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von esther10 03.05.2016 00:05

Kardinal Müller: Papst hält an der Lehre seiner Vorgänger fest
Der Glaubenspräfekt sieht in dem nachsynodalen Schreiben von Franziskus keine Neuerungen für Wiederverheiratete. Von Guido Horst
02. Mai 2016
15:43 Uhr


Kardinal Müller: Einzelne Sätze von Amoris laetitia zu allgemeinen Situationen können klare Aussagen von Familiaris consortio zu ganz bestimmten Umständen nicht korrigieren. Beim Kommunionempfang für Wiederverheiratete bleibt die Praxis, wie sie ist.

REGENSBURG 02.05.2016 Foto: dpa

Rom (DT) Der Präfekt der Glaubenskongregation, Kardinal Gerhard Ludwig Müller, nutzt einen Vortrag im Priesterseminar im spanischen Oviedo dazu, um zu den umstrittenen Stellen in dem nachsynodalen Schreiben Amoris laetitia Stellung zu nehmen. Was den Kommunionempfang für wiederverheiratete Geschiedene angeht, hatte es nach der Veröffentlichung des Papstschreibens unterschiedliche Interpretationen gegeben – auch, dass Franziskus die Tür für die Sakramentenzulassung der Wiederverheirateten in Einzelfällen aufgestoßen haben. Der Präfekt der Glaubenskongregation ist anderer Meinung. Dem Redemanuskript seines Vortrages zufolge, das dieser Zeitung vorliegt, weist Kardinal Müller mit Entschiedenheit darauf hin, dass dort, wo sich Amoris laetitia auf Situationen im Allgemeinen beziehe, nicht aber ganz konkrete Umstände in den Blick nehme, so etwa Paare in einer zweiten, zivilen Ehe, wo bei einem oder beiden noch ein erstes Eheband bestehe, die bisherigen Aussagen des kirchlichen Lehramtes zu diesen konkreten Fällen nach wie vor Gültigkeit besäßen. Und dies gelte eindeutig für den Kommunionempfang der wiederverheirateten Geschiedenen. Was Johannes Paul II. in Familiaris consortio und Benedikt XVI. in Sacramentum caritatis gelehrt hätten, sei unverändert gültig.

Im Einzelnen erklärt Müller zum Kommunionempfang der zivil wiederverheirateten Geschiedenen: „Es wurde verschiedentlich behauptet, ,Amoris laetitia‘ habe diese (bisherige) Disziplin aufgehoben. Denn sie würde wenigstens in bestimmten Fällen den Empfang der Eucharistie durch wiederverheiratete Geschiedene erlauben, ohne dass sie ihre Lebensführung gemäß FC 84 ändern würden – indem sie die neue Verbindung aufgeben oder in ihr als Bruder und Schwester leben.“ Darauf sei Kardinal Müller zufolge folgendes zu antworten: „Hätte ,Amoris Laetitia‘ eine so verwurzelte und so gewichtige Disziplin aufkündigen wollen, hätte es sich deutlich ausgedrückt und die Gründe dafür angegeben. Es gibt jedoch darin keine Aussage in diesem Sinne. Der Papst stellt in keinem Augenblick die Argumente seiner Vorgänger in Frage. Diese basieren nicht auf der subjektiven Schuld dieser unserer Brüder und Schwestern, sondern auf der sichtbaren, objektiven Lebensführung, die den Worten Christi entgegengesetzt ist.“

Doch nochmals fragt der Präfekt der Glaubenskongregation: „Aber, so wenden einige ein, befindet sich diese Änderung nicht in einer Fußnote (Nr. 351)? Denn darin heißt es, dass die Kirche denjenigen, die in einer objektiven Situation der Sünde leben, die Hilfe der Sakramente anbieten könnte.“ Genau hier sieht Müller den Fall gegeben, wo eine allgemeine Situationsbeschreibung nichts an dem bisherigen Lehramts ändere, wenn dieses sich zu einem ganz konkreten Fall – etwa der zivil Wiederheirateten – konkret geäußert habe: „Ohne näher darauf einzugehen, reicht es aus, darauf hinzuweisen, dass sich diese Fußnote auf objektive Situationen der Sünde im Allgemeinen bezieht, nicht auf den speziellen Fall der zivil wiederverheirateten Geschiedenen. Denn die Situation der Letztgenannten hat eigentümliche Züge, die sie von anderen Situationen unterscheidet.“ Diese Geschiedenen lebten im Gegensatz zum Ehesakrament und deshalb zur Sakramentenordnung. Dies ist denn auch der Grund, der vom vorangegangenen Lehramt angegeben wird, um die Disziplin in Bezug auf die Eucharistie aus FC 84 zu rechtfertigen. Was die Fußnote 351 besage, so Müller weiter, „betrifft folglich nicht die frühere Disziplin. Die Norm von FC 84 und SC 29 und deren Anwendung in allen Fällen bleiben weiterhin gültig.“

Der Präfekt der Glaubenskongregation erinnert auch daran, was der Grund der Haltung der Kirche gegenüber den Paaren in irregulären Beziehungen ist: „Der Grundsatz ist, dass niemand ein Sakrament – die Eucharistie – wirklich empfangen wollen kann, ohne gleichzeitig den Willen zu haben, den anderen Sakramenten, darunter dem Ehesakrament, gemäß zu leben. Wer auf eine dem Eheband entgegengesetzte Art und Weise lebt, widersetzt sich dem sichtbaren Zeichen des Ehesakraments. Was seine Existenz im Leib betrifft, macht er sich zum ,Gegenzeichen‘ der Unauflöslichkeit, auch wenn ihn subjektiv keine Schuld trifft. Gerade deshalb, weil sich sein Leben im Leib dem Zeichen entgegenstellt, kann er nicht zum höchsten eucharistischen Zeichen gehören, in dem sich die menschgewordene Liebe Jesu manifestiert, indem er die Kommunion empfängt. Würde ihn die Kirche zur Kommunion zulassen, so würde sie das begehen, was Thomas von Aquin ,Falschheit in den sakramentalen Zeichen‘ nennt.“

Kardinal Gerhard Müller befasst sich in seinem Vortrag mit den Titel „Was dürfen wir von der Familie erwarten?“ nicht nur mit den Wiederverheirateten. Diese Zeitung veröffentlicht ihn in der kommenden Wochenendausgabe in voller Länge.
*
http://www.die-tagespost.de/kirche-aktuell/
Kardinal Müller...
http://www.regnumchristi.eu/de/orden-und...ionaere-christi

von esther10 02.05.2016 00:50

Ist nach der Synode vor der Synode?


Trierer Diskussionsforum könnte beispielgebend für andere Diözesen sein
Trier/Bonn - 02.05.2016

Nach Abschluss der Synode im Bistum Trier rät das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) auch anderen Diözesen, den synodalen Weg zu gehen. "Trier hat gezeigt, dass, auch im Rahmen des geltenden Kirchenrechts, Diözesansynoden Sinn machen", erklärte ZdK-Präsident Thomas Sternberg am Montag in Bonn.

"Die Trierer Diözesansynode ist mit einem wegweisenden Dokument zum Abschluss gekommen", so Sternberg. Es sei an der Zeit, die rechtlichen Rahmenbedingungen so zu verändern, dass auch bundesweite Synoden wieder mit Aussicht auf Erfolg durchgeführt werden könnten.

Neuer Umgang mit Wiederverheirateten
http://www.katholisch.de/aktuelles/aktue...ndere-scheitern
Der Trierer Synoden-Moderator Wolfgang Drehmann wertete den vorgesehenen Umgang mit wiederverheirateten Geschiedenen als Fortschritt. Das am Samstag verabschiedete Abschlussdokument sieht vor, dass im Bistum Trier eine verbindliche Handreichung mit Ritualen und Gebeten für wiederverheiratete Geschiedene entwickelt werden soll. Kennzeichnend für das Trierer Papier wie auch für das Lehrschreiben "Amoris laetitia" von Papst Franziskus sei "der einladende Charakter an die Menschen", sagte Drehmann am Montag in Trier vor Journalisten.
http://www.katholisch.de/aktuelles/aktue...-beistand-bitte
In einer ursprünglichen Fassung war zunächst von Segnungsfeiern für wiederverheiratete Geschiedene die Rede gewesen. Dagegen hatte der Trierer Bischof Stephan Ackermann einen Vorbehalt geäußert, weil der Vorschlag oberhalb der Entscheidungsbefugnisse einer Synode angesiedelt sei. "Meine Bitte war: Lasst es uns offener formulieren", so Ackermann am Montag. Dieser Bitte sei die Synode gefolgt. Mit den jüngsten päpstlichen Vorgaben zum Umgang mit Geschiedenen müsse sich nun zunächst die Bischofskonferenz näher befassen, das sei "Arbeit im Prozess".
http://www.katholisch.de/aktuelles/aktue...derverheiratete
Ackermann: Das ist jetzt unser gemeinsames Dokument
http://www.katholisch.de/video/9834-auf-...rzburger-synode
Ackermann stellte sich am Montag erneut hinter die Ergebnisse der Synode: "Ich stehe dazu. Das ist jetzt unser gemeinsames Dokument." Wichtig sei die konkrete Umsetzung, die in den kommenden Jahren erfolge. Bei der letzten von sieben Vollversammlungen hatte das Gremium am Samstagabend mit einer großen Mehrheit von 212 der 231 Teilnehmer das Schlussdokument "Heraus gerufen. Schritte in die Zukunft wagen" verabschiedet. Zuletzt hatte es 1990 eine Synode in einem deutschen Bistum gegeben. Eine bundesweite Synode gab es von 1971 bis 1975 in Würzburg. (KNA)
http://www.katholisch.de/aktuelles/aktue...-vor-der-synode

von esther10 02.05.2016 00:44

Freitag, 29. April 2016
Wird die Bischofskonferenz deutsche Priester zum Sakrileg zwingen?


Kardinal Reinhard Marx, Foto: Michael Thaidigsmann, CC-BY-SA 4.0, Wikimedia Commons
Nach der Veröffentlichung des Apostolischen Schreibens „Amoris Laetitia“ hat sich die Mehrheit der Priester und Theologen, die dem sog. konservativen Lager zugeordnet werden, mit der Frage beschäftigt, ob das Schreiben ein Bruch mit der Tradition und dem römisch-katholischen Lehramt darstellt.

Die herrschende Meinung ist, dass sich nichts verändert hätte und dass Papst Franziskus nichts an der Lehre der Kirche hinsichtlich Ehe und Sexualmoral ändern wollte. Auch hinsichtlich der Frage, ob wiederverheiratete Geschiedene zur Kommunion nun zugelassen seien, hätte es keine Änderungen gegeben.

Diese Einschätzung von „Amoris Laetitia“ steht in Kontrast mit Aussagen diverser Bischofskonferenzen, sowie hoher Prälaten, wie etwa Kardinal Walter Kasper. Dieser letzte – ein enger Vertrauter des Papstes – behauptete in einem Interview, Franziskus hätte den wiederverheirateten Geschiedenen die Tür zur Kommunion geöffnet.

Deshalb ist es erstaunlich, dass sich kein Vertreter des sog. „konservativen Lagers“ die Frage gestellt hat, was nun passiert, wenn sie von den deutschen Bischöfen gezwungen werden, gegen ihr vom katholischen Lehramt geprägtes Gewissen wiederverheiratete Geschiedene zur Kommunion zuzulassen (Im Falle der Beichte würde die Erteilung der Absolution eine Simulation des Sakramentes bedeuten, die zur Exkommunikation des Priesters führt).

Diese Möglichkeit ist gar nicht so abwegig. Die Deutsche Bischofskonferenz hat nämlich gleich nach Erscheinen von Amoris Laetitia erklärt:

„Diese prinzipielle Einsicht hat weitreichende Konsequenzen für den pastoralen Umgang mit wiederverheirateten Geschiedenen. Es reicht eben nicht für ein Urteil, einfach festzustellen, dass eine zweite zivile Verbindung im Widerspruch zur ersten, sakramentalen Ehe und damit im Widerspruch zur objektiven Norm steht. Es ist vielmehr notwendig, in jedem einzelnen Fall die besondere Lebenssituation der Betroffenen zu betrachten. Angesichts dieser Überlegungen ist es nur konsequent, dass der Papst keine generelle Regelung zur Zulassung von wiederverheirateten Geschiedenen zur sakramentalen Kommunion gibt. Nur im Blick auf die jeweilige Lebensgeschichte und Realität lässt sich gemeinsam mit den betroffenen Personen klären, ob und wie in ihrer Situation Schuld vorliegt, die einem Empfang der Eucharistie entgegensteht. Dabei ist die Frage einer Zulassung zu den Sakramenten der Versöhnung und der Kommunion immer im Kontext der Biographie eines Menschen und seiner Bemühungen um ein christliches Leben zu beantworten. Auf beide zuletzt genannten Aspekte weist der Papst explizit hin (vgl. Fußnoten 336 und 351).“

Offensichtlich schließt die Deutsche Bischofskonferenz nicht aus, entsprechende Richtlinien zu erlassen, die verbindlich werden sollen. Auf den Umstand, dass sich die Seelsorger nach den Richtlinien der jeweiligen Bischöfe zu richten hätten, hat auch Kardinal Lorenzo Baldisseri auf der Präsentation des apostolischen Schreibens am 8. April 2016 in Rom hingewiesen.

