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von esther10 24.08.2015 00:27

Worte ewigen Lebens

Impuls zum 21. Sonntag im Jahreskreis B -- 23.8.2015
Von Msgr. Dr. Peter von Steinitz
Münster, 22. August 2015 (ZENIT.org)



Johannes berichtet im Evangelium dieses Sonntags, wie sich erneut gegen Jesus ein Widerspruch erhebt. Wir können davon ausgehen, dass der Herr sich darüber gar nicht wundert, und zwar aus zwei Gründen. Erstens weil er buchstäblich von Kindesbeinen her daran gewohnt ist, dass man ihm widerspricht. Bei der Darstellung des Jesusknaben im Tempel hatte der Prophet Simeon das schon vorhergesagt: “Dieser ist gesetzt zum Fall und zur Auferstehung für viele in Israel und zu einem Zeichen, dem widersprochen wird” (Lk 2,34).

Der andere Grund, warum Jesus in dieser konkreten Situation mit Widerspruch rechnen musste, war das Thema, um das es ging: die Eucharistie. Er hatte nämlich gesagt: “Ich bin das Brot, das vom Himmel herabgekommen ist” (Joh 6,41). Wenn wir uns in die Mentalität der Leute von damals hineinversetzen – die von der unserer Zeitgenossen gar nicht so sehr verschieden war –, können wir uns gut vorstellen, wie die Bürger von Nazareth und Kapharnaum die Aufforderung Jesu nicht akzeptieren wollten, dass man sein Fleisch isst und sein Blut trinkt. Und dass diese Zumutung obendrein von jemandem kommt, den man ja genau zu kennen meint: “Ist das nicht Jesus, der Sohn Josefs, dessen Vater und Mutter wir kennen?” Etwa so: “Was will der uns schon erzählen, den haben wir doch schon als kleinen Jungen gekannt!”

Aber abgesehen davon, dass ja bekanntlich “der Prophet im eigenen Land nichts gilt”, ist es vor allem der Inhalt seiner Rede, der das erhabenste Geschenk umschließt, das Gott je den Menschen gegeben hat. In einer ganz und gar kompromisslosen Diktion spricht Jesus davon, dass die Eucharistie “wirklich” eine Speise ist, und nicht eine sinnbildliche oder metaphorische, sondern eine ganz konkrete, fast könnte man sagen drastische Wirklichkeit. Aus den Worten des Herrn erhellt ganz klar, dass die eucharistische Speise “wirklich” der Leib Christi sein wird (in Kapharnaum wird das Geheimnis ja zunächst nur angekündigt).

Die Szene ist hochdramatisch, Jesus spricht zu einer größeren Zahl seiner Jünger: “Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, der hat das ewige Leben” (Joh 6,54), und er sagt, dass wir dadurch in ihm bleiben und er in uns. Um jeden Zweifel auszuschließen, kehrt er auch das Argument um: “Wer mein Fleisch nicht isst, und mein Blut nicht trinkt, hat das ewige Leben nicht” (Joh 6,53). Jesus war sich wohl bewusst, dass “diese Rede hart” sein würde. Und in der Tat, viele seiner Jünger wenden sich ab: “Wie kann der uns sein Fleisch zu essen geben?”

Der Herr macht aber keinerlei Konzession (und daher dürfen wir es auch nicht tun). Er sagt nicht abschwächend: Man muss das richtig verstehen… Nein, es ist so wie er es gesagt hat. Das Brot ist nach der Hl. Wandlung nicht mehr Brot, sondern sein Leib, und der Wein ist dann nicht mehr Wein, sondern sein Blut. Und dann sagt er, weiterhin ganz ohne Kompromissbereitschaft, zu den anderen Jüngern: “Wollt auch ihr gehen?”

Und da zeigt sich die verborgene Größe des Petrus. Auch er versteht die Worte Jesu nicht, und wenn wir ehrlich sind: wir verstehen sie auch nicht, weil sie unseren begrenzten Verstand übersteigen. Aber Petrus folgt nicht dem Verstand allein, sein Herz sagt ihm: das verstehe ich nicht, aber da es der Herr sagt, glaube ich es. Und daher ist er im Recht, nicht die “Vernünftigen”.

Die Haltung des Petrus ist wirklich nachahmenswert. “Herr, zu wem sollen wir gehen, du hast Worte des ewigen Lebens” (Joh 6,68).

Jesus weist an anderer Stelle darauf hin, dass es dem Knecht nicht besser ergehen kann als dem Meister. Wenn schon bei der Ankündigung der Eucharistie der Widerspruch der nur diesseitig orientierten Menschen aufkommt, so muss es uns nicht wundern, dass auch heute so manches “gescheite” Argument gegen dieses Geheimnis vorgebracht wird. Verstehen kann man das, aber man darf nicht nachgeben, weil es der Herr nicht tut. Im Gespräch zwischen den Konfessionen kann es natürlich auch keinen Kompromiss geben: entweder der Herr ist wirklich – mit Fleisch und Blut, Seele und Gottheit – in der Eucharistie zugegen oder er ist es nicht. Ein Zwischending gibt es nicht.

Schwer zu akzeptieren? Gewiss, war aber auch von Anfang an so. Es ist nun mal das “Geheimnis des Glaubens”.

Bitten wir den Heiligen Geist um die Tugend der Demut, wie sie der Hl. Petrus geübt hat. Und wie sie ganz im Wesen der Allerseligsten Jungfrau Maria beschlossen ist. An diesem Wochenende feiern wir – sozusagen als Nachklang zum Hochfest der Himmelaufnahme der Gottesmutter – Maria als Königin über alles Geschaffene. Es ist ja ihre Demut, die Gott veranlasst hat, sie so hoch zu erheben.

Bitten wir sie, die Mutter des Wortes, dass sie die Menschheit von heute aufgeschlossen mache für die Worte ewigen Lebens, die ihr Sohn auch uns sagen will, und die auch dann wahr sind, wenn wir sie nicht verstehen.

Msgr. Dr. Peter von Steinitz war bis 1980 als Architekt tätig; 1984 Priesterweihe durch den hl. Johannes Paul II.; 1987-2007 Pfarrer an St. Pantaleon, Köln; seit 2007 Seelsorger in Münster. Er ist Verfasser der katechetischen Romane: „Pantaleon der Arzt“, „Leo - Allah mahabba“ (auch als Hörbuch erhältlich) und „Katharina von Ägypten“.
ZENIT:


von esther10 24.08.2015 00:27



Eine der Abtreibungskliniken von Planned Parenthood in dem am Dienstag veröffentlichten, mit versteckter Kamera aufgenommenen Video
Foto: Center for Medical Progress

Undercover in der Abtreibungsklinik: „Wie in der Hölle“
Die amerikanische Organisation Planned Parenthood verkauft Organe abgetriebener Babys. Das Thema hat den Präsidentschaftswahlkampf erreicht: Republikaner sprechen von einem Skandal, Hillary Clinton verteidigt das „Recht auf Abtreibung“.

Planned Parenthood (PP) ist in Deutschland als Dachverband der Organisation „Pro Familia“ bekannt, die Beratungen zur Sexualpädagogik anbietet und medizinische Zentren betreibt, in denen Abtreibungen vorgenommen werden. In den USA bietet der Verein ärztliche Betreuung insbesondere in der Gynäkologie, Verhütungsberatung, Krebsvorsorge – und Abtreibungen. 327.653 Kinder wurden 2013 in den amerikanischen Kliniken des gemeinnützigen Vereins abgetrieben, 528 Millionen Dollar an Steuergeld hat er im gleichen Jahr erhalten. Die Politik streitet über diese Förderung, die ausdrücklich nicht zur Finanzierung von Abtreibungen genutzt werden darf, schon lange – Konservative wollen sie abschaffen, Linksliberale ausweiten. PP ist der größte Anbieter von Abtreibungen in den Vereinigten Staaten.

Seit Wochen nun diskutiert nicht nur Amerika über mit versteckter Kamera aufgenommene Gespräche mit PP-Mitarbeitern, in denen der Verkauf von Körperteilen und Organen der abgetriebenen Babys verhandelt wird. „Immer mehr Leute wollen intakte Lebern“, erklärt da beispielsweise Deborah Nucatola, die Leiterin der medizinischen Dienste des Vereins, bei einem Geschäftsessen im Restaurant. „Wir sind sehr gut darin geworden, Herz, Lunge und Leber zu bekommen, weil wir das wissen, und dann zerquetsche ich diesen Teil nicht, ich zerquetsche dann sozusagen eher unten, und ich zerquetsche oben, und ich schaue, ob ich das intakt rausbekomme.“ Die Videos wurden von der konservativen Gruppe „Center for Medical Progress“ aufgenommen und veröffentlicht. Die Aktivisten hatten sich als Mitarbeiter einer jungen Firma ausgegeben, die Teile abgetriebener Embryos an Forschungslabore weiterverkaufen will.

In einem am Dienstag online gestellten Video ist zu sehen, wie die angeblichen Interessenten mit der Forschungsdirektorin einer PP-Klinik aus Texas über den Kauf ganzer, intakter Babyleichen verhandeln. Die PP-Mitarbeiterin erklärt, dass hierbei nur die Frage sei, unter welchem Posten man dies verbuche. Einige Abtreibungsärzte hätten bereits Erfahrung darin gesammelt, die Prozeduren so durchzuführen, dass möglichst geeignete Proben für Forschungsvorhaben gewonnen werden könnten. In einem anderen Video werden die Aktivisten mit versteckter Kamera durch eine Klinik geführt und werden Zeuge, wie in Petrischalen mit Teilen abgetriebener Babys nach Organen gesucht wird. Das Video ist bei YouTube wegen seiner Brutalität nur für Volljährige abrufbar.



„Ein brutaler Ort wie in der Hölle“
Die Filmaufnahmen zu diesem Video waren der schwierigste Teil der heimlichen Dreharbeiten, erklärte David Daleiden, Sprecher des „Center for Medical Prograss“, am Dienstag im TV-Sender The Blaze. „Es war absolut brutal“ erinnert er sich und beschreibt, wie die einzelnen Körperteile der toten Babys begutachtet wurden. „Dieser Ort war wirklich wie ein Stück Hölle.“

Längst hat der Streit um die Organisation Planned Parenthood die amerikanische Politik erreicht: Am Montag versuchten republikanische Kongressabgeordnete, die staatliche Subvention für PP zu beenden, eine Abstimmung dazu wurde aber von den Demokraten im Senat blockiert. Im anlaufenden Präsidentschaftswahlkampf spielt der Skandal eine große Rolle. Republikanische Kandidaten für die Präsidentschaft nannten das Vorgehen von PP skandalös. „Der nächste US-Präsident sollte Planned Parenthod finanziell trockenlegen“, erklärte Jeb Bush, sein Kollege und parteiinterner Konkurrent Scott Walker stimmte ihm zu.

Die aussichtsreichste demokratische Bewerberin, Hillary Clinton, greift beide deswegen in einem neuen Werbespot direkt an: „Politiker, die so etwas fordern, fordern damit, Millionen Frauen, Männer und junge Leute von lebensrettenden präventiven Behandlungen fernzuhalten.“ Die ehemalige First Lady nannte die Videos „verstörend“, kündigte aber an, für Planned Parenthood und die „Entscheidungsfreiheit aller Frauen“ zu kämpfen. Die Online-Zeitung Politico berichtet von zahlreichen Verbindungen zwischen dem Clinton-Lager und PP.

Am Donnerstag findet die erste Fernsehdebatte der republikanischen Präsidentschaftskandidaten statt. Beobachter rechnen damit, dass es in der Diskussionsrunde ausführlich um den Skandal gehen wird. Planned Parenthood hatte im letzten Präsidentschaftswahlkampf für Barack Obama geworben. Anhänger der Republikaner verbreiten derzeit ein Foto von 2012 im Internet, auf dem der US-Präsident PP-Chefin Cecile Richards umarmt.

