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von esther10 18.01.2016 00:10

Papstmesse: Neuer Wein in neue Schläuche!


Eingang zur Kapelle Santa Marta im Vatikan - EPA

18/01/2016 11:58SHARE:

Wer beim „Das haben wir immer schon so gemacht“ stehenbleibt, der verschließt sein Herz den Überraschungen des Heiligen Geistes und wird zum „Götzendiener“ und „Rebellen“: Das sagte Papst Franziskus an diesem Montag bei seiner Frühmesse im Vatikan. Er bezog sich auf das Tagesevangelium nach Markus (Mk 2, 18-22), in dem Jesus einigen Kritikern seiner Fastenpraxis entgegenhält: „Niemand näht ein Stück neuen Stoff auf ein altes Kleid... Auch füllt niemand neuen Wein in alte Schläuche.“

„Was bedeutet das? Dass das Gesetz geändert wird? Nein! Dass das Gesetz im Dienst am Menschen steht, der wiederum im Dienst Gottes steht – und darum braucht der Mensch ein offenes Herz! Das „So haben wir das immer schon gemacht“ kommt aus einem verschlossenen Herzen! Jesus hat uns gesagt: Ich werde euch den Heiligen Geist schicken, und er wird euch in die volle Wahrheit einführen. Wenn du ein geschlossenes Herz für die Neuheit des Geistes hast, dann wirst du nie zur vollen Wahrheit gelangen! Und dein christliches Leben wird nur ein Halbe-Halbe sein... auf einer Grundlage, die nicht offen ist für die Stimme des Herrn. Ein verschlossenes Herz, weil du nicht imstande bist, die Schläuche auszuwechseln!“

Der Geist „überrascht uns immer“, fuhr der Papst fort – hingegen klammerten sich „viele Christen an das, was immer so gehalten wurde“. Das sei Sünde: „verschlossenes Herz, das nicht die Stimme des Herrn hört“.

„Christen, die sich auf das „Immer schon so gemacht“ versteifen, sündigen... Das ist, als ob sie zur Hellseherin gingen: Das, was einmal gesagt worden ist, ist entscheidend, daran kann man nichts ändern... Diese Sturheit ist auch Götzendienst: Ein sturer Christ sündigt! Er dient Götzen. – Ja, aber Padre, was ist denn dann der richtige Weg? – Das Herz dem Heiligen Geist öffnen. Unterscheiden, was der Wille Gottes ist.“

Das, „was ich denke“, dürfe nicht „wichtiger sein als die Überraschung, die uns der Heilige Geist bereitet“, so Papst Franziskus. „Das ist die Botschaft, die die Kirche uns heute gibt. Das ist es, was Jesus so klar sagt: Neuer Wein in neue Schläuche! Angesichts der Neuheiten des Geistes, der Überraschungen durch Gott müssen sich auch die Gewohnheiten ändern. Möge uns der Herr die Gnade eines offenen Herzens geben; eines Herzens, das offen ist für die Stimme des Geistes; das zu unterscheiden weiß, was sich nicht ändern darf – weil es zum Fundament gehört – und was sich ändern muss, um die Neuheit des Heiligen Geistes zu empfangen.“
(rv 18.01.2016 sk)
http://de.radiovaticana.va/news/2016/01/...A4uche!/1201827

von esther10 18.01.2016 00:09

Düsseldorf: Polizei-Razzia im Nordafrikaner-Viertel – Vierzig vorläufige Festnahmen

Veröffentlicht: 18. Januar 2016 | Autor: Felizitas Küble
Amtliche Polizeimeldung aus Düsseldorf:

Zusammenfassung und Ergebnisse der Razzia im Düsseldorfer “Maghreb-Viertel” – Mehr als 290 Personen überprüft – 40 vorläufige Festnahmen – Ermittlungen dauern an

Samstag, 16. Januar 2016, 17.30 Uhr 033_30

In einer konzertierten Aktion führte die Düsseldorfer Polizei gestern Abend zeitgleich in 18 Cafés, Spielcasinos und Shisha-Bars in Bahnhofsnähe eine Großrazzia durch. Ziel der bereits im letzten Jahr geplanten Aktion war es, die Identität der angetroffenen Personen festzustellen, zu überprüfen sowie ihren Aufenthaltsstatus eindeutig zu klären.

Aufklärungsergebnisse, die u.a. aus dem Auswerte- und Analyseprojekt “Casablanca” stammen, hatten ergeben, dass sich hier zu bestimmten Zeiten Personen treffen und aufhalten, die im Verdacht stehen, Taschen- und Gepäckdiebstähle sowie Straßenraub-, aber auch Drogendelikte zu begehen. Der Polizei ging es um die Aufhellung dieses Rückzugsraumes für Straftäter sowie um das Erkennen von Strukturen.

Um 17.30 Uhr umstellten rund 300 Polizisten Lokale unter anderem an der Mintropstraße, der Scheurenstraße, der Luisenstraße, der Ellerstraße, der Linienstraße und der Lessingstraße. Insgesamt überprüften die Beamten in den 18 Objekten und in deren Umfeld 294 Personen. Mit Unterstützung unterschiedlicher Ämter der Stadt und der Bundespolizei wurden vorwiegend Männer nordafrikanischer Abstammung identifiziert, durchsucht und ihr aufenthaltsrechtlicher Status geklärt.

40 Festnahmen, 7 Strafanzeigen, 6 geklaute Handys

Hierbei wurden 40 Männer vorläufig festgenommen. Bei 38 von ihnen besteht der Verdacht des illegalen Aufenthalts, ein Mann war bereits zur Abschiebung ausgeschrieben und ein weiterer ist wegen des Verdachts der Hehlerei festgenommen worden. Die eingesetzten Beamten fertigten sieben Strafanzeigen wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz und jeweils eine Anzeige wegen Diebstahls, Betruges und eines möglichen Verstoßes gegen das Waffengesetz.

Es wurden sechs Mobiltelefone aufgefunden, die aus Straftaten stammen, diese konnten jedoch keiner konkreten Person zugeordnet werden. Um 23.45 Uhr endeten die Kontrollmaßnahmen des Einsatzes vor Ort. Die Auswertungen der gewonnenen Erkenntnisse sowie die ausländerrechtlichen Überprüfungen dauern an.

“Neben unseren intensiven Anstrengungen, speziell an den Brennpunkten in der Stadt Straftaten zu verhindern und Täter auf frischer Tat zu fassen, hat uns das Projekt Casablanca darüber hinaus viele Einblicke verschafft in die Strukturen der Verdächtigen, über ihre Gewohnheiten, Aufenthaltsorte und Unterkünfte. So haben wir die Möglichkeit mit regelmäßigen Kontrollaktionen, aber auch mit großen Razzien Orte aufzuklären, an denen solche Taten verabredet und vorbereitet werden, noch bevor sie geschehen”, kommentiert Einsatzleiter Frank Kubicki die gestrige Aktion.

