Herzlich Willkommen, hier in diesem Forum....http://files.homepagemodules.de/b531466/avatar-4dbf9126-1.gif

NEUER BLOG von Esther

  •  

Blog Kategorien
Beliebteste Blog-Artikel
Blog empfehlen

Neueste Blog-Artikel
Letzte Kommentare der Blogs
  • Eine schöne Linkauswahl liebe Esther. Ich bin diesen Monat leider im Tansania Urlaub und deswegen verhindert sie sofort zu lesen, aber sobals ich zurück bin werde ich sie durcharbeiten. https://www.accept-reisen.de/
    von in Gestern haben die Gläubigen "V...
  • Liebe Mitchristen, hier etwas in eigener Sache, die ich Ihnen mitteilen möchte. Ja, wir, die wir noch Christen sind und sein wollen, für uns ist es nicht einfach mit unserem kath. Glauben. Gestern habe ich gelesen, dass Kardinal Burke sagte, er hat Angst, ja das wird uns wahrscheinlich auch so gehen. Denn wir wollen keine Spaltung, wie damals bei Luther, nein bestimmt nicht. Doch einfach ist es n...
    von esther10 in Angriff des Katechismus...
  • Ein Beitrag in eigener Sache: von www.anne.xobor.de blog-e75589-Sonnenwunder-VIDEO-wurde-in-Fatoma-am-wieder-gesehen-dieses-zeichen-hat-eine-grosse-Bedeutung-an-uns-umkehren-Rosenkranz-beten-wie-vor-jahren-auch-gesagt-Busse-tun.html Ja, ist auch sehr, sehr wichtig...die Bitte vom Himmel, zu befolgen. Herzl. Gruß Gertrud/Anne.
    von esther10 in Was können wir für 2017 erwart...
  • Möchte noch anfügen, ein mir bekanntes Ehepaar, von der kath. Kirche her, kam ich mal ins Gespräch, betreffs Ihres beiden kleinen Kindern, die sie als dabei hatten. Nach dem Gottesdienst sprach ich Sie mal an. Die Frau sagte, dass es hier in Deutschland schlimm wäre. betreffs Kinder zum Glauben zu erziehen. (Es wird ja so viel Schlechtes schon in der Schule gelehrt.) La, da musste ich ihr recht ge...
    von esther10 in Eltern begegnen: "Die Schule m...
  • Ein heiligmäßiger Priester sagte früher mal zu mir "Nichts geschieht von ungefähr...alles kommt vom Herrgott her."
    von esther10 in Das Erdbeben und die Strafe Go...

Die aktivsten Blogs
Kategorien
von esther10 31.12.2015 00:09

Vietnam: Bischof durfte Weihnachtsmesse nicht zelebrieren – Große Bekehrungswelle
29. Dezember 2010 Giuseppe Nardi Nachrichten,


(Hanoi) Das vietnamesische Regime verbot Bischof Michael Hoang Duc Oanh von Kontum am Christtag das Hochamt für die Katholiken der Montagnard, einer ethnischen Minderheit im Gebirge im Bezirk K‘Bang, zu zelebrieren. Die Heilige Messe sollte in Son Lang gefeiert werden. Das Verbot wurde verhängt, obwohl die Behörden ordnungsgemäß vorab über den Gottesdienst informiert worden waren, wie es für alle religiösen Veranstaltungen Pflicht ist.

In seinem Hirtenbrief vom 22. Dezember erklärte Msgr. Hoang, daß er von den Behörden die Zusage hatte, ohne Einschränkungen das Hirtenamt in seiner Diözese ausüben zu können. „Die zuständigen Behörden verschiedener Ebenen hatten mir eine klare Zusage gegeben.“

Statt dessen wurde der Bischof von Kontum am 25. Dezember in Son Lang durch die Polizei und eine Schlägertruppe in Zivil daran gehindert, die Heilige Messe zu feiern. Dem Bischof wurde angeordnet, daß er keine Heilige Messe „öffentlich und für alle“ feiern dürfe. Er müsse, wenn schon, von Familie zu Familie in deren Privathäuser gehen und könne dort jeweils nur für jene Familie zelebrieren. Der Gottesdienst dürfe zudem jeweils nicht mehr als eine Stunde dauern.

Unter diesen Bedingungen segnete der Bischof die versammelten Katholiken und reiste unter Protest ab. Für das plötzliche Verbot dürften die Evangelisierungserfolge des Bischofs verantwortlich sein. Bischof Hoang, spricht perfekt Englisch und Französisch, aber auch mehrere Sprachen der Bergvölker (Bana, Jarai, Sedang). Seit seiner Inthronisation als Bischof der Diözese im August 2003 erlebt die Gegend eine große Bekehrungswelle. Mehr als 30.000 Montagnard haben sich allein 2008 zum katholischen Glauben bekehrt. 2009 waren es mehr als 20.000.

Diese große Zahl von Konversionen beunruhigt die kommunistische Regierung, die sie mit allen Mitteln zu verhindern versucht. Zahlreiche Diözesanpriester und Dutzende Ordensleute, die in der Diözese im Einsatz sind, wurden mit staatlichen Einschränkungen belegt.

In der Heiligen Nacht konnte der Bischof in An Trung (Bezirk Kon Chro) die Mette zelebrieren. Die Behörden hatten ihm auferlegt, in einem nahen Kloster zu übernachten. In der Nacht drangen Polizisten in das Kloster ein und wollten die Führerscheine seiner Begleiter beschlagnahmen, um die Weiterreise zu blockieren. Der Bischof hatte jedoch vorsichtshalber mit seinem Fahrer unter freiem Himmel übernachtet, so daß er am Morgen die Reise nach Yang Trung fortsetzen und dort bereits in den frühen Morgenstunden zelebrieren konnte. In Son Lang wurde er dann von der Polizei gestoppt.

Bischof Hoang wird auch der „reisende Bischof“ genannt, weil er meist in seiner Diözese Kontum von 25.758 Quadratkilometern Größe unterwegs ist, um die Pfarreien und Gemeinschaften zu besuchen.
http://www.katholisches.info/2010/12/29/...ekehrungswelle/
(Asianews/Giuseppe Nardi, Bild: Asianews)

von esther10 30.12.2015 23:37

Das Barock-Kloster Schussenried präsentiert Tilly Bahnmüllers zauberhafte Kunst

Veröffentlicht: 30. Dezember 2015 | Autor: Felizitas Küble
Hinterglasmalerei-Ausstellung bis 31. Januar 2016Bild



Mit ihrer naiven Malerei hinter Glas bewahrt die Malerin Tilly Bahnmüller ihre kindlichen Freuden und Träume. Die farbenfrohen Bilder mit ihren märchenhaften Motiven zeigen idyllische Städtchen und Dörfer, romantische Kuppelkirchen und tief verschneite Winterlandschaften. Kinder und Clowns, Musikanten und Madonnen, schwebende Tänzerinnen und Hochzeitspaare beleben die Szenerie.

Die 1935 im unterfränkischen Kirchheim bei Würzburg geborene Künstlerin ist Autodidaktin. Zur Kunst fand sie während einer langen Krankheit. In Erinnerung an die Hinterglasbilder in den Kirchen und Herrgottswinkeln der Bauernstuben begann sie so vor bald 40 Jahren ihr erstes Hinterglasbild zu entwerfen.

„Meine Kindheit auf dem Dorf hat meine Malerei geprägt“, sagt Tilly Bahnmüller. Sie bewegt sich mit ihrer Malerei, bei der Blattgold und lichtundurchlässige Farben seitenverkehrt auf die Rückseite einer dünnen Glasscheibe aufgetragen werden, in der alten Tradition der Hinterglasmalerei als Volkskunst.



Ihre poetischen Bilder mit ihrer Freude am Wunderbaren und Fabelhaften entführen den Betrachter in eine Welt voll Sehnsucht und Harmonie und nehmen ihn mit auf die Reise in das verlorene innere Land der Kindheit.

ÖFFNUNGZEITEN:
Di – So und feiertags 11 – 17 Uhr

EINTRITT:
Der Eintritt in die Sonderausstellung ist im Preis für den barocken Konventbau, den Bibliothekssaal und das Museum enthalten.
Erwachsene 5,50 € / Ermäßigte 2,80 € / Familienkarte 13,80 € / Gruppen 4,90 € (p. P. ab 20 Personen)

KONTAKT:
Kloster Schussenried, Neues Kloster 1 in 88427 Bad Schussenried, Tel. 075 83 – 92 69 140
info@kloster-schussenried.de

Quelle und weitere Infos: HIER
http://www.kloster-schussenried.de/start/

von esther10 30.12.2015 21:38

Politiker und Bischöfe im Klimahype – Solarzellen gegen Erderwärmung statt Gebet um Regen
30. Dezember 2015


In der Po-Ebene hängt die Luft

(Rom) „Smog in Italien“, „Schlechte Luft in Italien“, „Luftverschmutzung in italienischen Großstädten“, „Krisensitzung wegen Smog“. Die Nachricht wird auch Tausende Kilometer von Italien entfernt in den Weltnachrichten berichtet. Sie paßt zu gut für den Klimahype, der einem „ungläubigen“ Volk eingehämmert werden solle. Der wirkliche Notfall seien nicht das Klima und der Smog, sondern die Politiker und die Bischöfe.

Ein Kommentar von Riccardo Cascioli*

Nichts ist geeigneter als der angebliche Notfall Smog, um die Pfuscherei der Politiker und die Widersprüchlichkeit der Bischöfe sichtbar zu machen.

Die Politiker

Beginnen wir bei Ersteren. Wie es wirklich um den Smog in unseren Städten steht und aufgrund welcher geographischer und meteorologischer Umstände die Luft beispielsweise derzeit in der Po-Ebene steht, haben wir bereits früher dargelegt. Zusammenfassend ist zu sagen, daß die hohen Smogwerte dieser Tage nicht die Tatsache wegwischen können, daß die Luftverschmutzung seit einigen Jahrzehnten kontinuierlich zurückgegangen ist. Auch wenn die Feinstaubwerte im Augenblick über den Grenzwerten liegen, liegen sie weit unter den Werten, die vor 30 Jahren ein Dauerzustand waren. Die derzeitige Situation ist auf außergewöhnliche meteorologische Bedingungen zurückzuführen und stellt daher die Ausnahme zur Regel dar. Seit zwei Monaten hat es nicht mehr geregnet und ist windstill. Daher steht die Luft über den Städten. Das mag weder angenehm noch gesund sein, ist aber nur ein vorübergehender Zustand, der nicht überbewertet werden sollte und schon gar nicht als Ausrede für außerordentliche Maßnahmen herangezogen werden sollte. Sie kosten die Steuerzahler nur viel Geld, ohne nennenswerten Nutzen zu bringen.

Die Lügen rund um die Luftverschmutzung

Was erleben wir aber? Anstatt daß Bürgermeister, Gouverneure und Regierungsmitglieder anhand von konkreten Zahlen den Menschen erklären, was Sache ist, werden Ängste geschürt und Panikmache betrieben. Es gibt vollmundige Erklärungen, parteipolitische Polemiken und billigen Schlagabtausch mit Blick auf die nächsten Wahlen. Dann schneien auch Todesstatistiken ins Haus über Tote durch Luftverschmutzung und der größte Stümper von allen, der Fünf-Sterne-Komiker [Movimento Cinque Stelle, linkspopulistische, europaskeptische Partei] schreibt die Zunahme der Todesfälle der Umweltverschmutzung zu. 2015 sind in Italien fast 70.000 Menschen mehr gestorben als im Vorjahr. Die Lüge, das hänge mit der Luftverschmutzung zusammen, wurde vom Demographen Giancarlo Blangiardo widerlegt, was ihr leider keinen Einhalt geboten hat.

Die temporäre Luftverschmutzung in den italienischen Großstädten wäre mit jener der frühen 50er Jahre zu vergleichen. Damals gab es wirklich Smog-Tote. Wenn die Dinge aber heute wirklich so wären, wie sie derzeit von Klimahysterikern behauptet werden, sollte jemand von ihnen vielleicht erklären, warum dann ausgerechnet die Mailänder italienweit die längste Lebenserwartung haben.

Ist Luftverschmutzung gut für die Gesundheit? Lebenserwartung in den Großstädten deutlich gestiegen

Schauen wir uns vielleicht die Tabellen des nationalen Statistikamtes an: In Italien lag 2014 die durchschnittliche Lebenserwartung von Männern bei 80,3 Jahren, von Frauen bei 84,9 Jahren. In Mailand liegt sie sogar bei 81,4 Jahren für Männer und 86,1 Jahren für Frauen. Ziehen wir nun ein historischen Vergleich, sehen wir, daß die Lebenserwartung in den vergangenen 20 Jahren in Mailand für Männer um ganze sieben Jahre und für Frauen um fünf Jahre gestiegen ist. 1994 lag sie bei 74,2 Jahren (Männer) und 81,3 Jahren (Frauen). Ähnlich ist die Sachlage in Turin. Für diese Industriestadt liegen Erhebungen erst seit 2002 vor. Damals lag die Lebenserwartung bei 77,1 Jahren (Männer) und 83,1 Jahren (Frauen). Heute sind es 80,7 Jahre für Männer und 85,2 Jahre für Frauen. Auch Rom weist dieselbe Entwicklung auf. Die Lebenserwartung stieg von 1994 bis 2014 für Männer von 74,4 auf 80,8 Jahre, und für Frauen von 80,3 auf 84,7 Jahre.

Würden wir wie die Öko-Ideologen denken, müßten wir aus diesen Zahlen den Schluß ziehen, daß die Luftverschmutzung der Gesundheit gut tut. In Wirklichkeit, wie der bloße Hausverstand nahelegt, liegen die Dinge natürlich in jeder Hinsicht ganz anders. Die Erklärung für die steigende Lebenserwartung muß anderweitig gesucht werden. Doch für Ökologisten und Politiker scheinen einfache Panikbotschaften ein lukrativeres Geschäft zu sein, als das Aufzeigen und Erklären komplexer Vorgänge, die eine generelle Verbesserung der Lebensbedingungen ermöglichten (wirtschaftliche Entwicklung, bessere Nahrungsversorgung, besserer Schutz vor Hitze und vor allem Kälte, Zugang zu besserer medizinischer Versorgung usw). Dazu gehören auch neue, umweltschonende Technologien, die ihrerseits die Luftwerte verbessert haben und damit auch unsere Gesundheit.

Dieser Kreislauf ist zu verstehen, denn die anhaltende Wirtschaftskrise könnte diese Tendenz umkehren. Die derzeit noch unerklärliche Zunahme der Todesfälle im Jahr 2015 könnte ein Indiz dafür sein. Wenn dem so sein sollte, dann müßten wir den Klimahysterikern entgegenrufen: „Von wegen Smog…“

Die Kirchenvertreter

Kommen wir aber zu den Kirchenvertretern. Ihr derzeitiges Schweigen ist, nach der fast ekstatischen Berauschung an der Weltklimakonferenz in Paris, als es schien, als wollten sich Bischöfe mit dramatischen Erklärungen und Appellen gegenseitig übertrumpfen, vielsagend. Wo sind nun die Monsignori, die plötzlich gegen den Klimawandel marschierten, die Predigten über die angeblich menschenverschuldete Erderwärmung hielten und ihre Priester zu solchen Predigten aufforderten? Wo sind die Prälaten, die vom „letzten Strohhalm“ sprachen, um die Welt zu retten? In diesen Tagen war nicht einer zum Thema Smogalarm zu hören, der nun ja wirklich viel mit dem Klima zu tun hat. Es würde ein ordentlicher Regen genügen oder auch ein kräftiger Wind und die Sache wäre regelrecht weggeschwemmt und weggeblasen.