PP: Verfahren ist nicht illegal
Planned Parenthood selbst äußerte sich mehrfach zu den Vorwürfen. Zwar bedauere die Organisation den Tonfall der heimlich gefilmten Mitarbeiter. Die gezeigte Praxis, Gewebe abgetriebener Embryonen zu Forschungszwecken zu verwenden, sei jedoch nicht illegal. PP erwirtschafte damit keinen Gewinn, die Preise würden lediglich den Verwaltungsaufwand decken. Viele Frauen entschieden sich freiwillig dazu, das Gewebe der abgetriebenen Embryonen der Wissenschaft zu spenden. „So haben sie wenigstens das Gefühl, dass aus einer schweren Zeit ihres Lebens noch etwas Positives hervorgeht“, erklärt auch eine der heimlich gefilmten PP-Mitarbeiterinnen.

Schauspielerinnen wie Scarlett Johansson, Lena Dunham und Julianne Moore bekundeten auf Twitter ihre Solidarität mit Planned Parenthood. Die Unternehmen Coca Cola, Ford und Xerox baten PP indes, sie von einer öffentlichen Unterstützerliste zu streichen, die bisher auf der Webseite von PP zu sehen gewesen war. Sie seien nie Geldgeber von PP gewesen, teilten die Unternehmen mit. Planned Parenthood entfernte daraufhin die komplette Liste von ihrer Homepage. (pro)

http://www.pro-medienmagazin.de/gesellsc...r-hoelle-92958/

*****


Webcam statt Wartezimmer? In entlegenen Gegenden der USA können Patienten per Videokonferenz mit Ärzten sprechen, wofür sie sonst weite Strecken zurücklegen müssten. Auch Abtreibungspillen werden so verabreicht

http://www.pro-medienmagazin.de/gesellsc...-den-usa-91469/
Foto: USDA | flickr | CC BY-ND 2.0

Umstritten: Webcam-Abtreibung in den USA
Abtreibung via Webcam: Der Arzt verordnet Abtreibunspillen, ist aber nur per Videokonferenz zugeschaltet. Mediziner und Lebensschützer warnen vor den Folgen.

Per Liveschaltung über das Internet ist die Frau mit dem Arzt verbunden. Seine Patientin sieht er nur auf dem Bildschirm. Er drückt auf einen Knopf, dann öffnet sich für die Frau eine Schublade mit zwei Medikamenten. Das eine nimmt sie sofort, das andere 24 bis 48 Stunden später zu Hause. Wahrscheinlich sieht der Arzt die Frau nie wieder. Eine sogenannte Webcam-Abtreibung ist unkompliziert.

Nach Angaben von Planned Parenthood, einer US-amerikanischen Beratungsorganisation für Sexualmedizin und Familienplanung, haben seit Einführung der Methode 2008 im dünn besiedelten US-Bundesstaat Iowa 6.400 Frauen per Telemedizin abgetrieben. Frauen seien dankbar, durch die Einnahme des Medikamentes früher abtreiben zu können, ohne erst einen weit entfernten Arzt aufsuchen zu müssen, sagte Jennifer Aulwes, eine Sprecherin von Planned Parenthood, gegenüber dem amerikanischen Magazin The Atlantic. Der frühere Zeitpunkt erlaube es ihnen zudem, die medikamentöse Abtreibung zu wählen anstelle eines klinischen Eingriffs.

Ärztlicher Beirat gegen Webcam-Abtreibung
Die Webcam-Abtreibung ist heftig umstritten. Seit 2010 ist diese Form des Schwangerschaftsabbruchs in 18 US-Bundesstaaten verboten. Weitere Staaten könnten bald folgen. Mediziner und Lebensschützer warnen vor erheblichen Gesundheitsrisiken. Der Ärztliche Beirat in Iowa, der den Gesetzgeber in Gesundheitsfragen berät und kontrolliert, stoppte 2013 die von Planned Parenthood landesweit in neun Behandlungszentren angebotene Abtreibungsform unter Berufung auf den Schutz der Patienten.

Eine Frau muss sich zwar in der Beratungsstelle von einer Krankenschwester untersuchen und beraten lassen, bevor ihr der Arzt in der Videokonferenz die Abtreibungs-Medikamente freigibt. Der Ärztliche Beirat kritisierte aber das Fehlen einer ärztlichen Begutachtung sowie einer Nachuntersuchung nach erfolgter Abtreibung. Das Gremium erließ 2013 eine Verordnung, wonach ein Arzt physisch anwesend sein muss, wenn er einer Patientin die Abtreibungspillen verabreicht.

Planned Parenthood hatte daraufhin gegen die Verordnung geklagt und sich dabei auf die Verfassung Iowas berufen, nach der Abtreibung ein Grundrecht sei. Bis zum abschließenden Urteil des Verfassungsgerichtes von Iowa, das am Mittwoch mit den Anhörungen in dem Fall begann, darf die Webcam-Abtreibung in dem Staat vorerst weiter angewendet werden.

„Webcam-Abtreibungen sind unglaublich traumatisierend“
Die verwendeten Medikamente Mifepristone and Misoprostol seien jedoch keine „herkömmlichen rezeptpflichtigen Pharmazeutika“, verteidigte Iowas Generalstaatsanwalt Jeffrey Thompson laut der Tageszeitung The Christian Post die Begründung des Ärztlichen Beirats vor Gericht. Angesichts der 14 Todesfälle in den USA sowie tausender Frauen, die nach Einnahme der Abtreibungspillen im Krankenhaus behandelt werden mussten, sei das Gesundheitsrisiko bei der Webcam-Abtreibung deutlich höher als bei einem klinischen Eingriff. Lebensschützer warnen zudem vor den psychischen Folgen: „Webcam-Abtreibungen sind unglaublich traumatisierend für die Patientin, die zu Hause mit Blutungen und den Überresten eines toten menschlichen Wesens fertigwerden muss“, schreibt die Schriftstellerin Marisa Lengor Kwaning in einem Gastbeitrag für die Christian Post.

Die Zahl der Einrichtungen in Iowa, in denen Frauen eine Abtreibung vornehmen lassen können, sinkt nach Planned Parenthood-Angaben von neun auf drei, falls das Oberste Gericht das Verbot des Ärztlichen Beirats bestätigt. Viele Frauen könnten keine Abtreibung vornehmen lassen, gäbe es die Variante mit Webcam und Pille nicht, argumentieren die Abtreibungsbefürworter. Die Methode sei zudem wesentlich günstiger als eine klinische Abtreibung. Ein Recht auf Abtreibung wurde in den USA wiederholt letztinstanzlich bestätigt. Mit dem Verbot der Webcam-Abtreibung sollen Schwangerschaftsabbrüche nun erheblich erschwert werden, glauben die Befürworter.

Die rasante Weiterentwicklung der Informationstechnik in den vergangenen Jahren bot der Gesundheitsfürsorge vielfältige Möglichkeiten: Durch Telemedizin erhalten Menschen in abgelegenen Regionen Zugang zu medizinischer Grundversorgung, für die sie sonst weite Strecken zurücklegen müssten. Per Videoschaltung kann ein Arzt etwa eine Krankenschwester anleiten, die Hunderte Kilometer entfernt Geburtshilfe leistet. Einfache Beratungen, Befunderöffnungen oder Therapiesitzungen können mittels Videochat zeit- und kostensparend durchgeführt werden. Allein im US-Bundesstaat Alaska konnten durch die Einführung von Telemedizin nach Schätzungen des staatlichen Instituts für Sozial- und Wirtschaftsforschung jährlich 3.000 Arztreisen im Gesamtwert von drei Millionen Dollar eingespart werden. (pro)
http://www.pro-medienmagazin.de/gesellsc...nd-scham-91382/
http://www.pro-medienmagazin.de/gesellsc...r-medien-91374/
http://www.pro-medienmagazin.de/gesellsc...uierlich-91343/

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US-Kardinal: Embryonen-Organhandel verstößt gegen Menschenwürde
Bostoner Erzbischof O'Malley unterstützte Gesetzesvorstoß gegen größte US-Abtreibungsorganisation
05.08.2015
Washington, 05.08.2015 (KAP) In der USA ist angesichts des nahenden Wahlkampfes ein neuer Streit um die Abtreibung entbrannt, in der sich auch hochrangige Kirchenvertreter zu Wort gemeldet haben. Ebenso wie Abtreibung grundsätzlich ein Angriff auf das menschliche Leben sei, sei auch die Gewinnung von Zellen und Organen aus Föten ein "Versagen" und fehlender Respekt gegenüber Menschlichkeit und Würde des Lebens, erklärte Kardinal Sean O'Malley, zuständig in der Bischofskonferenz für Lebensschutz-Fragen. Frauen, die abgetrieben haben, sicherte O'Malley Hilfe und Unterstützung der Kirche zu.

Der Erzbischof von Boston schaltete sich damit ein in eine Politdebatte rund um die größte US-Abtreibungsorganisation mit rund 700 Niederlassungen, Planned Parenthood. Republikaner waren am Montag im Senat damit gescheitert, per Gesetzesantrag die jährlich eine halbe Milliarde US-Dollar (450 Millionen Euro) staatlicher Gelder, die Planned Parenthood abseits von Abtreibungen für Gesundheitsdienstleistungen jährlich erhält, zu unterbinden. O'Malley hatte sich für den Gesetzesantrag ausgesprochen.

Trotz der Senatsentscheidung steigt der Druck auf "Planned Parenthood" dennoch merklich: Abtreibungsgegner hatten im Vorfeld Videos enthüllt, denen zufolge die Organisation Gewebe, Körperteile und sogar ganze Körper von Embryonen für Forschungszwecke verkauft, was in den USA verboten ist. Aktivisten hatten zuvor versteckt Videos aufgenommen, indem sie in mehrjähriger Arbeit eine Scheinfirma aufgebaut und sich gegenüber hochrangigen "Planned Parenthood"-Vertretern als Start-up ausgegeben hatten, das Embryoteile zum Weiterverkauf an Wissenschaftsinstitute erwerben möchte.

O'Malley griff eines der Hauptargumente der Abtreibungsgegner auf, wonach "Planned Parenthood" die Methoden für den Schwangerschaftsabbruchs vorrangig danach auswählt, dass die Organe der getöteten Embryos möglichst erhalten bleiben. Sichtbar würde dabei eine schockierende "Kaltschnäuzigkeit" sowohl gegenüber Frauen als auch gegenüber ungeborenen Kindern, so der Erzbischof.

Dieser Text stammt von der Webseite http://www.kathpress.co.at/site/nachrich...base/71643.html des Internetauftritts der Katholischen Presseagentur Österreich.




von esther10 24.08.2015 00:27

37 Millionen Kundenadressen einer Ehebruchs-Agentur sind geknackt worden
Veröffentlicht: 24. August 2015 | Autor: Felizitas Küble

Für Kunden einer Online-Seitensprung-Agentur gibt es ein böses Erwachen. Darunter sind auch evangelikale Christen aus den USA und wahrscheinlich Angestellte der katholischen Kirche. Scannen0005



Mit der Aufforderung „Das Leben ist kurz. Gönn Dir eine Affäre“ wirbt das Unternehmen Ashley Madison mit Sitz in Nikosia (Zypern) für den anonymen Verstoß gegen das 6. Gebot „Du sollst nicht ehebrechen“.

Am 20. August wurde bekannt, dass ein „Impact Team“ rund 37 Millionen Kundenadressen geknackt und in einem schwer zugänglichen Bereich des Internets, dem „Darknet“, veröffentlichte. Inzwischen hat es schon Erpressungsversuche gegeben: In E-Mails werden von Kunden umgerechnet etwa 196 Euro gefordert; sonst würden die Informationen dem Partner oder der Partnerin offenbart.

Unter den gehackten E-Mail-Adressen sind auch etwa 300.000 mit der Endung .de, die auf deutsche Nutzer schließen lässt. Ferner besteht der Verdacht, dass Mitarbeiter des Vatikans und der katholischen Kirche in Australien unter den Kunden sind. Da Ashley Madison aber bei der Registrierung keine E-Mail-Bestätigung verlangt, kann es sich auch um falsche Adressen handeln.