„Amoris Laetitia“ sieht ebenfalls konkrete Schritte in der Pastoral vor: „Daher darf ein Hirte sich nicht damit zufrieden geben, gegenüber denen, die in „irregulären“ Situationen leben, nur moralische Gesetze anzuwenden, als seien es Felsblöcke, die man auf das Leben von Menschen wirft. Das ist der Fall der verschlossenen Herzen, die sich sogar hinter der Lehre der Kirche zu verstecken pflegen, » um sich auf den Stuhl des Mose zu setzen und – manchmal von oben herab und mit Oberflächlichkeit über die schwierigen Fälle und die verletzten Familien zu richten «“

Sollte die Deutsche Bischofskonferenz Pfarrer und sonstige Seelsorger anweisen, wiederverheirateten Geschiedenen (wenn auch in Einzelfällen) die Kommunion zu erteilen, stünden die konservativen Priester vor einer schweren Gewissensentscheidung. Im Grunde sähen sie sich gezwungen, ein Sakrileg, also eine besonders schwere Sünde, zu begehen.

Sie könnten sich natürlich nach Rom wenden, doch nichts deutet darauf hin, dass sie von dort Hilfe erhalten würden. Der Papst selbst hat nach der Veröffentlichung nicht verlauten lassen, dass er sich erneut zu dieser Frage äußern wird. In einem Interview erklärte er, Kardinal Schönborn hätte „Amoris Laetitia“ richtig interpretiert. Der Wiener Kardinal gehört aber zu der Partei, die sich am meisten für die Zulassung von wiederverheirateten Geschiedenen zur Kommunion eingesetzt hat.

Den Seelsorgern, die in der Kommunion für wiederverheiratete Geschiedene ein Sakrileg sehen, wird es nichts nützen, dass etliche Theologen in den letzten Wochen Stellungnahmen geschrieben haben, die eine Änderung in der Lehre der Kirche ausschließen.

Sie stünden vor der Alternative, ein Sakrileg zu begehen oder offenen Widerstand gegen ihren Bischof zu leisten.
Eingestellt von Mathias von Gersdorff um 17:22

http://mathias-von-gersdorff.blogspot.de/

von esther10 02.05.2016 00:37

Ein Philosoph kritisiert Papst Franziskus



Der deutsche katholische Philosoph Robert Spaemann

29/04/2016
Deutliche Kritik an Papst Franziskus: Der deutsche katholische Philosoph Robert Spaemann wirft ihm einen Bruch der kirchlichen Lehrtradition über die menschliche Ehe und Sexualität vor. Das jüngst veröffentlichte nachsynodale Schreiben Amoris Laetitia lasse Folgerungen zu, „die mit der Lehre der Kirche nicht kompatibel gemacht werden können“, sagte Spaemann in einem Interview mit der deutschsprachigen Redaktion der Catholic News Agency (CNA). Konkret bezieht sich der 88-Jährige mit seiner Kritik auf jene Passagen des Dokuments, in denen der Papst betont, dass bei der Begleitung und Integration von Menschen in „irregulären“ Situationen in einigen Fällen auch die Sakramente eine Hilfe sein können.
Artikel 305 in dem Schreiben widerspreche direkt Artikel 64 des Schreibens Familiaris Consortio von Papst Johannes Paul II., glaubt Spaemann. Bei der Kommunionspendung könne es aber nur eine klare Ja-Nein-Entscheidung geben. Papst Franziskus aber habe „mit einem Federstrich das Chaos zum Prinzip erhoben“ und führe die Kirche „in Richtung eines Schismas“.
(kna 29.04.2016 ord)
http://www.kathnews.de/ein-bruch-mit-der-lehrtradition


von esther10 02.05.2016 00:36

Türkei: Krieg gegen die eigenen Bürger – Erdogans Opfer ist die Pressefreiheit
Veröffentlicht: 2. Mai 2016 | Autor: Felizitas Küble

In der Türkei werden Journalisten, Schriftsteller, Karikaturisten, Fotoreporter und Andersdenkende staatlich verfolgt, weil sie es wagen, Präsident Recep Tayyip Erdoğan zu kritisieren. Notizblock-Stacheldraht-klein_d5cbbd6dfa



Zum Internationalen Tag der Pressefreiheit erklärt der Vorstandssprecher der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM), Martin Lessenthin:

„Europa und Deutschland dürfen nicht stillschweigend zuschauen, wie Erdoğan in der Türkei die Freiheit erdrosselt. Für den ‚Flüchtlingsdeal‘ mit der Türkei drücken EU und Deutschland selbst bei unerträglichen Menschenrechtsverletzungen in der Türkei beide Augen fest zu.“

In der Flüchtlingskrise opfert die EU auf diese Weise die türkische Zivilgesellschaft den Allmachtsfantasien des türkischen Präsidenten – das ist ein schwerer Fehler. „Erdoğans prominentestes Opfer ist die Pressefreiheit“, so Lessenthin. Erdoğan habe durch seine Politik selbst erheblich dazu beigetragen, dass hunderttausende Menschen fliehen mussten, unterstreicht die IGFM.
ecb
Türkische Journalisten, die über die direkte und indirekte Unterstützung des „Islamischen Staates“ durch die türkische Regierung berichteten, würden von den Behörden eingeschüchtert, verhaftet und mundtot gemacht. Dasselbe gelte für diejenigen, die über die Verbrechen des türkischen Militärs an kurdischen Zivilisten berichten wollten.

In der Türkei herrsche Krieg – Krieg gegen die eigenen, kurdischen Bürger, erklärt die IGFM.



Die Situation sei schlimmer als in den 90er Jahren. Allein durch die Gewalt der türkischen Streitkräfte gegen Teile der eigenen Bevölkerung gäbe es in der Türkei nach örtlichen Schätzungen rund 400.000 Binnenflüchtlinge.

Deutschland verschließe die Augen vor den Verbrechen gegen die Minderheiten in der Türkei und mache sich damit indirekt mitschuldig. Wenn es eine Visumsfreiheit geben sollte, dann würden nach Einschätzung der IGFM sehr viele Opfer der Erdogan-Politik nach Deutschland fliehen wollen.

Quelle: www.menschenrechte.de

von esther10 02.05.2016 00:35

AfD-Chefin Petry will grundsätzlich anderen Religionsunterricht


Frauke Petry beim AfD-Kongres am 1. Mai 2016 - REUTERS

01/05/2016
Die AfD-Bundesvorsitzende Frauke Petry stellt sich nicht nur gegen islamischen Religionsunterricht an deutschen Schulen, sondern will auch den christlichen Religionsunterricht in der bisherigen Form verändern. „Ein islamisch gebundener Religionsunterricht an deutschen Schulen ist nicht zielführend. Wir sollten viel eher darüber reden, dass es generell einen konfessionsungebundenen Unterricht im Sinne einer

Religionswissenschaft an deutschen Schulen gibt», sagte Petry dem Fernsehsender phoenix am Wochenende am Rande des Bundesparteitags in Stuttgart.

Auf diese Weise könnten sich alle Schüler über die Inhalte von Religion informieren, so Petry weiter. Bislang ist der Religionsunterricht in den meisten Bundesländern konfessionell organisiert und bekenntnisorientiert, also nicht religionswissenschaftlich ausgerichtet.

Die AfD-Chefin stimmte dem Unions-Fraktionschef im Bundestag, Volker Kauder (CDU), zu, der eine staatliche Überwachung von Moscheen gefordert hatte. Das sei ein „Schritt in die richtige Richtung“, um das Predigen in arabischer Sprache in Moscheen und Koranschulen zu unterbinden. „Aber das geht uns noch nicht weit genug, weil wir grundsätzlich darüber sprechen müssen, welche islamische Symbolik in Deutschland erlaubt sein soll.“
(kna 01.05.2016 mc)

von esther10 02.05.2016 00:34

Kinder und Jugendliche laufen von dem Schutz entfernt oft ins Netz krimineller Organisationen . Hier werden sie in den Drogenhandel, Prostitution, landwirtschaftliche Arbeit genutzt werden. In 2015 400 tausend in Europa angekommen...2016.02.05



Migrantenkinder in Griechenland

VATIKANSTADT
Machen Zahlen ist schwierig, aber eine Sache ist jetzt unbestreitbar: jedes Jahr Zehntausende von Kindern Teil der Strom der Flüchtlinge kommt in Europa sind auf der Flucht aus Afrika, Syrien, Afghanistan, aus dem ganzen Nahen Osten. Europol, die Struktur , die europäischen Polizeikräfte koordiniert, ist etwa 10 Tausend Flüchtlingskinder im Laufe des Jahres 2015 in den "alten Kontinent" verschwunden. Insgesamt Gelenke der Kinder und Jugendlichen in Europa im vergangenen Jahr - mehr als eine Million Flüchtlinge und MigrantInnen - waren 400 Tausend, 260 Tausend von ihnen hatten weniger als etwa 14 Jahre, einige von Tausenden dann unbegleiteten Minderjährigen sie waren; Letztere ist die Kategorie am stärksten gefährdet sind verschwunden. Es berücksichtigt werden müssen in der Gesamtberechnung , dass viele Jungen über 15 Jahren (etwa 134.000 mehr im Jahr 2015) umfasst, ein Alter , in Betracht gezogen, in Ländern , die seit vielen Jahren eine sehr ernste Situation der Krise gelebt haben oder Krieg, schon fast erwachsen. Doch mit der richtigen Klammern die Zahlen zusammengestellt von internationalen Institutionen und den verschiedenen Nichtregierungsorganisationen übernommen - die Zahlen in diesen Fällen schwanken und einige Variationen unterzogen werden - die grundlegende Tatsache bleibt: das Verschwinden von Minderjährigen ist eines der beunruhigendsten Kapitel der Migrationsströme und Flüchtlinge in den letzten Jahren und wird aufgezeichnet schon seit einiger Zeit von vielen Organisationen , die an der Vorderseite der Rezeption. etwa 20% der Kinder , die in Griechenland ankommt , wird zum Scheitern verurteilt zu verschwinden.

Auch COMECE, der Kommission der Bischofskonferenzen Europas und der Europäischen Jesuit Büro, durch monatliche europe kündigen die Schwere der Erscheinung Zahlen zur Hand. Er geht von diesen 10.000 unbegleitete Minderjährige verschwunden; sicherlich viele von ihnen haben ihre Familien oder Gemeinden gefunden, und es vorziehen , einfach nicht zu registrieren, falsche Informationen zu geben , um zu versuchen Kontrollen und das Risiko von Verwerfungen zu entkommen, aber die reale Gefahr besteht , in die Falle von Menschenhandel durch kriminelle Netzwerke organisiert , um am Ende , dass mit Kindern und Kindern zum Zwecke der sexuellen Ausbeutung und Drogenhandel , werden sie so genannte Zwangsverschleppungen . Ganz zu schweigen davon, dass viele Kinder in der Landwirtschaft oder in anderen produktiven Sektoren, verwendet werden können , so zeigen Spuren von Familie Vorteil der Schwierigkeit nehmen oder Behörden und die Arbeit durch Drohungen und Zwang.

"Das Phänomen des Verschwindens von Flüchtlingskindern ist eine Herausforderung für die Behörden - Sie lesen europe - da normalerweise diese in den ersten Tagen nach ihrer Ankunft in einer Aufnahmeeinrichtung auftreten. In einem Bericht im Jahr 2010 auf unbegleiteten Minderjährigen im Migrationsprozessen, Frontex (Europäische Stelle, die für die EU-Außengrenzen der Verwaltung), hat die Informationen zusammengestellt, die von den schweizerischen und niederländischen Behörden in Bezug auf Handelsnetze nigerianischer Menschenhandel, die im allgemeinen für die "Menschenhandel" von Mädchen im Alter zwischen 15 und 17 Jahren. Um den Einstieg in das Gebiet der EU die junge sie sofort Asyl beantragt, und wenn Sie in einem Empfangszentrum für Minderjährige sind, rufen Sie einen Kontakt an Ort und Stelle, die vom Zentrum zuvor zur Verfügung gestellt und sind weggenommen "worden .

"Dieses System durch die organisierte Kriminalität führen - der Text geht weiter - in einigen Fällen könnte erklären , weil der unbegleiteten Minderjährigen verschwinden: sie absichtlich gesendet werden , einen Antrag auf Asyl zu machen , um zu vermeiden , an der Grenze verhaftet zu werden. In anderen Fällen werden unbegleitete Minderjährige gehandelt , als sie die Gastland geben . " Viele von ihnen schließlich traue einfach nicht die Behörden , unter deren Kontrolle sie platziert werden und fliehen. "In den Bahnhöfen die Jungs durch Netzwerke von Menschenhändlern abgefangen werden , die Ihnen eine Unterkunft und einen Job zu versprechen, aber oft werden entführt und wenn Familien die Lösegeld sollten Kinder nicht bezahlen können als Drogenhändler oder Prostituierte arbeiten. Sehr lukratives Geschäft für Verbrechen ", an der britischen Zeitung The Guardian im Jahr 2014 Astalli Zentrum von Catania angeprangert. Natürlich ist es notwendig , die Rechtsvorschriften über den Schutz von Kindern zu respektieren, sagt Magazin der COMECE und sogar einen Empfang organisieren Ad - hoc für Minderjährige, eine Straße nicht in Cotesta einfach , dass Europa durchmacht.

