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von 13.07.2013 07:27


Für das Leben

Tagebuch eines ungeborenen Babys


Das „Tagebuch eines ungeborenen Babys“ beschreibt das Leben eines Kindes von seiner Empfängnis im Mutterschoß bis zu dem Tag, da das Kind merkt: Ich werde getötet, noch bevor ich selbstständig leben darf.



5. Oktober: Heute begann mein Leben. Meine Eltern wissen es noch nicht, aber ich bin schon da. Ich werde ein Mädchen sein – mit blondem Haar und blauen Augen. Alle meine Anlagen sind schon festgelegt, auch dass ich eine Schwäche für Blumen haben werde.



19. Oktober: Manche sagen, ich sei noch gar keine richtige Person, sondern nur meine Mutter existiert. Aber ich bin eine richtige Person, genauso wie ein kleiner Brotkrümel eben Brot ist. Meine Mutter existiert. Ich auch.



23. Oktober: Jetzt öffnet sich schon mein Mund. In ungefähr einem Jahr werde ich lachen und sprechen können. Ich weiß, was mein erstes Wort sein wird: MAMA.



25. Oktober: Mein Herz hat heute zu schlagen begonnen. Von jetzt an wird es für den Rest meines Lebens schlagen, ohne jemals inne zu halten, etwa um auszuruhen. Und nach vielen Jahren wird es einmal stillstehen, und dann werde ich sterben.



2. November: Jeden Tag wachse ich etwas. Meine Arme und Beine nehmen Gestalt an. Aber es wird noch lange dauern, bis ich mich auf diese kleinen Beine stellen und in die Arme meiner Mutter laufen kann, bis ich mit diesen kleinen Armen Blumen pflücken und meinen Vater umarmen kann.



12. November: An meinen Händen bilden sich winzige Finger. Wie klein sie sind! Ich werde damit einmal meiner Mutter übers Haar streichen können.



20. November: Erst heute hat der Arzt meiner Mutter gesagt, dass ich unter ihrem Herzen lebe. O wie glücklich sie doch sein muss! Bist du glücklich Mama?



25. November: Mama und Papa denken sich jetzt wahrscheinlich einen Namen für mich aus. Aber die wissen ja gar nicht, dass ich ein kleines Mädchen bin. Ich möchte gern Susi heißen. Ach, ich bin schon so groß geworden!



10. Dezember: Mein Haar fängt an zu wachsen. Es ist weich und glänzt so schön. Was für Haare die Mama wohl hat?



13. Dezember: Ich kann schon bald sehen. Es ist dunkel um mich herum. Wenn Mama mich zur Welt bringt, werde ich lauter Sonnenschein und Blumen sehen. Aber am liebsten möchte ich meine Mama sehen. Wie siehst du wohl aus, Mama?



24. Dezember: Ob Mama wohl die Flüstertöne meines Herzens hört? Manche Kinder kommen krank zur Welt. Aber mein Herz ist stark und gesund. Es schlägt so gleichmäßig: bum-bum, bum-bum. Mama, du wirst eine gesunde kleine Tochter haben!



28. Dezember: Heute hat mich meine Mutter umbringen lassen



Liebe Mami, jetzt bin ich im Himmel und sitze auf Jesu Schoß. Er liebt mich und ist mir ganz nah. Ich wäre so gerne Dein kleines Mädchen gewesen und verstehe eigentlich nicht so richtig, was passiert ist. Ich war so aufgeregt als ich feststellte, dass ich zu existieren begann. Ich befand mich in einem dunklen, aber wohligen Raum. Ich merkte, dass ich Finger und Zehen hatte. Ich war schon ziemlich weit entwickelt, wenn auch noch nicht bereit, meine Umgebung zu verlassen. Die meiste Zeit verbrachte ich damit, nachzudenken und zu schlafen. Schon zu Anfang fühlte ich mich ganz tief mit dir verbunden... Manchmal hörte ich Dich weinen und ich habe mit dir geweint. Manchmal hast du geschrieen oder sehr laut gesprochen und dann geweint. Und ich hörte, wie Papa zurück schrie. Ich war traurig und hoffte, es würde dir bald besser gehen. Ich habe mich gefragt, warum du soviel weinen musstest. Einmal hast du den ganzen Tag geweint. Es tat mir in der Seele weh. Ich konnte mir nicht vorstellen, was dich so unglücklich machte.

An genau diesem Tag passierte etwas ganz schreckliches. Ein gemeines Monster kam in diesen warmen, bequemen Ort, an dem ich mich befand. Ich hatte schreckliche Angst und begann zu schreien, aber es kam kein Laut über meine Lippen. Das Monster kam immer näher und näher und ich schrie immer wieder: "Mami, Mami, hilf mir bitte, hilf mir!" Entsetzliche Angst war alles, was ich fühlte. Ich schrie und schrie bis ich nicht mehr konnte. Dann riss das Monster mir den Arm aus. Es tat so weh, ein unbeschreiblicher Schmerz. Und es hörte gar nicht auf. Oh wie ich bettelte, es möge aufhören! Voller Entsetzen schrie ich, als das unerbittliche Monster mir ein Bein ausriss. Trotz unsäglicher Schmerzen wusste ich, dass ich im Sterben lag. Ich wusste, dass ich nie dein Gesicht sehen oder von dir hören würde, wie sehr du mich liebst. Ich wollte alle deine Tränen versiegen lassen und hatte so viele Pläne, dich glücklich zu machen -- nun konnte ich das nicht mehr, meine Träume wurden zerschlagen. Obwohl ich schreckliche Schmerzen und Angst hatte, spürte ich vor allem mein Herz brechen. Mehr als andere wollte ich deine Tochter sein.

Doch nun war es vergebens, denn ich starb qualvoll!

Ich konnte nur ahnen, was für schlimme Dinge sie dir angetan hatten. Bevor ich ging, wollte ich dir sagen, dass ich dich liebe, aber ich kannte die Worte nicht, die du verstehen konntest. Und bald darauf hatte ich auch nicht mehr den Atem um sie auszusprechen. Ich war tot!

Ich fühlte, wie ich in die Höhe stieg. Ich wurde von einem riesigen Engel zu einem großen, wunderschönen Ort hinaufgetragen. Ich weinte noch immer, aber der körperliche Schmerz war verschwunden. Ein Engel brachte mich zu Jesus und setzte mich auf seinen Schoß. Jesus sagte mir, dass er mich liebt und dass Gott mein Vater ist. Da war ich glücklich. Ich fragte ihn, was denn dieses Ding war, das mich getötet hatte. Er antwortete: "Das des Abtreibungsarztes." Dann meinte er noch "Es tut mir so leid, mein Kind, denn ich weiß, wie sich das anfühlt."

Ich schreibe, um dir zu sagen, dass ich dich liebe und wie gerne ich dein kleines Mädchen gewesen wäre. Ich habe mit aller Kraft versucht, zu leben. Ich wollte leben. Den Willen hatte ich, aber ich konnte nicht, das Monster war zu stark. Es war unmöglich zu leben. Ich wollte nur, dass du weißt, dass ich es versucht habe, bei dir zu bleiben. Ich wollte nicht sterben! Also, Mami, bitte hüte dich vor diesem Monster Abtreibung. Mami, ich liebe dich und ich will auf keinen Fall, dass du dieselben Schmerzen durchmachen musst wie ich.

Bitte pass auf dich auf!

