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von esther10 04.03.2018 00:35

Kardinal Kasper wird 85: Konzil, Interkommunion und Papst Franziskus
Ein Kurienkardinal von Format wird am Montag 85 Jahre alt: Walter Kasper.


Gudrun Sailer - Vatikanstadt

Der emeritierte Präsident des Päpstlichen Einheitsrates ist ein immer noch aktiver Buchautor, am Dienstag stellt er in Rom sein jüngstes Werk „Die Botschaft von Amoris laetitia, ein freundlicher Disput“ vor. Gudrun Sailer besuchte Kardinal Kasper zu Hause und führte ein längeres Interview mit ihm, dessen ersten Teil – den „Geburtstagsteil“ – wir am Sonntag veröffentlichen. Am Montag sprechen wir mit Kardinal Kasper über „Amoris Laetitia“.

VATICAN NEWS: Herr Kardinal, Sie werden 85 Jahre alt, zunächst einmal ganz herzlichen Glückwunsch! Sie blicken auf ein reiches, volles Leben zurück, Sie sind Priester, Sie sind Kardinal, Sie sind Dogmatikprofessor, seit 1999 im Vatikan, beschäftigt mit den Agenden der Ökumene. Was waren denn, wenn Sie im großen Bogen zurück denken, die schönsten Erfahrungen, die Sie im Lauf Ihres Lebens gemacht haben?

Kardinal Kasper: „Im kirchlichen Bereich war das erstens die Erfahrung des Zweiten Vatikanischen Konzils, das war für mich als junger Priester einfach die Erfüllung von Erwartungen, die wir vorher schon als junge Menschen hatten, und das war eine großartige Zeit, diese Begeisterung damals. Die zweite schöne Erfahrung war, als ich Bischof wurde. Ich wollte ja gar nicht Bischof, ich wollte nicht Kardinal werden, ich wollte Pfarrer werden, wie man bei uns sagt, und der Bischof hat mich zeitig dann in den akademischen Bereich geschickt. Und als ich dann Bischof wurde, konnte ich sozusagen wieder Pfarrer oder Seelsorger werden. Das war sehr schön, vor allem die Erfahrung, die ich jeden Sonntag gemacht habe, wenn ich Gemeinden besucht habe und mit den Menschen dort gesprochen habe. Da habe ich sehr, sehr viele Menschen, auch sehr fromme Beter getroffen und das war für mich eine erfüllende Erfahrung.”

Unser Interview mit Kardinal Kasper im Podcast
VATICAN NEWS: Und dann, später, in Rom?

Kardinal Kasper: „Natürlich gab es dann auch hier in Rom, vor allem mit der Ökumene, sehr schöne Erfahrungen mit anderen Christen. Es gibt da ja auch sehr viele Menschen, die sehr offen und sehr fromm sind und das zu leben versuchen; das war auch eine gute Erfahrung, was man da tun konnte. Vielleicht noch eine letzte schöne Erfahrung: Ich war dann auch für den religiösen Dialog mit dem Judentum zuständig, und die Begegnung mit Überlebenden des Holocaust war jedes Mal, auch menschlich, durchaus bewegend.”

VATICAN NEWS: Können Sie sich da an eine Episode erinnern, die Ihnen besonders im Herzen geblieben ist?

Kardinal Kasper: „Das war der erste Besuch von Papst Benedikt in einer Synagoge in Köln während des Weltjugendtages 2005. Da war eine Frau unter den Zuhörern, an deren Unterarm man noch die Nummer sehen konnte, die ihr eingebrannt worden ist, als sie in Auschwitz war. Diese Frau konnte sich nicht, in gar keiner Weise, vorstellen, dass ihr Sohn später einmal als Vorstandsmitglied der Gemeinde in ihrer nach dem Krieg wieder aufgebauten Synagoge in Köln den Papst begrüßen würde. Das bewegt einen. Die Frau sitzt da und ihr Sohn darf den Papst begrüßen, das hätte sie sich nie denken können, als sie in Auschwitz war, dass so etwas möglich ist. Papst Benedikt hat damals eine sehr zu Herzen gehende, sehr einfühlsame Rede gehalten.”

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VATICAN NEWS: Wie ist denn heute aus Ihrer Sicht der Stand der Ökumene zwischen der katholischen Kirche und den reformierten Kirchen. 500 Jahre nach Beginn der Reformation sind ungeheuer große Schritte passiert, vor allen Dingen seit dem Zweiten Vatikanischen Konzil. Wie stehen wir heute da?

Kardinal Kasper: „Die Schritte, die passiert sind, sind unglaublich. Wenn ich zurück denke an meine Kindheit, wie wir damals mit schlimmen Worten über die Lutheraner gesprochen haben und die auch über uns – und wie man heut sich brüderlich und freundschaftlich begegnet und sich als Christen anerkennt. Das ist jedes Mal auch für mich ein großes Erlebnis. Wir haben nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil große Schritte gemacht. Es gab dann eine gewissen Stagnation, ich habe aber den Eindruck, dass das Reformationsjahr doch wieder einen Aufbruch gebracht hat, zumindest in der Stimmung. Es gab wunderschöne Gottesdienste der Versöhnung und der Begegnung, übrigens auch in Italien, da gab es ja zunächst nur eine negative Einstellung zur Reformation und zu Luther.

Da ist sehr viel aufgebrochen im letzten Jahr. Sodass wir jetzt einfach hoffen, dass man das konkret ausfüllt. Ich denke, der letzte Beschluss der deutschen Bischofskonferenz, dass in bestimmten Fällen auch bei konfessionsverschiedenen Ehen der evangelische Teil, sofern er die katholische Lehre über die Eucharistie akzeptiert, das ist selbstverständlich die Voraussetzung, zur Kommunion zugelassen wird, das ist schon ein erster Schritt, dem andere Schritte folgen müssen. Das eine als Rat. Und mein Nachfolger (Kardinal Kurt Koch, Anm.) hat jetzt angefangen, ein Dokument vorzubereiten im Gespräch mit den Lutheranern über Kirche, Eucharistie und Amt, damit will man dann das alte Dokument über die Rechtfertigungslehre weiterführen.“

VATICAN NEWS: Die Kommunion für gemischtkonfessionelle Paare, diese Entscheidung der deutschen Bischofskonferenz hat für einiges Aufsehen gesorgt, überwiegend für Zustimmung, zu einem kleinen Teil auch der Ablehnung: Heißt es denn, dass man wirklich am besten auf einer ganz praktischen Ebene ansetzt, um weiterzukommen in der Ökumene, gerade in diesem Bereich?

Kardinal Kasper: „Wenn man genau schaut, hat das bereits Papst Johannes Paul II. ermöglicht. Er hat in seinen zwei Ökumene-Enzykliken „Ut unum sint“ von 1995 und „Ecclesia de Eucharistia“ von 2003 geschrieben, dass die katholischen Priester in Einzelfällen das Sakramente der Eucharistie auch anderen Christen spenden können. Als Bedingung hat er genannt, diese Christen müssen erstens das innere Verlangen danach haben, frei und von sich aus danach fragen, und zweiten müssen sie den Glauben bezüglich dieser Sakramente mit uns teilen. Er hat das also aufgemacht, und zwar aus theologischen Gründen, nicht nur aus pragmatischen Gründen und, wie ich weiß, er hat es in einzelnen Fällen sogar selber praktiziert.“

VATICAN NEWS: Sie haben drei Päpste aus unmittelbarer Nähe kennengelernt, Johannes Paul II., Benedikt XVI. und Franziskus. Mich interessiert aus Ihrer Warte: Was eint diese drei großen Päpste?

Kardinal Kasper: „Es eint sie der katholische Glaube und es eint sie, dass sie alle auf der Grundlage des Zweiten Vatikanischen Konzils gearbeitet haben und sich eingesetzt haben, es umzusetzen. Sie sind natürlich drei sehr verschiedene Persönlichkeiten, kommen alle drei aus völlig verschiedenen kulturellen Zusammenhängen. Benedikt aus der westeuropäischen Tradition, und zwar aus der besten Tradition, Johannes Paul II. aus dem polnischen Katholizismus und Franziskus aus seiner südamerikanischen Erfahrung. Das sind unterschiedliche Persönlichkeiten, unterschiedliche Akzente, aber das ist eben katholisch, das ist Einheit in der Vielfalt und das spielt sich auch in der Vielfalt der Päpste ab.“

VATICAN NEWS: Sie haben zwei Mal ein Konklave miterlebt, zwei Papstwahlen. Was ist Ihre bleibende Erinnerung daran?

Kardinal Kasper: „Das waren beides sehr geistliche Vorgänge, das wird ja oft so politisiert. Natürlich finden vorher viele Gespräche im kleinen Zirkel statt, man muss sich ja auch ein bisschen erkundigen über die Leute, die sich zur Diskussion stellen, man tauscht sich aus, ich war beide Male auch in verschiedenen Sprachzirkeln dabei, aber es gibt da keine Parteien in dem Sinne, wie das öfter dargestellt wird. Natürlich sind einige sich einig, der könnte es sein und andere der könnte es sein. Aber vor allem im letzten Konklave habe ich – und das haben mir auch andere Kardinäle bestätigt - den Eindruck gehabt, da bewegt sich etwas: das kann man dann als Heiligen Geist bezeichnen.

Da hat sich etwas bewegt und das war so auch nicht einfach abzusehen, dass das so schnell auf Bergoglio zuläuft. Insofern bin ich schon überzeugt, dass da der Heilige Geist mit am Werk war. Es war damals ja auch eine schwierige Situation nach den Vatican Leaks (Diebstahl und Veröffentlichung interner Dokumente aus dem Vatikan, Anm.) war eine sehr negative Stimmung, nicht gegen Italien, wie das manchmal gesagt wird, sondern gegen einige Einrichtungen in der römischen Kurie, und das auch zu Recht. Da wollte man jetzt einen von außen wählen. Und ich denke, der jetzige Papst ist ein Geschenk für die Kirche und für die Welt.”

VATICAN NEWS: Wie sehen Sie aus Ihrer heutigen Warte die katholische Kirche in Ihrer Heimat Deutschland?

Kardinal Kasper: „Es gibt sehr viele fromme Leute, sehr viele engagierte Leute in der Gemeinde - da kann man viel Positives sagen. Aber es ist natürlich eine Rückwärtsbewegung da. Es gibt viele Kirchenaustritte, die Zahlen gehen sehr zurück, man muss Kirchen schließen, man muss Gemeinden zusammenlegen. Das ist keine Aufbruchsstimmung im Augenblick. Ich denke, das Wichtigste ist, dass man hier den Schalter umlegt und sozusagen vom Rückbau wieder auf Aufbruch schaltet. Da hätte ich einige Wünsche anzumerken, aber man muss auch das Positive sehen, das da ist, aber ich denke, der Aufbruch, den Papst Franziskus will, der ist in Deutschland noch nicht voll angekommen.“

VATICAN NEWS: 85 Jahre, Herr Kardinal – Wenn Sie freudig in die Zeit schauen möchten, die Ihnen noch bleibt, was wünschen Sie sich, dass Sie noch einbringen können?

Kardinal Kasper: „Ich wünsche mir vor allem bei uns in Westdeutschland und in Deutschland wieder mehr Freude, christliche Freude in der Kirche und an der Kirche, denn aus einer Kritikasterstimmung heraus zieht man niemanden an, sondern nur mit Freude, denn die kann ansteckend wirken. Mehr christliche Freude, die dann auch fertig wird mit allen möglichen Problemen, manchmal auch mit Enttäuschungen oder Skandalen, die gibt es, aber die Freude an Gott und Jesus Christus und dem, was uns geschenkt ist im Evangelium, die muss überwiegen und uns beschwingen zu einem Aufbruch und auch zu einem missionarischen Einsatz.”
http://www.vaticannews.va/de/vatikan/new...franziskus.html

T

von esther10 04.03.2018 00:33

Papst fordert von Argentiniens Bischöfen Einheit zu Amoris laetitia



Amoris laetitia : Die neue Spitze der Argentinischen Bischofskonferenz am 3. Februar 2018 bei Papst Franziskus: Papst fordert landesweite Einheit bei der Zulassung wiederverheirateter Geschiedener zu den Sakramenten.

(Rom) Papst Franziskus fordert von den argentinischen Bischöfen „Einheit in der Anwendung von Amoris laetitia“. Das bedeutet die Aufforderung zur landesweiten Zulassung wiederverheirateter Geschiedener zu den Sakramenten.

Päpstliche Forderung nach Uniformierung

Am 3. Februar empfing das katholische Kirchenoberhaupt die neue Führungsspitze der Argentinischen Bischofskonferenz. Über den Inhalt der halbstündigen Begegnung berichtete das neue vatikanische Nachrichtenportal Vatican News:

„Papst Franziskus hat am Samstag, 3. Februar die Exekutivkommission der Argentinischen Bischofskonferenz getroffen. Die nächsten Synoden über den Amazonas und die Jugend, die Einheit der Bischöfe in der Anwendung von Amoris laetitia und das persönliche Lebenszeugnis waren die Hauptthemen des Gesprächs.“

Es fällt die Gewichtung auf, daß die Amazonassynode, die mit dem Versuch einer Aufweichung des Priesterzölibats in Verbindung gebracht wird, vor der Jugendsynode genannt wird, obwohl letztere im Oktober 2018, ein Jahr früher, stattfindet.

Vor allem sticht jedoch die Aufforderung zur „Einheit der Bischöfe bei der Anwendung von Amoris laetitia“ ins Auge. Sie wird durch ein Vatican News-Interview des neuen Vorsitzenden der Argentinischen Bischofskonferenz, Bischof Oscar Ojea, verstärkt. Darin sagte der Bischof von San Isidro:

„Es war, würde ich sagen, eine höchst fruchtbare Begegnung. Wir haben über die Notwendigkeit der Einheit im argentinischen Episkopat zum Lehramt der Kirche gesprochen, besonders zu sehr konkreten Dingen rund um das Lehramt von Papst Franziskus wie das Schreiben Amoris laetitia.“

Die neutral oder traditionell klingende Sprache meint in Wirklichkeit „Einheit“ zu einer grundlegenden Neuerung.

