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von esther10 12.04.2016 00:07

Amoris laetitia: „Die Synode geht jetzt weiter - vor Ort“


- EPA

11/04/2016 12:49SHARE:

Mit dem Dokument Amoris laetitia zu Ehe und Familie hat Papst Franziskus der katholischen Kirche „eine Art Langzeittherapie verordnet“. Das sagt im Gespräch mit Radio Vatikan die Theologin Ute Eberl, die als leitende Seelsorgerin im Erzbistum Berlin wirkt und als Gasthörerin die Welt-Bischofssynode 2014 begleitete. Ute Eberl macht keinen Hehl aus ihrer Begeisterung für das Dokument, das sie als „genial, wild und unersättlich“ bezeichnet. Ihrer Einschätzung nach wird die katholische Kirche mit den Inhalten des Dokuments „erwachsener“.

„Wir können damit Dampf aus den Streitereien der letzten zwei Jahren herausnehmen, und feststellen, die Kirche wird erwachsener. Ich finde dieses Dokument genial, wild und unersättlich – der Papst hat uns da etwas vorgelegt… Wenn ich sage unersättlich, dann meine ich da, wo er wirklich Liebe und Barmherzigkeit in den Vordergrund stellt. Und zwar nicht als etwas, wofür ich mich entscheiden kann, sondern er sagt: das ist der Tragbalken unserer Kirche. Er verzichtet völlig auf neue Kasuistiken und Verbotstafeln, sondern er nimmt ernst, dass die Familien selbst Akteure der Pastoral sind. Ich finde es wild, weil ich noch nie ein Papstdokument gelesen habe, in dem zu lesen steht: ihr müsst vor Ort entscheiden. Er gibt also die Verantwortung zurück in die Diözesen. Ich glaube, die Synode geht jetzt weiter, und zwar vor Ort. Genial finde ich es, weil es wunderbar praktisch ist.“

RV: Gibt es Stellen, an denen Sie sich gewissermaßen wiedererkannt fühlen, also Ihre Synoden-Eingaben aus der seelsorgerlichen Praxis berücksichtigt sehen?
„Ich habe damals in der Synodenaula zu den Bischöfen gesagt: guckt lieber ins Wohnzimmer und nicht als erstes ins Schlafzimmer. Und in dem Dokument Amoris laetitia habe ich Stellen gefunden, wo ich laut gelacht habe, weil ich mich so gefreut habe. Handys aus beim Essen, oder: kontrolliert eure Kinder nicht, sondern fragt euch lieber, wie es ihnen geht, oder: wir lesen ein ganzes Kapitel über Kommunikation in der Partnerschaft. Da steht fast wörtlich drin: hey, schau mich an, wenn ich mit dir rede. Dann spürt man auch den Fachmann, wenn er schreibt, es geht um Zuhören, um Anteilnehmen, es geht nicht immer darum, gleich Lösungen zu produzieren. Also, der Papst sitzt wirklich im Wohnzimmer dabei bei den Themen, wo es um Familienpastoral geht. Und wunderbar finde ich, dass ich mich da selber und viele Kollegen in der Familienpastoral sich bestätigt fühlen. Also, es muss nicht immer Gott in der Überschrift stehen, und trotzdem tun wir etwas unendlich Wichtiges und Wertvolles, wenn wir Familien unterstützen in ihrem ganz praktischen Lebensalltag.“

RV: Amoris Laetitia ist keine direkte Handreichung für die Seelsorge, stellt aber wichtige Weichen. Weichen wohin? Was lernen Sie daraus für Ihre Arbeit?
„Ein wichtiger Punkt ist, dass das Gewissen eine ganz neue Betonung bekommt - das Gewissen und die Gewissensbildung des Einzelnen. Das fällt nicht vom Himmel, sondern wie bilde ich mein Gewissen? Im Austausch, in Diskussionen, im Rückblick, es gibt auf alle Fälle keine vorgefertigten Normierungen und Antworten mehr, sondern die Aufforderung, auf den Einzelfall zu schauen, weil jede Situation anders ist und ich nicht jede Situation über den Kamm scheren kann. Deutlich wird das beim Thema Scheidung und Wiederheirat, Zulassung zu den Sakramenten. Wo es nicht mehr darum geht, in schwarz-weiß-Kategorien zu denken, sondern wo die Situation des Einzelnen im Vordergrund steht. Der Papst sagt immer wieder, es geht ums Unterscheiden, es geht nicht um diese Normierung, sondern um die Unterscheidung der komplexen Situationen, der Dramen des Lebens. Dies wird dann auch zu unterschiedlichen Konsequenzen führen.“

RV: Kritik an dem Dokument kam sofort, unter anderem von solchen, die sich noch offenere Positionen des Papstes gewünscht hätten, nicht ganz zurecht, denn kein Papst kann sich über die Lehre der katholischen Kirche hinwegsetzen, aber es kam der Vorwurf: warum nicht gleich in Bausch und Bogen die ganze Kategorie der wiederverheirateten Geschiedenen zu den Sakramenten zulassen? Warum fehlt ein deutlicheres und markanteres Zugehen auf die Homosexuellen? Was sagen Sie Menschen, die sich in diesen Punkten von dem Dokument enttäuscht fühlen?

„Ich fange an mit dem Thema homosexuelle Partnerschaften. Ich bin auch gestolpert, das sage ich Ihnen ganz ehrlich, weil das ganze Papier Amoris laetitia von einer Beziehungsethik spricht, also nicht von einer Kasuistik, sondern von einer Beziehungsethik. Und dann zu sagen – also so sagt er es nicht, wird aber häufig so kolportiert – das gilt nicht für gleichgeschlechtliche Partnerschaften, da muss ich einen geistigen Purzelbaum schlagen. Das passt nicht ganz zusammen. Auf der anderen Seite sage ich, man kann nicht anfangen mit den strittigsten Punkten. Und das Thema Homosexualität war bei beiden Synoden ein großer Streitpunkt. Ich finde aber auch, der Papst hat eine Tür aufgemacht, weil er sagt, ihr müsst vor Ort schauen. Ich kann nicht von Rom aus alles regeln, weil die Situationen auf der Welt unterschiedlich sind. Aber auf alle Fälle finde ich, die Beziehungsethik, die er in Amoris laetitia vorlegt, öffnet Türen zum Weiterdenken vor Ort.“

RV: Was sagen Sie Menschen, die enttäuscht darüber sind, dass es in der Frage des Sakramentenzugangs für wiederverheiratete Geschiedene nicht zu einer deutlicheren Stellungnahme durch den Papst gekommen ist?

„Ich finde die Stellungnahme sehr deutlich. Es wird ja jetzt herumüberlegt, warum steht das nur in der kleinen Fußnote und nicht im richtigen Text [Absatz 305: „Aufgrund der Bedingtheiten oder mildernder Faktoren ist es möglich, dass man mitten in einer objektiven Situation der Sünde – die nicht subjektiv schuldhaft ist oder es zumindest nicht völlig ist – in der Gnade Gottes leben kann, dass man lieben kann und dass man auch im Leben der Gnade und der Liebe wachsen kann, wenn man dazu die Hilfe der Kirche bekommt." Fußnote 351: „In gewissen Fällen könnte es auch die Hilfe der Sakramente sein."], die Richtung, die der Papst vorgibt. Es steht sehr deutlich drin, dass Menschen, die in dieser Lage leben, sich mit einem Seelsorger zusammentun können und vielleicht können sie sich gegenseitig helfen, ihr Gewissen zu prüfen, wie war das denn in dieser Situation. Und dass es dann in Einzelfällen auch zu einer Zulassung zu den Sakramenten kommen kann. Ich finde, das ist ok, denn wenn ich das ernst nehme, dass man Situationen unterscheiden muss, dann kann es auch zu unterschiedlichen Konsequenzen kommen. Gleichzeitig ist es vielerorts Praxis, dass der Priester sagt, ich bin nicht der Richter an der Kommunionbank. Das gibt es in Deutschland in vielen Gemeinden. Ich finde die Ermutigung, die drinsteckt, seine eigene Geschichte aufzuarbeiten, einfach großartig. Und das mit Hilfe eines Seelsorgers.“

RV: An welchen Stellen hätten Sie sich mehr, weniger oder Anderes von diesem Papstschreiben gewünscht?

„Mir haben in dem Papier Aussagen zu konfessionsverschiedenen Ehen gefehlt. Das ist sehr knapp gehalten, da hätte ich mir als eine, die aus dem Land der Reformation kommt, Mutigeres gewünscht, was ja auch der Papst schon gesagt hat, als er die lutherische Gemeinde in Rom besucht hat.“
RV: Gibt es Stellen des Dokuments, die Sie wirklich überrascht haben?

„Bei einer Stelle habe ich gegrinst: Er sagt, die Priester der Ostkirchen, die ja verheiratet sind, scheinen näher dran zu sein an der Lebenswirklichkeit der Menschen. Da dachte ich, hoppla? Ist damit das nächste Synodenthema Zölibat? Ist es schon angekündigt? Das fand ich überraschend, dass es extra aufgeführt wird. Ansonsten hat mich wirklich positiv überrascht, dass durchgängig selbstkritisch und realitätsnah die Haltung der Kirche beschrieben wird in diesem Papier. Der Papst sagt ja, manches haben wir uns selbst eingebrockt durch unsere Haltung der Exklusion in den vergangenen Jahren, und das soll jetzt anders werden. Das überraschend Neue ist, er hat seiner Kirche eine Art Langzeittherapie verordnet, und wenn ich sage Kirche, dann sind das alle, nicht nur Bischöfe und Priester, sondern die Gemeinschaft der Glaubenden als Ganzes.“

RV: Wie verfahren Sie jetzt in Ihrem Seelsorgeteam in Berlin konkret mit dem Dokument?

„Unser Erzbischof Koch hat ja schon in seiner Pressemeldung die Priester gebeten, es wirklich zu verkünden in den Gemeinde, dass es gelesen wird, am besten abschnittsweise. Der Papst sagt selber, man muss nicht alles auf einmal lesen, sondern das, was jetzt gerade wichtig ist. Und was ich machen werde: Ich werde alle ermutigen, die in der Seelsorge arbeiten, weil diese Ermutigung vom Papst persönlich kommt. Und ich denke, ein nächster Schritt, der ansteht, das ist aber Sache des Bischofs, dass er sich mit den Seelsorgern zusammensetzt und klare Kante zeigt, in welche Richtung es weitergeht. Da kann sich jetzt keiner mehr rumdrücken und sagen, das ist ja nur die Lebenswirklichkeit der Menschen, sondern in dieser Lebenswirklichkeit, so glauben wir, hat sich Jesus mitten hineingesetzt.“
(rv 11.04.2016 gs)
http://de.radiovaticana.va/news/2016/04/...vor_ort/1221832
blog-e64674-Die-Nachsynodales-Schreiben-Amoris-laetitia-Erste-ueberlegungen-zu-einem-katastrophalen-Dokument.html

von esther10 12.04.2016 00:03

Wird Franziskus die Beichte bei der Piusbruderschaft auch nach dem Heiligen Jahr zulassen?
Medien berichten, der Papst habe dies zugesagt und die FSSPX ermutigt, in Italien ein Priesterseminar zu eröffnen – Erzbischof Pozzo: "Volle Versöhnung und kanonische Anerkennung" angestrebt


Das Priesterseminar der Piusbruderschaft in Ecône (Schweiz).
Foto: Moumine via Wikimedia (CC BY-SA 3.0)

ECÔNE/ROM , 12 April, 2016 / 8:16 AM (CNA Deutsch).-
Papst Franziskus wird offenbar seine "väterliche Geste" – die Möglichkeit für Katholiken, bei der Piusbruderschaft zur Beichte zu gehen – über das Jahr der Barmherzigkeit hinaus aufrecht erhalten. Das berichten mehrere Medien mit Verweis auf Aussagen des Generaloberen der Priesterbruderschaft St. Pius X (FSSPX), Bischof Bernard Fellay, am vergangenen Wochenende im Rahmen einer Messe in Le Puy en Velay. Dieser war zuvor zu Gesprächen in Rom unter anderem mit Papst Franziskus zusammen getroffen.

Auch andere Sakramente bald gültig?

Der Papst habe in diesem "sehr positiven" Treffen erneut bestätigt, dass die FSSPX aus seiner Sicht katholisch sei, und er sie niemals verurteilen würde, hieß es. Im Gegenteil habe Franziskus mitgeteilt, dass er die Jurisdiktion der FSSPX ausweiten wolle.

Bei den Gesprächen in Rom sei Bischof Fellay auch ermutigt worden, ein Priesterseminar der Piusbruderschaft in Italien zu eröffnen, heißt es.

Der Sekretär der Päpstlichen Kommission Ecclesia Dei, Kurienerzbischof Guido Pozzo, betonte, das in einem "vertrauensvolleren und respektvolleren Klima" geführte Treffen sei "nutzbringend" gewesen. Die "volle Versöhnung" sei das Ziel, so der Erzbischof gegenüber "Zenit": Die kanonische Anerkennung der Piusbruderschaft.

Die von der Bruderschaft vorgebrachten Schwierigkeiten bezüglich der Beziehung zwischen Staat und Kirche und der Religionsfreiheit, der Praxis der Ökumene und dem Dialog mit den nichtchristlichen Religionen und einiger Aspekte der Reform der Liturgie und deren konkreter Anwendung, bleiben zu diskutierende und zu klärende Punkte. Sie stellen jedoch kein Hindernis für die kanonische und rechtliche Anerkennung der Bruderschaft dar.
Eine doktrinäre Erklärung, die der Bruderschaft "im geeigneten Moment unterstellt" werde, würde diese Punkte beinhalten. Eine kanonische Anerkennung könnte etwa die Form einer Personalprälatur annehmen, spekulieren Vatikanisten.

Hintergrund: Piusbruderschaft

Die FSSPX wurde 1970 von Erzbischof Marcel Lefebvre gegründet. Sie beschreibt sich selbst als "eine internationale priesterliche Gesellschaft mit Gemeinschaftsleben ohne Gelübde", deren Ziel "die Ausbildung, Unterstützung und Förderung heiligmäßiger Priester" sei, "die wirksam den katholischen Glauben auf der ganzen Welt ausbreiten sollen".

Prägendes Merkmal der FSSPX ist ihre Pflege und Förderung der katholischen Tradition sowie die kritische Ablehnung moderner Tendenzen in der Kirche, einschließlich Beschlüssen des Zweiten Vatikanischen Konzils. Ihre Priester feiern ausschließlich die Messe im überlieferten lateinischen Ritus. Zudem gab ihr Gründer wiederholt kritische Stellungnahmen zum Konzil ab. Diese Haltung führte kurz nach dem Konzil zum Konflikt mit Rom, und jahrelang unfruchtbaren, immer wieder stockenden Verhandlungen.

Im Jahr 1988 weihte Erzbischof Lefebvre ohne Genehmigung von Papst Johannes Paul II. vier Bischöfe, darunter den derzeitigen Generaloberen, Bischof Bernard Fellay, der seit 1994 die FSSPX leitet. Dieser Schritt führte zwischenzeitlich zur Exkommunikation der Bischöfe.

Im Jahr 2009 hob Papst Benedikt XVI. die Exkommunikation der Bischöfe auf. Seitdem gibt es Gespräche zwischen der Bruderschaft und dem Vatikan mit dem Ziel, wieder in die "volle Kommunion mit der Kirche" zu kommen. Diese gerieten im Sommer 2012 zwischenzeitlich ins Stocken, als Bischof Bernard Fellay sich weigerte, eine doktrinelle Präambel zu unterschreiben, die Rom vorgelegt hatte. Im Jahr 2014 wurde der Dialog mit der Glaubenskongregation jedoch fortgesetzt.

Vergangenes Jahr entsandte der Heilige Stuhl dann einen Kardinal und drei Bischöfe, um die Priesterseminare der Bruderschaft zu visitieren. Diese Besuche dienten unter anderem des Aufbaus besserer Beziehungen und der Diskussion doktrineller und theologischer Fragen in einem eher informellen Rahmen.

Im vergangenen September erklärte Papst Franziskus, dass zum Jahr der Barmherzigkeit die Beichte der Piusbruderschaft "gültig und erlaubt" empfangen werden könne.

Nach eigenen Angaben gehören heute weltweit über 600 Priester der FSSPX an, sowie 187 Seminaristen. Zum Vergleich: Im Erzbistum München und Freising gab es Anfang 2015 nach eigenen Angaben 979 Priester, davon 593 aktive.