“Anlass für die Razzia waren nicht die Vorkommnisse der Silvesternacht, vielmehr ist es die Fortführung unserer seit langer Zeit andauernden Bekämpfungsstrategie. Gleichwohl rechnen wir mit Erkenntnissen, die die Ermittlungen vorantreiben könnten”, stellt der Kriminaldirektor klar.

Quelle: http://www.presseportal.de/blaulicht/pm/13248/3226980
https://charismatismus.wordpress.com/201...ige-festnahmen/


von esther10 18.01.2016 00:07

Papst bekennt sich zur Ökumene mit Lutheranern


Papst Franziskus - ANSA

18/01/2016 10:01SHARE:

Papst Franziskus ist zufrieden mit dem, was im ökumenischen Gespräch zwischen Katholiken und Lutheranern bisher erreicht wurde. Das sagte er am Montag zu einer ökumenischen Delegation aus Finnland, die ihn im Vatikan besuchte. Geführt war die Gruppe vom lutherischen Bischof von Helsinki, Irja Askola. Die gemeinsame Erklärung zur Rechtfertigungslehre nannte der Papst eine gute „Grundlage“, um jetzt „in sakramentaler Hinsicht eine gemeinsame Interpretation von Kirche, Eucharistie und kirchlichem Amt“ zu finden.
„Allerdings bleiben in unserem Dialog weiter einige Differenzen in der Lehre und der Praxis bestehen. Das darf uns allerdings nicht entmutigen; eher sollte es uns anspornen, den Weg zu einer immer größeren Einheit gemeinsam fortzusetzen und dabei auch alte Vorstellungen und Einwände zu überwinden. Die Welt wird immer mehr von Konflikten verwundet, von Säkularismus und Gleichgültigkeit gezeichnet; da sind wir aufgerufen, uns stärker im gemeinsamen Bekenntnis Christi zu engagieren, immer glaubwürdigere Zeugen der Einheit und Baumeister von Frieden und Versöhnung zu sein.“
Der Papst sprach zum Auftakt der diesjährigen Weltgebetswoche für die Einheit der Christen. Sie steht unter dem Motto „Berufen, die großen Taten Gottes zu verkünden“ und wird federführend von Christen aus Lettland gestaltet.
(rv 18.01.2016 sk)
http://de.radiovaticana.va/news/2016/01/...eranern/1201783


von esther10 18.01.2016 00:06

Das Treueversprechen
· ​Grußworte von Papst Franziskus bei der Generalaudienz

Die Katechese von Papst Franziskus in der Generalaudienz vom Mittwoch, 21. Oktober, war erneut dem Thema der Familie gewidmet. Ein Mitarbeiter der deutschsprachigen Abteilung des Staatssekretariats trug folgende Zusammenfassung vor:



Liebe Brüder und Schwestern, in der vergangenen Katechese haben wir die Bedeutung des Versprechens vor allem gegenüber den Kindern bedacht. Nun ist die gesamte Wirklichkeit der Familie auf einem Versprechen aufgebaut: dem Liebesversprechen, das ein Mann und eine Frau sich gegenseitig geben. Und dies schließt die Verpflichtung ein, Kinder zu bekommen und zu erziehen. In unserer Zeit scheint dieses Treueversprechen nicht viel zu gelten. Da ist zum einen ein falsch verstandenes Recht auf persönliche Befriedigung, das die Treue hintanstellt, zum andern aber auch die Fixierung auf einen vermeintlichen Zwang von Gesetz und Konvention. Dabei will doch keiner bloß zum eigenen Nutzen oder aus Verpflichtung geliebt werden. Es gehört zur Kraft und zur Schönheit der Liebe, dass sie feste Verbindungen knüpft, ohne der Freiheit zu berauben. Freiheit und Treue gehören zusammen. Treue ist eine Haltung gegenseitigen Vertrauens, die im Gehorsam an das gegebene Wort immer weiter wächst. Man kann sie nicht kaufen und nicht erzwingen, noch ohne persönliches Opfer bewahren. Keine andere Schule kann uns die Wahrheit der Liebe besser vermitteln als die Familie. Kein anderes Gesetz kann uns die Schönheit der Würde des Menschen auferlegen, wenn die familiären Bande es nicht in Liebe in unser Herz schreiben. Wir wollen uns die Millionen von Männern und Frauen vor Augen halten, die in ihren Familien still, aber täglich das Wunder der Treue leben, das für die ganze Welt zum Segen wird. Diesen Segen gilt es zu bewahren und daraus zu lernen.

Der Heilige Vater grüßte die deutschsprachigen Pilger auf Italienisch. Anschließend wurde folgende deutsche Übersetzung der Grüße vorgelesen:

Einen herzlichen Gruß richte ich an alle Teilnehmer deutscher Sprache. Besonders grüße ich die Pilger aus dem Erzbistum Berlin mit ihrem Erzbischof Heiner Koch. Der Oktober ist der Rosenkranzmonat. Ich bitte euch, in euren Familien den Rosenkranz insbesondere für die Familiensynode zu beten, damit die selige Jungfrau Maria uns helfe, den Willen Gottes zu erfüllen. Der Herr segne euch alle.
http://www.news.va/en/source/osservatore-romano
- See more at: http://www.osservatoreromano.va/de/news/...h.YmFF5IBx.dpuf


von esther10 18.01.2016 00:04

Österreich: Religionsfreiheit als Grundwert


Neujahr in Wien - REUTERS

01/01/2016 08:34SHARE:
Die Bischöfe Österreichs haben auf die Bedeutung der Religionsfreiheit hingewiesen. Der Wiener Erzbischof Christoph Schönborn betonte, dass diese Freiheit ein Grundwert und zugleich ein kostbares Gut sei, so der Kardinal bei der Jahresschlussandacht im Wiener Stephansdom. Der Kardinal appellierte u.a. auch an die muslimischen Länder, die Religionsfreiheit zu achten. Religionsfreiheit bedeute gegenseitigen Respekt zwischen den Angehörigen verschiedener Religionen wie auch im Verhältnis zu nicht Glaubenden. Eindringlich hob der Wiener Erzbischof in seiner Silvesterpredigt auch die Bedeutung der Familie hervor. Gerade in schwierigen Zeiten sei die Familie das bewährteste Netzwerk der Solidarität. Auffallend groß vor und im vollen Dom sei die Polizeipräsenz gewesen, wo rund 4.000 Gläubige an der Jahresschlussandacht teilnahmen, berichtet Kathpress.
„Hoffnung und Zuversicht“

