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von esther10 02.09.2015 00:03

"Global denken, lokal handeln" - Die Verantwortung des Menschen für die Schöpfung

Predigt von P. Raniero Cantalamessa OFMCap, anlässlich des ersten „Weltgebetstages für die Bewahrung der Schöpfung“ in der Petersbasilika
Von Britta Dörre

Rom, 1. September 2015 (ZENIT.org)

P. Raniero Cantalamessa OFMCap befasste sich in der Predigt anlässlich des „Weltgebetstages für die Bewahrung der Schöpfung“, die er heute Abend in der Petersbasilika unter Vorsitz von Papst Franziskus hielt, mit dem Verhältnis des Menschen zur Schöpfung. Der Weltgebetstag für die Bewahrung der Schöpfung wurde in diesem Sommer von Papst Franziskus begründet.

http://www.zenit.org/de/articles/zum-lob...g-der-schopfung

Ausgehend von Gen 1, 28 erklärte P. Cantalamessa, dass der Mensch den Auftrag erhalten habe, „Dominus“ der Schöpfung, d.h. für sie verantwortlich und ihr Hüter zu sein. Die Worte der Genesis dürften jedoch nicht unter weltlichen Gesichtspunkten interpretiert werden. Damit widersprach der Pater der These, dass der zitierte Bibeltext Ursache der Umweltkrise sei. Die Tatsache, dass der Mensch nach Gottes Ebenbild geschaffen sei, sei vielmehr eine Garantie für die Schöpfung. Der Mensch sei für sein Tun zur Rechenschaft verpflichtet.

Als weiteres Gegenargument führte P. Cantalamesse an, dass die Umweltverschmutzung nicht in Zusammenhang mit der Verbreitung des christlichen Glaubens oder anderer Religionen stehe, sondern mit der Industrialisierung, die allein den Profit im Blick habe. Die in der Bibel beschriebene Hierarchie in der Natur diene dem Leben und sei nicht gegen es gerichtet.

P. Cantalamessa ging anschließend auf Mt 6, 25-34 ein und legte dar, dass die Textstelle nicht zur Sorglosigkeit aufrufe, sondern an das Verantwortungsgefühl des Menschen für die zukünftigen Generationen appelliere. Adolph von Harnack habe das Verhältnis des Menschen zur Schöpfung als distanziert beschrieben, sofern es sich um irdische Güter handle, hingegen als interessiert und aufmerksam, wenn es sich um den Nächsten handle. Stattdessen, merkte P. Cantalamessa an, lebten die Menschen häufig nach dem Prinzip „Leben und Sterben lassen“.

Wer nicht den Mut habe, mit dem Finger auf das unmäßige Anhäufen von Reichtümern zu weisen, diene nicht wirklich Gott. Es sei nicht möglich, gleichzeitig Gott und dem Geld zu dienen, so Papst Franziskus. P. Cantalamessa betonte, dass Reichtum an sich nicht zu verurteilen sei und nannte einige Beispiele aus der Geschichte Jesu. Die Kritik richte sich nämlich gegen den „ungerechten Mammon“ (Lk 16,9), Reichtum, der auf Kosten des Nächsten angesammelt werde und aus Korruption und Spekulation rühre.

P. Cantalamessa wandte sich anschließend der Figur des heiligen Franziskus zu, an der sich auch Papst Franziskus bei seiner jüngsten Enzyklika orientiert habe. Die Liebe des Heiligen zur Natur rühre aus dessen tiefem Glauben zu Gott. Sein Bewusstsein für die Schöpfung beruhe auf dem Prinzip der Brüderlichkeit. Die heutigen Umweltprobleme seien dem heiligen Franziskus natürlich unbekannt gewesen, er rufe allgemein zur Sorge für die Schöpfung auf. Der Mensch sei aufgerufen, bekräftigte P. Cantalamessa, seine Pflicht zu erfüllen und in das „Ehre sei Gott in der Höhe“ einzustimmen.
Schon der heilige Franziskus habe zu einer radikalen Kursänderung aufgerufen und das Verhältnis des Menschen zur Schöpfung kritisiert. Sie stehe allen gemeinsam zur Verfügung, alle könnten sich gemeinsam an ihr erfreuen. P. Cantalamessa merkte an, wie modern die Schriften des Heiligen seien. Auch wir sollten uns heute mit dem Notwendigen begnügen und nicht dem Nächsten das Notwendige entziehen. Der heilige Franziskus habe natürlich kein globale Sicht verkündet, sondern sich auf seine unmittelbare Umgebung beschränkt. Doch auch darin sei er ein Vorreiter gewesen. Heute heiße es: global denken und lokal handeln. Jeder könne einen Beitrag zur Verbesserung der Situation leisten, zitierte P. Cantalamessa Papst Franziskus und schloss eine Predigt mit den Worten, dass alle gelobt seien, die sich für die Wahrung der Schöpfung einsetzten.

von esther10 01.09.2015 20:36




Aktualisiert am 01. September 2015, 19:52 Uhr
Innerhalb von zwei Tagen kommen mehr als 1.000 Flüchtlinge mit Zügen aus Ungarn über Österreich nach Deutschland. Doch anders als so manches mal zuvor in Deutschland werden die Asylsuchenden mit gelebter Nächstenliebe begrüßt.

Mit gelben Luftballons in der Hand rennen sie über den Bahnhofsvorplatz. Sie spielen mit Polizisten Fußball. Sie lachen. Die langen Strapazen, die anstrengende Flucht aus Syrien, Irak, Eritrea oder dem Balkan, ist bei den Jüngsten der zahlreichen in München ankommenden Flüchtlinge vergessen - zumindest für eine kurze Zeit
Flüchtlinge werden auf der Nordseite des Hauptbahnhofs München in einem abgesperrten Bereich gesammelt und teilweise schon registriert, bevor sie auf die unterschiedlichen Erstaufnahmelager verteilt werden. Zahlreiche freiwillige Helfer verpflegen die erschöpften Ankömmlinge mit Getränken und Snacks. © Laura Schmidt
Nach der Aufhebung polizeilicher Kontrollen am Budapester Ostbahnhof waren seit Montag zahllose Flüchtlinge aus Ungarn über Österreich nach Bayern geströmt, viele in die Landeshauptstadt. Die rund 200 Asylsuchenden, die sich am Dienstagmittag vor dem Münchner Hauptbahnhof befinden, sind einerseits junge Männer, aber auch viele Familien mit Kleinkindern und Babys. Ihre Motive für die Flucht aus der Heimat sind verschieden. Die meisten wollen Krieg, Leid und/oder Armut entgehen. Was sie eint, ist die Hoffnung auf ein besseres Leben in Deutschland.

Doch für einen großen Teil wird dieser Traum kaum in Erfüllung gehen. Denn rund 40 Prozent der Asylsuchenden stammen vom Balkan und haben wenig Chancen auf ein Bleiberecht.

Flüchtlinge werden humanitär versorgt

Sven Müller, Polizeisprecher der Stadt München, berichtet am Dienstagmittag von etwa 1.400 Flüchtlingen, die nach ihrer Ankunft in der Landeshauptstadt "entsprechend abgearbeitet" worden seien. "Abgearbeitet" bedeutet, dass diese humanitär versorgt wurden. "Es gibt Getränke, Verpflegung, ausreichend Toiletten und spezielle Hygieneartikel, wie Kinderwindeln, was halt da ist. Wir haben auch die Anzahl der Toiletten aufgestockt", so Müller. "Zusätzlich schauen wir, dass wir ein paar Flüchtlinge erst registrieren. Der Rest wird gleich in die Busse einsteigen, die in die Erstaufnahmeeinrichtung fahren und dort weiter registriert oder auch gleich in andere Einrichtungen in Bayern weiterverteilt werden."