Man kann die Sache auch positiv sehen. Durch ihr Schweigen haben sie uns zumindest etwas an unnötigem CO2-Ausstoß erspart. Vielleicht dürfen wir auch hoffen, daß man einer doch ins Nachdenken geraten ist und die ideologischen Phrasen zugunsten der Wirklichkeit abgelegt hat.

Wie wäre es, den Herrn um Regen zu bitten?

Etwas Regen oder Wind wäre nicht nur für die Bewohner der Großstädte gut, sondern auch für die Bauern, die unter der Trockenheit leiden. Doch keinem der wichtigen Prälaten käme in den Sinn, was früher jedem einfachen Landpfarrer sofort in den Sinn kam: Den Herrn um Regen zu bitten. Die Kirche sieht sogar eine eigene Messe für solche Zwecke vor. Doch wer erinnert sich noch daran? Das sind irrationale Dinge für Schamanen und Heiden, wird sich mancher von ihnen denken. Unvorstellbar, daß ein aufgeklärter, nachkonziliarer Bischof an solche Dinge glauben kann. Dazu müßte er sich ja bewußt sein, daß Gott wirklich der Allmächtige ist, wahrer Herr über Himmel und Erde, wahrer Schöpfer des Universums, der Erde und des Menschen, wahrer Herr der Natur, der die Macht hat, wie Jesus es seinen Jüngern mehrfach gezeigt hat, den Kräften der Natur zu gebieten.

Doch auch in der Kirche geht die Hybris um, daß alles vom Menschen abhängt und von dem, was er macht. „Nur der Mensch kann es noch wenden“, müßte es daher heißen. Denn wenn der Mensch nichts tut, geschieht auch nichts. So gibt auch mancher Prälat das Geld lieber für Solarzellen auf dem Pfarrdach aus und spricht von einer „prophetischen“ Geste“, denn damit soll ja die angeblich menschenverschuldete Erderwärmung gestoppt werden. Leider fällt ihm nicht ein, eine Novene zum Heiligen Joseph zu beginnen oder Messen zu zelebrieren, um Regen und Wind zu erbitten.

*Riccardo Cascioli, Chefredakteur der Nuova Bussola Quotidiana
http://www.katholisches.info/2015/12/30/...gebet-um-regen/
Übersetzung: Giuseppe Nardi
Bild: Meteostat (Screenshot)



von esther10 30.12.2015 17:42

Patriarch Sako auf christliche Verfolgung: "Ist das nicht ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit?"

Der chaldäische Patriarch war einer der Referenten kürzlich bei einer Konferenz in Rom über die Religionsfreiheit, von der University of Notre Dame statt.


von Edward Pentin 2015.12.30
Catholic News Agency


Flüchtlingskinder drängen gegen eine Wand an der Sharia Al Haman Hoffnung Flüchtlingslager in Duhok, Irak, am 28. März 2015.

- Katholische Nachrichtenagentur

ROM - "In einer Nacht, 120.000 Christen verließen ihre Häuser nur mit ihrer Kleidung und haben in Lagern leben seit eineinhalb Jahren. Ist das nicht ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit? "

Seine Seligkeit, Louis Raphael I Sako, Patriarch von Bagdad der Chaldäer, sprach von diesen und anderen ernsthaften Schwierigkeiten und Verfolgungen gegen die Christen, kürzlich bei einer Konferenz in Rom über die Religionsfreiheit.

Seine Berichte waren nur einige der immer mehr erschütternde Konten aus dem Mittleren Osten durch die Erhöhung fordert Mitchristen im Westen zu handeln abgestimmt kommen.
So umfangreich und brutal hat die Verfolgung geworden, dass Anrufe in der zugenommen US., Die Europäische Union und die UK. um die Gräueltaten statt es als Völkermord zu klassifizieren.

Sowie die humanitäre Notlage und Vertreibung vor allem verursacht durch die Brutalität der Dschihad-Gruppe Islamischer Staat (ISIS), Patriarch Sako erwähnt auch andere Fakten in Bezug auf die Verfolgung im Irak nicht allgemein bekannt.

Dazu gehörten die Zulassung im Oktober ein Gesetz im irakischen Parlament mit Gewalt zum Islam zu konvertieren Kinder, die christlich sind, Yeziden und sabäischen, wenn einer der Eltern verkündet Muslim zu sein, und der Fortschritt des politischen Islam, in dem die Scharia (islamisches Recht) doesn 't ermöglichen Nicht-Muslimen in der Politik zu beteiligen und haben gleiche verfassungsmäßigen Rechte als Muslime in der Verwaltung.

ISIS Führer, sagte er, habe drei "Regeln des Handels" mit Nicht-Muslimen gegründet: "die Menschen zwingen, zum Islam zu konvertieren, eine Steuer (zahlen jizya) oder lassen ihr Haus oder geköpft werden."

Er wies ferner darauf hin, dass die Zahl der Christen im Irak ist zusammengebrochen, und zwar von 1,4 Millionen vor dem Zusammenbruch der Regime Saddam Husseins auf aktuell 500.000.

"Heute ist alles, was im Irak hat sich zu sektiererischen", sagte Erzbischof Sako. "Daesh / ISIS und Extremisten attackieren Christen, Yeziden und Sabäer wegen ihres Glaubens. Sie zerstören alles, was nicht in ihre Vision des Islam passt. "

Moralische Verantwortung

Zur gleichen 10 bis 12 Dezember Konferenz namens "Under Caesars Schwert" und gehostet von der University of Notre Dame des Zentrums für Bürger- und Menschenrechte, Erzbischof Paul Gallagher, des Heiligen Stuhls Sekretär für die Beziehungen mit den Staaten (allgemein als der Vatikan bezeichnet "Außenminister"), wobei eine Reihe von Studien lassen vermuten, dass die Christen die Opfer von 80% aller Rechtsakte der religiösen Diskriminierung in der Welt. "Was mehr ist, die aus verschiedenen Gründen, scheint es weitgehend nicht gemeldet zu gehen."

Aber der Erzbischof bemerkt "eine viel wichtigere Grund," warum die Kirche sollte auf Christenverfolgung konzentrieren: Als Christen, sagte er, "wir haben eine besondere Verpflichtung in der Nächstenliebe in unseren Mitchristen", sie "Solidarität" zeigen, und kommen zu Hilfe
.
Es ist wahr, sagte Bischof Anba Angaelos, General Bischof der Koptisch-Orthodoxen Kirche von Alexandria und Leiter der koptisch-orthodoxen Kirche in Großbritannien, dass wir als Christen sind wir aufgerufen, "umarmen und akzeptieren, aus der Verfolgung zum Glück", sondern alle Christen auch ein "moralische Verantwortung, Fürsprecher zu sein, sprechen für diejenigen, die nicht sprechen können, um eine Stimme in der Wüste zu sein."

Feststellend, eine allmähliche "Schieben von Grenzen" führt zu dem, was jetzt beläuft sich die ethnische Säuberung der Christen in der Region, warnte er, dass "unser Schweigen ist ein entscheidender Faktor", dass "muss geändert werden."

"Es gibt eine wachsende Missachtung der Heiligkeit des Lebens, und das muss sein, was uns verletzt", sagte er auf der Konferenz. "Es geht nicht um Christen oder Muslime, getötet, aber über das Leben und die Menschheit als Schöpfung Gottes, und dieser Missachtung ist eine Verletzung, die wir nicht schweigen können. Als Reaktion müssen wir erkennen, dass wir uns gemeinsam zu reagieren, gemeinsam. "

Bischof Angaelos warnte vor Christen immer "desensibilisiert", um das Leiden. "Es ist nicht genug, um mit ihnen mitfühlen", sagte er. "Wir müssen handeln. [Wir] sollten niemals unser Gewissen sagen: "Es ist okay, sie nicht sterben. ' Die Heiligkeit des Lebens ist keine Statistik, sondern Realität für jede einzelne Person. "

In Erinnerung an die Plünderung von Dutzenden von Kirchen in Ägypten im August 2013, die er glaubt, wurde ein koordinierter Angriff, ärgerte er die Tatsache, dass in Reaktion Christen in aller Welt Er erinnerte daran, jemanden zu kommentieren zu der Zeit "nichts tat absolut.": "Es gab keine Memo von Sitz zu sagen "reagieren nicht. '"

Was ist zu tun?

Also, was ist zu tun? Patriarch Sako aufgeführt mehrere konkrete Vorschläge, die zunächst zu zerstören ISIS militärisch mit inbegriffen "Truppen auf dem Boden." ISIS muss auch ideologisch zerstört werden, sagte er, "Austrocknen der Finanzierung, Bewaffnung" der Dschihadisten und "verurteilt und die Beseitigung der" Sektierertum und "alle anderen Formen von Hass und Gewalt."

Er befürwortete auch politische Reformen nach dem Prinzip der "Staatsbürgerschaft und Gleichheit", die Christen und andere religiöse Minderheiten, um vollwertige Bürger und nicht als "geschützte Minderheit" sein können untermauert. Er forderte eine Trennung von Religion und Staat und der Kriminalisierung und Bestrafung von Verachtung der Religion und die Verbreitung "Haß und Spaltung." Islamischen religiösen Behörden, sagte er, muss Dschihad-Ideologie zu demontieren und ersetzen sie durch die Förderung "eine Kultur der harmonischen Sozial Existenz "und die internationale Gemeinschaft sollte" Verordnungen erlassen "durch die UN gegen diese Ungerechtigkeiten zu begehen gegen religiöse Minderheiten.

Bishop Angaelos für eine Änderung in dem ganzen Weg Diskurs genannt wird durchgeführt. "Wir sollten nicht nur über die Bereitstellung, sondern Wohlstand sprechen, nicht um Schutz, sondern Sicherheit, oder um das Überleben, sondern die Würde", sagte er. "Dies sollte die Grundlinie unserer Bemühungen sein."

Erzbischof Gallagher rief die Gläubigen zu einer besseren Ausbildung sich über die Verfolgung, so dass sie offener für ihre Notlage sein kann. Er war besonders erfreut, dass Forschung von der Initiative "Under Caesars Schwert" verwendet würde, um "zu sensibilisieren, Schulen und Kirchen" zu verfolgten Christen werden.

Wie auch das Gebet, er befürwortete auch eine Verdoppelung der humanitären Bemühungen.
Es ist notwendig, um die Zeugnisse der Verfolgung "unsere Herzen öffnen", sagte er, um eine "tiefe spirituelle Solidarität" mit dem Leiden haben.

Edward Pentin wird das Register von Rom-Korrespondent.


Read more: http://www.ncregister.com/daily-news/pat.../#ixzz3vp4xvMFn

von esther10 30.12.2015 17:25

30.12.2015

Die europaweiten Wege auf den Spuren des heiligen Martin wachsen
Wer teilt, hat mehr


Statue des Heiligen Sankt Martin
© Harald Oppitz

Die europäischen Martins-Pilgerwege wachsen weiter. Im Martinsjahr 2016 soll die württembergische Wegstrecke mit dem Grab des Heiligen in Tours verbunden sein. Pilger-Pioniere haben bereits GPS-Daten gesammelt.

Die Jakobswege nach Santiago de Compostela sind ein Riesenerfolg: 300.000 Pilger jährlich laufen auf Haupt- und Nebenstrecken zum heiligen Jakobus nach Nordspanien. Eine tolle Geschichte, eine Riesenerfahrung - findet auch Antoine Selosse. Aber dem Initiator des Centre Culturel Europeen Saint Martin de Tours fehlt eine entscheidende Komponente: Vielen gehe es zu sehr ums Ankommen und zu wenig um das Gemeinsame auf dem Weg. "Der Jakobsweg wird konsumiert. Die Landschaft, die Leute am Wegesrand werden konsumiert."

Auf den Spuren des Heiligen Martin

Selosse hat ein internationales Projekt auf den Weg gebracht, das den heiligen Martin und das Teilen in den Vordergrund stellt: die europäischen Martinswege. Die Wanderwege durch Frankreich, aber auch bis Ungarn, Italien, England, Kroatien, sind nicht einfach auf ein Ziel ausgerichtet: auf Tours an der Loire, wo der heilige Martin im vierten Jahrhundert als Bischof wirkte. Selosse träumt von einem Weg, wo nicht nur das Ziel das Ziel ist, sondern der Weg selbst. Wo der Wanderer von den Menschen am Weg lernt und mit ihnen teilt.

Der heilige Martin ist dafür der Richtige - ein Heiliger der Nächstenliebe und ein echter Europäer. Geboren vor knapp 1.700 Jahren, um 316/17, im heutigen Szombathely (Steinamanger) in Ungarn, verbringt er seine Jugend als Soldatensohn in Pavia. In Amiens teilt er als Offizier einer römischen Eliteeinheit seinen Mantel mit einem Bettler, empfängt die Taufe und bittet den Kaiser bald darauf in Worms, aus dem Militärdienst ausscheiden zu dürfen. Als Einsiedler gründet er in Liguge das erste Kloster Galliens. Von dort entführt und gegen seinen Willen zum Bischof von Tours gemacht, unternimmt er weite Missionsreisen. Mehrfach ist er in kirchenpolitischer Mission beim Kaiser in Trier und Mainz.

Europaweite Wege

Die drei französischen Wege - der "Trierer Weg", der "Weg des Bischofs von Tours" und der "Weg des Martinssommers" - sind auf knapp 500 Kilometern voll ausgeschildert und mit einheitlichen Steinstelen markiert. Auch in Ungarn und Slowenien macht das Wegenetz Fortschritte. Bis Sommer soll die württembergische Wegstrecke mit Tours verbunden sein. Irgendwann sollen die europäischen Martinswege in etwa 100 Kilometer lange Teilstrecken mit je eigenem thematischem Schwerpunkt aufgeteilt sein. Auf einer lernen die Pilger von den Anrainern etwas über Artenvielfalt, anderswo über Tierschutz, Wasser, regionales Handwerk und so fort. Wer teilt, gewinnt, so die Botschaft des heiligen Martin.

Noch fehlt es freilich an der "partage", der Teilhabe der Bevölkerung. Natürlich gibt es die freundlichen Begegnungen am Wegesrand und manchenorts im Bürgermeisteramt oder beim Pfarrer einen Stempel in den Wanderpass. Aber Selosse lässt seinem Projekt Zeit: "Ende der 80er Jahre, als der Europarat den Jakobsweg neu auf die Agenda setzte, war dort auch noch nicht viel los. Es hat 20 Jahre gebraucht, bis wir die Wiedergeburt der Pilgertradition von heute sehen."

In Frankreich weitgehend unbekannt

Ein Problem in Frankreich: "Kaum einer hier kennt mehr die Legenden und Geschichten von Sankt Martin." Schon seit den Religionskriegen des 16. Jahrhunderts waren Martinskult und Pilgerwesen im Niedergang.

Die riesige Martinsbasilika, über Jahrhunderte eine zentrale Station auf dem Jakobsweg, verfiel und wurde nach der Französischen Revolution abgerissen. Dazu kam, dass der Waffenstillstand des Ersten Weltkriegs genau am 11. November 1918 unterzeichnet wurde. Fortan war der Martinstag in Frankreich der "Tag des Waffenstillstands" und der Veteranen. Selosse: "Es wäre schön, wenn eine Frucht der gewachsenen deutsch-französischen Freundschaft ein Rückimport des Martinsbrauchtums etwa aus dem Rheinland würde."

In Tours versucht das Europäische Martinszentrum, seinen Teil beizutragen: mit geführten Radtouren, mit Fackelbasteln und Umzug, gemeinsamem Kochen und Essen. "Wir wollen vor allem etwas für die Jugend des 21. Jahrhunderts machen", sagt Selosse. "Dinge, die in unserer gehetzten und besinnungslosen Gesellschaft dringend nötig sind: Entschleunigung, Verantwortung, Mitmachen, Verstehen, Teilen - die Werte des heiligen Martin."

