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von 15.08.2012 08:12


15.08. Aufnahme Mariens in den Himmel

Ihr Sohn der Tod und Grab besiegt, er lässt im Tod die Mutter nicht!
So singen wir in einem Lied zu Mariä Himmelfahrt (GL 587). Maria kommt in der Heilsgeschichte, in der Geschichte Gottes mit uns Menschen, eine bedeutende Rolle zu. Davon erfahren wir schon in den Evangelien. Die Kindheitserzählungen über Jesus zeigen uns, wie durch das "Ja" Mariens Gottes Wort Mensch werden konnte und sie geben Zeugnis vom tiefen Glauben Mariens.
Während der Jahre des öffentlichen Wirkens Jesu tritt Maria etwas in den Hintergrund, doch dann sehen wir sie wieder unter dem Kreuz und nach der Auferstehung Jesu im Kreis der Apostel beim Gebet um das Kommen des Heiligen Geistes.
Nach Pfingsten trennen sich die Wege der Apostel und die Heilige Schrift berichtet uns nichts mehr von Maria. Der Legende nach soll sie nach Jesu Tod noch 24 (nach einer anderen Legende 12) Jahre gelebt haben. Der Tradition nach gilt zum einen das Haus neben dem Abendmahlssaal auf dem Sionsberg in Jerusalem als Ort der Entschlafung Mariens, nach anderen Quellen soll Maria in der Stadt Ephesus gestorben sein.
Der Tod Mariens hat die verstreuten Apostel noch einmal zusammen geführt. Die Legende berichtet, dass ein Engel Maria ihren Tod angekündigt hat. Engel waren es auch, die die Apostel auf wundersame Weise am Sterbebett Mariens versammelt haben. Nachdem Maria im Kreis der Apostel verstorben ist, wird ihr Leib in einen Sarkophag gelegt.
Der Apostel Thomas, der in Indien das Evangelium verkündet hat, trifft erst drei Tage nach Mariens Tod ein. Für ihn wird der Sarkophag mit dem Leichnam Mariens nochmals geöffnet. Doch zum Erstaunen aller ist dieser leer, ein lieblicher Rosenduft entströmt ihm. Christus hat Maria mit Leib und Seele zu sich in den Himmel aufgenommen.
Eine eindrucksvolle Darstellung dieses Ereignisses zeigt uns der Hochaltar der Klosterkirche in Rohr (Niederbayern). Egid Quirin Asam hat hier die Himmel- fahrt Mariens plastisch dargestellt. Um den Sarkophag herum stehen die Apostel. Jeder drückt sein Erstaunen über das Geschehen auf seine eigene Weise aus. Einer von ihnen findet eine Rose. Das lässt ihn nach oben blicken, wo Maria von Engeln getragen gen Himmel fährt. Sie wird erwartet von Gott Vater und Sohn, die sie mit einer Königskrone empfangen. Der Sohn streckt ihr das Szepter entgegen und der Heilige Geist kommt als Taube mit einem Brautring herab. Darüber finden wir die Inschrift:
Una columba veni cape trina insignia namque unius es filia sponsa parens.
Komm, du Taube, du einzige, empfange die drei Ehrenzeichen, denn du bist des Dreieinen Tochter, Braut und Mutter.
Die Anrede "Taube" für Maria spielt an die Liebessymbolik des Hohenliedes aus dem Alten Testament an, auf das auch viele andere Texte der Marienfrömmigkeit zurückgreifen. Die drei Ehrenzeichen sind Krone, Szepter und Ring. Krone und Szepter weisen Maria als Himmelskönigin aus, der Ring zeigt Maria als Braut des Heiligen Geistes. Wenn Maria als Taube angeredet wird, der Heilige Geist aber als Taube dargestellt wird, so kommt dadurch das bräutliche Verhältnis zwischen Maria und dem Heiligen Geist deutlich zum Ausdruck.

Komm, Maria, du Taube, du einzige, empfange die drei Ehrenzeichen, denn du bist des Dreieinen Tochter, Mutter und Braut.



Maria ist aufgenommen in den Himmel !
Die Engel freuen sich
und lobpreisen den Herrn!

Das Dogma

Eine gesunde Marienverehrung orientiert sich an der Heiligen Schrift und der Lehre und Tradition der Kirche. Wie wir gesehen haben, ist der Glaube an die Himmelfahrt Mariens schon sehr früh im Christentum verwurzelt. Schon vor dem Konzil von Chalcedon im Jahr 451 ist in der Ostkirche die Feier der leiblichen Aufnahme Mariens in den Himmel belegt. Spätestens seit dem 7. Jahrhundert hatte auch die Westkirche dieses Fest für den 15. August übernommen. Papst Pius XII. greift somit auf ältestes Glaubensgut zurück, wenn er am 1. November 1950 mit der apostolischen Konstitution "Munificentissimus Deus" die von Gott geoffenbarte Glaubenswahrheit dogmatisiert, dass die unbefleckte, immer jungfräuliche Gottesmutter Maria nach Vollendung ihres irdischen Lebenslaufes mit Leib und Seele zur himmlischen Herrlichkeit aufgenommen worden ist.

Deshalb hat es die erhabene Mutter Gottes ... schließlich als höchste Krone ihrer Vorrechte erlangt, dass sie von der Verwesung des Grabes unversehrt bewahrt wurde und dass sie, wie schon ihr Sohn, nach dem völligen Sieg über den Tod mit Leib und Seele zur erhabenen Herrlichkeit des Himmels emporgehoben wurde, wo sie zur Rechten eben dieses ihres Sohnes, des unsterblichen Königs der Zeiten, als Königin erstrahlen sollte.

Wir bekennen im Credo die Auferstehung Jesu Christi und die Auferstehung der Toten und das ewige Leben. Maria, die ganz Begnadete, erhält Anteil an der Auferstehung Jesu und wird so zur Erfüllung unser aller Hoffnung. Und diese Hoffnung geht den ganzen Menschen an; mit Leib und Seele ist sie ganz bei Gott in seiner Herrlichkeit. In Maria wird deutlich, dass diese Hoffnung für uns alle fruchtbar wird und dass sie die Vollendung des ganzen Menschen einschließt. So ist Maria Urbild für die Hoffnung der Christen, "felix porta coeli", "die glückselige Pforte des Himmels".



In der Ostkirche wird das Fest Mariä Himmelfahrt als Fest der Entschlafung der Gottesmutter gefeiert. Es ist das älteste Marienfest und schon im 6. Jahrhundert bezeugt. In einem Gebet der Ostkirche zu diesem Fest heißt es:

Bei der Geburt bist Du Jungfrau geblieben;
bei Deinem Entschlafen
hast Du die Welt nicht verlassen, Gottesmutter.
Du wurdest ins Leben gebracht, Mutter des Lebens,
und durch Deine Fürbitten befreist Du vom Tod unsere Seelen.


Zeichen der Hoffnung und des Trostes

Maria ist die in besonderer Weise vom Herrn erwählte. Sie allein hat Gott zur Mutter seines Sohnes berufen, eine ehrenvolle, aber auch sehr schwere Aufgabe. Das bedeutet vor allem auch, dass Maria ihrer Berufung treu geblieben ist, ein Leben zu führen, das Gottes würdig ist, ein Leben als ein Mensch, so wie Gott ihn haben will, ein reiner Mensch, der ganz nach dem Willen Gottes lebt, so wie es Gott in seiner Schöpfung geplant hat. Ein Mensch, der sich nicht verführen lässt von den Verlockungen des Bösen.
Als Vollendung ihres Lebens hat es Maria als erster Mensch erlangt, mit Leib und Seele in den Himmel zu gelangen. Gott hat den Menschen mit Seele und Leib geschaffen. Gott wollte den Menschen nicht als reines Geistwesen wie den Engel. Daher hat auch der Leib für Gott seine Bedeutung. Auch den Leib will Gott in der Herrlichkeit des Himmels zur Vollendung führen.
Was Maria erlangt hat, ist auch unser Ziel. Maria ist den Weg vorausgegangen, der für uns alle bestimmt ist. So ist das Fest heute ein Zeichen der Hoffnung für das, was uns erwartet. Wir sind dazu berufen, dem Beispiel Marias zu folgen und hier auf Erden ein Leben nach dem Willen Gottes zu führen. Kein abgehobenes, rein vergeistigtes Leben, sondern ein Leben als Menschen mit Leib und Seele, kein Leben der Flucht aus dieser Welt, sondern ein Leben in dieser Welt, ein Leben, das all das Gute sieht und sich an all dem Guten freut, das Gott in seine schöne Schöpfung gelegt hat. Aber auch ein Leben, das unterscheidet zwischen diesem Guten, das von Gott kommt, und dem, dem dieses Gutsein fehlt, das uns wegführt von Gott. Im Tagesgebet des heutigen Hochfestes beten wir:

Allmächtiger, ewiger Gott, du hast die selige Jungfrau Maria, die uns Christus geboren hat, vor aller Sünde bewahrt und sie mit Leib und Seele zur Herrlichkeit des Himmels erhoben.
Gib, dass wir auf dieses Zeichen der Hoffnung und des Trostes schauen und auf dem Weg bleiben, der uns hinführt zu deiner Herrlichkeit.

Maria ist uns Fürsprecherin und Helferin, dass wir den Weg der Nachfolge Jesu gehen und nach manchen Irrwegen immer wieder auf ihn zurückfinden. Wir dürfen uns ihrer Hand anvertrauen und uns von ihr führen lassen zu ihrem Sohn.

von esther10 15.08.2012 00:08

Die 'letzte Station' auf dem Weg zur Preisgabe der Menschenwürde
Der Kölner Kardinal Joachim Meisner hat die Pläne zur Sterbehilfe massiv kritisiert.



Köln (kath.net/KNA) Der Kölner Kardinal Joachim Meisner hat die Pläne zur Sterbehilfe massiv kritisiert. Der von Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) vorgelegte Gesetzentwurf stelle die «letzte Station» auf dem Weg zur Preisgabe der Menschenwürde dar, schreibt der Erzbischof in einem Gastbeitrag für den «Kölner Stadt-Anzeiger» (Mittwoch). «Gleich einer Wanderdüne» sei «ein Eingriff nach dem anderen» gegen die Unantastbarkeit menschlichen Lebens erfolgt.

http://kath.net/detail.php?id=37652

Ziel des Gesetzentwurfes ist es, kommerzielle Sterbehilfe zu verbieten; Angehörigen von Sterbewilligen sowie ihnen nahestehenden Ärzten und Pflegern soll aber die Beihilfe gestattet werden. Dazu betont Meisner: «Für das Ende des menschlichen Lebens gilt das gleiche wie für seinen Beginn: Wir haben keine Verfügung darüber und dürfen sie uns auch nicht anmaßen - es sei denn um den Preis unserer menschlichen Würde.»

Aktive Sterbehilfe dürfe es grundsätzlich nicht geben, so der Kardinal. Stattdessen forderte der 78-Jährige verstärkte Aufklärung über Schmerztherapie, Palliativmedizin und Hospizarbeit sowie eine intensivierte Sterbebegleitung. «Der Mensch soll an der Hand des Menschen sterben, nicht aber durch seine Hand», so Meisner.

(C) 2012 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten.