Das gleiche Problem hat sich in den letzten Tagen von den Vertretern der Bischofskonferenzen von Frankreich, Großbritannien und Deutschland treffen sich in Paris mit dem Sekretär des CCEE, dem Rat der Europäischen Bischofskonferenzen, Mgr Duarte da Cunha angehoben. Wieder wurde besonderes Augenmerk auf die Lage der Kinder unter den Flüchtlingen, mit besonderem Bezug auf die Situation in Calais, im äußersten Norden von Frankreich, dem Hafen der Einschiffung für Großbritannien, eine nördliche Art von Lampedusa gebracht, oft auf Zentrum der Spannungen, wo tausende von Migranten stationiert. Unter anderem in diesen Tagen wurde Großbritannien von einer engen parlamentarischen politischen Debatte über die Notwendigkeit überquerte die syrische Flüchtlingskinder zu begrüßen, in der bis heute durchgesetzt hat "nein" 3000 junge Asylbewerber , ist aber nicht ich sagte , dass dies das letzte Wort ist.
http://www.lastampa.it/2016/05/02/vatica...jZM/pagina.html


von esther10 02.05.2016 00:33

D: Kardinal Marx sieht neue Spielräume in der Pastoral


Kardinal Reinhard Marx - REUTERS

27/04/2016 12:36SHARE:
Der Münchner Kardinal Reinhard Marx sieht neuen Spielraum beim Umgang mit Lebensmodellen, die katholischen Normen widersprechen. Das im April veröffentlichte päpstliche Schreiben Amoris Laetitia stehe für die „Erneuerung einer anspruchsvollen Seelsorge“, schreibt der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz in einem Beitrag für die Vatikanzeitung „Osservatore Romano“ an diesem Mittwoch. Gerade im Bereich Sexualität, Partnerschaft und Familie dürfe sich die Kirche nicht damit begnügen, „von oben herab ein Ideal zu predigen“, sondern müsse dazu ermutigen, dem Evangelium in den jeweiligen Lebenssituationen zu folgen.

Franziskus ändert in seinem Apostolischen Schreiben nach den Worten des Kardinals nicht die katholische Lehre. „Stattdessen führt er diese Dogmatik wieder auf ihren Kern und auch auf ihre Sprache hin, die vom Evangelium her kommt“, betont Marx. Der Papst verbinde die kirchliche Lehre mit dem „Lichtschein der Barmherzigkeit, die das kirchliche Handeln grundsätzlich bestimmen muss“. Zudem stärke er in seinem Schreiben den Respekt vor dem individuellen Gewissen und auch vor der jeweiligen Kultur der einzelnen Ortskirchen. Allgemeine Normen und Regeln der Kirche seien im konkreten Fall „nicht immer passgenau“, so der Erzbischof von München und Freising

von esther10 02.05.2016 00:33

Kardinal Kasper: Papstschreiben ist „bemerkenswertes Dokument“


Der emeritierte Kurienkardinal Walter Kasper - RV

09/04/2016 11:21SHARE:
Der emeritierte Kurienkardinal Walter Kasper hat die Papstbotschaft zu Ehe und Familie als „bemerkenswertes Dokument“ gewürdigt. „Amoris laetitia“ („Freude der Liebe“) zeichne ein sehr realistisches Bild von Familie mit Bodenhaftung und kein abstraktes Ideal, sagte er am Freitagabend der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) in Aachen.

Der Papst äußert sich laut Kasper sehr biblisch und pastoral, aber nicht lehrhaft. Das Schreiben gebe wichtige Hinweise für die Ehepastoral und -begleitung in der deutschen Kirche. „Da sind wir zum Teil noch Entwicklungsland“, sagte der frühere Präsident des Päpstlichen Rates für die Einheit der Christen. Nach Ansicht von Kasper vertritt das Dokument eine offene Position, mit der die Bischöfe in der Bundesrepublik gut arbeiten könnten. Zum Umgang mit wiederverheirateten Geschiedenen, die nach katholischer Lehre vom Kommunionempfang ausgeschlossen sind, sagte der Kardinal: „Es sind Öffnungen da, ganz klar.“

Kritisch äußert sich hingegen Walter Brandmüller, ebenfalls ein emeritierter deutscher Kurienkardinal. Er warnte in der „Bild“-Zeitung vom Samstag vor einer Verwässerung der kirchlichen Lehre. Fehlinterpretationen des Schreibens könnten die Glaubwürdigkeit der kirchlichen Verkündigung untergraben. Wer in „ungültiger Zweitehe“ lebe, der dürfe nicht mit Hilfe einer „Salami-Taktik“ am Ende doch die Zulassung zu den Sakramenten erreichen, so Brandmüller.

Ausnahmen in Einzelfällen zuzulassen sei „eine Sackgasse“. „Was aus Glaubensgründen grundsätzlich unmöglich ist, ist es auch im Einzelfall“, so Brandmüller, der die kirchliche Lehre von der Unauflöslichkeit der Ehe bekräftigte. Wer andere Wege beschreite, verlasse den Weg der katholischen Lehre, so der frühere Chefhistoriker des Vatikans.


Man könne sagen, dass das Festhalten an der Unauflöslichkeit der Ehe „mittlerweile ein Alleinstellungsmerkmal der katholischen Kirche geworden“ sei.
http://de.radiovaticana.va/news/2016/04/...dokumen/1221466
(kna 09.04.2016 sk)

von esther10 02.05.2016 00:30

Neun Ratschläge von Papst Franziskus für alle, die ans Heiraten denken



VATIKANSTADT , 02 May, 2016 / 11:14 AM (CNA Deutsch).-
Nicht alles am neuen Lehrschreiben des Papstes wird heiß diskutiert - im Gegenteil. Wenn es um Ehe und Familie geht, gibt es auch klare Aussagen und praktische Tipps in Amoris Laetitia - etwa diese Empfehlungen an alle, die ans Heiraten denken.

Die Gedanken an die Einladungen, die Kleidung und das Fest nicht in den Mittelpunkt stellen
Der Papst bittet die Brauleute, sich nicht auf unzählige Einzelheiten zu konzentrieren, die sowohl Finanzen wie auch Energien aufzehren. Denn so gelangen sie nur erschöpft zur Trauung, anstatt ihre besten Kräfte dafür zu verwenden, sich als Paar auf diesen großen Schritt vorzubereiten. "Diese Mentalität spiegelt sich auch in manchen faktischen Lebensgemeinschaften wider, die niemals zur Eheschließung gelangen, weil sie an zu kostspielige Festlichkeiten denken, anstatt der gegenseitigen Liebe und deren Formalisierung vor den anderen den Vorrang zu geben."

Ein schlichtes, einfaches Fest bevorzugen
Der Papst spricht die Brautleuten direkt an und bittet sie: "Habt den Mut, anders zu sein, lasst euch nicht von der Gesellschaft des Konsums und des Scheins verschlingen." Denn "das, worauf es ankommt, ist die Liebe, die euch eint und die durch die Gnade gestärkt und geheiligt wird." Er schlägt auch vor, dass sie sich "für ein schlichtes, einfaches Fest" entscheiden, um die Liebe über alles zu setzen.

Das wichtigste ist das Sakrament und der Ehekonsens
Sich darauf konzentrieren, "die liturgische Feier ganz tief" zu erleben und "das theologische und spirituelle Gewicht des Konsenses" im Augenblick der Trauung zu begreifen. Die Worte, die sie sprechen werden, sind nicht auf den gegenwärtigen Moment beschränkt. Sie beinhalten vielmehr "eine Totalität, welche die Zukunft einschließt, 'bis der Tod sie scheidet'".

Dem gegenseitigen Versprechen Wert und Gewicht verleihen
Der Papst erinnert daran, der Sinn des Ehekonsenses zeige gerade, dass "Freiheit und Treue" nicht im Gegensatz zueinander stehen, "sondern sich vielmehr gegenseitig" unterstützen. Unerfüllt gebliebene Versprechen verursachen vielmehr große Schäden. "Die Ehre des gegebenen Wortes, die Treue zum Versprechen kann man weder kaufen noch verkaufen. Sie können nicht mit Gewalt erzwungen, aber auch nicht ohne Opfer gehütet werden."

Die Ehe sollte immer offen für das Leben sein
Die Eheleute sollten vor Augen haben, dass "ein so bedeutendes Versprechen wie jenes, das der Ehekonsens ausdrückt, und die Vereinigung der beiden Körper, welche die Ehe vollzieht, nur als Zeichen der Liebe des Sohnes Gottes gedeutet werden" kann, "der Mensch geworden ist und sich in einem Bund der Liebe mit seiner Kirche vereint hat." Und so verwandeln sich die "auf die Fortpflanzung bezogene Bedeutung der Geschlechtlichkeit, die Körpersprache und die lebendigen Gesten der Liebe in der Geschichte einer Ehe" in eine "'ununterbrochene Weiterführung der liturgische Sprache'". So "'wird das eheliche Leben in gewissem Sinn Liturgie'".

Die Ehe beschränkt sich nicht auf einen Tag, sie umfasst das ganze Leben
Es ist wichtig, sich bewusst zu machen, dass der Empfang des Ehesakraments, "nicht nur ein Moment ist, der nachher zu einem Teil der Vergangenheit und der Erinnerungen wird", sondern dass es "ständig seinen Einfluss auf das gesamte eheliche Leben" ausübt.

Vor der Hochzeit beten
Der Papst empfiehlt den Brautleuten, vor der Trauung zuerst zusammen zu beten, "einer für den anderen" und dabei Gottes Hilfe zu erbitten, "um treu und großherzig zu sein”. Sie sollten auch Gott "gemeinsam fragen, was er von ihnen erwartet".

Die Hochzeit ist auch eine Gelegenheit zur Verkündigung des Evangeliums
Jesus tat sein erstes Wunder bei einem Hochzeitsmal in Kana. "Der gute Wein des vom Herrn gewirkten Wunders, der das Entstehen einer neuen Familie verschönert, ist der neue Wein des Bundes Christi mit den Männern und Frauen aller Zeiten." Daher wird die Hochzeit "eine kostbare Gelegenheit zur Verkündigung des Evangeliums Christi" sein.

Die Ehe der Mutter Gottes weihen
Ein weiterer Vorschlag des Papstes für die Brautleute ist, ihre eheliche Liebe der Mutter Gottes vor einem Marienbild zu weihen.

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http://de.catholicnewsagency.com/story/k...g-zu-jesus-0729

von esther10 02.05.2016 00:28

Migrationen, Enttäuschung auf das "Nein" von London zu den 3000 syrischen unbegleitete Minderjährige



LONDON, den 28. April - Verzweiflung, Wut und Enttäuschung: Die Abstimmung durch das House of Commons , dass die britischen, durch einen schmalen Rand der Stimmen (294 bis 276) Gastfreundschaft zu 3.000 Flüchtlingskinder allein zu bestreiten hat beschlossen , die bereits in Europa sind, einen bitteren Nachgeschmack im Mund von all denen , die in diesen Jahren zu Gunsten der Rezeption gearbeitet haben. "Und" zutiefst enttäuschend " , sagte Kirsty McNeill, Advocacy und Kampagnen Direktor von Save the Children UK, kommentiert , was in London passiert ist .

Nach Angaben der Organisation, die Maßnahme, die aber nicht entscheidend für die Tausenden von Kindern , die jedes Jahr in Europa ankommen wäre es ein kleiner Schritt nach vorn und ein Zeugnis für den Willen darstellen , um einen echten Beitrag zu leisten. "An vielen Orten in Europa, Tausende dieser Kinder, allein und verängstigt sind gezwungen , im Freien zu schlafen, gesperrt in einem Haftzentrum oder in informellen Lagern auf. Einige von ihnen haben erst zehn Jahre und viele sind geflohen Krieg und Verfolgung Zuflucht in Europa zu suchen. Diese Kinder brauchen unsere Hilfe " , sagte McNeill.

Migranten in Calais Migranten in Calais

"Ignoriert ihn, das Problem nicht nur nicht verschwinden, aber es wird noch schlimmer mehr bekommen und mehr. Die britische Regierung hat auf die öffentliche Meinung noch nicht geantwortet und auf die vielen Abgeordneten , die gesammelt hatten im Vereinigten Königreich zu fragen Gastfreundschaft an Minderjährige in Europa nur zur Verfügung zu stellen. Da das House of Lords wird nun aufgefordert werden , sich auf dieses Gesetz zum Ausdruck bringen, hat das britische Parlament noch eine Chance zu beweisen , zu den am meisten gefährdeten Kinder würdig zu sein , seiner Nation die Werte der Lage zu erreichen , die unsere Hilfe brauchen " .

So dreitausend Kinder allein gelassen, ohne Schutz oder zum Empfang. Die Maßnahme, die von den Herren, vorgeschlagen, mit einer Änderung des Zuwanderungsgesetzes, erhalten etwa 3000 Minderjährige ohne Begleitung syrischer Herkunft, die bereits in einigen europäischen Gebieten wie genehmigt wurde Calais oder Idomeni . Ein Vorschlag des Arbeits Alf Dubs : "Meine Botschaft an die Konservativen ist , dass 1938-'39 unserem Land erhielt 10 Tausend kleine Flüchtlinge aus Deutschland, Österreich und der Tschechoslowakei, und ich war einer von ihnen," sagte er. Er tituliert ein Kind in der Tat von einer Operation profitiert hat als der damalige britische Regierung die kleineren deutschen Flüchtlinge vor dem Ausbruch des Zweiten Weltkriegs begrüßt. "Heute - er Dubs weiter - es kommt eine viel kleinere Anzahl von syrischen Kinder zu akzeptieren. Es ist eine Schande , dass Großbritannien nicht. "

Alf Dubs Alf Dubs

Zu Gunsten der Änderung gestimmt Labour, Liberaldemokraten und die Scottish National Party. Gegen alle außer sehr wenigen konservativen Abweichler. Nach Angaben der Zeitung The Guardian, James Brokenshire, Sekretär des Ministeriums des Innern, stellte sie fest, dass eine solche Maßnahme "Familien ermutigen könnten ihre Kinder allein in Europa zu senden, indem sie auf die Gefahren der Reise und die Gefahr von Menschenhändlern ausgesetzt Menschen. " Im Gegensatz dazu Maßnahmen, wie dies viele Kinder vor den Gefahren retten, die eindeutig den Henoch (europäisches Netzwerk von Ombudspersonen für Kinder) in seiner aktuellen Dossiers, die die ernsthafte Fehlen der europäischen Sicherheitsrichtlinien für unbegleitete Minderjährige verurteilt wurde definiert hat.