In Liebe, dein Baby

von 12.07.2013 10:16

Aus dem Katechismus der katholischen Kirche
Berufung zur Keuschheit

Einheit des Menschen in seinem leiblichen und geistigen Sein. Die Geschlechtlichkeit, in der sich zeigt, daß der Mensch
auch der körperlichen und biologischen Welt angehört, wird persönlich und wahrhaft menschlich, wenn sie in die
Beziehung von Person zu Person, in die vollständige und zeitlich unbegrenzte wechselseitige Hingabe von Mann und
Frau eingegliedert ist. Die Tugend der Keuschheit wahrt somit zugleich die Unversehrtheit der Person und die Ganzheit
der Hingabe.
Unversehrtheit der Person
2338 Der keusche Mensch bewahrt die in ihm angelegten Lebens- und Liebeskräfte unversehrt. Diese Unversehrtheit
sichert die Einheit der Person; sie widersetzt sich jedem Verhalten, das diese Einheit beeinträchtigen würde. Sie duldet
kein Doppelleben und keine Doppelzüngigkeit.
2339 Die Keuschheit erfordert das Erlernen der Selbstbeherrschung, die eine Erziehung zur menschlichen Freiheit ist.
Die Alternative ist klar: Entweder ist der Mensch Herr über seine Triebe und erlangt so den Frieden, oder er wird ihr
Knecht und somit unglücklich . "Die Würde des Menschen erfordert also, daß er in bewußter und freier Wahl handelt,
das heißt personal, von innen her bewegt und geführt und nicht unter blindem innerem Drang oder unter bloßem
äußerem Zwang. Eine solche Würde erwirbt der Mensch, wenn "er sich aus aller Knechtschaft der Leidenschaften
befreit und so sein Ziel in freier Wahl des Guten verfolgt und sich die geeigneten Hilfsmittel wirksam und in
schöpferischem Bemühen verschafft" (GS17).
2340 Wer seinem Tauf versprechen treu bleiben und den Versuchungen widerstehen will, soll darauf bedacht sein, die
Mittel dazu zu ergreifen: Selbsterkenntnis, den jeweiligen Situationen angepaßten Verzicht, Gehorsam gegenüber den
Geboten Gottes, Übung der sittlichen Tugenden und Treue im Gebet. "Durch die Keuschheit werden wir gesammelt und
zu der Einheit zurückgeführt, von der wir uns getrennt hatten, um in der Vielheit zu zerfließen" (Augustinus, conf. 10,29).
2341 Die Tugend der Keuschheit steht unter dem Einfluß der Kardinaltugend der Mäßigung, welche die Leidenschaften
und das sinnliche Begehren des Menschen mit Vernunft zu durchdringen sucht.
2342 Selbstbeherrschung zu erringen, ist eine langwierige Aufgabe. Man darf nie der Meinung sein, man habe sie für
immer erworben. Man muß sich in allen Lebenslagen immer wieder neu um sie bemühen. In gewissen
Lebensabschnitten, in denen sich die Persönlichkeit ausformt, erfordert sie eine besondere Anstrengung, etwa in der
Kindheit und im Jugendalter.
2343 Die Keuschheit folgt Gesetzen des Wachstums: sie durchläuft verschiedene Stufen, in denen sie noch
unvollkommen und für die Sünde anfällig ist. Der tugendhafte und keusche Mensch ist "ein geschichtliches Wesen, das
sich Tag für Tag durch seine zahlreichen freien Entscheidungen selbst formt; deswegenkennt,liebtund vollbringt er das
sittlich Gute auch in einem stufenweisen Wachsen." (FC 34).
2344 Die Keuschheit ist eine persönliche Aufgabe; sie erfordert aber auch eine kulturelle Anstrengung, weil "der
Fortschritt der menschlichen Person und das Wachstum der Gesellschaft als solcher voneinander abhängen" (GS
25,1). Die Keuschheit setzt die Achtung der Menschenrechte voraus, insbesondere des Rechtes auf Bildung und
Erziehung, welche die sittlichen und geistigen Dimensionen des menschlichen Lebens berücksichtigen.
2345 Die Keuschheit ist eine sittliche Tugend. Sie ist auch eine Gabe Gottes, eine Gnade, eine Frucht des Geistes. Der
Heilige Geist schenkt den im Wasser der Taufe Wiedergeborenen die Kraft, der Reinheit Christi nachzustreben.
www.betet.info Maria-Regina Kramer: MEIN JA ZU GOTT – Ihr Leben und Sterben Seite 15 / 15
Verschiedene Formen der Keuschheit
2348 Jeder Getaufte ist zur Keuschheit berufen. Der Christ hat "Christus [als Gewand] angelegt" (Gal 3,27), ihn, das
Vorbild jeglicher Keuschheit. Alle, die an Christus glauben, sind berufen, ihrem jeweiligen Lebensstand entsprechend
ein keusches Leben zu führen. Bei der Taufe verpflichtet sich der Christ, in seinem Gefühlsleben keusch zu sein.
2349 Die Keuschheit "soll die Menschen in den verschiedenen Lebensständen auszeichnen: die einen im Stand der
Jungfräulichkeit oder in der gottgeweihten Ehelosigkeit, einer hervorragenden Weise, sich leichter mit ungeteiltem
Herzen allein Gott hinzugeben; die anderen, in der für alle vom Sittengesetz bestimmten Weise, je nachdem ob sie
verheiratet oder unverheiratet sind" (CDF, Erkl. "Persona humana" 11). Verheiratete sind berufen, in ehelicher
Keuschheit zu leben; die anderen leben keusch, wenn sie enthaltsam sind.
Es gibt drei Formen der Tugend der Keuschheit: die eine ist die der Verheirateten, die andere die der Verwitweten, die
dritte die der Jungfräulichkeit. Wir loben nicht die eine unter Ausschluß der anderen. Dies macht den Reichtum der
Disziplin der Kirche aus (Ambrosius, vid.23).
2350 Die Brautleute sind aufgefordert, die Keuschheit in Enthaltsamkeit zu leben. Sie sollen diese Bewährungszeit als
eine Zeit ansehen, in der sie lernen, einander zu achten und treu zu sein in der Hoffnung, daß sie von Gott einander
geschenkt werden. Sie sollen Liebesbezeugungen, die der ehelichen Liebe vorbehalten sind, der Zeit nach der Heirat
vorbehalten. Sie sollen einander helfen, in der Keuschheit zu wachsen.

von 11.07.2013 12:50

11. Juli – Der heilige Papst und Martyrer Pius I. (Im zweiten Jahrhundert)

Papst Pius der Erste dieses Namens, wird als Sohn eines gewissen Ruffinus angegeben, in Aquileia in Italien geboren. Er bestieg den päpstlichen Stuhl unter der Regierung des Kaisers Antoninus. Sein Vorgänger war der heilige Papst Hyginus. Von seinem Leben ist nur wenig überliefert worden. Ihm werden einige kirchliche Verordnungen zugeschrieben, z.B. über genaue Achtsamkeit auf den Leib und das Blut unseres Herrn Jesus Christus, damit nichts davon verschüttet werde, und über die Kirchen- und Armengüter, dass diese unveräußerlich bewahrt und nur zu ihrem Zweck verwendet werden. Schließlich über die Einsegnung von Klosterfrauen und gegen den Missbrauch oder die Falschheit des Eides. So wird ihm auch die allgemeine Festsetzung des Osterfestes auf einen Sonntag zugeeignet. Er weihte auch die warmen Bäder Novitians zu einer Kirche zu Ehren der heiligen Potenziana, hielt dort oft seine persönliche Andacht und gab dieser Kirche viele Geschenke.