In der Ankunftshalle des Hauptbahnhof-Nord München werden die Flüchtlinge von Polizei und unterschiedlichen Rettungsorganisationen in Empfang genommen. Für viele ist dies der erste Moment der Entspannung nach tagelanger Flucht und Angst. © Laura Schmidt
Gegen 11:20 Uhr erreicht dann erneut ein Zug aus Ungarn den Münchner Hauptbahnhof. Die Flüchtlinge werden durch den Starnberger Flügelbahnhof, vorbei an Müttern, die ihre Babys auf dem Boden wickeln, raus auf den Bahnhofsvorplatz geleitet. Dort müssen sie sich einem "Screening" unterziehen, einem medizinischen Erstcheck. "Wir schauen an, ob die Leute Fieber oder Pocken haben. Oder, ob sie eventuell Krätze mitbringen", sagt Robert Schmitt vom Medizinischen Katastrophen-Hilfswerk Deutschland. Danach würden die Flüchtlinge separiert werden, um eine Ausbreitung zu verhindern.


Allen Anstrengungen zum Trotz: Für den Moment scheinen die Flüchtlinge froh und erleichtert, endlich in Deutschland angekommen zu sein. Auch, weil sich viele freiwillige Helfer um ihr Wohl sorgen. Auf der Nordseite hat die erst am Montag gegründete "Bürgerinitiative Flüchtlingshilfe" einen Stand errichtet. Von diesem verteilen die Helfer Wasser, Schokoriegel, Obst, Brezeln, Babynahrung und, und, und. Eine junge Dame bringt zur Mittagszeit ein Blech voll mit frischer Pizza. Neben dem Stand steht ein Schrank voll mit Windeln und anderen Babyprodukten. Aus einem Pappkarton schnappen sich Kinder einen der dutzenden kleinen braunen Teddybären.

Polizei ruft zum Ende der Spenden auf
Der Andrang an Hilfsbereitschaft ist so enorm, dass die Polizei am Dienstagmittag via Twitter sogar dazu aufruft, keine weiteren Spenden mehr vorbeizubringen, da die vorhandenen Sachen selbst für die erst später kommenden Flüchtlinge ausreichen werden.


Andreas Duchmann, ein 20 Jahre alter Freiwilliger der "Bürgerinitiative Flüchtlingshilfe", hat in der Nacht keine Minute geschlafen und steht wie viele seiner Kollegen seit Montagabend, als die erste Welle der Ungarn-Flüchtlinge in München ankam, am Stand und hilft. "Angefangen hat es tatsächlich damit, dass wir ein bisschen Wasser gesammelt haben und den Flüchtlingen gegeben haben. Mittlerweile bekommen wir Spenden und können uns gar nicht mehr davor retten. Es sind so viele Freiwillige momentan im Einsatz. Es ist einfach ein herzbewegendes Bild, was momentan durch die Welt geht", sagt Duchmann.

Bild zu Freiwillige Helfer verteilen Nahrungsmittel und Getränke an die Flüchtlinge
Andreas Duchmann reicht einem durstigen Kind ein Becher mit Wasser. Der 20 Jahre alte Auszubildende ist nur einer von zahlreichen freiwilligen Helfern, die seit Stunden ausgehungerte Flüchtlinge verpflegen und willkommen heißen. © Laura Schmidt
Nur wenige Augenblicke später schiebt ein älterer Mann, mit feinem Sakko und Krawatte bekleidet, zwei Fünfzig-Euro-Scheine durch den Schlitz eines Coffee-to-go-Becherdeckels. Das Trinkgefäß dient für die "Bürgerinitiative Flüchtlingshilfe" provisorisch als Spendenbox.

Ausschreitungen gibt es den ganzen Tag lang keine, weder unter den Flüchtlingen selbst, noch mit der Polizei. Es herrscht vielmehr eine entspannte und friedliche Atmosphäre. Die Flüchtlinge zeigen sich durchweg dankbar für die Hilfen. "Keiner war gierig, jeder hat sich sein Stückchen abgebissen oder aus seinem Becherchen getrunken. Manche kamen natürlich zurück und wollten zwei, weil sie natürlich schon lange nichts mehr getrunken haben", beschreibt Duchmann, was er in den vergangenen Stunden erlebte. "Aber sie sind alle verdammt dankbar. Das reicht von einem gebrochenen Danke bis hin zu einem wundervollen Kinderlächeln."
.


http://www.gmx.net/magazine/politik/flue...nliebe-30888952

von esther10 01.09.2015 19:06

Flüchtlinge in Stuttgart

Bundespolizei rüstet sich für Flüchtlingsstrom

red/brb, 01.09.2015 10:04 Uhr

In der Nacht zum Dienstag kommen 101 Flüchtlinge am Stuttgarter Hauptbahnhof an. Für den Tag selbst können die Beamten keine Prognose abgeben, stocken aber personell schon einmal auf.


Viele Flüchtlinge reisen vom Münchner Hauptbahnhof nach Stuttgart.Foto: dpa/Symbolbild

Stuttgart-Mitte - 101 Flüchtlinge sind in der Nacht zum Dienstag am Hauptbahnhof in Stuttgart-Mitte angekommen. Am Morgen meldeten sich neun Personen.

Wie die Bundespolizei mitteilt, hielt gegen 2.15 Uhr ein ICE mit Laufweg München - Stuttgart - Dortmund am Hauptbahnhof. Die Beamten baten die Asylsuchenden aus dem Zug, dann wurden sie registriert. Danach bekamen die Flüchtlinge Anlaufbescheinigungen, mit welchen sie sich anschließend an die Landeserstaufnahmestelle für Flüchtlinge in Karlsruhe wenden können.

Polizei tut sich mit Prognose schwer

Ob es im Laufe des Tages zu einem regelrechten Ansturm kommen wird, kann Sprecher Jonas Große von der Bundespolizei Stuttgart am Vormittag nicht sagen. "Die Lage ist sehr schwer einzuschätzen", so Große. "Aber wir sind momentan dabei, alle möglichen freien Ressourcen aus ganz Baden-Württemberg zu aktivieren." Absprachen mit beispielsweise der Münchner Polizei darüber, wer wieviele Flüchtlinge aufnimmt, gibt es laut Große nicht. Das sei nicht möglich, da die Züge mit Flüchtlingen nicht sprichwörtlich "durchkämmt" würden.

