und heilige Kraft.

25. Darum müssen alle Kleriker, besonders Christi Priester und die anderen, die sich als Diakone oder Katecheten ihrem Auftrag entsprechend dem Dienst des Wortes widmen, in beständiger heiliger Lesung und gründlichem Studium sich mit der Schrift befassen, damit keiner von ihnen werde zu “einem hohlen und äußerlichen Prediger des Wortes Gottes, ohne dessen innerer Hörer zu sein” (4), wo er doch die unübersehbaren Schätze des göttlichen Wortes, namentlich in der heiligen Liturgie, den ihm anvertrauten Gläubigen mitteilen soll. Ebenso ermahnt die Heilige Synode alle an Christus Glaubenden, zumal die Glieder religiöser Gemeinschaften, besonders eindringlich, durch häufige Lesung der Heiligen Schrift sich die “alles übertreffende Erkenntnis Jesu Christi” (Phil 3,8) anzueignen.

“Die Schrift nicht kennen heißt Christus nicht kennen.” Sie sollen deshalb gern an den heiligen Text selbst herantreten, einmal in der mit göttlichen Worten gesättigten heiligen Liturgie, dann in frommer Lesung oder auch durch geeignete Institutionen und andere Hilfsmittel, die heute mit Billigung und auf Veranlassung der Hirten der Kirche lobenswerterweise allenthalben verbreitet werden. Sie sollen daran denken, daß Gebet die Lesung der Heiligen Schrift begleiten muß, damit sie zu einem Gespräch werde zwischen Gott und Mensch; denn “ihn reden wir an, wenn wir beten; ihn hören wir, wenn wir Gottes Weisungen lesen”.

Die kirchlichen Vorsteher, “bei denen die Lehre der Apostel ist”, sollen die ihnen anvertrauten Gläubigen zum rechten Gebrauch der Heiligen Bücher, namentlich des Neuen Testamentes und in erster Linie der Evangelien, in geeigneter Weise anleiten durch Übersetzungen der heiligen Texte, die mit den notwendigen und wirklich ausreichenden Erklärungen versehen sind, damit die Kinder der Kirche sicher und mit Nutzen mit den Heiligen Schriften umgehen und von ihrem Geist durchdrungen werden. Darüber hinaus sollen mit entsprechenden Anmerkungen versehene Ausgaben der Heiligen Schrift geschaffen werden, die auch Nichtchristen gebrauchen können und die ihren Verhältnissen angepaßt sind. Die Seelsorger und die Christen jeden Standes sollen auf jede Weise klug für ihre Verbreitung sorgen.

26. So möge durch Lesung und Studium der Heiligen Bücher “Gottes Wort seinen Lauf nehmen und verherrlicht werden” (2 Thess 3,1). Der Schatz der Offenbarung, der Kirche anvertraut, erfülle mehr und mehr die Herzen der Menschen. Wie das Leben der Kirche sich mehrt durch die ständige Teilnahme am eucharistischen Geheimnis, so darf man neuen Antrieb für das geistliche Leben erhoffen aus der gesteigerten Verehrung des Wortes Gottes, welches “bleibt in Ewigkeit” (Jes 40,8; vgl. 1 Petr 1,23-25).

24. Sacra Theologia in verbo Dei scripto, una cum Sacra Traditione, tamquam in perenni fundamento innititur, in eoque ipsa firmissime roboratur semperque iuvenescit, omnem veritatem in mysterio Christi conditam sub lumine fidei perscrutando. Sacrae autem Scripturae verbum Dei continent et, quia inspiratae, vere verbum Dei sunt; ideoque Sacrae Paginae studium sit veluti anima Sacrae Theologiae. Eodem autem Scripturae verbo etiam ministerium verbi, pastoralis nempe praedicatio, catechesis omnisque instructio christiana, in qua homilia liturgica eximium locum habeat oportet, salubriter nutritur sancteque virescit.

25. Quapropter clericos omnes, imprimis Christi sacerdotes ceterosque qui ut diaconi vel catechistae ministerio verbi legitime instant, assidua lectione sacra atque exquisito studio in Scripturis haerere necesse est, ne quis eorum fiat “verbi Dei inanis forinsecus praedicator, qui non est intus auditor”, dum verbi divini amplissimas divitias, speciatim in sacra Liturgia, cum fidelibus sibi commissis communicare debet. Pariter Sancta Synodus christifideles omnes, praesertim sodales religiosos, vehementer peculiariterque exhortatur, ut frequenti divinarum Scripturarum lectione “eminentem scientiam Iesu Christi” (Phil. 3, 8) ediscant. “Ignoratio enim Scripturarum ignoratio Christi est”. Libenter igitur ad sacrum textum ipsum accedant, sive per sacram Liturgiam divinis eloquiis confertam, sive per piam lectionem, sive per institutiones ad id aptas aliaque subsidia, quae approbantibus et curantibus Pastoribus Ecclesiae ubique nostro tempore laudabiliter diffunduntur. Meminerint autem orationem concomitari debere Sacrae Scripturae lectionem, ut fiat colloquium inter Deum et hominem; nam “illum alloquimur, cum oramus; illum audimus, cum divina legimus oracula”.

Sacris autem Antistitibus, “apud quos est apostolica doctrina” fideles sibi commissos ad rectum divinorum librorum usum, praesertim Novi Testamenti et imprimis Evangeliorum, opportune instituere competit per sacrorum textuum versiones, quae necessariis et vere sufficientibus explicationibus instructae sint, ut tuto ac utiliter Ecclesiae filii cum Scripturis Sacris conversentur earumque spiritu imbuantur.

Insuper editiones Sacrae Scripturae, aptis instructae adnotationibus, ad usum etiam non-christianorum eorundemque conditionibus accommodatae, conficiantur, quas quoquomodo sive animarum Pastores sive Christiani cuiuscumque status spargere sapienter curent.

26. Ita ergo lectione et studio Sacrorum Librorum, “sermo Dei currat et clarificetur” (2 Thess 3,1), thesaurusque revelationis, Ecclesiae concreditus, magis magisque corda hominum impleat. Sicut ex assidua frequentatione mysterii Eucharistici Ecclesiae vita incrementum suscipit, ita novum spiritualis vitae impulsum sperare licet ex adaucta veneratione verbi Dei, quod “manet in aeternum” (Is 40,8; 1 Pt 1,23-25).
http://www.kathnews.de/vatikanum-ii-die-...us-nicht-kennen
Foto: Konzilsväter verlassen den Petersdom – Bildquelle: Lothar Wolleh / Wikipedia

von esther10 29.12.2015 18:54

Kindersoldaten: „Die Märtyrer von heute“


Bereits als Kind auf Krieg getrimmt - REUTERS

29/12/2015 10:27SHARE:

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Zum Weihnachtsfest gehören Geschichten von Gewalt und Vertreibung, bereits die Bibel verbindet diese beiden Dimensionen und mit dem Fest der unschuldigen Kinder hat es auch Eingang in die Liturgie gefunden. Zu diesen unschuldigen Kindern müsse man heute Kindersoldaten zählen, das hatte Papst Franziskus bei seiner Weihnachtsbotschaft zum Segen Urbi et Orbi betont, weltweit gibt es derzeit geschätzte 250.000 Kindersoldaten, immer mehr von ihnen auch Mädchen.

Dieses Phänomen nehme derzeit noch einmal stark zu. Das sagt im Gespräch mit Radio Vatikan Marco Rotelli, Generalsekretär des internationalen Hilfswerks Intersos. „Es ist ein globales Phänomen: Afrika, Naher Osten, Asien, Zentralamerika. Und es sind nicht nur die mit Kalaschnikow-Gewehren bewaffneten Jungs, sondern auch die Mädchen, ihre Schwestern, die sexuell missbraucht werden oder andere Dienste leisten müssen, bei der Versorgung und in der Küche etwa.“ Seine Hilfsorganisation arbeite auf zwei Ebenen, so Rutelli. Zum einen müsse man präventiv tätig sein und die Kinder vor Soldaten und Milizen schützen, die sie spontan mitnehmen könnten. Das geschehe vor allem durch Bildungszentren und Ausbildung. Dann aber müsse man sich auch um die Kinder kümmern, die entweder gefangen genommen wurden oder fliehen konnten, hier sei eine Wiedereingliederung sehr schwer, weil die Traumata der Kinder sehr tief säßen.