„Es gibt keine anderen Interpretationen“
Im September 2016 wurden Richtlinien der Bischöfe der Kirchenprovinz Buenos Aires zur Anwendung des achten Kapitels von Amoris laetitia bekannt, die eine Zulassung wiederverheirateter Geschiedener zu den Sakramenten vorsehen. Papst Franziskus lobte diese Richtlinien ausdrücklich als einzig richtige Interpretation seines umstrittenen, nachsynodalen Schreibens. Wörtlich schrieb der Papst apodiktisch:

„Es gibt keine anderen Interpretationen“.

Wie vieles in diesem argentinischen Pontifikat wurde auch rund um diesen Papstbrief reichlich Verwirrung gestiftet. Als eine katholische Internetzeitung den Brief enthüllte, wurde dessen Existenz geleugnet. Der Brief tauchte auf und wieder ab. Zurückblieb der Eindruck: Nichts Genaues weiß man nicht. Das Gegenteil dessen, was man sich von einem Papst erwarten würde.

Feststand nur, daß die Bischöfe der Kirchenprovinz Buenos Aires, der Jorge Mario Bergoglio bis 2013 als Metropolit vorstand, Amoris laetitia als Bruch mit der bisherigen kirchlichen Praxis und Lehre auslegen. Christi Gebot der Unauflöslichkeit der Ehe wurde durch eine Einzelfallprüfung ersetzt, und damit Ehescheidung und Zweitehe faktisch akzeptiert.

Amoris laetitia und die Hintertür



Bericht von Vatican News
Unklar blieb, zumindest offiziell, wie Papst Franziskus dazu steht. Kritiker gingen allerdings davon aus, daß der lobende Papstbrief existiert und auch so gemeint war. Weil es sich um das ehemalige Bistum des Papstes handelt, lag die Mutmaßung nahe, daß die Richtlinien zur Anwendung von Amoris laetitia in direkter Rücksprache mit ihm ausgearbeitet wurden.

Im Herbst 2017 wurde dann – wiederum nicht offiziell, sondern durch die Recherche eines Journalisten – bekannt, daß der „verschwundene“ Papstbrief vom September 2016 bereits im Juni 2017 still und leise wieder aufgetaucht war, und zwar hochoffiziell in den Acta Apostolicae Sedis.

Damit war der Brief, von dessen Existenz man bis dahin nicht einmal mit Sicherheit wußte, offizieller Teil des päpstlichen Lehramtes geworden. Damit wurde auch gesagt, daß es zum umstrittenen Dokument Amoris laetitia, zu dem so viele Kardinäle, Bischöfe, Theologen und Philosophen öffentlich oder vertraulich von Franziskus Klärungen gefordert hatten, ohne Antwort zu erhalten, „keine anderen Interpretationen“ geben würde.

Durch die Hintertür hatte Franziskus die ganze Kirche überrollt und vor vollendete Tatsachen gestellt. Auf dieselbe, wenig transparente und auch wenig ehrliche Art war letztlich die ganze Aktion Familiensynode seit dem Herbst 2013 durchgezogen worden.

Nächste Etappe: Herstellung der (heterdoxen) Einheit
Die päpstliche Aufforderung zur „Einheit bei der Anwendung von Amoris laetitia“ stellt nun die nächste Etappe in der Durchsetzung einer heterodoxen Uminterpretation der kirchlichen Praxis und Lehre dar. Im Klartext forderte Franziskus Argentiniens Bischöfe auf, dem Beispiel der Bischöfe der Kirchenprovinz Buenos Aires zu folgen, und deren Richtlinien zu Amoris laetitia landesweit einheitlich anzuwenden.

Damit widerspricht Papst Franziskus der bisherigen Behauptung, wie sie Kardinal Walter Kasper, sein Synodenwortführer zur Aufweichung des Ehesakraments, vertreten hatte, offenbar nur zum Zweck, einen Keil in den Episkopat zu treiben. Die These Kaspers war, daß die Neuerer keine neue Regel fordern, sondern jede Diözese und jede Bischofskonferenz nach den örtlichen Gegebenheiten und Notwendigkeiten entscheiden sollte können.

Grob gesagt, wenn die deutschen Bischöfe sich mit Ehescheidung und Zweitehe arrangieren wollen, sollen sie es tun dürfen, so wie die polnischen Bischöfe an der bisherigen Unauflöslichkeit der Ehe festhalten können.

Am vergangenen Samstag wurde diese offensichtlich nicht ernstgemeinte „Dezentralisierung“ von Papst Franziskus selbst widerlegt. Allerdings nicht im Sinne der überlieferten, orthodoxen Lehre, sondern im Sinn der heterodoxen Neuerung. Denn nun sollen, so die päpstliche Forderung, alle argentinischen Bischöfe die Zulassung wiederverheirateter Geschiedener praktizieren, und damit Scheidung und Zweitehe anerkennen.

Die Forderung, die nun ganz Argentinien trifft, wird morgen wohl für die ganze Welt erhoben werden:
https://www.katholisches.info/2018/02/pa...moris-laetitia/
„Die Einheit der Bischöfe in der Anwendung von Amoris laetitia“ – und „keine andere Interpretation“.

Text: Giuseppe Nardi
Bild: Vatican.va (Screenshots)

von esther10 04.03.2018 00:25



Kardinal Maradiaga

„Es ist nicht die Reform von Franziskus, sondern des Heiligen Geistes“
1. März 2018 0

Kardinal Maradiaga



„Reform von Franziskus ist Reform des Heiligen Geistes“, so Kardinal Maradiaga. Im Bild das Buch von Fabio Marchese Ragona „Alle Männer des Papstes“ und das Buch „Die neue Welt von Franziskus“ von Antonio Spadaro SJ.

„Jede Erneuerung stößt auf Widerstände, aber der Papst wird sie sicher zu Ende führen. Dem Papst wird es sicher gelingen, sie zu Ende zu bringen, weil es nicht die Reform von Franziskus ist: Es ist die Reform von Jesus und des Heiligen Geistes. Jedes Werk des Heiligen Geistes wird immer auf Widerstände stoßen.“

Kardinal Oscar Rodriguez Maradiaga, Erzbischof von Tegucigalpa, Koordinator des C9-Kardinalsrates und einer der engsten Vertrauten von Papst Franziskus, am 28. Februar 2018 bei der Vorstellung des Buches „Alle Männer des Papstes“ von Fabio Marchese Ragona am Sitz von Radio Vatikan in Rom.

Bild: Twitter/#FabioMRagona (Screenshot)

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Zuwendungsübersicht[
https://www.katholisches.info/2018/03/es...iligen-geistes/

von esther10 04.03.2018 00:21

Hast du von dem Ort gehört, an dem Jesus weinte?
Daniel Esparza | 2017.09.18

In Jerusalem auf dem Ölberg wurde die Dominus Flevit Kirche errichtet. Genau dort weinte Jesus, als er am Palmsonntag in die Stadt ritt.
In der Nähe der Mauern der Altstadt von Jerusalem , auf dem Gipfel des Ölbergs, steht eine ganz neue katholische Kirche. Es wurde Mitte der 1950er Jahre vom italienischen Architekten Antoni Barluzzi erbaut. Die Kirche Dominus Flevit genannt, die in lateinischer Sprache ins Polnische übersetzt „der Herr weinte“ .



Weinen von Jesus - ein Ereignis im Evangelium aufgezeichnet

Gemäß der Überlieferung und dem Evangelium des Heiligen. Łukasza (Łk, 1941-44), an diesem Ort war Jesus während der Einreise nach Jerusalem am Palmsonntag so berührt von der Schönheit des Tempels, dass er weinte . Schon damals wusste er gut über die Qual, die ihn erwartete:

Als er nahe war, weinte er über die Stadt und sagte: "Wenn du nur wüsstest, was Frieden für diesen Tag ist! Aber jetzt ist es vor deinen Augen verborgen. Denn die Tage werden für dich kommen, wenn deine Feinde dich mit der Böschung umgeben werden, sie werden dich belagern und du wirst überall belagert werden. Sie werden dich und deine Kinder mit dir schlagen, und sie werden keinen Stein in dir hinterlassen, weil du die Zeit deines Besuchs nicht erkannt hast.



Kapelle am Ort des Schreiens Jesu

Jesu Worte wurden in den 70er Jahren des ersten Jahrhunderts erfüllt. Zu dieser Zeit fand der erste jüdisch-römische Krieg statt. Der Ort, an dem Jesus über Jerusalem weinte, war bis zur Kreuzfahrer-Ära keineswegs markiert. Dann wurde die erste kleine Kapelle gebaut . Nachdem die Muslime 1187 Jerusalem erobert hatten, wurde die Kirche - wie viele andere christliche Schreine - aufgegeben und verfiel.

Später, während der osmanischen Herrschaft, wurde dort eine Moschee errichtet, aber auch sie wurde endgültig zerstört.

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Dominus Flevit

In der Mitte des neunzehnten Jahrhunderts begann das Lateinische Patriarchat seine Tätigkeit in Jerusalem. Franziskaner, die für die Betreuung christlicher Stätten im Heiligen Land zuständig waren, begannen, traditionelle Wallfahrtsorte und Kirchen zu erwerben und zu renovieren. Sie versuchten, Ruinen zu kaufen, wo, wie die Überlieferung sagt, Jesus weinte. Leider ohne Erfolg. Stattdessen kauften sie Ende des 18. Jahrhunderts ein kleines Stück Land in der Nähe. Fast 60 Jahre später gab es die Dominus Flevit Kirche, eine tränenähnliche Form .

https://pl.aleteia.org/2017/09/18/slysza...m-plakal-jezus/

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Klicke auf das Video, um mehr über diesen wunderschönen Tempel und seine faszinierende Geschichte zu erfahren:

Der Artikel stammt aus der englischen Ausgabe des Aleteia-Portals

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https://pl.aleteia.org/2017/06/03/tajemn...sach-chrystusa/

von esther10 04.03.2018 00:21

KARDINAL WUERL LEGT DEN PASTORALPLAN "AMORIS LAETITIA" FEST


Kardinal Wuerl legt den Pastoralplan "Amoris Laetitia" fest

Der Pastoralplan des Kardinals ist der erste seiner Art, der "Amoris Laetitia" auf Gemeindeebene verwirklicht

Der Erzbischof von Washington, Kardinal Donald W. Wuerl, hat einen umfassenden und detaillierten Pastoralplan für die Gemeinden herausgegeben, um die postsynodale apostolische Ermahnung von Papst Franziskus "Amoris Laetitia" ("Die Freude der Liebe") umzusetzen.

"'Amoris Laetitia' ist ein Aufruf zur mitfühlenden Begleitung, allen zu helfen, die Liebe und Barmherzigkeit Christi zu erfahren", sagte Kardinal Wuerl in dem 58-seitigen Pastoralplan.

Unter dem Titel "Teilen in der Freude der Liebe in Ehe und Familie" wurde der Pastoralplan am 3. März auf der Website der Erzdiözese veröffentlicht . Kardinal Wuerl plante, das Dokument offiziell der Erzdiözese mit einer besonderen Messe am 4. März in der Kathedrale St. Matthäus der Apostel.

Die Messe wurde auch in Vorbereitung auf das bevorstehende neunte Welttreffen der Familien gefeiert. Das internationale Treffen findet vom 21. bis 26. August in Dublin statt. Alle für Workshops und Podiumsdiskussionen ausgewählten Themen beziehen sich auf Themen, die in "Amoris Laetitia" behandelt werden.

Die apostolische Ermahnung, die am 8. April 2016 veröffentlicht wurde, vereint die Ergebnisse zweier Bischofssynoden, die von Papst Franziskus in den Jahren 2014 und 2015 einberufen wurden und die Herausforderungen für Ehepaare und Familien in der heutigen Welt untersuchen. Kardinal Wuerl nahm an beiden Synoden teil.

Die Erzdiözese sagte, dass der Pastoralplan des Kardinals der erste seiner Art sei, um "Amoris Laetitia" auf Gemeindeebene einzuführen.

Kopien in Englisch und Spanisch wurden zur Vorbereitung auf die Veröffentlichung des Dokuments vom 3. bis zum 3. März in alle 139 Gemeinden der Erzdiözese geschickt. Kardinal Wuerl ermutigte auch die Priester der Erzdiözese, den Plan zu lesen und an allen Wochenenden in ihren Pfarreien darüber zu predigen.

"Wenn wir über die Implementierung von 'Amoris Laetitia' in der Erzdiözese Washington nachdenken, beginnen wir zuerst mit dem Reichtum der ewigen Lehre der Kirche über Liebe, Ehe, Familie, Glauben und Barmherzigkeit", sagte Kardinal Wuerl am Anfang seines Dokuments. "Hier müssen wir eine wichtige Lehre der Ermahnung betrachten, nämlich das Verständnis der Familie als Ort der Offenbarung Gottes, die in der Praxis gelebt wird."

"Die postsynodale apostolische Ermahnung von Papst Franziskus ... ist reich im Lehren von Ehe und Liebe. Es bietet auch pastorale Perspektiven, wie man diese schöne Botschaft leben kann", schrieb er im Vorwort des Pastoralplans.

Das Dokument des Papstes "lädt dazu ein, über die richtige Vorgehensweise nachzudenken, wenn es darum geht, denjenigen zu helfen, die Schwierigkeiten haben, die Lehre der Kirche zu begreifen und zu leben", sagte er.

"Die Kirche möchte mit Demut und Mitgefühl die Menschen und Familien erreichen, die Schwierigkeiten haben, die Lehre über die Ehe zu leben, und ihnen helfen, Hindernisse durch Einsicht, Dialog und betende Unterstützung und Verständnis zu überwinden, um Hindernisse zu überwinden", Kardinal Sagte Wuerl.