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https://twitter.com/CNAdeutsch


von 11.04.2016 11:53

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Seite 1 / 25. Februar 2016 AM / ass
Botschaft der lieben Gottesmutter
Meine geliebten Kinder; heute rufe ich euch nochmals auf:
Denkt an die vielen Jahre, die ich, nach eurer Zeitrechnung, schon komme!
Ja, was für Botschaften habe ich euch gegeben? Holt sie hervor und schaut wieder nach!
Sagte ich nicht: „Wenn keine Umkehr und keine Reue stattfinden, werden furchtbare Drang-sale hereinbrechen.“ Und, ist nicht schon Vieles davon geschehen? „Ja, Furchtbares wird noch kommen, wenn meiner Bitte kein Gehör geschenkt wird.“ Und, ich sagte auch: „Die überdünkten Gräber werden sich öffnen und aller Unrat wird hervorkommen.“ Auch sagte ich, dass Masken fallen werden. Und, sind nicht schon viele Masken gefallen?

Ja, meine geliebten Kinder:
Wenn keine Umkehr stattfindet, werden noch grössere Drangsale kommen!
So viele meiner Priestersöhne, Bischöfe und Priester, haben den HERRN ver-
raten! Ja, verraten! So, wie Judas es tat und dann freiwillig in den Tod ging!
Doch, der HERR hat die Stelle von Judas wieder besetzt. Ihr habt den Tag begangen, an
dem ihr ihm gedenkt, dem heiligen Matthias. Er hat die Stelle wieder auf ‚Zwölf‘ besetzt.

Doch, was tun heute viele Bischöfe und Priester?
Sie schweigen und schauen zu, wie so viele Schafe und Lämmer von den Wölfen
zu Tode gebracht werden! Sind das wahre Hirten, die ihre Schafe im Stich lassen?

Nun ist die Zeit für jene Priestersöhne da, die GOTT in Treue dienen und Seinen Bund halten, den ER mit ihnen geschlossen hat. Ja, diese Priester treten jetzt hervor und übernehmen die Aufgaben, die Herden zu schützen, zu nähren und zu heilen. Darunter sind auch viele Priester, die ausgegrenzt und verfolgt wurden. Doch, die Stunde ist gekommen, da ich, die MUTTER der vielen Priester, ihnen beistehe, in der Zeit, die jetzt angebrochen ist. Diese Zeit, die viele Opfer fordert. Aber, ich bin mit ihnen und begleite sie auf jedem Weg, den sie für ihre Herden gehen.

Ja, gedenkt mir, eurer MUTTER. Denn, bald ist meine Zeit vorbei, da ich kommen darf.

Doch, zuerst muss die Reinigung noch zu Ende gehen!
Ihr seht selbst, dass diese schon längst im Gange ist.

Nochmals, bitte ich meine treuen Priestersöhne:
Bleibt standhaft. Bleibt treu. Euer Lohn wird einst gross sein, wenn ihr bereit seid, eure Herden
zu führen und zu leiten. Und nochmals sage ich: Eure Herden auch zu nähren und zu heilen!
Denn, GOTT hat euch allein, diese Gabe verliehen. Kein anderer Mensch hat solche Vollmacht vom HERRN erhalten! Darum, nutzt diese Gnadengabe und schaut nicht auf die Mietlinge, mit denen sich so viele Bischöfe und Priester umgeben haben. GOTT hat keinen Mietling berufen! Diese können nicht hei-len, nicht vom Tod auferwecken und nicht den HERRN auf den Altar nieder-rufen! Diese Gabe hat der HERR allein den Priestern geschenkt !

Darum, meine geliebten Kinder:
Betet viel für die Bischöfe und die Priester. Für die Treuen, dass sie mutig bleiben. Und auch für jene Priester, die in die Irre gegangen sind, damit sie sich noch bekehren, bevor es zu spät ist.
Bleibt auf dem engen Weg. Und, wie ich schon oft sagte: Gebt mir eure Hände. Ich werde euch zum ‚LICHT‘ führen. Schaut nicht nach rechts und links; denn, von dort kommt das Verderben!

Satans Macht ist zurzeit noch gross; aber, sie wird bald zu Ende gehen!
Ich, die MUTTER des HERRN, werde Satan, dieser alten Schlange, das Haupt zertreten!

Betet. Betet. Betet. Haltet euch stets bereit. Denn, wie geschrieben steht: ‚Der HERR wird kom-men, wie der Dieb in der Nacht.‘ Bleibt wachsam! Harrt aus! Verliert den Mut nie! Denn, ich habe euch versprochen, dass ich euch stets begleiten werde, wenn immer ihr mich darum bittet !
Betet, betet, betet und achtet auf die Zeichen!

Myrtha: „Oh, MUTTER: Warum, warum, das Alles, warum, …! Ja, der furchtbare Stolz!
Und, auch wir sind genau so stolz und so feige! Oh, GOTT: Erbarm Dich!
Pater Pio, Bruder Klaus, Schwester Faustina: Bleibt unsere Fürbitter.“

Nun beginnt das sehr schwere Sühneleiden zur heiligen Messe.

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von esther10 11.04.2016 02:32

Menschen in der Zeit: Gotthard Fuchs, Kirche ist keine moralische Anstalt

Neuer Pokal vor alter Kirche - AP

10/04/2016 15:25SHARE:

Gotthard Fuchs, Jahrgang 1938, Studien der Philosophie, Theologie und Pädagogik, Priesterweihe 1963 in Paderborn, 1983 bis 1997 Direktor der Katholischen Akademie Rabanus-Maurus der Diözesen Fulda, Limburg und Mainz, seitdem Ordinariatsrat für Kultur, Kirche und Wissenschaft in den Bistümern Limburg und Mainz. Durchlaufend Seelsorge-, Bildungs- und Beratungsarbeit, Lehraufträge und Vorträge, zahlreiche Veröffentlichungen mit dem besonderen Schwerpunkt "Geschichte und Gegenwart christlicher Spiritualität im interreligiösen Gespräch“. Das ist - kurz gesagt - Pfarrer Dr. Gotthard Fuchs.

Herr Dr. Fuchs, soeben hat Papst Franziskus sein drittes Pontifikatsjahr beendet. Drei Jahre sind für die Bewertung eines Pontifikats relativ wenig. Aber man kann es ausleuchten, sozusagen in ein Flutlicht stellen. Wie stellt es sich da? Wo liegen die Hauptakzente?

„Ich würde vom Gesamteindruck her erst einmal sagen, das Stichwort heißt Lebendigkeit. Ein ganz großes Gottvertrauen, das spürbar wird in einer spontanen Bejahung der Gegenwart, keine Träumereien nach hinten und nach vorne, und eine elementare Konzentration auf das Evangelium unter dem Stichwort Barmherzigkeit, was natürlich auch Gerechtigkeit impliziert.“

Anlass dieses Gespräches von heute, Herr Dr. Fuchs, war eigentlich der Titel eines Vortrags, den Sie vor kurzem in Österreich gehalten haben. Dieser Titel sprang mir sofort ins Auge. Er hieß „Kirche ist keine moralische Anstalt“. Was soll sie hingegen sein?

„Eine Dienerin des Evangeliums - und das Wunder und das Geschenk des Evangeliums lautet ja, dass wir uns auf einen Gott in Jesus Christus beziehen dürfen, der seine Sonne aufgehen lässt über Guten und Bösen und der einen universalen Heilswillen hat, also als der Schöpfer jedes Menschen. Jesus Christus als der Bruder aller Menschen zeigt eine göttliche, erbarmungsvolle, universale Offenheit, die quer steht zu einem Denken in moralischen Kategorien, jedenfalls in Spannung dazu. In gewisser Weise könnte man zuspitzen und sagen, das Evangelium, also die Rechtfertigung des Gottlosen, wie man auch sagte, ist im Kern unmoralisch oder trans-moralisch.“

Die Zahlen der Katholiken, wir wechseln das Thema, ist weltweit im Wachsen, außer in Europa. Vermutlich ist das Ansteigen der Zahl der Bevölkerung in Asien, Afrika und Lateinamerika als Grund dafür zu suchen. Wo jedoch liegt die Ursache der Verringerung der Zahl der Gläubigen, des Ausstiegs von Katholiken aus der Kirche bei uns in Europa?

„Die europäische Situation ist, denke ich, ganz wesentlich dadurch geprägt, dass das Christentum seit 2000 Jahren einen Prozess auch der Emanzipation und Säkularisierung hervorgebracht hat. Der Gott, an den wir Christen glauben, lässt ja die Welt frei in ihre Weltlichkeit und gibt den Menschen frei in seine Freiheit. Dieses Mysterium der Gottesfreundschaft, das in Freiheit, in wechselseitiger Freiheit sogar, sich vollzieht, hat ganz Europa geprägt weit über die Kirchen hinaus. Vieles Christliche, vieles genuin Christliche ist also säkularisiert präsent. Von daher ist es sehr gefährlich, finde ich, dass wir die Gegenwart des Christlichen in Europa fixieren auf die real existierenden, sichtbaren Kirchen. Das ist, glaube ich, der wichtige Unterschied zu anderen Kulturen, die später das Christentum kennen gelernt haben, natürlich auch anders als etwa zu USA, das eine ganze andere Verhältnisbestimmung von Staat und Kirche hat. Aber Europa ist natürlich durch diesen christlich mit initiierten Emanzipationsprozess heute in einer Krise, wo es neu, ganz neu, die Mitte des Evangeliums als seinen eigenen Schatz entdecken darf und entdecken muss. Das ist herausfordernd auch für die historisch gewordene Gestalt der Kirchen. Denn die Kirchen in Europa sind ja in gewisser Weise doch seit Konstantin, das darf man gerade hier in Rom sagen, imperial strukturiert. Wenn ich den jetzigen Papst richtig verstehe, will gerade er einen Abschied von dieser Kirchengestalt und stattdessen eine Kirchengestalt des Dienens, der Diakonie, der Barmherzigkeit.“

Wohin, Herr Dr. Fuchs, wird der Weg der nächsten Jahre oder vielleicht auch Jahrzehnte die Menschheit hinführen? Ich stelle diese Frage einem umsichtigen Seelsorger, Philosophen und Wissenschaftler. Wer wird die Zukunft bestimmen? Das Gute, das Böse, die Vernunft oder die Unvernunft?

„Diese Frage ist so alt wie Adam und Eva. Denn sie bezieht sich natürlich darauf, dass wir als Christen sagen, wir leben in einer wunderschönen, von Gott getragenen, bejahten und behüteten Welt, aber jenseits von Eden, also mit dem Stigma des Sündenfalls, das heißt mit einer strukturellen Tendenz aller Menschen zur Gier, zur Angst, zu kurz zu kommen und damit auch zur Gewalt. Von daher ist dieses Verhältnis von Vernunft und Unvernunft und ständig neu aufgegeben. Es hängt sicherlich für die Zukunft der Welt entscheidend davon ab, dass das Evangelium gelebt wird, dass es wach gehalten wird, gerade als eine Kraft, die das Vernünftige stark macht und das Unvernünftige heilt. In dieser Perspektive können wir als Christen gar nicht zuversichtlich genug sein, wie wir es die letzten 2000 Jahre auch waren. Aber es ist ein gigantische Epochenwandel. Ich brauche nur auf die Mediensituation hinzuweisen, auf das Gefälle von Arm und Reich und das dadurch entstehende gewaltige Gewaltpotenzial.“

Ich möchte jetzt wieder den Seelsorger und den Philosophen ansprechen. Wolfgang von Goethes berühmtes Wort „Verweile Augenblick, Du bist so schön“ ist weltbekannt. Kaum ein Seelenzustand signalisiert die Vergänglichkeit treffender als diese berühmte Aussage. Glück, aber zugleich das Wissen, dass es vergänglich ist, sprechen daraus. Gibt es einen sicheren Ort, wo der Schlüssel zur Überwindung der Vergänglichkeit verborgen liegt?

„Als Christ sage ich entschieden ja, denn seit Inkarnation und Ostern dürfen wir davon ausgehen, dass Gott endgültig zur Welt gekommen ist und sich nicht wieder abschieben lässt, sag ich mal, und dass in dieser Geschichte alle christlich glaubenden von der Gewissheit leben, dass Gott sich in allen Dingen finden lässt, auch in allen Zeiten, und dass Glauben ja das Geschenk ist, sich von ihm finden zu lassen in alle Dingen und ihn zu finden. Das spiegelt sich darin, dass dieses Goethewort von der Vergänglichkeit und von der Beschwörung des Augenblicks christlich gelesen einen anderen Akzent bekommt. Wenn zum Beispiel der junge Meister Eckart sagt „Mit Gott kannst Du nichts versäumen. So wenig Gott etwas versäumen kann, so wenig kannst Du mit Gott etwas versäumen.“ Diese genuin christliche Überzeugung, wenn Gott wirklich als der Kommende in allem schon begegnen will und begegnet, dann ist kein Augenblick gottlos. Das ist die Gegenwart und jeder Ort im Alltag ein Ort Gottes. Das zu leben, das hat auch das Konzil sehr schön in “Gaudium et Spes” formuliert, Nummer 22: „Gott hat sich in Jesus Christus mit jedem Menschen gleichsam vereinigt.“ Das gibt auch dem vergänglichen Augenblick und dem Stigma der Vergänglichkeit und auch er Sündigkeit eine ganz neue Perspektive, weil dann ein vom Evangelium gespeister, nicht billiger, sondern hoffnungsgeprägter Optimismus den Christen prägen soll, und dass das Wunder der Realpräsenz Gottes, dass wir in der Eucharistie natürlich besonders feiern, das gilt dann in Wahrheit für jeden Augenblick.“

Der christliche Glaube und die Institution Kirche sind nicht ein und dasselbe. Das zeigt die zweitausendjährige Kirchengeschichte deutlich auf. Den Glauben haben Sie, Herr Dr. Fuchs, kürzlich als „eine gigantische Erfolgsgeschichte“ bezeichnet. Welches Siegel würden Sie der Institution Kirche zuschreiben? Welche Schwächen und Angriffspunkte, aber ebenso welche Stärke und Substanz würden Sie in der Institution Kirche von heute hervorheben?

„Ich habe sogar gewagt, von der Kirche als einer gigantischen Erfolgsgeschichte zu sprechen, weil die 2000 Jahren Christentum die Welt nachweislich, das ist historisch und empirisch belegbar, verändert haben, hinsichtlich Menschwürden, Emanzipation der Frau, Sozialfürsorge. Wie sähe die Welt aus, wenn es das Evangelium nicht gegeben hätte. Man muss nur einmal zurückschauen in die Antike und auch in nicht-christliche Gegenden. Das ist kein Anlass zum Triumphalismus, aber es steht uns gut an, gerade heute im Dialog der Religionen, dass wir auch das Besondere, sozusagen den Schatz des Evangeliums profilieren und nicht verstecken. Vor diesem Hintergrund würde ich sagen, gehört es zur Größe gerade der Kirche, dass die Kirche seit frühesten Zeiten gesagt hat, dass man, wenn man glaub darf, niemals an die Kirche glaubt, sondern mittels, dank und trotz der Kirche. Die uralte, im Deutschsprachigen leider nicht so vermittelbare, ursprüngliche Differenz. Wir glauben an Gott und wir glauben die Kirche: “credere in deum und credere ecclesiam.” Noch der Katechismus von Trient hat das ganz stark gemacht und das letzte Konzil hat, zum Beispiel diesen unglaublichen Satz formuliert: „Die Kirche gesteht dankbar, dass sie selbst von ihren Gegnern und Feinden viel gelernt hat und lernt.“ Das steht in Gaudium et Spes 44.“

Das vielstimmige Europa hat in Bezug auf das Flüchtlingsproblem die Probe zur konkreten Nächstenliebe nicht oder nur halbherzig bestanden. Die vielfache päpstliche Mahnung zur Barmherzigkeit ist nur teilweise auf offene Ohren gestoßen. Die Chance, ein guter Christ zu sein, ist offenkundig nicht oder nur teilweise angenommen worden. Wie wird die Geschichte einst über diese Haltung urteilen?

„Ich wäre da zuversichtlicher, wenn man in etwas größeren Zeiträumen denkt und wenn man das Verhalten jetzt in Europa und auch in den USA, also in christlich geprägten Ländern vergleicht etwa mit muslimisch, buddhistisch oder hinduistisch geprägten Ländern. Man wird auch fragen dürfen Richtung Russland: „Was haben denn diese Länder getan im Blick auf die Flüchtlinge bisher und was geschieht in christlichen Ländern? Die Türkei handelt jetzt auch und sofort Jordanien, aber, dass das Ganze eine unglaubliche Herausforderung ist, der wir uns stellen müssen, an der sich neu zeigen muss, was Christlichkeit ist, ist evident. Was geschehen ist, ist immer noch nicht genug, aber es ist auch nicht nichts. In der Richtung müssen wir natürlich neu auch einen nachchristlichen Humanismus mit einem christlichen Humanismus ins Gespräch bringen in der Offenheit, die der Papst zum Beispiel immer wieder promulgiert und auch der letzte Papst ja sehr unterstrichen hat.“

Ich hätte noch eine Frage. Es heißt „Der Glaube befreit die Hoffnungslosigkeit.“ Eine Frage für den Vorhof der Völker, auch eine Frage für Kardinal Ravasi zum Beispiel. Ich denke, es gibt wenige Menschen, Herr Dr. Fuchs, welche die historische und die biblische Gestalt von Jesus Christus, seiner erhabenen und kompromisslosen Haltung, Lebenshaltung, seinem eindrucksvollen Wirken nicht mit größter Achtung und Bewunderung begegnen - aber es gibt viele Menschen, die sich schwer tun, Jesus als Sohn Gottes anzunehmen. Das ist eine Kernfrage, das ist mit bewusst.