„Es gibt den Versuch, die UN-Resolution 1612, die sich um diese Fragen kümmert, besser umzusetzen“, berichtet Rutelli. „Diese Resolution wird in fast alle Aktivitäten einbezogen, vor allem die humanitären, aber auch in die Entwicklungsprojekte. Auf rechtlichem Gebiet geht es darum, dass die Schuldigen vor internationalen Gerichten oder im eigenen Land verurteilt werden müssen.“

Bei all den Dramen sei es gut, dass es auch positive Geschichten zu berichten gäbe, so Rutelli. Solche gäbe es etwa im Senegal, in Dakar. Hier habe man es geschafft, Jugendliche aus Mali langsam und Schritt für Schritt wieder in die Gesellschaft einzugliedern. „Etwas Ähnliches ist im Kongo geschehen. Dort ist eine Gruppe von Mädchen von der Miliz „Lord’s Resistance Army“ vertrieben worden, wahrscheinlich weil sie zu krank waren. Hier ist es gelungen, die Mädchen sogar wieder in ihre Dörfer, in ihre Familien zu bringen. Am Anfang waren sie völlig stigmatisiert, auch ihre Familien hatten Angst vor ihnen. Heute aber können wir feiern, dass diese Mädchen zurück in ihren Gemeinschaften sind. Leider ist das nicht das Schicksal von Zehntausenden anderer Kinder.“

(rv 29.12.2015 ord)

von esther10 29.12.2015 17:49

Baldisseri: "Die Reform der Synode geht weiter"
In einem Interview mit dem Kardinal für Februar angekündigt, die Organisation eines Seminars von qualifizierten und bestätigte die Absicht des Papstes, eine Apostolische Schreiben auf die Familie zu veröffentlichen



Eine Zeit der letzten Synode.......29/12/2015

VATIKANSTADT

Das Sekretariat der Synode im Februar organisiert ein "Seminar richtet sich an Fachkräfte im Bereich der Ekklesiologie vorbehalten sowohl in die kanonische" zukunfts die Reform und Ordo Synodi Institut Synoden von Franziskus initiiert zu schieben kündigt Kardinal Lorenzo Baldisseri, Generalsekretär die Bischofssynode, die, in einem Interview mit L'Osservatore Romano, bestätigt ihre Absicht, Jorge Mario Bergoglio, eine Apostolische Schreiben auf den Abschluss der beiden Synoden veröffentlichen, außerordentlichen und ordentlichen, die im Oktober 2014 und Oktober 2015 stattfand, , auf die Familie, wird eine positive Bilanz der methodologischen Innovationen bereits eingeführten überschritten "eine gewisse Müdigkeit" initial, und gibt bekannt, dass im April werden wir beginnen Diskussion über die Frage der "nächsten Sitzung" synodale noch nicht fest.

Der Kardinal Tuscan betont, dass die "Erneuerung" der Synode teil "in dem großen Projekt der Reform der Römischen Kurie und der anderen Institutionen der Kirche, dass der Heilige Vater führt" und erinnert daran, vor allem auf der letzten Rede des Papstes anlässlich des Gedenken an die Geburt dieser Einrichtung, die nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil: Francesco "ist eines synodalen ein Multi-Level gesprochen, setzen vor allem unterstreichen die Rolle der Bischofskonferenzen. Der erste Hinweis auf dieses Problem bereits in der Apostolischen Evangelii Gaudium, wo der Papst über die Reform der Kurie und der Beziehung zwischen dem Petrusprimat und dem Kollegium der Bischöfe sprachen gegeben worden war. Die Bischofskonferenzen spielen eine wichtige Rolle in dieser Perspektive. Gerade in der Lage, zu einem besseren Verständnis der Kollegialität beitragen, das Sekretariat der Synode der Bischöfe ist die Organisation für den Monat Februar zu können, wird ein Seminar für Spezialisten auf dem Gebiet der Ekklesiologie sowohl im kanonischen Recht vorbehalten. Die Initiative zielt darauf ab, eine eingehende bieten oder zumindest auf weitere Studien zu initiieren, ausgehend von der Lehre und Forschung, die bereits existieren. "

Während "erwartet, dass die Apostolische Schreiben von Papst auf dem synodalen Prozesses gerade zu Ende gegangen," wird es "eine Sitzung des neuen Ordentlichen Rates des Generalsekretariats der Synode im April. Bei dieser Gelegenheit wird das Generalsekretariat eine Zusammenfassung der Vorschläge kam von den Synodenväter und Bischofskonferenzen in Bezug auf die nächste Sitzung. Zur Zeit haben wir nur die Väter. Es wird auch die Zeit vorzulegen, da in der Zwischenzeit arbeiten wir daran, die Reform des Ordo Synodi. Angesichts des Seminars im Februar und auch die Erfahrung der letzten beiden Synoden, werden wir auch weiterhin die Revision zu untersuchen. "

Heute sagt Baldisseri der Vatikan Zeitung: "Wir sind konfrontiert mit einem Körper von großer Bedeutung für das Leben der Kirche, aber zur gleichen Zeit in überholungsbedürftig." In diesem Sinne: "Wir sind Multiplikation Überlegungen zu diesem Thema und es ist die Kollegialität, die der Papst wünscht, gründlich zu sein. Ein Kollegialität, die nach einer Kreisbahn entwickelt: von unten nach oben und von oben nach unten. Es ist eine Art des Verständnisses der Kirche als lebendiger Organismus, die auf verschiedenen Ebenen ohne wasserdichten Abteilungen bewegt. Eine Kirche, die eine effektive Gemeinschaft lebt, ohne sich zu identifizieren oder nur mit dem Gipfel oder einfach nur mit der Basis, eine Kirche, in der alle Glieder des Volkes Gottes berufen sind, "gemeinsam zu gehen", jeweils ausgehend von den Geschenken und den Zuordnungen gegeben. Die Kollegialität ist, insbesondere, der Horizont, in dem die Funktionen und Einrichtungen für die Führung der kirchlichen Körper verantwortlich zu verstehen. Und "hier, die den Diskurs über liegt der Kollegialität der Bischöfe, Thema eng mit dem Synoden verbunden, aber nicht mit ihm identisch. Kollegialität in der Tat, in Frage stellt die Behörde, dass alle Bischöfe, wie in der Schule gesammelt, haben über die Kirche cum et sub Petro. Synodalität beinhaltet jedoch die ganze Volk Gottes, verstanden nicht als Steuerpflichtiger, sondern nach den aktiven Funktionen, die Charismen und Dienste von jedem. "

Baldisseri zurück auch Spannungen entstanden letzten ordentlichen Sitzung der Synode über die Familie im Oktober letzten Jahres, die bereits aufgezeichnet hat mehrere methodische Änderungen, dann mit Zustimmung des abgeschlossenen Abschlussbericht, Absatz für Absatz, mit qualifizierter Mehrheit: "Die Änderung hat Er versteht sich, obwohl zunächst verursacht einen gewissen Ermüdung, da eine neue Methode, die in der Theorie einfach klingt, führt in der Praxis unweigerlich zu Problemen der Notwendigkeit für Experimente zusammen. Alles in allem haben wir noch verzeichnete einen guten Erfolg ", sagt der Sekretär der Synode.

"Es war eine tolle Arbeit, bei der wir die Ernsthaftigkeit und den Geist der Gemeinschaft, die trotz der natürlichen Meinungsverschiedenheiten, hat es jeder zu vereinbaren, um einen Konsens über einige Probleme erreichen zu erkennen. Dabei gab es eine große Hilfe, um den Papst, der die Synodenväter, die daran erinnert, die Montage ist kein Parlament, sondern ein Raum, in dem Sie es Arbeit des Heiligen Geistes lassen. Die synodale Diskussion wirklich den Grundlagentext eingefügt. Die Väter haben Meinungen, die Zusammenarbeit mit Aufrichtigkeit, Zuverlässigkeit und Ehrlichkeit, ohne Täuschung, auch wenn die Medien über bestimmte Aspekte spekuliert ausgetauscht. Auch der Brief an den Papst von einigen Kardinälen geschickt muss gesehen und in dieser Perspektive verstanden werden: Einige Synodenväter haben ihre Schwierigkeiten bei der Annahme der neuen Methodik zum Ausdruck gebracht und wollte, um sich auszudrücken, immer eine fristgerechte Antwort. Ihre Zweifel wurden am nächsten Tag gelöscht. Ich selbst hielt eine Klärung Intervention und der Papst selbst das Wort ergriffen Bereitstellung wichtige Klarstellungen. Jeder war so zufrieden. "

Und "der Synoden bot ein Auftakt für die Jubiläums, was Barmherzigkeit einen wesentlichen Pfeiler, auf dem wir bauen das konkrete Leben der Familien und der gleichen Familie Ministerium."
http://www.lastampa.it/2015/12/29/vatica...bcP/pagina.html


von esther10 29.12.2015 15:26

Franziskus: Familien bringen Kinder zur Reife

29. Dezember 2015 by Papsttreuer Leave a Comment
eigentümlich frei: Warum ich an Bord bleibe

Familien sind DAS Zukunftsthema der Gesellschaft. Allerdings anders, als sich manche Politiker das denken.


von Anonym (Kunstauktionshaus Schlosser) [Public domain], via Wikimedia Commons

Eigentlich ist es ganz einfach, wenn man nur mal zuhören und nachlesen würde. Die Familie ist der Nukleus jeder Gesellschaft, und damit dieser Nukleus für den Einzelnen wie für die Gemeinschaft funktioniert gibt es nur ein paar wenige, aber elementare, Regeln, die es einzuhalten gilt. Hält man sich daran, erhält man eine „funktionierende“ Familie, tut man das nicht, wird die Familie das, was man heute modern „dysfunktional“ nennt – und im großen Maßstab gilt das dann auch für die Gesellschaft.