Besonders wird von ihm ein Hirtenbrief an Justus, Bischof zu Vienne in Frankreich, als Beweis seiner oberhirtlichen Sorgfalt gerühmt. Hier eine Kostprobe aus diesem Brief:

„Verschaffe den heiligen Blutzeugen, die da Glieder Jesu Christi sind, eine anständige Grabstätte, wie die Apostel dem heiligen Stephanus. Besuche die heiligen Bekenner in den Gefängnissen, damit keiner im Glauben erkalten möge. Prüfe im Geist Gottes die Leiden der Heiligen, und lasse es keinem an Ermunterung zur Standhaftigkeit mangeln. Erzeige dich gegen deine Priester und Diakone nicht als Herr, sondern als ein Diener Christi. Schütze die Gläubigen durch eigene Heiligkeit. Unsere Brüder, deren Namen dir Atalus bekannt machen wird, haben den Kampf vor den Tyrannen bestanden und ruhen nun im Herrn. Ich mache dir auch bekannt, mein gottseliger Amtsgenosse!, dass mir mein baldiges Hinscheiden geoffenbart wurde. Sei meiner eingedenk im heiligen Opfer. Dich grüßet die Gemeinde Jesu Christi zu Rom.“

Papst Pius I. am 11. Juli und wurde im Vatikanhügel beerdigt. Alle alten Martyrologien und Kirchenagenden zählen ihn unter die Märtyrer. Die meisten Chronisten setzen seinen Martertod in das Jahr 158.

von 11.07.2013 10:29

Hingabe an Maria
Geliebteste Mutter, Dir will ich immerdar und auf die vollkommenste Weise angehören und durch Dich für Zeit und Ewigkeit das Eigentum des göttlichen Herzens Jesu sein. Siehe, ich weihe Dir heute und alle Tage meines Lebens, besonders aber für meine Sterbestunde, meine Person: meinen Leib mit seinen Sinnen, meine Seele mit ihren Fähigkeiten, und opfere sie durch Dich und mit Dir der heiligsten Dreifaltigkeit auf als Lob-, Dank-, Sühn- und Bittopfer. Ich vereinige dieses Opfer mit dem hochheiligen Leben, Leiden und Sterben Jesu, mit allen heiligen Messen, die je dargebracht, mit allen würdigen Kommunionen, die je empfangen werden. Ich vereinige es mit Deinen herrlichen Verdiensten, o teure Mutter, mit den Verdiensten aller Heiligen und Auserwählten sowie mit allen gottgefälligen Werken, die je geschehen. Damit verbinde ich meine eigenen Gebete, Arbeiten und Leiden, alle Ablässe, die ich gewinnen, alle Verdienste, die ich erwerben kann, und ich lege alles in Deine mütterlichen Hände. Reinige meine Gabe von allem Makel, verfüge über sie und opfere sie in der unendlich heiligen Meinung des göttlichen Herzens Jesu der heiligsten Dreifaltigkeit auf. - Lass mich, o gute Mutter, eine Opferseele für die Ehre Deines Sohnes und die unsterblichen Seelen werden. Nicht als Lohn, sondern als barmherziges Gnadengeschenk erbitte ich mir, dass ich Dir immer dienen darf und nie, auch nicht durch das Fegfeuer, von Deinem göttlichen Sohne getrennt werde. O gütige, o milde, o süße Jungfrau Maria! Amen.

Imprimatur. Steyl, die 1 Sept. 1922. De mand. Ord. Libr. Cens. Joan. Weig - Missionsdruckerei in Steyl, Post Kaldenkirchen (Rhld.)

von 10.07.2013 14:39

Das perfekte Herz

Eines Tages stand ein junger Mann mitten in der Stadt und erklärte, dass er das schönste Herz im ganzen Tal habe. Eine große Menschenmenge versammelte sich und sie alle bewunderten sein Herz, denn es war perfekt. Es gab keinen Fleck oder Fehler in ihm. Ja, sie alle gaben ihm Recht, es war wirklich das schönste Herz, das sie je gesehen hatten. Der junge Mann war sehr stolz und prahlte noch lauter über sein schönes Herz.
Plötzlich tauchte ein alter Mann vor der Menge auf und sagte: "Nun, dein Herz ist nicht annähernd so schön, wie meines." Die Menschenmenge und der junge Mann schauten das Herz des alten Mannes an.
Es schlug kräftig, aber es war voller Narben, es hatte Stellen, wo Stücke entfernt und durch andere ersetzt worden waren. Aber sie passten nicht richtig und es gab einige ausgefranste Ecken...Genau gesagt, waren an einigen Stellen tiefe Furchen, in denen ganze Teile fehlten. Die Leute starrten ihn an und dachten: Wie kann er behaupten, sein Herz sei schöner?
Der junge Mann schaute auf des alten Mannes Herz, sah dessen Zustand und lachte: "Du musst scherzen", sagte er, "dein Herz mit meinem zu vergleichen. Meines ist perfekt und deines ist ein Durcheinander aus Narben und Tränen."
"Ja", sagte der alte Mann, "deines sieht perfekt aus, aber ich würde niemals mit dir tauschen. Jede Narbe steht für einen Menschen, dem ich meine Liebe gegeben habe. Ich reiße ein Stück meines Herzens heraus und reiche es ihnen und oft geben sie mir ein Stück ihres Herzens, das in die leere Stelle meines Herzens passt. Aber weil die Stücke nicht genau passen, habe ich einige raue Kanten, die ich sehr schätze, denn sie erinnern mich an die Liebe, die wir teilten. Manchmal habe ich auch ein Stück meines Herzens gegeben, ohne dass mir der Andere ein Stück seines Herzens zurückgegeben hat. Das sind die leeren Furchen. Liebe geben heißt manchmal auch ein Risiko einzugehen. Auch wenn diese Furchen schmerzhaft sind, bleiben sie offen und auch sie erinnern mich an die Liebe, die ich für diese Menschen empfinde. Ich hoffe, dass sie eines Tages zurückkehren und den Platz ausfüllen werden. Erkennst du jetzt, was wahre Schönheit ist?"
Der junge Mann stand still da und Tränen rannen über seine Wangen.
Er ging auf den alten Mann zu, griff nach seinem perfekten jungen und schönen Herzen und riss ein Stück heraus. Er bot es dem alten Mann mit zitternden Händen an. Der alte Mann nahm das Angebot an, setzte es in sein Herz. Er nahm dann ein Stück seines alten vernarbten Herzens und füllte damit
die Wunde in des jungen Mannes Herzen. Es passte nicht perfekt, da es einige ausgefranste Ränder hatte.
Der junge Mann sah sein Herz an, nicht mehr perfekt, aber schöner als je zuvor, denn er spürte die Liebe des alten Mannes in sein Herz fließen. Sie umarmten sich und gingen fort, Seite an Seite.

von 09.07.2013 19:01

http://www.exorzismus.net/index.htm

von 09.07.2013 13:04

Abtreibung (auch durch Einsatz einer sogenannten "Pille danach" usw.) ist Tötung unschuldigen Menschenlebens. Die Anti-Abtreibung-Hilfe enthält zur Zeit 7 wichtige Punkte bzw. Empfehlungen für jeden Menschen, der sein Gewissen als Mensch bilden möchte:

1. Notruf für Schwangere (in Österreich, Deutschland, Schweiz und Südtirol)!
2. Tagebuch eines ungeborenen Ungeborenen (mit Kommentar, Fakten, Gedicht).
3. Wichtige Aufklärung und Leserbriefe des Padre: manche Verhütungsmittel wirken leider frühabtreibend.
4. Weitere wertvolle Lebensrecht-Links.
5. Buchempfehlung und Briefwechsel verzweifelter Frauen nach der falschen Entscheidung.
6. Herzergreifende Flash-Demonstration über die schreckliche Wahrheit jeder "Fristenlösung"!
7. Beichte und Beichtmöglichkeit!