Züge nach München, Berlin und Wien

Am Montagmittag hatte die Polizei in Ungarn angesichts des großen Flüchtlingsansturms am Budapester Ostbahnhof die Kontrollen eingestellt und die Bahnsteige zu den Zügen nach Wien, München und Berlin freigegeben. In Rosenheim stoppte die Bundespolizei später den Zug und brachte 190 der Flüchtlinge zur Registrierung in eine ehemalige Bundeswehrkaserne. Etwa 200 weitere konnten nach München weiterreisen.

von esther10 01.09.2015 18:52

Jesuitenflüchtlingsdienst: Legale Fluchtwege und humanitäre Visa


Verzweifelte Flüchtlinge im Budapester Ostbahnhof - AFP

02/09/2015 10:06SHARE:
Auf der Suche nach einer europäischen Antwort auf die Notlage der Flüchtlinge hat die EU für 14. September einen Sondergipfel in Brüssel einberufen. Kirchliche Hilfseinrichtungen begrüßen diesen Schritt. Der Direktor des Jesuiten-Flüchtlingsdienstes Europa, Pater Jean-Marie Carrier, sagte unserem Sender:

„Es ist sehr gut, dass dieses Treffen auf europäischer Ebene stattfindet. Denn wir müssen uns als einer Art globaler Regierung der Flüchtlingskrise, um die Menschen in Europa willkommen zu heißen und nicht jeden Staat seiner alleinigen Verantwortung zu überlassen.“

Jetzt liege es an Europa, nicht länger an die Verteidigung der Grenzen zu denken, sondern an die Öffnung von legalen Fluchtwegen, so der Leiter des Jesuiten-Flüchtlingsdienstes. Dem Pater zufolge ist die Kontrolle der Grenze geradezu ein Garant für noch mehr Tote.
„Jeder Staat in Europa, nicht nur einige, sondern alle, sollten humanitäre Visa ausstellen, sodass die Menschen legal nach Europa kommen können und ein Visa beantragen können. Ich denke, das ist ein sehr wichtiger Punkt.“

Derzeit gibt es viele Länder, die nicht auf diesen großen Andrang vorbereitet sind, erklärt der Pater. So hat der Budapester Ostbahnhof Keleti, Ungarns größter Bahnhof, derzeit wegen Überlastung geschlossen. Es brauche jetzt Lösungen für die akute Notsituation, sagte der Pater. Er erhoffe sich von Europa die Erschließung legaler Fluchtwege und die Einführung humanitärere Visa, um Leben zu retten und das Schlepper-Geschäft zu stoppen.
(rv 01.09.2015 no)

von esther10 01.09.2015 18:47

Bayern144

Bundespolizei kapituliert vor Asyl-Ansturm


Mann aus Eritrea in Rosenheim: SPD und Linkspartei für Sonderzüge nach Deutschland Foto: dpa
ROSENHEIM. Die Bundespolizei im bayerischen Rosenheim ist derzeit nicht mehr in der Lage, ankommende Züge nach illegalen Einwanderern zu durchsuchen. „Wir haben 350 Flüchtlinge auf unserer Dienststelle“, sagte ein Sprecher der Nachrichtenagentur dpa. Alle Beamten seien mit der Versorgung und Registrierung der Asylsuchenden beschäftigt.

„Wir können die Menschen nicht übereinanderlegen.“ Bereits jetzt sei die Turnhalle der Bundespolizei vor Ort voll. Weitere Personen könnten nicht untergebracht werden. Rosenheim ist einer der Hauptankunftsorte für Illegale, die in Deutschland Asyl suchen. Täglich kommen dort mehrere hundert Personen an.

Polizei in Ungarn gibt auf

Unterdessen hat die ungarische Polizei knapp eintausend Asylbewerbern die Weiterreise nach Deutschland und Österreich gestattet. Nach den Dublin-Regeln ist eigentlich das EU-Land für den Asylantrag zuständig, indem die Personen zuerst angekommen sind. Zuvor hatten die zumeist aus Syrien stammenden Illegalen versucht, mehrere Züge zu stürmen.

Die österreichische Polizei hat an der Grenze zu Ungarn mehrere der Züge gestoppt, in denen sich mehr als 400 Asylbewerber aufhielten, die von Budapest nach Deutschland wollen. Ungarn wirft Deutschland bereits seit längerem vor, durch hohe Zahlungen an Asylsuchende unnötige Anreize für die illegale Einwanderung gesetzt zu haben.

SPD fordert Asylzüge nach Deutschland

Die SPD sprach sich dafür aus, Syrer direkt mit Sonderzügen aus anderen EU-Ländern nach Deutschland zu fahren. „Wir brauchen sichere und legale Wege nach Europa für Menschen, die vor Krieg und Verfolgung fliehen“, sagte die stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion, Eva Högl, dem Tagesspiegel. „Wenn jetzt syrische Flüchtlinge mit dem Zug nach Deutschland gebracht werden, ist das eine Idee, die man ernsthaft prüfen sollte.“

Zustimmung dafür kam von der Linkspartei. „Wir fordern von der österreichischen und von der deutschen Bundesregierung: Öffnen Sie die Grenzbäume, lassen Sie die Züge fahren und eröffnen Sie den Flüchtlingen die Chance für ein faires Verfahren, ohne Schleusung, ohne Gefahr für Leib und Leben“, teilte der Bundesvorstand am Montag mit. (ho)

von esther10 01.09.2015 18:43

1. September 2015

Politik » Deutschland
Brandenburg68

Asylbewerber beziehen Nobel-Hotel


Demonstration in Frankfurt/Oder: Landkreise überfordert Foto: dpa
FRANKFURT/ODER. Brandenburgs Landesregierung hat angesichts der zunehmenden Zahl von Asylbewerbern ein Luxus-Hotel in Frankfurt an der Oder angemietet. Insgesamt sollen dort 350 Personen untergebracht werden, berichtet die Märkische Oderzeitung. Hintergrund ist die Auslastung der Landeserstaufnahmeeinrichtung in Eisenhüttenstatt.

Zu den Kosten für die Steuerzahler will sich die rot-rote Landesregierung nicht äußern. Mit dem Hotelbetreiber sei Stillschweigen vereinbart worten, sagte ein Sprecher des Landesinnenministeriums dem Blatt. „Wir haben uns auf eine Pauschale geeinigt, die auch die Verpflegung beinhaltet.“

Einwohner sollen Untermieter aufnehmen


Eigenwerbung des Hotels: Vier-Sterne für Asylbewerber Foto: https://www.h-hotels.com/hotels/ramada-hotel-frankfurt-oder

Das Vier-Sterne-Hotel Ramada wirbt auf seiner Internetseite mit der exklusiven Lage „in der wunderschönen Natur des Schlaubetals“. Die „Zimmer und Juniorsuiten“ seien „komfortabel eingerichtet“. Weiter schreibt das Hotel: „Wir verfügen über 150 komfortabel eingerichtete Zimmer und Juniorsuiten mit Bad, Dusche/WC, kostenfreiem WLAN, Kabel-TV mit Pay-TV und Radiofunktion, Hosenbügler, Schreibtisch, Sitzgelegenheit.“ Zudem seien Großbildfernseher seien Standard.

Auch im Brandenburger Landkreis Oberhavel spitzt sich die Situation zu. Sozialdezernent Michael Garske (parteilos) rief die Bevölkerung auf, Asylbewerber als Untermieter aufzunehmen. Die Lage sei „ausgesprochen angespannt“, sagte Garske. Bereits im Oktober würden dem Landkreis 400 Plätze fehlen. Bis Ende des Jahres muß der Landkreis 3.000 Asylsuchende aufnehmen. Erwartet wurden ursprünglich knapp 1.000 Personen. (ho)

von esther10 01.09.2015 18:35

Neues Hilfspaket18

Berlin rechnet mit neuen Überbrückungskrediten für Griechenland


Demonstranten mit Euro-Flagge vor dem Griechischen Parlament Foto: picture alliance/ZUMA Press

BERLIN. Die Bundesregierung rechnet aufgrund der schleppenden Verhandlungen mit Griechenland damit, daß bald neue Überbrückungskredite für das bankrotte Land notwendig werden. Da es vor dem 20. August voraussichtlich nicht zu einer Einigung kommen werde, könnten neue Gelder aus dem Hilfspaket nicht wie geplant fließen, berichtete die Bild-Zeitung.