Quelle und vollständige IDEA-Meldung hier: http://www.idea.de/thema-des-tages/artik...cher-83426.html

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Seitensprungagentur24. August 20154
Böses Erwachen für Ehebrecher

Die Online-Seitensprung-Agentur Ashley Madison wirbt mit „Das Leben ist kurz. Gönn Dir eine Affäre“. Screenshot: ashleymadison.com
Die Online-Seitensprung-Agentur Ashley Madison wirbt mit „Das Leben ist kurz. Gönn Dir eine Affäre“. Screenshot: ashleymadison.com
Nikosia (idea) – Für Kunden einer Online-Seitensprung-Agentur gibt es ein böses Erwachen. Darunter sind auch evangelikale Christen aus den USA und wahrscheinlich Angestellte der katholischen Kirche. Mit der Aufforderung „Das Leben ist kurz. Gönn Dir eine Affäre“ wirbt das Unternehmen Ashley Madison mit Sitz in Nikosia (Zypern) im Internet für den anonymen Verstoß gegen das Sechste Gebot „Du sollst nicht ehebrechen“. Am 20. August wurde bekannt, dass ein „Impact Team“ rund 37 Millionen Kundenadressen geknackt und in einem schwer zugänglichen Bereich des Internets, dem „Darknet“ veröffentlicht hat. Inzwischen hat es schon Erpressungsversuche gegeben. In E-Mails werden von Kunden umgerechnet etwa 196 Euro gefordert; sonst würden die Informationen dem Partner oder der Partnerin offenbart. Unter den Hacker-Opfern sollen auch rund 300.000 Deutsche sein.

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„Gott und meine Frau haben mir vergeben“

In den USA hat der evangelikale Video-Blogger Sam Rader bekannt, dass er seit zwei Jahren Kunde bei Ashley Madison war. Er habe Gott und seine Ehefrau Nia dafür um Vergebung gebeten und auch von ihnen erhalten. Er sei jetzt völlig von seiner Sünde gereinigt, berichtete Rader. Auch Josh Duggar, ältester Sohn in der inzwischen abgesetzten christlichen Fernsehserie „19 Kids and Counting“ (19 Kinder und noch mehr), gehörte zu den Nutzern des Ehebruch-Dienstes. Er hatte dafür rund 870 Euro gezahlt. „Ich schäme mich so für das Doppelleben, das ich geführt habe und für den Schmerz und die Schande, die meine Sünde über meine Frau und meine Familie und am meisten über Jesus und alle, die sich zum Glauben an ihn bekennen, gebracht hat“, erklärte Duggar. Er hatte sich bereits zu seinem jahrelangen Porno-Konsum bekannt. Als Teenager hatte er sich ferner des sexuellen Missbrauchs an Kindern schuldig gemacht. Erst im Mai war er von seinem Führungsposten bei der evangelikalen Organisation „Familienforschungsrat“ zurückgetreten. Präsident Tony Perkins (Washington) zeigte sich erschüttert: „Wir fühlen mit seiner Familie und allen, die von seinen Taten betroffen sind.“

300.000 deutsche Kunden?

Unter den gehackten E-Mail-Adressen sind auch etwa 300.000 mit der Endung .de, die auf deutsche Nutzer schließen lässt. Ferner besteht der Verdacht, dass Mitarbeiter des Vatikans und der katholischen Kirche in Australien unter den Kunden sind. Mehr als 20 E-Mail-Adressen tragen die Endung .va für Vatikan und 91 catholic.edu.au, wie das katholische Internetportal Crux (Boston/US-Bundesstaat Massachusetts) mitteilt. Da Ashley Madison aber bei der Registrierung keine E-Mail-Bestätigung verlangt, kann es sich auch um falsche Adressen handeln.

Welle von Scheidungsanträgen

Wie die Londoner Zeitung „Times“ berichtet, ist in Großbritannien mit einer Welle von Scheidungsanträgen aufgrund der geknackten Kundendaten zu rechnen. Die größte Eheberatungsorganisation „Relate“ habe zahlreiche Anrufe von Personen erhalten, die sich von ihren Partnern betrogen fühlen. Viele seien erschüttert und zutiefst enttäuscht. Zwei kanadische Anwaltskanzleien fordern mit einer Sammelklage Schadensersatz für Ashley-Madison-Kunden in Höhe von rund 507 Millionen Euro.


von esther10 24.08.2015 00:25

TERROR UND VERTEIDIGUNG
Der IS köpft, der Westen schweigt
VON ALEXANDER KISSLER 11. AUGUST 2015

Dschihadisten-Bild von Juni 2014, das eine Exekution von irakischen Soldaten zeigt
Drohen und Töten, Schießen und Köpfen: der IS wütet weiter

Kisslers Konter: Der „Islamische Staat“ ist eine einzige Kriegserklärung an den Westen. Dieser reagiert darauf nur mit Schweigen. So gewinnt der religiöse Extremismus weiter an Raum.



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28 Kommentare
Es tut sich viel in dieser Welt, die Zeitungen sind voll davon: Griechenland freut sich auf ein drittes Rettungspaket, die SPD auf den Bundestagswahlkampf 2017, Volker Kauder auf die nächste Fraktionssitzung von CDU/CSU, Fernsehzuschauer freuen sich auf „Promi Big Brother“, und wir alle uns über den endlich dann doch heißen August.

Aus so viel Sommerfreude schreckte uns gestern, nicht sehr weit vorne, die Meldung, ein britischer Elitesoldat habe mit gezieltem Fernschuss einen Vater und dessen Jungen davor bewahrt, von einem „IS“-Terroristen geköpft zu werden. Nahe der syrisch-türkischen Grenze habe sich der Vorfall ereignet.

Ach ja, neben der Raumstation ISS, die ebenfalls das Sommerloch zu füllen versteht, gibt es noch die vom Deutschlandfunk neuerdings „sunnitische Dschihadisten“ genannte Terrormiliz der Komplettverblendeten. Der „Islamische Staat“ ist nicht von der Landkarte verschwunden. Er tut weiter das einzige, was er kann: drohen und töten, schießen und köpfen.

Das Töten geht weiter

Just in diesen Stunden blickt Tomislav Salopek der eigenen Ermordung entgegen – so er noch am Leben ist. Ende Juli wurde der kroatische Gastarbeiter in Kairo verschleppt. Der „IS“ fordert die Freilassung inhaftierter Musliminnen. Ein Video zeigt Salopek bereits in typischer Demütigungspose, kniend auf Sand vor einem vermummten Messermann, gesteckt in einen orange-roten Überwurf. Ein erstes Ultimatum ist abgelaufen.

Im Sommerloch verschwanden die Fortschritte im Bereich des Bösen, zu dem der „IS“ jederzeit fähig ist: Die Städte Al Karjatain und Sarrin im Südosten der zentralsyrischen Provinz Homs habe der „IS“ jüngst eingenommen. Gleiches gelte von mehreren christlichen Dörfern in Nordsyrien. 200 Familien konnten fliehen, doch wurden 100 ihrer Angehörigen gefangen genommen, ebenso wie weitere 200 Personen. Ihnen allen droht der Tod.

Knapp hundert „Fastenbrecher“ im Ramadan starben durch Kreuzigung und Auspeitschung, aber auch rund 20 Kurden, die bei Kobane in die Hände der Extremisten fielen. Und wer das Pech hat, im Herrschaftsbereich des „IS“ zu wohnen, muss offenbar damit rechnen, seine praktizierte Liebe zu den Zigaretten oder zur Wasserpfeife mit dem Leben zu bezahlen.

Die Bedrohung durch gewaltbegeisterte Rückkehrer wäre da noch gänzlich unbedacht. Dabei sind sie es, die den Kern dieser radikalislamischen Kriegserklärung ausmachen. Dem Westen soll gezeigt werden, dass er verdorben ist, korrupt und darum nichts als den Untergang verdient hat.

Der IS hält Demokratie für unmoralisch und böse

Der Soziologe Frank Furedi erläutert in einem Essay: Der „Islamische Staat“ hält Freiheit und Demokratie für unnatürlich. Seine politische Theologie weist alle Formen von Demokratie als unmoralisch zurück. Der Westen ist aus der Sicht des „IS“ nicht einfach schlecht, sondern im metaphysischen Sinne böse. In politischen Kategorien, so Furedi, lässt sich der „IS“ nicht fassen.

Kriegserklärungen kann man nur dadurch beantworten, dass man sich verteidigt. Der Westen aber ist zu dieser Anstrengung nicht willens und nicht fähig. Der Westen ist bedingt abwehrbereit.

Und warum? Weil er verlernt hat, für Prinzipien einzustehen, die sich nicht rechnen; weil er sich in allen zentralen Punkten uneins ist; weil letztlich weder die Amerikaner noch die Franzosen oder die Briten sich für einen Terror abseits der eigenen Haustür interessieren.

Weil also der Westen nicht mehr weiß, wer er ist und wofür er steht. Die maximale Entschlossenheit religiöser Apokalyptiker trifft auf die Selbstlähmung des Westens im Moment seiner größten Identitätskrise. Die einen köpfen, die anderen schweigen.

Dank dieser Arbeitsteilung hat der „Islamische Staat“ eine Zukunft, der Westen aber bald nur noch eine Vergangenheit. Zeit, dass sich was dreht.

Update vom 12. August, 13.30 Uhr: Laut "Al Arabiya" und "Site" hat der „Islamische Staat“ die kroatische Geisel Tomislav Salopek in Ägypten enthauptet
http://www.cicero.de/weltbuehne/terror-u...pituliert/59694


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von esther10 24.08.2015 00:20

Kirchliche Ehelehre für Kardinal Baldisseri „Wahnsinn“? – Kardinal Collins widerspricht Kasper


30. Juni 2014 10:55 | Mitteilung an die Redaktion

Zusammenhang mit der kirchlchen Ehelehre „Wahnsinn“?

(Rom) Nach den Kardinälen Müller, Brandmüller, Caffarra und De Paolis ist ein weiterer Kardinal öffentlich in den Ring gestiegen, um den umstrittenen Thesen von Kardinal Walter Kasper zur Zulassung wiederverheiratet Geschiedener zur Kommunion zu widersprechen, die dieser aus privilegierter Position beim Kardinalskonsistorium geäußert hatte.

Es handelt sich um Thomas Kardinal Collins, den Erzbischof von Toronto. Der 66jährige Anglokanadier wurde 2012 von Papst Benedikt XVI. in den Kardinalsstand erhoben. Seither gilt er als „aufgehender Stern“ im Kardinalskollegium, so der Vatikanist Sandro Magister.

Papst Franziskus betraute ihn bisher nur mit einer weniger bedeutenden Aufgabe. Er ernannte ihn zum Mitglied der neuen Kardinalskommission, die als Aufsichtsorgan über die Vatikanbank IOR wacht.

Kardinal Collins: Kommunion für wiederverheiratet Geschiedene „unmöglich“

Kardinal Collins nahm in einem umfangreichen Interview mit Brandon Vogt für den katholischen US-Blog The Word on Fire zur Frage Stellung, das am 25. Juni veröffentlicht wurde. Das war einen Tag bevor in Rom das Instrumentum laboris, das Arbeitspapier für die nächste Bischofssynode veröffentlicht wurde, die dem Thema Familie gewidmet sein wird. Durch Kardinal Kaspers Weichenstellung wird sich die Bischofssynode ausführlich mit dem Thema der wiederverheiratet Geschiedenen befassen.

In diesem Interview bekräftigt Kardinal Collins die Unmöglichkeit, wiederverheiratet Geschiedene zur Kommunion zuzulassen:

Das Interview von Kardinal Collins
„Die geschiedenen und wiederverheirateten Katholiken können die Heilige Kommunion nicht empfangen, weil sie, wie auch immer ihre persönliche Einstellung oder die Gründe für ihre Situation sein mögen, die vielleicht nur Gott kennt, in einem Lebenswandel verharren, der objektiv Sünde ist. Die Barmherzigkeit Gottes ist allen Sündern überreich sicher. Der Mord, der Ehebruch und andere Sünden, egal wie schwerwiegend sie sind, werden von Jesus durch das Sakrament der Versöhnung vergeben, und der Sünder, dem vergeben ist, darf die Heilige Kommunion empfangen. In Sachen Scheidung und Zweitehe liegt das Problem in der bewußten Entscheidung, aus den verschiedensten Gründen, in einer dauerhaften Situation der Ferne zu Jesu Gebot zu verharren. So sehr es nicht richtig für sie ist, die Sakramente zu empfangen, müssen wir bessere Wege finden, um den Menschen zu helfen, die sich in dieser Situation befinden, um ihnen eine liebvolle Heilung anzubieten.