--------------------------------------------------------------------------------

Internationale Startseite - Deutsche Startseite - E-Mail
Formularnachricht - SMS-Nachricht - GNuPG / PGP
(Padre Alex - Mag. Mag. Dr. Alexander Pytlik)

1.

Jedes Kind hat das absolute und unantastbare Recht, geboren zu werden, ob behindert oder nicht - es gibt tatsächlich keinen Grund, keinen Wert, der höher sein könnte als das bereits mit der geglückten Empfängnis bestehende unschuldige menschliche Leben. Bist Du in Not, brauchst Du Hilfe für Dein zukünftiges Kind, willst Du JA zum Leben sagen, wende Dich in Österreich (A), Deutschland (B), in der Schweiz (C) und in Südtirol (D) auf jeden Fall an:

A) in Österreich: an das Lebenszentrum unter der Mobiltelephonnummer 0664/43.25.060 (24 Stunden!) sowie unter Tel. 01/513.75.79 (Fax-Nummer 01/513.75.79-15), außerdem an Ja zum Leben unter Tel. 01/218.20.33, an Addam's Frauenzentrum unter Tel. 01/48.13.777 und an viele weitere Adressen in ganz Österreich. Als Mailadressen werden empfohlen: Schwangerenhilfe@hli.at oder dietmar.fischer@hli.at

Möchtest Du regelmäßig die informativen und lebensrettenden Aussendungen des Lebenszentrums (bereits tausende Babies vor dem Abtreibungsmord gerettet!), dann kannst Du Dich auch an HLI Österreich (A-1010 Wien, Postgasse 11 A) und die obigen Telephonnummern und Adressen wenden. Zudem findest Du unten noch einige Lebensrechtlinks. Es gibt ergreifende Rettungsgeschichten! Und Hilfe kostet Geld - Spenden für das Lebenszentrum "leben" wirklich: Österr. PSK 90 333 000 (BLZ 60 000) bzw. IBAN: AT896000000090333000 und BIC: OPSKATWW, lautend auf HLI Österreich.

B) in Deutschland: ALfA unter der 24-Stunden-Notrufnummer 0180/36.999.63. Alle weiteren Adressen im gesamten Bundesgebiet sind sehr gut aufgelistet. Außerdem kann das konkrete Hilfsprojekt für Menschen am Rand von Schwester Mirjam genützt werden! Und für den Raum Ingolstadt/Eichstätt wird besonders die Beratungsinitiative der Aktion Leben e. V. in der Pedettistraße 4 a (D-85072 Eichstätt), rechts neben der Tiefgarage, empfohlen, Telephon 08421/1515 und E-Mail.

C) in der Schweiz: Hilfe für Mutter und Kind (= Aide Suisse pour la mère et l'enfant - Aiuto Svizzero per madre e bambino - Agüd Svizzer per mamma e uffant) unter der Gratis-Hilfe-Nummer 0800/811.100 (persönlich bedient von 8 - 12 und von 14 - 18 Uhr, Telefonbeantworter auch bei Überlastung - Hilfsangebote: Beratung, Babysitting, Wohnangebote, Sozialdienste, Kinderkrippen u. a. m.) sowie per E-Mail und unter "Schweizerische Hilfe für Mutter und Kind", Postfach, CH-4011 Basel. Außerdem stehen noch Tel. 061/703.77.77 und Fax 061/703.77.78 zur Verfügung!

D) In Südtirol: Bewegung für das Leben in Südtirol unter der Telephonnummer 0474/263.005 sowie per E-Mail und am Grieser Platz 13 b, I-39100 Bozen.

Und hier noch einfach zum Nachdenken:
Ein Professor fragt seine Medizinstudenten, was man im folgenden Fall tun solle: "Der Vater hat Syphilis, die Mutter TBC. Sie haben bereits vier Kinder gehabt. Das erste ist blind, das zweite starb, das dritte ist taub, das vierte ist tuberkulosekrank. Die Mutter ist mit dem fünften Kind schwanger. Die Eltern sind zu einem Schwangerschaftsabbruch bereit. Was meinen Sie?" Die meisten Studenten entscheiden, daß die Mutter die Abtreibung machen lassen sollte. "Gratuliere! Sie haben soeben Beethoven ermordet", antwortet der Professor.

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2.

Aus dem Tagebuch eines ungeborenen Ungeborenen (passendes Flash hier!):

03.12. - Aus Liebe haben mich heute Papa und Mama ins Leben gerufen, und Gott erschuf mir eine unsterbliche Geistseele.

17.12. - Meine ersten Adern entstehen, und mein Körper formt sich sehr schnell.

23.12. - Mein Herz beginnt zu schlagen. Wer will bezweifeln, daß ich lebe?

24.12. - Ich weiß gar nicht, weshalb sich Mama eigentlich Sorgen macht.

30.12. - Meine Arme und Beine beginnen zu wachsen.

10.01. - Aus meinen Händen sprießen kleine Finger. Bald werde ich damit greifen können.

17.01. - Erst heute hat Mama erfahren, daß ich bei ihr bin. Ich habe mich sehr darüber gefreut.

22.01. - Nun ist es sicher, daß ich ein Mädchen bin.

26.01. - Alle meine Organe sind vorgebildet. Ich kann bereits Schmerz empfinden.

08.02. - Ich bekomme Haare und Augenbrauen. Das schmückt mich!

10.02. - Meine Augen sind schon lange fertig, auch wenn die Lider noch geschlossen sind. Aber bald kann ich alles sehen - die ganze schöne Welt und vor allem meine liebe Mama, die mich noch bei sich trägt.

12.02. - Mein Herz schlägt wundervoll. Ich fühle mich so geborgen und bin sehr glücklich.

22.02. - Heute hat mich ein Arzt im Auftrag Mama unter dem Druck einer mörderischen Umgebung umgebracht.

Kommentar:

In einer schrecklichen Gottesferne und Lebensverachtung werden heute unschuldige Babies unter dem Deckmantel von Freiheit und Selbstbestimmung massenhaft getötet. Die Abtreibung ist zum größten Tötungsinstrument geworden.

Ausgewählte Fakten:

Millionen Babies werden mit Zustimmung von Eltern, Ärzten und Gesetzgebern durch Abtreibung getötet. 80% aller Abtreibungen geschehen aus wirtschaftlichen oder sozialen Gründen.

Eine Umfrage ist bezeichnend: 77% der Bevölkerung empören sich zurecht über Tierquälerei. Aber nur 34% finden die Abtreibung ungeheuerlich, ganz zu schweigen davon, daß viele gar nicht wissen, daß z. B. die "Pille danach" oder die "Spirale" ebenso Tötungsmittel sind, weil sie das bereits befruchtete Ei an der Einnistung hindern ...

Jeder Abtreibungsmord (und wäre es nur eine Minute nach der Befruchtung) bedeutet einen Bruch mit Gottes wunderbarer Schöpfungsordnung und zieht schlimme Folgen nach sich. Mütter, Väter, Ärzte und Krankenschwestern, die ihr Ja zur Abtreibung gegeben haben, kommen in die Seelsorge. Das Gewissen drückt, sie sind verzweifelt, leiden unter Ängsten, Depressionen ... Wie anders sieht es doch da aus, wo Gott und Seine Ordnungen geachtet werden.