"Manche mögen fragen: Ist die Lehre immer verbindlich?" Die Antwort ist natürlich ja ", fuhr er fort. "Amoris Laetitia" lädt uns jedoch dazu ein, eine komplementäre Perspektive einzunehmen und mit einer elterlichen Einstellung jene Familien zu betrachten, die sich in einer Situation befinden, in der sie aufgrund der konkreten Umstände Schwierigkeiten haben, die Lehre überhaupt zu verstehen, geschweige denn voll zu übernehmen Sie leben."

Kardinal Wuerl sagte, sein Pastoralplan sei "auf Pfarreien, Priester, Ordensleute und Laien gerichtet" und solle "zum Nachdenken anregen" über:

- "Der Reichtum der ewigen Lehre der Kirche über Liebe, Ehe, Familie, Glauben und Barmherzigkeit."

- "Der wesentliche Aspekt der Pastoral, Begleitung genannt."

- "Einige wichtige Themen wie die Neuevangelisierung, die Rolle des Gewissens und der privilegierte Ort der Pfarrei, wo wir Christi Lebensweise und Liebe finden und erleben."

Er sagte, der Plan "beurteile detailliert die Herausforderungen, denen Familien heute begegnen, wenn sie die Lehre der Kirche über die Ehe empfangen, weil sie in einem stark säkularisierten kulturellen Umfeld leben."

Heute sagte er: "Es gibt viele Hindernisse, um Christus zu begegnen und sich die Lehren der Kirche anzueignen." Zu diesen Barrieren gehören Säkularismus, Materialismus und Individualismus, die alle einen "vorherrschenden und dominierenden Relativismus" unterstützen, sagte er.

"Aufgrund dieses Mangels an kultureller Unterstützung wird das Ministerium für die Begegnung und Begleitung von Familien durch einen Prozess der Unterscheidung und des Wachstums im Glauben wesentlich", sagte der Kardinal, "für die Aufgabe der Neuevangelisierung, wenn wir Christi Liebe und Wahrheit teilen unsere Häuser, unsere Gemeinschaften und unsere Welt. "

Es ist nicht genug für uns, die Lehre der Kirche zu hören, sagte er. "Uns muss geholfen werden, es zu begreifen und zu akzeptieren."

"Prudentielle Urteile von Individuen über ihre eigene Situation heben nicht die objektive moralische Ordnung auf", sagte Kardinal Wuerl, "aber eine Entscheidung des Gewissens, auf die eine oder andere Weise zu handeln, erfordert Führung und spirituelle Bildung."

"Die Priester sind dazu berufen, die Entscheidungen zu respektieren, die von Personen getroffen werden, die in gutem Glauben handeln, da niemand in die Seele eines anderen eintreten und dieses Urteil für sie treffen kann", bemerkte er.

Der Pastoralplan ist in mehrere Abschnitte unterteilt: die Lehre von "Amoris Laetitia"; "der Weg des Glaubens und der zeitgenössischen Kultur"; "die Art der Begleitung"; und die Bedeutung des Gemeindelebens.

"Die Heimat der pastoralen Begleitung ist die Pfarrei, wo wir alle die heilende Liebe und Barmherzigkeit Jesu Christi erfahren können", sagte Kardinal Wuerl.

"Die Begleitung verbindet Menschen mit den Beziehungen und Ressourcen, die notwendig sind, um das Familienleben zu erhalten und zu pflegen und die zerbrochenen Beziehungen zu heilen, die Familienbande schwächen oder brechen. Die Pfarrei hat eine zentrale Rolle dabei, die Vision des Evangeliums für Ehe und Familienleben sichtbar zu machen."

Die Abteilung "Pfarreileben" bietet Rat und Anregungen für alle in der Erzdiözese: Pastoren und "alle Bruderpriester im pastoralen Dienst"; Gemeindeleiter und Mitarbeiter, einschließlich Diakone und Ordensfrauen; Jugend; junge Erwachsene; verlobte Paare; frisch verheiratete Paare; junge Familien; ältere Paare und Erwachsene; und Familien in besonderen Umständen - Einwandererfamilien, Militärfamilien, Familien mit Angehörigen, die besondere Bedürfnisse haben, ökumenische und interreligiöse Ehen, Singles und Familien von Scheidungen und Familien mit Angehörigen, die gleichgeschlechtliche Anziehung erfahren.

"Die Pfarrei spielt eine zentrale Rolle, um die Vision des Evangeliums für die Ehe und das Familienleben klar zu machen", sagte Kardinal Wuerl.

"Unsere Pfarreien als Orte, an denen die Menschen das Leben der Kirche am meisten erfahren, müssen Orte des Willkommens sein, zu denen alle eingeladen sind, besonders diejenigen, die von der zeitgenössischen Gesellschaft oder sogar von unserer Glaubensgemeinschaft enttäuscht oder unzufrieden sind", fügte er hinzu.

In einer Rubrik "Im Dienst des Begleitamtes" füllt Kardinal Wuerl auf sechs Seiten Verzeichnisse der erzdiözesanen pastoralen Ressourcen und begleitenden Webseiten sowie verschiedene Quellen der US-Konferenz der katholischen Bischöfe.

In das Dokument sind Bilder der Heiligen Familie sowie Fotos von katholischen Ehepaaren und Familien aus allen Schichten der Messe eingebettet, die in der Kirche beten, am Familientisch essen, heiraten und Jubiläen feiern.

Franz Wuerl zitiert nicht nur Papst Franziskus in Passagen aus "Amoris Laetitia", sondern auch verschiedene Schriften von Johannes Paul II. Und Papst Benedikt XVI.

"'Amoris Laetitia' ist ein Aufruf zur mitfühlenden Begleitung, allen zu helfen, Christi Liebe und Barmherzigkeit zu erfahren", sagte Kardinal Wuerl. "Weder die Ermahnung noch dieser Pastoralplan enthalten eine Liste von Antworten auf jedes einzelne menschliche Anliegen.

"Vielmehr", sagte er, "fordern beide eine pastorale Herangehensweise für viele Menschen - verheiratet, alleinstehend und geschieden -, die sich bemühen, mit Problemen im Leben, der Lehre der Kirche und ihrem eigenen Wunsch, all dies in Einklang zu bringen, umzugehen . "

Der Kardinal fügte hinzu: "In der Handlung des Ausgehens, Begegnens, Teilens und Begleitens erkennen wir auch, dass wir uns auf dem Weg auch dem Herrn näher kommen. Bei all unserer Evangelisierung, Lehre, Katechisierung, beratend, mahnend und anweisend erfahren wir sowohl Gottes befreiende Wahrheit als auch rettende Gnade. "

Bild: Washington Kardinal Donald W. Wuerl begrüßt in diesem Aktenfoto 2015 Gemeindemitglieder in der Pfarrei St. John Baptist de la Salle in Chillum, Maryland (CNS Foto / Jaclyn Lippelmann, Katholischer Standard)
http://www.thetablet.co.uk/news/8665/car...a-pastoral-plan


von esther10 04.03.2018 00:20

Kardinal Maradiaga: Papst Franziskus Opfer von Fake News
1. März 2018



Kardinal Maradiaga: "Jede Erneuerung stößt auf Widerstand, aber Papst Franziskus wird sie sicher zu Ende führen".

(Rom) „In den vergangenen Jahren wurden wir an die Verbreitung von Veröffentlichungen gewöhnt, die auf eine destruktive Kritik an der Kirche als Institution abzielen.“ Dies beklagte Oscar Rodriguez Kardinal Maradiaga gestern im Rahmen der Vorstellung von Fabio Marchese Ragonas Buch „Alle Männer des Papstes“. Zu diesen zählt auch der Kardinal. Er ist einer der engsten Vertrauten von Papst Franziskus. Die Buchvorstellung fand gestern am Sitz von Radio Vatikan in Rom statt.

„Die Kritik ist oft mit Fake News garniert, die um jeden Preis den Skandal und der reinen Logik des Geldes wegen den Klatsch suchen, wofür es keinerlei Rechtfertigung geben kann.“

„Desinformation hat Wurzeln im Durst nach Macht“
Dabei handle es sich, so der Purpurträger, häufig um Kritik, die sich wie „ein Virus“ ausbreite und „kaum eindämmbar“ sei, weil sie sich der „unersättlichen Gier“ bediene, die sich „häufig in der menschlichen Seele entfacht“.

„Es gibt keinen Unterschied zwischen den klassischen Medien und digitalen Medien: Es handelt sich in jedem Fall um Desinformation, die zum Instrument eines verleumderischen Werks gegen das ins Visier genommene Ziel wird.“

„Die Desinformation hat ihre Wurzeln im Durst nach Macht, der uns zu Opfern des trügerischen Bösen macht, und der sich von Lüge zu Lüge bewegt, um uns die Freiheit des Herzens zu rauben.“

Der Kardinal zitierte dazu Papst Franziskus mit den Worten:

„Auch Worte töten“.

So habe man es bereits gegenüber Jesus gemacht, so der Erzbischof von Tegucigalpa und Koordinator des C9-Kardinalsrates.

„Er wurde verleumdet, nur weil er die Wahrheit gesagt hat.“

Durch „Sozialpastoral“ neue Ära beginnen
Die „andere Seite der Medaille“, so Maradiaga, das Gegenteil der „Desinformation“, sei „der Journalismus des Friedens“.

Er sei „konstruktiv und erzählt, wie Papst Franziskus demütige Männer an seine Seite berufen hat, die oft aus den Vororten der Welt stammen, die keine Weltlichkeit oder Seilschaften suchen, um zu Macht zu gelangen, sondern vom Willen beseelt sind, der Kirche zu dienen trotz der Widerstände und der Versuche, das Werk der Reinigung und der Erneuerung, das Franziskus in die Tat umsetzt, aufzuhalten.“

Die Kirche sei heute unter Papst Franziskus gerufen, eine „Sozialpastoral“ zu verwirklichen, um eine „neue Ära der Gemeinschaft und der Einheit zu leben“.

„Wir haben uns nicht so sehr nach der Rolle der Laien zu fragen, sondern nach der Art und Weise ihrer Integration in die Symphonie der Berufungen“ der„polyedrischen“ Gestalt der Kirche, wie Franziskus die Kirche definiere.

Kardinal unter Druck, aber von Franziskus gestützt
Manche Aussage dürfte der Kardinal nicht nur auf Papst Franziskus und die Kirche allgemein bezogen haben, sondern auch auf sich selbst. Am Tag, als Papst Franziskus in seiner Weihnachtsbotschaft an die Römische Kurie seinen Mitarbeitern zum wiederholten Mal den Kopf gewaschen und ihnen Karrierismus und Machtstreben vorgeworfen hatte, enthüllte das Wochenmagazin L’Espresso, daß einer seiner engsten Vertrauten, eben Kardinal Maradiaga, sich monatlich von einer katholischen Universität, deren Großkanzler er ist, ein Geldsumme überweisen ließ, die höher war als das Gehalt des US-Präsidenten.

Unter normalen Bedingungen hätte eine solche Enthüllung Untersuchungen zur Folge. Dergleichen ist bisher aber nicht geschehen. Papst Franziskus verteidigte seinen Vertrauten und erklärte gegenüber der Presse, dieser habe die Verwendung des Geldes erklärt, weshalb die Sache erledigt sei.

Der Kardinal hatte den Geldfluß damit erklärt, daß die Summen für sein Bistum und „die ärmeren Pfarreien“ bestimmt gewesen seien. Untersuchungen begnügen sich in der Regel nicht mit dem bloßen Wort, sondern prüfen dessen Wahrheitsgehalt. Doch zu solchen Untersuchungen ist es bisher nicht gekommen. L’Espresso hakte nach mit der Frage, warum das Geld, das sich der Kardinal von der Universität überweisen ließ, nicht auf Konten der Diözese eingezahlt wurde, wenn es für die Diözese bestimmt war, sondern auch Privatkonten des Kardinals. Auf die Frage gab es bisher keine Antwort. Oder doch: Die gestrige Medienschelte von Kardinal Maradiaga wegen der Verbreitung von „Fake News“ und „Desinformation“.
https://www.katholisches.info/2018/03/ka...-von-fake-news/


Text: Giuseppe Nardi
Bild: MiL

von esther10 04.03.2018 00:16

Protestantismus so gut wie der Katholizismus?



Ein Missverständnis des ökumenischen Dialogs mit dem Protestantismus ist heute vielen auf den Lippen. Im vergangenen Jahr wurde der "500. Jahrestag der Reformation" gefeiert. Selbst viele Hierarchen schlossen sich der "Feier" an, und andere kündigten an, den Protestanten die heilige Kommunion zu gewähren. Unterdessen setzt der bewusst und freimütig protestantische Protestantismus die Seelen der ewigen Zerstörung aus. Denn es ist eine Häresie, die die Kirche ausschließt. Im Rahmen des Zyklus "Irrtümer der Gegenwart" erinnern wir an die Lehre von Heiligen und Päpsten in dieser Angelegenheit.

http://www.pch24.pl/religia,842,1,i.html

Der Glaube sollte in seiner Gesamtheit und ohne Vorurteile bekannt sein

„Wir alle wissen, dass es John, der Apostel der Liebe, der in seinem Evangelium enthüllen die Geheimnisse des Herz-Jesu zu sein scheint, und daß seine Jünger er verwendet, um ein neues Gebot zu vermitteln: sie lieben, dass er es war, verbot stark mit den Beziehungen pflegen wer würde nicht den Glauben an Christus in seiner Gesamtheit bekennen und unbeschadet Si quis venit ad vos et hanc doctrinam nicht affert, Nolita recipere eum in domum ang Ave ei dixeritis Wenn Sie jemand kommen und nicht mit ihnen die Wissenschaft zu bringen, nicht przypuśćcie ihn nach Hause und sage nicht: gegrüßt werden "(Pius XI, Mortalium Animos, n. 9 / opoka.org.pl).