Zu noch mehr Engagement für Flüchtlinge hat der Salzburger Erzbischof Franz Lackner in seiner Silvesterpredigt aufgerufen. Er wolle am Ende des Jahres allen Danke sagen, die bis zur Erschöpfung für die Flüchtlinge eingesetzt hätten, so Lackner im Salzburger Dom: „Für die katholische Kirche kann ich sagen, es wurden Anstrengungen nicht gescheut, eigene Pläne zu ändern, Finanzmittel in die Hand zu nehmen, Ressourcen freizustellen, um möglichst viele aus ihrer Heimat Geflohene aufzunehmen: Pfarrhöfe wurden geöffnet, Häuser zur Verfügung gestellt und Hilfsmittel bereit gestellt. Nächstenliebe ist Tat geworden.“ Lackner rief auch zum Schutz des Lebens auf, „vor allem dort, wo es bedroht, angefeindet und in Gefahr ist. Hüten wir gewissenhaft den Anfang und das natürliche Ende des Lebens“, so der Erzbischof wörtlich.
„Herausforderung zur Hoffnung“

Die Mehrheit der Österreicher geht pessimistisch ins Jahr 2016. Sorge oder Skepsis würden überwiegen, räumte der Innsbrucker Bischof Manfred Scheuer in seiner Silvesterpredigt ein. Am wenigsten Grund zur Freude würden Frauen, die Generation 60+ und untere soziale Schichten sehen. Männer, junge Leute und jene aus höheren Bildungsschichten seien hingegen eher frohen Mutes. Doch die Optimisten würden mit jedem Jahr weniger. Zugleich habe es noch nie zuvor in der Geschichte Österreichs im Ganzen so viel Stabilität gegeben. Das sei zwar keine Versicherung für die Zukunft, aber eine „Herausforderung zur Hoffnung: nicht zu einer irrationalen Hoffnung als bequemes Glücksspiel, sondern zu einer aktiven, einer tätigen Hoffnung“.
(kap 01.01.2016 mg)
http://de.radiovaticana.va/news/2016/01/...ndwert/1198220#


von esther10 17.01.2016 00:58

Leipzig: Sexueller Übergriff eines Tunesiers auf junge Frau am Hauptbahnhof
Veröffentlicht: 16. Januar 2016 | Autor: Felizitas Küble

Meldung der Polizei Sachsen:

Ort: Leipzig, OT Zentrum-Ost, Willy-Brandt-Platz, Zentralhaltestelle
Zeit: 9.1.2016, gegen 00:30 Uhr

In der Nacht von Freitag zu Samstag kam es zu einem unsittlichen Übergriff auf eine 31-jährige Leipzigerin. Die Dame befand sich in Begleitung ihres Lebensgefährten (28) an der Zentralhaltestelle vor dem Leipziger Hauptbahnhof als die beiden aus einer Gruppe von etwa fünf bis zehn alkoholisierten Männern durch einen Libyer (31) angesprochen wurde. Asylverfahren-100_03



Der 28-Jährige versuchte, dem Fremden den Weg auf Deutsch und Englisch zu erklären, als sich eine zweite Person – ein 27-jähriger Tunesier – von hinten der Frau näherte und ihr unvermittelt über der Hose in den Schritt griff.

Es folgte ein verbales Streitgespräch, wonach die beiden Leipziger die Bundespolizei zur Aufnahme einer Anzeige kontaktierten. Die Bundespolizei hatte zu diesem Zeitpunkt bereits einen Hinweis erhalten, dass auf dem Bahnhofsvorplatz/Haltestellenbereich eine Gruppe von Ausländern Taschendiebstähle verüben sollten. Die beiden Täter, die daraufhin durch die Bundespolizei festgehalten wurden, sollten wohl aus dieser Gruppierung stammen – den beiden Genannten konnte jedoch kein Diebstahl nachgewiesen werden.

Der Tunesier und der Libyer wurden sodann durch die Bundespolizei an Kollegen der Landespolizei übergeben. Die Bearbeitung der Straftat, die nun im Sinne des Paragraphen 177, Absatz 1 StGB, als sexuelle Nötigung verfolgt wird, wird gemäß der örtlichen Zuständigkeit, durch die Polizeidirektion Leipzig bearbeitet. Die anfänglichen Ermittlungen erfolgten jedoch in enger Zusammenarbeit mit der Bundespolizei.

Nachdem die beiden Täter durch die Kriminalpolizei vernommen wurden, wurden sie auf Weisung der Staatsanwaltschaft entlassen, da für diesen Fall keine Haftgründe belegt werden konnten. Die Männer wurden zweifelsfrei identifiziert und beide befinden sich in einem Asylverfahren mit einem festen Wohnsitz in Leipzig.

Der 31-Jährige befindet sich seit 2014 in Deutschland und etwa seit Frühjahr letzten Jahres in Leipzig. Der 27-Jährige befindet sich seit Ende letzten Jahres in Leipzig. Beide sind bereits mehrfach wegen Eigentumsdelikten, Handel mit Betäubungsmitteln und einfacher Körperverletzungsdelikte polizeilich aufgefallen. Der Polizei liegen bisher keine Anzeigen wegen einer Sexualstraftat gegen die beiden Täter vor. Die Ermittlungen zur hier angezeigten Straftat der sexuellen Nötigung werden fortgeführt!
https://charismatismus.wordpress.com/201...m-hauptbahnhof/
Quelle: https://www.polizei.sachsen.de/de/MI_2016_40343.htm

von esther10 17.01.2016 00:58

Evangelischer Pastor beklagt Gewalt gegen Christen in Flüchtlingsheimen
Veröffentlicht: 17. Januar 2016 | Autor: Felizitas Küble

Politiker und Kirchenleiter ignorieren zu oft, dass christliche Flüchtlinge in deutschen Unterkünften Opfer von Gewalt durch radikale Muslime werden. Besonders betroffen sind zum Christentum konvertierte Muslime. Obwohl sich die Fälle häufen, bekommen sie weiterhin kaum Hilfe. 1643619043

Das beklagt der Berliner Pfarrer Gottfried Martens von der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) im Gespräch mit der evangelischen Nachrichtenagentur IDEA.



Während die Empörung über die sexuellen Übergriffe in der Silvesternacht in Köln zu Recht groß sei, können christliche Konvertiten nicht damit rechnen, dass sie angesichts ihrer Verfolgung in den Heimen in der Öffentlichkeit Unterstützung erfahren: „Im Gegenteil: Politisch Verantwortliche und nicht zuletzt auch Vertreter der Kirchen fallen ihnen immer wieder sogar noch in den Rücken.“

In Deutschland hätten verfolgte christliche Konvertiten keine Lobby, so Martens, dessen Gemeinde sich intensiv um Flüchtlinge kümmert.