(@novellatop, 28. April 2016)
http://www.onuitalia.com/2016/04/28/migr...ai-minori-soli/

von esther10 02.05.2016 00:25

Johannes Paul II. und seine Theologie des Leibes


Papst Johannes Paul II,

- ANSA

11/04/2016

In seinem Apostolischen Schreiben „Amoris Laetitia“ über die „Freude der Liebe“ beruft sich Papst Franziskus immer wieder auf seinen Vorgänger, den heiligen Johannes Paul II. Das liegt daran, dass schon dieser zwischen 1979 und 1984 in den Katechesen seiner Generalaudienzen eine sogenannte „Theologie des Leibes“ entwickelt hat.

Dem damals neugewählten polnischen Papst ging es darum, mit kräftigen Pinselstrichen eine umfassende, positive Sicht des menschlichen Körpers und der zwischenmenschlichen Beziehungen zu entwerfen. Dabei ging er vom Schöpfungsbericht im biblischen Buch Genesis aus.
Der Sinn ist die gegenseitige Bereicherung

In den Erzählungen der Genesis befinden wir uns, so sagt Papst Johannes Paul II., sozusagen „im innersten Kern anthropologischer Wirklichkeit, die Körper heißt“. Die Worte aus Genesis 2, 23 sprechen es unmittelbar und zum ersten Mal so aus: „Gebein von meinem Gebein und Fleisch von meinem Fleisch“. „Der Mann spricht diese Worte, als ob er sich nur angesichts einer Frau selbst identifizieren könnte...“ Gleichzeitig spricht der Mann hier aus, worin sich das Menschsein zeigt. „Der Körper offenbart den Menschen.“

„Diese knappe Formel enthält bereits alles, was die menschliche Wissenschaft je über die Struktur des Körpers als Organismus, über seine Vitalität, über seine besondere Geschlechtsphysiologie usw. sagen kann. In dieser ersten Äußerung des Mannes, „Fleisch von meinem Fleisch“, ist auch ein Bezug auf das enthalten, wodurch jener Körper wahrhaft menschlich ist; auf das, was den Menschen als Person, als Wesen bestimmt, das auch in seiner gesamten Leiblichkeit Gott „ähnlich“ ist.“

Hier im Garten Eden setzt Johannes Pauls „Theologie des Leibes“ an. Männlichkeit und Weiblichkeit des Körpers verweisen auch „auf das neue Bewußtsein vom Sinn des eigenen Leibes: einem Sinn, der... in der gegenseitigen Bereicherung besteht“. Mann und Frau entdecken sich selbst angesichts des anderen, über den anderen. „Und sie werden ein Fleisch sein“: Das meint die Einheit beim Sex. In diesem Moment der „ehelichen Vereinigung“ entdecken sie „ihr Menschsein in seiner ursprünglichen Einheit“.

Gleichzeitig ist das Miteinander-Schlafen „Ausdruck einer immer neuen Überwindung der Grenze der (ursprünglichen) Einsamkeit des Menschen“. Genesis 2 macht klar, dass die von Gott als Mann und Frau geschaffenen Menschen „für die Einheit“ bestimmt sind. Durch diese Einheit werden sie „ein Fleisch“. Der Text sagt aber auch: „Darum verläßt der Mann Vater und Mutter und bindet sich an seine Frau.“ Er erklärt damit, dass diese Verbindung von Mann und Frau eine tiefgreifende, umwälzende Entscheidung ist, nichts Leichtfertiges oder Unverbindliches. Für Johannes Paul II. war Genesis 2,24 ein „weit vorausblickender Text“.

Sexualität: Erneuerung des Schöpfungsgeheimnisses

„Denn er zeigt auf, daß in jeder ehelichen Vereinigung von Mann und Frau aufs neue dieses ursprüngliche Bewußtsein der verbindenden Bedeutung des Körpers in seiner männlichen und weiblichen Ausprägung entdeckt wird. Damit zeigt der biblische Text gleichzeitig an, daß sich bei jeder solchen Vereinigung gewissermaßen das Schöpfungsgeheimnis in seiner ganzen ursprünglichen Tiefe und Lebenskraft erneuert. Und auch die Zeugung des Lebens wurzelt in der Erschaffung und erneuert gewissermaßen jedes Mal das Schöpfungsgeheimnis.“

Am Anfang, im Garten Eden, sind Adam und Eva nackt – aber sie schämen sich nicht voreinander. Nach dem Sündenfall ändert sich das dramatisch: Ihnen gehen die Augen auf. Sie erkennen, dass sie nackt sind, schämen und bedecken sich. Stunde Null der Scham.
„Aus den heutigen Analysen der Scham - und im besonderen des sexuellen Schamgefühls - ergibt sich, wie komplex diese Grunderfahrung ist, in welcher sich der Mensch gemäß der ihm eigenen Wesensstruktur als Person ausdrückt. Im Erlebnis der Scham erfährt der Mensch die Scheu gegenüber dem anderen Ich (so zum Beispiel die Frau gegenüber dem Mann), und sie ist wesentlich Furcht für das eigene Ich. Mit der Scham bekundet der Mensch gleichsam instinktiv die Notwendigkeit der Bestätigung und Annahme dieses Ichs entsprechend seinem wahren Wert. Das erfährt er sowohl in sich selber als auch nach außen hin gegenüber dem anderen. Man kann also sagen, daß die Scham auch in dem Sinn eine komplexe Erfahrung ist, daß sie zwar einen Menschen gewissermaßen vom anderen fernhält, zugleich aber ihre persönliche Annäherung sucht und dafür eine geeignete Grundlage schafft.“

Liebe: Für den anderen zum Geschenk werden

Scham – ein wichtiger Faktor also bei der Ausbildung des Ethos im menschlichen Zusammenleben, besonders im Verhältnis von Mann und Frau. Dass Adam und Eva sich vor dem Sündenfall nicht schämen, ist dabei nicht etwa ein Mangel, sondern bedeutet das Gegenteil: Hinweis auf eine besondere Fülle an Bewußtsein, auf volles, ursprüngliches Verständnis für die Bedeutung des Körpers.

„Der Mensch, der sich der Zeugungskraft seines Leibes und des eigenen Geschlechtes bewußt ist, ist zugleich von körperlichen und sexuellen Zwängen frei. Die ursprüngliche Nacktheit beider, die nicht von der Scham belastet war, drückt diese innere Freiheit des Menschen aus... Man darf sagen, daß die beiden — aus der göttlichen Liebe erschaffen, das heißt in ihrem Sein mit Männlichkeit bzw. Weiblichkeit ausgestattet - „nackt“ sind, weil sie selbst frei sind in der Freiheit des Sich-Schenkens. Diese Freiheit liegt der sozusagen bräutlichen Bedeutung des Leibes zugrunde. Der menschliche Körper mit seiner Geschlechtlichkeit, seiner Männlichkeit und Weiblichkeit, ist, vom Geheimnis der Schöpfung her gesehen, nicht nur Quelle der Fruchtbarkeit und Fortpflanzung wie in der gesamten Naturordnung, sondern umfaßt von »Anfang« an auch die Eigenschaft des »Bräutlichen«: d. h. die Fähigkeit, der Liebe Ausdruck zu geben: jener Liebe, in welcher der Mensch
als Person zu einem Geschenk wird und - durch dieses Geschenk — den eigentlichen Sinn seines Seins und seiner Existenz verwirklicht.“

Die ursprüngliche Nacktheit von Adam und Eva im Paradies bedeutet: Völlige Freiheit zur Hingabe. Geschenk-Sein. Darauf ist der menschliche Körper von innen her „hingeordnet“.

„So findet der Mann in der ersten beseligenden Begegnung die Frau, und sie findet ihn. Auf diese Weise nimmt er sie innerlich an; er nimmt sie an, wie sie vom Schöpfer um ihrer selbst willen gewollt wurde, wie sie im Geheimnis der Gottesebenbildlichkeit durch ihre Weiblichkeit geformt worden ist; und umgekehrt nimmt sie ihn in gleicher Weise an, wie er vom Schöpfer „um seiner selbst willen“ gewollt wurde und wie er von Ihm durch seine Männlichkeit geformt worden ist.“

Der menschliche Körper – nicht einfach nur männlich und weiblich, sondern fähig zur Liebe. Zu einer Liebe, „in der der Mensch zum Geschenk wird“. Zwischen dieser Sicht des menschlichen Leibes und der ursprünglichen Glückseligkeit der ersten Menschen im Paradies besteht für Johannes Paul II. ein Zusammenhang.

„Die Glückseligkeit bedeutet Verwurzelung in der Liebe. Die ursprüngliche Glückseligkeit spricht vom „Anfang“ des Menschen, der aus der Liebe entstanden ist und mit dem die Liebe begonnen hat. Das ist ein unwiderrufliches Ereignis, und daran ändern auch der nachfolgende Sündenfall und der Tod nichts. Deshalb kennt auch der gemeinsame „Anfang“ des Mannes und der Frau, also die ursprüngliche Wahrheit ihres Leibes in seinem Mann- und Frausein, auf die Genesis 2, 25 unsere Aufmerksamkeit lenkt, die Scham nicht.“

Der Mensch ist nicht nur ein Objekt bestimmter Techniken

Gott sah, dass es gut war: Dieser Blick Gottes, von dem das Buch Genesis spricht, umgreift den Menschen, Mann und Frau, so wie er sie gewollt hat. Mann und Frau, fähig zur Liebe, zur Weitergabe des Lebens, mit dem Wissen um „den schöpferischen Sinn ihrer Leiber“. Auch wenn sie sündhaft sind, auch wenn ihr Horizont der Tod ist. Gott sah: Es war sehr gut. Das ist nach Schilderung des Buches Genesis der „Anfang“ – das, was grundlegend ist im Miteinander von Mann und Frau, grundlegend für eine „Theologie des Leibes“.

Eine „ganzheitliche Sicht des Menschen“ – sie muss nach der Überzeugung von Johannes Paul II. „vom Anfang her entwickelt werden“. „Wir sind Kinder einer Zeit, wo angesichts der Entwicklung verschiedener Wissenszweige diese ganzheitliche Sicht vom Menschen leicht zurückgedrängt wird“, sagt er. Oft wird der Mensch auch nur als „Objekt bestimmter Techniken gesehen“ und nicht als „Subjekt, das für sein persönliches Handeln verantwortlich ist“.

„Das Studium dieser Kapitel des Buches Genesis macht uns wohl mehr als andere Teile der Schrift die Wichtigkeit und Notwendigkeit einer Theologie des Leibes klar. Der „Anfang“ sagt uns verhältnismäßig wenig über den Leib des Menschen im heutigen naturwissenschaftlichen Verständnis des Wortes... Wir erfahren fast nichts über die inneren Strukturen und Gesetzmäßigkeiten, die im menschlichen Organismus herrschen. Doch gleichzeitig kommt vielleicht, gerade weil unser Text so alt ist, die für eine ganzheitliche Sicht des Menschen bedeutsame Wahrheit einfacher und voller zum Ausdruck. Diese Wahrheit betrifft die Bedeutung des menschlichen Leibes in der Persönlichkeitsstruktur des einzelnen Menschen.“

(rv 11.04.2016 sk)
Hinweis: Dieser Text ist ein Ausschnitt aus einer Radio-Akademie von Stefan v. Kempis über die Theologie des Leibes von Johannes Paul II. Sie können die CD mit der vollständigen Radio-Akademie gegen einen Unkostenbeitrag bei uns bestellen; eine Mail an cd@radiovatikan.de genügt. Sämtliche Texte Johannes Pauls aus diesem Bereich hat der Patris Verlag Schönstatt 1985 in drei Bänden veröffentlicht. Sie heißen: Die menschliche Liebe; Die Erlösung des Leibes; Die Familie - Zukunft der M
enschheit.
http://de.radiovaticana.va/news/2016/04/..._leibes/1221827

von esther10 02.05.2016 00:25

"Mit Maria auf dem Weg": Große Wallfahrt aller bayerischen Bistümer nach Eichstätt



EICHSTÄTT , 02 May, 2016 / 11:42 AM (CNA Deutsch).-
Es ist ein Highlight der katholischen Kirche in Bayern und dem gesamten deutschsprachigen Raum Europas: Über 3.000 Pilger werden erwartet, wenn am Samstag, 7. Mai im Rahmen der Wallfahrt Patrona Bavariae auf dem Eichstätter Residenzplatz alle sieben bayerischen Oberhirten zur Ehren der Muttergottes die heilige Messe feiern.

Bei der zentralen Wallfahrt 2016 kommt dem Marienbild der "Dreimal wunderbaren Mutter" eine große Bedeutung zu, das im Video zu sehen ist: Das Motiv ist eine um 1570 entstandene Interpretation der Marienikone Salus populi Romani ("Heil des römischen Volkes") in der Basilika Santa Maria Maggiore. Dort legt auch Papst Franziskus vor und nach jeder Reise Blumen bei der Muttergottes ab.

Der Pontifikalgottesdienst beginnt um 16 Uhr. Hauptzelebrant ist der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx; auch kann Eichstätts Bischof Gregor Maria Hanke als Gastgeber auch zwei Bischöfe aus Eichstätter Partnerdiözesen begrüßen: Erzbischof Simon Ntamwana aus Gitega in Burundi und Bischof emeritus Valerian D’Souza aus Poona in Indien.