Ein Element der möglichen Hilfe wäre es, wenn wir alle verstehen würden, daß der Empfang der Heiligen Kommunion, wenn man zur Heiligen Messe geht, nicht obligatorisch ist. Es gibt viele Gründe, weshalb ein Christ entscheiden kann, die Heilige Kommunion nicht zu empfangen. Wenn es weniger Druck gäbe, daß jeder die Kommunion empfängt, wäre das für jene hilfreich, die nicht die Voraussetzungen haben, sie zu empfangen.“

Ehelehre Jesu mißachten „bringt nur momentane Erleichterung“

Und weiter: „Wir müssen darüber nachdenken, was wir tun können, um Menschen auf liebevolle und wirksame Weise helfen zu können, die sich in dieser Situation befinden. Indem wir das tun, müssen wir aber dem Gebot Jesu treu sein und der Notwendigkeit, die Heiligkeit der Ehe nicht aufs Spiel zu setzen mit den schwerwiegendsten Folgen für alle, besonders in einer Welt, in der die Stabilität der Ehe bereits auf tragische Weise geschädigt ist. Wenn wir mit Worten und Taten so tun würden, als wäre der Ehebund nicht das, was Jesus sagt, würde das nur eine momentane Erleichterung bringen zum Preis eines langen Leidens.“

Im Interview sagte Kardinal Collins noch viel mehr. Er zog am Ende einen Vergleich zwischen der Erwartungshaltung auf Veränderungen, die der Enzyklika Humanae vitae von Papst Paul VI. vorausging und der nun ebenso unbegründeten Erwartungshaltung, die der bevorstehenden Bischofssynode vorausgehen.

Ähnliche Situation wie vor Enzyklika Humanae vitae

„In den Jahren, die der Enzyklika von Papst Paul VI. vorausgingen, mit der die ständige christliche Lehre bekräftigt wurde, daß eine lebensfeindliche Empfängnisverhütung nicht mit dem Willen Gottes übereinstimmt, herrschte die verbreitete Erwartung, daß die Kirche ihre Lehre ändern würde. Diese Erwartungshaltung gründete zu einem bestimmten Teil auf der Vorstellung, daß die christliche Lehre wie die Regierungspolitik sei: wenn die Umstände sich ändern, oder wenn mehr Leute eine Position statt einer anderen unterstützen, dann ändert sich auch die Politik.

Die christliche Lehre gründet jedoch auf dem Naturrecht, das von Gott in unsere Herzen eingeschrieben ist, und besonders auf dem offenbarten Wort Gottes. Wir entdecken den Willen Gottes, und die Heilige Schrift und der lebendige Glauben der Kirche helfen uns dabei. Wir modellieren den Willen Gottes nicht, so wie es uns gerade am besten scheint.



Als Papst Paul VI. dann nicht änderte, was nicht in seiner Macht stand, zu ändern, sondern den christlichen Glauben bekräftigte, waren viele, viele Menschen verärgert und beschlossen, die Lehre einfach zu mißachten. Das ist unsere gegenwärtige Situation. Ich hoffe wirklich, daß wir nicht eine Wiederholung dessen zu erleiden haben, während sich haltlose Erwartungen auf eine Änderung der ausdrücklichen Ehelehre Jesu durch die Kirche verbreiten.“

Hexenjagd gegen einen Pfarrer (der sagte, was Kardinal Collins auch sagt)

Kardinal Baldisseri, rechts neben ihm Vatikansprecher Pater Federico Lombardi
Um die Unmöglichkeit der Zulassung von wiederverheiratet Geschiedenen zur Kommunion zu veranschaulichen, zog Kardinal Collins einen Vergleich, daß Menschen, die selbst schwerwiegendste Sünden begangen haben, denen aber durch das Bußsakrament vergeben wurde, zur Kommunion wieder zu gelassen sind, während die wiederverheiratet Geschiedenen ausgeschlossen sind, weil sie sich in einem Zustand fortdauernder Sündhaftigkeit befinden und damit keine Sündenvergebung und Lossprechung erfolgen kann. Genau denselben Vergleich hatte wenige Tage zuvor ein Pfarrer in der lombardischen Diözese Novara gezogen. Die Aussagen von Don Tarcisio Vicario führten zu einem empörten Aufschrei. Bischof Franco Giulio Brambilla von Novara meinte sich umgehend von seinem Priester „eindeutig distanzieren“ zu müssen, „sowohl von der Art als auch vom Inhalt“, denn der Vergleich sei „inakzeptabel“, so das öffentliche bischöfliche Fallbeil gegen den Pfarrer, den sein Bischof damit der medialen Lynchjustiz des Mobs preisgab.

Kardinal Baldisseri: Aussage des Pfarrers ein „Wahnsinn“?

Am Tag danach, den 26. Juni wurde der Fall von Pfarrer Vicario sogar international bekannt und zwar durch eine internationale „Hinrichtung“ dieses Priesters. Auf der Pressekonferenz zur Vorstellung des Instrumentum laboris zur bevorstehenden Bischofssynode nahm deren Generalsekretär, Lorenzo Kardinal Baldisseri dazu Stellung und nannte die Worte des Pfarrers „Wahnsinn, eine ausschließlich persönliche Meinung eines Pfarrers, der niemanden vertritt, nicht einmal sich selbst“. Vernichtender geht es nicht mehr.

Was aber hatte der solchermaßen abgekanzelte Pfarrer so „Wahnsinniges“ gesagt? Der Vatikanist Sandro Magister veröffentlichte den genauen Wortlaut: „Für die Kirche, die im Namen des Sohnes Gottes handelt, ist die Ehe zwischen Getauften einzig und immer ein Sakrament. Die standesamtliche Ehe und das Zusammenleben sind kein Sakrament. Wer sich daher außerhalb des Sakraments stellt, indem er nur eine standesamtliche Ehe eingeht, lebt ständig in der Untreue. Es handelt sich daher weder um eine Gelegenheitssünde (zum Beispiel ein Mord) noch um eine Untreue aus Leichtfertigkeit oder aus Gewohnheit, die das Gewissen jedoch zur Pflicht ruft, sie durch wahre Reue zu bereinigen mit dem festen Vorsatz, sich künftig von der Sünde und den Gelegenheiten, die zu ihr führen, fernzuhalten.“

Kardinal Collins sagte genau dasselbe, weshalb Sandro Magister die Frage stellt: „Ist es auch ‚Wahnsinn‘, was er sagte?“ Hinzu kommt die Frage, warum Kardinal Baldisseri im Zusammenhang mit der Bischofssynode zur Familie, die eigens zur Behandlung dieser Themen zusammentritt, so aufgeschreckt und apodiktisch die Aussage des Pfarrers von sich wies.
Text: Giuseppe Nardi

http://www.katholisches.info/2014/06/30/...spricht-kasper/
Bild: The Word on Fire/Catholic Herald/CNS

von esther10 24.08.2015 00:12



Veröffentlicht am 12. August 2015 | von Julie Machad - See more at: http://www.ignitumtoday.com/2015/08/12/s...h.QQ2qxzpu.dpuf



Johannes Vianney ::

:

Mein Mann und ich weiß, eine wundervolle Priester, der wir genug, um unsere geistlichen Leiter / Beichtvater, der uns in der letzten Zeit wirklich gezeigt hat, Gottes bedingungslose Unterstützung und Liebe für uns selig. Das Bemerkenswerteste über dieses Priesters ist seine Verfügbarkeit für die Menschen. Er hat einen Zeitplan für die geschrieben, als er im Beichtstuhl, die mehrmals pro Woche, mehrere Stunden am Tag ist. Er ist auch für den Menschen sprechen oder Konfession aus diesem Zeitplan, wenn jemand fragt, oder Aufrufe zur Verfügung. Dies ist eine bewusste Anstrengung, er macht, und auf jeden Fall ein Dienst der Liebe. Einmal, erklärte er mir, dass seine Aufgabe ist es, ähnlich wie eine Mutter: seinen Terminplan ist abhängig von den Bedürfnissen anderer Menschen. Die Leute fragen ihn, wenn er geht, um ein Buch er für eine Weile geschrieben veröffentlichen (er ist auch ein großer Gelehrter) und er sagt, dass er keine Ahnung hat, und das ist nicht einmal eine Priorität für ihn. Er erklärte mir, dass ähnlich wie eine Mutter, manchmal nicht, ihre eigene persönliche Projekte zu erhalten, weil sie die Kinder dazu neigen, auch er weiß nicht, wie lange sein Büßer gehen, um im Beichtstuhl benötigen.

Das war ein bemerkenswertes Zeugnis der Liebe für meinen Mann und mich Wir haben durch Änderungen und wichtige Lebensentscheidung geht in letzter Zeit und seine Verfügbarkeit für uns und fürsorgliche Hilfe war unbezahlbar. Er war ein wahrer Vaterfigur, Hören selbstlos und unterstützt uns in unseren Entscheidungen.

Diese Verfügbarkeit für die Menschen und das Engagement für den Beichtstuhl erinnerte mich an Johannes Vianney, als sein Festtag kam letzte Woche, am 4. August th. Die Website divineoffice.org, erklärt:

"Saint John Vianney war ein Französisch Pfarrer in 1786. Bekannt als der Schutzpatron der Priester geboren, wurde St. Vianney international bekannt für seine Seelsorge, konfessionellen Weisheit und Kinderkatechese respektiert werden. [...] Er war Pfarrer ernannt Minister der Seelen, und wurde bekannt, dass im Beichtstuhl zu verbringen bis zu 18 Stunden am Tag. Im Laufe der Zeit geplätschert seine Methoden international, da bis zu Zehntausende Pilger jährlich zu suchen seinen Rat. "

Ich finde es interessant, dass der Schutzpatron der Priester ist nicht für die Bücher, die er veröffentlicht, großen Leistungen oder bemerkenswerten Anzahl von Konvertierungen bekannt, aber für seine Seelsorge. Achtzehn Stunden täglich im Beichtstuhl buchstabiert wahre Hingabe für mich.

Was Johannes Vianney und der Priester weiß ich haben gemeinsam, ais, die ihre Prioritäten gerade sind. Sie sind nicht auf der Suche nach Ruhm, aber wirklich suchen, um diejenigen, die in ihrer Obhut gestellt werden, dienen. Vor einiger Zeit schrieb ich über drei Kategorien von Prioritäten: das Wesentliche, die notwendig ist, und die schöne. Diese beiden Priester scheinen ihre Prioritäten in Ordnung haben. Ihr Gebet Leben an erster Stelle; sowohl St. Vianney und dies anderen Priester weiß ich verbringen viel Zeit im Gebet. St. Vianney Zeitplan klingt anstrengend (wie die meisten Heiligen): Er würde um vier aufstehen am Morgen vor der Messe beten Dann werden sie auf das, was notwendig ist, zu konzentrieren und nicht das, was schön ist.. Was notwendig ist, kümmern sich um ihre Schafe, vor allem, um sie zu hören, und leiten sie, wie ein wahrer Vater.

Der Priester sprach ich über ist Direktor des Oratorium und einem Studentenwohnheim. Das Oratorium hat nicht eine Menge von "extra" Aktivitäten wie Gruppen oder Aktivitäten oder sogar Festlichkeiten. Was es hat aber funktioniert wie am Schnürchen. Es hat eine Menge von Messen, mehrere Beichtstühle ganzen Tag zur Verfügung, eine monatliche Planung, die Sie Heiligenfesttagen erzählt, hat eine kleine Reflexion des Papstes oder eines Heiligen und kündigt eine monatliche Konferenz. Es ist einfach, aber es auf den notwendigen Schwerpunkte: die Sakramente. Ich frage mich immer, warum Pfarreien können dieses Beispiel nicht zu folgen.

Johannes Vianney und mein Seelenführer sind Beispiele von Heiligkeit und von dem, was ich will, um den Schwerpunkt auf die in meinem eigenen Leben. Ich neige dazu, in Millionen von Projekten, Ideen, Handwerk, Besorgungen, gesellschaftliche Veranstaltungen, etc. Was ich wirklich auf meine Sorge Nummer eins auf mein Gebet Leben widmen gern verfangen. Dann möchte ich für meinen Mann und meine Tochter zur Verfügung, zum einen, aber auch zu anderen Menschen in meinem Leben. Ich möchte das tun, was für meine Berufung und Staat im Leben notwendig ist (kümmern sich um unsere Heimat und Familienlebens) und, wie dieser Priester sagte, wenn ich rund um die Veröffentlichung dieses Buch, ich will. Wenn nicht, es ist wirklich nicht wichtig.