Lesermeinung

H.Kraft vor einer Stunde

Kardinal Meisner
Die Aussagen von H. Kardinal Meisner (Köln) kann man nur unterstützen.
Hospizarbeit und Pallativmedizin müssen gefördert werden. Ein Leben darf nicht ge-
waltsam beendet werden.
Doch wie soll jetzt eine Patientenverfügung gehandhabt werden (für einen Patienten, der
sich, wenn er schwer krank ist, für das Sterben entschieden hat)?
Dies ist letztendlich eine schwierige Frage, die aber beantwortet werden sollte.
Oder was ist mit einem Patienten zu tun, dessen Körper vom Krebs zerfressen wird ?
Wie soll sich da der Arzt entscheiden?
Dies sind Fragen, die angesprochen werden müssen. Man kann Menschen sicher nicht qualvoll leiden lassen und die dann auch vor Schmerzen schreien.
Was ist in diesen Fällen zu tun?
Diese Frage sollte auch Kardinal Meisner beantworten. Als Christen und Laien können wir sicher da von der Kirche Antworten erwarten.
H. Kraft

Je vous salue, Marie am 14.8.2012

Danke Eminenz!
Unser H.H. Kardinal hat in seiner Stellungnahme völlig recht! "Für das Ende des menschlichen Lebens gilt das gleiche wie für seinen Beginn: Wir haben keine Verfügung darüber und dürfen sie auch uns nicht anmaßen-es sei denn um den Preis unserer menschlichen Würde". Ich fordere ebenfalls eine verstärkte Aufklärung der Schmerztherapie, die Hospizarbeit muss dringend erweitert werden,und die Sterbebegleitung muss dringend gefördert werden! In Köln gibt es nur 4 Hospize für Erwachsene,bei einer Einwohnerzahl von knapp einer Million Menschen! Die Hospizarbeit für Kinder wird in unserem Land überwiegend durch Spendengelder finanziert und muss dringend weiter ausgebaut werden, damit die Kinder mit Ihrer Familie den letzten irdischen Weg zum Herrn gehen können an der Hand von Mutter und Vater! Hier bedarf es dringend auch ein Umdenken in Politik und Gesellschaft!

von 13.08.2012 10:27

Allgemeines Priestertum durch die Salbung des Hl. Geistes

»Ihr seid ein auserwähltes Geschlecht, ein königliches Priestertum, ein heiliger Stamm, zu eigen erworbenes Volk.« [1 Petr 2,9]

'Alle, die in Christus wiedergeboren sind, macht das Zeichen des Kreuzes zu Königen, während sie die Salbung des Heiligen Geistes zu Priestern weiht. Darum sollen sich auch alle, die im Geiste und in ihren Grundsätzen Christen sind, bewußt sein, daß sie, von den besonderen Aufgaben unseres Amtes abgesehen, von königlichem Geschlechte stammen und an den Pflichten des Priesters Anteil haben. Was ist so königlich, als wenn ein Gott untertäniger Geist die Herrschaft über seinen Leib führt? Und was entspricht so den Obliegenheiten eines Priesters, als dem Herrn ein reines Gewissen zu weihen und ihm makellose Opfer der Frömmigkeit auf dem Altar seines Herzens darzubringen?
Leo der Große: Predigt 4'

Anm. d. Webmasters: Es soll hier NICHT behauptet werden, daß der Priester jemals durch Laien ersetzbar wäre, im Gegenteil: Der Priester hat gegenüber den Laien zusätzliche Weihen bekommen, die NUR EIN PRIESTER erhält. Neben dem hl. Sakrament der Priesterweihe sind auch seine beiden Finger gesalbt, die die hl. Hostie, also den Hochheiligsten Leib und das Kostbare Blut Jesu Christi berühren: Nur dem Priester gilt dieser Vorzug, nicht dem Laien. Es gibt genügend Privatoffenbarungen Jesu Christi, die das sehr exakt belegen. Hier soll vielmehr aufgezeigt werden, daß jeder Katholik sehr wohl eine Aufgabe von Gott hat, den Glauben zu verbreiten: durch Erziehungsmaßnahmen seiner Kinder, Belehrungen, Gebete, Teilnahme an religiösen Kursen, Schulungen, Exerzitien, Vorträgen, Religionsunterricht, natürlich regelmäßige Mitfeier des sonntäglichen Gottesdienstes, auch Werktagsgottesdienst ....

Infotext: Allgemeines Priestertum durch die Salbung des HL Geistes - EWPRIEST.PDF - PDF ca. 925 KB

(Quelle: Zeitschrift "ewig", Ausgabe, Seite, Jgg., etc. wie auf den Dokumenten oben und unten ersichtlich, (C) Assisi-Verlag, CH-6044 Udligenswil, nur für den priv. Gebrauch)

von 12.08.2012 15:03

Die Waffenrüstung Gottes

Oben im Laufband ist ein Bibelvers aus dem Epheserbrief zu sehen:

• "Zieht die ganze Waffenrüstung Gottes an, damit ihr gegen die Listen des Teufel bestehen könnt." (Eph. 6,11)

Ich möchte diesen Vers noch ein wenig erläutern, damit nicht der Eindruck entsteht, als gäbe es wirklich eine physikalische Rüstung, sozusagen für militante Angriffe gegen die dunkle Seite. Nein, im Brief an die Epheser beschreibt der Apostel Paulus, wie das mit der Waffenrüstung zu verstehen ist. Sie besteht nämlich aus mehreren Teilen:

Der Gürtel: Das ist die Wahrheit. Die Wahrheit, in die der Heilige Geist jeden Gläubigen leiten wird. Das Erkennen der wahren Zusammenhänge. Ein Leben in Wahrheit.
Der Panzer: Das ist die Gerechtigkeit. Ein Christ soll ein Leben in Rechtfertigung leben. "Der Gerechte wird aus Glauben leben" heisst es im Römerbrief. Es bedeutet also auch ein Leben in Gnade, denn niemand kann von sich aus zu seiner Erlösung beitragen. Es ist alles ein Gnadengeschenk Gottes. Und diese können wir allein durch den Glauben in Anspruch nehmen.
Die Beschuhung: Hier ist also die Bekleidung der Füße gemeint. Paulus benutzt diese als Bild für die Bereitschaft zur Verkündigung des Evangeliums. Klar: Um rauszugehen, um die frohe Botschaft zu verkünden, braucht es stabiles Schuhwerk.
Das Schild: Paulus sagt "Vor allem haltet das Vertrauen auf Gott als Schild vor euch, damit ihr alle Brandpfeile des Satans abfangen könnte" (Eph. 6,16). Hier ist also das Vertrauen auf Gott in allen Lebenslagen gemeint. Wenn wir Gott vertrauen, schützt uns das vor den Angriffen Satans.
Der Helm: Das ist ein Bild für die Gewissheit unserer Rettung. Damit ist die Heilsgewissheit gemeint. Jeder gläubige Christ kann sich seines Heils gewiss sein. Es ist also nicht so wie z.B. im Islam, dass sich ein Gläubiger nie ganz sicher sein kann, ob er in den Himmel kommt. Nein, ein Christ kann sich darauf verlassen, das ewige Leben bei Gott durch den Glauben an Jesus Christus zu haben, denn Gott sagt dies in seinem Wort zu.
Das Schwert: Das ist das Wort Gottes, die Bibel. Mit dem Wort Gottes kann der Satan bekämpft werden. Jesus Christus selbst benutzte das Alte Testament gegen den Teufel, als dieser versuchte, Jesus in der Wüste in Versuchung zu führen (nachzulesen in Matthäus 4). Deshalb ist es so wichtig, in der Bibel zu lesen, um das Wort Gottes zu kennen. Ansonsten fehlt uns ein wichtiges Mittel im Kampf gegen finstere Mächte.

Das Entscheidende für einen Menschen ist es, zum Glauben an den Sohn Gottes, an Jesus Christus zu kommen. Wer das tut, ist errettet allein durch den Glauben. Die Waffenrüstung Gottes ist also nicht als heilsbringend zu verstehen. Die dort aufgeführten Bestandteile sind aber sehr wichtig für uns und gehören zu einem Christenleben einfach dazu. Denn ein Christ ist vielerlei Anfechtungen ausgesetzt. Die Bibel sagt: "Wir kämpfen nicht gegen Menschen, sondern gegen finstere Mächte und Gewalten". Der Teufel kann uns, da er besiegt ist, nichts mehr tun. Aber er kann nach wie vor versuchen, uns in Versuchung zu führen, uns aufs Glatteis zu führen oder uns zu verstricken in Lügengerüsten (wie Lichtarbeit & Esoterik) oder anderen Lebenssituationen. Je mehr wir "anziehen" von der Waffenrüstung Gottes, desto besser können wir gegen die Listen des Teufels bestehen.

von 10.08.2012 07:50

Die Glaubens - und Sittenlehre der katholischen Kirche

In der Verkündigung Jesu sind Glaubens - und Sittenlehre untrennbar miteinander verbunden. Er selbst ist zugleich „der Weg, die Wahrheit und das Leben" (Jo 14, 6). Kraft der lebendigen Gegenwart Christi und des von ihm empfangenen Auftrages, die Menschen zu lehren und zur Befolgung seiner Gebote anzuhalten (Mt 28, 19 f), urteilt die von ihm gestiftete katholische Kirche in Glaubens - und Sittenfragen ebenfalls mit göttlicher Bürgschaft. Nach Ausweis der Kirchengeschichte war sie sich dessen von Anfang an bewusst.

Wer die katholische Kirche als die Lehrmeisterin der göttlichen Wahrheit und die Mutter des übernatürlichen Lebens verehrt, wird sich ihre Glaubens - und Sittenlehre in freier Selbstentschließung zu eigen machen, weil er in ihr nicht eine entwürdigende Behinderung seiner Persönlichkeit sieht, sondern den Weg zu seiner übernatürlichen geistigen und sittlichen Vollendung. Der Grad der geforderten Unterwerfung bemisst sich nach dem Inhalt der Lehrentscheidung und nach der obrigkeitlichen Stelle, die sie ausspricht.

1. Mit „göttlichem und katholischem Glauben" müssen diejenigen Wahrheiten der Glaubens - und Sittenlehre festgehalten werden, die das ordentliche oder außerordentliche Lehramt, als in der Heiligen Schrift oder der mündlichen Überlieferung enthalten, endgültig und für die ganze Kirche verpflichtend verkündet. Was nicht offenkundig als von Gott geoffenbart definiert (bezeichnet) worden ist, darf nicht als Glaubenssatz ausgegeben werden (CIC c. 1323 § 3). Der Getaufte, der sich bewusst und hartnäckig weigert, einer vom kirchlichen Lehramt vorgestellten Offenbarungswahrheit gläubig zuzustimmen, macht sich der Häresie schuldig (CIC c. 1325 § 2) und verfällt der Exkommunikation (CIC c.2314 § 1).

2. Wahrheiten und Tatsachen, die nicht als solche gottgeoffenbart sind, aber in denknotwendiger Beziehung zum Offenbarungsgehalt stehen oder um seiner Ermittlung oder Verteidigung willen keinem Zweifel unterliegen dürfen und über die das kirchliche Lehramt unfehlbar entschieden hat, sind mit unbedingtem kirchlichem, d. h. in erster Linie sich auf die Autorität der Kirche stützenden Glauben festzuhalten.

3. Die nichtunfehlbaren authentischen, d.h. mit bindender Kraft gefällten kirchenamtlichen Lehrurteile verpflichten einerseits zu innerer, von religiöser Ehrfurcht erfüllter Zustimmung; denn sie ergehen unter dem Beistand des Heiligen Geistes von der durch Gott zur Sicherung des Glaubens und des ewigen Heiles gesetzten kirchlichen Obrigkeit (CIC c. 13 24). Anderseits ist keine endgültige, die weitere Forschung und die Möglichkeit einer Neusichtung ausschließende Unterwerfung verlangt und die ehrerbietige Darlegung gewichtiger neuer Gegengründe an zuständiger Stelle gestattet. Authentische Entscheidungen können getroffen werden vom Papst, von Römischen Kongregationen und der Bibelkommission, von Partikularsynoden (Teilkirchenversammlungen) und dem Bischof für seine Diözese (CIC c. 1326). Die kirchliche Bestätigung einer Privatoffenbarung stellt eine hirtenamtliche Maßnahme, keine Glaubensverpflichtung dar. Für den philosophisch und theologischen Unterricht ist der Anschluss an den heiligen Thomas von Aquin vorgeschrieben (CIC can, 13 66 § 2). Doch haben die theologischen Schulen Freiheit „in den Fragen, in denen hervorragende Geisteslehrer verschiedener Meinung sind" (Enzyklika Humani generis 19).