Musikalisch umrahmt wird der Gottesdienst vom Eichstätter Domchor, einem Blechbläserensemble und Pauken. Unter der Leitung von Domkapellmeister Christian Heiß werden Lieder aus dem Gotteslob für Gemeinde, Chor und Bläser gespielt. Zu hören sind unter anderem auch Werke von Palestrina, Felix Mendelssohn Bartholdy und Henry Purcell.

Der Gottesdienst zur Marienwallfahrt Patrona Bavariae in Eichstätt wird auch live im Fernsehen und im Internet ausgestrahlt. Der katholische TV-Sender EWTN Deutschland überträgt ab 16 Uhr das Pontifikalamt.

Anlass der Feierlichkeiten ist die Vorbereitung auf das 100-jährige Jubiläum des Festes Patrona Bavariae. Sieben unterschiedlich geprägte Wege führen in einer großen Sternwallfahrt zum Residenzplatz. Im Anschluss an den Gottesdienst wird die Weihe an die "Dreimal wunderbare Mutter" Maria erneuert. Weitere Informationen gibt es auf der eigenen Website.

Der Fernsehsender EWTN wird mit einer digitalen Satellitenanlage über Astra, Frequenz 12460 MHz und Senderkennung EWTN katholisches TV empfangen. Außerdem steht das Programm über Kabel zur Verfügung. Zusätzlich läuft der Gottesdienst auf www.ewtn.de und auf der kostenlosen App von EWTN für Smartphones und Tablets.
http://de.catholicnewsagency.com/story/m...-eichstatt-0743

von esther10 02.05.2016 00:22

„Tag der Diakonin“: ZdK und Radio Vatikan als Plattform für eine „andere“ Kirche
2. Mai 2016



Tag der Diakonin - Forderung nach einer anderen Kirche
(Rom) Nach der Bewerbung der Thesen des emeritierten Amazonas-Bischofs und Alt-68ers Erwin Kräutler für die Abschaffung des Zölibats und die Einführung des Frauenpriestertums, wirbt die Deutsche Sektion von Radio Vatikan heute für den „Tag der Diakonin“, der vom Zentralkomitee der Katholiken (ZdK) begangen wurde.


Daß es in der katholischen Kirche gar keine Diakonin gibt, somit etwas gefeiert wird, was gar nicht existiert, stört weder das ZdK noch die Deutsche Sektion von Radio Vatikan. Im Gegenteil. Was nicht ist, soll herbeigeredet werden. Was herbeigeredet werden soll, entspricht einem konsequent der Kirche übergestülptem Weltgeist. Das scheint den selbsternannten „Reformkräften“ der Kirche gar nicht mehr aufzufallen, oder wird billigend in Kauf genommen.

Der „Tag der Diakonin“ wurde von „katholischen Laien“ in der Münsteraner Petrikirche „gefeiert“. Das ZdK freute sich über 250 Teilnehmer, „so viele wie noch nie“. Die Deutsche Sektion von Radio Vatikan steuerte den Jubeltitel: „Große Resonanz für Tag der Diakonin“ bei.

Im deutschen Sprachraum machen offizielle katholische Organisationen und Kirchennörgler-Vereine bereits gemeinsame Sache. In Münster traten die Katholische Frauengemeinschaft (KFD), der Katholische Frauenbund (KDFB), das ZdK und ein ominöses Netzwerk Diakonat der Frau gemeinsam als Veranstalter auf.

kfd, KDFB, ZdK: „Frauen zum sakramentalen Dienst in der Kirche zulassen“

Wenig überraschend lautete die Forderung: „die diakonische Verantwortung von Christen vor Ort wahrzunehmen und Frauen zum sakramentalen diakonischen Dienst in der katholischen Kirche zuzulassen“.

Dem ZdK-Präsidenten Thomas Sternberg fiel die Aufgabe der ideologisch motivierten Tatsachenverdrehung zu. Zur Begründung der Forderung, die gegen die katholische Sakramentenordnung verstößt, meinte er:

„Der Auftrag zur Diakonie bildet sich im sakramentalen Diakonat ab. Ohne das Engagement der Frauen würde die diakonische Arbeit in der Kirche und den Kirchengemeinden zusammenbrechen. Es gibt viele Felder, auf denen sich in unserer Kirche dringend etwas tun muss – ein wichtiges ist der Frauendiakonat.“

Eine utilitaristisch motivierte Begründung. Die Alt-68er-Forderung lautet Frauenpriestertum. Das „Frauendiakonat“ ist eine jüngere „Verfeinerung“, die im Rahmen einer Salamitaktik lediglich die derzeit notwendige Vorstufe zum eigentlichen Ziel bildet.

Der „Tag der Diakonin“ ist eine Erfindung des Katholischen Deutschen Frauenbundes der späten 90er Jahre. Ausgetragen wird er jeweils am Gedenktag der heiligen Katharina von Siena, ein frommes Bemänteln eines ganz und gar nicht frommen Angriffs gegen die Kirche.

Die Deutsche Sektion von Radio Vatikan bietet mit Rückendeckung von ZdK und Deutscher Bischofskonferenz Kräften eine Plattform, die nicht mehr die römisch-katholische Kirche, sondern eine andere Kirche wollen.

Die Themenauswahl, deren Gewichtung und Darstellung sagt etwas über die Ausrichtung einer Redaktion aus. Die Deutsche Sektion von Radio Vatikan zeigt eine unkritische Nähe zu Kreisen, die Lehre und Ordnung der Kirche wenig Achtung entgegenbringen und sie in einer Reihe von Punkten sogar offen bekämpfen.

http://de.radiovaticana.va/news/2016/05/...iakonin/1226849
Text: Giuseppe Nardi
Bild: kfd (Screenshot

von esther10 02.05.2016 00:18

Weihbischof Athanasius Schneider zum päpstlichen Schreiben „Amoris Laetitia“

Veröffentlicht: 27. April 2016 | Autor: Felizitas Küble
Zur Vermeidung einer allgemeinen Verwirrung

Das vor kurzem veröffentlichte Apostolische Schreiben “Amoris Laetitia” (AL), das einen großen spirituellen und pastoralen Reichtum für das Leben in der Ehe und in der christlichen Familie unserer Epoche enthält, hat bereits innerhalb kurzer Zeit sogar im Bereich des Episkopats widersprüchliche Interpretationen hervorgerufen.


Es gibt Bischöfe und Priester, die öffentlich und offen erklärten, dass AL eine sehr klare Öffnung für die Kommunion für wiederverheiratete Geschiedene geliefert habe, ohne von diesen ein Leben in Enthaltsamkeit zu verlangen. In diesem Aspekt der sakramentalen Praxis, die sich laut ihnen nun auf bedeutsame Weise geändert habe, liege der wirklich revolutionäre Charakter von AL.

AL mit Blick auf die irregulären Paare interpretierend, erklärte der Vorsitzende einer Bischofskonferenz in einem auf der Internetseite dieser Bischofskonferenz veröffentlichten Text:

„Es handelt sich um eine Maßnahme der Barmherzigkeit, um eine Öffnung von Herz, Verstand und Geist, für die es weder ein Gesetz braucht noch irgendeine Direktive oder Richtlinien. Man kann und soll sie sofort in die Praxis umsetzen.“

Diese Ansicht wurde zusätzlich durch die jüngsten Erklärungen von Pater Antonio Spadaro SJ bestätigt, der nach der Bischofsynode von 2015 geschrieben hatte, dass die Synode die „Grundlage“ für den Zugang der wiederverheirateten Geschiedenen zur Kommunion geschaffen hatte, indem sie „eine Tür öffnete“, die bei der vorherigen Synode von 2014 noch verschlossen geblieben war. Nun, sagt Pater Spadaro in seinem Kommentar zu AL, wurde seine Ankündigung bestätigt. Man sagt, dass Pater Spadro selbst Teil der redaktionellen Gruppe von AL angehört habe.

Der Weg für die missbräuchlichen Interpretationen scheint sogar von Kardinal Christoph Schönborn angestoßen worden zu sein, der während der offiziellen Vorstellung von AL in Rom im Zusammenhang mit den irregulären Verbindungen gesagt hatte:

„Meine große Freude an diesem Dokument ist, dass es konsequent die künstliche, äußerliche, fein säuberliche Trennung von „regulär“ und „irregulär“ überwindet“.

Eine solche Äußerung vermittelt den Eindruck, dass es keinen klaren Unterschied zwischen einer gültigen und sakramentalen Ehe und einer irregulären Verbindung gebe, oder zwischen einer läßlichen und tödlichen Sünde gebe. Radio Vatikan

Auf der anderen Seite gibt es Bischöfe, die behaupten, dass AL im Licht des immerwährenden Lehramtes der Kirche gelesen werden müsse und dass AL nicht die Kommunion für die wiederverheirateten Geschiedenen erlaubt, auch nicht im Ausnahmefall. Grundsätzlich ist diese Feststellung richtig und wünschenswert. In der Tat sollte jeder Text des Lehramtes generell in seinem Inhalt mit dem vorherigen Lehramt bruchlos übereinstimmen.

Dennoch ist es kein Geheimnis, dass in verschiedenen Orten die geschiedenen und wiederverheirateten Personen zur Heiligen Kommunion zugelassen sind, ohne dass sie enthaltsam leben. Einige Aussagen von AL können realistischerweise dazu herangezogen werden, diesen bereits seit einiger Zeit an verschiedenen Orten des kirchlichen Lebens praktizierten Mißbrauch zu rechtfertigen.

Einige Aussagen von AL eignen sich objektiv für Missinterpretationen

Der Heilige Vater, Papst Franziskus, hat uns alle eingeladen, einen Beitrag zum Nachdenken und zum Dialog über die heiklen, die Ehe und die Familie betreffenden Fragen zu leisten. „Die Reflexion der Hirten und Theologen wird uns, wenn sie kirchentreu, ehrlich, realistisch und kreativ ist, zu größerer Klarheit verhelfen“ (AL, 2).

Analysiert man mit intellektueller Redlichkeit einige Aussagen von AL in ihrem Kontext, stellt man eine Schwierigkeit fest, sie gemäß der überlieferten Lehre der Kirche zu interpretieren. Dieser Umstand erklärt sich durch das Fehlen der konkreten und ausdrücklichen Bekräftigung der beständigen, auf dem Wort Gottes beruhenden und von Papst Johannes Paul II. bekräftigte Lehre und Praxis der Kirche, der sagt: image001

„Die Kirche bekräftigt jedoch ihre auf die Heilige Schrift gestützte Praxis, wiederverheiratete Geschiedene nicht zum eucharistischen Mahl zuzulassen. Sie können nicht zugelassen werden; denn ihr Lebensstand und ihre Lebensverhältnisse stehen in objektivem Widerspruch zu jenem Bund der Liebe zwischen Christus und der Kirche, den die Eucharistie sichtbar und gegenwärtig macht. Darüber hinaus gibt es noch einen besonderen Grund pastoraler Natur: Ließe man solche Menschen zur Eucharistie zu, bewirkte dies bei den Gläubigen hinsichtlich der Lehre der Kirche über die Unauflöslichkeit der Ehe Irrtum und Verwirrung.

Die Wiederversöhnung im Sakrament der Buße, das den Weg zum Sakrament der Eucharistie öffnet, kann nur denen gewährt werden, welche die Verletzung des Zeichens des Bundes mit Christus und der Treue zu ihm bereut und die aufrichtige Bereitschaft zu einem Leben haben, das nicht mehr im Widerspruch zur Unauflöslichkeit der Ehe steht. Das heißt konkret, dass, wenn die beiden Partner aus ernsthaften Gründen – zum Beispiel wegen der Erziehung der Kinder – der Verpflichtung zur Trennung nicht nachkommen können, ‚sie sich verpflichten, völlig enthaltsam zu leben, das heißt, sich der Akte zu enthalten, welche Eheleuten vorbehalten sind‘“ (Familiaris Consortio, 84).

Papst Franziskus hat „keine neue, auf alle Fälle anzuwendende generelle gesetzliche Regelung kanonischer Art“ (AL, 300) festgelegt. In der Fußnote 336 erklärt er allerdings: „Auch nicht auf dem Gebiet der Sakramentenordnung, da die Unterscheidung erkennen kann, dass in einer besonderen Situation keine schwere Schuld vorliegt.“

Mit offensichtlichem Bezug auf die wiederverheirateten Geschiedenen sagt der Papst in AL, Nr. 305: „Aufgrund der Bedingtheiten oder mildernder Faktoren ist es möglich, dass man mitten in einer objektiven Situation der Sünde – die nicht subjektiv schuldhaft ist oder es zumindest nicht völlig ist – in der Gnade Gottes leben kann, dass man lieben kann und dass man auch im Leben der Gnade und der Liebe wachsen kann, wenn man dazu die Hilfe der Kirche bekommt.“

In der Fußnote 351 erklärt der Papst seine Feststellung mit den Worten: „In gewissen Fällen könnte es auch die Hilfe der Sakramente sein.“ Vat_Flagge

Im selben Achten Kapitel von AL (Nr. 298) spricht der Papst von den „Geschiedenen in einer neuen Verbindung, […] mit neuen Kindern, mit erwiesener Treue, großherziger Hingabe, christlichem Engagement, mit dem Bewusstsein der Irregularität der eigenen Situation und großer Schwierigkeit, diese zurückzudrehen, ohne im Gewissen zu spüren, dass man in neue Schuld fällt. Die Kirche weiß um Situationen, in denen ‚die beiden Partner aus ernsthaften Gründen – zum Beispiel wegen der Erziehung der Kinder – der Verpflichtung zur Trennung nicht nachkommen können‘.“

In der Fußnote 329 zitiert der Papst das Dokument Gaudium et spes leider auf eine nicht korrekte Weise, weil das Konzil sich in diesem Fall allein auf die gültige christliche Ehe bezieht. Die Anwendung dieser Aussage auf die Geschiedenen kann den Eindruck erwecken, dass die gültige Ehe, wenn nicht in der Theorie, so doch in der Praxis einer Verbindung von Geschiedenen gleichgestellt wird.