Johannes Vianney, bitte für uns!

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Gebet für die Priester, von hl. Terese von Lisyeux...



Gebet für die Priester
der hl. Theresia vom Kinde Jesu zugeschrieben
O Jesus, ewiger Hoherpriester,
bewahre deine Priester im Schutze deines Heiligsten Herzens,
wo ihnen niemand schaden kann.
Bewahre unbefleckt ihre gesalbten Hände,
die täglich deinen heiligen Leib berühren.
Bewahre rein die Lippen,
die gerötet sind von deinem kostbaren Blute.
Bewahre rein und unirdisch ihr Herz,
das gesiegelt ist mit dem erhabenen Zeichen deines glorreichen Priestertums.
Laß sie wachsen in der Liebe und Treue zu dir
und schütze sie vor der Ansteckung der Welt.
Gib ihnen mit der Wandlungskraft über Brot und Wein
auch die Wandlungskraft über die Herzen.
Segne ihre Arbeiten mit reichlicher Frucht
und schenke ihnen dereinst
die Krone des ewigen Lebens. Amen.



von esther10 24.08.2015 00:08

ZDK...Katholikenkomitee positioniert sich zur Familiensynode
Langes Ringen um den Segen


Alois Glück, Präsident des Zentralkomitees deutscher Katholiken
© dpa

Es ist das letzte Schlusswort von Alois Glück als Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken. Und es ist kurz, dafür aber prägnant. Das oberste Laiengremium sei eine wichtige integrierende Kraft für die katholische Kirche.

Ohne das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) gäbe es sonst viele auseinanderdriftende Positionen, so der 75-Jährige. Dabei aber ist sehr viel Geduld gefragt, wie die Debatte um ein Papier zur Familiensynode auf der Vollversammlung in Würzburg zeigt. Nahezu den ganzen Vormittag beschäftigten sich die Mitglieder damit, so dass die Beratung um den Fortgang des Gesprächsprozesses mit den Bischöfen faktisch nicht mehr stattfand.

Segnung gelichgeschlechtlicher Paare gefordert

Stattdessen wurde um Formulierungen und Positionierungen rund um Ehe und Familie gerungen. So pochte der Jugenddachverband BDKJ etwa darauf, die Segnung gleichgeschlechtlicher Paare explizit in den fünf Seiten mit aufzunehmen, auch wenn dies implizit schon drin stand. BDKJ-Vorsitzender Wolfgang Ehrenlechner betonte, die Wertschätzung aller Formen der Partnerschaft sei jungen Menschen wichtig und liege ihnen näher als etwa die Frage nach dem Umgang mit wiederverheirateten Geschiedenen.

Beide Anliegen fanden dann letztendlich ihren Niederschlag in dem Papier, sowohl die Segnung gleichgeschlechtlicher Paare wie auch die neuer Partnerschaften von Geschiedenen. Letztere sollten "auf Grundlage einer fundierten Gewissensentscheidung" auch zu den Sakramenten zugelassen werden, heißt es in der letztendlich einstimmig beschlossenen Position. Generell gehe es darum, Brücken zwischen der gelebten Praxis und der Lehre zu bauen. Dazu gehört für das ZdK auch eine Neubewertung bei den Methoden künstlicher Empfängnisverhütung.

Weiterer Dialogprozess mit Deutscher Bischofskonferenz offen

Doch das lange Ringen hatte seinen Preis: Denn wie es nun in dem im Herbst endenden Dialogprozess der Deutschen Bischofskonferenz nach Vorstellung des Zentralkomitees weitergehen soll, ist völlig offen.

Der Gesprächsprozess war 2010 nach dem Missbrauchsskandal in der katholischen Kirche Deutschlands eingerichtet worden, um neues Vertrauen zu gewinnen. Lediglich fünf Minuten blieben ZdK-Vize Claudia Lücking-Michel, um aus einer entsprechenden Arbeitsgruppe des Laiengremiums zu berichten. Eines ist immerhin klar: Es sei im Moment nicht opportun, eine bundesweite Synode zu fordern, sagte sie. Zudem gelte es, die Gemeinsame Konferenz des ZdK mit der Bischofskonferenz auszubauen.

Glück hatte bereits am Freitag den vor fünf Jahren gestarteten Dialogprozess als "fruchtbar" bezeichnet. Aus Sicht des scheidenden ZdK-Präsidenten dürfe dieser im September mit einer Veranstaltung in Würzburg nicht enden. Doch wie genau an bestimmten Themen gemeinsam zwischen Laien und Bischöfen weitergearbeitet werden soll, kann niemand bisher so genau sagen. Viele Laien wünschen sich eine verbindlichere Form, mehr synodale Strukturen, so viel wird am Rand der Vollversammlung deutlich.

Diskussionen um Nachfolge von Alois Glück als ZdK-Präsident

Ebenso Gesprächsthema in und jenseits der Beratungen war in Würzburg die Nachfolge von Alois Glück. In einem halben Jahr müssen die Mitglieder darüber entscheiden. Klarheit herrscht nun zumindest darüber, dass es dann keine Doppelspitze geben wird. Ziemlich deutlich wurde ein entsprechender Antrag von BDKJ und mehreren Vertretern aus Diözesanräten am Freitag abgelehnt.

Mit einer eigenen Findungskommission sucht das ZdK derzeit nach geeigneten Kandidatinnen und Kandidaten für das Spitzenamt. Es gebe keinen Mangel an geeigneten Personen, betonte Glück. Lediglich das Zeitbudget für das Ehrenamt sei eine Herausforderung. Über konkrete Namen wurde in Würzburg nicht gesprochen. Viele wollten nicht zu früh vor der Wahl genannt werden, hieß es aus den Reihen der Mitglieder. Andere betonten, man sehe derzeit nicht den geborenen Nachfolger. Immerhin hat das Katholikenkomitee noch Zeit bis November. "Ich wäre gar nicht erbaut, wenn überall der Nachfolger schon rumlaufen würde", sagte Alois Glück.
ZDK...Katholikenkomitee positioniert sich zur Familiensynode
Langes Ringen um den Segen


Alois Glück, Präsident des Zentralkomitees deutscher Katholiken
© dpa

Es ist das letzte Schlusswort von Alois Glück als Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken. Und es ist kurz, dafür aber prägnant. Das oberste Laiengremium sei eine wichtige integrierende Kraft für die katholische Kirche.

Ohne das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) gäbe es sonst viele auseinanderdriftende Positionen, so der 75-Jährige. Dabei aber ist sehr viel Geduld gefragt, wie die Debatte um ein Papier zur Familiensynode auf der Vollversammlung in Würzburg zeigt. Nahezu den ganzen Vormittag beschäftigten sich die Mitglieder damit, so dass die Beratung um den Fortgang des Gesprächsprozesses mit den Bischöfen faktisch nicht mehr stattfand.

Segnung gelichgeschlechtlicher Paare gefordert

Stattdessen wurde um Formulierungen und Positionierungen rund um Ehe und Familie gerungen. So pochte der Jugenddachverband BDKJ etwa darauf, die Segnung gleichgeschlechtlicher Paare explizit in den fünf Seiten mit aufzunehmen, auch wenn dies implizit schon drin stand. BDKJ-Vorsitzender Wolfgang Ehrenlechner betonte, die Wertschätzung aller Formen der Partnerschaft sei jungen Menschen wichtig und liege ihnen näher als etwa die Frage nach dem Umgang mit wiederverheirateten Geschiedenen.

Beide Anliegen fanden dann letztendlich ihren Niederschlag in dem Papier, sowohl die Segnung gleichgeschlechtlicher Paare wie auch die neuer Partnerschaften von Geschiedenen. Letztere sollten "auf Grundlage einer fundierten Gewissensentscheidung" auch zu den Sakramenten zugelassen werden, heißt es in der letztendlich einstimmig beschlossenen Position. Generell gehe es darum, Brücken zwischen der gelebten Praxis und der Lehre zu bauen. Dazu gehört für das ZdK auch eine Neubewertung bei den Methoden künstlicher Empfängnisverhütung.

Weiterer Dialogprozess mit Deutscher Bischofskonferenz offen

Doch das lange Ringen hatte seinen Preis: Denn wie es nun in dem im Herbst endenden Dialogprozess der Deutschen Bischofskonferenz nach Vorstellung des Zentralkomitees weitergehen soll, ist völlig offen.

Der Gesprächsprozess war 2010 nach dem Missbrauchsskandal in der katholischen Kirche Deutschlands eingerichtet worden, um neues Vertrauen zu gewinnen. Lediglich fünf Minuten blieben ZdK-Vize Claudia Lücking-Michel, um aus einer entsprechenden Arbeitsgruppe des Laiengremiums zu berichten. Eines ist immerhin klar: Es sei im Moment nicht opportun, eine bundesweite Synode zu fordern, sagte sie. Zudem gelte es, die Gemeinsame Konferenz des ZdK mit der Bischofskonferenz auszubauen.

Glück hatte bereits am Freitag den vor fünf Jahren gestarteten Dialogprozess als "fruchtbar" bezeichnet. Aus Sicht des scheidenden ZdK-Präsidenten dürfe dieser im September mit einer Veranstaltung in Würzburg nicht enden. Doch wie genau an bestimmten Themen gemeinsam zwischen Laien und Bischöfen weitergearbeitet werden soll, kann niemand bisher so genau sagen. Viele Laien wünschen sich eine verbindlichere Form, mehr synodale Strukturen, so viel wird am Rand der Vollversammlung deutlich.

Diskussionen um Nachfolge von Alois Glück als ZdK-Präsident

Ebenso Gesprächsthema in und jenseits der Beratungen war in Würzburg die Nachfolge von Alois Glück. In einem halben Jahr müssen die Mitglieder darüber entscheiden. Klarheit herrscht nun zumindest darüber, dass es dann keine Doppelspitze geben wird. Ziemlich deutlich wurde ein entsprechender Antrag von BDKJ und mehreren Vertretern aus Diözesanräten am Freitag abgelehnt.

Mit einer eigenen Findungskommission sucht das ZdK derzeit nach geeigneten Kandidatinnen und Kandidaten für das Spitzenamt. Es gebe keinen Mangel an geeigneten Personen, betonte Glück. Lediglich das Zeitbudget für das Ehrenamt sei eine Herausforderung. Über konkrete Namen wurde in Würzburg nicht gesprochen. Viele wollten nicht zu früh vor der Wahl genannt werden, hieß es aus den Reihen der Mitglieder. Andere betonten, man sehe derzeit nicht den geborenen Nachfolger. Immerhin hat das Katholikenkomitee noch Zeit bis November. "Ich wäre gar nicht erbaut, wenn überall der Nachfolger schon rumlaufen würde", sagte Alois Glück.
http://www.zdk.de/


(KNA)



(KNA)

von esther10 24.08.2015 00:07

Maggie Awards 2015: Medienpreis für das Totschweigen des Planned Parenthood-Skandals?

21. August 2015 15:43 | Mitteilung an die Redaktion


Planned Parenthood Medienpreis

Maggie Awards 2015: Planned Parenthood verteilt Medienpreise, während zahlreiche Medien den Skandal um Planned Parenthood totschweigen

(Washington) 15 Journalisten ließen sich vom weltgrößten Abtreiber Planned Parenthood (IPPF) auszeichnen, während sie gleichzeitig den Skandal um die Abtreibungsorganisation vertuschen. Oder ist der Medienpreis der Dank für das Verschweigen?

Fünfzehn Journalisten nahmen am 18. August die Maggie Awards 2015 entgegen, mit denen Planned Parenthood seit 1978 Medienvertreter auszeichnet, die mit Artikeln und Fernsehbeiträgen im Sinne von IPPF für die Tötung ungeborener Kinder eintreten.
Seit einigen Wochen steht Planned Parenthood Federation of America (PPFA), die „Mutterorganisation“ der IPPF, im Kreuzfeuer der Kritik, seit das Center for Medical Progress mit versteckter Kamera aufgezeichnete Videos veröffentlichte, die die ganze Grausamkeit zeigen, die in den Abtreibungszentren von Planned Parenthood herrscht.