Das Lehramt der katholischen Kirche

„Die Glaubenslehre, die Gott geoffenbart hat, wurde dem menschlichen Geist nicht wie eine philosophische Erfindung zur Vervollkommnung vorgelegt, sondern als göttliches Gut der Braut Christi übergeben, damit sie dieselbe treu bewahre und irrtumslos erkläre" (Vatikanum; Denz. 1800). Diese wesentliche Aufgabe nimmt das kirchliche Lehramt wahr.

Seine Notwendigkeit gründet im Ziel der Offenbarung: Gottes Herrlichkeit kundzumachen und die Menschen zum übernatürlichen Heil zu führen. Das der menschlichen Auslegung und Weitergabe ungeschützt überlassene Gotteswort würde verfälscht und vertan und damit der göttliche Ratschluss in sein Gegenteil verkehrt werden. Durch die lehrende Kirche wird die hörende gestützt und geführt. Da beide im Heiligen Geist eine lebendige Einheit bilden, darf man die Abhängigkeit der Glaubenskirche nicht starr und als reine Aufnahme verstehen. Vielmehr wird wie die Verkündigung des Lehrkörpers, so auch das Bekenntnis des Glaubenskörpers vom Heiligen Geist beseelt. Darum ist auch das einmütige Glaubensbewusstsein der hörenden Kirche Ausdruck des Offenbarungsgehaltes und imstande, das Wort des Lehrkörpers vorzubereiten und nach Inhalt und Ansehen zu fördern. Der Einwand, der durch ein unfehlbares Lehramt gesicherte Glaube sei „kein Wagnis mehr", ist nicht berechtigt; der Glaube ist ja nicht blind, sondern vernünftiger Gehorsam. Das Wort Gottes wird durch die katholische Kirche mit unbedingter Sicherheit bezeugt; das vermag in einem selbst wissenschaftlichen Gedankengang begründet zu werden. Dem widerspricht nicht, dass der Glaube letztlich und entscheidend, insbesondere in seiner Festigkeit, eine freie Willenshandlung ist und bleibt. Dem Katholiken bedeutet das unfehlbare Lehramt nicht nur kein Hindernis des Glaubens, sondern ein Gnadengeschenk Gottes, dessen Größe erst recht offenbar wird angesichts der beklagenswerten Uneinigkeit in der Lehre, die in der nichtkatholischen Christenheit besteht.

Die Wirklichkeit des kirchlichen Lehramtes bezeugen Schrift und Überlieferung. Jesus hat den vom Vater empfangenen Lehrauftrag an seine Apostel weitergegeben (Mt 10, 40; Lk 10, 16; Jo 17, 18 20 f), ihnen seine Lehrgewalt verliehen (Mt 18, 18; 28,18—20) und seinen Lehrbeistand zugesichert (Mt 28, 20; Jo 14, 16 f). Demgemäß betrachten sich die Apostel als die berufenen Zeugen und Gesandten Christi (Apgl, 22; 2,32; 1 Kor 1, 17; 2 Kor 5, 20), die nicht „Menschenwort", sondern „Gotteswort" predigen (1 Thess 2, 13). Ihr Lehramt muss über ihren Tod hinaus fortbestehen (vgl. 2 Tim 2, 2); denn der ihnen erteilte Missionsbefehl bezieht alle Völker (Mt 28,19; Apgl, 8) u. Zeiten (Mt 28, 20) ein. Darum sind die Väter mit dem heiligen Irenäus von Lyon einmütig überzeugt, „dass die Apostel in die Kirche wie in eine Schatzkammer auf das vollständigste alles hineingetragen haben, was zur Wahrheit gehört und dass jeder, der will, aus ihr den Trunk des Lebens schöpfen kann".

Als Organ (lebendiges Werkzeug) des in seiner Kirche fortlehrenden Christus und kraft göttlichen Auftrags hat das Lehramt das Recht und die Pflicht, allen Menschen die Heilsbotschaft unabhängig von jeder außerkirchlichen Macht zu verkünden und ihre Annahme im Glauben zu verlangen (CIC c. 1322 § 2). Niemand aber darf von ihm zur katholischen Kirche hingezwungen werden (CIC c. 1351), denn die Glaubensentscheidung muss unter der Gnade Gottes in voller Freiheit fallen.

Einen eigenen Bestandteil der Kirchengewalt bildet das Lehramt nicht, vielmehr gehört es, seiner doppelten Aufgabe als Lehrerin und Gebieterin des Glaubens entsprechend, den beiden hierarchischen Grundordnungen der Weihe- und Hirtengewalt zu. Als Träger der eigenberechtigten Oberhirtengewalt und der priesterlichen Vollgewalt haben Papst und regierende Bischöfe kraft göttlichen Rechts das Lehramt inne. In der Verkündigung stehen den Bischöfen auf Grund ihres Amtes die Pfarrer, auf Grund besonderer Vollmacht andere Geistliche und auch Laien (CIC c. 1333 § 1) als Gehilfen zur Seite. Glaubensgesetze können, weil sie ihrer Natur nach für die ganze Kirche gelten, nur vom Papst oder einem allgemeinen Konzil erlassen werden.

Aufgabe und Gewalt des Lehramtes setzen voraus, dass es seine endgültigen und die gesamte Kirche verpflichtenden Entscheidungen in Glaubens- und Sittenfragen unfehlbar trifft. Die Gnadengabe der Unfehlbarkeit ist der lehrenden Kirche wesentlich, weil Christus in ihr geheimnisvoll weiterlebt. Der Herr hat sie ihr überdies ausdrücklich versprochen (Mt 16, 18; 28, 20) und zum Unterpfand derselben den Heiligen Geist gesandt (Jo 14, 16 f; Apg 2, 1—4). Im Bewusstsein des heiligen Paulus und der Väter ist die katholische Kirche deswegen „die Säule und Grundfeste der Wahrheit" (1 Tim 3, 15). Träger der Lehrunfehlbarkeit sind 1. der Papst und 2. die Gesamtheit der mit ihm vereinigten Bischöfe. Der Papst muss unfehlbar sein, weil durch ihn die Gesamtkirche sowohl in der Lehre als auch im Glauben geeint wird. Seine Unfehlbarkeit ist in der Schrift (Mt 16,18 ; Lk 22, 31 f und Jo 21,15—17) bezeugt. Das Vaticanum hat sie feierlich als Glaubenssatz verkündet. Die mit dem Oberhaupt der Kirche verbundenen Bischöfe besitzen in ihrer Gesamtheit, nicht einzeln, die Gabe der Unfehlbarkeit, weil sie die Kirche vertreten, der Charakter ihrer Lehrgewalt es erfordert (Mt 18,18; Mkl6, 15 f; Lk 10, 16) und ihnen der Beistand des Herrn und des Heiligen Geistes verheißen ist (Mt 28, 20; Jo 14, 16f; 15, 26; 16, 13). Ordentlicher Weise vollzieht sich die unfehlbare Verkündigung dadurch, dass eine Wahrheit von dem mit dem Heiligen Stuhl in Verbindung stehenden Gesamtepiskopat (Gesamtheit der Bischöfe) mit moralischer Einstimmigkeit und mit dem Anspruch auf unbedingte Zustimmung gelehrt wird (ordentliches und allgemeines Lehramt). Außerordentlich unfehlbare Verkündigungen stellen die Kathedralentscheidungen des Papstes und die unwiderruflichen Erklärungen der Allgemeinen Kirchenversammlungen dar (Konzilsdefinitionen). Eine Entscheidung ex cathedra (= vom Lehrstuhl aus, d. h. unter Berufung auf seine oberste Lehrhoheit) liegt vor, wenn der Papst „seines Amtes als Hirt und Lehrer aller Christen waltend in höchster apostolischer Amtsgewalt endgültig entscheidet, eine Lehre über Glauben oder Sitten sei von der ganzen Kirche festzuhalten" (Vaticanum; Denz 1839).

Unmittelbarer Gegenstand der kirchlichen Lehrunfehlbarkeit sind die von Gott ausdrücklich oder einschlussweise geoffenbarten Wahrheiten. Mittelbar erstreckt sie sich auf die Wahrheiten und Tatsachen, die mit dem Offenbarungsgut in unlösbarem inneren oder äußeren Zusammenhang stehen. Andere Wahrheitsbereiche gehören ebensowenig zu ihrem Gegenstand wie vorläufige oder nicht allgemein verbindliche Entscheidungen und persönliche Lehransichten.

von 09.08.2012 07:01

Das Wesentliche ist das Gebet
von S.E. Erzbischof Ramzi Garmou (Iran)

„Wenn die Sendung der Kirche nicht im Gebet verwurzelt ist und von diesem genährt wird, kann sie keine Früchte tragen und ist dazu verurteilt, zu verdorren wie ein Baum ohne Wasser.“

Welche Fragen sind entscheidend für die Zukunft unserer Kirchen in Nahost? Bei der letzten Bischofssynode habe ich zwei davon herausgestellt, auf die ich nun noch einmal zurückkommen möchte.
Ich hatte zunächst auf die Gefahr hingewiesen, dass unsere Kirchen zu ethnischen, nationalistischen Kirchen werden, dass sie sich zu sehr auf sich selbst konzentrieren aus Angst, nur ja nicht ihre Kultur, Sprache und Brauchtümer einzubüßen, was sie natürlich letztendlich ihren missionarischen Sinn verlieren ließe.

Der zweite Punkt betraf das kontemplative und monastische Leben.

Es ist bekannt, dass diese Form christlichen Lebens aus dem Orient kommt – aus Ägypten, Mesopotamien, Persien –, und dass sie dann an den Westen weitergegeben wurde.

Im Iran gab es zu gewissen Zeiten Hunderte von Klöstern. Und wenn die heute assyrisch-chaldäisch genannte Kirche des Orients zwischen dem 4. und dem 13. Jahrhundert das Evangelium sogar in so entlegenen Ländern wie China, der Mongolei, Indien usw. verkünden konnte, dann war das dank jener Klöster möglich, in denen ein intensives Gebetsleben gepflegt wurde. Wenn die Sendung der Kirche nicht im Gebet verwurzelt ist und von diesem genährt wird, kann sie keine Früchte tragen, ist dazu verurteilt, zu verdorren wie ein Baum ohne Wasser.

Heute müssen wir in den Ländern des Orients leider mit ansehen, wie diese Form des Gebets und des christlichen Lebens immer mehr verschwindet.

Der Hauptgrund für diesen schmerzlichen Umstand ist meiner Meinung nach in der Schwächung des Glaubens zu suchen; darin, dass man oft anderen Dingen den Vorrang gibt und das Gebet in den Hintergrund stellt. Die Gefahr eines übertriebenen Schaffensdrangs droht auch den in der Pastoral Tätigen. So kommt es, dass wir das Wesentliche unserer Sendung vergessen und zu viel Zeit mit Dingen vergeuden, die eigentlich zweitrangig sind. Rufen wir uns den Evangeliumsbericht von Martha und Maria in Erinnerung. Jesus selbst sagt, dass sich Maria, die zu seinen Füßen sitzt und seinen Worten lauscht, den besseren Teil ausgesucht, sich für das Wesentliche entschieden hat.

Das Evangelium berichtet uns, wie viel Zeit Jesus dem Gebet gewidmet hat. Wenn er sich in die Einsamkeit zurückziehen wollte, um zu beten, entfernte er sich von den Menschenmengen, die gekommen waren, um seinen Worten zu lauschen.