*


Kathedrale von Orléans
© Alexander Brüggemann (KNA)

Der Heilige Martin

Geboren wurde Martin 316/317 im heute ungarischen Szombathely. Als Jugendlicher trat der Sohn eines Offiziers der römischen Armee bei. Er wurde Christ und errichtete im heutigen Frankreich eines der ersten Klöster des Abendlandes. Später wählte ihn das Volk zum Bischof von Tours.

Schon zu Lebzeiten wurden Martin, der am 11. November 397 starb, viele Wunder bis hin zur Wiedererweckung von Toten nachgesagt. Im Gedächtnis bis heute am meisten verhaftet ist jedoch eine Szene, die am Stadttor von Amiens stattgefunden haben soll: Martin sah am Straßenrand einen frierenden Armen, teilte mit einem Schwert seinen Mantel und schenkte dem Bettler die Hälfte.

Martin ist der erste Heilige der Kirche überhaupt, der kein Märtyrer ist. Er ist Schutzpatron Frankreichs und der Slowakei, Landespatron des Burgenlandes in Österreich, Patron der Bistümer Mainz und Rottenburg-Stuttgart sowie tausendfacher Namensgeber für Kirchen und Klöster weltweit. Katholiken verehren ihn ebenso wie Protestanten, Orthodoxe, Anglikaner und armenische Christen.
Alexander Brüggemann
(KNA)

von esther10 30.12.2015 14:20

Neue Massaker an Boko Haram in Nigeria. Der Bischof von Maiduguri: "Sie gehen von Haus zu Haus"


Erst vor einer Woche, Präsident Muhammadu Buhari hatte angekündigt, dass der Krieg gegen den Terrorismus sei "technisch gewonnen"

von Matthew Matzuzzi | 30. Dezember 2015 ore 10.43

Sie würden achtzig Opfer durch den letzten Angriff in Maiduguri verursacht, in Borno, von der Miliz von Boko Haram geführt

Rom. Neue Massaker in Nigeria von Militanten mit fundamentalistischen Boko Haram assoziiert. Dieses Mal, um gezielt war Maiduguri, der Hauptstadt von Borno Zustand bereits durch Jahre der Zusammenstöße und Angriffe in verschiedenen Teilen der Diözese zerschlagen.

"In den vergangenen sechs Jahren zwischen 70.000 und 125.000 Katholiken gezwungen waren, aus ihren Häusern zu fliehen", stellte er fest, der Bischof, Msgr. Oliver Dashe Doeme in den letzten Monaten. "Die Terroristen - sagte sie Doeme Fides - kam am Nachmittag des 27. Dezember in verschiedenen Bereichen der Maiduguri, Einführung in einigen Häusern und töteten die Einwohner, während in anderen Bereichen gemacht haben Frauen und Mädchen Selbstmordattentäter sich in der Mitte der die Luft zu sprengen Volk ". Die genaue Zahl der Opfer ist unbekannt, obwohl verschiedenen Quellen sprechen von "mindestens achtzig."

Wieder einmal, wie in der Vergangenheit, als der Imam Sani Yahaya Jingir passiert - immer in der ersten Reihe gegen Boko Haram, genug, um zu senden, um ein Papier mit dem Titel "Boko Halal" drucken - wurde durch eine Bombe in der Moschee gezündet ermordet von Yantaya, zu verlieren, sein Leben war auch ein Mitglied der lokalen muslimischen Gemeinschaft.

WEITERE ARTIKEL Der Papst all'Urbi et Orbi: "Ein Gedanke an die Brüder im Namen des Glaubens verfolgt, unsere Märtyrer heute" Die Kirche Nigerian Boko Haram Herausforderung ausstellenden katholische Symbole der Ausrottung der Christen. Die stille Völkermord und die Worte des Papstes Bischof von Maiduguri Boko Haram tötet betonte, dass "wer nicht um ihre Ideologie, die insbesondere westliche Ausbildung verbietet haften". Im Juli letzten Jahres in einer Woche, hatte insgesamt zweihundert Todesfällen durch mehrere Bombenanschläge in Nordnigeria verursacht erreicht. Der Vorsitzende der örtlichen Bischofskonferenz, Msgr.

Ignatius Kaigama, Erzbischof von Jos, sagte: "Das Leben, für sie, nichts kümmert sie nicht, nichts über ihr Leben nutzlos Sie nehmen, wenn auch mehr Leben, das ist das Problem, das sie in die Kirche gehen, gehen Sie zu Restaurants.... , auf den Markt gehen, zur Schule zu gehen und legte Bomben. Das bedeutet, dass ihre Lebensphilosophie ist irrational. "

Erst vor ein paar Tagen, an der Wende der Ferienzeit, die nigerianische Präsident Muhammadu Buhari, hatte die BBC gesagt, dass der Krieg gegen Boko Haram war "technisch gewonnen." . Insbesondere stellte der Leiter der lokalen Staats hat die Terrororganisation "kehrte in improvisierte Sprengsätze zu nutzen und junge Menschen zu indoktrinieren müssen sie dies reduziert Aber -. Er hat - sind nicht mehr in der Lage, konventionelle Schläge gegen Kommunikationszentren tatsächlich leiten und gegen das Volk. "

http://www.ilfoglio.it/gli-speciali-del-...briche_c145.htm

Stille Ausrottung der Christen im Nahen Osten (und darüber hinaus) Das Blatt hat eine spezielle vier Seiten mit intervsite, Kommentare und Artikel gewidmet ist vor einem Monat. Sie können es, indem Sie hier lesen.
http://www.ilfoglio.it/chiesa/2015/12/30...briche_c348.htm

von esther10 30.12.2015 14:09

NEWS
Krise: IWF, das Wachstum im Jahr 2016 enttäuschend gobale '
30. Dezember 2015 ore 09.34


(AGI) - Berlin, den 30. Dezember - Das globale Wachstum im Jahr 2016 wird "" enttäuschend ". Dies wurde durch Direktor des Internationalen Währungsfonds, Christine Lagarde, in einem Interview mit Handelsblatt angegeben.

Den Finanzsektor "In vielen Ländern und 'noch schwach und Schwellenländern Finanzrisiken nehmen zu. All dies bedeutet, dass das globale Wachstum wird "enttäuschend und unebenen im Jahr 2016", fügt er hinzu. Laut Lagarde auch geringe Produktivität ", einer alternden Bevölkerung und die Auswirkungen der globalen Krise auf die Bremse auf das Wachstum, was sein wird" schwache mittelfristig.
http://www.ilfoglio.it/aginews/v/20185/c...te-nel-2016.htm


(AGI).

von esther10 30.12.2015 13:12

Kardinal Müller: Berichte über schwarze Kassen sind falsch


Kardinal Gerhard Ludwig Müller - REUTERS

30/12/2015 12:38SHARE:
Kurienkardinal Gerhard Ludwig Müller hat erneut Berichte über eine angebliche schwarze Kasse in der von ihm geleiteten vatikanischen Glaubenskongregation zurückgewiesen. „Das geht an mir vorbei“, sagte Müller in einem Interview mit der deutschen Wochenzeitung „Die Zeit“. „Ich bin nicht zum Präfekten der Glaubenskongregation berufen worden, um mich um ein sekundäres Thema wie die sogenannten Finanzen des Vatikans zu kümmern. Da gibt es andere, die das besser können und lieber machen.“

Die „Bild“-Zeitung hatte Anfang Dezember ohne nähere Quellen- und Zeitangaben über eine angebliche Razzia in der Kurienbehörde berichtet, bei der im Büro von Müllers damaligem Verwaltungsleiter 20.000 Euro Bargeld hinter einer Würstchendose gefunden und beschlagnahmt worden seien. Daraufhin seien auch Ermittlungen gegen den Kardinal selbst eingeleitet worden. Diesen Punkt hatte Müller bereits am Erscheinungstag gegenüber der deutschen Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) dementiert.

In der „Zeit“ sagte der Kardinal dazu nun: „Die investigativen Fantastereien in der Yellow Press sind sachlich haltlos und dienen nur der Störung unseres eigentlichen Auftrags.“ Dieser bestehe darin, den Glauben gegenüber Irrlehren oder schismatischen Tendenzen zu schützen und die Stimme „gegen die innere Säkularisierung der Kirche“ zu erheben.

Mit Blick auf die jüngste Berichterstattung zu seiner Person und der von ihm geleiteten Vatikan-Behörde fügte Müller hinzu: „Bezeichnend ist, wie bereitwillig das Lächerliche statt des Ernsthaften geglaubt wird. Wir haben eine Freudenbotschaft für die Menschen guten Willens und nicht eine Schadensfreudenbotschaft für die Hämischen.“

Ökumene: „Noch ein weiter Weg“

Darüber hinaus äußerte sich Kardinal Müller auch zum Stand des ökumenischen Dialogs: Bis zur vollen Einheit liegt vor der katholischen und der evangelischen Kirche demnach noch ein weiter Weg. Es gebe zwar Hoffnungszeichen, allerdings bleibe die Anerkennung des Papstes als Oberhaupt der Kirche Voraussetzung für die volle Einheit. Nach katholischem Verständnis sei diese „nur mit dem Bischof von Rom als Nachfolger Petri möglich“.

„Missverständnisse kommen immer wieder auf, weil man vergisst, dass es leider tatsächlich zwischen Katholiken und Protestanten ein unterschiedliches Kirchenverständnis gibt“, so Müller. Gleichwohl sollten die beiden großen Kirchen in Deutschland nach Ansicht des Kurienkardinals den 500. Jahrestag der Reformation 2017 zu einem starken Zeugnis für Jesus Christus nutzen. „Wenn wir das heute gemeinsam bekennen, wäre das weltgeschichtlich so wirksam wie evangelische Reformation und katholische Reform des 16. Jahrhunderts zusammen.“

Müller forderte Katholiken und Protestanten auf, stärker das Gemeinsame zu entdecken, denn „heute leben wir nicht mehr im Zeitalter des Konfessionalismus, sondern im Zeitalter der Ökumene“.

Islam: Gewalt-Verhältnis von innen her bereinigen
Schließlich berührte das ausführliche Interview auch die aktuellen Debatten um das Thema Islam und Gewalt: So müsse der Islam sein Verhältnis zur Gewalt nach Ansicht Müllers von innen her bereinigen: „Niemand kann das Tun des Bösen legitimieren, wenn Gott der Urheber alles Guten ist“, so Müller, allerdings ohne die im Namen des Islam operierenden Terrorgruppen ausdrücklich zu erwähnen.

Er hüte sich jedoch davor, die muslimische Theologen von oben herab zu belehren „nach dem Motto: Wir sind fortgeschrittener, die andern sind im 'Mittelalter' stecken geblieben“, betonte Müller: „Das wäre paternalistisch und kontraproduktiv.“ Es müsse vielmehr darum gehen, dass Gelehrte und Politiker der islamischen Welt „eindeutig und verbindlich zeigen, dass Gewalt dem Willen Gottes widerspricht“, so der Kardinal weiter.

Auf den Koran bezogen fügte er hinzu: „Wer in der ersten Sure an Gott, den Barmherzigen, glaubt, kann die Suren, die zur Gewalt gegen Ungläubige auffordern, nur als Ausdruck der menschlichen Interpretation des Korans verstehen, nicht als Willen Allahs.“

(kna 30.12.2015 mg)

von esther10 30.12.2015 13:01

Der Ministrant
Ein Bericht von Ralph Studer.

Erstellt von kathnews-Redaktion am 29. Dezember 2015 um 23:14 Uhr
Alte Messe


Im Alter von elf Jahren durfte ich zum ersten Mal in einer Frühmesse ministrieren. Über die Jahre durchlief ich die verschiedenen Funktionen eines Ministranten vom Ceroferar über den Akolythen und Thuriferar bis zum Zeremoniar. Diese Stufen der Entwicklung im Voranschreiten im Dienste Jesu Christi am Altar hätte ich nie ohne die tatkräftige Unterstützung unseres damaligen Priors erreicht. Wesentlich prägte mich auch unser damaliger Ministrantenleiter, mit dem ich zwar wenig Kontakt hatte, der jedoch durch sein Wesen, seine Glaubensausstrahlung und sein ganzes Auftreten auf mich eine große Vorbildfunktion ausübte. Rückblickend schwer zu sagen, was mich letztlich am meisten beeindruckte.

Nach und nach gewann ich größere Sicherheit in den verschiedenen Aufgaben am Altar und in der Sakristei und verspürte eine zunehmende Begeisterung, als Ministrant einen kleinen Beitrag in der heiligen Messe, dem größten Geheimnis unseres katholischen Glaubens, erbringen zu dürfen. Diese Zeit hinterließ ihre persönliche Prägung in meinem damaligen Leben als Jugendlicher und später als junger Erwachsener und fand auch ihren Niederschlag im Glaubensleben, im Erkennen und in der Liebe zum wahren heiligen Messopfer und zur Gegenwart Christi im heiligsten Altarssakrament. Während die ersten Jahre von Freude auf den sonntäglichen Altardienst geprägt waren, flaute diese Flamme bald ab und vom großen Herzensfeuer blieb eine Glut zurück, die stetig nachließ. Was war geschehen? Gleichgültigkeit, Routine und Unlust schlichen sich ein, bis der Dienst am Alter zur Bürde wurde. Die Glut erkaltete. Ich ging noch zum Ministrieren, weil es halt Pflicht war und ich meiner Mutter keine Sorgen bereiten wollte. Innerlich blieb ich jedoch kalt.

Ich befürchte, dass einigen Ministranten dieser Werdegang vom eifrigen und gottbegeisterten Messdiener zum routinemäßigen Ministranten nicht unbekannt ist. Man verliert das Bewusstsein der großen Aufgabe, der großen Gnade, Diener am Altare des Herrn sein zu dürfen. Gott so nahe zu sein, wie es außer dem Priester, dem Stellvertreter Christi auf Erden, niemand der Gläubigen je sein wird. Wem ist es gegeben, sämtliche Handlungen des Priesters nur einen Handgriff weit entfernt zu sehen, dem Priester beim Vollzug der heiligen Wandlung sein Gewand zu halten und der Transsubstantiation von Brot und Weit in den Leib und das Blut unseres gekreuzigten Herrn Jesus Christus in unmittelbarer Distanz beizuwohnen? Dem Ministranten, und nur ihm, und doch bleibt dies auch dem Ministranten ohne großes Verdienst, wenn er nicht vom Feuer des Glaubens, vom Eifer der Liebe und der Nachfolge Christi entflammt und dieser Dienst für ihn zur bloßen Routine wird.

Der Ministrant, ein verlorenes Potenzial für Gott, Kirche und Gesellschaft, wenn er lau und gleichgültig seinen Dienst verrichtet und diesen im besten Fall noch als gute katholische Tradition ansieht. Wer kann einer solchen Entwicklung vorbeugen bzw. wer kann, wenn eine solche Entwicklung eingetreten ist, auf den jungen Ministranten einwirken und den früheren Eifer und die Flamme für den Altardienst in ihm wieder neu entfachen? Ein glaubenseifriger Priester, dessen Glaube für die Ministranten förmlich greifbar ist, ein ermutigender Priester, dessen Liebe sie spüren und dessen Herzensanliegen die jungen Seelen sind, der die Ministranten mit Freude im Glauben unterweist, der sie unterstützt, wenn sie Rat und Halt benötigen. Im katholischen Glauben fest verankerte Eltern, die den jungen Ministranten die Liebe zum heiligen Messopfer, zum Dienst am Altare von Kindesbeinen an einpflanzen, dass ein starker Baum mit tiefen Glaubenswurzeln entstehen und wachsen kann, dass der Ministrant vom katholischen Geist beseelt, stark und mutig den eingeschlagenen Weg weitergeht und sein Altardienst in seinem täglichen Leben sichtbar wird. Ein überzeugter und eifriger Ministrantenleiter, der sich der jungen Ministranten annimmt und sie für das Messdienen begeistern kann, der auch soziale Anlässe in unbeschwerter und fröhlicher Umgebung mit ihnen wahrnimmt, sei es in Form von Wanderungen oder Ausflügen usw. So können Bande der Freundschaft und des Miteinanders unter den Ministranten keimen und wachsen.