Quelle und Fortsetzung des Artikels hier: http://www.idea.de/thema-des-tages/artik...land-83649.html

von esther10 17.01.2016 00:55

Die bayerische Benediktiner-Abtei Metten feiert heute ihren 1250-jährigen Geburtstag
Veröffentlicht: 17. Januar 2016 | Autor: Felizitas Küble |


Von Michaela KollerKoller-Michaela_kwi_author_list

Als der asketische Priester Gamelbert am 17. Januar 787 im Rufe der Heiligkeit starb, hatte er sein Patenkind Utto als Nachfolger in seinem Seelsorgsamt bestimmt. So besagt es die Legende. Fakt ist, dass der selige Utto der erste Abt des Klosters war, für das Gamelbert nahe des niederbayerischen Deggendorf 766 ein Waldstück erwarb: Das Kloster Metten.

In diesem Jahr feiert die dortige Benediktinerabtei ihr 1250-jähriges Gründungsjubiläum. Der Auftakt fällt auf den Todestag des seligen Gamelbert, auf den heutigen Sonntag.

Das Kloster ist weithin sichtbar durch seine Abtei-Kirche St. Michael mit ihren zwei gelb-weißen Zwiebeltürmen: Cosmas Damian Asam gab dem Hochaltar mit seinem Gemälde „Sturz des abtrünnigen Luzifer durch den Erzengel Michael“ eine besondere Attraktion.

Der aktuelle Ruf der Stätte gründet auf dem gleichnamigen Gymnasium samt einem Internat. Letzteres wird nach dem Schuljahr 2016/2017 mangels Nachfrage geschlossen. Rund 500 Schüler sollen hier fürs Leben lernen. Abt Wolfgang Hagl; Copyright: M. Koller



Die Tradition des Lehrens ist fast so lang wie die Geschichte seit der ersten Kultivierung des Landes: „Die Mönche unterrichteten die Söhne der Siedler in Lesen, Schreiben und Rechnen“, weiß Abt Wolfgang Maria Hagl (siehe Foto), der seit rund 26 Jahren das Kloster leitet, aus den Annalen zu berichten. Auf einem Rundgang durch die Klosteranlage nahe der Donau führt er ein Gespräch mit der Autorin.


Der Besuch beginnt im Klosterhof: Zum Zeitpunkt der Begegnung ist die Kirche wegen der Sanierung mit Blick auf die Feierlichkeiten noch nicht zugänglich: Die Fresken in der Vorhalle hätten erzählt, was auch ein Wandgemälde im Festsaal und hier in der Hofmitte eine Statue symbolisieren: Sie stellen Karl den Großen dar.

„Er ist der Legende nach der Gründer des Klosters“, erzählt der Abt, während das 12-Uhr-Läuten erschallt. Kaiser Karl sei in der Nähe auf der Jagd gewesen und habe sich im bayerischen Urwald verirrt. Schließlich traf er – so die Fortsetzung der Legende – auf einen Einsiedler, dessen Beil an einem Sonnenstrahl hing und ihm heraus half. Zum Dank stiftet er das Kloster.

Tatsächlich begann die Geschichte Mettens laut heutigem Forschungsstand mit der Stiftung des Grundbesitzes durch den Michaelsbucher Pfarrer Gamelbert von der anderen Seite der damals noch ungezähmten Donau.

Die Historiker gehen davon aus, dass Kaiser Karl später zur wirtschaftlichen Grundlage des Klosters beitrug, indem er dem Kloster Rodungs- und Siedlungsgebiet freigab. „Das hatte Bestand bis zum Jahr 1803“, berichtet der Abt mit Blick auf die Säkularisation kirchlicher Güter in Bayern in jener Zeit.

Quelle und Fortsetzung des Artikels hier: http://www.vaticanista.info/2016/01/17/f...d-festlichkeit/

Fotos: Michaela Koller

von esther10 17.01.2016 00:54


Salam Mohammad aus dem kurdischen Teil des Irak ist reisefertig. Er steht vor dem Terminal C des Flughafen Tegel in Berlin.
(Foto: picture alliance / dpa)

Mehr als eintausend Flüchtlinge aus Irak, Iran und Afghanistan sind im vergangenen Jahr in ihre Heimat zurückgegangen – Tendenz steigend. Selbst einige Syrer kehren heim.

http://www.t-online.de/nachrichten/deuts...-staerker-.html

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Immer mehr Flüchtlinge aus Ländern wie Irak, Iran oder Afghanistan kehren zurück in ihre Heimat. Das geht aus Zahlen der Internationalen Organisation für Migration hervor. Die IOM bietet Flüchtlingen finanzielle Unterstützung bei der Rückkehr an. Nur diese Fälle, in denen die Organisation eingebunden war, werden von ihr registriert. Wer auf eigene Faust in die Heimat reist, wird nicht erfasst.

Die Zahlen bewegen sich auf niedrigem Niveau – so sind 2015 beispielsweise insgesamt 309 Afghanen an den Hindukusch zurückgekehrt. Auffällig ist jedoch, dass die Fälle zunehmen. So lag die Zahl der Rückkehrer von Januar bis Mai 2015 im einstelligen Bereich. Seit August steigt sie kontinuierlich an. Im November erfasste die IOM 58 afghanische Rückkehrer, im Dezember waren es 124.

Die größte Gruppe der Rückkehrer sind die Iraker. Bei ihnen waren die Zahlen von Januar bis September zweistellig, wobei es meist weniger als 30 Fälle waren. Im Oktober gingen 124 Iraker mit IOM-Unterstützung in ihr Heimatland zurück, im November waren es 176, im Dezember 201. Insgesamt registrierte die Organisation 724 Iraker.

Selbst Syrer reisen zurück

Auch unter den Iranern steigt die Zahl der Rückkehrer an. 381 waren es im gesamten Jahr 2015. Im Dezember war die Zahl erstmals dreistellig: 119 Iraner gingen in diesem Monat zurück.

Höhere Rückkehrer-Zahlen gibt es nur bei Staaten des westlichen Balkan, was nicht überraschend ist, da diese Staaten zu sicheren Herkunftsländern erklärt wurden. 13 syrische Rückkehrer gab es laut IOM im vergangenen Jahr – mit einer Ausnahme gingen alle von ihnen in den Monaten August bis Dezember.

Die IOM bietet über das sogenannte REAG/GARP-Programm finanzielle Hilfe bei der Rückkehr an. Finanziert wird das Programm von Bund und Ländern.