Und was sollte für uns Christen bedeutsamer sein als das Beispiel Gottes selbst, das Beispiel, in welches Umfeld Gott seinen Sohn gesandt hat, um ihn von Kindheit an dort aufwachsen zu lassen? Ich habe dazu etwas in der Vorweihnachtsausgabe der „Tagespost“ geschrieben (für Online-Abonnenten hier nachzulesen), mit einem Vergleich zu aktueller Werbung, der deutlich macht, wie sehr die Sehnsucht nach einer guten Familie auch heute noch das Streben der Menschen prägt

. Eine meiner Kernaussagen dort: Wenn Gott Jesus in einer Familie gesteckt hat, in der alle Verantwortung übernehmen, in der jeder auch seine Rolle – Maria als Mutter, Josef als Vater – annimmt, wie kann man dann auf den Gedanken kommen, dass eine andere Konstellation – sei es eine Patchworkfamilie oder die frühe Unterbringung der Kinder in der Kita – für Kinder geeigneter sein könnte? Natürlich sind Abweichungen von der „idealen“ Familie nicht immer auszuschließen, aber Abweichungen der „Diskriminierungsfreiheit“ wegen zum Standard von Politik und Gesellschaftsentwicklung zu erheben, fügt eben dieser Gesellschaft am Ende Schaden zu.

Mit viel besseren Worten hat das am vergangenen Sonntag – dem Fest der Heiligen Familie – der Papst im Angelus ebenfalls deutlich gemacht, wenn er auf das Beispiel dieser Familie aus dem antiken Nazaret verweist (Zitate hier wie im folgenden von Zenit):

Aus dem Beispiel und dem Zeugnis der Heiligen Familie kann jede Familie wertvolle Anleitungen für den eigenen Lebensstil ziehen und Kraft und Weisheit für die Mühen des Alltags schöpfen. Maria und Josef lehren uns, die Kinder wie ein Geschenk Gottes aufzunehmen und bei ihrer Zeugung und Erziehung zu Mitarbeitern des wunderbaren Wirkens des Schöpfers zu werden, indem wir der Welt mit jedem Kind ein neues Lächeln schenken. In der geeinten Familie bringen die Kinder ihr Leben zur Reife, indem sie die wichtige und nachhaltige Erfahrung der kostenlosen Liebe, der Zärtlichkeit, der gegenseitigen Achtung, des Verständnisses, der Vergebung und der Freude machen.

Die kleine aber feine Nebenbedingung steht direkt am Anfang des Liste dessen, was Kinder in der Familie lernen: in der „geeinten Familie“! Das bedeutet nicht, dass es in Familien immer konfliktfrei zugehen muss; ich stelle mir manchmal vor, dass es auch im Hause Josefs ab und zu ein Donnerwetter gegeben hat, wenn mir auch nicht recht einfallen will, was Jesus als kleines Kind wohl angestellt haben mag, dass ihn seine Eltern früh ins Bett geschickt haben.

Aber gerade Maria und Josef haben bereits seit der Verkündigung Jesu deutlich gemacht, was es heißt, Verantwortung füreinander zu tragen, Verantwortung auch zu übernehmen, wenn man eigentlich gar nicht verantwortlich ist – wie groß ist dabei auch das Beispiel meines Lieblingsheiligen Josef, der sich Maria und Josef und all der Widrigkeiten annimmt, und doch eigentlich ein recht bequemes Leben in Nazaret hätte führen können?

Dass die Fetzen fliegen ist also kein Widerspruch zu einer „geeinten“ Familie, die sich dann aber eben dadurch auszeichnet, was sie den Kindern vermittelt: „Die wichtige und nachhaltige Erfahrung der kostenlosen Liebe, der Zärtlichkeit, der gegenseitigen Achtung, des Verständnisses, der Vergebung und der Freude“. Eine Familie, in der sich jeder bemüht, genau diese Geschenke zu machen, kann doch am Ende wohl kaum scheitern, schon gar nicht mit Gottes Hilfe: Zu Beginn die Liebe, die bedingungslos geschenkt wird, nicht für Leistungen oder Wohlverhalten sondern einfach, weil der andere geliebt ist und diese Liebe verdient, und am Ende der Liste Vergebung und Freude, die geschenkt wird, und die man sich auch selbst als Mitglied der Familie schenkt.

Vielleicht kann man in der Tat die echte Freude als das Ergebnis all dieser Bemühungen und Anstrengungen, die sie auch sein können, sehen. Wie es der Papst beschreibt:

Ich will ganz besonders bei der Freude verweilen. Die echte Freude, die man in der Familie erlebt, ist nichts Zufälliges, kein Glücksfall. Diese Freude entspringt der tiefen Harmonie zwischen den Menschen. Dank dieser Harmonie spüren wir die Schönheit des Zusammenseins und des gegenseitigen Beistands auf unserem Lebensweg. Aber an der Wurzel der Freude ist immer die Gegenwart Gottes, seine aufnehmende, barmherzige und geduldige Liebe für alle.

Wenn man die Türen der Familie nicht für Gott und seine Liebe öffnet, verliert die Familie ihre Harmonie, nimmt der Individualismus überhand, erlischt die Freude. Eine Familie hingegen, die in der Freude lebt – in der Freude des Lebens und des Glaubens – teilt diese auch spontan mit und wird zum Salz der Erde und Licht der Welt, ist ein Sauerteig für die ganze Gesellschaft.

Interessant ist daran nicht nur die Frage der Beziehung der Familie und ihrer Mitglieder zu Gott sondern auch die des Individualismus, der in einer Familie in der Tat fehl am Platz ist. Eine Familie funktioniert nicht auf Basis von Egoismen, auch wenn das nicht bedeuten muss, dass jeder nur die Interessen des anderen im Sinn haben muss.

Eine Familie wird mit der Liebe zu Gott und zueinander zu einer Art neuem Individuum, einer Einheit, die auch in der Gesellschaft produktiv wird. Die in der Familie erworbene Freude strahlt in die Welt aus, die in der Familie erlernte Liebe, Zärtlichkeit (ein Begriff, den Papst Franziskus immer wieder verwendet), Achtung, das Verständnis und die Vergebung werden in der Welt wirksam. Das unterscheidet auch eine christlich geprägte von einer materialistisch oder utilitaristisch geprägten Gesellschaft. Und das ist es, was die funktionierende Familie auch für ein funktionierendes gesellschaftliches Miteinander nicht nur wertvoll sondern notwendig macht.

Noch einmal: Das Bild der geeinten Familie lässt sich leider nicht immer erreichen. Es ist auch nicht so, als ob Kinder aus Familien, die ein solches Zusammenleben nicht hinbekommen haben, liebesunfähige Menschen wären. Aber das Idealbild der Familie zu schleifen, damit sich ja niemand zurückgesetzt vorkommt, Patchwork-Konstellationen zum Standard zu erheben und die Kita-Betreuung von Einjährigen zu propagieren statt die klassische Familie zu unterstützen, verhindert im Zweifel die notwendigen Erfahrungen, von denen der Papst spricht. Kostenlose

Liebe, Zärtlichkeit, gegenseitige Achtung, Verständniss, Vergebung und Freude sind eben nicht zufällig nicht die Kernkompetenzen der Erziehung einer öffentlichen Einrichtung. Das funktioniert in Reinform nur in einer Familie – da gehören die Kinder hin, zu ihrem eigenen Wohl, zum Wohl der Familie und letztlich auch zum Wohl der Gesellschaft!
http://papsttreuerblog.de/2015/12/29/fra...nder-zur-reife/


von esther10 29.12.2015 12:07


WAS WIRKLICH AM SYNODE 2015 GESCHAH
von George Weigel
Januar 2016


Hier finden Sie eine Vorschau unserer Januar-Ausgabe:

W enn das XIV Ordentlichen Generalversammlung der Bischofssynode eröffnet mit einer Konzelebration am Altar des Bekenntnisses in der Basilika St. Peter am 4. Oktober, war es schon klar, dass es drei Synoden werden: der eigentliche Synode, die Mainstream-Medien Synode, und die Blogosphäre Synode. Die erste und dritte würde täglichen Angelegenheiten sein; die zweite wäre mehr sporadisch. Beide Teilnehmer und Beobachter fragte sich, welche Auswirkungen die zweite und dritte würde auf dem ersten zu haben.

Wie sich herausstellte, war die kurze Antwort auf diese anfängliche Verwirrung "nicht viel", außer im Wege der Bereitstellung von gelegentlichen Unterhaltung und Ärger. Wie immer hielt die Mainstream-Medien auf der Suche nach Bestätigung der Rorschach-Blot Lesen Franziskus als lang erwartete Papst Reformers, die katholische Lehre und Praxis an den Zeitgeist anpassen würde, vor allem in Bezug auf die sexuelle Revolution. Die Blogosphäre, abhängig von der Mainstream-Medien, was es dummer Informationen so genau angesehen, wurde zwischen denen, die mit Begeisterung teilte diese Hoffnung auf eine franziskanische Revolution von einer liberalen protestantischen sort, und diejenigen, die zu Tode erschrocken, dass die Enthusiasten hatten Recht über die waren geteilt Pope vom Ende der Erde. Also die Medien Synode und die Blogosphäre Synode folgte ihre eigenen vorgefertigten Skripten und waren nicht sehr interessant als Ergebnis.