Leo XIII. In der Enzyklika Satis Cognitum betonte, dass die Verneinung einer einzigen katholischen Wahrheit zur Ausgrenzung von der Kirche führt. Beispiele sind die Arianer, Montanisten und andere Ketzer. Obwohl sie die meisten Lehren der Kirche teilten, machte ein Fehler an einem bestimmten Punkt sie zu Ketzern. Der Papst betont, dass es keine Möglichkeit der vollkommenen Einheit in der Liebe ohne Zustimmung für den Glauben gibt. (Vergleiche Leo XIII. Satis cognitum, n. 17-18).



Pius IX im Apostolischen Schreiben Ad Apostolicae Sedis betonte, dass seit Beginn der frühen Kirche der Apostel (St. Paul) gegen die Menschen gewarnt ändern und das Evangelium zu verbessern, die falschen Lehren und zdradzającymi Hinterlegung des Glaubens zu verbreiten. Er betonte, dass sie von einem Bann bedeckt sein sollten. (Siehe Pius IX, Ad Apostolicae Sedis 22/08/851).

Leo XII. In der Enzyklika Ubi primum betonte, dass es für Gott unmöglich sei, die Wahrheit selbst zu sein und alle Sekten zu bekennen, die falsche Lehren verkünden. Schließlich widersprechen sich diese Lehren gegenseitig. Er betont, dass es nur einen Glauben und eine Taufe gibt, und außerhalb der Kirche gibt es keine Erlösung (Leo XII, Ubi primum, Nr. 14).



Man kann den Protestantismus nicht mit dem Katholizismus gleichsetzen

Condemned im Lehrplan des Irrungen These Pius IX ist es „Protestantismus ist nichts anderes als eine der verschiedenen Formen der gleichen wahren christlichen Religion, in dem das gleiche ist unmöglich, Gott zu gefallen, wie es in der katholischen Kirche“ (Syllabus von Fehlern, n. 18 / Rock .com).



Leo XIII. Schrieb im apostolischen Brief an den protestantischen Proselytismus über den ominösen Plan "häretischer Sekten" in Form von "verschiedenen Emanationen des Protestantismus". (Siehe Leo XIII, Apostolisches Schreiben zum protestantischen Proselytismus vom 19. August 1900).



Dem Protestantismus droht die Exkommunikation

Nach dem Kanon 751 heißt es: "Ketzerei wird hartnäckig genannt, nachdem man die Taufe empfangen hat, die Verleugnung einer Wahrheit, die durch den göttlichen und den katholischen Glauben geglaubt werden sollte, oder anhaltende Zweifel daran." Protestanten leugnen selbst Dogmen über die Unbefleckte Empfängnis der Mutter Gottes oder ihre Himmelfahrt. Fortwährendes, freiwilliges, bewusstes Predigen protestantischer Irrtümer mit dem Bewusstsein der Strafandrohung ist mit einer automatischen Exkommunikation verbunden.



Nach dem Kanon 1364 - "§ 1. Vom Glauben abgewichen, ist der Ketzer oder Schismatiker der Exkommunikation unterworfen, die durch die Kraft des Gesetzes selbst bindend ist, während die Bestimmung der can. 194, § 1, n. 2; der Geistliche kann auch mit in can genannten Strafen bestraft werden. 1336, § 1, n. 1,2 und 3 ". (Kodeks Prawa Kanonicznego / zaufaj.com)



Die Fehler Martin Luthers und seiner Anhänger wurden aufs Schärfste verurteilt

„Da die oben genannten Fehler, sowie eine Reihe von anderen, in Büchern und anderen Schriften von Martin Luther enthalten ist, wir verurteilen daher ebenfalls ausschließen, und lehnen vollständig die Bücher, Schriften und Predigten Martin Luther erwähnt, in lateinischer Sprache geschrieben, wie auch in anderen Sprachen und Fehler, sagte enthält, sowie einige dieser Fehler, und wir wollen, in Betracht gezogen werden als völlig verurteilt, ausgeschlossen und abgelehnt „(Leo X, Stier Exsurge Domine, zit nach:.. Protestantismus von den Päpsten verurteilt, Krakau 2017, S.. 37-38).



"Wir wollen jeden kleinen Glauben wissen lassen, dass Martin Luther, seine Unterstützer und andere Rebellen sich mit Kühnheit und unverschämter Kühnheit Gott und seiner Kirche zugewandt haben. Wir wollen die Herde vor einer vergifteten Seele schützen, damit sich die Pest nicht auf gesunde Schafe ausbreitet. (...), sagte Martin Luther und andere wurden exkommuniziert, verflucht, verurteilt, als Ketzer, zatrwardziałych, dominant Anteil Interdikt, ohne Besitz und nicht in der Lage, sie zu haben, und solche Macht dieses Edikts gezählt „(Leo X, Bull decet Roman Pontificum zitiert. denn dort, S. 44).



Der Protestantismus zerstört die Einheit der Kirche

"Der heilige Cyprian von Karthago sagte, dass Menschen, die sich außerhalb der Kirche (im Gebet) versammeln, die Einheit der Kirche Christi zerstören. Mit starken Worten betonte er, dass derjenige, der sich von der Kirche trennt, zu den Ehebrechern gezählt und von den Verheißungen Christi getrennt ist. Er kann nicht auf Belohnungen von Christus zählen. Denn er ist ein Fremder, ein Profaner, ein Feind. " (Heiliger Cyprian von Cartagena, Über die Einheit der Kirche).



Das Zweite Vatikanische Konzil, das den Dialog förderte, wies auch auf Unterschiede hin

„Man muss zugeben, dass zwischen diesen Kirchen und Gemeinschaften und der katholischen Kirche gibt es Abweichungen von großer Bedeutung, nicht nur auf dem Boden historische, soziologische, psychologische und kulturelle Natur, sondern vor allem in der Interpretation der geoffenbarten Wahrheit“. (Vatikanisches Konzil II, Unitatis Redintegratio n. 19 / zaufaj.com)



Die anglikanischen Ordinationen sind nicht gültig

"Die Neuerungen, die die Erneuerer im katholischen Ritus der Orden eingeführt haben, haben dazu geführt, dass der edwardianische Ritus keine Gültigkeit hat. (...) Hier wurde von Anfang an Unwahrheit eingeführt, und obwohl es so wenig wie möglich war, im Laufe der Zeit in derselben Form bei der Ordination zu helfen, blieb es in der Zukunft von großer Wichtigkeit. " (Leo XIII. Apostolisches Schreiben Apostolae Curae, zitiert zum Protestantismus, von Päpsten verurteilt, S. 84).



„Wer auch immer und achtet und prüft sorgfältig die Bedingungen, in denen jeweils aufgeteilt Religionsgemeinschaften von der katholischen Kirche getrennt, die seit der Zeit von Christus, der Herr und seine Apostel immer von legitimen Hirten geführt worden, und jetzt halten auch seine göttliche Macht, Gott besaß, das ist leicht zu überzeugen, dass keine dieser Religionsgemeinschaften oder alle selbst zusammengenommen nicht darstellen und sind in keiner Weise, dass einer der katholischen Kirche, die gegründet wurde, gegründet und in die Existenz von unserem Herrn Jesus Christus genannt. Außerdem kann man nicht einmal sagen, dass diese Gemeinschaften entweder Mitglieder oder Teile dieser Kirche sind, weil sie sichtbar von der katholischen Einheit getrennt sind. " (Pius IX., Iam vos Omnes, zitiert zum Protestantismus, von den Päpsten verurteilt, S. 72-73).



Die Kirche möchte die Protestanten zur Gemeinschaft mit ihm zurückbringen

„Sehnte sich nach der Rückkehr in die Wahrheit und Einheit der katholischen Kirche ist die Grundlage nicht nur die Rettung von Personen, sondern auch die ganze christliche Gemeinschaft und die Welt zu genießen der Lage sein, den wahren Frieden nicht, bis es wird eine Herde geben und einen Hirten“ (Bl. Pius IX, Iam vos Omnes, zitiert für den von Päpsten verurteilten Protestantismus, S. 74).



mjend



Wir starten den Zyklus # aktuelle Fehler. Weil die Lehre der Kirche ewig ist!

Die Vergöttlichung der Armut. Reicht die Armut zur Errettung?

Ökumene über alles andere?

Vor allem Philanthropie?

"Ältere Brüder" wichtiger als die Wahrheit?

Liebe ist nur ein Gefühl?

"Dobroludzizm." Gibt es Glück ohne Gott?

Erlösung von der Maschine?

Read more: http://www.pch24.pl/protestantyzm-rownie...l#ixzz58oyMlUnV
http://www.pch24.pl/religia,842,1,i.html


von esther10 04.03.2018 00:15

Der Tag, an dem Don Bosco die Teufel sah, die uns bei der Messe ablenken
Claudio De Castro | 29. Januar 2018


Eine beeindruckende Geschichte

Don Bosco ist ein Heiliger liebte viel in meinem Land [Panama, ndt] für sein beispielhaftes Leben und weil es uns hilft, die Hingabe an Maria Hilfe der Christen zu verstehen, auf sie als unsere Mutter zu lieben, wir wissen, dass Sie sich um uns kümmern und zu verstehen, die ' Wichtigkeit der Eucharistie und der Reinheit der Seele. Die Art, wie er jungen Menschen geholfen hat, ist weiterhin ein Vorbild in der Welt.

In Don Boscos biographischen Erinnerungen werden ihm 159 Träume erzählt. Zuerst gab er ihnen keine Bedeutung, und er erzählte ihnen von dem spirituellen Gewinn der Jungen, bis er erkannte, dass sie sich zu verwirklichen begannen.

Träume deckten viele Themen ab, fast immer verbunden mit der Rettung der Seelen und dem Leben der Kirche. Zukünftige Ereignisse wurden in Träumen angekündigt.

Lesen Sie auch: 7 Tipps von Don Bosco, wie man ein Kind diszipliniert
Ich habe vor einiger Zeit das Buch " Dreams of Don Bosco " gelesen und es hat mich sehr beeindruckt. Sie müssen es lesen, es ist ein wunderbarer Text.

Ich würde gerne einen dieser Träume teilen, weil er eine Sache, über die ich schon lange nachgedacht habe, klar erklärt: "Warum lenke ich mich manchmal bei der Messe ab?"

Am 28. November 1861 erzählte der Heilige den jungen Männern des Oratoriums diesen Traum:

"Ich habe geträumt, dass wir alle in der Kirche versammelt sind und die Messe begonnen haben. Dann betraten viele kleine Männer, die in Rot und Hörnern oder kleinen Teufeln gekleidet waren, den Tempel und begannen, die jungen Leute abzulenken, während sie beteten.

Einige zeigten Sportobjekte, andere ein Buch, ein Gericht voller Süßigkeiten und einige einen Schrank, auf dessen Boden es einen guten Snack gab. Manche erinnerten an ihr Land und ihre Nachbarschaft, andere an die Details des letzten Spiels.
https://it.aleteia.org/2018/01/29/don-bo...m=notifications


Seiten: 1 2

von esther10 04.03.2018 00:11

Guercino (1591-1666), Jesus und die Samariterin am Brunnen )
SONNTAGSFÜHRER | 4. MÄRZ 2018


Jesus dürstet nach uns

Sonntag, der 4. März, ist der dritte Sonntag der Fastenzeit (Jahr B), aber ich werde die Lesungen von (Jahr A) verwenden. Massenlesungen: 2. Mose 17: 3-7; Psalm 95: 1-2,6-7,8-9; Römer 5: 1-2, 5-8; Johannes 4: 5-42.

Während der heiligen Fastenzeit erlaubt die Kirche die Verwendung der Lektionarlesungen aus dem Jahr A. Dies geschieht zu einem bestimmten Zweck. Am dritten, vierten und fünften Sonntag der Fastenzeit verwendet die Kirche bei der Vorbereitung der Katechumenen auf die Taufe und zur Bestätigung und Erstkommunion die so genannten "Prüfungslesungen".

Diese dienen auch dazu, diejenigen vorzubereiten, die bereits das Sakrament der Taufe empfangen haben, sind nun aber offizielle Kandidaten, um in volle Gemeinschaft mit der katholischen Kirche zu treten, um die Sakramente der Buße und Versöhnung (Beichte), Konfirmation und die heilige Eucharistie zu empfangen.

Davon abgesehen sind diese Leseprüfungen nicht nur für Katechumenen und Kandidaten gedacht, sondern für alle Getauften, die vollständig in die Kirche eingeweiht sind.

Warum nennt die Kirche diese Fastensonntage "Kontrollsonntage"? Wenn wir das Wort "Prüfung" hören, haben wir vielleicht keine positiven Erfahrungen. Unter Kontrolle zu stehen, kann Angst und Angst mit sich bringen.

Aber die Kirche beabsichtigt, niemanden in Angst oder Angst zu versetzen. Ganz im Gegenteil: Die Kirche wünscht, dass diejenigen, die sich auf den Empfang der Sakramente vorbereiten, die Freiheit dazu haben. Die Kirche benutzt diese Lesarten, um Hindernisse zu beseitigen, die einer Person, die die Sakramentsgnade empfängt, im Weg stehen könnten.

Das "Prüflingsevangelium" für diesen Dritten Sonntag der Fastenzeit konzentriert sich auf die Samariterin am Brunnen. Nehmen Sie sich etwas Zeit, um den gesamten Bericht zu lesen (Johannes 4: 5-42).

Samariter waren Außenseiter. Sie gehörten nicht zu den Auserwählten. Als sie zum Brunnen geht, hat diese Frau schon zwei Streiks gegen sie - sie ist eine Außenseiterin und sie ist eine Frau. Die Samariterin kam zu einer Zeit in den Brunnen, wo sie wusste, dass sie alleine sein würde.


Aber Jesus durchbricht die kulturellen Barrieren und spricht mit ihr: "Gib mir etwas zu trinken."