Eine Frau erzählt im Internet aus ihrem Leben: "Wir hatten schon zwei Kinder. Als nun das dritte unterwegs war, bekam ich plötzlich zweimal einen starken Blutsturz. Ich verlor sehr viel Blut. Ein Abgang drohte! Die Ärzte prophezeiten uns, daß, falls es doch zur Geburt komme, das Kind mit großer Wahrscheinlichkeit einen erheblichen Gehirnschaden davontragen würde. Der Arzt: 'Wollen Sie denn überhaupt das Kind? Sie haben doch schon zwei.' Da wir an Jesus Christus glauben und in Seiner Kirche fest verankert sind, haben wir vertrauensvoll gebetet: 'Herr, Dein Wille geschehe!' Wir haben nichts unternommen, was den Abgang des Kindes hätte fördern können, aber auch nichts, um es künstlich zu halten. Mein Mann und ich waren fest gewillt, das Kind zu empfangen, auch wenn es sein Leben lang geistig behindert sein sollte. Dann war es soweit! Unser Baby kam auf die Welt als ein ganz normales Kind. Die Ärzte und auch wir staunten. Unser Kleiner ist heute der kräftigste und auch der geistig stärkste unter unseren Kindern. Gott hat ein großes Wunder getan. Es war wie eine Belohnung für unsere Treue und unser Vertrauen auf Ihn."

Gedicht:

Der Kindermord (von Alexander Hengstler)

Sie können nicht schreien, den Mörder nicht sehn
Können nicht 'mal versuchen, dem Mord zu entgehn
Sie werden nie lachen, sie werden nie lieben
Für sie ist das Leben ein Traum nur geblieben.

Die Opfer, man trauert um sie jedoch nicht
Strafen für die Mörder verhängt kein Gericht
Die Opfer, sie störten, sie paßten uns nicht
Und deshalb sieht keiner von ihnen je Licht

Mit technischen Mitteln wird heut' selektiert
Paßt man nicht ins System, wird man liquidiert
Mit bestem Gewissen bringt man Kranke um
Und viel zu viel Menschen kümmern sich nicht d'rum!

von 05.07.2013 21:16

Lumen fidei - die erste Enzyklika von Papst Franziskus
(radiovatikan.de) (radiovatikan.de) Wer glaubt, sieht: Mit dieser Aussage beginnt Papst Franziskus seine erste Enzyklika. An diesem Freitag hat der Vatikan „Lumen Fidei“ vorgestellt. Nach der Liebe und der Hoffnung nun also die dritte der theologischen Tugenden: Der Glaube. Lange schon war die Enzyklika zu diesem Thema erwartet worden, schon im letzten Pontifikat war sie angekündigt und begonnen worden. Der Rücktritt von Papst Benedikt XVI. hatte das Projekt erst einmal unterbrochen, mit seiner ersten Enzyklika nimmt es Papst Franziskus nun wieder auf und vollendet die Dreiergruppe von „Deus Caritas est“ (2005) und „Spe salvi“ (2007).
Licht und Weg: Diese beiden Begriffe leiten den Leser durch die Enzyklika. Sie beginnt damit, den Glauben als das Licht vorzustellen, dass weiter blicken lässt: „Wer glaubt, sieht“. Es wird dann der Einwand zitiert, Glauben sei ganz im Gegenteil Illusion und damit nicht Licht, er verdunkle die Welt eher als dass er sie erleuchte. Gegen diese Einwände sei es deswegen nötig, den Licht-Charakter des Glaubens neu zu entdecken, betont der Papst. Wie genau das zu sehen ist, das entwickelt die Enzyklika in ihren vier Hauptkapiteln.
Link zur Enzyklika http://www.vatican.va/holy_father/france...en-fidei_ge.pdf (PDF).

von 04.07.2013 09:43

Gott, Du hast Deinen Diener Franziskus in der Nachfolge des Heiligen Petrus dazu erwählt, Deine ganze Herde zu weiden.

Erhöre unser Gebet und gib, dass er als Stellvertreter Christi auf Erden die Brüder stärkt.

Lass all Kirchen mit ihm verbunden sein durch das Band der Einheit, der Liebe und des Friedens, damit alle in Dir, dem ewigen Hirten, die Fülle der Wahrheit und des Lebens finden.

Darum bitten wir durch Jesus Christus, unsern Herrn, Amen.

von 03.07.2013 11:36

Sehr altes Gebet zum hl. Josef

Heiliger Josef, blick vom Himmel
auf Dein armes Pflegekind,
dass im schnöden Weltgetümmel
nicht die wahre Brücke find.
Möchte so gerne heilig werden,
doch Du kennst mein böses Herz,
siehst wie Kämpfe und Beschwerden
mir bereiten manchen Schmerz.
Heut erwähl ich Dich zum Vater
Und zum Lehrer, Führer, Freund,
denn Du Heiliger bist ein Rater,
der es redlich mit mir meint.
O Sankt Josef, meine Seele
ist gar arm und elend dran,
sieh doch, wie ich täglich fehle,
wie ich gar nicht voran kann.
Viele, viele fromme Seelen
Sagen, dass wir Dich verehrt.
Sicher darauf könnte zählen,
dass ihm alles wird gewährt.
Darum lass mich heute eilen,
an Dein väterliches Herz,
um Dir treulich mitzuteilen,
bester Vater meinen Schmerz.
Du, ein Vorbild frommer Einfalt,
Zimmermann von Nazareth,
tu’ in mir den Stolz doch Einhalt,
sieh, wie meine Seele fehlt.
Möchte die Demut von Dir lernen,
Demut, Einfalt, Kindes Sinn,
möchte mich selbst von Dir entfernen,
doch die Selbstsucht reißt mich hin.
Möchte gerne beten lernen,
beten nach des Heilands Sinn.
Möchte vom Tod schon mich entfernen,
streben nur nach oben hin.
Doch mein Herz ist gar so flüchtig,
weilt bald hier und ruht bald dort
und weiß doch, dass alles richtig,
dass der Herr allein sein Hort.
Komme heiliger Pflegevater,
höre mitleidvoll mich an,
sei mir doch ein treuer Rater,
auf des Himmels steiler Bahn.
Lass mich von Dir beten lernen,
beten ohne unterlass,
mich vom Heiland nie entfernen
und ihn lieben ohne Maß.
Ja, die heilige Gottesliebe,
die so ganz Dein Herz durchglüht,
heilige auch meine Triebe,
meine Seele, mein Gemüt.



Gott allein sei meine Freunde,
Gotte allein sei all mein Glück,
Gott allein in Schmerz und Leiden,
Gott in jedem Augenblick.
Und die Liebe zu dem nächsten
heiligen Vater übt ich gern.
O, sie war in Dir am regsten,
denn Du lerntest sie vom Herrn.
Sahst die in Maria glühen,
Deiner reinen heiligen Braut.
O, wie mächtig müsst es ziehen,
wenn man solches Beispiel schaut.
Drum St. Josef bittend, kniend,
jetzt Dein Pflegekind, vor Dir,
von der Lieb in Dir glüht,
sende heut ein Fünklein mir,
dass ich alle Menschen liebe,
weil der Herr sie innig liebt.
Das ich keinen je betrüge,
weil mein Gott sonst wird betrübt.
O, lass mich doch nie es wagen,
irgendeinem weh zu tun,
was mir dann mein Heiland sagen,
kann den Zorn er lassen ruhn?
Nein, kein Wörtchen, kein Gedanke
Stört den seeligen Verein.
Dieser Vorsatz niemals wanke,
lass uns gute Kinder sein-
Und der Tugend schönste Zierde,
heilige Reinheit schmückte Dich.
O mit heissester Begierde,
sehnt meine Selle sich.
Diese Tugend zu empfangen,
durch die, bester Vater mein,
Du kannst von dem Herrn erlangen,
dass ich lebe keusch und rein.
Heiliger Josef schau vom Himmel,
auf Dein Kind, dass Dir vertraut,
reiß mich los vom Weltgetümmel,
wo man nichts als Sünde schaut.
Heilig, heilig möchte ich werden,
sprich für mich ein wirksam Wort.
O St. Josef, sei auf Erden,
stets mein Vater und mein Hort.
Endlich dann, in jener Stunde,
wo mein Leben neiget sich,
Vater, lass aus Deinem Munde,
Trostesworte hören mich.
Komm mit Jesus und Maria,
in der letzten größten Not.
Sei mit Jesus und Maria,
Hilfe mir und Trost im Tod.
Amen