Die Zulassung der wiederverheirateten Geschiedenen zur Heiligen Kommunion und ihre Folgen

AL fehlt es leider an den wörtlichen Wiedergaben der Grundsätze der Morallehre der Kirche in der Form, wie sie in Nr. 84 des Apostolischen Schreibens Familiaris Consortio und der Enzyklika Veritatis Splendor von Papst Johannes Paul II. verlautbart sind, besonders zu folgenden Thema von grösster Wichtigkeit:

„Grundoption“ (Veritatis splendor, 67-68), „Todsünde und läßliche Sünde“ (ebd. 69-70), „Proportionalismus“, „Konsequentialismus“ (ebd. 75), „das Martyrium“ und „die universalen und unveränderlichen sittlichen Normen“ (ebd. 91ff). afc127c26a

Das wörtliche Zitieren der Nr. 84 von Familiaris Consortio und einiger, zentraler Stellen von Veritatis splendor würden AL vor heterodoxen Interpretationen schützen. Allgemeine Anspielungen auf moralische Grundsätze und auf die Lehre der Kirche sind mit Sicherheit unzureichend in einem so umstrittenen Bereich, der von ebenso delikater wie entscheidender Bedeutung ist.

Einige Vertreter des Klerus und auch des Episkopats behaupten bereits, dass laut dem Geist des 8. Kapitels von AL in Ausnahmefällen die wiederverheirateten Geschiedenen zur Heiligen Kommunion zugelassen werden können, ohne dass von ihnen leben in völliger Enthaltsamkeit verlangt werde.

Wenn man eine solche Interpretation von Buchstaben und Geist von AL zuläßt, müßte man, aufgrund von intellektueller Redlichkeit und des Satzes vom ausgeschlossenen Widerspruch, folgende logische Schlußfolgerungen akzeptieren.

Das 6. Gebot Gottes, das jeden sexuellen Akt außerhalb der gültigen Ehe verbietet, wäre nicht mehr universal gültig, wenn Ausnahmen zugelassen wären. Im konkreten Fall: Die Geschiedenen könnten den sexuellen Akt vollziehen und werden sogar dazu ermutigt zum Zweck, die gegenseitige „Treue“ zu bewahren (vgl. AL, 298). Daraus würde sich eine „Treue“ ergeben in einem Lebensstil, der direkt dem ausdrücklichen Willen Gottes widerspricht. Zudem hieße es, der Göttlichen Offenbarung zu widersprechen, würde man Handlungen ermutigen und rechtfertigen, die in sich und immer im Widerspruch zum Willen Gottes sind.
Das göttliche Wort Christi: „Was aber Gott verbunden hat, das darf der Mensch nicht trennen“ (Mt 19,6) wäre damit nicht mehr immer und ausnahmslos für alle Eheleute gültig.
Es wäre in einem besonderen Fall möglich, das Bußsakrament und die Heilige Kommunion zu empfangen mit der Absicht direkt die göttlichen Gebote „Du sollst nicht die Ehe brechen“ (Ex. 20,14), und „Was aber Gott verbunden hat, das darf der Mensch nicht trennen“ (Mt 19,6; Gen 2,24) zu missachten.chrkn
Die Einhaltung dieser Gebote und des Wortes Gottes würde in diesen Fällen nur in der Theorie, aber nicht in der Praxis geschehen und damit würden die wiederverheirateten Geschiedenen verleitet, „sich selbst zu betrügen“ (Jak 1,22). Man könnte also durchaus den völligen Glauben an den göttlichen Charakter des Sechsten Gebotes und der Unauflöslichkeit der Ehe haben, aber ohne die entsprechenden Werke.
Das Göttliche Wort Christi: „Wer seine Frau aus der Ehe entlässt und eine andere heiratet, der begeht Ehebruch ihr gegenüber. Auch eine Frau begeht Ehebruch, wenn sie ihren Mann aus der Ehe entlässt und einen anderen heiratet“ (Mk 10,12) hätte also keine universale Gültigkeit mehr, sondern würde Ausnahmen zulassen.
Die ständige, bewusste und freie Verletzung des Sechsten Gebotes Gottes und der Heiligkeit und der Unauflöslichkeit der eigenen gültigen Ehe (im Falle von wiederverheirateten Geschiedenen) wäre also nicht mehr eine schwere Sünde, oder eine direkte Widersetzung gegen den Willen Gottes.
Damit kann es auch Fälle einer schwerwiegenden, ständigen, bewußten und freien Verletzung der anderen Gebote Gottes (zum Beispiel im Fall eines Lebensstils der Finanzkorruption) geben, bei denen einer bestimmten Person aufgrund mildernder Umstände der Zugang zu den Sakramenten zugesprochen werden könnte, ohne von ihr eine ehrliche Bereitschaft zu verlangen, in Zukunft die sündhaften Handlungen und das Ärgernis zu vermeiden.media-390606-2 - Kopie
Die immerwährende und unfehlbare Lehre der Kirche wäre nicht mehr universal gültig, im besonderen die von Papst Johannes Paul II. in Familiaris Consortio 84 und von Papst Benedikt XVI. in Sacramentum caritatis Nr. 29 bekräftigte Lehre, laut der die völlige Enthaltsamkeit Bedingung für Geschiedene ist, um die Sakramente empfangen zu können.
Die Befolgung des 6. Gebotes Gottes und der Unauflöslichkeit der Ehe wäre damit ein irgendwie nur für eine Elite, nicht aber für alle erreichbares Ideal.
Die kompromisslosen Worte Christi, die alle Menschen ermahnen, die Gebote Gottes immer und unter allen Umständen zu befolgen, und dafür auch beachtliche Leiden in Kauf zu nehmen, anders ausgedrückt, auch das Kreuz anzunehmen, wären in ihrer Wahrheit nicht mehr gültig: „Und wenn dich deine rechte Hand zum Bösen verführt, dann hau sie ab und wirf sie weg! Denn es ist besser für dich, dass eines deiner Glieder verlorengeht, als dass dein ganzer Leib in die Hölle kommt“ (Mt 5,30).
Paare, die in einer „irregulären Verbindung” leben, zur Heiligen Kommunion zuzulassen, indem man ihnen erlaubt, die den Ehepartnern der gültigen Ehe vorbehaltenen Akte zu praktizieren, käme der Anmaßung einer Macht gleich, die keiner menschlichen Autorität zusteht, weil damit der Anspruch erhoben würde, das Wort Gottes korrigieren zu wollen.

Gefahren einer Kollaboration der Kirche in der Verbreitung der „Scheidungsplage”

Die Kirche lehrt uns, indem sie die immerwährende Lehre Unseres Herrn Jesus Christus bekennt:

„In Treue zum Herrn kann die Kirche die Verbindung der zivil wiederverheirateten Geschiedenen nicht als Ehe anerkennen. „Wer seine Frau aus der Ehe entlässt und eine andere heiratet, begeht ihr gegenüber Ehebruch. Auch eine Frau begeht Ehebruch, wenn sie ihren Mann aus der Ehe entlässt und einen anderen heiratet“ (Mk 10,11-12). Petrischlüssel

Die Kirche schenkt diesen Menschen aufmerksame Zuwendung und lädt sie zu einem Leben aus dem Glauben, zum Gebet, zu Werken der Nächstenliebe und zur christlichen Erziehung der Kinder ein. Doch solange diese Situation fortdauert, die dem Gesetz Gottes objektiv widerspricht, können sie nicht die sakramentale Lossprechung empfangen, nicht zur heiligen Kommunion hinzutreten und gewisse kirchliche Aufgaben nicht ausüben“ (Kompendium des Katechismus der Katholischen Kirche, 349).

In einer ungültigen ehelichen Verbindung zu leben, mit der man ständig dem Gebot Gottes und der Heiligkeit und Unauflöslichkeit der Ehe widerspricht, bedeutet, nicht in der Wahrheit zu leben. Zu erklären, dass das willentliche, freie und gewohnheitsmäßige Praktizieren sexueller Handlungen in einer ungültigen ehelichen Verbindung in einem konkreten Fall nicht mehr eine schwere Sünde sein könnte, ist nicht die Wahrheit, sondern eine schwere Lüge und wird daher nie zu einer wirklichen Freude in Liebe führen.

Diesen Personen den Empfang der Heiligen Kommunion zu erlauben, bedeutet Simulation, Heuchelei und Lüge. Das Wort Gottes in der Heiligen Schrift gilt: „Wer sagt: Ich habe ihn erkannt!, aber seine Gebote nicht hält, ist ein Lügner und die Wahrheit ist nicht in ihm“ (1 Joh 2,4).

Das Lehramt der Kirche lehrt uns die Gültigkeit der Zehn Gebote Gottes: ????????????????????????????????????????????????????????????

„Weil die Zehn Gebote die Grundpflichten des Menschen gegenüber Gott und dem Nächsten zum Ausdruck bringen, sind sie ihrem Wesen nach schwerwiegende Verpflichtungen. Sie sind unveränderlich, sie gelten immer und überall. Niemand kann von ihnen dispensieren“ (KKK, 2072).

Jene, die behauptet haben, dass die Gebote Gottes und besonders das Gebot „Du sollst nicht die Ehe brechen“ Ausnahmen haben könnten und in manchen Fällen sogar die Schuld für die Scheidung nicht anrechenbar sei, waren Pharisäer und später die christlichen Gnostiker des zweiten und dritten Jahrhunderts.

Die folgenden Aussagen des Lehramtes bleiben immer gültig, weil sie Teil des unfehlbaren Lehramtes in der Form des universalen und ordentlichen Lehramtes sind:

„Die negativen Gebote des Naturgesetzes sind allgemein gültig: sie verpflichten alle und jeden einzelnen allezeit und unter allen Umständen. Es handelt sich in der Tat um Verbote, die eine bestimmte Handlung semper et pro semper verbieten, ohne Ausnahme, […]es gibt Verhaltensweisen, die niemals, in keiner Situation, eine angemessene […] Lösung sein können. […] Die Kirche hat immer gelehrt, dass Verhaltensweisen, die von den im Alten und im Neuen Testament in negativer Form formulierten sittlichen Geboten untersagt werden, nie gewählt werden dürfen. Wie wir gesehen haben, bestätigt Jesus selber die Unumgänglichkeit dieser Verbote: ‚Wenn du das Leben erlangen willst, halte die Gebote! … Du sollst nicht töten, du sollst nicht die Ehe brechen, du sollst nicht stehlen, du sollst nicht falsch aussagen‘ (Mt 19, 17-18)“ (Johannes Paul II, Enzyklika Veritatis splendor, 52).P1020947

Das Lehramt der Kirche lehrt es uns noch viel deutlicher: „Das gute und reine Gewissen wird durch den wahren Glauben erleuchtet, denn die christliche Liebe geht gleichzeitig „aus reinem Herzen, gutem Gewissen und ungeheucheltem Glauben“ hervor“ (1 Tim 1,5) [Vgl. 1 Tim 3,9; 2 Tim 1,3; 1 Petr 3,21; Apg 24,16]“ (KKK, 1794).

Für den Fall, dass eine psychisch gesunde Person moralisch objektiv schwerwiegende Handlungen in vollem Bewußtsein, in freier Entscheidung und mit der Absicht diese Handlung in der Zukunft zu wiederholen, setzt, ist es unmöglich den Grundsatz der Nicht-Anrechenbarkeit der Schuld aufgrund mildernder Umstände anzuwenden. Die Anwendung des Grundsatzes der Nicht-Anrechenbarkeit auf diese Paare der wiederverheirateten Geschiedenen wäre eine Heuchelei und ein gnostischer Sophismus.

Wenn die Kirche diese Personen auch nur in einem einzigen Fall zur Heiligen Kommunion zuläßt, würde sie dem widersprechen, was sie in der Lehre bekennt, indem sie selbst ein öffentliches Zeugnis gegen die Unauflöslichkeit der Ehe geben und damit zur weiteren Verbreitung der „Plage der Scheidung“ (II. Vatikanisches Konzil, Gaudium et spes, 47) beitragen würde.

Um einen solchen unerträglichen und Ärgernis erregenden Widerspruch zu vermeiden, hat die Kirche in unfehlbarer Auslegung der Göttlichen Wahrheit des Moralgesetzes und der Unauflöslichkeit der Ehe, für zweitausend Jahre unveränderlich und ohne Ausnahme oder besonderes Privileg die Praxis befolgt, zur Heiligen Kommunion nur jene Geschiedenen zuzulassen, die in völliger Enthaltsamkeit leben und unter „Vermeidung eines Ärgernisses“ („remoto scandalo“).

Die erste pastorale Aufgabe, die der Herr Seiner Kirche anvertraut hat, ist die Unterweisung und die Lehre (vgl. Mt 28,20). Die Befolgung der Gebote Gottes ist intrinsisch mit der Lehre verbunden. Aus diesem Grund hat die Kirche immer den Widerspruch von Lehre und Leben zurückgewiesen und einen solchen Widerspruch als gnostisch verurteilt, ebenso die häretische lutherische Lehre des „simul iustus et peccator“. Zwischen dem Glauben und dem Leben der Kinder der Kirche sollte es keinen Widerspruch geben.

Wenn es um die Befolgung der von Gott gegebenen Gebote und die Unauflöslichkeit der Ehe geht, kann man nicht von gegensätzlichen theologischen Interpretationen sprechen. Wenn Gott gesagt hat: „Du sollst nicht die Ehe brechen“, kann keine menschliche Autorität sagen: aber „in einem besonderen Fall oder für einen guten Zweck kannst du die Ehe brechen“.