Der Sinn dieser Lektüre ist es, in jenen, die sich auf die Taufe und die anderen Sakramente vorbereiten, einen Durst auf Jesus zu wecken und zu wecken, der wirklich befriedigt: "Jeder, der dieses Wasser trinkt, wird wieder durstig sein; Wer aber das Wasser trinkt, wird niemals dürsten; das Wasser, das ich geben werde, wird in ihm eine Wasserquelle werden, die zum ewigen Leben aufsteigt. "

Eine Frage, die wir stellen können, lautet: War der Herr Jesus nur durstig nach Wasser? Er war müde und durstig nach einer langen Reise. Aber da ist etwas tiefer als körperlicher Durst.

Viele geistliche Autoren und Theologen der Kirche haben diesen Abschnitt mit dem Ruf des Herrn Jesus am Kreuz verbunden: "Ich dürste."

Offensichtlich hatte er während seiner Passion Durst nach Wasser, nachdem er brutale Folterungen erlitten hatte und drei Stunden am Kreuz hing. Aber er hat auch Durst nach dir und nach mir - nach unserer Antwort auf ihn und nach unserer Liebe als Gegenleistung!

Gott dürstet nach uns!

Während wir diese Reise der Fastenzeit fortsetzen, während wir Buße aufnehmen und uns selbst Geschöpflichkeit verweigern, beginnen unsere Körper zu sehnen, was wir gewohnt sind zu konsumieren.

Unter diesen Umständen denke an den Durst des Herrn Jesus. Sein Durst nach uns gibt eine neue Perspektive auf jeglichen Durst, körperlich oder geistig, den wir haben könnten.

Pater Johannes Paul Mary Zeller ist Mitglied der Franziskaner Missionare des Ewigen Wortes

und wohnt in Irondale, Alabama, der Heimat von EWTN. Er wurde 2016 von Papst Franziskus als "Missionar der Barmherzigkeit" berufen.
http://www.ncregister.com/daily-news/jesus-thirsts-for-us
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von esther10 04.03.2018 00:10

Wird der Kampf zur Rettung des achten Verfassungszusatzes das katholische Irland wecken?
Mary Pesarchick • 4. März18 •
Sankt Patrick



Und der Mann Gottes [St. Patrick] ... betete ernsthaft, dass er für die Gegenwart und den zukünftigen Zustand von Hibernia [Irland] zertifiziert sein könnte ... [Dann Patrick] sah die ganze Insel wie ein flammendes Feuer, das in den Himmel aufstieg; und er hörte den Engel ... sagen ...: "Zu dieser Zeit ist Hibernia in den Augen des Herrn."

Und nach ein wenig Platz sah [Patrick] wie Kerzen brennen, und nach einer Weile griff Dunkelheit ein; und dann sah er schwächere Lichter, und schließlich erblickte er Kohlen, die hier und dort versteckt liegen ... Und der Engel fügte hinzu: "Was du hier siehst ... so werden die [zukünftigen] Leute von Hibernia sein." Dann der überaus weinende Heilige ... verstanden ... durch die Verringerung des Lichtes, die Abnahme der Heiligkeit; durch die Dunkelheit, die das Land bedeckte, die Untreue, die darin herrschen würde. Kapitel CLXXV der Vita von St. Patrick von der Zisterzienser-Hagiographin Jocelyn von Furness (1175-1214)

Leider ist die Vision von St. Patrick über das Auslöschen des katholischen Glaubens in Irland weitgehend erfüllt. Nach den Sexskandalen der Geistlichen der 90er Jahre ist die katholische Identität des Landes bis zu dem Punkt "Kohle hier und da versteckt" geschrumpft. Während vor 30 Jahren 90% der Menschen wöchentlich Gottesdienste besuchten, sind es jetzt kaum 30%. tun Sie dies. Die überwältigende Mehrheit für die Annahme der gleichgeschlechtlichen Ehe im Jahr 2015 wurde allgemein als Ablehnung der Autorität der Kirche angesehen.

Im Mai werden die irischen Bürger über ein Referendum abstimmen, um den Achten Zusatzartikel der irischen Verfassung aufzuheben und die Tür zur Legalisierung der Abtreibung auf Verlangen zu öffnen. Die irischen Bischöfe sprechen sich entschieden gegen eine Aufhebung aus. Aber werden im jetzt säkularen Irland genug Leute zuhören? Oder wird die "Dunkelheit", die das Land bedeckt, vollständig sein?

Ursprung des achten Änderungsantrags

Seit über 150 Jahren ist die Abtreibung in Irland illegal. Dieses Verbot entstand in den britischen Gesetzesverstößen gegen die Person von 1861 . Als die Republik Irland 1922 ein unabhängiger Staat wurde, wurde das Gesetz in irisches Recht übernommen.

Die Verabschiedung des Abtreibungsgesetzes (1967) liberalisierte Abtreibungsgesetze im gesamten Vereinigten Königreich. Aufgrund der starken religiösen Überzeugungen der Bürger lehnten sowohl die Republik Irland als auch Nordirland diesen Trend ab. Im Jahr 1983 schlugen irische Konservative den Achten Zusatz zur Verfassung der Irischen Republik vor, der die mit der Roe v Wade- Entscheidung in den Vereinigten Staaten getroffene Gerichtsentscheidung verhindern wollte .

Der Staat anerkennt das Recht auf das Leben des ungeborenen Kindes und garantiert unter Berücksichtigung des gleichen Rechts auf Leben der Mutter in seinen Gesetzen die Achtung und, soweit durchführbar, durch seine Gesetze, um dieses Recht zu verteidigen und anzuzeigen. Regierung von Irland, Achte Änderung des Verfassungsgesetzes, 198

Durch ein öffentliches Referendum unterstützt, unterstützten die Wähler den Änderungsantrag mit 2: 1. Es wurde damals geglaubt, dass der Schutz des Ungeborenen irreversibel gewährleistet sei.

Aber dann brachte Irlands Version von Jane Roe ihren Fall vor ihren Obersten Gerichtshof, und die rechtliche Erosion der Rechte der Ungeborenen begann.

Der Generalstaatsanwalt gegen X

Im Jahr 1992 wurde ein 14-jähriges Mädchen, bekannt nur als X , infolge einer gesetzlichen Vergewaltigung schwanger. Ihre Eltern, die behaupteten, dass ihre Tochter wegen der Schwangerschaft Selbstmord in Betracht zog, arrangierten, nach England zu reisen, um eine Abtreibung zu machen. Nachdem der irische Generalstaatsanwalt von der Situation erfahren hatte, erließ er eine einstweilige Verfügung, die X untersagte, das Verfahren zu erhalten. Unter Hinweis auf das Suizidrisiko legten Xs Eltern Berufung gegen das Oberste Gericht ein.

Mit einem Abstand von vier zu eins entschied der Gerichtshof zugunsten der Eltern, dass die Androhung von Selbstmord eine "echte und erhebliche Gefahr" für das Leben von X darstelle und die Abtreibung somit zulässig sei.

Als Ergebnis des X-Falles stimmten die Wähler zwei Verfassungsänderungen zu, die Reisen außerhalb Irlands für die Beendigung einer Schwangerschaft und die Verbreitung von Informationen darüber, wie und wo diese Dienste zu erhalten sind , erlaubten. Das Suizidrisiko blieb ein gültiger Grund für eine Abtreibung.

Schwankende öffentliche Meinung: Der Fall von Savita Halappanavar

Der X-Fall wurde von Abtreibungsbefürwortern dazu benutzt, die öffentliche Meinung über legalisierte Abtreibung aufzuweichen. Ihre Kampagne wurde nach dem tragischen Tod von Savita Halappanavar im Jahr 2012 verzinkt. Halappanavar, die in der 17. Woche schwanger war, starb an Komplikationen einer septischen Fehlgeburt. Als ihr Schmerz immer stärker wurde, bat Halappanavar wiederholt um eine Abtreibung. Da Ärzte die Situation jedoch falsch diagnostizierten, betrachteten sie ihr Leben nicht als gefährdet. Nach dem Gesetz mussten sie ihre Bitte ablehnen.

Der Gerichtsmediziner entschied, dass Halappanavars Tod auf ärztliches Fehlverhalten zurückzuführen sei und dass die Beschaffung einer Abtreibung sie nicht gerettet hätte. Nichtsdestoweniger griffen Abtreibungsbefürworter den Fall auf, um öffentliche Empörung gegen den Achten Zusatz anzufachen.

Infolgedessen wurde das Gesetz zum Schutz des Lebens während der Schwangerschaft (2013) verabschiedet. Diese Gesetzgebung kodifizierte Ausnahmeregelungen zur achten Änderung, wenn das Risiko besteht, dass das Leben der Mutter durch physische Krankheit oder durch physische Krankheit in einem Notfall verloren geht.

Verbeugung vor internationalem Druck

Internationale Sanktionen durch den Europäischen Menschenrechtsgerichtshof und den Menschenrechtsausschuss der Vereinten Nationen haben den innenpolitischen Bemühungen um eine Aufhebung mehr Gewicht verliehen. Im Jahr 2016, im Fall von Mellet gegen Irland und erneut 2017 in Whelan gegen Irland, entschied der Menschenrechtsausschuss, dass Irlands Abtreibungsgesetze "eine Frau einer grausamen, unmenschlichen und erniedrigenden Behandlung aussetzten".

In beiden Fällen entschieden sich die Kläger, ihre ungeborenen Kinder nach einer Diagnose von signifikanten fetalen Anomalien abzubrechen. Da sie die Kriterien "Gefahr für die Mutter" nicht erfüllten, war eine Abtreibung in Irland verboten, so dass beide Frauen außerhalb des Landes reisen mussten, um ihre Schwangerschaften zu beenden.

Das Urteil im Whelan-Fall enthüllte eindeutig die Missachtung des Menschenrechtsausschusses für das irische Gesetz.

Der UN-Ausschuss ... vertrat die Auffassung, dass Irland ... Reparationen für den erlittenen Schaden [Whelan] bereitstellen und seine Gesetze reformieren müsse, um sicherzustellen, dass andere Frauen nicht weiterhin ähnlichen Verletzungen ausgesetzt sind. Der Ausschuss beauftragte Irland, die Abtreibung zu legalisieren [Betonung hinzugefügt] und wirksame, rechtzeitige und zugängliche Abtreibungsdienste in Irland bereitzustellen.

Nach diesem Urteil könnte die Frage des Achten Zusatzes nicht länger ignoriert werden.

Die irische Regierung nimmt die Frage auf

Als Reaktion auf die Entscheidung von Mellet gegen Irland wurde die Bürgerversammlung, 100 Personen, die gewählt wurden, um die Stimme des irischen Volkes zu vertreten, gebildet. Sein Zweck war es, das irische Leitungsgremium Oireachtas in verschiedenen Fragen zu beraten, wobei der erste der Achte Änderungsantrag war. Nach einigen Monaten der Beratungen

Die Abgeordneten haben ... beschlossen, Artikel 40.3.3 ° [Achte Änderung] aus der Verfassung zu streichen und ... durch eine Bestimmung ... zu ersetzen, die den Schwangerschaftsabbruch, alle Rechte des Ungeborenen und alle Rechte klarstellen würde von der schwangeren Frau sind Angelegenheiten für die Oireachtas. Abschlussbericht der Bürgerversammlung zum achten Verfassungszusatz, Juni 2017

Wie erwartet, unterstützte der Gemeinsame Ausschuss der Oireachtas auch ein Referendum für die Aufhebung. Im Dezember haben sie einen Bericht veröffentlicht , der die Empfehlungen der Bürgerversammlung mehrheitlich enthält.

Wenn der Achte Zusatz aufgehoben wird, werden die Oireachtas Gesetze verabschieden, die eine Abtreibung aus irgendeinem Grund bis zur 12. Schwangerschaftswoche garantieren . Late-Abtreibung wäre im Falle einer Diagnose einer terminalen fetalen Anomalie erlaubt.

In Zukunft werden die Rechte des Ungeborenen den Launen des Gesetzgebers unterliegen.

Pro-Life-Gruppen kämpfen zurück

Angesichts der starken Bewaffnung durch die internationale Gemeinschaft, der voreingenommenen politischen Führung, einer gut koordinierten Befürwortung der Abschaffung durch die Medien und mächtige Abtreibungsgruppen, die vom Milliardär George Soros finanziert wurden , scheint die Aufhebung des Achten Verfassungszusatzes alles andere als möglich zu sein versicherte. Die irische Pro-Life-Bewegung geht jedoch nicht kampflos unter.

Gruppen wie Precious Life und das Life Institute haben im ganzen Land Rallyes veranstaltet und die Wähler daran erinnert, dass die legalisierte Abtreibung immer weit über das "sichere, legale und seltene" Mantra der Abtreibungsbefürworter hinausgeht. Im Gegensatz dazu weisen sie auf einen unabhängigen versicherungsmathematischen Bericht hin, in dem festgestellt wurde, dass die Achte Änderung geschätzte 100.000 Leben gerettet hat.

Das Projekt Love Both wurde ins Leben gerufen, um sich für eine bessere Betreuung der Mutter zu engagieren, um Mutter und Kind zu schützen. Cherish All The Children sensibilisiert gleichermaßen für geschlechtsselektive Abtreibung und die unverhältnismäßige Beendigung von Babys mit Behinderungen. Eine Plakatkampagne, die aufzeigt, wie sich die Abtreibung aufgrund der Einschränkung der Geburten zur Euthanasie von über 90% der ungeborenen Kinder mit Down-Syndrom weltweit entwickelt hat, war wirksam.

Die jüngste Weigerung der Nationalen Vereinigung der Allgemeinmediziner (NAGB), die Aufhebung der Bemühungen formell zu unterstützen, wird auch als ein Schlag gegen die Abtreibungsseite angesehen. Die Annahme durch die Regierung, dass Abtreibungsdienste "durch einen Hausarztdienst" in Anspruch genommen würden, wird vom NAGB als "Affront gegen den [Beruf]" betrachtet. Die auffällige Abwesenheit von Gewissensschutz Die Sprache im Bericht von Oireachtas gibt den Hausärzten ebenfalls Anlass zur Sorge.