von 02.07.2013 06:26

"DAS FLAMMENGEBET"

des hl. Ludwig Maria Grignion von Montfort


Hier nun aber das goldene Gebet um marianische Apostelseelen: feurig, glühend, marianisch, stark, prophetisch, katholisch, apokalyptisch und, wenn ich das so sagen darf: die eiserne Verstärkung holend, die Hilfe in letzter Not rufend und Gottes Streitmacht für die letzte Schlacht mobilisierend für den langersehnten "Showdown":



DAS FLAMMENGEBET





ZU GOTT VATER:



V. Gedenke, Herr, unserer Gemeinschaft, die von Anfang an Dein eigen war.



A. Von Ewigkeit her war sie Deinem Geiste gegenwärtig. In Deiner Hand ist sie seit jenem Augenblick, da Du sie aus dem Nichts gerufen; in Deinem Herzen aber lebt sie seit dem Tage, da Dein geliebter Sohn am Kreuze sie mit seinem Blut benetzt und durch sein Sterben weihte. Schon damals hat Er sie Maria übergeben, in der Gestalt des Lieblingsjüngers.



V. Gedenke, allmächtiger Gott, dieser Gemeinschaft, lasse sie wachsen und blühen! Sprich nur ein Wort, Herr, und sende uns Apostelseelen! Du Herr der Ernte, sende Arbeiter in Deinem Weinberg!



A. Du allgütiger Gott, gedenke in Erbarmen unserer Gemeinschaft; lass sie mithelfen, das Reich Deines Sohnes Jesus Christus aufzurichten über den Trümmern des Reiches Seiner Feinde! Täglich werden Deine göttlichen Gebote verletzt und Deine Frohbotschaft verschmäht. Ein Strom von Sünden wälzt sich über die Erde und reißt selbst Deine Diener mit sich fort. Die Gottlosigkeit ist auf den Thron erhoben; entweiht und zerstört liegen Deine Heiligtümer danieder. Du gerechter Gott, willst Du die Welt ihrem Schicksal überlassen? Wie lange noch willst Du schweigen, wie lange Dich geduldig zeigen? Soll denn nicht Dein Wille geschehen wie im Himmel also auch auf Erden? Soll nicht Dein Reich zu uns kommen? Noch müssen die Heidenvölker Deine Wahrheit erkennen, noch muss Israel sich bekehren. Alle Gerechten auf Erden rufen nach Dir: Komm, o Herr! Die ganze Schöpfung seufzt unter der Last der Sünden Babylons und harret deiner Ankunft, auf dass alles neu werde.



ZU GOTT SOHN:



V. Unser Herr und Heiland Jesus Christus, gedenke unserer Gemeinschaft! Bei der Liebe, die Du zu Deiner heiligsten Mutter hegst, bitten wir Dich, schenke ihr viele Apostelseelen! Sie sollen die Welt erneuern durch Maria, damit das Reich der Gnade, das durch Maria seinen Anfang nahm, auch durch sie zur Vollendung gelange.



A. Was erbitten wir denn von Dir? Nichts für uns, alles für Deine Ehre. Um heilige Priester bitten wir Dich, die uns führen sollen; Priester, die ohne weltliche Sorgen und Bindungen, ohne Herrschsucht und Eigenwillen nur den einen Wunsch haben, Helfer heranzubilden fürs Gottesreich.

V. Wir bitten Dich, führe unseren Reihen viele Apostelseelen zu, die in liebender Hingabe an Deinen heiligen Willen sich selbst vergessen und nur Deine Ehre suchen. Immer sollen sie für Dich auf Posten stehen, immer bereit sein, Dir zu gehorchen durch die treue Erfüllung der Verpflichtungen, die unsere Gemeinschaft ihnen auferlegt. Wahre Kinder Mariens sollen es sein, erfüllt von dem gleichen Geist, der Deine heiligste Mutter beseelte. Deine Frohbotschaft auf den Lippen, Mariens Rosenkranz in den Händen, sollen sie brennende Feuer sein, leuchtende Sterne, die das Dunkel der Welt erhellen. Ihre Liebe zu Maria sei ganz innig, dabei beständig; ganz innerlich, aber eine Quelle der Kraft zu großen Taten. Sie sollen mit Maria das Schlangenhaupt zertreten und so jenen Fluch erfüllen helfen, den Du einst gegen die Schlange geschleudert hast.



A. Freilich wird der Böse ihnen Fallen stellen und sie bekämpfen; denn unversöhnliche Feindschaft herrscht zwischen den Kindern Mariens und den Kindern Satans; doch es ist eine göttliche Feindschaft, die einzige, die Du selbst gesetzt hast. Und wenn die Söhne der Finsternis Mariens treue Diener auch noch so sehr bekriegen und verfolgen, so wird die Macht Deiner Gnade, der entschlossene Mut Deiner Apostel und die Herrschaft Deiner heiligsten Mutter dadurch nur um so strahlender aufleuchten. Von Anbeginn hast Du ihr ja geboten, durch ihre Demut das Haupt der stolzen Schlange zu zertreten.



ZU GOTT DEM HEILIGEN GEIST:



V. Heiliger Geist, bringe Du mit Deiner getreuen Braut Maria viele Gotteskinder hervor! Mit ihr und in ihr hast Du das Haupt der Erwählten, Jesus Christus, gebildet; mit ihr und in ihr bildest Du auch die Glieder am Leibe dieses Hauptes. In Gott selbst bringst Du keine göttliche Person hervor; dafür aber bringst Du außerhalb Gottes alle die Vergöttlichten hervor. Alle Heiligen bis zum Ende der Zeiten sind das Werk Deiner Liebe in Maria.



A. Wann sendest Du uns den neuen Pfingststurm, jenen Brand der reinen Liebe, der die ganze Erde entflammt? So gewaltig wird dieser Feuerbrand sein und doch so sanft, daß alle Völker davon entflammt werden und sich bekehren. Laß dieses Feuer, das Jesus Christus auf die Erde brachte, laß es entbrennen, ehe das Feuer deines Zornes uns trifft! Sende aus diesen Feuergeist, damit er Feuerseelen erwecke, die das Angesicht der Erde erneuern!



V. Laß sie das Wort Gottes mit solcher Gewalt verkünden, daß sie überall selbst die härtesten Herzen rühren! Verleihe ihnen Deine Weisheit, gib ihnen Deine Worte ein, denen keiner ihrer Feinde widerstehen kann!



HERR, BERUFE APOSTEL



A. Ja, Herr, gedenke unserer Gemeinschaft; denn Du nur kannst ihr das Gedeihen schenken. Menschenwerk allein vermag nichts; menschliche Klugheit mindert nur Dein Wirken. So vollbringe denn Du Dein göttliches Werk! Erwähle und berufe Dir Apostel aus allen Ländern der Erde; bilde aus ihnen ein Heer wider Deine Feinde!