Folgende Aussagen von Papst Franziskus sind sehr wichtig, wo der Papst über die Einbindung der wiederverheirateten Geschiedenen in das Leben der Kirche spricht:

Diese Unterscheidung kann „niemals von den Erfordernissen der Wahrheit und der Liebe des Evangeliums, die die Kirche vorlegt, absehen […] Damit dies geschieht, müssen […] die notwendigen Voraussetzungen der Demut, der Diskretion, der Liebe zur Kirche und ihrer Lehre verbürgt sein. […] wird das Risiko vermieden, dass eine bestimmte Unterscheidung daran denken lässt, die Kirche vertrete eine Doppelmoral“ (AL, 300).

Diese lobenswerten Aussagen von AL bleiben jedoch ohne konkreten Hinweise auf die Verpflichtung der wiederverheirateten Geschiedenen, sich zu trennen oder zumindest in völliger Enthaltsamkeit zu leben.

Wenn es um Leben oder Tod des Körpers geht, würde kein Arzt die Dinge im Zweifel lassen. Der Arzt kann nicht zum Patienten sagen: „Sie müssen die Anwendung der Medizin gemäß Ihrem Gewissen und in Beachtung der Gesetze der Medizin entscheiden.“

Ein solches Verhalten eines Arztes würde ohne jeden Zweifel als verantwortungslos betrachtet. Das Leben der unsterblichen Seele ist jedoch noch wichtiger, denn von der Gesundheit der Seele hängt ihr Schicksal für die ganze Ewigkeit ab.

Die freimachende Wahrheit der Buße und des Kreuzesgeheimnisses

Zu behaupten, wiederverheiratete Geschiedene seien keine öffentlichen Sünder, bedeutet, etwas Falsches vorzutäuschen. Abgesehen davon: Sünder zu sein, ist der wahre Zustand aller Glieder der streitenden Kirche auf Erden. 027_24

Wenn die wiederverheirateten Geschiedenen sagen, dass ihre willentlichen und absichtlichen Handlungen gegen das 6. Gebot Gottes keineswegs Sünde oder schwere Sünde seien, betrügen sie sich selbst und die Wahrheit ist nicht in ihnen, wie der heilige Evangelist Johannes sagt:

„Wenn wir sagen, dass wir keine Sünde haben, führen wir uns selbst in die Irre und die Wahrheit ist nicht in uns. Wenn wir unsere Sünden bekennen, ist er treu und gerecht; er vergibt uns die Sünden und reinigt uns von allem Unrecht. Wenn wir sagen, dass wir nicht gesündigt haben, machen wir ihn zum Lügner und sein Wort ist nicht in uns“ (1 Joh 8-10).

Von Seiten der wiederverheirateten Geschiedenen die Wahrheit anzuerkennen, dass sie Sünder und auch öffentliche Sünder sind, nimmt ihnen nichts von ihrer christlichen Hoffnung. Nur die Anerkennung der Wirklichkeit und der Wahrheit befähigt sie, nach den Worten Jesu Christi, den Weg einer fruchtbringenden Buße zu beschreiten.

Es wäre sehr gesund, den Geist der ersten Christen und der Zeit der Kirchenväter wiederherzustellen, als es eine lebendige Solidarität der Gläubigen mit den öffentlichen Sündern gab und vor allem eine Solidarität gemäß der Wahrheit. Eine Solidarität, die nichts Diskriminierendes hatte; im Gegenteil, es gab die Teilnahme der ganzen Kirche am Bussweg der öffentlichen Sünder durch das Fürbittgebet, die Tränen, die Bußübungen und die Werke der Nächstenliebe zu ihren Gunsten.

Das Apostolische Schreiben Familiaris Consortio lehrt, dass „auch diejenigen, die sich vom Gebot des Herrn entfernt haben und noch in einer solchen Situation leben, von Gott die Gnade der Umkehr und des Heils erhalten können, wenn sie ausdauernd geblieben sind in Gebet, Buße und Liebe“ (Nr. 84).

Während der ersten Jahrhunderte waren die öffentlichen Sünder in die betende Gemeinschaft der Gläubigen integriert und hatten auf den Knien und mit erhobenen Armen die Fürsprache ihrer Brüder zu erflehen. Tertullian gibt uns ein berührendes Zeugnis davon:

„Der Körper kann sich nicht erfreuen, wenn eines seiner Glieder leidet. Es ist notwendig, dass er als Ganzes betrübt ist und an seiner Heilung arbeitet. Wenn du auf den Knien die Hände zu deinen Brüdern erhebst, ist es Christus, den du berührst, ist es Christus, den du anflehst. Ebenso ist es Christus, der mitleidet, wenn sie Tränen für dich vergießen“ (De paenitentia, 10, 5-6).bildma1

Auf dieselbe Weise sagt der heilige Bischof Ambrosius von Mailand: „Die ganze Kirche hat das Joch des öffentlichen Sünders auf sich geladen und leidet mit ihm durch Tränen, Gebet und Schmerz“ (De paenitentia, 1, 81).

Es stimmt, dass sich die Bußdisziplin der Kirche geändert hat, aber der Geist dieser Disziplin muß in der Kirche aller Zeiten bleiben. Heute beginnen einige Priester und Bischöfe, unter Berufung auf einige Aussagen von AL, den wiederverheirateten Geschiedenen zu verstehen zu geben, dass ihr Zustand nicht dem objektiven Zustand von öffentlichen Sündern entspricht. Sie beruhigen sie, indem sie sagen, dass ihre sexuellen Handlungen keine schwere Sünde seien.

Eine solche Haltung entspricht nicht der Wahrheit. Sie berauben die wiederverheirateten Geschiedenen der Möglichkeit zu einer radikalen Umkehr zum Gehorsam gegenüber dem Willen Gottes, indem sie diese Seelen in der Illusion lassen. Eine solche pastorale Haltung ist billig, denn sie kostet nichts. Sie kostet keine Tränen, keine Gebete und keine Werke der Fürsprache und der brüderlichen Buße zugunsten der wiederverheirateten Geschiedenen.

Indem man auch nur in Ausnahmefällen wiederverheiratete Geschiedene zur Heiligen Kommunion zuläßt, ohne von ihnen ein Ende ihrer Handlungen gegen das 6. Gebot Gottes zu verlangen, und zudem sogar noch anmaßend behauptet, diese Handlungen seien nicht einmal schwere Sünde, wählt man den leichten Weg und vermeidet das Ärgernis des Kreuzes. 0018

Eine solche Seelsorge für wiederverheiratete Geschiedene ist eine kurzlebige und betrügerische Seelsorge. An alle, die den wiederverheirateten Geschiedenen einen solchen leichten und billigen Weg vorgaukeln, richtet Jesus auch heute diese Worte: „Weg mit dir, Satan, geh mir aus den Augen! Du willst mich zu Fall bringen; denn du hast nicht das im Sinn, was Gott will, sondern was die Menschen wollen. Darauf sagte Jesus zu seinen Jüngern: Wer mein Jünger sein will, der verleugne sich selbst, nehme sein Kreuz auf sich und folge mir nach“ (Mt 16,23-24).

Was die Seelsorge für die wiederverheirateten Geschiedenen betrifft, ist heute auch der Geist wiederzubeleben, Christus in der Wahrheit des Kreuzes und der Buße zu folgen, die allein zur beständigen Freude führt und die flüchtigen Freuden zu meiden, die letztlich betrügerisch sind.

Folgende Worte des heiligen Papstes Gregors des Großen sind wirklich aktuell und erhellend:

„Wir dürfen uns nicht zu sehr an unser irdisches Exil gewöhnen, die Bequemlichkeiten dieses Lebens dürfen uns nicht unsere wahre Heimat vergessen machen, so dass unser Geist nicht schläfrig wird inmitten der Bequemlichkeiten. Aus diesem Grund fügt Gott Seinen Gaben Seine Heimsuchungen oder Strafen hinzu, auf dass alles, was uns bezaubert auf dieser Welt, für uns bitter wird und sich in der Seele jenes Feuer entfacht, das uns immer von neuem zum Wunsch nach den himmlischen Dingen drängt und uns vorankommen läßt. Dieses Feuer verwundet uns auf angenehme Weise, es kreuzigt uns sanft und betrübt uns freudig“ (In Hez, 2,4,3). 0022

Der Geist der authentischen Bußdisziplin der Kirche der ersten Jahrhunderte hat in der Kirche aller Zeiten bis heute fortgewirkt. Wir haben zum Beispiel das bewegende Beispiel der seligen Laura del Carmen Vicuna, die 1891 in Chile geboren wurde. Schwester Azocar, die Laura gepflegt hat, berichtete:

„Ich erinnere mich, dass Laura, als ich ihr zum ersten Mal das Ehesakrament erklärte, in Ohnmacht fiel, weil sie durch meine Worte verstanden hatte, dass ihre Mutter sich im Zustand der Todsünde befand, solange sie mit ihrem Mann zusammenblieb. Zu jener Zeit gab es in Junin nur ein einzige Familie, die in Übereinstimmung mit dem Willen Gottes lebte.“

Von da an vermehrte sie Gebet und Buße für ihre Mutter. Am 2. Juni 1901 empfing sie mit großem Eifer die erste Heilige Kommunion. Dazu schrieb sie folgendes:

„1. Ich will Dich, oh mein Jesus, lieben und Dir mein ganzes Leben dienen, deshalb biete ich Dir meine ganze Seele, mein Herz und mein ganzes Sein. 2. Ich möchte lieber sterben, als Dich durch Sünde zu beleidigen, deshalb will ich mich von allem fernhalten, das mich von Dir trennen könnte. 3. Verspreche ich Dir, alles mir Mögliche zu tun, damit Du besser erkannt und mehr geliebt wirst und um die Beleidigung wiedergutzumachen, die Dir jeden Tag die Menschen zufügen, die Dich nicht lieben, besonders jene, die Dir von denen zugefügt werden, die mir nahe sind. Oh mein Gott, schenke mir ein Leben der Liebe, der Abtötung und des Opfers!”

Ihre große Freude ist jedoch verdunkelt, weil sie sieht, dass die bei der Feier anwesende Mutter nicht zur Kommunion geht. 1902 bietet Laura ihr Leben für die Mutter, die mit einem Mann in einer irregulären Beziehung in Argentinien lebt. Laura betet noch mehr und unterzieht sich Entbehrungen, um die Bekehrung der Mutter zu erlangen. Wenige Stunden bevor sie stirbt, ruft sie die Mutter zu sich. Dem Sterben nahe ruft sie aus:

„Mama, ich werde sterben. Ich habe Jesus darum gebeten. Ihm habe ich mein Leben für die Gnade Deiner Rückkehr angeboten. Mama, werde ich die Gnade haben, Deine Umkehr zu sehen, bevor ich sterbe?“

Erschüttert verspricht die Mutter: „Morgen früh werde ich in die Kirche gehen, um zu beichten.“ – Laura sucht darauf den Blick des Priester und sagt ihm: „Pater, meine Mutter verspricht in diesem Moment, jenen Mann zu verlassen. Seien Sie Zeuge dieses Versprechens!“ Dann fügt sie hinzu: „Nun sterbe ich zufrieden!“

Mit diesen Worten hauchte sie im Alter von 13 Jahren am 22. Januar 1904 in Junín de los Andes (Argentinien) in den Armen ihrer Mutter ihr Leben aus, die ihren Glauben wiederfand und der irregulären Beziehung, in der sie lebte, ein Ende setzte.Gemälde: Evita Gründler

Das bewundernswerte Beispiel des Lebens des seligen Mädchens Laura ist ein Beweis dafür, wie ernst ein wirklicher Katholik das 6. Gebot Gottes und die Heiligkeit und Unauflöslichkeit der Ehe nimmt. Unser Herr Jesus Christus ermahnt uns, auch nur den Schein einer Zustimmung zu irregulären Verbindungen oder dem Ehebruch zu vermeiden. Dieses göttliche Gebot hat die Kirche immer ohne Zweideutigkeit in der Lehre und der Praxis treu bewahrt und weitergegeben.

Man gibt sein Leben nicht für eine mögliche doktrinelle oder pastorale Interpretation hin, aber für die unveränderliche und universal gültige göttliche Wahrheit. Diese Wahrheit wurde bewiesen durch die Lebenshingabe zahlreicher Heiliger, vom heiligen Johannes dem Täufer bis zu einfachen Gläubigen unserer Tage, deren Namen nur Gott kennt.

Notwendigkeit einer „veritatis laetitia”

Das Dokument AL enthält sicher und zum Glück theologische Aussagen und spirituelle und pastorale Hinweise von großem Wert. Dennoch ist es realistischerweise ungenügend zu sagen, dass AL gemäß der überlieferten Lehre und Praxis der Kirche zu interpretieren sei.

Wenn in einem kirchlichen Dokument, dem in unserem Fall der definitive und unfehlbare Charakter fehlt, Interpretations- und Anwendungselemente festgestellt werden, die gefährliche geistliche Folgen haben können, haben alle Glieder der Kirche und in erster Linie die Bischöfe als brüderliche Mitarbeiter des Papstes in der effektiven Kollegialität die Pflicht, dieses Tatsache respektvoll aufzuzeigen und um eine authentische Interpretation zu ersuchen.

Wenn es sich um den göttlichen Glauben handelt, um die göttlichen Gebote und die Heiligkeit und Unauflöslichkeit der Ehe, müssen alle Glieder der Kirche von den einfachen Gläubigen bis zu den höchsten Vertretern des Lehramtes eine gemeinsame Anstrengung vollbringen, um den Glaubensschatz und seine praktische Anwendung intakt zu bewahren.