Die eigentliche Synode war jedoch eine andere Sache.

Echt Themen wurden diskutiert, mit realen Konsequenzen auf dem Spiel. Einiges davon war oben auf dem Schaum der Mainstream-Medien und Blogosphäre Kommentar sichtbar. Wie würde die katholische Kirche zu regeln das Argument, die von Kardinal Walter Kasper in Februar 2014 ins Leben gerufen, um seine langjährige und doktrinär informiert Disziplin der Nichtzulassung der geschiedene und wiederverheiratete zivilrechtlich zur Heiligen Kommunion? Und unter dieser Debatte, ragte andere und tiefere Fragen. Vielleicht ist die grundlegende beteiligt die Ansprüche der Offenbarung über das pastorale Leben der Kirche. Hat die katholische Kirche immer noch behaupten, die Lehre des Zweiten Vatikanischen Konzils in der Dogmatischen Konstitution über die göttliche Offenbarung Dei Verbum, auf der Realität und bindende Kraft der göttlichen Offenbarung? Wie war die Offenbarung, auf die Zeichen der Zeit, die die Kirche wurde befohlen, vom Zweiten Vatikanischen Konzil die Pastoralkonstitution über die Kirche zu lesen in der modernen Welt, in Beziehung gesetzt werden heute Gaudium et spes? Und wie haben alle, dass Bären auf die Beziehung zwischen Gnade und Wahrheit, zwischen pastoralen Begleitung und pastorale Herausforderung, zwischen einem Zustand des Lebens und die Fähigkeit, die Gnade der Sakramente zu empfangen?

T er Tatsache, dass zum ersten Mal in der 2000 Jahre, ist die katholische Kirche "katholisch" (universell, global) in eine existentielle Gefühl legte anderen wichtigen Fragen im Spiel. Wie sollte die Erfahrungen der jungen Kirchen in Afrika, wo die christliche Vorstellung von Ehe und Familie als eine befreiende Kraft erhalten, gegen die Erfahrung des Sterbens Kirchen, in denen Scheidung ist so weit verbreitet wie die Sonntagsmesse Teilnahme ist nicht, Kirchen, deren Führer abgewogen werden vor der Synode, die der Katholizismus Lehre über die Scheidung treibt die Menschen sich von Gott beansprucht?

Dann gab es die Probleme von dieser uralten Krankheit bekannt als aufgeworfen Odium theologicum. Einige Synodenväter kam zu Synode 2015, als sie hatte, um seine Vorbereitungs Vorgänger Synode 2014 entschlossen, erneut entscheiden Paul VI 1968 Enzyklika über die moralisch angemessene Mittel zur Regulierung der Fruchtbarkeit (kommen Humanae vitae) und Johannes Paul II 1993 Enzyklika über die Reform der katholischen Moraltheologie (Veritatis splendor). Diejenigen, die zu begraben die beiden Enzykliken waren gewünscht, in der Hauptsache, identisch mit denen Druck auf die Kasper Vorschlag für die Zulassung der geschiedenen und wiederverheirateten zivilrechtlich zur Heiligen Kommunion. Diejenigen, die den Kasper Vorschlag erschreckend mangel aus vielen Gründen fand, waren in der Hauptsache, die, die beurteilt, dass Humanae vitae hatte prophetisch in ihrer Analyse dessen, was ein "Verhütungsmentalität" würde die westliche Kultur und Gesellschaft zu tun ist; die dachten, dass Veritatis splendor hatte die katholische Moraltheologie aus dem Treibsand der postmodernen Subjektivismus gerettet; und wer glaubt, dass die "Zeichen der Zeit" (Tempo heute Gaudium et spes) gelesen werden sollen, durch die Linse der göttlichen Offenbarung (Tempo Dei Verbum), anstatt als Haupt hermeneutischen Werkzeug für das Verständnis der Offenbarung heute gemacht.

Der Wettbewerb über die Reaktion der katholischen Kirche auf die sexuelle Revolution, die grundlegende Fragen des Selbstverständnisses der Kirche und Pastoral der Kirche auf Mission geht, wird noch lange über die jüngsten Synode über die Familie weiter. Dennoch sind die Argumente im Ausland in Rom während der Sitzung, und die Art, die große Mehrheit von ihnen wurden im Abschlussbericht beschlossen, verstärkte die lehrmäßigen und theologischen Grundlagen, auf denen die Wahlen muss bekämpft werden, behauptet, das Gegenteil von denen, die die meisten verloren was sie suchten in Rom zum Trotz. Um all das zu einer klareren Fokus, als es im Oktober zur Verfügung, durch den Smog von den Mainstream-Medien und Blogosphäre setzen, muss die Aufmerksamkeit auf das, was tatsächlich passiert ist zu entrichten.


Game Changers

L ong, bevor die Synodenväter begannen Montage in Rom, war es klar, dass viele von ihnen waren tief besorgt über die Arbeitsunterlage (dem Instrumentum laboris, im folgenden IL) sie gegeben worden war. In den Monaten, nachdem es zur Verfügung gestellt letzten Sommer war, wurde die IL schwer für zahlreiche Mängel kritisiert. Die erste hatte mit Struktur zu tun: Warum hat ein kirchliches Dokument beginnen mit der Soziologie-und nicht sehr gut Soziologie-statt dem Wort Gottes? Sollte nicht die letzteren werden das erste, was reflektiert, so dass die kaleidoskopischen Krise der Ehe und Familie heute würde in eine schärfere und angemessen Christian Fokus gekommen?

Viele Synodenväter fanden auch die Sprache des IL langweilig und uninspiriert, als ob die Kirche, mit dem kulturellen Tsunami der sexuellen Revolution konfrontiert, war aus der geistigen Gas und pastoralen Nerven laufen und war durch seine Lehr-vor allem die Lehre leicht verlegen Veritatis splendor und Theologie des Leibes, von denen keines wurde prominent Johannes Paul II in der IL (um es vorsichtig gesetzt). Es wurden auch gedacht, um gefährliche Unklarheiten in seiner Diskussion der pastoralen Praxis sein; an dieser Front, mehr als ein paar Bischofsaugenbrauen waren durch die Tatsache erhöht, dass die Synode Generalsekretariat hatte seine eigenen Spielregeln, indem Sie in das Arbeitsdokument zur Synode 2015 Material, das in dem Abschlussbericht der Synode 2014 war nicht ignoriert.

In den 48 Stunden vor der Synode begann seine Arbeit, aber diese Bedenken wurden durch große Besorgnis über Synode Prozess abgelöst. Mit zwei Tage zu gehen, war es unklar, ob es wäre keine Abstimmungen über alles auf der Tagung-das eine beispiellose Veränderung der Vorgehensweise wäre, für die Abstimmung über die Vorschläge war schon immer die Art, wie die Synodenväter machte ihre Urteile der Kirche bekannt und die Welt in der Vergangenheit. Darüber hinaus wurden die Väter darüber informiert, dass ihre Interventionen in der Generalversammlung der Synode würde der Synode Eigentum und würde nicht öffentlich gemacht werden. (Die Begründung vom Generalsekretär angeboten wurde, war, dass dies mehr offene Debatte zu fördern.)

Darüber hinaus, so schien es, dass die Berichte von der Synode dreizehn Sprache-basierte Diskussionsgruppen, in denen die ernsthafte Diskussionen würden entfalten, wurden nicht öffentlich gemacht werden, auch nicht. Und darüber hinaus auch, dass viele glaubten, dass die Ausarbeitung Kommission Synode Generalsekretär Kardinal Lorenzo Baldisseri kündigte den Abschlussbericht (deren Veröffentlichung war auch im Zweifelsfall) war schlecht verzerrt und hatte das Gleichgewicht der Meinung unter den Synodenväter nicht unbedingt, sich vorzubereiten.

T sein war einfach nicht akzeptabel, um eine große Anzahl von Bischöfen, die nicht begierig zu drei Wochen in einer virtuellen Standbildaufnahme, von dem nichts auftauchen verbringen waren: eine Standbildaufnahme, die sie als Anhängsel der Synode Generalsekretariat behandelt und verstrickt sie in einem geheimnis Prozess, würde die tiefsten Vermutungen in der Kirche und der Welt, über das, was im Gange war, verursacht haben. Diese Bedenken Ausdruck fand in einem privaten Brief an Franziskus am Ende des ersten Arbeitstag der Synode gegeben (Montag, 5. Oktober), die von dreizehn Kardinäle unterzeichnet wurde, darunter drei Präfekten der großen Dikasterien der Römischen Kurie und zehn Wohn Erzbischöfe von vier Kontinenten.

Da der Brief war eine private mit dem Stellvertreter Christi, haben die Unterzeichner nicht glauben, dass sein Inhalt sollten öffentlich gemacht werden, auch nach einem frühen Entwurf des Briefes zugespielt wurde. Aber es kann als eine Frage der Tatsache, dass der Brief war ganz respektvoll Person und Vorrechte des Papstes festgestellt werden; dass es Anliegen der Kardinäle, dass die Forderung des Papstes für eine offene und freimütige Gespräche würde durch die vorgeschlagene Synode Prozess behindert werden ausgedrückt; dass es eine normale Abstimmungsverfahren beantragt, so dass die Väter könnten ihre Urteile bekannt; dass er suchte eine größere Offenheit bei der Herstellung der Kirche und der Welt der Teilnehmer Reflexionen sowohl in der Generalversammlung und dem sprachbasierten Diskussionsgruppen zur Verfügung; und dass sie freuten sich auf ein Abschlussbericht erstellt, so dass die gesamte Synode zu reflektieren.