Erst nach mehreren Verzögerungen hat Griechenland die Verhandlungen mit seinen Gläubigern wieder aufgenommen. Eine abschließende Einigung über die Sanierung des griechischen Haushalts wird erst für Mitte August erwartet, da die Parlamente in Deutschland und Griechenland dem Kompromiß noch zustimmen müssen.

Die griechische Regierung versuche zudem, die Umsetzung umstrittener Reformen wie eine Beendigung der Frühverrentungen oder Streichung von Steuerprivilegien für Landwirte zu verzögern, berichtete die Bild unter Berufung auf einen hochrangigen deutschen Beamten. Die Bundesregierung will einem neuen Hilfspaket erst dann zustimmen, wenn Griechenland alle vereinbarten Reformen umgesetzt hat. (fl)

von esther10 01.09.2015 18:20

Antwort der Partei "Die Linke" auf Postkartenaktion von SOS LEBEN

Seit Ende August führt die Aktion SOS LEBEN eine Postkartenaktion, die an die Partei „Die Linke“ gerichtet ist. Grund war der Aufruf zu einer Blockade des „Marsches für das Leben“ am 19. September 2015 auf. Der Text der „SOS-LEBEN-Postkarte“:



Sehr geehrte Frau Kipping, sehr geehrter Herr Riexinger,
ich bin erschüttert über den Aufruf der Partei „Die Linke“ vom 29. Juni 2015, den „Marsch für das Leben“ zu blockieren.
Sie sollten ernst nehmen, dass wir in einem freien Land leben, in welchem die Menschen selbstverständlich und ohne Angst ihre Grundrechte ausüben wollen und sollen. Ihr Ansinnen, das Versammlungsrecht und die Meinungsfreiheit einschränken oder gar ganz verhindern zu wollen, ist empörend.
Zudem sollten Sie der Tatsache Rechnung tragen, dass laut Grundgesetz das Recht des Menschen auf sein Leben vom Zeitpunkt seiner Zeugung an geschützt ist. Die Menschen, die sich für die Ungeborenen einsetzen, setzen sich also für ein Grundrecht ein, das ausdrücklich in unserer Verfassung fixiert ist.
Nehmen Sie das zur Kenntnis: Wir, die wir in einem freiheitlichen Staat leben, werden uns nicht einschüchtern lassen!

"Die Linke" hat mit folgendem Brieftext auf die Aktion geantwortet:

Vielen Dank für Ihre Nachricht. Sie haben sich sowohl an das Büro der Parteivorsitzenden von DIE LINKE, als auch an das Bundestagsbüro von Frau Kipping sowie verschiedene weitere Mitarbeiter gewandt. Im Namen von Katja Kipping möchte ich die Gelegenheit ergreifen, einige Annahmen richtig zu stellen und hoffentlich auch einige Ihrer Befürchtungen zu zerstreuen.

Ihre Auffassung, dass Versammlungs- und Meinungsfreiheit hohe Güter sind, teilen wir uneingeschränkt. Zur Meinungsfreiheit gehört aber auch, dass OrganisatorInnen und TeilnehmerInnen von Protestveranstaltungen wie dem sogenannten „Marsch für das Leben“ damit „leben müssen“, dass ihre Meinung nicht unwidersprochen bleibt. Deswegen gibt es keinen Grund zur Aufregung, wenn anlässlich einer Veranstaltung wie dem sogenannten „Marsch für das Leben“ eben auch zu Gegenprotesten aufgerufen wird.

Sitzdemonstrationen sind ein legitimes Mittel symbolischen zivilen Ungehorsams. Seit dem Bundesverfassungsgerichtsurteil von 1995 ist dies für Sitzdemonstrationen auch rechtlich anerkannt. Im Übrigen hat es symbolische Blockaden dieses Marsches auch in den vergangenen Jahren gegeben. Ich glaube nicht, dass sich irgendeineR der TeilnehmerInnen der vergangenen Jahre geängstigt oder eingeschüchtert gefühlt hat.

Was den rechtlichen Schutz des Nasciturnus im Grundgesetz angeht, irren Sie sich. Im Grundgesetz wird die Menschenwürde geschützt und ein Recht auf Leben formuliert. Zum Rechtssubjekt und damit zum Träger von Grundrechten wird der Mensch jedoch erst mit der Vollendung der Geburt. Auch in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrecht heißt es ganz klar: „Alle Menschen sind ... gleich an ... Rechten geboren.“ Sie sitzen hier also einer Umdeutung des Inhalts des Rechts auf Leben auf, die Gruppierungen wie der „Bundesverband Lebensrecht e.V.“ (Veranstalter des sog. „Marsch für das Leben“) gezielt streuen.

Anders sieht es mit den Grundrechten von Schwangeren aus. Die sind den Veranstaltenden leider kein Zeichen wert.

Der „Bundesverband Lebensrecht“ fordert unverhohlen eine noch stärkere Kriminalisierung von Schwangeren, die sich für einen Abbruch entscheiden.

Art. 4 der UNO-Menschenrechtserklärung und der EMRK lauten: „Niemand darf in Sklaverei oder Leibeigenschaft gehalten werden“. Was ist es anderes als Leibeigenschaft, wenn eine Frau zum Austragen einer ungewollten Schwangerschaft und zum Gebären gezwungen wird? Auch mit der Menschenwürde ist dies wohl kaum in Einklang zu bringen.

Der „Bundesverband Lebensrecht“ fordert, die ohnehin schon sehr eingeschränkten Kostenübernahmen abzuschaffen, um es (insbesondere sozial ausgegrenzten und armen) Frauen faktisch unmöglich zu machen, einen Schwangerschaftsabbruch ärztlich durchführen zu lassen.

Das ist eine Verletzung des „Rechts auf Gesundheit.“ Wer für die Kriminalisierung von Schwangerschaftsabbrüchen eintritt, nimmt in Kauf, dass Frauen zu unsicheren Methoden greifen, Schäden davon tragen oder sogar daran versterben.

Um es zu verdeutlichen: Laut Zahlen der WHO sterben jedes Jahr ca. 50.000 Frauen, weil sie keinen legalen Zugang zu einem ärztlich durchgeführten Schwangerschaftsabbruch haben. Viele dieser Frauen haben im Übrigen bereits Kinder, die sie als Waisen zurücklassen.

Noch einmal so viele Mädchen, ebenfalls 50.000, sterben pro Jahr, weil Sie als Kinder durch sexuelle Gewalt schwanger geworden sind und viele Kinderschwangerschaften eben zum Tod führen. In Ländern mit einem absoluten Abtreibungsverbot wie z.B. in Paraguay werden wie jüngst die 11jährige Mainumby gezwungen, trotz der Lebensgefahr das Kind auszutragen. Zu der Traumatisierung durch den Missbrauch kommt also eine Traumatisierung durch eine lebensgefährliche und ungewollte Schwangerschaft.