Gehen wir einen Schritt weiter. Die Dimension des Ministranten geht weit über seine Ministrantenzeit hinaus. Der Ministrant, ein „Auserwählter“ am Altare, der Gott und den heiligsten Handlungen so nahe sein darf und über den – wie ein Priester einmal in Exerzitien sagte – der Himmel Ströme von unendlichen Gnaden herniederfließen lässt, wenn er während der hl. Wandlung das Messgewand des Priesters hält. Wenn der junge Ministrant mit diesen Gnaden mitwirkt, was kann er Großes bewirken! Der junge Ministrant wird erwachsen: Welchen Weg wählt er? Den Weg des glaubenseifrigen, aus dem katholischen Glauben lebenden Priesters, der seine Gemeinde aus seiner Liebe zum hl. Messopfers leitet, dessen Erinnerung tief in seiner Zeit als junger Altardiener wurzelt und der nun das Empfangene an seine ihm anvertrauten jungen Messdiener weitergibt. Den Weg eines Familienvaters, der seine religiösen Überzeugungen in seine Familie hineinträgt und dessen Glaube aus seinen Kinder- und Jugendtagen als Messdiener in den Herzen seiner Kinder weiterlebt. Ein Familienvater, der mit felsenfester Entschlossenheit und Gradlinigkeit sich für Gott und Kirche einsetzt und in den stürmischen Zeiten von heute mit Herzblut den katholischen Glauben verteidigt, indem er seine Kraft aus dem heiligen Messopfer schöpft. Der junge Ministrant kann aber auch den lauen, bequemen Weg eines „Mainstream-Katholiken“ beschreiten, der sich der Welt anpasst und höchstens noch aus Tradition die sonntägliche Messe besucht, oder er distanziert sich mehr und mehr von der katholischen Kirche und gibt den Glauben, der ihn nur noch wie ein fremder Schatten begleitet, letztlich ganz auf.

Hält man sich diese Dimension vor Augen, so hat der Ministrant eine große Aufgabe nicht nur bei seiner Verrichtung des heiligen Dienstes am Altare Gottes, sondern er hat es in den Händen, mit Gottes Gnaden am Altardienst mitzuwirken und so Großes in diesem Leben im Dienste für Gott, Kirche, Gesellschaft und Familie zu tun. Dabei braucht er unsere tatkräftige Unterstützung, unsere Ermutigung und vor allem auch unser Gebet.
http://www.kathnews.de/der-ministrant
Textquelle: fsspx.de

Foto: Alte Messe – Bildquelle: Marianne Müller

von esther10 30.12.2015 12:34

28.12.2015 14:50
„Der Glaube hat mich zur Freiheit geführt“

In Freiheit leben und Christus nachfolgen – Ein Gespräch mit der vom Islam zum Christentum konvertierten Pakistanerin Sabatina James. Von Regina Einig


Sabatina James.
http://www.x-pansion.de/c-news/detail/ne...sabatani-james/
Foto: Sabatina

Die pakistanisch-österreichische Publizistin Sabatina James (33) konvertierte 2003 vom Islam zum katholischen Glauben. Da sie die Zwangsheirat mit einem muslimischen Cousin verweigerte, kam es zum Bruch mit der Familie und Todesdrohungen. Seitdem ist sie untergetaucht und lebt unter dem Opferschutzprogramm mit einem Pseudonym. Sie hat den Verein „Sabatina – für die Gleichberechtigung muslimischer Frauen“ ins Leben gerufen. In ihrem aktuellen Buch „Scharia in Deutschland – Wenn die Gesetze des Islam das Recht brechen“ (Knaur) warnt sie vor den Folgen grenzenloser Toleranz und erklärt, warum diese schwerwiegende Folgen haben kann.

Was hat Sie bewogen, Ihren Weg als Christin in der katholischen Kirche zu gehen? Die Bibel bekamen Sie von einem evangelikalen Christen.

Mein Weg zum katholischen Glauben begann zunächst mit einer inneren Stimme, die mir immer gesagt hat, dass das die wahre Kirche ist, obwohl ich schlechte Erfahrungen in dieser Kirche hatte. Wegen dieser Stimme habe ich mich katholisch taufen lassen – obwohl ich gar nicht wusste, worin der Unterschied zwischen evangelisch und katholisch liegt. Dann habe ich angefangen, die Kirchenväter zu lesen: Ignatius von Antiochien und den Kirchenlehrer Augustinus. Diese Heiligen waren mein Weg zur katholischen Kirche. Für mich als Muslimin war die katholische Kirche damals die Kirche, die mich angezogen hat. Ich glaube, dass die katholische Kirche den Glauben der Urkirche und die Worte von Jesus von Nazareth am besten bewahrt hat.

Wenn Sie ihre Entscheidung, sich taufen zu lassen, heute im Rückblick sehen, würden Sie sich noch einmal so entscheiden?

Ja, und vielleicht mit einer größeren Leidenschaft. Es ist interessant: Ich habe eine sehr große Liebe zu dieser Kirche entwickelt. Und je mehr die Beziehung zu Jesus reift, desto mehr liebt man die Kirche auch. Wo sonst habe ich ihn in der Eucharistie? Wo finde ich ihn sonst? Ich will ja Christus, ich will eins werden mit ihm, nicht nur in meinen Gedanken und in meinem Gebet, sondern ich will auch die physische Vereinigung mit ihm. Danach sehnt man sich in einer guten Liebesbeziehung: Einswerden mit dem Geliebten. Das habe ich nur in dieser Kirche. Warum sollte ich irgendwo anders hingehen?

Können Sie mit dem Vorwurf der Frauenfeindlichkeit, den Katholiken immer wieder in Bezug auf die Institution Kirche zu hören bekommen, etwas anfangen?

Ich kann nicht sagen, dass ich keinen Einfluss habe, weil ich eine Frau bin, das stimmt einfach nicht. Wenn ich meinen Priester bitte, zu Weihnachten über verfolgte Christen zu predigen, dann macht er das. Auch wenn ihm das Thema vielleicht nicht so liegt, aber er macht es. Ich habe ganz andere Erfahrungen mit dieser Kirche gemacht: Der katholische Glaube hat mich zur Freiheit und zum wahren Feminismus geführt. Und diese Ehrung einer Frau, wie wir sie ehren in der Kirche, nämlich die Muttergottes: Wo sonst findet man das?

Sie tragen die wundertätige Medaille aus der Rue de Bac. Was bedeutet Maria für Sie?
Maria ist für mich extrem wichtig – und zwar aus der Perspektive der Verfolgung heraus. Sie weiß, was es bedeutet, verfolgt zu werden, wenn man sich für Gott und für den Gehorsam gegenüber Gott entscheidet. Was mich immer berührt hat, ist, dass Maria auch das erlebt hat: Es war kein Platz für sie in der Herberge, als sie den Erlöser der Welt auf die Welt bringen sollte. Sie ist für mich die Mutter der Verfolgten, weil sie die Mutter Christi ist, und Christus schon als Neugeborener von Herodes verfolgt wurde.

Das Schicksal der verfolgten Christen bewegt viele Menschen. Halten Sie persönlich Kontakt mit Personen, die wegen ihres christlichen Glaubens verfolgt werden?

Ja. Nicht nur in Pakistan, sondern mittlerweile auch in Deutschland. Sogar in Bayern werden Christen in Asylbewerberheimen von Islamisten angegriffen und suchen Hilfe bei uns.

Wie könnte Deutschland verfolgten Christen tatsächlich Schutz bieten?

Wer Christen in Asylbewerberheimen angreift, sollte sofort wieder in das Flüchtlingslager, aus dem er gekommen ist, zurückgeschickt werden. Ich finde es irre, dass wir diejenigen, die andere angreifen, hierbehalten, so dass auch der gewalttätige Islamismus zu Deutschland gehört. Wenn Flüchtlinge in Deutschland das Gefühl haben, dass sie hierbleiben dürfen, selbst wenn sie Christen angreifen, Frauen ermorden, Zwangsheiraten veranlassen, wird unser Entgegenkommen mit der Willkommenskultur nichts nutzen. Mein Wunsch ist, dass vor allem die orientalischen Christen in den europäischen Ländern bevorzugt aufgenommen würden.

Im Orient sind viele Christen enttäuscht vom Westen. Wie sehen Sie das?

Die Opfer des Islamismus, also auch verfolgte Christen, sind entsetzt darüber, dass das, wovor sie geflüchtet sind, hierhergeholt wird. Das ist eine Ablehnung von Jesus Christus selbst, denn er hat gesagt: Was ihr einem der Geringsten eurer Brüder nicht getan habt, das habt ihr mir nicht getan. Damit meint er auch die verfolgten Christen. Wer ist denn Christus am nächsten?

Derjenige, der mit ihm leidet wie Simon von Cyrene, der mit ihm das Kreuz getragen hat. Wenn wir diesen Freunden Gottes, die ihr Leben für Christus aufopfern, nicht beistehen, dann stimmt etwas in unserer Gottesbeziehung nicht. Das kann bei einem Kardinal genauso der Fall sein wie bei einem Bischof oder einem Laien.

Welche Verbündeten hat Ihr Verein Sabatina e.V. wenn es um den Schutz verfolgter Christen geht? Privatinitiativen, Kirchen, Einzelpersonen?

Um es kurz zu sagen: Für Christen, die hierherkommen, gibt es keinen Schutz – auch nicht bei der Kirche. Wir haben das erlebt, als wir Betroffene zum Teil zur Kirche geschickt haben. Es gibt einige Priester, die guten Willens sind zu helfen, aber würden sie für ein Kirchenasyl die Unterstützung der kirchlichen Obrigkeit bekommen? In einer Zeit, in der die Welt brennt und Christen ermordet werden, beschäftigen sich viele Bischöfe mit irgendwelchen Belanglosigkeiten der Kirche in Deutschland. Das kann ich nicht verstehen.

Während der Bischofssynode haben Vertreter aus dem Nahen Osten beklagt, dass über theologische Fragen diskutiert wurde, aber die Not der verfolgten Christen kaum zur Sprache kam.

Richtig. Ich würde mich freuen, wenn der Heilige Vater mit den Bischöfen darüber beraten würde, wie man dieser Not begegnen kann, anstatt deutsche Probleme zu diskutieren. Ich finde es auch sehr nationalistisch, dass die Deutschen wieder einmal das Gefühl hatten, sie sind der Nabel der Welt – am deutschen Wesen muss die Weltkirche genesen. Das muss sie aber nicht!

Kardinal Marx vertritt aber die Auffassung, dass „die Suche nach einer theologisch verantwortbaren und pastoral angemessenen Begleitung von Gläubigen, deren Ehe zerbrochen ist und die zivil geschieden und wiederverheiratet sind, weltweit zu den drängenden Herausforderungen der Ehe- und Familienpastoral im Kontext der Evangelisierung“ gehört.
Ich fühle mich als verfolgte Christin davon nicht vertreten, solange die Christenverfolgung nicht als drängendes Thema angesehen wird.

Was erleben Sie im Zug der Flüchtlingskrise?

Wir haben erlebt, dass ein Katholik in Bayern von Muslimen angegriffen worden ist. Er kam mit seinen Verletzungen ins Krankenhaus, nachdem er zusammengeschlagen worden war, weil er ein Kreuz an einer Halskette getragen hatte. Zunächst wandte sich der junge Mann an die katholische Kirche. Dort wurde er abgewimmelt: „Wir können da nichts tun.“ Er hat sogar in seinem gebrochenen Englisch einen Brief an den Münchner Kardinal verfasst in der Hoffnung, die Kirche würde ihm helfen.

Konnte dem Opfer geholfen werden?

Ja, allerdings war ich sehr traurig darüber, dass dem Fall in Bayern innerhalb der katholischen Kirche wenig Beachtung geschenkt worden ist. Es waren evangelische Pfarrer, die den Kontakt zu unserem Verein hergestellt haben. Ich hätte mir gewünscht, dass ein Bischof oder Kardinal für ihn eintritt und vielleicht auch der Öffentlichkeit erklärt: Das passiert Katholiken, wenn sie aus Pakistan hierher nach Bayern flüchten. Mittlerweile werden sie in Deutschland aufgrund ihres Christseins angegriffen und brauchen unsere Unterstützung. Aber da fehlt der Mut zur Wahrheit. Und wenn das fehlt, wie wollen Sie denn eigentlich noch evangelisieren? Die unschuldig angegriffenen Christen sind der Beweis der Friedfertigkeit der Lehre Christi und ein wichtiger Grund, sich mit dieser Lehre auseinanderzusetzen.

Wie bewerten Sie die Strategie der Caritas, muslimische und christliche Flüchtlinge gemeinsam unterzubringen?

Ich finde die Idee der Caritas in diesem Fall richtig. Wir können in Deutschland Menschen nicht nach Religionen unterbringen, weil wir konsequent sein müssen: Wer Christen angreift, hat in diesem Land nichts zu suchen und wird sofort wieder zurückgeschickt. Und dann werden sie sehen, dass Muslime und Christen friedlich miteinander leben können. Wenn wir aber den Leuten vermitteln, selbst wenn ihr die Christen angreift, dürft ihr trotzdem dableiben – wir werden euch einfach getrennt unterbringen: Das ist Politik gegen Menschenrechte. Und das ist der falsche Weg. Deswegen finde ich diese Idee richtig.

Denen, die einen wachsenden Einfluss des Islamismus im christlichen Abendland befürchten, hat Margot Käßmann kürzlich erneut empfohlen, sonntags in die Kirche zu gehen? Ist da was dran?

Kirchgang schützt vor Islamisierung nicht. Die Christen im Irak sind in die Kirche gegangen und haben, glaube ich, einen größeren Glauben als viele deutsche Bischöfe und Bischöfinnen, denn sie sind Märtyrer: Sie geben ihr Leben hin für ihren Glauben. Und sie werden trotzdem angegriffen und umgebracht. Kirchgang kann die Standhaftigkeit geben, im Leid und in der Verfolgung Christus treu zu sein. Aber es schützt nicht vor Islamisierung, und er schützt nicht vor dem Tod. Deswegen ist der Vorschlag, nur in die Kirche zu gehen, um islamistische Gewalt aufzuhalten, Unfug, der zur Untätigkeit verführt.

Sie selbst leben seit Jahren unter einem Opferschutzprogramm. Trauen Sie der Vision einer friedlichen multikulturellen Gesellschaft?
Nein, denn ich kann in Deutschland nicht mehr ohne Bodyguard auf die Straße. Und andere, die die menschenrechtsfeindliche Ideologie des Islamismus kritisieren, können es auch nicht mehr. Die freie Meinungsäußerung und die Menschenrechte sind in Deutschland faktisch nicht mehr gewährleistet, solange die Mordaufrufer auch willkommen sind, das sind Totengräber einer pluralistischen Gesellschaft.

Aber gibt es nicht auch tolerante Muslime wie den Schriftsteller Navid Kermani, der öffentlich für verfolgte Christen betet? Sind Persönlichkeiten wie er nicht gute Früchte des Dialogs?
Navid Kermani ist in meinen Augen ein sehr positives Ergebnis eines Dialogs, wenn es denn ein Dialog war – vielleicht hat er sich auch selbst mit dem Christentum beschäftigt. Dass ein Mann von der Schönheit des Glaubens und von der Kunst ergriffen ist, ist mir nicht neu, denn das ging mir ja auch so, als ich zum ersten Mal in einer Kirche in Oberösterreich war und mir die ganzen wunderschönen Bilder und Statuen angeschaut habe. Vor allem Maria mit dem toten Sohn auf dem Schoß, die Pieta, hat mich nicht mehr losgelassen. Es ist die Kunst, nicht mehr die Predigt unserer Priester, die Menschen zum Glauben führt. Das noch Übriggebliebene von der christlichen Zivilisation zieht die Menschen immer noch an, nicht mehr das säkularisierte Christentum. Und das macht mich traurig. Wenn Dialog bedeutet, dass man sich trifft und Kaffee trinkt und dabei die Angriffe gegen die Christen in der islamischen Welt nicht bespricht. dann ist das nicht ehrlich, also Heuchelei, sogar Verrat.