„Der ökumenisch bekannte und bedeutende Theologe Dietrich Bonhoeffer hat einmal gesagt: „Jede Zeit und jeder Mensch muss für Jesus den höchsten Namen finden, den sie zur Verfügung haben.“ Alle Jesus-Titel, auch schon im Neuen Testament sind ja Liebeserklärungen. Die damalige Zeit des Neuen Testamentes und der frühen Kirche hat die damals verfügbaren Ehrentitel aus der damaligen Welt aufgenommen, um damit das Höchste von Jesus zu sagen, was sie sagen können. Dazu zählt auch der Titel „Sohn Gottes“, den bekanntlich der Kaiser von Rom gewählt hat, der damals für große Gestalten, sagen wir mal, in Kultur und Politik und Religion selbstverständlich war und nicht, sozusagen, diese metaphysische Dimension hatte, die wir damit verbinden. Von daher sind wir heute in einer Schwierigkeit, weil wir einerseits die Glaubensbekenntnisse von damals haben und das Neue Testament, es aber nicht eins zu eins wiederholen können, weil wir in einer anderen Kultur sind. Die großen Theologen, Karl Rahner etwa oder Urs von Balthasar, haben sich ihr Leben lang daran abgearbeitet, was die Kirche und das Neue Testament damals gesagt hat. Deswegen müssen wir das heute sagen mit Titeln, die womöglich neu sind und auf den ersten Blick in einer gewissen Spannung stehen zu den Überlieferten. Nicht jeder, der heute sagt: „Ich glaub nicht an Jesus, den Sohn Gottes“ ist deswegen ein schlechter Christ, weil er mit Sohn Gottes etwas völlig anderes verbindet als die Konzilien damals und das Neue Testament. Um bei Bonhoeffer zu bleiben: Er hat zum Beispiel gesagt „Jesus ist der Mensch für Andere.“ Er hat also die Proexistenz, die Hingabe Jesu so in den Mittelpunkt gestellt und das auf seine Weise zu formulieren versucht, ganz Jesus ähnlich mit einer förmlichen Christus-Mystik. Das ist nur ein Beispiel. Es gibt viele andere. Natürlich muss vermieden werden, dass Jesus nur ein moralisches Vorbild ist, in christlicher Perspektive. Es muss vermieden werden, dass er nur ein großer Prophet ist wie auch im Islam zum Beispiel. Wir verbinden als Christen mit Jesus das Geheimnis der nicht nur Gegenwart Gottes in einem allgemeinen Sinne, sondern wir sagen, in ihm, wie der Kolosser Brief das schon sagt, ist die Fülle der Gottheit oder wie der Mystiker Johannes von Kreuzer es wunderbar gesagt hat: „In Jesus hat Gott uns alles gesagt, was er zu sagen hat und seitdem ist er gleichsam verstummt“, weil er in Jesus Christus, dem Wort Gottes, auch so ein Titel, alles gesagt hat. Auf dieser Linie würde ich die kostbaren Jesus-Titel der Tradition natürlich hochhalten, aber wir müssen sie übersetzen und müssen daran erinnern, dass wir sie nicht einfach nachplappern können. Vieles, auch in Richtung modernem Atheismus, ist dadurch entstanden, dass die Kirche zu denkfaul geworden ist und zu wenig übersetzungskreativ. Das ist auch heute eine große Not und ich verstehe das Wirken des jetzigen Papstes auch so, dass er sozusagen das diakonische, das kulturelle Klima so vom Zentrum des Evangeliums her erschließt, dass dann auch die Jesus-Bekenntnisse einen ganz anderen Sitz im Leben haben, weil man weiß, es ist nicht ein Streit um Worte, sondern es geht um einen „Way of Life“, es geht um eine Art zu existieren im Leben und im Sterben.“

(rv 16.04.2016 gs)

von esther10 11.04.2016 00:57

Zu Ostern unterwegs mit Missionars-Familien
11/04/16



Amalia* kämpft mit den Tränen, also sie vom Tod ihres Sohnes im Bergwerk vor wenigen Wochen berichtet, nur Tage, nachdem dessen eigener Sohn von seiner (unverheirateten) Freundin geboren worden war. Wenig später starb Amalias Mutter. Über diese Schicksalsschläge mit einem Priester sprechen zu können, war Amalia ein großes Bedürfnis gewesen; nun ist es ihr möglich, denn die Familie Gonzalez, die Amalia in ihrem Haus zuerst besuchte, hat mich dann mit ihr in Verbindung gebracht.

Sie ist nur einer von vielen Besuchen, die ich in der Woche vor Ostern in der Kleinstadt Madera absolviert habe. Da ist Josepha, eine über 80 jährige Dame, die es nicht mehr zur Kirche schafft: sie konnte nun die Krankensalbung empfangen, und ich schaffte es, ihr noch nach der Osternacht die Heilige Kommunion zu bringen: den auferstanden Christus in ihr bescheidenes Heim. Oder José, jener bettlägerige Greis, der nur noch aus einem Auge sehen konnte und sich nicht einmal erinnerte, ob er überhaupt je in seinem Leben zur Beichte gegangen war: seine ebenso betagte Frau war so froh, dass er nun mit den Sakramenten der Kirche versehen werden konnte. Viele andere beeindruckende Erlebnisse müssen unerwähnt bleiben, weil sie unter das Siegel des Beichtgeheimnisses fallen, und es waren so viele Beichten, die ich während dieser Woche hören durfte!

Jedes Jahr verzichten Tausende von Jugendlichen, Erwachsenen und ganze Familien auf den Urlaub in ihren Osterferien, um über die ganze Republik Mexiko verstreut in entlegene Ortschaften zu ziehen und bedürftige Menschen in ihren Häusern zu besuchen, die oft für Jahre keinen direkten Kontakt mit der Kirche gehabt haben und auch nicht selten Opfer protestantischer Sekten werden. Diese Missionen werden von der Apostolatsbewegung Regnum Christi organisiert und von Priestern der Ordensgemeinschaft der Legionäre Christi begleitet. In diesem Jahr habe ich zum ersten Mal daran teilgenommen, und zwar für Familia Misionera, auf Deutsch „Familien-Mission“, in meinem Fall eine Gruppe von acht Familien aus der Stadt Chihuahua, die sich nun schon zum zweiten Mal im Nordwesten des nordmexikanischen Staates Chihuahua dem Ort Madera widmen. Vier weitere Legionäre übernahmen andere Gruppen von Familien, Mädchen, oder jungen Männern. Mir war die Pfarrei San Rafael zugeteilt. Die Gegend hatte in vergangenen Jahren viel unter der Gewalt von Drogenbanden gelitten; derzeit hat sich die Lage beruhigt, doch bleiben noch Wunden offen. Allein zwei der Missionar-Familien bestanden aus Witwen und ihren Kindern, die den Ehemann bzw. Vater unter diesen Umständen verloren hatten.

Pfr. Ramón Arias, der einzige Pfarrer vor Ort, trug den Missionaren auf, alle Häuser des Ortes aufzusuchen und zu notieren, wo es Bedarf an Sakramenten gibt: Taufe, Erstkommunion, Firmung, häufig auch das Ehesakrament für noch nicht kirchlich Verheiratete, ein erstaunlich häufiger Zustand in dieser Gegend. Außerdem luden die Missionare die Leute ein, während der Woche am besonderen Programm in der Pfarrei teilzunehmen: Gesprächskreise für Jugendliche, Erwachsene und Paare, dazu auch ein Kinder-Katechese-Programm; dann eine gemeinsame Rosenkranzprozession und um 18 Uhr die Abendmesse. Während der Nachmittags-Veranstaltungen stand ich für das Bußsakrament zur Verfügung. Gegen Ende der Karwoche kamen noch die entsprechenden liturgischen Feiern und weitere Angebote hinzu: ein Krankengottesdienst am Gründonnerstag morgens, die Abendmahlsfeier mit eucharistischer Anbetung am Abend und die Nacht hindurch; am Freitag ein Kreuzweg durch die staubigen Erdwege der Seitenstraßen, dann die Karfreitagsliturgie und zum Schluss noch in der Hauptpfarrei von Madera ein Rosenkranz zur schmerzhaften Gottesmutter mit anschließender Fackelprozession im Schweigen durch die Innenstadt — es ist hier Brauch, ein Kruzifix horizontal vor der Prozession herzutragen und mit den langgestreckten Schlägen einer großen Tragepauke den Tod Jesu kundzutun.

Es war für mich als Priester auch das erste Mal, dass ich die Gründonnerstagsliturgie selbst zelebrieren konnte. Ich erkannte nicht wenige der Ortsbewohner wieder, denen ich die Füße waschen durfte: sie waren in den Tagen zuvor zur Beichte gekommen. Nun erfuhren Sie durch mich nicht nur die Vergebung, sondern auch die dienende Zuwendung Christi und den Auftrag, einander ebenfalls die Füße zu waschen.

Bemerkenswert war für mich die Begeisterung und Freude, die die Missions-Familien ausstrahlten. Manche der Kinder waren erst im Grundschulalter und doch schon mit viel Eifer dabei. Etliche der Erwachsenen sagten mir, sie könnten sich keine Karwoche und kein Ostern mehr ohne Mission vorstellen. Die oft erwähnte Beobachtung, dass die Missionare selbst vielleicht am meisten davon „profitieren“, im geistlichen Sinn natürlich, dass sie ihre Zeit und Kraft den bedürftigen Mitmenschen schenken, konnte ich in eigener Anschauung bestätigt finden und auch selbst in mir erfahren. Hinzu kommt die im mexikanischen Volk noch natürlicher verwurzelte Religiosität, die sich auf beeindruckende Weise mit einer überströmenden Herzlichkeit und Nächstenliebe verbindet. Dass drei kleine Mädchen früh morgens an mein Fenster klopften, um mir, „ungestört von den Erwachsenen“, Fragen zur Beichte und zum Glauben zu stellen, war eine völlig neue Erfahrung und zeigte mir, wie wertvoll ein tiefer und spontaner Glaube sein kann, wenn er überzeugt und engagiert in den Familien gelebt und weitergegeben wird.

Den Erwachsenen half ich durch tägliche morgendliche Betrachtungen und Anregungen in unseren Reflexionsrunden, ihre Arbeit immer auch aus der übernatürlichen Perspektive her zu betrachten und sich nicht zu sehr auf den reibungslosen Ablauf der äußeren Umstände zu konzentrieren, wofür sie natürlich auch verantwortlich waren. Auch hier waren die Missionare selbst jene, die vielleicht am meisten in ihrem eigenen Glaubensleben gewachsen sind.

Die Feier der Osternacht war sicherlich der Höhepunkt dieser Tage. Die von mir zuvor intensiv angeleiteten Messdiener gaben ihr Bestes, ebenso die treue Musikantengruppe der Pfarrei mit nicht immer harmonisch perfekten, aber dafür umso begeisterteren Gitarristen und Sängern. Als das Licht der Osterkerze und der vielen anderen Lichter zum Osterlob erstrahlte, das ich trotz eines aufkommenden Schnupfens und ohne die nötige Probezeit so halbwegs auf Spanisch in den Kirchenraum zu schmettern versuchte, war die Erregung aller Anwesenden deutlich spürbar. Die Freude über die Auferstehung Christi durchwogte die Herzen und hat, so scheint es, den von vielen Prüfungen gezeichneten Menschen neue Hoffnung gegeben.

* Alle Namen bis auf den Ortspfarrer sind geändert.

Dr. Andreas Kramarz LC ist Priester der Legionäre Christi und als Studienpräfekt und geistlicher Leiter im ordenseigenen Ausbildungshaus in Cheshire, Connecticut (USA), tätig (mehr Information hier).
https://de.zenit.org/articles/zu-ostern-...onars-familien/

von esther10 11.04.2016 00:54

Papst Franziskus in Amoris Laetitia: Junge Menschen nicht mit "sicherem Sex" täuschen



"Eine Sexualerziehung, die ein gewisses Schamgefühl hütet, ist ein unermesslicher Wert, auch wenn heute manche meinen, das sei eine Frage anderer Zeiten. Es ist eine natürliche Verteidigung des Menschen, der seine Innerlichkeit schützt und vermeidet, zu einem bloßen Objekt zu werden."

Von CNA Deutsch/EWTN News

VATIKANSTADT , 11 April, 2016 / 8:57 AM (CNA Deutsch).-
In seinem apostolischen Schreiben "Amoris Laetitia" über die Liebe in der Familie, das am 8. April im Vatikan veröffentlicht wurde, bat Papst Franziskus, die jungen Menschen nicht mit Einladungen wie jener zu "sicherem Sex" in die Irre zu führen, sondern mahnte im Gegenteil dazu, sie zu "gegenseitiger Fürsorge" und zu "respektvoller Zärtlichkeit" zu erziehen.

Der heilige Vater kritisierte, dass "sich die Sexualerziehung häufig auf die Einladung konzentriere, sich zu ´hüten´, und für einen ´sicheren Sex´ zu sorgen."

"Diese Ausdrücke", heißt es weiter, "vermitteln eine negative Haltung gegenüber dem natürlichen Zeugungszweck der Geschlechtlichkeit, als sei ein eventuelles Kind ein Feind, vor dem man sich schützen muss".

Franziskus ruft dazu auf, "die jungen Menschen nicht zu täuschen, indem man sie die Ebenen verwechseln lässt: Die sexuelle Anziehung ´schafft zwar im Augenblick die Illusion der Vereinigung, aber ohne Liebe bleiben nach dieser ´Vereinigung´ Fremde zurück, die genauso weit voneinander entfernt sind wie vorher´ ".

"Die Körpersprache verlangt eine geduldige Lehrzeit, die ermöglicht, das eigene Verlangen zu deuten und zu erziehen, um sich wirklich hinzugeben" liest man im Schreiben.

Der Papst präzisiert, dass "Verständnis zu haben für die Schwachheiten oder Verwirrungen der Heranwachsenden etwas anderes sei, als sie zu ermutigen, die Unreife ihrer Art zu lieben in die Länge zu ziehen."

"Doch wer spricht heute über diese Dinge? Wer ist fähig, die jungen Menschen ernst zu nehmen? Wer hilft ihnen, sich ernsthaft auf eine große und großherzige Liebe vorzubereiten? Mit der Sexualerziehung wird sehr leichtfertig umgegangen" beklagt er.

Franziskus betonte, dass die Anregung zum "sicheren Sex" "narzisstische Aggressivität statt Annahme fördere. Es ist unverantwortlich, die Jugendlichen einzuladen, mit ihrem Körper und ihren Begierden zu spielen, als hätten sie die Reife, die Werte, die gegenseitige Verpflichtung und die Ziele, die der Ehe eigen sind."

"Auf diese Weise ermutigt man sie leichtsinnig, den anderen Menschen als Objekt von Kompensationsversuchen eigener Mängel oder großer Beschränkungen zu gebrauchen."

Im Gegenteil wäre es wichtig "ihnen einen Weg aufzuzeigen zu verschiedenen Ausdrucksformen der Liebe, zur gegenseitigen Fürsorge, zur respektvollen Zärtlichkeit, zu einer Kommunikation mit reichem Sinngehalt".

"Denn all das bereitet auf ein ganzheitliches und großherziges Sich-Schenken vor, das nach einer öffentlichen Verpflichtung seinen Ausdruck findet in der körperlichen Hingabe."

Der Papst erläuterte, auf diese Weise werde "die geschlechtliche Vereinigung als Zeichen einer allumfassenden Verbindlichkeit erscheinen, die durch den ganzen vorangegangenen Weg bereichert ist".

Sexualerziehung

Franziskus spricht auch die Notwendigkeit einer "positiven und klugen Geschlechtserziehung" an, wie sie vom Zweiten Vatikanischen Konzil entworfen worden war.

Er weist darauf hin, dass es schwierig sei "in einer Zeit, in der die Geschlechtlichkeit dazu neigt, banalisiert zu werden und zu verarmen, eine Sexualerziehung zu planen". Sie könne "nur im Rahmen einer Erziehung zur Liebe, zum gegenseitigen Sich-Schenken verstanden werden."

"Auf diese Weise sieht sich die Sprache der Geschlechtlichkeit nicht einer traurigen Verarmung ausgesetzt, sondern wird bereichert. Der Sexualtrieb kann geschult werden in einem Weg der Selbsterkenntnis und der Entwicklung einer Fähigkeit zur Selbstbeherrschung, die helfen können, wertvolle Fähigkeiten zur Freude und zur liebevollen Begegnung zu Tage zu fördern" betont er.