V. Du Herr der Heerscharen, sieh, wie die Kriegsherren große Armeen versammeln, wie die Machthaber Menschenmassen um sich scharen, wie die Herren der See gewaltige Flotten bauen, wie die Herren des Geldes die Menge auf die Märkte locken! Wie schnell sind doch die Gottlosen bereit, sich gegen Dich zu scharen! Eine Trommel gerührt, eine Waffe erhoben, einen Lorbeerzweig, ein Stückchen goldenen Tandes gezeigt, und schon sind sie gewonnen. Ein wenig eitle Ehre, ein kleiner Vorteil, ein Augenblick verheißener Lust vereint im Nu die Sünder, schart die Heere, ruft die Gierigen auf den Plan, füllt die Straßen und Plätze, bis Erde und Meer von Gottesfeinden wimmeln; und sind sie untereinander auch entzweit, sie sind doch eins im Kampfe gegen Dich unter der Flagge ihres Führers Satan.



A. Und Du, erhabener Gott, soll niemand Deine Partei ergreifen, wo doch Dein Dienst so süß und glorreich ist? Sollen keine Streiter sich um Dein Banner scharen? Laß uns Rufer sein, Herr, die es überall künden, laß unser Rufen in alle Winkel der Erde dringen: Zu den Waffen! Zum Kampfe für das Gottesreich! Zu Hilfe den bedrängten Seelen! Unser Heiligstes ist in Gefahr! Helft unseren Brüdern, deren Seelen man tötet! Helft unserer Jugend, die man vergiftet! Helft unserer Kirche, die man verfolgt!



V. Herr, laß alle, die guten Willens sind, sich mit uns vereinen; unter dem Kreuzesbanner wollen wir ein geordnetes Schlachtheer bilden zum gemeinsamen Kampf gegen die Feinde Gottes!



A. Erhebe Dich, o Herr! Erhebe Dich in deiner Allmacht, Deinem Erbarmen und Deiner Gerechtigkeit! Schaffe Dir ein Apostelheer, eine königliche Leibgarde; sie soll Dein Haus bewachen, Deine Ehre verteidigen und Dir Seelen retten, auf daß nur mehr ein Hirte und eine Herde sei und alle Menschen in Deinem Tempel Dich lobpreisen.

Amen.



A. Ja, "Amen" kann ich dazu nur sagen. Das Gebet ist nicht ein selbsterdachtes, sondern eines vom Heiligen Geist inspiriertes Gebet. Deswegen ist es so kostbar. Gott will sich erheben und sendet nun große Krieger, wahre Wächter, starke Felsen voraus. Und voller Liebe für Gottes Plan, erkenne ich (in meinem Herzen) Seinen Willen:

Jedesmal wenn dieses Gebet mit "starkem Glauben" gebetet wird (so glaube ich), sendet er jedem Land einen großen Apostel (vergleichbar mit Petrus und Johannes) mehr. Jedesmal wenn das Gebet (so hoffe ich) mit "wissender Hoffnung" die Ohren Gottes erreicht, sendet der liebe Gott jedem Kontinent einen so großen Apostel, der selbst die Wunder Jesu übertreffen wird. Doch wenn das Gebet (so liebe ich) durch das Unbefleckte Herz Mariens mit ihrer "brennenden Liebesflamme" das göttliche Herz Jesu trifft, dann sendet der allmächtige und unendlich barmherzige Gott der Welt einen Heiligen Geist, der die Herzen der Menschheit mit seiner unendlichen Liebe entflammen und bekehren wird!

Amen.



(Quelle: "Das Goldene Buch")

- Gebeteschatz -

von 01.07.2013 09:04


Ave Maria
verschwiegener Garten
des Dreifaltigen Gottes,
aus dir ist uns das Heil erblüht,

Ave Maria
goldener Kelch,
in Fluten ergießt sich in dich
des Gottessohns Leiden,
und unsere Tränen senkst du darein,






Ave Maria
in der Fülle des Lebens,
Morgentau himmlischer Herrlichkeit,
machtvoll bricht in dir sich
das Licht und überströmt die Welt mit
tausend Gnaden,
dir sing ich mein Lied!

Ave Maria
nimm uns auf in dein Geheimnis
und zeige uns
Christus, deinen Sohn.