Er betete oft nächtelang… Jesus bittet uns nicht, viel zu tun; er will nur, dass wir das Wesentliche tun.

Seelsorge und Gebet ergänzen einander. Beide sind notwendig, damit die Mission Früchte tragen kann, und damit es bleibende Früchte sind. Ich hoffe, dass wir mit Hilfe des Heiligen Geistes in unseren Kirchen diese Form christlichen und kirchlichen Lebens wiederentdecken, dass es uns gelingen wird, dieses so dringende und konkrete Bedürfnis zu befriedigen.

(...)

Das Evangelium gemahnt uns daran, dass Verfolgung und Martyrium zum christlichen Leben und zur Sendung der Kirche gehören. Der Heilige Geist, Geist des Mutes und der Kraft, gebe, dass wir in der Lage sind, unsere Brüder und Schwestern aufzunehmen, die die Kirche, den mystischen Leib Christi, durch das Zeugnis ihres Lebens stärken.

Quelle: 30giorni Nr. 12 - 2010 "Das Wesentliche ist das Gebet", Ramzi Garmou, Erzbischof vonTeheran der Chaldäer und Vorsitzender der iranischen Bischofskonferenz.
- Internet-Link ==> http://www.30giorni.it/articoli_id_23542_l5.htm

(PH)

von 08.08.2012 16:45

Wo der Priester zuhause ist

Über den Priesterberuf

Von Heinrich Spaemann

1.Jede rechte Berufswahl hat ihre Vorgeschichte. Wenn einer sich entschließt, Tischler oder Uhrmacher oder Arzt zu werden, so hat er vorher irgendwann und irgendwo einmal eine Begegnung gehabt mit dem Beruf seiner Wahl, und da ist jene Saite in ihm zum Klingen gekommen, die seine eigentliche ist. Der Mensch hat ja so viele Möglichkeiten. Wohl dem, der seine beste herausfindet und einmal auf der Saite spielen kann, auf der er am schönsten klingt. Da wird er auch am ehesten Gott und den Menschen zur Freude leben können.

Wir fragen nun: Was geht voraus, wenn ein Mensch Priester werden will? Es soll nicht von besonderen und außergewöhnlichen Berufsgnaden die Rede sein, sondern von solchen Begegnungen mit dem Priestertum, wie sie jedes Christenleben kennt, nur hinterlassen sie bei einigen durch Gottes Gnade eine so tiefe Spur, dass ein Beruf daraus wird. Unsere Überlegungen können also an eigene Erfahrung anknüpfen. Dabei wird vielleicht manches in Erinnerung kommen, was wir lange nicht bedacht haben. Und darum geht es uns.


2.Die Vorgeschichte eines Priesterberufes reicht in der Regel bis in die frühen Kinderjahre. Das erste, was ein gläubiges Kind, längst bevor es den Katechismus kennt, vom Priestertum erfasst, ist die Zuordnung des Priesters zum Heiligtum. So wie es den Schmied von der Schmiede, den Lehrer vom Schulhaus und die Schwester vom Hospital her versteht, so den Priester vom Heiligtum her.

Dort, wo das Heilige geschieht, wo das ewige Licht brennt, wo die Menschen knieen und anbeten und das Heilig, Heilig, Heilig singen: dort ist der Priester zuhause. Von dorther kommt er und dorthin geht er, dorthin gehört er.

Wenn jemals in der Kindesseele ein ehrfürchtiges Staunen vor dem Priesterberuf erwacht und der Gedanke sich regt: Priester möchte ich auch einmal werden, dann ist hier seine erste tiefste Wurzel.

„Muss ich nicht sein in dem, was meines Vaters ist?“ Mit diesem Ausruf hat der zwölfjährige Jesus im Tempel ja zugleich das Sehnen aller erlösten Kindesseelen, in denen noch die Taufunschuld lebt und Macht hat, zum Ausdruck gebracht. Ja letztlich das Sehnen aller Menschen, die durch die Taufe bei Gott Heimat gefunden haben. Aber die Kindesseele ist ihrem Ursprung und darum ihrem Ziele noch so nahe. Darum spürt sie es so unmittelbar, was es um den Bereich des Heiligen ist, um das Vorbehaltene Gottes. Dort ist die Schönheit, die Freude. Dort immer sein zu dürfen, wie der Priester, ja als Priester — kann etwas Größeres gedacht werden?

Unter den Biblischen Geschichten aus dem Alten Testament gibt es eine, die Kinder besonders lieben: die von dem kleinen Samuel, der im Heiligtum beim Hohenpriester Heli aufwuchs und mit einem leinenen Schulterkleid umgürtet vor dem Herrn Dienst tat; des Nachts aber schlief er dort, wo die Bundeslade stand und wo die Gotteslampe brannte. Eines Nachts rief Gott ihn an: „Samuel, Samuel!“ Er rief: „Hier bin ich!“ und lief zu Heli, denn er meinte, dieser habe ihn gerufen. Und so geschah es dreimal, bis Heli erkannte, dass der Herr den Knaben rief, und ihn lehrte zu antworten: „Rede, Herr, dein Diener hört.“
Es erscheint Kindern nicht weiter wunderbar, dass Gott mit Samuel sprach, er befand sich ja im Heiligtum, ja er war dort regelrecht zuhause. Er schlief sogar dort, wo die Gotteslampe brannte.

Nichts geht Kindern leichter ein als die Wahrheit, dass das Heilige einen wirklichen Ort in der Welt hat. Ihr Glaube begreift darum auch spontan, dass die Nähe Gottes zu den Menschen, die in der Menschwerdung anbrach, nicht nur ein geschichtliches Ereignis vor fast zweitausend Jahren war, sondern dass in die Sakramente einging, was an Christus sichtbar gewesen ist. Und dass es darum auch weiterhin Priester gibt, Menschen, die im Heiligtum ihren Ort haben, die von Gott erwählt und gesalbt sind, in diese seine Nähe beständig einzugehen und von ihr auszugehen, da es ihr Amt ist, Gott den Menschen nahezubringen, nicht nur dem Geiste, sondern auch dem Fleische nach, das Er aus Maria der Jungfrau angenommen hat.

Der Priester ist in dem, was Gottes ist. — Das also ist das erste, was das Kind von ihm versteht, und was das Priestertum, so dürfen wir wohl sagen, ehrwürdig macht bei allen Menschen, in denen der Sinn für Gott und für die ewigen Dinge nicht ganz erloschen ist. Der Priester ist nach der Begriffsbestimmung des Hebräerbriefes „für die Menschen aufgestellt in ihren Anliegen bei Gott“. Nicht menschlichen und vergänglichen Dingen, sondern göttlichen und ewigen ist er zugeordnet. Das unterscheidet ihn von allen anderen Berufen. Und insoweit die Menschen und Völker noch ein Gespür dafür haben, dass ihre Angelegenheiten bei Gott von allen die wichtigsten sind, da gibt es auch etwas von jener Verehrung des Priestertums, die schon in der Kindesseele erwacht.


3.Tiefer, inniger und eigentlicher wird die Begegnung eines jungen Lebens mit dem Priester aber erst, wenn sein erwachendes Bewusstsein das Leben der Kirche mitzuleben beginnt, sein Glaube sich entfaltet. Der Priester tritt nun mehr und mehr in sein eigenes Leben und Bewusstsein ein: er segnet es, er sagt ihm Gottes Wort, er reinigt es von Sünden, er spendet ihm den Leib des Herrn. Da erfährt und erlebt es nun mit Herz und Sinn die Wahrheit, dass der Priester der Ausspender der Erlösungsschätze ist, der Hausverwalter Gottes, dass er an Jesu Statt seines Amtes waltet. Wenn das gläubige Kind jetzt einen Priester sieht, dann denkt es ohne weiteres an den Heiland, die beiden sind ein Begriff, es läuft zu ihm hin, wie das Kind zum Vater, zur Mutter, legt seine kleine Hand in die seine und ist glücklich an seiner Seite; denn es liebt den Priester, es weiß noch, was so viele Erwachsene vergessen haben: Du, Priester meines Gottes, hast mich zum Kinde Gottes gemacht, du hast mir den Himmel geöffnet, du hast mir die Sünden nachgelassen, du machst, dass Jesus auf dem Altare gegenwärtig wird, du reichst mir den Leib des Herrn. Ohne dich wäre der Altar umsonst da, ohne dich wäre der Tabernakel leer, ohne dich gäbe es kein Ewiges Licht und keinen Osterjubel.

Kinder trennen beim Priester nicht zwischen Amt und Person, wie es der verborgene Unglaube tut, um sich den Zeugen der kommenden Welt möglichst vom Leibe zu halten. Darum begreifen sie noch, was ein Priester ist. Natürlich nicht, wie man sonst Dinge begreift. Denn der Priester ist ein Geheimnis der Erlösung, ein Geheimnis des Glaubens, und dazu eines, das mit allen Glaubensgeheimnissen unlösbar zusammenhängt. Und das begreift der am meisten, der den größten Glauben hat. Immerhin, dieser Brunnen ist so tief, dass kein Geschöpf ihn ausloten kann. Dieses Geheimnis ist so groß, dass keiner es ganz begreifen kann. Der Priester kann sich nicht einmal selbst begreifen. Könnte er es — ein Wort des Pfarrers von Ars: — „er würde auf der Stelle sterben, nicht vor Schrecken, sondern vor Liebe“.

Wenn ein junges Leben Jesus liebgewonnen und die Wahrheit in sich aufgenommen hat: der Priester steht an Jesu Statt, er schenkt uns Jesus —‚ dann ist jene Offenheit des Herzens da, jenes „Rede, Herr, dein Diener hört“ des kleinen Samuel, in das Gottes Stimme vernehmlich hineinsprechen kann; Gott kann in das junge Erdreich das Samenkorn der Berufung senken. Freilich, ob dieses Samenkorn dann aufgehen und sich entfalten kann, das hängt wesentlich mit davon ab, ob es daheim im Elternhaus ein entsprechendes Klima findet. Wenn dort die Dornen und Disteln der Weltlichkeit wuchern, die Sorgen und Genüsse dieses Lebens den ersten Platz im Herzen einnehmen und das Reich Gottes in die Peripherie der bloßen Sonntagspflichterfüllung und des Tischgebetes abgedrängt ist, dann wird die Gottessaat allmählich verkümmern und ersticken, sofern nicht Wunder der Gnade geschehen. „Es gibt auch eine Ausweisung des Priesters ohne Gewaltanwendung, nämlich dadurch, dass ein Klima entsteht, in dem Priesterberufe einfach nicht mehr gedeihen können“ (Bischof Michael Keller). Hier liegt unsere Verantwortung.


4.Der Entscheidung für den Beruf des Priesters geht in der Regel noch eine dritte Begegnung mit dem Priestertum vorauf. Der junge Christ kommt in die Jahre, wo er seiner selbst mächtig werden will. Überkommenes und Übernommenes drängt danach, eigener geistiger Besitz zu werden, manches davon gerät in die Anfechtung und muss sich gegenüber der zunehmenden Fülle des Wissens und Erkennens behaupten. Zugleich tun die lockenden Weiten der Welt sich auf, die versucherischen Mächte werden stärker, der Mensch hat zu ringen, dass in dem wechselnden Vielerlei der Welt das Herz dort verankert bleibt, wo die wahren Freuden sind. Jetzt kommt alles darauf an, dass der Glaube neu und tiefer zu eigen gewonnen wird.