"Zwei Leben, eine Liebe" - die Kampagne der irischen katholischen Bischöfe

Der irische katholische Bischofsausschuss hat die Bemühungen der säkularen Gruppen unterstützt und das Referendum scharf verurteilt. In einer Erklärung an die Bürgerversammlung machten die Bischöfe klar: "Es gibt kein menschliches Leben ohne Wert".

In ihrem Appell " Zwei Leben, eine Liebe " behaupten die Bischöfe, dass der achte Änderungsantrag "das Recht auf das Leben des Ungeborenen als gleichwertig mit dem Recht auf Leben der Mutter" beschreibt. Es stellt zu Recht das Recht auf das Leben des Ungeborenen nicht über das der Mutter. "

Außerdem,

[Wir] haben die Pflicht, mitfühlend und barmherzig zu sein, wenn die werdende Mutter und ihr ungeborenes Kind während einer Krisenschwangerschaft Unterstützung benötigen. Eine Kultur des Lebens zu unterstützen und zu erhalten liegt im Interesse jeder Generation und definiert uns als Gesellschaft.

In Anbetracht diese Verpflichtung, der Führer der irischen katholischen Kirche, Erzbischof Eamon Martin, drängte seine Mitkatholiken „Missionare für die Sache des Lebens“ zu werden , wie die Abstimmung über das Volk Ansätze.

Sprechen Sie die Wahrheit über das Leben und sprechen Sie es mit Liebe. Trotz des starken Drucks, still zu bleiben, haben Sie keine Angst, in privaten Gesprächen und öffentlichen Diskussionen in den kommenden Monaten die Gleichheit aller Leben zu bezeugen.

Der Achte Änderungsantrag ist eine Erklärung der Gleichheit und des Respekts für das menschliche Leben - er stellt in den Grundlagen und Substrukturen unserer Gesetze die Überzeugung dar, dass alles menschliche Leben gleichermaßen wertschätzend ist.

Ein Leuchtfeuer für den Rest der Welt
Bis jetzt hat sich Irland durch seine starke Haltung in Abtreibungsfragen von den meisten Ländern abgehoben.

[Irland] hat in einer Zeit als Leuchtfeuer gedient, in der andere Länder die Abtreibung unter weit verbreiteten Umständen legalisierten. [Es] hat gezeigt, dass es möglich ist, Abtreibung zu verbieten und immer noch eine weltweit führende Rolle beim Schutz des Lebens schwangerer Frauen zu spielen. ( prolevecampaign.ie ).

Die Beibehaltung des achten Verfassungszusatzes ist von entscheidender Bedeutung, nicht nur für Irland, sondern auch für die weltweite Pro-Life-Bewegung. George Soros erklärte, dass ein Abtreibungssieg in Irland die Legalisierungsbemühungen in anderen stark konservativen Ländern wie Polen ermutigen würde.

Die letzte große Pro-Life-Rallye in Irland ist für den 10. März geplant. Da Aktivisten sich vorbereiten, gibt es einen Grund zur Hoffnung. Jüngste Umfragen zeigen einige ermutigende Anzeichen dafür, dass das Ende des achten Verfassungszusatzes nicht von vornherein zu erwarten ist.

Und St. Patrick's Vision endete nicht mit der Dunkelheit.

Der Engel sagte: "Schaue auf die nördliche Seite, und ... du wirst die Dunkelheit sehen, die von ... dem Licht, das von nun an entstehen wird, zerstreut wird." Der Heilige hob seine Augen, und siehe, er sah zuerst ein kleines Licht in Ulydia [Ulster ], die eine lange Zeit mit der Dunkelheit kämpfte, und schließlich sie zerstreute, und mit seinen Strahlen die ganze Insel erleuchtete ... bis es zu seinem früheren feurigen Staat alle Hibernia wieder hergestellt hatte.

Vielleicht wird dieser Kampf um die "Rettung der Achten" sowohl den Verfassungszusatz als auch den katholischen Glauben in Irland bewahren.

http://www.catholicstand.com/will-fight-...tholic-ireland/

St. Patrick und Our Lady of Knock beten für Irland.


von esther10 04.03.2018 00:08


Eine gute Schule, um Gott zu folgen. Kommentiere das Evangelium
2018.02.25




Glaube hört nicht an einem Ort auf. Die Jünger waren auf dem Berg Tabor, aber dann hatten sie die Erfahrung von Golgatha und dann wieder den Ölberg, auf dem sie Jesus in Herrlichkeit in den Himmel aufsteigen sahen.

Versuchen Sie, sich die Erinnerung an ein Ereignis, einen Ort, ein Treffen, in dem Sie für Faust sagen wollten, in Erinnerung zu rufen: "Halt!" Jetzt verstehst du Petrus, der auf dem Berg Tabor sagt: " Rabbi, gut, wir sind hier ; Wir werden drei Zelte aufstellen: einen für dich, einen für Moses und einen für Elija. "

Zeit der Not und Trostzeit

Und doch haben die Momente es für sich, dass sie vergehen. Auch der Berg Tabor hatte seine Zeit und dann musste man in eine nahegelegene Stadt fahren, wo der Alltag herrschte. Das heutige Evangelium ist eine gute Schule, um Gott zu folgen .

Piotr möchte mit dem Moment zufrieden sein, in dem er seinen Meister voller Pracht und Herrlichkeit sieht . Ich möchte an dem Ort bleiben, an dem ich mich von der Schönheit Gottes erfreut fühle. Und es ist sehr gut! Wenn Gott dir einen solchen Moment in deinem Leben gibt, dann ziehe mit all deinen Händen davon ab. Zerlege dein Zelt und gib deiner Seele die Erfahrung von Gottes Gnade.

Wie der Heilige sagt. Ignatius Loyola: " Denken Sie daran, dass während des Trostes die Zeit der Not auch kommen wird ." Fürchte dich nicht, dass diese Erfahrung vergehen wird. Verspreche dich nicht, um sie um jeden Preis aufzuhalten. Wenn seine Zeit vergeht und du ein Zelt aufstellen und den Mount Tabor verlassen musst, tu es einfach und bewege dich weiter.

Lesen Sie auch: Glaube ist der erste Schritt, auch wenn Sie nicht die ganze Leiter sehen.

Lass "irgendwann". Glaube wird nicht an Ort und Stelle passieren!

Gott bereitet etwas Neues und Neues für dich vor . Es gibt eine Versuchung, jene Momente zu erfassen, in denen wir uns gut fühlten, wir fühlten die Nähe Gottes, wir hatten eine starke Erfahrung des Glaubens. Wenn dann die Zeit kommt, in der diese Erfahrungen kleiner sind oder gar keine sind, sind wir versucht, aus der Gegenwart in Erinnerungen an die Vergangenheit zu flüchten.

Manchmal sagen die Leute zu mir: Bitte, Priester, ich möchte beten, glauben und heute irgendwie nicht. Ich antworte ihnen dann: Früher war es einmal. Diese Erfahrung war eine Gnade für diese Zeit . Vielleicht hat Gott dieses Stadium bereits vollendet und möchte dich weiterführen, und es braucht Zeit, die du heute hast. Derjenige, der heute ist, ist wahrscheinlich auch eine Übergangsphase.

Weil, als Heiliger Ignatius Loyola: "... erinnere dich in einer Zeit der Not, dass auch er nicht ewig ist und irgendwann eine Trostzeit kommen wird." Glaube hört nicht an einem Ort auf . Die Jünger waren auf dem Berg Tabor, aber dann hatten sie die Erfahrung von Golgatha und dann wieder den Ölberg, auf dem sie Jesus in Herrlichkeit in den Himmel aufsteigen sahen. Mit einem Wort: Nimm, was Gott dir heute gibt und denke daran, dass dies nicht das Ende ist. Es wird fortgesetzt.
https://pl.aleteia.org/2017/09/18/slysza...m-plakal-jezus/

Lesen Sie auch: Sie brauchen kein einfaches Leben. Aber das Leben macht Sinn. Kommentiere das Evangelium
https://pl.aleteia.org/2018/01/21/nie-po...z-do-ewangelii/
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Und lesen: Genesis 22, 1-2. 9-13. 15-18
II Lesung: Röm 8, 31b-34
Evangelium: Mk 9, 2-10

Stichworte: KOMMENTAR ZUM EVANGELIUM GLAUBEN



  • 04.03.2018 00:05 - das
von esther10 04.03.2018 00:05





Rom-Lebensforum , Stimme Der Familie

2. März 2018 ( Stimme der Familie ) - Stimme der Familie freut sich, das fünfte jährliche Rom-Leben-Forum ankündigen zu können, das an der Päpstlichen Universität von St. Thomas Aquinas (das Angelicum) vom 17.-18. Mai 2018 gehalten wird Am Samstag, den 19. Mai , folgt der Marsch für das Leben in Rom .

Die Konferenz wird das Thema "Das wahre Verständnis des Gewissens" behandeln. Wir werden sowohl die authentischen Lehren der Kirche über das Gewissen untersuchen als auch die Gefahren, die von den falschen Theorien ausgehen, die heute in den Strukturen der Kirche weit verbreitet sind. Ein richtiges Verständnis der Natur des Gewissens ist eine wesentliche Grundlage einer Zivilisation, die die Familie und das unschuldige menschliche Leben wirklich schätzt und schützt.

Das Forum wird von einer Reihe angesehener Redner wie Raymond Kardinal Burke, Bischof Athanasius Schneider, Msgr. Livio Melina, Pater Thomas Crean OP, Professor Roberto de Mattei und Professor Isobel Camp angesprochen. Die Veranstaltung wird von Human Life International, Famiglia Domani, Family Life International NZ, LifeSiteNews und der Gesellschaft zum Schutz von ungeborenen Kindern gesponsert.

Das Forum steht allen offen, die eine führende Rolle in der Pro-Life-Bewegung oder in Bewegungen einnehmen, die sich mit der Verteidigung und Verbreitung der katholischen Moral- und Soziallehre befassen. Weitere Informationen und das Buchungsformular, um einen Platz zu reservieren, finden Sie hier .

Veröffentlicht mit freundlicher Genehmigung von Voice of the Family .

https://www.lifesitenews.com/news/rome-l...science-in-2018

von esther10 04.03.2018 00:03

1. März 2018
DER VATIKAN GIBT EINE NEUE VERURTEILUNG DER ALTEN HÄRESIE BEKANNT



Der Vatikan gibt eine neue Verurteilung der alten Häresie bekannt

Ein neues Dokument warnt vor den Gefahren des Neopelagianismus, die ursprünglich von Pelagius propagiert wurden

Das Lehramt des Vatikans warnt vor übermäßig individualistischen Heilsansichten und sagt, dass sie zeitgenössische Ausdrücke der antiken Häresie sind.

In einem Brief an die Bischöfe der Welt erklärt die Kongregation für die Glaubenslehre, dass sich ein "Neopelagian" entwickelt, bei dem ein Individuum "sich selbst erlösen" und "unfähig ist, die Neuheit des Geistes Gottes zu begrüßen".

Papst Franziskus hat wiederholt vor Neopelagianern in der Kirche gewarnt, die er "Festigkeit und Festigkeit mit Starrheit" verwechselt und glaubt, dass "Errettung ist die Art, wie ich Dinge tue".

Pelagius, der britische MönchDer Pelegianismus geht auf Pelagius zurück, einen Mönch aus dem 4. und 5. Jahrhundert, von dem man annahm, dass er britischer Herkunft sei. Er bestritt die verwandelnde Kraft der Gnade, um die Sünde zu überwinden.

Während der lehramtliche Präfekt, Erzbischof Luis Ladaria, keine Beispiele für Neopelagianismus angeführt hat, bezieht sich der Papst auf jene, die ihn beschuldigt haben, mit der Lehre der Kirche gebrochen zu haben, indem er den Geschiedenen und wieder Verheirateten Gemeinschaft anbot.

In dem früheren Manifest seines Papsttums "Evangelii Gaudium" spricht Franziskus von einer "geistlichen Weltlichkeit" in der Kirche, die er als "sich selbst absorbierenden prometheischen Neopelagianismus" bezeichnet. Diese Haltung, so erklärt er, sieht einige Gläubige "nur ihren eigenen Kräften vertrauen und sich anderen überlegen fühlen, weil sie bestimmte Regeln einhalten oder einem bestimmten katholischen Stil aus der Vergangenheit unnachgiebig treu bleiben".

Der Kongregationsbrief mit dem Titel "Placuit Deo", der am Donnerstag im Vatikan für die Reporter veröffentlicht wurde, beschreibt den Neopelagianismus als "das Individuum, das radikal autonom ist und sich selbst auf der tiefsten Ebene des Seins errettet Er oder sie kommt von Gott und von anderen. "

Der Text verurteilt auch eine neue Form der Gnosis, die an eine Erlösung glaubt, die rein innerlich ist und die Realität der Inkarnation Gottes im "Fleisch" Christi ignoriert. "Es setzt voraus, die menschliche Person aus dem Körper und aus dem materiellen Universum zu befreien, in dem die Spuren der Vorsehung des Schöpfers nicht mehr gefunden werden, sondern nur eine der Bedeutung der Person entzogene Realität, die der fundamentalen Identität der Person fremd ist, und leicht manipuliert von den Interessen des Menschen ", heißt es in dem Brief.

Die gnostische Häresie des ersten und zweiten Jahrhunderts nahm verschiedene Formen an, hielt aber die Möglichkeit der Erlösung durch ein spezielles Wissen oder eine "Gnosis" aufrecht, die eine Person aus dem Körper befreit und sie zu ihrem ursprünglichen Wesen in Gott zurückführt. Die frühen Gnostiker leugneten auch die Göttlichkeit Christi.