Maggie Awards benannt nach der IPPF-Gründerin und Rassistin Margaret Sanger

Das hinderte 15 Journalisten nicht daran, sich von Planned Parenthood mit den Maggie Awards auszeichnen zu lassen. Maggie steht für Margaret Sanger, die Gründerin der Organisation und überzeugte Rassistin. Die Rassehygienikerin forderte mit ihrer 1921 gegründeten American Birth Control League (ABCL, Amerikanische Liga für Geburtenkontrolle) unter anderem die Zwangssterilisation, Haft und Umerziehungslager für alle nicht-weißen Rassen wie Schwarze, Hispanics, Indianer und generell für Katholiken.

Für Sanger gab es drei „Gattungen“ von Menschen: die eigentlichen Menschen, nämlich erbgesunde Weiße; die „Untermenschen“, nämlich Schwarze, Indianer und generell Menschen der Dritten Welt; und schließlich die „Unter-Untermenschen“, zu denen sie geistig Behinderte, erbkranke Menschen und Juden zählte. 1942 wurde die ABCL in die neutraler klingende Planned Parenthood Federation of America (PPFA) umbenannt. Sanger blieb bis 1962 Vorsitzende.

Sanger finanzierte nach dem Zweiten Weltkrieg über den deutschen Rassenhygieniker Hans Hamsen die Gründung des deutschen Ablegers Pro Familia. Von Sanger stammen Sätze wie: „Das Barmherzigste, was eine große Familie für einen ihrer Säuglinge tun kann, ist ihn zu töten“.

Die antisemitischen Ziele verschwanden und die rassistischen Ziele wurden in den Hintergrund gerückt, doch die bevölkerungspolitischen Ziele blieben dieselben: Die Menschheit sei auf eine von den Ideologen der Bevölkerungskontrolle zu bestimmende Größe zu schrumpfen. Dabei sei der Oberschicht freie Entfaltung zu garantieren, während vorzugsweise die Unterschichten zu dezimieren seien.

Ableger der IPPF in der Bundesrepublik Deutschland ist, wie erwähnt, Pro Familia, in Österreich die Österreichische Gesellschaft für Familienplanung (ÖGF) und in der Schweiz die Vereinigung Sexuelle Gesundheit (PLANeS, Schweizerische Stiftung für sexuelle und reproduktive Gesundheit).

Weltgrößter Abtreiber zeichnet Journalisten aus, die für die Tötung ungeborener Kinder eintreten

Mit dem Maggie Award 2015 wurden ausgezeichnet: Jill Filipovic (Cosmopolitan); Laurie Abraham und Leah Chenikoff (Elle); Phillip Picardi (Teen Vogue); Jamilah Lemieux (Ebony); Fazeelat Aslam (Vice); Casey Gueren (Buzzfeed).

Den Maggie [Sanger] Award erhielten zudem: Valerie Tarico (Salon) für den Artikel: „Ich bin Pro-Abtreibung nicht nur Pro-Choice“; Akiba Solomon und Aura Bogado (Colorlines.com) und John Richardson (Esquire) für seine wohlwollende Darstellung des Abtreibungsarztes Willie Parker, den er als „Diener der Abtreibung“ bezeichnete.

Zu den Geehrten gehören weiters: Elizabeth Plank (Mic); Irin Carmon (MSNBC), Katha Pollitt (The Nation), Ariel Azoff, Wagatwe Wanjuki und Lori White (UpWorthy) und Jen Gerson Uffalussy (Yahoo! Health). Cleo Kambugu und Jonny von Wallström erhielten einen Maggie für den Dokumentarfilm „Pearl of Africa“, mit dem versucht wurde, die ugandische Regierung unter Druck zu setzen, damit sie die Forderungen der Homo-Lobby akzeptiert.

Geehrt für das Verschweigen?

Medien wie Cosmopolitan, The Nation, Salon und MSNBC wurden bereits mehrfach von Planned Parenthood für ihre Unterstützung der Abtreibungs-Agenda ausgezeichnet.

Dieselben Medien verschweigen den Skandal um Planned Parenthood. Ein Verhalten, das einen Schatten auch auf die Professionalität der Arbeiten wirft, für die Journalisten von Planned Parenthood jährlich mit dem Maggie Award der Rassistin Margaret Sanger ausgezeichnet werden.

Text: Giuseppe Nardi

http://www.katholisches.info/2015/08/21/...thood-skandals/
https://de.wikipedia.org/wiki/Planned_Parenthood
Bild: Infovaticana

von esther10 23.08.2015 23:51

Rechtsextreme Krawalle: Warum immer Sachsen?
23.08.2015, 21:41 Uhr | Von Christina Hebel, Spiegel Online


Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich besucht nach den Krawallen das Flüchtlingslager in Heidenau. (Quelle: Reuters)

Der Hass auf Flüchtlinge nimmt in Sachsen gefährliche Ausmaße an. Rechtsextremisten heizen gezielt die Stimmung gegen Asylbewerber in Heidenau an - es ist nicht das erste Mal. Die Landesregierung wirkt überfordert und getrieben.

ürgen Opitz braucht nur wenige Stunden, um ein Zeichen zu setzen. Er ruft noch am Samstag die Heidenauer auf Facebook zur Besonnenheit auf, bittet sie um Solidarität mit den Flüchtlingen. Kurz zuvor haben Rechtsextreme unter dem Jubel Hunderter Umstehender die Polizisten vor einem neuen Flüchtlingsheim angegriffen.

Opitz ist Bürgermeister der 16.000-Einwohner-Stadt Heidenau südöstlich von Dresden. Der 59-Jährige ist Mitglied der CDU - einer Partei, die seit 25 Jahren Sachsen regiert und sich schwer tut, gegen Hetze, Hass und Gewalt gegen Flüchtlinge vorzugehen.

Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) wartet bis Sonntagmittag, um sich endlich zu äußern. Da liegt bereits eine weitere Krawallnacht hinter Heidenau. "Hier verstößt eine Minderheit brutal gegen Werte und Gesetze Deutschlands", sagt Tillich.

Später besucht er mit anderen Kabinettsmitgliedern, darunter seinem Stellvertreter Martin Dulig und Petra Köpping (beide SPD), die neue Asylbewerberunterkundt in Heidenau. "Hier sind Grenzen überschritten worden", sagt Tillich. Er kündigt ein hartes Vorgehen gegen Rechtsextreme an.

Mit Ausweiskontrollen gegen rechte Randalierer

Mit dabei ist auch Innenminister Markus Ulbig. Der Christdemokrat hat zuvor eine Kontrollzone für den Ort angekündigt, in Heidenau kann die Polizei nun anlasslos Personalien überprüfen, Platzverweise und Aufenthaltsverbote aussprechen. Auch sind Wasserwerfer aufgefahren. So sollen mögliche rechtsextreme Randalierer vorzeitig gestoppt werden. "Der erneute Gewaltexzess ist empörend und nicht hinnehmbar", sagt Ulbig. Was er nicht sagt, warum die Sicherheitszone erst jetzt kommt.

Die sächsische Landesregierung reagiert, aber spät. Den Vorwurf erhebt auch die Opposition. Regierungssprecher Christian Hoose weist ihn zurück, spricht von "einem deutlichen Zeichen". Er erwähnt die steigenden Flüchtlingszahlen im Land und die Tausende neuen Erstaufnahmeplätze, die Sachsen schaffen will. "Dass wir alle an die Grenzen stoßen, ist leider so", sagt er. "Wir arbeiten dran." Ausschreitungen gebe es nicht nur in Sachsen, sondern auch in anderen Städten Deutschlands. "Wir nehmen das sehr ernst."

a, es stimmt, Ausschreitungen und rassistische Hetze gibt es auch in anderen Bundesländern, aber in Sachsen entlädt sich die Wut gegen Asylbewerber besonders heftig. Das liegt auch daran, dass die Hetzer häufig wenig öffentliche Gegenwehr bekommen: In Heidenau waren in den ersten Tagen kaum Gegendemonstranten vor Ort. Diejenigen, die den Flüchtlingen helfen wollen, die sich engagieren - und es gibt sie -, halten sich lieber im Hintergrund, vor allem aus Angst, auch angepöbelt zu werden.

Diesen Hass hat die sächsische Landesregierung lange unterschätzt, zum Teil auch ignoriert. Dabei gab es viele Warnzeichen: Wochenlang bejubelten Tausende Pegida-Anhänger in Dresden islamfeindliche und ausländerfeindliche Parolen. Die rechtspopulistische AfD wurde für ihren Anti-Asyl-Wahlkampf mit dem Einzug in den Landtag belohnt.

NPD weiter aktiv

Auch an der Strategie der NPD hat sich nichts geändert. Sie ist zwar aus dem Landtag geflogen, aber in den Stadträten und Kreistagen weiter fest verankert. Und sie geht immer nach dem gleichen Muster vor: Ein Funktionär oder ein der NPD nahestehender Rechtsextremist meldet Kundgebungen gegen eine neue Asylbewerberunterkunft an. Vorher macht er auf Facebook-Seiten Stimmung - ob mit dem Logo der NPD wie in Heidenau oder wie in Schneeberg ohne.

In Schneeberg, rund 120 Kilometer südöstlich von Heidenau, hat die Strategie gut funktioniert. Vor fast zwei Jahren gingen mehrmals Hunderte Bürger, Familien, Kinder zusammen mit NPD-Vertretern, Rechtsextremisten und Neonazis auf die Straße. Einige zogen auch vor das Haus des Bürgermeisters, um dort Beschimpfungen zu grölen.

Schon damals hatte die Landesregierung erst spät die Menschen über die neue Flüchtlingsunterkunft in der Kleinstadt informiert, die Behörden schätzten die Atmosphäre falsch ein, die sich im Netz immer weiter aufheizte. Ein Fehler, den die NPD für sich sofort nutzte und Demonstrationen anmeldete: Sie tat es auch vor wenigen Wochen vor der schnell errichteten Zeltstadt für Flüchtlinge in Dresden, damals kam es nach einer Kundgebung der rechtsextremen Partei zu Krawallen mit Gegendemonstranten. Und sie tat es in Heidenau - wohlwissend, dass gewaltbereite Teilnehmer die Lage jederzeit eskalieren lassen können.

Heidenau ein neuer Tiefpunkt

Mit der Bilanz von mehr als 30 verletzten Polizisten markiert Heidenau eine neue Eskalationsstufe. Eine Wiederholung kann nur verhindert werden, wenn die sächsische Polizei Blockade-Ankündigungen von Flüchtlingsheimen ernst nimmt und von Anfang klar durchgreift. Dazu braucht sie mehr Beamte und eine Landesregierung, die zügig rechtsextreme Hetze verurteilt und über die Asylbewerber, die in den Freistaat kommen, aufklärt.

Dies gilt vor allem für die CDU in Sachsen, die mit populistischen Forderungen nach mehr Grenzkontrollen oder Polizei-Sondereinheiten für straffällige Asylbewerber Schlagzeilen machte.

Ministerpräsident Tillich hat zuletzt klarere Worte gefunden, er erinnerte an das Gebot der Nächstenliebe. Im Landtag sagte er: "Rassismus ist eine Schande, Rassismus ist der Nährboden für Verbrechen. Ich erwarte, dass alle im Freistaat Sachsen dem entschieden entgegentreten." Er gab auch Fehler in der Kommunikation in der Verwaltung zu - das war vor über einem Monat. Die Stimmung, das hat Heidenau gezeigt, ist seitdem noch aggressiver geworden.

Bürgermeister Jürgen Opitz spürt dies nun jeden Tag. Er werde angesichts der steigenden Asylbewerberzahlen nicht der letzte Bürgermeister in Sachsen sein, der "an die Wand gebrüllt wird", sagt der CDU-Mann. Sein Appell an die Parteifreunde: Aus Fehlern müsse endlich gelernt werden.
http://www.t-online.de/nachrichten/deuts...r-sachsen-.html



von esther10 23.08.2015 22:09

23. August 2015

Politik » Deutschland
Bundestag75

Das Geld ist futsch
von Paul Rosen


Der Bundestag beschließt das dritte Griechenland-Rettungspaket am 19. August 2015: Dilettanten am Werk Foto: picture alliance / Sven Simon

Wieder einmal ist Griechenland gerettet worden. Offiziell bis zu 86 Milliarden Euro werden

dem bankrotten Land gegeben. Dabei weiß jeder, der im Bundestag für das dritte Griechenland-Hilfspaket gestimmt hat: Das Geld ist weg, die Griechen werden ihre Schulden nie begleichen können. Die Hilfsmilliarden werden nicht helfen, sondern sind wie Sprengstoff, der auf die Akropolis geschafft wird und nicht nur Griechenland, sondern ganz Europa zerstören kann.