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Der Zukunftsforscher Ulrich Reinhardt sagte n-tv.de, er gehe davon aus, dass 50 Prozent der Menschen, die eine Aufenthaltsgenehmigung in Deutschland bekämen, länger als 18 Monate bleiben würden. "Bei den Irakern ist die Zahl der Rückreiseanträge in den vergangenen vier Wochen um den Faktor vier gestiegen", so Reinhardt. "Viele Iraker sagen ganz offensichtlich: Meine Perspektive ist zuhause besser als hier. Viele Menschen kommen mit großen Hoffnungen in unser Land und stellen dann fest, dass sich ihre Hoffnungen nicht so einfach verwirklichen lassen."

Die Deutsche Presse-Agentur zitiert einen Mitarbeiter des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge mit den Worten, meist sei die Familie die treibende Kraft.
http://www.n-tv.de/politik/Iraker-auf-de...le16769691.html
Quelle: n-tv.de , hvo

von esther10 17.01.2016 00:48

Debatte - nach Übergriffen an Silvester
Attackierte Frau floh panisch vom Schlossplatz
Von Carolin Klinger 08. Januar 2016 - 08:00 Uhr


Auch die Stuttgarter Polizei untersucht Überfälle aus der Silvesternacht.
Foto: dpa
15 Frauen haben inzwischen Vorfälle aus der Silvesternacht in Stuttgart zur Anzeige gebracht. Eine Schorndorferin berichtet von sexuellen Übergriffen. Die Polizei hält diese für Ablenkungsmanöver der Täter - diskutieren Sie mit!

Stuttgart - Eigentlich wollte Daniela S. (Name von der Redaktion geändert) nur auf dem Stuttgarter Schlossplatz das Neue Jahr begrüßen. Doch als sie gemeinsam mit ihrer Freundin um kurz vor Mitternacht am Königsbau ankam, fühlte sie sich plötzlich von Männern mit nordafrikanischem Aussehen umzingelt. Einer von ihnen fasste der 28-Jährigen an den Po. „Als ich mich zu ihm umdrehte, um ihm die Meinung zu sagen, lachte die ganze Gruppe nur“, berichtet die junge Frau. Währenddessen nutzte ein weiterer Mann die Gelegenheit, und bedrängte ihre Freundin. Auch der erste Täter ging noch einmal zum Angriff über und betatschte Daniela S. „am Po und im Intimbereich“. Die beiden Frauen gerieten in Panik und flohen aus der Menschenmenge. Nach der Berichterstattung und dem Zeugenaufruf in unserer Zeitung erstattete Daniela S. Anzeige in ihrem Wohnort Schorndorf.

Von einem ähnlichen Vorfall berichtet ein Passant, der sich in der Stuttgarter Innenstadt um kurz nach Mitternacht vor dem Kunstmuseum aufhielt. Auch in diesem Fall näherte sich eine kleine Gruppe von Männern zwei Frauen und bedrängten sie. Die Frauen schrien und rannten davon.

Immer mehr Übergriffe werden in Stuttgart bekannt

Wie erst jetzt bekannt wurde, hat die Polizei bereits in der Silvesternacht einen Tatverdächtigen aufgrund von Zeugenhinweisen festgenommen: Der 20-jährige Mann soll zwei junge Frauen im Alter von 15 und 18 Jahren sexuell belästigt haben. Bei dem Verdächtigen, der nun in Untersuchungshaft sitzt, handelt es sich um einen irakischen Asylbewerber. „Wir prüfen, ob es einen Zusammenhang zu den Vorfällen am Schlossplatz gibt“, sagt Polizeisprecher Jens Lauer. Zudem seien bei dem jungen Mann zwei Smartphones sichergestellt worden. Momentan untersucht die Polizei, ob diese Handys aus Straftaten stammen. Ermittlungen zu Hintergründen, Motivation und möglichen Komplizen dauern noch an. Die Übergriffe, von denen die Zeugen berichten, spielten sich laut Lauer rund um den Schlossplatz und in der näheren Umgebung ab.

Auch die Täterbeschreibungen und die Vorgehensweise ähnelten sich: Demnach handelte es sich um Männer, die ein nordafrikanisches oder arabisches Aussehen haben. Sie hinderten die Frauen am Weitergehen, bedrängten und berührten sie unsittlich. In manchen Fällen raubten die Täter Handys und Handtaschen. „Auffällig ist, dass die Männer meist in Gruppen auftraten“, sagt Lauer. Dies sei eine Vorgehensweise, die der Polizei bisher unbekannt war. „Es hatte aber nicht die Dimension wie in Köln“, sagt Lauer.

Die Täter hatten es auf Handys und Handtaschen abgesehen

Bei den Fällen in Stuttgart war es den Tätern vor allem um Diebstahl gegangen, mutmaßt die Polizei. „Wenn man eine Frau in der Menge anrempelt, wird sie sofort nach ihrer Handtasche greifen. Berührt man sie aber unsittlich, wird ihr ihre Handtasche erst einmal egal sein“, erklärt Lauer die Vorgehensweise der Täter. Die sogenannte Antanz-Masche, bei der Täter ihre Opfer in Diskotheken antanzen, um sie dann zu beklauen, komme immer wieder vor. „Auf offener Straße haben wir das aber noch nicht erlebt.“

Die Kriminalpolizei Stuttgart hat inzwischen eine Ermittlungsgruppe gebildet und prüft, ob es Zusammenhänge zwischen den Taten gibt. Ob die Polizei aus den Vorfällen aus der Silvesternacht im Hinblick auf Großveranstaltungen Konsequenzen zieht, kann Lauer noch nicht sagen: „So weit sind wir noch nicht. Wir müssen zunächst die weiteren Ermittlungen abwarten, bevor wir daraus Schlüsse für andere Veranstaltungen ziehen.“

Restaurant Cavos lobt Stuttgarter Polizei

Ein Lob an die Stuttgarter Polizei verfasste das Restaurant Cavos auf seiner Facebook-Seite. Die Betreiber verwiesen auf einen Vorfall vom Dienstag, bei dem eine Gruppe von „acht halbstarken Afghanen, Pakistanis, oder was auch immer“ die Türsteher des griechischen Restaurants beleidigten und bespuckten. Die alarmierte Polizei sei innerhalb kürzester Zeit zur Stelle gewesen und habe die Männer abgeführt. „Weil die Polizei aktuell in der Kritik steht, wollten wir die Stuttgarter Polizei ausdrücklich für ihre Arbeit loben“, begründet Betreiber Hiki Shikano Ohlenmacher die öffentliche Nachricht, die im Netz für Diskussionen sorgte.