Würde in Deutschland ein Sinneswandel einsetzen, wenn ein Ereignis die Gesellschaft bis ins Mark träfe, so wie die Anschläge von Paris?
Der Sinneswandel in der Bevölkerung ist längst da. Über die Hälfte der Deutschen hat Angst vor der Islamisierung. Aber es findet ein double-bind-Angriff auf die Gesellschaft statt. Das bedeutet: Egal, was man tut, man hat verloren. Wer sich der islamistischen Gewalt unterwirft und keine Kritik mehr übt, hat verloren. Wer sich aber zur Wehr setzt und Kritik übt, wird zum Nazi erklärt und hat also auch verloren.

Aber auch Muslime kritisieren den Islamismus, kaufen auf den Sklavenmärkten in Mossul unter persönlichen Gefahren gefangen Christen frei und engagieren sich für den Frieden. Kennen Sie keinen Muslim, der Ihre Arbeit unterstützt?
Zu wenige – aber es gibt sie. Samina Khan von der Linken ist beispielsweise eine demokratische, liberale Muslimin aus Pakistan und unterstützt das, was ich tue.

„Beide kamen frei,

nachdem der Vatikan sich für sie

eingesetzt hatte“

Sie warnen vor falschen Zugeständnissen an die Muslime, etwa soziale Abschottung in den Netzwerken. Sind solche Phänomene nicht eine unvermeidliche Folge des Rechtsstaates, der sich ja Meinungsfreiheit und Toleranz auf die Fahnen geschrieben hat?
Der demokratische Rechtsstaat hat aber auch Gesetze. Und in diesen Gesetzen ist zum Beispiel die Gleichberechtigung von Mann und Frau verankert. Wenn wir zulassen, dass in unserem Land Menschen nach der Scharia verurteilt werden, sind wir nicht tolerant, sondern es ist die Vortäuschung angeblich politischer Korrektheit, in Wirklichkeit ist es politisch unkorrekt, undemokratisch und Beihilfe zur Frauenfeindlichkeit, die nur deshalb existieren kann.

Helfen öffentliche Appelle des Vatikans in Ländern, in denen die Scharia gilt? Oder haben jene Kirchenkritiker Recht, die sagen: Das bringt verfolgte Christen nur noch in tiefere Schwierigkeiten?

Ich widerspreche dem, denn ich kenne beispielsweise Maryam Rostampour und Marzieh Amirizadeh persönlich – zwei evangelikale Iranerinnen, die vom Islam zum Christentum konvertiert und zum Tod verurteilt worden waren. Beide kamen frei, nachdem der Vatikan sich für sie eingesetzt hatte. Wichtig ist nur, dass die Kritik konkret wird, die Täter angesprochen werden und zur Freilassung der Opfer aufgefordert wird.
http://www.die-tagespost.de/aus-aller-welt/

***



Sabatina James:
«Gottes Liebe hat mich überzeugt»

Die Pakistanerin Sabatina James (32) kam mit zehn Jahren nach Österreich. Als sie im Alter von 15 Jahren mit ihrem Cousin verheiratet werden soll, begegnet ihr Jan und schenkt ihr eine Bibel. Heute lebt die überzeugte Christin und Autorin versteckt und hilft anderen bedrängten Frauen.

Zoom
Sabatina James
Sabatina James wächst mit ihren beiden Brüdern und der Mutter in Pakistan auf. Der Vater arbeitet als Kranführer in Österreich. Sabatina ist zehn, als der Vater die Familie nach Österreich holt. Es folgt ein ständiger Spagat zwischen den Kulturen. Schon früh weiss das Mädchen, dass es dem Cousin als Frau versprochen ist, schenkt der Ernsthaftigkeit dieses Vorhabens aber keinen Glauben.
Gott ist da

Doch Sabatinas Familie meint es ernst. In schwerer innerer Not begegnet Sabatina James dem überzeugten Christen Jan. Dieser schenkt ihr eine Bibel. Sabatina erinnert sich: «Eines Abends auf meinem Bett habe ich gefragt: 'Gott, wer bist du?' Dann habe ich die Bibel aufgeschlagen und ich stiess auf folgenden Vers: 'Gott spricht: Wenn ihr mich von ganzem Herzen suchen werdet, so will ich mich von euch finden lassen' (Jeremia, Kapitel 29, Vers 13). Ich hatte das Gefühl, im Himmel angerufen zu haben, und zum ersten Mal hatte jemand abgenommen.»

Jesus als Vorbild

Der liebe- und respektvolle Umgang von Jesus Christus mit allen Menschen, insbesondere mit den Frauen, beeindruckt Sabatina. Sie beschliesst, Jesus nachzufolgen und lässt sich taufen. Als sie den Eltern ihren Sinneswandel mitteilt und bekräftigt, dass sie ihren Cousin nicht heiraten werde, droht ihr der Vater mit dem Tod.

Seither lebt Sabatina James unter Polizeischutz. Sie hat ihren Namen geändert und unterstützt mit ihrer 2006 gegründeten Hilfsorganisation Sabatina e.V. andere durch ihre Familien und Traditionen bedrängte Frauen.

Höherer Sinn

Auf die Frage, ob sie nicht einsam sei, antwortet Sabatina James klar: «Ich würde sagen, ich bin alleine. Aber wenn man Gott kennt, wenn man Gott liebt, ist man nie einsam. Seine Liebe hat mich überzeugt. Es war die schönste und beste Entscheidung, die ich treffen konnte. Ich weiss, wofür ich lebe. Mein Leben hat einen höheren Sinn. Das ist auch der Antrieb, für das, was ich heute tue.»

Zum Thema:
Sabatina James: Der Islam braucht eine Reformation
Sabatina James – vom Tod bedroht: Mutige Konvertitin kämpft für junge Frauen
Datum: 23.10.2014
Autor: Manuela Herzog
Quelle: jesus.ch-Print / Bayerischer Rundfunk
http://www.livenet.de/themen/glaube/glau...ueberzeugt.html

von esther10 30.12.2015 12:01

KNA
DeutschlandFlüchtlingeKircheGesellschaft
29.12.2015 - 16:16


Kardinal Lehmann vermutet Epochenwandel

Der Mainzer Kardinal Karl Lehmann sieht die derzeitigen Umwälzungen in der Welt mit Flüchtlingen, Klimawandel und Globalisierung für so bedeutend an, dass sich eine neue Epoche andeuten könnte.

Mainz (KNA) Globalisierung, Klimawandel und weltweit 60 Millionen Flüchtlinge deuten für den Mainzer Kardinal Karl Lehmann auf einen grundlegenden Epochenwandel hin. "Vermutlich werden diese Veränderungen immer stärker auch unsere Zukunft bestimmen. Sie läuten wahrscheinlich eine neue Epoche ein", schreibt Lehmann in einem vorab veröffentlichten Beitrag für die Mainzer Kirchenzeitung "Glaube und Leben".

Mit den Flüchtlingen sei die Not der Welt direkt im eigenen Land spürbar geworden, so Lehmann. Niemand könne in Deutschland länger die Augen vor der alles durchdringenden Globalisierung verschließen oder sich einigeln. "Wir müssen die Welt gemeinsam zum Guten verändern. Sonst gehen wir gemeinsam unter." Eindringlich rief der Kardinal zu einem einfacheren Lebensstil auf. "Auf manchen Luxus können wir verzichten, ohne dass uns etwas fehlt."

von esther10 30.12.2015 11:54

Muhammad kämpft um jeden Atemzug

Muhammad ist 15 und leidet an der unheilbaren Atemwegserkrankung Cystische Fibrose. Mindestens zwei volle Jahre seines Lebens hat Muhammad schon im Spital verbracht. Kein Wunder, dass der Bub das Caritas Baby Hospital in Bethlehem sein zweites Zuhause nennt.
Zur Schule kann Muhammad schon lange nicht mehr. Der tägliche Fußmarsch strengte den Buben derart an, dass er manchmal schon vor Unterrichtsbeginn auf dem Tisch einschlief.


Der Therapieplan wird besprochen: Muhammad muss jeden Tag zehn verschiedene Medikamente nehmen, muss Übungen machen, inhalieren und vieles mehr.

Einige Lehrer beschwerten sich auch, dass seine Hustenanfälle den Unterricht störten.

Mit seinen Eltern und seinen drei Geschwistern wohnt Muhammad in einem Dorf bei Bethlehem. Das kleine Häuschen der Familie ist sehr schlicht. Die Küche ist so winzig, dass für einen Tisch kein Platz ist. Die vier Kinder schlafen im Ehebett, die Eltern auf dem Boden im Wohnzimmer. In diesem Raum wird auch gegessen.

An der kahlen Wand hängt ein Foto von Muhammads kleiner Schwester. Sie ist mit vier Jahren an derselben Erbkrankheit gestorben, an der auch Muhammad leidet: Cystische Fibrose.

Diese Krankheit betrifft in erster Line die Atemwege. Das Sekret der Schleimhäute ist so zäh, dass es die Bronchien und Lungen verstopft und somit einen idealen Nährboden für Bakterien bildet.

Die Patienten leiden immer wieder an Lungenentzündungen, und trotz bester Therapie ist die Krankheit unheilbar. Mehrmals im Jahr müssen Kinder wie Muhammad zur stationären Behandlung ins Krankenhaus.

Das Caritas Baby Hospital, das vom Verein Kinderhilfe Bethlehem betrieben wird, betreut sehr viele Patienten, die von dieser Krankheit betroffen sind, hat viel Erfahrung und einen sehr guten Ruf. Der Aufenthalt dauert meist zwei bis drei Wochen, bis die Atemwege wieder richtig frei sind und die Patienten gut Luft kriegen.

Alleine mit dem Bus ins Spital

Muhammad spürt genau, wann er zur Therapie ins Krankenhaus muss. Er weist sich quasi selbst ein – alles ist inzwischen Routine. Mit einer Tasche über der Schulter besteigt der Junge allein den klapprigen gelben Kleinbus in seinem Dorf, steigt um, steigt nochmals um und geht dann müde von fast zwei Stunden holpriger Fahrt schnurstracks in die Abteilung A.

Das ist „seine“ Abteilung. Inhalieren, Physiotherapie, Lungensekret abhusten, wieder inhalieren, Medikamente schlucken, Infusionen durchlaufen lassen, wieder inhalieren… das ist sein Therapieprogramm.

„In den ersten Tagen hängt er richtig durch, physisch und psychisch“, sagt Amal Nassar, die Physiotherapeutin, die auf Atemwegserkrankungen spezialisiert ist. Sie arbeitet seit über zehn Jahren im Caritas Baby Hospital mit dem schmächtigen Jungen.

In den ersten Tagen im Spital steht Muhammad seine Krankheit ins Gesicht geschrieben. Seine grossen Augen erzählen wortlos von seinen Schmerzen, widerspiegeln die Mühe, genügend Luft zum Leben zu bekommen.

Doch schon nach wenigen Tagen, wenn die Behandlung Wirkung zeigt, blüht der 15-Jährige auf. Dann flirtet er bubenhaft mit den Krankenschwestern, führt die Physiotherapeutin an der Nase herum, heckt mit anderen kranken Kindern Späße aus.
Sobald es ihm gesundheitlich einigermassen möglich ist, findet man ihn oft im Spielzimmer des Spitals.

Da vergisst er die Welt um sich herum, trotz des zu weiten Pyjamas, trotz der Atemmaske, die ihn vor Bakterien schützen soll, trotz des Infusionszugangs. Er sitzt am Computer, fragt der Sozialarbeiterin Löcher in den Bauch oder freut sich diebisch, wenn er sie bei kniffligen Gedächtnisübungen an die Wand spielen kann, was dem cleveren Jungen häufig gelingt.


„Fragen Sie mich nicht…“
Muhammads Behandlung könnte sich die Familie aus eigener Tasche nie leisten. Jeden Tag muss er zehn Medikamente einnehmen. Der Vater verdient wenig als Fahrer in einem Steinbruch, die Mutter kümmert sich um den Haushalt und die vier Kinder. Sie backt das Brot selbst, das kostet weniger. Hinter dem Haus bewirtschaftet die Familie einen kleinen Garten zur Selbstversorgung.

Die Familie ist dankbar dafür, dass das Caritas Baby Hospital ihnen ein Inhalationsgerät für Muhammad geschenkt hat und sie im Krankenhaus die Medikamente kostenlos beziehen können. Auch für seine Spitalsaufenthalte muss – und kann – Muhammads Familie nicht aufkommen. Hier springt der Spendenfonds des Caritas Baby Hospitals ein.

Das Leben mit Cystischer Fibrose ist für die Angehörigen aber nicht nur teuer, sondern auch sehr anstrengend. Fast jede Nacht muss die Mutter daheim aufstehen und sich um den kranken Muhammad kümmern. Sie steht ihm bei, wenn er vor Husten würgen muss, tröstet ihn, wenn er genervt ist vom ständigen Kranksein.

„Fragen Sie mich nicht, woher ich die Energie nehme“, sagt die 37-Jährige. „Wenn ich drüber nachdenke, spüre ich, wie ausgelaugt ich bin.“ Sie senkt den Kopf, streicht sich über die Augen. „Aber was soll ich machen? Ich habe keine andere Wahl.“

Muhammad und Huda
Alle im Caritas Baby Hospital kennen Muhammad. Und eine Geschichte erzählen alle, wenn man sie nach Muhammad fragt. Es ist die Geschichte von Muhammad und Huda, in die er vielleicht ein bisschen verliebt war.

Auch Huda litt an Cystischer Fibrose. Häufig waren die beiden zur gleichen Zeit zur Behandlung im Caritas Baby Hospital. Sie waren beide Kinder und konnten sich austauschen, über alles reden.

Irgendwann ging es Huda immer schlechter. Und als keine Behandlung mehr ansprach wurde sie zum Sterben nach Hause gebracht.

Muhammad stand unter Schock, wie alle Patienten mit Cystischer Fibrose, die im Caritas Baby Hospital behandelt werden. „Sie sind so oft zusammen im Krankenhaus, dass sie sich über die Jahre alle gut kennenlernen.

Durch Hudas Tod haben sie erbarmungslos vor Augen geführt bekommen, wohin der Weg führt“, erklärt die Physiotherapeutin Amal Nasser. Seit Hudas Tod verfolge Muhammad seine Therapie deutlich gewissenhafter.

„Er hat verstanden, dass er die Übungen und das Inhalieren für sich macht, nicht für die Ärzte, die Therapeutinnen oder seine Familie.“

Denn der charmante, etwas dickköpfige Bub liebt das Leben mit jedem Atemzug, auch wenn es manchmal schwerfällt.
http://www.erzdioezese-wien.at/site/home...icle/47565.html
erstellt von: Der SONNTAG / Andrea Mayerhofer
23.12.2015


von esther10 30.12.2015 11:46

28.12.2015 14:40
Warum muss Gott barmherzig sein?

Der Türkei-Experte, katholische Pfarrer und Islam-Beauftragte der Erzdiözese Wien, Martin Rupprecht, sieht Gemeinsamkeiten und Unterschiede im Verständnis der Barmherzigkeit von Christen und Muslimen. Von Stephan Baier
:

Islam-Experte Martin Rupprecht (links) mit dem Wiener Kardinal Christoph Schönborn. Zwischen ihnen ist in der zweiten Reihe der Präsident der Islamischen Glaubensgemeinschaft in Österreich, Fuat Sanac, zu sehen.