Der Papst hat vor den Gnostikern des heutigen Tages davor gewarnt, Mitglieder der Eliten zu sein, während sich einige auf einem höheren, spirituellen Gebiet befinden. In "Evangelii Gaudium" weist er darauf hin, dass der Neo-Gnostizismus "ein rein subjektiver Glaube ist, dessen einziges Interesse eine bestimmte Erfahrung oder eine Reihe von Ideen und Informationen ist, die dazu dienen sollen, zu trösten und zu erleuchten seine eigenen Gedanken und Gefühle. "

Der neue Brief, der am 16. Februar von Franziskus gebilligt und von Erzbischof Ladaria am 22. Februar, dem Fest des Stuhls des hl. Petrus, unterzeichnet wurde, unterstreicht, dass die Erlösung von Christus und der Kirche vermittelt wird. Aber es entwickelt keine heiß diskutierten Fragen über die Erlösung außerhalb der Kirche. Nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil kann die Fülle der Erlösung nur innerhalb der Kirche gefunden werden, aber sie "lehnt nicht ab, was wahr und heilig ist" in anderen Religionen.

Erzbischof Ladaria sagte, dass der Brief mit dieser Lehre übereinstimmt, während er auch darauf hinweist, dass Dominus Jesus, ein umstrittenes Dokument aus dem Jahr 2000, das die Kirche als das Heilsmittel verteidigt, immer noch besteht. Aber es ist bemerkenswert, dass der neue Brief nicht die Sprache von Dominus Iesus verwendet, die Anhänger anderer Religionen als in einer "gravierend mangelhaften Situation" beschreibt.

Bild 1: Papst Franziskus während seiner wöchentlichen Generalaudienz im Vatikan. (Bild: Evandro Inetti über ZUMA Wire / PA) Bild 2: Ein calvinistischer Druck aus dem 17. Jahrhundert, der Pelagius darstellt. Die Überschrift sagt: "Accurst Pelagius, mit welcher falschen Vorspiegelung Durst du die widerliche Begierde des Mannes entschuldigen, oder die Sünde Originall niederschrien, oder dass die Liebe GOTTES den Menschen vorherbestimmt hat." Aus Wiki
http://www.thetablet.co.uk/news/8658/vat...n-of-old-heresy

von esther10 04.03.2018 00:01

Ich versüße Kaffee oder Glauben nicht. Kommentiere das Evangelium
Ks. Łukasz Kachnowicz | 2018.04.03



Als jemand, der ein wenig Geschmack des Kaffees weiß, werden Sie nicht gesüßt trinken, so ein Mann, der nicht im Glauben sucht in einer unwirklichen Welt zu entkommen, aber etwas Reales Tangens seines Lebens braucht, wird er sich nicht in der Gesellschaft von süßen Jesus finden oder süße Christen.

Mein Großvater versüßte die Macht. Niemand außer ihm konnte seinen Tee trinken, weil er dort eine unbändige Menge Zucker goß. Lange habe ich mir nicht vorgestellt, wie man Tee oder Kaffee nicht versüssen kann. Vor allem, weil es schwer vorstellbar ist, etwas so bitteres zu trinken. Ich habe nicht so viel Zucker gemacht wie mein Großvater, aber ich musste etwas zu trinken geben.

Dann kam der Moment, als ich aufhörte zu versüßen, und sah, dass Kaffee ohne Zucker schmeckt, und vielleicht sogar mehr schmeckt. Nicht jeder wird den echten Geschmack von Kaffee mögen, aber es ist einen Versuch wert. Ich habe ihn auch nicht sofort überzeugt.



Süßer Jesus
Mit Glauben kann es wie mit Kaffee oder Tee sein. Ich muss zugeben , dass ich den Song nicht mögen, was ein „sweet Jesus“ ist und in der wir bekennen , dass „süß sein Kind zu sein“ . Ich mag keine Gemälde, auf denen es in Pastellfarben mit so einem niedlichen Gesicht gemalt ist. Ich mag es nicht, die süßen Parolen zu hören, die in unserer Gemeinde nicht fehlen.

Es erinnert mich an den stark gesüßten Tee meines Großvaters.

Jemand hat mir einmal gesagt , dass es Menschen aus den kirchlichen Gemeinschaften geärgert , die immer bei den Sitzungen von denen Lächeln sind, begrüßen sie wie „gut, dass Sie“, sind immer höflich, für jedes Problem Stress entspricht einige frommen Parolen. Und ich bin überhaupt nicht überrascht. Schließlich sind wir nicht Kubus Pooh, um ein Fass Honig essen zu können. Ein normaler Mensch fällt einfach in Ohnmacht. Als jemand, der ein wenig Geschmack des Kaffees weiß, werden Sie nicht gesüßt trinken, so ein Mann, der nicht im Glauben sucht in einer unwirklichen Welt zu entkommen, aber etwas Reales Tangens seines Lebens braucht, wird er sich nicht in der Gesellschaft von süßen Jesus finden oder süße Christen .

Lesen Sie auch: Wie erkennen Sie, ob Ihre Gemeinde oder Ihr Führer Merkmale in der Nähe der Sekten hat?


Jesus wirft Händler aus dem Tempel

Deshalb mag ich das heutige Evangelium, in dem Jesus wütend wurde und im Tempel stotterte. Ich sehe Ihn, wie wütend er ist, mit einer Peitsche zieht er jeden hinaus, er wirft Münzen, dreht Tische um und schreit Menschen an. Was für ein ungesunder Jesus! Aber es ist so real, aus Fleisch und Blut. So lebhaft. Alle, die ihn ansehen, sind schockiert und fragen: "Aber wie ist das?"

Ich denke, dass viele fromme Christen schockiert sein würden, Ihn in dieser Situation zu sehen. Wahrscheinlich, weil es die süße Vision Gottes verdirbt . Und Er ist nicht so süß. Er ist Liebe, aber Liebe ist überhaupt nicht so süß. Es ist ein Platz darin und ein Hauch von Bitterkeit. Ähnlich mit Glauben - Glaube sind auch deine Zweifel, Krisen, Rebellion, Schreien, ruhige Tage, gemeiner Humor, Leiden . Glaube ist auch Gott, der deine Pläne durchkreuzen wird; es wird dir nicht immer geben, wofür du betest; der oft still bleibt und abwesend erscheint; wer wird das Kreuz in deinem Leben zulassen.

Ja, der Glaube ist voll von umgestürzten Tischen und verstreuten Dingen. Aber Sie müssen nicht alles mit einem Kilo fruchtigen Zuckers abdecken, denn es muss süß sein. Es muss nicht sein. Vielleicht musst du dir selbst oder anderen erlauben, diesen bitteren Kaffee des Glaubens zu trinken. Keine einfachen Antworten, schnelle Lösungen und Slogans. Vielleicht spricht ihr Geschmack erst beim nächsten (enty?) Sip mit jemandem.

Und lesen: Ex 20, 1-17
II Lesung: 1 Kor 1, 22-25
Evangelium: J 2, 13-25

Lesen Sie auch: Haben Sie von dem Ort gehört, an dem Jesus weinte?
https://pl.aleteia.org/2017/09/18/slysza...m-plakal-jezus/

Stichworte: KOMMENTAR ZUM EVANGELIUM
https://pl.aleteia.org/2018/03/04/nie-sl...m=notifications
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von esther10 04.03.2018 00:01

Die turbulente Geschichte Frankreichs am Beispiel des Pariser Panthéons

Simone Veil wird „pantheonisiert“ – der Abtreibung sei Dank
2. März 2018 0
Panthéon


Simone Veil wird pantheonisiert. Sie erhält ein Ehrengrab im Pariser Panthéon und wird damit zu den republikanisch-laizistischen „Altären“ erhoben. In gewisser Hinsicht auch passend, handelt es sich ja ursprünglich um eine katholische Kirche.

https://www.katholisches.info/2018/03/si...ibung-sei-dank/

(Paris) „Geehrt im Tod, vom Tod, für den Tod“, so Jeanne Smits. „Es steckt etwas Makabres in der republikanischen Insistenz, mit der in Frankreich die sterblichen Überreste ihrer großen Männer, und auch Frauen, im Tempel ohne Ausgang, in der Sackgasse der menschlichen Schicksale versammelt werden.“

Das Pantheon in Rom war ein Tempel, den Kaiser Hadrian auf den Resten eines ähnlichen Vorgängerbaues für „alle Götter“ des heidnischen Kaiserstaates errichten ließ (πᾶνθεόν ἱερόν, wörtlich: Tempel aller Götter).


Simone Veil (1927–2017)

Das Pariser Panthéon versammelt die „Götter“ menschlicher Dimension.„Die Kadaver, jener, die nicht mehr wirken können, weder für sich noch für uns“, so Smits in Reinformation zur angekündigten Beisetzung von Simone Veil in „diesem bedeutenden, freimaurerischen Ort“.

Die Überführung der am 30. Juni 2017 gestorbenen Veil ist für den 1. Juli 2018 geplant. Auch die sterblichen Überreste ihres Mannes Antoine, der bereits 2013 gestorben ist, sollen ins Panthéon gebracht werden.

„Es wird kein Reliquienkult in Erwartung der Auferstehung sein, sondern die Glorifizierung von absolut Sterblichen, die auf perfekte Weise unsere Zeit verkörpern“, so Jeanne Smits.

Bejubeln des „Genozids an den Franzosen“
Im kommenden Juli wird die Pantheonisierung, die „Vergöttlichung“ jener Frau stattfinden, die durch die Legalisierung der Abtreibung in die Geschichte eingegangen ist und sich dadurch einen Platz im Olymp der Freimaurer gesichert hat, so Smits:

„Was für ein horrendes Symbol ist doch das Bejubeln einer Frau, die die Türen zum ‚Genozid an den Franzosen‘ (Bernard Antony) aufgestoßen hat.“

Kirche der heiligen Genoveva alias PanthéonDer Journalist und traditionsverbundene Katholik Bernard Antony war 1984–1999 Abgeordneter zum Europäischen Parlament.

„Muß man sich nicht empören über die posthume Belohnung, die ein Leben krönt, das von den hohen Sphären der Macht fast einhellig gefeiert wurde, ein Leben, in dem sie zugleich das Opfer eines der schlimmsten Genozide der Menschheit und zugleich eine Pseudo-Wohltäterin derselben war, indem sie behauptete, mit einem Todesgesetz den Frauen zu helfen?“

Der Platz für Simone Veil im Panthéon „ist ein Indikator für die zeitgenössische Bosheit“, so Smits.

Ja, Veil habe „große Verdienste um die Kultur des Todes. Nolens volens tat sie das Möglichste, ein Gesetz aufzuzwingen, mit dem das Bewußtsein von Gut und Böse ausgelöscht werden soll. Sie tat es ganz modern unter dem Deckmantel des Altruismus, der in Wirklichkeit die schlimmste Tyrannei ist.“

Letztlich passe sie in das Panthéon, Seite an Seite mit den „großen Revolutionären“ und mit Gestalten „wie Voltaire und Rousseau“, so Jeanne Smits.

„Im Licht der Ewigkeit betrachtet, ist es ein Trauerspiel. Ihr wird der Kult einer Welt ohne Gott zuteil, die Ehrung einer Anti-Religion, die sich von Anbeginn gegen Ihn aufgelehnt hat. Wer wird morgen im Panthéon an ihrem Grab vorübergehen und die Barmherzigkeit Gottes für sie und ihren Mann anrufen?“

Es sei „schon eine Ironie der französischen Geschichte und Kultur, daß das Panthéon trotz allem von einem Kreuz überragt wird. Ein schöner, symbolischer Ausdruck, der Anlaß sein sollte, unsere dumme Auflehnung gegen Gott und das Gute, das er für den Menschen will, zu relativieren“.



Simone Veil wurde 1927 als Simone Jacob in Nizza geboren. Ihr Vater war ein bekannter Architekt, die Mutter eine Fabrikantentochter. Die jüdische Familie war „nicht praktizierend“, sondern „sehr laizistisch“ gesinnt, wie sie in ihrer Autobiographie schrieb. So sollte es auch bleiben.

Simone überlebte als Jugendliche die nationalsozialistische Judenverfolgung, der ihre Mutter, mit der sie interniert war, zum Opfer fiel. Am 30. März 1944 war der Großteil der Familie in Nizza verhaftet worden.

Die damals 16 Jahre alte Simone wurde mit ihrer Mutter und einer Schwester Mitte April nach Auschwitz deportiert. Eine ältere Schwester, die sich der Resistance angeschlossen hatte, wurde in anderem Kontext verhaftet und ins KZ Ravensbrück gebracht. Der Vater und der Bruder wurden nach Estland deportiert. Von ihnen hat Simone Veil nie mehr etwas gehört. Die Mutter starb im März 1945 im KZ Bergen-Belsen an Typhus. Die drei Töchter der Familie Jacob, darunter Simone, überlebten die KZ-Haft.

Rede zum Abtreibungsgesetz (1974)

Nach Paris zurückgekehrt lernte sie nach Kriegsende an der Universität ihren späteren Ehemann kennen. Sie studierte Rechtswissenschaften und schlug die Richterlaufbahn ein. Unter anderem war sie als hohe Staatsfbeamtin im Justizministerium für die französische Gefängnisverwaltung tätig. 1969 gehörte sie dem Kabinett des Justizministers an, wurde 1970 Generalsekretärin des Obersten Richterrates (CSM) und 1971 Mitglied des Verwaltungsrates des öffentlich-rechtlichen Rundfunks ORTF. Das war ihr erstes politisches Mandat.

Wie ihr Mann stand sie dem liberalen Flügel der Volksrepublikanischen Bewegung (MRP) nahe. Der MRP war nominell eine christdemokratische Partei, die den italienischen Christdemokraten näher stand als CDU/CSU. In ihr sammelten sich linksliberale Bürgerliche, die sich keiner marxistischen Partei anschließen wollten. Zu ihnen gehörte das Ehepaar Veil.