Ein Angebot, auf das Daniela S. nicht so schnell zurückkommen wird. Abends will sie erst gar nicht mehr ohne Begleitung nach Stuttgart kommen: „Dieses Gefühl der Erniedrigung und der Hilflosigkeit kann ich nicht vergessen.“

Hier geht es weiter
http://www.stuttgarter-nachrichten.de/in...469f6ea0b6.html

von esther10 17.01.2016 00:38

Ergebnisse der Razzia werden erst am Sonntag erwartet.
(Foto: twitter.com@chefreporterNRW)
Samstag, 16. Januar 2016


Großrazzia in Düsseldorf
300 Polizisten durchsuchen Maghreb-Viertel

Mit mehreren Hundert Beamten ist die Polizei in Düsseldorf zu einer Razzia in das sogenannte Maghreb-Viertel eingerückt. Ermittlungen hätten ergeben, "dass sich hier zu bestimmten Zeiten Personen treffen und aufhalten, die im Verdacht stehen, Taschen- und Gepäckdiebstähle sowie Straßenraub- aber auch Drogendelikte zu begehen", hieß es zur Begründung.


http://www.n-tv.de/politik/Immer-mehr-No...le16773081.html

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Vermehrt Täter aus Nordafrika: Zahl der Taschendiebstähle erhöht sich enorm 10.01.16
Vermehrt Täter aus Nordafrika
Zahl der Taschendiebstähle erhöht sich enorm
Viele Maghreb Staaten weigern sich vor der Aufnahme nach Europa geflüchteter Menschen. 16.01.16
Abgeschobene Flüchtlinge aus der EU
Maghreb-Staaten verweigern Aufnahme

Zahl der Anträge steigt stark: Immer mehr Nordafrikaner beantragen Asyl 15.01.16



http://www.n-tv.de/politik/Maghreb-Staat...le16782316.html

Auch die Bundespolizei und städtische Behörden beteiligten sich an dem Großeinsatz in dem Viertel rund um den Bahnhof. Erste Ergebnisse sollen aber erst am Sonntag bekanntgegeben werden. Das Stadtgebiet gilt als Rückzugsort für nordafrikanische Banden - daher der Name Maghreb-Viertel. Allein in der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt haben die Behörden einem früheren Polizeibericht zufolge rund 2200 Personen im Visier, die als Tatverdächtige für Antanzdiebstähle und Raubüberfälle in Frage kommen.

Vor allem auch Nordafrikaner sollen für die Übergriffe an Silvester in Köln verantwortlich sein. Ein Sprecher der Polizei sagte aber "Focus Online", dass es keinen Zusammenhang mit den Kölner Ereignissen gebe. Das sei nicht der Anlass gewesen. Bei dem Einsatz gehe es um die "Fortführung unserer Strategie". Die Politik diskutiert derzeit über Möglichkeiten, straffällige Marokkaner, Algerier und Tunesier leichter abzuschieben und ihre Länder zur Zurücknahme zu bewegen.
http://www.n-tv.de/politik/300-Poliziste...le16783951.html
Quelle: n-tv.de , jki/dpa

von esther10 17.01.2016 00:36

Papstanworten auf die großen Fragen der Kleinen


Der Papst und die Kinder - AFP


16/01/2016 12:35SHARE:
Kinder sind die besten Interviewer der Welt: So hatte Papst Franziskus beim Weltfamilientreffen in Philadelphia Fragen von Kindern kommentiert. Aus den Antworten des Papstes auf über 200 Briefe ist nun ein Buch entstanden, Pater Antonio Spadaro von der Zeitschrift Civiltà Cattolica hat die Antworten des Papstes aufgezeichnet, ab März erscheint das Buch dann auch auf Deutsch.

Was hat Gott vor der Erschaffung der Welt gemacht? „Er hat geliebt“. Es sind einfache Antworten, direkt und ohne große Komplikation, die sich in dem Band finden. Die Briefe kamen aus der ganzen Welt von Kindern von sechs bis dreizehn Jahren, unter anderem aus Albanien, China, Nigeria und Lagern für syrische Flüchtlinge.

(rv 16.01.2016 ord)

von esther10 17.01.2016 00:35

Blaulicht aus der Region Stuttgart
Streit in Flüchtlingsunterkunft eskaliert
Von red 17. Januar 2016 - 10:37 Uhr


Am Samstagabend ist ein Streit in einer Flüchtlingsunterkunft in Kornwestheim eskaliert. (Symbolbild) Foto: Shutterstock/igor.stevanovic (Symbolbild)

In einer Flüchtlingsunterkunft in Ludwigsburg ist am Samstagabend ein Streit eskaliert - Zwei Asylsuchende erlitten dabei Stichverletzungen. Diese und weitere Meldungen der Polizei aus der Region Stuttgart.

Kornwestheim: Am Samstagabend hat ein Streit in einer Flüchtlingsunterkunft in Kornwestheim (Kreis Ludwigsburg) mit Stichwunden geendet.

Wie die Polizei berichtet, soll ein 25-jähriger Asylsuchender zunächst im Treppenhaus einer Unterkunft für Flüchtlinge in der Villeneuvestraße auf andere Zuwanderer getroffen sein. Plötzlich kam es gegen 22.30 Uhr zum Streit zwischen dem 25-Jährigen und drei weiteren Männern, die offenbar nicht in dieser Unterkunft untergebracht sind.

Der Streit eskalierte kurz darauf. Einer der drei Männer soll dabei ein Messer gezückt haben, mit dem er den 25-Jährigen am Oberkörper Stichverletzungen zufügte. Vermutlich wurde dabei ein weiterer 28-jähriger Asylsuchender verletzt. Nur wenig später soll der Täter mit den beiden anderen Männern geflüchtet sein.

Bewohner der Flüchtlingsunterkunft alarmierten die Polizei. Sowohl der 25- als auch der 28-Jährige wurden von den Rettungskräften ins Krankenhaus eingeliefert. Beide erlitten leichte Verletzungen und konnten am Sonntag das Krankenhaus wieder verlassen.

Das Kriminalkomissariat ermittelt nun wegen gefährlicher Körperverletzung.

http://www.stuttgarter-nachrichten.de/in...fa21a1d962.html

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Feinstaubalarm

http://www.stuttgarter-zeitung.de/

von esther10 17.01.2016 00:29

BOTSCHAFT VON PAPST FRANZISKUS
ZUM WELTTAG DES MIGRANTEN UND FLÜCHTLINGS
[17. Januar 2016]



„Migranten und Flüchtlinge sind eine Herausforderung.
Antwort gibt das Evangelium der Barmherzigkeit“


Liebe Brüder und Schwestern!