In diesen entscheidenden Jahren geht es dem jungen Menschen mehr und mehr um zwei Dinge: um die Freude und um die Wahrheit. Zur selben Zeit, wo der Mensch sich mit allen Sinnen den Herrlichkeiten der Welt öffnet, erwacht in ihm auch die Freude des Geistes an der Wahrheit. Das Leben lockt, dass es gelebt werde, aber zugleich drängt auch alles danach, dass der Sinn des Lebens gefunden und gesichert wird, die Zukunft hängt daran, die Hoffnung, die Existenz. Der Durst nach Wahrheit ist im reifenden und reifen Menschen nicht weniger tief und unbändig wie der nach Freude, im Grunde ist es ein Verlangen, wie ja die Wahrheit und die wahre Freude auch aus einer Quelle strömen.

Und nun ist es das Werk der Gnade, wenn der suchende Geist, das dürstende Herz mehr und mehr erfahren und unterscheiden, wo sie die wahre Sättigung finden, jene, die nicht schließlich Überdruss, sondern nur immer neues Verlangen erzeugt und aus dem neuen Verlangen wieder zu neuer Freude führt. Jetzt, da sie neu gesucht, da um sie gerungen wird, offenbart die göttliche Wahrheit ihre alles erhellende Leuchtkraft, und Räume tun sich auf, so weit, so hoch, so tief, dass die erkennende Seele an keine Grenzen mehr kommt. Die Stunde schlägt, wo das Evangelium als jene kostbare Perle entdeckt wird, um derentwillen einer alles daran gibt, dass er sie besitze.

In dieser entscheidenden Zeit tritt auch das Priestertum für den Menschen noch einmal in ein neues Licht. Der Priester wird als Zeuge der Wahrheit erlebt und gesehen. Das Evangelium, das Wort der Wahrheit, die frei macht — Gott hat es in seinen Mund gelegt, damit es rette und selig mache alle, die daran glauben. Und Gott hat ihn dazu bestellt, die Lüge zu entlarven, das Unrecht zu bannen. Aber auch Barmherzigkeit zu üben und zu lehren. Denn „Mitarbeiter der Freude“ ist der Priester, nach dem schönen Wort des heiligen Paulus [2. Kor. 1,24], wenn er wieder den Weg zur wahren Freude bahnt, wenn er aus der Verstrickung in Irrtum und Sünde rettet und vor ihr bewahrt, wenn er nicht verurteilt, sondern losspricht, wenn er das geknickte Rohr nicht zerbricht, sondern wieder aufrichtet, den glimmenden Docht nicht löscht, sondern zu neuer Glut entfacht, und wenn er immer wieder in den Sakramenten die Quellen der wahren Freude zum Strömen bringt, wie Moses, der für die Israeliten in der Wüste das Wasser aus dem Felsen schlug. Denn die heiligen und herrlichen, die stillen und friedengebenden Gewalten, die vom Worte Gottes und vom Altar ausgehen, sie gehen über ihn.

Es sind diese beiden Aspekte des Priestertums, die in den Jahren der Entscheidung nicht selten stärkste Bedeutung bekommen und oft ausschlaggebend werden für die Wahl des Priesterberufes. Dann entschließt sich ein Mensch zur Theologie, weil er ein Zeuge der Wahrheit werden will, weil er von dem Wasser getrunken hat, das Christus ihm gab, und es wurde in ihm zu einer Quelle, die überströmen und weiterströmen will, hin zum ewigen Leben für viele. Denn „wer an mich glaubt, Ströme lebendigen Wassers werden aus ihm hervorgehen“ [Jo 7,38]. Und er wird Theologe, weil die Liebe Christi ihn drängt, der göttlichen Freude in dieser armen Welt zu dienen und so dem kommenden Äon den Weg bereiten zu helfen.

Bei der Berufswahl scheiden sich die Geister nicht nur unter den Menschen, sondern oft auch erst im Herzen eines Menschen. Wohl jenen hochgemuten Seelen, die dann begreifen, dass es nicht so wichtig ist, was einer für sich erreicht, was er einmal verdienen und was er gelten wird, sondern dass es letztlich nur darauf ankommt, was einer für andere tut! So viel aber ist sicher, dass man in keinem Beruf so viel für andere und zur Freude anderer tun kann, wie in dem des Priesters.

Wundern wir uns nicht, dass ein Mensch, der durch Gottes Gnade so gesonnen ist „wie Christus Jesus auch war“, um des Priesterberufes willen sein ganzes Ja auch zum Zölibat sagt. Weiß er denn, so fragt man, was er damit aufgibt — wie viel reiche Erfüllung, die das Leben für ihn bereit hielt? Er braucht es nicht zu wissen mit jenem Wissen, das erst die Erfahrung gibt, denn er ist mit seinem Herzen aus der Peripherie bereits in die Mitte gelangt, an das Herz des Herrn; er braucht die Peripherie nicht mehr, aber sie braucht ihn, wie die Welt das Licht braucht. „Ihr seid das Licht der Welt“, spricht Christus zu seinen Priestern. Er ist vom Lauf des Flusses an die Quelle gekommen, er gehört der kommenden Welt, mit Gottes Gnade wird er dort einwurzeln, um ihr Zeuge zu sein, wie der Baum, „der gepflanzt ist an Wasserbächen, der seine Frucht bringt zur rechten Zeit, und alles, was er macht, gerät wohl“ [Ps. 1].
5.

Von drei Stufen der Begegnung mit dem Priestertum haben wir gesprochen: Wie der Priester erfahren wird in seiner Zuordnung zum Heiligtum, sodann als Ausspender der Heilsymsterien, und endlich als Zeuge der Wahrheit und als Wegbereiter der kommenden Welt.

Und nun bleibt noch eines zu sagen: Wenn es geschieht, dass in solchen Begegnungen der lebendige Gott die Seele eines jungen Menschen, die Seele einer Gemeinde anrührt und bleibend ergreift, dann hat zumeist auch der persönliche Wandel eines Priesters daran entscheidenden Anteil gehabt.

Dem frommen Priester, dem Beter vor allem gibt Gott die Macht der Erweckung. Bei ihm ist das Amt auch zutiefst in sein Wesen eingegangen. Der Priester lebt so nah bei Gott. Die göttlichen Dinge sind sein Anteil, sein Lebensinhalt. Da muss um ihn auch der Hauch von Gottes Nähe sein, der Duft der Frömmigkeit. Das ist das erstwichtige und vielleicht das wirksamste Zeugnis für die Wahrheit, der er dient. Ein verborgenes Zeugnis freilich, und doch nicht verborgen für das gläubige Volk. Ja eines, das es erwartet von einem Menschen, dem der Leib Christi anvertraut ist, der mit seinem Herrn so häufig und so zart verkehrt, wie es sonst nur der Gottesmutter gegeben war. Und ob es nicht darum auch erwartet, dass ihn mit ihr, mit Maria, ein ganz besonderes Band der Liebe verbindet? Besteht doch „eine wahre und tiefe Ähnlichkeit zwischen den Beziehungen des Priesters zu Christus und denen Mariens zu ihrem göttlichen Sohn“ [Pius XI.].

Und des selbstlosen Priesters bedient sich Gott als Wegbereiter seiner Gnade. Eines, der die Seelen sucht, nicht zeitlichen Gewinn. Der Gottes Ehre im Auge hat, nicht die eigene. Dem Christi Siegeslauf am Herzen liegt, nicht seine eigene Laufbahn. Ein Priester von solcher Art kann eine Spur im Herzen der Gemeinde werden, die Geschlechter überdauert, die so leicht nichts verweht, auch Stürme der Verfolgung nicht. Und einem solchen Priester werden auch andere folgen. Wer im Bunde ist mit Gott, hat immer Nachkommen.


6.Es gibt Interessen Jesu, die zu teilen jeder Christ verpflichtet ist, die Zukunft der Christenheit und unsere eigene hängt daran, eines davon sind Priesterberufe. Nach Jesu Weisung sollen wir um solche Berufe beten, aber auch sonst die Voraussetzungen schaffen helfen, dass es sie gebe [Lk 10,1-9]. Denn Arbeiter in Gottes Ernte müssen wir alle sein, wenn anders wir selber Ernte werden wollen — so oder so, als Priester oder als priesterliches Volk, das in den geweihten Priestern „seine Freude und seine Krone“ sieht, wie jener in den Gläubigen die seine [Phil 4,1]. Auf die Sicht kommt alles an. Allgemein schon gilt: Was aus einem Menschen wird, das hängt mit davon ab, wie ich ihn sehe. Der Glaube aber, der aus Gott ist, hat noch eine ganz eigene Kraft, alle guten Möglichkeiten zu wecken und zu Entfaltung zu bringen. Je gläubiger und vertrauender wir den Priester sehen, desto sicherer werden wir gute Priester haben.