Vor dem Fall und vor dem Zusammenbruch steht immer die Hybris. So schrieb das Bundesfinanzministerium in den Bundestagsantrag sogar die ungünstige Einschätzung des Internationalen Währungsfonds (IWF) hinein, daß Athen schon seine heutigen Schulden nie wird zurückzahlen können: „Der IWF hat in seiner Erklärung darauf hingewiesen, daß die Schuldentragfähigkeit Griechenlands zur Zeit nicht gegeben sei und aus seiner Sicht nur über erhebliche Schuldenerleichterungen hergestellt werden könnte.“ Mit Zahlen wird diese Position sogar noch untermauert. So soll der öffentliche Schuldenstand Griechenlands, dessen Wirtschaft am Boden liegt und dessen Banken unisono pleite sind, 2016 auf 200 Prozent des Bruttoinlandsprodukts steigen. Das sind Verhältnisse wie in Argentinien oder Zimbabwe.

Das Griechenland-Engagement war vom ersten Tag an falsch

Jeder Geschäftsmann, der eine Fehlinvestition getätigt hat, beendet sein Engagement. Nur die Berliner Koalition will nicht zugeben, daß das Griechenland-Engagement vom ersten Tag an falsch war. Das Land ist instabil, hat kein geordnetes Rechtssystem und ist nicht wettbewerbsfähig. Selbst eine inzwischen auch nicht mehr so stabile Währung wie der Euro ist noch Gift für Griechenland.

Dieses Gift verbreitet sich in ganz Europa. Länder wie Portugal und Spanien fragen, warum sie sparen mußten und es im Fall Griechenland reicht, Privatisierungen und Rentenkürzungen zuzusagen, letztlich aber immer wieder hinauszuzögern oder als Ersatz Wohltaten an anderen Stelle einzuführen. Italien und Frankreich stöhnen unter den von ihren Politikern aufgetürmten Schuldenbergen; am liebsten würden auch sie Rettungsschirme anzapfen oder die Schulden vergemeinschaften.

Der Beschluß des Bundestages ist ein Dokument der Verantwortungslosigkeit

Die durch den Vertrag von Maastricht verbotene Haftung für fremde Staatsschulden ist durch Griechenland-Rettung, das System der Rettungsschirme und die Anleihen-Aufkäufe der Europäischen Zentralbank (EZB) außer Kraft gesetzt worden. Die Büchse der Pandora ist längst geöffnet.


Wer sich schon die heutigen Schuldentilgungspläne für Griechenland ansieht, kann nur zu dem Ergebnis kommen, daß sie von Wolkenkuckucksheimern gemacht wurden. So laufen die Kredite der Länder der Eurozone bis zum Jahr 2041, die Kredite des Rettungsschirms bis zum Jahr 2057. Und jetzt kommen noch einmal 86 Milliarden Euro Kredite obendrauf. Der zustimmende Beschluß des Bundestages ist ein Dokument der Verantwortungslosigkeit.

Der Fall Griechenland zeigt: in Berlin sind Dilettanten am Werke

Berlin flüchtet sich in Vernebelungen und in das Umdeuten von Begriffen. Der IWF fordere gar keinen Schuldenschnitt, heißt es aus der Bundesregierung, sondern die internationale Finanzorganisation wolle „Schuldenerleichterungen“. Wie sollen die denn aussehen? Verlängerungen der Kreditlaufzeiten bis zum Jahr 2075 und Senkung des Zinssatzes in den Negativbereich? SPD-Chef Sigmar Gabriel phantasiert, wenn er in einem Brief an seine Fraktion von „vielfältigen anderen Möglichkeiten“ schreibt, „um eine spürbare Schuldenerleichterung zu erreichen“. Es gibt nur einen ehrlichen Weg: den Staatsbankrott Griechenlands und den Euro-Austritt.


Äußerungen aus der größeren Regierungsfraktion sind an Naivität kaum noch zu überbieten. Für den Vorsitzenden des Auswärtigen Ausschusses, Norbert Röttgen (CDU), ist „der Euro politisch unumkehrbar. Wenn der Fall Griechenland etwas beweist, dann das.“

Der Fall Griechenland beweist bestenfalls, daß in Berlin Dilettanten am Werke sind. Und wenn Röttgen behauptet, es gebe kein anderes Land, das wirtschaftlich so vom Euro profitiere wie Deutschland, so ist ihm entgegenzuhalten, daß allein die deutschen Sparer seit Beginn der Eurokrise durch die Niedrigzinspolitik der EZB 300 Milliarden Euro verloren haben. Und ausgerechnet der IWF, der in Berlin als eine Art Hoffnungsträger zur Revitalisierung Griechenlands angesehen wird, hat den Deutschen ins Stammbuch geschrieben, daß ihre Lebensversicherungen wegen der Niedrigzinspolitik in höchster Gefahr sind.

Als einzige Konstante die Unabhängigkeit deutscher Politiker von ihren eigenen Positionen

Der IWF schien ohnehin der rettende Strohhalm zu sein, nach dem Kanzlerin Angela Merkel und besonders der CDU/CSU-Fraktionsvorsitzende Volker Kauder greifen wollten. Ohne Beteiligung des IWF werde es kein drittes Hilfspaket geben, zeigte sich Kauder den ganzen Sommer überzeugt. Jetzt will der IWF Griechenland nicht mitretten. Ob die Organisation später in das sinkende Boot zusteigt, ist fraglich. Kauder ist erledigt.

Der Fraktionsvorsitzende, der wie ein Tiger lossprang und als Bettvorleger landete, drohte kritischen Unionsabgeordneten noch mit dem Verlust von Ausschußmitgliedschaften, falls sie gegen das Rettungspaket stimmen würden, das Kauder selbst als erster hätte ablehnen müssen – würde er seine früheren Äußerungen ernst nehmen. Aber wenn es in der Euro-Rettungspolitik eine Konstante gibt, dann ist das die Unabhängigkeit deutscher Politiker von ihren eigenen Positionen.

Abraham Lincoln hat einmal gesagt, „man kann ein ganzes Volk eine Zeitlang belügen, Teile eines Volkes dauerhaft betrügen, aber nicht das ganze Volk dauerhaft belügen und betrügen.“ Den Satz sollten sich die Berliner Politiker merken.
https://jungefreiheit.de/politik/deutsch...eld-ist-futsch/
JF 35/15

von esther10 23.08.2015 19:44

Vatikan: Motto für den Welttag der Migranten und Flüchtlinge bekanntgegeben


Papst Franziskus warnt vor Vergessen der Tragödien

Rom, 21. August 2015 (ZENIT.org) Staff Reporter | 268 klicks


Zum 102. Welttag der Migranten und Flüchtlinge hat Papst Franziskus das Thema „Migranten und Flüchtlinge fordern uns heraus. Die Antwort des Evangeliums der Barmherzigkeit“ gewählt. Der Päpstliche Rat für die Sorge um die Migranten und Menschen unterwegs hat das Motto am Donnerstag bekanntgegeben. Wenn der Tag am kommenden 17. Januar begangen wird, fügt er sich logisch in das außerordentliche Heilige Jahr der Barmherzigkeit ein, das am 8. Dezember beginnt.

In einer am gestrigen Donnerstag veröffentlichten Pressemitteilung heißt es, dass beabsichtigt sei, den Fokus auf das Leid so vieler Männer und Frauen zu richten, die gezwungen sind, ihre Heimat aufzugeben. „Man darf zum Beispiel die aktuellen Tragödien auf dem Meer nicht vergessen, denen viele Migranten zum Opfer gefallen sind“

Der Aufruhr und die Kriege im Nahen Osten haben die Zahl der Flüchtlinge UN-Angaben zufolge in die Höhe getrieben. Allein in diesem Jahr verunglückten rund 2.000 Menschen bei dem Versuch, das Mittelmeer zu überqueren. „Angesichts des offensichtlichen Risikos, dass dieses Phänomen vergessen wird, stellte der Heilige Vater das Leid der Migranten und Flüchtlinge als etwas dar, dem man sich stellen muss“, hieß es in der Erklärung, in der zugleich betont wurde, dass Franziskus die Gläubigen davor warnt, nicht in Gleichgültigkeit zu verfallen, sondern vielmehr die Tränen der Migranten zu ihren eigenen zu machen.

Der zweite Teil des Themas, die Antwort des Evangeliums der Barmherzigkeit, beziehe sich auf die besondere Antwort auf die Situation, die die Kirche geben könne. Der Papst rufe die Gläubigen zu Akten der Nächstenliebe im bevorstehenden Heiligen Jahr auf; er erinnere sie daran, wie Christus selbst unter den Kleinen gegenwärtig sei. Am Ende des Lebens würden die Menschen auch gemäß ihrer Antwort der Liebe gerichtet werden.

Das römische Dikasterium übermittelte zudem den Wunsch, den Tag auch auf örtlicher Ebene zu begehen, um dort das Bewusstsein für die Situation der Migranten zu schärfen, nicht allein für den einen Tag. Der Vatikan hofft, dass er die Gläubigen dazu anrege, Migranten gegenüber konkrete Zeichen der Solidarität zu setzen. Wie üblich wird eine päpstliche Botschaft zu dem Anlass veröffentlicht werden. (mk)

(21. August 2015) © Innovative Media Inc.

von esther10 23.08.2015 19:41

Vatikan: Motto für den Welttag der Migranten und Flüchtlinge bekanntgegeben
Papst Franziskus warnt vor Vergessen der Tragödien


Rom, 21. August 2015 (ZENIT.org) Staff Reporter | 268 klicks


Zum 102. Welttag der Migranten und Flüchtlinge hat Papst Franziskus das Thema „Migranten und Flüchtlinge fordern uns heraus. Die Antwort des Evangeliums der Barmherzigkeit“ gewählt. Der Päpstliche Rat für die Sorge um die Migranten und Menschen unterwegs hat das Motto am Donnerstag bekanntgegeben. Wenn der Tag am kommenden 17. Januar begangen wird, fügt er sich logisch in das außerordentliche Heilige Jahr der Barmherzigkeit ein, das am 8. Dezember beginnt.

In einer am gestrigen Donnerstag veröffentlichten Pressemitteilung heißt es, dass beabsichtigt sei, den Fokus auf das Leid so vieler Männer und Frauen zu richten, die gezwungen sind, ihre Heimat aufzugeben. „Man darf zum Beispiel die aktuellen Tragödien auf dem Meer nicht vergessen, denen viele Migranten zum Opfer gefallen sind“

Der Aufruhr und die Kriege im Nahen Osten haben die Zahl der Flüchtlinge UN-Angaben zufolge in die Höhe getrieben. Allein in diesem Jahr verunglückten rund 2.000 Menschen bei dem Versuch, das Mittelmeer zu überqueren. „Angesichts des offensichtlichen Risikos, dass dieses Phänomen vergessen wird, stellte der Heilige Vater das Leid der Migranten und Flüchtlinge als etwas dar, dem man sich stellen muss“, hieß es in der Erklärung, in der zugleich betont wurde, dass Franziskus die Gläubigen davor warnt, nicht in Gleichgültigkeit zu verfallen, sondern vielmehr die Tränen der Migranten zu ihren eigenen zu machen.

Der zweite Teil des Themas, die Antwort des Evangeliums der Barmherzigkeit, beziehe sich auf die besondere Antwort auf die Situation, die die Kirche geben könne. Der Papst rufe die Gläubigen zu Akten der Nächstenliebe im bevorstehenden Heiligen Jahr auf; er erinnere sie daran, wie Christus selbst unter den Kleinen gegenwärtig sei. Am Ende des Lebens würden die Menschen auch gemäß ihrer Antwort der Liebe gerichtet werden.