Man kann aus politischen oder religiösen Gründen der Auffassung sein, dass man dies alles in Kauf nehmen möchte und weiter für die Kriminalisierung von Schwangerschaftsabbrüchen agitieren.

Wir tun dies nicht. Wir werden das Grundrecht der Versammlungsfreiheit auch in Zukunft ausfüllen, indem wir gegen Gruppen protestieren, die Menschenrechte auf Nascituri ausdehnen und gleichzeitig die Rechte von Frauen einschränken wollen.

(Unser Kommentar zur Antwort der "Linke" folgt)

von esther10 01.09.2015 18:16

Dienstag, 1. September 2015
Nach Zensurvorwürfen: Genderkritische »Hart aber fair«-Folge wieder in der WDR-Mediathek



(Freie Welt) Die Entscheidung eine Sendung von Plasbergs Talkshow »Hart aber fair« zu Gender Mainstreaming nach Protesten von Feministen aus der WDR-Mediathek zu nehmen, hat hohe Wellen geschlagen. Jetzt ist die Folge wieder online.

Der Westdeutsche Rundfunk (WDR) nahm die Folge von Plasbergs Talkshow »Hart aber fair« aus dem März zu Gleichberechtigung und Gender Mainstreaming jetzt doch wieder in seine Online-Mediathek auf. Die Entscheidung traf Fernsehdirektor Jörg Schönenborn in Abstimmung mit der Redaktion.

Schönenborn erklärte: »Die Sendung aus der Mediathek zu nehmen, war eine Entscheidung der Programmverantwortlichen, der eine lange, selbstkritische Diskussion der Sendung vorausging. Daß daraus der Vorwurf der Zensur und Selbstzensur abgeleitet würde oder der Eindruck, wir seien vor Lobbygruppen eingeknickt, hatte ich mir nicht vorstellen können.«

Er sagte, die heftigen Reaktionen auf die Entfernung hätten gezeigt, daß die Entscheidung nicht richtig gewesen sei. Die Sendung war damals aus dem Online-Archiv entfernt worden, nachdem Feministen ihrerseits gegen einen vermeintlichen Sexismus in Wortbeiträgen gegen Gender Mainstreaming protestierten.

Dabei erzürnte die Feministen unter anderem, daß die bundesweit 190 Professorenstellen für Geschlechterforschung an Hochschulen in Frage gestellt sowie die mit Kosten von einer Million Euro verbundende Umbenennung von Studentenwerken in Studierendenwerken kritisiert wurden.

von esther10 01.09.2015 14:45

Dienstag, 1. September 2015
Der letzte Augusttag ... die letzte Tropennacht... und alles wird gut.

Gestern sah es aus wie landesweite Biergartenpflicht: So einen August hatten wir ja lange nicht... und er scheint gar kein Ende zu nehmen ... zu schön, dieser weißblaue Himmel, die schöne Stimmung in der Luft und in München sind ja immer noch Ferien.

Da freuen sich nicht nur die Kinder, dass man doch einiges unternehmen kann. Die Seen in der Stadt oder auch im Umland laden zum Baden ein, überall sieht man lachende und fröhliche Gesichter ... Ja und wenn alle draußen sind und den Sommer genießen, da kriegt man doch gar nix mit, was sich so tut. Und so war ich doch einigermaßen beruhigt, als ich nach Hause kam und in allen Medien unisono lesen durfte, dass unsere Kanzlerin eine großartige

Pressekonferenz abgehalten hat und dass alle Probleme damit einfach aufgehoben sind. Ich musste an meine Kindheit zurückdenken ... wenn wir Kinder uns mal wieder die Knie aufgehauen hatten ... wie unsere Mutter uns liebevoll diesen alten Karnevalsschlager vorgesungen hat und wir dann am Ende schon wieder so froh waren, dass wir leise mitgesungen haben. Und irgendwie hatte sie ja auch recht gehabt.

Und deshalb für alle, die gestern wegen Baden und Biergarten keine Zeit hatten, Fernseh zu schauen, denn damit ist alles gesagt, was gestern wichtig war:


http://beiboot-petri.blogspot.de/2015/09...die-letzte.html




von esther10 01.09.2015 13:45

Dienstag, 1. September 2015

Causa “Sterbehilfe”: Allein der Sensburg-Gesetzesentwurf ist verfassungskonform
PRESSEMELDUNG der CDU-Parlamentarier Sensburg, Dörflinger und Hüppe:

Der Wissenschaftliche Dienst des Deutschen Bundestages stellt in einem Gutachten fest, dass drei der vier vorgelegten Gesetzesentwürfe zur Regelung der Sterbehilfe in Deutschland verfassungswidrig sind. 159481-3x2-teaser296

Lediglich der von der Gruppe um die Abgeordneten Patrick Sensburg, Thomas Dörflinger und Hubert Hüppe vorgelegte Entwurf zur Regelung der Suizidbeihilfe wird von Verfassungsrechtlern als verfassungskonform angesehen.

Dies bestätigte auch der Verfassungsrechtler Prof. Dr. Hillgruber, der den Entwurf für verfassungskonform und die Regelung für eine sinnvolle Ergänzung zum schon bestehenden Verbot der Tötung auf Verlangen ansieht.

Dieser Gesetzesentwurf sieht vor, mittels eines neuen § 217 Strafgesetzbuch (StGB) Anstiftung und Beihilfe zu einem Selbstmord zu verbieten. Gleichzeitig sollen die guten Erfolge der Palliativmedizin und im Hospitzwesen gefördert werden.

Nur mit einer solch klaren und hinreichend bestimmten Regelung kann die Suizidbeihilfe verfassungskonform und zum Schutz des Lebens geregelt werden.

Berlin, 26. August 2015

Prof. Dr. Patrick Sensburg, MdB
Thomas Dörflinger, MdB
Hubert Hüppe, MdB

von esther10 01.09.2015 13:43

Dienstag, 1. September 2015
Über 5.000 demonstrieren in Polen gegen Gender in der Schule



(Demo für Alle) Mehr als 5.000 Menschen demonstrierten am Sonntag, den 30.08.2015, in der polnischen Hauptstadt unter dem Motto “Stop deprawacji w edukacji” (Stoppt den Abbau von moralischen Werten der Kinder im Bildungsbereich”). Der Protest richtete sich gegen die von Bildungsministerin Joanna Kluzik-Rostkoswska geplanten Veränderung in den Lehrplänen, die eine stärkere Betonung “sexueller Vielfalt” vorsieht.

Ein Bündnis von 26 Gruppen aus der polnischen Zivilgesellschaft unter der Leitung der Verlegerin Magdalena Trojanowska hatte sich für diese Aktion zusammengeschlossen, nachdem sich polnische LGBTTIQ-Gruppen stark für eine modifizierte Form des Sexualkundeunterrichts unter dem Aspekt der “Sexuellen Vielfalt” eingesetzt hatten.