Der Heilige Vater hob auch hervor, dass "eine Sexualerziehung, die ein gewisses Schamgefühl hüte, ein unermesslicher Wert sei, auch wenn heute manche meinten, das sei eine Frage anderer Zeiten".

Dieses gesunde Schamgefühl "ist eine natürliche Verteidigung des Menschen, der seine Innerlichkeit schützt und vermeidet, zu einem bloßen Objekt zu werden".

"Ohne Schamhaftigkeit können wir die Zuneigung und die Sexualität zu Formen von Besessenheit herabwürdigen, die uns nur auf den Geschlechtsakt konzentrieren, auf Krankhaftigkeiten, die unsere Liebesfähigkeit entstellen, und auf verschiedene Formen sexueller Gewalt, die uns dazu führen, unmenschlich behandelt zu werden oder andere zu schädigen."

Die Unterschiede zwischen Mann und Frau respektieren und wertschätzen

Der Papst verwies darauf, dass diese Sexualerziehung auch "die Achtung und die Wertschätzung der Verschiedenheit" von Mann und Frau mit einbeziehen muss.

"Jenseits der verständlichen Schwierigkeiten, die jeder erleben mag, muss man helfen, den eigenen Körper so zu akzeptieren, wie er geschaffen wurde."

Franziskus unterstrich: "Nur wenn man die Angst vor der Verschiedenheit verliert, kann man sich schließlich aus der Immanenz des eigenen Seins und aus der Selbstverliebtheit befreien."

"Ebenso wenig darf man übersehen, dass in der Ausgestaltung der eigenen weiblichen oder männlichen Seinsweise nicht nur biologische oder genetische Faktoren zusammenfließen, sondern vielfältige Elemente, die mit dem Temperament, der Familiengeschichte, der Kultur, den durchlebten Erfahrungen, der empfangenen Bildung, den Einflüssen von Freunden, Angehörigen und verehrten Personen sowie mit anderen konkreten Umständen zu tun haben, welche die Mühe der Anpassung erfordern."

Der Papst wies auch darauf hin, "dass man das, was männlich und weiblich ist, nicht von dem Schöpfungswerk Gottes trennen kann, das vor allen unseren Entscheidungen und Erfahrungen besteht und wo es biologische Elemente gibt, die man unmöglich ignorieren kann."

"Doch es ist auch wahr, dass das Männliche und das Weibliche nicht etwas starr Umgrenztes ist. Darum ist es zum Beispiel möglich, dass die männliche Seinsweise des Ehemannes sich flexibel an die Arbeitssituation seiner Frau anpassen kann."

"Häusliche Aufgaben oder einige Aspekte der Kindererziehung zu übernehmen, machen ihn nicht weniger männlich, noch bedeuten sie ein Scheitern, ein zweideutiges Benehmen oder ein Schande" bekräftigte er.

"Die Starrheit wird zu einer übertriebenen Darstellung des Männlichen oder Weiblichen und erzieht die Kinder und die Jugendlichen nicht zur Wechselseitigkeit, die in den realen Bedingungen der Ehe ´inkarniert´ sind."
http://de.catholicnewsagency.com/story/p...x-tauschen-0676
http://de.catholicnewsagency.com/story/f...begleitung-0670

von esther10 11.04.2016 00:52

Unionsfraktion hat Maßnahmen zum Schutz christlicher Flüchtlinge eingeleitet
Veröffentlicht: 11. April 2016 | Autor: Felizitas Küble |

In einem öffentlichen Fachgespräch hat sich die CDU/CSU-Bundestagsfraktion am heutigen Montag mit den Übergriffen auf Christen und religiöse Minderheiten in deutschen Flüchtlingsunterkünften befasst. Dazu erklärt der kirchen- und religionspolitische Sprecher, Dr. Franz Josef Jung:

“Die große Mehrheit der zu uns Geflüchteten lebt friedlich in den Unterkünften und in der Gewissheit, bei uns in Sicherheit zu sein. Gleichwohl haben die CDU/CSU-Bundestagsfraktion Meldungen von Übergriffen auf Christen und religiöse Minderheiten bestürzt. 159481-3x2-teaser296



Auch Vorwürfe gegen Sicherheitskräfte und Dolmetscher, die mutmaßlich einseitig für muslimische Flüchtlinge Partei ergriffen haben, gerieten dabei in den Fokus.

Auch wenn die Vorwürfe im nachhinein häufig nur schwer zu beurteilen sind, müssen die Anzeichen ernst genommen werden. In den letzten Monaten wurden daher u.a. auf Vorschlag der CDU/CSU-Bundestagfraktion Maßnahmen auf den Weg gebracht, um Taten zu verhindern und Opfer zu schützen:

Ein von der Bundesregierung am 23. März beschlossener Gesetzentwurf zu Änderung bewachungsrechtlicher Vorschriften soll die Auswahl und Qualität der Sicherheitsunternehmen verbessern. Darüber hinaus fordert die Unionsfraktion, künftig größeren Wert auf gemischte Teams bei den Securitykräften zu legen, die aus Männer und Frauen, Christen und Muslimen, Arabern und Europäern bestehen sollten.
Die Länder sollen künftig die Vorfälle so erfassen, dass entsprechende Straftaten jederzeit gesondert beziffert werden können.
Darüber hinaus prüft die Bundesregierung auf Vorschlag der CDU/CSU-Bundestagsfraktion die Schaffung einer zentralen Kontaktstelle für die Länder zwecks Konfliktlösung und Schutz der Betroffenen.
Religiöser Intoleranz zwischen Flüchtlingen müssen wir entschieden entgegentreten.”

von esther10 11.04.2016 00:51

Lefebvrianer: die Fixpunkte für die kanonische Anerkennung
Der Sekretär der Päpstlichen Kommission „Ecclesia Dei“, Msgr. Pozzo, kommentiert die Begegnung zwischen Papst Franziskus und Msgr. Fellay

11. APRIL 2016LUCA MARCOLIVIOPAPST FRANZISKUS, ZWEITES VATIKANISCHES KONZIL
Econe 2


Ecône / Wikimedia Commons - Moumine, Moumine

Die vor zwei Wochen erfolgte Begegnung zwischen Papst Franziskus und dem Generaloberen der Priesterbruderschaft St. Pius X., Msgr. Bernard Fellay, hatte zwar einen privaten und nicht offiziellen Charakter, bildet jedoch einen weiteren Schritt vorwärts in der Wiederannäherung zwischen Rom und Ecône (Sitz der Priesterbruderschaft, im schweizer Kanton Wallis). ZENIT führte darüber ein Gespräch mit dem Sekretär der Päpstlichen Kommission Ecclesia Dei, Msgr. Guido Pozzo.

***

Exzellenz, kann die Begegnung zwischen Msgr. Fellay und dem Heiligen Vater als Fortschritt in den Gesprächen bezüglich der vollen Gemeinschaft bezeichnet werden?

Msgr. Guido Pozzo: Die Msgr. Fellay vom Heiligen Vater gewährte Audienz war von privater, inoffizieller Natur. Sicherlich kann man meines Erachtens sagen, dass sie sich nutzbringend in den Kontext des Weges der Priesterbruderschaft Sankt Pius X. in Richtung einer vollen Versöhnung einfügt, die mit der kanonischen Anerkennung des Institutes erfolgen wird. In diesem Moment ist vor allem der Beitrag zu einem immer vertrauensvolleren und respektvolleren Klima von Bedeutung, um Verhärtungen und Misstrauen zu überwinden, die mit dem Abstand von vielen Jahren und Brüchen zwar verständlich sein können, wir in dieser Phase jedoch zerstreuen wollen, um die Gründe der Einheit und der Förderung der Integrität des katholischen Glaubens und der kirchlichen Tradition wieder zum Vorschein zu bringen.

Welche sind die von der Bruderschaft geforderten Grundvoraussetzungen für die volle Gemeinschaft mit der Kirche von Rom?

Msgr. Guido Pozzo: Vor allen Dingen gilt es zu bekräftigen, dass das Leben als Katholiken die Zustimmung zum Glaubensbekenntnis, die sakramentale Bindung und die hierarchische Gemeinschaft mit dem römischen Papst, dem Oberhaupt des mit ihm vereinten Bischofskollegiums, erfordert. Die doktrinäre Erklärung, die der Zustimmung der Piusbruderschaft im geeigneten Moment unterstellt wird, wird diese wesentlichen und notwendigen Punkte beinhalten.

Was kann von der Priesterbruderschaft Sankt Pius X. bezüglich des 2. Vatikanischen Konzils und dessen Akzeptanz verlangt werden?

Msgr. Guido Pozzo: Was das 2. Vatikanische Konzil betrifft, hat der in den Gesprächen der letzten Jahre gegangene Weg zu einer wesentlichen Klärung geführt: Das 2. Vatikanische Konzil kann nur im Kontext der gesamten Tradition der Kirche und deren ständigem Lehramt in angemessener Weise verstanden werden. Die in den Dokumenten des 2. Vatikanischen Konzils enthaltenen Erklärungen der Glaubenswahrheit und der Sicherheit der katholischen Lehre müssen je nach dem erforderten Zustimmungsgrad angenommen werden. Die Dekrete oder Erklärungen (Unitatis Redintegratio, Nostra Aetate, Dignitatis Humanae) enthalten Direktiven für die pastorale Aktion oder Orientierungen und Empfehlungen oder praktisch-pastorale Exhortationen. Diese bilden auch nach der kanonischen Anerkennung einen Gegenstand für Diskussionen, Vertiefungen, höherer Präzisierung zur Vermeidung jeglicher Missverstände und Widersprüche, die unseres Wissens gegenwärtig im kirchlichen Bereich verbreitet sind.

Allgemeiner gesprochen können wir sagen, dass die Bruderschaft darum gebeten wird anzuerkennen, dass nur dem Lehramt der Kirche die Wahrung, Verteidigung und Interpretation des Depositum fidei anvertraut ist (vgl. Pius XII. Enzyklika Humani Generis) und das kirchliche Lehramt nicht höher steht als das Wort Gottes, sondern diesem dient, indem nur das Übermittelte gelehrt wird (Dei Verbum 10). Das oberste Lehramt ist seinerseits der authentische Interpret auch der vorangegangenen Texte des Lehramtes – inklusive jener des 2. Vatikanischen Konzils – im Licht der ewigen Tradition, die sich in der Kirche mit der Hilfe des Heiligen Geistes fortsetzt; nicht mit einer gegensätzlichen Neuheit, sondern mit einem verbesserten Verständnis des Depositum fidei „stets in der gleichen Lehre, im gleichen Sinn und in der gleichen Tradition“, gemäß der Lehre des 1. Vatikanischen Konzils, Dei Filius 4 und des 2. Vatikanischen Konzils, Dei Verbum 8.

Meines Erachtens kann diese Erklärung auch für die Priesterbruderschaft Sankt Pius X. einen Fixpunkt darstellen. Die von der Bruderschaft vorgebrachten Schwierigkeiten bezüglich der Beziehung zwischen Staat und Kirche und der Religionsfreiheit, der Praxis der Ökumene und dem Dialog mit den nichtchristlichen Religionen und einiger Aspekte der Reform der Liturgie und deren konkreter Anwendung, bleiben zu diskutierende und zu klärende Punkte. Sie stellen jedoch kein Hindernis für die kanonische und rechtliche Anerkennung der Bruderschaft dar.
https://de.zenit.org/articles/lefebvrian...he-anerkennung/

von esther10 11.04.2016 00:50

4. April 2016 - 22.08 Uhr


Geköpft andere Madonna ... immer nur 'Stunts'?
Madonna
Noch ein weiterer Akt der Entweihung, diesmal von der üblichen unbekannt im Alten Tal durchgeführt, an der Küste von Caorle: hier die Statue, in einem kleinen Votiv-Schrein gestellt wurde enthauptet. Ohne dass der Kopf gefunden wurde, wahrscheinlich wurde er abgezogen wird, auf dem Boden keine Spuren zu hinterlassen, auch die Stücke. Um sich bewusst den Vorfall und Alarm zu schlagen, war es ein Passant.

" Der Mann jeden Sinn für das Heilige verloren hat - sagte der Pfarrer von Lugugnana, Don Roberto Battel, täglich von der lokalen interviewt The New Venedig und Mestre - Die Enthauptung des Denkmals eine schwere Straftat ist , die jeder stört. Welchen Sinn macht er den Kopf einer Statue der Madonna schneiden? ". Der Priester, wenn auch nicht Elemente zu haben, hat die Spur satanischen ausgeschlossen, während sie nur zugeben kann hoffen , dass es nicht dabei ist und dass es beschränkt sich auf die üblichen " Stunt ". Tatsache ist , dass sie zu viele sind, von jetzt an , die Fälle von " Bravado " dieser Art, an jedem Ort, in Italien und in der Welt, in der Lage sein , sich vorzustellen , dass Sie alle so einfach Rowdytum "deklassiert" kann, über alle mit einer konstanten: entlüfteten Gewalt gegen Symbole Christen.

Die Tatsache informiert wurde, auch die Gesellschaft von Carabinieri von Portogruaro, der bereits die schriftliche satanischen betroffen war in Porto Santa Margherita erschien. Das Element, das interessant ist, weil es zeigt, dass keine Hypothese, das nicht selbst kann von vornherein ausgeschlossen werden.

Kein Kommentar zu der Zeit, kam aus der Diözese Concordia Pordenone (Quelle: Nein Christianophobia ).
http://www.corrispondenzaromana.it/notiz...e-solo-bravate/


von esther10 11.04.2016 00:50

HomeForumAbbé Claude Barthe: „Amoris Laetitia“ schlägt „Bresche in bisherige Morallehre“
Abbé Claude Barthe: „Amoris Laetitia“ schlägt „Bresche in bisherige Morallehre“...11.4,16.



Rom) Der traditionsverbundene Priester Abbé Claude Barthe veröffentlichte bei L’Homme Nouveau eine erste Stellungnahme zum nachsynodalen Schreiben Amoris Laetitia von Papst Franziskus über Ehe und Familie. Der Liturgiker Barthe lehrt am Internationalen Priesterseminar St. Philipp Neri des Instituts Christus König und Hoherpriester in Gricigliano in der Toskana.

Der Instinkt des Glaubens

http://www.katholisches.info/2016/04/11/...ige-morallehre/

Zwei aufeinanderfolgende Sitzungsperioden der Bischofssynode zum Thema Familie, die man treffend als „Mediensynode“ bezeichnen könnte, haben ihre Aufmerksamkeit auf die Zulassung – in bestimmten Fällen – zu den Sakramenten der Buße und der Eucharistie von Personen, die im öffentlichen Ehebruch leben. In einem Artikel für L’Homme Nouveau vom 14. März 2015, „Der Instinkt des Glaubens und die Krise der Ehelehre“, haben wir vor der Möglichkeit gewarnt, daß zweideutige Paragraphen der Schlußberichte der beiden Sitzungsperioden im folgenden nachsynodalen Schreiben aufgegriffen werden könnten. Nun sind wird soweit.

Viele kompetente Beobachter machen sich daran, das Schreiben mit dem Titel Amoris Laetitia, das als Datum den 19. März trägt, zu analysieren. Sie werden die sehr schönen Stellen über die christliche Familie hervorheben, angemessene Überlegungen zu selten von päpstlichen Dokumenten behandelten Gesichtspunkten (die alten Eltern, die konkreten Schwierigkeiten bei der Erziehung, usw.). Sie werden die Tatsache schätzen, daß der Text direkt die realen Situationen der Familie in der Welt von heute anspricht.

Sie werden aber auch feststellen, daß das Schreiben von Anfang einerseits eine Reihe von bereits durch das kirchliche Lehramt definierte doktrinelle Probleme behandelt, aber gleichzeitig erklärt, daß dennoch die freie Diskussion über die Anwendung in einigen Fällen legitim ist:


L‘Homme Nouveau
„Indem ich daran erinnere, daß die Zeit mehr wert ist als der Raum, möchte ich erneut darauf hinweisen, daß nicht alle doktrinellen, moralischen oder pastoralen Diskussionen durch ein lehramtliches Eingreifen entschieden werden müssen. Selbstverständlich ist in der Kirche eine Einheit der Lehre und der Praxis notwendig; das ist aber kein Hindernis dafür, daß verschiedene Interpretationen einiger Aspekte der Lehre oder einiger Schlußfolgerungen, die aus ihr gezogen werden, weiterbestehen“ (Amoris Laetitia, 3).
Das läßt andererseits eine große Freiheit, über das Schreiben zu diskutieren, das sich aufgrund dieser Prämisse selbst außerhalb der „lehramtlichen Äußerungen“ ansiedelt.

Im Sinne der genannten Prämisse öffnet das achte Kapitel („Die Zerbrechlichkeit begleiten, unterscheiden und eingliedern“), besonders die Paragraphen 296–312, eine Bresche in der bisherigen Morallehre:

„Die Geschiedenen in einer neuen Verbindung, zum Beispiel, können sich in sehr unterschiedlichen Situationen befinden, die nicht katalogisiert oder in allzu starre Aussagen eingeschlossen werden dürfen, ohne einer angemessenen persönlichen und pastoralen Unterscheidung Raum zu geben“ (Amoris Laetitia, 298).