von 05.08.2012 20:07

http://www.etika.com/0/0i3.htm

von 04.08.2012 13:57

Liebe Gemeinde!
Weißt Du noch, was los war in Sodom und Gomorra? Im Alten Testament hören wir jene
Geschichte, in der Gott auf das Geschrei reagiert, das sich über die himmelschreienden Sünden
dieser beiden Städte am Toten Meer erhebt. Die Geschichte endet mit der katastrophalen
Vernichtung, weil kein Gerechter in ihnen gefunden wird.
Sodom und Gomorra wurden so gründlich zerstört, daß dort bis heute Wüste ist. Sodom und
Gomorra liegen auf dem Gebiet des Volkes Israel als bleibende Erinnerung an die furchtbaren
Gerichte Gottes, als Erinnerung daran, woraus Gott seine Auserwählten gerettet hat und wovor er
sie bewahren will.
Sodom und Gomorra stehen für die übelsten Sünden menschlicher Völker und für den
grausamen Zorn des Richtergottes. „Da geht es zu wie in Sodom und Gomorra“ – das ist ein
Sprichwort geworden und ist zugleich eine Menetekel. Heißt doch dieser Satz auch: Wenn sich
nichts ändert, wird auch das Ende sein wie in jenen Städten am Toten Meer.
Liebe Gemeinde! Der Prophet Jesaja beleidigt im Auftrag Gottes das auserwählte Volk
Israel. Höret des Herrn Wort, ihr Herren von Sodom! Nimm zu Ohren die Weisung unsres Gottes,
du Volk von Gomorra! Gleich zu Beginn des Jesajabuchs greift Gott zum schärfsten Mittel. Wer
diese Worte hört und das Schicksal von Sodom und Gomorra kennt, der muß wachgerüttelt werden
oder er ist schon tot wie ein Stein.
Gott rüttelt und schüttelt, damit wir uns über ihn keine Illusionen machen. Er rüttelt und
schüttelt das Bild vom harmlosen Gott aus uns heraus. Bußtag heißt: Hören, daß Gott uns als unser
Richter nicht losläßt. Weil wir es mit dem Richter zu tun haben, gilt erstens: Unbußfertiger
Gottesdienst macht den Gotteszorn noch schlimmer. Weil wir es mit dem Richter zu tun haben, gilt
zweitens: Buße heißt Gott recht geben im Gericht.
Weil wir es mit dem Richter zu tun haben, gilt: Unbußfertiger Gottesdienst macht den
Gotteszorn noch schlimmer. Gottes Wachrütteln beginnt mit der Frage, warum wir eigentlich
Gottesdienst feiern.
Ist das nicht die Höhe? War das damals nicht die Höhe? Gott geht nicht die Heidenvölker
an, beleidigt nicht sie, sondern er geht sein auserwähltes Volk Israel an. Ist es denn gerecht, daß er
an sein Volk strengere Maßstäbe anlegt als an die Völker?
Ist es denn gerecht, wenn es im 1. Petrusbrief heißt, daß das Gericht anfängt an dem Hause
Gottes, womit der Apostel die christliche Gemeinde meint (4,17). Ist es nicht so: Wer die Mühsal
auf sich nimmt, zu Gott zu gehören, der verdient doch kein Gericht, sondern Lohn! Wer nicht
wegbleibt wie all die anderen, der müßte doch von Gott gelobt werden! Sodom und Gomorra, das
sind doch die anderen, die nicht im Gottesdienst zu sehen sind! Kann Gott es sich wirklich leisten,
die paar Übriggebliebenen zu beleidigen?
Gott leistet sich diesen Luxus, weil er keine Maschine ist, sondern die
Herzensverbundenheit mit seinen Menschen sucht. Läge ihm an großen Zahlen, so würde er einfach
durch triumphale Beweise die Menschheit auf seine Seite bringen, sie beeindrucken, so wie die
Stars dieser Welt Menschen beeindrucken und gefangennehmen.
Doch unser Gott sucht die Herzensverbundenheit. Und das heißt: Er sieht weiter als nur bis
zu unseren Ergebenheitsbekundungen. Er sieht mehr als unseren formalen Gehorsam. Er sieht in
unser Herz. Und dort sucht er unsere Liebe.
Statt dessen aber fand er damals in Israel Kälte in den Herzen. Woran er die ablas? Nun:
nicht an den Gottesdiensten, die waren toll und glänzend. Man ließ es sich einiges kosten,
ordentliche Opfer zu bringen; man wollte sich nicht lumpen lassen. Doch Gott las an der Art und
Weise des Lebens außerhalb des Gottesdienstes ab, daß da keine Liebe war. Und wo keine Liebe im
Alltag ist, da schließt Gott, daß auch keine Liebe am Feiertag ist.
Da fühlt Gott sich mißbraucht als Lückenbüßer. Im Alltag kommt ihr ohne mich aus, und am
Feiertag wollt ihr mich besänftigen und gnädig stimmen? Wozu eigentlich? Gott ist kein Automat,
den wir mit einigen abgehakten Viertelstunden sonntagsfrüh und einigen Brocken von unserem
Überfluß zufriedenstellen können. Gott fragt nach unserer Liebe zu ihm: Lieben wir ihn von
ganzem Herzen, ganzer Liebe, ganzem Gemüt?
Und weil es Gott um die Herzensverbundenheit geht, darum sind ihm kalte Herzen nicht
gleichgültig, sondern ein Greuel. Wo man Gottesdienst feiert im Hochmut, damit Gott auch noch
einen Dienst zu erweisen, für den er uns doch dankbar sein müßte, da wächst Gottes Zorn in
unermeßliche Ausmaße. Da macht man sich Gott zum Feind.
Warum? Gerade weil man Gottes Namen im Mund führt und sich nichts dabei denkt, als daß
man sich ja damit einer mehr oder weniger lästigen Pflichterfüllung entledigt, die ja andererseits
aber auch nicht schaden kann. Pustekuchen, natürlich kann Gottesdienst schaden, nämlich dann,
wenn er unbußfertig, wenn er mit hochmütigen, stolzen, frechen und egoistischem Herzen gefeiert
wird.
Wenn unheilige Menschen meinen, sich schutzlos, unbußfertig, ohne Vergebung seinem
Heiligtum nahen zu können, dann treten sie Gottes Ehre und Heiligkeit mit Füßen. Wenn Menschen
meinen, vor Gott treten zu können, die im Alltag seinen Willen mit verachten, dann graut Gott vor
solchen Menschen und er wendet ihnen sein Angesicht nicht zu, sondern ab, er schleudert ihnen
seinen Fluch, seinen Zorn entgegen.
Und wenn ihr auch eure Hände ausbreitet, verberge ich doch meine Augen vor euch; und
wenn ihr auch viel betet, höre ich euch doch nicht; denn eure Hände sind voll Blut. Liebe
Gemeinde! Wenn wir uns dem heiligen Gott nahen, dann muß uns bewußt sein, daß wir ihm nichts
vormachen können, dann haben wir unseren Stolz und Eigensinn, unseren Hochmut und unsere
Selbstgewißheit abzulegen, oder wir verbrennen uns nicht nur die Finger, sondern auf ewig das
ganze Leben. Der einzige Ausweg aber heißt Buße.
Und so kommen wir zum 2. Punkt: Weil wir es mit dem Richter zu tun haben, heißt Buße:
Gott recht geben im Gericht. Buße darf nun dabei nicht als unser Werk, als unsere Leistung
verstanden werden. Denn dann blieben wir ja bei unserer Unbußfertigkeit, dabei, mit Gott einen
Kuhhandel machen zu wollen.
Nein: Buße heißt einsehen: Mit Gott kann ich nicht handeln. Buße heißt einsehen: Gott hat
recht mit seinem Zorn. Buße heißt: Gott recht geben in seinem furchtbaren Gericht. Ja selbst, wenn
ich es nicht einsehen will, nicht glauben will, Gott weiß um meine tiefe innere Verdorbenheit viel
besser Bescheid als ich selbst. Er weiß, wozu ich fähig bin, zu einem Zeitpunkt, an dem ich noch
voll von mir überzeugt bin.
Gott kennt unser Herz. Und darum haben wir mit Äußerlichkeiten bei ihm keine Chance.
Gute Werke, mit denen wir ihn besänftigen wollen, ja, sogar unsere Gottesdienste und Opfer, wenn
wir sie bringen, um Gott von uns zu beeindrucken, sind nichts als schäbige Dekoration unseres
finsteren, blinden Herzens.
Buße beginnt daher damit, daß ich mit meinen Beschönigungsversuchen aufhöre, daß ich
aufhöre, mich zu entschuldigen, zu verteidigen, zu rechtfertigen, daß ich zugebe: jawohl, lieber
Gott, bei mir geht’s zu wie in Sodom und Gomorra; ich habe nichts anderes verdient als jenes
furchtbare Gericht. Auch wenn ich noch nicht in jene übelsten Sünden gefallen bin: Im Herzen
steckt sie drin die böse Wurzel, das Böse. Und nur Gott bewahrt uns immer wieder davor, daß es
bei uns zum Durchbruch kommt.
Wenn wir so Gott recht geben in seinem Gericht, in seinem Zorn, dann werden wir
hellhörig, wenn Gott uns zuruft, daß wir Reinigung brauchen. Wascht euch, reinigt euch, tut eure
bösen Taten aus meinen Augen, laßt ab vom Bösen! Lernet Gutes tun, trachtet nach Recht, helft den
Unterdrückten, schaffet den Waisen Recht, führet der Witwen Sache!
Wie denn? Hören wir recht? Können wir nun doch unsere Schuld aufwiegen? Doch davon
ist hier keine Rede. Sondern Gott zählt hier die Früchte der Liebe auf, die dort zum Vorschein
kommen, wo Menschen Buße tun. Und er zeigt uns auf, wie die Reinigung aussehen muß, die wir
nötig haben, so daß wir nämlich nicht mehr an uns denken und am Bösen festhalten, sondern daß
wir uns dem Guten und seinen Menschen zuwenden.
Was also nötig ist, ist eine Wende um 180 Grad, eine Totalumkehr, eine völlige
Richtungsänderung, ein völlig anderes, ein neues Leben. Wie kann aber ein wurzelhaft Böser, ein
Bewohner von Sodom und Gomorra Gutes tun? Wie kann ein Egoist nach Recht trachten? Wie
kann einer, der sich in Sorge um sich selbst verzehrt, sich um Witwen und Waisen kümmern? Das
ist unmöglich, er müßte sein Wesen verleugnen.
Genau darum geht es bei der Buße, liebe Gemeinde, daß wir unser Wesen verleugnen.
Christus sagt im Evangelium: Wer sein Leben behalten will, der wird’s verlieren; wer sein Leben
aber verliert um meinetwillen, der wird’s finden.
Das Gesetz zertrümmert unsere Selbstgewißheit vor Gott. Sie muß zertrümmert werden,
sonst gehen wir mit dieser Selbstgewißheit unter. Doch Gott sei dank sagt Gott auch das zweite
Wort, das Evangelium. Gott sei dank ruft er uns nicht nur zu: Kommt und laßt uns miteinander
rechten – da hätten wir keine Chance, sondern er spricht die völlig unerwartete Verheißung aus:
Wenn eure Sünde auch blutrot ist, soll sie doch schneeweiß werden, und wenn sie rot ist wie
Scharlach, soll sie doch wie Wolle werden.
Liebe Gemeinde! Das ist die einzige Chance für uns Sodomiten. Wenn wir Gottes Richten
nicht ausweichen mit unseren Rechtfertigungen, wenn wir aufhören, uns selbst ins beste Licht vor
ihm stellen zu wollen, dann tut er das größte Wunder, das es für Menschen gibt, dann krempelt er
uns völlig um, schafft vollkommen neues Leben, programmiert uns auf völlig neue Lebensinhalte.
Wer aufhört, sich selbst zu rechtfertigen, wer nur noch stammeln kann: Gott sei mir Sünder
gnädig!, den rechtfertigt Gott, indem er ihm seinen Sohn Jesus Christus schenkt. Der hat unsern
Zorn getragen, ist für uns Bewohner von Sodom am Kreuz gestorben, um uns zu lösen von den
Banden der Sünde, des Teufels und des Todes.
Allein Jesus Christus ist unser Weißmacher, der unsere Blutschuld reinigt, der uns neues
Leben schenkt durch seinen Heiligen Geist. Und wo er auf dem Plan ist, da wächst dann dieses neue
Leben und fängt an zu blühen und Früchte zu bringen, Früchte, wie Gott sie sucht überall auf der
Welt, so daß Menschen sich hinwenden in Liebe zu ihrem Gott und ihren Mitmenschen, daß sie
Gutes tun und den Bedürftigen helfen.
Solche Taten sind dann nicht mehr unsere Werke, durch die wir Gott etwas beweisen
möchten und so seinen Zorn nur noch mehr reizen, sondern es sind Gott wohlgefällige Früchte,
durch die Gott sein Reich, seine Liebe, seine Gnade auf Erden ausbreitet.
Darum fängt nicht nur Gottes Gericht im Haus Gottes an, sondern auch die Heilung der
Welt, die Heilung der Menschheit. Wenn in der Kirche keiner mehr Buße tut, dann wird keiner
mehr Buße tun, dann bleibt das göttliche Leben, der göttliche Segen ausgeschlossen auch aus dem
Leben eines ganzen Volkes.
Solange es aber Menschen gibt, die aufhören, die großen Hansen sein zu wollen, solange es
Menschen gibt, die vor Gott kapitulieren und mit Gott neu zu leben anfangen, so lange ist Hoffnung
auch für die Menschen drum herum, die noch in Sodom und Gomorra leben.
Darum laßt uns Gottes Bußruf hören. Es ist sein Liebeswerben um uns, das wir hören, seine
Warnung, damit wir uns nicht den zeitlichen Fluch und den ewigen Tod holen.
Unsere Welt braucht Christus, seine Vergebung, sein neues Leben. Darum laßt uns selber seine
Vergebung, seine Gaben empfangen und ihn dann in unsere Welt hineintragen. Nur so werden die
Todesspiralen in der Welt und in unserem Volk und Land zerbrochen. Amen.

von 03.08.2012 21:34

Du bist heilig, Herr, alleiniger Gott, der Du Wunder tust.

Du bist stark, Du bist groß, Du bist der Höchste, Du bist der allmächtige König, Du, heiliger Vater, König des Himmels und der Erde.

Du bist der dreifaltige und eine Herr, Gott der Götter, Du bist das Gute, alles Gute, das höchste Gut, Herr, lebendiger und wahrer Gott.

Du bist die Liebe.

Du bist die Weisheit.

Du bist die Demut.

Du bist die Geduld.

Du bist die Schönheit.

Du bist die Sicherheit.

Du bist die Ruhe.

Du bist die Freude und Fröhlichkeit.

Du bist unsere Hoffnung.

Du bist die Gerechtigkeit.

Du bist das Maß.

Du bist alles, unser Reichtum zur Genüge.