Zwei Tage später, die meisten der Brief Wünsche hatte geehrt. Der Generalsekretär machte deutlich, dass die Synodenväter konnten, wenn sie wollten, ihre Generalversammlung Maßnahmen zur Verfügung, um der Presse und ihren Diözesen. Die Berichte der Sprache-basierte Diskussionsgruppen würden öffentlich gemacht werden. Es würde über den Entwurf der Abschlussbericht, Absatz für Absatz zu sein. Die Anordnung der Bericht blieb das Vorrecht des Papstes, wie es ganz richtig, aber es wurde angenommen, dass der Bericht veröffentlicht werden. (Veterans des Vatikans natürlich davon ausgegangen, dass es innerhalb von vierundzwanzig Stunden nach seiner Fertigstellung zugespielt werden, auf jeden Fall.)

Wenn Buchstaben der Kardinäle transformiert den Prozess, die Einführung in das Instrumentum laboris am ersten Arbeitstag nach der Synode ungarischen Relator (Berichterstatter), Kardinal Péter Erdő war die inhaltliche Spiel-Wechsler. Es wurde erwartet, dass Kardinal Erdő würde drei Einführungen, einen an jedem der IL den drei Teilen zu geben, zu Beginn jeder Woche Arbeit. Erdő entschied sich stattdessen, eine Einführung in das gesamte Arbeitsdokument am ersten Tag der Synode bieten. Dabei machte er eine solide Grundlage für die Synode den Beratungen, die die grobe Unzulänglichkeiten des IL (die von diesem Punkt war von praktisch jeder mit Ausnahme der deutschsprachigen Teilnehmer und das Generalsekretariat, die er verfasst hatte zugestanden worden) effektiv korrigiert.

C ardinal Erdő begann, indem der Synode auf eine feste kirchliche berechtigt, beschreibt Ehe und Familienleben wie Berufungen: Institutionen von Gott gegeben als Teil der "göttliche Pädagogik", in dem wir lernen, dass die Würde des menschlichen Lebens und der menschlichen Liebe und der wahren Sinn unseres gemacht männlich und weiblich. Die ungarische Kardinal sah dann bei Ehe und Familie durch das Prisma der Offenbarung und der Lehre, unter Hinweis darauf, dass in des Schöpfers Design, die einigende und Zeugungs Abmessungen der Ehe wurden "eingeschrieben" als Wahrheiten in uns gebaut. Erlösungswerk Christi, fuhr er fort, in der Ehe und die Familie wieder hergestellt hatte, "das Bild von der Allerheiligsten Dreifaltigkeit, aus denen jede entspringt die wahre Liebe."

Kardinal Erdő auch die christliche Familie im Kontext von Johannes Paul II Neuevangelisierung und Franziskus die Forderung nach einem liegt "Kirche ständig in Mission", erinnert die Synodenväter, dass "die missionarische Dimension der Familie ist im Sakrament der Taufe wurzelt, durch die alle den Auftrag, missionarische Jünger sein ", und von dem aus die christliche Familie konstituiert als" Hauskirche. "Das war, warum die Familie, als Johannes Paul in der 1981 Apostolische Schreiben beigebracht hatte Familiaris Consortio", ist der Weg der Kirche: "ein gesegnetes Paul VI Punkt in der Enzyklika unterstrichen hatte Humanae vitae Zeugung vom ehelichen Liebe Darüber hinaus, als er die vielen Wege, auf denen moderne Technik abgelöst Ehe von der Familie durch die Trennung festgestellt" ", so Papst Benedikt XVI hatte in die geschrieben wird. Enzyklika Caritas in veritate ", die Erfahrung der Liebe in Ehe und Familie" ist entscheidend für das Leben der Gesellschaft, weil die Familie ist der Ort, wo man die Bedeutung des Gemeinwohls durch Erfahrung lernt.

Der Hauptberichterstatter unterstrich, dass die "Lehre Christi auf der Ehe" -monogamy und die Unauflöslichkeit der Ehe-war eine "wahre Evangelium und eine Schrift der Freude", in dem der Mensch erkennt seine "Berufung zum persönlichen Beziehungen" der Freiheit , gegenseitige Selbsthingabe und die vollständige Anerkennung der anderen. Die Lehre über die Unauflöslichkeit, der Kardinal erwähnt, stammt aus den Evangelien und St. Paul, und hat sich immer unterscheiden die christliche Auffassung von der Ehe von anderen.

So wird in der ersten halben Stunde seines Vortrags, Erdő setzen die Diskussionen der Synode 2015 auf einem soliden Fundament aus der Schrift gebaut und das Lehramt der drei vorangegangenen Pontifikaten dadurch stillschweigend die Zurückweisung der falschen Prämisse, dass die Väter könnte von Grund auf unter Berücksichtigung starten Ehe und Familie in der einundzwanzigsten Jahrhunderts. Die Zeichen der Zeit, gleichzeitig deutlich gemacht, er sollte durch die Linse der göttlichen Offenbarung gelesen werden.

Aber die ungarischen Prälaten war noch nicht fertig.

C ardinal Erdő erinnerte die Synodenväter, dass Gnade und offenbarte Wahrheit kann nicht bekämpft werden, für "barmherzigen Liebe, wie es anzieht und vereint, auch verwandelt und hebt. Es ist eine Einladung zur Umkehr. "In diesem Licht" ein barmherziger pastorale Begleitung des geschieden und standesamtlich geheiratet "kann nicht" verlassen im Zweifel "die" Wahrheit der Unauflöslichkeit der Ehe von Jesus Christus selbst beigebracht. "" Die Barmherzigkeit Gottes , "fuhr er fort," bietet den Sündern Vergebung ", sondern immer" ruft zur Umkehr. "

Erdő dann kritisiert eines der Argumente, die zugunsten der Kasper Vorschlag, den geschiedenen und wiederverheirateten zivilrechtlich zur Heiligen Kommunion am Ende eines zugeben, bot "Buße Weg", aber ohne eine Nichtigerklärung der ersten Ehe. Wie Erdő ausdrückte, "es ist nicht der Untergang der ersten Ehe, aber das Zusammenleben in der zweiten Beziehung, die Zugriff auf die Eucharistie behindert." Der Kardinal wies dann einen möglichen Weg in die Zukunft, unter Berufung auf die Lehre von Johannes Paul II in Familiaris Consortio (84): Bei denen, die im Gewissen glauben, dass, im Interesse ihrer Kinder oder der gemeinsamen Leben, das sie in einer zweiten Ehe aufgebaut haben, müssen sie in dieser Ehe zu bleiben, gibt es Zugang zu den Sakramenten der Buße und der Eucharistie wenn das Paar übt Kontinenz, "leben ihre Beziehung als eine gegenseitige Hilfe und Freundschaft." Solch eine Anforderung seitens der Kirche nicht, Erdő sagte reduzieren Ehe zu einer bloßen Übung in sexuellen Ausdrucks. Vielmehr erkennt er die Realität der Situation im Lichte der Wahrheit über die Ehe von Christus gelehrt. Es ist, mit anderen Worten, eine wahre Weg zu den Sakramenten der geschiedenen und zivilrechtlich wieder geheiratet und es immer gewesen war: den Weg der Kontinenz.

Was die Frage der "kleinen Schritte" in Wachstums einer Person oder Paar in das sittliche Leben, ein Konzept, oft als Neben Eintritt in den Kasper Vorschlag verwendet, sagte Kardinal Erdő, dass, während wir alle zwischen wahr wachsen in das Leben der Gnade " und falsch, zwischen Gut und Böse, es gibt in der Tat keine solche 'graduality.' "Und obwohl es auch sein mag" einige positive Aspekte "in unregelmäßigen Zusammenhänge gefunden werden", bedeutet dies nicht, "dass diese Beziehungen" kann als dargestellt werden gut."

C ardinal Erdő wandte sich dann an einem Thema viele dachten, wäre der nächste Schritt über den Kasper Vorschlag sein: ein stillschweigendes kirchlichen Segen für homosexuellen Lebensgemeinschaften. Während drängt Respekt und sensible Seelsorge für Menschen, die gleichgeschlechtliche Attraktion erleben, erklärte er rundheraus, dass "es keine Stiftung" in Wahrheit für sie eine "Analogie jedoch remote, zwischen homosexuellen Lebensgemeinschaften und dem Plan Gottes für Ehe und Familie." Der Kardinal forderte auch die Hirten der Kirche, Kampagnen, um diese neuen Designs für den Bau Familien behaupten, zu widerstehen, und erklärte unverblümt, dass der Druck auf die armen Länder gestellt von internationalen Institutionen, die Bedingung finanzielle Hilfe auf dem ehemaligen Annahme des gleichgeschlechtlichen Ehe seien "inakzeptabel . "

Der Hauptberichterstatter Abschluss forderte die Synodenväter, ihre aufmerksamen Hören auf das Wort Gottes weiter, so dass die Antwort der Kirche "auf die Bedürfnisse unserer Zeitgenossen" kann man, dass "bietet ihnen befreiende Wahrheit" im Zeugnis der größere Barmherzigkeit. Für seine Arbeit erhielt der ungarische Prälat einen warmen Applaus, aber Kardinal Kasper, der Berichten zufolge sah etwas betäubt, war nicht unter denen applaudieren.