Das Zweite Vatikanische Konzil hat gelehrt:

„Das heilige Gottesvolk nimmt auch teil an dem prophetischen Amt Christi, in der Verbreitung seines lebendigen Zeugnisses vor allem durch ein Leben in Glauben und Liebe, in der Darbringung des Lobesopfers an Gott als Frucht der Lippen, die seinen Namen bekennen (vgl. Hebr 13,15). Die Gesamtheit der Gläubigen, welche die Salbung von dem Heiligen haben (vgl. 1 Joh 2,20.27), kann im Glauben nicht irren. bischof

Und diese ihre besondere Eigenschaft macht sie durch den übernatürlichen Glaubenssinn des ganzen Volkes dann kund, wenn sie „von den Bischöfen bis zu den letzten gläubigen Laien“ (22) ihre allgemeine Übereinstimmung in Sachen des Glaubens und der Sitten äußert. Durch jenen Glaubenssinn nämlich, der vom Geist der Wahrheit geweckt und genährt wird, hält das Gottesvolk unter der Leitung des heiligen Lehramtes, in dessen treuer Gefolgschaft es nicht mehr das Wort von Menschen, sondern wirklich das Wort Gottes empfängt (vgl. 1 Thess 2,13), den einmal den Heiligen übergebenen Glauben (vgl. Jud 3) unverlierbar fest.

Durch ihn dringt es mit rechtem Urteil immer tiefer in den Glauben ein und wendet ihn im Leben voller an“ (Lumen gentium, 12).

Das Lehramt seinerseits „ist nicht über dem Wort Gottes, sondern dient ihm, indem es nichts lehrt, als was überliefert ist“ (Dei Verbum, 10).

Es war gerade das Zweite Vatikanische Konzil, das alle Gläubigen und vor allem die Bischöfe ermutigte, furchtlos ihre Sorgen und Beobachtungen mit Blick auf das Wohl der ganzen Kirche zu bekunden. Unterwürfigkeit und politische Korrektheit verursachen dem Leben der Kirche ein unheilvolles Übel.

Der berühmte Bischof und Theologe des Konzils von Trient, Melchior Cano OP, äußerte diesen denkwürdigen Satz:

„Petrus braucht nicht unsere Lügen und unsere Schmeicheleien. Jene, die blind und unterschiedslos jede Entscheidung des Papstes verteidigen, sind jene, die am meisten die Autorität des Heiligen Stuhls untergraben: sie zerstören seine Fundamente anstatt sie zu stärken.“

Unser Herr hat uns ohne Zweideutigkeit gelehrt, worin die wahre Liebe und die wahre Freude der Liebe bestehen: „Wer meine Gebote hat und sie hält, der ist es, der mich liebt“ (Joh 14, 21). polskaweb

Indem Gott den Menschen das 6. Gebot gab und die Unauflöslichkeit der Ehe, gab Er sie ausnahmslos allen und nicht nur einer Elite. Bereits im Alten Testament hat Gott erklärt: „Dieses Gebot, auf das ich dich heute verpflichte, geht nicht über deine Kraft und ist nicht fern von dir“ (Dtn 30,11) und „Wenn du willst, kannst du das Gebot halten; / Gottes Willen zu tun ist Treue“ (Sir 15,15).

Jesus sagte zu allen: „Er antwortete: Was fragst du mich nach dem Guten? Nur einer ist «der Gute». Wenn du aber das Leben erlangen willst, halte die Gebote! Darauf fragte er ihn: Welche? Jesus antwortete: Du sollst nicht töten, du sollst nicht die Ehe brechen, du sollst nicht stehlen, du sollst nicht falsch aussagen“ (Mt 19,17-18). Die Apostel haben uns dieselbe Lehre übermittelt: „Denn die Liebe zu Gott besteht darin, dass wir seine Gebote halten. Seine Gebote sind nicht schwer“ (1 Joh 5,3).

Es gibt kein wirkliches, übernatürliches und ewiges Leben ohne Beachtung der Gebote Gottes.

„Ich verpflichte dich, die Gebote des Herrn zu beachten. Hiermit lege ich dir heute das Leben und den Tod vor. Wähle das Leben!“ (Dtn 30,15-19). Es gibt also kein wahres Leben und keine authentische Freude der Liebe ohne die Wahrheit. „Denn die Liebe besteht darin, dass wir nach seinen Geboten leben“ (2 Joh 1,6).

Die Freude der Liebe besteht in der Freude der Wahrheit. Das authentische christliche Leben besteht im Leben und in der Freude der Wahrheit: „Ich habe keine größere Freude, als zu hören, dass meine Kinder in der Wahrheit leben“ (3 Joh 1,4).

Der heilige Augustinus erklärt uns die innige Verbindung zwischen der Freude und der Wahrheit: „Ich frage alle, ob sie nicht die Freude der Wahrheit jener der Lüge vorziehen. Und sie zögern hier ebensowenig wie bei der Frage über das Glück. Weil das glückliche Leben in der Freude der Wahrheit besteht, wollen wir alle die Freude der Wahrheit“ (Confessiones, X, 23).

Die Gefahr einer allgemeinen Verwirrung über die Unauflöslichkeit der Ehe

Seit einiger Zeit ist an einigen Orten im Leben der Kirche der stillschweigende Mißbrauch festzustellen, die wiederverheirateten Geschiedenen zur Heiligen Kommunion zuzulassen, ohne von ihnen ein Leben in völliger Enthaltsamkeit zu verlangen. Die wenig klaren Aussagen des Achten Kapitels von AL haben den erklärten Verfechtern dieser Zulassung neuen Schwung verliehen. imm012_10A

Wir können nun feststellen, dass der Missbrauch sich in der Praxis weiter ausbreitet, weil er sich in gewisser Weise legitimiert fühlt. Zudem herrscht Verwirrung über die Interpretation besonders der Aussagen im Achten Kapitel von AL. Die Verwirrung wird auf die Spitze getrieben, weil beide Seiten, sowohl die Verfechter einer Zulassung der wiederverheirateten Geschiedenen zur Kommunion als auch deren Gegner behaupten, dass „die Lehre der Kirche in diesem Bereich nicht geändert wurde“.

Bei allen historischen und doktrinellen Unterschieden weist unsere aktuelle Situation einige Ähnlichkeiten und Analogien mit der allgemeinen Verwirrung auf, die im vierten Jahrhundert während der arianischen Krise herrschte.

Damals wurde der überlieferte apostolische Glauben an die wahre Gottheit des Sohnes Gottes durch den Begriff „wesensgleich“ (homoousios) garantiert, der vom universalen Lehramt des ersten Konzils von Nicäa dogmatisch verkündet worden war. Die tiefe Glaubenskrise mit einer universalen Verwirrung wurde vor allem durch die Ablehnung oder die Vermeidung verursacht, das Wort „wesensgleich“ (homoousios) zu gebrauchen.

Anstatt diesen Begriff zu gebrauchen, verbreitete sich im Klerus und vor allem im Episkopat der Gebrauch von Alternativformeln, die zweideutig und unpräzise war, wie „wesensähnlich“ (homooiousios) oder einfach nur „ähnlich“ (homoios). Die Formel „homoousios“ des universalen Lehramtes jener Zeit drückte die volle und wahre Gottheit des WORTES auf so klare Weise aus, dass es keinen Spielraum für mißverständliche Interpretationen gab.

In den Jahren 357 – 360 war fast der gesamte Episkopat arianisch oder semi-arianisch geworden wegen der nachfolgenden Ereignisse: Im Jahr 357 unterzeichnete Papst Liberius eine der zweideutigen Formeln von Sirmium, in der der Begriff „homoousios“ nicht mehr vorkam. Zudem exkommunizierte der Papst auf skandalöse Weise den heiligen Athanasius. Der heilige Hilarius von Poitiers war der einzige Bischof, der Papst Liberius für diese Handlungen scharf tadelte.

Im Jahre 359 verabschiedeten zwei Parallelsynoden des lateinischen Episkopats in Rimini und des griechischen Episkopats in Seleukia völlig arianische Formeln, die noch schlimmer waren, als die von Papst Liberius unterzeichnete Formel. Der heilige Hieronymus beschrieb die Verwirrung jener Zeit mit den Worten: „Es stöhnte der ganze Erdkreis und wunderte sich, dass er arianisch geworden war“ (Ingemuit totus orbis et arianum se esse miratus est, Adv. Lucif., 19).

Man kann sagen, dass unsere Epoche durch eine große Verwirrung gekennzeichnet ist, was die sakramentale Disziplin für die wiederverheirateten Geschiedenen anbelangt. Es besteht die reale Gefahr, dass diese Verwirrung sich in großem Rahmen ausbreitet, wenn wir nicht die Formel des universalen und unfehlbaren Lehramtes verkünden und zwar: DSC_0199

„Die Wiederversöhnung im Sakrament der Buße, das den Weg zum Sakrament der Eucharistie öffnet, kann nur denen gewährt werden, […] ‚die sich verpflichten, völlig enthaltsam zu leben, das heißt, sich der Akte zu enthalten, welche Eheleuten vorbehalten sind‘“ (Familiaris Consortio, 84).

Diese Formel fehlt leider aus unverständlichen Gründen in AL. AL enthält hingegen auf ebenso unerklärliche Weise folgende Erklärung: „Viele, welche die von der Kirche angebotene Möglichkeit, ‚wie Geschwister‘ zusammenzuleben, kennen und akzeptieren, betonen, dass in diesen Situationen, wenn einige Ausdrucksformen der Intimität fehlen, ‚nicht selten die Treue in Gefahr geraten und das Kind in Mitleidenschaft gezogen werden [kann]‘“ (AL, Fußnote 329).

Diese Aussage hinterlässt den Eindruck eines Widerspruchs mit der immer gültigen Lehre des universalen Lehramtes, wie sie in Familiaris Consortio Nr. 84 formuliert ist.

Es ist daher dringend notwendig, dass der Heilige Stuhl die zitierte Formel von Familiaris Consortio, Nr. 84 bekräftigt oder erneut verkündet, eventuell in Form einer authentischen Interpretation von AL.

Diese Formel könnte unter bestimmten Aspekten als „homoousios“ unserer Tage angesehen werden. Die fehlende offizielle und ausdrückliche Bekräftigung der Formel von Familiaris Consortio Nr. 84 durch den Apostolischen Stuhl könnte zu einer immer größer werdenden Verwirrung in der sakramentalen Disziplin beitragen mit graduellen und unvermeidlichen Auswirkungen auf doktrineller Ebene.

Auf diese Weise würde eine Situation entstehen, auf die man in Zukunft folgende Feststellung anwenden könnte: „Es stöhnte der ganze Erdkreis und wunderte sich, dass er in der Praxis die Scheidung akzeptiert hatte“ (Ingemuit totus orbis, et divortium in praxi se accepisse miratus est).

Eine Verwirrung der sakramentalen Disziplin gegenüber den wiederverheirateten Geschiedenen mit den sich daraus ergebenden doktrinellen Implikationen würde der Natur der katholischen Kirche widersprechen, so wie es vom heiligen Irenäus im zweiten Jahrhundert beschrieben wurde: RadioVatikan

„Die Kirche, die diese Unterweisung und diesen Glauben empfangen hat. Und obwohl sie über die ganze Welt verstreut ist, bewahrt sie sie mit Sorgfalt, als würde sie einem einzigen Haus wohnen; und auf dieselbe Weise glaubt sie diese Wahrheit, so als hätte sie sie eine einzige Seele; und sie verkündet sie, lehrte sie und gibt sie weiter mit einer Stimme, so als hätte sie nur einen einzigen Mund“ (Adversus haereses, I,10,2).

Der Sitz des Petrus, d.h. der Papst, ist der Garant der Einheit des Glaubens und der sakramentalen apostolischen Disziplin.

Angesichts der unter Priestern und Bischöfen entstandenen Verwirrung was die sakramentale Praxis bezüglich der wiederverheirateten Geschiedenen betrifft, und die Interpretation von AL, ist ein Appell an unseren lieben Papst Franziskus, den Stellvertreter Christi und „süßen Christus auf Erden“ (heilige Katharina von Siena) als berechtigt anzusehen, dass er die Veröffentlichung einer authentischen Interpretation von AL anordnet, die notwendigerweise eine ausdrückliche Erklärung des disziplinären Prinzips des universalen und unfehlbaren Lehramtes bezüglich der Zulassung zu den Sakramenten der wiederverheirateten Geschiedenen enthalten müsste, so wie sie in der Nr. 84 von Familiaris Consortio formuliert ist.

In der großen arianischen Verwirrung des 4. Jahrhunderts richtete der heilige Basilius der Große einen dringenden Appell an den Papst von Rom, damit er mit seinem Wort eine klare Richtung vorgebe, um endlich die Einheit des Denkens im Glauben und in der Liebe zu erreichen (vgl. Ep. 70).

Eine authentische Interpretation von AL durch den Apostolischen Stuhl könnte für die ganze Kirche eine Freude in der Klarheit (claritatis laetitia) bringen. Diese Klarheit würde eine Liebe in der Freude (amoris laetitia) garantieren, eine Liebe und eine Freude, die nicht nach dem Denken der Menschen, sondern nach dem Denken Gottes (vgl. Mt 16,23) wäre.

Das ist es, was zählt für die Freude, das Leben und das ewige Heil der wiederverheirateten Geschiedenen und für alle Menschen.
https://charismatismus.wordpress.com/201...moris-laetitia/
+ Athanasius Schneider
Weihbischof des Erzbistums der Allerseligsten Jungfrau Maria zu Astana (Kasachstan)

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