Du bist die Milde.

Du bist der Beschützer.

Du bist unser Wächter und Verteidiger.

Du bist die Stärke.

Du bist die Erquickung.

Du bist unsere Hoffnung.

Du bist unser Glaube.

Du bist unsere Liebe.

Du bist unsere ganze Wonne.

Du bist unser ewiges Leben:

Großer und wunderbarer Herr,
allmächtiger Gott, barmherziger Heiland.

von 02.08.2012 14:26

Wie geht der Teufel vor?

"Den Ungläubigen hat der Gott dieser Welt (Satan) den Sinn verblendet, damit sie den Lichtglanz des Evangeliums von der Herrlichkeit des Christus, der Gottes Bild ist, nicht sehen." (2. Korinther 4,4)

Aus meiner Zeit als Lichtarbeiter weiß ich sehr wohl, dass wir oft von Gott sprachen oder von Jesus. Vielleicht werden Sie selbst sagen: Ich stehe auf Gottes Seite! Ich glaube an ihn und ich stehe zu Jesus. Was soll also falsch daran sein? Auch ich hätte mich das damals wohl gefragt.

Doch die Frage lautet: Von welchem Gott ist in der Lichtarbeit die Rede? Um welchen Jesus geht es? Ist es wirklich der Gott der Bibel? Ist es wirklich Jesus Christus, der Heiland, Gottes Sohn? Der Teufel will uns dies gerne glauben machen (wenn er uns nicht gerade glauben machen will, dass es ihn gar nicht gibt). Doch führt er uns damit auf eine gefährlich falsche Fährte. Und das ist ohnehin ein Hauptkennzeichen des Satans:
Er ist ein Lügner, ein listiger Blender, ein Täuscher, ein Verführer.

Die Bibel zeigt uns sehr deutlich den Charakter des Teufels auf. Er ist seinem ganzen Wesen nach ein Lügner und Mörder:

• "Der Teufel ist von Anfang an ein Mörder gewesen und hat niemals etwas mit der Wahrheit zu tun gehabt, weil es in ihm keine Wahrheit gibt. Wenn er lügt, so entspricht das seinem Wesen; denn er ist ein Lügner und alle Lüge stammt von ihm." (Joh. 8,44)

Der Teufel log von Anfang an. Bereits im Garten Eden täuschte er Eva und log ihr vor: "Gewisslich werdet ihr nicht sterben, wenn ihr von der Frucht esst. Ihr werdet dann sein wie Gott" (nach 1 Mose 3,4). Das Ergebnis ist bekannt: Adam und Eva wurden mitnichten wie Gott, sondern im Gegenteil sie wurden sterblich und wurden aus dem Garten Eden geworfen. Und so lügt der Teufel nach wie vor, er log und lügt die vielen Jahrtausende über und wir können sicher davon ausgehen, dass er auch heute noch lügt.
Was hat das aber nun mit Lichtarbeit zu tun? Ein Punkt ist der, dass Lichtarbeiter oft channeln oder zumindest gechannelten Botschaften vertrauen. Viele nehmen aktiv geistigen Kontakt auf mit Lichtwesen, aufgestiegenen Meistern, Engeln, Sternengeschwistern, toten Verwandten oder Freunden oder was auch immer man ihnen vormacht. Ich möchte aufzeigen, dass hinter solchen Kontakten IMMER ein Dämon steht. Niemals würde je ein Engel Gottes per Channeling Kontakt zu jemandem aufnehmen. Niemals ein Totengeist. Denn Gott ist jeder Kontakt mit spirituellen Realitäten ein Gräuel. In der Bibel bekundet er das deutlich:

• "Und die Person, die sich zu den Totengeistern und zu den Wahrsagern wendet, um ihnen nachzuhuren, gegen diese Person werde ich mein Angesicht richten und sie ausrotten aus der Mitte ihres Volkes." (3 Mo 20,6)

• "Es soll unter dir niemand gefunden werden, der seinen Sohn oder eine Tochter durchs Feuer gehen lässt, keiner, der Wahrsagerei treibt, kein Zauberer oder Beschwörer oder Magier oder der die Toten befragt. Denn ein Gräuel für den Herrn ist jeder, der diese Dinge tut." (5 Mo 18, 10-12)

Gott weiß genau, warum er den Kontakt zu Geistwesen aller Art streng untersagt. Denn Gott ist klar, dass dies eine erhebliche Gefahr für uns Menschen bedeuten kann. Wer sich auf soetwas einlässt, bietet dämonischem Einfluss ein ideales Einfallstor. Wer channelt öffnet Türen, von denen er nicht weiß, was dahinter ist.
Sie könnten jetzt sagen: Aber das waren keine Dämonen, mit denen ich zu tun hatte, es waren liebliche und sehr weise Wesen, die nur das Gute wollten. Nun, dann haben Sie eine der Lügen des Teufels entdeckt. Natürlich wird er nicht immer als böser, schwarzer, bedrohlicher Dämon erscheinen. Nein:
Am liebsten kommt der Teufel als ein Engel das Lichts daher!

Auch das dokumentiert bereits die Heilige Schrift:

• "Denn der Satan selbst nimmt die Gestalt eines Engels des Lichtes an; es ist daher nichts Großes, wenn auch seine Diener die Gestalt von Dienern der Gerechtigkeit annehmen" (2 Kor. 11,14)

Es ist also keine große Sache, wenn Sie glauben, Kontakt zu einem Lichtwesen zu haben, in Wahrheit aber haben Sie es mit dem Teufel oder einem seiner (gefallenen) Engel zu tun. (siehe dieser Artikel)
Ich finde es in diesem Zusammenhang bemerkenswert, dass die Bibel solche Lehren und Eingebungen, die von Lichtarbeitern verbreitet werden und die von vermeintlichen "Lichtwesen" stammen (Kryon, Metatron, Hilarion, Seth ...) bereits ankündigt:

• "Manche werden den Glauben preisgeben und sich Leuten anschließen, die sie mit ihren Eingebungen in die Irre führen, und werden den Lehren dämonischer Mächte folgen" (1 Tim. 4,1)


Ich muss zugeben, wenn mir das früher jemand gesagt hätte, hätte ich womöglich bezweifelt, dass es tatsächlich stimmt. Aber ich glaube das liegt hauptsächlich an einem: Dem eigenen Ego, dem eigenen Stolz. Natürlich kränkt es einen, wenn man zugeben müsste, dass man sich die ganze Zeit derart getäuscht hätte, dass man derart auf die satanischen Lügen hereingefallen wäre. Ich kann nur hoffen und wünsche es Ihnen, dass Sie diese Leistung schaffen und den Stolz einmal für einen Moment beiseite legen. Denn es ist besser, sich jetzt zuzugestehen, völlig geblendet worden zu sein als mit allem weiterzumachen und so in das ewige Verderben zu rennen. Und letzteres ist das, was der Teufel sich für ihr Leben wünscht. Gott hingegen wünscht sich für Sie, dass Sie leben und das in Ewigkeit. Doch das werden Sie nicht tun, wenn Sie weiter lieber Lichtarbeiter sein wollen als dem wahren Gott der Bibel zu folgen.
Zudem ist es keine besondere Kränkung, dem Teufel auf den Leim gegangen zu sein. Er ist zweifellos intelligent und kennt die Menschen seit Jahrtausenden. Glauben Sie wirklich, Sie seien intelligenter als der Teufel?

Die Bibel schreibt so manches über die Listigkeit des Teufels:

• "Vielleicht gibt Gott ihnen die Gelegenheit zur Umkehr und lässt sie zur Besinnung kommen, so dass sie die Wahrheit erkennen. Dann können sie sich aus der Schlinge befreien, in der sie der Teufel gefangen hatte, um sie für seine Absichten zu missbrauchen." (2 Tim. 2,25-26)

• "Du Sohn des Teufel, du bist voll List und Tücke und kämpfst gegen alles Gute." (Apg. 13,10)

Und dann wäre da noch der Bibelvers, der auch oben im Laufband zu sehen ist:

• "Zieht die ganze Waffenrüstung Gottes an, damit ihr gegen die Listen des Teufels bestehen könnt." (Epheser 6,11)

Zu dieser Waffenrüstung Gottes, die im Epheserbrief Kapitel 6 beschrieben ist, gehören übrigens das Vertrauen auf Gott und das Wort Gottes. Und wer Gott wirklich vertraut, sollte zuerst damit anfangen, sofort mit jeder Art von Channeling oder anderer Praktiken dieser Art aufzuhören. Man kann es nicht oft genug betonen: Gott sind diese Dinge - wie oben gesehen - ein Gräuel und das hat auch seine guten Gründe. Denn wer channelt, betreibt nichts anderes als Okkultismus.

Aus meiner eigenen Zeit in der Lichtarbeit weiss ich, dass ich und wir ziemlich fest in diesem Sumpf verstrickt waren. Wir ahnten ja nicht, dass wir die ganze Zeit Okkultismus betrieben. Wir ahnten nicht, dass wir etwas tun, was Gott zuwider ist. Es fing ja schon damit an, dass viele von uns sich gechannelte "kosmische Namen" gaben, Antarius, Puramariam, Valanga usw. Und auch das war eine Täuschung des Teufels. Er hatte uns so sehr in die Lichtarbeit verstrickt, dass wir kaum noch etwas anderes kannten. Es setzte ein echter Realitätsverlust ein. Viele hatten vermeintliche Schutzengel, mit denen sie kommunizierten, oder Geschwister aus anderen Dimensionen oder anderen Sternen. Viele suchten Kontakt zu aufgestiegenen Meistern wie Hilarion oder St. Germain, zu Kryon oder gar zu Jesus! Gar keine Frage: Es gibt Engel Gottes. Ich glaube fest, dass sie uns auch helfen. Nur würden sie NIE Kontakt zu uns aufnehmen und auch nicht auf unsere Kontaktversuche antworten, denn Gottes Engel wissen, dass Gott soetwas zuwider ist. Sie würden nie gegen ihren Herrn handeln. In der Bibel sind einige wenige Situationen beschrieben, in denen Engel auf Geheiss Gottes Menschen erschienen sind. Jedoch geschah das immer in sichtbarer Gestalt oder in einem Traum. Die Engel erschienen manchmal z.B. in Menschengestalt und konnten ganz normal gesehen werden. Und Josef z.B., dem Mann Marias erschien einmal ein Engel im Traum. Nie aber würden Engel Gottes von sich aus auf mentalem/geistigem Wege mit uns kommunizieren. Jeder Engel der das tut ist in Wahrheit ein Dämon! Das ist wichtig zu wissen.

Wir haben damals so ziemlich alles geglaubt, was es in der Lichtarbeit gibt. Wir glaubten, dass es Außerirdische gibt, dass es Reinkarnation gibt (zu den Themen Außerirdische und Reinkarnation gibt es Extra-Kapitel) und dass wir mit Energie, mit Licht arbeiten und alles mögliche manifestieren könnten. Aber es gibt kein Licht, mit dem wir in positiver Weise arbeiten könnten. Die "Energie", um die es immer geht, ist bestenfalls eine Einbildung, ein reines Denken an Licht. Und wenn sie etwas bewirkt, dann stecken immer dämonische Einflüsse dahinter, sie können es dann auch "schwarze Magie" nennen. Und sie ist auch "schwarz" wenn sie sich "weiss" nennt und auch wenn sie sich "Lichtarbeit" nennt. Jedenfalls tut dieses "Licht" nicht das, was WIR wollen. Es tut dass, was der Teufel will. Manchmal tut er damit etwas augenscheinlich Positives. Auch die Bibel sagt schon, dass der Teufel Zeichen und Wunder bewirken wird. Aber das sind Täuschungsmanöver. Der Teufel tut uns manchmal den Gefallen, etwas zu bewirken, was wir uns gewünscht haben, z.B. um uns zu beeindrucken oder unser Vertrauen zu gewinnen. Der Teufel beschehrt uns durchaus dann und wann übersinnliche Erfahrungen, damit wir seinen Täuchungen erliegen und ihm und seinen Dienern blind vertrauen. Aber wir reichen dem Teufel damit den kleinen Finger. Und letztendlich nimmt er die ganze Hand. Sein einziges Ziel ist es, möglichst viele Menschen mit in den Abgrund zu reissen, mit welchen Mitteln auch immer. Oft ist es ein "sanfter" Schubs in den Abgrund. Aber ob sanft oder brutal: Abgrund bleibt Abgrund.