Kardinal Erdő Entscheidung, den gesamten Gegenstand der Synode in der Behandlung von Anfang an-die es schwer ist, sich vorzustellen, ihn zu tun, ohne Rücksprache mit dem Papst effizient begraben das Instrumentum laboris als Synode 2015 die Führungs Dokument. Die Mitgliederversammlung und Kleingruppendiskussionen würden weiterhin von der dreigliedrige Struktur des IL arbeiten, aber einleitende Intervention Erdő die hatte die glückliche Wirkung der Befreiung der Synodenteilnehmer. Anstatt sklavisch nach dem zutiefst fehlerhaft IL, sie jetzt viel tiefer sondieren könnte in die christliche Tradition und in der gegenwärtigen Situation von Ehe und Familie, die gute Nachricht enthält als auch schlecht, um die Entwicklung und Reform der kirchlichen Pastoral Antwort auf eine tiefgreifende kulturelle und menschliche Krise. Darüber hinaus nahm der ungarischen Kardinals Talk mögliche Billigung der Lebenspartnerschaften zwischen gleichgeschlechtlichen Paaren vom Tisch während Putting auf den Kasper Vorschlag in seiner ursprünglichen Form zu zahlen. Und während Kasper Verbündeten wäre nicht das Handtuch zu werfen, am Ende des ersten Tages der Synode war es viel wahrscheinlicher, dass Synode 2015 wäre nicht die Erfahrung der Synode 2014 zu wiederholen und die von den Anliegen der deutschsprachigen Vätern entführt werden.

Echt Debatten über tiefere Fragen

W ährend der Kasper Vorschlag in seiner ursprünglichen Form wurde effektiv durch einleitende Intervention Kardinal Erdő ist entgleist, waren seine Befürworter nichts, wenn nicht zäh. So tauchte der Vorschlag in neuen Formen, die jeweils provoziert wichtige Debatten über tiefere Fragen in der Generalversammlung und in der Sprache-basierte Diskussionsgruppen. In jeder dieser Gestalten, Befürworter weiter zu behaupten, dass die ganze Angelegenheit der heiligen Kommunion für die geschieden und standesamtlich heiratete wieder ging es nicht um eine "Änderung in der Lehre" (die der Papst hatte darauf bestanden, war unantastbar), aber eine "Veränderung der Disziplin" oder eine "Veränderung der pastoralen Praxis." Das dodge bekam sehr wenig Traktion, aber nicht zuletzt, weil es eher im Vorfeld der Synode 2014 und im Jahr geltend gemacht, als behauptet, und in jedem Fall sorgfältig geprüft worden war (und abgelehnt) zwischen den Synoden. Also der Kasper Partei (größtenteils, sollte angemerkt werden, ohne die aktive Beteiligung von Kardinal Kasper, der auffallend ruhig war) eingesetzt anderen Kriegslisten. Und dabei ist die Kasperites ironisch und fast sicher ungewollt, trug zu einer Vertiefung der Debatten des Treffens und Verständnis für die Probleme unter den Themen auf Synode 2015 der Kirche.

Die Kasperites 'Plan B war eine Variante auf der Febronianismus die deutschsprachigen Katholizismus in der gesamten Aufklärung und war schnell überspielt "local-Option Katholizismus," ein nützlicher Tag, das weithin angenommen wurde geplagt. Im Wesentlichen gefragt, Plan B, die Kirche, sich als Vereinigung nationaler Kirchen, symbolisch mit dem Nachfolger Petri vereint, jedoch im wesentlichen unabhängig voneinander (und Rom) reconceive doktrinär und pastoral. So nationalen oder kontinentalen Bischofskonferenzen würde die Befugnis erhalten, lokale "Lösungen" auf die Herausforderungen durch die gegenwärtige Krise der Ehe und der Familie stellte finden. Niemand Aufmerksamkeit hatte irgendwelche Zweifel über die Richtung, eine solche Verlagerung wäre in bestimmten Kreisen zu nehmen. In Deutschland, Österreich, der Schweiz und Belgien, zum Beispiel die Praxis der mit der heiligen Kommunion, um die geschiedene und zivilrechtlich wieder verheiratet ist bereits weit verbreitet ist, und was man suchte, war ein Mittel zur Bekräftigung, was bereits geschieht (oder, in der Spin Put- Auf dieser von einigen deutsch-Lautsprecher, so dass die Bischöfe ein Werkzeug, mit dem die Bischofskonferenzen in Frage könnte eine gewisse Kontrolle über die Praxis durch die Festlegung von Kriterien dafür zu bekommen).

Als Reaktion darauf Synodenväter aus der ganzen Welt wies auf die unglückliche Rolle, die lokale Option Ekklesiologie hat Fragmentierung der Anglikanischen Gemeinschaft, jetzt zu dem Punkt der virtuellen Zerfall hatte. Es kann einfach nicht sein, dass das, was ist ein Sakrileg in Polen ist eine Schrift der Gnade auf der anderen Seite der polnisch zu sein: Die noch stärkeren theologischen Fall gegen den Kasperites 'Plan B wurde von der Synodenväter, die von der Grundlagen sakramentalen Logik argumentiert setzen Deutsch Grenze. Dieses Argument schließlich trug den Sieg davon, und ein anderer wichtiger Marker wurde festgelegt, ein entscheidender Mehrheit der Synodenväter wurden festgestellt, dass die katholische Kirche würde es bleiben, sowohl in der Lehre und der sakramentalen Ordnung.

W ith Plan A und Plan B weg vom Brett, Plan C wurde eingesetzt, in Form von einem Appell an die Rechte des Gewissens. Sicherlich, die verbissene Kasperites argumentiert, ist die letzte Instanz der Entscheidung über die Würdigkeit die heilige Kommunion zu empfangen das Individuum, konfrontieren seine Situation im Heiligtum des Gewissens, anerkannt als in seiner Erklärung über die Religionsfreiheit, unantastbar vom Zweiten Vatikanischen Konzil Dignitatis Humanae. Kritiker schnell wies jedoch darauf hin, dass die katholische Kirche (und Dignitatis Humanae) hatte nie als "Gewissen" einen frei schwebenden Fakultät der Wahl losgelöst von religiösen und moralischen Wahrheit. Es war wahr, Kardinal Thomas Collins von Toronto und andere argumentierten, dass der Katechismus der Katholischen Kirche lehrt die Imperativ gehorchen das Gewissen. Aber es erinnert auch die Gläubigen der Imperativ der mit Recht gebildet Gewissen. Und die Pflicht der Hirten der Kirche einundzwanzigsten Jahrhundert, sicherlich, um die Menschen in der Kirche über die expressiven Individualismus, die den Menschen, um Bündel von Wünschen (Fehlerhaftigkeit der Idee der "Gewissen" in den Prozess) verringert hat nennen .

Die Kirche, diese Synodenväter argumentiert, verfügt über ausreichend Ressourcen, mit denen, um ein reicheres Verständnis der Adel der menschlichen Wahl und die menschliche Fähigkeit schlagen, unter der Gnade, um weise und gut auch unter schwierigen Umständen zu wählen, und es sollte ihnen mehr bereitstellen effektiv. Blessed John Henry Newmans Brief an den Herzog von Norfolk wurde mit gutem Erfolg in diesen Debatten zitiert. Dann Plan C gegeben wurde, den Gnadenstoß durch eine Fünf-Minuten, Sechs-Punkte-Erklärung der katholischen Verständnis des Gewissens von Kardinal Carlo Caffarra von Bologna, in einem auffallend klaren Generalversammlung Intervention, die mit Ehrfurcht Tagen diskutiert wurde, nachdem sie gegeben wurde .

Die Deutschen als nichts, wenn nicht persistent, kam es nach unten, am Ende, um D-Plan: Die Entscheidungen über "pastorale Begleitung" der geschiedenen und wiederverheirateten zivilrechtlich sollte in der "internen Forum" von einem Büßer und Beichtvater werden. Einige beschrieb dies als "local-Option Katholizismus" den ganzen Weg gemacht bis auf die Gemeindeebene, einem Bauernhof-zu-Tabelle Version des Sakramententheologie. Andere Synodenväter, weniger theologisch wachsam, schien in Plan D einen Weg, mitfühlend zu sein ohne Verzicht auf wesentliche katholischen Lehre und vielleicht eine "Lösung" mit denen, um die deutsch-Lautsprecher zu besänftigen, die waren in der Hauptsache zu finden, mit einem Bad Synode. Wie die Dinge sich endlich gelöst, der Ausdruck "internen Forum" brachte es in die Schlussbericht der Synode. Aber es war in einer Weise, dass die Befürworter der Plan D offensichtlich als störend umschrieben, weil sie bestritten, dass eine solche Absicherung über-stattgefunden hatte.