Die Demonstration begann mit einer gemeinsamen Messe in der St. Anna-Kirche in Warschau, zu der bereits mehr als tausend Teilnehmer kamen, von denen hunderte Gläubige nicht mehr in die überfüllte Kirche hineinkommen konnten und auf dem Kirchenvorplatz teilnahmen. Neben verschiedenen polnischen Rednern und Bildungsexperten sprachen auch Antonia Tully aus England von der “Pro-Life”-Bewegung, Antoine Renard, Vorsitzender der “Associations Familiales Catholiques en Europe (FAFCE), der regelmässig an den Beratungen des Europarates teilnimmt, sowie Christoph Scharnweber für das Aktionsbündnis DEMO FÜR ALLE. Alle ausländischen Redner berichteten über die Situation in ihrem Land, drückten ihre Solidarität und Unterstützung für die polnische Bewegung aus und ermutigen die zahlreich erschienenen Demonstranten, die Bildungspolitik ihres Landes kritisch zu begleiten. Auf einer gemeinsamen Pressekonferenz, die auch vom polnischen Staatsfernsehen TVP aufgezeichnet wurde, antworteten die Redner auf Fragen der Veranstalter und Journalisten.

Die Demonstration endete mit einem gemeinsamen Appell an die polnische Bildungsministerin und den Präsidenten Polens. Nach Angaben der Veranstalter hatten zahlreiche Briefe von Eltern und die Ankündigung der Demonstration die Bildungsministerin bereits wenige Tage vor der Veranstaltung zu der Aussage veranlasst, ihre Pläne auf das nächste Jahr verschieben zu wollen. Im Gegensatz zu den Demonstrationen der DEMO FÜR ALLE in Deutschland gab es in Warschau keinerlei Gegendemonstrationen und gewalttätige Ausschreitungen.

Über die Demonstration berichteten mehrere polnische Fernsehsender in ihren Nachrichtensendungen. Republika TV hatte wenige Stunden vor der Veranstaltung einige Sprecher der Initiative eingeladen, in einer live-Sendung interviewt und die Zuschauer zur Teilnahme an der Demonstration aufgefordert.
http://kultur-und-medien-online.blogspot.de/


von esther10 01.09.2015 13:42

Dienstag, 1. September 2015
Emotional unterversorgt: Die armen reichen Promi-Kinder
Materiell fehlt es ihnen an nichts, doch seelisch verkümmern diese Kinder.

Sie haben alles, was man sich wünschen kann, trotzdem gehören sie zu den Ärmsten unserer Gesellschaft: Kinder, die unter Wohlstandsverwahrlosung leiden. Denen es materiell zwar an nichts fehlt, die auch das Wort Frühförderung schon mit drei Jahren buchstabieren können und die es für völlig normal halten, dass ihnen Erwachsene unangenehme Aufgaben abnehmen und Cluburlaube finanzieren. Die aber mit ihren emotionalen Wünschen und Bedürfnissen von ihren Eltern komplett allein gelassen werden. Eine psychische Verwahrlosung, die oft erst auf den zweiten Blick zu erkennen ist.

Ein schönes Haus in einer guten Gegend, alles vom Feinsten, mehrmals Urlaub im Jahr, Putzfrau und Nachhilfelehrer sind selbstverständlich. Wie kommt man dabei auf die Idee einer Verwahrlosung? Doch auch Kinder aus wohlhabenden Verhältnissen können arm sein – innerlich arm. Es fehlt ihnen an Zuwendung durch die Eltern, Zeit in der ihnen einfach nur zugehört wird, Interesse an ihnen und ihrem Leben. Aber vor allem an Zuneigung

Natürlich hat nicht jede Familie mit hoher Arbeitszeitbelastung und hohem Einkommen automatisch ein Problem. Auch nicht jeder, der zu wenig Zeit für sein Kind hat, lässt dies emotional verkümmern. Wichtig ist die Qualität der Beziehung und wie gemeinsame Zeit erlebt wird. Auch Eltern mit viel Zeit können ihre Kinder emotional verhungern lassen. Auch das Überhäufen der Kinder mit Geschenken schadet nicht automatisch. Denn zur Wohlstandsverwahrlosung gehört nicht nur Wohlstand, sondern vor allem emotionale Verwahrlosung, sagt Psychotherapeut Klaus Nitsch.

Luxus ist nicht Liebe

Eltern, die vor lauter Selbstverwirklichung keine Zeit mehr für ihre Kinder haben, versuchen das häufig durch materielle Zuwendung auszugleichen. Oft leben Kinder, die unter Wohlstandsverwahrlosung leiden, in einer nach außen hin intakten Familie, in der es innen brodelt oder schlimmer noch, schon das große Schweigen zwischen den Eltern herrscht.

Ebensolche, die durch eine Trennung in einen materiellen Wettstreit treten, berufstätige Mütter, die versuchen, ihr schlechtes Gewissen ruhig zu kaufen oder unsichere Eltern, die sich die Liebe ihrer Kinder zu kaufen versuchen. Oder solche, die davon überzeugt sind, ein glückliches Kind sei eines, dessen Wünsche sofort und jederzeit erfüllt werden. Eine solche Luxusverwahrlosung und der damit zusammenhängende falsche Begriff von Liebe führen automatisch zu emotionalen Problemen.

Zu den Grundbedürfnissen eines Kindes gehören nicht nur Essen, Trinken, saubere Kleidung und ein Dach über dem Kopf, sondern auch die Befriedigung seiner Schutzbedürfnisse,

Anregung, Verlässlichkeit, Verständnis und körperliche wie seelische Wertschätzung. Kinder brauchen eine sichere Bindung und emotionale Zuwendung. Wohlstandsverwahrlosten Kindern fehlt es aber nicht nur an Aufmerksamkeit für ihre Bedürfnisse, es fehlt ihnen auch an Grenzen. Denn diese zu setzen, Konflikte auszutragen und auszuhalten, das kostet Zeit, und um die nicht opfern zu müssen, wird nachgegeben. Das sorgt ja erst einmal auch für Ruhe. Aber eben nur erst einmal. Denn auf Dauer macht es die Kinder immer orientierungsloser und oft tyrannisch.

"Wohlstandsverwahrlosung ist also keine vorübergehende Kinderkrankheit, sondern immer auch eine Hypothek, die weit in die Zukunft ausstrahlen kann", warnt Nitsch.

Mit Informationen aus t-online

von esther10 01.09.2015 12:44





Die Bibel

Die Bibel ist das Buch, in dem Sie alles finden, was Menschen je bewegte. Leiden, Hass, Selbstherrlichkeit, Demut, Arroganz, Erotik, Hunger, Geiz, Herrschsucht, Verrat: Auf all das und noch vieles mehr werden Sie da treffen. Die Bibel ist das Buch der Erfahrungen. Menschen schreiben auf, wie ihnen in ihrem Leben Gott begegnete. Sie schreiben als Menschen in ihren Worten und sie bezeugen und bekennen gleichzeitig Gott und sein Wort.

Wort Gottes im Menschenwort

Die Bibel ist als Hl. Schrift ein Wort des Lebens. In ihr begegnet mir auch heute das Wort des Lebens, was nichts anderes ist als das Wort Gottes selbst.

http://www.vatican.va/archive/DEU0035/_PV.HTM

Die Bibel gilt der Katholischen Kirche als Wort Gottes im Menschenwort. Genauer meint sie damit die Selbstoffenbarung Gottes, die nicht unmittelbar in der Person Jesu Christi oder in der Schöpfung greifbar wird: Gott offenbart sich in der Literatur, die die Kirche als Bibel bewahrt. Sie ist das Zeugnis und Bekenntnis dessen, was Menschen mit ihrem Gott erfahren haben und in unterschiedlichen Lebenszusammenhängen miteinander vor ihrem Gott zum Ausdruck bringen.

http://www.bibelwerk.de/Bibel.12790.html...line.12798.html

Die Wertschätzung dieser Hl. Schrift erfolgt in der Katholischen Kirche nicht nach Halbversen oder einzelnen Büchern, sondern in ihrer Ganzheit (Altes und Neues Testament) mit allen ihren Teilen. Weil diese Schriften unter der Einwirkung des Heiligen Geistes geschrieben und deshalb Gott zum Urheber haben, nennt sie sie heilig.