In der Verkündigungsbulle des außerordentlichen Jubiläums der Barmherzigkeit habe ich daran erinnert, dass „es […] Augenblicke [gibt], in denen wir aufgerufen sind, in ganz besonderer Weise den Blick auf die Barmherzigkeit zu richten und dabei selbst zum wirkungsvollen Zeichen des Handelns des Vaters zu werden“ (Misericordiae vultus, 3). Tatsächlich möchte die Liebe Gottes alle und jeden erreichen und jene, die die Umarmung des Vaters annehmen, in ebensolche Arme verwandeln, die sich öffnen und schließen, auf dass sich jeder wie ein Kind geliebt wisse und sich in der einen Menschheitsfamilie „zu Hause“ fühle. Auf diese Weise erreicht die väterliche Sorge Gottes alle, wie beim Hirten und der Herde, doch erweist sie sich besonders einfühlsam gegenüber den Bedürfnissen der verwundeten, ermatteten oder kranken Schafe. So hat Jesus Christus zu uns über den Vater gesprochen, um uns zu verstehen zu geben, dass Er sich über den von körperlichem oder moralischem Elend verwundeten Menschen beugt und dass sich die Wirkung der göttlichen Barmherzigkeit umso mehr offenbart, je schlimmer dessen Zustand wird.

In unserer Zeit steigen die Migrationsströme in allen Regionen der Erde stetig an: Vertriebene und Menschen auf der Flucht aus ihren Heimatländern fragen Einzelne und Gesellschaften an, werden dabei zur Herausforderung für die traditionelle Lebensweise und bringen zuweilen den kulturellen und sozialen Horizont, den sie vorfinden, durcheinander. Immer häufiger erleiden die Opfer der Gewalt und der Armut beim Verlassen ihrer Herkunftsregionen das menschenverachtende Treiben der Schleuser auf ihrer Reise dem Traum einer besseren Zukunft entgegen. Sofern sie dann den Missbrauch und die Widerwärtigkeiten überleben, sehen sie sich mit Umgebungen konfrontiert, die von Verdächtigungen und Ängsten geprägt sind. Schließlich stoßen sie nicht selten auf einen Mangel an klaren und praktikablen Regelungen, welche die Aufnahme steuern und – unter Beachtung der Rechte und Pflichten aller Beteiligten – kurz- wie langfristige Integrationsmöglichkeiten vorsehen sollen. Mehr denn je rüttelt das Evangelium der Barmherzigkeit heute die Gewissen der Menschen wach, es verhindert, dass man sich an das Leid des anderen gewöhnt, und zeigt Antwortmöglichkeiten auf, die in den theologalen Tugenden des Glaubens, der Hoffnung und der Liebe wurzeln und sich in den Werken der geistigen und leiblichen Barmherzigkeit ausdrücken.

Auf der Grundlage dieser Feststellung war es mein Wunsch, dass der Welttag des Migranten und Flüchtlings 2016 dem Thema „Migranten und Flüchtlinge sind eine Herausforderung. Antwort gibt das Evangelium der Barmherzigkeit“ gewidmet wird. Die Migrationsströme sind inzwischen ein strukturelles Phänomen und die erste Frage, die sich aufdrängt, betrifft die Überwindung der Notphase, um Programmen Raum zu geben, die die Ursachen der Migrationen, die dadurch bedingten Veränderungen sowie die Folgen in den Blick nehmen, die den Gesellschaften und Völkern ein neues Gesicht geben. Täglich jedoch fragen die tragischen Schicksale von Millionen von Männern und Frauen die internationale Gemeinschaft an, angesichts des Auftretens inakzeptabler humanitärer Krisen in zahlreichen Regionen der Welt. Die Gleichgültigkeit und das Schweigen führen zur Mittäterschaft, wenn wir als Zuschauer Zeugen des Todes durch Erstickung, Entbehrung, Gewalt und Schiffbrüchen werden. Ob in großem oder geringem Ausmaß, stets handelt es sich um Tragödien, wenn dabei auch nur ein einziges Menschenleben verloren geht.

Die Migranten sind unsere Brüder und Schwestern, die ein besseres Leben suchen fern von Armut, Hunger, Ausbeutung und ungerechter Verteilung der Ressourcen der Erde, die allen in gleichem Maße zukommen müssten. Ist es etwa nicht der Wunsch jedes Menschen, die eigene Lebenssituation zu verbessern und einen redlichen und legitimen Wohlstand zu erlangen, um ihn mit seinen Lieben zu teilen?

In diesem Augenblick der Menschheitsgeschichte, der stark von den Migrationen geprägt ist, ist die Frage der Identität keineswegs zweitrangig. Wer auswandert, ist nämlich dazu gezwungen, einige Eigenheiten zu verändern, die seine Person ausmachen, und zugleich, selbst ohne es zu wollen, zwingt er auch denjenigen, der ihn aufnimmt, zur Veränderung. Wie kann man diesen Wandel leben, dass er nicht zum Hindernis der echten Entwicklung wird, sondern Gelegenheit für ein wahrhaft menschliches, soziales und spirituelles Wachstum wird und dabei jene Werte respektiert und gefördert werden, die den Menschen immer mehr zum Menschen werden lassen in der rechten Beziehung zu Gott, zu den anderen und zur Schöpfung?

In der Tat wird die Anwesenheit der Migranten und der Flüchtlinge zur ernsthaften Herausforderung für die verschiedenen Aufnahmegesellschaften. Diese müssen sich neuen Tatsachen stellen, die sich als unberechenbar erweisen können, wenn man sie nicht entsprechend vermittelt, handhabt und steuert. Wie kann erreicht werden, dass die Integration zur gegenseitigen Bereicherung wird, den Gemeinschaften positive Wege eröffnet und der Gefahr der Diskriminierung, des Rassismus, des extremen Nationalismus und der Fremdenfeindlichkeit vorbeugt?

Die biblische Offenbarung ermutigt zur Aufnahme des Fremden und begründet dies mit der Gewissheit, dass sich auf diese Weise die Türen zu Gott öffnen und auf dem Antlitz des anderen die Züge Jesu Christi erkennbar werden. Zahlreiche Institutionen, Vereine, Bewegungen, engagierte Gruppen, diözesane, nationale und internationale Einrichtungen erfahren das Staunen und die Freude des Festes der Begegnung, des Austausches und der Solidarität. Sie haben die Stimme Jesu Christi erkannt: „Ich stehe vor der Tür und klopfe an“ (Off 3,20). Und doch hören die Debatten bezüglich der Bedingungen und Grenzen der Aufnahme nicht nur auf der Ebene der Politik der Staaten, sondern auch in manchen Pfarrgemeinden, die die gewohnte Ruhe gefährdet sehen, nicht auf zuzunehmen.

Wie kann die Kirche angesichts solcher Fragen anders handeln, als sich vom Beispiel und von den Worten Jesu Christi inspirieren zu lassen? Die Antwort des Evangeliums ist die Barmherzigkeit.