Das römische Dikasterium übermittelte zudem den Wunsch, den Tag auch auf örtlicher Ebene zu begehen, um dort das Bewusstsein für die Situation der Migranten zu schärfen, nicht allein für den einen Tag. Der Vatikan hofft, dass er die Gläubigen dazu anrege, Migranten gegenüber konkrete Zeichen der Solidarität zu setzen. Wie üblich wird eine päpstliche Botschaft zu dem Anlass veröffentlicht werden. (mk)

(21. August 2015) © Innovative Media Inc.

von esther10 23.08.2015 19:38

CAMPUSAsyl - Potential von der Uni für die Flüchtlinge


Mit Spiel und Spaß den Flüchtlingen ein wenig Menschlichkeit und Alltag zurückgeben. Hier in Trier. - AFP

23/08/2015 09:51SHARE:
Über Flüchtlinge wird dieser Tage viel berichtet, dieses Wochenende stehen bei uns aber die Ehrenamtlichen im Mittelpunkt. Während Bund, Länder und Kommunen überfordert sind mit der Organisation, sind es Freiwillige, die den Flüchtlingen helfen. In Regensburg gibt es seit einem halben Jahr das Projekt CampusAsyl. Studenten kümmern sich auf vielfältige Weise um die Flüchtlinge in ihrer Stadt. Pia Dyckmans war für uns vor Ort.

Mit Straßenmalkreide, Deutschunterricht, Musik und Sport geben Studenten den Flüchtlingen in der Erstaufnahmeeinrichtung ein Stück Normalität und Alltag wieder zurück. Carina Keller ist eine von ihnen. Eigentlich studiert sie Internationale Beziehungen, aber seit Februar ist sie auch so etwas wie Kindergärtnerin. Während einem Jahr in Tansania hat sie schon Kinder betreut und bespaßt, deswegen ist der Job für sie nicht ganz neu: „Ich habe mich total zu Hause gefühlt, muss ich sagen. Weil ich wieder in die Lage versetzt wurde, wo ich in Tansania war.

Weil ich die Kinder eben nicht verstehen konnte, es waren viel zu viele Kinder. Bei der ersten Kinderbetreuung war ich mit 40 Kindern alleine, die aus verschiedenen Kulturkreisen kamen, teilweise auch psychisch gelitten haben, die weggerannt sind, wenn ein Helikopter geflogen ist.“

Ausgebildet für solche Situationen ist Carina eigentlich nicht. Doch für sie ist das erstmal kein Problem, denn die Flüchtlingskinder sind für sie genauso Kinder wie jedes andere auch. Kinder, die auch Kinder sein wollen. Das wurde ihn aufgrund ihrer Geschichte zu früh schwer gemacht. „Aber ich versuch einfach, mit dem Kind umzugehen, wie mit einem normalen Kind, was ihm auch zusteht. Ich versuche auch, es wieder zum Kind-sein zu bringen. Das ist meine

Motivation, weil viele Kinder lachen nicht, wenn man mit ihnen zum Beispiel ein Foto machen möchte. Kinder haben hier kein Vertrauen in die Menschheit. Sonst sind die Kinder blind und strecken einem die Hand entgegen und das haben die Kinder hier nicht. Und das ist die Aufgabe auch nur an einem Nachmittag, ein Kind wieder zum lachen zu bringen, dass es sich wieder frei fühlt, Kind ist, spielt und das Leben liebt.“

Neben der Kinderbetreuung gibt es noch viele andere Angebote. Flüchtlinge können Deutsch lernen, sie machen zusammen Sport mit den Studenten oder sie musizieren gemeinsam. Da kann es schon mal vorkommen, dass auf dem Hof der Kaserne mit Gitarre, Rasseln und Trommel eine kleine Party stattfindet. Damit all diese Programme überhaupt laufen, behält Hermann Eckl den Überblick. Der Studentenpfarrer hat das Projekt mit anderen Initiatoren ins Leben gerufen. Inspiriert wurde er von seinen Studenten: „Das Potential, das am der Universität und an den Hochschulen vorhanden ist, das möchten wir nun auch nutzen, um diese Arbeit zu pushen.“ Das Projekt gepusht haben vor allem die Studenten selber. Durch Mundpropaganda hat sich die Idee in Regenburg schnell rumgesprochen, auch außerhalb der Hochschulgemeinde. Denn der Glaube spielt auch für Eckl bei dem Projekt gar keine Rolle: „Für uns spielt das ne Rolle, dass wir uns als Christen hier verpflichtet fühlen zu helfen. Ich denke wir wollen da auch ein klares Signal setzen gegen manche politische Torheit, die in diesem Bereich auch verbreitet wird. Trotz aller Unterstützung auf lokaler Ebene, gibt es auch immer wieder populistische und dumme Äußerungen und ich denke, es ist sehr wichtig, dass die Kirche auch ein Zeichen setzt.“

Gegründet hat sich CampusAsyl als ein Studentennetzwerk. Doch inzwischen arbeiten auch viele Ehrenamtliche mit, die eigentlich aus dem Studentenalter raus sind. Auch Carina will nach dem Studium nicht aufhören: „Auf keinen Fall. Ich war schon während meiner Schulzeit ehrenamtlich aktiv, hab auch schon immer versucht, mich mit Afrika zu beschäftigen. Das wird auf jeden Fall weitergehen. Gerade auch bei CampusAsyl kann sich jeder engagieren. Und ich versuche auch danach weiter den Flüchtlingen zu helfen und einen Teil von meiner Freizeit zu schenken.“

Für die Katholische Hochschulgemeinde Regensburg ist klar: Dieses Projekt soll noch lange weitergehen und es werden schon neue Projekte geplant. Nach den Semesterferien im Herbst soll ein interkultureller Kochkurs stattfinden, mit dem Ziel: ein eigenes Kochbuch. Denn die Flüchtlinge sollen auch selber aktiv werden, auf Augenhöhe mit den Ehrenamtlichen.
(rv 23.08.2015 pdy)

von esther10 23.08.2015 19:35

De Maiziere für konsequentere Abschiebung


Mit unegwöhnlichen Mitteln und weniger Bargeld will der Innenminister dem Flüchtlingsstrom Herr werden. - AFP

23/08/2015 13:33SHARE:
Bundesinnenminister Thomas de Maiziere (CDU) will abgelehnte Asylbewerber deutlich konsequenter als bisher abschieben. Die Flüchtlinge vom Westbalkan sollten daher bis zu ihrer Abschiebung in den Erstaufnahme-Einrichtungen bleiben und gar nicht erst auf Städte und Gemeinden verteilt werden. Das berichtete die „Bild am Sonntag“.

Zugleich erneuerte der Bundesinnenminister seine Forderung, Bargeldleistungen für Flüchtlinge zu kürzen: „Wenn Bargeldbeträge für Flüchtlinge schon für mehrere Monate im Voraus ausgezahlt werden, ist das ein Anreiz zu kommen. Mir kommt es darauf an, dass die Asylbewerber menschenwürdig und sicher untergebracht werden, keine Not leiden, aber nicht so viel Bargeld bekommen, dass sie damit vor allem ihre Schlepper bezahlen.“ Kritik an seinem Vorschlag, unter anderem von den Kirchen, wies der Minister zurück. „Wir müssen hier gemeinsam nach vernünftigen Lösungen suchen, statt hergebrachte Grundsatzdebatten von früher zu führen.“

In diesem Zusammenhang will de Maiziere die südeuropäischen Ländern bei der Unterbringung der Flüchtlinge unterstützen: „Wir brauchen schnell größere Aufnahme-Einrichtungen in Italien und Griechenland. Wir sind bereit, hierbei zu helfen.“

Der Minister warnte zudem vor einer Gefährdung der Reisefreiheit: „Wenn die Flüchtlinge innerhalb Europas nicht gerechter verteilt werden, wird die Debatte um Grenzkontrollen zunehmen. Es kann nicht länger sein, dass manche Mitgliedstaaten sich hier völlig aus der europäischen Solidaritätsgemeinschaft verabschieden.“

Von Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) erwartet de Maiziere mehr finanzielle Hilfe: „Der Bund wird die Länder und Kommunen dauerhaft unterstützen, und er braucht auch selbst mehr Geld beispielsweise für zusätzliches Personal und Sachmittel.“ Zunächst müssten die Flüchtlingsunterkünfte winterfest gemacht werden.

Der Bundesinnenminister kündigte zudem an, bei der Hilfe für Flüchtlinge in Deutschland „unkonventionelle Wege“ gehen zu wollen. „Wir werden Beamte bitten, nicht in Ruhestand zu gehen, sondern freiwillig länger zu arbeiten. Und wir müssen die Zahl der Mitarbeiter im Bundesfreiwilligendienst erhöhen. Bei jungen Menschen ist die Bereitschaft, zu helfen, groß.“ Auch die Stellen bei der Bundespolizei und beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge sollen aufgestockt werden.

(rv 23.08.2015 cz)

von esther10 23.08.2015 19:32

Papst: „Wer ist Jesus für euch?“


Papst Franziskus an diesem Sonntag auf dem Petersplatz. Er erinnerte erneut an den Frieden in der Ost-Ukraine. - AP

23/08/2015 11:23SHARE:

Papst Franziskus hat in seinem Angelus-Gebet am Sonntag an das Wunder der Brotvermehrung aus dem Johannesevangelium erinnert. Jesus habe seinen Jüngern gesagt, dass er das Brot des Himmels sei, dass er sein Fleisch und sein Blut hingeben werde. Damit habe er angedeutet, dass er sein Leben für sie hingeben werde. Diese Worte enttäuschten seine Zuhörer. Denn sie fanden sie eines Messias nicht würdig, nicht siegreich. „Die Menschen sahen in Jesus einen Messias, der so reden und handeln muss, dass seine Mission Erfolg hat.“

Der wahre Grund, warum die Menschen die Worte Jesu nicht verstanden, war ihr fehlende Glaube, so Franziskus. „Unter euch gibt es einige, die nicht glauben“ (Joh 6,64), habe Jesus gesagt. In der Tat hätten sich von diesem Zeitpunkt an viele seiner Jünger von ihm abgekehrt, erklärt Franziskus. „Vor dieser Abtrünnigkeit lässt Jesus nicht nach oder mildert seine Worte, im Gegenteil, er zwingt die Menschen dazu, eine klare Entscheidung zu treffen: Bei ihm bleiben oder sich von ihm trennen. Zu den zwölf Jüngern sagte er: „Wollt ihr auch gehen?“ (Joh 6,67).“

Petrus habe an dieser Stelle im Namen der Anderen seinen Glauben bezeugt. Er fragte Jesus, zu wem sie gehen sollten, nicht aber wohin. Denn für Petrus war klar, die Worte Jesu führten ins ewige Leben (Joh 6,68). Der Glaube an Gott sei Glaube an eine Person, mit der man sich verbinde, um den gleichen Weg zu gehen. Diese Person sei Jesus, betont Franziskus. „Wir brauchen Jesus, wir müssen bei ihm sein, uns von ihm und seinen Worten des ewigen Lebens nähren. An Jesus glauben bedeutet, ihn zum Zentrum und Sinn unseres Lebens zu machen. Christus ist nicht einfach eine Nebensache, er ist das lebendige Brot, die unentbehrliche Nahrung. Sich an ihn zu binden in einer echten Beziehung des Glaubens und der Liebe, bedeutet nicht, angekettet zu sein, sondern es ganz und gar frei zu sein, auf dem Weg, offen für die Herausforderungen unserer Zeit.“

Franziskus forderte die Gläubigen auf, sich immer wieder zu fragen, wer Jesus für jeden Einzelnen sei. „Ist er nur ein Name, eine Idee oder nur eine historische Person? Oder ist er die Person, die mich liebt, die ihr Leben für mich hingegeben hat und mit mir geht?"

Im Anschluss an das Angelus-Gebet äußerte Papst Franziskus erneut seine Sorge über die Lage in der Ost-Ukraine. „Ich wiederhole meinen Appell, dass die Friedensvereinbarungen eingehalten werden müssen“, sagte Franziskus. Des weiteren müssten Organisationen und Freiwillige angesichts der humanitären Notlage im Land helfen. „Möge der Herr Frieden über das geliebte Land Ukraine bringen“, so der Papst. Die Ukraine feiert am Montag, 24. August, ihren Unabhängigkeitstag.
(rv 23.08.2015 cz)

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