„Ich nehme die Bedenken vieler Synodenväter auf, die darauf hinweisen wollten, daß »Getaufte, die geschieden und zivil wiederverheiratet sind, […] auf die verschiedenen möglichen Weisen stärker in die Gemeinschaft integriert werden [müssen], wobei zu vermeiden ist, jedwelchen Anstoß zu erregen“ (Amoris Laetitia, 299).

„Es ist nur möglich, eine neue Ermutigung auszudrücken zu einer verantwortungsvollen persönlichen und pastoralen Unterscheidung der je spezifischen Fälle. […] Das Gespräch mit dem Priester im Forum internum trägt zur Bildung einer rechten Beurteilung dessen bei, was die Möglichkeit einer volleren Teilnahme am Leben der Kirche behindert, und kann helfen, Wege zu finden, diese zu begünstigen und wachsen zu lassen“ (Amoris Laetitia, 300).
Nebenbei wird die Möglichkeit für Paare in einer irregulären Situation „wie Bruder und Schwester“ zu leben, durch die Fußnote 329 durch einen unangemessenen Verweis auf Paragraph 51 der Pastoralkonstitution Gaudium et spes in Frage gestellt, der das intime eheliche Leben einer legitimen Familie behandelt, wo Abstinenz schwierig ist.1

Die so sehr erwartete Schlußfolgerung wird indirekt mit etwas verlegenen Begriffen in der Fußnote 336 gezogen2 : eine Norm [man denke an jene, die wiederverheiratete Geschiedenen vom Kommunionempfang ausschließt] kann in bestimmten Fällen abgemildert werden „was die sakramentale Disziplin betrifft“.3

Wir wollen uns in dieser ersten Stellungnahme darauf beschränken, die Frage der Anrechenbarkeit [der Tat und die Verantwortung für sie] aufzuwerfen.


„Daher ist es nicht mehr möglich zu behaupten, daß alle, die in irgendeiner sogenannten »irregulären« Situation leben, sich in einem Zustand der Todsünde befinden und die heiligmachende Gnade verloren haben“, heißt es im Paragraph 301 von Amoris Laetitia.

Im Kontext dieser Überzeugungen halte ich für sehr angemessen, was viele Synodenväter festhalten wollten: »Unter bestimmten Umständen kann es für Menschen eine große Schwierigkeit darstellen, anders zu handeln […] Die pastorale Bemühung, die Geister zu unterscheiden, muss sich, auch unter Berücksichtigung des recht geformten Gewissens der Menschen, dieser Situationen annehmen. Auch die Folgen der vorgenommenen Handlungen sind nicht in allen Fällen notwendigerweise dieselben«.“ (Relatio finalis 2015, 85).

Der Text beruft sich nicht auf die traditionelle Formel „im guten Glauben“ – dessen Richter Gott ist – und der tatsächlich in bestimmten Fällen eine Sünde entschuldigen kann. Der Text setzt vielmehr im Gegenteil ein Subjekt voraus, „das die Normen gut kennt“. Jedenfalls, und das ganz konkret, verwandelt sich die subjektive Nicht-Anrechenbarkeit in eine objektive Nicht-Anrechenbarkeit, die es erlauben wird, die Sakramente zu empfangen, obwohl man in einem objektiven Zustand der Sünde verbleibt. Das alles ermutigt eine in vielen Orten bereits konsolidierte liberale Praxis.

Da ist aber noch das priesterliche Gewissen, des Seelenhirten, der sich für seine Ratschläge, die er geben wird, vor Gott verantworten muß. Der Priester, ob Beichtvater oder nicht, der diese Personen begleitet, wird sich in folgender Situation wiederfinden: Personen, die im Zustand des öffentlichen Ehebruchs leben, werden geltend machen, daß sie nicht auf Handlungen verzichten können, die der rechtmäßigen Ehe vorbehalten sind, und vom Priester erwarten, daß er sie – höchstens – dafür verantwortlich hält, eine läßliche Sünde begangen zu haben. Selbst wenn man annehmen wollte, daß sie sich im Grenzbereich befinden und die Gewissensüberzeug hätten, daß „die frühere, unheilbar zerstörte Ehe niemals gültig war“ (Amoris laetitia, 298 mit Verweis auf Familiaris consortio, 22, das in diesem Fall allerdings ein Leben in der zweiten Verbindung als Bruder und Schwester verlangt), gäbe es – jedenfalls in diesem Moment – noch keine neue sakramentale Ehe. Sie befinden sich daher in derselben Situation wie alle anderen nicht verheirateten Personen: der Geschlechtsverkehr ist ihnen durch das göttliche Gebot verboten. Die natürliche und christliche Moral spricht von Unzucht. Jetzt aber könnte der Priester erklären, daß es sich in bestimmten Fällen – höchstens – um läßliche Sünden handelt. Die Umkehrung der Vorzeichen ist bemerkenswert.

Es versteht sich von selbst, daß hier keine Handlung des unfehlbaren Lehramts vorliegt, dem man Folge zu leisten hat. Es ist daher erlaubt, festzustellen, daß die Lehre der Kirche hier nicht klar zum Ausdruck kommt. Deshalb ist an dieser Stelle der sensus fidei/fidelium zu aktivieren. Dieser meldete sich bereits im Vorfeld durch die Aktion führender Oberhirten zu Wort, darunter rund 30 Kardinäle, die ihren Widerstand gegen eine Änderung der Moral bekundeten, und die Jean-Marie Guénois in seinem heutigen [8. April 2016] Artikel im Le Figaro erwähnte. Gleiches gilt für die Autoren mehrerer Sammelbände4

In unserem Artikel vom 10. März 2015 steht, daß diese Aktivierung des Glaubensinstinktes sich nicht nur einer Art widersetzt, sich des päpstlichen Lehramtes zu entkleiden, sondern auch die Grundlage für die Wiederherstellung des Lehramtes bildet. Heute leistet der Einsatz des sensus fidei/fidelium einen ganz konkreten Beitrag, um an das unfehlbare Lehramt in Sachen Moral zu appellieren, um dessen Unfehlbarkeit zu betonen, aber auch um dessen Handeln einzufordern, damit es heilsam für die Seele wirkt. In den kommenden Jahren steht ein kapitaler institutioneller Bereich für die Kirche auf dem Spiel.


Übersetzung: Giuseppe Nardi
Bild: Vatican.va/L‘Homme Nouveau (Screenshots)


von esther10 11.04.2016 00:46

Kardinal Schönborn sagt "Amoris Laetitia" setzt fort , was Johannes Paul II Lehrte (1479)
In einem Interview mit dem Register, das Hauptmoderator des neuen Dokuments Papst sagt, dass seine zentrale Botschaft ist: "Ja, wir an die Liebe glauben."

2016.04.11


Kardinal Christoph Schomborn präsentiert Amoris Laetitia (The Joy of Love) beim Heiligen Stuhl Pressestelle in Vatikanstadt am 8. April.

Trumau, Österreich - Papst Francis wählte Kardinal Christoph Schönborn die Hauptmoderator seiner post-synodale Apostolische Schreiben zu sein Amoris Laetitia (The Joy of Love) letzte Woche.

In diesem kurzen 9 Interview April mit dem Register in Trumau, Österreich, nach einer zermürbenden Reihe von Interviews in Rom gegeben, hat der Erzbischof von Wien auf die Kritik, dass die Zusammenfassung Dokument über die Synoden auf die Familie nicht eindeutig ist und ohne die üblichen Klarheit der moralischen Unterricht in früheren päpstlichen Dokumente gefunden.

Er teilte auch das, was zu ihm, sind die wertvollsten Elemente des Dokuments, und warum er die Unterscheidung zwischen "irregulär" und "normalen" Beziehungen zwischen den Menschen braucht denkt weniger klar definiert werden. Der Kardinal reagierte weiter auf die Kritik, dass das Dokument mit Johannes Paul II Lehre über remarried Geschiedenen Empfang der heiligen Kommunion nicht in Kontinuität ist.

Was ist für Sie sind die wertvollsten Elemente dieses Dokuments, das für Familien sehr hilfreich sind und diejenigen, die Minister zu ihnen?
. Es ist eine enorme Ermutigung an die Macht der Liebe zu glauben Amoris Laetitia , die Freude an der Liebe, St. Johannes der Apostel sagt: ". Wir glauben an die Liebe" Franziskus sagt: "Ja, wir an die Liebe glauben." Er ist überzeugt , dass es keine stärkere Motivation für die Ehe und das Familienleben ist, gibt es keine stärkere Hilfe für das Familienleben als die Liebe - aber die Liebe nicht auf abstrakte Weise. Er ist sehr realistisch, auf die Erde, Herz im Himmel und einem Fuß auf der Erde.


Es ist sehr viel über Anwendung der Lehre der Kirche würden Sie sagen?

Es ist eine Fortsetzung dessen, was Johannes Paul II in seiner Katechese über Ehe und Familie. In St. Johannes Paul Katechese, es ist sehr viel auf das Paar gerichtet. Franziskus hat das Paar in Sicht, aber er wird nicht wiederholt, was Johannes Paul II bereits in seiner langen Katechese gelehrt hat. Franziskus spricht viel über die familiären Beziehungen, Eltern und Kinder, die Beziehung der Eltern zu den Kindern, die Kinder zu den Eltern, die größere Familie, die Großeltern, die Schritt-Mütter, die Onkel und Tanten und Cousins, und die tägliche Leben der Familie, Vergebung, Geduld, Ausdauer, die Aufmerksamkeit zu einander. Alle diese Grundhaltungen, würde ich sagen, in der klassischen Begriffe sind die Tugenden, die eine Familie eine echte christliche Familie zu machen.

Das Dokument ist sehr breit gefächert und deckt die Komplexität der Familie heute. Glauben Sie, dass es es sich um eine sehr nuancierte Dokument macht, und folglich ist es nicht die Klarheit gibt, dass einige Menschen aufgrund ihrer Komplexität wollen? Würden Sie sagen, dass der Grund für die Kritik ist, dass es vielleicht ein wenig zu zweideutig?

Der Heilige Vater, vor allem, will sich auf die positiven Aspekte zu konzentrieren, weil er davon überzeugt ist die Familie [entscheidend] ist für das Überleben der Gesellschaft. Also er nicht, vor allem, sprechen über die Schwierigkeiten und Krise der Familie und der Ehe, aber was sie zum Leben beitragen. Aber dann, natürlich, er hat auch ein langes Kapitel über Bildung in der Familie, auf Gefühlsleben in der Familie, auf die Sexualität zwischen dem Paar. Er hat ein schönes Kapitel über das Altern, die ein sehr wichtiges Thema heute ist. Und dann in der siebten und achten Kapitel, spricht er ausführlich über die Krisen Paare und Familien gehen durch und wie ihnen zu helfen, wie bei ihnen zu sein, eine pastorale [Ansatz], um die Familie zu helfen.

Amoris Laetitia spricht über, und Sie erwähnt dies in Ihrer Präsentation im Vatikan, über "irreguläre" und "normalen" Situationen. Dies ist eine Auszeichnung , die man braucht sagen ein wenig abgebaut werden. Möchten Sie , dass ein wenig mehr zu erklären , wie?

Natürlich spricht er über "irreguläre" Situationen objektiv, weil es irreguläre Situation, wenn Menschen ohne Ehe leben zusammen, es unregelmäßig ist. Wenn die Menschen sich scheiden lassen und wieder heiraten, dann ist es eine irreguläre Situation, aber das ist die eine Seite.
Was Franziskus zeigt sehr deutlich, dass alle Familien, auch solche, die "normalen" Gottes Barmherzigkeit brauchen, brauchen Gottes Hilfe. Alle Familien, ob regelmäßig oder in schwierigen Situationen sind auf dem Weg zur Perfektion, auf dem Weg zur Heiligkeit, die alle Schritte benötigen, alle Perfektion benötigen, brauchen alle vergeben und Vergebung. Er versucht zu zeigen, dass es nicht auf der einen Seite, die guten Familien und auf der anderen Seite die schlechten Familien, aber ich denke, dass es aus seiner Erfahrung mit armen Familien sehr viel kommt.

Arme Familien sind sehr oft heroisch in ihren Bemühungen, in ihren Kämpfen im täglichen Leben, in ihren anstrengenden Kämpfen ums Überleben führen ein schwieriges Leben, und er hat eine große Empathie für sie. Es ist eine schöne Sache, dass er sagt: Ein wenig Mühe, einen kleinen Schritt in schwierigen Situationen fertig wertvoller sein kann als ein großer Erfolg in einer sehr komfortablen Situation. Also das ist typisch für Franziskus: Haben Sie einen barmherzigen, aufmerksamen Blick auf das, was die Menschen durchmachen, in der täglichen Schwierigkeiten, und genießen Sie den Heroismus der so viele arme Menschen in zusammen stehen, in zusammenhalten als Familien unter schwierigen Umständen.

Also ich würde sagen, zu dem Schluss, dass Amoris Laetitia eine große Hymne ist , zu lieben, und die Heilung und das beruhigende und die Stärkung der Macht der Liebe zur Familie. So ist es eine Ermutigung, es ist eine Einladung - eine Einladung , wenn viele scheinen nicht mehr in der Familie zu glauben.

Sie haben gesagt , es ist die Kontinuität zwischen Familiaris consortio (84) und Amoris Laetitia , aber Kritiker argumentieren , dies nicht der Fall ist , wenn es um die Art der zweiten Ehe kommt, die auf die objektive Tatsache bezieht , dass sie Ehebruch darstellt, wie der Herr lehrt . Johannes Paul daher vorgeschlagen , dass das Paar in Kontinenz als Bruder leben und Schwester, nicht als Ausnahme, sondern als Gesamtlösung, so dass sie das heilige Abendmahl empfangen. Dies scheint nicht der Fall zu sein Amoris Laetitia , die für einige Menschen von einer ganz anderen Ordnung ist ( zum Teil wieder geheiratet Geschiedenen Fußnote 351 Befürworter heilige Gemeinschaft glauben an potenziell ehebrecherisch Situationen leben), so gibt es eine Diskontinuität?

Papst Francis tritt nicht in Kasuistik (lösen moralische Probleme, die durch theoretische Regeln anwenden), weil sein Hauptsache ist, die Bildung der Unterscheidung, des rechten Gewissens und die Akzeptanz der Verantwortlichkeiten. Das gilt nicht nur für die zweite Ehe Situation. Es gibt viele andere fehlerhafte Situationen, die wir eingegeben haben, aber die sündige - diese neue Situation, die eine sündige Ursprung hatte - dennoch schafft Verpflichtungen. Die pastorale Frage ist, wie diese Menschen zu helfen, die haben, durch einen sündigen Anfang an haben zu einer Situation kommen, die Verpflichtungen enthält.

Ich bin ganz in der Nähe einer Bauernfamilie, sie haben acht Kinder und enthielten sich die Sakramente empfangen, aber nicht aus dem Familienleben [sexuelle Beziehungen]. Sie war geschieden, aber sie sind eine beispielhafte Familie trotz der sündig Herkunft. Nun könnte man sagen, natürlich, es ist besser, wenn sie nie civilly geheiratet hatte, aber sie leben, was Johannes Paul II beschreibt genau in 84: ein Leben des Glaubens. Sie haben acht Kinder nun, die im Glauben tief erzogen werden. Jeden Sonntag in der Messe, schön die Kinder der Mutter oder dem Vater sagen: "Heute habe ich für Sie zur Kommunion gehen." Das ist also ein mächtiger Zeuge der Lehre der Kirche ist. Aber ein rigorist könnte sagen: "Sie haben aus mit Kindern der Stimme enthalten sollten, leben wie Bruder und Schwester, und gehen und die Kommunion empfangen." Nun geht sie davon ab Kommunion, sondern haben acht Kinder, die im Glauben sind gut ausgebildet.

Sie sehen also, die Komplexität Franziskus über spricht, die unendliche Komplexität der Situationen. Daher Cardinal [Georges] Cottier, der vor kurzem gestorben, sagten wir zu sprechen über die wiederverheirateten Geschiedenen als Kategorie verzichten sollte, weil die Situationen so unterschiedlich sind. Und so deshalb Franziskus, als ein guter Jesuit, tun nicht Kasuistik sondern versucht, Prinzipien für gute christliche Aktion zu zeigen.

Manche Menschen sind besorgt, dass die zweideutige Sprache im Dokument in Verwirrung führen könnten, sowie die moralischen Lehren sind nicht mehr kristallklar in dem Dokument im Vergleich zu früheren Vatikan oder päpstliche Dokumente.