Altes und Neues Testament

Den Umfang der Bibel hat die Katholische Kirche im 16. Jh. in einer Schriftensammlung definitiv festgelegt, die größten Teile lagen bereits im 2.-3. Jhd. n. Chr. fest.
Die Bibel ist zweiteilig angelegt und formal leicht als Altes und Neues Testament zu unterscheiden. Beide Teile gelten jedoch als eine untrennbare Einheit. Nicht nur weil sie einen Urheber haben, sondern weil beide Teile gegenseitig erschlossen werden wollen.
http://www.bistum-regensburg.de/glauben/jesus-christus/
Bibel lesen: Gott, die Welt und sich selbst verstehen

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Flüchtlingsarbeit in der Diözese Regensburg

Mehrere Tausend Geflüchtete leben auf dem Gebiet der Diözese Regensburg, und viele Hundert Engagierte fassen sich ein Herz und helfen, wo sie können. Die ersten Ansprechpartner für die Asylbewerber sind die Asylsozialberater und -beraterinnen der Caritas, junge unbegleitete Flüchtlinge werden von der Katholischen Jugendfürsorge unter ihre Fittiche genommen. Überall packen Hunderte ehrenamtliche Helfer mit an, sie begleiten im Alltag, geben Deutschunterricht, sammeln Kleiderspenden oder vermitteln zu Behörden. Erzieher leisten Integrationsarbeit, Religionslehrerinnen klären auf, Pfarrer und pastorale Mitarbeiter/-innen setzen sich ein für eine Willkommenskultur in ihren Pfarreien.

Um dieses Engagement zu unterstützen, finden Sie hier einen Wegweiser zu einer Vielzahl von Informationen, Ansprechpartner/-innen und Hilfen, die Ihnen Ihre Arbeit erleichtern, Ideen geben oder auch einfach Mut machen, sich ein Herz zu fassen und in der Flüchtlingshilfe aktiv zu werden.

Bei Fragen und für Unterstützung können Sie sich an Pastoralreferentin Christina Engl wenden. Sie unterstützt und berät vor allem Pfarreien in der Flüchtlingsarbeit: Tel.: +49 941 5021-143, E-Mail: c.engl@caritas-regensburg.de
http://www.bistum-regensburg.de/mitmache...ese-regensburg/

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Christina Engl berät Pfarreien, die sich für Flüchtlinge engagieren

22.07.2015

Sie steht vor einer großen Aufgabe: Seit 100 Tagen ist Christina Engl bei der Caritas Ansprechpartnerin für die Pfarrgemeinden des Bistums für alle Fragen rund um Asyl und Flüchtlinge. „Meine Aufgabe ist es, Ehrenamtliche zu unterstützen“, sagt Engl. Das tut sie mit Tipps, Beratungen und Informationen rund um dieses große Thema. Seit April hat die ausgebildete Pastoralreferentin viele Gespräche geführt und sich ein großes Netzwerk von ehrenamtlich Engagierten aufgebaut: „Ich habe versucht, herauszufinden, wo es brennt.“

Ein großes Problem: Viele Behörden, Asylberater und Ämter seien im Augenblick schlichtweg überfordert. Sie sind auf das Engagement ehrenamtlicher Helfer angewiesen. Zwischen 7000 und 8000 Asylbewerber befinden sich im Bistum Regensburg. Engl ist überzeugt: „Ohne die Ehrenamtlichen würde das System zusammenbrechen.“ Doch auch die Helfer gehen oft über ihre Grenzen hinaus, sagt Engl. In Deutschland ist man nicht mit Kriegssituationen, Flucht oder Heimatlosigkeit konfrontiert. Im Kontakt und im Austausch mit den Asylbewerbern stoßen viele Helfer deswegen an ihre emotionalen Grenzen.

Info und Beratung für Ehrenamtliche
Umso wichtiger ist es, den Engagierten Hilfe und Beratung zu bieten – und genau das ist die Aufgabe von Christina Engl. Auf den Internetseiten der Regensburger Caritas hat sie ein umfassendes Portal zum Thema Flucht & Asyl geschaffen, das die wichtigsten Ansprechpartner und Informationen bietet. Dort gibt es die wichtigsten Informationen zum Asylrecht, Handreichungen und Broschüren zum einfachen Download und einen ausführlichen Überblick über die Angebote der Regensburger Gemeindecaritas. Schließlich bietet Engl auch Bausteine für die Pfarrpastoral an: Was sollte eine Pfarrei besonders beachten, wenn sie sich für Flüchtlinge in ihrer Gemeinde engagieren? Was kann die Pfarrei konkret leisten und tun? Schließlich finden sich dort auch Bausteine für Gottesdienste, Predigten, Jugendarbeit und den Religionsunterricht.

Christina Engl betont, dass ihre Aufgabe nicht die Koordination der Flüchtlingsarbeit ist. Dafür gäbe es vor Ort viele gute und eigenständige Strukturen. Dennoch sei die Information über diese Strukturen für die Gemeindearbeit wichtig. Für jeden Landkreis des Bistums bietet die Internetseite die beiden wichtigsten Ansprechpartner. Die können sehr verschieden sein, bistumsweit engagiert sich eine große Zahl politischer und sozialer Vereinigungen im Bereich der Flüchtlingsarbeit.
Kommen Asylbewerber in eine Gemeinde, sollte sich die Pfarrei vor allem eine Frage stellen: „Was kann unsere Pfarrei besonders gut leisten?“ Keine Pfarrei könne alles leisten und sich auf jedem Bereich engagieren. Jede Pfarrei habe aber einen Schwerpunkt, in dem sie sich besonders engagieren kann, sagt Engl: „Es gibt zum Beispiel Pfarreien, in denen es tolle Mutter-Kind-Gruppenleiterinnen gibt. Die können dann eine Kinderbetreuung organisieren. In einer anderen Pfarrei gibt es vielleicht einen tollen Sportverein, der mit den Asylbewerbern Sport machen kann.“

Schulungen, Oasentage und Supervision helfen im Umgang mit Belastungen
Dieses ehrenamtliche Engagement kann die Pfarreien jedoch auch belasten. Neben den psychischen und emotionalen Grenzen haben Ehrenamtliche auch mit Gegenwind zu kämpfen. In manchen Pfarreien könnten sich Anwohner an dem Engagement oder an den Gemeinschaftsunterkünften der Asylbewerber stören: „Es ist wichtig, dass die Ehrenamtlichen Unterstützung von öffentlichen Personen bekommen: Vom Bürgermeister etwa oder vom Pfarrer.“ Um in dieser Situation helfen zu können, bietet Christina Engl auch Schulungen, Oasentage und Supervisionen an: „Ziel ist es, mit einem qualifizierten Supervisor das Engagement im Bereich Flucht und Asyl zu reflektieren, um es zufriedenstellender zu gestalten und den Umgang mit Belastungen zu verbessern.“ Die Oasentage sollen den Ehrenamtlichen die Gelegenheit geben, wieder aufzutanken, neue Kräfte zu sammeln: „Im Zentrum stehen kreative Methoden, Phantasiereisen, Atem- und Achtsamkeitsübungen.“