Papst Franziskus hat am 8. Dezember ein „Heiliges Jahr der Barmherzigkeit“ eröffnet. Auch gläubige Muslime rufen Gott als den „Allbarmherzigen“ und „Allerbarmer“ an. Was versteht der Islam unter der Barmherzigkeit Gottes?

Jede der 114 Suren des Koran beginnt mit dem Wort „Im Namen Gottes des Allerbarmers, des Barmherzigen“. Das Wort „rahma“, Barmherzigkeit, kommt als Eigenschaft und als Name Gottes mehr als 700 Mal im Koran vor. Es ist das zentrale Verstehen wie Gott in sich ist, und wie er zu den Menschen, seinen Dienern, ist: Gott gewährt Güte, ohne dass der Mensch es verdient. Der türkische Geistliche Bediüzzaman Said Nursi (gestorben 1960) schreibt dazu:

„Das, was diesen unendlichen Kosmos belebt, ist, wie wir augenscheinlich bezeugen können, Barmherzigkeit. Und das, was die Finsternis allen Seins erleuchtet, ist eindeutig wieder die Barmherzigkeit. Und das, was diesen vergänglichen Menschen zum Anwärter für die Ewigkeit macht und den Herrn aller Ewigkeit zu seinem Ansprechpartner und Freund macht, ist eindeutig die Barmherzigkeit. Oh Mensch! Da die Barmherzigkeit nun einmal eine so starke, reizvolle, liebenswerte, hilfreiche, geliebte Wahrheit ist, sage ,Bismillahi r-Rahmani r-Rahim – im Namen Gottes des Allerbarmers, des Barmherzigen', hefte dich an diese Wahrheit und errette dich vor absoluter Einsamkeit und vor den Plagen zahlloser Bedürfnisse!“

Wie groß ist die christlich-islamische Schnittmenge im Verständnis von der Barmherzigkeit und dem Erbarmen Gottes? Und wo liegen die Auffassungsunterschiede?

Die Überschneidung ist recht groß, dennoch haben wir ein anderes Gottes- und Menschenbild. Der Islam ist wie das Judentum eine Gesetzesreligion. Das klingt für uns negativ, durch den andauernden Disput Jesu mit den Gesetzeslehrern. Es ist aber nicht per se so schlecht wie wir vermuten. Das Christentum ist eine Beziehungsreligion: Unser Verhältnis zu Gott leitet sich ab aus der Beziehung, die wir zu Christus haben, und er zu uns. Insofern gibt es schon große Unterschiede. Ich spreche hier natürlich als Christ über den Islam, und eine Außensicht hat immer auch ihre Grenzen.

Bietet das Thema „Barmherzigkeit“ dennoch die Chance zu einem genuin theologischen Dialog zwischen Christen und Muslimen?

Natürlich ist dieses Thema wie geschaffen für die theologische Auseinandersetzung. Es führt auch hin zur permanenten Frage der Zuordnung von Freiheit, Vorsehung und Schicksal. Warum muss Gott barmherzig sein? Wenn er die Naturgesetze erschaffen hat, läuft alles, wie es die Natur vorsieht? Wenn Gott eingreift, wie frei sind wir dann? Nach islamischer Auffassung ist es Schicksal, als Christ oder Muslim geboren zu sein. Da Gott aber den Mitgliedern der Umma mehr Gnade zukommen lässt, wird er barmherzig an jenen handeln, die zwar nicht Muslim sind, sich aber durch ein reines Leben ausgezeichnet haben. Ist Gottes Walten also ein reines Tun aus Gnade? Gnade verstanden als ein großzügiges Handeln des Herrschers an seinen Dienern. Hier erinnern wir uns an das Wort Jesu aus dem Johannesevangelium:

„Ich nenne euch nicht mehr Knechte, sondern Freunde“. Damit wird ein Unterschied zwischen Christentum und Islam deutlich: Das Verhältnis Gottes zum Menschen wird im Islam mit Herr und Diener umschrieben, im Christentum mit Vater und Kindern, oder Brüder und Schwestern Jesu. Welche Auswirkung hat diese andere Verhältnisbeschreibung von Gott und Mensch auf den Moralkodex der Glaubenden? Es ergeben sich viele Fragen für den theologischen Austausch und Dialog. Er soll ja hin münden nicht nur in ein besseres Wissen um den je Anderen, sondern aus dem Dialog sollen Handlungsanweisungen für ein besseres Miteinander entstehen.

Folgen aus islamischer Sicht aus der Barmherzigkeit Gottes auch so etwas wie unsere „Werke der Barmherzigkeit“, zu denen der Mensch gerufen ist?

Ein überliefertes Wort von Mohammed lautet: „In den Zeiten, in denen eure Herzen voller Barmherzigkeit sind, verpasst nicht die Gelegenheit das Gebet auszuüben.“ Der türkische Theologe Yaºar Nuri Öztürk kommentiert dieses Wort so: „Die am meisten geschätzten Gebete besitzen die barmherzigen Menschen.“ Ein anderer türkischer Theologe, Osman Nuri Topbaº, schreibt: „Von all Seinen vielen Eigenschaften begegnet Allah Seinen Dienern am meisten durch die, die Seinen göttlichen Namen ,der All-Gnädige' und ,der All-Barmherzige' entspringen und inspiriert dadurch seine Diener mit Barmherzigkeit. Wer seinen Herrn liebt, der behandelt auch Seine Geschöpfe freundlich und mit Liebe. Selbst das Töten einer gefährlichen Giftschlange sollte deshalb in einer Weise geschehen, die kein unnötiges Leiden verursacht.“

Barmherzigkeit ist also grundsätzlich allen Geschöpfen entgegen zu bringen. Im Fastenmonat Ramadan wird zu den Werken der Barmherzigkeit aufgerufen. So zum Bespiel niemanden in der Nachbarschaft allein zu lassen, einen Teil der Einkünfte den Armen zu spenden, das Iftar-Essen am Abend im Ramadan für andere zu bezahlen, Kranke zu besuchen. Solche und ähnliche Verhaltensregeln lassen sich in den verschiedenen Katechismen finden. Aber es gibt jetzt keine systematisierte Zusammenstellung wie sie die katholische Tradition in den Werken der Barmherzigkeit auflistet.

Die „Werke der Barmherzigkeit“ beziehen sich aus christlicher Sicht ja nicht nur auf Mit-Christen, eines sogar ausdrücklich auf die „Fremden“. Gibt es im Islam auch so etwas wie eine Forderung nach Barmherzigkeit gegenüber jenen, die nicht Muslime sind, also nicht zur Umma gehören?

Da gibt es unterschiedliche theologische Ansätze. Grundsätzlich weist der Koran darauf hin, dass alle Menschen von Adam und Eva abstammen und wir deshalb Geschwister sind. Auch sind alle Geschöpfe von Gott geschaffen und müssen als sein Eigentum geschützt werden. Auf der anderen Seite ist es das Recht der Umma, Gefahren abzuwehren, und alles zu meiden, was gottlos ist. Und da gehen die Interpretationen weit auseinander.

Aus der vielfältigen Welt des Islam tritt uns heute am sichtbarsten und hörbarsten eine gewalttätige, terroristische, unter Berufung auf den Glauben mordende – also gänzlich unbarmherzige – Islam-Deutung entgegen. Wie meinen der sogenannte „Islamische Staat“, Boko Haram, Al-Kaida und die anderen islamistischen Terrornetzwerke sich in ihrem unbarmherzigen Handeln auf den allerbarmenden Gott berufen zu können?

Die Sicht ist für sie ganz einfach: Gott ist barmherzig allen gegenüber, die ihn annehmen und seine Gebote halten. Alles was Gottes Wille bedroht, muss bekämpft werden. Der jeweilige Machthaber, der Khalif – also der Stellvertreter Gottes auf Erden und damit der Interpret seines Willens – oder die entsprechende Gruppe erklärt, was Gottes Willen ist. Diese Einstellung widerspricht aber der großen Tradition der Koranauslegung:

Es gibt Regeln, wer den Koran auslegen darf, wer ein Rechtsgutachten – eine Fatwa – erstellen darf und wer nicht, und wie verbindlich etwas ist. Für eine Koran-Interpretation muss man zum Beispiel wissen, was die Bedeutung des arabischen Wortes meint, dann unter welchen Umständen etwas offenbart wurde, und wer die Zielperson war. Ebenso, warum dieser Vers offenbart wurde, und was Mohammed zu diesem Vers sagte. Die Salafisten lehnen die ganze Auslegungsprozedur vollkommen ab. Sie anerkennen nur den wörtlichen Satz.

Gibt es in der islamischen Welt einen theologisch – nicht bloß politisch – argumentierten Widerspruch gegen die terroristischen Islamisten, also islamische Autoritäten, die religiös begründete Gewalttaten als Blasphemie und Lästerung des barmherzigen Gottes verurteilen?
Es gibt eine Fatwa von 120 sunnitischen Gelehrten gegen den „Islamischen Staat“. Anhand der Formulierung zeigt sich natürlich, dass der Islam als Gesetzesreligion eine andere innere Herangehensweise hat. Die Fatwa listet auf, was alles verboten ist, was gegen die guten Grundsätze der Religion verstößt. Sie ist sehr in den Kategorien „erlaubt-verboten“ abgefasst. Ein anderes Dokument ist aus dem Jahr 2007 der Brief der 138 islamischen Theologen an Papst Benedikt XVI. als Antwort auf dessen „Regensburger Rede“.

Dort heißt es: „Es gibt zahlreiche Vorschriften im Islam über die Notwendigkeit und die vorrangige Bedeutung der Liebe zum Nächsten, und der Barmherzigkeit gegenüber dem Nächsten. Die Liebe zum Nächsten ist ein essenzieller und integraler Bestandteil des Glaubens an Gott und der Liebe zu Gott, weil es im Islam ohne die Liebe zum Nächsten keinen wahren Glauben an Gott und keine Rechtschaffenheit gibt. Der Prophet Mohammed sagt: ,Niemand von euch hat Glauben, wenn er nicht seinen Bruder so liebt, wie sich selbst.' Und: ,Niemand von euch hat Glauben, wenn er nicht seinen Nächsten so liebt, wie sich selbst.' Dennoch sind Empathie und Mitgefühl für den Nächsten – und sogar formale Gebete – nicht genug. Sie müssen begleitet sein von Großzügigkeit und Selbstaufopferung. Gott sagt im Heiligen Koran:

,Nicht darin besteht Tugend, dass ihr euer Antlitz nach Osten oder nach Westen kehrt, sondern wahrhaft gerecht ist der, welcher an Allah glaubt und an den Jüngsten Tag und an die Engel und das Buch und die Propheten und aus Liebe zu Ihm Geld ausgibt für die Angehörigen und für die Waisen und Bedürftigen und für den Wanderer und die, die um eine milde Gabe bitten, und für den Loskauf der Gefangenen, und der das Gebet verrichtet und die Zakât zahlt; sowie jene, die ihr Versprechen halten, wenn sie eins gegeben haben, und die in Armut und Krankheit und in Kriegszeit Standhaften; sie sind es, die sich als redlich bewährt haben, und sie sind die Gottesfürchtigen.' (,Die Kuh', Sure 2:177) Und ebenso:

,Nie könnt ihr zur vollkommenen Rechtschaffenheit gelangen, solange ihr nicht spendet von dem, was ihr liebt; und was immer ihr spendet, wahrlich, Allah weiß es wohl.' (,Das Sippe Imrans', Sure 3:92) Wenn wir nicht dem Nächsten das geben, was wir selber lieben, lieben wir weder Gott wirklich, noch den Nächsten.“

von esther10 30.12.2015 08:23

Religion und Frieden


Trauer vor der Bataclan Konzerthalle um die Opfer des Terroranschlags, 14. November 2015 Quelle: ANSA, EPA/LAURENT DUBRULE Copyright

Ist Religion friedliebend oder kriegstreibend? Eine Überlegung

Pater Klaus Schäfer | 30. Dez | ZENIT.org | Kirche und Religion | Rom | 1

Bis zum Jahre 2015 erfolgten religiös motivierte Terroranschläge meist außerhalb der EU. Wir lasen von ihnen, hörten davon in den Nachrichten und sahen die Bilder der Verwüstung. Die Zahl der Toten bei den Anschlägen nahmen wir meist tatenlos zur Kenntnis, auch wenn die Toten Christen waren: 29 Tote in Buenos Aires (1992), 62 Tote in Luxor (1997), 10 Tote in Kairo (1997), ca. 3.000 Tote am 11. September 2001, 202 Tote auf Bali (2002), 57 Tote in Istanbul (2003), über 40 Tote in Casablanca (2003), 191 Tote in Madrid (2004), 56 Tote in London (2005), 209 Tote in Mumbai (2006), 796 Tote in Sindschar (2007), 174 Tote in Mumbai (2008), 68 Tote in der Kathedrale von Bagdad (2010), um nur einige der großen Terroranschläge zu nennen.

Mit dem Jahr 2015 änderte sich das. Am 7.1.2015 wurden in Paris bei einem Anschlag auf die Satirezeitschrift Charlie Hebdo 12 Menschen getötet. Am 13.11.2015 wurden in Paris bei mehreren von Islamisten durchgeführten Anschlägen etwa 140 Menschen getötet und 352 Menschen verletzt. Damit kam der religiös motivierte Terror nach Mitteleuropa, mitten in die EU hinein. 70 Jahre lang herrschte hier Frieden. Plötzlich konnte sich niemand mehr sicher fühlen. Bereits morgen könnte er als Verletzter oder Toter ein Opfer eines solchen religiös motivierten Terroranschlages sein, auch in Deutschland. Verschärft wurde diese Furcht auch wegen der zahlreichen Flüchtlinge, die Ende 2015 nach Deutschland kamen.

Krieg kannte man bisher in der Form Volk gegen Volk. Doch die meisten dieser heutigen Terroranschläge wurden von Islamisten durchgeführt. Ist es damit ein Religionskrieg? Der Islam gegen den Rest der Welt? Ist der Islam oder sind gar alle monotheistischen Religionen von Grund auf kriegerisch? Zuweilen wird die These aufgestellt.

Ist Religion friedliebend oder kriegstreibend? Diese Frage stellt sich hier. Ein differenzierter Blick in die Bibel und den Koran zeigt auf, ob monotheistische Religionen wie das Christentum zusammen mit dem Judentum und dem Islam vom Kern her friedliebend oder kriegstreibend sind.

Was der Bibel betrifft, werden oft Psalm 109 und Matthäus 10,34 erwähnt. In Ps 109,10-13 heißt es: „Unstet sollen seine Kinder umherziehen und betteln, aus den Trümmern ihres Hauses vertrieben. Sein Gläubiger reiße all seinen Besitz an sich, Fremde sollen plündern, was er erworben hat. Niemand sei da, der ihm die Gunst bewahrt, keiner, der sich der Waisen erbarmt. Seine Nachkommen soll man vernichten, im nächsten Geschlecht schon erlösche sein Name.“ Der vollständige Psalm ist ganz im Gegenteil eine Bitte gegen erbarmungslose Feinde, verbunden mit einem Fluch.

In Mt 10,34 heißt es: „Denkt nicht, ich sei gekommen, um Frieden auf die Erde zu bringen. Ich bin nicht gekommen, um Frieden zu bringen, sondern das Schwert.“ Doch Jesus macht noch eine andere Aussage über das Schwert: „Da sagte Jesus zu ihm: Steck dein Schwert in die Scheide; denn alle, die zum Schwert greifen, werden durch das Schwert umkommen“ (Mt 26,52). Anschaulicher lässt sich der Aufruf zum Frieden kaum beschreiben.