Zunächst einmal lassen Sie uns Zeit nehmen, um das Dokument zu lesen und zu schreiben genau, ob es ... Es ist ein Dokument des Heiligen Vaters, es ist nicht nur jemand zu sehen. In der katholischen Kirche hat der Papst eine wichtige Rolle würde ich sagen, und so die erste Einstellung hat nicht zu sein, wo wir einen kritischen Punkt zu finden, aber was will uns der Heilige Vater zu erzählen? [Wir müssen], um ihn zu hören und mit offenem Herzen zu hören und sofort auf nicht springen, was mich in meiner Haltung verletzen könnte oder in meinem Vorurteil, sondern offen sein. Er ist der Papst und wir sind katholisch.


Edward Pentin ist der Rom - Korrespondent Register
http://www.ncregister.com/daily-news/car...-what-john-pau/
Read more: http://www.ncregister.com/daily-news/car.../#ixzz45XMWrAEh

von esther10 11.04.2016 00:45

Müller, Reform: nichts für die Katholiken zu feiern
Es gibt keinen Grund, für eine katholische, den Beginn der Reformation zu feiern. Dies ist die Meinung des Präfekten der Glaubenskongregation, Kardinal ausgedrückt. Gerhard Müller




Es gibt keinen Grund, für eine katholische, den Beginn der Reformation zu feiern. Dies ist die Meinung des Präfekten der Glaubenskongregation, Kardinal ausgedrückt. Gerhard Müller, in einem langen Interview-Buch "Informe sobre la Esperanza". Die Katholiken, sagte der Kardinal, "haben keinen Grund zu feiern" der Beginn der Reformation.


Der 31. Oktober 1517 ist das Datum, in der Regel der Beginn der protestantischen Bewegung betrachtet; Das Jubiläum wird mit besonderer Feierlichkeit in diesem Jahr gefeiert werden. "Wir Katholiken haben keinen Grund zu feiern 31. Oktober 1517 Datum ist der Beginn der Reformation in Betracht gezogen, die zum Bruch des westlichen Christentums führen würde". Es war dann, dass Martin Luther öffentlich seine 95 Thesen, geschrieben an der Tür der Wittenberger Kirche. In ihnen war es nicht eine Trennung von der Kirche vorgeschlagen, aber das Argument sie waren sicherlich der Ausgangspunkt.


Sagt Kardinal. Müller: "Wenn wir davon überzeugt sind, dass die göttliche Offenbarung ganz gehalten wird und unverändert in Schrift und Tradition, in der Lehre des Glaubens, der Sakramente, die hierarchische Verfassung der Kirche durch göttliche Recht, auf das Sakrament der Weihe gegründet, können wir, dass es nicht akzeptieren Gründe genug für von der Kirche zu trennen. "


Und "wahrscheinlich, dass seine Aussagen Lärm zu machen, denn in wenigen Monaten werden wir die ersten 500 Jahre seit der Reformation feiern. Unter anderem wird der Papst für eine ökumenische Gedenkfeier nach Schweden im Oktober reisen zusammen mit den Vertretern der Lutherischen Weltbundes und anderen christlichen Konfessionen. Der Kardinal stellte fest, dass viele Mitglieder der Reform, den Papst als Antichrist definiert von der katholischen Kirche, "die Trennung rechtfertigen".
http://www.lastampa.it/2016/04/01/blogs/...AhL/pagina.html





von esther10 11.04.2016 00:41

Polizeigewerkschaft kritisiert: Richter urteilen zu milde bei Gewalt gegen Beamte etc.
Veröffentlicht: 11. April 2016 | Autor: Felizitas Küble

Mit Blick auf die Konferenz „Gewalt gegen Beschäftigte im öffentlichen Dienst“ des Bundesinnenministeriums fordert die Dt. Polizeigewerkschaft (DPolG) die Justiz auf, endlich rigoros gegen Gewalttäter vorzugehen, Leh - Görlitzer Park Foto 2die Staatsbedienstete attackieren.



Das sagte DPolG-Vorsitzender Rainer Wendt in einem Gespräch mit der Neuen Osnabrücker Zeitung.

Rainer Wendt: „Die Richter urteilen viel zu milde, eine Ermahnung und ein drohender Zeigefinger schrecken doch niemanden ab.“

Quelle: http://www.dpolg.de/aktuelles/news/dpolg...eilen-zu-milde/

Lesen Sie mehr auf: www.noz.de/deutschland-welt/politik/arti...teilen-zu-milde

Foto: Michael Leh

von esther10 11.04.2016 00:37

10. April 2016 - 16.48 Uhr
Die Nachsynodales Schreiben Amoris laetitia: Erste Überlegungen zu einem katastrophalen Dokument


(Roberto de Mattei) Mit der post-synodale Apostolischen Schreiben Amoris laetitia , veröffentlicht am 8. April wurde Franziskus offiziell für zwei Jahre auf eheliche Moral Fragen in der Diskussion ausgesprochen.

Im Konsistorium vom 20./21 Februar 2014 Francis hatte die Aufgabe , die Einführung der Debatte über dieses Thema an Kardinal Kasper betraut. Die These von Card. Kasper, wonach die Kirche muss ihre Praktiken doppelt zu ändern, war das Leitmotiv der beiden Synoden auf der 2014 - Familie und 2015 und ist heute der Grundstein der Ermahnung des Papstes Francis.

Während dieser zwei Jahre, illustre Kardinäle, Bischöfe, Theologen und Philosophen haben in der Debatte eingriff zu zeigen , dass zwischen der Lehre und Praxis der Kirche, muss eine innere Kohärenz sein. Die pastorale Tatsache beruht auf der Dogmatik und Morallehre. " Es kann kein Dienst sein, der mit den Wahrheiten der Kirche und ihrer moralischen aus der Harmonie ist, und im Gegensatz zu seinen Gesetzen und ist auf die Verwirklichung das Ideal des christlichen Lebens nicht ausgerichtet " , betonte Kardinal Velasio De Paolis in seiner Eröffnungsrede auf dem Kirchengericht Umbro vom 27. März 2014 die Idee , das Magisterium aus einer pastoralen Praxis der Spaltung, die nach den Umständen entwickeln könnte, die Mode und Leidenschaften, nach dem Kardinal Sarah " ist eine Form der Ketzerei, eine gefährliche schizophrenen Störung "( La Stampa , 24. Februar 2015).

In den Wochen vor der Nachsynodales Schreiben führt, haben öffentliche und private Interventionen der Kardinäle und Bischöfe an den Papst, erhöht , um die Verabschiedung eines Dokuments voller Fehler, erfasst durch die zahlreichen Änderungen, die die Kongregation für die zu verhindern Lehre des Glaubens von dem Entwurf hervor. Francis ist nicht gesetzt zurück, scheint aber die letzte Ermahnung Rewrite anvertraut zu haben, oder zumindest einige seiner wichtigsten Passagen, in die Hände von Theologen seines Vertrauens, die versucht haben , St. Thomas im Lichte der Hegelschen Dialektik neu zu interpretieren. Das Ergebnis war ein Text, der nicht mehrdeutig, aber klar in seiner Unbestimmtheit ist. Die Praxis der Theologie schließt jede Lehraussage, die Geschichte lässt die Richtlinien der menschlichen Handlungen zu ziehen. Daher ist , wie Francis sagt : " ist verständlich " , dass auf der entscheidenden Frage der geschiedenen und wieder verheirateten, " (...) wir sollten nicht von der Synode warten oder diese Ermahnung eine neue allgemeine Art des kanonischen Rechts, die für alle Fälle " ( §300). Wenn Sie überzeugt sind , dass die Christen, in ihrem Verhalten, nicht zu absoluten Grundsätzen entsprechen, aber horcht der " Zeichen der Zeit ", wäre es widersprüchlich Regeln jeglicher Art zu formulieren.

Jeder war auf eine grundlegende Frage auf die Antwort warten: diejenigen , die nach einer ersten Ehe, civilly wieder heiraten, können sie das Sakrament der Eucharistie empfangen? Auf diese Frage , sagte der Kirche hat immer kategorisch nein. Der geschiedene und wiederverheiratete kann nicht Gemeinschaft erhalten , weil ihre Lebensbedingungen objektiv die natürliche und christliche Wahrheit über die Ehe bedeutete widersprechen und von der Eucharistie bewirkt ( Familiaris consortio , § 84).


Die Nachsynodales Schreiben Antwort ist eher: in der Regel keine Linie, sondern " in bestimmten Fällen " ja (§305, beachten 351). Der geschiedene und wiederverheiratete Tatsache muss "werden integriert " und nicht ausgeschlossen werden (§299). Ihre Integration " können sich in verschiedenen kirchlichen Dienste auszudrücken: Sie müssen also erkennen , welche der verschiedenen Formen der Ausgrenzung derzeit in der Liturgie praktiziert wird, pastoralen, pädagogischen und institutionellen überwunden werden können " (§ 299), ohne Ausschluss der sakramentalen Ordnung (§ 336).

Die Tatsache , ist dies: das Verbot der Gemeinschaft zu nähern für geschieden und wieder verheiratet ist nicht mehr absolut. Der Papst nicht als allgemeine Regel, Kommunion für geschiedene, aber selbst verbietet es. " Hier - er hatte die Karte hervorgehoben. Caffara gegen Kasper - es berührt die Lehre. Zwangsläufig. Sie können auch sagen , dass Sie nicht tun, aber Sie tun. Nicht nur. Es wird ein Brauch , dass auf lange Sicht , diese Idee in die Menschen bestimmt nicht nur Christen, es keine absolut unauflöslichen Ehe ist. Und das ist sicherlich gegen den Willen des Herrn. Es besteht kein Zweifel über dieses "(Interview in der Gazette , 15. März 2014).


Für die Theologie der Praxis zählen nicht die Regeln, sondern die tatsächlichen Fälle. Und was in der Zusammenfassung nicht möglich ist, ist es möglich , in der Praxis. Aber, bemerkte auch der Kardinal Burke: " Wenn die Kirche Empfang der Sakramente erlauben würde (auch in einem Fall) eine Person , die in der Vereinigung ist unregelmäßig oder bedeuten , dass die Ehe unauflöslich ist, und so die Person , Er wird nicht in einem Zustand des Ehebruchs leben, oder die heilige Kommunion ist Gemeinschaft in der Leib und das Blut Christi, der stattdessen die Linie der Person Bestimmung braucht, nämlich die schwere Sünde Reue und festen Willen nicht mehr zu sündigen "(Interview Alessandro Gnocchi von The Gazette , 14. Oktober 2014).

Darüber hinaus ist die Ausnahme die Regel zu werden, denn das Kriterium der Zugang zur Kommunion in der linken ist Amoris laetitia , die "persönliche Einsicht" des Individuums. Discernment ist durch " das Gespräch mit dem Priester, im internen Forum " (§300), "von Fall zu Fall." Aber was werden die Seelsorger sein , die es wagen Zugang zur Eucharistie zu verweigern, wenn " das Evangelium selbst fordert uns auf, nicht zu urteilen und nicht zu verurteilen " (§308) und , falls erforderlich "zu integrieren alle " (§297) und " die konstruktiven Elemente in diesen Situationen zu verbessern , die noch nicht oder nicht mehr in seiner Lehre über die Ehe sind "(§292)? Hirten , die die Gebote der Kirche zu erinnern wollen, würden Handeln riskieren, nach dem Schreiben " als Controller der Gnade und nicht als Vermittler " (§310). " Daher kann ein Pastor nicht erfüllt werden nur durch moralische Gesetze für diejenigen gilt , die in leben" irreguläre Situationen ", als ob sie Steine ​​waren , die gegen das Leben der Menschen ins Leben gerufen werden. Dies ist der Fall von geschlossenen Herzen, oft auch sie hinter den Lehren der Kirche verstecken "auf dem Stuhl des Mose und Richter, manchmal mit Überlegenheit und Oberflächlichkeit, die schwierigen Fälle und Familien Wunden zu sitzen" "(§305).


Diese neue Sprache, härter als die Härte des Herzens, die die "Controller der Gnade" kritisiert, ist das Markenzeichen von " Amoris laetitia , die nicht überraschend, in der Pressekonferenz am 8. April, Kardinal Schönborn " genannt hat ein Sprachereignis ». " Meine große Freude an diesem Dokument " , sagte der Kardinal von Wien ist, dass es " konsequent die künstliche, extern, klare Trennung zwischen regulären und irregulären übersteigt ." Die Sprache, wie immer, drückt einen Inhalt. Die Situationen , die die post-synodale Schreiben "nennt sogenannten irregulären " sind diejenigen öffentlichen Ehebruch und extramarital Zusammenleben. Für Amoris laetitia erkennen , dass sie das Ideal der christlichen Ehe, wenn auch " in einem Teil und ähnlich " (§292). " Wegen der Konditionierung oder schadensbegrenzenden Faktoren ist es möglich , dass innerhalb einer objektiven Situation der Sünde - das ist nicht subjektiv schuldig ist oder dass es nicht so voll - Sie sollten in der Gnade Gottes leben können, können wir lieben, und Sie können auch im Leben der Gnade und der Liebe zu wachsen, zu diesem Zweck die Hilfe der Kirche empfangen " (§305)," in einigen Fällen kann es auch die Hilfe der Sakramente sein "(Anmerkung 351).

Nach katholischer Moral, die die Umstände der Kontext bilden , in dem sich der Ort Aktion nimmt die moralische Qualität der Handlungen nicht ändern, gut zu machen und richtig ist von Natur aus schlecht. Aber die Lehre von der moralischen Absoluten und " intrinsece malum durch vereitelt Amoris laetitia , die in zahlreichen Dokumenten , die von Pius XII auf die" neue Moral "verurteilt entspricht und von Johannes Paul II in Veritatis Splendor. Die Moral der Situation lässt den Umständen und, letztlich das subjektive Bewusstsein des Menschen, die Bestimmung dessen , was gut ist und was schlecht ist . Die extramarital sexuelle Vereinigung ist nicht sich unerlaubt betrachtet, sondern als Akt der Liebe, ausgewertet nach den Umständen. Ganz allgemein gibt es an sich kein Übel , da es keine schweren oder Todsünde ist. Die Gleichung von Personen , die in einem Zustand der Gnade (Situationen "normalen") und Personen , die in permanenten Zustand der Sünde ( "irreguläre" Situationen) ist nicht nur die Sprache aus : es scheint , der lutherischen Lehre vom Menschen zu erliegen simul iustus et Sünder , verurteilt durch Dekret über die Rechtfertigung des Konzils von Trient (Denz-H, Nr. 1551-1583).

Die Nachsynodales Schreiben Amoris laetitia , ist viel schlimmer als der Bericht - Karte. Kasper, gegen die sie waren zu Recht angesprochen viele Kritikpunkte in Bücher, Artikel, Interviews. Card. Kasper hatte ein paar Fragen; das Schreiben Amoris laetitia , liefert die Antwort: die Tür für geschiedene und wieder verheiratet zu öffnen, die Moral der Situation kanonisieren und einen Prozess der Normalisierung aller Zusammenleben beginnen als Mann und Frau.

Bedenkt man, dass das neue Dokument gehört zu den gewöhnlichen Magisterium nicht unfehlbar ist, gibt es Hoffnung, dass auf Seiten der Theologen und Hirten der Kirche, ohne die Illusion zu können, gelten für sie die "" Hermeneutik der Kontinuität "Gegenstand einer eingehenden kritischen Analyse ist .

Wenn der Text katastrophal ist, noch katastrophaler ist es die Tatsache , dass sie von dem Stellvertreter Christi unterzeichnet wurde. Aber für diejenigen , die Christus und seine Kirche lieben, ist dies ein guter Grund zu reden, nicht zu schweigen. So machen wir unsere eigenen Worte eines mutigen Bischof, Msgr. Athanasius Schneider: " " Nicht possumus! ". Ich werde nicht eine Rede akzeptieren nebulös noch ein geschickt versteckt , Seitentür zu entweihen das Sakrament der Ehe und die Eucharistie. Ebenso werde ich nicht akzeptieren , dass wir Spaß des sechsten Gebot Gottes zu machen. Ich würde lieber eher lächerlich gemacht und verfolgt werden , als mehrdeutige Texte akzeptieren und Methoden sind nicht aufrichtig. Ich ziehe das kristallklare "Bild Christi Wahrheit Bild des Fuchses mit Edelsteinen geschmückt" (St. Irenäus), denn "ich weiß , was ich geglaubt habe", "Scio cui credidi '" (II Tim 1, 12) "( Rorate Coeli , 2. November 2015) (Roberto de Mattei)

http://www.corrispondenzaromana.it/lesor...o-catastrofico/

von esther10 11.04.2016 00:37




Wie steht es um den katholischen Religionsunterricht?
Bei Umfragen zeigt sich regelmäßig, dass ein Großteil der Christen die biblischen Ursprünge der kirchlichen Hochfeste wie Weihnachten, Ostern und Pfingsten nicht mehr kennt. Dabei haben die meisten der Befragten zehn oder dreizehn Jahre an katholischer bzw. evangelischer Religionslehre teilgenommen. Trägt der schulische Religionsunterricht zu der oft beklagten Verdunstung des Glaubens bei?