Ich möchte an dieser Stelle ein Original Zitat eines Lichtarbeiterseminars wiedergeben:

"DU SELBST bist der Schöpfer Deines Lebens, mit Deinen Gedanken und Gefühlen erschaffst Du Dir DEINE REALITÄT.
Alles was Du suchst, liegt bereits IN DIR und alle Suche im Aussen wird Dich schlussendlich wieder nach INNEN führen - zu DIR SELBST.
Finde die Leichtigkeit und Freude in Deinem Leben und fühle: DU BIST EINS MIT ALLEM
SEI einfach - EINFACH Sein"


In diesen wenigen Zeilen stecken nur teuflische Lügen. Auch wir glaubten früher, dass wir unsere Realität selbst erschaffen könnten. Nur komisch, dass sich nie etwas verändert hat. Im Gegenteil: Die Welt wird immer schlechter und böser. Es geht nicht auf- sondern abwärts. Welcher Lichtarbeiter hat je mit seinen Gedanken sein Leben selbst erschaffen? Mich wundert heute, dass auch ich früher diese Dinge geglaubt habe. Obiges Zitat stellt eine schlimme Gotteslästerung dar. Den Eindruck zu erwecken, wir selbst könnten irgendetwas selbst schaffen - ohne einen Gott - stellt alles, was wir in der Bibel lesen völlig auf den Kopf.
Ohne Gott können wir gar nichts tun. Das obige Zitat ist eine List, weil der Teufel durch solches Gedankengut atheistische Vorstellungen fördern möchte und uns einreden möchte, dass wir letztendlich selbst Gott sind. Doch das ist eine Lüge. Wir sind arme Sünder, aus dem Garten Eden hinausgetrieben (siehe auch alles nur schwarz/weiss?), dem ewigen Verderben ausgeliefert, wenn wir nicht den einzigen Rettungsanker ergreifen, den es gibt: Jesus Christus. ER ist derjenige, der gehandelt hat. Er ist zu Golgatha am Kreuz gestorben und hat uns damit den Weg zur Errettung geebnet. Doch dieser Weg setzt den Glauben an Jesus Christus als Gottes Sohn voraus. Mit atheistischem Gedankengut ist so kein Blumentopf zu gewinnen. Genausowenig mit entartetem Glauben z.B. an den "Lichtarbeiter Jesus" oder "Sananda". Doch der Teufel hätte es gerne, wenn wir glaubten, wir könnten unsere Realität selbst erschaffen - ohne einen Gott. Und wenn schon ein Gott im Spiel sein muss, dann nur ein unpersönlicher Gott, eine Quelle, ein Christusbewusstsein, eine Gesetzmäßigkeit oder was auch immer in der Lichtarbeit geglaubt wird.

Der Teufel gibt sich als alles mögliche aus: Am liebsten als Engel des Lichts (s.o.), als Außerirdischer, als aufgestiegener Meister, sogar als Jesus und vielem mehr. Es ist IMMER ein Dämon, der dahintersteckt, mal abgesehen davon, dass Sie sich einen Kontakt nur einbilden, was hin und wieder auch mal passiert. Lassen Sie sich nicht täuschen. Ich empfehle als Erstes sofort mit jeglichen Praktiken der Lichtarbeit aufzuhören, und wenn es nur eine Meditation ist. Denn Sie sollten gründlich umkehren. Beten Sie doch zu Gott! Beten Sie zu dem Gott der Bibel. Bitten Sie ihn, ihnen zu zeigen, dass nur Er ihnen die Wahrheit zeigen kann. Vertrauen Sie darauf, dass er Wege finden wird, Sie von den teuflischen Lügen, die Sie bisher noch glaubten zu befreien. Und falls Sie noch keines haben, sollten Sie sich ein Neues Testament besorgen (und darin lesen). Sie können von uns eines kostenlos bekommen (sofern Sie noch gar keine Bibel haben). Senden Sie uns dazu einfach eine mail.

Auch ansonsten stehen wir für Rat&Tat stets gerne zur Verfügung. Unser Wunsch ist es, dass Sie umkehren, dass Sie zum Glauben an den wahren und einzigen Gott kommen. Denn nur dadurch können Sie das ewige Leben bei Gott als Gnadengeschenk erhalten.

Dann ist uns noch folgendes wichtig: Hier ist viel vom Teufel und seiner Verführungskraft die Rede. Damit soll keinesfalls gesagt werden, dass der Teufel eine Art ebenbürtiger Gegenspieler zu Gott wäre. Nein, die Bibel sagt uns deutlich, dass der Teufel (ursprünglich ein Geschöpf Gottes) besiegt und gebunden ist. Jesus Christus machte dies durch sein Opfer möglich. Der Teufel ist also besiegt, aber trotzdem noch aktiv, er möchte möglichst viele Menschen mit in den Abgrund ziehen, wo auch er die Ewigkeit zu fristen hat. Wenn wir uns ihm nicht nähern, kann er uns nichts tun. Doch Lichtarbeiter tun genau dies ohne es zu ahnen.
Luther sagte: "Der Teufel kann grimmig dreinblicken, die Zähne fletschen, großen Lärm machen oder drohen, er kann nicht mehr ausrichten als ein böser Hund in Ketten." Es sei denn, dass wir uns ihm nähern - ob bewusst oder unbewusst. Und Beschäftigung mit Okkultismus - und dazu gehört eben auch die Lichtarbeit - ist nichts anderes als auf den bösen, Zähne fletschenden Hund zuzugehen. Lassen Sie lieber die Finger davon. Die Gefahr ist weit größer als Sie vielleicht ahnen. Nähern Sie sich lieber Jesus Christus. Lesen Sie sein Wort im Neuen Testament. Wir versichern Ihnen: Ihnen werden die Augen aufgehen!

von 01.08.2012 07:23

Liturgie ist keine Show
„Das Zweite Vatikanische Konzil hat uns nachdrücklich daran erinnert, dass die Liturgie in der Sprache der Kirche „Actio“ heißt. Sie ist eine Handlung und deswegen gibt es die „participatio actuosa“, die tätige Beteiligung aller Gläubigen. Aber da ist dann vielfach in geringerem oder größeren Maß der Eindruck entstanden, die Liturgie müsse von den Gläubigen gemacht werden… und das hat, etwas grob gesagt, dazu geführt, dass man anfing, ihr Gelingen schließlich an ihrem Unterhaltungswert zu messen. Sie sollte recht spannend gestaltet werden… aber dabei ist uns etwas Merkwürdiges widerfahren: gerade so ist ihre eigene innere Spannung verlorengegangen. Die kommt nämlich nicht von dem, was wir tun, sondern davon, dass hier etwas getan wird, was wir selbst alle zusammen gerade nicht tun können… hier wirkt eine Vollmacht, die keiner sich selbst geben kann, dass wirklich das Ganz-Andere geschieht, der Ganz-Andere unter uns hereintritt… Die Eucharistie hat den Tod des Herrn gekostet und nur darum kann sie Gabe der Auferstehung sein. Darum kommt es in der Eucharistie nicht auf von uns produzierten Abwechslungen an. Alle Abwechslungen finden ihr Ende und alle Unterhaltung wird schließlich langweilig –wie sehr wissen wir das heute. Es kommt darauf an, dass das Immerwährende, das Eigentliche uns gegenwärtig wird und dass wir auf dieses zugehen… In der Liturgie kommt es nicht auf Abwechslung an, sondern gerade darauf, das immer tiefer zu erfahren, was nicht zu wechseln braucht, weil es die eigentliche Antwort ist, die wir suchen… In der Liturgie geht es nicht um solches, das wir vordergründig augenblicklich verstehen können, wie wir eine Zeitungsschlagzeile verstehen. In der Liturgie wird die ganze Tiefe des Menschseins angesprochen, die viel weiter reicht als unser Alltagsbewusstsein.“

(Joseph Ratzinger, Theologie der Liturgie, Gesammelte Schriften Bd.11, S. 629)

(PH)

von 31.07.2012 10:25


"Kleine Schule der Gottesliebe"

"1. Alles Gute als persönliches Geschenk von Gott dankbar entgegennehmen und ihm oft dafür danken.
2. Alles, was wir tun, für Gott tun, als unser Geschenk für ihn unsern frohen Dienst.
3. In allem, was uns begegnet, Gottes Willen zu erkennen suchen; es als Aufgabe betrachten, die Gott uns stellt, und sie nach seinen Absichten zu lösen trachten. Ein tiefes Verlangen haben, Gottes Willen immer mehr zu erkennen und zu tun.
4. Sich dem Willen Gottes bedingungslos und unabänderlich hingeben.
5. Schlicht und selbstverständlich immer das wählen, was Gott mehr gefällt und was uns inniger mit ihm vereinigt.
6. Die Augen für die andern offen halten, helfen, teilen, Freude machen, für andere beten;
die Gelegenheiten Gutes zu tun, gern benützen; Gottes Liebe in die Welt tragen.
7. Unangenehme Dinge, die zu tun sich jemand finden muß, sogleich übernehmen, um sie andern zu ersparen.
8. Alle Widerwärtigkeiten als Gelegenheiten zur Selbstüberwindung bereitwillig, geduldig und liebevoll als Gottes Zulassung entgegennehmen und für Gott ertragen.
9. Sich der Führung Gottes vollkommen anvertrauen.
10. Aus ganzen Herzen daran glauben, daß Gott immer mit unendlicher Liebe tätig ist, um uns durch die äußeren Ereignisse des Lebens und durch die innere Führung seiner Gnade mehr und mehr an sich zu ziehen.
11. Beharrlich über viele Jahre hin Gott bitten, daß er unser Leben so lenke, wie es ihn am meisten verherrlicht.

All das geschieht im Lebensraum des Glaubens und der Kirche. Bibel und Predigt, Liturgie und Empfang der heiligen Kommunion, Bußsakrament, Einkehrtage und Exerzitien, Bewährung in Familie, Beruf und Apostolat, in der Pfarrgemeinde und darüber hinaus, diese Dinge sind Quellgrund und Lebensbereich für das Wachsen in der Liebe zu Gott."

[ Entnommen aus dem Buch "Das geistliche Gespräch" von Klemens Tillmann, 1956 ]29.7.2012 14:31:11
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von 30.07.2012 10:32

Gebet einer Schwangeren


Kleiner Mensch, der du in mir wächst. Ich wünsche Dir und erbitte für Dich gerade so viel Freude und Spaß, daß Dein Lachen Menschen ansteckt und Du doch Traurigkeiten erspürst. Ich wünsche Dir und erbitte für Dich gerade so viel Stolz, daß Du selbstbewußt Ich sagen kannst und doch nicht in Dir selbst erstarrst. Ich wünsche Dir und erbitte für Dich so viel Neugierde, daß Du den vielen spannenden Dingen des Lebens auf den Grund gehst und doch ihr Wesen nicht anrührst. Ich wünsche Dir und erbitte für Dich, daß es immer Menschen für Dich gibt, die Dich lieben und nicht allein lassen. Menschen, an denen du wächst und die an Dir wachsen, so wie ich an Dir wachse.
Amen.

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