An dem Beispiel Schwert wird deutlich, dass in über 1.000 Seiten der Bibel beides vorhanden ist, der Aufruf zum Krieg, aber auch der Aufruf zum Frieden. Dicht gepackt steht dies bei Kohelet im 3. Kapitel. Der Prophet ordnet dort alles seiner Zeit zu, auch „eine Zeit zum Lieben und eine Zeit zum Hassen, eine Zeit für den Krieg und eine Zeit für den Frieden“ (Koh 3,8). Es ist eine schmerzliche Erfahrung der Menschen, dass es immer wieder Krieg gibt, doch wir Menschen sollen uns um Frieden bemühen. Dies ist nicht nur die Botschaft Jesu, der sagte: „Ihr habt gehört, dass gesagt worden ist: Du sollst deinen Nächsten lieben und deinen Feind hassen. Ich aber sage euch: Liebt eure Feinde und betet für die, die euch verfolgen“ (Mt 5,43f).

Für den „heiligen Krieg“ im Islam wird gerne aus dem Koran Sure 9 Vers 5 zitiert: „Und wenn die verbotenen Monate verflossen sind, dann tötet die Götzendiener, wo ihr sie trefft, und ergreift sie, und belagert sie, und lauert ihnen auf in jedem Hinterhalt. Bereuen sie aber und verrichten das Gebet und zahlen die Zakat, dann gebt ihnen den Weg frei. Wahrlich, Allah ist allverzeihend, barmherzig.“ Weniger bekannt ist hingegen Sure 5 Vers 32: „Wer einen Menschen tötet, für den soll es sein, als habe er die ganze Menschheit getötet. Und wer einen Menschen rettet, für den soll es sein, als habe er die ganze Welt gerettet.“

Je nach Bibelstelle oder Sure im Koran kann damit zum Krieg oder zum Frieden aufgerufen werden. Der Umgang mit den „heiligen Texten“ ist wie der Umgang mit einem Messer: Das Messer ist etwas Gutes, denn man kann mit ihm Brot, Wurst und Käse schneiden. Es kann aber mit dem gleichen Messer am Hals eines anderen Menschen mit einem gekonnten Schnitt einen Luftröhrenschnitt gesetzt werden und ihm damit das Leben gerettet oder mit einem anderen Schnitt am gleichen Hals der Mensch ermordet werden. Das Messer ist neutral. Entscheidend ist, wie es benutzt wird. So ist es auch mit den „heiligen Schriften“.

Auch muss der Aussage nachdrücklich widersprochen werden, dass polytheistische Religionen grundsätzlich tolerant seien. Der Hinduismus ist eine polytheistische Religion, mit zahlreichen Göttern, Halbgöttern, Engeln und anderen himmlischen Wesen. Hierzu lehrt der Religionswissenschaftler Prof. Dr. Perry Schmidt-Leukel: „Der Untergang des Buddhismus in Indien hängt auch mit den jahrhundertelangen Konflikten zwischen Hinduismus und Buddhismus zusammen, die sich zeitweise in blutigen Verfolgungen niederschlugen.“
http://www.zenit.org/de/articles/religion-und-frieden



von esther10 30.12.2015 08:17

Wenn Post-Abortion-Syndrom gibt es nicht, warum diese Frauen leiden?


Frau Hipster Hoodie Strand Nebel (CC0 1.0).

Santiago, Chile, 29. Dezember 2015 / 12.02 (CNA / EWTN Nachrichten) .- Ein Psychologe, der für die nach einer Abtreibung Frauen kümmert hat die Notwendigkeit, Frauen, die gehabt haben, Abtreibungen zu heilen helfen betont - und dass diese Frauen haben ihre eigenen Geschichten zu erzählen.

Peruanischen Psychologe Luz Marina Araoz Chavez sagte, nach einer Abtreibung Frauen ertragen "Schwierigkeiten bei der Heilung der Wunde durch den Verlust des Babys verursacht." Sie stehen auch Schwierigkeiten bei der "Sein in Frieden mit Gott, sich selbst oder andere, die in ihrer Entscheidung beteiligt waren, um den Vorgang abzubrechen . "

Chavez ist eine peruanische Psychologin und Koordinatorin des Project Hope, die Frauen, die abgebrochen haben und vor Schäden Abtreibung Leiden begleitet.

Ihre Kommentare zu folgen eine Erklärung des Ausschusses für Geschlecht und sexuelle Vielfalt in der chilenischen Psychological Association, der sagte, dass Post-Abortion-Syndrom ist nicht vorhanden.

Die Aussage kam zu einer Zeit, als das Land wird ein Gesetzentwurf diskutiert, die Präsident Michelle Bachelet, die Abtreibung zu entkriminalisieren würde gesichert.


"Post-Abortion-Syndrom" ist ein Begriff häufig verwendet, um auf den emotionalen Zustand des Menschen in Abtreibungen beteiligt beziehen. Es bezieht sich auf die Unfähigkeit einer Frau oder Mann, ihre Angst, Angst, Wut, Trauer und Schuld von ihren Erfahrungen aus einem oder mehreren Abtreibungen stammen verarbeiten.

Zwei Frauen, die abgetrieben hatten und wurden unterstützt von Project Hope sprach mit CNA anonym.

Einer von ihnen, 59-jährige "AA", erinnerte daran, dass nach ihrer Abtreibung sie durchgemacht hat "Nächte von weinen, Tagen wollte nicht aus dem Bett aufstehen."

Für ihren Teil, "CG", eine 52-jährige Psychologe, sagte der schwierigen Situation ging sie durch, als sie jung war und ihre Mutter zwang sie zur Abtreibung.

"Ich weinte viel und viel erlebt der Trauer für die Jahre," sagte sie. Sie zeigte sich auch "sehr aggressives Verhalten."

"Ich habe nicht verstanden, wo es herkam," sagte sie. "Die tiefste Konsequenz war ängstlich, depressiv Stimmung trug ich mit mir herum für Jahre."

Die chilenische Psychological Association Ausschuss sagte, dass Post-Abortion-Syndrom hat nichts mit der Praxis selbst, sondern vielmehr die soziale "Kriminalisierung" der Handlung zu tun.

Aber AA fochten dies.

"Ich litt unter der Notwendigkeit, um zu sehen und zu streicheln mein Kind. Niemand hat mich jemals urteilte. Ich bin derjenige, der mich beurteilt, das Gefühl, ich wäre die schlechteste aller Mütter ", sagte sie.


Der Grund, sie litt, sagte sie, war, dass sie wusste, dass "Ich habe in der Lage, mein Kind, die nicht einmal sich selbst zu verteidigen könnte töten gewesen. Meine anderen Kinder waren in der Lage zu spielen, weinen und lachen, aber ihr Bruder konnte es nicht. Das war die Quelle meiner Schmerzen. "

CG ebenfalls abgelehnt Ansprüche Abtreibung Schmerz ist ein Ergebnis der sozialen Konditionierung.

"Was ich durch musste mit der Beziehung, die ich mit der Anwesenheit des Kindes, die Entwicklung war in mir, ob gewollt oder nicht gebildet zu tun. Er war ein Kind, nicht ein "etwas". "

"Nicht dieses Kind zu schützen und nicht den Mut haben, zu widerstehen, die die Abtreibung, in ein tiefes Gefühl der Traurigkeit, die mich seit vielen Jahren begleitet entwickelt hatte."

Trotz der vielen Probleme und Leiden die Abtreibungen verursacht, die die beiden Frauen sie in der Lage, vorwärts zu gehen und den Wiederaufbau ihres Lebens mit viel geistige und psychologische Unterstützung waren.

"Ich sprach mit einem Priester, wenn ich den Tiefpunkt erreicht, weil der Schmerz und Bedauern. Er riet mir, Wiedergutmachung und sagte, dass der Tod von meinem Kind hatte einen Sinn für die anderen Kinder in Gefahr, abgebrochen, "AA zusammen.

"Es war sehr schwierig und anstrengend. Ich hatte eine lange und schmerzhafte Reise, voller Bedauern und Trauer zu reisen. Ich war nur in der Lage, um es mit der Hilfe von Project Hope zu tun, in der Person von jemanden, der mich drei Jahre lang begleitet, "CG sagte. "Durch ihren Einsatz und die Pflege von Profis des Projektes vorgesehen war ich in der Lage, zu überwinden."
http://www.catholicnewsagency.com/news/i...uffering-47839/