Eine Bestandsaufnahme von Hubert Hecker.

Die Situation der kirchlichen Glaubensvermittlung ist desaströs …

Kurienerzbischof Georg Gänswein wurde kürzlich bei einem Interview der Deutschen Welle auf die Erosion des Glaubens angesprochen. Die Glaubensverdunstung in der Kirche in Deutschland hatte auch Papst Franziskus beim Ad-limina-Besuch der deutschen Bischöfe beklagt. Ähnliche Diagnosen stellten Bischof Algermissen und Kardinal Woelki in Predigten des letzten Jahres. Woran liegt es, „dass dem Glauben die Wurzeln oder der Wurzelgrund fehlen“ – fragte Prälat Gänswein. „Es stimmt etwas nicht an der Glaubensverkündigung der Kirche.“ Die Verantwortlichen müssten „handeln, um die Leerstellen in der Verkündigung und der Katechese“ aufzufüllen. Die Kirche sollte wieder „mutiger den Glauben bekennen, nicht einiges abstreifen oder leichter machen. Denn ein Glaube light – das geht gar nicht.“

… der schulische Religionsunterricht ein Ausfall

Dann sprach Gänswein die privilegierte Situation in Deutschland an, wo konfessioneller Religionsunterricht in den Schulen gehalten werden kann. „Oft aber ist es so, dass die jungen Leute nach der Schule von ihrer Religion fast gar nichts wissen. Und wenn sie davon nichts wissen, können sie auch mit der Religion nichts anfangen.“

Mit dieser kritischen Aussage hatte der Kurienprälat eine These des Osnabrücker Bischofs Franz-Josef Bode aufgegriffen, der bei einer Gesprächsrunde mit Eltern während der letztjährigen Frühjahrsvollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz mit der Klage konfrontiert war: Der Religionsunterricht ist ein kompletter Ausfall. Zur Überraschung der Zuhörer bestätigte der ehemalige Jugend-Bischof dieses Urteil und stellte fest: „Ja, beim Religionsunterricht bleibt nichts hängen.“ Die entwaffnend ehrliche Bilanz kommt einer Bankrott-Erklärung gleich.

„Die andern sind schuld, wir weisen Verantwortung für die Krise des Glaubens zurück“

Gegen diese Einschätzung vom Versagen des Schul-Religionsunterrichts legen zwei Katechetenverbände Widerspruch ein: die Arbeitsgemeinschaft Katholische Religionspädagogik und der Deutsche Katechetenverein (DKV). Sie stimmen zwar mit Gänsweins Diagnose überein, dass es bei der kirchlichen Glaubensverkündigung und Katechese in den Gemeinden Leerstellen gebe. Aber für den Bereich des Religionsunterrichts, den die beiden Verbände vertreten, sehen sie keinerlei Verantwortung für die augenfällige Krise des Glaubens. Zu der konkreten Feststellung von Erzbischof Gänswein und Bischof Bode, dass nach zehn oder dreizehn Jahren Religionsunterricht nichts hängen bleibe, drücken sich die Verbandsvertreter allerdings in ihrer Stellungnahme.

Aus den weiteren Ausführungen der Stellungnahme erklärt sich die Abwehrhaltung der Religionslehrerverbände gegen eine nüchterne Bilanz: Sie sind vollauf zufrieden mit der Form und den Ergebnissen des Religionsunterrichts. Denn der habe sich „in den letzten Jahrzehnten gut entfaltet und behauptet. Religionslehre nehme im Kanon der schulischen Fächer eine geachtete Stellung ein“ und leiste „einen wesentlichen und anerkannten Beitrag zur Allgemeinbildung von Schülerinnen und Schülern.“ Dieses selbstgefällige Eigenlob endet mit der Warnung, dass eine katechetische Kurskorrektur „die Anerkennung des Religionsunterrichts in Schule und Gesellschaft gefährden“ würde.

Die Würzburger Synode wollte keine Vermittlung der kirchlichen Glaubenslehre …

Auffällig ist, dass als Kriterien für den vermeintlichen Erfolg des Religionsunterrichts ausschließlich nicht-kirchliche und nicht-religiöse Bezugspunkte genannt werden: dessen „Beitrag zur Allgemeinbildung“ und damit seine „Anerkennung in Schule und Gesellschaft“. Liegt es vielleicht gerade an der mangelhaften Orientierung zur Glaubenslehre, dass im Religionsunterricht „nichts hängen bleibt“ und so die „Glaubensverdunstung“ forciert wird?

Würzburger Synode 1971-1975: im Religionsunterricht „kein Glaubenswissen vermitteln“
Die bis heute gültigen Leitlinien für die schulische Religionslehre wurden vor vier Jahrzehnten auf der Würzburger Synode aufgestellt. In einer 1975 verabschiedeten Synodenschrift findet man tatsächlich die Richtlinien dafür, dass der Religionsunterricht kein Glaubenswissen vermitteln soll.

Es macht fassungslos, wenn man heute liest, was die Kirchenversammlung damals festlegte: Das Ziel der katholischen Religionslehre sollte ausdrücklich nicht die „Vermittlung von Glaubenswahrheiten der Kirche“ sein. Die Schüler dürften in ihrer Spontaneität nicht „auf Antworten des katholischen Glaubens eingeengt werden“.

… sondern nur zur Identitätsfindung und Lebensbewältigung der Schüler beitragen

Das Hauptlernziel der Religionslehre hat laut Synodenbeschluss darin zu bestehen, den Kindern und Jugendlichen zur „Selbstwerdung zu verhelfen“. Dieses Ziel sollte den Schülern anhand „menschlicher Erfahrungen wie Liebe und Glück“ sowie den sozialen und politischen Dimensionen der Welt erschlossen werden.

Die Beschäftigung mit „biblischen Geschichten und der kirchlichen Überlieferung“ dürfte nur eine untergeordnete Rolle im Religionsunterricht spielen – und auch nur, um damit die „Identitätsfindung und Kritikfähigkeit“ der Schüler zu befördern. Außerdem sollten die biblisch-kirchlichen Wahrheiten nur in Form von „pluriformen Aussagen“ zur Sprache gebracht werden – ergänzt durch eine pluralistische Religionskunde über andere Konfessionen und Religionen.

Das Würzburger Synodenpapier spiegelt den rebellischen Zeitgeist der 68er und 70er Jahre wieder. Bei dem angestrebten Bildungsziel des Religionsunterrichts als diffuse Selbstverwirklichung der Kinder und Jugendlichen stellte man die kritische Distanz zu Glauben und Kirche in den Vordergrund. Mit dieser Methode wurden damals manche katholische Schüler, die noch kirchlich sozialisiert waren, von der Kirche entfremdet. Seither ist der Grundwasserspiegel des Glaubens in Elternhaus und Gemeinde weiter abgesackt. Für das Gros der Schüler hätte der konfessionelle Religionsunterricht seit Jahrzehnten die Aufgabe, bei einer Erstbegegnung mit Religion in den Glauben der Kirche einzuführen und zur Christwerdung der Schüler in katholischer Glaubensidentität beizutragen. Doch dazu ist das oben beschriebene Synoden-Konzept völlig ungeeignet. Der DKV scheint ziemlich realitätsblind zu sein, wenn er diese Diskrepanzen und Widersprüche mit Selbstbelobigungen zu übertünchen versucht.

Umstürzender Paradigmenwechsel: Selbstverwirklichung statt Katechese

Die katholischen Religionslehrer werden zwar von der Kirche ‚gesendet’ (missio canonica), aber sie sollen nicht den Glauben der Kirche und die christliche Lehre vermitteln, sondern soziale und religiöse Themen für die Selbstwerdung und Weltbegegnung der Schüler fruchtbar machen. Das biblisch-christliche Glaubenswissen soll nicht einmal im Sinne einer religionskundlichen Information eingebracht werden. Wenn aber das Grundwissen über die Inhalte der christlichen Religion nicht oder nur marginal gelehrt wird, kann natürlich auch „nichts hängenbleiben“.


Ein Blick auf den Lehrplan Katholische Religion für die Sekundarstufe I in Hessen bestätigt diesen Befund. Es ergibt sich dort das Paradox, dass bei der Zielsetzung des Religionsunterrichts als „Identitätsfindung und Lebensbewältigung junger Menschen“ die Orientierung auf religiöse Inhalte und Bekenntnisse keine Rolle spielt. Erst bei der Entfaltung des Lehrplans in fünf Themenfeldern werden christliche Inhalte herangezogen. Im Vordergrund stehen aber Lernbereiche mit nicht-christlichen Themen wie „Begegnung mit sich selbst, mit anderen Menschen und der Schöpfung“ sowie „mit anderen Religionen und Weltdeutungen“. Nachgeordnet stehen in den beiden letzten Begegnungsfeldern die „biblische Botschaft und die Kirche“ auf dem Lehrplan. Der Eindruck von Eltern, im Religionsunterricht würde vorwiegend Lebens- und Sozialkunde betrieben, hat hier seine Basis.

Das Würzburger Synodenpapier hatte einen umstürzenden Paradigmenwechsel eingeleitet: Der katholisch-konfessionelle Religionsunterricht sollte nicht mehr der pädagogisch aufbereitete Vermittlungsprozess vom unverkürzten Glaubensgut und dem Leben der Kirche sein (Katechese), sondern allein pädagogisch legitimiert werden aus den Erfahrungen des modernen – d. h. zeitgeistigen – Menschseins hin zu einer Lebensbewältigung. Dabei sollten dann auch biblische und kirchliche Traditionen reflektiert werden.

Existentielle Betroffenheitssprache im Jargon der 70er Jahre

Die zu diesem Ansatz passende Didaktik nannte das Synodenpapier „Konvergenzmodell„: Dort wo pädagogisch-anthropologische Begründungen, Erfahrungen und Zielsetzungen sich mit kirchlich-theologischen überschnitten, habe dieser Unterricht seinen Ort. Später führte man für dieses Verhältnis den Begriff „Korrelation“ ein.

Die Korrelationsdidaktik schreibt vor, die Inhalte von Bibel und Glaubenslehre so zu vermitteln, dass sie sich mit einer temporären gesellschaftlichen „Lebensrelevanz“ gegenseitig erschlössen. Andere Formulierungen dafür: wechselseitige Erschließung zwischen Lebenssituation der Schüler und den Glaubenstraditionen.

Dieses didaktische Konzept ist nicht zu verwechseln mit der anerkannten pädagogischen Methode, bei der Vermittlung von Lehrinhalten auf den Lebens- und Verstehenshorizont der Schüler einzugehen. Ein solches schülergerechtes Vorgehen bedeutet z. B., an bestehendes Wissen und die Interessen der Schüler anzuknüpfen oder einen gänzlich neuen Lerngegenstand vereinfachend und mit Vergleichen einzuführen. Keinesfalls aber darf eine didaktische Methode dazu führen, dass der Lernstoff selbst in seiner Substanz verändert oder verzerrt wird.

Bibel und kirchliche Lehre durch die Brille des Zeitgeistes gefiltert

Genau das geschieht aber bei der Korrelationsdidaktik:

Zum einen wirkt sich der Ansatz selektiv aus: Da mit solchen zentralen Glaubensthemen wie Erbsünde und Erlösung, Dreifaltigkeit und Gottessohnschaft Christi, Gericht und Wiederkunft keine „Lebensrelevanz und Erfahrungsräume der Schüler zu erschließen“ sind, kommen sie in den bischöflich genehmigten Lehrplänen des katholischen Religionsunterrichts nicht oder nur am Rande vor.
Zum anderen biegt man sich weitere Torheiten des Glaubens wie Wunder, Erlösungstod und Auferstehung ins moderne Verstehen zurecht. Wenn sie überhaupt Gegenstand des Unterrichts sind, werden sie in einen konstruierten Zeitgeisthorizont eingepasst, der als Interpretationsfilter der Lebensrelevanz fungiert. Dann wird z. B. der erlösende Kreuzestod Christi auf ein Solidaritätshandeln Jesu reduziert. Die Folge dieser dogmatischen Neu-Lehre ist dann aber, dass die fundamentalen Glaubenswahrheiten verwässert werden und damit erst recht an Lebensbedeutung für die Schüler verlieren.
Biblische Geschichten als Aufhänger für Sozialisationsthemen und …

EinFach Religion Tochter des Jairus
„EinFach Religion“
An einem Unterrichtswerk soll die Konzeption der religionspädagogischen Korrelationsdidaktik erläutert werden: In der Reihe „EinFach Religion“ werden die beiden biblischen Auferweckungsgeschichten von der Tochter des Jairus und dem Jüngling von Naim zu einer Unterrichtseinheit aufbereitet. Nach der Texterschließung der beiden Evangeliumserzählungen steht die Erarbeitung folgender Themen mit den Schülern an: „geschlechtsspezifische Zugänge zur Pubertät, moderne Geschichten vom Erwachsenwerden“ sowie „Motive des Aufstehens und Erwachens in Lyrik, Popmusik und Märchen“. Die biblische Geschichte wird bei diesem Vorgehen zu einem Aufhänger degradiert, um solche Themenkomplexe wie Sozialisation und Identitätsentwicklung im Kontext heutiger Zeit zu behandeln. Im Nachhinein muss den Schülern die Beschäftigung mit dem biblischen Text wie ein überflüssiger Einstieg vorkommen. Auch die Religionslehrer selbst machen sich mit der genannten Themenableitung überflüssig, denn für solche fachfremden Lehrgegenstände wie moderne Geschichten und Lyrik sind Deutschlehrer besser qualifiziert.

… Hinführung zu einer Verkehrung des Glaubensbekenntnisses

Die Kehrseite von der korrelationsdidaktischen Konzentration auf lebensrelevante Interpretationsmuster zu biblischen Erzählungen besteht darin, dass die theologischen Kernaussagen auf der Strecke bleiben – in diesem Fall die Erörterung von Krankheit und Tod als Folge der Erbsünde oder die Darstellung der Person Jesu Christi als Erlöser von Sünde und Tod. Ebensowenig werden diese Auferweckungswunder Christi als machtvolle Zeichen für die zukünftige Auferstehung gedeutet. Im Gegenteil – laut Lehrplan soll die „Auferstehung der Toten“ aus dem apostolischen Glaubensbekenntnis in eine „Auferstehung der Lebenden“ verkehrt werden. So werden die großen biblischen Themen und die spezifisch christlichen Inhalte zu Alltagsgeschichten banalisiert nach der Art: „Auferstehung als Lebenskunst, Aufstehen als Lebensprinzip“ – beides Zitate aus dem Mittelstufenlehrplan katholische Religionslehre.

Der Horizont der Transzendenz wird eher verschüttet als geöffnet …

"Auferstehung als Lebenskunst", hier als Buch der Leiterin der Arbeitsstelle für Frauenseelsorge der Bischofskonferenz
„Auferstehung als Lebenskunst“?, hier bspw. als Buch der Leiterin der Arbeitsstelle für Frauenseelsorge der DBK
Der langjährige Religionslehrer Jakob Knab bezeichnet es als das Spezifische des Religionsunterrichts, die grundlegenden Sinn- und Existenzfragen wachzuhalten – so in der Tagespost vom 1. 8. 2015. Horkheimer zitierend, nennt er als Beispiele die Sehnsucht nach vollendeter Gerechtigkeit, die Hoffnung der Religion, dass das „Unrecht dieser Welt nicht das letzte Wort haben wird“ sowie den Glauben daran, dass „Gott Heil und Frieden bringt, den die Welt nicht geben kann“. Es scheint aber so, dass der Religionsunterricht nach Lehrplan diese Sehnsucht nach einem Leben im Horizont der Transzendenz eher verschüttet als fördert. Jedenfalls werden die biblischen Geschichten nicht wirklich als Türöffner für Gottesglauben und Transzendenzerfahrung vermittelt, sondern eben nur für praktische Lebensrelevanz, Identitätsfindung oder soziale Themen.



… an Ufos glauben mehr Menschen als an das Jüngste Gericht


Ist es bei einem solchen Religionsunterricht verwunderlich, dass nur ein Drittel der Deutschen an die wirkliche Auferstehung Christi glaubt, wie Kardinal Rainer Maria Woelki kürzlich in einer Predigt feststellte? 60 Prozent glaubt nicht an ein ewiges Leben. An Ufos glauben in Deutschland mehr Menschen als an das Jüngste Gericht. Im Religionsunterricht jedenfalls gilt der Glaube an Gottes Gericht korrelationsdidaktisch als nicht vermittelbar. Der Ausfall der Glaubensweitergabe im Reli-Unterricht dürfte eine Basis dafür sein, dass sich „die gemeinsamen Glaubensinhalte (der Kirche) weitgehend in Luft aufgelöst haben“, wie der Kölner Kardinal resümierte.

Was soll hängen bleiben, wenn kaum Kirchlich-Religiöses gelehrt wird?