Pazzo Intermezzo

W ährend diese echte Debatten über echte Probleme wurden in der Synodenaula und den sprachbasierten Diskussionsgruppen entfaltet wurden die Medien der Welt mit Anfällen, zum großen Teil, weil es keine Geschichte zu decken. Die Debatten fand hinter verschlossenen Türen. Einige Bischöfe teilten ihre Generalversammlung Interventionen mit der Presse, aber in den meisten Fällen hatten die versammelten Schreiber wenig zu tun, bis die Berichte der Diskussionsgruppen "begann, veröffentlicht werden Tage, nachdem die Synode eröffnet. So wurde die Presse auf das, was die reduzierte Boston Globe 's John Allen genau wie Berichterstattung über was andere gesagt wurde in der Synode geschieht (oder auch die Berichterstattung über die Berichterstattung über was andere gesagt wurde auf der Synode geschieht), anstatt die Berichterstattung über das, was war, beschrieben tatsächlich passiert.

Dies führte zu den üblichen Fantasien und Verzerrungen in den italienischen Medien, die zu viele leichtgläubige englischsprachigen Journalisten ernst nehmen, und dann brechen, nicht destillierten, in die Anglosphäre. Aber wie bei Groß katholischen Veranstaltungen im Vatikan üblich, hatte die italienische Presse über seinen Ellbogen im Ärmel, und es war viel mehr los ist in italienischen Deckung der Synode als Abdeckung der Synode. Es gab vor dem Konklave polit, unvermeidlich mit einem Papst zu drehen neunundsiebzig. Und dann war da die traditionelle Score-Absetz- und Agenda-Rühren diese nicht selten unter Beteiligung der Finanzreformen, Kardinal George Pell an Ort und Stelle in den letzten anderthalb Jahren mit der Firma Unterstützung Franziskus gebracht hatte.

Das Pell war ein Führer unter den Herausforderer auf den Kasper Vorschlag in der verschiedene Iterationen lieferte Kritiker der australischen Kardinals und Feinde eine Chance: verwenden Sie die Synode Debatten als blinder, hinter dem zu potshots auf ihn zu nehmen, was darauf hindeutet, dass er respektlos des Papstes war oder selbst untreu zu dem Mann, der ihn ernannt hatte zu reinigen, die Augiasställe der Vatikan Finanzen. Das Ziel war, vernichte man Pell, eine große Figur in jeder Hinsicht (und, im Interesse einer vollständigen Offenlegung, ein alter Freund), bis zu dem Punkt, wo seine weitere Ausgrabungen in die dunkleren Ecken der Finanz Inkompetenz (und Schlimmerem) im Heiligen Siehe würde behindert werden und vielleicht sogar angehalten, damit Schonung Verlegenheit (und Schlimmerem) begünstigt leakers, Gönner, oder beides.

T iese zwei Dynamik-der Mangel an Nachrichten und italienischen Journalisten Spiel-spielen, um benachteiligten Vatikan zu schützen zusammen in dem, was war das komische off-Basisstück während der Synode 2015 Der Artikel von Paolo Rodari geschrieben, über zwei Seiten erstreckte Quellen-kam der 14. Oktober Ausgabe von La Repubblica, und setzen einen neuen Standard für die Fantasie, um Bosheit vermählt.

Pell wurde als eine der führenden Figuren in einem Grundstück von der "Guss Rigoristi", um Franziskus die pastoralen Initiativen, die anderen Hauptschurken wobei Cardinals Gerhard Müller von der Kongregation für die Glaubenslehre, Timothy Dolan von New York, Robert Sarah blockieren der Kongregation für den Gottesdienst, Wilfred Napier von Durban, Südafrika, und der zuvor erwähnten Carlo Caffarra. Das Grundstück, Rodari schrieb, wurde an der Päpstlichen Nordamerikanischen Kollegs Hauptsitz wurde von den Rittern von Columbus finanziert und hatte ominöse Links zu ehemaligen Vizepräsidenten Dick Cheney, Halliburton, und das American Enterprise Institute, und durch Cheneys Ehefrau Lynne, an die Händler des Todes bei Lockheed Martin.

Gegen diese unheilige Kabalen waren die "Progressisti." Und hier, Paolo Rodari fiebrigen Phantasie ging wirklich auf Hochtouren. Denn neben solchen offensichtlichen Meister des "Fortschritts" als Kardinäle Walter Kasper, Reinhard Marx und Godfried Danneels, Rodari enthalten Erzbischof Charles Chaput von Philadelphia, die sich fast täglich in der fortschreitenden US katholischen Presse und Blogosphäre lambasted wurde, für die er verkörpert die völlige Antithese von allem "progressive".

Chaput wurde zehn Tage später, als er eine der höchsten Stimmenzahlen für die Wahl zum Ständigen Rat der Synode bestätigt. Paolo Rodari und La Repubblica, die ihrerseits gaben Synode Teilnehmer und kenntnisreiche Beobachter einige gute Lacher, auch wenn dieses Intermezzo ernster Verrücktheit weiter veranschaulicht ein Grundprinzip der Vaticanology 101: Es gibt keine feste Grenze zwischen Fakt und Fiktion in der italienischen Journalismus, sondern nur eine Membran, die über dem alle Arten von Material, einige davon in Form von Abfällen, fließt.

End-Spiel und Abschlussbericht

T er Synodenväter wurden die Entwurf des Abschlussberichts am Nachmittag des Donnerstag 22. Oktober (dem Gedenktag des heiligen Johannes Paul II) angegeben. Der Entwurf war nur in italienischer Sprache. Und dank einer Änderung des Zeitplans, der plausibel als Versuch der Väter Fähigkeit, ernsthafte Kritik an dem Entwurf des Mount einschränken interpretiert werden könnte, hatten Mitglieder der Synode nur 12 Stunden, um den Entwurf zu studieren, zu entscheiden, was sagt sie auf sie machen wollte an der Generalversammlung am Freitagmorgen, 23. Oktober und zu formulieren, die modi (Änderungen) sie schriftlich an diesem Morgen vor. Dann wurde der Redaktionsausschuss, um wieder an die Arbeit am Freitag Nachmittag, um den geänderten Text, der auf, Absatz für Absatz, am Samstag abgestimmt werden würde vorzubereiten.

Trotz des verkürzten Zeitplan, mehr als ein paar Synodenväter waren angenehm überrascht von dem Entwurf der sie am 22. Oktober erhielt das Instrumentum laboris hatte im wesentlichen als Grundlage für den Abschlussbericht über Bord geworfen, und der Entwurf war viel reicher biblisch, und weit mehr elegant geschrieben ist, als alles, was zuvor von der Synode Generalsekretariat erteilt hatte (die Spekulationen über seine wahre Urheberschaft führte, dass der Redaktionsausschuss mehr oder weniger in der Tasche der Synode Generalsekretariat). Sei es wie es sei, ging eine Synode Vater so weit, Donnerstag Nacht beobachten, dass, hatte der Entwurf des Abschlussberichts gewesen Arbeitsdokument der Synode, der gesamte Prozess würde weit mehr intellektuell befriedigend und weit bessere Rahmenbedingungen für die Förderung der Art gewesen, Diskussion, für die der Papst genannt hatte.

Aber es gab Probleme, und sie rund drei Absätze zentriert im Entwurf des Abschlussberichts: 84, wurden 85 und 86 Interventionen skizziert und mehr als zwei Dutzend Modi bereit waren, die wahrgenommenen Mehrdeutigkeiten in der Sprache über Art und Richtung der pastoralen beheben Pflege der geschiedenen und zivilrechtlich wieder geheiratet. Angesichts der späten Stunde, so zu sprechen, viele der Modi am Freitag eingereicht Freitag Morgen, und mehr als zwanzig mündlichen Interventionen vorgeschlagen, Fallenlassen ein, zwei oder alle drei der unbefriedigenden Absätze, anstatt zu versuchen, sie zu ändern. Ein Versuch wurde gemacht, um den Abschlussbericht Kurs die entscheidende Randnummer 84 haben Familiaris Consortio in vollem Umfang, nicht in bowdlerized Form.

Für den Fall, solche Eingriffe und modi wurden weitgehend ignoriert, mit einer entscheidenden Ausnahme. Der überarbeitete Entwurf, an dem die Synodenväter wählten Samstagnachmittag verankert Randnummer 85 der Diskussion der "internen Forum" in der Tradition der Kirche: Solche pastorale Unterscheidung zwischen Büßer und Priester war, durchgeführt werden ", so die Lehre der Kirche", eine Phrase eingefügt zwischen den Freitag Debatten und Samstag Stimme. Einige Väter dennoch betrachtete den Absatz als nicht präzise genug und kam in einer Handvoll von Stimmen der es zu leugnen, die zwei Drittel Zustimmung für die Aufnahme in den Abschlussbericht erforderlich.

Ich mperfections und Unklarheiten Ungeachtet der Abschlussbericht war eine massive Verbesserung gegenüber dem Instrumentum laboris, und veranschaulicht, wie deutlich der Kardinäle Brief einleitender Intervention Erdő ist, und die Debatten in der Generalversammlung und die Sprachgruppen hatte sowohl die Dynamik und die veränderte Inhalt der Synode 2015.