Wegen des Todes von Staatspräsident Pompidou kam es 1974 zu vorgezogenen Präsidentschaftswahlen, die von Valery Giscard d’Estaing gewonnen wurden. Er machte Simone Veil noch im selben Jahr zur Gesundheitsministerin im Kabinett von Premierminister Jacques Chirac. In der entscheidenden Rede vor dem Parlament warb Veil am 26. November 1974 für die Annahme des von ihr vorgelegten Abtreibungsgesetzes mit den Worten:

„Abtreibung muß eine Ausnahme bleiben, die ultima ratio für ausweglose Situationen“.


Freimaurer vor dem Panthéon

Mit der Zustimmung des Senats trat das Abtreibungsgesetz im Januar 1975 in Kraft. Ihm sind seither mindestens 7,7 Millionen ungeborene Kinder zum Opfer gefallen.

Obwohl das genaue Gegenteil von dem eintrat, was Veil behauptet hatte, die Abtreibung zum Massenphänomen wurde und die schrecklichste Blutspur in der Geschichte Frankreichs hinterläßt, schwieg Simone Veil. Qui tacet, consentire videtur.

Veil distanzierte sich nie von diesem Gesetz des Todes. Das verschafft ihr nun einen Platz im republikanisch-laizistischen „Götterhimmel“. Von den Promotoren ihrer Pantheonisierung wurde als „Verdienst“ ausdrücklich auf das Abtreibungsgesetz verwiesen. Es bedurfte auf höchster Staatsebene keiner großen Überzeugungsarbeit. Fünf Tage nach ihrem Tod gab Frankreichs kurz zuvor gewählter Staatspräsident Emmanuel Macron bereits die Überführung ihres Leichnams in das Pantheon bekannt.

Antoine Veil


"Republikanischer Altar" ersetzte den Altar der Kirche

„Republikanischer Altar“ ersetzte den Altar der Kirche

Simone Veils Mann, Antoine Veil, entstammte einer Industriellenfamilie. Da ebenfalls Jude, verbrachte er die Zeit des Zweiten Weltkrieges mit seiner Familie in der Schweiz, wo er die Schule fortsetzte. Nach Frankreich zurückgekehrt durchlief er die Karriere der französisch-republikanischen Staatselite: Ausbildung an der ENA, Klasse „Albert Thomas“.1) Er wurde hoher Staatsbeamter und Kabinettschef verschiedener Minister. Mitte der 60er Jahre wechselte er an hochrangiger Stelle in die Privatindustrie (Reedereien, Luftfahrt, Waffenindustrie, Nahverkehr). In den 70er und 80er Jahren war er MRP-Gemeinderat von Paris. Wie auch seine Frau war er überzeugter Laizist. Also solcher war er unter anderem in der Jury des Jean-Zay-Literaturpreises aktiv, mit dem Arbeiten zur Stärkung des Laizismus prämiert wurden. In besonderer Weise förderte er zuletzt 2008 das Buch „Bürger ohne Grenzen“ von Stephane Hassel.

Simone Veil war Mitglied der Académie française, er Mitglied der Ehrenlegion. 2010 besuchte das Ehepaar gemeinsam das Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau, wo Simone Veil mehr als acht Monate interniert war. Der Zeitung Paris Match sagte Antoine Veil:

„Ich wollte diesen industriellen Schlachthof sehen, bevor wir sterben“.

Das Abtreibungsgesetz seiner Frau kritisierte er nicht.

Beide wurden auf dem Friedhof Montparnasse begraben. In wenigen Monaten erfolgt die Umbettung ins Panthéon.



Das Panthéon

Der freimaurerische „Götterhimmel“ der République ist offiziell eine nationale Ruhmeshalle. Seine Geschichte spiegelt die Brüche in der jüngeren Geschichte Frankreichs wider.


Panthéon

Wo sich heute das Panthéon befindet, stand seit dem Frühmittelalter eine Kirche, die den Apostelfürsten Petrus und Paulus geweiht war. Dort hatte die heilige Genoveva (um 422–502) ein Kloster errichtet. Sie soll zur Bekehrung des fränkischen Merowingerkönigs Chlodwig I. beigetragen haben. Nach ihrem Tod wurde sie zur Schutzpatronin von Paris. Chlodwig ließ sich 511 nach einem Tod an der Seite der Heiligen begraben, ebenso seine Frau Chrodehild. Im 9. Jahrhundert wurde die Kirche zu Ehren der Heiligen in Sainte Genevieve umbenannt. Was aus dem frühmittelalterlichen Kloster wurde, ist nicht genau bekannt. Sicher ist, daß Abt Suger von Saint-Denis 1148 an der Kirche ein Augustiner-Chorherrenstift errichtete. Kurz darauf wurde 1180 die alte Kirche durch einen gotischen Neubau ersetzt.

Das Chorherrenstift wurde zum Mutterkloster aller französischen Klöster der sogenannten Genovevianer-Kanoniker. Im 17. Jahrhundert kamen Pläne auf, die gotische Stiftskirche durch eine Kirche im Stil Ludwigs XIV. zu ersetzen. Die Entscheidung zog sich bis 1744 hin, als König Ludwig XV., der in Metz schwer erkrankt war, das Gelübde ablegte, im Falle seiner Genesung auf dem Hügel der heiligen Genoveva in Paris eine neue Kirche zu errichten, wie es die dortigen Chorherren wollten.

1764 erfolgte die Grundsteinlegung durch den König. Der Kirchenneubau wurde im Stil des Klassizismus ausgeführt. Der Grundriß in Form eines griechischen Kreuzes erinnerte an ostkirchliche Traditionen. Das äußere Erscheinungsbild sollte sich jedoch an der römischen Antike orientieren. Das Pantheon in Rom diente als Vorbild.

Mit der Fertigstellung brach die Revolution aus

Grab Voltaires

Als die Kirche nach 25jähriger Bauzeit fertiggestellt wurde, war die Revolution ausgebrochen. Am 4. April 1791 beschloß die verfassungsgebende Versammlung im Zuge einer Ad-hoc-Gesetzgebung, die Chorherren zu enteignen. Wörtlich entschied die Versammlung, die noch nicht geweihte Kirche der heiligen Genoveva in ein „Panthéon der großen Männer“ umzuwandeln. Anlaß war der Tod des einflußreichen Revolutionsführers Honoré-Gabriel Riqueti Graf de Mirabeau, der zwei Tage zuvor gestorben war. In einem feierlichen Staatsbegräbnis wurde sein Leichnam als erster „Großer“ im Panthéon, der Ruhmeshalle der neuen Revolutionsära, beigesetzt. Schon 1793 wurde er allerdings als „unwürdig“ von dort wieder entfernt, weil andere Revolutionäre behaupteten, er habe vor seinem Tod Kontakt zu König Ludwig XVI. gehabt.

Im Juli 1791 wurden die sterblichen Überreste Voltaires ins Panthéon überführt, den die Revolutionäre als geistigen Vater verehrten.

Alle religiösen Symbole in und am Gebäude wurden beseitigt. Das große, vergoldete Bronzekreuz auf der mächtigen Kuppe wurde entfernt und durch eine Frauenfigur mit Posaune ersetzt. Statt religiöser Darstellungen wurden religionsfeindliche Motive angebracht. Die Monarchie wurde mit Despotie und die Religion mit Aberglaube gleichgesetzt. Ein Flachrelief zeigte die „Erklärung der Menschenrechte“ und die drei Göttinnen Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit.

Napoleon I. ordnete 1806 an, daß die Kirche geweiht und den ursprünglichen Namen Sainte Genevieve zurückerhalten sollte. Die große Krypta sollte als Grablege verdienter Persönlichkeiten, die Kirche aber dem katholischen Kultus im Rahmen der Staatszeremonien dienen.

Im Zuge der Restauration wurde 1816 der Revolutionsspuk ganz beseitigt. Oder zumindest fast. Sainte Genevieve blieb Bestattungsort berühmter Gestalten, die Kirche sollte aber einzig und allein katholisches Gotteshaus sein, weshalb alle religionsfremden Symbole und Inschriften der Revolution entfernt wurden. Auch die Frauenfigur auf der Kuppel wurde wieder durch ein Kreuz ersetzt.

Die bis dahin in der Krypta Bestatteten, blieben dort. Das galt auch, ein Paradox, für den Kirchenfeind Voltaire, der nun in einer Kirche begraben lag. Auf die Frage, was mit Voltaires Grab geschehen sollte, habe König Ludwig XVIII. geantwortet: „Laßt nur. Er ist gestraft genug, jeden Tag die Messe hören zu müssen“.



Die Revolution von 1830 entlud erneut ihren Zorn gegen die Kirche. Auch Sainte Genevieve wurde profaniert und in einen „Tempel des Ruhmes“ umgewandelt. Das Kreuz auf der Kuppel wurde durch eine französische Fahne ersetzt. Pantheonisiert, wie in Frankreich die Beisetzung im Panthéon, und damit deren laizistische „Heiligsprechung“ genannt wird, wurde jedoch niemand mehr.

Die Revolution von 1848 machte den „Tempel des Ruhmes“ zu einem „Tempel der Menschheit“.

Im März 1851 brachte Léon Foucault im einstigen Kirchenschiff das nach ihm benannte Foucaultsche Pendel an, mit dem er die Erdrotation nachweisen konnte. Empirische Wissenschaft gegen Aberglaube, höhnten die Revolutionäre.

Wenige Monate später wurde mit dem Regierungsantritt von Napoleon III. aus dem „Tempel der Menschheit“ wieder eine Kirche. Auf die Kuppel kehrte das Kreuz zurück. Am 3. Januar 1852 wurde die Kirche neu geweiht und wieder die Heilige Messe zelebriert.

Nicht aufgehoben wurde die Anordnung von Bürgerkönig Louis Philippe, daß Sainte Genevieve Begräbnisort berühmter Persönlichkeit sein sollte, wie es die Revolution 1791 beschlossen hatte. Da es das Chorherrenstift nicht mehr gab, und auch keine Pfarrei an der Kirche bestand, wurde von Napoleon III. eine Art Kollegiatsstift mit sieben Priestern errichtet, die für Frankreich und die dort Begrabenen beten sollten.

Victor Hugo spottete in „Napoleon der Kleine“ darüber. Später wurde er selbst pantheonisiert.

Die Krypta hat ungewöhnlich große Dimensionen. Sie umfaßt nicht nur den Teil unter dem Presbyterium, sondern die gesamte Grundfläche des Gebäudes. In einem ausgedehnten Gangsystem befinden sich zahlreiche Kapellen, in denen die „Großen Frankreichs“ bestattet und als „Heilige“ der Republik verehrt werden.

Rote Fahne statt Kreuz

Auf den Sturz Napoleons III. folgte 1871 die Schreckensherrschaft der Pariser Kommune. Die Kommunisten schnitten dem Querbalken des Kuppelkreuzes die Arme ab und hißten eine rote Fahne an. Die Kirche wurde geschändet und zu einem Waffenlager umfunktioniert. In den Mai-Kämpfen diente das Panthéon den Revolutionären sinnigerweise als Hauptquartier und letzte Bastion.


Pantheonisierung (2015)
Als diese erste kommunistische Diktatur der Weltgeschichte niedergeschlagen war, blieb es vorerst ruhig. Vorerst.

1873 wurde das Kreuz auf der Kuppel erneuert, dieses Mal nicht mehr vergoldet, sondern als Steinkreuz. Und so befindet es sich noch immer dort. Es wurde ein Mosaik- und Freskenzyklus in Auftrag gegeben, der die Geschichte Frankreichs glorifizieren sollte. Den Beginn bildeten die Taufe Chlodwigs und die Darstellung der heiligen Genoveva.

Als die Republikaner an die Macht zurückkehrten änderten sie zwar nicht den Zyklus, ließen den zentralen Figuren aber die Gesichtszüge führender Republikaner und Kirchengegner geben.

Der Tod Victor Hugos, der über die Wiederherstellung als Kirche gespottet hatte, war Anlaß für die erneute Profanierung. Nach einer hitzigen Debatte erhielt Hugo 1885 ein Ehrengrab in der Krypta. Damit endete der katholische Kultus endgültig.

Die Voraussetzungen hatte bereits ein Beschluß von 1881 geschaffen, mit dem der Erlaß von 1791 wieder in Kraft gesetzt und die Umbenennung in Panthéon beschlossen wurde. Anläßlich der Beisetzung Hugos war die Orgel der gewesenen Kirche ein letztes Mal zu hören. Das Instrument war den Kirchengegnern zu katholisch, weshalb sie die Orgel 1891 aus dem Gebäude entfernen ließen.

Laizistische „Kanonisierung“Pantheonisierung unter Hollande (2015)
Pantheonisierung unter Hollande (2015)
1913 wurde beschlossen, dort, wo gemäß dem originalen Kirchenprojekt von 1744 der Altar stand, einen „republikanischen Altar“ zu errichten, was 1920 „zu Ehren der Nationalversammlung“ verwirklicht wurde.

1995 wurde das Foucaultsche Pendel wiederhergestellt.

Derzeit gibt es 77 Ehrengräber im Panthéon.

Um „die Menschen ins Panthéon zu bringen“ und es stärker „im republikanischen Leben“ zu nützen, finden darin seit dem Juli 2017 Einbürgerungszeremonien statt. Am 6. Juli 2017 wurden „neuen Franzosen“ aus 60 Staaten die französische Staatsbürgerschaft verliehen, am 10. November 2017 aus 40 Staaten.

Das Panthéon ist, wie die bewegte Geschichte zeigt, nicht Ausdruck des ganzen französischen Volkes. Die Bestattungen im „republikanischen Tempel“ tragen einen gewissen Stempel. Die Auswahl der Pantheonisierten entspricht, um einen Vergleich anzustellen, in etwa derselben Ausrichtung wie die Auswahl der Literatur- und Friedensnobelpreisträger.

https://www.katholisches.info/2018/03/si...ibung-sei-dank/

Text: Giuseppe Nardi
Bild: Wikicommons/Reinformation/Corrispondenza Romana (Screenshots)


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