Diese ist zuallererst das im Sohn offenbarte Geschenk Gottes des Vaters: In der Tat ruft die von Gott empfangene Barmherzigkeit Gefühle einer freudigen Dankbarkeit hervor aufgrund der Hoffnung, die uns das Geheimnis der Erlösung im Blute Christi eröffnet hat. Sodann nährt und stärkt sie die Solidarität gegenüber dem Nächsten als Erfordernis einer Antwort auf die unentgeltliche Liebe Gottes, die „ausgegossen [ist] in unsere Herzen durch den Heiligen Geist“ (Röm 5,5). Tatsächlich ist ein jeder von uns verantwortlich für seinen Nachbarn: Wir sind Hüter unserer Brüder und Schwestern, wo immer sie leben. Die Pflege guter persönlicher Kontakte und die Fähigkeit, Vorurteile und Ängste zu überwinden, sind wesentliche Zutaten, um eine Kultur der Begegnung zu betreiben, in der man nicht nur bereit ist zu geben, sondern auch von den anderen zu empfangen. Die Gastfreundschaft lebt ja vom Geben und vom Empfangen.

In dieser Perspektive ist es wichtig, die Migranten nicht nur von ihrem legalen oder illegalen Status her zu betrachten, sondern vor allem als Personen, die, wenn sie in ihrer Würde geschützt werden, zum Wohlstand und zum Fortschritt aller beitragen können, besonders wenn sie auf verantwortliche Weise Pflichten übernehmen gegenüber jenen, die sie aufnehmen, und das materielle und geistige Erbe des Aufnahmelandes anerkennend respektieren, indem sie seine Gesetze befolgen und seine Lasten mittragen helfen. Die Migrationen lassen sich allerdings nicht auf die politische und gesetzgeberische Dimension reduzieren, noch auf die ökonomischen Wirkungen und das reine Nebeneinander unterschiedlicher Kulturen auf demselben Territorium. Diese Gesichtspunkte verhalten sich komplementär zum Schutz und zur Förderung der menschlichen Person, zur Kultur der Begegnung der Völker und der Einheit, wo das Evangelium der Barmherzigkeit zu Wegen inspiriert und ermutigt, die die gesamte Menschheit erneuern und verwandeln.

Die Kirche steht an der Seite all jener, die sich darum bemühen, das Recht eines jeden auf ein Leben in Würde zu schützen, vor allem, wenn dieser von seinem Recht Gebrauch macht, nicht auszuwandern, um zur Entwicklung des Ursprungslandes beizutragen. Auf seiner ersten Ebene sollte dieser Prozess die Notwendigkeit einschließen, die Länder zu unterstützen, aus denen die Migranten und Flüchtlinge kommen. Dadurch wird bestätigt, dass die Solidarität, die Zusammenarbeit, die internationale gegenseitige Abhängigkeit und die gerechte Verteilung der Güter der Erde grundlegende Elemente sind, um sich vor allem in den Herkunftsregionen der Migrationsströme auf tiefe und wirkungsvolle Weise zu engagieren, damit jene Ungleichgewichte ein Ende nehmen, welche die Personen dazu veranlassen, einzeln oder gemeinsam ihre natürliche und kulturelle Umgebung zu verlassen. Auf jeden Fall ist es notwendig, nach Möglichkeit von Anfang an den Weggang der Flüchtenden und die von Armut, Gewalt und Verfolgungen bedingten Massenauswanderungen abzuwenden.

Diesbezüglich ist es dringend erforderlich, dass die öffentliche Meinung korrekt informiert wird, nicht zuletzt um unbegründeten Ängsten und Spekulationen auf Kosten der Migranten vorzugreifen.

Niemand kann so tun, als fühle er sich nicht herausgefordert angesichts der neuen Formen der Sklaverei, die von kriminellen Organisationen betrieben werden, welche Männer, Frauen und Kinder als Zwangsarbeiter im Bauwesen, in der Landwirtschaft, in der Fischerei oder in anderen Bereichen des Marktes kaufen und verkaufen. Wie viele Minderjährige werden auch heute noch in Streitkräften zwangsrekrutiert, die sie zu Kindersoldaten machen! Wie viele Menschen sind Opfer des Organhandels, der Zwangsbettelei und der sexuellen Ausbeutung! Vor diesen schlimmen Verbrechen fliehen die Flüchtlinge unserer Zeit, die die Kirche und die menschliche Gemeinschaft anfragen, damit auch sie in der ausgestreckten Hand dessen, der sie aufnimmt, das Antlitz des Herrn entdecken können, „Vater des Erbarmens und […] Gott allen Trostes“ (2 Kor 1,3).

Liebe Migranten und Flüchtlinge, liebe Brüder und Schwestern! An der Wurzel des Evangeliums der Barmherzigkeit überschneiden sich die Begegnung und Aufnahme des anderen mit der Begegnung und Aufnahme Gottes: Den anderen aufnehmen bedeutet Gott selbst aufnehmen! Lasst euch nicht die Hoffnung und die Lebensfreude rauben, die aus der Erfahrung der göttlichen Barmherzigkeit hervorquellen, die sich in den Menschen offenbart, denen ihr auf euren Wegen begegnet. Ich empfehle euch der Jungfrau Maria, Mutter der Migranten und Flüchtlinge, und dem heiligen Josef, die die Bitternis der Auswanderung nach Ägypten erlebt haben. Ihrer Fürsprache empfehle ich auch jene, die der pastoralen und sozialen Sorge im Bereich der Migrationen Energie, Zeit und Ressourcen zur Verfügung stellen. Allen erteile ich von Herzen den Apostolischen Segen.

Aus dem Vatikan, am 12. September 2015, dem Gedenktag Mariä Namen

Franziskus
https://w2.vatican.va/content/francesco/...s-day-2016.html

von esther10 17.01.2016 00:27

Zwei CSU-Meldungen: Bayern boomt – Seehofers Ultimatum an Merkel

Veröffentlicht: 17. Januar 2016 | Autor: Felizitas Küble
Die CSU berichtet auf ihrer Facebook-Seite:alle_parlamente_01_59949a9a6f

LÖWENSTARK: Die Arbeitslosenquote in Bayern war im Jahr 2015 mit 3,6 Prozent so niedrig wie noch nie in diesem Jahrtausend und so gut wie in keinem anderen Bundesland. ‪



ULTIMATUM: In den nächsten 14 Tagen werden wir die Bundesregierung schriftlich auffordern, an den Grenzen wieder rechtlich geordnete Verhältnisse herzustellen. Wenn sie das nicht tut, wird der Bayerischen Staatsregierung gar nichts anderes übrig bleiben, als vor dem Bundesverfassungsgericht zu klagen.

https://charismatismus.wordpress.com/201...atum-an-merkel/
Quelle: https://www.facebook.com/CSU/?fref=nf

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Bedrohte Bischofsmütze
http://www.domradio.de/themen/kirche-und...chtlingspolitik




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