Der Abschlussbericht war unverkennbar kirchlichen Text, ein Produkt von der Kirche Meditation über das Wort Gottes, wie die Linse, durch die der Kirche interpretiert die Zeichen der Zeit zu verstehen; und während die Arbeitsunterlage war biblisch magersüchtig war der Abschlussbericht reich, auch eloquent, biblisch, wodurch vindicating Dei Verbum ein paar Wochen vor dem fünfzigsten Jahrestag der Verkündung.

Scheinbarer Verlegenheit das Arbeitsdokument der über die katholische Lehre über Keuschheit, Treue und Würdigkeit die heilige Kommunion empfangen wurde durch eine beeindruckende Bestätigung der Möglichkeit des Lebens virtuos in der postmodernen Welt ersetzt. Zur gleichen Zeit, den Bericht nannte die Kirche zu einer wirksameren Verkündigung der Wahrheiten, es als ein Erbe aus der Herr Jesus selbst trägt, und mehr besorgt Seelsorge für diejenigen, die in schwierigen ehelichen und familiären Umstände.

Kinder wurden weitgehend aus der IL fehlt. Im Gegensatz dazu beschreibt der Abschlussbericht Kindern als ein großer Segen, lobt große Familien, ist vorsichtig, um Kindern mit besonderen Bedürfnissen zu ehren, und hebt das Zeugnis der glücklich und fruchtbar verheiratete Paare und ihre Kinder als Mittel der Evangelisierung.

Das Arbeitsdokument der verwirrte Diskussion des Gewissens wurde durch eine weit ernstere Explikation Verständnis Gewissen Verhältnis zur Wahrheit der Kirche ersetzt, wie der Abschlussbericht verwarf die Idee, dass die "Unverletzlichkeit" Gewissens beläuft sich auf eine moralische "aus dem Gefängnis frei zu bekommen" Karte.

Das Arbeitsdokument war voll von Unklarheiten über die Beziehung der pastoralen Praxis, Lehre. Der Abschlussbericht macht deutlich, dass diese beiden Wirklichkeiten sind eng in das Leben der katholischen Kirche verbunden. Authentische Seelsorge muss von einem Engagement in der ständigen Lehre der Kirche zu beginnen, und es gibt nicht so etwas wie "local-Option Katholizismus."

Die Arbeitsunterlage war auch nicht eindeutig in der Beschreibung von "Familie." Der Abschlussbericht unterstreicht, dass es keine richtige Analogie zwischen dem katholischen Verständnis von "Ehe" und "Familie" und anderen sozialen Einrichtungen gezogen, egal was ihre Rechtsstellung betragen.

Güte und Wahrheit waren manchmal in Spannung in der Arbeitsunterlage gestellt. Der Abschlussbericht ist weit mehr theologisch in Bezug Güte und Treue an Gott, was bedeutet, dass Güte und Treue sind untrennbar in der Lehre und Praxis der Kirche entwickelt.

Das Arbeitsdokument war langweilig und entmutigend. Der Abschlussbericht, wenn sie in den wichtigsten Sprachen der Welt verfügbar ist, wird das Leben derer, die es lesen zu bereichern, unabhängig von ihrer Nichtübereinstimmung mit dieser oder jener Formulierung darin.

In der Summe der Abschlussbericht, wenn auch nicht ohne Fehler, geht ein sehr langer Weg-und Lichtjahre jenseits des Instrumentum laboris -in Anheben und feiert die katholische Vision von Ehe und Familie als Leucht Antwort auf die Krise der Institutionen, in das einundzwanzigste Jahrhundert. Und behauptet, zum Trotz, der Abschlussbericht, sagt kein einziges Wort über die Zulassung der geschiedenen und wiederverheirateten zivilrechtlich zur Heiligen Kommunion, in Abwesenheit ein Dekret der Nichtigkeit.

Und als nächstes?

T er Wahl von Erzbischof Chaput und Kardinäle Pell, Sarah, Napier, und Marc Ouellet zum Ständigen Rat der Synode stellt sicher, dass es starke Stimmen Drücken für eine verbesserte Synode Prozess in der Zukunft sein. Praktisch jeder mit Ausnahme der aktuellen Synodenmanager stimmt, zum Beispiel, dass es echten Austausch und Diskussion in den Generalversammlungen, etwas, das sofortige Übersetzung von Interventionen und Texte in die wichtigsten Sprachen der Welt erfordert. Darüber hinaus ist die XIV Ordentlichen Generalversammlung der Bischofssynode gezeigt, dass die gewählten Vertreter der nationalen Bischofskonferenzen nicht als Schulkinder von der Synode Manager, die ihre Diener, nicht ihre Herren sind behandelt werden. Beide Entwicklungen Gutes für die Zukunft der "Synodalität" in der katholischen Kirche. Dennoch Synode 2015 ergab auch, Bruchlinien in der Kirche, die nicht mehr geleugnet werden kann.

Die Synode gezeigt, was bekannt ist, wenn nur selten öffentlich gesprochen, seit einigen Jahren: Ein großer Teil der Kirche in Nordeuropa ist in einer De-facto-Zustand der Spaltung, nicht offiziell von Rom und dem Rest der Welt Kirche angebaut, aber das Denken und leben ihre eigenen kirchlichen Wirklichkeit. Einige nordeuropäischen Bischöfe offensichtlich nicht glauben und lehren, was die katholische Kirche glaubt und lehrt. Deutsch Ekklesiologie auf dem Massepegel ist in einem solchen Durcheinander, dass diejenigen, die die staatlich erhobenen zahlen sinken Kirchensteuer (Kirchensteuer) kann verweigert werden, die heilige Kommunion und den Zugang zu den anderen Sakramenten, während diejenigen, die in unregelmäßigen Beziehungen werden regelmäßig angeboten Abendmahl. Die Auseinandersetzung mit dieser de facto (aber nicht de jure) Trennung des nordeuropäischen Katholizismus von der Einheit der Welt Kirche ein trauriges Nebenprodukt der geistigen Verwirrungen und intellektuelle Arroganz, die zu massiven pastoralen störungs ist ein ernstes Problem für die katholische Zukunft.

Die Erfahrung der Synode 2015 schlägt auch vor, dass zu viele der Bischöfe der Kirche haben ein schwaches Verständnis von Lehre und eine spürbare Abneigung, Grab pastoralen Angelegenheiten in ihren entsprechend theologischen Kontext zu diskutieren. Pastoral geschickte Bischöfe sind, natürlich, ein Imperativ. Aber wir sind in einem Moment der kulturellen Krise im Westen. Schlechte Ideen zeichnen Ideologien, die Krieg gegen die menschliche Natur, vor allem männlich-weiblichen Komplementarität zu machen, und dekonstruieren die grundlegenden Normen und Institutionen, die Menschen blühende fördern (oft die Bereitstellung von Zwangsstaatsmacht, um die Dekonstruktion zu beschleunigen). Sicherlich kann die Kirche pastoral qualifizierte und menschlich überzeugende Männer, die vor der Herausforderung, diese verzweifelt mangel Ideen, die Vergrößerung der Summe der menschlichen Unglücks-intellektuell anspruchsvolle Pastoren, die den Fuß der Postmoderne Verwundeten zur Freude der Umwandlung laden können, werden erfüllen können zu finden.

T er amerikanische katholische Erfahrung der letzten vier Jahrzehnten ist immer noch nicht ausreichend "im Spiel" in den Beratungen der Weltkirche. Es gibt eine Menge Dinge falsch mit den Katholizismus in den Vereinigten Staaten. Aber die Kirche in den USA hat ein paar Dinge über die Bereitstellung von Ressourcen wie gelernt Familiaris Consortio und der Theologie des Leibes in der Katechese und Ehevorbereitung, die ganz verlernt, wie es scheint, in anderen Gemeinden in der entwickelten Welt und in Lateinamerika bleiben. Einige, was in diesen pastoralen und katechetischen Erfolge wurde im Spiel Synode 2015 legte gelernt; viel mehr könnte in Zukunft Versammlungen dieser Art durchgeführt werden.

Die evangelische Aufgabe der Kirche fort, natürlich, unabhängig davon, was bei Synoden passiert. Hatte es einen anderen Weg gegangen, vielleicht Synode 2015, dass die Arbeit in der lebhaftesten und lebenswichtigen Teilen der Welt Kirche behindert haben. Aber für all die Verwirrungen von unwissenden, unverantwortlichen und ideologisch verzerrte Berichterstattung über das, was in Rom geschehen verursacht, die letzten Synode bekräftigte das Evangelium und die siedelt Wahrheiten des katholischen Glaubens und der Praxis. Diejenigen, die die Arbeit der Neuevangelisierung werden kann Ermutigung, dass zu nehmen, und wieder mit leben die missionarische Jüngerschaft, auf die sie in der Taufe genannt wurden.

George Weigel ist Distinguished Senior Fellow von Washingtons Ethics and Public Policy Center, wo er hält den William E. Simon Chair in katholischen Studies.
http://www.firstthings.com/article/2016/...d-at-synod-2015
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