von 30.06.2013 15:33


Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen. Herr Jesus Christus, ich
bitte dich heute um die Gnade, JEDEM in meinem Leben vergeben zu können. Ich weiß, du wirst
mir die Kraft dazu geben; ich danke dir, dass du mich mehr liebst als ich mich selbst liebe und
dass du meine Freude mehr willst, als ich sie selbst für mich will.
Vater, ich mache DIR keine Vorwürfe mehr für jedes Mal, als jemand in unserer Familie starb, für
harte Zeiten, finanzielle Schwierigkeiten, oder was ich für Strafen von dir hielt. Wo Menschen
sagten: „Das ist Gottes Wille" und ich verbittert und verärgert war Dir gegenüber. Reinige heute
mein Herz und meinen Sinn.
Herr, ich vergebe mir selbst für meine Sünden, Schwächen und Fehler, für alles Böse in mir oder
was ich denke, das in mir böse ist. Ich vergebe mir und ich nehme deine Vergebung an. Ferner
vergebe ich MIR dafür, dass ich deinen Namen missbraucht habe, dich nicht verehrt habe durch
den Besuch des Gottesdienstes; dafür, dass ich meine Eltern verletzt habe, betrunken war, für
Sünden gegen die Reinheit, schlechte Bücher, schlechte Filme, Unzucht, Ehebruch,
Homosexualität. Auch für Abtreibung, Diebstahl, Lüge, Betrug, Verleumdung. Du hast mir heute
vergeben, und ich vergebe mir. Danke, Herr, für deine Gnade in diesem Augenblick. Ich vergebe
MIR auch den Umgang mit Aberglauben, Horoskopen, Besuchen von Wahrsagern, Kartenlegern
und Geistheilern, oder das Tragen von Glücksbringern, . . . Ich lehne all diesen Aberglauben ab
und erwähle DICH allein als meinen Herrn und Erlöser. Füll mich mit Deinem Heiligen Geist.
Herr, ich vergebe aufrichtig meiner MUTTER. Ich vergebe ihr jedes Mal, wenn sie mich verletzt
hat, wenn sie mich abgelehnt hat, wenn sie ärgerlich auf mich war, und für jedes Mal, wenn sie
mich bestraft hat. Ich vergebe ihr, wenn sie meine Brüder und Schwestern mir vorzog. Ich vergebe
ihr, wenn sie mich dumm nannte, hässlich, blöd, das schlimmste Kind, oder, dass ich der Familie
viel Geld koste. Jedes Mal, wenn sie mir sagte, ich sei unerwünscht, ein Unfall, ein Fehler oder
nicht was sie erwartete. Ich vergebe ihr.
Herr, ich vergebe aufrichtig meinem VATER. Ich vergebe ihm die Verweigerung von
Unterstützung, mangelnde Liebe, Zuneigung oder Aufmerksamkeit. Ich vergebe ihm jede mangelnde
Zeit, mich nicht begleitet zu haben, seine Trunksucht, Streit und Kampf mit meiner Mutter
oder den anderen Kindern. Zu harte Bestrafung, sein Verlassen, sein „von zu Hause weg sein".
Seine Trennung von meiner Mutter oder sein herumstreunen. Ich vergebe ihm.
Herr, ich erweitere meine Vergebung auf meine BRÜDER und SCHWESTERN. Ich vergebe
denen, die mich zurückgewiesen haben, die Lügen über mich verbreiteten, mich hassten,
ablehnten, um die Liebe meiner Eltern mit mir konkurrierten, die mich verletzten, körperlich
schadeten. Diejenigen, die zu hart zu mir waren, mich bestraften oder mein Leben irgendwie
unangenehm machten. Ich vergebe ihnen.
Herr, ich vergebe meinem EHEPARTNER die mangelnde Liebe, Zuneigung, Rücksicht,
Unterstützung, Aufmerksamkeit, Kommunikation. Seine Schwächen, Fehler, Schwachheit und
andere Verhaltensweisen oder Wörter, die mich verletzt oder gestört haben.
Jesus, ich vergebe meinen KINDERN den mangelnden Respekt, Gehorsam, Liebe,
Aufmerksamkeit, Unterstützung, Wärme, Verständnis. Alle schlechten Angewohnheiten, das
Abfallen von der Kirche, alle schlechten Taten, die mich gestört haben.
Herr Gott, ich vergebe meinen SCHWIEGERELTERN, meinen Schwiegerkindern und allen
anderen zugeheirateten Verwandten, die meine Familie lieblos behandeln. Alle Worte, Gedanken,
Taten oder Unterlassungen, die verletzen und Schmerz verursachen. Ich vergebe ihnen.
Bitte hilf mir, meinen VERWANDTEN zu vergeben. Meiner Großmutter und meinem Großvater,
meinen Tanten, Onkels, Cousins und Cousinen, die unsere Familie störten, die Besitz ergreifend
gegenüber meinen Eltern waren, die Verwirrung gestiftet haben oder die Eltern gegeneinander
aufgebracht haben. Ich vergebe ihnen.
Jesus, hilf mir, meinen ARBEITSKOLLEGEN zu vergeben, die unangenehm sind oder mein
Leben unglücklich machen. Diejenigen, die ihre Arbeit auf mich abschieben, über mich tratschen,
nicht mit mir zusammenarbeiten, mir meinen Arbeitsplatz wegnehmen wollen. Ich vergebe ihnen.
Meine NACHBARN brauchen Vergebung, Herr. Für all den Lärm, dafür, dass sie ihren Besitz
heruntergewirtschaftet haben, dafür, dass sie ihren Hund nicht festgebunden haben, der durch
meinen Garten läuft, dafür, dass sie ihren Müll nicht wegbringen, dafür, dass sie voreingenommen
sind und damit in der Nachbarschaft herumlaufen. Ich vergebe ihnen.
Ich vergebe meinem PFARRER, meiner Kongregation, meiner Kirche die mangelnde
Unterstützung und Bejahung, schlechte Predigten, Kleinlichkeit, mangelnde Freundlichkeit, mir
und meiner Familie nicht die notwendige Inspiration geboten zu' haben, allen Schmerz, der mir
oder meiner Familie zugefügt wurde, auch in der fernen Vergangenheit. Ich vergebe ihnen heute.
Herr, ich vergebe allen, die eine andere ÜBERZEUGUNG haben, andere politische Ansichten, die
mich angriffen, lächerlich machten, mich diskriminierten, sich über mich lustig machten, mich
wirtschaftlich schädigen. - Ich vergebe denen, die anderen religiösen KONFESSIONEN oder
Glaubensrichtungen angehören, die mich belästigt, angegriffen haben, mit mir gestritten haben,
mir oder meiner Familie ihre Ansicht aufzwingen wollten. Diejenigen, die mich ethisch verletzt
haben, die mich diskriminiert, mich verspottet haben, Witze über meine Rasse oder Nationalität
machten, meine Familie körperlich verletzten, emotional oder materiell. Ich vergebe ihnen heute.
Ich vergebe allen PROFESSIONELLEN LEUTEN, die mich in irgendeiner Weise verletzten: Ärzte,
Krankenschwestern, Anwälte, Richter, Politiker, und Beamte. - Ich vergebe allen Dienstleistenden:
Polizisten, Feuerwehrmännern, Busfahrern, Krankenhausmitarbeitern, und besonders
Handwerkern, die mich in ihrer Arbeit übervorteilt haben.
Herr, ich vergebe meinem ARBEITGEBER, dass er mir nicht genug Geld bezahlt hat, meine
Arbeit nicht anerkannt hat, dass er grausam war und unangemessen reagierte, ungehalten und
unfreundlich war, dass er mich nicht befördert hat und mir keine Anerkennung zuteil werden ließ.
Herr, ich vergebe meinen LEHRERN in der Vergangenheit und der Gegenwart. Denen, die mich
bestraft, mich gedemütigt haben, beschimpft, ungerecht behandelt haben, sich über mich lustig
machten, mich dumm nannten, mich nachsitzen ließen. Heute vergebe ich ihnen aufrichtig.
Herr, ich vergebe meinen FREUNDEN, die mich enttäuscht haben, den Kontakt zu mir abbrachen,
mich nicht unterstützen, nicht für mich da waren, wenn ich Hilfe brauchte, die sich Geld von mir
borgten und nicht zurückgaben, die schlecht über mich redeten.
Herr Jesus, ich bitte besonders um die Gnade der Vergebung für die EINE PERSON, die mich in
meinem Leben am MEISTEN VERLETZT HAT. Ich bitte um Vergebung für jenen Menschen, den
ich als meinen größten Feind betrachte, für denjenigen, dem ich am schwersten vergeben kann,
für denjenigen, von dem ich sagte, ich werde niemals verzeihen.
Herr, ich erbitte Vergebung von all diesen Menschen, denen ich Schmerz zugefügt habe,
besonders von meiner Mutter, meinem Vater und meinem Ehepartner. Besonders leid tun mir die
drei größten Schmerzen, die ich bei jedem von ihnen verursacht habe.
Danke Jesus, dass du mich von dem Übel der Unverzeihlichkeit befreist. Lass Deinen heiligen
Geist mich mit Licht erfüllen und erleuchte jede dunkle Stelle meines Geistes. Amen.
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Tipps zur Vergebung:
1. Vergebung ist ein Akt des Willens, nicht ein Gefühl.
2. Wenn wir für eine Person beten, können wir sicher sein, dass wir dieser Person vergeben haben.
3. Eine Hilfe, um einen Einzelnen zu akzeptieren und uns selbst für eine spezielle Person öffnen zu können, ist, sich
ihn mit unserem Herrn Jesus vorzustellen und zum Herrn zu sagen: „Ich liebe ihn, weil DU ihn liebst. Ich vergebe ihm,
weil DU ihm vergibst.
4. Vergebung ist eine lebenslange Verbindlichkeit.
5. Wir brauchen es, täglich denen zu vergeben, die uns verletzen oder schaden.

von 29.06.2013 07:07

O segne mich!



Segne mich, mein Herr und Gott, mein Heiland Jesu Christ,

Der Du im heil`gen Sakrament für uns zugegen bist.



Du segnetest so liebevoll Judäas Kinderschar,

Die nach des Tages Last und Müh` um Dich versammelt war.



O segne mich, mein liebster Herr, dass ich mit Kindessinn,

Mit Kindesunschuld, Kindestreu` Dir stets ergeben bin.



Und als Du auf des Ölbergs Höhn zum Himmel stiegst empor,

Da segnetest zum Abschied Du der treuen Jünger Chor.



O segne mich, und zieh zu Dir mein armes, schwaches Herz,

Daß ich in Freuden wie im Leid stets schaue himmelwärts.



Wenn Du erscheinest zum Gericht, dann nennst segnend Du,

Die in des Vaters ew`ges Reich Du rufst zur sel`gen Ruh!



O segne mich im Sakrament – ich laß Dich eher nicht –

Daß ich zu Deiner Rechten steh` beim letzten Weltgericht.

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