1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 | 27 | 28 | 29 | 30 | 31 | 32 | 33 | 34 | 35 | 36 | 37 | 38 | 39 | 40 | 41 | 42 | 43 | 44 | 45 | 46 | 47 | 48 | 49 | 50 | 51 | 52 | 53 | 54 | 55 | 56 | 57 | 58 | 59 | 60 | 61 | 62 | 63 | 64 | 65 | 66 | 67 | 68 | 69 | 70 | 71 | 72 | 73 | 74 | 75 | 76 | 77 | 78 | 79 | 80 | 81 | 82 | 83 | 84 | 85 | 86 | 87 | 88 | 89 | 90 | 91 | 92 | 93 | 94 | 95 | 96 | 97 | 98 | 99 | 100 | 101 | 102 | 103 | 104 | 105 | 106 | 107 | 108 | 109 | 110 | 111 | 112 | 113 | 114 | 115 | 116 | 117 | 118 | 119 | 120 | 121 | 122 | 123 | 124 | 125 | 126 | 127 | 128 | 129 | 130 | 131 | 132 | 133 | 134 | 135 | 136 | 137 | 138 | 139 | 140 | 141 | 142 | 143 | 144 | 145 | 146 | 147 | 148 | 149 | 150 | 151 | 152 | 153 | 154 | 155 | 156 | 157 | 158 | 159 | 160 | 161 | 162 | 163 | 164 | 165 | 166 | 167 | 168 | 169 | 170 | 171 | 172 | 173 | 174 | 175 | 176 | 177 | 178 | 179 | 180 | 181 | 182 | 183 | 184 | 185 | 186 | 187 | 188 | 189 | 190 | 191 | 192 | 193 | 194 | 195 | 196 | 197 | 198 | 199 | 200 | 201 | 202 | 203 | 204 | 205 | 206 | 207 | 208 | 209 | 210 | 211 | 212 | 213 | 214 | 215 | 216 | 217 | 218 | 219 | 220 | 221 | 222 | 223 | 224 | 225 | 226 | 227 | 228 | 229 | 230 | 231 | 232 | 233 | 234 | 235 | 236 | 237 | 238 | 239 | 240 | 241 | 242 | 243 | 244 | 245 | 246 | 247 | 248 | 249 | 250 | 251 | 252 | 253 | 254 | 255 | 256 | 257 | 258 | 259 | 260 | 261 | 262 | 263 | 264 | 265 | 266 | 267 | 268 | 269 | 270 | 271 | 272 | 273 | 274 | 275 | 276 | 277 | 278 | 279 | 280 | 281 | 282 | 283 | 284 | 285 | 286 | 287 | 288 | 289 | 290 | 291 | 292 | 293 | 294 | 295 | 296 | 297 | 298 | 299 | 300 | 301 | 302 | 303 | 304 | 305 | 306 | 307 | 308 | 309 | 310 | 311 | 312 | 313 | 314 | 315 | 316 | 317 | 318 | 319 | 320 | 321 | 322 | 323 | 324 | 325 | 326 | 327 | 328 | 329 | 330 | 331 | 332 | 333 | 334 | 335 | 336 | 337 | 338 | 339 | 340 | 341 | 342 | 343 | 344 | 345 | 346 | 347 | 348 | 349 | 350 | 351 | 352 | 353 | 354 | 355 | 356 | 357 | 358 | 359 | 360 | 361 | 362 | 363 | 364 | 365 | 366 | 367 | 368 | 369 | 370 | 371 | 372 | 373 | 374 | 375 | 376 | 377 | 378 | 379 | 380 | 381 | 382 | 383 | 384 | 385 | 386 | 387 | 388 | 389 | 390 | 391 | 392 | 393 | 394 | 395 | 396 | 397 | 398 | 399 | 400 | 401 | 402 | 403 | 404 | 405 | 406 | 407 | 408 | 409 | 410 | 411 | 412 | 413 | 414 | 415 | 416 | 417 | 418 | 419 | 420 | 421 | 422 | 423 | 424 | 425 | 426 | 427 | 428 | 429 | 430 | 431 | 432 | 433 | 434 | 435 | 436 | 437 | 438 | 439 | 440 | 441 | 442 | 443 | 444 | 445 | 446 | 447 | 448 | 449 | 450 | 451 | 452 | 453 | 454 | 455 | 456 | 457 | 458 | 459 | 460 | 461 | 462 | 463 | 464 | 465 | 466 | 467 | 468 | 469 | 470 | 471 | 472 | 473 | 474 | 475 | 476 | 477 | 478 | 479 | 480 | 481 | 482 | 483 | 484 | 485 | 486 | 487 | 488 | 489 | 490 | 491 | 492 | 493 | 494 | 495 | 496 | 497 | 498 | 499 | 500 | 501 | 502 | 503 | 504 | 505 | 506 | 507 | 508 | 509 | 510 | 511 | 512 | 513 | 514 | 515 | 516 | 517 | 518 | 519 | 520 | 521 | 522 | 523 | 524 | 525 | 526 | 527 | 528 | 529 | 530 | 531 | 532 | 533 | 534 | 535 | 536 | 537 | 538 | 539 | 540 | 541 | 542 | 543 | 544 | 545 | 546 | 547 | 548 | 549 | 550 | 551 | 552 | 553 | 554 | 555 | 556 | 557 | 558 | 559 | 560 | 561 | 562 | 563 | 564 | 565 | 566 | 567 | 568 | 569 | 570 | 571 | 572 | 573 | 574 | 575 | 576 | 577 | 578 | 579 | 580 | 581 | 582 | 583 | 584 | 585 | 586 | 587 | 588 | 589 | 590 | 591 | 592 | 593 | 594 | 595 | 596 | 597 | 598 | 599 | 600 | 601 | 602 | 603 | 604 | 605 | 606 | 607 | 608 | 609 | 610 | 611 | 612 | 613 | 614 | 615 | 616 | 617 | 618 | 619 | 620 | 621 | 622 | 623 | 624 | 625 | 626 | 627 | 628 | 629 | 630 | 631 | 632 | 633 | 634 | 635 | 636 | 637 | 638 | 639 | 640 | 641 | 642 | 643 | 644 | 645 | 646 | 647 | 648 | 649 | 650 | 651 | 652 | 653 | 654 | 655 | 656 | 657 | 658 | 659 | 660 | 661 | 662 | 663 | 664 | 665 | 666 | 667 | 668 | 669 | 670 | 671 | 672 | 673 | 674 | 675 | 676 | 677 | 678 | 679 | 680 | 681 | 682 | 683 | 684 | 685 | 686 | 687 | 688 | 689 | 690 | 691 | 692 | 693 | 694 | 695 | 696 | 697 | 698 | 699 | 700 | 701 | 702 | 703 | 704 | 705 | 706 | 707 | 708 | 709 | 710 | 711 | 712 | 713 | 714 | 715 | 716 | 717 | 718 | 719 | 720 | 721 | 722 | 723 | 724 | 725 | 726 | 727 | 728 | 729 | 730 | 731 | 732 | 733 | 734 | 735 | 736 | 737 | 738 | 739 | 740 | 741 | 742 | 743 | 744 | 745 | 746 | 747 | 748 | 749 | 750 | 751 | 752 | 753 | 754 | 755 | 756 | 757 | 758 | 759 | 760 | 761 | 762 | 763 | 764 | 765 | 766 | 767 | 768 | 769 | 770 | 771 | 772 | 773 | 774 | 775 | 776 | 777 | 778 | 779 | 780 | 781 | 782 | 783 | 784 | 785 | 786 | 787 | 788 | 789 | 790 | 791 | 792 | 793 | 794 | 795 | 796 | 797 | 798 | 799 | 800 | 801 | 802 | 803 | 804 | 805 | 806 | 807 | 808 | 809 | 810 | 811 | 812 | 813 | 814 | 815 | 816 | 817 | 818 | 819 | 820 | 821 | 822 | 823 | 824 | 825 | 826 | 827 | 828 | 829 | 830 | 831 | 832 | 833 | 834 | 835 | 836 | 837 | 838 | 839 | 840 | 841 | 842 | 843 | 844 | 845 | 846 | 847 | 848 | 849 | 850 | 851 | 852 | 853 | 854 | 855 | 856 | 857 | 858 | 859 | 860 | 861 | 862 | 863 | 864 | 865 | 866 | 867 | 868 | 869 | 870 | 871 | 872 | 873 | 874 | 875 | 876 | 877 | 878 | 879 | 880 | 881 | 882 | 883 | 884 | 885 | 886 | 887 | 888 | 889 | 890 | 891 | 892 | 893 | 894 | 895 | 896 | 897 | 898 | 899 | 900 | 901 | 902 | 903 | 904 | 905 | 906 | 907 | 908 | 909 | 910 | 911 | 912 | 913 | 914 | 915 | 916 | 917 | 918 | 919 | 920 | 921 | 922 | 923 | 924 | 925 | 926 | 927 | 928 | 929 | 930 | 931 | 932 | 933 | 934 | 935 | 936 | 937 | 938 | 939 | 940 | 941 | 942 | 943 | 944 | 945 | 946 | 947 | 948 | 949 | 950 | 951 | 952 | 953 | 954 | 955 | 956 | 957 | 958 | 959 | 960 | 961 | 962 | 963 | 964 | 965 | 966 | 967 | 968 | 969 | 970 | 971 | 972 | 973 | 974 | 975 | 976 | 977 | 978 | 979 | 980 | 981 | 982 | 983 | 984 | 985 | 986 | 987 | 988 | 989 | 990 | 991 | 992 | 993 | 994 | 995 | 996 | 997 | 998 | 999 | 1000 | 1001 | 1002 | 1003 | 1004 | 1005 | 1006 | 1007 | 1008 | 1009 | 1010 | 1011 | 1012 | 1013 | 1014 | 1015 | 1016 | 1017 | 1018 | 1019 | 1020 | 1021 | 1022 | 1023 | 1024 | 1025 | 1026 | 1027 | 1028 | 1029 | 1030 | 1031 | 1032 | 1033 | 1034 | 1035 | 1036 | 1037 | 1038 | 1039 | 1040 | 1041 | 1042 | 1043 | 1044 | 1045 | 1046 | 1047 | 1048 | 1049 | 1050 | 1051 | 1052 | 1053 | 1054 | 1055 | 1056 | 1057 | 1058 | 1059 | 1060 | 1061 | 1062 | 1063 | 1064 | 1065 | 1066 | 1067 | 1068 | 1069 | 1070 | 1071 | 1072 | 1073 | 1074 | 1075 | 1076 | 1077 | 1078 | 1079 | 1080 | 1081 | 1082 | 1083 | 1084 | 1085 | 1086 | 1087 | 1088 | 1089 | 1090 | 1091 | 1092 | 1093 | 1094 | 1095 | 1096 | 1097 | 1098 | 1099 | 1100 | 1101 | 1102 | 1103 | 1104 | 1105 | 1106 | 1107 | 1108 | 1109 | 1110 | 1111 | 1112 | 1113 | 1114 | 1115 | 1116 | 1117 | 1118 | 1119 | 1120 | 1121 | 1122 | 1123 | 1124 | 1125 | 1126 | 1127 | 1128 | 1129 | 1130 | 1131 | 1132 | 1133 | 1134 | 1135 | 1136 | 1137 | 1138 | 1139 | 1140 | 1141 | 1142 | 1143 | 1144 | 1145 | 1146 | 1147 | 1148 | 1149 | 1150 | 1151 | 1152 | 1153 | 1154 | 1155 | 1156 | 1157 | 1158 | 1159 | 1160 | 1161 | 1162 | 1163 | 1164 | 1165 | 1166 | 1167 | 1168 | 1169 | 1170 | 1171 | 1172 | 1173 | 1174 | 1175 | 1176 | 1177 | 1178 | 1179 | 1180 | 1181 | 1182 | 1183 | 1184 | 1185 | 1186 | 1187 | 1188 | 1189 | 1190 | 1191 | 1192 | 1193 | 1194 | 1195 | 1196 | 1197 | 1198 | 1199 | 1200 | 1201 | 1202 | 1203 | 1204 | 1205 | 1206 | 1207 | 1208 | 1209 | 1210 | 1211 | 1212 | 1213 | 1214 | 1215 | 1216 | 1217 | 1218 | 1219 | 1220 | 1221 | 1222 | 1223 | 1224 | 1225 | 1226 | 1227 | 1228 | 1229 | 1230 | 1231 | 1232 | 1233 | 1234 | 1235 | 1236 | 1237 | 1238 | 1239 | 1240 | 1241 | 1242 | 1243 | 1244 | 1245 | 1246 | 1247 | 1248 | 1249 | 1250 | 1251 | 1252 | 1253 | 1254 | 1255 | 1256 | 1257 | 1258 | 1259 | 1260 | 1261 | 1262 | 1263 | 1264 | 1265 | 1266 | 1267 | 1268 | 1269 | 1270 | 1271 | 1272 | 1273 | 1274 | 1275 | 1276 | 1277 | 1278 | 1279 | 1280 | 1281 | 1282 | 1283 | 1284 | 1285 | 1286 | 1287 | 1288 | 1289 | 1290 | 1291 | 1292 | 1293 | 1294 | 1295 | 1296 | 1297 | 1298 | 1299 | 1300 | 1301 | 1302 | 1303 | 1304 | 1305 | 1306 | 1307 | 1308 | 1309 | 1310 | 1311 | 1312 | 1313 | 1314 | 1315 | 1316 | 1317 | 1318 | 1319 | 1320 | 1321 | 1322 | 1323 | 1324 | 1325 | 1326 | 1327 | 1328 | 1329 | 1330 | 1331 | 1332 | 1333 | 1334 | 1335 | 1336 | 1337 | 1338 | 1339 | 1340 | 1341 | 1342 | 1343 | 1344 | 1345 | 1346 | 1347 | 1348 | 1349 | 1350 | 1351 | 1352 | 1353 | 1354 | 1355 | 1356 | 1357 | 1358 | 1359 | 1360 | 1361 | 1362 | 1363 | 1364 | 1365 | 1366 | 1367 | 1368 | 1369 | 1370 | 1371 | 1372 | 1373 | 1374 | 1375 | 1376 | 1377 | 1378 | 1379 | 1380 | 1381 | 1382 | 1383 | 1384 | 1385 | 1386 | 1387 | 1388 | 1389 | 1390 | 1391 | 1392 | 1393 | 1394 | 1395 | 1396 | 1397 | 1398 | 1399 | 1400 | 1401 | 1402 | 1403 | 1404 | 1405 | 1406 | 1407 | 1408 | 1409 | 1410 | 1411 | 1412 | 1413 | 1414 | 1415 | 1416 | 1417 | 1418 | 1419 | 1420 | 1421 | 1422 | 1423 | 1424 | 1425 | 1426 | 1427 | 1428 | 1429 | 1430 | 1431 | 1432 | 1433 | 1434 | 1435 | 1436 | 1437 | 1438 | 1439 | 1440 | 1441 | 1442 | 1443 | 1444 | 1445 | 1446 | 1447 | 1448 | 1449 | 1450 | 1451 | 1452 | 1453 | 1454 | 1455 | 1456 | 1457 | 1458 | 1459 | 1460 | 1461 | 1462 | 1463 | 1464 | 1465 | 1466 | 1467 | 1468 | 1469 | 1470 | 1471 | 1472 | 1473 | 1474 | 1475 | 1476 | 1477 | 1478 | 1479 | 1480 | 1481 | 1482 | 1483 | 1484 | 1485 | 1486 | 1487 | 1488 | 1489 | 1490 | 1491 | 1492 | 1493 | 1494 | 1495 | 1496 | 1497 | 1498 | 1499 | 1500 | 1501 | 1502 | 1503 | 1504 | 1505 | 1506 | 1507 | 1508 | 1509 | 1510 | 1511 | 1512 | 1513 | 1514 | 1515 | 1516 | 1517 | 1518 | 1519 | 1520 | 1521 | 1522 | 1523 | 1524 | 1525 | 1526 | 1527 | 1528 | 1529 | 1530 | 1531 | 1532 | 1533 | 1534 | 1535 | 1536 | 1537 | 1538 | 1539 | 1540 | 1541 | 1542 | 1543 | 1544 | 1545 | 1546 | 1547 | 1548 | 1549 | 1550 | 1551 | 1552 | 1553 | 1554 | 1555 | 1556 | 1557 | 1558 | 1559 | 1560 | 1561 | 1562 | 1563 | 1564 | 1565 | 1566 | 1567 | 1568 | 1569 | 1570 | 1571 | 1572 | 1573 | 1574 | 1575 | 1576 | 1577 | 1578 | 1579 | 1580 | 1581 | 1582 | 1583 | 1584 | 1585 | 1586 | 1587 | 1588 | 1589 | 1590 | 1591 | 1592 | 1593 | 1594 | 1595 | 1596 | 1597 | 1598 | 1599 | 1600 | 1601 | 1602 | 1603 | 1604 | 1605 | 1606 | 1607 | 1608 | 1609 | 1610 | 1611 | 1612 | 1613 | 1614 | 1615 | 1616 | 1617 | 1618 | 1619 | 1620 | 1621 | 1622 | 1623 | 1624 | 1625 | 1626 | 1627 | 1628 | 1629 | 1630 | 1631 | 1632 | 1633 | 1634 | 1635 | 1636 | 1637 | 1638 | 1639 | 1640 | 1641 | 1642 | 1643 | 1644 | 1645 | 1646 | 1647 | 1648 | 1649 | 1650 | 1651 | 1652 | 1653 | 1654 | 1655 | 1656 | 1657 | 1658 | 1659 | 1660 | 1661 | 1662 | 1663 | 1664 | 1665 | 1666 | 1667 | 1668 | 1669 | 1670 | 1671 | 1672 | 1673 | 1674 | 1675 | 1676 | 1677 | 1678 | 1679 | 1680 | 1681 | 1682 | 1683 | 1684 | 1685 | 1686 | 1687 | 1688 | 1689 | 1690 | 1691 | 1692 | 1693 | 1694 | 1695 | 1696 | 1697 | 1698 | 1699 | 1700 | 1701 | 1702 | 1703 | 1704 | 1705 | 1706 | 1707 | 1708 | 1709 | 1710 | 1711 | 1712 | 1713 | 1714 | 1715 | 1716 | 1717 | 1718 | 1719 | 1720 | 1721 | 1722 | 1723 | 1724 | 1725 | 1726 | 1727 | 1728 | 1729 | 1730 | 1731 | 1732 | 1733 | 1734 | 1735 | 1736 | 1737 | 1738 | 1739 | 1740 | 1741 | 1742 | 1743 | 1744 | 1745 | 1746 | 1747 | 1748 | 1749 | 1750 | 1751 | 1752 | 1753 | 1754 | 1755 | 1756 | 1757 | 1758 | 1759 | 1760 | 1761 | 1762 | 1763 | 1764 | 1765 | 1766 | 1767 | 1768 | 1769 | 1770 | 1771 | 1772 | 1773 | 1774 | 1775 | 1776 | 1777 | 1778 | 1779 | 1780 | 1781 | 1782 | 1783 | 1784 | 1785 | 1786 | 1787 | 1788 | 1789 | 1790 | 1791 | 1792 | 1793 | 1794 | 1795 | 1796 | 1797 | 1798 | 1799 | 1800 | 1801 | 1802 | 1803 | 1804 | 1805 | 1806 | 1807 | 1808 | 1809 | 1810 | 1811 | 1812 | 1813 | 1814 | 1815 | 1816 | 1817 | 1818 | 1819 | 1820 | 1821 | 1822 | 1823 | 1824 | 1825 | 1826 | 1827 | 1828 | 1829 | 1830 | 1831 | 1832 | 1833 | 1834 | 1835 | 1836 | 1837 | 1838 | 1839 | 1840 | 1841 | 1842 | 1843 | 1844 | 1845 | 1846 | 1847 | 1848 | 1849 | 1850 | 1851 | 1852 | 1853 | 1854 | 1855 | 1856 | 1857 | 1858 | 1859 | 1860 | 1861 | 1862 | 1863 | 1864 | 1865 | 1866 | 1867 | 1868 | 1869 | 1870 | 1871 | 1872 | 1873 | 1874 | 1875 | 1876 | 1877 | 1878 | 1879 | 1880 | 1881 | 1882 | 1883 | 1884 | 1885 | 1886 | 1887 | 1888 | 1889 | 1890 | 1891 | 1892 | 1893 | 1894 | 1895 | 1896 | 1897 | 1898 | 1899 | 1900 | 1901 | 1902 | 1903 | 1904 | 1905 | 1906 | 1907 | 1908 | 1909 | 1910 | 1911 | 1912 | 1913 | 1914 | 1915 | 1916 | 1917 | 1918 | 1919 | 1920 | 1921 | 1922 | 1923 | 1924 | 1925 | 1926 | 1927 | 1928 | 1929 | 1930 | 1931 | 1932 | 1933 | 1934 | 1935 | 1936 | 1937 | 1938 | 1939 | 1940 | 1941 | 1942 | 1943 | 1944 | 1945 | 1946 | 1947 | 1948 | 1949 | 1950 | 1951 | 1952 | 1953 | 1954 | 1955 | 1956 | 1957 | 1958 | 1959 | 1960 | 1961 | 1962 | 1963 | 1964 | 1965 | 1966 | 1967 | 1968 | 1969 | 1970 | 1971 | 1972 | 1973 | 1974 | 1975 | 1976 | 1977 | 1978 | 1979 | 1980 | 1981 | 1982 | 1983 | 1984 | 1985 | 1986 | 1987 | 1988 | 1989 | 1990 | 1991 | 1992 | 1993 | 1994 | 1995 | 1996 | 1997 | 1998 | 1999 | 2000 | 2001 | 2002 | 2003 | 2004 | 2005 | 2006 | 2007 | 2008 | 2009 | 2010 | 2011 | 2012 | 2013 | 2014 | 2015 | 2016 | 2017 | 2018 | 2019 | 2020 | 2021 | 2022 | 2023 | 2024 | 2025 | 2026 | 2027 | 2028 | 2029 | 2030 | 2031 | 2032 | 2033 | 2034 | 2035 | 2036 | 2037 | 2038 | 2039 | 2040 | 2041 | 2042 | 2043 | 2044 | 2045 | 2046 | 2047 | 2048 | 2049 | 2050 | 2051 | 2052 | 2053 | 2054 | 2055 | 2056 | 2057 | 2058 | 2059 | 2060 | 2061 | 2062 | 2063 | 2064 | 2065 | 2066 | 2067 | 2068 | 2069 | 2070 | 2071 | 2072 | 2073 | 2074 | 2075 | 2076 | 2077 | 2078 | 2079 | 2080 | 2081 | 2082 | 2083 | 2084 | 2085 | 2086 | 2087 | 2088 | 2089 | 2090 | 2091 | 2092 | 2093 | 2094 | 2095 | 2096 | 2097 | 2098 | 2099 | 2100 | 2101 | 2102 | 2103 | 2104 | 2105 | 2106 | 2107 | 2108 | 2109 | 2110 | 2111 | 2112 | 2113 | 2114 | 2115 | 2116 | 2117 | 2118 | 2119 | 2120 | 2121 | 2122 | 2123 | 2124 | 2125 | 2126 | 2127 | 2128 | 2129 | 2130 | 2131 | 2132
Danke für Ihr Reinschauen und herzliche Grüße...
Xobor Xobor Blogs