© fotolia.com/monkeybusiness

„Als Deutscher kann man es sich nicht vorstellen, was es heißt, keinen Ort zum Leben zu haben.“
Wie belastend das Engagement für Flüchtlinge sein kann, hat Christina Engl selbst erfahren. Nach ihrem Theologiestudium an der Universität in Regensburg war sie zunächst Pastoralreferentin für die Innenstadtseelsorge der Domstadt. Danach ging sie mit ihrer Familie für drei Jahre nach China. Dort kam sie in Berührung mit Armut in Asien. In ihrer Gemeinde lernte sie eine Gruppe philippinischer Frauen kennen, die aus ihrer Heimat fliehen mussten. In China hatten sie ständig Angst davor, abgeschoben oder verhaftet zu werden. „Das hat mich sehr schockiert“, sagt Engl. Flucht und Elend seien Themen, mit denen wir in Europa nicht direkt in Verbindung kommen. Es scheint weit weg zu sein – Engl hat dieses Leid jedoch selbst in China kennen gelernt. Flucht und Krieg spielten plötzlich auch in ihrem eigenen Leben eine Rolle, seit sie sich mit den philippinischen Frauen angefreundet hatte: „Als Deutscher kann man es sich eigentlich nicht vorstellen, was es heißt, keinen Ort zum Leben zu haben.“ Und doch müssen viele Menschen weltweit unter diesen Umständen leben, so wie auch die Asylbewerber in Deutschland. Engl engagierte sich, musste jedoch die Erfahrung machen, dass man auch mit viel persönlichem Einsatz das Leid und die Probleme nicht lösen kann.
Als Engl Ende des vergangenen Jahres mit ihrer Familie wieder zurück nach Deutschland kam, beschäftigte sie diese Thematik noch immer: „Das war für mich noch nicht abgeschlossen..“ Da war es für die Patoralreferentin keine schwere Entscheidung, sich auf die neue Stelle der Gemeindecaritas für die Flüchtlinge zu bewerben. Im Herzen trage sie auch zurück in Regensburg ihre philippinischen Freundinnen aus China immer noch bei sich. Nun ist es ihre Aufgabe denen zu helfen, die sich für Flüchtlinge im Bistum Regensburg engagieren: Mit Informationen, Supervisionen und besonders auch mit den Oasentagen.

http://www.bistum-regensburg.de/bistum/m...chtlingsarbeit/

Christina Engl steht allen zur Seite, die sich in der Flüchtlingsarbeit engagieren (wollen):
Kontakt per Mail: c.engl@caritas-regensburg.de oder telefonisch unter +49 941 502-1143.
Informationen unter: www.caritas-regensburg.de/flucht-und-asyl




von esther10 01.09.2015 12:15

STOPPT VERANWORTUNGSLOSE ASYLPOLITIK DER BUNDESREGIERUNG

AN DIE BUNDESREGIERUNG


SCHENGEN-ABKOMMEN AUSSETZEN, BIS FLÜCHTLINGSPROBLEMATIK AUF EUROPÄISCHER EBENE GEKLÄRT IST

Die Flüchtlingswellen sind ein europäisches Problem. Daher muss man sich auf europäischer Ebene dieses Problems annehmen. Die Bundesregierung kommt ihrer gesetzlichen Verpflichtung in verantwortungsloser Weise nicht nach. Es kann nicht sein, dass einige EU-Staaten die Grenzen dicht machen, während andere die Flut der Asylsuchenden allein bewältigen müssen.

Seit 1997 gelten die Regeln des Dubliner Übereinkommens (DÜ). Demnach müssten die Flüchtlinge in Europa nur einmal den Antrag auf Asyl stellen und das Asylverfahren auf sich nehmen, und zwar in demjenigen EU-Land, in dem sie zuerst ankommen. Ist dieses Verfahren durchgeführt, gilt das Ergebnis für alle Unterzeichner-Staaten des DÜ.

Doch das DÜ wird nicht eingehalten. Wie kann es sein, dass hunderttausende Flüchtlinge nach Deutschland kommen und hier Asylantrag stellen, obwohl sie schon ein anderes EU-Land passiert haben? Warum wird nicht an den Außengrenzen der EU dieses Verfahren durchgeführt?

Entsprechend des Schengener Abkommens und der darauf aufbauenden EU-Rechtsakte müssen sich Einreisende und Antragsteller auf Asyl einer Prüfung ihres Anliegens an den Außengrenzen des Schengen-Gebietes unterziehen, bevor sie sich frei in der EU bewegen können. Doch tatsächlich werden viele Asylantragsverfahren erst in Deutschland bearbeitet.

Hinzu kommt die Drittstaaten-Regelung. Wer über einen sicheren Drittstaat einreist, kann demnach kein Asyl aufgrund politischer Verfolgung geltend machen. Diese Regelung hat Eingang in das Grundgesetz gefunden (Art. 16a Abs. 2-4 GG). Auch diese Regelung wird nicht konsequent umgesetzt.

Wir fordern deshalb von der Bundesregierung, ihre Verantwortung endlich wahrzunehmen, sowie die Aussetzung des Schengen-Abkommens und die Sicherung der deutschen Grenzen durch Polizei, Zoll und Grenzschutz, bis die Dubliner Übereinkommen und die Drittstaaten-Regelung wieder effizient eingehalten werden oder eine EU-weite Neuregelung gefunden wird.

HINTERGRUND

Die Regelungen in den EU-Ländern orientieren sich an drei wichtigen Abkommen.

Das „Schengen-Abkommen“ und dessen Nachfolgeregelungen und EU-Rechtsakte beziehen sich auf die Abschaffung der innereuropäischen Grenzkontrollen zugunsten einer gemeinsam gesicherten Außengrenze. Eine wichtige Ergänzung ist der sogenannte „Prümer Vertrag“ (Schengen III), der offiziell als „Vertrag über die Vertiefung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit, insbesondere zur Bekämpfung des Terrorismus, der grenzüberschreitenden Kriminalität und der illegalen Migration“ gewertet wird.

Ein weiterer wichtiger europäischer Vertrag ist das „Dubliner Übereinkommen“ (DÜ). Er sichert Asylsuchenden die Bearbeitung ihres Antrag in dem europäischen Staat zu, in dem sie zuerst eingereist sind. Der Asylantrag gilt dann für ganz Europa und muss nicht wiederholt werden. Gleichzeitig wird so verhindert, dass Asylsuchende in verschiedenen Staaten Anträge stellen und somit die Bürokratie überlastet ist.

Dann gibt es noch die Drittstaaten-Regelung. Sie besagt, dass Personen, die über sichere Drittstaaten einreisen, kein Asyl aufgrund politischer Verfolgung stellen können.

Alle Regelungen haben ihre Vor- und Nachteile, sowohl für die Staaten als auch für Menschen in Not. Am schwerwiegendsten ist jedoch die Tatsache, dass diese Regelungen nicht effizient in die Praxis umgesetzt werden oder werden können.

Die einzige kurzfristige Lösung ist: Das Schengen-Abkommen auszusetzen, Grenzkontrollen an jeder Staatsgrenze einzuführen, bis die Abkommen überarbeitet sind und effizient umgesetzt werden.
http://www.civilpetition.de/kampagne/sch...on/137942Z4565/


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