Ähnlich sieht es bei den kirchlichen Themen im Begegnungsfeld V aus. Nicht vorgesehen im Religionsunterricht sind die Behandlung des Kreuzzeichens als Kurzformel vom dreieinen Gott, des Glaubensbekenntnisses, der Zehn Gebote, des Vater unsers, der sieben Sakramente oder des Aufbaus der hl. Messe. Die kirchlichen Hochfeste Weihnachten, Ostern und Pfingsten sollen nur in ihrem kulturellen Niederschlag als Brauchtum mit Riten und Symbolen erläutert werden, nicht in ihrem biblisch-kirchlichen Gehalt. Damit wird auch die Eingangsfeststellung erklärlich, warum den meisten Absolventen des Religionsunterrichts die biblischen Grundlagen der Hochfeste nicht bewusst ist. Die Sakramente der Taufe und Firmung sollen nur als „Symbole für die Aufnahme in die Gemeinschaft“, also als Initiationsriten gelehrt werden. Verkürzt werden das Ehesakrament und die kirchliche Ehelehre dargestellt.

Bischof Heinz Josef Algermissen von Fulda sagte vor einiger Zeit in einem Interview zu dem „Drama der Kirchenaustritte„: „Bei meinen Besuchen und Gesprächen stelle ich fest: Das Glaubenswissen ist auf einem erschreckend niedrigen Niveau angekommen. Ich bin seit 46 Jahre Priester und muss sagen: Der Grundwasserspiegel des Glaubens war noch nie so tief wie im Augenblick.“ Die grundlegenden Glaubenswahrheiten müssten neu vermittelt werden. Mit dem Interviewer stimmte er darin überein, dass es bei dem schleichenden Glaubensverlust keine Therapie geben könne ohne die Vermittlung von Glaubensinhalten, also Katechese. An der Glaubensverdunstung hat sicherlich auch der oben beschriebene Religionsunterricht ihren Anteil. Und bei der Therapie wird man um eine Rückbesinnung in der schulischen Religionslehre auf die Kernthemen des Glaubens nicht umhin kommen.


Die Verdunstung des Glaubens wird im RU konzeptionell betrieben

Als Resümee ist festzuhalten: Bei den biblischen und kirchlichen Themenfeldern vermittelt der Religionsunterricht wenig religiöses Glaubenswissen im Bezugsrahmen des kirchlichen Glaubensbekenntnisses. Es findet keine Vertiefung der Glaubenslehre statt. Die Themen biblischer und kirchlicher Tradition werden vielfach zum Ausgangsmaterial abgewertet, um den Kindern und Jugendlichen zu Selbstwerdung zu verhelfen. Durch diese instrumentelle Form der Religionsvermittlung werden die Schüler eher vom Glauben der Kirche weg- als hingeführt. Bei den drei weiteren, nicht spezifisch christlichen Themenfeldern strebt man die Zielsetzung der anthropologischen Identitätsfindung direkt an. Die Erfahrung, dass nach zehn oder dreizehn Jahren Religionsunterricht nichts hängen bleibt, beruht also darauf, dass erstens religiöses Grundwissen nur marginal vermittelt wird. Darüber hinaus werden die Kernaussagen des Christentums in sozial-anthropologische Dimensionen aufgehoben im doppelten Sinne. Die oft beklagte „Verdunstung des Glaubens“ wird im Religionsunterricht konzeptionell betrieben. Denn der Religionsunterricht ist entkernt, er ist hohl bezüglich seines christlich-religiösen Zentrums. Diese Aussagen gelten für die strikte Anwendung des Lehrplans – einzelne Lehrpersonen mögen entgegen den Vorgaben durchaus einen glaubens- und kirchentreuen Religionsunterricht halten.

Christliche Schüler sind gegenüber muslimischen Jugendlichen die Dummen

Man fragt sich, wie die christlichen Schüler angesichts des Mangels an Grundwissen über ihren Glauben etwa im Dialog mit gebildeten Muslimen bestehen sollen. Bei Zunahme des islamischen Religionsunterrichts an Schulen werden muslimische Schüler bald deutlich gefestigter in ihrer Glaubenslehre stehen als christliche. Wenn dann Muslime Christen (entsprechend von Koranaussagen) damit konfrontieren, dass sie drei Götter anbeten würden, werden die Christen-Schüler ratlos dastehen. Sie können über ihren Glauben keine Rechenschaft abgeben. Denn das Glaubensbekenntnis und die Lehre vom dreieinigen Gott waren und sind keine offiziellen Themen in 13 Jahren Religionsunterricht.

Im krassen Gegensatz zum Konzil

Mit dem Ansatz, die Glaubenslehre der Kirche nur marginal und in distanziert-pluralistischer Sichtweise zu vermitteln, steht das Synodenpapier auch im krassen Gegensatz zu den entsprechenden Konzilsdokumenten. Mit der Erklärung „Gravissimum educationis“ hatte das Vaticanum II eine Instruktion über die christliche Erziehung verabschiedet. In dem Papier sind die Prinzipien der Katechese entfaltet. Diese Konzilserklärung wurde in dem Würzbürger Synodenpapier nicht einmal erwähnt, geschweige denn berücksichtigt.

Im Jahre 1982 analysierte Kardinal Joseph Ratzinger in einem Vortrag vor französischen Bischöfen „die Krise der Katechese“ und zeigte „Wege zu ihrer Überwindung“ auf. Damals kritisierte der Glaubenspräfekt die Abschaffung des Katechismus und drängte darauf, den Glauben an die junge Generation unverkürzt weiterzugeben. Ausgehend vom Glaubensbekenntnis zum dreieinen Gott sowie in der heilsgeschichtlichen Entfaltung von Schöpfung, Sündenfall, Erlösung und Vollendung müsste wieder größerer Wert auf die Vermittlung von Glaubensinhalten gelegt werden. Mit dem Jugendkatechismus YOUCAT liegt inzwischen ein Orientierungsrahmen dafür vor. Der aber wird für den Religionsunterricht weitgehend boykottiert.



Päpstliche Richtlinien gegen die Glaubensverdunstung …

Papst Benedikt XVI. gab nach diesen Überlegungen beim Ad-limina-Besuch im November 2006 den deutschen Bischöfen einige Instruktionen mit auf den Weg:

Die Curricula für den Religionsunterricht sind an der Lehre der Kirche auszurichten, wie sie im Katechismus der Katholischen Kirche dargelegt ist.

Ziel muss es sein, im Laufe der Schulzeit das Ganze des Glaubens und der Lebensvollzüge der Kirche schülergerecht zu vermitteln.

Die ganzheitliche und verständliche Darstellung der Glaubensinhalte muss der wesentliche Entscheidungspunkt bei der Genehmigung von Lehrbüchern sein.

Der Inhalt der Katechese darf gegenüber der didaktischen Methode nicht in den Hintergrund treten. (Gemeint ist die Methode der Korrelationsdidaktik.)

Diese päpstlichen Kriterien waren deutliche Ermahnungen, den Religionsunterricht künftig an der Glaubensweitergabe zu orientieren und eine entsprechende Kurskorrektur einzuleiten.

… von den deutschen Bischöfe in den Wind geschlagen


Die deutschen Bischöfe dagegen haben weder die päpstlichen Weisungen aufgenommen noch irgendwelche Überarbeitungen eingeleitet. Im Gegenteil. Man boykottierte auch in diesem Fall die päpstlichen Instruktionen. Bischof Bode hatte schon im Vorfeld in einem Interview mit Radio Vatikan dem Papst vorschreiben wollen: „Wir erwarten Ermutigung durch den Papst und keine Diskussionen über Probleme„. Das Wort „Ermutigung„ gebrauchten auch andere Bischöfe in ihren anschließenden Presseerklärungen, um damit die Papstansprache zu konterkarieren.

Besonders schlitzohrig äußerte sich der damalige Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Karl Lehmann von Mainz:
Die Ansprache des Papstes sei als „Ermutigung zu verstehen, unseren Einsatz für den konfessionellen Religionsunterricht in der Schule konsequent fortzusetzen“. Damit wurde die Kritik Benedikts an einem nicht-katechetischen Religionsunterricht mit nur marginaler Vermittlung der Glaubenslehre in eine Ermutigung zum „Weiter so wie bisher“ umgedeutet.


Geschehen ist seit dem vorletzten Ad-limina-Besuch in Rom nichts. Der glaubens- und kirchendistanzierte Religionsunterricht wird ohne Korrekturen weitergeführt. Seit der päpstlichen Anregung sind wieder zehn Jahrgänge von katholischen Schülern entlassen worden, die nur rudimentäre Kenntnisse von ihrem Glauben haben.

Deutsche Bischofskonferenz....DBK-Parole: Weiter so wie seit 40 Jahren

Auf der Herbstvollversammlung der deutschen Bischöfe in Fulda 2012 wurde das verfehlte Konzept des glaubensfernen Religionsunterrichts als Nicht-Katechese noch einmal bekräftigt: Man schwelgte im Jargon der 70er Jahre und betete die längst überholten Thesen von Betroffenheits- und Erschließungspädagogik nach.

Offensichtlich ist bei den deutschen Bischöfen die Einsicht in die Krise des Religionsunterrichts noch gar nicht angekommen. Oder verschließen sie bewusst die Augen vor der desaströsen Bilanz in der Vermittlung von Glaubenswissen und -treue bei der katholischen Schuljugend?

Gebt dem Synodenpapier endlich den Abschied

Schulbischof Becker sollte einmal mit dem realistischen Blick seines Mitbruders Bode den Religionsunterricht wahrnehmen: „Es bleibt nichts hängen“. Nach dieser Bankrott-Erklärung müsste die Schulkommission der Deutschen Bischofskonferenz für den Religionsunterricht eine ähnlich schonungslose Analyse und Bilanz erstellen, wie sie die Bischöfe Woelki und Algermissen für das Glaubenswissen der Katholiken umrissen haben (siehe oben).

Nach der Ursachenforschung werden die Bischöfe nicht umhin kommen, dem schon lange überholten Synodenpapier seinen Abschied zu geben. Damit dürfte auch klar sein, dass man das religionspädagogische Dogma des nicht-katechetischen Unterrichts hinterfragen muss. Denn das veraltete Synoden-Konzept der 70er Jahr ist der Wurzelgrund für den kompletten Ausfall des katholischen Religionsunterrichts als Vermittlung der Glaubenslehre. Danach sollte man unter Berücksichtigung der konziliaren und päpstlichen Orientierungen der letzten Jahrzehnte …

„Glaube und Leben“ von Bischof Andreas Laun
einige schlichte Wahrheiten als Grundprinzipien aufstellen:

Das Ziel des katholischen Religionsunterrichts ist die Einführung in die biblisch fundierte Glaubenslehre der Kirche – und nicht die glaubensferne Identitätsfindung der Kinder und Jugendlichen wie etwa im Fach Ethik.

Das Curriculum für die 10 bzw. 13jährige Schulzeit sollte das Ganze des Glaubens und der Lebensvollzüge der Kirche umfassen – etwa orientiert am Jugendkatechismus YOUCAT.

Der Lehr- und Lernstoff des Religionsunterrichts ist zu vermitteln nach den anerkannten pädagogischen Prinzipien einer schülergerechten und jahrgangsgemäßen Didaktik, die den Lebens- und Verstehenshorizont der Schüler und Schülerinnen berücksichtigt. Damit sollte dann auch das Kapitel Korrelationsdidaktik begraben werden.

Auf dieser Basis müsste dann die bischöfliche Schulkommission einen neuen Grundlagenplan erstellen, von dem aus die Curricula für die einzelnen Schulstufen und –formen entwickelt werden. Das Synodenpapier war in der Theologie der Bibel an Rudolf Bultmann orientiert; das neue Konzept könnte sich etwa auf die Jesus-Bücher von Papst Benedikt stützen. Es ist ein Glücksfall, dass für diese Kurskorrektur schon eine erste erprobte Schulbuchreihe existiert, nämlich das achtbändige Werk Glaube und Leben, konzipiert und herausgegeben vom Salzburger Weihbischof Andreas Laun.

Die Bischöfe dürfen ihre Verantwortung nicht abschieben

Bei diesem Vorgehen müssen die Fehler der Vergangenheit korrigiert werden: Das Synodenpapier von 1974 hatten Professoren erstellt – ohne Rücksicht auf Konzil, Kirche und Glaubenslehre. Die mehrheitlich von Laien besetzte Synode erteilte dann den Bischöfen den Auftrag zur Umsetzung. Die ihrerseits schoben ihre Verantwortung auf Lehrplan-Kommissionen, Schulbuchexperten und Schulabteilungsleiter ab. Was die vorlegten, haben die Bischöfe dann meistens „durchgewunken“.

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… statt Hubertus Halbfas.
Bis zur Jahrtausendwende hatten die Bischöfe die Genehmigung von Reli-Büchern gänzlich auf eine Kommission delegiert. Aber auch seither nehmen die Bischöfe ihre aufgetragene Verantwortung nicht ausreichend wahr. Das lässt sich an dem Beispiel nachweisen, wie die ungläubigen Halbfas-Religionsbücher in den meisten deutschen Diözesen den Genehmigungsstempel erhielten. Ein Ordinariatsleiter gab unumwunden zu, er habe das – auch nach seiner Ansicht – bedenkliche Unterrichtswerk durchgewunken. Ein Erzbischof jammerte nach seiner Unterschrift, er könne doch seiner Schulabteilung nicht in den Rücken fallen. Wenn sich aber die bischöflichen Sekretariate selbst ernsthaft mit dem Buch beschäftigt hätten, dann wären sie zu einem anderen Urteil gekommen – wie der Generalvikar des Bistums Fulda: Wenn man auf dem Boden der Kirche steht, kann man dieses Buch in der Sekundarstufe I nicht benutzen. Es ist geeignet, den Kindern jeglichen Glauben auszutreiben. Das Buch vertritt nicht die Lehre der Kirche. Bischof Algermissen verweigerte daher seine Unterschrift zur Neuauflage des Halbfas-Buches. Doch da man es bei den anderen drei Diözesen des Landes Hessen (Mainz, Limburg, Paderborn) durchwinkte, war Fulda überstimmt. Das Buch konnte als bischöflich genehmigt gelistet werden.

Bei der notwendigen Neuausrichtung des Religionsunterrichts wird es entscheidend sein, dass die Bischöfe das Konzept in der Hand behalten und nicht an vermeintliche Experten-Kommissionen abgeben. Die bischöflichen Glaubenswächter sind sowohl von Seiten des Staates wie auch der Kirche für Lehrplan, Lehrbücher und Einstellung der Religionslehrer allein zuständig. Sie müssen die Direktiven für die genannten Bereiche ausgeben und tragen die Verantwortung für deren Umsetzung. Das gilt für die einzelnen Diözesen und ihre Schulabteilungen, die Bischöfe der Bundesländer bezüglich der Lehrpläne sowie die Deutsche Bischofskonferenz. Deren dringende Aufgabe wird es sein, den Grundlagenplan für den schulischen Religionsunterricht zu revidieren. Erst wenn die Bischöfe Inhalt, Umfang und Leitlinien der katholischen Religionslehre bestimmt haben, sollten die Experten für Didaktik und Religionspädagogik einbezogen werden.

Gegen eine glaubenstreue Neuausrichtung des Religionsunterrichts wird Widerstand zu erwarten sein, insbesondere von Professoren für Religionspädagogik. Seit der betont kirchen- und glaubensfernen Fundamentalkatechetik von Hubertus Halbfas haben sich viele Theologen in der existentialen Religionspädagogik des Synodenpapiers selbstzufrieden eingerichtet – ähnlich wie der DKV, der Halbfas jahrzehntelang als Mentor ansah.

Auch von den Schulabteilungen der bischöflichen Ordinariate wird Gegenwind kommen. Die personell gut ausgestatteten Schulressorts sehen gewöhnlich im System des gegenwärtigen Religionsunterrichts keinen Reformbedarf. Zu einer kritischen Anfrage bei dem Schuldezernat des Schulbischofs der Deutschen Bischofskonferenz kam die Antwort: Der Religionsunterricht sei nur dazu da, „Sinnangebote“ zu machen. Von einem Vertreter der Münchner Schulabteilung wurde ein Religionslehrer angeherrscht, er solle seinen Unterricht nicht so jesuszentriert gestalten.

Der Münchner Kardinal Reinhard Marx hat sich mehrfach optimistisch zur Zukunft der Kirche geäußert, sogar die Vision einer großen Zukunft vorgestellt. Wenn aber die katholische Jugend keine tragende Basis in Glauben und Kirche hat, dann wird er seine Träume begraben müssen. Marx steht daher als Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz in der Verantwortung, die unumgängliche Kurskorrektur beim katholischen Religionsunterricht einzuleiten.


*Hubert Hecker, pensionierter Oberstudienrat mit dreißig Jahren Unterrichtserfahrung in katholischer Religionslehre an allen Klassenstufen eines hessischen Gymnasiums.
http://www.katholisches.info/2016/04/11/...s-eine-analyse/
Bild: DKV/Wikicommons/Verlage (Screenshots)



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